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Luzern, den 20. März 2014 H et GZ

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Das Tessin – im Bild das nächtliche Lugano – zeigt sich am S. Pellegrino Sapori Ticino jeweils von seiner besten kulinarischen Seite und zieht mittlerweile Gäste aus ganz Europa an.

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genuss trifft auf luxus

om 6. April bis 11. Mai findet im Tessin zum achten Mal der S. Pellegrino Sapori Ticino statt. Dabei handelt es sich um das grösste und wichtigste Gourmet-Festival im Tessin, das Jahr für Jahr regionale, nationale und internationale Kochkunst auf höchstem Niveau zelebriert und Gäste aus ganz Europa anzieht. Verteilt über fünf Wochenenden (und auch einige wenige Werktage) bietet diese einzigartige Veranstaltung Gelegenheit, die Haute Cuisine an einer Reihe von ganz unterschiedlichen Veranstaltungen in den schönsten und traditionsreichsten Tessiner Lokalen zu entdecken. Dieses Jahr speziell ist die erstmalige und enge Zusammenarbeit mit den Swiss Deluxe Hotels, dem Zusammenschluss der renommiertesten Fünf-Sterne-Häuser der Schweiz. Jan E. Brucker, Direktor im Zürcher Hotel Widder und gleichzeitig Präsident der Swiss Deluxe Hotels,

berichtet im Gespräch, das die Hotellerie et Gas- die Küche einladen und gemeinsam ein spezitronomie Zeitung mit ihm geführt hat (siehe elles Festival-Menü kreieren. Der Gast hat redas Interview auf der folgenden Seite), wie der gelrecht die Qual der Wahl, denn Sapori Ticino Festival-Organisator Dany Stauffacher bietet zwischen der «Opening Party» im die auf den Vorstand von Swiss Deluxe HoRistorante La Perla in Lugano (Gastgetels zugekommen sei. Stauffacher habe Tessiner ber René Nagy) und der «Final Party» chefs schon länger die Idee gehabt, mit den im Hotel Splendide Royal (Gastgeber laden dieses führenden Fünf-Sterne-Häusern der Domenico Ruberto) nicht weniger als Jahr ihre Schweiz zusammenzuarbeiten. «Wir acht glamouröse Soiréen an. Dazu komKollegen von haben nicht lange gezögert. Denn es ist men ein «Déjeuner au Château» im Casden Swiss eine tolle Geschichte, an der wir sehr tello di Morcote, ein «Surprise Dinner» interessiert sind.» Es sei den Swiss De- Deluxe Hotels bei Gastgeber Lorenzo Albrici sowie ans Festival luxe Hotels ja ein stetes Anliegen, die zwei Lounge-Abende in den Luganeein. angeschlossenen Restaurants immer ser In-Clubs La Perla Lounge & Bar und wieder ideal zu positionieren. Al Lido. Am Sapori Ticino beteiligt, sind Die Kooperation mit Swiss Deluxe Hotels dieses Jahr die folgenden Tessiner Köche: René führt heuer dazu, dass die am Sapori Ticino be- Nagy vom Ristorante La Perla, Domenico Ruteiligten Tessiner Spitzenköche je einen Kol- berto vom Hotel Splendide Royal, Andrea Berlegen aus einem Swiss Deluxe Hotel zu sich in tarini vom Ristorante Conca Bella, Dario Ranza

Swiss Deluxe hotels

das grosse interview mit Jan E. brucker Seite 2

die köche

illustre runde

Die bekanntesten Tessiner Chefs laden ihre Kollegen aus den Swiss Deluxe Hotels zum kulinarischen Kräftemessen in die Südschweiz ein.

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von der Villa Principe Leopoldo, Egidio Iadonisi vom Swiss Diamond Hotel, Salvatore Frequente vom Hotel Eden Roc, Frank Oerthle vom Ristorante Arté, Othmar Schlegel vom Castello del Sole, Antonio Fallini von der Villa Orselina und Alessandro Fumagalli vom Grand Hotel Eden. Die Tessiner Chefs zeichnen an der Eröffnungs- und der Schlussfeier gemeinsam für das Wohl der Gäste verantwortlich. Dazwischen lädt jeder einzelne einen Kollegen aus einem Swiss Deluxe Hotel zu sich ein. Das führt dazu, dass im Tessin die folgenden Gastköche zum Handkuss kommen: Pierre Crépaud («Le Mont Blanc»), Roland Schmid («Äbtestube»), Andrea Migliaccio («Capri»), Heiko Nieder («The Restaurant»), Sandeep Bhagwat («Rasoi by Vineet»), Edgard Bovier («La Table d’Edgard»), Gregor Zimmermann («La Terrasse») und Laurent Eperon («Pavillon», Baur au Lac, Zürich).

Die Lokalitäten

die besten adressen

S. Pellegrino Sapori Ticino profitiert nicht nur vom milden Klima, das in der Sonnenstube der Schweiz herrscht. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der Umstand, dass die Veranstaltungen in den besten Lokalen des Kantons durchgeführt werden können. Seite 11


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«eine perfekte marriage»

Die diesjährige Austragung von S. Pellegrino Sapori Ticino steht ganz im Zeichen der Swiss Deluxe Hotels. Deren Präsident Jan E. Brucker erläutert, welche Gründe zum erstmaligen Auftritt im Tessin geführt haben.

H etGz: Jan E. Brucker, haben Sie eine persönli-

che Beziehung zum Tessin? Jan E. Brucker: Ja, eine solche gibt es tatsächlich: Unsere Familie hat nämlich privat ein Pied-à-terre im Tessin, so dass wir dort jedes Jahr einen Teil unserer Sommerferien verbringen. Wir sind aufgrund der Lage unseres Domizils zwar eher mit dem Sottoceneri verbunden. Aber völlig unabhängig von der geografischen Lage liebe ich die südländische Mentalität, die perfekt zu meiner Affinität für alles Italienische passt.

unser nach wie vor wichtigster Markt Deutschland. Nach massiven Einbrüchen, die früher teilweise im zweistelligen Prozentbereich lagen, hat sich hier die Situation bei einem Minus von rund einem Prozent zum Glück wieder etwas stabilisiert. Was mich über all die Jahre immer wieder positiv überrascht hat, ist der US-amerikanische Markt, der insbesondere in der Stadthotellerie sozusagen keine Einbrüche erlitten hat. Der Markt Indien ist nicht für alle gleich ergiebig, da doch von Region zu Region stark verschieden.

H etGz: Was sagt Ihnen S. Pellegrino Sapori Ti-

H etGz: Und wohin führt die Reise im Geschäft

cino? Und wann kamen Sie erstmals mit dieser Veranstaltung in Berührung? Brucker: Das Festival war mir soweit ein Begriff, als dass ich branchenintern davon gehört habe. Allerdings muss ich gestehen, dass ich – trotz meiner regelmässigen Aufenthalte im Tessin – bislang noch keine Gelegenheit gehabt hatte, daran teilzunehmen. Dennoch wusste ich von der Präsenz bekannter Chefs, die einen massgeblichen Beitrag zum äusserst positiven Ruf von S. Pellegrino Sapori Ticino beitragen. In engere Berührung mit der Veranstaltung kam ich erst, als wir, das heisst die Swiss Deluxe Hotels, von Dany Stauffacher, dem Organisator von Sapori Ticino, kontaktiert wurden. Er hatte offenbar schon länger die Idee, mit uns als Vereinigung der führenden Schweizer Fünf-Sterne-Häuser zusammenzuarbeiten. So erkannte auch unser Vorstand schnell, dass dies eine tolle Geschichte werden könnte. Es ist uns ein Anliegen, unsere über 150 Restaurants immer wieder neu und vor allem gut zu positionieren. Und natürlich wollen auch wir als Swiss Deluxe Hotels unsere Häuser im Tessin noch bekannter machen. H etGz: Was versprechen Sie sich nun als Marketingorganisation konkret von dieser Liaison mit S. Pellegrino Sapori Ticino? Brucker: Wir sind eine Vereinigung, deren Ursprünge 180 Jahre zurückreichen. Und ich habe es mir als Präsidenten zum Ziel gesetzt, uns in Zukunft noch klarer und stärker zu positionieren. Als Verbund von 38 äusserst renommierten und auch im internationalen Vergleich herausragenden Hotels gilt es, dessen Bekanntheitsgrad in seiner Gesamtheit zu stärken. Unter der Geschäftsleitung von Siro Barino verfolgen wir die Strategie eines gemeinsamen, starken Auftritts, indem wir nicht nur erhebliche Mittel, sondern auch viel Zeit und Kreativität in unsere gemeinsame Marke investieren. Diese Überlegung widerspiegelt sich einerseits auch in unserem unlängst aufgefrischten Logo, andererseits in unserem komplett neuen Internetauftritt. Und darüber hinaus sind wir vor einigen Jahren mit Schweiz Tourismus eine Partnerschaft eingegangen, mit dem Ziel, uns weltweit besser vermarkten zu lassen. Unsere Partnerschaft mit Sapori Ticino ist auch Teil dieser neuen Strategie und insofern für uns eine wertvolle Zusammenarbeit. Wir erachten uns als Premium Brand in Sachen Hotellerie in der Schweiz. Gleichzeitig erachte ich auch alles, was Sapori Ticino rund um die Haute Cuisine leistet, als absolut top. Das Festival ist also genau da positioniert, wo auch wir uns sehen. Eine perfekte «Marriage» also! Und das ist entscheidend. Es braucht zudem auch immer Persönlichkeiten wie einen Dany Stauffacher, der dem Event ein Gesicht gibt. H etGz: S. Pellegrino Sapori Ticino steht für

einen regen freundschaftlichen und vor allem auch fachlichen Austausch zwischen den besten Köchen des Tessins und Berufskollegen aus anderen Landesteilen oder gar anderen Ländern (wir erinnern uns an die letztjährige Kooperation mit Berlin oder an frühere Auftritte von nationalen Stars wie André Jaeger, Martin Dalsass oder Tanja Grandits und natürlich auch von internationalen Chefs wie Norbert Niederkofler oder Ronny Emborg). Was bringt es nun den Swiss Deluxe Hotels konkret, wenn sie ihre Köche ins Tessin schicken? Brucker: Der primäre Gedanke ist natürlich marketingtechnischer Natur. Gleichzeitig steigern wir mit solchen gemeinsamen Pro-

mit den zahlungskräftigsten Gästen? Brucker: Wir konnten lange vom Bankenplatz Schweiz profitieren und aus dem Vollen schöpfen. Das hat sich geändert. Für uns, insbesondere für die Stadthotellerie, ist aber elementar, was mit dem Bankenplatz passiert. Wohin dort die Reise führt und wie man das Image der Schweiz wieder aufzupolieren vermag, lässt sich aus meiner Sicht nur schwer erahnen. Wichtig ist, dass Vertrauen wieder hergestellt wird, damit wieder viel mehr Leute gerne in die Schweiz reisen. H etGz: Welche Auswirkungen hat die An-

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Erfolgreich als Hoteldirektor ist Jan E. Brucker schon lange: Bevor er 2001 in Zürich im «Widder» eingestiegen ist, leitete er unter anderem das Swissôtel Berlin und das Grand Park Gstaad.

jekten das Zugehörigkeitsgefühl und den inneren Zusammenhalt der Swiss Deluxe Hotels. Ausserdem ist das auch eine tolle Gelegenheit für unsere Köche, wenn sie ausserhalb der Betriebe für sich, aber auch gemeinsam für die Belange der Swiss Deluxe Hotels werben können. Jedes einzelne Haus unserer Organisation hat eine grosse, internationale Strahlkraft. Aber wenn wir etwas tun können, um als Vereinigung in Erscheinung zu treten, dann ist das für alle unsere Mitglieder sehr wertvoll.

Beispiel der Italiener Andrea Migliaccio würde mich da interessieren. H etGz: Kommen wir auf ein anderes Thema

zu sprechen, nämlich die Marktlage für die Luxushotellerie. Wie hat sich diese in den letzten Jahren entwickelt? Brucker: Am Anfang war die Bankenkrise, dann kam die Währungskrise. Und da mussten wir sicher alle in irgendeiner Form Federn lassen. Ein Jahr traf es vielleicht die Ferienhotellerie etwas stärker, das andere Jahr die H etGz: Haben Sie das Programm bereits Stadthotellerie. Und doch können wir sagen, im Detail studiert? Und falls ja, an welchen dass der Rückgang der Logiernächte dank ErVeranstaltungen werden Sie im Tessin anzuschliessung neuer Märkte inzwischen aufgetreffen sein? fangen werden konnte. Ja, es Brucker: Wir haben bei gibt teilweise wieder Häuser, uns im «Widder» bereits die derzeit einen Aufschwung Zur PErson Mitte März eine der beiden erleben. In der Gesamtheit Jan E. Brucker, geb. 1954, Medienkonferenzen von der Swiss Deluxe Hotels ist seit 2001 Direktor des Sapori Ticino mit anschlies­ haben wir eine ziemlich Fünf-Sterne-Hotels Widder sendem Galadiner für gelastabile Marktsituation: So am Rennweg in Zürich und dene und Gourmet-affine weisen wir das zweite Jahr in wurde 2010, nachdem er beGäste durchgeführt. Da Folge einen Umsatz von rund reits seit 2007 Mitglied der war ich selbstverständlich 1.41 Milliarden Franken bei Qualitätskommission und anwesend als Gastgeber des 835.000 Übernachtungen des Vorstands der VereiniHauses. Dann versuche ich, aus. Diese gesamthaft gesehen gung Swiss Deluxe Hotels am 6. April an der Eröffnung doch recht zufriedenstellende war, zu deren Präsidenten im Tessin dabei zu sein. Da Situation verdanken wir nicht gewählt. Vor seiner Zürcher wird man sicher viele spanzuletzt jenen neuen Märkten, Zeit leitete Jan E. Brucker nende Leute antreffen. Und die wir in den letzten drei, diverse Hotels im In- und ich würde natürlich gerne vier Jahren aktiv bearbeitet Ausland, unter anderem das an einer abendlichen Gala haben. Wie die Golfstaaten Grand Hotel Park in Gstaad teilnehmen. Interessant und China zum Beispiel mit und das Swissôtel Berlin. fände ich den Auftritt von einem Plus von je 20 Prozent, In seiner Freizeit ist Jan Heiko Nieder, den ich kenne wobei das restliche Asien E. Brucker ein begeisterter und dessen Küche ich sehr ein Plus von rund 10 Prozent Wanderer und Skifahrer. Er schätze. Gleichzeitig würde ausweist. Auch Russland und lebt mit seiner Frau und den mich auch reizen, einmal etBrasilien sind Wachstumsdrei Kindern in Zürich. was Neues kennen zu lernen, märkte, wenngleich auf tieeinen Koch, den man bei ferem Niveau. Weniger stark uns nicht so gut kennt. Zum rückläufig war im letzten Jahr

nahme der Masseneinwanderungsinitiative ­Ihrer Meinung nach auf die Schweizer Hotellerie? Brucker: Das ist stark davon abhängig, was unsere Politiker in den Verhandlungen mit der EU zustande bringen. Und was wir als Branche dazu beitragen können. Bezüglich der Auswirkungen male ich, ehrlich gesagt, ein eher düsteres Bild. Worst Case wäre für mich die Wiedereinführung von Kontingenten. Das führt uns direkt auf Feld eins zurück. Wir müssten uns nicht nur mit Kurzaufenthaltsbewilligungen herumschlagen, eine Konsequenz wäre auch, dass wir die Leute nicht mehr bekommen würden, die wir dringend benötigen, nämlich Fachkräfte und Spezialisten. Aber was auch immer kommen mag, wir müssen in jedem Fall als Branche sehr agil und vor allem innovativ sein, um uns den neuen Herausforderungen zu stellen und all die kommenden Hürden zu meistern. H etGz: Zum Abschluss noch ein paar persön-

liche Fragen: Woran erfreut sich Ihr Blick am meisten, wenn Sie von Ihrer Arbeit aufschauen? Brucker: Um meinen Beruf ausüben zu können, braucht es Feuer und Einsatzbereitschaft. Ich liebe diesen Job, und ich liebe diese Plattform. Wenn ich also aufschaue von meiner Arbeit, ist es mein tägliches Umfeld, das mir sehr am Herzen liegt. Das Widder Hotel also und seine Gäste. H etGz: Welches Berufswerkzeug ist Ihnen das liebste? Brucker: Im übertragenen Sinn ist das der Mensch. Er ist mein täglich Brot. Und der Umgang mit Menschen jeglicher Couleur macht mir enorm Spass. H etGz: Welches Gericht mögen Sie am liebsten?

Brucker: (lacht) Man wird mich als absoluten Gourmetbanausen hinstellen. Aber für einen Teller gute Spaghetti würde ich weit gehen.

H etGz: Gibt es ein Gewürz, das Sie nicht ausstehen können? Brucker: Ich war einmal zehn Tage in Indien. Da konnte ich am Schluss Curry nicht mehr sehen. Ansonsten liebe ich allerdings Gewürze jeglicher Art – solange sie subtil eingesetzt werden. Es ist also das Mass, das entscheidet, nicht der Geschmack. H etGz: Und noch eine letzte Frage: Hören Sie

bei der Arbeit Musik? Brucker: Da sprechen Sie ein Thema an, das ich mit meinen Kindern diskutiere. Ich selbst höre beim Arbeiten keine Musik. Oder höchstens im absoluten Ausnahmefall, zum Beispiel, wenn ich mal einen Riesenstapel Briefe unterzeichnen muss. Sonst lenkt mich das viel zu fest ab. Die Generation meiner Kinder hingegen sieht das diametral anders. Die muss offenbar dauernd berieselt sein. Interview: Philipp Bitzer


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die das Herz unserer Veranstaltung sein werden. H etGZ: Und wie sieht es bei den

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«In unseren Hotelpalästen verbergen sich kulinarische Schätze» Dany Stauffacher, der Macher hinter S. Pellegrino Sapori Ticino, kann fast nicht stillsitzen. So gibt es auch dieses Jahr wieder viel Neues zu entdecken. H etGZ: Dany Stauffacher, welche

Änderungen hat S. Pellegrino Sapori Ticino seit der letzten Austragung vor einem Jahr erfahren? Dany Stauffacher: Nach dem Erfolg mit den Sterneköchen aus Berlin haben wir unsere Fühler dieses Jahr auf den Teil der Schweizer Haute Gastronomie ausgerichtet, der sich in unseren Luxushotels abspielt. Dort nächtigt man nämlich nicht nur wie ein König, sondern man isst auch wie ein Prinz. Dieser Fokus wurde uns durch die Zusammenarbeit mit den Swiss Deluxe Hotels ermöglicht, welche die Spitze in Bezug auf Qualität, Prestige und Geschichtsträchtigkeit darstellt.

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Das Hotel Baur au Lac (Bild oben) wurde im Jahr 1844 in Zürich eröffnet. Unten ist das elektrische Tram von St. Moritz auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1896 zu sehen.

Eine ruhmreiche Geschichte Seit 180 Jahren bilden sie die Elite der nationalen und internationalen Hotellerie: die Swiss Deluxe Hotels.

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ie Schweiz ist zweifelsohne die Wiege der gehobenen Hotellerie. Die Swiss Deluxe Hotels sind heute noch Zeugen der Ursprünge einer damals völlig neuen, komfortablen und luxuriösen Art des Reisens. Die Geschichte der Schweizer Luxus-Hotellerie zeugt von visionären Ideen und der Leidenschaft einer Reihe von grossen Pionieren in der Hotellerie. Innovation, höchste Qualität und eine bedingungslose Fokussierung auf den Hotelgast bilden seit rund 180 Jahren die Basis für die höchsten Standards bei der Gastlichkeit und der Gastfreundschaft. Der wahre Luxus eines Hotels liegt neben der aussergewöhnlichen Lage, der palastähnlichen Architektur, dem exquisiten Intérieur und der hochdekorierten Gourmetküche in der Dienstleistung am Gast, also im exzellenten Service, der alle Bereiche der Gastfreundschaft umfasst. Das ist die Basis, auf der die Swiss Deluxe

Hotels ihre Zukunft bauen. Es ist ein grosses Erbe, das es zu verwalten gilt. Denn diese Aura der eigenen Welt und das Erlebnis, in einem der besten Hotels der Welt Gast sein zu dürfen, sind heute noch genauso zu spüren wie in den Anfangszeiten. Die General Manager von heute verstehen es gleichermassen, ihre Gäste immer wieder zu überraschen und zu verwöhnen. Sie erfinden sich und ihr Hotel jeden Tag wieder neu, um auch dem Stammgast das Gefühl zu geben, dass Tradition erst mit Innovationen und dem ungebrochenen Gründergeist weiterlebt. Die Handschrift und den Geist der Schweizer LuxusHotellerie findet man heute an den besten Adressen auf der ganzen Welt. Begründet wurde sie von den grossen Pionieren der Schweizer Hotelgeschichte. Und mit Stolz wird sie von den Hotel-Pionieren von morgen weiterentwickelt, die heute für die Geschicke der Swiss Deluxe Hotels verantwortlich sind.

H etGZ: Wenn Sie zurückblicken, was hat sich vor allem geändert seit der ersten Austragung von S. Pellegrino Sapori Ticino? Stauffacher: In den mittlerweile acht Jahren, in denen mehr als 900 GaultMillau-Punkte und 70 Michelin-Sterne bei uns aktiv am Werk waren, ist in erster Linie unser Bekanntheitsgrad massiv gestiegen. Andere Faktoren hingegen haben überhaupt nicht geändert seit den Anfängen, so unser Spirit, unsere Passion und das grosse Herz. Und allem voran unser Wille, für die Schweiz und den Kanton Tessin über die Kulinarik Werbung zu machen. Und wie immer steigt derzeit unsere Anspannung, stehen wir doch ein weiteres Mal vor einer erneut sehr interessanten Ausgabe von Sapori Ticino. Es ist wirklich sehr befriedigend, wenn man den Gästen, die an unsere Soirées und unsere weiteren Anlässe kommen, eine Freude bereiten kann und merkt, dass sie bei uns einen schönen und emotionalen Abend bei gutem Essen und tollen Weinen verbringen. Es macht uns richtig stolz, wenn wir das mit unseren Gästen teilen können. H etGZ: Gibt es sonst noch Neues?

Stauffacher: Im Moment ist die «Tradition» sehr im Trend. Und das macht auch den Erfolg unserer Veranstaltung aus. Trotzdem wollen wir uns stetig erneuern. Zum Beispiel mit unseren Soirées Lounge. Denn die Jungen sind die Restaurantgäste von morgen. Ich bin überzeugt, dass sich eine funktionierende Veranstaltung im Kern nicht allzu gross verändern sollte, aber man immer wieder etwas Neues hinzufügen muss. H etGZ: Gibt es neue Gesichter, die man dieses Jahr im Tessin antrifft? Stauffacher: In erster Linie sind das 23 Chefs aus der ganzen Schweiz,

Locations aus, gibt es auch da Änderungen? Stauffacher: Wir haben sehr schöne neue Austragungsorte wie das Sterne-Restaurant Arté des Grand Hotel Villa Castagnola in Lugano. Ausserdem das Castello del Sole und das Hotel Eden Roc. Alle drei gehören zu den schönsten Hotelbetrieben der Schweiz. Zusätzlich zelebrieren wir gemeinsam mit den Grandes Tables de Suisse auf dem Castello di Morcote – einem der schönsten Weingüter im Tessin – ein delikates Fischmenü, das von fünf ausgesuchten Köchen zubereitet wird. H etGZ: Konnten Sie sich zwischen-

zeitlich auch die lang ersehnte Unterstützung durch staatliche Tourismusorganisationen oder kantonale und regionale Institutionen sichern? Stauffacher: Auch bezüglich unserer Sponsoringstruktur hat sich einiges getan: Ich bin sehr stolz, dass wir mit Ticino Turismo, der Stadt Lugano sowie den Tourismusorganisationen der Städte Lugano und Bellinzona sowie der Regionen Ascona/Locarno und dem Mendrisiotto eine starke Kraft hinter uns haben. Was Schweiz Tourismus angeht, so glaube ich, dass der Moment gekommen ist, wo man sich auch dort Gedanken macht über eine starke Ausrichtung auf den Faktor Kulinarik, um sich touristisch zu positionieren. Wir haben schon früher versucht, mit der nationalen Tourismusorganisation zusammen zu arbeiten, aber vielleicht war der Zeitpunkt einfach nicht der richtige gewesen. Ich erinnere aber, dass keine touristische Werbung funktionieren kann, die nicht die Hotellerie und die Gastronomie ins Zentrum rückt, und zwar auf jedem Niveau. Was uns betrifft, falls Schweiz Tourismus das heute wünschen würde, wären wir auf jeden Fall bereit für eine Diskussion über eine künftige Zusammenarbeit. H etGZ: Was erwarten Sie von S. Pel-

legrino Sapori Ticino dieses Jahr? Oder anders gefragt, was sind Ihrer Meinung nach die Highlights? Stauffacher: Die Auswahl der Chefs ist dieses Jahr nicht nur sehr breit in Bezug auf ihre geografische Herkunft in der Schweiz, sondern auch auf ihre Küche. Wir haben vor zu zeigen, dass in unseren Schweizer «Hotelpalästen» kulinarische Schätze verborgen sind. Jedes Essen ist somit ein Highlight. Und wird erst noch von hervorragenden Weinen begleitet. Es ist am Gast zu entscheiden, an welchem Ort er welche Erfahrung machen möchte. Die Wahl wird dieses Mal angesichts des Angebotes schon fast zur Qual werden. H etGZ: Wohin geht die Reise von

S. Pellegrino Sapori Ticino? Stauffacher: Wir hoffen, dass unsere Leidenschaft und unsere Liebe für die Kochkunst noch lange Bestand haben wird. Denn wir wollen in Zukunft noch mehr Menschen Appetit machen auf gutes Essen und Trinken – natürlich im Mass … Alle Chefs, die bei uns mitgemacht haben oder das noch tun werden, leisten ihren persönlichen Beitrag dazu. H etGZ: Möchten Sie noch etwas

hinzufügen? Stauffacher: Ich wünschte mir, dass noch viel mehr Leute in unser wunderschönes Land kommen, um unser weltweit einzigartiges Niveau, das wir in Sachen Önogastronomie und natürlich auch Weinbau haben, zu erleben und zu geniessen. Denn darauf können wir als Schweizer stolz sein, dass alle unsere Landesteile so tolle kulinarische Leistungen erbringen.


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die regionen

Lago Maggiore

Lugano Wenn man an Schweizer Städte denkt, stellt man sich Landschaften mit Bergen, Seen und Schnee vor. Doch Lugano bietet noch vieles mehr! Dank dem milden Klima, der beeindruckenden Landschaft, der umliegenden Berge und den Palmen, die das Seeufer säumen, taucht man hier in eine mediterrane Welt ein. Lugano ist für jeden eine Reise wert: für Jugendliche auf der Suche nach Unterhaltung, für Kunstliebhaber sowie für Feinschmecker, Naturfreunde und Sportler. Dank seiner zentralen Lage am Knotenpunkt Europas ist Lugano von überall her gut erreichbar. Der nur sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Flughafen bietet tägliche Flugverbindungen in andere Schweizer Städte. Die gut funktionierende Eisenbahnstrecke nach Zürich-Kloten und Mailand sowie regelmässige ShuttleBusse zum Flughafen Mailand-Malpensa ermöglichen auch tägliche Flüge in ferne Des­ tinationen. In Lugano kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Das ganze Jahr hindurch beleben Veranstaltungen, Darbietungen und Events die Stadt im Zeichen der Tradition, Kultur, Unterhaltung und des Sports. Ente Turistico del Luganese Palazzo Civico – Riva Albertolli – 6900 Lugano Tel. +41 (0)58 866 66 00 – Fax +41 (0)58 866 66 09 info@luganoturismo.ch www.luganoturismo.ch www.luganoinblog.ch www.lugano.ch

Bellinzona Bellinzona, eine Stadt mit mehrtausendjähriger Vergangenheit, zeigt stolz die Zeugen ihrer wenig bekannten Geschichte, deren Bedeutung noch zu entdecken und zu schätzen ist. Die weite Ebene zu Füssen der Stadt und die eindrücklichen Berge bieten die Kulisse, in der man sich auf angenehme Weise auf einen Ort einlassen kann, in welchem Alt und Neu aufs beste zusammenleben. Die drei Burgen, der Festungskomplex (den nach Ansicht verschiedener Experten Leonardo da Vinci konzipiert haben könnte) und der wunderbare Stadtkern auf mittelalterlichen Fundamenten vereinen ein geschichtliches und künstlerisches Erbe aus längst vergangenen Zeiten mit den architektonischen und anderen Erfordernissen der Gegenwart und schaffen so eine Mischung intensiver Kontraste. Die Stadtmauer, die Türme und die drei herrlichen Burgen über dem historischen Zentrum sind berühmte Zeugen dieser Ereignisse. Seit dem Jahr 2000 gehören sie zum Unesco-Weltkulturerbe. ENTE TURISTICO DI BELLINZONA E DINTORNI Palazzo Civico – 6500 Bellinzona Tel. +41 (0)91 825 21 31 Fax +41 (0)91 821 41 20 info@bellinzonaturismo.ch www.bellinzonaturismo.ch

Locarno, Ascona, Brissago: Ein unwiderstehlicher Mix aus sonnigen Ufern, wilden Tälern, prächtigen Wäldern und mediterranem Dolcefarniente in belebten Ortschaften am Lago Maggiore. Die Gegend bietet unzählige Möglichkeiten, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Gäste zu befriedigen: von bewegungsintensiven Sportarten wie Bungee Jumping und Wakeboard bis zum süssen Nichtstun, vom Relaxen in exklusiven Spas, Spaziergängen im Grünen oder auf Golfplätzen, bis zu Kunstbesuchen, auserlesenem Shopping, grossen Events von internationalem Ruf und vielerlei Aktivitäten für Familien. Eine Schifffahrt zu den Brissago-Inseln. Einen Ausflug ins Naturreservat der Bolle di Magadino im Gambarogno. Blumenfreunde lassen sich den Kamelienpark am Seeufer Locarno nicht entgehen. Zu einer Erholungspause laden das Lido Locarno und die Termali Salini & Spa ein. Ein besonders beschaulicher Ort ist das prachtvolle Heiligtum Madonna del Sasso, das sich auf dem Weg von Locarno hinauf nach Orselina entdecken lässt. Der Glanz vergangener Zeiten lässt sich im Castello Visconteo in Locarno und im Leonardo da Vinci zugeschriebenen Rivellino erahnen. Galerien, Geschäfte und charakteristische Gaststätten beleben die Strassen von Locarno und Ascona. Und nicht zu vergessen sei die herbe, wilde Schönheit der Täler Onsernone, Vallemaggia, Verzasca und Centovalli, die den Reisenden in die romantische Sphäre kleiner Dörfer führt, wo die Zeit stillzustehen scheint. Lago Maggiore Tourist Office Largo Zorzi 1 – 6600 Locarno Viale Papio 5 – 6612 Ascona Viale Leoncavallo 25 – 6614 Brissago Tel. +41 (0)848 091 091 Fax +41 (0)91 759 76 94 www.ascona-locarno.com info@ascona-locarno.com

Mendrisiotto e Basso Ceresio Eine Region, die nur gerade 50 Kilometer vom Stadtzentrum Mailands entfernt liegt und mit den Gegensätzen und Werten der Schweiz und Italiens lebt. Ein Gebiet zum Entdecken auf über 300 Kilometern schönster Wanderwege, die vom Monte Bisbino zum Monte Generoso, vom Monte Orsa zum Monte San Giorgio, von der Collina del Penz ins Muggio-Tal, vom Gaggiolo nach Riva San Vitale/Brusino und von Bissone nach Rovio/Arogno führen. Eine Region, die weitläufig und einladend ist mit ihren natürlichen Erholungsgebieten wie dem Geopark Gole della Breggia, dem Monte Generoso, dem Muggio-Tal, dem Monte San Giorgio (der zum Unesco-Weltnaturerbe gehört) und dem Parco della Valle della Motta. Zu den spektakulärsten Panoramablicken gehört der Gipfel des Monte Generoso (1.704 Meter über Meer), erreichbar zu Fuss vom Muggio-Tal, von Mendrisio und von Rovio aus. Ebenso schöne Aussichten begeistern entlang den drei Weinberg-Routen, die extra für das hundertjährige Bestehen des Merlots angelegt wurden und an nicht weniger als 35 Weingütern vorbeiführen. Für viel Charme sorgen die alten «Grotti» im Schatten riesenhafter Bäume, wo man Wein, Wurst und lokalen Käse, manchmal mit Polenta oder einer Minestrone als Vorspeise, probieren kann. Kurzum: ein Gebiet zum Wohlfühlen, zum Entdecken und zum Geniessen. Weitere Informationen unter Tel. +41 (0)91 641 3050 www.mendrisiottoturismo.ch


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Stimmen zum Festival

Stimmen zum Festival

Andreas CAminada • Schloss Schauenstein (3 Michelin-Sterne und 19 GaultMillauPunkte)

Michel Beneventi • CBM Nestlé Waters Schweiz «Wir sind stolz, dass S. Pellegrino Sapori Ticino von Jahr zu Jahr wächst und immer bekannter wird. Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Schweizer Gourmet-Excellence mit den prestigeträchtigen Swiss Deluxe Hotels. Diese stehen gleichzeitig für Tradition und Innovation in der Schweizer Spitzengastronomie. Mit dieser Partnerschaft gehen wir einen weiteren grossen Schritt in die Richtung, zu einem wichtigen önogastronomischen Festival der Schweiz und Europas zu werden.»

«Die Organisatoren von Sapori Ticino stellen jedes Jahr ein neues Programm zusammen und setzen das jeweilige Leitthema konsequent um. Und dies äusserst erfolgreich, denn das Festival geniesst Jahr für Jahr mehr Aufmerksamkeit beim Publikum und in den Medien. Besonders sympathisch finde ich den Zusammenhalt unter den verschiedenen Gastronomen. Doch das ganz Besondere an Sapori Ticino ist, dass es zu einem genialen Zeitpunkt stattfindet, da sich das Tessin im April und Mai jeweils von seiner schönsten Seite zeigt.»

Jürg Schmid • Direktor Schweiz Tourismus «Das Gourmetfestival San Pellegrino Sapori Ticino rückt die kulinarische Vielfalt der Geschmäcke vom Tessin ins Licht. Die Entdeckung lokaler gastronomischer Angebote spielt bei der touristischen Vermarktung eine zunehmend wichtige Rolle, gerade im Tessin, das mit rund 2.400 Gaststätten die höchste Restaurantdichte der Schweiz aufweist. Schweiz Tourismus und Ticino Turismo tragen diesem Umstand Rechnung, indem sie der Gastronomie bei ihren Marketingaktivitäten seit Jahren einen prominenten Platz einräumen.»

«das tessin ist landschaftlich einmalig»

UBS-Chef Sergio Ermotti über seine Heimat, seine Affinität zu gutem Essen und Trinken und was es bringt, wenn man als Kind essen musste, was auf den Teller kam. H etGZ: Was bedeutet für Sie Genuss?

Sergio Ermotti: Genuss ist für mich eng mit unseren fünf Sinnen verbunden. Man kann Genuss aber auch mit materiellen Dingen verknüpfen. Im Moment, in dem man Genuss verspürt, verändert sich die Reihenfolge der fünf Sinne. In der Küche überwiegt der Geschmackssinn sehr schnell die anderen vier Sinne. H etGZ: Erleben Sie auch beruflich genussvolle Momente, die dieser Definition entsprechen? Und was macht diese aus? Ermotti: Es ist für mich immer wieder eine Freude zu sehen, wie Menschen neue Ideen entwickeln und Lösungen finden, wenn sie eng zusammenarbeiten. Zu erleben wie sich Menschen entwickeln, gemeinsam schwierige Situationen bewältigen oder Probleme lösen, ist eine sehr positive Erfahrung. Das erlebe ich in meiner Funktion Tag für Tag.

Nicolas prevost • Mövenpick Int. Marketing Director/ CBM Mövenpick Ice Cream Schweiz «Mövenpick Ice Cream und S. Pellegrino Sapori Ticino haben eine grosse gemeinsame Leidenschaft: das Streben nach dem einzigartigen kulinarischen Geschmackserlebnis. Das ist die perfekte Basis für eine kreative und bereichernde Zusammenarbeit. Dieses Credo und die gastronomische Tradition sind für unsere Maîtres Glaciers eine wichtige Inspirationsquelle auf der Suche nach den besten Erzeugnissen der Natur.»

H etGZ: Sie stammen aus dem Tessin. Was ver-

bindet Sie heute noch mit Ihrer Heimat? Ermotti: Meine Familie, meine engen Freunde – sie alle leben im Tessin. Im Tessin fühle ich mich zuhause. H etGZ: Wenn Sie morgen einen guten Freund ins

Tessin einladen, was würden Sie ihm zeigen? Ermotti: Wenn ich die Zeit dafür hätte, würde ich meinen Freunden die Schönheit der Berge und der Seen zeigen. Die Tessiner Landschaft ist einmalig. Natürlich würde ich während der Tour auch genügend Raum schaffen für Essen, Wein und Kultur. Ich denke, all diese vielfältigen Möglichkeiten machen das Tessin zu einem einzigartigen Ort in der Schweiz.

H etGZ: Was würden Sie niemals essen? Ermotti: Meine Eltern haben mich immer dazu aufgefordert, zu essen, was auf den Teller kommt. Generell probiere ich gerne Neues und würde deshalb nichts von vornherein ausschliessen.

H etGZ: Ihre Firma unterstützt seit Jahren S. Pellegrino Sapori Ticino. Was ist der Hintergrund für dieses Engagement? Ermotti: Unsere Partnerschaft mit S. Pellegrino Sapori Ticino ist wichtig. Es ist für uns eine Möglichkeit, die Region Tessin aus einer neuen Perspektive zu zeigen. Unsere Kunden schätzen gutes Essen, guten Wein, schöne Orte. Wir ermöglichen ihnen Zugang zu Orten, die sie ohne uns vielleicht nie kennen lernen würden.

H etGZ: Welche (nationale) Küche ist Ihre

H etGZ: Sergio Ermotti, wie steht es bei Ihnen

bevorzugte? Ermotti: Ich bevorzuge die mediterrane Küche, dicht gefolgt von der japanischen.

um die Affinität zu gutem Essen und Trinken? Ermotti: Wer mag nicht gutes Essen … man muss es nur schaffen, massvoll zu bleiben.

H etGZ: Sie essen in Ihrer beruflichen Funktion sehr häufig auswärts und kriegen nur das Beste vorgesetzt. Entspricht dieses Essen auch Ihren innersten Ansprüchen? Ermotti: Ich schätze gutes Essen. Die Präsentation des Essens ist zwar wichtig, aber für mich nicht entscheidend. Persönlich bevorzuge ich eine klassische Präsentation.

H etGZ: Sind Sie als Gast am S. Pellegrino Sapori Ticino persönlich anzutreffen? Ermotti: Wenn ich nicht auf Reisen bin oder arbeite, dann versuche ich wenn immer möglich an den Anlässen von Sapori Ticino teilzunehmen. H etGZ: Sergio Ermotti, wir danken Ihnen für das Gespräch.  Interview: Sarah Sidler/Philipp Bitzer

Peter Walliser • Präsident Schweizer Kochverband SKV «S. Pellegrino Sapori Ticino geniesst hier bei uns im Tessin eine grosse Publizität und ist in den hiesigen Medien schon lange vor dem eigentlichen Startschuss präsent. Der Anlass selbst ist für den Kanton sehr wichtig, da es sich um eine Anerkennung für die vielen guten Betriebe hier handelt, wenn so hochkarätige Gastköche aus aller Herren Länder zu uns kommen. Und für die Tessiner Köche ist es natürlich auch sehr spannend, sich mit ihren ausserkantonalen und ausländischen Fachkollegen auszutauschen. S. Pellegrino Sapori Ticino ist für uns eine willkommene Bereicherung.»

Arnaud Longuent • Directeur Général Laurent-Perrier Suisse «Das Schwergewicht von Champagne Laurent-Perrier liegt in der  Gastronomie. Das war immer so und wird auch immer so bleiben. Die Philosophie von S. Pellegrino Sapori Ticino widerspiegelt mit Leidenschaft, Freundschaft und Emotionen die gleichen, hohen Werte wie Laurent-Perrier. Somit war eine Partnerschaft ganz in unserem Sinne, und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!»


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Sapori Ticino – da s progr a mm

Opening Party

Lounge

6. April 2014 Ristorante La Perla, Lugano

Als Ergänzung zum umfangreichen Festivalprogramm werden auch dieses Jahr wieder kulinarische LoungeEvents in zwei trendigen Tessiner Clubs angeboten:

René Nagy empfängt die Tessiner Spitzenköche Andrea Bertarini, Antonio Fallini, Salvatore Frequente, Alessandro Fumagalli, Egidio Iadonisi, Frank Oerthle und Dario Ranza.

Déjeuner au Château 3. Mai 2014 dejeuner au chateau Castello di Morcote, Vico Morcote

Am 3. Mai lädt das Castello di Morcote ein zu einem speziellen Fischmenü der Grandes Tables de Suisse, vertreten durch Martin Dalsass, Ambrogio Stefanetti, Sascha Berther, Dario Ranza und Jean-Marc Soldati.

Surprise Dinner 9. Mai 2014 Surprise dinner Ristorante Locanda Orico, Bellinzona

Am 9. Mai überrascht der Tessiner Spitzenkoch Lorenzo Albrici seine Gäste in Bellinzona in der «Locanda Orico» mit einem romantischen «Surprise Dinner».

6. April 2014 • Ristorante La Perla, Lugano

Andrea Bertarini

Salvatore Frequente

Antonio Fallini

Alessandro Fumagalli

Diese acht Küchenchefs aus ausgesuchten Swiss Deluxe Hotels kochen am diesjährigen Sapori Ticino bei ihren Tessiner Kollegen.

Bilder: ZVG

Soirées 7. April 2014 Ristorante Conca Bella, Vacallo

13. April 2014 Villa Principe Leopoldo, Hotel & Spa*****, Lugano

Andrea Bertarini empfängt Pierre Crépaud Küchenchef des Restaurants Le Mont Blanc im LeCrans Hotel & Spa, Crans-Montana

Dario Ranza empfängt Roland Schmid Küchenchef des Restaurants Äbtestube im Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites, Bad Ragaz

14. April 2014 Swiss Diamond Hotel*****, Vico Morcote

Egidio Iadonisi empfängt Andrea Migliaccio Küchenchef des Restaurants Capri im Mont Cervin Palace, Zermatt 28. April 2014 Ristorante Arté, Lugano

Frank Oerthle empfängt Sandeep Bhagwat Küchenchef des Restaurants Rasoi by Vineet im Mandarin Oriental, Genève 5. mai 2014 Villa Orselina*****, Orselina-Locarno

Antonio Fallini empfängt Gregor Zimmermann Küchenchef des Restaurants La Terrasse im Bellevue Palace, Bern

O P E N I N G

24. April 2014 La Perla Lounge & Bar, Lugano (mit Christian Simioni und Teo Chiaravalloti) 30. April 2014 Ristorante, Bar, Beach Lounge al Lido, Lugano (mit Luigi Lanzani und Giorgio Chiodin)

Diese Lifestyle-Events wurden vor zwei Jahren für ein etwas jüngeres Publikum entwickelt. Aufgrund ihres Erfolgs sind sie seither fester Programmbestandteil.

Final Party

27. April 2014 Hotel Eden Roc*****, Ascona

Salvatore Frequente empfängt Heiko Nieder Küchenchef des The Restaurant im The Dolder Grand, Zürich 4. mai 2014 Castello del Sole*****, Ascona

Othmar Schlegel empfängt Edgard Bovier Küchenchef des Restaurants La Table d’Edgar im Lausanne Palace & Spa

11. Mai 2014 Hotel Splendide Royal*****, Lugano

Domenico Ruberto empfängt die Tessiner Spitzenköche Andrea Bertarini, Antonio Fallini, Salvatore Frequente, Alessandro Fumagalli, Egidio Iadonisi, Frank Oerthle und Dario Ranza.

8. Mai 2014 Grand Hotel Eden*****, Lugano

Alessandro Fumagalli empfängt ­Laurent Eperon Küchenchef des Restaurants Pavillon im Baur au Lac, Zürich

P A R T Y

René Nagy empfängt die tessiner spitzenköche René Nagy, der zwanzig Jahre Erfahrung in mehreren der besten und renommiertesten Restaurants Italiens, Deutschlands und der Schweiz vorweisen kann, ist ein Chefkoch, der in der Lage ist, jedes Gericht in ein einmaliges kulinarisches Erlebnis zu verwandeln. Er bietet eine leichte und innovative mediterrane Küche an, die Farben und Geschmäcke harmonisch miteinander kombiniert. Das Panorama-Restaurant La Perla im Casino von Lugano bietet dank seiner bevorzugten Lage direkt am Luganersee einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Bucht. Das kürzlich renovierte Interieur ist elegant, einladend und in warmen Farbtönen gehalten und stellt so den idealen Rahmen dar, um die raffinierte Küche Nagys zu geniessen. Und diese besteht nicht nur aus einer Reihe von speziellen Gerichten, sondern auch aus einer überaus reichen Auswahl an regionalen, nationalen und internationalen Weinen. René Nagy ist Gastgeber der heurigen Eröffnungsfeier von Sapori Ticino und sorgt an diesem Spezialanlass gemeinsam mit sieben Tessiner Kollegen für das Wohl der Gäste.

Egidio Iadonisi

Dario Ranza

Frank Oerthle


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Luzern, den 20. März 2014

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7. April 2014 • Ristorante Conca Bella, Vacallo

Rezept andrea bertarini: «In Ei gebettetes Ei». Tagliolini, in Brühe gesottenes Eidotter und Kaviar. Weinempfehlung: Franciacorta Bellavista Brut

Ristorante Conca Bella Vacallo

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Swiss Diamond Hotel Lugano

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Pierre crepaud

Andrea Bertarini ist Chef des Restaurants Conca Bella. Seine Küche gilt im Tessin als eine der besten. Nicht zuletzt aufgrund ihrer mediterranen Ausrichtung, die er gekonnt modernisiert und mit raffinierten Aromen und exotischen Düften aus aller Herren Länder anreichert. Pierre Crépaud ist Chef des gastronomischen Bereichs des Le Crans Hotel & Spa in Crans-Montana und führt dort insbesondere das «Le Montana». Crépaud verbindet in seiner Küche Tradition und kulinarische Avantgarde. Die hoteleigene Vinothek bietet schweizweit die grösste Auswahl an Weinen im Offenausschank.

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LeCrans Hotel & SPA Crans-Montana

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Der in Bergamo geborene Dario Ranza liess sich nach mehreren Jahren in erstklassigen Hotels und Restaurants (von St. Moritz über Flims bis Basel und Lugano) schliesslich im luxuriösen Restaurant der Villa Principe Leopoldo Hotel & Spa in Lugano nieder. Dort hat er in den letzten mehr als zwanzig Jahren seinen unverwechselbaren Kochstil entwickelt. Ranzas Gast an Sapori Ticino ist Roland Schmid vom Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites. Von den acht Restaurants des Fünf-Sterne-Resorts sticht das Gourmetrestaurant Äbtestube mit 17 GaultMillau-Punkten und einem Michelin-Stern heraus. Auf der Grundlage bester regionaler Produkte lässt Roland Schmid seine Leidenschaft dort tagtäglich neu aufleben und verwandelt sie zu einzigartigen und authentischen Geschmackserlebnissen.

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Rezept Pierre Crepaud: Kadaif von knusprigen ­Scampi in exotischen Variationen, Pomelo-Kaviar, Finger aus gebratener Ananas mit TimutPfeffer Mango, Vinaigrette mit Tahaa-Oel. Weinbegleitung: Franciacorta Bellavista Satèn

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Roland Schmid

Dario Ranza

14. April 2014 • Swiss Diamond Hotel*****, Vico Morcote

Rezept egidio iadonisi: Scampischwanz auf geröstetem Valle-Maggia-Brot mit karamellisiertem Speck. Weinempfehlung: Carato Bianco Bianco ticinese doc, Angelo Delea

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Andrea Bertarini

Rezept Dario Ranza: Karamellisiertes PassionsfruchtTörtchen. Weinempfehlung: Sauternes Château de Malle

Villa Principe Leopoldo Lugano

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14. April 2013 • Villa Principe Leopoldo Hotel & Spa*****, Lugano

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Rezept Roland Schmid: Bisonfilet gebraten, Sauce vom langen Pfeffer, WurzelgemüseKohlroulade, pochiertes Wachtelei, Süssmaispüree. Weinempfehlung: Ticino doc Merlot Brivio Vini Riflessi d’Epoca

Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites Bad Ragaz

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andrea migliaccio

Küchenchef Egidio Iadonisi verwöhnt seine Gäste im Swiss Diamond Hotel mit traditionellen Speisen, die er mit viel Liebe zum Detail und viel Raffinesse verfeinert. Iadonisis Passion für gute Rohstoffe, kombiniert mit seiner ausgeprägten Leidenschaft für starke Aromen in Kombination mit der strengen Schweizer Schule lässt überraschende Gerichte entstehen. Andrea Migliaccio ist Küchenchef des Restaurants Capri im Mont Cervin Palace in Zermatt. Das «Capri» ist für seine mediterrane und neuzeitlich interpretierte Küche bekannt und wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Rezept andrea migliaccio: Citrus-Risotto mit Hummer, Blumen und Pfeffer-Würfel. Weinempfehlung: Weissburgunder Riserva Passion St. Pauls

Mont Cervin Palace Zermatt


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27. April 2014 • Hotel Eden Roc*****, Ascona

Rezept salvatore frequente: Lammkotelett mit Barolojus auf mediterranem Kartoffelecrassé. Weinempfehlung: Barolo Pio Cesare

Hotel Eden Roc Ascona

28. April 2014 • Ristorante Arté, Lugano

Rezept Frank Oerthle: Luma Beeftartare mit geräucherter Karottencreme und Venere-Reis «Arancino». Weinempfehlung: Vinattieri Ticinesi

Ristorante Galleria Arté al Lago Lugano

4. Mai 2014 • Castello del Sole*****, Ascona

Rezept Othmar Schlegel: Loto Risotto von unserem Bauernhof mit fünf verschiedenen Basilikumsorten und weissem Merlot. Weinempfehlung: La Lepre Bianco di Merlot Ticino DOC, Terreni alla Maggia

Castello del Sole Ascona

Luzern, den 20. März 2014

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Salvatore frequente

Heiko Nieder

das Hotel Eden Roc in Ascona wurde bereits mehrfach als bestes Ferienhotel der Schweiz ausgezeichnet und bietet auch Kulinarik auf höchstem Niveau. Neu ist dort Salvatore Frequente für die Qualität des Gebotenen verantwortlich. Der Italiener, der im Winter in der Küche des ebenfalls zur Tschuggen-Gruppe gehörenden Carlton Hotel St. Moritz zaubert, lud seinen Kollegen Heiko Nieder vom The Dolder Grand in Zürich ein. Nieder führt dort auch das Flaggschiff «The Restaurant», wo er zusammen mit seiner Crew junge und innovative Gourmetküche in einem stilvollen Ambiente anbietet. Das The Restaurant ist mit 18 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und gehört damit zu den am höchsten bewerteten Etablissements im Grossraum Zürich.

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em Frank oerthle

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Das von «Michelin» mit einem Stern ausgezeichnete Restaurant Galleria Arté al Lago bietet nicht nur einen spektakulären Blick über die Luganer Bucht, sondern auch eine auserlesene und einzigartige Küche. Die Kreationen des Chefkochs Frank Oerthle sind innovativ und originell, besonders hervorzuheben sind die Salz- und Süsswasserfischspezialitäten. Sowohl das Arté, als auch das Restaurant Le Relais gehören zum traditionsreichen Grand Hotel Villa Castagnola. Oerthle hat seinen Genfer Kollegen Sandeep Bhagwat nach Ascona eingeladen. Bhagwat führt das indische Restaurant «Rasoi by Vineet», welches das Aushängeschild des Mandarin Oriental Hotels ist. Es bietet eine hervorragende und innovative Küche und wurde im Jahre 2010 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

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em Othmar Schlegel

The Dolder Grand Zürich

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sandeep bhagwat

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Rezept Heiko Nieder: Hummer mit Erdbeeren, Randen, Estragon und Senf. Weinempfehlung: Laurent-Perrier Brut Millésime 2004

Rezept Sandeep Bhagwat Tawa-Huhn im Kräutertee, Upma-Rande und Punjabi Kadhi. Weinempfehlung: Merlot del Ticino DOC, Tenuta Castello di Morcote

Mandarin Oriental Geneva

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Edgard bovier

Das Castello del Sole ist umgeben vom mit elf Hektaren Fläche grössten Hotelpark im Tessin und liegt direkt am Ufer des Lago Maggiore. Für kulinarische Höhenflüge sorgt Othmar Schlegel, seit 27 Jahren Küchenchef im Gourmetrestaurant Locanda Barbarossa, das mit 18 GaultMillau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Schlegel hat seinen Kollegen Edgard Bovier aus dem Lausanne Palace & Spa eingeladen. Dessen Restaurant La Table d’Edgard bietet unter seiner Führung eine kreative Küche rund um das kulinarische Thema Olivenöle, welche die authentischen Aromen der Zutaten unterstreichen und den Geschmack auf das Wesentliche reduzieren. Seine von «GaultMillau» mit Exzellenz ausgezeichnete Küche bezeichnet Bovier als von der mediterranen Sonne inspiriert.

Rezept Edgard bovier: Kalbsbries aus der Pfanne mit Saubohnen und Erbsen, gefüllte Morcheln. Weinempfehlung: Sassi Grossi Ticino DOC Merlot, Gialdi Vini

Lausanne Palace & Spa Lausanne


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5. mai 2014 • Villa Orselina*****, Orselina-Locarno

Rezept antonio fallini: Spinat-Ricotta-Gnocchi mit Salbei und Pecorino-Käse. Weinempfehlung: Vindala Rosso del Ticino igt, Cantina Settemaggio

Villa Orselina Orselina-Locarno

8. Mai 2014 • Grand Hotel Eden*****, Lugano

Rezept alessandro fumagalli: Rohe Argentinien-Garnelen, Blinis aus dunklem Mehl der «Terreni alla Maggia», Sprossensalat und getrocknete Früchte. Weinempfehlung: Meridio Bianco della Svizzera Italiana IGT, Cantina Kopp Von der Crone Visini Grand Hotel Eden Lugano

11. Mai 2014 • Hotel Splendide Royal*****, Lugano

Andrea Bertarini

Antonio Fallini

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gregor zimmermann

antonio fallini

Die Villa Orselina thront hoch über Locarno in Orselina und hat damit einen Logenplatz am Lago Maggiore. Mit einer historischen Standseilbahn geht es in nur gerade fünf Minuten direkt ins Zentrum von Locarno hinunter. Oben aber, im von «GaultMillau», ausgezeichneten «Ristorante», serviert Küchenchef Antonio Fallini seine feine, authentische italienische Küche. Bei Fallini zu Gast ist Gregor Zimmermann aus dem Bellevue Palace Bern. Dieses ist idealer Schauplatz fürglanzvolle Begegnungen, rauschende Feste und aussergewöhnliche Ferienerlebnisse. Im pulsierenden Gästehaus der Schweizer Regierung erhält jeder Besucher seine ganz grosse Bühne. Tür an Tür mit dem Bundeshaus sind unkomplizierte Berner Gastfreundschaft, staatsmännische Diskretion und inspirierende Aussichten garantiert.

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alessandro fumagalli

Rezept gregor zimmermann: In Rapsöl gebratener Zander auf marinierten Quitten und blauen Kartoffeln. Weinempfehlung: Novadomus Terlaner Alto Adige DOC, Terlan

Bellevue Palace Bern

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Laurent eperon

Laurent eperon: Weisses Thunfisch Ceviche. Weinempfehlung: Batàr Toscana igt, Agricola Querciabella

Das Oasis Restaurant, in dem Alessandro Fumagalli das Szepter respektive die Kelle schwingt, hat eine moderne und innovative Küche, die sich auf die Tradition der See-Region zwischen der Lombardei und dem Tessin stützt. Das Restaurant verfügt über eine wunderschöne Terrasse, die während der Sommermonate geöffnet ist, und gilt als eines der schönsten Speiselokale am Luganersee. Zu Gast bei Fumagalli ist Lauren Eperon aus dem Baur au Lac in Zürich. Seit 170 Jahren behauptet dieses Traditionshaus seine Spitzenstellung in der internationalen Luxushotellerie. Und die Küche von Chefkoch Laurent Eperon im Restaurant Pavillon, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und 17 GaultMillau-Punkten, zeugt von einem saisonalen, dynamischen und zeitgemässen Stil ganz im Sinne eines «Contemporary Fine Dining».

F I N A L

Baur au Lac Zürich

P A R T Y

Domenico Ruberto empfängt die tessiner spitzenköche

Egidio Iadonisi

ist der Chef in Hotel Splendide Royal Lugano. Von hier aus geniesst der Gast aufgrund der herrlichen Lage einen unvergleichlichen Blick auf die Voralpen und den Luganersee. Das geschichtsträchtige Hotel, Mitglied der Leading Hotels of the World und der Swiss Deluxe Hotels, wurde 1887 eröffnet und belebt den Charme der Belle Époque wieder. Das Restaurant La Veranda, in dem Domenico Ruberto wirkt, verfügt über ein wunderbares Ambiente und eine wunderschöne Aussicht auf den See. Serviert wird eine moderne italienische Küche, die lokale Produkte bevorzugt und mit Sinn fürs Detail überzeugt. Ein breites Angebot an Weinen bereichert das kulinarische Erlebnis. Domenico Ruberto lädt die an Sapori Ticino beteiligten Tessiner Spitzenköche zu sich ein und bereitet mit diesen gemeinsam das Mahl für die Schlussfeier des Gourmet-Festivals zu. Salvatore Frequente

Alessandro Fumagalli

Dario Ranza

Frank Oerthle


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Die Lok ale

Villa Principe Leopoldo Hotel & Spa

Villa Orselina

Castello del Sole Ascona

Hotel Splendide Royal

Das Fünf-Sterne-Boutique-Hotel ist Mitglied von Relais & Châteaux und zeichnet sich aus durch Eleganz und Klasse. Es bietet einen einmaligen Blick auf See und Berge. Besonders attraktiv ist das mehrfach ausgezeichnete Restaurant Principe Leopoldo, ein wahrer Gourmettempel, der seit über zwanzig Jahren von Dario Ranza meisterhaft geleitet wird und mit einer authentischen und leidenschaftlichen Küche aufwartet, die alle Zutaten mit Respekt vor Region und Tradition auswählt.

In diesem 5-Sterne-Hotel hoch über dem Lago Maggiore finden Gäste ein einzigartiges, stilvolles Ambiente und ein Paradies der Erholung. Die 28 Suiten und Superiore-Zimmer sind glamourös und mit Wohlfühl-Atmosphäre ausgestattet. An der Bar gibts den besten Bellini, und im GaultMillau-Ristorante serviert Küchenchef Antonio Fallini die traditionelle italienische Küche. Und mit dem Funicolare gehts in bloss fünf Minuten hinunter nach Locarno zur Piazza Grande.

Das 14 Hektar grosse Anwesen «Castello del Sole» bietet eine einzigartige Ruhe und jenen weiten Atem, der den Gast in eine kultivierte Gelassenheit versetzt. Hier lässt sich eine eigene Traumwelt entdecken an verschiedenartigsten Plätzen und mit individuellen Möglichkeiten, wie die romantische Park- und Uferlandschaft genutzt werden kann. Jeder Gast kann sich sein individuelles «Castello» kreieren und aus verschiedenen Puzzleteilen zusammenstellen.

Mit seiner bezaubernden Lage direkt am Luganersee befindet sich das Hotel Splendide Royal nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt. Das geschichtsträchtige Hotel, Mitglied der «Leading Hotels of the World» und der «Swiss Deluxe Hotels», wurde 1887 eröffnet und belebt den Charme der Belle Époque wieder. Das Restaurant «La Veranda» mit seinem wunderschönen Blick auf den See serviert moderne italienische Küche.

Villa Principe Leopoldo Hotel & Spa*****

Villa Orselina*****

Castello del Sole Ascona*****

Hotel Splendide Royal*****

Via Montalbano 5, 6900 Lugano Tel. +41 (0)91 985 88 55 Fax +41 (0)91 985 88 25 info@leopoldohotel.com www.leopoldohotel.com

Via Santuario 10 6644 Locarno-Orselina Tel. +41 (0)91 735 73 73 Fax +41 (0)91 735 73 74 www.villaorselina.ch

Via Muraccio 142, 6612 Ascona Tel. +41 (0)91 791 02 02 Fax +41 (0)91 792 11 18 info@castellodelsole.ch www.castellodelsole.com

Riva A. Caccia 7, 6900 Lugano Tel. +41 (0)91 985 77 11 Fax +41 (0)91 985 77 22 welcome@splendide.ch www.splendide.ch

Grand Hotel Villa Castagnola

Hotel Eden Roc

Enoteca Ristorante Albergo Conca Bella

Swiss Diamond Hotel

Das herrliche, am Ufer des Luganersees gelegene FünfSterne-Resort ist ein bezauberndes Anwesen in einem privaten, subtropischen Park. Die prächtige Anlage war einst das Zuhause einer russischen Adelsfamilie und wurde 1885 in ein Hotel umgebaut. Direkt am gegenüberliegenden Seeufer bietet das hoteleigene Restaurant Galleria Arté al Lago eine atemberaubende Aussicht auf Lugano. Küchenchef Frank Oerthle kreiert spektakuläre Gerichte aus Seefisch und Meeresfrüchten.

Nicht zuletzt, weil sich zwischen dem duftenden Garten Eden und den sanften Wellen des Lago Maggiore für den Gast ganzjährig ein kleines Paradies eröffnet, ist das Fünf-SterneHotel Eden Roc in Ascona bereits mehrfach als bestes Ferienhotel der Schweiz ausgezeichnet worden. Gastfreundschaft und Kulinarik auf höchstem Niveau, innovativer Gästeservice, paradiesische Ruhe, ein privater Badestrand, ein PanoramaBootssteg – und das sind noch längst nicht alle Komponenten des Erfolgs ...

Das Restaurant Conca Bella gilt als eines der «Aushängeschilder» der Tessiner Gastronomie. Chefkoch Andrea Bertarini ist ein junger, leidenschaftlicher Koch und hat für seine meisterhafte Küche, die immer wieder aufs Neue verblüfft, bereits bedeutende Auszeichnungen erhalten. Die charmant renovierten Räumlichkeiten sorgen für ein einladendes Ambiente, der gut sortierte Weinkeller wartet mit erlesenen Weinen auf. Das Hotel wird wegen seiner herzlichen Gastlichkeit von einem internationalen Publikum geschätzt.

Das Luxushotel mit seinem typischen mediterranen Charakter liegt direkt am Ufer des Luganersees und verfügt über 84 geräumige Zimmer und Suiten mit unvergleichlicher Aussicht auf den See. Das Restaurant Lago, das unter der Leitung von Küchenchef Egidio Iadonisi steht, ist bekannt für seine Gepflegtheit und die tolle Lage. Es bietet hausgemachte Kreationen, frische Pasta und eine erlesene und sorgfältige Auswahl an Produkten, die sich in die traditionelle Küche perfekt einfügen.

Grand Hotel Villa Castagnola*****

Hotel Eden Roc*****

Conca Bella

Swiss Diamond Hotel*****

Viale Castagnola 31, 6906 Lugano Tel. +41 (0)91 973 25 55 Fax +41 (0)91 973 25 50 info@villacastagnola.com

Via Albarelle 16, 6612 Ascona Tel. +41 (0)91 785 71 71 Fax +41 (0)91 785 71 43 info@edenroc.ch www.edenroc.ch

Via Concabella 2, 6833 Vacallo Tel. +41 (0)91 697 50 40 Fax +41 (0)91 683 74 29 info@concabella.ch www.concabella.ch

Riva Lago Olivella 6921 Lugano – Vico Morcote Tel. +41 (0)91 735 00 00 info@swissdiamondhotel.com www.swissdiamondhotel.com

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Déjeuner au Château Castello di Morcote, Strada al Castel 27, 6921 Morcote Tel. +41 (0)91 996 12 30, Fax +41 (0)91 980 23 26

Surprise Dinner mit Lorenzo Albrici

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Ristorante La Perla

Grand Hotel Eden

Das Restaurant La Perla bietet einen spektakulären Blick auf die Bucht von Lugano. Das Panorama ist atemberaubend. Elegant und einladend, hell und warm, bildet das La Perla den stilvollen Rahmen, in dem man sich gastronomisch verwöhnen lassen kann: Chefkoch René Nagy hat 20 Jahre Erfahrung sammeln können in einigen der renommiertesten Restaurants und Luxushotels in Italien, der Schweiz und Deutschland und verwandelt jede Mahlzeit in ein kulinarisches Erlebnis.

Mit seiner bevorzugten Lage am Ufer des Luganersees bietet das Grand Hotel Eden einen faszinierenden Blick auf die Stadt Lugano und die Alpen. Das Haus verbindet Schweizer Effizienz mit italienischer Eleganz. Mit seinen 115 Zimmern, davon 8 Suiten und 7 geräumige Junior-Suiten, alle mit Blick auf den See, und 1.000 m 2 Veranstaltungsfläche, ist das Eden das grösste Luxushotel im Tessin. In der Küche des Restaurants Oasis bereitet Chef Alessandro Fumagalli Hochwertiges aus Qualitätsprodukten zu.

Ristorante La Perla

Grand Hotel Eden*****

Via Stauffacher 1, 6901 Lugano Tel. +41 (0)91 973 7272 Fax +41 91 973 7273 www.laperlalugano.ch ristorante@casinolugano.ch

Riva Paradiso 1, 6900 Lugano Tel. +41 (0)91 985 92 00 Fax +41 (0)91 985 92 50 welcome@edenlugano.ch www.edenlugano.ch

Lido Club Viale Castagnola 6, 6900 Lugano Tel. +41 (0) 91 971 55 00, F +41 (0) 91 971 55 01 info@allidobar.com, www.allidobar.com

La Perla Lounge & Bar Via Stauffacher 1, 6900 Lugano, Tel +41 (0)91 973 72 88, lounge@casinolugano.ch www.laperlalugano.ch


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Unter der Schirmherrschaft des Staatsrates der Republik unddes Kantons Tessin


Sonderbund Sapori Ticino 8/2014