Page 1

www.impactoevangelistico.net

evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

April 2017 / Ausgabe 759

Kategorische Antwort auf Stephen Hawking

URKNALLTHEORIE

IST FALSCH OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

AUSSAGE

AKTUALITÄT

VERANSTALTUNG

Luis Freiheit

Der Bus der Würde

Costa Rica bereitet sich auf zentralamerikanischer Kongress vor


Jesus sagte: Wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, dass sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel Matthäus 18:19

Montag bis Freitag 12 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

EIN TREFFEN

MIT GOTT

Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind“ (Römer 8:28)

Es gibt Dinge, für die man offenbar gewin-

Der Prophet Jesaja richtete seine Augen

nt. Doch führen sie auch dazu, dass man den

auf den Tempel, wo er eine Vision hatte. Jesaja

Kontakt und die Gemeinschaft mit Gott ver-

musste sich konzentrieren und seine Augen

liert. Wir gewinnen mit der Welt, mit Freunden

nach oben setzen, wo den Gottes Thron sich

und mit denen, die in dieser geistigen Ebenen

befand. Als er sich darauf konzentrierte, ent-

sind, aber wir verlieren bei Gott. Jedoch ist es

fernte er sich fast vom Irdischen, sodass er von

besser, mit all denen zu verlieren und mit Gott

sich selbst vergaß.

zu gewinnen. Jesus Christus sagte: „Denn

„Wenn man Gott trifft, beugt man sich

wer sein Leben erhalten will, der wird’s

zu den Füßen des Herrn. „Wenn jemand in

verlieren; wer aber sein Leben verliert um

Christus ist, wird man eine neue Kreatur;

meinetwillen, der wird’s finden“ (Matthäus

das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist

16:25).

geworden“ (2. Korinther 5:17).

Man verwickelt sich oft in Sachen, die

Lieber Leser, Es ist notwendig, dass Sie

unbedeutend oder klein erscheinen, aber die

echt den Gott treffen. Sie müssen die Routi-

uns am Ende langsam weg von der Gegenwart

ne und den Alltag entfliehen, die Religiosität

Gottes entfernen. König David sagte: „Denn

verlassen, um somit in der Bewegung des Hei-

ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als

ligen Geistes gehen zu können. So will Gott

sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten

Ihre Antwort sehen und genauso wie Jesaja

in meines Gottes Hause als wohnen in den

und andere Männer vom Gott Folgendes

Zelten der Frevler“ (Psalm 84:10). Diese

antworten: „Ich bin hier“. Und wenn Sie kom-

Wörter kommen von jemandem, der Gottes

men, sagt Jesus: „Alles, was mir der Vater

Gegenwart schätzte und liebte.

gibt, das kommt zu mir.“ (Johannes 6:37).

April 2017 / Impacto evangelisch

3


www.impactoevangelistico.net

evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz APRIL 2017 / AUSGABE N° 759 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

n

Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

n Wenn Sie mögen

Schreiben Sie uns an unsere Postadresse: Movimiento Misionero Mundial, Inc. P.O. Box 363644 San Johannes, P.R. 00936-3644 Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

www.facebook.com/impactoevangelistico

ANDACHTEN 40 / DAS MINISTERIUM DES LEIDENS. Pastor Luis M. Ortiz 42 / SEID GETROST, ICH HABE DIE WELT ÜBERWUNDEN. Pastor Gustavo Martínez

Antwort auf Stephen Hawking

6

Lass meine Kinder in Ruhe

Aussage

30 / GLAUBENSHELD. Liebesbote

Interview

28 / MUSIK. Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt

Aktualität

24 / LITERATUR. Wer ist dieser Mensch?

Tittelblatt

20 / INTERNATIONAL. Der Bus der Würde

Luis Freiheit

Costa rica, Hauptstadt des Glaubens

22 16

34

44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. Das Schweigen brechen 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

52 / Veranstaltungen.

66 / BRIEFE- AGENDA.

April 2017 / Impacto evangelisch

5


ANTWORT AUF

STEPHEN HAWKING

F

ür die Entstehung des Lebens auf der Erde sind laut Stephen Hawking die Gesetze der Physik verantwortlich – und nicht Gott. Diese ist die schlagkräftige Antwort von John Carson Lennox, Professor für Mathematik an der Universität Oxford John Carson Lennox (*)

Es gibt überhaupt keinen Zweifel an der intellektuellen Leistung Stephen Hawkings. Mit seinem neuen Buch nimmt er jedoch als Physiker eine außergewöhnliche Herausforderung an. Nach Hawking liefern die Gesetze der Physik die wirkliche Erklärung dafür, wie das Leben entstand, und nicht mehr Gott. Der Urknall war seiner Meinung nach eine zwangsläufige Konsequenz dieser Gesetze. Hawking schreibt in seinem Buch: “Weil es ein Gesetz der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen.” Unglücklicherweise ist dieses Argument Hawkings, das als so kontrovers und grundlegend gelobt wurde, kaum neu. Schon vor Jahren haben andere Wissenschaftler eine ähnliche Aussage gemacht und behauptet, die überwältigende, hochkomplizierte Beschaffenheit der Welt könne nur erklärt werden durch die physikalischen Gesetze wie die Gravitation. Das ist ein grob vereinfachender Standpunkt, der anscheinend sogar in diesen säkularisierten Zeiten Einklang findet, in den die Menschen sehr skeptisch sind. Als Wissenschaftler und Christ würde ich sagen, dass Hawkings Behauptung fehlgeleitet ist. Er möchte, dass wir zwischen Gott und den Gesetzen der Physik wählen, so als würden sie in einem Gegensatz zueinander stehen. Doch anders als Hawkings behauptet, können die Naturgesetze niemals eine vollständige Erklärung des Universums ermöglichen. Die Gesetze selbst schaffen gar nichts, sie sind nur die Beschreibung von etwas, was unter gewissen Umständen passiert. Anscheinend hat Hawking das Gesetz mit dem Agenten verwechselt. Wenn er uns dazu aufruft, uns zwischen Gott und den Gesetzen der Physik zu entscheiden, dann ist das so, als ob jemand möchte, dass man sich zwischen dem Luftfahrt-Ingenieur Sir Frank Whittle und den Gesetzen der Physik entscheiden sollte, um zu erklären, wie eine Raketendüse funktioniert. Er bringt hier die KaMISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


titelblatt

April 2017 / Impacto evangelisch

7


BILDER: AFP MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


titelblatt

tegorien durcheinander. Die Gesetze der Physik können erklären, wie eine Flugzeugdüse funktioniert, aber jemand muss sie bauen, mit Treibstoff füllen und sie zünden. Das Flugzeug konnte nicht von selbst ohne die Gesetze der Physik erbaut werden, sondern die Entwicklung und der Bau dieser Düse bedurfte des Genies eines Mannes wie Whittle. Genauso konnten die Gesetze der Physik das Universum nicht erschaffen. Ein Agent muss da im Spiel sein. Um eine einfache Analogie zu bieten, können die newtonsche Gesetze es nicht schaffen, dass eine Billard-Kugel durch die grüne Spielfläche rollt. Das können nur Menschen machen, die eine Billard-Kugel und ihre Arme benutzen. Hawkings Argumentation erscheint mir unlogisch, wenn er behauptet, die Existenz von Schwerkraft zeige, dass das Universum zwangsläufig entstehen musste. Wie soll die Schwerkraft schon vorher existiert haben? Wer hat sie dahin gebracht? Und was war die schöpferische Kraft für ihre Entstehung? Genauso, wenn Hawking zur Unterstützung seiner Theorie der spontanen Erzeugung argumentiert, dass es nur nötig war, dass „das Licht“ entzündet wurde, um „das Universum in Gang zu setzen“, muss man sich eher fragen: „woher kam dieses Licht? Und wer hat es entzündet, wenn nicht Gott?

[…] können die Naturgesetze niemals eine vollständige Erklärung des Universums ermöglichen. Die Gesetze selbst schaffen gar nichts, sie sind nur die Beschreibung von etwas, was unter gewissen Umständen passiert.

GLAUBE UND WISSENSCHAFT Hawkings Argumente erklären sich zu einem großen Teil aus der Vorstellung, es bestünde ein tief sitzender Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion. Doch einen solchen Zwist kann ich nicht erkennen. Für mich als gläubigen Christen ist die Schönheit der Naturgesetze nur noch eine Bestärkung meines Glaubens an eine intelligente, göttliche Kraft. Je mehr ich Wissenschaft verstehe, desto mehr glaube ich an Gott, weil ich über die Größe, Raffinesse und Vollständigkeit seiner Schöpfung staune. Dass es im 16. und 17. Jahrhundert eine Explosion der Wissenschaft gegeben hat, liegt eben daran, dass die Menschen in den Naturgesetzen die göttliche Kreativität entdeckt haben. Einer der Grundsätze des Christentums ist, dass das Universum nach einem rationalen und intelligenten Entwurf gebaut wurde. Weit davon entfernt, zu der Wissenschaft im Widerspruch zu stehen, hat der christliche Glaube doch einen wissenschaftlichen Kern. Vor ein paar Jahren hat der Wissenschaftler Joseph Needham eine Studie über den technologischen Fortschritt in China durchgeführt. Er wollte nämlich herausfinden, warum China, trotz seinen Innovationen, hinter Europa zurückgeblieben war, was den wissens-

April 2017 / Impacto evangelisch

9


BILDER: AFP

BILDER: AFP

chaftlichen Fortschritt anbelangte. Er kam widerwillig zu dem Entschluss, dass die europäische Wissenschaft von dem weit verbreiten Glauben an eine rationelle kreative Kraft angespornt wurde, der als Gott bekannt war und alle wissenschaftliche Gesetze verständlich machte. Hakwing will offenbar wie viele Religionskritiker die Meinung verbreiten, dass alle Menschen lediglich eine zufällige Ansammlung von Molekülen und das Ergebnis eines geistlosen Prozesses sind. Wenn das stimmte, würde das die Rationalität untergraben, MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Um eine einfache Analogie zu bieten, können die newtonsche Gesetze es nicht schaffen, dass eine BillardKugel durch die grüne Spielfläche rollt. Das können nur Menschen machen, die eine Billard-Kugel und ihre Arme benutzen.


titelblatt

Es ist faszinierend, dass sich Hawking bei seinem Angriff auf die Religion dazu gezwungen füllt, die Urknalltheorie so sehr zu betonen. Denn, auch wenn es den Ungläubigen nicht gefällt, passt die Urknalltheorie genau zu der christlichen Erzählung über die Schöpfung.

die man für Wissenschaft braucht. Wenn das Gehirn lediglich das Ergebnis eines zufälligen Prozesses ist, dann gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es überhaupt die Möglichkeit hat, die Wahrheit zu finden. Wir leben im Informationszeitalter. Schon die Wahrscheinlichkeit, dass die Buchstaben des eigenen Namens irgendwo durch Zufall in den Sand gemalt wurden, ist so gering, dass jeder annehmen würde, sie seien von einem intelligenten Wesen dorthin gemalt worden. Um wie viel mehr müsste es einen intelligenten Schöpfer

April 2017 / Impacto evangelisch

11


MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


titelblatt

hinter der menschlichen DNS geben, der unglaublichen biologischen Datenbank, die mehr als 3,5 Millionen Buchstaben enthält? Es ist faszinierend, dass sich Hawking bei seinem Angriff auf die Religion dazu gezwungen füllt, die Urknalltheorie so sehr zu betonen. Denn, auch wenn es den Ungläubigen nicht gefällt, passt die Urknalltheorie genau zu der christlichen Erzählung über die Schöpfung. Das ist auch warum, bevor sich die Urknalltheorie verbreitete, so viele Wissenschaftler so interessiert daran waren, sie zu verwerfen, denn sie unterstützte anscheinend die Bibelerzählung. Viele klammerten sich an Aristoteles Idee von einem „ewigen Universum“ ohne Anfang und Ende fest, doch diese Theorie und ihre spätere Varianten sind heutzutage äußerst unglaubwürdig.

GOTTES EXISTENZ Der Versuch, Gottes Existenz oder Nichtexistenz zu beweisen, geht weit über die Möglichkeiten von Wissenschaft hinaus. Der christliche Glaube enthält den belastbaren Hinweis darauf, dass Gott vor zweitausend Jahren selbst Mensch wurde in Jesus Christus. Das ist nicht nur gut in Schriften und anderen Berichten enthalten, sondern wird von archäologischen Funden untermauert. Außerdem berichten Millionen von Menschen von ihren Erfahrungen mit Gott, die nicht einfach ignoriert werden können. Ich selbst und meine Familie können von dem konkreten Einfluss zeugen, den der Glaube auf unser Leben hatte – etwas, dass die Idee herausfordert, dass wir bloß eine zufällige Ansammlung von Molekülen sind. Genauso stark ist die offensichtliche Tatsache, dass wir moralische Wesen sind, die den Unterschied zwischen Guten und Bösen verstehen können. Es gibt keinen wissenschaftlichen Weg, der zu einer solchen Ethik führt. Die Physik kann unser Interesse an den anderen oder den Altruismus-Geist nicht erklären, den es in den menschlichen Gesellschaften seit Anbeginn der Zeit gegeben hat. Die Existenz eines gemeinsamen Wertpools weist auf die Existenz einer transzendenten Kraft hin, jenseits bloßer wissenschaftlicher Gesetze. Tatsächlich ist die Botschaft des Atheismus merkwürdigerweise immer eine Depressive gewesen, die uns als selbstsüchtige Lebewesen darstellt, die nach nichts außer Überleben und Selbstbefriedigung streben. Hawking meint, die Möglichkeit der Existenz anderer Lebensformen im Universum untergrabe die traditionelle religiöse Überzeugung, auf einem einzigartigen, von Gott erschaffenen Planeten zu leben. Hawking liefert allerdings keinen Beweis dafür, dass es dort draußen andere Lebensformen gibt. Es ist eigentlich erstaunlich, dass Atheisten oft für die Existenz außerirdischer Intelligenzen streiten, während sie doch so sehr bestrebt sind, die Möglichkeit zu leugnen, dass es „da draußen“ ein unermessliches, intelligentes Wesen gibt – Gott. Hawkings neue Attacke kann die Fundamente eines Glaubens nicht erschüttern, der auf Beweisen beruht. (*) John Carson Lennox ist Professor für Mathematik an der Universität Oxford und Fellow am Green Templeton College für Mathematik und Wissenschaftsphilosophie.

April 2017 / Impacto evangelisch

13


DIE WISSENSCHAFT UND DIE BIBEL Besteht einen Zusammenhang zwischen der Bibel und der Wissenschaft? Die wissenschaftlichen Behauptungen der Bibel sind zuverlässig. Viele denken, dass sie und die Wissenschaft nicht kompatibel sind. Wie ist es denn möglich, dass die Bibel der Wissenschaft zuvorkam? Die Bibel ist ein Buch, das vor vielen Jahrhunderten (zwischen 750 v.Chr. und 110 v.Chr.) ges-

chrieben wurde. Trotzdem ist es das einzige Buch auf der Welt und in der Geschichte, das Behauptungen über Tatsachen enthält, die die modernen Wissenschaftler in den letzten Jahrhunderten „entdeckt“ haben. Was sagt denn die Bibel in den folgenden Texten?

Als Christoph Kolumbus behauptete, die Erde sei rund, machten sich die Wissenschaftler über ihn lustig, denn er war durch die Bibel auf diese Idee gekommen. Heutzutage bezweifelt aber niemand, dass die Erde rund ist! Zwischen Kolumbus und Jesaja gibt es über 2000 Jahre Zeitunterschied. 2300 Jahre lang wurde also jeder bespottet, verachtet und sogar verfolgt, der behauptete, dass die Erde rund sei, „weil die Bibel es sagte“.

JESAJA 40:22 / SPRÜCHE 8:27

„Er sitzt auf dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; der den Himmel ausdehnt wie ein dünnes Fell und breitet ihn aus wie eine Hütte, darin man wohnt“. Als er von Gott sprach, machte Jesaja diese Behauptung über den Erdenrund. Heutzutage ist bekannt, dass die Erde nicht platt, sondern rund ist.

Jeremia 33:22

Unzählige Anzahl an Sternen. Mit bloßem Auge sieht man etwa 5000 Sternen. Gott sagte, dass der Mensch die Sterne im Himmel nicht zählen könnte. Im 17. Jahrhundert konnte Galileo die Unermesslichkeit des Universums mit der Hilfe des Teleskops durschimmern sehen. Heutzutage schätzen die Astronomen, dass es etwa Zehntausend Billionen von Trillionen Sternen gibt, also eine Eins, gefolgt von fünfundzwanzig Nullen.

Genesis 1:1

Das Universum hatte einen Anfang. Durch die Studien von Albert Einstein von Anfang der 1900er Jahre und die bisherigen durchgeführten Studien hat die Wissenschaft den biblischen Standpunkt bestätigt, dass das Universum einen Anfang hatte.

Genesis 1:20-22

Das Henne-Ei-Dilemma wird gelöst. Was war zuerst? Diese Frage hat Philosophen jahrhundertelang beschäftigt. Die Bibel legt fest, das Gott die Vögel mit der Fähigkeit schuf, sich nach ihrer eigenen Spezies fortzupflanzen. MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Genesis 2:7 und 3:19

Unser Körper ist aus einen Erdenkloß gemacht. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der menschliche Körper aus 28 Elementen besteht, die sich eben in der Erde befinden. .


Wenn jemand vor dieser Entdeckung gesagt hätte, dass die Luft wiegt, hätte man ihn nicht erst genommen. Wenn jemand aber diese Behauptung macht, „weil die Bibel es sagt“, wäre er sicher die Spottfigur gewesen. Nun ja, auf der Bibel stand schon, dass die Luft wiegt. Es wurde etwa 3500 Jahren vor Torricelli geschrieben. Der Text befindet sich in Hiob 28:25. Vor Torricelli machte man sich im Namen der Wissenschaft über das lustig, was in der Bibel stand. Heutzutage ist es nicht anders, doch der Unterschied ist es, dass niemand mehr in Frage stellt, dass die Luft wiegt.

Jona 2:5-6

Bergen im Meeresgrund. „…da er dem Regen ein Ziel machte und dem Blitz und Donner den Weg“ „Wer hat dem Platzregen seinen Lauf ausgeteilt und den Weg dem Blitz und dem Donner?“

HIOB 28:25 „Da er dem Winde sein Gewicht machte und setzte dem Wasser sein gewisses Maß“.

HIOB 28:26 - 38:25 "Cuando él dio ley a la lluvia, Y camino al relámpago de los truenos," "¿Quién repartió conducto al turbión, Y camino a los relámpagos y truenos?"

Das, was die Physiker in den letzten Jahrhunderten entdeckten, hatte schon Hiob behauptet (28:26; 38:25), nämlich, dass die elektrischen Schläge, wie z.B. der Blitz, einem Weg folgen. Die bekannteste Anwendung dieser Erfindung ist der Blitzableiter, der 1752 von Benjamin Franklin erfunden wurde.

Hebräer 11:3

Die Schöpfung besteht aus atomischen Partikeln, die für unsere Augen unsichtbar sind. Es war erst im 19. Jahrhundert, dass man herausfand, dass jede sichtbare Masse, aus unsichtbaren Elementen besteht.

Genesis 1:24

Die Klassifizierung nach Spezies. Es gibt genetische Barriere, die nicht ermöglichen, dass eine bestimmte Spezies zu einer völlig anderen Spezies wandelt. Die unermessliche Vielfalt an bekannten Spezies reproduziert sich nach ihrer eigenen Spezies - im Unterschied zu dem, was die Evolutionstheorie behauptet. April 2017 / Impacto evangelisch

15


LASS MEINE KINDER

D

IN RUHE

Bilder: Obed Diaz

as war eine Massendemonstration, die mehr als eine Million Menschen gleichzeitig in verschiedenen Städten von Peru zusammenbrachte. Die Ablehnung gegen die Gender-Ideologie war stumpf und kategorisch.

MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


aktualität

April 2017 / Impacto evangelisch

17


BILDER: Allison Alcántara y Winny Chávez

Mehr als hunderttausend Menschen in Lima, die Hauptstadt Perus, vereinigten sich in einer Stimme am vorigen Samstag, den 04. März, um die Gender-Ideologie sowie die Forderungen des Kultusministeriums von Peru abzulehnen, das dieses Thema im Lehrplan der Kinder und Jugendliche durchsetzen wollte. Trotz der intensiven Hitze von etwa 30 Grad Celsius marschierten Männer, Frauen, Kinder, Jugendliche und alte Menschen Dutzende von Blöcken auf die Plaza San Martin in Lima, wo sie sich alle für ein Meeting versammelten, an dem die Führer von Bürgergruppen und die Vertreter der christlichen MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Demonstration begann kurz nach Mittag mit einer großen Anzahl von Menschen: Zuerst gaben es vier Manifesta­tionen in verschiedenen Teilen der Stadt und danach liefen alle durch die Straßen und Alleen Richtung Plaza San Martin.


aktualität

Kirchen teilnahmen. Die Demonstration begann kurz nach Mittag mit einer großen Anzahl von Menschen: Zuerst gaben es vier Manifestationen in verschiedenen Teilen der Stadt und danach liefen alle durch die Straßen und Alleen Richtung Plaza San Martin. In verschiedenen Städten des Landes fanden auch ähnliche Demonstrationen statt: So marschierten tausende Leute mit Ablehnungsplakaten gegen die Gender-Ideologie durch die Straßen und Alleen, damit ihre Stimme zum Protest gehört wurde. Die Gegenkampagne, die die Förderer der Gender-Ideolo-

gie durch die sozialen Netzwerke machen wollten, hat nicht geschafft, dass diejenigen, die der Meinung sind, dass diese Idee die Bildung von Kindern und Jugendlichen schadet, zurückgingen und auf die Demonstration verzichteten. Die Gruppe #conmishijosnotemetas (#lassmeineKinderinRuhe), die aus Eltern, Fachleuten und Vertreter anderer Bereiche der Gesellschaft besteht, entstand in Peru vor etwa vier Monaten, als man die Absicht hatte, das Thema der GenderIdeologie in den Lehrplänen der Primär- und Sekundarstufe durchzusetzen.

April 2017 / Impacto evangelisch

19


DER BUS DER

E

WÜRDE

s ist überraschend zu erfahren, wie weit die Dinge gekommen sind und wie alles sich bis zu dem Punkt gedreht hat, dass der bloße Menschenverstand jetzt als eine kriminelle Handlung betrachtet wird. Wenceslao Calvo (*)

Die Werbung vom Bus der Organisation „Lass dich hören“, welcher durch die Straßen von Madrid fährt und ein Motto über die Identität zwischen Geschlecht und Sexualität der Person von ihrer Geburt bis zum weiteren Leben verkündet, hat Sturm der Entrüstung verursacht. In der Stadt Madrid hat man dieses Fahrzeug „Der Bus der Schande“ genannt und die politischen Führer aus allen Tendenzen haben diese Botschaft so verurteilt, dass sie sogar rechtliche Maßnahmen durch die Erstattung einer Anzeige vor der Staatsanwaltschaft getroffen haben, um zu verhindern, dass dieser Bus durch die Straßen weiter fährt. In einer „fortentwickelten Gesellschaft“ wie die Unsere sollte es keinen Platz für solche Nachrichten geben. Es ist überraschend zu sehen, wie weit die Dinge gekommen sind und wie alles sich bis zu dem Punkt gedreht hat, dass der bloße Menschenverstand jetzt als eine kriminelle Handlung betrachtet wird. In diesem Sinne ist dieser Verstand von einem sog. „Unsinn“ ersetzt worden: Eine gesunde Gesellschaft richtet sich durch der Erste, während eine kranke und dekadente Gesellschaft den zweiten Begriff des Unsinnes begrüßt. Diese Botschaft vom Bus als peinlich zu berücksichtigen, sollte so weit sein, wie die Erde von der Sonne ist: Also sollte dieser Bus entgegen als „Der Bus der Würde“ bezeichnet werden, da jemand sich in der Lage befindet hat, die hegemoniale Unwürdigkeit herauszufordern, die seit langer Zeit in Madrid und im ganzen Spanien herrscht. So verkündet er in alle vier Winde eine selbstverständliche Wahrheit, dass Jungen einen Penis und Mädchen eine Vulva haben und daraus wird es festgestellt, ob man ein Mann oder eine Frau ist. Aufgrund der Botschaft dieses Buses konnte er auch die „Der Bus der Mutigkeit“ gesehen werden, denn er hat es trotz der großen Ablehnung und der Bedrohungen gewagt, gegen den Strom zu gehen. Es ist erbärmlich, diejenigen zu sehen, die bis vor kurzem argumentiert haben, dass bestimmte Wahrheiten einem gesunden MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

BILDER: AFP

Menschenverstand gehörten und jetzt diesen gleichen Menschenverstand verfolgen. Aufgrund der Botschaft könnte dieser Bus als „Der Bus des Kompromisses“ gesehen werden, denn man hat eine bestimmte Position übernommen, in der weder „Gemütlichkeiten“ oder Mitwisserschaft erlaubt ist, da der Mensch selbst im Spiel ist. Dieses Engagement ist umso lobenswerter, wenn man die Kirchenzugehörigkeit des Präsidenten von der Organisation „Lass dich hören“ berücksichtigt: Er ist aktueller Insasse des Vatikans und macht keine Aussagen, damit die Veranstalter dieses Unsinnes nicht gegen ihn sind. Aufgrund der Botschaft des Busses kann er als „Der Bus der


aktualität

Meinungsfreiheit“ gesehen werden, die schon seit langer Zeit für jeden Dissidenten des hegemonialen Denkens geschnitten worden ist, obwohl sie auf den vollen Umfang für die Anhänger dieser Denkweise aufgerufen wird. Im nächsten Sommer, wenn Madrid die Welthauptstadt des homosexuellen Stolzes wird, werden durch die Straßen der Stadt und mit der Zustimmung von allen viele Busse fahren, die das Beschämend verherrlichen und fördern werden: Ohne Hindernisse, ohne Anzeigen und ohne Grenzen. Es wird eine Zeit sein, in der es uns durch die Augen und Ohren, 25 Stunden am Tag und tagelang diesen Unsinn vermittelt wird: Sein Lob und Ruhm wird gesungen,

obwohl es sich tatsächlich nur von Ungeschicklichkeit und Abweichung handelt. So weit sind wir gekommen: Wir sind eine „fortentwickelte Gesellschaft“, die tatsächlich Fortschritte gemacht hat, aber zu schnell Richtung des kollektiven Selbstmordes gegangen ist. Es ist eigentlich nicht das erste Mal, dass so etwas passiert, da es nichts Neues unter der Sonne ist. Autobus der Schande? Die Schande ist ein ambivalentes Wort, das zwei Dinge bedeuten kann, die völlig widersprüchlich sind: Zum einen kann es Ehre bedeuten (daher der Ausdruck „ein Mann der Schande“) und auf der anderen Seite kann es „Infamie“ und „Abbau“ bedeuten (daher der Begriff „unverschämt sein“. Die Schande dieses Busses ist erstklassig.

April 2017 / Impacto evangelisch

21


COSTA RICA, HAUPTSTADT

DES GLAUBENS V

om 4. bis 8. Juli findet der mittelamerikanische Kongress der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) statt. Die Delegationen von zahlreichen Ländern werden daran teilnehmen. Es ist ein Glaubenstreffen. Über sechstausend Menschen werden sich in San Miguel versammeln, um an dem mittelamerikanischen Kongress der WMB teilzunehmen. Pfarrer Carlos Guerra, Generalorganisator des Kongresses, hat sich der Durchführung dieser wichtigen Veranstaltung gewidmet, die in diesem mittelamerikanischen Land stattfinden wird. Pfarrer, wo wird der mittelamerikanische Kongress stattfinden? In Casa Oasis. Der Saal befindet sich in San Miguel, Costa Rica. Wann wird der Kongress stattfinden? Vom 4. bis 8 Juli, also in weniger als drei Monaten. Wie viele Menschen werden sich versammeln? Etwa 6500 Menschen, die meisten davon aus mittelamerikanischen Ländern. Wie viel Kapazität von Plätzen hat der Saal? Er hat eine Kapazität von 8000 Plätzen. Wie lautet das Motto? „Der Sieg ist unser“; es basiert auf Psalm 70:12. Hat die Regierung euch Erleichterungen eingeräumt, damit die Besucher problemlos das Land betreten können? Wir haben uns mit den Beamten des Kanzleramtes der Republik getroffen und sie haben uns die Genehmigung gegeben, um alle Kongressteilnehmer zu empfangen. Habt ihr einen Plan B, falls es nicht genug Platz geben sollte, um die ganzen Teilnehmer im Saal zu empfangen? Wir haben die Medien. Wir werden durch die Sendungen 50 und 45 von Costa Rica live übertragen, aber auch durch die Website www.mmmcostarica.com und durch Bethel TV. MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Hattet ihr irgendeine Schwierigkeit bei der Durchführung der Veranstaltung? Eigentlich nicht. Die einzige Schwierigkeit, die wir hatten, ist der Zeitraum der Unterkunft. Wir brauchen, dass die Ausländer ihre Teilnahme vor dem 30. April bei dem nationalen Büro von Costa Rica bestätigen, denn die Hochsaison in den Hotels beginnt. Wir haben mit den Hotels zwar verhandelt, haben aber Beschränkungen. Ist der Ort sicher? Sehr sicher. Der Saal befindet sich in einer der Hauptstraßen, die zum Atlantik führen. Er verfügt über genügende Anlagen, um allen Teilnehmern einen guten Dienst anzubieten. Habt ihr euch mit den Regierungsbeamten getroffen? Wir haben uns mit den Beamten des Kanzleramtes getroffen. Die Regierung unterstützt uns. Sie hat uns im Rahmen des Möglichen die Türe geöffnet.

GENDER-IDEOLOGIE Pastor, Sie reisen viel und kennen die Realität der WMB in verschiedenen Ländern. Was für Herausforderungen stehen die Kirche in diesen Zeiten gegenüber? Wir erleben schwierige Zeiten, wie nie zuvor. Das zeigt deutlich, dass wir schon in den letzten Zeiten leben. Bruder Ortiz sagte, dass „das Gute an der ganzen Situation ist, wie schlimm sie wird“. Das ist ein Zeichen, dass Jesus bald kommen wird. Wir stehen vor einer ungläubigen Generation, einer Generation, die keinen Glauben hat, die alles hinterfragt. Man muss ihr die Gründe erklären und trotzdem stellt sie alles in Frage - wegen dem, was man ihr in der Schule lernt. Meinen Sie die Gender-Ideologie? Ja, die Gender-Ideologie. Diese schädigt die ganze Welt. Die Gesetze in Lateinamerika sind ein Copyand-Paste der Gesetze der USA und der europäischen Länder. Sie wollen uns diese Ideologie aufzwingen; und zwar durch die Schulen, durch so absurde Geset-


Bilder: Roberto Guerrero

interview

ze, wie das, das vorschlägt, dass ein Arzt nicht bestimmen soll, ob ein Baby männlich oder weiblich ist, und dass man warten muss, bis das Kind 7 oder 9 Jahre alt ist, damit es sein Geschlecht für sich selbst entscheiden kann. Das ist absurd, ironisch. Es ist etwas, das gegen die ganze Natur, gegen alles, was normal ist, verstoßt. Es ist unannehmbar für uns, die Kinder Gottes. Wir stehen also einem Angriff auf die Familie gegenüber. Es ist ein Terrorangriff gegen sie. Ja, ich wage, dieses Wort zu benutzen: es ist ein Familienterror, der gegen die natürliche Ordnung von Mann und Frau, von der traditionellen Familie anstößt. Was für ein Ziel hat diese Gender-Ideologie Ihrer Meinung nach? Was für ein Vorteil erhofft sich die Gruppe, die sie fördert? Sie sprechen von Rechten. Sie wollen, dass man ihre Rechte respektiert. Doch was ist mit unseren Rechten? Wenn wir uns beschweren, wer verteidigt uns denn? Sie haben das Recht zu sprechen und Ihre Meinung zu sagen. Doch wenn wir das Gegenteil sagen - also das Biblische -, gefällt es ihnen nicht. Sie protestieren und greifen uns an. Sie werden von sämtlichen Kommunikationswegen und von den Regierungen unterstützt und sie profitieren davon. Denn sie haben sich gut organisiert und haben Schlüsselorte betreten. Da haben sie uns übertroffen. Das müssen wir zugeben. Sie sind die Minderheit jedoch können sie die Kommunikationsmittel für sich einsetzen und benutzen. Wie lässt sich dann der Fortschritt der GenderIdeologie aufhalten? Wie kann man den Angriff parieren, den sie seit Jahren führt? Unsere beste Waffe ist das Wort Gottes, doch wir müssen uns auch an die Wissenschaft wenden. Man soll wissenschaftlich beweisen, dass das, was sie lehren, keine wissenschaftliche geschweige denn eine biblische Basis hat. Ein Mann der sich für Frau hält, hat ein ernstes Problem. Eine Frau, die sich für Mann hält, hat ebenfalls ein ernstes Problem und genau das gefällt ihnen nicht. Sie wollen nicht, dass das als Krankheit bezeichnet wird. Ein Arzt aus Spanien kam nach Costa Rica, um eine Konferenz an der Universität von Costa Rica über Homosexualität als Krankheit zu halten. Aus der wissenschaftlichen Perspektive soll sie doch eine Krankheit sein und man könne sie heilen. Als die Mitglieder der LGBT-Bewegung von Costa Rica das hörten, erhoben sie Einwände. Sie wollten nicht, dass er herkam, um die Konferenz zu halten. Mit Schildern und allen Mitteln marschierten sie, damit ihm der Eintritt ins Land verboten wurde. Sie sprechen von Rechtsfreiheit, von Menschenechten und jedoch respektieren sie nicht die Meinungsfreiheit. George Orwell sagte: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“.

April 2017 / Impacto evangelisch

23


WER IST

DIESER MENSCH? D

as Buch, das vom Autor Joslin McDowell - einem der einflussreichsten Apologeten der Aktualität geschrieben wurde, führt uns zu dem Menschen, der sein Leben änderte: Jesus Christus. Über Jahrhunderte hinweg entzweiten sich Männer und Frauen an der Frage: »Wer ist Jesus?« Doch warum birgt diese Frage so viel Konfliktstoff in sich? Warum verursacht sein Name so viel Aufruhr; mehr als der jedes anderen religiösen Führers? Warum kann man mit vielen Leuten über Gott reden, doch sobald man Jesus erwähnt, brechen sie das Gespräch ab oder ziehen sich zurück? Als ich kürzlich in einem Taxi in London eine Bemerkung über Jesus fallen ließ, erwiderte der Taxifahrer unverzüglich: »Ich unterhalte mich nicht gern über Religion, vor allem nicht über Jesus.« Mit dem Buch „Wer ist dieser Mensch“, von Tyndale House Publishers verlegt, führt uns der evangelische Autor Joslin ‘Josh’ McDowell zu dem Menschen, der sein Leben veränderte: Jesus Christus. Das Buch mit über 30 Millionen weltweit ausgedruckten Exemplaren enthält eine Reihe von überzeugenden und schlagenden Argumenten über Jesus von Nazareth, seine Auferstehung und seine Vorwürfe als Herr an diejenigen, die an seine wiederherstellende Macht nicht glauben. Es hat mich immer besonders angesprochen, dass es sich beim christlichen Glauben nicht um blinde, unwissende Einbildung, sondern um einen intelligenten Glauben handelt. Jedesmal, wenn die Bibel jemanden zum Glauben aufruft, ist ein Glaube gemeint, der das Denken nicht ausschließt. Jesus sagt in Johannes 8: »Ihr sollt die Wahrheit wissen« – nicht sie ignorieren. Als man Christus danach fragte, was denn das oberste Gebot sei, gab er zur Antwort: »Den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit deinem ganzen Verstand zu lieben.« Leider hören viele Menschen beim Herzen auf, so dass die Tatsachen über Christus nie ihren Verstand erreichen.

VERTRAUEN IN DIE AUSSAGE Das Werk von McDowell, das sich in zwölf Kapitel unterteilt, gibt im Vorwort die persönliche Aussage des Autors über die wichtige Rolle des Evangeliums Gottes in seinem Leben. In diesem Sinne weist Josh, der am 17. August 1939 in den USA geboren wurde, darauf hin, dass das Christentum keine Religion ist. „Religion ist der menschliche Versuch, sich durch gute »Werke« den Weg zu Gott zu bahnen. Christentum bedeutet dagegen: Gott kommt in Jesus Christus zu den Menschen und bietet ihnen eine Verbindung mit sich selbst“. MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der christliche Glaube ist ein historischer Glaube. Wir müssen uns daher bei seiner Untersuchung vor allem auf mündliche und schriftliche – Zeugenaussagen stützen. Es gibt viele Definitionen von »Geschichte«. Ich halte diese für die treffendste: Geschichte ist »bezeugtes Wissen von der Vergangenheit«. Wenn jemand dagegen Einwände erhebt, frage ich zurück: »Glauben Sie, dass Napoleon gelebt hat?« Fast immer lautet die Antwort: »Selbstverständlich.« »Haben Sie ihn denn gesehen?«, hake ich weiter nach, und mein Gesprächspartner verneint erstaunt. »Woher wissen Sie es dann?« Man stützt sich auf zeitgenössische Zeugen! „Wer ist dieser Mensch“, das ursprünglich im Jahr 1977 mit dem Titel „More Than a Carpenter“ veröffentlicht wurde, stellt historische Tatsachen vor, die deutlich und mit wenig Religiosität zeigen, was Jesus Christus einzig macht. McDowell, der in seiner Jugend Agnostiker war und den evangelischen Glauben in Frage stellte, fing an, sich mit dem Sohn Gottes zu beschäftigen, um seine „christliche“ Freunde zu beweisen, dass sie sich irrten. Jedoch wurde er am Ende seiner Forschung zu einem großen Verteidiger Gottes. Um das Verhältnis der Apostel zu Christus richtig beurteilen und verstehen zu können, warum das Kreuz für sie so unverständlich war, müssen wir uns die zur Zeit Jesu herrschende Messiasauffassung vergegenwärtigen. Das Leben und die Lehre Jesu standen in deutlichem Widerspruch zur gängigen jüdischen Messiaserwartung jener Tage. Die Juden wurden von Kind auf belehrt, der Messias käme als Herrscher, als siegreicher, politischer Führer. Er würde sie aus ihrer Unterdrückung befreien und Israel wieder zu seiner rechtmäßigen Stellung verhelfen. Ein leidender Messias – diese Idee war dem jüdischen Messiasbild völlig fremd. Das Buch von McDowell, halb biographisch und halb apologetisch, ist ein kurzer Text, der aber sorgfältig bearbeitet wurde, um eine große

Grundsätzlich kennen wir Gott durch seine Eigenschaften. Doch eine Eigenschaft ist nie »Teil« Gottes. Früher meinte ich, wenn man alle Eigenschaften Gottes zusammenzählt – Heiligkeit, Liebe, Gerechtigkeit – komme als Ergebnis der Gleichung Gott heraus. Dem ist aber nicht so. Eine Eigenschaft ist nicht »Teil« Gottes, sondern lediglich eine Aussage über Gott. Wenn wir sagen, Gott sei Liebe, meinen wir damit nicht, ein Teil Gottes bestehe aus Liebe, sondern wir denken, die Liebe gehöre zu Gottes Handeln und Sein.


literatura literatur

April 2017 / Impacto evangelisch

25


und allgemeine Leserschaft anzuziehen. Es ist zweifellos die Art Veröffentlichung, die viele Gläubigen ihren skeptischen oder ungläubigen Freunden vorschlagen können - mit der Hoffnung, dass sie es lesen und sich von der Existenz Jesus überzeugen. Das Werk ist eine Verteidigung MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

des Glaubens, die ebenfalls einen direkten Weg zu Jesus zeigt.

DIE EIGENSCHAFTEN JESUS Jesus bezog sich ständig auf das Alte Testament, um seine Behaup-


literatur

Der christliche Glaube ist ein historischer Glaube. Wir müssen uns daher bei seiner Untersuchung vor allem auf mündliche und schriftliche – Zeugenaussagen stützen. [...] Wenn jemand dagegen Einwände erhebt, frage ich zurück: »Glauben Sie, dass Napoleon gelebt hat?« Fast immer lautet die Antwort: »Selbstverständlich.« »Haben Sie ihn denn gesehen?«, hake ich weiter nach, und mein Gesprächspartner verneint erstaunt. »Woher wissen Sie es dann?« Man stützt sich auf zeitgenössische Zeugen!

tungen zu begründen. Galater 4:4 sagt: “Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan,”. Hier werden Prophezeiungen vorgestellt, die sich in Jesus Christus erfüllt haben. “Und fing an von Mose und

allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren” (Lukas 24:27). Jesus sagte ihnen: “Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muß alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose’s, in den Propheten und in den Psalmen” (Lukas 24:44). McDowell, einer der einflussreichsten Apologeten der Aktualität, ist ein Vorbild für alle Menschen, die die Macht Gottes kennen möchten, denn sein Leben änderte sich drastisch, nachdem er die Liebe des Herrn entdeckte. Außerdem hat er seit 1961 – Jahr, in dem er sich der evangelischen Organisation Campus Crusade for Christ International anschloss – über 27000 Konferenzen für über 25 Millionen Menschen in 125 Ländern gegeben. Ebenfalls ist er Autor von über hundert Bücher. Grundsätzlich kennen wir Gott durch seine Eigenschaften. Doch eine Eigenschaft ist nie »Teil« Gottes. Früher meinte ich, wenn man alle Eigenschaften Gottes zusammenzählt – Heiligkeit, Liebe, Gerechtigkeit – komme als Ergebnis der Gleichung Gott heraus. Dem ist aber nicht so. Eine Eigenschaft ist nicht »Teil« Gottes, sondern lediglich eine Aussage über Gott. Wenn wir sagen, Gott sei Liebe, meinen wir damit nicht, ein Teil Gottes bestehe aus Liebe, sondern wir denken, die Liebe gehöre zu Gottes Handeln und Sein Joslin McDowell, Initiator von unzähligen avantgardistischen Veranstaltungen, die den Jugendlichen helfen, in der modernen Gesellschaft in ihrem Glauben fest zu bleiben, beendet sein Werk mit einer Analyse der Freiheit, die das Christentum umgibt. Diesbezüglich erklärt er: „Das Christentum kann man niemandem überstülpen oder aufzwingen. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Ich kann nur weitergeben, was ich erfahren habe. Die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen“. Was ich mit Ihnen in diesem Buch geteilt habe, ist, was ich lernte, nachdem ich ausführlich die Beweise für das Christentum überprüfte, weil meine Freunde aus der Uni mich dazu aufforderten, die Wahrheit ihrer Aussagen zu überprüfen. Vielleicht denken Sie, dass ich sofort zu Christen wurde, nachdem ich die Beweise sah. Aber trotz der reichlichen Beweise spürte ich einen starken Widerstand, den entscheidenden Schritt zu machen. Mein Verstand war von der Wahrheit überzeugt. Ich musste zugeben, dass Jesus eben der war, für den er sich ausgab. Ich sah deutlich ein, dass das Christentum weder ein Mythos noch eine Illusion von Träumern war.

April 2017 / Impacto evangelisch

27


GEHET NICHT AUF IN DEN SORGEN DIESER

WELT

D

as Lied von Karen Lafferty, das auf Matthäus 6:33 basiert, gilt als emblematischer Gesang der zeitgenössischen christlichen Musik. Es behauptet, dass der Schöpfer der Einzige ist, der unserem Leben einen Sinn geben kann.

Der Gesang „Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt“ (Seek ye first), der in die meisten Hymnensammlungen mit aufgenommen ist, wurde 1971 von der US-Amerikanerin Karen Lafferty geschrieben. Das Lied ist die Aussage einer kompromissbereiten Christin. Es basiert auf der Bibelpassage Matthäus 6:33 und gilt als eine emblematische Öde der zeitgenössischen christlichen Musik, da es mit Simplizität übermitteln konnte, dass nur der Schöpfer dem Leben jedes Menschen einen Sinn geben kann. Lafferty, die am 29. Februar 1948 geboren wurde, ist seit über 40 Jahren eine anerkannte Vertreterin der Kirchenmusik. Sie wuchs in einem christlichen Zuhause auf und spürte seit einem frühen Alter eine starke Leidenschaft für das Evangelium Gottes. Jedoch hörte sie erst den Ruf des Herrn, nachdem sie das Musikstudium an der Western New Mexico University absolviert und versucht hatte, eine Karriere als säkulare Künstlerin aufzubauen.

EINE BESONDERE GESCHICHTE Nachdem sie ihre gut bezahlte Arbeit als Sängerin in einem Restaurant der Stadt Costa Mesa, Kalifornien, gekündigt hatte, merkte sie, dass Gott sie als Künstlerin in Vollzeit brauchte. Sofort wurde Jesus zu ihrem Arbeitsgeber und stellte ihren Glauben auf die Probe, um ihre geistliche Stärke zu testen. Lafferty - verwirrt und mittellos - dachte, dass sie Gottes Führung verloren hätte, doch sie zweifelte nie an seiner Liebe. Sie nahm das Evangelium und beschloss, die Lektüre der Heiligen Schriften in der Kirche zu vertiefen, in die sie ging. Sie merkte dann, dass der Herr sie gerufen hatte, um sein Wort durch ihre Stimme zu verkünden. Als sie den 33. Vers vom 6. Kapitel des Evangeliums nach Matthäus ausführlich las, versMISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

tand sie den Plan, den der Herr für sie hatte. Sie ging nach Hause, nahm ihre Gitarre, wie sie es öfters tat, und fing an, eine Melodie zu spielen, die zu dem Vers passte. Das Lied, dessen origineller Titel „Seek ya First“ ist, wurde zum ersten Mal 1974 als Teil eines christlichen Albums von Maranatha Music - einem gemeinnützigen Musiklabel, das 1971


música

GEHET NICHT AUF IN DEN SORGEN DIESER WELT 1 Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt, suchet zuerst Gottes Herrschaft, und alles andere wird euch dazu geschenkt. Halleluja, Halleluja. 2 Ihr seid das Volk, das der Herr sich auserseh´n. Seid eines Sinnes und Geistes. Ihr seid getauft durch den Geist zu einem Leib. Halleluja, Halleluja. 3 Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt, ihr seid das Satz für die Erde. Denen, die suchen, macht hell den schweren Weg. Halleluja, Halleluja

gegründet wurde - veröffentlicht. Der Gesang wurde weltweit zu einem beliebten Lied bei den evangelischen Versammlungen. Der internationale Verkauf war ebenfalls sehr erfolgreich und Laffertys künstlerische Karriere konsolidierte sich. Heutzutage kann man nicht von diesem Lied sprechen, ohne seine Autorin zu erwähnen. Diesbezüglich meint sie:

„Ich bin sehr glücklich und dankbar für die Art und Weise, wie der Herr mein Lied über vierzig Jahre lang benutzt hat, um der Menschheit seine Botschaft zu verkünden. Viele Menschen haben nie von mir gehört, doch sie wissen, dass mein Werk da ist, um die Gläubigen daran zu erinnern, dass man zuerst Gottes Herrschaft suchen soll.

April 2017 / Impacto evangelisch

29


LIEBESBOTE D

as Leben vom Missionar John Geddie, „Vater der Missionen in den Meeren des Südens“, ist eine ewige Erinnerung an die Macht Gottes, der ihm ermöglichte, das Wort inmitten wilderer kannibalischer Stämme zu predigen.

Eugene Myers

„Hörst du die Schreie?“, fragte die Frau des Missionars. „Ja“, antwortete er. Dann fügte er hinzu: „Jemand ist gestorben. Nach den Sitten dieser Insel soll man deswegen einen Verwandten erwürgen“. Gleich danach sah der Prediger, wie eine Gruppe von Einheimischen die Leiche des Mannes und die seiner Frau ins Meer warfen. Er ging zu ihnen und erklärte ihnen, wie schlimm ihr Verhalten war. Manche davon, die in der christlichen Lehre unterrichtet worden waren, unterstützten die Meinung des Pastors und suchten nach dem Mörder der Frau. Minuten später kehrte die Gruppe zurück und brachte den Schuldigen mit sich. Als er den Minister Gottes sah, rief er aus: „Ich werde nie wieder eine Frau erwürgen!“. In diesem Augenblick bat der Missionar die Einheimischen darum, den Mörder zu befreien. Sie antworteten aber, dass er tagelang an einem Mast gefesselt bleiben musste, während er vom Volk ausgepeitscht wurde. „Nein“, sagte der Pastor und fragte sofort: „War es etwa nicht die Liebe Jesus, die die harten Herzen berührte? Benutzt keine andere Waffe als die, die unser Herr benutzt, nämlich die Liebe“. Dieses Ereignis fand 1851 in Ozeanien, in der Inselgruppe der Neuen Hebriden, statt, die heutzutage den Vanuatu-Inselstaat bildet. Der Hauptdarsteller dieser Geschichte war Missionar John Geddie, der sein Leben dazu widmete, Gott zu dienen und das Wort in den Meeren des Südens zu predigen.

ERSTE SCHRITTE Geddie wurde am 10. April 1815 in Banff, Schottland geboren. Sein Vater, ein Uhrenhersteller, war ein treuer Gläubige, der den Herrn als Diakon diente. Ebenfalls war Johns Mutter, Mary Menzies, Mitglied einer christlichen Familie. Das Paar hatte vier Kinder: drei Mädchen und einen Jungen. 1816 zog die Familie Geddie Menzies nach der Stadt Pictou um, die in der Kolonie von Nova Scotia lag. Dort, an dem Ort, der heute Teil Kanadas ist, lernte John das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus. Leider gibt es keine Information über seine ersten Schritte durch den Weg des Glaubens. Trotzdem weiß man, dass er sich mit 19 Jahren am 22. Juni 1834 einer lokalen Kongregation anschloss. John las regelmäßig Bücher und Artikel über die Siege des MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Geddie kämpfte dafür, die Frohe Botschaft zu verbreiten. Durch die Schulen, persönliche Gespräche und Besuche konnte er die Heiligen Schriften verkünden. In seinem persönlichen Kampf stellte er sich verschiedene Hindernisse und Gefahren. Während er bei seinen evangelischen Reisen durch Wälder und Bergen ging, versuchte man viele Male, ihn zu töten. Steine, Stäbe und Lanzen wurden auf ihn geworfen und öfters wurde er verletzt.


glaubensheld

Evangeliums an fernen Orten. Nachdem er die Schule Pictou Academy beendete, fing er mit seinem Studium der Theologie an. Geddie war bekannt als der „kleine Johnie“ wegen seiner Größe. Er überwand viele Schwierigkeiten dank der Liebe Gottes, dem er versprach, seine Erlösungsbotschaft in ein heidnisches Land zu bringen. Am 13. März 1838 wurde er als Pastor einer Kongregation in der Prinz-Edward-Insel ordiniert. Während er sich mit seinen pastoralen Aufgaben beschäftigte, versuchte Geddie, die Idee zu verbreiten, dass seine Kongregation sich mit dem Missionswerk im Ausland verpflichten sollte. Diese

Idee war neu, denn bis dahin hatten die Kirchen der britischen Kolonien nur finanzielle Hilfe für sich selbst gesucht, statt Missionare ins Ausland zu schicken. Schließlich fing er eine eigene Mission unter den Gottlosen an. Dies schaffte er trotz dem Widerstand und nach vielen Jahren Mühe. Tausende Herzen wurden dank seiner leidenschaftlichen Bitte zu helfen bewegt. Diesbezüglich betonte er: „eine Mission unter den Gottlosen zu führen ist unsere feierliche Aufgabe und unser Privileg. Ich flehe euch an, wachen wir auf und nehmen wir an diesem gutmütigen Werk teil, das die Erlösung der Welt erreichen wird“.

April 2017 / Impacto evangelisch

31


MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

Seine Gemeinde verpflichtete sich schließlich dazu, eine Mission in den Meeren des Südens auszuführen und nahm ihn als ersten Missionar an. Dank seinen Mechanik-Fähigkeiten und Medizinkenntnissen eignete er sich dafür, unter den wilden Melanesischen und Polynesischen zu arbeiten. Am 30.November 1846 reiste er zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern vom Hafen Halifax ab.

DER VATER DER MISSIONEN Am 17. Oktober 1847, nach einer Reise von über 20000 Meilen, kam Geddie in Amerikanisch-Samoa an. Dann, während er auf ein Schiff wartete, das ihn nach Melanesien bringen würde, lernte er die samoanische Sprache sechs Monate lang. Diese Kenntnis half ihm, mit den samoanischen Meistern zu kommunizieren, die sich in vielen melanesischen Inseln niedergelassen hatten. Geddie, „der Vater der Missionen in den Meeren des Südens“,

Man hatte das weibliche Geschlecht sehr demütigt. Ungewünschte Babys zu töten, war auch üblich. Wenn ein Mann starb, wurde seine Frau sofort erwürgt und auch das Kind, das zu jung war, für sich selbst zu sorgen. Wenn das Paar einen erwachsenen Sohn hatte, musste er die Erwürgung durchführen. kam in der Insel Anatom im Jahr 1848 an. An diesem fernen Ort lebte ein barbarisches Volk, das zu befürchten war und mit dem er wenig oder gar nichts Gemeinsames hatte. Zusammen mit seiner Familie lernte er die Aneityum-Sprache. Die Aufgabe war titanisch, denn es gab kein Wörterbuch oder Buch, das er als Hilfsquelle nutzen konnte. Nachdem er sie gelernt hatte, war seine erste Aufgabe, Materialien auszudrucken, um die Menschen zu belehren. Als er in der Insel Aneityum ankam, fand er dort zwei samoanische Meister, Simeona und Pita, und keine bekehrten Einheimischen. Die Inselbewohner waren, wie die von Neue Hebriden, Wilden. In Aneityum malte sich jeder Mensch das Gesicht nach dem eigenen Geschmack an. Die Männer hatten lange Haare und die Frauen kurze Haare. Die Haare eines Mannes waren außerdem sein Stolz. Ein großes Loch im Ohr zu haben war gewöhnlich. Die Praktik, sich die Nase zu piercen, war ebenfalls üblich. Die Frauen trugen eine aus Blättern gemachten Gürtel, während die Männer praktisch nackt waren. Man hatte das weibliche Geschlecht sehr demütigt. Ungewünschte Babys zu töten, war auch üblich. Wenn ein Mann starb, wurde seine Frau sofort erwürgt und auch das Kind, das zu jung war, für sich selbst zu sorgen. Wenn das Paar einen erwachsenen Sohn hatte, musste er die Erwürgung durchführen. Die Praktik des Kannibalismus war in Aneityum häufig. Die

Einheimischen hielten das Menschenfleisch für das leckerste Essen. Die Häuptlinge eines Stamms töteten oft ein paar Diener, um ein kannibalisches Festessen zu veranstalten. Das Volk steckte in der moralischen Degradierung. Rache galt als eine heilige Pflicht. Vergebung war ein Wort, das es in ihrer Sprache nicht gab. Ihre Gottheiten waren Idolen und Geiste, die den Namen Natmasses trugen. Ihre heiligen Männer verfügten über bemerkenswerte Fähigkeiten, wie z.B. Donner und Blitze zu schaffen. Was für eine Kraft trieb John Geddie dazu an, unter solchen Umständen zu leben? Was hielt ihn inmitten so vieler Gräuel fest? Was war die Botschaft, mit der er hoffte, ein solches Volk zu bekehren? Diesbezüglich schrieb er: „Die Liebe Jesus hält uns. Mein Herz keucht, es will diesem Volk die Wunder der erlösenden Liebe erzählen“.

EWIGES GEDENKEN Aneityum war die Operationsbasis des Predigers, während sein Werk sich durch die großen Gelände von östlichem Melanesien verbreitete. Bei seiner evangelisierenden Arbeit rekrutierte er neue Missionare. Diesbezüglich bat er Kanada, Schottland und die Mission Society in London um Hilfe. Trotzdem arbeitete er alleine jahrelang. Geddie kämpfte dafür, die Frohe Botschaft zu verbreiten. Durch die Schulen, persönliche Gespräche und Besuche konnte er die Heiligen Schriften verkünden. In seinem persönlichen Kampf stellte er sich verschiedene Hindernisse und Gefahren. Während er bei seinen evangelischen Reisen durch Wälder und Bergen ging, versuchte man viele Male, ihn zu töten. Steine, Stäbe und Lanzen wurden auf ihn geworfen und öfters wurde er verletzt. Von Anfang an brachte er den Bekehrten bei, die Wahrheit des Herrn zu übermitteln. Er verbesserte seine Lehre mit Handlung und ermahnte die Menschen dazu, mit ihren Landsleuten ihre Aussage zu teilen. Außerdem lernte er seinen Anhängern, das Wort Gottes zu lesen und zu lieben. In dem Maße wie sie sich in dem christlichen Leben weiter entwickelten, teilte er mit ihnen die Vision der Evangelisierung der Bevölkerung der anderen Inseln. Viele davon meldeten sich als freiwillige Missionare und gingen dahin, um ihr eigenes Leben für Jesus zu gefährden. Die Gläubigen in Kanada und Schottland antworteten auf seine Hilfsbitten und gaben ihm genügend Geld, um sich ein neues Schiff zu verschaffen. Dieses Schiff machte lange Reisen durch die Neue Hebriden, Neukaledonien und die Loyalitätsinseln. Ebenfalls gründete John christliche Schulen an jedem möglichen Ort. Dank seiner Bemühung wurde die Bibel übersetzt und in die Hände des Volks gelegt, das ihn aufnahm. Hunderte, tausende Menschen brachen mit dem Heidentum und kehrten nach Christus zurück. Damals schaffte er auch, dass 25 Tempel voller Gläubigen waren. Das Leben von John Geddie, der am 14. Dezember 1872 starb, und seine Erfolge in östlichem Melanesien, vor allem in Aneityum, sind ein ewiges Gedenken an die Liebe Gottes, die die Wilden in Heiligen und die Häuser der Barbarie in Eigentümer des Herrn umwandeln kann.

April 2017 / Impacto evangelisch

33


LUIS

L

FREIHEIT

uis Huaura wohnte zusammen mit der Sünde, seitdem er sechs Jahre alt war. Er verbrachte über ein Drittel seines Lebens in den Gefängniszellen von Peru, wo er sich für den König hielt und zu einer Art Führer wurde. Aus dieser perversen Welt voller Unanständigkeiten konnte er nur mit Gottes Hilfe rauskommen. Johan Pérez Foto: Allison Alcántara y Archivo Familiar

Das erste Mal, dass er etwas stahl, war er nur zehn Jahre alt. Luis, seinem Schicksal überlassen, wuchs inmitten der Kriminalität, Armut und Schutzlosigkeit auf. Luis, Anführer von einer kleinen Diebesgruppe, leitete immer Kämpfe oder Verbrechen. Diese Verwegenheit, auf die er stolz war, war sein Verdamnis, denn dafür musste er über ein Drittel seines Lebens im Gefängnis verbringen. Nachdem er vom Evangelium im Gefängnis hörte, wurde Luis Huaura Arroyo zu einem kühnen Diener Gottes. Vor der Tür einer Kirche der Weltweiten Missionsbewegung, die am Stadtrand von Lima liegt, versucht Luis, seine Bekehrung zu erklären. Mit der Bibel in der Hand erklärt er, dass man wie bei jeder Erzählung am Anfang beginnen soll. Dann erzählt er: „Ich wurde am 24. August 1982 in San Juan de Lurigancho, einem der gefährlichsten Vierteln Limas geboren. Meine Eltern trennten sich, als ich etwa sechs Jahre alt war. Die Scheidung seiner Eltern, Isabel Arroyo und Guillermo Huau¬ra, war der Auslöser für das, was sich später ergab: eine Kindheit ohne Liebe. Ab diesem Zeitpunkt waren die Straßen des Viertels Huáscar sein Zuhause. Sowie seine Brüder Víctor und Juan hasste er, in seinem Strohhaus zu sein und zog vor, die Zeit damit zu verbringen, an der Ecke einer Straße zu stehen und Leute zu belästigen. Die Bosheit fing ihn nach und nach und führte ihn in den Weg des Bösen.

GRAUSAME JUGEND Huaura schlief oft mit seinen Geschwistern und Vater in einem selben Bett. Er erinnert sich daran, dass seine Bosheit Anfang der 90er größer wurde, als er ein Jugendlicher war. In dieser Phase, war der Alkohol sein untrennbarer Freund. Er bekam den Spitznamen „el chato Lucho“ (der kleine Lucho) aufgrund seiner knappen Größe. Sein Leichtsinn führte ihn dazu, zum Anführer eines Gangs namens „La frontera“ zu werden. Mit dieser stahl er in den Märkten und suchte sich Problemen mit den anderen Gangs des Viertels. MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


lebensgeschichten

April 2017 / Impacto evangelisch

35


Da merkte er, voller Hass, dass seine Fauste und Intelligenz ihm dabei helfen könnten, in der kriminellen Welt zu untertauchen. Als Problemschüler brach er die Schule ab, und lernte auch sehr schnell, dass Klebstoff zu inhalieren ihm ein vorübergehendes Gefühl der Freude gab. Ebenfalls war schon in frühem Alter im Polizeirevier, weil er etwas gestohlen hatte. Als er sein Leben weiter in die Kriminalität führte, nahm ihn sein ältester Halbbruder Alberto - Frucht einer früheren Beziehung seines Vaters - bei ihm zu Hause auf, um ihn von dem schlechten Umgang zu trennen. Er wohnte im Viertel El Carmen, Comas, auf der anderen Seite der Stadt. Weg von seinen Kameraden, hörte er trotzdem nicht auf, einen leichten zu suchen, Geld zu machen. Sobald er eine Arbeitsstelle an der Kasse eines Ladens bekam, behielt MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Ende September 2001, nachdem er den ersten Geburtstag seiner Tochter Andrea gefeiert hatte, wurde er festgenommen, denn er hatte mit seinem Bruder Juan ein Motorrad gestohlen. Sofort wurde er gerichtet und in das Lurigancho-Gefängnis geschickt, das eins der wildesten Gefängnisse weltweit nach der Amnesty International ist…


lebensgeschichten

er sich wieder verwerflich.

In September 2013, nachdem er seine Haftstrafe verbüßt und bei der Verbreitung des evangelischen Werks im Lurigancho-Gefängnis geholfen hatte, wurde Luis Huaura Arroyo aus der Haft entlassen. Sofort widmete er sich seiner neuen Aufgabe: Er teilte seine Aussage darüber, wie der Herr ihn von den Krallen der Kriminalität befreit hatte. Später wurde er von der WMB Perus aufgenommen...

MOTORRADDIEB In Comas, dem vierten am meisten bewohnten Distrikt Perus, beendete er seine Ausbildung als Dieb und schloss das „Kriminalitätsstudium“ schnell ab, denn seine Verbrecher-Fähigkeiten wurden öfters benutzt. Am 25. September 2000 - zweiunddreißig Tage, nachdem er die Volljährigkeit erreicht hatte - wurde er Vater. Seine Tochter nannte er Andrea Isabel. Ohne Furcht schloss er Freundschaften mit Verbrechern, Gaunern und jeder Art Individuen. Zu jener Zeit nutzte er die privilegierte Information aus, über die er wegen seiner Arbeit als Kassierer verfügte, um eine ganze Reihe von Verbrechen zu begehen. Er war ein leistungsfähiger In-

April 2017 / Impacto evangelisch

37


formant von Kriminellen, den er genaue Informationen über einfache Ziele verschaffte. Ebenfalls stahl er Motorräder und verkaufte sie später in dem schwarzen Markt Limas. Mit einer Pistole auf der Hand und von einer Verbrecher-Gang unterstützt, verbreitete er Angst in den nördlichen Vorstädten Limas. Ende September 2001, nachdem er den ersten Geburtstag seiner Tochter Andrea gefeiert hatte, wurde er festgenommen, denn er hatte mit seinem Bruder Juan ein Motorrad gestohlen. Sofort wurde er gerichtet und in das Lurigancho-Gefängnis geschickt, das eins der wildesten Gefängnisse weltweit nach der Amnesty International und der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte ist. Dort warteten die Verbrecher-Freunde seiner väterlichen Familie auf ihn.

RÜCKFALLTÄTER In Lurigancho-Gefängnis wurde er von einem „Taita“ in Schutz ge-

nommen und trat in die große Kriminalität-Liga von Lima ein. Luis war ein Expert für Körperkampf und konnte sich gut mit dem Messer schlagen, seine Begleiter waren immer die gefährlichsten Gefangenen und er gewann den Respekt der anderen mit Gewalt. Achtzehn Monate lang machte er gefährliche Freunde darin und sammelte Kontakte, die ihn sofort suchten, nachdem er das Gefängnis verließ. Nachdem er wieder frei war, kehrte er zu seinem alten Leben zurück. Mit mehr Erfahrung und Gewalt führte er eine Unzahl an Überfallen in Apotheken, Tankstellen, Laden und Firmen durch. Seine neu gewonnene Freiheit dauerte nur 16 Monate lang. Am 26. Juli 2004, nachdem er bei einem Überfall gescheitert war, wurde er wieder ins Lurigancho-Gefängnis geschickt. Als er zurück war, hießen ihn seine alten Kameraden willkommen; er gilt nun als einer der gefährlichsten Gefangenen. MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Als er an seinen zweiten Aufenthalt in Lurigancho denkt, betont Huaura, dass dieser von Wut, Unglück und Schmiergeld geprägt war. Luis scheiterte bei seinem Versuch, die Anführer seiner Abteilung zu stürzen, und bezahlte den Preis mit Verbannung. Er wurde in die schlimmste Abteilung des Gefängnisses geschickt. Nachdem er mit den Verrückten und AIDS-Kranken leben musste, wurde er zur rechten Hand eines der Psychologen des Gefängnisses, der ihm half, sich nach 5 Jahren Haft wieder zu integrieren.

LETZTER HAFT Das zweite Mal, dass dieser ehemalige Verbrecher - heutzutage ein Glaubensmann - wieder frei war, dauerte seine Zeit draußen nur zwei Monate. Er erzählt, dass er in dieser Zeit nie aufhörte, Straftaten zu begehen. Er war daran gewöhnt, etwa tausend Dollar pro Tag zu stehlen, deswegen wurde er am 26. September 2009 wieder verhaftet und sofort in das Gefängnis von Huacho, 150 Km von Lima entfernt, geschickt. Da wurde er erst zu „Taita“ und dann zu einem Knast-Führer dank dem Drogenverkauf. Eines Tages des Jahres 2011 stürzten die Verbrecher aus Callao sein Reich. Nachdem seinem Fall war er von Unglück umgegeben, er wurde ins Lurigancho-Gefängnis geschickt, wo er aufgrund des Kokains den Abgrund erreichte. Hoffnungslos und am Rand des Wahnsinns, erlebte er die schlimmsten Momente seines Lebens. Jedoch kam das Wort Gottes am 22. Dezember 2011 in sein Leben, um ihn von der schlimmen Lage zu retten, in der er sich befand. Nach seinen Aussagen hat das Evangelium des Herrn dazu beigetragen, dass er sich änderte und zu einem guten Menschen im Gefängnis wurde. Diesbezüglich weist er darauf hin, dass er von der Frohen Botschaft durch die evangelisierende Arbeit der Weltweiten Missionsbewegung hörte. Ebenfalls erzählt er, dass er sich seit dem ersten Moment mit dem Schöpfer verpflichtete und sich seiner Führung unterwarf. Von der Botschaft der Bibel erstaunt, schloss er einen Pakt mit dem Evangelium, der ihn zu Jesus führte und ihn in den Weg des Guten einführte. GOTTESMANN In September 2013, nachdem er seine Haftstrafe verbüßt und bei der Verbreitung des evangelischen Werks im Lurigancho-Gefängnis geholfen hatte, wurde Luis Huaura Arroyo aus der Haft entlassen. Sofort widmete er sich seiner neuen Aufgabe: Er teilte seine Aussage darüber, wie der Herr ihn von den Krallen der Kriminalität befreit hatte. Später wurde er von der WMB Perus aufgenommen, am 14. März wurde er getauft und er akzeptierte Jesus als seinen Erlöser. Seitdem wurde das Evangelium zum Kern seines Lebens. Jetzt, während er auf die Anweisungen seiner Vorgesetzten wartet, die ihm mitteilen sollen, wo er das Wort Gottes predigen soll, versichert er, dass wenn ein Sündiger wie er sich von der Sünde dank der Hilfe des Allmächtigen befreien konnte, so kann jede reuevolle Kreatur auch Teil der Herde Gottes werden. Ferner sagt er mit einem breiten Lächeln, dass die Erlösung in jeder Kirche und jedem Tempel ist, den das Werk der WMB in den fünf Kontinenten gegründet hat.


historias de vida

April 2017 / Impacto evangelisch

39


DAS MINISTERIUM

DES LEIDENS

„Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört“ (Philipper 1:29-30). Rev. Luis M. Ortiz

Wenn es etwas gibt, das die menschliche Natur aushält, ist das Leiden, obwohl wir versuchen, es zu vermeiden: „Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen“ (1 Petrus 2:21) Wenn der Schatten des Kreuzes im Leben Christi projiziert wurde, rief seine menschliche Natur: „Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber…“. Aber seine göttliche geistige Natur betete: „…doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ (Matthäus 26:39). Der Weg des Kreuzes ist also ein Weg der Selbstverleugnung. Wir können nicht unseren eigenen Willen machen, sondern den Gottes Willen muss erfüllt werden. „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir“ (Matthäus 16:24) Die Apostel ließen alles und folgten ihm nach. Der Apostel Paulus verließ auch alles und sagte Folgendes in diesem Zusammenhang: „Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne“ (Phil. 3:8). Der Weg des Kreuzes ist eine Art und Weise von Verfolgung. 2 Timotheus 03:12 sagt Folgendes: „Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.“ Der reine Sohn vom Gott litt in den Händen der Bösen gelitten, sagen die Bibelregister: „Da fingen einige an, ihn anzuspeien und sein Angesicht zu verdecken und ihn mit Fäusten zu schlagen.. Und die Knechte schlugen ihn ins Angesicht“. (Markus 14:65). „Und zogen ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm auf… Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an…Und es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten“ (Markus 15:17-25). Zeit und Raum verspiegeln nicht, die ganzen Leiden von unserem Herrn Jesuschristus, von den Propheten und von den Aposteln, von denen die Welt nicht wert war (Hebräer 11:36-38). Der Herr sagt: „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind“ (Matthäus 5:11-12). Wenn jemand Freund der Welt ist, wird zum Feind Gott (Jakobus 4: 4.) Wenn Sie durch den Weg des Kreuzes und der Selbstverleugnung gehen, können sie nicht erwarten, populär zu sein: Denn sie werden missverstanden und verleumdet werden; Sie werden als Abschaum der Welt, alle Abfälle behandelt (1 Ko. 4,13). Jedoch sagen auch die Schriften: “Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch...“ (1 Petrus 4:14). Der Weg des Kreuzes ist ein Weg des körperlichen Leidens und die Schriften von Christus sagen: „Obwohl er der Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt“ (Hebräer 5:8). Der Apostel Paulus hatte ein Pfahl in seinem Fleisch. In diesem Zusammenhang sagte er Folgendes: „Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe…Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit“. (2. Ko. 12:7-9). Daraus schrieb er Folgendes: „Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne“ (2 Ko. 12:10). Wenn wir unser Versagen erkennen, suchen wir seine göttliche Hilfe und werden stark. Viele Nachfolger Christi leiden heute auch körperliche Folter, Gefängnisse und andere Formen der körperlichen Züchtigung in den Händen der Feinde des Evangeliums von


andacht

Christus. Aber diese tapferen Soldaten des Kreuzes sagen auch: „Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?“ (Hebräer 13:6). Der Weg des Kreuzes ist ein Weg der Einsamkeit. Als Christus festgenommen wurde, „flohen die Apostel und verließen ihn“ (Markus 14:50). „Derjenige, der den Weg kennt, verspricht uns „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen“ (Hebräer 13:5). Der Weg des Kreuzes ist ein Weg von der Selbstverleugnung, von Verfolgung, von Schmähungen, Leiden, Einsamkeit und vieles mehr. Es ist der Weg, den Christus ging und ist der Weg, den wir auch erleben müssen. Egal, was wir auf diesem Weg finden, müssen wir ihn entscheidend und mit Freude akzeptieren (Apostelgeschichte 5:41). Akzeptieren Sie Ihren Kreuz, tragen Sie es mit Ehre, denn Christus sagt: „Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herr-

lichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel“ (Lukas 9:26). „Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun“ (1 Petrus 4:19). Denn, „wenn wir dulden, so werden wir mit herrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen…“ (2 Timotheus 2:12). Gott zeigte mir und sagte mir, dass der Preis für einen fruchtbaren Dienst wäre, mehr Leiden für das Wohl des Herrn zu haben. Das Ausmaß, in dem Gott ein Leben benutzen kann, ist das Maß seiner Leiden. Der Preis für einen wahren Dienst ist das Leiden. Das wahre Ministerium ist das Leiden, der Schmerz, Dornen, Qual. Wollen Sie ein Ministerium, ohne zu leiden? In der Bibel gibt es so was nicht. Dann sollten Sie ein anderes Ministerium und nicht das von der Bibel suchen (2. Korinther 4:1,2; 6: 4-10; 11: 23-28). Ich wählte das, was der Herr mir gab: Leiden. Und man lernt und sagt: „Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt“ (Galater 6:14).

April 2017 / Impacto evangelisch

41


SEID GETROST, ICH

HABE DIE WELT ÜBERWUNDEN „Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16:32-33). Rev. Gustavo Martínez

MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Jesus Christus kam in die Welt und erfüllte perfekt den Plan der Erlösung von seinem Vater. Und durch dieses Opfer erfüllten sich auch sowohl die Liebe sowie die Gerechtigkeit des Gottes, sodass sich die Türen zu jeder öffneten, die ihn akzeptieren. Tatsächlich besiegte der Herr durch seinen Tod die Dunkelheit und den Tod für immer und ewig.


andacht

DER SIEG ÜBER DEN TEUFEL UND DIE SÜNDE Das Evangelium nach Matthäus 4:1-11 erzählt die drei Versuchungen von Christus während seines Rückzugs in der Wüste. Allerdings besiegte er Satan durch das Wort. Ein wichtiger Punkt ist, dass Christus den Teufel als einen einfachen Mann besiegte, damit es uns die Freiheit gegeben werden konnte und damit wir ihn auch gleichzeitig besiegen konnten. „Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten“ (Hebräer 2:14-15). Während der Austeilung des Gesetzes waren die Sühneopfer für die Sünde unvollkommen. Erstens, weil sie nur die Sünde umfassten und zweitens, weil die Bieter vor dem Opfer im Namen des Volkes zuerst ihre eigenen Sünden vorstellen mussten. Stattdessen lebte unser Herr in einem sterblichen Körper und wurde wie jeder Mensch versucht, aber die Sünde packte ihn nie. Das machte, dass sein Sühnopfer perfekt war. So konnte er uns von der Sünde reinigen und ihre verurteilende Macht vernichten werden konnte. Durch sein Opfer wurde der Thron der Gnade für uns geöffnet und so können wir Gott ohne Furcht nähern. „Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird“ (Hebräer 4:16). Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer aus Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an (1. Johannes 5:18). DER SIEG ÜBER DEN TOD Der Teufel hatte die Menschheit durch die Sünde und die Angst vor dem Tod versklavt. Aber Christus kam, um das Reich und die Macht der Finsternisse abzureißen und beschämte sie öffentlich, als er am Kreuz von Golgatha triumphierte (Kol. 2:15). Das Grab konnte den Gottes Sohn nicht begraben lassen, sodass er am dritten Tag nach der Kreuzigung der Gottes Geist über

ihn kam und ihn von den Toten hob. Die Bibel sagt: „Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten“ (Markus 16:4-6). Die Schriften offenbaren, dass der Stachel des Todes die Sünde war und, dass die Macht der Sünde im Gesetz, das uns verurteilt, lag. Wenn jedoch Christus die Macht der Sünde am Kreuz von Golgatha zerstörte, konnte der Tod uns nicht mehr stören. „Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ (1. Korinther 15:54-57). Liebe Leser, wir brauchen nicht den Tod oder irgendetwas zu fürchten. „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus…“ (1. Johannes 4:18).

DER SIEG ÜBER DIE TRAURIGKEIT UND DIE UNWISSENHEIT Bevor die Apostel wussten, dass Jesus auferstanden war, waren sie in einem Zustand der Erschöpfung und einer unvorstellbaren Traurigkeit. Sie war so groß, dass, als Maria Magdalena ihnen die Auferstehung verkündete, besetzten sie in Leid und stöhnen, sodass sie ihr nicht glaubten (Markus 16:11). Christus verkündete mehrmals, dass er sterben würde und am dritten Tag wieder vom Tode erwecken würde. Für die Apostel markierte die Kreuzigung das Ende seiner Nachfolge, und jeder ging nach Hause und übte seinen jeweiligen Beruf weiter. Aber Christus erschien und brachte ihnen die Freude zurück. Und als er ihnen seine Wunden und seine Seite als unwiderlegbaren Beweis seiner Identität zeigte, freuten sie sich ganz stark. Jesus sagte nicht, dass wir vom Lied und Kummer befreit werden, aber er hat uns versprochen, seinen göttlichen Frieden zu geben. „Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16:33). Außerdem überwand Christus nicht nur Traurigkeit, sondern auch die Unwissenheit. Nach seiner Auferstehung erschien er vor zwei seiner Apostel, aber sie erkannten ihn nicht und sogar ihn als „fremd“ bezeichneten. Der Erlöser warf ihnen ihre Unwissenheit vor und sprach zu ihnen: „O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben!“ (Lukas 24:25). Christus wandte sich daher an das Wort, um ihnen die Freude aus dem Glauben zurückzugeben. Aber wenn sie die anderen Apostel gesagt, glaubte niemand sie (Markus 16:12). Als Christus vor ihnen erschien, warf er sie die Härte ihrer Herzen sowie ihre Ungläubigkeit. Lieber Leser, Jetzt, in dieser Stunde, ruft Gott Sie und gibt Ihnen die Möglichkeit, ihn zu akzeptieren. Wenn Sie das tun, empfangen sie ihn und werden sofort Erbe des Himmelreiches sein.

April 2017 / Impacto evangelisch

43


Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

Die Weltmissionsbewegung von Panama organisierte ihre 27. Nationale Konvention im Kolosseum „Arena Roberto Durán“, das sich in Panama City befindet, wo sich tausende Mitglieder des Gottes Werkes vom vorigen 25. bis zum 28. Februar versammelten. Dieses geistige Treffen der Weltmissionsbewegung von Panama rechnete mit der Teilnahme der internationalen Beamten José Soto, Rubén Concepción, Rodolfo González, Humberto Henao und Margaro Figueroa. Darüber hinaus waren ebenfalls Pastor Manuel Zúñiga, nationaler Aufsichtsbeamte der Weltmissionsbewegung von Costa Rica, Evangelisto Sánchez, nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Nicaragua, und Carlos Guerra, anwesend. Desgleichen wurde die 27. nationalen Konvention der Weltmissionsbewegung von MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JESUS,

JESUS, UNSER JESUS

D

ie Weltmissionsbewegung von Panama organisierte ihre 27. nationale Konvention, die mit der Anwesenheit von einem Teil der internationalen Beamten des Gottes Werkes rechnete. Panama durch eine Delegation von etwa vierzig Brüdern aus Peru besucht. Außerdem war eine Delegation von nicaraguanischen Gläubigern anwesend. Pastor Epifanio Asprilla, nationaler Aufsi-

chtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Panama, führte den Eröffnungsgottdienst, in dem Pastor Soto die Teilnehmer begrüßte und willkommen hieß. Seinerseits teilte Pastor Concepción das Wort durch eine Nachricht


veranstaltung Bilder: Deisy Soto

namens „Jesus, unser Berater“. In seiner Predigt sagte Concepción Folgendes: „Im Laufe des christlichen Lebens erleben wir schwierige Situationen. Jedoch ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass Jesus, der gute Berater, uns während unserer Reise begleitet, um uns zu ermutigen und, um unsere Kräften zu erneuern.“ Im zweiten Gottesdienst war Pastor Zúñiga für das Gottes Wort beauftragt. Danach, in der dritten Zeremonie, teilte Pastor Henao die guten Nachrichten mit. Anschließend in der vierten Anbetung, vermittelte Pastor Masías die Botschaft des Herrn. Später, in der fünften Zeremonie, hielt Pastor Figueroa einen Vortrag und im sechsten Gottesdienst predigte Pfarrer Gonzalez das Evangelium des Herrn. Zum Schluss und am Ende der Veranstaltung teilte Pastor Guerra eine Nachricht mit dem Volk des Herrn.

April 2017 / Impacto evangelisch

45


JUGEND- UND PASTORENKONVENTION IN

GUATEMALA

D

as in Guatemala errichtete Werk bestätigte sein Wachstum mit einer Veranstaltung, die von Delegationen aus Mexiko, El Salvador, Honduras, Nicaragua und Belize besucht wurde. Die Einrichtungen des Kongresszentrums „La Certeza“, gelegen in der Stadt Guatemala, war dieses Jahr Sitz der nationalen Jugend- und Pastorenkonvention der Weltmissionsbewegung von Guatemala, welche vom 08 bis zum 11. Dezember 2016 stattfand. MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder: Salvador Carrillo

An dieser Veranstaltung, wo die gemachten Fortschritte in Mittelamerika zeigt wurden, nahmen Delegationen von Gläubigern aus Mexiko, El Salvador, Honduras, Nicaragua und Belize teil, die die Evangelisierungsarbeiten der Weltmissionsbewegung in Guatemala unterstützten. Einige der prominentesten Mitglieder der Weltmissionsbewegung, die das Kongresszentrums „La Certeza“ besuchten, waren Pastor Alvaro Garavito (internationaler Beamter der Weltmissionsbewegung), Gustavo Chay (nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Guatemala), Alejandro Roblero (nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Mexiko), Edwin Parada (nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von


veranstaltung

El Salvador), Alejandro Fúnez (nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Honduras), Juan Evangelisto (nationaler Aufsichtsbeamter von Nicaragua) und Reinaldo Valenzuela (nationaler Aufsichtsbeamter von Belize). Während der nationalen Jungend- und Pastorenkonvention der Weltmissionsbewegung von Panama wurde das Gottes Wort von Chay und Parada gehalten, welche durch ihre Botschaften die Wichtigkeit von der Arbeit des Gottes Werkes zugunsten der Verlassenen, hervorhoben. Während der Konvention fand auch die Graduierung der Studenten von der Bibelschule statt: 85 Brüder erhielten ihre Diplome, nachdem sie die theologische Ausbildung erfolgreich bestanden hatten.

April 2017 / Impacto evangelisch

47


LEUCHTE WIE

EINE LATERNE IM DUNKELN

M

it der Unterstützung von etwa 3.200 Frauen organisierte die Weltmissionsbewegung von Costa Rica ihre sechste nationale Frauenkonvention. Mit der Anwesenheit von Schwester Carmen Valencia Martinez, Ehefrau des Internationalen Vorsitzenden vom Gottes Werk, fand die 06. nationale Frauenkonvention der Weltmissionsbewegung von Costa Rica vom 19. bis zum 21. Januar in der Sportkomplex „Rogelio Alvarado Cubero“, gelegen in der Provinz Limon, statt. An der erwähnten nationalen KonvenMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

tion der Weltmissionsbewegung von Costa Rica, die unter dem Motto „Leuchte wie eine Laterne im Dunkeln“ stattfand, nahmen ca. 3200 Frauen des Herrn aus verschiedenen

Kongregationen von Costa Rica teil. Bei der Eröffnungszeremonie dankte Pastor Manuel Zúñiga, nationaler Aufsichtsbeamter der Weltmissionsbewegung von Costa


veranstaltung Bilder: Gerson Agüero

Rica, die Gottes Nachfolgerinnen, die nach Limon kamen. Darüber hinaus stellte Schwester Valencia das Gottes Wort durch eine Botschaft, die sich auf Richter 4: 8 basierte und als Titel „Eine erfolgreiche Frau“ hatte. Am zweiten Tag von Aktivitäten war Schwester Karol Castrillo die Beauftragte, die guten Nachrichten zu teilen. Ihre Botschaft unter dem Namen „eine lobende

Erwähnung“ basierte sich auf Johannes 5:35 und erlaubte den Gemeindemitgliedern, ihr Kompromiss gegenüber dem Allmächtigen zu bekräftigen. Am dritten Tag durfte Schwester Valencia wieder für die Frauen der Weltmissionsbewegung von Costa Rica predigen. Die Predigerin hielt die Rede „starke Überzeugungen“, die sich auf Hebräer 11:1 stützte.

Später, vor dem Abschluss der Konvention, durfte Schwester Carmen Martinez Valencia noch einmal vor der Teilnehmerinnen im Sportkomplex „Rogelio Alvarado Cubero“ predigen. Dieses Mal betonte sie in ihrer Botschaft namens „Was passiert, wenn Gott uns besucht?“, dass die Erfahrungen mit dem Herrn diejenigen sind, die uns weiter motivieren.

April 2017 / Impacto evangelisch

49


DAS SCHWEIGEN

BRECHEN

D

ie WMB veranstaltete ihren ersten nationalen geistigen Jugendlager in der Gemeinde von San Lorenzo de Almecatla mit Delegationen aus verschiedenen Orten des Landes. Die Gemeinde von San Lorenzo de Almecatla, die sich in Puebla befindet, war Sitz des ersten nationalen Jugendlagers der Weltweiten Missionsbewegung von Mexiko vom 22. bis 25. Dezember 2016. Die Aktivität vom Gotteswerk wurde vom Pastor Alejandro Roblero, Nationalem Aufsichtsbeauftragten der WMB in Mexiko geleitet.

MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Die jungen Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung kamen nach Almecatla aus verschiedenen Punkten des mexikanischen Territoriums. Sie kamen mit der Absicht, den Herrn zu loben und ihre Verbindung mit dem Erzeuger mittels einer Reihe von christlichen Gruppendynamiken zu konsolidieren, die in diesen 4 Tagen des geistigen Lagers durchgeführt wurden Die Veranstaltung fand unter dem Motto: „Das Schweigen brechen“ statt. Am ersten Tag der Veranstaltung predigte

Pastor Roberto Ruiz das Wort des Herrn mit der Botschaft „Gott offenbart seinen Dienern sein Vorhaben“ auf der Grundlage von Amos 3.7. Der Prediger sprach über die Verpflichtung, das Angesicht Gottes zu suchen. Nachher, in der Eröffnung des zweiten Tages, verkündigte Schwester Norma Leal de Garcia die Frohe Botschaft Gottes. Sein Beitrag „Reinige das Gefäß und fülle es wieder auf“ basierte auf 2 Timotheus 2:20. Am Abend war Schwester Adriana Villeda dafür zuständig, das Wort zu verkünden.

Am Anfang des dritten Tags evangelisierte Schwester Paty Mota die Jugendlichen mit einer Rede, die auf 2 Timotheus 3:1 basierte. Anschließend sprach Pastor Joel Salas über Vergebung, mit Grundlage auf Matheus 5:44-45. Pastor Roblero, Führer der Weltweiten Missionsbewegung von Mexiko, hatte die Verantwortung den ersten geistigen Jugendlager zu schließen. In seinem Vortrag machte er eine Zusammenfassung der Veranstaltung und las aus Römer 7:14-25.

April 2017 / Impacto evangelisch

51


GEHET HIN IN ALLE WELT UND PREDIGET DAS

EVANGELIUM ALLER KREATUR

D

ie WMB von Italien predigte das Wort Gottes auf den Straßen einer traditionaler Region von Stadt Rom: Torpignattara. Am 5. März predigte die Weltweite Missionsbewegung Italiens mit Hilfe ihrer Mitglieder der Kirchenfiliale von Rom, das Wort Gottes auf die Straßen von Torpignattara. Dieser Stadtteil der italienischen Hauptstadt ist sehr bekannt. Die Arbeit der Teilnehmer erlaubte, dass viele nicht-konvertierten Menschen die Heiligen Schriften und die Frohe Botschaft des Herrn kennenlernten. Mit der Bibel in der Hand erfüllte eine Gruppe von Gläubigern der WMB Italiens den Befehl des Erzeugers der Heiligen Schriften, „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur“ (Markus 16:15) MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Die Gemeindemitglieder des Werkes Gottes liefen Torpignattara in ihren gesamten Umfang, von den Vierteln VI Tiburtino bis zu Q. VII Prenestino – Labicano durch. Torpignattara ist ein wichtiger Referenzpunkt in der Geschichte Roms, in dem mehrere wichtige archäologische Stätten zu finden sind, wie zum Beispiel die Katakomben von Marcellinus und Petrus. Torpignattara funkelte mit dem Evangelium und mit der christlichen Arbeit der Anhänger Jesu, die bei Gesang, Predigen und Belobigung über die restaurierende Macht Gottes Zeugnis legten. In dieser Form übertrag die Weltweite Missionsbewegung Italiens, deren nationaler Aufsichtsbeauftragter Pastor David Echalar ist, weiterhin die Botschaft der Heiligen Schriften und predigte das Evangelium des Allmächtigen mit der einzigen Absicht die Liebe des Herrn für alle Kreaturen, die die Italienisch Nation bevölkern, bekanntzumachen.

April 2017 / Impacto evangelisch

53


MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

VOM GOTT BEEINDRÜCKT

D

ie WMB von Äquatorial Guinea veranstaltete die Versammlung ihrer Region 2 von Ikude. Die Veranstaltung erlaubte Schenkungen für das Werk anzunehmen. Die Weltweite Missionsbewegung von Äquatorial Guinea mit mehr als zwei Jahrzehnten Geschichte im Rücken, ve-

ranstaltete die Versammlung ihrer 2. Region von Ikude vom 27. bis 29. Januar. Das Motto der Veranstaltung war „Vom Gott beeindruckt“. Das Ereignis ermöglichte die Weiterverbreitung des Evangeliums in einer der wichtigsten Mittelafrikanischen Nationen. In der Eröffnungszeremonie der Versammlung übernahm Pastor Edelmiro Ivina, eine der Führungsköpfe des Werkes Gottes in der Kirche von Äquatorial Guinea die Predigt des Wortes Gottes. Er

entnahm seine Rede aus der Bibelstelle Matheus 18:7. Pastor Ivina nannte seinen Vortrag „Judas in den Kirchen“. Ein Tag später, am 2. Tag des Events, verkündete Pastor Ivina wieder die Frohen Botschaften des Allmächtigen. Vor der aufmerksamen Sicht der Anwesenden trug er bei dieser Gelegenheit den Vortrag, „Ein untreuer Assistent“ vor. Um seine evangelisierende Pflicht zu erfüllen, bezog sich Pastor Ivinas Rede auf die Bibelstelle Lukas 16:12. Beim Abschluss der Versammlung der 2. Region von Ikude der Weltweiten Missionsbewegung von Äquatorial Guinea richtete Pastor Ivina seine Rede den Anhängern Jesu mit dem Titel „wirtschaftliche Krise“, die auf Ecclesiastes 10:19 basierte. Während der Veranstaltung spendete das Volk Gottes verschiedene Gegenstände mit dem Ziel, ein „Konventionszentrum“ der WMB von Äquatorial Guinea zu bauen. Kameras, Stative, Handys, Uhren, Schuhe und andere Sachgegenstände wurden von den Gläubigern abgegeben um den materiellen Bedarf des Werkes Gottes zu befriedigen.

April 2017 / Impacto evangelisch

55


ZEIT DER BELEBUNG

D

ie WMB von Honduras feierte ihre 20. Nationale Versammlung und hatte unter ihre Gäste Pastor Gustavo Martínez, Führer des Werkes Gottes.

Unter dem Motto „Diese ist die Zeit der Belebung“ feierte die Weltweite Missionsbewegung von Honduras vom 2. bis 5. März ihre 20. nationale Versammlung im Konventionszentrum Capensi, in der Stadt Comayagua. Im geistigen Fest der WMB von Honduras nahmen folgende Gottesdiener teil: Pastor Gustavo Martínez, Internationaler Präsident des Werkes Gottes; Álvaro Garavito, MissionMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung Bilder: Erik Hernandez

saufsichtsbeauftragter von Mittelamerika; Edwin Parada, nationaler Aufsichtsbeauftragte de WMB von El Salvador; Gustavo Chay, nationaler Aufsichtsbeauftragte der WMB von Guatemala und eine große Anzahl Gläubiger aus El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Ecuador. Am Eröffnungstag übernahm der Diener Gottes, Pastor Garavito, die Mitteilung der Frohen Botschaft an die Mitglieder der WMB, die sich Im Konventionszentrum Capensi trafen. Anschließend, am Morgendienst vom zweiten Tag verkündete Pastor Parada eine Meldung inspiriert in Matheus 5:8, mit dem Namen: „Sauber im Herzen“. Stunden später, am Abend, predigte Pastor Martinez das Wort mittels einer Rede mit Grundlage auf Matheus 27:11-26, die er „Die Verantwortung der Entscheidung“ nannte. Nachher, am Anfang des dritten Tages, lehrte Pastor Martinez den Pastoren, die nach Comagua gekommen waren, wie die Kirchengemeinde gepflegt werden muss. In gleicher Form erklärte Pastor Chay das Evangelium

mittels einer Predigt, die auf Epheser 5:11-17 basierte. Die Botschaft trug den Titel „Wach auf, du der schläft“. Weiter am Abenddienst, trug Pastor Garavito eine Rede mit dem Namen „Warum sterben die Sachen, die in unseren Händen sind“ vor. Am nächsten Tag, beim Abschluss der

Veranstaltung, sprach Pastor Martinez über das Thema „Fliehe nicht, unterwerfe dich und warte auf Gott“. Ebenfalls wurde eine Beförderung von Kirchenarbeitern durchgeführt, in der siebzehn Gottesdiener anerkannt wurden, darunter elf laien Prediger, 3 lizensierten Prediger und 3 ordinierten Minister.

April 2017 / Impacto evangelisch

57


ALLGEMEINFASTEN IN

MADAGASKAR

D

as Werk Gottes im Inselland des Indischen Ozeans feierte eine geistige Veranstaltung um sein Glauben an den Herrn zu konsolidieren. Die Weltweite Missionsbewegung von Madagaskar veranstaltete am 5. Februar ein Allgemeinfasten mit der Bevölkerung von Amhibao, Antannarivo. Die Veranstaltung brachte eine große Anzahl von Kindern, Teenagers, Jugendlichen, Damen und Herren, MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mitglieder des Werkes Gottes im afrikanischen Land des Indischen Ozeans zusammen. Die Missionarin Suhe Reenis, Mitarbeiterin der Weltweiten Missionsbewegung, führte das Fasten mit dem Ziel, sich mit dem Allmächtigen einzufühlen. Die Predigerin verkündete die Frohe Botschaft mit einem Beitrag, die auf der Bibelstelle Hebräer 10:25 basierte. Dabei betonte sie die Bedeutung des Zusammenkommens des Volkes Gottes. Die Gemeinde der WMB von Madagaskar ist im vollen Wachstum und pflegt diese Art von geistigen Veranstaltungen am ersten Sonntag jedes Monats zu organisieren. Ziel

dieser Aktivität ist es, den treuen Anhängern Gottes die Möglichkeit geben, über eine Zeit zu verfügen um ihr Glauben zu festigen und ihre Aussagen zu teilen. Madagaskar, ein Land das sich im Rücken von Mozambique befindet, fängt jetzt an, in dem Genuss des Evangeliums des Erzeugers zu kommen, der dank der christlichen evangelisierenden Arbeit, die tagtäglich die Weltweite Missionsbewegung entfaltet. Mit einer Bevölkerung geschätzt um die 22 Millionen Einwohner ist dieses Land ein weiterer Punkt des Globus, der vom Gotteswerk erobert wurde.


veranstaltung

April 2017 / Impacto evangelisch

59


JUNGER MENSCH, GEH HINTER ZIELEN,

DIE GOTT EHREN D

ie WMB von Chile feierte ihre Nationale Geistige Jugendklausur. An der Veranstaltung nahm Pastor Álvaro Garavito teil. Er predigte das Wort Gottes.

Predigen, Belobigungen, Gesang und sehr viel Glauben konnten vom 19. bis 22. Februar im Laufe der geistigen Jugendklausur der Weltweiten Missionsbewegung von Chile gesehen und geschätzt werden. Die Veranstaltung fand in Santiago statt und versammelte eine wichtige Anzahl von Mitgliedern des Werkes Gottes. Die geistige Jugendklausur der WMB MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung Bilder: Maria Gracia Bernaola und Camila Bustamante

von Chile hatte als Gastprediger Pastor Álvaro Garavito, Internationalen Offizier des Werkes Gottes. Die Veranstaltung trug als Motto, „Junger Mensch, gehe hinter Zielen, die Gott ehren“. Im Süden Amerikas predigte Pastor Garavito mit Rührung das Evangelium der chilenischen Jugend, die entschieden hat die Schritte Jesu zu folgen. In diesem Sinne kann man verzeichnen, dass der Offizier der Weltweiten Missionsbewegung über der Dienst zu Gott und über eine Existenz dazu gewidmet, weit von den weltlichen Vergnügen zu verbringen, sprach. Ebenfalls ermunterte der Diener des Allmächtigen die Jugendlichen der WMB von Chile den Platz zu pflegen, in dem sie vom Herrn gesetzt wurden und ermunterte sie auch die Chancen auszunutzen, die das Evangeliums des Erzeugers anbietet. Zahlreiche Aussagen wurden im Laufe der 4 Tagen der geistigen Jugendklausur der Weltweiten Missionsbewegung von Chile gehört. Außerdem manifestierte sich Gott den Teilnehmern und verstärkte sie mit seinem Wort.

April 2017 / Impacto evangelisch

61


DAMEN UND JUNGE LEUTE, IN GOTT WERDEN

WIR SIEGEN

D

ie WMB von den Vereinigten Staaten feierte in Dallas ihre 1. Nationale Damenversammlung und ihre 19. Nationale Jugendversammlung.

Die Weltweite Missionsbewegung von den Vereinigten Staaten veranstaltete vom 23. bis 25. November 2016 die erste Nationale Damenversammlung und die 19. Nationale Jugendversammlung in den Anlagen des „Friendship - West Church & Conference Center“, in der Stadt Dallas, mit der Teilnahme von einer großen Anzahl von Anhängerinnen des Herrn. In der Eröffnungszeremonie der VeranstalMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

tung, durchgeführt unter dem Motto „Damen und junge Leute, in Gott werden wir siegen“, verkündete Pastor Joaquín Parra, Nationaler Aufsichtsbeauftragter de WMB von Kolumbien, die Botschaft Gottes. Auf der Grundlage der Heiligen Schriften forderte der Pastor die Anwesenden darauf, zusammen mit dem Werk für die Verbreitung des Christentums weltweit zu kämpfen. Am nächsten Tag, morgens, predigte Schwester Carmen Valencia Martínez, Ehefrau von Pastor Gustavo Martínez, das Wort Gottes mittels einer Mitteilung mit dem Namen: „Was uns dazu bringt erfolgreiche Frauen zu sein“. Auf der Basis von Richter 4:8 sprach die Rednerin über die Merkmale eines treuen Gläubigen. Anschließend an jenem Abend richtete sich Pastor Parra nochmals an die amerikanischen

Gläubiger um die Frohe Botschaft Christus zu verkünden. In seinem Vortrag ermunterte er das Volk Gottes sich mit der Salbung des Heiligen Geistes zu erfüllen. Am letzten Tag, im Morgendienst, erteilte Schwester Valencia eine Botschaft, in der sie die anwesenden Damen dazu ermunterte, eine gute Aussage über das Glauben an Gott zu bieten. Darüber hinaus betonte die Ehefrau von Pastor Martínez die Erfolge des Werkes Gottes in den Vereinigten Staaten. Stunden später, beim Abenddienst, stellte Pastor Arturo Hernández, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB in den Vereinigten Staaten, eine Mitteilung zum Nachdenken vor, in der er das amerikanische Volk dazu beruf, sich die evangelisierende Arbeit der Weltweiten Missionsbewegung anzunehmen und mitzumachen.

April 2017 / Impacto evangelisch

63


DIE AUTORITÄT DES TÖPFERS

ÜBER DEN TONTOPF

D

ie Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico veranstaltete die Versammlung der Region 3 des Werkes Gottes in der „Isla del Cordero“ Am 11. Februar und in einer Atmosphäre des Glaubens, in der Belobigungen und christliche Gesänge vorherrschten, führte die Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico die Versammlung der in der „Isla del Cordero“ etablierten 3. Region des Werkes in Trujillo Alto durch. In der Eröffnungszeremonie der Veranstaltung grüßte Pastor Margaro Figueroa, Internationaler Offizier der WMB die treuen Anhänger, die sich in Trujillo Alto versammelten um die Glorie des Herrn zu ehren. Außerdem drängte der Gottesdiener die puerto-ricanische Jugend dem Dienst der Idealen Gottes treu zu bleiben. Während der Predigt teilte Pastor Alberto Santana mit den Gläubigern eine Ansprache, die sich um Jeremias 18:14 und Timotheus 2:20-21 drehte. In seiner Rede mit dem Titel „Die Autorität des Töpfers über den Tontopf“ bemerkte er, „Der Herr ist unser Töpfer und er erzeugt jeden Tag sein Werk in unserem Leben“.

MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder:Grabaciones Impacto


Weitere Veranstaltungen

CURACAO

ITALIEN

Aktion von Prinzipien und Werten

Jahresfeier der Kirche in Lavinio

Von 17. bis 20. November 2016 fand die Aktion zur Bewusstseinsbildung über Prinzipien und Werte in der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung von Curacao statt. Diese Veranstaltung trug das Motto „Die Heilige Lehre zieren“ (Titus 2:10) Am ersten Abend war Pastor Ricardo Manrique, Aufsichtsbeauftragter des Werkes in Venezuela der Vortraghaltender. Sein Beitrag trug den Titel „Entferne dich einen Steinwurf weit“(Lukas 22:41). Er lehrte, man muss sich von allen den Sachen entfernen, die die Segen Gottes verhindern. Am zweiten Tag, ministrierte Pastor Manrique weiterhin mit der Botschaft „Die Palme, Symbol der Heilen Lehre“ (Psalm 92:12). Er erklärte, dass die Palme, wegen ihrer Qualitäten eine Pflanze sei, die das Heiligtum darstellt. Am dritten Abend sprach der Herr weiterhin durch Pastor Ricardo Manrique zum Thema „Gott hat immer ein Mann in der Wache“ (Apostelgeschichten 10:1-8). Er erläuterte, dass Gott immer einen Mensch zur Verfügung hat, der erfüllt, was er sich wünscht. Am letzten Tag ging die Lehre um das Buch der Apokalypse 21:9-12, mit der Ansprache „Eine Stadt, die wir noch nie gesehen haben“.

Die Kirchen des Südens Roms versammelten sich, um das 5. Jubiläum des Werkes in der Stadt Lavinio zu feiern. Die Veranstaltung wurde in den ersten Februartagen durchgeführt. Dabei waren die Pastoren von Neapel, Ancona, ISCHIA, Rom Nord, Zentralkirche von Rom, unter anderen. Die Besprechungen waren mit der Präsenz unseres Großen Gottes und vom Herrn Jesu gefüllt. Morgens predigte Schwester María Brito das Wort Gottes und am Nachmittag übernahm diese Aufgabe Pastor Daniel Ortega, verantwortlicher für die südliche Region Italiens. Man konnte den angenehmen Besuch vom Pastor David Echalar geniessen, der die machtvolle Wort Gottes vortrug. Seine Ansprache basierte auf dem Buch von Markus 5.

KOLUMBIEN Versammlung von Indianischen Gemeinden

Die Kirche der WMB von Mitú, Vaupés, Kolumbien, Zone 81, veranstaltete ihre Versammlung vom 27. bis 30. Oktober 2016. An diesem Ereignis nahmen mehr als 40 Delegationen der Indianischen Gemeinden vom Department Vaupés e Guainía sowie auch Vertretungen aus Brasilien teil. Fünfzehn ethnische Gruppen der Region schlossen sich dieser Aktivität an. Pastor Eduard Sánchez Mosquera, zusammen mit seiner Ehefrau, Schwester Martha Medranos Rada, waren die Gastgeber dieser glorreichen Veranstaltung. Der nationale Beirat der WMB von Kolumbien wurde in diesem schönen Ereignis durch die Teilnahme vom nationalen VizePräsidenten Pastor Aris Solís und Pastor Walter Sambrano vertreten. Der Bürgermeister der Stadt Mitú, Bruder Daniel Bernal, wer an allen Gottesdiensten der Aktion und in der Versammlung teilnahm, war auch dabei. Die Kinder bekamen die Lehre der Bibel. Darüber hinaus entschied eine Gruppe von Jugendlichen der Ethnie cubeo, in die Taufgewässer zu taufen und ihre Verbindlichkeiten mit Jesu zu folgen.

veranstaltung

BOLIVIEN Dritte Nationale Frauenversammlung

Von 10. bis 12 November 2016, in der Zentralkirche der WMB von Cochabamba, Bolivien, wurde die 3. Nationale Damenversammlung unter dem Motto “Mach die Schatztruhe deines Herzens für Gott auf“ durchgeführt. An dieser Aktivität beteiligte sich die Dienerin Gottes Luzmary Floriano de Mendoza, die aus Cucuta, Kolumbien, herkam. Wegen ihrer Tragweite wurde diese Veranstaltung mit einer weiten Verbreitung über die Kommunikationsmittel der Senderkette Bethel (Rundfunk und Fernsehen) bekanntgegeben. Das Ereignis wurde durch die Rundfunkkette und die sozialen Medien übertragen, das geleitet durch die Nationale und Departement Kommunikationsmannschaften, geführt vom Präsident der Kommunikationen in Bolivien, Pastor Enrique Valenzuela. Das erlaubte Tausende von Menschen im Lande und in der ganzen Welt zu erreichen. Die Versammlung wurde am Samstag, den 12 November am Abend abgeschlossen. Schwester Luzmary Floriano besuchte während der Woche einige Kirchen des Landes und ließ auf seinem Weg zusätzlichen Segen.

April 2017 / Impacto evangelisch

65


BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net LUISA MARTÍNEZ Gott segne euch. Danke dafür, dass ihr mir die Illustrierte zukommen lassen. Sie ist ein großer Segen in meinem Leben, sowie es auch ist, in den Wegen meines himmlischen Vaters zu sein. Das gilt auch für meine Geschwister und deshalb. wenn es nach Hause kommt, wollen wir alle sie gleichzeitig lesen. Grüße an alle Mitglieder der Mannschaft der Zeitschrift.

ten bis der König der Könige wieder kommt. Aus Kalifornien, den Vereinigten Staaten.

NATALIA MARTÍNEZ Möge Gott euch weiterhin mit viel Segen überschütten. Ihr seid ein großer Segen für mein Leben. Vielen Dank. Aus Barcelona, Spanien.

JOSÉ HERNÁNDEZ

ELENA CARHUAS Diese Illustrierte stellt viel Segen für Tausende von Menschenleben dar, insbesondere für Jugendliche und auch für meinLeben. Ich ermuntere Sie diese Arbeit weiter zu machen, immer mit dem Wort Gottes, das Wort, das nicht lehr zurückfliegt. Segen für alle. Aus Cochabamba, Bolivien

ANTONIO SÁNCHEZ Liebe Bruder, durch diese Mitteilung will ich euch danken für eure hervorragende Aufgabe, unsere Seelen für unseren Herr Jesuschristus zu gewinnen. Möge Gott, den Allmächtiger, euch weiterhin reichlich segnen. Ich verabschiede mich mit sehr viel Liebe und Dankbarkeit für eure wichtige Arbeit. Aus Massachusetts, den Vereinigten Staaten.

JUDITH RODRÍGUEZ Gott segne euch, liebe Brüder in Jesuschristus. Bei der Gelegenheit möchte ich euch grüssen und mich für die Illustrierte Impacto Evangelistisch zu bedanken, die für mein geistiges Leben ein großer Segen ist. Es freut mich sehr, dass ich sie immer noch geniessen kann, obwohl ich eine 85jährige Dame bin. Gott segne euch und möge euch verstärken, damit ihr weiterhin voranschrei-

Brüder, der Frieden Christus sei mit euch allen. Ich will euch erzählen, dass ich eure Illustrierte gesehen habe, und dass ich sie ausgezeichnet finde, da sie sehr viel Segen und Aufbau bringt. Lass uns Gott loben, damit es mehr Magazins wie dieses gibt. Aus Guanajuato, Mexiko.

MERCEDES CORREA

Ich wünsche euch die besten Segen. Durch dieses Mittel hat Gott in meinem Leben viel gelehrt. Diese so großen Aussagen, die der Herr in Personen gemacht hat, die jetzt in ihrem Dienste sind. Soll Gott die Pastoren, Evangelisierer und ganz besonders die Mannschaft von Impacto Evangelistisch. Aus Santander, Kolumbien

ROBERTO ERNESTO ÁVILA El Señor Jesucristo permita que sus familias y demás hermanos de este ministerio se encuentren bien. Soy pastor evangélico, ministraba en una pequeña iglesia en Las Tunas, Caaaaauba. En una ocasión, explorando en internet, el Señor me mostró su sitio web, y así pude conocer de su importantísimo ministerio. Pido a Dios que los siga usando con poder en esa valiosa labor y a la vez les ruego que oren para que Jesucristo haga realidad sus verdaderos propósitos, por los cuales Él nos trajo a este país, donde llevamos la Palabra de salvación a la comunidad cubana que reside en esta ciudad. Por favor, oren e intercedan ante el Señor por nosotros, lo necesitamos.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba) FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney) APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname) MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen


LIVE AUS FACEBOOK

Ich mag es

Kommentar

Freigeben

Ich genieße die Sendung zusammen mit meiner Familie. Möge Gott euch segnen.

Eine Sendung mit viel Segen. Grüße an euch! Javier schreibt einen Kommentar...

SONNTAGS 8:30Uhr / KOLUMBIEN

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. April 2017 / Impacto evangelisch

67


WANN DU WILLST, WIE DU WILLST, WO DU WILLST

Geniesse unsere Sendungssignal Live auf deinem Handy, Tablet, Lap Top und Fernsehen.

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

759_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe April 2017 Sprache Deutsch

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you