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Dahme und Spree s

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Ausgabe

Seniorenmagazin

3/2012

für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

5. Jahrgang

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Der Flughafen kommt – barrierefrei


Man muss vom Alten lernen, Neues zu machen. Berthold Brecht Wir sind u. a. Herausgeber der Seniorenzeitung Treptow-Köpenick sowie der Seniorenmagazine für die Landkreise Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oder-Spree. Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375 / 24 25-0 www.elro-verlag.de Außenstelle: Schloßstraße 2 / Hofseite 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375 / 21 43 19 satz2@elro-verlag.de www.seniorenmagazine.de

CineStar in der A10 Freizeitwelt, der modernste Multiplex Filmpalast im Land Brandenburg hat für Jeden das passende Angebot. Filme in der neuesten 3D Technik, Kinotag und Familientag zum günstigen Eintrittspreis, Wohlfühlkino für die Generation 50plus, CineLady, CineMen, regelmäßig die aktuellsten Vorpremieren, Kindergeburtstagspartys oder einfach auch nur Kino zum Verschenken mit unserem umfangreichen Gutscheinangebot.

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Ausstellung Bruno Taut

Editorial

Natur ist wahre Architektur Bruno Taut (1880 – 1938) war einer der fantasievollsten Architekten im zwanzigsten Jahrhundert. Sein gebautes Werk ist vielfältig, noch reicher ist sein Nachlass, der im Baukunstarchiv der Akademie der Künste in Berlin bewahrt wird. Rund

60 dieser Arbeiten sind noch bis zum 24. Juni in der ALTEN FEUERWACHE zu sehen, in Eichwalde, Bahnhofstraße 79. Die Ausstellung ist jeweils donnerstags bis sonntags von 15.00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt / LDS ist frei.

Langengrassau Egal, ob der Flughafen jetzt erst im März 2013 eröffnet wird, oder ob er wie beabsichtigt bereits in diesen Tagen den Betrieb aufgenommen hätte: er kommt! Er wird verbinden. Menschen, die von überall auf der Welt als Gäste hierher nach Berlin kommen und Deutsche, die aus vielen Gründen als Gäste in alle Welt fliegen. Aber der Flughafen wird auch trennen. Er teilt die Menschen die hier leben in zwei Gruppen. Auf der einen Seite diejenigen, die Arbeitsplätze erhoffen und Einkommen, die auf wirtschaftliche Expansion bauen und auf Einnahmen für das Land, für die Landkreise und für die Gemeinden. Auf der anderen Seite die geschätzten 200 000 Menschen in der Region, die bei An- und Abflügen alle 3 Minuten keine Tag- und Nachtruhe mehr haben werden, deren Lebensqualität im ländlichen Raum vorüber ist, in den sie gezogen sind, weil es ihnen in der Großstadt zu hektisch, zu betriebsam, zu laut war. Viele hatten sich erkundigt und waren beruhigt worden: Nein, über dieser Gemeinde oder jenem Ortsteil wird es keinen Fluglärm geben. Es war ein böses Erwachen, verbunden mit der Erkenntnis, belogen, betrogen worden zu sein. Vielleicht sogar systematisch?! Es erleichtert oder verbessert die Sachlage nicht zu sehen, dass jetzt die Betreiber des Flughafens beziehungsweise ihr Aufsichtsrat selbst belogen und betrogen wurden – vom eigenen Management. Im Gegenteil. Weil wir – du und ich – die Betreiber sind, sind wir – du und ich – auch in diesem Fall wieder die Betrogenen. Die Politiker, die den Flughafen am falschen Orte über die Köpfe der Menschen hinweg vehement verteidigt haben und sich zudem in der Praxis der Kontrolle als inkompetent erwiesen haben, geben sich betroffen, finden dann einen Schuldigen als Bauernopfer und gehen zur Tagesordnung über. Die Zeche zahlen wir – du und ich. Mindestens 150 Millionen für Schäden und Schadensausgleich. Und wie viel hundert Millionen für den Pfusch am Bau? Da ist vorsorglich schon mal Sparen angesagt. Zum Beispiel beim Schallschutz für die Anwohner. Freuen wir uns auf den Sommer. Ihr Detlef Schlüpen.

Begehrte Chronik Bisher wurden über 100 Exemplare verkauft. Inzwischen sind nur noch wenige Bücher zu ver kau fe n. D i e Autore n prüfen, ob weitere Exemplare gedruckt werden. Die Chronik k a n n i n d er G e m e i n d everwaltung zu den Sprechzeiten erworben werden. Der Preis beträgt 35 €. / www.heideblick.de / LDS

Viva la Musica Am 16.06.2012 findet das Königs-Wusterhausener Chortreffen statt Am 16.06.2012 lassen die Königs-Wusterhausener auf dem Kirchplatz die Musik hochleben. „Viva la musica“ lautet das Motto des diesjährigen Chortreffens, bei dem sich acht Chöre aus Königs Wusterhausen ein Stelldichein geben. Unter den wundervollen alten Bäumen präsentieren sie ihrem Publikum von Klassik, über russischer Folklore bis hin zu traditionellen Volksliedern ein

vielseitiges Programm. In den Pausen sorgt eine Liveband mit flotter Musik dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Und für Speis und Trank ist natürlich ebenfalls bestens gesorgt. / Rathaus Aktuell, Nr. 4 2012 /

KWer Chortreffen Samstag 16. 06. 2012, 15.00 Uhr, Kirchplatz, Eintritt frei

Mini-Radtour

Touristischer Radweg eingeweiht Mit einer „Miniradtour“ wurde jetzt der touristische Radweg zwischen dem Lübbener Ortsteil Radensdorf und Briesensee, einem Ortsteil der Gemeinde Neu Zauche eingeweiht. Der 855 Meter lange Weg sei ein gutes Beispiel für das Zusam-

menrücken des Spreewaldes, meinte der Amtsdirektor des Amtes Lieberose/Oberspreewald, Bernd Boschan, mit Blick auf die Besonderheiten beim Bau der Verkehrsanlage, die auf zwei Gemarkungen verläuft. Fortsetzung auf Seite 4


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Fortsetzung von Seite 3 Dies machte unter anderem den Abschluss eines Gestattungsvertrages für die Realisierung der Baumaßnahme erforderlich. Bernd Boschan richtete daher auch einen „ganz, ganz großen Dank an die Lübbener Stadtverordneten und die Verwaltung“ für deren Engagement. Bürgermeister Lothar Bretterbauer erinnerte daran, dass vor 14 Jahren bereits ein wichtiger Radweg eingeweiht worden sei – der zwischen dem Stadtteil

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Radensdorf und Lübben. Mit dem neuen Weg sei nun eine Lücke geschlossen und eine wichtige touristische Nahverbindung zum Amt Lieberose und der Lübbener „Badewanne“, dem Briesensee, geschaffen worden. Es gäbe immer mehr Gäste, die nicht nur wegen einer Kahnfahrt in den Spreewald kämen, sondern diesen vor allem auch gern zum Radfahren nutzen würden. Der Ausbau des Radwegenetzes sei daher von großer Bedeutung.

Lecker und einfach Alte Rezepte wiederentdeckt (10)

/ www.luebben.de / LDS

Bolivianische Schüler suchen Gastfamilien! Schüler der Deutschen Schule Santa Cruz/ Bolivien möchten sich ab September 2012 die Bundesrepublik Deutschland anschauen. Das Humboldteum, ein gemeinnütziger internationaler Verein für Bildung und Kulturdialog, sucht daher Familien, die neugierig und offen sind, einen lateinamerikanischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren als „Kind auf Zeit“ aufzunehmen. Die jungen Bolivianer lernen Deutsch als Fremdsprache, so dass meist eine recht gute Verständigung gewährleistet ist. Die bolivianischen „Kinder auf Zeit“ sind schulpflichtig und müssen während ihres Aufent-

halts vom 22.09.2012 bis zum 27.01.2013 ein örtliches Gymnasium oder eine Realschule besuchen. Bei einem Gegenbesuch können deutsche Kinder im Juni 2013 Bolivien entdecken. / Rathaus Aktuell, Nr. 4 2012 / aus: Mecklenburgisches Kochbuch, Ausgabe 1868

Kontakt & weitere Infos: Humboldteum e.V. Gemeinnützige Servicestelle für Auslandsschulen Ute Borger Königsstraße 20 70173 Stuttgart Telefon: 0711 / 2221401 ute.borger@humboldteum.de

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Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 24 25-0 • Fax 03375 / 24 25 22 www.elro-verlag.de Außenstelle: Schlossstraße 2 / Hofseite • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.seniorenmagazine.de

Redaktion: Detlef Schlüpen (LDS) und Senioren Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de Seniorenteil verantwortlich: Dr. Dorothea Schmalfuß Susanne Statkowa Manfred Plenz

Luckauer Heimatkalender 2012 Im Angebot des Niederlausitz-Museums Luckau, der Bücherecke Luckau und des Druckhauses Terno gibt es den Luckauer Heimatkalender 2012. Im aktuellen Jahrgang dieser Publikationsreihe mit 100jähriger Tradition sind 16 verschiedene Themen vereint. Im Kalendarium wird an historische Ereignisse der Luckauer Region erinnert und dabei ausführlicher auf die Gründung der ersten

ImpresSum Das Seniorenmagazin „Dahme und Spreewald“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald. Es wird kostenlos verteilt.

Luckauer Buchhandlung und Leihbibliothek vor 185 Jahren, auf das Jubiläum der Luckauer Museumsnacht, auf das 1832 übergebene Gebäude der „Correktionsanstalt“ des Luckauer Gefängnisses sowie auf die Vergabe des Designer-Preises des Landes Brandenburg für das Niederlausitz-Museum in der Kulturkirche Luckau eingegangen. / www.luckau.de / LDS

Anzeigenannahme: PR-Beratung:

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de Arno Klamann Tel. 030 / 744 44 75 • Fax 030 / 70 78 43 01 Mobil 0175 / 514 27 60

Zusammenarbeit:

Landkreis Dahme-Spreewald Kreisverwaltung Reutergasse 12 • 15907 Lübben

Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, e-mail: kussmanuskripte@gmx.com

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind zu richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf CD) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des ELRO-Verlages. Auf der Titelseite: Der Flughafen kommt – barrierefrei


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Der Duft des Sommers Von Helga Licher Ich bin ein Sonnenkind…Ich liebe es, wenn die Sonnenstrahlen meine Haut berühren und mich wärmen. Es ist ein wunderbares Gefühl, im Morgengrauen mit bloßen Füßen über eine Wiese zu laufen und die Kühle der Grashalme zu spüren. Oder einfach nur den Wolken nachzuschauen… Ich genieße diese Tage stets sehr intensiv, denn der Sommer erweist sich oft als sehr launisch, und viel zu schnell kündigt sich der Herbst an und die Sonne verliert ihre Kraft. „Früher waren die Sommermonate wärmer“, sagte meine Mutter oft und erzählte von heißen Sommertagen, von schwülen Nächten und von heftigen Gewittern, die schließlich Abkühlung brachten. „Das Wetter war nicht so unbeständig und wechselhaft wie heute“, erinnerte sie sich. Wenn ich an den Sommer meiner Kindheit denke, denke ich an unbeschwerte Ferientage, Schwimmen im Kanal und draußen spielen bis zum Dunkelwerden. Immer, wenn der Eisverkäufer mit seinem klapprigen Karren in unsere kleine Straße kam und sich mit seiner Schelle bemerkbar machte, wussten wir – jetzt war er da der Sommer. Mutter erlaubte uns die Kniestrümpfe auszuziehen und barfuss durch die Pfützen zu laufen.

Die Bauern fuhren mit ihren Pferdegespannen auf die nahe gelegenen Felder und die Jungen aus unserer Nachbarschaft liefen ihnen nach. Derjenige, der es schaffte als erster auf den fahrenden Wagen aufzuspringen, war der Held des Tages. Unserer Freiheit waren keine Grenzen gesetzt. Die Gärten, Wiesen und Wälder rings um die Siedlung herum waren für uns Kinder ein einziger großer Spielplatz. Wir wussten genau in welchem Garten es die saftigsten Kirschen und die süßesten Birnen gab. Für uns war kein Baum zu hoch und kein Graben zu tief. Wenn ich meine Augen schließe, höre ich noch heute die Frösche quaken, die im Morast am Kanalufer heimisch waren. Ich spüre das Kribbeln auf der Haut, wenn sich die Blutegel an meinen Beinen festsaugten, wenn ich barfuss durch den Bach am Rande der Hauptstraße lief. Ich erinnere mich an den Gesang der Vögel, wenn

ich ganz still unter dem alten knorrigen Apfelbaum saß und lauschte. Ich sammelte Marienkäfer in meiner Hand und weinte wenn ich dabei wieder einmal in einen Brennnesselbusch fiel. Erinnerungen lassen uns in die Vergangenheit reisen und entführen uns in längst vergessene Träume. Wer kennt sie nicht – die Gerüche unserer Kindheit? Wer weiß noch wie ein Lutscher mit Kirschgeschmack riecht? Oder die kleinen runden Mottenkugeln, die immer bei meiner Oma im Kleiderschrank zwischen der Leibwäsche lagen? Wann haben wir das letzte Mal an einem Stück Kernseife geschnuppert? Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen, als ich, umhüllt von betörendem Fichtennadelduft in einer riesigen Zinkwanne in der Waschküche von meiner Mutter gebadet wurde. Zur Belohnung gab es dann, weil ich so brav war, gezuckerten Holundersaft. Den Rosengarten meiner Mutter im Sommer, das frische Heu auf der Wiese, die feuchte Erde nach einem Sommerregen, all das ruft Erinnerungen in mir wach, die ich längst vergessen glaubte. Ich will den Duft des Sommers noch einmal riechen. Ich vermisse sie unendlich – die Gerüche meiner Kindheit…

ASB-Demenzberatung feierte 10. Geburtstag Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der ASB-Demenzberatung öffneten neben der Beratungsstelle auch die Tagespflege und die Sozialstation des Arbeiter-SamariterBundes in Königs Wusterhausen ihre Türen. Interessierte haben sich in den Einrichtungen an der Bettina-von-Arnim-Straße zu den Themen Pflege und Demenz beraten lassen. Sie informierten sich über die Möglichkeiten praktischer Unterstützung im Alltag und erhielten Einblicke in die Räume der Tagespflege und deren kreative,

sportliche sowie kulinarische Angebote. Die Leiterinnen der Einrichtungen hatten für alle Fragen rund um die Pflege ein offenes Ohr und standen mit praktischen Tipps zur Seite. Besonderen Anklang fand der Dokumentarfilm „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank“. Die erzählte Geschichte einer an Demenz erkrankten Frau ermunterte die Gäste, sich anschließend bei Kaffee und Kuchen über eigene Erfahrungen auszutauschen. / ASB-Pressestelle / Anna-Magdalena Heide, Text und Foto

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Spaziergang im Gutspark Dahlewitz Von Ingeborg Spittler Es war ein schöner Herbsttag, als wir nach Dahlewitz fuhren. In der Zeitung hatten wir gelesen, dass im Zusammenhang mit der Erweiterung des Flughafens Schönefeld die Betreibergesellschaft Flächen in der Umgebung renaturieren soll. So wurde der jahrelang vernachlässigte und brachliegende Gutspark wieder hergerichtet. Wir wussten nicht genau, wo der Eingang zum Gutspark ist, so fuhren wir zuerst zur B 96, wo noch Gebäudereste des alten Gutshauses stehen. Dort war das alte Holztor verschlossen. Nun versuchten wir es von der Straße aus, die nach Groß Kienitz (L402) führt. Dort fanden wir sehr schnell den Eingang und konnten das Auto in einer Seitengasse parken. Seit 1989 ist der Park ein „Geschützter Park“ und steht seit 1994 unter Denkmalsschutz. Der Park gehört zur Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. 2009 wurde mit den Arbeiten der Renaturierung der 7,3 ha großen Fläche nach Zeichnungen des Gutsgeländes von 1900 begonnen und der Park wieder hergestellt. Die historischen Wegbe-

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1 des GG). Was bedeutet das? Man darf die Würde des Menschen nicht antasten, nicht berühren, nicht mit dem Tastsinn erfassen. Sie ist offenbar wie das alter ego des Menschen einfach nur vorhanden, auch wenn man sie sinnlich nicht wahrnehmen kann. Jeder Mensch hat eine solche Würde, unabhängig von seinen sonstigen Eigenschaften, sie gehört einfach zu ihm. So will es die christliche Ethik, so will es das Grundgesetz. Die Menschen unterscheiden sich zwar voneinander, aber die Würde des Menschen ist immer gleich. Das bedeutet also, lieber Leser, dass Sie die gleiche Würde haben wie der Bundespräsident oder die Bundeskanzlerin, aber auch wie

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ziehungen mit Sichtachsen wurden freigelegt und 1,8 km neue Wege angelegt. Auch das Teich- und Grabensystem wurde vom Wildwuchs befreit und vier Brücken nach historischen Vorlagen gebaut. So entstanden auch wieder 10.700 qm Wiesenflächen, die zusammen mit dem Teich- und Grabensystem ein Biotop bilden und den Artenschutz sichern. Bei unserem Rundgang beeindruckten uns die schönen alten Bäume mit ihrem bunten Herbstlaub, das im Sonnenlicht aufleuchtete. Dieser Park ist wirklich eine Oase der Ruhe. Der Herbst verwöhnte uns in diesem Jahr besonders, die Temperaturen waren so angenehm, dass wir unsere Jacken öffneten und tief durchatmeten, um unsere Lungen mit frischer Luft zu füllen. Obwohl das Wetter so schön war, begegneten uns nur wenige Spaziergänger.

MENSCHENWÜRDE Von Eike Mewes der Schwerkriminelle, der Mörder, der Mafioso, der Terrorist oder irgendein Diktator. Ich weiß, dass Sie sich nicht gerne mit solchen Persönlichkeiten vergleichen lassen möchten, aber in Hinblick auf die Würde müssen Sie sich die Gleichstellung gefallen lassen. Vor Gott und vor dem Gesetz sind alle gleich, an dieser ethischen Maxime kommen wir nicht vorbei. Zur Zeit gibt es in unserem Land ein paar Problemfälle. Da haben wir eine rechtsextreme Gruppe aus Zwickau, die neun Morde auf dem Gewissen hat. Sie hat „Ausländer“ umgebracht, weil sie der Meinung waren, dass Artikel 1 des GG nur für Deutsche gilt, also die Opfer nicht über die Würde verfügen, die das Grundgesetz Deutschen zusichert. Da haben wir katholische Priester, die Minderjährige sexuell missbrauch-

Die neu angelegten Wege sind breit und an besonders schönen Stellen laden Bänke zum Verweilen ein. Die kleinen Kanäle, über die die neuen Brücken führen, sind mit Entengrütze bedeckt und bieten vielen kleinen Tieren, sicher auch Fröschen einen sicheren Aufenthalt. In den alten Bäumen zwitscherten die Vögel, das Laub ist noch so dicht, dass wir den Specht, der sich durch lautes Hämmern bemerkbar machte, nicht entdecken konnten. Wie friedlich ist diese kleine Welt, die uns fast vor unserer Haustür gelegen zu Spaziergängen einlädt. Wir blieben immer wieder einmal stehen, um uns an der Natur zu erfreuen. Die Lichtreflexionen, die durch die einfallende Sonne in das Laub der Bäume entstehen, zu beobachten. Nach dem ausgedehnten Spaziergang beendeten wir unseren ersten Rundgang und nahmen uns vor, diesen Park bald wieder zu besuchen. Es ist doch schön, dass ein Park für die Bevölkerung zugänglich gemacht wurde, der so viele Jahre verwilderte.

ten, weil sie der Meinung waren, dass Kinder oder abhängige Jugendliche unmöglich über die gleiche Würde verfügen könnten wie Hochwürden von Gottes Gnaden. Die Herabwürdigung der Menschenwürde ist bis zur Unwürdigkeit verkommen. Täter stilisieren sich zu Opfern und berufen sich auf ihre Würde, Amtsinhaber verstecken sich hinter der „Würde“ ihres Amtes. Was für einen Wert hat die Würde des Menschen überhaupt noch? Welcher Mensch ist seiner Würde noch würdig? „Würde“ ist Konjunktiv, also die Möglichkeitsform von Sein und Werden. Mit anderen Worten: Wir müssen unsere Würde erst möglich machen.


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Leserbrief

Am Sonntag blieb die Küche kalt Am 29.04.2012 nutzten 18 Mitglieder der OG Pätz der Volkssolidarität das schöne Wetter und trafen sich zu einer kleinen Radtour auf dem Dorfplatz. Gemeinsam fuhren wir vorbei am Strand des Vordersees quer durch den Wald – wo noch immer kein Radweg zu finden ist – weiter Richtung Thälmannstraße. Nach etwa 7 km waren wir am Ziel unserer Wünsche angekommen. Dank der Vorbereitung unseres Mitglieds Traudchen Geschke waren für uns Plätze im Garten der Gaststätte “Seeblick“ vorbereitet und wir konnten aus dem abwechslungsreichen Angebot der Mittagskarte wählen. Dabei war für jeden etwas dabei und auch der Geldbeutel wurde nicht so stark belastet. Da noch keiner Lust hatte, gleich wieder nach Hause zu fahren, entschlossen wir uns spontan, noch zur Eisdiele „Unter den Eichen“ zu

Sei tapfer „Sei tapfer“, hört der kleine Fritz oft den Vater sagen. „Du bist doch bald ein großer Mann, drum mußt du viel ertragen.“ Tapfer aß er seinen Brei, der schmeckte ihm abscheulich. Ging tapfer auch zum Zahnarzt hin, der bohrte sogar neulich. Auch nachher in der Schule dann gab es manch Prügelknaben. „Du bist doch stark“, der Vater sprach, kannst doch zurück auch schlagen. Die Arbeit später gar zu schwer. Der Vater sprach vom Lohne. „Hast du Geld dann bist du was, nur gar nichts bist du ohne.“

fahren, um dort einen leckeren Eisbecher zu genießen. Nach dieser Stärkung fuhren wir wieder zurück nach Pätz und verabschiedeten uns mit dem Versprechen, diese gemeinsame Aktivität weiter zu leben. Vielleicht finden sich noch mehr Radler, die an unseren Ausflügen teilnehmen wollen. Sie müssen keine Radprofis sein und auch nicht unbedingt Mitglied der Volkssolidarität. Wichtig sind nur der Spaß an der Bewegung und natürlich ein verkehrssicheres Fahrrad. Also achtet wieder auf die Informationen am H. Sparenberg Schwarzen Brett!

Fritz trug auch tapfer das Gewehr, als es ihm ward befohlen. Das fiel ihm besonders schwer, wollt lieber sein bei Dorlen. Doch eines Tages fragt sich Fritz, wie steht‘s mit Vaters Tapferkeit? Ihm ja nun das Alter drückt, und damit auch manch Körperleid. Die Kraft läßt nach, das Rheuma plagt. Fritz hört den Vater klagen. Sei tapfer, wie du‘s geraten mir, möcht nun Fritz zum Vater sagen. U. Schirmer

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Häufig übersehene Gefahr für den Diabetiker: die Besonderheiten des Diabetischen Fußes Die Volkskrankheit Diabetes mellitus - auch Zuckerkrankheit genannt - greift besonders in unserer hochindustrialisierten Gesellschaft schmerzlos in das Leben betroffener Patienten ein. Obwohl Betroffene zunächst keine Beschwerden haben, sind sie gezwungen, ihr Leben in erheblichem Maße umzustellen, sobald bekannt ist, dass sie unter der Erkrankung leiden. Nur so können Langzeitschäden, wie Dialysepflicht, Sehstörungen, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen verhindert werden. Ein lange Zeit verkanntes, weiteres Problem des Diabetikers ist das Diabetische Fußsyndrom. Unsere Füße sind mit besonderen Schutzmechanismen ausgestattet, dank derer sie uns im Laufe des Lebens etwa 1,5mal um die Erde tragen können. Viele dieser Eigenschaften gehen dem Diabe-

Foto: Krankenhaus Hedwigshöhe

tiker unbemerkt verloren, so dass sich Deformitäten und Druckstellen ausbilden. Auf diese Bereiche wirkt isoliert ein Vielfaches des normalen Körpergewichtes. Somit sind Tür und Tor geöffnet für die Entstehung von anfangs harmlos erscheinenden, kleinen Wunden – den Diabetischen Ulcera. Die Behandlung dieser Wunden ist sehr langwierig und aufwendig. Bei verspäteter Therapie ist auch heutzutage eine Amputation nicht immer zu vermeiden. Deshalb sind Aufklärung und Information der Pati-

enten wichtig und das wirksamste Mittel, um die gefährlichen Wunden zu verhindern. Nur der wissende ist Patient in der Lage, die Gesunderhaltung seiner Füße und damit den Erhalt von Mobilität und Eigenständigkeit selbst in die Hand zu nehmen. Über Ursachen und beeinflussende Faktoren des Diabetischen Fußsyndroms sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung beraten wir Sie gern nach telefonischer Vereinbarung in unseren Servicesprechstunden. Krankenhaus Hedwigshöhe Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Beratung in der Sprechstunde Fußchirurgie Telefon: (030) 67 41 – 50 20 Höhensteig 1 12526 Berlin

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Alt werden im Grünen

Unsere Seniorenresidenz Wittmannsdorf befindet sich am Rande des Spreewaldes, ca. 90 km von Berlin entfernt. Wittmannsdorf ist ein kleiner Ort, abseits belebter Straßen und trotzdem verkehrsgünstig gelegen. Ca. 4 Kilometer entfernt verläuft die B87 zwischen Lübben und Beeskow. Bis Königs Wusterhausen beträgt die Entfernung ca. 55 km.

zur Freizeitgestaltung. Die Betreuung erfolgt durch fachlich qualifiziertes Personal. Für das leibliche Wohl sorgt unser Koch und stellt gemeinsam mit den Bewohnern den Speiseplan zusammen. Diäten und individuelle Wünsche werden dabei berücksichtigt. Hausbesuche des Arztes finden in turnusmäßigen Abständen und bei Bedarf statt. Liebgewonnenes Mobiliar kann selbstverständlich mitgebracht werden. Traditionelle Feste und Feiertage werden vom Personal gemeinsam mit den Bewohnern vorbereitet und durchgeführt. Gelegentliche Ausflüge in die Umgebung werden organisiert und sind sehr beliebt bei allen Bewohnern. „Den Jahren leben geben“ ist unser Leitbild und heißt für uns, den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sie zu unterstützen und zu begleiten, ein Leben in angenehmer, familiärer Umgebung. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich zu einer BeZu jeder Jahreszeit entfaltet dieser kleine Ort und seine sichtigung unserer Einrichtung an. Wir freuen uns auf Ihren Umgebung einen ganz besonderen Charme und lädt zu Besuch. Spaziergängen ein. Unsere Einrichtung wurde im Frühjahr 2000 komplett modernisiert und erfüllt die Anforderungen an Seniorenresidenz Wittmannsdorf eine wohnliche Seniorenresidenz. Wir verfügen über einen Görsdorf GmbH, Zur Kirche 9 Personenaufzug und über die Rollstuhlfahrrampe gelangt 15913 Märkische Heide man in den straßenseitigen Eingang des Hauses. Die Ein- Telefon: 03 54 76 - 65 01 03 54 76 - 65 01 25 richtung bietet 15 Bewohnern Platz und vermittelt durch Fax: angela_goersdorf@web.de ihre Gemütlichkeit eine familiäre Atmosphäre. Ein großer E-Mail: Gemeinschaftsraum mit TV, eine Teeküche, eine Bibliothek Internet: www.seniorenresidenz-wittmannsdorf.de und ein großer Garten bieten viel Platz und Möglichkeiten

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Immobilien-Kaufmann

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Ihr kompetenter Partner in Berlin und Brandenburg! Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Bei uns sind Sie richtig! Vollservice und persĂśnliche Betreuung unserer Kunden beim Kauf oder Verkauf von Immobilien ist unsere Profession. Wir organisieren u. a.: -

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Was kann ICH zur Verkehrssicherheit beitragen? Unter dem Motto „Fahr fair – versuch’s wenigstens“ gibt es im Landkreis viele MĂśglichkeiten auch fĂźr Senioren Die meisten Ă„lteren unter uns kĂśnnen sich noch erinnern: In der DDR gab es das Verkehrssicherheitsaktiv. Nach der Wende kam es zur GrĂźndung der Landesverkehrswacht Brandenburg und Damit zur GrĂźndung der Verkehrswacht der Landkreise. Mit der Gebietsreform kam es zum Zusammenschluss der Kreisverkehrswacht von KĂśnigs Wusterhausen, LĂźbben und Luckau zur Kreisverkehrswacht Dahme-Spreewald e.V. Heute hat die Gemeinschaft zwischen LĂźbben, KĂśnigswusterhausen und Luckau 42 Mitglieder, teils Einzelpersonen, teils Firmen und Sponsoren. Dem Landesverband gehĂśren u.a. der TĂœV Rheinland, der ADAC und verschiedene Verkehrsunternehmen an. Aber jeder, der es mit Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung ernst meint, ist als Mitglied und Helfer willkommen.

Bekannte Personen: Im Bereich KĂśnigswusterhausen sind die Herren Heiko Juschkat, Rainer Sydow und Rechtsanwalt Thomas Winkler die Ansprechpartner. Kurt PĂśthke ist als Gesamtvorsitzender auch fĂźr LĂźbben zuständig. Schirmherr ist Landrat Stephan Loge, der u.a. auch durch sein energisches Pochen auf ein Brandschutzkonzept beim neuen Flughafen bekannt wurde. Nicht vergessen darf man Diplom-Jurist Sigmund Kramer, der nach 50 Jahren unfallfreiem Fahren die älteste Fahrerlaubnis im Kreisgebiet besitzt. AuĂ&#x;erdem hat Herr Kramer der Kreisverkehrswacht alte – fast historisch zu nennende - FĂźhrerscheindokumente zur VerfĂźgung gestellt. Die Aufgaben: Zu den vielfältigen Aufgaben gehĂśren Verkehrssicherheitstraining, Radfahrtraining, Ausbildung von SchĂźlerlotsen, Aufklärung in Schulen, Veranstaltungen und Vorträge. Zusammen mit Jugendsozialarbeiterinnen wurden mehr als 30 Veranstaltungen in Schulen, Kitas und Gemeinden durchgefĂźhrt. Besonders fĂźr Senioren bieten wir spezielle Vorträge und Gesprächsrunden an. Wenn Interesse besteht, einfach anrufen, wir kommen. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern und Sponsoren und mĂśchte mit diesem Artikel um

Eine der Aufgaben der Verkehrswacht: Radfahrtraining, wobei Kinder und Schulen besonders im Fokus stehen Foto: Verkehrswacht

noch mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Mitglieder werben. Vielleicht auch fĂźr unsere Leser eine dankbare und interessante msk Aufgabe? Kontakt: Kreisverkehrswacht Dahme-Spreewald e.V. WeinbergstraĂ&#x;e 1 - 15907 LĂźbben Tel. (03546) 20 19 27 Fax: 03546) 20 19 99 Email: Kreisverkehrswacht@gmx.de Webseite der Landesverkehrswacht: www.Landesverkehrswacht-Brandenburg.de

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ÄLTer WerDeN Im LANDKreIs DAHme-spreeWALD Seit 20 Jahren erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit

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20 Jahre Seniorenbeiräte im LDS „Wie alles begann“ Ja, wie war das eigentlich vor 20 Jahren, als die Frage laut wurde: Brauchen wir einen Kreisseniorenbeirat? Gar nicht so einfach, Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen. Doch glücklicherweise leben noch einige Zeitzeugen, die Auskunft geben können. So z.B. Käte Sewohl aus Niederlehme. Die heute 87-Jährige zählt zu jenen „Aktivisten der ersten Stunde“. Es begann damit, dass Professor Werner Beilicke (parteilos) aus Eichwalde, der mit dem Mandat der damaligen PDS sowohl in der Gemeindevertretung wie auch im Kreistag als Abgeordneter aktiv war, das Thema öffentlich machte und offene Ohren auch im Gesundheits- und Sozialausschuss des Kreistages Königs Wusterhausen fand. Er hatte sich gemeinsam mit Senioren über die Erfahrungen der in Westberlin und in Kommunen der Alt-BRD bereits seit Jahren tätigen Seniorenbeiräte informiert. So fand eine erste Zusammenkunft mit Vertretern der verschiedenen Wohlfahrtsverbände statt, über die der DahmeKurier der MAZ einen Artikel veröffentlichte mit dem Aufruf, an der Mitarbeit in einem Beirat interessierte Senioren möchten sich melden. Es meldete sich u.a. Frau Sewohl. Sie war viele Jahre als Protokollantin tätig und betreute umsichtig und zuverlässig das später in Königs Wusterhausen in der Brückenstraße 41 eingerichtete Seniorenbüro. In einer Zusammenkunft unter der Regie des Gesundheits- und Sozialausschusses wurde schließlich aus der Mitte der von Parteien und Organisationen vorgeschlagenen Frauen und Männer der Beirat demokratisch gewählt. Erster Vorsitzender wurde Arno Wittkopf, Kreisvorsitzender der Volkssolidarität/Bürgerhilfe. Natürlich traf auch hier die alte Weisheit zu:„Aller Anfang ist schwer“, zumal es auch die Meinung mancher Kreistagsabgeordneter zu überwinden galt: „Wozu einen Beirat, unter den Abgeordneten sind doch viele schon im Seniorenalter“. Schließlich siegte die Einsicht, dass ein Seni-

orengremium selbst am besten die Interessen älterer Menschen durch Aktivitäten im außerparlamentarischen Bereich erfassen und in enger Zusammenarbeit mit den Organen des Kreistages und der Kreisverwaltung zu kommunalpolitischen Entscheidungsfindung beitragen könne. Dem damaligen Landrat Hartmut Linke ist es mit zu danken, dass sich diese Einsicht durchsetzte. So konnte später auch nach der Bildung des Landkreises DahmeSpreewald der Kreisseniorenbeirat in neuer Zusammensetzung mit Vertretern des südlichen und nördlichen Kreisgebietes neu gewählt werden. Sein Anliegen war es, örtliche Seniorenbeiräte gründen zu helfen. Zu den ersten zählten die Beiräte in Zeuthen, Eichwalde, Wildau, Luckau und Lübben. Inzwischen bestehen 16 örtliche Beiräte, die ihre Vertreter in den Kreisseniorenbeirat entsenden. Seither ist dieses Gremium mit seinem Vorsitzenden, der zugleich vom Landrat vorgeschlagener und vom Kreistag gewählter Seniorenbeauftragter ist, in allen Fragen der Seniorenpolitik engagiert. Zu seinen Initiativen zählt z.B. die Einführung der alljährlichen Dankeschönveranstaltung anlässlich der Brandenburgischen Seniorenwoche, auf der der Landrat mit einer Urkunde „Eine Rose für...“ in der Seniorenarbeit engagierte Ehrenamtler auszeichnet. Inzwischen wurden mehr als 200 Frauen und Männer auf diese Weise geehrt. Die Einführung des „Tages der Altenpflege“ durch das Land Brandenburg ist ebenfalls auf einen Vorschlag des LDS - Kreisseniorenbeirates zurückzuführen. Der Kreisseniorenbeirat arbeitete mit der Kreisverwaltung die Seniorenpolitischen Leitlinien für den Kreis aus, das Dokument wurde im Dezember 2006 vom Kreistag beschlossen. Und schließlich: Das Seniorenseminar der Technischen Fachhochschule Wildau, inzwischen sehr beliebt, wurde 1994 auf Vorschlag des leider zu früh verstorbenen Professors Beilicke und mit Hilfe des Kreisseniorenbeirates eingeführt. Susanne Statkowa

Viele Gründerväter und Gründermütter, die sich vor 20 Jahren auf den Weg machten, sind heute noch in der Seniorenarbeit aktiv. Ihre Erfahrungen sind auch jetzt unverzichtbar. Dazu gehören: Tilo Oechsner, Eichwalde (80) Susanne Statkowa, Eichwalde (83) Paul Stahlberg, Schulzendorf (80) Dr. Dorothea Schmalfuß, KW (80) Fritz Lange, Wildau (87) Karl-Hans Hübner, KW (76) Georg Graf, Schönwalde (76) Werner Böhme, Luckau (84) Wolfgang Mager, Niederlehme (81) Käte Sewohl, Niederlehme (87) Eckard Tolzmann, Lübben (80) Helga Rust, Schönefeld (69) Rita Kienast, Schönefeld (74) Dietrich Kundoch, Schönefeld (85) Dora Kuhnert, Bestensee (80)

Ein ehrendes Andenken gilt unseren bereits verstorbenen Wegbereitern Prof. Werner Beilicke, Eichwalde, Initiator der Gründung Günter Lewin, Zeuthen Pfarrer Ulrich Scheel, Zeuthen, Rudi Fritsche, Wildau, Arno Wittkopf, KW (später Lübben) Christa Gläß, Schönefeld

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19. Brandenburgische Seniorenwoche Liebe Seniorinnen und Senioren unseres Landkreises Dahme-Spreewald, in der Zeit vom 17. Juni 2012 bis 24. Juni 2012 findet nun zum 19. Mal die Brandenburgische Seniorenwoche statt. Sie steht im „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ unter dem Motto: „Alt werden in Brandenburg – aktiv, selbstbestimmt, solidarisch“ Die Brandenburgische Seniorenwoche hat auch in unserem Landkreis eine feste Tradition. Seniorenbeiräte und Kommunalpolitiker treffen sich mit älteren Bürgerinnen und Bürgern bei Geselligkeit, interessanten kulturellen und sportlichen Aktivitäten und informativen Gesprächen. Wohlfahrtsverbände, Vereine und soziale Einrichtungen sind kompetente Partner. Die hilfs- und pflegebedürftigen Alten sind nicht vergessen. Verdiente Ehrenamtler erhalten von Bürgermeistern, Amtsdirektoren und anderen Verantwortlichen eine öffentliche Würdigung. Höhepunkt im Landkreis ist die Eröffnungsveranstaltung. Es ist bewunderungswürdig, mit welcher Kreativität und mit welchem Einfallsreichtum die jeweiligen Seniorenbeiräte das Programm gestalten. Vom Kindergarten bis zum Seniorenchor – alle sind dabei, um den anwesenden verdienten Seniorinnen und Senioren aus dem ganzen Landkreis schöne Stunden zu bereiten. In diesem Jahr findet unsere Eröffnungsveranstaltung in Bestensee statt. Es wird sicher wieder ein großes Erlebnis. Liebe Seniorinnen und Senioren, wir wünschen Ihnen für diese Woche interessante Veranstaltungen, natürlich schönes Wetter und unbeschwerte Stunden. Bleiben Sie gesund und verlassen Sie sich darauf, dass wir mit Senioren und für Senioren ein selbstbestimmtes Alter in unserem schönen Heimatkreis ermöglichen wollen.

Stephan Loge Landrat und Schirmherr der 19. Brandenburgischen Seniorenwoche

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Wolfgang Grunert Seniorenbeauftragter


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Seniorenpolitische Leitlinien – wozu? Seniorenbeiräte sind im Landkreis Dahme-Spreewald schon seit Mitte der 90er Jahre aktiv, teilweise belächelt, aber auch argwöhnisch von Parteien, Verbänden u. a. betrachtet, weil sie „Nebenparlamente“ oder auch Konkurrenz befürchteten. Nicht ganz zu Unrecht, denn die „Alten“ muckten auf: Sie wollten nicht nur betreut, sondern ernst genommen werden, wenn sie sich ins tagespolitische Geschehen einmischen wollten. Kaffee trinken in Gesellschaft, Ausflüge machen und ein Tänzchen wagen ist ja ganz schön, aber eben nicht alles. Da drücken Sorgen um die Gestaltung des Lebensumfeldes - von fehlenden Treffpunkten(Tagesstätten u. ä.) über mangelnde Verkehrsanbindungen bis zur Pflege kranker Angehöriger. Aber wie organisiere ich notwendige Aktionen, wenn ich nicht immer nur auf die staatliche (hier eher kreisliche oder gemeindliche) Aktion warten will? Ein Rahmen musste her, der Kreisseniorenbeirat – vom Landrat dazu ermuntert – machte sich Anfang der 2000er Jahre ans Werk und begann gemeinsam mit engagierten Mitarbeitern unseres Sozialamtes mit einer Stoffsammlung, um festzustellen, was für eine sinnvolle Seniorenarbeit denn zu regeln sei. Da kam

dann einiges zusammen, von Gesundheitsfragen über Barrierefreiheit bis zu Kontaktmöglichkeiten und Informationen untereinander (was gibt es wo und bei wem?). Inzwischen wurde der Druck durch die demographische Entwicklung immer größer, schon 2004 waren im Landkreis fast 20 % der Einwohner 65 Jahre und älter. Im Jahr 2030 dürfte der Anteil bei fast einem Drittel liegen(rd. 51.000 Einwohner). 2006 war es dann soweit – im Oktober konnte eine Vorlage mit dem Titel „Seniorenpolitische Leitlinien des Landkreises Dahme-Spreewald“ in den Kreistag eingebracht werden, der folgende Festlegungen traf: 1. Durchführung eines Seniorenforums in zweijährigen Rhythmus 2. Fortführung der Altenplanung als eine Fachplanungsspezifik innerhalb der Sozialplanung 3. Beibehaltung von sozialen Fördermaßnahmen aus Mitteln des Kreishaushalts 4. Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit 5. Aktualisierung der Sozialfibel 6. Bedarfsermittlung in der ÖPNV-Versorgung Darüber hinaus schrieb der Kreistag den Ämtern, Städten und Gemeinden ins Stammbuch, dass sie entsprechende seniorenpolitische Beschlüsse zu fassen hätten und insbesondere Räumlichkeiten für Aktivitäten zur Verfügung stellen sollten (Generationentreff o. ä.). Er-wähnt werden sollte ferner, dass unabhängig von der Diskussion über die Leitlinien eine Analyse zum Wohnungsbedarf speziell für Senioren erarbeitet wurde, weshalb das wichtige Thema seniorengerechter Wohnraum im Beschlusstext nicht erscheint, in den Leitlinien selbst auf den Seiten 15 und 16 aber behandelt wird. Im Rückblick und aus der heutigen Sicht des Jahres 2012 ist zu sagen, dass die Leitlinien aus

Martin Wille, Landrat a. D.

dem Jahr 2006 schon eine Meilenstein auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung waren. Auch das Ehrenamt erfuhr eine deutliche Aufwertung, denn durch die gesicherten Beteiligungsrechte in den gemeindlichen, städtischen und kreislichen Gremien bis hin zum Kreisausschuss muss durch die kommunale Politik auf die Senioren gehört werden. Das ist gut so und sollte zu weiterem Engagement ermutigen. Senior Martin Wille, Landrat a. D. PS: Dass der Landkreis DahmeSpreewald mit den Leitlinien Vorreiter in Brandenburg war, soll nicht unerwähnt bleiben, das Land zog erst ein Jahr später nach!

Erfahrungsaustausch von AWO und Kreisseniorenbeirat Nur ein „Dankeschön“ genügt nicht mehr Wenn ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren zusammen kommen, bewegt sie alle ein Thema gleichermaßen: Wie können wir noch mehr „junge Alte“ zum Mitmachen bewegen und wie kann das Ehrenamt größere gesellschaftliche Anerkennung in Kommunen und finden? So war es auch auf dem gemeinsamen Forum, zu dem der AWO-Kreisverband und der Kreisseniorenbeirat des LDS am 29. März in die

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Cafeteria des Seniorenheimes in Wildau eingeladen hatten. Etwa 40 Frauen und Männer, Kommunalpolitiker, Vertreter der örtlichen Seniorenbeiräte, der Wohlfahrtsverbände und der fünf im Kreis bestehenden Mehrgenerationenhäuser berieten zum Thema „Demografischer Wandel – Entwicklung und soziale Anforderungen“. Impulse für die Diskussion Fortsetzung auf Seite 15


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Fortsetzung von Seite 14 gaben einleitend Jens Lehrmann, Vorsitzender des AWO-Regionalverbandes Brandenburg /Süd, Staatssekretärin Tina Fischer und Harald Lehmann, Leiter des Sozialamtes im Landkreis. Der demografische Wandel sei kein Schreckgespenst, hieß es, sondern ein berechenbarer Prozess, der allerdings zu dringendem Handeln herausfordere. Die Zahl der ab 65-Jährigen nimmt bis 2030 im Landkreis rapide zu, in einigen Regionen werden fast die Hälfte der Bürger zu dieser Altersgruppe gehören, so z.B. im Schenkenländchen und in der Großgemeinde Märkische Heide.

Nach der amtlichen Statistik werden im Jahr 2030 in Schulzendorf von der Gesamteinwohnerzahl 8.232 etwa 3.376 ab 65 Jahre sein, in Zeuthen von 10.400 etwa 3.801 und in Eichwalde von 6.708 etwa 3.376. Allein diese Zahlen zeigten, dass es einen großen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften – vor allem an Ärzten und Pflegern – für den ambulanten Pflegebereich gibt, aber auch ehrenamtliche Kräfte werden immer stärker gefragt sein. Die Entwicklung der Infrastruktur im Kreis, wie sie auch schon in den vom Kreistag beschlossenen „Seniorenpolitischen Leitlinien“ festgeschrieben ist, drängt ebenfalls auf Lösung, so das „Wohnen im Alter“ und der Personennahverkehr. Neue Formen der öffentlichen Förderung und Anerkennung der familiären und nachbarlichen Fürsorge für hilfebedürftige Menschen seien notwendig. Es genüge heute nicht mehr, nur mit schönen Dankesworten und Blumen das Ehrenamt zu würdigen. Am Nachmittag wurde das Forum in drei Arbeitsgruppen fort-

gesetzt. Dabei ging es darum, wie sich künftig Klubs, Treffs und Mehrgenerationenhäuser auf die veränderten Bedürfnisse älterer Menschen einstellen müssen, wie Wohlfahrtsverbände, Seniorenbeiräte und andere ehrenamtliche Gremien ihre Kräfte vernetzen können, und schließlich ging es um Ergebnisse und Probleme der örtlichen Seniorenbeiräte bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gegenüber Kommunalvertretungen und Bürgermeistern. Der Kreisseniorenbeirat wird in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialamt das Forum für künftigen Aufgaben und Maßnahmen auswerten. Stat.

Interview mit Frau Kötter: Für „Senioren“ noch zu jung? Auf dem gemeinsamen Forum des Kreisseniorenbeirates und der AWO beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema „Wie stellen sich Seniorenbeiräte, Klubs, Treffs, Mehrgenerationenhäuser auf die veränderten Bedürfnisse älterer Menschen im Hinblick auf ein aktives Alter ein?“ Susanne Statkowa sprach darüber mit der Leiterin des MGH Fontanetreff in Königs Wusterhausen Heike Kötter. Frage: Im Fontanetreff wie in anderen ähnlichen Einrichtungen sitzen manchmal Menschen im Alter von 60 bis 90 Jahre nebeneinander. Ist es da nicht manchmal schwer, für alle den richtigen Ton, bzw. die richtigen Angebote zu finden? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? H. Kötter: Wir erleben in der Altersgruppe der 60 -90 Jährigen mehrere Seniorengenerationen mit ganz eigenen Bedürfnissen. Der Begriff „Senioren/innen“ wird z.B. von den 60 – 70jährigen nicht gerne für sich selbst angenommen. Diese Altersgruppe bringt sich als Akteure sehr stark in die Aktivitäten unseres Hauses ein. Menschen über 80 Jahre nutzen überwiegend als Teilnehmende unsere Angebote. Die Generation dazwischen erleben wir in unse-

rem „Offenen Treff“ oftmals als Bindeglied zwischen nersuche, Einsatz von neuen den „jungen“ und „alten“ Besuchern. Medien bei Vorträgen und in der Öffentlichkeitsarbeit, InternetFrage: Alle in der Seniorenarbeit Aktiven sollten sich Kaffeeklatsch, Angebote für auf die unterschiedlichen Generationen einstellen, Männer, Wissensquiz, Seniorenwie könnte das nach Ihrer Meinung geschehen? Modenschauen, Rockerparty. Frage: Müssen es immer gröH.Kötter: Wir in der Seniorenarbeit Aktiven müssen ßere Teilnehmerkreise sein, uns immer wieder vergegenwärtigen, dass z.B oder ist es nicht auch wertvoll, eine 90-Jährige Frau ihre Kindheit in den Zwanzi- mit spezifischen Themen und gerjahren und ihre Jugend in den Dreißigerjahren Aktivitäten kleinere Gruppen zu des letzten Jahrhundert erlebt hat, wohingegen erreichen? z.B. ein 60-Jähriger Mann seine Kindheit in den Fünfzigerjahren und seine Jugend in den Sechzi- H.Kötter: Die kleinen Gruppen werden oft als sehr intensiv und angenehm von allen Seniorengenerationen wahrgenommen. Aber auch Geselligkeit im großen Kreis findet immer wieder Anklang. Der Erfolg misst sich an der Zufriedenheit, nicht an der Zahl der Teilnehmenden. Frage: Man trifft immer wieder auf ältere Menschen, insbesondere sind es Männer, die sich im Alter von 65 bzw. 70 Jahren noch nicht zu den Senioren zählen wollen. Was meinen Sie dazu?

gerjahren des letzten Jahrhundert erlebt hat. Wenn wir diese individuellen biografischen Rahmendaten der Senioren/innen bei der Angebotsgestaltung und Durchführung beachten, ist es möglich, die unterschiedlichen Seniorengenerationen gemeinsam oder auch getrennt erfolgreich anzusprechen. H. Kötter: Vielleicht sollten wir einen Aufruf starten, dass die Frage: Auf dem Forum wurde vorgeschlagen, auch betroffenen „Jungen-Alten“ MänNeues, Ungewohntes zu wagen. Woran haben Sie ner einen ihrem Lebensgefühl dabei gedacht? entsprechenden Generationennamen kreieren. H.Kötter: Da fallen mir spontan ein: Singleangebote für Alleinstehende (Wanderungen, Tanz- Ich danke Ihnen veranstaltungen), Angebote für Singles zur Part- für dieses Gespräch.

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Dezernent zog Bilanz zur Seniorenumfrage Im November 2011 fand in Lübben das 2. gemeinsame Seniorenforum des Landkreises und des Kreisseniorenbeirates unter der Schirmherrschaft von Landrat Stephan Loge statt. Es wurden verschiedene Aspekte des demografischen Entwicklung im Kreis und ihre Auswirkungen auf ein aktives selbstbestimmtes Leben unserer älteren Bürgerinnen und Bürger diskutiert. Mein Beitrag dazu befasste sich mit den Ergebnissen einer Seniorenumfrage zum Thema „Freizeitgestaltung im Alter und Ehrenamt“. Eine Initiative des Kreisseniorenbeirates wurde von unserem Sozialamt aufgenommen und in Form einer freiwilligen und anonymen Fragebogenaktion durchgeführt. Unterstützung erhielten wir von Trägern der Wohlfahrtsverbände, die unsere Fragebogen verteilten. Fast 300 Seniorinnen und Senioren gaben uns Auskunft, das ist nach unserer Meinung ein großer Vertrauensbeweis in die Wirksamkeit unserer Seniorenarbeit. Wir selbst und auch der Kreisseniorenbeirat sahen erwartungsvoll dem Ergebnis der Umfrage entgegen. Sie brachten unsere bisherigen Einschätzungen auf den Punkt und zeigten auch Wege auf, die weiter beschritten werden sollten. Zum ersten Mal hatten wir ein komplexes Meinungsgefüge auf dem Tisch Das Seniorenforum war ein geeignetes Podium, um die Umfrageergebnisse öffentlich zu präsentieren. Hier nun einige Schwerpunkte aus dem UmfrageerMehr als ein Viertel der befragten Senioren gab dazu an, gebnis: dass sie sich noch nicht zu den Senioren hingezogen Ausgehend von der Gesamtteilnehmerzahl an der fühlen. Viele Befragte vermerkten auf den Fragebogen, Umfrage ergab der Anteil der Frauen fast 70 %, der dass sie sich erst mit 70 Jahren als Senior/in fühlen. Anteil der männlichen Senioren mit 30 % war deutlich Das Ehrenamt spielt für mehr als ein Drittel der begeringer. 105 Seniorinnen und Senioren waren in der Altersgruppe fragten Senioren eine aktive Rolle. Viele engagieren 60- 69 Jahre, das sind die „jungen Alten“, die mit 35 % sich bei den Wohlfahrtsverbänden, der Kirche und sind an der Umfrage beteiligt waren. Fast die Hälfte der Be- gemeinnützig in ihrem Heimatort tätig. Die Liste der fragten war der Altersgruppe 70 bis 79 Jahre zuzuordnen Ehrenämter, welche die Senioren bekleiden ist bunt wie das Leben selbst. Ob im Sportverein, Kirche, Feuund 10 % der Befragten waren über 80 Jahre alt. erwehr, Kleingartenverein, Angelverein, Heimatverein, Die meisten Senioren verbringen ihre Freizeit zu Hause Tierschutz, Kinderhilfsverein, Chorgemeinschaft, Geund im eigenen Garten. Zugleich sind sie sehr mobil denkstättenverein, in den Mehrgenerationenhäusern, und beweglich. Bei der Mobilität kommt das Fahrrad an in den Kommunen sowie auch in der Politik. erster Stelle, dann das Auto und zu Fuß gehen auch viele Auch in der Nachbarschaftshilfe engagiert sich fast die der Befragten. Die Hälfte der Seniorinnen und Senioren Hälfte der Senioren besuchen einen Seniorentreff, welcher sich in der Regel in ihrem Heimatort befindet. Sehr gern angenommen Schlussfolgernd aus der Seniorenumfrage steht fest, werden die geselligen Zusammenkünfte, aber auch dass der Kreisseniorenbeirat gemeinsam mit dem SoBusreisen, Sport und Wanderungen sind sehr beliebt. zialamt des Landkreises kontinuierlich weiter an der Interessant ist, dass viele Senioren die Zeitung lesen, Umsetzung unserer „ Seniorenpolitischen Leitlinien“ miteinander sich austauschen und über Freizeitange- arbeiten muss und wird. Die Erkenntnisse der Umfrage zum Thema „Ehrenamt und Freizeitgestaltung“ werden bote in ihrer Umgebung informiert sind. dann selbstverständlich mit einfließen. Die Beantwortung nachfolgender Fragen ist aufschlussCarsten Saß reich: Dezernent für Bildung, Kultur, Jugend, • Sie suchen keinen Seniorentreff auf? Gesundheit und Soziales • Sie nutzen keine Seniorenangebote?

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„Die Zeit, in der Freiwillige das tun, was Hauptamtliche nicht tun mĂśchten, ist einfach vorbei.â€? Rund 460.000 Menschen in Hamburg sind freiwillig ehrenamtlich aktiv. Gemessen am bundesweiten Durchschnitt gelingt die Einbindung der Rentner und Pensionäre ins freiwillige Engagement dabei allerdings nicht so recht – wie der Freiwilligen-Survey Hamburg aus dem Jahr 2009 gezeigt hat. Woran das liegt und was man dagegen tun kann, erklärt Andrea Vasse von der BehĂśrde fĂźr Arbeit, Soziales, Familie und Integration, BĂźrgerschaftliches Engagement, die dort auch fĂźr das Thema Anerkennungskultur zuständig ist. Der Freiwilligen-Survey sagt aus, dass 48 % der 60-Jährigen und Ă„lteren nicht zum Ehrenamt bereit seien. Das klingt nicht sehr ermutigend... Die Aussage muss man differenziert betrachten, denn diese Altersgruppe ist nach oben offen, d.h., dabei sind auch sehr viele Hochaltrige. Und unter diesen ist sicher ein gewisser Prozentsatz, der vielleicht aus gesundheitlichen GrĂźnden kein Interesse zeigt, sich zu engagieren. Aber insgesamt stellen die Ă„lteren ein groĂ&#x;es Potenzial fĂźr das freiwillige Engagement in Hamburg dar. Freiwillig-Engagierte zu werben, ist die eine Seite, sie bei der Stange zu halten, die andere. Was tut Hamburg in Sachen Anerkennungskultur? Da gibt es zum einen die traditionellen Anerkennungsformen wie in anderen Bundesländern: Vergabe von Medaillen und Ăśffentliche Ehrungen. In Hamburg findet jährlich ein groĂ&#x;er Empfang des Ersten BĂźrgermeisters statt, zu dem etwa 1.000 Freiwillige eingeladen werden. Zum anderen bieten wir ein Ehrenamtszertifikat – den „Hamburger Nachweis Ăźber bĂźrgerschaftliches Engagement“ – an. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Ă„ltere darauf keinen Wert mehr legen, haben wir festgestellt, dass dieses Dokument auch von ihnen sehr geschätzt wird. Denn Ă„ltere legen auch zunehmend Wert darauf, dass dokumentiert ist, welche Kompetenzen sie haben und einbringen.

ten der Finanzierung gibt, wird oft gewĂźnscht, dass dieses Geld in die Projekte flieĂ&#x;t. Und sie mĂśchten, dass das, was sie tun, auch Ăśffentlich bekannt wird. Hamburg ist eine Medienstadt und ebenso wie die Freiwilligen wĂźnschen wir uns eine stärkere Berichterstattung in den Medien. Hat Ihre BehĂśrde auch MĂśglichkeiten, auf die Einrichtungen, die Ehrenamtliche beschäftigen, einzuwirken, um die Anerkennungskultur zu verbessern? Kaum, wir mĂźssen das aber auch nicht in groĂ&#x;em MaĂ&#x;e, denn ich finde, dass die Träger und Einrichtungen schon eine sehr gute Anerkennungskultur haben. Fast Ăźberall beobachten wir einen Umgang mit den Ehrenamtlichen auf AugenhĂśhe. In Trägergesprächen fordern wir allerdings immer wieder dazu auf, dass z. B. Fortbildungen, die Hauptamtlichen zur VerfĂźgung stehen, auch den Freiwilligen zugutekommen. Denn daran besteht vonseiten der Ă„lteren ein groĂ&#x;er Bedarf: Sie wollen nicht nur ihre Kompetenzen einbringen, sondern auch etwas dazulernen und sich weiterentwickeln. Das Interview fĂźhrte Ines Jonas. Kontakt: BehĂśrde fĂźr Arbeit, Soziales, Familie und Integration Andrea Vasse andrea.vasse@basfi.hamburg.de www.hamburg.delengagement www.aktivoli.de

Zur Anerkennung gehÜren auch MÜglichkeiten zur Selbstbestimmung und Partizipation, die von den Älteren immer stärker eingefordert werden. Die Zeit, in der Freiwillige ins Engagement gehen und das tun, was Hauptamtliche nicht tun mÜchten, ist einfach vorbei. Wie sieht das mit den klassischen Aufwandsentschädigungen und Mini-Honorierungen aus? Spielt das beim ehrenamtlichen Engagement Älterer eine Rolle? Viele Ältere sagen, dass ihnen eine Auslagenerstattung vollkommen ausreicht. Wenn es darßber hinaus MÜglichkei-

Bestattungen & Trauerhilfe Andreas Kernbach gkmjg5-.(-5R5HauptstraĂ&#x;e 13 Unser BeratungsbĂźro Ăśffnet fĂźr Sie nach telefonischer Absprache (oder innerhalb 15 min.) gkmgg5 ÄŒ(#!-5/-.,"/-(5R5Alte Plantage Nr. 1

Raum der Stille

B'5 ,(%("/-C5R5n8if7gl8if5", Tag & Nacht fĂźr Sie da: (033763) 2 16 23 & (03375) 21 36 30 1118bestattungen-%,(h8

aus: BAGSO 2/12 anlässlich des 10. Seniorentages in Hamburg 3. – 5- Mai

Verneigung vor dem Alter Alt sein, ist Stolz auf das Ebenbild zu des Buches Weisheit! Alt sein, verkĂśrpert die Erhabenheit des Berges, in ewiger Bescheidenheit! Alt sein ist die Fähigkeit, sich trotz alledem, vor dem Leben zu veneigen! Alt sein, ist gleich dem Wesen des Flusses, friedliches FlieĂ&#x;en in Ufern zeigen! Alt sein, ist die Kraft der Bäume, StĂźrme Ăźberlebt zu haben! Alt sein, ist im Blut zu fĂźhren die GĂźte des alten Weines Ăźber die Jahre! Alt sein, ist auch jetzt noch im Antlitz die SchĂśnheit der Rose bewahren! Alt sein, ist ein Bauwerk sein, aus Tagen und Nächten – Sekunden und Jahren! Alt sein, ist Erwartung wie Recht, im Dasein Ehre zu erfahren! RenĂŠ Carsten

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Seniorenarbeit im ländlichen Raum Keine vergessenen Dörfer 1008 Jahre „auf dem Buckel“ zu haben und dann auch noch als Sieger im Wettbewerb der Kommunen „Unser Dor f hat Zukunft“ gekürt zu werden, das verdient schon besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung. Dem kleinen Ort Pretschen, nordöstlich der Kreisstadt Lübben gelegen, in dem etwa 300 Einwohner leben, wurde Ende vorigen Jahres diese Ehrung zuteil. Pretschen – erstmals 1004 urkundlich erwähnt – beteiligte sich mit sieben anderen Kommunen an diesem vom Landkreis ausgeschriebenen Wettbewerb. Teilnahmeberechtigt waren Dörfer und Ortsteile, in denen nicht mehr als 3000 Einwohner leben. Gewertet wurden bei diesem Wettbewerb insbesondere die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinden und Ortsteile, die mit großem Engagement der Bewohner auch ohne den Einsatz besonderer Fördermitteln zur Entwicklung und Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Vor

tum der Natur einbezogen. Und in dieser Hinsicht ist Pretschen nicht alleinige Perle im Kranze der Großgemeinde „Märkische Heide“. Zu der im Oktober 2003 aus dem „Amt Märkische Heide“ gebildeten Großgemeinde „Märkische Heide“ gehören 17 Orte auf einer Fläche von 210 qkm mit Sitz der Gemeindeverwaltung in Groß Leuthen. Ein schmuckes, 1994/95 errichtetes Gebäude nebst gepflegtem Vorplatz ist seither Anziehungspunkt nicht nur für die umliegenden Orte, sondern auch für viele Gäste, die in der wald- und seenreichen Gegend Erholung suchen. 17 Orte unter einen

allem, so wurde in der Auswertung des Wettbewerbes betont, wurde dabei das „Wir“-Gefühl unter den Einwohnern, egal ob Alt oder Jung, Alteingesessene oder Hinzugezogene und ebenso die Rückbesinnung auf Traditionen gefordert, wie auch der Reich-

Hut zu bringen, das ist wahrlich keine einfache Sache und erfordert viel Umsicht, damit es keine “vergessenen Dörfer“ gibt, zumal hier viele ältere Menschen wohnen. So kann Bürgermeister Dieter Freihoff in seiner Präsentation der Gemeinde insbesondere auf diesen Aspekt der Kommunalpolitik mit Stolz aufmerksam machen. Immerhin leben in den 17 Ortsteilen 238 Frauen und Männer, die Fortsetzung auf Seite 19

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älter als 80 Jahre sind (Stichtag 31.12.2010), und 518 sind im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. So klein die einzelnen Ortsteile auch sein mögen, jeder führt seine eigene Weihnachtsfeier durch, es gibt in jedem Ort Dorffeste bzw. eine Senioren-Kirmes und für die Großgemeinde selbst organisiert die Kommune in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen extra ein Kinder- und Dorffest sowie einen Weihnachtsmarkt. „Bei uns wird eben gerne und viel gefeiert,“ sagt Bürgermeister Freihoff, „und die Senioren sind immer mittendrin.“ Einen besonderen Stellenwert nehmen in der Gemeinde die Feuerwehren ein. In allen 17 Ortsteilen sind in Trägerschaft der Gemeinde aktive Wehren ansässig, gerade sie tragen wesentlich zur Gemeinschaft bei. In Pretschen wird z.B. auch noch die Tradition des Maibaum-Stellens gefeiert. In der historischen und gemütlichen Gaststätte am Pretschener Anger des Ehepaares Döring finden sich immer auch Pensionsgäste ein, die „Natur pur“ genießen wollen. Sie können in Ausleihstationen „Drahtesel“ ausleihen. Der Radweg soll entlang der Bundesstraße zum Oberspreewald noch verlängert werden. Vier Campingplätze laden ein. In Groß Leuthen steht auch ein Mehrgenerationenhaus für Alt und Jung offen. Ein neues Projekt zur Bereicherung des kulturell-sportlichen Lebens und als Treffpunkt für Alt und Jung ist mit der Boccia-Bahn in Pretschen geplant. Auf dem Pretschener unter Denkmalschutz stehenden Areal des alten Gutes wurde eine Sporthalle errichtet. Hier kann man auch im Hofladen, der allerorts bekannt ist, Fleischund Wurstwaren kaufen. Gleich nebenan ist ein Reiterhof zu Hause, der dafür sorgt, dass man die schöne Umgebung auch auf dem Rücken der Pferde ent-


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decken kann; z.B. gibt es hier eine Sammelstelle für Wildgänse, hier sind Störche, Fischotter und Eisvogel sowie seltene Pflanzen heimisch und unter der Erde liegen noch Bodendenkmäler aus dem Mittelalter verborgen. Anzeige

Wenn der Bürgermeister seine Großgemeinde vorstellt, vergisst er nie, auf die Verdienste des 1992 gegründeten Seniorenbeirats besonders aufmerksam zu machen. „Unser Seniorenbeirat ist mit seinem Vorsitzenden Wilfried Krauße überaus engagiert, sorgt für ein vielfältiges Angebot und ist aktiver Mittler zur Gemeinde und Gemeindevertretung für die Anliegen der Senioren in den einzelnen Orten“, sagt er. So sorgt das Gremium für die Teilnahme der älteren Bürger aus den Ortsteilen an Tagesfahrten und Veranstaltungen in Groß Leuthen. Mit Hilfe des Beirats wurden die Seniorenpolitischen Leitlinien ausgearbeitet und2008 von der Gemeindevertretung

beschlossen. Großes Lob erhielt der Seniorenbeirat für sein Engagement bei der Vorbereitung und Gestaltung der Eröffnungsveranstaltung des Kreises zur 18. Brandenburgischen Seniorenwoche 2011 in Pretschen. Die von der Großgemeinde „Märkische Heide“ bisher gesammelten Erfahrungen, wie angesichts der demografischen Entwicklung und rapiden Zunahme der älteren Einwohner Kommunalpolitik bürgernah und zum Wohle der Menschen gestaltet werden kann, werden sicher in der im Land in den kommenden Jahren aktuellen Diskussion über eine neue Verwaltungsreform eine Rolle spielen. Susanne Statkowa

Tradition und Innovation im Doppelpack. Die Hochschule für alle Altersklassen.

Die Technische Hochschule Wildau [FH] ist eine innovative und zugleich traditionsbewusste Bildungseinrichtung. Der architektonisch interessante Campus befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Berliner Maschinenbau AG, vormals L. Schwartzkopff und kann mit Stolz auf eine lange Tradition in der Ingenieurausbildung zurückblicken. Der ausgeprägte Praxisbezug in den ingenieur-, wirtschaftsund verwaltungswissenschaftlichen Studiengängen ist ein besonderes Kennzeichen der TH Wildau. Praxisrelevante Laborübungen und Betriebspraktika haben einen hohen Anteil an der Regelstudienzeit der Bachelor- und Masterstudiengänge. Als praxisnahe und forschende Fachhochschule pflegt die TH Wildau mit ihren über 4200 Studierenden enge Kontakte zu regionalen und international tätigen Unternehmen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich sowohl auf die Erarbeitung von Curricula für die wissenschaftliche Ausbildung, auf gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Hochschullehrern und Unternehmen, als auch auf die praktische Arbeit der Studierenden in den Unternehmen während des Studiums oder der

Abschlussarbeit. So wachsen die Studierenden bereits im Studium in ihre späteren Arbeitsfelder hinein. Der sich im weiteren Ausbau befindende Campus der TH Wildau bietet aber auch Raum für die Entfaltung neuer Lebensqualität. Seit 1994 wendet sich die TH Wildau mit einer eigenen Veranstaltungsreihe an Menschen, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind und nach neuen geistigen Herausforderungen suchen. Das Seniorenseminar mit seinen Vorträgen über historische, musische, gesellschaftspolitische, philosophische, medizinische und naturwissenschaftlichen Themen will zum Nachdenken anregen,

Allgemeinwissen vermitteln und gleichzeitig Ort für soziale Kontakte und Kommunikation mit Gleichgesinnten sein. Neben dem Seniorenseminar findet in Kooperation mit der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH die Veranstaltungsreihe „Medizinische Sonntagsvorlesung“ statt. Die Mediziner des Klinikums informieren hierbei alle vier Wochen interessierte Bürger über Fortschritte bei der Behandlung von sog. „Volkskrankheiten“ – fundiert, umfassend und verständlich. Kontakt: Bahnhofstraße 15745 Wildau 03375-508-0 www.th-wildau.de

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76-Jähriger fĂźhlt Verantwortung fĂźr Senioren des Amtes Georg Graf – Seniorenbeirats-Chef im Unterspreewald das Engagement der Seniorenbeiräte in den einzelnen Orten. „Sie schaffen fĂźr ältere Menschen Gelegenheiten, mal rauszukommen“, sagt der Verwaltungschef. 42 BĂźrger engagieren sich in Seniorenbeiräten im Amt Unterspreewald, darunter neun Männer, wie Georg Graf erklärt. Mehr als die Hälfte sei älter als 74 Jahre, „Wir brauchen dringend jĂźngere Leute in den Beiräten“, sagt der Vorsitzende. „Unsere Arbeit beschränkt sich nicht nur auf Kaffeefahrten. Wir tragen auch Verantwortung fĂźr das Gemeinwohl in unseren DĂśrfern.“ Er regte an, die Generationengespräche wieder aufzunehmen. „Alt und Jung hatten vor ein paar Jahren sehr schĂśne Begegnungen. Daran sollten wir anknĂźpfen.“ Graf warnte davor, vorschnell Ăźber junge Leute zu urteilen. „Wir sollten ihnen zuhĂśren und sie zum Nachdenken anregen.“ Der Amtsausschuss unterstĂźtze die Georg Graf bleibt Vorsitzender des Senioren seit Jahren, sagt Georg Graf. Die Aktivi- Amtsseniorenbeirats im Unterspree-wald. täten des Amtsseniorenbeirats kĂśnnen sich sehen Der 76- Jährige aus SchĂśnwalde wurde jetzt zum neunten Mal in Folge an die lassen. Musikalisches FrĂźhlingsfest, Sommerfest, Spitze des Beirats gewählt. Foto: asdl Herbstfest, AusflĂźge und Weihnachtsfeier gehĂśren in diesem Jahr 2.500 Euro aus zu den jährlichen HĂśhepunkten. Der Amtsausschuss wĂźrdigt das Engagement dem Amtshaushalt zur VerfĂźgung Andreas Staindl/asdl unter anderem, indem statt bisher 1.700 Euro stehen.

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SchĂśnwalde. Georg Graf bleibt Seniorenbeiratsvorsitzender im Amt Unterspreewald. Der 76Jährige wurde jetzt zum neunten Mal in Folge an die Spitze des Beirats gewählt. Erika Kirschke (Leibsch), Ilse KiĂ&#x;ner (SchĂśnwalde) und Margarete SchĂźtze (Rietzneuendorf) wurden als Beiratsmitglieder fĂźr die nächsten zwei Jahre bestätigt. Annemarie Krause aus Neuendorf am See ist aus dem Beirat ausgeschieden. Seit 17 Jahren ist der Amtsseniorenbeirat Ansprechpartner fĂźr die ältere Generation im Unterspreewald. Georg Graf steht seit Beginn an der Spitze. Der SchĂśnwalder ist auch Seniorenbeauftragter des Amtes und vertritt die Interessen der Senioren gegenĂźber dem Amtsausschuss. „Georg Graf ist ständiger Gast in diesem Gremium“, erzählt JensHermann Kleine (CDU). „Er ist einer der engagiertesten BĂźrger im Amtsausschuss, stellt dort regelmäĂ&#x;ig Fragen und spricht Probleme an.“ Unterspreewalds Amtsdirektor wĂźrdigt aber auch

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2011 - 2013


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Bildung für Senioren .... und am Freitag zum Seniorenseminar Bereits 18 Jahre gilt der Aufruf, das Seniorenseminar an der TH Wildau zu besuchen. Viele Seniorinnen und Senioren halten ihm jahrelang die Treue und sie nehmen zum Teil recht lange Anfahrtswege in Kauf. So gibt es neben Hörern aus dem Kreisgebiet auch Berliner, die regelmäßig dabei sind. Als sich 1994 eine Handvoll Senioren Gedanken machten, etwas ins Leben zu rufen, was dem Seniorendasein neue Inhalte gibt und die Gehirnzellen in Bewegung hält, fanden wir im damaligen Präsidenten der TFH (heute TH), Prof. Arlt, einen Partner, der unserem noch nicht fes umrissenen Plan sehr aufgeschlossen gegenüberstand. Er

hielt die Technische Fachhochschule als prädestiniert dafür, der Seniorengeneration eine Heimstatt für regelmäßige Seminare einzurichten. Auch Landrat Martin Wille unterstützte unser Vorhaben sehr aktiv und saß mit am Tisch, um für die Seminare Form und Inhalte zu finden. Es waren sehr konstruktive Gespräche am Tisch von Prof. Arlt, die bis in die Gegenwart Nachhall finden. Die Seminare sind allgemein darauf gerichtet, Wissen aufzufrischen und neues zu erschließen.

Veranstaltungsplan Juni 2012

08. Juni 2012 Vortrag Referentin

Sicherheit und Service in der Wohnung durch neuartige vernetzte Systeme Prof. Dipl.-Inf. Birgit Wilkes Professorin für Telematik – IT-Sicherheit, Labor für Gebäudetelematik an der Technischen Hochschule Wildau [FH]

15. Juni 2012 Lesung Referent

Dieter B. Herrmann liest aus seiner Autobiografie »Astronom in zwei Welten« Prof. Dr. Dieter B. Herrmann Direktor o. D. der Archenhold-Sternwarte, Präsident der Leibniz-Sozietät e. V. Berlin, Buchautor

22. Juni 2012 Vortrag Referent

Neue Erkenntnisse in der Schlaganfall-Forschung sowie die Vermeidung und Behandlung von Schlaganfällen Prof. Dr. Jürgen Faiss MD, MA Chefarzt der Kliniken für Neurologie Teupitz/ Lübben, Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH, Sprecher Medical Board Neurologie Asklepios, Fachauditor Zertifizierung Stroke Units

29. Juni 2012 Vortrag Referentin

»Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen« Herzls Utopie – Israels Gegenwart Dr. Elke-Vera Kotowski Politologin und Historikerin, Wissenschaft¬liche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn-Zentrum für europäisch jüdisches Studium an der Universität Potsdam

Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass im Durchschnitt pro Veranstaltung 100 Seniorinnen und Senioren den Weg zur TH Wildau einschlagen, um die nach Wissensgebieten breit gefächerten Angebote zu besuchen.. Besser kann man wohl die Qualität der Veranstaltungsangebote nicht verdeutlichen. Natürlich gab und gibt es auch besondere Höhepunkte bei den Seminaren, die viele – auch nicht regelmäßige – Hörer anlocken. So reichte für eines der letzten Seminare das Platzangebot im großen Hörsaal der Halle 14 nicht aus und ein Teil der Hörer begnügte sich notgedrungen mit den Treppenstufen, um eben dabei zu sein. Referent war Edgar Most, ehemals jüngster Bankdirektor zu DDR-Zeiten und nach der Wende Banker bei der Deutschen Bank. Als Zeitzeuge für die großen Umbrüche, die sich im Osten Deutschlands vollzogen, beeindruckte er sowohl durch seine Kompetenz und sein Einfühlungsvermögen für die Schwierigkeiten und Probleme, mit denen die Ostdeutschen zu kämpfen hatten. Und jedes Seminar mit unterschiedlichen Referentinnen und Referenten weitet den Blick. Ohne das dauerhafte Engagement der Hochschulleitung und von Mitarbeitern wäre dem Seniorenseminar sicherlicht nicht ein so langes Leben beschieden! Sie können stolz darauf sein, in unserer Region einen solchen „Leuchtturm“ für eine noch immer bildungshungrige Seniorenschaft geschaffen zu haben. Die vielen organisatorischen Probleme, die mit der Organisation und Durchführung der Seminare verbunden sind, übernimmt die TH in dankenswerter Weise als freiwillige Leistung.. Frau Arlt, seit Jahren mit dieser spezifischen Aufgabe betraut, hat am Gelingen großen Anteil. Ich kann Ihnen nur eines raten: Kommen Sie freitags in die TH Wildau, sie werden nicht enttäuscht sein. Fritz Lange Wildau (86) Mitbegründer des Seniorenseminars

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Lebensbegleitendes Lernen im ländlichen Raum am Beispiel der Volkshochschule (VHS) Dahme-Spreewald Für moderne zukunftsorientierte Gesellschaften und für jeden von uns ist lebensbegleitendes Lernen eine Notwendigkeit geworden. In dem sie allen Bürgern – auch in dünn besiedelten Regionen – einen Zugang zur Bildung ermöglicht, antwortet die öffentliche Bildungseinrichtung VHS auf die ständig wechselnden Anforderungen an Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft. An der VHS Dahme-Spreewald gibt es Bildungsnachmittage, die in Kooperation mit Seniorenclubs geplant und durchgeführt werden, sowie Computer- und Sprachkurse, die am Vor- oder Nachmittag stattfinden und bei denen lange Übergangsphasen vorgesehen sind. Allerdings ist es für die Volkshochschule auch wichtig, dass ein großer Teil ihrer Kurse und Veranstaltungen sich für Menschen jeder Altersgruppe eignen. Dadurch wird der oft gewünschte Austausch zwischen den Generationen gefördert.

Im Jahr 2011 waren 23 % der VHS-Teilnehmerinnen und Teilnehmer älter als 65 Jahre. Viele unter ihnen legen zunehmend Wert auf den Erhalt ihrer Gesundheit und besuchen dementsprechend die zahlreichen Kurse des Programmbereichs „Präventive Gesundheitsbildung“.

Prieros, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf weitere Bildungsbedarfe kann die Volkshochschule jederzeit schnell reagieren und zusätzliche Standorte eröffnen oder das Angebot an den vorNeu im Programmheft 2012/13 sind Vorträge zum handenen erweitern. Vorbeugen von Schlaganfall in Kooperation mit dem Asklepios-Klinikum und Veranstaltungen Der Begriff Senioren umfasst zum Thema „Hilfe für pflegende Angehörige“. inzwischen mehrere Generationen. Der brandenburgische Auch auf die zahlreichen Angebote im Bereich der Volkshochschulverband setzt kulturellen Bildung und auf die vielen Sprachkurse deshalb auf einen ganzheitlimöchte ich gerne hinweisen, die sowohl Reisen chen Bildungsansatz mit humaleichter machen als auch ermöglichen, mit den nistischer Prägung. Das heißt, Enkeln besser mitreden zu können. auf die Bildungsbedürfnisse aller Die neue Reihe über die Chancen, aber auch die einzugehen und die Interaktion Gefahren der neuen Medien, ist sicherlich nicht zwischen den Generationen nur für Pädagogen, sondern auch für Eltern und anzuregen, denn jede AltersGroßeltern von großem Interesse. gruppe verfügt über spezifisches Das zunehmende Bewusstsein aller Altersgrup- Wissen und Erfahrungen, die es pen für ökologische Fragen und eine nachhaltige auszutauschen lohnt. Lebensweise untermauert die Volkshochschule mit entsprechenden Bildungsangeboten. Allein Die VHS Dahme-Spreewald in die interdisziplinäre Bildungsstätte „Biogarten macht dies in vorbildlicher Weise. Prieros“ kommen jährlich ca. 5.000 Besucher. Sylvia Lehmann Die VHS Dahme-Spreewald ist zur Zeit in 15 Präsidentin des Städten und Gemeinden im Landkreis präsent. Brandenburgischen Von Schönefeld bis Lieberose und von Luckau bis Volkshochschulverband

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Lübben – Mitten im Spreewald Natur entdecken, Kultur genießen und aktiv erholen Die Erlebniskahnfahr ten der „Lübbener Kahnnächte“ nehmen den Begriff Kulturlandschaft wörtlich und bieten neben wunderschönen Natureindrücken

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des nächtlichen Spreewaldes Musik, Tanz, Artistik, Theater, Feuershows, lebende Bilder, Lichtinstallationen und so manche Überraschung am Ufer. Mit wechselnden Themen entführen sie das schwimmende Publikum musikalisch oder heiter-theatralisch ins Reich der Fantasie oder der Erinnerungen. So erwarten Sie am 21. Juli göttliche Vergnügen mit fliegenden, verführerischen und natürlich dem berühmten „Blauen ...“ in der „Nacht der Engel“. Werfen Sie einen Blick in himmlische Fabrikhallen, riskieren Sie begleitet von Harfenklängen und Schutzengeln einen Abstecher per Kahn in höllische Gefilde und lauschen Sie Engellyrik made by Rammstein.

Messe LebensArt

Am 18. August werden unter dem Motto „Weiber, Damen, Femmes fatales“ dann ironisch die Facetten des ewig Weiblichen beleuchtet. Ihren Besuch haben Grande Damen der Weltgeschichte wie etwa Madame Pompadour, Katharina die Große oder die geheimnisvolle Mata Hari angekündigt. Im Modekabarett werden ungewöhnliche Bademoden- und Dessous-Kreationen präsentiert und eine bekannte Erotik-Unternehmerin mit Pilotenschein wird im Spreewald zur Landung ansetzen. Die Messe „LebensArt“ bietet vom 17.- 19. August Erlesenes und Schönes für Haus und Garten. „LebensArt” ist inzwischen zum Synonym für die besondere Verkaufsmesse in Deutschland geworden, wenn es um ein schöneres, individuelleres Leben und Wohnen geht. Bei dieser Veranstaltungsserie verbindet Veranstalter, Aussteller und Publikum die gemeinsame Leidenschaft für Exklusives, Seltenes und Ausgefallenes. Die malerische Lübbener Schlossinsel dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern geht mit ihrem ganz eigenen Charme und den ausgewählten Sortimenten eine individuelle Wochenendbeziehung ein. Stimmungsvolle Soireen wie die „Romantischen Accorde“ auf dem Lübbener Herrenhaus Neuhaus haben Tradition. Das Neuhaus und seinen

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großen Park nutzte der Schriftsteller Ernst Christoph Freiherr von Houwald im 19. Jahrhundert als Treffpunkt mit Literaten der Romantik zum Gedankenaustausch und zu geselligen Anlässen. Die stimmungsvollen Konzerte passen ins Ambiente

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der Schlossräume. Der Rahmen der Abende wird intim wie inspirierend für die Gäste sein. Das Schloss Neuhaus erhält nach vielen Jahren seinen Rang als Ort der kulturellen Begegnung und der Geselligkeit wieder und lässt den Besucher spüren, wie anregend die Besuche der Arnims, Contessas oder auch Grillparzers und Fouqués auf dem Houwaldschen Anwesen gewesen sein muss. Termine: 27.06. „Welch tierisches Vergnügen“ Chormusik in mancherlei Gestalt mit dem Kammerchor „Passeri“ aus Lübbenau 11.07. Klassische und romantische Musik für Waldhorn und Klavier mit Lars Mechelke – Waldhorn und Johannes Leonardy – Klavier 08.08. Lieder und Duette der Romantik mit Kerstin Domrös – Alt, Peter Ewald – Tenor und Johannes Leonardy am Klavier Infos und Tickets: Spreewaldinformation Lübben Tourismus, Kultur und Stadtmarketing Lübben GmbH Ernst-von-Houwald-Damm 15 15907 Lübben (Spreewald) Telefon 03 546 30 90 oder 22 50 11, Fax 03 546 22 50 13 E-Mail: spreewaldinfo@tksluebben.de Internet: www.luebben.de

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Ahh, das Erzgebirge! Ahh, das Erzgebirge! Welche Erinnerungen sind für uns mit diesem bekannten und doch immer wieder geheimnisvollen Wort „Erzgebirge“ verbunden? Vielleicht die Schmalspurbahnen, die sich mit Dampfloks betrieben durch Täler und tiefe Wälder oder an der deutsch-tschechischen Grenze entlang winden? Wie schon zu Wismutund DDR-Zeiten als Transportmittel und heute als nostalgische Touristenattraktion? Oder denken Sie an die historischen Kirchenbauten zum Beispiel in Freiberg, Annaberg-Buchholz oder Schneeberg? Kennen Sie die Burgen und Schlösser zum Beispiel in Zschopau, Wolkenstein oder Augustusburg? Haben Sie schon im Sommer die beschaulichen Wälder und quirligen Flüsse und Bäche erlebt, oder im Winter die traditionellen Weihnachtsmärkte und ausgebauten Skiloipen? Erinnert Sie das Erzgebirge an Räuchermännchen oder an MZ-Motorräder,

an Fichtelberg oder Keilsberg, an historische Museen, Besucherbergwerke oder an Hochmoore und Naturschutzgebiete zu beiden Seiten der sächsisch-böhmischen Grenze? Suchen Sie Ruhe und Erholung, Wanderwege und Gastlichkeit, Kultur, Geschichte und eine kräftige Küche? Dann sind Sie im Erzgebirge richtig! Beachten Sie bei Ihrer Wahl bitte unsere Inserenten. Interessante Internet-Seiten und Adressen zum Erzgebirge sind: www.erzgebirge.de www.erzgebirge-tourismus.de www.echt-erzgebirge.de www.erzgebirge-explorer.de Außerdem verfügt fast jeder Ort im Erzgebirge über eigene Internet-Seiten, touristische Angebote und hilfreiche Adressen für einen kurzen oder längeren Aufenthalt im Süden unserer Heimat.

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Larimar - der Atlantis-Stein Bei dem Sagen- und Geschichtenumwobenen Larimar handelt es sich, mineralogisch gesehen, um einen hellblau farbenden Pektolith. Seinen Namen hat der hellblaue Pektolith vom Namen der Tochter des ersten Minenbesitzers erhalten. Die Anfangsbuchstaben Lari sind vom Namen Larissa abgeleitet und mar steht für die meerblaue Farbe (mare = Meer). Der Beiname “Atlantisstein” stammt von der sagenumwobenen Insel Atlantis, die sich Vermutungen zur Folge in der unmittelbaren Nähe der Inselgruppe der heutigen Dominikanischen Republik befunden haben soll. Nach überlieferter Sage war der Larimar der Schutzstein von Atlantis und mit dem Versiegen der LarimarVorkommen ging die Insel und damit verbunden die vermeintlich hoch entwickelte Kultur unter. Die Sage besagt, dass beim Auffinden einer dicken Larimar-Ader die Insel Atlantis und die Kultur wieder neu erstehen wird. Der Larimar ist ein hydrothermal gebildetes Mineral, dass in ultrabasischen Vulkanit der Halbinsel Barahona vorkommt. Er ist deutlich an seinem perlmuttartigen seidigen Glanz zu erkennen. Die blaue Farbe erhält der Larimar von eingelagerten Vanadiumspuren. Der Larimar wurde erstmalig 1974 als Pektolith -Variante beschrieben. Während der Meditation kann der Larimar seinen Träger in eine höhere Bewusstseinsebene bringen. Am HalsChakra getragen, hilft er Blockaden dieses Chakras zu lösen. Der Larimar dient dazu, Sprachfehler und erziehungsbedingtes Stottern bei Kindern zu überwinden. Während der Pektolith an verschiedenen Fundstellen der Welt

vorkommt, gibt es den hellblauen Pektolith = Larimar nur von der Fundstelle Barahona, Dominikanische Republik. Heilwirkung: Der Larimar symbolisiert Weite, Freiheit und Großzügigkeit. Nach Feng Shui steht der Larimar für den Phönix, den farbigen und unsterblichen Vogel der Sagen. Er stärkt das Selbstvertrauen und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Der Larimar dient dazu, graue und negative Gedanken des Trägers zu beseitigen. Er hilft gegen Zukunftsängste, Angst vor der Einsamkeit, dem Alleinsein und die Angst, seinen Partner zu verlieren. Uns sind Fälle bekannt, wo der Larimar bei emotionaler Besessenheit der Seele Abhilfe geschaffen hat. Den Larimar dicht am Körper getragen stärkt die Eigendisziplin und fördert die innere Bereitschaft und Motivation, Lernaufgaben zu absolvieren und anstehende Arbeiten durchzuführen. Larimar er-

höht die Sensibilität und fördert künstlerische Innovation. Bei starken Depressionen sollte der Träger darauf achten, dass der Larimar keine Wolkenbildung aufweist. Während der Meditation kann der Larimar seinen Träger in eine höhere Bewusst-seinsebene bringen. Am Hals-Chakra getragen, hilft er Blockaden dieses Chakras zu lösen. Larimar energetisiertes Wasser getrunken hilft bei Mandelentzündungen und stärkt den Knochenbau. Durch regelmäßiges Gurgeln werden besonders die Stimmbänder geschützt und gestärkt. Bei Kindern verhindert regelmäßig getrunkenes Larimar energetisiertes Wasser vor Knochenmissbildungen. Bei Hexenschuss und Ischiasbeschwerden werden die Schmerzen durch Einreiben des Rückens mit Larimar energetisiertem Wasser gelindert. Larimar ist ein sehr selten angebotener Edelstein. Im gut sortierten Handel erhalten Sie Handschmeichler, Larimar als Ringstein und Kettenanhänger. Kaum erhältlich sind Larimar-Ketten. Bitte achten Sie bei dem Erwerb von Larimar-Schmuck darauf, dass Sie bei einem Händler Ihres Vertrauens kaufen. Auf Märkten wie auch in Souvenirläden werden in der Dominikanischen Republik Larimar ähnlich aussehende Mineralien wie Türkis, gefärbter Jaspis oder gefärbter Magnesit falsch deklariert angeboten. Diese Fälschungen haben leider auch schon deutsche Mineralien-Börsen und dilettantisch geführte Schmuck-Läden erreicht. Der Larimar verhilft einerseits seinem Träger zu mehr Sensibilität und ist andererseits selbst ein sehr sensibler Edelstein. Das heißt, er sollte im Abstand von 14 Tagen energetisch gereinigt werden. Zum Entladen und Reinigen empfehlen wir, den Larimar für mindestens 2 Stunden in kleine geschliffene Hämatit-Stücke zu legen. Eine Salzreinigung ist empfehlenswert, kann aber die Politur des relativ weichen Larimar stumpf werden lassen. Zum energetischen Aufladen empfehlen wir, den Larimar für mindestens 2 Stunden in kleine geschliffene Bergkrystall-Stücke zu legen. Uns sind Fälle bekannt, dass der Larimar nach erfolgter Heilung von Krankheiten seine Farbe verändert hat. Kraft der Edelstein Berlin e.V. Wegerichstr. 7 12357 Berlin Tel.: 72 01 58 93

Schlüssel - Schlösser - Truhen Am 15. Mai wurde die Sonderausstellung „Schlüssel - Schlösser - Truhen“ im Dahmelandmuseum Königs Wusterhausen eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Entwicklung von Schloss und Schlüssel von der Germanischen Zeit bis Heute. In Inszenierungen ist z.B. ein Schlosser beim Wechseln eines Kastenschlosses zu sehen oder wie auf dem Foto, der Besitz der Hausschlüssel als Symbol der hausfräulichen Macht. Die Ehefrau kann so ihre Vorsteherinnenrolle über den männlichen Besitz ausüben, unter Um-

ständen Kraft ihrer Schlüsselgewalt sogar gegen den Willen des Mannes. Vielfach wird bereits die Braut mit Schlüsseln geschmückt, um die Überlassung des männlichen Besitzes unter ihrer Obhut zu kennzeichnen. Die seitlich am Gewand getragenen Schlüssel sind neben der Kopfbedeckung seit dem 2. Jahrhundert die Kennzeichen der verheirateten Frau - bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Bei Scheidung oder beim Tod der Frau erhält der Mann die Schlüssel zurück. Das und vieles mehr können Sie bis zum 17. November 2012 im Dahmelandmuseum entdecken. Öffnungszeiten: Di bis Sa von 10 - 16 Uhr Margitta Berger Museumsleitung

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BER – ein vorbildlicher Flughafen für alle Flughafen Berlin-Brandenburg ermöglicht barrierefreies Reisen

„Reisen von Bürgern, die auf Grund einer Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, müssen uneingeschränkt möglich sein!“ So hieß es bereits 2006 in einer Verordnung der Europäischen Union über „Rechte von behinderten Flugreisenden“. Weiter heißt es dort sinngemäß: „ALLE Bürger – also auch Behinderte – sollen uneingeschränkt am Luftreiseverkehr teilnehmen können! Wie alle EU-Bürger haben sie die gleichen Rechte in allen EU-Lebensbereichen. Also auch bei der Wahl des Wohnsitzes, der Niederlassungsfreiheit und des Reisens! Diese großen Worte mussten also in den vergangenen Jahren in die FlughafenPlanung von Schönefeld einfließen und in die Lebenspraxis umgesetzt werden. Denn für Menschen mit Behinderung bedeutet das ja: „besondere Hilfestellungen am Flughafen und in den Flugzeugen, um auch Behinderten das Reisen zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten!“ Egal ob es sich im Seh- oder Hörstörungen, oder um Menschen mit eingeschränkter Mobilität handelt! Theorie und Praxis Die BER-Verantwortlichen mussten also frühzeitig beginnen und bezogen deshalb auch die Behindertenverbände der Länder Berlin und Brandenburg in die Planungen ein. Hierfür wurde der Arbeitskreis „Barrierefreies Bauen BBI“ geschaffen. Es gab unzählige Gruppentermine und Einzelgespräche, wobei unterschiedliche Ansichten und Anforderungen unter einen Hut gebracht werden mussten. (Siehe unser Interview „Zu den Einzelheiten bitte!“) Detaillierte Erfahrungen und Praxis-Beispiele: Hinzu kam eine enge Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises Dahme-Spree, Elke Voigt und dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung in Berlin, Jürgen Dusel (vormals Rainer Kluge) , aber auch mit solchen Einrichtungen wie dem Sehzentrum Königs Wusterhausen. Diese vermittelten wertvolle Erfahrungen aus der Sicht eines Betroffenen. Das betrifft zum Beispiel die Anbringung von Leitstreifen, die Zweckmäßigkeit in der Nutzung der Behinderten-WCs, aber auch die Gestaltung der Info-Points oder das Anbringen von Blindenschrift in den Aufzügen. Oder ein anderes Beispiel: Ein Gast im Rollstuhl bewegt sich auf einer ganz anderen Ebene auf den Informationsschalter zu. Deshalb ist eine Seite des Schalters abgesenkt, so dass das Personal sich auf Augenhöhe mit dem Fluggast im Rollstuhl befindet. Mit diesen und vielen anderen Beispielen aus dem Leben von Behinderten musste sich dann auch das Flughafenpersonal beschäftigen. Auch hierzu erfahren wir im Interview nähere Einzelheiten aus der Praxis. Lange vor der Reise informieren: Barrierefreiheit beginnt aber nicht erst am FlughafenTerminal. Der Fluggast kann sich vorab im Internet und über entsprechende Informationsbroschüren über die konkreten Bedingungen am Flughafen informieren. Das

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barrierefreie Reisen beginnt schon mit der Anreise zum Flughafen, ob mit dem PKW, der Bahn, der S-Bahn oder mit dem Bus. So gibt es am Flughafen Berlin Brandenburg an den Behindertenparkplätzen entsprechende Rufsäulen mit deren Hilfe Personal angefordert werden kann. Diese Hilfe wird am Flughafen durch die Firma „Gegenbauer soziale Dienste gGmbH“ u.a. durch folgende Dienstleistungen kostenfrei gewährleistet: - Unterstützung beim Ein- und Auschecken - Hilfe beim Gepäcktransport - Begleitung zur Pass- und Zollkontrolle - Beförderung zum Sitzplatz im Flugzeug bzw. nach Ankunft in die Empfangsbereiche. Mehr als 80 Behinderten-WC: Am neuen Hauptstadtflughafen gibt es mehr als 80 WC-Kerne, die sowohl für Menschen mit, als auch ohne Behinderung genutzt werden können. Die Behinderten-WC (teilweise mit höhenverstellbaren Objekten) sind u.a. mit einer Klappliege ausgestattet; an der Wand verläuft eine Zugschnur, mit der im Notfall Hilfe herbeigerufen werden kann. Für Gehörlose gibt es Blitzleuchten, die Gefahren signalisieren.

zugehen und die Behinderten zu „verstehen“, sich in die Situation von Behinderten hinein zu versetzen. Dazu gab es u.a. verschiedene Schulungsmaßnahmen wie: - die Ausbildung des Servicepersonals in Gebärdensprache - ein Rollstuhlverladetraining (siehe Foto). Dabei war zu berücksichtigen, dass es eine Vielzahl verschiedener Rollstühle gibt. Auch beim Umsetzen des Fluggastes kommt es darauf an, ihn „richtig anzufassen“, um Verletzungen zu vermeiden. - Ein weiterer Punkt: Sensibilitätstrainings des Personals in der Begleitung für Menschen mit einer Sehschädigung und Mobilitätsbehinderung. Denn auch dem Personal mussten Ängste und Barrieren im Umgang mit behinderten Menschen genommen werden. Die Ausbildung des Personals beinhaltete zum Beispiel folgende Aufgabe: Das Personal musste mit abgedunkelten Brillen durch das Terminal laufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein sehbehinderter Fluggast seine Umwelt wahrnimmt.

Zukunft wird Erfahrungen aufzeigen: Egal ob in der Reisevorbereitung, im Flughafen oder an Bord gibt es für Behinderte technische und personelle Bei Personal-Schulung sensible Informationssysteme. Damit können Punkte beachtet: sich Behinderte (oder deren Betreuer) Ein wichtiger Aspekt für barriere- weitgehend selbst helfen oder Hilfe in freies Reisen ist die Fähigkeit des Anspruch nehmen. Wer sich vorher Flughafenpersonals, konkret und persönlich auf die Bedürfnisse ein- Fortsetzung auf Seite 31


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Fortsetzung von Seite 30 informiert und gut mit dem Bodenoder Flugpersonal kommuniziert, wird auch als Behinderter eine angenehme Flugreise erleben. Wie heißt es in

der Verordnung der Europäischen Union: „Bei der Gestaltung neuer Flughäfen und Abfertigungsgebäude...sollten die Leitungsorgane von Flughäfen so weit wie möglich die Bedürfnisse von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigen“. Nach aktueller Kenntnis haben die Verantwortlichen des BER

beim Thema „barrierefreies Reisen“ die modernsten Erkenntnisse ausgeschöpft und realisiert. Die Zukunft und die Erfahrungen der Reisenden werden zeigen, ob das genügt, oder ob nachgebessert werden muss.

Interview „Zu den Einzelheiten bitte!“ als Bauherrn durch die Vorsitzende Elke Voigt. 3.) Auf welche Maßnahmen für Behinderte sind Sie besonders stolz? Welche Maßnahmen scheinen Ihnen besonders gelungen? 2.) Gab es dabei Verbände (oder auch politische Parteien), deren Forderungen und Vorstellun- Wir sind überzeugt, dass wir Dank gen nicht oder nur stark eingeschränkt erfüllt werden konnten? der zahlreichen Teilnehmer unterschiedlicher Interessen aus dem Mitglieder der AG BBI Arbeitskreis einen überdurchschnittlichen Standard der Barrierefreiheit Behindertenbeauftragte LDS info@abbev.de geschaffen haben. Gelernt haben Reutergasse 12, 15907 Lübben Frau Stäblerb (Telefon: 0331/2803810) Frau Voigt (Telefon: 03546/201110 + wir unter anderem, dass „mehr“ nicole.staebler@abbev.de 03375/262614) nicht unbedingt „besser“ sein muss. Elke.Voigt@dahme-spreewald.de Deutscher BlindenInteressant und sicherlich richtungsFrau Feldmann Telefon: 03375/262685 und Sehbehindertenverband e.V. weisend – da in Deutschland nicht Anja.Feldmann@dahme-spreewald.de Rungestr. 19, 10179 Berlin vorgeschrieben – ist die sogenannte Herr Peter (Telefon: 030/2853870) „Zugschnur“ in Bodenhöhe bei den Architekt Planung und Bau BBI h-k.peter@dbsv.org und die Berliner Flughäfen behindertengerechten WC-Anlagen. Herr Woltersdorf (Telefon: 030/89588139 12521 Berlin peter.woltersdorf@absv.de Diese ermöglicht es aus nahezu Herr Henze (Telefon: 030/60912631) Herr Schmidt – Block (Telefon: 030/4041066) jeder Position im Raum tatsächlich markus.henze@berlin-airport.de Wolfgang.schmidt.block@t-online.de Hilfe zu rufen. Frau Kauschus (Telefon: 030/61785646) 4.) Rechnen Sie damit, dass es nach pkauschus@pmp-architekten.de Senatsverwaltung für Integration, Arbeit den ersten Monaten BER-ErfahHerr Paap (Telefon: 030/???) und Soziales hpaap@gmp-architekten.de rung neue Erkenntnisse und damit Frau Königstorfer (Telefon: 030/90282640) Frau Borchardt (Telefon: 030/60915014) Oranienstr. 106, 10969 Berlin verbunden auch Änderungen und Anke.borchardt@berlin-airport.de Irmgard.Koenigstorfer@senias.berlin.de weitere Neuerungen beim Thema „Behinderte und Flugreisen“ geben Behindertenbeauftragter Land Brandenburg REKIS LDS e.V. könnte? An wen sollten und könnten Ministerium für Arbeit Soziales, Gesundheit Schulweg 13, 15711 Königs Wusterhausen sich Behinderte wenden, wenn sie und Familie Herr Schneider (Telefon: 03375/523738) Heinrich – Mann - Allee 103, 14473 Potsdam rekislds@ewetel.net negative Erfahrungen mitteilen oder Herr Dusel Telefon: 0331/8665241 Verbesserungsvorschläge machen Juergen.Dusel@masf.brandenburg.de Bauordnungsamt LDS Prüfbereichsleiter möchten? Die Seniorenzeitung sprach mit Frau Dr. Anke Borchardt und Herrn Markus Henze, beide als Vertreter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im „Arbeitskreis Barrierefreies Bauen BER“ über das Thema „Barrierefreies Reisen am neuen Flughafen“ und stellte zusätzliche Fragen: 1.) Welche Berliner-, Brandenburger- oderandere Behindertenverbände waren in die Planungen für „Barrierefreies Reisen am Flughafen BBI“ einbezogen?

Behindertenbeauftragter Land Berlin H e r r P e t e r R y m o n - L i p i n s k i ( Te l e f o n : 030/90282715) Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Oranienstr. 106, 10969 Berlin Peter.Rymon-Lipinski@sengs.berlin.de Allgemeiner Behindertenverband Land Brandenburg e.V. Hegelallee 8 Haus 2, 14467 Potsdam Herr Kumpch (Telefon: 0331/2803810)

Grundsätzlich sind im Arbeitskreis unterschiedliche Gruppierungen vertreten, deren Interessen sich verständlicherweise nicht immer decken können. So ist beispielsweise ein eigens für Kinder oder Kleinwüchsige in der Sitzhöhe abgesenkter Sitzplatz nicht unbedingt vorteilhaft für eine ältere, groß gebaute Person, die aus der tieferen Lage nicht mehr so gut wieder aufstehen kann. Ein weiteres Beispiel: Bei allen Fluchttreppen im Gebäude gibt es den 3.

Reutergasse 12, 15907 Lübben Herr Meißner (Telefon: 03375/262410) Burkhard.Meißner@dahme-spreewald.de Herr Matthes (Telefon: 03375/262449) Peter.Matthes@dahme-spreewald.de

AWO Gehörlosenberatung LDS Frau Sidneb (Telefon: 03542/8871415) Bettina von Arnim Str. 1, 15711 Königs Wusterhausen J.Sidneb@awo-bb-sued.de

Handlauf für Kinder und Kleinwüchsige. Ausnahme sind dabei die nicht zur Entfluchtung benötigten Stahltreppen aus der Ebene E2 zu E1 und aus der Ebene E1 zu E0. Dort gibt es Glasbrüstungsgeländer, die durch einen möglichen 3. Handlauf in 0,65 Metern Höhe einen „Leitereffekt“ bei größeren Kindern hätten hervorrufen können. Dies hätte auch dem Bauordnungsrecht entgegengestanden, so dass wir auf die Anordnung des 3. Handlaufes in diesen Bereichen aufgrund der möglichen Absturzgefahr verzichtet haben. Kurzum: Wenn auch im Arbeitskreis teils sehr engagiert die Teilnehmer ihre Positionen vertreten haben, so gab es zuletzt doch immer eine klare Entscheidung für uns

Selbstverständlich wird auch das PRM-Produkt immer weiter entwickelt werden. Es soll dem Wohle des Gastes und der Verbesserung der Prozesskette dienen. Sollten behinderte Gäste am BER ihre Erfahrungen egal welcher Art mitteilen möchten, können sie dies zukünftig landseitig im Terminal in der Ebene E2 – neben dem Raum der Stille – im Kundenbüro des „FBB Qualitätsund Beschwerdemanagements“ sowie an der Fluggastinformation am eigens abgesenkten Schalter bei einem Mitarbeiter des PRM-Dienstleisters tun. HINTERGRUNDINFO: Der neue PRM-Dienstleister am BER ist übrigens Fa. Gegenbauer (das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen).

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Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

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Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schloßstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der AboPreis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen. ................................................................................................. Konto-Nr.

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Widerrufsgarantie Diese Bestellung kann ich innerhalb von 10 Tagen ab dem Zugang beim Verlag schriftlich widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schloßstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen.

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Veranstaltungen Königs Wusterhausen Noch bis 17. November Schlösser - Schlüssel – Truhen Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schließtechnik von vor 2 000 Jahren bis Heute. Neben der Präsentation der Ausstellungsstücke in Vitrinen werden Inszenierungen gezeigt, wie z.B. ein Schlosser bei der Reparatur eines Kastenschlosses und der Besitz des Hausschlüsselbundes als Symbol der hausfräulichen Macht bis weit ins 18. Jahrhundert seitlich am Gewand getragen. Dahmelandmuseum Eintritt 2,00 € 22. Juni / 19.30 Uhr Orgelsommer 2012 Konzert für Trompete und Orgel Werke von Johann Sebastian Bach, Enrico Pasini, Arcangelo Corelli, Jean Baptiste Loeillet Trompete: Joachim Schäfer (Dresden) Orgel: Judit Iszàk (Ungarn) Kreuzkirche Eintritt 7,00 € 7.Juli / 16.00 Uhr 5. Galerie-Gespräch zur Ausstellung „Frauen der Bibel“ Die Bilder der Künstlerin Marianne Gielen werden besprochen. Es sind dies Werke in der Ausstellung zu „Maria Verkündigung“. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Schulzendorf 14.Juni / 19.30 Uhr Schulzendorfer Kulturreihe 2012 Die Academie Brandenburgische Concerte stellt uns das Klavierquartett vor. Musik von F. Mendelssohn-Bartholdy, W. A. Mozart und A. Dvorak. Patronatskirche 8,- € im Vorverkauf, 9,- € Abendkasse 27.Juni / 10 Uhr Gedicht-Lesung mit der Schulzendorfer Autorin Cornelia Gronau Bibliothek 6. Schulzendorfer Jazzsommer 7. Juli / 19.30 Uhr Jazzpreisträger David Helbock aus Österreich mit seiner Gruppe „Random / Control“ 14. Juli / 19.30 Uhr Ernst Bier Quintett mit dem amerikanischen Saxofonisten Mack Goldsbury. 21. Juli / 19.30 Uhr Die englische Pianistin Julie Sassoon stellt ihre neue CD im Rahmen einer Release-

Party vor Patronatskirche Einzelkarten 6,- € in Vorverkaufskassen ab 01.06.2012 und Abendkasse

Achtung Vorankündigung !

16. August Seniorenfahrt der Gemeinde Schulzendorf Die nächste Seniorenfahrt führt nach Nauen. In der Funkstadt Nauen kann jeder individuell einen Altstadtbummel machen. Wir fahren dann zum Ortsteil Ribbeck, wo Dorf, Schloss, Park, Museum usw. individuell erkundet werden können. Zum Mittag und Nachmittag werden wir auf dem Landgut Borsig im Ortsteil Groß Behnitz sein. Dort sind Ausstellungen zur Familie Borsig und zum Kreisauer Kreis zu besichtigen sowie die gesamte Landgutanlage. Der Park um den Groß Behnitzer See (Baden ist möglich) wird nach dem Lennéschen Vorbild gestaltet. Die Fahrt kostet 20,- €, darin enthalten sind Fahrtkosten, Mittagessen und Führung im Landgut Borsig. Eine schnelle Anmeldung mit Name, Vorname, Straße, Hausnummer, Tel.-Nr. und beabsichtigtem Einstiegsort (Otto-KrienStr., Sporthalle, Rathaus, Apotheke, Cafe Stadion) bei Frau Krägel (033762-43148) oder per Email: m.kraegel@ schulzendorf. de sichert Plätze. Nach der Anmeldung erhalten Sie den Teilnahmebrief mit weiteren Informationen. Die Fahrtkosten sind beim Einstieg in den Bus zu zahlen. Die Fahrt dauert von 7.15 Uhr bis 18 Uhr.

Sonnewalde / Schlosspark von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr 3.-5. August Dorffest und Feuerwehrball Beesdau

Görlsdorf (OT der Stadt Luckau) 24. Juni / 16-19 Uhr Johannisfeuer - Mit Oma und Opa auf Entdeckungstour Gemeinsam mit den Großeltern Spiel und Spaß in der Natur erleben, Kräuter für ein Kräuterbüschel sammeln und das Johannisfeuer genießen 4 EUR/Pers. Anmeldung: Heinz Sielmann Stiftung

Großziethen

(OT der Gemeinde Schönefeld) 16. Juni / 19 Uhr Oh happy day Gospel, Soul und Pop mit dem Gesangstrio ISANI Heideblick Mehrzweckhalle 22. Juni / 19.30 Uhr Orgelkonzert der Reihe „Mixtur mit Eintritt frei Bass“ Prof. Martin Schmeding, Freiburg/Breisgau Heidesee an der historischen Claunigk-Orgel von 16. Juni / 14 Uhr 1793 Sommerfest der ev. Kirche Dorfkirche, Waltersdorf OT Friedersdorf Pfarrgarten 29.Juni bis 1.Juli Dorffest in Gehren 21. Juni / 17 Uhr Grillnachmittag der Volkssolidarität15. Juli / 14 Uhr Bürgerhilfe e.V. Egerländer Musikantenfest OT Friedersdorf, Gemeindehaus Orchester Holger Mück Waldbühne Gehren 23. Juni Sommerfest 27. Juli / 19 Uhr OT Kolberg Nacht der Naturwacht Geheimnisvolles Treiben im Schlosspark mit 23. Juni Naturwacht und NABU Finsterwalde Familien können Fledermäuse und nachtak- Dorffest OT Dolgenbrodt, Dorfaue tive Fische kennen lernen

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1. August / 7:30 Uhr Dampferfahrt der Senioren OT Bindow 4. August Dorffest OT Streganz, Dorfaue

Lübben 10. Juni bis 9. September aquamediale 8

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28. Juli / ab 13 Uhr und am Sonntag, 14.00 Uhr, traditioneller 1. Spreewälder Kahnstechen Schlepziger Kahnkorso 16 Teams kämpfen um Ruhm und Ehre Spreeufer Lübben Große Spreeuferparty am Abend beim Straupitz Warmbad 16.+17. Juni / ab 10 Uhr 20. Spreewälder Johannismarkt 8. August / 19.30 Uhr Buntes Markttreiben und HandwerkerRomantische Accorde markt, traditioneller Kahnkorso, NonstopKammermusik vom Horn und Klavier Unterhaltung, Tanz bis in den Morgen DJ F Schloss Neuhaus, Herrenhaus und Feuerwerk

Luckau 19. Juni / 9 Uhr Edelsteintour 1. Juni bis 31. Juli Sommerentdeckungen zwischen Bergen, Ernst gemeint! Wiesen und Teichen Karikaturen von Reiner Schwalme Radtour, Dauer ca. 5h, Jubiläumsausstellung zum 75. Geburtstag Treff: Bahnhof Lübben, Vorplatz Cartoonlobby 20. Juni / 11 Uhr + 21. Juni / 14 Uhr + 22. Juni / 20 Uhr Zauberflöte Die Wanderbühne Brandenburg e.V. führt im Ehrenhof des Landratsamtes die Oper von W.A. Mozart auf. Kartenverkauf TKS Lübben, Ernst-von Houwald-Damm 15 / 03546-3090 / spreewaldinfo@tks-luebben.de

Schenkendorf

(OT der Stadt Mittenwalde) 7. Juli / 17 Uhr Musiksommer in Dorfkirchen Wer glaubt wohl künftig an mein Lied... Texte von William Shakespeare Musik von Henry Purcell, John Dowland, Thomas Morley, Georg Friedrich Händel u.a. Sandrine Guiraud (Texte), Marcus Sandmann 27. Juni / 19:30 Uhr (Tenor), Alexander Koderisch (Violoncello), Romantische Accorde Christiane Scheetz (Cembalo) Welch tierisches Vergnügen Chormusik in mancherlei Gestalt mit dem Dorfkirche Eintritt: 7,00 € (ermäßigt: 6,00 €) Kammerchor „Passeri“ aus Lübbenau. 7.-13. Juli aquamediale 8 Wir können das auch Bürgerbeteiligung bei der Erschaffung der 11. Installation unter der Anleitung der ungarischen Künstlerin und ihrer Assistentin.

5. August / 16:30 Uhr Musiksommer in Dorfkirchen Ave Maria und andere geistliche Gesänge aus verschiedenen Jahrhunderten Juliane Rumpel (Texte), Karin Lasa (Mezzosopran), Christiane Scheetz (Orgel/ Cembalo) Dorfkirche Eintritt: 7,00 € (ermäßigt: 6,00 €)

11. Juli / 19:30 Uhr Romantische Accorde Schlepzig Musik für Waldhorn und Klavier Lars Mechelke (Waldhorn) und Johannes 14. Juni + 18. Juli / 10 Uhr Eintauchen in das Fließlabyrinth des Leonardy (Klavier) Spreewaldes Naturerlebnis, eintägige Kanu-Rundtour 13. Juli bis 14. Oktober Im Grenzland zwischen Sachsen und um Schlepzig, kostenpflichtige Rangertour, Preußen - Lübben im Würgegriff Fried- 5-12 Personen, Dauer 6h, Stützpunkt der Naturwacht, neben Kahnfährhafen, Anmelrichs des Großen Sonderausstellung / Eröffnung am 12. Juli dung bis 1 Woche vor Termin / Telefon: 035472-5230, Email: br-sw.schlepzig@ im Wappensaal naturwacht.de, 21. Juli / 20 Uhr + 22 Uhr 4.+5. August Lübbener Kahnnacht Traditionelles Dorffest Nacht der Engel Erlebniskahnfahrt mit Artistik, Tanz, Akro- Mit Musik, Unterhaltung, Kuchen aus dem Lehmbackofen auf dem Gelände des batik und Musik Museumshofes Bauernmuseum Schlepzig Hafen 1 / Schlossinsel

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PC Lehrgang für Senioren vom 23.07.2012 bis 27.07.2012 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr Teilnehmergebühr: 150 EUR Technische Hochschule Wildau [FH] Campus Bahnhofstraße, 15745 Wildau Halle 14, Raum B005

PC-Aufbaulehrgang für Senioren – MICROSOFT EXCEL (Tabellenkalkulation) 31.07. und 01.08.2012 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr Teilnehmergebühr: 65 EUR Technische Hochschule Wildau [FH] Campus Bahnhofstraße, 15745 Wildau Halle 14, Raum B005 Informationen zur Anmeldung und zu den Veranstaltungen erhalten Sie telefonisch unter 03375-508 912 oder online unter www.twz-ev.org.

Auflösung aus Nr. 2/2012


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Zusätzliche Sicherheit ist gefragt „In der Bevölkerung besteht ein zusätzliches Bedürfnis für mehr Sicherheit!“ Diese Erfahrung machen die Mitarbeiter der Firma KARP in Königs Wusterhausen nahezu täglich. „Aber die nachträglich installierten Alarmsysteme sollen nicht nur preiswert sein“, so die Firmenleitung, „sondern auch leicht bedienbar und zuverlässig! Darauf legen besonders ältere Menschen Wert, die für ihr Eigentum ein Leben langgearbeitet haben und es jetzt schützen möchten!“ Als flexible und ausbaufähige Lösung bietet sich beispielsweise eine INDEXA-Funkalarmanlage an. Für die„Techniker“unter unseren Lesern: Nicht nur verdrahtete Komponenten, sondern bis zu 50 Funkelemente können eingebunden werden. Zum Beispiel Bewegungsmelder, Gasmelder, Glasbruchsensoren, Rauchmelder, Notrufsender, Funk-Fernbedienung sowie die telefonische Weitermeldung von Alarmen. Gesteuert wird das über die Fernbedienung oder übers Mobiltelefon. Beratung: Lassen Sie sich ausführlich und unverbindlich von den KARP-Fachleuten beraten; entweder mit den Musteranlagen in den KARPGeschäftsräumen, oder individuell vor Ort bei Ihnen zu Hause. Damit KARP für Sie eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Sicherheit findet. Dazu die KARP-Firmenleitung: „Eine komplett installierte Funkalarmanlage mit eingerichteter Telefonübertragung gibt es bereits ab 999 Euro!“ Firma KARP-GmbH, Berliner Straße 27, 15711 Königs Wusterhausen, Tel. 03375/2581-0

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www.seniorenmagazine.de

LDS Seniorenzeitung Ausgabe 03/2012  

Für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

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