25 JAHRE FILMFEST ST. ANTON - 28.-31.8.2019

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Das Programmheft zum 25. Filmfest St. Anton

28.-31.8.2019 St. Anton am Arlberg Jubiläum – 25. Filmfest St. Anton Der Freeride-Film als Kunstfilm Im Gedenken an Hansjörg Auer und David Lama


DIVE INTO THE STEEPS.

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Willkommen in

St. Anton am Arlberg! Das Filmfest St. Anton feiert Jubiläum. Zum 25. Mal zeigen wir auf der Leinwand in der WM-Halle Filme rund um Berge, Menschen und Abenteuer. 1995 waren diese noch aus Zelluloid, auf Rollen aufgespult, heute sind es digitale Files. Niemand konnte 1995 ahnen, wie der Berg- und Abenteuerfilm sich im Verlauf der digitalen Revolution verändern und aufblühen würde. Mehr noch als anderswo gilt das für Tirol, wo es schon lange eine unvergleichlich dichte Szene von Spitzenkönnern in den Bergsport-Disziplinen gibt, in deren Umfeld viele mit dem Filmemachen begonnen haben und einige davon professionelle Filmemacher geworden sind. Es ist der Weitsicht des damaligen St. Antoner Tourismusdirektors Heinrich Wagner zu verdanken, dass er 1995, Jahre vor der digitalen Umwälzung im Filmbereich, in St. Anton ein Bergfilmfest begründete. Mit der Durchführung beauftragt wurde der bayerische Autor Stefan König, der unser Festival dann auch mehr als zehn Jahre erfolgreich geleitet hat. Und so hatten wir das Glück, dabei zu sein, als der Autorenfilm im Bergsportbereich Fahrt aufnahm. Wir konnten der sich entwickelnden Szene der Bergfilmer nicht nur ein Forum bieten, ihre Werke zu zeigen, sondern auch einen Anreiz weiterzumachen. Etliche der ersten professionellen Freeride- und Kletterfilme in Österreich, wo es zentral um diese Sportarten ging und diese nicht nur Beiwerk waren, hatten bei

uns Premiere. Das Filmfest St. Anton wurde im Lauf der Jahre immer mehr zum Premierenfestival der österreichischen Outdoor-Filmemacherszene, und seit ein paar Jahren ist überhaupt jeder zweite Film, der bei uns läuft, ein Film, der zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu sehen ist. Darauf sind wir stolz, denn Filmpremieren kann man schließlich nicht wiederholen. Immer noch sind wir dabei, wenn neue, nicht vorhersehbare Trends im Bergfilm auftauchen. Den Freeride-Film als Kunstfilm zu inszenieren ist so eine neue Tendenz, und dafür haben wir im Programm dieses Jahres einige Beispiele. Dann gibt es den Trend, Abenteuer alleine zu bestehen, sich dabei zu filmen und dann einen professionellen Filmemacher einen Film daraus machen zu lassen. In diesem Jahr haben wir als Beispiel dafür den Film „Allein“ im Programm. Dort ist der deutsche Spitzenalpinist Robert Jasper alleine auf Kletter-Abenteuerreise in Grönland unterwegs, Franz Walter und Frank Kretschmann haben das Filmmaterial aufbereitet. Für den Eröffnungsfilm hat Filmfestmitarbeiter Simon Rainer Ausschnitte aus für unser Festival wichtigen Filmen des letzten Vierteljahrhunderts zusammengestellt. Manche dieser Filme haben Trends geprägt, manche waren auch lokale Ereignisse, wie die Vorführung des von uns aus Archivmaterial der Familie Antoft rekonstruierten Films „Die Hexe vom Arlberg“.

Kurz & Bündig: Abenteuer- & Outdoorfilme mit vielen Bühnengästen und zahlreichen Premieren 28.-31.8.2019 St. Anton am Arlberg

Mehr Filmfest-Infos und Stories im Netz

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www.facebook.com/filmfest.stanton/ und www.filmfest-stanton.at


Michi Wohlleben - nonstop über den Wettersteingrat Foto: Whiteroom Productions

Ein für unser Festival wichtiger Sportler war Hansjörg Auer. Er hatte sich dafür entschieden, die Premieren seiner spektakulären Filme bei uns zu spielen, und damit wesentliche Impulse für unser Festival gesetzt. Zusammen mit David Lama, der auch zwei Mal als Bühnengast bei uns war, und Jess Roskelley ist Hansjörg auf tragische Weise im April dieses Jahres im Banff Nationalpark in Kanada durch ein Lawinenunglück ums Leben gekommen. Wir werden am Donnerstag vor der Pause jeweils einen sehr frühen Film von Hansjörg Auer und David Lama zeigen und so diese beiden Ausnahmeathleten, die uns auch als geradlinige und unverbogene Menschen in Erinnerung bleiben werden, auf unsere Art ehren. Hier sind auch noch die anderen unserer Bühnengäste zu nennen, die in den letzten 25 Jahren ihr Leben in ihren geliebten Bergen gelassen haben: Harald Berger, Peter Ressmann, Kurt Albert, Sebastian Haag, Armin

Holzer und Dean Potter. Mögen sie, alle vitale und außergewöhnlich mutige Menschen, in Frieden ruhen. Für uns Menschen ist die Fähigkeit wichtig, über Verluste trauern zu können, aber natürlich ist es auch wichtig, nach vorne zu blicken. In diesem Sinn freuen wir uns auf inspirierende Filme und außergewöhnliche Begegnungen beim 25. Filmfest St. Anton. Wir möchten die Gelegenheit hier nutzen, unseren Partnern für die langjährige Unterstützung zu danken und einige namentlich nennen. Dank gebührt der Gemeinde St. Anton am Arlberg, dem Mooserwirt Eugen Scalet, dem Land Tirol, den Arlberger Bergbahnen, Cine Tirol, den Industriesponsoren Salomon und Vaude sowie unserem Medienpartner, den „Bergwelten“. Danken möchten wir auch den MitarbeiterInnen des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg sowie der St. Antoner Hotellerie, die unseren vielen Bühnengästen ihre Zimmer zur Verfügung stellen.

Das gesamte Filmfestteam freut sich auf Ihr Kommen. Herzlichst,

Martin Ebster Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg

Manfred Pascher Leiter des Filmfest St. Anton


Komm zum Filmfest!

TAGESKARTE: €15,00 ERMÄSSIGT: €12,00 WOCHENKARTE: €45,00 WEITERE INFOS UND ONLINETICKETS: www.stantonamarlberg.com www.filmfest-stanton.at

Foto: Patrick Bütz

FILMFEST-TICKETS:


- Mittwoch, 28.8. Angelika Rainer – Königin in Fels und Eis

25. Filmfest St. Anton – Ein Blick zurück Bühnengäste: Darsteller und Filmemacher der gezeigten Filme Das Filmfest St. Anton feiert sein 25-jähriges Jubiläum, und wir blicken zum Anfang zurück. In diesem Zeitraum wurde durch die digitale Revolution Filmemachen zum allgemeinen Kulturgut. Der Autorenfilm im Outdoorbereich erblühte gerade in unseren Breiten, wo so viele Spitzenathletinnen zu Hause sind, und wir waren live dabei. Viele Filme, die bei uns Premiere hatten, haben Trends gesetzt. Der erste mit dem Filmfestpreis ausgezeichnete Film „Dokumentation einer Unzweckmäßigkeit“ (1995) rückte ohne jede Rahmenhandlung die Kletterkunst in den Mittelpunkt, damals etwas ganz Neues. Ab 2000 zeigten wir als erste die Filme aus der „Blind Bend“-Reihe, die in Österreich den Freeridefilm neu definierte. Einige Jahre später war Heinz Zak mit kultigen Filmen zur Premiere bei uns, und nach und nach tauchten Filmemacher auf, die mit ihren DarstellerInnen bis heute unser Festival wesentlich mitprägen und die alle auch in diesem Jahr mit Filmen dabei sind: Johannes Mair, Hanno Mackowitz und die Crew von „Whiteroom Productions“. Es gab auch Premieren, die unvergessene lokale Ereignisse waren, etwa „Der Arlberg in historischen Filmdokumenten“ (1997), der von uns aus dem Archivmaterial der Familie Antoft produzierte Film „Die Hexe vom Arlberg“ (1999) oder der Film des SCA Newschoolteams „So und nit andersch“ (2012). Ein Rückblick auf ein Vierteljahrhundert, in dem der Berg- und Abenteuerfilm eine turbulente Entwicklung durchmachte. A 2019 / ca. 25 min. / Kompilationsfilm Filmschnitt: Simon Rainer, Produktion: Filmfest St. Anton

Bühnengäste: Angelika Rainer und die Filmemacher Angelika Rainer kommt aus Meran und gehört mit zu den Frauen, die die Grenzen im Frauenklettern weit nach oben verschoben haben. Ihre Spezialdisziplinen sind Eisklettern, Mixedklettern und Drytooling, das Klettern im Fels mit Steigeisen und Eisgeräten. Im Eisklettern hat Angelika zweimal den Gesamtweltcup gewonnen, im Mixedklettern und Drytooling wagt sie sich an die schwierigsten bisher begangenen Routen der Welt. So sehen wir sie in einer fantastischen Eiswelt in einer 150 Meter hohen und überhängenden Grotte in British Columbia oder beim Drytooling zu Hause in einer Grotte am Fedaia-Pass am Fuße der Marmolada, in 40 Meter extrem überhängendem und brüchigem Fels. Da wie dort gelingt ihr nach hartem Kampf der Durchstieg, da wie dort fasziniert ihre ebenso kraftvolle wie elegante Kletterartistik, die trotz aller Anstrengung Leichtigkeit vermittelt. I 2018 / 27 min. / Deutsch Ein Film von Markus Frings, Produktion: F-Tech / Mediaart im Auftrag der RAI Südtirol Mit Angelika Rainer Gedreht in Italien und Kanada

Narcis Bühnengäste: Elias Elhardt und Alexander Tank Pünktlich zur ersten Blüte des Frühlings begibt sich Snowboarder Elias Elhardt für mehrere Wochen in die noch tief verschneiten kosovarischen Berge von Brezovica. Inmitten ethnischer Konflikte bietet das kleine Skigebiet eine Zuflucht, abseits des Schwenkens von Flaggen. Ehemals Urlaubsort der High Society Jugoslawiens scheint Brezovica jedoch seit dem Krieg in der Zeit erstarrt zu sein. Nun probiert der Einheimische Hamdi, dem Ort mit seinen Freunden neues Leben einzuhauchen und auch kommende Generationen für den Wintersport zu begeistern. Er führt Elias durch diese vergessene Welt, um der Frage nachzugehen, inwiefern man eine Zukunft aufbauen kann, wenn die Vergangenheit noch so schwer wiegt. A 2019 / ca. 13 min. / Englisch mit dt. UT Ein Film von Elias Elhardt und Alexander Tank Mit Elias Elhardt, Hamdi Hisari, Benjamin Mohr und Alexander Tank Gedreht im Kosovo


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Decisions Bühnengäste: Nadine Wallner und Filmemacher Hannes Mair „Every decision, said or not said, leads seamlessly to the next.“ Wir kennen Freerideweltmeisterin Nadine Wallner als ebenso verwegene wie herausragende Skifahrerin. Bekannt ist auch, dass Nadine eine Leidenschaft für das Klettern entwickelt hat. Jetzt versucht sie sich gar dort, wo nur mehr die absolute Elite der Kletterer eine Chance hat: an der Raufasertapete der Bürser Platte. Die von unten, nur mit mobilen Sicherungsgeräten sichernd, zu durchsteigen hat Beat Kammerlander als erster geschafft und damit die Bürser Platte in der Kletterwelt berühmt gemacht. Außer einem hervorragenden Können braucht es für dieses Vorhaben eiserne Nerven, sichern kann man an der glatten Wand nur schlecht. Nadine über ihre sportlichen Parallelwelten: „Skifahren oder Klettern? Eine Entscheidung, die ich in letzter Zeit immer öfter treffen muss. Es sind zwei von Grund auf verschiedene Sportarten, die aber für mich viel gemeinsam haben. Das wurde mir an der Bürser Platte klar. Ich bin jetzt auch Kletterin, die im Herzen aber immer Skifahrerin bleibt.“ A 2019 / ca. 10 min. / Deutsch Ein Film von Hannes Mair Mit Nadine Wallner Gedreht in Vorarlberg

Der er Weg ist das Ziel – Daniel Jung ng Bühnengäste: Daniel Jung und die Filmemacher Der Südtiroler Daniel Jung gehört zu den besten Trailrunnern der Welt. Im August 2018 versuchte er den Tiroler Höhenweg von Mayrhofen bis nach Meran in einem durch zu laufen und so schnell wie möglich. Rund 200 km und 14.000 Höhenmeter sind da in zum Teil anspruchsvollem Gelände im Hochgebirge zu bewältigen. Die ersten hundert Kilometer schafft Daniel ohne große Mühe, aber nach 30 Stunden ohne Schlaf gerät er in einen kritischen Zustand. Der Wille zur Grenzerfahrung gerät in Konflikt zur Vernunft, die ihm sagt, dass er keine gesundheitlichen Schäden riskieren soll. Er schraubt zurück und erreicht nach 57 Stunden Meran. Der Weg der körperlichen Extrem- und Selbsterfahrung war für ihn das Ziel, aber er hat auch unvergessliche Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge erlebt und zeitweise die kuriose Gesellschaft einer Kuh, die offensichtlich von ihm inspiriert wurde, mitzulaufen und zum Teil sogar mit ihm zu konkurrieren. I 2018 / 26 min. / Deutsch Ein Film von Michael Tscholl und Markus Frings, Produktion: F-Tech Mit Daniel Jung Gedreht in Tirol und Hongkong


IM GEDENKEN AN HANSJÖRG AUER UND DAVID LAMA Die erste Hälfte des Donnerstags widmen wir dem Gedenken an unsere Bühnengäste David Lama und Hansjörg Auer, die am 16. April dieses Jahres bei einem tragischen Bergunglück am Howse Peak im Banff Nationalpark in Kanada ums Leben gekommen sind. Klettern und Bergsteigen im Grenzbereich ist kein Spiel ohne Risiko – aber eines, ohne das ich nicht leben kann. – Hansjörg Auer David folgte stets seinem Weg und lebte seinen Traum. Das nun Geschehene werden wir als Teil davon akzeptieren. – Claudia und Rinzi Lama, die Eltern von David


- Donnerstag, 29.8. Generation L – David Lama Nach dem Film sprechen nahe Bezugspersonen von David Lama persönliche Worte. David Lama galt als Wunderkind des Kletterns. Als nicht einmal Dreizehnjähriger bewegte er sich in Schwierigkeitsgraden, in denen nur mehr die absolute Kletterelite zu Hause ist. Entdeckt wurde sein Talent von Peter Habeler. In der von Reinhold Scherer und Rupert Messner betreuten Klettergruppe fand er das ideale soziale Umfeld. Von denen, die da in Arco gemeinsam unterwegs waren, kamen außer David noch Anna Stöhr, Katharina Saurwein und Jakob Schubert in der absoluten Kletter-Weltklasse an. „Klettern macht mir total Spaß und ist total lässig, es ist immer wieder eine Herausforderung“, meint David im Film, und: „Es ist nicht so wichtig, oben anzukommen – just for fun.“ Er ist verspielt wie ein Kind, plant seine Touren aber wie ein Erwachsener, sagt Trainer Reinhold Scherer. Seine Motivation kommt von innen (Trainer Rupert Messner), und Niederlagen machen ihm nichts aus (Mutter Claudia Lama). Ein Film über eine außergewöhnliche Gruppe mit David im Mittelpunkt. David ist damals im Übergang zum Jugendalter, weiß genau, was er will, und tut das dann auch. D 2003 / 27 min. / Deutsch Ein Film von Georg Dehghan Mit David Lama, Reinhold Scherer, Rupert Messner, Peter Habeler u. v. a. Gedreht in Österreich und rund um den Gardasee

Träume verkauft man nicht – Hansjörg Auer Nach dem Film sprechen nahe Bezugspersonen von Hansjörg Auer persönliche Worte. Es war 2007, als Hansjörg Auer in der Marmolada Südwand die Route „Der Weg durch den Fisch“ free solo kletterte. Er wurde dabei fotografiert, das Foto ging als Sensation um den Globus der Kletterwelt, und Hansjörg war, ohne es zu wollen, schlagartig international bekannt. Der Goinger Dorfwirt Balthasar Hinterholzer hat darauf mit Herzblut und Engagement ein Filmporträt über Hansjörg gemacht, das nur einmal bei den Goinger Bergfilmtagen in der Öffentlichkeit gezeigt wurde. Hansjörgs Interviewpartner im Film ist Peter Brandstätter, Bergführer aus Kitzbühel und seit Jahrzehnten als Spitzenkletterer bekannt. Hansjörg war damals Lehramtsstudent in Stams, als Alpinist hatte er aber schon das Universum der Kletterwelt kennengelernt und vor dem „Fisch“ mit Touren in Patagonien, im Karakorum und in Norwegen Aufsehen erregt. Im Film erscheint er bereits als die eindrucksvolle, unverkrampfte und unverbogene Persönlichkeit, die er war. Naturgemäß nimmt im Film das Free Solo durch den Fisch größeren Raum ein. Für Hansjörg war das Abenteuer Ergebnis seiner Träume; Furcht, wenn er losging, spürte er nicht. Die Risiken waren ihm wohl bewusst. Er wusste, dass ein gut funktionierendes Gehirn und mentale Stärke keine Mittel gegen objektive Gefahren sind. Und so sagt er im Film: „Man muss für jeden Tag dankbar sein, wenn man gesund in der Früh aus den Federn steigt.“ A 2007 / 30 min. / Deutsch Ein Film von Balthasar Hinterholzer Mit Hansjörg Auer und Peter Brandstätter Gedreht im Ötztal und in den Dolomiten


Full Moon Bühnengäste: Jochen Mesle, Max Kroneck und die Filmemacher Sobald die Sonne untergeht und die Lifte still stehen, endet für die meisten Skifahrer der Tag. Die Stille der Nacht legt sich über die Berge. Wenn alle schlafen, haben Jochen Mesle und Max Kroneck das Gebirge für sich allein. Im Mondschein tauchen die beiden Skifahrer in eine ganz ungewohnte Bergwelt ein. D 2019 / ca. 6 min / ohne Sprache Ein Film von und mit Max Kroneck und Jochen Mesle Produktion: El Flamingo Gedreht im Montafon

The Pinnacle of Rush Bühnengäste: Ueli Kestenholz und die Filmemacher

Through Darkness Bühnengäste: Manuela Mandl und Hampus Cederholm Ganz weit oben im nördlichen Norwegen, schon oberhalb des Polarkreises, sind fünf SnowboarderInnen aus verschiedenen europäischen Ländern in der Polarnacht in den Bergen unterwegs. Ihre Aufmerksamkeit in der Dunkelheit ist gespannt, ihre Wahrnehmung auf die unmittelbare Umgebung fokussiert. Jede Ablenkung fehlt hier, der Alltag wird zur Herausforderung, der eigene Rhythmus verändert sich. Der Filmtitel „Through Darkness“ ist einmal ganz wörtlich zu verstehen, wird aber auch als Metapher gebraucht: Braucht es die Dunkelheit, damit wir die Helligkeit des Lichts erkennen? Freeride World TourSiegerin Manuela Mandl und ihre britische Kollegin Melissa Brandner haben einen Snowboardfilm produziert, in dem sie eine spezielle Erfahrung visuell und gedanklich zugänglich machen. A / GB 2019 / ca. 17 min. / Engl. mit dt. UT Mit Manuela Mandl, Melissa Brandner, Hampus Cederholm, Krister Koppala und Eirik Verlo Ein Film von Manuela Mandl, Melissa Brandner und Joonas Mattila Gedreht in Norwegen

Harry Putz und Chris Case Der inzwischen 43-jährige Schweizer Ueli Kestenholz hatte als Wettkampfsportler alles erreicht. Er war als Snowboarder Olympia-Medaillengewinner, Weltmeister und X-Games Sieger. Jetzt folgt er seiner Leidenschaft, dem Freeriden, und das auf eine sehr besondere Weise. Mit einem Speed-Gleitschirm und mit Skiern befährt er Berge und Hänge, die ohne Schirm unmöglich zu befahren wären, weil er zwischendurch über Felsklippen und Gletscherbrüche muss. Ueli kann sich nur deshalb so fortbewegen, weil er auch Speed-Gleitschirmfliegen auf TopNiveau beherrscht. Produziert wird der Film von Uelis ehemaligem Snowboard-Konkurrenten Harry Putz, den Schnitt besorgt der Engländer Chris Case, der in den letzten Jahren mit seinen kreativ-künstlerischen Surffilmen Sportfilmfans wie Cineasten begeistert hat. A 2019 / ca. 15 min. / Englisch mit dt. UT Ein Film von Harry Putz und Chris Case Mit Ueli Kestenholz Gedreht in der Schweiz / Berner Oberland


Foto: Shutterstock

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Mittwoch, 28.8.2019

Donnerstag, 29.8.2019

Beginn: 20 Uhr

Beginn: 20 Uhr

25. Filmfest St. Anton – Ein Blick zurück Filmfest St. Anton, ca. 25 min.

Generation L – David Lama Georg Dehghan, 27 min.

Angelika Rainer Königin in Fels und Eis Markus Frings, 27 min. Narcis Elias Elhardt und Alexander Tank, ca. 13 min.

- Pause -

Träume verkauft man nicht – Hansjörg Auer Balthasar Hinterholzer, 30 min.

- Pause Full Moon Max Kroneck und Jochen Mesle, ca. 6 min.

Decisions Hannes Mair, ca. 10 min.

Through Darkness Manuela Mandl, Melissa Brandner und Joonas Mattila, ca. 17 min.

Der Weg ist das Ziel – Daniel Jung Michael Tscholl und Markus Frings, 26 min.

The Pinnacle of Rush Harry Putz und Chris Case, ca. 15 min.

Wo? Die Veranstaltungen des Filmfest St. Anton finden in St. Anton am Arlberg von 28.-31.8. im Arlberg WellCom statt. > Fahr öffentlich – vom Bahnhof St. Anton am Arlberg zu Fuß in 5 min. beim Filmfest! Tickets Filmfest St. Anton: > www.filmfest-stanton.at > Abendkasse im ARLBERG-well.com > im Informationsbüro des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg


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A B E N T E U E R

Freitag, 30.8.2019 Beginn: 20 Uhr Wetter Stein Grat Whiteroom Productions, 26 min.

Samstag, 31.8.2019 Beginn: 20 Uhr

Jung & Wild Olaf Obsommer, 22 min.

Umschwung Hanno Mackowitz, ca. 10 min.

Daddies on Skis II Johannes Aitzetmüller, 15 min.

Allein Franz Walter, 10 min.

- Pause -

Mbuzi Dume – Strong Goat HelliVentures, 17 min.

Zeppelin-Skiing Lensecape Productions, ca. 10 min. Tribe Pietro Porro, ca. 10 min. Ruhe nach dem Sturm F. Gassner und V. Werner-Tutschku, ca. 12 min.

Öffnungszeiten der Ausstellung Im Arlberg WellCom vor und nach den Filmvorführungen sowie in den Pausen Party+Aftershow-Bier > Von Mittwoch bis Freitag nach Ende der Vorstellungen gemütliches Zusammensein im Pub 37, Im Gries, Dorfmitte > Am Samstag Abschlussparty im Arlberg WellCom Weitere Infos zum Filmfest & Trailer > www.filmfest-stanton.at > www.facebook.com/filmfest.stanton > www.youtube.com/user/filmfeststanton

Contraddiction Elias Elhardt & A Commun Future, 33 min.

- Pause Preisverleihung Siegerfilm

Ticketpreise > Abendkarte: 15 € > Ermäßigter Eintritt: 12 € (TT Club, Österreichischer Alpenverein, SchülerInnen, StudentInnen) > Wochenkarte: 45 Euro > Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt Die am Donnerstag erlösten Eintritte werden an von den Familien Lama und Auer genannte Einrichtungen gespendet.

Filmfest-Kontakt > info@filmfest-stanton.at >Tourismusverband St. Anton a. A. Tel.: +43 (0)5446-22690 info@stantonamarlberg.com


Bühnengäste: Michi Wohlleben, seine Begleiter und die Filmemacher Was passiert, wenn dich die Motivation packt? Wenn dich dein Ziel vor Augen nicht mehr loslässt? Deine

A 2019 | 26 min. | Deutsch Mit Michael Wohlleben, Alexander Scherl, David Bruder und Klaus Isele Regie: Jakob Schweighofer, Produktion: Whiteroom Productions Gedreht im Wettersteingebirge und an anderen Orten

BOLD

Wetter Stein Grat

Hartnäckigkeit dich an die Grenzen treibt? Der deutsche Ausnahmealpinist Michi Wohlleben will den Wettersteingrat nonstop ohne Pause überqueren. 70 Kilometer und 7000 Höhenmeter ausgesetzte und brüchige Gratkletterei liegen vor ihm. Neben Kraft und Ausdauer sind vor allem mentales Durchhaltevermögen und Konzentration wichtig, um sich über einen so langen Zeitraum durch das alpinistisch anspruchsvolle Gelände bewegen zu können. Fehler dürfen nicht passieren. Schon Monate vor der Aktion beginnt er mit einem harten und strukturierten Trainingsplan, dessen Intensität sich zunehmend steigert und der ihm alle Disziplin abverlangt. Michi Wohlleben über seine manchmal extremen Projekte: „Ich stelle mir oft die Frage, warum ich das mache, ob das sein muss, ob es das wert ist. … Wenn ich irgendwann vielleicht die Antwort kenne, werde ich es vielleicht auch nicht mehr machen.“

BREAK THE LAW OF GRAVITY – BE

- Freitag, 30.8. -


Jung & Wild

Daddies on Skis II

Bühnengäste: Adrian Mattern und Filmemacher Olaf Obsommer „Hi, ich bin der Adrian, auch „Atte“ genannt, komm aus Heidelberg, bin Kajakfahrer, dafür lebe ich, das liebe ich, bin das ganze Jahr unterwegs.“ Mit diesem Statement von Adrian Mattern beginnt Olaf Obsommers Porträt des 23-jährigen deutschen Ausnahme-Kajakfahrers. Im Film begegnet uns ein unbeschwerter junger Mann, stark und voller Leidenschaft für seinen Sport. Er erzählt, wie sich sein Weg zum professionellen Kajakfahrer ganz organisch ergeben hat und dass sich am Anfang auch mit wenig Geld Kajakreisen organisieren haben lassen, gab es halt drei Mal am Tag Haferflocken. Er ist mit seiner Peer-Group unterwegs, gemeinsames Reisen, gemeinsames Erleben, gemeinsames Schmieden und Umsetzen von Plänen. Der Film zeigt, wo sich die Elite der Kajakfahrer heute bewegt. So sehen wir Adrian bei der Befahrung der 42 Meter hohen Big Banana Falls in Mexiko oder im Kampf mit den Wassermassen des Indus im schwierigsten und gefährlichsten Wildwasser der Welt, der Rondo Schlucht im Karakorum, Pakistan.

Bühnengäste: Matthias Haunholder und Bernd Krainbucher mit Familien und Filmemacher Johannes Aitzetmüller Wie lässt sich ein Abenteurerleben mit einer Familie unter einen Hut bringen? Ein Thema, das die beiden Skiabenteurer Matthias „Hauni“ Haunholder und Bernd Krainbucher beständig beschäftigt. Sehr erfolgreich haben sie 2018 darüber ihren Film „Daddies on Skis“ präsentiert. Das Leben in ihren Familien ist inzwischen weitergegangen. Und so gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung. Dabei zeigt sich: Der Familienalltag von Abenteurern ist auch nicht so viel anders als der von anderen Vätern. Mit guten Nerven, Verständnis für die Partnerin und das eigene Chaos geht’s. Wäre doch auch zu schade, wegen des Skifahrens oder einer anderen beruflichen Leidenschaft die Meilensteine in der Entwicklung der eigenen Kinder zu verpassen, meinen jedenfalls Hauni, Bernd und ihre Frauen.

D 2019 / 22 min. / Deutsch Ein Film von Olaf Obsommer, big-o-productions Mit Adrian Mattern, Brendan Orton u. a. Gedreht an vielen Orten der Welt

A 2019 / 15 min. / Deutsch Ein Film von Johannes Aitzetmüller, fancy tree films Mit Matthias Haunholder, Bernd Krainbucher und ihren Familien Gedreht in Kitzbühel und im Wilden Kaiser


Zeppelin-Skiing Bühnengäste: Stefan Ager und Filmemacher Johannes Aitzetmüller Was ist schwieriger: sich von einem Zeppelin mit Skiern auf den Gipfel eines Berges abzuseilen oder eine Zeppelin-Firma davon zu überzeugen, bei einem solchen Vorhaben mitzumachen und damit im Abenteuersport Neuland zu betreten? Schwer zu sagen, jedenfalls ist Stefan Ager und Andreas Gumpenberger beides gelungen. Sie gewannen die Reederei Zeppelin NT für ihren Plan. Und so stieg man nach langen Berechnungen mit dem eigentlich für geringe Flughöhen konzipierten Luftschiff bis über den 2233 hohen Valkastiel im Brandnertal auf, zu dem hinunter sich die beiden dann zusammen mit Fabian Lentsch abseilten und mit Ski und Snowboard abfuhren. Was für ein Abenteuer! Der Trailer darüber machte im Internet Karriere, die Festivalversion gibt’s erstmals beim Filmfest in St. Anton zu sehen. A 2019 / ca. 10 Min. / Deutsch Ein Film von Andreas Gumpenberger und Stefan Ager, Produktion: Lensecape Productions Mit Andreas Gumpenberger, Stefan Ager und Fabian Lentsch Gedreht in Deutschland und Österreich

Tribe Bühnengäste: Jacopo Larcher und Filmemacher Pietro Porro Als Jacopo Larcher vor sechs Jahren zum ersten Mal zum Klettern nach Cadarese kam, fand er dort eine Linie, die ihn von Anfang an faszinierte. Sie nur mit mobilen Sicherungsmitteln zu bewältigen schien aber unmöglich zu sein. Diese Form des Kletterns nennt man Tradklettern, sie war damals für Jacopo etwas Neues. Jacopos Motivation ließ nicht nach, und er probierte und probierte und probierte die schwierigen Züge zusammenzuhängen. Schließlich waren es nur mehr zwei Schlüsselzüge, die ihm zum Glück fehlten.

www.marmot.eu | facebook.com/marmot.mountain.europe Athletes: Jorg Verhoeven | Location: Squamish, Canada Jon Glassberg

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Und am Ende, nach insgesamt sechs Jahren, konnte Jacopo „Tribe“, eine der schwierigsten – wenn nicht die schwierigste – Trad-Kletterroute der Welt bewältigen. I 2019 / ca. 10 min. / Englisch mit dt. UT Ein Film von Pietro Porro, Produktion: Sfelab Mit Jacopo Larcher u. v. a. Gedreht in Ossola (Italien)

Ruhe nach dem Sturm Bühnengäste: Flo Gassner, Vali Werner-Tutschku, Manu Mandl u. a. Kann man dem kollektiven Konsumtaumel am Ende des Jahres etwas entgegenhalten? Man kann, denken sich die Freerider und Filmemacher der Crew von „Mountain Tribe“. Sie ziehen unmittelbar nach Weihnachten mit zwei Campern los und lassen die Smartphones zu Hause. Sie wollen nicht weit weg, einfach dorthin, wo der Schnee am besten ist. Ihre Tage sind ausgefüllt mit Freeriden, oft bis in den Abend hinein, anschließend wird gemeinsam gekocht, gespielt und gegessen. Zeit spielt keine Rolle. Ihre Philosophie: „Simple Life“, weg vom Konsum, im Fokus die gemeinsame Zeit. Zu Silvester schauen sie vom Berg hinunter auf die explodierenden Raketen im Tal. Was für ein Anblick, aber auch: Was für eine Verschwendung!

A 2019 / ca. 12 min. / Deutsch Ein Film von Flo Gassner und Vali Werner-Tutschku, Mountain Tribe Mit Flo Gassner, Vali Werner-Tutschku, Manuela Mandl, Martin Kogler, Lukas Mühlmann Gedreht in Tirol und Italien


- Samstag, 31.8. Umschwung Bühnengäste: Stefan Häusl und Filmemacher Hanno Mackowitz Am Ende des Winters 2018 war es so weit: nach sieben intensiven Jahren im Wettkampfzirkus der Freeride World Tour erklärten die Freeride-Profis Lorraine Huber und Stefan Häusl zeitgleich ihren Rücktritt. Was nun, am Ende ihrer erfolgreichen Wettkampfkarrieren, die Lorraine bis zu den Höhen eines Weltmeistertitels geführt hatte? Was bleibt für Lorraine und Stefan von ihrer Zeit bei der Tour und wie geht es weiter? Beiden liegt daran, aus ihren Erfahrungen etwas zu machen und ihrer Leidenschaft, dem Skifahren, treu zu bleiben. Hanno Mackowitz‘ Film dreht sich ums Skifahren und um die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, für sich einen individuell passenden Weg durchs Leben zu suchen und manchmal auch zu finden. A 2019 / ca. 10 min. / Deutsch Ein Film von Hanno Mackowitz Mit Lorraine Huber und Stefan Häusl Gedreht am Arlberg

Allein Bühnengäste: Robert Jasper und die Filmemacher Franz Walter und Frank Kretschmann Im Juli letzten Jahres brach der deutsche Ausnahmealpinist Robert Jasper in Ost-Grönland zu einem außergewöhnlichen Abenteuer auf. Alleine paddelte er mit einem faltbaren Seekajak in entlegene Fjorde, um Felswände zu finden, wo zuvor noch niemand war. Der mühsame Transport der Ausrüstung, die Einsamkeit und die Gefahr von Eisbären machten Robert zu schaffen. Schließlich fand er eine Kletterroute durch eine 450 Meter hohe, senkrechte Wand, die er in drei Tagen im Freikletterstil und bei Schwierigkeiten bis zum 9. Grad durchstieg. Während der 30 Tage allein und auch in der Wand filmte Robert sich selbst. Zurück in der Zivilisation sagt er: „Wir haben vergessen, wie wichtig Stille und Alleinsein für uns sind“ und: „Die eindrucksvollsten Dinge im Leben sind meist steinig und schwer.“ D 2019 / 10 min. / Deutsch Ein Film von Franz Walter Mit Robert Jasper Gedreht von Robert Jasper in Grönland

Mbuzi Dume – Strong Goat Bühnengäste: Tom Belz und Klaus Siegler „Ich wollte eigentlich immer nur ganz normal sein und mir nicht von anderen vorschreiben lassen, was ich kann und was ich nicht kann. Und dass ich auf den Kilimandscharo gehe, ist eigentlich nur das Resultat davon“, sagt Tom Belz gleich zu Beginn des Films „Mbuzi Dume“. Der Titel bedeutet auf Swahili „schnelle Ziege“ und ist der Spitzname, den die afrikanischen Bergführer Tom gegeben haben. Zum Kilimandscharo begleitet wird der 30-Jährige von seinem väterlichen Freund Klaus. Der war als verantwortlicher Arzt dabei, als dem 8-jährigen Tom ein Bein amputiert wurde, um ihm – mit der Diagnose Knochenkrebs - das Leben zu retten. Die Besteigung


des Kilimandscharo mit einem Fuß und zwei Krücken steht für Tom symbolisch für die Herausforderung, sein Leben zu meistern, wie es auch sei. D 2018 / 17 min. / Deutsch Ein Film von Claudio von Planta, Produktion: Mammut / HelliVentures Mit Tom Belz, Klaus Siegler u. a. Gedreht in Tansania und Deutschland

Contraddiction Bühnengäste: Elias Elhardt, Alex Tank, Gigi Rüf und Marco Smolla Die schönste Liebeserklärung ist gleichzeitig auch die ehrlichste. Dieser Grundgedanke zieht sich durch den von Elias Elhardt initiierten Film “Contraddiction”. Snowboard-Segmente, die zum Träumen einladen, verbinden sich mit einer kritischen Reflexion des Sports und des damit verbundenen Lebensstils. Seine Leidenschaft sowie die ehrliche Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Widersprüchen teilt Elias im Film mit Freunden und Snowboard-Ikonen wie Arthur Longo und Gigi Rüf. Sie alle machten ihr Jugendhobby zum Beruf und sind nun seit über zehn Jahren Aushängeschilder des Snowboardsports, zu dessen Charakteristik scheinbar die ewige Jugend gehört. Ist es doch gerade das Verspielte und Sorglose, das das Snowboarden auszeichnet. Wie lässt sich diese kindliche Qualität jedoch bewahren, ohne sich der wachsenden Verantwortung des Älter-Werdens zu verwehren? Aus der Vielfalt verschiedener Perspektiven entsteht eine spielerische Annäherung an große Fragen, getragen von Aufnahmen, die den Zuschauer in die Schönheit und Leichtigkeit des Sports eintauchen lassen. A 2019 / 33 min. / Engl. mit dt. UT Ein Film von Elias Elhardt und A Commun Future Mit Elias Elhardt, Arthur Longo, Gigi Rüf, Marco Smolla u. v. a. Gedreht in Österreich, Italien und den USA


TOP SPOT! DER FILMPRODUKTION SEIT 1937

Und moderiert wird wieder von Heinz Reich Heinz Reich: FM4 Radiomoderator, Mitbegründer des Senders, passionierter Hobbysportler und seit vielen Jahren Moderator beim Filmfest St. Anton

Filmpreise Preis des Filmfest St. Anton in der Höhe von 4000 Euro für einen hervorragenden Film, gestiftet von den Arlberger Bergbahnen und vergeben vom Team des Filmfest St. Anton. Publikumspreis des Filmfest St. Anton in der Höhe von 1000 Euro, gestiftet von den Arlberger Bergbahnen, und Mooscar-Statue des Mooserwirts für den vom Publikum am besten bewerteten Film.

Der

F

Verein zur Förderung „Filmfest St. Anton“ Die Mitglieder unseres Fördervereins unterstützen das Filmfest St. Anton materiell und ideell. Gefällt dir das Filmfest St. Anton und möchtest du unsere Veranstaltung unterstützen? Dann werde Mitglied im Förderverein (Mitgliedsbeitrag 20 Euro pro Jahr) und schreib uns eine Mail an info@filmfest-stanton.at www.arlbergerbergbahnen.com


Alles ist eins und alles ist mit allem verbunden Zur Ausstellung von Jessie Pitt Jessie Pitt hat im Vorjahr schon einen Teil der Ausstellung beim Filmfest gestaltet und wird in diesem Jahr den ganzen vorderen Teil des Arlberg WellCom mit ihrer neuen Ausstellung bespielen. Jessie Pitts in diesem Jahr im Arlberg Wellcom gezeigten Arbeiten sind von der Idee geleitet, dass im letzten Grunde alles eins ist und dass alle Geschöpfe der Erde miteinander verbunden sind. Die Natur stellt immer ein Gleichgewicht her, das aber durch die zunehmenden Eingriffe des Menschen aus den Fugen geraten ist und für lebendige Wesen zu einer Krise geführt hat. Jessies Kunst ist eine Anregung, Rücksicht auf die natürlich entwickelten und vom Menschen nicht beeinflussten Lebensräume zu nehmen. Wir alle brauchen diese Räume, naturbelassene Orte, das Andere der

Zivilisation. Wenn wir in uns ein Bewusstsein schaffen, dass auch wir ein Teil der Natur sind, dann werden wir auch das Bewusstsein für das zu Schützende und zu Bewahrende in der Natur entwickeln. Nicht über Argumente, sondern über ihre Kunst will Jessie dies vermitteln. Jessie Pitt wurde 1975 in Melbourne in Australien geboren, hat Kunst studiert und international ausgestellt. Sie ist professionelle Künstlerin und staatlich geprüfte Diplomskilehrerin und Skiführerin mit derzeitigem Hauptwohnsitz Ötztal. Das Leben in den Bergen und die Natur sind seit vielen Jahren eine Hauptinspiration ihrer künstlerischen Arbeit und das dominierende Thema in ihrem Leben.

Ausstellungsbild für das Filmfest St. Anton

Jessie Pitt bei der Arbeit für die Ausstellung in St. Anton


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Unsere Partner-Hotels Danke für die jahrelange Treue!

-Heimische Geric hte nach Saison -Eis vom Bauernhof -Jeden Mittwoch Platzkonzert (wetterabhän gig)

Wir freuen uns auf Euren Besuch! Der Grieswirt - Sabine und Alexander Kertess Im Gries 4 - 6580 St. Anton a. A. - Tel: +43 (0) 5446 30261

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Unsere Partner Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Danke für die Kooperation:

F Verein zur Förderung ‚Filmfest St. Anton‘

Impressum Veranstalter Tourismusverband St. Anton am Arlberg Körperschaft öffentlichen Rechts, Dorfstraße 8, 6580 St. Anton am Arlberg, Direktor: Martin Ebster Tel. +43 (0)5446-2690, info@stantonamarlberg.com

Operative Mitarbeiter des Filmfest St. Anton Leitung, Programm, Redaktion Programmheft, Marketing, Presse: Manfred Pascher Assistenz: Alexander Ölberg Grafik: Simon Rainer, simonrainer.com Festivaltrailer, Bewerbungs-Videos: Whiteroom Productions Vor-Ort-Organisation in St. Anton: Sandra Köck

Hallengestaltung: Alexander Zangerl Filmtechnik: Lukas Oberbichler, Alexander Ölberg Moderation: Heinz Reich Lektorat: Magdalena Vergeiner Technische Ausstattung in St. Anton: Ton + Bild Medientechnik, Rankweil Ergänzender Fotonachweis (Seitenzahlen in Klammer): Simon Rainer (Cover, 2, 20), TVB St. Anton (3), Whiteroom Productions (4, 16), Patrick Bütz (5), Jacopo Larcher (9), Philipp Reiter (9), Matteo Mocelin (10), Red Bull Content Pool (10, 11), Heiko Wilhelm (11), Rainer Eder (11), Archiv Lama (11), Simon Anthamatten (11), Isaak Dalsfeld (12), Harry Putz (12), Mirja Geh (18), Moritz Ablinger (19), Robert Jasper (20), Nils Heck (21), Carlos Blanchard (21), Jessie Pitt (23)


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25. FILMFEST ERG B L R MA A N O T ST. AN