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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 47 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 23. November 2012

Ein Danke des Landes an die Kärntner Feuerwehren!

Feuerwehrkirchtag auf der Brauchtumsmesse.

Bericht Seite 8

100 Tage im Amt

Asyldebatte

Elektronische Krankenakte

Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Kurt Scheuch ist seit 100 Tagen im Amt. Die Kärntner Nachrichten bringen einen Überblick über die wichtigsten Initiativen und ein Kurzinterview mit dem FPK-Obmann. S. 2/3

Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekennt sich zur Aufnahme von Flüchtlingen in unserem Land. In der Gemeinde Lamm im Lavanttal wurde ein Feriendorf für die UnterS. 7 bringung bereitgestellt.

Der Kärntner FPK-Abgeordnete Martin Strutz kritisiert die im Parlament beschlossene Einführung des elektronischen Krankenaktes. Das Projekt sei zu teuer, das Geld solle in die Gesundenvorsorge fließen! S. 4


2 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

THEMA DER WOCHE

100 Tage LHStv. Kurt Scheuch

or drei Monaten wechselte Ing. Kurt Scheuch vom Kärntner Landtag in die Landesregierung und konnte in dieser kurzen Zeit bereits zahlreiche Initiativen für die Kärntnerinnen und Kärntner umsetzen. Vergangene Woche zog der Landeshauptmann-Stellvertreter Bilanz über die ersten 100 Tage seiner Politik für Kärnten.

V

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung präsentierte Kurt Scheuch eine Bilanz über die ersten 100 Tage in seiner Funktion als Landeshauptmannstellvertreter von Kärnten. Nachdem die Periode eine verkürzte sei, habe sich Scheuch für Effizienz und klare Sachpolitik im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner ausge-

‘‘

Unser politisches Ziel muss es sein, Kärnten vom Rest von Europa abzuheben, auf die Menschen zu hören, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen und so unserem Land einen kleinen Vorsprung in dieser schnelllebigen Zeit zu verschaffen!“ LHStv. Ing. Kurt Scheuch

sprochen. „Es freut mich besonders, dass ich in den ersten drei Monaten zahlreiche Initiativen für die Menschen in diesem

Land planen und schlussendlich umsetzen konnte“, resümierte Scheuch. Mache man die ersten Monate an Zahlen fest, hat Scheuch rund 800 Termine wahrgenommen und dabei knapp 35.000 Kilometer im Auto verbracht. Qualitative Ausbildung. In vielen Referatsbereichen habe es bahnbrechende Neuerungen gegeben. So konnte beispielsweise der Neubau der Fachberufsschule Ferlach beschlossen und so eine österreichweite einzigartige Chance zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. „Dieses Projekt sorgt für die bestmögliche Ausbildung der Facharbeiter von morgen. Aber auch im Bereich der Jugend konnten wir mit der Einführung der


23. November 2012 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE betonte Scheuch.

Jugendkarte eine Vorreiterrolle in Österreich einnehmen. Mir ist es wichtig, Lehrlingen ein neues Image und eine Stimme zu geben“, erklärte Scheuch. Adaptierung des Feuerwehrgesetzes. Die Freiwilligen Feuerwehren würden das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes bilden, berichtete Scheuch. Von besonderer Aktualität waren daher auch wesentliche Änderungen im Kärntner Feuerwehrwesen. So konnten das Feuerwehrgesetz dahingehend adaptiert werden, dass die Aufstellung von Katastrophenhilfszügen in Kärnten möglich wurde. Mit einer zweiten Ergänzung wurde geregelt, dass Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr bei einer weiteren Freiwilligen Feuerwehr Einsatzdienst verrichten können. „Kärnten hätte die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche und vor allem das Jahrhunderthochwasser in Lavamünd nicht ohne die Florianijünger in den Griff bekommen können. Durch den unermüdlichen und aufopfernden Einsatz konnten die Ausnahmesituationen bravourös unter Kontrolle gebracht werden“,

Deutliche Akzente im Naturschutz. Im Bereich des Naturschutzes und der sauberen Energie sei es Scheuch besonders wichtig gewesen, deutliche Akzente zu setzen. „Nachdem über 500 Unterkärntner die im Mai 2011 initiierte Zusatzförderung ‘Heizungen und Solaranlagen zur Feinstaubverminderung im Lavanttal‘ in Anspruch genommen haben, verlängerten wir im Bezirk Wolfsberg die Aktion zur Förderung des Einbaus von „sauberen“ Heizungen statt bestehender alter, die zu viel Feinstaub ausstoßen“, informierte Scheuch. Aber auch der Biosphärenpark Nockberge habe mit der Auszeichnung der UNESCO eine große Chance für die Region erhalten. Er liege ihm besonders am Herzen und müsse als Juwel angesehen werden. Neue Windparkverordnung. Im Bereich der Windkraft wurde mit der neuen Windparkverordnung ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Energieund Klimaziele geleistet und Kärnten weiter als Vorzeigebundesland in Sachen erneuerbarer Energie positioniert. „Um gänzlich unabhängig von Atomstrom zu sein, müssen wir uns auf einen vernünftigen erneuerbaren Energiemix einigen. Wasser, Wind, Biomasse und Solarenergie sind die Energieträger der Zukunft“, so Scheuch, der auch im Bereich Photovoltaik neue Maßstäbe für das Bundesland setzen wird.

KURZINTERVIEW

Herr Scheuch, Sie haben in den ersten drei Monaten bereits viel für das Land umsetzen können. Was waren für Sie die wichtigsten Projekte?

Ja, ich glaube es sind uns einige wichtige Umsetzungen für Kärnten gelungen. Mit dem Neubau der Fachberufsschule Ferlach konnten wir den letzten Baustein in der Umsetzung des Berufsschulstandortekonzeptes legen. Eine maßgebliche Änderung für die Zukunft erfolgte auch durch wesentlichen Änderungen im Feuerwehrgesetz. Dies wurde mit dem Einsatz des ersten Katastrophenzuges in Lavamünd sozusagen gleich auf die erfolgreiche Probe gestellt. War die Umstellung vom streitbaren Klubobmann zum seriösen Landeshauptmann-Stellvertreter schwierig?

Ja, das war nicht ganz leicht. Ich bemühe mich sehr und die neue Aufgabe macht mir viel Freude. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren noch viel für die Kärntnerinnen und Kärntner bewegen können. Was haben wir in naher Zukunft zu erwarten?

Vollen Einsatz für die Menschen im Land. Ich bin quer durch Kärnten unterwegs, um den persönlich in Kontakt zu suchen, denn nur so kann man sich als Politiker ein Bild über die Wünsche, Probleme und Ideen der Menschen im Land machen.


4 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

HINTERGRUND

Elektronische Krankenakte kostet Unsummen und bringt nichts! FPK lehnt ELGA-Gesetz ab: NAbg. Martin Strutz warnt vor Kostenlawine für Länder und Krankenhäuser Der freiheitliche Vize-Klubobmann NAbg. Dr. Martin Strutz hat sich im Parlament entschieden gegen das neue ELGAGesetz ausgesprochen und forderte, dass die hunderten Millionen Euro Steuergeld für tatsächlich medizinische Leistungen für Patienten und eine bessere Honorierung für Ärzte und Pflegepersonal verwendet werden.

Der Kärntner FPK-Abgeordnete Martin Strutz lehnt das ELGA-Gesetz ab. „ELGA kostet uns mehrere hunderte Millionen Euro. Geld, mit dem längst überfällige medizinische Leistungen für Patienten finanziert werden könnten“, so Strutz. „Zu ELGA werden alle Patienten zwangsverpflichtet. Mehr als hunderttausend Österreicher haben bereits durch ihre Unterschrift kundgetan, dass sie das nicht möchten. SPÖ und ÖVP haben trotz Bedenken von Patienten und Ärzten dieses unausgereifte Gesetz heute im Parlament durchgepeitscht“, kritisierte Strutz. „ELGA stellt eine große Anzahl von Menschen bloß. Es stellt hier sich die Frage, ob die Österreicher tatsächlich mit ihren Gesundheitsdaten in der Öffentlichkeit stehen wollen. Nach jüngsten Hacker Attacken auf sensible Gesundheitsdaten, wie beispielsweise bei der Gebietskrankenkasse in Tirol, wird mit ELGA dem zentralen Datenklau in Österreich, Tür und Tor geöffnet, da die Sicherheits-

standards nicht jenem hohen Niveau entsprechen welches State of the Art ist“, sagte Strutz. „Die FPK und die FPÖ sind entschieden gegen eine Zwangsverpflichtung aller Österreicherinnen und Österreicher zu ELGA, weil die persönlichen Gesundheitsdaten nicht ausreichend vor Missbrauch geschützt sind. Wer ELGA nicht will muss umständlich seinen Austritt erklären. Es kommen enorme Kosten auf die Steuerzahler, die Länder, die Krankenanstaltsverbünde aber auch auf die Ärzte zu. Ein enormer Verwaltungsaufwand entsteht und der Arzt wird noch weniger Zeit als bisher für den Patienten haben“, so Strutz. „Wir Freiheitlich lehnen das ELGA-Gesetz in der vorliegender Form ab und fordern: lückenlose Da tensicherheit, absolute Freiwilligkeit, eine kostengünstigere Variante die mit den neuen technischen Möglichkeiten lösbar wäre und Patientenfreundlichkeit“, sagte Strutz. „Ich appelliere an den Gesundheitsminister ELGA nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Patienten Realität werden zu lassen und die Opt-out Regelung als Einschränkung der Patientenrechte und gesetzliche Einführung eines Rechtfertigungszwangs bei Wahrnehmung der eigenen Überzeu-

gung in eine Opt-in, also Freiwilligkeit, umzuwandeln“, forderte Strutz. In der vorliegenden Form sei die Nutzbarkeit des Systems für die ärztliche Behandlung nicht gegeben. Darüber hinaus kämen auf die Ärzte nicht nur ein enormer Verwaltungsaufwand, sondern auch Haftungsfragen zu. „ELGA bedeutet, dass wir das dringende benötigte Geld für die Versorgung der Bevölkerung im medizinischen Bereich für andere weniger patientenorientierte Zwecke ausgeben. ELGA verschlingt Unsummen an Steuergeld. Wir wollen, dass unser Steuergeld zuerst für Gesundheitsleistungen, für mehr Ärzte, für mehr Pflegepersonal und für eine bessere Bezahlung der Mitarbeiter in den Spitälern verwendet wird!“, verlangt Strutz.


23. November 2012 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Resolution gegen das zu strenge Vorgehen der AMA gegen Bauern LH Gerhard Dörfler: Landwirtschaftskammer soll Almflächenberechnungen durchführen – Für Verzicht auf Rückforderungen gegen Almbauern Bei mehr als 200 Kärntner Almen kam es im Jahr 2011 im Zuge von Überprüfungen durch AMA-Kontrolleure anhand neuerer digitaler Luftbilder zu Beanstandungen hinsichtlich der angegebenen Almfutterflächen. Den betroffenen Almbauern drohen nun Straf- und Rückzahlungen in der Höhe von bis zu 50.000 Euro. Landeshauptmann Gerhard Dörfler kritisierte die Vorgangsweise der AMA, die ihm durch zahlreiche Bauern bestätigt wurde. Daher hat er in der Regierungssitzung eine Resolution eingebracht, die auch angenommen wurde. Die AMA dürfe nicht als Oberpolizei einmal so und einmal so zu Lasten der Bauern entscheiden, so Dörfler. Die Landwirtschaftskammer sollte die Almflächenberechnungen künftig selbst durchführen. In der Resolution werden die Bundesregierung und der Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich aufgefordert, bei festgestellten Abweichungen der angegebenen von den tatsächlichen Almfutterflächen generell von Sanktionen und Strafzahlungen abzusehen und im

Die Agrarmarkt Austria (AMA) kontrolliert die Kärntner Almflächen so restriktiv, dass den heimischen Bauern saftige Strafzahlungen drohen.

Almbauern zu verzichten und dem Nationalrat einen Gesetzesentwurf zur Aufhebung des § 19 MOG 2007 vorzulegen.

Hinblick auf die dargelegten verfassungsrechtlichen und rechtspolitischen Bedenken gegen § 19 MOG 2007 auf die rückwirkende Abänderung von Bescheiden und Rückforderungen gegen

Weiters ist laut Resolution gesetzlich sicherzustellen, dass die jeweilig zuständige Landwirtschaftskammer die Almflächenberechnung für die Bauern rechtsverbindlich und kostenlos durchführt.

Neues Biosphärenparkgesetz beschlossen! Nachdem die Kärntner Nockberge am 11. Juli 2012 von der UNESCO offiziell zum „ Unesco Biosphärenpark“ ernannt wurden, setzte Nationalparkund Naturschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch mit einem entsprechenden Gesetz den nächsten wichtigen Schritt. „Das Gesetz, mit dem der Biosphärenpark Nockberge errichtet wird, bietet den höchsten Schutz für die natürliche und kulturelle Vielfalt des Gebietes. Durch eine dem Menschen und der Natur in gleicher Weise gerecht werdende Nutzung soll das Gebiet auch

für die Zukunft erhalten werden und Lebensgrundlage und Kapital für weitere wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen darstellen“, so Scheuch, der das neue Gesetz auch als große Chance für die ansässige Bevölkerung bezeichnete. Der Biosphärenpark umfasst das Gebiet der Gemeinden Krems in Kärnten, Radenthein, Bad Kleinkirchheim und Reichenau. Die Naturzone des Biosphärenparks Nockberge entspricht der bisherigen Kernzone und die Pflegezone der bisherigen Außenzone des Nationalparks. Die restlichen Gebiete der

Gemeinden bilden die Entwicklungszone. Durch den Biosphärenpark werden weder die landwirtschaftliche Nutzung, noch die Jagd und Fischerei in diesen Gebieten eingeschränkt. „Acht Jahre lang haben wir für die Auszeichnung zum Biosphärenpark gekämpft, nun ist dieser wichtige Meilenstein endlich Realität geworden. Auf 184 km2 werden nun der Erhalt der Kulturlandschaft, die Sicherung der wirtschaftlichen Lebensgrundlage und die Weiterentwicklung der Region oberstes Ziel sein“, so LandeshauptmannStellvertreter Scheuch.


6 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

LANDESPOLITIK

Hochwasser-Opfer in Lavamünd: 2,5 Millionen Euro als Soforthilfe Landeshauptmann Gerhard Dörfler: Nach Ersthilfemaßnahmen folgt Behebung der Schäden! Unter dem Motto „Wer schnell hilft, hilft doppelt“ hat Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach den extremen Hochwasserschäden im Lavamünd in Zusammenarbeit mit dem Bund eine Bereitstellung von 2,5 Millionen Euro über das Nothilfswerk ermöglicht. „Der Bund hat sofort Bereitschaft zur Verfügungstellung von erhöhten Finanzmitteln gezeigt. Zur Behebung der Unwetterschäden in Lavamünd stehen damit 1,5 Millionen Euro seitens des Bundes und eine Million Euro seitens des Landes Kärnten zur Verfügung“, informierte der Landeshauptmann.

einmal gezeigt, dass die Kärntner in schwierigen Zeiten eine starke Familie des Helfens sind und in der Not ihre helfende Hand reichen. Sei es beim persönlichen Einsatz vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen, oder auch wenn es darum geht, finanzielle Unterstützung zu geben. Ich danke allen von Herzen“, so Landeshauptmann Dörfler.

„Unmittelbar nach der Hochwasserkatastrophe war es mir wichtig, dass den Betroffenen im Rahmen von Ersthilfemaßnahmen umgehende Hilfe zukommt. Nun ist es an der Zeit, die baulichen Schäden mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln ehest möglich zu beheben“, so LH Dörfler. Neben den 2,5 Millionen Euro über das Nothilfswerk stehen weitere 200.000 Euro über das Sozialreferat von Landesrat Christian Ragger zur Verfügung. Außerdem haben LHStv. Kurt Scheuch und LR Ragger eine Sonderförderung für 40 Hochwassergeschädigte initiiert, in deren Rahmen sie 75 Prozent Förderung beim Umstieg auf moderne Holzheizungen oder Wärmepumpen zur Raumheizung erhalten. Die Kärntner haben aber auch in zahlreichen privaten und von Medien initiierten Hilfsaktionen ein großes Herz gezeigt und tausende Euro für die Betroffenen im Hochwassergebiet Lavamünd zur Verfügung gestellt. „Ich bedanke mich im Namen aller Betroffenen bei allen Spendern, die sich an dieser Welle der Hilfsbereitschaft beteiligt haben. Diese Unterstützung hat wieder

F: LPD/Bodner Für die Opfer der Hochwasserkatastrophe von Lavamünd stehen aus Mitteln des Bundes und des Landes 2,5 Millionen Euro, die über das Nothilfswerk ausgeschüttet werden, zur Verfügung. Darüberhinaus hat das Land Kärnten Sonderaktionen wie den Austausch zerstörter Heizungsanlagen gestartet, um möglichst rasch und effizient zu helfen.

Heizungstausch-Sonderunterstützung für Lavamünd! LHStv. Scheuch und LR Ragger: 40 Betroffene erhalten 75 Prozent Förderung bei Umstieg auf moderne Holzheizungen oder Wärmepumpen zur Raumheizung Bei 40 Gebäuden in Lavamünd wurde im Zuge des Jahrhunderthochwassers vor 14 Tagen die Heizungsanlage zerstört. Um effektive Soforthilfe zu leisten, wurde in der auf Initiative von LHStv. Kurt Scheuch und LR Christian Ragger eine Sonderunterstützung für den Heizkesseltausch für Geschädigte des Hochwassers beschlossen. „Durch eine einmalige Unterstützung von 75 Prozent

der anerkennbaren Kosten soll für 40 Betroffene der Umstieg auf moderne Holzheizungen oder Wärmepumpen zur Raumheizung ermöglicht werden. Die Inanspruchnahme erfolgt auf freiwilliger Basis“, erklärt Energieförderreferent LHStv. Kurt Scheuch.

oder Gastanks. „Mit der Unterstützung wollen wir den Hochwasser-Geschädigten nicht nur schnell zu einer neuen, sondern vor allem zu einer besseren und umweltfreundlicheren Heizung verhelfen“, so Wohnbaureferent LR Christian Ragger.

Gefördert werden Holz-Zentralheizungsanlagen und Wärmepumpen zur Raumheizung (Kessel bzw. Wärmepumpe inkl. Flächenkollektor oder Tiefenbohrung, Regelung, Verrohrung, Wärmespeicher, Pellets- oder Hackschnitzelvorratsspeicher) und die Entfernung von alten Zentralheizungskesseln sowie Öl-

Die Antragstellung kann bis 30.Juni 2013 bei der Abteilung 8 mit Formular und Angebot eines Gewerbebetriebes erfolgen. Der Umtausch ist durch Original rechnungen der Abteilung 8 bis zum 31.10.2013 nachzuweisen.


23. November 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Pendlerpauschale: Reform dringend nötig! LH Gerhard Dörfler: Soziale und ökologische Aspekte müssen dabei stärker berücksichtigt werden Ausdrücklich begrüßt wird die laufende Diskussion um die Reform der Pendlerpauschale von Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Die derzeitige Regelung sei weder sozial gerecht noch biete sie den Arbeitnehmern Anreize, auf den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr (ÖV) umzusteigen. „Die Reform der Pendlerpauschale ist längst überfällig. In der bisherigen Diskussion fehlt mir aber eine umfangreiche Gesamtbetrachtung, die auch den öffentlichen Personenverkehr stärker berücksichtigt“, so Dörfler. Darüber hinaus sei der Fokus noch stärker auf jene Menschen zu legen, die über ein geringes Einkommen verfügen und lange Pendeldistanzen auf sich nehmen müssen. Es sei absolut notwendig, Teilzeitbeschäftigte in der Neuregelung der Pendler-

pauschale zu berücksichtigen und den Pendlerzuschlag für Kleinverdiener zu erhöhen. „Aus meiner Sicht muss in einer Reform der Pendlerpauschale der gesamte Bereich des öffentlichen Personenverkehrs viel stärker integriert werden. Dazu zählt die Einführung eines steuerfreien Jobtickets für alle ÖV-Pendler und darüber hinaus sollte ein zusätzlicher Bonus für ÖVPendler eingeführt werden“, so Dörfler. „Für alle jene Menschen, die auf das private Kfz angewiesen sind und die Benutzung des ÖV nicht möglich ist, muss die tatsächlich zurückgelegte Fahrtstrecke stärker in das Pendlerpauschale einfließen. Damit wäre eine spürbare Entlastung der Pendler erreicht“, so Dörfler. Unabhängig von dieser Regelung der Pendlerpauschale verfügt Kärnten über die österreichweit höchste Pendlerförderung. Kärnten zahlt pro Einwohner 6,6 Euro und liegt damit österreichweit an der Spitze.

Die Anreise zum Arbeitsplatz muss erschwinglich bleiben.

Kärnten nimmt seine Asylverpflichtung ernst Kärnten hat sich verpflichtet, 150 zusätzliche Asylwerber aufzunehmen. LH Gerhard Dörfler zeigte sich zuversichtlich, diese Plätze auch schaffen zu können. Er sagte, dass in Lamm in der Stadtgemeinde St. Andrä 50 Asylwerber untergebracht werden sollen. Dörfler erwähnte Vorschläge für weitere Unterkünfte, wonach bei der Diakonie und bei der Caritas je 20 Personen und im Landesjugendheim Görtschach (Ferlach) 30 Platz finden könnten. In Lamm jedenfalls gebe es qualitativ hochwertige Unterkunftsmöglichkeiten, weil es sich um einen ehemaligen Tourismusbetrieb handelt, der sogar Partner von Neckermann und Thomas Cook war.

Jegliche Kritik des SPÖBürgermeisters von St. Andrä, NRAbg. Peter Stauber, an der Schaffung von Plätzen in Lamm wies der Landeshauptmann entschieden zurück. In diesem Zusammenhang dankte Dörfler allen Gemeinden, die Asylwerber aufgenommen haben, wie etwa Kirchbach, St. Urban oder auch Klagenfurt. Auch St. Kanzian habe schon 120 Asylwerber aufgenommen und daher keine Bereitschaft mehr für weitere Plätze. Einige würden immer Appelle für Asylwerber abgeben, aber keine konkreten Vorschläge bringen, sagte Dörfler. Auch von den Gemeinden würden Rückmeldungen fehlen.


8 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

LANDESPOLITIK

Das ist die Kraft der Menschen im Lande! LH Gerhard Dörfler und LHStv. Kurt Scheuch dankten den Feuerwehren sowie Einsatz- und Rettungsorganisationen im Rahmen des Feuerwehrkirchtages. 24.030 Feuerwehrmänner und -frauen stehen in Kärnten im Dienst der Allgemeinheit. 2011 sind sie insgesamt 18.365 Mal ausgerückt und haben dabei 243 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet sowie rund 21 Millionen Euro an Schaden verhindert. Gemeinsam mit allen anderen Einsatz- und Rettungsorganisationen sorgen sie für Sicherheit. Wie perfekt dieses Zusammenspiel der Kräfte in Kärnten funktioniert, wurde heuer besonders bei der erfolgreichen Suche nach der kleinen Franca in Nötsch und beim Hochwassereinsatz in Lavamünd deutlich. Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch sagten dafür im Rahmen des Feuerwehrkirchtages auf der Brauchtumsmesse in Klagenfurt ein herzliches Dankeschön. Dörfler strich die Unverzichtbarkeit der Freiwilligen Feuerwehren hervor sowie das Miteinander, die Kameradschaft und Menschlichkeit im Feuerwehrwesen. Eine Katastrophe wie in Lavamünd hätte man ohne Feuerwehren nicht bewältigen können: „Man muss sich vor euch verbeugen.“ Die Feuerwehren sind aber auch wichtige Kulturträger, und würden verbindende Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg betreiben: „Ihr seid die Nummer Eins, wenn es darum geht, für andere da zu sein.“ Der Landeshauptmann freute sich auch über die Vielzahl der Jugendfeuerwehren und dankte den Familien, die hinter

den Blauröcken stehen. „Das ist die Kraft der Menschen im Lande“, so der Landeshauptmann. „Sie geben den Menschen Sicherheit“, dankte Scheuch. Er sagte, dass von der Politik noch einiges im Sinne der Feuerwehren zu erledigen sei. Vor allem müsse eine Abgeltung für Betriebe geschaffen werden, wenn ihre Mitarbeiter als Feuerwehrleute im Einsatz stehen. Als Beispiel nannte er Bayern, wo es für Betriebe die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung gebe. „Ihr sollt als Feuerwehrleute keine Nachteile im Job haben, sondern Vorteile. Ich werde nicht müde, mich für euch einzusetzen“, betonte Scheuch. Er verwies zudem auf die Novelle des Feuerwehrgesetzes, das nun den Einsatz von Katastrophenhilfszügen ermöglicht und auch, dass Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr bei einer weiteren Freiwilligen Feuerwehr Einsatzdienst verrichten können. Unter den Festgästen waren außerdem Landesrat Harald Dobernig, Landtagspräsident Johann Gallo, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik.

Neu im App-Store: Die App der FPK!

Beste Stimmung beim Feuerwehrkirchtag in Klagenfurt.


23. November 2012 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

TV-Liebling Sepp Forcher zu Gast bei LH Dörfler! Sepp Forcher, TV-Publikumsliebling und seit 1986 Moderator der TV-Sendung „Klingendes Österreich, war zu Gast bei der Buchhändlerin Rosi Perauer im Rahmen der Buchwoche im Kultursaal in Gmünd. Forcher gab keine Lesung aus seinem neuesten Buch „Einfach glücklich. Was im Leben wirklich zählt“, son-

dern stand den vielen Zuhörern Rede und Antwort auf ihre Fragen. „Es ist sehr schön, dass mein Freund der Landeshauptmann gekommen ist“, sagte Forcher. LH Gerhard Dörfler gratulierte zum Buch und überreichte ihm ein Präsent und Gattin Helli einen Blumenstrauß.

Tiefe Betroffenheit über das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe in Lavamünd herrschte bei den Freiheitlichen Frauen im Zuge der Übergabe einer Geldspende. Auch heuer wieder werden die Freiheitlichen Frauen am 28.11.2012 von 08.00 bis 12.00 Uhr am Wochenmarkt in Völkermarkt wiederum Weihnachtsdekorationen anbieten, deren Reinerlös wie in den Jahren zuvor karitativen Zwecken zugeführt wird. Im Bild Gemeinderätin Gabriele Pitomec, Vzbgm. Elisabeth Sadnek, Martina Steinacher (hi. vo. li.), Fam. Kupferschmied mit Elfriede Lobnig (vorne). Landeshauptmann Dörfler mit seinem Freund Sepp Forcher.

Bezirksbauernversammlung mit Kammervorstand Manfred Muhr und KR Thomas Rinner am Mittwoch, dem 28. Nov. 2012 Gasthaus Kornberger auf der Prekova Beginn: 19.30 Uhr Bring Freunde, Bekannte und Interessenten mit!

Der 60. Geburtstag von GR Ingrid Aufegger in Wernberg wurde gebührend gefeiert. Als Gratulanten stellten sich auch GR Harald Prisnig, BO NR Bgm. Maximilian Linder, Markus di Bernardo und GV Gerhard Marinitsch ein.


10 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

LESERBRIEFE

Asylheim: Es reicht! Schön langsam reicht es wirklich: Auf der Saualm, wo ich als Kind auf Erholung war, ist es auf einmal zu schlecht! Obwohl ich ja noch immer lebe und aus mir trotzdem was wurde. Nun habe ich die Informationsveranstaltung in St. Kanzian angehört – dort gingen die Meinungen auch auseinander. Fakt ist, St. Kanzian hat das Soll erreicht und das muss man anerkennen. Die St. Kanzianer sind Vorbilder. Was ich aber nicht verstehe, dass nun in Lamm – Saualpe – wieder so eine großartige Anlage bereitgestellt wird und dies schon wieder nicht passt. Bürgermeister Stauber wurde nicht informiert, weil das

Landessache sein soll. Aber vielleicht sind leer stehende Räume in St. Andrä vorhanden, dann könnte man ja dorthin ausweichen. Grünen-Chef Holub sagt ja auch, dass Asylwerber immer außerhalb angesiedelt werden, das ist ja unmenschlich! Vielleicht sollte er einen Asylanten bei sich zu Hause aufnehmen, als guter Mitmensch. Klar ist: Bis 30.11.2012 sind als Vorgabe vom Bund die zusätzlichen Asylwerber unterzubringen. Unter dem Motto: „Viel reden und nur einer handelt“ – nämlich unser LH Gerhard Dörfler. Hellfried Miklau Völkermarkt

Gedanken zur Nationalratswahl 2013 Familien werden wieder einmal als Wähler entdeckt….So ein Zufall! Ein knappes Jahr vor der nächsten Nationalratswahl werden wieder die Familien als Wählergruppe entdeckt, der man einmal großzügig mit einer „Erhöhung“ der Familienbeihilfe Rosen streuen kann. Das Ganze als kleine Motivationshilfe für Mama und Papa bei der „richtigen“ Partei sein bzw. ihr Kreuzerl zu machen… Bei den bisher bekannt gewordenen Modellen von SPÖ und ÖVP ist nur von einer ehrlichen Erhöhung nichts zu sehen. Kleine Frage: Wie viele Jahre gab es in den letzten zwei Jahrzehnten, in denen die Inflation bei der Familienbeihilfe nicht abgegolten wurde? Um wie viel hat die Familien-

beihilfe also real in den letzten zwanzig Jahren an Wert verloren? Man muss kein großer Mathematiker sein, um bei einer kurzen Überschlagsrechnung zu erkennen, dass die jetzige Diskussion über eine Erhöhung eine lächerliche ist. Ein wirklich großer Wurf wäre eine automatische, jährliche Wertanpassung in Inflationshöhe, damit der reale Wert dieser Unterstützung erhalten bleibt. Aber dann könnte ja manch, ach so familienfreundlicher, Politiker nicht kurz vor einer Wahl medienwirksam sein Herz für Kinder entdecken! Roman Pohovnikar Krumpendorf

Skandal um das neue Asylantenheim? Neben einem Gasthof mit ausgezeichneter Küche und ausreichend Räumlichkeiten für Vorträge usw. befinden sich in Lamm auf der Saualm saubere, einladende Apartmenthäuser! Mir persönlich bot diese modernst eingerichtete Unterkunft, eine ideale Übernachtungsmöglichkeit auf dem Marienwanderweg von Maria Rojach nach Maria Luggau. Die vorzügliche Küche und die Unterbringung in den Appartements, wird auch in einer von der Kirche mit gestalteten Beschreibung des Marienwanderweges, als „hervorragend“ bezeichnet. Es gibt tausende Kärntner/innen denen es nicht vergönnt ist, in einer so herrlichen Umgebung, in derartig komfortablen Apartments, zu wohnen. Diejenigen, die sagen, das Dorf Lamm ist nicht der richtige Ort für Asylanten, müssen endlich bereit sein, ehrlich zu sagen, wo und was die bessere Lösung wäre! Allein mit einem ewigen „Nein“ und unverständlicher Kritik, ist kein Problem zu lösen. Die Frau Innen-

ministerin hat von Zeltlagern und Containern geredet. Total unmenschlich, aber sie hatte wenigstens eine Idee. Die „Rot-Grünen-Gutmenschen“ im Kärntner Landtag, dürfen sich nicht wie Feiglinge hinter den überforderten Bürgermeistern verstecken, sondern sollen vor die Bevölkerung treten und offen ihre Ideen kundtun, oder haben sie Angst, von den Einwohnern ausgebuht zu werden, wie es den Vertretern der Kirche, bei der Bürgerversammlung in St. Kanzian ergangen ist? Besonders abzulehnen und verwerflich sind Aktionen von Personen bekannter Organisationen, die allein Verhetzung und Aufwiegelung der heimischen Bevölkerung gegen Ausländer im Sinn führen und deren einzige Leistung für die Allgemeinheit ist, Dick und Doof in einer Person zu verkörpern! Besonders im ORF sind Unmengen solcher Typen zu finden, das beweist die ungustiöse Fotomontage des Almdorfes in Lamm. Ing. Hans Peter Jank Villach

Wirksame Hochwasserhilfe Im Zuge der Hochwasserkatastrophe haben die freiwilligen Einsatzkräfte und Helfer, aber auch die Vertreter der Landesregierung bewiesen, wie man mit echten Krisen umgeht. Es wurde rasch und unbürokratisch geholfen so-

wie ausreichend Geld zur Verfügung gestellt, um die erste Not der Betroffenen zu lindern. Danke auch für die große Solidarität der Kärntner in Form von Spenden. Name der Red. bekannt

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


GESUNDHEIT Kneipp-Welten als Highlight auf der Gesundheitsmesse! Die Kneipp Aktiv Clubs waren mit dem Thema „Kneipp Welten“ auf der gesund & glücklich Messe in Klagenfurt vertreten und zahlreiche Besucher konnten sich am Messestand genauer informieren. Auf 75m2 präsentierte das Kneippland Kärnten mit seinen 20 Aktiv Clubs in Kooperation mit der Kneippakademie (Massage Ausbildungs Zentrum - MAZ) und dem Kneipp Aktiv Club Klagenfurt die Gesundheitsphilosophie seines Namensgebers Pfarrer Sebastian Kneipp. Die in seiner Lehre vorkommenden fünf Säulen Wasser – Heilpflanzen – Bewegung – Ernährung – Lebensordnung bilden eine Einheit sowie die Grundlage für einen gesundheitsbewussten Lebensstil und für ein ganzheitliches Naturheilverfahren. Seine Methode lebt auch in den rund 200 Kneipp-Aktiv-Clubs Österreichs mit ca. 45.000 Mitgliedern in Österreich weiter. Zusätzlich präsentierte sich das MAZ Kärnten der Kneipp Akademien auf der Messe und informierte die Besucher über die Ausbildungsmöglichkeiten der gesetzlich geregelten Masseurberufe und „was hilft uns gesund zu bleiben?“. Sowie auch rund 500 Messebesucher von den Auszubildenden durch Gratismassagen verwöhnt wurden.

Ulrike Herzig vom Kneipp Aktiv Club stellte die aktuellen Bücher von Prof. Hademar Bankhofer vor und gab Kneipp-Tipps für den Alltag.

We i t e r e T h e m e n d e r Wo c h e : A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen und A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder auf der Gesund Leben Messe Klagenfurt Gesunder Auftritt des Krankenhauses Friesach

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12 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

GESUNDHEIT

Gesund Leben Messe Klagenfurt Die Krankenhäuser der Elisabethinen in Klagenfurt und der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan informierten auf der Gesund Leben Messe 2012 über beide Häuser und präsentierten sich zum wiederholten Male den interessierten BesucherInnen, die sich von der medizinischen Qualität und christlichen Fürsorge überzeugen konnten. Der Ansturm von Interessierten auf der Gesund Leben Messe 2012, vom 16. bis 18. November, hat wieder eindrucksvoll gezeigt, dass das Thema Gesundheit einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Auch heuer wieder informierten sich zahlreiche Gäste am Messestand der beiden Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und der Elisabethinen Klagenfurt über die aktuellen Behandlungstechnologien sowie ihr umfassendes medizinisches Angebot mit den jeweiligen Leistungsschwerpunkten. Mag. Michael Steiner, MAS, treffend: „Um den Trends und den neuesten Entwicklungen in der Behandlung gerecht zu werden, ist es notwendig die Menschen über alle Facetten im Gesundheitsbereich bestmöglich zu informieren. Und das ist uns auch heuer wieder auf der Messe gelungen.“ Die Barmherzigen Brüder als Akutkrankenhaus für den Bezirk St. Veit/Glan und die Elisabethinen mit ihrem Zentrum für den Bewegungsapparat und den Schwerpunkten Orthopädie und Rheumatologie garantieren Top-Medizin. Neben der hohen medizinischen Qualität nehmen sich die Teams der beiden christlichen Krankenhäuser ausreichend Zeit für die PatientInnen, um eine langfristige Heilung und Genesung zu erreichen. Die FachexpertInnen der beiden Krankenhäuser beeindruckten nicht nur am Stand im direkten Gespräch mit den BesucherInnen, sondern hielten auch auf der Gesundheits- und Seniorenbühne Vorträge zu spannenden Gesundheitsthemen. Prim. Dr. Hans Jörg Neumann, MSc, Interne Abteilung Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, referierte über „Gicht – wenn die Gelenke schmerzen“, was die Besucher sichtlich interessierte. Bei der Gicht-Arthritis handelt es sich um eine häufige und in der westlichen Welt zunehmende Erkrankung. Unbehandelt kann sie zu einer irreversiblen Störung der

Prim. Dr. Manfred Kuschnig / Orthopädische Abteilung / Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt informierte die Messebesucher. Foto: EKH Gelenke und des Knochens, sowie innerer Organgen führen. Durch Änderung des Lebensstils (Ernährung, Bewegung und wenn notwendig medikamentöse Unterstützung), ist sie jedoch heilbar. Zum Fachvortrag „Untersuchung des Magen-Darm-Traktes – einst, jetzt und in Zukunft“, von Prim. Franz Siebert, Interne Abteilung, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, waren viele Besucher gekommen. Viele Operationen konnten in den letzten Jahrzehnten durch die zunehmende Entwicklung der flexiblen Endoskopie vermieden werden und damit dem Patienten komplizierte operative Eingriffe erspart bleiben. Vor allem auch in der Krebsvorsorge und in der relativ unkomplizierten Entfernung von Krebsvorstufen hat die Endoskopie an wesentlicher Bedeutung gewonnen. Unter anderem hat sich am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St.Veit/Glan an der Abteilung für Innere Medizin (Gastroenterologie) ein diesbezüglicher Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit der Chirurgie entwickelt. Auch die „Moderne Vorfußchirurgie“ wur-

de von Prim. Dr. Manfred Kuschnig, Orthopädische Abteilung, ElisabethinenKrankenhaus Klagenfurt den Besuchern näher gebracht. Der Vortrag gab aufschlussreiche Information hinsichtlich Vorfußchirurgie. Wie man an den vollen Sesselreihen erkennen konnte, drückt scheinbar vielen Kärntnerinnen und Kärntner der Schuh. Auch wenn es sich um ein kleines orthopädisches Problem handelt, so kann man sich von unserem orthopädischen Team beraten und helfen lassen. Am Sonntag, dem letzten Messetag gab es dann auch noch einen Vortrag von Prim. Dr. Freydun Ronaghi, MBA und Ass. Dr. Doris Schiefer, von der Gynäkologie und Geburtshilfe des KBB in St. Veit über die „Blasenschwäche und Beckenbodensenkung – ein weit verbreitetes Problem, aber kein Schicksal“. Das Problem der Blasenschwäche und Senkung der Beckenorgane ist ein zunehmend häufiger werdendes Problem unserer Zeit, trotzdem aber noch tabubehaftet und für die Betroffenen eine deutliche


GESUNDHEIT

Einschränkung in der Lebensqualität und der sozialen Interaktion. Die zentrale Botschaft des Vortrages auf der Gesundheitsmesse war es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dieses Problem auch anzusprechen und aus dem Tabubereich herausnehmen, da annähernd in allen Fällen gut geholfen werden kann. A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Ein besonderer Schwerpunkt neben den bestehenden Abteilungen ist vor allem das seit 2004 bestehende Zentrum für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Deses interdisziplinäre Kompetenzzentrum bietet eine hervorragende Rundumbetreuung von Diagnostik und Therapie bei Erkrankung des Bewegungsapparates bis hin zur Prävention von rheumatischen Beschwerden. A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Im Rahmen der öffentlichen Gesund-

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heitsversorgung setzt das Krankenhaus auf fachliche Schwerpunkte und Kooperationen und hat sich als fairer und verlässlicher Partner in Kärnten etabliert. Das seit 2010 zertifizierte Brustzentrum Kärnten mit seiner interdisziplinären Arbeit und Anlaufstelle für das Thema Brustgesundheit und Brustvorsorge ist dafür das beste Beispiel. Anfang 2009 schlossen sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan und niedergelassene Spezialisten zum „Brustzentrum Kärnten“ zusammen. Der Verbund Die seit 26. April 2006 bestehende Kooperation zwischen dem Orden der Barmherzigen Brüder mit dem Krankenhaus in St. Veit/Glan und jenem der Elisabethinen in Klagenfurt umfasst 400 Betten und rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziele des Verbunds sind die nachhaltige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung, das Setzen medizinischer Leistungs-

schwerpunkte, Unabhängigkeit und Wahrung der Identität als christliche Ordensspitäler, Arbeitsplatzsicherung und die Standortsicherung beider Häuser.

E I N L A D U NG Einladung zum Adventbazar Samstag, 1. 12. 2012 17.00 - 18.30 Uhr Adventkranzverkauf 18.30 Uhr Abendmesse mit Kranzsegnung, musikalische Gestaltung durch unseren KHChor Sonntag, 2.12.2012 von 10-15 Uhr Adventbazar mit Kaffee und Kuchen A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Spitalgasse 26 9300 St. Veit/Glan


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GESUNDHEIT

Gesunder Auftritt des Krankenhauses Friesach Unter dem Motto „Fit in den Winter“ präsentierte sich das Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach mit zahlreichen beliebten Aktionen auch in diesem Jahr auf der Gesundheitsmesse in Klagenfurt. Glühende Schallköpfe, lange Warteschlangen und viele zufriedene Gesichter: Wieder einmal ist eine Gesundheitsmesse erfolgreich über die Bühne gegangen. Und wieder einmal präsentierte sich das Krankenhaus Friesach bürgernah, kompetent und vielseitig. Ganz ohne E-Card – lediglich ausgerüstet mit ein wenig Geduld – konnten die Messebesucher auch heuer einen „MiniCheck“ absolvieren. Blutdruck, Blutzucker, Venenuntersuchung, Fußdruckmessung, Ultraschall von Halsschlagader und Schilddrüse – und als Draufgabe zwei spannende Vorträge zu den Themen Darmgesundheit und Schulterschmerz: Das erwartete die Besucher, die dem Messestand des Krankenhauses Friesach einen Besuch abstatteten. Als kleines Präsent gab’s die beliebten Pflasterboxen sowie gesunde Äpfel – und wer in der Schlange auf den Ultraschall wartete, konnte währenddessen den brandneuen Film über das Krankenhaus begutachten.

In den Hauptrollen: Jene Ärztinnen, Ärzte, Schwestern und Pfleger, die tagein, tagaus zum Wohle der Patienten arbeiten. Mit ganzer Kraft und vollem Engagement. Das offenbarten sie übrigens auch während der Gesundheitsmesse: Jede der fünf Abteilungen (Interne, Unfallchirurgie, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie und Notfallmedizin) stellte einen halben Tag lang ihre Leistungen vor. Anschaulich und praxisnah. Bei den Unfallchirurgen etwa konnten die Besucher ein (Plastik-)Knie „operieren“, bei den Anästhesisten galt es, eine Puppe mittels Defibrillator zu reanimieren. Selbstverständlich standen die Ärzte auch für persönliche Anfragen zur Verfügung. Und wer wegen des Ansturms nicht mehr drankam, für den gilt die Botschaft: einfach Kontakt aufnehmen mit dem Krankenhaus des Deutschen Ordens ins Friesach! Denn das Motto „Helfen und heilen“ gilt nicht nur seit über 800 Jahren – sondern auch das gesamte Jahr über.


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SERVICE

Zahlenlotto „1–90“ erhöht jeden Gewinn um 50%: Eine Prämie fürs Gewinnen Fürs Gewinnen belohnt werden, das gibt es nur bei Zahlenlotto „1–90“, und zwar während der Prämienrunden – jetzt bis zum 8. Dezember 2012. Mehr gewinnen, das kann man jetzt wieder bei Zahlenlotto „1-90“, denn Zahlenlotto prämiert seine Gewinner. Die Gewinn-Prämie beträgt 50 Prozent, die Prämienrunden finden bis Samstag, den 8. Dezember 2012, statt. Egal, welche Spielart man wählt, es werden alle Gewinne um 50 Prozent erhöht.

Sieben Chancen auf einen Gewinn Bei Zahlenlotto werden dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstag, fünf aus 90 Zahlen gezogen. Bei der Spielart „Extrakt“ muss die gesetzte Zahl unter den fünf Gezogenen sein, bei „Ruf“ muss die gesetzte Zahl als Erste gezogen werden. Die weiteren Spielarten sind: „Ambo“ – man setzt zwei Zahlen und gewinnt, wenn beide unter den fünf Gezogenen sind. „Terno“ - man setzt drei Zahlen und gewinnt, wenn alle drei unter den fünf Gezogenen sind. „Ambo-Terno 3“, „Ambo-Terno 4“ und „Ambo-Terno 5“

– man setzt drei, vier bzw. fünf Zahlen und gewinnt ab zwei Richtigen. Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 1 Euro und 500 Euro sind möglich. Der Gewinn ist, je nach Spielart, ein bestimmtes Vielfaches des Einsatzes.

Weihnachtsgeld zum Aufrubbeln „Frohe Weihnachten“ mit 50.000 Euro ubbellos widmet sich dem Thema Weihnachtsgeld und bringt anlässlich des bevorstehenden Fests eine spezielle Serie namens „Frohe Weihnachten“. Als Höchstgewinn winken dabei 50.000,Euro.

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Noch einen guten Monat, dann steht das Fest der Feste vor der Tür. Die nächsten Tage und Wochen stehen wohl im Zeichen des Geschenke-Überlegens und des Geschenke-Besorgens. Das neue Rubbellos „Frohe Weihnachten“ kann da vielleicht behilflich sein und die Weihnachtskasse ein we-

nig auffetten. Auf dem Rubbellos gibt es zwei Rubbelflächen und demnach zwei unabhängige Spiele, also auch zwei Gewinnchancen. Wer in einem Spiel dreimal den gleichen Geldbetrag freirubbelt, gewinnt diesen Betrag einmal. „Frohe Weihnachten“ ist zum Preis von 3,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Der Höchstgewinn von 50.000,Euro ist dreimal in dieser Serie mit 1,1 Millionen Losen enthalten.

Ziehung vom Do., 15. 11. 2012

76188 Ziehung vom Fr., 16. 11. 2012

59331 Ziehung vom Sa., 17. 11. 2012

34262 Ziehung vom So., 18. 11. 2012

06326 Ziehung vom Mo., 19. 11. 2012

72068 Ziehung vom Di., 20. 11. 2012

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VO R S C H AU 47. Runde 2012 1: Admira Wacker– Rapid Wien 2: SV Ried– RB Salzburg 3: Austria Wien– SV Mattersburg 4: Wacker Innsbruck– Sturm Graz 5: SC Wr. Neustadt– Wolfsberger AC X 6: Schalke 04– E. Frankfurt 7: FSV Mainz 05– B. Dortmund 8: VfL Wolfsburg– Werder Bremen 9: SpVgg. Fürth– 1. FC Nürnberg 10: SC Freiburg– VfB Stuttgart 11: TSG Hoffenheim– B. Leverkusen 12: FC Augsburg– Mönchengladbach Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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DIES & DAS

Neue Wege im Naturpark Weißensee as Projekt „Integratives Naturerlebnis“ stellten diese Woche Naturparkreferent LHStv. Kurt Scheuch sowie Sozialund Bildungsreferent LR Christian Ragger gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Spittal Ost am Weißensee vor.

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„Wir haben an diesem Tag ein neues Kapitel in den Kärntner Naturparken aufgeschlagen und daher die Volkschule Spittal Ost mit insgesamt 109 Schülern und Lehrern zu einem Erlebnistag am Weißensee eingeladen“, freute sich Scheuch. Das Besondere an diesem Tag war vor allem, dass auch Schüler mit besonderen Bedürfnissen eingebunden wurden. „Dieser erste integrative Naturerlebnistag am Weißensee, bei dem alle Schüler eingebunden wurden, soll den Auftakt für eine umfassendere Naturvermittlung auch für Personen mit besonderen Bedürfnissen darstellen. In den nächsten Monaten werden wir dazu mehrere Veranstaltungen anbieten“, erklärte Ragger. Die Schülerinnen und Schüler der

Foto: Büro LHStv. Scheuch Volksschule Spittal Ost waren jedenfalls vom Naturerlebnistag am Weißensee begeistert. Der Stationenbetrieb führte sie vom Korbflechten über die Sträucher und Bäume am Seeufer bis zur Jagd. Hier erklärte ein Weidmann den Kindern die Wildtiere, sein Jagdhund war sicherlich auch eine kleine Attraktion. Bei der Aussichtsplattform am Südufer wurden von den Wildtierverhaltensforschern des Teams „Respect to wildlife“ mit Spektiven und Ferngläsern die Wasservögel des Sees erklärt. Nach einer

Hundefreilaufzone eröffnet

Scheuch und Ragger überreichten den Kindern eine Becherlupe für die Naturbeobachtung zu Hause. „Es freut mich sehr, dass unser Programm der umfassenden Naturvermittlung für Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen so gut angekommen ist“, resümierte Scheuch.

Spielplatz Alter Platz adaptiert er Spielplatz auf dem Alten Platz vor der Pestsäule wurde sicherer gemacht. So gibt es jetzt einen kleinen Zaun und der Belag wurde rutschsicher montiert. Der kleine Spielplatz auf dem Alten Platz ist bei den Lindwurmkindern sehr beliebt. Durch zahlreiche Fahrzeuge, die während der Ladetätigkeit in der Fußgänger zone rangieren, war der Belag des Spielplatzes sehr in Mitleidenschaft gezogen. Von der Abteilung Stadtgarten wurde nun der Spielplatz adaptiert und noch sicherer gemacht.

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m Freizeitpark Welzenegg in der Irnigstraße wurde kürzlich die vierte Hunde frei laufzone in Klagenfurt offiziell eröffnet.

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Auf knapp 2.000 Quadratmetern können Hunde künftig in Welzenegg frei herumtoben. Zusätzlich gibt es einen Trinkbrunnen und eine Klettermöglichkeit für die Vierbeiner. Bei der Eröffnung konnte Stadtrat Wolfgang Germ schon einige Vier- und Zweibeiner begrüßen. Den Hunden schien es auf jeden Fall zu gefallen – sofort wurde gespielt, gerannt und

stärkenden Jause kehrten die Schüler wieder zum Ausgangspunkt zurück. Als Erinnerung an diesen schönen Tag im Naturpark Weißensee konnten die Kinder den selbst geflochtenen Korb mitnehmen.

geklettert. Insgesamt gibt es in Klagenfurt jetzt vier Hundefreilaufzonen, die drei anderen befinden sich neben dem Gemeindezentrum Festung in der Strutzmannstraße, beim Stadion in Fischl (Roseneggerstraße) und beim Roten Kreuz in der GreteBittner-Straße. Fotos: klagenfurt.at

„Der Spielplatz wurde zur Verkehrsfläche der Fußgänger zone mit einem kleinen

Zaun abgegrenzt“, so Stadtrat Wolfgang Germ, der sich Freitag vom Abschluss der Arbeiten überzeugte. Jetzt können Kinder nicht mehr ungehindert auf die Verkehrsfläche laufen und andererseits Zulieferer mit ihren Fahrzeugen nicht mehr auf den Belag fahren. Außerdem wurde der Belag so montiert, dass ein Verrutschen nicht mehr möglich ist. Die Kosten für die Adaptierung belaufen sich auf rund 20.000 Euro.


ADVENT

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Kalea-Bieradventkalender als Megatrend in der Bierbranche ierliebhaber haben allen Grund zur Freude. Im österreichischen Handel ist der bierige Geschenkartikel mittlerweile fixer Bestandteil zur Adventzeit. Erhältlich bei Merkur, Interspar, Eurospar, Spar, Maximarkt, C&C Pfeiffer und den Lagerhäusern zum Preis von 39,90.

Auch im dritten Jahr nach der erfolgreichen Markteinführung in Österreich ist der Bieradventkalender als die Alternative zu den üblichen vorweihnachtlichen Geschenken im Familien- und Freundeskreis im Handel erhältlich. „Im neuen Design und gefüllt mit 22 unterschiedlichen Spezialitäten- und Nischenbieren (plus 2 bierige Überraschungen) sowie dem bewussten Verzicht auf die großen nationalen Biermarken, hat sich der Bierkalender als das Geschenks-Highlight in der kalten Jahreszeit etabliert“, erklärt Peter Reimann, Geschäftsführer von Kalea.

machen, versteckt sich im Kalender in diesem Jahr eine Anleitung zur richtigen Bierverkostung. Die Biererlebnisse und Bewertungsergebnisse können anschließend auf Facebook mit anderen Bierliebhabern ( w w w . f a c e b o o k . c o m / bierkalender) geteilt werden. Für Genießer gibt es eine besondere Überraschung im Kalender zu verkosten: Das aktuelle Staatsmeisterbier der Kleinbierbrauereien

das sich auf Geschenksinnovationen im Biersektor spezialisiert hat. Es gehört keiner Brauerei an und bietet in seinen Produkten eine vielfältige Bierzusammenstellung. Im heurigen Jahr wurden die Produkte vom österreichischen Handel als die innovativsten Produkte in der Warengruppe Bier mit den Plätzen 1 (Bierkalender) und 2 (Bierbox) ausgezeichnet. Ziel des Unternehmens ist, eine unverwechselbare Bierkultur zu fördern und ein Bewusstsein für Sortenvielfalt zu schaffen, die Biermarken der Partnerbrauereien in einem attraktiven und exklusiven Rahmen zu präsentieren und schließlich die Konsumenten zu begeistern. Die Produkte von Kalea bedeuten flüssige Lebensfreude, heimische Bierkultur wird über die Grenzen Österreichs erlebbar gemacht. Das Wort Kalea stammt übrigens aus dem Hawaiianischen und steht zugleich für die Philosophie des Unternehmens: „Freude schenken“.

Bierverkostung und Staatsmeisterbier Um aus Biertrinkern wahre Bierkenner zu

Flüssige Lebensfreude mit Kalea Kalea ist ein österreichisches Unternehmen,

Infos unter: www.kalea.at

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Klagenfurter Christkindlmarkt 2012 om 24. November bis 24. Dezember findet der heurige Weihnachtsmarkt auf dem Neuen Platz statt. 60 Hütten (Gast- und Verkaufshütten) bieten wieder alles rund um Dekorations- und Geschenksideen zur Adventzeit.

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Eine Hütte wird heuer von Klagenfurts Partnerstadt Gorizia betrieben. Die Gäste aus Friaul-Julisch-Venetien präsentieren leckere Adventkulinarik aus dem AlpenAdria-Raum. Für die kleinen Besucher wurde das Programm durch die Aufstellung einer Kunsteinsbahn erweitert. Außerdem wieder mit dabei die beliebte Schaubäckerei, Streichelzoo, Kinderzug, Karussell und ein Hufschmied, der ganz individuelle Glücksbringer für das kommende Jahr zaubert. Auf der Brauchtumsbühne erwartet die Besucher ein gewohnt umfangreiches Programm. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den Schulen. Egal ob Musikschule, Volksschulen, Musikhauptschule, Musikgymnasium oder das Kärnt-

ner Landeskonservatorium – sie alle präsentieren traditionelles und modernes zur Weihnachtszeit. Offiziell wird der Christkindlmarkt auf dem Neuen Platz am 24. November um 16. 30 Uhr eröffnet. Ab 19.30 Uhr startet bei der Landesregierung der große Kärntner Krampusumzug, an dem rund Eintausend schaurige Gesellen aus ganz Kärnten teilnehmen. Öffnungszeiten des Christkindlmarktes: 9.30 bis 20 Uhr (Stände-Händler), 9.30 bis 22 Uhr (Gastro-Stände) Adventmarkt am Domplatz Wer besondere Kunstgegenstände erwerben möchte, ist am Adventmarkt am Domplatz richtig. Der Adventmarkt am Domplatz hat vom 1. bis 23. Dezember, immer donnerstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr, geöffnet. Silvestermarkt auf dem Neuen Platz Traditionell folgt vom 27. bis 31. Dezem-

Dr. Wolfgang Lattacher (Brauchtumsverband Kärnten), Marktdirektor Gerhard Winkler und Bürgermeister Christian Scheider stimmen sich mit den ersten Weihnachtskeksen auf die Adventzeit ein. Foto: Stadtpresse / Julia Glinik ber auf dem Neuen Platz der Silvestermarkt. Die Standler bieten lustige und liebevolle Neujahrsgeschenke, auf der Brauchtumsbühne gibt es zur Einstimmung auf die Silvesternacht tolle Musikdarbietungen von Sandra Pires & Band bis hin zum Kärntner Showexpress.


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MESSE

Die besucherstärkste Messe ihrer Art im deutschen Sprachraum

gesund & glücklich - Leben ie ist und bleibt die besucherstärkste ihrer Art im deutschen Sprachraum und konnte jetzt ihre Spitzenposition im gesamten deutschen Sprachraum noch weiter ausbauen. Die Rede ist von der „gesund & glücklich“, der Messe für Körper, Geist & Seele, die am vergangenen Sonntag am Messegelände Klagenfurt zu Ende gegangen ist.

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Weit über 30.000 Besucher strömten in das Unter- und Obergeschoss der Messehalle 3, um sich bei der Rekordbeteiligung von 75 Ausstellern über ganzheitliche Heilmethoden, Spiritualität, gesunde Ernährung, Energetik, Naturkosmetik, gesundes Wohnen und spirituelle Kunst zu informieren. Die Messe, organisiert von Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog, war Teil des Messebündels Familie, Brauchtum und Gesundheit. Neben dem lückenlosen Ausstellungsangebot konnten sich die Besucher auch bei 80 Vorträgen, Lesungen und Vorführungen über ein gesundes und glückliches Leben informieren. Highlight dabei waren sicherlich die Quizshow „zuhören, aufpassen, gewinnen“ mit Professor Hademar Bankhofer (Klosterneuburg), ein Tagesseminar mit der ehemaligen Pop-Queen der 1970er Jahre und heutigen TopUnternehmensberaterin Penny McLean (München/Wien) sowie die beiden Abendveranstaltungen „Einhörner als lichtvolle Wegbegleiter in die Neue Zeit“ mit

Ein Prost auf die Messe mit „Mehrner Heilwasser“: von links Messeveranstalter Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog („gesund & glücklich“), Messe Vize-GF Dr. Bernhard Erler, „Mehrner“-Heilwasser GF Alexander Fong, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, „Schirner-Verlag“-GF Markus Schirner, Ulrike Herzig (Kneipp-Welten) und Gemeinderat Günther Scheider.

Im intensiven Gespräch auf der „gesund & glücklich“-Messe: Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Messeveranstalter Annemarie Herzog und Rolf Bickelhaupt („gesund & glücklich“) und „Schirner-Verlag“-Geschäftsführer Markus Schirner. Der in Kärnten wohnende und in Darmstadt geborene Messeveranstalter Rolf Bickelhaupt mit dem Geschäftsführer Markus Schirner des Darmstädter „Schirner-Verlages“.

Melanie Missing (Kassel), Sonja Ariel von Staden (Ibiza), Annemarie Her zog (Klagenfurt) und „Piano Healer“ Jürgen Solis (Oslip) sowie „Erinnerungen an Jesus“ mit Weltmusiker Ralph Valenteano

(Wiesbaden), Michael Reimann (Engelskirchen / NRW) und Hannes Höller (Gratwein). Eingebettet in die „gesund & glücklich“ waren auch die „Schirner Tage“ des


MESSE

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„Schirner-Verlages“ als „Messe in der Messe“, der eine 150 qm große Buchhandlung in die Messe integrierte. Mit dabei auch 20 Top-AutorInnen wie Jeanne Ruland (Darmstadt) und Susanne Hühn (Reinheim), die jeweils eine Auflage von rund 500.000 Exemplaren vorweisen können. Eine weitere „Messe in der Messe“ waren die „Kneipp-Welten“ mit den fünf Säulen Wasser, Heilkräuter, Bewegung, Ernährung und Lebensordnung.

Bestsellerautoren auf der „gesund & glücklich“: Die Pop-Queen der 1970er Jahre und heutige TOP-Unternehmensberaterin Penny McLean mit dem TV-Gesundheitsjournalisten Professor Hademar Bankhofer.

Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte im Rahmen der Messeeröffnung, dass es gelte, alte Lebenswege neu zu entdecken. Gesundheit und Glück hätten nichts mit Geld zu tun. Er freue sich, dass die „gesund & glücklich“-Familie wachse und diese „Welt der Gespräche, Düfte und Bücher“ so erfolgreich sei. Für ihn sei es wichtig, jeden Tag einmal bewusst dankbar zu sein, einen Grund zum Lachen zu finden und Menschen zu schreiben bzw. ihnen ein kleines Glück zu geben, erklärte Dörfler.

Hudelist – mehr als ein Sanitätshaus ie Firma Hudelist bietet durch die fortlaufende Aktualisierung der Produktpalette ein umfassendes Sortiment weit über das klassische Sanitätshaus hinausgehend an. Kompetente Beratung zu allen Artikeln ist selbstverständlich. Seit mehr als 10 Jahren hat das Thema druckentlastende Schlafsysteme einen hohen Stellenwert. Entdecken Sie die Besonderheiten von TEMPUR. Eine Testmatratze für zwei Wochen wird gerne zur Verfügung gestellt.

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20 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

KULTUR

Nik P.: Sonne Mond & Stern Tour ik P. gehört nicht nur zu Österreichs erfolgreichsten Chart-Künstlern der letzten Jahre, er hat auch in Deutschland sämtliche Hitparaden aufgemischt. Mit jedem neuen Album hat er die Messlatte ein Stück weiter oben angelegt und mit „Wo die Liebe deinen Namen ruft“ und „Es ist mehr als Liebe“ oder „Der Fremde“ einige der erfolgreichsten deutschen Airplay-Hits der letzten Jahre geschaffen. Jetzt setzt sich Nik P. neue Ziele, und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch the-

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K U R Z NO T I E RT NIK P. & Band in Klagenfurt SONNE MOND & STERN TOUR 09.12.2012, 19:30 Uhr Klagenfurt- Messearena/Messehalle 5 Kartenvorverkauf: Österreichweit in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und in den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732/221523.

matisch. Sein neues Album heißt „Bis ans Meer“. „An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind.“ So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)“. „Auch dieser Song“, so sagt Nik P., „ist aus Unbefangenheit, aus Spaß und Freude an der Musik und ganz ohne Druck entstanden.“ Nach so etwas könne man auch nicht aktiv suchen, so ein Lied passiere einfach. „Es ist das Lied meines Lebens. Nachdem der ‚Stern‘ einer der größten Hits aller Zeiten geworden ist, hab ich immer wieder erzählen müssen: Wie kam es zu diesem Song? Wem hast Du einen Stern geschenkt? Was war das damals für

eine Situation?“ Nik P. hat das Geheimnis, wem er das Lied gewidmet hat, nie gelüftet. NIK P. geht im Dezember 2012 wieder auf Tour durch Österreich. Mit im Gepäck hat er sein neues Album - BIS ANS MEER und all seine großen Hits. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze!

Veranstaltung Schloss Albeck So, 25. 11., 11 & 15 h: Helmut Pichler, Extremabenteurer: Dia-Vortrag „Afghanistan – Gestern und Heute“

Helmut Pichler ist Abenteurer und Weltenbummler aus tiefster Überzeugung. Er kennt mehr als 150 Länder und hat ein ganz besonderes Reisemotto „Ausgetretene Touristenpfade reizen mich nicht. Mich faszinieren Gebiete, die Fremde normalerweise nicht betreten. Ich liebe das Risiko!“ Seine Wege führten ihn durch Dschungel und Wüste ebenso

wie in die Arktis, Antarktis oder in gefährliche Kriegsgebiete. Über seine Reisen im Grenzbereich erzählt er ehrlich und urig im Dialekt zu qualitativ hochwertigen Dias. Durch seinen einzigartigen Stil genießt er einen ausgezeichneten Ruf. „Afghanistan - Das verbotene Land“ ist das erste Buch von Helmut Pichler. Es erzählt, wie sein aktueller Vortrag, die Geschichte eines extremen Abenteuers. www.gosauer.at Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at

Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf kürzlich auf der Familien- und Brauchtumsmesse in Klagenfurt die bekannte Kärntner Dichterin, Buchautorin und Liederschöpferin, Anna Maria Kaiser. Die weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannte Künstlerin verfasst auch Musiktexte und ist Mundartdichterin, Journalistin und Volksmusiksängerin. Landeshauptmann Dörfler überreichte der Künstlerin einen gesunden Tee und freute sich über ihren Besuch.


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REGIONALES

Kinderbetreuungszentrum für Fischertratten! Ein besonderes gemeindeübergreifendes Projekt wurde, in der Region Lieser-/Maltatal offiziell eröffnet. Die Gemeinde Malta hat im Vorjahr ihre Volksschule in Fischertratten geschlossen, jetzt ist im umgebauten Gebäude das Kinderbetreuungszentrum KiZe Fischertratten untergebracht. Betriebspartner ist die Stadtgemeinde Gmünd. 107 Kinder werden insgesamt im KiZe betreut und zwar in vier Kindergarten- und zwei Kindertagesstätten-Gruppen.

Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler lobte das KiZe als „Haus der Zukunft, Kinder, Familie, Freude und Gemeinsamkeit“. Er freute sich, dass es hier gelungen sei, etwas gemeinsam umzusetzen. Den Bürgermeistern von Malta und Gmünd, Klaus Rüscher und Josef Jury, dankte er für ihren Mut und ihre Überzeugungskraft symbolisch mit einem Plüschhund und einem Plüscheisbären. Beide gaben die Geschenke natürlich an die Kinder weiter.

Wunderschöne Produkte aus Zirben- oder Birkenholz, Keramik, Schmuck, Stickarbeiten und Geschenkartikel konnte man am Wochenende bei der Adventausstellung in Zedlitzdorf bestaunen. Organisiert hat sie Zirbenholzkünstler Franz Krammer, der gemeinsam mit vier Verwandten und Freunden ausstellte. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler schaute vorbei: „Diese Ausstellung ist ein besonderer, schöner Treffpunkt für die Menschen. Hier wird sensibel mit Kunst und Kultur umgegangen“, meinte Dörfler. Er dankte Krammer dafür, dass er seine Kunst in eigenen Kursen an Kinder weitergebe und damit Weihnachten als Zeit der Besinnlichkeit und Entschleunigung erleben lasse.

Sprechtag mit LAbg. Bgm. Peter Suntinger FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal (Tirolerstrasse 10)

Ein „Haus der Zukunft“ wurde in Fischertratten von LH Gerhard Dörfler seiner Bestimmung übergeben.

am Dienstag, 27. November 2012 von 18.00 bis 20.00 Uhr Anmeldung: 0676 - 347 23 00 oder 0676 - 408 46 76

Licht ins Dunkel: Dörfler ehrte die Großspender!

Dem ORF Kärnten ist es mit einem kürzlich abgehaltenen Aktionstag in Lavamünd gelungen, über 220.000 Euro an Unterstützung für die hochwassergeschädigten Menschen zu erzielen. Dafür gab es seitens des Landeshauptmannes Lob und Dank für ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard und ihr Team.

Die KN im Abo: 0463 / 51 15 15 - 0

ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard lud gemeinsam mit der Geschäftsführerin vom Verein „Licht ins Dunkel“ Christine Tschürtz-Kny und Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum „Licht ins Dunkel“-Empfang auf den Wurzerhof in Scheifling/St. Veit an der Glan, um die Großspender aus dem Vorjahr zu ehren. Dörfler zollte dem ORF mit seiner Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ höchste Anerkennung. „So eine große Kraftan-

strengung des ORF durch zahlreiche große und kleine Spender für Hilfe am Nächsten, so eine Qualität gibt es nur in Österreich“, so Dörfler. Er wies auf die vielen Aktivitäten hin, die im Dienst der Aktion „Licht ins Dunkel“ stehen, von den Laufveranstaltungen bis zum Sternebus. Einzigartig sei die Hilfsbereitschaft in Lavamünd. Was dort geleistet werde, sei einmalig, sagte der Landeshauptmann und gratulierte dem ORF Kärnten samt seinem Team für die geleistete Arbeit.


22 KärntnerNachrichten I 23. November 2012

REGIONALES

Unterstützung und Pflege für Menschen im Alter In St. Stefan im Gailtal errichtete die Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärntens (AVS) um rund fünf Millionen Euro ein modernes Pflegeheim mit 60 Betten.

Sozialreferent Mag. Christian Ragger unterstützte die Errichtung eines Pflegeheims in St. Stefan im Gailtal mit einem zinsbegünstigten Darlehen.

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Kärnten kümmert sich um die älteren Generationen. Soziallandesrat Mag. Christian Ragger

Im Beisein von Sozialreferent LR Christian Ragger wurde das neue Pflegeheim feierlich eröffnet. Noch vor Jahren hieß es in entsprechenden Unterlagen, dass der Bezirk Herma-

Frauenpower signalisierte kürzlich die IFF (Initiative Freiheitliche Frauen) im Zuge ihrer konstituierenden Sitzung in den Räumlichkeiten des Freiheitlichen Landtagsklubs. Als Ehrengast wurde die IFF Bundesobfrau NRAbg. Carmen Gartlgruber begrüßt. Kärntens Landesobfrau LAbg. Jutta Arztmann will sich verstärkt als „Netzwerkerin“ betätigen: „Kärnten ist in der Familien- und Sozialpolitik ein Vorzeigeland. Wir wollen, dass das auch wahrgenommen wird und haben noch viel vor!“

Scheckübergabe durch LR Mag. Christian Ragger zur Unterstützung des von der Bevölkerung sehr gut angenommenen GO-MOBILs. Dank dieser Unterstützung können in Zukunft alle Pensionisten mit Ausgleichszulage und Schüler unter 18 Jahren - der Gemeinde Ludmannsdorf - zu einem noch günstigeren Tarif mit dem GO-MOBIL fahren.

gor in Bezug auf Pflegebetten ein Stiefkind in Kärnten wäre. Mittlerweile hat sich dies geändert. „Dieses Heim bietet nicht nur eine ganzheitliche Betreuung und Pflege für ältere Menschen, sondern gewährt diesen auch familienähnliche Strukturen und abgestufte Hilfsangebote“, bekräftigte LR Ragger. Das Land Kärnten gewährte für die Heimerrichtung ein zinsbegünstigtes Darlehen von 2,3 Millionen Euro. „Kärnten kümmert sich auch um die ältere Generation“, betonte Ragger. So würden bis 2014 rund 1.000 neue Plätze in Pflegeheimen entstehen. Die laufende Heimoffensive erfolgt laut LR Ragger „praxisnah und bedürfnisgerecht in mehreren Etappen“.


23. November 2012 I KärntnerNachrichten 23

REGIONALES

„Sicherheit hat Vorrang“: Eine Aktion von LH Dörfler „Sicherheit hat Vorrang. Mach Dich sichtbar“, unter diesem Motto will Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler Fußgänger zu mehr Sichtbarkeit bei Dämmerung und Dunkelheit bewegen. Unterstützt wird er dabei von Oberst a.D. Adolf Reiter, der

wieder einen seiner „Sichtbar Sicher“-Vorträge für Senioren im Gasthof Kreuzwirt in St. Ulrich bei Feldkirchen abhielt. Rund 100 Menschen erfuhren, wie sehr reflektierende Kleidung das Unfallrisiko reduzieren kann.

„Mach Dich sichtbar“: Unter diesem Motto rief Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei einer Veranstaltung in St. Urban zu mehr Sicherheitsbewusstsein im Verkehr auf.

BO LAbg. Bgm. Adi Stark überreicht den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Ferlach als Dankeschön für ihren Einsatz einen Geschenkskorb mit kulinarischen Köstlichkeiten!

Seniorennachmittag in Afritz am See: LHStv. Ing. Kurt Scheuch besuchte gemeinsam mit Bürgermeister NRAbg. Maximilian Linder den Seniorennachmittag in Afritz am See. Dieser Nachmittag wurde mit kulturellen Darbietungen und einem Essen als Dank für die Afritzer SeniorInnen gestaltet.

Im festlichen Rahmen der Kärntner Brauchtumsmesse überreichte Volkskulturreferent LR Harald Dobernig gemeinsam mit dem Obmann des Amateurtheaterverbandes, Herbert Murero, die Georg-Bucher-Skulptur an Nikolaus Schwab. „Niko Schwab erbringt seit Jahrzehnten große Leistungen auf dem Gebiet des Amateurtheaters. Er ist auch seit mittlerweile 45 Jahren als Heiliger Nikolaus unterwegs. Mit der Verleihung der Georg-Bucher-Skulptur wollen wir seine großen Verdienste entsprechend würdigen und ihm danken“, betonte Dobernig.


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Ausgabe 47.2012 der Kärntner Nachrichten