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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 48 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 30. November 2012

Teuerungsausgleich: Hilfe für alle, die sie brauchen!

Straffällige Asylwerber

Teuerungsausgleich

Budgetrede im Landtag

LHStv. Kurt Scheuch stellt unmissverständlich klar, dass sich in Kärnten aufhaltende Asylwerber, die straffällig werden, ihr Bleiberecht verlieren. Scheuch warnt vor der S. 4 Vertuschung von Straftaten!

Tausende Kärntnerinnen und Kärntner sicherten sich an den ersten Auszahlungstagen in Klagenfurt und Villach den Teuerungsausgleich. LH Dörfler und LR Dobernig waren bei S. 2/3 der Auszahlung dabei.

Finanzreferent Harald Dobernig hat in seiner bereits fünften Budgetrede dem Landtag die Eckpunkte des Landeshaushaltes vorgestellt. Die Maastricht-Kriterien sind erfüllt, der Kurst geht Richtung Nulldefizit! S. 5


2 KärntnerNachrichten I 30. November 2012

THEMA DER WOCHE

Ansturm auf Teuerungsausgeich: „Sozialpolitischer Meilenstein!“ LH Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig führten im Klagenfurter Verwaltungszentrum zahlreiche Gespräche vor Ort.Teuerungsausgleich ist notwendiger denn je.

Bereits nach eineinhalb Stunden hatten 500 Anspruchsberechtigte ihr Geld abgeholt. Und das, obwohl man sich den Teuerungsausgleich auch aufs Konto überweisen lassen kann. Der Teuerungsausgleich wird heuer bereits zum sechsten Mal ausbezahlt und wurde heuer von bisher 100 auf 130 Euro bzw. für Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern von 150 Euro auf 180 Euro erhöht. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie Konsumentenschutz- und Finanzlandesrat Harald Dobernig waren vor Ort und nutzen die Gelegenheit für Gespräche mit den Bürgern.

„Diejenigen, die dringend Hilfe benötigen, vergessen wir trotz Sparkurs nicht!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler Der Ansturm zeigt deutlich, dass die Menschen diese direkte Hilfe und Unterstützung schätzen und auch das persönliche Gespräch mit uns suchen. Auch wenn wir im Land sparen müssen: diejenigen, die dringend Hilfe benötigen, vergessen wir nicht“, betonte der Landeshauptmann. Er habe in den Gesprächen von so manchen Problemen und Sorgen erfahren und sei sich sicher, dass mit kleinen Hilfestellungen das eine oder andere auch lösbar sei“, betonte er. Landesrat Harald Dobernig verwies darauf, dass Kärnten seit rund zehn Jahren die Politikerbezüge nicht erhöht habe. „Wir sparen damit bei den Gehältern der Regierungsmitglieder und Landtagsabgeordneten weit über eine Million Euro pro Jahr. Geld, das im Rahmen des Teuer-

Alle Fotos: LPD/ Marion Lobitzer

Die Auszahlung des Kärntner Teuerungsausgleichs hat vergangenes Wochenende im Verwaltungszentrum in Klagenfurt begonnen. Bereits um acht Uhr in der Früh stellten sich die ersten Personen an um 130 bzw. 180 Euro persönlich in Empfang nehmen zu können.

ungsausgleichs und der Erhöhung um 30 Euro nun der Kärntner Bevölkerung zu Gute kommt“, betonte der Finanzreferent.

abgebildete wöchentliche Einkauf allein im Jahr 2011 um 6,7 Prozent teurer geworden.

Die Bedeutung des Teuerungsausgleichs wird auch durch die neueste „GeneraliZukunftsstudie“ 2012 untermauert, betonten sowohl Dörfler als auch Dobernig. Demnach liegt der Anstieg der Lebenshaltungskosten auf Platz eins der Ängste der Österreicher, erst auf Rang zwei folgt die Furcht vor schwerer Krankheit.

Obwohl die Menschenkette durch das gesamte Foyer des Verwaltungszentrums reichte, ging die Auszahlung dank des routinierten Teams um Bürgerbüro-Leiter Siegfried Wuzella rasch und unkompliziert über die Bühne. Auch heuer boten Schülerinnen und Schüler der Kärntner Tourismusschulen Warmbad Villach den Menschen Kaffee und Kuchen an.

„Das Geld, das wir bei den Politikergehältern sparen, kommt über den Teuerungsausgleich den Menschen zugute!“ Landesrat Harald Dobernig „Der Teuerungsausgleich ist eine wichtige soziale Unterstützung, zu der wir stehen. Die erstmalige Erhöhung um 30 Euro war dringend notwendig, da die Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren massiv angestiegen sind“, betonte Dobernig. So sei der im Miniwarenkorb

Anspruchsberechtigt für den Teuerungsausgleich sind alle Kärntnerinnen und Kärntner, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Kärnten haben und zumindest eine dieser Voraussetzungen erfüllen: Pensionisten mit Ausgleichszulage; Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe; Mütter, die das 60. Lebensjahr vollendet und mindestens ein Kind großgezogen haben, nicht pensionsversorgt sind und die das Kärntner Müttergeld (Mütterpension des Sozialmarktes) bekommen; Familien, die den Kärntner Familienzuschuss erhalten. Bürgerbüroleiter Siegfried Wuzella verwies nochmals auf die einzelnen Aus-


THEMA DER WOCHE zahlungstermine in den Bezirken: „Wir haben immer darauf aufmerksam gemacht, damit es sich die Leute gut einteilen können. Und man kann natürlich auch zu uns in die Bürgerbüros in Klagenfurt und Villach kommen“. In den kommenden Wochen werden die Auszahlungen in den Bezirksstädten durchgeführt, Anspruchsberechtigte können sich das Geld aber auch auf ihr Konto überweisen oder per Post anweisen lassen. Entsprechende Anträge können bis 15. März 2013 eingebracht werden. Für den Teuerungsausgleich sind drei Millionen Euro budgetiert.

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TERMINE Die weiteren Auszahlungstermine in den Bezirken sind: Montag, 3.12., BH Völkermarkt (10 - 15 Uhr) Freitag, 7.12., BH Hermagor (10 - 15 Uhr) Dienstag, 11.12, BH Spittal (10 - 15 Uhr) Freitag, 14.12., BH St. Veit/Glan (10 - 15 Uhr) Montag, 17.12., KUSS Wolfsberg (10 - 15 Uhr) Barauszahlungen sind zudem in den Bürgerbüros in Klagenfurt und Villach von 26.11.2012 bis 28.2.2013 möglich. Anträge zur Post-/Banküberweisung können bis zum 15.3.2013 eingebracht werden.


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HINTERGRUND

Scheuch: Vertuschungsskandal bei straffälligen Asylwerbern Immer wieder stehen straffällige Asylwerber im Fokus der Öffentlichkeit. Ist das wirklich so? Nach internen Informationen der Kärntner Polizei werden solche Asyl-Delikte mit dem Verweis „ Nicht für die Presse!“ versehen. Der Kärntner LandeshauptmannStellvertreter Kurt Scheuch ist empört und stellt sich schützend vor die Kärntnerinnen und Kärntner. Er fordert volle Aufklärung sowie die sofortige Abschiebung der kriminellen AsylGangster!

FPK-Landesparteiobmann Kurt Scheuch. Wie FPK-Parteiobmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch berichtet, gibt es tagtäglich mehrfache Übergriffe von straffälligen Asylwerben auf die Kärntner Bevölkerung. Einbrüche, versuchte Vergewaltigungen, dealen mit Drogen, sowie zahlreiche Sachbeschädigungen und Alkofahrten stehen hier am täglichen Programm. Besonders pikant an der Sache ist, dass dies unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit bzw. der Medien stattfindet. „Es liegt hier anscheinend eine interne Weisung des Bundesministeriums vor, keine Informationen an die Presse weiterzugeben. Die Freiheitlichen in Kärnten sprechen sich deutlich gegen diese Vorgangsweise aus und fordern die Freigabe dieser Daten zum Schutz der Kärntnerinnen und Kärntner“, betont Scheuch und kündigt

Anfragen sowie Initiativen im Parlament an.

„Wir nehmen nicht in Kauf, dass unser Kärnten von Leuten, die hier nichts verloren haben, bedroht wird!“ LHStv. Kurt Scheuch Als weiteren Skandal führt Scheuch den Fall von Samir F. an. Dieser Drogendealer hat eine 3,5-jährige Haftstrafe ausgefasst, weil er mit 2,5 Kilogramm Heroin erwischt wurde. Durch Rechtsmittel entschied letztendlich der Unabhängige Verwaltungssenat von Kärnten jedoch, dass dieser Verbrecher in Österreich bleiben darf. „Man sieht, wie die Wahrheit gestrickt ist. Es gibt hier dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen“, unterstreicht der freiheitliche Parteiobmann. Es dürfe nicht sein, dass die Wahrheit verdreht wird, um eine heile Welt vorzugaukeln und kein schlechtes Licht auf Asylwerber fallen zu lassen. Für die Freiheitlichen könnte die Position nicht klarer sein: „Wenn ein Asylwerber straffällig wird, hat er sein Bleiberecht verspielt und ist außer Landes zu bringen. Kärnten hat keinen Platz für dieses Gesindel. Es ist unsere Pflicht, uns schützend vor die heimische Bevölkerung zu stellen“, betont Scheuch unmissverständlich. Die Kärntnerinnen und Kärntner dürfen sich hier wohl lückenlose Aufklärung seitens der Bundesregierung erwarten. „Wir nehmen nicht in Kauf, dass unser Kärnten von Leuten, die hier nichts verloren haben, bedroht wird“, so FPK-Landesparteiobmann LHStv. Kurt Scheuch.

„Wenn ein Asylwerber straffällig wird, hat er sein Bleiberecht verspielt und ist außer Landes zu bringen!“ LHStv. Kurt Scheuch

FAKTEN 9. November 2012; Der Kroate Iljic D. verübte zwölf Einbrüche in Wien wurde gefasst und angezeigt. Kurz darauf verübte er neun weitere Einbrüche in Kärnten. Er riss einen Kanaldeckel aus der Straße und versuchte damit zwei Eingangstüren aufzubrechen. 10. November 2012: Mohammad Q. und Chand S. lieferten sich eine wilde Rauferei mit Messern in einem Asylantenheim. 10. November 2012; Itongwa B. wurde als Alkolenker ohne Schein auf der Mirnockstraße gestoppt. Ein Alkoholtest ergab 2,04 Promille. 13. November 2012: Der amtsbekannte Serbe Isufi B. versuchte eine Frau zu vergewaltigen, zog sie zwischen zwei Autos und riss ihr Rock und Strümpfe hinunter. Die Frau konnte sich losreißen, erlitt aber Kopfverletzungen.


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HINTERGRUND

Kärnten: Budgetkurs weiter in Richtung des Nulldefizits! LR Dobernig: Soziales und Gesundheit als Schwerpunkte des Budgets – Technologie ist beste Zukunftsaktie des Landes. In seiner bereits fünften Budgetrede vor dem Kärntner Landtag präsentierte Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig die Eckdaten des Landesvoranschlages 2013. Der Landesvoranschlag sieht Einnahmen in Höhe von 2,158 Mrd. Euro und Ausgaben in Höhe von 2,275 Mrd. Euro vor. Die Netto-Neuverschuldung beträgt 115 Mio. Euro und konnte damit gegenüber dem Jahr 2012 um weitere 28 Mio. Euro reduziert werden. Die Nettodefizitquote beträgt 0,65 Prozent am regionalen Bruttoinlandsprodukt. Beim Maastricht-Ergebnis kann erstmals ein Überschuss in Höhe von 46,6 Mio. Euro erreicht werden. Für 2013 wurde Kärnten ein Maastricht-Defizit von 115,1 Mio. Euro zugestanden, dieses kann somit um 161,7 Mio. Euro unterschritten werden. „Wir setzen die Budgetkonsolidierung in Kärnten fort. Die neue Art der Budgetpolitik und der Reform- und Sparkurs des Landes Kärnten führen auch 2013 zu großen Einsparungen. Erstmals gelingt es Kärnten auch, einen Maastricht-Überschuss zu erzielen“, hob Dobernig hervor. Verwaltungs- und Pensionsreform Ausführlich bilanzierte der Finanzreferent die bisherigen Erfolge des Reform- und Sparkurses in Kärnten, die sich in den kommenden Jahren durch einen Schneeballeffekt noch verstärkt auswirken werden. So sei die Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen des Landes abgeschlossen worden, die Beamten-Pensionsreform wurde umgesetzt und durch den selektiven Einstellungsstopp seien die Planstellen in der Landesverwaltung um bisher 290 reduziert worden. Durch die Übernahme aller Dienstzettel-Bediensteten gebe es erstmals Sicherheit für alle Landesbediensteten. In vielen Bereichen sei eine Trendwende gelungen, insbesondere bei den Personalkosten des Landes. Diese seien frü-

Landesrat Harald Dobernig hat das Landesbudget konsolidiert. Mit Initiativen wie der Verwaltungs- und Pensionsreform wurden 1,42 Mrd. Euro gespart. her um zehn Mio. Euro pro Jahr gestiegen, nun sinken sie erstmals. Auch der finanzielle Aufwand des Landes für den Lehrerüberhang konnte von prognostizierten 40 Mio. Euro auf 13,5 Mio. Euro im Jahr 2012/13 reduziert werden. Bei den Ermessenausgaben der Regierungsmitglieder hat es von 2009 auf 2013 eine Reduktion von über hundert Millionen Euro gegeben, betonte Dobernig. 1,42 Milliarden weniger Schulden Von 2010 bis 2015 wurde die Nettoneuverschuldung im budgetären Bereich bisher um 968,9 Mio. Euro reduziert. Zusammen mit den Einsparungen im außerbudgetären Bereich in Höhe von 452,4 Mio. Euro, ergibt sich eine Reduktion von 1.421,3 Mio. Euro. „Das bedeutet 1,42 Milliarden Euro weniger an Schulden und zusätzlich über 155 Mio. Euro weniger an Zinsbelastung. Dadurch können wir den Landeshaushalt langfristig stabilisieren“, erklärte Dobernig. Als wesentliche Zukunftsziele des Landes nannte Dobernig die Schaffung und

Absicherung von Arbeitsplätzen sowie den weiteren Ausbau von Forschung & Entwicklung. „In der österreichweiten Ansiedlungsstatistik liegt die Entwicklungsagentur Kärnten am hervorragenden zweiten Platz. 2011 konnten 44 Ansiedlungs- bzw. Expansionsprojekte realisiert und hunderte Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch den Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds werden die heimischen KMUs als Motor der Wirtschaft besonders unterstützt“, betonte Dobernig. Dementsprechend gebe es beim KWF auch keine Kürzungen. Kürzlich wurde ein neuer Beteiligungsfonds mit 18,5 Mio. Euro aufgelegt. Zukunftsaktie Technologie „Technologie ist die beste Zukunftsaktie, die das Land Kärnten hat. Daher haben wir auch mehrjährige Basisfinanzierungen für die drei erfolgreichen Forschungszentren CTR in Villach, Lakeside Labs in Klagenfurt und W3C in St. Veit beschlossen“, betonte der Finanzreferent. „Der Budgetkurs des Landes Kärnten geht weiter in Richtung Nulldefizit im Jahr 2015“, bilanzierte Dobernig. An den Landtag appellierte er, die ihm zustehende Budgethoheit ernst zu nehmen und ein Budget zu beschließen.


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LANDESPOLITIK

Euregio „Senza Confini“ nimmt jetzt konkrete Gestalt an! Nach OK von Italiens Premierminister Monti wird Euregio „Senza Confini“ nun endgültig Realität! Die Euregio „ Senza Confini - Euregio ohne Grenzen“ wird kommende Woche in Venedig Realität. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler mitteilte, werden die Präsidenten von Friaul-Julisch Venetien und des Veneto, Renzo Tondo und Luca Zaia und er im Palazzo Balbi im Beisein des Notars Pierpaolo Zagnoni den Gründungsakt des EVTZ Senza Confini (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit) unterzeichnen. „Es war ein langer, zum Teil schwieriger Weg. Nachdem aber Rom, mit der Unterschrift von Premierminister Mario Monti und dem Beschluss des italienischen Ministerrates, im Sommer Grünes Licht für die Gründung der Euregio Senza Confini erteilt hat, ist es nun möglich, die Zukunft dieser drei Regionen gemeinsam zu gestalten“, gab der Landeshauptmann bekannt. In der Euregio liege ein enormes Potenzial, das genutzt werden müsse. Aufbauend auf den engen persönlichen Beziehungen und der guten Nachbarschaft wolle man ab nun ein kleines, vitales, dynamisches, buntes und friedliches Europa zwischen Kärnten und der oberen Adria entwickeln. „In vielen Bereichen wie Transport, Infrastruktur, Bildung oder Gesundheit sollen künftig gemeinsame Projekte vorangebracht werden“, sagte Dörfler. Kärnten kann bereits auf eine lange Tradition der bilateralen Zusammenarbeit verweisen. So wurde der erste bilaterale Kooperationsvertrag mit der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien bereits im Jahre 2001 unterzeichnet. Im Jahr 2004 folgte der bilaterale Kooperationsvertrag mit der italienischen Region Veneto. Damit war Kärnten, das einzige und vor allem

erste Bundesland Österreichs, das eine rechtlich geregelte Zusammenarbeit mit einer italienischen Region vereinbarte, die über die Interreg Programme hinausging. Im Jänner 2007 wurde ein Trilateraler Kooperationsvertrag mit Friaul-Julisch Venetien und Veneto unterzeichnet. Nach zahlreichen Verhandlungen konnten im März dieses Jahres die Statuten des Gründungsvertrages in Triest unterzeichnet werden. Das sichert den drei Regionen, die immerhin fast sieben Millionen Einwohner vertreten, eine gemeinsame europäische Rechtsgrundlage, welche die Harmonisierung einer Makroregion „senza confini“ Kärnten, Friaul-Julisch Ventien und Veneto in vielen Bereichen möglich macht.

F: LPD/Bodner LH Gerhard Dörfler mit den Regionspräsidenten von Friaul und dem Veneto: Die EUREGIO wird nun Wirklichkeit!

Kärnten fördert das Nachholen von Grundkompetenzen LHStv. Scheuch: Länder-Bund-Förderprogramm für 250 Personen mit Kärntner Volkshochschulen als Partner Das Land Kärnten und das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur fördern im Rahmen des LänderBund-Förderprogrammes „Initiative Erwachsenenbildung“ die Bildungsmaßnahme „Basisbildung/Grundkompetenzen“. Die Initiative soll Menschen ermöglichen Grundkompetenzen, die sie aus unterschiedlichsten Gründen nicht erreicht haben, nachzuholen. „Damit steigen die Chancen am Arbeitsmarkt und im täglichem Leben“, sagte LHStv.

Kurt Scheuch in einer Pressekonferenz mit der Leiterin der Bildungsabteilung des Landes, Gerhild Hubmann, und dem Geschäftsführer der Kärntner Volkshochschulen, Gerwin Müller. „Von 2012 bis 2014 werden so rund 250 Personen die Möglichkeit erhalten, die kostenlosen Kurse zu absolvieren und notwendiges Wissen nachzuholen“, so Scheuch. Die Zielgruppe sind Personen, welche die Schulpflicht erfüllt haben und Defizite in den Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen, PC) aufweisen. „Neben der Stärkung des Selbstvertrauens und der zunehmenden

Selbständigkeit ist vor allem die Steigerung der Lebensqualität ein wesentlicher Punkt der Initiative“, erklärte Scheuch.

LHStv. Kurt Scheuch: Neue Kooperation mit den Kärntner Volkshochschulen


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LANDESPOLITIK

Landesrat Ragger: Erster Kärntner Sozialbericht liegt vor! Als erster Sozialreferent präsentierte Landesrat Mag. Christian Ragger den ersten Kärntner Sozialbericht in der Geschichte des Sozialbereiches. Im Vordergrund steht die Bilanz über die vierjährige Ausbau- und Reformarbeit. Tausend zusätzliche Beschäftigte und tausend neue Pflegebetten. Das sind die auffallendsten Zahlen im ersten Kärntner Sozialbericht, den Sozialreferent LR Christian Ragger im Beisein von Christine Gaschler-Andreasch (Abteilung 4, Kompetenzzentrum Soziales) und IHS Kärnten-Geschäftsführer Markus Bliem, für den Zeitraum 2009 bis 2012 vorgelegte. Auf 116 Seiten werden unter den Schwerpunkten Pflege, Behindertenhilfe, Jugendwohlfahrt, Mindestsicherung und sonstige Förderungen die vielfältigen Leistungen des Sozialreferates dargelegt. 350 Mio. Euro für soziale Zwecke Das Land und die Gemeinden wenden mittlerweile über 350 Millionen Euro für soziale Zwecke auf. In der Sozialwirtschaft arbeiten mittlerweile 7.200 Menschen in Voll- oder Teilzeit. „Sozialpolitik ist auch Wirtschaftspolitik“, betonte der Sozialreferent. Die Sozialwirtschaft habe zudem zwei weitere große Vorteile. Sie sei der vielleicht bedeutendste Arbeitgeber für Frauen; ihr Anteil an den unselbständig Beschäftigten im Sozialwesen liege bei 79 Prozent (im Bauwesen sind es rund 15 Prozent, im Tourismus 68 Prozent). Sie schaffe außerdem Beschäftigung in Randregionen, die ansonsten von Abwanderung bedroht sind.

schaftlichen Effekte der Sozialausgaben des Landes Kärnten darzulegen und mit Hilfe eines Input-Output-Modells zu quantifizieren. Dadurch kann dargestellt werden, welche Bedeutung die Sozialausgaben des Landes auf die heimische Beschäftigung, Wertschöpfung und die steuerlichen Einnahmen der öffentlichen Hand haben“, betonte er.

Laut Ragger lassen sich daraus auch folgende Feststellungen ableiten: Die Sozialwirtschaft sei ein äußerst zukunftsfähiger und ausbaufähiger Wirtschaftssektor und kurble das Wirtschaftswachstum an.

Kein Warten auf ein Pflegebett Ragger betonte weiters, dass in Kärnten heute niemand auf ein Pflegebett warten müsse. „Wer heute ein Bett in einem der 66 Kärntner Pflegeheime benötigt, kann es binnen Tagen bekommen“, betonte der Sozialreferent. In den letzten vier Jahren habe Kärnten eine Heimoffensive erlebt. 1.000 neue Betten seien geschaffen worden. Daneben seien neue zusätzliche Angebote wie betreubares Wohnen, Überleitungspflege, Kurzzeitpflege und Tagesstätten eingeführt worden. Eine Erfolgsgeschichte seien auch die Alternativen Lebensräume, in denen noch mobile pflegebedürftige Menschen betreut werden. Auch für Menschen mit Beeinträchtigung seien zusätzlich 300 voll- bzw. teilstationäre Plätze geschaffen worden. In den neuen Wohnverbünden würden Menschen mit Assistenzbedarf familienähnliche Bedingungen vorfinden.

Bedeutung der Sozialausgaben Wie IHS-Geschäftsführer Bliem ausführte, wurde das IHS beauftragt, eine wirtschaftliche Analyse der Sozialausgaben in Kärnten vorzubereiten. „Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, die regionalwirt-

Qualität der Betreuung verbessert In Bezug auf die Jugendwohlfahrt sagte Ragger: „Wir können heute sagen, dass es gelungen ist, die Qualität der Betreuung zu verbessern und gleichzeitig die Explosion der Kosten zu stoppen“.

Damit nahm er Bezug auf einen Bericht des Rechnungshofes, der im Vorjahr kritisiert hatte, dass die Ausgaben für die Jugendwohlfahrt in Kärnten von 2006 auf 2009 um 40 Prozent auf 46 Millionen Euro gestiegen seien und Kärnten im Vergleich mit dem Burgenland um 30 Prozent mehr zahlen müsse. „Heimholaktion“ von Jugendlichen „Diese fatale Dynamik für das Landesbudget wurde gestoppt, wir halten die Kosten mit 46 Millionen stabil“, so Ragger. Zwei wesentliche Punkte seien die Verbesserung der ambulanten Unterstützung und die „Heimholaktion“ von Jugendlichen. „Wir haben das Budget für Therapeuten, welche Kinder und Familien ambulant unterstützen, kräftig erhöht. Wir geben lieber mehr Geld dafür aus, dass Pädagogen den Familien direkt helfen und ersparen uns auf diese Weise die Fremdunterbringung“, beschrieb er eine interne Richtlinie. Früher habe die Devise gegolten, Problemkinder in andere Bundesländer und sogar ins Ausland zu schicken, wobei die Anbieter hohe Tarife verlangten. Jetzt gebe es die klare Anweisung, Jugendliche vorrangig in Kärnten zu versorgen. Ragger illustrierte dies an einem konkreten Beispiel. „Viele junge Kärntner wurden nach Hartberg geschickt, weil sie in der dortigen Einrichtung auch eine Lehre absolvieren konnten. Heute sind nur mehr vier Kärntner in Hartberg. Kosten für das Land: 280.000 Euro.“


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LANDESPOLITIK

Wesentliche Neuerungen im Kärntner Jugendschutz! LHStv. Scheuch: Kontrollen durch private Sicherheitsdienste werden verlängert. Harmonisierung und Novellierung des Jugendschutzgesetzes. Durch eine Novellierung des Kärntner Jugendschutzgesetzes im Dezember 2011 wurde die Möglichkeit geschaffen, die Einhaltung auch durch private Sicherheitsdienste kontrollieren zu lassen. In Kärnten wurden dazu 37 Aufsichtsorgane mit Bescheid der jeweiligen Bezirksver waltungsbehörden bestellt. Da dieses Projekt mit Ende dieses Jahres ausläuft, zog Jugendreferent LHStv. Kurt Scheuch Bilanz. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Polizei, den Bezirkshauptmannschaften und den Sicherheitsdiensten gab es überwiegend positives Feedback von den Beteiligten. Durch die präventive Wirkung konnte die Einhaltung des Jugendschutzes in Kärnten deutlich verbessert werden.“ Diese sinnvolle Aktion des Landes werde um

ein weiteres Jahr verlängert, so Scheuch. Seit Projektstart im Sommer 2012 habe es in Kärnten 209 Anzeigen wegen Übertretungen gegeben. Der Jugendreferent sieht gerade im Bereich der Präventivmaßnahmen des Jugendschutzgesetzes noch deutliches Verbesserungspotential. „Rund zwei Drittel der Delikte wurden mit Geldstrafen beglichen. Eigentlich sieht das Gesetz auch vor, dass Jugendliche ihre Strafe nicht nur finanziell, sondern mit sinnvollen Ersatztätigkeiten begleichen können. Von diesem höheren Lernfaktor sollen die Jugendlichen auch profitieren können“, meinte Scheuch. Scheuch sagte, Ziel müsse sein, dass Jugendschutz in Kärnten gleich gehandhabt wird wie in Rest-Österreich.

Anlässlich des 60. Geburtstages von Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik stellte sich auch Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch mit Gratulationen ein. Meschik, der seit 2002 in seiner Funktion tätig ist, sei ein besonderes Vorbild für die Kärntner Floriani-Jünger. „Ich gratuliere dem Jubilar zu seinem Ehrentag und wünsche ihm noch viel Schaffenskraft und Gesundheit für die nächsten Jahre“, so Scheuch.

Jugendschutz-Referent LHStv. Kurt Scheuch zieht Bilanz und fordert einheitliche Jugendschutzbestimmungen für Österreich.

Wenn die Brauerei Hirt zum traditionellen Bockbieranstich lädt, bleiben die Besucher nicht aus. Rund 300 Gäste, allen voran Landeshauptmann Gerhard Dörfler „pilgerten“ in den Braukeller nach Hirt, um dabei zu sein!


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REGIONALES

Freiheitliche Arbeitnehmer: „Mehr Netto vom Brutto!“ Im Rahmen der kürzlich abgehaltenen AK-Vollversammlung stellten die Freiheitlichen Arbeitnehmer einen Antrag zur Senkung der Einkommensbesteuerung von ArbeitnehmerInnen. Die Tarifgestaltung im Einkommenssteuergesetz sehe in Österreich nämlich eine der höchsten Besteuerungen des Faktors „Arbeit“ im Vergleich zu anderen EU Staaten vor, argumentiert der Obmann der FPK-Arbeitnehmer, AK-Vorstand Manfred Mischelin. Weiters wurde die Bundesregierung aufgefordert, endlich eine Beschränkung der Leiharbeitskräfte in den Betrieben auf maximal 10% aller im Betrieb beschäftigten Personen rechtlich festzulegen. Ein weiteres Anliegen der Freiheitlichen Arbeitnehmervertreter betrifft die Abschaffung der Differenzierung

zwischen „Arbeiter – Angestellte“. Auch hier wurden die Freiheitlichen mit einem entsprechenden Antrag aktiv. Die Facharbeiter bilden in vielen Unternehmen das Rückgrat. Die nach wie vor unterschiedliche Bezeichnung und Behandlung von „Arbeiter und Angestellte“ führt aber immer noch dazu, dass Jugendliche bzw. Facharbeiter, die sich für einen Lehrberuf entscheiden, als Menschen zweiter Klasse fühlen. Parteipolitisch motiviert sieht Mischelin die Ausladung der Landespolitiker zur AK-Vollversammlung mit AK-Präs. Goachs Begründung, „es ist Wahlkampf“. Mischelin: „Wir werden uns genau anschauen, ob Goach bei seiner nächsten AK-Pressekonferenz wieder seinen Parteiobmann Peter Kaiser neben sich sitzen haben wird, dann werden wir an seine Worte gerne erinnern.“

Nach 35 arbeitsreichen Jahren an der HAK/HAS Villach ging der „Gute Geist“ der Schule, Frau Edith Brachmaier, in den wohlverdienten Ruhestand. Vizebürgermeisterin Wally Rettl überraschte Frau Brachmaier im Rahmen ihres Schulbesuches mit einem Präsent und wünschte ihr für den neuen Lebensabschnitt, stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft, alles Gute und viel Gesundheit.

Die KN im Abo: 0463 / 51 15 15 - 0

Klare Forderungen der FPK-Arbeitnehmer in der Vollversammlung der Arbeiterkammer.

Auf Initiative der Club-Kärnten-Landesvorstände Markus Dolinar und Ewald Mödritscher wurde spontan eine Spendenaktion für Hochwasseropfer ins Leben gerufen. Der Erlös kommt direkt den Kärntner Familien zugute.


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REGIONALES

2. Generations-Erlebnistag war ein echter Hit! Bereits zum zweiten Mal lud die Stadtgemeinde Althofen mit Sozialstadträtin Wilma Warmuth unter dem Motto „aktiv und selbstbestimmt auch in reiferen Jahren“ zu einem generationsübergreifenden Event mit viel Information, Kultur, SpitzenGastronomie und einem tollem Gewinnspiel. Nach einem gschmackigen Mittagsessen, gekocht von den heimischen Top-Gastronomen „Prechtlhof“ und „Kulturwirtshaus Bachler“ gab es auch zahlreiche Komplimente für das Service der LFS- SchülerInnen. Zudem boten an 20 Beratungsständen die rund 50 Betreuer hochwertige Tipps in Richtung

Wohlfühlen, Sozialem und Gesundheit. „Wir wollten den Senioren mit diesem Tag Potentiale und Perspektiven anbieten, um so die Lebensfreude auch in reiferen Jahren zu stärken“, betonte Initiatorin Wilma Warmuth. Unter den vielen Ehrengästen wurde u. a. gesichtet: Bgm. Manfred Mitterdorfer, Bezirkshauptfrau Dr. Claudia Egger, Stadtpfarrer Mag. Johannes Biedermann, Amtsleiter Hubert Madrian, Eva Hagen („Rotes Kreuz“), Karl Kohlweg und Direktorin Martina Springer („Sozialhilfeverband“) sowie Sozialausschussobmann Rüdiger Nagy.

Vergangenes Wochenende feierte GR Dietmar Huber mit Familie und vielen Freunden seinen 40. Geburtstag im Kärntnerhaus am Falkert. Auch LAbg. Jutta Arztmann, Vzbgm. Franz Glatz und GV Franz Weissmann gratulierten dem jahrelangen freiheitlichen Gemeinderat und dankten dem Unternehmer für sein großes Engagement in der Gemeindepolitik und in der Ortsgruppe Reichenau. Auch beste Grüße von Landeshauptmannes Gerhard Dörfler wurden überbracht.

Die neue FPK-App im Internet! Sprechtag mit LAbg. Mares Rossmann FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal (Tirolerstrasse 10) am Dienstag, 4. Dezember 2012 von 09.00 bis 11.00 Uhr Anmeldung: 0676 - 347 23 00 oder 0676 - 408 46 76

Fotostudio Linzer Beste Stimmung herrschte beim Generationen-Erlebnistag, den Treibachs Sozialstadträtin LAbg. Wilma Warmuth heuer bereits zum 2. Mal einberufen hat. Kulinarik vom Feinsten gab es vom „Prechtlhof“ und vom Kulturwirtshaus Bachler.

Für die „stillen Helden“ der Freiwilligen Feuerwehr Lavamünd gab es von LH Gerhard Dörfler eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Für die Sanierung der Hochwasserschäden stehen seitens des Bundes und des Landes rund drei Mio. Euro zur Verfügung.

FF Lavamünd: Danke für unermüdlichen Einsatz! Sie waren zweifelsohne die „stillen Helden“ in Lavamünd im Rahmen des Jahrhunderthochwassers: Die Blauröcke der FF Lavamünd unter Kommandant Martin Brudermann. Ihre tagelange Einsatz- und Hilfsbereitschaft wurden Landeshauptmann Gerhard Dörfler nachträglich belohnt. Der Katastrophenschutzreferent überreichte Brudermann im Beisein von Bürgermeister Herbert Hantinger einen Scheck über 10.000 Euro. „Ich spreche Euch nochmals großen Respekt aus. Wenn die

Hilfsbereitschaft ein Namen hätte, hieße sie FF Lavamünd. Ihr seid in diesen dramatischen Stunden die Hauptwache der Kameradschaft gewesen und euer Einsatz zeigt, wie wichtig freiwillige Organisationen bei solchen Naturkatastrophen sind“, betonte der Landeshauptmann. Dem Bürgermeister teilte Dörfler zudem mit, dass von Bund und Land 2,5 Millionen Euro für Sanierungs- und Wiederherstellungsarbeiten sichergestellt seien


REGIONALES

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Kärntner Betriebe: Erfolg durch Innovationskraft!

Unter das Motto “Kochen um Kindern zu helfen” stellten sich Soziallandesrat Mag. Christian Ragger ORF, Dancing Star Babsi Koitz-Baumann, Jauntaler Salamiprinzessin Karina Pleschgatternig, Volksbank Prokurist Hermann Lobnig, Dirndlkönigin Melanie Gabriele Kräuter und Gojer der Entsorger Geschäftsführer Ludwig Gojer sofort zur Verfügung. Kräftig mit unterstützt wurde die Veranstaltung von Familie Apsner “Altes Brauhaus”, die ihr Lokal zur Verfügung stellte; Durch das Kommen so vieler Gäste konnten mittlerweile über 2.000 Euro für die Schülerinnen und Schüler der Inklusionsklassen der Volks- u. Hauptschule in Kühnsdorf zur Seite gelegt werden. Geplant ist der Ankauf einer, eigens für die InklusionsschülerInnen ausgerichteten therapeutischen Kletterwand.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der Verleihung des Kärntner Innovationspreises. Dass Kärntens Unternehmen zündende Ideen mit viel Zukunftspotential haben, wurde bei der Verleihung des „ Innovations- und Forschungspreises des Landes Kärnten“ deutlich. Beim Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) wurden 22 Projekte in drei Kategorien eingereicht, es gab 28 Bewertungen einschließlich des Sonderpreises „Innovationskultur“. Dotiert war der Preis mit insgesamt 58.000 Euro. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler war bei der Verleihung anwesend. Der Landeshauptmann dankte allen Teilnehmern, die für Kärnten starkes Zukunftspotential entwickeln würden. Als für ihn persönlich wichtige und interessante Forschungs-

bereiche nannte er Elektromobilität, erneuerbare Energien und den Werkstoff Holz. „Meine Vision sind Haustankstellen für die Elektromobilität auf den Dächern“, meinte er und verwies auf die erfolgreichen Initiativen von „Lebensland Kärnten“ oder der „Sonnenstadt St. Veit“. Nur wer seine Energien effizient einsetze, könne Zukunftsstandort sein. Den Werkstoff Holz bezeichnete er als „Geschenk der Natur“ mit großen Chancen, als Beispiel nannte er das innovative Holzturmprojekt am Pyramidenkogel. Dörfler appellierte aber auch dafür, schon bei Kindern Neugierde zu wecken: „Kinder müssen spielen, die Welt entdecken und Forscher sein dürfen.“

FPK-Klubobmann LAbg. Mag Gernot Darmann fand sich kürzlich beim Jugendstammtisch des Club Kärnten in Ferlach ein, um politische Themen auch aus Sicht der Jugend zu diskutieren.


12 KärntnerNachrichten I 30. November 2012

LESERBRIEFE

Wahlkampfkostenbeschränkung Oh, wie nobel! SPÖ, ÖVP und Grüne wollen der Bevölkerung ernsthaft einreden, durch ihre Wahlkampfkostenbeschrän kung auf 500.000 dem Steuerzahler etwas zu ersparen. In Wirklichkeit wird kein Cent an Steuergeld eingespart. Denn das vermeintlich „Eingesparte“ bleibt ganz einfach in der jeweiligen Parteikasse. Auf

die Parteienförderung verzichten diese Parteien ja nicht. Was SPÖ, ÖVP und Grüne mit dem sozusagen „eingesparten“ Geld machen bleibt dem Steuerzahler jedenfalls verborgen. Das Ganze ist ein riesengroßer Bluff, sonst nichts! Dominik Schrammel St. Margarethen

Landtagssitzungen Wie wichtig SPÖ und ÖVP die Sondersitzungen im Kärntner Landtag, die sie ja selbst ständig beantragen, nehmen, haben deren Mandatare der Öffentlichkeit jetzt wohl deutlich gezeigt. Wenn die FPK die Sitzung unterbrechen konnte, weil zu wenig Mandatare daran teilnahmen, so ist das wohl ein

blamables Schauspiel, das SPÖ und ÖVP hier abliefern. Nicht einmal ihre eigenen Abgeordneten scheinen diesen Aktionismus noch ernst zu nehmen, wenn diese lieber spazieren gehen, anstatt im Plenum zu sitzen. Andreas Werschitz Klagenfurt

Rufmord wird zelebriert! Es ist schon interessant, dass jede unbewiesene Diffamierung, gegen den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider vom ORF sowie den Zeitungen in großen Lettern übernommen wird. Herr Pilz, ist als Nationalratsabgeordneter immun und kann somit ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, alles Mögliche vermuten und behaupten. Vor ca. zwei Jahren wurde im Stundentakt

behauptet, Haider hätte 45 Millionen Euro in Lichtenstein gebunkert. Wer hat das Dementi der Ministerin mitbekommen? Wohl die wenigsten. Genauso wird es auch bei der Eurofighter-Causa sein. Wessen Ziel es auch immer ist, diesen Rufmord zu zelebrieren, es gibt trotzdem Menschen in diesem Land, die das durchschauen. Paula Huber Spittal/Drau

Wieder so ein Experte! Die Behauptungen, mit denen die „Linke Bruderschaft“ versucht die Menschen zu täuschen und zu belügen, sind schauderlich. Da rechnet ein „Experte“ (Psychologe) in einem seitenlangen Artikel (Kleine Zeitung, 18.11.2012) der überraschten Leserschaft vor, dass in Kärnten lediglich 20% aller Straftaten von „Ausländern“ verübt werden. In derartigen Prozentrechnung muss natürlich auch das Verhältnis der Einwohnerzahl zur Zahl der in Kärnten befindlichen Ausländer, berücksichtigt werden. Das ergibt eine Prozentzahl der von Ausländern verübten Straftaten, von mindestens 70 Prozent!

Ein Blick in die täglich erscheinenden Printmed-ien bestätigt diese Tatsache! Man muss nur weit genug „links“ stehen, dann erscheint der Rest der Bevölkerung „rechts“! Die KärntnerInnen sind tolerant, sie sind nicht „ausländerfeindlicher“, nicht besser und nicht schlechter als die übrigen Österreicher. Die Menschen befinden sich auf Grund des Ausländerzustroms über menschenverachtende Schlepperbanden und den täglichen Berichten über die massiv steigende Kriminalität, in einem Zustand größter Verunsicherung. Ing. Hans Peter Jank Villach

Wahltermin

Gut geschmeckt!

Der Wahltermin ist schon seit langem von den Freiheitlichen für den 3. März fixiert worden, also ein Jahr vor dem regulären Termin. Dass SPÖ, ÖVP und die Grünen trotzdem ständig Sondersitzungen im Landtag beantragen, ist doch reines Wahlkampfgetöse. Statt für Kärnten zu arbeiten, will man Bilder produzieren, die die FPK diskreditieren. Was dabei vergessen wird, ist, man erweist dadurch dem Land keinen guten Dienst.

Ich verstehe die Aufregung rund um den „Kärntner Kräutertee“, den ich von Landeshauptmann Dörfler am Familienstand auf der Brauchtumsmesse erhalten habe, nicht. In der bevorstehenden kalten Jahreszeit ein Kärntner Produkt aus Irschen als keines Mitbringsel an Messebesucher zu verteilen, ist ja wohl wirklich nicht verwerflich.

Markus Dolinar Klagenfurt

Herbert Tscharre Lieserbrücke

Apropos: Mir hat der Tee ausgesprochen gut geschmeckt.

Sozialistisch ist nicht gleich sozial Dass Sozialistisch nicht gleich sozial bedeutet, zeigt einmal mehr Wien. Während in Kärnten der Heizkostenzuschuss erhöht wurde, hat man diesen im SPÖ-regierten Wien überhaupt abgeschafft. Auch die Mieten sind in Kärnten am niedrigsten und in Wien am höchsten. Teuerungsausgleich, Babygeld oder

Schulstartgeld gibt es in Wien gar nicht. Diese Vergleiche lassen sich fortsetzen. Unter den Freiheitlichen wurde ins eigene Land und deren Bevölkerung investiert. Die derzeitige „Schaumschlägerei“ der SPÖ in Kärnten ist wahlkampfbedingt, sonst nichts. Alexander Wallner Villach

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30. November 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Zahlenlotto „1–90“ erhöht jeden Gewinn um 50%: Eine Prämie fürs Gewinnen Fürs Gewinnen belohnt werden, das gibt es nur bei Zahlenlotto „1–90“, und zwar während der Prämienrunden – jetzt bis zum 8. Dezember 2012. Mehr gewinnen, das kann man jetzt wieder bei Zahlenlotto „1-90“, denn Zahlenlotto prämiert seine Gewinner. Die Gewinn-Prämie beträgt 50 Prozent, die Prämienrunden finden bis Samstag, den 8. Dezember 2012, statt. Egal, welche Spielart man wählt, es werden alle Gewinne um 50 Prozent erhöht.

Sieben Chancen auf einen Gewinn Bei Zahlenlotto werden dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstag, fünf aus 90 Zahlen gezogen. Bei der Spielart „Extrakt“ muss die gesetzte Zahl unter den fünf Gezogenen sein, bei „Ruf“ muss die gesetzte Zahl als Erste gezogen werden. Die weiteren Spielarten sind: „Ambo“ – man setzt zwei Zahlen und gewinnt, wenn beide unter den fünf Gezogenen sind. „Terno“ - man setzt drei Zahlen und gewinnt, wenn alle drei unter den fünf Gezogenen sind. „Ambo-Terno 3“, „Ambo-Terno 4“ und „Ambo-Terno 5“

– man setzt drei, vier bzw. fünf Zahlen und gewinnt ab zwei Richtigen. Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 1 Euro und 500 Euro sind möglich. Der Gewinn ist, je nach Spielart, ein bestimmtes Vielfaches des Einsatzes.

Jetzt wieder Adventkalender zum Rubbeln 75.000,- Euro hinter 24 Keksen Traditionelle weihnachtliche Symbole stehen im Mittelpunkt des AdventkalenderRubbelloses 2012. Diese Symbole befinden sich unter den von 1 bis 24 nummerierten Rubbelfeldern. Für die Höhe des Gewinns ist ausschlaggebend, wie viele gleiche Symbole aufgerubbelt werden. Gewinne bis zu 75.000,- Euro sind möglich. Der Adventkalender zum Rubbeln hat bereits Tradition, und jetzt gibt es ihn wieder. Das Tolle an diesem Rubbellos:

jedes Los, also jeder Kalender gewinnt, und daher eignet er sich besonders gut als Geschenk.

75.000,- Euro. Den Höchstgewinn gibt es dreimal.

Die Adventkalender Serie besteht aus 1,2 Million Losen mit Gewinnen von 2,- Euro bis

Der Adventkalender zum Rubbeln ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 5,Euro erhältlich.

Ziehung vom Do., 22. 11. 2012

VO R S C H AU

20647 Ziehung vom Fr., 23. 11. 2012

96857 Ziehung vom Sa., 24. 11. 2012

00506 Ziehung vom So., 25. 11. 2012

13728 Ziehung vom Mo., 26. 11. 2012

06101 Ziehung vom Di., 27. 11. 2012

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48. Runde 2012 1: RB Salzburg– Austria Wien 2: Rapid Wien– SV Ried 3: SV Mattersburg– Admira Wacker 4: Wolfsberger AC– Wacker Innsbruck 5: Bayern München– B. Dortmund 6: Schalke 04– Mönchengladbach 7: SpVgg. Fürth– VfB Stuttgart 8: B. Leverkusen– 1. FC Nürnberg 9: FSV Mainz 05– Hannover 96 10: FC Augsburg– SC Freiburg 1 11: TSG Hoffenheim– Werder Bremen 12: VfL Wolfsburg– Hamburger SV Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 30. November 2012

DIES & DAS

Veranstaltungen Schloss Albeck Fr, 30. 11., 18 h: „ Is finsta draußt, is kalt und stad“ , Voradventkonzert mit dem Doppelsextett Velden (Leitung Nicole Dullnig), Daniela Hackl, Harfe, Dagmar Sickl, Texte

Sanft schimmerndes Kerzenlicht, der warme, wohltönende Klang des Chorgesangs, himmlische Harfenweisen und die weiche Stimme der Sprecherin verheißen eine schöne Einstimmung auf den Advent. „Licht senden in die Tiefen der Herzen ist des Sängers Beruf!“ - das Motto des Doppelsextetts Velden. Licht senden in die Tiefen des Herzens ist eine Aufgabe der Kunst überhaupt, und die Künstler dieses Abends wollen den Menschen in der Düsterheit des angehenden Winters ein helles Licht der Hoffnung entzünden. Schloß Albeck freut sich, mit diesem tradtionellen Konzert den Besuchern eine stimmungsvolle Stunde zu bereiten.

So, 02. 12., 11 h: Rosemarie & Fritz Zitter: Klaviermatinée

Das sympathische hochbegabte Geschwisterpaar erfreut wiederum das stets zahlreiche begeisterte Publikum mit seinem traditionellen Konzert am ersten Dezembersonntag. Das Programm „Jahresregenten 2012“ ist einerseits bekannten Persönlichtkeiten wie u.a. C. Debussy gewidmet, andererseits hat das engagierte Geschwisterpaar wieder vergessene Werke von Komponisten wie beispielsweise F. J. Fröhlich, F. von Dalberg, L. Boellmann oder E. von Sauer in Archiven ausfindig gemacht. So, 02. 12., 15 h: Olenka – Musik zum Nachdenken Während der Tage der Agape - bedingungsloser Liebe- lädt Olenka durch ihre Kompositionen zum Nachdenken ein. Die

einzigartige Schwingung ihrer Stimme bewegt den tiefsten energetischen Kern des Herzens, befreit die Seele. Zwischen dem Selbstkomponierten gibt es immer etwas zum Mitsingen - die schönsten Lieder aller Zeiten: „I wanna know what love is“..........etc. Diesmal singt Olenka ohne Strom, begleitet von mal zarten, mal rockigen Klängen ihrer Gitarre. „Deine Werte sind wie Säulen, wie aus edlem Stein gemeißelt, so dein Wille. Wie du sagtest, wir entscheiden immer frei und sollen diese Freiheit lieben. Frei von allen Vorurteilen, aufgeschlossen, ständig forschend nach der Wahrheit, und aufhalten kann uns niemand, nichts mehr kann uns jetzt erschüttern. Wir sind standhaft“ (Lied „Gewitter“ von Olenka, gewidmet allen Mutigen). Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at

„Christkindl“-Haltestelle für „Licht ins Dunkel“ Weihnachtsbusse als Aufkleber zu 5, 50 oder 500 Euro. Bürgermeister Christian Scheider ging mit gutem Beispiel voran. Das pickt! Der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider erwarb einen Weihnachtsbus-Aufkleber der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe im Wert von 500 Euro und pickte ihn mitten auf die STW-„Christkindl“-Haltestelle auf dem Klagenfurter Christkindlmarkt. STW-Mobilitätschef Prokurist Dipl. Ing. Reinhold Luschin brachte ein weiteres 500-Euro-Weihnachtsbus-Pickerl an. Jeder, der für die Aktion „Licht ins Dunkel“ spenden möchte, kann ab sofort einen Weihnachtsbus-Aufkleber erwerben, mit Namen versehen und nach Belieben auf der Bushaltestelle (Neuer Platz, Richtung Kramergasse) befestigen. Die Abziehbilder gibt es in verschiedenen Größen zu 5, 50 oder (auch für Firmen) 500 Euro.

Die Pickerln sind im ServiceCenter der Stadtwerke in der St. Veiter Straße 31, im Kundencenter der STW-Mobilität am Heiligengeistplatz sowie beim Bürgerservice und dem Büro des „Klagenfurt Tourismus“ im Rathaus erhältlich. Der Reinerlös aus dem Verkauf wird am Heiligen Abend dem ORF zur Unterstützung der bekannten Spenden-Aktion „Licht ins Dunkel“ überreicht. Viel Spaß beim Picken….

Kleben für einen guten Zweck – bei der „Christkindl“-STWHaltestelle auf dem Klagenfurter Christkindlmarkt: Bürgermeister Christian Scheider und STW-Mobilitätschef Dipl. Ing. Reinhold Luschin mit den farbenfrohen Weihnachtsbus-Pickerln im Wert von 500 Euro. Foto: Fritz/KK


30. November 2012 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Landeshauptmann Dörfler besuchte das erfolgreiche Ziegelwerk Brenner

Seit über 40Jahren erfolgreiches Ziegelwerk in St. Andrä eit mehr als 60 Jahren werden am Standort in Schönweg bei St. Andrä im Lavanttal Ziegel erzeugt und bereits seit über 40 Jahren befindet sich das Ziegelwerk Brenner im Besitz der Familie Wirth. Diesem leistungsfähigen Unternehmen stattete Landeshauptmann Gerhard Dörfler vergangenes Wochenende einen Besuch ab. Dabei wurde er von Geschäftsführer Franz Wirth durch die Firma geführt und bekam detaillierte Informationen über das erfolgreiche Lavanttaler Familienunternehmen.

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„Es ist erfreulich, dass es noch eigenständige Unternehmen in Kärnten gibt, die ihre Authentizität bewahren, den Weg der Eigenständigkeit konsequent verfolgen und damit die Wertschöpfung für das Land erhalten“, betonte der Landeshauptmann. Der Erfolg sei letztendlich aber auch ein Verdienst der Familie Wirth und deren Mitarbeiter, die durch ihren Einsatz das Ziegelwerk zu dem gemacht hätten, was es heute sei. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 24 Mitarbeiter und produziert täglich Ziegel für 8 bis 10 Einfamilienhäuser.

Fotos: LPD/Josef Bodner

Ausführliche Informationen gab es für den Landeshauptmann über die Ziegelproduktion in Österreich und die neue Brenner S1-Ziegelgeneration.

Derzeit gibt es in Österreich eine Ziegelüberproduktion, wobei das Lavanttaler Ziegelwerk österreichweit zu den Top Fünf gehört. Markenzeichen

der Brenner-Energiesparziegel ist ihr enormes Energiesparpotential und der verbesserte Wärmeschutz von 60 Prozent und ihre Dämmwerte. Sie reduzieren zudem den Heizwärmebedarf um zehn Prozent. Im Rahmen des Besuches konnte der Landeshauptmann auch Schüler der 4 c der neuen Mittelschule Völkermarkt mit Klassenvorstand Christine Greimel begrüßen. Sie besuchten im Rahmen ihrer Berufsorientierungswoche das Werk. Weitere Informationen zum Ziegelwerk unter: Tel. 043583156 oder www.brenner.at


16 KärntnerNachrichten I 30. November 2012

WIRTSCHAFT

Sto Villach: Wärmedämmende Produkte zum Wohlfühlen!

Ein Unternehmen, das viel Freude macht n Villach liegt der Firmensitz von StoÖsterreich. Von hier aus wird auch der südost-europäische Markt bearbeitet. Geschäftsführer Walter Wiedenbauer und Logistikleiter Alois Felber konnten kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler als interessierten Gast begrüßen und ihn durch das Unternehmen führen.

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„Sto GesmbH in Villach ist ein Unternehmen, das uns sehr viel Freude macht“, sagte der Landeshauptmann. Die Firma sei zukunftsorientiert und habe Visionen. Das Unternehmen sei Technologieführer bei Fassaden, Putzen, Innenfarben, Akustik und Glasfassaden und könne auf eine langjährige positive Entwicklung verweisen. „Die Aufgaben des Standortes Villach würden nicht kleiner werden und Sto ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region“, so Dörfler.

Fotos: LPD/Bodner

Ganz besonders interessiert zeigte sich der Landeshauptmann an den Unternehmungen der Firma Sto in Sarajewo. Er berichtete von der geplanten Kooperation Kärntens mit dem Kanton Sarajewo in Bosnien-Herzegowina. „Ich habe mit Staatsoberhaupt Bakir Izetbegovic in Sarajewo gesprochen und er begrüßt den Kooperationsvertrag zwischen Kärnten und dem Kanton Sarajewo, dessen Ziel es ist, Bosnien-Herzegowina an die EU heranzuführen und in vielen Bereichen, von der Verwaltung über die Kultur bis zur Infrastruktur, enger zusammenzuarbeiten“, so Dörfler. Die Sto GesmbH ist eine Tochterfirma der Sto AG, einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich Fassadendämmung.

B E W U S S T BAU E N Das ist die Mission von Sto. Lebensräume menschlich zu gestalten und Bauwerke ästhetisch und funktional zu erhalten ist die Herausforde rung, der Sto sich stellt. Als Technologieführer für die menschliche und nachhaltige Ge stal tung gebauter Lebensräume setzt Sto Trends – bei Produkten, Systemen und Dienstleistungen, weltweit. Bei Sto sind Ökologie und Ökonomie in Einklang, denn Sto fühlt sich der Umwelt und den nachfolgenden Genera tionen verpflichtet.

Der Sitz der Sto AG ist in Deutschland, seit 1970 ist das Unternehmen in Kärnten vertreten. 1983 wurde die 100-prozentige Tochter Sto GesmbH. mit Sitz in Villach gegründet. Villach hat sich mit den 93 Mitarbeitern zum Headquarter für SüdOst-Europa mit Standorten in Slowenien und Kroatien sowie Vertriebspartnern in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien entwickelt. Weitere Infos unter: www.sto.at

Ausgabe 48.2012 - Kärntner Nachrichten  

Wochenzeitung "Kärntner Nachrichten"