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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Dezember 2015 / Ausgabe 743

evangelisch AUSSAGEN

La web

Ein Leben, das der Dunkelheit entkam

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

MUSIK

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Ich werde die Wunder singen ANDACHTS

Ehre sei Gott in der Höhe

Panik aufgrund Terroranschläge des islamischen Staats

WELTKRIEG? Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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EINFÜHRUNG DES MOTTOS 2016 28. DEZEMBER - BETHEL TV 18:00 Uhr (deutsche Zeit)

SCHAUEN SIE SICH DAS VIDEO AN

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

MEHR ALS NUR GEWINNER Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

„Da gingen Moses und Aaron hinein zu Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten, und er ward zur Schlange. Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer; und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören: ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.“ Exodus 7: 10-12

W

elche war die Absicht Gottes in

großartige Sachen zu machen.

Moses Leben? Dass Moses ihn

Gott sagt zu Moses „greife in deinem ei-

kennenlernt, dass Moses eine

genem Schoss“. Er griff und als er die Hand

Offenbarung erlebt, dass Moses eine weite

zurückzog, hatte er Lepra, dann sagte noch-

Ansicht bekam, dass ihm bewusst wurde wer

mals zu ihm er soll es wieder in den eigenen

Gott ist, dass Moses erfuhr welche Absicht

Schoss stecken, und dann kam sie heil und

Gott hatte bei dieser Offenbarung. Wenn Gott

restauriert. In dieser Form lehrte ihm Gott,

vor einem Menschen erscheint, wenn Gott in

dass er ihm Macht über die Sünde gegeben

einem Leben reinkommt, ist es nicht nur damit

hat, und dass die Sünde kein Herr werden

der Mensch zum Tempel rennt, springt, feiert

kann. Wenn man ein Treffen mit dem Herren

und zittert. Nein, das ist nicht die Absicht.

hat, wenn man neugeboren wird, hat die Sün-

Die Absicht war sein Leben zu ändern, sei-

de keine Macht mehr. Die Sünde kann nicht

ne Mentalität zu ändern, ihn in ein richtiges

mehr Herr werden über einen Menschen,

Instrument Gottes zu verwandeln, mit der

Mann oder Frau, der neu geboren würde

Fähigkeit dem Teufel zu konfrontieren, dem

Mein Lieber, halte dich integer zum He-

Pharao zu konfrontieren. Weil er mitten in

rrn. Erinnere dich daran, dass du Autori-

den Schwierigkeiten verstehen müsste, dass

tät und Macht über die Werke des Bösen

Gott ihn nie verlassen wird, Gott wird da sein.

hast und, dass wir in Christus mehr als nur

So schrieb Matthäus: „Und Jesus trat zu

ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“. (Mt. 28:18). „Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen“ (Lukas. 10:19). Er hat uns

Macht gegeben um die Teufel zu verjagen, hat uns die Macht gegeben Wundern voll zuziehen, Gott hat uns die Macht gegeben

Gewinnern sind! Der Apostel Paulus sagte: „Aber in dem

allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN. (Römmer. 8:37-39) l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz Dezember 2015 / Ausgabe N° 743 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

n

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n Wenn Sie mögen

Schreiben Sie uns an unsere Postadresse: Movimiento Misionero Mundial, Inc. P.O. Box 363644 San Johannes, P.R. 00936-3644 Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

n

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


Inhaltsangabe

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6. Titelblatt. Nah des dritten Krieges.

6

14. Infografik. Terrorismus auf der Welt. 16. Bericht. Die Bibel von Casiodoro de Reina. 20. Offenbarung. Mottos 2007 - 2015. 22. Markteinführung. Kehren wir zu Gott zurück. 24. Literatur. Corrie Ten Boom . 28. Musik. Ich werde das Wunder singen. 30. Ein Held des Glaubens. Der Reformator der Schweiz.

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34. Lebensgeschichte. Ein Leben, das der Finsternis wich.

56. Veranstaltung. EL SALVADOR. Die Zeit des Wachstums ist gekommen.

40. Andacht. Ehre sei Gott in der Höhe.

58. Veranstaltung. SPANIEN. Die Suche nach dem Wohlbefinden des Werkes.

42. Andacht. Gott mit uns.

60. Veranstaltung. ASIEN. Die Früchte von Asien.

44. Andacht. Gesinnt, wie Jesus Christus auch war.

62. Veranstaltung. BELGIEN. Die Absichten Gottes bereitwillig erfüllen.

46. Interview. „Wir beten um zu wachsen“.

22

48. Veranstaltung. PERU. Die echte Freiheit.

60

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MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Foto: AFP

TITELBLATT

NAH DES DRITTEN KRIEGES Die Welt erlebt mit großer Angst die Eskalation der Gewalt seitens einer Gruppe namens „Islamischer Staat“, welche Hunderte Toten in verschiedenen Ländern mit sich gebracht hat. Jedoch ist das nicht die einzige Bedrohung: Es gibt auch andere Gruppen mit ähnlichen Zielen, die genauso oder noch grausamer sind. Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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Gegenwärtig sind die 8 grausamsten terroristischen Gruppe weltweit sind die Islamisten: Der Islamische Staat, Al Qaeda, die afghanischen Taliban, ihre homologen aus Pakistan namens Tehrik-i-Taliban, die Nigerianer Boko Haram, die Syrien von Al Nusra, die Libanesen von Hizbola und die Palästinensischen von Hamas (s. Infografie). Diese Gruppen sind eine Bedrohung für die Sicherheit von ca. tausend Millionen Menschen.

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

D

ie aktuelle weltweite terroristische Bedrohung kommt aus zwei großen radikalen Gruppen im Mittleren Osten: Al Qaeda und der Islamische Staat. Beide machen einen Wettkampf, um das schrecklichste Gesicht zwischen den Muslimen zu zeigen. Jedoch sind sie nicht die einzigen Terrorgruppen, die in der Welt agieren, denn es gibt auch noch welche mehr. Gegenwärtig sind die 8 grausamsten terroristischen Gruppe weltweit sind die Islamisten: Der Islamische Staat, Al Qaeda, die afghanischen Taliban, ihre homologen aus Pakistan namens Tehrik-i-Taliban, die Nigerianer Boko Haram, die Syrien von Al Nusra, die Libanesen von Hizbola und die Palästinensischen von Hamas (s. Infografie). Diese Gruppen sind eine Bedrohung für die Sicherheit von ca. tausend Millionen Menschen. Darüber hinaus gibt es gegenwärtig noch zwei nicht islamischer großen Gruppen, deren Ursprung in der marxistisch-leninistische Ideologie haben: Die FARC Gruppe aus Kolumbien und die Arbeiterpartei Kurdistans. Al Qaeda, der Islamische Staat und andere Gruppen haben die selben Ziele, aber mit verschiedenen Strategien: Das weltweite Kalifat durchzusetzen. Die von Osama bin Laden gegründete Gruppe predigt eine politische und radikale Interpretation des Korans, ähnlich wie der Islamische Staat. Die zwei Gruppen, basiert auf die Sunniten, haben den „Heiligen Krieg“ (die sog. Yahida) nicht nur im Westen, sondern auch gegen die schiitischen „Apostaten“ und die arabischen Regierungen erklärt, die Geschäfte mit Europa und den USA machen. Seit dem ersten Augenblick verübte die von Bin Laden errichtete Gruppe Anschläge innerund außerhalb des Islamgebietes. Das größte Attentat geschah am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten. Der Islamische Staat dagegen konzentriert sich darauf, neue Territorien zu erobern. Deswegen haben sie damit angefangen, große Gebiete in Syrien und im Irak zu beherrschen, um somit ein Kalifat mit den ganzen förmlichen Elementen eines modernen Staaten zu errichten. Die zweite Phase seiner Strategie ist, die auf der ganzen Welt aberkannten Muslime aufzurufen, damit sie sich im Kalifat innerhalb einer ähnlichen Gruppe wie das Zionismus in Israel niederlassen können. Diese strategische Priorität des Islamischen Staates bedeutet nicht, dass sie die Terroranschläge in westlichen Ländern ausgeschlossen

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haben, wie die vor Kurzem in Paris geschehenen Attentate das gezeigt haben. Grund dafür ist, sie sind der Meinung, „so wird die Moral von den Feinden schwächer werden“. DER DRITTE WELTKRIEG? Der Islamische Staat ist eine ständig anwachsende Bedrohung. Er hat die Kontrolle von einem Bereich im Irak und Syrien genommen, der genauso groß wie das Vereinigte Königreich ist. Deswegen ist der König Abdullah II. bin alHussein aus Jordanien der Meinung, dass die letzten Anschlägen des Islamischen Staates ei-


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nen „dritten Weltkrieg gegen die Menschheit“ hervorgerufen haben. Die Führer von den Potenzen auf der ganzen Welt wie z. B. die USA, Russland, China und inkl. Frankreich haben vor diesen blutigen Anschlägen sowie vor den wiederholenden Bedrohungen seitens des Islamischen Staates reagiert. Die benutzten Ausdrücke offenbaren, dass den Weltfrieden sich entfernt und somit eine kriegerische Atmosphäre aufgetaucht ist. Frankreich und Russland ihrerseits haben die Entscheidung getroffen, im Rahmen der Kooperation mit Syrien gegen den Islamischen Staat ein

Schritt zurück zu gehen. Der russische Präsident Vladimir Putin gab den Befehl, seine Seemächte müssen Kontakt mit dem französischen Einsatzbereich im Mittelmeer aufnehmen, um somit die Dschihadisten koordiniert attackieren zu können. Die USA könnte auch bald ihre Anwesenheit in dieser Konfliktzone erhöhen und China hat schon offenbart, dass seine Regierung bereit ist, mit der internationalen Gemeinschaft gegen die Antiterrorbekämpfung zusammenzuarbeiten, um somit „den Frieden und die weltweite Ruhe“ aufzubewahren. Zusammenfassend haben Länder wie die

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MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

USA, Russland, Frankreich, Deutschland, der Iran und Irak über ihre politischen Vertreter die Entscheidung getroffen, diese Terrorgruppe zu zerstören. Als Antwort erfordert der Islamische Staat seine Millitanten und Verfolger im Westen, dass die Amerikaner, Franzosen, Russen und Europäer, die das Islam als eine Religion nicht anerkennen, getötet werden sollen. Es ist offensichtlich, dass jeden Tag es neue Akteure innerhalb des aktuellen Konfliktes erscheinen. Die Koalition zwischen den Ländern

wächst jeden Tag, denn die Ziele des Islamischen Staates entwickelt sich weiter schädlicherweise für die Menschheit. WAS IST DER ISLAMISCHE STAAT? Der Islamische Staat ist eine radikale Gruppe aus dem Stamm der Sunniten, der ursprünglich mit Al-Qaeda eng verbunden war. Im Jahre 2010 und, unter der Führung von Abu Bakr al-Baghdadi, verwandelte er sich in den Islamischen Staat in der Levante, um später den Namen „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ zu bekom-


Foto: AFP

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men, nachdem sie sich mit den Millitanten aus dem Irak und Syrien fusionierten. Es wird gesagt, sie sind Dschihadisten, weil sie einen vermutlichen „Friedenskrieg“ – tatsächlich das sog. Dschihad – fördern, sodass sie gegen diejenigen, die als untreu gesehen werden, sind, weil sie die selben religiösen Glauben nicht haben. Die Mitglieder des Islamischen Staaten glauben, sie sind die einzigen tatsächlichen Gläubiger des Islams und der Rest der Welt hat nur die Ab-

DAS GRÖSSTE ATTENTAT DAS RUSSISCHE AIRBUSFLUGZEUG A-321 stützte am 31. Oktober mit 224 Passagieren. Nach Angaben vom Leiter des föderalen russischen Sicherheitsdienstes Aleksánder Bortnikov wurde es von einer Bombe gestürzt, die während des Fluges explodierte. Die Maschine sollte von Sharm el Sheikh und Sankt Petersburg fliegen und stützte in der Halbinsel von Sinai. Eine hausgemachte Bombe mit einem Kilogramm TNT explodierte während des Fluges und verursachte, dass das Flugzeug sich in der Luft in zwei teilte. Das erklärt, warum Teile vom Rumpf sich in einer großen Weite ausdehnten. Der Anschlag wurde vom Islamischen Staat anerkannt: Es handelte sich von dem Attentat, das am meisten Opfer bis jetzt registriert hat.

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sicht, dass ihre Religion verschwindet. In diesem Sinne sehen sie diejenigen als Feinde, die eine andere Denkweise als sie haben. Ihre Enthauptungen, Kreuzigungen und massiven Mörderfalle versuchen, ihre Feinde zu ängstigen. Daraus kommt die Werbung, die ihre Handlungen verspiegeln. Sie rechtfertigen ihre blutigen Handlungen durch Sprüche aus dem Koran, in denen es darauf hingewiesen wird,

ANGRIFF GEGEN DIE CHRISTEN DAS RADIKALE Islamismus ist auch der Verantwortliche von Millionen Toten aus verschiedenen Religionen. Die wichtigsten Opfer sind jedoch Christen, die in den muslimischen Ländern wohnen und ermordet, verletzt und von ihrem Heimat und ihrer Kirche vertreibt wurden, als sie verbrannt oder entweiht wurden. Wenn der Islamische Staat und die terroristischen Organisationen, die zum Al-Qaeda gehören (wie z. B. die Front von al-Nusra), ein kleines Dorf oder eine kleine Stadt von Christen in Syrien überfallen und erobern, in dem es Aramäisch – die Sprache von Jesuschristus - gesprochen wird, bringen sie die ganzen Christen um. In Kenia überfielen die Mitglieder der jiddistischen Armee von Al Shabab im April dieses Jahres die Universität von Garissa und ermordeten 147 Leute. Sie fingen damit an, undiskriminiert zu schießen und danach trennten sie die muslimischen Studenten und töteten weiter nur die christlichen Studenten. MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

man sollte die Nichtgläubiger „im Kopf schlagen“. Der Islamische Staat, die aggressivste und aktivste Gruppe in diesen Jahren, erschien öffentlich im August 2014 durch ein Video, das den amerikanischen Journalisten James Foley zeigte, als er einige Abschiedswörter für seine Familie sagte und gegen die amerikanische Einmischung im Irak sprach. Danach wurde er von einem schwarz gekleideten Henker mit Kapuze enthauptet. Der nächste Opfer des Islamischen Staates war ein anderer amerikanisch-israelischer Journalist namens Steven Sotloff, der auch enthauptet wurde. Sein Tod wurde am 02. September 2014 über ein Video mit einer Dauer von 2:46 Minuten veröffentlicht, das den Namen „Eine zweite Botschaft für Amerika“ bekam. In dieser blutigen Weise kannte die Welt diese Gruppe, die auch eine blutige Offensive gegen Frankreich, die USA, England, Russland, Spanien u.a. westlichen Ländern erklärt hat.


Foto: AFP

TITELBLATT

Der Islamische Staat, die aggressivste und aktivste Gruppe in diesen Jahren, erschien öffentlich im August 2014 durch ein Video, das den amerikanischen Journalisten James Foley zeigte, als er einige Abschiedswörter für seine Familie sagte und gegen die amerikanische Einmischung im Irak sprach. Danach wurde er von einem schwarz gekleideten Henker mit te Reserve von Rekruten, vor allem Ausländer, Kapuze enthauptet. Foto: AFP

Tatsächlich tauchte der Islamische Staat bei der Besetzung von Irak auf. Nach der Besatzung dieses Landes seitens der britischen und amerikanischen Gruppen bildeten sich verschiedene bewaffnete Gruppen, um gegen die Invasoren zu kämpfen und viele von denen richteten sich nach dem Islam: Das ist der Ursprung von dieser Gruppe. Der Islamische Staat verfügt über viele Gelder. Es handelt sich von der reichsten terroristischen Gruppe auf der Welt mit einem Einkommen von ca. 2 Millionen Dollar pro Woche, sagen einige Analytiker. Grundlage seiner Macht sind seine militärische Fähigkeiten und die Unterstützung, die er durch die örtlichen Gemeinschaften gegen die unstabile Regierung in Irak hat. Im Fall von Syrien ist dieses Land vom Krieg verwüstet. Militärisch gesehen rechnet die Gruppe mit der Erfahrung von ihren Gründern: Zwischen denen befinden sich ehemalige Offiziere und Mitglieder aus dem Sicherheitsdienst vom ehemaligen Diktator Sadam Husein, der von den USA nach der Invasion im Jahre 2003 gestürzt wurde. Der Islamische Staat rechnet nicht nur mit Leuten im Mittleren Osten, sondern auch in fast Europa und rechnet noch mit Anhänger dank der Anwendung von den Kommunikationstechnologien. Die raffinierte Anwendung von sozialen Netzwerken im Internet öffnet die Türe für die Errichtung terroristischer Gruppen in den europäischen Hauptstädten. Darüber hinaus verfügt sie über eine wei-

die auch mit einer wichtigen Ausrüstung rechnen (entweder mit Waffen, Artillerie, Arsenalen, Panzerabwehr oder Panzerwagen – wie z. B. die amerikanischen Fahrzeugen, die der irakischen Armee entfernt wurden). Der Islamische Staat kauft noch die Ausrüstung auf dem schwarzem Markt und „rechnet mit Waffen und Medien, um als eine kleine Armee agieren zu können“, fasst Hasan zusammen l

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Finanzierung

95% Erpressung, Ölschmuggel, Auslösung, Geldreserven in den Banken in Mosul.

5%

Golfländer

Terrorismus auf der Welt

Im Rahmen der mehrpoligen Konflikte, die nach dem kalten Krieg entstanden sind, zeichnet sich die massive Präsenz von islamischen Gruppen, die versuchen, durch maßlose Gewalt und Terror ihre eigene Vorstellung von der idealen muslimischen Gesellschaft aufzudrängen.

Warum sind ihre Taktiken so brutal?

Die Mitglieder der Islamischen Staat (IS) haben eine extremistische Interpretierung von dem Islam und glauben, dass sie die einzigen echten Gläubiger sind. Ihre Vision von dem Rest der Welt basiert auf ihre Überzeugung, dass die anderen Gläubiger ihre Religion vernichten wollen. Auf dieser Weise rechtfertigen sie ihre Eingriffe gegen andere Muslimen und nicht Muslimen. Die Enthauptungen, Kreuzigungen und massive Morde wurden benutzt, um ihre

Feinde zu ängstigen. Inmitten dieser Terrorumgebung rechtfertigen die Mitglieder des IS ihre Taten, indem sie die Verse des Korans zitieren, die etwas Ähnliches sagen wie: „auf das Haupt“ der nicht Gläubiger zu schlagen. Der Anführer von Al-Qaida, Ayman al-Zawahiri, missbilligte die Taten des IS in Februar und warnte, dass „das Herz und den Kopf der Muslimen” durch solche Gewalttaten verloren gehen würden.

Global Terror Index Kosten

Morde

Im Vergleich zu anderen Arten von Gewalt ist der Terrorismus wirklich klein.

32 2014

Male größer ist angeblich der Preis des gewaltigen Verbrechens und des Mordes (im Vergleich zum Terrorismus).

2013

32,9 Billionen Dollars

52,9

Billionen Dollars

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

+63%

bezüglich des Jahres 2013

Die Anzahl der Länder, die einen Terroranschlag erlebt haben, hat sich gesteigert.

93 2014

Während 8 Länder 2013 davon betroffen wurden, wurden 93 Länder 2014 angegriffen.

2013

18 111 Toten

2014 +30% bezüglich des Jahres 2013

32 685 Toten


Die 5 am meisten betroffenen Länder

Irak

Vorfälle

Toten

Geschädigte Eigentümer

Verletzte

Afganistan

Nigeria

Pakistan

Syrien

1591

662

1821

232

1869

1512

2752

301

4505

7512

1760

1698

4699

2246

2836

1473

15 137 9929 4211 3370

Diese Länder stellen der 78% der Todesfälle und der 57% der Terroranschläge auf einer globalen Ebene dar.

Wirkung des Terrorismus 92% aller Terroranschläge, die zwischen 1989 und 2014 passiert sind, fanden in Ländern statt, wo der Terror schon ausgebreitet war.

5,61 Großbritannien 28º 4,55 Frankreich 36º

4,61 USA 35º 3,98 Mexiko 44º 6,66 Kolumbien 17º

2,62 Spanien 65º 9,21 Nigeria 3º

HOCH MITTELMÄßIG UNTER

7,27 Thailand 10º

EHR GERING OHNE WIRKUNG

2,20 Brasil 74º Bewertung (10-0) Land Platz

SEHR HOCH 6,20 Russland 23º

NICHT INKLUSIVE

9,06 Pakistan 4º 10 Irak 1º

9,23 Afghanistan 2º 3,11 Australien 59º

8 von den 10 wichtigsten Terrorgruppen auf der Welt sind islamisch: Islamischer Staat (IS)

Boko Haram

Al-Qaida

Al-Nusra-Front

Taliban

Hisbollah

Tehrik-i-Taliban Pakistan

Hamas

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DIE BIBEL VON CASIODORO DE REINA Die Bibel zu lesen war während des spanischen Reichtums vom 16. Jahrhundert verboten. Wenn die schöne Übersetzung von Casiodoro de Reina und Cipriano de Valera „autorisiert“ gewesen wäre, würden die spanischen Protestanten vom 16. Jahrhundert und die Geschichte der spanischen Sprache zweifellos anders, als das was es heute ist. Leopoldo Cervantes-Ortiz

N

ah vom Jubiläum vom Anfang der protestantischen Reform in Deutschland kamen zwei Schätzchen zu meinen Händen: Zuerst, die Bibel der Reform von der biblischen Gesellschaft von Spanien, mit der ich auf einmal einen Beitrag durch ein Essay auf diesem Zeitschrift machte. Danach erhielt ich endlich ein Faksimile der klassischen sog. Biblia del Oso: Eine ausgezeichnete Anstrengung von mehr als 40 Jahren, die von der selben Institution gemacht wurde und sich damit beschäftigte, damit die Interessenten die geistigen Heldentaten vom fruchtbaren 16. Jahrhundert bekommen könnten. Tatsächlich hatte ich schon eine Version früher gesehen, denn bei verschiedenen Angelegenheiten hatte ich die Möglichkeit gestreichelt und war nah, sie zu bekommen, um ihre Seiten mit der ganzen Freude und Ruhe genießen zu können, genauso wie ich als Kind gelernt hatte, mit ihr jeden Tag zusammen zu leben. Als Kenner ihres historischen Wertes suchte ich die erste und zweite Auflage (1569 und 1602, die sog. Cántaro) und habe ihre Spur mit großer Begeisterung gefolgt, besonders wenn ein Schriftsteller oder Forscher sich auf sie bezogen hatte. In diesem Zusammenhang möchte ich mich besonders auf Antonio Alatorre, José Emilio Pacheco, Sergo Pitol, Féliz de Azúa, J.A. Gonzáles Iglesias („einzigartige und notwendige Kreatur innerhalb der spanischen Literatur“) oder auf Antonio Muñoz Molina beziehen, um MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

nur einige Fälle zu erwähnen. De Azúa bewertete sie sogar als „die Mutter der Literatur“. Die Wörter von Muñoz Molina sind präzis und geben ihr eine ganz genaue und gerechte Dimension: „Casiodoro de Reina schrieb mit einem ausgezeichneten Spanisch, das sich im Mittelpunkt zwischen Fernando de Rojas und Cervantes lag. Er schrieb mit einer ausdrucksvollen Erregung, die nur mit Santa Teresa, San Juan de la Cruz und Fray Luis de León vergleichbar ist“ (Zeitung „El País“, 26. Juli 2014). Die dort enthaltene Sprachenehrung ist ansteckend: „Es handelt sich von einer Sprache, geprägt von den selben Fähigkeiten der irdischen Härte und


BERICHT

der literarischen Flüge wie im Werk „La Celestina“: Es ist ein sog. mudejares Spanisch; noch vom Arabischen und Hebräischen geprägt, in dem die syntaktischen Grenzen noch gezwungen werden, sich den Rhythmus, Wiederholungen und Übertreibungen der biblischen Sprache anzupassen [...]. Es ist eine Sprache, die vorgetragen, richtig und laut gesungen werden soll, um die Wut sowie die erotischen Wünschen als auch die Schwärze des Kummers und das Extrem der Schmerzen auszudrücken. Die Übersetzungen der Bücher von Ijob oder Kohelet von Casiodoro de Reina sind zweifellos zwei der besten Werken der Poesie und der Weisheit auf der spanischen Sprache.“

In den neunziger Jahre ging in Lateinamerika hin und her die Version von vier Bänden, die von Juan Guillén Torralba (historische Bücher), Gonzalo Flor Serrano (prophetische Bücher und Buch Salomo), José María Gonzáles Ruiz (Neues Testament) für den Verlag Alfaguara gemacht wurde. Von diesen vier Bänden konnte ich leider nur den ersten Band erhalten, um indirekt, aber tatsächlich die kulturelle Wirkung dieser verdienstvollen Version zu empfinden, die dem evangelischen Glauben unserem Unterkontinenten eng verbunden war, da wir sie mit Zuneigung gelesen, genossen und auswendig gelernt haben. Reina-Valera, die Auflage des 5. Jubiläums der

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Ein guter Protestant darf auf keinen Fall in seinem Kopf die von Casiodoro und Cipriano übersetzten Bibelsprüche vergessen, die vor allem die ersten ausgezeichneten Übersetzungen mit einer anscheinend einfacheren Sprache sind.

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MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Reform: Ein guter Protestant darf auf keinen Fall in seinem Kopf die von Casiodoro und Cipriano übersetzten Bibelsprüche vergessen, die vor allem die ersten ausgezeichneten Übersetzungen mit einer anscheinend einfacheren Sprache sind. Die rhetorischen und linguistischen Wendungen sind wörtlich unersetzbar. In diesem Zusammenhang will ich nur ein paar Beispiele von Octavio Paz in seiner „Rede an Jerusalem“ (1977) zitieren: „Ich sage zu Gott: Sprich mich nicht schuldig, lass mich wissen, warum du mich befehdest. (Ijob 10.2, RVR 1909“. „Er mag mich töten, ich harre auf ihn; doch meine Wege verteidige ich vor ihm.“ (Job 13.15). Eine Sache folgte zu einer Andere: Eine ausgezeichnete einleitende Studie von A. Gordon Kinder, die von der faksimilierten Auflage dieser mytischen Bibel begleitet wird, verschickte mir wieder in den Zeiten, als ich Marcelino Menéndez und Pelayo und José Constantino Nieto las. Dieser Letzte besuchte uns im Jahre 1985 und sprach uns in seinen Beiträgen über die Figur von

Juan de Valdés, von dem wir vorher niemals gehört hatten. Er ist derjenige, der in einem anderen wesentlichen Buch (Die Renaissance und das andere Spanien: Kulturelle gesellschaftlich-geistige Vision. Genf, Droz. 1997) den Umfang der Titanen der Übersetzung zusammenfasst, die in ihren eigenen Land verfolgt und gehasst wurden: „Diese ganzen spanischen protestantischen Anonyme in England, Genf, Frankfurt u.a. europäischen Städten offenbarten die soziale und politische Dimension der spanischen Reform, obwohl wir nicht mit Informationen rechnen, um sie mit einer statistischen Analyse stützen zu können. Wir stehen vor einem religiösem Phänomen, das nicht zu einem bestimmten kleinen Region von Spanien oder zu einer intellektuellen Elite der Mittelschicht oder der Aristokratie gehörte. Und diese Flüchtlinge sind nur eine bloße Verspiegelung des internationalen Problems der spanischen Reform.“ Don Marcelino, trotz seiner Anti-Protest-Tendenz, führte uns zuerst durch das faszinierende Leben der spanischen Heterodoxen in den wi-


BERICHT

chtigsten europäischen Städte für das Wachstum der Reform. Dann lagen wir mit dem Protestanten Nieto (mit Doktorstudien bei Princeton) vor einem gemeinsamen und mit unseren Interessen übereinstimmenden Territorium, was uns gleichzeitig dafür vorbereitete (ich beziehe mich auf einen kleinen Bereich von Studenten), das Thema von San Juan De la Cruz durch ein in Mexiko veröffentlichtes Buch zu behandeln. Kinder synthetisiert in wenigen Seiten dieses ganze Dasein, das wieder auf unseren Blick mit den ganzen offenbarenden Details kommt und vielmals überprüft wurde. Für die Überraschung und Trostlosigkeit der evangelischen Leser, die die Version von Reina-Valera (ohne ein solides historisches und kulturelles Substrat) vergöttern, beinhaltet das Original vom Jahre 1569 die sog. „Apokryphen“ oder deuterokanonischen Bücher. In dieser Weise ist es möglich, die Bücher von Kohelet, Baruch, Makkabäer und die hinzugefügten Bücher von Esra und Daniel zu lesen, ohne dass der spanische Reformator ein Schamgefühl

oder Konflikt in seine Übersetzung einschloss. Die Motive, sie aus den nachträglichen Auflagen abzuziehen, obwohl sie für die ersten Missionären relevant waren, sind doch weiter fraglich, denn sie haben viele Lesergenerationen nicht die Möglichkeit gegeben, Kontakt mit dieser literarischen Zone aufzunehmen, die das geschichtliche und kulturelle Panorama von der gesamten Bibel vervollständigen sollte. Der gestorbene mexikanische Schriftsteller Carlos Monsiváis war ein großer Verteidiger für die Überprüfung dieser Bibel, die noch Mal im Jahre 1909 nach der Version des Jahres 1862 veröffentlicht wurde. In einem Interview, das auch in Video unter dem Link (www.youtube.com/watch?v=Sa_nFJQ98sQ) verfügbar ist, offenbarte er seine Vorliebe für sie: „Die Bibel war das erste Buch, das ich las, als ich 6 Jahre alt war. Und seitdem habe ich sie noch weiter gelesen und bin schon mit ihrer Sprache verwandt. Ich weiß, dass viele Sachen ein ganz anderes historisches Korrelat in Bezug auf die Zeiten erfordern, die Zeiten, in denen die Evangelien geschrieben wurden.... [...] Ich glaube, für mich war es ein Lernprozess der außerordentlichen Sprache, denn ich las die Bibelversionen von Casidoro de Reina und Cipriano de Valera, die ich für unverbesserlich halte und deren Anwendung noch für notwendig sehe. Ich mag die Aktualisierung der Bibel nicht, d. h. die aktuelle Version (vom Jahre 1969) und in diesem Rahmen es geht nicht darum, dass ich nicht mit Berichtigungen, Vermerken oder Aktualisierungen der Sprache einverstanden bin, sondern bin ich der Meinung, die alte Version verspiegelt das Reichtum der Sprache und die beste Weise, um z. B. Folgendes zu sagen: „Der Himmel erzählt Gottes Gnade und die Expansion verkündet der Werk ihrer Hände. Er sagt etwas an einem Tag und am folgenden Tag, von einem Abend nach dem Anderen erklärt es als eine Weisheit. Ich bin der Meinung, in diesem Punkt hat man eine solche Perfektion der Sprache erreicht, dass die Suche von nur mehr verstehbaren Äquivalenten die Tiefe einer von Reina Valera prächtige Version einfach missachtet.“ In diesem Sinne sagen wir weitere Gratulationen, vor allem aufgrund der Fortsetzung des geistlichen und kulturellen Dialogs mit denjenigen Produktionen, die eine ganze Handlungs- und Denkweise in fernen Ländern als auch in unseren Ländern mit sich gebracht hat, die gegen alle Widerstände mit dem Einfluss der rebellischen und kreativen theologischen Resistenz verwandt sind l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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MOTTOS 2007 - 2015 Seit 1970 wird jedes Jahr ein Motto gewählt, das die Weltweite Missionsbewegung durch das Jahr führt. Es ist ein Wort, das Werte und Tugenden umfasst, die die ganze Welt in Betracht ziehen soll. Rev. Gustavo Martínez G.(*)

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(*) Presidente internacional M.M.M

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chon am Anfang dieses wunderschönen Werks der Weltweiten Missionsbewegung befahl Gott unserem Gründer, Pfarrer Luis M. Ortiz - der schon in Frieden ruht - jedes Jahr ein neues Motto zu wählen, das das Werk überall führen sollte. Dieses Motto soll sich auf die geleistete Arbeit fokussieren und sie vertiefen, um den christlichen Lebensstil zu verbessern. Seit dem Jahr 1970 hat man jährlich ein Motto gewählt. Jedes Motto war eine große Hilfe, Inspiration, Ermahnung und ein Segen für Gottes Volk. Seit Gott dank seiner Gnade mir die Ehre und das Privileg gegeben hat, diese Verantwortung zu tragen, konnte ich über jedes Motto nachdenken, das Gott mir während meiner Arbeitszeit offenbart hat. Ich habe gesehen, dass es Tugenden und Werte sind, die eine direkte Verbindung mit dem Charakter des Menschen haben. Dinge, die mit dem Verlauf der Zeit verloren gegangen sind: die Globalisierung und der ständige Wechsel, die die Welt erlebt, haben dazu beigetragen, dass diese Werte und Tugenden vergessen werden.

Dies hat die Kirche Gottes im Allgemein betroffen. Sie hat sich an die Änderungen angepasst und hat versucht, das Evangelium Jesus an eine Welt anzupassen, zu der es nie passen wird, denn die Heiligen Schriften sagen ja: „wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein”, und wer Gottes Freund sein will, der wird der Welt Feind sein. Deswegen glaube ich, dass Gott -in seiner großen Weisheit- 2007 sagte, wie nötig die Ehrlichkeit im Leben des Gläubigers und der Kirche war. Er lud uns dazu ein, nach der Art und Weise zu handeln, wie wir sind und denken; wahr zu sein; und uns hinter der Heuchelei nicht zu verstecken. Denn Gott sieht durch unsere Gedanken und unser Herz. Die Ehrlichkeit ist einer der wichtigen und löblichen Werte eines Menschen, da sie bedeutet, nach dem zu sein und zu handeln, was man ist. Ehrlichkeit heißt, wahr zu sein. Im Jahr 2008 lud Gott uns dazu ein, Gemeinsamkeit mit ihm und unter den Gläubigern zu zeigen, um die Feindschaft abzuschaffen, den gegenseitigen Respekt abzusichern und Dinge


OFFENBARUNG REALIDAD

zum Wohl der anderen zu tun. Die Gemeinsamkeit macht uns stark, sie wird zu einem Licht, das inmitten der Finsternis leuchtet - eine Finsternis, die von der Egozentrik und dem Neid der Welt erzeugt wird. Im Jahr 2009 war der Ausgangspunkt der Dienst. Es war ein Aufruf dazu bereit zu sein, Gott aus gutem Willen zu dienen. Wir müssen lernen, dass der Dienst, der Gott sich wünscht, ein ehrlicher und selbstloser Dienst ist. Wir sollen nicht dienen und dabei etwas erwarten. Das war ein Aufruf, den Gott zu uns machte, damit wir lernen, unsere eigenen Interessen zu beseitigen - etwas, das die Welt noch nicht geschafft hat. Das Motto des Jahres 2010 war der Wille. Gott bat uns, seinen Willen vor dem unserem zu stellen. Wenn etwas schwer für den Menschen ist, dann ist es, seinen eigenen Willen abzulegen. Doch das vorbildhafte Beispiel war Jesus, der kurz vor seinem Martyrium zu seinem Vater sagte: „doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“. Im Jahr 2011 wurde man zur Selbstverpflichtung aufgerufen, damit man zwischen einem mittelmäßigen und einem hervorragenden

Seit dem Jahr 1970 wird jedes Jahr ein Arbeitsmotto gewählt. Jedes Motto ist eine große Hilfe, Inspiration, Ermahnung und ein Segen für Gottes Volk. geistlichen Leben unterscheiden konnte. Wir merkten, dass Selbstverpflichtung etwas Mühsames ist. Es ist ein Weg ohne Umkehr und etwas, das die ganzen Menschen betrifft. Selbstverpflichtung fasst den Geist, das Herz und den Willen um. Wenn ein Mensch sich Gott verpflichtet, ohne sein ganzes Wesen in Gott zu verwickeln, ist es weder eine gültige noch eine dauerhafte Selbstverpflichtung. Das ist das Wichtige bei diesem Aufruf. Im Jahr 2012 war das Motto die Unterwerfung; etwas, das man in Betracht ziehen soll, nach dem man sich Gott verpflichtet hat. Dem Menschen gefällt es normalerweise nicht, sich zu unterwerfen, doch in dem christlichen Leben und in dem geistlichen Bereich ist Unterwerfung der Schlüssel, der die Tür zum Gottes Segen aufmacht. Im Jahr 2013 war Einbehaltung unser wertvollster Rat, den wir nach 50 Jahren unun-

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DIE MOTTOS DER WMB Diese sind die jährliche Mottos der Weltweiten Missionsbewegung seit 1970. • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Wirkung 70 Fortschritt 71 Macht 73 Vision 74 Expansion 75 Salbung 76 Sieg 77 Mühe 78 Hingebung 79 Geschrei 80 Erlösung 81 Ernte 82 Einheit 83 Erwachen 84 Pfingsten 85 Feuer 86 Treue 87 Heiligkeit 88 Herrlichkeit 89 Bescheidenheit 90 Gehorsamkeit 91 Unerschütterlichkeit 92 Beharrlichkeit 93 Vermittlung 94 Gebet 95 Weihe 96 Eroberung 97 Stärke 98 Integrität 99 Erfolg 2000 Sauberkeit 2001 Ertrag 2002 Mission 2003 Verzeihung 2004 Demütigung 2005 Vermehrung 2006 Ehrlichkeit 2007 Gemeinsamkeit 2008 Dienst 2009 Wille 2010 Selbstverpflichtung 2011 Unterwerfung 2012 Einbehaltung 2013 Überzeugung 2014 Loyalität 2015

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terbrochener Arbeit bekommen konnten. Wir konnten verstehen, dass Einbehaltung heißt, zu schaffen, dass der Eifer und die Liebe zu der heiligen Lehre, die Leidenschaft für das Missionswerk und die Suche nach der Heiligkeit trotz Zeit unverändert bleiben. Für den Relativismus, der die Welt immer mehr prägt, gibt es kein besseres Motto als „Überzeugung 2014“. Gott hat uns dazu gerufen, ihm und seinem Wort völlig zu vertrauen. Die Überzeugungen eines Menschen bestimmen ihn und zeigen, was für ihn wichtig ist. Wir können nicht nach einem Evangelium leben, das auf Vorlieben basiert. Wir müssen nach biblischen Überzeugungen leben, die uns an Gott fesseln. In diesem Jahr 2015 verlangte der Herr von uns Loyalität. Es ist eine Tugend, die im Selbstbewusstsein entwickelt wird und darauf hinweist, die eigene Selbstverpflichtung zu erfüllen, sogar unter widrigen Umständen. Es ist etwas das mit Ehrlichkeit, Standhaftigkeit und Unerschütterlichkeit zu tun hat. Das Evangelium Jesus verlangt von seinen Anhängern Loyalität. Deswegen ha-

ben wir verstanden, dass wir den Herrn nicht betrügen dürfen, wenn die Welt uns etwas anbietet. Aus diesem Grund glaube ich, dass der Herr uns befohlen hat, die Loyalität zu verstehen und zu üben, indem man sie zu einem Teil des christlichen Lebens bis zum letzten Tag macht. Man kann sehen, dass Gott versucht hat, unseren Charakter zu bauen, indem er uns zur Ehrlichkeit aufgerufen hat. Er hat uns gebeten, gemeinsam zu bleiben, einen ehrlichen und selbstlosen Dienst zu bieten, auf unseres „Ich“ zu verzichten und seinen Willen zu akzeptieren, unsere eigene Verpflichtung zu erfüllen und uns ihm zu unterwerfen. Er hat uns gebeten, das zu schätzen, was wir von ihm bekommen haben; es zu behalten und zwar mit Überzeugung und Beharrlichkeit, während wir ihm treu bis zum Ende unseres Lebens bleiben. Was kommt danach? Ich lade euch dazu ein, euch unserem Gebet anzuschließen und Gott zu bitten, dass er für uns ein neues Motto bereitet. Mögen wir es verstehen und ausführen, damit wir die Bildung bekommen können, die er sich für uns gedacht hat. Möge Gott euch reichlich segnen! l


MARKTEINFÜHRUNG

KEHREN WIR ZU GOTT ZURÜCK Durch den Fernsehsender „Canal UNO“ in Bogota, Kolumbien, wird die emblematische Fernsehsendung „Kehren wir zu Gott zurück“ von Rev. Gustavo Martinez Garavito, durch öffentliches Signal und permanent übertragen.

K

ehren wir zu Gott zurück“ ist immer die Plattform gewesen, wodurch Rev. Gustavo Martinez Garavito, jetziger Präsident der Weltweiten Missionsbewegung das Wort Gottes gepredigt hat. Jetzt und dank dem Sender „Canal UNO“, werden Millionen von Kolumbianern zu Zeugen der Verwandlung, die Gott in ihren Leben vollziehen kann. Mit einer weitgehenden Erfahrung in Kommunikationsmedien wurde am 14. November um 11:30 Uhr die Sendung „Kehren wir zu Gott zurück“ übertragen, über offenes Signal von der Stadt Bogota für das ganze „Kaffeland“. Danach wird sie jeden Samstag übertragen. Diese Übertragung geschieht dank der Verhandlungen und Erledigungen der Kirche der WMB in Medellin und des Fernsehsenders. Mit 35 Jahren in den Medien wurde „Kehren wir zu Gott zurück“ im Herzen vom Rev. Martinez als Teil der Kirche und des Ministeriums geboren, die ihm Gott zur Pflege gegeben hatte. Die Hauptabsicht war es, die guten Nachrichten an allen verlorenen Seelen in Kolumbien und weltweit zu bringen. Dank ihres bereichernden Inhalts wird „Kehren wir zu Gott zurück“ auch in verschiedene Medien übertragen, wie zum Beispiel Rundfunk, Fernsehen und Internet. (www.volvamosadios.org.co) um die Mitteilung der Rettung zu predigen.

Es wird auch durch Bethel Radio y Television übertragen, Rundfunk und Fernsehsender ( Lima-Peru) die seinerseits in der ganzen Erde übertragen wird, mit seinem „High Definition“-Signal und über das weltweite Netzwerk (www.betheltv.tv). So wurde sie zu einer emblematischen Sendung für das Glück der Familien.

DIE URSPRÜNGE

Als er mit 17 eine Offenbarung erlebte, ergab sich Rev. Gustavo Martinez dem Evangelium im Jahre 1972. Zwei Jahre später, berufte ihn der Herr um sein Wort im Dorf Giron (Santander del Sur) zu predigen, anschließend wurde er nach Cundinamarca versetzt. Am 13. Januar 1978 kam er in die Stadt Medellin (Antioquia) um das Werk der Weltweitenissionsbewegung zu vergrößern. Seitdem schmiedete sich „Kehren wir zu Gott zurück“ in seinem Herzen und Kopf als ein Ministerium in der Suche und Rettung von verlorenen Seelen. Unter diesem evangelistischen Ministerium wurden mehr als 200 kolumbianische Pastoren in der Lehre der heiligen Schriften ausgebildet. Diese Pastoren haben mehr als 200 Kirchen im ganzen Territorium vom „Kaffeland“ Kolumbien gegründet. Ihr Wachstum in den Kommunikationsmedien hat es zu einer Referenz der weltweiten Evangelisierung gemacht l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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CORRIE TEN

BOOM

Ein Werk vom Ehepaar Janet und Geoff Benge, das Buch handelt von dem erschütternden Leben der Christin Corrie Ten Boom, die während des zweiten Weltkriegs Juden und anderen Menschen half.

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Corrie, die 1922 zur ersten autorisierten Uhrmacherin in Holland wurde, war Zeuge von der unversöhnlichen Verfolgung, die die jüdische Bevölkerung erlitt, als die Niederländer von den Truppen Adolf Hitlers besetzt wurden. Nach den Benge retteten Ten Boom und ihre Familie etwa 800 Juden vor einem sicheren Tod seit Mai 1942. Sie bat ihnen Zuflucht in ihrem eigenen Haus. MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

as kalte Metall der Handschellen drückte Corries Handgelenke. Die Handschellen an ihrem linken Arm waren an dem Arm ihrer älteren Schwester, Betsie, angelegt und die an ihrem rechten Arm an dem Arm ihres Vaters. Diese menschliche Kette ging traurig durch die Gasse, die in die Smedestraat führte. Der morgendliche Schnee war zu kleinen grauen Pfützen geschmolzen. Das eiskalte Wasser spritzte Corrie an die Beine, als sie weiterlief. Der Offizier der Gestapo brüllte, dass sie schneller laufen sollten; doch das war ein Befehl, den man nicht ausführen konnte. Das war alles, was Corrie machen konnte, um zu vermeiden, dass sie und ihr Vater das Gleichgewicht verloren. Teil der Buchreihe “Christian Heroes: Then&Now”. Das Werk “Corrie Ten Boom: Keeper of the Angel´s Den”, das 1999 vom Ehepaar Janet und Geoff Benge verlegt wurde, handelt vom erschütternden Leben Corrie Ten Booms. Corrie war eine Gläubigerin, die während des zweiten Weltkriegs den Juden und anderen Menschen half. Sie wurde am 15. April 1892 in den Niederländern geboren und wuchs im Schoß einer christlichen Familie auf. Die Bengen beschreiben Corrie als ein deutliches Beispiel von Mut, Glauben und Gnade aufgrund ihrer Fähigkeit, mittels Gottes Liebe sich dem Schmerz zu stellen. Die etwa sechs Monate, die sie im Bett lag, machten, dass sie das Leben noch mehr schätzte. Corrie machte bei vielen Projekten mit; manche nahmen am Ende Dimensionen an, die größer als erwartet waren. Sie half Betsie bei dem Bibelunterricht, den sie erteilte, und in kurzer Zeit gab sie auch Unterricht in vielen Schulen der Stadt. Sie begriff,

dass Haarlem eine Stadt war, die keine Aktivitäten für junge Frauen anbot. Deswegen bildete sie eine “Spaziergruppe”. Bevor sie in die Kirche gingen, gingen nur Corrie und ein paar Mädchen von der Sonntagsschule Betsies in die Dünen spazieren. Das Werk auf Englisch wurde 2001 veröffentlicht. Das Buch von Janet und Geoff


LITERATUR

Benge erzählt von der großen sozialen selbstverpflichtete Arbeit, die Corrie Ten Boom ihr Leben lang machte. Schon am Anfang, im zweiten von den 15 Kapiteln, wird eine kurze doch wirksame Zusammenfassung des Lebens Corries vor der Nazi Invasion ganz realistisch dargestellt. Die Autoren betonen, dass sie immer an Gottes Sachen interessiert

und eine unerschütterliche Predigerin der Frohen Botschaft war. DIE VERFOLGUNG Corrie machte die Tür zu und kehrte ins Esszimmer zurück. Wie sich alles verändert hatte! Vor der Besetzung wäre ein Fehler wie der, der gerade begangen war, etwas

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Corrie Ten Boom, die am 28. Dezember 1944 befreit wurde, kehrte in ihr Land zurück, als der Alte Kontinent noch in Flammen stand. Sie beschloss dann, das Evangelium mittels eines Werkes zu teilen, das sie dazu brachte, mehr als 70 Länder zu bereisen. Mit Mut und großer Begeisterung, reiste sie durch die Welt und verbreitete 38 Jahre lang eine Liebes- und Erlösungsbotschaft. Corrie, eine selbstlose Gottesdienerin und traue Verteidigerin des Wortes, starb am 15. April 1983 in den USA.

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ohne jede Bedeutung gewesen. Doch jetzt konnte er schwere Folgen haben. Jeder könnte ein Spion des National Security Bureau oder einfach bereit sein, eine Judengruppe und ihre Helfer im Austausch gegen viel Essen zu verraten. Die Feststimmung im Esszimmer verschwand so schnell, wie sie aufgetaucht war. Alle saßen still, besorgt und

in Gedanken versunken. Corrie, die 1922 zur ersten autorisierten Uhrmacherin in Holland wurde, war Zeuge von der unversöhnlichen Verfolgung, die die judische Bevölkerung erlitt, als die Niederländer von den Truppen Adolf Hitlers besetzt wurden. Nach den Benge retteten Ten Boom und ihre Familie etwa 800 Juden vor einem


LITERATUR

sicheren Tod seit Mai 1942. Sie bat ihnen Zuflucht in ihrem eigenen Haus. Ebenfalls unterstützte sie die Mitglieder des holländischen Widerstands und führte die Hilfsgruppe “Beje”, die den Namen der Uhrmacherei ihres Vaters Casper trug. Corrie versteckte die vier Evangelien in ihrer Manteltasche. Sie setzte sich den Hut an und folgte der Leiterin. Bei diesem Mal bogen sie aber nicht rechts, Richtung Gang, sondern links. Ihr Herz entmutigte. Mit jedem Schritt drangen sie mehr in das Gefängnis ein. Nachdem sie 150 m gelaufen waren, hielt die Leiterin an und öffnete die Tür einer anderen Zelle. Corrie trat ein, ohne dass man sie dazu befahl. Die Zelle war genau wie die andere, ausgenommen von 2 Kleinigkeiten: erstens war sie leer und zweitens hatte sie ein Fenster, obwohl es ganz oben lag und eiserne Gitter hatte. Wegen ihrer Handlungen zur Hilfe der Juden wurden Corrie Ten Boom und ihre Familie bei der Gestapo, Geheimer Staatspolizei, denunziert und am 28. Februar 1944 verhaftet. Sie, ihr Vater Casper -der 10 Tage später sterben würde- und ihre Geschwister Willem, Nollie, Betsie und ihr Neffe Peter wurden sofort in das Gefängnis Scheveningen geschickt. Dort, nah am Meer und ein paar Kilometer von der Stadt La Haya entfernt, zeigte sie nochmal ihren Glauben an Gott und nutzte die Zeit aus, um viele deutschen Soldaten zu evangelisieren. Nachdem sie die Bibel in Ihre Tasche gesteckt hatte, die Nolloe ihr gegeben hatte, stellte sie sich neben der Tür. Ihr Herz schlug schnell. Was ging nun da los? Wenn sie die Zelle verließ, dann machte sie dies zwar alleine. Doch dieses Mal, war der Befehl an alle die Gefangenen ihrer Abteilung gerichtet. Hatten etwa die Alliierten Holland besetzt? War das etwa der Beginn ihrer Freiheit? Corrie wartete begierig auf den Moment, in dem man die Zelle aufmachen würde. Die Zeit aber verging, ohne dass etwas passierte. Es wurde Zeit zum Mittagsessen aber die Tür blieb zu. Die gewöhnliche Scheibe Brot, die sie in jener Stunde immer bekam, wurde ihr nicht gegeben. In September 1944 wurden Corrie und Betsie vom KZ Herzogenbusch ins KZ Ravensbrück geschickt, das 90 Km. von Berlin entfernt lag und besonders für die Frauenvernichtung zuständig war. An diesem Ort,

an dem über 132 Tausend Gefangenen zwischen 1939 und 1945 eingesperrt worden waren, zeigte Ten Boom nochmal ihre festen evangelischen Überzeugungen und mit der Unterstützung ihrer Schwester Betsie, die am 14. Dezember starb, wurde sie zu einem Bollwerk der Hoffnung inmitten des Entsetzens. ES GIBT KEINEN TIEFEN ABGRUND Jener Frühling schien ihr unendlich. Corrie hatte den verzweifelten Kampf ums Überleben von vielen Menschen gesehen. Dieser Kampf war fast so verzweifelt wie der von den Gefangenen, die sie und Betsie in den KZ Herzogensbuch und Ravensbrück getroffen hatten. Da erinnerte sie sich an die Worte Betsies: “Wir müssen allen Menschen erzählen: Kein Abgrund ist so tief, dass Gottes Liebe nicht hineinreicht”. Sie wusste jetzt schon, was ihr fehlte. Statt Uhren zu reparieren wollte Gott, dass sie von seiner großen Liebe zu jenen verzweifelten Menschen sprach. In wenigen Tagen fing sie also an, in den Häusern und Kirchen von ihm zu sprechen. Corrie Ten Boom, die am 28. Dezember 1944 befreit wurde, kehrte in ihr Land zurück, als der Alte Kontinent noch in Flammen stand. Sie beschloss dann, das Evangelium mittels eines Werkes zu teilen, das sie dazu brachte, mehr als 70 Länder zu bereisen. Mit Mut und großer Begeisterung, reiste sie durch die Welt und verbreitete 38 Jahre lang eine Liebes- und Erlösungsbotschaft. Corrie, eine selbstlose Gottesdienerin und traue Verteidigerin des Wortes, starb am 15. April 1983 in den USA, nachdem sie eine fruchtbare evangelische Arbeit geleistet hatte. Ihre Erfahrung hatte sie berühmt gemacht. Ihre Bücher und Filme hätten sie zu einer Millionärin gemacht, wenn sie das ganze Geld für verschiedene Zwecke nicht gespendet hätte. Corrie befolgte trau den Worten, die Betsie zu ihr vor 35 Jahren gesagt hatte. Nachdem sie Ravensbruck verließ, widmete sie ihr Leben dazu, den Menschen zu sagen, dass kein Abgrund so tief sei, dass Gottes Liebe nicht hinreichte. Jene Frau, deren Leben dazu gewidmet war, anderen von Liebe und Erlösung zu sprechen, starb ruhig auf ihrem Bett am 15. April 1983, dem Tag ihres 91.Geburtstags. Corrie Ten Boom wurde in Los Angeles begraben. Auf ihrem Grabstein steht: “Jesus ist Sieger” l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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ICH WERDE DAS WUNDER SINGEN Diese Hymne, die fast 130 Jahre Geschichte zu feiern hat, hält am Leben eine Offenbarung der Barmherzigkeit Gottes und ist eine Kreation von Francis Harold Rowley.

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nspiriert in Psalm 17:7, einer biblischen Passage, die das Thema der Gottes Barmherzigkeit aufgreift, ist die Hymne „Ich werde das Wunder singen“ ein sehr bedeutendes Lied innerhalb der evangelischen Umgebung, das die Liebe vom Gott garantiert. Im Jahr 1886 vom Autor Francis Harold Rowley geschrieben, geboren am 25. Juli 1854 in USA, hält diese Belobigung gegenwärtig eine hoffnungsvolle Mitteilung bezüglich der Barmherzigkeit von Jesuschristus und der Anmut, die den Menschen angeboten wird, die hinter sich den Weg des Bösen lassen. Sohn von John Rowley und Mary Jane Smith, einem gläubigen Paar mit sehr festen Überzeugungen, war Francis Harold ein treuer Folger der guten Nachrichten. Er wurde in ei-

ICH WERDE DIE WUNDER SINGEN

1 Ich werde dem Wundern singen Dass Jesus für mich starb, So wie damals im Kalvarienberg sein rotes Blut für mich gab. CHOR Ich werde über die schöne Geschichte singen Von Jesus meinem Retter Und mit den Heiligen in Herrlichkeit Jesus werde ich loben. 2 Christus kam mich zu retten Niederträchtig und verloren fand er mich Mit seiner treuen und sanften Hand Brachte er mich zum Pferch. 3 Meine Wunden, meine Schmerzen Jesus, mein Herr zu heilen vermag; Von der Sünde und den Ängsten Seine Macht befreite mich. 4 Im Fluss der Toten wird mich Gott hütten Seine Liebe ist so stark und treu Dass er mich nie verlassen wird. MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

nem Heim erzogen, in dem Gott der alleine Mittelpunkt von allem war. Rowley studierte in der Rochester Universität, wo er das Studium im Jahre 1875 absolvierte. Anschließend trat er ins Theologischen Seminar von Rochester ein. Da sobald er sich mit der Lehre des Christentums sicher war, legte er die Gelübde zum Minister Gottes am 22 Juni 1878, unmittelbar danach wurde er dazu berufen, die Zügel eines Tempels in Bundesland Pennsylvania zu übernehmen Bezüglich der Ursprung von „Ich werde die Wunder singen“ erzählt Francis Harold Rowley, wer die Führung einer Kirche im Bundesland Massachusetts 1884 übernahm, beichte irgendwann mal, dass das Lied an einem ganz üblichen Sonntag geboren wurde, mitten in einem großen religiösen Interesse der Gläubiger der Versammlung, in der Stadt von North Adams, die er damals führte. Diesbezüglich offenbarte Rowley einen herausragenden evangelischen Sänger Namens Peter Bilhorn, und half bei der Kreation der Musik für das Lied, das im Jahr 1887 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Peter Bilhorn, Einheimischer des Bundeslandes Illinois, war ein Gottesinstrument. Er entwickelte ein großartiges Werk für das Wachstum des Evangeliums weltweit und wurde zu einer grundlegenden Referenz im religiösen Gesang. Ein fruchtbarer Musiker, engster Freund vom Rowley und Autor von ungefähr 2000 Versammlungsliedern, unterstützte Peter Bilhorn Francis Harold durch seine Geschicklichkeit am Orgel und seine hervorragende Kapazität für die Produktion einer Melodie ausschließlich gewidmet, den Herrn zu loben. Rowley zeichnete sich im Laufe der Jahre als ein fleißiger Diener Gottes aus, der mit Tapferkeit das Wort Gottes in verschiedenen Bundesländer der USA predigte. Außerdem, ganz nach den Absichten des Herren stieg er zum illustren Verteidiger der Wohlstand der Menschen und Tieren in der USA. Er wurde zum Präsident der Tierschutzvereinigung in Massachusets für 35 Jahre gekürt. Francis Harold arbeitete auch für


MUSIK

den Guten der Kinder und der öffentlichen Gesundheit in der Stadt von Boston. Als Erzeuger von der Hymne die kurz davor ist 130 Jahre Geschichte zu schreiben, lebte er bis zum 91. Lebensjahr und während seines langes Lebens hörte er nie auf, das Wort Gottes zu teilen. Am 14. Februar 1952 in Boston starb

er und legte dabei ein emblematisches Zeugnis seines Glaubens und Liebe zu Gott durch seine Taten, die immer durch seine Gottesliebe geprägt waren. Unmittelbar nach seinem Tot und als Anerkennung seiner sozialen Beiträge, nannte die Universität von Oglethorpe ihre Hochschule für Humanwissenschaften nach ihn um l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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DER REFORMATOR DER SCHWEIZ Er wird als der dreiwichtigste Reformator in der Geschichte des Christentums gesehen: Ulrico Zuinglio verteidigte die Bibelwerte und attackierte systematisch jegliche religiöse Praxis gegen die Heiligen Schriften. Javier Fernández

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Die Begeisterung von Ulrico für die Bibel war so groß, dass er fast die ganzen Briefen von Paulus abschrieb und das Neue Testament auf dem Griechischen auswendig lernte. Trotz Zuinglio innerhalb des Katholizismus länger blieb, entwickelte sich seine Theologie noch mehr nach seinem Rücktritt. Nach der Erneuerung seines Glaubens lernte er auch Hebräisch, um das Alte Testament in seiner ursprünglichen Sprache lesen zu können. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

er Theologe, Pastor und Reformator schweizerisches Ursprungs Ulrico Zuinglio, ist am 01. Januar 1484 geboren und wird als der dreiwichtigste Reformator der Geschichte des Christentums nach Martin Luther und Johannes Calvin gesehen: Mann mit einer tiefen Glauben, dessen Namen mit zahlreichenden Varianten wie z. B. Ulrich Zwingli, Hulderich Zwingli und Huldrych Zwingli bezeichnet wird. Er predigte gegen die Degenerationen der volkstümlichen Frömmigkeit und Praxis und förderte die primitive Kirche und die Heiligen Schriften als die einzigen Offenbarungsquellen. Er kam aus einer ländlichen Familie, die über viel Geld verfügte: So wohnte Ulrico vom Evangelium beschützt und war von acht Geschwistern umgegeben: Zwei von denen starben jedoch, als sie noch klein waren. Seit seiner Kindheit bekam er eine gute Ausbildung, was ihn auch in eine der hervorragendsten Figuren des europäischen Humanismus vom Ende des 14. Jahrhunderts und Anfang des nächsten Jahrhunderts verwandelte. Er rechnete tatsächlich mit einer guten Ausbildung im Rahmen der Musik, der Grammatik, der scholastischen Philosophie, als er die besten Schulen in Basel und Bern besuchte und, 1498, als er 14 Jahre alt war, wurde er an der Universität Wien aufgenommen. Danach, im Jahre 1502 wurde Zuinglio an der Universität Basel aufgenommen, wo er seine Kenntnisse unter dem Einfluss von Thomas Wyttenbach weiter erweiterte, bis er seine Kunstmasterstudium im Jahre 1505 absolvierte. Danach beschäftigte sich Ulrico für sechs Monate mit der Analyse der christlichen Theologie, sodass er im Sommer 1506 den Grad als Gottes Minister erreichte und als Pastor in der Kirche von Garis, eine Örtlichkeit in der Nähe von seinem Heimat Wildhaus, bestellt wurde. In dieser geschichtlich be-

kannte schweizerische Stadt, die sich durch ihre traditionelle Religion kennzeichnet, diente er den Herrn für zehn Jahre. ERNEUERTES GLAUBEN Ende des Jahres 1516 niederließ sich Ulrico Zuinglio in der Stadt Einsiedeln, die aufgrund ihrer großen Schönheit kennzeichnet. Dort nahm er seine Vorliebe für die theologischen Analysen und für die Geisteswissenschaften wieder auf. Während dieser Zeit las er wieder mit Gnaden die Werke von den Vätern des evangelischen Glaubens und lernte die griechische Sprache für sich selbst, um somit die originale Version des Neuen Testaments lesen zu können. Unter dem Einfluss von Erasmus von Rotterdam fing Ulrico mit seiner eigenen Reform an, die sich auf die Gültigkeit der Bibel als das einzige Handbuch für die christliche Verhaltensweise basierte. Somit beschäftigte sich Zuinglio mit der ausführlichen Analyse der Bibel von ihren fernen und ursprünglichen Quellen, ohne seine Aktivitäten als Prediger zu verlassen, durch die er noch berühmter wurde. 1518 wurde er nach Zürich, eine sehr wichtige Stadt in der Schweiz geschickt, um seine Predigen von der Kanzel der zentralen Kirche in dieser Stadt öffentlich zu machen. Dort bemerkte man schon seine ersten Ideen für eine Reform, als er in seinen Predigen eine Chronologie der Heiligen Schriften machte, was es sich vom klassischen liturgischen Jahr der traditionellen Kirche unterschied. Die Begeisterung von Ulrico für die Bibel war so groß, dass er fast die ganzen Briefen von Paulus abschrieb und das Neue Testament auf dem Griechischen auswendig lernte. Trotz Zuinglio innerhalb des Katholizismus länger blieb, entwickelte sich seine Theologie noch mehr nach seinem Rücktritt. Nach der Erneuerung seines Glaubens lernte


EIN HELD DES GLAUBENS

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Anfang 1523 fand die „erste Diskussion von Zürich“ statt, in der der nationale Rat die Möglichkeit irgendwelcher Hexerei innerhalb der Arbeit von Zuinglio diskutierte. Der Theologe Juan Faber (bekannt als „der Hammer von den Hexern“) war in dieser Debatte anwesend. Die Gemeindevertretung aber fanden Ulrico nicht nur schuldenfrei, sondern entschieden sie sich dafür, dass die anderen Prediger sich auch nach den Schriften richten sollten. Weiter lesen––

er auch Hebräisch, um das Alte Testament in seiner ursprünglichen Sprache lesen zu können. Darüber hinaus war er gegen den Verkauf von Nachsichten und attackierte systematisch jegliche religiöse Praxis gegen die Heiligen Schriften. 1519, als eine Plage die Stadt von Zürich verwüstete, war das Leben von Zuinglio in Gefahr. Als er ganz nah vom Tod war, bemerkte er, er konnte vollständig an Gottes Mitleid glauben und so hatte er das gemacht. Als Ulrico wieder gesund war, verwandelte er sich in einen neuen Mann, der sich dafür entschieden hatte, nie mehr an die kreierten Sachen, an die Heilligen oder an die von den Menschen kreierten Sakramente zu glauben. Sofort machte er alles mögliche, um das Herz der Leute, die sich nach Idolen richtete, zu verwandeln, damit sie nur an Gott glaubten. DER ABBRUCH MIT ROM Die Probleme von Ulrico mit der katholischen Kirche verschärften sich im Jahre 1522, als Franziskus I., König von Frankreich und Alliierte des Papstes, die schweizerische Eidgenossenschaft

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darum bat, Soldaten als Söldner für seinen Krieg gegen Karl V. zu schicken. Die ganzen schweizerischen Kantonen gewährten die Anfrage, aber Zürich verweigerte sie aufgrund der Ratschläge von Zuinglio. Später, während der Fastenzeit dieses Jahres, geschah ein Ereignis, dass ihre Unterschiede noch mehr verschärften: Einige Christen hatten damals Abendessen mit Wurst statt Fisch und forderten die von den Katholiken bestimmte Praxis heraus. Zwei Wochen später behandelte Zuinglio das Thema direkt in einer Rede namens „Über die Wahl der Ernährungsmittel und die Freiheit, sie zu konsumieren“, die im April des selben Jahres veröffentlicht wurde. In dieser Rede verteidigte Ulrico die Freiheit der Christen, nicht den Geboten der Menschen zu unterziehen, wobei sie nicht gezwungen sein sollten, die Stellungnahmen der traditionellen Kirche bedingungslos zu erfüllen. Ab diesem Zeitpunkt trennte sich Zürich zwischen den Anhängern und den Verleumdern der von diesem Theologen vorgestellten Reformen und eine Reihe von Unruhen tauchten auf.


EIN HELD DES GLAUBENS

Botschaften das, was in der Bibel Wort wörtlich bestimmt war, zu verbreiten.

Im August 1522 verzichtete Ulrico definitiv auf die katholische Kirche und dafür begründete er, sie stützte sich auf die Gesetze der Menschen. Ab diesem Zeitpunkt wollten einige Radikalen, er sollte mit seinen Reformen schneller und entscheidend sein, aber er verstand, dass der Erfolg der Reform durch die Transformation der Menschenherzen dank der Macht des Evangeliums erfolgen sollte. Damals veröffentlichte auch Zuinglio einer seiner wichtigsten Werken über die Macht und Wirksamkeit des Gottes Wort. In seinem Schreiben behauptetet er, dass die Menschheit das Licht des Herrn sehnt. Schritt für Schritt führten seine Bemühungen für eine Erneuerung zu Unstimmigkeiten in den ganzen Instanzen mit den Katholiken, denn er war ausdrücklich mit der menschlichen Bestimmung über die hohe Hierarchie der Kirche nicht einverstanden und kritisierte ausdrücklich, dass das Volk die Heiligen verehrt hatten und, dass viele religiösen Orden und ein größter Teil der Bevölkerung in der Schweiz ein Leben voll mit Suchten und Faulheit führten. Er forderte den Predigern, in ihren

FRUCHTBARE ARBEIT Anfang 1523 fand die „erste Diskussion von Zürich“ statt, in der der nationale Rat die Möglichkeit irgendwelcher Hexerei innerhalb der Arbeit von Zuinglio diskutierte. Der Theologe Juan Faber (bekannt als „der Hammer von den Hexern“) war in dieser Debatte anwesend. Die Gemeindevertretung aber fanden Ulrico nicht nur schuldenfrei, sondern entschieden sie sich dafür, dass die anderen Prediger sich auch nach den Schriften richten sollten. Die Debatte endete noch mit der vollständigen Zustimmung der 77 Schlussfolgerungen des in Wildhaus geborenen Theologen, die sich in zwei einfachen Sätzen zusammengefasst waren und seine reformerischen Vorschlag darstellten: „Nur Christus“ und „nur die Bibel“. Damals erschienen auch einige seiner wichtigsten Werke wie „Der Pastor“, in dem die Fähigkeiten eines dem Evangelium treuen Prediger dargestellt werden oder auch das Buch „Kommentare einer richtigen und falschen Religion“, in dem die Prinzipien des evangelischen Glaubens aufgelistet werden. Noch dazu erschien das Buch „Die Prophezeiung“: Ein Kurs für die Interpretation der Bibel. Unter der Leitung von Zuinglio gab es viele Veränderungen in Zürich. Man errichtete ein System für die allgemeine öffentliche Bildung, ohne auf die sozialen Schichten zu achten. Gleichzeitig verkündeten sowohl Prediger als auch Laien von Ulrico das Evangelium in anderen Kantonen der Schweiz. Bald wurden einige Regionen der Eidgenossenschaft christlich, aber andere gehorchten Rom und seine Hierarchie weiter. Diese religiösen Unterschiede führten noch zu anderen tiefen Auseinandersetzungen und so kam unvermeidlich der Bürgerkrieg. Im Oktober 1531 wurde Zürich von fünf anderen Kantonen attackiert. Am 11. Oktober 1531 im Dorf von Kappel besiegte die katholische Koalition, die zwei Mal größer als die Kräfte in Zürich war, ihre Feinde. Nach einer einstündige Schlacht kamen mehr als fünfzig Züricher ums Leben und zwischen denen befand sich Ulrico Zuinglio, der vor seinem Tod Folgendes schrie: „Ihr könnt mein Leib, aber nicht meine Seele töten“. In dieser Weise ist dieser Reformator ein Teil der Geschichte des Christentums, der uns eine unberührte Botschaft über den Wert der Heiligen Schriften und über die Macht des Herrn ließ l

Schritt für Schritt führten seine Bemühungen für eine Erneuerung zu Unstimmigkeiten in den ganzen Instanzen mit den Katholiken, denn er war ausdrücklich mit der menschlichen Bestimmung über die hohe Hierarchie der Kirche nicht einvers­ tanden und kritisierte ausdrücklich, dass das Volk die Heiligen verehrt hatten und, dass viele religiö­sen Orden und ein größter Teil der Bevölkerung in der Schweiz ein Leben voll mit Suchten und Faul­heit führten

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LEBENSGESCHICHTE

EIN LEBEN, DAS DER FINSTERNIS WICH Welches Verbrechen hatte Kledis Macías begangen? Kriminalität und Zuhälterei. Betrug an seiner Frau und seinem Sohn. Das Verbotene zog ihn anscheinend an. So wuchs er auf. Ohne Mitleid mit niemandem. Niemand glaubte, dass er die Erlösung finden würde. Nur Gott wartete auf ihn. Dann wurde es Zeit, sein Leben zu retten. Marlo Pérez Fotos: Dámaris Samamé / Archivo Familiar

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K

ledis hielt sich nie für ein Vorbild. Seine weite Erfahrung in der Welt der Kriminalität und der Zuhälterei hatte ihn zu einem kalten Mann mit wenigen Gefühlen gemacht. Dies brachte ihn dazu, der Justiz zu entkommen und gnadenlos seine schwangere Frau ihrem Schicksal zu überlassen, die im Gefängnis aufgrund eines Verbrechens saß, das sie nie beging. Ein Jahr nachdem er befreit worden war, erkannte Kledis seinen Fehler und suchte seine Frau und seinen Neugeborene, um sie um Vergebung zu bitten. Gott hatte auf ihn eingewirkt. Er hatte ihn in einen guten Mann und einen vorbildlichen Vater verwandelt, über den viele noch heute staunen. DIE EINGESPERRTE EHEFRAU Die Gründe, wegen denen Kledis Elicito Macías Loor seine 16-jährige Frau Angélica Collao García im Gefängnis ließ und somit praktisch an die Behörde übergab, befinden sich im Jahr 2008. Damals hatte sie ihn in der Stadt Cuenca besucht und die beiden hatten ihre Liebe an die große Glocke gehängt. Als die Woche vorbei war und sie ihr Busticket nach ihrer Heimatstadt Quevedo kaufte, verMISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

haftete die Geheimpolizei sie wegen angeblicher Preisabsprachen mit Kledis, besser bekannt als „Patucho“. Angélica konnte nicht verstehen, was in dem Moment geschah, doch dann zeigte man ihr Kledis Vorstrafenregister. Kledis war ein gefährlicher Verbrecher, der in Raube, Überfälle, Zuhälterei, Mädchenhandel verwickelt war und der Justiz seines Landes entkam. Angélica konnte es nicht glauben. Minuten später kehrte Kledis zurück und konnte Angélica nicht finden. Seine Vermutungen wurden bestätigt, als er hörte, dass eine Frau, die seiner Ehefrau ähnelte, verhaftet worden war. Sofort floh Kledis weg und vergaß sie, die übrigens schwanger war. Als er in eine andere Stadt floh, erinnerte Kledis sich an die Vergangenheit und an den Moment, als er 7 war und sein Vater ihn und seine Mutter verließ. Plötzlich schnürte seine Kehle sich zusammen und dieses unangenehme Gefühl ließ ihn den ganzen Weg nicht atmen. VERLASSEN Kledis, der in Oktober 1989 in Quevedo geboren war, trat in diese Welt schon mit 13 Jahren ein, als


LEBENSGESCHICHTE

Kledis merkte, wie viele von seinen Freunden langsam einen guten Ruf, viele Häuser, Autos und weitere Luxussachen erlangten, weil sie zu den „Chulos“ oder Zuhältern der Prostituierten geworden waren. Kledis verließ also seine Frau und reiste nach der Stadt Cuenca, um mehr als eine Frau zu verführen, prostituieren und von diesem Geld zu leben. Seine Strategie bestand darin, sie mit dem Versprechen zu täuschen, dass sie viel Spaß, Markenklamotten und er sich von seinen Eltern trennte und nach Queve- ner. Da lernte er viele Jungen in seinem Alter ken- das allerneueste Auto do in das Haus seiner Großeltern väterlicherseits nen, für die das Wichtigste auf der Welt die Partys, in weniger als 3 Monate umzog. die Frauen und der Alkohol waren. haben würden. Er erklärt: „Ich suchte Zuflucht im Haus meiner Großeltern, nachdem mein Vater mich und meine Mutter verlassen hatte und mit einer anderen Frau weggegangen war... Das betraf mich sehr, denn es war nicht das erste Mal, das mein Vater sowas machte“. Da er bei seinen Großeltern wohnte, brich er seine Ausbildung ab und arbeitete als Busschaff-

Vier Jahre später, als Kledis 17 Jahre alt war, lernte er seine Frau Angélica kennen, die 14 Jahre alt war. Mit ihr hatte er eine heimliche Liebesbeziehung. Ihre Eltern, die christlich evangelisch waren, wussten nichts davon und konnten ihn nicht ausstehen. Aufgrund dieser Weigerung überzeugte Kledis Angélica dazu, von Zuhause wegzulaufen, da-

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mit sie ihn heiraten konnte, ohne zu ahnen, dass dieses heilige Band der Ehe Jahre später zerschnitten sein würde. „Bevor ich meine Frau im Gefängnis in Stich ließ, hatte ich unter Blinddarmentzündung gelitten. Die Abfälle hatten sich in meinen Körper gestreut. Als ich allein und mit 1% Überlebenswahrscheinlichkeit lag, beteten meine Schwiegereltern für mich und Gott heilte mich. Doch ich war ein undankbarer Mann, der sich an die mondänen Sachen und das einfache Leben wendete”, fügt er hinzu. DIE CHULOS Nachdem er sich erholt hatte und ins normale Leben zurückgekehrt war, merkte Kledis, wie viele von seinen Freunden langsam einen guten Ruf, viele Häuser, Autos und weitere Luxussachen erlangten, weil sie zu den „Chulos“ oder Zuhältern der Prostituierten geworden waren. Das war eine gewöhnliche Lebensweise der Jungen dieser Epoche.

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Kledis verließ also seine Frau und reiste nach der Stadt Cuenca, um mehr als eine Frau zu verführen, prostituieren und von diesem Geld zu leben. Seine Strategie bestand darin, sie mit dem Versprechen zu täuschen, dass sie viel Spaß, Markenklamotten und das allerneueste Auto in weniger als 3 Monate haben würden. Nachdem die Frist von dieser illegalen Vereinbarung abgelaufen war, hielt Kledis nicht sein Wort und zeigte der Frau sein wahres Gesicht. Sie und 2 andere Frauen wurden Teil von seinem Plan. Von diesem Tag an wurden sie zu Misshandlungsopfern von „Patucho“. Ein paar Jahre später lernte der 20-jährige Kledis einen Mann namens „el ahijado“ kennen, der ihn in die Welt der Kriminalität und der Gauner einführte. Er wurde Mitglieder der Gang „los empalmeños“, die in vielen Städten Ecuadors Angst und Schrecken verbreitete. Nachdem er Mitglieder dieser kriminellen Organisation wurde, arbeitete er als Fahrer für diese Verbrecher und verdiente 300 Dollars für


LEBENSGESCHICHTE

jeden Überfall. Danach spezialisierte er sich auf bewaffneten Raubüberfall und raubte Luxusautos, Geschäfte und alles, auf das er das Augenmerk richtete. Diese Gang beschäftigte sich auch damit, hochrangige Figuren zu erpressen, zu entführen und zu töten. Wegen dieser und anderer Gewalttaten wurden „los empalmeños“ und auch Kledis, alias „patucho“ in den Polizeirevieren jener Region langsam bekannt. MÄDCHENHANDEL Kledis, von seiner Gier nach Geld begeistert, fing wieder an, andere Mädchen zu rekrutieren, um sie zu prostituieren. Bei diesem Mal nutzte er Minderjährige zwischen 14 und 16 Jahren, die die Beliebtesten der männlichen Kundschaft waren. Mit ihnen reiste er durch viele Städte wie Quito, Ambato, La Libertad und Guayaquil. Kledis erzählt: „Für jede von ihnen gewann ich zwischen 900 und 1,200 Dollars pro Woche. Wenn sie mir das Geld nicht übergaben, verprügelte ich sie und sperrte sie in einem Ho-

telzimmer tagelang ein, ohne Essen“. Nach vielen Monaten mühsamer Verfolgung zerschlug die Geheimpolizei diese Mafia. Sie fand die Mädchen in einem Hotel in der Stadt Azuay, im Süden Ecuadors. Dort befreite sie viele Mädchen, die sofort verrieten, dass Kledis ihr Zuhälter war. Da man ihn mit Haftbefehl suchte, begab Kledis sich nach der Stadt Cuenca, um mit seinem Geschäft weiter zu machen, ohne zu ahnen, dass seine Frau ihn aufsuchen würde, um sich mit ihm zu versöhnen und ihre Ehe wiederherzustellen. Eine Woche später verhaftete man sie und Kledis ließ sie zum zweiten Mal im Stich. Er erklärt: „Das Geld, die Frauen, die Drogen und das Reichtum machten mich nie glücklich. Ich fühlte mich innerlich leer und voller Angst“. Obwohl die Geheimpolizei die Freudenhäuser, die Kledis errichtet hatte, viele Male inspizierte, flieh er immer weg, ohne eine Spur zu verlassen. Nach ein paar Monaten, in Oktober 2010, gebar seine Frau ihren Erstgeborenen namens Elian im Gefängnis. Wochen später wurde sie befreit und ging nach Quevedo, um mit ihren Eltern zu wohnen. Als er es erfuhr, verließ Kledis eins von seinen Freudenhäusern, das in der Stadt Salinas lag, und suchte seine Frau und seinen Sohn. „Ich hasste meine Frau ohne rationalen Grund. Vielleicht war es, weil ich weder meine Fehler erkannt, noch mich demütigt, noch ihr um Vergebung wegen allem gebeten hatte, das sie als schwangere Frau im Gefängnis durchgemacht hatte“, erzählt er.

21 Tage nach seiner Bekehrung bekam Kledis einen Anruf von seiner Frau, die in Guayas wohnte. Von diesem Moment an begann ihre verlorene Liebe wieder zu blühen -vor allem als sie sich in Guayaquil wiederfanden und sich im Haus des Herrn versöhnten. Heutzutage sind Kledis, seine Frau und seine zwei Kinder vereint, von Gottes Hand gerettet.

VERSÖHNT Ein Monat später entfernte Kledis sich von seinen illegalen Aktivitäten und arbeitete mit seiner Mutter in einem Familiengeschäft. In dieser Zeit lernte er einen Christen von der Weltweiten Missionsbewegung kennen, der ihn ins Haus Gottes brachte und ihm Jesus als der Einzige vorstellte, der sein Leben ändern und alle seine Probleme lösen könnte. Später widmete er sich dem Evangelium. 21 Tage nach seiner Bekehrung bekam Kledis einen Anruf von seiner Frau, die in Guayas wohnte. Von diesem Moment an begann ihre verlorene Liebe wieder zu blühen -vor allem als sie sich in Guayaquil wiederfanden und sich im Haus des Herrn versöhnten. Heutzutage sind Kledis, seine Frau und seine zwei Kinder vereint. „Mein Lebensweg in dem Herrn wird zum besten Moment meines Lebens… das Wort Gottes führt mich recht“, sagt er überzeugt l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen (Lucas 2: 10-14). Pfarrer . Luis M. Ortiz

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iese war die sanfteste, herrlichste und entscheidendste Hymne, die die Welt je gehört hatte. Die Engel stimmten Melodien anlässlich der herrlichen Geburt Jesus an. Die ganze Schöpfung lobt und verherrlicht Gott. Der Psalm 148 erklärt, dass Gott im Himmel, in der Höhe gelobt wird: Lobet ihn, alle seine Engel, Sonne und Mond, alle leuchtenden Sterne! Lobet ihn, ihr Himmel allenthalben und die Wasser, die oben am Himmel sind! Lobet den HERRN auf Erden, ihr Walfische und alle Tiefen; Feuer, Hagel, Schnee und Dampf, Strumwinde; Berge und alle Hügel, fruchtbare Bäume und alle Zedern; Tiere und alles Vieh, Gewürm und Vögel; ihr Könige auf Erden und alle Völker. Nichts bereitete Gott mehr Freude und nichts löste beim Volk mehr Jubel als die Geburt Jesus in der Krippe in Bethlehem. „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk“ (Psalm 19:1). Aber obwohl die ganze Schöpfung zu einem riesen Lobgesang MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


ANDACHT

verschmelzen würde, könnte sie nie den Gesang der Inkarnation des Sohnes Gottes nicht gleichen. Nie vorher hatten die himmlischen Heerscharen gesungen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Lukas 2:14). Man findet mehr Freude und Melodie bei der Geburt Jesus als bei der Geburt des ganzen Universums. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1:14). Der Heilige Geist entlockte dem Apostel Paulus einen prächtigen und sublimen Ausruf: „Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit” (1 Timotheus 3:16). Groß ist das gottselige Geheimnis. Gott ist offenbart im Fleisch. Das unermessliche Universum ist voll mit Geheimnissen - von dem winzigen Keim in der Luft, die wir atmen, bis das Wasser, das wir trinken, und die riesigen Sonnen und Sternen, die in dem Weltall in unbegreiflicher Ferne strahlen. Die Vorfahren glaubten an 4 Elemente: Erde, Luft, Feuer und Wasser. Doch in unserer Zeit hat die Wissenschaft 103 Elemente entdeckt. Lange glaubte man, dass das Atom die kleinste Partikel der Materie war und nicht getrennt werden konnte, doch heutzutage hat man das Atom in seine Bestandteile aufgelöst: Elektronen, Protonen, Neutronen, usw. Ein Geheimnis versteckt sich in jedem Wassertropfen. Wodurch verbinden sich zwei Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom, um ein Wassermolekül zu bilden? Warum hat eine Heuschrecke 270 Zähne? Woher bekommt der Regenwurm die Kraft, sich einen anderen Kopf wachsen zu lassen, nachdem man ihn zerteilt hat? Warum steht das Pferd mit den vorderen Beinen auf, während die Kuh es mit den hinteren Beinen tut? Wir könnten weitere Fragen stellen und die einzige Antwort, die wir finden würden, ist, dass die Sachen halt so sind - nach den Gesetzen und dem Willen des Schöpfers. Der Schöpfer selbst stellt Hiob ein paar Fragen (Hiob 38: 19-31): Welches ist der Weg, da das Licht wohnt, und welches ist der Finsternis Stätte…? Du weißt es ja; denn zu der Zeit wurdest du geboren, und deiner Tage

sind viel. Bist du gewesen, da der Schnee her kommt, oder hast du gesehen, wo der Hagel her kommt…? Durch welchen Weg teilt sich das Licht und fährt der Ostwind hin über die Erde? (…) Kannst du die Bande der sieben Sterne zusammenbinden oder das Band des Orion auflösen?” Wir sind von Geheimnissen umgegeben. Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis. Gott ist offenbart im Fleisch. Seine unbefleckte Empfängnis und Geburt, sein Leben, sein Werk, seine Lehre, seine Opferung, sein Tod, seine Buße, seine Auferstehung, seine Erscheinungen, seine Himmelfahrt, seine zweite Rückkehr; alles ist von diesem gottseligen Geheimnis überfüllt. Jedes Zeitalter hatte große Figuren oder Protagonisten doch Jesus ist einzig in jedem Zeitalter. Gott für uns, Immanuel, das Wort, Gottes Sohn ist gleichzeitig Jesus, der Menschensohn, Erlöser, Knecht, Gott und Mensch, göttlich und menschlich. Seine Göttlichkeit war real und echt, seine Menschlichkeit war real

Jedes Zeitalter hatte große Figuren oder Protagonisten doch Jesus ist einzig in jedem Zeitalter. Gott für uns, Immanuel, das Wort, Gottes Sohn ist gleichzeitig Jesus, der Menschensohn, Erlöser, Knecht, Gott und Mensch, göttlich und menschlich. Seine Göttlichkeit war real und echt, seine Menschlichkeit war real und echt. Wie kann sowas möglich sein? Wie kann das sein? Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis. Gott ist offenbart im Fleisch. und echt. Wie kann sowas möglich sein? Wie kann das sein? Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis. Gott ist offenbart im Fleisch. Die angesehensten Wissenschaftler können die Geheimnisse der materiellen Welt weder begreifen noch erklären. Die erfahrensten Theologen können diese großen gottseligen Geheimnisse auch nicht begreifen oder erklären. Dem großen Apostel Paulus wurde vieles über diese Geheimnisse offenbart und er musste ausrufen: „O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind sein Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn wer hat des HERRN Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?“ (Römer 11: 33-34). Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis. Zu Recht sangen die Engel an jenem Morgen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen” l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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GOTT MIT UNS „Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen”, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus“ (Matthäus 1:19-25). Pfarrer . Ramón Aponte

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ls der Engel Joseph im Traum erschien, gab er ihm gewisse Anleitungen für die Geburt des Kinds. Eine von diesen war die Erfüllung von dem, was Gott selbst vor etwa 700 Jahren schon festgelegt hatte, als er durch den Propheten Jesaja sprach (Jesaja 7:14). Damals hatte er schon verkündigt, dass eine Jungfrau einen Sohn gebären würde, der IMMANUEL heißen würde. Auf dem Neuen Testament, das auf Griechisch und nicht auf Hebräisch war, wird dann erklärt: „das ist verdolmetscht: Gott mit uns“ (Matthäus 1:23). Es weckt Aufmerksamkeit, dass der Engel Joseph einen Namen gab, der anders als der Name war, den er Maria gab: „des Namen sollst du JESUS heißen“ (Lukas 1:31). Joseph als Vater „hieß seinen Namen Jesus“ (Matthäus 1:25). Wahrlich war Jesus ein Name, der passend war, denn der Engel hatte schon erklärt: „Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden“ (Matthäus 1:21). Jesus bedeutet „Erlöser“. Zu sagen, dass jenes Kind „JESUS“ sein würde, heißt, dass Gott in die Welt mit der Macht gekommen ist, den Teufel und den Tod zu besiegen, und dabei die Folgen von unseren Sünden zu leiden. Damit es sich verwirklichte, brauchten wir aber, Gott bei uns zu haben. Deswegen ist „Immanuel“ die breiteste Beschreibung für das, was die Inkarnation bedeutete. Christus, unser Erlöser, ist die Gegenwart Gottes auf dieser Welt, die an unserer Seite steht (Johannes 14: 8-10). WIR ALLE KÖNNEN SEINE NÄHE SPÜREN Für die Heiden, von denen welche wie z.B. Platon oder Aristoteles die Möglichkeit von einem einzigen Gott angedeutet haben, war MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

dieser Gott ein von der Welt abwesender ferner Gott. Sogar bei den Juden beruhte die abergläubische Angst, Gott zu sehen, auf die Tatsache, dass „...Gott im Himmel ist, und du auf Erden“ (Prediger 5:2). Die erste Ankündigung über seine Ankunft war volkstümlich, sie wurde einer Gruppe von armen Menschen gegeben. Es war also keine Ankündigung, die im Vertrauen gemacht wurde, damit der König von dieser großen Tatsache Bescheid wusste. Die Pastoren fühlten sich auch nicht Herren dieser Ankündigung, denn “… alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten... Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war“ (Lukas 2: 18-20). Ebenfalls ist das Kind nicht alleine. Die Erzählungen erklären, dass sie das Kind fanden, doch es war nicht alleine, sondern mit Joseph und seiner Mutter Maria (Matthäus 2:11, Lukas 2:16). KEINE SCHICHTUNTERSCHIEDE Die Erzählung über die Pastoren und die Tatsache, dass er sich zuerst ihnen offenbarte, kann zu dem falschen Schluss führen, dass Christus vor allem für die Armen kam. Doch es ist nicht so. Er kam für die Armen und die Reichen. Er zeigte es ganz klar, als die drei Könige seinen Stern im Osten zur gleichen Zeit sahen, als das Licht über die Pastoren in Betlehem leuchtete. Christus würde es sein Leben lang beweisen, denn er ließ keinen Nikodemus, keinen Jaïrus, keinen Zenturio, keinen Pharisäer Simon, usw. in Stich. Natürlich folgten die Armen ihm und waren die Mehrheit. Unter anderen Gründen dafür befinden sich ihre leichte Beweglichkeit, ihre große Anzahl und ihre eigene Lage, die


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Die Erzählung über die Pastoren und die Tatsache, dass er sich zuerst ihnen offenbarte, kann zu dem falschen Schluss führen, dass Christus vor allem für die Armen kam. Doch es ist nicht so. Er kam für die Armen und die Reichen. Er zeigte es ganz klar, als die drei Könige seinen Stern im Osten zur gleichen Zeit sahen, als das Licht über die Pastoren in Betlehem leuchtete.

sie dazu führte, Hilfe zu suchen. Jesus verborg nicht, dass es schwieriger für die Reichen sein würde, in das Himmelreich zu kommen, doch er erklärte danach, dass seine Bemerkung sich eher auf diejenigen bezog, die sich auf Reichtümer verließen (Matthäus 10: 23-25). Dies zeigt uns, dass der Herr mit uns ist, egal ob wir weise oder ungebildet sind. Die soziale oder kulturelle Schicht spielt keine Rolle. KEINE VÖLKERUNTERSCHEIDUNG Es ist wahr, dass er innerhalb eines bestimmten Volks geboren wurde. Aber er konnte ja nicht bei jedem Volk geboren werden. Warum denn das jüdische Volk? Das ist eins der Rätsel, das unserem Verstand entgeht. Das war aber, was Gott bestimmte. Wenn Gott mit den Juden sein konnte, warum sollte er auch nicht mit uns sein? Als er jene Rasse au-

serwählte, half er uns dabei, ihn als universal zu begreifen. Auch wenn die Juden es nie verstehen wollten, wurde er für jedes Volk geboren. Die Engel kamen und sangen „und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Lukas 2:14), ohne irgendeine Art von geographischen oder sozialen Grenzen zu setzen. ER IST BEI UNS HEUTE, SOWIE ER ES VORHER WAR Für Gott gibt es keine Generationen. Sowie Joseph und Maria das „Gott mit uns“ spüren konnten, können wir es heute auch spüren: „Gott [ist] mit uns“. Dies schließt mich ein, versichert mir seine Gegenwart und gibt mir die Sicherheit, dass ich Teil eines Volks bin, das existiert, weil er zur Welt kam. Und sei diesem Moment und für die Ewigkeit ist er „mit uns“. Amen l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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GESINNT, WIE JESUS CHRISTUS AUCH WAR “Haya, pues, en vosotros este sentir que hubo en Cristo Jesús” Filipenses 2:5. Pfarrer . Manuel Zúñiga

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nter den vielen Seiten, die die Gesinnung unseres lieben Erlösers hatte, werden wir uns auf seine Bescheidenheit, Sanftmütigkeit, Kommunion und letztlich auch auf seine Vision konzentrieren. Denn es ist nötig, dass er in uns lebt. I. BESCHEIDENHEIT UND SANFTMÜTIGKEIT Einer der ersten Grundsätze, der der Herr Jesus Christus zu den Seinen gab, war der Folgende: „[...] lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig“ (Matthäus 11:29). Viele Male erlaubt Gott, dass wir manches durchmachen. Diese Erlebnisse sind dann nützlich, damit wir uns der Existenz oder dem Mangel an Sanftmütigkeit und Bescheidenheit in uns bewusst machen. Jesus kam zur Erde, um zu dienen. Das implizierte, dass er sich völlig erniedrigte. Der Apostel Paulus beschreibt jenen Vorgang: „[...] welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er’s nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ (Philipper 2: 6-8) „Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch […]“ (1 Timotheus 3:16). „Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ (Johannes 1: 9-11). Er verließ nicht nur seinen Stuhl der Herrlichkeit, um zum Menschen zu werden, sondern wählte auch ein armes und bescheidenes Mädchen aus, um ihn zu dieser Welt zu bringen. Er wurde in einem MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Stall geboren, wuchs in einer Zimmermann Familie auf und übte dieses Handwerk aus, bis er dreiunddreißig wurde. Ebenfalls hatte Jesus nie etwas Eigenes. Sein Leben lang lieh er sich von den anderen aus: Marias Gebärmutter; den Stall, wo er geboren wurde; die Eselin, die er für seinen Einzug in Jerusalem nutzte; den Söller, wo er das letzte Abendmahl mit seinen Aposteln feierte und sogar das Grab von Josef von Arimathäa, wo er nach seinem Tod am Kreuz begraben wurde. Gottes Sohn kam nicht zur Erde, um von den Menschen bedient zu werden, sondern eher um sie zu dienen. Er, der rein, heilig und makellos war, mischte sich mit den Sündigern und erlaubte, dass jene unwürdigen Männer ihn berührten und umarmten. Und mehr noch: als Knecht erlitt er einen schändlichen Tod, mit dem die Römer die schlimmsten Verbrecher bestraften, nämlich die Kreuzigung. Aus diesen Gründen konnte das Volk Israel nicht begreifen, dass der Messias, nach dem es sich jahrhundertelang gesehnt hatte, so ein bescheidener Mensch wie unser Herr Jesus Christus war. Auch wenn sein Werk auf der Erde an die Spitze kam, blieb Christus immer bescheiden. Die Mengen folgten ihm und in ein paar Angelegenheiten wollte man ihn sogar zum König krönen. Gewiss musste es sehr schmeichelhaft gewesen sein, Tausende von Menschen zu seinen Füßen sitzend zu sehen, die stundenlang seine Lehren hörten. Trotzdem erlaubte er nie, dass die irdischen Erfolge ihn ins Wanken brachten. Er rühmte sich nicht seiner Tugenden. Wenn man ihn „Guter Meister“ nannte, antwortete er, dass niemand gut sei, denn der einige Gott, der Vater. II. KOMMUNION Was die Kommunion anbelangt, müssen die Menschen Gottes gesinnt sein, wie Christus


ANDACHT

auch war. Es ist nötig, dass wir uns gegenseitig lieben aber die Liebe kann in uns nicht sprühen, wenn wir erst nicht Jenen lieben, der uns erlöste. „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren [...] Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht.“ (Johannes 14: 21, 23-24). Niemand kann sich Gott unterwerfen, wenn er Gott nicht liebt, denn die Gehorsamkeit existiert nicht ohne Liebe. Der Mensch, der den Herrn nicht liebt, neigt zu der Rebellion, der Aufsässigkeit, dem Protest, der Klage, der Streit, der Querele. Auf Johannes 3:16 steht: „Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Meine lieben Brüder, die Liebe von

Gott zu dem Menschen war so groß und bedingungslos, dass er nicht daran zweifelte, ihm seinen einzigen Sohn zu geben. “[...] und and Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz” (Philipper 2:8). Darum müssen wir nie vergessen, dass die Liebe und die Gehorsamkeit untrennbar sind und sie müssen in dem Christen leben. III. VISION Was hat denn Christus dazu motiviert, sich am Kreuz des Leidens zu opfern? Etwa der Ruhm? Natürlich nicht. Unser lieber Erlöser hatte eine klare Vision von seiner Funktion. Dieselbe Vision muss in Christus Kirche bleiben: die Liebe zu den Seelen und der Wunsch, den Befehl zu gehorchen, den unser Erlöser uns anvertraute: “darum gehet hin und lehret alle Völker” (Matthäus 28:19) l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


INTERVIEW

„WIR BETEN UM ZU WACHSEN“ Rev. Alfonso Martinez Garavito, Nationaler Aufseher von Uruguay, analysierte die Gegenwart des Werkes in einem der Länder, in dem der Herr seine großartige Macht zeigt und in dem das Wort Gottes fängt an sich zu verbreiten.

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m Jahr 1987 trat Rev. Alfonso Martinez in die weltweiten Missionsbewegung ein, in der Stadt Bogota, Kolumbien. Für 16 Jahre baute er eine Versammlung von mehr als 200 Brüdern. Im Jahre 2003 zog er nach Buenos Aires, wo dazu beitrug das Werk zu konsolidieren. Am 9. Februar 2004 führ er nach Uruguay wo er zurzeit der nationale Aufseher ist. Wie war es am Anfang? Wir fingen an, mit meiner Frau und Kindern Treffen im eigenen Haus zu veranstalten. Anschließend sahen wir die Möglichkeit, andere Häuser und Vierteln zu besuchen. So verging ein Jahr. Die Uruguayer sind sehr verschlossen für das Evangelium. Wir müssten sehr viel betten und sehr von Gotteshilfe abhängig sein um zu wachsen. Trotz allem konnten wir ein eigenes Gebäude eröffnen mit Kapazität für 200 Menschen, wo die zentrale Kirche zurzeit funktioniert. Wie sieht es mit dem Gotteswerk momentan aus? Momentan versammeln sich 50 Menschen. Mit sehr viel Einsatz und Opfer haben wir in diesen Tagen ein Grundstück mit 650 m2 gekauft, wir beabsichtigen ein Tempel zu bauen und dadurch die zentrale Kirche noch fester zu etablieren. In welchen Städten haben sie zurzeit Präsenz? In den Städten von Pando, Toledo, Canelones, Artigas (an der Grenze mit Brasilien und Argentinien), Cerro Largo, Paysandú, San José, Durazno, Colonia unter anderen. Außer der zentralen Kirche in der Hauptsatdt haben wir noch 2 Kirchen geöffnet. Von den 19 Departments, die Uruguay bilden, sind wir in 8 vertreten. Wir haben verschiedene anerkannte Pastoren in manchen dieser Kirchen. Wie viele Kirchen erscheinen insgesamt? Wir haben um die 11 Kirchen, von den monatlich 200 getaufte Mitglieder gemeldet werden ausser der Anwärter und Besucher Was kommt noch für das Werk in Uru-

guay? In diesem Jahr wird das biblische Institut “ELIM” etabliert, in dem nationale Werker vorbereitet werden. Der Pastor und Direktor vom Institut ist Rev. Ruben Concepción, er wird uns das Material zur Verfügung stellen, damit wir zusammen mit einer Gruppe von kolumbianisch Missionaren, die im kolumbianischen Institut ausgebildet wurden, den Unterricht geben. Das fängt ab 2016 und es wurde so strukturiert damit es als Fernunterricht funktioniert, d.h. „Online“. Es wird nur am Tag der Prüfung persönliche Anwesenheit verlangt. Wir dachten daran, das Land in 2 Regionen zu teilen, Süden und Norden, damit wir 2 Presbyter etablieren können, jeder mit seiner entsprechenden Kirche. Wir haben schon Versammlungen in der Region Norden durchgeführt, diese Region wird von 3 Departments mit 7 bis 8 Kirchen gebildet. In der Region Süden gibt es 3 bis 4 Departments mit 7 bis 8 Kirchen. Momentan haben wir um die 7 Pastoren, die jede Kirche bedienen und in dem anderen Fall 2 Versammlungen. Haben sie Zugang auf Kommunikationsmedien? Wir haben verschiedene Sendungen im Rundfunk und auch ein Internetsender “Impacto Pentecostes Radio” (Impakt Pfingsten Rundfunk), der seit 2013 funktioniert. Von da aus werden LifeÜbertragungen der Gottesdienste aus der zentralen Kirche angeboten werden, sonntags morgens und am Freitag Bibelstudium. Wir arbeiten auch an kleine Aktivitäten für ein Kinderprojekt, um sie in den biblischen Sonntagsschulen einzuschließen. Jede Kirche bildet seine Kindergruppe mit Lehrern, die für den Unterricht zuständig sind. Das Projekt heißt „Cajita de la Esperanza“ (kleine Hoffnungskiste), hier bekommen die eingeladenen Kinder ein Geschenk. Diese Kiste beinhaltet meistens Schulmaterial. Diese Aktivität findet Anfang des Jahres statt l

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

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VERANSTALTUNG

DIE ECHTE FREIHEIT Die WMB Perus veranstaltete ihre 25. Nationale Versammlung, an der der internationale Leitungsausschuss der WMB und etwa 80 Tausend Menschen pro Tag teilnahmen.

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it der Teilnahme des Internationalen Leitungsausschusses des Werks veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung Perus ihre 25. Nationale Versammlung vom 24. bis zum 29. November 2015 im Stadion der Hauptnationaluniversität San Marcos, in der Stadt Lima. Das Stadion war sechs Tage lang das Haus des Herrn und ebenfalls die Tür zum Himmel. Die von Glauben überfüllte Veranstaltung versammelte etwa 80 Tausend Menschen jeden Tag und wurde weltweit durch Bethel Television übertragen. Pfarrer José Soto, Stellvertretender Leiter der WMB, war für die Eröffnungspredigt zuständig. Er hielt den Vortrag „Die Demütigung und Verherrlichung Christus“. Bei seiner Predigt, die auf Philipper 2:5-11 basierte, sagte Pfarrer Soto dass, „niemand sich mehr als Christus demütigen könnte, denn seine Demütigung war tief. Wahrlich könnten wir die Demütigung Jesus nie völlig verstehen, denn wir könnten nicht begreifen, was es ist, Gott zu sein und zu einer Kreatur zu werden“. Am Morgen des zweiten Tages erteilte Pfarrer Enoc Ramos, Nationaler Aufseher der Weltweiten MissionsMISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

bewegung Australiens, eine Botschaft mit dem Namen „Ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das Angesicht der Erde“. Bei seiner Rede, die auf Numeri 22:1-20 basierte, behauptete Pastor Ramos: „Gott bildete das Volk Israel mitten in der Wüste. Er bildete es nicht mitten in einem Platz, wo Gemütlichkeit und Fülle herrschte oder der Reichtümer besaß“.

Ein paar Stunden später, in der Nacht, wandte Pfarrer Rubén Concepción, Sekretär der WMB, sich an die Gemeinde und hielt einen Vortrag, der auf Haggai 2: 4-9 basierte. Bei seiner Rede „Bemüh dich, fass Mut und arbeite!“ wies er darauf hin, dass „Gott uns für diese Zeiten bei diesem heiligen Werk hält. Mitten in der Krise, die Weiter lesen––


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wir erleben, hat Gott ein Volk, das anders ist. Es ist ein freies Volk, das seinen Namen lobt und preist“. Danach, am dritten Tag des geistlichen Festes, war Pfarrer Sukumar Jeyasingh, Sekretär des Nationalen Ausschusses der WMB von Indien, für die Verkündigung der Botschaft des Herrn verantwortlich. Pfarrer Jeyasingh kam von Lima nach Asien, um dies zu erfüllen, und erteilte eine Botschaft mit dem Namen “Vier geistliche Erfahrungen in den Gewässern der Heiligkeit“. Dabei meinte er, dass „das christliche Leben ein produktives Leben sein soll“.

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Später am Abend erteilte Pfarrer Rómulo Vergara, Leiter der WMB, eine Predigt mit dem Titel „die Pläne Gottes für Joseph“. Pfarrer Vergara basierte seine Predigt auf Genesis 37:1-11 und wies Folgendes hin: „Joseph wurde von Gott berufen und auserwählt. Gott wusste, was auf die Nationen jener Zeiten wartete. Gott wählte diesen Jungen aus, um ihn vorzubereiten und ihn mitzunehmen, wo er hinwollte. Es würden schwierige Zeiten kommen. Joseph wurde von Gott benutzt, um dieses Bedürfnis abzudecken“. Am vierten Tag der Veranstaltung war die Missionarin Carmen Valencia Weiter lesen––

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de Martínez, Frau von Pfarrer Gustavo Martínez, für die Übertragung des Wort Gottes zuständig. Die Predigerin evangelisierte Gottes Volk mittels einer Rede, die sie „Bekräftige dein MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Herz, der Herr kommt bald“ nannte, und unterstrich: „Es gibt nur eine feste Zuflucht und diese ist Jesus Christus. Bekräftigen Sie Ihr gelähmtes Knie. Der Herr kommt gleich“. Später, vor dem Ende des vierten

Tages, hielt Pfarrer Humberto Henao, Leiter der WMB, den Vortrag „Das größte Versprechen Jesus“. Vor einem überfüllten Schauplatz gab Pfarrer Henao eine auf Johannes 14:1-3 basierte Rede und behauptete: „Jesus befreit.


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GLAUBENSEREIGNISSE

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M RAHMEN DER 25. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung Perus wurden drei für das Werk Gottes in Peru wichtige Veranstaltungen durchgeführt. Erstens feierte man die 3. Nationale Brüderlichkeit der Arbeiterinnen Perus am 25. November. Die Veranstaltung fand im Haupttempel von Lima unter dem Motto „Gottesfrau, deine Krone wirst du erhalten“ statt. Sie versammelte tausende Arbeiterinnen von den verschiedenen peruanischen Presbyterien. Eine andere Aktivität, die auf dem Programm als Teil der Nationalen Versammlung stand, war die Werker- und Pastorenversammlung der WMB Perus. Sie fand am 27. November in der Hauptkirche der peruanischen Hauptstadt statt. Daran nahmen die Mitglieder der Internationalen Leitungsausschusses des Werks Gottes teil. Ebenfalls fand die Anerkennung von Werkern und Pastoren am 29. November im Stadion San Marcos statt. Dabei wurden 345 zu Laienpredigern, 112 zu Magisterpredigern und 54 zu Ordinierten Ministern ordiniert l

Jesus verwandelt. Wir haben genügend biblische Beweise, um zu sagen, dass das größte Versprechen Gottes -das von seiner Rückkehr- sich erfüllen wird“. Am vorletzten Tag der 25. Nationalen Veranstaltung der WMB Perus ergriff der Nationale Aufseher des Werks in Indien, Pfarrer Sam Jacobs, das Wort. Er sprach über das Thema „Fang deinen Tag an, indem du dein Missionsherz belebst”. Mit großer Leidenschaft erklärte Pfarrer Jacobs, dass „die Bibel besagt, dass wir von Jesus lernen sollen. Wir müssen bereit sein, für sein Werk zu arbeiten. Sie können die Salbung des Heiligen Geists erhalten“. Pfarrer Gustavo Martínez, Internationaler Leiter des Werks Gottes, schließ die Veranstaltung mit einer emotionalen Predigt ab, die „Jesus, unser großer Befreier“ lautete. Der Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, dessen Vortrag auf Markus 5:1-7, betonte: „Niemals hat es auf der Erde jemand wie Jesus gegeben. Er ist dem Menschen tief ins Herz gekommen und hat ihn von jeder Sklaverei befreit. Die Religion verändert Sie nicht, nur das Evangelium stellt wieder her”. Bei der Schließung der Versammlung war Pfarrer Álvaro Garavito, Internationaler Leiter der WMB dafür zuständig, das Wort Gottes zu erteilen. Die Botschaft von Pfarrer Garavito war „Der echte Christ geht dem Ewigen hinterher“ und fokussierte sich auf die Bibelpassage von Hebräer 10:39. Pfarrer Garavito sagte: „Wir sind die Bürger des Himmels. Der, der dem Willen Gottes befolgt, wird für immer bleiben. Der, der durchhält, wird heilig sein“. Die 25. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung Perus, die unter dem Motto „die echte Freiheit“ durchgeführt wurde, nutzte dafür, dass die Anhänger des Herrn sich eine Zeit für eine geistliche Aufopferung nahmen, in der Gott sich durch eine Unzahl an Bekehrungen, Heilungen und Wundern zeigte. Diesbezüglich meinte Pfarrer Rodolfo González Cruz, Internationaler Schatzmeister der WMB: „es war eine große Glaubensfeier“ l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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DIE ZEIT DES WACHSTUMS IST GEKOMMEN Die Weltweite Missionsbewegung von El Salvador hielt seine 7. Nationale Konvention mit der Teilnahme von fünfhundert internationalen Brüdern und Offizieren.

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it der Teilnahme von vier der Internationalen Offizieren des Werkes Gottes und von etwa fünfhundert Brüdern und Schwestern feierte vom 5. bis 8. November die Weltweite Missionsbewegung von El Salvador seine 7. Nationale Konvention im Tempel Jardines de Quelepa in der salvadorianischen Provinz von San Miguel. Am Eröffnungstag übermittelte das Wort Rev. Ruben Concepcion, Internationaler Sekretär der WMB, in einer Predigt mit dem Titel “Die Zeit des Wachstums ist gekommen”. In seinem Vortrag behauptete Pastor Concepcion, “Wir befinden uns in der Zeit der FrüMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

chte. Trockne Deine Tränen, ziehe Deine Trauerkleidungs um, wasche Dein Gesicht, denn was gestorben ist ist gestorben, die Vergangenheit ist vorbei, was passiert ist befindet sich schon hinter uns. Nun müssen wir vorankommen.” Dann, am zweiten Tag der Aktivitäten, im Laufe des Vormittags, erteilte Rev. Margaro Figueroa, Internationaler Leiter des Werkes Gottes, die Gute Botschaft Gottes. In seiner Rede “Verzicht und Hingabe” behauptete der Diener, “auf dem Weg der Heilung muss man Schritte gehen, Richtlinien folgen, Befehle gehorchen. Wir unterliegen jemandem, vor allem Jesus

Christus, unserem Herrn.” Stunden später, abends, sprach Rev. Humberto Henao, Internationaler Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, zu der Gemeinde durch die Botschaft “Rechtzeitig aufwecken“. In seiner Evangelisierungsrede behauptete Rev. Henao, dass “die Kirche nicht nur ein Ort des Gebets sei; sie hat auch eiine soziale Funktion. Eine Stadt oder ein Land oder Region mit vielen Tempeln ist weniger anfällig für Verbrechen, Laster, Verworfenheit”. Am dritten Tag war Rev. Alvaro Garavito, Internationaler Leiter der WMB, der Hauptredner der gesun-


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den Lehre. Der Diener des Herrn, der eine Rede dem Titel “Erneuerung der Vision”hielt, sagte vor den Gläubigen des Werkes, “Liebe Brüder, die Vision ist nicht des Fleisches, die Vision ist nicht physisch. Die Vision ist vom Geist, sie ist geistig. Die Vision kommt nicht von außen, sondern von innen nach außen”. Am Ende der 7. Nationale Konvention der Weltweiten Missionsbewegung von El Salvador, predigte Pastor Concepción das Wort des Herrn erneut. In seiner Rede, “Missionsarbeit, wie Jesus es machte” sagte der er, “Jesus ist die Quelle” l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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DIE SUCHENACH DEM WOHLBEFINDEN DES WERKES Die WMB von Spanien hielt die Sitzung ihres pastoralen Körpers, wo Themen behandelt wurden, die in Verbindung mit dem 2. Europäischen Kongress stehen. Der Kongress wird im August 2016 stattfinden.

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m die Details des zweiten Europäischen Kongresses des Werkes Gottes anzusprechen, versammelte die Weltweite Missionsbewegung in Spanien ihre Pastoren in der Stadt von Salamanca vom 29. bis 31. Oktober letzten Jahres. Die Veranstaltung, die im Auditorium des Haupttempels von der WMB von Salamanca stattfand, wurde von Rev. Carlos Medina, Nationalem Aufseher des auf spanischem Boden etablierten Werkes geleitet. Viele Minister des Herren, die im spanischen Gebiet arbeiten, nahmen daran teil. Im Laufe der Sitzung wurde die Veranstaltung in jeder Hinsicht analysiert. Die Veranstaltung wird die in Europa wohnenden Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung im August 2016 in Madrid, MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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der Hauptstadt von Spanien, versammeln. Einige der Stichpunkte waren der Ort, wo der Kongress stattfinden würde, die Erarbeitung des Organisationsplans, die Bildung der Werbungsteams, die Dekoration, Information, Logistik, die Übertragung in den Medien, Krankenpflege und die Sicherheitsfragen. Auf der geistigen Ebene fing das Treffen des Pastors mit einem Willkommensdienst an, der an von verschiedenen Städten Spaniens gekommenen Pastoren und Mitarbeitern gerichtet war. Die Predigt wurde von Rev. Carlos Medina geliefert auf der Basis der im Buch von Esther 10:1-enthaltenen Bibelpassage “Auf der Suche nach dem Wohlergehen seines Werkes”. In seiner Rede betonte Pastor Medina die Bedeutung

der Integrität, um die WMB voranzutreiben. Am zweiten Tag, am Morgen fand die pastorale Sitzung statt, in der man über das Wachstum des Evangeliums in der spanischen Halbinsel sprach. Die Übertragung des Wortes Gottes wurde von Pastor Medina übernommen. Unterstützt durch die Bibelpassage Nehemiah 4: 1-15, sprach er zum Thema “Zurück in die Wand der Einheit.” Stunden später, in der Nacht, predigte Rev. John Brown, vom Werk in Spanien, die gute Nachricht durch einen Vortrag mit dem Titel: “Achte auf deine Dachbrüstung.” Am dritten Tag, am Schluss der von der WMB in Spanien zelebrierte Veranstaltung, gab Rev. Medina eine emotionale Reflexion über den Glauben, den das Volk Gottes aufweisen soll l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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DIE FRÜCHTE VON ASIEN Rev. Samuel Mejia, missionarischer Aufseher des Werkes Gottes in Asien, überprüfte das Wachstum der WMB in Oman und Nepal.

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ls Teil seiner missionarischen Arbeit überprüfte Pastor Samuel Mejia, missionarischer Aufseher der WMB in Asien, Mitte September die Fortschritte der Weltweite Missionsbewegung in Oman und Nepal. Dazu kam der Diener des Herrn am 21. September auf in Muscat, am Ufer des Golfes von Oman an, wo er eine Tour mit dem Ziel begann, die Verbreitung des Evangeliums im MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

grössten und meistbevölkten Kontinent der Erde zu überprüfen. Sofort nach der Ankunft in Oman besuchte Rev. sofort Mejia zwei Gemeinden der Weltweiten Missionsbewegung. Dort, an der Südostküste der arabischen Halbinsel, überprüfte er die hervorragende Arbeit, die vom Bruder Omar Guerra geleistet wird. Er leitet eine der ortlichen Kirchen zugunsten von Gott. Der

Diener Gottes bestätigte auch, dass die guten Nachrichten auf Spanisch erteilt werden, denn in diesem Land wird die Gleichheit für alle Bürger gewährleistet. Danach besuchte Rev. Mejia den Tempel der Brüder indischer Herkunft, der von Pastor Samuel Babukutty geführt wird. In einer Atmosphäre voller Glauben bestätigte der Minister des Herren, dass die


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Evangelisierungsarbeit der WMB Früchte in dieser Gemeinschaft von Einwanderern aus dem zweiten Land der Welt erbracht hat. Ebenso bestätigte er, dass das Wort in seiner Muttersprache und in der Mitte eines Landes gepredigt wird, in dem der Islam herrscht. Pastor Samuel Mejia zog unmittelbar nach Nepal, wo in Begleitung von Rev. Sam Jacob, nationaler Aufsichtsbehörde der WMB in Indien, die neuen Tempel des Werkes inspizierte. Bei der Überprüfung, zog er in Nepalgunj, in der Nähe der Grenze zu Indien. Dort besichtigte er einige der von der Weltweiten Missionsbewegung in Nepal gegründete Tempel l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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DIE ABSICHTEN GOTTES BEREITWILLIG ERFÜLLEN Die WMB von Belgien hielt ihre 4. Nationale Versammlung in Antwerpen. Das Werk verstärkt sich immer noch in Europa.

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ie Weltweite Missionsbewegung von Belgien hielt ihre 4. Nationale Versammlung vom 11. bis 13. September letzten Jahres in Antwerpen, im Herzen von Europa. Große Delegationen von Brüdern und Schwestern aus Deutschland, Holland, Italien und Luxemburg kamen dahin. Die religiöse Veranstaltung, die nach dem Motto „Herzen, die die Pläne Gottes bereitwillig erfüllen“, gehalten wurde, diente dazu, dass die belgischen Gemeinde erneut ihren Glauben an Gott zeigen konnte. Die 4. Nationale Versammlung der WMB In Belgien, die durch Rev. David Echalar, stellvertretenden Aufsichtsrat des Blocks B des Werkes Gottes, geleitet wurde, begann mit einem intensiven MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Tag, an dem Schwester Jeaneth de Echalar Jeaneth das Wort Gottes predigte durch eine Botschaft mit dem Titel, „Der Prüfung ordnungsgemäß gegenüberstehen“. In seinem Vortrag der guten Nachrichten forderte Pfarrerin Echalar die Nachfolger Christi auf, den starken Winden des Lebens gegenüberzustehen. Am zweiten Tag wurde Rev. Echalar aufgefordert, die gute Nachricht zu erteilen. Inspiriert von den Heiligen Schriften gab der Knecht Gottes Ermutigung, Trost und Frieden zu den Gläubigen, die sich in Antwerpen versammelten. Auf der Basis von Psalm 23, Bibelpassage des Altens Testaments „Der Herr ist mein Hirte“, behauptete er, dass den Mitgliedern der WMB, die Gott als

Führer und Lehrer anerkennen, nichts fehlen wird. Darüber hinaus sagte er, dass diejenigen, die vom Evangelium entfernt sind, noch Zeit haben, um die Macht des Herrn zu kennen. Pastor Echalar sprach noch einmal zu der Gemeinde bei der Schlusszeremonie der 4. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung in Belgien. Unterstütz durch das Buch von Deuteronomium 5.16, erinnerte er daran, dass man die Eltern würdigen sollte, wenn man will, dass es ihm auf der Erde, die Gott uns schenkte, gut geht. Danach behauptete der Minister Gottes, dass die Mitglieder der WMB in der Einheit des Werkes arbeiten sollen mit dem Ziel, das Werk Gottes zu verstärken l


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Weitere Veranstaltungen

KANADA NATIONALE BRÜDERLICHKEIT IN MONTREAL

Eine herrliche Nationale Brüderlichkeit wurde vom 9. bis zum 11. Oktober 2015 in der Stadt Montreal, Kanada, im Haupttempel der Weltweiten Missionsbewegung durchgeführt, dessen Pastor Pfarrer Marcos Salgado ist. Der Nationale Aufseher der Vereinigten Staaten, Pfarrer Arturo Hernández, und seine Frau, Schwester Lourdes de Hernández, sowie Pfarrer Roberto Andino de Alabama nahmen daran teil. Am ersten Tag der Versammlung sprach der Herr durch Pfarrer Roberto Andino. Das Thema lautete „Unter der Salbung des Heiligen Geistes“. Am Morgen des zweiten Tages sprach Gott durch Schwester Lourdes, Aufseher Hernández´ Frau, die das Thema „Nach unseren eigenen Fähigkeiten zu arbeiten“ erläuterte. In der Nacht des zweiten Tages verkündigte Aufseher Hernández die Botschaft unter dem Motto „Eine durch die Salbung agierende Kirche“. Am letzten Festtag erteilte Aufseher Hernández eine Botschaft mit dem Namen „Was wir nicht vernachlässigen sollen, um später nichts zu bereuen“ l

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AFRIKA NATIONALE FRAUENRUNDFAHRT

Der Internationale Frauenausschuss von Afrika machte eine nationale Rundfahrt zur Inspizierung, Sensibilisierung und Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Frauengruppen des afrikanischen Kontinents. Die Inspizierung dauerte 5 Tage, nämlich vom 20. bis zum 24. Oktober 2015. Als Teil ihres Führungsprogramms gingen sie auch auf andere Themen ein, die die Vorbereitung der „Afrikanische Frauenversammlung“ betrafen, deren Termine wir zu gelegener Zeit verkünden werden. Hiermit laden wir alle Frauen der WMB aus Europa, Asien, Amerika und der Karibik dazu ein, herzukommen und an dieser internationalen Veranstaltung teilzunehmen l

PUERTO RICO BRÜDERLICHKEIT DER ZONE 5

Die Kinderbruderschaft „Luceros de las Naciones“ leitete die Brüderlichkeit der weltweiten Missionsbewegung in Puerto Rico am vergangenen 17. Oktober unter dem Motto: „Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat“ (Römer 8:37). Dabei war das Thema „In Christus bin ich ein Sieger“. Diese Aktivität wurde in Barranquitas, in der Zone 5, von der Kinderleiterin, Schwester María T. Alicea, durchgeführt. Die Kinder aus den verschiedenen Gebieten der Insel waren für die Andacht, Gesänge und andere Besonderheiten zuständig. Der Umzug von den Kindern, die jedes Dorf Puerto Ricos darstellten, war auch sehr schön. Der Rest der Versammlung hörte das Wort Gottes durch die Stimme von Pfarrer Jorge Álvarez, Pastor der Kirche von Sábana Seca, Toa Baja. Das Thema lautete „Die sieben Feinde des Menschen“ l

DIE VEREINIGTEN STAATEN REGIONALE BRÜDERLICHKEIT IN TEXAS

Der 9. Presbyterium vom amerikanischen Staat Texas feierte eine herrliche und beeindruckende Regionale Brüderlichkeit. Sie fand am 18. und 19. Oktober 2015 in der Stadt Cedar Hill, Texas, statt. Das Motto dieser großen Feier lautete „Treu in herausfordernden Zeiten“. Schon am Anfang, nämlich am Freitagnachmittag, ließ die Herrlichkeit Gottes sich spüren. In der ersten Nacht gab Gott ermutigende, kräftigende und segnende Worte durch den Nationalen Aufseher, Pfarrer Arturo Hernández. Das Thema war „Unser Verhalten bestimmt unsere Zukunft“. Dann, am Samstagmorgen, sprach Gott durch Schwester Lourdes Hernández von dem Thema "verlorene Privilegien", das auf Hebräer 12:16-17 basierte. Die Werker und Pastoren dieser Zone versammelten sich auch und Gott nutzte den nationalen Aufseher, um das ermutigende und segnende Wort zu verkündigen. In der letzten Nacht erteilte Pfarrer Arturo Hernández, nationaler Aufseher, die Botschaft "Herr, bringe uns wieder zu dir“, die auf Klagelieder 5:21 basierte. Am Ende vereinigte Gott das Volk und berührte es auf einer sehr besonderen Weise l


ÜBERLEGUNGEN

ALLE SUCHEN NACH DIR E

in König suchte ihn, um ihn zu töten; ein Statthalter, um sich vor dem Kaiser und den Juden zu rechtfertigen; die Religiöse, um ihn zu stoppen; Judas, um ihn zu verraten; Satan, um ihn in Versuchung zu führen; die Bevölkerung, um seine Hinrichtung zu verlangen; Josef von Arimathäa, um ihn zu begraben; die Engel, um ihm zu dienen; dankbare Gläubigen, um ihm zu folgen und ihn anzubeten; himmlische Heerscharen, um den Triumph seines Todes und seine Auferstehung zu feiern. Einundzwanzig Jahrhunderte sind vergangen, und wir können immer noch zu Jesus sagen: ALLE SUCHEN NACH DIR. Und in der Absicht, von denen, die ihn suchen, sind der Segen oder das Stolpern. Zwei an sowjetische Schriftsteller verliehene Nobelpreise für Literatur, 1958 an Pasternak und 1971 an Solschenizyn haben direkt und indirekt mit Christus zu tun. In vielen Jahren des offiziellen Atheismus, sind die Russen immer noch auf der Suche nach ihm. Die Dichter suchen ihn immer noch als Schmuck, eine höhere Wahrheit oder einen Traum von Perfektion oder Idealismus. Die Musiker, um das Interesse und das Gefühl in ihren Liedern und Opern aufzuwecken. Die aktuellen Titel sind zahlreich. Die Filmemacher sehen ihn weiterhin als eine interessante Figur mit vielen interessanten Facetten zu entdecken. Die Politiker, um Massen zu jägen und zu erobern. Fidel Castro in Kuba begann viele von seinen Reden mit Christus als Thema. Die Trader, die ihre Figuren aus Ton, Gold, Silber, Holz, etc. herstellten, um mit ihm zu verhandeln. Die Atheisten um ihn an zugreifen. Einige von ihne wurden sogar berühmt, nachdem sie Jesus gekämpft haben. Viele Jahrhunderte, ehe er auf die Erde kam, suchten ihn die Patriarchen in ihren ersten Sohnen wie ein Schatten unendbares Segens. Die Propheten suchten nach ihm auf seinen Offenbarungen und sahen ihn in seinen Predigten. Einer von ihnen, Haggai, sagte über ihn: „Ich werde alle Nationen erschüttern lassen, und dann wird der Gewünschte aller Nationen kommen.“ Die Heiligen Drei Könige suchten ihn geführt von übernatürlichen Zeichen.

Die Handlanger von Herodes suchten nach ihm, um ihn als möglichen Ersatz des Thrones zu beseitigen. Die Kranken suchten nach ihm, um geheilt zu werden. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer suchten nach ihm, um ihn zu widersprechen und anzuklagen. Die Sadduzäer suchten nach ihm, um ihm Suggestivfragen zu machen, wie die von der Auferstehung. Die Griechen suchten ihn, um ihn zu sehen, von seiner Weisheit angezogen. Keine Persönlichkeit in der Geschichte der Menschheit ist wie Jesus von Nazareth gesucht worden. "Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich." Markus 1:37.

Die Reichen suchten ihn, um von ihm das geistige Reichtum zu verlangen. Die Armen suchten nach ihm, um ihn König zu machen, wohl wissend, dass er die Brote und Fische vermehrte. Die Mütter suchten ihn um Gnade für ihre Kinder zu verlangen. Die Doktoren des Gesetzes suchten ihn, um die alten Gesetze mit dem Gesetz der Liebe zu vergleichen, der Jesus verkörperte. Die Kinder suchten nach ihm, um von ihm gesegnet zu werden. Die Jünger des Johannes suchte ihn, um zu bestätigen, ob es sich um den handelte, der kommen sollte. Herr, jeder sucht nach Dir, wo bist du? Ja, wir wissen es, Du bist in der Nähe und im zerschlagenen Herz derer, die mit der Einfachheit von Kindern oder mit den Tränen der Jungfrau Maria suchen; derer, die so leidenschaftlich nach Dir suchen, dass sich mit Dir verwirren; derer, die Deinem Wort folgen und dabei die Wiedergeburt erlebt haben, die notwendig ist um Dein Reich zu betreten l Dezember 2015 / Impacto evangelisch

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SCHREIBEN SIE UNS... cartas@impactoevangelistico.net KEILA SERRATO Ich danke Gott, weil er mir die Gelegenheit gegeben hat, dieses Magazin zu lesen. Die Wahrheit ist wertvoll für mein Leben und das meiner Verwandten. Eine der auffälligsten Lesungen, die ich je bekommen habe, war die Aussage des großen Wissenschaftlers Einstein, und obwohl ich Wissenschaftsstudentin bin, wird nichts noch niemand mich von der Liebe Christi trennen. Gott sei Dank für die Zeitschrift Impakt Evangelistisch. Ich bin eine Leserin und Sammlerin dieser schönen Ausgaben. Gott segne Sie. Aus Arauca, Kolumbien.

MARÍA DEL CARMEN MARTÍNEZ MÁRQUEZ Ich erhalte das Magazin Impakt Evangelistisch, das für mich von großem Nutzen ist. Es hilft mir zu verstehen, dass Gott uns jeden Tag liebt und seine Gnade in uns, seinen Kindern, bewegt. Ich lese es wieder und wieder. Es enthält so viel Material für die Menschen, die indoktriniert werden müssen. Vielen Dank, Brüder und Schwestern in Christus, Gott segne Sie! Aus Huntington Park, Kalifornien, USA.

Menschen dazu gefördert, die Kirche zu besuchen. Ich lade die Brüder in Christus ein, dieses Magazin in der am stärksten von Menschen besuchten öffentlichen Orten zu schenken. Stellen wir diese geistige Informationen zur Verfügung. Investieren Sie in die Rettung der Seelen; Gott wird euch belohnen. Möge der Herr Ihre spirituelle Unterstützung segnen. Aus Kolumbien.

JUAN ROJAS VELAZCO Meine Brüder in Christus, ich möchte Ihnen von Herzen für die Magazine danken, die ich erhalten habe. Sie sind für diesen zu lebenslanger Haft gefangenen Mensch ein Segen gewesen. Ich habe sehr wertvolle Aussagen von Menschen gefunden, die ihre Erfahrungen geteilt haben und sich dadurch in ein Segen verwandelt. Ich bin sehr dankbar. Ich bewahre diese Zeitschriften wie den wertvollsten Schatz. Aus Peñuelas, Puerto Rico.

LEONARDO SOMOCURCIO Gott segne die Redakteure des Magazins. Ich habe Ihre Website besucht und fand sie sehr interessant und wundervoll. Seine Aussagen sind wirklich schockierend und erbaulich. Weiter so im Herrn. Aus Cucuta, Kolumbien.

LOLÍN AYALA Gott segne Sie. Ich möchte Ihnen sagen, dass ihre Zeitschriften ein großer Segen für mein Leben darstellen. Jeden Monat freue ich mich auf die Aussagen und auf das Wort, das mein Herzen anspricht. Ich gratuliere und wünsche Ihnen viel Segen. Möge Gott Ihnen vor den Kräften des Bösen schützen, weil Er nach Leuten such, die ihr Erstgeburtsrecht nicht verkaufen. Aus Puerto Rico.

RICHARD VELÁZQUEZ Gott segne Sie reichlich! Dieses Magazin hat mein Leben und das Leben von vielen anderen Menschen erbaut. Gott segne die harte Arbeit der Menschen, die es erzeugen.Aus Sucre, Bolivien

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JANUAR 1-4 Nationale Konvention in Puerto Rico 13-06 Nationale Konvention in Kolumbien

FEBRUAR 5-8 Konvention in Paraguay (Asuncion) 12-15 Konvention in Argentinien (Buenos Aires) 14-17 Konvention in Panama 19-22 Konvention in Belize MÄRZ 5-8 Konvention in Honduras 17-22 Nationalen Familie Fellowship (Lima-Peru) APRIL 1-5 Konvention in Guatemala 5-2 Nationale Gemeinschaft in Australien (Sydney) MAI 2-4 Konvention in Japan 27-31 Konvention in Indien JUNI 11-14 Konvention in Brasilien (Manaus) JULI 2-5 7-10 7-11 8-11

Konvention in Bolivien (Sucre) Konvention in den Vereinigten Staaten (Marietta, GA) Konvention in Costa Rica (Zona Media) Konvention in Niederländische Antillen (Aruba)

AUGUST 4-8 Konvention in Venezuela 6-9 Konvention in Mexiko 6-9 Konvention in Spanien 12-15 Konvention in Afrika 12-16 Konvention in Haiti 13-16 Konvention in Italien 26-30 Südamerikanischer Kongress in Guayaquil, Ecuador

OKTOBER 11.9 Nationale Gemeinschaft in Kanada 13-18 Konvention in Peru (Lima) 21-25 Konvention in Mauritius 22-24 Konvention in Dominikanische Republik 22-25 Konvention in Uruguay (Montevideo) 26-28 Kampagne in Madagaskar 29-1 (Nov.) Konvention in Chile (Santiago)

Gott segne Euch reichlich, meine Brüder und Schwestern. Möge die Herrlichkeit des Herrn immer bei Ihnen sein. Ich freue mich riesig auf die Zeitschriften, die Sie mir regelmässig senden. Sie enthalten sehr wichtige und für das tägliche Leben sehr nützliche Artikel; ehrlich gesagt, lernt man viel damit. Aus Holguin, Kuba

Liebe Brüder und Schwestern. Gott segne euch in besonderer Weise. Möge Gott euch weiterhin Weisheit und Gnade fur eure Arbeit am Magazin Impakt Evangelistisch, das ein Segen für uns und unsere Freunde ist. Eure Veröffentlichung und die Doktrininformationen haben viele

PROGRAMM 2015

SEPTEMBER Samstag 26., Welttag der Missionen

ABDIEL GONZÁLEZ GILBERT

EDEDFREY ROMERO

WELTWEITER

NOVEMBER 5-8 Konvention in El Salvador 24-29 Nationale Gemeinschaft in Lima(Peru) 26-29 Konvention in Nicaragua DEZEMBER

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Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


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Bethel Televisi坦n, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , 端bertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten 端ber das Internet weltweit 端bertragen wird. 2015 / Impacto evangelisch Dezember

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MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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