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Seniorenmagazin ches sönli r e p Ihr plar Exem

Treptow-Köpenick

es laden herzlich ein die FSE Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal der FRÖBEL -Kindergarten „Im Grünen“ in der Südostallee 212

Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal Südostallee 212 • 12487 Berlin Telefon 0 30 / 63 22 35–0 Fax 0 30 / 63 22 35–25 www.fse-pflege.de

Ausgabe

6/2013

23. Jahrgang


Veranstaltungen im Dezember 2013 und Januar 2014 • Sonntag, den 01.12.2013, 14.00 - 17.00 Uhr ADVENTSMARKT in Kooperation mit der BUDE (Stollenfest) • Dienstag, 10.12.2013, 16.00 Uhr Konzert unseres Heimchores „BUNTE VÖGEL“ • Donnerstag, 12.12.2013, 15.30 - 16.30 Uhr Volksliedersingen mit Frau Hirsing • Freitag, 27.12.2013, 15.45 Uhr - 16.45 Uhr „Zwischen den Jahren“ Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke • Donnerstag, 02.01.2014, 15.30 Uhr SINGEN MIT PETER • Donnerstag, 09.01.2014, 15.45 Uhr Neujahrskonzert mit Frau Delling und Künstlern aus dem Metropoltheater • Dienstag, 14.01.2014, 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke • Mittwoch, 22.01.2014, 16.00 Uhr Videoreportage mit Herrn Dr. Wuttke: Algerische Sahara: „ Tuareg-Nomaden, Teil 2“

Hier können wir unseren Lebensabend in Ruhe und Sicherheit genießen.

030 6892 6892 www.stadtundland.de


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Editorial

Bewährtes bewahren und Mut zu Neuem Liebe Leserinnen und Leser, liebe Seniorinnen und Senioren, Ja, es ist Ihre Seniorenzeitung. Sie halten sie wieder druckfrisch in den Händen. Wie seit nunmehr gut 20 Jahren. Dennoch erscheint diese Ausgabe in einem neuen Bild. Der Titel hat sich verändert. Durch die Rubrikbezeichnungen wird der Inhalt besser strukturiert dargestellt. Muss man Bewährtes verändern? Wie wir, fragen Sie sich das sicherlich auch. Unsere Antwort ist ein eindeutiges Ja. Allerdings aber nur dann, wenn man das Vertrauen, den Mut und die Kraft hat, die Seniorenzeitung oder exakt gesagt das Seniorenmagazin für Treptow-Köpenick noch besser zu machen. Bewährtes erhalten, die Zeichen der Zeit erkennen und mit Mut Neues umsetzen war immer Anliegen und Anspruch des langjährigen Chefredakteurs der Zeitung Hans Joachim Koppe. Indem wir sein Vermächtnis erfüllen, stellen wir uns der Herausforderung, um dem Seniorenmagazin eine gute Zukunft für lange Zeit in diesem großen und schönen Stadtbezirk zu geben. Mit Mut, Kraft, Zuversicht und Können haben wir uns aufgemacht, Ihnen alle zwei Monate ein interessantes Magazin als die Stimme der Seniorinnen und Senioren der Bezirkes zu präsentieren. Hinter dem „Wir“ stehen die Mitglieder unseres ehrenamtlich wirkenden Redaktionsteams. Giesela Tews zählt dazu. Aus ihrer Feder kommen lustige Kurzgeschichten, Wissenswertes über das Zeitungsgeschäft, die Meldungen in den Rubriken „Kaleidoskop“, „Gewusst wo“, „tierisches“ u.a.m. Das Interview von Heidi Detzer mit der Schriftstellerin Rosemarie Schuder liest sich in dieser Ausgabe ebenso spannend wie ihre Beiträge zur Geschichte. Ursula Schirmer nimmt Sie gern mit in die interessante 100jährige Geschichte des Krankenhauses Köpenick und sorgt auf der letzten Magazinseite stets für spannende Bilderrätsel. Maria Loß lässt mir ihrer Berichterstattung von einer aktuellen Modeschau die Seniorinnen nicht nur gut aussehen, sondern bereichert das Magazin, wie immer, mit kleinen Versen und Gedichten. Dr. Bettina Linzer informiert in dieser Magazinausgabe u.a. sehr ausführlich über die Fachtagung zum demografischen Wandel und die Auswirkungen auf unseren Bezirk. Gesine Reinwarth kümmert sich wie immer um den aktuellen Veranstaltungsteil. Dr. Brigitte Mory führt die Leser in die Weih-

nachtsküche, so in die Welt der Zimtsterne, Kekse und anderen Weihnachtsgebäcks. Relativ neu in unserem Redaktionsteam ist Elke Kreische. Wie wir können sich auch unsere Leser auf ihre Fachkompetenz auf dem weiten Feld der Wissenschaft freuen. Ihr redaktioneller Einstieg ist gleich der Auftakt zu einer hochinteressanten Serie zum Thema: „Das Altern im Fokus der Forschung“. Weitere gute Geister unseres Teams sind Helga Leplow und Gerd Janke. Letzterer wollte eigentlich - auch krankheitsbedingt - etwas kürzer treten. Wir konnten ihn aber dazu gewinnen, uns als „Herr der Schriften“ und Kämpfer gegen die Intrigen des „Druckfehlerteufels“ weiter zu unterstützen. Den sozialen Altersfragen und –sorgen unserer Seniorinnen und Senioren widmet sich mit Akribie Siegfried Engelke. Seine Tipps unter dem Motto: „Die Polizei rät“, sind ebenso wichtig, wie die Hinweise zu neuen Bedingungen bei Bankgeschäften. Von ihm stammt auch in dieser Ausgabe das Interview mit der Politikerin Heidi Knake-Werner. Wie immer informiert Dr. Kurt Kutzschbauch über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt. Detlev Streichhahn zeigt mit seinen Ausflugsreportagen und -tipps, wie schön und erholsam unsere nähere und weitere Heimat ist. Sie sehen also. liebe Leserinnen und Leser, Ihr Redaktionsteam des „ Seniorenmagazins Treptow-Köpenick“, bei allem vorbildlich begleitet und unterstützt durch Ellen Leidler und die anderen Mitarbeiter von der Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes, ist gut aufgestellt, um auch in Zukunft größeren Aufgaben gerecht zu werden. Freuen Sie sich schon jetzt auf die Seniorenmagazine mit spannenden Reportagen und Berichten sowie Alltagsgeschichten. Schwerpunkt wird das Ehrenamt im Alter sein. Im Focus stehen die Kiezklubs und das altersgerechte Wohnen. In einem Bezirk wie Treptow-Köpenick, der sich von Alt-Treptow im Westen bis Rauchfangswerder im Südosten über 20 Kilometer und über 15 Ortsteile erstreckt, kennt die redaktionelle Vielfalt kaum Grenzen. Also dann viel Vergnügen beim Lesen. Unsere guten Wünsche begleiten Sie in den Adventswochen, zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel. Mögen Glück und Gesundheit Ihr ständiger Begleiter sein – auf all Ihren Wegen. Im Namen des Redaktkionsteams Herzlichst Uwe Creutzmann

Lesen Sie in dieser Ausgabe Geleitworte ins neue Jahr Zuverlässiger Partner – Dr. Knake-Werner im Interview Demografischer Wandel – Chancen und Herausforderung Was wir jetzt sind – Gespräch mit Autorin Rosemarie Schuder Krankenhaus Köpenick wird 100 Serie: Konstanzer Konzil Wandervorschlag: Klaistow Neue Serie: Gesund alt werden Für den Bücherfreund Blicke in die Weihnachtsküche Ratgeber Mode Ratgeber Geld Veranstaltungen

Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 10 Seite 15 Seite 16 Seite 23 Seite 24 Seite 39 Seite 40 Seite 48 Seite 49 Seite 53

IMPESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELROVerlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2/Hofseite, 15711 Königs Wusterhausen, Tel. (03375) 214319, www.seniorenmagazine.de Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage: 4000 Exemplare Redaktionelle Leitung: Uwe Creutzmann (ViSdP) Ehrenamtliche Redaktion: Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory, Gesine Reinwarth, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Giesela Tews Anzeigen: Manuela Palm (03375) 21 43 19 Wolf Glaeser (03 37 67) 806 16 oder 0162 - 9 61 41 95 E-Mail satz2@elro-verlag.de. Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an: Gesine Reinwarth, Alfred Randt Straße 14, 12559 Berlin, Tel. (030) 71 53 80 49, E-Mail g.reinwarth@freenet.de. Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abt. Arbeit, Soziales und Gesundheit, Sozialamt Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Tel. (030) 902 97 60 84 Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission des Sozialamtes Treptow-Köpenick Hinweise der Redaktion: namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Titelbild: FSE – Für Sie Erreichbar – Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal Redaktionsschluss für die Ausgabe 1/2014 ist der 5. Januar 2014.


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

kaleidoskop

Neue Mittelpunktbibliothek in alter Feuerwache

Spenden gegen Vorlage ihres Ausweises kostenlos.

Die neue Mittelpunktbibliothek Treptow wird am Standort der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen „Alten Feuerwache“ entstehen. Das alte Gebäude wird durch einen dreigeschossigen Neubau ergänzt. Auf einer Nutzfläche von 2.400 m² werden ca. 85.000 Bücher, dazu Zeitschriften, CDs, DVDs und Noten, zur Ausleihe bereitstehen. Arbeitsplätze werden zur Verfügung stehen und vielfältige Veranstaltungen bietet man den Besuchern. Ende 2014 soll das Projekt übergeben werden. PD

Sonnenblumenschule stellt aus

Ruderfähre soll bleiben!

Die langjährige Leiterin des Kulturamtes, Doris Thyrolph, wurde mit einem Orgelkonzert in der Dorfkirche Rahnsdorf feierlich verabschiedet. Wegen der unserem Bezirk verordneten horrenden Personaleinsparungen kann ihr Posten nicht neu besetzt werden – ein Mangel, den Künstler und Kulturinteressierte sicher bedauern. Vorläufig wird Frau Indetzki die Fachbereiche Weiterbildung, Kultur und Museum leiten. Ein auf Dauer unhaltbarer Zustand. PD/git

Berlins einzige Ruderfähre, die seit 100 Jahren zwischen Rahnsdorf und Müggelheim verkehrt, soll bleiben! Dafür hat der Heimatverein Köpenick 18.000 Unterschriften gesammelt. Die Fähre verbindet aber nicht nur beide Ortsteile, sondern ermöglicht auch Wanderern und Radfahrern die Umrundung des Müggelsees und hat somit auch eine erhebliche touristische Bedeutung. Robert Schaddach, Vorstandsvorsitzender des Tourismusvereins und Mitglied des Abgeordnetenhauses will sich energisch für den Erhalt der Fähre einsetzen. Tourismusverein T-K

Spendenwarenhaus Menschen für Menschen ... das ist die Devise des Spendenwarenhauses Am Großberliner Damm 73 D. An die Adresse von Bedürftigen geht hier was Sie spenden: Kleidung für Groß und Klein, Haushaltswaren, HiFi, Möbel, Spielzeug, Bücher und vieles mehr! Die Öffnungszeiten: Mo/Di/Do/Fr 9-15 Uhr, Mittwoch geschlossen, Tel.: 74302384. Empfänger von Hartz IV und Sozialhilfe erhalten ihre

Bis Ende des Jahres 2013 können Interessierte die Ausstellung „Inklusion ist wenn alle mitmachen“ in der Volkshochschule Baumschulenweg, Baumschulenstraße 78-81 kostenlos besuchen. Schülerinnen und Schüler der Sonnenblumenschule haben mit vielfältigen Recherchen Fotogeschichten dazu gefunden. PD

Kulturposten unbesetzt

Helfen hilft Köpenick Ebenfalls zur kostenlosen Weitergabe von Spenden bietet sich die ARBLI GmbH in der Rathenaustr. 11 an. Gesucht werden hier Möbel, Haushaltsgegenstände, Elektrogeräte, Computer, Unterhaltungselektronik, Sportgeräte, Bücher, Schallplatten, CDs sowie alles fürs Baby. Tel.: 65762645, kostenlose Abholung der Spenden möglich.

Auch am Sterndamm Ein gleiches Sortiment an Spenden für Bedürftige nimmt entgegen: Universal-Stiftung Helmut Ziegler, Sterndamm 84, Mo-Fr 8-16 Uhr, Tel.: 63223893. Kostenlose Abholung möglich, Waren werden verkauft.

Am 5. November 2013 überreichte der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Herr Oliver Igel, im Auftrag des Bundespräsidenten das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ dem Vorsitzenden des Behindertenvereins Köpenick e. V. Herrn Klaus-Dieter Rühling für seine jahrzehntelange unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit für behinderte Menschen. Wir von der ehrenamtlichen Redaktion der Seniorenzeitung, dem Magazin für Treptow-Köpenick, gratulieren Herrn Rühling dazu von ganzem Herzen. Heidi Detzer im Namen der Redaktion

Freuen wir uns auf ein gutes neues Jahr. Unglaublich, schon wieder ist ein Jahr vergangen. Lassen Sie uns kurz inne halten. Es war ein Jahr mit vielen schönen Stunden und Tagen, aber auch mit weniger schönen. Gerne erinnere ich mich an das Sommerfest der Generationen im Kiezklub Rahnsdorf, an das Interkulturelle Sommerfest im Kiezklub KES. Der Kiezklub Treptow-Kolleg feierte 20. Jahre seines Bestehens und der Kiezklub Vital feierte Eröffnung in seinem neuen Domizil im Myliusgarten. Was waren das für schöne Feste! Viele Menschen sind sich begegnet und haben frohe Stunden miteinander verbracht. Und wenn Sie nicht dabei gewesen sind, dann ist das schon der erste gute Vorsatz im neuen Jahr. Und die weniger schönen Stunden? Von uns gegangen ist Hans Joachim Koppe, der bekannte und verehrte langjährige Chefredakteur dieser Zeitung. Das Jahr 2013 geht nun zur Neige. Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen behagliche und gemütliche Stunden mit Ihren Lieben. Allein muss man in Treptow-Köpenick nicht bleiben. Zum ersten Mal bieten die Kiezklubs Ihnen auch am Heiligen Abend und an Silvester gemeinsam schöne Stunden – so Weihnachtsveranstaltungen am 24.12.2013 in den Kiezklubs Haus der Begegnung und im KES (jeweils von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr). Auch zwischen Weihnachten und Neujahr sind Sie im Kiezklub Treptow-Kolleg am 28.12.2013 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr zum Brunchen recht herzlich eingeladen. Zum Jahreswechsel finden Silvesterpartys in den Kiezklubs Rathaus Johannisthal und im Vital statt sowie Brunchen im Kiezklub KES (in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr). Für das neue Jahr wünsche ich uns allen gute Gesundheit und ein erfülltes, heiteres Jahr 2014 mit vielen Lichtblicken! Ines Feierabend, Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Treptow-Köpenick


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

politik Altersarmut verhindern, um den Lebensabend würdevoll gestalten zu können

Der Verband der Volkssolidarität – ein verlässlicher Partner und starker sozialpolitischer Interessenvertreter Gespräch mit Frau Dr. Heidi Knake-Werner, Vorsitzende des Landesverbandes Berlin e.V. der Volkssolidarität

Seniorenmagazin Treptow-Köpenick (SMTK): Frau Dr. Knake-Werner, zuerst meinen Glück-wunsch zum 68. Geburtstag Ihrer Sozial- und Wohlfahrtsorganisation. Wie gelingt es dem Gründungsmotto der Volkssolidarität „Mit-einander–Füreinander“ in Zeiten ständiger Mittelreduzierung gerecht zu werden? Dr. Heidi Knake-Werner: Danke für die Geburtstagswünsche. Ja, seit 68 Jahren engagiert sich die Volkssolidarität dafür, ihr Motto „Miteinander–Füreinander“ für viele Menschen erlebbar zu machen, z.B. durch eine engagierte Nachbarschaftsarbeit und vielfältige Beratungs- und Hilfsangebote in unseren Treffs und Begegnungsstätten. Sorgen macht uns, dass unsere Mitgliederzahlen rückläufig sind und der Altersdurchschnitt unserer Mitglieder hoch ist, so dass vieles nicht mehr durch ehrenamtliches Engagement zu leisten ist. Hinzu kommt, dass auch die knapper werdenden öffentlichen Mittel es uns nicht leichter macht, die vielen Angebote für ein solidarisches Miteinander und die Unterstützung derjenigen, die Hilfe brauchen, zu erhalten. Aber mit dem Geld aus der jährlichen Spendensammlung, das durch den engagierten Einsatz der Mitglieder der Volkssolidarität zusammenkommt, werden arme Familien unterstützt, Ausflüge für Kitagruppen finanziert, Schultüten gepackt und in diesem Jahr großzügige Spenden für vom Hochwasser betroffene Einrichtungen geleistet. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessert werden. Insbesondere durch Qualifizierung und eine gute Zusammenarbeit mit den hauptamtlich Tätigen. SMTK: Die Altersarmut nimmt immer mehr zu. Wie vertritt die Volkssolidarität dabei die Interes-

sen der betroffenen Menschen? Lassen sie mich noch hinzufügen: Welche Rolle spielen dabei die Themen – Altersgerechte und bezahlbare Wohnungen, wohnortsnahe ärztliche Versorgung und das Rentenniveau? Dr. Heidi Knake-Werner: Die wachsende Altersarmut ist auch in der Volkssolidarität ein wichtiges Thema. Wir wissen, dass zunehmend mehr Rentner oft bis ins hohe Alter ihre magere Rente durch Minijobs oder ähnliches aufbessern müssen, damit es fürs Nötigste zum Leben reicht. Auch deshalb sind wir in der Landesarmutskonferenz vertreten und arbeiten im Sozialgipfelbündnis zusammen. Gemeinsam mit Gewerkschaften und anderen Sozialverbänden wollen wir dazu beitragen, dass ältere Menschen vor Armut geschützt werden, durch auskömmliche Renten, bezahlbaren Mieten und eine Grundsicherung, die zum Leben reicht. Wir wissen, dass insbesondere die Wohnsituation für Ältere zunehmend schwieriger wird. Deshalb setzen wir uns bei Wohnungsbaugesellschaften dafür ein, dass erheblich mehr des vorhandenen Wohnungsbestandes altersgerecht und barrierefrei umgebaut wird und der Wechsel in eine kleinere Wohnung einfacher und bezahlbar ist. Auch die wohnortsnahe ärztliche Versorgung ist alles andere als zufrieden stellend. Zunehmend mehr Fachärzte wandern aus den östlichen Bezirken ab, wodurch sich die gesundheitliche Versorgung dort deutlich verschlechtert. Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. Die Volkssolidarität fördert deshalb Sozialraumkonzepte in den Bezirken, damit die soziale und gesundheitliche Versorgung wohnortsnah gesichert wird. SMTK: Die sozialen Bedürfnisse des älteren Menschen sind ja sehr vielfältig. Auf welche Angebote der sozialen Dienste und Eirichtungen des Verbandes kann dabei zurückgegriffen werden und welche würden Sie aus unserem Bezirk empfehlen? Dr. Heidi Knake-Werner: Die Volkssolidarität ist Träger von Sozialstationen, wie die Einrichtungen in der Schnellerstrasse in Treptow oder in der Müggelheimer Straße in Köpenick. Der Mobilitätshilfedienst in Treptow-Köpenick wird von sehr engagierten Mitarbeitern der Volkssolidarität verlässlich organisiert und erfreut sich großer Beliebtheit. Unsere Nachbarschaftstreffs „Myliusgarten“ und „Kiezer Feld“ bieten vielfältige Angebote und werden gern für Gruppenaktivitäten genutzt. Hier können sich Mitglieder der Volkssolidarität, aber auch gern interessierte Gäste, ganz nach ihren Wünschen und Bedürfnissen einbringen und ein munteres

Gruppenleben pflegen. Die Volkssolidarität vor Ort wendet sich dabei gegen jede Form der Ausgrenzung und bietet Hilfe und Unterstützung dort an, wo Menschen diskriminiert oder sozial benachteiligt werden. Unsere Nachbarschaftseinrichtungen und Begegnungsstätten sind deshalb für viele Ältere ein wichtiger Ort sozialen Miteinanders, wo nicht nur Rat und Hilfe geboten wird, sondern auch eigene Ideen für Gruppenaktivitäten willkommen sind und gefördert werden. Jeder ist bei uns gern gesehen und – auch das ist nicht unwichtig – kann sich Kaffee und Kuchen leisten. SMTK: An den letzten Gedanken möchte ich anknüpfen: Aktuell wird viel über „Menschenwürde“ und „Teilhabe“ diskutiert. Welchen Standpunkt hat dazu die Volkssolidarität? Dr. Heidi Knake-Werner: Wir als Volkssolidarität setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein und einen Sozialstaat, der Chancengleichheit gewährleistet und Diskriminierung und Ausgrenzung verhindert. Wir fordern, dass Menschen, die in ihren Heimatländern verfolgt werden oder aus Kriegsgebieten flüchten müssen, bei uns eine neue Heimat finden, menschenwürdig untergebracht werden und vor rassistischen Angriffen geschützt werden. Gegen Fremdenfeindlichkeit wollen wir als Volkssolidarität eine menschenwürdige Willkommenskultur entwickeln. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass sich die Sozialverbände interkulturell öffnen und auch Menschen mit Migrationshintergrund gern gesehen sind. Natürlich wenden wir uns auch entschieden gegen die Altersdiskriminierung, die vielen armen Menschen täglich begegnet, durch eine Sozialpolitik, die ihnen aus ihrer Lage nicht heraus hilft. Dies zu ändern, dafür engagiert sich auch die Volksolidarität. Insbesondere die Alterssicherung ist für uns ein zentrales Thema. Wir fordern, dass die Rentenangleichung Ost an West endlich Realität wird und wir verlangen, dass die vollen Rentenkassen genutzt werden, um die Renten armutsfrei zu machen. Eine Rente unterhalb 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verhindert ein Leben in Armut nicht, sondern führt zu Ausgrenzung und Vereinsamung. Auch deshalb lehnen wir den Abbau von Begegnungsstätten und Nachbarschaftstreffs entschieden ab, weil auch sie ein Ort sein müssen, wo Menschen mit wenig Geld gern gesehen und sich wohl fühlen können. So verstehen wir Menschenwürde und Teilhabe. SMTK:Danke für das Gespräch. Siegfried Engelke


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politik

Gesund und sozial geborgen in Würde alt werden Notizen von der Fachtagung zum Thema: Der demografische Wandel – Herausforderung und Chancen für den Berliner Bezirk Treptow-Köpenick am 30. Oktober 2013 Rund 270 Teilnehmer waren dazu in das Pentahotel am Köllnischen Platz in Köpenick gekommen. In unserem Bezirk sind jetzt schon über dreißig Prozent der Bevölkerung älter als 60 Jahre, und der demografische Wandel ist weitgehend vollzogen. Hier gibt es nicht nur viele Chancen für das Zusammenleben, sondern auch Herausforderungen an alle an diesem Prozess Beteiligten. Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Dienststellen, Organisationen und Vereinen des Bezirks. Mitglieder der Seniorenvertretung, der Sozialkommissionen und der BVV waren gekommen, sowie Leiterinnen der Kiezklubs und ihre Beiräte, um nur einige zu nennen. Das Interesse ging weit über die Bezirksgrenzen hinaus. So hatten sich auch Mitglieder der Landesseniorenvertretung und Bezirksräte bzw. Mitarbeiter der Bezirksämter angemeldet. Charlottenburg-Wilmersdorf, Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg waren mindestens mit einem Teilnehmer vertreten. Auch die Senatsverwaltung und Senatskanzlei zeigten Interesse. Das zeigt uns, dass die anderen Berliner Bezirke nach Treptow-Köpenick blicken, um zu beobachten, wie hier Probleme angegangen werden, deren Lösungen woanders noch bevorstehen. Für die Konferenz konnten namhafte Referenten gewonnen werden Frau Prof. Dr. Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, stellte ein umfangreiches Zahlenmaterial über die demografische Entwicklung in Europa und in den Bundesländern vor. Sichtbar ist, dass der Anteil gesunder Jahre bei den Älteren enorm gestiegen ist. So konnten zum Beispiel 6 255 Personen im Jahre 2012 in Deutschland ihren hundertsten Geburtstag feiern, gegenüber 158 im Jahre 1965. Aber auch gegenüber der Tatsache, dass weniger Kinder auf die Welt kommen, in allen Bundesländern eine mögliche Elterngeneration fast fehlt, und mit steigendem Alter Leistungseinschränkungen, dementielle Erkrankungen und Altersdepressionen zunehmen, darf man nicht die Augen verschließen. Wichtig für Ältere sind gute körperliche und geistige Aktivität, basierend auf einer guten Ernährung, Bewegung und sozialen Kontakten. 40 Prozent der Menschen über 65 sind bereit, etwas für die Gesellschaft zu tun. Herr Sittler, Generali Deutschland, berichtete aufgrund einer Studie des Jahres 2013, deren Ergebnisse den Teilnehmern vorlagen (Monitor

Blick auf den Tagungsort im pentahotel

03), wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Dabei fand auch Beachtung, was in den Familien geleistet wird, allein durch Pflege Angehöriger und Betreuung der Enkelkinder. Es lohnt sich durchaus, die Ergebnisse dieser Studie detailliert zu betrachten. Wohnen und Pflege in der Zukunft waren das Thema von Herrn Prof. Dr. Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg. Ausgehend von der kommunalen Altenpolitik mit ihren rückläufigen Finanzierungsspielräumen sieht er die Möglichkeit, durch eine Renaissance des Denkens mit einem Ja zur Verschiedenheit und Gastfreundschaft zu einer Inklusionsgemeinde zu kommen. Wohnformen, Generationengerechtigkeit, Sorge durch Verantwortungsübernahme waren einige Hauptgedanken. Von drohender Altersarmut und deren Ursachen berichtete Herr Dr. Gysi, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der Linken. Er stellte heraus, dass ein flächendeckender einheitlicher Mindestlohn, die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und die Pflicht aller Bürger, in die Rentenkasse einzuzahlen, dazu beitragen, das Rentenniveau nicht absinken zu lassen. Als nächste Referentin sprach Frau Dr. Schlimper für den Paritätischen Wohlfahrtsverband. Nach ihren Recherchen muss jeder Vierte, der heute geboren wird, in einer sozialen Welt aufgefangen werden. Sie wünscht sich, dass die Fördermittel für den Sozialraum mit

dem Ziel einer integrierten Stadtteilentwicklung gesteuert werden. Herr Hilgenfeld, Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, stellte die Konzepte der Berliner Wohnungsunternehmen vor. Er vertrat sechs Städtische Wohnungsbaugesellschaften, 83 Wohnungsbaugenossenschaften und 43 weitere Gesellschaften. Er berichtete über Bezahlbarkeit, Mietspiegel, barriere freie Wohnungen, Berechtigungsscheine und Beispiele von Bauaktivitäten im Bezirk. Er erwähnte auch die Möglichkeit, dass Mieter, die eine kleinere Wohnung beziehen wollen, ihre bisherigen Quadratmeterpreise mitnehmen können. Herr Backhaus-Maul von der MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg sprach zum Thema: Was kann das bürgerliche Engagement leisten? Fazit: Das bürgerliche Engagement kann vieles, es ist facettenreich und hat Einsatzfelder überall, es ändert sich mit den Lebensphasen, man sollte es gut pflegen. Frau Feierabend, Stellvertretende Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Treptow-Köpenick von Berlin, konnte nun Strategien und Konzeptionen in konzentrierter Form darlegen. Mit zahlreichen statistischen Angaben unterlegt, gab sie einen Überblick über die weitere demografische Entwicklung im Bezirk. Die Lebenserwartung wird weiterhin steigen, besonders bei den Fortsetzung auf Seite 9


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Mit der Stern und Kreisschiffahrt durch die kalte Jahreszeit Mit dem nassen und eisigen Wetter wird es ruhig auf den Berliner Gewässern. Die Sportboote liegen fest am Ufer und die Fahrgastschiffe verlassen nur noch vereinzelt die Häfen. Für die Stern und Kreisschiffahrt GmbH bedeutet das das Einstellen der Havel- und Spreetouren. Nur in der Innenstadt werden noch „Historische Stadtrundfahrten“ angeboten (außer am 24.12.2013). Bei Schnee und Kälte setzt man sich einfach ins Schiffsinnere und genießt, geschützt vor der Witterung, die interessanten und informativen Fahrten, vorbei an mehr als sechzig Berliner Sehenswürdigkeiten, bei einem heißen Tee oder Kaffee. Dennoch bietet die Stern und Kreisschiffahrt auch während der nasskalten Jahreszeit viele interessante Veranstaltungen. So startet die Schiffsflotte z.B. zu aufregenden Weihnachtspartys, einer gemütlichen Nikolausfahrt und verschiedenen Brunchfahrten. Gönnen Sie sich eine Auszeit vom stressigen Weihnachtsshopping und anderen Vorbereitungen für das Fest! Entspannen Sie bei der weihnachtlichen Brunchfahrt durch die festlich geschmückte Berliner Innenstadt.

Kurz nach der Zeit der Weihnacht folgt der Jahreswechsel, der zum Highlight, den Silvesterfahrten am 31.12.13 einlädt. Dort können Sie einmal so richtig die Korken

knallen lassen und mit Freunden und Familie das neue Jahr einläuten, während Sie das einzigartige große Feuerwerk in der Berliner Innenstadt exklusiv vom Wasser aus bewundern dürfen. Die Stern und Kreis bietet unvergessliche Momente und kulinarischen Hochgenuss in stilvollem Ambiente. Während der Winterpause wird die Schiffsflotte gepflegt und gewartet, um die Saison 2014 vorzubereiten. Es werden z.B. neue Touren und gastronomische Angebote zusammengestellt sowie Schleusenzeiten beantragt, um allen Fahrgästen auch im nächsten Jahr interessante Linientouren, Kombifahrten und SternstundenVeranstaltungen zu bieten. Freuen Sie sich schon jetzt auf Neuigkeiten rund um die Stern und Kreisschiffahrt. Neugierige können ab Januar in der Fahrplanvorschau 2014 einen Einblick erhalten. Genießen Sie das winterliche Berlin bis zum Saisonstart im März 2014! Aktuelle Informationen zu den oben genannten Fahrten und Programmhighlights finden Sie auf www.sternundkreis.de.

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Notfallbehandlung, Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe behandelt rund um die Uhr Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfälle. Neben der Behandlung von Notfällen hat sich die Klinik auf die Therapie von Verschleißerkrankungen und Unfallfolgezuständen am Muskel-, Gelenk- und Skelettsystem spezialisiert. Für Operationen stehen drei neue moderne Operationssäle bereit. Behandlungsschwer-

Markus Sielaff, Leitender Arzt der Notaufnahme im Krankenhaus Hedwigshöhe Foto: Sylvia Thomas-Mundt

punkte sind arthroskopische Gelenkrekonstruktionen, die Handund Fußchirurgie, die Wirbelsäulenchirurgie und die Endoprothetik aller großen Gelenke. In den Servicezeiten beraten die Fachärzte der Klinik Patienten zu allen Fragen der orthopädischen Chirurgie, unter anderem auch zu postoperativen Behand- Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Foto: Roland Horn lungen. Einen besonderen Stellenwert nimmt auch die Erstversorgung in geleitet. Der Chirurg und Notarzt schätzt „die der interdisziplinär genutzten Notaufnahme vielen Facetten und die unvorhersehbare ein, die rund um die Uhr besetzt ist. Ein Dynamik im Rahmen der Behandlung von Facharzt der Klinik für Unfallchirurgie und Notfallpatienten“, hierbei geht es ihm vor alOrthopädische Chirurgie ist hier immer im lem darum „einem kritisch kranken Patienten Dienst. Modernste Untersuchungsverfahren durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen wie Ultraschall, CT (Computertomographie) Pflegekräften und ärztlichen Kollegen schnell MRT (Magnetresonanztherapie) usw. stehen und umfassend zu helfen“. zur Verfügung. Seit Beginn dieses Jahres wird Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, die Notaufnahme von Markus Sielaff ärztlich 12526 Berlin, Telefon: (030) 6741 – 0


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Einzug ins neue Zuhause Nach 14 Monaten Bauzeit zogen Ende selbstbestimmt gestalten können. Die Aufga- gestattet sind. Im Erdgeschoss ziehen sieben September die ersten Bewohnerinnen und be von speziell ausgebildeten Präsenzkräften Menschen mit Behinderung in eine WohngeBewohner in das neue Haus Müggelspree ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner im meinschaft der Stephanus-Stiftung ein. Auch ein. der Elisabeth Hospizdienst, Der Neubau ersetzt das nur die Diakonie-Pflege Simeon wenige Gehminuten entgGmbH (Diakonie-Station fernte Stephanus-Seniorenund Haltestelle Diakonie zentrum Müggelspree. Insgefür Menschen mit Demenz) samt 57 Bewohnerinnen und und das Netzwerk Leben im Bewohner zogen aus dem alKiez haben hier Quartier. ten Gebäude in das neue um. Rezeption und Friseursalon In den Hausgemeinschaften ergänzen das Angebot des für pflegebedürftige Senioren neuen Hauses. sind zurzeit nur noch wenige Plätze frei. Ein offenes Kiez-Haus Das Haus Müggelspree der St. Im Erdgeschoss gibt es mit Elisabeth Diakonie gGmbH dem gemütl ichen „Café ist kein gewöhnliches SenioLebenslust“ und weiteren renzentrum. Als innovatives f lexibel großen Räumen Wohn- und Kiezhaus bietet Platz für verschiedenste es Senioren und Menschen Feste, Konferenzen oder mit Behinderung ein neues kulturelle Veranstaltungen. Zuhause. Gleichzeitig steht Dieses Angebot steht auch es mit einem Café, VeranVerei nen, Instit utionen staltungsräumen, Beratungsoder Unternehmen aus der und anderen Angeboten allen Umgebung zur Verfügung. Nachbarn und Interessenten Schließlich möchte das Haus offen. Müggelspree ein offenes Im fertiggestellten Haus Müggelspree sind nur noch wenige Plätze für Statt der üblichen Pflegeab- pflegebedürftige Senioren frei. Haus sein, das einen Beitrag Foto: Katrin Müller teilungen gibt es im Haus zum Kiezleben leistet. Müggelspree Hausgemeinschaften. Hier ist Alltag zu begleiten und zu unterstützen. es nicht die Pflege, die den Tagesablauf dik- Im obersten Stockwerk stehen zudem 22 se- Weitere Informationen: tiert. Im Mittelpunkt steht das Leben, das die niorengerechte Service-Wohnungen zur Verfü- www.haus-müggelspree.de Bewohnerinnen und Bewohner möglichst gung, die mit einem SOPHIA-Hausnotruf aus- oder unter 030-34 35 41 13

Was ist Homöopathie? Zwei ältere Damen sitzen im Wartezimmer eines Arztes und unterhalten sich. „Haben Sie schon mal was von Homöopathie gehört?“ „Homöopathie, nee was is`n das?“ „Na Homöopathie ist das, wo nischt mehr drin ist und was trotzdem wirkt.“ Ich war bei diesem Gespräch ebenfalls anwesend, wollte mich aber nicht einmischen, um nicht als Klugschwätzer dazustehen. Und ja doch, es stimmt! Wie kann es sein, dass ein Arzneimittel, in welchem kein Molekül der ursprünglichen Substanz mehr vorhanden ist, überhaupt wirken kann? Homöopathie ist eine sanfte Therapieform, die den Menschen als einzigartiges Individuum sieht. Es handelt sich um eine Heilweise, die auf Naturgesetzen basiert, die schon immer vorhanden waren.

Dr. Samuel Hahnemann(1755-1843) ging davon aus, dass jedem lebenden Geschöpf eine „Lebenskraft“ innewohnt - „in bewundernswürdig-harmonischem Lebensgang aller Teile des Menschen, welche seine Gefühle und Tätigkeiten aufrecht erhält.“ Den „Ursprung“ der Krankheiten findet Hahnemann also in der „krankhaft verstimmten Lebenskraft“, sie bringt Krankheitserscheinungen hervor und ist somit nur die Wirkung und nicht die Ursache. Homöopathie ist keine Symptombehandlung. Es geht hierbei nicht um das Wegtherapieren von Symptomen. Vielmehr geht es um die Frage: „Warum werden wir krank?“ Das physische und psychische Bild, welches sich aus der Gesamtheit der Symptome ergibt, weist den Weg zur Mittelwahl. Homöopathie ist eine medizinische Behandlungsmethode, bei der die wirkliche Lösung

des Problems angestrebt wird. Hahnemann war ein unermüdlicher Forscher und lernte durch eigene Erfahrung. Durch hartnäckiges Tüfteln gelang es ihm Ursubstanzen von Arzneimitteln zu verreiben und wasserlöslich zu verdünnen. Im weiteren Verlauf seiner Forschungen unterzog Hahnemann jeden Verdünnungsschritt heftigen Schüttelschlägen und stellte fest, je höher die verschüttelte Verdünnung - desto wirksamer. Hahnemann nannte das von ihm entwickelte Verfahren Potenzierung. Diese so potenzierten Arzneimittel wirken auf die geschwächte Lebenskraft und stärken diese. So wird Homöopathie zur Wegbegleitung und kommt bei akuten und chronischen Krankheiten zum Einsatz. Wenn Sie noch weitere Fragen zur Homöopathie oder den von mir angewandten Therapien haben sollten: Web: www.seelenfunkeln-db.de Mail: info@seelenfunkeln-db.de HP D. Bauer


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geschichte & geschichten Fortsetzung von Seite 6 Hochaltrigen. Bereits jetzt leben 106 Hundertjährige im Bezirk. Da sich die Lebensformen ändern, wohnen bereits jetzt über 50 Prozent der Älteren allein. Hinzu kommt bei vielen eine drohende Altersarmut, die dazu führen kann, in Einsamkeit und Isolation zu geraten. Das Gesundheitsziel „Gesund alt werden in Treptow-Köpenick“ ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Ein beratender Arbeitskreis begleitet die Umsetzung. Die Kiezklubs konnten erhalten werden und haben sich allen Altersgruppen geöffnet. Zusammenarbeit mit anderen Ressorts besteht. Ein Wegweiser für Bewegungsangebote wird bis 2014 erstellt. Neben der Bewegung zur Gesunderhaltung wurde auch das Thema „Sucht im Alter“ als Gesundheitsprozessziel formuliert. Eine wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung ist in einem Flächenbezirk mit unzureichendem ÖPNV unabdingbar. Förderung des Bürgerlichen Engagements, verbunden mit einer Anerkennungskultur, ist eine unverzichtbare Bedingung für die Gesellschaft. Dafür wurde das Freiwilligenzentrum „STERNENFISCHER“ geschaffen. Ein Konzept zum Abbau von Isolation und Einsamkeit bei Grundsicherungsempfängern wurde umgesetzt. Eine weitere Herausforderung ist die Bereitstellung von ambulanten, teilstationären und stationären Pflegeangeboten. Ein dritter Pflegestützpunkt wird demnächst eröffnet. Im Sozialamt werden in Zukunft 18 Stellen mehr gebraucht, aber das Bezirksamt soll über 300 Stellen abbauen. Viele wichtige Punkte konnten hier nur kurz angesprochen werden, um den Umfang des Artikels nicht zu sprengen. Der Bürgermeister von Treptow-Köpenick, Herr Igel war der letzte Referent. Er sprach über echte Herausforderungen, die der Demografische Wandel an die Politik stellt. Sein Ziel ist, einer Kommune vorzustehen, in der Vielfalt, Zusammenhalt und Freundlichkeit gegenüber Fremden den Alltag bestimmen. Die Erstellung des Demografiekonzeptes versteht er als ein Bekenntnis oder Jawort zum demografischen Wandel. Ziel ist eine seniorengerechte Kommune, in der die Älteren ihre Potentiale bei guter Gesundheit entfalten können. Eine Podiumsdiskussion folgte, in der auch die Seniorenvertretung, die Behindertenbeauftragte und der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund eine Stimme hatten. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Konzept leben muss, und zwar unter Beteiligung der Jungen von Gestern und Vorgestern und der Alten von Morgen. Besonderer Dank gilt dem Sozialamt für die Organisation und Durchführung dieser interessanten Tagung. Dr. Betina Linzer

Das evangelische Pfarrhaus als Faktor der Kulturgeschichte Gedanken zu einem Museumsbesuch Der 500. Jahrestag des Beginns der Reformation wirft seine Schatten voraus: vier Jahre vor dem geschichtsträchtigen 31. Oktober 2017 hat jetzt mit einer gemeinsamen großen Ausstellung von Deutschem Historischen Museum (DHM), der Evangelischen Kirche Deutschlands und der Internationalen Martin-Luther- Stiftung in Berlin der Veranstaltungs-Marathon begonnen. Das Thema widmet sich dem evangelischen Pfarrhaus. Das protestantische Pfarrhaus und die in ihm angesiedelte Pfarrersfamilie galt bis weit in das 20. Jh. hinein als der Idealtypus der intakten Lebensgemeinschaft, die erfolgreich ihre hochwertige moralische Rolle als Leitbild eines gottgefälligen Familienlebens ausfüllte und in der Vorstellungswelt der einfachen Menschen weithin als Spiegelbild göttlicher Harmonie fungierte. Als unantastbares Leitbild galt dabei Luthers Familienleben – das allerdings gar nicht das eines Pfarrers war, denn Luther war ja nie Pfarrer! Literatur und Kunst haben dennoch auf dieser Basis im 18. und 19. Jh. bei einer geradezu mythischen Verklärung ihre Rolle gespielt und die erste protestantische Pfarrersfamilie – die des Wittenberger Stadtpfarrers Johannes Bugenhagen mit seiner Eheliebsten Walpurga – von dem ihr gehörenden Platz verdrängt. Die mit Gemälden aus vier Jahrhunderten geradezu überquellend ausgestattete Ausstellung (Leihgaben aus zehn europäischen Ländern!) findet ihre symbolische Verdichtung am überzeugendsten in einem Gemälde des Biberacher Malers Johann Baptist Pflug aus dem Jahre 1828, das die im Umfeld eines gemütlichen Interieurs stattfindende Visite einer zahlreichen Familie am Wochenbett einer Pfarrersfrau zur Begutachtung des Neugeborenen zum Motiv hat. Es ist als Gegenstück zu der vom selben Maler geschaffenen Szene in einer katholischen Pfarrstube zu verstehen, in der nur geistliche Herren, Ministranten und eine Haushälterin versammelt sind. Was „heile Welt“ ist, bedarf im Kontext der Wahrnehmung der beiden Stücke wahrlich keines Kommentars mehr! Was die aus Pfarrersfamilien stammenden Sprösslinge angeht, so gingen sie gelegentlich in die Wissenschaft (wie Theodor Mommsen) oder glänzten in der Literatur (wie Emanuel Geibel) – die Ausstellung nennt weitere Beispiele. Aber im Allgemeinen war der Weg der Kinder aus Pfarrersfamilien vorgezeichnet: die Söhne wurden wieder Pfarrer, und die Töchter heirateten Pfarrer – ein sozialgeschichtliches Ritual, das die Ausstellung als Thema nur ganz knapp berührt.

Die Wirklichkeit im Pfarrhaus war zumeist nicht ganz so idyllisch, wie das davon gemalte Bild sie vermittelte. Während manche Stadtpfarrer – zumal in den volkreicheren Städten! – zum höheren Stand gezählt werden konnten, litten kleinstädtische und Dorfpfarrer nicht selten an prekären Verhältnissen: sie waren auf die Eintreibung der Einnahmen aus ihrer Gemeinde und aus den zu ihrer Kirche gehörenden „Berechtigungen“ angewiesen. So musste der Pfarrer den Mühseligen und Beladenen Belastungen aufladen, was dem Ideal tätiger Nächstenliebe, die von ihm und seiner Familie erwartet wurde, nicht gerade entsprach. Darüber hinaus repräsentierte er nur allzu oft noch die Obrigkeit, für die er vielfältige Aufgaben wahrzunehmen hatte. Das alles ging nicht ohne Spannungen mit der Gemeinde ab und kratzte wohl auch im täglichen Leben an dem Idealbild des geistlichen Hirten – wenigstens bis 1895, als Pfarrer in Preußen (und in der Folge in allen deutschen Ländern) verbeamtet wurden. Da im Mittelpunkt des evangelischen Gemeindelebens der Gottesdienst mit der dazugehörigen Predigt steht, widmet die Ausstellung einem zentralen Punkt des Pfarrhaushalts ein eigenes Kapitel: der Studierstube. Mit dem Themenkomplex „Von der Frau Pfarrer zur Pfarrerin“ behandelt die Ausstellung abschließend sehr subtil die seit dem letzten Drittel des 20. Jhs. sich vollziehende Angleichung der evangelischen Kirche an die sich verändernden Lebenswelten der Kommunikationsgesellschaft, als deren Ausdruck man zurecht die Öffnung des Pfarramts für Frauen wie auch für Homosexuelle vermerken kann. Museumsrat Dr. Kurt Wernicke Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses bis 2. März 2014 tgl. 10 – 18 Uhr Katalog 248 S., 25,- € Begleitprogramm: www.dhm.de/ ausstellungen/pfarrhaus Deutsches Historisches Museum, Ausstellungsgebäude Pei-Bau Hinter dem Zeughaus 3 10117 Berlin S Hackescher Markt, U Hausvogteiplatz,Bus100,200,TXL(Staatsoper) Tram M1, 50 (Kupfergraben) Eintritt bis 18 Jahre frei, Erw. 8 €, ermäßigt 4 €


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geschichte & geschichten

Was wir jetzt sind Interview mit Rosemarie Schuder, Bestseller-Autorin, Journalistin und Schriftstellerein

Einmal im Jahr liest die Autorin Rosemarie Schuder in den Räumen des Antiquariats Brandel in Friedrichshagen aus ihren Büchern und Manuskripten. In diesem Jahr verfolgten die Gäste sehr gespannt den Ausführungen der Autorin zu ihrem neuen, im Gubener Niederlausitzer Verlag erschienenen Band „Ludwig Bamberger-Volksvertreter im Schatten Bismarcks“. Das „Seniorenmagazin TreptowKöpenick (SMTK)“ hatte die Gelegenheit, mit Rosemarie Schuder nachfolgendes Interview zu führen. SMTK: Sagen Sie uns bitte etwas zu Ihrer Person, so, wie Sie sich selbst sehen. Rosemarie Schuder: Ich bin 1928 in Jena geboren, lebe und arbeite bereits seit 1971 in Berlin-Friedrichshagen. Bei meinem Rückblick auf meine Arbeit als Journalistin und Schriftstellerin erhebt sich die Frage, ob es mir möglich war und ist, als Schreibende etwas Nützliches zu bewirken Manche Zuhörer bei Lesungen erwarteten von mir ein Bekenntnis, dass ich bereue, was ich bis 1990 geschrieben habe. Da konnte und kann ich mit gutem Gewissen antworten: Nein. Nicht eine Zeile. Nicht ein Wort. Denn in allen meinen Büchern und Vorträgen, auch zu historischen Themen, geht es zugleich um meine Sicht auf gesellschaftliche Verhaltensweisen der Gegenwart. Selbstverständlich: „In meinen Grenzen und Bereich“. SMTK: Würden Sie das unseren Leserinnen und Lesern bitte näher erläutern? Rosemarie Schuder: Gern. Bei meinem Blick auf Ereignisse aus überlieferten geschichtlichen Vorgängen fand ich, die in Jena Geborene, in Friedrich Schiller einen wichtigen Helfer: 1789 in seiner Antrittsrede an der Universität in Jena befasste er sich mit dem Thema: „Zu welchem Ende man Universalgeschichte studiert“. Sein Streifzug durch die Geschichte brachte ihn zu der Frage: „Was sind wir jetzt?“ In allen meinen seit 1951

veröffentlichten Büchern kann nachgeprüft werden, wie ich auf diese Frage eingehe. Auch in meinem neuesten Buch „Ludwig Bamberger - Volksvertreter im Schatten Bismarcks“. Es erschien im Frühjahr 2013 im Niederlausitzer Verlag, Guben. Der Historiker und Verleger Andreas Peter hatte als Herausgeber des Romans „Die Hutmacher“ entdeckt, dass die Verfasserin Elsa Schuder, meine Mutter ist, und mit welcher Genauigkeit sie das Wesen meiner Vorfahren, der Hutmacherfamilie Wilke in Guben, beschreibt. So verdanke ich ihm die Bestätigung, woher meine Versuche stammen, beim Schreiben detailtreu zu sein. SMTK: Welches Werk war Ihr größter literarischer Erfolg? Rosemarie Schuder:Da möchte ich zunächst den Titel: „Der Ketzer von Naumburg“ nennen. Die 1. Auflage erschien 1955. Danach folgten bis 1989 weitere 18 Auflagen. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist das 1987 gemeinsam mit meinem Mann Rudolf Hirsch geschriebene Buch „Der gelbe Fleck – Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte“. Die Nachfrage überstieg bei weitem die erste geringe Auflage. Bis zum Jahr 1990 fanden 93.000 Exemplare Leserinnen und Leser. SMTK: Was waren für Sie schmerzliche Niederlagen? Rosemarie Schuder: Sofort nach der „Wende“ warf der letzte Chef des Verlages „Rütten & Loening“ unser Buch „Der gelbe Fleck – Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte“ aus seinem Verlag. In dieser Zeit landete auch mein Buch „Der Ketzer von Naumburg“ auf einem Müllhaufen bei Leipzig. SMTK: Sie erlebten aber eine persönliche Genugtuung. Rosemarie Schuder: Ja, so kann man es sagen. Etwa neun Jahre später kam es zur Wiederbegegnung mit beiden Büchern. Im Frühjahr 1999 erschien im Verlag PapyRossa, Köln, die unveränderte Neuauflage unseres Buches „Der gelbe Fleck“, und ist dort nach der 2. Auflage weiterhin im Programm. Meinem Buch „Der Ketzer von Naumburg“ begegnete ich im März 1999 wieder. Damals erhielt ich eine Einladung von Pfarrer Martin Weskott aus Katlenburg im Südharz zur Lesung aus meinem Buch. Dazu muss man wissen, dass dieser Pfarrer nach der Wende Tausende Bücher aus den Müllhalden in der Nähe von Leipzig

herausholte und sie in der großen Scheune nahe bei der Kirche von Katlenburg einlagerte Wer nach Katlenburg kommt, kann hier Bücher erwerben. Mit dem Erlös hilft Pfarrer Weskott vielen Bedrängten, getreu dem Grundsatz: „Brot für die Welt“. Nach der ersten Begegnung blieben wir in Verbindung. 2005 schrieb er das Nachwort zum „Ketzer“ für die Taschenbuchausgabe in einem Rostocker Verlag. 2011 folgten wir der Einladung nach Naumburg zur Ausstellung „Der Naumburger Meister“. Dort erlebten fast 200 Anwesende unser Gespräch über mein Buch „Der Ketzer von Naumburg“. Abschließend erklärte Pfarrer Weskott: „Der Abend war ein Zeichen, dass der Meister, der ein Ketzer war, nach mehr als 500 Jahren noch lebt, seine Kunst, wenn sie denn gelesen werden kann, vital bleibt und inspiriert.“ SMTK: Welcher historische Stoff hat Sie zuletzt beschäftigt, und woran arbeiten Sie zur Zeit? Rosemarie Schuder: Hier nenne ich zwei Bücher. Die Titel: „Goethes schöne Krone Corona Schröter und ihr Denkmal in Guben“ und „Ludwig Bamberger – Volksvertreter im Schatten Bismarcks“, erschienen 2011 im Niederlausitzer Verlag Guben. Mein Vertiefen in die Goethe-Zeit und in das 19. Jahrhundert, ist nur literarisch verwirklicht worden durch die Hilfestellung des erfahrenen Historikers und Verlegers Andreas Peter. Er wusste, welche Verbindung es gab zwischen Bamberger und dem Volksvertreter Prinz Heinrich von SchoenaychCarolath aus Guben, so bei: ihrem Kampf gegen Anhänger der „antisemitischen Bewegung“. Am 11. Mai 1893 erschien in der „Gubener Zeitung“ das Interview eines Wiener Journalisten mit Schoenaych-Carolath. Hier betonte der Volksvertreter aus Guben, wie er alle judenfeindlichen Strömungen, die alten und die neu aufgekommenen, verachtete: Darum werde ich jedem Versuch, die Juden gesetzlich zu beschränken, immer entgegentreten, und die antisemitische Bewegung bekämpfen als eine hohe Gefahr für unsere ganze Kultur. Es zeigt sich, ohne einen klugen Verleger kann kein beachtenswertes Buch entstehen. Und jetzt, ganz im Sinne der gemeinsam mit Rudolf Hirsch verfassten Untersuchung „Der gelbe Fleck - Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte“, schreibe ich zur Zeit über Personen, die im 15. Jahrhundert ihre Stimme gegen den Judenhass erhoben hatten. Für das Interview bedankt sich herzlich im Namen der Redaktion Heidi Detzer.


Z T A K & D HUN RE TIERE... & ANDE

Die Tierklinik Biesdorf - Veterinärmedizinische Versorgung von Klein- und Heimtieren im 24 Stunden Dienst Die Tierärztliche Klinik für Klein- und Heimtiere wurde im Jahr 1987 mit dem Umbau des ehemaligen Biesdorfer Gutsherrenhauses gegründet. Damit nahm diese Einrichtung als erste tierärztliche Poliklinik in Berlin, neben den universitären Einrichtungen, ihre Tätigkeit auf. Durch die Entwicklung und den Ausbau von Spezialgebieten, wurde schon damals neben der allgemeinen poliklinischen Versorgung auch der zunehmenden Bedeutung der Kleintiere Rechnung getragen. Dank der modernen und entsprechend personellen Ausstattung, konnte eine rundum Betreuung der Berliner Klein- und Heimtiere auf hohem Niveau gewährleistet werden. In unserer Einrichtung werden Tiere ambulant und wenn nötig stationär behandelt und zwar an 365 Tagen im Jahr. Das bezieht sich auch auf eine ständige Notfallbereitschaft nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Da die Tierklinik personell ständig besetzt ist, können im Bedarfsfall Notbehandlungen zu jeder Zeit unverzüglich durchgeführt werden. Das Team der Tierklinik besteht aus insgesamt 22 Mitarbeitern und Experten, die sich um das Wohl der anvertrauten Tiere kümmern. Neben den 4 Eigentümern arbeiten dort 7 Assistenzärzte, 8 veterinärmedizinische Fachangestellte und 3 Auszubildende. Neben chirurgischer und ophthalmologischer Spezialisierung sind auch Fachbereiche der Dermatologie, Internistik, Kardiologie und Zahnheilkunde vertreten. Digitales Röntgen, bildgebender Ultraschall und Endoskopie erleichtern dabei die Diagnosefindung. Ein hauseigenes Labor ermöglicht unverzügliche Untersuchung von Blut, Harn und dermatologischer Fragestellungen. Durch zytologische Untersuchungen lassen sich Neubildungen schneller beurteilen und die Tierhalter besser beraten, wenn es um Entscheidungen zu Operationen geht. Spezielle Fütte-

rungsberatungen führt eine extra geschulte Mitarbeiterin durch, um den Tierhaltern angesichts der großen Auswahl die Entscheidung zu erleichtern. Wenngleich in den letzten 25 Jahren einige kuriose Fälle vorgestellt wurden wie zb: ein Känguru mit Lahmheit oder ein Schimpanse, der seinen Finger in einem Vorhängeschloss eingeklemmt hatte oder ein Krokodil, das zu viele Steine gefressen hatte, sind es doch die Hunde, Katzen, Vögel und Kleinsäuger der Berliner Bevölkerung, die mit ihren Erkrankungen zur Klientel gehören. Die Klinik wird dabei auch von anderen Tierärzten als Überweisungspraxis genutzt. Dabei ist es gleich ob der Neufundländer Zahnstein hat, bei der Katze eine Bindehautenzündung auftritt, den Wellensittich der Durchfall plagt oder dem Meerschweinchen eine Eierstockszyste den Appetit verleidet. Die gesamte Palette der Erkrankungsmöglichkeiten wird durch die Tierärzte der Klinik behandelt. Einige Ärzte können dabei auf eine 25 jährige Berufserfahrung zurück-

blicken. Neben Herzultraschall mit Farbdopplerdarstellung können eben auch viele orthopädische Fragestellungen beantwortet werden. Inzwischen sind Zahnbehandlungen bei Hund und Katze sowie die operative Versorgung von Frakturen bei Kleinsäugern und Vögel längst nicht mehr exotisch, sondern gehören zum Arbeitsalltag der Ärzte und stellen keine Luxusversorgung mehr dar. Darüber hinaus betreuen wir seit Jahren auch exotische Tiere wie Schildkröten, Echsen und Schlangen. Sie erfreuen sich bei den Berlinern zunehmender Beliebtheit und gehören inzwischen zum alltäglichen Patientengut der Tierärztlichen Klinik. Für die fachgerechte Versorgung dieser Tiere wurde eine eigene stat. und poliklinische Abteilung eingerichtet. Ein eigener Operationsraum ermöglicht die Durchführung der chirurgischen Behandlungen bei diesen speziellen Tierarten. Mensch und Tier sind gerade in heutiger Zeit näher zusammengerückt. Das Haustier hat inzwischen die Stellung eines Familienmitglieds eingenommen und eine starke emotionale Bindung erreicht. Es ist aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Tierhalter eine ähnlich hochentwickelte medizinische Betreuung Ihrer Tier erwarten, wie sie es aus eigenem Erleben aus der Humanmedizin kennen. Sicherlich sind der Verwirklichung dieses Anspruchs Grenzen gesetzt. Dennoch hat sich die Veterinärmedizin in den letzten Jahrzehnten mit ihren Spezialisierungsrichtungen beachtlich weiterentwickelt. Diesem Trend fühlt sich die Tierärztliche Klink für Klein- und Heimtiere verpflichtet und ist ein Ansprechpartner für alle Probleme, die unsere Klein- und Heimtiere betreffen. Dr.med.vet. Kay Löhle Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.tierklinik-in-biesdorf.de

Alt-Biesdorf 22 12683 Berlin Tel.: 030/5143760 Fax: 030/5144659 Ständige Dienstbereitschaft

www.tierklinik-in-biesdorf.de


Z T A K & HUND ANDERE T &

Mo, Di, Do, Fr: 10:00 -18:00 Notsprechstunde: 19:00 - 20:00 Mi geschlossen Sa, So: 10:00 -14:00 Edisonstraße 63 // 12459 Berlin Tel: 030 53 53 800 www.praxis-tierzuliebe.de

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass ich ab ersten September die Tierarztpraxis Kup in den Spreehöfen übernommen habe. Der Name der Praxis hat sich geändert, wir heißen jetzt Praxis Tierzuliebe. Mit meiner Helferin Frau Müller werde ich mich um Ihre Haustiere liebevoll kümmern und dafür sorgen, dass es Ihren Tieren viele Jahre gut geht. Viel Spass mit Ihrem Haustier wünscht Ihre Tierärztin Miriam Bertram

Um den Tieren die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen komme ich zu Ihnen nach Hause. Ich kann die Tiere in ihrem gewohnten Umfeld kennen lernen und auf diesem Weg viel sensibler auf die jeweiligen Symptome achten. Für die Anamnese führe ich unter anderem eine Tierkommunikation durch und mir stehen bioenergetische Testverfahren zur Verfügung. So gelange ich an die Ursache der Krankheit heran und erstelle einen ganz individuellen Heilplan für das Tier. Natürlich kann ich nicht immer helfen. Manchmal ist es an der Zeit das Tier gehen zu lassen. Für diesen Fall biete ich liebevolle Sterbebegleitung an um das Loslassen zu erleichtern.

Individuelle Tierbetreuung bei mir zu Hause


TIERE...

T H IC N S A D T IS : R ODE ? N E K L E M E S U Ä M M ZU Zugegeben, streng genommen gehören auch Kühe und Pferde zu den Haustieren. Aber haben Sie, liebe Leser, schon einmal versucht, eine Kuh an die Leine zu nehmen und in eine Tierarztpraxis zu schleifen? Da würde man dann doch besser den Landtierarzt nach Hause in den Stall holen, bevor man einen kranken Ochsen oder ein lahmendes Pferd durchs Dorf oder gar durch die Stadt ziehen würde. Denn bekanntlich gibt es Landtierärzte für die großen „Nutztiere“, und es gibt Haustierärzte für unsere domestizierten „Heimtiere“. Und das sind bei weitem nicht nur Hund und Katz! Das Spektrum unserer Lieblinge, die nicht nur unsere Wohnung sondern mitunter sogar das Bett mit uns teilen dürfen, reicht von Kleinnagern (z.B. Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen) über Papageien und Wellensittiche bis zu Zierfischen und Brieftauben. Wobei es sogar Zeitgenossen geben soll, die eine Schlange auf dem Sofa oder ein Krokodil in der Badewanne beherbergen. Wie dem auch sei: Alle unsere Lieblinge sind individuelle Lebewesen. Sie haben ihre Eigenarten, ihren Charakter und ihre sehr speziellen Lebensbedingungen! Jedes Haustier braucht individuelle Pflege, ausreichend Fressen und eine artgerechte Unterkunft! Das sind die Grundvoraussetzungen für jede Haustierhaltung, egal ob es eine zuckersüße Miezekatze, ein wachsamer und aufmerksamer Hofhund oder ein lustiger Hamster ist. Deshalb ist es wichtig

und eigentlich selbstverständlich, sich vor der Anschaffung über folgende Fragen klar zu werden: Welches Haustier ist für mich, für meine Familie, für die Kinder oder Enkel geeignet? Kenne ich die wirklichen Bedürfnisse des Tieres? Was weiß ich über Charakter und Gewohnheiten? Ist seine Pflege, sein Fressen und die Unterkunft auch noch in einigen Jahren gesichert, nachdem bei den Kindern oder Enkeln die erste Freude längst der Erkenntnis gewichen ist, dass ein kleines und hilfloses Tierchen nicht nur Freude, sondern auch Arbeit und Verantwortung bedeutet?! Wir können uns in unterhaltsamen Fachbüchern ebenso über unsere Lieblinge schlau machen, wie in den „modernen Fundgruben“ des Internets. Einige Buchtitel und Internet-Seiten finden Sie hier in den umrahmten Kästchen. Aber als wichtigste kompetente Ansprechpartner empfehlen wir Ihnen die Tierarztpraxen oder Zoohandlungen in Ihrem Ort oder der näheren Umgebung. Die wissen nämlich nicht nur Bescheid, wenn kranke Tiere wieder gesund werden sollen, sondern die wissen auch Bescheid über das richtige Tierfutter, Tierhaltung, über Impfungen, ErkennungsTätowierungen, den europäischen Tierausweis und über Tierschutzbestimmungen. Vertrauen Sie sich und ihre tierischen Lieblinge der nächsten Tierarztpraxis mit dem großen „V“ (für „Veterinär“) an. Michael Setz-Kuss

INFOS IM INTERNET:

INFOS IN BÜCHERN Uʹ/ˆ««ÃÊۜ“Ê՘`iyÊØÃÌiÀiÀº\Ê Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund. Goldmann Verlag, EUR 9,99 UÊØÀʈ˜`iÀÊ`iÀÊiÀÃÌi˜Ê՘`ÊâÜiˆ‡ Ìi˜Ê>ÃÃi\ʹ/…i“i˜…ivÌÊ>ÕÇ ̈iÀiº°ÊVerlag Kempen. EUR 18,90 UÊØÀÊBÌiÀiʈ˜`iÀ\ʹˆ˜`iÀÊ iÀ˜i˜Ê>ÕÃ̈iÀiʎi˜˜i˜º\ Ein Arbeitsbuch mit Steckbriefen, Sachge-

4LiÀÊ/ˆiÀ…>Ì՘}Ê}i˜iÀi\Ê www.wikipedia.org/wiki/Tierhaltung www.das-tierlexikon.de

7iV…iÃÊ>ÕÃ̈iÀÊ«>ÃÃÌÊâÕʓˆÀ\Ê www.welches-haustier.de www.mensch-und-haustier.de

schichten, Rätseln, Spielen und Bildkarten. Verlag an der Ruhr. EUR 19,95 UÊÕÃÊ`iÀÊ-iÀˆi\Ê7ˆˆÊ܈ÃÊ܈ÃÃi˜Ê q¹>Ìâi˜]Ê՘`i]Ê>ÕÃ̈iÀiº°Ê Verlag Bastei Lübbe. EUR 9,99 UÊ>˜`ÃV…ˆ`ŽÀŸÌi˜\ʅ>Ìi˜ÊEÊ«yÊi‡ }i˜]ÊLiœL>V…Ìi˜ÊEÊÛiÀÃÌi…i˜°Ê Kosmos Verlag. EUR 6,95 Uʘ>̜“ˆiÊ՘`Ê*…ÞȜœ}ˆiÊ`iÀÊ >ÕÃ̈iÀi°ÊVerlag UTB, Stuttgart. EUR 24,99

UÊ>˜ˆ˜V…i˜Êˆ“ÊÕ~i˜}i…i}i°Ê >˜ˆ˜V…i˜Êˆ“ÊÕ~i˜}i…i}i°Ê GRÄFE UND UNZER Verlag. EUR 7,99 Uʹ>Ìâi˜ÊÜØÀ`i˜ÊBÕÃiʎ>Շ vi˜º\ʘvœÃÊØLiÀÊ/ˆiÀvÕÌÌiÀ°ÊHeyne Verlag. EUR 7,95 Ihre nächste Buchhandlung berät Sie über weitere Bücher, auch zu den Themen „Impfen, Pflege, Erziehung, exotische Tiere, Mäuse, Fische, Abschied von geliebten Tieren…


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Homöopathie für Tiere

Tier-Muskelkater?

Wenn Bello beim Gassigehen viel und Das Bedürfnis nach „sanften“ BehandlungsQuelle: Ines Bock, FNT e.V.“ länger rennt, kann er auch wie wir Menmethoden wird auch im Tierbereich immer schen einen Muskelkater bekommen. Auch stärker. Mit der Homöopathie kann man für Pferde nach Rennen trifft das zu. Sie ein ganzheitliches, schonendes Therapielahmen und bewegen sich langsamer. Das verfahren nutzen, um akute, aber auch zeigt ihre Ähnlichkeit zu uns Menschen. chronische Erkrankungen zu lindern. Ziel Wenn unsere und ihre Muskeln zu stark ist es, die Selbstheilungskraft des Körpers strapaziert werden, kann es zu kleinen anzuregen. schmerzenden Rissen kommen. Fr.Pr./git Dazu bedient man sich pflanzlicher, tierischer und mineralischer Substanzen. Diese werden stark verdünnt („potenziert“) und auf ein Trägermittel, z. B. Globuli aus Milchzucker, aufgetragen. Die unterschiedlichen Verdünnungsstufen, die Potenzen, kommen bei verschiedenen Krankheitsbildern zum Einsatz. Zur Therapie kleinerer Wehwehchen eignen sich bewährte Mittel aus der Hausapotheke. Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt es sich jedoch, spätestens nach ein paar Tagen Nun haben uns unsere gefiederten Sommergäste wieeinen Experten zu Rate zu ziehen. Bei chronischen Erkrankungen, z. B. Allergien, der verlassen, sonnen sich im Süden. Aber wie finden sie sollte stets ein professioneller Therapeut aufgesucht werden. dort hin – ganz ohne Navigator? Nicht ohne Sie haben Tierheilpraktikerin Ulrike Ehmig ein eingebautes Magnet-Navi. Spezialrezeptoren in den Telefon: 0162 – 98 31 642 Nervenzellen orten den Magnetpol, winzige Eisenspäne www.tierheilpraxis-ehmig.de im Schnabel richten sich wie eine Kompassnadel aus. Fragt man sich nur noch: Warum bleiben sie nicht in den südlichen Gefilden, warum nehmen sie den beschwerlichen Weg zu uns immer wieder auf sich? Der Vogelzug geht auf die Eiszeit zurück. Als die Gletscher schmolzen wurden viele Gebiete eisfrei, bot sich dort viel Futter, auch keine Feinde. Bis heute ist es bei uns im Sommer besser als in Afrika. Quelle: Fernsehwoche/git

Zugvogels Geheimnis

Trinken Fische?

Spendenkonto:

Sparda Bank Konto-Nr.: 26 83 36 77 • BLZ: 120 96 597

Aquarianer wundert es oft – wieder fehlt Wasser im Fischbecken. Haben die Fische getrunken? Nein, es ist einfach verdunstet. Trotzdem gibt es eine verblüffende Antwort: Süßwasserfische trinken nicht, Seewasserfische aber sehr wohl. Der Fisch im Meer muss den Salzgehalt ausgleichen indem er trinkt. Das Salz scheidet er dann aus. Fr.Pr./git


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geschichte & geschichten

Gruß zum 100. Geburtstag Köpenick soll ja der Stadtbezirk von Berlin mit den meisten hundertjährigen Menschen sein. Einen nicht geringen Anteil daran, hat sicher auch das Krankenhaus in Köpenick welches im Dezember 1914 als Waldkrankenhaus, in der damals noch zum Kreis Teltow gehörenden Kämmereiheide, seiner Bestimmung übergeben wurde.

Das Krankenhaus bestand aus einem Haupt-, einem Wirtschafts- und einem Isoliergebäude, einem Desinfektions- und Leichenhaus, Nebenanlagen und einem Wohnhaus für den leitenden Arzt. Bis zu 180 Betten konnten aufgestellt werden. Neben dem leitenden Arzt waren zehn Ärzte, 30 Schwestern und etwa 40 Personen sonstiges Personal beschäftigt. Im Ersten Weltkrieg wurde 1916 das Krankenhaus zum Lazarett und auf 275 Betten erweitert.

Durch all die schweren Zeiten, bis zu seinem Tode 1948 leitete der Chirurg, Dr. Reinhold Hinz, das Krankenhaus. Besonders hervorzuheben ist, dass er sich 1933 standhaft weigerte, für die während der Köpenicker Blutwoche misshandelten und trotz aufopferungsvoller Pflege verstorbenen Patienten, fingierte Totenscheine zu unterschreiben, mit denen die Verbrechen vertuscht werden sollten. Ab 1942 diente das Krankenhaus erneut als Lazarett. Am 21. 7. 1944 zerstörte eine Luftmiene den Nordflügel und das Verwaltungsgebäude. Von der großen menschlichen Fürsorge und Einsatzbereitschaft aller hier arbeitenden lässt sich nur nochwenig erforschen. Für viele war das Krankenhaus nicht nur Arbeitsstätte sondern ein Stück Heimat. 1950 war der zerstörte Nordflügel wieder neu errichtet und erweitert. Nach dem sich Köpenick zu einem großen Industriegebiet entwickelt hatte, stiegen auch die Anforderungen an das Krankenhaus. So erhielt es in den Sechzigerjahren unter anderem als zweite Ostberliner Einrichtung eine Intensivtherapieabteilung. Anfang der Siebzigerjahre wurden jährlich bereit 10 000 Patienten in den einzelnen Kliniken behandelt. 1973 führte das Krankenhaus Köpenick als erste örtlich geleitete Einrichtung im Ostteil Berlins die Herzschrittmacherimplantation ein. Bald wurde aber auch eine umfangreiche Rekonstruktion und Erweiterung des Krankenhauses notwendig. So konnte 1983 das neue Bettenhaus mit 686 Betten in Besitz genommen werden. Es erfolgte die Umbenennung in Dr. Salvador Allende Krankenhaus. Am 1. Januar 1992 übernahm die DRK Schwesternschaft Berlin e.V. das städtische Krankenhaus. Nach dem Trägerwechsel begann das Anpassen an die, nach der Ver-

einigung der beiden Stadtteile von Berlin, entstandenen Erfordernisse. Es wurden viele weitere Baumaßnahmen durchgeführt, um das Krankenhaus auf den neuesten Stand für die Patientenbetreuung zu erweitern. Mehrere Spezialeinrichtungen entstanden. So das Brustzentrum, die Schlaganfallabteilung, Ein neuer Saal für Gelenkoperationen, das Darmzentrum Treptow-Köpenick und das Gefäßzentrum, um nur einige zu nennen. Für die Bevölkerung werden kostenlose Veranstaltungen als Arzt-Patienten-Gespräche durchgeführt, die der Vorbeugung und Früherkennung von Krankheiten dienen. Wenn auch in der heutigen Zeit, die DRKKliniken Berlin-Köpenick ein Wirtschaftfaktor sein sollen, so möchte ich doch betonen, dass, wie in all den hundert Jahren, die Mitarbeiter durch ihren persönlichen Einsatz, der verantwortungsbewussten, fachgerechten und liebevollen Betreuung, sehr vielen Menschen helfen. Ursula Schirmer

Das Gebet einer Nonne Neulich las ich das Gebet einer älter werdenden Karmeliternonne. Sie lebte von 1515 bis 1582. Einiges möchte ich daraus zitieren: O Herr, bewahre mich vor der Einbildung bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich (aber nicht grüblerisch) Hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben wächst von Jahr zu Jahr. Lehre mich Krankheitsschilderungen anderer geduldig zu ertragen. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalten mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte kein Heiliger sein, mit ihnen

lebt es sich so schwer, aber ein alter Griesgram ist die Krönung des Teufels. Lehre mich an andere Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen. Leider bin ich nicht gläubig und kein Herrgott würde mein Gebet erhören. Ich muss mich selbst anstrengen. U. Schirmer


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geschichte & geschichten

600 Jahre Konstanzer Konzil: Papst Martin V. (Folge 5) In der Zeit zwischen 1378 und 1417 gab es zwei, zuletzt sogar drei gleichzeitig residierende, regierende und rivalisierende Päpste (Gregor XII. in Bologna, Benedikt XIII. in Avignon und Johannes XXIII. in Rom). Diese Spaltung der katholischen Kirche (Schisma) hatte politische Gründe, die auch zu theologischen und kirchenrechtlichen Problemen führten. Um sie zu beseitigen, setzte sich König Sigismund, zusammen mit Papst Johannes XXIII., der die größte Anhängerschaft besaß, 1413 im lombardischen Lodi für ein Konzil in Konstanz ein. Nach zähen Verhandlungen und Verfolgungen wurden die Päpste schließlich zur Abdankung gezwungen. Im Kaufhaus am Hafen, das heutzutage als Konzilgebäude bezeichnet wird, fand am 11. November 1417 die Wahl des italienischen Kardinals Oddo Colonna einstimmig zum Papst Martin V. statt. Es war übrigens die einzige Wahl eines anerkannten Papstes auf deutschem Boden. Nunmehr war die Kirchenspaltung behoben. Jedoch die angestrebte Papst Martin V., dargestellt in der Richentalchronik Kirchenreform an Haupt und Glieder wurde nicht vorangebracht. Obwohl Religionen, und kein Frieden unter den „auf dem Konzil von Konstanz (1414 – Religionen ohne den Dialog der Religio1418) ein entsprechendes Verzeichnis von nen.“ Aber wird man sich auch zu den Beschwerden, das zahlreiche Klagepunkte Ergebnissen der neuesten Milieu-Studie, der deutschen Nation über Papsttum und die das Sinus-Institut im kirchlichen Kurie aufführte, vorlag. Die sittlich und Auftrag erstellt hat, positionieren? Die wirtschaftlich untragbaren Verhältnisse am zu dieser Studie befragten Mitglieder päpstlichen Hof und in der Kurie zogen die ausschließlich der katholischen Kirche deutsche Nation in starke Mitleidenschaft“. – sagten, dass sie die Kirchenleitung („2000 Jahre Christentum“, S. 420 von Prof. weltfremd, reaktionär und obstruktiv Dr. Günter Stemberger, Karl Müller Verlag, finden, dass eine „rückwärtsgewandte Kirchenpolitik“ betrieben wird. Wie Erlangen) Die Stadtoberhäupter von Konstanz ernennen groß ist die Reformfähigkeit der kathodas Jahr 2017 zum „Jahr der Religionen“, lischen Kirche gegenwärtig? durch den mittelalterlichen Papst Martin V. symbolisiert. 2017 jährt sich auch die Refor- Der letzte Beitrag zum Konstanzer Konziljubiläum im Magazin 1/2014 mation zum 500. Mal. Es werden ein Festakt am 11. November 2017 wird Ostwald von Wolkenstein, einem sowie Ausstellungen, Konzerte und Vorträge, künstlerisch sich betätigten Ritter, über das Jahr verteilt, stattfinden. Deren Diplomaten und Liedermacher, sowie Inhalte basieren auf die mahnenden Worte dem europäischen Kulturaustausch des Theologen Hans Küng: „Kein Frieden gewidmet sein. Heidi Detzer unter den Nationen ohne Frieden unter den

Das besondere Fest Feste feiern laut und fröhlich, tanzen, singen lachen, herrlich! Mit Menschen die ich mag und die mich leiden, die alle lustig, ohne Sorgen scheinen. Ja, da kann ich kräftig tanken, noch lange zehren in Gedanken. Doch wann gibt es solche Stunden? Wann finden sich zusammen diese Runden? Viel zu selten ich wohl meine. Doch es gibt auch Feste, kleine nur für mich so ganz alleine. Ein gutes Buch beim Kerzenschimmer vertreibt mir trübe Gedanken immer. Ein Blick zum bunt gefärbten Herbstlaubbaum, manch einer läuft und sieht ihn kaum, mich kann er in festliche Stimmung heben, kann ihn als goldenen Palast erleben. Wenn im Winter am Kamin die Scheite prasselnd Funken sprüh´n Schneeflocken aus den Wolken schweben und einen weichen Teppich weben, dies ist ein Fest was ich genieße und mit Glühwein auch begieße. Wenn warme Sonnenstrahlen, Eis zum Schmelzen bringen, Meisen ihr erstes Liebeslied schon singen, Bäume sich ächzend von ihrer Last befreien, das Frühlingsahnen kann mir ein Festtag sein. Wenn leise Winde krause Wellen treiben, ich am Ufer kann verweilen, sind Wildenten meine Gäste. Mit ihnen feiere ich Futterfeste. Schnatternd sie mich ein Stück begleiten als gäbe es noch Neuigkeiten. Wenn ich auf schroffe Felsen schau, seh´ ich manch Berggeist dort genau. Kann rufen und singen dass es schallt, er mir dann als Echo wider hallt. So gibt es laute und stille Feste, welches der vielen ist nun das beste? Ich wage ein Urteil nicht zu sagen, denn ich genieße alle - an besonderen Tagen. U. Schirmer


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geschichte & geschichten

Menschenknochen im Tomatenbeet

Leserpost

Mitte der 1930er Jahre zogen wir vom Zentrum Leipzigs in einen grünen Vorort im Süden der Stadt. Nun hatten wir einen Garten im Süden der Stadt und wir konnten im Garten spielen, pflückten Tomaten und Erdbeeren auch Johannesbeeren. Ein Kirschbäumchen schenkte uns seine Ernte. Im Garten mussten wir natürlich auch etwas tun. Viel Spaß machte uns Kindern, abends den Garten mit einem Schlauch zu gießen, wobei wir uns unter Juchsen auch selbst begossen. Zur Gartenarbeit gehören bekanntlich auch das Umgraben und Lockern der Erde. Dabei fanden wir zu unserem Erstaunen häufig Knochenstücke. Wir dachten, dass hier vielleicht früher Lieblinge der Familie, Bello oder Daisy, begraben worden wären. Aber wir erfuhren, dass hier früher keine Häuser standen, sondern nur Felder waren. Schließlich fragten wir bei den Behörden an, was diese Knochen bedeuteten und was wir damit tun sollten. Die behördliche Auskunft lautete zu unserem Erstaunen, dass unsere Häuser auf einem Areal in Connewitz stehen, wo sich 1813 die Völkerschlacht abgespielt habe. Wir sollten die Knochen wieder einbuddeln. Eine andere Lösung wussten sie auch nicht. Der Erste Weltkrieg lag 20 Jahre zurück. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, was Krieg ist. Die Lektüre von Geschichtsbüchern vermittelte nicht ausreichend das Grauen des Krieges, das sinnlose Abschlachten junger Menschen, die Zerstörung von Städten und Landschaften, die namenlosen Grausamkeiten. Dass der nächste Krieg schon in Vorbereitung war, ahnte ich nicht. Er kam und fügte unserer Stadt auch große Zerstörungen zu. Wir hatten Glück. Die Luftmine, die unseren Nachbargarten niederging, explodierte nicht. Sonst hätten sich unsere Knochen zu denen der unglücklichen Soldaten gesellt, die damals in die Völkerschlacht getrieben wurden. Zur Erinnerung an das Gemetzel wurde 1913 – 100 Jahre danach – das riesige Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Durch die damals schlechte Luft, unter der die Stadt litt, verursacht durch Braunkohlenabbau und Chemieindustrie, hatte es eine düstere Patina bekommen. Vor dem Jahrestag 2013 ließ die Stadt das Denkmal von Schmutz befreien. Nun strahlt es wieder hell. Aber das dunkle Gewand stand ihm besser, denn es ist kein Hurra- und kein Siegesdenkmal. Im Krieg gibt es keine Sieger. Dieses Denkmal ist ein mächtiges Mahnmal. Es ist ein Antikriegsenkmal. Maria Loß

Schneeschwerer Februartag Mittwinternacht. Ganz leis und sacht schütten Winterfrucht aus über Feld und Wald, über unser Haus, Wolkenschiffe, voll bis zum Rand. Liegt ein Unschuldstuch morgens über´m Land. Schwer bedeckt Weiß unsere Welt, weit und leer das Flachlandfeld. Froststarrer Kiefernast bricht unter der Last von Grobflocken–Schnee. Jungfräuliche Schneewege geh´ ich an eines Wassers künstlichem Lauf. Fliegen auf Wildenten, paarweise Treue, und streichen ab. Immer auf´s neue misstrauen sie mir. Bin ein Eindringling hier, ausgestoßen. Jedem Tier ein geächteter Feind. Mit freier Natur nicht mehr vereint. Knirscht Schnee unter´m Tritt, läuft die Sehnsucht mit. Ziellos weit mein Blick. Nimm mich ein bisschen zurück, Nährmutter Natur! Nimm mich wieder auf! Fülle meines Lebens Lauf mit deinem Hauch. Und meiner Liebsten Leben auch. Wolfgang Prietsch


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geschichte & geschichten

Weihnachtszauber Weihnachtskarten, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsessen, Weihnachtsstern, Weihnachtsbaum, Weihnachtskugeln, Weihnachtsmann, Weihnachtsbäckerei und, und, und... Jedes Wort verheißt Weihnachtszauber und verlangt Aktivitäten. Als ich in Bethlehem in

Sebnitzer Schattenspiel-Pyramide der Geburtskirche und in Jerusalem in der Grabeskirche von Jesus war, dachte ich an unsere Weihnachtsfeste daheim, obwohl der Besuch der genannten Stätten im Jahre 2006 zu Ostern erfolgte. Die menschliche Fähigkeit, aus Wörtern und nach Orten Weihnachtszau-

ber zu empfinden, ist schön. Lassen wir uns durch Alltagshektik nicht die Vorfreude auf die Weihnacht nehmen. Im vorigen Jahr lernte ich einen neuen weihnachtlichen Brauch kennen, der besonders die sorbischen Kinder freut. Dort macht sich nämlich noch vor dem Weihnachtsmann ein stummes Bescherkind in einem aufgeputzten Hochzeitskleid und dichtem Schleier auf den Weg zu den Kindern. Während es Süßigkeiten verteilt, legen zwei Mädchen, in Trachten gekleidet, mit Laterne und Glöckchen, wenige Worte sagend, den Beschenkten eine Rute auf die Schultern. Dieses Ritual ist nicht zur Strafe gedacht, sondern zum Segen der Gesundheit. Ein Bescherkind zu sein, ist eine hohe Ehre. Da es sich im heiratsfähigen Alter befindet, sollte es sich nach Möglichkeit im folgenden Jahr verheiraten. Ein anderes in weihnachtliche Stimmung versetzendes Erlebnis war im vorigen Jahr die Sonderausstellung von 100 Weihnachtspyramiden aus dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Dahlemer Museum Europäischer Kulturen. Der Berliner spricht ja von der „Perjemide“, die aus einem einfachen Holzgestell besteht, das mit Buchsbaum umwunden und mit farbigen Papierblumen und Früchten geschmückt wurde. Prächtige ein- oder mehrstöckige Stabpyramiden mit Flügelrad aus dem Erzgebirge waren ausgestellt. Auch Raritäten wie das sächsische Sebnitzer Schattenspiel aus dem 19. Jahrhundert, einer Laterne ähnlich, oder

Stabpyramide aus dem Erzgebirge der Hiddenseer Bügelbaum wurden gezeigt. Zum diesjährigen Weihnachtsfest werden allein in unserem Stadtbezirk viele Veranstaltungen angeboten. Nehmen Sie sich zum Beispiel Zeit für einen Bummel über den Grünauer Weihnachtsmarkt mit einer internationalen Krippenausstellung oder für einen Besuch des Müggelheimer Marktes mit weihnachtlicher Sonderausstellung. Ebenso werden uns in Rahnsdorf und Altglienicke, in der Späthschen Baumschule und natürlich in der Köpenicker Altstadt stimmungsvolle Weihnachtsmärkte erfreuen. Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche, gesegnete und fröhliche Weihnacht! Heidi Detzer

Störbesatz aus Fischerhand: Letzter Besatz 2013 an der Oder stammt erstmals aus Brandenburger Fisch-Kita – Seit 2006 wurden mehr als 500.000 Jüngstöre in der Oder ausgesetzt Nachdem in diesem Jahr bereits 13.000 Jungfische des Jahrgangs 2013 in der Oder ausgesetzt wurden, wurden am 30. Oktober 1.000 weitere Jungfische zwischen 7 und 12 Zentimetern Länge aus regionaler Aufzucht besetzt. Die Besatzaktion schließt die erfolgreiche Erprobung der dezentralen Aufzucht von Störbrut im Flusseinzugsgebiet der Oder für dieses Jahr ab. Das Ausgangsmaterial für die Arbeiten wurde aus Nachzuchten in der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MecklenburgVorpommern im Juli dieses Jahres bereitgestellt. Die Fischer in Blumberger Mühle, Klaus-Peter Gensch, und Friedrichsthal, Lutz Zimmermann, werten den Versuch zur Aufzucht von Jungstören mit Oderwasser, der mit Unterstützung von INTERREG-Mitteln des Nationalparks Unteres

Odertal und des NABU 2013 erstmals stattfand, als vollen Erfolg. Beide Betriebe sind bestrebt, die Arbeiten im kommenden Jahr fortzusetzen. Für 2014 wird eine Konsolidierungsphase angestrebt, in deren Verlauf 20.000 Jungstöre für den Besatz vor Ort aufgezogen werden sollen. Die Zusammenarbeit mit der Fischerei ist der Schlüssel für die Wiedereinbürgerung. Berufsfischer stellen die Meldung und Freisetzung von Wiederfängen sicher. Nun Fischer fungieren auch als Kindergärtner für die Nachzuchten. Ziel des von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterstützten Projekts ist, den Baltischen Stör in der Oder wieder anzusiedeln, um eine stabile und sich vermehrende Population zu entwickeln. Das Überleben der Störe kann dabei nur durch

eine Zusammenarbeit der Wissenschaftler mit Fischern und Anglern gesichert werden. Insgesamt konnten seit 2006 mehr als 500.000 Jungstöre im Odergebiet ausgesetzt werden. Das Untere Odertal wurde dabei nicht zufällig gewählt, da die Jungstöre in den ausgedehnten naturnahen Überschwemmungsflächen der Oderaue sehr gute Lebensbedingungen vorfinden. Die heute bekannten 27 Störarten sind fast alle gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In vielen Fällen ist das Überleben nur noch durch die Aufzucht in Aquakulturen möglich. (Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg vom 29. Okt. 2013)

Dr. Kurt Kutzschbauch


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Generationen unter einem NEUEN Dach Das HeidekampEck in Baumschulenweg steht für genossenschaftliches Wohnen mit Zukunft Wer dieser Tage im Bereich Heidekampweg/Rinka-/Frauenlobstraße in Baumschulenweg unterwegs ist wird stutzen. Hier an der Kreuzung der drei Straßen, wo vor Monaten noch Garagenkomplexe aus DDRZeiten standen klafft heute ein riesiges Loch! Kräne und Baufahrzeuge verraten: hier entsteht ein neuer Gebäudekomplex. Am 15. November war feierliche Grundsteinlegung für das Projekt „HeidekampEck“ der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) „Treptow Nord“. Insgesamt werden hier insgesamt 107 Wohnungen entstehen – alle barrierefrei und mit einem Aufzug erreichbar. Die komfortabel geschnittenen und modern ausgestatteten Wohnungen sind ein Angebot sowohl an die Genossenschafts-Mitglieder als auch für Interessenten von Außerhalb. Die zukünftige Mieterschaft, so beschrieb es der Vorstand der WBG „Treptow Nord“, Georg Petters, soll generationenübergreifend sein. „Der kleine Junge auf seinem Bobbycar soll sein Kinderzimmer genauso bequem und ohne Hindernisse von der Straße aus erreichen können, wie der Senior, der auf einen Rollator angewiesen ist. Als Zielgruppen zeigen sich uns einerseits Seniorenhaushalte, die eine komfortable Ausstattung der Wohnung wünschen und einen Umzug aus dem

Die Vorstände der WBG Treptow Nord Bernd-Udo Zorn und Georg Petters, Maren Kern, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und der Architekt Roman Lichtl bei der Grundsteinlegung am 15.11.

Grafik: WBG „Treptow Nord“; T & F: VE

Genossenschaftsbestand oder aus dem Umfeld erwägen, andererseits auch die Gruppe junger Erwachsenenhaushalte“, erklärt er. Der L-förmige, straßenbegleitende Wohnkomplex entlang des Heidekampwegs besteht aus acht Aufgängen mit 4 bzw. 5 Geschossen zuzüglich eines Staffelgeschosses im Eckbereich und einer Tiefgarage. Das Wohnhaus hat eine Gesamtwohnfläche von ca. 9600 m². Dazu kommen noch einmal etwa 1100 m² für Terrassen und den begrünten Hofbereich. Der Hof öffnet sich direkt zur angrenzenden Grünfläche rund um den Heidekampgraben. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt ca. 20,5 Mio. Euro. Die Objektplanung oblag nach einem Auswahlverfahren dem Berliner Architektur- und Ingenieurbüro Lichtl. Die Gebäudestruktur macht

verschiedene Wohnungsgrößen von 1 ½ bis 5 Zimmern möglich. „Die Grundrisse sollen künftigen Mietern eine unkomplizierte Alltagsbewältigung ermöglichen, egal in welcher Lebenssituation sie sich befinden und ohne zu stigmatisieren“, erläutert Architekt Roman Lichtl. Das generationenübergreifende Wohnkonzept des HeidekampEcks wird durch eine im Erdgeschoss des Eckgebäudes geplante Kindertagesstätte abgerundet. Wenn zum Jahreswechsel 2014/2015 die ersten Bewohner ins HeidekampEck einziehen, spätestens dann wird sich zeigen, ob die Idee des Bauherrn und der Planer aufgegangen ist… Die Idee vom Wohnen für Generationen – jetzt unter einem NEUEN Dach! Vesa Elbe


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unterwegs Wandervorschlag

Eine Fahrt zur größten Kürbisausstellung im Erlebnishof Klaistow Wir fahren mit der S-Bahn oder U-Bahn bis Bahnhof Zoo. Vom großen Busbahnhof mit einem Shuttle-Bus, Sonderlinie Klaistow zur größten Kürbisausstellung Berlin-Brandenburg. Alljährlich im Herbst begeistert Berlin-Brandenburgs Kürbisausstellung die Besucher des Erlebnishofes Klaistow mit über 100.000 Kürbissen. Im 10. Jahr steht sie unter dem Motto „Kürbis-Gipfel-Mit Heidi & Co. Auf der Alm!“ Gigantisch, 100.000 Kürbisse Leuchten uns entgegen, eine Schau mit über 450 Kürbissorten aus aller Welt, übermannshohe Kürbisfiguren. Mit insgesamt 20 Figuren ist die diesjährige Ausstellung so groß wie noch nie. Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Schon seit Jahrtausenden ernährt er den Menschen, und der Kürbis ist zudem die größte Beere, denn aufgrund seiner im Fruchtfleisch eingebetteten Samen, zählt er zu den Beerenfrüchten. Fast alle Kürbisse sind essbar. Neben den Sorten mit glatter Schale, gibt es auch solche, deren Oberfläche warzenähnliche Ausbuchtungen haben. Die gängigste Farbe bei Kürbissen ist orange. Es gibt außerdem grüne, gelbliche oder schwarze Früchte und solche mit Streifen oder Flecken. Ihre Form kann rund, oval oder flaschenförmig ausgebildet sein. Es existieren aber auch solche, die so klein sind wie Mandarinen. Manche Exemplare bringen jedoch mehrere hundert Kilogramm Gewicht auf die Waage. Das der Kürbis auch schmeckt, beweisen zahlreiche Gerichte in den Restaurants. Übrigens, der schwerste Riesenkürbis 2012 wog knapp 530 Kilogramm. In diesem Jahr brachte der Schwerste 672 kg auf die Waage. Weil auch in Deutschland Halloween immer populärer wird, steigt die Nachfrage nach Kürbissen in dieser Zeit besonders stark. Natürlich gibt es nicht nur Kürbisse zu sehen, viele kleine Stände bieten unzählige Artikel an, ob es Holzschnitzereien oder Mützen oder Fische vom feinsten und vieles andere mehr. Nicht nur für Kinder gibt es noch im Angebot, Spielplatz mit dem Riesen Hüpfkissen, ein Naturwildgehege und dem Kletterwald sorgen für jede Menge Naturerleben. Im nächste Herbst 2014 wird es wieder ein tolles Erlebnis werden, falls Sie liebe Leser und Wanderfreunde den Erlebnishof Klaistow besuchen wollen, wo zu ich Ihnen schon heute viel Spaß und Freude und natürlich gute Erholung in der Natur wünsche. Detlev Streichhahn

Impressionen vom Seniorenwandertag 2013


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wussten sie schon?

Neue Serie: Das Altern im Fokus der Forschung (1)

Können die Menschen vom Nacktmull lernen, gesund alt zu werden? Besonders ansehnlich sind sie nicht, die in den ostafrikanischen Halbwüsten lebenden, etwa mausgroßen Nagetiere namens Nacktmulle. Aber sie verfügen über eine erstaunliche Eigenschaft, die sie für den Menschen sehr interessant macht: Sie werden für Nagetiere dieser Größe sehr alt (bis zu 30 Jahre) und leiden trotzdem nicht unter altersbedingten Krankheiten. So ist bisher noch kein einziger Fall von Krebs bei Nacktmullen beobachtet worden. Vermutlich hat das auch etwas mit ihrer Lebensweise zu tun. Die Nacktmulle gehören zu der zoologischen Familie der „Sandgräber“ und legen in den Halbwüsten Ostafrikas gemeinschaftlich große Tunnelsysteme an, die sie faktisch niemals verlassen, weshalb sie auch kein Fell benötigen und „nackt“ sind. Wie bei staatenbildenden Insekten (z.B. Bienen) hat sich unter diesen Säugetieren eine einzigartige Arbeitsteilung herausgebildet: In

jeder Kolonie vermehrt sich nur ein Weibchen. Die Brutpflege, Nahrungsbeschaffung sowie Erweiterung und Verteidigung des Baus wird gemeinschaftlich betrieben. Erstaunlicherweise lebt die sich fortpflanzende „Königin“ des Baus sogar noch deutlich länger als ihre Artgenossen, was im völligen Widerspruch zu einer verbreiteten Theorie des Alterns steht, der zufolge ein Organismus seine Energie entweder in die Fortpflanzung oder in die Erhaltung der Körperfunktionen investiert. Die besondere Langlebigkeit der NacktmullKöniginnen, die sie trotz extremer körperlicher Belastung durch die vielen aufeinanderfolgenden Schwangerschaften aufweisen und die Fähigkeit, ohne Krankheiten zu altern, hat die Forscher auf den Plan gerufen. Seit 2012 betreiben das Institut für AltersforschungFritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena – und das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

“EI WIE SCHMECKT DER KAFFEE SÜSSE“ „Lieblicher als tausend Küsse“ so sang 1734 das Liesgen in der Kaffeekantate von J.S. Bach. Dass er immer noch unser beliebtestes Getränk, noch vor Wasser und Bier ist, zeigt die Statistik: 160 Liter trinken die Deutschen pro Jahr (bezogen auf alle, auch die Kinder). Dabei ist das „nur“ die Hälfte von dem, was die Finnen konsumieren! Aber was wissen wir vom Kaffee, der Kaffeepflanze, seiner Geschichte? Darüber umfassend zu informieren, hat sich die Sonderausstellung „Kaffee. Ein globaler Erfolg“ im Botanischen Museum, Königin-Luise-Straße 6-8 in Berlin-Dahlem zur Aufgabe gemacht. Sie ist noch bis zum 23. Februar 2014 täglich von 10-18 Uhr zu sehen. Nach Europa kam der Kaffee vor 400 Jahren. Die weltweite Erfolgsgeschichte der kleinen Bohne soll in Äthiopien begonnen haben, als ein Ziegenhirte verblüfft beobachtete, wie seine Tiere nach dem Verzehr von leuchtend roten Früchten eines bestimmten Strauches ganz wild durch die Gegend sprangen. Der Hirte verspürte deren Wirkung auch am eigenen Leib. Wie die faszinierende Geschichte ihren weiteren Verlauf nahm, wird im Botanischen Museum anhand von originalen Ausstellungsstücken, Präparaten, alten bibliographischen Kostbarkeiten und Modellen gezeigt. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht Äthiopien als Geburtsland des Kaffees, auch weil vor rund zehn Jahren ein gemeinsames Projekt von deutschen und äthiopischen Bo-

tanikern entstand. Es hat die Erforschung der Entwicklungsgeschichte und der genetischen Vielfalt des Kaffees zum Ziel. In Äthiopien findet man vom Wildgewächs bis zur Zuchtsorte die Kaffeepflanzen in den verschiedensten Stadien der Kultivierung. Kaffeefrüchte werden sowohl von den Sträuchern im Untergehölz des Waldes gepflückt, als auch von Pflanzen, die in die Gärten geholt wurden und aus denen Sorten entstanden. Besonders wichtig für die Forscher sind die Herkünfte des Coffea arabica, so der botanische Name der Kaffeepflanze aus den Regenwäldern, da deren Erbgut wertvoll zur Züchtung von Hochleistungsorten ist. Diese sollten resistent gegen Krankheiten wie Kaffeerost sein, besser an Trockenheit angepasst oder einen geringeren Koffeingehalt haben. Leider sind von den zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausgedehnten Bergregenwäldern nur noch einzelne Flecken übriggeblieben. Mit Unterstützung der Projektmitarbeiter und des Bundesamtes für Naturschutz wurden drei Kaffeewälder zu Biosphärenreservaten erklärt. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte

(IWZ) in Berlin-Lichtenberg ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Altersforschung, für das die Nacktmulle als Modellorganismus dienen. Das Projekt wird drei Jahre lang mit Forschungsmitteln von insgesamt 1,5 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium und den Ländern gefördert. Man darf gespannt sein, was die Forscher dabei herausfinden. Wir werden später noch einmal darüber berichten. Steven Seet/Elke Kreischer Foto: Ralf Günther der Kaffee-Kultur und des Kaffee-Anbaus in Afrika, Asien und Lateinamerika. Man kann die Geheimnisse der äthiopischen Kaffeezeremonie ergründen, sich an sechs Kaffeetischen aus verschiedensten Epochen niedersetzen oder an anderer Stelle den aktuellen Weltmarktpreis von Rohkaffee verfolgen. Immerhin ist Kaffee nach Erdöl das wichtigste Welthandelsprodukt. Zum Kaffee gehören auch seine Ersatzstoffe, auf die in Notzeiten und nach Kaffee-Missernten zurück gegriffen wurde. Getreide, Feigen oder Zichorie sind die wichtigsten Ingredienzien des „Muckefuck“. 1977 entwickelte die DDR, chronisch unter Devisenmangel leidend, den „Kaffee-Mix“. Der Gehalt von 51% Bohnenkaffee und der „exzellente“ Geschmack verhalf ihm im Volksmund zu „Erichs Krönung“. Nach einem Jahr verschwand er aus den Regalen, obendrein verstopfte er die Kaffeemaschinen der Restaurants. Zur Förderung des Kaffeeanbaus schickte dann die DDR Experten und Knowhow ins befreundete sozialistische Vietnam. Bis heute ist Deutschland der Hauptabnehmer für vietnamesischen Rohkaffee. Auf einem „Kaffeepfad“, der durch den Botanischen Garten zu 15 Stationen führt, werden Verwandte, Nachbarn und Konkurrenten der Kaffeepflanze vorgestellt. Eine wertvolle Ergänzung zur Ausstellung ist der reich bebilderte Katalog- und Essayband. Natürlich wird auch eine Kaffeeverkostung angeboten, veranstaltet am 23. Februar 15 Uhr von der Spezialitäten-Kaffeerösterei Tres Cabezasas, Anmeldung unter Tel. 030 82 83 85 01 00. Birgit Mory


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Wenn ein Familienmitglied plötzlich Hilfe oder Pflege braucht Wir wissen alle, dass jederzeit etwas passieren kann. Doch denken wollen wir lieber nicht daran. Bis es ganz plötzlich Wirklichkeit wird: Ein Mitglied der Familie braucht längerfristig Hilfe oder Pflege – und wir stehen in der Verantwortung. Auf diese Situation sind wir nicht vorbereitet. Wir brauchen jemanden, mit dem wir reden und uns beraten können. Alle möglichen Hilfeangebote müssen in Erwägung gezogen werden, um die notwendigen Schritte zu planen. Besonders hilfreich ist dann der Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen. So treffen sich zum Beispiel pflegende Angehörige regelmäßig zweimal monatlich in Adlershof zum Gespräch. Sie tauschen sich über den Alltag mit „ihren“ Pflegebedürftigen aus, reden sich ihre Sorgen von der Seele und unterstützen sich mit wichtigen Tipps z.B. welcher Zahnarzt auch Hausbesuche macht oder welcher Pflegedienst wirklich zuverlässig und einfühlsam arbeitet. „Wir haben sehr schnell gemerkt, dass Probleme, die sich dem einen stellen, in ähnlicher Form auch anderen begegneten“, berichtet eine Teilnehmerin der Gesprächsgruppe. „Es ist eine enorme Entlastung zu wissen, dass man nicht alleine ist!“. Gesprächsgruppen bieten die Möglichkeit Erfahrungen weiter zu geben und von einander zu lernen. Wir erleben Ermutigung, Anerkennung und Zuspruch. Zusätzlich bietet die Kontaktstelle PflegeEngagement einen ehrenamtlichen Besuchsdienst. Sie sind herzlich eingeladen: • Jeden 1. und 3. Dienstag, 9.30 Uhr Friedensstraße 15, 12489 Berlin / Adlershof •

Jeden 4. Donnerstag, 15.30 Uhr Friedensstraße 15, 12489 Berlin / Adlershof

Jeden 1. und 4. Donnerstag 10.00 Uhr Caritas Seniorenzentrum / Sankt Konrad, Antoniuskirchstr. 3, 12459 Berlin / Oberschöneweide demenzkranke Angehörige können nach Absprache betreut werden

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Weihnachtsbäumen von Berlin. Wunderbare Düfte und Leckereien, Pulsnitzer Lebkuchen, Obstglühwein in acht Sorten aus Thüringen sowie köstlicher Kuchen und Bratäpfel frisch aus dem Hofcafé – Familie, Freunde, Kolleginnen und Kollegen genießen in den Späth’schen Baumschulen einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Stadt!

Lichterzauber erfüllt das historische Gelände und der Weihnachtsmann reist mit seinem Lieblingsrentier an. In den Späth’schen Baumschulen erwartet die Gäste ein Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch: mit Lagerfeuer und wärmenden Kaminöfchen, mit Weihnachtskrippe, Weihnachtsmann-Hornquartett, Musikern der Staatskapelle Berlin, mit Kinderkarussell und großem Bastelzelt. Kinder können auch auf Eseln reiten oder in der Märchenhütte den Geschichten von Hexenkessel Hoftheater und Märchenerzählerin Ellen Luckas folgen. Von der Bühne im Hof klingt besinnliche Musik. Stargast Kim Wilde präsentiert ihr neues Weihnachtsalbum. radioBERLIN Moderatorinnen und Moderatoren präsentieren Überraschungen voller Weihnachtszauber. Berlins lustigste Familie, die Bürgels, sind da. Für Stimmung sorgen auch die Treptower Tastenteufel und aus dem tief verschneiten Finnland kommen die musikalischen Geschichtenerzähler Café de Abejas.

Öffnungszeiten: 6. Dezember, 15 bis 20 Uhr 7. und 8. Dezember, 11 bis 20 Uhr

Eintritt: 3 Euro (Kinder bis 16 Jahre frei)

Die Späth’schen Baumschulen und radioBERLIN 88,8 spenden pro verkaufter Eintrittskarte 1€ an das Kinderhospiz SONNENHOF der Björn Schulz STIFTUNG.

Nikolaus-Special am 6. Dezember: Von 15 bis 16 Uhr können Schuhe für die Nikolaus-Verlosung an der Bühne abgegeben werden.

Späthsche Baumschulen Lichterglanz im Tannenwald Mehr als 100 liebevoll dekorierte Stände laden mit einfallsreichen Geschenkideen zum Spaziergang ein. In der Mitte des Hofs lockt der Späth’sche Tannenwald mit den besten

Späthstraße 80/81, 12437 Berlin (Parkplätze sind vorhanden) S Baumschulenweg/Bus 170 und 265; U7 Blaschkoallee/Bus 170, Haltestelle „Königsheideweg“ Weitere Infos: Tel.: 030-63 90 03 32 info@spaethsche-baumschulen.de www.spaethsche-baumschulen.de


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Öffnungszeiten: Mo - So 8.30 - 19.00 Uhr Frühstück 9.00 - 15.00 Uhr

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Zeit für einen Rückblick Zeit für einen Ausblick Zeit um Herausforderungen gemeinsam zu bestehen. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr Helga Schadock und Sören Heinz und das Team der ots Schadock GmbH

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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Der Barbarossa-Stein Mit dem Eigennamen Barbarossa-Stein wird fossiles Holz vom KyffhäuserGebirge bezeichnet. Das in Thüringen befindliche Mittelgebirge „Kyffhäuser“ liegt südöstlich des Harzes und erreicht eine Höhe von gut 470 m. Seit Alters her werden am Kyffhäuser fossile Hölzer gefunden. Insbesondere nach dem Pflügen der Äcker oder bei Erdarbeiten konnte man kleine Stücke dieser Urzeitrelikte aufsammeln. Die Fundmöglichkeiten sind heutzutage als bescheiden zu bezeichnen, da die Bauern die Äcker nicht mehr so tief wie früher umpflügen. Im Erdzeitalter Karbon vor ca. 360 Mio. Jahren befanden sich nordöstlich der heutigen Stadt Halle riesige Wälder. Bäume, die durch Unwetter entwurzelt wurden oder Windbruch-Holz, wurden als Schwemmholz von einem sehr großen Flusslauf als rezentes Holz bis zum Flussdelta (heute Kyffhäuser-Gebirge) transportiert. Dort wurden diese Hölzer mit Sand bedeckt (heutiger KarbonSandstein) und verkieselt. Das fossile Holz vom Kyffhäuser lässt noch die Stamm- und Rindenstruktur erkennen. In Ermangelung von Eisenmineralien konnten die sonst typischen gelben, braunen und roten Farbtöne nicht gebildet werden. Es hat überwiegend eine grauschwarze Färbung. Bewegt wurden die jetzt fossilen Hölzer nochmals durch eiszeitliche Gletscher. Diese Gletscher sorgten dafür, dass die Kyffhäuser-Hölzer gerundet wurden. Das KyffhäuserGebirge wurde zusammen mit der Harzplatte in der Kreide-Tertiär-Zeit gehoben und gefaltet. Auf dem höchsten Berg des Kyffhäuser-Gebirges befinden sich die Reste einer ehemals sehr umfangreichen Burganlage sowie das weit ins Tal sichtbare Barbarossa-Denkmal. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden monumentale Bauten und Neugründungen wie das Niederwall-Denkmal am deutschen Eck, die Stadt Wilhelmshaven, der Nordostseekanal, das Cherusker-Denkmal (Hermanns-Denkmal) im Teutoburger Wald, das Völkerschlacht-Denkmal in Leipzig und so auch das Barbarossa-Denkmal errichtet. Friedrich I. war von 1155 bis 1190 Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Wegen seines roten Bartes wurde er als Rotbart, italienisch Barbarossa, bezeichnet. Barbarossa verstand es, die einzelnen deutschen Fürstentümer zu vereinen. Er hatte weiterhin einen positiven Einfluss auf die Geldwirtschaft und das politische Zusammenleben. 1190 ertrank Kaiser Barbarossa im Fluss Saleph während eines Kreuzzuges. Der Leichnam wurde nie gefunden, so dass sich schnell die Sage entwickelte, dass er in einer Höhle im Kyffhäuser-Gebirge lebt. Wenn Deutschland es nötig hat, wird er aus dieser Höhle heraus steigen und Deutschland vereinigen, Streit schlichten und Frieden sähen. Der Kyffhäuser ist mystischer Ort mit starker Anziehungskraft. Erfahren Sie diese Kraft in Kombination mit der zu jeder Jahreszeit einmaligen Natur, der interessanten Bildungsgeschichte des Gebirges und der tausend Jahre alten deutschen Kulturgeschichte. Die Kraft zeichnet sich in gespeicherter Energie im Barbarossa-Stein ab. Ein unspektakulär aussehendes Relikt der Urzeit mit einer äußerst starken Wirkung. Bei dem Kyffhäuser-Gebirge handelt es sich um einen sehr starken Ort der Kraft. Bei ausreichender Sensibilität merken Sie eine Magnetismus ähnliche Anziehungskraft des Kyffhäusers. Wir empfehlen als äußeres Zeichen der Verbundenheit, einen Barbarossa-Stein in der Tasche oder in der Hand zu tragen. Dieser Kraftort erschließt sich dem Besucher, wenn die Touristenströme abgeebbt sind. Soviel als kurze Vorrede zum versteinerten Holz, dem BarbarossaStein. Zur energetischen Wirkung: Seit Alters her werden diese fossilen Hölzer von Bewohnern des KyffhäuserGebirges gesammelt und bewahrt. Der Barbarossa-Stein steht für Festigkeit und schafft einen Kontakt zu den Kräften unserer Altvorderen. Er wurde und wird gerne als Therapiestein bei Rückenleiden eingesetzt. Empfehlenswert ist eine Massage des Rückens mit einem natürlich oder von Menschenhand gerundeten Barbarossa-Stein. Gerne kann man zur Verstärkung gegen Rückenschmerzen neben dem Barbarossa-Stein noch einen geschliffenen Malachit und eine Bergkrystall-Spitze bei sich tragen. Der Barbarossa-Stein schafft die symbolische Verbindung zwischen Rücken und Erde und hilft mit dieser Stabilität, den Rücken zu stärken. Versteinertes Holz schafft energetische Abgrenzung und markiert Grenzen. Die Grenzen setzende Wirkung, vergleichbar einem Pilar, dient dazu, dass Fremdpersonen Abstand vom Träger des Barbarossa-Steins halten. Der BarbarossaStein hat eine mystische Attraktivität und seine Energie symbolisiert glühende Kohlen. Ein Stein, der Fragen aufwirft und Neugier schafft, die energetische Wirkung zu erkunden. Der Barbarossa-Stein hilft, alte seelische Verletzungen zu heilen, insbesondere tiefen Herzschmerz, der von einem Freund verursacht wurde. Nach der alten

Lebensweisheit „Die Zeit heilt alle Wunden.“ ist es dieser ca. 360 Mio. Jahre alte Barbarossa-Stein, der die Bereitschaft zum Verzeihen erhöht. Bei schmerzenden Beinen, Hackensporn oder Phantom-Schmerzen im Bereich des Wurzel-Chakras empfehlen wir, den Barbarossa-Stein möglichst dicht am Körper zu tragen. Anlässlich seiner 3. Harzreise bezeichnete Goethe sein Gefühl in der Region um den Kyffhäuser als „Mythos gegen das Vergessen“. Der Barbarossa-Stein dient dazu, Kräfte im Menschen zu sammeln, um das Erinnerungsvermögen zu aktivieren. Er ist ein sehr guter Therapiestein gegen Alzheimer-Erkrankung. Der Barbarossa-Stein dient dazu, in ausweglos scheinenden Lebenssituationen die eigenen Kräfte zu aktivieren und einen akzeptablen neuen Weg zu finden und diesen zu beschreiten. Er verhilft dem Träger dazu, an einem neuen Lebensstandort Stabilität zu erlangen und „Wurzeln zu schlagen“. Die Wirkung vom Barbarossa-Stein kann sich verstärken, wenn Sie zusätzlich einen roten Jaspis (Silex) bei sich tragen. Bei einer beruflichen Neuorientierung dient der Barbarossa-Stein dazu, sich zeitnah in das neue Umfeld einzugliedern und kraftvoll eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. In Kombination mit dem Barbarossa-Stein empfehlen wir, in Form eines Handschmeichlers oder Rohsteins einen grünen Fluorit oder grünen Calcit bei sich zu tragen. Menschen, die immer nur Luftschlösser bauen und Phantastereien produzieren, hilft dieser Stein auf den Boden der Tatsachen und des realen Lebens zurückzukehren. Er schafft es, die eigenen Kräfte zu mobilisieren, um Lebenswünsche zu verwirklichen. Der Barbarossa-Stein hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zur Reinigung: Der Barbarossa-Stein kann mit Hämatit entladen und mit Bergkrystall aufgeladen werden. Zeitdauer jeweils ca. 2 Stunden. Eine Alternative zur esoterischen Reinigung des Barbarossa-Stein stellt trockenes, feinkörniges Natur-KristallSalz dar. Damit abreiben oder für ca. 30 Minuten in Salz umhüllt ruhen lassen. Das Salz dann nicht mehr weiter benutzen! Den Barbarossa-Stein anschließend für einige Sekunden unter fließendes Wasser halten. Zur energetischen Aufladung dann in kleine geschliffene Bergkrystall-Stücke legen. Klaus Lenz Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Wegerichstr. 7 12357 Berlin Tel.: 720 158 93


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

geschichte & geschichten

Hals- und Beinbruch gewünscht Hals- und Beinbruch sagt man, wenn man jemandem Glück wünscht. Warum? Esoteriker werden sagen, dass man Glück hat, wenn man das Unglück nennt. Naheliegender ist die Erklärung, dass der Ausdruck aus dem Hebräischen kommt. Dort bedeutet Hazloche Glück und b’racha oder broche Segen. Wie so oft werden solche Worte dann klangähnlich eingedeutscht. Eigentlich wünschen wir also Glück und Segen. Fr.Pr./git

Was liegt hinterm Berg? Woher kommt wohl der Ausdruck etwas hinterm Berg zu halten? Leicht ist das zu erklären mit „etwas zu verbergen“. Es gibt aber auch eine militärische Deutung. Bei Kämpfen wurden die Waffen, besonders die Kanonen so lange hinterm Berg gehalten bis der günstige Augenblick zum Kampf gekommen war. Fr.Pr./git

Stumpfer Stümper Als Stümper bezeichnen wir heute einen Nichtskönner. Das Wort kommt aus dem Niederdeutschen stumper. Es bezeichnete ursprünglich Stumpf und bezeichnete einen kleinwüchsigen Menschen. Klein kann aber oho, groß auch mal doof sein – heute. Git

Splitternackt - von Adam zum Baum Das Wort splitternackt nehmen wir als Steigerung von nackt. Das Wort stammt aus dem Niederdeutschen des 15. Jahrhunderts. Da soll Adam zu Eva gesagt haben „Ik se wy stän hir splitternackt“. Gemeint ist der Vergleich zu einem Baum, denn ursprünglich hieß es splinternackt – der Splint ist dabei eine Faserschicht zwischen Rinde und Stammholz eines Baumes. Dieser ist erst richtig nackt wenn auch der Splint entfernt ist. Fr.Pr.

Wegsuche

Ein Nachruf für Hans Joachim Koppe

Am 13. Dezember 2013 wäre der langjährige verdiente Chefredakteur dieser Zeitung, Hans Ein Morgen wie alle Morgen. Joachim Koppe, 79 Jahre alt geworden. GeboNoch unsichtbar, verborgen ren 1934 in Bunzlau (Schlesien), das heute des neuen Jahres Freuden und Last. zu Polen gehört, musste er am 4. September Neuen Mut gefasst 2013 diese Welt verlassen. Groß war die Zahl der Trauernden, die ihm am 26. September und Zuversicht. auf dem Friedhof Miersdorf bei Zeuthen das Beim sparsamen Licht letzte irdische Geleit gaben; bewegend waren an diesem ersten Januartag Trau-erfeier und Beisetzung. Hans Joachim trag Koppe hat Würdigung verdient. Sein Leben, ich meine Gedanken hin in das Land. das er auf der Grundlage christlicher Ethik Sind mir bekannt gestaltete, war auf die aktive Mitwirkung manche Wege und manches Ziel. beim Erhalt der Schöpfung und auf die positive Gestaltung unser aller Gemeinwesen Nicht alle will gerichtet. Er hinterlässt viele unvergänglierneut ich geh´n. che Spuren dankbarer Erinnerung: u. a. als Muss neue Horizonte seh´n. Diplom-Historiker und Journalist, ChefreDie Luft ist kalt. dakteur zu DDR-Zeiten der CDU-Tageszeitung Erst zehn Stunden alt NEUE ZEIT, nach 1990 in gleicher engagierter das neue Jahr. Verantwortung jahrzehntelang tätig für die „Köpenicker Seniorenzeitung“, nicht zu vergessen seine zwanzigjährige Mitwirkung im Wolfgang Prietsch Freien Deutschen Autorenverband. Wer zählt die Artikel und Berichte, die er verfasste! Auch der dichterischen Prosa und der Poesie hatte sich Hans Joachim Koppe Zeit seines Lebens verschrieben. Aus seiner Feder flossen u. a. inhaltsvolle Kurzgeschichten über seine geliebte schlesische Heimat und bewegende GeLicht, heliogen: dichte voller tiefgründiger Vorstellungskraft Weitflächiges Fließen über unser´n Teil Erde, und gefühlvoller Darstellungen vom Werden und Wirken von Mensch und Natur. So lag ruft Saatgrün zu neuem „Es werde“, es nahe, dass er auch dem im Frühjahr des erhellt Jahres erfolgten Aufruf zur Gründung der leer – weiten Raum „Friedrichshagener Vers-Werkstatt“ folgte und Feld schon am 4. April diesem neuen poetischen und, blattlos, Baum, Freundeskreis beitrat. Dessen Mitglieder werdringt in die Tiefe ein den Hans Joachim Koppe nicht vergessen und weiterhin seine Geschichten und Gedichte bei von kahlem Heckengeäst, ihren Lesungen der Öffentlichkeit zugängglänzt auf nassem Feldstein lich machen. In seinen Worten, mit seinen und lässt Werken und Leistungen wird Hans Joachim Schneekristalle strahlen wie Sternenstaub. Koppe gegenwärtig bleiben. Ulrich Stahr

Wintersonnenwende

An allumfassendes Grün glaub´ ich, heut am Spätherbstende, am Tag der Wintersonnenwende.

Kürzester Tag heut. Doch ab morgen kürzer die Nacht. Nimmt unaufhaltsam zu, wenn auch der Winter nicht will, potentiell schlafendes Chlorophyll. Und die Knospen sind schon bereit. Ist nicht mehr weit zur Invasion Grün, zum allgegenwärtigen Blüh´ n. Wolfgang Prietsch

Im Walde Birkenlicht flackert im Beerengezweig. Tief im Hohlweg nistet Stille. Bienen hangeln heidewärts. Falke steigt im blauen Dome jäh hinan zur Wolkenzinne und in tausend Wipfeln horsten Winde. Möcht vor meines Schöpfers Fülle niederknien am Moosaltar. Hans Joachim Koppe


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

HERZ + HAND

Häusliche Krankenund Seniorenpflege REHBEIN GmbH Wendenschloßstraße16 I 12559 Berlin info@pflege-herz-und-hand.de www. pflege-herz-und-hand.de Telefon: 030. 76 76 49 0 I Montag – Freitag I 8.00 – 16.00 Uhr Ansprechpartner: Daniela Wilde • wir beraten und unterstützen bei Klärung offener Fragen • beraten zu Antragsstellungen • stellen den Kontakt zum Vermieter her Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Ambulant Betreute Demenz-Wohngemeinschaft in Berlin-Köpenick – Wendenschloß 24-Stunden-Betreuung

Überraschungen würzen den Alltag! Seit dem 08.02.2011 bin ich nun schon Bewohner des Seniorenzentrums Bethel hier in Berlin-Köpenick und fühle mich von Tag zu Tag wohler. Über die Anfangsschwierigkeiten und Eingewöhnungsprobleme habe ich mich schon in einem Beitrag in dieser Seniorenzeitung (Ausgabe vom 20.11.2011) und zu anderen Gelegenheiten geäußert. Geblieben ist jedoch über all die Jahre die Neugier, wie wird es weitergehen mit der „Befindlichkeit“ in diesem letzten Lebensabschnitt und welche Erfahrungen kann man in den Rang von Gesetzmäßigkeiten heben, die verbreitet gewonnen werden und die man Menschen in gleichem Alter und gleichen Situationen voraussagen kann.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass ein solcher Entwicklungsprozess nur durch das aktive Mitwirken des Heimbewohners, selbstverständlich entsprechend seiner persönlichen

Möglichkeiten, zu positiven Ergebnissen und zum Erfolg führen kann. Ich war in meinem Arbeitsleben Kunstpädagoge und habe als Kunsterzieher an Grund- und Oberschulen, in der Ausbildung von Kunstpädagogen, in wissenschaftlichen Einrichtungen dieses Faches und in staatlichen Führungsgremien der Volksbildung gearbeitet. Natürlich erforderte eine solche Tätigkeit ein gewisses Grundlagenwissen und –können im bildkünstlerischen Bereich, aber die gesellschaftlichen Anforderungen waren mein Leben lang vor allem auf das pädagogische Ziel dieses Faches gerichtet. Das hatte zur Folge, dass den Kunsterziehern der DDR meist die Zeit fehlte, sich intensiver mit künstlerischer Gestaltung zu beschäftigen. Ein entsprechendes Bedürfnis hatte sich auch bei mir angestaut und so war es nicht verwunderlich, dass ich hier im Heim schon nach kurzer Zeit anfing zu zeichnen und zu malen. Endlich hatte ich Zeit dazu, aber da war vor allem ein neuer Antrieb, der mich aktivierte: Um mich herum waren Menschen, die mir ein großes und oft sehr sachkundiges Interesse und viel Anerkennung entgegen brachten und mit denen ich viele interessante Gespräche führen konnte. Seit heute gibt es noch einen neuen Antrieb und eine Überraschung, die sich auf meine zukünftige „Befindlichkeit“ auswirken wird: Die Leitung des Hauses teilte mir mit, dass sie

mir einen Raum zur Verfügung stellen wird, in dem die technischen Voraussetzungen geschaffen wurden, dass ich immer die fertig werdenden Bilder aufhängen und mit den Bewohnern diskutieren kann. Eine Vernissage am 6. Dezember 2013 um 16 Uhr wird die ersten acht vorhandenen Landschaftsbilder (Ölgemälde, Pastellkreidearbeiten und Linoldrucke) den Bewohnern des Hauses und interessierten Bürgern von Köpenick vorstellen. Dazu darf ich also alle einladen, die im Seniorenzentrum und in anderen Heimen sowie in unserem Stadtbezirk wohnen. Auch in den darauf folgenden Tagen und Wochen freuen wir uns über jeden Gast, der uns einmal besucht und dabei auch nach den Bildern fragt, die auf unsere „Befindlichkeiten“ wirken. Heinrich Witzke


Ankündigung Veranstaltungen 2014 7. und 8. März 2014 Frauentagsgala im Hotel Seebad Casino in Rangsdorf „Rosen für die Frauen“ mit Kay Dörfel, Gesichtscomedy und Italiono Christorio Busanreise: 58,00 € Individuelle Anreise: 41,00 € 23. und 24. April 2014 15. AWO Flottenparade im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte Mit der Blau- Weissen- Flotte von Waren (Müritz) nach Malchow Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 39,00 € 11. Mai 2014 Muttertag im Kartoffel-Gasthaus-Cobbelsdorf mit Kartoffel-Menü und Gondelfahrt und Spaziergang im Wörlitzer Park Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 39,00 €

UrlaubsTräume 2014 KATALOG BESTELLEN!

4. 5. und 6. November 2014 AWO Reiseball im Hotel Seebad Casino in Rangsdorf direkt am Rangsdorfer See mit den Geschwistern David und den Rolandspatzen Busanreise: 57,00 € Individuelle Anreise: 40,00 € 30. November 2014 (1. Advent); 1. und 2. Dezember 2014 Musikalische Weihnachtsreise mit dem „Duo Herzblatt“ und Alleinunterhalter Achim Hagen Weihnachtlicher Gänsebraten im Gasthaus „Zum Deutschen Haus“ in Ahrensdorf Busanreise: 57,00 € Individuelle Anreise: 40,00 €

20 Jahre „Reisen mit Herz“ – ein toller Grund zum Feiern! Jubiläumsball im „Seebad Casino“ Rangsdorf am 29. und 30. Oktober 2013

9. 10. und 11. Dezember 2014 Festliches Weihnachtskonzert mit dem Dresdener Residenz Orchester im Marmorsaal des Dresdener Zwingers Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 38,00 €

Den Senioren unseres AWO-Gemeindeverbandes Scharmützelsee ist der AWO Reisdienst „Reisen mit Herz“ Potsdam bereits seit 16 Jahren als gute Adresse in puncto Reisen bekannt. Besonders beliebt sind die Senioren – jetzt Stammkundentreffen und viele Einzelreisen als Bus-, Flug- oder Schiffstour. Der absolute Renner in unserem AWO-Verein aber sind die Tages-Busreisen und Veranstaltungen für Gruppen, aus dem Katalog oder nach unserem Wunsch. Wir nehmen jährlich 7 - 8 Mal mit ca. 280 – 300 Reisegästen daran teil, dokumentieren mit Fotos die schönen Erlebnisse im

BENEFIZ-weihnachtskonzert

IM KONZERThaus BERLIN

Das Konzerthaus steht nicht nur an einem der schönsten Plätze der Stadt, dem Gendarmenmarkt, sondern ist auch ein Haus mit einer langen und abwechslungsreichen Geschichte. In dieser imposanten Kulisse empfängt Sie das „Luftwaffenmusikkorps 4 Berlin“ unter Leitung von Dr. Christian Blüggel. Mit seinem vielfältigen Repertoire spannt das Orchester einen weiten Bogen durch verschiedene Epochen und Kulturen. Erleben Sie dieses Orchester in der Vorweihnachtszeit bei einem seiner letzten Konzerte.

Termin: 10. Dezember 2013 Konzertbeginn: 16:00 Uhr Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt Weihnachtskonzert, der Erlös geht an soziale Projekte in Berlin und Brandenburg Preisklasse PK 1 PK 2 PK 3

Individuelle Anreise p. P. Busanreise p. P. 25,00 E 43,00 E 20,00 E 38,00 E 18,00 E 36,00 E

Infos & Buchungen in Potsdam unter: (0331) 600 690 - www.reise-herz.de


öffentlichen Schaukasten unseres Ortes und in der Vereinschronik. Mit dem Jubiläumsball am 29. und 30. Oktober 2013 hat „Reisen mit Herz“ mit ihren langjährigen engagierten Mitarbeitern (Foto: Fr. Karney, Fr. Mertin, Fr,

Unsere Advents-, Weihnachts& Silvesterangebote Preis

6 Tage Weihnachten in der Oberlausitz

519,-

Katalogseite

ab 22 22.12. – 27.12.13 5 x Übernachtung inkl. Halbpension, Besuch Striezelmarkt, Weihnachtsprogramm bei Kaffee & Kuchen und Weihnachtsessen, Führung Kurort Oybin, Fahrt mit der Schmalspurbahn von Oybin nach Zittau, geführter Stadtrundgang in Zittau, Eintritt Kaiserweihnacht

6 Weihnachten in Bad Oeynhausen 22.12. - 27.12.13 20 (kein EZ-Zuschlag) 5 x Übernachtung inkl. Halbpension, Stadtführung Bad Oeynhausen, festliches Weihnachtsessen und Tanzabend, Rundfahrt Weserbergland, Winterwanderung um Bad Oeynhausen inkl. Schmalzstulle und Glühwein, Eintritt Märchenmuseum

519,-

4 Tage Silvester in Dresden

30.12.13 - 02.01.14 ab 449,- 29 Christ), den Reisebegleitern und Shut3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Stadtführung in Dresden, Eintrittskarte Staatsoperette „Eine tlefahrern den ca. 300 erwartungsvolNacht in Venedig“ am 31.12., Neujahrsspaziergang, Eintritt Winterausstellung auf Schloß Moritzburg „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ len Gästen ein wundervolles Programm geboten. Eine gut aufgelegte Dagmar 4 Tage Silvester in Hannover – Frederic – profilierte Sängerin und EnGetränke „All inklusive“ ab 479,- 31 30.12.13 – 02.01.2014 tertainerin - hatte mit ihren bekannten 3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Silvesterfeier, Getränke am 31.12.13 „All inklusive“, Liedern, ihrem gesellschaftlichen EngaStadtführung Hannover, Eintritt Herrenhäuser Gärten gement und ihrer sehr natürlichen und 4 Tage Silvesterfahrt ins Blaue publikumsnahen, lockeren Moderation 30.12.2013 – 02.01.2014 ab 399,- 18 (kein EZ-Zuschlag) von Anfang an die begeisterten „gleich3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Katerfrühstück am Neujahrstag, Silvesterfeier inkl. altrigen“ Fans auf ihrer Seite. Gekonnt Silvestergalabuffet und Mitternachtsimbiss im Hotel, Rundfahrten und Stadtführung präsentierte sie die Überraschnungs4 Tage Biathlon-Weltcup 2014 in Oberhof ab 299,- 32 Showgäste Gerd und Barbara Wendel, 02.01. – 05.01.14 3 x Übernachtung inkl. Halbpension, tgl. Abendunterhaltung im Hotel, Zweitagekarte die mit ihren „zauberhaften und akrobatizum Biathlon-Weltcup in Oberhof schen Darbietungen“ das Publikum zum In allen Reisen sind der kostenlose Haustür-Transfer, die Busfahrt und die Ausflüge herzhaften Lachen und Staunen brachte. enthalten. Weitere Angebote finden Sie in unserem Festtagsreisenkatalog Zur Feier des Tages erhielten einige jahrelang fleißigen Reisegruppenleiter ein feines Präsent als Dankeschön mit der Bitte um „weiter so“. Ein wie immer leckeres Mittagessen und hausgebackener Blechkuchen wurde von den freundlichen und flinken Serviceteam des „Seebad Casinos“ serviert, ebenso erhielt jeder Reisegast in bewährter Weise einen druckfrischen Kalender und Katalog 2014. Die „Rolandspatzen“ rundeten wie stets mit flotter Tanzmusik diesen sehr festlichen, niveauvollen und unterhaltsamen Jubiläumsball ab. Unsere Reisegäste aus Bad Saarow freuen sich schon auf den „Advent im Theater am See“, auf das Weihnachtskonzert im Berliner Konzerthaus am 10.12. (70 Gäste) und auf ein schwungvolles Neujahrskonzert in der Philharmonie Berlin mit dem Filmorchester Babelsberg! Wir wünschen dem Team von „Reisen mit Herz“ weiterhin alles Gute und recht viele zufriedene Reisegäste.

Text und Fotos: Karin Schneider, AWO Bad Saarow

Preise: Kategorie: eigene Anreise im Reisebus

PK1 35,00 € 55,00 €

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Am Bootssteg liegen mehrere Ruderboote, teilweise mit Außenborder -führerscheinfrei zu fahren- bereit. Viele Gäste nutzen diese für Ausflüge in die nähere Umgebung oder Angeltouren. Leihfahrräder in begrenzter Stückzahl sind ebenfalls vorhanden. Ein eigener kleiner Badestrand, abgegrenzt von der Fahrwasserstraße, lädt bei schönem Wetter zum Sturz in die Fluten. Im Herbst kann man von der Siedlung aus Pilztouren im angrenzenden Wald starten, die meistens sehr erfolgreich sind.

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Vorgestellt: Mitten im Dahmeland, am wunderschönen Schmöldesee gelegen, hat der Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V. eine Feriensiedlung. 2/2*- und 4/2*-Personenbungalows laden ein, hier seine Ferien, ein Wochenende oder auch längere Zeit zu verbringen. Die Bungalows verfügen über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Diele (4/2-Personenbungalow keine Diele, dafür 2 Schlafräume), Küche und Dusche mit WC. Jeder Bungalow hat eine eigene überdachte Terrasse. Die Bungalows sind einfach, aber stilvoll eingerichtet. Komplette Küchenausstattung sowie TV und Radio gehören dazu. Im weitläufigen Gelände gibt es eine große Spielwiese mit Tischtennisanlage, Basketballkorb, Beachvolleyballplatz, Buddelkasten, Schaukel und einen Pavillon. Im hinteren Teil der Siedlung ist ein Grillplatz, wo die Geräte und Sitzmöglichkeiten vorhanden sind (vor den Bungalows ist Grillen nur mit Elektro-Grill erlaubt, den es auszuleihen gibt). Am Grillplatz steht das „Anglerstübchen“, ein kom-

* Es sind jeweils 2 Aufbettungen (Doppelbettsofa Wohnzimmer) kostenlos möglich. Preise auf Anfrage

plett mit Gläsern und Geschirr eingerichtetes Gemeinschaftshaus, das gern für Familienfeier gemietet wird. Darin finden bis zu 25 Personen Platz. Separate WC befinden sich direkt dahinter. Nördlich wird das gesamte Gelände vom Schmöldesee begrenzt. Auf mehreren Stegen kann hier der Petri-Jünger seinem Hobby frönen. Der Schmöldesee ist ein Brandenburger DAV-Gewässer. Tages- und Wochenkarten gibt es vor Ort zu kaufen. Friedfischangeln ist auch ohne Fischereischein möglich, Bedingungen bitte in der Siedlung erfragen!

Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V. Lübbener Chaussee 3, 15754 Heidesee / OT Neubrück Tel. 033766 / 63 730 Di u. Do 15-18, Mi, Fr u. Sa 9-12 Uhr Feriensiedlung Schmöldesee Weg zur Schmölde 3, 15754 Heidesee / OT Neubrück Tel. 0173 / 5721647 www.feriensiedlung-schmoeldesee.de www.kav-lds.com E-Mail: kav-lds@gmx.de

Herzlichen Dank für die erwiesene Anteilnahme

Inh. Ute Bellmann Fachgeprüfte Bestatterin Mitglied der Berliner Bestatter-Innung

Bouchéstraße 17 12435 Berlin

Tag & Nacht 536 999 20 • 548 007 23 www.bellmann-bestattungen.de

Montag – Freitag 9–17 Uhr, Sonnabend nach Vereinbarung


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bücherfreund Auf der Buchmesse in Frankfurt a. M. präsentierten die Verlage eine große Auswahl von Büchern. Hier kann ich nur einige wenige besprechen. Diese empfehle ich Ihnen liebe Leserinnen und Leser mit gutem Gewissen. Da ist zuerst ein Buch, das ein herrliches Weihnachtsgeschenk für Enkel sein kann:

„Astronomie für Einsteiger – Schritt für Schritt zur erfolgreichen

für den Mut, Fragen zu stellen. Es ist ein Buch, das zum Thema Großvater und Enkel gehört. Ein Buch, dessen Aussagen jeden politisch, ökonomisch, ökologisch und kulturell orientierten verantwortungsbewussten Bürger angeht, hat Johannis Heimrath geschrieben:

Himmelsbeobachtung“ von Werner E. Celnik und <HermannMichael Höhn. Es ist im Kosmos Verlag erschienen, Preis 17,99 E, ISBN 978-3-44013607-2. Es ist sehr reichlich bebildert und enthält einen Sternenatlas. Das Buch bietet vor allem Einsteigern in die Astronomieauf viele Fragen gut verständliche Antworten, ohne Fachkenntnisse vorauszusetzen. Das Buch

“Die Post-Kollaps-Gesellschaft – Wie wir mit viel weniger viel besser leben werden – und wir uns heute schon darauf vorbereiten können.“ Es ist er schienen im sorpio-verlag, Berlin und München, ISBN 978-3-942166-78-2, Preis 20,50 €.Voran stellt der Autor das Gedicht „Schiff „von Joachim Ringelnatz. Im Mittelpunkt des Buches steht: Die Frage ist

nicht mehr, ob der Zusammenbruch kommt –sondern, wie wir danach leben werden. Die Ergebnisse von aktuellen, ernst zu nehmenden Studien zu praktisch allen Lebensbereichen legen den Schluss nahe, dass ein Kollaps der gegenwärtigen Zivilisation nicht mehr aufzuhalten ist. Doch – so der Autor – im Niedergang der alten Systeme liegt eine einmalige Chance – für einen gründlichen Neubeginn und eine neue Organisation unseres ´Zusammenlebens. Dafür müssen wir heute schon die inneren Voraussetzungen für ein gutes Leben entwickeln und die Ergebnisse dieser Bewusstseinsarbeit Schritt für Schritt in unserer ganz persönlichen Alltagspraxis umsetzen Dr. Kurt Kutzschbauch

„Ich habe es nicht gewusst“

Jahr- und Lesebuch erschienen!

von Andreas Salcher ist kein Buch zur Weltverbesserung, sondern zur Selbstverbesserung. Es ist im ecowin Verlag, Salzburg erschienen, ISBN 978-3-7110-0021-7, 270 S., 22,90 €. Einst, in nicht ferner Zukunft werden die Kinder ihre Eltern fragen, habt ihr denn wirklich nichts gewusst von den Raub bzw. der Verschwendung der Naturreichtümer, von den Elend und der Armut vieler Bürger, von der Maximierung des Profits? Und plötzlich wird uns bewusst, dass es auch jeden von uns betrifft: hinschauen und handeln oder wegschauen und unterlassen. Es ist das Anliegen des Autors, die Menschen zu mobilisieren gegen die Gleichgültigkeit und

Alle Jahre wieder beschenkt die Kunstfabrik uns mit einer wahren Perle. Von Heimatfreunden sehnlichst erwartet ist das Jahr- und Lesebuch 2014 soeben erschienen. Durch alle Ortsteile führen uns Heimatforscher, aber auch viele die sich einfach für Wissenswertes aus Treptow-Köpenick interessieren. Lust zur Wanderung durch die Historie? Auf geht’s. Wo fließt die Wendische Spree? Jetzt heißt sie Dahme. Da lagerten auf der Höhe der heutigen Gaststätte Schmetterlingshorst große Lastkähne. Quietschende Loren einer Seilschwebebahn entluden hier Sand für Baustellen im (damals) noch benachbarten

Berlin. 1878 hatten nämlich die Köpenicker Ratsherren einen Teil der Müggelberge, heute bekannt als Kanonenberge, an die Baufirma Tabbert verkauft. Wie es später dort vor dem 1. Weltkrieg zur Erprobung von Kanonen, was die Nazis dann als „Germania“ Areal planten bis zum heutigen Naturschutzgebiet mit all seinen seltenen Pflanzen und Tieren kam, lesen Sie selbst ab Seite 136. Aber was Sie auf all den Seiten davor erwartet, das haben Sie jetzt vielleicht gespürt. Sie erhalten das lesenswerte Buch zum Preis von 9,95 € in der Kunstfabrik Friedrichshagener Straße 9 und allen gut sortierten Buchhandlungen. Gisela Tews


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ratgeber küche haus garten

Weihnachtsplätzchen Lebkuchen soll im Mittelalter in den Klöstern entstanden sein, Spekulatius hat man zu Ehren des Heiligen Nikolaus gebacken. Es war ein gesellschaftliches Muss in der Weihnachtszeit, das Gebäck an die Armen zu verteilen. Auch wenn es heute alles zu kaufen gibt, kann die Weihnachtsbäckerei der ganzen Familie einen großen Spaß bereiten und das Verschenken der Plätzchen ist beinahe auch wieder ein gesellschaftliches Muss. Zwei Plätzchen, die gar nicht so viel Arbeit machen und immer gelingen, wenn ein paar Tricks beachtet werden, sind Vanillekipferl und Zimtsterne.

das gibt ein feines Aroma. Eine sehr moderne weil ökologische Variante wäre, den Zucker durch Rohrzucker und das Mehl durch Dinkelmehl zu ersetzen. Heutzutage wird das mühsame Formen der Kipferl durch ein vorgeformtes Kuchenblech, im Handel vielerorts erhältlich, erleichtert. Die Kipferl werden dann sehr gleichmäßig, das könnte beinahe ein EU-Standard sein. Übrigens soll Vanille die Nerven beruhigen, das Gehirn stimulieren und eine aphrodisierende Wirkung haben.

Zimtsterne Zimt war ein besonders teures und kostbares Gewürz. Um seinen Reichtum zu demonstrieren verbrannte der reiche Kaufmann Anton Fugger 1530 die Schuldscheine Karls V. vor dessen Augen in einem Feuer aus Zimtstangen. Ausgerechnet den sparsamen Schwaben wird die Entstehung des Zimtgebäcks zugeschrieben. In den Eischnee von 3 Eiweiß (3 Esslöffel beiseite stellen) lässt man 250 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Teelöffel gemahlenen Zimt und 1 Messerspitze gemahlenen Kaffee einrieseln.

Vanillekipferl

Holt man die Quitten aus dem Garten, Muss man gar nicht lange warten, Bis ein starker Quittenduft In allen Räumen füllt die Luft. Die Früchte selbst sind superhart, Jedoch werden sie gegart, Ein köstliches Kompott entsteht Was auf der Zunge fast zergeht.

Das ist ein traditionelles deutsch-österreichisch-böhmisches Gebäck in Hörnchenform. Nehmen wir das Rezept aus dem Kochbuch der Urgroßmutter: Man bereite einen Teig aus 280 g Mehl, 210 g Butter, 100 g geriebenen Mandeln und 70 g Zucker. Das Mark einer aufgeschlitzten Vanilleschote nicht vergessen! Da es ein Mürbeteig ist, muss er mindestens eine halbe Stunde kühl

ruhen. Danach werden aus nussgroßen Teigstückchen kleine spitze Würstchen geformt, halbmondförmig gebogen und bei 175 bis 200 Grad 15 Minuten gebacken. Mit einem Eigelb im Teig lassen sie sich leichter formen, aber das Gebäck ist dann nicht so locker. Die noch heißen Kipferl werden in Vanillepuderzucker gewälzt und auf Papier ausgekühlt. Tipp: Die geriebenen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten,

Quitten

Will man Kompott, muss man sich quälen, diese harte Frucht zu schälen. Außerdem kann man vergessen, Diese Früchte roh zu essen Zum Schluß werden 375 g ungeschälte, gemahlene Mandeln untergehoben. Den festen Teig in einen aufgeschnittenen großen Gefrierbeutel legen und knapp 1 cm dick ausrollen, möglichst ausgebreitet für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Aus dem Teig Sterne stechen, mit einem Pinsel den aufgehobenen Eischnee auf tragen und im Backofen bei 125 Grad (Umluft 100 Grad) 15 Minuten backen, auf 100 (bzw. 80) Grad herunterschalten und weitere 10 bis 15 Minuten backen. Der Eischnee sollte noch hell bleiben. Die Sterne auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Eine Frage stellt sich: Was geschieht mit den drei Eigelb? Vielleicht ins nächste Rührei? Übrigens kurbelt Zimt die Fettverbrennung an, lindert Verdauungsbeschwerden und beugt Erkältungen vor. B. Mory

Auch Quittenmarmelade schmeckt Man sich danach die Finger leckt, Von reifen Quitten das Gelee Besonders köstlich ist zum Tee. Selbst in Zeiten größter Not Kochte Oma Quittenbrot, Hat das Rezept mir übergeben Die Tradition kann weiterleben. Mit Zucker wird das Quittenmark Auf dem Herd erhitzt sehr stark Auf einem Blech es trocknen muss, Dass es reift zum Hochgenuss. Zum Advent ist es soweit Es in Stückchen liegt bereit Die steckt man in seinen Mund, Denn sie sind ja auch gesund. Bettina Linzer


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Alt werden können Wenn Ende November wieder einmal ein Brief des Regierenden Bürgermeisters in der Werlseestraße abgegeben wird, heißt das nichts anderes, als dass eine Bewohnerin des Seniorenzentrum Köpenick ihren 100. Geburtstag feiert. Es ist 2013 acht Mal so gewesen, dass bei uns die Jubilare 100 Jahre und älter wurden. Jedes Mal waren es Damen, die dieses hohe Alter erreicht haben. Ohne alle diese Persönlichkeiten namentlich vorstellen zu wollen, soll an dieser Stelle einiges Gemeinsame heraus gestrichen werden. Die Jubilarinnen empfingen ihre Gäste nicht am Bett, sondern in ihren schönen Zimmern. Neben ihren Sesseln befand sich jeweils ein Rollator in Reichweite, d. h. diese Hundertjährigen bewegen sich selbstständig im Hause und z. T. darüber hinaus zu Fuß. Insgesamt bedeutete allen das Aktivsein sehr viel. Sport aber auch geistige Fitness betreiben sie auch noch heute. Das Angebot ein Kraft- und Balancetraining im Seniorenzentrum zu besuchen, nehmen zwei wöchentlich wahr, zusätzlich im Abstand von 14 Tagen sanftes Yoga. „Sie ist unsere beste Sportlerin“, sagt eine Physiotherapeutin über Frau Seidl, die im Oktober ihren 100. Geburtstag feierte. Eine andere Dame bevorzugt einen Gang bei fast jedem Wetter durch den parkähnlichen Garten zwischen den Häusern 1 und 2. Ritualisierte Abläufe, Zurückhaltung beim Essen und Trinken, dazu eine gute Portion

Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag! Im Seniorenzentrum Köpenick ist das keine Seltenheit mehr.

Humor, Leiden des Alters wie Schwerhörigkeit und Sehschwäche zu ertragen, kann man allen bescheinigen. Den stärksten Eindruck bei allen diesen Persönlichkeiten hinterlässt aber ihre äußerst bemerkenswerte Art, wie sie über ihr Leben berichten. Oft sehr selbstbestimmt, willensstark, auch dickköpfig gingen sie ihren Weg, der durch die Umstände auch nicht einfach

war. Damit passen unsere Hochaltrigen zu dem Ergebnis einer Studie, die herausgefunden hat, dass Menschen, die ein hohes Alter erreichen, meist in ihrem Leben Dinge gemacht haben, die dem Leben Sinn gegeben haben. Sei es für andere da zu sein, sich seinen Interessen zu widmen und offen und neugierig für Themen außerhalb der eigenen zu sein.

Ambulant trifft stationär Seit Oktober des vergangenen Jahres arbeiten das Pflegewohnheim „Alt-Treptow“ und der ambulante Pflegedienst Neukölln des UNIONHILFSWERK Hand in Hand. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf den Bereich der spezialisierten ambulanten Palliativen Versorgung (kurz SAPV) – und ist nicht alltäglich. Die SAPV-Versorgung wird in der eigenen Häuslichkeit erbracht, so können Patienten die Leistung auch bei einer Unterbringung im Pflegewohnheim nutzen. Die Kooperation entstand eher zufällig. Der Pflegedienstleiter des Pflegewohnheims „Alt-Treptow”, Tobias Wendrich, hatte bei der Aufnahme einer neuen Bewohnerin aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes „Bauchschmerzen“. Um ihre spezielle Versorgung dennoch zu gewährleisten, nahm er Kontakt zu Sebastian Loh auf, dem stellvertretenden Pflegedienstleiter des ambulanten Pflegedienstes des UNIONHILFSWERK in Neukölln. Gemeinsam wurde der Fall der neuen Bewohnerin erörtert und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Die anschließende Zusammenarbeit zwischen

dem ambulanten Dienst und der Einrichtung verlief sehr gut.

Sebastian Loh (l.) und Tobias Wendrich initiierten die ambulant-stationäre Zusammenarbeit Fotocredit: K. Dietl

Win-Win-Situation Für alle Beteiligten war diese Art der Kooperation neu – die positiven Erfahrungen überzeugten letztendlich aber auch die Skeptiker. „Die Zusammenarbeit ist für alle ein Gewinn. Die Lebensqualität unserer Bewohner steigt, gleichzeitig werden die stationären Pflegeteams entlastet“, fasst Tobias Wendrich die Situation zusammen. Ein weiterer Vorteil: die Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt. Während der letzten zwölf Monate wurden in „Alt-Treptow“ rund zwanzig Bewohner gemeinsam betreut. Je nach Zustand des Bewohners war das SAPV-Team ein bis zweimal täglich oder aber einmal wöchentlich vor Ort. Für diese spezielle Betreuung kommen Bewohner, mit ausgeprägten Symptomkomplexen infrage, wie starken Schmerzen oder großen Wunden. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Sandra Vogt


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Das Seniorenheim Müggelschlößchenweg feiert 100 Jahre Elli Kunze! Weil Elli Kunze 100 wird Da haben wir gedacht Wir singen ihr ein schönes Lied Weil ihr das Freude macht. Sogar ein bunter Blumenstrauß Steht heut auf ihrem Tisch Wenn sie ihm immer Wasser gibt Dann bleibt er lange frisch. Sie wohnt schon 30 Jahre hier Ist immer noch voll da Wir hoffen sie bleibt lange noch Und rufen laut „Hurrah“ Frei nach dem bekannten Geburtstagslied haben am 25. Oktober alle mitgesungen: Elli Kunzes Familie, Bewohner und Mitarbeiter des Hauses, Kinder der Kita Rappelkiste und höchstpersönlich: Der Hauptmann von Köpenick. Es folgten noch einige Verse und dazu gab es Glückwünsche, Geschenke, Blumen, einen Tanz der Kinder und aus der Küche ein Wunschessen für das Geburtstagskind. Dieser Geburtstag ist für unser Haus etwas

ganz Besonderes, denn von ihren 100 Lebensjahren hat Elli Kunze über 30 in unserem Seniorenheim verbracht. 1983, als das Viertel Allende II noch ganz neu war, ist sie aus Eberswalde ihrem Sohn nach Berlin gefolgt und in ein 2-Bett-Zimmer im damals noch „Feierabendheims Georg Nusche“ gezogen. Später hat die Berliner Stadtmission die Trägerschafft übernommen, das Haus wurde saniert und umgebaut und Frau Kunze war eine derjenigen, die mit Interesse den Umbau begleitete. Bis Juli 2010 bewohnte sie dann eine der Wohnungen in der ersten Etage. Danach ist sie dann auf eine Pflegeetage gezogen, weil sie dort mehr Unterstützung und Hilfe im Alltag bekommt.

In all den Jahren hat sie mit Freude und Tatkraft an den Angeboten des Hauses teilgenommen. Auch jetzt fehlt sie bei keinem Kaffeenachmittag, bastelt und singt mit den Kindern der Kita und hält sich durch Gymnastik und Spiele fit. Wir sind stolz und freuen uns, sie bei uns zu haben und „hoffen, sie bleibt lange noch!“ Bettina Heyn, Sozialdienst

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Liebe Leser und Leserinnen des Köpenicker Seniorenblattes, in diesem Jahr werden wir – die FSE Pflegeeinrichtung TreptowJohannisthal – unseren Weihnachtsmarkt an der Königsheide zum 3. Mal organisieren. Wir führen für unsere Bewohner und Anwohner diesen Weihnachtsmarkt im Garten unserer Einrichtung durch. Diese Weihnachtsmärkte waren so erfolgreich, dass sie von Jahr zu Jahr gewachsen sind. Zu unserem diesjährigen vorweihnachtlichen Markt am 07. Dezember 2013 ab 13:00 Uhr laden wir Sie alle recht herzlich ein und freuen uns, wenn Sie unsere Gäste sind. In diesem Jahr gestalten wir diesen Markt mit der Fröbel Kindertagesstätte. Es erwartet Sie ein buntes und interessantes Programm für Jung und Alt. Lassen Sie sich von Lebkuchengebäck, von Honig- und Honigprodukten oder aber von den wärmenden Stricksachen verzaubern. Am Lagerfeuer können Sie bei Musik und verschiedenen Speisen und Getränken den Nachmittag genießen, während ihre Kinder oder Enkelkinder im großen Zelt Kekse für Ihren ersten Adventnachmittag zu Hause backen. Ihre Kleinen können auf den Ponys reiten. Wenn uns dann die Sternenfee besucht, dürfen sich Groß und Klein verzaubern lassen. Sollten wir Ihre Neugier geweckt haben, freuen wir uns, wenn Sie sich den Weihnachtsmarkt an der Königsheide am 07.12.2013 in Ihren Terminkalendern einschreiben und unsere Gäste sind. Ihr Pflegeteam der FSE Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal und Ihr Betreuungsteam der Fröbel Kindertagesstätte „ Kita im Grünen“


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SENIORENmagazin Treptow-KĂ&#x2013;PENICK 6-2013

GmbH

 7OHLFĂ HLEN

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Gerontopsychiatrisches Wohnen Dementiell erkrankte Bewohner benĂśtigen eine besondere Betreuung und Hilfestellung:

Unsere Leistungen â&#x20AC;&#x201C; GroĂ&#x;zĂźgige, helle, mit Notrufanlage und TV- sowie Telefonanschluss ausgestattete Einzel-und Doppelzimmer â&#x20AC;&#x201C; Verpflegung durch hauseigene KĂźche / 4 Mahlzeiten täglich â&#x20AC;&#x201C; Reinigung der Wäsche durch hauseigene Wäscherei â&#x20AC;&#x201C; Friseur und FuĂ&#x;pflege vor Ort â&#x20AC;&#x201C; Tägliche Zimmerreinigung â&#x20AC;&#x201C; Täglich wechselndes Therapie- und Beschäftigungsangebot, Feste und AusflĂźge

â&#x20AC;&#x201C; Wir pflegen in kleinen, Ăźberschaubaren Wohngruppen. â&#x20AC;&#x201C; Die individuelle Gestaltung der Räumlichkeiten hilft bei der Orientierung. â&#x20AC;&#x201C; Der Alltag in den Wohngruppen wird von unserem geschulten Fachpersonal kompetent und lebendig gestaltet. â&#x20AC;&#x201C; Den Bewohnern werden die fĂźr sie wichtigen Freiräume gelassen. â&#x20AC;&#x201C; Begleitende Beratung der AngehĂśrigen â&#x20AC;&#x201C; Tageszuschlag von ca. 17,99 #

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Seniorenheim MĂźggelschlĂśĂ&#x;chenweg

Weil der Mensch mehr ist â&#x20AC;Ś Altenpflege der Berliner Stadtmission Umsorgt wohnen â&#x20AC;&#x201C; Gemeinschaft erleben Stationäre Pflege und Betreuung in Nähe des MĂźggelsees

â&#x20AC;˘ Seniorenheim MĂźggelschlĂśĂ&#x;chenweg MĂźggelschlĂśĂ&#x;chenweg 46 12559 Berlin Telefon (030) 65 48 45 0 www.berliner-stadtmission.de

Cafeteria & offener Mittagstisch (Anmeldung erbeten)


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Vera und ihre

VeranstaltungenfürMensche

Neues von der Initiative DEMENZFREUNDLICH TREPTOW-KÖPENICK

Wenn plötzlich Puzzleteile fehlenPortraits von Menschen mit Demenz Anfang des Jahres stellten sich zwei Damen in der Initiative „Demenzfreundlich! TreptowKöpenick“ vor, die gern ein Fotoprojekt mit uns umsetzen wollten. Die Historikerin Marion Schütt und die Journalistin Rita Preuß legten uns ihre Idee dar und meinten im gleichen Atemzug: „Wie das genau aussehen wird, können wir noch nicht sagen. Ein Projekt in dieser Form, wäre auch für sie Neuland.“ Doch so ganz unerfahren waren sie nicht. Mit einer Fotoausstellung über 100jährige Bürgerinnen

und Bürger aus dem Bezirk Schöneberg begeisterten sie schon 2011 ihr Publikum. Von der Idee mitgerissen, nahmen wir das Projekt Ausstellung an und vertrauten auf das Können der beiden Damen und sie vertrauten auf unser Wissen zum Thema Demenz. Hand in Hand trugen viele Akteure über das gesamte Jahr dazu bei, dass wir eine biografische Ausstellung zeigen dürfen, die sich sehen lassen kann. Am 30.Oktober 2013 war es dann soweit. Frau Feierabend (stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit) eröffnete als Schirmherrin der Initiative „Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick“ offiziell die Ausstellung auf einer Fachtagung. Fünf Frauen und drei Männer haben sich bereit erklärt, sich von dem Ausstellungsteam in Wort und Bild porträtieren zu lassen. Dazu wurden Sie in ihren Wohnungen, im Seniorenpflegeheim, in einer Seniorenresidenz und in einer Demenz-Wohngemeinschaft besucht. Sensibel und einfühlsam sind die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen aufgenommen worden und geben uns nun Einblicke in ihre Gedankenwelt: Lebensgeschichten, die die Vergangenheit aufzeigen, aber nicht den Blick in die Gegenwart verlieren. So zeigen Marion Schütt und Rita Preuß nicht nur biografische Elemente auf, sondern beschreiben auch die Strategien, wie die betroffenen Menschen mit der Krankheit umgehen. Eine Ausstellung, die ehrlich, berührend und Mut machend zu gleich ist! Ganz herzlichen Dank. Wir möchten auch Sie herzlich einladen, sich eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und diese Ausstellung zu besuchen. Derzeit befindet sie sich im Bezirksamt Treptow-Köpenick, 2. Etage, Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin und ist von Montag- Freitag von 09.00-18.00 Uhr zu sehen. Ab dem 20.Januar 2014 wird sie in der Volkshochschule Treptow-Köpenick, Baumschulenstr. 79-81, 12437 Berlin zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Angehörigengruppen Jeden1.und3.Dienstagvon 9.30Ͳ11.00Uhr Jeden2.und4.Donnerstagim Monatvon15.30Ͳ17.00Uhr Jeden4.Donnerstagim Monatvon10.00Ͳ11.30Uhr DemenzerkrankteAngehörige könnennachAbsprachebetreut werden(Anmeldung:Fr.Hintze, Tel.:53828202)

Jeden1.und3.Donnerstag von17.00Ͳ18.30Uhr  

Betreuungsgruppen Jeden2.und4.Montagim Monatvon16.00–18.00Uhr Voranmeldungerforderlich! JedenMittwoch von10.00Ͳ14.00Uhr

Gruppen–undFreizeitangebote JedenMontagum11.00Uhr

JedenMontag, von14.30Ͳ16.00Uhr Jeden1.MontagimMonat (02.12.2013u.06.01.2014) von14.00Ͳ16.00Uhr FürLiveͲMusik,KaffeeundKuchen:

5,ͲEuroproPerson JedenDienstag von10.00Ͳ11.00Uhr Dienstags,alle14Tage, von10.00Ͳ11.00Uhr (aktuellenTerminbittetelefonisch nachfragen)

JedenMittwochundDonnerstag um10.00Uhr VeranstaltungenfürMensche

JedenMittwoch um09.30Uhr  Jeden1.SonntagimMonat um15.30Uhr Jeden1.und3.Donnerstagim Monatum15.00Uhr

JedemDienstag,Mittwoch, Donnerstag zwischen8.00und14.30Uhr Sonntag,29.12.2013 von15.30Ͳ16.30  Eintrittfrei! Freitag,24.01.2014 von10.00Ͳ11.00Uhr




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Christian Anders– Konzert!

anstaltungen für Menschen mit Demenz enmitDemenzundihreAngehörigenDezember2013/Januar2014 Angehörigen Dezember 2013/Januar 2014 UmAnmeldungwirdgebeten! Um Anmeldung wird gebeten!  Gesprächsgruppefürpflegende Angehörige KontaktstellePflegeEngagement

 Fr.Gödicke Friedenstr.15,12489Berlin Kontakt:22684802 d.goedicke@ajbͲberlin.de Gesprächsgruppefürpflegende Fr.Gödicke Angehörige SeniorenzentrumSt.Konrad KontaktstellePflegeEngagement Antoniuskirchstr.3, undSeniorenzentrumSt.Konrad 12459BerlinͲOberschöneweide Kontakt:22684802 

FrauExner SelbsthilfezentrumEigeninitiative Genossenschaftsstr.70, 12489BerlinͲAdlershof Kontakt:67413206oder8909 4357(Fr.Matter)   FrauMeister Fachlichgeleitete Angehörigengesprächsgruppen SelbsthilfezentrumEigeninitiative Genossenschaftsstr.70, mitBetreuungscafé 12489Berlin AlzheimerAngehörigenͲInitiative Kontakt:47378995 BetreuungsgruppefürMenschen FrauMeister mitDemenz SelbsthilfezentrumEigeninitiative AlzheimerAngehörigenͲInitiative Genossenschaftsstr.70, 12489Berlin Kontakt:47378995 OffeneSelbsthilfegruppefür Angehörigevon Demenzkranken AlzheimerͲGesellschaftBerlin undKHHedwigshöhe



Sa., 7. Dezember 2013, um 16.30 Uhr

 Gesellschaftstanz KiezklubGerardPhilipe

HerrWaskulat KarlͲKungerͲStr.30,12435Berlin Kontakt:5350591 Volksliedersingen ZumWuhleblick50, Begegnungsstätte„Wuhletreff“ 12555Berlin Kontakt:0306527271 Tanzcafé„Manmüsstenochmal KiezklubRathausJohannisthal, Sterndamm102,12487Berlin 20sein“ AlzheimerͲGesellschaftBerlinund Kontakt:9029756Ͳ65/75 (Fr.Balzer)oder89094357(Fr. KiezklubRathausJohannisthal Matter)  Gedächtnistraining KiezklubHausderBegegnung

Wendenschloßstr.404, 12557Berlin Kontakt:03065488114 MusikalischesGedächtnistrainingZumWuhleblick50, Begegnungsstätte„Wuhletreff“ 12555Berlin Kontakt:0306527271

GedächtnisͲJogging FrauHeyn KiezklubGerardPhilipe KiezklubGerardPhilipe, enmitDemenzundihreAngehörigenDezember2013/Januar2014 UmAnmeldungwirdgebeten! KarlͲKungerͲStr.30,12435Berlin Kontakt:5350591 FrauBiebighäuser MusikimSaalund Pflegewohnheim„Altglienicke“ MusikamSonntagmitUwe offeneVeranstaltungenfür Venusstraße28, MenschenmitDemenzundihren 12524Berlin Angehörigen,Unionhilfswerk Kontakt:679585Ͳ0 Gedächtnistraining FrauJuse KiezklubRahnsdorf FürstenwalderAllee362/Ecke Lutherstrasse,12589Berlin Kontakt:6486090 SeniorensportGruppen1Ͳ6 ZumWuhleblick50, Begegnungsstätte„Wuhletreff, 12555Berlin Kontakt:6527271 ErsteTeilnahmebittetelefonisch vereinbaren

WilhelmͲBuschͲNachmittagmit MusikundLyrik inderCafeteria Beschäftigungsangebotfür MenschenmitDemenz (Basteln,Gedächtnistraining, Vorlesen,Singenetc.) 

Pflegewohnheim"AltͲTreptow" MartinͲHoffmannͲStraße10, 12435Berlin Kontakt:530250 PflegeͲVitalBeateLangerGmbH, BesprechungsraumErdgeschoß, FlorianͲGeyerͲStr.97, 12489Berlin Kontakt:6780606

Schlager & Hits wie „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ | vorweihnachtliche Lieder | Autogrammstunde | Eintritt: 8,00 € pro Person (Spende) Adventsbasar ab 14.00 Uhr mit Verkauf von Selbstgemachtem, Waffeln und Glühwein Vitanas Senioren Centrum Bellevue Parrisiusstraße 4 - 14 | 12555 Berlin (030) 64 16 76 - 0 | www.vitanas.de


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Köpenick macht’s vor: Bewegung im Kiez Im Bezirk Treptow-Köpenick beträgt der Anteil der über 60-Jährigen an der Bevölkerung ca. 30 %. Im degewoWohngebiet „Kietzer Feld“ sind es sogar 52%. Welche Herausforderungen entstehen daraus für das KuZ Köpenick, um möglichst günstige Rahmenbedingungen für die älteren Menschen zu schaffen? „Unsere Wohnungen barrierearm zu gestalten ist eine Sache. Andererseits müssen wir darauf achten, dass wir gerade ältere Mieter langfristig binden. Wenn es den Bewohnern gut geht, können sie länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben. Wir wollen unsere Mieter dabei unterstützen, so lange wie möglich gesund und fit zu bleiben“ erklärt KuZLeiter Christian Glaubitz. Bereits im letzten Jahr hat das degewo Kundenzentrum dazu eine Studie zur Gesund-

Foto: Robert Kneschke

heitsprävention zur Steigerung von Wohlbefinden und Lebensqualität älterer Mieter im Kietzer Feld unterstützt. Die zehn Teilnehmer waren begeistert. Das Bewegungsund Sportprogramm gibt es seit Oktober für Mieter aus dem Kietzer Feld als ständiges Angebot. Los geht’s immer montags von 8.45 bis 9.45 Uhr. Veranstaltungsort ist das Haus der Begegnung in der Wendenschloßstraße 404. Während der Einführungsphase kostet die 10er-Karte für Mieter 10 Euro, danach drei Euro pro Trainingseinheit. Durchgeführt wird das Sportprogramm vom zertifizierten Trainer Dustin Padlowski. Schöner Nebeneffekt: Das Programm stärkt nicht nur den Rücken sondern auch das Miteinander und die Nachbarschaft. Anmeldung erforderlich: Tel.: 0172- 38 61 811 oder per E-Mail unter sport@degewo.de. degewo Kundenzentrum Köpenick Bahnhofstraße 2b 12555 Berlin Isabella Canisius

Neues aus dem „Stadttheater Cöpenick“ Am 20. Dezember gibt es „Stadttheater Cöpenick“ eine weitere Premiere. Es handelt sich um das Erfolgsstück „Meine Braut, sein Vater und ich“, welches im letzten Jahr in Dresden seine erfolgreiche deutsche Erstaufführung hatte. Zum Inhalt: Henry, ein Junggeselle wie er im Buche steht, wird von seiner verstorbenen Tante mit einem Millionenerbe bedacht. Nur die Sache hat einen Haken. Weil der Tante das Lotterleben des Neffen gehörig auf die Nerven ging, lautet die Bestimmung, dass Henry innerhalb eines Jahres heiraten soll. Aber Frauenschwarm Henri möchte nicht auf seine zahlreichen Affären verzichten und so nimmt er den Vorschlag seines Anwalts Norbert gerne an: „Heirate einfach einen Mann“. Wer könnte besser dafür geeignet sein, als Henris bester Freund, der arbeitslose Schauspieler Dodo? Schließlich zieht auch dieser finanzielle Vorteile aus der Situation.

Doch schon bald lässt sich nicht vermeiden, dass Kollegen, Freunde und vor allem Henris Vater von der Männerehe Wind bekommen. Und spätestens als Dodo bei Henri einzieht, steht sein (Liebes)leben Kopf und

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die vermeintlich problemlose ‚Ehe’ wird zum rosaroten Alptraum… Weiter im Programm: „Der Tag, an dem der Papst entführt wurde“, eine tiefsinnige Komödie über die wahnwitzige Idee eines New Yorker Taxifahrers, der Papst Albert IV, welcher unversehens in sein Taxi steigt, zu entführen und für seine Freilassung nicht weniger als 24 Stunden Weltfrieden zu fordern. Dieser Einfall gefällt dem Papst, der sich in der Familie sichtlich wohl fühlt und die Tage seiner Entführung genießt - soweit es Polizei und Armee zulassen. Spannend auch das Intrigenspiel von Rabbi Meyer, der immer wieder versucht, die Situation anzuheizen. Kurz bevor die Situation eskaliert, gelingt dem Papst die Besänftigung der Gemüter und eine friedliche Lösung für alle. Das „Stadttheater Cöpenick“ befindet sich in der Friedrichshagener Straße 9 und ist mit dem Bus (Linie 269) bequem zu erreichen. Tel.: 030 65016234


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Fr. - 6.Dez.

Namenstag

Fisch-Spezialitäten und Ente 1 Glass Wein/Glühwein gratis! Nikolausgeschenke für die Kinder Sa. - 7. Dez.

Musik-Abend

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang mit Freunden am Kamin-Ofen Sa. - 14. Dez.

Musik-Abend

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang mit Freunden am Kamin-Ofen Sa. - 21. Dez.

Musik-Abend

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang mit Freunden am Kamin-Ofen So. - 22. Dez.

„Advent, Advent ein Lichtlein brennt“ Großes Brunch-Buffet Ab 13 Uhr: Live Musik – Weihnachtsklänge Mi. - 25.Dez.

Weihnachten im Hafen

Und schon steht WOWnachten vor der Tür CineStar bietet zu Weihnachten GeschenkeSpecials für das ganz besondere Kinoerlebnis / Ganz neu: Ab sofort auch Geschenkkarten mit Wertguthaben erhältlich Die Zeiten von Socken, Krawatten, Pralinen und Topflappen auf dem Gabentisch sind endgültig vorbei. Statt immer die gleichen eintönigen Präsente zu verschenken, bieten die Geschenkkarten von CineStar ein individuelles Kinoerlebnis für jeden. Die 2Doder 3D-Gutschein-Specials für Zwei, das 5-Sterne-Ticket oder das Event-Ticket für Klassik-Fans eignen sich perfekt zu Nikolaus und Weihnachten. Neu im Angebot sind ab sofort Geschenkkarten, die ein Wertguthaben von 10,00 Euro bis 50,00 Euro aufweisen und flexibel einsetzbar sind. Alle Gutscheine sind sowohl an den Kinokassen als auch im Online-Shop erhältlich. Gutscheine liegen im Trend: Bereits 2012

Festmenü mit • Suppe, Salat, • Fisch, Gans oder Tafelspitz • Dessert Do. - 26.Dez.

Weihnachten im Hafen Festmenü mit • Suppe, Salat, • Fisch, Gans oder Tafelspitz • Dessert Sa. - 28. Dez.

Musik-Abend

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2014

¡

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang mit Freunden am Kamin-Ofen

Mi. - 1. Jan.

„Prost Neujahr“

4-Gänge Festmenü 1 Prosecco pro Gast vom Haus! Gutscheine-Verlosung: „Willst Du einen Gutschein gewinnen… …..musst Du uns ein Reim bringen“

Reservieren Sie rechtzeitig Ihr

Weihnachtsfest! Reservierungen unter: %030/ 99 54 87 78 und

WERNSDORFER STR. 75 15713 KW OT NIEDERLEHME 1. % 033762/ 90 702 2. % 030/ 99 54 87 78 WWW.NICOS-HAFEN.DE INFO@NICOS-HAFEN.DE

033762/ 90 70 2

ÖFFNUNGSZEITEN: DI. BIS DO. UND SO. 11:30 – 20:00 FR., SA. UND FEIERTAGE 11:30 – 22:00 MO. RUHETAG

gaben 6 von 10 Befragten an, dass Gutscheine auf ihrer persönlichen Geschenkeliste ganz oben stünden.1 Kein Wunder, denn wer hat schon Lust, immer wieder mit Dingen bedacht zu werden, die nicht den persönlichen Geschmack treffen? Auch CineStar geht mit dem Trend und erweitert sein Gutscheinangebot deutlich. Unter dem Motto WOWnachten! bietet die größte Kinokette Deutschlands jedem Film- oder Musikfan Gutscheinkarten für cineastische Highlights oder beeindruckende Live-Events. Ob ein Komödienabend mit Snacks für Zwei, das Action-Blockbuster-Erlebnis in 3D oder die Berliner Philharmoniker in den Liveübertragungen – je nach Geschmack findet sich das passende Geschenk. Besondere Flexibilität bieten die ganz neu eingeführten Gutscheinkarten, die nur bei CineStar erhältlich sind. Mit Wertbeträgen von 10,00 Euro, 15,00 Euro, 25,00 Euro und 50,00 Euro können diese nach Wunsch für Kinotickets oder Popcorn, Nachos & Co. eingelöst werden. Weihnachtsgeschenke 2012 Deutschland Verbraucherumfrage zu Kaufabsichten und -gewohnheiten, Ernst & Young 2012

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ratgeber mode

Auch im Alter schick

Als Topmodels traten neben der Bezirksbürgermeisterin a.D. von Reinickendorf Frau Marlies Wanjura Mitarbeiterinnen des Hauses auf. Frau Gericke führte durch die Veranstaltung. Die Schau war so gut besucht, dass noch ein Stapel Stühle gebraucht wurde. Das Angebot war schick und praktisch. Alles ist maschinenwaschbar, bügelfrei und gut hautverträglich – und was bei unseren Ostrenten, vor allem für Frauen, nicht unwichtig ist – preiswert. Aber auf keinen Fall ist es „billig“. So sah man bequeme, elegante Cardigans in Rot und Weiß, gut tragbare Hosen, warme und auch leichtere Pullis in vielen Tönen, diverse Sweatshirts, Afrikamuster, Blumenmuster, Streifen, Punkte, Türkis, Beige, Lila, Weiß, Beerenfarben. Elegante T-Shirtswaren zu bewundern, auch in Kombination mit Jäckchen, festliche Blüschen, Blumenapplikationen, auch weiße Bluseneinsätze waren begehrt. Nicht verges-

Erinnern Sie sich noch an die Kittelschürze von Einst? Oder an dunkel gekleidete ältere Frauen? Die gute alte Kittelschürze ist fast ausgestorben und auch das düstere Mausgrau für die Seniorengeneration. Heute darf Uroma mit rotem Jäckchen oder wild gemusteter Bluse unter die Menschen gehen. Niemand findet etwas Besonderes dabei. Schwarz ist natürlich auch für Omas erlaubt, aber dann elegant und in Kombination mit modischen Farben. Beträchtliche Verdienste an dieser positiven Entwicklung hat die Firma Seniorenbekleidung Berlin. In der gemütlichen Cafeteria des Vitanas Senioren Centrum Bellevue in Köpenick präsentierte sie bei ihrer jährlichen Modeschau Herbstund Winterkollektionen mit anschließendem Verkauf. Gefördert wird das Ganze durch den Vitanas-Freundeskreis. sen wurden die Accessoires. Reichlich waren hochmodische Schals im Angebot in vielen Farben und Formen, auch zum häufigen Umden-Hals-wickeln gab es Loopschals, auf das das Oberteil noch prächtiger aussieht. Diese Veranstaltung vermittelte den Besucherinnen nicht nur zahlreiche Anregungen sondern gab Impulse, auch im Alter nicht zur resignieren. Nach dem Motto: „Auch jetzt bist du noch eine modisch gekleidete Frau“! Herren waren übrigens nicht vertreten. Vielleicht dadurch erklärt, dass erst die jüngere und mittlere Herrengeneration sich für Mode zu interessieren beginnt. Es freute mich, dass die Köpenicker Seniorenzeitungen, welches eine freundliche Mitarbeiterin des Hauses auf Nachfrage brachte, weg gingen wie warme Semmeln. Maria Loß


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Ratgeber geld

Umstellung auf SEPA Ohne SEPA geht im Zahlungsverkehr bald nichts mehr Ein „Zahlen-Gespenst“ geht in Europa um: Das neue Zahlungssystem SEPA („Single Euro Pay-ments Area“). Ab 1. Februar 2014 wird für alle 32 EU-Länder ein einheitlicher Zahlungsverkehrsraum geschaffen. Der bargeldlose Zahlungsverkehr erhält damit eine noch ungeahnte Dimension. Betrachtet man heutzutage die Anzahl von Überweisungen und Lastschriften allein in Deutschland, so werden täglich zehn Millionen Transaktionen vorgenommen, im Euro-Raum sind es jährlich 35 Milliarden. Sie erfolgen künftig gemäß der SEPA-Umstellung. Es soll alles schneller und günstiger werden. Die künftigen Bankgeschäfte im gesamten Euro-Raum sollen dann nur noch einen Geschäftstag dauern. Viele unserer SeniorInnen sind noch verunsichert. Zwar wissen sie mehrheitlich, dass SEPA kommt, können aber diese Umstellung nicht erklären. Die SEPA-Umstellung ist eine gesetzliche Regelung und für jeden Bundesbürger Pflicht.

Die Kripo warnt:

Vorsicht vor Falschgeld ! Bevor es zu spät ist, sollte jeder im eigenen Interesse hohe Aufmerksamkeit bei der Entgegennahme von Bargeld an den Tag legen. Das als falsch erkannte Geld wird ersatzlos eingezogen und wer es weiter gibt, der macht sich strafbar. Das trifft nicht nur auf Euro-Falschgeld zu, sondern gilt auch für alle Währungen. Die Deutsche Bundesbank hat im 1. Halbjahr 2013 bei 19.500 registrierten falschen Euro-Banknoten einen verursachten Schaden von kanpp 1,1 Millionen Euro feststellen müssen. Dabei wurde die 20 Euro-Note mit 41 Prozent am häufigsten gefälscht, der 50 EuroSchein mit 39 und der 100 Euro-Schein mit 13 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurde falsches Hartgeld 28.500 mal im deutschen Zahlungsverkehr erfasst, am häufigsten

Wir haben deshalb die wichtigsten Fragen der Umstellung hier nochmal exklusiv für Sie zusammengestellt: Was sind die wichtigen eigenen SEPAUmstellungs-Daten? Wo findet man diese? Das sind die internationale Bankkontonummer (IBAN) und Bankleitzahl (BIC). Diese, Ihre neue Kundenerkennung, finden Sie auf jedem Kontoaauszug und seit August 2012 aufgedruckt, auf jeder neuen ausgegebenen SparkassenCard. Dabei setzt sich die IBAN zusammen, aus dem Ländercode Deutschland mit DE, einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und Ihrer Kontonummer. Sie ist je nach Land unterschiedlich lang. In Deutschland hat sie immer 22 Stellen. Der BIC beinhaltet ein Bankkürzel, Ländercode, Ortscode und Filial- oder Abteilungskürzel. Er hat 11 Stellen, nicht beanspruchte werden mit X gekennzeichnet.

die 2 Euro-Münze mit 79 Prozent, danach folgen die 1 Euro-Münze mit 14 und 50 Cent mit 7 Prozent. Die Ermittlungen der Kripo haben dazu ergeben, dass Falschgeld bevorzugt im Einzelhandel, in Apotheken sowie an Tankstellen ausgegeben wird. Erst bei der späteren Bearbeitung der Einnahmen wurde das erkannt. In einigen Fällen ist Falschgeld auch an Kunden ausgezahlt worden. Wie können Sie sich vor solchen Fällen schützen? Hier einige Tipps zur Falschgelderkennung: • Achten Sie bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale. Prägen Sie sich diese gut ein, wie das griffige Banknotenpapier, welches weder lappig noch glatt ist. Merken Sie sich auch den Sichttiefdruck der Abkürzungen der Europäischen Zentralbank. • Halten Sie den Schein gegen das Licht. Dann sehen Sie im druckfreien Teil das Wasserzeichen mit Architekturmotiv und Wertzeichen sowie den etwa mittig eingebetteten Sicherheitsfaden. • Beim kippend Sehen, erscheint auf der Rückseite der 5, 10 und 20 E-Banknoten

Was müssen Sie bei einer Einzelüberweisung oder im Online-Banking beachten? Ab Februar 2014 genügt bei einer nationalen Überweisung die Angabe der IBAN. Bei grenzüberschreitenden Überweisungen ist bis zum 31. Januar 2016 zusätzlich zur IBAN auch der BIC anzugeben. Ab Februar 2016 braucht man für alle Überweisungen und Lastschriften im Euro-Raum nur noch die IBAN-Nummer. Wenn Sie für Ihre Vertragspartner Überweisungen tätigen wollen, so sollten Sie prüfen, ob von diesen deren IBAN und BIC bei Ihnen vorliegt. Wenn nicht, so sind diese Angaben einzufordern. Bei fehlender Angabe kann keine Überweisung erfolgen. Werden von Ihrem Konto Abbuchungen durch erteilte Einzugsermächtigung getätigt, sollte geprüft werden, ob der Ermächtigte im Besitz Ihrer richtigen IBAN und BIC ist. Fazit: Ein jeder ist gut beraten, sich rechtzeitig mit der SEPA-Umstellung zu beschäftigen, denn noch ist dafür etwas Zeit. Sieg fried Engelke

ein Perlglanzstreifen mittig neben dem Sicherheitsfaden. Dieser wechselt beim Kippen von hellgelb nach goldgelb und zeigt als Aussparungen das Euro-Symbol sowie das Wertzeichen. • Nutzen Sie eine Vergleichsnote. • L assen Sie bei Zweifel oder eigenen Sehschwierigkeiten die Note(n) oder Münze(n) bei Ihrer Hausbank prüfen. • Bei Reisen ins Ausland mit Fremdwährung sollten Sie nur in öffentlichen Bankeinrichtungen einen Geldwechsel vornehmen und beim Einkauf den Reiseleiter einbeziehen. Wie verhält man sich, wenn Geld als falsch erkannt wurde? Grundsatz: Sofort die Polizei benachrichtigen, Ort und Zeit des erhaltenen bzw. erkannten Falschgeldes merken und mitteilen. Zuständig in Berlin ist das Falschgeldkommissariat LKA 413. Noch ein Hinweis: Seit dem 2. Mai 2013 wurde eine neue 5 Euro-Banknote herausgegeben. Die bisherige 5 Euro-Banknote bleibt aber auch weiterhin gültig und wird nach und nach aus dem Verkehr gezogen. Sieg fried Engelke


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sternenfischer

Vorgestellt: Cornelia Wislaug (53) aus Berlin-Treptow Leiterin der Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative „Als gelernte Hotelfachfrau war ich immer aktiv im Berufsalltag eingebunden und hatte vor allem viel Freude am Organisieren verschiedener Aktivitäten wie z. B. von Veranstaltungen oder Festen. Meinen Beruf kann ich nicht mehr ausüben, da ich aufgrund der Erkrankung an Multipler Sklerose frühzeitig berentet wurde. Seit 2004 bin ich Leiterin der Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ in den Räumen des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative in Treptow-Köpenick und kann seitdem viele meiner Talente für andere Menschen mit dieser Krankheit einsetzen. Ich bin für die Führung der Gruppe und für zahlreiche Aufgaben rund um die Selbsthilfegruppe verantwortlich. Für die Öffentlichkeitsarbeit übernehme ich die Betreuung von Informationsständen, das Erstellen von DVDs über die Selbsthilfegruppe und das Organisieren von Ausstellungen der Kreativgruppe. Ich fungiere als erste Ansprechpartnerin für Betroffene und deren Angehörige und stehe gerne für Rückfragen und Informationsaustausch zur Verfügung. Außerhalb des Selbsthilfezentrums besuche ich diejenigen Mitglieder zu Hause, die nicht mehr zu den Treffen kommen können. Auch das Organisieren von Festen und anderen gemeinsamen Aktivitäten unterliegt meiner Verantwortung. Mich motiviert vor allem der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, weil auch ich dadurch an Zuversicht gewinne. Während gemeinsamer Feste treffen wir uns in einem lockeren Rahmen und verbringen schöne Stunden, in denen ich das Zusammensein sehr genieße. Während solcher Aktivitäten können auch problematische Themen besprochen werden, da ein angenehmer Rahmen allen Beteiligten hilft, sich zu öffnen. Meine Kreativität lebe ich in unserer Kreativgruppe aus, während wir zusammen künstlerisch aktiv sind. Gemeinsam etwas zu erschaffen und Pläne erfolgreich umzusetzen hilft allen Beteiligten, das Positive am Leben zu sehen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Es ist wichtig, dass jeder Dankbarkeit für das empfindet, was man hat. Durch die gemeinsame

Zeit verliere auch ich diese Sicht auf die Dinge nicht. Für mein Ehrenamt ist mir besonders wichtig, dass ich auf verschiedene Art aktiv sein kann und mein Leben vielfältig gestalten kann, während ich anderen Menschen helfe, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Sollten Ehrenamtliche bereit sein, ihre Begleitung zum Arzt, für gemeinsame Stunden oder für Spaziergänge anzubieten, würde ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme freuen.“ Kontakt Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ Treptow: Cornelia Wislaug, bzw. cornelia.wislaug@web.de sowie Selbsthilfezentrum Eigeninitiative: 030 / 6310985 oder www.eigeninitiative-berlin.de

Foto: © S. Beerbaum

Autorin: Cordelia Krech, STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, Kontakt: 030-24358576 bzw. info@sternenfischer.org

Nachruf auf Hans Joachim Koppe „Erst wenn ich Hand angelegt habe, bekomme ich ein Gefühl für die Ausgabe. Mit den Computerprogrammen geht das nicht, ich setze die Zeitung per Hand.“, sagte Herr Koppe mir in einem unserer letzten Telefonate im Juli diesen Jahres. Er war Journalist der alten Schule, Journalist mit Leib und Seele und Ehrenamtlicher voller Leidenschaft. Man kennt und schätzt ihn in Treptow-Köpenick. Seit 1998 leitete er die Köpenicker Seniorenzeitung, ein ehrenamtlich erstelltes Blatt. Als Profi hatte er stets alle Beiträge im Blick, redigierte ausführlich, ließ aber immer einen großen journalistischen Spielraum für „seine“ Redakteurinnen und Redakteure. „Die Freude am Schreiben bei den anderen entfachen und dafür sorgen, dass alle diese behalten“, so beschrieb er einmal seine Hauptaufgabe als Chefredakteur. Dabei hat er nicht nur die Redaktion, sondern auch uns als Kooperationspartner begeistert. Hans Joachim Koppe ist tot. Unser Beileid gilt seiner Familie. Sein Geist wird, davon bin ich überzeugt, noch lange in der Treptow-Köpenicker Ehrenamtsszene und vor allem in „seiner Zeitung“ spürbar sein. Danke für die intensiven Begegnungen. Danke für unsere Zusammenarbeit. Und danke, dass auch ich von Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen lernen durfte. Stefanie Beerbaum, Projektleiterin STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick

Interesse an einem freiwilligen/ehrenamtlichen Engagement? Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick informiert und berät Sie zu den Möglichkeiten eines Engagements. Sie können hier aus über 400 Engagementmöglichkeiten in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung, Naturschutz nach dem passenden Ort für Ihr Engagement Ausschau halten. STERNENFISCHER: Müggelheimer Str. 13, 12555 Berlin, www.sternenfischer.org, Telefon 030/ 24 35 85 76


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Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

.............................................................................................. Straße, Hausnummer

................................................................................................. PLZ, Wohnort

.............................................................................................. Land

................................................................................................. Telefon, Fax

.............................................................................................. Datum, 1. Unterschrift

Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der AboPreis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen. ................................................................................................. Konto-Nr.

.............................................................................................. BLZ

................................................................................................. Bank

.............................................................................................. Datum, 2. Unterschrift

Widerrufsgarantie Diese Bestellung kann ich innerhalb von 10 Tagen ab dem Zugang beim Verlag schriftlich widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen.

Ausfüllen und Einschicken an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen.

KLEINANZEIGEN günstig auf Anfrage: Tel. 03375 / 21 43 19 Stellenmarkt Wir suchen zuverlässige Mitarbeiter im Außendienst für unsere

„Köpenicker Seniorenzeitung“. Wir bieten Nebenverdienst und regelmäßige Zahlung.

Kontakt: Telefon (033 75) 21 43 19

Ich berate Sie gern.

Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein

Haben Sie Fragen zu Ihren Veröffentlichungen in der Köpenicker Seniorenzeitung? Rufen Sie mich an: Wolf Glaeser Tel./Fax: 033767 / 80616 Funk: 0162 / 9614195 wolf-glaeser@t-online.de


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Seniorenkino im UNION jeden Mittwoch 10 Uhr, für 4 €, incl. Kaffee & Kuchen

Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen Reservierungen unter 030/650 131 41 Mi, 04. Dez, 10.00 Uhr

Mi, 18. Dez, 10.00 Uhr

Frau Ella

Komödie n D 13 n 105 min. n FSK: ab 0 n Regie: Markus Goller n mit Ruth-Maria Kubitschek, August Diehl, Matthias Schweighöfer

Sein letztes Rennen

Tragikomödie n D 13 n 115 min. n FSK: ab 6 n Regie: Kilian Riedhof n mit Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch

Der einst große Marathonläufer Paul Averhoff schnürt mit über 70 wieder die Laufschuhe, um der Altersheimtristesse zu entkommen, den BerlinMarathon zu laufen und es damit sich selbst und der Welt noch einmal zu beweisen.

Mi, 11. Dez, 10.00 Uhr

Exit Marrakech

Drama n D 13 n 122 min. n FSK: ab 6 n Regie: Caroline Link n mit Ulrich Tukur, Hafsia Herzi, Samuel Schneider

Ein Vater will auf einem gemeinsamen Trip nach Marokko seinem 17-jährigen Sohn wieder näher kommen. Der Junge, der im Verlauf der Reise reift und der Ältere, dessen Souveränität langsam bröckelt, begegnen sich am Ende auf Augenhöhe. Von Oscarpreisträgerin Caroline Link!

Hallodri Sascha kommt im Krankenhaus durch Frau Ella zur Besinnung. Er lernt aus den Erfahrungen der alten Dame über das Leben und die Liebe und hilft ihr die Jugendliebe zu suchen.

Mi, 25. Dez, 10.00 Uhr

Lunchbox

Tragikomödie n IND/F/D 13 n 104 min. n FSK: ab 0 n Regie: Ritesh Batra n mit Irrfan Khan, Nawazuddin Siddiqui, Nimrat Kaur

Liebe geht durch den Magen: Zwei einsame Herzen in der Metropole Mumbai kommen einander über die in einer Lunchbox ausgetauschten Botschaften näher, gestehen sich ihre Einsamkeit, Ängste und ihre Sehnsucht.

Mi, 01. Jan, kein Seniorenkino!!


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Veranstaltungen Dezember 2013 und Januar 2014 Auswahl von Terminen, weitere in den Veranstaltungsorten erfragen oder auf den Internetseiten des Bezirks nachschlagen! KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 Donnerstag 5.12. 15 Uhr Gemeinsame Weihnachtsfeier mit der Volkssolidarität. Programm: Regina Thoss (Gesang) und E. Klement, S. Müller und Prof. Grasnick (Wortbeiträge). Bitte anmelden! Dienstag 10.12. 10 Uhr Familienprogramm mit Kinderweihnachtsfeier. Bitte anmelden! KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67 Dienstag 3.12. 11- 14 Uhr Mittwoch 4.12. Weihnachtsmarkt im Kiezklub. Mittwoch 4.12. 14.30 Uhr Bezirkliche Weihnachtsfeier, Programm mit Petra Werner-Quermann. Mittwoch 18.12. 14.30 Uhr Mittwoch 8.1.2014 Tanznachmittag. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 29.1. 15 Uhr „Na, det war wieda ‘n Jahr“ – Satirischer Rückblick mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15 Montag 2.12. 14.30 Uhr „Leben ohne Stress“ – Vortrag von Marlies Carbonaro, Eintritt 1,50 €. Mittwoch 4.12. 13.30 Uhr Offene Probe mit weihnachtlichen Liedern, auch zum Mitsingen mit dem Frauenchor „Die Herbstzeitlosen von Wendenschloß“. Montag 9.12. 14.30 Uhr Adventssingen mit Helga Padelt (Bürgerverein). 19.30 Uhr Weihnachtsliedersingen mit unserem neuen Kiezorchester Dienstag 10.12. 14.30 Uhr Weihnachtliche Lesestunde mit Frau Kroll und Frau Baumert. Sonntag 15.10. 14.30 Uhr Weihnachtsprogramm mit Schülern der Montessori-Schule, des Posaunenchors und des Diakoniekreises. Montag 17.12. 14 Uhr Weihnachtsfeier, Programm mit Gabi Rückert und Ingo Koster. Bitte anmelden! Freitag 20.12. 14.30 Uhr Weihnachtssingen mit dem Chorensemble Köpenick e.V. Dienstag 24.12. 14-17 Uhr Besinnlicher Nachmittag am Heiligabend. Bitte anmelden! Montag 13.1.2014 14.30 Uhr „Es war einmal eine alte Geiß“ – 200. Jahrestag der Herausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, mit Carola und Helmut Gohlke. Eintritt 3 €. Freitag 24.1. 14.30 Uhr „Indische Kultur – ein flüchtiger Blick auf Jahrtausende und Gegenwart“ mit Frau Dr. Singh-Meier. Eintritt 2 €.

Freitag 31.1. 14.30 Uhr Die Brücken von Treptow-Köpenick, vorgestellt von Eckart Thiemann. Eintritt 2 €. KIEZKLUB BOHNSDORF, Dahmestraße 33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon 902 97 55 09; Fax 902 97 55 46 Montag 2.12. 14 Uhr Weihnachten mit der Volkssolidarität. Dienstag 3.12. 14.30 Uhr Weihnachtsfeier des Kiezklubs mit Rainer Luhn. Eintritt 2,50 €. Dienstag 10.12. 14 Uhr Weihnachtskonzert der Musikschule Jutta Sobisch. Eintritt 1 bzw. 2 €. Sonntag 15.12. 15 Uhr Sonderveranstaltung „Der Adventskranz“ – musikalisches Weihnachtsprogramm“ des Akkordeonorchesters Treptower Tastenteufel. Eintritt 2,50 €. Dienstag 17.12. 14.30 Uhr Weihnachten im Kiezklub mit dem Duo Pfaffeneder/Gentsch. Freitag 20.12. 19.30 Uhr Tanz und Musik im Klub mit Lutz Hoff und Dagmar Frederic. Eintritt 5 €. Dienstag 14.1.2014 14 Uhr Mit Elan ins Jahr 2014! Musik, Tanz und Unterhaltung mit Manne Menzel und der Schreibwerkstatt. Veranstaltung der Volkssolidarität. Eintritt 2 €, Mitglieder frei. Dienstag 28.1. 14.30 Uhr Satirischer Jahresrückblick mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. Kiezklub VITAL, Myliusgarten 20, 12587 Berlin-Friedrichshagen, Telefon 90297-3610 Freitag 6.12. 14.30 Uhr Weihnachtskonzert „Keltische Impressionen“ mit Ellen Czya und Thomas Loefke. Eintritt 2,50 €. Sonntag 8.12. 14.30 Uhr Musikalische Miniaturen mit Herrn Fahrenberg. Freitag 13.12. 14 Uhr Große Weihnachtsfeier mit FamilienDisco. Gleichzeitig Weihnachtsfeier der VersWerkstatt mit Lesung zum Advent. Montag 30.12. 14 Uhr „Auf ein Neues“ – Lesung der Verswerkstatt zum Jahreswechsel. Dienstag 31.12. 19 Uhr Silvesterparty. Dienstag 7.1.2014 14 Uhr Dienstag 28.1. Geburtstagsfeier für Geburtstagskinder des jeweiligen Vormonats mit Musik und Tanz. Sonntag 12.1. 8.30 Uhr Sonntag 26.1. Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Schach. Donnerstag 16.1. 14 Uhr Berühmte Künstler: Vincent van Gogh, vorgestellt von Frau Schreppel. Eintritt 1,50 €. Dienstag 21.1. 14 Uhr Neujahrskonzert mit der Instrumentalgruppe „Die Volksmusik-Oldies“.

Kiezklub VITAL unterwegs am 3. und 17.12. und am 7. und 21.1.2014. Bitte Programm im Kiezklub erfragen. KIEZKLUB Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65 Programmbeginn 15 Uhr, Musik zum Tanz ab 14.30 Uhr. Montag 2.12. 14 Uhr Montag 13.1.2014 Tanz für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen. Bitte anmelden! Donnerstag 5.12. 14.30 Uhr Donnerstag 19.12. Donnerstag 9.1. u. 21.1.2014 Tanz. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 12.12. 15 Uhr Bezirkliche Weihnachtsfeier mit Gabi Rückert und Ingo Koster. Dienstag 31.12. 19-1 Uhr Silvesterfeier mit dem Oranke-Duo. Eintritt 10 € + 15 € für Beköstigung. Donnerstag 16.1.2014 15 Uhr Musikalisches Berlin-Programm. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 30.1. 15 Uhr Vortrag von Monika Prochnow zum Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung. KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15 Bitte anmelden! Mittwoch 4.12. 14 Uhr Mittwoch 8.1.2014 Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des Vormonats und Tanz. Sonnabend 14.12. 15 Uhr Interkulturelle Weihnachtsfeier in der alten Turnhalle. Dienstag 17.12. 9.30 Uhr „Das kluge Kiezfrühstück“ – Frühstück mit Vortragsreihe von Marlies Carbonaro. Kosten: 3,50 Euro (2,50 Frühstück, 1 Euro Vortrag). Um Anmeldung wird dringend gebeten! Mittwoch 18.12. 14 Uhr Weihnachtsfeier der ehrenamtlichen Helfer des KES mit Lutz Hoff. Dienstag 24.12. 14 Uhr Weihnachtsfeier für Alleinstehende. Bitte anmelden! Dienstag 31.12. 11 Uhr Silvesterbrunch und Tanz mit Jochen Kaiser. Karten zu 12 € (incl. Büffet und 1 Glas Sekt) nur im Vorverkauf im KES! Sonnabend 11.1.2014 15 Uhr Neujahrsempfang für alle Helfer und Gruppen des KES. Mittwoch 15.1. 14 Uhr Info-Nachmittag der Familienfreunde. Mittwoch 22.1. 12 Uhr Interkulturelle Koch- und Backstube, diesmal polnisch. Kostenbeitrag für Zutaten erforderlich. KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße182-184, 12524 Berlin, Telefon 902 97 67 17

Bitte vorher anmelden! Sonntag 1.12. 14 Uhr Sonntagscafé zum 1. Advent. Freitag 6.12. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate Oktober und November 2013. Donnerstag 12.12. 14 Uhr Bezirkliche Weihnachtsfeier mit Klausjürgen Steinmann und Petra Dobbertin. Donnerstag 9.1.2014 14 Uhr „Gnädige Frau, bitte trösten Sie mich…“ – Prof. Dr. Butter präsentiert Joachim Ringelnatz. Eintritt 2,50 €. KIEZKLUB Gérard Philipe, Karl-KungerStr. 30, 12437 Berlin, Telefon/Fax 53 21 09 83 Kaffeetafel ab 14 Uhr Donnerstag 5.12. 14.30 Uhr Kaffeetafel für die Geburtstagskinder der Monate Oktober und November mit Programm und Musik. Anmeldung erforderlich. Freitag 6.12. 14.30 Uhr Öffentliche Seniorenweihnachtsfeier mit Programm. Bitte anmelden! Donnerstag 19.12. 14.30 Uhr Weihnachtsfeier der ehrenamtlichen Helfer. Freitag 10.1.2014 10 Uhr Neujahrsbrunch. Kostenbeitrag 3 €. Donnerstag 16.1. 14.30 Uhr Stephan Weiß, der heimliche Hauptmann von Köpenick, Kabarettnachmittag. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 23.1. 14.30 Uhr „Alles Quatsch – nie wieder 2013“ – satirischer Jahresrückblick mit Gerd Hoffmann und Rolf Gundelach. Eintritt 2,50 €. Freitag 31.1. 18 Uhr Frau Waade liest aus ihrem Buch „Was bleibt, ist Sus Liebe“. Eintritt 1,50 €. Bitte beachten Sie auch unsere Gruppen und Kurse; Informationen im Kiezklub! KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin, Telefon 532 00 95 Kaffeetrinken ab 14.30 Uhr Sonntag 1.12. 14.30 Uhr Sonntagscafé zum 1. Advent mit Musik und Weihnachtsbasar. Eintritt incl. Kaffee und Stolle 2,50 €. Dienstag 3.12. 13.15 Uhr Lichterfahrt, bitte anmelden. Preis 25 €. Mittwoch 4.12. 15 Uhr Bezirkliche Weihnachtsfeier. Mittwoch 11.12. 14 Uhr Kaffeetafel im Kiezklub. 15 Uhr Weihnachtsliedersingen mit den „Fröhlichen Herbstlerchen“ in der Villa Harmonie. Sonntag 14.12. 14 Uhr Sonntag 12.1.2014 Sonntag 18.1. Sonntagscafé. Mittwoch 18.12. 14 Uhr Weihnachtsfeier für die Ehrenamtlichen, Kursleiter und Helfer.


54 Sonnabend 28.12. 11 Uhr Brunch zum Jahreswechsel Karten zu 10 € nur im Vorverkauf bis 20.12. im Kiezklub. Mittwoch 8.1.2014 15 Uhr Offene Geburtstagsfeier mit Programm von Herrn Gohlke. Mittwoch 15.1. 15 Uhr „Na, det war wieda ‘n Jahr!“ – Satirischer Jahresrückblick mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 22.1. 15 Uhr Tanz mit Freddys Livemusik. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 29.1. 15 Uhr Kaffeetafel mit Bingospiel. Frauentreff an der Wuhlheide Rathenaustraße 38, 12459 Berlin, Tel.: 535 80 20 Jeden Montag 17-18 Uhr Gymnastik für Frauen in der Sporthalle Zeppelinstraße. Jeden Dienstag 14 Uhr Workshop kreativ mit verschiedenen Angeboten. Jeden Donnerstag Wandertag. Bitte im Treff informieren und anmelden. Jeden Donnerstag 10-15 Uhr „Helfen hilft“ – Hilfe und Beratung bei Alltagsproblemen. Montag 2.12. 14.30 Uhr Vortag über Vincent van Gogh von Ingrid Schreppel. Eintritt 2,50 €. Dienstag 3.12. 14 Uhr Bastelwerkstatt: Pfefferkuchenhaus als Windlicht. Mittwoch 4.12. 10.30 Uhr Frauenfrühstück einmal anders. – mit Pfefferkuchen. Mittwoch 11.12. 10.30 Uhr Hohl-Spiegel Teil 2: Sprachliche Entgleisungen aus Zeitungen mit Christa Zausch. Mittwoch 11.12. 15 Uhr Mittwoch 8.1. u. 22.1.2014 Bowling in den Spreehöfen. Donnerstag 12.12. 14 Uhr Donnerstag 9.1. u. 23.1.2014 Plauderstunde im Treff. Montag 16.12. 14.30 Uhr Weihnachtsgeschichten in der Mittwochsrunde. Montag 6.1.2014 14.30 Uhr Wir begrüßen das Neue Jahr. Mittwoch 18.12. 10.30 Uhr Mittwoch 15.1.2014 Mittwoch 29.1. Spielevormittag. Montag 23.12. 10 Uhr Gemeinsames Weihnachtsfrühstück. Montag 30.12. 10.30 Uhr Jahresausklang. Montag 6.1.2014 14.30 Uhr Wir begrüßen das Neue Jahr. Mittwoch 8.1. 10.30 Uhr Mensch, heile dich selbst! Gespräch mit dem inneren Arzt. Montag 13.1. 14.30 Uhr „Abschied im Adlon – die Geschichte der Sternheims“ mit Dr. Monika Melchert. Eintritt 2,50 €. Montag 20.1. 14.30 Uhr Heinrich Hoffmann und der Struwwelpeter, vorgetragen von Hannelore Pflughaupt. Eintritt 2,50 €.

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Mittwoch 22.1. 10.30 Uhr Spaß am Lesen mit dem Team des Treffs. Montag 27.1. 14.30 Uhr Versteigerung und Tausch der Weihnachtgeschenke im Treff. Wuhletreff, Begegnungsstätte KöpenickNord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin, Telefon 652 72 71, 1000fuesslerfrauen.de/wuhletreff Um Anmeldung wird gebeten! Montag 2.12. 10 Uhr Montag 6.1.2014 Filmtalk mit Luise. Eintritt 2 €. Montag 2.12. 14.30 Uhr Montag 13.1.2014 Geburtstagsfeier für die Jubilare des jeweiligen Vormonats. Unkostenbeitrag. Mittwoch 4.12. 14.30 Uhr Mittwoch 18.12. Mittwoch 15.1. u. 29.1.2014 Tanz am Mittwoch. Eintritt 2 €. Montag 9.12. 15 Uhr „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ – Erinnerungen an Heinz Quermann. Eintritt 6 €. Montag 16.12. 14.30 Uhr Weihnachtsfeier mit Überraschungsgast! Eintritt 4 €. Freitag 20.12. 12.30 Uhr Das fröhliche Weihnachtsessen, mit Voranmeldung! Kosten 12 €. Montag 23.12. 9.30 Uhr Weihnachtsfrühstück, mit Voranmeldung! Kostenbeitrag 5 €. Mittwoch 8.1.2014 14.30 Uhr Kaffeetafel zum Jahresauftakt. Eintritt 1 €. Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und Fax 67 77 50 25, www.ratzfatzberlin.de Eintritt 5 bzw. 3 €, wenn nichts anderes angegeben ist. Jeden Dienstag ab 14 Uhr Kulturcafé für Senioren. Sonnabend 7.12. 10.30 Uhr Sonnabend 14.12. Sonnabend 11.1.2014 „Erlesenes am Samstag“ mit Frühstücksangebot! Programm im RatzFatz erfragen. Sonntag 8.12. 14 Uhr Überraschungen und Weihnachtssingen im Advent. Dienstag 10.12. 14.30 Uhr Weihnachtsfeier mit dem Seniorenchor „Otto Dunkel“, Leitung: Margot Schlei. Eintritt 2 €. Freitag 13.12. 18 Uhr Spaziergang durch 20 Jahre Theatergeschichte mit théâtre bonjour, théâtre le cinq und Mariposa. Freitag 20.12. 15 Uhr Weihnachtskonzert „Die fantastische Weltreise von Misses Santa Claus“ mit Kateline Philips-Lebon. Freitag 24.1.2014 18 Uhr Chansontheater PianLola. Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin, Telefon 67 44 348 Mittwochs 14 Uhr Brett-, Karten- und andere Gesellschaftsspiele. Teilnahme 1 €. Sonntag 1.12. 16 Uhr Vernissage zur Ausstellung in der Galerie mit Arbeiten der künstlerischen Zirkel des Hauses. Ausstellung bis 11.2.2014

Dienstag 10.12. 15 Uhr Dienstag 14.1.2014 Seniorentreff der VS. Sonnabend 7.12. 19.30 Uhr Sonnabend 25.1.2014 Klassik im Bürgerhaus. Eintritt 10 €. Mittwoch 11.12. 10 Uhr Wanderung durch den Grünauer Wald, anschließend Jahresabschlussfeier. Verantwortlich: Eleonore Kunz, Tel 030-674 78 54. Donnerstag 12.12. 19.30 Uhr Leseladen: „Weihnachten einmal ganz anders“ mit Carmen-Maja Antoni und Tochter Jennipher. Eintritt 6 €. Sonntag 15.12. 16 Uhr Weihnachtsliedersingen mit dem Chor des Bürgerhauses. Eintritt 3 €. Dienstag 17.12. 15 Uhr Geburtstagsfeier auf besondere Einladung der Sozialkommission für über 80-Jährige. Donnerstag 16.1.2014 19.30 Uhr Leseladen: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Eintritt 5 €. Donnerstag 30.1. 19 Uhr Zur Arbeit gezwungen – Geschichte der NSZwangsarbeit mit Dr. Katrin Sell. Eintritt 4 €. VVN-BdA Begegnungsstätte PRO, Kiefholzstraße 275, 12437 Berlin, Telefon/ Fax 5 32 86 44 / 53 69 63 24 Mittwoch 8.1.2014 16 Uhr Stolpersteine in Baumschulenweg mit Andreas Freiberg. Seniorenzentrum Bethel Köpenick, Alfred-Randt-Str. 23, 12559 Berlin, Telefon 658 950 Sonntag 1.12. 14 Uhr Adventsmarkt in Kooperation mit dem Jugendzentrum BUDE. Dienstag 10.12. 16 Uhr Konzert des Heimchores „Bunte Vögel“. Donnerstag 12.12. 15.30 Uhr Volksliedersingen mit Frau Hirsing. Freitag 27.12. 15.45 Uhr „Zwischen den Jahren“ - Erinnerungen mit Noten mit Herrn Gohlke. Donnerstag 2.1.2014 15.30 Uhr Singen mit Peter. Donnerstag 9.1. 15.45 Uhr Neujahrskonzert mit Frau Delling und Künstlern aus dem Metropoltheater. Dienstag 14.1. 15.45 Uhr Erinnerungen mit Noten mit Herrn Gohlke. Mittwoch 22.1. 16 Uhr Videoreportage mit Herrn Dr. Wuttke: Algerische Sahara: „Tuareg-Nomaden, Teil 2“. Vitanas Senioren Centrum Bellevue; Parrisiusstraße 4-14, 12555 BerlinKöpenick; Telefon 64 16 76-0 Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten! Veranstaltungen des Betreuungsvereins Treptow-Köpenick e.V. Mittwoch 4.12. 18 Uhr Ende der Betreuung durch Tod, Verteilung der Zuständigkeiten. Christophorus-Kirche, Bölschestr. 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen Jeden 1. Mittwoch 14.30 Uhr Seniorensingekreis. Sonnabend 14.12. 19.30 Uhr Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach. Eintritt 15 bzw. 12 €.

Sonntag 15.12. 10 Uhr Rundfunkgottesdienst von rbb Kultur mit dem Ökumenischen Kantatenchor Friedrichshagen. Dienstag 31.12. 23 Uhr Orgelmusik und Texte zum Jahreswechsel. Waldkapelle, Waldstr. 24, 12589 BerlinHessenwinkel, Kontakt über info@ waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de Freitag 6.12. 16.30 Uhr Nikolausgeschichten und Spendensammlung für die Weihnachtspakete. Dienstag 31.12. 23.50 Uhr Begrüßung des Neuen Jahres mit einer Andacht und Glockengeläut. Andachten jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr. Mittelpunktsbibliothek Treptow-Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick, Telefon 90 297 3418 Bis 4.01. Ausstellung mit Fotografien aus dem Tschad von Albrecht Harder. Donnerstag 5.12. 19.30 Uhr „Vor der Zeit – Korrekturen“ Lesung mit Christoph Hein in der Stefan-HeymBibliothek Adlershof. Tel Voranmeldung unter 90297-7731 erbeten. Freitag 24.1.2014 20 Uhr Ausstellungseröffnung der Ausstellung „Inselreich“ der Berliner Architektin Ricarda Reich. Donnerstag 30.1. 19.30 Uhr 100 Jahre Lambarene - musikalischliterarische Veranstaltung mit Christian Brückner in der Stefan-Heym-Bibliothek. Tel. Voranmeldung unter 90297-7731 erbeten. Schloss Köpenick, Kunstgewerbemuseum, Schlossinsel, 12557 Berlin, Aurorasaal Sonntag 8.12. 16 Uhr Weihnachtliche Klänge. Sonntag15.12. 16 Uhr Harfenklänge zur Weihnacht. Sonntag22.12. 16 Uhr Musik zur Weihnacht. Sonntag29.12. 16 Uhr Mozart, „Das Klavierwerk“. Sonntag5.1.2014 16 Uhr Neujahrskonzert. Karten zu 25 € und Weitere Informationen im Tourismusbüro Alt-Köpenick 31, Tel. 655 7550. Rathaus Treptow, Neue Krugallee 2-6, 12435 Berlin-Treptow Sonnabend 7.12. 11 Uhr „…davon ich singen und sagen will“ Adventskonzert der Chorgemeinschaft pro musica.

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Mittwoch 11.12, 15 Uhr Führung durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5 12439 Berlin-Schöneweide, organisiert vom VVN-BdA.


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Dieses Schloss finden wir in der Gegend von Fürstenwalde. Wie heißt es? Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin. Einsendeschluß ist am 7. 1. 2014. Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 5/2013 lautet: Friedhof in Kunersdorf Das Los entschied sich für: Herrn Siegfried Buggert in 12555 Berlin. Ihre Redaktion der KSZ

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