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September 2013

Zugestellt durch Österreichische Post

Amtliches Mitteilungsblatt

Erster Schultag im Schuljahr 2013/14

Ihr Ansprechpartner für Beratung, Planung und Ausführung von

BAD, HEIZUNG & ALTERNATIVENERGIE FRANZ WIEDENIG KG | 9620 Hermagor | Möderndorf 37 www.wiedenig.at

Informationen aus dem Rathaus laufend unter www.hermagor.at


Bürgermeisterbrief

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen, sehr geehrte Gemeindebürger, liebe Jugend! In den Sommermonaten war in unserer Stadtgemeinde wieder einiges los. Ich denke hier an das gelungene Gailtaler Speckfest, das 10. Honigfest in Hermagor, das 65-Jahr-Jubiläum der Trachtenkapelle Wulfenia, das California-Dream-Festival, an einige Feuerwehrjubiläen (z.B. 125 Jahre FF Görtschach) mit den diversen Bewerben und an die vielen anderen Sport- und Kulturveranstaltungen. Ich möchte allen Verantwortlichen in den Vereinen für ihre Arbeit und ihren selbstlosen Einsatz herzlich danken. Wir können von einem bunten und anspruchsvollen Angebot in unserer Region sprechen, welches auch bei unseren Gästen viel Anerkennung gefunden hat. Die regionalen Medien haben darüber zum Teil bereits ausführlich berichtet, wofür ich mich ebenfalls ganz herzlich bedanken möchte. Leider ist es aus Platzgründen nicht immer möglich, über alle Ereignisse in unserem Mitteilungsblatt zusätzlich zu berichten.

Hermagor setzt auf modernes Bürgerservice Die Stadtgemeinde HermagorPressegger See forciert mit dem Projekt „Columbus13“ verstärkt die bürgernahe Gemeinde. Amtswege sollen in Zukunft effizient gestaltet und für die Bürger einfach zu erledigen sein. Das Angebot muss natürlich auch die

Nutzung der modernen Kommunikationsmedien beinhalten. Unsere IT-Abteilung unter Ing. Klaus Krieber setzt mit der Einführung von zwei Apps für Smartphones diesen innovativen und zeitgemäßen Kurs fort. Sowohl die „Bürgermeister App“, als auch die „Wasser App“ können im AppStore (iPhone) und im Google Play (Android) für Ihr Smarthpone kostenlos heruntergeladen werden. „Bürgermeister App“ Mit der „Bürgermeister App“ können Sie Ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See direkt an mich senden. Gemeinsam mit meinem Team im Rathaus werde ich mich um Ihre Anliegen persönlich kümmern. Wie kommen Sie zur Bürgermeister App? Laden Sie „Mein Bürgermeister“ im App Store für iPhone oder im Google Play Store für Android kostenlos herunter. Wählen Sie mit einem Klick Ihren Bürgermeister aus. Geben Sie Ihre Kontaktdaten einmalig ein. Los geht’s! Senden Sie mir eine

Zahlreiche Kulturveranstaltungen prägten den heurigen Sommer. Nachricht und ich werde Ihnen persönlich antworten. „WasserApp“ Mit der Einführung der „Wasser App“ ist es Ihnen ganz einfach möglich, den Wasserzählerstand bequem mit dem Smartphone abzulesen und der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See zu übermitteln. Das Smartphone ist auch hier Ihr neuer Kanal direkt ins Rathaus. Das Ablesen des

Wasserstandes muss jährlich erfolgen. Sie werden natürlich auch weiterhin die Möglichkeit haben, dies über die Ablesekarte schriftlich zu erledigen, aber in Zukunft geht es für Sie viel komfortabler: Sie können sich die „Wasser App“ direkt und kostenfrei aufs Smartphone laden. Sobald die Ableseperiode beginnt, erhalten Sie direkt eine Nachricht auf Ihr Handy und mit einem Klick können Sie Ihren Wasserstand ablesen und übertragen. Sie bekommen nach der Übermittlung Ihres Wasserzählerstandes eine automatische E-Mail, in der nochmals alle übermittelten Daten stehen.

Neugestaltung des Hauptplatzes in Hermagor Diesbezüglich darf ich feststellen, dass sich der Stadtrat einstimmig für eine Neugestaltung des Hauptplatzes in Hermagor ausgesprochen hat. Wir haben einen Planungsauftrag an die Arbeitsgemeinschaft Architekten Ronacher ZT GmbH und Idee


Bürgermeisterbrief

Projekt Dobringer erteilt. Die Planungsergebnisse liegen nun am Tisch. Wir haben im Laufe der Planungsarbeiten drei verschiedene Kostenschätzungen erhalten. Die 1. Kostenschätzung betrug ca. € 340.000.– die 2. Kostenschätzung betrug ca. € 460.000.– und die uns derzeit vorliegende Kostenschätzung beträgt rund € 535.000.–. Die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See hat € 140.000.– (Erlös aus dem Pagrogrundverkauf) für die Sanierungsmaßnahmen am Hauptlatz vorsehen. Seitens der einzelnen Partner dieses Projektes (Sponsoren) gibt es noch keine finanziellen Zusagen, mit Ausnahme des Vereins „Gemeinsam für Hermagor“, der rund € 10.000.– bis € 15.000.– in Aussicht gestellt hat, aber nur dann, wenn die Sanierungsmaßnahmen noch im Herbst 2013 erfolgen). Es gibt meiner Meinung nach noch grundsätzliche Dinge zu klären. Da es seitens einiger Anrainer am Hauptplatz große Bedenken zu diesem Projekt gibt, wird es notwendig sein, diese vom Gegenteil zu überzeugen und die erforderlichen Zustimmungserklärungen der einzelnen Grundbesitzern einzuholen. Gemeinsam mit Frau STR Christina Ball werden wir so schnell wie möglich die Verhandlungen einleiten. Die Investitionskosten sind auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Mit den Projektpartnern ist dann ein gemeinsames Finanzierungskonzept zu erstellen. Sobald die betroffenen Anrainer ihre Zustimmung zu diesem Projekt erteilt haben, können die Ausschreibungen durchgeführt werden. Eine Realisierung der Neugestaltung des Hauptplatzes kann meiner Meinung nach frühestens im Frühjahr 2014 erfolgen, sofern die Finanzierung sichergestellt wird.

Wir leben in einer der besten Regionen Österreichs Für uns sind viele Dinge des Lebens zu einer gewissen Selbstverständlichkeit geworden, so-

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Die Neugestaltung des Hauptplatzes in Hermagor. dass wir es oft zu wenig schätzen, in welchem Paradies wir eigentlich wohnen dürfen. Der neueste Newstest „Der beste Ort zum Leben“ veranschaulicht uns deutlich, welche Lebensqualität wir in unserem Bezirk haben. Die 117 Bezirke in Österreich wurden nach einem Schulnotensystem beurteilt. Der große NewsBezirkstest ist kein herkömmliches Online-Voting, bei dem klickfreudige Einwohner das Ergebnis willkürlich beeinflussen. In 16 Kategorien wurden objektiv statistische Jahreswerte erhoben und gewichtet. Rudolf Taschner, Österreichs wohl bekanntester Mathematiker von der TU-Wien, hat diese Werte dann in Beziehung zu Einwohnerzahl und Fläche gesetzt und eine Gesamtnote vergeben. Die Beurteilung erfolgte von Bildung bis Gesundheit, von Umwelt bis Sicherheit, von ärztlicher Versorgung bis Freizeitangebot usw. Österreichweit konnte Hermagor den 5. Platz erreichen und hat die Note 2,36 erhalten. Ich denke, darauf können wir alle sehr stolz sein, denn in Kärnten sind wir damit die Nummer 1. Erst an 14. Stelle liegt der Bezirk Klagenfurt-Land. Ausschlaggebend für diese tolle Bewertung war unter anderem auch sicherlich das touristische Angebot der Region. Daher werden wir gemeinsam an der Verbesserung

Hermagor hat die niedrigsten Feinstaubwerte Kärntens. Ideale Voraussetzungen für die Bewegung in der schönen Natur. des Gesamtangebotes und der einzelnen Produkte in unserer Region weiterarbeiten, denn diese Angebote kommen natürlich auch unserer Bevölkerung zu Gute.

Nassfeld Bahn am Ziel Länger als 20 Jahre dauerte der mühsame Aufstieg von Pontebba auf den Passo Pramollo. Diese Bemühungen beiderseits der Grenze haben dazu geführt, dass das rund 80 Mio. Euro Projekt in der Landesregierung von Friaul-

Julisch-Venetien, unter der neuen Präsidentin Debora Serracchiani, vor einigen Wochen beschlossen wurde. Ich konnte als Bürgermeister bei zahlreichen Pressekonferenzen und Aussprachen mit Gemeinde-, Regionsund Wirtschaftsvertretern in Italien, gemeinsam mit meiner Amtskollegin von Pontebba Bürgermeisterin Isabella De Monte, auf die Notwendigkeit dieses für Kärnten und Friaul so wichtige Tourismusprojekt hinweisen. Für diesen unermüdlichen jahrelangen Kampf für dieses Großprojekt ist an dieser Stelle ein herzlicher Dank an KR Arnold Pucher


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Bürgermeisterbrief

Ein touristischer Sommer der Rekorde bahnt sich an

Bgm. Isabella De Monte und Bgm. Siegfried Ronacher bei einer der zahlreichen Pressekonferenzen in Udine, wo sie gemeinsam für die Erschließung auf italienischer Seite kämpften.

men, wer künftig unsere Interessen in Wien vertreten soll. Nutzen wir diese Möglichkeit, um mitzuentscheiden, und unsere Zukunft mitzugestalten! Gerade in schwierigen und bewegten Zeiten ist es wichtig, sich politisch einzubringen und der Wahlpflicht nachzukommen. Mit unserer Stimmabgabe am 29. September können wir dazu beitragen, unserem Land Sicherheit und Stabilität zu geben. Eine hohe Wahlbeteiligung und eine klare Entscheidung wer uns und unsere Anliegen vertreten soll, stärkt die Demokratie – und damit uns alle. Daher, geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger, zeigen wir Verantwortung und nutzen wir unser Stimmrecht, um ein klares Ziel dafür zu geben, wer unsere Interessen in den nächsten fünf Jahren effizient und wirkungsvoll vertreten soll!

Nassfeld – Hermagor – Pressegger See ist nicht nur in der Lebensqualität die Nr. 1 in Kärnten, sondern belegt diesen Spitzenplatz auch im Tourismus. Wir sind die nächtigungsstärkste Gemeinde Kärntens. Gerade in der abgelaufenen Sommersaison konnten wir die Nächtigungen wieder steigern. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem das ideale Wetter in den nächtigungsstärksten Monaten und das sicherlich tolle Angebot für unsere Gäste. Das inszenierte Berg-See Erlebnis wird von unseren Gästen sehr geschätzt und lockt immer mehr Sommergäste in unsere Region. Hochwertige Hotelbetriebe, tolle Campingplätze und familiär geführte Ferienwohnungen und Pensionen  runden das Gesamtangebot der Das war eine kurze Übersicht Stadtgemeinde ab. über einige Geschehnisse und So konnten schon in der VorsaiMaßnahmen in unserer Stadtson vom Mai – Juni die Nächtigemeinde, wobei ein paar Bereigungen um 4% gesteigert werche noch durch eigene Beiträge den. Noch nie in der Geschichte in diesem Mitteilungsblatt beder Stadtgemeinde Hermagorhandelt werden. Laufende InPressegger See verbrachten mehr formationen können Sie auch Urlaubsgäste in der Vorsaison täglich über unsere Homepage ihren wohlverdienten Urlaub in www.hermagor.at abrufen. der Region. Auch in der HauptGrundsätzlich kann ich feststelreisezeit im Juli und August len, dass in den letzten Monaten konnten unsere Beherbergungsviele positive Maßnahmen umgebetriebe mehr Gäste begrüßen. setzt werden konnten und uns Im Juli wurden ca. 6,5% mehr ein umfangreiches AufgabengeNächtigungen als im Vorjahr verbiet für den Herbst bevorsteht. zeichnet. Auch im August konnWir stellen uns jedoch gerne ten unsere Touristiker das hervorweiterhin dieser Herausforderung ragende Ergebnis von 2012 fast und danken für die Unterstüthalten. zung durch unsere GemeindeIch darf mich in diesem Zusambürgerinnen und Gemeindebürmenhang bei allen Beteiligten ger. die zu diesem Ergebnis beigetraDie Kritiker unserer Arbeit in den gen haben recht herzlich bedanmonatlich erscheinenden Mediken. en laden wir zur aktiven Mitarbeit ein. Bis zum nächsten Mal in Verbundenheit Ihr Bürgermeister Siegfried Ronacher Am Sonntag, dem 29. September 2013 sind alle Wahlberechtigten dazu aufgerufen, darüber Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: zu entscheiden, wie die zukünfti- Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, ge Zusammensetzung unseres 9620 Hermagor, Wulfeniaplatz 1, Tel. 042822333 · Für den Inseratenteil verantwortlich Nationalrates aussehen soll. Das und Druck: Seebacher GmbH, 9620 Hermaheißt, wir gemeinsam bestim- gor, Tel. 04282-2171. Erscheint monatlich.

Laufende Informationen

Bgm. Siegfried Ronacher und Bgm. Isabella De Monte freuen sich über die positive Entwicklung am Nassfeld/Pramollo. und GF Werner Kricivoj auszusprechen. Für uns bedeutet dieses Vorhaben den endgültigen touristischen Durchbruch unter die Top 10 Skigebiete in Europa.  Nur um ein paar weitere Vorteile für unsere Region zu nennen: Insgesamt werden kurzfristig ca. 80 Millionen Euro in die Talbahn investiert. Mit dieser Investition würden sich auch sehr viele Investoren bereit erklären, in Zukunftsprojekte am Hotelsektor zu investieren und ich erwarte mir eine Kettenreaktion im wirtschaftlichen Bereich. Die Absicherung der bestehenden Arbeitsplätze und die Schaffung von neuen Jobs sind für beide Gemeinden in einem ländlichen Raum wie Pontebba und Herma-

gor sehr wichtig, um der Abwanderung entgegen zu wirken. Einen großen Vorteil sehe ich auch darin, dass der gesamten oberitalienischen Raum näher zu unserem Schigebiet rückt. Das Nassfeld kann von der neuen Erschließung auf italienischer Seite nur profitieren. Experten rechnen mit einem Gästezuwachs von mehr als 20 Prozent. Durch die derzeit gemeinsamen Interregprojekte werden wir in Zukunft noch enger mit der Gemeinde Pontebba zusammenarbeiten, nicht nur durch die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, sondern vor allem auch durch die Vermarktung unserer gemeinsamen grenzüberschreitenden Tourismusregion.

Nationalratswahl 2013


Berichte der Referenten Referentin StR Christina Ball Anita Mößlacher) Ich möchte wieder einmal den Appel an Vermieter von Privatwohnungen richten, dass sie ihre freien Wohnungen bei der Gemeinde melden bzw. auf unserer Homepage (www.hermagor.at) veröffentlichen. So können wir den Wohnungssuchenden auch Ihre Wohnungen anbieten. Geschätzte Gemeindebürgerinnen, geschätzte Gemeindebürger, liebe Jugend! Ich hoffe, dass Sie diesen wunderschönen Sommer genießen konnten und mit viel Energie in den Herbst starten. Den Schüler Innen, StudentInnen und Lehrer Innen wünsche ich einen guten Start in das Schul- bzw. Studienjahr 2013/14 und viel Erfolg.

Aus dem Wohnungsreferat Derzeit stehen uns bei 77 Wohnungsuchenden 6 freie Wohnungen zur Verfügung. Von April 2012 bis Mai 2013 wurden 37 Wohnungen an Wohnungssuchende zugewiesen und über mein Referat bearbeitet. Die im Tiefparterre der Volksschule Egg liegende Wohnung ist wieder frei geworden und steht ab sofort zur Vermietung. Die Wohnung umfasst 73,30 m² (Vorraum, Wohnraum, 2 Zimmer, Küche, Bad) und wird mit Strom beheizt. Für Besichtigungen, Auskünfte und Anfragen betreffend dieser Wohnung stehe ich Ihnen an meinen Sprechtagen gerne zur Verfügung. Meine Sprechtage, an denen ich immer donnerstags von 14 bis 15 Uhr im Büro im 7. Stock persönlich für Sie da bin, werden gut angenommen und ich konnte etliche Anliegen positiv erledigen. Sollten Sie bei einem meiner Sprechtage persönlich vorsprechen wollen, so bitte ich Sie um Terminvereinbarung unter den Telefonnummern 04282/ 2333-18 (Sachbearbeiterin für Wohnungsangelegenheiten – Frau

Gewerbepark Kühwegboden Auf dem ehemaligen Gailbauhof in Kühwegboden ist wieder betriebsames Leben eingezogen. Auf einem Gesamtareal von 4000 m² haben 7 heimische Firmen ihre Betriebsstandorte erweitert. Eigentümer der Gesamtanlage sind die Firma RegBioenergie und Christian Sölle. Genützt wird der Gewerbepark durch die dort ansässigen Firmen auf unterschiedliche Weise. Hier ein Steckbrief dazu: Firma Sölle: Großhandelslager und Personalzimmer für VerkäuferInnen und SchilehrerInnen Autohaus Patterer: versperrbarer Unterstellplatz, Fahrzeugrei-

StR Ball mit Sachbearbeiterin Anita Mößlacher. nigung und Gebrauchtwagenaufbereitung Domenig Walter, Taxi 1: Unterstellplatz für die Taxi-Fahrzeuge sowie Wartung der Fahrzeuge Malerei Oswin Eder: Lagerräumlichkeiten, perfekter Standplatz aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Stammbetrieb Egger Gerhard, Mobiler Hausund Montageservice: Erdbewe-

gungen sowie Unterstellplatz für Geräte, Motorräder- und Autoreifenhandel, Reifenmontage vor Ort Transporte Robert Guggenberger: Garagen und Wartung für LKWs Firma RegBioenergie: Inhaber sind Ing. Franz Gerhard Patterer, Ing. Klaus Lederer und Franz Wiedenig. Im Gewerbepark sind das Heizwerk und das Lager für

V.l.n.r.: Christian Sölle, Gerhard Egger, StR Christina Ball, Franz Wiedenig, Walter Domenig, Ing. Franz Gerhard Patterer und Oswin Eder (nicht am Foto Robert Guttenberger und Ing. Klaus Lederer)


bemalen die Kinder und SchülerInnen die Hauptstraße in Hermagor bemalen die Kinder und SchülerInnen die Hauptstraße in Hermagor mit mit Blumen, Wiesen, Bäumen, und Teichen. Blumen, Wiesen, Bäumen, TierenTieren und Teichen.

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das Hackgut untergebracht. Die RegBioenergie versorgt bei einer Heizleistung von 1000 kW sechs Gewerbebetriebe, 70 Wohnungen und drei Privathäuser in Kühwegboden. Als zuständige Gewerbereferentin wünsche ich den Unternehmern viel Glück und Geschäftserfolg. Der Betriebsstandort Kühwegboden West soll weiterhin ausgebaut werden. Seitens der Stadtgemeinde bemühen wir uns um weitere Betriebsansiedelungen.

Internationale Mobilitätswoche Wie im letzten Mitteilungsblatt bereits angekündigt, soll in der internationalen Mobilitätswoche unsere Hauptstraße in Hermagor „erblühen“. Nähere Infos entnehmen Sie bitte nebenstehender Einladung. Ich würde mich als Energiereferentin sehr freuen, wenn ich zahlreiche GemeindebürgerInnen bei diesem Fest begrüßen darf.

Berichte der Referenten

Teilnehmer: Teilnehmer: Kindergärten Hermagor und Pressegger Kindergärten Hermagor und Pressegger See See Volksschulen Hermagor, Tröpolach und Egg Volksschulen Hermagor, Tröpolach und Egg Musik-NMS Hermagor Musik-NMS Hermagor

Programm: Programm: 9.00 Beginn Uhr: Beginn der Straßenmalaktion entlang der Hauptstraße 9.00 Uhr: der Straßenmalaktion entlang der Hauptstraße Uhr: Feierliche Eröffnung der blühenden Hauptstraße 11.0011.00 Uhr: Feierliche Eröffnung der blühenden Hauptstraße durch durch Bürgermeister Siegfried Ronacher und StR Christina Bürgermeister Siegfried Ronacher und StR Christina Ball Ball

Einladung zur EINLADUNG zur

Straßenmalaktion „Blühende Straßen” Straßenmalaktion „Blühende Straßen“

Freitag, 27. Sept. 2013 am Freitag, demHermagor 27. September 2013 Hauptstraße in der Hauptstraße Hermagor Im laden wir wir Sie Im Rahmen Rahmen der der Mobilitätswoche Mobilitätswoche laden Sie zu zu dieser dieser Straßenmalaktion herzlichst ein. Statt Straßenmalaktion herzlichst ein.bemalen Statt grauem Beton und und SchülerInnen Asphalt grauem Beton und Asphalt die Kinder die Hauptstraße in Hermagor mit bemalen die Kinder und SchülerInnen die Hauptstraße in Hermagor mit Blumen, Wiesen, Bäumen, Tieren und Teichen. Blumen, Wiesen, Bäumen, Tieren und Teichen. Teilnehmer: Kindergärten Hermagor und Pressegger See, Volksschulen Hermagor, Tröpolach Teilnehmer: Kindergärten Hermagor und Pressegger See Volksschulen Hermagor, und Egg, Musik-NMS Tröpolach und Egg Hermagor Musik-NMS Hermagor

PROGRAMM: Programm: 9.00 Uhr Beginn Beginn der Straßenmalaktion entlang der Hauptstraße 9.00 Uhr: der Straßenmalaktion entlang der Hauptstraße 11.00 Uhr: Eröffnung der blühenden Hauptstraße durch 11.00 Uhr Feierliche Feierliche Eröffnung der blühenden Hauptstraße durch Bürgermeister Siegfried Ronacher und StR Christina Ball Bürgermeister Siegfried Ronacher und StR Christina Ball

Ihre Stadträtin Christina Ball

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die kommende Wintersaison ab Dezember noch einsatzbereite Mitarbeiter: • Chef de Partie m/w ab e 2093,00 • Commis de Cuisine m/w ab e 1896,00 • Chef de Rang m/w ab e 2108,00 • Commis de Rang m/w ab e 1814,00 • Mitarbeiter für den Schiverleih m/w ab e 1720,00 • Mitarbeiter für den Schiverleih geringfügig • Kosmetiker m/w ab e 1614,00 Profil: abgeschlossene Berufsausbildung, Sprachkenntnisse: englisch, deutsch Alle Löhne sind auf Basis einer 5,5 Tage Woche bei 49,5 Stunden, ausgenommen Mitarbeiter Schiverleih 6 Tage bei 48 Stunden und Kosmetiker 5 Tage bei 40 Stunden. Je nach Qualifikation und Berufserfahrungen ist eine dementsprechende Überzahlung möglich.

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Berichte der Referenten

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Referat Vizebgm. Ing. Helmut Haas

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Geschätzte Jugend und Gäste! Ein für den Tourismus äußerst erfreulicher und zur persönlichen Erholung wunderbarer Sommer ist zu Ende gegangen. Die Arbeit in der Gemeindestube ist wieder voll angelaufen, es gibt viele Ideen, die die Mandatare haben, um Projekte, Beschlüsse und Versprechungen umzusetzen. Daher möchte ich Ihnen einige Informationen aus meinem Referatsbereich mitteilen.

Bauleiter Ing. Kramer und Polier Klaus Pernull von der WLV haben den Anwesenden die Baumaßnahmen erläutert.

Wildbachangelegenheiten Hochwasserereignisse des vergangenen Jahres haben an vielen Fließgewässern unseres Gemeindegebietes zu Schotterablagerungen und Künettenschäden geführt. Es liegt in unserem Interesse, all diese Schäden durch entsprechende wasserbautechnische Maßnahmen zu beseitigen bzw. zu reparieren. Daher ist im Herbst dieses Jahres beabsichtigt, die betroffenen Flur-, Bachund Flussabschnitte im Zuge einer Bereisung mit den verantwortlichen Fachleuten des Amtes für Wasserwirtschaft und der Wildbach- und Lawinenverbauung Villach zu begutachten und zu bewerten, um Instandhaltungsmaßnahmen tätigen zu können, die aus Gründen der Sicherheit für die Bevölkerung und für die Erhaltung von Infrastruktureinrichtungen (Gebäude, Straßen) notwendig sind. Die Beseitigung von Abflusshindernissen und die Herstellung von geordneten Abflussverhältnissen an Fließgewässern sind für mich von großer Wichtigkeit. Um die Hochwassergefahr für die Stadt Hermagor im Bereich der

Bgm. Siegfried Ronacher, Vizebgm. Ing. Helmut Haas und AL Bernhard Resch besichtigen gemeinsam mit den Mitarbeitern der Wildbach- und Lawinenverbauung die Baustelle im Maurerbodenbach. Gössering in Zukunft zu minimieren, wurde das Planungsbüro Dr. Tschernutter aus Villach mit der Erstellung eines Projektes für vorgezogene Hochwasserschutzmaßnahmen beauftragt. Erste fachliche Ergebnisse zur Sicherung der Gössering im Bereich der Grabengasse liegen bereits vor.

Baustellenbesichtigung an verschiedenen Verbauungsmaßnahmen Mit Bgm. Siegfried Ronacher, AL

Bernhard Resch und Sachbearbeiter Herwig Bachmann wurde im Zuge einer WLV Bereisung die Wildbachbaustelle im Maurerbodenbach besichtigt. Der Maurerbodenbach befindet sich im Schigebiet Nassfeld. Aufgrund von Hochwässern der letzten Jahre hat sich der Bach stark eingetieft, worauf es zu Hangrutschungen der steilen Uferbereiche kam. Da sich im Gefährdungsbereich des Baches viele Infrastruktureinrichtungen, wie die Sonnleitnstraße, die Tal-

bahn und der Abwasserkanal befinden, waren Verbauungsmaßnahmen durch die zuständige Wildbach- und Lawinenverbauung notwendig. Es ist der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See auch gelungen, bei diesem 2,6 Mio. Euro Projekt eine Sonderfinanzierung zu erreichen, bei dem der Bund einen höheren Kostenanteil übernommen hat. Das Bauvorhaben „Maurerbodenbach“ soll im Jahr 2014 fertiggestellt werden.


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Berichte der Referenten

VS Tröpolach – der erste Schultag beginnt.

Stadtbibliothek Heuer findet bereits zum 8. Mal die Aktionswoche „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“ statt. An dieser nehmen neben der Stadtbibliothek auch die Volksschule Hermagor, die Musik-NMS Hermagor und beide Kindergärten teil. Ziel dieser Veranstaltungsreihen ist es, verstärkt auf das Lesen aufmerksam zu machen. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Organisation, das Mitmachen und die Unterstützung recht herzlich bedanken.

Schulen Als Schulreferent darf ich aus Anlass des Schulbeginns allen Schülern und Lehrern ein erfolgreiches Schuljahr 2013/2014 wünschen. Ich sichere ihnen auch weiterhin volle Unterstützung bei der Ausbildung in unseren Schulen zu.

Hochbauangelegenheiten Die Gemeinderatsbeschlüsse über die Sanierung des Amtshauses und über den Standort des zukünftigen Kindergartens Hermagor wurden gefasst. Derzeit wer-

Erster Schultag im Schuljahr 2013/2014 in der VS Egg. den die entsprechenden Arbeiten für die Ausschreibung des Amtshausumbaus vorgenommen, sodass aus meiner Sicht mit der Umsetzung spätestens Anfang 2014 begonnen werden kann. Die Arbeiten zum Neubau des Kindergartens Hermagor sind

ebenfalls angelaufen. Vorgespräche mit den Fördersstellen über den geplanten Weg der Umsetzung wurden bereits geführt und eingeleitet, sodass mit der Umsetzung hoffentlich 2014 begonnen werden kann. Berichte über die weiteren Bau-

vorhaben folgen in den nächsten Ausgaben des Mitteilungsblattes. Ich wünsche allen Gemeindebürgern und Gästen noch angenehme Herbsttage und verbleibe als Ihr Vizebgm. Ing. Helmut Haas


Berichte der Referenten

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Referent StR DI Leopold Astner

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, liebe Jugend! Mehrmals wurde ich in diesem heißen Sommer darauf angesprochen, dass es wahrscheinlich jetzt ja sicherlich eine ruhige Zeit in der Gemeindeverwaltung sein wird und wenig zu tun sei. Dem war aber sicherlich nicht so. Gerade im Planungsreferat haben wir diese Monate sehr intensiv gearbeitet, insbesondere an der Erstellung eines neuen Örtlichen Entwicklungskonzeptes (ÖEK).

Raumordnung

Was ist das ÖEK? Jede Gemeinde hat nach den Bestimmungen des Gemeindeplanungsgesetzes für ihr Gemeindegebiet ein solches Entwicklungskonzept zu erstellen. Dieses bildet die fachliche Grundlage für die planmäßige Gestaltung und Entwicklung des Gemeindegebietes, insbesondere für die Erlassung des Flächenwidmungsplanes. Ausgehend von einer Erhebung der wirtschaftlichen, sozialen,

kulturellen und ökologischen Gegebenheiten, hat das ÖEK die Ziele der örtlichen Raumplanung für einen Zeitraum von 10 Jahren zu definieren und die zur Erreichung erforderlichen Maßnahmen festzulegen: unter Berücksichtigung der abschätzbaren Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung den erforderlichen Baulandbedarf, die Außengrenzen der möglichen Siedlungsentwicklung, die Art und das Ausmaß der Nutzung der aufzuschließenden Gebiete usw. Dieses ÖEK bildet dann die Grundlage für den Flächenwidmungsplan, welcher parzellenscharf die mögliche Nutzung der als Bauland gewidmeten Grundflächen abbildet und mit dem Örtlichen Entwicklungskonzept übereinstimmen muss. Änderungen des Flächenwidmungsplanes gegen die Festlegungen im Örtlichen Entwicklungskonzept sind dann für die nächsten 10 Jahre ausgeschlossen. Daher ist ein gut durchdachtes ÖEK äußerst wichtig für die Zukunft. Die Stadtgemeinde HermagorPressegger See hat im Jahre

1994 unseren heimischen Architekten DI.Dr. Herwig Ronacher beauftragt, ein solches Konzept zu erstellen. Dieses ist in großen Bereichen der Gemeinde bis heute gültig. Allerdings stoßen wir bei Widmungswünschen immer häufiger an die Grenzen: Wenn das damalige Konzept aus dem Jahre 1994 dies nicht vorgesehen hat, wird von der Landesplanung die Zustimmung zu Änderungen des Flächenwid-

mungsplanes verweigert. Alle 10 Jahre soll nach dem Gemeindeplanungsgesetz das ÖEK daher an die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Unsere Gemeinde hat die Überarbeitung vor allem aus Kostengründen auf 3 Teile aufgeteilt und mit der Erstellung das Raumplanungsbüro LWK Lagler, Wurzer & Knappinger Ziviltechniker GmbH aus Villach beauftragt. Bereits im Jahre 2006/2007 wurde der Bereich

Zeit, die Zukunft in die Hand zu nehmen.

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Berichte der Referenten

damit verbunden erhöhten Infrastrukturkosten für die Gemeinde zu vermeiden und zumindest einzubremsen. Eine Konzentration der Bebauung in den bereits bebauten Gebieten ist daher eines der wesentlichen Ziele jedes Raumordnungskonzeptes.

Nassfeld, Sonnleiten, Tröpolach, Rattendorf bearbeitet und im Gemeinderat beschlossen, da dort die Dringlichkeit aufgrund der touristischen Entwicklung einfach am größten war. Im Jahre 2010 wurde der Teilbereich Presseggersee und Umgebung überarbeitet und im Gemeindeparlament beschlossen. Im letzten Jahr wurde die Planung für den Bereich der Stadt Hermagor und den restlichen, aber größten Bereich des Gemeindegebietes beim Raumplanungsbüro in Auftrag gegeben. Der Entwurf wurde im heurigen Frühjahr und Sommer im Planungsreferat sehr intensiv diskutiert und überarbeitet. Auch mit der Fachabteilung Landesplanung beim Amt der Kärntner Landesregierung hat es mittlerweile erste Gespräche und auch Besichtigungen an Ort und Stelle gegeben. Unser Ziel dabei war immer, eine weitere siedlungsmäßige Ent-

wicklung aller Bereiche der Gemeinde zu ermöglichen. Daher kann es fast in jeder Ortschaft zu weiteren Baulandwidmungen kommen. Diese sollten allerdings geordnet erfolgen und nur dort möglich sein, wo es zu keinen Überflutungen durch Hochwasser der Gail oder anderer Flüsse und Bäche kommt. Auch müssen mögliche Emissionen (Lärm, Staub, Verkehr, Geruch, usw.) bei gewerblichen und auch bei landwirtschaftlichen Betrieben berücksichtigt und entsprechende Abstandsräume zu neuen Wohnsiedlungen festgelegt werden. Den Betrieben sind gleichzeitig aber auch Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten, um für die nächsten Jahre gerüstet zu sein. Dasselbe gilt natürlich auch für touristische Betriebe, denen zukünftige Entwicklungen ermöglicht werden sollen. Andererseits ist es vor allem auch Ziel der Raumordnung, die Zersplitterung des Siedlungsraumes und die

Die demographische Entwicklung im Gailtal mit der einhergehenden Abwanderung bedeutet einerseits, dass nicht mehr so viel Bauland gebraucht wird. Außerdem hat unsere Gemeinde – wie viele andere Gemeinden auch – einen Baulandüberhang und freie Baulandflächen für mehrere Jahrzehnte. Allerdings sind diese nicht immer auch verfügbar und käuflich. Andererseits müssen junge Mitbürger die Möglichkeit haben, ein Heim zu bauen und ihren Lebensmittelpunkt in unserer Gemeinde zu belassen. Diesen Spagat an Anforderungen haben wir versucht, im neuen Entwicklungskonzept der Gemeinde unterzubringen. Wir haben getrachtet, Schwerpunkte für eine künftige Siedlungsentwicklung eher in den größeren Ortschaften mit der entsprechenden Infrastrukturausstattung (Schule, Einkaufsmöglichkeit,...) zu setzen. Eine weitere Zersiedlung soll abgewendet werden und zu Einzelobjekten in der freien Landschaft nicht weitere eigenständige Bauten dazukommen. Eine gewisse

bauliche Verdichtung der Ortskerne, soweit möglich, wird angestrebt. Ein Zusammenwachsen der Ortschaften ist aus raumplanerischer Sicht zu vermeiden und die freie Landschaft zu erhalten. Jede unserer vielen Ortschaften der Gemeinde ist individuell zu sehen und zu betrachten. Keine kann mit einer anderen verglichen werden, weil einfach die Rahmenbedingungen (Einschränkungen durch Überflutungsbereiche, Verkehrsachsen, Geländegegebenheiten, historischer Ortskern, Betriebsstrukturen, u.v.a.m.) sehr unterschiedlich sind. Natürlich kann aber die zukünftige Entwicklung unserer Stadtgemeinde nicht von einigen Experten oder den Mandataren alleine erarbeitet werden. Daher beabsichtige ich, in den betroffenen Gemeindegebieten Informationsveranstaltungen (siehe eigene Einladung dazu) durchzuführen und Sie, liebe Gemeindebürger Innen, in diesen Prozess einzubinden. Änderungswünsche können selbstverständlich eingebracht werden, sollten jedoch fachlich begründet sein. Ein Wunschkonzert in der Form, dass alles ermöglicht wird, kann es nicht geben. Darauf achtet dann sehr wohl auch noch die fachliche Raumordnung der Landesregierung. Eine abschließende Beurteilung durch diese Fachexperten wird es erst nach den Informationsveranstaltungen geben. Anschließend wird der Entwurf des neuen Örtlichen Entwicklungskonzeptes kundgemacht und in den politischen Gremien (Planungsausschuss, Stadt- und Gemeinderat) beraten.

Landwirtschaft Einen großen Bereich des Gemeindegebietes, welcher auch im ÖEK behandelt wird, stellen unsere Almen dar. Sie sind eine der wertvollsten Kulturlandschaften und sowohl für die Land- und Forstwirtschaft als auch für den Tourismus bedeutend. Daher ist es auch wichtig, diesen einzigartigen Kultur- und Erholungsraum weiterhin zu erhalten. Die laufende Diskussion um die Almfutterflächen hat die Almen


Berichte der Referenten

auch medial sehr stark in den Mittelpunkt gerückt. Hier wird die Politik auf europäischer Ebene und auf Bundesebene dringend eine Lösung bieten müssen, wenn die weitere Bewirtschaftung dieses Lebensraumes sichergestellt werden soll. Ein Dankeschön daher an alle Almbauern und Almbewirtschafter für die arbeitsaufwändige Pflege der Almen. Erfreulich ist für mich aber auch, dass junge Leute diese harte Arbeit auf den Almen auf sich nehmen: Christian Jenul aus Tröpolach ist als junger Senner seit diesem Jahr neuer Bewirtschafter der Rudnigalm. Auch der offizielle Almkäseanschnitt der Gemeinschaft der Gailtaler Almsennereien fand in diesem Jahr bei ihm auf der Rudnigalm statt und war eine sehr gelungene Veranstaltung. So sehr unsere Gäste über den heißen und fast regenfreien Hochsommer erfreut waren, so stark hat die damit verbundene Trockenheit die Landwirtschaft getroffen. Die Ernteausfälle, vor allem beim 2. Heuschnitt und

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beim Mais, werden viele Bauern hart treffen. Ich bitte daher die betroffenen Landwirte, die Unterstützungen über die Landwirtschaftskammer und die Abteilung 10 der Landesregierung in Anspruch zu nehmen. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Herbst und den Schülern und Studenten einen guten Start in das neue Bildungsjahr. Ihr Stadtrat Leopold Astner

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Informationsveranstaltung zum Entwurf des örtlichen Entwicklungskonzeptes (ÖEK) Freitag, 4. Oktober 2013, 20 Uhr, Stadtsaal in Hermagor für die Ortschaften Kühweg, Podlanig, Mitschig, Postran, Kraschach, Kameritsch, Watschig, Burgstall, Danz, Achleiten, Kleinbergl, Bergl, Kreuth/Jenig, Jenig Donnerstag, 10. Oktober 2013, 20 Uhr, Gemeinschaftshaus Egg für die Ortschaften Fritzendorf, Potschach, Micheldorf, Egg, Süßenberg, Toschehof, Götzing, Mellach, Brugg, Dellach, Mellweg, Kreuth/Mellweg, Latschach, Nampolach Freitag, 11. Oktober 2013, 20 Uhr, Stadtsaal in Hermagor für die Stadt Hermagor und die Ortschaften Obervellach, Eggforst, Radnig, Radnigforst, Neupriessenegg, Krass, Ober- und Untermöschach, Kreuth/Möschach, Grünburg, Liesch, Aigen, Guggenberg, Kühwegboden, Möderndorf und Neudorf Alle Gemeindebürger sind dazu recht herzlich eingeladen. Der Planungsreferent: DI Leopold Astner e.h.

Der Bürgermeister: Siegfried Ronacher e.h.


Aus dem Rathaus Geburtstage 94 Jahre

04.10. ASSINGER Franz, 9624 Micheldorf 5 16.10. MAYRHOFER Leopold, 9631 Jenig 12 93 Jahre

06.10. AUFLIC Theresia, 9620 Presseggersee 25 26.10. ZERZA Hans, 9620 Watschig 12 28.10. EDER Barbara, 9620 Hauptstraße 7 92 Jahre

10.10. RESSI Albine, 9620 Radnig 10 21.10. Mag.Dr.Dr. phil. FLASCHBERGER Johann, 9620 Hafnergasse 4 91 Jahre

19.10. SEELIG Katharina, 9620 Untervellach 27 90 Jahre

06.10. BURGSTALLER Eduard, 9620 Kameritsch 14 80 Jahre

17.10. ANDERLUH Ingrid, 9620 Khünburg 50 18.10. FÜRST Edeltraud, 9620 Khünburg 37 20.10. HAAS Erika, 9615 Presseggen 57 30.10. JANK Johann, 9624 Mellach 4

Diamantene Hochzeit 27.09. EDER Friederike und Ing. Johann, 9620 Khünburg 1 17.10. LINGEN Josefine und Franz, 9620 Postran 11

Goldene Hochzeit 05.10. GOTTHARDT Agnes und Vinzenz, 9624 Dellach 25 11.10. WASSERTHEURER Sieglinde und Benjamin, 9620 Grünburg 3

Eiserne Hochzeit 16.10. ALLMAYER Johanna und Jakob, 9631 Tröpolach 97

Geburten HALILOVIC´ Mihret und Mirsada, 9620 Untervellach 51, AMAR, 14.07.2013

10.10. SCHWARZ Simon, 9620 Mitschig 3 26.10. SCHAAR Franz, 9620 Bergl 1 70 Jahre

JANK Lukas und ZECHNER Yvonne, 9620 Kühwegboden 37, SEBASTIAN, 26.07.2013

09.10. THELESKLAV Walter, 9620 Neudorf 75 11.10. SKIHAR Helga, 9620 Neue Heimat 15

ZWICK Andreas und FERCHER Stefanie, 9615 Schinzengraben 3, NIKLAS MATTEO, 27.07.2013

GRABSTEINE

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ALLMAIER Christian und Verena, 9620 Stocksteinerwand 2, JAKOB, 05.08.2013 HUBMANN Rainer und Mag. phil. HUBMANN-GUCHER Judith, 9620 Kameritsch 16, TOBIAS KARL, 21.08.2013 MITTERBERGER Patrik und POSTEMER Karin, 9631 Tröpolach 90, YANA KATARINA, 29.08.2013

Eheschließungen TABOJER Michael und MAYER Nicole, 9620 Postran 19, 24.08.2013 LENZ Michael und BEN GHEZALA Melanie, 2753 Piesting, Wöllersdorferstraße 38, 31.08.2013 RAUTER Florian und RANNER Andrea, 1090 Wien, Mariannengasse 23/30, 07.09.2013 KRÄNZLEIN Jürgen und Dr. KOZIOLLEK Petra, 97762 Hammelburg/ Deutschland, Am Bahnhof 23, 09.09.2013 THALER Herbert und PÖLL Bernadette, 4662 Steyrermühl, Villenstrasse 2, 14.09.2013 BUCHACHER Peter und HEINDL Birgit, 9615 Förolach 82, 14.09.2013

ÖR TILLIAN Rudolf (99), 9620 Liesch 2, 07.08.2013 GRIES Maria (80), 9631 Rattendorf 101, 08.08.2013 EBENBERGER Ernestine (86), 9620 Möderndorf 21, 09.08.2013 INTHAL Eleonora (82), 9620 Khünburg 28, 20.08.2013 ESSL Elisabeth (91), 9620 Unterer Thurnweg 6, 22.08.2013 KRISPER Gerhard (49), 9620 Radnig 57, 22.08.2013 HARTLIEB Manfred (56), 9620 Neue Heimat 1, 23.08.2013 KURZ Johann (77), 9631 Tröpolach 11, 31.08.2013 KUCHER Maria (82), 9620 Möderndorf 2, 01.09.2013 OBERORTNER Josefine (103), 9620 Kühweg 7, 02.09.2013 FLASCHBERGER Ilse (85), 9620 Obervellach 30, 07.09.2013 ZOBEL Ingeborg (88), 9620 Unterer Thurnweg 8, 09.09.2013

Todesfälle

SCHOITSCH Maria (82), 9615 Presseggen 70, 10.09.2013

WEBER-ESSL Anna (88), 9620 Hauptstraße 51, 05.08.2013

MATTI Pauline (91), 9620 Hauptstraße 51, 15.09.2013

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Aus dem Rathaus

Hermagor 09/2013 |

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Die Stadtgemeinde gratuliert MAGDALENA KAZIANKA – 94 Jahre, Förolach 12

ROSA KILZER – 91 Jahre Radnig 11

ANTONIE WAGNER – 91 Jahre Obervellach 85

MARIA und JOSEF MÖDERNDORFER, Micheldorf 8

HERTA ACHATZ – 93 Jahre Hermagor, Hauptstraße 51

ROSA THURNER – 92 Jahre Presseggen 23

Goldene Hochzeit EDITH und JOSEF WIESER, Hermagor, Neue Heimat 15

Dr. LISBETH SCHOITSCH – 98 Jahre, Presseggen 26

Goldene Hochzeit OTTO SEIWALD – 97 Jahre, Jenig 34

MARIANNE MANDLER – 92 Jahre, Tröpolach 24


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Aus dem Rathaus

Übergabe des fertiggestellten Kanal- und Straßennetzes in Mitschig Das alljährliche „Mitschiger Dorffest“ hat heuer wieder unter reger Teilnahme der Bevölkerung und einiger Stadtratsmitglieder am 3. August stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung konnten Referent StR Günter Pernul und Bgm. Siegfried Ronacher mit Freude das neu asphaltierte Ortsnetz und den fertiggestellten Kanal mit einer Gesamtbausumme von € 450.000.– seiner Bestimmung übergeben. Bgm. Ronacher bedankte sich in seiner Ansprache auch bei der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und freute sich, dass die Hauseigentümer auch eigenes Geld in die Hand genommen haben, um ihre Einfahrten zu verschönern und somit auch einen Wirtschaftsimpuls für Hermagor gesetzt haben. Anschließend fand auf dem neu gestalteten Dorfplatz bei guter Stimmung das Dorffest statt.

Richtlinien für die Gewährung des Heizkostenzuschusses 2013 Auf Grund der Bestimmungen des Mindestsicherungsgesetzes (K-MSG) wird Hilfe Suchenden auf Antrag einmal jährlich ein Zuschuss für die folgende Heizperiode gewährt werden. Die Einkommensgrenzen (incl. Pensionsanpassung im Jänner 2014) betragen für den Heizzuschuss in Höhe von e 180,00 Einkommensgrenze Monatl. EURO Bei Alleinstehenden/ Alleinerziehern 795.– Bei Haushaltsgemeinschaften von zwei Personen (z.B. Ehepaaren, Lebensgemeinschaften …) 1.192.– Zuschlag für jede weitere Person (auch Minderjährige) 123.– Heizzuschuss in Höhe von e 110,00 Einkommensgrenze Monatl. EURO Bei Alleinstehenden/ Alleinerziehern 1.040.–

Bei Haushaltsgemeinschaften von zwei Personen (z.B. Ehepaaren, Lebensgemeinschaften …) 1.430.– Zuschlag für jede weitere Person (auch Minderjährige) 123.– Die Einkommensgrenzen sind Nettobeträge. Es ist von der Einkommenssituation bei Antragstellung auszugehen. Sonderzahlungen sind bei Ermittlung der Einkommensgrenzen nicht zu berücksichtigen. Geleistete Unterhaltsleistungen sind vom Nettoeinkommen abzuziehen. Nach dem K-MSG ist von einem umfassenden Einkommensbegriff auszugehen. Als Einkommen gelten daher alle Einkünfte aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit, Renten, Pensionen, Einkommen nach dem Opferfürsorgegesetz, Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung, Geldleistungen aus dem K-MSG (Mindestsicherung), ferner auch Familienzuschüsse, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Lehrlingsentschädigungen

sowie Stipendien und Kinderbetreuungsgeld. Innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Bei Lehrlingen, die eine Lehrlingsentschädigung beziehen, und im gemeinsamen Haushalt mit einem Elternteil leben, ist von einer Haushaltsgemeinschaft von zwei Personen auszugehen. Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen (incl. Erhöhungsbetrag), Naturalbezüge, Kriegsopferentschädigung, Pflegegelder und die Wohnbeihilfe nach dem Wohnbauförderungsgesetz. Für die Beantragung des Heizzuschussantrages 2013 sind folgende Umstände zu beachten: 1. Die Anträge für den Heizzuschuss 2013 sind ausschließlich beim zuständigen Wohnsitzgemeindeamt, Rathaus Hermagor, 3. Stock – Meldeamt, einzubringen. 2. Antragsformulare werden nur von der obgenannten Stelle ausgegeben und entgegengenommen.

3. Die aktuellen Einkommensnachweise müssen bei der Antragstellung vorgelegt werden. 4. Der Gemeinde obliegt die Prüfung und Feststellung, ob die Bestimmungen für die Gewährung des Heizzuschusses erfüllt sind. 5. Die Vorlage von Rechnungen für den Heizzuschuss ist nicht mehr erforderlich. 6. Der Besitz eines Fruchtgenussrechtes ist für die Gewährung eines Heizzuschusses nicht relevant. 7. Die Bankverbindung ist heuer lt. Buchhaltung des Amtes der Kärntner Landesregierung ausnahmslos mit IBAN und BIC zu erfassen! 8. Die Antragseinbringung beginnt am 15. SEPTEMBER 2013 und endet mit 28. FEBER 2014. Spätere Antragsstellungen werden nicht mehr berücksichtigt. 9. Die Auszahlung des Heizkostenzuschusses erfolgt direkt durch das Land Kärnten.


Aus dem Rathaus

Hermagor 09/2013 |

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FerialarbeiterInnen bei der Stadtgemeinde Die Stadtgemeinde HermagorPressegger See bot auch heuer wieder für 13 Jugendliche eine Ferialarbeit an. Die Tätigkeitsfelder waren unterschiedlich und umfassten die Mithilfe im Strandbad und in der Verwaltung sowie die Kinderbetreuung in beiden Kindergärten. Die Jugendlichen sollen dadurch den Betrieb der Gemeinde kennenlernen und Verständnis für die vielfältigen Aufgaben ihrer Heimatgemeinde bekommen. Bürgermeister Siegfried Ronacher mit Amtsleiter Bernhard Resch sowie den PraktikantInnen Nina Tschmelitsch, Kristina Wiedenig, Valentina Schabus, Lisa Buchacher, Annabel Wendling, Pia Schallitz, Mira Bachmann und Lucas Ebner.

Hundehaltungsvorschriften Schulstartgeld Aus gegebenem Anlass weisen Tiere sind jedenfalls so zu halten für Jahrgang 2013/2014 wir auf die bestehenden Rege- und zu verwahren, dass Menlungen betreffend der Haltung von Hunden gemäß den Bestimmungen des Kärntner Landessicherheitspolizeigesetzes hin. Maulkorb- und Leinenzwang An öffentlichen Orten, an denen erfahrungsgemäß mit einer größeren Anzahl von Menschen, Tieren oder Verkehrsmitteln gerechnet werden muss (z. B. Straßen, Plätze, öffentlich zugängliche Parkanlagen, Gaststätten und Geschäftslokale, frei zugängliche Teile von Häusern, Stiegenhäuser und Zugänge zu Mehrfamilienhäusern), müssen Hunde entweder mit einem um den Fang geschlossenen Maulkorb versehen sein (Maulkorbzwang) oder so an der Leine geführt werden, dass eine jederzeitige Beherrschung des Hundes gewährleistet ist (Leinenzwang). Im Übrigen sind Leine oder Maulkorb beim Aufenthalt außerhalb eingefriedeter Grundflächen jedenfalls mitzuführen und im Falle eines unerwarteten Auftretens von Menschen, Tieren oder Verkehrsmitteln sofort zu verwenden. Darüber hinaus kann durch Bescheid ausgesprochen werden, dass einzelne Hunde an der Leine zu führen sind.

schen und Tiere weder gefährdet noch verletzt werden, Menschen nicht in unzumutbarer Weise belästigt werden und eine Übertragung gefährlicher Krankheiten auf Menschen und Tiere verhindert wird. Werden Hunde nicht entsprechend gehalten, können folgende Aufträge seitens der Behörde ergehen. a) die Anordnung, dass der Hund außerhalb von Gebäuden, eingefriedeten Grundflächen oder an bestimmten Orten an einer Leine geführt und/oder einen Maulkorb tragen muss; b) die Anordnung, dass ein Hund an bestimmte Orte nicht mitgeführt werden darf; c) die Anordnung, dass bestimmte Personen den Hund nicht führen dürfen; d) die Anordnung, dass nicht mehr als ein Hund gleichzeitig geführt werden darf. Diese Anordnungen werden mittels Bescheid ausgesprochen. Warnhinweise Bei jedem Eingang zu einer eingefriedeten Grundfläche, ist auf die Haltung eines Hundes durch die Anbringung eines allgemein verständlichen Symbols hinzuweisen.

Die Antragsformulare für das Schulstartgeld 2013/2014 werden beim Wohnsitzgemeindeamt, Rathaus Hermagor, 3. Stock – Meldeamt, ausgegeben. Die Antragseinbringung endet am 30. Oktober 2013. Spätere Antragstellungen werden nicht mehr berücksichtigt. Anspruch: schulpflichtige Kinder, die zwischen dem 01. September 1998 und dem 31. August 2007 geboren wurden, wenn das Familiennettoeinkommen e 1.650.– (zuzüglich e 123.– für jede haushalts-

angehörige Person) nicht übersteigt. Der Gutschein im Wert von e 50.–, der im Kärntner Handel bis einschließlich 30. November 2013 für den Erwerb von Schulunterrichtsmitteln eingelöst werden kann, wird nach Prüfung durch die Wohnsitzgemeinde über das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 – Kompetenzzentrum Soziales, zugesandt werden. Nach Ablauf dieser Frist können keine Gutscheine mehr eingelöst werden.

Information der Bevölkerung gemäß § 6 Trinkwasserverordnung Das Trinkwasser im Zuständigkeitsbereich der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See wird entsprechend der Trinkwasserverordnung untersucht, und die entsprechenden Untersuchungsergebnisse liegen im Rathaus (6. Stock) auf. Gemäß § 6 der Trinkwasserverordnung ist die Bevölkerung über

nachstehende Parameter zu informieren. „Pestizide“ gemäß Bescheid Amt der Kärntner Landesregierung, Zahl: 14-Ges-832/1/94 keine Untersuchung erforderlich. „Nitrat“ Wertebereich von 0,82 mg/l bis 4,9 mg/l, wobei bis 50 mg/l erlaubt sind.


Aktuelle Termine Neue Öffnungszeiten beim Bezirksgericht Hermagor

Wie Kinder lernen Bewegung und Sinneserfahrung spielen vom Zeitpunkt der Geburt bis zum Schulalter die wesentlichste Rolle für jedes spätere Lernen und für die gesunde Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden die Grundlagen fürs Lesen, Schreiben, Rechnen und für soziales Lernen etc. gelegt. Aber WIE? Mehr darüber zu erfahren ist Ziel dieses Lernangebots; denn wenn man sich dieses Wissen und Verständnis aneignet, kann man ganz bewusst einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Kindes beitragen.

Seit 1. August 2013 gibt es beim Bezirksgericht Hermagor neue parteiöffentliche Zeiten: Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr

(Teil 1) Grundlagen/Verstehen und Begreifen Mo 7.10.2013 von 18.30 – 21.30 Uhr (Teil 2 ) Was haben die Sinne mit Lernen und Verhalten zu tun? Mo 14.10.2013 von 18.30 – 21.30 Uhr (Teil 3) Die Bedeutung der richtigen Bewegung Mo 21.10.2013 von 18.30 – 21.30 Uhr Info und Anmeldung im EKIZ Alle Teile können einzeln gebucht werden. Für das VerständEltern – Kind – Zentrum Hermagor nis des jeweils folgenden Teiles sind jedoch die vorhergehenRotkreuzgasse 4, 9620 Hermagor den Teile grundlegend. Tel. 0660/54 91 644 Workshopleitung: Dr. Agnes Innerhofer (Psychologin, kontakt@ekiz-hermagor.at Pädagogin, Energetikerin, Lebens– und Sozialberatung) www.ekiz-hermagor.at

Amtstag: jeden Dienstag von 8 Uhr bis 12 Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung unter Tel-Nr. 04282 2130 Schriftliche Eingaben können täglich in der Einlaufstelle und im Grundbuch von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr abgegeben werden.

V E R A N S T A LT U N G E N Fr, 27.09.2013 HERMAGOR – Musikschule Vernissage und Konzert, „Formen und Linien” Holzarbeiten von Werner Pirker, „Magic vs. Music – das etwas andere Konzert”, Beginn: 19 Uhr UNTERMÖSCHACH Lesung von Brigitte Krems, Biedermeier Schloss Lerchenhof, Beginn: 19 Uhr

Sa, 28.09.2013 HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, Beginn: 9-12 Uhr HERMAGOR – Stadtsaal Konzert der Stadtkapelle Hermagor mit dem MV Almrausch Mitschig und der Partnerkapelle aus Madrisio, Beginn: 19.30 Uhr

Kufenstechen und Lindentanz, anschl. Tanz

Mo, 30.09.2013 EGG – Veranstaltungstätte Egger Nachkirchtag, Kufenstechen und Lindentanz der Verheirateten, anschl. Tanz, Beginn: 17 Uhr

Sa, 05.10.2013 HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, Beginn: 9-12 Uhr MÖDERNDORF Lange Nacht im Gailtalter Heimatmuseum, Beginn: 18-1 Uhr

So, 06.10.2013

HERMAGOR – Stadtpfarrkirche Rhythmische Messe mit ODV, Beginn: 10 Uhr

So, 29.09.2013

Sa, 12.10.2013

EGG – Veranstaltungstätte Egger Kirchtag, 8.30 Uhr Festgottesdienst, 10 Uhr Frühschoppen mit der TK Egg, 15 Uhr

JENIG Oktoberfest mit Gewerbeausstellung, Landtechnik Zankl Hausmesse

Sa, 12.10.2013

Sa, 19.10. Di, 22.10.2013

HERMAGOR – Stadtsaal Flohmarkt für Kinderbedarf, Beginn: 8.30 Uhr

TRÖPOLACH – Festzelt (beheizt) Tröpolacher Kirchtag

So, 13.10.2013

Do, 24.10.2013

JENIG Oktoberfest mit Gewerbeausstellung, Landtechnik Zankl Hausmesse

HERMAGOR – B111/Bahnhofstr. Buchbesprechung, Julian Barnes „Vom Ende einer Geschichte”, Beginn: 19.30 Uhr

Do, 10.10.2013 MÖDERNDORF – Heimatmuseum Buchpräsentation „Schutzbehauptungen“, es lesen der Autor Engelbert Obernosterer und Franz Günther Heider, 19 Uhr

Fr, 25.10.2013 HERMAGOR – Musikschule Vernissage und Konzert, Fotografie und Malerei von Ute Gebhard, „Konzert für Freunde” – Kammermusikabend mit dem Ensemble „Passionato”, 19 Uhr

Sa, 19.10.2013

Mi, 30.10.2013

HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, Beginn: 9-12 Uhr

HERMAGOR – Innenstadt Wulfeniamarkt, Beginn: 7 Uhr

HERMAGOR – Stadtsaal Chorkonzert „Steirischer Jägerchor” anlässlich 10 Jahre Jubiläum „Ensemble Melodie”, Beginn: 20 Uhr

Do, 31.10.2013 LATSCHACH 5. Halloweenparty, Veranstalter: SV Egg, Beginn: 20 Uhr


Aktuelle Termine

Hermagor 09/2013 |

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Programm für das Hermagorer Kultur-ABO 2013/14 Datum

Vernissage 19 Uhr

Konzert 19:30

Titel

27. September 2013

„Formen und Linien“ Arbeiten aus vorwiegend edlen Obst- und Wurzelhölzern sowie Lärche von Werner Pirker

Musikschule Hermagor

„Magic vs. Music – das etwas andere Konzert“ Magic Brass Magie und Musik mit Robert Ederer, Michael Lugitsch, Manuel Lichtenwöhrer, Martin Lueger, Siegfried Koch – Musiker und Magiestaatsmeister, Paul Sommersguter

25. Oktober 2013

FO®MAL Fotografie und Malerei von Ute Gebhard

Musikschule Hermagor

„Konzert für Freunde“ Kammermusikabend mit dem Ensemble „Passionato“ Arkadij Winokurow-Violine, Gerhard Christoph-Violine, Erich Kaufmann-Viola, Friedl Rainer-Violoncello, Anna Seebacher-Violoncello, Wolfgang Gürtler-Kontrabass, Iris Markoš-Kühne-Klavier

Acrylmalereien und digitale Kunst 29. November 2013

„Weihnachtliches aus Naturmaterialien“ von Familie Gerda, Gerhard und Karl Ebenwaldner

Musikschule Hermagor

„SchaU ma mol“ Musiktheater eine Mischung aus Comedy und berührender Musik Gerald Ranacher und Christopher Haritzer

24. Jänner 2014

„gedanken.splitter“ Mosaikarbeiten aus Stein bzw. Glas von Angela Zimek Aus Bruchstücken und Splittern etwas neu Zusammengesetztes.

Musikschule Hermagor

„Kennen Sie den Alltag einer Sängerin?“ Opernkabarett Brigitta Wetzl, Bettina Wechselberger – Sängerinnen Heidrun Spörk – Pianistische Begleitung

Stadtsaal Hermagor

Bezirksjugendorchester Hermagor & Lavanttal

Musikschule Hermagor

„Serenadenabend“ Harmoniemusikensemble bestehend aus Bläserlehrern der Musikschulen Lienz und Hermagor

14. März 2014 25. April 2014

„Glas klar“ Objekte aus Glas von Schülerinnen u. Schüler der HLW Hermagor Kreativklasse: Petra Jauernegger und Maria Enzi-Niedermüller

PREIS für 6 Konzerte im Abo: e 55.– (reservierte Sitzplätze), Vorverkauf pro Konzertkarte e 12.–, Abendkasse e 15.–, Jugendkarte e 5.– Jugendliche Schüler/innen der Musikschulen Hermagor, Gitschtal und St. Stefan haben zu allen Konzerten freien Eintritt!

am Samstag, 5. Oktober 2013, zwischen 12:00 und 13:00 Uhr

Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem. Mit mehr als 8.200 Sirenen kann die Bevölkerung im Katastrophenfall gewarnt und alarmiert werden. Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird einmal jährlich von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres mit den Ämtern der Landesregierungen ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt.

5. Oktober, 12:00 bis 13:30 Uhr


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Aktuelle Termine

FREUNDSCHAFTSKONZERT

Partnerkapelle aus Madrisio

Musikverein „Almrausch” Mitschig Stadtkapelle Hermagor – Blasmusikverein Vellach Banda Musicale „C.Borgna“ e Majorettes „Furlanutes“ di Madrisio

Samstag, 28. September 2013 um 19.30 Uhr im Stadtsaal Hermagor Eintritt: Freiwillige Spende

Samstag, 19. Oktober 2013 um 20 Uhr im Stadtsaal Hermagor Das Ensemble „Melodie” feiert Jubiläum und hat als Gastchor den „Steirischen Jägerchor” geladen. Einer der besten steirischen Männerchöre wird den Konzertabend überwiegend gestalten und seine Ensembles (Doppelquartett, Stubnmusi, die Ausnåhm) mit einbringen. Zahlreiche Konzertauftritte in Österreich (für Kärnten ist es der erste Konzertauftritt!), aber auch in vielen Ländern Europas, in den USA, Kanada, Brasilien, Australien, Südafrika und China haben den Steirischen Jägerchor weltweit bekannt gemacht. Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es bei den Mitgliedern des Ensembles "Melodie", der Kärntner Sparkasse Hermagor und dem Tourismusbüro Hermagor um € 12.– an der Abendkasse um € 15.–


Aus der Bibliothek „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek” Unter dem Titel „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“ findet heuer zum 8. Mal die große Imagekampagne für das Lesen und die Bibliotheken statt. Auch die Stadtbibliothek, die Volksschule Hermagor, die Musik-NMS und die Kindergärten

14. bis 20. Oktober 2013

Hermagor und Pressegger See sind dabei, und werden in der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2013 verstärkt auf das Lesen aufmerksam machen. Die Eröffnung der Aktionswoche unter dem Motto „lelale – lesen, lachen, lernen“ findet am Montag, dem 14.10.2013 ab 10 Uhr in der Musik-NMS Hermagor

gesunde

statt. Anschließend daran erfolgt nach einem gemeinsamen Marsch zur VS Hermagor dort der große Luftballonstart statt. Die ganze Woche laufen in der VS Hermagor, der Musik-NMS und der Stadtbibliothek diverse Veranstaltungen (Lesungen der Kinder- und Jugendbuchautorin Karin Ammerer, themenbezogene

Schulveranstaltungen usw.), die den Stellenwert des Lesens und der Bibliotheken in der Gesellschaft steigern sollen. Unterstützt wird diese Kampagne dankenswerterweise wieder von der BKS Bank, der Buchhandlung Eder und der Raika Hermagor.

gemeinde

Bewegung – Spiel – Entwicklung Motopädagogische Bewegungsstunden für Kinder Inhalt: Bewegung ist ein Grundbedürfnis unserer Kinder. Schaukeln und rutschen, klettern und springen, rollen, balancieren u.v.m. – interessante Bewegungslandschaften und Materialangebote im Turnsaal bieten den Kindern ein gemeinsames bewegtes Erleben. Teilnehmer: ab ca. 1,5 – ca. 10 Jahre, in altersabgestimmten Gruppen Ort: Turnsaal VS Tröpolach bzw. VS Hermagor Termine: Mittwoch und Donnerstag, jeweils nachmittags

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Aktuelle Tourismusinformationen Neue Attraktion am Nassfeld Mit dem neuen Berg-Spielplatz „Almrausch“ ist das Nassfeld, Kärntens Erlebnisberg Nr. 1, um eine weitere Attraktion reicher: Bei der Bergstation der Gartnerkofel-Vierersesselbahn finden Kinder ein riesiges Abenteuerareal mit acht Stationen vor, die zur Lösung kniffliger Aufgaben verleiten. Mit dem richtigen Ergebnis geht’s dann weiter zum „Wulfenia-Irrgarten“, an dessen Ausgang die Kinder ein Gedicht über die Wulfenia hören. Diese blaublütige Blume lässt sich nur am Nassfeld finden, denn sie ist ein einzigartiges Relikt aus der Eiszeit. Als Begleiter an den einzelnen Erlebnisstationen stehen den kleinen Besuchern die beiden

schlauen Füchse Fix & Foxi aus der gleichnamigen Comicserie und der „Almrausch“ zur Seite. Dieser geheimnisvolle Einsiedler, Tierfreund und Beschützer der Natur lebt in einer Höhle auf dem Nassfeld. Gemeinsam mit den Kindern machen sich Fix & Foxi und der Almrausch auf, die WulfeniaZauberblume zu finden, um den Berg und seine Tiere zu beschützen. Dabei gilt es – dem Widersacher „SpeckwutzKobold“ zum Trotz – Prüfungen zu bestehen, wie zum Beispiel auf dem Mini-Flying-Fox durch die Luft sausen, im Stelzenhaus herumzuturnen oder ein Kletterspiel zu bewältigen. Foto: nassfeld.at

Grenzüberschreitender Umwelttag am Malurch – Malvueric Seit 5 Jahren findet ein gemeinsamer Umwelttag am Nassfeld statt. Initiiert wurde das 1. Projekt vom Alpenverein Hermagor unter Mithilfe der Liftgesellschaften, der Hoteliers und deren Gäste sowie vom Tourismusbüro Hermagor. Der Erfolg am Gartnerkofel hat die Verantworltichen dazu bewogen, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hans Plattner hat den Kontakt zu unseren Italienischen Freunden hergestellt, da weite Teile des karnischen Höhenweges auf italienischer Seite verlaufen. So kam es nun zu einem grenzüberschreitenden Projekt am Malurch auf Italienisch „Malvueric“. Der CAI-Pontebba hat vor ca. 30 Jahren den „ALTA VIA CAI PONTEBBA“ über den Malurch, Rosskofel und den Trogkofel errichtet, der in den Jahren ziemlich verwachsen und vermurt worden ist. Der Malurch ist bei unseren Gästen aufgrund seiner Lage, Aussicht, Flora und der 1. Weltkrieg-Geschichte sehr beliebt. So kam es dem CAI–Pontebba und uns sehr gelegen,

Grenzüberschreitender Umwelttag am Malurch. diese Weganlagen zu renovieren. Mit Hilfe der Gemeinde Hermagor, dem Tourismusverein, dem Alpenverein Hermagor, der Forestale Friulano und natürlich vom CAI–Pontebba und den Hoteliers vom Nassfeld wurde

der Steig von Latschen, Stauden und Geröll befreit und Steine aufgeschichtet. Beim Picknickplatz auf der Winkelalm wurden dann alle Helfer auf Getränke und Speisen eingeladen. Die italienischen Freunde

luden die Beteiligten wiederum auf eine Haussalami, Almkäse und Rotwein ein. Der grenzüberschreitende Umwelttag schweißte die Freundschaft unserer Nachtbarländer weiter zusammen.


Aktuelle Tourismusinformationen

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Nassfeld Pramollo Hero Bike Days am Nassfeld Mit der zweiten Auflage der „Nassfeld Pramollo Hero Bike Days“ am 9. und 10. August 2013 bewies die Region Nassfeld – Pressegger See, dass gerade im Radsport noch sehr viel Potenzial liegt. Kein anderer Veranstaltungsort kann landesweit mit annähernd idealen infrastrukturellen Bedingungen für den Radsport aufwarten. Über die etwa 300 teilnehmenden Radsportler Innen aus Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien freuten sich nicht nur die Funktionäre der Radsektion des SC Hermagor, sondern verständlicherweise auch die Nassfeld-Touristiker. Bereits Freitagabend kämpften etwa 110 Straßen-Radler entlang der 10 km langen Nassfeldstraße von Tröpolach bis auf die Passhöhe (1.530 m) um die begehrten Stockerlplätze des zum Legrand Jedermanncup zählenden Rad-Classic Bewerbes. Helmut Pitzl vom RC HOCHSCHWAB Aflenz erreichte nach

Die Gewinner des Radclassic Helmut Pitzl und Dettmer Larraine mit Bgm. Ronacher, TIB- Leiter Markus Brandstätter und Obmann des SC Hermagor Heinz Gastinger. exakt 34:06 Minuten die Staatsgrenze. Die Damenwertung ging mit 46:45 an Dettmer Lorraine vom speed4need Team aus

Deutschland. Starke Beteiligung gab es auch beim samstägigen Kärntner MTB Nachwuchscup und den Cross Country Landes-

meisterschaften sowie dem Alpen Adria Cup im Bereich des Zielhanges der Talabfahrt in Tröpolach.

Grenzenloser MTB-Spaß am Nassfeld Die neue grenzüberschreitende Mountainbike-Strecke am Nassfeld sorgt nicht nur für stramme Waden – die vielfältigen Naturentdeckungen am Wegrand laden auch zum Rasten ein. Biken in den Karnischen Alpen ist sowohl eine sportliche Herausforderung als auch ein Genuss inmitten einer faszinierenden Bergwelt. Im Rahmen des Interreg-Projektes wurde ein grenzüberschreitender Mountainbike-Rundweg realisiert, der die bestehende Strecke vom Nassfeld über das Garnitzentörl in die Garnitzenalm mit einer neuen Route von der Ofenalm in die Auernigalm und wieder aufs Nassfeld verbindet. Entlang der rund 15 km langen „Senza Confini Tour“ wurden Rast- und Aussichtsplätze errichtet. Für den mittelschweren Rundkurs, bei dem 400 Höhenmeter zu überwinden sind, sollte man 1,5 Stunden einplanen. Wer es etwas bequemer haben möchte, dem sei die Gartnerkofel-Sesselbahn empfohlen: Seit

Einfach und bequem – der neue Biketransport mit der Gartnerkofel-Vierersesselbahn. dem heurigen Sommer besteht nämlich die Möglichkeit, die Räder um günstige € 2,50 mit der Sesselbahn zu transportieren.

Diese Neuigkeiten unterstreichen den Ruf der Urlaubsregion Nassfeld-Pressegger See als Radsportdestination Nummer 1 in Kärnten – immerhin verfügt

die Region mit dem neuen Rundkurs insgesamt über 950 km zum Teil grenzüberschreitende Rad- und MTB-Wege.


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Aktuelle Tourismusinformationen

Der 65. Nassfeldkirchtag 2013 stand im Zeichen der gemeinsamen grenzüberschreitenden Interregprojekte

Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei der Präsentation der geplanten und in Bau befindlichen Interregprojekte. „Nur wenn wir die Berg-Seeangebote vernetzen, neue länderübergreifende Erlebnisse schaffen und den roten Faden zur Wiedererkennbarkeit der touristischen Angebote etablieren, kann die Region auf beiden Seiten der Grenze ganzjährig an Attraktivität gewinnen“, war die Kernaussage von Bürgermeisterin und Senatorin Isabella de Monte und Bürgermeister Siegfried Ronacher anlässlich der Eröffnung der ersten Teilprojekte des gemeinsamen Interregprogrammes der Gemeinden Pontebba und Hermagor. Eine der wichtigsten Maßnahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist das Interregprojekt „Wasspronass“. Erstmals teilen sich dabei Österreich und Italien die Verantwortung für die Wasserver- und Wasserentsorgung am Nassfeld. Das garantiert die sichere Wasserversorgung für alle Betriebe am Nassfeld und schafft Kapazität für weitere Hotelbetten.

Die Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach sorgte für die musikalische Umrahmung des ökum. Gottesdienstes beim 65. Nassfeldkirchtag.

Dieses Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist europaweit einzigartig. Beim Tourismus-Interregprojekt handelt es sich um das bisher größte Sommerinfrastrukturprojekt in der Destination Nassfeld/ Pramollo/ Pressegger See.

Bgm. Siegfried Ronacher bedankte sich bei Hans Plattner sen. für seine langjährige Tätigkeit als Kirchenwart des Nassfeldkirchleins.


Aktuelle Tourismusinformationen

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Gästeehrung der besonderen Art in der Region Nassfeld Eine Ehrung der besonderen Art fand im Heimatmuseum Schloss Möderndorf statt. Bei einer gemeinsamen Ehrung konnten Tourismusobmann Hans Steinwender und Tourismusbüroleiter Markus Brandstätter Gäste vom Gasthof Pension Durnthaler in Tröpolach für insgesamt 270 Urlaubsjahre ehren! Insgesamt 6 Familien konnten für ihre Urlaubstreue geehrt werden: 4 Mitglieder der Familie Van Oord für 10 Jahre, Herr Rudi & Frau Claudia Seemann ebenfalls für 10 Jahre und Frau Monika Wimmer für 25 Jahre. Gleich mehrere Ehrungen konnte Familie Möbius entgegennehmen. Herr DI Klaus und Frau Barbara Möbius sowie ihr Sohn Frank konnten ihre Urkunden für 35 Jahre entgegennehmen. Die

Das Gastgeberpaar Christine & Helmut Markert vom Hotel Durnthaler inmitten der geehrten Gäste. Enkelkinder sowie Frau Manuela Möbius wurden für 10 Jahre geehrt.

Eine wahrlich lange Zeit auf Urlaub in der Region verbringt Frau Ingrid Feller. Sie war be-

reits zum 50. Mal zu Gast in der Region Nassfeld – Pressegger See.

Kurz berichtet Wallfahrt nach Mariazell Am Vorabend des "Kleinen Frauentages" (Festes Maria Geburt) am 7. September, machten sich 73 PilgerInnen mit zwei Bussen auf den Weg zur "Magna Mater Austriae", zur Großen Mutter Österreichs nach Mariazell. Da galt es früh aufzustehen, denn um 6 Uhr war bereits

Abfahrt. Vormittag feierten wir dann mit vielen anderen Pilgern den Festgottesdienst, wobei unsere Gruppe vom Wallfahrtsdirektor P. Karl Schauer namentlich begrüßt wurden. Nach der Messfeier blieb auch noch Zeit für persönliche Besinnung und Gebet vor der Gnadenkapelle, wo

an diesem Tag (Maria Geburt ist für Mariazell ja zugleich Patroziniumstag – Kirchtag) die Gnadenstatue ohne die sonst üblichen barocken Gewänder als romanisch-gotische Statue zu sehen ist. Nach dem Mittagessen gab es noch ein gemeinsames Foto – und dann trat die Gruppe

die Heimreise nach Hermagor an. "Tut alles, was er – Christus – euch sagt" – das ist die Botschaft, die Maria an diesem besonderen Gnadenort zu sagen hatte. Ein bleibendes Erlebnis für alle Teilnehmer. Text: Dechant G. Dörflinger Bild: Franz Lackner


Kurz berichtet „Gemeinsam für Hermagor” spendet für die Hochwasseropfer Schärdings Vor kurzem reisten Obmann und Stellvertreter des Vereins „Gemeinsam für Hermagor“ nach Schärding in Oberösterreich, um dem Bürgermeister DI Franz Angerer einen Scheck in Höhe von E 2.800.– zu überreichen. Das Geld wurde durch Spenden und den Verkauf von Speisen und Getränken beim Benefizkonzert am 4. Juli 2013 von Hermagorer Bürgern gesammelt. Bgm. Angerer sprach seinen herzlichen Dank für diese großzügige Spende aus und versicherte gleichzeitig, das Geld für die am schwersten Betroffenen dieser Hochwasserkatastrophe einzusetzen. Vereinsobmann Erich Hofer und sein Stellvertreter Arno Kronhofer freuen sich, dass so viele Sponsoren und Mitstreiter spontan und großzügig geholfen haben und sagen allen ein herzliches Dankeschön dafür.

Arno Kronhofer und Erich Hofer bei der Scheckübergabe an Bürgermeister Franz Angerer.

Jugendzentrum sammelt Neues Gymnastikstudio für den guten Zweck „aktiv & balance” in Hermagor „Jugendliche kamen mit der Idee zu uns, an der Stöpselsammelaktion zugunsten schwerkranker Kinder teilzunehmen. Da bei uns viele Stöpsel der Getränkeflaschen anfallen, kamen nach fleißigem Sammeln auch etliche zusammen“, so Mag. Gucher, Mitarbeiterin des Jugendzentrums Hermagor. Abgegeben wurde die Sammlung bei der Abnahmestelle „Gailtal Outlet“ in Her-

magor. Die Plastik-Verschlüsse von Tetrapackerln, Getränke- oder Kosmetikflaschen werden von einer Recycling-Firma zur Granulaterzeugung abgenommen. Je abgelieferte Tonne Stöpsel erhält der Initiator der Sammelaktion einen bestimmten Geldbetrag, der an die Familien der kranken Kinder für Therapien, Operationen und Krankenhausaufenthalte weitergegeben wird.

Ab 1. Oktober 2013 bietet das kleine, aber feine Gymnastikstudio ein umfangreiches Angebot für den persönlichen Fitnessund Gesundheitsfahrplan. Bei der Inhaberin Beate Döllerer sind Sie bestens aufgehoben. Als ausgebildete Group Fitness Trainerin, Dipl. Pilates-und Rückentrainerin, Personal Trainer, Zumba Trainerin sowie Expertin von Balance und Koordinationstraining mit langjähriger Erfahrung kennt sie die Bedürfnisse ihrer Kunden sehr genau und weiß worauf es ankommt.

Den aktuellen Kursplan sowie Informationen über weitere Angebote und Preise finden Sie unter: http://www.personal-fitnesskaernten.at/active-balance/aktueller-kursplan.html „aktiv & balance”, Egger Straße 19 (1. Stock über dem AMS), Tel. 0650/510 10 05 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und von 16.30 bis 21 Uhr (freitags bis 20 Uhr)


Kurz berichtet

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10 Jahre Valeina Dance in Hermagor

Sascha und Sandra Valeina Jost feierten am 8. Juni 2013 im Stadtsaal das 10-jähriges Bestehen der „Tanzschule Valeina Dance“ mit einer fulminanten Show. 10 Jahres erfolgreiche Jugendarbeit, Begeisterung, Motivation

und Liebe zum Tanz. Sandra und Sascha Jost haben in diesen Jahren in Hermagor viel bewegt. Über 600 Schülerinnen haben sich in Klassik, Step, HipHop, Breakdance, Jazz und Modern Dance unterrichten lassen. Europa- und Weltmeistertitel wurden

von Hermagorer Tänzern ertanzt und immer wieder begeisternde Beiträge zur Faschingssitzung geleistet. Anmeldung für Burschen und Mädchen von 4-24 Jahren für das neue Schuljahr 2013/14 in Hermagor: Valeina Dance Center

20 Jahre Almhalter Stefan „STEFF“ Simschitz aus Mellweg feierte kürzlich sein 20-jähriges Jubiläum als Almhirte auf der Poludniger Alm. Das gemütliche Beisammensein mit zahlreich geladenen Gästen fand bei der Jausenstation Poludniger Alm statt. Eine besondere Überraschung war die gesangliche

Darbietung der „3 Hebein Brüder“ (Hans aus Kanada, Herbert aus Vorarlberg und Albin aus Mellweg) mit einem Strauß alter Lieder. Die Almbewohner wünschen ihrem „Steff“ auch weiterhin viel Glück und Geduld bei der Betreuung seiner Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen.

Hermagor, Mo, 30. September 2013 von 16-19 Uhr im Bundesschulzentrum Hermagor Info auf: www.valeinadance. eu/schulstart, Tel. Mag. Jost 0699 111 70 585

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Stefan Simschitz ist bereits seit 20 Jahren ein verlässlicher Almhirte auf der Poludniger Alm.

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Kurz berichtet

„Boxenstopp” für die Jause

Freude über die Jausenboxen bei den Kindern im Kindergarten Pressegger See. Wir kennen das: Jausenbrote in Alufolie, Servietten, Frischhaltefolie, Plastiksackerl oder Butterpapier…! Sehr unpraktisch und in Summe mit einer Menge Müll verbunden. Der Abfallwirtschaftsverband Westkärnten hat daher gemeinsam mit dem Bürgermeister und Abfallreferenten der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, Siegfried Ronacher, eine Aktion zur Abfallvermeidung gestartet, und kürzlich in den Kindergärten Hermagor und Pressegger See an alle Kinder gratis Jausenboxen verteilt. Später werden die Jausenboxen auch an die Volksschüler ausgegeben. Die Jausenbox bietet ausreichend Platz und ist einfach zu reinigen, sodass die tägliche gesunde Jause sicher, hygienisch und fettfleckenfrei in der Tasche oder im Rucksack transportiert werden kann. Nebenbei ist die damit eingesparte Einwegverpackung ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von unnötigem Müll.

Verteilung der Jausenboxen im Kindergarten Hermagor durch Bgm. Siegfried Ronacher und GF Ambros Jost vom AWV-Westkärnten.

Bauthermografieaktion des Landes Kärnten Aufgrund der kontinuierlich steigenden Kosten für die Beheizung von Gebäuden kommt der Vermeidung von Wärmeverlusten immer größere Bedeutung zu. Zur Feststellung des bauphysikalischen Zustandes von Gebäuden und als Anregung für energiesparende Maßnahmen bietet der Energiereferent des Landes Kärnten, Landesrat Rolf Holub, auch in der Heizperiode 2013/2014 die Bauthermografieaktion des Landes Kärnten für alle Interessierten an. Die „angemeldeten“ Gebäude werden in der Heizperiode (Temperaturbereich + 4°C bis – 25 °C) thermografisch (ca. 20 Infrarotaufnahmen) und parallel digital erfasst. Die Schwachstellen des Gebäudes werden analysiert und es werden Berichte incl. Temperaturanalysen erstellt, die den KundInnen in Papierform – oder auf Wunsch auch digi-

tal – zugesandt werden. Der Preis für ein Ein- bzw. Zweifamilienhaus beträgt e 120.– (inkl. 20 % USt.). Weitere Auskünfte erhalten Sie in Ihrem Gemeindeamt auf www.energiebewusst.at.

Interessierte können sich ab sofort bei der Gemeinde anmelden! Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 19. Dezember 2013.


Sport Paul Krieber überraschte beim Glocknerlauf Paul Krieber sorgte beim Glocknerberglauf im September über 12,7 km für die Sensation. Mit der Superzeit von 1:44:49 war der Tröpolacher in der M50-Klasse bester Österreicher und holte Bronze. Insgesamt belegte der 51-jährige ÖBBBedienstete mit dieser Zeit den

128. Gesamtrang bei 843 gewerteten Läufern. Paul Krieber hat sich für diesen Berglauf gut vorbereitet und seit Anfang des Jahres 4-5 Mal in der Woche intensiv trainiert. Dabei wurden um die 70.000 Höhenmeter bewältigt. Bereits im Vorjahr hat der Ausdauerathlet zu

seinem 50. Geburtstag beim Glocknerlauf erstmals teilgenommen und war zuvor ein Marathonläufer. Dabei hat der Familienvater und ehemalige Fußballer an insgesamt sieben Marathons in Wien, Klagenfurt und sogar

einmal in Florenz teilgenommen. Seine beste Laufzeit war 2:50:13. Rückenprobleme zwangen den ehrgeizigen Sportler auf eine andere Disziplin umzusteigen, und so wurde der Berglauf zu seiner neuen Passion.

Siegi & Georg – 1. Platz bei Tschiernock Bergwertung Seinem Motto „Vollgas“ wurde der Tröpolacher Motorsportler Siegi Domenig wieder einmal gerecht. Er erreichte am Samstag, dem 7.9.2013 bei der Tschiernock Bergwertung in Seeboden am Millstätter See mit seinem Co-Pilot Georg Koplenig

den 1. Rang in der Klasse 8 bis 2000 ccm. Diese Gleichmäßigkeitsprüfung in 2 Durchgängen führt auf der 4,8 km langen asphaltierten Panoramastraße zum Tschiernock und endete auf der Sommeregger Hütte in knapp 1700 Meter Seehöhe.

Paul Krieber (51) beim Glocknerberglauf 2013.

Mödritscher

Rechtsanwalt Enterbung – die späte Rache! In einigen Fällen gewährt das Gesetz dem Erblasser die Möglichkeit, pflichtteilsberechtigte Personen (Kinder, Ehegatten oder auch Eltern) von der Erbfolge gänzlich auszuschließen und sie zu enterben. Der gesetzlich gebührende Pflichtteil kann nur durch eine gültige letztwillige Verfügung und bei Vorliegen eines gesetzlich anerkannten Enterbungsgrundes entzogen werden. Ein solcher Enterbungsgrund wäre, wenn der Pflichtteilsberechtigte den Erblasser im Notstand (so zB bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit) hilflos gelassen hat. Ein weiterer Enterbungsgrund ist, wenn der Pflichtteilsberechtigte wegen einer oder mehrerer mit Vorsatz begangener Straftaten zu einer lebenslangen oder 20jährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder beharrlich ein gegen die öffentliche Sittlichkeit anstößige Lebensart führt. Fühlt man sich zu Unrecht enterbt, kann man seine Pflichtteilsansprüche nötigenfalls gerichtlich gegen die Erben durchsetzen. Für Fragen zum Erbrecht und Testamentserrichtungen stehen Ihnen die österreichischen Rechtsanwälte gerne zur Verfügung.

Foto: Stefan Eder

DR. PHILIPP MÖDRITSCHER Hafnergasse 1, 9620 Hermagor Tel: 04282/20 222, Fax: 04282/20 222-3 rechtsanwalt@moedritscher.eu www.moedritscher.eu


Rückblick Segnung des sanierten Glockenturmes der Pfarrkirche Egg Bei strahlendem Sonnenschein und unter reger Beteiligung der Bevölkerung konnte der generalsanierte Glockenturm, die erneuerte Läuteanlage und die Turmhauptuhr sowie die Elektroverteilererneuerung der Pfarrkirche Egg kürzlich den Bestimmungen übergeben werden. Die Feierlichkeit begann mit einem würdigen Festgottesdienst. Aus dem anschließenden Baubericht von PGR Ing. Hans Zankl ging hervor, das die Errichtungskosten annähernd € 37.000.– betrugen und zum größten Teil von der Pfarre Egg aufzubringen waren. Zuwendungen gab es von

Auf der Drehleiter der FF Hermagor nahm Herr Pfarrer Stanko Trap die kirchliche Segnung der Anlagen aus luftiger Höhe vor.

Pfarrgemeinderat Ing. Hans Zankl bedankte sich bei allen Helfern, die diesen Tag zu einem so schönen Erlebnis werden ließen.

der Diözese Gurk, dem Bundesdenkmalamt, der Gemeindeabteilung des Landes Kärnten sowie der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See. Eine durchgeführte Spendenaktion erbrachte einen erfreulichen Betrag von € 12.000.–. Der Dank galt neben den finanzi-

ellen Unterstützern vor allem den bauausführenden Firmen die professionelle Abwicklung der Arbeiten. Auch den freiwilligen Helfern aus dem eigenen Pfarrbereich galt besonderer Dank. STR Günter Pernul überbrachte die Grußworte des Bürgermeisters und der Stadtgemeinde

Hermagor und würdigte die gelungene und vollbrachte Leistung. Beim anschließendem Pfarrfest konnten die Besucher ein paar Stunden Geselligkeit im Nahbereich der wunderschön gelegenen Pfarrkirche in Egg genießen.

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