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Richard Sweeney

Papierskulpturen


Richard Sweeney

Papierskulpturen Inspiration und Anleitungen


Richard Sweeney besuchte die Batley School of Art and Design und studierte dreidimensionales Design an der Manchester Metropolitan University, wo er für seine Objekte aus Holz, Metall, Keramik oder Glas Entwürfe aus Papier gestaltete. Schließlich konzentrierte er sich ganz auf den Werkstoff Papier und schaffte reine Papierskulpturen. www.richardsweeney.co.uk

Die englischsprachige Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel Paper Sculptures: Fluid Forms bei BlueRed Press Ltd., GB-Totnes Copyright Entwurf und Gestaltung © 2016 BlueRed Press Ltd., 31 Follaton, Plymouth Road, Totnes TQ9 5ND Copyright englischer Originaltext © Richard Sweeney Copyright Illustrationen © 2016 Richard Sweeney Copyright Fotografien © 2016 Richard Sweeney Copyright Abbildung S. 10 © Kenneth Libbrecht/Science Photo Library Aus dem Englischen übersetzt von Eva Korte, D-Börger Redaktion der deutschsprachigen Ausgabe: Melanie Schölzke, D-Stuttgart Umschlag und Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen Printed in China

Die durch den Transport verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-60153-3 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2016 für die deutschsprachige Ausgabe Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. www.haupt.ch Wünschen Sie regelmäßig Informationen über unsere neuen Titel zum Gestalten? Möchten Sie uns zu einem Buch ein Feedback geben? Haben Sie Anregungen für unser Programm? Dann besuchen Sie uns im Internet auf www.haupt.ch. Dort finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Neuerscheinungen und können unseren Newsletter abonnieren.


Inhaltsverzeichnis Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Inspirationsquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Modulare Skulpturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Column . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Fluid Dynamic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Gestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 EinfĂźhrung zu den Techniken . . . . . . . . . . . . 58 Gebogenes Falzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Gebogenes Plissieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Nassformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Facettiertes Plissieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Modulare Formen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110

WeiterfĂźhrende Literatur . . . . . . . . . . . . . . 126 Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127


Einleitung Eine meiner ersten Erfahrungen mit dem Formen von Papier

einen Zugang, in dem das Material als Grundlage des Design-

machte ich mit neun Jahren. In der Schule sollten wir damals

prozesses gesehen wird.

geometrische Körper aus Papier basteln. Einer dieser Körper war das Dodekaeder – eine Kugelform aus zwölf regelmäßigen Fünf-

In meinem dritten Studienjahr konzentrierte ich mich ganz auf

ecken. Ich schnitt die Flächen aus der Papiervorlage aus, klebte

den Werkstoff Papier. Um interessante Strukturen zu erzeugen,

sie zusammen und war fasziniert, was in meinen Händen ent-

probierte ich erdenklich viele Methoden aus. Wobei mein krea-

stand. Später, im Kunststudium, wurde uns in einem Grundkurs

tiver Ansatz konkret so aussah, dass ich aus möglichst wenig

gezeigt, wie aus Papier und Pappe Skulpturen hergestellt werden

möglichst viel gestalten wollte. Ich untersuchte den Werkstoff

können, und es blieb dabei: ich war beeindruckt von dem form-

Papier prozessgetrieben, ich arbeitete direkt mit ihm. Möglichst

gebenden Potenzial des Materials. Eine Miniaturstadt oder eine

materialsparende Formen strebte ich an – allerdings rein skulp-

lebensgroße menschliche Gestalt – es schien unendlich viele

tural. Der praktische Nutzen trat für mich immer mehr in den

Möglichkeiten für Papier zu geben.

Hintergrund, zunehmend ging es mir um die bildende Kunst. Das Ergebnis meines Tuns war ein Ensemble von Papierskulp-

Mein Zugang zum plastischen Gestalten war durch ein prakti-

turen, die auf der Grenze zwischen Handwerk, Design und

sches Interesse geprägt und so studierte ich dreidimensionales

Kunst lagen.

Design an der Manchester Metropolitan University, England. Auch dort nutzte ich an erster Stelle Papier, um meinen Ideen

Ich veröffentlichte Fotografien meiner Arbeiten im Internet

Ausdruck zu verleihen. Selbst wenn die Objekte später aus Holz,

und die Reaktionen waren sehr positiv – so positiv, dass andere

Metall, Keramik oder Glas gefertigt waren, machte ich die Ent-

Papierfaltkünstler begannen mir zu folgen. Dem schlossen sich

würfe dazu immer aus Papier, denn Papier erlaubte es mir, sehr

dann auch viele an, die generell an Handgefertigtem interessiert

frei mit Form und Aufbau umzugehen. Weil bei dem Studium

waren. Kurz vor meinem Studienabschluss hat man mich nach

der direkte Kontakt mit Werkstoffen im Fokus stand, förderte es

Berlin eingeladen, ich sollte dort als Gastdozent einen Kurs für

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Modedesign-Studenten geben. Es war meine erste Lehrerfah-

in dreidimensionale Formen verwandelt werden kann. Den

rung, und so war ich etwas nervös. Doch tatsächlich ließ sich

Faktor Greifbarkeit finde ich sehr wichtig, denn er erlaubt dem

meine Technik des Papierfalzens hervorragend auf den Bereich

Künstler direkt mit dem Material zu arbeiten, etwas Konkretes

der Mode übertragen, denn dort kam es ebenfalls auf Material

zum Anfassen zu schaffen. Vielleicht sind es diese Aspekte, die

und Fertigung an. Im Laufe meiner Karriere wurde ich noch an

Papierfalzen so reizvoll machen. Und zwar nicht nur als Mittel

Hochschulen auf der ganzen Welt eingeladen, dort konnte ich

zum Zweck in speziellen Fachgebieten – für die Architektur

meine Papierfaltkenntnisse auch an Kunst-, Grafikdesign- und

zum Erstellen von Modellen beispielsweise – sondern auch als

Architekturstudenten weitergeben.

Tätigkeit um ihrer selbst willen.

Heute biete ich Workshops in meinem Atelier an, um Inte­

Ein Bereich des vorliegenden Buchs zeigt eine Auswahl von

ressierten zu zeigen, wie Skulpturen gefalzt und zusammen-

Techniken, die ich für die Gestaltung meiner Skulpturen ein-

gesetzt werden. Von den unterschiedlichen Hintergründen

setze. Diese führe ich ebenfalls in meinen Workshops vor, um

der Teilnehmer bin ich immer wieder begeistert. Stein-

die Grundlagen des Papierformens zu vermitteln. Es bleibt

metze, Lehrer, Entwickler von elektronischen Requisiten oder

dem Leser überlassen, sich nach Belieben weitergehend damit

Beamte – das Papierfalzen spricht offensichtlich über alle

zu beschäftigen. So stelle ich in dem Buch auch Inspirations-

beruflichen Grenzen hinweg Menschen an, die sich für krea-

quellen und Details meiner Arbeitsweise vor, es ist zu sehen,

tive und fantasievolle Gestaltung interessieren.

wie sich ausgehend von einer ersten Idee ein Kunstwerk entwickelt. Ich hoffe, all dies gibt ebenso Einblick in mein Vorgehen

Papier ist leicht erhältlich und im Vergleich zu anderen Skulp-

wie auch Anregung, das kreative Potenzial von Papier selbst

turmaterialien günstig, außerdem lässt es sich mit einigen

kennenzulernen.

wenigen Hilfsmitteln bearbeiten. Es ist ein greifbares Material, das durch Falzen und Schneiden schnell und unmittelbar

Richard Sweeney

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Arbeiten


Modulare Skulpturen Die Ursprünge der modularen Skulpturen gehen auf mein Studium des dreidimensionalen Designs an der Manchester Metropolitan University zurück. Dort lernte ich industrielle Verfahren kennen und das Entwickeln von Designlösungen – beides schärfte meinen Blick und fokussierte mein Vorgehen. Da außerdem das praktische Arbeiten mit den Materialien im Vordergrund stand, konnte ich meine gestalterischen Fertigkeiten weiterentwickeln. Während des Studiums stellte ich Objekte aus Holz, Metall, Keramik und Glas her, Papier war dabei der Werkstoff für die Testmodelle. Selbstverständlich beeinflussten die Eigenschaften von Papier, das sich durch Falten und Biegen modellieren ließ, meine Wahl des endgültigen Materials. Es boten sich zweidimensionale Materialien wie Metall und Sperrholz an, die mit ähnlichen Verfahren bearbeitet werden können. Mit der Zeit faszinierte mich das formgebende Potenzial von Papier so sehr, dass ich nicht nur Prototypen aus Papier herstellte, sondern ausschließlich Papiermodelle entwickelte.

Ich untersuchte im Wesentlichen die formgebenden Eigenschaften von Papier und versuchte, so viele Bearbeitungsmethoden wie möglich auszuprobieren. Bei meiner Recherche fand ich zum Beispiel Arbeiten mit gebogener Falzung. Diese reizten mich aufgrund ihrer Natürlichkeit, die meinem Interesse an ursprünglichen Formen und Wachstum entgegenkam. Eine Schlüsselfigur stellte für mich Dr. David A. Huffman dar, ein Informatiker mit einer Leidenschaft für mathematisches Origami und insbesondere für den Einsatz gebogener Falze. Er gestaltete Objekte mit sinusförmigen fließenden Oberflächen, die einen starken Kontrast bildeten zu der geradkantigen und verwinkelten Optik, die gemeinhin mit dem Papierfalten verbunden wird. Die Verwandlung eines Blatt Papiers in eine gebogene Fläche machte mich neugierig. So begann ich, mich mit gebogener Falzung auseinanderzusetzen, und das tue ich nach wie vor.

Gegenüberliegende Seite: Die Evolution von Formen – es beginnt mit gebogen gefalzten Formen, die immer komplexer werden und schließlich in Strukturen münden, die sich aus mehreren Modulen zusammensetzen.

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Arbeiten

Ich fing mit einfacher Geometrie an: Mit Zirkel und Geodreieck zeichnete ich strahlenförmig gebogene Linien auf kreisförmiges Papier. Das Papier knickte ich anschließend kapselförmig und arbeitete es mit der Hand und einfachen Werkzeugen weiter aus. Das war mein Grundstock, auf dem ich aufbaute. Das Papier gab mir fühlbare Rückmeldung, so lernte ich die Eigenschaften und das Verhalten von Papier bei den verschiedenen Modellierverfahren kennen. Zusätzlich beschäftigte ich mich mit der Modulbauweise, die auf Grundformen wie Dreiecke und Sechsecke zurückgreift. Mit Geduld und Erfahrung verbanden sich diese beiden Ansätze schließlich und ich konnte die Geometrie platonischer Körper und die Methode des gebogenen Falzens kombiniert einsetzen.

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Modulare Skulpturen

Gegenüberliegende Seite: Eine der frühesten modularen Skulpturen, Dodecahedron II (Dodekaeder II) begann als ein gebogen gefalztes Modul mit einer fünfeckigen Struktur. Nach den Prinzipien der platonischen Körper – platonische Körper sind Körper von größtmöglicher Symmetrie – ergaben zwölf an ihren Kanten aneinandergesetzte Fünfecke ein Dodekaeder, also ein zwölfseitiges Polyeder.

Oben: Bone (Knochen) entstand aus einem Versuchsmodell, ebenfalls einem Pentagon mit schmaleren Verstrebungen. Weitere Versuche mit regelmäßigen Fünfecken zielten auf die Entwicklung eines Torus ab, also eines ringförmigen Objekts. Die Dreiecksform – kombiniert mit gefalzten Papierkanten – verleiht dem Objekt Standfestigkeit; es kann bis zu einer Höhe von fast einem Meter ohne Verstärkung stehen.

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Arbeiten

Das Ensemble von Papierkunstwerken, das schließlich aus meiner Arbeit hervorging, verkörperte alle Einflüsse, die ich aufgenommen hatte. Es brachte das natürlich Gewachsene und auch das Konzept des Volumens zum Ausdruck, daneben war es ein Beweis dafür, dass sich aus einem so schlichten Werkstoff wie Papier mit handwerklichen

Methoden

beeindruckend

komplexe Formen und Strukturen herstellen lassen.

Oben: Detail von Icosahedron II (Ikosaeder II).

Gegenüberliegende Seite: Icosahedron (Ikosaeder).

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Gestaltung


Gestaltung

Schneiden und Falzen

Verwenden Sie ein hochwertiges Bastelmesser mit austauschbaren Klingen. Am besten eignet sich ein Skalpell mit flachem oder rundem Metallgriff, da es sich besser führen lässt als größere Messer. Für saubere Schnitte ist eine scharfe Klinge wichtig. Wechseln Sie die Klinge aus, sobald Sie den Eindruck haben, dass sie stumpfer wird.

Legen Sie zum Schutz des Tischs eine selbstheilende Schneidematte unter. Diese ist speziell darauf ausgelegt, die Klinge länger scharf zu halten. Eine Schneidematte A3 ist für die meisten Übungen in diesem Buch ausreichend. Für Fortgeschrittene ist bei Bedarf eine größere Schneidematte zu empfehlen.

Einen exakten Schnitt erzielen Sie, indem Sie das Papier mit der freien Hand über der Schneidelinie festdrücken und das Messer von dieser aufgestützten Hand wegführen. Bei Rundungen schneiden Sie als Rechtshänder einen Bogen von oben nach unten und von links nach rechts (12 Uhr bis 15 Uhr). Schneiden Sie möglichst nicht nach oben. Schneiden Sie bei langen Rundungen einen Teil, drehen Sie das Papier und setzen Sie dort wieder an, wo Sie aufgehört haben. Tauschen Sie die Klinge immer aus, sobald Sie den Eindruck haben, dass sie stumpfer wird. Mit einer abgenutzten Klinge entstehen ausgefranste Schnitte oder das Papier wird nur angerissen und nicht geschnitten.

Schneiden Sie gerade Linien an einem Stahllineal und legen Sie Altpapier auf die Schnittseite, damit ihr Entwurf geschützt ist, falls Sie abrutschen.

Bei den meisten Beispielen in diesem Buch werden die Kanten zunächst gerillt und dann geknickt. Diese Praxis ist generell zu empfehlen, damit saubere und exakte Falzbrüche entstehen. Ich rille am liebsten mit einem Prägestift und einem Stahllineal oder einer Schablone aus dickem Karton. Sehr guter Ersatz ist ein Kugelschreiber mit leerer Mine. Bei dieser Methode werden die Papierfasern eingedrückt, es entsteht eine klare Linie, die leicht in beide Richtungen geknickt werden kann. Die (stumpfe) Rückseite einer Skalpellklinge kann ebenfalls zum Rillen von Falzlinien verwendet werden; dazu eignen sich auch abgenutzte Klingen.

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Einführung zu den Techniken

Gebogenes Falzen: Freihandmethode

Bei vielen Beispielen in diesem Buch lässt sich die gewünschte Form nur durch gebogenes Falzen erzielen. Eignen Sie sich die Grundtechnik gut an, bevor Sie sich schwierigere Modelle vornehmen. Die Freihandmethode lässt Spielraum zum Experimentieren.

Zunächst ziehen Sie mit einem Prägestift (oder der Rückseite einer Skalpellklinge) in einer selbstbewussten gleichmäßigen Bewegung eine gebogene Rille. Die Form des Bogens ist unerheblich.

Beginnen Sie mit dem Knicken an einem Ende und drücken Sie das Papier von außen vorsichtig zusammen – starten Sie also nicht direkt an der Rille. Wenn die Rille gut gearbeitet ist, knickt das Papier von selbst an dieser Schwachstelle um. Der Kunstkniff besteht darin, das Papier sanft zu formen, nicht mit Gewalt. Biegen Sie den Falz in Form eines geschlossenen Kreises, so wird die Rundung gleichmäßiger und stärker, und lassen Sie das Papier dann in die normale Rundung zurückgehen.

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Gestaltung

Gebogenes Falzen: Schablonenmethode Mit Schablonen lassen sich exakte Rillen ziehen; daher können mit einem Falzmuster immer wieder neue Varianten ein und derselben Gestaltung hergestellt werden. Sehr nützlich sind Schablonen für gebogene Plissees. Diese Technik wird auf den Seiten 84–87 näher beschrieben.

Nehmen Sie zunächst ein Stück dicken Karton für die Schablone. Schneiden Sie mit einem scharfen Skalpell einen gleichmäßigen Bogen von einer Kante zur anderen durch den Karton und teilen Sie diesen in zwei Teile. Sie können die Linie zunächst mit Bleistift vorzeichnen oder frei schneiden.

Legen Sie eine der Schablonen an der gewünschten Stelle auf ein Blatt Papier, drücken Sie die Schablone fest auf und ziehen Sie mit einem Prägestift oder dem Rücken einer Skalpellklinge eine gleichmäßige Rille.

Schieben Sie die Schablone einige Zentimeter nach rechts und ziehen Sie eine zweite Rille parallel zur ersten. Drücken Sie zum Knicken der gebogenen Falzlinie das Papier außen vorsichtig zusammen. Der zweite Bogen wird in die andere Richtung gefalzt. Knicken Sie die Falzlinien von einer Seite zur anderen. Biegen Sie das Papier anschließend rund, damit der Bogen gleichmäßiger wird.

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EinfĂźhrung zu den Techniken

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Gestaltung

Legende

Talfalz

Hilfslinie ziehen

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Bergfalz

Schattierten Bereich mit Klebstoff einstreichen


EinfĂźhrung zu den Techniken

Eine schwarze Linie kennzeichnet eine geschnittene Kontur

Diese beiden Punkte aufeinanderlegen

Schablone aus Karton

Schablone mit Symmetrieachse

Umdrehen

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Gebogenes Falzen Durch gebogene Falze kann Papier architektonische wie auch natürliche Formen annehmen. Lassen Sie sich am besten offen auf diesen unvorhersehbaren Vorgang ein. Stellen Sie sich viele Modelle her und biegen Sie den Falz mit den Händen in verschiedene Richtungen. So stellen Sie fest, wie sich das Papier verhält und wie Sie mit der Technik weiter verfahren können.

Gegenüberliegende Seite: Fractal III (Fraktal III) zeigt die komplexen organischen Formen, die Papier durch gebogenes Falzen annehmen kann.

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Sweeney, Papierskulpturen  

"Leseprobe aus folgendem Buch, erschienen beim Haupt Verlag: Richard Sweeney «Papierskulpturen: Inspiration und Anleitungen», ISBN 978-3-258...

Sweeney, Papierskulpturen  

"Leseprobe aus folgendem Buch, erschienen beim Haupt Verlag: Richard Sweeney «Papierskulpturen: Inspiration und Anleitungen», ISBN 978-3-258...