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Das Magazin

N für Halle und Umgebung

September 2022

kostenlos

N IM JUBILÄUM

Thalia wird 70 N IM LITERATURHAUS

Thomas Rackwitz N AM ENDE

Inés Brock-Harder

N www.halle-frizz.de

N Kultur | Gesellschaft | Politik | Szene | Interview | Film | Veranstaltungen



BOULEVARD Text: Max Feller L

Das Cultour-Büro präsentiert:

Der Weg in den Job K Ausbildungsmesse in Merseburg

Die Ausbildungsmesse „Perspektive Job 4.0“ hilft all jenen, die gerade die Schule beendet haben. Wie soll es weitergehen? Ausbildung, Studium oder erst einmal ein Praktikum? Die Messe informierte über die berufliche Ausbildung, über Möglichkeiten und Chancen. Auch erste Kontakte zu regionalen Firmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen können geknüpft werden. 48 Aussteller aus verschiedenen Branchen werden dabei sein. Zudem gibt es noch ein kostenloses Fotoshooting. Die Messe wird von der Saalesparkasse, der Agentur für Arbeit, der Stadt Merseburg, dem Landkreis Saalekreis, der Hochschule Merseburg und der Mitz GmbH organisiert. N Ausbildungsmesse „Perspektive Job 4.0“, 17. September, Merseburger Ständehaus, 9 bis 13 Uhr, Infos: www.mitz-merseburg.de

Georg- Friedrich- Händel Halle

Konzer thalle Ulrichskirche

So., 27. November 2022 – 17 Uhr

So., 16. Oktober 2022 – 16 Uhr

HELMUT ZIERL – Follow The Sun Lesung

„Im Kühlschrank brennt noch Licht“

Weihnachtskonzer te in der GeorgFriedrich- Händel Halle

So., 13. November 2022 – 19.30 Uhr

Fr., 2. Dezember 2022 – 19.30 Uhr

Bugge Wesseltoft – It´s Snowing On My Piano

Bild: Robert Jentzsch

Kabarett „Die Herkuleskeule“

The International Guitar Night 2022 Peter Finger (D), Ian Melrose (Schottland), Duo Kvaratskhelia (Georgien) (GE)

Sa., 3. Dezember 2022 – 16 Uhr

DER TRAUMZAUBERBAUM – Herr Kellerstaub rettet Weihnachten

Im Kühlschrank brennt noch Licht K Herkuleskeule in der Ulrichskirche

Ein Späti in Dresden. Drei Ureinwohner gucken auf die Straße und wundern sich: Draußen ist Demo-Kampftag. Selbsternannte Abendlandretter werden begleitet von vier Gegendemos, Klimaaktivisten marschieren gegen Klimaleugner, Impfgegner fordern das Kaiserreich zurück (aber ohne Impfzwang), Gender-Gegner prallen auf GenderbefürworterInnen. Die Herkuleskeule aus Dresden zeigt ein Kabarettstück mit u.a. Detlef Nier (im Bild). N Im Kühlschrank brennt noch Licht, 16. Oktober, Konzerthalle Ulrichskirche, 16 Uhr, Tickets: www.cultour-buero-herden.de

Familienmusical für die ganze Familie von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt

Leipziger Anker lädt ein

Peter Finger

Ian Melrose

Duo Kvaratskhelia

Do., 1. Dezember 2022 – 19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr

Seldom Sober Company – Irish Christmas Do., 24. Dezember 2022 – 15 Uhr

Silent Night – Orgelstunde Am Heiligen Abend

K Der Leipziger Anker lädt zur großen „Nacht der Kunst“.

Ab 16 Uhr gibt es stündliche Hausführungen und Einblicke in die Bilderwelten der Künstler „Die Melancholiker“ und Marco Runge. Ab 16 Uhr ist auch die Töpferwerkstatt geöffnet. Ab 20 Uhr spielt dann die neu gegründete Band „Cloudmann & Flash“ (im Bild) Blues und Rock. Das wird ein Fest! N Nacht der Kunst, 3. September, Leipziger Anker, ab 16 Uhr, alle Infos: www.anker-leipzig.de

Beschwingt, romantisch und besinnlich in den Heiligen Abend mit Soloposaunist Hubertus Schmidt und dem Erfurter Domkantor Ekkehard Fellner Mo., 26. Dezember 2022, 1. Weihnachtsfeiertag – 16 Uhr So., 4. Dezember 2022 – 16 Uhr

Weihnachten in Halle an der Saale Mit dem Der Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“, Irénée Peyrot (Orgel), Andreas Wehrenfennig (Harfe), Stadtarchivar Ralf Jacob & Reinhard Straube

The Gregorian Voices – Zur Weihnachtszeit Pauluskirche Halle Sa., 12. November 2022 – 19.30 Uhr

SLIXS (D) A Capella Groove

Do., 29. Dezember 2022 – 19.30 Uhr

Du bist die Welt für mich – Operettengala zum Jahreswechsel

Gemeinsam fit K AOK-Laufschule startet wieder

Bild: AOK-Mediendienst

Nach einer Sommerpause können Laufanfänger erneut unter professioneller Anleitung in der Gruppe trainieren und gemeinsam fit werden. Das Angebot ist kostenfrei. Das Prinzip der AOK-Laufschule ist einfach: Die Teilnehmenden treffen sich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort und beginnen das gemeinsame Training. Eine Anmeldung ist nicht nötig. In Halle ist es am 1. September wieder soweit. Treffpunkt ist um 18 Uhr am AOKKundencenter am Robert-Franz-Ring 14. Die Folgetreffen sind immer wöchentlich zur selben Zeit am selben Ort. Man kann jederzeit einsteigen. N AOK-Laufschule, ab 1. September, AOK-Kundencenter am Robert-Franz-Ring 14, 18 Uhr,

So., 5. März 2023 – 17 Uhr

NOA (Israel)

Ständehaus Merseburg Sa., 22. Oktober 2022 – 19 Uhr

In Concert: Jazzchor inTune – Sing.Swing.Love.

Cultour-Büro Halle / Ulf Herden Karl-Liebknecht-Straße 21 06114 Halle Tel.: 0345-2024846 Funk: 0171-3724045 www.cultour-buero-herden.de Infos & Tickets bei TIM-Ticket, der Ticket-galerie, der Theaterkasse und unter www.cultour-buero-herden.de

Infos: www.deine-gesundheitswelt.de/sport-bewegung/laufschule

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BOULEVARD

Editorial

Eike Käubler

Sgt. Prepper – muss er bald sogar gegen echte Hamster kämpfen?

Spielzeit-Eröffnung K Bühnen-Spektakel auf dem Markt

In diesem Jahr präsentieren die Bühnen Halle gemeinsam mit fast allen Theatern Sachsen-Anhalts auf dem halleschen Marktplatz ein Kulturspektakel als Startschuss in die neue Spielzeit. Mit ausgewählten Inszenierungen dabei sind u.a. die Theater aus Bernburg, Eisleben, Magdeburg, Stendal oder Dessau – natürlich auch die Bühnen Halle selbst. Zum krönenden Abschluss spielen dann Wenzel und Band (im Bild) ab 20 Uhr live auf dem Markt. Schön! N Kulturspektakel, 3. und 4. September, Marktplatz Halle, Eintritt frei, Programm: www.buehnen-halle.de

Furios K Jugendmusikfest Sachsen-Anhalt

FRIZZ September 2022

Willkommen Goodbye K Joris im Konzert

„Willkommen Goodbye“ heißt das neue Album von Joris. Es ist eine Sammlung an bombastischen und ruhigen Popsongs, die zwischen melancholischem Schulterblick und optimistischer Vorausschau pendeln. Die Nähe zum Publikum und die kleinen, aber liebevollen Details sorgen bei Joris für besondere Konzerte. Joris spielt am 27. September im Leipziger Täubchenthal, am 28. September in der Factory in Magdeburg und am 1. Oktober im Central in Erfurt. Beginn ist jeweils 20 Uhr.

Das Jugendmusikfest „furiosa“ sorgt für berührende und unvergessliche Konzerterlebnisse. Das Festival verwandelt das Sachsen-Anhalt zu einer großen Bühne für den musikalischen Nachwuchs, auf welcher Kinder und Jugendliche ihre künstlerischen Fähigkeiten präsentieren. Außerdem bieten sich den Talenten im Rahmen verschiedener Workshops vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung und des gemeinsamen Austausches.

N Joris, alle Termine und Tickets:

N Jugendmusikfest in Sachsen-Anhalt, 16. September bis 3. Oktober, Sachsen-Anhalt,

Eröffnungskonzert

Termine: www.jugendmusikfest.de/programm

www.mawi-concert.de

Bild: Claudia Heysel

K Neue Spielzeit in Dessau

Cultourbüro präsentiert K Konzerthöhepunkte in Halle

Das Cultourbüro Halle veranstaltet Konzerte, die man sich vormerken sollte. Da singen die Stimmwunder von Slixs (im Bild) am 12. November in der Pauluskirche. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Jazz, Pop, Funk, Klassik und Weltmusik begeistert das A-Capella-Ensemble. Am 2. Dezember wird der norwegische Jazzpianist Bugge Wesseltoft um 19.30 Uhr in der Händel-Halle erwartet und Jazz mit elektronischer Musik verschmelzen. Am 5. März wiederum kommt die jemenitisch-israelische Sängerin Noa in die Händel-Halle. Dort wird sie poetischen und tiefgründigen Jazz mit World-Einflüssen präsentieren – Pop, Rock, R&B und Folk inklusive. N Slixs, Bugge Wesseltoft und Noa, alle Infos und Tickets: www.cultour-buero-herden.de

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Bild: Paul Hüttemann

würde der Handel jetzt, Ausgang des Sommers, melden, Ventilatoren und Klimaanlagen sind leider aus, wäre das nach den langen heißen Wochen folgerichtig. Wenn er stattdessen schon Mitte August meldet, Brennholz, Kohlen und Elektroheizgeräte sind komplett aus, dann kann das nur Zweierlei bedeuten. Entweder die Fridays-For-Future-Aktivisten (FFF) haben einen radikalen Strategiewechsel hingelegt, weil sie keinen Bock mehr auf ihren aussichtslosen Kampf „Erneuerbare vs. Klimawandel“ haben. Das hätte was: Keine teuren Öko-Umlagen mehr. Greta wirft den Diesel an. Ab sofort wird CO2 nur noch mit CO2 bekämpft – die Feuerwehr macht es bei Waldbränden schließlich auch oft so. Was das bringen soll? Also mir fällt da gleich Zweierlei ein. Erstens, Elon Musk würde mal so richtig blöd aussehen, wenn er seine Nähmaschinenfabrik wieder einpacken muss. Und zweitens, wir hätten es nicht mehr so weit bis an die Ostsee. Vor uns die Sintflut! Na und, dann baden wir eben gegen die Erderwärmung! Was aber, wenn es nicht daran liegt, dass die FFF-Leute irre geworden sind? Liegt es dann vielleicht daran, dass alle anderen irre geworden sind? Mitten im Sommer sämtliche Kohlen wegkaufen, die viermal so teuer sind wie im letzen Jahr?! Und ich wette, da sind nicht wenige dabei, die erstmal 90 Zentner kaufen, ohne zu wissen, was sie damit tun sollen, weil sie schon seit 20 Jahren keinen Ofen mehr besitzen. „Macht nichts, die stapeln wir zu den anderen Sachen in der Prepper-Kammer.“ Kohlen sind das neue Klopapier. Ich bin sehr gespannt, was als nächstes kommt. Hab allerdings auch schon eine Vermutung. Wir sollen ja demnächst alle weniger heizen. Und kalt duschen. Da hört der Spaß aber für viele wirklich auf! Doch zum Glück gibt es da ja die alten Hausrezepte. Einfach mit dickem Rollkragen-Pullover kalt duschen. Dann geht es. Aber nicht weitersagen. Sie wissen schon, die sind sonst als nächstes aus. Es sei denn, die Chinesen sind doch schneller. Die forschen in Geheim-Labors gerade an riesigen Hamstern, die sich auf Prepper spezialisieren. Tierische Prepper, die Prepper preppern? Wer sagt’s denn. Da ist noch Hoffnung!

Bild: Salvadore Brandt

Geneigte Leser*innen,

Das Anhaltische Theater Dessau startet mit einem großen Eröffnungskonzert in die 228. Spielzeit. Präsentiert werden musikalische Highlights. Da geht es von Mozarts Die Zauberflöte über Verdis La Traviata, dem bizarren Musical Black Rider von William S. Burroughs, Tom Waits und Robert Wilson bis hin zu Puccinis Madama Butterfly. Auch auf die Wiederaufnahmen von Richard Strauss Oper Der Rosenkavalier sowie auf Ralph Benatzkys Operette Im Weissen Rößl darf sich das Publikum freuen. N Eröffnungskonzert, 3. September, Theatervorplatz des Anhaltischen Theaters Dessau, 19 Uhr, Tickets: www.anhaltisches-theater.de


BOULEVARD

20x2 Tickets zu gewinnen

Neues im WUK

K „Voci e Violini“ in der Ulrichskirche

Das WUK Theater Quartier erweitert sein Angebot um eine Online-Bühne, die im neuen Kapitel „#olympia“ eröffnet wird. Zudem geraten ab 1. Oktober die Bereiche Sport und Gaming in den Fokus, es gibt um die 30 Veranstaltungen, Tanztheater inklusive. Auch drei ausgewählte Produktionen zum Thema „Spielfeld Digitalität“ werden gezeigt. Und Florian Diebner, ein aktiver Gamer aus Halle, wird Veranstaltungen zum E-Sport anleiten. Sport frei! N Kapitel „#olympia“, 1. Oktober bis 19. November, WUK Theater Quartier, alle Termine: www.wuk-theater.de

N Voci e Violini, 18. September, Konzerthalle Ulrichskirche, 19 Uhr, Tickets: www.voci-e-violini.de

Virtuos

Neue Grooves, alte Schule

K David Garrett & Band in Leipzig

K Blue Stars im Objekt 5

Da ist sie wieder – die hallesche Partyband mit Kultstatus. Erwartungsgemäß präsentieren die Herren unverändert ein erbauliches Tanzkonzert zwischen neuen Grooves und alter Schule. Gönnen sich die Damen und Herren eine Pause, sorgt Musik vom Band für anhaltende Bewegungsmotivation. Auch allen Zugezogenen sei diese hallesche Institution ans Herz gelegt. Es wird wunderbar. N Blue Stars, 2. September, Objekt 5, 20 Uhr, www.objekt5.de

Bild: Christoph Köstlin

Mit den Tenören und Musikerinnen von „Voci e Violini“ („Stimmen und Geigen“) kommen wahre Meister der Gesangskunst nach Deutschland. Freuen kann man sich nicht nur auf gesangliche Opern-Highlights von Rossini, Verdi, Puccini und vielen anderen, sondern auch auf Pop-Klassiker von Shirley Bassey, Celine Dion oder Freddy Mercury und Montserrat Caballé. Akustisch begleitet werden die stimmlichen Ausnahmetalente von einem Streichquartett mit vier exzellenten Musikerinnen. Für das Konzert verlosen wir satte 20x2 Freikarten (siehe Verlosung S. 31).

K Kapitel „#olympia“ startet

Die „Alive-Tour“ von David Garrett wird so intim wie ein WohnzimmerKonzert und so mitreißend wie eine Stadion-Show. Mit seiner neuen Tour und dem gleichnamigen Album schlägt der Geigenvirtuose ein neues Kapitel auf und geht zurück zum Wesentlichen: packende Songs, die das Leben feiern, und Crossover-Musik, die virtuose Klassik mit feinstem Pop verbindet. Melodien mit Gänsehauteffekt. N David Garrett & Band, 20. September, Quarterback Immobilien Arena Leipzig, 20 Uhr, Tickets: www.kaenguruh.de

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THEATER N Text: Annett Krake

Junge Garde wird 70 K Mit dem fulminanten Theater-Festival „Perspektiv*en“ begeht Halles Kinder- und Jugend-Bühne Anfang Oktober seinen runden Geburtstag

Was für ein stolzes Jubiläum, was für ein Aushängeschild, was für eine Theatergeschichte! Das Thalia Theater, die renommierte Kinder- und Jugendbühne der Stadt, das heute bei den Bühnen Halle Zuhause ist, wurde 1952 zur Förderung der Heranwachsenden in der DDR gegründet. Das Bühnenhaus hieß damals „Theater der jungen Garde“ und war so etwas wie ein Novum. Denn nach dem Theater der jungen Welt in Leipzig, dem Theater der jungen Generation in Dresden und dem Theater der Freundschaft in Berlin, war Halle 1952 erst das vierte Haus seiner Art in der Republik. Unter der Intendanz von Heinz Thiel hatte das Stück „Timur und sein Trupp“ zur Eröffnung Premiere. Der junge Rolf Hoppe brillierte auf der Bühne und die Hallenserinnen und Hallenser standen in Schlangen an, um in den Genuss von Kunst und Kultur zu kommen. 1955 fusionierte das „Theater der jungen Garde“ aus ökonomischen Gründen mit dem Landestheater. Es stellte sich jedoch heraus, dass eine Zusammenarbeit aus künstlerischer und pädagogischer Sicht nicht möglich war – also wurde 1960 entfusioniert. Fast zur gleichen Zeit hatte man dann die Spielstätte der Theaterschaffenden für baufällig erklärt und schließen müssen. Die Crew der jungen Garde gastierte von nun an als Wandertheater im Umland, wurde in den Clubhäusern der Chemiekombinate Buna und Bitterfeld heimisch und bespielte Städte wie Köthen, Bernburg und Wolfen. 1965 konnte dann das Theaterhaus in der Kardinal-Albrecht-Straße wieder bezogen werden. Die Schauspielerinnen und Schauspieler fanden sich auf einer einzigartigen heb- und kippbaren Drehbühne wieder; die Techniker verfügten über eine Ausstattung, die besser als die des Berliner Ensembles war. 1977, zum 25-jährigen Bestehen, standen zum ersten Mal die Werk-

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statttage auf dem Programm des Kinder- und Jugendtheaters. Es war der Regisseur Hans-Dieter Schmidt der das Haus durch dieses Angebot weiter etablierte und ihm zu internationaler Anerkennung verhalf. Dadurch waren nun auch Gastspiele im Ausland möglich: 1977 gastierten ausgewählte Theaterleute in Portugal, 1978 in der BRD, 1978 in Äthiopien, Mosambik und Tansania und 1986 in Syrien und Jordanien. Dann kam die Wende, der Theatername wurde geändert und Intendanten wie Mechsner, Berger oder Mader versuchten dem Thalia ein neues Profil zu verschaffen. Bundesweites Aufsehen erreichte die Bühne ab dem Jahr 2001 unter Intendantin Annegret Hahn. Projekte wie „Hotel Neustadt“ oder Stücke wie „Ultras“ (Regie Dirk Lauke) fanden überregionale Beachtung. Das Konzept, die Stadt als Bühne zu begreifen, erwies sich aufgrund hoher Besucherzahlen als voller Erfolg.

„Die Stimmen und Meinungen von Kindern und Jugendlichen zu hören, sie zu sehen, sie zu erreichen, das ist das Anliegen des ThaliaTheaters.“

2009 wurde das Thalia gegen teils heftigen Widerstand in die Theater, Oper und Orchester GmbH (TOO) integriert. Die Be-

fürchtungen der Mitarbeiter, dass dem Kinder- und Jugendtheater die Schließung droht, bestätigten sich. Obwohl alle Angestellten auf einen Teil ihres Gehalts verzichteten, wurde die Spielstätte in der Kardinal-Albrecht-Straße 2012 aufgegeben. Wenige Schauspieler und die verbliebenen Mitarbeiter verteilten sich auf andere Spielstätten der Bühnen Halle; allerdings fand das Gros der Angestellten sowie die Sparte Thalia unter der Intendanz von Matthias Brenner in den Räumen der Kulturinsel ein neues Zuhause. Unter dem Dach der Bühnen Halle sorgte das Thalia dann 2015 mit dem Festival „Industriegebietskinder“ und der Inszenierung „Neu statt sterben“ im damals noch verkümmerten Gasometer und in der Regie von Katharina Brankatschk für Furore. Und nun wird das Haus 70. Mit einer Festwoche für Kinder- und

Jugendliche und mit der Jubiläumsinszenierung „Garland“ von Svenja Viola Bungarten, in der Regie von Matthias Brenner soll gefeiert werden. „Garland“ ist ein temporeiches Roadmovie, eine ostdeutsche Provinzkomödie, die sich trotz aller Überspitzung ernsthaft der Klimakrise widmet. Das Thalia Theater bietet Kindern- und Jugendlichen in der Saalestadt Inszenierungen, die ihre Lebenswelt betreffen, sie berühren, nachdenklich oder freudig erregt stimmen. Auf ihre veränderte Kindheit und Jugendzeit zu reagieren, ihre Stimmen und Meinungen zu hören, sie zu sehen, zu erreichen, Sichtweisen zu hinterfragen und zu erweitern, das ist das Anliegen der Festwoche. N Das Festival „Perspektiv*en“ feiert 70 Jahre Thalia, 8. bis 16. Oktober statt. www.buehnen-halle.de



LESUNG N Text: Mathias Schulze; Bild: Sabrina Rackwitz

Ein Schnaps und zehn Kniebeugen K Der Autor Thomas Rackwitz, Jahrgang 1981 und geboren in Halle, hat schon einige Literaturpreise in der Vitrine stehen. Nun stellt er seinen neuen Gedichtband „in meinem garten steht ein blauer eisberg“ im Literaturhaus vor. Grund genug, bei Rackwitz nachzufragen

Zuerst eine Frage an den gebürtigen Hallenser: Warum leben Sie heute in Blankenburg, im Harz? Können Sie in Halle nicht dichten? Es war eine Herzensentscheidung, in den Harz zu gehen: Ich bin 2013 mit meiner jetzigen Frau aus Berlin dorthin gezogen. Und natürlich lässt es sich in Halle dichten. Ich habe sehr viele Gedichte in meiner „poetischen“ Findungs- und Entwicklungsphase in Halle geschrieben, gerne in Cafés, auf Treppen oder in Bibliotheken. Man muss sich eben nur die Zeit nehmen. Ihr neuer Gedichtband soll den Klimawandel fokussieren. Machen Sie uns neugierig! Der Klimawandel ist nur ein Aspekt des Bandes. Die meisten Gedichte dieses Bands entstanden 2020/21, also in den Jahren der großen Seuche. Ein dezidiertes „Corona“-Gedicht habe ich aus mehreren Gründen nicht zu Papier bekommen. Zum einen die Nähe zum Sujet. Zum anderen wurde dieses Motiv bereits bis aufs Äußerste durchexerziert. Warum also noch ein weiteres Gedicht zu einer „Trendbewegung“ beitragen? Viel stärker im Fokus dieses Gedichtbands ist eine zunehmend übler werdende Begleiterscheinung dieser Tage. Fake News. Das Ich, als Individuum, als Rezipient verschiedenster Medien, wird zunehmend verunsichert und bringt seine Optimierung wie verrückt voran. Die Weltanschauung ist dynamisch geworden. Was heute gilt, ist am Folgetag schon obsolet. Welchem Medium ist noch zu trauen? Nur die Liebe ist gewiss, auch sie findet sich vor lauter Verlegenheit und wird auch mal aufs Korn genommen. Es bringt auch nichts, alles düster zu sehen. Die Gefahr besteht darin, in Kitsch, Betroffenheit oder Moralscheiße abzurutschen, da die Übergänge insbeson-

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dere bei Themen wie dem Klimawandel fließend sind. Also: Ein Gedichtband mit einem Augenzwinkern. Eine Kostprobe, bitte!? Irrfahrt schätze ohne ende hab ich angehäuft / auf meiner irrfahrt nur für dich. / vom tiefsten grund des meeres ist der sand. / ihn trug ich heim in aufgeweichten taschen. / wirkt ordinär das holz, so trügt der schein – / aus einem schiffswrack hab ich’s rausgebrochen. / wo flammenhell der kirschbaum stand, / war ich nicht weit. ein kern ist mir geblieben. / ihn dir zu schenken, ritt ich durch den sumpf. / oft stand die nacht mir dabei bis zum hals. / ich stahl den anker, und ins wasser glitt die arche, / und tauschte ihn nicht gegen bernsteinzimmer, / schillers schädel, leberbraten von prometheus, / doch gegen das versprechen einer amsel, / die morgenröte singend zu erwecken, / sobald der letzte gott der alten welt / die augen öffnet, die zerträumten. / gefährlich war die reise. nur für dich / besiegte ich den minotaurus (bse-verseucht), / denn du allein warst mir das labyrinth. / jetzt steh ich hier, die socken voller löcher. / es stimmt, ich habe keine wertpapiere, / immobilien oder rosen, bin ohne rast und ruh. / wie kann es sein? du freust dich nicht? / du bist so undankbar, du dumme kuh! Können Sie von der Lyrik leben? Im Gegensatz zu Poetry-SlamEinwegliteratur oder Instagram„Poesie“ liegen Lyrikbände oft wie Blei in den Regalen, verkaufen sich schlecht. Meine bilden da keine Ausnahme. Auch schrumpft der Kreis der Buchhandlungen, in denen es Lyrik zu kaufen gibt. Und online/publizistisch werden nur die großen Verlage (aus dem Westen) gepusht.

Stellt im September im Literaturhaus seinen neuen Gedichtband vor: Der Lyriker Thomas Rackwitz.

Gibt es bei Ihnen so etwas wie eine künstlerische Routine, welche die Entstehung eines Gedichtes begleitet? Einen Schnaps trinken und dann zehn Kniebeugen. Nein, Quatsch, eine Routine kann es nicht geben, wäre auch gefährlich. Manchmal wünschte ich, es würde funktionieren, einfach einen Schalter umzulegen. Es gibt diese Tage, an denen man sich auf den Kopf stellen kann, an denen nichts passt. Ein anderes Mal sitzt du im Schwimmbad, hast weder Mobiltelefon noch Stift dabei und verlernst plötzlich das Reden, weil du diese eine (!) Idee hast, aus der sich hinterher der Rest wie von Zauberhand ergibt.

„Die Weltanschauung ist dynamisch geworden. Was heute gilt, ist am Folgetag schon obsolet.“

Was unterscheidet gute von sehr guter Lyrik? Wenn ich die Frage mit einem Wort beantworten müsste: Kontext. Gedichte müssen zur richtigen Zeit, im richtigen Milieu, von den richtigen Leuten veröffentlicht (oder entdeckt) werden und sind im besten Fall weder vorhersehbar noch zu bemüht, „anders“ sein zu wollen. „Der Rabe“ von Poe ist meines Erachtens ein sehr gutes

Gedicht. Angenommen, Poe hätte es nie geschrieben, und es entstünde im Jahr 2022 in exakt selbem Wortlaut bei ansonsten identischer poetischer Entwicklung im Literaturbetrieb. In diesem Fall wäre es noch immer ein gutes, weil handwerklich auf den Punkt gebrachtes Gedicht. Die Ansprüche an Gedichte sind mit den Jahrhunderten immer weiter gewachsen oder haben sich verlagert. Und steigende Ansprüche bedeuten höhere formale Einschränkungen, will sagen, der neue Rabe hätte es in einer Folgeströmung automatisch „schwerer“. Oder man stelle sich vor, ein zu DDR-Zeiten etablierter Autor hätte „Der Rabe“ geschrieben, der nach der Wende als IM enttarnt wurde. Auch in diesem Fall würden wohl nur die wenigsten Leute von einem sehr guten Gedicht sprechen, was dem Text an sich natürlich nicht gerecht wird. Ansonsten gibt es keine objektive Antwort: In manchen Gegenden werden kürzere Verse, woanders längere Verse präferiert.

Welche künstlerischen Pläne schmieden Sie gerade? Bei der Lyrik habe ich aktuell eher eine vage Vermutung, wo die Reise hingehen wird. In Bezug auf meinen nächsten Roman kann ich das eindeutiger beantworten: Im Herbst 2022 werde ich mit Band drei der „DoctorBenx“-Reihe beginnen. N Thomas Rackwitz, 27. September, Literaturhaus Halle, 19 Uhr, www.literaturhaus-halle.de



OPEN AIR N Text Mathias Schulze; Bild: Guillaume Musset

Augenöffner K In diesem Jahr präsentieren sich am 3. und 4. September fast alle theatralen Spielstätten Sachsen-Anhalts auf dem Marktplatz in Halle. Präsentiert wird das Spektakel von den ‚Bühnen Halle‘. Das Anhaltische Theater Dessau schickt das Stück „Midnight Movie“ von Eve Leigh. Unter der Regie von Rebekka Bangerter geht es dabei um das Ineinandergreifen von materieller und digitaler Welt. Mathias Schulze hat die Regisseurin zum Gespräch gebeten

Hallo, Rebekka Bangerter, Sie haben sich mit der Frage, wie die Medialisierung unsere Wahrnehmung und Realität beeinflusst, beschäftigt. Gibt es grundlegende Überzeugungen, die Sie uns verraten können? Es ist die Überzeugung, dass unsere Realität eine Hybride geworden ist. Also, dass die physische, die materielle Welt und die immaterielle, also die digitale Welt, nicht mehr zwei getrennte Systeme sind, die sich explizit unterteilen lassen. Vielmehr greifen die beiden immer mehr ineinander, beeinflussen sich gegenseitig, kreieren eine eigene, neue Realität, die wir gerade verhandeln. Ich glaube, dass wir uns im Alltag und auch beispielsweise auf Gesetzesebene und in der Gesellschaft viel zu wenig damit auseinandersetzen, was diese Verschränkung konkret für Konsequenzen hat. Die technologische Entwicklung eilt unserer psychologischen und soziologischen Entwicklung in vielem voraus. Haben Sie Beispiele? Wie gehen wir damit um, wenn wir im Metaversum einen sexuellen Übergriff erfahren? Dafür gibt es keine (wirkliche) Gesetzesgrundlage. Oder auch: Welchen Einfluss hat unser Medienkonsum auf unsere Aufmerksamkeitsspanne? Und was bedeutet das für ein Theaterpublikum? Was muss ich da als Regisseurin beachten? Aber auch Vorteile natürlich: Welche neue Möglichkeiten ergeben sich beispielsweise für die Inklusion von Menschen mit Behinderung? Zu „Midnight Movie“: Wo liegt der Reiz des Stückes? Den entscheidenden Twist möchte ich nicht verraten, aber grundsätzlich interessiert mich die Frage, ab wann man denn eigentlich „da“ ist, also teilnimmt, präsent ist – im Kontext einer hybriden Realität, die digital und live funktioniert. Das Stück geht um ei-

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ne Person, die durch eine chronische Krankheit in den eigenen vier Wänden gefangen ist und sich durchs Internet versucht, von ihren Schmerzen abzulenken. Und dann, wenn man so will, ihr Leben durch andere Menschen lebt. Was heißt das eigentlich, wenn ich nicht am öffentlichen Leben teilhaben kann? Was tun wir als Gesellschaft dafür, dass Menschen mit unzuverlässigen Körpern Teilhabe ermöglicht wird? Was tut das Theater? Auf der anderen Seite haben wir einen Luxus, den man selten hat, denn das Publikum ist zusammen durch eine kollektive Erfahrung gegangen: die Lockdowns. Also die Situation, dass man in den eigenen vier Wänden ist und da nicht weg kann. Diese Situation kennen wir jetzt irgendwie alle – auch wenn diese natürlich je nach Lebensstandard sehr unterschiedlich war. An diesem Punkt können wir ansetzen.

„Was tun wir als Gesellschaft dafür, dass Menschen mit unzuverlässigen Körpern Teilhabe ermöglicht wird?“

Wie kann man sich die Inszenierung vorstellen? Wir versuchen ein Zusammenspiel aus Storytelling, „Physical Theatre“, elektronischem Sounddesign, projiziertem Text und Raumbühne zu kreieren. Übrigens mit einem wirklich tollen Team, in dem diese Art von komplexer, vernetzter Arbeit möglich ist! Das Publikum soll eine Erfahrung machen, die zwischen Immersion (virtuelle Realität; Anm. d. Red.) und Draufsicht, zwischen 4D und 2D oszilliert. Bin ich gerade bei der Hauptfigur im

„Die technologische Entwicklung eilt unserer psychologischen in vielem voraus.“ Regisseurin Rebekka Bangerter (Foto) bringt Eve Leighs „Midnight Movie“auf den halleschen Marktplatz.

Schlafzimmer? Oder findet das Geschehen woanders statt und die Internet-Realität schwappt in unsere Theaterbühne hinein? Auch die Frage der Zugänglichmachung des Abends beschäftigt uns sehr. Untertitel machen den Abend beispielsweise für taube Zuschauerinnen zugänglich und sind auch explizit Teil des Abends. Ich hoffe, wir können hier einiges leisten, allerdings stoßen wir in Bezug auf Fragen der Inklusion auch immer wieder auf viele Hürden. Diese Arbeit ist auf alle Fälle ein Augenöffner für mich. Werden wir noch einmal grundsätzlich: Was ist das für eine Rolle, die Theater Ihrer Meinung nach heute einnimmt? Theater ist so was wie ein Joker geworden. Der letzte weiße Fleck auf der Landkarte. Wir haben ja ein hochkomplexes und brutales System geschaffen, auf den Säulen des Kapitalismus, Imperialismus und Kolonialismus, der Globalisierung und Technologisierung. Und dieser Status Quo wirkt, obwohl ja auch hochkomplex, grundsätzlich extrem monopolisierend. Das ewig Gleiche wird wiederholt, und darin

ist auch immer die Predigt von der Alternativlosigkeit erhalten. Das Gefühl der Einbahnstraße wächst. An diesem Punkt ist es nicht so einfach, überhaupt noch so etwas wie Hoffnung zu entwickeln. Theater ist darin ein Ort geblieben, der es ermöglicht, Alternativen, Zukunft oder andere Denkweisen zu erproben. Theater ist ein Proberaum für die Gesellschaft. Im Theater entscheide ich mich dafür, für eine bestimmte Zeit an einem Ort zu bleiben und diese Erfahrung mit anderen zu teilen. Und das ist und bleibt etwas Besonderes. Eve Leigh, die Autorin von „Midnight Movie“, sagt es einmal: „Es gibt keinen Ersatz für die Anwesenheit im Raum.“ Abschließend: Vollenden Sie bitte diesen Satz: „Ohne das Internet … … würden wir ziemlich viel CO2 sparen. Das vergisst man ja oft. Und ist wieder so ein Beispiel, wie materiell das Immaterielle dann doch ist. N Midnight Movie, am 4. September um 18.15 Uhr auf dem Markt Halle, alle Termine des „Kulturspektakels“: www.buehnen-halle.de; „Midnight Movie“ läuft zudem ab 9. September im Alten Theater des Anhaltischen Theater Dessau, alle Termine: www.anhaltisches-theater.de


KINO Text: Max Feller; Bild: Chris Schwagga/Swan Films L

Sattelt die Fledermäuse K Filme, Diskussionen, Performances und Live-Vertonungen. All das und noch viel mehr bietet das „Gegenkino“-Festival in Leipzig vom 8. bis zum 18. September in den Spielstätten Schaubühne Lindenfels, UT Connewitz und LuruKino

Dieses Jahr steht das „Gegenkino“-Festival in Leipzig im Zeichen der Stimme: Wer spricht und aus welcher Position heraus? Wen lässt man sprechen und wen nicht? Was wird verschwiegen, was lässt sich nur bebildern, aber nicht sagen? An welchen Stellen hören die Worte auch mal auf, einen Sinn zu ergeben? Das „Gegenkino“-Festival will in 30 Filmen, die zehn Tage lang gezeigt werden, nach anschaulichen und hörbaren Antworten suchen. Besonderes Augen- und Ohrenmerk wird auf drei deutsche Dokumentarfilmerinnen gelegt: Helga Reidemeister, die 1940 in Halle geboren ist, Tamara Trampe und Renate Sami gehören nicht nur einer Generation an, sondern sie hatten

auch alle einen unkonventionellen Zugang zum Dokumentarischen. Das „Gegenkino“-Festival will sich in der Zusammenstellung ihrer Arbeiten auf den Einsatz der Stimmen, der bei den drei Dokumentarfilmerinnen eine bedeutende Rolle spielt, fokussieren. Ein weiterer Höhepunkt ist zweifellos die Live-Vertonung des japanischen Avantgarde-Stummfilmklassikers „A Page of Madness“ (Regie: Teinosuke Kinugasa) aus Jahr 1926. Und dann bringt auch noch das in Berlin lebende FilmDuo Melissa Dullius und Gustavo Jahn ausgewählte Arbeiten der vergangenen zwei Jahrzehnte ins „Gegenkino“-Programm. Eröffnet wird das Festival am 8. September um 20 Uhr im Luru-Ki-

Das Kino als Raum der Dissonanz – in Leipzig startet das „Gegenkino“-Festival (Foto: Szene aus „Neptune Frost“). no. Dann ist das afro-futuristische Science-Fiction-Musical „Neptune Frost“ von Saul Williams ebenso zu sehen wie der surreal-sinnliche Trip namens „Dead Flash“. Wer also vom Mainstream-Kino genug hat, wer sorgfältig ausgewählte Filmperlen aus der ganzen Welt sehen will, die sich unseren Sehgewohnheiten kräftig entgegenstellen, ist beim „Gegenkino“Festival bestens aufgehoben. Cineastische Grenzüberschreitungen und experimentelle Exzesse sind garantiert. Oder, um aus dem Programmheft des Festivals zu zitieren: „Auch das restliche Programm

kann sich hören und sehen lassen: Eine hellseherische Krabbe, eine indische Filmhochschule im Protest, Seefahrer mit dem Kopf von Kolumbus, satanische Super-8-Rituale, Ufo-Anbetungen, ein GhibliSchloss, Beatrix beim Zähneputzen, ein schauriges Puppen-Reenactment – und (fast) alle Tode von Udo Kier! Sattelt die Fledermäuse, krallt Euch die Stimmgabeln und taucht mit uns ab in das Kino als Raum der Dissonanz.“ K

„Gegenkino“-Festival in Leipzig, 8. bis 18. September, Schaubühne Lindenfels, UT Connewitz, Luru-Kino, alle Termine: www.gegenkino.de


BAND N Text Mathias Schulze; Bild: Lutz Voigtländer

Wenn ich komponiere oder spiele, muss ich dafür brennen, nur dann kann der Funke der Begeisterung auf das Publikum überspringen. Momentan interessiere ich mich sehr dafür, die erweiterten Spieltechniken der Querflöte in die Stücke organisch einzubinden. Das Klangspektrum der Flöte ist so enorm, und die spielerischen Freiheiten, die die Besetzung des Trios ermöglicht, eignen sich dafür perfekt.

„Mit Halle verbinde ich jugendliche Leichtigkeit.“ Ende September gastiert das Das „Conni Trieder Trio“ im im Pierre Grasse.

Viele „kleinere“ Künstler haben weiterhin mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen. Wie sieht es bei Ihnen aus? Was bekommen Sie mit? Wo und wie müsste man ansetzen?

Einmalig, vergänglich, wunderschön K Querflöte, Kontrabass und Schlagzeug. Mehr braucht das „Conni Trieder Trio“ nicht, um ein jazziges Klangereignis aus instrumentaler Musik und gesprochenem Wort zu zelebrieren. Zusammen mit Lukas Keller und Simon Bräumer kommt Conni Trieder nun ins Pierre Grasse. Grund genug, bei der Musikerin, die ihre Kindheit und Jugend in Halle verbrachte, nachzufragen. Ein Gespräch über Ost und West, über ihr Halle-Projekt und über ihre Kunst

Hallo, Conni Trieder, Sie sind 1987 in Karl-Marx-Stadt geboren und 1990 nach Halle gezogen. Sie haben in der Saale-Stadt also ihre Kindheit und Jugend verbracht. Warum wohnen Sie heute in Köln? Das Jazz-Studium hat mich dorthin verschlagen. Und da ich nebenher meinen Unterhalt verdienen musste, habe ich dort auch schnell Wurzeln geschlagen. In Köln gibt es eine aktive Musikszene, die ich sehr schätze und die einiges möglich macht. Meine beiden Mitmusiker habe ich auch in Köln kennengelernt. Sie müssen es wissen: In welcher Weise begegnen Ihnen heute noch Ost-West-Unterschiede? Es ist auffällig, dass das im Osten fast immer thematisiert wird – und im Westen nie. Das ist nicht wertend gemeint, das ist nur eine Feststellung. Kommt das zur Sprache, fühle ich mich seltsamerweise als eine, die „rüber jemacht hat“. Und dass, obwohl das ja 30 Jahre später eigentlich kein Thema mehr sein sollte. Zudem fühle ich mich auch immer noch als Ossi, das ist eigentlich verrückt. Dass das Thema im Westen keine große Rolle spielt, verwundert mich

12

FRIZZ September 2022

nicht. Für die Menschen dort hat sich ja auch nicht viel geändert. Aber ich würde gern noch fragen, woran Sie dieses „Ossi“-Gefühl festmachen? Das ist schwer in einem Satz zu sagen. Ich weiß nur, dass es früher für mich nicht relevant war. Erst als ich 2007 für mein Studium in den Westen gegangen bin und Kommilitonen aus Ost und West zusammentrafen, ist es mir richtig bewusst geworden. Schauen wir mal nach Halle. Woran denken Sie heute, wenn Sie heute „Halle“ hören? Was sind das für Erfahrungen, die Sie hier gemacht haben? Mit Halle verbinde ich jugendliche Leichtigkeit. Den Sommer nach dem Abitur habe ich mit Freunden Lyrik lesend und Gitarre spielend an verschiedenen Orten verbracht. Sicherlich ist meine Erinnerung romantisch verklärt. Aber in keiner anderen Stadt habe ich mich je so ausgekannt wie in Halle. Ich bin durch Parks gestreift, über die sieben Hügel der Stadt geradelt, hatte Freunde in jedem Teil der Stadt, hab‘ die Aussichten genossen und viele Orte erkundet. Ich liebe das leicht Verwilderte und Verkommene, Szenen

von gelebten Leben, die aus den Altbaufenstern gucken. Alte Hauseingänge, die einem unverständlich mehrere Geschichten der Bewohner-Generationen gleichzeitig zuraunen. Diesem Charme begegne ich eher im Osten.

„Ich fühle mich immer noch als Ossi, das ist eigentlich verrückt.“ Ich habe ja auch deswegen gefragt, weil es ein spezifisches Halle-Projekt von Ihnen gibt. Erzählen Sie bitte! Richtig, mit meinem Quartett „Trieders Holz“ spiele ich derzeit das Programm „Vertraute Orte“, welches sich mit Plätzen meiner Kindheit und Jugend beschäftigt. Es sind sieben Texte, die sinnliche Erinnerungen aus meinen HalleJahren beschreiben und als Inspirationsquelle für sieben Kompositionen dienten. Im kommenden Jahr wird es bei „nWog Records“ als Album erscheinen. Können Sie Ihre künstlerische Philosophie in schnöden Worten beschrieben?

Mir scheint, dass durch die Pandemie die Unterhaltung im Internet für viele einen noch stärkeren Platz eingenommen hat. Gleichzeitig ist bei Künstlern in der Zeit viel Kreatives entstanden, was noch ungehört und ungesehen ist. Ich wünsche mir, dass Menschen diese Begegnung wertschätzen, die bei solch einer Veranstaltung passieren kann, dass sie sich bewusst werden, dass die Hörerschaft mit ihrer Anwesenheit Teil des Konzerts ist. Die Musik und die Stimmung können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wie das Publikum, der Raum und die Atmosphäre ausfällt. Damit ist es einmalig, vergänglich und wunderschön. Kommt zu den Konzerten, begegnet Kunst, anderen Menschen und Euch selbst! Warum sollte man Ende September zu Ihrem Konzert kommen? In meinem Trio mit Lukas Keller am Kontrabass und Simon Bräumer am Schlagzeug kommt jedes Instrument und jeder Musiker und jede Musikerin deutlich zur Geltung. Die Musik ist sehr persönlich und transparent. Viel entsteht aus dem Moment und hat damit eine andere Art Aufrichtigkeit. Es ist, als ob man zum Markt fährt und kurz entschlossen doch die Kleine statt der Großen Ulli nimmt – einfach, weil es heute besser passt. N Conni Trieder Trio, 29. September, Club Pierre Grasse, 20 Uhr, www.connitrieder.de



update

1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. September 2022

K Halle

Bühne

1.

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Individueller Aufstieg 10:00

Walden 18:00

The Kraut - Jennifer Krannich spielt Marlene Dietrich 19:30

WUK Theater Schiff

Schutt und Scherben 20:30

Kino Die Känguru-Verschwörung 16:1 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Donnerstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

3.

Volksbühne Kaulenberg

Luchskino am Zoo

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Samstag

Halle (Saale)

Altstadtbummel 13:30

Ausstellungen Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek Fromme Gefüh-

Kunsteck Jugendkunsttreff - Kunst

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek Fromme Gefüh-

Bühne WUK Theater Quartier

Walden 18:00

Kino Luchskino am Zoo

Die Känguru-Verschwörung 16:15 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Medienwerkstatt 16:00

Musik Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Astrolinos im Krokoseum 17:00

Musik Peißnitzhaus Das Klangwäldchen

präsentiert: Tong 18:00 Objekt 5 Blue Stars 20:00 Kaffeschuppen Muckefuck im Kaffeeschuppen 20:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Start an der Marktkirche

Gintour mit der Hallunken-Schunkel 18:30

Start am Marktschlösschen

Rundgang für Nachtschwärmer 20:00

Volksbühne Kaulenberg

Dessau

Jam Session 19:00 Objekt 5 Hotel Rimini 20:00

Bühne

Lesung, Talk, Vortrag Franckesche Stiftungen Gerste,

Emmer, Brot des Lebens - Gespräche im Pflanzgarten der Stiftung 19:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Franckesche Stiftungen, Haus 37 Kulturaustausch „Ukraine“ für

Interessierte 9:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Nibelungen - Ein Solo für Kriemhild 19:00

Spezielles Merseburger Dom

Öffentliche Domführung 11:00, 13:00, 15:00

Nebra

Start am Marktschlösschen Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Peißnitzhaus

Shinrin yoku (Waldbaden) 17:00

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

mit der Straßenbahn 13:30

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Start am Hansering 13

Wo Justitia zu Hause ist 14:00

Roter Turm Führung auf den roten

Turm 14:00

Öffentliche Führung 14:00

le - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 16:00

Bühne Markt Halle Kulturspektakel der

Dessau

Musik Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Eröffnungskonzert zur neuen Spielzeit auf dem Theatervorplatz 19:00

Oranienbaum

WUK Theater Quartier

Walden 18:00

Musik

Volksbühne Kaulenberg

The Kraut - Jennifer Krannich spielt Marlene Dietrich 19:30

Volkspark Halle

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: Mollmops und die Dur-A-Cells 19:30

Die Känguru-Verschwörung 14:30 Freibad 16:45 Die Känguru-Verschwörung 19:00

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Kinder

Wörlitzer Schloss und Park

Seekonzert mit dem Bläserquintett „Consortio Anhaltino“ 18:00

Sonntagsführung auf dem Giebichenstein 11:00

Luchskino am Zoo

Minions 2 - Auf der Suche nach dem Miniboss 12:45

4.

Luchskino am Zoo

Die Känguru-Verschwörung 16:15 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 15:00

Kinder

Sonntag

Halle (Saale)

Ganz Halle spielt! 10:00

Thalia Theater präsentiert: Wutschweiger 15:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Minions 2 - Auf der Suche nach dem Miniboss 14:30 Fledermausführung 19:00

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Musik Marktkirche

Stadtmuseum Halle

Lesung, Talk, Vortrag

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Rotkäppchen 16:00

Die Abenteuer einer linkshändigen Friseurin - Abschiedslesung mit Barbara Thériault 0:00

Spezielles

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Peißnitzhaus

Arbeitseinsatz 10:00

Walden

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Spezielles Zoo Halle

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Das letzte Einhorn 18:00

Musik

Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

Hallescher Dom

Liebe auf Abstand - Literarisches Orgelkonzert mit Florian Zschucke 17:00

Merseburg

Spezielles Merseburger Dom

Öffentliche Domführung 13:00

Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Individueller Aufstieg 10:00

6.

Landesmuseum für Vorgeschichte

Führung durch die Ausstellung 10:30

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

WUK Theater Quartier

Brückenfest um die Genzmer Brücke 13:00

Dessau

Dienstag

Halle (Saale)

Musik Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Dein ist mein ganzes Herz 15:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

Lochwitz

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Musik

Stadtmuseum Halle

Hausbühne im Weidengrund in Lochwitz

Kliffs 17:00

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Start am Marktschlösschen

Die verflüxte Zipfelmitze 16:00

Hallesches Salz 10:00

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Die Känguru-Verschwörung 16:15 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Der Bergzoo ruft 9:00

Peißnitzhaus

Beatles Museum Halle

Luchskino am Zoo

Kino Luchskino am Zoo

Kinder

Neues Theater Halle, Schaufenster

Ausstellungen

Hallmarkt

Dr. Eckart von Hirschhausen 20:00

Das letzte Einhorn 14:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Spezielles

Kino

Steintor Varieté

Volksbühne Kaulenberg

Kulturspektakel mit Wenzel und Band 20:00

Schutt und Scherben 20:30

Halle (Saale)

Bühne

Familienzeit im Museum 11:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Markt Halle

WUK Theater Schiff

Montag

Franckesche Stiftungen

Volksbühne Kaulenberg

Bühnen Halle 13:00

5.

Kino Luchskino am Zoo

Vom Korn zum Brot 14:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Kulturspektakel der Bühnen Halle 12:30

Start am Stadthaus Stadtrundfahrt

Hallescher Dom

Hallesches Salz 10:00

Volksbühne Kaulenberg

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00 Altstadtbummel 13:30

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Peißnitzhaus

Merseburg

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn 11:00 Markt Halle Christopher Street Day: Offizielle Eröffnung der Pride Week mit Fahnenhissen 11:00 Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Stadtmuseum Halle

machen und Freunde treffen 16:00

Altstadtbummel 11:00

Markt Halle

Start am Stadthaus

Start am Marktschlösschen

Franckesche Stiftungen, Haus 33 TiQital - Ein Medienworkshop

le - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00 Stadtmuseum Halle Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Start am Marktschlösschen

Start auf dem Hallmarkt

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00 Stadtmuseum Halle Hallesches Salz 10:00

14:00

Bühne

Hausmannstürme

WUK Theater Quartier

Merseburg

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Spezielles

Stadtmuseum Halle Auf den Spuren

Merseburger Dom

Öffentliche Domführung 13:00, 15:00

einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Bühne

Barbara Thériault

Steintor Varieté

Dr. Eckart von Hirschhausen 20:00

01 09

2.

03 09

Bild: Nora Beschorner

Halles höchste Cocktail-Lounge 19:00

Bild: Showcase Beat Le Mot

Hausmannstürme

Kino Luchskino am Zoo

Die Känguru-Verschwörung 16:15 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Freitag

Theaterhaus Anna-Sophia

Rotkäppchen 10:00

Halle (Saale)

Neues Theater Halle, Schaufenster Thalia Theater präsentiert:

Wutschweiger 10:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

Theater

Lesung

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

14

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum Grünes Labor: Entdecken,

erforschen, experimentieren 16:00

Musik Pulverweiden

Volksbühne

Das Performancekollektiv Showcase Beat Le Mot präsentiert ein Naturtheaterstück. Der Wald soll schonend und nachhaltig bespielt und sinnlich erfahrbar gemacht werden. Premiere ist am 1. September, von 18 bis 20 Uhr findet die Inszenierung in den Pulverweiden statt, von 20 bis 22 Uhr geht es im WUK weiter.

Barbara Thériault ist die aktuelle Stadtschreiberin von Halle. Nun präsentiert sie Auszüge ihrer schriftlich fixierten Beobachtungen aus den hiesigen Friseurläden, die unter dem Titel „Abenteuer einer linkshändige Friseurin“ als Buch erscheinen werden. Der Beginn ihrer Abschiedslesung ist um 16 Uhr.

Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 16:00

Lesung, Talk, Vortrag Franckesche Stiftungen

Gespräche in der Bibelmansarde (Haus 28) 18:00

Spezielles Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00 Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Find us on ...

FRIZZ September 2022

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


update

7. | 8. | 9. | 10. September 2022

Halle M

Interessierte 9:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Peißnitzhaus

Shinrin yoku (Waldbaden) 18:00

Eisleben Lutherstadt

Kinder Theater Eisleben

Nur ein Tag 9:30

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Lesung, Talk, Vortrag

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16:00

Stadtmuseum Halle

Thematische Führung: Halle-Neustadt von der Modellstadt zur Heimatstadt? 18:00

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Stadtmuseum Halle

Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Krokoseum Matschmelone, Lutschzitro-

ne, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Spezielles Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00 Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Peißnitzhaus

Fitness, Spiel, Sport Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 TiQital - Ein Medienworkshop

14:00

Kunsteck Jugendkunsttreff - Kunst

machen und Freunde treffen 16:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 16:15

Musik Peißnitzhaus

Das Klangwäldchen präsentiert: Eggison und Thea Klar 19:00

Volksbühne Kaulenberg

Charlotte Bé - Einfache Lieder 19:30

Objekt 5

IC Falkenberg & Band 20:00

Spezielles

Shinrin yoku (Waldbaden) 17:00

Volksbühne Kaulenberg

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Ausstellungen

9.

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00, 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Start am Marktschlösschen

Rundgang für Nachtschwärmer 20:00

Freizag

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00 Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Dessau

Halle (Saale)

Ausstellungen

Bühne Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Midnight Movie 19:30

Beatles Museum Halle Das Leben

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Ein Hypochonder sieht sich um 19:30

Steintor Varieté

Jürgen von der Lippe - Voll fett 20:00

Kino

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

Beatles Museum Halle

Stadtmuseum Halle

Fitness, Spiel, Sport

Altstadtbummel 13:30

Halle (Saale)

Kino

Die Känguru-Verschwörung 18:15 Freibad 20:30

Start am Marktschlösschen

Flinta Rap Session 19:00

Stadtmuseum Halle

Die Känguru-Verschwörung 16:15 Freibad 18:30 Die Känguru-Verschwörung 20:45

Start am Marktschlösschen Alt-

Donnerstag

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Luchskino am Zoo

Spezielles Interessierte 9:00

8.

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Die Zukunft des Stadtgrün - Gespräche im Pflanzgarten der Stiftung 17:30

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Beatles Museum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen

Start auf dem Hallmarkt

Mittwoch

Stadtmuseum Halle

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Objekt 5 Minor Majority 20:00

stadtbummel 11:00

7.

Kino Luchskino am Zoo

Dorint Hotel Charlottenhof

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Franckesche Stiftungen, Haus 37 Kulturaustausch „Ukraine“ für

Nachtschreibcafé 23:00

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Musik Marktkirche

Volksbühne Kaulenberg

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Bibi und Tina - Einfach anders 16:15

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00 Peißnitzhaus Inselpost - Workshop zum Buchbinden und weiteres 16:00

Offene Probe des Domchors im Gemeindehaus 19:30

Ausstellungen

Luchskino am Zoo

Hausmannstürme

Hallescher Dom

Halle (Saale)

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Medienwerkstatt 16:00

Start auf dem Hallmarkt

Luchskino am Zoo

Die Känguru-Verschwörung 18:15 Freibad 20:30

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Bühne Volkspark Halle

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: Gel(i)ebte Dämokratie 19:30

Theaterhaus Anna-Sophia

Rotkäppchen 10:00

Neues Theater Halle, Schaufenster Thalia Theater präsentiert: Wut-

schweiger 10:00

Puppentheater Halle

Viel Lärm um nichts 20:00

Neues Theater Halle, Hof

Cyrano de Bergerac 20:30

Midnight Movie

Gerhard Schöne

09 09

10 09

Bild: Claudia Heysel

10.

Stadtmuseum Halle

Samstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Bild: Sylvia Eulitz

Franckesche Stiftungen, Haus 37 Kulturaustausch „Ukraine“ für

Konzert

Theater Altes Theater Dessau

Parkbühne Geyserhauses

Was unterscheiden digitale Erlebnisse von echten Erfahrungen? Gibt es einen Unterschied? Eine Frau leidet unter Schlaflosigkeit und flüchtet sich in die Weiten der virtuellen Realität. Das Schauspiel von Eve Leigh wird von Rebekka Bangerter inszeniert. Am Premierenabend spielen Nicole Widera (im Bild) und Josephine Nahrstedt.

Viel zu selten gibt es Konzerte wie an diesem Abend, in denen der Liedermacher Gerhard Schöne sein gesamtes Repertoire auf dem Programmzettel hat. Von „Wellensittich und Spatzen“ über „Die Alte auf der Schaukel“ geht es bis zu „Mit dem Gesicht zum Volke“. Mit dabei sind begnadete Musiker wie Stefan Kling, Ralf Benschu oder Guilherme Castro.

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September 2022 FRIZZ


update

11. | 12. | 13. | 14. | 15. | 16. September 2022

K Halle Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek Fromme Gefüh-

11. 12.

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Bühne Volkspark Halle

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: (H)ampelmann 19:30

Volksbühne Kaulenberg

Hamlet und ich 19:30

Puppentheater Halle

Viel Lärm um nichts 20:00

Steintor Varieté

Mary Roos und Wolfgang Trepper präsentieren „Mehr Nutten, mehr Koks Scheiß auf die Erdbeeren“ 20:00

Neues Theater Halle, Hof

Cyrano de Bergerac 20:30

Club und Nachtleben Charles Bronson CSD Party 22:00

Kino Luchskino am Zoo

Freibad 16:00 Die Känguru-Verschwörung 18:15 Freibad 20:30

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 15:00

Kinder Neues Theater Halle, Kammer

Thalia Theater präsentiert: The Princess Knight 10:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 14:00

Peißnitzhaus

Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung 15:00

Musik

Halle (Saale)

Ausstellungen

Kino

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Stadtmuseum Halle

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Peißnitzhaus

Die Geschichte der Inseln der Saalestadt 14:00

Bühne Steintor Varieté

Katrin Weber und Gunther Emmerlich präsentieren „Wie im Kino“ 16:00

Volksbühne Kaulenberg

Puppenkaraoke 20:30

Kino

Lesung, Talk, Vortrag Peißnitzhaus

Das aktuelle Peißnitzgespräch 10:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Individueller Aufstieg 10:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start am Stadthaus

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00 Markt Halle Christopher Street Day: Straßenfest in der Innenstadt 12:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00 Markt Halle Christopher Street Day: Demonstration in der Innenstadt 13:00 Start am Marktschlösschen Altstadtbummel 13:30 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Hallescher Dom

Öffentliche Führung 14:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 16:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Vernissage einer Ausstellung mit Malerei von Katrina L. Pennington 18:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Romantische Führung zu später Stunde 19:00

Treffpunkt am Parkplatz, Fährstraße 1

Silhouetten der Nacht: Mit der Fackel um den Giebichenstein 20:30

Dessau

Bühne Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus Im weißen Rössl

19:30

Eisleben Lutherstadt

Bühne Theater Eisleben

Spielzeiteröffnung: Es ist überstanden, ich hab‘ dich ja wieder 19:30

Gräfenhainichen

Spezielles Ferropolis - Stadt aus Eisen

Führung 11:00, 13:00

Ferropolis - Stadt aus Eisen

Ironcity 2022 One Passion 15:00

Die Känguru-Verschwörung 18:15 Freibad 20:30

Kinder Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 16:15

Musik Jazz Jam Session 21:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

Merseburg

Spezielles Merseburger Dom

Öffentliche Domführung 13:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Vom Korn zum Brot 14:00

Musik Oper Halle

Oper am Klavier mit „Faust“ 11:00

Hallescher Dom

Orgelkonzert mit Ekaterina Leontjewa 17:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Individueller Aufstieg 10:00

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder Neues Theater Halle, Schaufenster Thalia Theater präsentiert:

Wutschweiger 10:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum Grünes Labor: Entdecken,

erforschen, experimentieren 16:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 16:15

Musik Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 16:00

Lesung, Talk, Vortrag Franckesche Stiftungen

Gespräche in der Bibelmansarde (Haus 28) 18:00

Spezielles

Landesmuseum für Vorgeschichte

Führung durch die Ausstellung 10:30

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Peißnitzhaus

Tag des offenes Denkmals 12:00

Franckesche Stiftungen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00 Kostprobe zu „Faust“ 17:30

13.

Stokkerlok und Millipilli 9:00, 11:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Medienwerk-

statt 16:00

Luchskino am Zoo Tottori - Kopfü-

ber ins Abenteuer 16:15

Musik Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Volksbühne Kaulenberg

Jam Session 19:00

Lesung Buchhandlung des Waisenhauses Stadt Ansichten Halle - Eine

Lesung mit Katrin Rux und Constanze Wirsing mit Texten rund um Halle 19:00

Spezielles

Die Känguru-Verschwörung 18:15

Luchskino am Zoo Freibad 20:30

Fitness, Spiel, Sport

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

‚Altstadtbummel 11:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Start auf dem Hallmarkt

Dorint Hotel Charlottenhof

Start am Marktschlösschen

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Krokoseum Matschmelone, Lutschzitro-

ne, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 16:15

Musik

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00 Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Peißnitzhaus

Shinrin yoku (Waldbaden) 17:00

Hallmarkt

Eröffnung der aktuellen Ausstellung „Hallmarkt 4 Future“ 17:00

Lesung, Talk, Vortrag

Dessau

Musik

Lesebühne „Kreis mit Berg“ 20:00

Spezielles Peißnitzhaus

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Sinfoniekonzert mit der Anhaltischen Philharmonie Dessau 19:30

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Franckesche Stiftungen

14.

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Mittwoch

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Halle (Saale)

Stadtmuseum Halle

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Führung mit einem gemischten Direktorendoppel 18:00 Hallescher Dom Offene Probe des Domchors im Gemeindehaus 19:30 Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

Dessau

Bühne Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Midnight Movie 10:00

Ausstellungen

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00 Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Dienstag

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

16.

Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt Hausmannstürme

Freitag

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Beatles Museum Halle Das Leben

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Stadtmuseum Halle Stadtwende

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Alexa Feser

13 09

15.

Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spuren

einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne

Donnerstag

Volkspark Halle

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die Macht

der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: Die Krone der Schöpfung 19:30

Neues Theater Halle, Saal

Der Kirschgarten 19:30

Neues Theater Halle, Kammer

Das Abschiedsdinner 20:00

Steintor Varieté Klavierkabarett

mit Bodo Wartke 20:00

Puppentheater Halle Dracula -

Mächte der Finsternis 20:00

Kino

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Konzert mit dem Consortio Anhaltino 10:30 Konzert mit dem Anhaltischen Kammerensemble und anderen 10:30

Paulus - Konzert mit der Staatskapelle Halle 19:00

Kino

Kinder Theater Eisleben

Schloss „Luisium“ in Dessau

Merseburger Dom

Zwerg Nase 10:00

Luchskino am Zoo

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Musik

Musik

Lisa Eckhart 20:00

Start am Marktschlösschen

Jürgen von der Lippe - Voll fett 20:00

Merseburg

Steintor Varieté

Eisleben Lutherstadt

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Musik

Theaterhaus Anna-Sophia

Bühne

Meditation im Gehen 8:00

Oper Halle

Bühne

Abschlusskonzert des Gartenreichsommers 2022 17:00

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Volksbühne Kaulenberg

Dessau

Schloss Mosigkau

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Der Besuch des preußischen Königs 15:00

Dessau-Roßlau

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Objekt 5 The Aberlours 20:00

Franckesche Stiftungen

Tag des offenen Denkmals 10:00

le - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00

Kinder

Hallesches Salz 10:00

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

Kinder

Bibi und Tina - Einfach anders 12:30

Dorint Hotel Charlottenhof

Shinrin yoku (Waldbaden) 18:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Thalia Theater präsentiert: Wutschweiger 11:00

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Peißnitzhaus

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Luchskino am Zoo

Die Känguru-Verschwörung 18:15 Freibad 20:30

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Neues Theater Halle, Schaufenster

Kino Luchskino am Zoo

Objekt 5

Luchskino am Zoo

Sonntagsführung auf dem Giebichenstein 11:00

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Luchskino am Zoo

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Fitness, Spiel, Sport

IC Falkenberg & Band 20:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek Fromme Gefüh-

Dorint Hotel Charlottenhof

Halle (Saale)

Peißnitzhaus Objekt 5

Stadtmuseum Halle

Fitness, Spiel, Sport

Montag

Freibad 14:30 Die Känguru-Verschwörung 16:45 Freibad 19:00

Turbo Music Injection - Das Space Guitar Open Air 18:00

16

Sonntga

Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spuren

einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

le - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Konzert Täubchenthal, Leipzig Mit dem neuen Album „Liebe 404“ kommt Alexa Feser nach Leipzig. Es ist ein Album über die Verarbeitung von Trennungen, über das Loslassen und das Freischwimmen. Hypnotische Gitarrenriffs treffen auf melancholische Passagen. Feser und ihre Band sorgen für eine emotionale Intensität.

Stadtmuseum Halle

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Luchskino am Zoo

Die Küchenbrigade 18:00 Der Gesang der Flusskrebse 20:00

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne Neues Theater Halle, Kammer

Das Abschiedsdinner 20:00

Kino Luchskino am Zoo

Der Gesang der Flusskrebse 18:00 Freibad 20:30

WUK Theater Quartier

Flora und der Baum - Figurenspiel mit Julia Raab 10:00

Neues Theater Halle, Schaufenster Krabbelkonzert - Spannenlanger

Hansel 10:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 TiQital - Ein Medienworkshop

14:00

Kunsteck Jugendkunsttreff - Kunst

machen und Freunde treffen 16:00

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FRIZZ September 2022

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


update

17. | 18. | 19. | 20. September 2022

Halle M Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Luchskino am Zoo

Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 16:15

Musik Volksbühne Kaulenberg

Jakob Heymann - Volle Akkus, leere Herzen 19:30

Objekt 5 Schlagerparade 20:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Musik Hallescher Dom Momentum - Musik

für den Kirchenraum 0:00

Marktkirche

Volksbühne Kaulenberg

KC Jones - Musik mit Howie Casey und Joe Jones 19:30 Objekt 5 Schlagerparade 20:00

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Start am Marktschlösschen

Mit Philipp Meckel unterwegs 20:00

Dessau

Musik Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Sinfoniekonzert mit der Anhaltischen Philharmonie Dessau 19:30

Samstag

Halle (Saale)

Gemeinsam in Gang kommen 14:00

Luchskino am Zoo

mit der Straßenbahn 11:00

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne

Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Halle (Saale)

Sonntagsführung auf dem Giebichenstein 11:00

WUK Theater Quartier

Flora und der Baum - Figurenspiel mit Julia Raab 11:00

Hallescher Dom

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 13:15 Vom Korn zum Brot 14:00

WUK Theater Quartier

Flora und der Baum - Figurenspiel mit Julia Raab 15:00

Start auf dem Hallmarkt

Bühne

Peißnitzhaus

Kasper kauft ein Haus 16:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Zwerg Nase 16:00

Musik Händelhaus

Kammermusik „auf Instrumenten gesungen“ mit der Staatskapelle Halle 11:00

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Im weißen Rössl 17:00

Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater Midnight Movie

Hallescher Dom

Konzert mit Gerhard Noetzel (Orgel) und Maria Wolfsberger (Mundharmonika) 17:00

19:30

Volksbühne Kaulenberg

Wollmond 18:00

Konzerthalle Ulrichskirche

18.

Voci e violini - Der große Abend der Tenöre 19:00

Lesung, Talk, Vortrag Peißnitzhaus

Gemeinsam in Gang kommen 14:00

Spezielles

Puppentheater Halle

Dracula - Mächte der Finsternis 20:00

Neues Theater Halle, Hof

Cyrano de Bergerac 20:30

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme - Individueller Aufstieg 10:00

Landesmuseum für Vorgeschichte

Führung durch die Ausstellung 10:30

Start am alten physikalischen Institut

Thematischer Rundgang zum jüdischen Leben in der Saalestadt 10:30

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Camposanto - Die Geheimnisse des Stadtgottesackers 14:00

Flora und der Baum

17 09

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Luchskino am Zoo

Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 16:15

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

20. Dienstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Kino Theater

Kinder

Löwenmut - Record Release Concert mit Flünk 15:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Flora und der Baum - Figurenspiel mit Julia Raab 15:00

Flora und der Baum - Figurenspiel mit Julia Raab 10:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Fitness, Spiel, Sport

Volksbühne Kaulenberg

Kinder WUK Theater Quartier

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 14:15

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Stadtmuseum Halle

The Father 16:00 Der Gesang der Flusskrebse 18:00 Die Küchenbrigade 20:30

WUK Theater Quartier

Dorint Hotel Charlottenhof

Hallesches Salz 10:00

Kino

Luchskino am Zoo

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Luchskino am Zoo

Hansel 10:00

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Stadtmuseum Halle

Let’s Dance - Tanzen ist das schönste Hobby 20:00

Neues Theater Halle, Schaufenster Krabbelkonzert - Spannenlanger

Der Gesang der Flusskrebse 18:00 Die Küchenbrigade 20:30

Stadtgottesacker

Tanzclub Schwarz-Silber Halle

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 15:00

Kino Luchskino am Zoo

Hausmannstürme

Club und Nachtleben

Dorint Hotel Charlottenhof

Hallmarkt 4 Future 0:00

Der Bergzoo ruft 9:00

Sonntag

Steintor Varieté

Jetzt! Das Feinste der Feisten - Musikkabarett 20:00

Hallmarkt

Zoo Halle

Volkspark Halle

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: (H)ampelmann 19:30 Oper Halle Faust 19:30

Montag

Ausstellungen

Luchskino am Zoo

Dessau

19.

Kinder

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 16:00

Dein ist mein ganzes Herz 15:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Start am Stadthaus

Hallesches Salz 10:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Fitness, Spiel, Sport

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

Stadtmuseum Halle

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Kino The Father 15:00 Die Küchenbrigade 17:00 Der Gesang der Flusskrebse 19:00

Altstadtbummel 11:00

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Der Kirschgarten 18:00

Start am Stadthaus Stadtrundfahrt

Die Moderne in Halle - Fahrradtour 14:00

Musik Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Romeo versus Julia - Liebe auf Ableben 15:00

Start am Marktschlösschen

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Bühne

die Hausmannstürme - Individueller Aufstieg 10:00

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn 13:30 Start auf dem Hallmarkt Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00 Roter Turm Führung auf den roten Turm 14:00

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 15:00

Volksbühne Kaulenberg

Neues Theater Halle, Saal

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Stadtmuseum Halle

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Spezielles

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Stadtmuseum Halle

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Hausmannstürme Hoch hinaus auf

Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Lesung, Talk, Vortrag

Ausstellungen

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Stadtmuseum Halle

Faun auf Märchen & Mythen Tour 20:00

Öffentliche Führung 14:00 Stadtmuseum Halle Halles Altstadt in den Achtzigern 15:00

17.

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Georg-Friedrich-Händel-Halle

Peißnitzhaus

Dessau

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

Stadtmuseum Halle

WUK-Theater-Quartier

Luchskino am Zoo

The Father 17:00 Die Küchenbrigade 19:00 Der Gesang der Flusskrebse 21:00

Kinder Theaterhaus Anna-Sophia

Julia Raab zeigt Figurentheater für alle Menschen ab 5 Jahren. Eine Schlingpflanze mit wunderschönen Blüten und ein Baum – sie verbindet ein scheinbar untrennbares Band. Eine poetische Geschichte vom Loslassen und der Kunst der Umarmung. Beginn ist um 15 Uhr. Tickets und Termine: www.wuk-theater.de.

Zwerg Nase 10:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 15:00 Luchskino am Zoo

Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 15:15

Franckesche Stiftungen, Krokoseum Grünes Labor:

Entdecken, erforschen, experimentieren 16:00

Find us on ... Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung

September 2022 FRIZZ


update

21. | 22. | 23. September 2022

K Halle

Musik an der Kirchenorgel 16:00 Objekt 5 Fanfare Ciocarlia 20:00 WUK Theater Quartier

Mientras Tanto und die Curubandé Latin Band 20:30

Lesung, Talk, Vortrag Franckesche Stiftungen

Gespräche in der Bibelmansarde (Haus 28) 18:00

Kino Luchskino am Zoo

Der Gesang der Flusskrebse 18:00 Die Küchenbrigade 20:30

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Spezielles Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Start am Marathontor des Stadions Stadionführung 17:00 Peißnitzhaus

Operncafé Peter und der Wolf 9:30 Neues Theater Halle, Schaufenster Thalia Theater präsentiert: Alle

außer das Einhorn 11:00

Operncafé Peter und der Wolf 11:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum Matschmelone, Lutschzitro-

ne, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00 Luchskino am Zoo Tottori - Kopfüber ins Abenteuer 16:15

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

WUK Theater Quartier

Die Hochstapler 20:30

Lesung, Talk, Vortrag Spezielles Peißnitzhaus

21.

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00 Peißnitzhaus Inselpost - Zeitungen im Vergleich 16:00 Hallescher Dom Offene Probe des Domchors im Gemeindehaus 19:30 Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

Mittwoch

Halle (Saale)

Ausstellungen

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater Umarmst Du mich

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne Neues Theater Halle, Saal

Der Biberpelz 18:00

Volksbühne Kaulenberg

Candlelight Dynamite: Giganten des Universums 19:30 Oper Halle Faust 19:30 Neues Theater Halle, Hof

Cyrano de Bergerac 20:30

Puppentheater Halle

Dracula - Mächte der Finsternis 22:00

Kino Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Kinder Theaterhaus Anna-Sophia

Zwerg Nase 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Medienwerkstatt 16:00

Musik Musik an der Kirchenorgel 12:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00, 14:00 Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Peißnitzhaus

Shinrin yoku (Waldbaden) 17:00

Volksbühne Kaulenberg

Flinta Rap Session 19:00

Hallmarkt

Dessau

Beatles Museum Halle

Kinder

Hallmarkt 4 Future 0:00

22.

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater Umarmst Du mich

mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

23.

Halle (Saale)

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne Neues Theater Halle, Kammer

Geht das schon wieder los - White male privilege 20:00

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne Peißnitzhaus Klartraum - Eine per-

formative Ausstellung der Bilder von René Magritte 18:00

Volkspark Halle

Die Kiebitzensteiner präsentieren ihren aktuellen Kabarettmix 19:30

Volksbühne Kaulenberg

Weiherer - Im Prinzip aus Protest 19:30

Neues Theater Halle, Kammer

Goldberg Variationen - Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen 20:00

Kino Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 TiQital - Ein Medienworkshop

14:00

Kunsteck Jugendkunsttreff - Kunst

machen und Freunde treffen 16:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Musik Freilichtbühne auf der Peißnitzinsel Billy Idol 20:00 Georg-Friedrich-Händel-Halle

Brit Floyd - The World’s greatest Pink Floyd Show 20:00

Objekt 5

Das Tanzkonzert mit Up2dance 20:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt Stadt-

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Start am Marktschlösschen

Rundgang für Nachtschwärmer 20:00

Neues Theater Halle, Schaufenster Studioclub 22:00

Dessau

Freitag

Bühne

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Mientras Tanto und Curubandé Latin Band

Billy Idol

20 09

23 09

Konzert

18

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Hausmannstürme

Donnerstag

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00, 14:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Marktkirche

mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Hallesches Salz 10:00

Stadtmuseum Halle

Hausmannstürme

Dessau

Stadtmuseum Halle

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Meditation im Gehen 8:00

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Hausmannstürme

Die Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Stadtmuseum Halle L

andwirtschaft im Umbruch - Vortrag mit Prof. Alfons Balmann 18:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Musik

Shinrin yoku (Waldbaden) 18:00

Dessau

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater Midnight Movie

19:30

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Im weißen Rössl 19:30

Bild:

Musik Marktkirche

Konzert

WUK-Theater-Quartier

Peißnitzinsel

Lateinamerikanische Musik für Herz, Hüfte und Hirn – „Mientras Tanto“ lassen Bolero und Walzer mit akustischen Instrumenten und leidenschaftlichem Gesang erklingen. Und die 15-köpfige „Curubandé Latin Band“ spielt mit Wucht heftige Salsa-Rhythmen. Einzigartig. Beginn: 20.30 Uhr, Tickets: www.wuk-theater.de

Billy Idol, der Rebell, ist zurück und geht auf „Roadside“-Tour. Mit dabei: Neue Musik, ein Stapel zeitlose Klassiker und sein langjährigen Lead-Gitarrist Steve Stevens. Billys einziges Konzert in Ostdeutschland findet in Halle statt. Beginn ist um 20 Uhr.

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FRIZZ September 2022

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


24. | 25. | 26. | 27. September 2022

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Dessau

Lesung, Talk, Vortrag

26.

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Auftritt #1 Ferdinand von Schirach 19:30

24. 25.

Montag

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00

Kino

Samstag

Sonntag

Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Halle (Saale)

Ausstellungen

Halle (Saale)

Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

Ausstellungen

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Stadtmuseum Halle

Stadtmuseum Halle

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Konzerthalle Ulrichskirche

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Stadtmuseum Halle

Lesung, Talk, Vortrag

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00 Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

formative Ausstellung der Bilder von René Magritte 18:00

Volksbühne Kaulenberg

Candlelight Dynamite: Giganten des Universums 19:30 Oper Halle Art*House 19:30 Neues Theater Halle, Saal

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ präsentieren: Mollmops und die Dur-ACells 19:30

Neues Theater Halle, Kammer

Goldberg Variationen - Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen 20:00

Kino Kinder

Viel Lärm und nichts - Lesung mit Monika Zimmermann 19:30

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Kunsthalle Talstraße

Wieder sehen. Berliner Künstler treffen Helga Paris 13:00

Bühne

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Volksbühne Kaulenberg

Faust als Solo 18:00

Neues Theater Halle, Saal

Volksbühne Kaulenberg

Nachtschreibcafé 23:00

Der Biberpelz 18:00

Peißnitzhaus Klartraum - Eine per-

Dessau

formative Ausstellung der Bilder von René Magritte 18:00

Kinder

Kino Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 14:30 Mittagsstunde 16:30, 19:00

Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Kinder

Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Volksbühne Kaulenberg

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Der Biberpelz 19:30

Volkspark Halle

Orgelkonzert mit Prof. Henry Fairs 19:30

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Tür auf Tür zu 16:00

Peißnitzhaus Klartraum - Eine per-

Musik

Hallesches Salz 10:00

27.

Volksbühne Kaulenberg

Das Schneckenhaus - Puppenspiel mit Kerstin Dathe 10:30

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Peißnitzhaus

Wildnistreff 10:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 14:15

Buchhandlung „heiter bis wolkig“ Halle

Kissenschlacht im Nachtexpress Lesung mit Alexander von Knorre 16:30

Sonntagsführung auf dem Giebichenstein 11:00

Luchskino am Zoo

Bibi und Tina - Einfach anders 12:30

Dienstag

Peißnitzhaus

Kasper und die blaue Zauberblume 16:00

Halle (Saale)

Musik

Musik

Ausstellungen

Volksbühne Kaulenberg

Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Marktkirche

Motette mit dem Stadtsingechor 18:00

Objekt 5

Eine Träne im Knopfloch - Lieder von Friedrich Holländer mit Anton Masie und Almuth Schulz 20:00

Lesung, Talk, Vortrag Literaturhaus Halle

Finale des Inter-Lese-Festivals 19:00

Spezielles

Manuel Schmid und Marek Arnold in Concert 15:00

Felsengarten der Kunsthalle Talstraße

Der Liebe süße Blume 15:30

Steintor Varieté

Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Klassik Plus Konzert 16:00

Hallescher Dom

Der Herr sprach zu meinem Herren Konzert mit dem Domchor 17:00

Spezielles Zoo Halle

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Der Bergzoo ruft 9:00

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Hausmannstürme

Hausmannstürme

Stadtmuseum Halle

Start am Marktschlösschen

Landesmuseum für Vorgeschichte

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

Start am Stadthaus

Start am Marktschlösschen

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme - Individueller Aufstieg 10:00 Altstadtbummel 11:00

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Roter Turm Führung auf den roten

Turm 14:00

Hallescher Dom

Öffentliche Führung 14:00

Galerie Zaglmaier

Eröffnung einer Ausstellung mit Malerei und Grafiken von Hans-Christoph Rackwitz 15:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 16:00

Kunsthalle Talstraße

Vernissage: Wieder sehen - Berliner Künstler treffen Helga Paris 20:00

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme - Individueller Aufstieg 10:00

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Führung durch die Ausstellung 10:30 Altstadtbummel 11:00

Peißnitzhaus

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Führung durch das denkmalgeschützte Peißnitzhaus 15:00

Kino

Peißnitzhaus

Rosentanz 18:00

Luchskino am Zoo

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Dessau

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 15:00

Fitness, Spiel, Sport Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Kinder

Musik Marienkirche in Dessau

Kammerkonzert 11:00

Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Dein ist mein ganzes Herz 15:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum Grünes Labor: Entdecken,

erforschen, experimentieren 16:00

Find us on ... Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung

September 2022 FRIZZ

19


update

28. | 29. | 30. 09. 2022

K Halle

Musik

Hallescher Dom Offene Probe des

Domchors im Gemeindehaus 19:30

Marktkirche

Volksbühne Kaulenberg

Musik an der Kirchenorgel 16:00

Lesung, Talk, Vortrag

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Nachtschreibcafé 23:00

Franckesche Stiftungen

Gespräche in der Bibelmansarde (Haus 28) 18:00

29. 30.

Franckesche Stiftungen, Freylinghausen-Saal Persönlichkeiten

im Gespräch mit Dorothea Kehr 18:00

Spezielles Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00 Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen ,

13:30

Donnerstag

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Halle (Saale)

Peißnitzhaus

Shinrin yoku (Waldbaden) 18:00

Ausstellungen

Volksbühne Kaulenberg

Kaulikaraoke - Endlich wieder Karaoke in Halle 19:00

Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Dessau

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Kinder Anhaltisches Theater Dessau, Altes Theater

Stadtmuseum Halle

Umarmst Du mich mal? Figurentheater nach einem Kinderbuch von Eoin McLaughlin 10:00

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

28. Mittwoch

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00 Stadtmuseum Halle Auf den Spuren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00 Kunsthalle Talstraße

Wieder sehen. Berliner Künstler treffen Helga Paris 12:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Shakespeares Frauen 19:30

Neues Theater Halle, Kammer

Klippenspringer: Monologe 20:00

Halle (Saale)

Puppentheater Halle Glück 20:00

Kino

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

Halle (Saale)

Ausstellungen Hallmarkt Hallmarkt 4 Future 0:00 Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Kunsthalle Talstraße

Wieder sehen. Berliner Künstler treffen Helga Paris 12:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Shakespeares Frauen 19:30

Volkspark Halle

Die Kiebitzensteiner präsentieren ihren aktuellen Kabarettmix 19:30

Neues Theater Halle, Kammer

Klippenspringer: Monologe 20:00

Puppentheater Halle Glück 20:00

Kino

Luchskino am Zoo

Weinprobe für Anfänger 16:15 Mittagsstunde 18:15 Weinprobe für Anfänger 20:45

und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Die

Die nächste Frizz-Ausgabe erscheint voraussichtlich am 30. September 2022

Freitag

Fitness, Spiel, Sport

Macht der Emotionen - Eine Sonderschau speziell für junge Menschen 10:00

Luchskino am Zoo

Weinprobe für Anfänger 16:15 Mittagsstunde 18:15 Weinprobe für Anfänger 20:45

Kinder

Dorint Hotel Charlottenhof

Fitnesscenter im „Vital Club“ des Hotels 8:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Dorint Hotel Charlottenhof

Finnische Sauna im „Vital Club“ des Hotels 17:00

Franckesche Stiftungen, Historische Bibliothek

Kinder

Fromme Gefühle - Bilder und Texte in Büchern des Pietismus 10:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Stadtmuseum Halle

Stadtwende Halle - Handeln zwischen Zukunft und Verfall 10:00

Medienwerkstatt 16:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 TiQital - Ein Medienworkshop

14:00

Kunsteck Jugendkunsttreff - Kunst

machen und Freunde treffen 16:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Musik

Musik

Stadtmuseum Halle Auf den Spu-

ren einer vergessenen Bahnlinie: „Fährt dieser Zug zum Klaustor?“ 10:00

Marktkirche

Musik an der Kirchenorgel 12:00

Goldstudio 60 Kunstgalerie

Steintor Varieté

Malerei von Katrina L. Pennington 11:00

Aufforderung zum Tanze - Pavillonkonzert mit Solisten der Oper Halle 15:00

Kunsthalle Talstraße

Objekt 5

Wieder sehen. Berliner Künstler treffen Helga Paris 12:00

Patricia Vonne 20:00

Spezielles

Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafiken von Hans-Christoph Rackwitz 13:30

Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

Bühne

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Objekt 5

Female Artists 20:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00, 14:00

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Volksbühne Kaulenberg

Menschen. Leben. Wie? 19:30

Rumpelstil

Kino Luchskino am Zoo

30 09

Unsere Herzen - Ein Klang 16:15 Mittagsstunde 18:15, 20:45

Puschkino

Unser kurzes Leben 19:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Krokoseum Matschmelone, Lutschzitro-

ne, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Spezielles Peißnitzhaus

Meditation im Gehen 8:00 Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 12:00

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 14:00

Konzert

Hausmannstürme

Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 14:00, 15:00, 16:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Leipzig, Parkbühne Geyserhaus

Kartographie der Gefühle - Eine Spurensuche nach Emotionsgeschichten in den Stiftungen 17:30

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Kartografie der Gefühle Ein Spaziergang ins Innere der Menschen 17:30

20

Das Musiktheater Rumpelstil präsentiert das Taschenlampenkonzert. Unter freiem Himmel werden Kinder und Erwachsene ihre Taschenlampen zur Musik von „Rumpelstil“ zaubern lassen. Beginn ist 18.30 Uhr. Ende in einem Meer aus Lichtern. Taschenlampen oder Leuchtstäbe bitte mitbringen. Find us on ...

FRIZZ September 2022

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


ADRESSEN Halle M Galerie „Schön & Gut“ Ludwig-Wucherer-Str. 65 Tel. 0176 92207578

Theater & Bühnen Georg-Friedrich-Händel-Halle Salzgrafenplatz 1, Tel. 47 22 47

Galerie im Volkspark Schleifweg 8a, Tel. 5 23 86 99

Kiebitzensteiner e.V. Spielstätte im Volkspark Schleifweg 8a, 06114 Halle

Händelhaus Große Nikolaistraße 5, Tel. 50 09 00

Konzerthalle Ulrichskirche Christian-Wolff-Str. 50 Tel. 2 21 30 21

Historisches Waisenhaus der Franckeschen Stiftung Franckeplatz 1, Haus 1, Tel. 2 12 74 50

Märchenteppich Figurentheater, Kl. Ulrichstr. 11, Tel.1 35 23 16 THEATER, OPER UND ORCHESTER GMBH HALLE Kasse: Tel. 5110-777 Oper Halle Universitätsring 24, Staatskapelle Halle Universitätsring 24, neues theater halle Große Ulrichstr. 51, Puppentheater Halle Große Ulrichstr. 51 (Eingang Universitätsplatz 2), Thalia Theater Halle Große Ulrichstr. 50 Tel. 5 11 07 77

Altdeutsche Bauernschänke Zum Groben Gottlieb Gr. Märkerstr.20, Tel. 2 02 88 72, www.grober-gottlieb.de

Szene Palais S Café/Bar/Restaurant Ankerstraße 3c, Tel. 9 77 26 51 Peißnitzhaus Peißnitzinsel 4, Tel. 2 39 46 66

Theater Apron Laurentiusstr. 3, Tel. 1 71 64 75, www.apron.de Urania 70 - Kulturhaus Moritzburgring 1, Tel. 688 88 88

Volksbühne Kaulenberg Kaulenberg 1, Tel. 0160 95 83 79 48, volksbuehne.jonsch.net

WUK Theater Quartier Holzplatz 7a, 06110 Halle, Tel. 0345 - 68 28 72 77, www.wuk-theater.de

Kunstverein "Talstrasse" e.V. Talstraße 23, Tel. 5 50 75 10 Landesmuseum für Vorgeschichte Richard-Wagner-Str. 9-10, Tel. 52 47 30 Stiftung Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Friedemann-Bach-Platz 5, Tel. 2 12 59-0

schillerBühne Halle e.V. Spielstätteim Club 188 (ehemals Kino 188), Böllberger Weg 188, Tel. 38 80 474, www.schillerbuehne-halle.de Steintor-Varieté Am Steintor 10, Tel. 2 09 34 10, Fax 2 09 34 13, Ticket-Service: 2 02 97 71

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Neuwerk 11, 06108 Halle, www.kunststiftung-sachsenanhalt.de

Zeitkunst Galerie Kleine Marktstraße 4, Tel. / Fax: 2 02 47 78 www.zeitkunstgalerie.com

Rat & Hilfe Zwei Zimmer, Küche, Bar Reilstr. 133, Tel. 27 98 18 37

Kinos CINEMAXX Halle Charlottenstr. 8, Tickets Tel. (040) 80 80 69 69

AIDS-Hilfe Halle / S.A. Süd e.V. Leipziger Str. 32, Tel. 582 12 70, Beratung: 1 94 11 www.halle.aidshilfe.de amnesty international Tel. 5 32 16 10

Luchs - Kino am Zoo Seebener Straße 172, Tel. 5 23 86 31, www.luchskino.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle e.V. Große Klausstr. 11, Tel. 20 02 74 6

Puschkino Kardinal-Albrecht-Str. 6, Tel. 2 04 05 68 www.puschkino.de

ASB-Arbeiter-Samariter Bund Hordorfer Str. 5, Tel. 29 29 90

ZAZIE Kino Bar Kleine Ulrichstr. 22, Tel. 7 79 28 05, www.kino-zazie.de

Sport & Fitness

AWO-Begegnungsstelle "Dornröschen" Halloren Str. 31a, Tel. 8 05 99 82 Bauchgefühl Hebammenpraxis, Geburtshaus Hansering 9, Tel. 4 70 06 07 www.bauchgefuehl-halle.de

Bootsschenke Marie Hedwig Riveufer 11, Tel. 5 32 12 13

Hallesches Brauhaus Gr. Nikolaistr. 2, Tel. 21 25 70 Kaffeeschuppen Kl. Ulrichstraße 11, T. 2 08 08 03

Museen & Galerien Archäologisches Museum Universitätsplatz 12

NABU Naturschutzbund Deutschland e.V. Gr. Klausstr. 11, Tel. 2 02 16 18

Herausgeber

Pro Familia Wilhelm-von-Klewiz-Str. 11, Tel. 7 74 82 42 Schwules Überfalltelefon Hilfe & Beratung: Tel. 19 22 8 Studentenwerk Halle Wolfgang-Langenbeck-Str. 5, Tel. 6 84 7-0, Psychosozialb.: 7 74 82 06/7, Sozialb.: 6 84 73 18 Suchtberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Trakehner Str. 20, Tel. 8 05 70 66 Senioren-Kreativ-Verein e.V. Böllb. Weg 189, Tel. 2 98 40 91 Telefonseelsorge (bundesweit) (0800) 1110111 od. (0800) 1110222 (24 Stunden kostenlos) Tierschutz Halle e.V. Birkhahnweg 34, Tel. 2 02 41 01 unicef - Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Kuhgasse 5, Tel. 6 82 59 87 Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Oleariusstraße 6b, Halle, Tel. 2 92 78 00; Bitterfeld, Tel. (0 34 93) 4 13 83; Dessau, Tel. (0340) 21 28 90

Sonstiges

Halle Nr. 172 Neu & Gierig Medien GmbH, Plautstraße 80, 04177 Leipzig Geschäftsführer: Eike Käubler, Michael Luda Internet: www.halle-frizz.de „FRIZZ Magazin“ ist eine Marke der SMV Südwest Medien Verlag GmbH.

Büro und Anzeigen Halle Mittelstraße 5, 06108 Halle/Saale Gerd Behrendt Tel.: (0345) 2 08 04 50, Fax: (0345) 2 08 04 52 buero@halle-frizz.de Sarah Schmidt Tel.: (0345) 2 08 04 50, Mobil: 0157 - 38 92 39 41 sarah.schmidt@halle-frizz.de

Chefedakteur Eike Käubler (redaktion@halle-frizz.de)

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Deutscher Kinderschutzbund „Blauer Elefant“ Anhalter Platz 1, Tel. 7 70 49 87

Frauenschutzhaus für gewaltbetroffene Frauen Tel. 4 44 14 14 Geburtshaus im IRIS-Regenbogenzentrum Schleiermacherstr. 39 Tel. 5 21 12 32 eva-rifferTel.hebamme.net Hebammenpraxis in Poli Reil Reilstr. 129a, Tel. 5294138, 01 63 / 2 85 40 76, 01 72 / 9 05 79 82

SATYA YOGA Studio für Yoga und Meditation Inh.: Undine Crodel Adam-Kuckhoff-Str. 16 06108 Halle Tel. 0172 425 00 79 satya-yoga-halle.de email@satya-yoga-halle.de

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Behinderten-Beratung der Stadt Halle Niemeyerstr. 1, Tel. 2 21 32 33

drobs Halle Jugend- & Drogenberatungsstelle Moritzzwinger 17, Tel. 5 17 04 01 Pilatesstudio Mitte Große Ulrichstr. 4 Tel. 0178-6834135 www.pilatesstudio-halle.de

Landesbildungszentrum für Körperbehinderte Murmansker Str. 16, Tel. 4 72 11 35

Vertrieb

DRK-Schwangeren-und Familienberatung Händelstraße 23, Tel. 6 87 01 43

Cafés & Kneipen

Impressum

Begegnungs- & Beratungszentrum "lebensart" e.V. Beesener Str. 6, Tel. 2 02 33 85

Caritas Familien- u. Erziehungsberatung Halle Mauerstr. 12, Tel. 44 50 51 58 Merseburg An der Hoffischerei 8, Tel. (0 34 61) 33 39 00 Fitness Company Trothaer Str. 14, Tel. 5 32 29 29

Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Merseburger Straße 246, Tel. 5 20 41 10 / 11

Eigenvertrieb

farbraum Gestaltung I Beschriftung I Außenwerbung I Dekoration Reideburger Str. 29, 06112 Halle Tel. 0171- 3 78 00 39 Zoo Halle Reilstraße 57, Tel. 5 20 33 00, www.zoo-halle.de

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Oktoberausgabe ist der 15. September.

Info & Vorverkauf Stadtmarketing Halle(Saale) GmbH Marktplatz 13, Tel. 1 22 79 10 Theater- und Konzertkasse Gr. Ulrichstr. 51, Tel. 5 11 07 77

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TiM Ticket Passage Galeria Kaufhof, Mark 20-24, Tel. 5 65 56 00 Tourist-Information Halle Marktplatz 13, Tel. 1 22 99 84

Seeburg

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Orangerie Seeburg Schloss Str. 18, 06317 Seegebiet Mansfelder Land, OT Seeburg Tel.: 034774 - 70 17 80 www.orangerie-seeburg.de

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WOHNEN N Text: FRIZZ Das Magazin, Fotos: Steffen Schellhorn

Gute Gewohnheiten K Eigentlich ist es unsere gewöhnlichste Gewohnheit, das Wohnen. Wir tun es täglich, viele Stunden lang. Da versteht es sich, dass das Wohnen zu den guten Gewohnheiten zählen sollte. Doch die fallen nicht vom Himmel. Erst recht nicht, wenn man sich in einer Stadt nicht auskennt. Allein über 5.000 neue Studierende kommen in jedem Herbst zum Studieren in die Stadt. Und dass diese Neuankömmlinge sich fragen, was an Halle lebens- und wohnenswert sein soll, liegt nahe. Weshalb wir sie hier gerne mitnehmen auf einen kleinen medialen Spaziergang durch die Stadtviertel, immer auf der Suche nach dem passenden Kiez

Halle-Nord Wer abergläubisch ist, sollte dem „nomen est omen“ folgend in die Frohe Zukunft im Norden Halles ziehen. So wird jeder Weg nach Hause – in der Straßenbahnlinie1 – eine Reise zurück in die Zukunft. Die Nähe zur Natur sowie immer noch günstige Mieten bilden nicht nur für Filmfans einen Anreiz zur Niederlassung. Ebenso verhält es sich mit dem Stadtteil Trotha. Neben erschwinglichen Mietpreisen ist dort jedoch die Infrastruktur besser aufgestellt. So gelangt man in kurzer Zeit zur Uni oder in die Innenstadt. Trotha als Wohnort bietet sich durch seine Lage für kleinere Ausflüge an, wie beispielsweise zum Beidersee oder dem

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Petersberg mit seinem schönen Kloster. Das nahegelegene Seeben bietet viel Natur zum ausgiebigen Spazieren und Joggen, sowie Möglichkeiten für Reitsportler. Diese beiden Stadtteile sind eher für Bewohner geeignet, die es ruhiger mögen. Ebenfalls im nördlichen Teil der Stadt gelegen, gelangt man über den August-Bebel-Platz, einen über seine schicken Bars und Cafés hinaus beliebter abendlicher Treffpunkt, an der „Fliese“ vorbei, zum Paulusviertel. Auf diesem Weg kommt man gar nicht umhin, die rot leuchtende Kirche zu bestaunen, die diesem Viertel seinen Namen gab. Gelebte Kultur gehört ebenso zu diesem Stadtteil

wie der 24-Stunden-Edeka. In kaum einem anderen Stadtteil kann man beim Spazieren durch die Straßen so viel Urban Art entdecken. Zudem finden sich diverse „Zu verschenken“-Boxen. Gerade für Studenten mit wenig eigenem Hausrat ein willkommenes Plus. Trotz relativ guter Infrastruktur ist man im Paulusviertel praktischerweise mit dem Fahrrad unterwegs. So gelangt man schnell zu angesagten Bars wie dem „Fräulein August“, dem „Keno’s“, „Brohmers“ oder „2 Zimmer Küche Bar“, aber auch urigen Kneipen wie der „Alten Post“ oder dem „Colonne Morris“. Das Geisteswissenschaftliche Zentrum (GSZ) am Steintor lässt

sich sogar bequem zu Fuß erreichen. Zum Entspannen sind die Wiese um die Pauluskirche oder das große Freiareal im GSZ bestens ge-eignet. An der Pauluskirche beispielsweise lässt sich die Sozialstruktur des Viertels sehr gut beobachten. Studenten, Besserverdienende und vor allem junge Familien haben sich dort niedergelassen. Daher können die Mietpreise je nach Zustand des Hauses stark variieren. Mit etwas Glück lässt sich eine bezahlbare Wohnung ergattern. Der Trend bei Studierenden geht jedoch stark hin zu WGs in schönen, geräumigen Altbauten.


WOHNEN

Halle-Süd In der Südstadt wurden in den letzten 20 Jahren zahlreiche Gebäude saniert oder zurückgebaut. Den Mietinteressenten sollte das freuen, denn er kann modernisierten Wohnraum zu erschwinglichen Mietpreisen ergattern. Durch den Abriss einiger Wohnblöcke wirkt die Struktur und Anordnung der übrigen Gebäude offener und gibt den Blick auf das viele Grün der Gegend frei. Vor Baulärm braucht man sich jedoch nicht zu fürchten. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für einen Aufbruch in die Natur, beispielsweise auf die Rabeninsel oder in den Pestalozzipark, der zwischen Böllberger Weg und Diesterwegstraße zu finden ist. Das jährliche Parkfest am „Tallinn“ – als Teil des Pestalozziparkes – hat mittlerweile Kultstatus erlangt und zieht jedes Jahr über 4.000 Besucher an. Das „Tallinn“, als ehemaliges Restaurant bekannt, existiert allerdings seit einigen Jahren nicht mehr. Der eingefleischte Südstädter verwendet jedoch nach wie vor die Begrifflichkeit. Die rund 15.000 Einwohner der Südstadt schätzen die an-

wohnerfreundliche Verkehrsanbindung, denn Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel gibt es zur Genüge. Durch die Sanierung der Fahrbahn und des Schienennetzes im Bereich des Südstadtrings, erfährt der Stadtteil eine weitere Aufwertung. Auch dieses Viertel entwickelt sich und schöpft sein Potential mehr und mehr aus. Fußballinteressierten Hallensern ist der Stadtteil Ammendorf/Beesen aufgrund des Ballsportvereins Halle-Ammendorf 1910 e. V und dem Stadion sicher gut bekannt. Doch nicht nur Fußball hat Tradition in diesem Gebiet, sondern ebenso der bis auf das Jahr 1823 zurück zu verfolgende Waggonbau. Das Werksgelände wird auch heute noch betrieben. Schön, wie Dinge über so viele Jahre fortbestehen und sich mit dem Rad der Zeit weiter drehen und entwickeln. So auch der Wohnungsbestand, der mit Ein- und Mehrfamilienhäusern durchmischt ist. Wer sich zu diesem Stadtteil hingezogen fühlt, findet sicher die richtige Bleibe zu moderaten Preisen.

Porta

GCP – Grand City Property, Halle (Saale)

Porta Möbel, Lilienthalstraße 7–9, 04103 Leipzig

Pfännereck 5, 06126 Halle (Saale) Telefon: 030 346 55 777

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www.gcp-wohnen.de

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Öffnungszeiten

Termine nach Vereinbarung

Öffnungszeiten

Mo. bis Sa.: 10.00–19.00 Uhr Standorte

siehe: www.porta.de/einrichtungshaeuser Besonderheiten

Einrichtung Möbel

Wohngebiete

Südpark, Südstadt, Silberhöhe, Neustadt, Giebichenstein Besonderheiten

24/7 telefonischer Mieterservice, persönliche Mietersprechstunden vor Ort, Büro vor Ort, gemeinsame Mieterfeste

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WOHNEN

Halles Mitte Wie der Name bereits verrät, bildet sie mit dem Stadtteil der Altstadt den pulsierenden Mittelpunkt der Stadt. Der Marktplatz – mit der Marktkirche und dem markanten roten Turm – bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Von dort aus kann man praktisch problemlos in jede Ecke Halles gelangen. Muss man aber nicht. Die vielen Clubs, Restaurants und Bars z. B. in der Kleinen Uli laden zum Verweilen ein. Ebenso die riesige Treppe am Campus des Unirings: Besonders im Sommer ist sie ein beliebter Treffpunkt für Studenten. Umringt von wunderschönen alten Gebäuden kann man einen Tag kaum besser ausklingen lassen. Nur die anmutig beleuchtete Oper mit dem einladenden Springbrunnen davor könnte diesem Bild Konkurrenz machen. Wem es doch nach Unternehmung oder lediglich anderweitig dürstet, kann in die umliegenden Cafés und Bars einkehren. Auch die vielen Theater und Museen dieses Viertels lassen kaum Wünsche offen. Die Moritzburg vereint sogar beides – Kultur und Nachtleben. All das hat natürlich seinen Preis. Die Mieten sind im Vergleich zu anderen Vierteln teurer. Für Studierende nur erschwinglich, wenn man eine passende WG findet. Eine Suche lohnt sich aber allemal. Halles südliche Innenstadt, als weiterer Teil der Stadtmitte, wird als Wohnort – nicht nur für Familien – immer beliebter. Auch Stu-

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denten finden dort Wohnungen für entspanntere Preise. Wer häufig in den Franckeschen Stiftungen lernt, kann im besten Fall zu Fuß unterwegs sein. Die gut ausgebaute Verkehrsanbindung dieses Viertels macht längere Strecken zur mühelosen Angelegenheit. Auch zum Feiern muss man dieses Viertel nicht zwangsläufig verlassen. Die „Schorre“, in der einst Nirvana spielte, gibt es allerdings nicht mehr. Ein Investor baut dort jetzt wohl Seniorenwohnungen. Schön für unsere alten Mitmenschen. Wieso aber musste Halle dafür einen kulturellen Magneten opfern? Liebhaber des Punk und Rocks erwarten Konzerte und kleine Festivals im VL, Fans von Gesellschaftsspielen hingegen schwören auf das „Spielehaus“ in den Franckeschen Stiftungen. Wer die Lust verspürt den Wandel eines Viertels mitzuerleben, sollte in diesen Stadtteil ziehen. Hier werden auch in den nächsten Jahren zahlreiche Bauprojekte und Kulturveränderungen zu beobachten sein. Ein der Gründung nach recht junges Quartier in Halles Mitte ist das Medizinerviertel. Dieses findet man zwischen Magdeburger Straße und Volkmannstraße, in direkter Nähe zum Steintor. In den vergangenen Jahren ist dieser Bereich der City mehr in den Fokus der Immobilieneigentümerund -entwickler gerückt, hat man doch erkannt, dass die Lage fantastisch ist.


WOHNEN

Halle-West Im Westen der Händelstadt gelegen ist die Neustadt. HalleNeustadt ist nicht nur für Soziologen interessant. In der einstigen Planstadt wurden viele noch bestehende Gebäude liebevoll saniert. Für Studenten mit kleinem Geldbeutel bietet dieser Stadtteil günstigen Wohnraum. Durch die gute Verkehrsanbindung gelangt man schnell zu jedem beliebigen Ort in Halle. Innerhalb von Neustadt erfüllt das Neustadt-Centrum alles, was das Konsum-Herz begehrt – inklusive des modernen Kinos, das für beste cineastische Unterhaltung sorgt. Wer sich lieber austoben möchte, dem bietet „HaNeu“ seit 2009 sogar einen Skater-Park. Häufig unerwähnt bleibt die Kunst, die sich seit Jahrzehnten in diesem Stadtteil fast unbemerkt verbirgt. Neben neueren Projekten – u. a. ebenfalls von der Freiraumgalerie – gibt es dort nahezu 100 Kunstwerke der letzten Jahrzehnte zu entdecken. Hintergrund dafür: In der DDR gab es die Auflage einen bestimmten Prozentsatz der Bausumme für architekturbezogene Kunst zu verwenden. Das wurde in der Neustadt perfekt umgesetzt. Die Wohnungsunternehmen und privaten Immobilieneigentümer mit Wohnungsbeständen in Ha-Neu investieren seit vielen Jahren in diesen besonderen Wohnungsmarkt, und das mit Erfolg. Die Ausstattung der Wohnun-

gen, der Service am Mieter und nicht zu vergessen die erschwinglichen Mietpreise sind wesentliche Kriterien, welche sich von innerstädtischen Vermietern zu unterscheiden scheinen. Diesen Aspekt gilt es vom Mietinteressenten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bauverein Halle & Leuna eG Schülershof 12, 06108 Halle (Saale) Telefon: (0345) 67 34 0 Internet

www.bauverein-halle.de E-Mail

info@bauverein-halle.de Öffnungszeiten

Mo. und Mi.: 9.00–16.00 Uhr Di. und Do.: 9.00–18.00 Uhr Fr.: 9.00–13.00 Uhr Wohngebiete

Paulusviertel, Innenstadt, Kröllwitz, Thaerviertel, Lutherviertel, Johannesplatz, Halle-Neustadt, Diemitz, Silberhöhe, Vogelweide, Wörmlitzer Platz, Landrain, Frohe Zukunft und weitere im gesamten Stadtgebiet Besonderheiten

Unser Plus für Sie: Wohnungsgenossenschaft mit über 110 Jahren Erfahrung, schöne, zentrale Wohngebäude aus den 20er und 30er Jahren und Neubauten im gesamten Stadtgebiet, Mitspracherecht, 24/7-Erreichbarkeit, faire Mieten, eigene Hausmeister im Quartier, Treffpunkte mit verschiedenen Veranstaltungen und Sportangeboten, Unterstützung bei Behördengängen, Gästewohnungen, Social Media, Mieterfeste, besondere Aktionen und noch jede Menge mehr.

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WOHNE

Halle-Ost Der dort beheimatete Hufeisensee – von Einheimischen nur „Hufi“ genannt – ist vielen ein Begriff und sorgt im Sommer für Abkühlung und Aktivität gleichermaßen. Doch Vorsicht, nach dem tödlichen Badeunfall vor wenigen Wochen sei an dieser Stelle noch einmal darauf verwiesen, dass die Stadt das Baden im See offiziell nach wie vor nicht gestattet hat. Noch bis vor ein paar Jahren fiel den meisten bis auf den Hufi zu Halles Osten kaum etwas ein. Das hat sich aber geändert. Wer den Weg über die Berliner Straße wählt, passiert allein zwei wichtige Club-Institutionen Halles – das „Charles Bronson“ sowie das „Hühnermanhattan“ Anlaufpunkte für Musiker, Bands und Fans. Der Route weiter folgend, passiert man die Berliner Brücke, die in ihrer Architektur ein wenig Me-

tropolen-Fernweh versteckt, und gelangt schließlich rechter Hand zum Bahnhofsviertel, welches, früher verfallend, nun auch von der Kunst adoptiert worden ist. Dort an der Freiimfelder Straße bietet die „Freiraumgalerie“ atemberaubende Fassadenmalerei und Sprühkunst. In den Randgebieten des Ostens der Stadt, wie zum Beispiel dem Dautzsch, Büschdorf und Reideburg, stehen Baulücken nicht lange frei. Hungrige Bauträger oder auch Privatpersonen, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchten, geben Gas, um das Fleckchen Erde schnell ihr eigen nennen zu können. Denn die Gegend wird immer interessanter für Pendler und Familien, begründet durch die kurze Anbindung zur Autobahn und die ruhige, grüne, stadtnahe Lage.

Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG (HWF)

Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH HWG

Freyburger Straße 3, 06132 Halle (Saale) Tel.: (0345) 7 75 40 Hotline: 0800 40 111 40 (kostenlos)

Hansering 19, 06108 Halle (Saale) Telefon: (0345) 527 10 65 Telefax: (0345) 527 20 30

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www.wgfreiheit.de, www.freiraum-halle.de

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Mo. bis Fr.: 7.00—19.00 Uhr, Servicebüro Innenstadt, Große Steinstr. 9: 10.00—17.00 Uhr Tel.: (0345) 290 20 86 Wohngebiete

Ammendorf, Wohnpark Elsteraue, Waldstadt Silberhöhe, Südstadt I und II, Innenstadt, Trotha, Heide-Nord Besonderheiten

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Öffnungszeiten

Mo., Di. und Do.: 9.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr Mi., Fr.: 9.00–12.00 Uhr Wohngebiete

alle (außer Halle-Neustadt) Besonderheiten

Kautionsfreiheit für alle Wohnungen, 24-Stunden-Erreichbarkeit (Havarie und Notdienst), Umzugsservice, Hausmeisterservice, Vor-Ort-Service, Wohnberatung, Nachbarschaftstreff, Gewerberaumvermietung, Vermietungsaktionen in ausgewählten Beständen, Studentenaktion weitere Informationen unter: www.hwgmbh.de


KONZERT Text: .Mathias Schulze; Bild: Tim von Tonberg L

Von absolut bis zügellos K Für den 17. September um 20 Uhr kündigt das Leipziger Kunstkraftwerk die Aufführung eines neuen Kunst- und Musikprojektes aus Leipzig an. Episch und industriell soll es werden. Hinter dem Projekt „¡-PAHL-!“ stehen ein Moderator, ein Neurochirurg, ein Komponist und ein Philosoph. Grund genug, bei Sänger Peter Hardlab nachzufragen

Wer oder was ist „¡-PAHL-!“?

Das, was Sie machen …

Wir sind ein elektronisch-immersives Kunst- und Musikprojekt aus Leipzig. Vier Köpfe, vier Inselbegabungen, stehen dahinter. Als da wären Leo von Leibnitz (Lyrics), Kay Skerra (Composing), Tim von Tonberg (Cam & VFX) und ich, Peter Hardlab (Vocals). Vier, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vier, die aus ganz unterschiedlichen Räumen, Richtungen und Szenen kommen. Vier, die sich ohne das Zutun von Olaf Parusel als Gruppe nie zusammengefunden hätten. Vier, die sich schlussendlich doch fanden – und am 17. September ihre konzertante Premiere feiern.

Das, was wir machen, nennen wir „Epic Industrial Music“. Und weil wir auf diesem Gebiet die ersten sind, lassen Sie mich ein paar Vergleiche bemühen, in welche Richtung es in etwa geht: „¡-PAHL-!“ ist brachial wie Laibach, textgewaltig wie die Einstürzenden Neubauten und verstörend wie Lars von Trier. Interessant. Wir vereinen in unserer Musik göttliche Grazie mit industrieller Rohheit, symphonische Orchestrierung mit elektronischer Klangkunst. Die einzigartig sonore Stimme des „¡-PAHL-!“ wird ihr Herz

sowohl erobern als auch brechen. Die Texte sind ein Brennglas auf die moderne Gesellschaft. Auf Technologie, Superreiche, Big Data und die Subversion unserer Realität. Große Themen in wirren Zeiten, denen sich das Projekt stellt. Stellen will, stellen muss, weil wir als Künstler eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung tragen. Angekündigt ist für den 17. September ein „elektronisch-immersives Kunst- und Musikprojekt“? Was ist das? „¡-PAHL-!“ geht es in erster Linie natürlich um die Musik. Aber auch um Videos, Bildsprache, Texte, um fulminante und bildgewaltige LiveAuftritte. Das Projekt begreift sich als künstlerisches Gesamtkonzept, als Amalgam verschiedenster Ausdrucksformen. Was das Wort „im-

„Ein Abend, der sich nicht beschreiben lässt, der erlebt, durchlebt und überstanden werden will.“ Das Projekt „i-PAHL-!“ gastiert am 17. September im Leipziger Kunstkraftwerk.

mersiv“ angeht: die Bilder, die wir schaffen, diese Bildgewalt, ist ein zentrales Element unserer Konzerte. Unsere Musik funktioniert nicht ohne die Bildsprache. Unsere Videos und Projektionen sind nichts ohne die Musik. N „¡-PAHL-!“, 17. September, Leipziger Kunstkraftwerk, 20 Uhr, Infos: www.pahl.de.com/kkw

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KRITIK N Text Mathias Schulze; Bild: Martin Patze

In Bestform vorm Späti – Emma, Harry und Kommissar Kohl Lombo (vorn) auf Aprons Sommertheaterbühne im MoritzburgGraben.

S-Bahn, U-Bahn, Rinderwahn K Bevor das Licht in „Emmas Späti“ Ende August endgültig erloschen war, hat sich unser Theater-Redakteur Mathias Schulze Aprons aktuelles Sommer-Theaterstück im Graben der Moritzburg angesehen. Eine Bühnen-Kritik

Dass das hallesche Theater Apron immer wieder für eine Überraschung gut ist, weiß man. Nähert man sich Mitte August, also stolze eineinhalb Monate nach der Premiere am 1. Juli, dem Burggraben der Moritzburg, entdeckt man den nächsten Apron-Clou sogleich an der Abendkasse: Menschen drängeln sich, die Schlange ist enorm, der Burggraben ist anlässlich des Sommertheaterstückes „In Emmas Späti brennt noch Licht“ mit über 300 Zuschauern knackend voll. Moment! Das kann nicht sein! Es gibt Kultur, Theater gar, und das Publikum strömt in Massen? Unglaublich, aber wahr! Wer sich in Halle mit den Bühnenbrettern beschäftigt und schon einmal von kulturpessimistischen Gedanken und Zuschauerschwund heimgesucht wurde, muss und sollte sich diesen Fakt, ja gar dieses Faszinosum, anschauen. Während andere Theater signifikant Zuschauer verlieren, räumt Apron seit Jahren mit seinem Sommertheaterstück im idyllischen Burggraben der Moritzburg kräftig ab – das ist in dieser Form einzigartig in Halle. Darüber

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darf gerne nachgedacht werden. Freilich setzt auch das aktuelle Stelldichein (Text und Regie: Alexander Terhorst) auf die bewährte Rezeptur: trashiger Lokalkolorit, halbseidene bis schlüpfrige Kalauer, freakige Stereotypen, popkulturelle Referenzen, gesellschaftliche Brennpunktthemen, anarchischer Humor und umgedichtete Musikklassiker, die das Herz schunkeln lassen. Ganz wunderbar kann man dieses Jahr erkennen, dass die Mixtur auf einem schmalen Grad wandelt. Wirkt der erste Teil von „Emmas Späti“ noch überlastet und mühsam zusammengeleimt, brennt der zweite Part nach der Pause ein abgefahrenes und spaßiges Feuerwerk ab. Apron in Höchstform. Doch der Reihe nach. Die Bühne ist schlicht gestaltet, ein paar Tresenstühle, ein bisschen Graffiti. Emma stellt morgens die Biere und die Zeitungen raus und lugt aus ihrem Späti in die Welt. Gesehen hat sie schon alles – S-Bahn, U-Bahn, Rinderwahn. Andrea Martin spielt die Emma so wie man sich den Stammtisch-Rückzug in den feuchtesten Träumen ausmalt. Emma ist robust, abgeklärt und immer da. Brechen alle Welten zusammen, holt sie zupackend den Flaschenöffner. Hoffnung durch Routine. Da darf die Agnes von der Burg, flippig gespielt von Katja Röder, von Paris träumen und Mini-Atomkraftwerke basteln. Da darf der ar-

beitslose Taxi-Frank sein Frustbier schon am Morgen wegatmen – Ingo Leibnitz ist in seinem Trainingsanzug ein echter Hingucker. Da darf sich Peter, überzeugend überdreht von Ullrich Reuscher, in die Rolle des Starjournalisten hinein fantasieren. Ja, sogar die kiffende Schwester Wolle (Katrin Schinköth-Haase) und die MöchtegernNina-Hagen Ramona (Astrid Beier) dürfen bei Emma so sein wie sie sind: spleenig, verschroben, sympathisch und einzigartig.

„Im zweiten Teil des Abends wird nicht nur wunderbarer Trash geboten – nein, im zweiten Teil gelingt auch eine Spannung, die Herzen erobern kann.“

Und unter der Erde rumst und bohrt es – da wackelt der Späti, da wird eine U-Bahn gebaut, denn Halle soll eine Metropole werden. Dafür braucht es eine Metro! So haben alle ihre Themen, so flippert der erste Teil gleichsam ohne wirkliche Handlungsentwicklung dahin. Mitunter wirkt es so, als würde Apron einen Weltrekord aufstellen wollen: Ja, wie viele gesellschaftliche Brennpunktthemen passen denn in eine guten Stunde Sommertheater hinein? Ausge-

spielt werden sie alle nicht, eine Benennung muss ausreichen. Da geht es vom 3D-Trecker über die Globalisierung bis hin zum „Sonderzug nach Moskau“. Da geht es vom Massentourismus und von den Debatten über kulturellen Aneignung über die Bitch-Night im Black Angel bis hin zur digitalen Kollektiv-Verblödung. Matthias Rohrschneider darf als Postbote seinen plattdeutschen Dialekt zelebrieren, fluffige Beamtenwitze und bekannte Melodien sorgen für Schenkelklopfer. In der zweiten Hälfte des Abends wird es knackig. Oliver Rank darf als Kommissar Kohl Lombo die Zigarre halten, derweil ihm das Hemd aus dem Hosenschlitz schaut. Ja, warum verschwinden die Leute einfach so? Warum hinterlassen sie ihre Klamotten? Alles eine Verschwörung, oder was? Jetzt kommt die Handlung in Schwung, jetzt bildet Kohl Lombo, immer schön flankiert vom speichelleckenden Harry (Heiko Nolte), ein theatrales Kraftzentrum. Jetzt spült Matthias Rohrschneider als Frodo, der seinen Akku aufladen muss, all die kuriosen und skurrilen Untiefen des Internets auf die Bühne. Toll! Auch der gemeinsame Rap („Flo, Flo, Flo – Kohl Lombo braucht ´ne Info“) überzeugt als knalliger Gassenhauer: „Rap im Galopp / Macht mich bekloppt / Hippel-Di-Hopp“. Im zweiten Teil des Abends wird nicht nur wunderbarer Trash geboten – nein, im zweiten Teil gelingt auch eine Spannung, die Herzen erobern kann: Warum verschwinden die Leute? Wer sind die Drahtzieher? Die Eliten, die Oligarchen, die Erotikportale im Internet, die Künstler, die Techniker, die Verlage? Zur Melodie von „I Will Survive“ wird ein schöner und mitreißender Kollektivtraum formuliert: „Wir sind bereit / Jetzt wollen wir geben, was wir können / Nicht mehr nehmen, was wir wollen!“ Und der Schluss ist eine rundherum gelungene Auflösung des Ganzen. Apron in Bestform – das gleicht einer Hymne aufs Leben. So etwas gerne wieder und immer wieder. N www.apron.de


29 Kunst 0922 HA.qxp_! Muster HA 24.08.22 13:20 Seite 29

KUNST Text: Max Feller; Bild: Hilde Pank L

Aktiv dem Leben zugewandt – trotz Behinderung – unter anderem die Fotoarbeiten von Hilde Pank zeigt die Kunststiftung Sachsen-Anhalt jetzt in ihrer Stipendiaten-Schau.

Durch die Tage, durch die Nächte K Am 19. September eröffnet die diesjährige Stipendiaten-Ausstellung in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung präsentiert Positionen von Künstlerinnen und Künstlern zu einschneidenden Ereignissen. Die aktuellsten Arbeiten zeigen Folgen des Ukraine-Krieges

Wozu noch Kunst? Eine Frage, die sich in Krisen-Zeiten manchem stellt. Und doch ist die Kunst kein bloßes Nice-to-Have: Das offenbarte sich besonders eindrücklich während der Corona-Pandemie. Kunst dient immer wieder als Gegengewicht zu Verunsicherung und Leid. In der Ausstellung „Durch die Tage, durch die Nächte“ werden Positionen aus Audio-Dokumentation, Film, Fotografie und Grafik ebenso vorgestellt wie aus Installation, Literatur und Buchillustration, Keramik, Malerei, Plastik und Objekt – und Textilkunst. Was bleibt an Erinnerungen – sei es an die Flucht aus der Heimat wegen des Zweiten Weltkriegs, sei es an den Jugoslawien-Konflikt oder an erst kürzlich Geschehenes? Wie wandelt sich die Sicht darauf? Wie wird sie überschrieben? Das thematisieren die Arbeiten der halleschen Kunstpreisträgerin Gerhild Ebel ebenso wie eine Installation Anne Baumanns. Katja Fedulova arbeitet an einem, in Ausschnitten vorgestellten Film über Boris Lurie, einem Überlebenden des Holocaust, der seine Erinnerungen in überaus verstörende Kunst verwandelte. Thematisiert werden in der Ausstellung die Folgen des Abbaus und der Gier nach Bodenschätzen und welche Gefahr tief verborgen unter unschuldig wirkenden Land-

schaften lauert. So zeigen Richard Welz und Saori Kaneko in ihrem Projekt „made by us“ beispielsweise die Landschaft über dem Atommüllendlager Morsleben. Neben Arbeiten, die sich auf konkrete Orte und Ereignisse beziehen, stehen solche, die allgemeiner danach fragen, welche Notwendigkeiten Menschen im Leben erfahren, was sie begrenzt, aber auch wachsen lässt. Letzteres zeigt sich sehr konkret in den Fotografien von Hilde Pank, die Menschen porträtierte, die trotz – oder wegen? – ihrer Behinderung überaus aktiv, positiv und dem Leben zugewandt sind. An der Ausstellung beteiligt sind Anne Baumann, Michela Benedan, Cornelia Buchheim, Magdalena Cichon, Gerhild Ebel, Katja Fedulova, Susanne Hopmann, Michael Karlovski, Susanne Henny Kolp, Anne Martin, Katja Neubert, Hilde Pank, Duška Roth, Mila Teshaieva, Simone Trieder und Annette Krisper-Bešli , Sebastian Weise, Richard Welz und Saori Kaneko, Franziska Paula Wolber, Lina Zacher und Le Brothers. Die Ausstellung kann bis 30. Oktober besucht werden. Es lohnt sich. N Durch die Tage, durch die Nächte – Ausstellungseröffnung am 19. September um 19 Uhr, Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11, Mittwoch bis Sonntag und am 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr, Infos: www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de

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KULTUR N Alle Texte: André Schinkel

Bergfest und Stadtpiratin K Poetisch, lebensnah, bewegt: Dota Kehr ist zu Gast in der Reihe „Persönlichkeiten im Gespräch“ in den Franckeschen Stiftungen. Am 27. September um 18 Uhr ist sie, moderiert von Reinhard Bärenz, im Historischen Waisenhaus zu erleben. Außerdem feiert „Die Macht der Emotionen“ am 30.9. Bergfest. Der Eintritt zu beiden Events ist frei

Ihre Musik berührt und bewegt – die Sängerin Dota Kehr kommt zum Talk in die Franckeschen Stiftungen.

Wieder Sehen K Neue Ausstellung in der Talstraße

Musik gilt als emotionalste aller Künste. Ein Jahr lang stehen Emotionen stadtweit und in den Franckeschen Stiftungen im Mittelpunkt. Zwei gute Gründe, in die Persönlichkeiten-Reihe der Stiftungen in Kooperation mit MDR Kultur eine Künstlerin einzuladen, die die Menschen berührt und bewegt, eine Musikerin und Sängerin, die in ihren Songs die großen Themen der Gegenwart verarbeitet: Dota Kehr. Die 1979 in Berlin geborene, studierte Medizinerin und Frontfrau der Band Dota und die Stadtpiraten, seit 2013 nur noch Dota, ging ihre ersten musikalischen Schritte als Straßenmusikerin. Sowohl der wachsende Erfolg via Mund zu Mund-Propaganda als auch Auszeichnungen wie der Preis der deutschen Schallplattenkritik oder der Deutsche Kleinkunstpreis sorgten dafür, dass Dota seit nunmehr fast 20 Jahren als feste Größe auf der Musik-Bühne steht. Ihre klugen Lieder eröffnen einen poetischen und gleichzeitig lebensnahen Blick auf die Welt. Und am 30. September feiern die Franckeschen Stiftungen ab 16 Uhr das Bergfest in der Jahresausstellung „Die Macht der Emotionen“. Die Schau lädt ein, sich mit der Macht der Emotionen, mit den Hochs und Tiefs und dem Da-

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zwischen zu beschäftigen. Lebensnah verknüpft sie aktuelles Emotionswissen mit Alltagserfahrungen und öffnet dafür überraschende Spiel- und Gedankenräume. Wer kennt das nicht? Wir sind blind vor Liebe, machen Luftsprünge vor Freude, haben einen Kloß im Hals vor Angst, sehen Rot vor Wut. Fakt ist: Emotionen bedingen unser Sein, sind Teil der Persönlichkeit, bestimmen unseren Alltag. Manchmal spüren wir sie sofort, zuweilen mit Verzögerung – oder überhaupt nicht. Manchmal sind sie schön, oft überwältigend. Sie betreffen jeden. Es geht um eigene und fremde Gefühle und darum, was sich im Miteinander abspielt. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an junge Menschen – hier ist Raum und Zeit fürs Mitdenken, Mitreden und Mitfühlen. Am 30. wird Bergfest gefeiert – nach sechs aufregenden Monaten folgt ein weiteres Halbjahr Gefühlsachterbahn. Die Ausstellung wartet mit einem abwechslungsreichen Programm und zahlreichen Überraschungen zwischen Emo-Meter und Glücksrad auf – für Neulinge und Wiederholungstäterinnen! N Franckesche Stiftungen: „Persönlichkeiten im Gespräch“ mit Dota Kehr, 27.9., 18 Uhr; Bergfest der Jahresausstellung, 30.9., 16 Uhr, weitere Info unter: www.francke-halle.de

Die Sommer- und Umbaupause nutzt die Kunsthalle in der Talstraße für die Konzeption einer neuen Exhibition, die unter dem Titel „Berliner Künstlerinnen und Künstler treffen Helga Paris“ am 24. September eröffnet wird. Die Ausstellung stellt Werke von Dieter Goltzsche, Sabina Grzimek, Wolfgang Leber (Abb.: „Unvollendetes-Gespräch“, Öl auf Leinwand, 1982, 80 x 80 cm), Harald Metzkes, Ronald Paris, Nuria Quevedo, Manfred Böttcher, Christa Böhme, Charlotte E. Pauli und Winfried Fitzenreiter Porträtaufnahmen und Vintageprints der ausgestellten Künstlerinnen und Künstler von Helga Paris gegenüber. 15 Jahre, nachdem der Kunstverein sich erstmals mit der Situation der bildenden Kunst in Berlin der frühen Nachkriegsjahre auseinandergesetzt hat, nähert sich die heutige Kunsthalle dem Thema nochmals. Die Schau ist bis zum 31. Januar 2023 zu sehen. N Wieder∙Sehen. Berliner Künstlerinnen und Künstler treffen Helga Paris, Kunsthalle Talstrasse, vom 25.9.– 31.1.23, Vernissage am 24.9. um 20 Uhr, Mi–Fr 12–19 Uhr, Sa/So 13–18 Uhr.

Day-Glo: Based on a True Story K Erasure veröffentlichen Sidekick-Album

Von wegen, die alten Synthie-Lappen haben’s nicht mehr drauf! Erasure 2022 – das ist perlende Eloquenz und schimmernder Soundtrack: Aus den Bändern des Erfolgsalbums „The Neon“ von 2020 zweigte das Duo nicht nur Live- und Remix-CDs ab, auch eine zusätzliche EP genügte nicht; und so legen die Herren Clarke und Bell mit „Day-Glo: Based on a True Story“ nun ein weiteres Opus vor, das weniger Remix ist, denn die Sounds finden sich hier zu neuen Songs, teils instrumental, teils mit eigens dazuerfundenen Lyrics. Auch wenn es nur Pop ist, hat das Klasse und Glanz, gemahnt ein wenig an Großwerke wie das zentrale, selbstbetitelte Album von 1995. Ein bissel ist es auch eine Art Schwanengesang, aber eher für das „The-Neon“-Kapitel denn für die Band selbst. Die alte Synthie-Maschine, sie lebt, und sie hat sich in Erasures „Day-Glo“ ein eigensinniges Nest gebaut. N Erasure: Day-Glo: Based on a True Story – Schlussstein der „The-Neon“-Kampagne, erschienen im August bei Mute Records, weitere Informationen unter: www.erasure-info.org.


KULTUR

Red Room

Charles Gounods Faust

K Katrina L. Pennington im Goldstudio60

K Opernpremiere mit Intendant Sutcliffe

In der Malerei „originelle, konzentrierte, harmonische und dennoch dynamische Bilder zu schaffen, die um einen einzigen Lichteindruck oder Farbklang organisiert sind“, ist das klar formulierte Ziel der in Kalifornien geborenen Künstlerin Katrina L. Pennington. Nach langem Aufenthalt in Chile kam sie 2016 nach Dresden. Heute ist sie Meisterschülerin von Christian Macketanz. Ihre Arbeiten verbindet die Herausforderung, „die Dramatik natürlichen Lichts zu vermitteln“, so die Künstlerin. Mit Öl auf Leinwand gebracht, sind bis an die Grenzen ausgereizte, wundervolle Farbkombinationen im Wechselspiel mit dem Licht das Ergebnis. Vom 10. September bis zum 15. Oktober zeigt die 33-Jährige aktuelle Kunstwerke im Goldstudio60 in der Ludwig-Wucherer-Straße. Eröffnet wird die Schau am 10.09. um 18 Uhr.

„Faust“ ist ein Stück der Aufklärung – Goethe schickt ihm ein „Vorspiel auf dem Theater“ voran, in dem Intendant, Autor und Schauspieler darüber streiten, wie ein Stück aufgeführt werden soll. Es ist also kein „realistisches“ Stück, sondern ein Modell. Es beschreibt die Gesellschaft, wie sie war – und leider noch ist. Schauplatz ist das Theater selbst. Gounods „Faust“-Oper von 1959 hält sich eng an Goethes Original, die Künstlichkeit der Gattung passt perfekt zu Goethes nicht-naturalistischer Dramaturgie. Walter Sutcliffe (Foto: Wolfgang Runkel): „Hoffentlich verlieben Sie sich genauso in Gounods ‚Faust‘ wie ich.“ Die Oper feiert in Halle dreimal Auftakt, am Klavier am 11.9. um 11 im Foyer, als Kostprobe am 13. um 17.30 Uhr und mit der eigentlichen Premiere am 17.9. um 19.30 im Großen Saal der Oper.

N Red Room: Katrina L. Pennington, Goldstudio60, Ludwig-Wucherer-Straße 60, 11.9.–15.10., Vernissage

N Gounods „Faust“ in der halleschen Oper, am Klavier: 11.9., 11 Uhr, als Kostprobe am 13.9., 17.30 Uhr,

am 10.9., 18 Uhr, Di–Fr 11–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr, www.goldstudio60.com

als Premiere am 17.9., 19.30 Uhr im Großen Saal, weiterhin am 22.9., 19.30 Uhr

In meinem Garten ein Eisberg K Thomas Rackwitz im Literaturhaus

Es ist sein dritter Gedichtband im Mitteldeutschen Verlag, insgesamt wohl der sechste oder siebte: Mit „in meinem garten steht ein blauer eisberg“ legt Thomas Rackwitz eine weitere Probe seines lyrischen Könnens vor. „Ein form- und sprachbewusster Dichter, der es schafft, seine Weltsicht als gültig zu präsentieren“ so urteilt Albrecht Franke in „Ossietzky“ über

die neuen Texte des gebürtigen Hallensers, der heute im Harz lebt und 2015 Stadtschreiber des Saalemetropölchens war. Die Zyklen des Bands vereinen folgende Themen: Märchenwald, Klimawandel, die Liebe, den Weltraum und das Planetensystem, den Tod und den Sinn des Lebens. Am 27. September ist Rackwitz (Foto: Sabrina Kähne) im Literaturhaus zu Gast

und liest aus seinem Werk. Die Veranstaltung in der Beletage des Hauses beginnt um 19 Uhr. Ein ausführliches Interview mit dem Dichter finden Sie in diesem Magazin auf Seite 8. N Szene Mitteldeutschland: Lesung mit Thomas Rackwitz im Literaturhaus Halle, Grüner Salon, 27.9., 19 Uhr, Eintritt: 8 (erm. 5) Euro, weitere Infos unter: www.literaturhaus-halle.de

N www.halle-frizz.de Neonschwarz & Gossenboss mit Zett, Konzert 02. September, Leipziger Werk 2, 20 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Neonschwarz

Sing dela Sing – 30 Jahre Werk 2 Edition, Mitsing-Konzert 12. September, Leipziger Werk 2, 20 Uhr, 2x2 Tickets

Weiherer, Konzert 23. September, Volksbühne Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets

Kim Fisher, Konzert 30. September, Leipziger Kupfersaal, 20 Uhr, 1x2 Tickets

N Kennwort: Weiherer

N Kennwort: Fisher

David Garrett und Band, Konzert 20. September, Quarterback Immobilien Arena Leipzig, 20 Uhr, 1x2 Tickets

Taschenlampenkonzert, Konzert 30. September, Leipziger Parkbühne Geyserhaus, 18.30 Uhr, 1x2 Tickets

N Kennwort: Garrett

N Kennwort: Taschenlampen

Joris, Konzert 27. September, Leipziger Täubchenthal, 20 Uhr, 1x2 Tickets

Joris, Konzert 01. Oktober, Erfurter Central, 20 Uhr, 1x2 Tickets

N Kennwort: Joris Leipzig

N Kennwort: Joris Erfurt

N Kennwort: 30 Jahre Werk

Das letzte Einhorn, Theater 04. September, Volksbühne Halle, 18 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Einhorn

Roller Disco, Rollschuhdisco 17. September, Leipziger Werk 2, 17 Uhr, 2x1 Familienticket N Kennwort: Rollschuhdisco

Sofi Tukker, Konzert 08. September, Leipziger Werk 2, 20 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Sofi Tukker

Voci e Violini, Konzert 18. September, Ulrichskirche Halle, 19 Uhr, 20x2 Tickets N Kennwort: Voci e Violini

Wenzel, Konzert 09. September, Leipziger Parkbühne Geyserhaus, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Wenzel

Gerhard Schöne, Konzert 10. September, Leipziger Parkbühne Geyserhaus, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Schöne

Das Paradies am Rande Europas, Georgischer Abend 19. September, Literaturhaus Halle, 19 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Georgien

Jon Gomm, Konzert 20. September, Leipziger Werk 2, 20 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Jon Gomm

Joris, Konzert 28. September, Magdeburger Factory, 20 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Joris Magdeburg

Shakespeares Frauen, Theater 29. September, Volksbühne Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets N Kennwort: Shakespare

Teilnahmebedingungen Dieses Gewinnspiel wird auf unserer Facebook-Seite „FRIZZ Halle“ per Nachricht veröffentlicht. Teilnehmen kann nur, wer unsere Seite gelikt und diese Nachricht geteilt hat. Schreiben Sie uns dann über unsere Facebook-Seite eine Nachricht mit dem Verlosungskennwort und Ihrem Namen und Vornamen. Die Gewinner werden ebenfalls über Facebook benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Achtung! Die Gewinne sind nicht übertragbar und kön-nen nur unter Vorlage eines gültigen Personaldokuments vom Gewinner selbst eingelöst werden!

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PLATTENTELLER

präsentiert von

N Text: Max Feller

Bild: Marius Pigulla

Das Magazin

Romantik und Punk K Aufgewachsen in der südwestdeutschen Provinz lebt der Künstler mit dem Pseudonym Blinker heute in Berlin. Im September legt er sein Debütalbum vor. Und das hat es in sich. Songs zwischen Romantik und Punk erzählen vom Heranwachsen, von der ersten Liebe, von der Wut auf die Verhältnisse. Blinker, der schon eine Krebserkrankung überwunden hat, macht Musik fur den schillernden Strobo und fur den melancholischen Weg nach Hause. Das klingt angenehm poppig, tanzbar, kraftvoll und treibend, da liegt Ohrwurmgefahr, elektronische Meditation und Nachdenklichkeit in der Luft. Grund genug, Blinker zum Steckbrief-Interview zu bitten:

Hallo Blinker, Deine Musik in drei Worten? Melancholisch. Energetisch. Ehrlich. Bitte vollende diesen Satz: „Das neue Album ist … … das wichtigste Stück Musik, das ich je gemacht habe. Schillernd, vielfältig – meine letzten Jahre in 15 kleinen und großen Geschichten erzählt. Ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich nicht auch ein bisschen stolz bin. Debütalbum ist immer was Besonderes. Welche „Bravo“-Poster hingen in deinem Kinderund Jugendzimmer? Nicht aus der Bravo, aber Slipknot und Die Ärzte.

Das letzte geile Album für Dich war? „Girlfriends“ von den Girlfriends hat mir neulich komplett alles gegeben. Feinster Pop-Punk so wie damals.

Von der Wut auf die Verhältnisse: Mit „Gegen die Angst“ legt der Berliner Künstler Blinker sein Debütalbum vor. Der Soundtrack deines Lebens?

Was wärst du geworden, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte? Traurig und Kino-Mitarbeiter. Was ist für Dich Glück?

Wenn ich Bon Ivers „22, A Million“-Album anschalte, weiß ich immer, dass ich gut auf mich aufpassen muss. Mal einen Freund treffen, raus in die Sonne. Das ist quasi mein Mental-HealthSeismograph.

Auf der Bühne stehen, und Leute singen meine Texte. Unfassbares Gefühl.

Blinker

Vollende bitte diesen Satz: „Mit Helene Fischer würde ich gern einmal …

Gegen die Angst

… MDMA nehmen.

VÖ: 16.09.2022 • Label: ISBESSA Musik

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Stefan Koschitzki & Fabiano Pereira

Amanda Shires

Horace Andy

Brazilian Blues Vol. 2

Take It Like A Man

Midnight Scorchers

VÖ: 30.09.2022 • Label: Fine Music

VÖ: 29.07.2022 • Label: ATO Records

VÖ: 16.09.2022 • Label: Rough Trade

Jazz/ B lu e s

Fo l k

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Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Wer sich in Krisenzeiten den Sinn für ein lässigleichtes Lebensgefühl erhalten hat, kann sich diese zehn Tracks reinziehen, die voller Blues und Bossa Nova, voller Pop, Jazz und Zuckerhut-Feeling sind. Leger, vital, lebensbejahend und gleichzeitig melancholisch bis schwermütig sind die Arrangements. Übermütig und leise, sehnsüchtig und zart. Koschitzki und Pereira vereinen mit vielen tollen Musikern Einflüsse aus Südamerika und Europa. Da trifft die elegant-schwingende Metrik vom Zuckerhut auf europäische Harmonieverständnisse. Perfekte Musik für die Cocktail-Bar, perfekte Musik für die Sonne im Herzen. Musik, um das schöne Leben nicht zu vergessen.

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Die Singer/Songwriterin und Geigerin Amanda Shires kommt aus Texas. Ihr neues Album klingt genauso wie man sich Texas vorstellt. Zu hören gibt es selbstbewussten, emotionalen und rauen Country und Folk. Hymnisch, atmosphärisch, dramatisch und staubig. Amanda Shires berührt die tieferen Schichten – und zwar stimmlich, musikalisch und auch thematisch. Es geht um existenzielle Sorgen, um verheiratete Frauen und Mütter, die auf Selbstverwirklichung nicht verzichten wollen und auf gesellschaftliche Grenzen stoßen. Toxische Beziehungen, innere Verwerfungen und Ausbrüche. Ein kämpferisches, verzweifeltes, ein dunkles, aber auch leicht poppiges Album. Knackiger, abgründiger und kraftvoller Folk.

Reg g a e/ D u b

BBBBB

Horace Andy, Jahrgang 1951, ist ein jamaikanischer Roots-Reggae-Sänger. Der Anhänger der Rastafari-Bewegung zeigt uns auf seinen neuem Album sein ganzes Können. Da hört man Reggae, Trip-Hop, Dancehall und Grooves, die Traditionelles mit futuristischen Dub-Sounds kombinieren. Da brummelt der Falsett-Gesang, da bekommt der klassische Reggae von einem alten Hasen des Geschäfts eine Frischzellenkur verpasst. Es gibt Ikonen, die immer wieder auf Bewährtes setzen. Und es gibt Horace Andy. Das ist ein teuflisch guter Stoff für den Club, psychedelische Ausflüge inklusive. Und bei allen reizenden Experimenten hört man immer das entspannte Wesen des sonnendurchfluteten Reggaes heraus. Große Kunst.


FILM

Bild: Universal Pictures France

Text: Max Feller L

Moonage Daydream K USA 2022; Regie: Brett Morgen

David Bowie. Überall David Bowie. David Bowie beim Singen, David Bowie beim Spielen, David Bowie beim Improvisieren. Kein Wunder, dass filmstarts.de von einem „ultimativen David-Bowie-Trip“ spricht. Kein Wunder, dass das Fazit der Filmseite über den Dokumentarfilm so ausfällt: „Brett Morgen schöpft für ,Moonage Daydream‘ aus dem reichen Fundus von David Bowies Nachlass und umgeht dabei mit seiner kollagenhaften Annäherung die Fallstricke einer konventionellen biographischen Dokumentation. Eine immer mitreißende, fantastisch geschnittene Hommage, gekrönt von der grandiosen Musik David Bowies.“ Ein großartiger Film über einen großartigen Musiker. N Moonage Daydream, am 15. September um 20.30 Uhr und am 18. September um 17 Uhr, Puschkino

Don’t Worry Darling K USA 2022; Regie: Olivia Wilde; Darstellende: Florence Pugh, Harry Styles, Olivia Wilde

Willkommen in den amerikanischen 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts! Es ist das pure Glück: Die Eheleute leben Reih an Reih in einer Firmenstadt, der Mann putzt sich jeden Tag heraus und geht auf Arbeit. Und die Frau bleibt daheim und putzt und kocht und macht sich schick. Der Luxus ist allgegenwärtig. Doch dann bekommt dieses Traumleben Risse, denn eine verheiratete Frau fragt tatsächlich mal nach, was der liebe Ehegatte den ganzen Tag so treibt. Was für eine Unverschämtheit! Ein Thriller der Extraklasse, ein visuelles Horror-Ereignis. Beklemmend, bizarr und sinnlich.

Highlander – Es kann nur einen geben K USA, Großbritannien 1986; Regie: Russell Mulcahy; Darstellende: Christopher Lambert, Roxanne Hart, Sean Connery

Man kann natürlich auf den Legendenstatus dieses Filmes verweisen und mit filmstarts.de, das fünf von fünf Punkten vergab, dies hier schreiben: „Es ist eine Schande, dass diesem begeisternden Original unwürdige Sequels (1990, 1994, 2000), eine durchschnittliche Action-Serie (1992) und eine Zeichentrickserie (1994) folgen mussten. ,Highlander‘ ist ein Mythos, alles was folgte, uninspirierte Resteverwertung. Wer die Welt der Unsterblichen neu entdecken will, ist gut beraten, sich lediglich dem ersten Teil zuzuwenden. Denn wir alle wissen: Es kann nur einen geben!“ Man kann aber auch einfach nur deswegen ins Kinos gehen, weil man in diesem actionreichen Fantasy- und Historienfilm noch einmal den damals 56-jährigen Sean Connery bewundern kann. Braucht man denn noch mehr Gründe? N Highlander – Es kann nur einen geben, 6. September, Cinemaxx, 20 Uhr

N Don’t Worry Darling, ab 22. September, Cinemaxx

Bild: Erec Brehmer

Die Känguru-Verschwörung K Deutschland 2022; Regie: Marc-Uwe Kling und Alexander Berner; Darstellende: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Petra Kleinert

Wer wir gewesen sein werden K Deutschland 2021; Regie: Erec Brehmer & Angelina Zeidler

Ja, mit den Känguru-Geschichten ist Marc-Uwe Kling ein großer popkultureller Wurf gelungen. Das ist witzig, innovativ und schlau – im Buch, als Hörspiel oder eben auch im Film. Nun kommt schon der zweite Kinostreifen. Man kann also nicht behaupten, dass die Erfolgsrezeptur rund um Schnapspralinen und Gesellschaftskritik nicht gehörig ausgeschlachtet wird. Und der Anfang der „Känguru-Chroniken“ ist auch schon wieder gute 13 Jahre her. Die Gefahr der Übersättigung ist also gegeben. Wenn aber Klimakrisenleugner überzeugt werden sollen, so wie in diesem Film, gehen wir natürlich alle trotzdem wieder ins Kino.

Ein Film über die Liebe, ein Film über die Trauer, ein Film über das Leben. Für den Filmemacher Erec Brehmer bricht eine Welt zusammen, als seine langjährige Lebensgefährtin Angelina bei einem gemeinsamen Verkehrsunfall stirbt. Mithilfe von Amateuraufnahmen, Sprachnachrichten, Tagebucheinträgen und gemeinsam gehörter Musik begibt er sich auf die Suche nach Orten und Situationen, in denen er seiner verstorbenen Freundin wieder begegnen kann. Die ARD-Sendung „titel thesen und temperamente“ fasst es so zusammen: „Eine tief bewegende Liebesgeschichte, die von der Wucht des Todes und der Schönheit des Lebens handelt.“ Schon der Trailer kann einem das Herz zerreißen. Das Puschkino zeigt den Film mit einem anschließendem Gespräch. Das Ganze ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Halle.

N Die Känguru-Verschwörung, bis 14. September, Luchskino

N Wer wir gewesen sein werden, 21. September, Puschkino, 18 Uhr

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AM ENDE N Text: Annett Krake

Das letzte Wort hat … K Das letzte Wort in diesem Monat hat die 1964 in Thüringen geborene Psychotherapeutin und Stadträtin Inés Brock-Harder, die sich schwerpunktmäßig immer wieder mit Themen wie Geburt, Familie, Kindheit und Bildung auseinandersetzt. Im Stadtrat macht sie sich insbesondere für Halles Kunst und Kultur stark

Hallo, Inés Brock-Harder, wenn Sie in diesen Tagen an Halle denken, welches Kompliment würden Sie der Stadt und/oder ihren Bewohnerinnen machen? Der Schatz unserer Heimatstadt ist das Grün und die Saale, gerade an den heißen Tagen des Sommers konnte der Aufenthalt unter Bäumen Entspannung bringen. Inzwischen sind sich Stadtpolitik und die Einwohnerinnen größtenteils darüber im Klaren, wie wichtig der Schutz der heimischen Grünflächen, Parks und Wälder ist. Und nicht nur das Wasser in der Saale ist überlebenswichtig, sondern auch unsere Seen müssen geschützt werden. Leben Menschen in der Nähe von Wasser, sind sie übrigens glücklicher! Und welchen Tadel würden Sie ihr aussprechen? Genau daran anknüpfend haben der Klimaschutz und die Reduzierung der Klimawandel-Folgen eben leider oft noch nicht die höchste Priorität. Das werfe ich der Stadtpolitik vor. Bürgerinnen kritisiere ich nicht pauschal, aber ich wünschte mir mehr Anteilnahme an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die zur Stadtgesellschaft dazu gehören. Der Freiraum der Stadt gehört allen. Kinder dürfen laut sein, Jugendliche dürfen experimentieren und provozieren. Was glauben Sie, welche drei Dinge werden in Halle nach der CoronaZeit anders sein? Dies gilt nicht speziell für Halle sondern im ganzen Land. Zuallererst glaube ich, dass den Menschen die Bedeutung von Familie

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„Kinder und Jugendliche gehören zur Stadtgesellschaft. Sie dürfen laut sein, experimentieren und provozieren.“ Inés Brock-Harder, Psychotherapeutin

und wichtigen freundschaftlichen Beziehungen deutlicher als je bewusst geworden ist. Ich hoffe außerdem, dass der Wert von Kunst und Kultur anders betrachtet wird. Konzerte, Theater, Galerien etc. sind Teil einer lebendigen Gesellschaft und Nahrung für die Seele. Drittens haben sich viele Menschen stärker mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Botschaften auseinandergesetzt, Meinungsbildung ist ein differenzierter Prozess und sehr individuell. Differenzen dabei als Gewinn zu betrachten ist ein andauernder Lernprozess. Welchen Kulturtipp in oder aus Halle würden Sie unbedingt empfehlen? Wenn sich im Herbst die Freiluftsaison mit ihren vielfältigen Events wieder nach drinnen verlagert, sind meine Favoriten die Oper mit dem tollen Ballett, das nt und das Puppentheater. Galerien und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – übrigens auch im Literaturhaus. Clubkonzerte z.B. im Objekt 5 und die Veranstaltungen der Volksbühne am Kaulenberg. Und ins Puschkino-Programm schauen. So, und jetzt wirklich: Ihr letztes Wort? Jetzt wird’s etwas pathetisch. Kinder brauchen Vertrauen in die Zukunft und einen liebevollen Lebensbeginn, das ist das Allerwichtigste.