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Namensrecht verlängert Eisstadion bleibt ROFA-Stadion Die Stadt Rosenheim hat den Sponsoringvertrag über das Namensrecht am Rosenheimer Eisstadion mit der ROFA Industrial Automation Group aus Kolbermoor um weitere fünf Jahre verlängert. Die Einnahmen fließen direkt in die Nachwuchsarbeit der Starbulls Rosenheim. „Mit der ROFA AG haben wir seit April 2019 einen verlässlichen Partner an unserer Seite und ich freue mich, dass wir die Kooperation um weitere fünf Jahre verlängern konnten. Ich freue mich speziell darüber, dass sich ein heimisches Unternehmen hier in der Region engagiert und den Nachwuchs vor Ort unterstützt“, so Oberbürgermeister Andreas März.

„Getreu unserer Vision ‚We transport the future‘ wollen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung für die künftigen Generationen nachkommen und in die Zukunft unserer Kinder investieren. Daher freuen wir uns durch unser Sponsoring die hervorragende Jugendarbeit der Starbulls Rosenheim zu unterstützen, die uns besonders am Herzen liegt. Die Starbulls als erfolgreicher Verein und die ROFA AG als erfolgreiches Unternehmen, das passt gut zusammen“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende der ROFA Group, Andreas Bauer. Der Fortführung des Sponsoringvertrages liegt ein einstimmiger Stadtratsbeschluss zu Grunde. Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.

Diese Woche im Auf geht‘s zum Rosenheimer Starkbierfest ..... S. 6+7 Welttag des Hörens am 3. März 2024 .............................. S. 8

„Leidln, red‘s boarisch!“

Immer mehr Wissenschaftler und Vereine setzen sich für den Erhalt der bairischen Mundart ein Wann haben Sie das letzte Mal „Dradiwixpfeiferl“ zu mittag gegessen, Jemandem einen „Schneizhodern“ gereicht, auf Ihrem „Fotznhowe“ gespielt oder dem „Bodawaschl“ einen Besuch abgestattet? Wenn Sie diese Ausdrücke noch kennen oder gar benutzen, gehören Sie zu der Gruppe von Menschen, die bairisch sprechen und verstehen. Damit sind Sie zwar nicht alleine, wie Wissenschaftler jedoch befürchten, bald sogar im Freistaat in der Minderheit. Denn die bairische Mundart ist bedroht: „Nur noch die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Bayern können Dialekt sprechen.“ Das fand der Sprachwissenschaftler Eugen Unterberg im Zuge einer Studie im Jahr 2020 heraus. Bereits 20 Jahre zuvor kam eine weitere wissenschaftliche Untersuchung zu dem ähnlich besorgniserregenden Ergebnis, dass im Raum München nicht einmal mehr zwei Prozent der Kinder und Jugendlichen Dialekt sprächen. So wurde das Bairische im Jahr 2009 von der UNESCO schließlich in den Weltatlas der bedrohten Sprachen aufgenommen. Projekte und Initiativen Nun bleibt die Frage, wie man dieser Entwicklung ent-

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schen 10 und 27 Jahre alt ist und mit eigenen Projekten und Aktivitäten andere junge Menschen bestärkt, begeistert sowie dazu motiviert, die vielfältigen Dialekte Bayerns zu sprechen und wertzuschätzen, sollte sich unbedingt bewerben!“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache, der am 21. Februar gefeiert wurde. Bewerbungen können noch bis Mai diesen Jahres unter: heimat.bayern/dialektpreis/jugend abgegeben werden. Der Chiemgauer Mund-ART Weg stellt bairische Redewendungen auf charmante Weise vor. gegensteuern kann. In den letzten Jahrzehnten sind immer mehr Projekte und Vereine im Landkreis aufgekommen, die sich mit dem bayerischen Dialekt und der Erhaltung der sprachlichen Vielfalt auseinandersetzen. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich der „Bund Bairische Sprache e.V.“ erfolgreich und oftmals mit prominenter Unterstützung für die Wahrung und Pflege der geliebten Mundart. Aber auch auf regionaler Ebene tut sich viel. So riefen die Schülerinnen und Schüler der Franziska-Hager-Mittelschule Prien am Chiemsee 2020 ein ganz besonderes Projekt ins Leben: den

Chiemgauer „Mund-ART Weg.“ Auf insgesamt sieben verschiedenen Themenwegen in Aschau, Bernau, Egstätt, Breitbrunn, Gstadt, Prien und Rimsting können Wanderer, Einheimische und Touristen auf spielerische Weise die Vielfalt des Bayerischen Dialekts erkunden. Auf insgesamt über 60 Schildern finden sich abwechslungsreiche Redewendungen und Begriffe der heimischen Mundart zum Erraten, Entdecken und Wiedererkennen. Dialektpreis 2024 Wie wichtig die Wahrung des Dialekts sowohl für viele Einheimische als auch für den Freistaat ist, beweist auch der

Dialektpreis, der jährlich verliehen wird und dieses Jahr erstmalig auch Jugendliche auszeichnet, die sich für den Erhalt der bairischen Sprache einsetzen. „Dialekt bleibt die Sprache der Heimat. Er schafft Vertrautheit und Geborgenheit – zu Hause in Bayern sowie auf der ganzen Welt. Es ist daher ein besonderer Grund zur Freude, wenn Kinder und Jugendliche unsere Dialekte und Mundarten lebendig halten. Um dieses wichtige Engagement zu würdigen, vergeben wir dieses Jahr im Rahmen des Dialektpreises erstmals einen Sonderpreis von 1.000 Euro für dialektbegeisterte junge Menschen. Wer zwi-

Wie gut kennen Sie das Bairische? Das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Heimat hat unter dem Motto „Wie klingt‘s in Bayerns Regionen? Wo spricht man so?“ ein vielseitiges Dialektquiz veröffentlicht. Beim Quiz geht es darum, im Dialekt gesprochene oder gesungene Hörbeispiele auf einer Karte richtig zuzuordnen. Am Ende eines jeden Quartals winken den drei punktbesten Dialekt-Champions je ein Paket für den Besuch einer Dialektveranstaltung nach Wahl in Bayern mit Übernachtung für zwei Personen sowie eine persönliche Auszeichnung. Eine Teilnahme am Dialektquiz ist ab April 2023 unter dialektquiz.de/ möglich.

Naturschutz steht auf dem Stundenplan Sammelwoche für Bayerns Gewässer ab 4. März. Schüler können sich jetzt anmelden! Seit über 40 Jahren sammeln bayerische Schülerinnen und Schüler, Aktive und Naturbegeisterte jeden Alters eine Woche lang Spenden für die bayerische Natur. Bei der Sammelwoche des Naturschutzverbands LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) können Lehrerinnen und Lehrer vom 4. bis 10. März gemeinsam mit ihren Klassen mitmachen. Gesammelt wird im persönlichen Umfeld oder an öffentlichen Plätzen für den guten Zweck. „Dank des Einsatzes der engagierten Schulklassen können wir viel für unsere Natur erreichen. Mit den gesammelten Spenden renaturieren wir Gewässer und kaufen wert-

volle Biotopflächen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten gezielt an, um diese Lebensräume bewusst zu schützen“, sagt der LBV-Geschäftsführer Alf Pille. 75 Prozent der gesammelten Nettospenden fließen in Projekte in dem Landkreis, in dem sie auch gesammelt werden. Außerdem werden die LBV-Umweltbildungseinrichtungen unterstützt. Noch bis zum 1. März können sich Lehrkräfte und Interessierte für die LBV-Sammelwoche online anmelden unter lbv.de/sammelwoche. Die Klimakrise und das

fortschreitende Artensterben begegnen den Menschen nicht nur in den Nachrichten. Sie werden auch zunehmend zum Thema im Schulunterricht. „In der Sammelwoche erfahren Schulklassen, dass jede und jeder einzelne etwas zum Schutz der Natur vor der eigenen Haustüre beitragen kann. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich für einen guten Zweck zu engagieren, und nicht direkt für ihren eigenen Nutzen“, sagt Alf Pille. In den Jahren der Coronapandemie konnte die LBV-Sammelwoche nicht wie gewohnt stattfinden. In den Vorjahren haben im Durchschnitt über 500 bayerische Schulen mit ca. 30.000 Schülerinnen und

Schülern mitgemacht. Bereits jetzt sind beim LBV viele Anmeldungen von engagierten Lehrkräften eingegangen, die von der Aktion begeistert sind. „Im Rahmen der Sammelwoche erfahren meine Schüler*innen ein Stück Selbstwirksamkeit. Sie spenden ihre Zeit und erreichen so, dass es der Natur vor ihrer Haustür ein bisschen besser gehen kann“, sagt Dr. Sylvia Becker, Lehrkraft für Mathematik und Physik am Josef-Effner-Gymnasium Dachau. Lehrerinnen, Lehrer und Interessierte können sich nun online für die LBV-Sammelwoche anmelden und Spenden-Pakete mit Spendendosen sowie Teilnahme-Aus-

zeichnungen für ihre Klassen bestellen unter lbv.de/sammelwoche. Dort finden Lehrkräfte auch zahlreiche Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts im Rahmen der LBV-Sammelwoche. Die gesammelten Gelder fließen zum Großteil direkt in die Naturschutzarbeit vor Ort. In diesem Jahr kommt ein weiterer Teil der Spenden besonders der Renaturierung von bayerischen Gewässern zugute. Interessierte, die einen Beitrag für den Naturschutz in Bayern leisten wollen, können unabhängig vom Alter – allein oder in der Gruppe – bei der LBV-Sammelwoche mitmachen.


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