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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Januar 2016 / Ausgabe 744

evangelisch

Das Web OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

AUSSAGE

Die Heilung Juliáns MUSIK

Komm zu dem heiland ANDACHT

Die Anführer brauchen Hilfe

Die Bedeutung der Eltern in dieser Aufgabe

KINDERERZIEHUNG Januar 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

MACHT GERADE WEGE Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

„und tut gewisse Tritte mit euren Füßen, daß nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen“. Hebräer 12:13-14.

W

ir, die wiedergeboren sind,

große Kirche, aber nur wenige Menschen

die gerettet wurden, die ein

blieben in Gerechtigkeit und Heiligkeit,

neues Leben in Christus Jesus

und diese hatten ihre weißen Gewänder

haben, die das Schlechte verlassen haben, müssen in Heiligkeit leben und des Herrn würdig werden.

nicht gesichtet. Immer in der Geschichte der Kirche gab es einen Überrest, der treu blieb, und

Diejenigen, die den Herrn Christus die-

der Baal nicht küsste. Seine Knie beugten

nen, müssen sich vom jeden Gewicht und

sich nicht vor ihm. Der Prophet Elia sagte

jeder Sünde befreien, die uns so belagern,

einmal: „ich bin allein übriggeblieben“ (1. Kö-

und mit Geduld das Rennen laufen, die wir

nige 19:14), und Gottes Antwort war: „Und

vor uns haben, so wie es Gott befiehlt, so

ich will übriglassen siebentausend in Israel: alle

wie uns die Bibel lehrt. Auch wir müssen so

Kniee, die sich nicht gebeugt haben vor Baal,

predigen, wie Gott uns die Nachricht in sei-

und allen Mund, der ihn nicht geküßt hat“ (1.

nem Wort gibt. Wer die Botschaft hört soll

Könige 19:18).

Reue empfinde, wer mit den Füssen nach

Geliebte, Sehen Sie, dass Sie Ihr Leben

aussen läuft, soll sie nach innen herumdre-

reparieren, und das gerade richten, was

hen, das Krumme soll gerade werden, die

krumm ist; nicht, um in der Kirche als wür-

Berge sollen runterkommen und die Täler

dig, sondern um vom Herrn als würdig zu

steigen.

halten und als treu zu gelten an dem Tag

Wir sollten wissen, dass es auch eine

wenn der Herr kommt.

glorreiche Hoffnung und eine Freude für

Lieber Leser, heute ist der Tag des Heils!

die Kirche gibt, die aufrichtig lebt, die seine

Geliebter Bruder, lassen Sie die Wärme

Kleidungs sauber hält. Die Schrift besagt:

und den Konformismus hinter sich, versu-

„Aber du hast etliche Namen zu Sardes, die

chen Sie vor Gott aufrichtig zu sein und in

nicht ihre Kleider besudelt haben; und sie wer-

Heiligkeit zu leben. Die wahre Kirche be-

den mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn

sagt: „ja komm, HERR Jesu!” (Offenbarung

sie sind’s wer“ (Offb 3:4). Sardes hatte eine

22:20) l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz Januar 2016 / Ausgabe N° 744 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

n

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


Inhaltsangabe

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6. Titelblatt. Die Erziehung von den Kindern.

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14. Infografik. Bildung: ist so wichtig, dass sie leben und länder verändert. 16. International. Wenn man die Gottesfurcht verliert. 18. Überlegungen. Aufrichtigkeit, das Motto des Jahres 2016. 21. Geschichte. Der größte Massenselbstmord. 24. Literatur. Der Pentateuch. 28. Musik. Komm zu dem Heiland, komme noch heut!

44. Andacht. Gefahren der Unwissenheit.

16

46. Interview. „Die WMB betrat den Mapuche“. 48. Veranstaltung. Fest und treu.

30. Glaubensheld. Bekannter Christ.

50. Veranstaltung. Israel, das Volk des Herrn.

34. Lebensgeschichten. Juliáns Heilung.

52. Veranstaltung. Treue im Dienst.

40. Andacht. Das Bedürfnis an bittenden Menschen.

54. Veranstaltung. Vereint bis Christus kommt.

42. Andacht. Anführer brauchen Hilfe, um die Last zu tragen.

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56. Veranstaltung. Frauen, die Gott dienen.

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MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


TITELBLATT

DIE ERZIEHUNG VON DEN KINDERN Die Erziehung ist ein wesentlicher Faktor f端r den Fortschritt und Progress der Menschen und Gesellschaften, sowohl nach der materiellen als auch nach der geistlichen Sicht. Neben den Kenntnissen, die sie uns gibt, bereichert die Erziehung die Kultur, die Werte und alles, was die Menschen kennzeichnet. In diesem Sinne spielt die Teilnahme von den Eltern einen wesentliche Rolle. James Dobson (*)

FOTOS: AFP

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Liebe Väter: Wenn ihr im Leben eurer Kinder abwesend seid, ist es Zeit, dass ihr euch annähert und euch darin verwickelt, um eine Beziehung zu ihnen bauen. Das Zuhause ist die perfekte Schule des Lebens für sie und alles, was ihr euch zeigt, bleibt lebenslang für immer. Wenn dein Leben unordentlich ist, kannst du dich noch bereuen und damit anfangen, auf das Wesentliche und Wichtigste aufzupassen. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

I

n einem Interview für die christliche Zeitschrift „Christianity Today“, sagte Dr. James Dobson folgendes: „Die aktuelle Kultur hat sich total verändert. Die Mädchen wachsen zu schnell; der Einfluss von der Entspannungsindustrie und die Kommunikationsmittel haben alles verändert. Die Mädchen erleben eine Reihe von Erlebnissen und Erfahrungen, die ihre Mütter und Großmütter niemals hatten. Die Kindheit hat sich verkürzt und die Mädchen erleben zu bald die Abenteuer der Adoleszenzzeit: Sie experimentieren die Sexualität zu früh und das hat einen großen Druck verursacht. Es gibt schon Hinweise über die emotionalen Probleme, die sie ertragen müssen, welche sich öfter durch Ernährungsstörungen wie die Anorexie und die Bulimie offenbaren. 90% der Opfer sind Mädchen, die manchmal sogar nur 5 Jahre alt sind. Vor kurzer Zeit zog endlich ein Bekleidungshersteller von seinen Geschäften die Bikinis mit Push-up Busenhalter für siebenjährige Kinder zurück! Noch dazu sehen wir heute Kinder von der Grundschule, die Piercings tragen, es gibt viele Beispiele von sexueller Aggression sowie von Drogen- und Alkoholmissbrauch. Beim Alkoholtrinken haben sich die Mädchen den Jungen gleichgesetzt und können genauso gewaltig wie sie werden. Eins von jeder drei Jungen oder Mädchen wird entweder gestalkt oder ist der Stalker selbst. Es sind sogar Fälle registriert, in denen Mädchen sich wegen Mobbing erhängt haben. Es ist niemals leicht gewesen, Kinder zu erziehen,

aber heute ist das noch schwieriger geworden. Liebe Eltern: Ihr werdet es richtig bedauern, wenn ihr eure Kinder für ein traumhaftes Haus oder für den beruflichen Erfolg ersetzt. Dann haben wir nur eine Chance, sie richtig und gut zu erziehen. „Bewahrt die Worte im Herzen, die ich euch heute sage! Prägt sie euren Kindern ein! Redet immer und überall davon, ob ihr zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch schlafen legt oder aufsteht“ (Mose 6-6-7). Als man Dr. Dobson danach fragte, wie man schaffen konnte, dass Kinder ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln, ohne zu egozentrisch zu werden, antwortete er darauf: „Die adoleszenten Mädchen befinden sich in der Pubertät, was Akne und ein schlaksiger Körper mit sich bringt. In diesem Alter nehmen sie als Beispiel Leute wie z. B. Britney Spears, Paris Hilton und Lindsay Lohan. Und, wenn es ihnen einige Kilos „übrig


TITELBLATT

geblieben sind“ (darunter wird es nicht gemeint, dass sie dick sind, sondern, dass sie nur kräftiger geworden sind), hören sie die ganze Zeit, dass sie abnehmen müssen. Das kommt in den Herzen und beeinträchtigt der Wert eines Mädchens: Denn das Einzige was es will, ist eine Prinzessin zu werden und sich geliebt zu fühlen. Wenn sein Vater die Liebe für es nicht zeigt und seine Tochter nicht sagt, dass sie schön ist, umarmt sie und kümmert er sich für sie, dann wir das Mädchen das anderswo suchen. Wenn es nicht mit der Akzeptanz des Vaters rechnet, glaubt es, dass das Einzige, was sie anbieten kann, seine Sexualität ist: Denn es ist der Meinung, es wird geliebt, wenn es sie anbietet. Wir alle wissen, wozu das alles uns führt: Der Junge bekommt, was er will. Dann verlässt er das Mädchen und es bekommt nicht, was es haben wollte: Liebe.“ Liebe Väter: Wenn ihr im Leben eurer Kinder

abwesend seid, ist es Zeit, dass ihr euch annähert und euch darin verwickelt, um eine Beziehung zu ihnen bauen. Das Zuhause ist die perfekte Schule des Lebens für sie und alles, was ihr euch zeigt, bleibt lebenslang für immer. Wenn dein Leben unordentlich ist, kannst du dich noch bereuen und damit anfangen, auf das Wesentliche und Wichtigste aufzupassen. Die Vergangenheit kann nicht geändert werden, aber mit Gottes Hilfe könnt ihr eure Kinder eine gute Zukunft für sie anbieten. Das sollte eure hauptsächliche Aufgabe als Väter sein. DIE ENTSCHEIDUNGEN Schlüsselwort für ein gutes Familienleben sind die guten Entscheidungen. Leider rechnen wir nicht alle mit der Fähigkeit zu wissen, was es gut oder am besten für uns ist, und viele neigen mehr dazu, schlechte Entscheidungen zu treffen. Der

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TITELBLATT

Entscheidungen, die sich auf Prinzipien basieren, führen uns zu wählen, was es moralisch und nicht unbedingt leichter für uns ist. Dann sollen wir uns nach den guten Werten richten (wie z. B. Richtigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Mitleid, Freundschaft, Hingebung, Mut, Ehre, Glauben, usw.) und sie als Grundlage haben.

MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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Mut als Mensch, der Ausbildungsstand oder die Erfahrungen im Laufe der Jahren sind Faktoren, die uns selbst auch nicht helfen, wenn man eine Entscheidung treffen muss. Mit Menschen zusammenleben, die gut wählen können, ist klug, obwohl diese gute Fähigkeit nicht „ansteckend“ ist. „Erziehe dann dein Kind schon in jungen Jahren“ (Sprüche 22:6) IN DIESEM ZUSAMMENHANG IST ES WICHTIG, DASS DIE KINDER FOLGENDE PRINZIPIEN LERNEN: 1. Die Entscheidungen führen sowohl zu guten als auch zu schlechten Konsequenzen: Das, was unser Leben führt, sind nicht die Umstände, sondern die Entscheidungen, die wir in einem bestimmten Kontext treffen. Vielleicht glaubst du, dass deine Kinder das schon wissen, aber es könnte sein, dass das nicht unbedingt so ist. Wenn sie Adoleszenten sind, verstehen sie wegen der ganzen Veränderungen noch nicht so richtig, wie die Beziehung „Ursache – Wirkung“ funktioniert, was sie erst am Ende der Adoleszenz nachvollziehen. Wenn man sie fragt: „Woran hast du gedacht, als du das machtest?“ kriegt man nur als Antwort

das typische Schulterzucken und einen verlorenen Blick. Sie sind nicht doof, aber brauchen Führung u. Beratung. 2. Es gibt immer mehr als eine Alternative: Häufig fühlen sich die Kinder machtlos und ohne griffige Argumente vor den negativen Umständen. Öfter denken sie nur in „schwarz - weiß“, sodass sie der Meinung sind, Sachen können nur gut oder schlecht sein. Es ist wichtig, dass sie verstehen, wenn etwas widersprüchlich ist, befinden sie sich auch in der Lage, eine gute Entscheidung treffen zu können. Kinder mit einer dichotomischen Mentalität neigen dazu, pessimistische, verwundbare und leicht manipulierbare Erwachsenen mit einer depressiven Tendenz zu werden. Wenn es aber ihnen bewusst ist, dass sie das Gute wählen können, können sie vermeiden, dass ihr Leben sich nach den Umständen richtet. HIER STELLEN WIR EINIGE DER ERWÄHNTEN ÜBERLEGUNGEN VOR: a) Welche sind meine Alternativen? Analysieren Sie mit ihnen die ganzen Ideen und die verschiedenen Möglichkeiten und lassen Sie ihnen sie aufschreiben. Sagen Sie eure Kinder, es gibt

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keine richtige oder falsche Antwort und, dass jegliche Meinung oder Idee gültig ist und berücksichtigt wird. Mit dieser Strategie werden Sie ihre Kreativität fördern und dazu beitragen, dass sie für sich selbst eine Entscheidung treffen können. b) Zu welchen Vorteilen führt jede Alternative? Ziel ist es nicht, sie unter Druck zu setzen, sondern dass sie die Wahrheit selbst wahrnehmen und akzeptieren. Zu diesem Punkt kommt man nur mit Geduld und ohne Last. In diesem Zusammenhang ist es gut, wenn die Kinder eine Liste von den wichtigsten Vorteilen erstellen. c) Welche sind die negativen Konsequenzen von jeder Alternative? Kinder sind immer ganz ehrlich, was es sehr gut ist. Jedoch sollen sie auch verstehen, dass man auch auf das göttliche Prinzip „man erntet, was man sät“ achten soll, welches auch als das Gesetz „Ursache-Wirkung“ bekannt ist. Viele Erwachsene haben Situationen, die sie vermieden haben konnten, wenn sie an dieses Gesetz gedacht hätten. Dann sollte man nicht gegen die Konsequenzen schlechter Entscheidungen herummäkeln. Besser ist es, dass Kinder selbst über dieses Thema überlegen. Bin ich bereit, die Konsequenzen zu übernehmen? Wie werden sie mir betreffen? d) Welche moralischen Werte sind durch MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


TITELBLATT

diese Entscheidung im Spiel? Die Entscheidungen, die sich auf Prinzipien basieren, führen uns zu wählen, was es moralisch und nicht unbedingt leichter für uns ist. Dann sollen wir uns nach den guten Werten richten (wie z. B. Richtigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Mitleid, Freundschaft, Hingebung, Mut, Ehre, Glauben, usw.) und sie als Grundlage haben. Wenn Ihre Kinder noch klein sind, empfehle ich Ihnen, den Prozess zu vereinfachen, aber nutzten Sie immer die Gelegenheit aus, das zu berücksichtigen. Es ist wichtig, dass Ihre Kinder sich die folgenden zwei Fragen stellen: a) Wie werde ich mich danach fühlen? Nach einer Entscheidung bleibt entweder ein Dignitätsoder ein Schandegefühl, ein guter oder schlechter Selbstwertgefühl. Unsere Handlungen sind am Ende Teil der Vergangenheit, aber die Gründe, auf die sie sich basiert haben, bilden unsere Zukunft. „Achte auf deine Gedanken und Gefühle.. denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!“ (Sprüche 4:23 paraphrasiert). Die Kinder, die mit einer guten Selbstwertgefühl aufgewachsen sind, neigen wenig zur Promiskuität, Drogen, Alkoholismus sowie zu antisozialen oder illegalen Verhaltensweisen. Die eigene Liebe und das Selbstwertgefühl sind zwei innere Prinzipien, die niemals verstoßen werden sollten. Auf egoistische Möglichkeiten zu verzichten, bedeutet, auf die moralische Natur unseres Wesens zu verzichten (das heißt: die heilige Seele, die Gott uns gab). b) Welche Meinung werden meine Familie und Freunde haben, wenn ich diese Entscheidung treffe? Um im Leben Erfolg zu haben, ist es notwendig, mit dem Respekt und dem Vertrauen der Anderen zu rechnen. Der Ruf ist mehr wertvoll als das Geld, sogar in einer säkularen Welt. „Wähle ein guter Ruf vor dem ganzen Reichtum: In Ehren gehalten zu werden, ist viel besser als Silber oder Gold zu haben“ (Sprüche 24:8). Wenn wir schlechte Entscheidungen treffen, werden wir einen schlechten Ruf haben, die unsere Perspektive für die Zukunft für immer schaden wird. „Der Mensch, der das Böse ausheckt [wählt], verdient sich den Ruhm als Unruhestifter“ (Sprüche 25:10). „Wenn man schon einen schlechten Ruhm hat, ist es schwer, den guten Ruf wieder zu gewinnen“ (Sprüche 25:10). Es könnte sein, dass einige falsche Entscheidungen uns kurzfristig eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Die werden aber langfristig uns nur schaden und schmerzhaft für uns sein. „... die Kontrolle von sich selbst haben, weise zu leben und einen guten Ruf haben...“ (1 Timotheus 3:2)

Es ist wichtig, dass Ihre Kinder sich folgendes fragen: 1. Ist es eine gute Zeit, um diese Entscheidung zu treffen? Es ist üblich, dass wir uns über diejenigen Entscheidungen, die wir „leicht“ getroffen haben, beschweren. „...schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit“ (Prediger 3:7). Wenn man eine Entscheidung in Eile aufgrund bestimmter Situationen trifft, bei der der Druck von diesem Augenblick oder der Einfluss der Freunde oder die Stimmungsschwankungen oder die temporalen Gefühle (wie die Einsamkeit) eine wichtige Rolle spielen, ändern sich unsere Gefühle, denn dann ändert sich die Situation und unsere Entscheidungen scheinen nicht mehr so klar. In diesem Zusammenhang ist es besser zu denken, ob die Entscheidung verschoben werden kann, um somit das Risiko zu vermindern oder zu vernichten. Wenn die Kinder sich unter Druck fühlen, entmutigen sie sich und treffen schnelle frühreife Entscheidungen. Wenn sie aber wissen, dass sie mit der Zeit rechnen, sie zu überlegen, sind ihre Reaktionen mehr klug und können somit vermeiden, dass in der Zukunft größere Probleme auftauchen. Es ist wichtig, dass sie verstehen, dass „er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit...“(Prediger 3:11). Das wird ihnen die Möglichkeit geben, ihre Alternative gut zu überlegen und sich nach der Gottes Führung zu richten. 2. Würde ich einen Freund einen Ratschlag geben (entweder Pablo oder Susana), würde ich ihn dasselbe empfehlen? Perspektivwechsel erlaubt uns manchmal die beste Wahl für unsere Optionen zu berücksichtigen. Wenn Emotionen im Spiel sind, haben die Kinder eine mehr beschränkte Vision und übersehen viele wichtige Möglichkeiten. Manchmal drängen die Erwachsenen ihre logische und rationale Meinung auf und treffen sich somit mit der Resistenz der Jugendlichen. Es ist noch wichtig, noch ein anderes Element in diesem Kontext zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, der Prozess des Entscheidungstreffens mit ihren Kindern zu überprüfen, damit sie bemerken können, wie wirksam das Ergebnis gewesen ist. Diskutieren Sie mit ihnen, ob sie mit der Situation richtig umgegangen sind und fragen Sie in diesem Zusammenhang über das Ergebnis. Wenn sie damit froh sind, dann gratulieren Sie ihnen: Fühlen sie sich mit der Entscheidung nicht zufrieden, fragen Sie sie danach, ob sie für das nächste Mal etwas ändern könnten. Anstatt ihre Entscheidungen zu beurteilen, ist es besser ihre Erfolge zu belohnen l

(*) Aus der Webseite www. devocionalescristianos.org

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Lebensqualität der Gemeinde:

30 % ist die Lohnerhöhung für die Bürger Lateinamerikas, die die Sekundarstufe und sogar die höhere Bildung beenden haben.

44,6 %

Die Armut in vielen Ländern Südamerikas beträgt 44,6%, wenn die Familienmitglieder keine Bildung haben. Dieser Prozent beträgt 28,5%, wenn sie die Sekundarstufe abschließen; 9%, wenn sie ihr Studium beenden; und 5,3%, wenn sie ein Aufbaustudium machen.

SIE RETTET DAS LEBEN VON DEN MÜTTERN UND IHREN KINDERN Die Möglichkeit, dass eine alphabetisierte Mutter nach ärztlicher Hilfe während der Schwangerschaft sucht, erhöht sich um 23%, wenn sie die Schule besucht hat.

5 mal Die Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene kosten 5-mal mehr als die angebrachte Investierung in 4-Jahre gymnasialer Bildung.

SIE VERRINGT ARMUT

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95%

Das Einkommen der Arbeiter mit guten Lese- und Schreibkompetenzen ist 95% höher als das Einkommen der Arbeiter mit keiner von diesen Kompetenzen.

5%

In Südamerika bekommen nur 5% der Arbeiter, die keine Grundschulbildung hatten, einen Arbeitsvertrag; im Gegenteil bekommen 47% der Arbeiter, die die Sekundarstufe abschließen, einen Arbeitsvertrag.

Andere sehr wichtige Variablen sind die Familie und die Gesellschaft -von lutherischer Tradition-, in denen es ein hohes Verantwortungsbewusstsein gibt und die Menschen „nach ihrer Bildung und nicht nach ihrer ökonomischen Lage“ geschätzt werden.

„In der lutherischen Kultur wird man gerettet, wenn man die Bibel liest. Man kommt zu Gott durch die Heiligen Schriften“.

"En la cultura luterana uno se salva cuando lee la Biblia, se llega a Dios a través de la palabra escrita".

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Kind

dessen Mutter lesen kann, hat 50% mehr Überlebenschancen in den ersten 5 Jahren. Mit jedem Schulausbildungsjahr reduziert sich die Kindersterblichkeit um 5 bis 10%.

Die Männer und Frauen, die die Schule besuchten, haben mehr Chancen einen guten Job zu bekommen und auch Arbeitsstellen zu besetzen, die ihnen Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen und einen guten Lohn anbieten.

nur die Wenn ein Arbeiter 6 Jahre Ausbildung hat, kann er ein Einkommen erhalten, das um 50% höher ist, als das von einem Arbeiter, der keine Ausbildung hat. Wenn er 12 Jahre Ausbildung hat, beträgt die Erhöhung 120% - und sogar 200%, wenn er sich 17 Jahre lang gebildet hat.

Die Todesfälle mit voraussehbaren Ursachen bei Kindern unter 5 Jahren würden sich reduzieren, wenn die Eltern eine Grundschulbildung hätten. Wenn sie eine gymnasiale Bildung hätten, würde diese Senkung 49% betragen.

MILLIONEN Menschen könnten aus der A rmut herauskommen, wenn alle S chüler der Länder mit niedrigem Einkommen die grundlegenden mathematischen Kompetenzen und Lesekompetenzen nach dem Schulabschluss beherrschen würden. Das würde eine 12 prozentige Senkung der Weltarmut darstellen.

1

Jahr

Wenn die Familienmitglieder eines am wenigsten entwickelten Lands noch ein Jahr die Schule besuchen würden, würden ihre Chancen, in die Armut wieder zu geraten, um 25% sinken.


BILDUNG:

IST SO WICHTIG, DASS SIE LEBEN UND LÄNDER VERÄNDERT. Die Bildung ist einer der Faktoren, der den Fortschritt der Menschen und Gesellschaften am meisten beeinflussen, sowohl auf der materiellen als auf der geistlichen Ebene. Außer der Verschaffung von Kenntnissen bereichert sie die Kultur, die Werte, und alles, was die Menschen als solche kennzeichnet. Je mehr gebildet ein Mensch ist, desto bessere Lebensbedingungen hat er. SIE IST MIT DER ÖKONOMISCHEN ENTWICKLUNG EINES LANDES VERBUNDEN.

23% 1$ 1 0.7%

AÑO año

85%

des Gehirns wird in den ersten Lebensjahren gebildet, vor allem in den ersten 3 Jahren.

Das Pro-KopfEinkommen eines Landes, das eine egalitärere Bildung hat, ist 23% größer.

Pro jeden Dollar, der in Bildung investiert wird, erwirtschaftet man ein Gewinn von 10 und 15 Dollars aufgrund der ökonomischen Entwicklung des Landes.

Wenn man noch 1 Jahr in Ausbildung investiert, erhöht man sein Einkommen bis um 10%.

Das jährliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes erhöht sich um 0,7% pro jedes zusätzliche Einschulungsjahr.

GEBURTENRATE UND STERBLICHKEITSRATE

59%

Die Schwangerschaftsfälle bei jungen Frauen würden um 59% senken, wenn alle Frauen unter 17 Jahren, die in Ländern mit niedrigem Einkommen wohnen, es schaffen würden, die Oberstufe zu besuchen.

5,9

Der Durchschnitt von Kindern einer Frau, die nur die Grundschule besucht hat, ist 5,9. Der Durchschnitt von Kindern einer Frau, die das Gymnasium oder die Uni besucht hat, ist 2,5.

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FOTO: AFP

WENN MAN DIE GOTTESFURCHT VERLIERT Die neuen Ereignisse in Brüssel, bei denen die Polizei und die Streitkräfte die Stadt belagert, um zu verhindern, dass ein gewalttätiger Terrorist eine ähnliche Schießerei wie diejenige von Paris begangen kann, zeigen, wie der Stand der Dinge in Europa ist. Wenceslao Calvo (*)

B

rüssel ist nicht irgendeine Stadt des Alten Kontinents, denn sie ist viel mehr als nur die Hauptstadt Belgiens. Sie ist auch die Hauptstadt der Europäischen Union, wo sich das Europäische Parlament und andere Institutionen befinden. Dort werden wichtige politische, soziale und ökonomische Fragen diskutiert, die nicht nur die EU-Länder betreffen, sondern auch die internationale Ebene. In Brüssel werden die Gesetze für die MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

EU-Länder und Richtlinien erlassen, die den Kurs der Länder bestimmen. Außerdem liegt dort auch das Hauptquartier der NATO, jener großen Organisation mit außergewöhnlicher Kraft, die den mächtigsten Feind vernichten könnte. Nun ja, diese ganze Macht wurde von einem einzigen Mann in Frage gestellt, der eine Kalashnikow und einen Sprenggürtel trug. Die Angst und die Psychose bemä-


INTERNATIONAL

chtigten sich der Bevölkerung und der belgischen Regierung, die besondere Sicherheitsmaßnahmen angeordnet hat, wie es nach dem 2. Weltkrieg nicht gegeben hatte. Natürlich ist dieser einzige Terrorist nicht alleine, denn es gibt eine unbestimmte Anzahl von Menschen wie er, die in Brüssel leben. Auf jeden Fall sind diese die Taten und die Angst, die dieser Mann eingejagt hat, plus die Auswirkungen der Massenmedien, haben das bisher Unmögliche gemacht, nämlich eine repräsentative Stadt Europas zu entführen. Das ist ein klarer Sieg für den Terroristen, seine Kameraden und Anhänger, die den großen westlichen Wert der Sicherheit in Frage gestellt haben und die Staatsbürger demütigt haben, die daran gewöhnt sind, viele Sachen als selbstverständlich zu betrachten. Was für eine große Macht hat die ausgelöste Angst, dass sie sogar das bewegen kann, was vorher fest unbeweglich und anscheinend unerschütterlich war! Dies zeigt das es weder unbeweglich noch unerschütterlich war! Es reicht eine Gefahr, eine Drohung und unser Lebenssystem kann trotz der vielen Sicherheitsmaßnahmen zusammenbrechen. Unsere Selbstgefälligkeit und Prahlerei verschwindet dann im Nu. Doch ich glaube, dass die Angst des Menschen, die wir in diesen Tagen in Europa betrachten, ist nicht mehr als das Ergebnis davon, die Gottesfurcht verloren zu haben. Und wenn man sie verloren hat, oder besser gesagt, wenn man sie absichtlich weggeworfen hat, erntet man die bitteren Früchte von dieser geistlichen Leere. Ehrlich gesagt haben wir diese Leere mit einer Pseudogeistlichkeit nach unserem Willen gefüllt. Sie besteht aus unseren Ideen und Perversionen und dafür gibt es ein großes Angebot auf dem ideologischen Markt. Eins von diesen Angeboten sagt: „Ach! Gottesfurcht, ja klar, diese alte Lüge, die sich die Geistlichen vor langer Zeit ausdachten, um die Menschen mit ihren Lügen zu fesseln. Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Terror, den der Mensch provoziert, und der Furcht, die von Gott kommt. Der Erste ist verheerend und zerstörerisch wegen seiner tödlichen Auswirkungen aber auch wegen seiner schädlichen Folgen, die den Geist und das Herz der Menschen betreffen,

die von Panik gefangen genommen werden. Der Zweite ist dagegen vorteilhaft und schützt den Geist und das Herz vor der Angst. Tatsächlich ist Gottesfurcht das Gegenmittel gegen die menschliche Angst, denn so wie Jesus sagte: „Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können. Ich will euch aber zeigen, vor welchem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch”. Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit, also ihr Ursprung und Grund. Die Weisheit hat nicht mit dem wissenschaftlichen oder technischen Wissen zu tun, denn jemand kann z.B. in Expert für Molekularbiologie und ein durchtriebener Narr bei den lebenswichtigen Fragen sein. Die Weisheit ist die Fähigkeit, zu wissen, wie man in dieser Welt und in diesem Leben leben soll, indem man in Bezug nimmt, dass wir auf der Durchreise sind. Es ist zu verstehen, dass man später Rechenschaft vor einem gerechten Richter ablegen muss, bei dem die Übertretungen nicht verjähren. Weisheit ist, den Rettungsring zu benutzen, die man uns jetzt gibt, damit man von dem entsetzlichen Wirbel nicht verschlungen wird, der alles für sich nimmt. Wenn ich die Gottesfurcht definieren müsste, würde ich sagen, dass es darum geht, Gott in ernst zu nehmen, was bedeutet, dass man sein Wort in ernst nimmt - auch sein Versprechen und seine Warnungen. Gott zu fürchten heißt, dass man von der eigenen Vernunft nicht anhängig und auch nicht selbstgefällig ist. Es ist, Gott zu vertrauen und von ihm abzuhängen. Es ist, von unseren eigenen Beschränkungen bewusst zu sein und zu wissen, dass wir in dem Moment, in dem wir auf Probe gestellt werden, nichts sind und nichts können. Doch da Europa sich über die Gottesfurcht beklagen hat, ist Europa der Angst geliefert worden - einer Angst, die nicht nachlassen wird. Aber für die übrigen Gläubiger, die Gott in diesem Kontinent gelassen hat, gilt diese Ermahnung: „Ihr sollt nicht sagen: Bund. Dies Volk redet von nichts denn vom Bund. Fürchtet ihr euch nicht also, wie sie tun, und lasset euch nicht grauen; sondern heiliget den HERRN Zebaoth. Den lasset eure Furcht und Schrecken sein“ l

(*) Quelle: Webseite “Protestante Digital”

Januar 2016 / Impacto evangelisch

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AUFRICHTIGKEIT, G DAS MOTTO DES JAHRES 2016

Wie jedes Jahr hat die weltweite Missionsbewegung (WMB) ein Motto, nach dem man sich die 12 Monate richtet. Nach einer Überlegungszeit hat dieses Jahr der Vorsitzende des Werkes, Pfarrer Gustavo Martínez, die Aufrichtigkeit für das Jahr 2016 gewählt.

Pfarrer Gustavo Martínez

MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ott der Allmächtigste und Besitzer dieses Werkes segnet euch! Es ist eine Ehre für mich, dass ich mich heute an euch durch diese Kommunikationsmittel wenden darf. Ich möchte die internationalen Beamten, Aufsichtsbeamten, Kollegen vom Ministerium, Mitglieder im Allgemeinen und jede Familie sowie die Freunde der weltweiten Missionsbewegung (WMB) auf der ganzen Welt in meinem Namen sowie im Namen von meiner Frau und Kinder begrüßen. Seit der Begründung dieses Werkes hat uns Gott jedes Jahr ein Arbeitsmotto für das Jahr mitgeteilt, das als Hinweis für unsere Arbeit weltweit angewandt wird. In diesem Zusammenhang wartet jeder auf die ersten Konventionen des Jahres, um sich nach dem neuen Motto erkundigen zu lassen. Aber jetzt, dank Gottes Mitleid und der Technologie, die des Herrn uns gegeben hat, können wir es gleichzeitig vorstellen, damit alle seit Januar dieses Motto genießen, lernen und ausüben können. Es handelt sich nicht von einer politischen Kampagne oder von einer menschlichen oder privaten Interesse: Wir benutzen die Kommunikationsmittel, die Gott uns gewährt hat, um sein Werk


ÜBERLEGUNGEN

weltweit segnen zu können und in dieser Weise in der Verkündigung des Evangeliums helfen zu können. Derjenige, der definitiv unseren ganzen Gnaden und unsere Ehre sich gelohnt hat, ist unser Gott, denn er ist derjenige, für wen wir ein Motto wir haben und ausüben werden. Wir müssen nicht vergessen, dass dieser Werk ihm gehört. Im Laufe dieses Jahres kamen zu meinem Herz einige möglichen Mottos. Aber, beim Betten mit Ehrlichkeit und nach Gottes Willen konnte ich erst erkennen und verstehen, welches wir dieses Jahr haben sollten. Es ist für mich eine Ehre, das offizielle Motto für das Jahr 2016 der weltweiten Missionsbewegung vorstellen zu dürfen, welches sich auf den folgenden Bibelspruch basiert: „Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. Darum habe ich dies alles aus aufrichtigem Herzen freiwillig gegeben...“ (1. Buch der Chronik 29:17). AUFRICHTIGKEIT 2016: Garantie für die Gotteskommunion! Nach dem Wörterbuch der realen Akademie der spanischen Sprache, wird das Wort „Aufrichtigkeit“ als „die Vernunft oder die praktische Ken-

ntnis, die gesagt oder gemacht werden soll“. Noch dazu wird sie als „der Charakter von dem, das nach dem ethischen oder moralischen Sinn gerecht ist.“ Die Aufrichtigkeit ist die Transparenz der Tatsachen, der Gedanken und der Wörter: Sie ist eng mit Themen wie Justiz, Unparteilichkeit, Integrität, Ehrlichkeit und Rechtlichkeit verbunden. Wenn eine Person sich nach der Aufrichtigkeit richtet, handelt in Folge richtig, hat keine Doppelseitigkeit und nichts zu verstecken, denn sie ist genuin und transparent in ihren ganzen Handlungen. Die Aufrichtigkeit wird immer eine enge Beziehung zur Wahrheit haben. Die aufrichtige Person respektiert die Wahrheit und ihre Nächsten, schließt die Heuchelei, die Lüge, den Betrug, die List und die Schmeichelei aus. Zwischen den hauptsächlichen Eigenschaften von Gott befindet sich die Aufrichtigkeit (Buch Mose 32:4). Es gibt ca. 500 Bibelsprüche in den Heiligen Schriften, die das Thema der Aufrichtigkeit und der Justiz behandeln. Die Aufrichtigkeit hängt ausschließlich von Gott ab, denn er ist einfach aufrichtig. Sollte sie vom Mensch abhängen, wäre ihre Bedeutung relativ und sollte sie sich nach den Veränderungen, die der Menschheit ständig unterzogen ist, abhängen. Jetzt möchte ich zitieren, was die Bibel in diesem Zusammenhang sagt: „Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der Herr wägt die Herzen“ (Sprüche 21:2). Gott bestimmt, was aufrichtig ist und was nicht. Die Aufrichtigkeit ist mit dem Gottes Willen eng verbunden. Der große Prediger Charles Finney sagte Folgendes im Rahmen der Aufrichtigkeit: „Die Aufrichtigkeit bleibt in der menschlichen Seele, weil Christus durch das Glauben innerhalb der Menschen lebt. Es könnte keine Aufrichtigkeit hinter den Menschenherzen geben, denn hinter das kann nichts freiwillig sein. In Folge gibt es keine Aufrichtigkeit in der Natur der Menschen in dem Sinne, dass das eine Labilität oder eine wirkende Kraft benötigt.“ Aus diesem Grund behauptetet er, dass den Menschen sich dem Gott annähern sollen, um die Aufrichtigkeit tatsächlich schaffen zu können. Die Heiligen Schriften betonen besonders die Aufrichtigkeit. Sie ist eine Eigenschaft, durch die „die Menschen, die sich nach dem Gottes Herz richten“ kennzeichnen. Das ist eins der Merkmale, das die echten Gläubiger identifizieren und sie anders als die Anderen machen. Der König David ist auch als „der Mann des göttlichen Herzens“ bekannt und die Heiligen Schriften betonen tatsäJanuar 2016 / Impacto evangelisch

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Die Unterwerfung richtet sich nicht nach dem bloßen Folgen von Befehlen, da sie eine Verhaltensweise ist, die das Herz ehrt. Irgendwann kann sich eine Person gezwungen fühlen, etwas zu machen (entweder, weil sie das wegen einer Gefälligkeit oder einer Pflicht macht oder, weil das einfach ihre Verantwortung ist).

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chlich seine Aufrichtigkeit. In der Geschichte von den Königen von Israel und Juda wird seine Aufrichtigkeit in verschiedenen Weisen erwähnt und dort wird als Beispiel genommen, welche die Bedeutung der Aufrichtigkeit ist und welche Vorteile sie mit sich bringt. Das ist sehr wichtig für Gott: Denn das zweite Mal, als er vor Salomon erschien, wie er schon in Gibeon gemacht hätte, warnte er ihn davor (wie er vorher gemacht hatte), sollte er auch den Weg von seinem Vater David folgen, würde er den Thron von Israel für immer übernehmen. Wie hat sich David verhalten? Mit Integrität im Herz und Aufrichtigkeit (Gerechtigkeit), da er machte, was ihm angeordnet wurde, richtete sich nach den Regelungen und Dekreten von Gott (1R.9.1-6). Die Bibel zeigt uns, dass Gott derjenige ist, der das Herz der Menschen kennt und wiegt: Es ist unmöglich, ihn zu betrügen und alles, was man macht, muss mit Integrität und Aufrichtigkeit gemacht werden. Die Unterwerfung richtet sich nicht nach dem bloßen Folgen von Befehlen, da sie eine Verhaltensweise ist, die das Herz ehrt. Irgendwann kann sich eine Person gezwungen fühlen, etwas zu machen (entweder, weil sie das wegen einer Gefälligkeit oder einer Pflicht macht oder, weil das einfach ihre Verantwortung ist). In diesem Fall aber macht man nicht die Sachen mit Vergnügen, nach einem Wunsch oder mit der Absicht, jemanden zu ehren. Wenn man liebt, gehorcht man und handelt als Akteur, wobei die Handlungen nicht als eine Last sondern als ein Vergnügen gesehen werden. In den Heiligen Schriften ist die Regierungszeit des Königen Amazja (1 Chr. 25) registriert: Ein König, der die Aufrichtigkeit ausübte, obwohl sein Herz nicht perfekt war. Sein Problem war der Mangel an Integrität in seinem Herz: Er machte das Richtige, denn er wusste welche die Anforderungen von Gott waren. Sein Herz aber erschien, es wollte das nicht machen. Dieser König machte viele gute und vorteilhafte Sachen für sein Volk, nur weil das seine Verantwortung war. In Königen 2, 14 wird die selbe Geschichte erzählt und der biblische Schriftsteller gibt uns einen wichtigen Schüsselwort. Auf der Bibel steht Folgendes: „Er machte das Richtige vor den Augen von Jehova, aber war nicht so wie David“ Das lehrt uns, dass es weder Aufrichtigkeit noch Integrität in seinem Herz gab, wie es im Fall von David geschehen ist. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass alles, das für den Herrn gemacht wird, gemacht werden muss. Und das nicht, weil das das Richtige ist, sondern, weil man den Wunsch hat, den Namen des Gottes zu ehren und

hervorzuheben. Das sollte nicht wegen einer Zweckmäßigkeit oder eines Gewinnes gemacht werden, sondern aufgrund der Aufrichtigkeit im Herz. Das ist der Grund, warum es gesagt wird, die Aufrichtigkeit ist die Wahrheit in dem, was man macht, spricht oder denkt und das ist die Wahrheit im persönlichen Verhältnis zu Gott und zum Nächsten. Die Aufrichtigkeit ist etwas, die diese aktuelle Welt verlangt. Die Korruption und die Schwindel haben die ganzen sozialen Schichten verseucht. Sie betreffen die ärmsten Schichten bis zur Elite jedes Landes. Die Gottes Kirche kann auch leider sogar nicht von dieser Wirklichkeit ausgeschlossen werden. Damit viele Sachen heute „funktionieren“ können, muss man heute „falsch agieren“ und der Schwindel, die Bestechung, die Erpressung u.a. benutzen. Leider trifft sich derjenige, der gut und richtig handelt, mit einer Reihe von Hindernissen. Als Gottes Kind darf man leider nicht mit dem Strom dieser Welt schwimmen und sich diesem Jahrhundert anpassen, denn es ist notwendig, sich durch die Erneuerung des Verständnisses zu verwandeln (Rö. 12:2; Eph. 2:12) und sich durch die Aufrichtigkeit zu kennzeichnen. Um gute soziale und familiäre Beziehungen bilden zu können, sind Werte wie die Ehrlichkeit und Treue sehr wichtig. Unter dem Wort „Ehrlichkeit“ wird verstanden, man muss lernen, aufrichtig zu sein, die Versprechen erfüllen und nicht lügen. Neben den Kenntnissen und Gottes Hilfe kann alles anderes gelernt werden. Kämpfen Sie für die Familie, die Gott Ihnen gegeben hat, suchen Sie sie mit Treue und benehmen Sie sich als ein Lebensbeispiel für jedes Familienmitglied bei Ihnen zu Hause. Dann wird die Situation sich ändern und alles wird ganz anders aussehen. Lieber Kollege vom Ministerium, ich lade sie ein, jeden Tag dem Herrn mehr anzunähern. Das ist der einzige Weg, mit Aufrichtigkeit in dieser Welt leben zu können. Erinnern Sie sich an Ihre Aufgabe, als Beispiel für die Gottes Kongregation zu handeln. Für Gott ist es sehr wichtig, dass die Sachen vom ganzen Herzen mit Aufrichtigkeit gemacht werden. Machen Sie das nicht, weil das einfach ihre Verantwortung oder ein Befehl ist: Wichtig ist es, es ist ein Vergnügen für Sie, der Gottes Willen mit Aufrichtigkeit und vom ganzen Herzen zu erfüllen. Ich hoffe, das Gebet von David gilt als ein Muster, um Gott zu flehen und ihm zu sagen: „Lehre mich tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist führe mich auf ebenes Land! (Psalmen 143:10) l


GESCHICHTE REALIDAD

FOTO: AFP

Am 18. November war das 35. Jubiläum des größten Massenselbstmordes, den es je in der Geschichte gegeben hat. Er fand 1978 in Jonestown statt, als 909 Menschen dazu verleitet wurden, ein mit Zyanid vergiftetes Gebräu zu trinken. Ein Massenwahnsinn.

DER GRÖSSTE MASSENSELBSTMORD „Hören wir mit all diesem auf! Hören wir mit diesem Schmerz auf!“ Nachdem sie diese Worte aus dem Mund des falschen amerikanischen Pastors Jim Jones gehört hatten, nahmen sich 918 Personen das Leben am 18. November 1978 in Guyana, im Nordwesten Südamerikas. Die Medien bezeichneten das tragische Geschehen als der „größte Massenselbstmord der Geschichte“ Jedoch für andere Menschen, wie Laura Johnston Kohl- eine der Überlebenden- handelte es sich um ein schwereres Verbrechen. „Es war kein Massenselbstmord. Die Menschen sagten nicht ´ich will es tun´. Es war ein Massenmord“, sagte Johnston Kohl zu BBC. Doch… was geschah denn am jenem 18. November? Was verursachte das Ungestüm, bei dem es auch ein Kongressmann und drei Journalisten ermordet wurden? Es wäre nötig, die Geschichte von ihrem Anfang zu betrachten, also drei Jahre vorher. Damals beschlossen Jim Jones und die Anhänger des „Volkstempels“ (People´s Temple) von Kalifornien in diese verborgene

Siedlung in südamerikanischem Dschungel umzuziehen. PEOPLES TEMPLE Peoples Temple war eine religiöse Gruppierung, die in den 50er Jahren gegründet wurde. Die Sekte war von Geheimniskrämerei geprägt und wurde von einer auffälligen Figur geführt, nämlich Jim Jones. „Das erste Mal, das ich bei Peoples Tempel war, fühlte ich mich zu Hause“, sagte Tim Carter in einem Dokumentarfilm des amerikanischen Fernsehsenders PBS, der vor 10 Jahren übertragen wurde. Jones gründete die Sekte „Peoples Tempel“ in seiner gebürtigen Stadt Indianapolis, im Staat Indiana, in den 50er Jahren. Er wollte sozialistische Überzeugungen zusammen-

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„Bei diesen weißen Nächten gab Jones den Mitgliedern Jonestowns 4 Möglichkeiten: in die Sowjetunion zu fliehen, einen revolutionären Selbstmord zu begehen, in Jonestown zu bleiben und gegen die Eindringlinge zu kämpfen oder in den Dschungel zu fliehen”, so steht es auf dem Bericht des FBI. Januar 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

bringen und eine Gemeinschaft gründen, in der es keine Rasse oder Nationalität gab. „Ich war auf der Suche nach einem Ort, an dem man für die Gerechtigkeit kämpfte und sich die Menschen einer besseren Welt wünschten. Deswegen wurde ich Mitglieder des Peoples Tempel”, erklärte Johnston Kohl.

Doch ein großer Teil der Anziehungskraft der Sekte stellte die verführerische Rede Jones dar. „Bei den Sitzungen hörten sich oft die Worte: Ich habe nie jemanden kennengelernt, der so wie er spricht. Niemand hat je mit mir so gesprochen“, sagte Hue Hortson - ein ehemaliges Mitglied der Sekte. Und diese Faszination wurde gleich zu Treue und danach zu Fanatismus. Endlich wurde er zu Idolatrie. Während Jones immer mehr Anhänger für seine Gemeinschaft -die für manche eine Kultgemeinschaft war- gewann, gewann er gleichzeitig manche Feinde wegen seiner Art und Weise, dies zu tun. Erstens musste er -zusammen mit seinen Anhängern- von Indianapolis nach San Francisco umziehen. Dort hatte er die Unterstützung von Menschen wie Harvey Milk, aber trotzdem beschloss er, einen anderen Weg zu gehen. 1975 ging er nach Guyana, einer ehemaligen britischen Kolonie, die neben Venezuela lag. Dort beschloss er, eine Gemeinschaft zu gründen, wo man nach den Überzeugungen von Peoples Temple lebte. „Wir entschieden uns für Guyana, weil man da Englisch sprach und das keine Immigrationsprobleme verursachen würde“,


GESCHICHTE REALIDAD

erklärte Jager Kohl. Alles schien perfekt zu passen: Fast 900 Anhänger reisten von Kalifornien nach Guyana. Man baute Häuser und gründete eine Gemeinschaft, die viele zweifellos als Paradies beschrieben. Jones hatte die Gemeinschaft als „in sozialistisches Paradies“ bei vielen der Audios bezeichnet, die man später am tragischen Ort fand. „Jonestown ist ein Ort, an dem man sich dem Sozialismus, der ökonomischen und der Rassengerechtigkeit widmet. Wir leben gemeinsam auf einer außerordentlichen Weise“, hört man bei einer Aufnahme, die von der Federal Bureau of Investigation (FBI) während der Untersuchung gesammelt wurde. Man baute Gemeinschaftsbauernhöfe, die zu einem großen Teil Jonestown versorgten. Die Mittel, die es nicht gab, wurden von der Hauptstadt Georgetown dank einem Handelsabkommen mit der Regierung von Guyana hingebracht. Doch langsam verleitete sich Jones und seine Persönlichkeit änderte sich. DIE WEISSEN NÄCHTE Nach der Untersuchung des FBI hatte Jones „die weißen Nächte“ erfunden, bei den man Selbstmorde mit Zyanid und anderen Substanzen vortäuschte. Bei diesen Sitzungen begann er, von „Betrügern“ und „kapitalistischen Schweinen” zu sprechen, während er über die angeblichen Drohungen der CIA gegen sein „Paradies” erzählte. „Bei diesen weißen Nächten gab Jones den Mitgliedern Jonestowns 4 Möglichkeiten: in die Sowjetunion zu fliehen, einen revolutionären Selbstmord zu begehen, in Jonestown zu bleiben und gegen die Eindringlinge zu kämpfen oder in den Dschungel zu fliehen”, so steht es auf dem Bericht des FBI. Das wurde als „Gehirnwäsche” bezeichnet. In Oktober 1978 erfuhr Leon Ryan, der kalifornische Abgeordnete, über die Anklage wegen Missbrauchs in Jonestown und beschloss, Jonestown zu besuchen. Johnston Kohl erzählt: „Ansicht des unvermeidlichen Besuchs von Ryan, fing Jones an, in einem fatalistischen Ton zu sprechen und seine Rede zu verstärken. Als „Betrüger“

bezeichnete er die Menschen, die versuchen würden, mit dem Abgeordneten wegzugehen“. Ab diesem Moment wird die Geschichte unklar. Nach den Aussagen von den wenigen Überlebenden endete der Abgeordnete Ryan seinen Besuch Jonestowns am 18. November. Bevor er einstieg, lud er die Menschen, die es wollten, ein, mit ihm zurück in die USA zu gehen. Wenige Mitglieder des Peoples Tempels akzeptierten seine Einladung und gingen mit dem Gefolge weg, doch dann nahmen viele von ihnen Waffen heraus und fingen an, auf Ryan und die anderen zu schießen. Alle starben. MASSENMORD Die Vernunft Jones verschwand - das dachten zumindest viele Zeugen. Der Anführer sammelte alle Mitglieder der Gemeinschaft Jonestown, und versicherte, dass die Drohungen gegen das Paradies wahr waren. Man müsse eine Todesrevolution führen. „Um Gottes Liebe! Es ist Zeit, mit allem zu enden“, sagt der schon verzweifelte Jones bei den Aufnahmen. Dann gab er seine Vorrede zum Tod: „Wir haben alles bekommen, was wir von der Welt wollten. Wir hatten ein gutes Leben und wurden geliebt“. „Hören wir mit all diesem auf! Hören wir mit diesem Schmerz auf!“. Die Sekretärinnen und Krankenschwester, die in Jonestown arbeiteten, verteilten dann kleine Flaschen mit Zyanid und die Menschen tranken sie aus. Sie gaben sie auch den Kindern und Babys. Über 900 Menschen fielen tot in dem großen Lokal aus Holz und in seiner Umgebung. Als die Medien über das tragische Ereignis informierten, galt es als der größte Massenmord der Geschichte. „Und die Kinder? Sie begingen keinen Selbstmord. Den Müttern wurden ihre Babys weggenommen und dann sagte man zu ihnen, dass es unmöglich wäre, ohne sie zu leben“, erzählte Johnston Kohl. „Wenn ich darüber nachdenke, begreife ich, dass es die Macht war, die Jones verdarb. Die ganze Zeit, die wir in Guyana verbrachten, hatte er immer die Kontrolle“. Jones wurde auch tot gefunden doch er war nicht von dem Zyanid besiegt worden, sondern von dem Schuss eines Jagdgewehrs l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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DER PENTATEUCH Werk von Pablo Hoff, Missionär mit mehr als 40 Jahre im Dienst in Lateinamerika, durch den es versucht wird, eine bessere Kenntnis über die Heiligen Schriften zu haben. Er wird als einen großen geistlichen Anreiz angesehen.

D

ie wichtigste Probe der göttlichen Liebe liegt darin, dass Gott sich vor den Menschen vorstellte und diese Vorstellung ist auf der Bibel registriert. Dieses Buch ist im Osten geboren und ist voll von einer bestimmten Sprache, einem Symbolismus und typischen westlichen Denkweisen geprägt: Die Bibel teilt jedoch eine Botschaft für die ganze Menschheit mit; egal welche Rasse man hat, zu welcher Kultur man gehört oder welche Fähigkeiten man als Mensch hat. Sie macht einen Kontrast mit Büchern anderer Religionen, wobei sie nicht nur den Menschen die göttliche Offenbarung erzählt, sondern enthüllt auch fortschreitend die lange Geschichte eines Volkes. Somit stellte sich Gott davor in bestimmten Punkten der Geschichte der Menschen. Der Pentateuch wurde gemacht, um das Neue Testament besser und präziser verstehen zu können. Dieses Buch ist ein wertvolles Material für diejenige, die das christliche Glauben lehren und predigen wollen. Er wurde vom Pastor Hoff Becker, Prediger mit mehr als vierzig Jahre Erfahrung in der Evangelisierung in Südamerika, geschrieben. Dieser Werk stellt ein Material vor, das die Wirbelsäule der fünf vom Prophet Moses geschriebene Bucher ist. Die spanische Version wurde im Jahre 1978 veröffentlicht und hebt die gesunde Doktrin hervor, als sie den Anfangteil der Heiligen Schriften zerstückelt. Obwohl die Genese mit anderen Büchern des Alten Testaments eng verbunden ist, ist er auch einigermaßen mit dem Neuen Testament verknüpft. Einige Themen der Genese erscheinen kaum wieder, bis sie im Neuen Testament behandelt und interpretiert werden. Es schließt der Themen wir der Sturz des Menschen; die Institution von der Ehe; das Urteil des Fluten; die Justiz, dass Gott den Gläubigern gibt; der Kontrast zwischen dem Sohn des Versprechens und des vom Fleisch und das Gottes Volk, bestehend MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

aus Ausländern und Pilgern ein. Das Buch von der Apokalypse erzählt besonders die Erfüllung wichtigere Themen, die in der Genese anfingen. DER RETTER Geschrieben mit einem einfachen und direkten Stil. So ist der Pentateuch das Ergebnis einer Reihenfolge von den historischen Büchern von der Bibel (Genese, Exodus, Levitikus, Nummer und das Buch Mose), die der Autor vorbereitete, um diese Kenntnisse in biblischen Instituten und Fortbildungskurse vorzustellen. Er ist mit einer Reihe von Bildern versehen, die seinen Inhalt


LITERATUR

Der Exodus ist ein wesentliches Kettenglied, um der untrennbare Pentateuch zu verknüpfen. Hier wird die in der Genese angefangene Geschichte der Hebräer fortgesetzt: Er ist genauso unvergleichbar wie die Genese und betont die persönlichen Elemente. Es handelt sich von Gottes Figur, die fast die ganze Geschichte vom Exodus umfasst. Themen wie das Priestersystem und das Heiligkeitsgesetz, die im Exodus anfingen, werden auch im Levitikus behandelt. Die Geschichte nach Israel zum gelobten Land, welche der größte Teil von Nummern ist, fängt mit dem Exodus an.

noch mehr verstärken. In der Einführung des Werkes wird es darauf hingewiesen, dass drei Viertel von den Schriften dem Alten Testament entsprechen und hebt noch hervor, dass dieser Teil von der Bibel die Vorbereitung des Retters behandelt. Die Figur von Gott herrscht im ersten Kapitel der Bibel. Sein Name wird 35 Mal in den 34 Bibelsprüchen erwähnt. Der Begriff „Gott“ wird dort als „Elohim“ in seine Pluralform übersetzt. Wenn man sich jedoch auf den Gott bezieht, benutzt man immer das Verb in seiner Singularform, um somit darauf hinzuweisen, dass er nur eins

ist. Auf Hebräisch drückt die Pluralform manchmal die Intensität oder die Vollständigkeit aus. In diesem Sinne bedeutet das Wort „Elohim“ die Majestät, unendliche Macht und Exzellenz von Gott aus. Er besitzt die ganzen göttlichen Vollkommenheiten. DAS VOLK VON ISRAEL Hoff Becker, amerikanischer Missionär. Im Laufe des Buches lässt er dem Leser eine Reihenfolge von Fragen, nachdem er sich mit dem Thema vom Pentateuch beschäftigt, um somit die ermittelten Kenntnissen zu konsolidieren. In diesem

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Nummer ist ein sehr menschliches und ganz trauriges Buch der Bibel. Dort wird es gezeigt, wie die Hebräer darin gescheitert haben, die von Gott vorgestellten Idealen zu erfüllen. Sie kamen an den Grenzweg des gelobten Landes, aber hatten die Persönlichkeit eines Sklaven - Feiglings: Abhängige Menschen, die sich nicht in der Lage befanden, die Kampfperspektive zu konfrontieren. Sie verloren den wenigen Glauben, mit dem sie rechneten und wollten wieder nach Ägypten. Von da fingen sie mit den Pilgerfahrten, die 38 Jahre dauerten. Jedoch erzählt die Nummer nur die ausführliche Geschichte des ersten und des letzten Jahres, denn in den Zwischenzeit von der Apostasie nicht Wertvolleres aus der religiösen Sicht geschah.

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LITERATUR

Sinne weist er in der Einleitung seines Textes darauf, dass die Lektionen seines Werkes nach dem Lesen der entsprechenden Teilen der Bibel gelernt werden sollen. Darüber hinaus betont er, dass seine Fragen das Ziel haben, dem Leser zu helfen, damit er selbstständig das geistliche Reichtum vom Gottes Wort extrahieren kann. Der Exodus ist ein wesentliches Kettenglied, um der untrennbare Pentateuch zu verknüpfen. Hier wird die in der Genese angefangene Geschichte der Hebräer fortgesetzt: Er ist genauso unvergleichbar wie die Genese und betont die persönlichen Elemente. Es handelt sich von Gottes Figur, die fast die ganze Geschichte vom Exodus umfasst. Themen wie das Priestersystem und das Heiligkeitsgesetz, die im Exodus anfingen, werden auch im Levitikus behandelt. Die Geschichte nach Israel zum gelobten Land, welche der größte Teil von Nummern ist, fängt mit dem Exodus an. Schließlich findet man im Buch Mose einen Einfluss sowohl von den Nummern als auch vom Exodus. Deswegen ist der Exodus auch als „das Herz vom Pentateuch“ bekannt. Der Pentateuch, der die Geschichte und die Ereignisse des Volkes von Israel aus der Sicht von Pablo Hoff erzählt, ist die Grundlage der Bibel und ist ein wichtiges Werkzeug, um die Folger von Jesuschristus über dieses Thema zu verstärken. In diesem Sinne zitiert der amerikanische evangelische Schriftsteller, Gründer und Vorsitzende des nationalen biblischen Instituts von Chile, historische, archäologische und geografische Daten, die dazu beitragen, die Säulen der Heiligen Schriften und des christlichen Glaubens aufzuklären. Thema des Exodus ist die Kommunion, die Gott seines Volkes durch seine Anwesenheit im Tabernakel anbietet. Hauptsache des Levitikus sind die Gesetze, durch die Israel diese Kommunion aufrechterhalten sollte. Jehova wollte sein Volk, d. h. die Hebräer zeigen, heilig zu werden. Das Wort „Heiligung“ bedeutet, sich vom Bösen entfernen und den Gott dienen. Es ist eine notwendige Bedingung, um in Kommunion mit Gott zu sein. Durch Gesetze und Institutionen war es den Israelischen bewusst, die waren Sünder und hatten die Notwendigkeit, das göttliche Mitleid zu bekommen. Gleichzeitig zeigte das Opfersystem, dass Gott die Mittel gezeigt hat, um die Sünden zu sühnen und das Leben zu weihen. DEM WORT GLAUBEN Hoff, der einen langen Laufbahn als Missionär

in Bolivien, Argentinien und Chile hat, Länder, wo er das Gottes Wort predigte, strukturierte sein Buch in sechs Teilen: In jedem Abschnitt vertiefte er dijenischen Teilen vom Pentateuch, die am wichtigsten sind. Noah, Abraham, Isaac, Jakob, Joseph und Moses sind einige biblischen Persönlichkeiten im Laufe des Textes, der sich nach den Schriften richtet und eine Zusammenfassung von der Erschöpfung der Welt bis zum Todes der Menschen „durch die Rettung des Wassers“ macht. Nummer ist ein sehr menschliches und ganz trauriges Buch der Bibel. Dort wird es gezeigt, wie die Hebräer darin gescheitert haben, die von Gott vorgestellten Idealen zu erfüllen. Sie kamen an den Grenzweg des gelobten Landes, aber hatten die Persönlichkeit eines Sklaven Feiglings: Abhängige Menschen, die sich nicht in der Lage befanden, die Kampfperspektive zu konfrontieren. Sie verloren den wenigen Glauben, mit dem sie rechneten und wollten wieder nach Ägypten. Von da fingen sie mit den Pilgerfahrten, die 38 Jahre dauerten. Jedoch erzählt die Nummer nur die ausführliche Geschichte des ersten und des letzten Jahres, denn in den Zwischenzeit von der Apostasie nicht Wertvolleres aus der religiösen Sicht geschah. Verstärkt durch ein Appendix, in dem einige Theorien der christlichen Wissenschaftler über die Erschöpfung offenbart werden, ist der Werk vom Pfarrer Pablo Hoff Becker ein Teil vom Katalog des Verlags „Vida“, der sich auf biblische Bücher spezialisiert hat. Er ist eine Komponente von sieben Herausgaben dieses Mannes und Gottes Diener. Mit mehr als 20 Jahre Gültigkeit fördert auch der Pentateuch das evangelische Volk, die Bibel als wesentliche Quelle des Wissens und der Kenntnisse zu berücksichtigen und niemals auf Gottes Wort zu verzichten. Das Buch Mose ist viel mehr als die bloße Wiederholung des Gesetzes. Dort werden die Privilegien und Verantwortungen des gewählten Volkes und seine Beziehung zu Jehova erklärt. Jehova ist der einzige Gott, er „ist ein treuer Gott, der gnädig mit denjenigen ist, die ihn lieben und seine Befehle folgen“. Israel ist das nach einem Pakt von Jehova gewählte Volk, der er mit ihnen in Sinai machte. Israel ist das Königreich der Priester und eine heilige Nation. Die Israelischen erben die ganzen Versprechen seiner Eltern. Da Israel das einzige Volk ist, mit dem Jehova einen Pakt machte, muss es geliebt und gelobt werden. Durch den Pakt genoss Israel von den besten Privilegien l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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MUSIK

KOMM ZU DEM HEILAND, KOMME NOCH HEUT! Hymne, die eine Botschaft über Vertrauen und Optimismus bezüglich der Liebe Jesus gibt. Sie wurde von dem amerikanischen Dichter George Frederick Root geschrieben.

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as Gesang „Komm zu dem Heiland, komme noch heut!”, das vom amerikanischen Autor George Frederick Root geschrieben wurde, der am 30. August 1820 geboren wurde, hat einen wichtigen Platz in der Geschichte der christlichen Musik. Diese Öde, die auf Matthäus 18:20 basiert, gibt Hoffnung über die Ruhe, die der Herr den Menschen gibt, die sich seiner Macht unterziehen, und verstärkt den Glauben an Gott. Die Hymne basiert auf die Bibelpassage „denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen da bin ich mitten unter ihnen“ und wurde 1870 geschrieben. Sie gibt eine Botschaft über Vertrauen und Optimismus bezüglich der Liebe Jesus. Mit Klarheit behauptet George Root durch seinen Text, dass Gott auf seine Kinder wartet. Er fügt hinzu, dass Gott sich das Wohl seiner Herde wünscht. Root sagt auch, dass man den Herrn heute und nicht morgen -wenn es möglicherweise zu spät ist - hören soll. Über das Leben von Root hat man viel geschrieben. George, der in einer christlichen Familie

KOMM ZU DEM HEILAND, KOMME NOCH HEUT! 1 Komm zu dem Heiland, komme noch heut! Folg´ seinem Wort, jetzt ist es noch Zeit! Er ist uns nah´, zum Segnen bereit, und ruft so freundlich: Komm! CHOR Herrlich, herrlich wird es einmal sein, wenn wir ziehen, von Sünde frei und rein, in das Gelobte Kanaan ein. Jesu, sieh her: Ich komm! 2 Komm, o mein Kind, und höre sein Wort. Gib Ihm dein Herz und folg´ Ihm sofort! Er ist ein sichrer, ewiger Hort! Drum mach´ dich auf und komm. 3 Glaube nur fest, der Herr nimmt dich an. O fühlst du Ihn nicht jetzt dir schon nah‘n? Mit Lieb´ und Gnad´ will Er dich umfah‘n, Komm nur, o Sünder, komm!

aufwuchs, interessierte sich seit sehr früh für die Musik - praktisch seitdem er ein Baby war. Als er 13 Jahre alt war, konnte er auch 13 Instrumente spielen und es war klar, dass er sich zu einem Vorbild des christlichen Gesangs entwickeln würde. Fünf Jahre später, im Herbst des Jahres 1838, zog er nach Boston um, einer der ältesten Städte der Vereinigten Staaten, wo er Klavierunterrichte nahm und anfing, eine angesehene musikalische Karriere zu machen. 1945, sieben Jahre nach seiner Arbeit bei einer Kirche in Boston, wurde George als Musikprofessor des New York Institute for the Blind eingestellt. Es war eine Einrichtung, die vom Philanthropen Samuel Wood gegründet worden war; da lernte er die Dichterin Fanny Crosby -eine der fruchtbarsten Komponistinnen der religiösen Musik- kennen. Mit ihr schrieb er ungefähr siebzig säkulare Lieder zwischen 1851 und 1857. Sein musikalischer Fortschritt vervollständigte sich mit einer Studienreise, bei der er 1850 den alten Kontinent bereiste. Nach seiner Rückkehr in Europa fing Root an, mit dem Komponisten Lowell Mason zu arbeiten, der damals eine hervorragende Figur der religiösen Musik in den USA war und schaffte, dass Root bei der Boston Academy of Music als Professor mitmachte. Gleichfalls wurde er zu einem Vorbild der Volkmusik und 1859 zog er nach Chicago, der windigen Stadt, um, um bei Root & Candy, dem evangelischen Verlag seines ältesten Bruders, zu arbeiten. Die University of Chicago verlieh ihm 1872 einen Ehrendoktortitel. George Frederick Root ist Teil der amerikanischen Ruhmeshalle der Musik. Sein produktives Leben endete am 6. August 1985 auf der Bailey Island in der Küste des nordamerikanischen Staats Maine, nachdem er den Herrn jahrelang gedient hatte. „Komm zu dem Heiland, komme noch heut!“, eine seiner sinnbildlichsten Hymnen, wurde im lateinamerikanischen Kontinent dank dem spanischen Evangelisten Juan Bautista Cabrera bekannt, der die Hymne 1865 ins Spanisch übersetzte l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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BEKANNTER CHRIST Erasmus von Rotterdam, fruchtbarer und vielseitiger evangelischer Weise, wurde zu einem großen Anstifter des Glaubens an Gott während des Übergangs vom Mittelalter zur Moderne. José Fernández

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ichter, Autor zahlreicher Abhandlungen, Theologe und niederländischer Humanist. Gert Geertsz, weltweit bekannt als Erasmus von Rotterdam, wurde am 28. Oktober 1469 geboren und war ein fruchtbarer und vielseitiger christlicher Weise mit einer hervorragenden Produktion und einem mächtigen Einfluss auf die geistlichen Strömungen seiner Zeit. Von Rotterdam ging in die Geschichte als einer der großen Vertreter der Renaissance ein. Sein kühnster, originalster und beeindruckendster Beitrag war der Vorschlag, die katholische Kirche zu reformieren, indem man die Bescheidenheit der ersten Christen als Beispiel nahm. ERSTE SCHRITTE Im Jahr 1474, als er 5 Jahre alt war, ging er zusammen mit seinem Bruder Pedro in die Grundschule von Gouda. Ein Jahr später besuchte er die Lateinschule der Brüder vom gemeinsamen Leben in der Stadt Deventer, in den Niederländern. Dort hatte er seinen ersten Lateinunterricht und seine humanistische Berufung, die von manchen Meistern wie Rudolf Agricola -Autor vieler berühmten Abhandlungen seiner Zeit- unterstützt wurde, zeigte sich langsam. Zwischen 1477 und 1478 wohnte er ein paar Monate in der Stadt Utrecht, in deren Tempel er als Chormitglieder mitmachte.

Erasmus reiste nach der Stadt London im Jahr 1499 und dort hatte er die Chance John Colet zu hören, der eine Rede über das Leben von Paulus in der University of Oxford gab. Nachdem er fertig war, ging Erasmus zu Colet und hielt ein langes Gespräch mit ihm über die Art und Weise, eine wahre Lektüre der Bibel zu machen. Das prägte sehr tief seine Gedanken. Danach, im Jahr 1500, schrieb er eins seiner erfolgreichsten Werke „Adagia“, eine Sammlung von über 800 Sprüchen über die Traditionen des antiken Griechenlands und Roms. Das Buch hatte über 60 Ausgaben. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der Tod seiner Mutter, der im Jahr 1484 stattfand, verursachte, dass er die Schule in Deventer verließ und dass er und sein Bruder sofort nach Gouda zurückgingen, wo drei religiöse Hauslehrer die Ausbildung von beiden Jungen übernahmen. Ein Jahr später ging der zukünftige Glaubensheld in die Schule in Bois-le-Duc. Da blieb er eine kleine Weile, denn die schnelle Verbreitung einer Pestepidemie schickte ihm zurück nach Gouda, wo er schwer krank und von einem hohen und häufigen Fieber gequält wurde. Nachdem er sich erholt hatte, machte er weiter mit seiner Ausbildung und bereitete sich darauf vor, Gott zu dienen. Im Jahr 1487 wurde er in einem Kloster der traditionellen Kirche in der Stadt Steyn aufgenommen. In jener Zeit schrieb er sein erstes Werk, eine geistliche Abhandlung namens „De Conptemptu Mundi”, die seine echte christliche Berufung bestätigte. Er interessierte sich damals für die Literatur. Er ließ und analysierte die Werke der wichtigsten lateinischen Klassiker. Diese Lektüren ermutigten ihn dazu, zahlreiche Gedichte auf Latein zu schreiben - eine Sprache, die er damals perfekt beherrschte. GELEHRTER DES HERRN 1495 ließ Erasmus von Rotterdam sich in Paris nieder. Er besuchte das Collegium von Montaigu, um sein Hochschulstudium der Theologie in der Universität Paris IV zu machen, wo er sich auf die Analyse von biblischen Texten spezialisierte. Dort, in der gallischen Hauptstadt, schloss er Freundschaft mit dem Schriftsteller und Theologe Robert Gaguin. Unter seinem Schutz wurde er in den Hauptforen von Paris aufgenommen. Ein Jahr später zeigte er Interesse für die Pädagogie, weil er angefangen hatte, Privatunterricht zu geben, um sich seine Lebenskosten zu leisten. Ebenfalls suchte er finanzielle Unterstützung, um seine Projekte zu finanzieren. Erasmus reiste nach der Stadt London im


GLAUBENSHELD

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MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Jahr 1499 und dort hatte er die Chance John Colet zu hören, der eine Rede über das Leben von Paulus in der University of Oxford gab. Nachdem er fertig war, ging Erasmus zu Colet und hielt ein langes Gespräch mit ihm über die Art und Weise, eine wahre Lektüre der Bibel zu machen. Das prägte sehr tief seine Gedanken. Danach, im Jahr 1500, schrieb er eins seiner erfolgreichsten Werke „Adagia“, eine Sammlung von über 800 Sprüchen über die Traditionen des antiken Griechenlands und Roms. Das Buch hatte über 60 Ausgaben. In England erteilte Erasmus Unterricht als außerordentlicher Professor von Theologie in der University of Cambridge, wo er lebenslange Freundschaften schloss: der o.g. John Colet, Thomas Morus, Thomas Linacre und John Fisher, große Männer des Humanismus mit einer Theologie, die auf die Bibel und die Väter der Kirche basierte. Zur selben Zeit bot man ihm eine Arbeit auf Lebenszeit am Queen’s College, doch er lehnte

das Angebot ab und ging nach Italien. Später, in September 1506, verlieh ihm die Universität Turin den Titel „Doktor der Theologie“. GROSSE ARBEIT Erasmus erweiterte weiter seine Griechischkenntnisse und fing an, Hebräisch und Aramäisch in Italien zu lernen. Dank seiner Kontakte war er von bekannten Figuren seiner Zeit umgegeben, die so wie er dachten und die Missbräuche der traditionellen Kirche und der ungebildeten Mönche ablehnten. Sein Ruhm verbreitete sich zunehmend durch ganzes Italien und seine Ideen über die intellektuelle und religiöse Verbesserung wurden langsam bekannt und besprochen. Danach, im Jahr 1509, schrieb er noch ein wichtiges Werk, nämlich „Lob der Torheit“, das sich durch seine scharfe Kritik an dem Katholizismus


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zeichnete. Es ist unmöglich, die große und vielfaltige Produktion von Erasmus von Rotterdam in einer kleinen Zusammenfassung anzuschneiden. Sein Werk leistete einen großen Beitrag zu wichtigen Innovationen auf religiöser Ebene. Es ist daher notwendig, die Analyse seiner Texte auf einen vordergründigen Werküberblick zu reduzieren, der die Werke mit den meisten Auswirkungen auf die Schriftsteller, Mönche und Intellektuellen der Zeit umfasst. Das „Enchiridion militis Christiani“ z.B. wurde 1503 herausgegeben. Es ist eine Kurzfassung, die versucht, das richtige christliche Bewusstsein des unwissenden Soldaten zu erwecken, indem sie ihm den Weg nach Christus zeigt.

Erasmus, der zu einem bekannten Vertreter einer erneuernden Glaubensströmung geworden war, die Missbräuche und die Erschlaffung der Katholiken denunzierte und die Vorherrschaft gewisser Werte wie die Toleranz und die Haltung des Friedens um jeden Preis. Erasmus war auch bekannt wegen der philologischen Textausgabe der Briefe von Hieronymus, der die Bibel vom Griechischen ins Latein übersetzte, und wegen den Paraphrasen zum Neuen Testament, einer Annäherung an die europäische Volkskultur des Evangeliums. In beiden Werken zeigte sich der Wunsch, die Menschen über das Christentum aufzuklären. Erasmus von Rotterdam war ein guter Fachmann und nahm damals an den wichtigsten akademischen Foren der Welt teil. Er war ein sehr originaler Schriftsteller, dessen Geist und Scharfsinn einer Reform der Kirche und der Gesellschaft diente. Diese Reform ermöglichte das Zurückkehren des echten christlichen Geistes, der in scholastischen Formalismen verloren gegangen war und von den korrupten Einrichtungen und kirchlichen Ritualismen degeneriert worden war. Jedoch, auch wenn sich seine Ideen durch ganzes Europa verbreiteten, hatte er ein schwieriges Leben, das vom Rheumatismus verschlechtert wurde. In seinen letzten Lebenstagen bekämpfte Erasmus politische, kulturelle und religiöse Ereignisse, die hintereinander rasend im alten Kontinent geschahen. Er machte dies mit Mut und ohne seine intellektuelle Arbeit zu unterbrechen. Auf dieser Weise, nachdem die Türken in Wien angekommen waren, schrieb er 1530 „Utilissima consultatio de bello turcis inferendo” und fing an, an einem Werk zu arbeiten, das als Legat seiner moralischen und theologischen Ideen dienen sollte, nämlich „Ecclesiastes: sive de ratione concionandi“. Das Werk wurde 1534 herausgegeben und ist eine Abhandlung über das Predigen. Nach der Veröffentlichung dieses theologischen Legats hatte Erasmus noch Kraft, weiter zu arbeiten und eine neue Abhandlung zu schreiben, die 1535 unter dem Titel „De puritate ecclesiae christianae“ veröffentlicht wurde. Anfang 1536 fühlte er sich sehr krank. Danach Anfang Juli verschlechterte sich seine Gesundheit so sehr, dass er sogar auf die Lektüre verzichten musste. Am 12. Juli hörten die Freunde, die am Todesbett standen, wie er ausrief: „Ich bitte dich um Barmherzigkeit, Herr! Löse mich aus; Herr Jesu! Erbarme dich meiner!“. Gleich danach vertraute er sich Gott in seiner Muttersprache an und starb l

Erasmus von Rotterdam war ein guter Fachmann und nahm damals an den wichtigsten akademischen Foren der Welt teil. Er war ein sehr originaler Schriftsteller, dessen Geist und Scharfsinn einer Reform der Kirche und der Gesellschaft diente. Diese Reform ermöglichte das Zurückkehren des echten christlichen Geistes, der in scholastischen Formalismen verloren gegangen war und von den korrupten Einrichtungen und kirchlichen Ritualismen degeneriert worden war. Jedoch, auch wenn sich seine Ideen durch ganzes Europa verbreiteten, hatte er ein schwieriges Leben, das vom Rheumatismus verschlechtert wurde.

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JULIÁNS HEILUNG

Das Leben von Julián Mayta Choque war seit sehr früh vom Schmerz geprägt. Als er kaum ein Kind war, hatte er einen Unfall und erkrankte an Osteomyelitis. Er lieferte sich dem Alkohol, um das Leiden und die Abneigung seiner Eltern zu vergessen. In einer lichtlosen Welt fand er den Herrn.

Marlo Pérez Foto: Allison Alcántara y archivo familiar

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LEBENSGESCHICHTE

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ulián glaubte nicht immer an Wunder, doch als er mit 9 Jahren einen schrecklichen Unfall hatte, beugte er sich vor den Heiligen und den Gnadenbildern der Jungfrau, die seine Familie anbetete. Viele Jahre später und von der Krankheit besiegt, wandte er sich an den einzigen und echten Señor de los Milagros (Herrn der Wunder). Er wurde geheiligt und war Zeuge von Gottes Macht. Julián Mayta Choque hatte einen Unfall im Jahr 1991, als er -in größer Höhe- in seiner Schule spielte, die in der Landstadt Cobacabana, am Ufer des Sees Titicaca in Bolivien liegt. Plötzlich rutschte er aus und fiel auf seinen linken Arm. Das Ergebnis war ein großer Schmerz und viele beachtliche Brüche. Nachdem er ins Krankenhaus gebracht wurde, entdeckten die Ärzte Brüche und kleine Knochen, die sich wegen des Absturzes gesplittert und durch seine Muskeln verstreut hatten. Die Spezialisten schlugen seinen Eltern, Rufino Mayta y Eugenia Choque, vor, dass sie auf die Gesundheit ihres kleinsten Kindes aufpassen MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

und dass er sich in Behandlung und Rehabilitierung ein Jahr lang begab. MIT DEM LEIDEN ABGEFUNDEN Seine Eltern nahmen ihn von der Schule und verboten ihm, mit seinen Viertelfreunden zu spielen. Dies verursachte ihm eine tiefe Depression, die ihn von seiner Familie isolierte und ihm die Hoffnung wegnahm, als ein normales Kind zu leben. Die Bettruhe versicherte seine Erholung doch er verstand es nicht. „Es waren sehr traurige und verheerende Zeiten, denn als Kind konnte ich weder spielen, noch laufen, noch schlafen. Ich konnte nicht die einfachsten Dinge tun, wie z.B. in die Schule gehen… Diese Krankheit schwächte mich und zwang mich, im Bett zu bleiben“, sagt er. Ein Jahr nach seiner Rehabilitierung vernachlässigten die Eltern Juliáns seine Gesundheit. Infolge der Fraktur entstand eine chronische Osteomyelitis, eine Knochenmarkentzündung, die von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen verursacht wird.


LEBENSGESCHICHTE

Die Krankheit schwächte seine Muskeln und es entstanden große Wunden und Blasen. Julián fand sich wieder damit ab, im Schmerz und unter Tränen zu leben. „Eines Tages baten die Ärzte mich und meine Mutter darum, entweder meinen Arm zu amputieren oder mich ins Ausland zu schicken, damit man da meinen Arm wieder heilen konnte… Meine Mutter und ich verließen das Krankenhaus weinend“, erinnert sich Julián.

HEILIGEN UND GNADENBILDER DER JUNGFRAU Nachdem man sah, dass die große Anzahl von Medikamenten, die Julián eingenommen hatte, seinen Schmerz überhaupt nicht milderte, klammerten sich er und seine ganze Familie an ihren religiösen Glauben. Sie wandten sich an viele Heiligen und Gnadenbilder der Jungfrau, die sie anbeteten. Die Teilnahme an Patronatsfeste war ein Teil ihrer Ritualen. „In meinem Zimmer gab es vier Gnadenbil-

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Ein Jahr nach seiner Rehabilitierung vernachlässigten die Eltern Juliáns seine Gesundheit. Infolge der Fraktur entstand eine chronische Osteomyelitis, eKnochenmarkentzündung, die von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen verursacht wird. Die Krankheit schwächte seine Muskeln und es entstanden große Wunden und Blasen. Julián fand sich wieder damit ab, im Schmerz und unter Tränen zu leben.

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MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

der von der Jungfrau Maria, wie z.B. die Jungfrau von Urkupiña und die Jungfrau von Copacabana, die ich am meisten anbetete, doch sie heilte mich nie… Wir verehrten viele Bilder, weil wir das Wort Gottes nicht kannten, das besagt, dass das alles Vergötterung ist“, erwähnt er. Nachdem sie ein Jahr lang gebeten und gebetet hatten, vernachlässigten seine Eltern die Gesundheit Juliáns wieder und der Bruch verschlechterte sich. Dies verursachte ihm akute und unerträgliche Schmerzen, die ihn dazu brachten,

sich dem Tod zu wünschen. „Meine Eltern zeigten mir nie Liebe, sie gaben mir nicht mal eine Umarmung oder einen Kuss. Das beeinflusste meinen Charakter und änderte mein Leben… ich wusste praktisch nie, was Liebe war“, erzählt er. DIE KALLAWAYAS Zeit später wandten sich seine Eltern an die Medizinmänner von jenem Gebiet, besser bekannt als die Kallawayas - Ureinwohner, die einen großen


LEBENSGESCHICHTE

Teil der Ebenen Perus und Boliviens bewohnten. Sie unterzogen ihn Riten und heidnischen Zeremonien. Sie hatten als Gottheiten die „Pachamama” (die Erde) und die verschiedenen „Apus” (Götter) der Region, die sie um Rat fragten. Nachdem er jahrelang verschiedene Krankenhäuser besucht hatte, schöpfte sein Vater -ein produktiver Handler in der Grenze zwischen Peru und Bolivien- alle seine möglichen Ressourcen aus und fiel in Verzweiflung. Das Durcheinander brachte ihn dazu, sich in Bars und Kneipen zu betrinken und seine ganze Wut an seiner Frau und Familie auszulassen. Jahre später würde Julián dasselbe erleben. „Die Vergötterung und der Götzendienst, die wir machten, änderten das Verhalten meines Vaters und auch mein Verhalten“, erklärt er. DIE VERRÜCKTEN TÖLPEL Im Jahr 1997, als er noch ein 14-jähriger Jugendlicher war, hatte Julián dieselben Schmerzen und Schwierigkeiten. Jedoch verhinderte es nicht, dass er auf die Straßen mit seinen Schulfreunden ging, um Alkohol und andere aus seinem Land stammenden Getränke zu verbrauchen, die ihm dabei halfen, seine Schmerzen und Trauer zu vergessen. Auf dieser Weise trat er in die Welt des Bandenwesens mit den „verrückten Tölpel“ ein, die eine Gruppe von Schülern waren, die sich Streiten mit anderen Schulen aussuchten, die auf der anderen Seite der Grenze in der peruanischen Stadt Yunyugo lagen. Wegen diesem und anderen öffentlichen Verbrechen wurden Julián und andere Jungen in dieser Stadt von der peruanischen Polizei verfolgt, wo der Schmuggel über die Justiz herrschte. „Wenn Patronatsfeste in Peru stattfanden, überquerten wir die Grenze bis zu dieser peruanischen Stadt und suchten Streit in den Festen und Diskos“, erzählt er. Nach einer Weile, als er weit weg von der Straßengewalt war, arbeitete der 18-jährige Julián in einem Getränkeladen in seiner Stadt, wo er Alkohol verkaufte. Später arbeitete er bei der Grenzkontrolle in Copacabana. Diese Arbeit ermöglichte ihm den Zutritt in Peru. „Ich war voller Wut und Frustrierung wegen meiner Krankheit… Ich war das jüngste Kind und doch das Gewaltigste. Ich demütigte meine ganze Familie und meine Eltern wegen meiner Ohnmacht, weil ich glaubte, sie hatten nicht so wie ich gelitten“, sagt Julián. Im Jahr 2004 wohnte Julián mit seiner ältes-

ten Schwester und seinem peruanischen Schwager in einem bevölkerten Bezirk der peruanischen Hauptstadt. Sie gaben ihm die Chance, bei dem Verkauf von Autoteilen zu arbeiten. Doch ein großer Teil von seinem Verdienst gab er für Partys und Alkohol aus. Er sagt: „Da ich alleine in Peru war, vermengten sich die Wunden meines linken Armes. Das war als hätte ich mit einer Kugel im Arm gelebt… Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, mit der Krankheit und dem Schmerz zu leben, ich heilte und verband mich selbst…“. DER WEG ZUM EVANGELIUM Mitte dieses Jahres besuchte ein Pastor einer christlichen Kirche Julián und erzählte ihm vom Herrn und lud ihn zur Kirche ein. Nach ein paar Wochen spürte er das Bedürfnis an Gott und ging zum evangelischen Tempel. „Als ich in das Haus des Herrn eintrat und die Brüder sah, die Gott lobten, erinnerte ich mich an ihn und fragte ihn, warum er mich nicht heilte”, erklärt er weinend. Nachdem der Dienst zu Ende war, widmete sich Julián dem Evangelium. Wenige Tage später bemerkte er, wie er sich änderte. Er hatte nicht mehr das Bedürfnis, Alkohol zu trinken, um seine Trauer zu mildern. „Christus hat mich geändert! Ich trink nicht mehr“ sagte er zu seinen Freunden. GOTT, HEILE MICH! Er hatte noch Wunden in seinem Arm und kehrte 2010 in seine Geburtsstadt zurück. Er fing an, die Fernsehsendung „die Stunde des Bekehrens“ von Pfarrer Rodolfo González Cruz zu sehen, die damals von einem wichtigen Fernsehsender übertragen wurde. Dies motivierte ihn, die Grenze seines Landes mit dem Rad zu überqueren und in eine der Kirchen der Weltweiten Missionsbewegung in der Provinz Yunyugo, in Peru, zu gehen. Nachdem er die Botschaften des Dieners Gottes monatelang gehört hatte, hatte seine Stadt auch den Fernsehsender Bethel Televisión und er konnte eine der Massenversammlungen in Peru sehen. Als er vor dem Fernseher stand, bückte sich Julián und bat dem Herrn um die Heilung seines Arms. Wenige Wochen später begannen seine Wunden sich zu trocken und seine Haut stellte sich langsam wieder her. Es blieb stattdessen eine große Narbe als Beweis von dem, was Gott in ihm gemacht hatte. „Gott heilte mich und seit diesem Moment habe ich meinen Herrn gedient”, erklärt Julián, völlig bekehrt und befreit l

Nachdem er jahrelang verschiedene Krankenhäuser besucht hatte, schöpfte sein Vater -ein produktiver Handler in der Grenze zwischen Peru und Bolivienalle seine möglichen Ressourcen aus und fiel in Verzweiflung. Das Durcheinander brachte ihn dazu, sich in Bars und Kneipen zu betrinken und seine ganze Wut an seiner Frau und Familie auszulassen. Jahre später würde Julián dasselbe erleben.

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DAS BEDÜRFNIS AN BITTENDEN MENSCHEN „und fiel nieder vor dem HERRN, wie zuerst, vierzig Tage und vierzig Nächte, und aß kein Brot und trank kein Wasser um all eurer Sünden willen, die ihr getan hattet, da ihr solches Übel tatet vor dem HERRN, ihn zu erzürnen. Denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, mit dem der HERR über euch erzürnt war, daß er euch vertilgen wollte” (Deuteronomium 9:18-19). Pfarrer Luis M. Ortiz

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ose, dieser große Mann Gottes, war überlastet und besorgt wegen der Sünden des Volks und der imminenten Gefahr, die sich um sie zusammenbraute. Aus diesem Grund fiel Mose vor dem Herrn nieder, und tat eine Bitte an die bedrohende Justiz des Himmels vierzig Tage lang, bis er gehört wurde. Liebe Brüder, der unendliche Gott wird nie eine Strafe erlassen und einen Mann übersehen, der sich zur Erde demütigend bückt und für das Volk bittet. Das ist das Gebet, das Gottes bestrafenden Arm anhält und Gottes Arm bewegt, um zu retten. Zu Moses Zeiten lehnte das Volk Gott ab, und machte sich ein gegossenes Kalb, um ihn anzubeten. Sowie zu Moses Zeiten haben die meisten Menschen heutzutage Gott abgelehnt, um sich gegossene Kälber zu machen. „dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt…“ (Römer 1:21-32). „Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen… du aber nach deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zornes und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes” (Römer 2:1-9). Gottes Volk kann und muss eins im Geist und Glauben sein, auch wenn es durch die ganze Erde verstreut ist und in verschiedene Kirchen geht. Es muss ein Ziel haben, nämlich die Welt zu evangelisieren aber es muss nicht in einer großen Struktur vermengt sein, also in einer großen Organisation, wo man auf die biblischen Konzepte, die Grundlehren und die christlichen Aussagen wegen reiner Statistik verzichtet. Vor dieser Lage ist es notwendig, dass sich eine große Armee von betenden und bittenden Männern und Frauen erhebt, die Gottes wütenden Arm anhält und Gottes Arm bewegt, um das größte Erwachen zur Welt und in die Kirche zu bringen. Zu Zeiten des Propheten Elias verwüstete eine sehr lange Dürre das Land und er beschloss, Gott zu beten, damit er Regen in die Erde brachte. Der Prophet Elias sagte zum König Ahab: „Zieh hinauf, iß und trink… Und da Ahab hinaufzog, zu essen und zu trinken, ging Elia auf des Karmels Spitze und bückte sich zur Erde…”, und er fing an, zu beten, zu bitten (1 Könige 18: 41-42). Der König Ahab ging hinauf, und aß und trank, und er aß und trank wie ein König,


ANDACHT

Heutzutage gibt es auch sogenannte Könige, die wichtige Kirchentitel tragen, und wie Könige essen und trinken. Doch die Menschen, die Gottes Arm wirklich bewegen, um das Böse zu stoppen und das Gute, das Missionswerk und die Rettung der Seelen zu fördern, sind diejenige, die kniend beten und bitten. Diese sind die echten Könige vor Gottes Gegenwart. Sie sind wirklich groß, sie haben einen Ehrenplatz vor Gottes Augen.

doch der echte König da war jener großer Gottes Mann namens Elias, der durch sein Gebet, Fasten und Bitten Gottes Arm bewegte, damit er die Himmelstüren öffnete und Regen reichlich über die durstige Erde fallen ließ. Heutzutage gibt es auch sogenannte Könige, die wichtige Kirchentitel tragen, und wie Könige essen und trinken. Doch die

Menschen, die Gottes Arm wirklich bewegen, um das Böse zu stoppen und das Gute, das Missionswerk und die Rettung der Seelen zu fördern, sind diejenige, die kniend beten und bitten. Diese sind die echten Könige vor Gottes Gegenwart. Sie sind wirklich groß, sie haben einen Ehrenplatz vor Gottes Augen. Liebe Brüder, es ist Zeit, Gott zu suchen. Es ist Zeit, zu beten l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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ANFÜHRER BRAUCHEN HILFE, UM DIE LAST ZU TRAGEN Saul aber redete mit seinem Sohn Jonathan und mit allen seinen Knechten, daß sie David sollten töten […] Und Jonathan redete das Beste von David mit seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Es versündige sich der König nicht an seinem Knecht David; denn er hat keine Sünde wider dich getan, und sein Tun ist dir sehr nütze, und er hat sein Leben in seine Hand gesetzt und schlug den Philister, und der HERR tat ein großes Heil dem ganzen Israel […] Da gehorchte Saul der Stimme Jonathans […] Aber der böse Geist vom HERRN kam über Saul [...] Und Saul trachtete, David mit dem Spieß an die Wand zu spießen. Er aber riß sich von Saul, und der Spieß fuhr in die Wand. David aber floh und entrann dieselbe Nacht. Saul sandte aber Boten zu Davids Haus, daß sie ihn verwahrten und töteten am Morgen. Das verkündigte dem David sein Weib Michal […] er hinging, entfloh und entrann (1 Samuel 19:1-12). Pfarrer Gustavo Martínez

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iebe Brüder, Gott hat von Anfang an Anführer -Männer und Frauen- erweckt, und ihnen Führungsqualitäten und Weisheit gegeben, und sie mit wichtigen Missionen beauftragt. Gott hat auch ihnen Menschen zur Verfügung gestellt, damit sie ihnen in schwierigen Zeiten helfen. Heutzutage - in Zeiten der Grausamkeit und der materialistischen Generation, die den Luxus und das Vergnügen vorzieht, lieblos und gefühllos ist, und die Herrlichkeit Gottes nicht akzeptiert - haben sich Männer und Frauen dagegen erhoben. Sie sind da für jedes Bedürfnis, sie wollen führen und einen Arbeitsplan am einem bestimmten Ort umsetzen. Ebenfalls ist es notwendig, dass diese Männer und Frauen, die Gott berufen hat, auf treue Menschen zählen können, die zum Schildknappe werden, sie ermutigen und ihnen dabei helfen, ihre Aussage zu bewahren. Eine der ersten Sachen, die der vom Gott berufene Anführer braucht, sind Menschen, die ihm helfen. Sie sollen erstens treu sein, ihm vor der Gefahr, der Böswilligkeit und vielen falschen „Brüder“ schützen, die sich ihm annähern. Diejenigen, die ihm am nächsten sind -also seine Verwandten-, sollen das Werk des Anführers zuerst unterstützen. Alle Menschen, die einem Diener Gottes nah sind, sollen treu dienen und sich vom Teufel nicht täuschen lassen. In den vorigen Versen können wir Jonathans Einstellung sehen. Er war der Sohn des Königs Saul und würde bald den Thron besteigen, er hatte Gründe im Überfluss, beim Mord an David zu helfen. Michal, Jonathans Schwester, DaMISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

vids Frau und auch Tochter des Königs, hätte auch seinen Vater unterstützen und David töten können. Doch es gab etwas in ihnen: sie liebten David sehr. Obwohl ihr Vater der König war, verbündeten sie sich nicht, um David zu schädigen, denn sie wussten, dass er ein Mann war, den Gott auserwählt, gesalbt und erhoben hatte. Sie blieben treu und weigerten sich dazu, ihrem Vater zu helfen. Das ist Treue, nämlich Unterstützung und keine Last zu sein. In 1 Samuel 14: 1-15 lässt sich die Handlung eines anderen Mannes erwähnen: Jonathans Waffenträger. Zwei Jahre waren vergangen, seit Saul König geworden war und es kam zu einem Krieg mit den Philistern. Dem Volk Israel war ängstlich, die Philister hatten sie eingekreist und entwaffnet. Auf der Verse 6 steht: „Und Jonathan sprach zu seinem Waffenträger: Komm, laß uns hinübergehen zu der Wa-


ANDACHT

Eine der ersten Sachen, die der vom Gott berufene Anführer braucht, sind Menschen, die ihm helfen. Sie sollen erstens treu sein, ihm vor der Gefahr, der Böswilligkeit und vielen falschen „Brüder“ schützen, die sich ihm annähern. Diejenigen, die ihm am nächsten sind -also seine Verwandten-, sollen das Werk des Anführers zuerst unterstützen. Alle Menschen, die einem Diener Gottes nah sind, sollen treu dienen und sich vom Teufel nicht täuschen lassen.

che der Unbeschnittenen! Vielleicht wird der HERR etwas durch uns ausrichten; denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen”. Sehen Sie was für eine Antwort ein echter Waffenträger und Helfer gibt, der bereit ist, sich treu zu opfern: „Tue alles, was in deinem Herzen ist; fahre hin. Siehe, ich bin mit dir, wie dein Herz will“ (1 Samuel 14:7). Er bestritt nichts, dieser Mann respektierte seinen Anführer auf solcher Weise, dass er nicht es wagte, eine Ausrede zu geben. „Und Jonathan kletterte mit Händen und mit Füßen hinauf und sein Waffenträger ihm nach. Da fielen sie vor Jonathan darnieder, und sein Waffenträger würgte ihm immer nach“ (1 Samuel 14:13). Der Waffenträger gab seinem Herrn Deckung. Er erlaubte nicht, dass man ihn angriff. Der Helfer muss seinem Herrn geistlich und moralisch betreuen; für ihn betten; auf seine Bedürfnisse aufpassen; nicht erlauben, dass jemand ihn schädigt; und bei ihm sein, um ihn zu unterstützen und dazu ermutigen, seine Ziele zu erreichen. Er muss bedingungslose Unterstützung sein, denn das ist sein Privileg l Enero 2016 / Impacto evangelístico

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GEFAHREN DER UNWISSENHEIT „Da sprach Saul zu seinen Knechten: Sucht mir ein Weib, die einen Wahrsagergeist hat, daß ich zu ihr gehe und sie Frage. Seine Knechte sprachen zu ihm: Siehe, zu Endor ist ein Weib, die hat einen Wahrsagergeist. Und Saul wechselte seine Kleider und zog andere an und ging hin und zwei Männer mit ihm, und sie kamen bei der Nacht zu dem Weibe, und er sprach: Weissage mir doch durch den Wahrsagergeist und bringe mir herauf, den ich dir sage. Das Weib sprach zu ihm: Siehe, du weißt wohl, was Saul getan hat, wie er die Wahrsager und Zeichendeuter ausgerottet hat vom Lande; warum willst du denn meine Seele ins Netz führen, daß ich getötet werde? Saul aber schwur ihr bei dem HERRN und sprach: So wahr der HERR lebt, es soll dir dies nicht zur Missetat geraten“ (1 Samuel 28: 7-10). Pfarrer Rodolfo González Cruz

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ündigen ist, etwas gegen das Gute zu tun, das Gott für unsere Familie, unseren Mitmensch und uns selbst gemacht hat. Die Sünde besteht auch darin, uns zu verweigern, Gutes zu tun. Es gibt nun zwei Arte von Sünde: die bewusst begangenen Sünde und die aus Unwissenheit begangenen Sünde. Viele Menschen schieben die Unwissenheit als Ausrede vor. Doch diese Ausrede gilt nur teilweise. Auch wenn man die heiligen Gebote nicht kennte, hättet man noch das Bewusstsein und den Heiligen Geist, die Gott uns gab. Sie beurteilen unsere Taten - bevor, während und nachdem wir Böses begehen. Wie viele Male, als wir noch verloren durch die Welt gingen, haben wir diese Stimme im Kopf gehört, die uns sagt: „tu es nicht!“? Wie viele Menschen, die weder Gott noch die Bibel kennen, haben den Vorwurf ihres Herzes nicht gehört, als sie sündigten? Unser Schöpfer hat uns, in seiner unermesslichen Gnade und Liebe, den freien Willen gegeben. Das bedeutet, dass wir dazu befähigt sind, zwischen Gutem und Bösem, Leben und Tod, Himmel und Hölle zu wählen. Wir sind frei dazu, zu machen, was wir wollen. Wir sind frei dazu, sein Wort zu gehorchen oder nicht zu gehorchen. Gott hatte Saul auserwählt, damit er der erste König Israels wurde. Im Unterschied zu den anderen Königen auf der Erde war seine Hauptverantwortung, die Gebote Gottes zum Volk bekan-

Viele Menschen schieben die Unwissenheit als Ausrede vor. Doch diese Ausrede gilt nur teilweise. Auch wenn man die heiligen Gebote nicht kennte, hättet man noch das Bewusstsein und den Heiligen Geist, die Gott uns gab. Sie beurteilen unsere Taten bevor, während und nachdem wir Böses begehen. MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

nt zu geben, sodass es nicht aus Unwissenheit sündigte. Saul kannte sehr gut die Heiligen Schriften, diese Tatsache wird dadurch bestätigt, dass er alle Wahrsager und Zauberer von Israel beseitigte. Gott verabscheut die schwarze oder weiße Magie, die Totenbeschwörung, die Hexerei, die Zauberei, die Wahrsagerei und alle Sünde, die mit diesen heimlichen Praxen in Verbindung stehen. „daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her. Du aber sollst rechtschaffen sein mit dem HERRN, deinem Gott. Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, gehorchen den Tagewählern und Weissagern; aber du sollst dich nicht also halten gegen den HERRN, deinen Gott“ (Deuteronomium 18: 10-14). Der Mensch, der bei einem Wahrsager Rat suchte, wurde und wird noch von Gott verflucht: „Wenn eine Seele sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, daß sie ihnen nachfolgt, so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen” (Levitikus 20:6). Was den Wahrsager anbelangt, sagte Gott, man solle ihn steinigen: „Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen” (Levitikus 20:27; Exodus 22:18). Gott wollte, dass das Volk verstand, wie schlimm es war, solche Taten zu begehen und deswegen


ANDACHT

verurteilte er die Menschen zum Tod, die solches übten. Die Heiligen Schriften lehren, dass die Totengeister sich in einem himmlischen Ruheplatz oder in einem Folterplatz befinden. Weder diejenigen, die an Gott glaubten und starben, noch die Ungläubiger können zurückkehren, um mit den Lebenden zu sprechen (Lukas 17: 26-31). Also wenn die Toten nicht zurückkommen können, um mit den Sitzungsteilnehmern zu kommunizieren, wer kommt denn zu ihnen? Natürlich ein böser Geist, der sich der Stimme von dem bemächtigt, der diesen teuflischen Ritus führt. Es ist peinlich zuzugeben, dass es unter uns Spionen gibt, die anscheinend die Bibel gut kennen, doch sie lesen ihr Horoskop in den Zeitungen oder Zeitschriften. Sie kennen die zwölf Tierkreiszeichen mit ihren entsprechenden Aszendent-Planeten und wenn jemand sie danach fragt, was für ein Zeichen sie sind, geben sie sofort eine Antwort… Das ist kein Spiel, sondern eine schwere Sünde gegen Gott! Wenn Sie einer von ihnen sind, dann bereuen Sie es sofort l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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„DIE WMB BETRAT DEN MAPUCHE“ Das Werk in Chile erweitert sich darüber hinaus der Städte und bringt das Wort zu Brüdern aus verschiedenen ethnischen Gruppen. Ein ständiges Engagement für die Evangelisierung.

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er Nationale Sekretär der Weltweiten Missionsbewegung von Chile, Pastor Marcelo Quintana Garcia, teilt die Evangelisierungserfahrung des Mapuche-Volkes. Ein Werk, das auch das Dialekt der ethnischen Gruppe, Mapudungun, rettet. Ist das Werk bereits im Mapuche-Volk? Die WMB befindet sich bereits in den Mapuche-Völkern und ein Ehepaar von Mapuche-Abstammung beteiligte sich am Südamerikanischen Kongress, der im Jahr 2015 in Ecuador stattfand. Sie sind die Kinder von Vorfahren aus einer verlorenen Zeit in Chile. Viele von ihnen wurden in den Feldern innerhalb des Landes verbannt; aber wir können doch sagen, dass die WMB dieses Volk durchtrat, das weder leicht noch fügsam ist, danke der gleichen Blut, die sie als „Mapuche Blut“ gekennzeichnet. Welche Hindernisse für die Missionsarbeit hat man gefunden? Da sie sehr ihren Traditionen, Kultur und Idiosynkrasie zugeneigt waren, war die Arbeit der Evangelisierung sehr schwierig. Aber es gibt eine Gruppe von Mapuche-Brüdern aus Regionen wie Los Lagos und Los Rios und Araucania im Süden von Chile, wo das Werk mit Kirchen, und erfahrenen Pastoren und Arbeitern etabliert wurde. Predigt man hier in der Muttersprache? Nein, es wird nur auf Spanisch gepredigt, denn die Menschen die den Dialekt kennen, sind die Brüder, die gerade ankommen Sie

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werden gerade in der Lehre und im Wort trainiert. Wir hoffen, dass wir bald Brüder, Arbeiter und Prediger in Mapuche haben werden. Im Allgemeinen, wie ist die Arbeit in Chile? Gott sei Dank hat die WMB die überwiegende Mehrheit der fünfzehn Regionen von Chile miteinbezogen. Wir sind in elf Regionen, was eine sehr bedeutende Anzahl ist, aber es ist eine Herausforderung, die vier übrigen Regionen zu erreichen. Was braucht das Werk und noch viel mehr zu wachsen? Wir haben einige Wachstum durch Bethel TV gesehen. Es gibt Brüder aus Peru, die in unserem Land leben und ihre weltliche Arbeit ausüben. Langsam haben sie gelernt, das Signal herunterzuladen und dieses Kommunikationsmedium festzusetzen, das einen enormen Auftrieb dargestellt hat. Wie alt ist das Werk in Chile? Im Jahr 2015 wurde das 30-jährige Jubiläum gefeiert. Das Werk hatte zwei Phasen. Die erste in den frühen achtziger Jahren, als drei Schwestern von Puerto Rico kamen und das Wort säten. Und dann im Mai 1985, als Rev. Gerardo Martínez Garavito kam, als er noch ledig war. Welche Erfahrung haben Sie im Werk? In diesem Jahr hatte ich einen grossen Segen, denn ich wurde 40 Jahre alt, und ein grosses Teil davon habe ich dem Herrn gedient, und zwar seitdem er mich im Alter von 16 rettete l


INTERVIEW

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

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it der Teilnahme von fünfundfünfzig indigenen Gemeinschaften und zwanzig ethnischen Gruppen veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien die Versammlung und Konferenz für die Familie im Auditorium der Stadt Mitu, Hauptstadt von Vaupes. Eine grosse Anzahl von Anhängern des Herrn kamen aus verschiedenen Teilen des kolumbianischen Dschungel um sich daran zu beteiligen. Die Veranstaltung, die vom 15. bis 18. Oktober 2015 stattfand, wurde von Rev. Jorge Jurado und Rev. Evangelista Tavera, Offizieren des Nationalen Vorstands des Werkes Gottes von Kolumbien, geführt. Die Anwesenheit des Herrn konnte gespürt werden im Südosten von Kolumbien, in der Nähe der Grenze zu Brasilien, wo das Wort sich jeden Tag mit der Wahrheit Jesu Christi durchsetzt. Eine Tatsache, die mit dem großen Empfang dieses geistigen Fest bewiesen wurde. In den vier Tagen der Versammlung und der Konferenz für die Familie wurden verschiedene Aktivitäten durchgeMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

FEST UND TREU Das Werk des Herrn hielt die Versammlung und die Konferenz für die Familie im kolumbianischen Dschungel. Die Teilnehmer reisten tagelang um den Aufruf wahrzunehmen.

führt mit dem Ziel, die Einwohner von Mitu zu evangelisieren. In dieser Hinsicht kann man sagen, dass ein Seminar für Führungskräfte am Morgen stattfand. In der Nacht predigten Rev. Jurado und Rev. Tavera das Wort Gottes. Verschiedene lokale Behörden und Mitglieder der indigenen Organisationen Vaupes waren an dieser Veranstaltung der WMB anwesend.

Ein weiterer Aspekt zu beachten ist, dass die meisten Teilnehmer lange Fahrten bis von sieben Tage machen mussten, um diesen Termin mit dem Herrn nicht zu verpassen. Auf dieser Weise liefen Brüder und Schwestern aus verschiedenen Gemeinden an den Ufern des Flusses Vaupes reisten lange Stunden um auf den Ruf Gottes und der Weltweiten Missionsbewegung von Kolumbien zu beachten l


VERANSTALTUNG

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ISRAEL, DAS VOLK DES HERRN

Das im Heiligen Land gegründetes Werk des Herrn feierte seine 7. Nationale Konvention mit der Beteiligung von Brüdern und Schwestern aus Italien, Deutschland, Belgien, Holland und der Schweiz.

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er Staat Israel, das Land, wo Jesus Christus geboren wurde war das Szenario der durch das Werk Gottes organisierten 7. Nationalen Konvention der Weltweiten Missionsbewegung in Israel. Gehalten unter dem Motto „Jesus ist der Herr“, versammelte das geistige Fest im Heiligen Land mehr als achtzig Christen. Die Gottesdienste wurden vom 25. bis 28. November 2015 in Tel-Aviv, Beer-Sheva und Ramla, wichtigen Städten des israelischen Gebiets, durchgeführt, wo die WMB arbeitet. Das unter Hinweis auf die Einheit und die Unterstützung der Kirche des Blocks B in Europa. Rev. David Echalar als Beauftragter empfing mit Freude die Delegationen der MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

einzelnen Länder, die Pfarrer von Zürich, Tilburg, München, Schweiz, Brüssel, Hamburg, Berlin und Italien vertreten durch: Rev. Hugo Lope aus der Kirche von Busto Arsizio und Rev. Daniel Ortega aus der Kirche in Rom als Partner in Israel. Die Minister Gottes, geführt durch den Heiligen Geist, erinnerten in ihren Reden an die Nachfolger Christi daran, dass es äußerst notwendig sei, die verschiedenen Prozesse des Evangeliums durchzugehen, um für das zweite Kommen des Allmächtigen bereit zu sein. Sie stellten ferner fest, dass die Christen lernen müssen, auf die Zeit Gottes zu warten und die Hoffnung auf den Herrn und seine Pläne nie aufzugeben. Im Laufe des Tages besuchten die Teilnehmer der 7. Nationalen Konvention der WMB in Israel verschiedene historische Stätten, wo der Sohn Gottes erbauliche Lehren zu seinen Jüngern hinterliess. Unter den von den Organisatoren geplanten Aktivitäten waren eine massive Taufzeremonie in den Gewässern des Jordan und einen Tag der Evangelisierung im Freien in den Gärten von Ramla l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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TREUE IM DIENST

Die Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico hielt ihre geistige Klausur für Arbeiter und Führer in der Stadt Trujillo Alto.

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rganisiert unter dem Motto „Treue im Dienst“ wurde die geistige Klausur für Arbeiter und Führer der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico die vom Werk des Herren ausgewählte Gelegenheit, um die Aktivitäten auf der Isla del Cordero abzuschließen. Gläubigen, die aus verschiedenen Teilen des puertorikanischen Territoriums kamen, beteiligen sich an der Veranstaltung, die im Haupttempel der WMB in Trujillo Alto gehalten wurde. Bei der Eröffnung des Ereignisses, das vom 3. bis 5. Dezember 2015 stattfand, konnte man unzählige Aufweise des Glaubens beobachten. Rev. Federico MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

Cabrera, Nationaler Offizier des Werkes in Puerto Rico, predigte das Wort des Herrn durch die Rede „Treue zu Gott“. In seiner auf Jeremiah 42:1-6 basierten Rede behauptete Pastor Cabrera: „Die Treue ist die Entscheidung in einer einzigen Position zu bleiben, unabhängig von allen den Schwierigkeiten, die auf dem Weg entstehen können.“ Der zweite Tag begann mit einer Reihe von Gebeten, Tränen und Schreien,

wobei unterschiedliche Anforderungen für die Menschheit gemacht wurden. Dann wurden die Aussagen von mehreren Arbeitern über die Wunder Gottes in Puerto Rico gehört. Am Nachmittag teilte Rev. Dan Moyeno die biblische Lehre: „Treue gegenüber den Behörden“. Am Ende, in der Nacht, überreichte Rev. Luis Ayala, Aufsichtsbehörde der WMB von Puerto Rico, die guten Nachrichten des Herrn.

Die geistige Klausur für Arbeiter und Führungskräfte der Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico endete mit einer Konferenz mit der Teilnahme von Rev. Albert Rivera, Rev. Jaime Rivera und von Schwester Norma Santiago. Das Thema in Diskussion war: „Minister-Ethik“. Die Pastoren sprachen über die Bedeutung einer guten Verhalten in jedem einzelnen Arbeiter und in jedem Führer innerhalb des Werkes des Herrn l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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VEREINT BIS CHRISTUS KOMMT Die Weltweite Missionsbewegung der Vereinigten Staaten hielt ihre erste Regionale Versammlung in Tacoma.

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hristen aus den US-Bundesstaaten Kalifornien, Georgia, Michigan, Alabama und anderen Teilen des US-Territoriums versammelten sich in der Stadt Tacoma, im Bundesstaat Washington, um sich in der ersten Regionalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung der Vereinigten Staaten zu beteiligen. Dank der Veranstaltung konnte das Werk des Herrn das Evangelium in Nordamerika weiterhin verbreiten. MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mit der Anwesenheit von Rev. Arturo Hernandez, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB in USA, wurde die Erste Regionale Versammlung, die vom 22. bis 24. Oktober 2015 durchgeführt wurde, die Plattform durch die wir über das Wachstum des Werkes Gottes in Washington informieren konnten. In diesem Sinne sagte Pastor Moses Cabrera, Leiter der örtlichen Kirche, dass es in diesem Teil von Nordamerika bis


VERANSTALTUNG

heute vier Kirchen und drei weißen Felder etabliert worden sind. Im ersten Gottesdienst teilte der Pfarrer und Priester Walter Vargas die Botschaft Gottes durch einen Vortrag, der in die Macht des Herrn vertiefte. Dann im ersten Teil des zweiten Tages wurde Pastor Leonel Velasquez in Auftrag gegeben, das Wort zu predigen. Einige Stunden später, am Abend des gleichen Tages, leitete Rev. Hernandez einen Kult, dank dessen eine große Anzahl von Menschen ihr Leben Gott ergaben. Später, am dritten Tag des geistigen Fests, wandte sich Pastor Hernandez zum Publikum erneut und wurde als ein mächtiges Instrument verwendet, um den Brüdern von Tacoma das Wort zu predigen. Dann, am Ende der Ersten Regionalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung der Vereinigten Staaten, dankte Pastor Juan Cabrera Gott für den Erfolg dieser Veranstaltung l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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FRAUEN, DIE GOTT DIENEN Die 9. Nationale Frauenversammlung der WMB in Italien versammelte mehr als 1.300 Gläubige des Herrn. Ein Fest der Spiritualität.

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ie Weltweite Missionsbewegung Italiens hielt ihre 9. Nationale Frauenversammlung in Genua, der Hauptstadt der Region Ligurien. Am Eröffnungstag war die Schwester Lisseth de Lope für die biblische Botschaft verantwortlich. Durch die Predigt „Was ist dein Zweck in mir“ behauptete sie, dass „der Herr seinen Zweck erfüllen wird.“ Am zweiten Tag der Aktivitäten, die von 31. Oktober bis 1. November 2015 stattfanden, erteilte die niederländische Schwester Angela Willems das Wort Gottes. Unterstützt durch MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

Johannes 4:28 hielt Schwester Willems die Rede „Lass hier dein Gefäss“, die die Emotionen des Volkes des Herrn weckte. Am dritten Tag war Schwester Janeth de Echalar, Ehefrau

von Rev. David Echalar, Aufsichtsbehörde der WMB in Italien, war für die Übertragung der Botschaft Gottes verantwortlich. Zum Abschluss der Veranstaltung,

die vom auf italienischem Boden gegründeten Werk des Herrn organisiert wurde, war Rev. Echalar der Hauptredner und lieferte eine Rede mit dem Titel: „Wasser, er verliess sein Gefäss und ging nach Hause“. In diesem Vortrag, der auf Johannes 4:10 basierte, sprach der Diener Gottes über die Bedeutung des lebendigen Wassers. Mit Aufregung behauptete Pastor Echalar, dass wir dadurch Heiligung, Reinigung und Wiederherstellung für unser Leben erhalten. Nach Abschluss der Botschaft von Rev. Echalar zeigte Jesus seine Macht und ließ Männer und Frauen, die sein Wort nicht kannten sich ihm ergeben. Sie wurden durch die Gegenwart des Heiligen Geistes befreit und gestärkt. Die 9. Nationale Frauenversammlung der WMB Italiens, an der mehr als 1.300 Gläubige teilnahmen, bestätigte das Wachstum des Werkes Gottes auf italienischem Boden l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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nter dem Motto „Treue“ feierte die Weltweite Missionsbewegung der Schweiz ihre 6. Nationale Versammlung in Genf, in der Nähe der Grenze zu Frankreich. Dort versammelten sich mehr als zweihundert Brüder und Schwestern aus der ganzen Schweiz und aus Italien. Es waren drei Tage, an denen das Werk Gottes die Gelegenheit hatte, das Evangelium mit dem evangelischen Volk dieses Landes zu teilen. MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

HERR, RETTE MICH Die 6. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung der Schweiz brachte zusammen mehr als zweihundert Brüder und eine Delegation aus Italien.


VERANSTALTUNG

Die Veranstaltung, die vom 6. bis 8. November 2015 unter der Leitung von Rev. Jimmy Ramirez, Leiter der WMB von der Schweiz, gehalten wurde, fing mit der Teilnahme von Pastor David Echalar an, Aufsichtsassistent des europäischen Blocks B des Werkes Gottes. Rev. Echalar predigte die Botschaft „Standhaftige Pflege unseres Erbe“, die auf 1 Könige 21:3 basierte. Rev. Echalar betonte, dass man fest bleiben soll, wenn es darum geht, den Segen zu pfle-

gen, den Gott seinen Anhängern gab. Am zweiten Tag wurde Rev. Ramirez damit beauftragt, die gute Nachricht des Herrn zu teilen. Die Botschaft des Diener Gottes, die „Treue“ genannt wurde, basierte auf 1 Könige 21:3 und handelte sich sich um die Geschichte von Ahab und Naboths Weinberg. „Rette mich Herr, dass ich dir das Erbe meiner Väter gebe“, sagte Pastor Ramirez, der auch sagte, dass man auf keinen Fall dem Herrn den Rücken geben soll.

Der Redner der Abschlusszeremonie der 6. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung Schweiz war Rev. Echalar, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Italiens, wer die Rede „Krieg“ hielt. Der Vortrag von Rev. Echalar, der auf Epheser 6: 10-13 basierte, stellte eine Analyse der Konfrontation gegen das Böse dar. In diesem Zusammenhang betonte er, dass „wir das Ziel des Feindes sind, aber Jesus Christus ist unser Verteidiger“ l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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m Rahmen ihrer Regionalen Partnerschaft Süd, durchgeführt in der Stadt Arequipa unter dem Motto “Happy Familien mit Gott”, entwickelte sich die Weltmissionsbewegung von Peru einen Dienst des Dankes für die XXIV Jahrestag des Educational Association Elim international und die sieben Jahre nach der Gründung der privaten Bildungseinrichtung (IEP) Elim Arequipa. An der Festveranstaltung am 17. September 2015 zuletzt besuchten sie die ehrwürdige Gustavo Martinez, Internationaler Präsident der Weltmissionsbewegung; Gerardo Martinez National Betreuer der Arbeit von Chile; Luis Meza Bocanegra, offizielle internationale MMM, und Schwester Carmen Martinez Valencia. Es wurde auch von Pfarrer Joshua Ascarruz, Vertreter der Promotion-Team von Elim IEP von Arequipa besucht, die das Gedenken statt. Während der Zeremonie sagte Pfarrer Gustavo Martinez die 21 in Peru gegründet Schulen, die von der International Educational Association Elim Samen für die Ausbildung der künftigen Missionare gepflanzt. In diesem Zusammenhang sagte der Diener des Herrn auf der Erde ist die christliche Erziehung für die Ewigkeit gepflanzt. Darüber hinaus machte der Führer der MMM eine Erinnerung an Schwester Yolanda Porro, der Gründer der Elim Internationale Educational Association, und das Projekt, das Gott in sein Herz gegeben. Darüber hinaus betonten Rev. Gerardo Martinez und Schwester Carmen Valencia, dass die WMB in Peru eine Gemeinde ist die christliche Erziehung Vorschläge und über die Verwendung der Massenmedien bei der Förderung des Evangeliums Kommunikation zu verbreiten l MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE SAAT DER MISSIONARE Die WMB von Peru feierte den 24. Jahrestag des Internationalen Bildungsverbandes und die sieben Jahre des IEP Elim Arequipa in Anwesenheit von internationalen Offizzieren.


VERANSTALTUNG

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WMB VON URUGUAY WEIHT TEMPEL Ein Tempel wird in Fraile Muerto, Cerro Largo, eröffnet werden. Das Evangelium und die gesunde Lehre erweitern sich in der östlichen Republik.

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ie Weltweite Missionsbewegung von Uruguay stoppt nicht ihre Wachstum in uruguayischem Boden. Das Werk des Herren öffnete einen neuen Tempel in der Stadt Fraile Muerto, die sich sich in der Innenstadt von Cerro Largo befindet. Verschiedene Delegationen von uruguayischen Gläubigen waren dabei. In einer feierlichen Zeremonie wurde die neue Kirche Pastor Victor Silvera anvertraut. Pastor Silvera hat als Mission, das Wort Gottes in Fraile Muerto zu predigen und die WMB in der Hauptquelle des Christentums zu verwandeln. In diesem Zusammenhang versprach der Minister des Herrn das Evangelium zu verbreiten und seine Gemeinde unter der gesunden Lehre zu führen. In dieser Eröffnung, die am 29. November 2015 stattfande, beteiligten sich MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Delegationen von Brüdern und Schwestern aus den Städten Melo, Montevideo, Canelones und Durazno. Darüber hinaus kündigte Rev. Alfonso Martinez, Nationale Aufsichtsbehörde von Uruguay, die

gute Nachricht von Gott und machte den Brüdern einen Anruf, die bereit sind, dem Herrn zu dienen, um sich der Missionsarbeit der Weltweiten Missionsbewegung anzuschliessen l


VERANSTALTUNG

UM DIE FELDER DES INDISCHEN OZEANS Der Missionar Alberto Ortega, Missionarische Aufsichtsbehörde der WMB in Haiti, besuchte Mauritius und Madagaskar.

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om 21. bis 26. Oktober 2015 und im Rahmen seiner Evangelisierungsarbeit besuchte Rev. Alberto Ortega, missionarische Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung von Haiti, Mauritius und Madagaskar im südlichen Teil des Indischen Ozeans, um vor Ort die Fortschritte des Werkes Gottes in der Inselregion des afrikanischen Kontinents zu überprüfen. Zuerst besuchte Rev. Ortega die Stadt D’Epinay, im Nordwesten von Mauritius, wo er einen Gottesdienst hielt und das Wachstum des Evangeliums überprüfen konnte. Dann, am 22. Oktober besuchte er den Tempel der Stadt Baie du Tombeau, im Nordwesten der Insel, wo er auch die Fortschritte des Werkes Gottes sah. Am 23. und 24. Oktober beteiligte er sich an der Nationalen Konvention

der WMB in Curepipe, Mauritius. Nach Beendigung des geistigen Fests, fuhr Pastor Ortega nach Madagaskar begleitet von Pastor Broveen Narsoo, um sich mit Schwester Suhé Reenis, Missionarin der Weltweiten Missionsbewegung in der Stadt An-

tananarivo zu treffen. Darüber hinaus beteiligte sich der Minister des Herren an einer geistigen Damenklausur, indem er eine Dienst im Haupttempel der Gemeinde Andranomena hielt. Am nächsten Tag war er bei einem Dienst in der Stadt Andavamamba anwesend l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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Weitere Veranstaltungen

SPANIEN ZWEITE BRÜDERLICHKEIT SÜDGEBIET

Vom 6. bis 8. November 2015 fand die zweite Brüderlichkeit des Südgebiets der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens in Rus, in der Provinz Jaén statt. Das Motto lautete: „das Ziel verfolgen“ und bildete den Rahmen des Vortrags über das Wort Gottes drei Tage lang. An der Veranstaltung nahmen etwa Hundert Brüder aus verschiedenen Kirchen des Gebiets teil. Am Eröffnungstag begann Pfarrer Ovidio Romero, Priester des Südgebiets Spaniens und Pastor der Kirche in Valencia, den Vortrag des Worts Gottes, der hieß: „Um zum Ziel zu kommen braucht man…“ (Philipper 3:13-14). Gleich danach, am zweiten Tag, wurde das Wort Gottes unter den folgenden Titeln aufgeführt: „Ich werde ans Ziel gelangen“ (Philipper 3:13-14) und „Bedürfnis und Eifer auf unserem Weg“ (Epheser 5:15 und Hebräer 2:1). Das Wort Gottes wurde vom Pastor Josué Muñoz, Pastor der Gastkirche in Martos, und vom Pfarrer Ovidio Romero verkündigt. Pfarrer Wilfredo Alvarado, Pastor der Kirche in Sevilla, war für den letzten Teil dieser geistlichen Versammlung verantwortlich. Seine Botschaft lautete „Ich werde ans Ziel gelangen, koste es, was es wolle“ (2 Samuel 18:18-28) l

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DOMINIKANISCHE REPUBLIK NATIONALE VERANSTALTUNG DER WMB

Vom 22. bis 24. Oktober 2015 fand die 45. Nationale Versammlung statt. Die Internationalen Mitglieder des Leitungsauschusses der WMB, Pfarrer Rubén Concepción, Internationaler Sekretär und Nationaler Aufseher; Pfarrer Margaro Figueroa und Pfarrer Jorge Humberto Henao nahmen daran teil. Pfarrer Concepción war für die erste Botschaft zuständig. Er ermahnte die Arbeiter dazu, die Herausforderungen zu akzeptieren, die vor uns stehen. Am zweiten und dritten Abend machte Pfarrer Henao weiter und ermahnte das Volk dazu, an die himmlische Unterstützung zu glauben. Die Gegenwart Gottes ließ sich außerordentlich spüren, viele Brüder wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Am Freitagsvormittag fand der Dienst statt, bei dem viele Arbeiter befördert wurden. Fünfzehn Werker wurden anerkannt, zwei von ihnen wurden zum Magisterprediger und fünf von ihnen zum Minister-Prediger ordiniert. Die Botschaft wurde vom Pfarrer Margaro Figueroa gegeben. Am Samstag feierte man die Arbeiterversammlung, während die Jugendlichen sich in der Versammlungsstätte befanden. Das Ende der Versammlung fand am Samstagabend mitten einer herrlichen Umgebung statt l

MEXIKO EVANGELISCHE KAMPAGNE IN NUEVO LEÓN

Am Samstag, den 14. November 2015, machte die Kirche „Iglesia Cristina Pentecostés“ der Weltweiten Missionsbewegung von Cadereyta Jiménez, Nuevo León, eine Erlösungskampagne und eine herrliche Feier anlässlich des ersten Jubiläums des Zentrums „Campo Blanco“ von Fomerrey, für das der Arbeiter Guillermo Padilla und seine Frau Rosa Delia Carrión de Padilla zuständig sind. Die Kirche von Matamoros und der Pastor David de León; die Kirche von Reynosa und die Schwester Rosalba del Ángel; Benito Juárez und sein Mitarbeiter Salvador Barboza - die für das Zentrum „Campo Blanco“ in der Stadt zuständig sind-; die Kirche von Monterrey und die Kirche von Cadereyta und ihrem Pastor und Priester Carlos García Leal nahmen daran teil. Das Wort Gottes wurde von Pastor Carlos García Leal verkündigt. Das Thema war „Die Familie wird in Christus gesegnet“ und basierte auf Genesis 12:3. Auf der Passage sagt Gott zu Abraham, dass alle Familien auf der Erde in ihm gesegnet werden. Damit eine Familie gesegnet wird, muss sie in Christus sein l

GHANA BESUCH DES AUFSEHERS VON AFRIKA

In November 2015 reiste Pfarrer Clemente Vergara, Aufseher der WMB Afrikas, von Spanien nach Westafrika (nach Ghana und der Elfenbeinküste), wo er sich mit Pfarrer Heriberto Bohoba, Mitglied des Nationalen Ausschusses, traf, der von Mittelafrika kam. Beide machten eine Reise zur Inspizierung, Sensibilisierung und Kontaktaufnahme des Werks der WMB in diesen Gebieten. Die Aufnahme seitens der Pastoren von Ghana war sehr gut. Sie organisierten einen Willkommen-Dienst und gaben dem Aufseher eine bestickte Karte. Während der Dienste wurden die Jugendlichen von Gott berufen und akzeptierten seinen Ruf. Pfarrer Vergara machte weiter mit seiner Inspezierungsreise, von Ghana ging er nach der Elfenbeinküste. Ghana und die Elfenbeinküste sind Länder, die an andere afrikanischen Länder grenzen. Betten wir dafür, dass Gott sein Werk durch die Grenzen Afrikas verbreitet l


ICH WAR IN JEDER SCHLACHT

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ämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist und bekannt hast ein gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen. Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christo Jesu, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat ein gutes Bekenntnis, daß du haltest das Gebot ohne Flecken, untadelig, bis auf die Erscheinung unsers HERRN Jesu Christi, welche wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und HERR aller Herren. der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; dem sei Ehre und ewiges Reich! Amen.“ 1 Timotheus 6:12-16. Bringen wir in Erinnerung jener General, der in den Truppen von Napoleon kämpfte. Er hatte im Kampf Teilen seines Körpers verloren. Die Geschichte erzählt, dass Napoleon auf seinem Pferd seine Truppen inspizierte, dann hielt er plötzlich vor dem Mann, der ein Teil seines Körpers verloren hatte: ein Teil des Beines, das von einem Stück Holz ersetzt wurde; er hatte ein Auge verloren; einen Ohr; er hatte überall Narben. Und

ÜBERLEGUNGEN

Napoleon starrt auf den Mann. Der Mann mit einem Auge starrte ihn an und stand fest. Napoleon zeigte auf ihn mit dem Schwert, und der Mann sagte zu ihm: In Waterloo gab es eine schreckliche Schlacht, und der Mann klopfte den Stumpf und sagte: ich war in der Besetzung der Normandie dabei, ich war ... in all den Schlachten, die er nannte. Der Mann klopfte auf den Boden mit dem Stück Holz und sagte: ich war dabei ... Er hatte die Narben auf seinem Körper; er zeigte die Beweise aller Schlachten, die er gekämpft hatte. Napoleon stieg aus dem Pferd aus, zeichnete ihn aus und setzte ihn als Vorbild. Da war dieser Einäugige, ein Paar verlorener Finger, mit einem verlorenen Fuß, aber in der Schlacht, stolz zu sagen: „In allen Schlachten ich war“. Ihr Lieben, wie viele von Euch werdet die Freude erleben, wenn Christus Euch vor ihm anruft und fragt: Fasten und Gebet? zu sagen: Ich war dabei! In Zusammenarbeit, in der Weihgabe? Ich war dabei! In der Evangelisierung, in der Visitation, in der Heiligkeit, in der Aussage? Könnten Sie mit aller Würde sagen: Ich war dabei, Herr mit Deiner Hilfe? l Januar 2016 / Impacto evangelisch

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SCHREIBEN SIE UNS... cartas@impactoevangelistico.net RAMÓN SANTIAGO Ich möchte dem Herrn dafür danken, dass ich die Zeit nehmen konnte um Ihnen zu schreiben. Ich lese das Magazin Impakt Evangelistisch seit vielen Jahren. Ich sende meinen Beitrag damit ihr weitermacht. Ich habe alle gesendeten Zeitschriften erhalten. Aus Brooklyn, New York, USA.

WELTWEITER PROGRAMM 2016 JANUAR 4-7 Nationale Versammlung in Puerto Rico 8-15 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin)

PEDRO PIE VITO Herzliche Grüße aus Kuba. Ich bin Rev. Pedro Pie Vito, Pastor des Tempels Esperanza de Gloria in der Stadt Camagüey. Ihr Magazin ist eine Quelle großer Inspiration, denn es hat eine schöne Präsentation, einen klaren, tiefen Text, der der pädagogischen Absicht genau entspricht. Aus Camagüey, Kuba.

MARTHA CALA Ich möchte sagen, dass ich Ihnen die besten Segen wünsche, denn durch dieses Magazin hat Gott mein Leben reichlich gesegnet. Solche großen Aussagen, die der Herr hat in Menschen ermöglicht hat, die heute Gott dienen. Herzlichen Glückwunsch, möge der Herr Sie weiterhin segnen. Aus Barrancabermeja, Kolumbien.

JUAN SANTIAGO ROBLES Gott segne euch sehr für diese so harte Arbeit. Das Magazin Impakt Evangelistisch ist ein gewaltiger Segen, nicht nur für die Kinder Gottes, sondern auch auf die nicht gekehrten Leben. Es freut mich zu wissen, dass durch dieses Magazin viele Menschenleben gerettet worden sind und gerettet werden. Seien Sie gesegnet. Aus Lima, Peru.

CHRISTIAN NÚÑEZ Gott segne euch, Brüder. Ich bin Gott sehr dankbar für dieses schöne Material christlicher Informationen unter so vielen korrupten Zeitschriften und Publikationen,

die keinen Mensch erbauen. Jeden Monat warte ich auf die neueste Ausgabe, um mich mit allem, was Sie veröffentlichen zu erbauen. Vielen Dank und Seien Sie von Gott gesegnet. Aus Piura, Peru.

JUAN DÁVILA Möge Gott Sie weiterhin segnen. Ich gratuliere dem Magazin Impakt Evangelistisch für die Art und Weise, in der es vorangeschritten ist, ohne jemals von seinem ursprünglichen Zweck abweichen, dieses Evangelium bis an die Enden der Erde auf den Straßen von Amerika und auf der ganzen Welt zu bringen. Aud Manati, Puerto Rico.

JOSÉ GUTIÉRREZ Gott segne euch, Brüder. Danke für Ihre Bemühungen, dieses Magazin zugunsten der Erbauung des Volkes Gottes weiterzuhalten. Aus Washington, USA.

CARMEN PALOMINO

RICARDO LUNA Gott segne euch Brüder und Leser dieses Magazins, das ein grosser Segen ist. Ich freue mich, die enormen Konventionen rund um die Welt zu sehen und, auch zu wissen, was Gott mit den Dienern Gottes und mit dem Werk gerade macht. Aus Lima, Peru.

Möge Gott das ganze Team von Impakt Evangelistisch reichlich segnen. Es ist transzendental, denn durch das Magazin können wir die Aktionen des Werkes weltweit kennen. Ich danke meinem Herrn dafür, dass ich ein Teil dieser wunderschönen Kirche, die für diese jüngsten gebaut wurde. Sie sind in unseren Gebeten. Eine herzliche Umarmung. Aus Formosa, Argentinien.

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MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


Januar 2016 / Impacto evangelisch

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Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels MISSIONSBEWEGUNG einerWELTWEITE kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

68 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Januar 2016 Sprache Deutsch

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