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01 Titel 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:56 Seite 1

Mai 2021 kostenlos

N NUR IM NETZ

Women in Jazz

N NUR IM RADIO

Das lyrische Duo

N NUR IM INTERVIEW

Matthias Jügler

N www.halle-frizz.de

Informationen für Schüler/-innen und Studien(ver)zweifler findet Ihr im Heft.

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03-04 Boulevard 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:02 Seite 3

BOULEVARD L

Zukunft? Passt! K  

Schnell das eigene Geld verdienen, im Team zupacken und abends die Erfolge des Tages sehen? Hier ein Tipp: In die Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) schauen! Dort gibt’s das passende Praktikum, die passende Ausbildung oder das passende duale Studium – auch für alle, die vielleicht gerade an der Uni (ver)zweifeln. Einfach ein Profil anlegen – schon werden neue Chancen aufgelistet. Mit dem „Beruf-O-Mat“ der IHK lässt sich in zwei Minuten herausfinden, welcher Beruf der richtige ist. Und wer wissen will, wie Berufsausbildung rockt, schaut bei Insta unter @team.azubi rein. Passt. N www.halle.ihk.de

Bild: www.the-jeals.com

Talente-Alarm K   

Bild: www.gruppe-horch.de

Hoffnung 

Der Konzertveranstalter Känguruh Productions fördert junge Talente. Bis 30. Juni können Bands und Einzelkünstler ihre Bewerbungen einsenden, wenn sie jünger als 30 Jahre sind. Die Teilnehmer, die einen der begehrten Wettbewerbsplätze erhalten, können am 21. Juli auf der Pferderennbahn auftreten. Den ersten drei Plätzen winken Preise im Gesamtwert von 3000 Euro. Im Bild sieht man die hallesche Band „The Jeals“. N Hallescher Bandcontest, Bewerbungen bis 30. Juni, alle Infos: www.kaenguruh.de/event/der-hallesche-bandcontest

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Nachdem das kulturelle Leben noch immer weitestgehend stillsteht, soll die Musikkultur im Sommer wieder zum Leben erweckt werden. Das Projekt „Neustart Kultur“ vereint die Attraktivität der kulturhistorischen Spielstätten der Stadt mit der Förderung der halleschen Musik-Szene. Es gibt ein buntes Programm auf der Pferderennbahn, im Burggraben der Moritzburg und im Steintor-Varieté. Beispielsweise mit dabei: The Jailbreakers, Serdar Somuncu, die Band „Horch“ (im Bild) und Ragna Schirmer. N Neustart Kultur, 21. Juli bis 5. September, alle Veranstaltungen: www.kaenguruh.de

Günstiger als du denkst K  

Oft verbinden wir mit „Bio“ oder „Öko“ den Gedanken „Das ist doch teuer!“. Doch die EVH zeigt in ihrer Ökostromkampagne, dass das nicht so sein muss. Bei einem Jahresstromverbrauch von 2.300 kWh ist es lediglich 1,00 Euro mehr pro Monat, der für Halplus-Ökostrom im Vergleich zum Sparprodukt gezahlt werden muss. Ein kleiner Mehrkostenbeitrag, aber ein großer Schritt in Richtung Energiewende. N Halplus Ökostrom, alle Infos: www.evh.de/halplus-oeko Gesponsert

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03-04 Boulevard 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:02 Seite 4

BOULEVARD

Editorial

Lesung der Extraklasse K   

Unter dem Titel „ … schon fünf Jahre oder noch länger lebst Du in dieser Wüste“ lesen Julia Raab und Martin Kreusch (im Bild) einen Briefwechsel, der es in sich hat: Im Winter 1942/43, während Sophie Scholl das nationalsozialistische Regime bekämpfte, war der Wehrmachtsoffizier Fritz Hartnagel im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. N Lesung kostenfrei, Anmeldung: kontakt@wuk-

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Musik und Frischluft: Im Sommer 1991 von neun Absolventen der Burg gegründet, feiert der Kunstverein „Talstrasse“ in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Trotz der Situation soll das – und zwar open air – begangen werden. Der Felsengarten macht’s möglich: Auf dem großen Areal können die Abstandsregeln perfekt eingehalten werden. Und so soll es wie im Vorjahr eine Sommerkonzertreihe geben. Geladen ist, was an der Saale, in der Welt einen Namen hat: Salon Pernod, Manouche Farouche, Myth of a Thistle aus Halle sind dabei, Simon Becker aus Hamburg, Antoine Villoutreix aus Berlin. Friends ’n Fellow (samt ehemaligem Modell des Meisters) feiern am 20. Juni die Midissage der aktuellen Rössler-Schau. Auch die grandiosen Monsieur Pompadour (Abb.) werden am 3. Juli erwartet. Am 30. Mai startet die Felsengarten-Saison – mögen das Wetter und die Moiren ein Einsehen haben und die Feiern beginnen! N 30 Jahre Kunstverein „Talstrasse“, Picknick-Saison und Sommerkonzertreihe im Felsengarten ab 30.5., weitere Informationen, Termine und Tickets unter: www.kunstverein-talstrasse.de

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Mit dem Programm „Stress im Griff“ bietet die AOK SachsenAnhalt Hilfe, um Stresspotentiale zu erkennen. Zudem gibt es das Online-Programm „Familiencoach Depression“. Auch die Teilnahme an Gesundheitskursen wird bezuschusst. Eine Kursübersicht: www.deinegesundheitswelt.de/vorsorge-impfschutz/gesundheitskurse

Die Literaturgeschichte weiß von berühmten Literaturzeitschriften zu berichten: „Merkur“, „Die Horen“, „Athenäum“, „Akzente“, „Sinn und Form“. Heute gibt es eine Fülle literarischer Journale, die überregional kaum wahrgenommen werden. Welche Zukunft hat das Format? Sind Literaturzeitschriften heutzutage ein Auslaufmodell oder Fundgruben für Neugierige? Welche Tendenzen in ihnen werden erkennbar, welche Talente tauchen auf? Über diese und andere Fragen diskutieren trotz ausfallender Buchmesse (so der wankelmütige Corona-Gott will) die Verantwortlichen von „Sinn und Form“, „Marginalien“, „Edit“, „Palmbaum“ mit dem weithin bekannten Literaturkritiker und Buchnarren Denis Scheck (Foto: © Ptolusque). Das Gespräch mit Matthias Weichelt, Till Schröder, Kathrin Jira und Jens-Fietje Dwars findet im am 28. Mai im Burggraben der Moritzburg statt und beginnt um 19 Uhr.

N AOK gibt Tipps – Stress im Griff, alle Infos:

N Wozu Literaturzeitschriften heute?, Burggraben Moritzburg, 28.5., 19 Uhr, Moderation: Denis Scheck,

Gesund durch die Krise K 

www.stress-im-griff.de

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Wozu Literaturzeitschriften heute?

Eike Käubler PS: Falls ich zwischendrin doch einmal aufwachen sollte, lese ich keine Corona-Nachrichten. Man kann ja auch mal wieder ein paar liegengebliebene Hausarbeiten, wie diese hier erledigen. Die Nachbarn haben ganz sicher Verständnis …

30 Jahre Kunstverein „Talstrasse“

theater.de, Betreff: „Lesung – 9. Mai“

Bild: AOK-Mediendienst

ich war, meiner Profession als Journalist folgend, lange ein aufmerksamer Chronist und Beobachter der Pandemie wie des politischen Corona-Zirkus drumherum. Ich hatte für mich lange in Anspruch genommen, den Überblick zu haben und die wichtigsten Zusammenhänge zu verstehen. Das ist jetzt vorbei. Ich steige aus. Es geht nicht mehr. In meinem Kopf fliegt alles durcheinander. Oder haben die das wirklich gesagt, die da oben? Armin Söder soll angeblich die Inzidenz der Osterruhe minus 165 geteilt durch die Notbremse beschlossen haben, nur um um die Beantwortung der K-Frage drumherum zu kommen. Und das während Angela Laschet mit Markus Merkel – und zwar trotz der Ausgangssperre – bei einer illegalen Rave-Party im Tiergarten gesehen worden ist, wie sie Frau von Storch am Klappern gehindert haben. Nein, das gibt’s doch nicht! Ein Storch, der nicht klappert, wer soll denn der AfD jetzt die vielen blau-braunen Babys bringen? Übrigens, was ich noch nie so richtig verstanden habe: Warum fängt die AfD diesbezüglich nicht bei sich selbst an? Mitglied kann nur werden, wer mindestens fünf teutsche Kinder hat. Das muss doch zu machen sein. Die Corona-Masken, die sie so hassen, sind schließlich nur für Mund und Nase, nicht für untenrum. Vielleicht muss denen das mal jemand sagen. Ob ich für dieses kleine Pamphlet hier mal wieder Pflanzen geraucht habe? Es kann gut sein. Jedenfalls, man kann gut davon träumen. In dieser seltsamen Zeit ist das großartig. Weckt mich erst, wenn es vorbei ist!

Bild: Julia Fenske

Geneigte Leser*,

Eintritt: 8 (erm. 5 Euro), Kooperation Literaturhaus und Pirckheimer-Gesellschaft.


05 Yoga 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:05 Seite 5

YOGA L

„In Achtsamkeit schulen.“ Yoga-Trainerin und Buchautorin Antonia Werner.

„Halle ist nicht so geleckt“ K      

Fragt man Antonia Werner, Jahrgang 1993 und aufgewachsen in Schongau in Bayern, nach ihren ersten Eindrücken von Halle, erzählt die seit 2019 in der Saalestadt Lebende das: „In Halle sind die meisten Menschen sehr authentisch und direkt. Hier verstellt sich keiner. Die Stadt ist noch nicht so geleckt und durchgentrifiziert wie die Städte, die ich aus den alten Bundesländern kenne.“ Doch warum führten die Wege nach dem Bachelor-Studium in Bayern und nach einer Yoga-Ausbildung in Österreich und Indien nach Halle zum Master-Studium? Da gibt es den guten Ruf der Fakultät für Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität. Werner, die nicht in eine anonyme Großstadt wollte, berichtet von den günstigen Mieten in Halle, von der glücklichen Fügung, dass das Yoga-Atelier im Böllberger Weg 8 eine freie Mitarbeiterin suchte. Für Werner ist Yoga mehr als nur ein Workout, der Fokus liegt auf einem bewussten Umgang mit dem eigenen Körper: „Yoga ist mehr als eine Sportart, es gibt auch geistige Prinzipien wie beispielsweise die Gewaltlosigkeit

und die Nächstenliebe, die uns in Achtsamkeit schulen können.“ Und dann gibt es noch ein Herzensanliegen, Werner bietet in ihrer bayrischen Heimat Yoga-Urlaube an: „Die Teilnehmer und ich, ungefähr sieben bis zehn Leute, verbringen vier gemeinsame Tage. Dann machen wir zweimal täglich Yoga, genießen die Natur und verköstigen uns mit kreativen veganen Gerichten.“ Werner, die schon Rezeptbücher geschrieben hat und den Blog „Yoga Soul Food“ betreibt, wird energisch: „Man ist, was man isst. Unser Gewebe wird ständig erneuert. Warum sollten wir unserem Körper nicht erstklassiges Material zur Verfügung stellen?“ Und welche Wünsche und Pläne hat sie? Werner würde gern in Halle bleiben, sich in der Saalestadt als freiberufliche Yogalehrerin und Ernährungsberaterin einen Namen machen. Vielleicht gelingt es ihr sogar, den Yoga-Urlaub auch in Halle und Umgebung umsetzen – landschaftliche Idyllen gibt es genug. N Yoga über Zoom, jeden Dienstag um 19 Uhr und jeden Donnerstag um 18 Uhr, Anmeldung: yogasoulfood.antonia@gmail.com, mehr Infos: www.yogasoulfood.com

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06 Neue Buecher 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:09 Seite 6

NEUE BÜCHER N 

Schatten im Licht K              

Über Ihren neuen Roman schreiben Sie auf Ihrer Homepage: „Ein System ist längst kollabiert, aber die Biografien der Betroffenen gehen weiter, und selbst die, die nur ihre frühe Kindheit in der DDR verbracht haben, so wie der Ich-Erzähler, müssen bis zum heutigen Tage mit den Folgen dieses Systems leben.“ Gilt das auch für den Autor? In gewisser Weise gilt es auch für mich, weil ich, wie alle Nachgeborenen einer Epoche, die wirklichen Auswirkungen und todgeschwiegenen Schattenseiten erst entdecken musste. Aber was dem Ich-Erzähler zugestoßen ist, ist meiner Familie zum Glück erspart geblieben. Wie erleben Sie die Folgen, beispielsweise im Kontakt mit Ihren Jahrgängen, die eine West-Sozialisierung durchlaufen haben? Im Kontakt mit Menschen, die keinen DDR-Hintergrund haben, erlebe ich die DDR als etwas, das entweder nicht mehr interessiert, eben weil es lange her ist, oder als etwas Verkitschtes, Klischee-beladenes. In Leserbriefen, die ich bekomme, äußern sich Ostdeutsche und immer wieder kommt die Aufforderung, das Thema DDR doch endlich mal zu lassen und auch mal von den schönen Seiten der DDR zu erzählen. Lassen Sie uns über den Roman reden. Mein Roman „Die Verlassenen“ erzählt von den Auswirkungen eines autoritären Systems auf das Leben eines Menschen in unserer Gegenwart. Aber viele wollen das offensichtlich nicht – die Konfron-

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tation mit der Schattenseite eines Systems. Das kann für ein paar Jahre oder Jahrzehnte helfen, Unangenehmes zu verdrängen – aber transgenerationale Weitergabe ist keine Erfindung, sondern für viele bittere Realität. Die Kinder der Stasi-Opfer leben bis heute damit, was ihren Eltern widerfahren ist. Auf Ihrer Instagram-Seite sieht man den Roman mit einer Widmung für Wolf Biermann versehen, der 2014 alle linken Bundestagsabgeordneten als „den elenden Rest“, der zum Glück überwunden ist, bezeichnete. Teilen Sie diese pauschale Einschätzung? Ich habe diese Debatte damals nicht mitbekommen und halte generell auch nicht viel von pauschalen Einschätzungen. Ich halte linke Politik in einer pluralistischen Demokratie für wichtig. Aus der Warte von Biermann heraus weiß ich aber, was er wohl gemeint hat, und auf welchen Teil er sich bezieht, auch wenn er pauschal wird. Auch bei meinen aktuellen Recherchen zum neuen Roman begegnet mir die Thematik immer wieder, dass Personen, die sich zu DDR-Zeiten an Biografien schuldig gemacht haben, heute noch auf Posten sitzen und Macht ausüben – und Betroffene sich deshalb ohnmächtig fühlen.

„Die Kinder der StasiOpfer leben bis heute damit, was ihren Eltern widerfahren ist.“

Schriftsteller Matthias Jügler ist mit seinem neuen Roman „Die Verlassenen“ ein großer literarischer Wurf gelungen, der einen so schnell nicht wieder loslässt.

Ihnen dieses eventuelle Label auf dem deutsch-deutschen Autorenmarkt? Setze ich mich an ein Projekt, sei es eine Anthologie, die ich als Herausgeber ins Leben rufe oder ein Roman, dann zuallererst, weil mich das jeweilige Thema brennend interessiert. 2014, zwei Jahre bevor „Wie wir leben wollen“ erschien, verbrachte ich ein paar Monate im bayrischen Pfaffenhofen als Stadtschreiber. Ich sollte dort einen Text schreiben, der sich mehr oder weniger mit der Stadt befasst. Direkt neben meiner Wohnung war ein Jugendtreff – und dort sprach ich immer wieder mit syrischen Kindern, die mir vom Tod ihrer Eltern während der Flucht erzählten, so wie andere von einem langweiligen Schulausflug. Erschütternd.

Schaut man sich Ihre Veröffentlichungen an, findet man Sie als Herausgeber der Anthologie „Wie wir leben wollen“ (2016), die nach Heimat und Identität fragt. Dann gibt es noch die Textsammlung „Wir.Gestern.Heute.Hier“(2020), deren historischer Blick erhellend für die krisengeplagte Gegenwart sein soll. Sind Sie ein (Ost)-Experte, der eine Tradition fortsetzt, die den „Wessis“ den Osten erklärt? Hilft

Absolut. Also interviewte ich für meinen Text auch Pfaffenhofener und befragte sie zu den Geflüchteten. Es stellte sich heraus, dass fast alle, ich meine wirklich fast alle, die ich befragte – ob junge Mutter mit Baby im Arm oder eine Schü-lerin – hemmungslos rassistische Meinungen vertraten. Seitdem wusste ich, dass ich etwas dazu machen wollte, literarisch. Und so entstand die Anthologie „Wie wir leben wollen“, in der unter anderem Saša Staniši , Inger-Maria

Mahlke, Senthuran Varatharajah, aber auch ein Édouard Louis zu Wort kommen – sie haben mir mit ihren Texten Antworten auf Fragen zu diesem Thema gegeben, die ich allein nicht hätte finden können. Auch „Die Verlassenen“ habe ich geschrieben, weil die wahre Begebenheit, die diesem Roman zugrunde liegt, mich über zehn Jahre lang nicht losgelassen hat. Eine intrinsische Motivation. Ich kann und will nur über das schreiben, was mich selbst interessiert. Sonst könnte ich die langwierige Arbeit auch nicht überstehen, denn Geld gibt’s ja immer erst nach der Arbeit. Und die circa fünf Jahre, die ich an „Die Verlassenen“ geschrieben habe, musste ich mit anderen Jobs querfinanzieren. Was das Label angeht: Ich wünsche mir, dass viele Leute meine Romane lesen, ob aus den alten oder neuen Bundesländern, denn am Ende geht es ja nicht nur um ein Leben mit den Spätfolgen einer Diktatur, sondern generell um Verlust und Verrat – und auch ums Verzeihen. Beenden Sie bitte diesen Satz: „Schreiben ist für mich … … etwas, das mich immer wieder zu mir selbst führt. N Matthias Jügler – Lesung und Gespräch über „Die Verlassenen“, 24. Mai, Moritzburggraben, 19 Uhr, Tickets: www.literaturhaus-halle.de


07 Neue Buecher 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:11 Seite 7

NEUE BÜCHER L

Die Blutbahnen der Nation K         

„Der Ausflug mit dem Auto in die Natur, war eine Erfindung der Nazis.“ Michael Kröchert hat Deutschlands System Autobahn erkundet.

Weiße Streifen auf blauem Grund, in der Mitte eine Brücke. Das Cover des Buches „Autobahn – Ein Jahr zwischen Mythos und Alptraum“, erschienen im Tropen-Verlag, ist eine Hommage an das vierte Studioalbum „Autobahn“ der Elektropop-Band Kraftwerk (1974). Nur zwei PKW hat Michael Kröchert noch hinzugefügt, klein ist ein Hinweis verzeichnet: Sachbuch. Man sollte sich nicht in die Irre führen lassen, Kröchert, der ein Jahr lang auf den Straßen Deutschlands unterwegs war, um „das System Autobahn zu erkunden“, hat auf gut 230 Seiten mehr als eine nüchterne Bestandsaufnahme geschaffen. Kröchert ist eine unterhaltsame Reportage gelungen, die sich mit Poesie, Naturbeschreibungen, kulturellen Verweisen und mit Zeitzeugen-Stimmen zu einer philosophischen Betrachtung auswächst – Tragik, Humor, Mileustudien, SchwarzWeiß-Fotografien und ein Porträt deutscher Gegenwartsverhältnisse inklusive. Erstaunlich, was der Beton- und Asphaltbelag, der des Deutschen

liebstes Kind mit Höchstgeschwindigkeit durch die Republik brettern lässt, alles zu erzählen weiß. Die Autobahn ist mehr als ein Sinnbild für Umweltzerstörung, mehr als ein Sehnsuchtsort der Freiheit, mehr als eine ideologische Waffe der Nazis: „Das ,Autowandern’, der Ausflug mit dem Auto in die Natur, war eine Erfindung der Nazis. Der deutsche Autofahrer sollte sich dabei mit der Heimat vertraut machen und identifizieren.“ Kröchert ist dabei, wenn die Autobahnpolizei einen Familienstreit am Heiligen Abend schlichten muss, er besucht die Anwohner, die unter Lärm leiden, er versucht während eines Staus Stimmen einzufangen und betrachtet die zähe Vegetation auf den Straßen. Kröchert gibt sich ganz dem Frust der Pendler und der Einsamkeit jener Fernfahrer hin, die für den Konsum in der globalisierten Welt sorgen. Er besucht eine Autobahnkirche und Aktivisten, die im Hambacher Forst dem Naturabbau trotzen. Geschickt verbindet Kröchert seine Reise durch Ost und West mit historischen Eckdaten. Die Märzrevolution 1848, das Deutsche Kaiserreich, die Weltkriege, die Konzentrationslager, der Mauerfall, die Vertriebenen: die Straßen als die Blutbahnen der Nation. Ein trauriges, ein schönes Buch, das von der „Freundlichkeit der allermeisten Menschen“ und von einem zerrissenen Land berichtet. Ein Buch, das in jenen Zustand versetzen kann, den der Autor am Ende seiner Reise notiert: „Vermutlich hatte ich meine Seele nicht verloren, sie war nicht zerfetzt, sondern ich hatte mir unterwegs zu viele Seelen aufgeladen. Zu viele Geschichten. Zu viel Geschichte.“ N „Autobahn – Ein Jahr zwischen Mythos und Alptraum.“, erschienen bei Tropen-Verlag, 230 Seiten, 14,99 Euro

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Mit sich im Reimen K       

Hallo zusammen! „Das lyrische Duo“ von Radio Corax feiert dieses Jahr 20. Geburtstag: Glückwunsch! Erzählen Sie doch mal all jenen, die die Sendung bisher noch nicht kennen, was genau Sie da Monat für Monat anbieten? Sir Arthur The Angel: Grundlegend ist es so, dass wir eine Radiosendung gestalten, wie wir sie gern selber hören – wollen. Dazu wählen wir jeden Monat ein Schlagwort oder ein Thema aus und bieten den Hörern und Hörerinnen dazu Lyrik oder auch mal Prosa dar. Das Ganze in einer lockeren Mischung mit zum Thema passender Musik. Da wir uns in unserer Muttersprache am besten ausdrücken können, ist die Sendung nahezu ausnahmslos deutschsprachig. Je nach Thema der Sendung ist diese dann eher humoristisch beziehungsweise satirisch ausgelegt oder ernsthaft und nachdenklich. Auf jeden Fall verfolgen wir stets das Ziel, Emotionen widerzuspiegeln und zu erzeugen. Schreiben Sie selbst? Dürfen sich Lyriker bei Ihnen vorstellen und um Sendezeit bitten? Lord Helmchen: Zu einzelnen Themen schreiben wir mitunter auch selbst, wobei dies eher seltener vorkommt. Wir konzentrieren uns vordergründig auf andere Wortakrobatinnen. Eine Woche vor der jeweiligen Sendung rufen wir in einer Rundmail dazu auf, sich zum Thema zu äußern. So können sich Lyrikerinnen, die einen Beitrag einlesen möchten oder sich wünschen, dass wir den Text einlesen, melden. Eine „Stammpoetin“ hierbei ist die hallesche Lyrikerin Margarete Wein. Unsere Mailadresse steht hierbei jederzeit zur Verfügung: daslyrischeduo@gmx.de Warum nennen Sie sich „Lord Helmchen“ und „Sir Arthur The Angel“? Sir Arthur The Angel: Zum einen wollten wir Pseudonyme mit einem adeligen Touch. Zum anderen

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Das lyrischste Duo der Stadt: Mirko Petrick (li) und Christian Wysk sind seit 20 Jahren bei Radio Corax auf Sendung.

sind die Namen der Tatsache geschuldet, dass wir mit Humor an die Sache gehen wollten, was uns mit der Anonymität von Pseudonymen besser umsetzbar erscheint. Die Sendung soll in erster Linie unterhaltsam sein und den Leuten zeigen, dass man Lyrik auf eine angenehm-entspannte Weise in den Alltag integrieren kann. Lyrik war schon 2001 eine Literaturgattung, die, gelinde gesagt, nur noch für wenige reizvoll erscheint. Was kann Lyrik, ob nun im Radio oder zwischen Buchdeckeln genossen, was beispielsweise Belletristik nicht kann? Lord Helmchen: Die Einschätzung können wir nicht teilen. Vielleicht wird Lyrik weniger gelesen als früher, spätestens jedoch in Form von Liedtexten erreicht sie dann wieder Massen. Ob geschrieben oder über Musik transportiert, Lyrik bleibt schnell haften. Wohl jeder von uns kann spontan ein Stück Lyrik wiedergeben, sei es ein Gassenhauer von Heinz Erhardt oder Joachim Ringelnatz, oder sei es eben ein Songtext von Rammstein oder den Ärzten.

„Die Sendung soll den Leuten zeigen, dass man Lyrik auf eine angenehm-entspannte Weise in den Alltag integrieren kann.“

Sie, Lord Helmchen, wohnen heute in Berlin: Wie blickt denn der Berliner auf Halle? Welche Veränderungen haben Sie in Halle festgestellt? Lord Helmchen: Ich habe keine Ahnung, wie der Durchschnittsberliner Halle sieht, aber ich versuche immer, für einen Besuch zu werben. Ich habe den Ort ja schon

Anfang des Jahrtausends verlassen. Die Stadt wirkt heute moderner und frischer, aber dadurch gehen sicher auch Nischen für kleinere, alternative Projekte verloren. Und Sie, Sir Arthur The Angel, Sie leben in Halle und arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Welche Rolle spielt die Lyrik bei jungen Menschen? Wie kann man Lyrik jungen Menschen schmackhaft machen? Sir Arthur The Angel: Auch wenn ich mit Hip-Hop oder Rap nie wirklich viel anfangen könnte, sehe ich hier den größten Nährboden für den Erhalt von Wortgewandtheit beziehungsweise lyrischen Ergüsse. Ich denke, dass Lyrik auch über die Schule hinaus, insbesondere in der Musik, eine große Rolle für junge Menschen spielt. Und wenn es uns insgesamt gelingt, jungen Menschen zu verdeutlichen, dass man mit Poesie sowohl Selbstreflexion erlernen und betreiben als auch andere Menschen positiv stimulieren kann, dann sollte die Motivation hierfür nie einschlafen. Spätestens seit der Einrichtung des Literaturhauses sollte deutlich geworden sein, dass auch Lyrik eine bedeutende Rolle in der Stadt Halle spielen kann. Vor 15 Jahren schrieb ich ein Gedicht namens „Rosen für einen Esel“ als kleine Hommage an Halle. Ich hoffe, ich muss nicht lange bitten.

Sir Arthur The Angel: „Ein Esel, der auf Rosen geht / Die Blüten hat der Wind verweht / Der Esel voll im Leben steht / Sein Herze hat verloren / Alltäglich aus dem Flusse trinkt / Sein Reiter mit dem Salze winkt / Ein Lied aus Eselskehle klingt / Hier wurde neu geboren // Der Esel über Wiesen zieht / Vor Glück nicht weiß, wie ihm geschieht / Versteht nicht, wer vondannen flieht / Auf Burgen er sich bettet / Die engen Gassen ihm Wärme geben / Die kurzen Wege sind sein Leben / Im Bermuda blieb er kleben / Von seinem Durste wurd’ gerettet // Der Esel in einem Brunnen badet / Dies Bad nur ihm allein nicht schadet / Vom Glück aus der Saal’ sich labet / Hallunken sich am Ufer sonnen / Der Esel eine Kugel frisst / Halloren haben sie vermisst // Freud’, dass er Hallenser ist / Sein Herze hat zurück gewonnen“. Großartig. Stehen die Themen der nächsten Monate schon? Lord Helmchen: Am 2. Mai wird es um Zwerge, am 6. Juni um Riesen, am 4. Juli um den Juli, am 1. August um Radfahren, am 5. September um Ketten und am 3. Oktober um Kapitalismus gehen. Wenn das nichts ist! Danke fürs Gespräch. N Das lyrische Duo, immer am ersten Sonntag des Monats bei Radio Corax, 14 Uhr, www.radiocorax.de


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10-14 Terminal 0521 HA:Terminal 11_07 HA neu.qxp 23.04.21 19:27 Seite 10

update

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K Halle Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie am Volkspark

Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Halle (Saale)

Ausstellungen Herr Fleischers Kiosk am Reileck MMoffPRG - Der Kiosk als Expe-

rimentierfeld 0:00 Stadtmuseum Halle Begehrt und

zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Mancherley

Nutzen und Ergetzung - Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle Hallesches Salz 10:00 Galerie am Volkspark Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Das „Endspiel“ von Samuel Becket 19:30

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Stadthaus Stadtrundfahrt

mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00 Franckesche Stiftungen, Franckes Wohnhaus Der Stifter

und sein Werk 11:00 Treffpunkt an der Brücke zur Moritzburg Vier-Viertel-Fahrradt-

our nimmt nördliche Route 11:00 Start am Marktschlösschen Alt-

stadtbummel 13:30 Start am Stadthaus Stadtrundfahrt

mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 13:30 Treffpunkt am Lichthaus Stadtrundgang zu verborgenen Orten 14:00 Roter Turm Führung auf den roten Turm 14:00 Hallescher Dom Öffentliche Führung 14:00 Treffpunkt am Göbelbrunnen

Nachtwächter Rundgang 21:00

Dessau-Roßlau

Bühne Bauhaus Museum Dessau

Appia Stage: Toccata 20 20:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Das „Endspiel“ von Samuel Becket 19:30

Kinder

Nebra Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher - Führung durch die Sonderschau 11:00

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg

Petersberg

Ausstellungen

Ausstellungen

Museum Petersberg

Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles

Spezielles

Tierpark Petersberg

4.

Familiennachmittag: Hinter Mauern und Türmen 14:00 Die Geschichte der kleinen Frau 16:00

Musik Händelhaus

Kammermusik - Die Liebe liebt das Wandern 11:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 11:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Lochwitz

Musik Hausbühne im Weidengrund in Lochwitz

Günter „Baby“ Sommer und Antonio Lucaciu 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00, 13:00 Wanderung zum Fundort der Himmelsscheibe 14:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Dienstag

5. Mittwoch

3.

Ausstellungen Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Halle (Saale)

rimentierfeld 0:00 Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder

Ausstellungen

Ausstellungen

Beatles Museum Halle Das Leben

Beatles Museum Halle Das Leben

und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen Stadtmuseum Halle

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Wir gestalten ein Tonstudio -

Workshop für Jugendliche 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Grünes Labor: Entdecken, erforschen, experimentieren 14:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Franckesche Stiftungen

Dattelpalmenfest 15:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

10

Nutzen und Ergetzung - Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Hallesches Salz 10:00

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 News TiQer - Wir lassen eine Zei-

tung entstehen 13:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Spezielles

Musik Volksbühne Kaulenberg

Falk - Wunschkonzert 19:30

Spezielles

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Bühne Oper Halle

Im Stein 19:30 Steintor Varieté

Volksbühne Kaulenberg

Kleine Reise 19:30

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Hallescher Dom

Seelsorge 14:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Treffpunkt auf dem Hallmarkt am Busparkplatz

Polizeiruf Halle - Authentischen Kriminalfällen auf der Spur 17:00 Mit Philipp Meckel unterwegs 20:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

8.

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Samstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fernund Nahweh 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

7.

Comedy Volksbühne Kaulenberg

Henna, Siebdruck, anderes 13:00

Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Nord

Start auf dem Hallmarkt

Kinder

Die Lesefee kommt 15:00

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

Der Bergzoo ruft 9:00

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00

Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Stadtmuseum Halle

Der Natur auf der Spur 10:00

Zoo Halle

Zoo Halle

01 05

Die Geschichte der kleinen Frau 10:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 16:00

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Kunsthalle Talstraße

Galerie Nord

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Start am Marktschlösschen

Galerie Nord

rimentierfeld 0:00

Ausstellungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Mancherley

Kunstmuseum Moritzburg

Halle (Saale)

Franckesche Stiftungen

Kunstmuseum Moritzburg

Herr Fleischers Kiosk am Reileck MMoffPRG - Der Kiosk als Expe-

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Kreative Werkstatt für Gestaltung,

rimentierfeld 0:00

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Stadtmuseum Halle

Zeitkunstgalerie

Halle (Saale)

Herr Fleischers Kiosk am Reileck MMoffPRG - Der Kiosk als Expe-

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Die Geschichte der kleinen Frau 10:00

und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Montag

Galerie am Volkspark

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Bernd Stelter: Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende! 20:00

Halle (Saale)

Ausstellungen

Sonntag

Stadtmuseum Halle

Musik

Halle (Saale)

Ausstellungen Herr Fleischers Kiosk am Reileck MMoffPRG - Der Kiosk als Expe-

6. Donnerstag

Die Kuh aus Kröllwitz

Museum Petersberg

2.

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Günter Rössler - Augenblicke 12:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Franckesche Stiftungen

Galerie Zaglmaier

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Öffentliche Führung 12:00, 13:00

Tierpark Petersberg

Ausstellungen

Der Natur auf der Spur 10:00

Medizingeschichte(n) mit Leib und Seele 11:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Spezielles

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Ausstellungen

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Ausstellungen

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Nebra

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Nebra

Kunsthalle Talstraße

Samstag

Nebra

Bild: Eva-Maria Schneider

1.

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Spezielles Zoo Halle

Eine Hommage an Halles Besonderheiten und an die Satire. Kabarett trifft Comedy. Es singen und streiten: Alexander Terhorst und Matthias Rohrschneider. Am 27., 28. und 29. Mai wird der Spaß wiederholt, Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Online-Tickets frühzeitig buchen!

Freitag

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Zaglmaier

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 14:00 Find us on ...

FRIZZ Mai 2021

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


10-14 Terminal 0521 HA:Terminal 11_07 HA neu.qxp 23.04.21 19:27 Seite 11

9. | 10. | 11. Mai 2021

Bühne Oper Halle

Evolution 19:30

Musik Volksbühne Kaulenberg

No king. No crown. 19:30

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Stadthaus

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00 Franckesche Stiftungen, Franckes Wohnhaus

Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Genuss zu Fuß - Altstadttour 11:00 Start am Marktschlösschen

Henna, Siebdruck, anderes 13:00

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Musik

Hallesches Salz 10:00

Georg-Friedrich-Händel-Halle

Galerie am Volkspark

Sinfoniekonzert: Meister der Meister 19:30

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Hallescher Dom

Öffentliche Führung 14:00 Treffpunkt an der Giebichensteinbrücke

Floßfahrt im Lichterglanz 20:00 Treffpunkt am Göbelbrunnen

Nachtwächter Rundgang 21:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher - Führung durch die Sonderschau 11:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00, 13:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles

Spezielles

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Zoo Halle

Kinder

Der Bergzoo ruft 9:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Start am Marktschlösschen

Die Geschichte der kleinen Frau 16:00

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Roter Turm

Musik

Führung auf den roten Turm 14:00

Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Stadtmuseum Halle

Altstadtbummel 13:30 Roter Turm

Die Lesefee kommt 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Der Stifter und sein Werk 11:00 Start am Marktschlösschen

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 Kreative Werkstatt für Gestaltung,

Führung auf den roten Turm 17:00

Georg-Friedrich-Händel-Halle

Sinfoniekonzert: Meister der Meister 11:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Spezielles

Nebra

Zoo Halle

Ausstellungen

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Start am Marktschlösschen

Kinder

Altstadtbummel 11:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

11.

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Dienstag

Öffentliche Führung 13:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Montag

Halle (Saale)

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

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Ausstellungen

10. 9. Ausstellungen

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Halle (Saale)

Wanderung zum Fundort der Himmelsscheibe 14:00

Der Natur auf der Spur 10:00

Halle (Saale)

     

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Nebra

Tierpark Petersberg

Sonntag

FRIZZ frei Haus!

Online-Abo

Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Ausstellungen

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00

Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Galerie Nord

Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00

Galerie am Volkspark

Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 Wir gestalten ein Tonstudio -

Szenische Lesung

Workshop für Jugendliche 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Bild: Julia Fenske

09 05

Grünes Labor: Entdecken, erforschen, experimentieren 14:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Lesung

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

WUK Theater Eine Onlineveranstaltung aus dem WUK Theater Quartier: Julia Raab (im Bild) und Martin Kreusch lesen einen Briefwechsel zwischen Sophie Scholl (Weiße Rose) und Wehrmachtsoffizier Fritz Hartnagel. Beginn: 19 Uhr, Anmeldung: kontakt@wuk-theater.de, Betreff: „Lesung - 9. Mai“. Find us on ...

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung

Der Natur auf der Spur 10:00

Mai 2021 FRIZZ

11


10-14 Terminal 0521 HA:Terminal 11_07 HA neu.qxp 23.04.21 19:27 Seite 12

update

12. | 13. | 14. | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. | 20. Mai 2021

K Halle Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

12. Mittwoch

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Zeitkunstgalerie

Das Schatzhaus - Malerei von Iris Band 11:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Führung auf den roten Turm 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben Sternensucher

von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

14. Freitag

Der Natur auf der Spur 10:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Spezielles

Donnerstag

Halle (Saale)

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

12

Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Bühne Steintor Varieté

Uwe Steimle: Fein(k)ost 19:30 Oper Halle

Evolution 19:30

Spezielles Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Stadthaus

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00 Franckesche Stiftungen, Franckes Wohnhaus

Der Stifter und sein Werk 11:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 13:30

Rundgang für Nachtschwärmer 20:00 Treffpunkt am Göbelbrunnen

Henker, Hexen, Trunkenbolde 21:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Der kleine Häwelmann 16:00

Musik Felsengarten der Kunsthalle Talstraße

Lightcap im Sonntagskonzert 15:00 Steintor Varieté

Klassik Plus Konzert 16:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00 Stadtgottesacker

Camposanto - Die Geheimnisse des Stadtgottesackers 15:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 13:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Wanderung zum Fundort der Himmelsscheibe 14:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

17.

Vier-Viertel-Fahrradtour nimmt südliche Route 14:00 Öffentliche Führung 14:00

Spezielles Führung durch die Sonderschau 11:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00, 13:00

Montag

Sonntag

Ausstellungen Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Gestaltung, Henna, Siebdruck, anderes 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Die Lesefee kommt 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Spezielles Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Musik Steintor Varieté

Pavillonkonzert: Mein Freund Bunbury 15:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder

Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder Theaterhaus Anna-Sophia

Der kleine Häwelmann 10:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Wir gestalten ein Tonstudio -

Workshop für Jugendliche 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Grünes Labor: Entdecken, erforschen, experimentieren 14:00

Spezielles

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30

20.

Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Petersberg

Ausstellungen Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Donnerstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00

Kinder

tung entstehen 13:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Kunstmuseum Moritzburg

Galerie Nord

Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 News TiQer - Wir lassen eine Zei-

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Galerie Nord

Zoo Halle

Halle (Saale)

Halle (Saale)

Ausstellungen

Museum Petersberg

Halle (Saale)

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Kreative Werkstatt für

16.

Dienstag

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Hallescher Dom

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben Sternensucher -

18.

Theaterhaus Anna-Sophia

Führung auf den roten Turm 14:00

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Kinder

Familiennachmittag: Hinter Mauern und Türmen 14:00

Treffpunkt am Göbelbrunnen

Ausstellungen

Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße

Roter Turm

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Stadtmuseum Halle

Galerie am Volkspark

Kinder

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 13:30

Nebra

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Start am Stadthaus

Seelsorge 14:00 Führung auf den roten Turm 17:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Zoo Halle

Roter Turm Start am Marktschlösschen

Ausstellungen

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Kunsthalle Talstraße

Hallescher Dom

Ausstellungen Franckesche Stiftungen

Halle (Saale)

Es ist nur eine Phase, Hase 19:30

Zoo Halle

13.

Samstag

Volksbühne Kaulenberg

Halle (Saale)

Spezielles Tierpark Petersberg

15.

Hallesches Salz 10:00

Kunsthalle Talstraße

Petersberg

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Stadtmuseum Halle

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Heilen an

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Stadtmuseum Halle

Nebra

Galerie am Volkspark

Start am Marktschlösschen

Nebra

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Hallesches Salz 10:00

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Altstadtbummel 11:00

Franckesche Stiftungen

Stadtmuseum Halle

Start auf dem Hallmarkt

Das Kunstatelier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Roter Turm

Der Natur auf der Spur 10:00

Der Bergzoo ruft 9:00

Lesung, Talk, Vortrag

Start am Marktschlösschen

Tierpark Petersberg

Zoo Halle

tung entstehen 13:00

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30

Spezielles

Spezielles

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 16:00

Franckesche Stiftungen, Haus 33 News TiQer - Wir lassen eine Zei-

Spezielles

Museum Petersberg

Kinder

Kinder

Leib und Seele: Gespräche mit Experten und Kuratoren 18:00

Ausstellungen

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Petersberg

19.

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Mittwoch

Kinder Theaterhaus Anna-Sophia

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Der kleine Häwelmann 10:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 16:00

Lesung, Talk, Vortrag Volksbühne Kaulenberg

Raimund und Jonas blättern nach rechts 19:30

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00

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FRIZZ Mai 2021

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


10-14 Terminal 0521 HA:Terminal 11_07 HA neu.qxp 23.04.21 19:27 Seite 13

update

21. | 22. | 23. Mai 2021

Halle M Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Bühne Oper Halle

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Kinder Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher Erlebnisse für Ferienkinder 10:00

Petersberg

Ausstellungen Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Thieme: Brecht. Laotse. Flucht. 19:30

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Hallescher Dom

Seelsorge 14:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Treffpunkt am Eselsbrunnen auf dem alten Markt

Geheimnisvolles Halle - Spaziergang 18:00 Start am Marktschlösschen

Mit Philipp Meckel unterwegs 20:00

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie Zaglmaier

Malerei und Grafik von Uwe Pfeifer und weiteren Künstlern aus der Region 13:30 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Thieme: Leben des Galilei 19:30

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Altstadtbummel 11:00

22. Samstag

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Lesung, Talk, Vortrag Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Die Geschichte des Universums 18:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher - Führung durch die Sonderschau 11:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

11:00 Altstadtbummel 13:30 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00 Hallescher Dom

Öffentliche Führung 14:00 Treffpunkt auf dem Hallmarkt am Busparkplatz

23. Sonntag

Polizeiruf Halle Authentischen Kriminalfällen auf der Spur 16:00

Halle (Saale)

Treffpunkt auf dem Hallmarkt am Busparkplatz

Ausstellungen

Mondscheinbustour 20:30 Treffpunkt am Göbelbrunnen

Nachtwächter Rundgang 21:00

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Kinder Regentrude 16:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Nebra

Der Stifter und sein Werk 11:00

Start am Marktschlösschen

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Theaterhaus Anna-Sophia

Franckesche Stiftungen, Franckes Wohnhaus Herr Fleischers Kiosk am Reileck Genuss zu Fuß - Reilecktour

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Öffentliche Führung 12:00, 13:00

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Start am Stadthaus

Kinder Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Museum Petersberg

Im Stein 19:30

Volksbühne Kaulenberg

Freitag

Ausstellungen

Der Natur auf der Spur 10:00

Lesung, Talk, Vortrag

21.

Nebra

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00, 13:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Wanderung zum Fundort der Himmelsscheibe 14:00

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Find us on ... Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung

Mai 2021 FRIZZ

13


10-14 Terminal 0521 HA:Terminal 11_07 HA neu.qxp 23.04.21 19:27 Seite 14

update

24. | 25. | 26. | 27. | 28. | 29. | 30. | 31. Mai 2021

K Halle

Petersberg Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg Der Natur auf

26.

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Galerie am Volkspark

Mittwoch

Theaterhaus Anna-Sophia

Henna, Siebdruck, anderes 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Die Lesefee kommt 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Dessau

Musik Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Sinfonietta 9 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Halle (Saale)

Ausstellungen Beatles Museum Halle Das Leben

Dienstag

Halle (Saale) Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Bühne

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 Rap mit Flow 16:00

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Mancherley

Nutzen und Ergetzung - Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße Günter Rössler - Augenblicke 12:00 Galerie am Volkspark Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

tung entstehen 13:00

28.

Lesung, Talk, Vortrag Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Heilen an

Leib und Seele: Gespräche mit Experten und Kuratoren 18:00 Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen Alt-

stadtbummel 10:00 Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen Alt-

stadtbummel 13:30 Roter Turm Führung auf den roten

Turm 17:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Petersberg Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Freitag

Halle (Saale)

Kinder Theaterhaus Anna-Sophia

Regentrude 10:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Wir gestalten ein Tonstudio -

Workshop für Jugendliche 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Der Natur auf der Spur 10:00

Halle (Saale)

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Kinder Krabbelkonzert - Mittsommer 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Kunsthalle Talstraße

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

14

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Bühne

Händel Festspiele 2021: Brockes Passion 19:30

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00

Freilichtbühne auf der Peißnitzinsel In Extremo 20:00

Silberschatz der Halloren 10:00 Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00 Stadtmuseum Halle

Hallesches Salz 10:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00 Kunsthalle Talstraße

Günter Rössler - Augenblicke 14:00

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Es ist zu wahr, um schön zu sein 19:30

Kinder Konzerthalle Ulrichskirche

Händel Festspiele 2021: Orchesterfeuerwerk für Kinder 11:00

Kabady & Comerett: Die Kuh aus Kröllwitz 19:30

Spezielles

Kinder

Der Bergzoo ruft 9:00 Oper Halle

Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30

Musik Freilichtbühne auf der Peißnitzinsel

Altstadtbummel 11:00, 13:30

In Extremo 20:00

Seelsorge 14:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Start am Marktschlösschen

Rundgang für Nachtschwärmer 20:00 Treffpunkt an der Giebichensteinbrücke

Oper Halle

Händel Festspiele 2021: Brockes Passion 15:00

Spezielles Zoo Halle

Krabbelkonzert - Mittsommer 10:00

Start am Marktschlösschen Hallescher Dom

Musik

Tristan und Isolde 17:00 Volksbühne Kaulenberg

Zoo Halle

Spezielles Zoo Halle Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt Stadt-

tour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30

Der Bergzoo ruft 9:00 Start auf dem Hallmarkt

Stadttour mit dem Halle*Hopper zu den schönsten Flecken der Stadt 10:30 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00 Felsengarten der Kunsthalle Talstraße

Picknick 11:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00

Franckesche Stiftungen, Franckes Wohnhaus

Floßfahrt im Lichterglanz 20:30

Nebra

Der Stifter und sein Werk 11:00

Nebra

Start am Marktschlösschen

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Altstadtbummel 13:30 Treffpunkt auf dem Hallmarkt am Busparkplatz

Winzertour 14:00 Roter Turm

Führung auf den roten Turm 14:00 Hallescher Dom

Öffentliche Führung 14:00 Treffpunkt auf dem Hallmarkt am Busparkplatz

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Polizeiruf Halle - Authentischen Kriminalfällen auf der Spur 18:00 Treffpunkt am Göbelbrunnen

Nachtwächter Rundgang 21:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

Spezielles Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00, 13:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Wanderung zum Fundort der Himmelsscheibe 14:00

Petersberg

Musik

Ausstellungen

Sinfonietta 9 17:00

29.

Ausstellungen

Dessau Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus

Nebra

Ausstellungen

Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

31.

Spezielles

Samstag

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Halle (Saale)

Sternensucher - Führung durch die Sonderschau 11:00

Ausstellungen Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 12:00 Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Öffentliche Führung 13:00

Matthias Jügler „Die Verlassenen“

24 05

Kunstmuseum Moritzburg Der

Oper Halle

Petersberg

Ausstellungen Museum Petersberg

Panta rhae. Alles fließt. Fotografien von Yvonne Rollert 10:00

Spezielles Tierpark Petersberg

Der Natur auf der Spur 10:00

Montag

Halle (Saale)

Ausstellungen Kunstmuseum Moritzburg

Der Silberschatz der Halloren 10:00 Galerie Nord

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Kinder Franckesche Stiftungen, Haus 33 Kreative Werkstatt für

Gestaltung, Henna, Siebdruck, anderes 13:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

30. Lesung

Sonntag

Moritzburggraben In eindringlicher Dichte und mit Klarheit erzählt Matthias Jügler (im Bild) von der Vorwende-DDR, von Verlust und Verrat und von den drängenden Fragen einer ganzen Generation. Moderation: Katrin Schumacher. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Lesefee kommt 15:00 Franckesche Stiftungen, Krokoseum

Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone - Eine Buchkinderwerkstatt für Sprache und Illustration 16:00

Spezielles Zoo Halle

Der Bergzoo ruft 9:00 Start am Marktschlösschen

Altstadtbummel 11:00, 13:30

Halle (Saale)

Stadtmuseum Halle

Nebra

Hallesches Salz 10:00

Musik

Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00

Stadtmuseum Halle Galerie am Volkspark

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00

Mancherley Nutzen und Ergetzung Gärten in den Franckeschen Stiftungen 10:00

KrokoMobil mit Spielen, experimentieren, Neues entdecken 16:00

Donnerstag

Ausstellungen

Der Bergzoo ruft 9:00

Der Silberschatz der Halloren 10:00

Beatles Museum Halle

27.

Spezielles Start auf dem Hallmarkt

Bilder zum Fern- und Nahweh 10:00 Kunstmuseum Moritzburg

Kabady & Comerett: Die Kuh aus Kröllwitz 19:30

Spezielles Tierpark Petersberg

Grünes Labor: Entdecken, erforschen, experimentieren 14:00 Zoo Halle

Bühne Volksbühne Kaulenberg

Ausstellungen

Galerie Nord

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Galerie Nord

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00

telier mit Gestalten, Malen, Zeichnen und anderem 16:00

Stadtmuseum Halle

Oper Halle

Zoo Halle

Franckesche Stiftungen, Haus 33 News TiQer - Wir lassen eine Zei-

Hallesches Salz 10:00 Galerie am Volkspark

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Spezielles

Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus Das Kunsta-

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Galerie am Volkspark

Oper Halle

Evolution 19:30

und Wirken der „Fab Four“ 10:00 an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Stadtmuseum Halle

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00

Günter Rössler - Augenblicke 12:00

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Franckesche Stiftungen Heilen

Spezielles

25.

Günter Rössler - Augenblicke 12:00

Franckesche Stiftungen

Bilder zum Fern- und Nahweh 12:00 Kunsthalle Talstraße

Galerie am Volkspark

Oper Halle

Ausstellungen

Regentrude 10:00

Kunsthalle Talstraße

Galerie Nord

Kabady & Comerett: Die Kuh aus Kröllwitz 19:30

Kunstmuseum Moritzburg

Franckesche Stiftungen, Haus 33 Kreative Werkstatt für Gestaltung,

Nahweh 12:00

Volksbühne Kaulenberg

Halle (Saale)

Kinder

Hallesches Salz 10:00 Galerie Nord Bilder zum Fern- und

der Spur 10:00

Montag

Sicher nicht - R wie Risiko 14:00

Stadtmuseum Halle

Bild: Franziska Hauser

24.

Museum Petersberg Panta rhae.

Ausstellungen

Roter Turm

Führung auf den roten Turm 17:00 Franckesche Stiftungen, Haus 33 Sprachstammtisch 17:00

Beatles Museum Halle

Das Leben und Wirken der „Fab Four“ 10:00 Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert 10:00 Stadtmuseum Halle

Begehrt und zerbrechlich: Porzellan aus Lettin 10:00

Nebra

Ausstellungen Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben

Sternensucher von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission 10:00 Find us on ...

FRIZZ Mai 2021

Alle Termine vorbehaltlich der aktuellen Corona-Entwicklung


15 Adressen 0521 HA:Terminal 09_07 HA aktuell.qxp 22.04.21 12:36 Seite 15

ADRESSEN Halle M

Theater & Bühnen

Szene

Georg-Friedrich-Händel-Halle Salzgrafenplatz 1, Tel. 47 22 47

Palais S Café/Bar/Restaurant Ankerstraße 3c, Tel. 9 77 26 51

Kiebitzensteiner e.V. Palais S, Ankerstraße 3c

Peißnitzhaus Peißnitzinsel 4,Tel. 2 39 46 66

Konzerthalle Ulrichskirche Christian-Wolff-Str. 50 Tel. 2 21 30 21 Märchenteppich Figurentheater, Kl. Ulrichstr. 11, Tel.1 35 23 16 THEATER, OPER UND ORCHESTER GMBH HALLE Kasse: Tel. 5110-777 Oper Halle Universitätsring 24, Staatskapelle Halle Universitätsring 24, neues theater halle Große Ulrichstr. 51, Puppentheater Halle Große Ulrichstr. 51 (Eingang Universitätsplatz 2), Thalia Theater Halle Große Ulrichstr. 50 Tel. 5 11 07 77 schillerBühne Halle e.V. Spielstätteim Club 188 (ehemals Kino 188), Böllberger Weg 188, Tel. 38 80 474, www.schillerbuehne-halle.de Steintor-Varieté Am Steintor 10, Tel. 2 09 34 10, Fax 2 09 34 13, Ticket-Service: 2 02 97 71 Theater Apron Laurentiusstr. 3, Tel. 1 71 64 75, www.apron.de

NABU Naturschutzbund Deutschland e.V. Gr. Klausstr. 11, Tel. 2 02 16 18

Impressum

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Neuwerk 11, 06108 Halle, www.kunststiftung-sachsenanhalt.de

Pro Familia Wilhelm-von-Klewiz-Str. 11, Tel. 7 74 82 42

Mai 2021

Kunstverein "Talstrasse" e.V. Talstraße 23, Tel. 5 50 75 10

Studentenwerk Halle Wolfgang-Langenbeck-Str. 5, Tel. 6 84 7-0, Psychosozialb.: 7 74 82 06/7, Sozialb.: 6 84 73 18

Landesmuseum für Vorgeschichte Richard-Wagner-Str. 9-10, Tel. 52 47 30

Zwei Zimmer, Küche, Bar Reilstr. 133, Tel. 27 98 18 37

Kinos CINEMAXX Halle Charlottenstr. 8, Tickets Tel. (040) 80 80 69 69 Luchs - Kino am Zoo Seebener Straße 172, Tel. 5 23 86 31 www.luchskino.de Puschkino Kardinal-Albrecht-Str. 6, Tel. 2 04 05 68 www.puschkino.de

Stiftung Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Friedemann-Bach-Platz 5, Tel. 2 12 59-0 Zeitkunst Galerie Kleine Marktstraße 4, Tel. / Fax: 2 02 47 78 www.zeitkunstgalerie.com

Rat & Hilfe AIDS-Hilfe Halle / S.A. Süd e.V. Leipziger Str. 32, Tel. 582 12 70, Beratung: 1 94 11 www.halle.aidshilfe.de amnesty international Tel. 5 32 16 10 Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle e.V. Große Klausstr. 11, Tel. 20 02 74 6

Urania 70 - Kulturhaus Moritzburgring 1, Tel. 688 88 88 Volksbühne Kaulenberg Kaulenberg 1, Tel. 0 160 95 83 79 48

Historisches Waisenhaus der Franckeschen Stiftung Franckeplatz 1, Haus 1, Tel. 2 12 74 50

the light cinema Neustadt Centrum Halle, Neustädter Passage 17, Tel. 2 09 39 87 ZAZIE Kino Bar Kleine Ulrichstr. 22, Tel. 7 79 28 05, www.kino-zazie.de

Sport & Fitness

ASB-Arbeiter-Samariter Bund Hordorfer Str. 5, Tel. 29 29 90

Suchtberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Trakehner Str. 20, Tel. 8 05 70 66 Senioren-Kreativ-Verein e.V. Böllb. Weg 189, Tel. 2 98 40 91 Telefonseelsorge (bundesweit) (0800) 1110111 od. (0800) 1110222 (24 Stunden kostenlos) Tierschutz Halle e.V. Birkhahnweg 34, Tel. 2 02 41 01 unicef - Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Kuhgasse 5, Tel. 6 82 59 87 Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Oleariusstraße 6b, Halle, Tel. 2 92 78 00; Bitterfeld, Tel. (0 34 93) 4 13 83; Dessau, Tel. (0340) 21 28 90

Sonstiges

AWO-Begegnungsstelle "Dornröschen" Halloren Str. 31a, Tel. 8 05 99 82 Bauchgefühl Hebammenpraxis, Geburtshaus Hansering 9, Tel. 4 70 06 07 www.bauchgefuehl-halle.de Begegnungs- & Beratungszentrum "lebensart" e.V. Beesener Str. 6, Tel. 2 02 33 85

Caritas Familien- u. Erziehungsberatung Halle Mauerstr. 12, Tel. 44 50 51 58 Merseburg An der Hoffischerei 8, Tel. (0 34 61) 33 39 00

Cafés & Kneipen Fitness Company Trothaer Str. 14, Tel. 5 32 29 29

Deutscher Kinderschutzbund „Blauer Elefant“ Anhalter Platz 1, Tel. 7 70 49 87 DRK-Schwangeren-und Familienberatung Händelstraße 23, Tel. 6 87 01 43

Bootsschenke Marie Hedwig Riveufer 11, Tel. 5 32 12 13

drobs Halle Jugend- & Drogenberatungsstelle Moritzzwinger 17, Tel. 5 17 04 01

Pilatesstudio Mitte Große Ulrichstr. 4, Tel. 0178-6834135 www.pilatesstudio-halle.de

Museen & Galerien Hallesches Brauhaus Gr. Nikolaistr. 2, Tel. 21 25 70

AKI-Galerie (AK Innenstadt) Schmeerstr. 25, Tel. 2 90 01 21

Kaffeeschuppen Kl. Ulrichstraße 11, T. 2 08 08 03

Archäologisches Museum Universitätsplatz 12 Galerie Gross / Fundgrube Alter Markt 33, Tel. 2 03 35 53 Galerie „Schön & Gut“ Ludwig-Wucherer-Str. 65 Tel. 0176 92207578 Galerie im Volkspark Schleifweg 8a, Tel. 5 23 86 99 Galerie Kunst im Bahnhof Hans-Dietrich-Genscher-Platz 1, (im HBf Galerieebene) Händelhaus Große Nikolaistraße 5, Tel. 50 09 00 Halloren- und Salinemuseum Mansfelder Str. 52, Tel. 2 02 50 34

Frauenschutzhaus für gewaltbetroffene Frauen Tel. 4 44 14 14 Geburtshaus im IRIS-Regenbogenzentrum Schleiermacherstr.39, Tel. 5 21 12 32 eva-rifferTel.hebamme.net Hebammenpraxis in Poli Reil Reilstr. 129a, Tel. 5294138, 01 63 / 2 85 40 76, 01 72 / 9 05 79 82 Internationaler Bund Erzieherische Hilfen, Ludwig-Wucherer-Str. 63, Tel. 5 30 14 90

Halle Nr. 159

Herausgeber Neu & Gierig Medien GmbH, Plautstraße 80, 04177 Leipzig Geschäftsführer: Eike Käubler, Michael Luda Internet: www.halle-frizz.de „FRIZZ Magazin“ ist eine Marke der SMV Südwest Medien Verlag GmbH.

Büro und Anzeigen Halle Mittelstraße 5, 06108 Halle/Saale Gerd Behrendt Tel.: (0345) 2 08 04 50, Fax: (0345) 2 08 04 52 buero@halle-frizz.de

Chefredakteur Eike Käubler (redaktion@halle-frizz.de)

Redaktion Mathias Schulze (CvD), Steffen Schellhorn (Fotos), André Schinkel, Katharina Weske, Volly Tanner, Annett Krake, Sarah Heinzig, Bianca Schlossarek, Theresa Marx (Lektorat)

Anzeigen überregional Elvira Dietmann: Tel.: (0345) 2 08 04 51, Fax: (0345) 2 08 04 52

Termine termine@halle-frizz.de Eine-Welt-Laden Rannische Str. 18, Tel. 2 90 10 49, www.weltladenhalle.de

Behinderten-Beratung der Stadt Halle Niemeyerstr. 1, Tel. 2 21 32 33

WUK Theaterquartier Holzplatz 7a, 06110 Halle, Tel. 0345 - 68 28 72 77, www.wuk-theater.de

Altdeutsche Bauernschänke Zum Groben Gottlieb Gr. Märkerstr.20, Tel. 2 02 88 72, www.grober-gottlieb.de

Schwules Überfalltelefon Hilfe & Beratung: Tel. 19 22 8

Satz & Layout Michael Nonn (Leitung), Luise Juraschek

Druck Löhnert Druck, Handelsstraße 12, 04420 Markranstädt

Vertrieb Eigenvertrieb Erscheinungsweise monatlich zum Monatsende. farbraum Gestaltung I Beschriftung I Außenwerbung I Dekoration Reideburger Str. 29, 06112 Halle Tel. 0171- 3 78 00 39 Zoo Halle Reilstraße 57, Tel. 5 20 33 00, www.zoo-halle.de

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Juniausgabe ist der 14. Mai.

Info & Vorverkauf Stadtmarketing Halle(Saale) GmbH Marktplatz 13,Tel. 1 22 79 10 Theater- und Konzertkasse Gr. Ulrichstr. 51, Tel. 5 11 07 77 TiM Ticket Passage Galeria Kaufhof, Mark 20-24, Tel. 5 65 56 00

@HalleFrizz

@FRIZZ_Halle

@frizzhalle

Tourist-Information Halle Marktplatz 13, Tel. 1 22 99 84

Seeburg

Interessenverband ISUV / VDU e.V. Unterhalt und Familienrecht, Kontaktstelle Halle - Herr Manfred Ernst, Tel. (0391) 9 90 65 66 Kinder- und Jugendtelefon Telefonieren zum Nulltarif (bundesweit): (0800) 111 0 333 Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Merseburger Straße 246, Tel. 5 20 41 10 / 11 Landesbildungszentrum für Körperbehinderte Murmansker Str. 16, Tel. 4 72 11 35

Orangerie Seeburg Schloss Str. 18, 06317 Seegebiet Mansfelder Land, OT Seeburg Tel.: 034774 - 70 17 80 www.orangerie-seeburg.de

Mai 2021 FRIZZ

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16-17 Kultur 0521 HA:! Muster HA 26.04.21 10:50 Seite 16

KULTUR N Texte: André Schinkel

Detritus

Heilen K Selten traf ein Thema so sehr wie das der aktuellen Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen, möchte man meinen. Mit „Heilen an Leib und Seele“ werden Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert beleuchtet – inmitten der dritten Corona-Welle, die den Menschen in aller Welt zu schaffen macht. Vom 2. Mai bis 13. Oktober soll die Schau, online und hoffentlich auch in echt, zu sehen sein

K Neue Musik von Sarah Neufeld

Nachdem uns SynthieLegende Martin L. Gore im Januar mit dem Affengeraunze seines „The Third Chimpanzee“ der Lage gemäß die Ohren blutig geruppt hat, ist es nun Zeit für Trost und ein wenig Wundenlecken. Die atemberaubende und durch ihre Arbeit mit Arcade Fire weltweit gerühmte Geigerin Sarah Neufeld (Abb.) veröffentlicht dazu den Soundtrack. Am 14. Mai erscheint ihr neuer Silberling „Detritus“, auf dem Plattenlabel von Björk übrigens, und enthält sieben leuchtende, die wehe Seele hüllende Stücke: „With Love and Blindness“ etwa, die ans Herze gehen in ihrer Melange aus Akustik und Electronica und die, aus der Not des pandemischen Stillstands geboren, zum Schönsten und Hoffnungsvollsten gehören, was das beschrammte Jahr bieten kann und wird. Und auch wenn „Detritus“ gar kein feines Wort für diese Musik ist, lohnt es sich, jeden Ton dieses Werks in stillem Genuss zu verkosten. N Sarah Neufeld (und Gäste): Detritus, neues Album der Arcade-Fire-Geigerin, erscheint am 14. Mai bei One Little Independent, Anspieltipps: „With Love and Blindness“, „The Top“

Schräger Regen

Erlebnis für die ganze Familie: In der neuen Jahresausstellung beleuchten die Franckeschen Stiftungen die Medizin des halleschen Pietismus

1721 wurde in den Franckeschen Stiftungen der Grundstein für das erste Kinderkrankenhaus in Europa gelegt. Die 300-jährige Wiederkehr dieses Ereignisses ist der Anlass für die Jahresausstellung „Heilen an Leib und Seele“. Sie beleuchtet erstmals umfassend die Medizin des halleschen Pietismus, die im 18. Jahrhundert überaus einflussreich war. Das erste Kinderkrankenhaus in Europa, eine Armensprechstunde, die jährlich 12.000 Patienten kostenfrei versorgte, eine erste Krankenkasse nach dem Solidaritätsprinzip stellen allesamt Meilensteine der Medizingeschichte dar. Die Kuratoren können in sieben Ausstellungsräumen mit erstaunlichen Entdeckungen aus den Sammlungen der Franckeschen Stiftungen spannende Geschichten präsentieren. Die Verbindung originaler Quellen mit Comics zu den Ausstellungsthemen macht den Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Begleitet wird die Ausstellung von einem aufwendig gestalteten Katalog mit vielen Abbildungen und – angesichts der aktuellen pandemischen Situation –

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FRIZZ Mai 2021

einer Online-Präsentation. Auf der Suche nach dem Gleichmut der Seele: Über 3.000 Kinder, Lehrer, Personal, Gäste hielten sich um 1727 täglich auf dem Stiftungsgelände auf. Das Stiftungsarchiv weist trotz dieser Zahlen eine erstaunliche Lücke aus: Es ist in 300 Jahren keine Epidemie verzeichnet. Interaktiv und ästhetisch packend untersucht die Ausstellung dieses Phänomen: Was waren die Besonderheiten der Medizin und Hygiene im Pietismus? Wie sah die Praxis aus? Welche Rolle spielte das Verhältnis von Körper, Seele und Gemüt, wie haben die jungen Menschen Krankheit, Therapie und Heilung wahrgenommen? Eine digitale Preview gibt Mark Benecke am 2. Mai um 11.30 Uhr. Für den Fall, dass am 2. nicht geöffnet werden kann, stehen auf der Webseite der Stiftungen exklusive Online-Filme zur Verfügung. N Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert, Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen, ab 2.5., es erscheint ein umfänglicher Katalog, www.franckehalle.de

K Neuer Roman von Christine Hoba

„Eine Herbstnachtverwirrung der magischen und superben Art“ nennt ihr Verlag das neue Buch von Christine Hoba, die am 14. Mai zudem einen besonderen Geburtstag begeht: Erst kürzlich wurde ihr vierter Roman „Schräger Regen“ ausgeliefert. Für ihr umfängliches Werk wurde die Wahl-Hallenserin u. a. mit der Stadtschreiberwürde der Saalestadt geehrt – sie gilt als Meisterin der unterschwelligen Zwischentöne und nimmt die Leserschaft in ihrem neuen Roman mit auf eine mystische Reise. Ein kühles Fest im Harz, voll Zauber und Entzauberung, bildet dieses Vexierspiel, das in bester magisch-realistischer Manier zwischen Traum und Wirklichkeit changiert. In gewisser Hinsicht reiht sich „Schräger Regen“ in die lange Phalanx ihrer bestechenden fantastischen Erzählungen und Gedichte ein und bildet somit zugleich das ideale Jubiläumsgeschenk, das sie sich und dem Leser macht. Glückwunsch! Christine Hoba, Schräger Regen. Eine Herbstnachtverwirrung, Roman, broschierter Band, 272 Seiten, ISBN 978-3-96311-482-3, 16 Euro. Das Buch erschien im Mitteldeutschen Verlag.

Bei Anruf Kunst K Besondere Angebote der halleschen Bühnen

Es ist eine Zumutung: Der Kunstfreund sehnt sich, die Spieler sehnen sich, die Premieren liegen brach in allen Häusern der halleschen Bühnen und warten auf Gäste. Aber nun ist es genug: Solange der Seuchen-Leviathan sein Unwesen treibt, muss das große Desir mit allen und anderen Mitteln bekämpft sein. Und so bieten die Theater, Oper und Staatskapelle neben Podcasts und Streams auch interaktive Möglichkeiten an: das Neue Theater etwa mit „240 Plätze oder 100 Prozent Publikum“ einen Theaterbesuch am Telefon - und auch die Staatskapelle hat sich etwas Besonderes ausgedacht. Unter dem Signet „Bei Anruf Kunst!“ wird am Telefon


16-17 Kultur 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:32 Seite 17

KULTUR      L

Wege durch die Kunst

„Und der Chef soff mit“

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Nützt doch nüscht: Wenn die Menschen nicht zur Kunst kommen können, kommt eben die Kunst zu den Menschen. Wie schon im April bietet die Moritzburg auch im Mai drei virtuelle Führungen an: „Wege der Moderne: Kunst in Deutschland 1900–1945“ (6.5.), „Alte Meister: Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts“ (20.5.) und „Wege der Moderne: Kunst in der SBZ/DDR 1945–1990“ (27.5.) Gerade letztere verspricht, im Willi-SitteJubiläumsjahr, Einblicke in die ostdeutsche Kunst der Nachkriegszeit und ihre vielfältigen Ausdrucksweisen (Abstraktion, sozialistischer Realismus, Einflüsse von Surrealismus und Pop-Art). Von Sitte über Mattheuer ist der Bogen bis zu Vertretern der alternativen Szene, Wasja Götze etwa, gespannt. Für die Online-Führungen kann man sich auf der Seite der Galerie einwählen, eine Veranstaltung kostet 3 Euro, dauert zirka eine Stunde und wird von Cisco Webex Meetings betreut. N Virtuelle Führungen in der Moritzburg am 6.5., 20.5. und 27.5., Beginn je um 17 Uhr, Tickets jeweils 3 Euro, Informationen und Einwahl über: www.kunstmuseum-moritzburg.de

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„Intensiv, schön und völlig bekloppt.“ Anlässlich des 40. nt-Geburtstages erinnern sich 40 Mitstreiter in Buchform. Unter ihnen Schauspieler Hilmar Eichhorn (Foto).

Geh zum Fleischer K    

Trotz allem – auch in Zeiten des sanften Kultur-Untergangs sind die Augen gewillt, zu sehen, zwischen den Seiten der Verdikte und Gebote innere Kosmetik zu treiben. Der Kunstkiosk am Reileck (Abb., die unbespielte Variante), der via Ecke Händelstraße auf Blicke wartet, bietet (für Veranstaltungen unter Vorbehalt) das ganze angebrochene Frühjahr durch ein auf die Verhältnisse gemorphtes Programm. So ist er bis zum 4. Mai unter dem Kürzel „MMoffPRG“ als Spiel- und Experimentierfeld zu erleben: ein an Online-Formaten orientiertes Rollenspiel, das bis zu 30 Off-Mitspieler erlaubt. In der Regie von Thomas Berthold und Charlotte Ehrt ist man so im Vorbeigehen beieinander. Vom 10. bis 23. Mai beteiligt sich der Verein zudem am Routines-Kunstfestival des Wuest e.V., man soll und darf gespannt sein. Und im Juni gibt es den Probierraum: Laufgastschaft ist erwünscht und willkommen! N Frühlingsaktionen Kunstkiosk am Reileck: MMoffPRG (bis 4.5.), Routines-Festival (10.–23.5.), Probierraum hr.fleischer e. V., Informationen und Aktuelles unter: www.herrfleischer.de

ein exklusiver kleiner Konzertsaal eröffnet. Vielleicht können so die SeelenSchmerzen ein wenig gelindert sein, bis man sich wieder treffen darf. Das kleine Welttheater im Hörer oder Lautsprecher, auf der Theaterseite und bei der Theaterkasse buchbar. N Bühnen Halle interaktiv: Telefonaktionen „240 Plätze oder 100 Prozent Publikum“ und „Bei Anruf Kunst!“ neben weiteren, auch digitalen Angeboten unter www.buehnen-halle.de

40 Jahre. Eine Kulturinsel. Wie stolz das klingt! Doch wem gratuliert man da? Das Buch „Die Wurzeln der Leute reichten bis zum Mittelpunkt der Erde“ lädt 40 Weggefährten zum Erzählen ein. Ein üppiger Bogen, von der DDR über ‘89 bis zur Gegenwart, von persönlichen Erfolgen und Niederlagen bis zum Sexismus an den Theatern. Da die historische Aufarbeitung, die wilden Baujahre unter Peter Sodann, dort die heutige Krisenlagen. Der Journalist Michael Laages hat mit Beteiligten geredet, die Interviews verschriftlicht oder die Kunstaffinen selbst schreiben lassen, Katrin Denkewitz lieferte die Bilder. Und wer da alles versammelt ist! Matthias Brenner, Henriette Hörnigk und Wolfgang Engel. Auch Christoph Werner, Claudia Bauer oder Rainald Grebe haben sich verewigt. Natürlich fällt der Name Peter Sodann, im Vorwort wird er „Initiator, Bauherr und Prinzipal“ genannt, mehr als einmal. Stephan Ludwig, einst Bühnenarbeiter und Requisiteur, erinnert sich so: „Vor Peter Sodann, dem Chef, hatte man Angst. Wenn der schlechte Laune hatte und hier durchs Haus lief, guckten alle und dachten: Scheiße, jetzt kommt der gleich zu uns … Bis man mitkrieg-

te, dass der seine Leute wirklich liebt und sich um sie gekümmert hat.“ Manchmal kommt Ehrliches so gelungen zur Sprache, dass man sich seiner Tränen nicht schämen braucht. Dem Schauspieler Jochen Noch, der 1983 sein erstes Engagement in Halle antrat, gelingen in seinem Essay „Intensiv, schön und völlig bekloppt“ diese Sätze: „Und der Chef (Peter Sodann) soff mit. Ging früh um vier allein von dannen, saß aber um zehn wieder auf der Probe. (…). Mir ist aus heutiger Sicht gar nicht mehr klar, wie man das überhaupt geschafft hat: morgens um 8.40 Uhr in Leipzig in den Zug, Probe um zehn, nach der Probe wieder nach Leipzig, das Kind aus dem Kindergarten holen, abends um sechs zurück nach Halle, um halb acht Vorstellung. Das war völlig normal. Das hatte Intensität, das hatte Schönheit – und es hatte auch was völlig Beklopptes.“ Ein offenes Reden, Hilmar Eichhorn (im Bild) gesteht: „Das ist vielleicht die einzige Kritik, die ich an seine Nachfolger habe, sowohl Christoph Werner als auch Matthias Brenner – mit dem Begriff ,Kulturinsel’ konnten und können sie nicht so viel anfangen.“ N „Die Wurzeln der Leute reichten bis zum Mittelpunkt der Erde“, bestellbar unter: www.buehnen-halle.de/nt_40_buch

Mai 2021 FRIZZ

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18 Foto 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:34 Seite 18

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„Halle ins Herz geschlossen“ K           

„Ich bin neugierig auf die Lebensgeschichten, auf diesen kurzen und signifikanten Einblick in fremde Welten.“ Das sagt der hallesche Fotograf Joerg Lipskoch, der in der Nähe von Osnabrück aufgewachsen ist, seit 2010 in Halle lebt und seit 2013 an einem Langzeitprojekt arbeitet, das immer weiter fortgeführt wird und noch lange nicht abgeschlossen ist. „Menschen des 21. Jahrhunderts“ heißt es, bislang umfasst es 350 Porträts, darunter sind um die 150 Menschen aus Halle zu finden. Gearbeitet wird immer in SchwarzWeiß, die Rubriken heißen „Sport“, „Freizeit und Erholung“, „Arbeitswelt“ oder „Kunst und Kultur“. Es gibt eine klare Bildsprache und einen intensiven Blickkontakt. Lipskoch hat sich von August Sander (1876–1964) und dessen epochalem Meisterwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ inspirieren lassen. Doch warum kam der freiberufliche Fotograf eigentlich nach Halle? „Nach meinem Studium der Kunstgeschichte habe ich 14 Jahre in Berlin gelebt. Ich hatte dann von der Großstadt die Nase voll“, sagt Lipskoch. Halle kannte er als den Heimatort seiner heutigen Frau. Die Stadt hat für ihn genau die richtige Größe, Lipskoch schwärmt: „Die Kultur, die weitläufige Natur, die schönen Gründerzeitviertel. Und durch die Stadt fließt ein Fluss, das finde ich besonders gut.“ Als er dann zusammen mit seiner Frau in Halle wohnte, dauert es nicht lange, bis er mit seinen Fotoprojekten auffiel. Er stellte seine Arbeiten in seiner Wohnungsgalerie aus, schnell ist er in Halle bekannt geworden. Lipskoch blickt zurück: „Es kamen sehr viele Menschen, über meine Projekte wurde zügig in diversen lokalen Medien berichtet. Wenn man in Halle etwas Kreatives macht, wird man auch wahrgenommen. Das

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FRIZZ Mai 2021

war in Berlin anders, dort kam man kaum über das Szeneviertel hinaus.“ Heute hat der Fotograf die Saalestadt ins Herz geschlossen: „Für mich gibt es überhaupt keinen Grund, wieder wegzugehen, hier habe ich meine Familie, hier fühle ich mich verwurzelt.“ Während Lipskoch in Berlin unglaubliche Veränderungen wahrgenommen hat, ist für ihn Halle eine Stadt der Kontinuität. „In der Hauptstadt hat es einen krassen Umbau der Kieze gegeben, von den leeren und unsanierten Wohnungen, die von Kreativen genutzt werden konnten, bis zur Aufwertung und Verdrängung selbst älterer Menschen ging es sehr schnell.“ Daher findet es Lipskoch schön, dass Halle nicht so eine Trendstadt wie Leipzig oder Berlin geworden ist: „Ich mag die Viertel Halles, in denen die verschiedensten sozialen Schichten wohnen und es nicht so homogen zugeht.“

„Wenn man in Halle etwas Kreatives macht, wird man auch wahrgenommen.“

Die Vielfalt des Lebens sieht man auch auf seinen Fotografien. Man betrachte beispielsweise den „Lokführer“ (2014) aus seiner Reihe „Menschen des 21. Jahrhunderts“: Schaut uns hier nicht eine jahrelang habitualisierte professionelle Freundlichkeit und Entschiedenheit aus dem Cockpit des Zuges an? Oder man nehme das Bild namens „Ungarische Zirkusartist“ (2015): Ist so ein abstrakter Begriff wie Stolz denn konkreter und plastischer abbildbar? Oder man nehme das Porträt des SPD-Politikers Wolfgang Thierse aus dem Jahre 2018: Ist es nicht wunderbar, wie sich das Verschmitzte mit dem Staatstragenden vermischt? Und sah man die „Schauspielerin“ (2014) Stefa-

Neugierig auf Lebensgeschichten – der Fotograf Joerg Lipskoch (kleines Foto) portätiert in einer Langzeitreihe Menschen des 21. Jahrhunderts. Hier „Die Barfrau“, entstanden 2013.

nie Stappenbeck hinter all ihrer medialen Präsenz jemals so natürlich? Lipskoch sucht für sein Langzeitprojekt immer die gewohnte Umgebung der Porträtierten auf. Dabei erzählen die Accessoires oder die Kleidungsstile einiges über den Beginn des 21. Jahrhunderts. Natürlich arbeitet er auch an anderen Projekten. Auf seiner Instagram-Seite kann beispielsweise

eine Serie über Halle-Neustadt, die die Architektur des Stadtteiles in den Fokus rückt, bewundert werden. Die Menschen und die Umgebung, gewissermaßen arbeitet Lipskoch an einem Porträt über die Saalestadt. Schön, dass es im Laufe der Jahre immer weiter vervollständigt wird. N Unter www.lipskoch.com können Lipskochs Projekte angeschaut werden.


19 Buehne 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:37 Seite 19

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Hat was mit Kunst am Hut: Hagen Möckel performt demnächst Robert Gernhardt auf der Volksbühne am Kaulenberg.

Gehobener Ulk K      

Ich bin ein Fan von Robert Gernhardt, seine Lyrik ist grandios. Zeitgleich spielt sein Werk hier bei uns, im Osten der Republik, fast überhaupt keine Rolle. Wie erklären Sie sich das? Das, was ich in meinen Programmen tue, ist nichts weiter als das Publikum an das Gedicht als poetischen Text zu erinnern. Ich hoffe, es gelingt mir ab und an, dass ich auf eine schauspielerische Weise zeige, was das Gedicht alles kann, denn das Gedicht als „gepresste Literatur“ kann alles, hingegen der Dichter heutzutage wenig, wenn nicht gar Gar-Nichts gilt. In der FAZ gab es vor langer Zeit ein Magazin mit dem Namen Seelig. In diesem Magazin wurden ganzseitige Prominentenfragebögen veröffentlicht, die unter anderem auch die Frage enthielt „Ihr Lieblingslyriker?“. Viele Prominente ließen die Frage einfach aus oder aber beantworteten diese mit einer Gegenfrage. Es gibt also noch nicht genug Programme wie „Hab’n Sie

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was mit Kunst am Hut?“, das ich gemeinsam mit Alexander Suckel dem geneigten Publikum vorstelle. Wie sind Sie überhaupt zu dem Dichter gekommen? 1991 bekam ich das Buch „Besternte Ernte“ in die Hände, von Stund an hatte ich ein verehrendes Verhältnis zu Robert Gernhardts Lyrik. Inzwischen ist das Buch sicher ein moderner Klassiker des gehobenen Ulks. Die Fähigkeit Robert Gernhardts, eigene Gefühle wie Trauer oder Angst mit Ironie oder Witz zu verbinden hat meinen allergrößten Respekt. Bevor wir weiterreden: Können Sie Ihr Lieblingsgedicht von Gernhardt verraten? Wie Robert Gernhardt es verstand, die jedem Kind innewohnende erste Reimform für sich zu benutzen, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Die Rede ist von dem Wort „Mama“. Jedes Kind beginnt sein sprachliches Leben wohl

mit diesem ersten Reim einer menschlichen Naturpoesie: Mama, das ist doppelt gereimt mit einem Stabreim M-M und einem Endreim A-A und sorgt so für eine größtmögliche Eingängigkeit bei jeder Mama. Also eines meiner Lieblingsgedichte von Robert Gernhardt ist ein sehr frühes. Es heißt „Mama“.

ein Liebling der Feingeister und latent Genervten, die an der Oberflächlichkeit und Banalität des Lebens leiden, gerade dann, wenn es besonders großspurig und intellektuell daherkommt, gewesen ist. So sehe ich das als sehr schwierige Frage an, und schon gar nicht lässt Robert Gernhardt sich vergleichen.

Wir hören.

Sie kennen sein Gedicht „Ein Gleichnis“?

„Mama – kein einziges Wort auf dieser Welt / das so viele Ma’s enthält / wie Mama. / Ja – / Kaktushecke hat mehr Ka’s / Braunbärbabies hat mehr Be’s / Erdbeerbecher hat mehr E’s / Schamhaaransatz hat mehr A’s – / Aber Ma’s? / Koblenz hat keine Ma / München hat so gut wie keine Ma / Mannheim hat nur eine Ma / Doch welche Stadt hat zwei Ma? / Na? / Göttingen / Ja! / Denn dort wohnt meine Mama“. Sehen Sie. Jetzt dürfen Sie schwelgen: Was kann die Gernhardtsche Lyrik besonders gut? Mit der Lyrik von Robert Gernhardt kann man sich zuverlässig die schönste schlechte Laune verderben. Wer Sprache überhaupt, Sprachwitz, Wortspiele, Hintersinn, Blödsinn, Unsinn und Sinnlichkeit schätzt, sollte ein Lyrikbändchen von Robert Gernhardt im Bücherregal, möglicherweise die heutige Generation im E-BookReader, haben!

„Mit der Lyrik von Robert Gernhardt kann man sich zuverlässig die schönste schlechte Laune verderben.“

Geschärft am satirischen Blick eines Gernhardts, der auch Mitbegründer der Satire-Zeitschrift „Titanic“ war, kann man auch heutige Satire begutachten. An welchem Spaßmacher der Gegenwart würde Gernhardt heute Gefallen finden? Und an welchem nicht? Frauen sind natürlich mitgemeint. Eigentlich gilt Gernhardt schon etwas bei uns, und sei es nur als große Ausnahme, Alibi oder kluger Klartextpoet. Es mag sein, dass er

Ja, es geht so: „Wenn da einer – und er hielte / Ein frühgereiftes Kind, das schielte / Hoch in den Himmel und er bäte: / „Du hörst jetzt auf den Namen Käthe“ – / Wär dieser nicht dem Elch vergleichbar, / Der tief im Sumpf und unerreichbar / Nach Wurzeln, Halmen, Stauden sucht / Und dabei stumm den Tag verflucht, / An dem er dieser Erde Licht … / Nein, nicht vergleichbar? / Na, dann nicht“. Sehr gut. Um aber doch einen Namen zu nennen und so auch die Brücke zwischen Ost und West zu schlagen: Ich finde Olaf Böhme als Kabarettist und auch als Lyriker ganz wunderbar, leider hat er mit Robert Gernhardt das Schlimmste gemeinsam: er lebt nicht mehr. Aber seine Pichmann-Gedichte kann ich jedem empfehlen. Wie kann man sich den voraussichtlichen Stream aus der Volksbühne vorstellen? Wie soll der Funke über die Endgeräte hinweg überspringen? Gernhardtsche Lyrik? Eineinhalb Stunden lang Gedicht auf Gedicht? In Zeiten multimedialer Zerstreuung könnte man meinen, das ist ein sehr gewagtes Unterfangen. In der Regel vielleicht. Aber nicht, wenn Alexander Suckel und ich den Gernhardtschen Gedichtegarten zum Erblühen bringen. Wir sprechen, spielen, rufen, schreien die Dichtung von Robert Gernhardt. Und so wird das Publikum die Lyrik nicht nur hören, sondern vor allem auch sehen. So kann man lachen, so entstehen Bilder im Kopf. Wenn das kein Grund zum Einschalten ist, dann weiß ich es auch nicht! N „Hab’n Sie was mit Kunst am Hut?“, 4. Juni, Volksbühne Halle, 19.30 Uhr, Tickets oder Online-Tickets: volksbuehne.jonsch.net

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20 Plattenteller 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:43 Seite 20 präsentiert von

PLATTENTELLER

Das Magazin

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„Hach Ichiko, danke!“ Durchaus Tanzbar: Lisa Who legt mit „Ein neuer Beginn“ eingängigen Deutschpop vor.

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und all den Gedanken, die diese Dinge in mir auslösen.

Wie würden Sie Ihre Musik in drei Worten beschreiben?

Vollenden Sie bitte diesen Satz: „Mit Helene Fischer würde ich gern einmal …

Eigen, sphärisch, entspannt. Welcher Song hat Sie zuletzt berührt? Warum? (The Rain from Light and Shadow) von Ichiko Aboa. Das Lied habe ich zufällig gehört. Ich verstehe kein Wort, aber das ist auch absolut nicht nötig, um von Musik berührt zu werden. Die Weichheit in ihrem Gesang und ihr wunderschönes Gitarrenspiel haben mich musikalisch in den Arm genommen. Hach Ichiko, danke dafür. Sie und ein iPod auf einer einsamen Insel. Es passen nur drei Songs drauf. Welche? Puh, sehr schwer und wahrscheinlich wäre das jede Woche anders, aber für heute: Billie

Holiday „All of me“, Khruangbin „So we won’t forget“ und Julia Jacklin „Don‘t know how to keep loving you“. Was wären Sie geworden, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte? Da ich eine ausgeprägte soziale Ader habe, wäre ich sicher im sozialen Bereich gelandet. Lustigerweise bin ich diesem Instinkt letztes Jahr gefolgt und arbeite seit der Pandemie nebenbei in der Betreuung im Pflegewohnheim für Seniorinnen. Das ist eine so bereichernde Arbeit, dass ich sie beibehalten möchte, auch wenn ich wieder als Musikerin arbeiten kann.

Bild: Hannes Casper

… zusammen Musik machen beziehungsweise gemeinsam mit ihr ein Lied für sie schreiben. Am besten mit meinem Freund Sebastian, wir sind ein Super-Team und zu dritt käme sicher ein tolles Stück Musik dabei heraus. Könnt ihr das weiterleiten? Der Soundtrack Ihres Lebens? Simon & Garfunkels Album „The Graduate“.

Lisa Who

Ein neuer Beginn

Ihre Inspirationen kommen von …

Label: The Shit Reords • VÖ: 07.05.2021

… den Menschen, die mich umgeben, den Büchern, die ich lese, der Musik, die ich höre

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Danger Dan Joris

Born A Loser

Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

Label: Caroline International • VÖ: 30.04.2021

Label: Antilopen Geldwäsche • VÖ: 30.04.2021

Label: Four Music/Sony Music VÖ: 23.04.2021

Di s c o / D a n c e

Hip-Hop

Po p

Myd

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Myd, der in Lille geboren ist, ist DJ, Musiker und Produzent. Hat er einst an Produktionen und Remixes für Künstler wie Kanye West oder Dua Lipa mitgearbeitet, bringt er seinen exzentrischen Flair nun auf ein eigenes Album. Die Sounds der 14 Tracks sind lustig, cool und flirty. Es scheint, als drehe man sich leicht beschwipst im schummrig-bunten Diskolicht. Dann gibt es aber auch verträumte Klänge mit intergalaktischem Fuzz. Die Platte trieft vor synthlastigem Glanz, unwirschen Ecken und wirkt immer leicht schräg und abgefahren. Sollte der Film „Fear and Loathing in Las Vegas“ (1998) von Terry Gilliam irgendwann einen zweiten Teil bekommen, wäre der Soundtrack praktisch schon fertig.

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Der Rapper Danger Dan, Mitglied der Antilopen Gang, legt ein eigenes Album vor, das gar keinen Rap, sondern elf Klavierballaden enthält. Herausgekommen ist ein Hammer-Album, glatte fünf von fünf Sterne! Da gibt es Comedian-Harmonists-Chöre, Antifaschismus mit Liebesliedern und kluge Zeitgeist-Diagnostik mit gen Himmel schwebenden Streichern. Mit großer Erzählkunst verzahnt Danger Dan auf diese Weise seine Biografie und den Einfluss Georg Kreislers mit dem Drama und der Lächerlichkeit der menschlichen Existenz. Danger Dan schwingt sich zum Randy Newman des Rap auf – und es klappt fantastisch! Verbunden wird poetische Liedermacher-Musik mit einer Portion Pop, Hip-Hop und ganz viel Humor. Super!

Willkommen Goodbye

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Der Popstar Joris, der auch am 7. August die Freilichtbühne der Peißnitz bespielen wird, legt ein neues Album vor, das alles versammelt, was schlechter deutschsprachiger Pop so zu bieten hat. Da gibt es Kopfschmerzen verursachende Bombast-Euphorie, industrielle Pop-Nudeleien, eine Bauchnabelschau, die von positiver Energie faselt, pathetisches Herz-Schmerz-Allerlei und schlichte Texte der Extraklasse: „Ey, alle, die ich gern hab / Haben sich irgendwann verändert / Warum sind die so ernst? / Oh, Mama / Lass uns mal wieder bisschen Spaß haben“ heißt es im „No Drama Song“. Warum es einen von fünf Sternchen gibt? Weil die Platte den deutschen Massenpop der Gegenwart perfekt verkörpert. Ehrlich.


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JAZZ

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Nora Benamaras Konzert wird am 12. Mai aus der Händel-Halle gestreamt.

Live aus dem Netz fischen: Das Women in Jazz-Festival – u. a. mit Marta Wajdzik – gibt’s in diesem ausschließlich online.

Ins Netz gegangen K         

Die Vorbereitungen waren komplex, das Fazit derselben, das Women in Jazz-Veranstalter Ulf Herdens zieht, liest sich wunderbar sperrig: „Die Women in Jazz GmbH hat am 26. März 2021 das 16. Jazzfestival Women in Jazz als Modellprojekt gemäß § 14 der 11. SARS – CoV – 2 Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Stadt Halle beantragt. Das Konzept beinhaltete umfangreiche Hygienemaßnahmen, eine Indoorund Outdoorvariante und eine Corona-Teststation am Hauptveranstaltungsort, der Georg-FriedrichHändel Halle.“ Und dann kam die Sieben-TageInzidenz, die Stadt kann aktuell keine Modellprojekte genehmigen. Also wandert das Festival ins Internet, die Veranstaltungen werden live oder mit geringfügiger zeitlicher Verzögerung als Stream übertragen. Und das zumeist an den geplanten Veranstaltungsorten.

Los geht es am 30. April mit Uschi Brüning, ab 19.30 Uhr widmet sie sich im Schlossgartensalon Merseburg der begnadeten Billie Holiday. „Ein schwieriges Unterfangen, aber nicht schwierig genug, um es nicht zu versuchen. Ihre Lebensgeschichte berührt mich zutiefst und ihrer gedenke ich, wenn ich singe.“ Zwei grandiose Musiker unterstützten sie dabei, Jan Roder am Kontrabass und Michael Griener am Schlagzeug, sagt Brüning, die am 1. Mai ab 19.30 Uhr auch ihre Autobiografie „So wie ich“ aus der Pauluskirche vorstellen wird. Weiter geht es online am 2. Mai ab 10 Uhr mit dem Jazz-Gottesdienst aus der Pauluskirche, auch hier wird Uschi Brüning singen – und zwar Lieder, die sie „nicht mehr loslassen“. Der Jazz-Gottesdienst wird auch live Menschen empfangen können, alles natürlich immer abhängig von der dann vorherrschenden Inzidenz.

Am 8. Mai wird ein Doppelkonzert ab 19.30 Uhr aus der HändelHalle gestreamt: Caro Josée und die Band „The Swingin‘ Hermlins“ sorgen für Swing der Extraklasse. Ein Jazzkonzert von Ariane Toffel auf dem Europacarillon, also vom Roten Turm aus, gibt es am 9. Mai um 13 und 16 Uhr. Wird ein Treffen auf dem Marktplatz auch unter Hygienebedingungen nicht möglich sein, wird auch dieses Konzert gestreamt. Ebenfalls am 9. Mai wird June Cocó ab 17 Uhr aus der HändelHalle zu empfangen sein. Dann folgt am 10. Mai Lisa Bassenge mit ihrem „Mothers“Programm, gestreamt wird ab 19.30 Uhr, es gibt Blues, Chansonund Popmusik. Weiter geht es am 11. Mai um 19.30 Uhr mit Reut Regev, gesendet wird aus dem Gesellschaftshaus Magdeburg. Zur gleichen Zeit wird auch das Konzert von Izabella Effenberg aus der Händel-Halle übertragen. Am 12. Mai folgt ab 19.30 Uhr das Doppelkonzert von Nora Benamara (im Bild) und dem palästinensisch-syrischen Pianisten und

Sänger Aeham Ahmad, übertragen wird aus der Händel-Halle. Dann folgt am 13. Mai ein weiteres Doppelkonzert, ab 19.30 Uhr spielen Marta Wajdzik (im Bild) und Monika Herzig in der Händel-Halle. Viviane de Farias gibt am 14. Mai ab 20 Uhr einen Einblick in den brasilianischen Jazz. Maya Sona Jobarteh soll am 15. Mai ab 20 Uhr aus der Händel-Halle zu empfangen sein. „Ob das mit der Einreise klappt, wissen wir aber noch nicht“, sagt Ulf Herden. Am gleichen Tag und zur gleichen Zeit wird man aber auf jeden Fall Anna Maria Jopek erleben können. Ebenfalls digital ist die Fotoausstellung mit Bildern von Rüdiger Schestag zu bewundern. Eine sogenannte hybride Variante ist für die Workshops vorgesehen. Da kann man sowohl live als auch digital dabei sein. Zudem wird es ein digitales und ein neues analoges Programmheft geben, auch die Newsletter-Funktion informiert über alle Veranstaltungen und Neuigkeiten. N 16. Women in Jazz-Festival, alle Infos: www.womeninjazz.de

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22 Am Ende 0521 HA:! Muster HA 23.04.21 19:50 Seite 22

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Das letzte Wort hat …

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Hallo Jonas Schütte, wenn Sie in diesen Tagen an Halle denken, welches Kompliment würden Sie der Stadt und/oder seinen Bewohnern machen? Dass sie weiter am Leben bleiben. Das soll jetzt nicht morbid klingen, aber Perspektive und Hoffnung sind momentan ein hohes Gut. Wer dann noch den Luxus hat, auch noch anderes zu verfolgen und aufmerksam und solidarisch zu sein – Hut ab! Und das scheint mir in Halle ja eines der letzten Dinge zu sein, worauf die Leute verzichten würden. Das nötigt mir eine Menge Respekt vor den Bewohnern dieser wunderbaren Stadt ab. Und welchen Tadel würden Sie ihr aussprechen? Ich kann mir keinen anonymen Tadel abringen. Da ist mir dann doch der innere Frieden zu wichtig, und den finde ich ja nicht zuletzt überhaupt durch diese Stadt. Für mich machen hier viele tolle Menschen sehr viel richtig. Da möchte ich nicht nörgeln oder meckern. Wobei ich jetzt schon sagen muss, den Bürgermeister zu suspendieren hatte ein Timing, das man tadeln kann. Der innere Zwist zwischen Stadtrat und dem Bürgermeister interessiert doch die Bürger und Bürgerinnen nur aus Voyeurismus. Gute Führung interessiert sie aber existenziell. Und das Pferd zu wechseln, ist gerade nicht klug. Ich wünsche aber der Vertretung natürlich alles Gute und hoffe, dass er oder sie gut auf die noch aktiven Beigeordneten hört und jetzt nicht Selbstprofilie-

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„Für mich machen in Halle viele tolle Menschen sehr viel richtig.“ Jonas Schütte, Betreiber der Volksbühne am Kaulenberg.

rung außerhalb von guter Arbeit betreibt. Was glauben Sie, welche drei Dinge werden in Halle nach der CoronaZeit anders sein? Schwierig. Ich würde mal eine optimistische, eine pessimistische und eine realistische Sache nennen: Also optimistisch gesehen, sind wir danach solidarischer und wacher füreinander. Pessimistisch gesehen, werden wir neiderfüllter und weniger gönnerhaft, misstrauischer. Und realistisch gesehen, wird Halle sich kaum geändert haben, weil es sich ja schon immer dauernd geändert hat, nun etwas geschwinder, aber das ist es gewöhnt. Welchen Kulturtipp in oder aus Halle würden Sie unbedingt empfehlen? Also was Architektur betrifft, bin ich von den Franckeschen Stiftungen beeindruckt, aber natürlich möchte ich da auch den Kaulenberg nennen, in dem sich gerade ganz viel tut. Das wird ja der neue Kulturhotspot, dieses kleine abgelegene Gässchen. Konzerte und Theater sind natürlich alle empfehlenswerten auf dem Programm der Volksbühne am Kaulenberg, ebenso was bildende Kunst angeht ist dort ja das Erlebnis zu Hause. Nein, jetzt werde ich der Kunsthalle Talstrasse nicht gerecht, der freien Spielstätte, der Moritzburg, dem Landesmuseum. Ich gebe es zu, ich bin völlig verknallt in die hallesche Kultur! So, und jetzt wirklich: Ihr letztes Wort? Da ich dieses Jahr den Hamlet alleine auf die Bretter legen werde: Der Rest ist Schweigen. N www.volksbuehnehalle.de


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