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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Mai 2016 / Ausgabe 748

evangelisch OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

EBENSGESCHICHTE

Abel: Derjenige, der mit Gott ist

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

LITERATUR

Das Leben des Missionars Melchior Tari ANDACHT

Gott wird mit Macht und Ruhm heruntergehen

Das heilige Konzept als Bund der echten Liebe fürs Leben

DIE EHE

Mai 2016 / Impacto evangelisch

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! it e r e Sei b Die

versammlungen sind bald da! JULI BOLIVIEN

NIEDERLANDISCHE ANTILLEN

Vom 30 bis 03

Vom 06 bis 09

La Paz Bolivien

Bonaire, Besondere Gemeinde

Vom 05 bis 08

Vom 19 bis 24

VEREINIGTE STAATEN Vom 12 bis 15

MEXIKO

Vom 28 bis 31 Heroica Puebla de Zaragoza Puebla, Mexiko

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

GEIST GOTTES, KOMM UND MACH UNS LEBENDIG! Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

„Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, meinst du auch, daß diese Gebeine wieder lebendig werden? Und ich sprach: HERR HERR, das weißt du wohl. Und er sprach zu mir: Weissage von diesen Gebeinen und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des HERRN Wort! So spricht der HERR HERR von diesen Gebeinen: Siehe, ich will einen Odem in euch bringen, daß ihr sollt lebendig werden… Und ich sah, und siehe, es wuchsen Adern und Fleisch darauf, und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen. Und er sprach zu mir: Weissage zum Winde; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Wind: So spricht der HERR HERR: Wind komm herzu aus den vier Winden und blase diese Getöteten an, daß sie wieder lebendig werden! Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam Odem in sie, und sie wurden wieder lebendig und richteten sich auf ihre Füße. Und ihrer war ein großes Heer“ (Hesekiel 37:3-10).

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as Wort „Menschenkind“ ist eine

in ihnen“ (Vers 8). Oft weissagt man nur zu den

Anspielung Gottes auf die mens-

Gebeinen und somit nur zum Verstand, zur In-

chliche Seite Hesekiels, denn es ist

telligenz aber nicht zum Geist. Die Menschen

Gott, der zu einem Geschöpf spricht und ihm

sagen: „Was für eine großartige Botschaft! Was

eine Frage stellt: „Du Menschenkind, meinst du

für ein guter Vorträger! Ich mag ihn, mir gefällt,

auch, daß diese Gebeine wieder lebendig werden?“

ihm zuzuhören. Doch nichts geschieht, es raus-

(Hesekiel 37:3). Hesekiel argumentierte nicht,

cht und regt nur, es gibt nur Adern und Fleisch,

er berief sich auf Gott durch den Glauben und

aber kein Odem. Niemand steht auf und ändert

sprach: „HERR HERR, das weißt du wohl“ (He-

seine Einstellung. Alles bleibt gleich; es gibt kei-

sekiel 37:3). Er sagt also zu Gott: Herr, ich bin

nen Fortschritt, keine Entwicklung. Die Jahre

Erde; du bist der Schöpfer und weißt wohl, ob

vergehen und das Werk macht keine Forts-

sie leben werden.

chritte, es gibt keine Werker. Denn man weis-

Der erste Befehl war: „Weissage von diesen Gebeinen und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten

sagt nur zum Fleisch, zu den Gebeinen und es rauscht, aber man weissagt nicht zum Geist.

Gebeine, höret des HERRN Wort!“ (Vers 4). Die

Zum Geist und Wind zu weissagen bedeu-

zweite Botschaft und der zweite Befehl waren

tet Ermittlung, Gebet, Bitte, Flehen, Wimmer.

„Weissage zum Winde; weissage, du Menschen-

So kann der Heilige Geist sich äußern und le-

kind, und sprich zum Wind: So spricht der HERR

bendig machen.

HERR: Wind komm herzu aus den vier Winden und

Es gab kein Odem, bis Hesekiel zum Geist

blase diese Getöteten an, daß sie wieder lebendig

weissagte, dass er aus den vier Winden zukom-

werden!“ (Vers 9).

men und wieder lebendig machen soll. Da kam

Hesekiel gab die erste Botschaft und als er

Odem in sie, er gab Leben und die Leiber ri-

sie gab, rauschte es, während er weissagte, und

chteten sich auf ihre Füße wie ein großes Heer,

dann regte es sich und die Gebeine kamen wie-

das bereit war, beim Kampf das Land zurück-

der zusammen, ein jegliches zu seinem Gebein.

zuerobern, das der Teufel ihm weggenommen

Er sprach: „Und ich sah, und siehe, es wuchsen

hatte.

Adern und Fleisch darauf, und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem

Geist Gottes, komm zu uns und mach uns lebendig! l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz Mai 2016 / Ausgabe N° 748 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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Titelblatt Ist die Ehe veraltet? Infografik. Die Ehe in Gefahr. International. Die schwersten Erdbeben Wohlstand. Der Beitrag der Gemeinde zu der Gesundheit. Realität. Recht hat die Bibel. Literatur. Wie ein Sturmwind . Musik. Unter dem Kreuz, wo Jesus starb. Glaubensheld. Mann Gottes. Lebensgeschichte. Abel: Derjenige, der mit Gott ist. Interview. Auf dem Weg zum zweiten europäischen Kongress. Andachten. Veranstaltungen. Jesús hat mein Leben einen Sinn gegeben. Briefe.

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MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


FOTO: AFP

TITELBLATT

IST DIE EHE VERALTET? In diesen Tagen ist die Ehe veraltet und überholt. Zusammenzuleben ohne zu heiraten gilt als Regel für viele Paaren. Der vorliegende Artikel erläutert die verheerenden Folgen dieser unmoralischen Tendenz in Bezug auf die Familie und Gesellschaft. Außerdem wird das heilige Konzept der Ehe als Bund der echten Liebe fürs Leben deutlich erläutert. David Jeremiah

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S

tudien zeigen, dass das Zusammenleben vor der Ehe keine Garantie einer dauerhaften Ehe ist. Die Statistiken zeigen aber deutlich, dass im 21. Jahrhundert immer mehr Paare die Ehe für eine Option halten. In den USA lebten weniger als 500 Tausend heterosexuelle Paare im Jahr 1977 zusammen, ohne verheiratet zu sein. Im Jahr 2007 stieg diese Zahl auf 6,4 Millionen, also etwa 10 Prozent. Es wird deutlich, dass die wahre Bedeutung der Heirat für die heutige Gesellschaft verloren gegangen ist. Ein Forschungszentrum und eine Zeitschrift führten eine Umfrage 2010 durch, bei der sie überraschende Antworte der US-Amerikaner bekamen. Auf die Frage, ob die Ehe veraltet sei, antwortete 40 Prozent der Befragten mit „Ja“. Unter denjenigen, die im Heiratsalter waren (18-29 Jahre), beMISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

trug die Zahl den 44 Prozent. 44 Prozent der Befragten im Heiratsalter dachten also, dass die Ehe veraltet sei. Welche sind die Folgen dafür, dass die Ehe zunehmend als überholt gilt? Es ist immer leicht, Änderungen in unserer Gesellschaft und Kultur zu machen, doch es ist nicht immer leicht, vorauszusehen, was für eine Wirkung diese haben werden. Als der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten den Beschluss beim Prozess Roe v. Wade im Jahr 1973 fasste, Abtreibung zu legalisieren, konnte niemand ahnen, was für Wirkungen die Beseitigung von 53 Millionen Menschen auf das amerikanische Gewissen und die Wirtschaft des Landes haben würde. Einer der Hauptgründe, wegen den das Sozialversicherungssytem in den USA heute Probleme hat,


TITELBLATT

ist nicht nur die schlechte Verwaltung der Regierung, sondern auch der Mangel an 53 Millionen Arbeitern, die zu diesem Fonds beitragen. Es war also leicht, die Entscheidung zu treffen, Abtreibung zu legalisieren, doch es ist nicht immer leicht, die Folgen zu bekämpfen. Doch wichtiger als die Wirtschaft ist die geistliche und psychologische Wirkung der freiwilligen Beseitigung von so vielen Leben. Für Gott war es ziemlich wichtig, die Versprechen und Gelübde zu halten. Salomon hat einen ganzen Abschnitt diesem Thema gewidmet. Er sagt: „Sei nicht schnell mit deinem Munde und laß dein Herz nicht eilen, was zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel, und du auf Erden; darum laß deiner Worte wenig sein. Denn wo viel Sorgen ist, da kommen Träume; und wo viel Worte

Die Bibel könnte nicht deutlicher erklären, was die Ehe für Gott ist. Es ist nicht wichtig, was der einer sagen kann oder wie viele Menschen darüber ihre Meinung geben. Die Ehe betrifft Mann und Frau, sie werden von Gott verbunden.

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sind, da hört man den Narren. Wenn du Gott ein Gelübde tust, so verzieh nicht, es zu halten; denn er hat kein Gefallen an den Narren. Was du gelobst, das halte. Es ist besser, du gelobst nichts, denn daß du nicht hältst, was du gelobst. Laß deinem Mund nicht zu, daß er dein Fleisch verführe; und sprich vor dem Engel nicht: Es ist ein Versehen. […]“ (Prediger 5:2-6). Jesus sagte: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel“ (Matthäus 5:37). Doch viele brechen die Ehe - Gelübde, die sie abgelegt haben. Nochmal trifft Salomon ins Ziel: „Einer mag überwältigt werden, aber zwei mögen widerstehen; und eine dreifältige Schnur reißt nicht leicht entzwei“ (Prediger 4:12). Ein lediger Mensch in unserer aktuellen Gesellschaft ist normalerweise der Verletzlichste auf Erde. Ein Ehepartner verdoppelt die Kraft des Individuums, gegen das Unglück zu kämpfen. Die politischen Verwandten und die ausgebreitete Familie lassen die Schnur fester werden. Doch diese feste Schnur reißt leicht, wenn die Ehe scheitert und die Gelübde gebrochen werden. Sogar für die Ex-Ehepartner und Familien, die alles Mögliche tun, um sich gegenseitig zu verstärken, bleibt die Schnur nach einer Scheidung zerrissen. Gottes Konzept der Ehe ist ein Mann und eine Frau in ewiger Bund, die sich gegenseitig lieben, standhaft bleiben und zusammen reifer werden. Es ist eine Schnur, die die

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Gesellschaft zusammenhält: Je dünner die Schnur, desto schwacher die Gesellschaft. WIE WICHTIG DIE EHE IST Die biblische Definition der Ehe geht auf die Schöpfung zurück; es war am Anfang, als die natürliche und wesentliche Ordnung etabliert wurde: die Lichter an der Feste Himmel, die Tag und Nacht scheiden; die Menschen als Bild, das ihm gleich ist; die Menschen als Herrscher über die Schöpfung; der Auftrag, die Erden zu füllen; die Beziehung zwischen Menschen und Tieren; die Ernährung von Menschen und Tieren; die Schöpfung und Ernennung der Frau als Gemahlin des Mannes, und im Fall der Ehe, Gottes Rezept für die menschliche Verbundenheit (Genesis 2:24). „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch“ (Genesis 2:24). Im Folgenden werden ein Paar Folgen erläutert: 1) Die Ehe ist Produkt der Schöpfung. Die Ehe zwingt keine Ordnung auf, sondern hat einen wichtigeren Zweck. Sie ist wesentlich für das Leben, sie ist die Verbindung eines Paares, dessen Potenzial, Synergien zu erschaffen, größer als das Potenzial zweier einzelnen Individuen ist, die nur zusammenleben. Etwas Dauerhaftes und Unerschütterliches geschieht, wenn ein Mann und eine Frau ein Fleisch werden. Da können sie ihre neue Identität nutzen, um als Herrscher der Schöpfung und Bild Gottes auf der Erde zu handeln. Die Ehe ist Produkt der Schöpfung. 2) Die Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau. Die Ehe ist keine Verbindung zwischen mehreren Männern oder Frauen, sie ist die Verbindung zwischen Mann und Frau. Die ganze Debatte um die Definition von Ehe der letzten Dekaden basiert nach Statistiken auf einer Ablehnung des Schöpfungsmodells von einem Mann und einer Frau. Die Bibel könnte nicht deutlicher erklären, was die Ehe für Gott ist. Es ist nicht wichtig, was der einer sagen kann oder wie viele Menschen darüber ihre Meinung geben. Die Ehe betrifft Mann und Frau, sie werden von Gott verbunden. Auch wenn sie keine Christen sind, ist die Ehe Pflicht in Bezug auf alles, was mit der Welt zu tun hat, denn sie wurde bei der Schöpfung ein-

MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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David Jeremiah.

geführt und entsteht im Gottes Herzen. Die Ehe ist Produkt der Schöpfung und Bund zwischen Mann und Frau. 3) Die Ehe ist eine dauerhafte Verbindung. Das Konzept, dass Mann und Frau ein Fleisch werden, wird in letzter Instanz durch die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau deutlich gemacht. Jesus unterzeich-


TITELBLATT

nete die Dauerhaftigkeit der Ehe: „So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden“ (Matthäus 19:6). Die Erlaubnis zur Scheidung wurde nur wegen der Härtigkeit des Herzens gegeben, dies erklärte Jesus zu den Pharisäern, die Experten des Alten Testaments waren (Matthäus 19:8). Wie es oft gesagt wird, bestätigen Ausnahmen die Regel. Die Scheidung ist eine beschränkte Ausnahme zu dem, was Gott befohlen hat. In anderen Worten würde es keine Ausnahme ohne den dauerhaften Plan der Ehe geben. Die Ausnahme bestätigt den Plan durch sich selbst und ist ein Beweis dafür, dass Gott den Zweck und Plan hatte, die Ehe als dauerhafte Verbindung zu besiegeln. 4) Die Ehe ist hauptsächlich eine geistliche Verbindung. Die Menschen wurden als physische und geistliche Wesen geschöpft. Die Verbindung ist keine körperliche Verbindung, sondern eine geistliche Verbindung. Die moderne Gesellschaft irrt sich, wenn sich die Menschen für eine körperliche Verbindung ohne geistliche Selbstverpflich-

tung entscheiden. Der Apostel Paulus ging auf diese geistliche Verbindung in Korinther 6:15-17 ein, als er die Gläubiger davor warnte, an einer Prostituierten zu hängen und ein Leib mit ihr zu werden, dann sagte er: „Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit ihm“. Wir hangen Jesus nicht körperlich, sondern geistlich an. Die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, die Anhänger Jesus sind, ist eine dreidimensionale Abmachung. Es ist nicht nur der Mann und seine Beziehung zu seiner Frau, es ist der Mann und seine Beziehung zu Gott und seiner Frau. Diese ist die Dynamik der christlichen Ehe. Die Ehe heißt, sich gegenseitig zu kennen, zu lieben, aber auch Gott zu kennen. Je näher ihr Gott seid und ihn kennt, desto näher werdet ihr euch gegenseitig nähern. Die Ehe ist eine geistliche Verbindung. 5) Die Priorität der Ehe ist die Zeugung. „Fruchtbar zu sein und sich zu vermehren“ war der erste Befehl, den Gott dem Menschen am Anfang der Geschichte gab. Auf Genesis 1:28 steht: „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und

Gott wollte, dass die Ehe das feste Kettenglied des menschlichen Fortschritts und der Gesellschaft darstellte. Er wollte solide Ehen, deren Kinder und Familien eine organisatorische Kraft bildeten. Die treuen Ehen nutzen nicht zur Kanalisierung und Beherrschung der sexuellen und emotionalen Energie der Erwachsenen, sondern zur Bildung der folgenden Generationen, die entstehen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu übernehmen. Sie sind ihre Weisheitsquelle.

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MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan […]“. Dies wurde dann beim sogenannten zweiten Anfang wiederholt, also nach der Flut: „Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde“ (Genesis 9:1). Nehmen wir mal die Worte eines Weisen unter der Lupe: Warum sollte wir vermeiden, dass zwei Menschen, die sich gegenseitig lieben, heiraten? Das ist eben das Problem. Die Ehe wird grundlegend als legale Verbindung zwischen zwei heterosexuellen Menschen definiert, die nicht blutsverwandt sind. Nun nehmen wir den Grund „Liebe“ in Betracht, um die Ehe zwischen zwei Homosexuellen zu erlauben. Was würde geschehen, wenn eine Gruppe von Mormonen und eine von Muslimen die Legalisierung der Polygamie fordert, indem sie plädieren: „ich will vier Frauen haben, weil ich sie liebe und sie mich lieben“. Dann würde der Eine auch sagen können: „warum kann ich denn nicht meine Schwester heiraten?“ Und dann würde der andere sogar sagen: „ich liebe meinen Hund und mein Hund liebt mich“. In der Bibel ist die Liebe sowie die Luft, die wie einatmen. Sie umgibt uns und ermöglicht ein fruchtbares Leben, sowie Gott es befohlen hat. Der Apostel Paulus schrieb, dass die Liebe die größte aller Tugenden ist (1-Korinter 13:13). Sie motiviert und bedingt alle Lebenshandlungen, sogar die Ehe. Doch die Liebe ist nach Gottes Plan nicht der einzige Grund, den es gibt. Viele denken, die Ehe sei ein Bedürfnis nach Liebe und meinen daher, dass Liebe ein Grund zu heiraten ist. Doch sie merken dann oft, dass ihr nicht perfekter Partner sie nicht perfekt lieben kann, und dann bricht die Ehe. Nur die unendliche und perfekte Liebe Gottes kann die Ehe mit genügend Liebe füllen, dass sie halten und funktionieren kann. Im Garten Eden schaffte und verband Gott zwei perfekte Menschen ohne Sünde. Es waren ein Mann und eine Frau, die Gottes perfekte Liebe kannten. Sie heirateten nicht, um Liebe zu finden, sondern um zusammen eine Einheit zu bilden und Gottes Plan zu erfüllen, dessen erster Zweck es ist, die nächste Generation zu erzeugen und sie großzuziehen. 6) Die Ehe ist die Hauptsäule der Ge-

sellschaft. Außer der Ehe führte Gott keine andere Organisation für die Menschheit im Garten Eden ein. Gott wollte, dass die Ehe das feste Kettenglied des menschlichen Fortschritts und der Gesellschaft darstellte. Er wollte solide Ehen, deren Kinder und Familien eine organisatorische Kraft bildeten. Die treuen Ehen nutzen nicht zur Kanalisierung und Beherrschung der sexuellen und emotionalen Energie der Erwachsenen, sondern zur Bildung der folgenden Generationen, die entstehen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu übernehmen. Sie sind ihre Weisheitsquelle. In den soliden und treuen Ehen lernen die Jüngsten das, was man braucht, um eine Oase der Liebe, Ordnung und Kraft inmitten einer kulturellen Wüste mit Treibsand zu gründen, deren Form sich jeden Tag je nach Zweckmäßigkeit ändert. Wir sollen nicht vergessen, dass sich der Teufel nicht dem ledigen Adam näherte und ihn versuchte. Er wartete tatsächlich bis die Heirat, die grundlegenge Säule, von Gott

Wenn Gott die Ehe und die Familie gründete, und wenn es ein Übel namens Satan gibt, das gegen die Pläne Gottes für die Welt kämpft, dann sollen wir uns nicht darüber wundern, dass die heiligen Fundamente dieser Einrichtungen in den letzten Jahren massiv angegriffen wurden. eingeführt worden war. Dann griff er das Ehepaar an. Man hätte gedacht, es wäre einfacher gewesen, einen Menschen und nicht zwei anzugreifen, doch der Angriff war nicht nur auf die Menschheit, sondern auch auf die Ehe gerichtet. Es war ein Versuch, das Ehepaar zu trennen und somit die Harmonie unter den Menschen, und zwischen Gott und den Menschen zu stören. Der Teufel setzt die gleiche Strategie heutzutage noch um. Er weiß, dass die Ehe die Stabilität der Gesellschaft in der Welt bestimmt. Wenn er die Gesellschaft zerstört, indem er die Ehe ruiniert und zerstört, gelingt es ihm, die Menschen von Gott zu trennen. Wenn Gott die Ehe und die Familie gründete, und wenn es ein Übel namens Satan gibt, das gegen die Pläne Gottes für die Welt kämpft, dann sollen wir uns nicht darüber wundern, dass die heiligen Fundamente dieser Einrichtungen in den letzten Jahren massiv angegriffen wurden l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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Die Ehe in Gefahr Die Sozialwissenschaftler und Organisationen sehen die Angst vor der Bindung, die mangelnde Werteerziehung, die wenige Unterstützung des Staats oder die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Gründe dafür.

Diese sind die Wirkungen der Ehe

Die Ehe ist nicht mehr Teil des Lebensprojekts vieler Jugendlichen. Die Zahlen sprechen für sich selbst. Mit Ausnahme von einer kleinen Steigerung im Jahr 2014, ist die Zahl der Paare, die in den letzten zehn Jahren beim Standesamt geheiratet haben, um 25% gesunken. Diese Tendenz wird noch steigender in Bezug auf die kirchliche Trauung: die Zahl ist um 52% zwischen 2007 und 2013 gesunken.

Die Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau Die Ehe ist eine dauerhafte Verbindung Die Ehe ist Produkt der Schöpfung Die Priorität der Ehe ist die Zeugung der Nachkommenschaft Die Ehe ist hauptsächlich eine geistliche Verbindung

Die hohe Zahl der Trennungen bestätigt auch die Krise, die diese Einrichtung durchgeht. Jedes Jahr gibt es 7 Trennungen für jede zehnte Heirat.

Südafrika

Scheidungsrate

31.2%

Frankreich Scheidungsrate

55%

Weniger Ehen, mehr Scheidungen Die junge Erwachsene verzögern oder vermeiden die Ehe. Diejenige, die sich fürs Heiraten entscheiden, sind doppelt so viele zu einer Scheidung geneigt als vor 40 Jahren. Wenn man die zwei Tendenzen in Betracht nimmt, ergibt sich, dass es weltweit ungefähr 277 Millionen Familien aus nur einer Person bestehen.

Italien

Scheidungsrate

30.7%

Katar

Scheidungsrate

38%

Kanada

Scheidungsrate

2010

48%

4.5%

6.8%

1980

2000

5.2%

1960

8%

Eherate WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

14 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der Aufstieg der Ehescheidungen ist fast auf der ganzen Welt eine Konstante.


94%

Schätzung der ledigen Menschen im Jahr 2030 Geschätzter Prozent der Familien, die aus nur einer Person bestehen, im Jahr 2030 Niederländer Norwegen

40%

England

39%

Frankreich

46%

41%

Deutschland

15%

Neuseeland

31%

36%

41%

Scheidungsrate

38%

Australien

40%

Vereinigte Staaten

Scheidungsrate

Japan

24%

28%

Japan

Mexiko

Korea

Vereinigte Staaten

30%

Scheidungsrate

…schädigen am meisten die Umwelt Die ledigen Menschen sind weniger umweltfreundlich als die Mitglieder einer Familie, in Bezug auf den Verbrauch pro Kopf konsumieren sie:

England

Scheidungsrate

42%

Australien

Mehr Produkte

38%

Mehr Verpackung

42%

Mehr Strom

55%

Mehr Müll

60%

Mehr Treibstoff

61%

Scheidungsrate

43%

Uneheliche Geburten Diese sind die Scheidungsstatistiken in manchen Ländern.

1960

1980

6.2% 10.3%

2000

27.4%

2010

37.4% Mai 2016 / Impacto evangelisch

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DIE SCHWERSTEN ERDBEBEN Ein Großteil Ecuadors wurde am letzten 16. April erschüttert. Dabei kamen über 600 Menschen ums Leben. So wie dieses südamerikanische Land gibt es auch viele Völker, die starke Erdbeben im Laufe der Geschichte überstanden haben.

J

edes Jahr ereignen sich Erdbeben von verschiedenen Stärken. Die meisten Erdbeben werden kaum gespürt doch es gibt manche, die Tod und Zerstörung hinterlassen. Bis heute haben nur fünf Erdbeben eine Stärke von bzw. über neun auf der Richterskala erreicht.

Ein 7-stockiges Gebäude kurz vor dem Zusammenstürz nach dem Erdbeben in Ecuador.

MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

VALDIVIA (CHILE) Das Erdbeben mit der größten jemals aufgezeichneten Magnitude erschütterte Chile am 22. Mai 1960. Es erreichte eine Stärke von 9,5 auf der Richterskala. Es war das schwerste Erdbeben auf der Welt und ließ sich im Süden von Amerika spüren. 1655 Menschen kamen ums Leben, 3000 wurden verletzt und


INTERNATIONAL

Das Erdbeben in Ecuador hat 6622 Häuser zerstört, 13 Gesundheitsgebäude und 281 Bildungseinrichtungen beschädigt.

2 Millionen wurden obdachlos. Der Tsunami, der dadurch ausgelöst wurde, richtete große Schaden in Hawaii, Japan, Neuseeland, den Philippinen und den USA an. ALASKA (VEREINIGTE STAATEN) Am 27. März 1964, einem Karfreitag, wurde Alaska von einem Erdbeben der Stärke 9,2 erschüttert. Es löste auch einen Tsunami aus, dessen Wellen über 5 Meter hoch waren. Das sogenannte „große Alaska-Beben“ dauerte vier Minuten und gilt als das Erdbeben mit der größten aufgezeichneten Magnitude in der nordamerikanischen Geschichte. Man schätzt, dass die Erdkruste auf 200.000 Km2 aufriss. Eine sekundäre Folge des Erdbebens bestand in der kurzeitigen Umwandlung von Erde und Sand vom festen zu einem flüssigen Zustand in den Turnagain, wo die aus Ton bestehende Steilküste zusammenstürzte und Häuser in einem Erdrutsch mitnahm.

SUMATRA-ANDAMANEN (INDONESIEN) 2004 ereignete sich im Indischen Ozean ein Erdbeben mit einer Magnitude von 9,1 und einem Epizentrum in der Nähe von der Nordwestküste Sumatras (Indonesien). Vierzehn

Eine ecuadorianische Frau, entsetzt vor dem Anblick der Erdbebenschäden. Das Erdbeben erschütterte Ecuador am letzten 16. April.

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Das Erdbeben von Valdivia, Chile, am 22. Mai 1960 ist das schwerste Erdbeben der Geschichte.

Über 228 000 Menschen kamen 2004 bei dem längsten Erdbeben der Geschichte ums Leben. Es dauerte fast 10 Minuten.

Am 11. März 2011 ereignete sich das schwerste Erdbeben Japans. Es hatte eine Stärke von 9 auf der Richterskala. MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


INTERNATIONAL

Am 27. März 1964 ereignete sich das „große AlaskaBeben“. Bis heute gilt es als das zweitschwerste Erdbeben. Weiter lesen––

Länder von Südasien und Afrika wurden dadurch betroffen. Etwa 228.000 Menschen kamen ums Leben oder wurden vermisst. Dieses Erdbeben hatte die längste Dauer: zwischen 8.3 und 10 Minuten. Außerdem war es schwer genug, um zu schaffen, dass sich die ganze Erde zumindest 1 cm. bebte. KAMCHATKA (RUSSLAND) Am 4. November 1952 wurden Kamchatka im Osten Sibiriens die Kurile Inseln von einem Erdbeben der Stärke 9 erschüttert, das einen zerstörenden Tsunami auslöste, der Hawaii, Japan, Alaska, Chile und Neuseeland erreichte. HONSHÜ (JAPAN) Am 11. März 2011 wurde Japan von einem

Erdbeben der Stärke 9 erschüttert, so nach Angaben der Japan Meteorological Agency -somit übertraf es die Stärke von 8,9, die vom United States Geological Survey ursprünglich angegeben war. Das Epizentrum lag im Meer, vor der Küste Honshüs, 130 km westlich von Sendai in der Präfektur Miyagi. Es ist das schwerste Erdbeben in Japan seit Beginn der dortigen Erdbebenaufzeichnungen am Ende des 19. Jahrhunderts und wird als das fünfte schwerste Erdbeben eingestuft. Es dauerte 2 Minuten. Die NASA (Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde) hat durch Satellitenbilder bewiesen, dass das Erdbeben Japan um 2 Meter verschoben haben könnte. Viele Anlagen wurden vom Erdbeben schwer betroffen, unter diesen befinden sich vier Atomanlagen l

Quelle:"http://www.muyhistoria.es" www. muyhistoria.es

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DER BEITRAG DER GEMEINDE ZU DER GESUNDHEIT Ein neues Konzept ist im 20. Jahrhundert als Strategie für die Länder mit geringerer sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung entstanden. Ihre Hauptmerkmale sind die Teilhabe der Gemeinde an der Planung und dem Betrieb der Gesundheit. Walter Menchola Vásquez (*)

ie primäre Gesundheitsversorgung (Primary Healthcare) basiert auf drei Grundkonzepten: Beteiligung der Gemeinde an Planung, Organisation und Überwachung der Gesundheit, d.h. die Menschen, Familien und Gemeinde müssen Verantwortung bei ihrer eigenen Gesundheitspflege übernehmen. Daher müssen sie sich an der Überwachung, der Organisation, dem Betrieb und der Kontrolle der Gesundheit beteiligen. Es geht um Gerechtigkeit aufgrund der existierenden Ungerechtigkeit bezüglich der ärztlichen Betreuung. Denn es werden Gesundheitsdiensten für die Menschen angeboten, die sie am wenigsten brauchen, und nicht für diejenige, die sie am meisten benötigen. Aus diesem Grund erweist sich das Eingreifen des Staats als unerlässlich. Die Weltgesundheitsorganisation hat die primäre Gesundheitsversorgung seit 1978 gefördert, denn sie kam zu dem Schluss, dass es unmöglich ist, der Weltbevölkerung Gesundheitsdienste von guter Qualität in genügender Quantität anzubieten, wenn man sich nur auf die Krankenhäuser verlässt, die gleichzeitig eine große Anzahl von menschlichen, technologischen, finanziellen und infrastrukturellen Mitteln benötigen. Man soll in Betracht ziehen, dass die menschliche Gesundheit von Krankheiten geschädigt wird, die leicht vorzubeugen sind und deren Diagnose und Behandlung einfache Maßnahmen erfordern. In diesem Sinne sind die Ergebnisse der primären Gesundheitsversorgung beeindruMISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

FOTO: AFP

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ckend; die Kontrolle von Infektionskrankheiten, die von den Immunisierungsprogrammen durchgeführt wurde, hat z.B. Pocken und Poliomyelitis weltweit fast ausgerottet und die Kontrolle von Masern ermöglicht. Die Anwendung dieses Systems erfordert die Einhaltung der Grundsätze und dessen Forderungen. Die primäre Gesundheitsversorgung wird schon in vielen Ländern angewandt, ihre Ergebnisse in den am wenigsten entwickelten Ländern sind hervorragend. Unter den Gesundheitsmaßnahmen befinden sich z.B. die Benutzung von WHO-Trinklösung, die pränatale Kontrolle, die Früherkennung und Behandlung von Lungenentzündung bei Kindern unter 5 Jahren, die Immunisierungskampagnen, die Programme für die Entwicklung des Kindes, die Aufklärung der Frauen, die Förderung einer angemessenen Ernährung und eine schnelle Krankenhauseinweisung.


WOHLSTAND

Die primäre Gesundheitsversorgung hat weltweit das Leben von Millionen Menschen gerettet. Ein wesentlicher Faktor dabei waren die Gemeinschaftsarbeiter - Gesundheitsarbeiter, Hilfsarbeiter usw. -, die mit ihrer selbstlosen Arbeit ermöglichen, Ziele zu erreichen. Die Gemeinschaftsarbeiter sind ein wesentlicher Teil des Gesundheitssystems, denn sie erkennen nicht nur Krankheiten, für deren Behandlung sie vorbereitet sind, sondern kennen auch ihre eigenen Beschränkungen und liefern die Kranken, die es benötigen, rechtzeitig ins Krankenhaus ein. Deswegen ist ihre Integration in die Gesundheitssysteme erforderlich und vorteilhaft. Ein Gesundheitssystem, das auf der primären Gesundheitsversorgung basiert, garantiert Schutz und universalen Zugang zu den Gesundheitsdiensten, die von der Bevölkerung akzeptiert werden und Gerechtigkeit fördern. Es kümmert sich um das Leben der Menschen und räumt Prä-

vention und Förderung von Gesundheit Priorität ein. Es ermöglicht den ersten Kontakt zum Gesundheitssystem, hat die Familien und Gemeinden als Säule für die Gesundheitsplanung und ihren Betrieb, erfordert einen festen legalen, institutionellen und organisatorischen Rahmen sowie menschliche, wirtschaftliche, soziale und technologische Ressourcen. Ebenfalls führt es optimale Organisations- und Verwaltungsmaßnahmen auf allen Ebenen aus, um Qualität, gute Leistung und Effektivität anzubieten, und entwickelt aktive Mechanismen mit dem Ziel, die individuelle und kollektive Beteiligung zu maximieren. Ein solches System ermöglicht, dass die Gesundheit in greifbarer Nähe der Bevölkerung eines Landes ist, ohne soziale oder ökonomische Unterschiede. Die primäre Gesundheitsversorgung ist anwendbar auf alle Gesundheitsebenen und Fachgebieten. Deswegen soll man sich daran beteiligen l

(*) Internist, Magister in Management und Öffentlichkeitspolitik.

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RECHT HAT DIE BIBEL I

n jedem Sinne war Lee Strobel ein erbitterter Bibelkritiker. Dieser angesehene Journalist der Chicago Tribune glaubte weder an Gott noch an die Bibel. Strobel, Diplomjurist der University of Yale, hatte seine Talente ausgebildet, indem er viele wichtige Rechtsfälle studiert hatte. Daher hatte er keinen großen Respekt vor den Heiligen Schriften. Strobel schrieb: „Einen Großteil meines Lebens war ich ein Skeptiker. Tatsächlich betrachtete ich mich selbst sogar als Atheisten. Für mich gab es zu viele offensichtliche Beweise dafür, dass Gott lediglich ein Produkt menschlichen Wunschdenkens, antiker Mythologie oder primitiven Aberglaubens ist“ (Der Fall Jesus, 1998:13). MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Jedoch gibt er zu, dass es einen heimlichen Grund für seine Ablehnung Gottes und des Christentums gab: „Ich hatte mich ausgiebig genug mit Philosophie und Geschichte beschäftigt, um ausreichend Unterstützung für meine skeptische Haltung zu finden - ein Faktum hier, eine wissenschaftliche Theorie, ein prägnantes Zitat, ein cleveres Argument dort. Natürlich konnte ich einige Ungereimtheiten und Lücken erkennen, doch gab es etwas sehr Überzeugendes, das mich dazu bewegte, sie zu ignorieren: mein egoistischer Lebensstil, den ich aufgeben müsste, wenn ich meine Sichtweise jemals ändern und ein Nachfolger Jesus werden sollte“ (ebd.). Doch als seine Frau ihn herausforderte, be-


REALIDAD REALITÄT

13 angesehene Experten mit außerordentlichen Lebensläufen. Die Ergebnisse ließen ihn erstaunen: zähneknirschend musste er zugeben, dass die Aussagen der Bibel wahr waren und Jesus Gottes Sohn war. In seinem Buch erzählt er, dass er folglich zum Christen wurde. Wie viele Male sind solche Bekehrungen geschehen? Viele intelligente Skeptiker haben die Herausforderung angenommen, Gott und die Bibel ausführlich zu untersuchen und letztendlich die Beweise für die Existenz Gottes akzeptiert und zugegeben, dass die Bibel Recht hatte. Im Folgenden werden ein paar Beispiele erwähnt.

Kritiker der Bibel gibt es viele, doch es gibt auch inspirierende Fälle von Menschen, die diesbezüglich ihre Meinung geändert haben. Was für Beweise haben zu diesen überraschenden Meinungsänderungen geführt? gann er eine umfassende Untersuchung über Gott, die Bibel und Jesus. Strobel erklärt weiter: „Ich stürzte mich mit mehr Eifer in diesen Fall, als ich je in eine Geschichte investiert hatte. Ich wandte meine Kenntnisse, die ich in Yale erworben hatte, und meine Erfahrungen als Gerichtsreporter bei der Chicago Tribune an. Und im Laufe der Zeit begannen die Beweise der Welt - der Geschichte, der Wissenschaft, der Philosophie - in eine Richtung zu zeigen, die undenkbar erschien“ (Der Fall Jesus, 1998:14). Für Strobel war das „Undenkbare“, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Zwei Jahre lang sammelte er Beweise, als würde er sich für einen Gerichtsfall vorbereiten. Er interviewte sogar

DIE BIBEL HAT RECHT Es wird immer Skeptiker geben, denn sie wissen, dass vieles auf dem Spiel steht. Die Geschichte hat aber bewiesen, dass die Zivilisationen je nach ihrem Glauben entstehen und untergehen. Eigentlich ist der Untergang der griechischen Zivilisation darauf zurückzuführen, dass die Philosophen begannen, sich über die Vorstellung der Götter auf dem Olymp lustig zu machen. Obwohl die Bibel deutlich erklärt, dass dieser Glauben falsch war, war er für die Griechen mit der gesellschaftlichen Moral verbunden. Als sie diesen Glauben verloren, verlor die Nation auch ihre moralischen Prinzipien. Wenn der Zweifel wächst und es eine absolute und maßlose Freiheit gibt -wie es bei den Griechen der Fall war-, ergibt sich eine moralische Degenerierung. Die nationale Machtschwächung ermöglicht folglich, dass der Feind die Nation überfallen und erobern kann. Heutzutage ernten wir die Früchte von über ein Jahrhundert Skeptizismus. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich progressiv degeneriert und ohne Gott lebt. Manche Skeptiker wissen, was im Moment geschieht, doch wie Lee Strobel es zugab: sie sind nicht bereit, ihren „egoistischen Lebensstill“ aufzugeben. Trotz aller Kritiker, die gegen Gott und die Bibel meckern, gibt es manche, die nach umfassender Untersuchung der Weltereignisse - seien diese historisch, astronomisch oder archäologisch - zu dem Schluss kommen, dass die Bibel letztendlich Recht hatte. Da beginnt eine neue Lebensphase für sie, denn nachdem man begonnen hat, zu glauben, kommt auf ihn die schwierige Aufgabe zu, nach dem Glauben zu leben. Und das ist, was den größten Gewinn bringt l

Heutzutage ernten wir die Früchte von über ein Jahrhundert Skeptizismus. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich progressiv degeneriert und ohne Gott lebt. Manche Skeptiker wissen, was im Moment geschieht (…) doch sie sind nicht bereit, ihren „egoistischen Lebensstill“ aufzugeben.

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WIE EIN STURMWIND Inspirationsquelle für die Gläubiger der fünf Kontinenten. Das Buch berichtet über das Leben des Missionars Melchior Tari und die Erweckung in Indonesien.

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ch möchte euch davon berichten, wie der Herr bei uns wirkte. Vielleicht erkennt ihr dadurch, was unser Herr in diesen letzten Tagen noch tun kann. Es ist auch ein Beweis für euch, daß das gesamte Wort Gottes für die heutige Generation noch seine Gültigkeit hat. Oft nennen die Leute die Bibel das “Alte Schwarze Buch.” Sie glauben, daß die darin berichteten Ereignisse eben vor Jahrhunderten geschehen seien und für die heutigen Menschen keine Bedeutung mehr hätten. Ich kann jedoch beweisen, daß diese Bibel heute aktueller ist als die Morgenzeitung. Die Zeitung berichtet nur über Verbrechen, Kriege, Erdbeben, Streiks und Aufruhr. Die Bibel hingegen erläutert den Willen Gottes […]. Das Buch „Wie ein Sturmwind“ erzählt die Geschichte des indonesischen Missionars Melchior Tari, der in der christlichen Welt als Mel bekannt ist und Zeuge von der Erweckung war, die in der Insel Timor im Jahr 1965 inmitten des politischen und sozialen Chaos stattfand, das die Republik Indonesien damals erlebte. Dieses Werk, das in über vierzig Sprachen übersetzt und in den USA 1972 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist ein Erinnerungsruf an die Gläubiger über die evangelisierende Macht des Herrn. Viele Menschen haben die echte Macht der Bibel in ihren Leben nie erlebt. Deswegen können sie nicht alles glauben, was es auf den Heiligen Schriften steht. Doch ehre sei Gott, denn der Heilige Geist kann uns helfen, die Bibel zu verstehen. Wenn ich die Bibel lese, glaube ich an den Herrn Jesus. Wenn er mir sagt: „Spring!“, springe ich ohne jeden Zweifel. Die Menschen können dann sagen, dass ich verrückt oder töricht bin, doch die Bibel lehrt uns, dass Gehorsamkeit wichtiger als die Hingabe ist. Viele Menschen gehen zur Kirche MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

und ehren Gott, ohne ihm zu gehorchen. Wir müssen unserem Gott gehorchen. Denn er ist ein lebendiger und ein Jetzt-Gott. Die Geschichte von Prediger Tari, die in 17 Kapitel unterteilt ist, wurde vom evangelischen Autor Cliff Dudley verfasst. Im Vorwort des Buchs weist


LITERATUR

Dudley darauf hin, dass Mel, heutzutage ein angesehener Glaubensmann, immer betont, dass der Heilige Geist nicht nur Macht mit sich bringt, sondern auch Disziplin und Liebe. Außerdem erzählt er, dass Tari 18 Jahre alt war, als die religiöse Erweckung in Indonesien begann, die einen großen Bekehrungsprozess im Südwesten Asiens auslöste. Als ich ein Kind war, ging ich zur Kirche und in die Sonntagsschule. Ich lernte die Bibelverse auswendig und gab mir Mühe, bei allem Möglichen ein Gläubiger zu sein. Wir gingen zur Kirche jeden Sonntag in der Früh. Wir nahmen an den Gottesdiensten und an den Gebetsversamm-

lungen teil. Wir alle dachten, dass wir Gläubiger waren, doch unsere Beziehung zu Gott war halt komisch. Warum? Wir hatten doch die Bibel. Wir lasen über die Macht Jesus, über seine wunderschönen Versprechen (etwa 30,000 Male wird von seinen Versprechen berichtet), jedoch ging ich 19 Jahre lang zur Kirche, ohne je eins von seinen Versprechen erlebt zu haben. Das Buch „Wie ein Sturmwind“, Inspirationsquelle für die Gläubiger der fünf Kontinenten, gibt eine erschütternde Botschaft über den evangelischen Glauben mittels einer be-

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MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

rührenden Erzählung von den Ereignissen in Indonesien und den besonderen Erlebnissen von Mel Tari. Ebenfalls enthält das Buch eine klare Botschaft, die sich jeder Christ vor Augen führen soll: zurück zu der Einfachheit des Wort Gottes. Es beschreibt auch Taris Hoffnung, eines bescheidenen und gehorsamen Gottes Knechts. Ich möchte dem amerikanischen Volk dafür danken, daß es uns Missionare in unser Land gesandt hat. In unserem Land gab es nur Heiden, und wir hatten noch niemals zuvor von dem lebendigen Gott, Jesus Christus, gehört. Meine Vorfahren verehrten noch den großen Baum, das hohe Gebirge und die großen Schlangen. Aber als vor vielen Jahren Missionare in unser Land kamen, brachten sie die Geschichte von Jesus mit. Dafür, daß die Missionare uns das “Schwarze Buch” gebracht haben, möchte ich dem Herrn wirklich danken. Es ist ein altes Buch, aber dieses Buch hat das Leben vieler Menschen verändert. Dieses Buch hat aus dem Bettler einen Sohn des lebendigen Gottes gemacht, damit er ein König sei, um mit Jesus Christus einmal zu regieren, wenn er sein Königreich aufrichten wird. (48) Melchior Tari bestaunte eine Unmenge von Wundern während der Erweckung in Indonesien, wie z.B. das zum Wein gewordene Wasser, auferstandene Männer, die über das Wasser eines Flusses von 9 Metern Tiefe gehen konnten. In dem Buch bezeugt Tari große Dankbarkeit für die Missionsarbeit, die die amerikanische evangelische Gemeinde auf der Welt geleistet hatte. Diesbezüglich unterstreicht er, dass die Christen in den USA ermöglicht haben, dass die Bibel bis in den letzten Winkel der Welt kommt. Das Fernsehen ist eine der schlimmsten Quellen dämonischer Mächte, um in unsere Häuser einzudringen. 0h, wie sorglos ist der Gläubige gegenüber dem Fernsehen. Man läßt die Kinder all dieses Teufelszeug ansehen. Ich sage euch, das ist schrecklich. Bereits jetzt erntet die Menschheit etwas von ihrer bösen Saat. Ihr, die ihr diese Seiten lest, habt acht darauf! Warnt auch eure Brüder, daß sie alle die religiösen Bildnisse, die genau den heidnischen Götzen gleichen, schlechten Zeitschriften, schmutzigen Bücher und allen Unrat über Astrologie sowie alles übrige Unsaubere aus ihren Häusern entfernen und verbrennen. Sagt euch los vom Teufel und all dem satanischen Machwerk. (67)

Im Buch „Wie ein Sturmwind” spricht Mel Tari auch von den dämonischen Mächten. In diesem Sinne erklärt der Prediger, der das Evangelium durch die Welt verkündet, dass der Teufel die Menschheit blind gemacht hat, damit sie das Böse nicht erkennen kann, das die Erde umgibt. Ebenso unterstreicht er, dass die Herzen der Menschen von Hass und Verbitterung erfüllt sind. Ebenfalls erklärt er, dass sich die Dämonen heutzutage durch die Handlesekunst, die Magie, den Spiritismus und die Hexerei äußern. Als ich mich zum Christentum bekehrte, war Indonesien ein heidnisches Land. Sogar wir, die zur Kirche gingen, waren in der heidnischen Hexerei verwickelt. Vor sechs Jahren, also vor der Erweckung, gingen wir - die sogenannten Gläubiger - zu den Zaubern und Medizinmännern, wenn wir krank wurden; sie wandten ihre Praktiken an und wir wurden geheilt. Es war eine schlimme Lage. Wir behaupteten, wir wären Gläubiger, doch statt die Macht Gottes in unserem Leben zu erleben, waren wir geistlich tot; unsere Kirche ähnelte einem Beerdigungsinstitut. 1965 nahm ich Jesus als meinen persönlichen Erlöser an. Es war ein wunderschöner und glücklicher Tag für mich. Am Ende des Buchs von Melchior Tari, im Kapitel „der Ruf des Herrn Jesus“ ermahnt er dazu, Gott zu suchen. Mit einer klaren und direkten Sprache erläutert der Autor, dass unser Herz fest von unserem christlichen Glauben überzeugt sein soll. Diesbezüglich weist Tari darauf hin, dass man diese Sicherheit durch eine Vision, das Wort Gottes oder eine Predigt erlangen kann. Außerdem muss jeder Gläubiger wissen, dass der Herr ihn für einen besonderen Zweck berufen hat. Herr, die Jugend unserer Generation hat sich an den Sex, die Drogen, den Alkohol gewendet, weil sie keine Liebe in ihrem Zuhause findet und nach der weltlichen Liebe greift. Herr, hilf uns, ihnen die wahre Liebe Gottes zu zeigen, denn das ist die einzige Liebe, die befriedigen kann. Nicht die menschliche Liebe, die selbstsüchtig ist, sondern deine himmlische Liebe, mein Herr! Wir wollen deine Liebe in unseren Herzen und in unseren Familien, Gemeinden und Kirchen. Möge sich der Wille des Heiligen Geistes in unserem Leben zeigen. Mögen wir diese Machtfülle bekommen, und, wie die Bibel sagt, mögen wir uns immer mehr in der Liebe bekräftigen l


LITERATUR

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UNTER DEM KREUZ, WO JESUS STARB Das Lied „Unter dem Kreuz, wo Jesus starb“ ist eine urerlässliche Hymne der evangelischen Musik, die auf der Kreuzigung Jesus Christi basiert. Es ist ein Werk des Komponisten Elisha Albright Hoffman.

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er US-Komponist, Elisha Albright Hoffman, frommer Gläubiger und Autor von über zwei Tausend Gesängen, schrieb eine Hymne von großer Bedeutung für die christliche Musik im Jahr 1878, die die Menschen Gottes immer noch tief bewegt. Der Gesang „Unter dem Kreuz, wo Jesus starb“ schneidet das Thema der Kreuzigung Jesus mit einer direkten und feinen Sprache an. Des Weiteren erzählt er, wie der Herr den Tod seines Sohnes am Kreuz erlaubte, damit die Menschheit von der Sünde erlöst wurde. Seine Biographen weisen darauf hin, dass Hoffmann, der am 7. Mai 1839 im Schoß einer

UNTER DEM KREUZ, WO JESUS STARB 1 Unter dem Kreuz, wo Jesus starb, wo um Befreiung von Sünd´ ich warb, fühlte mein Herz, daß das Blut versöhnt. Ehre sei dem Herrn! CHORUS Ehre sei dem Herrn! Ehre sei dem Herrn! Jetzt bin ich durch sein Blut versöhnt. Ehre sei dem Herrn! 2 Jetzt bin ich frei von der Sündennot, in meinem Herzen da wohnt nun Gott, der untern Kreuze mich zu sich zog. Ehre sei dem Herrn! 3 Köstlicher Born, ja, du machst mich rein. Nun darf ich mich meines Lebens freu´n! Ja, Herr, dein Blut macht mich frei von Sünd´. Ehre sei dem Herrn! 4 Komm zu der Quelle, so süß und rein! Gib ihm dein Herz jetzt, er ladet ein. Wem er vergibt, den macht er auch rein. Ehre sei dem Herrn! MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

evangelischen Familie geboren war, das Lied schrieb, nachdem er die Bibelpassagen gelesen hatte, wo man über den Tod Jesus von Nazareth auf dem Golgatha berichtet. Die Begeisterung des Autors war so groß, dass er sofort ein Blatt und einen Bleistift für sich holte und ein wunderschönes Gedicht erfand, mit dem er die Erlösung durch das Blut Jesus verkündete. Später würde der Musiker John Hart Stockton die Melodie für die Versen Hoffmans komponieren. Diese Hymne, die aus vier Strophen und einem Refrain besteht, wurde ursprünglich auf Englisch geschrieben und hat eine Struktur, die sich durch die Wiederholung von christlichen Schlüsselwörtern wie z.B. „erlösen“ und „ehren“ kennzeichnet. Ebenfalls drückt die Lyrik -nach der Meinung von vielen Experten in Kirchenmusik - den Wunsch aus, Gott zu ehren. Das Lied ist geschrieben, um vom Herzen gesungen zu werden. Außerdem ist die Metrik der Hymne perfekt verkettet und folgt dem Muster, das Hoffman bei seinen Gedichten oft benutzte. Hoffmann, dessen Vater der anerkannte deutsche Missionar Francis A. Hoffman war, war ein Gläubiger, der schon als Kind seinen Glauben an den Herrn durch die Musik verkündete. Der Autor, gebürtig aus Orwigsburg, Pennsylvania, führte ein sehr aktives geistliches Leben und war ein frühreifer Sänger mit virtuoser Stimme. Nachdem er an dem Union Seminary studiert hatte, wurde er 1873 zum Minister Gottes ordiniert und widmete sich der Verkündigung des Evangeliums. Hoffmann, der mit einem natürlichen Musiktalent ausgestattet war, machte einen großen Beitrag zu der evangelischen Musik durch seine kühne Arbeit, bei der sich Lieder wie „Hast du je erfahren Jesu Retterkraft“, „O welch sel´ge Lust trag ich in der Brust“ und „Mit meinen Sorgen eil´ ich zu Jesus“ auszeichnen. Ebenfalls beschäftigte der US-Prediger sich zum großen Teil mit der Verfassung und Veröffentlichung von fünfzig Hym-


MUSIK

nensammlungen, die die repräsentativsten Lieder der evangelischen Musik enthalten. Mit Leidenschaft und Begeisterung teilte Hoffman seinen Glauben an dem Pult von verschiedenen Kirchen in den Staaten Ohio, Michigan und Illinois. Hoffman, ein Mann mit festen

Überzeugungen, hatte ein langes Leben. Er verkündete die Frohe Botschaft über 49 Jahre lang bis 1922. Nachdem er in die Rente gegangen war, lebte er in der dritten bevölkertesten Stadt der Vereinigten Staaten, Chicago, wo er am 5. November 1929 starb und in das Himmelreich kam l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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MANN GOTTES Er ist der berühmteste Missionar der Evangelisierung in China. James Hudson Taylor diente Gott in Asien 51 Jahre lang, ermöglichte die Bekehrung von 35 Tausend Seelen und inspirierte die internationale christliche Gemeinde.

Ed Reese

Taylor, ein frommer Gläubiger, reiste viel durch die britischen Inseln mit dem Ziel, über die geistliche Not in China zu berichten. Mit der Bibel in der Hand verkündete er das Evangelium auch zu den Gefangenen des Newgate - Gefängnisses in London. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

James Hudson Taylor ist der angesehenste Prediger in der Geschichte der Verbreitung des Christentums in der Volksrepublik China. In den 51 Jahren seines evangelisierenden Werks in China führte er 20 Missionen durch, brachte über 800 Missionare nach China, um das Wort Gottes zu predigen, bildete etwa 700 lokale Werker aus, bewirkte 35 Tausend Bekehrungen und taufte etwa 50 Tausend Gläubiger. Er inspirierte die evangelische Gemeinde, in dem er Gott alles widmete. Taylor wurde am 21. Mai 1832 in England, im Schoß einer christlichen Familie, geboren. Sein Vater, James Taylor, war ein Chemiker und Pastor, der sich immer für die Verkündigung der Frohen Botschaft in China interessiert hatte. Von seinem Vater getrieben, behauptete Taylor im Alter von 4 Jahren: „Wenn ich groß bin, werde ich Missionar und gehe nach China“. Trotzdem würde er später zu einem skeptischen und weltlichen Jugendlichen werden. Damals wurde er bei einer Bank eingestellt und somit von dem weltlichen Leben verführt. ERSTE SCHRITTE Die Geschichte seiner Hingabe an Gott ist überraschend. An einem Juniabend des Jahres 1849 ging er in die Bibliothek seines Vaters mit der Absicht, eins von seinen Büchern zu lesen. Die Hand Gottes führte ihn und seine Entscheidung fiel auf ein evangelisches Traktat, das seine Aufmerksamkeit geweckt hatte. In seinen Seiten fand er den folgenden Beitrag: „Das vollendete Werk Christi“. In diesem Mo-

ment nahm er unter Tränen den Herrn als sein Erlöser auf und ergab sich ihm. Er gab sofort das zügellose Leben auf, das er bis dahin geführt hatte. Monate später, am 2. Dezember 1849, inmitten einer Lebensphase, die von geistlichen Zweifeln geprägt war, widmete er sich dem Gebet. Nachdem er die Liebe Gottes gefühlt hatte, versprach er ihm, dass er nach China reisen würde, um das Evangelium zu verkünden. Er fing an, sich auf die Schwierigkeiten vorzubereiten, die auf ihn warteten. Er tauschte seine Federmatratze gegen eine harte Matratze. Außerdem lernte er die chinesische Sprache mit Hilfe einer Kopie der Heiligen Schriften, die auf Mandarin verfasst war. Ebenfalls widmete er sich dazu, Griechisch, Hebräisch und Latein zu lernen. In November 1852 zog er in ein bescheidenes Viertel der Stadt Kingston Upon Hull um, die im Westen von Yorkshire lag. Dort begann für ihn eine neue Lebensphase voller Glauben und Dienst, die den Kurs seines Lebens bestimmen würde. Mit Unterstützung der Bibel half er denjenigen, die in dringendster Not waren, und widmete sich dem Plan Gottes. Er verteilte auch Flyers mit evangelischem Inhalt und verkündete das Wort Gottes auf der Straße, an den Plätzen und in den Parks. Sein Vertrauen an Gott führte ihn sogar dazu, sein kärgliches Erbe mit den Ärmsten zu teilen. MISSIONAR IN CHINA Im Herbst 1852 ging er nach London, um Medizin am Royal London Hospital zu studieren. Damals gab es in England ein großes Interesse an China aufgrund des Taiping - Aufstands, einem Zivilkrieg mit stark religiösem Charakter, der das asiatische Land zwischen 1851 und 1864 verdüsterte. Unter diesen Umständen wurde die Chinese Evangelisation Society gegründet und James Hudson schloss sich als erster Missionar an. Danach, am 19. September 1853, begab er sich von Liverpool nach Shanghai. Nach einem beschwerlichen Reise kam er in die bevölkerteste Stadt Chinas am 1. März 1854 an. Während seines ersten Aufenthaltsjahres in China musste er mit den Kriegsschwierigkeiten zurechtkommen. Ab 1855 machte er 18 Missionarsreisen, und obwohl er Medikamente und Lebensmittel immer bei Weiter lesen––


GLAUBENSHELD

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MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

sich hatte, wurde er oft von den Einwohnern nicht gut empfangen. Doch mit Beharrlichkeit konnte er die Aufmerksamkeit der chinesischen Bevölkerung wecken. Als Teil seiner evangelischen Arbeit verteilte er Tausende Blätter, die von der Bibel sprachen. Bei seiner Mission lernte er Marie Jane, die Tochter des Pfarrers Samuel Dyer, kennen, der ein Vorreiter bei der Evangelisierungsarbeit in China war. Taylor heiratete sie dann am 20. Januar 1858. Nachdem er sechs Jahre weg von England gewesen war, kehrte er nach Europa Ende November 1860 wegen Gesundheitsprobleme zurück. Sofort wurde er ins Royal London Hospital eingewiesen, wo er gegen Tuberkulose behandelt wurde. Diese Krankheit hielt ihn von seiner Missionsarbeit fern.

FRUCHTBARER GLÄUBIGER Taylor nutzte seinen Aufenthalt in England aus, um seine christliche Arbeit fortzusetzen. Mit Hilfe des Chinesen Wang Laiguan und des Missionars Frederich Gough fing er mit der Übersetzung des Neuen Testaments in den Dialekt der chinesischen Stadt Ningbo an. Außerdem beendete er sein Medizinstudium. Ebenfalls schrieb er das Buch „Chinas geistliche Not und Anspruch” im Jahr 1865 mit Hilfe seiner Frau. Der Text weckte das evangelische


GLAUBENSHELD

schaft mit Pastor Charles Spurgeon, einem bekannten Diener Gottes, der ihm half, seinen Glauben zu verstärken. Taylor war tief von seinem Glauben überzeugt und gründete die China-Inland-Mission am 25. Juni 1865; sie war eine neue christliche Gemeinde, deren Aufgabe die Evangelisierung Chinas war. 13 Monate nach der Gründung dieser Missionsorganisation, am 25. Mai 1866, reiste er wieder nach China, um das Evangelium in dem größten Land der Welt zu verkünden. Als er ankam, führte er die Gruppe von 18 britischen Missionaren namens Lammermuir Party, die zusammen mit ihm gereist war. Taylor passte sich an die lokale Kultur an; er trug die Tracht der Chinesen, um sein religiöses Ziel zu erreichen.

Interesse von vielen Gläubigern, die sich nach der Lektüre der Missionsarbeit in Asien anschlossen. Taylor, ein frommer Gläubiger, reiste viel durch die britischen Inseln mit dem Ziel, über die geistliche Not in China zu berichten. Mit der Bibel in der Hand verkündete er das Evangelium auch zu den Gefangenen des Newgate - Gefängnisses in London. Er schloss Freund-

MÄCHTIGES ERBE Am 23. Juli 1870 verlor Taylor seine Frau durch die Cholera und Gott stellte seinen Glauben auf die Probe. Monate später, im Sommer 1871, kehrte er nach England zurück, da seine Gesundheit angeschlagen war. Er entschied sich dann für eine dringende ärztliche Behandlung. Als er in England war, heiratete er die Christin Jane Elizabeth Faulding und 1872 ging er nach China zurück, um seine Missionsarbeit fortzusetzen. Sofort trat er die Reise durch China an, die die China-Inland-Mission verstärkte. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bereiste er Australien, Neuseeland und die USA und berichtete über den Fortschritt des Werks in China. Seine Predigte wurden immer von den Anhängern Jesus gehört und ermöglichten die Weiterentwicklung seiner Mission. Im Jahr 1900, nach dem Boxeraufstand, dem ersten Kriegsausbruch des chinesischen Nationalismus gegen ausländische Bürger, musste er in die Schweiz wegen Gesundheitsprobleme. In seinen letzten Tagen, im Jahr 1905, ging James Hudson Taylor wieder nach China und erlebte dort die schönsten Momente seines Lebens. Von Gott geführt besuchte der Missionar Krankenhäuser, Waisenhäuser und Missionszentren der China-Innland-Mission. Es war eine denkwürdige Reise, bei der er sogar seinen 73. Geburtstag zusammen mit der evangelischen chinesischen Gemeinde feierte. Seine kurze doch historische Reise endete am 3. Juni 1905, als er diese Welt verließ und zu einem christlichen Vorbild wurde l

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bereiste er Australien, Neuseeland und die USA und berichtete über den Fortschritt des Werks in China. Seine Predigte wurden immer von den Anhängern Jesus gehört und ermöglichten die Weiterentwicklung seiner Mission.

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LEBENSGESCHICHTE

ABEL: DERJENIGE, DER MIT GOTT IST Er lebte seine Jugend zwischen Angriffen, Drogen und Straftaten. Aber Gottes Mitleid hat keine Grenzen. An einem Tag rettete er ihn vom Tod, um ihn durch den Weg des ewigen Heils zu führen. Marlo Pérez Foto: Archivo familiar

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as Krachen des Schusses zerbrach die Stille in der Nacht und Abel empfand einen starken Aufschlag und ein Brennen im Rücken, als er durch eine dunkle kleine Straße lief. Ein neuer Schuss kam und er sah, dass ein Mann neben ihm mit zerschmettertem Kopf einstürzte. Trotz des schrecklichen Eindrucks und der intensiven Schmerzen, die er im Rücken fühlte, konnte er noch von der Polizei fliehen, die ihn nicht aus den Augen verloren hatte. Er ging um die Ecke und bog schnell Richtung einer dunklen Straße ab. In diesem Augenblick hörte er eine mächtige Stimme, die ihn folgendes sagte: - „Blick nicht zurück.. Lauf einfach weiter“

Inmitten seiner Verzweiflung versuchte er zu identifizieren, wer ihm gesprochen hatte: Aber niemand war da. So setzte er seine Flucht fort. Kurz danach blieben die Polizisten hinten, verlieren ihn aus den Augen und der starke Schmerz im Rücken verschwand. Er stoppte und blieb für einige Minuten in der Dunkelheit dieser schmutzigen Gasse stehen. Als er nachweisen konnte, dass niemand sich in der Nähe befand, verließ seinen Versteck.

Inmitten seiner Verzweiflung versuchte er zu identifizieren, wer ihm gesprochen hatte: Aber niemand war da. So setzte er seine Flucht fort. Kurz danach blieben die Polizisten hinten, verlieren ihn aus den Augen und der starke Schmerz im Rücken verschwand. Er stoppte und blieb für einige Minuten in der Dunkelheit dieser schmutzigen Gasse stehen. Als er nachweisen konnte, dass niemand sich in der Nähe befand, verließ seinen Versteck. So fing er seinen Weg nach Hause mit einer schweren Schusswunde an, die ihm trotzdem überhaupt nicht weh tat. Dieses Mal konnte er wieder von der Polizei fliehen, die ihn wegen der von ihm begangenen Straftaten ständig folgte, aber dieses Mal traf ihn ein Geschoss. Als er zu Hause war, erzählte er seiner Oma diesen Vorfall. Sie untersuchte ihn sofort und überraschte sich, als sie bestätigte, dass es überhaupt keine Wunde gab. -„Du hast nichts mein Sohn“, rief sie aus. Es war unglaublich: Es schien, als ob der Schuss ihn niemals getroffen hätte. Er war unverletzt. Die göttliche Macht hatte ihn geheilt, als ob es nichts passiert wäre. Er erinnerte sich die ganze Nacht an diesen Vorfall und fing an zu glauben, Gott hatte ihn aus einem bestimmten Grund gerettet. GEBOREN, UM STRAFTATE ZU BEGEHEN Dieser junge Mann, Abel Ramón Morinigo Cabral, ist am 10. Juni 1970 in der Stadt Formosa, Argentinien geboren. Er ist das einzige Kind von einer jungen Frau namens Matilde Ramon Cabral und von Rodrigo Morinigo, der kurz nach seiner Geburt verschwand. Später begann sei-

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ne Mutter eine neue Liebesbeziehung, aber sie starb, als er 8 Jahre alt war und verlor die Hoffnung, eine richtige Familie zu haben. So wurde er von seiner Großmutter mütterlicherseits aufgenommen, die sich um seine Erziehung kümmerte. Die Schwester seines Vaters übernahm das Haus ihrer Mutter und hielt sie eine heimliche Liebesbeziehung mit dem Stiefvater von Abel. Obwohl sie ihre Tante war, kümmerte sie sich nicht um ihn und ließ ihn allein mit seiner Groß-


LEBENSGESCHICHTE

mutter, die ihn kaum ernähren konnte. Diese traumatischen Situationen führten dazu, dass er rebellisch, voll mit Hass und Gewalt wurde. Er war ein guter Schüler und Sportler, aber im Alter von 15 nahm er Kontakt mit kleinen Banden, die ihn von den guten Sitten entfernten und ihm den Raub und Diebstahl zeigten. Kurz danach wurde er in der Strafanstalt für Minderjährige von La Plata eingewiesen, wo er einige Monate blieb: So fing ein langer krimineller Laufbahn an.

EINGESPERRT Mit 17 Jahren wurde Abel für zwei Mordversuche angeklagt, wobei er von den Polizeibehörden intensiv gesucht wurde. Ein Jahr später wurde er von der Brigade für Diebstahl und Raub der Bundespolizei wegen fünf bewaffnete Raubüberfälle festgenommen. So blieb er mehrere Wochen in der Strafanstalt für Minderjährige von Rosario, wo er noch mehr „erfahren“ und gefährlicher wurde. Die Strafe half nicht für eine Rehabilitation: Ganz

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Als er erfuhr, dass sein Kopf einen Preis hat­te und, dass seine Feinde Rache gegen seine Ge­ mahlin und seine zwei kleinste Kinder nehmen könnten, begann er zu beten. Er rief den Herrn und widmete sich im Evangelium. Seit diesem Augenblick entfernte er sich definitiv von der Kriminalität.

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im Gegenteil hatte sie eine entgegengesetzte Wirkung und verwandelte dieser junge Mann in einen noch erfahrenen Verbrecher. - „Der Teufel hatte in mir ein sehr tiefes Hassgefühl und Zorn gegen die Polizei und gegen jegliche Autorität“, sagte er. 1989 wurde er wieder wegen versuchten Raubes und Mordes inhaftiert, als er einen Mann schwer schlug, weil er Widerstand gegen den Angriff leistete. Trotz seiner kritischen Zustand erkannte ihn das Opfer von seinem Krankenbett. Er verbrachte acht Monate in Haft im Gefängnis „La Redonda“ in Rosario. Als er freigelassen wurde, war er schon Inhaber eines üppigen Vorstrafenregisters und verfügte über einen kriminellen Ruhm, der ihn in einem noch bekannten und befürchteten Kriminellem der Elendsviertel von der Stadt verwandelt. Mehrere Verbrecher versammelten sich mit ihm, um eine Band zu gründen, bis der Vorfall vom Kugel in den Rücken geschah. Dieses Wunder führte dazu, dass er an Gott glaubte, wobei er die Entscheidung traf, sich für

mehrere Woche zu Hause isoliert zu bleiben. Die teuflische Versuchung für das Begehen von Straftaten war aber größer: Er kehrte auf die Straßen mit mehr Ehrgeiz und weniger Skrupel als je zuvor zurück. Eine Nacht ging er zu Fuß durch einen gefährlichen Teil der Stadt und fand einen Verrückten u. HIV-Träger, der sich die Droge mit einer schmutzigen Spritze injizierte. Abel injizierte sich auch ohne Angst, angesteckt zu werden. - „Ehrlich gesagt war mir alles egal“, betonte er. SCHLAMMHELD Eines Tages des Jahres 1993 bat ein Nachbarn Abel um Hilfe, da seine Tochter Carolina von einer Bande entführt worden war. Er kannte einer der Entführer und wusste, dass es sich von einem sehr gefährlichen Verbrecher handelte, aber hatte Mitleid von seinem Freund. Er nahm eine 9mm Maschinenpistole, wurde mutig und ging auf der Suche des Entführers, der sich in einem verlassenen Haus befand. Er drang ins Haus ein und fand den Täter mit einem anderen Mann, die das Mädchen gerade missbrauchten.


LEBENSGESCHICHTE

Glücklicherweise konnte er die junge Opfer retten. So wurden die beide zuerst gute Freunde und danach hatten sie auch eine Liebesbeziehung. Es gab aber noch mehr von dieser traurigen Geschichte: Als Folge der Vergewaltigung wurde die Entführte mit dem HIV-Virus infiziert. Zwei Jahre später starb der Mann, mit dem Abel die Spritze teilte: Abel wurde aber durch ein Wunder weder durch diese Spritze noch durch seine Partnerin mit dieser Krankheit infiziert. - „Gott hat mich vielmals vom Tod befreit“, betonte er. UNERFÜLLTES VERSPRECHEN Zwei Jahre später fing er aufgrund seiner schweren wirtschaftlichen Lage mit dem Handel von Marihuana an. Er verkaufte die Droge in Rosario und in anderen Städten von Argentinien. Jedoch dauerte es nicht lange, bis er zusammen mit anderen Tätern von der Polizei für die Drogenbekämpfung festgenommen wurde. Die ganze Bande wurde zerschlagen und Abel musste 4 ½ Jahr im schlimmsten Gefängnis des Landes

in der Stadt Buenos Aires bleiben: Dieser Mann war zu weit gegangen und hatte den Tiefstand erreicht. Schon im Gefängnis ging er mit Hilfe eines christlichen Bruders, der als „Evangelium” bekannt war, zu einem kleinen Tempel in diesem Gefängnis. An diesem Ort gestand Abel seine Sünden und widmete sich dem Gott. Allerdings kam nach kurzer Zeit der Teufel wieder mit seinen Versuchungen. Als er ins Gefängnis der Strafvollzuganstalt Nr. 3 von Rosario (als „La Redonda“ bekannt) und nachträglich zur Anstalt Nr. 8 in Formosa transportiert wurde, verwandelte er sich wieder in den gleichen skrupellosen Täter. Das führte dazu, dass er seine ganze Familie vor, wobei er auch in einer starken Depression fiel. Er stritt ständig mit den anderen Gefangenen, die ihn vergewaltigen wollten, duschte sich nicht mehrere Tage und sah wie ein Zombie aus. Er spürte, dass sein Leben zu Ende war. Im Jahre 1999 wurde er entlassen, um sein Leben zu ändern und zurückzugewinnen, was verloren hatte. Allerdings waren ihre kriminellen Impulse stärker und er ging wieder durch die Straßen. In diesem Umfeld lernte er seine jetzige Frau Elsa Argüeyo kennen, mit der er zwei Kinder hat. Damals tötete Abel Ramón Morinigo Cabral (als „Elbeli“ bekannt) auch einen bekannten Rauschgifthändler von Rosario / Argentinien, der ihm mehr als 200 Kilogramm Marihuana gestohlen hatte. Dafür wurde er von einer Bande von Verbrechern sowie von korrupten Polizisten gejagt, die mit dem Handel von Cannabis sativa verbunden waren. Als er erfuhr, dass sein Kopf einen Preis hatte und, dass seine Feinde Rache gegen seine Gemahlin und seine zwei kleinste Kinder nehmen könnten, begann er zu beten. Er rief den Herrn und widmete sich im Evangelium. Seit diesem Augenblick entfernte er sich definitiv von der Kriminalität. - „Eine Nacht träumte ich vom Herrn und er sprach von meinen Kindern, meinen Sünden und meinem Ungehorsam... Seit diesem Tag wusste ich, ich musste eine Entscheidung treffen und ich entschied mich für Christus“, erinnert er sich daran.

Zwei Jahre später fing er aufgrund seiner schweren wirtschaftlichen Lage mit dem Handel von Marihuana an. Er verkaufte die Droge in Rosario und in anderen Städten von Argentinien. Jedoch dauerte es nicht lange, bis er zusammen mit anderen Tätern von der Polizei für die Drogenbekämpfung festgenommen wurde. Die ganze Bande wurde zerschlagen und Abel musste 4 ½ Jahr im schlimmsten Gefängnis des Landes in der Stadt Buenos Aires bleiben: Dieser Mann war zu weit gegangen und hatte den Tiefstand erreicht.

Abel, der jetzt in Ruhe mit Gott und seiner Familie lebt, besucht regelmäßig eine evangelische Kirche in der Stadt von Formosa in Argentinien l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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Wir erwarten eine Verstärkung, Frömmigkeit und eine motivierende Kraft, die unserem Volk hilft, durch alle Städte über die weltweit geschehenen Ereignisse zu predigen. Wir hoffen, dass dieser Kongress das ganze Europa weckt.

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INTERVIEW

AUF DEM WEG ZUM ZWEITEN EUROPÄISCHEN KONGRESS Trotz der jüngsten Angriffe im alten Kontinent hat der Werk der weltweiten Missionsbewegung mit den Vorbereitungen des zweiten europäischen Kongresses angefangen: Ein Treffen, das tausende von Brüdern aus zwanzig verschiedenen Ländern zusammenbringen wird.

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ie Erwartung wächst im Laufe der Tage, Wochen und Monate. August ist schon nah und die Vorbereitungen müssen beschleunigt werden. Vom 10. bis zum 14. August wird Madrid (Spanien) Sitz des 2. europäischen Kongresses der weltweiten Missionsbewegung (WMB) sein. Tausende Leute haben sich schon für ihre Teilnahme an diesem großartigen Treffen vorbereitet, das im großen Hotel Marriot stattfinden wird. Der Berater für Spanien und für die Gruppe A von Europa, Pfarrer Carlos Medina, glaubt daran, dass der Kongress den Glauben in allen Ländern des Kontinenten verstärken wird. Welche waren die ersten Koordinationsarbeiten für den Kongress? Vor kurzem haben sich die ganzen Pastoren mit dem Berater für Europa, Pfarrer José Soto, sowie mit dem Berater für Italien und für die Gruppe B, Pfarrer David Echalar, versammelt. Wir hatten einen sehr erfolgreichen Termin, in dem wir die ganzen Pastoren und Priester als Koordinatoren für jedes Land abgeordnet haben. Sie werden diesen Nationen die entsprechende Beratung und Informationen in Bezug auf die Reise, Unterkunftsbuchungen, Transfer, usw. geben. Wie sehen die Einrichtungen aus und welche Anzahl von Brüdern wird während des zweiten europäischen Kongresses erwartet? Die Kultstätte hat eine Sitzplatzkapazität von 2,480 Personen und rechnet mit zwei großen Räumen von 1000 Personen pro Zimmer. Das beträgt insgesamt eine Kapazität für 4000 Leute im großen Hotel Auditorium in Madrid. Die Veranstaltung soll vom 10. bis zum 14. August dieses Jahres stattfinden. Für dieses Event rechnen wir mit einer massiven Anwesenheit von Brüdern aus ganzem Europa, was die skandinavischen Ländern, die sieben Nationen

der Gruppe A und noch sieben Länder der Gruppe B umfasst. Nur mit Italien und Spanien rechnen wir mit einer wichtigen Anzahl von Leuten, da es dort viele Kirchen gibt. Wir sind sicher, dass das Treffen voll sein wird, wobei wir schon einen Notfallplan vorbereitet haben. Was ist im Rahmen der Fernübertragung der Veranstaltung vereinbart worden? Im November des vergangenen Jahres haben wir Herr Carlos Daniel Medina, unseren Koordinator für Fernmeldewesen nach Peru geschickt, damit er sich mit den Leitern von Bethel-TV versammelte. Es wurden zwei wichtige Vereinbarungen getroffen, damit z. B. drei Kameramännern ab dem 02. Mai den Werbespot für den Kongress in Barcelona, Madrid, Italien usw. aufnehmen können. Der Kontakt, den wir mit Bethel-TV halten, ist eine sehr wertvoll, denn wir arbeiten vereinigt für ein gemeinsames Ziel, das es sich nicht von einem Kongress in einem bestimmten Land handelt, sondern von einer kontinentalen Versammlung. Was erwartet die Kirche von diesem zweiten europäischen Kongress? Wir erwarten eine Verstärkung, Frömmigkeit und eine motivierende Kraft, die unserem Volk hilft, durch alle Städte über die weltweit geschehenen Ereignisse zu predigen. Wir hoffen, dass dieser Kongress das ganze Europa weckt. Wir wollen, dass der ganze Ministerkörper in Europa dafür arbeitet, im Projekt Fortschritte macht, neue Ideen vorträgt und Projekte mit den Medien zusammenführt. Wie wollen hauptsächlich eine Verstärkung im ganzen Sinne, von Mensch zu Mensch, von einer Kirche, die mehrere Kirchen errichtet: Wir wollen, dass es Arbeiter und junge Leute gibt, die viele Sprachen können und zu den Örtlichkeiten gehen, die das Predigen brauchen l

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GOTT WIRD MIT MACHT UND RUHM HERUNTERGEHEN „Ach dass du den Himmel zerrissest und führest herab, dass die Berge vor dir zerflössen, wie ein heißes Wasser vom heftigen Feuer versiedet, dass dein Name kund würde unter deinen Feinden und die Heiden vor dir zittern müssten“ (Jesaja 64:1-2) Pfarrer . Luis M. Ortiz

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srael war verirrt, ganz nah von der Gefangenschaft der heidnischen Erden. Der Prophet Jesaja bemerkte, wenn Gott nur heruntergehen und seine Gegenwart zeigen würde, würden sich die Probleme der Nation lösen, die Berge würden sich von Schwierigkeiten ausrutschen, das Feuer seiner Anwesenheit würde das Wasser der Lauheit und der Gleichgültigkeit kochen und nichts könnte in der Gottesgegenwart verweilen. Heute leben wir unter ähnlichen Umständen: Die Sünde, die Bosheit, die Sucht, die Korruption, die Unsittlichkeit, die Pornografie, der sexuelle Exhibitionismus, die Ungläubigkeit, der Materialismus und der Atheismus nehmen jeden Tag MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

in dieser unbekehrten Welt zu. Im sog. „Gottes Volk“ gibt es Weltlichkeit, Lauheit, irrige Doktrinen, Ökumenismus, Ungläubigkeit und eine schreckliche Apostasie. Die großen Programme in den Kirchen, das ausdrucksvolle philosophische Predigen, die theologische Gelehrsamkeit, die Kirchensuperorganisation, die zahlreichen und gut geschulten Chöre, die guten Orchester, die sozialen und philanthropischen Programme, die vielen Gesellschaften innerhalb der Kirchen, die soziale und politische Stellung vieler Laien und Minister, die bürgerlichen und kulturellen Aktivitäten, die luxuriösen Tempel, alles, was der Mensch gemacht hat, ist


ANDACHT

gescheitert und hat keine richtigen und permanenten Lösungen für das geistige Problem der Menschen mit sich gebracht. Diese Probleme sind die Grundlage der ganzen Schwierigkeiten und die einzige Lösung dafür ist die selige Offenbarung von der Macht und der Gottesgegenwart. Wenn sich das Feuer vom Gottesgegenwart und seinem Heiligen Geist äußert, schmelzen die Berge von Hindernissen und erscheinen der Sieg und der Triumph. Die Türme von Stolz stürzen ein und es kommen die Reue und die Demut. Die Sünden- und Lasterhöhlen werden gereinigt und erscheinen die Reinheit und die Verzeihung. Die Unanständigkeit und die Pornografie ziehen sich zurück und glänzen die Heiligkeit und die Würde. Die Ungläubigkeit und der Materialismus werden zurückgestellt und erheben sich der Glaube und die Liebe für die Nächsten. Das dumme philosophische Predigen überlässt das notwendige und brennende biblische Predigen seinen Platz. Die starre Kirchenorganisation richtet sich nach der weisen und ordentlichen Leitung des Heiligen Geistes. Alles, was professionell, menschlich, zeremoniös, dogmatisch, sektarisch, formuliert und fleischlich ist, gibt dem geistlichen Bereich, d. h. das Biblische, das Reale, das vom Heiligen Geist (entweder durch Lobgesange, Psalmen, Lobe oder Gaben des Heiligen Geistes) seinen Platz.

Die ganzen sozialen, kulturellen, bürgerlichen, philanthropischen und wirtschaftlichen Aktivitäten ziehen sich zurück und lassen die höchsten Aktivitäten der Kirche ihren Platz, die die folgenden Aufgaben hat: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.. Zeigt die Macht des Heiligen Geistes durch Wunder und Mirakel“ (Markus 16:15-18). Und wann wird Gott seine Gegenwart zeigen, sodass dies alles geschieht? Warum sehen wir nicht heute seine ganze Fülle? Die Bibel gibt uns die Antwort und sagt: „Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, dass er sich an dich halte..“ (Jesaja 64:7) Liebe Leser: Der Mangel an Gebet, an Vermittlung, an Fastentage, an Bitte, an Reue, an Geständnisse, an Rückgabe ist die Ursache. Es ist historisch nachgewiesen worden, dass die großen Vergießen des Heiligen Geistes und die großen Offenbarungen der Gottesgegenwart sich als Antwort des Gebets und des unablässigen Geschreis des Gottesvolkes offenbart haben. „Und mein Volk sich demütigt, das nach meinem Namen genannt ist, daß sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren werden: so will ich vom Himmel hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen“ (2. Chronik 7:14) Die Kirche von Jesus Christus hat immer vorwärts und siegreich auf ihre Knien marschiert. Der stärkste Krieg der Kirche wird nicht von den Theologen, den Intellektuellen, den Gelehrten, den Soziologen, den Predigern oder den Leitern gekämpft, sondern von den Fürsprechern. Die Fürsprecher sind diejenigen, die im Gebet gegen alle höllischen, sichtbaren und unsichtbaren Mächte kämpfen und bleiben immer mit Gott, da der authentische Krieg der geistige Kirche ist. „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“ (Epheser 6:12). In diesem geistigen Schlachtfeld können wir uns nicht nach dem Fleisch richten: „Denn die Waffen unserer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott, zu zerstören Befestigungen“ (2. Korinther 10:4) Liebe Leser: Aktuell könnte man im Allgemeinen sagen, dass die Kirche alles hat, aber leider nicht notwendige die Gottesmacht. Es ist Zeit, unser Vermittlungs- und Gebetsleben zu verstärken; es ist Zeit, Gott mit unserem ganzen Herz zu suchen. Ich hoffe, Gott geht mit Macht und Gnaden über seine Kirche herunter!“ l

Alles, was professionell, menschlich, zeremoniös, dogmatisch, sektarisch, formuliert und fleischlich ist, gibt dem geistlichen Bereich, d. h. das Biblische, das Reale, das vom Heiligen Geist (entweder durch Lobgesange, Psalmen, Lobe oder Gaben des Heiligen Geistes) seinen Platz.

Die Kirche von Jesus Christus hat immer vorwärts und siegreich auf ihre Knien marschiert. Der stärkste Krieg der Kirche wird nicht von den Theologen, den Intellektuellen, den Gelehrten, den Soziologen, den Predigern oder den Leitern gekämpft, sondern von den Fürsprechern.

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EINE STABILE FAMILIE „Wo Jehova nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen...“ (Psalm 127:1) Pfarrer . Gustavo Martínez

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Die Familie ist immer angegriffen worden, denn der Feind, der Teufeln wollte sie immer seit dem Anfang zerstören. Das Negative in der Welt, in unserer Nachbarschaft, ist nur das Ergebnis der Vernichtung des Familienkerns, denn die Werte und Prinzipien sind verloren gegangen [...].

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as Gotteswort sagt Folgendes: „Wo Jehova nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen...“ (Psalm 127:1) Wenn Gott das Haus nicht erbaut, obwohl die Arbeiter oder die Erbauer sich anstrengen, arbeiten sie umsonst. Auch sagt die Bibel: „Es ist umsonst, dass ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er’s schlafend“ (Psalm 127:2). Damit ist es folgendes gemeint: Ohne den Gottessegen kann es sein, dass die Sachen nicht klappen, obwohl wir uns darum bemühen und alles schaffen wollen, denn die einzige Garantie ist es nur in Christus die Grundlage der Wahrheit zu erbauen. Die Familie ist immer angegriffen worden, denn der Feind, der Teufel wollte sie immer seit dem Anfang zerstören. Das Negative in der Welt, in unserer Nachbarschaft, ist nur das Ergebnis der Vernichtung des Familienkerns, denn die Werte und Prinzipien sind verloren gegangen. Es gibt kein Beispiel oder ein Vorbild, das uns die Verantwortlichkeit, das Respekt und den Ehrenwert zeigt. Manchmal ist es so, dass man entweder einen unverantwortlichen, betrunkenen Vater oder eine Mutter in der selben Lage hat, die vom Morgen bis zum Abend streitet: Das alles wird am Ende von den Kindern seit ihren ersten Tagen empfangen, gehört und erlebt. Wie können wir fordern und darauf hoffen, eine bessere Gesellschaft, Kindheit oder Jugend zu haben? Wenn der Familienkern, wenn das Heim oder die Familie zerstört sind, gibt es keine Stabilität. Warum? Weil die Leute sich nur nach dem Vorhaben ihres Herzens richten und dem Gott die kalte Schulter gezeigt, um eine banale Philosophie zu folgen, die sich auf hohle Religionen basieren, die die Menschen von Gott noch mehr entfernen. In welcher Welt leben wir? Das fragen sich die Leute, wenn Angriffe, Morde, Verletzungen u.a. Schäden in der Gesellschaft geschehen. In zivilisierten Ländern, die anscheinend sehr entwickelt sind, gehen bewaffnete Personen auf der Straße und töten plötzlich und unerwartet eine Menge Leute. Was ist los? Die Ursache ist,

dass die Leute weit vom Herrn sind und wollen ihm nicht das Herz geben. Jedoch sagt der Herr immer noch der Menschlichkeit: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“.( Matthäus 11:28) Wenn der Mensch als Kandidat in der Politik ist, verspricht er alles, und die Leute glauben ihn und folgen ihm. Aber das sind nur Versprechen der Menschen allein, weil es dort keine Grundlagen gibt: Dort gibt es keine Festigkeit, weil der Mensch wie der Rasen des Feldes ist, der heute hier ist und morgen nicht mehr. Der Mensch baut auf einer völlig beweglichen Grundlage wie dem Sand, der verwundbar ist, obwohl es ein Gestein gibt, wo man bauen kann, und wo


ANDACHT

nicht nur augenblicklich für dieses Leben, sondern auch für ewiges Leben gebaut wird: Und das ist Jesus Christus. Wie kann dann in diesem 21. Jahrhundert eine Familie stabil und fest halten? Das kann nur geschafft werden, wenn man sein Herz für den Gott öffnet, wenn man sich in Ihm ergibt und, wenn man ihn als Herr und Erlöser seines Lebens als der Einzige, der Stabilität in den Familien geben kann, akzeptiert: Das ist der einzige Weg, um eine stabile Familie aufrechtzuerhalten. Eine stabile Familie ist diejenige, die Gott ehrt,

die das Wort des Herrn umarmt, die die Befehle akzeptiert und ausübt und die Hinweise des Allmächtigen folgt: Das ist eine gesunde und stabile Familie; frei von Alkohol, Drogen, Hexereien, usw. Die stabile Familie ist diejenige, die sich inmitten der Umstände, inmitten einer verdorbenen Generation, die Gott die kalte Schulter zeigt, wie das Heim von Noah bleibt, die jeden Tag betete, vom Gott abhing und ihn liebte. Noah rief Gott nicht nur mit seinen Lippen an, sondern auch mit seinem Herz. Obwohl alle andere schon verdorben waren, hat dieser Mensch sich mit seiner Frau und ganzer seiner Familie treu gehalten, und sie wurden geschützt und gerettet. Alle Andere starben, aber diese Familie überlebte, denn sie stützte sich auf die Grundlagen des Allmächtigen, auf die feste Grundlage von Jesus Christus l

Eine stabile Familie ist diejenige, die Gott ehrt, die das Wort des Herrn umarmt, die die Befehle akzeptiert und ausübt und die Hinweise des Allmächtigen folgt: Das ist eine gesunde und stabile Familie; frei von Alkohol, Drogen, Hexereien, [...].

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DIE EIGENSCHAFTEN EINER AUFSTREBENDEN MUTTER „Es sind wohl viele tüchtige Frauen, du aber übertriffst sie alle” (Sprüche 31:29). Pfarrer . Ramón Aponte

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n dieser prächtigen, glanzvollen und luxuriösen Welt sollen die Leute immer mehrere Fähigkeiten und Tugenden haben, die sie tatsächlich nicht besitzen, um sich von den Anderen zu unterscheiden und auszuzeichnen. • Eine tüchtige Frau: „Wem eine tüchtige Frau beschert ist, die ist viel edler als die köstlichsten Perlen“ (Teil 10). Das ist wertvolles Juwel und es ist sehr schwer, es zu finden. Jedoch existiert dieser Typ von Frauen noch heute. • Eine zuverlässige Frau: „Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln” (Teil 11). Es ist nichts besseres für einen Mann zu wissen, dass er seiner Frau vertrauen kann: Entweder, wenn es sich von Gütern oder von ihrer Loyalität und Treue als selbstlose Frau handelt.

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• Eine konsistente Person: „Sie tut ihm Liebes und kein Leid ihr Leben lang” (Teil 12). Sie versucht immer, dass ihr Ehemann zufrieden ist. Konsistent zu sein ist genauso wichtig, wie gut zu sein. • Eine freiwillige Arbeiterin: „Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit ihren Händen“ (Teil 13). Sie arbeitet freiwillig und mit Vergnügen, um im Haushalt zu Hause zu helfen. • Eine sorgfältige Lieferantin: „Sie ist wie ein Kaufmannsschiff; ihren Unterhalt bringt sie von ferne” (Teil 14). Sie versucht, Produkte der besten Qualität zu besseren Preisen zu finden, obwohl sie dafür viel suchen und gehen sollte. Wie gut ist es, mit wenig Geld viel kaufen zu können! • Eine hilfsbereite Frau: „Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause, und dem Gesinde, was


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ihm zukommt“ (Teil 15). Sie passt gerne auf sie auf, aber steht auch gerne früh auf, um mit den Hausarbeiten des Tages anzufangen. • Eine gute Verwalterin der Vermögen: „Sie trachtet nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg vom Ertrag ihrer Hände” (Teil 16). Sie beschränkt sich nicht auf die Hausarbeiten. Es ist bewundernswert, dass sie in einer so alten und männlichen Gesellschaft ihren Mann in Arbeiten außerhalb des Hauses vertreten kann. • Eine kräftige und gesunde Frau: „Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und regt ihre Arme” (Teil 17). Mit einem solchen Terminkalender hat sie keine Zeit für die Seifenoper, die sinnlosen Besuche, die banalen Gespräche, das Fernsehen oder den Klatsch. • Eine aufmerksame Beraterin: „Sie merkt, wie ihr Fleiß Gewinn bringt; ihr Licht verlischt des Nachts nicht” (Teil 18). Es scheint so, dass diese Familie ein Geschäft hatte und die Frau führte die Buchhaltung der anderen Arbeiterinnen. „Ihre leuchtende Lampe“ war ein Signal ihrer ständigen Wachsamkeit. • Eine geschickte Handwerkerin: „Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel“ (Teil 19). Die Hände dieser Dame sind gut geschult, um die Stücke ihres Webstuhls zu handhaben. In der aktuellen Welt könnte man sich in diesem Zusammenhang auf einen Computer, eine Nähmaschine oder auf jegliches andere Instrument und Werkzeug aus den verschiedenen modernen Tätigkeiten beziehen. • Ein großzügiges Herz: „Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Bedürftigen” (Teil 20). • Eine vorsichtige Mutter: „Sie fürchtet für die Ihren nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider“ (Teil 21). Sie webt die Kleidung, wäscht und bügelt und hält jede Sache in seinem Ort für den gelegenen Augenblick: Das sind Einzelheiten, die jeder Mann von seiner Frau bewundert. Sie kümmert sich darum, damit ihr Mann in der Arbeit immer gut angezogen ist und, dass die Kinder alles zeitmäßig erledigen. • Eine sehr elegante Dame: „Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid” (Teil 22). Es ist bewundernswert, dass trotz der ganzen Arbeit immer der Frau noch Zeit bleibt, um elegant auszusehen. Eine der Gründe, von denen viele von seiner Frau entzaubert werden, ist die Vernachlässigung, in der sie leben. • Eine perfekt verheiratete Frau: „Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes“ (Teil 23). Manchmal ist man

der Meinung, dass der Einfluss von der Frau auf ihren Mann dazu beiträgt, dass er sich in einen tüchtigen Mann verwandelt. Andererseits könnte man auch voraussetzen, dass die Frau aufgrund ihrer Besonderheiten und Tüchtigkeiten mit einem guten Mann gesegnet worden ist. • Eine kreative Frau: „Sie macht einen Rock und verkauft ihn, einen Gürtel gibt sie dem Händler” (Teil 24). • Eine optimistische Frau. „Kraft und Würde sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages” (Teil 25). Sie ist von sich selbst sicher und hat volles Vertrauen in Gott, der eine wirksame Hilfe gegen den Pessimismus und den Angstzustand ist. • Eine weise Frau: „Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung“ (Teil 26). Eine Lehrerin ist die nicht diejenige, die viel weiß, sondern diejenige, die gerne teilt, was sie gelernt hat. Frauen sprechen in der Regel viel, aber es gibt ganz wenige Frauen, die „mit Weisheit sprechen” und in denen „das Gesetz der Gnade auf der Zunge ist“. Mit diesem Namen wurden die Lehren bezeichnet, die die Eltern ihren Kindern beibrachten. • Eine sorgfältige Beobachterin: „Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und isst ihr Brot nicht mit Faulheit“ (Teil 27). Der Motor bei ihr zu Hause sind die Details u. Einzelheiten, die in der Familie, bei der Arbeit, im Geschäft, in der Ehe und im persönlichen Leben stattfinden, die aber selten berücksichtigt und geachtet werden. • Eine Frau, die von ihren Familienmitglieder gelobt wird: „Ihre Söhne stehen auf und preisen sie, ihr Mann lobt sie” (Teil 28). Es ist gut, vom außen gelobt zu werden. Jedoch ist es noch schöner, von der Familie gelobt zu werden. • Eine Frau, die sich von den anderen Allen unterscheidet: „Es sind wohl viele tüchtige Frauen, du aber übertriffst sie alle” (Teil 29). Fühlen sie sich nicht begnügt, eine mehr von der Gruppe zu sein: Beschäftigen Sie sich damit, die Beste zu sein. • Ein Frau, die vor dem Gott fürchtet: „Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben“ (Teil 30). • Eine wirklich verwirklichte Frau: „Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke sollen sie loben in den Toren!“ (Teil 31). Gott kann sie von Früchten und geistigen Gaben füllen, damit sie nicht nur eine Frau, Mutter und Hausfrau mit allen Eigenschaften wird, sondern damit sie sich auch in eine authentische Gottesdienerin verwandelt (Ga. 5:22-24; 1 Ko. 12:4-11) l

Eine vorsichtige Mutter: „Sie fürchtet für die Ihren nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider“ (Teil 21). Sie webt die Kleidung, wäscht und bügelt und hält jede Sache in seinem Ort für den gelegenen Augenblick: Das sind Einzelheiten, die jeder Mann von seiner Frau bewundert. Sie kümmert sich darum, damit ihr Mann in der Arbeit immer gut angezogen ist und, dass die Kinder alles zeitmäßig erledigen. Eine weise Frau: „Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung“ (Teil 26). Eine Lehrerin ist die nicht diejenige, die viel weiß, sondern diejenige, die gerne teilt, was sie gelernt hat. Frauen sprechen in der Regel viel, aber es gibt ganz wenige Frauen, die „mit Weisheit sprechen" und in denen „das Gesetz der Gnade auf der Zunge ist“. Mit diesem Namen wurden die Lehren bezeichnet, die die Eltern ihren Kindern beibrachten.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

JESÚS HAT MEIN LEBEN EINEN SINN GEGEBEN Unter dem Motto „Jesus hat mein Leben einen Sinn gegeben“ fand die nationale Versammlung von Jugendlichen in Bolivien im Universitätsstadion von Tarija statt, welche mit einem riesigen Publikum rechnete.

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om 14. bis 17. Januar 2016 fand in Tarija / Bolivien die 12. nationale Versammlung von Jugendlichen der weltweiten Missionsbewegung von Bolivien statt, welche vom nationalen Berater, Pfarrer Ciro Alfonso Soto, und den Koordinatoren der Pastoren Marcelo Valenzuela und Erika Valenzuela geführt wurde. „Jesus hat mein Leben einen Sinn gegeben“ war das Motto dieser VersammMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

lung, die am Donnerstagabend eröffnet wurde und mit der Anwesenheit von verschiedenen Delegationen vom ganzen Bolivien (Oruro, La Paz, Cochabamba, Santa Cruz, Potosi, Tarija, Pando , Beni und Sucre) rechnete. Am ersten Tag des Kongresses war der Pfarrer Eugenio Masias eingeladen, welcher das Buch Kohelet 11: 9 zitierte und erklärte, wie Gott ihn verwandelte.

Am zweiten Tag setzte der Pfarrer Masías seine Aussage mit einem Bibelspruch aus dem 1. Buch, Könige 20 fort. Noch am selben Abend fand der Evangelistische Marsch durch die Straßen von Tarija statt. Alle Pastoren von Bolivien, begleitet vom Pfarrer Eugenio Masías, nahmen daran teil und trugen die Flaggen der neun Abteilungen dieser Institution. Auf dem Hauptplatz der Stadt führten sie


VERANSTALTUNGEN

eine Evangelisierung im Freien, in der Leute eingeladen wurden, ihr Leben dem Herrn zu übergeben. Am Freitagabend sprach der Pfarrer Masías über „den Einfluss der Musik” und zitierte das Buch der Epheser 5:18-19. Er erklärte die Wirkungen und Einflüsse der Musik auf dem Gehirn und wie sie das Verhalten verzerrt. Am Samstagabend fand der große Kult von Mitteilungen statt, der vom nationalen Vorsitzenden Enrique Valenzuela geleitet wurde. Am Sonntag, der letzte Tag dieser Versammlung, fand einen großen Missionärsgottesdienst statt, der sich auf die Wichtigkeit des Dienstes, der Missionen und des Rufes an das Werk des Herrn konzentrierte. Diese Rede wandte sich besonders an die Jugendlichen, um sie dazu zu motivieren, den Allmächtigen zu dienen l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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IN GOTT GIBT ES HOFFNUNG

Hunderte von Menschen nahmen an der 16. Nationale Konvention der Weltweiten Missionsbewegung von Argentinien, die von 11. bis 14. Februar unter dem Motto "In Jesus gibt es Hoffnung" stattfand.

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m ersten Tag präsentierte Rev. Gerardo Martínez Garavito, missionarische Aufsichtsbehörde der WMB für den südlichen Bereich, das Thema „Sie achteten nicht auf das, was sie von Gott empfingen“, basiert auf dem Buch 2 Timotheus 4: 7- 8. Er sagte, dass mit der Hilfe Gottes, man dem Druck standhalten kann. „Unser Segen ist es, in das ewige Herrlichkeit einzugehen, darum sollten wir uns nicht auf das Material klammern“, fügte er hinzu. Im zweiten Dienst trug Rev. Alfonso MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Martinez, nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Uruguay, das Wort Gottes, mit seiner Predigt „Es lohnt sich in der Gerechtigkeit zu leben“ auf dem Basis des Buches von Jesaja 26:7. In der biblischen Dissertation behauptete er, dass Gott gerecht sei, so schuf er den aufrechten Mann; wenn es Gerechtigkeit gibt, gibt es Furcht vor Gott und die Furcht vor Gott schützt die Gläubigen, denn Gott belohnt die Gerechten. Im dritten Dienst wurde die biblische

Botschaft von Pfarrer Gustavo Martínez Garavito, Internationaler Präsident von MMM geliefert, mit dem Thema „Fliehen Sie nicht, beugen Sie sich und warten Sie auf Gott“, basiert auf Genesis 16:1-9. In der biblischen Darstellung gab er ein Beispiel dafür, wie Sarah, die unfruchtbar war, ihrem Mann Abraham vorschlug mit ihrer Magd Hagar Kinder zu erzeugen, denn aufgund ihres Alter, keine Hoffnung auf eine Schwangerschaft hatte. Dann wurde Rev. Ulysses Heredia,


VERANSTALTUNGEN

Pfarrer in Peru, der Träger der Botschaft Gottes, die auf dem Buch Jesaja 6:8 -9 und Psalmen 80:14 basierte. In der zentralen Kirche der WMB von Argentinien, die sich in Independencia 3874, Barrio de Boedo, Capital Federal, Buenos Aires befindet, fand das Treffen der Arbeiter und Pastoren statt. Am Nachmittag des gleichen Tages marschierte eine beeindruckende Menge von Männern und Frauen durch die Hauptstraßen und Alleen der Stadt Bue-

nos Aires, um das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden. Im fünften Dienst wurde das Wort Gottes von Rev. Jose Arturo Soto Benavides, Internationale Vize­ Präsident der WMB erteilt. Das Thema war „Was will er, dass ich tue“ mit biblischen Unterstützung auf der Apostelgeschichte 9:3-6. In der biblischen Rede betonte er, dass, wenn sich ein Gläubiger echt bekehrt, geschieht etwas in seinem inneren; es geht um die neue Geburt, wir sind nicht

die gleichen, die wir mal waren. Am Morgen des nächsten Tages fand der Missionsdienst und die Förderung der Arbeiter- und Pastoren. Zwei Laienprediger, sowie vier lizenzierten Prediger und zwei geweihten Minister gefördert. Rev. Jose Arturo Soto Benavides, Internationaler Vize­ Präsident der WMB, hielt die Rede „Was Pfingsten prägge“, bezogen auf Apostelgeschichte 3: 41- 42. In der biblischen Dissertation betonte er, dass die Gläubigen die Kraft des Evangeliums von Jesus Christus predigen müssen. Wir sollten durchhalten, und den guten Kampf des Glaubens wie gute Soldaten des Herrn kämpfen. Im letzten Dienst, war Rev. Gerardo Martínez Garavito der Träger der biblischen Botschaft mit der Dissertation „Wie man Schwierigkeiten konfrontiert“, die auf 2 Chronik 20:12-20 basierte. In seinem biblischen Vortrag behauptete er, dass, wenn ernsthafte Probleme auftreten, sollte man sich vor der Gegenwart Gottes bescheiden zeigen. Delegationen aus Chile, Paraguay und aus allen argentinischen Provinzen versammelten sich am Teatro Colonial in Buenos Aires, um im Laufe der Konvention den Namen von Jesus Christus zu loben l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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IN CHRISTUS GIBT ES HOFFNUNG Unter dem Motto „In Christus gibt es Hoffnung“ feierte die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung von Australien vom 10. bis 13. März 2016 die 21. Nationale Konvention.

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er Hauptsitz der 21. Nationalen Konvention 2016 war der Australian Blouza Association 157 Blaxcell Street, Granville, NSW 2142. Die Gottesdienste wurden in Doppelschichten durchgeführt. Im ersten Dienst der Veranstaltung war Rev. Humberto Henao, Intenationaler Offizier der WMB der Träger der biblischen Botschaft mit dem Thema „Im Glauben wachsen“. Am Morgen des zweiten Tages fand das Treffen von Arbeitern und Pastoren in der Kirche de WMB von Perth statt, die sich in 131 Hayes Ave, Daniela WA 6059 befindet. Dort wurden Themen behandelt, MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

die in Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Werkes Gottes stehen. Im Laufe der Veranstaltung war de Chor der Kirche der WMB von Australien für die Lobeslieder und für die Anbetung zuständig. Rev. Enoch Ramos, Aufsichtsbehörde der WMB in Australien, stellte Rev. Humberto Henao, Internationalen Offizier der WMB als Träger der göttlichen Botschaft mit dem Thema „Die Gefahr der geistigen Schlummer“, das auf dem Buch von Epheser 05.14 basiert. Im biblischen Vortrag sagte er, dass, wenn der Gläubige sich in seinem Leben sicher fühlt, schläft er oft ein, weil er keine Gefahr wahrnimmt,

denn das Einschlafen ist ein Zeichen der Gleichgültigkeit. Im dritten Kult wurde der Missionsdienst unter dem Motto „Auf der Suche nach einer Wiederbelebung“ geführt. Das Wort Gottes wurde vom peruanischen Missionar Isaí David Rios, der das Buch von Matthew 28:16-20 zitierte. Während der Dissertation der biblischen Botschaft sprach er über die vom Herrn in seinem Leben geleisteten Wunder. Im vierten Dienst, lobten die Gläubigen im Geist und in der Wahrheit den Herrn. Pastor Isaí David Rios war verantwortlich für die Andacht; die speziellen Lieder wurden vom Nationalen Chor der Kirche Australiens gesungen, und der Chor der Kirche von Melbourne beteiligte sich mit dem Lied „Singe dem Herrn“. Rev. Enoch Ramos Chumpitaz, Nationale Aufsichtsbehörde in Australia, war der Träger der biblischen Botschaft, unter Berufung auf das Buch von 2 Samuel 23:8-12. Er sagte, dass Gott auf der Suche nach mutigen Menschen ist; in der Mitte einer Welt, die Gott nicht sucht, haben wir, die Kinder Gottes, von ihm den Mut empfan-


VERANSTALTUNGEN

gen. Keine Feiglinge wird in den Himmel hineinkommen, keine Menschen ohne Überzeugung, ohne Festigkeit, sondern nur Menschen, die zur Heiligkeit verpflichtet sind, und die entschlossen sind, den Willen Gottes zu tun. Im vorletzten Dienst führte die Andacht Rev. Ricardo Villamizar, Leiter der

Kirche von Melbourne. Die speziellen Gesänge wurden von Schwester Maria Cerdán de Ramos gesungen. Sie sang das Lied „Ich weiß, dass er lebt“. Die Chöre von Arbeiterinnen der Kirchen Australiens und der Kirche von Brisbane nahmen auch teil mit anderen Songs. Rev. Humberto Henao, internationaler

Offizier der WMB, war der Bibelvortragende an jenem Morgen unter Berufung auf das Buch von 1 Könige 18:41-46 zum Thema „Zum Ende des Sommers“. Während der Predigt des Wortes Gottes behauptete er, dass, wenn ein Gläubiger für Gott hungrig und durstig ist, nach spirituellen Ressourcen suchen müsste, wie beten, fasten und das Gotteshaus besuchen. Wenn wir den Herrn benötigen, müssen wir in den Brunnen lebendigen Wassers satt werden. Im letzten Dienst beteiligten sich Schwester. Elizabeth de Villamizar und die Familie Villamizar an den speziellen Gesängen mit dem Lied „Santo“. Rev. Humberto Henao, internationaler Offizier de WMB, war der Träger des Wortes Jesu Christi mit dem Thema „verpasste Gelegenheit“ unter Berufung auf die Bücher von Genesis 27:30-38 und Hebräer 12:15-17. In seinem biblischen Vortrag erwähnte er die biblische Geschichte über die Verschwörung von Rebecca und ihrem Sohn Jakob, um ihren Mann Isaac anzulügen und den Erstgeburtsrechtssegen zu erhalten l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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AUFRICHTIGKEIT IST DER SCHLÜSSEL Holland feiert seine fünfte nationale Versammlung in Rotterdam. Gott benutzte sein Wort in einer kräftigen Weise um Männer, Frauen und Kinder zu instruieren, trösten, befreien, wieder herstellen und heilen.

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ie 5. Nationale Versammlung de WMB in den Niederlanden fand am 4., 5. und 6. März in den Räumlichkeiten der „Villa de Heerlijkheid“ in Hoogvliet, Rotterdam, statt. Diese Veranstaltung wurde unter dem Motto „Aufrichtigkeit, der Schlüssel zu einer starken Familie“ zelebriert. Daran nahmen rund 300 Brüder und Freunde der Kirchen in Belgien, Deutschland, Italien, Peru und den Niederlanden teil. Schwester Suhe Reenis, Missionarin auf der Insel Madagaskar war auch dabei. Im ersten Dienst am Freitag, wurde die Botschaft Gottes von Pastor Wilson Cruz, MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

aus der Kirche von Trento in Italien, geliefert. Im zweiten Dienst fiel diese Verantwortung auf den Pfarrer Edwar Flores aus der Kirche von Berlin in Deutschland, wer die Botschaft „Du bist wichtig“ erteilte, die auf dem biblischen Text 2 Könige 20:1-3 basierte. Gemäss des Textes wird das Volk daran erinnert, dass Gott den Ruf seiner Kinder hört. Im dritten Dienst wurde das Wort Gottes von Pastor Clever Machacuay, von der Kirche in Peru, unter dem Motto „Lass den Herrn dein Leben verwenden“ auf dem Basis der Apostelgeschichte 2,1-4 gepredigt,

über die Bedeutung der Taufe des Heiligen Geistes, um das Werk Gottes zu tun. Am letzten und größten Tag des Festes, teilte Rev. Ramon Ortega, missionarische Aufsichtsbehörde der Niederlande, die Botschaft des Wortes Gottes bezogen auf die Bibelpassage von Daniel 10:1012. „Wir haben gesehen, wie Gott sein Volk in besonderer Weise ansprach, indem er die Bedeutung der Berührung Gottes im christlichen Leben betonte, denn wir wissen, dass sie uns fest in die Wege des Herrn hält. Diese Berührung ist von Trost und Kraft für uns in Zeiten der schwierigen Proben“, sagte er l


VERANSTALTUNGEN

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AM FUSSE DES MEISTERS Mehr als 150 junge Menschen wurden im großen Jugendcamp von Nordspanien gesegnet. Die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) konsolidiert sich.

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om 24. bis 26. März wurde der 2. Jugendcamp von Nordspanien in Saira, Lleida, unter dem Motto „Am Fuße des Meisters“ durchgeführt. An dieser Aktivität beteiligten sich Dutzende von jungen Menschen und eine Gruppe von Pastoren. Am ersten Tag wurde eine Andacht gehalten und danach fanden verschiedene Gruppenaktivitäten statt. Der Abendgottesdienst war voll des Lobes für den Herrn, sowie spezielle Dienste. Die Erteilung des Wortes wurde vom eingeladenen Pfarrer Alexander Montes übernommen, wer MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

über das Thema “Gott sucht eine Jungfrau” sprach. Am zweiten Tag, nach einer Andacht, fingen die Wettbewerbe zwischen den verschiedenen Gruppen, die unter allen jungen Menschen gebildet wurden, an. In der Nacht wurden zwei Gottesdienste durchgeführt. Im ersten Dienst war der Träger des Wortes Rev. Alexander Montes, zum Thema „Die Anziehungskraft“. Und der zweite Dienst war eine Wache, in der junge Menschen aus Barcelona eine objektive Lehre über das Schwert der Autorität, das Gott jedem von

uns gegeben hat. Rev. Carlos Medina, Nationale Aufsichtsbehörde, war für die Verbreitung des Wortes verantwortlich. Sein Thema war „Ein SOS aus dem Herzen“. Am letzten Tag fand eine Konferenz statt, in der für junge Menschen interessante Themen behandelt wurden. Die Jugendlichen wurden davon tief berührt, und sie gingen zum Altar auf der Suche nach Gott. Danach gab es eine Zeit der Expansion und des Austausches unter allen den Teilnehmern, die freudig in ihre Gemeinden kehrten l


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EIN GERE CHTES HERZ VOR GOTT Die von der Weltweiten Missionsbewegung von Paraguay organisierte 14. Nationale Spirituelle Klausur wurde unter dem Motto „Ein gerechtes Herz vor Gott“ vom 24. bis 26. März gehalten.

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in Teil des durch den Präsidenten Rev. Luis Rivera geleiteten Nationalen Vorstands, sowie zahlreiche Pastoren nahmen an dieser wunderbaren Veranstaltung teil. Rev. Joseph Vida und seine Frau Nubia Bravo waren aus Chile als besondere Gäste dabei. Etwa 150 junge Menschen nahmen daran teil. Die Leiterin der Jugendgruppe bundesweit, Rossana Duarte, war mit so gesegneter Aktivität sehr zufrieden. Am Freitag, den 25. März versammelten sich die Pastoren im Fasten und in einem besonderen Gottesdienst, wo Gott sich mächtig äusserte. Gleichzeitig hatten die jungen Leute eine glorreiche Anbetung, wo die Missionarin Nubia Vidal, Frau des Rev. Joseph Vida, die Jugendlichen lehrte. Viele der Teilnehmer wurden mit Gottes Gegenwart erfüllt l MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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DENK AN DEN SCHÖPFER IN DEINER JUGEND Die Weltweite Missionsbewegung feierte ihre Zwanzigste Nationale Jugendkonvention in Ecuador. Es waren grandiose Tage in der Gegenwart Gottes.

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om 24. bis 27. März dieses Jahres wurde in Quito, der Hauptstadt der Republik Ecuador, die 20. Nationale Jugendkonvention durchgeführt. Die Nationale Aufischtsbehörde, Rev. Eugenio Masías, war der Hauptredner auf dem Gelände des Seminario Nazareno. Der Aufruf zu einem Leben der HeiligMISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

keit und des Dienstes in der Missionsarbeit war das Hauptthema jedes Gottesdienstes und der Heilige Geist gab Beweis davon, wie der Blick Gottes auf diesem gesegneten Land gesetzt ist. Darüber hinaus fand am 26. März in der Kirche von Quito Centro die Zweite Wassertaufe, wo 16 Brüder dieses Sakra-

ment empfingen. Dabei stellten sie ihre Bekehrung und Bußfertigkeit unter Beweis. Die anwesenden Pastors und Jugendkonventionsteilnehmer begleiteten die Kirche in dieser geistigen Aktivität, die die Früchte widerspiegelt, die Gott der Arbeit in der ecuadorianischen Hauptstadt gerade gewährt l


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BIS ZUM ENDE STANDHALTEN Mit Liedern des Sieges wurde am 12. März die von der Zone 8 der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) von Puerto Rico gesponsert Versammlung gefeiert.

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ie Aktivität fand in der Kirche Gottes Mission Board in der Stadt von Vega Baja statt. Mit geistlichen Hymnen, lobte die Jugend der Region, zusammen mit dem Volk Gottes, das Werk unseres Retters, in Dankbarkeit für seine Wunder in jedem unserer Leben. Rev. Luis Ayala sprach über seine Erfahrungen in Afrika während seinem Aufenthalt im Konventionszentrum, das gerade auf dem Kontinent gebaut wird. Rev. Alberto Rivera, nationale Aufsichtsbehörde, erkannte die Arbeit des Nationalen Vorstandes in den letzten sieben Jahren: Rev. Luis Ayala, Rev. Ruben Concepcion, Rev. Norma Santiago und Schwester Jacqueline Rovira, für ihre hervorragende Arbeit im Dienst und Engagement zugunsten des Werkes des Herrn. Rev. Concepción, Internationaler Sekretär der WMB sprach über die Bibel-Studie „Die Beharrlichkeit“, auf dem Basis von Philipper 1: 1-11. Das Wort erMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

mahnte, Christus mit einem Leben der stetten Hingabe und des Freiwilligendienstes zu ehren. In der Predigt erwähnte er drei Situationen, die in der Kirche entstehen: die Verfolgung von Außenseitern, die Bedro-

hungen von falschen Lehren und Konflikte zwischen Brüdern. Doch auch in diesen und anderen Konflikten müssen wir unsere Ansicht bestätigen, in seinem Wort vertrauen, und Treu und Glauben verteidigen, sagte er l


VERANSTALTUNGEN

KOMMT ALLE GELADEN UND MÜDE Eine Gruppe von Menschen kammen in einer Evangelisierungsaktion in Hamamatsu, Japan, zusammen um das Wort weiterhin zu verbreiten.

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m 20. März fand eine mächtige Evangelisierungsaktion in der Kirche von Hamamatsu statt, deren Pastor die Nationale Aufsichtsbehörde de Weltweiten Missionsbewegung in Japan, David Veramendi, ist. Pastor Andres Marchan, wer sich auch daran beteiligte, trug die Botschaft des Wortes Gottes durch den biblischen Text von Lukas 19. Die Erteilung des Wortes war so stark und mächtig, dass die Herzen aller Anwesenden berührt wurden. Viele Menschensleben ergaben sich an den Füßen von Jesus Christus. Ehre sei Gott! l Mai 2016 / Impacto evangelisch

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NEUE JÜNGER DES HERRN Das Werk der Weltweiten Missionsbewegung von Venezuela zeigt ein deutliches Wachstum trotz der kritischen Situation in diesem Land.

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m vergangenen März führte die Weltweite Missionsbewegung eine große Wassertaufe im Bundesstaat Zulia, im südamerikanischen Land von Venezuela. Nachdem eine Gruppe von 16 Brüdern gemäss dem Gebot unseres Herrn Jesus Christus biblisch indoktriniert wurde, tauchten sie ins Taufwasser. Die Brüder wurden in der gesunden Lehre angewiesen und versammelten sich dabei in der Kirche, die von Rev. Romulo Vergara, Internationalem Offizier des Werkes de WMB, geleitet wird l MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Andere Veranstaltungen

GUATEMALA GLORREICHE GEISTIGE KLAUSUR VON PASTOREN

Vom 28. bis 29. Januar dieses Jahres veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung die geistige Klausur von Pastoren in Guatemala. Im Laufe dieser Tage wurde Rev. Álvaro Garavito, Internationaler Offizier und Nationale Aufischtsbehörde de WMB, für die Erteilung des Wortes Gottes verantwortlich. Am Ende der spirituellen Veranstaltung gingen die Pastoren in ihre jeweiligen Arbeitsstellen zurück mit renoviertem und verstärktem Glauben l

PANAMÁ GROSSE EVANGELISTISCHE AKTION

Vom 8. bis 11. April eine evangelistische Aktion fand in jedem Presbyterium des panamenischen Landes statt. Die Pastoren von jedem Bezirk waen für die Organisierung dieser Aktionen zuständig. Mehr als 550 Menschen nahmen den Herrn als ihren einzigen und genügenden Retter. In vielen Orten des Landes wurden neue weissen Bereiche geöffnet und Arbeiter in diese Arbeitsstellen eingesetzt. Rev. José A. Soto, Internationaler Vizepräsident, predigte in der Aktion in San Diego (Panamá Ost) in der Nacht von jeder Aktion im Ort l

KOLUMBIEN GLORREICHE TOUR ZU DEN STÄMMEN

Pastor Eduard Sánchez Mosquera von der Weltweiten Missionsbewegung besuchte im Rahmen seiner Evangelisierungsmission den Bezirk Vaupés, in der Zone 42, Region Río Meta. Diese Missionsarbeit in den Indianestämmen dieser Region im kolumbianischen Regenwald wird seit 16 Jahren durchgeführt. Zu diesem Anlass wurden Ende letzten Jahres und zusammen mit einer Gruppe von Brüdern (Gemeinde von Cabuyaro, Pto. Lopez und Remolino, Region von Meta) Besuche in den Gemeinden von Río Cuduyari, Puerto Casanare, Pato, Querari Miri und Barranco Colorado durchgeführt. Es gab auch Familienkonferenzen und das Wort Gottes wurde für die Ungekehrten gepredigt. Dabei vestärkten sich die eingeborenen Brüder und Pastoren, während die Kinder und die Führer der Kirche des Herrn von den Lehren profitierten l

PERU DAS WORT IN TAMBOBAMBA

Vom 4. bis 5. April führte das Presbyterium von Cusco mehrere evangelistische Aktivitäten im Bezirk Tambobamba, in der Provinz Cotabambas, in der Region Apurimac. In diesen Tagen predigten die Brüder und Pastoren der Zone 21, geleitet von Rev. Edgard Ccari Amanqui, das Evangelium des Heils und des ewigen Lebens für die Menschen in diesem Ort und für die umliegenden Gemeinden in diesem Bezirk. Am Montag, den 4. April wurden mehr als hundert Menschen durch das Wort Gottes erbaut. Rev. Edgar Ccari teilte die biblische Botschaft, die auf dem Evangelium von Johannes 14 basierte. Am Dienstag, den 5. April wurde die Botschaft von Pastor Niel Ticeran, mit dem Thema „Wiederherstellen des geistigen Lebens“ erteilt, auf dem Basis des Buches Josua 24 l

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SIE SCHREIBEN UNS... cartas@impactoevangelistico.net ALBERTO LINARES Ich danke Gott für die unzähligen Wunder, die er in meinem Leben getan hat. Ich bin ein junger Mann, der lange in Drogen war, was ein sehr großes Leid verursacht, vor allem in meiner Familie. Sie hatten soga vor, sich von mir los zu werden. Ich war so tief in den Misthaufen der Sünde gesunken und hatte keine Lösung für mein Problem, denn ich nahm jeden Tag die Droge, sowohl morgens, als auch mittags und abends. Manchmal verzichtete ich sogar auf das Essen. Eines Tages –es war der schönste Tag meines Lebens– fand ich dieses Magazin in meinen Händen und begann darin zu blättern. Einer der Artikel enthielt die Aussage von einem Mensch, der in die Welt der Drogen getaucht war. Dieser Mensch hatte sich durch die Kraft Gottes geändert. Dies beeindruckte mich sehr, und ich dachte, dass wenn dieser Mann ändern könnte, warum sollte ich nicht in der Lage sein, zu ändern. Sofort spürte ich ein großes Bedürfnis, Gott um Hilfe zu bitten, und das tat ich aus der Tiefe meines Herzens. Gott in seiner großen Liebe half mir. Aus Lima, Peru.

RICARDO MEZA Gott segne Sie. Ich wollte bemerken, dass die Veröffentlichungen dieser Zeitschrift mir viel geholfen haben. Seit einiger Zeit gehöre ich der Weltweiten Missionsbewegung, weiter so. Aus Monagas, Venezuela.

RAMIRO RODRÍGUEZ Gott sei Dank für die Informationen, die das Magazin zur Verfügung stellt, denn sie sind sehr nützlich. Möge der Herr euch reichlich segnen. Aus Madrid, Spanien.

LAURA BONILLA MORALES Möge der Herr Sie weiterhin segnen und Ihnen Weisheit schenken, damit Sie das Leben vieler Menschen durch dieses Magazin weiterhin erbauen, die wie ich den Kon-

MARIBEL CARBAJAL Gott segne Sie. Sie sind ein grosses Segen für mein Leben. Dank Ihrer Botschaften habe ich viele biblische Wahrheiten gelernt, und durch Ihre Aussagen bin ich reichlich erbaut worden. Ich danke Ihnen sehr, weil sie eine große Erbauung für mein geistliches Leben gewesen sind. Weiter so im Herrn. Aus Tachira, Venezuela.

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JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana) APRIL MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien) JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz) takt mit unseren Brüdern des Werkes der Weltweiten Missionsbewegung suchen. Aus Pueblo Nuevo, Costa Rica.

LINA MARÍA TAUTIVA Die wenigen Monaten, an denen ich das Magazin gelesen habe, sind für mich eine erbauende und segensreiche Erfahrung gewesen. Ich habe eine grosse geistige Nahrung gehabt und viele interessante Dinge über die Missionsarbeit gelernt. Ehre sei Gott! Aus Villavicencio, Meta, Kolumbien.z

RICARDO MEZA FLORES Wir gehen vorwärts mit dieser schönen Botschaft des Heils, wobei wir die gesunde Lehre hochhalten, wodurch sich das Werk und dieses Magazin großes Segens immer kennzeichnen. Möge Gott euch reichlich segnen! Lass uns vorwärts in Christus gehen. Aus Caracas, Venezuela.

RUBÉN Y RINA CAIRO Gott segne Sie, liebe Brüder. Sie sind ein Segen für die ganze Welt. Wir umarmen Sie fest aus der Stadt Buenos Aires. Wir sind geistige Kinder von Rev. Rodolfo Gonzalez. Seit 20 Jahren leben wir in diesem Land. Wir vermissen Sie. Aus Buenos Aires, Argentinien.

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evangelisch

INTERNATIONALE AGENDA 2016

JULI 6-9 6-9

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 19-24 Versammlung in Peru (Lima) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 25-28 Versammlung in Belize SEPTEMBER Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Veranstaltungen n Veranstaltungen durchführen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


INFORMATION: SATELLIT Hiermit wird allen Kabelanbietern - die unser Satellitensignal INTELSAT21 in Amerika und Europa übertragen - mitgeteilt, dass man die Parameter der Downlink - Frequenz geändert hat. Deswegen müsst ihr die Information in euren jeweiligen Decodern aktualisieren, damit eure Kunden unser Signal weiter empfangen können.

Amerika und Europa

SATELLIT: FREQUENZ: SYMBOLRATE: FEC: POLARITÄT:

Für weitere Info wenden Sie sich an: areasatelital@betheltv.tv (511) 613-1725 Anhang 222

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Die beste animierte Zeichentrickserie, die wunderschöne Geschichten erzählt

Freitags

15:30 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

748_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Mai 2016 Sprache Deutsch

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