Clegg, Bücher, die die Welt veränderten

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bibliophile Reise durch die Zeit. So verschafft Bücher, die die Welt veränderten einen reich bebilderten Überblick über 150 besonders einflussreiche Werke der Naturwissenschaften: von Zeugnissen des geozentrischen Weltbildes der alten Griechen und wichtigen Werken islamischer Gelehrter zu Mathematik, Optik und Medizin über Erkenntnisse bedeutender Naturphilosophen der Frühen Neuzeit bis hin zu modernen populärwissenschaftlichen Büchern des 21. Jahrhunderts. Die Zeitreise durch die Jahrtausende führt von Aristoteles, Euklid und Ptolemäus über da Vinci, Galilei und Newton zu Humboldt, Darwin, Marie Curie und Einstein, um schließlich bei Atkins und Hawking anzukommen. Dabei versteht es der Autor, auch komplexe Sachverhalte leicht verständlich zu vermitteln. Dieses Buch zeigt, wie das geschriebene Wort unser Wissen über das Universum

Clegg

und uns selbst erweitert hat.

Bücher, die die Welt veränderten

Der bekannte britische Sachbuchautor Brian Clegg nimmt uns mit auf eine

ISBN 978-3-258-08199-1

Brian Clegg

Bücher, die die Welt veränderten Die bedeutendsten Werke der Naturwissenschaften von Archimedes bis Stephen Hawking



BRIAN CLEGG

BÜCHER, DIE DIE WELT VERÄNDERTEN Die bedeutendsten Werke der Naturwissenschaften von Archimedes bis Stephen Hawking Aus dem Englischen übersetzt von Susanne Schmidt-Wussow

Haupt Verlag


Die englische Originalausgabe erschien 2019 bei Ivy Press, einem Imprint von The Quarto Group, unter dem Titel Scientifica Historica. How the world’s great science books chart the history of knowledge. Copyright der englischsprachigen Originalausgabe: © 2019 Quarto Publishing plc Konzept, Gestaltung und Produktion: Ivy Press, 58 West Street, Brighton BN1 2RA, UK Lektoratsleitung Tom Kitch, Künstlerische Leitung James Lawrence, Lektorat Kate Shanahan, Projekt-Lektorat Elizabeth Clinton, Gestaltung Anna Stevens, Grafik Michael Whitehead, Bildredaktion Neal Grundy, Redaktionsassistenz Niamh Jones Aus dem Englischen übersetzt von Susanne Schmidt-Wussow Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen Umschlag der deutschsprachigen Ausgabe: pooldesign, CH-Zürich Bildnachweis Umschlag: siehe Seite 271 Anmerkung zu den deutschen Buchtiteln: Ist eine deutsche Übersetzung der Originalausgabe erschienen, so wird der deutsche Titel kursiv dargestellt. Ist keine deutsche Ausgabe bekannt, so steht der übersetzte Titel in Anführungszeichen. Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt. Diese Publikation ist in der Deutschen Nationalbibliografie verzeichnet. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://dnb.dnb.de. 1. Auflage 2020 ISBN: 978-3-258-08199-1 Alle Rechte vorbehalten. Copyright für die deutschsprachige Ausgabe: © 2020 Haupt Verlag, Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Wir verwenden FSC-Papier. FSC sichert die Nutzung der Wälder gemäß sozialen, ökonomischen und ökologischen Kriterien. Gedruckt in Bosnien und Herzegowina.

Wir verlegen mit Freude und großem Engagement unsere Bücher. Daher freuen wir uns immer über Anregungen zum Programm und schätzen Hinweise auf Fehler im Buch, sollten uns welche unterlaufen sein. Falls Sie regelmäßig Informationen über die aktuellen Titel im Bereich Natur erhalten möchten, folgen Sie uns über Social Media oder bleiben Sie via Newsletter auf dem neuesten Stand. www.haupt.ch


I N HALT EINFÜHRUNG

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1 VOM ALTERTUM BIS INS MITTELALTER FUNDAMENTE LEGEN

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2 DIE RENAISSANCE IM DRUCK REVOLUTION IN BÜCHERN

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3 KLASSIK IN DER MODERNE VIKTORIANISCHE STABILITÄT

4 NACHKLASSIK

DIE WELT IN NEUEM LICHT

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5 DIE NÄCHSTE GENERATION VERSTÄNDNIS IM WANDEL  BIBLIOGRAFIE  258 REGISTER  266 BILDNACHWEIS  270 ÜBER DEN AUTOR/DANK

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EINFÜHRU NG

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ir bezeichnen mit Wissenschaft «etwas, das Wissen schafft», also unser Verständnis vom Universum und den darin enthaltenen Dingen. Bücher, die die Welt veränderten nimmt die Leserin und den Leser mit auf eine Jahrtausendreise durch die Naturwissenschaften und zeigt anhand von 150 bedeutenden Werken die Entwicklung dieser Wissenschaft vom Altertum bis zur Neuzeit. Eine bestimmte Erfindung ermöglichte überhaupt erst diese Entwicklung – und ohne dieser Technologie stünden wir noch immer mit wenig mehr da als mit Volksmärchen und Mysterien: Die Rede ist von der Schrift. So ermöglichte es das Schreiben, die Kommunikation aus den Beschränkungen von Zeit und Raum zu befreien und die Fesseln des Hier und Jetzt zu sprengen – und legte damit ein wesentliches Fundament für die Entwicklung der Wissenschaft. Die meisten Tiere und sogar einige Pflanzen kommunizieren in gewissem Ausmaß, aber diese Kommunikation ist normalerweise unmittelbar und lokal und anschließend für immer Vergangenheit. Das Schreiben überwindet diese Einschränkung. Ich kann ein Buch aus dem Regal nehmen und Worte lesen, die in Tausenden Kilometern Entfernung und Hunderte oder sogar Tausende Jahre zuvor geschrieben wurden. In meinen Bücherregalen steht wahrscheinlich mehr Kommunikation toter Menschen als lebender – und mit Sicherheit stammen nur sehr wenige der Bücher, die ich besitze, von Autorinnen und Autoren, die in meiner Nähe leben. Schreiben überwindet Zeit und Raum. Und genau das ist seine Bedeutung: Es macht Wissenschaft erst möglich. Das Schreiben verleiht der Wissenschaft Macht, weil Bücher als Speichermedien für Konzepte und Entdeckungen fungieren; wir müssen also nicht jedes Mal wieder das Rad neu erfinden. Wissenschaft, wie wir sie kennen, kann nur funktionieren, indem sie auf den Entdeckungen und Theorien anderer aufbaut. Von Isaac Newton stammt der berühmte Satz (mit dem er wahrscheinlich Robert Burton paraphrasierte): «Wenn ich weiter gesehen habe als andere, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.» Dass Newton die Erkenntnisse anderer nutzen konnte, war nur dank des geschriebenen Wortes überhaupt möglich. Auf diese Weise sind Bücher für die Verbreitung von Wissenschaft von wesentlicher Bedeutung, seit die Menschheit vor über 2500 Jahren damit begann, nach rationalen Erklärungen für das zu suchen, was sie um sich herum beobachtete. Eine anschauliche Illustration der Rolle, die Bücher in der Überwindung von Zeit und Raum spielen, bietet das komplexe Netzwerk schriftlicher Arbeiten, das die Welt der alten Griechen, der islamischen Wissenschaftler der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends und die mittelalterlichen europäischen Wissenschaftler verbindet. Die alten Griechen schrieben viele Bücher zu wissenschaftlichen Themen und traten damit die Nachfolge der revolutionären Konzepte des Thales von Milet an, der ab etwa 600 v. Chr. als einer der Ersten von mythologischen Erläuterungen der Natur zu Erklärungen überging, die einer wissenschaftlichen Sichtweise näher kamen. Viele Bücher aus der Zeit der alten Griechen gingen mit dem Niedergang ihrer Zivilisation und der Plünderung ihrer Bibliotheken verloren. Folgendes Beispiel erinnert uns schmerzlich daran: In einem merkwürdigen kleinen Buch namens Die Sandrechnung versuchte der außergewöhnliche Mathematiker und Ingenieur Archimedes von Syrakus im 3. Jh. v. Chr. auszurechnen, wie viele Sandkörner man bräuchte, um das Universum auszufüllen. (Mit «Universum» meinte er dabei etwa das,

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Thales von Milet, 15. Jh. Darstellung des griechischen Philosophen und Mathematikers Thales von Milet (6. Jh. v. Chr.)

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Abū Ǧaʿfar Muḥammad ibn Mūsā al-Ḫwārizmī

Al-Kitāb al-mu Ḫta Ṣar fī Ḥisāb al- Ǧabr wa-ʾlmuqābala, Abschrift, 1342

Dieses Werk über Algebra, Kalender, Erbschaften und weitere Themen gehörte von seiner ersten Veröffentlichung um 820 n. Chr. an bis ins 16. Jh. zu den wichtigsten Mathematik­ lehr­büchern.

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was wir heute als Sonnensystem bezeichnen.) Das war keineswegs ein so nutzloses Unterfangen, wie es sich anhört. Das griechische Zahlensystem jener Zeit war sehr beschränkt. Die größte bezeichnete Zahl war eine Myriade (10 000), deswegen galten eine Myriade Myriaden oder 100 Millionen allgemein als die größtmögliche Zahl. Doch Archimedes wollte zeigen, dass es möglich war, über diese Grenze hinauszugehen, indem er eine neue Art von Zahlen ersann, die jeden erforderlichen Wert problemlos darstellen konnten. Ihre Anpassungsfähigkeit demonstrierte er mit jener bemerkenswerten Berechnung der Sandkörner. Die Sandrechnung hat die Zeiten überdauert, aber in seinem Buch bezieht sich Archimedes auf ein anderes Werk, von dessen Existenz wir sonst nichts wüssten. Um die Anzahl der benötigten Sandkörner zu berechnen, wandte Archimedes zunächst Geometrie an, um die Größe des Universums zu schätzen. Die Grundlage seiner Berechnung war das anerkannte astronomische Modell seiner Zeit, in dem die Erde den Mittelpunkt des Universums bildete und alles andere um sie kreiste. Doch er notierte auch:


Aristarch [von Samos] aber hat ein Buch verfasst, das aus bestimmten Hypothesen besteht, und das, aus diesen Annahmen folgernd, zeigt, dass das Universum um ein Vielfaches größer ist als das «Universum», welches ich eben erwähnte. Seine Thesen sind, dass die Fixsterne und die Sonne unbeweglich sind, dass die Erde sich um die Sonne auf der Umfangslinie eines Kreises bewegt, wobei sich die Sonne in der Mitte dieser Umlaufbahn befindet […] Dieses verschollene Buch des Aristarch, auf das nur Archimedes sich bezieht, ist die erste bekannte Andeutung der späteren kopernikanischen heliozentrischen Theorie. Wie bei so vielen anderen Büchern aus dieser Zeit werden wir nie wissen, was genau Aristarch schrieb. Die Bücher des antiken Griechenlands gerieten nach dem Niedergang des Römischen Reiches in Europa größtenteils in Vergessenheit, doch mit dem zunehmenden wissenschaftlichen Interesse in der aufblühenden islamischen Welt wurden die erhalten gebliebenen griechischen Bücher ins Arabische übersetzt und ergänzten einen wachsenden Korpus neuer Arbeiten, vor allem in der Mathematik, der Physik und der Medizin. Ein gutes Beispiel für das neue Leben, das den Büchern aus jener Zeit so eingehaucht wurde, war al-Kitāb al-muḫta ṣar fī ḥisāb al- ǧabr wa-ʾ l-muqābala («Das

Griechische und arabische Philosophie, 14. Jh. In der linken Illustration disku­ tieren Hippokrates (um 460– um 377 v. Chr.), Hunain ibn Isḥāq (808–873 n. Chr.) und Galen (um 131–um 201 n. Chr.); die rechte Illustration zeigt einen arabischen Schreiber bei der Arbeit an einem philo­ sophischen Text.

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kurzgefasste Buch über die Rechenverfahren durch Ergänzen und Ausgleichen») von Abū Ǧaʿfar Muḥammad ibn Mūsā al-Ḫwārizmī, der um 780 n. Chr. vermutlich in Bagdad im heutigen Irak geboren wurde. Dieses Werk hatte nicht nur in der islamischen Welt einen großen Einfluss. Zwar gelangten einige griechische Arbeiten im 13. Jh. im Original wieder ins europäische Bewusstsein, aber arabische Arbeiten waren erstmals schon ein Jahrhundert zuvor übersetzt worden – sowohl arabische Übersetzungen griechischer Bücher als auch die Originalarbeiten arabischer Gelehrter wie al-Ḫwārizmī. Al-Kitāb al-muḫta ṣar ebnete den Weg für die Einführung der praktischen Algebra im Westen (der Begriff «Algebra» geht auf das al-ǧabr in seinem Titel zurück). Das Buch, so verspricht al-Ḫwārizmī seiner Leserschaft, sei nützlich für «Erbschaften, Vermächtnisse, Aufteilungen, Rechtsstreitigkeiten und Handel». Dank dem Medium Buch konnten Konzepte aus dem alten Griechenland also die aufstrebenden Wissenschaftler, Mediziner und Mathematiker der arabischsprachigen Welt inspirieren, während Übersetzungen der griechischen Bücher und neuer Arbeiten islamischer Autoren in Europa eine wissenschaftliche Revolution ins Rollen brachten. Diese Titel verbanden Denker miteinander, die durch Jahrhunderte, Sprachen, Entfernungen und Kulturen voneinander getrennt waren. Es waren die Bücher, die alles zusammenbrachten.

Das geschriebene Wort

Sitzender Schreiber um 2500–2350 v. Chr. Diese Statue aus der 5. Dynastie stellt einen Schreiber im alten Ägypten bei der Arbeit auf Papyrus dar.

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Natürlich hat sich der physikalische Vorgang des Übertragens schriftlicher Kommunikation seit den ersten Tagen wissenschaftlicher Schriften mehrmals geändert. Hippokrates’ oder Aristoteles’ Vorstellung von einem Buch würde doch sehr von einem heutigen E-Book abweichen. Griechische Bücher waren Schriftrollen – durchgehende Blätter eines Schreibmaterials, aufgerollt zu einem Zylinder. Die Griechen übernahmen das Format aus dem alten Ägypten, wo Papyrus aus Schilfhalmen das Standardmedium war, wobei später auch Pergament (speziell behandelte Tierhäute) und Papier benutzt wurden. Zwar waren Schriftrollen recht praktisch für relativ kurze Bücher (weshalb uns alte Bücher, etwa diejenigen, aus denen die Bibel besteht, heute so kurz vorkommen), jedoch wurde es bei längeren Texten schwierig. Eine Schriftrolle konnte mehrere Meter lang sein, dann war sie aber unhandlich und verwickelte sich leicht. Stabilere Schriftrollen hatten oft Spindeln an beiden Enden, aber ihre Handhabung barg wieder ihre ganz eigenen Probleme. Der Leser musste die Rolle von einer Spindel ab- und die andere Seite auf eine zweite Spindel aufrollen. Je nach Ausrichtung des Textes las er dann entweder kontinuierlich von oben nach unten wie bei einem Teleprompter (was besonders auf die Handgelenke ging) oder quer, wobei der Text in seitenähnlichen Blöcken angeordnet war. In diesem Fall dauerte es lange, von einem Textabschnitt zum nächsten zu gelangen. Besonders umständlich war dieses Format, wenn man eine bestimmte Stelle im Text suchte und das Buch nicht von vorne bis hinten durchlesen wollte. Obwohl die Römer überraschend wenig zur Wissenschaft selbst beitrugen, gaben sie wissenschaftlichen Büchern (und der Literatur im Allgemeinen) einen starken Auftrieb, indem sie den Kodex erfanden, der im 1. Jh. n. Chr. eingeführt wurde. Er sah dem, was wir heute unter einem traditionellen Buch verstehen, wesentlich ähnlicher: gebundene Bündel von Blättern, in denen man rasch eine bestimmte Stelle heraussuchen und die man mühelos seitenweise lesen konnte. Der Kodex war auch deutlich einfacher zu kopieren als eine Schriftrolle – ein Vorgang von wesentlicher Be-


Zwei Schreiber, um 2400 v. Chr. Relief (5. Dynastie) aus der Mastaba des Akhethetep in Sakkara, der Nekropole der altägyptischen Hauptstadt Memphis

Frau mit Buch, 1. Jh. n. Chr. Porträt der griechischen Dichterin Sappho mit Buch und Griffel, in Pompeji auf Gips gemalt

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deutung für die Rolle des Buches bei der Verbreitung der Wissenschaft. Es entstand eine ganz neue Branche mit einem Heer von Buchkopisten, vor allem in religiösen Einrichtungen. Auf diese Weise konnten mithilfe von Büchern wissenschaftliche Theorien weit über ihre ursprüngliche Herkunftsquelle hinaus verbreitet werden. Die erste Blüte erreichte das Buchkopieren mit der Erfindung der Druckerpresse, die das geschriebene Wort von einem extrem teuren Kommunikationsmittel für wenige zu einem Mechanismus machte, durch den Wissenschaft die Massen erreichen konnte. Druckerpressen an sich gibt es schon so lange wie den Kodex, aber für die frühen Pressen mussten die Texte und Bilder des Ausgangstextes spiegelverkehrt in ein Trägermaterial, meist einen Holzblock, geritzt werden, mit dem dann die Tinte auf das Papier gedrückt wurde. Die Holzschnitttechnik (und später die Lithografie mit Stein- oder Metallplatten, die mit tintenabweisenden Materialien behandelt wurden) kam für Illustrationen zur Anwendung, bis moderne Fotografietechniken eingesetzt werden konnten. Holzschnitte nahmen jedoch viel Zeit in Anspruch und machten die Herstellung einer großen Anzahl vollständiger Bücher unpraktisch. Dennoch stellte man in China ab dem 9. Jh. mit dieser Methode kurze Schriftrollen her. Das früheste bekannte Buch, das auf diese Weise gedruckt wurde, war das Diamant-Sutra von Dunhuang aus dem Jahr 868 n. Chr. Die Chinesen druckten noch mit Holzblöcken, nachdem sie längst bewegliche Lettern entwickelt hatten. Wie viele gute Ideen war auch die der beweglichen Lettern eine einfache. Statt eine ganze Buchseite in einen einzelnen Holzblock zu ritzen, wurde eine große Anzahl einzelner Zeichen auf kleinen Holzblöcken angefertigt, die zu einer Seite zusammengesetzt werden konnten. Die gesetzte Seite konnte benutzt werden, bis die Druckauflage abgeschlossen war, und dann wieder auseinandergenommen werden, um die einzelnen Blöcke zu einer weiteren Seite zusammenzusetzen. Das Zusammenstellen der Seite (das sogenannte Schriftsetzen) dauerte recht lange – jedenfalls, bis im 19. Jh.

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Diamant-Sutra, Kopie, 868 n. Chr. Diese chinesische Kopie des indischen buddhistischen Diamant-Sutra (unten) ist das früheste bekannte gedruckte Buch. Die Schriftrolle besteht aus sieben Blättern mit einem Fronti­ spiz (links).

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mechanische Schriftsetzgeräte eingeführt wurden –, doch es mussten nur einige Manuskriptseiten mühsam abkopiert werden, die sich dann unbegrenzt vervielfältigen ließen. Die frühen chinesischen Blöcke mit beweglichen Lettern bestanden aus Keramik oder Holz und wurden im 11. Jh. entwickelt; das erste bekannte Buch, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde, die Notes of the Jade Hall, entstand allerdings erst 1193 mit Lettern aus gebranntem Ton. Im 14. Jh. setzte sich das beständigere Metall durch. Trotz ihrer frühen Einführung waren bewegliche Lettern in China aber nie so populär, wie sie es nach ihrer Einführung im 15. Jh. bald in Europa wurden. Vermutlich lässt sich das auf Wirtschaftlichkeitsfaktoren zurückführen: Für das römische Alphabet mussten nur rund 50 verschiedene Lettern hergestellt werden (Klein- und Großbuchstaben), sieht man einmal von speziellen Schriften für Überschriften ab. Aber für den chinesischen Markt brauchte man Tausende von Zeichen, was den zu erwartenden Profit durch bewegliche Lettern im Vergleich mit dem Einritzen einer ganzen Seite in den Block deutlich schmälerte. Drehbarer Setzkasten, 1313 Chinesischer Setzkasten auf einem Drehtisch mit einzelnen beweglichen Lettern, vorwiegend nach Reimschema geordnet, aus Wang Zhens Nong Shu («Buch der Landwirtschaft»)

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Druckerpresse, 1440 Illustration der angeblichen Erfindung der Druckerpresse durch Laurens Janszoon Coster, dem holländischen Rivalen des deutschen Druckerpressen­ erfinders J­ ohannes Gutenberg

Holzblock für Ambrosia altera, um 1562 Von Giorgio Liberale entworfener und von Wolfgang Meyerpeck geschnittener Holzblock für die illustrierten Ausgaben von Pietro Andrea Mattiolis Herbár (1562), Neuw Kreütterbuch (1563) und Commentarii in sex libros Pedacii Dioscoridis Anarzabei de Medica materia (1565)

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Von technischen Dokumenten zur Massenkommunikation Bei unserem Streifzug durch die verschiedenen Perioden der wissenschaftlichen Literatur erkennen wir, dass die Bücher nicht nur immer mehr Menschen zur Verfügung standen, sondern dass sich auch das Wesen der wissenschaftlichen Literatur veränderte. Ursprünglich waren Bücher das Mittel der Wahl für einen Naturphilosophen (der Vorgänger des Begriffs «Wissenschaftler», der erst in den 1830er-Jahren eingeführt wurde), um mit seinen Kollegen zu kommunizieren. Die Standardsprache solcher Bücher in Europa war Latein. Die gemeinsame Sprache sorgte dafür, dass Informationen problemlos von Land zu Land weitergegeben werden konnten, so wie Englisch heute die Standardsprache für wissenschaftliche Arbeiten ist. Ihre Verwendung war jedoch gleichzeitig ein bewusster Mechanismus, um den Zugang zu Informationen den Experten vorzubehalten. Mittelalterliche Naturphilosophen, etwa der englische Mönch Roger Bacon im 13. Jh., wollten wissenschaftliche Erkenntnisse vom Pöbel fernhalten. Bacon schrieb (und zitierte damit eine frühere Quelle), es sei töricht, «den Esel mit Salat zu füttern, wenn ihm doch Disteln genügen». Im 17. Jh. aber änderte sich diese Einstellung. Galileo schrieb seine wissenschaftlichen Meisterwerke auf Italienisch statt auf Latein, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Isaac Newton hatte geplant, den dritten Band der Krone seines Werks, die Philosophiae naturalis principia mathematica (siehe S. 126), einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bis er nach einem Streit Maurice Quentin de La Tour

Madame du Châtelet-­ Lomont, Öl auf Leinwand, 18. Jh. Porträt der französischen ­Wissenschaftlerin und Autorin Emilie du Châtelet

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mit Kollegen seine Meinung änderte. Andere Autoren verfassten Werke, in denen sie komplizierte wissen­schaftliche Themen für ein breiteres Publikum vereinfacht darstellten. So übersetzte im 18. Jh. die französische Wissenschaftlerin und Autorin Emilie du Châtelet, die mit Institutions de physique («Lektionen in Physik») selbst eine beeindruckende Übersicht über die zeitgenössische Wissenschaft verfasst hatte, nicht nur Newtons Meisterwerk, die Principia, ins Französische, sondern schrieb auch einen Kommentar dazu, um es dem Durchschnittsleser leichter zugänglich zu machen. Mit der Gründung wissenschaftlicher Gesellschaften wie der Royal Society in London im Jahr 1660 sorgten dann wissenschaftliche Fachzeitschriften für eine gezieltere Verbreitung wissenschaftlicher Konzepte unter den Experten. Ende des 19. Jh. schrieben die Wissenschaftler immer noch einige Bücher für ihre Kollegen (und man brauchte natürlich immer Lehrbücher für die Studenten), diese wurden jedoch allmählich von Büchern für die breite Öffentlichkeit abgelöst. Ein gutes Beispiel für einen Titel, der beide Modi wissenschaftlicher Kommunikation bediente, war Charles Lyells Grundsätze der Geologie (siehe S. 154) aus den 1830er-Jahren. Das dreibändige Werk war zwar relativ fachspezifisch, brachte mit seinen farbigen Illustrationen jedoch die neuesten Konzepte der Geologie – mitsamt ihren tiefsinnigen Schlussfolgerungen, dass die Erde wesentlich älter war, als bislang angenommen – einer faszinierten Öffentlichkeit nahe. Und als der große schottische Wissenschaftler James Clerk Maxwell im 19. Jh. seine bahnbrechende Theorie der Wärme (siehe S. 176) schrieb, war selbst eine so bescheidene Zeit-

Charles Lyell

Principles of Geology, John Murray, 3 Bd., 1830–1833 Geologische Karte von Südostengland, eine der kolorierten Tafeln aus Band III

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schrift wie The Ironmonger in der Lage, das Buch ihren Lesern zu empfehlen, mit dem Hinweis, «die Sprache» sei «durchweg einfach und die Schlussfolgerungen offenkundig». In der heutigen Zeit findet der Großteil der Kommunikation unter wissenschaftlich Arbeitenden zwar in Form von E-Mails, Aufsätzen und Pressemitteilungen statt, doch das Buch ist noch immer ein wichtiges Format für die Vermittlung von Wissenschaft an die breite Öffentlichkeit. In dieser Hinsicht haben sich wissenschaftliche Bücher von einem Mittel der Insider-Kommunikation zwischen Experten zu etwas verändert, mit dem wir alle besser verstehen können, was die Wissenschaft tut und wie sie unser Leben beeinflusst.

Ein Standardeinband

Stephen Hawking

A Brief History of Time, Bantam Press 1988 Hawkings Buch, hier in der ersten Auflage, hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Populärwissenschaft. Die Einführung von Carl Sagan wurde später durch eine von Hawking selbst verfasste ersetzt.

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Mit der Verschiebung hin zu einer breiteren Wissenschaftskommunikation veränderte sich auch die Buchbindung. Die meisten vorviktorianischen Bücher haben einen gedeckten Leder- oder Stoffeinband und unterscheiden sich fast allein durch einige dekorative Elemente auf dem Buchrücken von anderen Titeln. Das liegt daran, dass viele Bücher bis ins späte 19. Jh. ohne Buchdeckel hergestellt wurden; der Verleger druckte nur die inneren Blätter. Diese wurden dann zum Buchbinder gebracht, dessen Aufgabe es war, Buchdeckel für das Buch herzustellen, die zur restlichen Bibliothek des Besitzers passten. Als mehr Menschen zu lesen begannen, wurden mehr Bücher mit billigen Buchdeckeln aus Papier oder Pappe hergestellt, die sofort zur Verfügung standen. Bemerkenswerterweise jedoch verdiente der Pionier der Fototechnik Eadweard Muybridge, als er in den 1850er-Jahren nach Amerika kam, seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Transport ungebundener Bücher der London Printing and Publishing Company, die er zum Binden in den USA verkaufte. Das Konzept eines einheitlichen, illustrierten Verlegereinbands ist eine relativ moderne Beigabe zum wissenschaftlichen Buch. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jh. sahen die meisten populären Wissenschaftsbücher recht langweilig aus. Man betrachtete jeden Versuch eines allzu volkstümlichen Erscheinungsbildes ganz einfach als unpassend für derartige Inhalte. Tatsächlich rümpften viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Nase über ihre Kolleginnen und Kollegen, die für die breite Öffentlichkeit schrieben, weil sie das als eines wahren Wissenschaftlers nicht würdig erachteten. Erst in den 1960er-Jahren passte man die Einbände populärer Wissenschaftsbücher allmählich der Bedeutung ihres Inhalts und den Erwartungen der Leserschaft an. Auch wenn es keineswegs der erste Bestseller unter den populärwissenschaftlichen Büchern war, ist das 1988 veröffentlichte Eine kurze Geschichte der Zeit (siehe S. 237) von Stephen Hawking ein herausragendes Beispiel für ein Buch, das von den unterschiedlichsten Menschen gekauft wurde. Hawkings Buch – einem berühmten Ausspruch zufolge der wahrscheinlich am häufigsten verkaufte, aber am seltensten gelesene aller Titel – stand plötzlich in Regalen, die vorher noch nie ein Wissenschaftsbuch gesehen hatten. Vor allem machte es den Verlegern deutlich, dass die Öffentlichkeit nach populärwissenschaftlichen Büchern lechzte. Seit dieser Veröffentlichung floriert das Genre mit Hunderten veröffentlichten Titeln pro Jahr allein im englischsprachigen Raum. Das Wesen wissenschaftlicher Literatur hat sich im Laufe der Existenz des geschriebenen Wortes verändert. Doch sie bleibt ein wichtiger Marker für den Fortschritt in der Wissenschaft und ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft.


Buchbinderwerkstatt, 18. Jh. Dieser Stich zeigt eine Werkstatt, in der Bücher passend zur Bibliothek des Käufers gebunden werden.

Buchbinderei Birdsalls, 1888 Arbeiter in der Buchbinderei in Northampton im späten 19. Jh.

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Über dieses Buch In diesem Buch werden wir die Geschichte der naturwissenschaftlichen Literatur erkunden und dabei rund 2500 Jahre in fünf Perioden unterteilen. Das erste Kapitel, Vom Altertum bis ins Mittelalter, legt das Fundament von den ersten wissenschaftlichen Schriften bis etwa 1200. Das zweite Kapitel, Die Renaissance im Druck, zeigt, wie die Verschiebung von handschriftlich kopierten Büchern des Altertums hin zu gedruckten Titeln bis zum Ende des 18. Jh. das Wesen und die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Schriften verändern sollte. Das dritte Kapitel, Klassik in der Moderne, beschäftigt sich mit dem 19. Jh., als die Rolle des wissenschaftlichen Schreibens sich zu verändern beginnt und Fachzeitschriften zum Mittel der Wahl für die Expertenkommunikation werden, während wissenschaftliche Bücher sich einer breiteren Öffentlichkeit zuwenden. Die letzten beiden Kapitel, Nachklassik und Die nächste Generation, decken das 20. und 21. Jh. ab, die einen umfassenden Wandel sowohl in der Wissenschaft als auch in der Art des wissenschaftlichen Schreibens brachten. In Nachklassik geht es um die veränderte Herangehensweise an die Wissenschaft, die sich von einem überwiegend von Amateuren betriebenen Hobby zu einem absolut professionellen Beruf mauserte, während die mathematische Komponente der Wissenschaft exponentiell an Bedeutung zunahm und wissenschaftliche Theorien (die teilweise dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen schienen) wichtiger wurden als das reine Sammeln von Daten. Die Grenze zwischen Nachklassik und Die nächste Generation bildet in etwa das Jahr 1980, als die modernen populärwissenschaftlichen Bücher ihre Vormachtstellung auf dem Markt erlangten. Bis zu diesem Zeitpunkt waren viele der zentralen Wissenschaftsbücher von führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geschrieben worden und zeichneten sich häufig durch einen bevormundenden Tonfall gegenüber der Leserschaft aus. Die späteren populärwissenschaftlichen Titel jedoch sind mit einigen Ausnahmen für ein anspruchsvolleres Publikum geschrieben, das bessere und leichter zugängliche Texte erwartet. In jedem der fünf Kapitel wird eine breite Auswahl an Büchern vorgestellt, die deutlich machen, wie Bücher in der entsprechenden Zeit genutzt wurden und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei habe ich mich überwiegend auf Originalarbeiten konzentriert, gehe aber auch auf die immer beliebteren Titel auf der Grundlage von Fernsehsendungen ein,

Die Entwicklung des Buches Mesopotamische Tontafel um 4000 v. Chr.

Ägyptische Schriftrolle um 2600 v. Chr.

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die im letzten behandelten Zeitraum zweifellos zu einem wichtigen Teil der wissenschaftlichen Literatur geworden sind. Viele dieser Titel stammen aus Europa und Nordamerika. Das spiegelt schlicht die Art wider, wie sich die Geschichte der modernen Wissenschaftskommunikation – und die Wissenschaft selbst – entwickelte. Wenn ein Buch in der Wissenschaftsgeschichte zwischen der Renaissance und heute eine bedeutende Position einnimmt, stammt es wahrscheinlich von einem dieser beiden Kontinente. Warum die Wissenschaft ab dem 14. Jh. vor allem in Europa und Nordamerika florierte, löst noch immer rege Diskussionen aus, doch die treibenden Kräfte waren offenbar eine Kombination aus wachsendem Handelswohlstand (insbesondere in den Ursprüngen der industriellen Revolution) und relativ geringer religiöser Unterdrückung. In jüngster Zeit leisten Länder wie China und Indien einmal mehr wichtige Beiträge zur Wissenschaft, doch bisher schlägt sich das noch nicht in der wissenschaftlichen Literatur nieder, möglicherweise zum Teil wegen der Dominanz des Englischen als universeller Wissenschaftssprache. Das bedeutet nicht, dass es neben den in diesem Buch vorgestellten Büchern nicht noch weitere sehr populäre Titel gab, aber sie hatten weniger Einfluss auf unser weltweites Verständnis wissenschaftlicher Themen. Aus demselben Grund wird die Mehrheit der wissenschaftlichen Arbeiten auf Englisch publiziert, obwohl die großen Wissenschaftskommunikatoren aus der ganzen Welt stammen. Immer wieder wird vom Tod des Buches geunkt, doch Wissenschaftstitel haben in jedem der fünf Zeiträume ihre Stellung behauptet und werden das sicher auch in Zukunft tun. Ihr Wesen mag sich verändert haben, aber sie sind nach wie vor ein konkurrenzloser Mechanismus, der Menschen mit unserem Universum verbindet. Eine Fernsehsendung oder ein YouTube-Video kann ein Thema immer nur oberflächlich behandeln. In einer einstündigen Sendung wird man typischerweise nicht einmal die Inhalte eines einzigen Buchkapitels unterbringen. Ein wissenschaftliches Buch eröffnet viele verschiedene Möglichkeiten, das Thema zu durchdringen, sodass jede Leserin und jeder Leser die Informationen in seinem oder ihrem eigenen Tempo verarbeiten und weitaus besser würdigen kann, als es durch bewegte Bilder und Sprache allein möglich wäre. Das wissenschaftliche Buch ist seit der Erfindung der Schrift ein leuchtendes Beispiel für den menschlichen Fortschritt – und so möge es noch lange bleiben.

Römischer Kodex um 100 n. Chr.

Europäischer Druck mit beweglichen Lettern 1440

Erstes gedrucktes Buch 868

Erstes Buch in Brailleschrift 1837

Erstes Hörbuch 1932

E-Book-Reader ab 2004

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REGISTER

A Abbott, Edwin A. 178 Abdschad 27 Abhandlungen 62, 166, 168, 174, 186, 198, 252, 256 Abū Alī al-Ḥasan ibn al-Haiṯham 62 Abū Ǧaʿfar Muḥammad ibn Mūsā al-Ḫwārizmī 8, 9–10, 60–61 Accademia dei Lincei 168 Agricola, Georgius 96–97 Aktualismus 154–155, 161, 208 al-ʿAšr maqālāt fī al-ʿayn 62–64 al-Haiṯam 62, 65 al-Ḫwārizmī 8, 10, 60–61 al-Kitāb al-muḫtaṣar fī ḥisāb al-ǧabr wa-ʾlmuqābala 8–9, 60–61, 67 al-Qānūn fī ’ṭ-Ṭibb 62, 65, siehe auch Kanon der Medizin Alchemie 120–121, 133 Algebra 8, 10, 60–61, 66, 96, 119–120, 170–171, 241 Algebra 98 Algoritmi de numero Indorum 61 Almagest 54, 58–59, 66 Alphabet 14, 26–27 Anatomie 54, 108, 111, 161, 170, 172, 194 Anatomy 172–173 Animal Locomotion 183– 185 Animals in Motion 185

{ 266 }  Register

aperiodische Struktur 204, 219 Archimedes 6, 8–9, 46–48, 50 Aristarch von Samos 9 Aristoteles 10, 38–41, 54, 62, 73, 76–77, 86, 103, 108, 116, 118, 122–123 Arithmetica 61, 241 Ars magna 96, 98 Ascent of Man, The 161, 218, 228 Astronomia nova 102–103 Astronomicum Caesareum 92–95 Astronomie 60, 73, 87, 90, 93, 100, 103, 108, 114, 116, 122, 153, 240, 243 Astrophysics for People in a Hurry 242–243 Ätiologie, der Begriff und die Prophylaxis des Kindbettfiebers, Die 173 Atkins, Peter 252–254 Atome 41, 122, 142, 146– 147, 198, 204, 232 Atomgewichte 146 Attenborough, David 240– 241 Audubon, John James 147–150 Autobiography of Charles Darwin, The 168 Avicenna 62 B Babbage, Charles 150–153 Bacon, Francis 99–100, 103, 168 Bacon, Roger 16, 70–73, 80, 86, 98–99

Becquerel, Henri 194 Berzelius, Jöns Jacob 147 bewegliche Lettern 12, 14, 21, 27, 76, 80, 86 Bhāskara 66–67 Bibliothek von Alexandria 36–37 Bienewitz, Peter 92–95 Biologie 32, 86, 161–165, 178–182, 194, 204, 219–221, 229, 249, 250, 252 Birds of America 147–150, 154 Blockdruck (Holzblock) 12, 14–15 Body Has a Head, The 220–221 Bohm, David 232–233 Bombelli, Rafael 98 Boole, George 170–171 Botanic Garden, The 137– 138 Boyle, Robert 120–122, 133 Brahe, Tycho 103, 107 Brahmagupta 60, 66 Brāhmasphuṭasiddhānta 60 Brief History of Infinity, A 250, 272 Brief History of Time, A 18, 199, 228, 237–240, 247 Bronowski, Jacob 161, 218, 228 Brown Blackwell, Antoinette 190 Bryson, Bill 237, 245–246 Bücher 10–15 Abschriften (Kopieren) 10–12, 36 Buchbinden 19

Buchdruck 12, 14–15, 108 Einbände 18, 150 Kodex 10, 12, 21, 36, 50 Schriftrollen 10, 12–13, 20, 31, 36–37 Buffon, Comte de 162– 164 C Cardano, Gerolamo 96, 98 Carnot, Sadi 152–153 Carroll, Sean 247 Carson, Rachel 208–211 Challenger-Katastrophe 215 Chambers, Robert 164– 165 Chaos: Making a New Science 235–237 Chemical History of the Candle, The 174–175 Chemie 119–121, 133– 136, 147, 191, 194, 201–204, 249–250 Clegg, Brian 250, 272 Complete Herbal 111–114 Conjuring the Universe 252–254 Corpus Hippocraticum 32– 33, 36 Cosmographia 88–90, 93, 117 Cosmos 240, 243 Cox, Brian 242–243 Crick, Frances 219–220 Culpeper, Nicholas 111– 114 Curie, Marie 191, 194– 197


Cuvier, Georges 161–163 D Dalton, John 142, 144– 147 Dampfmaschinen 152–153 Darwin, Charles 137, 155, 164–168, 190, 215, 224, 255 Darwin, Erasmus 137–138 Davy, Humphry 142 Dawkins, Richard 221, 224–225, 227 DDT 209, 211 De humani corporis fabrica 108–110 De magnete 103, 107 De mirabile protestate artis et naturae 80 De re metallica 96–97 De rerum natura 49–50, 138 De revolutionibus orbium coelestium 77, 86–87 De stella nova 101–103 Demokrit 41 Descartes, René 119–120 Descent of Man, The 167– 168, 190, 218 Description de l’univers 91, 93 Dialogo sopra i due massimi sistemi del mondo 116– 117 Diamant-Sutra 12–13 Diophantos 61, 241 Discorsi e dimostrazioni matematiche intorno a due nuove scienze 117– 118 Discours de la méthode 119–120 DNA 129, 194, 201, 204, 219–220, 224 Double Helix, The 204, 218–220, 235 Druckerpresse 12, 14–15, 36, 86, 108 Du Châtelet, Emilie 16– 17, 128

E Eckstein, Gustav 220–221 Eddington, Arthur 199– 200 Edwin Smith 31 Eine kurze Geschichte der Menschheit 252–253 Einstein, Albert 142, 178, 194, 198–199, 233, 249 Elektromagnetismus 176– 178 Elemente 133, 145–147, 201 Elemente, Die 42–46, 58, 86 English Physitian, The 111–114 Entstehung der Kontinente und Ozeane, Die 187– 189 Epikur 50 Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen 206–207 Essay on the Principle of Population, An 138–139 Euklid 42–46, 119, 199 Euler, Leonhard 135–136 Evolution 137, 161–162, 164–168, 217, 221, 224 Exercitatio anatomica de motu cordis 111 Experimenta nova 123 F Fabre, Jean-Henri 182 Fachzeitschriften 17, 20, 168, 170, 186, 256 Faraday, Michael 142, 174–175 Fermat’s Last Theorem 240– 241, 250 Fernsehserie/-sendung 215, 217, 218, 240–241, 243 Feynman Lectures on Physics, The 213–215 Feynman, Richard 178, 213–215, 232–233 Fibonacci 62, 67–70 Firestein, Stuart 256 FitzRoy, Robert 155, 166 Flatland 178 Fleckfieber 211

Forshaw, Jeff 242–243 Franklin, Rosalind 219– 221 Frauen in der Wissenschaft 59, 136, 190–191, 220, 229 siehe auch Geschlechterproblematik From Eternity to Here 247 Future Shock 223 G Gaia 226–228 Galen 9, 50–51, 54, 62 Galileo Galilei 16, 39, 114–118, 243 Garnett, William 191 Genetik 164, 168, 194, 221, 224–225 DNA 129, 194, 201, 204, 219–220, 224 Geologie 17, 154–156, 188–189 Geometrie 8, 31, 42–46, 119–120, 186 Géométrie, La 119–120 Geschlechterproblematik 59, 136, 190–191, 220, 254–256 siehe auch Frauen in der Wissenschaft Gilbert, William 103, 107–108 Gleick, James 235–237 Gödel, Escher, Bach 228– 229, 233 Gödel, Kurt 188 Gray, Henry 172 Gribbin, John 233–234 Grundlagen der Geometrie 186 Guericke, Otto von 122– 123 Guild Book of the Barber Surgeons of York, The 34– 35 H Haeckel, Ernst 178–182 Harari, Yuval Noah 252– 253 Harmonices mundi 103 Harrison, John 243–246

Harvey, William 111 hasard et la nécessité, Le 221–222 hässliche Universum, Das 256–257 Hawking, Stephen 18, 199, 228, 237–240, 247 Heat: A Mode of Motion 176 Hebb, Donald 205–206 Heisenberg, Werner 204, 206 Herschel, John 153 Herschel, William 169 Hieroglyphen 26–27 Hilbert, David 186 Hippokrates et al. 9, 32– 33, 36, 54, 62 Hirschhausen, Eckart von 249 Histoire naturelle 162–164 Historia animalium 41 Hofstadter, Douglas R. 228–229, 233 Hogben, Lancelot 200– 201 Homo Deus 252 Hooke, Robert 122–126, 147 Hossenfelder, Sabine 256– 257 Human Figure in Motion, The 185 Humboldt, Alexander von 157–161 Hunain ibn Isḥāq 9, 62–64 Hunter, Henry 136 Huxley, Thomas 167 Huygens, Christiaan 128 Hypatia 59 I ibn Sinā 62, 65 Ideogramm 26 Ignorance 256 Immortal Life of Henrietta Lacks, The 250–251 In Search of Schrödinger’s Cat 233–234 Inferior 254–255 Informationsflut, -überflutung 108, 223

Register  { 267 }


Ingenieurskunst 46–47, 96 Institutions de physique 17 Invention of Science, The 76 Investigation of the Laws of Thought, An 170–171 Ishango-Knochen 24–25 J Jiǔ Zhāng Suànshù 58–59 Jurassic Park 237 K Kanon der Medizin 62 Karten 17, 77–79, 88–89, 104–105, 157–159, 188–189 Keats, John 227 Keilschrift 26 Kennard, Caroline 190 Kepler, Johannes 100–107 King Solomon’s Ring 206 Kitāb al-Manāẓir 62, 65 Ḳitzur toldot ha-enoshut 252–253 Kodex 10, 12, 21, 36, 50 Kolumbus, Christoph 76– 77 Kontinentalverschiebung 187–189 Kopenhagener Deutung 232 Kopernikus, Nikolaus 77, 86–87, 90, 99–101, 116–117 Kosmos 157–161 Krankheit 50, 211–212, 252 Kräuterarzneien 111–114 Kuhn, Thomas 207–208 Kunstformen der Natur 179–182 L Lacks, Henrietta 250–252 Lamarck, Jean-Baptiste 137, 162, 164–165 Lane, Nick 252, 254 Lardner’s Cabinet Cyclopaedia 153 Large Hadron Collider 256 Läroboken i Kemien 147 Last Days of Smallpox, The 252

{ 268 }  Register

Latein siehe Sprache Lavoisier, Antoine 133– 134, 142, 146 Leber wächst mit ihren Aufgaben, Die 249 Leighton, Ralph 174, 213 Leonardo da Vinci 46, 62, 80–86, 108 Leroi, Armand 234–235 Lettres à une princesse d’Allemagne 135–136 Leukipp 41 Lewis, Jeremy 249 Liber abaci 62, 67–70 Liber de ludo aleae 98 Licht 62, 65, 126, 133, 176, 194, 213 Life on Earth 240–241 Linné, Carl von (Linnaeus) 128–133 Logic of Chance, The 170– 171 Logik der Forschung 207 Longitude 243–246 Lorenz, Konrad 206 Lovelace, Ada 150 Lovelock, James 226–227 Lucretius Carus, Titus (Lukrez) 49–50, 138 Lunar Society of Birmingham 137 Luther, Martin 87 Lyell, Charles 17, 154– 156, 161, 168 M Magnetismus 103, 108 Mallet, Alain Manesson 91, 93 Malthus, Thomas 138–139 Man Who Mistook His Wife for a Hat, The 234–235 Manwatching: A Field Guide to Human Behaviour 217 Mathematics for the Million 200–201 Mathematik 8, 45–46, 58– 62, 66–70, 96, 98, 126– 128, 170, 186, 188, 200–201, 228, 237, 241, 253, 256

Maxwell, James Clerk 17, 168, 176–178, 191, 204 Medizin 31, 32–36, 50– 51, 54, 62–66, 108–114, 172–173, 250–252 Meme 224 Mendel, Gregor 168, 224 Micrographia 122, 124– 125, 147 Moleküle 146–147, 176, 194, 198, 203–204 Monod, Jacques 221–222 Morris, Desmond 215–217 Münster, Sebastian 88–90, 93, 117 Mutants 234–235 Muybridge, Eadweard 18, 182–185 Mysterium cosmographicum 100–101, 103 N Naked Ape, The 215–217 Naturalis historia 50 Nature of the Chemical Bond, The 201–205 Nature of the Physical World, The 199–200 Naturgeschichte 128–133, 147–150, 162–164, 166 Neun Kapitel der Rechenkunst 58 New Experiments Physico-Mechanical 121 New System of Chemical Philosophy, A 144–146 Newton, Isaac 6, 16–17, 41, 119–120, 122, 126– 128, 194, 199, 227 Noether, Emmy 253 Notes of the Jade Hall 14 Notizbücher (da Vinci) 80– 86 Novum organum scientiarum 99 Null 60, 66, 70 O On the Economy of Machinery and Manufactures 150, 152 On the Origin of Species 165–167

Opticks 126 Optik 62–65, 73, 86, 126, 135 Opus maius 70–73 Organization of Behavior, The 205–206 Outline of History, The 201 P Pallen, Mark 252 Papyrus Edwin Smith 31 Pauling, Linus 201–205 Pepys, Samuel 122 Philosophie zoologique 164 Phlogistontheorie 133 Physik 39–41 Physik 39, 41, 117, 126, 152–153, 176–178, 194–199, 204, 213–215, 229, 232, 246–249, 253–254, 256 siehe auch Quanten­ physik Piktogramm 26, 30 Plattentektonik 187–189 Plinius 50 Pocken 172, 252 Popper, Karl 207–208 Powell, Baden 169 Preliminary Discourse on the Study of Natural Philosophy, A 153 Priestley, Joseph 133, 137 Principia mathematica 16, 126–128, 186, 188 Principles of Geology 17, 154–156, 161 Ptolemäus 52–55, 58, 66, 87, 90, 93 Public Attitudes to Chemistry 249–250 Pythagoras 31–32, 42, 45, 58, 66–67 Q QED: The Strange Theory of Light and Matter 213, 233 Quantenphysik 194, 198, 204, 213, 232–234, 247, 249 Quantum Universe, The 243


R Radioaktivität 194–197 Rats, Lice and History 211– 213 Reagan, Ronald 257 Réflexions sur la puissance motrice du feu 152–153 Règne animal, Le 161–163 Rekapitulationstheorie 178 Relativität 194, 198–199, 232–233, 246–247, 249 Rosalind Franklin and DNA 219–220 Rovelli, Carlo 247–249 Royal Institution 142–143, 174, 176, 183 Royal Society 17, 99, 122, 128, 168, 170, 185, 201, 257 Russell, Bertrand 186, 201, 240 Rutherford, Ernest 41, 178 S Sacks, Oliver 234–235 Sagan, Carl 240 Saini, Angela 254–255 Sandrechnung, Die 6, 8–9, 50 Sayre, Anne 220 Sceptical Chymist, The 120–121 Schleifenquantengravitation 249 Schreiben 6, 20, 26–30 Schriftrollen 10, 12–13, 20, 31, 36–37 Schriftsetzen 12 Schrödinger, Erwin 204– 205, 207, 219 Schrödingers Katze 204, 234 Schwerkraft 103, 117–118, 126, 128, 194, 198, 249 Selfish Gene, The 221, 224–225 Semmelweis, Ignaz 173 Sette brevi lezioni di fisica 247–249 Sexes Throughout Nature, The 190 Shape of Things to Come, The 222

Short History of Nearly Everything, A 237, 245– 246 Siddhānta Śiromaṇī 66 Sidereus nuncius 114–116 Silent Spring 208–211 Singh, Simon 240–241 Six Lectures on Light 176 Skloot, Rebecca 250–251 Smolin, Lee 246–247, 249, 256 Sobel, Dava 243–246 Sound: A Course of Eight Lectures 175–176 Souvenirs entomologiques 182 Species plantarum 133 Sprache 16, 21, 27, 76, 90, 93, 117, 126, 128, 247, 252 Statistik 138, 200–201, 222 Strichlisten 24–26 Stringtheorie 246–247, 249, 256 Structure of Scientific Revolutions, The 207–208 Studies in General Science 190 Superposition 234 Surely You’re Joking, Mr. Feynman! 213 Symbolic Logic 170 Systema naturae 128–131, 133, 161 T Tabulae Rudolphinae 103– 107 Tartaglia, Niccolò 98 Teilchenphysik 256 Teleskop 116 Thales von Milet 6–7, 32 Theory of Heat 17, 176 Thermodynamik 152–153 Third Man of the Double Helix, The 220 Thurneysser, Leonhard 35 Toffler, Alvin 223 Tontafeln 20, 26, 30–31 Tradition in der Wissenschaft 204

Traité de radioactivité 194– 197 Traité élémentaire de chimie 133–134 Treatise on Electricity and Magnetism 176–178 Trouble with Physics, The 246–247 Tyndall, John 174–176 Tyson, Neil deGrasse 242– 243 U Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie 198–199 Umweltschutz 208–211, 223, 228 Unendlichkeit 41, 117, 250 Unweaving the Rainbow 224, 227 Urknalltheorie 58

Why Does E=mc 2? 242–243 Wilberforce, Samuel 167 Wiles, Andrew 241, 250 Wilkins, Maurice 219–220 Wissenschaftsphilosophie 98–99, 207–208 Wootton, David 76 Z Zahlen 8, 24, 31, 45, 98 indisch-arabisch 60–62, 66–67 Null 60, 66, 70 Zahlentripel 31, 32 Zinsser, Hans 211–213 Zoonomia; or the Laws of Organic Life 137 Zukunftsforschung 138, 222–223, 252

V Vakuum 41, 123 Venn, John 170–171, 172 Verhaltensforschung 206 Versuche über PflanzenHybriden 168 Vesalius, Andreas 108–110 Vestiges of the Natural History of Creation 164–165 Vital Question, The 252, 254 Vorlesungen 161, 174, 176, 199, 213 W Wahrscheinlichkeit 98, 170, 194, 232, 234 Wallace, Alfred Russel 166–167 Watson, James 218–220, 235 Wegener, Alfred 187–189 Wells, H.G. 201, 222 What is Life? 204–205, 219 Whitehead, Alfred North 186 Wholeness and the Implicate Order 232–233

Register  { 269 }


ÜBER DEN AUTOR Brian Clegg schloss die Cambridge University mit einem MA in Naturwissenschaften und die Lancaster University mit einem MA in Operational Research ab und arbeitet seit 15 Jahren als Wissenschaftsautor. Er veröffentlichte mehr als 30 Bücher, darunter A Brief History of Infinity (Eine kleine Geschichte der Unendlichkeit) und The Quantum Age. Er ist Mitglied der Royal Society of Arts, hält regelmäßig Vorträge an anderen hochkarätigen Universitäten und schreibt für verschiedene Zeitschriften wie The Wall Street Journal, BBC Science Focus, Nature, The Times und Physics World. Er gilt als einer der brillantesten zeitgenössischen Science-Autoren weltweit.

DANK Für Gillian, Rebecca und Chelsea Mit großem Dank an Elizabeth Clinton, Tom Kitch, Claire Saunders, Kate Shanahan und alle bei Quarto [Anmerkung: Originalverlag], die an diesem Buch mitgearbeitet haben. Unter den zahlreichen Wissenschaftsautoren, die mich mit ihrer Arbeit begeistert haben, gilt mein besonderer Dank Simon Singh und John Gribbin.

{ 272 }  ÜBER DEN AUTOR/DANK



bibliophile Reise durch die Zeit. So verschafft Bücher, die die Welt veränderten einen reich bebilderten Überblick über 150 besonders einflussreiche Werke der Naturwissenschaften: von Zeugnissen des geozentrischen Weltbildes der alten Griechen und wichtigen Werken islamischer Gelehrter zu Mathematik, Optik und Medizin über Erkenntnisse bedeutender Naturphilosophen der Frühen Neuzeit bis hin zu modernen populärwissenschaftlichen Büchern des 21. Jahrhunderts. Die Zeitreise durch die Jahrtausende führt von Aristoteles, Euklid und Ptolemäus über da Vinci, Galilei und Newton zu Humboldt, Darwin, Marie Curie und Einstein, um schließlich bei Atkins und Hawking anzukommen. Dabei versteht es der Autor, auch komplexe Sachverhalte leicht verständlich zu vermitteln. Dieses Buch zeigt, wie das geschriebene Wort unser Wissen über das Universum

Clegg

und uns selbst erweitert hat.

Bücher, die die Welt veränderten

Der bekannte britische Sachbuchautor Brian Clegg nimmt uns mit auf eine

ISBN 978-3-258-08199-1

Brian Clegg

Bücher, die die Welt veränderten Die bedeutendsten Werke der Naturwissenschaften von Archimedes bis Stephen Hawking