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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Mai 2017 / Ausgabe 760

Argumente und Klärungen auf Fragestellungen

DIE GÖTTLICHKEIT

JESU AUSSAGE

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Die traurige Kindheit von Sabina

ANDACHT

LITERATUR

Das Ende kommt

Der Weg zu Gott


Große Abenteuer mit Joel und Ruth DIENSTAG UND DONNERSTAG

10:00 Uhr, PERU

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

SO GEDENKE NUN, WIE

DU EMPFANGEN HAST Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es [...] “ (Offenbarung 3:3)

D

as Gedächtnis ist einer der größten Vorteile des Menschen. Darin wird alles Gute oder Schlimme gespeichert, was im Laufe des Lebens geschieht – von der Kindheit bis zum Tod. Es gibt etwas, das das Leben des Menschen besonders prägt, nämlich das Gelernte in der Kindheit. Deswegen sagt die Bibel: „[...] wie man einen

die ich dir heute gebiete, nicht hältst […]“. Gott ermahnte

Knaben gewöhnt, so läßt er nicht davon, wenn er alt wird“

So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen

(Sprüche 22:6). Die Kirche legt einen besonderen Wert darauf, den Kindern das Wort Gottes beizubringen. Wir glauben fest, dass es ein großes Potenzial in ihnen steckt, das man zugunsten Gottes benutzen kann. An vielen Orten der Welt lässt sich beobachten, dass verschiedene Menschen, die in einem frühen Alter erzogen wurden, fähig dazu sind, das Gelernte im Erwachsenenalter anzuwenden. Gott hat den Menschen mit einem Gedächtnis ausgestattet, damit er die Befehle bewahrt, die er erteilt hat. Im Buch Deuteronomium 4:9 erteilt Gott dem Volk Israel einen Befehl: „Hüte dich nur und bewahre deine Seele

wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich

wohl, daß du nicht vergessest der Geschichten, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen all dein Leben lang. Und sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun“. Gott lehrt uns, das zu

bewahren, zu speichern, aufwendig zu lernen und nicht zu vergessen, was man über seine Wunder gehört und gesehen hat. Ebenfalls sagt er im Kapitel 8:11: „So hüte dich nun, daß du des HERRN, deines Gottes, nicht vergessest, damit daß du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte,

das Volk dazu, sich daran zu erinnern, wie es bewahrt, gesegnet und geführt wurde. Im Buch Offenbarung 3:3 schreibt der Apostel Johannes an die Kirche in Sardes: „So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es und tue Buße.

über dich kommen werde“. Jesus sagte: „Ich bin nicht

gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache[...] das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage“ (Joh 12:47-48). Also Sie werden nicht vergessen können, was Sie von Gott gehört haben. Ob Sie es wollen oder nicht, wird das Wort Gottes Sie richten, retten oder verdammen. Wenn Sie gehorsam waren, dann werden Sie gesegnet, gerechtfertigt und schuldlos sein. Doch wenn Sie rebellisch waren, wird dieses Wort Sie verurteilen und verdammen. Aus diesem Grund sollen Sie vorsichtig sein und nicht vergessen, wie Gott Ihnen geholfen hat, wie Ihr Leben vor Gott war, denn es gab ein „Vor und nach“. Bevor Sie Gott kannten, war das Leben leer, sinnlos. Nachdem Sie Gott kannten, wurden Sie vom Herrn gesegnet, bekräftigt, gehalten und geholfen. Sie können so wie der Prophet Samuel sagen: „Bis hierher hat uns der HERR geholfen“ (1 Sam 7:12). Solange Sie von Gott geführt

werden, wird er Sie weiter nach vorne bringen und seine Pläne für Sie erfüllen.

Mai 2017 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz MAI 2017 / AUSGABE N° 760 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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14 / INFOGRAFIK. Identität und Kooperation der Göttlichkeit

18 / WOHLSTAND. Die Gefahren des Dengue-Virus

GLAUBENSHELD 40 / DAS ENDE KOMMT. Pfarrer Luis M. Ortiz

42 / NACH DER SUCHE DER INTERESSEN DES HERRN. Pfarrer Álvaro Garavito

Die Göttlichkeit Jesu

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Das Einzelgängerreich Nordkorea

Lebensgeschichten

30 / GLAUBENSHELD. Apostel der Mongolen

Interview

28 / MUSIK. Majestät

Aktualität

24 / LITERATUR. Der Weg zu Gott

Titelblatt

20 / AKTUALITÄT. Die Eroberung des Viertels von Pablo Escobar

Das Werk wird größer

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Die Traurige Kindheit von Sabina

34

44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. Das Wort Gottes lief Neapel durch 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

56 / Veranstaltung

66 / BRIEFE-AGENDA.

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DIE GÖTTLICHKEIT

Ö

JESU

fters bringt man Einwände gegen die Göttlichkeit Jesu vor oder es entstehen intellektuelle Schwierigkeiten diesbezüglich. In diesem Artikel werden ein paar davon kurz besprochen, insbesondere die Einwände, die unter den Leuten entstehen, die sich mit der biblischen Phraseologie und Behauptungen gut auskennen

Josh McDowell y Bart Larson

Einer der ersten Einwände bezieht sich auf den Satz, der Jesus Christus aussprach: “Der Vater ist größer als ich” (Joh 14:28). Zweifellos zeigt dies, dass Jesus Position geringer als die von Gott ist. Es ist eine Schwierigkeit, die öfters auftaucht. Es ist wahr, dass Jesus eine geringere Position als der Vater hatte, als er auf der Erde war. Dieser Rang verleugnet aber nicht seine göttliche Natur. In derselben Bibelpassage sagte Jesus zu Philippus: “Wer mich sieht, der sieht den Vater” (Joh 14:9). Diese Aussage stellt klar, dass Jesus und der Vater eine einzige Natur sind. Wer den einen gesehen hatte, hatte auch den anderen gesehen (Joh 12:4445). Deswegen war die Aussage Jesus, die besagte, dass der Vater größer als er war, auf seine temporale Position bezogen, nicht auf seine Natur. Im Folgenden wird das großartige Werk von Arthur W. Pink, Exposition of the Gospel of John, umfassend zitiert: “Mein Vater ist größer als ich” . Das ist der Lieblingsbibelvers der Unitarier, die die absolute Göttlichkeit Jesu Christi und seine perfekte Gleichheit mit dem Vater verleugnen... Der Erlöser hatte seinen Aposteln gesagt, dass sie sich freuen sollten, weil er zum Vater gehen würde, und er gibt ihnen diesen Grund: “denn der Vater ist größer als ich”. Führen wir uns diese Aussage vor Augen und jede Schwierigkeit wird beseitigt. Dass der Vater größer als Jesus war, war der Grund, warum sich die Apostel darüber freuen sollten, dass der Meister zum Vater gehen würde. Somit wird die Bedeutung von diesem umstrittenen “größer” festgestellt und es zeigt uns den Sinn von diesem Satz. Der Kontrast zwischen ihm und dem Vater, auf den der Erlöser hinweist, bezieht sich nicht auf seine Natur, sondern auf den Charakter und die offizielle Position. Jesus Christus sprach nicht von seiner wesentlichen Natur. Der, der es für keine Anmaßung hielt, sich Gott gleich zu machen, hatte die Gestalt eines Dieners angenommen, und nicht nur das: man hatte ihn zu einem Bild, gemacht, das dem Menschen gleich war. In beiden Sinnen, sowohl in seinem offiziellen Zustand (als Mittler) und als auch in seiner Annahme der menschlichen Gestalt, war er dem Vater unterlegen. In dem Gebet, das im Kapitel 17 MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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folgt, stellt sich Jesus als Diener des Vaters vor, von dem er einen Auftrag bekommen hat und vor dem er Rechenschaft ablegen muss. Doch es gibt noch einen anderen Sinn, der passender ist: der Sohn war dem Vater unterlegen. Als er zu Fleisch wurde und unter den Menschen lebte, hatte er sich in großem Maße gedemütigt. Er hatte beschlossen, unter Schande und Schmerzen in ihren ernstesten Formen zu leiden. Er hatte eine geringere Position als die vom Vater. Der Kontrast war also zwischen seinem gegenwärtigen Zustand der Erniedrigung und seinem zukünftigen Zustand der Verherrlichung! Christus erkannte da seine Stelle als Diener an und pries dabei den, der ihn geschickt hatte. Gott, der Vater, ist Christi “Haupt” . Dasselbe Verhältnis wird in 1 Korinther 11:3 geschildert: “Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt”. In dieser Bibelpassage werden drei Vergleiche gemacht: Der Mann mit Jesus, der Mann mit der Frau und Jesus mit Gott. Hier wird auf den dritten MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Vergleich zwischen Jesus und Gott eingegangen. Zu behaupten, dass “Gott Christi Haupt ist”, erweckt den Eindruck, als ob es um Überlegenheit ginge. Hier ist es wichtig zu erwähnen, dass dieser Vergleich mit den Autoritätsgrundsätzen zu tun hat. Es impliziert weder Unterlegenheit noch Überlegenheit. Im Gegenteil: Als Jesus auf der Erde war, stellte er sich freiwillig unter die Führung Gottes, um sich mit der menschlichen Gattung zu identifizieren. Jesus war dem Vater untertan. Ein anderer Bibelvers, der uns die Beziehung zwischen dem Vater und Jesus zeigt, sorgt öfters für Probleme. “Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf daß Gott sei alles in allen”. (1 Kor 15:28). Hier impliziert untertan nicht Ungleichheit der Personen, sondern Verschiedenheit der Rollen. Die Unterwerfung bezieht sich nur auf die Funktion und impliziert nicht zwangsläufig Unterlegenheit. Denken wir darüber nach. Damit Gott die Sünde des Menschen löschen kann, muss sich jemand dem Tod unterwerfen. Doch nur jemand mit


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einer unbegrenzten Fähigkeit zur Tilgung der Sünde konnte das tun - ein perfekter Mensch. Er hatte die unbegrenzte Fähigkeit, die Sünde zu tilgen, weil er sein Blut für die Menschen vergießen würde. Er musste perfekt sein, weil Gott nur Opfer akzeptiert, die fehlerlos sind. Wer konnte das machen? Nur Gott. Und Gott, der Sohn, vergoss sein eigenes Blut für uns (Apg 20:28). Gehorsamkeit ist ein Schlusswort. Als perfekter Mensch, musste Jesus Christus Gott gehorsam sein und auf diese Weise den Plan Gottes erfüllen, um die Menschheit zu erlösen. Jesus unterwarf sich freiwillig Gott und seinem Plan, um die Menschheit von der ewigen Trennung von Gott zu retten. Jesus wurde “gezeugt”. Manche behaupten, dass der Begriff “eingeboren” vom Buch Johannes 3:16 (auch 1:14, 18; 3:18) die Göttlichkeit Jesus verleugnet, weil er impliziert, dass Jesus ein weiteres geschaffenes Wesen war. Der Begriff “eingeboren” bedeutet jedoch nicht “geschaffen”. Der Begriff, so wie es im Evangelium nach Johannes benutzt wird, bedeutet “einzig, besonders gesegnet oder begünstigt”. C.S. Lewis erklärt deutlich die Bedeutung von “gezeugt”, als er schreibt: Eins der Glaubensbekenntnisse sagt, dass Jesus Gottes Sohn ist, “gezeugt, nicht geschaffen”. Es fügt auch hinzu: “aus dem Vater geboren vor aller Zeit”. Hier muss man klar stellen, dass das nicht mit der Tatsache zu tun hat, dass Jesus Christi auf der Erde als Mensch geboren wurde - ein Mensch, der der Sohn einer Jungfrau war. Wir denken gerade nicht an die Jungfrauengeburt. Wir denken an etwas, das geschah, bevor die Natur geschaffen wurde, bevor die Zeit begann: “vor aller Zeit”. Jesus Christus ist gezeugt nicht geschaffen. Was bedeutet denn das?

Als perfekter Mensch, musste Jesus Christus Gott gehorsam sein und auf diese Weise den Plan Gottes erfüllen, um die Menschheit zu erlösen. Jesus unterwarf sich freiwillig Gott und seinem Plan, um die Menschheit von der ewigen Trennung von Gott zu retten.

Wir benutzen das Wort zeugen nicht oft, doch die ganze Welt weiß, was es bedeutet. Zeugen heißt, Eltern von jemandem zu werden; schaffen heißt machen. Der Unterschied ist dieser: Wenn jemand zeugt, wird jemand von der selben Art gezeugt. Ein Mann zeugt Kinder, ein Biber zeugt kleine Biber und ein Vogel zeugt Eier, die er zu kleinen Vögeln ausbrüten wird. Doch wenn jemand etwas schafft, ist das Ergebnis verschieden als von seinem Schaffer. Ein Vogel macht ein Nest, ein Biber macht einen Deich, ein Mann macht ein Radio oder etwas anderes, das ihm mehr ähnelt, wie z.B. eine Statue. Wenn er sehr geschickt ist, kann er eine Statue meißeln, die dem Menschen wirklich sehr ähnlich ist. Doch natürlich wird sie kein echter Mensch sein. Sie sieht nur so aus. Sie kann weder atmen noch denken. Sie ist nicht lebendig. Nun das ist das Erste, was man klar im Kopf behalten soll. Was Gott zeugt, ist Gott, so wie das, was der Mensch zeugt, ein Mensch ist. Was Gott schafft ist nicht Gott, so wie das, was der Mensch macht, ist kein Mensch. Deswegen sind die Menschen nicht die Kinder Gottes im selben Sinne wie Jesus. Sie sind Gott ähnlich in gewisser Weise, doch sie sind nicht von der

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"Erstgeborene" bedeutet jedoch nicht "als Erster geschaffen". Als Paulus behauptet, dass Jesus "der Erstgeborene vor allen Kreaturen" war (Kol 1:15), benutzt er das griechische Wort prototokos, das bedeutet "Erbe, Erster im Rang".

Auf jeden Fall ist die Sprache der Bibel konsequent mit der Lehre der Dreifaltigkeit, sowie in Matthäus 28:19. Da wird das Wort Name (Singular auf Griechisch) benutzt, um sich auf "den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist" zu beziehen.

selben Art. Sie sind eher wie Statuen oder Bilder Gottes. In Hebräer 11:17 wird Isaak als Abrahams “eingeboren” bezeichnet, obwohl Abraham zwei Kinder hatte, Isaak und Ismael. Der Autor von Hebräer benutzte also den Begriff “eingeboren” im Sinne von “einzigartig, besonders gesegnet oder begünstigt”. Dasselbe kann man von Johannes 3:16 über Jesus sagen (der einzige Unterschied ist, dass Gott einen Sohn hatte und Abraham zwei). Jesus war ein Mensch. Dass die Bibel deutlich sagt, dass Jesus ein Mensch war, kann möglicherweise verhindern, dass man die Göttlichkeit Jesu Christi akzeptiert. Zum Beispiel steht es darauf: “Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus” (1. Tim 2:5). In Römer 5:12-21 spricht man über die Sünde, die durch den Menschen Jesus Christus getilgt wurde (Röm 5: 15). Obwohl es wahr ist, dass die Heilige Schrift lehrt, das Jesus ein Mensch war, lehrt sie ebenfalls, dass er göttlich ist. Er war ein Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, und er war auch Gott. (Joh 1:1, 14; 20:28; Kol 2:9; Tit 2:13; 2 Petr 1:1; Hebr 1:8). Paulus betont die Göttlichkeit Jesus, indem er sagt, dass die Botschaft, die er gibt, nicht von den Menschen oder einem Menschen kommt, sondern von “Jesus Christus” (Gal 1:1). Jesus war ein “Mensch”, aber auch “der Herr”, “Gottes Sohn”, “Herr der Herren”, “König der Könige” und “das Alpha und das Omega”. Jesus wurde als der Erstgeborene bezeichnet. Manche Menschen MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

werden vom Wort Erstgeborene verwirrt, denn sie denken, dass es bedeutet, dass er als Erster geschaffen wird. Das würde implizieren, dass Jesus nur ein geschaffenes Wesen war, also nicht vorher bestehend, nicht ewig, nicht Gott. “Erstgeborene” bedeutet jedoch nicht “als Erster geschaffen”. Als Paulus behauptet, dass Jesus “der Erstgeborene vor allen Kreaturen” war (Kol 1:15), benutzt er das griechische Wort prototokos, das bedeutet “Erbe, Erster im Rang”. Wenn er gemeint hätte, dass Jesus als Erster geschaffen wurde, hätte er das griechische Wort dafür benutzt, nämlich protoktistos. Nirgendwo auf der Bibel steht es, dass Gott Jesus “schaffte”. In seinem Buch Theology on the Person of Christ, schreibt Lewis Sperry Chafer: “Dieser Titel - manchmal als zuerst geboren übersetzt - weist darauf hin, dass Jesus der Erstgeborene ist, der Größte im Verhältnis zu der Schöpfung; nicht das Erste, das geschaffen wurde, sondern der Schöpfung vorangehend, die Ursache” (Kol 01:16). Jesus konnte nicht der Erste sein, der geschaffen wurde, und gleichzeitig der Agent sein, durch den die ganze Schöpfung geschaffen wurde, so wie die Heiligen Schriften es sagen. Wenn Er der Autor der ganzen Schöpfung war, dann konnte er doch nicht geschaffen werden. Jesus und Gott waren sich “einig”. Jesus sagt: “... ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und


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der Vater sind eins”. (Joh 10:28-30). Behauptete Jesus etwa, dass ER selbst Gott war, eins mit Ihm - wie das Eis und das Wasser “eins” in der Natur sind - oder behauptete er nur, dass sie durch ein Ziel vereint waren, dass sie sich einig waren? Der Text weist auf das Erste hin. Erstens verstanden die Juden, zu den Jesus da sprach und die kulturell in der Lage waren, seine Worte besser zu interpretieren, als jemand in der heutigen Zeit, der 2000 Jahre später lebt, dass Jesus sagte, dass er “Gott” war. Da hoben die Juden abermals Steine auf, ...”um der Gotteslästerung willen und daß du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott”. (Joh 10:33). Zweitens ist das griechische Wort eins neutrum (hen) nicht maskulin (heis), was bedeutet, dass Jesus und Gott eins und dasselbe von Natur aus waren. Der Maskulin würde bedeuten, dass sie eine Person waren, was der Personenunterschied zwischen Vater und Sohn verneinen würde. Der folgende Absatz vom Buch Johannes ist die Antwort Jesus auf die Beschuldigung der Gotteslästerung. Für einen versierten Juden haben seine Worte einen Sinn. Derjenige, der sich mit der Art und Weise nicht auskennt, wie die Juden das Alte Testament verstehen, kann Schwierigkeiten haben, den Text zu verstehen und wird leicht diese Passage falsch interpretieren, besonders in Bezug auf das Thema der Göttlichkeit Jesus. Die Passage lautet: “Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter”? So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden, sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: “Du lästerst Gott”, darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn? Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht; tue ich sie aber, glaubet doch den Werken, wollt ihr mir nicht glauben, auf daß ihr erkennet und glaubet, daß der Vater in mir ist und ich in ihm. Sie suchten abermals ihn zu greifen; aber er entging ihnen aus ihren Händen” (Joh 10:34-39). Ein großer Teil der Verwirrung hat mit der Verwendung des Worts “Götter” zu tun (Joh 10: 34). Er wollte sagen: Andere Männer wurden Götter benannt. Warum denn kann ich mich selbst nicht Gottes Sohn nennen? (dabei bezeichnete er sich selbst auf indirekte Weise als Mensch, nicht göttlich). Die Phrase “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter”? befindet sich in Psalm 82:6. Das Wort Götter, das in diesem Psalm benutzt wurde ist elohim (eloah= “Gott”, im= Plural-Endung = Götter). Auch wenn Gott im Alten Testament öfters als Elohim bezeichnet wird, wird dazu immer der Singular des Verbs benutzt, wenn man von Gott spricht [“Am Anfang schuf (Singular) Gott (Plural: Elohim) Himmel und Erde” (Genesis 1:1)]. Auf jeden Fall ist die Sprache der Bibel konsequent mit der Lehre der Dreifaltigkeit, sowie in Matthäus 28:19. Da wird das Wort Name (Singular auf Griechisch) benutzt, um sich auf “den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist” zu beziehen. Es enthält nur einen “Name”. Das Wort “Götter” (elohim) in Psalm 82 bezieht sich auf die jüdischen Richter, die wie Gott zugunsten des Volks handeln mussten - wie “Gott” in dem Sinne von “gerecht zu sein”. Offensichtlich waren sie wortwörtlich nicht Gott. Exodus 21:1-6 und 22:9, 28 benutzt den selben Begriff. Das war der Kontext des Alten Testaments, den Jesus meinte. Warum? Anscheinend fragte Jesus ihnen, warum sie so durcheinander waren, wenn er das Wort “Gottes Sohn” benutzte. Sie hatten ja das früher gesehen, also es gab Männer wie in Psalm 82, die als “Götter” bezeichnet wurden. 82). Die Frage, die er ihnen stellte, war dann: “Bleibt nicht bei der Verwendung dieses Wortes. Seht mich. Seht meine Werke. Sind die von Gott? Wenn sie von Gott sind, dann glaubt an das, was ich sage, auch an die Namen, die ich mir gebe”. MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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DIE GÖTTLICHKEIT

JESU CHRISTI

VAT

Identität und Kooperation der Göttlichkeit

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind nie identisch bezüglich ihrer Person. Sie werden weder verwechselt bezüglich ihrer Verwandtschaft, noch getrennt bezüglich ihrer Göttlichkeit. Sie sind auch nicht gegensätzlich bezüglich der Kooperation. Was ihr Verhältnis anbelangt, ist der Sohn in dem Vater und der Vater in dem Sohn. Was die Autorität anbelangt, kommt der Vater nicht vom Sohn doch der Sohn kommt vom Vater. Was Natur, Verwandtschaft, Kooperation und Autorität anbelangt, kommt der Heilige Geist vom Vater und vom Sohn. Keine der drei Personen der Göttlichkeit handelt oder existiert getrennt oder unabhängig von den anderen. (Johannes 5:17-30,32) IST

NIC

HT

IS

GO

Gott, der Vater, ist Christi "Haupt". Dasselbe Verhältnis wird in 1 Korinther 11:3 in absteigender Reihenfolge veranschaulicht: "Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt".

Jesus war dem Vater untertan. Ein anderer Bibelvers, der uns die Beziehung zwischen Jesus und dem Vater zeigt, entfacht oft Polemik. "Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf daß Gott sei alles in allen". (1 Kor 15:28). Hier impliziert "untertan" nicht Ungleichheit der Personen, sondern Verschiedenheit der Rollen. Die Unterwerfung bezieht sich nur auf die Funktion und impliziert nicht zwangsläufig Unterlegenheit. MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

IST

HEILIGER GEIST

IST N


Jesus wurde "gezeugt". Manche behaupten, dass der Begriff "eingeboren" vom Buch Johannes 3:16 (auch 1:14, 18; 3:18) die Göttlichkeit Jesus verleugnet, weil er impliziert, dass Jesus ein weiteres geschaffenes Wesen war. Der Begriff "eingeboren" bedeutet jedoch nicht "geschaffen". Der Begriff, so wie es im Evangelium nach Johannes benutzt wird, bedeutet "einzig, besonders gesegnet oder begünstigt". C.S. Lewis erklärt deutlich die Bedeutung von "gezeugt".

TER

Jesus war ein Mensch.

ST

IST NIC

NICHT

HT

OTT

Dass die Bibel deutlich sagt, dass Jesus ein Mensch war, kann möglicherweise verhindern, dass man die Göttlichkeit Jesu Christi akzeptiert. Zum Beispiel steht es darauf: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus" (1. Tim 2:5). In Römer 5:12-21 spricht man über die Sünde, die durch den Menschen Jesus Christus getilgt wurde (Röm 5: 15).

Jesus wird als der Erstgeborene bezeichnet. Manche Menschen werden vom Wort Erstgeborene verwirrt, denn sie denken, es bedeutet, dass jemand als Erster geschaffen wird. Das würde implizieren, dass Jesus nur ein geschaffenes Wesen war, also nicht vorher bestehend, nicht ewig, nicht Gott.

IST

Jesus und Gott waren sich "einig".

SOHN

Jesus sagt: "... ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins". (Joh 10:28-30).

"Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben". 1 Johannes 5:20 Mai 2017 / Impacto evangelisch

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DAS EINZELGÄNGERREICH

NORDKOREA

N

ordkorea hat seit Jahren eine Isolations- und sogar Konfrontationspolitik mit den meisten Ländern der internationalen Gemeinde getrieben und lebt, als wäre ihm die Meinung der Welt egal. Doch was steckt hinter diesem außergewöhnlichen Verhalten? Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Japan gezwungen, sich aus allen Gebieten zurückzuziehen, die es besetzt hatte. Die Alliierten befreiten die Halbinsel und trennten sie in zwei. Die Sowjetische Union besetzte den nördlichen Teil über den 38. Breitengrads und die Vereinigten Staaten den Süden. Beide Weltmächte wollten die ganze Halbinsel unter ihrer Kontrolle haben und es kam zu einem Wahlkampf in ihren jeweiligen Einflussgebieten. In Nordkorea gewann der alte Anführer der kommunistischen Guerrilla, Kim II-sung, und wurde Premierminister der Demokratischen Volksrepublik Korea. Am 25. Juni 1950 führte er einen militärischen Angriff durch, um die ganze Halbinsel Korea unter einer einzigen sozialistischen Regierung zu vereinigen. Die nordkoreanischen Truppen nahmen Seoul und großen Teil der Halbinsel ein, indem sie die südkoreanischen Truppen in einem kleinen Umland in der Nähe des Südens isolierten. Mit der Unterstützung der US-Streitkräften gewannen die Südländer Seoul zurück und nahmen Piongyang ein. Der Gegenangriff schaffte, dass der Süden die Kontrolle über das ganze Land nehmen konnte und die kommunistischen Truppen in der Nähe von der Grenze mit China gefangen ließ. Als die koreanischen Kommunisten kurz vor der Niederlage waren, schickte China “Freiwilligen” und sie nahmen die Initiative wieder auf. Trotz des Erfolgs des neuen Gegenangriffs konnten die nordkoreanischen Truppen den Süden nicht erobern. Niemand konnte bei diesem Krieg den Sieg erringen, in dem über 2,5 Millionen Menschen ums Leben kamen. Nach dem Ende des Koreakriegs trieb Kim II-sung einen großen Kult zu seiner Persönlichkeit und fing eine unabhängige Politik an, die die Entstehung von Selbstgenügsamkeits-/ Selbstversorgungsideen bestimmte, die sich als eine nationale Variante des Kommunismus interpretieren konnte. Als Kim II-sung 1994 starb, erbte sein Sohn Kim Jong-il den Titel des Staatschefs. Er setzte seine Politik fort, indem er ebenfalls einen Kult zu MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

seiner Persönlichkeit pflegte. Seine “Herrschaft” fiel mit der Auflösung der USRR und des sozialistischen Blocks zusammen, sowie mit den Überflutungen, die eine massive Hungersnot in Nordkorea verursachten. 2009 führte Nordkorea einen unterirdischen Nukleartest erfolgreich durch und betritt somit der Liste der Länder im Besitz von nuklearen Waffen. Die UNO und viele Länder verhängten dann Strafen gegen das asiatische Land, doch Kim Jong-il ignorierte sie und entwickelte weiter solche Waffen. 2011 starb Kim Jong-il und sein jüngster Sohn, Kim Jong-un, übernahm die Macht. Während seiner Regierung folgten drei Nukleartests - 2013, 2015 und 2016. Beim letzten handelte es sich um eine Wasserstoffbombe. Die Spannung zwischen Nordkorea und Südkorea wurde auch größer.


aktualität

AKTUELLES PANORAMA Die meisten denken, dass es in Nordkorea nur eine Partei gibt. In Wirklichkeit gibt es außer der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zwei weitere Parteien: die Koeanische Sozialdemokratische Partei und die Chondoistische Ch’ŏngu-Partei, die die führende Rolle der PdAK anerkennen. Diese zwei Gruppierungen haben keine echte Macht, sie sollen eher den Eindruck geben, dass es Demokratie in dem Land gibt. Kim Jong-un trägt den Titel “Großer Führer” und hat enorme Macht. In diesem Land gibt es schon Parlamentswahlen, doch sie sind nur ein Schein. BEVOLKERUNG UND WIRTSCHAFT Die Bevölkerung beträgt etwa 25 Millionen Menschen, über 3 Millionen

davon wohnen in der Hauptstadt des Landes, Piongyang. Nordkorea hat ein Kastensystem, das sich in drei Kategorien unterteilt: die freundlich gesinnten Kräfte, die neutralen Kräfte und die feindlich gesinnten Kräfte. Nur wer zu den freundlich gesinnten gehört dürfen in der Hauptstadt wohnen, also die Nachkommenschaft von den Kämpfer um die Unabhängigkeit und die Familie von Gefallenen des Koreakriegs. Das Alphabetisierungsniveau liegt bei 100%. Alle Nordkoreaner sind in die Schule gegangen, doch nur 14% der Männer und 7% der Frauen haben eine höhere Bildung. Die internationale Gemeinde meint, dass in Nordkorea schwere Verstoße gegen die Menschenrechte begangen werden. Die Gegner der Regierung, so nach vielen Berichten, werden in Konzentrationslager eingesperrt, wo sie gequält und ihnen ihre Grundrechten aberkannt werden. Es gibt wenige Menschen, die versuchen, über die Grenze mit China zu fliehen, obwohl es der “beste” Ort zum fliehen ist. Die Grenze mit Südkorea ist äußerst verschlossen, da beide koreanischen Länder durch eine demilitarisierte Zone getrennt sind, die in Wirklichkeit eine der am meisten militarisierten Zonen der Welt ist. Das Lebensniveau war jahrelang gut dank der Hilfe der Länder des sozialistischen Blocks. Doch die Lage änderte sich nach der Auflösung der URRS. Aufgrund der schweren wirtschaftlichen Lage und der Überflutungen in der Region starben zwei Millionen Menschen vor Hunger. Heutzutage ist die Wirtschaft von Nordkorea, so nach verschiedenen Einschätzungen, 30 oder 40 Mal geringer als die von Seoul. Ihre Hauptindustrien sind immer noch die Landwirtschaft und die Schwerindustrie. Als Kim Jong-un die Macht übernahm, fing seine Regierung an, Reforme zu machen, um die nordkoreanische Wirtschaft zu liberalisieren, indem man eine Marktwirtschaft schuf. Vor ein paar Jahren merkte die nordkoreanische Regierung, dass eine Marktwirtschaft für das Land notwendig war, dessen wirtschaftliche Lage sehr ernst ist. So fingen die aktuellen wirtschaftlichen Reformen an, die aus drei Schlusselementen bestehen. Der Erste ist die Legalisierung des privaten Verkaufs, also die Händler dürfen ihre Produkte verkaufen, ohne eine Verfolgung seitens der Regierung zu befürchten. Der Zweite ist die Erhöhung der Autonomie der nordkoreanischen Firmen, die sich jetzt selbst verwalten, eigene Budgets entwickeln und ihre menschlichen Ressourcen verwalten dürfen. Der Dritte ist ein Agrarsystem, das auf den Familieneinheiten und nicht auf den kollektiven Bauernhöfen basiert. Früher pflückte der Staat den meisten Teil der Ernte. Nur ein kleiner Teil blieb bei den Bauern. Heutzutage dürfen die Familien den meisten Teil ihrer Ernte behalten und dem Staat nur einen kleinen Prozentsatz geben. 

(*) Con noticias de internet.

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DIE GEFAHREN DES

DENGUE-VIRUS E

s ist eine Viruserkrankung, die durch Mücken der Gattung Aedes übertragen wird. Das Dengue taucht in tropischen und subtropischen Umgebungen auf, vor allem in den städtischen und halburbanen Gebieten. Es kann sich schnell verbreiten, wenn es keine Vorbeugung gibt. Wálter Menchola Vásquez (*)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat berichtet, dass die Dengue-Vorfälle in den letzten Jahren zugenommen haben. Die reale Fallzahl weltweit ist unbekannt, weil nicht alle Fälle eingetragen und gemeldet werden. Man schätzt, es treten 390 Millionen Dengue-Erkrankungen pro Jahr auf, 96 Millionen davon äußern sich klinisch (24%), d.h. die Krankheit äußert sich bei jedem vierten Erkrankten, bei den anderen drei, fällt sie nicht auf. Diese Krankheit hat sich weltweit verbreitet. Vor 1970 gab es nur 9 Länder, die diese Krankheit aufwiesen. Heutzutage ist die Krankheit in über 110 Ländern permanent zu finden (in Afrika, Amerika, im Südosten von Asien, im Mittelmeer und im westlichen Pazifik). Die Krankheit wird durch das Stechen einer weiblichen Mücke (Aedes aegypti) übertragen, die sich mit der Infektion ansteckte, indem sie erkrankte Menschen stach. Dann wiederholte sich dieser Infektionskreis immer wieder. Die Aedes aegypti hat eine große Anpassungsfähigkeit. Sie hat sich von Afrika aus bis zum Rest der Welt verbreitet. Es gibt drei Arten, dabei ist die aegypti die Wichtigste bei der Übertragung von Erkrankungen. Diese hat sich durch die Welt durch den Handel in den 15., 19., und 20. Jahrhunderten verbreitet, als Folge der Entwicklung der Handelsmarine, Handelsluffahrt und Migration. Ursprünglich soll die Mücke in den Wasserspeichern in den Laderräumen der Schiffe überlebt und sich fortgepflanzt haben. In den jüngsten Epochen werden sowohl die Migration als auch der Handel von gebrauchten Reifen als Gründe dafür genannt. Sie fungieren nämlich als künstliche Behälter für die Mücke.

SYMPTOME Die Symptome tauchen normalerweise zwischen dem 3. und dem 14. Tag nach dem Stechen einer erkrankten Mücke auf. Das Dengue ist eine Krankheit, die der Grippe sehr ähnlich ist. Ihre SympMISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

tome sind: plötzliches hohes Fieber (40 °C), das mit sehr starken Kopfschmerzen einhergeht, Augenschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen (Knochenbrecherfieber), Übelkeit, Erbrechen, Lymphknotenschwellungen am Hals oder Hautausschlag. Die Krankheit kann eine Woche lang dauern. Am ersten Tag können sich eine allgemeine Hautausschlag, eine konjunktivale Injektion oder Bläschen im Mund zeigen. In einer weiteren Phase kann es zu leichtem Nasenbluten kommen und es können Flecken auf der Haut des Kranken auftauchen. Die Diagnostik wird durch eine Immunserologie, durch die Erkennung des Antigens oder des RNA von Viren festgestellt. Der am häufigsten benutzte Test ist die Erkennung von bestimmten Antikörpern im Serum des Patienten. Die Krankheit kann sich weiter entwickeln und tödlich wer-


wohlstand

den. Das ist der Fall vom schweren Dengue-Fieber, das Flüssigkeitsakkumulation, erschwertes Atmen, schwere Blutungen oder Organversagen verursachen kann. Diese Symptome tauchen gelegentlich 3 und 7 Tage nach den ersten Äußerungen der Krankheit und gehen mit einer Senkung der Temperatur, Magenschmerzen und starkem Erbrechen, Blutungen und Bluterbrechen einher. Diese Patienten müssen in der Intensivstation behandelt werden, um das Todesrisiko zu senken. Es gibt keine bestimmte Behandlung weder für das Dengue noch für das schwere Dengue-Fieber. Doch die opportune Erkennung der Krankheit und die ärztliche Behandlung senken die Sterberate auf weniger als 1% (WHO, 2017). Die Vorbeugung ist heutzutage das beste Medikament gegen diese Krankheit. Man soll nicht vergessen, dass die Krankheit übertragende Mücke ein günstiges Habitat finden muss, um zu leben und sich fortzupflanzen. Deswegen soll man jedes Gefäß decken, das sauberes Wasser enthält, und jedes Objekt entsorgen, das Regenwasser enthalten könnte (z.B. Kannen, Helme, Reifen, kaputte Mülleimer, etc.), da sie zu ihrer Fortpflanzung beitragen. Im Fall von einem Wasserbehältersystem im Freien, bei dem kein Zudecken möglich ist, wie z.B. Brunnen, Schwimmbäder und Pfützen, muss man geeignete Insektiziden benutzen. Außerdem sollte man auch Mückennetze ans Fenster hängen und langarmige Klamotten anziehen. Quelle Weltgesundheitsorganistion (WHO), Panamerikanische Gesundheitsorganisation (*) Internist Mg. Managment und Public Policy

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DIE EROBERUNG DES VIERTELS VON

B

PABLO ESCOBAR

is vor drei Jahrzehnten war es einer der gefährlichsten Orte Medellíns. Drogen, Alkohol und Auftragskiller waren der Hauptnenner von El Milagro, dem Viertel von Pablo Escobar, dem größten kolumbianischen Drogenhändler. Aber dann kam das Wort Gottes dahin. Schon seit über dreißig Jahren geht Celina Jiménez Bram täglich die hunderten Stufen rauf und runter, die sich entlang der steilen Straßen von El Milagro verteilen. Jugendliche, Frauen und Männer begrüßen sie höflich, wenn sie die Treppen rauf und runter geht, die sich vor den bescheidenen Häusern dieses Viertels befinden, das auf Bergen liegt, die sich im Nordwesten der Stadt Medellín, Kolumbien, erheben. In diesen dreißig Jahren hatte sie immer die Bibel dabei. Vielleicht hat sie mal ihre Tasche oder ihren Mantel zu Hause vergessen, doch nie das Wort Gottes, nie. Die Bibel begleitete sie immer bei ihren unermüdlichen Rundgängen durch das Viertel, wo das Leben in den 80er und 90er nichts wert war. El Milagro ist als das Viertel von Pablo Escobar bekannt, weil die ersten Häuser des Viertels mit dem Geld von diesem Drogenhändler gebaut wurden. Es waren die Zeiten, als dieser in Kolumbien so befürchtete Mann seine Karriere als Politiker anfangen wollte. Als Teil seiner sendungsbewussten Kampagne kaufte er ein großes Landgebietes in den Berghängen, baute viele schlichte Häuser und schenkte sie den ärmsten Menschen Medellíns. In den 80er wurde die Zone - sowie Medellín - extrem gefährlich. Kein Unbekannter konnte das Viertel betreten, ohne befragt zu werden. Es musste einen sehr guten Grund geben, damit ein Fremder in El Milagro ankam. Celina Jiménez kam an diesem Ort mit einer Bibel in der Hand und blieb dort dreißig Jahre lang. Celina ist Mitglied der Weltweiten Missionsbewegung (WMB), sie betrat das Viertel von Pablo Escobar an einem Tag, an den sie sich nicht mehr erinnern kann. Das Wichtige ist, dass sie mit dem Wort Gottes viele Seele erreichte, die heutzutage zum Werk des Herrn gehören. Es war sehr schwer, an die Menschen von el Milagro nah zu kommen, die von Natur aus misstrauisch sind. Jahrelang liefen Celina und weitere zwanzig Missionare unermüdlich durch die Straßen von diesem und anderen Nachbarvierteln, um das Wort Gottes zu bringen. Viele MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


aktualität

schauten auf sie skeptisch zu, doch langsam weckten sie das Interesse von Männern und Frauen. Celina erlebte auch die Folgen der Gewalt. In vielen Gelegenheiten war sie kurz davor, verletzt zu werden. Sie war Zeuge von vielen Schießereien und Streitereien unter den gegnerischen Gangs des Viertels, wo man damals sein Leben innerhalb einer Sekunde verlieren konnte. Marina Mazo Zoazo war einer der ersten Menschen, die sich der Gruppe der Schwester Celina anschloss. Sie wohnte in einem bescheidenen Haus am Flussufer, das in jedem Moment vom Wasser mitge-

rissen werden konnte. Als sie hörte, dass Escobar Häuser verschenkte, schrieb sie sich ein und bekam eine kleine Wohnung aus edlem Material am Anfang des steilen Berghangs. Sie zog mit ihren sechs Kindern um und trug dabei ihre Armut auf dem Rücken. Marina wohnt in El Milagro in diesem bescheidenen Haus aus edlem Material seit zweiundreißig Jahren. Sie ist eine der Personen, die Schwester Celina bei ihren langen Rundgängen hilft, bei denen sie das Wort Gottes zu ergebenen Seelen bringt. Trotz der vergangenen Zeit erinnert sie sich noch daran, wie sie sich auf Gottes Weg machte. Sie überlebte eine Blutvergiftung, die sie 22 Tage lang im Bett liegen ließ. Sie war eine Sterbende doch sie besiegte den Tod mit der Hilfe des Herrn. So nähte Sie sich dem Wort Gottes. María Ema Amarilis Rodríguez ist auch ein Mensch, der sich zum Christentum dank Schwester Celina bekehrte. Heutzutage gehen alle drei durch die Straßen von El Milagro, wo viele Menschen den Weg zur Erlösung eingeschlagen haben. Schwester Celina machte nie Einschätzungen über die Anzahl von Menschen, die sie zur Weltweiten Missionsbewegung in ihren unermüdlichen 32 Arbeitsjahren brachte. Wer, dem Herrn folgt, geht in den Haupttempel des Werks in Medellín, wo Pfarrer Gustavo Martínez der Prediger ist. In diesem Viertel ist die Gewalt zurückgegangen. Jetzt kann man durch ihre Straßen ruhig gehen. Viele Wunder sind in El Milagro erschienen.

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DAS WERK WIRD P

GRÖßER

farrer Rómulo Vergara ist Missionaraufseher in Afrika. Er hat eine lobenswerte evangelisierende Arbeit in vielen Ländern dieses Kontinents geleistet. Ebenfalls führt er eine Missionargruppe an, die das Wort Gottes trotz der sozialen und politischen Schwierigkeiten predigen. Er hat viele afrikanische Länder bereist, indem er sein eigenes Leben in Gefahr brachte. Er und sein Bruder Clemente kamen vor dreißig Jahren in Afrika an, um eine geduldige Arbeit zu machen, dank der Kirchen gegründet wurden, um die Weltweite Missionsbewegung voranzutreiben. Rómulo Verga ist Internationales Mitglied des Leitungsauschusses und seine Beiträge sind entscheidend für das Missionswerk. Wie sieht die Lage des Werks in Afrika aus? Das Werk in Äquatorialguinea wurde mit viel Hingebung und Leiden 1983 gegründet. Mein Bruder war der Erste, der Mitglied wurde, danach kam ich. Wir waren kurz davor, als Folge der Malaria und anderer Krankheiten zu sterben. Das Werk wurde gegründet und es hat einen sehr schönen Anfang in Äquatorialguinea genommen, heutzutage werden hier jugendlichen und nationalen Versammlungen veranstaltet. In welchen anderen Ländern befindet sich das Werk? In Kongo, auch in Ghana. Es befindet sich ebenfalls in der Elfenbeinküste. In letztem November war mein Bruder da und konnte erleben, wie sich ein Pastor mit einer Gemeinde von über hundert Menschen uns anschlossen. Wir sind außerdem auch in Madagaskar angekommen. Das ist der neueste Stand. Wann seid ihr in Madagaskar angekommen? Vor vier oder fünf Jahren. Dieses Werk wird von meinem Bruder Clemente geleitet, der nach Afrika ging, ohne niemanden zu kennen. Gott hat ihn verherrlicht. Es gibt schon viele Kirchen, die dort gegründet worden sind. Erzählen Sie, in welche anderen Ländern planen Sie, das Werk in den nächsten Jahren zu bringen? Nun ja, nach Gabun, das an Äquatorialguinea angrenzt. Dort haben wir mit dem Werk angefangen, es war übrigens sehr schön aber es wurde ein bisschen vernachlässigt und wir verloren es. Das Werk hat sogar dort ein Eigentum. Wir hoffen, bald da zu sein. Ein anderes Land, das unsere Aufmerksamkeit zieht, ist Kamerun, das an Guinea angrenzt. Was für Schwierigkeiten findet das Werk in diesen Ländern? Einerseits die Krankheiten. Man kann da nicht so lange bleiben, sonst erkrankt man an Malaria. Es gibt auch andere Krankheiten wie die Cholera und der Typhus. MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Was für eine Einstellung nehmen die Behörde dieser Länder gegenüber dem Werk? Sie ist nicht sehr vorteilhaft. Denn die Mehrheit dieser afrikanischen Länder sind Diktaturen und sie schränken die Religionsfreiheit ein. So wie im Mittelosten? Nein, es ist leichter. Wir sind vor 30 Jahren hier angekommen aber der Präsident ist immer noch dieselbe Person wegen der Diktatur. Die Eigenart der Menschen hier ist der der Latinos sehr ähnlich. Der Afrikaner ist offen. Wir können eine bessere Arbeit als in Europa machen, das sehr geschlossen ist. Ich ziehe vor, in Afrika als in Europa zu arbeiten, obwohl man hier sterben kann. Es ist ein Kontinent, der das Evangelium besser empfängt. Kann man aber von Verfolgung sprechen? Ja, es gibt Verfolgung. In Nigeria werden Tempel mit Christen verbrannt. Wie viele Kongregationen existieren in den afrikanischen Ländern? Ich glaube, dass es insgesamt 50 Kongregationen gibt. In welchem Land befinden sich die meisten Kirchen? In Äquatorialguinea, dort gibt es etwa 40 Kirchen. Gibt es viel Vandalismus? Viel. Sie glauben, dass der weiße Mann Geld hat, deswegen beklauen sie ihn, und wenn er sich wehrt, lassen sie ihn verschwinden. Niemand sagt nichts. Wie oft reisen Sie dahin? Zweimal im Jahr, doch es ist schwieriger geworden, dahin zu reisen, weil sie uns den Zugang gesperrt haben. Wir konnten eine Zeit lang das Land nicht betreten. Doch 2016 waren wir dort und dieses Jahr planen wir auch, hinzureisen, um eine Versammlung zu organisieren, die vom 16. bis 19. August in der Stadt Bata stattfinden wird. Wie schätzen Sie das Werk im Allgemein als Internationaler Offizier ein? Das Werk hat ein enormes, wunderschönes Wachstum, deswegen gibt es eine große Nachfrage. Die Hilfe ist notwendig. Alle Offiziere verteilen sich, damit wir in vielen Ländern helfen können. Gott sei Dank, bleibt das Werk vereinigt, integriert und hält die Heilige Lehre und die Grundsätze, die wir gelernt haben. Was meinen Sie über den Fortschritt der Gender-Ideologie? Die Gender-Ideologie ist leider eine Realität, sie zeigt einen großen Fortschritt und erreicht schon den Höhepunkt - eine schreckliche Entwicklung! Sie ist Teil der prophetischen Zeiten, in den wir uns befinden, und nicht nur das: In den europäischen und anderen Ländern werden Gesetze besprochen, die erlauben sollen, dass die Eltern mit ihren Kindern Sex haben oder dass man mit den Tieren Sex hat. Das ist Verderben, Zerstörung. Die Welt ist durcheinander, weil sie fortschreitet und das Einzige, das wie eine Staumauer es verhindert, ist die Kirche. Doch diese Bewegung ist enorm, wir kämpfen hier gegen einen furchtbaren Riesen.


Bilder: Roberto Guerrero

interview

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DER WEG

ZU GOTT D

as Buch, das im Jahr 1884 veröffentlicht wurde, schildert die Größe des Schöpfers. Es wurde vom Prediger Dwight Lyman Moody geschrieben, der als einer der größten Evangelisten des 19. Jahrhunderts gilt. In Epheser 3:18 spricht man über “die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe” der Liebe Gottes. Viele von uns glauben, etwas über die Liebe Gottes zu wissen. Doch wir müssen zugeben, dass wir noch nicht alles von ihm wissen. Kolombus entdeckte Amerika aber... was wusste er von seinen großen Seen, Flüssen, Wäldern und dem Mississipi - Tal? Er starb, ohne zu wissen, dass seine Entdeckung noch viel mehr anbat. Wenn wir die Liebe Gottes kennen möchten, müssen wir an den Kreuzweg denken. Können wir daran denken und sagen, dass Gott uns nicht liebt? Dieses Kreuz erzählt uns von Gottes Liebe. Es wurde noch nie über eine größere Liebe als die berichtet, die am Kreuz bewiesen wurde. Das Buch Der Weg zu Gott, das zum ersten Mal 1884 veröffentlicht wurde, ist eins der wichtigsten Werke des US-amerikanischen Predigers Dwight Lyman Moody, der als der größte Evangelist des 19. Jahrhunderts gilt und vom Herrn benutzt wurde, um sein Wort über hundert Millionen Menschen zu verkünden. Moody, der am 5. Februar 1837 in der Stadt Northfield geboren wurde, bemühte sich bei dieser Arbeit, um der Menschheit die Größe des Schöpfers und den Grund zu zeigen, warum er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Da, in einer Gasse einer unserer Städte, liegt ein armer Trinker. Ich glaube, wenn Sie sich der Hölle ein bisschen nähern wollen, sollen Sie zum Haus eines Trinkers gehen. Gehen Sie in das Haus dieses armen Trinkers. Gibt es denn etwas auf der Erde, das sich der Hölle besser ähnelt konnte? Sehen Sie das Bedürfnis und die Betrübnis, die es da gibt. Hören Sie aber zu! Es hören sich Schritte am Eingang und die Kinder rennen, um sich zu verstecken. Die geduldige Frau wartet auf ihren Mann. Er ist ihr Folter. Oft hat sie die Flecken auf ihren Backen und Augen getragen. Oft hat seine starke Faust ihr wehrloses Gesicht angeschlagen.

LEBENSWEG Als D.L. Moody bekannt, strukturierte Dwight sein Werk in neun Kapitel, in denen er eine Reihe von Gedanken über die Liebe Jesus, das Eingangstor zum Himmelsreich, die Erlösung, die Reue und die Wiederherstellung schilderte. Dieser Diener Gottes schrieb in einer einfaMISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

chen Sprache sein Buch, damit sich die Leser bekräftigten und ihren Glauben festigten. Außerdem zeigte er, wie ein Mensch Seelen für den Herrn gewinnen kann. Ich kann an Gott mehr als an mich selbst glauben. Wenn Sie den Lebensweg kennen möchten, glauben Sie daran, dass Jesus Christus ihr persönlicher Erlöser ist, trennen Sie sich von den falschen Lehren und Glauben, und kommen Sie direkt zum Gottes Sohn. Wenn Sie sich mit falschen Lehren ernährt haben, ist ihre Seele mit solcher Ernährung nicht größer geworden. Die Lehren sind für die Seelen, was die Straßen für den Wanderer sind, der von ihnen zum Haus seines Freunden geführt wird, der ihn zum Essen eingeladen hat). Sie werden ihn richtig führen, wenn er die richtige Straße wählt, doch wenn er draußen bleibt, wird sein Hunger nie gesättigt werden. Jemand, der sich mit falschen Lehren ernährt, ist wie der, der sich mit trockenen Krumen ernährt, statt das Brot des Lebens zu essen, das in diesem Fall die richtige Lehre ist. In Der Weg zu Gott entfaltete Moody die Eingebung, die der Schöpfer ihm zugunsten der Bekehrung von Millionen Menschen aus den fünf Kontinenten gegeben hatte. In diesem Sinne stellte der Autor in seinem Buch klar, dass um Gott zu kennen, es unerlässlich ist, die Liebe Jesus zu erleben, die jedes Verständnis überschreitet. Ebenfalls wies er darauf hin, dass es viele Beweise für die Göttlichkeit des Erlösers gibt, den man jeden Tag dienen soll.

Die Reue ist eine der Grundlehren der Bibel doch ich glaube, dass sie eine der Wahrheiten ist, die in der Gegenwart am wenigsten verstanden wird. Heutzutage gibt es mehr Menschen, die bezüglich der Konzepte der Reue, der Reinigung, der Büße und anderer Wahrheiten, die ebenso wichtig sind, in der Dunkelheit tippen.

GLAUBEN UND EMPFANGEN Für diejenige, die Erlösung suchen, ist es gefährlich, sich auf die Erfahrungen der anderen zu verlassen. Viele erwarten, dass ihnen das passiert, was ihre Großeltern erlebten. Ich hatte einen Freund, der sich in einem Feld bekehrte, und dachte, dass die ganze Gemeinde in dieses Feld gehen musste, um sich zu bekehren. Ein anderer bekehrte sich unter einer Brücke und glaubte ebenfalls, dass alle, die sich nach Gott sehnten, unter diese Brücke gehen sollten, um ihn zu finden. Das Beste für die Sehnsuchtsvollen ist es, sich direkt an das Wort Gottes zu wenden. Wenn es jemanden auf der Welt gibt, für den das Wort Gottes unverzichtbar ist, ist es dann der, der sich immer fragt, wie man ihn wohl retten wird. D.L. Moody, Gründer des Moody Bible Institute, das 1886 gegründet, und des christlichen Verlags Moody Publisher, das 1894 gegründet wurde, richtete sich nicht nur an die Kirchenmitglieder, sondern auch an die Menschen, die sich von Jesus getrennt hatten. Er war überzeugt, dass sich Gott besonders um diejenigen kümmert, die sich von ihm ge-

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literatur

trennt haben, deswegen kanalisierte er eine Botschaft, die besonders an diese Gruppe gerichtet war, die er für sehr groß hielt. Die Reue ist eine der Grundlehren der Bibel doch ich glaube, dass sie eine der Wahrheiten ist, die in der Gegenwart am wenigsten verstanden wird. Heutzutage gibt es mehr Menschen, die bezüglich der Konzepte der Reue, der Reinigung, der Büße und anderer Wahrheiten, die ebenso wichtig sind, in der Dunkelheit tippen, obwohl sie von diesen Wahrheiten schon seit ihren ersten Lebensjahren gehört haben. Wenn ich nach der Bedeutung von Reue fragen würde, würden viele Menschen mir eine falsche Definition geben. Ein Mensch ist nicht bereit , an Gott zu glauben und Jesus zu empfangen, bis er bereit ist, seine Sünde zu bereuen. Dwight Lyman, Gebetsmann und Gelehrte der Heiligen Schriften, verkündete die Frohe Botschaft durch verschiedene Bücher, die wie im Fall von Der Weg zu Gott dafür geschrieben wurden, die Anhänger des Herrn zu erbauen und zu bilden. Diesbezüglich ist es wichtig zu erwähnen, dass der amerikanische Prediger mittels seiner Firma Moody Publishers viele Werke veröffentlichte, die zur christlichen Literatur beitrugen und bis heute nutzvoll sind, um die Unbekehrten zu evangelisieren.

LIEBESQUELLE Wenn Sie ein Haus betrachten, werden Sie bald den Unterschied zwischen einem Sohn und einem Diener erkennen. Der Sohn geht durch das Haus mit Freiheit, denn es ist sein Zuhause. Doch der Diener hat einen Unterordnungsplatz. Was wir werden wollen, ist mehr als Diener. Wir müssen uns unserer Position als Kinder Gottes bewusst sein. Er wird seine Kinder nicht verleugnen. Gott hat uns nicht adoptiert, wir sind von Geburt an Seins. Wir sind in seinem Reich geboren worden. Mein Sohn war mein Sohn sowohl damals, als er ein paar Tage alt war, als auch jetzt, dass er 14 Jahre alt ist. Er war mein Sohn, obwohl ich nicht wusste, was für ein Mann er in der Zukunft werden würde. Er ist mein Sohn, obwohl er gefangen und dann zur Jugendstrafanstalt geschickt werden sollte. Die evangelisierende Arbeit von Dwight Lyman Moody, der am 22. Dezember 1899 im Alter von 72 Jahren starb, ermöglichte, dass sich die Frohe Botschaft durch die USA und England verbreitete. Moody, ein treuer Gläubige, wurde durch seine Bemühungen für das Predigen des Worts zu einer einzigartigen Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Als Treiber von Hunderten evangelischen Kreuzzügen förderte er die Liebe für den Herrn als Quelle der Erlösung und Reinigung und behauptete unermüdlich, dass “Gott Liebe ist”. Es gibt zwei Arten von vom Weg abgekommenen Gläubigen. Manchen haben sich in Wirklichkeit nie bekehrt. Sie haben alle äußerliche Arten des Christentums erlebt, also sie haben sich einer Gemeinde angeschlossen und sagen, dass sie sich jetzt davon getrennt haben, doch wahrlich waren sie nie ein Teil davon. Sie können von “Trennung” sprechen, doch sie sind nicht wiedergeboren worden. Sie müssen auf eine verschiedene Weise behandelt werden, als diejenigen, die sich wirklich von Gott getrennt haben, am Anfang unbestechlich waren und vom Weg abgekommen sind. Wir müssen diese Letzten wieder in den Weg des Herrn bringen - dahin, wo sie sich verliefen und ihre Liebe verließen. Es gibt nichts Besseres für die Menschen, die sich von Gott getrennt haben, als sie wieder zu Gott zurückzubringen.

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MAJESTÄT K

omposition des amerikanischen Autors Jack Hayford, Emblem der zeitgenössischen christlichen Musik. Sie zeichnet sich besonders durch ihre Botschaft, die die Herrlichkeit Gottes hervorhebt. Im Jahre 1978 wurde in Großbritannien „Majestät“, eine der hundert besten zeitgenössischen christlichen Hymnen geschrieben, die für ihre Feierlichkeit und Einfachheit ihres Textes sehr geschätzt ist. Diese Komposition ist ein Werk von amerikanischen Autor Jack Hayford, Pfingstpastor und vielseitigem Mann von Gott, der in seinem Werk den Nachfolgern von Jesus Christi ermahnt, den Schöpfer zu loben. Das Lied behauptet auch, dass der Herr König der Erde und des Weltalls ist. Dieses Lied wurde entwickelt, um die Größe vom Gott hervorzuheben: „Majestät“ ist ein Tribut an die Herrschaft und Pracht von Christus. Pastor Hayford, Komponist von mehr als sechshundert Lieder und Gospelchöre, erhielt die Inspiration dafür, als er mit seiner Frau Anna in Urlaub in Großbritannien war. Als sie mehrere mittelalterliche Burgen besuchten, fühlte der Autor den Einfluss des Allmächtigen und dachte über die Möglichkeit nach, eine Hymne über die Erhabenheit von Jesus zu komponieren. Einige Angaben über den kreativen Prozess dieses Liedes: Pfarrer Jack Hayford wurde am 25. Juni 1934 in Los Angeles geboren. Er hat darauf hingewiesen, dass er bei mehreren Gelegenheiten diesen besonderen Umstand „das Licht gesehen zu haben“ erlebt hat. In diesem Zusammenhang

MAJESTÄT 1 Majestät Verehren Sie Ihre Majestät damit sich Jesus in alle Ehre, Lob und Ruhm verwandelt. 2 Majestät König der Autorität, die seinem Thron verlor, um seine eigene Hymne zu heben. Chor: Verherrliche und lobe der Name von Jesus Vergrößere und verherrliche Jesus Christus, der König. Majestät Vergöttern Sie Ihre Majestät Jesus, der starb und jetzt als König aller Könige verherrlicht wird.

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sagte dieser Diener des Herrn, dass er „an einem Tag, als er mit seiner Frau unterwegs war, den Text und die Melodie von „Majestät“ in sein Herz ankamen. Also fragte er sie, ob sie auf einem Notizbuch die Worte aufschreiben konnte, die den Herrn ihm gerade vom Himmel diktiert hatte.“ Hayford ist auch Autor von mehr als fünfzig christlichen Büchern und hat mehrmals die Wichtigkeit seines Gedichtes betont, da es den Glanz vom Gott direkt behandelt. In diesem Zusammenhang weist der Komponist darauf hin, dass „die Herrlichkeit, Würde und Erhabenheit von Jesus Christus sein Herz mächtig gefüllt hat, was ihm erlaubt hat, eine Hymne


musik

zu schaffen, um den Schöpfer zu verehren. Dieses Leid wurde fertig geschrieben, als er in die Vereinigten Staaten zurück war. Sein Gedicht betont ganz stark die Autorität des Herrn über die Sünde und Hölle.” Jack, Förderer vom Gottes Wort durch Rundfunk-, Fernsehsendungen und durch die Presse wird aufgrund seiner Christianisierungsarbeit als einen sehr bekannten Vertreter der evangelischen Welt gesehen. Mit der Bibel in der Hand hat er entlang seiner breiten Existenz mehr als acht Jahrzehnten die gute Nachricht auf dem amerikanischen Territorium gepredigt und hat die geistige Bildung einer großen Zahl von Ministern

gefördert. Ebenfalls ist er seit März 2014 Teil vom Saal der christlichen Förderer. Der Amerikaner Jack Hayford wird in diesem Sinne als einen der führenden Künstler der christlichen Musikindustrie gesehen, der das Evangelium heute noch weiter verbreitet, obwohl er bald 83 Jahre alt wird. So ist er ein Emblem des Gemeindegesanges. „Majestät“, das Emblem seines riesigen musikalischen Repertoires wird heute auf fünf Kontinenten gesungen und zeichnet sich sowohl durch seine schöne Melodie als auch durch seine schöne Botschaft, die die himmlische Autorität des Herrn behandelt.

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APOSTEL DER

MONGOLEN J

ames Gilmour predigte das Gottes Wort in der Mongolei. Geschützt durch seinen christlichen Glauben sah er die Not, einsam und unter gefährlichen Situationen die gute Botschaft des Herrn zu verbreiten. Harlan Beach

Mitte 1870, als er von den Londoner Missionsgesellschaft von Peking nach China geschickt wurde, um das Wort Gottes zu predigen, war er ganz jung. Wenige Wochen nach seiner Ankunft trat eine Masaker, die 13 französische Opfer mit sich brachte: Das war die Einführung für den Hass gegen die Ausländer. Anstatt zu fliehen entschied sich der Prediger James Gilmour dafür, im chinesischen Gebiet zu bleiben und suchte den Weg, die gute Nachricht unter den Mongolen zu teilen.

ERSTE SCHRITTE James, geboren am 12. Juni 1843 war der dritte Sohn von James und Elizabeth Gilmour, ein paar frommen Evangelikalen, die ihn unter den Geboten des Christentums zeigten. In diesem Sinne hörte der Missionar unzählige Geschichten über Missionare in der Familie. So wurde in ihm den Wunsch gepflanzt, das Evangelium zu verbreiten. Darüber hinaus erhielt er in seine Kindheit eine strenge Ausbildung in den Städten Cambuslang und Glasgow. Im Jahr 1862 nach dem Abitur trat Gilmour an die University of Glasgow, wo er als brillanten Student in Griechisch, Latein und Englisch Literatur sich auszeichnete. Die Zeit an der Universität benutzte er, um viele Stunden in der Bibliothek zu verbringen, sodass er nie seine Zeit in trivialen Beschäftigungen verschwendete. Dieser Mann des Glaubens mit einer starken christlichen Erziehung beendete somit das erste Jahr des Universitätslebens. Dann studierte er die Bibel und ergab sich zu den Füßen Christi. Als Unterstützer der Missionsdienste wurde James in die Londoner Missionsgesellschaft als Prediger am Ende 1867 aufgenommen. So wurde er zur Cheshunt Hochschule, die älteste theologische Institution von Cambridge geschickt, um sein Wissen und Glauben an den Herrn zu stärken. Dort, 22 Kilometer von London, verstärkte er sein Interesse an der Evangelisierung begannen, die Heiligen Schriften in der Nachtdiensten zu verbreiten. VERKÜNDIGER DES EVANGELIUMS Nach der Ausbildung im Cheshunt College wurde James Gilmour MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

Auf der Oberfläche, die einmal das mongolische Reich, das zweitgrößte in der Geschichte war, folgte Jame Gilmour das Bei­spiel Jesu und wurde zu einem Heiler der Kranken. In seinem La­den, der seine Wohnung und persönliche Tempel waren, die von einem bösen betroffen fand die notwendigen Heilmittel um ihre Schmerzen zu lindern.

im September 1869 im Missionsseminar im Bereich von Highgate, ein Gebiet von Nord-London, aufgenommen, um seine geistige Ausbildung fortzusetzen. Angezogen durch die Offenbarung des Wortes in China, begann er gleichzeitig mit einer chinesischen und christlichen Ausbildung zu lernen. Zur gleichen Zeit verbrachte er sein Leben und vermittelte die Botschaft Gottes in verschiedenen Arterien und Teilen der Hauptstadt von England. Anschließend beschlossen sich die Direktoren der Londoner Missionsgesellschaft, ihn in die Mongolei zu schicken. Geladen mit großem Glauben und mit vielen Träumen begann die Reise aus Liverpool am 22. Februar 1870. Zu diesem Zeitpunkt war der schottische Missionar der geistige Führer im Segelschiff. Dieser treue Diener des Herrn zeigte die Mannschaft jede Nacht den Weg und die verwandelnde Kraft des Schöpfers und des Heils. Am 18. Mai 1870 kam James in Peking, die Hauptstadt von China, am Vorabend seines 27. Geburtstages an. Einen Monat nach seiner Ankunft geschah die Tötung von Tientsin, ein heftiger Vorfall, der dreizehn Gläubige tötete und als Ergebnis die Verbrennung mehrerer Kirchen mit sich brachte, was der Verlauf seiner Missionsarbeit auf chinesischem Boden kennzeichnete. Er wandte sich an das Gebet, musste sein Job verlassen und widmete sich eifrig, die lokale Sprache für drei Monate zu lernen.

BEHARRLICHER MISSIONAR Geleitet von Gott ging dann Gilmour in die Wüste von Gobi zwischen Nordchina und dem Süden der Mongolei, um das Evangelium zu den nomadischen Völkern der Region in der größten Wüste der Welt zu bringen. Im mongolischen Christentum sowie mit den Eingeborenen lernte er ihre Sprache, nahm ihre Kleider, lebte in ihren Zelten, aß ihr Essen und tat alles, um einer von ihnen zu werden. James machte die erste Reise nach der Mongolei zusammen mit einem russischen Offizier, der nicht Englisch kannte, nahm ihn von Peking nach Kiachta, die Russisch sibirischen Stadt an der Grenze, die er nach 54 Tagen erreichte. Von diesem Moment an bis 1882 verbrachte er den Sommer mit mongolischen Nomaden. So hatte er die Möglichkeit zu studieren, ihre Gewohnheiten zu analysieren und ihre Kultur kennenzulernen. Außerdem verstand er ihre religiösen Überzeugungen. Auf dem Land, was einmal das mongolische Reich war, die zweitgrößte in der Geschichte, folgte Jame Gilmour das Beispiel Jesu und wurde zu einem Heiler der Kranken. In seinem Laden, der seine Wohnung und persönliche Tempel waren, die von einem

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bösen betroffen wurde, fand er die notwendigen Heilmittel um ihre Schmerzen zu lindern. Aber seine Bereitschaft, die Mongolen zu dienen, erlaubte ihm nicht, das Evangelium in ihren Herzen zu impfen. Allerdings war er sich sicher, was ihm Gott gegeben würde. Im mongolischen Frühjahr 1882 hatte er die Idee, eine Saison der Ruhe zu verbringen, weil er sich nicht in einer guten gesundheitlichen Zustand befand, sodass Gilmour nach England mit seiner Frau Emily Prankard zurückkehrte, die er am 08. Dezember 1874 heiratete. Schon zu Hause verteidigte er seine Evangelisierung in der Mongolei und stellte sich zur Verfügung bei verschiedenen Tempeln. Ebenfalls im April 1883 veröffentlichte er ein Buch über seine Missionsarbeit unter den Mongolen, die gut angenommen wurde. Erneuert und mit einer großen Gewissheit kehrte der Diener des Herrn nach Peking am 14. November 1883 zurück. Er begann sofort eine lange Reise durch die Mongolei, wo er seine ersten Bekehrten fand. Es war im Jahr 1884, in einer Lehmhütte in der Mitte der Ebene; als ein mongolisches Mädchen kam und erklärte, die hatte sich beschlossen das Buddhismus zu verlassen und Christ zu werden. Es war eine Frau, die keine Angst hatte, Christus als ihren Retter zu bestätigen. Dann gingen sie zusammen zu einem einsamen Ort, wo sie beteten. Mehr als fünf Jahren beschäftigte sich James in der Mongolei Kranken zu heilen und das Wort des Allmächtigen zu predigen. Wie er selbst in seiner erfolgreichsten Missionskampagne zugab, diente er über 6.000 Patienten und sprach über das Evangelium zu mehr als 24 000 Menschen. Geschützt durch den Herren, in jener geistigen Expedition, die acht Monate dauerte, verteilt er das Evangelium und reiste mehr als 3.000 Kilometer.

VORBILDLICHE ARBEIT Dieser abenteuerliche Prediger erlebte viele Abenteuer im Laufe seiner Evangelisierung. Auf seiner Reise wurde er ständig an die Kälte eines Landes ausgesetzt, wo das Thermometer im Winter unter Null bis 30 oder 40 Grad Celsius fällt. Oft hatte er lange Zeit von Hunger und Durst zu ertragen, wenn er wie ein Wanderer in der Wüste ging. Diese Situationen sahen aus wie ein Teil der täglichen Arbeit und in der Chronik von seinem Tagebuch, wo die einfachen Tatsachen aufgezeichnete. Gilmour folgte Jesus in der Not, in der Einsamkeit, in mehreren Gefahren und unter allen Formen von Schwierigkeiten, die man sich vorstellen kann. Seine Stärke war immer voller Energie. Mit großer Geduld, Vertrauen in den Bergen, Tälern und in den mongolischen Ebenen wurde er durch dem Herren von der Mongolei anerkannt. In seiner täglichen Arbeit, mit der er nie aufhörte, brachte zur gegebenen Zeit zur Ernte von Gottes Seelen in der Mongolei“. MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

James Gilmour, der als Apostel der Mongolen bekannt ist, starb am 21. Mai 1891 in der Stadt Tientsin, 112 Kilometer südöstlich von Peking als Opfer eines tödlichen Typhus. Als sein Tod in der mongolischen Gebiet bekannt wurde, weinte eine große Anzahl von Erwachsenen und Kinder, weil „ihr Gilmour war tot“. Ihre


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harte Existenz hinterließ eine dauerhafte Erbe, die bis heute die predigten Missionare begleiten, die das Wort rund um den Globus offenbaren. Auf der Oberfläche, die einmal das mongolische Reich, das zweitgrößte in der Geschichte war, folgte Jame Gilmour das Bei-

spiel Jesu und wurde zu einem Heiler der Kranken. In seinem Laden, der seine Wohnung und persönliche Tempel waren, die von einem bösen betroffen fand die notwendigen Heilmittel um ihre Schmerzen zu lindern

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DIE TRAURIGE KINDHEIT VON

S

SABINA

ie benutzte Zauberei um vom Leiden zu entkommen, das eine sexuelle Nötigung in ihrer Kindheit gelassen hatte. Trotzdem - weit davon in Ruhe zu sein - fühlte sie sich angstvoll, bis dass eine Frau ihr half und sie den Weg des Friedens zeigte. Susan Amau Villanueva Bilder: Archiv der Familie

Eines Morgens im Jahre 1996 ging ein sechsjähriges Mädchen zu einem Haus in der Stadt Baden AG, Schweiz. Mit der Unschuld ihres Alters ahnte sie nicht, dass sie das Haus einer Zauberin betrat. Ihre Eltern nahmen ihre Hand und ihre Gesichter waren besorgt über die wirtschaftlichen Probleme, welche die Familie noch eine Zeit lang haben würde. So hatte Sabina Funez Alfonso Santos ihren ersten Kontakt mit dem Okkulten, welches in späteren Jahren so viel Not und Leid mit sich bringen würde, dass viele als einzigen Ausweg nur den Tod sahen. Diese Familiengeschichte beginnt in den frühen 90er Jahren, als die Wirtschaftskrise auch Portugal überwältigte; und die Arbeitslosigkeit immer weiter wuchs, so dass viele junge Menschen das Land auf der Suche nach einer besseren Zukunft verließen. Viele, auch,José Antonio Pinto dos Santos und Maria Lourenço Afonso Santos Ascenção wanderten damals in die Schweiz aus. Dort trafen sie sich und gründeten eine Familie. Sabina war die älteste Tochter von ihnen und lebte mehrere Jahre im Glück. Als Sabina vier Jahre alt war, begannen ihre Eltern mit einem Geschäft, um Produkte aus ihrer Heimatstadt und dem restlichen Portugal zu verkaufen. Alles ging gut, bis ein Betrüger kam,- ein ehemaliger Freund ihres Vaters-, und das Geschäft der Eltern an sich riss. Durch die Krise getroffen, versuchte die Familie eine Lösung in Zauberei und einer brasilianischen Santeria zu finden. Schnell war das Elternpaar überzeugt, an einem satanischen Ritual teilzunehmen. Die beiden jüngeren Kinder, Sabina (6) und Mery (4) erhielten einen Stein, der wie das Zeichen der Sekte aussah. Aber es änderte sich nichts, die finanziellen Probleme blieben und der Hunger nagte weiter in den Bäuchen der Familie

DIE AGGRESSION Aufgrund der starken Armut und dadurch ohne Existenzgrundlage, wurden Sabina und ihre Schwester nach Portugal zu ihrer Tante geschickt. Doch bevor die Reise losging, versuchte die Sekte, Sabina von ihren MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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Eltern abzu kaufen und boten eine große Menge Geld. Die Eltern ließen sich jedoch nicht auf das Geschäft ein und schickten die Töchter noch schneller zur Tante. Beide Mädchen kamen im Haus der Tante an und es begann ein schlimmes Leben. Die Mädchen vermissten die Eltern und hatten Heimweh, so dass sie jeden Tag weinten. Sabina, die nur sieben Jahre alt war, hatte das Gefühl, dass die jüngere Schwester eine schwere Last mit sich herum trug. Es war, als wäre etwas Schreckliches mit ihr passiert ist. Und bald fand sie heraus: Ein Familienmitglied hat die jüngere Schwester angegriffen und sich sexuell an ihr vergangen. Zu der Zeit sprach sie nicht mehr, da sie mit dem Tode bedroht wurde, wenn sie nur ein Wort darüber verlauten ließe. Nachdem ein Jahr vergangen war, kamen die Mädchen wieder zurück in die Schweiz. Die kleine Mery war wieder ein fröhliches Kind; aber Sabina war anders. Vorbei war die spielerische, liebevolle Art, mit der das lustige kleine Mädchen mit ihren Eltern umging. Sie war in sich gekehrt, gehässig und redete mit niemandem. Es war ein unruhiges Mädchen, das ständig mit ihrer Schwester kämpfte und nicht eher ruhte, bis sie Blut sah. Die Eltern waren besorgt über ihre Reaktionen und versuchten auf vielerlei Wegen, das Verhalten zu ändern, aber leider ohne Erfolg. Ihr Vater wurde daraufhin im Gram zum Alkoholiker. Er schlug seine Töchter und seine Frau und hinterließ viele blaue Flecken. Diese Gewalt verschlechterte den Zustand von Sabina so sehr, dass sie über Selbstmord zu nachzudenken begann. MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Doch bevor die Reise losging, versuchte die Sekte, Sabina von ihren Eltern abzu kaufen und boten eine große Menge Geld. Die Eltern ließen sich jedoch nicht auf das Geschäft ein und schickten die Töchter noch schneller zur Tante.

SELBSTMORDGEDANKEN Mit zwölf Jahren war Sabina ein Teenager mit viel Groll auf ihre Eltern und die Menschen um sie herum. Sie hatte das Gefühl, in dieser Welt nichts zu tun zu haben und beschloss, sich ihr eigenes Leben zu nehmen. So nahm sie eines Abends Dutzende von Pillen ein, um ihrem Leben ein Ende zu setzen; doch der Versuch schlug fehl. Ihre Eltern waren dadurch traurig und verzweifelt, denn sie konnten und wollten nicht glauben, dass Sabina so etwas tun könne. Und doch versuchte Sabina es wieder - In der Schule, die sie besuchte sie, hatte sie gehört, dass es mehrere ältere Schüler gab, die durch Verzehr von Gras gestorben sind. Ihr Wunsch, ihr elendes Leben zu beenden, war so übermächtig, dass sie ein zweites Mal versuchte, sich das Leben zu nehmen. Auch dieses Mal überlebte sie.


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Ihre Eltern, müde von der täglichen Arbeit und den familiären Problemen, beschlossen umzuziehen, um an einem anderen Ort neu zu starten. Deshalb kauften sie ein Haus in einem Dorf namens Chepeny und zogen dort mit der gesamten Familie hin. Sabina hatte an dem alten Ort nichts zu verlieren. Ihre wenigen Freunde vergass sie bald und an die Schule dachte sie nur mit Grauen zurück. Durch die ewigen Streitereien im Haus der Eltern war sie durch den Umzug froh, aus ihrer Hölle entkommen zu können und hoffte, dass sich in dem neuen Haus alles zum Guten fügen wird. Leider hatte ihre Mutter weiter eine unglückliche Ehe und flüchtetet sich mit ihren Problemen in die Hexerei. Als Sabina 17 Jahre alt war, besuchten sie und ihre Mutter einen Kurs für Okkultismus, um dem Bösen zu folgen, Für eine Weile war sie der vermeintlichen Macht zu heilen verfallen. Jedoch ohne es zu wissen, haben die beiden ihre Seelen verkauft. Eines Nachts im Schlaf, im Tempel der schwarzen Magie, packte plötzlich jemand ihre Brust und zog sie so sehr, dass sie aus dem Bett aus dem Bett fiel. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Aber die schlimme Wahrheit war, dass in dem Raum zwanzig Probanden waren, die sie in die Arme nahmen und nicht freigaben, so sehr sie auch bettelte und flehte. So sehr Sabina es auch versuchte, niemand kümmerte sich um ihre Schreie. Plötzlich donnerte eine Stimme: „Erinnerst Du dich an die Gebete, die du mir geschickt hast?“ Sie hörte es deutlich. Diese Worte stießen auf direkt

in Sabinas Seele und mitten ins Herz - und sie erinnerte sich plötzlich an die Gebete, die sie als Kind geäußert hatte. Jetzt begann Sabina zu beten. Plötzlich erschien ein Engel mit Haaren so fein wie das feinste Gold, im weißen Gewand und ein unvergleichbares Licht schimmerte im Raum, als er abstieg und mit einem Schwert alles Übel nahm. Sie konnte es nicht glauben. Als sie erwachte, sagte Sabina es ihrer Mutter, aber diese glaubte ihr nicht. Bald war die Erfahrung vergessen und Sabina nahm wieder fortgesetzt an satanischen Riten teil. Es war eine so starke Anziehungskraft, die zulassen würde, dass sie sich in Ruhe zurückziehen könnte. Jedes Mal, wenn sie versuchte zu entkommen, fühlte sie sich wie mit einem Magneten gehalten und zurückgezogen. Zu Hause waren die Dinge immer noch unverändert gleich. Ihr Vater kam immer noch betrunken nach Hause und schlug die Familie. Eines Tages, als er ihre Mutter mit einer solchen Wut schlug, dass Sabina eingriff und in ihrem Eifer, die Mutter zu verteidigen, versuchte Sabina, ihren Vater zu schlagen. Die Situation war zum verrückt werden; Sabina nahm ein Kissen und schloss sich im dunklen Keller ein. Wieder dachte sie daran, sich zu töten, und versuchte, sich mit dem Kissen zu ersticken. Doch dann fühlte sie eine Hand auf der Schulter und hörte die Worte:“Tun Sie es nicht“. Da fühlte sich das Mädchen einen so tiefen inneren Frieden; der so intensiv war, dass sie vergaß, was sie zu tun versuchte.

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Sie blieb drei Jahre in diesem Haus und beendete ihre Aus­bildung. Als sie nach Hause für einen Besuch zurückkehrte, bemerkte sie, dass auch ihre Eltern sich verändert hatten und glaubte an die Wirkung des Gebetes. Aber diese Veränderung war noch nicht genug.

TREFFEN MIT GOTT Sie wurde in dem Keller von einem Pfarrer angesprochen. Als dieser von der Sabinas Situation hörte, entschied er sich, sie in Pflege zu nehmen und am Studienzentrum studieren zu lassen. Dort konnte sie sich zum ersten Mal fallen lassen und über ihre Probleme reden. Man hörte ihr zu; denn auch andere dort hatten bereits Pro-bleme im Leben gesehen und erlebt. Man empfand Mitgefühl mit ihr und Sabina lebte sich ein. Ihre neue Heimat war die Heimat eines Diakons der reformierten Kirche. Dort begann für Sabina ein neues Leben. Sie wurde überall herzlich begrüßt und lernte mit Inbrunst zu beten. Seitdem betete sie mit Hingabe für ihre Eltern. Sie blieb drei Jahre in diesem Haus und beendete ihre Ausbildung. Als sie nach Hause für einen Besuch zurückkehrte, bemerkte sie, dass auch ihre Eltern sich verändert hatten und glaubte an die Wirkung des Gebetes. Aber diese Veränderung war noch nicht genug. Sabina hatte die Laster und Schmerzen der Vergangenheit hinter sich gelassen, aber es waren noch tiefe Narben in ihrem Herzen. Für die Arbeit zog sie in die Stadt Basilia. Sie traf viele Menschen, darunter auch Maria, die Schwester eines Freundes, der ebenfalls Christ war. Sie hatte aber nicht das Gefühl, dass er die Gegenwart Gottes suchte oder Maria zu sehen wünschte. Doch eines Tages gab er den Fragen von Sabina nach und betraten eine Kirche, die sie beide vom Sehen her kannten Schon vor dem Eintritt hörte Sabina die Engel singen, und als sie eintraten, fühlte sie vor sich die Herrlichkeit Gottes. Und so fiel sie zu den Füßen Christi vor dem Altar. Es war das Jahr 2013, in sich Sabina entschieden hatte, ihr Leben zu ändern. Sabina stand hinter allem. Der Frieden und die Liebe, die sie so lange suchte – und der Herr Christus ihr gab. Sie gab sich ganz in die Arme Gottes und wurde Mai 2014 in Genf getauft. Ihre Eltern, die die Veränderung sahen, fragten sich, was die Kirche getan hatte, aber Sabina hatte nur eine Antwort: „Jesus Christus hat mich verändert“. Das stürmische Leben der jungen Frau wurde Frieden. Dem Wunsch, dem Herrn zu dienen, folgte das intensive Studium des Wortes Gottes. Es gibt eine missionarische Flamme, die in ihrem Herzen brennt. Sie wurde ein würdiger Nachfolger Christi und tat, was der Pfarrer sagte. Monate später traf sie Germán Isaac Funez, von El Salvador, einen jungen Mann, der nur für vier Monate in die Schweiz gekommen war, um die Brüder der Kirche Musik zu lehren. Germán blieb und wurde als Pfarrer erhoben. Er heiratete Sabina im Jahr 2015 und beide dienen seitdem dem Werk des Herren in Bern. Sie haben eine Tochter, Eunice, das Licht in ihren Augen. MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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DAS ENDE

KOMMT „Das Ende kommt, das Ende über alle vier Örter des Landes. Nun kommt das Ende über dich; denn ich will meinen Grimm über dich senden und will dich richten, wie du es verdient hast… Das Ende kommt, es kommt das Ende, es ist erwacht über dich; siehe, es kommt! Es geht schon auf und bricht daher über dich, du Einwohner des Landes; die Zeit kommt, der Tag des Jammers ist nahe, da kein Singen auf den Bergen sein wird. Nun will ich bald meinen Grimm über dich schütten und meinen Zorn an dir vollenden…und dir geben, was deinen Gräueln allen gebührt… ich will nicht gnädig sein … Siehe, der Tag, siehe, er kommt daher, er bricht an…; Draußen geht das Schwert; drinnen geht Pestilenz und Hunger…Sie werden ihr Silber hinaus auf die Gassen werfen und ihr Gold wie Unflat achten; denn ihr Silber und Gold wird sie nicht erretten am Tage des Zorns vom Jehova… denn das Land ist voll Blutschulden und die Stadt voll Frevels… Der Ausrotter kommt; da werden sie Frieden suchen, und wird keiner da sein… Ich will mit ihnen umgehen, wie sie gelebt haben, und will sie richten, wie sie verdient haben, dass sie erfahren sollen, ich sei Jehova“ (Ezekiel 7). Pfarrer. Luis M. Ortiz

Unser wunderbarer Erlöser Jesuschristus bestrafte auch hart die Sünde seiner Generation (Matthäus 23:13-38). „Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde“ (Matthäus 24:2). Und nach dieser großen Warnung über das göttliche Gericht über die Erde und ihre Bewohner traten die Jünger besonders und sprachen: „Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?“ (Matthäus 24:3). So kommt der Meister und beschäftigte sich mit dieser großen prophetischen Predigt vom 24. Kapitel von Matthäus, die uns weder das genaue Datum dieser Urteile und Katastrophen, die auf die Erde und ihre Bewohner kommen werden, noch uns den genauen Tag und Zeit erzählt, wann seine Kirche gehoben wird. Es wird auch nicht gesagt, wann er zum zweiten Mal in diese Welt kommen wird, um die Menschen zu beurteilen und, um diejenigen, die Gott nicht gehorcht haben, eine faire Strafe zu geben. Jedoch beschreibt er präzise Details über die Zeit dieser Urteile, wie sie kommen werden und erklärt uns eindeutig die in dieser Welt vorherrschenden Bedingungen; die Ereignisse, die in der Welt geschehen werden und welche moralische, soziale, politische, religiöse, physische und wissenschaftliche Signale während des unmittelbaren Endes dieses Zeitalters in der Welt sich zeigen werden. Genauso wie die alten Propheten viel über das Ende gesprochen haben, hat auch unser Herr Jesus Christus, der größte aller Propheten, mit perfekter und genauer Kenntnis über die Tage vom Ende gesprochen. Jesus Christus erwähnt „die letzten Tagen“ fünfzehn Mal, in denen er die Schleier der Zeit zurückziehen wird und uns Szenen aus der Zeit seines Kommens sowie vom Ende dieses Zeitalters anbieten wird. Der Herr sagt, dass in den letzten Tagen viele Betrüger, Kriege, Revolutionen, Nationen gegen Nationen, Königreiche gegen Königreiche, Pest, Hungersnot und Erdbeben geben werden. Dieses unheilvolle Trio von MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


andacht

Katastrophen (Krankheiten, Hunger und Erdbeben) wird sich im Laufe des Endes erhöhen. Sie werden geschickt, gehasst, verraten und Leute werden sich gegenseitig töten. Und heute, aufgrund des bösen Geistes des atheistischen Materialismus gibt es Kinder, die ihre Eltern geben und umgekehrt: Leute verraten sich einander, töten sich einander, verüben Mord einander, Brüder gegen Brüder und schicken sie sich an den Galgen und an die Schutzmauer. Auch der Meister, in einer Unterbrechung mit Gnade, sagte Folgendes inmitten des Chaos jener Tage: „Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:14). Der Herr nahm seine apokalyptische Botschaft für die letzten Tage wieder auf und sprach von „einer großen Trübsal, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird“ (Matthäus 24:21). Dann fügt er hinzu: „Und wo diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt“ (Matthäus 24:22). Durch Matthäus 24:24 warnt der Meister wieder vor der Karawane von „falschen Christi und falsche Propheten“, die am Ende der Tage aufstehen werden und „große Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in dem Irrtum, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten“. Der Feigenbaum Israel ist voll neuer Früchte. Israel, das seit Jahrtausenden keine Nation aufgrund seines Unglaubens war und dafür bestraft wurde, verwandelte sich erst in eine Nation im Jahre 1948. „An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, dass es nahe vor der Tür ist“ (Matthäus 24:3233). Der Feigenbaum hat wieder erstarkt und ist voll von Früchten, und der Herr Jesus Christus sagt, wenn Israel Ihr Kommen und das Ende dieses Zeitalters begrüßte, wird er vor den Toren sein. „Und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis dass der Heiden Zeit erfüllt wird“ (Lukas 21:24). Unser Herr sagte auch, dass wir in den letzten Tagen von der Stadt Jerusalem von der gentilen Macht befreit werden sollten und, dass Jerusalem von den Juden selbst regiert wird. Damit es keine weiteren Zweifel gibt, fügt der Herr Zeichen in Bezug auf die Moral der Menschheit in den letzten Tagen hinzu. So vergleicht der Herr diese Tage mit den Tagen vor der Sintflut: Es waren Tage von Trunkenheit; Verbrechen; Mord; Diebstahl; Raub; Unsicherheit; Korruption; Ehebruch; Unzucht; eheliche Untreue; Scheidung; Wiederverheiratung; Lust; sexuelle Orgien; von Männern, die sich als Frauen verkleiden und von Frauen, die als Männer gekleidet sind; Tage von Homosexualität; lesbische Liebe; Unanständigkeit und Nudismus. „Aber gleichwie es zur Zeit Noahs war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging und achteten es nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes“ (Matthäus 24:37-39). Das haben wir auch heute und diese Situation ist ausdrücklich spürbar, was uns zweifellos zum Ende führen wird. In diesem Zusammenhang warnt den Herrn wie folgt davor: „Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird….Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr’s nicht meinet“ (Matthäus 24:42-44).

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NACH DER SUCHE DER

INTERESSEN DES HERRN „Wer seinen Feigenbaum bewahrt, der isst Früchte davon; und wer seinen Herrn bewahrt, wird geehrt“ (Sprüche 27:18). Pfarrer. Álvaro Garavito

Keiner kann Obst aus einer Pflanze essen, auf die man nicht aufgepasst hat. Man muss sie nicht nur säen, sondern auch sie vor den Insekten und Plagen schützen, sie richtig düngen und einen Zaun um sie bauen, damit sie nicht von den Plünderern beschädigt wird: Derjenige, der sich um ihre Früchte kümmert, wird davon essen. Das Gleiche passiert mit denjenigen, die die Interessen des Herrn ehren. Wenn wir aber uns nur mit unseren Interessen beschäftigen, werden wir nicht geehrt. Man muss das Interesse für irdische Dingen verlieren. Sollte man aber es trotzdem haben, sollte man es für die Ehre Gottes benutzen. Genießen Sie das Leben innerhalb des Rahmens und der Parameter der Heiligen, nutzen Sie ihre Rechte, aber setzen Sie Ihr Herz nicht in Ihren Interessen hinein. Viele Menschen sind enttäuscht ums Leben gekommen, weil sie verzweifelt haben und sogar ohne zu essen und zu schlafen haben sie sich nur darum gekümmert haben, damit ihrer Familie gut ging und nichts fehlte. Deshalb müssen unsere Interessen vom Herrn und seinem Werk sein. Wir müssen uns darauf konzentrieren und dafür kämpfen, damit sein Werk größer wird. In diesem Sinne ist es unsere Aufgabe, das mit ganzem Herzen, Händen, Geist, Tasche und allem, was wir zur Verfügung haben, zu schaffen. Wer seinen Herrn bewahrt, wird geehrt. Wenn Sie sich um den Herrn kümmern und sich um ihn bemühen, wird er Sie ehren. In seinem Wort sagt Gott: „Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden“ (1 Samuel 2:30). Wie viele Male haben wir den Herrn vor dem Altar gesagt: „Herr, ich möchte das für Sie tun! Aber schau Mal, ich habe kein Geld, ich kann nirgendwo zurückgreifen, ich habe nichts“. Jedoch wird derjenige, der Gott geehrt hat, vom ihm gesegnet. So gibt er uns viel, weil wir die Interessen des Herrn über unsere gesetzt haben. In diesem Sinne kümmert er sich darum, sein Wort zu unterstützen, damit diese Segen uns erreichen, wohin wir gehen. Wir sind Verwalter von dem, was wir haben: „Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn dass sie treu erfunden werden“ (1. Korinther 4:2). Es wird gesagt „Man sucht nicht mehr an den Haushaltern“ und darum ist es keine Gruppe gemeint, sondern „sie oder jeder“. In der Gemeinde, wo Sie sich versammeln, gab es auf einmal eine Besorgnis, als man den Pastor folgendes sagen wollte: „Schauen Sie Mal, ich möchte, dass wir diese Mauer errichten“. In diesem Zusammenhang sollte man aber nicht nur Befehle geben, sondern auch Alternative anbieten: „Hier haben Sie einen Scheck dafür“ oder „Pastor, das ist nur Schrott. Ich würde empfehlen, ihn zu verkaufen und einen Abschleppwagen zu schicken. MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Hier ist aber meine Hilfe, damit die Situation besser wird.“ Was meine ich damit? Dass es Leute gibt, die nur trockene Befehle geben, viel sprechen, kritisieren und murmeln, aber nichts machen. Jetzt will ich mich noch einmal auf die Parabel vom unfruchtbaren Feigenbaum basieren. Nun lesen wir: „Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf, und fand sie nicht. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis dass ich um ihn grabe und bedünge ihn, ob er wolle Frucht bringen, wo nicht so haue ihn darnach ab“ (Lukas 13:6-9). In der Kirche gibt es Gläubige, die keine Verantwortungen übernehmen wollen und keine Kompromisse mit den Anderen haben. Was tun sie aber dort? Sie sind nur Unkraut, das keine Frucht bringt und den Saft der Erde isst. Der Besitzer des Weinberges ist wie Gott, dem wir dienen und der Weingärtner ist wie der Heilige Geist. Der Besitzer des Weinberges sagt dem Weingärtner: „Schau mal: Ich besuche schon drei Jahre diesen Tempel, um Früchte in den Brüdern und Schwestern zu finden. Jedoch habe ich nur Klatsche, Streit, Eifer, Kampf, Neid, Diebstahl, Raub, Verfälschungswünsche und Ehebrüche und keine Früchte gefunden.“ Der Herr aber sagt: „Ich bin gekommen, um Früchte zu finden, aber ich habe Sie wie immer gefunden: Rebellisch, ungehorsam, missbräuchlich, verleumderisch, gesprächig und gefährlich. Sie werden beraten, aber trotzdem bleiben Sie wie immer“. Aber der Weingärtner, genauso wie der Heilige Geist, sagt den Besitzer des Weinberges: „Lass ihn noch dieses Jahr, ob er wolle Frucht bringen. Ich grabe, bedünge ihn und entferne das Unkraut. Aber, wenn er keine Früchte gibt, so haue ihn darnach ab. Wenn es keine Früchte kommen, wird der Herr bestimmt Ihr Herz verhärten, sodass Sie nicht mehr den Wunsch haben werden, die Kirche zu besuchen, was bestimmt zu großen Schaden führen wird, weil Gott Ihnen diese Chance gegeben hat. Der Herr will und mag, dass Sie Früchte haben, dass neue Äste gewachsen sind, dass neuen Blumen geblüht sind, dass Sie neue Früchte gekeimt haben, um das Gottes Werk zu vergrößern. Amen.


andacht

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

Die Weltweite Missionsbewegung von Peru führte am 10. April eine Massenveranstaltung durch, in der zwei Tausend fünf und achtzig Menschen im Wasser getauft wurden und seine Verbindung zu Jesuschristus konsolidierten. Die Zeremonie fand in der Freizeitsanlage der peruanischen Luftwaffe, mit Sitz im Süden der MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

EIN GLAUBENSAKT M

ehr als zwei Tausend Menschen wurden in einer massiven von der WMB Peru organisierten Zeremonie getauft.


veranstaltung

Stadt Lima, statt. In dieser Zeremonie versiegelte diese große Gruppe von Gläubigern, bestehend aus Männern und Frauen aus verschiedenen Altersstufen, ihren Eingang ins Werk Gottes und entschied sich den Weg des Evangeliums zu gehen. Das geistige Fest wurde von einer großen Anzahl Gläubiger begleitet und wurde von PastorLu-

is Meza Bocanegra geleitet. Der Internationale offizielle Vertreter des Werkes Gottes und nationaler Aufsichtsbeauftragte der WMB von Peru wurde von den Hauptführern der örtlichen Gemeinde begleitet. Pastor Meza betonnte wie wichtig ist es, die Gebote des Herrn zu erfüllen. Darüber hinaus er-

munterte er diejenigen, die sich für die Taufe noch nicht entschieden haben sich taufen zu lassen, im Glauben zu beharren. Während dem Akt war Pastor Bernardo Neira, Beisitzer des nationalen Vorstands der WMB vom Peru, für die Erteilung des Wortes des Allmächtigen. Auf der Basis von Matthäus 28:17-20

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behauptete Pastor Neira, dass es wichtig sei diesen Glaubensakt auszuführen. In der Zukunft werden Sie wahrscheinlich der nächste Jünger Christi. Wenn Sie sich entschieden haben für die Welt zu sterben, machen Sie es mit einer wahren Überzeugung. Nicht nur für heute, sondern für immer und verwandeln Sie sich in den Mann oder in die Frau, der bzw. die Gott in der Zukunft benutzen wird.

GLAUBENSAUSSAGEN Unter den zwei tausend Getauften gab es Liebesgeschichten zu Gott, die die Anwesenden rührten. Eine von diesen Aussagen war diejenige von José Aguilar Rios, einem tauben Gläubiger, der in Rollstuhl sitzt, wer zu seinem 97. Lebensjahr durch die Taufgewässer ging. Der ehemalige Offizier der peruanischen Luftwaffe empfang mit Einwilligung das vom Gott etablierte Sakrament. Jetzt hofft er die frohe Botschaft zu verkünden, bis der Erlöser MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung Bilder: Roberto Guerrero und Allison Alcántara

ihn zu seiner Seiten ruft. Unter anderen, eine Christi treue Gläubigerin machte auf sich aufmerksam, Victoria Rodríguez Anderson. Mit 81 Jahren und ein Leben daran gewidmet, Patienten von öffentlichen Krankenhäusern zu helfen, ergab Victoria ihr Leben Jesu mit der Absicht ihr Wortführerin unter den Kranken zu werden. In der gleichen Form die Jugendliche Marianela Valverde Tejada, Fünfzehn Jahre alt, schaffte es, nach 2 jähriger Kampf mit den eigenen Eltern, sich taufen zu lassen Unter einer prallen Sonne, mehr als fünf Tausend Menschen aus verschiedenen Teilen von Lima bezeugten die Zeremonie, die um die drei Stunden dauerte und deren Höhepunkt die Emotivität die gemeinsame Belobigung der getaufte darstellte. In dieser Form erntet das Werk Gottes weitere Seelen für die Herde Christi im peruanischen Territorium.

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DAS EVANGELIUM ERREICHTE DIE

EINHEIMISCHEN VOELKER D

ie Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien brachte das Wort zu den einheimischen Völkern im Becken des Flusses Vaupés. in kolumbianischem Territorium. Gemäss des Gebots des Herren, verbreitete die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien das Evangelium Gottes unter den indigenen Cubeo-Gemeinden entlang des Beckens vom Fluss Vaupés. Das Evangelium erreichte Puerto Eden, wo die gute Nachricht vom 1. bis 4. März angekündigt wurde. In der Mitte des kolumbianischen Urwalds und mit Hilfe der Führer, Pfarrer und Mitglieder der in einheimischen Territorien etablierten Kirchen verursachte das von der WMB von Kolumbien angetriebene Ereignis eine positive MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Reaktion unter den unbekehrten Eingeborenen, die die Botschaft der Befolger Christi über die Pläne des Herrn für die Menschheit aufmerksam zuhörten. Die Aktivität des Werkes Gottes schloss verschiedene Aktionen zur Förderung des Evangeliums Gottes, sowie zur Verbreitung der Heiligen Schriften ein. Darüber hinaus wurden jeden Tag zahlreiche christliche an die Familie, an die jungen Gläubiger, an die Missionare, und an die Kirchenführer gerichtete Themen behandelt. Auf der Grundlage von Apostelgeschichte 1: 8 wurde auch betont, dass es wichtig sei, vom Heiligen Geist erfüllt zu werden. Rev. Eduard Sánchez, Priester dieses Gebietes, wurde mit der Führung der Veranstaltung beauftragt. Begleitet von einer Gruppe von einheimischen Pastoren der Weltweiten Missionsbewegung von Kolumbien, predigte Pastor Sanchez das Wort des Allmächtigen und evangelisierte dabei das Cubeo-Volk.

Bilder: Eduard Sánchez


veranstaltung

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GEHET HIN IN ALLE WELT

UND PREDIGET

M

itglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico veranstalteten eine evangelistische Aktivität im Dorf Juncos, im Osten der Isla del Cordero. Vergangener 25. März war ein besonderer Tag für das puerto-ricanische Dorf von Juncos im Osten des karibischen Landes. An dem Tag kamen zahlreiche Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico, die das Evangelium Gottes predigten. Diese evangelisierende Aktivität wurde im öffentlichen Wohnviertel Narciso Varona durchgeführt. Mit Bannern, Plakaten, Aussagen und Exemplare der Illustrierte Impakt Evangelistisch wurde die frohe Botschaft verkündet. Damen, Jugendlichen, Herren und Kinder vereinigten sich wie ein einziger Mann um das Gebot des MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Erlösers zu erfüllen: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium“. Von Tür zu Tür proklamierte die Gruppe von Gläubigern die Rettung durch Jesus und bettete für die Personen, die den Bedarf an Christus in ihren Leben erkannten. Morgens, versammelten sich die Befolger Jesu im Park Felipe Diaz Torres um einen Gottesdienst zu feiern. Dieser diente dazu, eine Aussage zu belegen über den Fortschritt des Werk Gottes in Puerto Rico. Außerdem beteiligten sich an dieser Veranstaltung Gesundheitsfachkräfte, die den Bewohnern des öffentlichen Wohnviertels Narciso Verona medizinische Versorgung baten. Stunden später, bevor es Nacht wurde, verkündete Bruder Luis Lebrón, eine Mitteilung des Herrn auf der Grundlage von Matthäus 7:13-14. In seinem Beitrag mit dem Titel „Gewissheit“ hob der Gottesdiener die Sicherheit der Versprechungen Jesu Christi, die eine Qualität des Gläubigers ist, hervor. Ebenfalls sprach Lebrón darüber, wie seine Existenz durch Gott umgewandelt wurde.

Bilder: Grabaciones Impacto


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WIEDERHERSTELLUNG VON DEN VERANTWORTUNGEN DES

CHRISTLICHEN MENSCHENS D ie WMB von Brasilien organisierte ihre 4. Nationale Versammlung der Herren in der Stadt Manaus im Herzen des Regenwaldes.

Die Stadt Manaus, Hauptstadt des brasilianischen Bundeslandes Amazonas, empfing vom 24. bis 26. März die 4. Nationale Herrenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Brasilien. Die Veranstaltung wurde nach dem Motto „Wiederherstellung von den Verantwortungen des christlichen Menschens“ veranstaltet und versammelte eine große Anzahl von Befolgern Jesus Christi der nördlichen Region Brasiliens. Nach dem Abschluss des geistigen Festes hoben die Organisatoren der 4. Nationalen Versammlung der Herren der WMB von Brasilien hervor, dass die Aktivität des Werkes Gottes ein enormer Segen für die christliche Gemeinde in Manaus wurde. Ebenfalls bedankten MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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sie sich für die massive Teilnahme der Brüder der verschiedenen Kirchen der im größten Regenwald der Welt befindenden Stadt. Während der drei Tage der Versammlung waren die Vorträge des Wortes Gottes die Verantwortung von einer gruppe von Gläubigern von Manaus, die die Ehre hatte, das Volk des

Herrn zu evangelisieren. Mit Predigen und Botschaften, die verschiedene Aspekte des Evangeliums des Erzeugers behandelten, verkündeten die Diener des Allmächtigen die frohe Botschaft Christi. In dieser Form empfing die meistbewohnte Stadt der brasilianischen Amazonas-Region

die 4. Herrenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Brasilien. In dieser Veranstaltung wurde über die Verbindlichkeiten gesprochen, die von den Menschen, die den Herrn tagtäglich dienen, übernommen werden. Außerdem wurde klar gelegt, dass Gott der einzige Retter der Welt sei.

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KAMPAGNEN IN

BARCELONA UND TERRASA

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veranstaltung

P

astor José Soto, Vizepräsident der WMB, verkündete das Evangelium für die Gläubiger der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien.

Die Weltweite Missionsbewegung von Spanien bekam am 16. März den Besuch vom Pastor José Soto, internationalem Vizepräsident des Werks und Missions-Aufsichtsbeauftragter Europas. Er predigte das Wort des Herrn in einer evangelisierenden Kampagne in der Stadt Barcelona, Hauptstadt der Autonomen Region von Katalonien, die Dank des Gottesdieners mit der Frohen Botschaft erstaunt wurde. Im Laufe der Veranstaltung, die mit einer Reihe von Lobeshymnen und Gesangen angefangen wurde, predigte Pastor Soto in einer inspirierten Form auf der Grundlage von Genesis 27:15. In seinem Beitrag mit dem Titel „ Ein verdrehtes Heim“, in dem er von den Gläubigern mit Aufmerksamkeit gefolgt wurde, sprach er über die verdrehte Familien und hob die Wichtigkeit eines von Gott geführten und geleiteten Heims hervor. Die evangelisierende Kampagne der WMB von Spanien diente dazu, die Gläubiger der Tempel Hospitalet, Terrassa, Girona, Mollerusa, Reus und Lleida zu versammeln. Es war eine vereinte Menschenmenge, die sich traf um den Herrn zu loben und anzubeten. Darüber hinaus ernährten sich die spanischen Mitglieder des Werkes mit der Botschaft Christi. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Pastor Soto bei den Anwesenden, begleitet von den Führern de WMB von Barcelona. Pastor Soto betonte, dass Jesus der einzige Weg zur Erlösung sei. Ebenfalls empfing er die Seelen, die zum Altar um ihr Glauben an Gott zu erneuern kamen, sowie auch die Familien, die sich versammelten um den Erzeuger für den empfangenen Segen zu danken.

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NEUE JÜNGER

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ie Weltweite Missionsbewegung von Argentinien veranstaltete Taufen in den Gebirgen von Cordoba und verkündete die frohen Botschaften. Im Rahmen ihrer evangelisierenden Mission erfüllte die Weltweite Missionsbewegung von Argentinien das in den Heiligen Schriften vorgeschriebene Gebot, wie es in der Bibelstelle Matthäus 28:19 festgeschrieben ist: „Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Die WMB organisierte eine Taufe in der Gemeinde Anisacate, im Department Santa Maria, Provinz von Cordoba. In Anisacate, in den Gebirgen von Cordoba, ermöglichte das im argentinischen Boden etablierte Werk Gottes, dass eine Gruppe von Gläubigern in die Taufgewässer sinken konnten. Diese Gruppe entschied sich ihr Leben dem Allmächtigen zu widmen und die frohe Botschaft für den Rest ihres Lebens zu verkünden. Die Veranstaltung, in der der Erzeuger groß gejubelt und angebetet wurde, wurde von Pastor Ramón Encina, Presbyter der 5. Region der WMB von Argentinien geleitet.

Während der Durchführung des Sakraments, wurden die neue Mitglieder des Werks des Allmächtiges in die Taufgewässer getaucht um ihre Vereinigung zu Gott zu versiegeln. Anschließend, als sie in neue Kreaturen umgewandelt herauskamen, verpflichteten sie sich das Evangelium zu predigen und die Heile Lehre, vorangetrieben von der Weltweiten Missionsbewegung, zu verteidigen Am Ende der Taufzeremonien bedankten sich die Mitglieder der Gemeinde in Cordoba bei den Anwesenden und bekräftigten, dass die Präsenz von Gott in den Gebirgen Cordobas jeden Tag offensichtlicher wird.


veranstaltung

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NEUER TEMPEL IN

NEUSEELAND

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ie Weltweite Missionsbewegung weihte eine funkelnagelneue Kirche in der Stadt Hamilton ein. Ozeanien ist mit dem Herrn. Die Weltweite Missionsbewegung schreitet in ihrer Expansion auf den fünf Kontinenten vor. In dieser Gelegenheit weihte das Werk des Herrn am 17. März einen Tempel in Ozeanien, in der Stadt Hamilton, die vierte im Großstadtgebiet von Neuseeland. Dieser Tempel wurde in der Anwesenheit von Pastor Rodolfo Gonzalez Cruz, internationalem Schatzmeister MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

der WMB eröffnet, wer auch für die Predigt des Evangeliums Gottes verantwortlich war. Die neue Kirche wird Verantwortung von Pastor William Gracia, einem Gottesdiener peruanischer Ursprungs. Sein größtes Ziel wird es sein, den von Pastor Luis M. Ortiz, Gründer der WMB, bestimmten Weg zu folgen und die frohen Botschaften in neuseeländischem Territorium zu verkünden. Geführt vom Herrn, verpflichtete sich der Diener des Erzeugers hart dafür zu kämpfen, die festgelegten Ziele zu erreichen und sagte im voraus, dass Gott sich in Neuseeland in kurzer Zeit sich einrichten wird. Während seiner Teilnahme, bat Pastor González, einer der hoch angesehenen Führer

der Weltweiten Missionsbewegung, darum, dass Jesuschristi Pastor Garcia mit Segen überhäuft damit er aus der nagelneuen Kirche von Hamilton eine solide Kongregation macht. Außerdem begrüßte Pastor Rodolfo Gonzalez, dass die Eröffnung des Hauses des Allmächtigen dazu dient, dass eine Gruppe von Gläubigern ihr Leben Christus ergibt. Auf diese Weise addierte die WMB noch einen Platz weltweit und konsolidierte ihre Präsenz in Ozeanien, wo zurzeit durch ein Werk in Australien, unter Zuständigkeit von Pastor Enoc Ramos auch anwesend ist. Die WMB ist auch durch die von einer Schwadron von Jesusprediger durchgeführten Missionsarbeit.


veranstaltung Bilder: Hector Montoya

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DAS WORT GOTTES LIEF

NEAPEL DURCH D

ie WMB von Italien führte eine evangelisierende Aktivität in der meist besiedelten Stadt der südlichen italienischen Halbinsel. Im Rahmen der evangelisierenden Aufgaben, die tagtäglich zum Guten des italienischen Volkes durchgeführt werden, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Italien am 25. März eine evangelistische Kampagne in der Stadt Neapel, der meist besiedelten im Süden Italiens. In dieser Veranstaltung versammelten sich alle Kirchen vom Werk Gottes, die sich in der südlichen Region der italienischen Halbinsel befinden. Der evangelisiernde Tag, der auch eine Wanderung durch die Hauptstraßen Neapels umfasste, wurde von Pastor Daniel Ortega von der MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung Bilder: Maribel Gonzales

Kirche in Rom, sowie von Schwester Maria Brito, vom Tempel in Ischia und von den Brüdern Edison Analuisa, vom Werk Gottes in der Stadt Lavin, Ricardo Concha, vom Tempel in Ancona und Milton Baca vom Werk in Rom, geleitet. Die WMB von Italien, 227 Kilometer von Rom entfernt, schaffte es, dass das Wort des Herrn die wichtigsten Straßen der als Weltkulturerbe von der UNESCO verkündeten Stadt durchquerte. Die Stadt Neapel, die sich am Mittelmeer befindet, entdeckte die frohen Botschaften aus dem Mund der Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung. Dank der von den Mitgliedern des Werkes Gottes durchgeführten Arbeit wurde die Botschaft des Allmächtigen wohlgefällig durch die Bewohner von Neapel empfangen. Aus diesem Grund endete die evangelisierende Kampagne mit einem Gottesdienst, in dem die Lehren Jesuschristi geteilt und über seine unendliche Macht gesprochen wurde.

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JEHOVA

ERINNERTE SICH AN SIE

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ie Weltweite Missionsbewegung von Belgien führte ihre 3. Damenversammlung in der „Hauptstadt Europas“ durch. Die Stadt Brüssel, bekannt als “Europas Hauptstadt”, weil sie der Amtssitz der wichtigsten Institutionen des alten Kontinents ist, war das Szenario der 3. Damenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Belgien vom 31. März bis 2. April. Das geistige Fest versammelte die Gläubiger von Antwerpen und Brüssel in der belgischen Hauptstadt. Mit der Teilnahme von Delegationen von Christen aus Holland, Luxemburg und Italien ermöglichte diese Veranstaltung der WMB von Belgien, dass im Laufe von drei Tagen der Herr die Befolger aus belgischen Territorium besuchen konnte. Darüber hinMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Bilder: Eliezer Rivera

aus diente die Veranstaltung, die zum Thema „Jehova erinnerte sich an sie“ gehalten wurde, dazu die christlichen Damen um Gott zu versammeln. In der 3. Damenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Belgien waren Schwester Ruth Paisible, von der holländische Kirche von Tilburg, Rossana Roggenband, vom Tempel der Stadt Rotterdam, und Brunella Cabrera, von der Kirche der italienischen Stadt Florenz, für die Erteilung der Frohen Botschaften an die Damen des Werkes in Belgien zuständig. Während der von der WMB von Belgien durchgeführten Aktivität verstärkte der Herr seine Herde und zeigte er seine Macht durch drei Tage voller Glauben, an denen verschiedene Segen für die Teilnehmer gespürt werden konnten. Ebenfalls war das Evangelium der Mittelpunkt dieses geistigen Treffens, das durch Gesang und Belobigungen an den Erzeuger getönt wurde.

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GEISTIGE KLAUSUR FUER

JUGENDLICHEN UND PASTOREN D ie Weltweite Missionsbewegung von Uruguay veranstaltete ihre jährliche geistige Klausur für Jugendlichen und Pastoren mit der besonderen Präsenz des Herrn.

Die Weltweite Missionsbewegung von Uruguay veranstaltete vom 9. bis 10. März ihre jährliche geistige Klausur für JugendMISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

lichen und Pastoren mit der Präsenz von Pastor Gerardo Martínez, Missions-Aufsichtsbeauftragtem der südlichen Region des Werkes Gottes, sowie von seiner Ehefrau Maritza de Martínez, die aus Chile speziell für diese Veranstaltung geflogen waren. Während der geistigen Jugendklausur hatten Pastor Martínez, nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Chile und seine Ehefrau Maritza Martínez, die Ehre das Wort Got-

tes zu predigen und die Gläubiger der im uruguayischen Boden etablierten Kongregation zu evangelisieren. Beide Gottesdiener übertrugen die Botschaft des Erzeugers. Die geistige Klausur für Jugendlichen und Pastoren der Weltweiten Missionsbewegung von Uruguay ermöglichte, dass die Mitglieder des Werkes Gottes direkten Kontakt zur Heilen Lehre hatten. Ebenfalls schützte das Evangelium die Befolger Jesuschristi, die sich an der Veranstaltunge beteiligten.


Weitere Veranstaltungen

INDIEN Tagung in Panagudi

Vom 23. bis 26. März veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Indien die Tagung ihrer Südlichen Regionen in der Stadt Panagudi, im Bundesland Tamil Nadu. Die Veranstaltung hatte als Gast Pastor Sam Jacob, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Indien, er predigte das Wort des Herrn den Befolger Jesuschristi. Es waren drei Intensive Tage, in der gefastet wurde, verschiedene Gottesdienste und auch eine Versammlung der Pastoren stattfanden. Es wurde auch die Einweihung eines Tempels gefeiert.

MEXIKO

MYANMAR

Kampagne für die Pastorensitzung Von 16. Bis 17 März veranstaltete Jugend in der Region II Die Weltweite Missionsbewegung von Mexiko veranstaltete vom 25. Bis 27. Januar eine evangelisierende Kampagne in der Gemeinde Galeana Morelos von der II Region. Diese Kampagne wurde von Schwester Alejandra Altamirano organisiert. Die Veranstaltung wurde nach dem Motto “Was wünschst du dass ich mache?“ durchgeführt. Pastor Dariel Rojas, Presbyter der Region II der WMB von Mexiko nahm in der Aktivität teil sowie auch Schwester Yajaira Mendoza, andere Pastoren und Mitarbeiter des Werk Gottes. Am ersten Tag der Aktivitäten in dem Morgen, wurde ein Rückbesinnungszug gemacht, der als Prediger Pastor Rojas hatte, er verkündete die Botschaft „die Abtrünnigkeit führt zur Häresie“. Am Nachmittag war Schwester Mendoza die Verantwortliche für die Predigt des Evangeliums mit einer Rede genannt: „Der Jugendlichen und die Erfahrungen mit Gott“ Am zweiten Tag verkündete Pastor Rojas wieder die Frohe Botschaften des Herrn mit einem Beitrag mit dem Titel: „Die Wichtigkeit der Ermattung“. Stundenspäter die Dienerin Mendoza evangelisierte wieder die mexikanische Gläubiger mittels einer Predigt genannt: “Die Generation der letzten Zeiten“ Während des Abschluss der evangelisierenden Kampagne trug Pastor Rojas ein Vortrag mit dem Titel “Zweifel deiner Zweifeln” vor. Anschließend predigte Schwester Mendoza das Evangelium mit einer Botschaft basierend auf Daniel 1:8.

die Weltweite Missionsbewegung von Myanmar eine Pastorensitzung zu der um die Zwanzig Minister Gottes sich einfanden. Die Veranstaltung diente dazu den Vertreter des Werk Gottes zu ermöglichen über den Fortschritt der WMB in Myanmar zu berichten. Während der Sitzung war Pastor Aung Kyaw Moe, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Myanmar, der Vortraghaltender des Wort Gottes. Außerdem eine Familie und ein Pastor nutzten die Möglichkeit um sich zu informieren wie sie Teil der Weltweiten Missionsbewegung werden könnten. Ebenfalls wurde vereinbart jede drei Monate eine Nachtwache zu machen um die evangelisierende Arbeit zu verstärken.

veranstaltung

DIE SCHWEIZ Jubiläum in Languental

Die Weltweite Missionsbewegung von der Schweiz erlebte am 2. und am 4. Februar zwei unvergessliche Tage. In diesen Tagen wurde das fünfte Jahresjubiläum der Präsenz des Werkes Gottes in der Stadt Languental gefeiert und ein neuer Sitz der WMB in dieser Stadt wurde eingeweiht. Beide Festivitäten wurden vom Rundfunk Ebenezer von der Schweiz übertragen und hatten die Pastoren Jimy Rodriguez und Patricia Almache als Hauptprediger des Wort Gottes. Schwester Almache präsentierte eine Botschaft mit dem Titel „Mauern aufbauen mit Standfestigkeit und Verantwortung“ und Pastor Rodríguez verkündete die Predigt „Arbeiten inmitten der Widerwärtigkeit Die Sitzungen mit Teilnahme von ca. Hundertfünfzig Gläubiger dienten um das Wachstum der Weltweiten Missionsbewegung in schweizerischer Boden zu festigen.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba) FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney) APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname)

RUBÉN SANDOVAL Grüße aus Ecuador. Soll Gott euch weiterhin in der Veröffentlichung der Illustrierte führen. Ab dem Moment, in dem ich es gelesen habe, hat es mir gefallen. Ich werde sie weiterhin kaufen um die Wunder zu sehen, die Gott in den Leben der Menschen vollzieht. Möge Gott euch weiterhin segnen. Mit Christus sind wir mehr als nur Gewinner. Aus Quito, Ecuador.

JOSÉ LUIS RAMÍREZ Gott segne euch. Die Ausführung dieser Illustrierte ist ein schöner Segen. Es freut uns, weil dieses Kommunikationsmittel unser Leben aufbaut. Voran mit dem Herrn! Aus Tarma, Peru.

ANA CARRILLO ZEBALLOS Gott segne euch reichlich. Diese Zeitschrift wirkt und wird weiterhin in meinem Leben und im Leben von vielen anderen Menschen aufbauend wirken. Möge Gott zu der harten Arbeit, die ihr macht, weitere Segen addieren. Aus La Paz, Bolivien.

LINA HUERTAS ARRIETA Vom ersten mal, dass ich sie gelesen habe bis zum heutigen Tag ist diese Illustrierte lohnend und voller Segen gewesen. Durch sie bekomme ich großartige geistige Nahrung. Ich lerne sehr interessante Sachen des Missionswerkes. Aus Cali, Kolumbien.

JUAN ARTURO GUERRERO Viele Segen für so eine wertvolle Arbeit. Möge Impakt Evangelistisch weiterhin jeden Tag die

Herzen von allen Menschen positiv einschlagen, Gott spricht die ganze Welt an, jeden Tag, jede Stunde und jede Minute. Aus Merida, Venezuela.

KEILA SERRATO Ich danke Gott für die Chance, die er mir gibt, dieses Kommunikationsmittel zu lesen. Es ist in der Tat sehr wertvoll für mich und für meine Verwandtschaft. Einer der stärksten Themen, die ich gelesen habe war die Aussage vom großen Wissenschaftler Albert Einstein. Ich studiere Naturwissenschaften, aber nichts und niemand wird mich von der Liebe Jesuschristi trennen. Ich danke Gott und danke auch dem Magazin Impakt Evangelistisch für so wertvolle geistige Beiträge. Ich bin eine Leserin und eine Sammlerin dieser schönen Ausgaben. Gott segne euch. Aus Arauca, Kolumbien.

PEDRO PIE VITO Herzliche Grüße aus Kuba. Ich bin Pastor Pedro Pie Vito, Pastor vom Tempel“Esperanza de Gloria”, in Camagüey. Eure Zeitschrift ist eine große Inspirationsquelle, die eine schöne Darstellung, sowie einen klaren Text mit einer sehr genauen pädagogischen Absicht beinhaltet. Aus Camagüey, Kuba.

CARLOS APONTE Ich höre nicht auf Gott zu danken für so einen schönen Segen und für das Privileg Mitglieder dieses großen Werks zu sein. Ich will euch sagen, dass ich die Illustrierte immer bekomme und genieße sehr, so aufbauende Themen zu lesen. Ich fühle auch Freude die Bilder mit verschiedenen Ansichten von Aktivitäten zu sehen, die im ganzen Planet durchgeführt werden. Ein inniger Gruß. Aus Mayagüez, Puerto Rico.

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MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

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Bethel Televisi처n, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , 체bertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten 체ber das Internet weltweit 체bertragen wird. Mai 2017 / Impacto evangelisch

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Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Mai 2017 Sprache Deutsch