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BAUEN ff-Extra 27.10.16 – ff 43

Gute Fenster Was es beim Kauf zu beachten gilt (Seite 12)

Unter einem Dach Herausragende Mehrfamilienhäuser (Seite 18)

Steuern sparen

Beilage zu ff 43/2016 I Vers. in Post. - 45% I Art. 1 Abs. 1 I Ges. 353/2003 (abg. Ges. 27.02.2004 Nr. 46) CNS Bozen I Poste Italiane SpA I Taxe percue / Tassa pagata

Wie und wann es beim Bauen Steuerboni gibt (Seite 26)

MARKANTE

FORMEN Wie ein moderner Neubau in Gröden mit der Vergangenheit spielt

(Seite 4)


EXTRA BAUEN

INHALT 4 Villa A. Alpines Wohnen fernab von Klischees bietet dieses Projekt in Wolkenstein.

24 Steuern. So können beim Bauen und Renovieren Steuern eingespart werden.

12 Fenster. Architekt Rodolfo Zancan erklärt, was ein hochwertiges Fenster ausmacht.

30 Haus Kogu. Dieses Einfamilienhaus nutzt smart den zur Verfügung stehenden Platz aus.

Foto: Arik Oberrauch

18 Mehrfamilienhäuser. Wir stellen vier ausgefallene und interessante Bauten vor.

IMPRESSUM

„ff-extra Bauen“, Oktober 2016, Beilage zu ff 43, Herausgeber: FF-Media GmbH, Eintrag. Landesgericht Bozen 9/80 R.ST. vom 27.08.1980, Presserechtlich verantwortlich: Kurt W. Zimmermann; Koordination: Georg Mair; Redaktion: Ex Libris Genossenschaft; Grafik & Layout: Sabine Rainer; Titelseite: Arik Oberrauch. © ® FF-Media GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf weder mit grafischen, mechanischen, elektronischen noch mit digitalen Mitteln reproduziert werden. Jeglicher Missbrauch wird im Rahmen des Gesetzes verfolgt.

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Foto: Arik Oberrauch

Das Haus wie ein Berg: Die Umgebung ist das Vorbild für die Villa A.

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Symbiose mit der Landschaft Ein Haus, das Aufmerksamkeit erregt: Die Villa A in Wolkenstein zeigt markante Formen. Und fügt sich gleichzeitig in die Umgebung ein.

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Foto: Arik Oberrauch

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Bauen am Hang: Zwei der vier Stockwerke sind teilweise unterirdisch.

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iffuses Licht, kantige Schatten. läufige Einfahrt vermieden, um das TerDer Himmel, der sich im Haus rain rundherum unberührt zu lassen. spiegelt, natürlich gemasertes Das Haus sollte sich positiv ins DorfLärchenholz, grobes, weißes Gestein. bild einfügen. Deshalb entschieden die Die Berglandschaft prägt dieses außerge- Planer sich für ein traditionelles Sattelwöhnliche Wohnhaus, das auf 1.563 Me- dach und eine große Fensterfront im tern Höhe in einen steilen Hang hinein- Dachgeschoss, die von Weitem sichtbar gebaut ist. Nahtlos trifft Fläche auf Kante ist. Vor allem die vielen Glaselemente und Linie. Selbst die Dachrinne ist so sind es, die dem Haus einen belebten, glatt in die Form eingepasst, dass sie von einladenden Charakter geben, wenn sich außen unsichtbar ist. der blaue Berghimmel darin spiegelt. Ein Gebäude ist nicht nur Funktion, sondern Drinnen und draußen. auch Kunstwerk. Das zeigt Wir betreten das Haus von sich an der Baugeschichte der nahezu fensterlosen „Wir wollten der Villa A in Wolkenstein. Hangseite her. Dort öffnen mit der „Wir wollten mit der Landsich über vier Stockwerke Landschaft schaft bauen, nicht nur in drei abgetrennte Wohnbauen, der Landschaft“, betont einheiten. Eine unerwarnicht nur in der der Architekt Rudolf Petete Anzahl von Räumen Landschaft.“ rathoner, während wir die und Gängen tut sich auf. Rudolf Perathoner steile Straße vom DorfzentDie Bauherren, eine italirum zur Villa A fahren, das enische UnternehmerfaProjekt seines Architekturmilie, haben sich mit dem büros im Blick. Aus diesem Bau dieses Hauses den Grund wurden auch zwei der vier Etagen Traum vom alpinen Glück erfüllt. Urteilweise in den Hang eingebettet. sprünglich wollten sie ein rustikales ChaDie größte Schwierigkeit in der Kons- let, in dem sich die Großfamilie zum Skitruktion bestand in der Neigung des und Wanderurlaub treffen kann – eine Hanges. Um in solch steiler Lage bauen typische „casa in montagna“, wie man sie zu können, mussten in aufwendiger Wei- von Postkarten kennt. Die Architekten se Mikropfeiler in der Erde verankert wer- konnten den Bauherren eine zeitgemäße den. Die unterirdische Garage wurde zu- Interpretation eines Hauses in den Berdem so entworfen, dass sie nach außen gen schmackhaft machen. Das Resultat hin gar nicht sichtbar ist. Durch einen ist eine gelungene Symbiose aus traditioversteckten Autoaufzug wurde eine weit- neller und zeitgenössischer Architektur.

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Das dunkel lackierte Lärchenholz und das Designgespür des Bauherrn eine der Außenfassade hat den Vorteil, abso- große Rolle gespielt, erklärt Rudolf Pelut witterungsfest zu sein. Drinnen hüllt rathoner und betätigt zum Beweis den einen der sanfte Geruch von Naturholz LED-Wasserhahn in der Küche. ein. Diffuses Licht aus kleinen, eingelasAuf den ersten Blick dominiert die senen Deckenleuchten und ausgesuchten Innenverkleidung aus Lärchenholz den Designerlampen taucht das Treppenhaus Innenraum. Der Wunsch des Bauherren, und die Zimmer dahinter in einen war- Wände, Decken und Böden so auszumen Schimmer. Folgt man der Holztrep- kleiden, ließ den Architekten bei der pe nach oben, gelangt man in das Herz- Einrichtung nicht viel Spielraum. Sie stück des Hauses, das lichtdurchströmte entschieden sich für Einfachheit und verDachgeschoss. Die große Fensterfront ist zichteten auf Wanddekoration. Die gronach Südosten ausgerichtet, das schrä- ßen Glasfronten heben diese Schwere ge Vordach schützt vor wieder auf und lassen die der intensiven SonneneinRäume offen, weit und hell strahlung im Sommer. Es erscheinen. entfaltet sich ein atembeIn vieler Hinsicht be„Manche können sticht in der Villa A vor raubender Blick auf das sich nicht Unesco-Weltnaturerbe der allem die Liebe zum Detail. entscheiden, Dolomiten: das Langental Die integrierten Kästchen, ob sie es schön zur Linken, das Sellamassiv die beinahe unsichtbaren oder hässlich vis-à-vis und der Schlern Türen, die vielen kleinen zur Rechten. Wie ein Fürst Verstecke, die den Raum finden.“ fühlt man sich in der Villa bis in die kleinste Ecke efRudolf Perathoner A, wenn man hinab auf das fizient nutzen, zeugen von Dorfzentrum von WolkenRaffinesse und Tüftlersinn. stein blickt und sich der geSelbst der spezielle Grauwaltigen Bergmassive rundton in der Garage wurde um bewusst wird. Dann verschwinden die speziell für diesen Ort geschaffen. Grenzen zwischen drinnen und draußen. Im Erdgeschoss wartet eine weitere Überraschung. Dort befindet sich ein Ausgetüftelt. Ein Großteil des Mobiliars kleiner Wellnessbereich mit Sauna und wurde vom Architektenbüro eigens für Ruhezone. Der Vintage-Teekocher und das neue Haus entworfen. Es ist minima- das Designerradio stehen bereit, eine listisch und doch gemütlich, durchdacht hinterleuchtete Marmorplatte spendet und doch einfach. sanftes Licht. Schlicht ist die Einrichtung, Details geben dem Haus eine per- genauso wie die Linien und die Farben, sönliche Note: Der Tisch für die Groß- die das Haus durchziehen: Grau, Braun familie, die Holzöfen, das für die Enkel- und Beige. Farben, wie sie in den Bergen kinder personalisierte Skidepot im Keller, vorkommen und die im Kontrast zu exakt die bunten Fliesen. Selbst eine futuristi- gesetzten Farbakzenten stehen. sche Lampe à la Star Treck hat Eingang in Die Villa A wurde mit der Nachdie Wohnung gefunden. Bei der Einrich- haltigkeitszertifizierung Klimahaus „A tung habe auch die Experimentierfreude nature“ ausgezeichnet. Eine energie-

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Große Fensterfront im Dachgeschoss: Die Landschaft rückt nah an den warmen Kamin heran.

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Foto: Arik Oberrauch

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Ganz links Auch für die Skier gibt es ein eigenes Plätzchen. Links oben Im Obergeschoss: Auch die Schlafzimmer verfügen über großzügige Fenster. Links unten Im Erdgeschoss: Hier gibt es unter anderem eine Sauna.

Fotos: Arik Oberrauch

effiziente Baukonstruktion und einheimische Materialien wie Lärchenholz und Dolomitgestein waren den Erbauern sehr wichtig. Für die Isolierung wurde eine natürliche Lösung mit Ziegeln und Holzfasern gefunden. Wenn eines seiner Gebäude zum Nachdenken anregt, hat Rudolf Perathoner bereits ein wichtiges Ziel erreicht. Oft trifft er Leute vor dem Haus, Einheimische wie Touristen, die das Gebäude – zuweilen stirnrunzelnd – betrachten. „Ich denke, manchmal können sie sich nicht entscheiden, ob sie es schön oder hässlich finden“, erzählt er schmunzelnd. Internationalen Anklang findet das Gebäude auf jeden Fall. Jetzt, wo das Wohnhaus auch in den Medien zu sehen ist, hat das Team aus Wolkenstein bereits weitere Anfragen erhalten, sei es aus Kitz■ bühl, Livigno oder vom Gardasee. Anna Mayr

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Klare Sache

Foto: Nürnberg Messe

Moderne Fenster sind entscheidend für das Raumklima und tragen dazu bei, die Energiekosten zu senken. ff-Extra hat den Bozner Architekten Rodolfo Zancan gefragt, was es beim Kauf neuer Fenster zu berücksichtigen gilt.

Fenster ist nicht gleich Fenster: Durchdachte Systeme sorgen für Wärmedämmung

ff: Welche Vorteile bringen neue Fenster? Rodolfo Zancan: Dank moderner Technologie

sind heute großflächige und dennoch wärmeisolierende Fensterfassaden möglich. Sie tragen dazu bei, die Energiekosten zu reduzieren. Außerdem schützen sie vor Lärm und Kälte, sodass selbst in der Nähe eines Fensters kein Temperaturunterschied zum Rest des Raums spürbar ist.

Welche Materialien kommen im modernen Fensterbau zum Einsatz?

Es gibt Isoliergläser, die aus mindestens zwei Glasscheiben bestehen, die mit Abstandhalter verbunden sind. Zwischen den Scheiben befindet sich ein Hohlraum, der luftdicht verschlossen ist 12

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und der Wärmedämmung dient. Die Rahmen der Fenster sind entweder aus Holz, PVC oder Metall, häufig aus Aluminium. Diese Materialien werden heute auch miteinander kombiniert: Es gibt Fensterrahmen mit einem Kern aus PVC oder Holz und mit einer Verkleidung aus Holz oder Metall. Sind die Qualitäts- und Preisunterschiede zwischen den Materialien groß?

In Südtirol wird meistens Holz und PVC verwendet. Kunststoffmaterialien sind günstiger, während Holz hochwertiger wirken kann – das ist aber immer auch eine Frage des individuellen Geschmacks. Holzmaterialien sind an der Hausaußenseite häufig pflegeintensiver: ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


Deshalb eignet sich Holz besser für die Innenräume und etwa Aluminium für den Außenbereich. Die Lebensdauer beider Materialien ist in etwa gleich hoch. Was muss ein Fenster können?

Ein Fenster ist eine Öffnung und deshalb ein Schwachpunkt in der Fassade. Es muss vor Wind, Wetter und Lärm schützen, sowie warme Luft im Raum behalten und kalte Luft nicht eindringen lassen. Niemand will, dass die Innenräume zu feucht werden, sonst könnte es langfristig zu Problemen kommen. Beim Fenster treffen außerdem große Temperaturunterschiede aufeinander. Das kann man beobachten, wenn sich an kalten Tagen Kondenswasser an den Fensterecken im Innenraum bildet. Genau hier befindet sich der kälteste Punkt im Raum. Mittlerweile gibt es neue Abstandhalter aus Kunststoff, die dieses Phänomen verhindern. Ist der Wärmeverlust eines Fensters messbar?

Ja, durch den U-Wert, den sogenannten Wärmedurchgangskoeffizienten. Je niedriger der U-Wert,

umso besser die Wärmedämmung und geringer die Energieverluste. In den 1970er-Jahren hatten Gläser einen U-Wert von 3, heute erreichen sie einen Wert zwischen 0,5 bis 1,1. Edelgase in den Scheibenzwischenräumen, sehr dünne durchsichtige Metallbeschichtungen und eine Dreifachverglasung machen diesen Wert möglich. Worauf sollten Hausbauer beim Fensterkauf also achten?

Wer sich ein neues Auto kauft, informiert sich über sämtliche technischen Daten, die Aufschluss über die Leistung geben – das lohnt sich auch beim Fensterkauf. Dabei ist es wichtig, die spezifischen U-Werte anzuschauen. Oft wird nur ein einziger Gesamt-U-Wert angegeben, der sich auf eine einzige Fenstergröße bezieht. Hersteller sollten deshalb die U-Werte des Rahmens und Glases möglichst getrennt anführen, die für alle Größen gelten. So ist ein Vergleich mit anderen Herstellern möglich. Worauf sollten Hausbauer bei den Bauarbeiten achten?

„Je niedriger der U-Wert, umso besser die Wärmedämmung und geringer die Energieverluste.“

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Das beste Fenster nützt nichts, wenn es nicht fachgerecht montiert wird. Dabei ist vor allem die Abdichtung sehr wichtig, damit die akustische und die thermische Isolierung funktioniert. Auch sollte man das Fenster als zusammenhängendes System betrachten und bei den Bau- und Isolierarbeiten den Rollokasten mitplanen, damit keine Wärmebrücken entstehen. Welche Materialien empfehlen Sie für die Abdichtungen?

Es gibt viele gute Materialien, so zum Beispiel vorkomprimierte Gummibänder, die sich dem zur Verfügung stehenden Raum anpassen, Flüssigversiegelungen wie Silikone oder Klebebänder. Wichtig ist aber die Beratung durch Profis.

„Das beste Fenster nützt nichts, wenn es nicht fachgerecht montiert wird.“

Worauf sollte bei der Sanierung eines Gebäudes geachtet werden?

Bei der Planung der Fenster müssen die Eigenschaften der vorhandenen Bausubstanz berücksichtigt werden. Damit neue Fenster auch in alten Häusern wärmeisolierend wirken, sind manchmal Dämmarbeiten an den Mauern notwendig.

Es ist auch auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen zu achten, die man mit einer mechanischen Lüftung erreichen kann. So besteht auch keine Schimmelgefahr. Welche Möglichkeiten gibt es beim Sonnenschutz?

Großflächige Fensterfassaden liegen im Trend. Allerdings besteht die Gefahr der Überhitzung. Die Wärmeeinstrahlung sollte im Außenbereich etwa mit Aluminiumlamellen, Rollos oder mit traditionellen Klappläden abgeschirmt werden. Aber auch hier gilt: Planung und Montage sollten fachgerecht ausgeführt werden. Gibt es Förderungen, wenn Fenster oder Fenstertüren ausgetauscht werden?

Ja, es gibt Landesförderungen und staatliche Förderungen. Interessierte sollten sich am besten bei der Verbraucherzentrale, bei der KlimaHausAgentur oder beim Amt für Wohnbauförderung über die unterschiedlichen Förderungen ■ informieren. Interview: Marianna Kastlunger

Wir bauen keine Fenster. Wir schaffen Raum für neue Ideen. Immer inspirierend für Architekten und Bauherren: Alle Dimensionen des Fensters jetzt im neuen Finstral Magazin.

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ALLES GUTE KOMMT VON OBEN Wärme oder Kühle, je nach Jahreszeit, bringt die neue PROGRESS Klimadecke® in den Wohnraum – und das nicht wie gewohnt von unten, sondern von oben. Diese Heizungstechnik wirbelt keinen Staub auf und hilft dabei, Heizkosten zu sparen – auf intelligente und angenehme Art und Weise. it der PROGRESS Klimadecke® kann man heizen und kühlen mit nur einem System: Dazu werden in die vorgefertigten Deckenelemente oberflächennahe Heizund Kühlrohre integriert. In den Rohren zirkuliert Wasser, das je nach Temperatur Wärme aus den Räumen in die Decke aufnimmt und somit kühlt, oder aus der Decke Wärme an die Räume abgibt und dadurch heizt. Durch ihre Massivität haben Fertigteile aus Beton eine sehr hohe Speicherfähigkeit und bieten die idealen Voraussetzungen, um ein angenehmes Raumklima sicherzustellen.

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Die Raumtemperatur. Die „Wohnfühl-Temperatur“ ist eine im ganzen Raum gleichmäßige und behagliche Wärme, die keine kühlen Flächen, keine überhitzten Heizkörper, keinen trocken-staubigen Heizluftstrom und keine kalten Ecken zulässt. Dies schafft die PROGRESS Klimadecke®, die nach dem Prinzip der Wärmestrahlung funktioniert: Die gesamte Decke wird fast unmerklich temperiert und erwärmt sanft den ganzen Raum. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig, ohne die Luft umzuwälzen, und wärmt – ohne dass man es merkt – genauso stark wie nötig. Im Sommer wird die Decke gekühlt und überschüssige Wärme ebenso unmerklich abtransportiert – ohne kalte, trockene Zugluft und ohne brummende Ventilatoren. Atmen ist Leben. Heizkörper und Fußbodenheizungen wälzen die Luft im Raum beständig um und verursachen somit Luft von schlechter Qualität, da der Luftstrom den Hausstaub mit nach oben nimmt und diese unappetitliche Mischung durch die Luft trägt – unerreichbar für den Staubsauger. Staubig-trockene Heizungsluft fördert Erkältungskrankheiten und beeinträchtigt Vitalität und Wohlbefinden – nicht nur für Allergiker ist dies ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Die PROGRESS Klimadecke® erwärmt den Wohnraum sanft von oben; die Raumluft

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wird nicht umgewälzt. Der Hausstaub sinkt zu Boden und kann dort trocken oder nass aufgenommen werden – und die Luft ist genauso wie sie sein soll: sauber und frisch. Vorteile auf einen Blick. Durch die PROGRESS Klimadecke® sind jeder Raum und alle einzelnen Zonen separat regelbar. Das bringt eine Heizkostenersparnis mit sich, da die „Wohnfühl“-Raumtemperatur um rund drei Grad niedriger ist als angenommen. Zudem benötigt dieses Heizsystem niedrige Vorlauftemperaturen, da in der Decke hundert Prozent aktive Fläche zur Verfügung stehen – schließlich behindert kein Möbelstück oder Bodenbelag den Weg für die saubere Luft. Besonders geeignet ist die PROGRESS Klimadecke® für regenerative Energiegewinnung, wie Wärmepumpen und Solarthermie, da nur eine

niedrige Vorlauftemperatur notwendig ist. Der Wohnraum wird behaglich erwärmt und bringt ein angenehmes Wärmeempfinden durch gleichmäßige Erwärmung aller Gegenstände über die Wärmestrahlung mit sich. Durch die geringe Thermik wird kein Staub aufgewirbelt; die PROGRESS Klimadecke® ist somit die idea❧ le Lösung für Allergiker.

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Modern zusammenleben

Fotos: René Riller

Wie Mehrfamilienhäuser und neue Architektur zuammenpassen: vier Projekte in Sand in Taufers, Vahrn, Bozen und Schlanders.

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Jahrhundertwende, neu interpretiert

tekten wieder aufgreifen und durch zeitgemäße Formen ins 21. Jahrhundert transponieren: „Wir wollten nicht Sand in Taufers mit der alten Bausubstanz konkurrieren, uns aber auch nicht zu sehr unterie in bester Zentrumslage ein ordnen“, erklärt Kurt Egger. Projekt verwirklichen, das sich Also wurden 2014 zwei klar defider historischen Umgebung an- nierte Baukörper vom Typ Klimahaus passt und gleichzeitig einen individuellen A fertiggestellt, die leicht gedreht zuCharakter hat? Dieser Herausforderung einander stehen und mit ihrer Nachstellten sich die EM2-Architekten Kurt barschaft einen Dialog eröffnen. Die Egger, Gerhard Mahlknecht und Hein- selbstbewusste Neuinterpretation des rich Mutschlechner in Zusammenarbeit Jahrhundertwendestils fügt sich nämmit Architekt Stefan Hitthaler. Auftrag- lich in die Umgebung ein. „Als wir geber war eine Gesellschaft privater Bau- 2009 mit der Planung anfingen, wurde herren. Der Ort: das Zentrum der Markt- sie vorerst skeptisch betrachtet. Darum gemeinde Sand in Taufers. Hier wurde suchten und fanden wir eine Lösung durch einen Wiedergewinnungsplan die mit einem Expertengremium“, sagt Kubatur für das Sandner der Architekt. So wurde Projekt verfügbar. Archider Plan mit dem Lantekt Kurt Egger beschreibt „Wir wollten desbeirat für Baukultur die Anforderungen so: nicht mit der alten und Landschaft, dem „Kontextbezogen optimal Bausubstanz Denkmalamt und dem und ortsgerecht zu bauen, konkurrieren.“ Amt für Raumordnung war unser Ziel, um damit abgestimmt. Kurt Egger auch den Ortskern aufzuIn den Erd- und Unwerten.“ tergeschossen sind aktuZur Umgebung, den ell ein Bistro, ein Suprägendsten Bauten im Sandner Zen- permarkt und Büroräumlichkeiten trum, gehören der Ansitz Neumelans, ein untergebracht. In den weiteren vier eleganter Bau aus dem 16. Jahrhundert, Obergeschossen ist ein vielfältiges Anund die drei Posthäuser: ein leer stehen- gebot an Wohnungen zu finden. Diese des ehemaliges Hotel, die dazugehörige gibt es in diversen Größen zwischen 42 Dependance und die Villa der Besitzer, bis 100 m2 und für verschiedene Gedie früher das Postamt beherbergte, al- schmäcker – mal mit Ausblick in Richlesamt Gebäude, die um 1900 entstan- tung der Berge von Rein in Taufers, den sind. Sie waren bis in die 1970er-Jah- mal auf die weiten Felder talauswärts, re ein Tourismus-Hotspot. Und gerade mal auf die Burg Taufers oder auf andiese großvolumige, massive Bauweise, dere historische Bauten der Nachbar■ die klaren Linien mit ihren Putzfassaden schaft. Marianna Kastlunger und Holzelementen, wollten die Archi-

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Links Spiegeln sich in den neuen Baukörpern wider: die historischen Hotelbauten der Nachbarschaft.

Mehr Infos

Linke Seite Warme Farben: Helles Naturholz belebt die Fassaden der Gebäude.

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Foto: Jürgen Eheim

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Funktionale Eleganz Vahrn

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Sichtschutz, Vordach, Balkon: Die Gestaltungselemente an der Südfassade haben mehrere Funktionen.

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ie Architektur des sozialen Wohnens hat spezielle Ansprüche, die übertriebene Prachtbauten nicht zulässt. „Das wäre auch unangebracht“, erklärt Architekt Michael Mumelter vom Brunecker Architektenduo Comfort Architecten. Den Spagat zwischen einer schlanken, effizienten, und dennoch architektonisch attraktiven Bauweise zu schaffen, sei die größte Herausforderung. „Die genauen Vorgaben des Wohnbauinstituts sowie die Klimahausrichtlinien erschweren gerade den kreativen Part“, erklärt Michael Mumelter. Als er und Architekt Marco Micheli den ausgeschriebenen Planungswettbewerb des Instituts für den sozialen Wohnbau WOBI gewannen, war allen Beteiligten sofort bewusst, dass die Vorgaben für das Wohngebäude in Vahrn sehr präzise ausfallen würden. Die verfügbare Kubatur der Löwensiedlung befand sich zwischen Brennerstraße und einem Kinderspielplatz. Sie bot genügend Platz für ein kompaktes dreistöckiges Mehrfamilienhaus mit insgesamt 18 Zwei-, Drei- und Fünfzimmerwohnungen. Eine Tiefgarage, 18 Kellerabteile und ein Fahrradabstellplatz gehören dazu, und ließen sich platztechnisch fast nahtlos in die bereits vorhandene Infrastruktur der Wohnsiedlung einfügen.

So setzten die Architekten auf die nüchternen, klaren Linien einer Schachtelform, die mit Schlichtheit und filigraner Eleganz punktet. Im Inneren wurden die Verkehrsflächen auf zwei Treppenhäuser minimiert, um mehr Platz für die Wohnflächen zu schaffen. Gebaut wurde mit qualitativ hochwertigen Materialien, um eine unkomplizierte Wartung zu ermöglichen und für die Langlebigkeit des Gebäudes zu sorgen. Zur nordseitigen Straße hin zeigt sich das Gebäude auf den ersten Blick geschlossen. Aber das dezente Spiel mit Fenstern in unterschiedlichen Größen lockert die Fassade auf. Hier befinden sich die Schlafzimmer der Wohnanlage. Seine offene Seite zeigt der Bau zur ruhigen und lichtdurchfluteten Südseite hin: Hier wurden die Wohnräume mit Zugang ins Freie platziert, sie verfügen allesamt über einen Garten oder Balkon. Die Südfassade ist von den verspielten S-bandförmigen Linien der Balkone geprägt, die gleichzeitig als Sichtschutz fungieren und so für Privatsphäre sorgen. Ein weiteres kreatives Detail ist das Farbspiel der hellen Beigeund dunklen Brauntöne, durch die sich der Baukörper in die Umgebung einfügt. Dieser unaufdringliche, aber dennoch einprägsame Farbkontrast wird beim Geländer rund ums Gebäude bis hin zum Dach des Fahrradabstellplatzes weitergeführt. So wirkt das Mehrfamilienhaus als geschlos■ sene, harmonische Einheit. Marianna Kastlunger

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Wohnen im Stadel Bozen

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uerst war da ein Bauernhof mit seinem Stadel, inmitten von Weinbergen. Doch da der Hof zu nahe bei Bozen lag, wuchsen, wo einst Reben waren, bald farblose Mehrparteienhäuser aus dem Boden. So wurde der Stadel nicht mehr gebraucht. Es geht um den Möcklhof in der Bozner Cadornastraße. Der Hof gehörte fünf Geschwistern, vier von ihnen lebten dort. Alle noch relativ jung, entschieden sie, den Stadel zum Wohnhaus auszubauen. Die Wohnungen verkauften sie zum Teil, einige nutzen sie selbst. Architekt Peter Plattner entwarf das neue Gebäude, einen externen Investor gab es nicht. Zehn Wohnungen gibt es insgesamt im neuen Möcklhof. Fünf kleinere befinden sich im ersten Obergeschoss – Peter

Plattner nennt sie bescheiden Garçonnièren, obwohl sie mit Wohn- und Essbereich, Bad, Schlafzimmer und Balkon wenig mit klassischen Einzimmerwohnungen zu tun haben. Die größeren Wohnungen in den oberen Stockwerken sind 80 bis 160 m2 groß. Gemeinsam mit der Ausrichtung nach Südwest sorgen große Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen, für lichtdurchflutete Räume. Die Fassade dominiert geschliffener Beton. Aus diesem Material bestehen auch die Böden der Balkone. Die Balkongeländer sind aus Glas gefertigt, an den Scheiben in Zusammenarbeit mit dem Künstler Philipp Messner im Siebdruckverfahren bordeauxfarbene Punkte als Sichtschutzelemente angebracht. Jede der größeren Wohnungen hat mehrere Balkone, die Garçonnièren immerhin einen. Inmitten der Mehrparteienhäuser aus vergangenen Jahrzehnten sticht das Ge-

Foto: Günther Wett

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Ein Hingucker: die bordeauxfarbenen Sichtschutzelemente an den Balkonen des Möcklhofs

bäude heraus. Es ist ein Kon- phyrplatten gefliest, schwarze trapunkt im positiven Sinne. Metallhandläufe führen an mit „Es gibt in Bozen wenig gu- Glimmer verspachtelten Wänten Wohnbau“, findet Pe- den nach oben. „Den Bauter Plattner. Dass das hier an- herren war Qualität wichtig“, ders ist, sei auch sagt Peter Plattner. den angenehmen Der Möcklhof ist Bauherren mit ein Klimahaus A, Interesse für Araber Plattner ging „Es gibt in chitektur und seies beim Bau mehr Bozen ner damaligen um Nachhaltigwenig guten Mitarbeiterin Brikeit als um einen Wohnbau.“ gitte Bertignoll zu guten Dämmwert. Peter Platter verdanken. TrotzDie ausführenden dem sei die BauUnternehmen kaleitung anstrenmen aus der Umgend gewesen, so gebung, die HolzPlattner, das Budverkleidung etwa get war knapp, und jedes De- stammt aus dem Sarntal, nur tail sollte passen. die Fenster kommen aus Ös■ Das in Brauntönen gehal- terreich. Matthias Mayr tene Stiegenhaus ist mit Por® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl

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Nach oben streben Schlanders

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Foto: René Riller

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s ist ein Paradies“, sagt Gianni Bodini. Der Fotograf und leidenschaftliche Bergsteiger ist einer der Bewohner des Palabirn-Hauses in Schlanders. Es befindet sich mitten im Dorf, aber trotzdem in einer ruhigen Lage. Rundherum grün, ein Anger mit Vinschgauer Palabirnbäumen und ein Spielplatz vor der Haustür. Dabei ist die Vorgeschichte des Hauses nicht paradiesisch. An dem Ort stand schon früher ein Gebäude, das sogenannte Marzadrohaus. Für jenes galt der Ensembleschutz. Weil das Haus aber von engen Straßen umgeben war, bot es keine attraktive Wohnfläche, und niemand wollte es haben. Es verfiel und wurde schließlich abgerissen. Also verlegten die Planer, das Architekturbüro Marx/Ladurner aus Schlanders, im Auftrag von Peter Paul Pohl den Grundriss in Richtung des angrenzenden Angers. So entstanden vor dem Haus ein kleiner Platz und eine Straße, die endlich breit genug war. Die überhängende Fassade auf der Straßenseite des Hauses deutet noch an, wo das alte Gebäude stand. Darunter verläuft heute die Straße. Die kleine Kapelle neben dem Haus, Teil eines Kreuzwegs, wurde entfernt und nach Abschluss der Bauarbeiten wieder vor das Haus gesetzt.

Von der Straße aus unsichtbar: Dachterrassen, Garten und Balkone an der Rückseite des Palabirn.

„Die Aktion hatte anfangs viele Gegner, doch die sind verstummt“, erzählt Gianni Bodini. Architekten und Bauherr hätten sich etwas getraut, und es hat sich ausgezahlt. „Frech“ sei die Architektur, sagt Bodini. Aber schön, und nichts Anonymes. Böse Zungen mögen die manchmal schmalen Fensterschlitze als Schießscharten bezeichnen, für Bodini sind es markante, klare Linien, die nach oben streben. Das Haus hat Charakter, es sei ein „mediterraner Klecks mitten im Vinschgau“.

16 Parteien finden in dem Gebäude Platz. Es gibt fünf kleinere Einheiten im Hochparterre mit eigenem Garten und Balkon, die Wohnungen in den mittleren Stockwerken haben zum Teil einen Balkon, aber manche auch eigene Dachgärten. Dazu jeweils Garage und Keller. In den beiden Türmen gibt es zwei Penthäuser, ebenfalls mit eigenen Dachgärten, die von unten nicht eingesehen werden können, und einen beneidenswerten Rundumblick auf ■ die ganze Umgebung bieten. Matthias Mayr

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Die Küche von Comploj: eine Küche zum Wohnen. Die Küche von heute muss sich an die Menschen und ihren Lebensstil anpassen und nicht einfach nur an die Mauern, die sie umgibt. Sie ist nicht nur ein Raum zur Nahrungszubereitung, sondern immer öfter Mittelpunkt des sozialen Geschehens. Ein Ort, wo gekocht, gebacken, gelesen, Gäste bewirtet, gelacht und sogar gespielt wird. In der Küche ist immer was los… Comploj’s Wohnwelt bietet hierzu eine ausgeklügelte und maßgeschneiderte Küchenlösung, die auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann und trotzdem nicht an Design und Funktionalität einbüßt. Ein einzigartiges und vorbildliches Konzept in Planung und Realisierung. Holz und Beton – eine besonders geniale Verbindung. Dass sich die Materialen Holz und Beton nicht ausschließen, sondern harmonisch ergänzen, beweist Comploj’s Wohnwelt im neuen und einzigartigen Küchenkonzept.

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Mit Fronten und Arbeitsplatte in Betonoptik besticht die Trend-Küche mit Eleganz und Leichtigkeit. Eines der Highlights der Küche ist der in der Kücheninsel integrierte und ausziehbare Tisch, der bei individueller Anpassung Platz für 4-8 Personen bietet. Die in der Wand eingebauten und versenkten Hochschränke bieten viel Stauraum für Vorräte und die alltäglichen Gebrauchsgegenstände. Auch die Kücheninsel birgt in sich viel Platz für die Unterbringung von Kochtöpfen und Geschirr. Durch intelligente Schubladensysteme und einteilungen 5nden Löffel, Gabel und Messer wie auch alle anderen Küchenhelfer den richtigen Platz. Durch die Fertigung im hauseigenen Tischlereibetrieb kann die Küche in Holzart, Maß und Farbe individuell gestaltet und angepasst werden. Die Küche von Comploj: einzigartig wie Sie selbst.

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EXTRA BAUEN

Steuervorteile sicher nutzen

Wer umbaut, kann Steuern sparen. Wie kommt man in den Genuss der Vergünstigungen? ff-extra hat sich bei der Verbraucherzentrale Südtirol schlau gemacht. Instandhaltung, Umbau, Wiedergewinnung von Wohnungen Die 50-prozentige Steuervergünstigung (Höchstbetrag: 96.000 Euro pro Wohneinheit) gilt für außerordentliche Instandhaltungsarbeiten, zum Beispiel die Erneuerung des Badezimmers, die Anpassung an die Normvorschriften der Elektroleitungen, Maßnahmen zur Diebstahl- und Einbruchsicherung, den Abbau architektonischer Hindernisse und so weiter. Zudem gilt sie für Umbau- und Wiedergewinnungsarbeiten – auch mit Umwidmung einer Nichtwohnung in eine Wohneinheit. Nebenkosten für Baukonzession, Freiberuflerhonorare und Ähnliches können einbezogen werden. Auch einige Einschränkungen sind zu beachten: Wird eine Wohnung saniert, die teilweise auch als Büro genutzt wird, kann der Steuerbonus nur auf 50 Prozent der Kosten angewandt werden. Bei Umbau mit Erweiterung kann der Steuerbonus nur

für den bestehenden Teil geltend gemacht werden. Bei Abbruch des Hauses mit Wiederaufbau kann diese Steuervergünstigung nur dann in Anspruch genommen werden, wenn keine Bauvolumenerweiterung erfolgt. Andernfalls gilt die Baumaßnahme für die Steuerbehörde als Neubau und ist von diesem Steuerbonus ausgeschlossen. Beim Kauf beziehungsweise Bau einer Garage als Zubehör zur Wohnung können ebenfalls 50 Prozent der entstandenen Baukosten steuerlich abgeschrieben werden. Für Umbauarbeiten aller Art gilt: Wichtig ist die Meldung beim Amt für Arbeit und Sicherheit vor Beginn der Bauarbeiten. Wer das vergisst, hat kein Anrecht auf die Vergünstigungen. Vorfinanzierung durch das Land Bereits seit 2014 bietet das Land Südtirol den Wohnungseigentümern eine Vorfinanzierung der Steuerguthabens für Sanie-

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rungsarbeiten an. Das zinslose Darlehen muss in zehn Jahresraten zurückgezahlt werden.

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Zehn Jahre lang weniger Steuern: Genaues Vorausplanen lohnt sich.

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Vergünstigungen für energetische Sanierung Diese 65-prozentigen Steuervergünstigungen betreffen nicht nur die energetische Gesamtsanierung von bestehenden Gebäuden bis zu 100.000 Euro, sondern auch Einzelmaßnahmen an den Wohnungen. Dazu gehören etwa Austausch der Fenster, Anbringen von Beschattungselementen (das sind zum Beispiel fixe Markisen), von Solaranlagen, Ersetzen traditioneller Systeme für die Warmwasseraufbereitung durch Wärmepumpen oder Installation von digitalen Systemen für die Fernkontrolle von Heizungs- und Lüftungsanlagen zur Senkung des Energieverbrauchs einer Wohnung. Für diese Steuervergünstigung muss innerhalb von 90 Tagen nach Abschluss der Arbeiten eine telematische Meldung an die ENEA in Rom gemacht werden. Was passiert bei Verkauf oder Erbschaft? Wird die Wohnung verkauft, gehen die restlichen Raten der Steuervergünstigung auf den Käufer über, außer der Verkäufer vereinbart vertraglich, dass er die Restraten selber beanspruchen will. Im Todesfall hat nur der Erbe das Recht auf Übernahme der verbliebenen Steuervergünstigung, der die Wohnung selber

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nutzt. Er darf sie also zum Beispiel nicht vermieten, sollen die Restraten nicht verloren gehen. Steuerabzug für den Möbelkauf Im Zuge der Wohnungssanierung mit Steuervergünstigung von 50 Prozent kann zusätzlich auch ein Steuerbonus von 50 Prozent auf maximal 10.000 Euro für den Ankauf von neuen Möbeln und elektrischen Großgeräten, die für die sanierte Wohnung bestimmt sind, geltend gemacht werden. Laut Stabilitätsgesetz 2016 haben Jungpaare, die verheiratet sind oder seit mindestens drei Jahren zusammenleben, wobei eine oder einer der beiden unter 35 Jahre alt sein muss, Anspruch auf einen Möbelbonus von 50 Prozent auf maximal 16.000 Euro beim Kauf von neuen Möbeln. Diese beiden Möbel-Steuervergünstigungen gelten noch bis Ende dieses Jahres und dürfen nicht für ein und dieselbe Wohnung verwendet werden: also entweder bis zu 10.000 bei Umbauarbeiten oder 16.000 für Jungpaare. Mehrmals Steuern sparen bei mehreren Wohnungen Wer mehrere Wohnungen besitzt, kann gleich mehrmals Steuern sparen. Die Steuervergünstigungen können für jede einzelne Wohneinheit in Anspruch genommen werden.

Instandhaltung, Sanierung, Möbel: Sparmöglichkeiten gibt es bei vielem.

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EXTRA BAUEN

Allgemeine Informationen Die jeweiligen Steuervergünstigungen werden auf zehn gleiche Jahresraten aufgeteilt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen im Zuge von Baumaßnahmen für Instandhaltung, Umbau, Wiedergewinnung, energetische Sanierung von Wohneinheiten und Möbelbonus ist zunächst, dass beim Steuerzahler eine jährliche Steuerschuld im Ausmaß der jeweiligen Abzugsraten besteht. Sollte der Steuerabzug nämlich höher sein als die jährliche Steuerschuld, so geht der Rest verloren, da der fehlende Betrag weder übertragen noch vom Steueramt zurückgefordert werden kann. Was bringt das neue Jahr? Die angeführten Steuervergünstigungen im Rahmen des Stabilitätsgesetzes von 2016 gelten in diesem Ausmaß zunächst nur bis zum 31. Dezember 2016. Im Entwurf für das Stabilitätsgesetz 2017 hat die Regierung Erneuerungen beziehungsweise Verlängerungen für die diversen Steuervergünstigungen vorgesehen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass auch im kommenden Jahr ähnliche Steuerabzüge möglich sind. Aufschluss über die Details gibt jedoch erst die Bekanntgabe des definitiven Bilanzgesetzes für 2017 Ende des ■ Jahres. Debora Longariva

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Mit Ecken und Kanten

Foto: Oliver Jaist

Mir dem Haus KoGu hat Architekt Alfred Gufler alles andere als ein typisches Passeirer Einfamilienhaus vorgelegt. Ein Paradebeispiel für sinnvolles Bauen auf kleinstem Raum.

Modern und trotzdem heimelig: Das Haus KoGu bindet sich mit Materialien und Form in seine Umgebung ein.

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ie in vielen Südtiroler Gemeinden ist in St. Martin in Passeier die Nachfrage nach Baugrund größer als das Angebot. Darum zögerte Florian Gufler nicht lange, als er von einem Stück Land hörte, das zum Kauf angeboten wurde. Dass der Baugrund nur knapp 200 Quadratmeter groß und außerdem noch trapezförmig war, störte ihn nicht. „Mich begeisterte vor allem die privilegierte Lage, in der sich das Grundstück befand“, erklärt Florian Gufler, „nur wenige Schritte vom Dorfzentrum entfernt und doch mitten in der Natur.“ Begeistert vom Vorhaben, auf diesem doch ungewöhnlichen Grundstück ein Einfamilienhaus für vier Personen zu planen, war auch Alfred Gufler, Architekt und Bruder des Bauherrn: „Die größte Herausforderung bestand darin, einen geeigneten Grundriss für das Haus zu zeichnen, da ein herkömmlicher, rechtwinkliger Entwurf aufgrund des einzuhaltenden Mindestabstands zu den Nach-

barhäusern nicht in Frage kam.“ Nach mehreren Entwürfen stand fest: Das Haus wird eine sechseckige Form erhalten. Hexagon mit Farbwechselspiel. Nicht nur in seiner Form, sondern auch in der optischen Gestaltung der Außenfassade geht das Haus KoGu neue Wege. Das Gebäude ist fast zur Gänze mit horizontalen Lärchenbrettern verkleidet, welche sich flächenbündig um das Haus legen. Das dafür benutzte einheimische Holz wurde insgesamt drei Mal mit Ölen und Pigmenten auf Wasserbasis gestrichen, wodurch es eine dunkelbraune Färbung erhielt. Zusammen mit den restlichen weiß getünchten Außenflächen erinnert der Kontrast an die Optik alter Passeirer Bergbauernhöfe. So bildet das Haus trotz seiner ungewohnten Gestalt keinen Fremdkörper in der ländlichen Umgebung. Neben Holz wurde an der Außenfassade des Hauses schwarzes Aluminiumblech zum

Eindecken des leicht veränderten Satteldaches ohne Dachvorsprung sowie des Kamins verwendet. Auffallend ist auch der mit schwarzem Blech umrandete Balkon auf der Westseite des Hauses. Die Umrandung hebt die Volumetrie dieses Teils des Hauses hervor, das Balkongeländer aus Glas wirkt dagegen leicht und erweckt den Anschein, als gäbe es keine Begrenzung. Geschickt genutzt ist der Platz vor dem als Klimahausstandard A realisierten Gebäude. Dort gibt es einen großzügigen überdachten Autoabstellplatz. Die weiße Mauer dahinter versperrt den Blick zur Gartenseite und sorgt so für Privatsphäre. Unauffällig ist auch die Eingangstür des Hauses, die in derselben Optik wie die gesamte Außenfassade gehalten ist und dadurch fast darin verschwindet. Helle Wohnatmosphäre. Im Gegensatz zum eher dunkel gehaltenen Äußeren dominieren in dem auf Erdgeschoß und

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Foto: Oliver Jaist

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Genau eingepasst: Gute Ideen waren gefragt beim Planen des Grundrisses.

ersten Stock aufgeteilten 110 Quadratmeter großen Wohnbereich fast durchwegs helle Töne und Materialien. Die Farbe Weiß spielt eine bestimmende Rolle im Interieur. Sie findet sich an Wänden, Türen und Möbeln wieder. Ein ebenfalls im Inneren des Hauses wiederkehrendes Element ist das Glas. Bereits beim Betreten des Gebäudes steht der Besucher direkt vor einer raumhohen Glaswand, durch die ein erster Blick in das helle Wohnzimmer fällt. Die Glasfront, eine Idee des Hausherrn, dient als Raumteiler, lässt gleichzeitig aber auch Licht in die Räume und gibt dem an sich eher engen Eingangsbereich Weite. Im Entree finden sich außerdem ein Tages-WC sowie ein geschickt unterhalb der Treppe verborgener Stauraum mit Garderobe. Direkt vom Eingang führt der Weg in die großzügige Küche. Zentrales Element ist der frei stehende Küchenblock. Die ebenfalls in Weiß gehaltenen Möbel der Einbauküche sind allseitig flächenbündig

und wurden vom Architekten bewusst in U-Form um die im Zentrum des Hauses gelegene Treppe angeordnet. Besonders schön ist der in die Küche integrierte Essbereich, der mit seiner modernen Eckbank und dem Holztisch aus Eiche sowie dem Kruzifix an eine traditionelle Stube erinnert und dem Raum dadurch Wärme verleiht. Zu einem harmonischen Ganzen trägt auch die Abstimmung der bündig eingebauten Eckbank auf die Höhe der Fensteröffnung bei. Die Natur im Blick. Ebenfalls im Erdgeschoß befindet sich das Wohnzimmer, das von der Küche aus betreten werden kann. Bei Bedarf können Küche und Wohnzimmerbereich durch eine weiße Schiebetür voneinander abgetrennt werden. Der heimelige Wohnbereich punktet vor allem mit seinem Ausblick auf das noch unverbaute landwirtschaftliche Grün und den ansteigenden Berghang. Durch Fensterfront mit integrierter Glasschiebetür ent-

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Einsatz kommen. Der Beleuchtungseinsatz für die Solatube 160/290D bietet eine attraktive Ergänzung für die Nachtstunden. Das Gelenkrohr, welches von 0º bis 90º winkelbar ist, erleichtert die Montage bei Hindernissen im Dachbodenbereich. Praktisch ist auch der Tageslichtdimmer. Mit ihm kann der Raum ❧ tagsüber abgedunkelt werden.

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EXTRA BAUEN

Glasfassade: Vom Wohnbereich im Erdgeschoß schweift der Blick nach außen ins Freie.

steht eine fast nahtlose Verbindung von Innen- und Außenraum. Die Natur wird in den Wohnraum geholt, vom Sofa aus kann man Kühe und Ziegen beim Grasen beobachten. So wirkt die gesamte Westfront des Raumes wie ein Gemälde, das sich je nach Tageszeit verändert. Der direkte Zugang zur überdachten Terrasse und der dahinterliegenden Wiese bietet vor allem in den Sommermonaten ein Plus an Wohnfläche. Wie vor dem Haus findet sich auch hier der graue Naturstein Luzerna wieder, diesesmal jedoch in gebrochener Form, was eine völlig andere optische Wirkung erzielt.

Tradition und Moderne: Kruzifix und Eckbank geben der Küche mit ihren weißen Arbeitsflächen Wärme.

Herzstück Treppe. Die einläufige Treppe aus Eichenholz befindet sich genau in der Mitte des Hauses, direkt unter dem Dachfirst. Genau wie unten unterteilt die Treppe auch im Obergeschoss die verschiedenen Wohnbereiche. Richtung Westen befinden sich das Elternschlafzimmer mit einem Bett aus Zierbelkieferholz sowie das Kinderzimmer, im gegenüberliegenden Teil das Familienbad und ein Ankleidezimmer. Ähnlich wie im Erdgeschoss verfügen auch alle Räume in diesem Stockwerk über einen direkten Zugang zum Balkon. So entsteht ein Gefühl von Weite.

Zusätzlich zu dem auf zwei Stockwerke aufgeteilten Wohnraum verfügt das Haus KoGu über ein 53 Quadratmeter großes Dachgeschoss sowie einen abgetrennten Kellerbereich, der über ein Lichtband natürlich belüftet und belichtet wird. Um genug Tageslichtkomfort in die relativ schmalen Räume des Treppenaufganges zu bringen, wurden vom Architekten gezielt gangbreite Fenster eingesetzt, von denen man unter anderem die Sicht auf einen der schönsten Höfe des Passeiertales, den Schildhof Stein■ haus, genießen kann. Verena Spechtenhauser

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