10 JAHRE ORTSTAFELERKENNTNIS Die zweisprachigen Aufschriften in Kärnten/Koroška ‒ eine Information
Synopse | 1
Impressum Herausgeber: Arbeitsgruppe des Rates der Kärntner Slowenen zur „Zweisprachigen Topographie” | Delovna skupina Narodnega sveta koroških Slovencev „Dvojezična topografija“: Nanti Olip, Mag. Rudi Vouk, Dr. Karl Hren, DI Hanzi Mikl, Martin Pandel, Mag. Dejan Zwitter Viktringer Ring 26, A-9020 Klagenfurt/Celovec, www.nsks.at Bildnachweis: Privatsammlung: Michael Koschat; Vinko Zaletel, Uši Sereinig, Der Stern 1953 Gemeindelexikon von Kärnten, bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900, Wien 1905 (zur Verfügung gestellt vom Kärntner Landesarchiv) Gesamtproduktion: ilab crossmedia, www.ilab.at ISBN 978-3-7086-0598-2
© Jänner 2011, Narodni svet koroških Slovencev / Rat der Kärntner Slowenen
„
Geographische Namen sind Bestandteile des Kulturgutes einer Volksgruppe! Geographische Namen sind wie die Sprache als solches, wie die traditionellen Haus- und Dorfformen, Kirchen, Wegkreuze, Marterln, Lieder, Tänze oder Speisen, Bestandteile des Kulturgutes eines Volkes oder einer Volksgruppe. Sie sichtbar zu machen, verstärkt das Heimatgefühl einer Volksgruppe! Sie pflegen, sie in Gebrauch halten, sie auch in der Landschaft, in Büchern und Karten sichtbar machen zu können, stärkt das Heimatgefühl einer Volksgruppe, gibt ihr das Bewusstsein, sich in einer von ihr mitgestalteten Landschaft und Kultur zu bewegen und als deren Mitgestalter anerkannt und respektiert zu sein. Im Sprachgut Kärntens findet sich viel Deutsches und viel Slowenisches! Die Namen Kärntens legen Zeugnis von der sprachlichen Durchmischung Kärntens ab. Beide Sprachen, Deutsch und Slowenisch, sind konstitutiv in Namengebung und Dialektologie; im deutschen Sprachgut Kärntens findet sich viel Slowenisches, im slowenischen Sprachgut viel Deutsches. Beide Sprachen gehören zum historischen Erbe Kärntens! Die jahrhundertelange Koexistenz beider Sprachen im Lande ist an ihnen nicht spurlos vorübergegangen und beide Sprachen gehören zum historischen Erbe Kärntens.
„
Wir haben in den deutschen wie in den slowenischen Namen altes Erbgut vor uns, sie sind Teil unserer Geschichte. Sie zu vergessen, zurückzudrängen, würde einen schweren Verlust bedeuten.
Sprachwissenschafter Univ.- Prof. Dr. Heinz-Dieter Pohl Träger des Einspieler-Preises
Spoštovane gospe in gospodje! Sedanja avstrijska zvezna vlada si je zastavila cilj, da se bo lotila skupaj s predstavniki koroških Slovencev in koroško deželno vlado ureditve vprašanja koroških krajevnih napisov in da bo to vprašanje rešila do leta 2012. V zvezi s tem Vam želi Narodni svet koroških Slovencev predstaviti ozadje in različne možne rešitve ter v informacijo ponuditi nekaj zgodovinskih dokumentov: • d osedanjih pet uradnih predlogov zvezne vlade z dvema dodatnima različicama, ki jih je predložila za ureditev vprašanja krajevnih napisov na Koroškem od podpisa Avstrijske državne pogodbe leta 1955 do danes (med drugim tudi predlog, ki ga je predstavil pred približno 40 leti zvezni kancler Kreisky in je predvideval 205 dvojezičnih napisov); • d ve zanimivi različici, ki ju je pripravil za ureditev vprašanja krajevnih napisov politolog dr. Karl Hren; • p rilogo z vsemi dosedanjimi predlogi za ureditev vprašanja krajevnih napisov vključno s seznamom krajev, ki izpolnjujejo pogoje ustavnega sodišča; • d okumentacijo krajevnega leksikona za Koroško iz leta 1900 – kot primer za to, da je bilo že v monarhiji več kot 800 uradno določenih dvojezičnih krajevnih imen. S to brošuro, ki je povsem informativnega značaja, želimo doseči, da bi temeljila razprava o krajevnih napisih na dejstvih, ter odpraviti zamere med večinskim prebivalstvom in slovensko manjšino; obojim pa želimo predočiti bogastvo, na katero je Koroška lahko upravičeno ponosna in ki bi se moralo odražati tudi v vidni dvojezičnosti naše domovine. V tem smislu prosim, da sprejmete te informacije naklonjeno, in se zahvaljujem delovni skupini Narodnega sveta za dvojezično topografijo za pripravo te brošure.
dr. Valentin Inzko, predsednik Narodnega sveta koroških Slovencev
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Sehr geehrte Damen und Herren! Die derzeitige österreichische Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Vertretern der Kärntner Slowenen und der Kärntner Landesregierung eine Regelung der Kärntner Ortstafelfrage in Angriff zu nehmen und diese Frage bis 2012 zu lösen. In diesem Zusammenhang möchte Ihnen der Rat der Kärntner Slowenen Hintergrundinformationen und mögliche Lösungsvarianten sowie einige historische Dokumente informationshalber zur Verfügung stellen: • d ie bisherigen 5 amtlichen Vorschläge der Bundesregierung mit zwei Zusatzvarianten, die es seit dem Staatsvertrag 1955 für eine Regelung der Kärntner Ortstafelfrage gegeben hat (darunter die vor ca. 40 Jahren erarbeitete, von Bundeskanzler Kreisky vorgeschlagene Regelung, die 205 Ortstafeln vorsah); • z wei interessante Modellvarianten zur Ortstafelregelung des Politologen Dr. Karl Hren, • e ine Beilage mit allen bisherigen Vorschlägen zur Ortstafelfrage samt der Auflistung der Orte, welche den Kriterien des Verfassungsgerichtshofes entsprechen.
• die Dokumentation des Gemeindelexikons von Kärnten aus dem Jahr 1900 – als Beispiel, dass es schon damals über 800 zweisprachige seitens der Monarchie amtlich festgelegte Ortsbezeichnungen gab. Wir möchten mit dieser Broschüre, die reinen Informationscharakter hat, versuchen, die Ortstafeldebatte zu versachlichen, Ressentiments zwischen der Mehrheitsbevölkerung und der slowenischen Volksgruppe abzubauen und beiden Seiten den Reichtum, auf den Kärnten zu Recht stolz sein kann und der auch in der sichtbaren Zweisprachigkeit unseres Heimatlandes seinen Ausdruck finden könnte, vor Augen zu führen. Im diesem Sinne darf ich um eine wohlwollende Aufnahme dieser Hintergrund informationen bitten und bedanke mich bei der Arbeitsgruppe des Rates zur zweisprachigen Topographie für das Erstellen dieser Broschüre.
Dr. Valentin Inzko, Obmann des Rates der Kärntner Slowenen
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Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten Mag. Rudi Vouk
Seit dem Staatsvertrag 1955 gab es für die Regelung der Kärntner Ortstafelfrage fünf amtliche Vorschläge der Bundesregierung mit zwei Zusatzvarianten:
„Öffnungsklausel“ ergänzt wird. Kurze Zeit später ist der Vorschlag ohne jede Begründung aus der Debatte verschwunden.
• D as Ortstafelgesetz 1972 (BGBl. Nr. 270/1972), ausgehend vom damaligen Landeshauptmann Sima, mit 205 Orten; das Gesetz wurde zunächst auch umgesetzt und ging dann im „Ortstafelsturm“ unter, später wurde es auch formell aufgehoben.
• E nde Juni 2006 hat Bundeskanzler Schüssel anstatt dessen einen mit Landeshauptmann Haider akkordierten Entwurf für ein Verfassungsgesetz mit 141 Orten vorgelegt. Die 141 Orte wurden bereits im Bundesgesetzblatt BGBl. II Nr. 2006/263 veröffentlicht, die Verordnung sollte in Kraft treten, sobald das Verfassungsgesetz beschlossen wird. Dazu ist es bisher nicht gekommen, im Nationalrat hat die SPÖ gegen ein solches Gesetz gestimmt. Der Koordinationsausschuss der Kärntner Slowenen hat den Vorschlag einhellig abgelehnt.
• Die auf Grundlage des Volksgruppengesetzes 1976 erlassene Topographieverordnung 1977, BGBl. Nr. 306/1977 samt Ortschaftsverzeichnis BGBl. Nr. 308/1977 mit 91 Orten; sie wurde im Jahr 2006 vom Verfassungsgerichtshof zur Gänze als verfassungswidrig festgestellt, wurde aber schon zuvor durch die Topographieverordnung-Kärnten, BGBl. II Nr. 2006/245 mit nunmehr 93 Ortschaften ersetzt. Die Ergänzung wurde nach dem VfGH-Erkenntnis betreffend Bleiburg/Pliberk und Ebersdorf/Drveša vas notwendig. Diese Verordnung ist nach wie vor in Kraft, wird aber vom Verfassungsgerichtshof wieder geprüft und dürfte aufgehoben werden. • N ach dem „Ortstafelerkenntnis“ des VfGH vom 13. 12. 2001 hat Bundeskanzler Schüssel eine so genannte Konsenskonferenz einberufen, auf welcher den Vertretern der Kärntner Slowenen zwei Listen präsentiert wurden: eine Liste von 102 Ortschaften, hinsichtlich welcher einschließlich Kärntner Heimatdienst und Kärntner Abwehrkämpferbund Übereinstimmung herrschte, dass sie zweisprachige Aufschriften bekommen sollen, und eine weitere Liste mit 56 Orten. Von diesen 56 Orten sollten die Slowenen selbst 11 Orte streichen, so dass letztlich die Regelung 147 Orte vorsehen würde. Die Slowenen lehnten ab. • Im Mai 2006 schickte Bundeskanzler Schüssel einen Verordnungsentwurf mit 158 Orten in Begutachtung. Es handelte sich um die Listen der 102 Orte und der 56 Orte ohne Streichungen. Der Beirat für die slowenische Volksgruppe hat den Vorschlag einstimmig befürwortet, unter der Bedingung, dass er mit einer
• B undeskanzler Gusenbauer hat im Jahr 2007 einen Gesetzesentwurf mit 163 Orten vorgelegt. Von den Kärntner Slowenen wurde der Vorschlag mit Einschränkungen akzeptiert, da eine spätere Ergänzung nicht ausgeschlossen war. Mangels Zustimmung der ÖVP ist der Entwurf aber nicht dem Nationalrat vorgelegt worden. • D er Verfassungsgerichtshof hat seit der ersten Entscheidung im Jahr 2001 für 18 verschiedene Orte entschieden, dass sie zweisprachige Ortstafeln haben müssten (nur für St. Kanzian/Škocjan hat er dies später wieder revidiert). Für fünf weitere Orte (sowie für bereits entschiedene neuerlich) sind Prüfungsver fahren anhängig. Zwei der bereits entschiedenen Orte (Buchbrunn/Bukovje, Edling/Kazaze) sind in keinem der bisherigen amtlichen Vorschläge berücksichtigt worden. In der folgenden Tabelle sind die bisherigen amtlichen Vorschläge dargestellt. Jene Orte, über die der VfGH bereits positiv entschieden hat oder Prüfungsverfahren anhängig sind, sind mit einem (VfGH) gekennzeichnet (St. Kanzian/Škocjan, das wieder revidiert wurde, mit (VfGH*)). In der Spalte „Kriterium VfGH“ ist mit einem x gekennzeichnet, wenn der Ort nach der derzeitigen Judikatur des VfGH – 10 % Anteil Slowenisch sprechender Bevölkerung entweder bei der aktuellen Volkszäh-
6 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
lung oder im Durchschnitt der letzten zwei Volkszählungen – zweisprachig zu bezeichnen ist. Sonst gibt die Jahreszahl in dieser Spalte Auskunft, wann der Ort das letzte Mal diesen Kriterien des VfGH entsprochen hat.
die Orte in Verzeichnissen der Orte mit über 10 % oder über 15 % slowenischer Bevölkerung gelistet sind, ältere Angaben sind bekannt. Orte mit bis zu 5 Einwohnern sind in Klammer gesetzt.
Die Statistik Austria veröffentlicht für Orte bis zu 100 Einwohner keine Prozentsätze, sondern kennzeichnet sie mit c bei einem Anteil der Bevölkerung mit slowenischer Umgangssprache von über 25 %, mit einem b bei über 10 % und einem a bei unter 10 %. In der Tabelle wird bei Orten mit dem Wert b 1991 und a 2001 angenommen, dass sie den Kriterien des VfGH entsprechen. Für Orte bis zu 30 Einwohnern veröffentlicht die Statistik Austria überhaupt keine Angaben. Solche Orte sind in der Tabelle grau unterlegt. Die Prozentsätze ergeben sich aber teils aus anderen Aufstellungen, wo
Blau gerahmt sind jene Orte, die eine Ortstafel im Sinne der StVO haben, die übrigen Orte haben lediglich Ortsschilder. Bei jenen Orten, die nach geltender Rechtslage zweisprachige topographische Aufschriften haben müssen, sind fehlende Tafeln in roter Schrift gekennzeichnet. Grüne Schrift bedeutet, dass es keine Ortstafel oder kein Ortsschild gibt, sondern einen zweisprachigen Wegweiser. Mit blauer Schrift sind jene Orte wiedergegeben, die eine Ortstafel im Sinne der StVO haben müssten, tatsächlich aber nur ein Ortsschild mit zusätzlicher 50 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung haben.
Sima 1972
Gemeinde/Ortschaft1
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Bezirk Hermagor/Šmohor Hermagor-Pressegger See/ Šmohor-Preseško jezero Brugg/Moste
x
x
Dellach/Dole (VfGH)
x
Fritzendorf/Limače
x
1971
Mellach/Mele
x
1961
Nampolach/Napole
x
1961
Potschach/Potoče
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x
Bezirk Klagenfurt/Celovec Ebenthal/Žrelec
1
Kossiach/Kozje
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Kreuth/Rute
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Lipizach/Lipica
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(Mieger/Medgorje)
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Moosberg/Kajže
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Radsberg/Radiše
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Gemeinden nach dem Gebietsstand 2010; dadurch ergeben sich auch einige Änderungen in der Zuordnung von Ortschaften aus dem Ortstafelgesetz 1972, z.B. Enzelsdorf/Encelna vas jetzt bei Griffen/Grebinj statt bei Diex/Djekše, Babniak/Babnjak bei Ferlach/Borovlje statt Weizelsdorf/Feistritz – Svetna vas/Bistrica usw. Nicht mehr existente Ortschaften – z.B. Tschepitschach/Čepiče bei Eberndorf/Dobrla vas, ist jetzt nur noch bei Globasnitz/Globasnica – werden ausgelassen. Ortschaften, die in zwei Gemeinden liegen, sind aber zweifach angeführt, z.B. Mökriach/Mokrije in Eberndorf/Dobrla vas und St. Kanzian/Škocjan, weil sie statistisch gesondert geführt werden.
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 7
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Schwarz/Dvorec
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x
x
x
Tutzach/Tuce
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x
x
x
x
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Werouzach/Verovce
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Hundsdorf/Podsinja vas (VfGH)
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x
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Matschach/Mače
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Gemeinde/Ortschaft1
Feistritz im Rosental/Bistrica v Rožu
St. Johann im Rosental/Št. Janž v Rožu
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Suetschach/Sveče Ferlach/Borovlje Bodental/Poden
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Glainach/Glinje
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Laak/Loka
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Loibltal/Brodi
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Otrouza/Otrovca
x
1961
Rauth/Rute
x
?
Strugarjach/Strugarje
x
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Tratten/Trata
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Unterglainach/Vesca
x
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Waidisch/Bajdiše
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Windisch Bleiberg/Slovenji Plajberk
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x
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x x
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Grafenstein/Grabštanj Sand/Prod
x
1961
Dobein/Dobajna
x
x
Höflein/Dvorec
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x
Höhe/Gora
x
1961
Keutschach/Hodiše
x
1971
Plaschischen/Plašišče
x
x
Plescherken/Plešerka
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x
Rauth/Rut
x
1991
Reauz/Rjavec
x
1961
St. Margarethen/Šmarjeta
x
x
x
x
Keutschach/Hodiše
Köttmannsdorf/Kotmara vas Gaisach/Čežava
8 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
x
Gemeinde/Ortschaft1
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Göriach/Gorje
x
1971
Neusaß/Vesava
x
x
x
Plöschenberg/Plešivec
x
x
x
Preliebl/Preblje
x
1981
St. Gandolf/Št. Kandolf
x
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Schwanein/Zvonina
x
1961
Trabesing/Trabesinje
x
x
x
Tschachoritsch/Čahorče
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Wurdach/Vrdi
x
1991
x
Ludmannsdorf/Bilčovs Bach/Potok
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Edling/Kajzaze
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Fellersdorf/Bilnjovs
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Franzendorf/Branča vas
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Großkleinberg/Mala Gora Ludmannsdorf/Bilčovs
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Lukowitz/Koviče
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1991
Moschenitzen/Moščenica
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Muschkau/Muškava
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Niederdörfl/Spodnja vesca
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Oberdörfl/Zgornja vesca
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Pugrad/Podgrad Rupertiberg/Na gori
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Selkach/Želuče
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Strein/Stranje
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Wellersdorf/Velinja vas
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Zedras/Sodraževa
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Poggersdorf/Pokrče (Eibelhof/Ovčjak)
x
1961
Dobrowa/Dobrava
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1991
Homölisch/Homeliše
x
x
St. Margareten im Rosental/ Šmarjeta v Rožu
Niederdörfl/Doljna vas
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St .Margareten i. R./Šmarjeta v Rožu
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Trieblach/Treblje
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Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 9
Gemeinde/Ortschaft1
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Schiefling am See/Škofiče ob jezeru Ottosch/Otož
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x
Raunach/Ravne
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1961
St. Kathrein/Podjerberk
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Techelweg/Holbiče
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Zell/Sele Freibach/Borovnica
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Homölisch/Homeliše
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(Koschuta/Košuta)
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Mitterwinkel/Srednji Kot
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Oberwinkel/Zvrhnji Kot
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Zell Pfarre/Sele Cerkev
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Schaida/Šajda
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Bezirk Villach/Beljak Arnoldstein/Podklošter Hart/Ločilo (VfGH)
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Krainberg/Strmec
x
1971
St. Leonhard bei Siebenbrunn/ Št. Lenart pri Sedmih studencih
x
1991
Finkenstein/Bekštanj Goritschach/Goriče Kopein/Kopanje
x x
Oberferlach/Zgornje Borovlje
x
1961 x
x
Obertechanting/Zgornje Teharče
x
1971
Petschnitzen/Pečnica
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x
x
x
x x
Sigmontitsch/Zmotiče Susalitsch/Žužalče
x
x
Unteraichwald/Spodnje Dobje
x
x
Unterferlach/Spodnje Borovlje
x
x
x
x
x
x
x
Untergreuth/Spodnje Rute Hohenthurn/Straja vas Achomitz/Zahomec
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10 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
Gemeinde/Ortschaft1
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Rosegg/Rožek Duel/Dole
x
1981
Frög/Breg (VfGH)
x
Pirk/Brezje
x
1971
Raun/Ravne
x
x
St. Johann/Ščedem
x
x
x x
St. Jakob im Rosental/ Št. Jakob v Rožu Dreilach/Dravlje
x
Feistritz/Bistrica
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Frießnitz/Breznica
x
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Gorintschach/Gorinčiče
x
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Greuth/Rute
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Kanin/Hodnina
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Längdorf/Velika vas
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Lessach/Leše
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Maria Elend/Podgorje (VfGH)
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Mühlbach/Reka (VfGH)
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St. Jakob/Št. Jakob (VfGH)
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St. Peter/Št. Peter
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Schlatten/Svatne
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Srajach/Sreje
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Tösching/Tešinja
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Winkl/Kot
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1991
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Augsdorf/Loga vas
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1971
Dieschitz/Deščice
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Latschach/Loče
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Pulpitsch/Polpače
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Treffen/Trebinja
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Velden/Vrba
Wernberg/Vernberk Wudmath/Vudmat Bezirk Völkermarkt/Velikovec Bleiburg/Pliberk Aich/Dob Bleiburg/Pliberk (VfGH)
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Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 11
Gemeinde/Ortschaft1
Sima 1972
Dobrowa/Dobrova Draurain/Breg
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VO 19772006
Kriterium VfGH
x x
Ebersdorf/Drveša vas (VfGH) x
158 Orte
141 Orte
163 Orte
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102 Orte
Einersdorf/Nonča vas
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Grablach/Grablje
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Kömmel/Komelj
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Kömmelgupf/Vrh
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Loibach/Libuče (VfGH)
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Lokowitzen/Lokovica
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Moos/Blato
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Replach/Replje
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Rinkenberg/Vogrče
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Rinkolach/Rinkole
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Ruttach/Rute
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St. Georgen/Št. Jur
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St. Margarethen/Šmarjeta
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Schattenberg/Senčni kraj
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Schilterndorf/Čirkovče
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Weißenstein/Belšak
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Wiederndorf/Vidra vas
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Woroujach/Borovje
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1971
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Diex/Djekše Grafenbach/Kneža Eberndorf/Dobrla vas Buchbrunn/Bukovje (VfGH)
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Eberndorf/Dobrla vas (VfGH)
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Edling/Kazaze (VfGH)
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Gablern/Lovanke (VfGH)
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Gösselsdorf/Goselna vas (VfGH)
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(Graben/Graben)
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Hof/Dvor
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Köcking/Kokje
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Loibegg/Belovče
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Mökriach/Mokrije (VfGH)
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Pudab/Pudab
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St. Marxen/Šmarkež
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Sima 1972
Gemeinde/Ortschaft1
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
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Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela Bad Eisenkappel/Železna Kapla (VfGH) Blasnitzenberg/Zaplaznica
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Ebriach/Obirsko
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Koprein Petzen/Pod Peco
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Koprein Sonnseite/Koprivna
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Leppen/Lepena
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Lobnig/Lobnik
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Rechberg/Reberca Remschenig/Remšenik
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Trögern/Korte
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1981
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Weißenbach/Bela
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Zauchen/Suha
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Unterort/Podkraj Vellach/Bela
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Feistritz ob Bleiburg/Bistrica nad Pliberkom Dolintschitschach/Dolinčiče
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Feistritz ob Bleiburg/Bistrica nad Pliberkom
x
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Gonowetz/Konovece
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Hinterlibitsch/Suha
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Hof/Dvor
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Lettenstätten/Letina
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x
Penk/Ponikva Pirkdorf/Breška vas
x
x
x
(Rischberg/Rižberk)
x
x
?
x
x
x
Ruttach/Rute
x
x
x
x
x
x
St. Michael/Šmihel
x
x
x
x
x
x
x
Tscherberg/Črgoviče
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Unterlibitsch/Podlibič Unterort/Podkraj
x
x
x
x
x
x
Winkel/Kot
x
x
x
x
x
x
x
x
Gallizien/Galicija Abtei/Apače
x
Drabunaschach/Drabunaže
x
Enzelsdorf/Encelna vas
x
x x
x
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 13
Gemeinde/Ortschaft1
Freibach/Borovnica
Sima 1972
VO 19772006
x
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
x
Gallizien/Galicija Robesch/Robež
Kriterium VfGH
1991 x
x
x
Globasnitz/Globasnica Globasnitz/Globasnica
x
x
x
x
x
x
x
Jaunstein/Podjuna
x
x
x
x
x
x
x
Kleindorf/Mala vas
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Podrain/Podroje
2
St. Stefan/Šteben
x
x
x
Slovenjach/Slovenje
x
x
x
Traundorf/Strpna vas
x
x
x
x
x
x
x
Tschepitschach/Čepiče
x
x
x
x
x
x
x
Unterbergen/Podgora
x
x
x
x
x
x
x
Wackendorf/Večna vas
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Griffen/Grebinj Enzelsdorf/Encelna vas
x
1961
Grutschen/Krčanje
x
1961
(Obere Gemeinde/Zgornja Gmajna)
x
1961
Untergreutschach/Spodnje Krčanje
x
x
x
1981
Neuhaus/Suha Bach/Potoče (Draugegend/Pri Dravi)
x
Graditschach/Gradiče
? x
x
x
Hart/Breg
x
x
x
x
x
x
Heiligenstadt/Sveto mesto
x
x
x
x
x
x
Illmitzen/Ivnik
x
x
Oberdorf/Gornja vas
x
x
x
x
x
x
x
Schwabegg/Žvabek (VfGH)
x
x
x
x
x
x
x
Unterdorf/Dolnja vas
x
x
x
x
x
x
x
Ruden/Ruda
2
Eis/Led
x
1961
St. Martin/Šmartin
x
1991
St. Nikolai/Šmiklavž
x
x
Podrain/Podroje hat zwar eine zweisprachige Ortstafel, ist aber in der Topographieverordnung nicht angeführt, weil der Ort erst nach 1977 von Globasnitz/Globasnica abgespalten wurde. Der Fall zeigt die Problematik einer Regelung, bei der sich mit jeder slowenischen Bezeichnung die Bundesregierung zu beschäftigen hat.
14 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
Sima 1972
Gemeinde/Ortschaft1
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
x
x
St. Radegund/Št. Radegunda
x
1971
Untermitterdorf/Srednja vas
x
x
Grabelsdorf/Grabalja vas (VfGH)
x
x
Horzach I/Horce I
x
x
Horzach II/Horce II
x
x
x
Kleindorf II/Mala vas II
x
x
Klopein/Klopinj
x
x
141 Orte
163 Orte
St. Kanzian am Klopeiner See/ Škocjan ob Klopinjskem jezeru x x
x
x
x
x
x
Lanzendorf/Lancova
x
x
Lauchenholz/Gluhi les (VfGH)
x
x
Mökriach/Mokrije
x
x
Nageltschach/Nagelče
x
x
x
x
x
x
Obersammelsdorf/Žamanje
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
St. Kanzian/Škocjan (VfGH*)
1991
St. Primus/Št. Primož (VfGH)
x
x
x
x
x
x
St. Veit im Jauntal/Št. Vid v Podjuni
x
x
Srejach/Sreje
x
x
Unterburg/Podgrad
x
x x
x
x
x
x
x
x
x
x
Unternarrach/Spodnje Vinare
x
x
Untersammelsdorf/Samožna vas
x
1981
Vesielach/Vesele
x
x
x
Sittersdorf/Žitara vas Altendorf/Stara vas
x
Blasnitzenberg/Plaznica
x
x
x
x
Dullach/Dule
x
Goritschach/Goriče Kleinzapfen/Malčape
x x
Kristendorf/Kršna vas Müllnern/Mlinče
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x x
x
x
Obernarrach/Zgornje Vinare
x
x
x
Pfannsdorf/Banja vas
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Pogerschitzen/Pogrče
x
x
Polena/Polane
x
x
Proboj/Proboj
x
Rückersdorf/Rikarja vas (VfGH)
x
Sagerberg/Zagorje
x
x
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 15
Gemeinde/Ortschaft1
Sima 1972
VO 19772006
Sielach/Sele Sittersdorf/Žitara vas (VfGH)
x
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
x
x
x
x
x
x
x
x
Sonegg/Ženek
x
x
Tichoja/Tihoja
x
x
Winkel/Kot
x
163 Orte
x x
Völkermarkt/Velikovec Attendorf/Vata vas
x
1981
Krenobitsch/Hrenovče
x
1961
Kulm/Hom
x
1961
Penk/Klopče
x
x
St. Jakob/Št. Jakob
x
1961
Wernzach/Brnce
x
1981
Eine Analyse der Vorschläge ergibt Folgendes: Ortstafelgesetz 1972: Als Kriterium gilt ein 20 %-Anteil slowenischer Bevölkerung bei der Volkszählung 1961, insofern ist das Gesetz systematisch und auch konsequent. Im Sinne der Judikatur des VfGH waren 20 % jedenfalls zu hoch. Die Angaben für „Windisch“ werden, so wie in keinem der Vorschläge, berücksichtigt, auch der VfGH berücksichtigt sie nicht. Genau dies ist aber die Problematik der Regelung: die Volkszählung 1961 war wahrscheinlich die am meisten manipulierte Volkszählung von allen Zählungen in der 2. Republik. Trotz fortschreitender Assimilation wurden – ohne Windische – 1971 deutlich mehr Slowenen gezählt als 1961, unter Berücksichtigung der Volkszählungsergebnisse 1971 hätte das Gesetz zusätzliche und vor allem etliche größere Orte berücksichtigen müssen. Warum Orte, wo 1971 über 20 % Slowenen gezählt wurden, nicht berücksichtigt wurden, bleibt nicht nachvollziehbar. Durch das Abstellen auf die Volkszählung 1961 konnten jedoch mehr Gemeinden einbezogen werden, als dies allein bei Berücksichtigung der Volkszählung 1971 der Fall wäre. Die berechtigte Kritik an dieser Regelung ist angesichts des „Ortstafelsturms“ verhallt. Topographieverordnung 1977/2006: Als einzige Regelung stellte die Topographieverordnung 1977 auf Gemeinden bzw. Altgemeinden ab, was insofern konsequent ist, als die Toponomastik nicht nur Ortsschilder betrifft, sondern immer einen territorialen Bezug hat. Das Volksgruppengesetz hat eine 25 %-Klausel eingeführt, was verfassungswidrig war, die Staatsvertragsparteien wollten, falls überhaupt, einen Prozentsatz im
unteren Bereich der international üblichen Bandbreite zwischen 5 und 25 %. Trotzdem hat die Verordnung nicht einmal die 25 %-Klausel berücksichtigt: nach den Ergebnissen der Volkszählung 1971, der letzten vor der Topographieverordnung 1977, wären die gesamte Gemeinde Bleiburg/Pliberk, die gesamte Gemeinde Eisenkappel/Železna Kapla, weiters die Gemeinden Sittersdorf/Žitara vas, Schiefling/Škofiče und die Altgemeinde Weizelsdorf/Svetna vas zusätzlich zu berücksichtigen gewesen. Die Topographieverordnung-Kärnten 2006 hat die Verordnung 1977 übernommen und nur mit Bleiburg/Pliberk und Ebersdorf/Drveša vas ergänzt. Damit ist noch der letzte Rest der bisherigen Systematik zerstört worden, wollte man innerhalb des Systems bleiben, wäre die gesamte Gemeinde Bleiburg/Pliberk einzubeziehen gewesen. Liste der 102 Ortschaften: Es handelt sich um eine politische Liste ohne innere Logik. Bemerkenswert ist, dass sich mit St. Veit im Jauntal/Št. Vid v Podjuni, Sittersdorf/Žitara vas, Grabelsdorf/Grabalja vas, Suetschach/ Sveče oder St. Johann im Rosental/Št. Janž v Rožu Orte auf dieser Liste finden, die in einigen späteren Vorschlägen fehlen! Warum die Regierung, obwohl selbst KHD und KAB zustimmten, bis heute nicht einmal diese 28 zusätzlichen (dafür sollten 17 bestehende gestrichen werden) zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt hat, ist nur mit beabsichtigter politischer Druckausübung auf die Volksgruppe zu erklären, einer endgültigen Lösung zuzustimmen, weil vorher überhaupt keine weiteren zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt werden.
16 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
Liste der 158 Ortschaften: Es handelt sich ebenfalls um eine politische Liste ohne innere Logik. Nördlich der Drau im Bezirk Völkermarkt/Velikovec und westlich von St. Jakob im Rosental/Št. Jakob v Rožu sollte es keine zweisprachigen Tafeln geben, auch wenn etliche Orte den Kriterien entsprechen. Auch innerhalb des verbleibenden Gebietes ist kein System erkennbar. Es werden aber in diesem Entwurf einige größere Orte berücksichtigt, die in den späteren Vorschlägen wegfallen, z.B. Glainach/Glinje, St. Margareten im Rosental/Šmarjeta v Rožu, Tschachortisch/Čahorče, Gallizien/ Galicija und auch der Anlassfall St. Kanzian/Škocjan. Es fehlen aber fünf Ortschaften, die vom VfGH positiv entschieden wurden oder im Verfahren stehen (Dellach/ Dole, Hart/Ločilo, Frög/Breg, Buchbrunn/Bukovje, Edling/Kazaze).
Einführung einer 33 %-Klausel nach Aufhebung der 25 %-Klausel durch den VfGH ist geradezu absurd, wird aber konsequent durchgezogen: St. Johann im Rosental/Št. Janž v Rožu ist mit 41,9 % 1991 und 32,6 % 2001 nicht mehr dabei. Hier fehlen gleich zehn der VfGHFälle. Liste der 163 Ortschaften: Bundeskanzler Gusenbauer kehrte wieder zur politischen Liste ohne inneres System zurück. Das Problem dieser politischen Listen ist ihre Gleichheitswidrigkeit, weshalb sie nur im Verfassungsrang denkbar sind. Der Vorschlag versucht weitgehend wieder jene Gemeinden zu berücksichtigen, die schon Sima 1972 berücksichtigt hat – mit Ausnahme des Gebietes nördlich der Drau im Bezirk Völkermarkt/Velikovec, das fällt auch bei Gusenbauer endgültig weg. Damit die Zahl der Orte trotzdem gering bleibt, werden Orte in SPÖ-geführten Gemeinden reduziert: St. Jakob/Št. Jakob sehr ausgedünnt, im Jauntal zentrale Orte wie Eberndorf/Dobrla vas, Sittersdorf/Žitara vas, St. Veit i.J./Št. Vid v Podjuni überhaupt gestrichen. Von den VfGH-Orten fehlen bei Gusenbauer sechs.
Liste der 141 Ortschaften: Dieser Vorschlag ist wieder systematisch, aber von allen Vorschlägen seit dem Ortstafelerkenntnis am weitesten von den Vorgaben des VfGH entfernt. Er sieht zweisprachige Ortstafeln in Gemeinden mit 15 % slowenischer Bevölkerung für Ortschaften mit über 10 % slowenischer Bevölkerung vor, außerhalb solcher Gemeinden aber erst ab 33 %. Die Gemeinden mit 15 % im Jahr 2001 entsprechen weitgehend den Gemeinden mit 25 % im Jahr 1971, insofern bringt der Entwurf wenig Neues, es werden nur jene Gemeinden hineingenommen, die bei einer korrekten Anwendung der 25 %-Klausel schon seit 1977 zu berücksichtigen wären (inklusive St .Jakob im Rosental/Št. Jakob v Rožu, das knapp unter 25 % war). Die Einwohner
Neben der Zahl der Orte mit zweisprachigen Aufschriften ist auch die „Qualität“ dieser Orte zu beachten: eine zweisprachige Ortstafel in einem Ort mit zentralört licher Funktion ist im Allgemeinen wichtiger als ein zweisprachiges Ortsschild in einem abgelegenem Weiler. Unterteilt in Kategorien nach Einwohnerzahlen der gelisteten Orte ergibt sich folgendes Bild:
1972 Sima
Liste 158
Liste 141
Liste 163
0-5
6
3
3
3
6-30
32
12
12
16
31-60
39
23
28
32
61-100
45
33
33
41
101-250
62
62
48
52
250-500
18
18
13
14
501-1000
1
4
2
3
über 1000
0
3
2
2
te der 158 Ortschaften, der Vorschlag Gusenbauer liegt in der Mitte. Aufschlussreich sind die Zahlen, die übrig bleiben, wenn die kleinen Orte mit weniger als 60 Einwohnern, in denen eine Familie 10 % der Bevölkerung darstellen kann, weggelassen werden:
Die Regelung 1972 war so angelegt, dass größere Orte kaum berücksichtigt werden. Der Vorschlag Schüssel – 141 Orte – hat die gleiche Intention und ist auch in dieser Hinsicht für die Volksgruppe der negativste Vorschlag. Noch am besten umfasst zentrale Orte die LisEinwohner
1972 Sima
Liste 158
Liste 141
Liste 163
0-60
77
38
43
51
über 60
126
120
98
112
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 17
Hier zeigt sich, dass der Unterschied zwischen der Liste der 158 und der 141 Orte zur Gänze und noch darüber hinaus auf Kosten größerer Orte geht – ein Unterschied, der im Jahr 2006 über Nacht verkündet und vom Leiter der Konsensgruppe Dr. Karner als „völlig egal“ bezeichnet wurde. Weiters zeigt sich, dass dann, wenn man nur etwas größere Orte zählt, die in der aktuellen Diskus sion genannten Zahlen bei Weitem nicht erreicht werden bzw. noch ausreichend „Platz“ für eine systema tische Regelung wäre, bis man diese Zahlen erreicht. In diesem Falle wäre es aber notwendig, die Zuständigkeit für die Regelung der zweisprachigen Topographie im Sinne des Art. 7 Z. 3 des Staatsvertrages von der Ebene der Bundesregierung auf eine niedrigere Ebene zu verlagern, was auch im Sinne der Praxis naheliegend wäre (vgl. die Problematik „Podrain/Podroje“). Die Beispiele Buchbrunn/Bukovje und Edling/Kazaze zeigen, dass es Orte gibt, die nach den Kriterien des VfGH zweisprachige Ortstafeln haben müssten, aber in keinem der bisherigen Vorschläge berücksichtigt wur-
Gemeinde/Ortschaft
Sima 1972
VO 19772006
den. In der folgenden Tabelle werden daher noch jene Orte angeführt, die in der obigen Tabelle fehlen, aber bei konsequenter Anwendung der jeweiligen Kriterien berücksichtigt werden müssten: • E s gibt zahlreiche Orte, die auch aktuell den Kriterien des VfGH entsprechen, aber in keiner Liste berücksichtigt werden. • Orte mit 20 % Anteil slowenischer Bevölkerung bei der Volkszählung 1971 hätten im Ortstafelgesetz 1972 enthalten sein müssen (in der Tabelle 1971 in der Spalte Sima 1972) • Orte in Gemeinden oder Altgemeinden mit über 25 % slowenischer Bevölkerung hätte man in die Topographieverordnung 1977 aufnehmen müssen (25 % in der Spalte VO 1977-2006) • D ie Liste der 158 Ortschaften wäre nur systematisch und nicht gleichheitswidrig, wenn sie die Orte mit 10 % slowenischer Bevölkerung 1991 enthalten würde (die Ergebnisse der Volkszählung 2001 waren noch nicht bekannt) (1991 in der Spalte 158 Orte)
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
Bezirk Hermagor/Šmohor Hermagor-Pressegger See/ Šmohor-Preseško jezero Latschach/Loče
x
Mellweg/Melviče
x
1991
Bezirk Klagenfurt/Celovec Ebenthal/Žrelec Berg/Rute pri Medgorjah
x
Kosasmojach/Kozasmoje
x
Feistritz im Rosental/Bistrica v Rožu Rabenberg/Šentjanške Rute
25 % W3
x
Weizelsdorf/Svetna vas
25 % W
1951
25 % W
1971
Ferlach/Borovlje Babniak/Babnjak 3
Die ehemalige Gemeinde Weizelsdorf/Svetna vas hatte bei der Volkszählung 1971 über 25 % slowenischer Bevölkerung.
18 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
141 Orte
163 Orte
VO 19772006
Kriterium VfGH
Gemeinde/Ortschaft
Sima 1972
Dörfl/Kajže
1971
x
1991
Seidolach/Ždovlje
1971
x
1991
x
1991
Singerberg/Žingarca
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Keutschach/Hodiše Leisbach/Ležbe
1971
1971
Pertitschach/Prtiče
1971
1991
1991
St. Nikolai/Šmiklavž
1971
x
1991
(Hollenburg/Humberk)
x
1991
St. Margarethen/Šmarjeta
x
1991
Köttmannsdorf/Kotmara vas
Maria Rain/Žihpolje Obertöllern/Zgornje Dole
x
Saberda/Zabrda
x
1991
x
1991
1991
1991
Sabosach/Zavoze
x
1991
Seel/Selo
x
1991
St. Margareten im Rosental/ Šmarjeta v Rožu Gupf/Vrh Hintergupf/Zavrh
1971
Schiefling/Škofiče4 Aich/Dob
25 %
1951
Albersdorf/Pinja vas
25 %
1971
Auen/Log
25 %
Farrendorf/Paprače
1971
25 %
1981
Goritschach/Goriče
1971
25 %
1971
Penken/Klopce
1971
25 %
1991
25 %
1981
25 %
1981
25 %
1981
25 %
1981
Roach/Rove Roda/Roda
1971
Schiefling/Škofiče Zauchen/Suha
4
1971
1991
Die Gemeinde Schiefling/Škofiče hatte bei der Volkszählung 1971 über 25 % slowenischer Bevölkerung.
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 19
Gemeinde/Ortschaft
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
Bezirk Villach/Beljak Finkenstein/Bekštanj Altfinkenstein/Stari Grad
1971
x
Korpitsch/Grpiče
1971
1981
Latschach/Loče Outschena/Ovčna
x 1971
Ratnitz/Ratenče St. Job/Št. Job
1971
1991
? x
1991
1991
1991
Hohenthurn/Straja vas Dreulach/Drevlje
x
Rosegg/Rožek Dolintschach/Dolinčiče
1971
Frojach/Broje Obergoritschach/Zgornje Goriče
x x
1971
x
1991
x
1991
x
1991
1991
1991
Großenegg/Tolsti Vrh
x
1991
Haimburgerberg/Vovbrske Gore
x
1991
Villach/Beljak5 Graschitz/Krošice Bezirk Vökermarkt/Velikovec Diex/Djekše Bösenort/Hudi kraj Diex/Djekše
Eberndorf/Dobrla vas Homitzberg/Homec
1971
x
Humtschach/Humče
1971
1971
Mittlern/Metlova
1991
1991
Pribelsdorf/Priblja vas
1991
1991
Gallizien/Galicija Dolintschach/Dolinče
5
x
ehemalige Gemeinde Maria Gail/Marija na Zilji
20 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
141 Orte
163 Orte
Gemeinde/Ortschaft
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
Pirk/Brezje
x
Pölzling/Pecelj
x
1991
Unterkrain/Podkrinj
x
1991
Großenegg/Tolsti Vrh
x
1991
Stift Griffen/Grebinjski Klošter
x
141 Orte
163 Orte
Griffen/Grebinj
Neuhaus/Suha Berg ob Leifling/Libeliška Gora
1971
1971
Kogelnigberg/Kogelska Gora
1971
x
1991
x
1991
x
1991
x
1991
x
1991
1991
1991
Wesnitzen/Beznica Ruden/Ruda Grutschen/Gruča Kanaren/Kanarn
1971
St. Kanzian/Škocjan Kleindorf I/Mala vas I Schreckendorf/Straša vas Sittersdorf/Žitara vas6 Hart/Dobrava
1971
25 %
1981
Homelitschach/Homeliše
1971
25 %
1981
25 %
1981
Jerischach/Jeriše
6
Miklauzhof/Miklavčevo
1971
25 %
1981
Rain/Breg
1971
25 %
1981
Weinberg/Vinogradi
1971
25 %
1971
Wigasnitz/Vijasce
25 %
x
Wrießnitz/Breznica
25 %
x
Die Gemeinde Sittersdorf/Žitara vas hatte bei der Volkszählung 1971 über 25 % slowenischer Bevölkerung.
Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten | 21
Gemeinde/Ortschaft
Sima 1972
VO 19772006
Kriterium VfGH
102 Orte
158 Orte
141 Orte
163 Orte
Völkermarkt/Velikovec Arlsdorf/Orlača vas
x
Bach/Potok
x
1991
Gattersdorf/Štriholče
x
1991
Rammersdorf/Ramovča vas
x
1991
Ratschitschach/Račiče
1971
St. Peter am Wallersberg/Št. Peter na Vašinjah Wandelitzen/Vodenica
1971
Die Tabelle der Orte, die in den diversen Vorschlägen zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten gelistet waren, enthält bereits 269 Ortschaften insgesamt. Davon sind 41 Ortschaften solche mit bis zu 30 Einwohnern, 228 sind größer. Trotzdem zeigt sich, dass es noch immer 71 weitere Orte gibt, die in der Tabelle enthalten sein müssten, es aber nicht sind. Es sind jetzt darunter zwar viele kleinere Ortschaften, 20 mit nur bis zu 30 Einwohnern, aber immerhin noch 51 größere Orte, die übergangen wurden. 41 (Zahl inklu-
1981 1991
1991
1991
1991
sive der Ortschaften mit bis zu 30 Einwohnern) bzw. 26 von ihnen erfüllen auch heute die Kriterien für zweisprachige topographische Aufschriften nach der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes und machen allein dadurch auf die Problematik aller bisherigen Vorschläge aufmerksam. Die Jahreszahlen bei den Orten, welche die Kriterien nicht mehr erfüllen, machen deutlich, wie viel gerade in der Zeit, seit die verfassungswidrige Regelung des Volksgruppengesetzes in Geltung stand, versäumt wurde.
22 | Synopse der amtlichen Vorschläge zur Regelung der zweisprachigen Topographie in Kärnten
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten Dr. Karl Hren
1. Ausgangslage Fast neun Jahre nach Veröffentlichung des ersten Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zu zweisprachigen Ortstafeln und 55 Jahre nach Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages kam in diese unendliche Geschichte im Jahr 2010 wieder etwas Bewegung. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrages war eine konkrete Einigung allerdings – auch in Ansätzen – noch nicht absehbar. Gegenstand dieses Beitrages ist es weder Ursachenforschung zu betreiben, weswegen diese Frage so lange nicht gelöst werden konnte, noch die zahlreichen vergeblichen Lösungsversuche darzustellen, die aus unterschiedlichen Gründen in den letzten Jahren gescheitert waren. Ziel ist es vielmehr, zwei konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und auch im Detail darzustellen. Einleitend soll auch noch darauf hingewiesen werden, dass zweisprachige topographische Aufschriften in Kärnten nichts Neues sind, zumal es solche in eingeschränkter Form für einige Gemeinden nicht erst seit der Topographieverordnung 1977 gibt. Bereits im Jahr 1850 (!) wurde nämlich im Kärntner Landesgesetzblatt verkündet, dass für sämtliche Ortschaften in Südkärnten zweisprachige topographische Aufschriften anzubringen sind. Auf Ortstafeln, Gendarmerieposten, Bahnhöfen etc. gab es durch Jahrzehnte die Praxis zweisprachiger Aufschriften. Im amtlichen Ortsrepertorium von 1910 wurden über 820 Ortschaften Kärntens mit ihren deutschen und slowenischen Namen aufgezählt, für die die zweisprachige Topographiebestimmung galt. Erst nach der Volksabstimmung 1920 wurden die zweisprachigen Schilder und Aufschriften zurückgedrängt und 1 durch einsprachig deutsche ersetzt. Grundlage für sämtliche Erkenntnisse des VfGH in dieser Angelegenheit ist der berühmte Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages vom 15. Mai 1955. In seinem 1
V gl. dazu: Pavel Zdovc: Einige Aspekte zu Ortstafelfragen in Kärnten, In: Carinthia I, Klagenfurt 1974, S. 289
dritten Absatz sieht er nämlich für die slowenischen und gemischtsprachigen Bezirke in Kärnten hinsichtlich Aufschriften topographischer Natur die Berücksichtigung der Volksgruppensprache vor.2 Nun war zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Staatsvertrages wohl ganz klar, was mit diesen slowenischen und gemischtsprachigen Gebieten gemeint war. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nämlich in Südkärnten das zweisprachige Schulwesen aufgebaut, das für alle Schüler eines bestimmten festumrissenen Gebietes den verpflichtenden zweisprachigen Unterricht vorsah. Dieses Gebiet wurde in der Folge um einige wenige Gemeinden verkleinert und schließlich dann auch nach Abschluss des Staatsvertrages durch das so genannte Kärntner Minderheitenschulausführungsgesetz aus 3 dem Jahr 1958 erneut festgeschrieben. Dieses Gebiet umfasst das gesamte untere Gailtal, das Rosental, das gesamte Sattnitzgebiet einschließlich der Gemeinden Velden und Grafenstein sowie bis auf die Altgemeinde Pustritz den gesamten Bezirk Völkermarkt. Bis heute hat sich an dieser Abgrenzung des Minderheitenschulwesens nichts geändert. Seitens der Volksgruppe wird dieses Gebiet auch häufig als „traditionelles Siedlungsge4 biet“ bezeichnet. In den letzten fünfzig Jahren hat sich allerdings die sprachliche und ethnische Zusammensetzung dieses Gebietes wesentlich geändert. Ohne auf die Ursachen für diese Assimilierung näher einzugehen, sei an dieser Stelle lediglich festgehalten, dass die Zahl der Slowenischsprachigen in Südkärnten laut Volkszählungsergebnissen 1951 noch über 42.000 Personen be2
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A ußerdem natürlich auch zweisprachige topographische Aufschriften für das Burgenland. I m Minderheitenschulausführungsgesetz waren folgende Altgemeinden der Regelung aus dem Jahr 1945 nicht mehr berücksichtigt: Techelsberg, Maria Wörth, Viktring, Hörtendorf und St. Thomas am Zeiselberg. D as Minderheitenschulwesen folgt im Wesentlichen jener Sprachgrenze, die für die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl von slowenischen als auch deutschen Autoren des Öfteren beschrieben wurde; allerdings mit einer Ausnahme: Die Gemeinden im nördlichen und zum Teil auch östlichen Umland von Klagenfurt sowie mehrere Wörtherseegemeinden waren nach 1945 in der Minderheitenschulregelung nicht mehr erhalten, da bereits damals der Anteil Slowenischsprachiger erheblich zurückgegangen war. Wenige Jahrzehnte davor wurde die slowenische Sprache auch in diesen Gebieten noch von der Bevölkerungsmehrheit gesprochen. Vgl. dazu etwa Martin Wutte: Die sprachlichen Verhältnisse in Kärnten auf der Grundlage der Volkszählung von 1900 und ihre Veränderung im 19. Jahrhudert, in: Carinthia I, 1906, S. 153.
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trug und im Jahr 2001 auf unter 14.000 gesunken war. So hatten im Jahr 1955 (also zur Unterzeichnung des Staatsvertrages) von den damaligen 39 Gemeinden des Minderheitenschulwesens 30 einen slowenischsprachigen Anteil von über 40 Prozent. Aufgrund einer derartigen ethnischen und sprachlichen Situation und aufgrund der klaren territorialen Abgrenzung des Minderheitenschulwesens ist es völlig klar, dass – wie bereits gesagt – eben dieses Gebiet als Grundlage für die Topographie- und Amtssprachenbestimmungen des Staatsvertrages angesehen worden ist. Würde man die Bestimmungen des Staatsvertrages also lediglich einer historischen Interpretation unterziehen, würde ohne Zweifel der gesamte Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens zu berücksichtigen sein. Die Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes folgten allerdings nicht einer derartigen historischen Interpretation, sondern bauten auf den aktuellen Volkszählungsergebnissen auf. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass bei den Verhandlungen zum Artikel 7 seitens der Signatarmächte hinsichtlich des Volksgruppenanteils ausdrücklich die Bezeichnung„considerable“, also„erheblich“, bei der Topographie- und Amtssprachenbestimmung fallen gelassen wurde. Dies berücksichtigte auch der VfGH, der dadurch zum Schluss kam, dass man sich im Rahmen der völkerrechtlichen Praxis (Volksgruppenanteile von 5 bis 25 Prozent) am unteren Ende dieser Skala zu orientieren hätte. Bei den weiteren Entscheidungen des VfGH wurde klar, dass der VfGH konkret einen Anteil von 10 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung bzw. einen Durchschnittswert von über 10 Prozent unter Berücksichtigung der Volkszählungen 1991 und 2001 als 5 maßgeblich ansah. Das zweite wichtige Element der VfGH-Entscheidungen ist die Tatsache, dass die 10 Prozent auf eine einzelne Ortschaft zu beziehen sind. Dadurch entsteht ein völlig klares Bild: Sämtliche Ortschaften mit einem slowenischsprachigen Anteil von über 10 Prozent sind zweisprachig zu beschildern. Jegliche politische Lösung des Ortstafelstreits – soweit sie nicht im Widerspruch zur nicht nur verfassungsrechtlichen, sondern auch völkerrechtlich bindenden Bestimmung des Staatsvertrages steht – muss sich an diese Richtschnur des VfGH halten. Gleichzeitig bietet eine politische Lösung aber auch die Chance, bestimmte Härten und Unplausibilitäten auszuräumen, die durch eine 1:1-Umsetzung der Erkenntnisse des VfGH entstehen könnten, zumal ja eine Lösung auch konsistent und tragfähig sein muss. Gerade diesem Aspekt der Ortstafelfrage wurde in den letzten Jahren viel zu wenig Augenmerk beigemessen und die diversen Verhandlungsrunden verkamen zu einem Feil5
schen um eine bestimmte Anzahl von Ortstafeln. Hinsichtlich Plausibilität und Schlüssigkeit einer Lösung sind zumindest folgende Aspekte zu beachten: a) die Ortschaft als Grundlage Die Siedlungsstruktur Kärntens legt es nahe zu hinterfragen, ob tatsächlich auf einzelne Ortschaften abgestellt werden sollte. Viele Südkärntner Ortschaften haben unter 30 Einwohner. Zehn Prozent bedeuten in solchen Ortschaften zwei bis drei Bewohner. Aber auch bei Ortschaften mit bis zu 70 Einwohnern sind zehn Prozent lediglich sieben Personen. Schon Tod, Heirat oder Geburt in einzelnen Familien entscheiden darüber, ob die betreffende Ortschaft noch in die zweisprachige Topographieregelung fällt oder nicht. Mit einer plausiblen Regelung hat dies dann oft nichts mehr zu tun, zumal es der Bevölkerung völlig unverständlich ist, weswegen die eine Ortschaft noch berücksichtigt ist und die andere nicht. Auch das Ortstafelgesetz aus dem Jahr 1972, das den Ortstafelsturm auslöste, baute auf einzelnen Ortschaften auf. Das damalige Verzeichnis der Ortschaften mit zweisprachiger Topographie ist wenig bis oft gar nicht plausibel und löste sicherlich einiges an zusätzlichem Unmut aus bzw. lieferte unnötige Vorwände, um gegen zweisprachige Ortsschilder ins Feld zu ziehen. Beim Volksgruppengesetz 1976 war man dann etwas klüger und baute auf Gemeinden und Altgemeinden auf. Insbesondere das Abstellen auf Altgemeinden 6 erwies sich als nützlich. So konnten stark zweisprachige Gegenden wie etwa die Altgemeinde Radsberg, die ansonsten in der Großgemeinde Ebenthal untergegangen wären, bei der Regelung berücksichtigt werden. Letztlich geht es dabei immer um dieselbe Frage: Wenn nicht das gesamte traditionelle Siedlungsgebiet die Grundlage bildet, sind jene Gebiete auszumachen, in denen ein überproportionaler (über 10 Prozent) Anteil an Slowenischsprachigen lebt. In der Regel sind in solchen Gebieten auch slowenische Kulturvereine aktiv, im Gemeinderat sitzen Vertreter aus der Volksgruppe, es gibt hohe Anmeldezahlen zum zweisprachigen Unterricht, es gibt zweisprachige Gottesdienste etc. Um solche Gebiete ausmachen zu können, ist aber in vielen Fällen auch die Gemeindestruktur unzureichend, da in der selben Gemeinde – wie im Fall Radsberg/Ebenthal – Bereiche mit relativ hohem und relativ niedrigem Anteil an Slowenischsprachigen nebeneinander liegen können. Da auch das Abstellen auf (kleine) Ortschaften, wie oben dargestellt, problematisch ist, sollte überlegt werden, bei einer künftigen Topographieregelung die Gebietseinheit dazwischen aufzugreifen – nämlich die Katastralgemeinde. Alternativ könnte au6
V gl. dazu die VfGH-Entscheidungen zu Gallizien (negativ) und Buchbrunn (positiv).
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V gl. dazu etwa: Karl Hren: Zwanzig Jahre Volksgruppengesetz. Die Grenzen unserer Rechtsstaatlichkeit, In: Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien (ed.): Der Ortstafelkonflikt in Kärnten, Wien 1998, S. 80.
ßerdem auf größere Ortschaften (etwa) ab 70 Einwohnern abgestellt werden, wobei man in diesem Fall eine Art Öffnungsklausel für die kleineren Ortschaften vorsehen muss. b) der Prozentanteil Eine messerscharfe Trennlinie bei genau 10 Prozent zu ziehen, macht letztlich wenig Sinn. So kann es durchaus vorkommen, dass eine Ortschaft knapp über 10 Prozent an slowenischsprachiger Bevölkerung ausmacht und gleichzeitig die gesamte Umgebung dieser Ortschaft klar unter diesen 10 Prozent liegt. Somit empfindet man dieses Gebiet nicht als einen Siedlungsschwerpunkt der slowenischen Volksgruppe. Gleichzeitig kann auch Umgekehrtes eintreten: Die gesamte Gegend wird durchaus als Siedlungsschwerpunkt ausgemacht und darunter ist vielleicht eine Ortschaft mit knapp unter 10 Prozent. Wichtig ist es somit, auf die Siedlungsschwerpunkte abzustellen und nicht in jedem Einzelfall alles über 10 Prozent einzubeziehen bzw. alles unter 10 Prozent auszuklammern. Außerdem ist es jedenfalls notwendig, bei den Volkszählungsergebnissen nicht nur die letzte zu berücksichtigen, sondern die langfristige Entwicklung in Betracht zu ziehen. c) Aufschriften topographischer Natur Die Diktion des Staatsvertrages ist eindeutig: Es geht nicht nur um die Ortstafeln, sondern insgesamt um Aufschriften topographischer Natur. Somit sind auch diverse Wegweiser, Flurnamen etc. in einer Regelung zu berücksichtigen. Die kreiskysche Topographieverordnung aus dem Jahr 1977 verwendete ebenfalls dieselbe Diktion wie der Staatsvertrag. Unverständlicherweise wurde bei der Änderung der Topographieverordnung 2006 anlässlich des „Ortstafelverrückens“ ein anderer Zugang gewählt, der diese Frage zum Teil unbeantwortet lässt. Die Umsetzungspraxis ging in den letzten Jahrzehnten in den betroffenen Gemeinden zunehmend dazu über, auch zweisprachige Wegweiser, Aufschriften auf Gebäuden etc. zu verwenden. Im Zusammenhang mit der Topographieverordnung 2006 ist außerdem zu beachten, dass es seitens des Europarates bei Volksgruppenrechten ein so genanntes „Verschlechterungsverbot“ gibt; das heißt, dass jedenfalls im Fall von Unklarheiten die volksgruppenfreundlichere Variante heranzuziehen ist. In den diversen Lösungsvorschlägen der letzten Jahre wurden die Wegweiser etc. nur am Rande und ungenügend behandelt. So führte etwa das Abstellen auf Ortschaften dazu, dass innerhalb des Ortsgebietes Wegweiser etc. zweisprachig gestaltet werden sollten, außerhalb im Umkehrschluss hingegen (vermutlich) nicht. Derartige unbefriedigende Lösungen würden
etwa dazu führen, dass zentralörtliche Siedlungen (mit in der Tendenz eher niedrigen slowenischsprachigen Anteilen) konsequenter zweisprachig beschildert würden als etwa ländlich geprägte Gebiete mit höheren Anteilen an Slowenischsprachigen. Angesichts derartiger Diskussionen ist es hinsichtlich der künftigen Normierung dieser Frage, wie bereits kurz erwähnt, notwendig, auf das Verschlechterungsverbot des Europarates hinzuweisen. Somit ist für jene Gemeinden/ Altgemeinden, in denen schon seit 1977 die Topographieverordnung galt, jedenfalls die klare, auf das gesamte Gemeinde- bzw. Altgemeindegebiet abstellende Diktion mit „Aufschriften topographischer Natur“ anzuwenden. Insgesamt ist in diesem Zusammenhang auch interessant, dass im vorigen Jahr die österreichische Sektion der UNESCO „Slowenische Haus- und Flurnamen“ zum im materiellen Kulturerbe erklärte. Eine künftige Regelung muss daher jedenfalls den weiten Topographiebegriff des Artikels 7 berücksichtigen und kann nicht auf die Ortstafel reduziert werden. Insbesondere auch deshalb, weil die starke Fokussierung auf die Ortstafel nur deswegen zustande kam, weil sie aufgrund der Straßenverkehrsordnung die einzige Möglichkeit einer Anfechtung beim VfGH bot. Sowohl der Sinn und Zweck als auch der Wortlaut des Artikels 7 sind hingegen völlig klar.
2. Die erste Möglichkeit: Gemeinden und Katastralgemeinden als Grundlage für zweisprachige topographische Aufschriften in Siedlungsschwerpunkten der Volksgruppe Dieses Lösungsmodell baut auf folgenden Elementen auf: • E s wird versucht, Siedlungsschwerpunkte der Volksgruppe auszumachen, wobei nicht auf einzelne Ortschaften abgestellt wird, sondern auf Gemeinden und Katastralgemeinden; • R ichtschnur sind die vom VfGH festgelegten 10 Prozent; • es werden die Volkszählungen 1991 und 2001 berücksichtigt; • e s ist keine Öffnungsklausel vorgesehen. Im Rahmen eines Überblicks über die Gemeinden Südkärntens von Ost nach West entsteht bei Anwendung dieses Modells folgendes Bild:
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Neuhaus (einzubeziehen: KG Schwabegg, KG Heiligenstadt und KG Graditschach) Die bereits von der Topographieverordnung 1977 erfasste Altgemeinde Schwabegg würde mit ihren Katastralgemeinden Schwabegg und Heiligenstadt auch in Zukunft von der Topographieregelung erfasst werden. Außerdem müsste jedenfalls auch die KG Graditschach einbezogen werden, da beide Ortschaften dieser KG einen über 10-Prozent-Anteil Slowenischsprachiger haben. Außerhalb dieser Katastralgemeinden gibt es im östlichen Gemeindegebiet rund um Bach zwei KGs, die klar unter den geforderten 10 Prozent liegen und somit für eine künftige Topographieregelung nicht in Frage kommen. Als Grenzfall ist hingegen die KG Neuhaus zu bezeichnen. Während der Hauptort Neuhaus die 10 Prozent nicht erreicht, liegen in dieser KG mehrere Ortschaften mit zum Teil deutlich mehr als 10 Prozent Volksgruppenanteil. Bleiburg (einzubeziehen: gesamte Gemeinde) Die Topographieverordnung 1977 berücksichtigte in dieser Gemeinde die Altgemeinde Moos. Angesichts der Volkszählungsergebnisse ist es völlig unverständlich, dass – auch bei Anwendung eines 25-Prozent-Anteils – die Altgemeinde Loibach 1977 unberücksichtigt blieb, da sie mehrere Ortschaften mit sogar mehr als 35 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung aufweist. Den dritten Teilbereich dieser Gemeinde bildet die ehemalige Altgemeinde Bleiburg, bestehend aus der Stadt Bleiburg selbst. Zu Bleiburg gibt es bekannterweise bereits Entscheidungen des VfGH und es stehen dort mittlerweile auch korrekte zweisprachige Ortstafeln. Angesichts derartiger Rahmenbedingungen und mit einem Anteil von 31 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung bei der letzten Volkszählung stellt die Gemeinde zweifellos einen bedeutenden Siedlungsschwerpunkt der Volksgruppe dar und muss bei einer künftigen Regelung als Ganzes berücksichtigt sein. Feistritz ob Bleiburg und Globasnitz (einzubeziehen: beide Gemeinden) Beide Gemeinden wurden zur Gänze bereits in der Topographieverordnung 1977 erfasst und sind daher auch in der künftigen Regelung als Ganzes zu berücksichtigen. Sittersdorf (einzubeziehen: gesamte Gemeinde) Diese Gemeinde wurde bei der Topographieverordnung 1977 nicht berücksichtigt. Laut Volkszählung 1991 und 2001 weist sie einen Anteil von rund 20 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung auf. Von den 19 Ortschaften mit über 30 Einwohnern weisen 16 einen Anteil von über 10 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung auf; viele Ortschaften (7) haben auch An-
teile von klar über 25 Prozent. Zur Ortschaft Rückersdorf gibt es auch bereits ein positives Erkenntnis des VfGH. Aufgrund derartiger Rahmenbedingungen ist die gesamte Gemeinde bei einer künftigen Topographieregelung zu berücksichtigen. Eisenkappel-Vellach (einzubeziehen: gesamte Gemeinde) Diese Gemeinde entstand – wie es der Name bereits andeutet – aus den Altgemeinden Eisenkappel (ausschließlich bestehend aus dem Ort selbst) und Vellach. Die Altgemeinde Vellach war bereits bei der Topographieregelung 1977 berücksichtigt, die Altgemeinde Eisenkappel hingegen nicht. Bei der Volkszählung 2001 gab es im Ort Bad Eisenkappel einen Anteil von 23,2 Prozent Slowenischsprachigen. Außerdem gibt es zu Bad Eisenkappel auch bereits ein positives Erkenntnis des VfGH. Daher ist bei einer Neuregelung die gesamte Gemeinde Eisenkappel-Vellach einzubeziehen. Gallizien (einzubeziehen KG Abtei) Diese Gemeinde zählt zu jenen, bei welchen die Anwendung der gegenständlichen Methode nur teilweise befriedigende Resultate liefert. Auf Gesamtgemeindeebene liegt der Anteil der slowenischsprachigen Bevölkerung bei knapp 10 Prozent. Innerhalb des Gemeindegebietes gibt es zwei Tendenzen: Die KG Abtei weist überdurchschnittlich hohe Anteile auf (alle Ortschaften über 10 Prozent und teilweise über 20 Prozent), die Gegend um Möchling hingegen unterdurchschnittliche Anteile, weswegen sie aus einer Topographieregelung herausfallen würde. Am schwierigsten ist es, die zentralen Teile der Gemeinde einzuschätzen, da sich Ortschaften mit zum Teil recht hohen Anteilen an Slowenischsprachigen (etwa Enzelsdorf ) mit solchen mit niedrigen abwechseln (etwa Glantschach). St. Kanzian (einzubeziehen KG St. Veit, KG Lauchenholz, KG Grabelsdorf und KG Srejach) Die vorgeschlagene Methode lässt sich in dieser Gemeinde gut anwenden. Die Gemeinde weist nämlich sehr unterschiedliche sprachliche Verhältnisse auf. Diese können auch sehr gut mit den Katastralgemeinden erfasst werden. Am geringsten sind die Anteile der slowenischsprachigen Bevölkerung rund um Stein; diese Region würde aus einer künftigen Topographieregelung herausfallen. Am höchsten – mit zum Teil über 50 Prozent − sind die slowenischsprachigen Anteile rund um den Turnersee (KG St. Veit, KG Lauchenholz, KG Grabelsdorf ). Diese Region gehört zweifellos zu den Siedlungsschwerpunkten der slowenischen Volksgruppe in Kärnten und ist daher bei einer Topographieregelung jedenfalls zu berücksichtigen. Die Region rund um St. Kanzian und Klopein liegt zwischen den beiden be-
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schriebenen Regionen, wobei einzelne Ortschaften Anteile von (geringfügig) über 10 Prozent, andere hingegen (oft geringfügig) unter 10 Prozent haben. Insgesamt ist für diesen Teilbereich der Gemeinde fraglich, inwiefern auf KG-Ebene die geforderten 10 Prozent erreicht werden – am ehesten in der KG Srejach.
Volkszählung einen slowenischsprachigen Anteil von rund 12 Prozent. Dieser Anteil ist über die Katastralgemeinden der Gemeinde recht gleichmäßig verteilt, wobei er in den KG Niederdörfl und St. Margareten etwas höher ist. Die Gemeinde stellt daher hinsichtlich einer künftigen Topographieregelung einen Grenzfall dar.
Eberndorf (einzubeziehen: KG Mökriach, KG Gösselsdorf, KG Gablern, KG Edling, KG Eberndorf und KG Buchbrunn) Ebenfalls zufriedenstellende Resultate bietet das Abstellen auf die Katastralgemeindeebene für die Gemeinde Eberndorf. Auch hier bildet der gesamte nordwestliche Gemeindebereich (rund um Kühnsdorf ) eine Region mit sehr geringem Volksgruppenanteil, welcher somit nicht zu berücksichtigen wäre. Die südlichen Katastralgemeinden (Mökriach, Eberndorf, Gösselsdorf und Gablern) weisen hingegen überwiegend Ortschaften mit mehr als 10 Prozent Slowenischsprachigen auf und sind somit in eine neue Regelung einzubeziehen. Zur Ortschaft Buchbrunn mit rund 10 Prozent Slowenischsprachigen gibt es auch bereits ein positives Erkenntnis des VfGH. Der nordöstliche Bereich der Gemeinde rund um Edling ist nicht so eindeutig einzustufen und sicherlich als Grenzfall zu bezeichnen.
Zell (einzubeziehen: gesamte Gemeinde) Diese Gemeinde hat mit Abstand den höchsten Anteil Slowenischsprachiger in Kärnten – rund 90 Prozent. Wie bereits in der Topographieregelung aus dem Jahr 1977 ist daher diese Gemeinde klarerweise auch bei kommenden Regelungen zu berücksichtigen.
Völkermarkt, Griffen und Diex (einzubeziehen lediglich KG Haimburgerberg) Die Gemeinden des Bezirks Völkermarkt nördlich der Drau weisen mittlerweile sehr geringe Anteile an Slowenischsprachigen auf. Zwar gibt es auch in dieser Region mehrere Ortschaften mit einem Volksgruppenanteil von über 10 Prozent (etwa in der Umgebung von Diex), doch ist diese Region sicherlich nicht mehr als ein Siedlungsschwerpunkt der Volksgruppe zu bezeichnen. Unter Berücksichtigung der Katastralgemeinden erzielt lediglich die KG Haimburgerberg knapp die 10 Prozent, wobei es sich hier allerdings einerseits um ein sehr knappes Überschreiten der 10-Prozent-Marke und andererseits auch um eine sehr isolierte Lage handelt. Grafenstein, Poggersdorf, Magdalensberg (allesamt nicht einzubeziehen) In diesen Gemeinden gab es bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch erhebliche Anteile slowenischsprachiger Bevölkerung. Mit ganz wenigen Ausnahmen (z. B. Zinsdorf in der Gemeinde Magdalensberg) gab es aufgrund der Volkszählung 2001 in diesem Bereich keine Ortschaften mit slowenischsprachigen Anteilen von über 10 Prozent mehr. St. Margareten (einzubeziehen KG Niederdörfl und KG St. Margareten) Die Gemeinde St. Margareten hatte bei der letzten
Ferlach (einzubeziehen: KG Windisch Bleiberg, KG Loibltal, KG Waidisch und KG Glainach) Die Großgemeinde Ferlach erstreckt sich vom Karawankenkamm bis zur Drau. Trotz dieser Großflächigkeit können die Siedlungsschwerpunkte der Volksgruppe klar abgegrenzt werden. Den einen Siedlungsschwerpunkt stellt die Altgemeinde Windisch Bleiberg dar, die bereits bei der Topographieregelung 1977 berücksichtigt wurde. Der zweite Siedlungsschwerpunkt ist die KG Waidisch, die bisher bei der zweisprachigen Topographie nicht berücksichtigt worden war, obwohl es hier einen slowenischsprachigen Anteil von über einem Drittel gibt. Im restlichen Gemeindegebiet ist die slowenische Volksgruppe nur in wenigen Ortschaften mit über 10 Prozent vertreten. Besondere Schwerpunkte lassen sich dort nur zum Teil feststellen und das übrige (zentrale) Gemeindegebiet kommt daher für eine neue Topographieregelung mit Ausnahme der Gegend um Glainach nicht in Frage. Ebenthal (einzubeziehen: KG Lipizach, KG Radsberg, KG Hinterradsberg und KG Kreuth) In der Gemeinde Ebenthal gibt es, wie bereits erwähnt, die Besonderheit der Altgemeinde Radsberg mit slowenischsprachigen Anteilen von zum Teil 50 Prozent. Außerhalb dieser Altgemeinde ist die Volksgruppe allerdings weit schwächer vertreten (insbesondere im nördlichen Gemeindebereich). Einzelne Ortschaften mit mehr als 10 Prozent Slowenischsprachigen gibt es auch in der Altgemeinde Mieger, wobei hier allerdings kein spezifischer Siedlungsschwerpunkt feststellbar ist und sie daher wohl aus einer künftigen Topographieregelung auszunehmen ist. Für die Gemeinde Ebenthal würde somit alles beim Alten bleiben und eine neue Regelung würde wie bereits die Verordnung aus dem Jahr 1977 lediglich die Altgemeinde Radsberg berücksichtigen. Maria Rain (nicht einzubeziehen) Maria Rain hat einen traditionell geringen Anteil slo-
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wenischsprachiger Bevölkerung und keine einzige Ortschaft mit mehr als 30 Einwohnern weist mehr als 10 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung auf. Die Gemeinde ist daher bei einer kommenden Regelung nicht zu berücksichtigen. Keutschach (KG Plescherken einzubeziehen) Recht schwierig gestalten sich die Verhältnisse in Keutschach. Hier gibt es zwar mehrere Ortschaften mit mehr als 10 Prozent an Slowenischsprachigen, doch ein spezifischer Siedlungsschwerpunkt ist lediglich in der Katas tralgemeinde Plescherken auszumachen, zumal der Hauptort dieser KG (Plescherken) die 10-Prozent-Hürde klar überschreitet. Köttmannsdorf (KG Wurdach einzubeziehen) Die Gemeinde als Ganzes hat zwar einen Anteil von Slowenischsprachigen von unter 10 Prozent, doch einige Ortschaften weisen klar höhere Prozentanteile auf. Diese Ortschaften können zu einem guten Teil in der KG Wurdach zusammengefasst werden, wodurch ein Teil des Gemeindegebietes, also die KG Wurdach, in die Topographieregelung fallen würde. Ludmannsdorf (gesamte Gemeinde einzubeziehen) Diese Gemeinde stellt zweifelsohne einen Siedlungsschwerpunkt der slowenischen Volksgruppe in Kärnten dar, wobei zu betonen ist, dass diese Gemeinde nicht nur in der Topographieverordnung 1977 zu finden ist, sondern die Bestimmungen dieser Verordnung auch vorbildlich umgesetzt werden. Diese Gemeinde ist daher jedenfalls auch in künftige Topographieregelungen einzubeziehen. Schiefling (einzubeziehen: KG St. Kathrein) In der Gemeinde Schiefling gibt es zwar eine Ortschaft mit einem slowenischsprachigen Anteil von über 25 Prozent (Techelweg), doch ergibt diese Ortschaft keinen Siedlungsschwerpunkt auf der Ebene einer KG. Etwas anders sieht es mit der KG St. Kathrein aus, die zwar nur etwas über den 10 Prozent liegt, doch auf KG-Ebene recht gut abgrenzbar ist von Ortschaften mit unterdurchschnittlichen Anteilen slowenischsprachiger Bevölkerung. Velden (einzubeziehen: KG Latschach und KG St. Egyden) Die Gemeinde Velden ist sehr weitläufig und hat auch hinsichtlich der sprachlichen Verhältnisse sehr heterogene Gemeindeteile. Den geringsten Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung gibt es im zentralen Teil rund um Velden. Ebenfalls unter die 10-Prozent-Grenze ist bei den letzten Volkszählungen der Anteil Slowe-
nischsprachiger in der Altgemeinde Köstenberg gesunken. Für die künftige Topographieregelung kommen daher nur die südlichsten Bereiche der Gemeinde in Frage und dabei insbesondere die KG Latschach, in welcher sämtliche Ortschaften bei über 10 Prozent liegen. Einen Grenzfall stellt außerdem die KG St. Egyden dar, die der KG Latschach benachbart ist und mit ihren Ortschaften ungefähr bei 10 Prozent Slowenischsprachiger liegt. Wernberg (nicht einzubeziehen) Diese Gemeinde liegt zwar im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens, doch 2001 wies keine Ortschaft mit über 30 Einwohnern einen mehr als 10-Prozent-Anteil Slowenischsprachiger auf. St. Jakob im Rosental (gesamte Gemeinde einzubeziehen) Diese Gemeinde wurde 1977 nicht berücksichtigt, obwohl sie auch heute noch einen Siedlungsschwerpunkt der Volksgruppe darstellt. Auf Gemeindeebene gibt es einen slowenischsprachigen Anteil von 16,4 Prozent, und von den 20 Ortschaften mit über 30 Einwohnern haben 15 mehr als einen 10-prozentigen slowenischsprachigen Bevölkerungsanteil. Spezifische Unterschiede hinsichtlich der sprachlichen Verhältnisse sind in den einzelnen Gemeindeteilen nicht feststellbar, weswegen aufgrund der insgesamt überdurchschnittlichen Präsenz der Volksgruppe in dieser Gemeinde die gesamte Gemeinde in eine neue Topographieregelung einzubeziehen ist. Rosegg (einzubeziehen: KG Berg) Im Bereich der Gemeinde Rosegg kann man einen Siedlungsschwerpunkt in deren südlichen Bereich an der Gemeindegrenze zu St. Jakob ausmachen. Dieser Siedlungsschwerpunkt kann recht gut in der Katastralgemeinde Berg zusammengefasst werden. Auch außerhalb dieser KG gibt es in der Gemeinde Rosegg Ortschaften mit mehr als 10 Prozent Slowenischsprachigen; diese vereinzelten Ortschaften können allerdings zu keinem Siedlungsschwerpunkt auf Ebene einer KG zusammengefasst werden. Finkenstein (einzubeziehen: KG Korpitsch, KG Latschach, KG Greuth, KG Ferlach) Diese Gemeinde zählt hinsichtlich der Bevölkerungszahl zu den größten des zweisprachigen Gebiets. Entsprechend vielfältig sind auch die sprachlichen Verhältnisse in dieser Gemeinde, wobei sich für die slowenische Volksgruppe zwei Schwerpunkte recht klar abzeichnen: zum einen der östliche Gemeindebereich und zum anderen einige wenige Ortschaften im äußersten Westen. Einen Siedlungsschwerpunkt stellt somit die KG
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Ferlach dar, wo es zwar auch zwei Ortschaften mit unter 10 Prozent gibt, doch alle anderen Ortschaften klar über den 10 Prozent liegen und teilweise einen Volksgruppenanteil von über 25 Prozent aufweisen. Unmittelbar südlich dieser KG liegt die KG Greuth, wo ebenfalls die betroffenen Ortschaften einen Anteil von über 10 Prozent Slowenischsprachiger aufweisen. Angrenzend daran liegt die KG Latschach, die einen Grenzfall darstellt, wobei es im Hauptort dieser KG (Latschach) 1991 etwas über und 2001 etwas unter 10 Prozent Slowenischsprachige gab. Einen ähnlichen Grenzfall stellt auch die westlichste KG dieser Gemeinde dar: die KG Korpitsch, mit Ortschaften von klar über 10 Prozent und gleichzeitig auch Ortschaften von unter 10 Prozent. Arnoldstein (einzubeziehen: KG Hart) Diese Gemeinde hat mittlerweile einen sehr niedrigen Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung, doch gibt es einen gewissen Schwerpunkt im östlichsten Gemeindebereich unmittelbar angrenzend an die KG Korpitsch in der Gemeinde Finkenstein. Diese beiden KGs stellen insofern einen Sonderfall dar, als es sich in diesem Gebiet bereits um das unterste Gailtal handelt und dies eine von drei Regionen des unteren Gailtals ist, in welcher sich die slowenische Sprache überdurchschnittlich gut halten konnte. Im unteren Gailtal wird eine spezifische slowenische Mudart gesprochen, die allerdings, obwohl das Tal noch in der Zwischenkriegszeit eine weitgehend slowenischsprachige Bevölkerung aufwies, nur noch – laut Volkszählung – in wenigen Ortschaften von mehr als 10 Prozent der Bevölkerung als Umgangssprache gesprochen wird. In der KG Hart wird das Slowenische in zwei von vier Ortschaften aufgrund der Volkszählung 1991 von mehr als 10 Prozent der Bevölkerung als Umgangssprache verwendet. Hohenthurn und Feistritz (einzubeziehen: KG Dreulach) Diese beiden Gemeinden weisen ein sehr regsames slowenisches Kulturleben auf und sind zweifellos jene beiden Gemeinden des unteren Gailtales, in denen die slowenische Sprache noch am besten bewahrt wurde. Trotzdem gibt es auch hier nur eine einzige Ortschaft (Achomitz) mit einem hohen Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung – 21,8 Prozent. Diese Ortschaft bildet gemeinsam mit Dreulach (11,8 Prozent) und Göriach (unter 10 Prozent) die KG Dreulach, wobei es hier auf KG-Ebene einen über 10-Prozent-Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung gibt. Somit wäre diese KG in eine kommende Topographieregelung einzubeziehen. Die KG Dreulach liegt in der Gemeinde Hohenthurn. Die Nachbargemeinde Feistritz grenzt unmittelbar an die-
se KG an, doch erreicht der einzige Ort dieser Gemeinde knapp die 10-Prozent-Marke nicht. Nötsch und St. Stefan im Gailtal (nicht einzubeziehen) Diese beiden Gemeinden weisen mittlerweile eine weitgehend deutschsprachige Bevölkerung auf, und laut Volkszählung 2001 wird die slowenische Sprache in keinem Ort mit mehr als 30 Einwohnern von mehr als 10 Prozent der Bevölkerung gesprochen. Hermagor (einzubeziehen: KG Nampolach) Diese Gemeinde im äußersten Westen des zweisprachigen Gebiets Kärntens weist erstaunlicherweise mehrere Ortschaften mit über 10 Prozent Slowenischsprachigen auf. Interessant ist auch, dass aus dieser Gemeinde bzw. aus deren zweisprachigen Gemeindeteilen (Altgemeinden Egg und Görtschach) in der Vergangenheit mehrere führende Persönlichkeiten der Kärntner Slowenen (etwa der frühere Kärntner-slowenische Reichsratsabgeordnete Franc Grafenauer) kamen. Stellt man allerdings heute auf einen über 10-Prozent-Anteil slowenischsprachiger Bevölkerung ab, so kommt dafür nur die KG Nampolach in Frage. Zur Ortschaft Dellach in dieser KG gibt es auch bereits ein positives Erkenntnis des VfGH. Außerhalb der KG Nampolach gibt es in der Gemeinde Hermagor nur noch einige wenige Ortschaften mit über 10 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung, wobei diese zu keiner größeren Gebietseinheit (KG) mit über 10 Prozent zusammengefasst werden können. Zusammenfassung Modell 1: Insgesamt würden laut diesem Modell acht Gemeinden sowie 38 Katastralgemeinden in eine neue Regelung zur zweisprachigen Topographie in Kärnten einbezogen werden. Umgelegt auf die Anzahl der Ortschaften wären somit von den 747 Ortschaften im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens 216 (Ortschaften mit über 30 Einwohnern) zweisprachig beschildert. Da das Modell weitgehend den vom Verfassungsgerichtshof vorgegebenen 10 Prozent folgt, könnte eine derartige Regelung auch als Verfassungsbestimmung beschlossen werden. Obwohl, wie bei den einzelnen Gemeinden erwähnt, es auch Grenzfälle gibt, so wäre eine derartige Lösung doch systematisch und plausibel.
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3. Die zweite Möglichkeit: ein Modell aufbauend auf der Regelung von 1977 sowie Ortschaften mit über 75 Einwohnern und zumindest 10 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung Dieses Lösungsmodell baut auf folgenden Elementen auf: • sämtliche Gebietsteile der Topographieverordnung 1977 werden übernommen;
• h insichtlich der Gemeinden Bleiburg und Eisenkappel-Vellach wird die Topographieregelung aufgrund einschlägiger VfGH-Erkenntnisse und klarer Volkszählungsergebnisse abgerundet und nunmehr auf die gesamte Gemeinde bezogen; • a ußerhalb dieser Gebietsteile werden in eine Neuregelung all jene Ortschaften einbezogen, die zumindest 75 Einwohner aufweisen und einen slowenischsprachigen Anteil von über 10 Prozent haben; • e s wird eine direktdemokratisch anzuwendende Öffnungsklausel eingebaut. Umgelegt auf die Südkärntner Gemeinden bedeutet dies je Gemeinde Folgendes:
Gemeinde
einbezogener Gemeindebereich bzw. Anzahl der Ortschaften
Neuhaus
Altgemeinde Schwabegg / 6 Ortschaften
Bleiburg
gesamtes Gemeindegebiet / 23 Ortschaften
Feistritz ob Bleiburg
gesamtes Gemeindegebiet / 15 Ortschaften
Globasnitz
gesamtes Gemeindegebiet / 10 Ortschaften
Eisenkappel-Vellach
gesamtes Gemeindegebiet / 14 Ortschaften
Gallizien
2 Ortschaften
Sittersdorf
8 Ortschaften
Eberndorf
9 Ortschaften
St. Kanzian
10 Ortschaften
Völkermarkt
1 Ortschaft
Griffen
2 Ortschaften
Ruden
1 Ortschaft
Diex
1 Ortschaft
Zell
gesamtes Gemeindegebiet / 7 Ortschaften
St. Margareten
4 Ortschaften
Ebenthal
Altgemeinde Radsberg / 7 Ortschaften
Köttmannsdorf
3 Ortschaften
Ferlach
Altgemeinde Windisch Bleiberg + 2 Ortschaften / insgesamt 6 Ortschaften
Feistritz i. R.
4 Ortschaften
Ludmannsdorf
gesamtes Gemeindegebiet / 17 Ortschaften
Keutschach
4 Ortschaften
Schiefling
2 Ortschaften
Velden
3 Ortschaften
Rosegg
1 Ortschaft
St. Jakob i. R.
14 Ortschaften
Finkenstein
8 Ortschaften
Arnoldstein
1 Ortschaft
Hohenthurn
2 Ortschaften
Hermagor
2 Ortschaften
insgesamt
187 Ortschaften
30 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
Zusammenfassung Modell 2: Aufgrund des vom Europarat entwickelten Prinzips des Verschlechterungsverbots würde diese Regelung sämtliche Gebietsteile übernehmen, die bereits in der Topographieregelung 1977 genannt sind bzw. in den beiden Gemeinden Eisenkappel-Vellach und Bleiburg dieses Gebiet abrunden. Somit hätten wir für diese Gebietsteile eine klare Lösung, die wie bisher auch Wegweiser etc. in diesen Gebietsteilen umfassen würde. Außerhalb dieser Gebietsteile stellt sich die Situation hingegen etwas komplexer dar. Es werden in dieser Regelung nur tendenziell größere Ortschaften berücksichtigt – eben mit zumindest 75 Einwohnern. Dadurch vermeidet man datenschutzrechtliche Probleme bzw. die bereits oben dargestellte Problematik, dass bereits Änderungen des Familienstandes eine Berücksichtigung bzw. Nichtberücksichtigung bewirken würden, wird gemildert bzw. vermieden. Das Berücksichtigen tendenziell größerer Ortschaften bewirkt aber auch, dass zum Teil kleine Ortschaften mit sehr hohen Anteilen Slowenischsprachiger aus einer künftigen Topographieregelung herausfallen würden und man sich in Einzelfällen auch dem Vorwurf einer unplausiblen Lösung aussetzt. Daher ist es jedenfalls nötig, für diese kleinen Ortschaften eine Öffnungsklausel vorzusehen, die von einem bestimmten (ev. auch mehr als 10 Prozent) Bevölkerungsanteil der betroffenen Ortschaft getragen wird. Außerdem ist bei einem Abstellen auf Ortschaften auch zu regeln, in welchem Bereich Wegweiser und andere topographische Aufschriften zweisprachig anzubringen sind, zumal der Artikel 7 ganz klar von „Aufschriften topographischer Natur“ und nicht nur von „Ortstafeln“ spricht. Möglich wäre etwa bei der Verwendung der betroffenen Ortsnamen auf Wegweisern immer die amtliche zweisprachige Form zu verwenden sowie einen generellen – offen formulierten – Passus zur zweisprachigen Verwendung des traditionellen Namen gutes bei Haus-, Hof- und Flurnamen vorzusehen.
4. Kurze Bilanz Aus fachlicher Sicht ist sicherlich Modell 1 der Vorzug zu geben, da es die Dinge klarer und plausibler regelt. Im Falle einer Umsetzung von Modell 2 sind die Knackpunkte nicht nur die konkrete Anzahl der einzubeziehenden Ortschaften, sondern vor allem auch die Regelung der Problematik rund um das Thema „Aufschriften topographischer Natur“ sowie die genauen Bestimmungen zur „Öffnungsklausel“. Beide Modelle sind aber klar den bisher kolportierten Vorschlägen überlegen, da sie einer bestimmten Systematik folgen und nicht von Willkür gesprochen werden kann. In diesem Zusammenhang sei nur erwähnt, dass zum Beispiel das Karner-Papier und der Schüssel-Vorschlag sämtliche Gemeinden und Ortschaften westlich von St. Jakob unverständlicherweise völlig ausklammerten bzw. der Gusenbauer-Vorschlag in mehreren Fällen Ortschaften mit niedrigeren Anteilen slowenischsprachiger Bevölkerung einbezog und gleichzeitig Ortschaften mit höheren Anteilen überging. Die Akzeptanz und Dauerhaftigkeit einer Lösung wird daher ganz entscheidend von deren Qualität und Plausibilität bestimmt werden – dessen sollte man sich bei all dem Feilschen um eine konkrete Anzahl an Ortschaften bewusst sein.
Im Gegensatz zu Modell 1 ist somit dieses Modell sicherlich weit komplexer und erfordert zusätzliche Regelungen hinsichtlich Wegweisern etc. sowie hinsichtlich der jedenfalls notwendigen Öffnungsklausel. Gelingt es allerdings auch diese Bereiche zu lösen, so ist durch das Abstellen auf 10 Prozent aber wohl auch weitestgehend von einer Konformität mit den Erkenntnissen des VfGH auszugehen. Jedenfalls hat das Modell 2 aber einen wesentlichen Vorteil zu Modell 1: es liegt recht nahe an den bisherigen Lösungsvorschlägen (Karner-Papier, Schüssel-Vorschlag, Gusenbauer-Vorschlag).
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 31
Das Modell 1: über 10 % Slowenischsprachiger auf der Grundlage von Gemeinden und Katastralgemeinden
Legende I
Anzahl der Ortschaften im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens
II
Anzahl der Ortschaften im Rahmen der Topographieregelung
III
Anteil Slowenischsprachiger 2001
IV
Anteil Slowenischsprachiger 1991 gesamte Gemeinde mit zweisprachiger Topographie
a bis 10 % b 10-15 % c 15-20 % d 20-25 % e über 25 % • nicht ausgewertet, da unter 30 Einwohner
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens
I
Gemeinde mit einzelnen Katastralgemeinden mit zweisprachiger Topographie Gemeinde ohne zweisprachige Topographie Namen der Katastralgemeinden und der Ortschaften
II
III 2001
IV 1991
Bezirk Hermagor
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens
I
II
Werouzach Zwanzgerberg
Hermagor
21
KG Nampolach
e
9,5
11,2
47,7
e
15,8
13,4
•
•
16,4
16,7
26,7
14,6
Rabenberg
•
•
St. Johann
33
41,9
34,7
47,8
•
•
d
16,7
KG Kreuth
Kreuth ob Mellweg
a
a
Latschach
b
a
Mellach
a
a
Feistritz i. R.
Mellweg
b
b
KG Suetschach
Nampolach
•
a
Suetschach
Neudorf
•
•
KG Matschach
Paßriach
8,5
•
Bärental
2
1
Kreuth 8
6 1 2
Matschach KG Hundsdorf
0
1
Hundsdorf Bezirk Klagenfurt Land
KG St. Johann (Gansdorf) 8
2
1
Lipizach KG Radsberg
•
e
Dellach
KG Lipizach
1,7
Kossiach Schwarz
21
e
8 •
Ebenthal
e
KG Hinterradsberg •
20
IV 1991
8
Brugg
St. Stefan an der Gail
III 2001
d
e
Ferlach KG Windisch Bleiberg
4
Radsberg
58,4
e
Tutzach
35
30,6
32 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
Bodental Strugarjach
27
6 3
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
38,3
57,3
Pugrad
e
e
•
•
Wellersdorf
38,2
e
Zedras
Dörfl
•
22,2
Glainach
b
11,4
Otrouza
a
a
Tratten
b
13,4
Unterglainach
b
21,9
Windisch Bleiberg KG Loibltal
1
Loibltal KG Waidisch Waidisch KG Glainach
31
0
Keutschach
15
5
KG Plescherken
IV 1991
21,2
19,7
d
e
Selkach
46,2
c
Strein
e
•
32,3
30,4
b
•
11,5
c
b
a
e
Höhe
1,4
5,9
Linden
2,4
4,1
Plescherken
14,6
22,3
a
12,1
KG Wurdach
5
0
Schiefling
14
1 1
12
KG Niederdörfl
8 5
Gupf Homölisch
•
•
Niederdörfl
13,1
12,5
Oberdörfl
4,9
a
•
•
a
b
12,7
10,2
e
e
84,7
92,5
Zell Homölisch
•
•
Zell Koschuta
•
•
Zell Mitterwinkel
e
e
Zell Oberwinkel
e
e
Zell Pfarre
93,2
93,2
Zell Schaida
91,4
99
Seel 3
Sabosach
Mostiz
a
a
Neusaß
d
e
Plöschenberg
d
e
St. Margarethen
a
d
Tschrestal
a
a
Wurdach
•
12,7
28,3
29,6
Bach
c
14,4
Edling
21
26,7
Fellersdorf
e
e
Franzendorf
30,8
22,6
Großkleinberg
c
e
Ludmannsdorf
44,4
48,7
Lukowitz
9,7
a
Moschenitzen
e
e
Muschkau
b
b
Niederdörfl
c
c
Oberdörfl
26,6
22,3
17
Poggersdorf (Teil Wabelsdorf)
KG St. Margareten
6 6
17
0
St. Margareten d
23
17
St. Kathrein
5
St. Margarethen
Maria Rain
KG St. Kathrein
Dobein
Ludmannsdorf
III 2001
5
Grafenstein
Köttmannsdorf
II
Rupertiberg
2
Rauth
I
St. Margareten Trieblach Zell
7
7
Zell Freibach
Bezirk Villach Stadt Maria Gail, Drobollach, St. Niklas
17
0
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 33
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
III 2001
IV 1991
Buchheim
a
a
Dolintschach
•
•
3
Obergoritschach
•
b
3
Pirk
a
9,8
Bezirk Villach Land Arnoldstein
21
KG Hart Erlendorf
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
•
0,3
Raun
e
e
Hart
11,9
13,1
St. Johann
•
•
Radendorf
1,1
4
Untergoritschach
a
a
St. Leonhard b. Siebenbrünn
7,6
11,8 16,4
18,7
Dragositschach
a
a
Dreilach
b
b
14
Feistritz
13,2
14,4
3
Fresnach
•
•
18,2
15,5
St. Jakob i. R. Feistritz an der Gail Finkenstein
1 28
KG Korpitsch
0
21
21
Korpitsch
3,9
8,1
Frießnitz
Sigmontitsch
c
b
Gorintschach
b
d
7,4
10,6
Greuth
e
e
Kanin
d
13,7
10,9
14,5
St. Job KG Latschach
3
Latschach
8,8
11,6
Längdorf
Oberaichwald
6
5,4
Lessach
e
e
Unteraichwald
b
b
Maria Elend
13,8
12,5
Mühlbach
24,9
31,2
KG Greuth
3
Altfinkenstein
b
a
Rosenbach
5,9
9,1
Outschena
•
a
St. Jakob
19,2
22,2
Untergreuth
c
d
St. Oswald
6,9
8,7
St. Peter
e
65,1
KG Ferlach
5
Ledenitzen
4,4
5
Schlatten
13,8
14,1
Mallenitzen
7,7
1,8
Srajach
25,4
32,7
Oberferlach
c
d
Tallach
9,3
9,8
Petschnitzen
e
e
Tösching
e
e
Unterferlach
e
38,8
Winkl
7,1
14,8
Hohenthurn
6
KG Dreulach
3
Velden
3
KG Latschach
30
5 3
Achomitz
21,8
30,3
Dieschitz
15,6
26,2
Dreulach
11,8
3,1
Latschach
15,2
18
Göriach
a
5,5
Pulpitsch
d
e
St. Egyden
7,3
7
Treffen
c
e
KG St. Egyden Nötsch Rosegg KG Berg Berg
17 18
0
2
8 Wernberg
8 a
a
34 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
24
0
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Bezirk Völkermarkt Bleiburg
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
III 2001
IV 1991
Buchhalm
6,3
5
Eberndorf
11,1
14,4
KG Eberndorf 23
23
II
2
Aich
50,6
63,9
KG Gablern
Bleiburg
16,2
14,8
Gablern
15,2
22,6
Dobrowa
•
•
Hart
1,5
a
Draurain
•
•
Köcking
13,3
20,8
Ebersdorf
12,4
18
Loibegg
b
c
Einersdorf
43,8
41,3
KG Edling
Grablach
•
•
Edling
12,6
9,9
Kömmel
e
e
Humtschach
2,3
0,7
Kömmelgupf
•
•
Mittlern
8,7
10,1
36,6
39,8
•
•
Buchbrunn
a
11,8
60,4
82,1
Oberburg
a
a
c
e
Rinkenberg
39,5
67,1
Rinkolach
e
e
Bad Eisenkappel
23,2
23,1
Ruttach
e
e
Blasnitzen
e
e
St. Georgen
e
d
Ebriach
66,4
62,3
St. Margarethen
e
e
Koprein Petzen
•
•
Schattenberg
•
e
Koprein Sonnseite
e
e
Schilterndorf
49,7
56
Leppen
61,2
67,3
Weißenstein
•
•
Lobnig
64,3
82
Wiederndorf
33,7
50,9
Rechberg
16,6
12,8
Woroujach
c
e
Remschenig
e
e
Trögern
e
e
1
Unterort
a
a
1
Vellach
41,5
50,7
•
•
26,3
14,7
33,2
43,9
Loibach Lokowitzen Moos Replach
Diex
7
KG Haimburgerberg Haimburgerberg
11
19,8
4
3
KG Buchbrunn
Eisenkappel-Vellach
2
14
14
Weißenbach Zauchen
Eberndorf KG Mökriach
25
18 Feistritz o. Bleiburg
4
15
15
Hof
c
d
Dolintschitschach
•
e
Mökriach
e
e
Feistritz o. Bleiburg
32,4
46,9
Oberburg
a
a
Gonowetz
21,5
22,2
Pudab
•
•
Hinterlibitsch
d
e
Hof
35
57,8
Lettenstätten
37,9
44,6
KG Gösselsdorf
3
Gösselsdorf
14,4
12,1
Homitzberg
•
•
Penk
13,7
17
Unterbergen
•
a
Pirkdorf
39,3
e
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 35
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
III 2001
IV 1991
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
Rischberg
•
•
Ruden
18
0
Ruttach-Schmelz
•
•
St. Michael
39,9
54
Sittersdorf
27
27
Tscherberg
e
82,4
Altendorf
Unterlibitsch
d
e
Unterort
45,9
52,9
Winkel
•
•
Gallizien
I
20
KG Abtei
II
III 2001
IV 1991
19,6
19,3
14,4
16
Blasnitzenberg
•
•
Dullach
•
•
20,3
13,1
Hart
•
•
Homelitschach
•
•
Goritschach
3 3
Abtei
15,8
d
Jerischach
a
a
Freibach
d
e
Kleinzapfen
c
c
Robesch
b
c
Kristendorf
e
e
Miklauzhof
a
a
28,3
38,1
Globasnitz
10
10
42,2
50,8
Müllnern
Globasnitz
37,1
41,6
Obernarrach
e
e
Jaunstein
44,8
68,8
Pfannsdorf
b
c
Kleindorf
58,6
62,5
Pogerschitzen
e
e
Pirkdorf
•
•
Polena
e
e
Podrain
•
•
Proboj
21,7
21,9
St. Stefan
41.6
51,3
Rain
•
•
Slovenjach
•
•
Rückersdorf
17,9
22,6
Traundorf
27,3
46
Sagerberg
e
d
Tschepitschach
e
e
Sielach
15,5
17,8
Unterbergen
e
e
Sittersdorf
15,6
20,3
Wackendorf
58,6
57,3
Sonnegg
c
a
Tichoja
e
e
Weinberg
7,8
9,1
Wigasnitz
•
•
8
Winkel
•
•
5
Wrießnitz
•
•
Griffen Neuhaus KG Schwabegg
35 16
0
Draugegend
•
•
Hart
a
c
St. Kanzian
Oberdorf
e
d
KG St. Veit
Schwabegg
26,6
27,7
Horzach II
e
e
Unterdorf
e
e
St. Veit i.J.
23,5
24,8
Lauchenholz
e
e
Nageltschach
50,8
41,1
KG Heiligenstadt Heiligenstadt KG Graditschach
KG Lauchenholz
1 •
•
2
37
17 2
6
Graditschach
e
d
St. Primus
34,6
37,9
Illmitzen
b
b
Steinerberg
a
a
Unternarrach
e
e
36 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
e
e
Grabelsdorf
30,6
40,7
Lanzendorf
•
•
Mökriach
e
e
Oberburg
•
•
Obersammelsdorf
e
e
Horzach I
d
e
Sertschach
3,4
2,2
Srejach
12,4
13,5
Unterburg
10,4
14,8
Vesielach KG Grabelsdorf
5
KG Srejach
4
Völkermarkt
79
Ortschaften im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens insgesamt
747
Ortschaften im Geltungsbereich der Topographie regelung insgesamt
262
davon über 30 Einwohner
216
„
Geographische Namen sind Bestandteile des Kulturgutes einer Volksgruppe! Geographische Namen sind wie die Sprache als solches, wie die traditionellen Haus- und Dorfformen, Kirchen, Wegkreuze, Marterln, Lieder, Tänze oder Speisen, Bestandteile des Kulturgutes eines Volkes oder einer Volksgruppe. Sie sichtbar zu machen, verstärkt das Heimatgefühl einer Volksgruppe! Sie pflegen, sie in Gebrauch halten, sie auch in der Landschaft, in Büchern und Karten sichtbar machen zu können, stärkt das Heimatgefühl einer Volksgruppe, gibt ihr das Bewusstsein, sich in einer von ihr mitgestalteten Landschaft und Kultur zu bewegen und als deren Mitgestalter anerkannt und respektiert zu sein.
„
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 37
Das Modell 2: Grundlage: die VO 1977 sowie Ortschaften mit über 75 Einwohnern und mehr als 10 % an Slowenischsprachigen
Legende I
Anzahl der Ortschaften im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens
II
Anzahl der Ortschaften im Rahmen der Topographieregelung
III
Anteil Slowenischsprachiger 2001
IV
Anteil Slowenischsprachiger 1991 gesamte Gemeinde mit zweisprachiger Topographie
a bis 10 % b 10-15 % c 15-20 % d 20-25 % e über 25 % • nicht ausgewertet, da unter 30 Einwohner
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
Gemeinde mit einzelnen Ortschaften/Gebietsteilen mit zweisprachiger Topographie Namen der Ortschaften
II
III 2001
IV 1991
Bezirk Hermagor
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Ferlach
27
6 34,7
47,8
•
•
38,3
57,3
e
e
Glainach
b
11,4
Waidisch
38,2
e
KG Windisch Bleiberg Hermagor
21
2
Bodental
Dellach
d
16,7
Latschach
b
a
Strugarjach Windisch Bleiberg KG Loibltal
Bezirk Klagenfurt Land
Loibltal außerdem:
Ebenthal
21
7
Lipizach
d
e
Radsberg
58,4
e
Tutzach
35
30,6
Werouzach
e
e
St. Gandolf
10,7
6,5
Kossiach
e
e
Trabesing
13,6
14,4
Schwarz
9,5
11,2
Tschachoritsch
15,9
16,7
Kreuth
47,7
e 28,3
29,6
Bach
c
14,4
Köttmannsdorf
Ludmannsdorf Feistritz i. R.
8
4
23
17
3
17
Suetschach
15,8
13,4
Edling
21
26,7
Matschach
16,4
16,7
Fellersdorf
e
e
Hundsdorf
26,7
14,6
Franzendorf
30,8
22,6
St. Johann
33
41,9
Großkleinberg
c
e
Ludmannsdorf
44,4
48,7
Lukowitz
9,7
a
38 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Moschenitzen
e
e
Finkenstein
28
8
Muschkau
b
b
Sigmontitsch
c
b
Niederdörfl
c
c
Goritschach
b
11,8
Oberdörfl
26,6
22,3
Unteraichwald
b
b
Pugrad
21,2
19,7
Altfinkenstein
b
a
d
e
Oberferlach
c
d
Selkach
46,2
c
Unterferlach
e
38,8
Strein
e
•
Susalitsch
d
e
32,3
30,4
Latschach
8,8
11,6
b
• Achomitz
21,8
30,3
Dreulach
11,8
3,1
d
c
16,4
18,7
Rupertiberg
Wellersdorf Zedras
Hohenthurn Keutschach
15
4
Höflein
10
10,1
Pertitschach
7,1
13,3
Plaschischen
11,6
14,2
Rosegg
Plescherken
14,7
22,3
Frög
Schiefling
14
St. Jakob i. R.
2
6
18
21
2
1
14
Techelweg
e
37,1
Feistritz
13,2
14,4
St. Kathrein
11,5
c
Frießnitz
18,2
15,5
Gorintschach
b
d
Greuth
e
e
Kanin
d
13,7
St. Margareten
12
4
Gupf
b
a
Niederdörfl
13,1
12,5
Längdorf
10,9
14,5
St. Margareten
12,7
10,2
Lessach
e
e
e
e
Maria Elend
13,8
12,5
Mühlbach
24,9
31,2
St. Jakob
19,2
22,2
Trieblach Zell
7
7
Zell Freibach
84,7
92,5
St. Peter
e
65,1
Zell Homölisch
•
•
Schlatten
13,8
14,1
Zell Koschuta
•
•
Srajach
25,4
32,7
Zell Mitterwinkel
e
e
Winkel
7,1
14,8
Zell Oberwinkel
e
e
Zell Pfarre
93,2
93,2
Velden
Zell Schaida
91,4
99
Dieschitz
15,6
26,2
Latschach
15,2
18
c
e
Bezirk Villach Land Arnoldstein Hart
Treffen 21
30
3
1 11,9
13,1
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 39
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Bezirk Völkermarkt
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
Eisenkappel-Vellach
14
14
Bad Eisenkappel Bleiburg
23
23
Blasnitzen
III 2001
IV 1991
23,2
23,1
e
e
66,4
62,3
Aich
50,6
63,9
Ebriach
Bleiburg
16,2
14,8
Koprein Petzen
•
•
Dobrowa
•
•
Koprein Sonnseite
e
e
Draurain
•
•
Leppen
61,2
67,3
Ebersdorf
12,4
18
Lobnig
64,3
82
Einersdorf
43,8
41,3
Rechberg
16,6
12,8
Grablach
•
•
Remschenig
e
e
Kömmel
e
e
Trögern
e
e
Kömmelgupf
•
•
Unterort
a
a
36,6
39,8
Vellach
41,5
50,7
•
•
•
•
60,4
82,1
26,3
14,7
c
e
Rinkenberg
39,5
67,1
33,2
43,9
Rinkolach
e
e
Dolintschitschach
•
e
Ruttach
e
e
Feistritz o. Bleiburg
32,4
46,9
St. Georgen
e
d
Gonowetz
21,5
22,2
St. Margarethen
e
e
Hinterlibitsch
d
e
Schattenberg
•
e
Hof
35
57,8
Schilterndorf
49,7
56
Lettenstätten
37,9
44,6
Weißenstein
•
•
Penk
13,7
17
Wiederndorf
33,7
50,9
Pirkdorf
39,3
e
Woroujach
c
e
Rischberg
•
•
Ruttach-Schmelz
•
•
St. Michael
39,9
54
Tscherberg
e
82,4
Unterlibitsch
d
e
Unterort
45,9
52,9
Winkel
•
•
Loibach Lokowitzen Moos Replach
Diex
7
1
Haimburgerberg Eberndorf
11 25
19,8
9
Weißenbach Zauchen Feistritz o. Bleiburg
15
15
Buchbrunn
a
11,8
Mökriach
e
e
Gösselsdorf
14,4
12,1
Gallizien
Eberndorf
11,1
14,4
Abtei
15,8
d
Gablern
15,2
22,6
Enzelsdorf
21,7
21,2
Köcking
13,3
20,8
Loibegg
b
c
St. Marxen
b
10,3
12,6
9,9
Edling
40 | Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten
20
2
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Gemeinde im Geltungsbereich des Minderheitenschulw.
I
II
III 2001
IV 1991
Globasnitz
10
10
42,2
50,8
St. Kanzian
37
10
Globasnitz
37,1
41,6
St. Veit i.J.
23,5
24,8
Jaunstein
44,8
68,8
Lauchenholz
e
e
Kleindorf
58,6
62,5
Nageltschach
50,8
41,1
Pirkdorf
•
•
St. Primus
34,6
37,9
Podrain
•
•
Vesielach
e
e
St. Stefan
41.6
51,3
Klopein
9,3
14,1
Slovenjach
•
•
Grabelsdorf
30,6
40,7
Traundorf
27,3
46
Obersammelsdorf
e
e
Tschepitschach
e
e
Srejach
12,4
13,5
Unterbergen
e
e
Unterburg
10,4
14,8
Wackendorf
58,6
57,3 Völkermarkt
Griffen
2
Gattersdorf
Großenegg
a
b
Untergreutschach
6,3
15
Ortschaften insgesamt Ortschaften zweisprachig
Neuhaus
16
•
•
Hart
a
c
Oberdorf
e
d
Schwabegg
26,6
27,7
Unterdorf
e
e
•
•
a
14,2
19,6
19,3
Altendorf
14,4
16
Goritschach
20,3
13,1
Müllnern
28,3
38,1
Pfannsdorf
b
c
Proboj
21,7
21,9
Rückersdorf
17,9
22,6
Sielach
15,5
17,8
Sittersdorf
15,6
20,3
Heiligenstadt
•
Ruden
1
Untermitterdorf 27
8,5
12,4
747 187
6
Draugegend
Sittersdorf
1
8
Zwei Lösungsmodelle zur zweisprachigen Topographie in Kärnten | 41
Auszüge aus dem Gemeindelexikon von Kärnten aus dem Jahr 1900 mit den amtlich festgelegten zweisprachigen Ortsnamen und den Volkszählungsergebnissen bezüglich der Umgangssprache
42 | Auszüge aus dem Gemeindelexikon von Kärnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 43
44 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 45
46 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 47
48 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 49
50 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 51
52 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 53
54 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 55
56 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 57
58 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900 | 59
60 | Ausz체ge aus dem Gemeindelexikon von K채rnten aus dem Jahr 1900
Zweisprachige Aufschriften in K채rnten ...
Zweisprachige Aufschriften in K채rnten | 61
62 | Zweisprachige Aufschriften in K채rnten
Zweisprachige Aufschriften in K채rnten | 63
ISBN 978-3-7086-0598-2
9 783708 605982
Druckkostenbeitrag: ₏ 5,-
www.ortstafeln.info