Das kleine Zellvitalstoff-Buch

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Mirja Holtrop

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© 2014 Dr. Rath Health Foundation

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ISBN-978-90-821385-5-9

Mirja Holtrop

Zellvitalstoffe 7 Pflanzenstoffe 39 Obst & Gemüse 43 Wildkräuter 97
6.

Zellvitalstoffe

7.

Vitamin A (Retinol)

Hauptvorkommen

Lebertran, Ziegenmilchprodukte, Butter, eigelb, karotten, kürbis, kopfsalat, Chicoree, aprikosen, nektarinen

Wirkung

gesundes Wachtum, Zellschutz, Funktion und Schutz von Haut, augen und Schleimhaut

mangeL

Wachstumsstillstand, nachtblindheit, appetitlosigkeit, infekte, atemwegs- und Durchfallerkrankungen, augentrockenheit

8.

Vitamin B1 (Thiamin)

Hauptvorkommen

Vitamin B1

Weizenkeime, vollkorngetreide, erbsen, Hefe, Haferflocken, brauner reis, Lauch, grünkohl, Fenchel, Schwarzwurzel, rosenkohl, Spinat, Spargel, Zucchini, Wirsing

Wirkung

Wichtig für das nervensystem, Leberschaden, Leistungsschwäche, Schwangerschaft, mückenschutz (hochdosiert), gewinnung von energie im körper, beeinflusst den kohlenhydratstoffwechsel, wichtig für die Schilddrüsenfunktion

mangeL

schwere muskel- und nervenstörungen, müdigkeit, verdauungsstörungen, Durchfall, appetitmangel, Wassersucht, Herzschwäche, krämpfe, Lähmungen, kribbeln in armen und Beinen (die krankheit heisst

“BeriBeri”-Schafsgang, offenbar eine anspielung auf die Fortbewegungsart der kranken)

9.
Vitamin A

Vitamin B2 (Riboflavin)

Hauptvorkommen

Ziegenmilchprodukte, kürbiskerne, vollkorngetreide, käse, eier, Seefisch, mangold, rosenkohl, tomaten, grünkohl, erbsen, Champignions, Brokkoli

Wirkung

Wichtig für körperwachstum, verwertung von Fetten, eiweiß und kohlenhydraten, gut für Haut, augen und nägel, wichtiger energiebringer, Sauerstofftransport

mangeL

Hautentzündungen, spröde Fingernägel, Blutarmut, Hornhauttrübung, mundwinkeleinrisse, kopfschmerzen, müdigkeit, ekzeme, immunschwäche

10.

Vitamin B2

Vitamin B3 (Niacin)

Hauptvorkommen

Vitamin B3

Bierhefe, erdnüsse, erbsen, Fisch, mais, pflaumen, Bananen

Wirkung

auf- und abbau von Fett, eiweiß und kohlenhydraten, guter Schlaf, entspannte Stimmung, nervenstärke

mangeL

Haut- und Schleimhautentzündungen, kopfschmerzen, Zittern, Schlafstörungen, Schwindel, Depressionen, kribbeln und taubheitsgefühl in den gliedmaßen, verhornungen, erhöhte reizbarkeit, Juckreiz, Denkstörungen, appetitlosigkeit, konzentrationsschwäche

11.

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Hauptvorkommen

Spargel, erbsen, Champignions, mais, Sonnenblumenkerne, Wassermelonen, pflaumen, Brokkoli, Blumenkohl

Wirkung gegen ergrauen, Haarausfall, Haar- und Schleimhauterkrankungen, wird benötigt zum abbau von Fett, eiweißen und kohlenhydraten, Zellschutz

mangeL

nervenfunktionsstörungen, schlechte Wundheilung, frühes ergrauen, geschwächtes immunsystem, Schlafstörungen, Depressionen, Blutarmut, Schlaflosigkeit, muskelschmerzen

12.

Vitamin

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Hauptvorkommen

Vitamin B6

Bananen, nüsse, vollkornprodukte, Hefe, kartoffeln, grüne

Bohnen, Blumenkohl, karotten, Sauerkraut, rosenkohl, Sellerie, Spinat, Wirsing, grünkohl

Wirkung

Hilft bei reisekrankheit, nervenschmerzen, Leberschaden, prämenstruellem Syndrom, eiweißverdauung, zusammen mit Folsäure wichtigstes Schwangerschaftshormon, entgiftung

mangeL

Darmbeschwerden, schlechte Haut, müdigkeit, spröde mundwinkel, entzündungen in der mundschleimhaut, schuppende Hautausschläge

13.
B5

Vitamin B7 (Biotin, Vitamin H)

Hauptvorkommen

Blumenkohl, Champignons, vollkornprodukte, ei, avocado, Spinat, milch, Zwiebeln, erbsen, schwarze Johannisbeeren, Äpfel, Himbeeren, orangen, Weintrauben, mangos

Wirkung

Hauterkrankungen, Haarwuchsschäden, Leberschäden, unterstützt Stoffwechselvorgänge, wird zusammen mit vitamin k zum aufbau der Blutgerinnungsfaktoren benötigt, unterstützt kohlenhydrat- und Fettsäurestoffwechsel für Haut und Schleimhäute

mangeL

erschöpfungszustände, Hautentzündungen, muskelschmerzen, Haarausfall, schlechte und weiche Finger- und Fussnägel, müdigkeit, Übelkeit

14.

Vitamin

Vitamin B9 (Folsäure, Vitamin M)

Hauptvorkommen

Vitamin B9

kürbis, Champignons, Spinat, avocado, Birnen, kirschen, Zitronen, Lauch, erdbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Weintrauben, Himbeeren, Bananen, auberginen, gurken, kartoffeln, kohlrabi, Wirsing, rosenkohl, rettich, radieschen, Zucchini und rote Beete

Wirkung

Leberschäden, Zellteilung, Heilung und Wachstum der muskeln, eiweissstoffwechsel, gewebeaufbau

mangeL

Blutarmut, verdauungsstörungen, Störungen des Haar-, knochen- und knorpelwachstums, Übelkeit, konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit

15.
B7

Vitamin B12 (Cobalamin)

Hauptvorkommen

Ziegenmilch, eigelb, Fisch, austern, Bierhefe, müsli

Wirkung

aufbau Zellkernsubstanz, Bildung von roten

Blutkörperchen, nervenschmerzen, Haut- und Schleimhauterkrankungen, Leberschäden

mangeL

Blutarmut, nervenstörungen, nervöse Störungen, veränderung an der Lunge und am rückenmark, verdauungsstörungen, Depressionen, vergesslichkeit, kopfschmerzen, Schwindel

16.

Vitamin

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Hauptvorkommen

Vitamin C

Hagebutten, petersilie, Sanddorn, radieschen, mangold, Lauch, Chinakohl, ananas, Zitrusfrüchte, Weintrauben, Stachelbeeren, Johannisbeeren, paprika, erdbeeren, Weisskohl, Spinat, Spargel, Brombeeren, Birnen, Äpfel, artischocken, Spinat, gemüse, rettich, rhabarber (fast alle obst- und gemüsesorten weltweit enthalten vitamin C)

Wirkung

entzündungs- und blutungshemmend, fördert abwehrkräfte, schützt Zellen vor chemischer Zerstörung, aktiviert enzyme, aufbau von Bindegewebe, knochen und Zahnschmelz, schnellere Wundheilung, stabiliert psyche, vitamin C spielt eine der Hauptrollen im Zellstoffwechsel

mangeL

17.
Zahnfleischbluten, müdigkeit, gelenk- und kopfschmerzen, schlechte Wundheilung, appetitmangel, Skorbut, Leistungsschwäche B12

Vitamin D (Calciferol)

Hauptvorkommen

Lebertran, Ziegenmilch, eigelb, Butter, meeresfische, Hering, Champignons, avocado. vitamin D kann der körper mit Sonnenlicht selbst produzieren!

Wirkung

regelt kalzium- und phosphathaushalt, knochenaufbau, fördert kalziumaufnahme, Stärkung des immunsystems, aufbau von knochen, Zähnen und muskeln, unterstützung der Zellteilung und sämtlicher Stoffwechselprozesse, aufnahme von kalzium und phosphor

mangeL

knochenverkrümmung und -erweichung, osteomalazie, erhöhte infektanfälligkeit, muskelschwäche, Schlafstörungen, nervösität und reizbarkeit

18.

Vitamin

Vitamin E (Tocopherole)

Hauptvorkommen

Sonnenblumen-, oliven-, avocado- und Weizenkeimöl, Haselnüsse, Leinsamen, Schwarzwurzel, peperoni, grünkohl, avocado, paprika, Schwarzwurzel, Wirsing, Spinat, rotkohl, Fenchel, Weisskohl

Wirkung

Stärkung des immunsystems, entzündungshemmend, Zellerneuerung, Schutz vor radikalen, reguliert

Cholesterinwerte und Hormonhaushalt, wichtig für Blutgefäße, muskeln und Fortpflanzungsorgane

mangeL

(selten) Sehschwäche, müdigkeit, muskelschwund, unlust, Fortpflanzungsschwierigkeiten, verdauungsschwierigkeiten, infektanfälligkeit

D
19.
Vitamin E

Vitamin K (Phyllochinone)

Hauptvorkommen

eier, grünkohl, Weisskohl, Spinat, Zucchini, Zwiebeln, Haferflocken, kiwi, tomaten, kresse, Sellerie, rettich, rhabarber, Lauch, kopfsalat, kartoffeln, gurken, Fenchel, erbsen, Bohnen, Blumenkohl, kiwis, pfirsiche, pflaumen, Weintrauben

Wirkung erforderlich für Bildung der Blutgerinnungsfaktoren

mangeL

Blutgerinnungsstörungen vitamin k kann in kleinen mengen auch im Darm gebildet werden, doch reicht das alleine nicht aus, der körper ist auf zusätzliches vitamin k aus der nahrung angewiesen

20.

Eisen

Hauptvorkommen

Weisskohl, nüsse, eigelb, Schwarzwurzel, Spinat, mangold, rotkohl

Wirkung

Blutbildung, Sauerstoffversorgung

mangeL

Wachstumsstörungen, muskelschwäche, Blutarmut, kleine risse in den mundwinkeln, müdigkeit

Vitamin K Eisen 21.

Kalzium

Hauptvorkommen

Ziegenmilchprodukte, mandeln, Bananen, petersilie, Chinakohl, Fenchel, Spinat, grünkohl, Brokkoli, Brunnenkresse, nüsse

Wirkung

Stabilität von knochen und Zähnen, nerven und muskelzellen, Blutgerinnung, anti-allergen

mangeL

osteoporose, rachitis, muskelschwäche, nierenschwäche, inkontinenz, Haarausfall, trockene Haut, verdauungstörungen

22.

Hauptvorkommen

Bananen, pflaumen, gemüse, pilze, Datteln, Bohnen, kartoffeln, Fisch, aprikosen

Wirkung

regulierung Wasserhaushalt der Zellen, verwertung kohlenhydrate, proteinaufbau, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche

mangeL

muskelschwäche, gestörte Herztätigkeit, magenprobleme, verstopfung, Darmlähmung, pulsunregelmäßigkeiten, Schwindel, muskelkrämpfe

Kalzium Kalium
Kalium
23.

Magnesium

Hauptvorkommen

nüsse, Haferflocken, getreide, milch, Bananen, mineralwasser, kohlrabi, Spinat, orangen, Beeren, Sonnenblumenkerne, mangold, mais, Datteln

Wirkung

energiebereitstellung, muskeln und knochen, vorbeugung krämpfe, bei unruhe und Stress, adrenalinfreisetzung, enzymaktivierung, senkt Cholesterinspiegel

mangeL

krämpfe, reizbarkeit, konzentrationsstörungen, magenDarm-probleme, kalte Füsse, Schwäche, reizbarkeit, müdigkeit, unruhe und verwirrtheit, kopfschmerzen

24.

Natrium

Hauptvorkommen

karotten, Spinat, kartoffeln, auberginen, Salat, Lauch und knoblauch

Wirkung

regulation Wasserhaushalt, Blutdruck, aufnahme von Zucker und aminosäuren

mangeL

kreislaufversagen, krämpfe

Magnesium Natrium 25.

Phosphor

Hauptvorkommen

kartoffeln, Brot, algen, Ziegenmilch

Wirkung

energiegewinnung- und verwertung, erhalt von knochen und Zähnen

mangeL

muskelschwäche, knochenleiden

26.

Chrom

Hauptvorkommen

kartoffeln, nüsse, Spinat, mangold, Blattsalate, vollkornprodukte, obst, Hefe, Honig

Wirkung

kohlenhydratstoffwechsel, Fettsäureabbau, positiver einfluss auf verwertung des Blutzuckers

mangeL

gewichtsverlust, verminderte glukosetoleranz

Phosphor Chrom 27.

Jod

Hauptvorkommen

algen, Seefisch

Wirkung

Schilddrüsenfunktion, regulation Stoffwechsel und körpertemperatur

mangeL unterfunktion der Schilddrüse, kropfbildung, gewichtsschwankungen

28.

Kupfer

Hauptvorkommen

Bohnen, pilze, vollkornprodukte, kartoffel, obst, erbsen, Linsen

Wirkung

Stoffwechsel, eisentransport, immunsystem

mangeL

(eher selten) anämie, Schlafstörungen, erhöhte

Cholesterinwerte, Schwächegefühl, appetitlosigkeit, atembeschwerden, pigmentstörungen

Jod Kupfer 29.

Mangan

Hauptvorkommen

Weintrauben, Heidelbeeren, nüsse, Hülsenfrüchte, meerrettich, knoblauch, grünkohl, vollkornprodukte

Wirkung

Stoffwechselprozesse, produktion Sexualhormone

mangeL

Störungen des Skelettwachstums und der Fruchtbarkeit, muskelschwäche, reizbarkeit, konzentrationsschwierigkeiten

30.

Molybdän

Hauptvorkommen

Blumenkohl, Hülsenfrüchte, vollkornprodukte, knoblauch

Wirkung

kohlenhydrat-, Fett- und eisenstoffwechsel

mangeL

geringere Harnsäurekonzentration, übermäßige aufnahme von kupfer

Mangan
31.
Molybdän

Selen

Hauptvorkommen

Fisch, Ziegenmilch, eier, nüsse, Wirkung

gewebeelastizität, Bestandteil knochen- und Zahnmasse, fördert den Stoffwechsel, Stoffwechsel, bindet freie radikale

mangeL

muskelschäden, Darmerkrankungen, schuppige Haut, verminderte Spermaqualität, knocheninstabilität

32.

Silicium

Hauptvorkommen

tomaten, gurken, petersilie, grüne Bohnen, kieselerde

Wirkung

erhaltung von knorpel, Bindegewebe, knochen, Haare, Zähne, nägel

mangeL

vorzeitiges altern, spröde knochen, Haarausfall, schwaches immunsystem

Selen
33.
Silicium

Zink

Hauptvorkommen

getreide, Hülsenfrüchte, Seefisch, Ziegenmilchproduckte

Wirkung

Stärkung des immunsystems, Farben sehen, wichtig für Haut und Bindegewebe, insulinspeicherung

mangeL

appetitlosigkeit, Haarausfall, brüchige Fingernägel, Hautschäden

34.

Arginin

Hauptvorkommen

Haferflocken, Walnuss, Fisch, erdnüsse, Haselnüsse, Weizenkeime

Wirkung

gesunder muskelaufbau, Stärkung des immunsystems, Steigerung der potenz

mangeL

gefäßverschluss, Bluthochdruck, immunschwäche, erektionsstörungen

Zink
35.
Arginin

Carnitin Hauptvorkommen

Carnitin ist in Fleisch enthalten. Für vegetarier ist es interessant zu wissen, dass der körper aus den aminosäuren methionin (Brokkoli, erbsen, rosenkohl, Spinat, ei, reis) und Lysin selbst Carnitin herstellen kann

Wirkung

muskelaufbau, Fettstoffwechsel, Leistungsteigerung

mangeL

Wachstums und entwicklungstörungen, rasche ermüdung, gewichtszunahme, infektanfälligkeit

Lysin

Hauptvorkommen

petersilie, aprikosen, Sellerie, Birnen, trauben, grünes

gemüse, eier, Fisch

Wirkung

kollagenaufbau, gesundes knochenwachstum, erhöhter

Fettstoffwechsel, gestärktes immunsystem, reguliert den

Blutdruck

mangeL

Schwindel, Übelkeit, gerötete augen, Haarausfall

Carnitin
Lysin

Prolin

Hauptvorkommen

Hirse, Dinkel, Fisch, petersilie, Walnüsse, erdnüsse

Wirkung

kollagenaufbau, gelenkaufbau, geweberegeneration, Stärkung des immunsystems, Sehnen- und knochenaufbau, halt adern und gefäße elastisch

mangeL

allgemeiner Leistungsabfall, gelenkprobleme, brüchige arterienwände

38.

Pflanzenstoffe

• Polyphenole kommen vor allem im Schalen- und randbereich von pflanzen vor. Sie sind in vielfältiger Weise schützend wirksam und haben hohe antioxidante eigenschaften. Der bekannteste vertreter ist Quercetin, das vor allem in Zwiebelgewächsen und grüntee vorkommt.

• Phytosterine sind vor allem in Sonnenblumenkernen, Sesam und nüssen enthalten. Sie sind ähnlich aufgebaut wie Cholesterin und konkurrieren deshalb mit dem Cholesterin um die aufnahme im körper. Dadurch wird der Cholesterinspiegel nachweisbar gesenkt.

• Glucosinolate kommen in rettich, kohl, Senf, kolhrabi, Brokkoli und kresse vor und stärken das immunsystem. Sie sind hitzeempfindlich, und deshalb ist vor allem viel rohkost wichtig, um glucosinulate aufzunehmen. Sie sorgen für den typischen meerrettichoder kohlgeschmack.

40.

• Flavonoide verleihen pflanzen eine rote, violette oder blaue Farbe wie in Beerenfrüchten, kirschen oder pflaumen. Sie sind besonders wichtig für ein intaktes immunsystem. Sie wirken entzündungshemmend und fördern die Blutgerinnung.

• Sufide sind schwefelhaltige verbindungen und kommen vor allem in Zwiebeln, Lauch, Spargel und knoblauch vor. Sie wirken hoch antibakteriell und senken den Cholesterinspiegel. Sie schützen den organismus vor freien radikalen und haben antikarzinogene eigenschaften.

Pflanzenstoffe 41.
42.

Obst & Gemüse

43.

Apfel

apfelbäume wachsen auf jedem kontinent sind robust in der pflege und sehr ertragreich. Sie lieben sonnige Standorte und sandige, lockere Böden. ein apfelbäumchen kann man in einem tontopf aus apfelkernen heranziehen. Wenn es etwas größer ist, kann man es in den garten pflanzen, am besten im Herbst. Dann kann der Baum den Winter über langsam sein Wurzelwerk etablieren.

Äpfel enthalten besonders viele vitamine in der Schale, deswegen sollten sie immer ungeschält verzehrt werden. in einem apfel stecken B-vitamine, vitamin a und C, Folsäure, antioxidantien, kalium, magnesium und pektin.

44.

Aprikosen

aprikosenbäume lieben warme und windgeschützte Lagen, gerne an Hauswänden. Der Boden muss warm und tiefgründig sein und stets feucht. Besonders lehmige Sandböden mit hohem Humusanteil sind vorteilhaft. außer einem jährlichen rückschnitt braucht ein erwachsener Baum kaum pflege und kann jährlich mehrere kilo Früchte hervorbringen.

aprikosenkerne enthalten das wertvolle vitamin B 17, das hoch krebshemmende eigenschaften besitzt. aprikosen sind außerdem reichhaltig an: Carotinoiden, vitamin C, a, e und kalium, kalzium, phosphor und magnesium sowie B-vitamine.

45.
Apfel Aprikosen

Aubergine

auberginen kommen ursprünglich aus indien und lieben Wärme. Deswegen kann man sie in kälteren regionen nur im gewächshaus kultivieren, dort allerdings wachsen sie hervorragend. Die pflanzen müssen immer von unten gegossen werden, nasse Blätter mögen sie nicht. Sie können bis zu zwei meter hoch wachsen und müssen daher angebunden werden, um die Früchte zu tragen. Brennesseljauche und kompost lieben sie als regelmäßige Düngung.

auberginen enthalten besonders viele Zellvitalstoffe wie: karotine, B-vitamine, vitamin C, kalium, kalzium, phosphor, eisen, Bitterstoffe, magnesium und phenolsäuren.

46.

Avocado

ein avocadobäumchen kann man selbst heranziehen. einfach den kern einer reifen avocado herauslösen, gut waschen und in anzuchterde mit der flachen Seite nach unten eingraben, aber nur so tief, dass das obere Drittel aus der erde guckt. ohne direktes Sonnenlicht und bei Zimmertemperatur kann der kern in circa 4 Wochen sprießen. um ein richtig großer Baum zu werden muss man ihn allerdings in ein gewächshaus umsiedeln, denn avocadobäume vertragen keinen Frost.

Die avocado ist ein wertvoller Lieferant an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Folsäure, vitamin a, B, C, D und e, sowie B-vitamine, eisen, kalzium und kalium.

47.
Aubergine
Avocado

Banane

Bananen wachsen in tropischen plantagen, sie benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und warme temperaturen. Sie sind in europa ein beliebtes importprodukt. es gibt über 70 verschiedene Bananensorten, darunter auch minibananen und rote Bananen.

Sie zeichnen sich durch einen hohen nährwert aus und sind gesunde kraftspender. Sie enthalten unter anderem kalium, B-vitamine, magnesium und mangan.

48.

Brokkoli

Brokkoli ist mit dem Blumenkohl verwandt und gehört zu den kreuzblütengewächsen. er braucht einen sonnigen, aber windgeschützten Standort und sandige, lockere erde.

Brokkoli ist reich an Zellvitalstoffen wie z.B. vitamin C, e, a, k und B-vitamine sowie Lysin, Leucin, phenylalanin, Zink, mangan, kalzium, magnesium, methionin, phosphor und glukosinulate.

49.
Banane
Brokkoli

Brombeeren

Brombeeren sind kletterpflanzen und werden bis zu drei meter hoch. Die Stacheln dienen als kletterhilfe und Fraßschutz. Die blauschwarzen Früchte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte.

Die schwarze Farbe der Frucht wird durch die gesunden Flavonoide anthocyane verursacht. Die enthaltenen gerbstoffe wirken sich besonders günstig auf das immunsystem aus. Brombeeren enthalten vitamin C, Carotine, B-vitamine, Folsäure sowie kalium, kalzium, magnesium, phosphor und anthocyane.

50.

Champignons

Champignons

Champignons wachsen am besten auf abgedunkeltem und feuchten Fertigsubstrat, das meistens aus Holzoder Strohspänen besteht. man kann sie wunderbar auf der Fensterbank ziehen, und erst nach fünf bis sechs erntephasen muss man das Substrat wechseln.

Champignons enthalten besonders viel vitamin e und D, kalium, kupfer, arginin und B-vitamine.

51.
Brombeeren

Chicorée

Chicorée oder endivie wächst ab ende mai bis anfang Juli in Freilandbeeten. nachdem die pflanzen gekeimt sind, muss man sie einzeln verlesen, so dass die pflänzchen sich ausbreiten können. generell sollte auf stetige Bodenfeuchtigkeit geachtet werden, und auch regelmäßige Düngung mit kompost tut der endivie gut. einzelne Blätter kann man immer von aussen abzupfen. Solange man nicht die mitte beschädigt, wächst die pflanze immer weiter.

endivien enthalten reichlich den Bitterstoff intybin, dazu vitamin C und B-vitamine, kalium, Carotinoide, kalzium, eisen, magnesium und inulin.

52.

Erbsen

erbsen sind rankpflanzen und können bis zu 2 meter hoch werden. Deswegen brauchen sie eine rankhilfe. Sie werden

zwischen mitte märz und mitte april ausgesät. Sie sind relative robuste pflanzen, die keine besonderen ansprüche an Witterung und Standort haben. Staunässe sollte allerdings vermieden werden.

erbsen sind besonders reich an vitamin C, e, k, B-vitaminen, Lysin, kalium, mangan, methionin und kupfer.

53.
Chicorée Erbsen

Erdbeeren

erdbeeren wachsen ab mitte märz in Freilandbeeten, mitte mai bis ende Juni können sie dann bereits geerntet werden. erdbeeren lieben warme und windgeschützte Standorte, sie mögen Stroh als oberflächensubstrat, denn es hält die Blätter und Beeren trocken und Schnecken fern. außerdem speichert es die Bodenwärme.

erdbeeren sind besonders reich an vitamin C, kalzium, magnesium, Folsäure und kalium.

54.

Feldsalat

Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen und ist mit einer Höhe von 8 bis 15 cm eher kleinwüchsig. er ist besonders kälteunempfindlich und kann deswegen fast ganzjährig angepflanzt werden. Der anbau ist unkompliziert, die Samen werden in Fugen mit 30 cm abstand eingesät und gut gewässert. Die keimphase ist je nach Witterung rasch erfolgt und eine erste ernte schon nach wenigen Wochen ertragreich.

Feldsalat ist besonders reich an Zellvitalstoffen, wie z.B.: vitamin C, a, k, Folsäure, eisen, kalium, Chrom, kalzium und magnesium.

55.
Erdbeeren
Feldsalat

Fenchel

Fenchel sollte in kleinen aufzuchtkulturen herangezüchtet werden und kann dann mitte mai raus aufs Beet. Zwischen den pflänzchen sollte mindestens 25 cm abstand sein, sonst bilden sich die knollen nicht richtig aus. Während der frühen Wachstumsphase ist Fenchel über ein bisschen organischen Dünger dankbar. Fenchel gehört zu den robusteren gemüsesorten, er verträgt sogar etwas Frost.

Die knolle und feingliedrigen Blätter sind besonders reich an: vitamine C, k, e, eisen, phosphor, kalium, kalzium, B-vitamine und Folsäure.

56.

Grüne Bohnen

grüne Bohnen sind Schlingpflanzen und bevorzugen sandige und lockere Böden. Sie wachsen an Stangen. rohe Bohnen eignen sich nicht zum verzehr, nur abgekocht sind sie genießbar. Bohnen vor der aussaat 24 Stunden im Wasserglas quellen lassen. Sie keimen dann wesentlich schneller und können rascher geerntet werden.

nährwert: vitamin C, k, e und B-vitamine, kalium, phosphor, kalzium, Silicium und kupfer.

57.
Fenchel
Grüne Bohnen

Grünkohl

grünkohl ist ein wahrer allroundstar. er ist einfach anzubauen und enthält eine vielzahl an Zellvitalstoffen. ab mitte april sollte er auf einem vorzugsbeet ausgesät werden und dann als Jungpflanze an seinen endgültigen platz im Beet versetzt werden. grünkohl verträgt sich als Beetnachbar gut mit Salat oder auf einem abgeernteten Frühkartoffelbeet.

er enthält neben viel vitamin C, k und e auch B-vitamine, mangan, kupfer, kalzium und kalium. Sein hoher anteil an antioxidantien wirkt zellschützend.

58.

gurken sind besonders in Salaten eine schmackhafte rohkost und gehören zur Familie der kürbisgewächse. Sie werden bis zu vier meter lang und haben keine besonderen ansprüche an Boden und Standort, jedoch lieben sie Sonnenlicht. Die aussaat sollte anfang mai erfolgen.

in der Schale stecken die meisten vitamine, deswegen sollte man sie ungeschält genießen. gurken enthalten: vitamin C, k, B-vitamine, kalium, kalzium, Zink, kalzium, magnesium und phosphor.

59.
Gurke
Grünkohl
Gurke

Heidelbeeren

Heidelbeeren brauchen einen sonnigen Standort, der windgeschützt sein muss. Sie benötigen stetige Feuchtigkeit und dürfen nie ganz austrocknen. ideal als Substrat ist eine mischung aus kalkarmer gartenerde, Laub, kompost und Sand, welcher die Feuchtigkeit hält. Die jungen triebe sprießen schon nach einigen Wochen, aber die pflanze kann erst nach einigen Jahren Früchte ausbilden. Da Heidelbeeren extrem kalkempfindlich sind, eignet sich regenwasser am besten zum gießen.

Heidelbeeren enthalten neben vielen antioxidantien, viel vitamin C, B-vitamine, magnesium, kalium, kalzium und anthocyane.

60.

Himbeeren

Himbeeren gehören zu den strauchartigen rosengewächsen und weisen besonders viele Stacheln an Blattunterseite und Stängeln auf. man unterscheidet zwischen Frühund Späthimbeeren, so kann man die ganze Saison über Himbeeren ernten. Die ansprüche an den Boden sind bescheiden, aber die Himbeere bevorzugt einen windgeschützten Standort. Da Himbeeren zu den Spreizklimmern gehören, benötigen sie eine kletterhilfe. Je mehr Licht die Seitenzweige erreicht, desto mehr Blüten und Beeren werden gebildet.

Himbeeren sind reich an wertvollen antioxidantien, vitamin C, e , a und B-vitaminen sowie kalzium, Folsäure, magnesium, Flavonoiden, kupfer, kalium und anthocyane.

61.
Heidelbeeren Himbeeren

Johannisbeeren

Johannisbeeren sind kleine vitaminbomben und gehören zur Familie der Stachelbeergewächse. Die Sträucher werden bis zu 2 m hoch und bilden die Früchte in kleinen rispen. Sie sind winterhart und wachsen fast überall auf der nordhalbkugel.

es gibt rote und schwarze Sorten, wobei die schwarzen besonders reich an vitamin C sind. Sie haben eine geringe Haltbarkeit und müssen bis spätestens 2 tage nach der ernte verzehrt sein. Sie enthalten außerdem: vitamin e, kalzium, kalium, magnesium und anthocyane.

62.

Karotten

karotten lieben einen sonnigen bis halbschattigen platz im garten. Der Boden sollte locker und krümelig sein. Je lockerer der Boden ist, desto gerader wachsen die karotten. am besten die Fuge 20 bis 30 cm tief vor aussaat auflockern.

karotten sind reich an Ballaststoffen und besonders gut für das immunsystem. Sie enthalten außerdem vitamin C, a, D, eisen, Zink, Carotinoide, magnesium, phosphor, mangan, kalium und Flavonoide.

63.
Johannisbeeren
Karotten

Kartoffeln

kartoffeln lieben sandige und lockere Böden ohne Staunässe. Wenn man die kartoffel an einem warmen und trockenen ort vorkeinem lässt, verfrüht sich die ernte um bis zu drei Wochen. kartoffeln sind frostempfindlich, daher die aussaat nicht vor mitte april.

nährwert: magnesium, phosphor, Chrom, kalzium, kalium, eisen, kupfer, vitamin C und B-vitamine

64.

Kiwi kiwis kommen ursprünglich aus China und gehören zu den Strahlengriffelgewächsen. erst im 19. Jahrhundert wurden sie von missionaren nach neuseeland gebracht, heute noch der Hauptexporteur von kiwis. Sie sind lianenartige klettergewächse und benötigen einen warmen und windgeschützten Standort mit leicht saurem (ph 5,5) Boden. Wenn man kiwis vor Frost schützt, gedeihen sie auch in europa gut. torf fördert hierbei die Wurzelentwicklung.

kiwis sind reich an Zellvitalstoffen. Sie enthalten vitamin C, k und e, B-vitamine, kalium, magnesium, phosphor, eisen und kalzium.

65.
Kartoffeln
Kiwi

Knoblauch

knoblauch nennt man auch die Wunderknolle. Sie desinfiziert den Darm, hemmt krebszellen und schützt die gefäße. Dabei wird der typische knoblauchgeschmack durch bestimmte ätherische Öle hervorgerufen, die besonders zellschützend sind. knoblauch wächst in allen Freilandbeeten und kann ganzjährig geerntet werden.

er enthält die vitamine C, e, a, Sulfide, molybdän, polyphenole und B-vitamine in hoher konzentration.

66.

Kopfsalat

kopfsalat keimt am besten unter einer aufzuchtsfolie, die dann später entfernt werden kann. Die jungen pflanzen werden einzeln verlesen und mit einem abstand von bis zu 25 cm voneinander eingepflanzt. er darf nicht zu tief eingesetzt werden, sonst kann er faulen. Der nährstoffbedarf ist gering. Deshalb kann selbst bei durchschnittlichen Böden auf Düngung verzichtet werden. kopfsalate ziehe gerne Schnecken an, daher empfiehlt es sich, etwas Sägespäne in das Beet zu mischen. Die Schnecken erreichen dann nur schwer die Blätter.

kopfsalat enthält: vitamin C, a, k und B-vitamine, Carotinoide, phosphor, magnesium, Zink, Chrom und kalium.

67.
Knoblauch Kopfsalat

Kresse

kresse kommt ursprünglich aus nordafrika und ist seit dem mittelalter auch in europa bekannt. Sie keimt sogar auf feuchter Watte oder küchenkrepp: Die Samen enthalten alle nährstoffe, die der keimling braucht.

Sie ist besonders reich an Senfölglykosiden, die besonders gut für das immunsystem sind. kresse ist auch reich an vitamin C und B-vitamine, Bitterstoffen und kalzium, kalium, glukosinolaten, magnesium und eisen.

68.

Kürbis

Der kürbis stammt aus dem tropischen mittelamerika und wurde dann im 16 Jahrhundert nach europa verschifft.

kürbisse benötigen humusreichen Boden und werden deswegen gerne in die nähe von komposthaufen gepflanzt. Sie brauchen extrem viel platz: eine einzige pflanze kann bis zu 10 Quadratmeter abdecken. Sie brauchen regelmäßige Wassergaben in Bodennähe, denn die Blätter können bei nässe leicht faulen.

kürbisse enthalten viel Carotinoide, B-vitamine, vitamin e, kalium, eisen, magnesium, phosphor und kieselsäure.

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Kresse Kürbis

Lauch

Lauch gehört wie andere Zwiebelpflanzen zur Familie der Liliengewächse und wird ende märz ausgesät. Beim verlesen der einzelnen pflänzchen muss man die Stängel tief eingraben, damit der gebleichte weisse Stamm besonders lang werden kann. Besonders gut wächst er, wenn er mit Brennesseljauche gedüngt wird.

Lauch enthält besonders viele gesunden Schwefelverbindungen, aber auch viele B-vitamine, polyphenole, vitamin C, k und a, kalium, kalzium, phosphor, natrium und eisen.

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Mais

mais ist in vielen Ländern Südamerikas ein grundnahrungsmittel. Die inkas priesen den mais sogar als heilig. er wächst auch auf extrem kargen, nährstoffarmen Böden und hat einen hohen Sättigungswert. mais kann zu Fladenbrot oder maisgrieß verarbeitet werden.

er ist reich an B-vitaminen, vitamin C, e und a und Folsäure sowie mineralstoffen, wie z.B. kalzium, magnesium, natrium und phosphor.

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Lauch Mais

Mango

mangos wachsen bevorzugt in warmen, subtropischen gebieten. ein mangobaum braucht viel Wasser und Halbschatten. es dauert einige Jahre, bis ein junger Baum die ersten Früchte trägt. es empfiehlt sich, einen mangobaum aus einem kern selbst zu ziehen und ihn dann erst auszusiedeln. Der kern muß gut durchgetrocknet sein und dann 24 Stunden in Wasser quellen. er bevorzugt sandige, nährstoffarme Böden.

mangos enthalten vitamin C, a, B-vitamine, Folsäure, prolin, glutaminsäure, Leucin.

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Nektarinen

nektarinen wurden bereits vor 4000 Jahren in China angebaut. Heute werden die meisten nektarinen aus den mittelmeerländern exportiert. Die Bäume gedeihen besonders gut auf lockeren und sandigen Böden. Sie lieben warme und windgeschützte Standorte.

nektarinen sind besonders kaliumreich, enthalten aber auch vitamin C und e, kalium, kalzium, Carotinoide und magnesium. Sie haben eine stark entwässernde und verdauungsfördernde Wirkung.

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Mango Nektarinen

Orangen

orangen wachsen wie alle Zitrusfrüchte gerne an hellen und warmen Standorten mit sandigen, lockeren Böden. man kann sie aus Stecklingen oder Samen ziehen, allerdings braucht man ein wenig geduld, denn bis der Baum erste orangen hervorbringt, vergehen einige Jahre. im Sommer sollte die pflanze feucht gehalten werden, aber nie nass stehen. im Winter muss gar nicht gegossen werden, allerdings muss der orangenbaum ins Haus, denn Frost verträgt er nicht. Deswegen ist das Hauptanbaugebiet von orangen das südliche europa.

orangen sind reich an vitamin C, e, magnesium, kalium. kalzium und B-vitaminen.

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Papaya

Die papaya ist eine baumartige Staude aus den tropen, die zur Familie der melonenbaumgewächse gehört.

ihr Fruchtfleisch enthält besonders viel papain, ein eiweißspaltendes enzym. in der papaya findet man aber noch viele andere wichtige Zellvitalstoffe wie vitamin C, e, B-vitamine, kalium, kalzium, eisen, Selen und magnesium.

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Orangen
Papaya

Petersilie

petersilie war schon bei den alten griechen als Heilkraut bekannt. Sie ist sehr vitaminreich und einfach anzubauen. Sie eignet sich hervorragend auch als Fensterbankkraut für die küche. Der geschmack frischer petersilie passt auf fast jedes herzhafte gericht. Sie ist kälteunempfindlich und verträgt sogar zeitweisen Frost. Die aussaat ist von märz bis September jederzeit möglich, und die Samen keimen schnell und unkompliziert, besonders wenn man die Samen vorher einen tag in Wasser vorquellen lässt.

petersilie hat einen hohen gehalt an Folsäure und vitaminen C, e und a, aber auch an kalzium, magnesium, Flavonoiden, eisen und kalium.

76.

Pflaumen

pflaumen sind ende Juli bis mitte august erntereif. ein einziger Baum kann pro Jahr fast hundert kilo pflaumen hervorbringen. er benötigt nur als Jungpflanze eine sogenannte “Schwemme”, das heißt die Wurzel muss stets mit Wasser überversorgt sein, damit sich das Wurzelwerk gesund ausbilden kann.

pflaumen sind hervorragende antioxidantien-Lieferanten. Sie enthalten: B-vitamine, vitamin C, k, Leucin, Flavonoide, kalium und anthocyane.

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Petersilie
Pflaumen

Rettich

rettich wächst ähnlich wie möhren im Freiland auf feinkörnigem, sandigen Boden. es gibt rote, rosa, weiße, gelbe und schwarze varianten. rettich ist ab ende april bis ende oktober anzubauen. am besten eine Furche graben, mit kompost füllen und den rettich darauf ankeimen lassen. Die reihenabstände sollten zwischen 20 und 30 cm betragen.

rettich bildet sehr große Wurzeln und enthält typische geschmackstoffe, die schwefelhaltigen Senföle, die sehr entzündungshemmend und antibakteriell wirken. außerdem enthält rettich viel vitamin C, k, e, mangan, Schwefel, Zink, magnesium, kalzium und Bor.

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Rhabarber

Rhabarber

rhabarber ist ein Stilgemüse und wächst als Staude. er liebt direktes Sonnenlicht und muss daher dringend an einem ruhigen, aber sehr sonnigen platz angepflanzt werden. Da er sehr robust ist, wächst er schnell und breitflächig auf fast jedem Boden. einmal im Jahr nach der ernte, die mitte Juni erfolgt, sollte der rhabarber mit Stallmist gedüngt werden, dann hat er im Folgejahr mehr Widerstandskraft.

er ist sehr reichhaltig an: vitamin C, k, e, B-vitaminen, kalium, kalzium und phosphor.

79.
Rettich

Rosenkohl

rosenkohl bevorzugt schwerere Böden. er wird im april ausgesät und im Juni versetzt bei einem reihenabstand von 60 cm zwischen den pflanzen.

rosenkohl ist besonders reich an: vitamin C, e und k, B-vitaminen, kalium, magnesium und phosphor. außerdem ist rosenkohl reich an krebshemmenden Bitterstoffen und Flavonoiden.

80.

Rote Beete

rote Beete ist eine zweijährige krautige pflanze und eng verwandt mit der Zuckerrübe und mangold. man kann sie problemlos auch im Halbschatten anbauen. Sie stellt keine besonderen ansprüche an Standort und Boden. am besten sät man sie im Juni, damit sie im September geerntet werden kann.

Der rote Farbstoff in der roten Beete kommt vom glykosid Betanin und ist besonders gesund. Sie enthält außerdem vitamin C und e, B-vitamine, kalium, eisen und Folsäure.

81.
Rosenkohl
Rote Beete

Sauerkraut

Sauerkraut wird aus Weißkohl gemacht, der auf vorzugsweise lehmigen, schweren Böden ab mitte april wächst. Während der Wachstumsphase braucht der kohl sehr viel Wasser. auf der Blattoberfläche des kohls leben bereits diejenigen mikroorganismen, die sich dann während der Fermentation des kohls zu Sauerkraut milliardenfach vermehren.

nährwert: vitamin C, a und k sowie B-vitamine

82.

Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel ist eine sehr alte gemüsesorte, die ursprünglich aus Südeuropa stammt und dann schnell

Beliebtheit in heimischen küchen fand. Sie ist einfach anzubauen und verträgt kälte, so dass sie ein ideales Wintergemüse ist. Der anbau sollte ende märz erfolgen und die Samen einzeln und mit 10 cm abstand ausgesät werden. nach wenigen Wochen ist die Schwarzwurzel erntereif.

Sie enthält eine vielzahl an Zellvitalstoffen wie vitamin C, e, a, B-vitamine, natrium, phosphor, eisen, inulin, Cholin, kalzium und kalium.

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Sauerkraut
Schwarzwurzel

Sellerie

Sellerie ist eine zellvitalstoffreiche Staude oder knolle. Sellerie wächst sehr gut in humushaltigen Freilandbeeten zwischen anfang april und ende September. man braucht ein bisschen geduld, denn die pflanze wächst besonders am anfang recht langsam. er gedeiht besonders gut neben Salat, kohlgemüse und gurken, aber nicht gut zwischen möhren, petersilie und Fenchel.

Sellerie ist reich an vitamin C, e, B-vitaminen, Folsäure, kalium, Lysin, kalzium, eisen, mangan und phosphor.

84.

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumen gehören zu den beliebtesten einjährigen gartenpflanzen und können bis zu drei meter hoch wachsen.

Die Samenkörner werden in kleinen tontöpfen gekeimt und dann im abstand von mindestens 30 cm im Beet ganzjährig eingepflanzt. Sonnenblumenkerne sind besonders lecker in Salaten oder eintöpfen.

Sie enthalten besonders viel: vitamin e, B1, kalzium, kalium, eisen und phytosterine, phenylalanin.

85.
Sellerie
Sonnenblumenkerne

Spargel

ein Spargelbeet im garten anzulegen ist kein problem. Zunächst hebt man eine rund 40 cm tiefe grube aus und füllt diese mit kompost. Darauf kommt dann noch eine 5 cm erdschicht, und dort setzt man die junge pflanze ein. nach der Winterruhe errichtet man einen Spargeldamm, aus dem dann die keimlinge sprießen. Bei guter pflege kann eine Spargelkultur 12 bis 15 Jahre leben.

Spargel ist reich an: vitamin C, e, k und a, kupfer, Folsäure, magnesium, Sulfiden und kalzium.

86.

Spinat

Spinat ist eine ideale vor- und nachkultur, denn er wächst am besten, wenn die tage kurz und die nächte lang sind. er wird in reihen mit mindestens 30 cm abstand gesät und ist nach wenigen Wochen erntereif. mit Spinat kann man Lücken im Beet füllen, die später von größeren kulturen in anspruch genommen werden, z.B. passt er gut zwischen Bohnen. Der Spinat ist längt abgeerntet, wenn die Bohne nennenswert zu wachsen beginnt.

Spinat ist reich an vitamin C, e, B-vitaminen, kalium, magnesium, eisen, Chrom und natrium.

87.
Spargel
Spinat

Tomaten

tomaten gehören zur Familie der nachtschattengewächse und enthalten besonders viel Carotinoide, diese sind ein natürlicher anti-aging Schutz. Sie lieben warme und sonnige Standorte und benötigen viel Licht. tomaten kann man einfach selbst kultivieren. Die Samen am besten über nacht vorquellen lassen und in kleinen tontöpfchen ziehen. ab einer größe von 15 cm sind sie reif für das außenbeet.

tomaten enthalten eine vielzahl von Zellvitalstoffen, unter anderem: kalium, magnesium, Folsäure, vitamin C und e.

88.

Walnüsse

Walnüsse gehören zu den ältesten kulturpflanzen. Schon bereits vor 9000 Jahren wurden Walnüsse angebaut, wie archäologische Funde beweisen. Walnüsse gedeihen sogar auf sauren Böden und werden am besten als Stecklinge eingesetzt. ein ausgewachsener Walnussbaum bringt pro Jahr rund 40 kg ertrag.

nährwert: vitamin e, kalium, magnesium, eisen, Chrom, prolin und phytosterine.

89.
Tomaten
Walnüsse

Wassermelone

Wassermelonen wachsen in Flachbeeten an warmen und sonnigen Standorten. Die erde sollte gut befeuchtet, aber nicht nass sein. Die aussaat sollte ende april erfolgen. eine Wassermelone kann in wenigen Wochen auf Fußballgröße heranreifen. Wenn man einige kleinere melonen früh von der pflanze trennt, werden die verbleibenden umso größer, weil die pflanze dann mehr energie in die verbleibenden Früchte stecken kann.

Wassermelonen enthalten vitamin C, k und B-vitamine, kalium, Lysin und prolin.

90.

Weintrauben

Weintrauben reifen an extrem sonnendurchfluteten Hanglagen. Sie sind Schlingpflanzen und brauchen eine kletterhilfe. Der Weinstock braucht mehrere Jahre, um zu reifen, aber dann kann er mehrere Jahre zuverlässig erträge liefern.

Die Weinlese ist ende September, und Weintrauben sind besonders reich an polyphenolen. außerdem enthalten Weintrauben viel vitamin C, e und a und die aminosäuren phenylalanin, methionin und arginin.

91.
Wassermelone Weintrauben

Wirsing

Wirsing wächst schneller als Weiß- oder rotkohl und braucht circa 26 Wochen bis zur ernte. Wirsing ist relativ robust und gehört zu den ältesten nutzpflanzen Bereits im frühen mittelalter wurde Wirsing gern verspeist. er kann zwischen märz und oktober durchgehend gepflanzt werden und stellt keine besonderen ansprüche an Boden und Witterung.

er enthält eine vielzahl von Zellvitalstoffen, wie z.B.: vitamin C, eisen, phosphor, B-vitamine, magnesium und glukosinulate.

92.

Zitronen

Zitronen benötigen leichte, luftdurchlässige und torfhaltige erde. ein Steckling wird leicht verholzt, und unterhalb der knospe eingesteckt und unter einer plastikhaube angezüchtet. Das Zitronenbäumchen braucht viel Licht und einen milden zugluftgeschützten ort. Zitronen haben vor rund 300 Jahren die Seefahrer vor Skorbut geschützt.

Sie enthalten viel vitamin C, B-vitamine, kalzium, magnesium und Flavonoide.

93.
Wirsing
Zitronen

Zucchini

Zucchini sind eine unterart der gartenkürbisse. Sie werden in kleinen tontöpfen (die Samen sollten einen tag im Wasserglas quellen) herangezogen und ab einer größe von 20 cm ins Beet umgepflanzt. Sie lieben Südlagen mit viel Sonne. Jede pflanze braucht zwei Quadratmeter platz und feuchten Boden. Die Blüten können ebenfalls verzehrt werden und schmecken köstlich. Zucchini bestäuben sich gegenseitig durch insekten, es gibt männliche und weibliche pflanzen. Der Fruchtkörper wächst aus der Blüte und ist nach sechs Wochen erntereif.

Sie enthalten besonders viel: vitamin e, C, a und B-vitamine, eisen, Zink und magnesium.

94.

Zwiebeln

Zwiebeln können schon ab Februar ausgesät werden, denn sie vertragen kälte gut. allerdings sollte das Beet nicht zu nass sein. es wird mit einem abstand von 20 cm zwischen den reihen gesät. Sie brauchen bis zu vier Wochen, um zu keimen. Zwiebeln mögen keine Wachstumskonkurrenz, deswegen muss man das Beet frei von unkraut halten.

Da Zwiebeln einen hohen anteil an schwefelhaltigen Substanzen besitzen, senken sie das krebsrisiko und schützen die Zellwände. außerdem sind sie reich an vitamin C, Carotinoiden, polyphenolen, Sulfiden, kalium, Zink und kalzium.

95.
Zucchini Zwiebeln
96.
97. Wildkräuter

Anis

verdauungsfördernd, hilft bei Blähungen und koliken, wirkt beruhigend auf die nerven und lindert Hustenreiz

Baldrian

Hilft bei nervlicher anspannung und innerer unruhe, wirkt wohltuend auf den magen

Birkenblätter

entgiftung, ideal zum Durchspülen der nieren und zur regeneration der Haut

Brennesselkraut

Harntreibend, eisenhaltig, unterstützt Blutbildung und senkt den Blutzuckerspiegel

Eibischwurzel

Heilsam bei Husten, Bronchitis, entzündungen und entkrampfend im magen-Darm-trakt

Fenchelsamen

Bei verdauungsbeschwerden, krämpfen, völlegefühl und Blähungen, schleimlösend und schmerzlindernd

Flohsamen

regelt die verdauung, reguliert den Blutzuckerspiegel, stärkt das immunsystem

98.

Ginkgoblätter

Wirkung auf das zentrale nervensystem, beruhigend, Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit

Hopfenblüten

Wirksam bei Schlafstörungen, angstzuständen und magenbeschwerden

Kamillenblüten

Hoch antibakteriell, antiviral, stärken das immunsystem, desinfizieren den Darm

Löwenzahn

pflegt galle und Leber und kurbelt den Stoffwechsel an

Mariendistelsamen

Bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und -zirrhosen, unterstützend zur therapie bei Leberschäden, toxischen oder chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden)

Lavendelblüten

Beruhigend zum einschlafen, bei Hautproblemen

99.

Ringelblume

antimikrobiell, entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, immunstimulierend und äußerlich zur Haut- und Haarpflege

Schachtelhalmkraut

Wirkt schmerzlindernd, stabilisiert das Bindegewebe

Schafgarbenkraut

Blutreinigend, krampflösend, hilfreich bei menstruationsbeschwerden

Schwarzkümmel

Lindert allergien, hilft bei Schuppenflechte und stärkt das immunsystem

Tausendgüldenkraut

Heilsam bei magenschmerzen, innerer unruhe, Blutarmut und Diabetes

Thymian

Bei Husten, Schnupfen, asthma, stabilisiert niedrigen Blutdruck und fördert die konzentration

Taigawurzel

Stärkt die allgemeine Leistungsfähigkeit, stabilisiert den kreislauf, hat cholesterinsenkende Wirkung

100.

Teufelskralle

ist besonders wirksam bei rheuma und anderen entzündungen, schmerzstillend, wird erfolgreich bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt

Weidenrinde

Besonders wirksam bei chronischen entzündlichen erkrankungen, wirkt ausserdem stark schmerzlindernd

101.

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