Page 1

01 Ausgabe April 2014 Überall grünt es, sprießt es und blüht es: Im Frühjahr feiert die Natur ein rauschendes Fest. Mit der neuen Gartenbeilage des Stadtmagazins Frizz laden wir Sie herzlich ein, auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten mitzufeiern. Wir wünschen Ihnen eine blütenreiche Zeit und vielfältige botanische Entdeckungen.

Die e allererst Ausgabe

Ihr Frizzens Garten -Team Unsere nächste Ausgabe erscheint im September 2014.

Staude des Jahres Wie die Elfenblume Schattenplätze in echte Hingucker verwandelt

Zaungespräch Was man im Botanischen Garten über Harmonie lernen kann

Vertikales Gärtnern Wie aus PET-Flaschen ein Balkonbeet entsteht

Kräuterspirale Wie sich wilde Kräuter auf engstem Raum gut vertragen

Sonderbeilage

Magazin Leipzig


Automatische Rasenmäher für jede Gartengröße!

•extrem leise •für Allergiker geeignet •für Grundstücke bis 6000 qm Auf Wunsch installieren und programmieren wir für Sie

Fotos: © mediagram - Fotolia.com . Titelbild: ©a_Bruno - Fotolia.com

inhaLt Dehner Living

3

Ein Garten auf dem Balkon

4

Frühjahrskur für den Rasen

5

Revolution in unseren Vorgärten

6

Auf gute Nachbarschaft

7

Lichtblick für Schattenplätze

8

Qual der Wahl beim Terrassenboden

9

Rasen-Millionäre

10

Auf ein Zaungespräch mit …

11

Frizzens Garten können Sie auch online lesen unter www.leipzig-frizz.de

imPressum Herausgeber Neu & Gierig Medien GmbH Sternwartenstraße 29 04103 Leipzig Geschäftsführer: Eike Käubler, Michael Luda Projektleitung Petra Schellenberg Telefon: 034291 23367 Mobil: 0177 2784764 petra.schellenberg@leipzig-frizz.de Redaktion & Text Tina Pruschmann Gestaltung & Satz Maxi Bley, BLEYSTIFT Druck Löhnert Druck, Markranstädt Vertrieb Eigenvertrieb Gangart Werbung GmbH


F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

3

anzeige

Im Frühjahr und Sommer wird die Freizeit gerne auf der Terrasse und im Garten genossen. Die Eigenmarke „Dehner Living“ bietet eine große Auswahl an Gartenmöbeln, Grillgeräten und Accessoires – hochwertig, zeitgemäß und in bester Qualität. dernste Technik, Funktion und Design auf höchstem Niveau. Die Gerätevielfalt – vom Gas- über den Elektrogrill bis hin zum rustikalen Schwenkgrill in Säulenform – garantiert kulinarische Erlebnisküche unter freiem Himmel für alle Vorlieben und Ansprüche.

Foto: Dehner

Ob Landhausstil, modern oder klassisch – die Allwettermöbelgarnituren aus der Dehner Living-Serie überzeugen durch Komfort, beste Qualität sowie hochwertige Materialien wie Holz, Edelstahl, Aluminium und langlebiges Kunststoffgeflecht. Harmonische Farbkombinationen in Grau, Braun, Beige und Naturtönen zaubern ein stilvolles Bild auf jede Terrasse. Wetterfeste, pflegeleichte Bezüge und Kissen aus Polyester und Textylene mit raffinierten Details sorgen für bequeme und erholsame Stunden im Grünen. Dehner Living-Grills verbinden mo-

Foto: Dehner

Dehner Living – garteneinrichtung in Premium-QuaLität Bei der Living-Zubehörpalette setzt Dehner auf Grillbriketts aus Braunkohle, die in Deutschland produziert werden, und hochwertiges Grillbesteck der Serie Woody mit platzsparendem Besteck zum Zusammenklappen aus Edelstahl und Rosenholz. Ganz neu im Sortiment gibt es jetzt auch Accessoires wie energiesparende Solarleuchten und edle Pflanzgefäße. Nach den Eigenmarken Juwel, Gourmet-Garten, Elite, Bio, Gärtnerqualität und Beste Wahl im Gartensortiment und Selection, Best Nature sowie Zoo im Heimtierbereich ist Dehner Living ein weiterer Baustein in der innovativen Dehner-Eigenmarken-Welt. Weitere Informationen unter www.dehner.de.

Dehner GmbH & Co. KG, Donauwörther Straße 3-5, 86641 Rain, Zentrale Tel.: +49 (9090) -770

Freizeit genießen

Outdoor-Living Design und Funktion auf höchstem Niveau! DEHNER GARTEN-CENTER

04425 Taucha • Otto-Schmidt-Straße 2 Telefon: 03 42 98 / 78 00

04416 Markkleeberg • Hauptstraße 94 Telefon: 03 41 / 356 88 20

110

Märkte

online

shoppen!

dehner.de


4

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

ein garten auf Dem BaLkon Vertikales Gärtnern heißt ein Trend, der seit einigen Jahren die Großstädte erobert. Eine echte Alternative für alle Naturfans mit wenig Platz. In Fachmärkten gibt es dafür spezielle Pflanzkästen und -taschen. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich auch Eurostiegen, PET-Flaschen oder Plastikkisten umfunktionieren. So wird zum Beispiel Ihr Balkongeländer zum vertikalen Beet: Nehmen Sie je nach Höhe Ihres Geländers vier oder fünf baugleiche 1,5 Liter

Foto: maxi Bley

Bei der Balkonbepflanzung gerät man schnell an Grenzen. Will man noch genügend Platz zum Sitzen und Entspannen haben, muss man sich entscheiden: Soll es eher blütenprächtig werden oder sind frische Tomaten und Kräuter wichtiger? Mit dem vertikalen Gärtnern wird nun jede Wand und jedes Geländer zu einer potenziellen Anbaufläche und damit

jeder Balkon zu einem vollwertigen Gartenersatz. Auf kleinstem Raum kann man Gemüsesorten, Kräuter, aber auch dekorative Blumen anbauen.

PET-Flaschen. Trennen Sie den Boden ab und legen Sie einen Kieselstein in den Flaschenhals. Er verhindert, dass die Erde durchrutscht. Füllen Sie die

IHR FACHBETRIEB für Garten- und Landschaft

• Naturnahe Gartengestaltung • Garten- und Landschaftsbau • Grünflächenpflege • Baumpflege • Baumfällung

GALAplan Markranstädt GmbH Nordstraße 15 · 04420 Markranstädt Tel. 034205 738-34 / Fax -53 www.galaplan-markranstaedt.de

Flaschen mit Erde und stecken Sie sie übereinander. So entsteht ein Flaschenturm, den Sie mit Kabelbinder oder Draht am Balkongeländer festmachen können. An den Seiten der Flaschen schneiden Sie mit dem Cuttermesser ein Rechteck aus – die Pflanztasche. Dorthinein setzen Sie die Jungpflanzen oder Samen. Um die Pflanzen stetig zu bewässern, verwenden Sie eine weitere PETFlasche. Auch hier trennen Sie den Boden ab. Diesmal lassen Sie den Deckel auf der Flasche und bohren Löcher hinein. Diese Flasche stecken Sie als Letztes auf den Flaschenturm. Fertig! Der Vorteil an PET-Flaschen: Sie sind leicht, zerbrechen nicht und halten praktisch unendlich. Geeignete Blumen fürs vertikale Gärtnern sind zum Beispiel Petunien, Hängegeranien und Fleißiges Lieschen. Bei den Kräutern eignen sich vor allem Sorten, die nicht so viel Platz brauchen wie Thymian, Kapuzinerkresse, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum. Sogar Erdbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren, aber auch klassische Gemüsesorten wie Salat, Paprika und Tomatenpflanzen lassen sich prima vertikal anbauen. Probieren Sie es einfach mal aus!


5

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

Foto: ©Uschi Dreiucker / PiXeLiO

frühjahrskur für Den rasen

Düngen, mähen, säen: In wenigen Schritten bekommen Gartenfreunde ihren Rasen nach dem Winter wieder saftiggrün und barfußweich. Die Frühlingssonne bringt es schonungslos an den Tag. Aus dem kräftigen, vitalen Grün des vergangenen Sommers ist ein struppig-brauner Fleckenteppich mit kahlen Stellen und grauen Schneeschimmelflecken geworden. Die gute Nachricht: Meist sieht es schlimmer aus, als es ist. Und: Es braucht nur wenige Schritte, den Rasen wieder aufzupäppeln. Zunächst werden die Halme mit einem leichten Federbesen oder einem Rechen aufgerichtet und die Blätter des vergangenen

Herbstes entfernt. Danach wird der Rasen gedüngt. Nach einem entbehrungsreichen Winter versorgt ein organisch-mineralischer Dünger die Gräser mit Stickstoff, Phosphor und Kali und bietet Nährstoffe für die Bodenorganismen. Der Dünger wird dafür in einer hauchdünnen Schicht auf den Rasen gestreut und muss 10 bis 14 Tage einwirken. Nach dem Düngen empfehlen viele Experten das Vertikutieren des Rasens. Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe angeritzt, um Rasenfilz,

Mulch und Moos zu entfernen und den Rasen zu belüften. Das Verfahren ist jedoch umstritten, denn es verletzt die Gräser und bedeutet Stress für die Pflanzen. Andere Experten wiederum raten davon ab – zumindest bei einem Gartenrasenstück. Sie argumentieren, dass bei kleineren Rasenstücken nicht der Rasenfilz, sondern das Moos das Problem sei. Moos wiederum entstehe, wenn es dem Rasen an Stickstoff fehle – ein Mangel, der einfach und pflanzenschonend durch Düngen behoben werden könne. Einigkeit besteht wieder darin, dass es nach dem Düngen Zeit ist für die erste Mahd. Damit sollte man nicht zu lang warten. Denn je länger das Gras ist, umso schwerer lässt es sich schneiden. Bevor man den Rasenmäher anwirft, sollten Steine vom Rasen entfernt und die Messer des Gerätes geschliffen werden. Nach dem Schnitt werden in einem letzten Schritt die kahlen Stellen auf dem Rasen nachgesät, und der Sommer mit seinen Gartenfesten kann kommen.

Pflegetipp Lassen Sie das Gras bei anhaltender Trockenheit im Sommer ruhig ein wenig höher stehen. Der Rasen kann so die Feuchtigkeit besser halten.

Foto: Fotolia...

Wir verlegen Rollrasen

Rausche Haus + Garten Service GmbH Zum Alten Seebad 108 04319 Leipzig Telefon 034291 38650

Hecken- und Obstbaumschnitt

Gartenteichbau

Pflanzberatung

Zaunbau

Rollrasenverlegung

Gartenpflege Beregnungsanlagen

Rufen Sie kostenfrei an: 0800 1707100

Das Anlegen eines schönes Rasens geht sehr schnell, www.rausche-service.de wenn Rollrasen wir ein Teppich in Ihrem Garten verlegt wird. Innerhalb weniger Stunden verwandelt sich Ihre Garten-Baustelle in saftiges Grün. Das schwierige Anlegen und Pflegen eines frischgesäten Rasens können Sie sich so vollkommen sparen. Eine Investition in die Freude an Ihrem Garten! Und auch die Kosten halten sich in Grenzen. Angesichts der Zeitersparnis und des schnellen Erfolges ist das dann meist weniger als Sie denken. Rufen Sie uns an. Wir informieren Sie direkt in Ihrem Garten.


Foto: ©Benicce – Fotolia.com

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: Sind die Gartenzwerge die letzten Erben der Französischen Revolution?

Sie sind ja doch irgendwie putzig, diese rundlichen, kleinen Figuren mit ihren roten Bäckchen, dem weißen Rauschebart und dem verschmitzten Lächeln. Die Gartenzwerge begannen ihren Siegeszug in den kleinbürgerlichen europäischen Vorgärten vor circa 200 Jahren und waren schon immer Inbegriff für Spießbürgerlichkeit und Kitsch. Aber sind sie wirklich so harmlos oder verbirgt sich hinter dem lieblichen Äußeren nicht vielmehr ein rebellischer Geist, der zum Umsturz drängt?

Foto: ©michael j. rebelein / PiXeLiO

auf Die BarrikaDen Was die Gartenzwerge verdächtig macht, sind die roten Zipfelmützen. Man lasse sich nicht von dem harmlos klingenden Begriff Zipfelmütze täuschen. Die Kopfbedeckung mit dem länglichen runden Zipfel, auch phrygische Mütze genannt, wurde als Jakobinermütze während der Französischen Revolution berühmt. Die Jakobiner trugen die roten Zipfelmützen als erkennbares Zeichen ihrer republikanischen Gesinnung. Der Legende nach glaubten

Foto: ©günter havlena / PiXeLiO

revoLution in unseren vorgärten

sie fälschlicherweise, dass die phrygische Mütze in der Antike von freigelassenen Sklaven getragen worden wäre. Ausgehend von den französischen Revolutionären wurde die Mütze bald zum weltweiten Freiheits- und Unabhängigkeitssymbol. Noch heute findet sie sich in den Wappen vieler Länder, die sich – inspiriert von der Französischen Revolution und den Unabhängigkeitskriegen der USA – von ihren Kolonialherren befreit hatten, wie zum Beispiel Argentinien und Kolumbien. Die Gartenzwerge haben in ihrem Freiheitskampf übrigens gewichtige internationale Unterstützter. Die mittlerweile in vielen Ländern Europas ansässige

Organisation „Front zur Befreiung der Gartenzwerge“ kämpft für die Rückführung der Zwerge in die freie Natur, ihrem natürlichen Lebensraum. Und sie sind nicht die Einzigen. Ihre Brüder im Geiste der Zipfelmütze sind die Mainzelmännchen, die Schlümpfe und der Weihnachtsmann. Wer mehr über die Kulturgeschichte der Gartenzwerge erfahren möchte, hat im Deutschen Kleingärtnermuseum die Gelegenheit dazu. Noch bis zum 10. April dreht sich in der Ausstellung „Kult. Kitsch. Gartenzwerg.“ alles um das Porzellan des kleinen Mannes.


7

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

auf gute nachBarschaft

Frizzens Kräuterpesto

Selbst gezogene Kräuter sind gesund und wohlschmeckend. Doch nicht alle vertragen sich gleich gut auf engem Raum. Kräuterspiralen bringen Harmonie in die bunte Kräuter-WG. Frischer gehts nicht: Einfach während des Kochens schnell die passenden Kräuter aus dem Blumenkasten oder Garten pflücken. Wer gern kocht, möchte darauf nicht verzichten und liebt es vielfältig im Kräuterbeet. Doch Kräuter sind durchaus wählerisch, was ihre Nachbarn betrifft. Die Frage, wie gesellig eine Pflanze ist, hängt ganz davon ab, wie viel Platz, Sonne und Wasser sie und ihre Nachbarn zum Wachsen brauchen. Zu den Kräutern, die es lieber einsam mögen, gehören zum Beispiel Lavendel, Zitronengras, Ysop und Wermut. Sie wachsen raumgreifend und nehmen den anderen Pflanzen Licht und Platz. Wenig aussichtsreiche Kombinationen in einem engen Blumenkasten sind außerdem Pfefferminze und Kamille, Basilikum und Melisse, Estragon und Dill, Fenchel

und Koriander. Echte Dreamteams sind dagegen Petersilie, Dill, Kresse und Kerbel sowie Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon und Zitronenmelisse. Vor allem die Zitronenmelisse verträgt sich praktisch mit allen Kräutern gut. Wer einen Garten hat, kann mit einer Kräuterspirale sehr viele verschiedene Kräuter gemeinsam kultivieren. Durch die besondere Bauart harmonieren auf kleinem Raum mediterrane Kräuter, die ihr Aroma in der Sonne bilden und es eher trocken mögen, mit heimischen Kräutern, die mit weniger Sonne auskommen, aber feuchte, nährstoffreiche Erde bevorzugen.

Schmeckt toll zu Pasta!

17 14

13

6

3 Pfefferminze

8 15

7

2 Schnittlauch

12 9

11

5

5 Kerbel

Knoblauch klein schneiden. Kräuter waschen, trocken schütteln, zupfen und hacken. Walnüsse und Pinienkerne rösten. Alles mit dem Öl und Parmesan pürieren. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und dem Zitronenabrieb würzen.

16

1 Brunnenkresse

4 Melisse

2 Knoblauchzehen 1 Bund Basilikum 1 Bund Kerbel 1 Hand voll Brunnenkresse ein paar Stängel Zitronenthymian ein paar Stängel Oregano Abrieb einer unbehandelten Zitrone 2 EL Pinienkerne 2 EL Walnüsse 2 EL geriebener Parmesan 8 EL Olivenöl Salz, Pfeffer

6 Estragon

10

3

7 Koriander 8 Färberkamille

4

9 Kümmel 10 Weinraute

1 2

11 Basilikum 12 Salbei 13 Kapuzinerkresse 14 Thymian 15 Oregano 16 Ysop/Essigkraut 17 Rosmarin

Die Kräuterspirale

4 Bereiche für individuelle Standortansprüche (Draufsicht)

Geringer Platzbedarf – optimale Bedingungen Eine Bauanleitung finden Sie auf www.leipzig-frizz.de

Normale Zo

n e

Sand Teichfolie oder Bottich

Untere feuchte Zone humoser, komposthaltiger Boden im Teichbereich

r

d it e r

Normale Zone durchlässiger, humoser Boden

an

e Zon

Me

Wasser

Obere mediterrane Zone sandiger, trockener, magerer Boden

e

Steine

Querschnitt

tzone uch Fe

Erde

Wass erzone


Foto: ©Uschi Dreiucker / PiXeLiO

8

LichtBLick für schattenPLätZe Der Bund deutscher Staudengärtner hat die Elfenblume zur Staude des Jahres 2014 gewählt. Ein Porträt.

Hellgelb und himbeerfarben schweben die fein geschnittenen Blüten über dem dichten Blättermeer. Bei diesem Anblick kann man sich leicht vorstellen, dass der Potsdamer Staudenzüchter Karl Förster tatsächlich an zarte Lichtgestalten dachte, als er die Pflanze Elfenblume nannte. Doch dieser erste Eindruck täuscht. Denn so zerbrechlich die Elfenblume dem Anschein nach daherkommt, so robust und widerstandsfähig ist sie in Wirklichkeit. Die Elfenblume ist auch unter den Namen Sockenblume und Ziegenkraut bekannt. Der Name Sockenblume lässt sich einfach daher ableiten, dass die Sporne der Pflanze tatsächlich kleinen Socken ähnlich sehen. Die volkstümliche Bezeichnung Ziegenkraut spielt auf die aphrodisierende Wirkung auf Ziegenböcke an, die Hirten beobachtet

haben wollen. Die Elfenblume kommt ausschließlich auf der Nordhalbkugel in der sogenannten Alten Welt vor, das heißt in Europa, Nordafrika und Asien. Das Farbspektrum der Blüten reicht je nach Art von Weiß über Goldgelb bis hin zu Rot und Violett. Elfenblumen lieben es halbschattig. Einige Arten wie Epimedium x perralchicum, die Frohnleiten, gedeihen sogar an sehr dunklen Orten und vertragen viel Trockenheit. Die Pflanzen wachsen kissenartig auch im Wurzelfilz alter Gehölze. Mit diesen Eigenschaften verwandeln die wintergrünen Frohnleiten die Plätze im Garten, an denen sonst wenig gedeiht, in ein prächtiges Blüten- und Blättermeer. Die Frohnleiten-Elfenblume bringt von April bis Mai schwefelgelbe Blüten hervor. Im Herbst ist sie ein echter Laubschlucker und eignet sich gut zur Unterpflanzung von Laubbäumen.

Gartengestaltung Erdarbeiten Felslandschaft Teichbau & Poolbau Pflanzarbeiten Holzarbeiten Hecken schneiden Baumfällung Baggerarbeiten

BAUDIENSTLEISTUNG Garten & Landschaftsbau . Andreas Müller Heinrich-Heine-Straße 2a . 04451 Borsdorf . Telefon: 034291 86562 . Mobil: 0173 3827158


9

QuaL Der WahL Beim terrassenBoDen

Foto: Fliesenland

Foto: ©Uschi Dreiucker / PiXeLiO

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

Ein Nachmittag auf der Terrasse ist wie ein Kurzurlaub für zwischendurch. Da zählt jedes Detail – auch welcher Boden den Füßen schmeichelt. Sommerzeit ist Draußenzeit. Wenn die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer wird, muss das Ambiente stimmen. Dafür spielt die Wahl des Terrassenbodens eine wichtige Rolle. Klar ist nur eines: Das gewählte Material muss frostsicher und rutschfest sein. Fliesen aus Keramik oder Terrakotta werden im Fachhandel mittlerweile in fast allen Farben, mit verschiedenen Oberflächen und Formen angeboten. Auf sonnenverwöhnten Terrassen eignen sich helle Fliesen besser, da sie sich nicht so stark aufheizen. Vorteil der Fliesen: Sie sind abriebfest, pflegeleicht und hygienisch. Allerdings sollten sie fachgerecht verlegt werden, und so muss der ambitionierte Laien-Terrassenbauer einiges an handwerklichem Geschick und Wissen mitbringen.

Ein Holzbelag gibt der Terrasse ein besonders warmes Ambiente. Es eignen sich Hölzer, die hart und witterungsbeständig sind, wie Bankirai, Douglasie und Robinie. Die Hölzer sollten mit einer wetterfesten, offenporigen Lasur behandelt werden. Wer aus ökologischen Gründen heimische Hölzer bevorzugt, für den ist Dauerholz eine gute Alternative. Dabei handelt es sich um ein speziell imprägniertes heimisches Kiefernholz. Die Behandlung schützt das Holz dauerhaft vor Feuchtigkeit und Parasiten. Besonders pflegeleicht, langlebig und einfach zu verlegen sind Betonplatten. Es gibt sie je nach Oberflächenbearbeitung in unterschiedlichen Designs. Zudem sind Betonplatten gegenüber anderen Materialien preisgünstig.

Voll im Trend liegen derzeit Natursteine. Sie sind ebenso leicht zu verlegen und zudem extrem robust. Natursteine unterscheiden sich in der Körnung und wirken je nach Lichteinfall und Luftfeuchtigkeit immer anders.

Tipp Planen Sie bei der Vorbereitung des Untergrunds, auf dem Sie Ihren Terrassenboden verlegen, ein Gefälle von zwei Prozent weg vom Gebäude in Richtung Garten ein.

Wer sich dazu entscheidet, seine Terrasse oder seinen Balkon zu sanieren oder neu zu bauen, wünscht sich eine Lösung, die auch nach vielen Jahren noch schön und schadensfrei ist. Ein Holzboden auf der Terrasse ist zwar sehr beliebt aber keramische Terrassenelemente bringen im Vergleich große Vorteile, u. a. durch ihre Langlebigkeit. Gegenüber Naturmaterialien, wie Holz und Naturstein, sind sie frostsicher und leicht zu reinigen und zu pflegen. Die Vielzahl der Oberflächenoptiken lässt keine Wünsche offen. Machen Sie bei der Wahl des richtigen Terrassenbelages keine Kompromisse! Der eigene Garten, die großzügige Terrasse, der liebevoll bepflanzte Balkon waren schon immer Orte von besonderer Bedeutung für Menschen, die mit Begeisterung und Sinnlichkeit mit der Natur leben und wohnen.

Braunstraße 15 - 04347 Leipzig - Telefon (03 41) 2 45 55-0 - Telefax (03 41) 2 45 55 55

www.fliesenland-leipzig.de


F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

anzeige

rasen-miLLionäre

Foto: rasenland

Rasenland in Krositz hat über zwei Millionen m² verkauft

„Nein, Euro-Millionäre sind wir noch lange nicht!“, so Betriebsleiter Henry Ferling. Doch hat das Rasenland seit 2002 bereits über 2 Millionen m² Rollrasen verkauft. Als man im Oktober 2001 den ersten Rasen ansäte, betrug die Betriebsfläche nur 6 ha. Heute sind es über 50 ha, auf denen feinstes Grün in drei Sorten herangezogen wird. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist von damals nur einem auf heute fünf gestiegen. „Ohne unser erfahrenes Team

wäre die Arbeit nicht zu schaffen“, sagt Ferling, denn die Nachfrage nach Rollrasen aus Krostitz bleibt ungebrochen. Nur das Jahr 2013 hat den Rasenländern keine so rechte Freude bereitet. „Der lange Winter hat uns geärgert, und der Frühling war zu nass.“ Für den Gartenfreund hält der Rasenexperte Tipps für das Frühjahr bereit: Der schönste Rasen ist der, der regelmäßig und ausreichend gedüngt wird.

Dreimal im Jahr soll Langzeitdünger mit 40 g/m² gestreut werden. Die erste Düngung macht man jetzt im Frühling, dann wieder im Juni und nochmal im September. Für die abschließende Düngung im Oktober nimmt man speziellen Herbstrasendünger. Wenn der Dünger im April seine volle Wirkung zeigt, kann auch vertikutiert werden. Alle drei Jahre kann 150 g/m² gekörnter Rasenkalk gestreut werden, um den pH-Wert im Boden stabil zu halten. Bei solcher Pflege bekommt man tatsächlich einen Top-Rasen, der den Nachbarn neidisch macht.

Foto: rasenland

10

Die Verlegung von Rollrasen geht übrigens jedem Hobby-Gärtner ganz leicht von der Hand. Und preiswert ist er sowieso, er ist ja schon wenigstens ein Jahr alt und damit fix und fertig! RL, Fg

Rasenland Krostitz GbR Mutschlenaer Str. 14 04509 Krostitz

en! s a R n i e m Das wird

03 42 95 / 70 78 0 meinrollrasen.de

Rollrasen Rasendünger Rasensaatgut

RZ_A


Foto: Botanischer garten

F r i z z e n s G A RT E N i m F r ü h ja h r

auf ein ZaungesPräch mit … … Matthias Schwieger, Gärtnerisch-technischer Leiter des Botanischen Gartens. Wir sprachen mit ihm über die neue Lust am Gärtnern, natürliche Harmonie und Lieblingspflanzen. Glaubt man den Medien, liegt Gärtnern in der Großstadt voll im Trend. Bemerken Sie das auch im Botanischen Garten? Ich nehme es eher aus den Medien wahr. Aber die Besucherzahlen wachsen tatsächlich von Jahr zu Jahr. Darüber freuen wir uns natürlich.

Foto: Botanischer garten

Woher kommt die neue Lust am Gärtnern? Ich denke, für viele ist das Gärtnern ein Freiraum in einer Welt, die – wie zum Beispiel die Arbeitswelt – durchstrukturiert und ökonomisiert ist. Beim Gärtnern haben wir es mit Lebewesen zu tun, auf die wir uns einlassen müssen. Sie reagieren auf jede Aktion und die Ergebnisse sind nicht bis ins kleinste planbar. Der Umgang mit und in der Natur ist das Entscheidende und kann uns viele Anregungen und Erlebnisse bieten.

RZ_Anzeige_4c_FRIZZ_210x70.indd 1

Wie können sich die neuen Großstadtgärtner im Botanischen Garten inspirieren lassen? Wir versuchen – auf den meisten Flächen hier zumindest – bestimmte natürliche Vegetationsbilder nachzubilden, wie zum Beispiel das der Appalachen Nordamerikas oder der Gebirge Japans. Wir wollen die Pflanzen so kombinieren, dass wir sie in ihrer natürlichen Artenzusammensetzung und in ihrem natürlichen Wuchsverhalten präsentieren. Wenn man – wie es naturnahe Gärtner tun – unterstellt, dass die Natur eine gewisse Harmonie erzeugt und wenn man dieses Harmonieprinzip in seinen eigenen Garten übertragen möchte, dann kann man bei uns einen guten Eindruck bekommen. Und natürlich kann man im Botanischen Garten wahnsinnig viele verschiedene Pflanzenarten kennenlernen. Was würden Sie Anfängern für ihre ersten Gärtnerversuche raten? Ich würde mit einer Saatgutmischung beginnen, die es in jedem Pflanzenoder Saatgutmarkt gibt. Säen Sie das aus, versorgen Sie die Pflanzen mit Wasser

und beobachten Sie, was passiert. Was entwickelt sich aus welchem Keimling, vertragen sich die Pflanzen miteinander, kooperieren sie? Das Reizvolle am Experimentieren ist das gemeinsame Wachsen mit dem Garten und den Erfahrungen. Haben Sie eine Lieblingspflanze? Das schwankt immer mal ein bisschen, aber grundsätzlich ist es die heimische Waldkiefer mit ihrem häufig roten Stamm und der großen malerischen Schirmkrone. Das hat wahrscheinlich mit meiner Prägung zu tun. Ich bin in so einem Wald groß geworden. Und dann gibt es immer mal wieder Modepflanzen. Momentan sind es mehrere Bromelien, also tropische Pflanzen. Sie sind nicht so bekannt wie Kakteen. Ich persönlich hab so ein kleines Problem mit Kakteen. Sie wachsen mir einfach zu langsam. Ich bin zwar im Laufe der Jahre als Gärtner geduldiger geworden, aber meine Geduld reicht noch nicht aus, Kakteen nicht wachsen zu sehen (lacht). Da sind die Bromelien viel angenehmer. Sie wachsen und reagieren schneller auf das, was ich ihnen Gutes tue, und sie sind ähnlich hart im Nehmen wie Kakteen. Vielen Dank für das Gespräch!

16.03.14 20:06


HELDEN DES

FR ÜHLINGS Angebote zum Loslegen 4 Wochen dauersparpreis!

9,

15,29

Holzlasur toom Baumarkt GmbH, Humboldtstraße 140 – 144, 51149 Köln

atmungsaktive, farbige Holzschutzlasur, betont die natürliche Holzstruktur, UVund wetterbeständig, für außen, ideal geeignet für Zäune, Außenverkleidungen, Pergolen und Verbretterungen, imprägnierende Wirkung, versch. Farbtöne (1L=2,00) Gültig vom 29.03. bis 26.04.2014 Diese Aktion gilt in den folgenden toom Baumärkten Riesaer Straße 102 04319 Leipzig-Engelsdorf Tel. 0341 25930-0

Torgauer Straße 271 04347 Leipzig-Heiterblick Tel. 0341 2349011-0

Gießerstraße 37 04229 Leipzig-Plagwitz Tel. 0341 487336-0

Städtelner Straße 54 04416 Markkleeberg Tel. 0341 3501481-0

toom-baumarkt.de

Irrtümer u. Preisänderungen vorbehalten. Fotos sind unverbindlich. Preise sind Barzahlungs-Abholpreise. Alle Artikel ohne Dekoration, Abgabe in haushaltsüblichen Mengen und nur, solange Vorrat reicht!

5l

99

Frizzens Garten 0414 Leipzig  

Frizzens Garten 0414 Leipzig

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you