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Inhaltsverzeichnis 3

4 l Vorwort von Stefan Heinig, Vorsitzender des Kuratoriums 5 l Vorwort von Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende 6 l Unsere Ziele 7 l Unsere Botschafter 8 - 9 l Unser Jahr 2012 10 - 11 l Unsere Projektförderungen 12 - 15 l Unsere regionalen Projektförderungen 16 - 17 l Unsere nationalen Projektförderungen 18 - 19 l Unsere internationalen Projektförderungen 20 - 23 l Unser Kidstreff 24 - 25 l Unser Partnertreffen und die Förderpreise 26 l Unsere Wunschbaumaktion 27 l Wir in den Medien 28 - 29 l Zahlen und Fakten 30 - 31 l Ausblick 32 - 33 l Unser „Dankeschön“


4 Vorwort Liebe Freunde und Unterstützer von help and hope, sehr geehrte Damen und Herren, im Jahr 2012 stand bei help and hope alles im Zeichen der Neuausrichtung. Der neu besetzte Vorstand hatte bereits Ende 2011 gemeinsam mit dem Kuratorium die Weichen für mehr Inhalte, mehr Netzwerkarbeit, mehr Transparenz und eine wesentlich stärkere Kommunikation gestellt.

Stefan Heinig Vorsitzender des Kuratoriums und Gründer der Stiftung help and hope.

Dem Vorstand – unter Leitung von Frau Sandra Heller – ist es binnen eines Jahres gelungen, help and hope ein Gesicht zu geben, bestehende Projekte und Partnerschaften zu kräftigen und neue Vorhaben zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu konzipieren und umzusetzen. Ich denke da nur an die vielen tollen Angebote, die unsere Kinder aus dem Kidstreff in Anspruch nehmen konnten, an das erste Partnertreffen im Oktober 2012, das Projekt- und Unternehmenspartner erstmals zusammenbrachte, oder an das neue eigene Stiftungsprojekt „GidZ“, das in diesem Jahr startet, benachteiligten Jugendlichen individuelle Hilfen bei der Ausbildungssuche bietet und sich dadurch kennzeichnet, dass die jungen Menschen über die Vermittlung hinaus im Ausbildungsalltag begleitet werden. Ohne das persönliche Engagement des Vorstands, der Botschafter, der Partner und vor allem auch dank der vielen Spenderinnen und Spender wären all diese positiven Entwicklungen nicht möglich. Mein herzlicher Dank daher an alle, die die Arbeit von help and hope so wertvoll unterstützen und sich persönlich einbringen! Was mich resümierend besonders freut ist die Tatsache, dass wir noch stärker daran festgehalten haben, den Fokus der Stiftungsarbeit auf NRW zu legen, denn vor unserer eigenen Haustür wartet noch viel Arbeit auf uns.

Wenn Sie sich die geförderten Projekte in diesem Jahresbericht genauer ansehen und auch unseren Kidstreff, dann werden Sie dies ebenfalls feststellen. Die Benachteiligung und Armut von Kindern und Jugendlichen, die uns hier in Deutschland, in NRW, begegnet, ist nicht vergleichbar mit Problemstellungen anderer Länder, die von Hungersnöten geplagt sind oder von Klimakatastrophen heimgesucht wurden. Doch die Kinderarmut und Benachteiligung junger Menschen in Deutschland ist vielfältig und bedarf ebenfalls Menschen, die sich ihrer annehmen und um verbesserte Lebensumstände für die nachwachsenden Generationen kämpfen, wenn sich an der Ausgangslage „unserer“ Kinder etwas ändern soll. Mehr Förderung, öfter hinsehen, andere mobilisieren, sich persönlich einbringen, – all das geht hier vor Ort und sollte uns hier „zu Hause“ auch gelingen. Für die kommenden Jahre wünsche ich mir persönlich, dass die Arbeit von help and hope noch bekannter wird, denn gemeinnützige Arbeit mit Blick auf die Schwächsten einer Gesellschaft kann gar nicht bekannt genug sein. Auch wünsche ich mir, dass wir gemeinsam unsere Fußabdrücke hinterlassen und die Wirksamkeit unserer Arbeit uns entsprechend weiter voranbringt. In zehn Jahren sagen zu können: „Mensch, das ist doch der Max, schau mal was für ein toller Kerl aus dem geworden ist“, das würde mich glücklich machen. Denn glücklich ist der, der gibt. Mit herzlichen Grüßen Ihr Jost Stefan Heinig

Vorsitzender des Kuratoriums

“ GlÜck hat der, der geben kann. GlÜcklich ist der, der gibt. “ 

Die weiteren Mitglieder des Kuratoriums Dieter Schindel stellv. Vorsitzender des Kuratoriums Prof. Dr. Lutz Aderhold Kuratoriumsmitglied


Vorwort 5 Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen des gesamten Stiftungsteams freue ich mich Ihnen den ersten Jahresbericht der Stiftung help and hope präsentieren zu können. Als gemeinnützige Organisation kann und muss es unser Anspruch sein, unsere Arbeit im JAHRESRÜCKBLICK anschaulich, informativ und transparent zusammenzufassen. Das ist uns wichtig, um unsere eigene Arbeit auf den Prüfstand zu stellen, aber auch, um bestehende Partnerschaften zu festigen und Türen für neue zu öffnen. Noch wichtiger jedoch ist es, dass wir zeigen, WAS mit den Spenden unserer Partner und privaten Spender im Laufe eines Jahres bewegt werden konnte und das war in 2012 eine ganze Menge. Bei allem, was wir selbst initiiert oder gefördert haben, lag unser inhaltlicher Fokus in 2012 stets auf unseren 3 Säulen, den 3 B’s: Betreuung, Bildung und Beschäftigung. Denn benachteiligte Kinder und Jugendliche haben nur dann eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft, wenn eben diese drei Kernbereiche bestmöglich ineinandergreifen. Das Jahr 2012 war dabei auch EIN JAHR DER BEGEGNUNGEN. Ohne die Erfahrungen, die man auf seinen Reisen sammelt und die vielen neuen Kontakte, die man durch das stetig wachsende Netzwerk knüpft, wären wir noch längst nicht da wo wir heute stehen. Es ist der gemeinsame Austausch mit Gleichgesinnten, der Vergleich mit anderen Organisationen und vor allem sind es die Meinungen der Kinder und Jugendlichen selbst, die uns motivieren und weiter antreiben, auch mal neue Wege einzuschlagen. Wenn wir über TRANSPARENZ sprechen, dann meinen wir damit insbesondere, dass wir unsere

“ Wer sich die Zeit

Arbeit auf eine gemeinsame Basis stellen wollen. Dass wir GEMEINSAM MIT UNSEREN PARTNERN Wege erarbeiten und beschreiten wollen, um unserem Ziel, Zukunft für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu schaffen, ein Stück näher zu kommen.

Sandra Heller Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope.

Nun lade ich Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam auf den folgenden Seiten noch einmal auf das Erlebte und Erreichte in 2012 zurückzublicken. Da wir davon überzeugt sind, dass man sich nur weiterentwickeln und seine Arbeit verbessern kann, wenn man offen für neue Impulse und Anregungen ist, fordern wir Sie auf, sich aktiv an der Arbeit von help and hope zu beteiligen. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns über jede Meinung, jedes Lob oder auch eine gut gemeinte konstruktive Kritik. Unser Credo für die Zukunft wird auch weiterhin lauten: „Fördern und selbst aktiv bleiben.“

In diesem Sinne freue ich mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Ihre Sandra Heller Vorsitzende

nimmt zurÜckzuschauen auf DAS WAS WAR, der hat mehr Kraft und Ideen fÜr DAS WAS MORGEN SEIN SOLL. “

“Neben dem Ausbau der operativen Arbeit haben wir in 2012 rund 80 andere gemeinnützige Organisationen unterstützt, die den Schwerpunkt ihrer Arbeit in den Bereichen Betreuung, Bildung oder Beschäftigung haben.“ Marianne Lüke, Projektmanagement

“Unser neues Projekt GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“, mit dem wir benachteiligten Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche behilflich sein wollen, ist das Ergebnis vielfältiger Kooperationen. Ohne unsere Projekt- und Unternehmenspartner wäre dieses gemeinsame Projekt nicht umsetzbar.“ Aniko Nadine Kalle, Stellvertr. Vorstandsvorsitzende

“Spenden basieren auf Vertrauen, Überzeugung und Menschlichkeit. Wir konnten 2012 Spenden in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro erzielen und bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben.“ Markus Meier, Mitglied des Vorstands


6 Unsere Ziele

Das Stiftungsteam v.l.: Marianne Lüke, Markus Meier, Aniko Nadine Kalle, Sandra Heller, Swetlana Gewiss, Tobias Exner und Linda Kalny.

Die Stiftung help and hope – Zukunft für Kinder in Not Die Stiftung help and hope wurde 2005 von Stefan Heinig und weiteren Unternehmern mit dem Ziel gegründet, Kindern in Not auf nationaler wie internationaler Ebene zu helfen. Als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts setzen wir uns dafür ein, durch die Förderung verschiedener Projekte in Deutschland, Europa und weltweit die Entwicklungschancen von sozial benachteiligten Kindern nachhaltig zu verbessern. Gemäß unseres Zwecks wollen wir mit unserer Arbeit Kinderarmut bekämpfen, benachteiligte Jugendliche im Bereich der Aus- und Weiterbildung fördern und den jungen Menschen somit eine Zukunft mit Perspektive ermöglichen. Der Schlüssel für eine Zukunft von Kindern in Not liegt in der Verknüpfung von den 3 Säulen: Betreuung, Bildung und Beschäftigung. Entsprechend fördern wir Projekte, die sich inhaltlich auf diese 3 Säulen konzentrieren. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf der Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland, hier insbesondere auf NRW, dem

Unsere Ziele Unser vorrangiges Ziel ist, dass unsere Arbeit nicht nur hilft, sondern vor allem nachhaltig wirkt. Da wo es möglich ist, wollen wir daher Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Unser Projektportfolio soll nach unserer Vorstellung ein „Haus der Zukunft“ bilden:

bevölkerungsreichsten Bundesland, in dem laut aktuellen Studien nahezu jedes sechste Kind als arm eingestuft wird. Insbesondere in Deutschland sehen wir uns mit unserer Arbeit als Ergänzung zu öffentlichen, bereits vorhandenen Einrichtungen und Organisationen und somit als gesellschaftlicher Unterstützer dort, wo der Staat mangels Budget an seine Grenzen stößt. Die Nähe zu erfolgreichen Unternehmen der Wirtschaft und weiteren Partnerunternehmen ist von uns gewollt, um nicht zuletzt dort Identifikation zu schaffen, wo unsere Arbeit hinführen soll: In der Beschäftigung junger Menschen, damit sie durch eine gute Ausbildung einen gesicherten Arbeitsplatz erlangen und somit ein selbstbestimmtes Leben führen können. Inzwischen unterstützen rund 50 kleine, mittelständische und große Unternehmen sowie diverse Privatpersonen durch Einzelspenden unsere Arbeit, die zu 100 % aus Spenden finanziert wird.


Unsere Botschafter 7 Die Stiftung help and hope zeichnet seit Mai 2012 Personen als Botschafter aus, die sich um die Arbeit der Stiftung verdient gemacht haben. Wir haben sie gefragt, warum Sie sich für help and hope engagieren: Prof. Dr. Wolfgang Kamin Mario Lobert „Durch die Stiftung haben wir die Möglichkeit, hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen, ein Lachen und eine bessere Perspektive zu schenken.“

Inge Moenikes „Es ist wichtig sich ehrenamtlich zu betätigen. Ohne freiwilliges Engagement können viele gemeinnützige Einrichtungen heute nicht bestehen. Ich möchte daher Vorbild sein für alle Menschen, die manchmal schon mit 60 Jahren glauben, das Leben sei gelaufen.“

Heinz Speet „Als Privatperson ist mir ein Engagement gerade für Not leidende Kinder sehr wichtig. Die Arbeit von help and hope kann aus meiner Sicht gar nicht genug gelobt werden, da sie viel Positives auf die Beine gestellt hat. Aus diesem Grund ist es mir eine Freude, mich persönlich verstärkt in die Arbeit von help and hope einzubringen.“

Martin Weinand „In meinen Augen gibt es nichts Schöneres als ein Kinderlachen – gerade seitdem meine Kinder auf der Welt sind, kann ich das als Familienvater gut einschätzen. Leider muss man nicht weit gehen, um zu sehen, wie viele Kinder in Not sind. Gerne möchte ich diesen Kindern wieder ein Lächeln schenken. Aus diesem Grund unterstütze ich help and hope und setze mich für Kinder in Not ein.“

„Als Chefarzt am EVK Hamm trete ich leider oft mit verschiedensten gesellschaftlichen Problemlagen in Kontakt. Die Stiftung help and hope engagiert sich für sozial benachteiligte Kinder – besonders hier in der Region. Für mich ist es daher ein persönliches Anliegen, die Arbeit von help and hope zu unterstützen.“

Dr. Günter Kuboth „Ich unterstütze help and hope bereits seit seiner Gründung im Jahr 2005 und freue mich sehr über die tolle Entwicklung der letzten Zeit. Die Stiftung hat im letzten Jahr mit der Förderung von fast 80 sozialen Projekten eine Menge bewegt. Ich möchte auch in Zukunft meinen Teil dazu beitragen, dass help and hope noch mehr Kindern in Not helfen kann.“

Frank Oesterling „Kinder brauchen eine Umgebung in der sie weitgehend unbeschwert und sorgenfrei aufwachsen können. Sie brauchen einen Schulabschluss und eine Ausbildung, um ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. help and hope unterstützt mit vielen Projekten Kinder in Not – mich für sie zu engagieren ist daher eine Herzensangelegenheit.“

Thomas Sieniawski „Als „Clown Püppi“ trete ich häufig vor traurigen, kranken oder armen Kindern auf und zaubere ihnen durch meine Bühnenshow ein kleines Lächeln ins Gesicht. Mich freut es von Herzen – gemeinsam mit help and hope – Kinder in Not auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu begleiten.“


8 Unser Jahr 2012

help and hope zieht innerhalb Bönens in die Edisonstraße 1 um.

Januar

Die Kidstreff-Kids feiern Karneval im Kidstreff in Herne. Die Kleinen kamen bereits geschminkt und verkleidet aus der Schule und hatten dann am Nachmittag jede Menge Spaß beim Spielen.

Februar

Der Kidstreff-Film „Der Zauber des Trampolins“ wird in der Filmwelt Herne präsentiert. Rund 100 Personen waren der Einladung der Kinder gefolgt und bestaunten die tolle Schauspielleistung der Kinder.

März

201 Juli

August

September

Kurz vor den Sommerferien veranstaltet help and hope zusammen mit der JanoschFörderschule Herne und dem Mitmachzirkus Manegentraum ein Zirkusprojekt. Hierbei lernten rund 40 Kinder atemberaubende Kunststücke unter Anleitung von echten Artisten des Zirkus Manegentraums. Am Ende der Projektwoche führten die Kinder das Gelernte vor rund 300 Zuschauern vor.

Mit Clown Püppi und Inge Moenikes werden zwei weitere Persönlichkeiten für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet und offiziell zu Botschaftern der Stiftung help and hope ernannt. Die Botschafterrunde wächst damit auf sechs Personen an.

Nachdem die Bewerbungsphase für die help and hope-Förderpreise im August geendet war, traf sich nun die Jury. Sie waren sowohl von der Qualität der Bewerbungen als auch von Quantität begeistert. Die Entscheidung fiel nicht leicht, dennoch konnten drei Siegerprojekte ausgesucht werden.


Am 20. April fand im Dortmunder Rathaus die Spendengala für „Eine Fachhochschule für Uganda“ der KaProVoCSS e.V. statt, dessen Schirmherr der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist. Im Rahmen der Gala übergab help and hope einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 100.000 €.

April

Die Stiftung help and hope beginnt im Mai erstmalig Persönlichkeiten, die sich rund um die Arbeit von help and hope verdient gemacht haben, zu Botschaftern zu ernennen. Dr. Günter Kuboth, Frank Oesterling, Heinz Speet und Martin Weinand sind nun Botschafter für „den guten Zweck“

Mai

9 Die Ausschreibungsphase der help and hope-Förderpreise beginnt. Die Stiftung zeichnet mit diesen Preisen erstmalig andere gemeinnützige Organisationen aus, die sich ebenso für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen einsetzen und damit zu einer Verbesserung der Lebensumstände unserer nachwachsenden Generationen beitragen.

Juni

12 Oktober

November

Dezember

Rund 180 Gäste folgten der Einladung von help and hope zum 1. Partnertreffen in der Rohrmeisterei in Schwerte. Neben der Präsentation des neuen Imagefilms war die feierliche Vergabe der Förderpreise an die drei Siegerprojekte das Highlight des Abends.

Mit der „Wunschbaumaktion“ unterstützte die Stiftung help and hope die Weihnachtsaktionen verschiedener sozialer Einrichtungen und ermöglichte damit 271 Kindern in NRW ein Geschenk zu Weihnachten.

Das gesamte Stiftungsteam feiert Weihnachten mit den Kidstreff-Kids. Nachdem es für alle ein festliches Mahl gab wurde gemeinsam gesungen – bis der echte Weihnachtsmann kam und Geschenke verteilte.


10 Unsere Projektförderungen 2012

Unsere Projektförderungen Als gemeinnützige Stiftung sind wir sowohl operativ als auch fördernd tätig. Der Schlüssel für eine Zukunft von Kindern in Not liegt für uns in der Verknüpfung der 3 „B’s“: Betreuung, Bildung sowie Beschäftigung. Entsprechend fördern wir Projekte, die sich inhaltlich auf diese 3 Säulen konzentrieren. Unseren Spendeneinnahmen standen Projektförderungen in Höhe von insgesamt rund 1 Million Euro gegenüber.

Dazu gehörte auch die Vergabe unserer ersten Förderpreise im Oktober 2012“, so die Vorstandsvorsitzende.

„Wir freuen uns sehr, dass die Stiftung help and hope unsere Arbeit so toll unterstützt. Insbesondere den Kindern vor der eigenen Haustür, hier in Dortmund, zu helfen, ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu verschaffen und zudem Anlaufmöglichkeiten zu geben – das ist unser erklärtes, gemeinsames Ziel.“ Dr. jur. Gert Maichel, Stern im Norden e.V.

Fördersumme Gesamt:

Mit dieser Summe geförderte wurden 79 Projekte Projekte. gefördert. Der Fokus der unterstützten Projekte lag dabei mit über 50 % auf regionalen Förderungen im Raum NRW.

„Die großzügige Förderung unseres Projektes durch die Stiftung help and hope sicherte den zügigen Ausbau und brachte uns einen großen Schritt unserem Ziel näher.“ Dr. Yusufu Kyeyune, Initiator des Projekts „Eine Fachhochschule für Uganda“ des KaProVocSS e.V.

„Wir haben unser 3-Säulen-Prinzip, das sich in die Bereiche Betreuung, Bildung und Beschäftigung gliedert, in 2012 weiter ausgebaut, indem wir verstärkt Projekte mit diesen Schwerpunkten gefördert haben.

“ Mit unserer Arbeit konnten wir im Jahr 2012 rund 9.000 Kinder erreichen. “


Unsere Projektförderungen 2012 11

Verteilung der Projekte:

43 Regionale

21 Internationale

Neben der stiftungseigenen, offenen Kinderbetreuungseinrichtung, dem Kidstreff in Herne, hat help and hope die Weichen für das neue Projekt „GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ gestellt, das in 2013 startet und benachteiligten Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen soll. „Fördern und selbst aktiv bleiben lautet unser Credo für die kommenden Jahre“, so Sandra Heller abschließend.

15 Nationale

„help and hope ist einer der großen Förderer, die dafür sorgen, dass es mit unserer Arbeit stetig voran und bergauf geht. Darüber sind wir sehr froh.“ Markus Seidel, Gründer und Geschäftsführer von Off Road Kids

Unsere Projektpartner im Jahr 2012 waren: l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l

Arts by children l Ärztliche Beratungsstelle Dortmund l Bergkloster Bestwig e.V. l Besondere Kinder e.V. blu boks Berlin l Bonifaciusschule Essen l Bund deutscher Amateuertheater e.V. CJD Dortmund / Essen / Herten l Clarenbachschule Soest l CVJM Strandleben e.V. Diakonie Korntal l Die Brücke e.V. l Elterverein krebskranker Kinder e.V. Ev. Kindergarten Schwerte Ergste l Ev. Kinderkrankenhaus Hamm l Ev. Grundschule in Ergste Ferien und Freizeitdienst Dortmund e.V. l Filmakademie Württemberg l Förderverein KiTa St. Januarius Gesundheitsamt Unna l Grundschule Michael Ende Bochum l Hilfe für Kinder in Chatterhat e.V. Hof Feuler l Initiative Schlüssel für Alle e.V. l Jugendförderkreis Dortmund Junger Fussball in Berlin l KaProVocSS e.V. l Kinder Kinder e.V. l Kinder- und Jugendfarm Wuppertal Kinderferienparty l Kinderglück Dortmund e.V. l Kinderheim Vorontsovo l Kindernest e.V. Taucha Kindertagesstätte St. Marienhorst l Kirchenkreis Bramsche l KITZ.do l Klasse2000 Kleine Herzen e.V. l Kolpingwerk Wien e.V. l Lebenswert e.V. l Mitspielgelegenheit e.V. Berlin Lettlandhilfe l Mitternachstsmission Dortmund l MOKI l Mutter-Kind-Heime e.V. Off-Road Kids l Olpketalschule l Opportunity International Deutschland l RFZ Rostock e.V. Rostocker Kinderhilfe e.V. l Rotary Club Dortmund l Ruhrwerk e.V. Herne l Schlafhaus Herne e.V. SKF Dortmund Hörde l SMMP Kinderdorf Bolivien l St. Anna Kinderforschungsabteilung Wien St. Galen Schule/ Lebenshilfe l St. Vinzenzkinderheim Jerusalem l Stern im Norden e.V. Stiftung BoJe/VAO e.V. l Stiftung Dianinio l Stiftung Kinderzukunft l Strassenkinder e.V. Streetkids e.V. l Traumatherapiezentrum Kirchröder Turm l Verein krebskranker Kinder Norden Westfalen Initiative l B.V. Westfalia Wickede l Why Not Cafè l Zeus – Zeitungspaten


12 Unsere ausgewählten regionalen Projektförderungen 1 Besondere Kinder e.V.

2 Von-Galen-Schule

3 Kinderglück Dortmund e.V.

in Recklinghausen

in Frohnhausen (Brakel)

in Dortmund

Fördersumme:

Fördersumme:

Fördersumme:

3.000 €

5.000 €

Was: Tiergestützte Therapie für benachteiligte Kinder

Was: Anschaffung von behindertengerechten Einrichtungsgegenständen

Was: Ferienbetreuung für benachteiligte Kinder

4.800 €

4 Dortmunder

Mitternachtsmission e.V. in Dortmund

Fördersumme:

55.000 €

Was: Unterstützung von Minderjährigen, die von Prostitution betroffen sind

5 Kinderferienparty in Dortmund

1

Fördersumme:

20.000 €

Was: Zweiwöchiges Ferienprogramm für Kinder

10

7

15

9 6

4 12

5

13 3

6 Ärztliche Beratungsstelle in Dortmund

11

Fördersumme:

25.000 €

Was: Unterstützung psychisch erkrankter Eltern

Unsere 3 Säulen: Betreuung

15 Projekt Lebenswert in Duisburg

Bildung

Fördersumme:

10.000 €

Beschäftigung

Was: Präventivmaßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

14


13 8 Klasse2000

7 Jugendförderkreis e.V. in Dortmund

in Bönen und Schwerte

Fördersumme:

Fördersumme:

Was: Hausaufgabenbetreuung für benachteiligte Kinder

Was: Gesundheitsförderung, Suchtund Gewaltvorbeugung in der Grundschule

15.000 €

4.400 €

9 Kinderschutzbund Dortmund in Dortmund

Fördersumme:

10.500 €

Was: Stärkung der Erziehungskompetenz und Förderung gesunder Ernährung

10 Zeus-Zeitungspatenschaft

in Unna, Bönen, Dortmund, Herne

2

Fördersumme:

8

12.126,75 €

Was: Zugang zu täglichen Nachrichten für Schulkinder

11 Kinder- und Jugendfarm Wuppertal e.V. in Wuppertal

Fördersumme:

9.000 €

Was: Jugendliche lernen im Farmaltag Verantwortung zu übernehmen

12 BV Westfalia Wickede 14 Clarenbach-Schule in Soest

Fördersumme:

9.000 €

Was: Sozialkompetenz-Training für Förderschüler

13 KITZ.do

in Dortmund

in Dortmund

Fördersumme:

15.000 € Fördersumme:

25.000 €

Was: Förderung von Naturund Technikkunde für benachteiligte Jugendliche

Was: Unterstützung bei Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche, sowie verknüpfung von Hausaufgabenbetreuung mit sportlichen Aktivitäten


14 Unsere regionalen Projektförderungen

25.000 € für das Kinderschutz-Zentrum //  „Ärztliche Beratungsstelle“ Dortmund Bereits zum dritten Mal fördert help and hope ein Projekt der „Ärztlichen Beratungsstelle“ in Dortmund. Das aktuelle Projekt, das im August 2012 an den Start ging, soll psychisch erkrankte Eltern in ihrer Elternrolle unOrganisation: terstützen und die Kinder als Angehörige Kinderschutz-Zentrum // entlasten.

“Ärztliche Beratungsstelle“

Sitz:

Dortmund Gegründet:

1987

Fördersumme:

25.000 € Säule:

Bildung Was:

Beratung zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen Alter:

beliebig Wie viele:

Je nach Bedarf

Denn Kinder und Jugendliche psychisch erkrankter oder suchterkrankter Eltern sind auf vielfältige Art und Weise betroffen – ob im Alltagsleben, in Konflikten oder im sozialen Umfeld. Je nach Entwicklungslage des Kindes hat die Erkrankung der Eltern ganz unterschiedliche Auswirkungen. So kann im frühkindlichen Alter fehlende Empathie bereits zu Entwicklungsstörungen führen. Im Kindergarten- und Grundschulalter kann unter anderem mangelnde sprachliche Kommunikation zu sozialer Isolation führen und im Jugendalter können dann Identifikationsprobleme mit dem belasteten elterlichen Vorbild eintreten. Aus diesen Gründen sind Kinder psychisch erkrankter oder suchterkrankter

Eltern besonders gefährdet, eine eigene Suchterkrankung oder eine psychische Erkrankung zu entwickeln. Vor allem die Eltern, die um ihre eigenen Probleme wissen, sind oftmals in großer Sorge um ihre Kinder.

Umfassende Beratung zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen Das zunächst auf 2 Jahre angelegte Projekt umfasst daher ein Beratungsangebot zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen, das nahtlos an den Klinikaufenthalt anschließt. Bereits in den psychiatrischen Kliniken werden die Eltern und Kinder gezielt angesprochen, denn hier ist die „Hemmschwelle“ geringer, Hilfe anzunehmen. Marianne Lüke, pädagogische Leitern von help and hope, freut sich über den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit: „Die langjährige Zusammenarbeit und die bereits gemeinsam durchgeführten Projekte haben gezeigt, dass die „Ärztliche Beratungsstelle“ gute und wichtige Arbeit leistet.“ Bereits zuvor unterstützte help and hope das Projekt „Ich kann brüllen wie ein Löwe“ sowie ein Projekt zur Traumafachberatung der „Ärztlichen Beratungsstelle“.


Unsere regionalen Projektförderungen 15

Tiere als Lehrer? Wo gibt‘s denn so was? 9.000 € für die Kinder- und Jugendfarm Die Kinder- und Jugendfarm in Wuppertal ist ein Ort, an dem es einfach schön ist. Schön deshalb, weil so viele Tiere dort leben: Ponys, Ziegen, Schweine, Hunde, Katzen, Hühner, Gänse, Enten, Esel und Vieles mehr.

Kindern und Jugendlichen gemeinsam die Zeit auf der Farm geplant. Ziel ist es, die Besucher zu einer bewussten und aktiven Freizeitgestaltung anzuleiten. Kindermitbestimmung wird im Farmalltag gelebt.

Das Besondere an der Kinder- und Jugendfarm sind aber die Kinder, denn diese besuchen die Farm nicht nur, sondern gestalten diese auch aktiv mit.

Frau Hedemann, Vorstandsvorsitzende des Vereins der Kinder- und Jugendfarm Wuppertal e.V., hatte aufgrund eines Wasserschadens einen Förderantrag an help and hope gestellt. Nachdem sich unsere Vorstandsvorsitzende, Sandra Heller, und unsere pädagogische Leitung, Marianne Lüke, selbst ein Bild vor Ort gemacht hatten, stand schnell fest: diese Einrichtung ist ein Gewinn für alle Kinder der Region und auf jeden Fall eine Unterstützung wert!

Das Herzstück der pädagogischen Arbeit ist der offene Bereich, bei dem Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis etwa 25 Jahren kostenlos die Einrichtung besuchen und mit gestalten. Die Kinder und Jugendlichen erhalten während ihres Aufenthaltes am Nachmittag auch Verpflegung und Hausaufgabenbetreuung durch pädagogische Fachkräfte. Ausgehend von den Notwendigkeiten in der Tierhaltung und Landwirtschaft wird täglich mit den

“ KINDERMITBESTIMMUNG

wird im Farmalltag gelebt.“ 

Organisation:

Kinder- und Jugendfarm e.V. Sitz:

Wuppertal Gegründet:

1987

Fördersumme:

9.000 € Säule:

Bildung Was:

Jugendliche lernen im Farmalltag Verantwortung zu übernehmen Alter:

7-25 Jahre Wie viele:

100 Kinder


16 Unsere nationalen Projektförderungen help and hope fördert Jugendtheaterprojekt von Mitspielgelegenheit e.V. mit 8.175 € Organisation:

Mitspielgelegenheit e.V. Sitz:

Berlin Gegründet:

2007

Fördersumme:

8.175 € Säule:

Der Verein Mitspielgelegenheit e.V. setzt sich schwerpunktmäßig für Jugendliche aus Berlins sozialen Brennpunktbezirken ein und realisiert jährlich eine Vielzahl an Theaterprojekten in Kooperation mit Sozial- und Bildungseinrichtungen. „Was uns besonders gefällt ist, dass Mitspielgelegenheit e.V. langfristig arbeitet. Da kann man viel mehr bewegen, weil man auf der Beziehungsebene ansetzt“, so begründet Marianne Lüke, pädago-

gische Leitung der Stiftung, die Entscheidung über die Förderung in Höhe von 8.175 €. Im Schuljahr 2012/13 fördert help and hope das Theaterprojekt „Hexenjagd“, in dem Formen suggestiver Gemeinschaftsbildung und sozialer Inklusion bzw. Exklusion zum Gegenstand der Stückentwicklung werden.

Bildung Was:

Durchführung eines Theaterprojekts Alter:

12-14 Jahre Wie viele:

16 Jugendliche

help and hope unterstützt Sprachkurse für Kinder aus Migrantenfamilien mit 6.130 € Was machen eigentlich Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien in den Ferien? Während ihre gleichaltrigen Freunde mit der Familie in den Urlaub fahren, müssen die jugendlichen Asylbewerber erst einmal in Deutschland „ankommen“. Aus diesem Grund organisierte das Hamburger whynot?-Cafe vom 02. bis zum 27. Juli FerienSprachkurse für Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien im Alter von 12-18 Jahren. Hierbei wurde insgesamt 5 x pro Woche Sprachunterricht von zwei qualifizierten Deutsch-Lehrkräften angeboten. Um die deutsche Kultur besser kennen zu lernen, wurden zusätzlich Konzert- und Kulturabende sowie weitere Freizeitaktivitäten angeboten. Den Jugendlichen stehen weiterhin Fachleute zur Lebensberatung und zu rechtlichen Fragen zur Seite.

Auch wurden gemeinsame Feste und internationale Gottesdienste veranstaltet, sodass die Jugendlichen spielend die gelernten Sprach kenntnisse anwenden konnten.

Organisation:

Whynot-Cafe

Sitz:

Hamburg Gegründet:

2009

Fördersumme:

6.130 € Säule:

Bildung Was:

Sprachkurse für Jugendliche aus Migrantenfamilien Alter:

12-18 Jahre

Wie viele:

30 Jugendliche


Unsere nationalen Projektförderungen 17

Off Road Kids Jährlich geraten bis zu 2.500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren auf die Straße. Um zu überleben betteln sie, begehen Kleinstdiebstähle oder prostituieren sich. Seit 1994 hilft die gemeinnützige Stiftung „Off Road Kids“ diesen vernachlässigten, jungen Menschen. Durch intensive fachpädagogische Betreuung gelingt es der Stiftung jedes Jahr mehr und mehr Kinder von der Straße zu holen, in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen eine Zukunft zu geben. Die Gründe, warum Jugendliche auf die Straße geraten, sind vielschichtig. Es ist nicht die finanzielle Armut, die Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Deutschland auf die Straße treibt: Es sind vielmehr Misshandlung, Missachtung und Missbrauch im Elternhaus, die Minderjährige dazu bringen, von Zuhause wegzulaufen. Bei jungen Volljährigen kommt häufig dazu, dass sich weder Eltern noch Behörden zuständig fühlen.

Die Streetworker bleiben auch nach einer Vermittlung eines jungen Menschen weiterhin am Ball. Das sichert den langfristigen Erfolg. Schließlich wollen Jugendliche wissen, dass es jemanden gibt, der stolz auf sie ist, wenn sie etwas erreicht haben. Die Streetworker von Off Road Kids arbeiten mittlerweile bundesweit in vier Streetwork-Standorten in Berlin, Dortmund, Hamburg und Köln. Die Stiftung help and hope unterstützt die Arbeit von Off Road Kids, die sich ausnahmslos durch Spendengelder finanziert, mit einer großzügigen Spende in Höhe von 120.000 € und gibt damit vielen jungen Menschen, die noch auf der Straße leben, eine Perspektive. Seit 2012 engagieren sich Sandra Heller und Marianne Lüke zusätzlich auch im Beirat der Off Road Kids.

“ Die Streetworker von Off Road Kids arbeiten

mittlerweile bundesweit in 4 Streetwork-Standorten in Berlin, Dortmund, Hamburg und KÖln.“

Organisation:

Off Road Kids Stiftung

Sitz:

Bad Dürrheim, Baden-Württemberg Gegründet:

1994

Fördersumme:

120.000 € Säule:

Betreuung Was:

Bundesweite Betreuung von Straßenkindern Alter:

Ab 12 Jahren

Wie viele:

Insgesamt wurden über 2700 junge Menschen von der Straße geholt


18 Unsere internationalen Projektförderungen

34.800 € für Streetkids International e.V. – Hilfe für Waisenkinder Streetkids International e.V. hilft extrem benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Afrika zu einem normalen Leben. Der Verein unterhält drei Waisenhäuser in Tansania. help and hope unterstützte im Jahr 2012 mit einer Spende von 34.800  € den Bau eines weiteren Waisenhauses. Dazu kommen Ausbildungswerkstätten für Schreiner und Schneider sowie eine kleine Klinik für die medizinische Versorgung. Die meisten der Waisenkinder kommen aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Organisation:

Streetkids International e.V. Sitz:

Frankfurt a. M. / Dar es Salaam Gegründet:

2001

Fördersumme:

34.800 € Säule:

Betreuung Was:

Bau eines Waisenhauses Alter:

3-8 Jahre Wie viele:

14-20 Kinder finden hier Platz

Streetkids International arbeitet mit Sozialarbeitern, humanitären Helfern sowie verschiedenen kirchlichen Organisationen zusammen. Sie sind alle „community based“ aufgestellt und kennen die Verhältnisse vor Ort. Sie sind nachhaltig organisiert und verfolgen die gleichen Ziele. Das erste eigene Waisenhaus von Streetkids

International in Tansania war ein gemischtes Haus für Jungen und Mädchen. Es folgte das Waisenhaus für Jungen (Jungenhaus) und das erste Waisenhaus wurde zum heutigen Mädchenhaus. Seit August 2012 war das dritte Waisenhaus für die Kleinsten im Bau und wird Anfang 2013 in Betrieb genommen. Dieses Waisenhaus wird für ca. 14-20 Jungen und Mädchen von 3 bis 8 Jahren das neue Zuhause sein. Alle Waisenhäuser liegen auf dem gleichen Grundstück nahe der Hauptstadt Daressalam.

Unser Fazit: Die Kinder bekommen eine reelle Chance auf ein eigenständiges Leben und werden bis zur eigenen Familiengründung begleitet. Streetkids International verfügt über ein gutes Netzwerk, das nicht zuletzt auch durch die Praktikanten, Freiwilligen und Volontäre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, vor Ort getragen wird.


Unsere internationalen Projektförderungen 19

120.000 € für das Kinderkultur-Waisenhaus von „Arts by children“ in Dhaka, Bangladesch Nach dem verheerenden Wirbelsturm und einer Flutkatastrophe mit über 15.000 Todesopfern im Jahr 2007 im Süden Bangladeschs entschloss sich Norbert Radermacher, jetziger Präsident von „Arts by children“ und des Bundes Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT), Geld für den Bau eines Waisenhauses zu sammeln. Bei dem Kunst- und Kulturwaisenhaus von „Arts by Children – Voices for a Better World“ handelt es sich um das erste, den Organisatoren bekannte Waisenhauskonzept dieser Art weltweit. Die Grundlage dieser Idee besteht in der Annahme, dass die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit künstlerischen Disziplinen im Kontext eines kulturellen Bildungskonzeptes in ganz besonderer Weise in der Lage ist, traumatische Erlebnisse von Kindern zu überwinden und ihnen damit einen Wiedereinstieg in soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen. Die Kinder sollen in dem Waisenhaus leben und dort von qualifizierten Lehrkräften, Künstlern und Sozialpädagogen betreut und angeleitet werden.

Der Unterricht beginnt ab dem 6. Lebensjahr. Es werden auf der Basis eines speziellen Curriculums neben den staatlich geforderten Basisfächern künstlerische und handwerkliche Disziplinen im Regelunterricht angeboten (Theater, Musik, Tanz, Kunsthandwerk). Der Lingener Architekt Ulrich Wolbeck vom Architektenbüro WBR Architekten – Ingenieure entwickelte gemeinsam mit dem Architekten Imrul Kayes aus Dhaka (Mitarbeiter der Nichtregierungsorganisation Architecture for Humanity) ein Architektenkonzept, das die inhaltlichen Komponenten mit traditionellen Bauformen verbindet. Das Waisenhaus wird vornehmlich mit lokalen Baumaterialien (Holz, Lehm, Bambus, etc.) von ortsansässigen Handwerkern erstellt. Mit der Einbeziehung lokaler Handwerker und traditioneller Handwerkstechniken trägt das Projekt zur Stärkung historischer Kultur- und Bauformen bei und dient damit der Existenzsicherung der Menschen vor Ort.

Organisation:

Arts by children

Sitz:

Lingen / Dhaka

Gegründet:

Im Bau. Fertigstellung in 2013 Fördersumme:

120.000 € Säule:

Betreuung Was:

Bau eines Kulturwaisenhauses Alter:

Ab 6 Jahren

Wie viele:

48 Kinder


20 Unser Kidstreff

help and hope

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Der Kidstreff in Herne Unser Kidstreff in Herne bietet: l fachpädagogische Betreuung l individuelle Förderung l kreative, kulturelle sowie sportliche Aktivitäten l themenbezogene Projektwochen help and hope 4 Kids Bismarckstraße 105 44629 Herne T +49 (0) 23 23 /14 73 693 F +49 (0) 23 23 /14 74 583 info@helpandhope4kids.com www.helpandhope-stiftung.com Öffnungszeiten Büro: 08.00 - 11.00 Uhr Kidstreff: 10.00 - 17.00 Uhr

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Der help and hope 4 Kids Treff in Herne ist unser erstes Projekt im Rahmen der operativen Tätigkeit. Er wurde im August 2010 eröffnet und richtet sich in erster Linie an Kinder im Grundschulalter (6-12 Jahre). In enger Kooperation mit der vor Ort ansässigen Janoschförderschule hat der Kidstreff von montags bis freitags von jeweils 10-17 Uhr geöffnet. Er bietet den Kindern die Möglichkeit nach der Schule eine warme Mahlzeit zu bekommen, ihre Hausaufgaben unter Beaufsichtigung zu erledigen und einen Treffpunkt zum Spielen und Toben zu haben.

Kreative, kulturelle und sportliche Aktivitäten sowie Projektwochen in den Ferien runden die Angebote ab, die allesamt kostenfrei sind. Im Kidstreff beschäftigen wir pädagogische Fachkräfte auf Voll- und Teilzeitbasis. Zudem werden wir in unserer Arbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Der Kidstreff bietet Platz für bis zu 25 Kinder. Das Feedback von Eltern, Lehrern und vor allem das der Kids ermuntert uns, mit unserer Arbeit weiterzumachen. Denn auch wir merken an kleinen Beispielen: Es bewegt sich was in Richtung Zukunft.

“ Es bewegt sich

was in Richtung Zukunft.“ 


Unser Kidstreff 21

Das Jahr 2012 in Zahlen: l

Drei Schülerinnen und 2 Erwachsene haben ein bis zu viermonatiges Praktikum im Kidstreff absolviert. Hinzu kamen drei Erwachsene, die sich über einen längeren Zeitraum ehrenamtlich im Kidstreff engagierten.

l Nachdem im Sommer das alte Schuljahr zu Ende ging und im August ein Neues begann, verließen einige Kinder den Kidstreff: l

Vier Kinder, die die Janosch-Förderschule abgeschlossen hatten, gingen auf eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung oder dem Förderschwerpunkt Lernen.

l

Ein Kind, das zuvor auch auf einer Regelgrundschule war, geht nun auf die Gesamtschule, ein weiteres auf ein Gymnasium. Mit der Unterstützung eines Integrationshelfers war es einem weiteren Janosch-Förderschüler möglich, ebenfalls das Gymnasium zu besuchen.

l

Die Kinder verließen den Kidstreff bzw. kamen nur noch sehr unregelmäßig, da ihre neuen Schulen weiter entfernt als die nahe gelegene Janosch-Förderschule waren, sodass sie eine längere Strecke zurücklegen müssen, um in den

Kidstreff zu kommen. Aufgrund des vollen Stundenplans ist das vielen Schülern nur sehr selten möglich.

Durchschnittlich haben

l Mit dem neuen Schuljahr kamen wieder neue Kinder in den Kidstreff, die sich allesamt gut und schnell einlebten.

den Kidstreff besucht.

Jungen An

Betreuungstagen

und

Mädchen.

wurden Essen an die Kinder verteilt.

Gesamtausgaben für den Kidstreff 2012:

help and hope

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22 Unser Kidstreff

Aktionen und Schwerpunkte 2012 l Von der Geschichte zum Film: Die Kinder entwickelten unter professioneller Anleitung einen eigenen Film. Vom Konzept des Films über die Geschichte bis hin zum Schauspielern – die Kinder machten alles selbst. Heraus kam ein 10 minütiger Stummfilm, dessen Titel die Kinder ebenfalls selbst wählten: „Der Zauber des Trampolins“. Am 02. März 2012 wurde der Film in der Kinowelt Herne vorgestellt, bei der rund 100 Gäste vor Ort waren. l Im Juli fand dann der Höhepunkt statt: Eine Zirkusprojektwoche mit echten Zirkus-Artisten. In Kooperation mit der Janosch-Förderschule und dem Zirkus Manegentraum konnten die  Kinder eine Woche lang Kunststücke einüben



und am Ende das Ergebnis einem gefesselten und begeisterten 300- köpfigem Publikum vor tragen. Es war für jeden etwas dabei – ob Clowns einlagen, Feuerspucker oder artistische Einlagen.

l Das Jahr begann mit der Aktionsreihe „Vom Notfall bis ins Krankenhaus“. Hierzu war die Johanniter Unfallhilfe e.V. im Kidstreff um den Kindern einen Einblick in die „Erste Hilfe“ zu geben. Weiter ging es mit einem Besuch im Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Hier wurde den Kindern vom help and hope Bot schafter Dr. Günter Kuboth einmal das gesamte Krankenhaus vorgestellt und ein Kontaktbeam ter der örtlichen Polizei kam in den Kidstreff.

Unser Team im Kidstreff Judith Hesselink Diplom Pädagogin und Kidstreff Leitung help and hope

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Bernd Lüke pädagogischer Mitarbeiter

Dérine Kösters Hauswirtschafterin und Sozialhelferin


Unser Kidstreff 23

Therapeutisches Reiten Von den drei Wochen Sommerferien-Programm war eine Woche nochmal „besonders besonders“: Bei strahlendem Sonnenschein hatten einige Kidstreff-Kinder die Gelegenheit ein therapeutisches Reitangebot in Anspruch zu nehmen. Dabei wurde sich jeden Tag ein bisschen mehr zugetraut, so dass die Kinder am Ende der Woche nicht nur wussten, wie man ein Pferd richtig pflegt und was man alles benötigt, um zu reiten, sondern sich

tatsächlich getraut haben auf‘s Pferd zu steigen. Und das Ganze nicht nur normal wie jeder Reiter, sondern auch noch quasi rückwärts sitzend. Unser besonderer Dank gilt hier der Ruhrwerk e.V. und natürlich Frau Kaisereck und ihrem Pferd Florian, die beide so geduldig waren und uns diese abenteuerliche Woche beschert haben.

Die Polizei im Kidstreff Da staunten die Kidstreff-Kids nicht schlecht … und wenn wir ganz ehrlich sind, ist es auch gleich ein bisschen ruhiger geworden und alle Kinder haben direkt angefangen, sich besonders gut zu benehmen: Ein echter Polizist war zu Gast im Kidstreff. Der Kontaktbeamte der örtlichen Polizei hatte allerhand Interessantes zu erzählen. Was man machen muss, wenn einem das Fahrrad gestohlen wurde. Wie man einen solchen Diebstahl schon im Vorfeld vermeiden kann. Was passiert wenn man ein Päckchen Kaugummi im Supermarkt klaut? Jeder von uns hat auch einmal Handschellen

angelegt bekommen, aber natürlich nur zum Spaß. Wir haben ja nichts Verbotenes gemacht. Am Ende hat Herr Klinger uns noch eingeladen, ihn auf der Polizeiwache hier in Herne zu besuchen. Dieser Einladung sind wir natürlich gerne gefolgt. Wir haben uns die Zellen angesehen, in die die Verbrecher eingesperrt werden, unsere Fingerabdrücke untersucht, durften uns den Polizeiwagen von innen ansehen und jeder durfte einmal auf dem großen Polizeimotorrad Platz nehmen. Das war echt großartig!

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24 Unser Partnertreffen und die Förderpreise 2012

Das Partnertreffen 2012 2012 fand zum ersten Mal das help and hopePartnertreffen statt. Insgesamt folgten rund 180 Gäste der Einladung – darunter vor allem Projektund Unternehmenspartner der Stiftung. Im Rahmen der Veranstaltung, die am 24. Oktober in der Rohrmeisterei in Schwerte stattfand, wurden auch erstmals die help and hope-Förderpreise im Wert von insgesamt 30.000 € an gemeinnützige Organisationen vergeben.   Auch für help and hope war die Veranstaltung ein voller Erfolg: Insgesamt konnten an diesem Abend Spenden in Höhe von 5.345,91 € gesammelt werden, die sodann vom Stiftungsgründer, Stefan Heinig, nochmals verdoppelt wurden. 4.500 € dieser Spenden gingen an das Projekt „Junges Gemüse“ des Sozialdienstes katholischer Frauen in Dortmund-Hörde.

Das Projekt richtet sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche, die in für sie speziell zugeschnittenen Kochkursen und Bewegungsangeboten eine gesunde Lebensweise erlernen sollen. Die übrigen Spendengelder des Abends wurden für Aktionen im help and hope 4 Kids-Treff genutzt.

 “ Jedes Kind hat seinen Platz in unserer Gesellschaft! “ 


Unser Partnertreffen und die Förderpreise 2012 25

Der Förderpreis 2012 Mit der Vergabe der help and hope-Förderpreise ging die Stiftung help and hope in 2012 erstmals neue Wege. Denn die Stiftung zeichnete mit diesen Preisen andere gemeinnützige Organisationen aus, die sich ebenso für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen einsetzen und damit zu einer Verbesserung der Lebensumstände unserer nachwachsenden Generationen beitragen. In den drei Kategorien Betreuung, Bildung / Beschäftigung und Armutsbekämpfung / Soforthilfe wurden Preise im Wert von je 10.000 € ausgeschrieben.

Sieger in der Kategorie „Betreuung“: Die gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA) aus Münster

Sieger in der Kategorie „Bildung / Beschäftigung“: Das Theater ImPuls aus Köln

Von den insgesamt über vierzig eingegangenen Bewerbungen entschied sich die sechsköpfige Fachjury nach eingehender Prüfung für folgende Gewinner: Sieger in der Kategorie „Armutsbekämpfung / Soforthilfe“: Die Stiftung Mitmachkinder aus Münster


26 Unsere Wunschbaumaktion

Die Wunschbaumaktion 2012 Im Dezember 2012 unterstützte die Stiftung help and hope die Weihnachtsaktionen verschiedener sozialer Einrichtungen und ermöglichte damit 271 Kindern in NRW ein Geschenk zu Weihnachten!  Es hatten sich zahlreiche Organisationen für die help and hope-Wunschbaumaktion 2012 beworben. Kein Wunder! Denn neben den Kosten für die Geschenke der Kinder im Wert von je 10 €, übernahm die Stiftung auch die Kosten für einen Weihnachtsbaum. Ihr Ansprechpartner für

gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen: help and hope Stiftung Tobias Exner Edisonstraße 1 59199 Bönen T +49 (0) 23 83 /93 65 47 - 2 F +49 (0) 23 83 /93 65 47 - 9 Tobias.Exner@helpandhope-stiftung.com www.helpandhope-stiftung.com

Viele Einrichtungen nutzten die Gelegenheit und organisierten rund um die Geschenkvergabe eine wundervolle Weihnachtsfeier – ob mit Weihnachtsliedern, Spielen, Gedichten oder Theateraufführungen. Aniko Nadine Kalle, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von help and hope, zeigte sich zufrieden: „Wir freuen uns, so vielen Kindern in NRW zu Weihnachten eine Freude gemacht zu haben. Schon jetzt steht fest, dass wir die Wunschbaumaktion auch in 2013 wieder durchführen werden.“

 “ Wir freuen uns, so vielen Kindern in NRW zu Weihnachten eine Freude gemacht zu haben.“ 


Wir in den Medien 27

Wir in den Medien Im Jahr 2012 war die Stiftung help and hope insgesamt 107 x in regionalen wie auch überregionalen Medien vertreten. Nachfolgend finden Sie einige der wichtigsten Veröffentlichungen:

Westfälische Rundschau, 31.03.2012 Westfälische Rundschau, 06.03.2012 Ruhr Nachrichten, 24.04.2012

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 23.05.2012

Hellweger Anzeiger, 19.06.2012

Ruhr Nachrichten, 07.07.2012

Westfälische Rundschau, 06.09.2012

Westfälischer Anzeiger, 26.10.2012

Ruhr Nachrichten, 19.11.2012


28 Zahlen und Fakten help and hope zieht Bilanz: In 2012 Spendeneinnahmen von 1,3 Mio. Euro Die Stiftung help and hope freut sich über ein erfolgreiches Jahr 2012. „Hinter uns liegt das erste komplette Jahr im neuen Team mit zahlreichen neuen Akzenten, die wir gesetzt haben. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, betont Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende von help and hope. 2012 konnte help and hope Spendeneinnahmen* von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro erzielen. Dabei stiegen die Einnahmen durch die stiftungseigenen Werbe- und Spendenteller, die bei PartneVerwaltungsrunternehmen aufgestellt sind, kostenquote: auf rund 600.000 € an. Die Werbe- und Verwaltungskosten der Stiftung lagen im Jahr 2012 bei insgesamt rund 9 %.

Sandra Heller zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung von help and hope

Den Einnahmen standen Projektförderungen in Höhe von insgesamt rund 1 Million Euro gegenüber. Mit dieser Summe wurden 79 Projekte gefördert. Der Fokus der unterstützten Projekte lag dabei mit über 50 % auf regionalen Förderungen im Raum NRW.

Im Jahr 2012 haben wir insgesamt

eingenommen.

„Wir haben unser 3-Säulen-Prinzip, das sich in die Bereiche Betreuung, Bildung und Beschäftigung gliedert, in 2012 weiter ausgebaut, indem wir verstärkt Projekte mit diesen Schwerpunkten gefördert haben. Dazu gehörte auch die Vergabe unserer ersten Förderpreise im Oktober 2012“, so die Vorstandsvorsitzende. Neben der stiftungseigenen, offenen Kinderbetreuungseinrichtung, dem Kidstreff in Herne, hat help and hope die Weichen für das neue Projekt „GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ gestellt, das in 2013 startet und benachteiligten Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz helfen soll. „Fördern und selbst aktiv bleiben lautet unser Credo für die kommenden Jahre“, so Sandra Heller abschließend. * Mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012  wurde die Wirtschaftsprüfung Jacoby und Par tner GBR in  Kamen beauftragt.

Verteilung der Gesamteinnahmen in Prozent

52,6 % Unternehmensspenden

1,1 % Einzelspenden und eigene Aktionen

46,3 % Einnahmen Spendenteller


Zahlen und Fakten 29

Verteilung der Projekte:

43 Regionale

21 Internationale

15 Nationale

Fördersumme Gesamt:

Spendenteller im Umlauf:

Die Spendentellereinnahmen im Jahr 2012 konnten von 162.000 € auf 610.000 € gesteigert werden. Hierbei ist zu beachten, dass 2011 für help and hope ein Rumpfgeschäftsjahr war (01.05.2011 bis 31.12.2011). Damit kommen nahezu 50 % unserer Spendeneinnahmen von den vielen Kunden unserer Partner.

Durchschnittliche Einnahme pro Spendenteller:

 “ Nahezu 50 % unserer Spendeneinnahmen erzielen wir mit unseren Spendentellern. “ 


30 Ausblick

GidZ – Gemeinsam in die Zukunft Im Jahr 2013 startet die Stiftung help and hope mit einem weiteren Projekt in der Operativen. Mit unserem Projekt „GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ möchten wir uns für junge Menschen in NRW einsetzen, die aufgrund verschiedener Ursachen schulische Probleme hatten und infolgedessen einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss erreichen konnten.

Heike Reketat Projekt „GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ l Kontinuierliche fachpädagogische Betreuung l Ganzheitliche Beratung l Niederschwellige Vermittlung in Ausbildung help and hope Stiftung Edisonstr. 1 59199 Herne T +49 (0) 23 83 /93 65 47-4 F +49 (0) 23 83 /93 65 47-9 Heike.Reketat@helpandhope-stiftung.com www.helpandhope-stiftung.com

Gemeinsam heißt, dass wir zusammen mit unseren Netzwerkpartnern, Bildungsträgern, staatlichen Einrichtungen und den betroffenen jungen Menschen nach Möglichkeiten einer beruflichen Perspektive suchen. help and hope versteht sich hier als Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe und potenzielle Auszubildende sowie als Ratgeber und Be-

treuer der jungen Menschen inner- und außerhalb des reinen Ausbildungsalltags. Hierfür hat help and hope eigens die Diplom Pädagogin Heike Reketat eingestellt. Sie wird sich künftig um die Jugendlichen kümmern, sie vermitteln und vor allem begleiten. Marianne Lüke, pädagogische Leiterin der Stiftung, erklärt: „Wir verstehen uns hier als Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe und potenzielle Auszubildende sowie als Ratgeber und Begleiter der jungen Menschen inner- und außerhalb des reinen Ausbildungsalltags“. Schon jetzt haben sich einige Unternehmen mit einer Absichtserklärung bereit erklärt, benachteiligte Jugendliche mit der Unterstützung durch help and hope auszubilden. Aniko Nadine Kalle, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von help and hope , freut sich: „Mit unserem GidZ-Projekt erweitern wir unsere operative Arbeit. Neben dem Kidstreff, der sich als offene Betreuungseinrichtung mit seinem Angebot an jüngere benachteiligte Kinder richtet, begleiten wir nun auch Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche.“


Ausblick 31

Die Förderpreise2013 Nach dem erfolgreichen Start der help and hopeFörderpreise in 2012, wird die Stiftung help and hope die Förderpreise auch in diesem Jahr ausschreiben. Hierbei zeichnet die Stiftung andere gemeinnützige Organisationen aus, die sich ebenso für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen einsetzen und damit zu einer Verbesserung der Lebensumstände unserer nachwachsenden Generationen beitragen.

Die Förderpreise sind mit je 10.000 € dotiert und werden nach unserem 3-Säulen-Prinzip in den Kategorien:

Unterstützt werden im Rahmen der Preisvergabe Organisationen, die sich für sozial benachteiligte Kinder mit eigenen Vorstellungen zukunftsweisend für die Lösung dieser gesellschaftlichen Problemstellungen einsetzen, getreu dem Motto:

vergeben.

1. Betreuung 2. Bildung 3. Beschäftigung Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf unserer Website unter: www.helpandhope-stiftung.com/foerderpreise

„Jedes Kind hat seinen Platz  in unserer Gesellschaft!“

Insgesamt sind die help and hope – Förderpreise 2013 mit 30.000 € dotiert, je 10.000 € pro Kategorie. Die Bewerbungsphase endet am 31.07.2013

e i S n e b r e w e B t! z t e j h c i s


32 Unser „Dankeschön“

Wir möchten „Danke“ sagen: Die Stiftung help and hope arbeitet mittlerweile mit über 100 Unternehmens- und Projektpartnern zusammen. Gemeinsam bilden wir ein starkes Netzwerk gegen Kinderarmut.

Ihnen allen möchten wir für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr 2012 herzlichst danken.

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RTMU EHC DO

Ausserdem bei unseren weiteren Partnern: l A.W. Food Service GmbH l Architekturbüro Hanßen l Bäckerei Granitzka l Beauty & Wellness Nicole Fink l Filmtheaterbetrieb Stüzt GmbH l L-Lohnsteuerberatung Lohnsteuerhilfe e.V. l Müggel Apotheke


Unser „Dankeschön“ 33

lm intermedia

l OSCA Möbel-Discount l Ring Apotheke l Taverna Athen l Tengelmann Auditing Services & Consulting GmbH


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Stiftung help and hope - Jahresbericht 2012