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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

September 2015 / Ausgabe 740

evangelisch SÜDAMERIKANISCHER KONGRESS

Das Glauben brachte Tausende zusammen in Guayaquil AUSSAGE

Adam, sündenfrei ANDACHT

Die Herrlichkeit, ein Missionar zu sein

Im web OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Für Abtreibungstäter ist Geld wichtiger als das Leben

DAS GESCHÄFT DER

ABTREIBUNG

September 2015 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

MACHE DICH NUN AUF UND ZIEH ÜBER DEN JORDAN Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

"Nach dem Tode Mose's, des Knechts des HERRN, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Mose's Diener: Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Kindern Israel, gegeben habe. Alle Stätten, darauf eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose geredet habe.“ Josua 1: 1-3.

G

ott sagte zu Josua: “Mein Knecht Mose ist

jemand vorankommt, indem er auf den Herrn

gestorben; so mache dich nun auf und zieh

blickt und nicht auf die Schwierigkeiten, nicht

über den Jordan” (Jos. 1: 2). Gott wies

auf die negativen Sachen, aber nur an den all-

diese Verantwortung Josua an und sagte zu ihm:

mächtigen Gott glaubt, dann wird er vorankom-

“...du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich

men; dann wird er erobern können und das

ihren Vätern geschworen habe, daß ich’s ihnen geben

machen, was andere nicht tun können. Er wird

wollte.” (Jos. 1: 6).

sehen können, was andere nicht sehen. Wo ande-

Und er gibt ihm die Grenzen, er zeigt ihm die Orte, die er in diesen Land besitzen würden (Jos. 1:

re Gefahren, wo andere Wüsten sehen, werden Sie Früchte sehen, werden Sie den Segen sehen.

4). Obwohl Gott ihm die Grenzen von einem sol-

Es war der Fluss Jordan, der sie zwischen

chen Ort zeigte, so sollte es nicht bedeuten, dass sie

der Wüste und Kanaan unterteilte, es könnte ein

sich in eine Schublade verstecken müssen, denn

Hindernis sein; bis dahin waren sie gekommen,

hier ist ein Versprechen, er hat ihnen „ Alle Stätten,

aber jetzt sagt Jehova: “so mache dich nun auf und

darauf eure Fußsohlen treten werden” (Jos. 1 : 3) gege-

zieh über den Jordan“ (Jos. 1: 2). Gott gibt ihm den

ben. In Gott gibt es keine Einschränkungen!

Befehl, aufzustehen, über den Jordan zu gehen

Dieses Werk Gottes hätte nichts erreichen konnen, es hätte nicht vorankommen können,

und den Segen zu entreißen und Rückstellung für Eroberungen zu machen.

wenn es nicht für diese große Vision gewesen

Ihr Lieben, die Schwierigkeiten sollten uns

wäre. Andere Ministerien, mit mehr Ressourcen,

nicht hindern, wir müssen vorankommen, und

mit mehr Möglichkeiten, haben sich in einem

wenn Er nicht anhält, dann dürfen seine Kinder

Teufelskreis verwickelt, ein Jahr nach dem ande-

nicht anhalten. Dieses Werk kann nicht gestoppt

ren, und konnten nicht vorwärts gehen, denn sie

werden, Gott wird weiterhin versorgen, Gott

haben sich selbst Grenzen gesetzt, sie haben Gott

wird weiterhin Türen öffnen, Gott wird weiter-

Beschränkungen gesetzt.

hin führen. Der Tag, an dem wir nicht da sein

Stellen Sie keine Grenzen für Gott, weil er ein

werden, wird Gott andere erwecken, aber dieses

breites Gott ist, er ist ein Gott der Vision, er ist es

Werk wird vorangehen, dies ist Gottes Werk;

ein großer Gott, Gott unterstützt die Vision. Wenn

dieses Werk wird vorwärts gehen. Amen

l

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz September 2015 / Ausgabe N° 740 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich Französisch-Guayana Gabun

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


Inhaltsangabe 6. Titelblatt. Die Abtreibungen, ein grässliches Geschäft. 14. Infografik. Das geschäft mit der abtreibung. 16. Versammlung. Nichts und niemand kann die WMB aufhalten. 26. International. Das Symbol des Dramas in Syrien. 28. Musik. Brüder, auf zu dem Werk

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30. Glaubensheld. Englands Apostel. 34. Lebensgeschichten. Adam frei von Sünden. 40. Andacht. Die Freude eines Missionärs.

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42. Andacht. Gottes Schutz.

54. Veranstaltungen. CHILE. Wir verteidigen unsere Gegend.

44. Andacht. Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen.

56. Veranstaltungen. ITALIEN. Wie kann ich das Verlorene aufholen?.

46. Wirklichkeit. Die Bibel und die Massenmedien.

58. Veranstaltungen. PERU. Wir sollten nicht vergessen, woher der Herr uns ausgeholt hat. 60. Veranstaltungen. SPANIEN. Darum gehet hin und lehret alle Völker. 61. Veranstaltungen. MEXIKO. Gläubiger aus Mexiko und Guatemala vereint. 62. Veranstaltungen. GUATEMALA. Ihr werdet die Wahrheit kennen. 63. Veranstaltungen. JAPAN. Historische Taufe in Japan.

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DIE ABTREIBUNGEN,

EIN GRÄSSLICHES GESCHÄFT Viele sind die Argumente, die versuchen, Abtreibungen zu rechtfertigen: Besonders in denjenigen Ländern, wo es Gruppen gibt, die ihre Legalisierung oder ihre Erweiterung wollen, damit sie irgendwie als legal gesehen werden. Was die Anstifter der Abtreibungen nicht sagen, ist, dass es hinter dieser grässlichen Aktivität auch ein schreckliches Geschäft steht.

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TITELBLATT

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Die für die Geburtenrate beauftragten internationalen Organismen und Nichtregierungs_ organisationen fördern riesige Kampagnen, die über die „Verantwortung“ sprechen, wenn man ein Kind kriegt, als ob diese Tatsache eine unerträgliche Last für die Menschheit wäre. Sie betonen die Familienplanung oder die „verantwortungsvolle“ Zeugung, aber sagen nichts von der schmutzigen Geld hinter der Abtreibungen.

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s gibt wichtige versteckte wirtschaftliche Gründe, um die Abtreibung zu fördern. Es handelt sich von einer Profitsache, ein Geschäft und, wie in jedem Geschäft, ist man dafür bereit, Geld zu investieren. Deswegen gibt es Organisationen mit einer großen wirtschaftlichen Macht, die riesige Geldmengen in Sensibilisierungskampagnen, Seminaren, Kongressen und Reproduktionsrechte, Werbung und Lobby investieren. Und das wird nirgendwo veröffentlicht. Die für die Geburtenrate beauftragten internationalen Organismen und Nichtregierungsorganisationen fördern riesige Kampagnen, die über die „Verantwortung“ sprechen, wenn man ein Kind kriegt, als ob diese Tatsache eine unerträgliche Last für die Menschheit wäre. Sie betonen die Familienplanung oder die „verantwortungsvolle“ Zeugung, aber sagen nichts von der schmutzigen Geld hinter der Abtreibungen. Gruppen, die sich mit dem Geschäft der Abtreibungen beschäftigen, bekommen riesige Spenden. Die Playboy-Stiftung z. B. spendet ca. US$ 16 Mio. pro Jahr sowie eine ähnliche Geldsumme für „Gesundheitsdienste“, die folgendes einschließen: „Reproduktive Gesundheit“ (Abtreibung) und Geld gegen die Zensur der Pornografie“. Desgleichen spenden andere Stiftungen, die Gruppen von bekannten Marken eng verbunden sind, mehr als US$ 230.- Mio. im Rahmen der „reproduktiven Gesundheit“ in verschiedenen Ländern. DER FALL „PLANNED PARENTHOOD“ Eine von dieser Abtreibungsgruppe, die Millionen Dollar von Gewinnen durch diese Aktivität bekommt, ist „Planned Parenthood“: Der größte Vertreter der Abtreibungsdienste und der Empfängnisverhütungsmittel weltweit. Es hat 860 Stellen in den Vereinigten Staaten, Kliniken weltweit sowie Lobbyistengruppen. Es bietet Abtreibungsdienste und Empfängnisverhütungsmittel sowie die „notwendigen Informationen“ über eine empfängnisverhütende Sexualität und viel mehr an. Es wurde von Margaret Sanger gegründet, welche ais einer armen Familie mit 11 Kinder kam. Jedoch war ihr zweiter Mann Millionär und erlaubte ihr, über ein materielles Reichtum zu verfügen. In dieser Weise verwandelte sie sich in eine begeisterte Förderin einer totalen „sexuellen Freiheit“ und gründete eine Klinik, in der die ersten Abtreibungen nach der Fassade einer Geburtenkontrolle gemacht wurden. Das Einkommen von Planned Parenthood sind riesig. Nur im Jahre 2005 hatte es zum Beispiel ein Rekordeinkommen von 882 Millionen Dollar mit einem Gewinn von 63 Millionen. In diesem Jahr bekam es 272.7 Millionen Dollar als Zuschläge und Regierungsverträge. Es ist wichtig zu erwähnen, dass mehr als ein Viertel des Budgets von Planned Parenthood aus dem

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von den Staatsbürger bezahlten Steuer kommt und sie werden über ständigen Lobbys geschafft. Seine Lobbyisten sind immer im Parlament und in der staatlichen Gesetzgebung und kämpfen dafür, damit sie mehrere Geldmittel von der Regierung bekommen können. Viele Frauen, die Kunden von Planned Parenthood gewesen sind, haben Läsionen gelitten oder inkl. sind ums Leben gekommen. 2002 verblutete Diana López (damals 25 Jahre alt) bis zum


FOTO: AFP

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Tod, nachdem ihren Gebärmutterhals während einer Abtreibung perforiert wurde. Holly Patterson, 18 Jahre alt, starb im Jahr 2003, eine Woche später, nachdem es ihr eine Abtreibung während der ersten Schwangerschaftswochen gemacht wurde. Diese Frau wurde mit 17 Jahren von einem 24-jährigen Mann schwanger, aber diese Institution berücksichtigte niemals die Möglichkeit einer Vergewaltigung. Die Eltern der Opfer erfuhren erst

diese Nachricht, wenn es schon zu spät war. Der Forscher Kevin Sherlock dokumentierte mehr als 140 Klagen gegen Planned Parenthood in seinem Buch „The Scarlet Survey“, geschrieben im Jahr 1997. Dort erwähnt er eine Reihenfolge von absoluten Missbräuchen wie zum Beispiel die ungesundheitlichen Bedingungen, Verstöße gegen den Gesundheitskodex, Behandlungsfehler, Mangel in der Ausrüstung und im Equipment, eine betrügerische Buchhaltung,

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DIE ABTREIBUNG: EINE FREIE ENTSCHEIDUNG ODER EIN GESCHÄFT?

V

OR EINIGEN JAHREN war ich in meinem Funkprogramm in Jerusalem. Zwischen den Gästen war ein Arzt, von dem es gesagt wird, er habe einige Mütter davon überzeugt, nicht abzutreiben und ihre Kinder zu bekommen. Ich lud ihn mit der Überzeugung an, dass seine berufliche Erfahrung nützlich für meine Hörer sein könnte. Ich bemerkte sofort, es handelte sich von einem orthodoxen Jüdischen, da er die Hand der Frauen von meinem Team nicht schütten wollte, vermutlich, um zu vermeiden, von einer Frau mit ihrem Period verseucht zu werden. Ich war von dieser Handlungsweise sowie vom Überraschungsgesicht meiner Angestellten noch nicht total wieder „fit“, als ich ihn die Frage in Bezug auf seine Gründe stellte, warum er für das Leben war. Darauf antwortete er, er war nicht „für das Leben“ sondern „für die Entscheidungsmöglichkeit“. Nach diesem Antwort dachte ich, jemand wollte mir einen Scherz spielen und hatte deswegen die falsche Person geschickt. Somit versuchte ich schnell von dieser Konfusion rauszugehen und fragte ihn höflicherweise nach den Gründen, warum er „für die Entscheidungsmöglichkeit“ war. Darauf antwortete er und erwähnte nur einen Grund: Seine Erfahrung als Arzt hatte ihm gezeigt, dass die Mütter – inkl. diejenigen, die abtreiben wollten – das Kind, dass sie innerhalb haben, kriegen wollen. Wenn sie sich den Druck der Anderen ersparen, die für eine Abtreibung sind und man den Müttern erlaubt, eine freiwillige Entscheidung nach einer bestimmten Überlegung zu treffen, wird man in der Mehrzahl der Fälle bemerken, dass aufgrund ihrer Natur sie darum bitten werden, das Kind soll gerettet werden. In Folge sollte die Schlacht sich nicht auf die Grundlage basieren, ob die Abtreibung ein Recht ist oder welche Strafen man dafür bekommen soll, sondern auf die Tatsache, der Frauen die Möglichkeit zu geben, sich selbst und freiwillig, ohne einen fremden Druck zu entscheiden. Was er sagte, klang überzeugend, aber ich fragte mich doch weiter, ob das der Realität entsprach. Als ich wieder in Spanien war – wo ich damals wohnte – fragte ich einen Beamten und guter Freund von mir von der israelischen Botschaft, inwieweit diese Behauptung des Arztes praktische Ergebnisse mit sich bringen konnte oder, ob es sich nur von einer bloßen Theorie handelte. Mit einem Lächeln ins Gesicht betonte er darauf, dass man vor einigen Jahren sich in Israel dafür entschied, dass die Mütter, die sich nach den Ratschlägen des Arztes gerichtet haben, mit ihren nicht abgetriebenen Kindern sich versammeln sollten. Das Ergebnis davon: Man füllte ein komplettes Fußballstadium! Tatsächlich sagt die weibliche Natur die zukünftige Mutter, sie soll dieses Leben retten, obwohl das für nicht opportun gesehen wird. Warum steigt jedoch die Anzahl von Abtreibungen jedes Jahr? Trotz es hart klingt, diese Tatsache anzuerkennen, ist es so und das geschieht nicht aufgrund der freien Willen der Mütter. Erstens sind die Männer die darauf beharren, damit die Frau das Kind abtreibt. Manchmal spielt auch der Vater, der sich wegen der Schande auf die Familie beschämt oder inkl. der Freund, der die Verantwortung nicht überneh-

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César Vidal

men will oder der Geliebte, der die Vaterschaft aufgrund einer Spaßzeit nicht akzeptieren will oder der Mann, der der Meinung ist, die Familie hat schon genügenden wirtschaftliche Probleme, usw. eine wichtige Rolle. Diejenigen – und nicht die Frauen direkt – treffen die Entscheidung. Jedoch könnte inkl. solche Situation in vielen Fällen scheitern, wenn die Industrie der Abtreibungen sich nicht in einer lukrativen Geschäft verwandelt hätte, das sich darauf basiert, die Frauen Informationen zu verstecken, damit sie sich freiwillig dagegen entscheiden können. In den Vereinigten Staaten, in Spanien, in Argentinien und in anderen Ländern gibt es viele Politiker, die eine erlaubende Gesetzgebung in Bezug auf die Abtreibungen unterstützt haben und gründeten Abtreibungskliniken, die sich in lukrativen Geschäften verwandelt haben. So wird die Frau systematisch verhindert, freiwillig zu entscheiden, auch wenn sie darauf beharrt, nicht abzutreiben. Systematisch werden ihr die psychologischen Traumen versteckt, die für Jahrzehnten und inkl. für immer innerhalb bei ihr bleiben können, weil sie ein Leben innerhalb ihres Leibes zerstört hat. Dagegen minimiert man die emotionalen Schaden und versteckt man sie vollständig. Man informiert sie auch nicht genau über die Operation und vergleicht sie in vielen Fällen mit dem bloßen Herausziehen einer Zyste oder einer Warze. Leider sind die Abtreibungsmethoden von der Vernichtung einer Warze ganz anders. Frauen werden darüber hinaus nicht über das Leiden für den Fötus während dieses Angriffes sowie über die Möglichkeiten informiert, dass er noch am Leben herausgezogen wird und tatsächlich draußen nach einer echt erschreckenden Methode getötet wird. Schließlich sagt man auch nicht über Alternativen im Gegensatz einer Abtreibung (wie z. B. die Adoption). Ganz im Gegenteil besteht eine unbestreitbare lukrative Interesse und somit wird der Frau einer Lügenstrategie unterzogen, damit am Ende die Entscheidungen der Männer durchgeführt werden. Die Tatsache, dass die Geschäfte der Abtreibungskliniken ein Tabu-Thema für die Presse ist, die von Frauengruppen mit den Argumenten unterstützt werden, entweder werden sie nicht entsprechend über die anderen Möglichkeiten informiert oder haben das Recht auf die Option einer Abtreibung (Wie könnte man Recht darauf haben, ein Leben zu zerstören?) versteckt nicht die tatsächliche Wirklichkeit. Im Unterschied zu den Botschaften, die in Filmen wie „The cider house rules“ mitgeteilt werden, wo ein Abtreibungsarzt sich als ein mitfühlender und reifer Mann vorstellt, der nur Frauen vor einer schwierigen Situation helfen will, trifft die Frau ihre Entscheidung nicht freiwillig. Sie macht das nur, um den Anderen (wie z. B. dem Mann) zu gefallen. Es ist unsere Aufgabe, die Frauen während dieser schweren Weg zu begleiten, ihr ein Umfeld anzubieten, in dem sie sich freiwillig dagegen entscheiden hat, nachdem sie ihr eigenes Herz als Mutter gehört hat. Wie erwähnt ist es in diesem Zusammenhang wichtig, ihr die ganzen Informationen zu geben, die die Abtreibungsindustrie tatsächlich versteckt l


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FOTO: AFP

Oben: Margaret Sanger. Links: Nur zwischen 1977 und 2004 haben die Planned Parenthood Zentren 3,803,806 Abtreibungen durchgeführt. Nach dem Jahresbericht 2004 hat diese Institution 255,015 Abtreibungen in den USA durchgeführt.

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geänderte Laborberichte, sexuelle Delikte, usw. Nur zwischen den Jahren 1977 und 2004 führte Planned Parenthood 3,803,806 Abtreibungen. Laut seinem eigenen Bericht des Jahres 2004 machte diese Institution 255,015 Abtreibungen in den Vereinigten Staaten. Diese Zahl fasst die aufgrund der hormonellen Verhütungsmittel verursachten Abtreibungen (wie z. B. die Pille für die Geburtenkontrolle, das Patch, DepoProvera, die sog. „Pille des nächsten Tages“, die die Implantation nach das Empfängnis eines neuen Lebens vermeiden kann) nicht um.

DIE STRAFANZEIGEN Die Aktivitäten von Planned Parenthood sind noch breiter. Vor einigen Wochen veröffentlichte man ein Video, die von Aktivisten gegen die Abtreibung geheim aufgenommen wurde, in dem es gezeigt wird, wie die Führungsebene dieser Institution der Verkauf von Fötusteilen an Forschern diskutierte. In diesem Video kann man eine Ärztin namens Deborah Nucatola hören, die sich auf Herzen, Nie-

ren und Leber von den Föten bezieht und wie man so viel Mühe dabei gegeben hatte, damit diese Teile intakt rausgenommen werden konnten, ohne sie während der Abtreibung zu zerquetschen. Darüber hinaus hört man eine Reihenfolge von Geldabschätzungen, wenn diese Organe verkauft werden. Nucatola ist Hauptdirektorin der Abteilung für ärztliche Dienste bei dieser Institution. In der Aufnahme, die letztes Jahr vom Center for Medical Progress mit Sitz in Kalifornien aufgenommen wurde, spricht man auch über eine Änderung in der Form der Schwangerschaftsunterbrechungen, damit man so bestimmte Organe ohne Läsionen gewinnen kann. Das Gespräch wurde während der Mittagspause zwischen der erwähnten Ärztin und Aktivisten gegen die Abtreibung aufgenommen, die sich damals die Legende als potenziellen Käufer einer Firma von Biologen spielten. Diejenigen, die den Schmuggel von Geweben und Föten ausnutzen, sind die Zwischenhändler (d. h. sowohl die Firmen als auch die Individuen, die den

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Die Aktivitäten von Planned Parenthood sind noch breiter. Vor einigen Wochen veröffentlichte man ein Video, die von Aktivisten gegen die Abtreibung geheim aufgenommen wurde, in dem es gezeigt wird, wie die Führungsebene dieser Institution der Verkauf von Fötusteilen an Forschern diskutierte.

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Forschern die Geweben zur Verfügung stellen, die am Ende große Geldmengen dafür bekommen). Nach der Veröffentlichung dieses Videos sind verschiedene Prozesse seitens des Staates eingeleitet worden: In dieser Weise erfuhr man das riesige Geschäft, das sich hinter den Geburtenkontrollenkampagnen und den anscheinend legalen Abtreibungen sich versteckt.

ANTWORT AUF DIE ABTREIBER Die Abtreiber haben jede Menge von Argumenten entwickelt, die sie immer wieder benutzen, um die Legalisierung der Abtreibungen zu versuchen. Nehmen wir hier einige dieser Lügen: 1. Es ist unmenschlich „die therapeutische Abtreibung“ nicht zu legalisieren, welche gemacht werden sollte, wenn die Schwangerschaft der MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Frau unter einer Lebensgefahr oder unter einem schweren und ständigen Leiden aussetzt ist.“ Das Wort „Therapie“ bedeutet „heilen“ und in diesem Fall heilt eine Abtreibung nichts. Dann ist es offensichtlich, dass der Begriff „therapeutisch“ nur benutzt wird, um den anderen zu verwirren. 2. „Es ist brutal und unmenschlich zu erlauben, dass eine Frau ein Kind aus einer Vergewaltigung kriegt. In diesem Fällen sollte man die Abtreibung legalisieren.“ Erstens sind die Schwangerschaften aufgrund einer Vergewaltigung extrem einzelfällig. Nehmen wir nur ein Beispiel dafür: Die sexuelle Dysfunktion der Vergewaltiger sind extrem hoch. In drei Forschungen ist es nachgewiesen worden, dass 39%, 48 und 54% der Frauen, die Opfer eines „Anschlags“ waren, während der Vergewaltigung nicht dem Sperma ausgesetzt wurden. Eine andere Forschungsarbeit bestätigte, dass 51% der Vergewaltiger an Dysfunktionen leiden, was ihnen nicht erlaubt, das Geschlechtsverkehr zu beenden. Der durch Hormonen gesteuerte Menstruationszyklus kann einfach aufgrund des emotionalen Stresses kontrolliert werden und zu einer Verzögerung in der Ovulation führen. Wenn die Frau schon ovuliert hat, kann die Menstruation vorzeitig kommen. Eine Studie stellte fest, dass es nur 0.6% von Schwangerschaften zwischen einer Gruppe von 2190 Opfer einer Vergewaltigung hervorkamen. 3. „Es ist notwendig, ein Kind mit Behinderungen zu vernichten, weil es viel leiden würde und auch Leiden und große Kosten für seine Eltern mit sich bringen würde.“ Das ist als die sog. „eugenische Abtreibung“ bekannt und basiert sich auf ein falsches Postulat, in dem die „Hübschen und Gesunden“ ein Wertkriterium eta-


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FOTO: AFP

blieren können, wenn ein Leben wertvoll ist oder nicht. Durch dieses Kriterium würden wir genügende Gründe haben, um Menschen mit Behinderungen umzubringen. Letztlich könnte man sagen: „Wer kann behaupten, dass die Menschen mit Behinderungen nicht leben möchten?“ Eine der am meisten beeindruckenden Offenbarungen gegen die Abtreibung im amerikanischen Staat von Kalifornien wurde von einer zahlreichender Gruppe von behinderten Menschen gemacht, welche sich unter dem Motto „Danke Mutter, dass du mich nicht abgetrieben hast“ versammelten. 4. „Die Abtreibung sollte legal sein, weil jedes Kind gewünscht sein muss.“ Der „Wunsch“ oder „Nicht-Wunsch“ beeinträchtigt nicht die Menschenwürde und den innerlichen Wert einer Person. Das Kind ist nicht „ein Ge-

genstand“, über dessen Wert ein anderer nach seiner Stimmung entscheiden kann. Andererseits weist die Tatsache, dass eine Mutter in den ersten Monaten ihrer Schwangerschaft unzufrieden ist, nicht darauf hin, dass diese Frau ihr Baby nicht lieben wird, wenn es in die Welt kommt. 5. „Die Abtreibung sollte legal sein, weil eine Frau das Recht hat, auf ihren eigenen Körper zu entscheiden.“ Ein gesunder Menschenverstand und die moderne Wissenschaft erkennen an, dass in einer Schwangerschaft zwei Leben und zwei Körper gibt. In Folge würde die Frau nicht nur eine Entscheidung in Bezug auf ihren eigenen Körper treffen, sondern auch auf ein Lebewesen, das ihr nicht gehört, obwohl es sich vorübergehend innerhalb sie befindet l September 2015 / Impacto evangelisch

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DAS GESCHÄFT MIT DER

ABTREIBUNG Um das Leben zu verteidigen, muss man denken, sich organisieren; man also braucht Zeit… und es ist kein Geschäft. Niemand zieht irgendein Nutzen daraus, indem man sich der Abtreibung gegenüberstellt. Deswegen werden große Geldbetrage für die Verteidigung der Schwächsten nicht aufgewendet. Aber es gibt viele wichtige ökonomische Gründe zur Förderung der Abtreibung.

Abtreibung zu verteidigen ist also lukrativ. Die Abtreibung ist ein Geschäft und wie jedes Geschäft kann man darin investieren.

der Dienste von Planned Parenthood  enden in Abtreibung.

92%

Darum gibt es Organisationen mit viel ökonomischer Macht, die große Mengen Geld in Sensibilisierungskampagnen, Seminare, Kongresse über Geschlecht und reproduktive Rechte, Werbung, Lobbys, etc. investieren. Wie bekommen sie Kunden? Sie fördern die Promiskuität durch Fernsehsendungen für Jugendlichen, bei denen sie Kondome gratis verteilen. Somit verleiten sie die Jugendlichen zum vorzeitigen Geschlechtsverkehr.

Nach der Information des Portals ACI Prensa gab Planned Parenthood Pro-Abtreibungsorganisationen in Ländern, wo Abtreibung illegal ist, über

$ 13 000 000

Millionen Dollars

Was ist

? Es ist der größte Abtreibungsanbieter der Welt, doch er spricht NIE von dieser Tatsache, weil diese Generation die Abtreibung ablehnt. Stattdessen verkauft er den Jugendlichen Verhütungsmitteln und SüK - Tests, um sein gutes Image zu bewahren.

Heutzutage ist das Handeln dieser Institution in Frage gestellt worden, weil sie die Organe von abgetriebenen Babys schmuggelt und zwar unter der Modalität einer internationalen Kooperation mit den NGO, die den Schwangerschaftsabbruch im Fall von Vergewaltigung unterstützen – eine Lage, die als erster Schritt zu ihrer maßlosen Praxis gilt.

ICH BIN DAFÜR:

Lass sie entscheiden Sie bieten als Alternative die hormonelle Empfängnisverhütung - eine Methode, die sehr schädlich für den Organismus sein kann. Die WHO stuft ihre Betriebsmittel als Krebs erzeugende Betriebsmittel der Stufe 1 ein, also auf derselben Ebene wie Tabak und Asbest.

$ 700 000 000

Sie verkaufen Verhütungsmittel von schlechter Qualität, um Kunden für die Behandlung von SüK zu bekommen und den Kauf Nach vielen von Schwangerschaftstests Berichten produziert zu sichern. Planned Parenthood Kondome von der schlechtesten Qualität, die beim Gebrauch misslingen.

ist der Jahresgewinn von Planned Parenthood

333 964

Planned Parenthood kostet jährliche Abtreibungen

$ 451

ein Baby im Mutterleib zu töten MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Da die Institution fehlerhafte Verhütungsmittel verkauft, weiß Planned Parenthood, dass man sich an sie wenden wird, wenn man schwanger wird.

Meistens sind es Frauen zwischen

20 - 24

Jahren,

die sich für eine Abtreibung entscheiden.

Jedes Jahr werden zwischen

40 - 50

Millionen

Ab wann ist der Fötus ein Mensch?

Seit dem Moment der Empfängnis verfügt der neue Mensch über die ganze genetische Information, die seine körperlichen Eigenschaften bestimmt, wie z.B. die Haarfarbe, das Geschlecht, die Knochen-Struktur.

Fuente:Organización Mundial de la Salud, BBC, ACIPRENSA, Nacimientovivo.org, Diario Expreso Perú, Foto TV(Televisa)

Schwangerschaften weltweit abgebrochen.

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NICHTS UND NIEMAND KANN

DIE WMB AUFHALTEN Über 12 Tausend Menschen kamen nach Guayaquil, um an der 5. Südamerikanischen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) teilzunehmen. Die Versammlung diente dazu, den Glauben zu erneuern, und gedachte dem 40. Jubiläum des Werks in Ecuador. MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERSAMMLUNG

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M

ut und Treue waren die meist ausgesprochenen Wörter in der 5. südamerikanischen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung, bei der über 12 Tausend Menschen aus verschiedenen Orten den unhaltbaren Fortschritt des Werks Gottes in Südamerika preisten. Bei dieser Veranstaltung, die vom 26. bis 30. August in den Anlagen des Kolosseums Voltaire Paladines Polo, in Guayaquil, der meist bevölkerten Stadt Ecuadors, stattfand, wurden der Glaube und die Verteidigung des Evangeliums angesichts der MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Angriffe auf die WMB hervorgehoben. „Es sind viele die Angriffe und Hindernisse, die wir in diesen Jahren bekämpft haben, doch Gott ist wieder treu gewesen und aus diesem Grund können wir sagen: Eben-Ezer, bis hierher hat uns der HERR geholfen. Gott steht an der Front des Werks der WMB und wird da bleiben. Nichts und niemand kann sie aufhalten“, sagte Pfarrer Gustavo Martínez Garavito, Internationaler Vorsitzende des Werks. Bei seiner Eröffnungsrede unterstrich er ebenfalls das Wachstum der Weltweiten Missionsbewegung in


VERSAMMLUNG

dem südamerikanischen Kontinent. Er sagte: „Seit der letzten Versammlung bis heute haben meine Mitarbeiter und ich den Fortschritt und das Wachstum der Weltweiten Missionsbewegung in Südamerika gesehen. Bei jeder Versammlung und bei den Aktivitäten, an denen wir dank Gott teilgenommen haben, haben wir die kräftigen Aussagen von dem, was Gott gerade macht, gesehen und gehört“. Pfarrer Martínez Garavito sprach auch von der Bedeutung des Mottos der 5. südamerikanischen Versammlung der Weltweiten Missions-

bewegung, „Der Wert der Treue“, vor tausenden erschütterten Menschen. Er erklärte: „Die Kirche des Herrn braucht treue Männer und Frauen, die dazu bereit sind, die Wahrheit des Evangeliums zu verteidigen - also Menschen, die beschlossen haben, treu zu ihren geistlichen Überzeugungen zu bleiben; Menschen, die trotz des Ortes, der Gefahr, der Bedürfnisse oder der Feinde, gegen die sie sich stellen müssen, die Fahne des wahren und einzigen Evangeliums Jesus festhalten können“.

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Die Internationalen Mitglieder des Leitungsauschusses der WMB nahmen an der 5. Südamerikanischen Versammlung teil, die in Guayaquil stattfand.

GLOBALE WIRKUNG DIE VERSCHIEDENEN KOMMUNIKATIONSMEDIEN der Weltweiten Missionsbewegung trugen zur weltweiten Verbreitung der 5. Südamerikanischen Versammlung des Werks Gottes bei. Mit dem Ziel, das Evangelium in den 5 Kontinenten zu verbreiten, benutzten sie nicht nur ihre besten technologischen Instrumente, sondern leisteten auch eine mühsame Arbeit, in die sich eine Unzahl an Brüdern aus verschiedenen Ländern verwickelte. Bethel Television übertrug in HD die Versammlung

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mittels einer großen technologischen Entfaltung und informierte, dass man die Versammlung für Amerika, Europa, Afrika, Asien –und durch das Internet auch für den Rest der Welt- live übertrug. Ebenfalls verbreiteten sich weltweit die Radiowellen von Bethel Radio. Außerdem hatten beide Medien die Unterstützung von christlichen Radio- und Fernsehsendungen, die die besonderen Ereignisse der Versammlung in Ecuador wieder übertrugen. Die sozialen Netzwerke und die Einführung der App


VERSAMMLUNG

Das Team, das weltweit verantwortlich für die Kommunikationsbereich ist

des Werks waren ein neues Thema. Somit hat das Cyberspace ermöglicht, dass Millionen Christen die Ereignisse der 5. Südamerikanischen Versammlung in realem Tempo folgten. Seinerseits ermöglichte die App der WMB, dass eine enorme Anzahl von Smartphone-Nutzern mittels des Betriebssystems Android und des Programms iTunes zu den Sendungen von Bethel Television und Bethel Radio Zugang hatten. September 2015 / Impacto evangelisch

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VERSAMMLUNG

Die Macht des Wortes war immens. Alle Teilnehmer erneuerten ihren Glauben an die Botschaft Christus.

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VIERZIG JAHRE WMB IN ECUADOR Ein Menschenstrom überfüllte die Anlagen des berühmten Kolosseums von Guayaquil, das 5 Tage lang zu Gottes Haus wurde. Die Lobe, Gesänge und die unerschöpflichen Ausrufe an den Herrn und das unaufhörliche Winden einer Unmenge von Fahnen und Plakaten mit christlichen Mottos prägten den Verlauf der 5. südamerikanischen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung. Diese Gelegenheit diente auch dazu, das 40. Jubiläum der WMB in der Republik Ecuador zu feiern. Mitten in dieser Umgebung unterstrich Pfarrer Eugenio Masías Corbacho, Nationaler Aufseher der WMB in Ecuador, die Bedeutung der vom Werk organisierten Veranstaltung. Mit kräftiger Stimme erklärte er: „die 5. südamerikanische Versammlung fand in einem Moment von großer Bedeutung für Ecuador statt, denn die WMB in Ecuador feiert in August ihr 40. Jubiläum und Gott hat uns eine prachtvolle und unvergessliche Veranstaltung als Geschenk gegeben“. Pfarrer José Arturo Soto, Internationaler stellvertretender Vorsitzende der WMB gab am zweiten Tag der Versammlung eine erschütternde Predigt. Seine Botschaft mit dem Titel „Die Bedeutung der Instrumente, die zu Gottes Verfügung stehen“ war eine Rede, die die Männer, Frauen und Kinder mit Hoffnung erfüllte, die nach Guayaquil gekommen waren, um sich mit dem Wort Gottes zu ernähren. Jubelnd sagte Pastor Soto: „Dieses ist das großartige

Werk Gottes, das der Heilige Geist führt und nicht scheitern kann - egal wie viele Dämonen, Reiche oder Präsidenten sich dagegenstellen“. Im Laufe der 5. Südamerikanischen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung hörten die Menschen, die nach Guayaquil gekommen waren, den Anführern der WMB aufmerksam zu, während sie über die Frohe Botschaft sprachen. Viele von ihnen weinten, als sie die Reden hörten. Andere äußerten ihre Liebe zu Gott mittels eines beeindruckenden Ausrufs. Die Menge, die aus einer großen Vielfalt an Nationen bestand, bildete auch eine menschliche Struktur, die ihre Hingabe an Gott in einer der größten Städten Ecuadors spüren ließ l September 2015 / Impacto evangelisch

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Bunter Umzug der Delegationen, die an der Versammlung im Kolosseum Voltaire Paladines Polo teilnahmen. MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERSAMMLUNG

GROSSER UMZUG IN GUAYAQUIL Als Teil der Feierlichkeiten zum 5.

Südamerikanischen Kongress marschierten mehr als 20 Delegationen aus Ländern in Südamerika und aus anderen Teilen der Welt in den Hauptstraßen von Guayaquil mit Ausgangspunkt im Kolosseum Voltaire Paladines Polo. Tausende von Brüdern der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) marschierten glücklich am Samstag, den 29. für etwa drei Stunden, trotz der intensi-

ven Sonne, die über die beeindruckende Stadt in Ecuador fiel. Unter den Delegationen der lateinamerikanischen Länder, die daran teilnahmen, waren Ecuador, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Uruguay, Venezuela, Kolumbien, Peru und Guyana. Weitere amerikanische Länder, die sich der Feier anschlossen waren Panama, Japan, Mexiko, USA, Puerto Rico und Aruba.

Aus Europa kamen Delegationen der Schweiz, Island, Spanien und Italien. Dabei waren ebenfalls Delegationen aus Australien und Asien. Alle waren von ihren jeweiligen Vorgesetzten, Pastoren und Brüdern begleitet. Am Schlusstag des 5. Südamerikanischen Kongresses der WMB marschierten die Delegationen auch in traditionellen Kostümen der jeweiligen Lander gekleidet vor dem Hauptplattform l

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DAS SYMBOL DES DRAMAS IN SYRIEN Ein Kind starb mitten im Meer bei dem Versuch, ein neues Leben mit seiner Familie anzufangen. Träume und Hoffnungen, die wegen eines Schiffbruchs verloren gingen. Das Foto ging viral in den sozialen Netzwerken. Was bringt es? Gleichgültigkeit vor dem Schmerz der Anderen kann es nicht geben, Toleranz vor der Ungerechtigkeit auch nicht.

FOTO: AFP

Es war nur 3 Jahre alt. Seine Familie hatte versucht, Asylantrag in Kanada zu stellen. Die Familie überlebte die Bomben und den Krieg in Syrien, doch den Schiffbruch und die Barriere, die ein in Flammen stehender Naher Ost von Europa trennen, konnte sie nicht überleben. Das Kind, das als Aylan Kurdi identifiziert wurde, wurde an der türkischen Strand Ali Hoca Burnu tot gefunden. Die Wellen des Meers hatten ihm das Leben weggenommen. Das kleine Boot, auf dem Aylans Familie und andere Flüchtlinge sich befanden, war von der Halbinsel Bodrum -in Südosten der Türkei- Richtung Kos aufgebrochen. Jedoch erlitt es einen Schiffbruch und gelangte nie ans Ziel. Zusammen mit dem Kleinem starben auch sein Bruder Galib, 5 Jahre, seine Mutter, Rihan Kurdi, 35 Jahre, und ein 18 - jähriger Junge. Nur 2 Personen konnten von der türkischen Küstenwache gerettet werden - eine von ihnen war Abdulá, der Vater des Kinds. Das Foto des leblosen Kinds am Strand, sowie viele andere, ist erschütternd. Inmitten dieses Dra-

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mas stellt sich als wirklich schrecklich die Tatsache, dass die Regierungschefs der Welt eher diskutieren, um zu entscheiden, wer das Problem anpackt, statt dringende Maßnahmen zu ergreifen. So wie Aylan werden tausende Familien jeden Tag von dem Islamischen Staat und dem Zivilkrieg traumatisiert und verfolgt. Sie versuchen nach Europa durch eine gefährliche Route zu kommen. Die Mehrheit stammt aus Kriegszonen, aus denen sie fliehen müssen, um ihr Leben zu retten und eine Zukunft für ihre Familien zu suchen. Die Flüchtlingskrise existiert schon seit vielen Jahren doch erst seit 2015 ist sie zu einer unerbittlichen Herausforderung geworden. Viele Internationale Gipfeln wurden organisiert, um eine Lösung für das syrische Drama zu finden. Die massive Ankunft von Flüchtlingen in Europa hat die Unterschiede zwischen den EU-Ländern in Bezug auf die Lösung dieses Problems deutlich gemacht. Viele Länder haben ihre Grenze geschlossen und die andere behandeln Flüchtlinge wie Menschen zweiter Klasse, ohne ihnen große Hilfe zu bieten. Auf der Bibel stehen schlagkräftige Aussagen, die für die Hilfe für die Flüchtlinge sprechen. In einem Kontext, in dem Ausländer als Feinde galten, bat Gott seinem Volk, sie zu lieben (Deuteronomium 10:19) und mit Rechtlichkeit zu behandeln (Levitikus 19:34). Jesus äußerte wieder seine Sorge für die Schwächsten (Matthäus 5) und betonte, dass man sich um den Fremden kümmern sollte. Die Kirche nahm auch diese Lehre (Römer 12:13). Vor dieser Krise müssen wir, die Christen, Vorbilder sein. Wir haben die Chance, diese Prinzipien durchzusetzen, indem wir die lokale Regierung darum bitten, sich in die Initiativen zu verwickeln, die Aufenthalt und Hilfe bieten. Mit den Kirchen und Werken können wir sowohl die Mitteln anbieten, über die wir verfügen, als auch an den Programmen teilnehmen, die seit Jahren existieren, um diesen Menschen Hilfe zu bieten l


FOTO: AFP

INTERNATIONAL REALIDAD

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BRÜDER, AUF ZU

DEM WERK Die Hymne, die von der evangelischen Komponistin Fanny Crosby geschrieben wurde, enthält eine tiefsinnige Botschaft über die Aufgaben, die die Anhänger Gottes erfüllen müssen.

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ie Hymne „Brüder, auf zu dem Werk“, die auf Römer 13:12 basiert, geht eine der wesentlichen christlichen Aufgaben an. Sie ist eine musikalische Komposition von großer Nutzbarkeit für die Anhänger Gottes. Dieses Gedicht, das 1869 von der renom-


MUSIK

mierten evangelischen Komponistin Fanny Crosby geschrieben wurde, schließt in sich eine tiefsinnige Botschaft über die Arbeit, die die Anhänger des Herrn täglich leisten müssen. Außerdem gibt sie eine wertvolle Botschaft des Allmächtigen, die ins Spanisch von Priester Thomas Martin Westrup übersetzt und von William Howard Doane vertont wurde. Fanny Crosby, die wegen ihrer Hymne und christlichen Gesänge bekannt ist, gilt als die Hauptkomponistin der evangelischen Musik und ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten des amerikanischen christlichen Lebens. Bis heute werden Dutzende von ihren Gesängen von den Jüngern des Herrn weltweit gesungen. Fanny wurde am 24. März 1820 in New York geboren und lebte 94 Jahre. Sie empfing das Evangelium mit offenen Armen und preiste und hob die Liebe Gottes durch die Komposition von etwa 8,000 Liedern hervor. Thomas Martin Westrup war seinerseits ein besonderer Diener Gottes, der 1852 mit seiner Familie von England nach Nordamerika kam. Er wurde am 10. April 1837 geboren und verstärkte seinen Glauben an den Erlöser in der Stadt Monterrey, in Nordwesten Mexikos, wo er eine Gemeinde für das Evangelisieren organisierte, die aus englischsprachigen Gläubigern bestand. Bei seiner alltäglichen Arbeit merkte dann Thomas, wie notwendig es war, Hymnen auf Spanisch zu veröffentlichen, damit man dem mexikanischen Volk die Botschaft Gottes verkündigen konnte. So fing er mit der Übersetzung der emblematischsten christlichen Gesänge an. William Howard Doane, der am 3. Februar 1832 BRÜDER, AUF ZU in den USA geboren wurde, vertonte im Jahr 1871 DEM WERK! das Gedicht, das von Crosby geschrieben worden 1 war. Er, der wie viele anderen evangelischen MuBrüder, auf zu dem Werk in dem siker in einer christlichen Familie aufgewachsen Dienste des Herrn! war, widmete sein Leben dazu, die großen VorteiLaßt uns gehn seinen Weg, jeder folge le des Glaubens an den Allmächtigen zu preisen. ihm gern! In der göttlichen Kraft, die uns selig erneut, laßt uns freudig Doane, Verleger von 43 Hymnensammlungen und nur tun, was die Liebe gebeut! Komponist von Hunderten Hymnen, stellte sein Refrain musikalisches Talent zum Dienst der angesehensten Seid getreu, nur getreu! Komponisten seiner Zeit und zeichnete sich durch Seid getreu, nur getreu! seine Flexibilität bei der Erfindung von Harmonien Folgt dem Herrn immer gern! Nah ist Sieg, nah das Heil; und Rhythmen aus. drum wirket bis der Meister kommt! Brüder, auf dem Werk! ist in 3 Strophen und ein 2 Refrain geteilt. Di erste Strophe geht auf eine der Auf die heilige Wacht hat der Herr uns gestellt. Zeuget froh von dem Heil, das Er brachte der Welt; Ideen der Heiligen Lehre ein: Wir sind Diener des Macht es überall kund, was für Sünder geschah. Herrn. Außerdem betont sie, dass die Gläubiger den Rufet laut allen zu: "Die Erlösung ist da!“ Weg nachgehen müssen, der von Jesus gezeichnet 3 wurde. In der zweiten Strophe wird dann betont, dass Frisch voran in dem Werk; denn es gilt die Liebe Gottes durch ihre Gnade die Sünder erlöst. Gottes Ehr' in dem Kampf mit der Welt Danach, behauptet die dritte Strophe fest, dass man und der Finsternis Heer! Hier gibt's Arbeit für uns; Brüder, laßt sie uns tun! mit Mut gegen das Böse kämpfen muss. Der Refrain Der Getreue wird einst bei dem Herrn ewig ruhn. betont die Pflicht zu beten und zu vertrauen l September 2015 / Impacto evangelisch

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ENGLANDS

APOSTEL

William Tyndale war eine der Schlüsselfiguren für die Verbreitung des Christentums in England. Er ist bekannt wegen seiner Bibelübersetzung aus dem Griechischen und auch weil er die Bibel auf Englisch druckte. Steven Lawson

S

tellen Sie sich vor, in einer Zeit zu leben, in der sie nicht dazu erlaubt sind, das Wort Gottes zu lesen. Die einzigen Exemplare, die es gibt, sind auf Griechisch, Latein oder Hebräisch. Es war eine Zeit, in der sogar der Priester die Heiligen Schriften auf Latein las und man konnte es nicht auf Englisch oder Deutsch machen. Man konnte nur das hören, was die Menschen über die Lehren Christus sagten. Dann tauchte ein Mann namens William Tyndale wie ein Licht, das inmitten der Finsternis strahlte, auf. Er hatte eine übermäßige Leidenschaft für Gott und sein Wort. Tyndale leistete einen großen Beitrag zu der Reformation Englands. Diesbezüglich behauptete der christliche Schriftsteller, Brian Edwards, dass er nicht nur „das Herz der Reformation in England“, sondern „die Reformation in England“ war. Außerdem ging der anerkannte evangelische Autor John Foxe, Autor des berühmten „Buch der Märtyrer“, noch weiter und bezeichnete ihn als „Englands Apostel“. William wurde wahrscheinlich 1494 in Gloucestershire, in ländlichem Osten Englands, geboren. Im Jahr 1506, als er 12 Jahre alt war, besuchte er die Schule von Magdalen Hall, die in der Oxford University lag. Zwei Jahre später wurde Tyndale bei dem Magdalen College aufgenommen, wo er Grammatik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik, Rhetorik, Logik und Philosophie lernte. Dann schloss er sein Studium im Jahr 1512 ab und erhielt einen Master-Titel im Jahr 1515. Bevor er MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Oxford verließ, wurde Tyndale zum Priester der traditionellen Kirche ordiniert.

CAMBRIDGE UND WHITE HORSE INN Tyndale ging später auf die University of Cambridge, wo er anscheinend einen Titel erhielt. Dort waren viele von den Werken Martin Luthers unter den Lehrern und Studenten geteilt worden und diese hatten große Erwartungen auf dem Campus geweckt. In diesem Kontext schloss Tyndale sich der zentralen Wahrheiten der protestantischen Bewegung an.


GLAUBENSHELD

1521 spürte Tyndale die Notwendigkeit, sich von der akademischen Welt zu entfernen und akzeptierte eine neue Arbeit in Gloucestershire, in Osten des Vereinigten Königreichs, wo er für die wohlhabende Familie von Sir John Walsh arbeitete. In dieser Zeit merkte er, dass England nicht mittels der lateinischen Bibel evangelisiert werden würde. Nach Robert Demaus, christlichem Autor, merkte Tyndale, dass man den Laien keine Wahrheit verkündigen konnte, ohne dass man die Heiligen Schriften in ihrer

Muttersprache vor ihnen stellte. Die lokalen Priester gingen oft zu den Walshs zum Abendessen und Tyndale bezeugte in erster Reihe, dass der römische Klerus von Ignoranz geprägt war. Bei einer Mahlzeit sprach er mit einem katholischen Priester, der zu ihm sagte: „Wir wären besser dran ohne die Gesetze Gottes als ohne die des Papstes“. Tyndale antwortete mit voller Mut: “Ich verachte den Papst und all seine Gesetze”. Dann fügte er diese Worte hinzu: „Wenn Gott mein Leben viele Jahre erhält, will ich dafür sorgen, dass der Junge

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hinter dem Pflug mehr Schriftkenntnisse besitzt als ihr“. Ab diesem Zeitpunkt war die Mission seines Lebens, die Bibel ins Englisch zu übersetzen.

NACH LONDON MIT EINEM PLAN Im Jahr 1523 reiste Tyndale nach London, um vom Bischof Cuthbert Tunstall diese Erlaubnis zu erhalten. William dachte, dass er sein ÜbersetzungsproMISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

jekt unterstützen würde, doch Tunstall war dazu entschieden, die Verbreitung der Ideen Luthers zu vermeiden. Der Bischof von London wusste, dass eine für alle Menschen zugängliche Bibel auf Englisch sich der katholischen Kirche widersetzen würde. Tyndale merkte bald, dass er das Land verlassen musste, um sein Übersetzungsprojekt vollzubringen.


GLAUBENSHELD

In April 1524 fuhr Tyndale nach Europa, um mit der Übersetzung anzufangen. Dort lebte er im Exil als ein Flüchtling und Verfemter. Nachdem er in Hamburg, in Norden Deutschlands, angekommen war, reiste er nach Wittenberg, um unter dem Einfluss Luthers zu sein, der auf die letzten Spuren der päpstlichen Autorität verzichtet hatte. Da fing er mit der Arbeit an, das Neue Testament von Griechisch ins Englisch zu übersetzen. In August 1525 zog William nach der Stadt Köln, am Ufer des Rheins, um. Dort vollendete er seine erste Übersetzung des Neuen Testaments. In dieser lauten Großstadt fand er einen Drucker, Peter Quentell, für die Veröffentlichung seiner Übersetzung. Er wollte es geheim halten, doch die Nachricht wurde zugespielt. Ein Gegner der Reformation, Johann Cochlaeus, organisierte sofort einen Angriff auf die Druckerei. Jedoch wurde Tyndale vorgewarnt und floh in eine freundlichere protestantische Stadt: Worms. Im Jahr 1526 lernte Tyndale einen anderen Drucker kennen, nämlich Peter Schöffer, der dazu einwilligte, die Auflage seines Neuen Testaments auf Englisch zu vollenden. Dieser war der erste Teil der Heiligen Schriften, der von Griechisch ins Englisch übersetzt und mechanisch gedruckt wurde. Etwa 6 tausend Exemplare in deutlicher und einfacher englischer Sprache wurden gedruckt. William ließ dann sein neues Testament nach England in Baumwollstoff schmuggeln. Die Beamten der traditionellen Kirche erfuhren von diesem schwarzen Verkehr des Neuen Testaments. Sowohl der Erzbischof von Caterbury als auch der Bischof von London wurden wütend. Sie versuchten alle Kopien des Neuen Testaments von Tyndale zu zerstören, die sie finden konnten, und erklärten den Kauf, Verkauf und sogar Nutzung von diesen zum Verbrechen. Diese Handlungen hielten aber die Verbreitung der Übersetzung Williams nicht auf. Am 18. Juni 1528 schickte der Erzbischof von York, Kardinal Thomas Wolsey, 3 Agenten nach Europa, um Tyndale zu suchen. Er befahl John Hacket, den englischen Botschafter in den Niederländern, zu verlangen, dass der Regierungschef dieses Lands den Haft Williams genehmigte. Aber William ging nach Marburg.

DIE ÜBERSETZUNG DES PENTATEUCHS In September 1528 gab es einen anderen Versuch, Tyndales Spuren zu verfolgen. John West, ein Mönch, wurde geschickt, um Tyndale festzunehmen. West kam in Antwerpen und begann, William zu jagen. Er bereiste die Städte und befragte viele

Drucker. Da er sich unter Druck fühlte, blieb Tyndale in Marburg. Er verbrachte dort seine Tage und lernte selbständig Hebräisch, eine Sprache die er in Oxford nicht gelernt hatte. Mit dieser neuen Sprache begann er den Pentateuch von Hebräisch ins Englisch zu übersetzen. 1529 zog William nach Antwerpen um, wo er seine Übersetzung der fünf Bücher Moses vollendete. Jedoch merkte er, dass der Pentateuch an einem anderen Ort gedruckt werden musste. So fuhr er mit einem Schiff nach Hamburg aber ein schwerer Sturm peitschte das Schiff und es versank vor der niederländischen Küste. Leider gingen seine Bücher, Schriften und die Übersetzung des Pentateuchs somit verloren. Später reiste Tyndale endlich nach Hamburg. Dort wurde er bei der Familie von Emerson empfangen. Die Familie hatte starke Zuneigungen zu der Reformation. In diesem Kontext fing er wieder mit der Übersetzung des Pentateuchs an. Diese Aufgabe führte er von März bis Dezember 1529 durch. In Januar 1530 wurden die 5 Bücher Moses auf Englisch in Antwerpen gedruckt. Dann wurden sie nach England geschmuggelt und schnell verteilt.

FESTNAHME UND TOD Am Anfang des Jahres 1534 ging Tyndale nach Antwerpen als Gast von Thomas Poyntz, einem reichen englischen Händler, der ein guter Freund und treuer Anhänger war – so nach Tyndales Biographen, David Daniell. Tyndale fühlte sich sicher und begann seine Übersetzung des Neuen Testaments zu überprüfen. In der zweiten Auflage gab es etwa 4 tausend Änderungen und Korrekturen in Bezug auf die Auflage vom Jahr 1526. Ein hoher Beamter der Kirche, wahrscheinlich der Bischof von London John Stokesley, stellte Harry Phillips im Sommer 1535 ein, um Tyndale zu finden. Phillips reiste nach Antwerpen und fing an, die notwendigen Kontakte mit den englischen Händlern zu verknüpfen. Als er Tyndale fand, schloss er Freundschaft mit ihm und gewann sein Vertrauen fast sofort. Eines Tages brachte er ihn zu einem Ort, wo er verhaftet wurde. Tyndale wurde im Gefängnis der Burg Vilvoorde, sechs Meilen im Norden von Brüssel, eingesperrt. Dort verkümmerte er anderthalb Jahre, während das Gerichtsverfahren vorbereitet wurde. Eine lange Liste von Verbrechen wurde gegen ihn fertiggestellt und Tyndale wurde als Ketzer verdammt. Am 6. Oktober 1536 wurde er erwürgt und verbrannt l

Tyndale leistete einen großen Beitrag zu der Reformation Englands. Diesbezüglich behauptete der christliche Schriftsteller, Brian Edwards, dass er nicht nur „das Herz der Reformation in England“, sondern „die Reformation in England“ war.

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ADAM FREI VON

SÜNDEN

Er verbrachte seine Jugend mit Alkohol- und Drogenkonsum. In Zeiten, in denen El Salvador mit inneren Konflikten verblutete. Adán Huber Sosa Lemus herrschte mit seiner Bande. Er schien niemals Reue zu empfinden, doch er kniete nieder und gab sich hin.

N

ur der Gedanke, dass er den Rest seines Lebens in einem Kloster verbringen würde, um anschließend für eine Religion Messen zu zelebrieren, von der er sich niemals Teil fühlte, ließ Adán Huber Sosa Lemus - er war damals zwölf Jahre alt - einen eindeutigen Beschluss fassen. So lehnte er am gleichen Tag das Angebot ab, jener Pfarrer zu werden, den seine Gemeinde erwartete. Obwohl für sein ministerielles Studium alles beschlossen war, flüchtete er sich in seine Widerspenstigkeit, ohne daran zu denken, dass diese ihn in eine Welt von Drogen und Alkohol führen würde, aus der er sich erst befreite, als der Herr ihm seine wahre Berufung aufzeigte und ihn in den derzeitigen Vizepräsidenten der Weltweiten Missionsbewegung in El Salvador verwandelte.

VERLORENE JUGEND Anfang 1980 verbrachte ein junger Adán – welcher es vorzog, Huber genannt zu werden– in der Stadt Sonsonate, in El Slvador, seine Tage wie jeder Jugendliche seines Alters, bis eines Tages seine Eltern mit einer klerikalen Vorbereitung begannen, die aus ihm einen Priester und eine Respektperson seines Dorfes hätte machen sollen. Obwohl eine seiner wohlhabenden Tanten bereit war, sein klerikales Studium zu bezahlen, weigerte sich Huber, in jenes Kloster zu gehen, weil er nicht bereit war, sein junges Leben junges Dasein gegen ein Priesterleben einzutauschen. “Ich fühlte, dass ich es nicht lange aushalten würde, weil es nichts für mich war.”, sagt er. Obwohl er einen biblischen Namen trug, lebte Huber immer fern von der Gemeinde, der seine Eltern angehörten. Dagegen begann er im gleichen Alter, Nachtclubs zu besuchen, wo alkoholische Getränke wie Tic Tack und Rauschmittel wie Marihuana und Kokain Bestandteile seines Heranwachsens wurden. Weiter lesen–– MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEBENSGESCHICHTEN

Huber lebte immer abgekehrt von der Kirche, die seine Eltern besuchten. Dagegen begann er im gleichen Alter, Nachtclubs zu besuchen, wo alkoholische Getr채nke wie Tic Tack und Rauschmittel wie Marihuana und Kokain Bestandteile seines Heranwachsens wurden.

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Dies alles mitten in der Straßenprostitution, was rasch zum Dreh- und Angelpunkt der Wochenenden in jener Stadt von El Salvador wurde. “In jenem Alter probierte ich jede Art von Drogen und Alkohol und verlor so meine Jugend”, erinnert er sich. Nach wenigen Monaten und ohne einen Kompass, der ihn führen könnte, gewannen das Bandenwesen und das Verbrechen die Oberhand in seinem Leben und schadeten seiner Ausbildung und dem Ansehen seiner verarmten Eltern, welche erlebten, wie die Zukunft ihres vorletzten Sohnes vergeudet wurde. “Die Leute und meine Freunde nannten mich den Hahn, in Anlehnung an den Namen meiner Bande und wegen meiner sonderbaren Art, meine Ha-

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LEBENSGESCHICHTEN

are zu kämmen, meiner lockeren Kleidung und vor allem, weil ich ein Weiberheld war”, erzählt er.

DEM TOD ENTKOMMEN Zu Beginn jenes Jahrzehnts war El Salvador wie auch seine Nachbarländer im Auge des Sturms, aufgrund seiner verschiedenen zivilen und militärischen Aufstände, welche ganz Mittelamerika destabilisierten. Ein Teil davon war der Rüstungswettlauf in allen Ländern jener Region, wobei Jugendliche und dutzende von Banden bewaffnet wurden, wie auch jene, der Huber angehörte. Diese deckten sich mit einer großen Anzahl von Waffen ein, womit sie sich nicht nur vor den Aufständischen schützten, sondern auch unzählige Überfälle zu verüben, von denen sie damit erfolgreich flüchten konnten. Etwa fünfzehnjährig, wurden Huber und seine Gruppe von Randalierern beschuldigt, zwei Mädchen ihrer Stadt sexuell beleidigt zu haben, was sie den Behörden und verschiedenen rachelustigen Feinden gegenüberstellte. Obwohl ihre Schuld nicht bewiesen werden konnte, wurde die gesamte Bande des Todes bedroht, mit einer Reihe von Anschlägen, welche nach und nach deren Leben beendete. Einer dieser Angriffe ereignete sich, als Huber einen Choreografie Wettbewerb zu einer Musik jener Zeit gewann. Als er gerade den letzten Tanzschritt, welchen man „das fallende Blatt“ nannte, vorführen wollte, rief ein Sturm von Gewehrkugeln unter allen Anwesenden Panik hervor. Huber und seine Begleiter brachten sich in Sicherheit und konnten bestätigen, dass die Schüsse auf ihn gerichtet waren. Glücklicherweise traf ihn keine

Kugel und es gab keine Verletzten. Einige sagten, es sei eine Warnung. “Wegen der Streitigkeiten mit anderen Banden versuchte man mehr als einmal, mich zu töten, doch Gott behütete mich, sonst wäre ich wie viele meiner Freunde und Kameraden tot”, erinnert er sich.

AUS SEINEM DORF VERBANNT Im Alter von 17 Jahren und mit verschiedenen Bedrohungen, die eine Preis auf seinen Kopf gesetzt hatten, näherte sich ihm eines Tages sein Vater und sagte ihm einige Worte die Huber niemals vergessen konnte. “Sohn, ich weiß tatsächlich nicht warum du zur Welt kamst…Ich weiß nicht wie lange du in diesem Zustand verbleiben wirst?“ später fügte er hinzu: „Verlasse mein Haus, denn du musst ein neues Leben finden, einen neuen Horizont…“sagte sein Vater mit Tränen der Verzweiflung. Huber wurde zu einem Verwandten in di Hauptstadt von El Salvador geschickt, damit seine größeren Brüder das Leben des Jüngsten der Familie Sosa Lemus in Ordnung bringen konnten. Als er in den Bezirk Soyapango im Großraum der Hauptstadt von El Salvador gelangte, beschloss er, alle Anstrengungen einem Lebenswechsel zu widmen und war bereit, die erste Arbeitsgelegenheit anzunehmen. Dennoch kamen seine alten Gewohnheiten aus der Jugendzeit erneut ans Licht und bevor er wieder anfing, zu arbeiten, knüpfte er neue Freundschaften und begann erneut zu trinken und Drogen einzunehmen. “Ich konnte den Alkohol nicht beherrschen, weil der Alkohol mich beherrschte ”, erinnert er sich.

Als er in die Hauptstadt von El Selvador gelangte, beschloss er, alle Anstrengungen einem Lebenswechsel zu widmen und war bereit, die erste Arbeitsgelegenheit anzunehmen. Dennoch kamen seine alten Gewohnheiten aus der Jugendzeit erneut ans Licht und bevor er wieder anfing, zu arbeiten, knüpfte er neue Freundschaften und begann erneut zu trinken und Drogen einzunehmen. Weiter lesen––

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Sein aus den Fugen geratenes Leben führte ihn ebenfalls dazu, “sich zu prostituieren” – wie man in seinem Land sagt- oder sich in einen regelmäßigen Besucher der Prostituierten der Hauptstadt zu verwandeln, da er einer formellen Beziehung immer auswich. “Wenn sich ein Mädchen für mich interessierte und mich bat, uns zu verloben, flüchtete ich vor ihr. Ich war einer jener Menschen, die niemals an die Ehe glaubten, weil ich nur ein leichtes Mädchen suchte, das meine sexuellen Wünsche erfüllen würde”, erzählt er.

GÖTTLICHE ERFAHRUNGEN Trotz seines ungeregelten Verhaltens, wurde Huber im Alter von 19 Jahren häufig von einem jungen Christen besucht, der ihn immer in seine Kirche einlud. Obwohl er sich hunderte Male verweigerte, begann das Wort Gottes, ihm zu erfüllen Einige Zeit später begann er wieder, das Evangelium aus dem Mund seines Cousins, besser bekannt als „el Gorrón“ (der Schmarotzer), zu hören, welcher nach einem Straßenstreit einen Schuss ins Bein bekam. Nach einer Erfahrung mit Gott und der Entlassung aus dem Krankenhaus, versuchte „el Gorrón“ – ehemaliger Komplize von Hubers Untaten – ihn zu Füssen des Herrn zu führen, aber ohne Erfolg. Dennoch war dies der Anfang für Hubers Bedürfnis nach einer Suche des Herrn, vor allem als er begann, die Bibel oder das “schwarze Buch”, wie er es nannte, zu lesen. Als einige Zeit vergangen war und der die Heiligen Schriften gelesen hatte, schlief Huber ein und träumte mit dem Herrn, der ihn auf seinen Weg rief. Mehr verstand er nicht. Etwas später begann er, die Pläne des Herrn zu verstehen, als er ein riesiges Auge träumte, welches ihn vom Himmel her beobachtete und ihm folgte, wohin er auch ging. Als er aufwachte, verspürte er eine große Furcht. “Ich traute mich nicht, zum Himmel zu schauen, da ich wusste, dass Gott mein gesamtes Leben und den Abfall, den ich getan hatte, beobachtete…Gott behandelte mein Leben”, berichtet er. AN GOTT HINGEGEBEN In der Mitte des Jahres 1990 und im Alter von 22 Jahren, hatte Huber große Hoffnungen, einer evangelischen Küche beizutreten, aber die Feiern und Faschingstage in der Stadt verhinderten dies, bis ihn eines Tages die Gesänge und Melodien einer Gemeinte mitten in der Straße erstarren ließen und ihn zum Eingang des Tempels anzogen, wo der Herr dreimal zu ihm Sprach und sagte: “Mein Sohn, dies ist der Ort wo ich dich brauche”. Er war von der himmlischen Stimme gefangen, doch seine Freunde überzeugten ihn und zogen ihn vom

Eingang jenes Tempels fort und Huber verlor sich wieder in seinen Kneipentouren und Orgien. Einige Zeit später, begann jener junge Christ wieder, ihn aufzusuchen und in zur Kirche der Weltweiten Missionsbewegung einzuladen, aber dieses Mal in ein Haus, damit er die Botschaft eines australischen Predigers höre, der der bald in seine Heimat zurückgekehrt wäre. Angesichts seiner Bereitschaft und nachdem er eine Woche lang besagtes Haus im Großraum der Hauptstadt von El Salvador besuchte, gab sich Huber dem Christentum und einem frommen Leben hin, wodurch er sich in einen Diener Gottes verwandelte. „Ich ging in die Knie und bat den Herrn um Vergebung, und bat ihn, von diesem Tag an mein Leben zu leiten, da ich es selbst niemals gekonnt habe” erinnert er sich, Obwohl er niemals das Evangelium predigen wollte, berief ihn der Herr ein Jahr später zum Priesteramt durch eine Prophezeiung. 1996 heiratete er Susana Cerón und sie bekamen zwei Töchter. Seit 11999 arbeitete er als Pastor in der Stadt San Marcos. Später diente er als Pastor in Soypango bis ins Jahr 2007, als er zum Vizepräsidenten des nationalen Direktoriums der Weltweiten Missionsbewegung seines Landes ernannt wurde, mit 15 Kongregationen in den derzeit vier beaufsichtigten Regionen. Mit der von ihm erlangten Erfahrung, versteht der Pastor Huber Sosa, dass wahrhaftiger Minister des Evangeliums keine große Bildung braucht, sondern dem Wort Gottes gehorchen soll l

Nachdem er eine Woche lang besagte Wohnung im Großraum der Hauptstadt von El Salvador besuchte, gab sich Huber dem Christentum und einem frommen Leben hin, wodurch er sich in einen Diener Gottes verwandelte. „Ich ging in die Knie und bat den Herrn um Vergebung, und bat ihn, von diesem Tag an mein Leben zu leiten, da ich es selbst niemals gekonnt habe” erinnert er sich.

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DIE FREUDE EINES

MISSIONÄRS

„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben”. (Psalm 126: 5-6)

Pfarrer Luis M. Ortiz

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ein Unternehmen auf der Welt findet so viele Hindernisse auf dem Weg als das Werk Gottes. Doch es ist auch wahr, dass keine Firma auf der Welt mehr Siege als das Werk Gottes erringt, die ewige Ergebnissen ausweisen. Keiner wird bei seiner Arbeit mehr gehindert, gekämpft, gehetzt und weniger anerkannt und belohnt als MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ein Missionär in der Fremde. Seit dem Moment, in dem einer sagt, dass er dazu berufen ist, in ein fremdes Land zu gehen, wird er sofort falsch verstanden, verachtet, behindert, angegriffen und verfolgt. Wenn er in das Missionsfeld geht und dabei sein Zuhause, seine Umgebung und Freunde verlässt, befindet er sich allein, wird vergessen und muss die


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härtesten Arbeiten machen - ohne die richtige Motivation, die geeigneten Mittel und die notwendigen Finanzmittel. Wochen vergehen, ohne dass er gut essen kann. Er ist allein, hat keine Kommilitonen und ist von der Gleichgültigkeit der Menschen erschöpft, von der Sehnsucht gehetzt, von der Undankbarkeit verletzt. Wenn er in sein Land zurückkehrt, wo er hofft, ein bisschen Verständnis und Mut zu finden, ist er schon ein Ausländer. Er ist verwiesen worden, man guckt ihn mit Verdacht und Misstrauen an. Man behandelt ihn ohne Rücksicht und wird sogar für eine Bedrohung gehalten. • Wenn man nichts macht, dann fehlt ihm Handlungswille. • Wenn man etwas macht, dann hat er zu viel Handlungswille. • Wenn man nichts sagt, fehlt ihm die Ausdrucksfähigkeit. • Wenn man etwas sagt, ist man nicht richtig. • Wenn man jung zurückkommt, verliert man die Einbildungskraft. • Wenn man als reifer Erwachsene zurückkommt, bekommt man keine Chance. • Wenn man alt zurückkommt, wird man an die Wand gestellt. Alle diese Sachen, die für den Oberflächlichen, den Nassauer und den Ehrgeizigen verachtete und vermiedene Nachteile sind, sind für den echten Missionär seine Freude, sein Reichtum sein Vermögen. Freude, Reichtum und Vermögen, die er weder gegen die Meinungen noch gegen die Hierarchien der Menschen umtauscht, die ihn verachten und belästigen. Der echte Missionär kann nicht anders sein. Sein Leben und seine Taten drehen sich um diese Berufung und um diese Leidenschaft. Der echte Missionär kann alles ertragen, außer dass man ihn von seiner himmlischen Berufung abbringt. Der echte Missionär ist dazu bereit, alles außer seiner Berufung aufzugeben. Der echte Missionär weiß, dass Gott ihn berufen hat und dass sein Aufruf und Werk über alle Menschen und Sachen liegt. Der echte Missionär lebt seine Mission, denn er „muß es tun” (1 Korinther 9:16) und er kann sie weder vermeiden noch aufgeben. Der echte Missionär versteht, dass die höchste Aufgabe der Kirche die Evangelisierung der Welt ist, und hat sein Leben diesem Ziel gewidmet. Der echte Missionär stellt kein anderes Interesse vor dem allerhöchsten Interesse der Seelenerlösung und der unerlässlichen Beziehung mit seinem Meister, den er liebt, dient und dem er gehorcht. Wegen dieser stabilen Überzeugungen und mächtigen Gründen kann der echte Missionär weder sich verbergen noch schweigen. Er muss leiden doch das ist seine Freude denn “der Jünger ist nicht über seinen

Meister noch der Knecht über den Herrn“ (Matthäus 10:24). So wie sein Herr wird er auch verurteilt und schlecht kritisiert. Man spuckt ihm beleidigende Wörter. Man macht ihn, das Kreuz des Verrufs tragen. Er wird in das Grab der Verachtung und des Vergessens begraben. Doch so wie sein Meister am dritten Tag wiederauferstand, ersteht der echte Missionär jeden Tag wieder auf, denn jeden Tag wird er verurteilt, gekreuzigt, begraben. Somit erfüllen sich jeden Tag die Worte von jenem anderen großen Missionär, dem Apostel Paulus, der schrieb: „Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängsten uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht; wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen; wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um; und tragen allezeit das Sterben des HERRN Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des HERRN Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf das auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen

Der echte Missionär kann nicht anders sein. Sein Leben und seine Taten drehen sich um diese Berufung und um diese Leidenschaft. Der echte Missionär kann alles ertragen, außer dass man ihn von seiner himmlischen Berufung abbringt. Der echte Missionär ist dazu bereit, alles außer seiner Berufung aufzugeben. Der echte Missionär weiß, dass Gott ihn berufen hat und dass sein Aufruf und Werk über alle Menschen und Sachen liegt. Fleische. Darum ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch.” (2 Korinther 4: 8-12). Deswegen steht der echte Missionär jeden Tag lebendig, mit neuen Kräften, neuer Motivation, neuer Vision, neuem Entschluss auf und gibt denjenigen, zu denen er predigt, seine Vision, seine Kräfte und sein Leben. Als Alexander der Große Diogenes, dem griechischen Weiser, fragte: womit kann ich dich dienen? Antwortete dieser: Geh mir nur ein wenig aus der Sonne. Der Apostel Paulus sagte: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet. Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf daß ich Christum gewinne” (Philipper 3: 7-8). Deswegen spiegelt sich das Werk des echten Missionärs, der den Spuren seines Meisters nachgeht, durch diese Bibelpassage aus Psalm 126:5-6: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben” l September 2015 / Impacto evangelisch

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GOTTES SCHUTZ „Und da wir großes Ungewitter erlitten […] Und da man lange nicht gegessen hatte, trat Paulus mitten unter sie und sprach: Liebe Männer, man solltet mir gehorcht haben und nicht von Kreta aufgebrochen sein [...] Und nun ermahne ich euch, daß ihr unverzagt seid; denn keines Leben aus uns wird umkommen […]“ (Apostelgeschichte 27: 18-26).

Pfarrer José Soto Benavides

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aulus predigte Königen wie Agrippa, Festus und Felix und predigte im Haus Caesars, was heißt, dass er in den höchsten Schichten der Gesellschaft ankam, um die Botschaft Gottes zu verkündigen. Einmal sagte Agrippa zu Paulus: „Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde“ (Apostelgeschichte 26:28). Paulus antwortete: „Ich wünschte vor Gott, es fehle nun an viel oder an wenig, daß nicht allein du, sondern alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande“ (Apostelgeschichte 26:29). Die Bibel erzählt uns, dass Paulus sich unter über 270 Gefangenen befand aber gelegentlich höfflich behandelt wurde – vor allem von dem ersten Tribun. Jedoch war er immer noch ein Gefangener. Paulus hatte beschlossen, nach Rom zu gehen und sich dem Gerichtsverfahren entgegenzustellen, das manche Juden beeinflusst hatten. Paulus wurde erstens in ein adramyttisches Schiff geschickt, das ihn an Kleinasien hinfuhr, danach stieg er in ein Schiff von Alexandrien ein, um nach Italien durch das Mittelmeer zu fahren. Es sollte eine lange Reise werden. Als sie an jener Küste waren, erlaubte der Unterhauptmann ihm, „zu seinen guten Freunden zu gehen und sich zu pflegen” (Hch. 27:3). Also es gab Menschen, die Paulus und seine Arbeit erkannten – wobei es gab auch eine andere Gruppe, die ihn kritisierte und ablehnte, denn Paulus war eine echte Peitschte gegen die Finsternis, er peitschte den Teufel und viele Menschen ärgerten sich darüber doch es gab noch viel mehr Menschen, die ihn liebten. Sie fuhren mit dem Schiff und der Wind peitschte und sie gingen unter Zypern und dann unter Kreta hin und schafften, sich von dem wehenden Wind und dem peitschenden Sturm, der erst aufbrach und sich über das Meer zusamMISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

menzog, zu beschützen. Als sie über die Insel gingen, blieben sie ein paar Tage in Kreta und Paulus sagte, dass ein Sturm kommen würde und sie da in Sicherheit bleiben sollten. „Aber der Unterhauptmann glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr denn dem, was Paulus sagte“ (Apostelgeschichte 27:11). Als sie auf offenem Meer waren, erhob sich eine Windsbraut, die man Nordost nannte. Wind und Sturm drohten, das Schiff zu zerstören und zwar nicht nur ein oder zwei, sondern 14 Tage lang. Sie sahen keine Sterne, keine Sonne, gar nichts. Sie wurden nur von einem großen Gewitter verfolgt. Paulus wendete sich an den Herrn des Lebens. Doch diesmal sagte er zu ihnen: „Und nun ermahne ich euch, daß ihr unverzagt seid; denn keines Leben aus uns wird umkommen, nur das Schiff“ (Apostelgeschichte 27:22). Sehen Sie nur, was für ein großes Vertrauen! Das Schiff würde sich zerstören und verloren gehen doch alle würden sich retten. Er ermunterte sie und sprach: „Denn diese Nacht ist bei mir gestanden der Engel Gottes, des ich bin und dem ich diene, und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! du mußt vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir schiffen” (Apostelgeschichte 27: 23-24). Die Kriegsknechte hatten die Mission, Gefangene auf Kosten ihres Lebens nach Rom zu bringen. Wenn ein Kriegsknecht die Flucht eines Gefangenen zuließ, musste er mit seinem Leben bezahlen. Als die Kriegsknechte merkten, dass es möglich war, dass die Gefangenen entflohen, beschlossen sie, sie zu töten. War Paulus nicht auch ein Gefangener? Sie sprachen also vom Mord an Gottes Mann. Der Oberhauptmann merkte den Plan der Kriegsknechte und handelte sofort, er wehrte ihrem Vornehmen und sagte den Gefangenen, dass jeder


ANDACHT

War Paulus nicht auch ein Gefangener? Sie sprachen also vom Mord an Gottes Mann. Der Oberhauptmann merkte den Plan der Kriegsknechte und handelte sofort, er wehrte ihrem Vornehmen und sagte den Gefangenen, dass jeder sich durch seine eigenen Mittel retten würde, doch er tat dies, um Paulus zu retten. Da erkennen wir schon eine Bedrohung: unbarmherzige Männern, die vom Teufel beeinflusst waren und versuchten, ihm das Leben zu nehmen. sich durch seine eigenen Mittel retten würde, doch er tat dies, um Paulus zu retten. Da erkennen wir schon eine Bedrohung: unbarmherzige Männern, die vom Teufel beeinflusst waren und versuchten, ihm das Leben zu nehmen. Jenes Schiff sank bei der Insel Melite. Die Gefangenen und Paulus retteten sich. Der Winter ist kalt an diesen Orten, alle froren und auch Paulus aber er hatte immer Vertrauen an Gott. Dann zündeten sie einen Haufen Reiser an, damit man sich wärmen konnte. Als Paulus den Haufen zusammenraffte und aufs Feuer legte, kam eine Schlange von der Hitze hervor und fuhr Paulus an seine Hand, er aber schlenkerte sie ins Feuer und die Schlange verbrannte.

Meine Lieben, der Teufel wollte verhindern, dass der Apostel Paulus Gottes Plan erfüllte, die Natur ließ ihre Wut aus, die Kriegsknechte wollten ihn ermorden. Der Teufel selbst versuchte mit der Schlange, es zu verhindern doch er schaffte es nicht. Die Insel blieb gesegnet. Sie kamen in Rom an, Paulus ging zum Gericht und während er gefangen war, gab man ihm jenes Mieihhause und die Juden konnten nichts gegen ihn tun. „Paulus aber blieb zwei Jahre in seinem eigenen Gedinge und nahm auf alle, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrte von dem HERRN Jesus mit aller Freudigkeit unverboten” (Apostelgeschichte 28: 30-31). Ehre sei Gott! l September 2015 / Impacto evangelisch

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WERDET IHR NUN MEINER STIMME GEHORCHEN „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.“ (Exodus 19:5) Pfarrer Álvaro Garavito

MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


ANDACHT

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lle Versprechen Gottes, die sich in der Heiligen Schriften befinden, werden unter Bedingung gestellt. Diese Bedingungen werden nach dem Versprechen erwähnt. Keine Bedingung, kein Segen. Gott hat in seinen Händen die Macht, ER ist Herr des Himmels, der Erde, der Welt, des Goldes, des Silbers und Herr von allem, was es gibt. Gott kann alles ausführen, was er will, aber das Versprechen, zu dessen Erfüllung der Herr sich verpflichtet, ist wahr, echt und wirksam. Der Mann zeichnet sich durch den leichten Charakter seines Versprechens aus, doch wenn es um Gott geht, ändert sich die Lage schlankweg (Prediger 5: 4-5). Wenn Gott etwas verspricht, dann wird sein Versprechen erfüllt. Wenn Gott versprechen würde, einen gewissen Ort zu segnen, würde es eine Bedingung und Verpflichtung mit sich bringen, denn alle Menschen würden den Segen bekommen. Wenn wir uns nicht an die Arbeit machen, wird es kein Versprechen geben. Deshalb wird das Versprechen sich nicht erfüllen, wenn wir die dafür gestellte Bedingung nicht erfüllen. Auf der Bibel steht: „WERDET IHR NUN MEINER STIMME GEHORCHEN“. Es gibt viele Kirchen, Gruppen und Kongregationen, die gern Musik und Lobe hören und sehr fröhlich sind. Doch wenn es darum geht, das Wort Gottes zu hören, stehen die Menschen auf und gehen weg. Der Herr sagt aber „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen”. Wenn man seine Stimme hört, wird etwas geschehen. Wenn wir sein Wort bewahren und nach ihm leben, dann werden sich diese Versprechen erfüllen. Satan, der es weiß, wird sich im Weg stehen, um unsere Aufmerksamkeit abzulenken. Unsere Verpflichtung fängt mit dem Bedürfnis und der Verantwortlichkeit an, Gott zu hören - sei seine Stimme hart, sei sie ein Befehl, eine Ermahnung oder eine Strafe. Man muss dafür bereit sein, seine Stimme zu hören. Das Wort sagt: „strafe, ermahne“ (2 Timotheus 4:2; 2:15) doch nicht die ganze Welt mag Strafen. Die zweite Bedingung ist: „UND MEINEN BUND HALTEN” oder alles zu machen, was der Herr befehlt.

Es gibt Menschen die das Wort Gottes zerteilen, die Bedingung auslassen und einen Segen für sie addieren, indem sie Sachen sagen, die Gott nicht gesagt hat. Wenn sie dazu bereit sind, die Stimme Gottes zu hören und das zu machen, was er befehlt, dann wird sein Versprechen sich in Ihnen erfüllen, beunruhigen Sie sich weder wegen der Feinde noch wegen desjenigen, der sie quält, denn der Herr wird sich darum kümmern. Auf Exodus 19:5 steht: „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten (es sind zwei Bedingungen), SO SOLLT IHR MEIN EIGENTUM SEIN VOR ALLEN VÖLKERN (das ist das Versprechen)”. Halten Sie den Bund oder greifen Sie an das Wort, als würden Sie etwas klauen, das Ihnen nicht gehört? Denn darauf haben wir erst Anspruch, wenn wir den Segen erfüllen, erst dann können wir sagen, dass wir sein Eigentum vor allen Völkern sind. „Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten machen über alle Völker auf Erden” (Deuternomium 28:1). Hier wird ein Versprechen vorgestellt, bei dem Gott vieles verspricht und doch scharfe Bedingungen stellt. Es gibt Menschen, die Gott ehren, die als Hausmeister in einer Firma arbeiteten und heute Geschäftsführer sind. Es gibt Personalchefs, die am Anfang bei der Arbeit Toiletten geputzt haben und heute die Chefs sind und 40 oder 50 Angestellte unter ihrer Leitung haben, weil sie Gott ehrten und er sie zum höchsten über alle andere machte. „Und werden über dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, bist gehorsam gewesen“ (Deuternomium 28:2). Viele Menschen haben den Segen Gottes verloren, weil sie kein Interesse daran haben, seine Stimme zu hören. Sie gehen zum Tempel, um dort zu schlafen, sich zu unterhalten und mit anderen zu ratschen. Sie machen sogar Witze, während der Prediger die Botschaft verkündigt. Sie sind zwar dort aber da sie nicht zuhören, sind ihre Gedanken woanders. Das Wort Gottes kann also keine Wirkungen auf sie haben. Wenn wir das Wort Gottes hören, löst sie Glauben und außergewöhnliche Wirkungen aus. Jeder, der Gott nicht zuhört, wird sich von seinem Segen entfernen. Wenn wir dazu bereit sind, zu hören, werden wir erlöst, widerlegt, getadelt, befreit, konfrontiert und erwacht. Der Herr stellt die Bedingung: „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen”, denn ER weiß, dass der Mensch, der ihm zuhört, nicht unverändert bleibt. Wenn Sie das Wort Gottes zuhören, wird etwas geschehen und wenn wir das Wort Gottes bewahren, dann und nur dann werden seine Versprechen sich erfüllen „und werden über dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen” (Deuternomium 28:2). Amen l

Viele Menschen haben den Segen Gottes verloren, weil sie kein Interesse daran haben, seine Stimme zu hören. Sie gehen zum Tempel, um dort zu schlafen, sich zu unterhalten und mit anderen zu ratschen. Sie machen sogar Witze, während der Prediger die Botschaft verkündigt. Sie sind zwar dort aber da sie nicht zuhören, sind ihre Gedanken woanders. Das Wort Gottes kann also keine Wirkungen auf sie haben. Wenn wir das Wort Gottes hören, löst sie Glauben und außergewöhnliche Wirkungen aus. Jeder, der Gott nicht zuhört, wird sich von seinem Segen entfernen.

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DIE BIBEL UND DIE MASSENMEDIEN Die Heiligen Schriften zeigen uns, dass es einen revolutionären Wandel bei den massiven Medien auf globaler Ebene geben wird. Eine Verkündig über die letzten Tage.

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ie Bibel spricht von einer massiven Revolution der Technologie, Information und Kommunikation. Sie spricht auch von einer schädlichen Gewaltkultur, die nach Lüsten sucht, bezüglich Sex und Geld unersättlich ist und einen globalen Einfluss haben wird. Außerdem warnt sie uns vor einer Manipulierung der öffentlichen Meinung durch ökonomische Kräfte und politische Spiele, die zu der Entstehung einer weltweiten Regierung und einem religiösen Betrug von großer Ausmaß führen wird.

DIE INFORMATIONSEXPLOTION Obwohl Daniel 600 Jahre vor Christus lebte, sprach er von dem Entwicklungsgrad, die die Technologie erreichen würde und zwar bis zum Punkt, einen weltweiten Einfluss zu haben. Obwohl Gott ihn dazu inspirierte, diese Prophezeiungen zu schreiben, konnte Daniel sie nicht völlig verstehen. „[…] verbirg diese Worte und versiegle diese Schrift bis auf die Letzte Zeit; so werden viele darüberkommen und großen Verstand finden“ (Daniel 12:4). Manche schätzen, dass die Wissensanhäufung sich je 18 Monate verdoppelt. Jedem, der mit Internet verbunden ist, stehen große Bibliotheken zur Verfügung. Was hat die ganze Wissensexplosion mit den globalen und modernen Kommunikationsmedien zu tun? Hinter der Wissensexplosion sind die Fortschritte der Massenmedien und der technologische Wandel, die sie ermöglicht haben. Ohne Medien zur schnellen Verbreitung der Information hätte die Wissensexplosion nie stattgefunden, die es sich ergeben hat. Die Erfindung der Druckerei ermöglichte die Vermehrung der Bücher, primäres Mittel für die Verbreitung des Wissens im 17. Jahrhundert, Zeitalter der „Aufklärung“. Zusammen mit der Entstehung der Zeitung im 19. Jahrhundert erhöhte die Staatsbildung die Alphabetisierungsrate sehr stark, welches den späteren technologischen Fortschritt ermöglichte. Der technologische Fortschritt bei den elektronischen Medien machte einen großen Sprung im 20. Jahrhundert mittels der Radio, des Fernsehers, der Computer und Satelliten und des Internets, das alle diese TechnoloMISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

gien in einem weltweiten Netzwerk verknüpft. Es gibt 2 Sachen, die Menschen auf der ganzen Welt erlauben, Ereignisse sofort zu sehen und zu hören: das Internet und die Telekommunikation über Satelliten.

SOFORTIGE VERFÜGBARKEIT Die Bibel sagt, dass Menschen aus allen Länder den Tod von 2 Propheten Gottes durch einen das Tier genannten Diktator in Jerusalem gleichzeitig sehen werden (Offenbarung 11:3-7). „Und ihre Leichname werden liegen auf der Gasse… und es werden ihre Leichname sehen drei Tage und einen halben“ (Offenbarung 11:8-12). Diese Ereignisse werden gleichzeitig weltweit live übertragen werden. ZEICHEN UND WUNDER Doch vor dem Auftauchen dieser zwei Zeugen wird es zwei Antagonisten von Satan -dem Antichristen und dem falschen Prophet- geben, die die Massenmedien manipulieren und die Welt blenden werden und viele werden glauben, dass sie einen heiligen Herkunft haben. Dieser religiöse Anführer „[…] der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott” (2 Thessalonicher 2:1, 4). Paulus setzt fort: „ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden” (2 Thessalonicher 2: 9-12). Es wird später erklärt: „und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier […]“ (Offenbarung 13:13-14). FESSELNDE WOLLUST Paulus schrieb über einen anderen Trend der letzten Tage, bei dem die Kommunikationsmedien eine wichtige Rolle spielen. Er sagte: „Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ru-


WIRKLICHKEIT

hmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, wild, ungütig, Verräter, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott” (2 Timotheus 3:1-4). Einen von diesen grundlegenden Merkmalen können wir in den Fernsehsendungen finden, die von über 2 Tausend Millionen Menschen auf der ganzen Welt verschlingt werden. Der Durst nach Gewalt, die Lobeserhebung des Ichs, der unverbindliche Sex, die indirekte Lust nach der verbotenen Frucht ohne bestrafende Folgen sind Themen der Comedys, Telenovelas, Dramen und Sendungen, die -moralisch gesehen- der Flüssigkeit gleichen, die durch den Saustall des menschlichen Kopfs fließt. Der Grund für so viel Schmutzigkeit ist leicht: Geld. Die Untersuchungen zeigen, dass das asoziales Benehmen der Schulkinder mit dem Inhalt der von ihnen gesehenen Fernsehsendungen und der Stunden-

zahl, die sie am Fernsehen verbringen, direkt verbunden ist. Bei einer gewissen Untersuchung sagte der 35% der gewaltigen verhafteten Verbrecher, dass die Ideen für ihre Taten aus dem Fernsehen stammen.

DIE LETZTEN TAGE Viele Menschen behaupten, dass sie an Gott glauben, doch sie wissen nicht, wer ER ist. Die Motivation der Menschen in den letzten Tagen würde nicht die Entwicklung eines edligen Charakters oder die Nächstenliebe sein. Männer, Frauen und Jugendliche würden „mehr lieben Wollust denn Gott” (2 Timotheus 3:4). Alles verkündigt uns, dass die zweite Ankunft Christus sehr nah ist. Und die ganze Welt wird es durch ihre elektronische Geräte wie z.B. Fernseher, Computer, Tablets und Handys sehen. „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde. Ja, amen” (Offenbarung 1:7) l September 2015 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

TRAUE KNECHTE,

IMMER ZUVERLÄSSIG Drei Tage lang veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung der USA die 26. Nationale Versammlung, an der viele Brüder und Pastoren teilnahmen.

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ie Weltweite Missionsbewegung der USA veranstaltete die 26. Nationale Versammlung vom 7. bis 10. Juli in der Stadt Marietta, im Staat Georgia, die das Motto: “Traue MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Knechte, immer zuverlässig” trug. An der Versammlung nahm eine große Gruppe von Pastoren und Brüdern aus verschiedenen Orten des amerikanischen Gebiets. Pfarrer Arturo Hernán-

dez, Nationaler Aufseher der WMB der USA, war für die Leitung der Veranstaltung zuständig und predigte das Wort Jesus Christus am ersten Tag. Schwester Carmen de Martínez,


VERANSTALTUNGEN

Frau von Pfarrer Gustavo Martínez, verkündigte die Botschaft am zweiten Tag der 26. Nationalen Versammlung der WMB in den USA. Diese Dienerin Gottes hielt eine Rede, die auf 2 Korinther 4:7 basierte und den Titel „Was gibt es in deinem Leben, das von Gott ist und noch nicht enthüllt wurde?“ Bei ihrem Vortrag betonte Carmen de Martínez, dass das mächtigste Land der Welt eine göttliche Vision braucht. Später, am dritten Tag der Versammlung, verkündigte Pfarrer Humberto Henao, Leiter des Leitungsausschusses von WMB, die biblische Weiter lesen–– September 2015 / Impacto evangelisch

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Weiter lesen––

Botschaft bei seinem Vortrag mit dem Titel „Herausforderungen annehmen“. Bei seiner Rede, die auf 1 Könige 18: 1-18 basierte, betonte Pastor Henao, dass die Kirche des Herrn der Sünde nicht nachgeben soll. Außerdem sagte MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

er, dass die Christen die Herausforderungen annehmen und im Namen Jesus siegen sollen. Am selben Tag gab es ein Treffen von Werken und Pastoren, bei dem verschiedene Themen der WMB in Nordamerika besprochen wurden. Am dritten Tag der Versammlung

wurde ebenfalls ein Gottesdienst von den Frauen durchgeführt, die Trägerin des Worts Gottes war Schwester Carmen de Martínez. Sie verkündigte eine Botschaft, die auf Sprüche 23:7 basierte und den Namen „die Macht eines Gedankens“ trug. Bei ihrem


VERANSTALTUNGEN

Vortrag behauptete sie, dass Gottes Anhänger ihre Gedanken mit seinem Wort ernähren müssen, damit sie ein siegreiches Leben haben. Außerdem teilte Pfarrer Hernández die Botschaft Gottes am vierten Tag der Versammlung und versicherte, dass große Sachen für die WMB in den

USA kommen werden. Die 26. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Nordamerika endete mit einer großen Vielfalt an Aktivitäten. Erstens wurde die Promotion von Werkern gefeiert, dabei wurden 20 Brüder zum Laienprediger, 11 zum Magister-Prediger

und 6 zum Ordinierten Minister ordiniert. Pfarrer Henao, der eine Rede mit dem Titel „Antiochia, eine Missionskirche” hielt, und Pfarrer Martínez, der das Thema: „Fliehen Sie nicht, beugen Sie sich und warten Sie in Gott” anschnitt, waren für die Verkündigung der Botschaft des Herrn zuständig l September 2015 / Impacto evangelisch

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DEM WILLEN

GOTTES FOLGEND Durch die Nationale Versammlung der Jugend der WMB von Puerto Rico dürften sich die Teilnehmer für vier herrliche Tage Gott nähern.

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nter dem Motto “Ich gebe auf” (Römer 12: 2) feierten die Jugendlichen von der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico vom 15. Bis 18. Juli ihre 40. Nationale Konvention in den Anlagen des Centro de Actividades der Kirche MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mission Board im Dorf El Dorado, wo eine Vielzahl von Mitgliedern des Werkes zusammenkam. Bei der Eröffnung predigte Rev. Federico Cabrera, Nationaler Offizier der WMB in Puerto Rico, das Wort Gottes, wobei er die Teilnehmer darauf

auforderte, jeden Tag die Beziehung zu Gott zu pflegen. Dann, am zweiten Tag der Tagung, wurden die Jugendlichen nach Alter eingeteilt, um verschiedene biblische Lehren zu erhalten. Die Schwestern Yarelie Laboy und Elizabeth Pena,


VERANSTALTUNGEN

Nationale Leiterin des Damenvereins der WMB in Puerto Rico tauschten ihre Erfahrungen aus und sprachen über die Macht Christi. Auch vermittelte Rev. Benito Green, Priester der WMB in USA, die Botschaft des Allmächtigen und forderte die jungen Menschen, Puerto Rico mit der Gegenwart Gottes zu schütteln. Am dritten Tag, am Morgen, lag der Schwerpunkt auf der Bewältigung der Missionsarbeit des Werkes. Es waren viele de Aussagen, die über die Arbeit der Jugendlichen des Werks Gottes sprachen. Dann, in der Nacht, erteilte Rev. Green eine Botschaft, die auf dem Buch Mose 3:15 basierte. Dabei empfahl er den Teilnehmern sich im geistlichen Kampf standhaft

zu bleiben. Rev. Green fügte hinzu, dass die Nachfolger Jesu Christi mit den geistlichen Waffen, die ihnen gegeben wurden, siegen werden. Am Ende der 40. Nationalen Konvention der Jugend der WMB in Puerto Rico, sprach Schwester Wanda Villarini zum Thema: “Aufgeben ist eine Frage der Überzeugung und des Glaubens”. Die Predigerin sprach über das Leben von Mose und über die Beziehung zum Herrn. Dann, in der Schlusszeremonie, sprach Rev. Green die Anwesenden durch eine Rede an, den er wie folgt nannte, “Strategien, um die Schlachten des Geistes zu gewinnen”. Dadurch forderte er das Publikum darauf, sich gegen den Betrug und die Unzufriedenheit zu pflegen l September 2015 / Impacto evangelisch

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WIR VERTEIDIGEN UNSERE GEGEND Mit der Teilnahme von mehr als siebenhundert Brüdern und Schwestern hielt die Weltweite Missionsbewegung in Chile ihre nationale Versammlung und Jugendkonvention.

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n Santiago vom 17. bis 19. Juli hielt das in Chile niedergelasse Werk Gottes seine nationale Versammlung und die Jugendkonvention mit der Teilnahme von mehr als siebenhundert Gläubigen aus verschiedenen Teilen von Chile. Die Veranstaltung, die im zentralen Tempel, im Herzen der chilenischen Hauptstadt, stattfand, zeichnete sich aus durch die Atmosphäre der Bewunderung und des Lobes an den Allmächtigen. MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Veranstaltung wurde live vom Rundfunk Koinonia und vom Fernsehsender Koinonia TV Chile ausgestrahlt. Darüber hinaus wurden die Details der Nationalen Versammlung und der Jugendkonvention der WMB von Chile für den Rest der Welt von den Stationen übertragen, die dem Werk des Allmächtigen angehören. In dieser Hinsicht kann man erwähnen, dass einige von ihnen Erlösung, aus El

Salvador; Ebenezer lebendig, aus der Schweiz; Licht, aus Mexiko; Überbleibsel, aus Guatemala; Erlöser von Argentinien; Christus ist pünktlich angekommen, und Steh auf und glänze, aus Spanien. In Bezug auf die Predigten des Wortes vom Erretter waren die Reden von Rev. Marcelo Quintana, Nationalsekretär der WMB in Chile, und von Schwester Maritza Montoya, die Frau


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von Rev. Gerardo Martinez, nationaler Aufsichtsbehörde des auf chilenischem Boden errichteten Werkes von grossem Segen. Am ersten Tag der Aktivitäten erteilte Pastor Quintana eine Botschaft mit dem Titel „Wir verteidigen unsere Gegend“, die auf Apostelgeschichte 13:1 basierte. Ein Tag später teilte die Missionarin Montoya eine Rede zum Thema “Jagt der kleinen Füchse”. Ein weiterer lebhafter Moment der von der Weltweiten Missionsbewe-

gung in Chile gehaltenen Veranstaltung war der evangelistische Marsch durch die Straßen von Santiago Centro, das älteste Teil der chilenischen Hauptstadt. Am Marsch beteiligte sich eine grosse Anzahl von Mitgliedern des Volkes Gottes. Lob und Gesänge, die von den Brüdern der verschiedenen Kirchen der WMB in Chile gesagt bzw. gesungen wurden, dienten dazu, eine Botschaft der Hoffnung an die Bevölkerung von Santiago, die nicht viel von der Macht Gottes weisst l September 2015 / Impacto evangelisch

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WIE KANN ICH DAS VERLORENE AUFHOLEN? Die WMB Italiens eröffnete das biblische Institut Elim in Genua mit einem Andenkendienst. Die gesunde Lehre verbreitet sich in Europa.

D

em Pfad von Pastor Luis M. Ortiz folgend, Gründer der Weltweiten Missionsbewegung, erlebte das Werk Italiens im Juli zwei Tage der Gegenwart des Herrn in Genua, Ligurien. Das Biblische Institut Elim (BIE) wurde mit einem Sonderdienst eröffnet. Erstens, am 16. Juli, hielt die WMB Italiens, in Anwesenheit von Rev. Ramon Aponte, Albert J. Rivera, Juan Casiano und vom Bruder RoMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

berto Cuadrado, Diener der Kirche von Puerto Rico, einen Gedenkendienst zum Anlass der Eröffnung des Instituts. Während dem Gottesdienst, der im Tempel von Genua stattfand, teilte Pastor Ramon Aponte, Leiter des biblischen Institut Elim in Puerto Rico, das Wort des Herrn. In seiner Rede, “Wie kann ich das Verlorene aufholen? machte der Minister einen Aufruf an die Nachfolger Christi, Gott

selbst inmitten von Schwierigkeiten zu loben. Unterstützt durch das erste Buch von Samuel, empfahl er den Kampf gegen das Böse durch das Gebet weiter zu kämpfen und sagte dabei, das es möglich wäre, das zurück zu gewinnen, was der Feind von uns genommen hat. Einen Tag später, am 17. Juli öffnete das Werk Italiens feierlich sein biblisches Institut Elim, die theologische Schule der WMB mit einer


VERANSTALTUNGEN

Zeremonie, die sich durch Gesängn, Lobe und Gebete von den Gläubigen gekennzeichnete, die in der Kirche von Genua waren. Ebenso zeichnete sich die Teilnahme der Brüder aus Puerto Rico, Vertreter der BIE aus, die über die ordnungsgemäße Verwaltung und Management der

vom Werk geförderten Bildungseinrichtung sprachen. In der Verkündigung des Wortes präsentierte Bruder Roberto Cuadrado, Mitglied des Lehrerteam vom biblischen Institut Elim in Puerto Rico, die Botschaft Gottes. Durch die Dissertation mit dem Titel: “Was Gott in

Ihrem Leben durch Das Wort gemacht hat”, kündigte der Handwerker die großen Dinge an, die die Barmherzigkeit des Herrn tun könnte. Dann, am Ende der Veranstaltung betonte Rev. Aponte, dass das BIE den Christen der Halbinsel die erforderlichen theologischen Kenntnisse anbieten wird l September 2015 / Impacto evangelisch

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WIR SOLLTEN NICHT VERGESSEN, WOHER DER HERR UNS AUSGEHOLT HAT In der Gemeinde von Huaycan, östlich von Lima, versammelte die WMB von Peru fast 2500 Diener Gottes in ihre nationale Pastorenklausur.

E

s waren fünf Tage, vom2. bis 6. Juni, an denen die Macht Gottes in Lima, der Hauptstadt von Peru, gegossen wurde, wo das Werk des Herrn seine Nationale Pastorenklausur stattfand mit der Teilnahme von etwa zweitausend fünfhundert Minister und Handwerker des Allmächtigen, die aus verschiedenen Teilen des großen peruanischen Territoriums herkammen. Die Veranstaltung, die in der Kirchengemeinde von Huaycan, östlich von Lima, stattfand, wurde von Rev. Gustavo Martinez Garavito, Präsidenten des internationalen Verwaltungsrates des Werkes geführt. Am ersten Tag der Klausur war Rev. Humberto Henao, Präsident des Vorstands von Internationalen Offizziere der WMB für die Eröffnungsbotschaft verantwortlich. Seine Rede, “Der Verlust von Juda” basierte auf Genesis 38: 1-18. Danach, am zweiten Tag, hielt Rev. Martinez, einen Vortrag gemäss Richter 7: 1-10, Psalm 39 und Deuteronomium 20: 8. Seine Rede war durch die guten Botschaft des Herrn geprägt. Die Teilnahme von Pastor MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Martinez, der die gesunde Lehre des Werkes betonte, trug den Titel “Was Gott an jeden von uns sieht, wird entscheidend sein, damit wir seine Zwecke verfolgen.” Später, am dritten Tag der Veranstaltung, predigte der Präsident des

Vorstands von Internationalen Offizziere der WMB erneut das Wort des Höchsten. Bei dieser Gelegenheit sprach der Leiter des Werkes zum Thema „Wir sollten nicht vergessen, woher der Herr uns ausgeholt hat“, das auf Jesaja 51: 1-2 basiert. Einen


VERANSTALTUNGEN

Tag später, am vierten Tag, wurde die Gegenwart des Heiligen Geistes wieder einmal offensichtlich durch einen eindrucksvollen Vortrag des Rev. Martinez. Der Minister bezog sich auf die Bibelstelle 2 Samuel 21: 15-17, um über das Thema „Welchem Riesen stehst Du heute in Deinem Leben gegenüber?”. Dann, am Ende des vierten Tages zeigte Rev. Rodolfo Gonzalez Cruz, Internationaler Offizier der WMB seine Zufriedenheit mit den von Gott Seinen Dienern verliehenen Segen. Die Botschaft von Jesus wurde von Rev. Henao gepredigt. Danach, am fünften Tag, sprach Rev. Henao zum Publikum erneut, wobei er die Lehren von Jesus Christus teilte. In seiner Botschaft, die auf 1 Timotheus 3: 1- 7 basierte, “Führungsarten”, forderte er die Pastoren und Handwerker Perus, standhaft im Weinberg des Herrn zu bleiben l September 2015 / Impacto evangelisch

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DARUM GEHET HIN UND LEHRET ALLE VÖLKER Die WMB von Spanien fügte mehr Jünger des Herrn hinzu in einer Zeremonie in Lleida. Die Veranstaltung wurde von etwa dreihundert Christen besucht.

D

ie Weltweite Missionsbewegung von Spanien führte am 18. Juli letzten Jahres in Lleida, in der autonomen Gemeinschaft von Katalonien eine Zeremonie namens Vereinte Taufen durch. Dabei wurden mehr als zwanzig Brüder getauft wurden und ihre Entscheidung für Jesus Christus zu leben bekanntmachten. Aus dieser Weise setzt das auf spanischem Boden gegründete Werk Gottes seine Aufgabe fort, mehr Anhänger des Allmächtigen hinzuzufügen. MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Veranstaltung, die im Rahmen des von Herrn in Matthäus 28:19 festgesetzten Befehl „Darum gehet hin und lehret alle Völker“ stattfand, wurde von Rev. Carlos Medina, nationaler Aufsichtsbehörde der WMB in Spanien, und von Francisco de los Santos, Nationalem Sekretär der spanischen Tochtergesellschaft des Werkes des Allmächtigen geleitet. Beide Diener Gottes waren zuständig für die Taufe der neuen Mitglieder der Weltweite

Missionsbewegung. An der Veranstaltung beteiligten sich auch etwa dreihundert Menschen teil, die aus verschiedenen Kirchen im Norden von Spanien herkamen, um das Wachstum der Kirche des Herren durch die neuen Mitglieder feierten. Ebenso lobte Rev. Medina die Bemühungen der Weltweiten Missionsbewegung zur Verbreitung des Wortes Gottes und zur Gewinnung neuer Jüngern in allen Ländern l


VERANSTALTUNGEN

GLÄUBIGER AUS MEXIKO UND GUATEMALA VEREINT Die Weltweite Missionsbewegung führte eine Versammlung in Comalapa durch, an der Brüder und Schwestern aus beiden Ländern teilnahmen.

D

ie Stadt Comalapa, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, in der Nähe der Grenze zu Guatemala, war die Kulisse für eine Versammlung, die am 6. Juni von der Weltweite Missionsbewegung von Mexiko stattfand. Dort kamen guatemaltekische und mexikanische Gläubigen zusammen, um Gott zu ehren. Die Veranstaltung, die durch die Brüderlichkeit zwischen Christen beider Nationalitäten geprägt wurde, diente auch dazu, um die gute Botschaft des Allmächtigen anzukündigen. Brüder und Pastoren von Chiapas, zusammen mit Gläubigen aus Guatemala hatten die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen in diesem evangelistischen Ereignis zu erleben, das sich durch seinen Eifer zur Verbreitung der gesunden Lehre gekennzeichnete. Erwähnenswert ist die Teilnahme einer Gruppe von guatemaltekischen Pastoren aus Huehuetenango, die

durch den Minister Abraham Enriquez Perez geführt wurden. In Gegenwart des Herrn von Anfang bis Ende erreichte die in Comalapa organisierte Versammlung ihren Höhepunkt bei der Auslegung des

Wortes Jesu Christi. Rev. Abraham Enriquez wurde gebeten, die Botschaft Gottes zu teilen. Seine Rede basierte auf Philipper 4:19-20. Rev. Enriquez betonte dabei, dass „Christus kann alles was uns fehlt ersetzen” l September 2015 / Impacto evangelisch

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IHR WERDET DIE WAHRHEIT KENNEN Das in Guatemala gegründete Werk Gottes führt eine evangelistische Veranstaltung auf den Straßen des Stadtbezirkes Joyabaj.

D

ie Straßen der traditionellen guatemaltekischen Gemeinde Joyabaj, die sich in El Quiche befindet, beherbergten am 4. Juni einen aufregenden evangelistischen von der Weltweiten Missionsbewegung von Guatemala veranstalteten Tag. Ziel der spirituellen Entdeckungsreise war es, das Wort Gottes mit dem Volk von El Quiche teilen, wobei sich eine große Gruppe von Mitgliedern der Gemeinde Zacualpa daran beteiligten. MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Morgens liefen die Brüder des Werkes des Herrn durch verschiedene Strassen von Joyabaj und predigten dabei das Evangelium und das Kommen des Herrn. Inspiriert durch die Bibelstelle Johannes 8:32, “und Ihr werdet die Wahrheit kennen, und die Wahrheit wird euch frei machen” hörten die Nachfolger Christi nicht auf, die Herrlichkeit des Schöpfers zu bezeugen. Darüber hinaus forderten sie die unbekehrten darauf, die Liebe des Allmächtigen zu suchen.

Dann am Nachmittag führte die WMB von Guatemala eine rührende Versammlung durch mit der Teilnahme von Gläubigen von den Tempeln aus den Gemeinden von Chichicastenango, Santa Cruz del Quiche Nebaj, La Pista, Zacualpa und Joyabaj. In dieser Aktivität war der Redner der Botschaft Gottes Pfarrer Alejandro Barrios, Offizier des Nationalen Vorstands der WMB von Guatemala. Die Titel seiner Botschaft war “Arbeite Tagsüber” l


VERANSTALTUNGEN

HISTORISCHE TAUFE IN JAPAN Das auf asiatischem Boden errichtete Werk des Herrn taufte neunzehn Nachfolger Jesu Christi und feierte das Jubiläum der Kirche von Saitama und Hashimoto.

D

er 21. Juni war ein historischer Tag für die Weltweite Missionsbewegung in Japan aufgrund von zwei Ereignissen in Saitama, die die lobenswerte Arbeit des Werk Gottes im Reich der aufgehenden Sonne bestätigten. In der ersten Veranstaltung,

die in den Gewässern des Flusses Tonegawa stattfand, tauchten neunzehn Jünger Christi ins Taufwasser. Es ist erwähnenswert, dass es zum ersten Mal in den 16 Jahren von der WMB im japanischen Land eine Zeremonie mit einer solchen erhebli-

chen Anzahl von getauften Brüdern durchgeführt wurde. Die Liste der neuen Mitglieder der WMB enthielt vier Brüder aus der Stadt Komaki, fünf Schwestern aus Hamamatsu, fünf aus Oppama, vier Brüder aus Saitama und Hashimoto und zwei aus Narita. Dann, in der zweiten Veranstaltung wurde durch eine bewegliche Anbetung, den sechsten Jahrestag der Kirche von Saitama und Hashimoto gefeiert. An der Veranstaltung beteiligten sich Pfarrer David Veramendi Takeda, nationale Aufsichtsbehörde des Werkes in Japan; Rildo Cueto, Oberhaupt der Kirche von Saitama und Hashimoto; Andres Marchan, Oberhaupt der Kirche von Komaki; Eraldo Hokama, Oberhaupt der Kirche von Narita, und Enrique Toyama, Leiter von Hamamatsu l September 2015 / Impacto evangelisch

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Weitere Veranstaltungen

ARGENTINIEN

ECUADOR

NATIONALE BRÜDERVERSAMMLUNG IN SALTA

ERÖFFNUNG DES TEMPELS IN LA BOTA

Drei Tage Herrlichkeit und Segnung erlebte das argentinische Volk der WMB, das sich in den Anlagen der Escuela Agraria der Stadt Salta im Nordosten Argentiniens vom 10. bis 12. Juli traf, um eine herrliche nationale Brüderversammlung zu feiern. Der Aufruf war an alle Kirchen des Landes gerichtet und fand großen Beifall, denn die Kongregationen und Pastoren aus verschiedenen Provinzen und Orten wie z.B. Córdoba, Santa Fe, Corrientes, Formosa, Santiago del Estero, San Juan, Mendoza, Chubut, Gran Buenos Aires und Buenos Aires nahmen teil. Der nationale Aufseher des Werks in Argentinien, Pfarrer Ismael E. Parrado war anwesend und auch die Mitglieder des Nationalen Ausschusses. Der Träger des Wortes Gottes war der Aufseher Südamerikas, Pfarrer Gerardo Martínez. Pastor Martínez versicherte uns die tiefe Wahrheiten der Heiligen Schriften wieder und Gott unterstützte jede Botschaft mächtig. Pfarrer Ismael Parrado gab seine Dankworte und schrieb alle Herrlichkeit dem Herrn zu, indem er den Zuwachs des Werks ins Gedächtnis rief l

MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Am 26. und 27. Juni fand die Eröffnung des Tempels im Viertel La Bota, Quito, Ecuador statt. Die WMB, zusammen mit Pfarrer Custodio Mejía, Pastor des Viertels, organisierte diese schöne Veranstaltung. Pfarrer Rodolfo Cabrera, Priester der Zone 1, und Pfarrer Wilmer Santiana, Nationaler Mitglieder des Leitungsausschusses der WMB, nahmen daran teil. Pastor Liden Muñoz und auch unsere Brüder aus Ambato und die Pastoren und Brüder aus der Stadt Quito waren anwesend. Beim ersten Dienst predigte Pfarrer Rodolfo Cabrera die Botschaft Gottes, die auf Epheser 5:25 basierte. Bei der Predigt machte er eine Zusammenfassung darüber, wie Gott seit der Schöpfung versucht hat, mit dem Menschen in Kommunion zu sein. Beim zweiten Dienst verkündigte Pfarrer Rodolfo Cabrera das Wort Gottes durch die Rede „Der Meister ist hier und ruf dich auf“, die auf Johannes 11:28 basierte. Er erzählte, dass Gott sich dem Menschen auf verschiedenen Weisen offenbart l

ÄQUATORIAL GUINEA BRÜDERVERSAMMLUNG IN NCOLOMBONG

Vom 3. Bis 5. Juli fand eine Brüderversammlung der Zone 2 in der Kirche der WMB des Viertels Ncolombong in der Stadt Bata, Republik Äquatorialguinea, statt. In dieser Kirche arbeitet Pastor Nze, Priester der Zone, zusammen mit seiner geliebten Frau Manuela. Das Motto war diesmal: „Mit Christus läuft alles gut“. Während der Versammlung wurden drei Seelen auf einer mächtigen Weise gerettet. Der Chorus, Pastor Ngolo und andere Brüder sangen schöne Hymnen. Ebenfalls sprach Gott durch zwei Arbeiterinnen, Francisca Yombo und Schwester Manuela, Frau des Priesters. Am letzten Tag predigte Pastor Nze. Der Pastor von Ngolo, Benjamín Engono Abuy, machte eine Opfergabe für den Bau der Gastkirche, außerdem betete er für den Brüder Santos, der für das Werk nach Akonibe geht l

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

JUNGENDVERSAMMLUNG UND WERKER-KLAUSUR

Die Kirche feierte die Nationale Jungendversammlung und Werker-Klausur der WMB vom 23. bis 25. Juli in der Dominikanischen Republik unter dem Motto „vom Heiligen Geist gekennzeichnet“. Die Veranstaltung war voller Herrlichkeit und Macht Gottes und die Teilnehmerzahl war massiv. Vor dem ersten Dienst der Versammlung wartete die Jugend erwartungsvoll den Anfang der Feier. Die Mühe wurde vom Herrn belohnt, denn die Herrlichkeit Gottes war jeden Tag anwesend. Der Herr taufte mittels des Heiligen Geistes und rief viele zur Konsekration und zum Werk auf. Von Puerto Rico brachte abends der Prediger Alejandro González das Wort Gottes. Bei jedem Ruf beugten sich die Jugendlichen, sie weinten, verehrten, lobten. Gleichzeitig wurde die erste Werker-Klausur des Jahres durchgeführt und zwar unter dem Motto „Der Pastor vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Eine beträchtliche Prozentzahl der Arbeiter war anwesend. Pfarrer Rubén Concepción, Nationaler Aufseher und Internationaler Leiter der WMB, leitete sie l


ÜBERLEGUNGEN

WARUM HABEN JUDEN UND ARABER STÄNDIG EINEN KRIEG? Die Geschichte des arabisch-israelischen Kriegs fängt schon in der Erzählung der Bibel an, wo es darauf hingewiesen wird, dass Israel das Recht hat, als eigene Nation auf dem Land zu existieren, das Gott der Nachfolge Jakobs übergab.

E

s gibt eine biblische Erklärung für diese Feindseligkeit, die seit Abrahams Zeiten existiert. Die Juden sind der Nachkomme Isaacs, Abrahams Sohn. Die Araber sind der Nachkomme Ismaels, auch Abrahams Sohn. Da Ismael der Sohn von einer ägyptischen Sklavin war (Genesis 16:1-6), gab es natürlich eine Feindseligkeit zwischen den zwei Söhnen. Da Ismael sich über Isaac lustig machte, sprach Sara mit Abraham und bat ihm, Agar und Ismael wegzuschicken (Genesis 21:11-21). Wahrscheinlich verursachte dies, dass noch mehr Verachtung in Herzen Ismaels gegenüber Isaac entstand. Sogar Gottes Engel sagte Agar, dass Ismael ein „wilder Mensch sein (würde): seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn“ (Genesis 16:11-12). Die islamische Religion, zu der die meisten Araber gehören, hat diese Feindseligkeit noch stärker gemacht. Der Koran enthält ein paar widersprüchliche Lehren für die Muslimen. An einer Stelle lehrt man den Muslimen, die Juden als ihre Brüder zu behandeln und an einer anderen Stelle befehlt man ihnen, die Juden anzugreifen, die sich weigern, sich zum Islam zu bekehren. Der Koran führt auch ein Konflikt darüber ein, wer der wahre Sohn des Versprechens an Abraham ist. Die hebräischen Schriften behaupten, dass es Isaac war. Der Koran behauptet, dass es Ismael war. Der Koran lehrt, dass Ismael derjenige war, den Abraham fast opferte –und nicht Isaac (in Widerspruch zu Genesis 22). Diese Debatte über wer der Sohn von dem Versprechen Gottes an Abraham war, trägt zu der heutigen Feindseligkeit bei. Die älteste Wurzel der Verbitterung zwischen Isaac und Ismael erklärt aber nicht die ganze Feindseligkeit zwischen Juden und Arabern. In der Geschichte des Mittleren Osten wohnten die Juden und die Araber eigentlich tausend Jahre lang in relativem Frieden und Gleichgültigkeit

miteinander. Der Hauptgrund der Feindseligkeit hat einen früheren Ursprung. Nach der 2. Weltkrieg, als die UN den Juden einen Teil Israels übergab, war das Gebiet vor allem von Arabern -Palästinensern- bevölkert. Die meisten Araber protestierten heftig dagegen, dass die Nation Israel dieses Gebiet besetzte. Die arabischen Länder vereinten sich und griffen Israel an. Sie versuchten, sie aus diesem Land zu vertreiben doch sie wurden letztendlich von Israel besiegt. Seitdem gibt es eine große Feindseligkeit zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarländern. Wenn Sie sich die Karte mal anschauen, besetzt Israel ein kleines Gebiet und ist von vielen größeren arabischen Ländern umgegeben, wie z.B. Jordanien, Syrien, Saudi-Arabien, Irak, Ägypten. Biblisch gesehen glauben wir, dass Israel das Recht hat, als eigene Nation auf dem Land zu existieren, das Gott den Nachkommen Jakobs, Abrahams Enkelkind, übergab. Auf Psalm 122:6 steht: „Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohl gehen denen, die dich lieben!“ l September 2015 / Impacto evangelisch

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SCHREIBEN SIE UNS... cartas@impactoevangelistico.net euch bette. Liebe Grüße aus Cabo rojo, Puerto Rico.

LUCY APONTE Möge Gott euch segnen. Macht bitte weiter mit dieser guten Arbeit für das Werk Gottes. Das ist der Wunsch einer Mitarbeiterin der WMB, die schon seit dem Anfang - etwa im Jahr 1963 - das Werk unterstützt hat. Ich habe euch vorher nie geschrieben, aber ich möchte, dass ihr wisst, dass ich für euch bette. Die Zeitschrift ist wunderbar. Ich bewahre immer noch die ersten Schwarz-Weiß - Ausgaben. Möge Gott euch segnen. Liebe Grüße aus Trujillo Alto, Puerto Rico.

GLORIA HERMOSILLO

JOSÉ LÓPEZ Möge Gott euch reichlich segnen. Ich bin der Pastor José López und gehöre zu der Gruppe „Hermanos Unidos en Cristo Inc.”. Letztlich hat der Vorsitzende, der Bruder Justino Collaso, uns eine sehr interessante Zeitschrift bei einer Werkerversammlung gegeben, nämlich eure Zeitschrift Impacto Evangelisch. Sie ist sehr erbaulich für mein Leben. Danke, vielen Dank! Grüße aus Santo Domingo, Dominikanische Republik.

Möge unser Herr Jesus Christus euch weiter segnen. Ich bekomme die Zeitschrift Impacto Evangelisch jeden Monat und sie ist ein großer Segen für mich gewesen. Ich habe vieles durch die Lehren gelernt, die darin mitgeteilt werden. Ich bedanke mich bei Gott und dem Werk der WMB dafür, dass sie sich Zeit nehmen, mir diese gesegnete Zeitschrift zu schicken. Viele Grüße aus Bainbridge, Georgia, USA.

ALIAN ZAMORA HERNÁNDEZ

Möge Gott euch bei eurer wunderschönen Arbeit weiter segnen. Ich möchte euch erzählen, dass meine Familie durch eure Zeitschrift reichlich gesegnet worden ist. Denn wir waren Teil einer christlichen Gruppe, wo es keine Grundlage der Heilige Lehre gibt und jeder lebt, wie es ihm gefällt. Doch seitdem diese Zeitschrift zu meinem Zuhause kam, hat Gott ein großes für jeden meiner Liebsten getan. Ich habe gesehen, wie sie sich verändert haben. Sie haben sich bei ihrer Beziehung mit den anderen verbessert, wir sind glücklicher und haben Gott unser Leben noch mehr gewidmet. Ich bedanke mich bei Gott für das mühsame Team von Impacto Evangelisch und auch dafür, dass wir eine Zeitschrift jeden Monat bekommen, die erbauende Information für unser Leben enthält. Möge Gott euch segnen. Liebe Grüße aus Medellín, Kolumbien.

Möge Gott euch segnen, meine liebe Brüder. Bis vor Kurzem wusste ich nicht von ihrer Zeitschrift. Es war ein großer Segen, eure Webseite im Internet zu finden und ein paar von euren Zeitschriften in digitalem Format zu lesen. Hier in Kuba ist der Zugang zu dem Internet und den sozialen Netzwerken leider sehr beschränkt und schwer. Dieses Privileg haben nur wenige Leute. Also ich fühle mich glücklich darüber, eure Webseite gefunden zu haben. Ich möchte euch meine Dankbarkeit für die Arbeit mitteilen, die ihr zur Verbreitung des Evangeliums macht. Möge der Herr erlauben, dass die Kubaner bald Zugang zu dem Internet und den christlichen Radio- und Fernsehsendungen haben. Inzwischen hat er voll Kontrolle von allem, was in diesem Land geschieht. Liebe Grüße aus der Stadt Santa Clara, Provinz Villa Clara, Kuba.

KATTY BOCANEGRA

JORGE ECHEVARRÍA

MARINA MATOS Liebe Brüder, möge Gott euch segnen. Ich möchte euch mitteilen, dass ich die Zeitschrift Impacto Evangelisch bekomme und man merkt schon, dass sie vom Gott geführt wird. Ich werde nicht müde, dem Herrn für dieses christliche Informationsmedium zu danken. Ich verspreche euch, dass ich für

Möge Gott euch segnen. Danke, dass ihr diese wundervolle Zeitschrift in viele Sprachen übersetzen. Somit wird sie für tausende Menschen auf der ganzen Welt erreichbar. Eine hervorragende Idee! Möge der Erfolg weitergehen und Gott euch als Instrument weiter nutzen! Aus Napolis, Italien.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WELTWEITER PROGRAMM 2015 JANUAR 1-4 Nationale Konvention in Puerto Rico 13-06 Nationale Konvention in Kolumbien

FEBRUAR 5-8 Konvention in Paraguay (Asuncion) 12-15 Konvention in Argentinien (Buenos Aires) 14-17 Konvention in Panama 19-22 Konvention in Belize MÄRZ 5-8 Konvention in Honduras 17-22 Nationalen Familie Fellowship (Lima-Peru) APRIL 1-5 Konvention in Guatemala 5-2 Nationale Gemeinschaft in Australien (Sydney) MAI 2-4 Konvention in Japan 27-31 Konvention in Indien JUNI 11-14 Konvention in Brasilien (Manaus) JULI 2-5 7-10 7-11 8-11

Konvention in Bolivien (Sucre) Konvention in den Vereinigten Staaten (Marietta, GA) Konvention in Costa Rica (Zona Media) Konvention in Niederländische Antillen (Aruba)

AUGUST 4-8 Konvention in Venezuela 6-9 Konvention in Mexiko 6-9 Konvention in Spanien 12-15 Konvention in Afrika 12-16 Konvention in Haiti 13-16 Konvention in Italien 26-30 Südamerikanischer Kongress in Guayaquil, Ecuador SEPTEMBER Samstag 26., Welttag der Missionen OKTOBER 11.9 Nationale Gemeinschaft in Kanada 13-18 Konvention in Peru (Lima) 21-25 Konvention in Mauritius 22-24 Konvention in Dominikanische Republik 22-25 Konvention in Uruguay (Montevideo) 26-28 Kampagne in Madagaskar 29-1 (Nov.) Konvention in Chile (Santiago) NOVEMBER 5-8 Konvention in El Salvador 24-29 Nationale Gemeinschaft in Lima(Peru) 26-29 Konvention in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführte Veranstaltungen n Durchzuführende Veranstaltungen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Fanny Vidal. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


September 2015 / Impacto evangelisch

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BEHALTEN WIR UNSER MISSIONSKONZEPT UND

HINTERLASSEN WIR EIN GROSSES ERBE FÜR DIE NÄCHSTEN GENERATIONEN

Internationaler

I NSTAG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

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740_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe September 2015 Sprache Deutsch

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