Der Homberger 2011 10

Page 1

10/2011 11/2011

Stadt kauft kath. Gemeindezentrum Nachdem bereits im vorigen Jahr das ev. Gemeindezentrum in Homberg-Süd von der Stadt Ratingen gekauft wurde, ist nun auch das schon seit Jahren leer stehende Gebäude des kath. Gemeindezentrums von der Stadt erworben worden. Das Grundstück wurde kostenlos zurückgegeben. Mag sein, dass das bunte Leben im Homberger Treff, dem ehemaligen ev. Gemeindezentrum, die Stadt Ratingen dazu bewogen hat, nun auch das ehemalige katholische Gemeindezentrum zu erwerben, aber vielleicht waren

Frischemarkt und Restaurant Zum Griechen ersteigert. Es hatte sich schnell herumgesprochen, das Ladenlokal des Frischemarktes und die daneben liegende Gaststätte sollen versteigert werden. Doch es kam anders, als erwartet. Die vorherige Besitzerin, der der Gebäudekomplex bis dahin zu Hälfte gehörte, ersteigerte in der Teilungsversteigerung das gesamte Gebäude. „Nun gehört es mir ganz, und es bleibt alles beim Alten,“ erklärte die neue Eigentümerin auf unsere Nachfrage. „Ich hätte mich ungern von dem Gebäude getrennt.“ Für die Mieter ist dieses Entscheidung nur positiv, denn in absehbarer Zeit wird sich für sie nichts ändern. Die Redaktion


Homberger

Der

Seite 2

Fortsetzung „Stadt kauft kath. Gemeindezentrum“ es auch einfach nur nützliche Erwägungen, denn mit dem Gebäude erhält die Gemeinde das größere Grundstück der beiden, einst den Kirchengemeinden überlassenen Grundstücke von insgesamt 5.780 qm zurück. Wie in Zukunft das Gebäude genutzt werden soll, ist noch nicht geklärt. „Ich werde dem Rat verschiedene Möglichkeiten vorschlagen,“ vorher will der zuständige Dezernent Wilms noch keine näheren Auskünfte geben. Da der Kindergarten und die Grundschule an das Grundstück angrenzen, böte sich hier eine

Mitnutzung an. Aber auch der Umzug der Bibliothek von Homberg-Nord nach Homberg-Süd würde viele Vorteile bringen. Die Bibliothek läge dann unmittelbar neben der Schule. „Wir werden erstmal die Außenanlagen wieder in Ordnung bringen und notwendige Reparaturen durchführen,“ so Dezernent Wilms, „und dann sehen wir weiter.“ Hier ist Eile geboten, denn der jahrelange Leerstand hat schon Spuren am Gebäude hinterlassen. Doch die sind unerheblich gemessen an dem eigentlichen Wert, den dieses Gebäude

100 Jahre Christuskirche

samt Grundstück für den Homberger Stadtteil bedeutet. Der steht nämlich in keinem Verhältnis zu dem Kaufpreis, den die Stadt Ratingen für das Gebäude bezahlt hat. Das gesamten Areal, bestehend aus Schule mit Aula und Turnhalle, Kindertagesstätte, Homberger Treff und nun noch das kleine Gebäude des ehemaligen kath. Gemeindezentrums, kann sich nun zu einem Treffpunkt für Jung und Alt von ganz Homberg entwickeln, wie es übrigens von den Stadtplanern einst auch gedacht war. Die Redaktion

Impressum

Die ev. Kirchengemeinde hatte seit ihrer Gründung nur eine kleine Fachwerkkirche, die 1684 „im Grund“ am Dorfrand, in der heutigen Seilergasse, errichtet wurde. Schon lange wünschten sich die Mitglieder der ev. Kirchengemeinde eine größere Kirche an der Dorfstraße. Hier für wurden seit 1897 eifrig Gelder in einen Kirchbaufond eingezahlt. Es herrschte große Aufbaustimmung. Schließlich wurde die Kirche am 1. Advent 1912 eingeweiht, darum feiert die ev. Kirchengemeinde ab 1. Advent 2011 ein Jubiläumsjahr. Das Jubeljahr startet mit einem Festgottesdienst um 11.00 Uhr in der Christuskirche. Aus Anlass des Jubiläums können auf dem Weihnachtsbasar im Saaj des Lutherhauses am 26./27.11. Weihnachtskugeln zur Erinnerung an das Jubiläum erworben werden. Außerdem gibt es einen Kalender mit alten und neuen Fotos von Homberg zu kaufen. Der Weihnachtsbasar der ev. Kirche im Luthersaal an der Dorfstraße ist an beiden Tagen ab 15 Uhr geöffnet. Weitere Information erhalten Sie von Heide Raison, Tel. 02102/52176. RS/HSP/TS

Herausgeber: Homberger Verein zur Förderung von Bürgerinteressen e. V. Anschrift der Redaktion: Schumannstrasse 15, 40882 Ratingen Tel.: 02102/51998 e-mail: homberger@gmx.de Internet: www.derhomberger.de Redaktionsteam: Helmut Frericks, Hannelore Sánchez Penzo, Heinz Schulze Layout: Lisa Schulze & Simon Schulze Bild/Anzeigenbearbeitung: José Sánchez Penzo Redaktionsschluss: jeweils Monatsende Erscheinen: zweimonatlich Druck: Schöttler Druck, Ratingen Auflage: 2500 Exemplare Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie für deren Richtigkeit übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Texte spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.


Homberger

Der

Seite 3

Bürgerinitiative Sandgrube Liethen wählte neuen Vorstand Zu berichten gab es nicht viel Neues in der Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative, die sich einst zusammenfand, um die Verfüllung der Sandgrube zu verhindern. Dieses ist ihr und vielen Homberger Bürgern mit Bravour gelungen. Jetzt geht es um eine sinnvolle Nutzung der Grube zum Wohle der Natur und zum Wohle der Homberger Bürger. Und hier geht es nur mühsam voran, denn nach wie vor ist die Grube in Privatbesitz. Das Insolvenzverfahren gegen die DFA, die die Verwertungsrechte der Grube hat, dümpelt seit Jahren vor sich hin. Eine Übergabe der Grube an die Stadt Ratingen oder an den Kreis Mettmann für 1 € ist nicht in Sicht. Solange dies der Fall ist, bleibt das Betreten der Grube vom Eigentümer untersagt. So blieb also den versammelten Mitgliedern die bisherige Arbeit des Vorstandes abzusegnen (einstimmig) und einen neuen Vorstand

zu wählen. Hermann Pöhling wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Ferner wurden in den Vorstand gewählt Hubert Bosch und Hubert Gamsjäger, beide engagierte Naturschützer und von Anfang an mit dabei. Der neue Vorstand hat nun vor allem die Aufgabe, den Kreis Mettmann und die Stadt Ratingen dafür zu gewinnen, den Zustand des Abwartens „auf den Sankt Nimmerleinstag“ mit ihren Mitteln zu beenden. HSP

Verkehrspiegel montiert An der Kreuzung Dorfstraße/Ostring wurde inzwischen ein Verkehrsspiegel montiert, der den Autofahrern vom Ostring kommend eine bessere Einsicht nach rechts in die Dorfstraße gewähren soll. Man fragt sich allerdings wozu? Befragungen bei Autofahrern ergaben, dass sie die Spiegel überhaupt nicht gesehen haben. Das mag ja noch kommen. Aber kaum ein Autofahrer kann durch die Verzerrung auf dem Spiegel und durch die Entfernung erkennen, was da eigentlich zu sehen ist. Die Kreuzung ist etwas unübersichtlich, weil die Autos auf dem ersten Parkplatz in der Dorfstraße die Sicht nehmen. Ein weißer Strich auf der

Straße und vielleicht noch die Anweisung: „Bis hierher vorfahren“, hätte für mehr Sicht gesorgt und das Problem wäre behoben gewesen. HSP

Was? Wo? Wann? 3. + 10.11.2011 Homberger Treff, Herrenhuter Straße von 19.45-21.45 Homberger musizieren für Homberger Chorprobe für Haydn: Die Schöpfung 06.11.2011 11.30 Uhr kath. Kirche St.Jacobus, Dorfplatz hl. Messe zum Buchsonntag 13.11.2011 10-13 Uhr Bruhy Sporting, Am Weinhaus 13 Frühstücksbüfett, bitte anmelden Tel. 02102/5966 19.11.2011 Bruhy Sporting, Am Weinhaus 13 Party-Time mit DJ Gerd Dörner 26.11.2011 Jacobussaal, Grashofweg von 12 – 21 Uhr Gemeinde-Advent der kath. Kirchengemeinde 26./27.11 2011 Weihnachtsbasar der ev. Kirchengemeinde ab 15 Uhr im Lutherhaus, Dorfstr. 14 27.11.2011 11 Uhr ev. Christuskirche, Dorfstr. 12 Jubiläumsgottesdienst zum 100jährigen Jubiläum 27.11.2011 17 Uhr ev. Christuskirche, Dorfstr. 12 38. gemeinsames Weihnachtskonzert des kath. und des ev. Kirchenchors 11.12.2011 10-13 Uhr Bruhy-Sporting. Am Weinhaus 13 Weihnachtsfrühstück, bitte anmelden Tel. 02102/5966 11.12.2011 11 Uhr Autohaus Bruhy, Am Weinhaus 12 Weihnachtsmärchen für Jung und Alt Eintritt 3,-- € als gemeinnützige Spende 16.12.2011 19.30 Uhr Aula im Heinr. Heine Gymnasium in Metzkausen/Mettmann Nadine Schartmann mit ihrer Band HighNUN


Homberger

Der

Seite 4

Homberger Pfadfinderstamm Hratuga wieder auf Sommerfahrt

Auch in diesem Jahr war der Homberger Pfadfinderstamm Hratuga wieder auf Sommerfahrt, wir hatten uns dazu entschieden, in die Niederlande zu fahren. Die erste Woche unserer zweiwöchigen Sommerfahrt führte uns mit 25 Pfadfindern zunächst für eine Woche auf das Segelschiff „Zeven Wouden“. Anschließend verbrachten wir die zweite Woche auf einem großen Pfadfinderzeltplatz in der Nähe von Zwolle. Für einige von uns war sogar die Anreise ein Abenteuer. Die Sippe Kojote hatte sich vorher für eine Burgenwanderung in der Pfalz entschieden und die sechs Jungen der Sippe Eisbär fuhren mit dem Fahrrad bis nach Holland. Das Alter der Teilnehmer war bunt gemischt (von 8 bis über 50 Jahre). Die Woche auf dem

Segelboot war sehr interessant und machte allen viel Spaß. Die Jüngeren konnten zwar oft nicht die großen Segel setzen, übernahmen aber kleinere Aufgaben, wie Knoten binden oder Seile aufwickeln. Wir fuhren mit dem Segelschiff bis ins Wattenmeer und ließen uns einmal sogar auf einer Sandbank trocken fallen, so dass wir für ein paar Stunden auf dem Meeresgrund herumlaufen konnten, um dort Krabben für unser Abendessen zu fangen. Zu Beginn des Standlagers in Ommen bauten wir erstmals unsere eigenen Schlafzelte auf. Unser Lagerplatz lag direkt an einem kleinen Fluss wo wir endlich schwimmen gehen konnten. Auf dem Segelboot hatten wir zwar viel Wasser um uns aber nur seltene und kurze Gelegenheiten, selber schwimmen zu gehen. Außerdem standen uns auf dem Platz drei Schlauchboote zur Verfügung, mit denen wir sehr viel Spaß hatten. Unser Programm war sehr abwechslungsreich: Es gab Geländespiele bei Tag und Nacht, Schwimmbadbesuche und für die Älteren der Truppe einen Besuch in Hollands Hauptstadt Amsterdam. Für jede Gruppe gab es eine Überraschungswanderung. Als erstes waren die Gruppe Kojote dran. Sie erfuhren nach dem Abendessen, dass diese Nacht woanders geschlafen wird. Außerdem sollten sie sich das Frühstück am nächsten Morgen erst mit einer 10 km weiten Wanderung verdienen. Zu Beginn hielt sich die Begeisterung in „Kojoten“ in Grenzen, doch im Nachhinein hatte die Gruppe sehr viel Spaß.

Für die Sippe Eisbär hatten wir uns etwas Spannenderes überlegt. Die 16- bis 18-jährigen wurden nach 3 Stunden Schlaf mitten in der Nacht geweckt, mit der Aufgabe, sofort eine Strecke von 15 km in einem Nationalpark zu bewältigen. Zur Belohnung erwartete sie am Ende der Strecke ein traumhafter Sonnenaufgang. Auch die Sippe Luchs erhielt ihren individuellen Ausflug. Sie fuhren mit den Schlauchbooten zu einem anderen Pfadfinderplatz, um dort alleine eine Nacht zu verbringen. Ein weiteres Highlight der zwei Wochen war der „Selbstkochtag“. Jede Gruppe durfte nicht nur selber kochen, sondern musste sich die Zutaten für Marmelade, Brot, Tee und Hähnchenschenkel selber verdienen. Die Erdbeeren beispielsweise mussten eigenhändig gesammelt werden. Für die Hähnchenschenkel mussten die Sipplinge eine „Hühnerfalle“ bauen und um an eine geräucherte Forelle zu kommen, musste eine Angel gebaut werden. Während des ganzen Lagers hatte es immer wieder geregnet, allerdings hatte uns dies irgendwann nichts mehr ausgemacht, weil durch die warme Luft alles schnell wieder trocken wurde. Nach den zwei Wochen war eine sehr schöne Sommerfahrt zu Ende. Und obwohl man nach zwei Wochen wieder froh ist, zuhause zu sein, schaut man doch schon wieder gespannt auf das nächste Jahr, denn dann planen wir, drei Wochen nach Polen in die Waldkarpaten zu fahren, wo ein großes Pfadfinderlager mit mehreren hundert Pfadfindern aus ganz Deutschland stattfinden soll.


Homberger

Der

Seite 5

30 Jahre Engagement für Gutes Sehen Seit 30 Jahren sorgt die Familie Deselaers bei uns in Homberg dafür, dass wir für alle Gelegenheiten die richtige Brille zur Verfügung haben. Es begann mit der Filiale des Düsseldorfer Geschäftes am Dorfplatz. 2001 erfolgte dann der Umzug in das neue Geschäftszentrum Homberg-Mitte und gleichzeitig die Übergabe an die nächste Generation, an Jutta Deselaers. Doch bald wurde das neue Ladenlokal zu klein und als sich 2009 die Gelegenheit ergab, zog man in das jetzige Ladenlokal. „Wir mussten dringend umziehen,“ erläutert Jutta Deselaers rückblickend, „denn ich brauchte für meine drei Mitarbeiterinnen mehr Platz.“ Ihr Konzept, > seriöse Kompetenz durch kontinuierliche Weiterbildung < sprach sich schnell herum. „Hier bekomme ich endlich die richtige Brille für mich“, so eine Kundin. Sie hatte Probleme mit ihrer Brille beim Golfspielen. Brillenträger kennen das. Da mit zunehmendem Alter die Augen die Fähigkeit verlieren, sich selbständig auf verschiedene Entfernungen einzustellen, muss eine Brille dies ausgleichen. Und hier beginnen die Schwierigkeiten: der eine kann seine Noten auf dem Klavier nicht richtig lesen, bei dem anderen ist der Bildschirm des Computers verschwommen, die nächste möchte gern wieder beim Fernsehen Strümpfe stricken. Weil die Augen der Menschen unterschiedlich altern und jeder andere Ansprüche an sein „Gutes Sehen“ stellt, kann die Lösung nur zusammen mit dem Kunden gefunden werden. „Man muss das individuell ausprobieren, berechnen genügt oft nicht,“ berichtet Jutta Deselaers aus ihrer Praxis. „Wir haben uns mit der Problematik auseinandergesetzt und spezielle Schulungen gemacht.“ Kinder haben ähnliche Probleme. Ihre Augen können sich zwar noch jeder Entfernung anpassen, aber eine Brille ist oft hinderlich beim Sport oder beim Herumtollen. „Ich kann endlich mit der Brille Fußball spielen,“ erzählt Frederik ganz stolz. Jutta Deselaers hat ihm eine Sportbrille angepasst, die selbst beim heftigsten Dribbeln nicht herunterfallen kann. Mindestens genauso wichtig wie das Sehen durch die Brille, ist das Aussehen mit der Brille. Innerhalb eines breiten Sortiments hat der Kunde oder die Kundin die Qual der Wahl. Die Palette reicht vom dezenten Brillengestell bis zur modischen Designerbrille. Ein modernes Computer-Bild-System hilft

bei der Auswahl. „Während unserer Aktionen kann jeder Kunde bei uns Brillen ausprobieren, und diese Gelegenheit nutzen viele

unserer Kunden“, erzählt Jutta Desealers mit einem Lächeln, „die Kunden haben richtig Spaß dabei.“ HSP/TS


Homberger

Der

Seite 6

Das 8. Homberger Seifenkistenrennen bei strahlendem Sonnenschein Mit 60 Stundenkilometer die Steinhauser Straße hinunter

Wenn man sehen will, warum es Spaß macht in Homberg zu wohnen, dann sollte man beim Seifenkistenrennen dabei sein. Die Veranstaltung, die im Jahre 2004 auf Initiative des Ratinger Stadtmarketing ins Leben gerufen, wird mittlerweile von Homberger Bürger unter der Regie des „Hombergers“ organisiert. Fast alle im Dorf tätigen Vereine und Gruppen sind mit dabei. Da sind die Pfadfinder, die

mit viel Engagement den Auf- und Abbau der Streckensicherung mit den Strohballen und die Zeitmessung übernommen haben. Der Schützenverein, der für die Beköstigung und Getränke einen Stand aufbaut. Die freiwillige Feuerwehr mit der übergeordneten Absicherung der Veranstaltung. Die katholische Kirche mit dem Pater Staszek und den Messdienern, die mittlerweile mit

ihrer „Renncrew“ und drei Fahrzeugen zu einem festen Bestandteil der Veranstaltung geworden sind. Beim Organisationsteam sind die Aufgaben fest vergeben. Arthur Lenhardt ist für die Organisation der Absperrgitter und Baken zuständig, Hans-Peter Grashaus organisiert die Streckenabgrenzung mit den Strohballen. Norbert Erneke und Dirk Mokwa sind


Homberger

Der

Seite 7

Dr. Carsten Stölpel und Norbert Erneke

Timur Seidel

Norbert Versen

mit der Sicherheit der Rennkisten, Helmut Frerichs und Hannelore Sanchez sind für den Rennablauf verantwortlich. Gerd Dörner war wieder mit vielen einfühlsamen Worten besonders für die jungen Fahrer der Moderator. Wichtig war Norbert Versen, der die Rennkisten wieder den Berg nach oben transportierte und somit für einen reibungslosen Ablauf sorgte und Dr. Stölpel, der zusammen mit den Johannitern für den Verletzungsfall bereit stand. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ratingen, David Lüntgen, sprach die einleitenden Worte und übergab auch die Urkun-

den und Pokale an die Sieger. Das Rennen startete pünktlich um 14.00 Uhr und der Ablauf erfolgte ohne Unterbrechung. Zwar gab es bei der Zeitnahme noch Optimierungsbedarf, doch wurde dies vom Publikum kaum bemerkt, denn zwischendurch fanden sich immer Bobbycarfahrer, die mit Vergnügen in den Pausen die Steinhauser Straße hinunter rasten. Überhaupt bilden mittlerweile die jüngsten Fahrer den besonderen Anziehungspunkt der Veranstaltung. Mit ihren Sturzhelmen wirken sie wie kleine Astronauten, die zur besonderen Freude des Publikums die Rennstrecke hinunter jagen.

Trotz der gleichzeitigen Veranstaltung des Bauernmarktes in Ratingen war das Homberger Seifenkistenrennen wieder gut besucht. Timur Seidel, der an der Steinhauser Straße wohnt, ließ wie schon in den vergangenen Jahren seiner Freude über die Veranstaltung freien Lauf. Er hatte seine Einfahrt mit Spielgeräten bestückt und in ein wahres Kinderparadies verwandelt und außerdem gab es Freibier, denn er feierte die Geburt seines jüngsten Familienmitgliedes Amadeo. Eine Idee, die sehr gut angenommen wurde und vielleicht noch Nachahmer findet. Heinz Schulze


Homberger

Der

Seite 8

Klassentreffen nach 60 Jahren

Im September 2011 trafen sich die ehemalige Schüler der ev. Volksschule Homberg, die von 1949 bis 1951 eingeschult wurden. Auf dem Weg durch die Dorfstraße erinnerten wir uns an die vielen kleinen Häuschen, die leider inzwischen abgerissen wurden. Wir wunderten uns über die leere Dorfstraße. Vor 60 Jahren spielten viele Kinder hier, obwohl Homberg nur ca. 800 Einwohner hatte. Für alle waren die Kirchturmuhren wichtig, denn um 6 Uhr abends mussten Kinder zuhause sein. Erstaunt stellten wir fest, dass fast alle beim Zuspätkommen ohne Abendbrot ins Bett geschickt wurden. Das, was wir früher nicht als besonders bemerkenswert empfanden oder nie ausgesprochen hatten, kam nun zur Sprache, z. B.: Grenzen zwischen den Konfessionen:Es gab eine katholische und eine evangelische Volksschule. Die heutige Bücherei neben der Christuskirche war die evangelische Schule. Auf der anderen Straßenseite, da wo heute die Ringstraße beginnt, war die katholische Schule. Es gab also einen katholischen und einen evangelischen Bürgersteig. Geheimnisvoll waren auch die Kirchen der anderen Konfession. So trauten wir Evangelischen uns kaum in die katholische Kirche mit dem uns fremden Weihwasser und dem ewigen Licht. Besonders zur Weihnachtszeit schlichen wir uns zu der schönen Krippe und warfen Pfennige in eine Dose mit einem „Neger“, der zum Dank nickte. Die katholischen Kinder hatten keine Chance in

die evangelische Kirche zu kommen, die war im Gegensatz zu heute stets verschlossen. Einheimische und Flüchtlinge Nach dem 2. Weltkrieg wurden Flüchtlinge aus dem Osten in Homberg einquartiert, z.B. in den jetzigen Jacobussaal. Beim Klassentreffen erinnerte sich Ute Mackrodt geb. Engmann daran, dass die Mutter von Hans Joachim Voortman sich besonders um die Flüchtlinge kümmerte. Auch die evangelische Kirchengemeinde reagierte schnell und gab den Kirchsaal als Kindergarten frei, damit die Kriegerwitwen arbeiten gehen konnten. Auch Wohnungen wurden von der Kirchengemeinde in der Seilergasse und am Dorfkrug zur Verfügung gestellt. Als Kind war mir nicht

wichtig, wie die anderen wohnten. Die Herzlichkeit und Fürsorglichkeit der Erwachsenen uns Kindern gegenüber hat mich immer beeindruckt. Soziale Unterschiede Beim Klassentreffen stellte sich heraus, dass einige über den 2. Bildungsweg studiert hatten. Damals kosteten die „Höheren Schulen“ Schulgeld. Das war schon ein Grund in der Volksschule zu bleiben. Viele Eltern trauten sich aber auch nicht, ihr Kind auf das Gymnasium zu schicken aus Angst, sie könnten ihrem Kind bei Problemen nicht helfen. Erst jetzt offenbarten einige, dass sie gerne zur „Höheren Schule“ gegangen wären. Als gehorsame Kinder fügten sie sich dem Elternwillen. Fazit Erstaunlich schnell stellte sich beim Klassentreffen die alte Vertrautheit wieder ein. Offen sprachen viele aus, wie sie sich als Kinder in Homberg wohl fühlten. Die Freiheit, überall spielen zu dürfen, kreativ und ohne Termindruck im Gegensatz zu der heutigen Kindheit, das machte uns glücklich. Gemeinsam erlebten wir die Entbehrungen der Nachkriegszeit: kalte Wohnungen, kratzende Schafwollstrümpfe, schlecht schmeckendes Erbsenpüree, Schulspeisungen, zu kleine Schuhe, strenge Eltern. Aber auch die tiefen Verunsicherungen, besonders die der Flüchtlingskinder, deren Väter zum Teil im Krieg gefallen waren, kamen zur Sprache. Diese vertrauten Gespräche über unsere gemeinsamen Kindheitserinnerungen wollen wir möglichst bald fortsetzen. Wir freuen uns alle auf das nächste Klassentreffen. Rosel Schroeder geb. Brinkmann


Homberger

Der

Seite 9

Ja, damals, der Tanz auf der Tenne Ein Fest zum Kennenlernen

Genau vor 40 Jahren, am 2.10.1971, bezog als erste Familie Harald Nellessen mit seiner Frau und zwei Kindern sein eigenes Haus in Homberg-Süd, Kirchfeldstraße 33. Zahlreiche Nachbarhäuser standen schon im Rohbau und konnten nach und nach ebenfalls bezogen werden. Bald begann man auch mit den nächsten Bauabschnitten und allmählich wurde Homberg-Süd zu dem, wie wir es heute kennen. „Wir müssen uns mal kennen lernen,“ stellte Werner Waxweiler eines Tages bei einer Geburtstagsvisite fest, woraufhin der alteingesessene Hans-Peter Grashaus spontan erklärte: „Ich stelle meine Scheune zur Verfügung. Den Rest müsst ihr selber machen!“ Das war ein Angebot. Schnell fand sich ein ‚Festkomitee’ aus neuen und alten Hombergern zusammen. Jeder wollte etwas zum Fest beitragen, Der eine organisierte Essen und Trinken, der nächste konnte einen Toilettenwagen besorgen, die Feuerwehr legte den Schlauch für frisches Trinkwasser. Ria Waxweiler lief von Geschäft zu Geschäft. Sie sammelte Preise für die Kinderspiele und in vielen Familien wurde für das Kuchenbüfett gebacken. Günter Mattern, der in der Ringstraße den Koma-Markt betrieb, zog mit der Drehorgel durch die Straßen, um auf das Fest aufmerksam zu machen. Der Termin wurde auf den 4. Juni 1977 festgelegt. Schnell sprach sich herum, endlich passiert etwas in Homberg. „Es waren bestimmt 1.500 Leute da“, erinnert sich Werner Waxweiler. „Und mir war angst und bange, mit so vielen Menschen

Ria Waxweiler, Hans-Peter Grashaus und Werner Waxweiler

hatten wir nicht gerechnet,“ ergänzt Hans- waren mit heller Begeisterung dabei,“ erzählt Peter Grashaus. „Ich bin den ganzen Abend Hans-Peter Grashaus abschließend, „das um die Scheune gelaufen. Wenn hier ein Feuer Fest ging bis zum frühen Morgen.“ ausgebrochen wäre, an die Panik wagte ich HSP/TS gar nicht zu denken.“ Aber alles ging gut, denn die Feuerwehr half aus so mancher heiklen Situation, z.B. als das Trinkund Toilettenwasser knapp wurde. „Alle

KfZ-Sachverständiger Kfz-Schadengutachten und Bewertung LKW-Schadengutachten und Bewertung Technische Gutachten Fahrzeugexpertisen Reparaturbestätigungen Technische Beratung bei Anschaffung von Kraftfahrzeugen Als neutraler und unabhängiger Gutachter bin ich weder einer Versicherung noch einer Werkstatt verpflichtet. Clemens Herold Kfz-Sachverständiger Schneppersdelle 2a 40882 Ratingen Tel. 02102 579 1371 Fax. 02102 579 0817 Mobil. 0157.715 24241 E-Mail: kontakt@clemens-herold.de www.clemens-herold.de

d einlan TÜV Rh iert zertifiz


Homberger

Der

Seite 10

Tanzen macht fit

Tanzen, so fanden Wissenschaftler des AlbertEinstein-College of Medicine in New York

heraus, wirkt vorbeugend gegen den Untergang von Nervenzellen in der Großhirnrinde, die für das menschliche Gedächtnis, Denkvermögen und Sprache verantwortlich ist. Wer Schrittkombinationen bei Musik erlernt, trainiert nicht nur das Gedächtnis intensiv, sondern auch seinen Gleichgewichts- und Orientierungssinn. Außerdem fördert Tanzen die spontane Freude und Kreativität, darum hält Tanzen fit. „Wir tanzen Kreis-, Reihentänze und viele andere Tänze,“ so Jutta Schweers, die im Homberger Treff in der

Herrenhuter Straße jeden Mittwoch die Homberger einlädt zum Tanzen. „Es sind keine Vorkenntnisse notwendig und wir tanzen ohne festen Partner.“ Man kann einfach ohne Anmeldung vorbeikommen und mitmachen. Der Beitrag kostet pro Veranstaltung 4 €, 1. Stunde Schnupperstunde. Tanzen hält fit, jeden Mittwoch von 10-11.30 Uhr im Homberger Treff, Herrenhuter Straße, Leitung: Jutta Schweers, Tel. 0211/453289. HSP/TS

Veranstaltungsprogramm im Homberger Treff Mittwoch 02.11.2011 19.30 Uhr „Der Ruhrtalradwanderweg – von Winterberg bis Duisburg“ Vortrag Pfarrer Michael Füsgen Eintritt frei. Mittwoch 09.11.2011 19.30 Uhr „Lebensaufgaben erkennen und gestalten“ Vortrag Claudia Döllmann (in Zusammenarbeit mit der kath. Familienbildungsstätte) Eintritt 5,00 Euro – Voranmeldung nicht erforderlich. NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU Freitag 11.11.2011 18.00-21.00 Uhr „Neuer Jugendtreff in Homberg-Süd“ mit Uwe Reuning und Ebru Erdogan Zum Kennenlernen sind am 11.11. alle Getränke frei. Es gibt Möglichkeiten für Tischtennis, Spiele- und Kochaktionen. Sonntag 13.11.2011 17.00 Uhr „KONZERT am Volkstrauertag“ unter der Leitung von Heinrich Arndt Eintritt frei! Am Ende wird um eine Spende gebeten. Mittwoch 16.11.2011 19.30 Uhr „Namibia – Afrikas herbes Paradies“ VHS – Diavortrag mit Karin Horn Eintritt 5,00 Euro – Voranmeldung nicht erforderlich Mittwoch 30.11.2011 19.30 Uhr „Das Geheimnis der Osterinseln“ Aufstieg und Niedergang einer Kultur am Ende der Welt Vortrag mit Fotos und Musik von Gabriele Kibat Eintritt frei. Samstag 03./Sonntag 04.12. jeweils 11.00-18.00 Uhr „Kunstmarkt zurWeihnachtszeit“ 10 Künstler aus Ratingen, Düsseldorf und Umgebung stellen ihre Werke im Bereich: Fotografien, Malerei, Schmuck, Stein- Keramikund Porzellanobjekte vor.

Freitag 09.12.2011 15.00-16.30 Uhr „Weihnachtsbasteln mit Kindern im Grundschulalter“ Materialumlage 3,00 Euro Mittwoch 14.12.2011 17.00 Uhr „Ratingen im Wandel der (Jahres)zeiten“ Diavortrag mit Hans Weiler von den Ratinger Jonges. Eintritt frei. Donnerstag 15.12.2011 15.00-17.00 Uhr „Bürgerverein /Offenes Gemeindecafe“ Geplant ist die Teilnahme am lebenden Adventkalender Freitag 16.12.2011 15.30-17.00 Uhr „Babuschka findet das Christkind“ Bilderbuchkino für Eltern mit Kindern von 3-7 Jahren Mit Stephanie Sequaris (in Zusammenarbeit mit der kath. Familienbildungsstätte) Eintritt 4,00 Euro – Voranmeldung nicht erforderlich. Sonntag 18.12.2011 17.00 Uhr „…und allen Menschen ein Lächeln…“ Weihnachtslesung der besonderen Art mit Diane Welter-Frowein und Wolfgang Welter Eintritt 9,00 Euro. Tickets ab 01.12.2011 an den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie am 03./04.12. auf dem Kunstmarkt im Homberger Treff. Das vollständige Programm und nähere Informationen finden Sie im: Treff-Schaukasten, Herrnhuter Str. 4, im Aushang Frischemarkt, Provinzial-Geschäftsstelle, Apotheke in Homberg-Süd, Apotheke und Optik Deselears in Homberg-Nord Fragen und Anmeldung: Ingeborg Komossa, Tel.:02102-51366 e-mail:ingeborg.komossa@gmx.de


Homberger

Der

Seite 11

Kai Meckenstock

Homberger Treff zur Weihnachtszeit

Das Restaurant Essgold, professionelle Küche mit kreativem Anspruch

Kai Meckenstock

Im Leben der Menschen gibt es Dinge, die zur Zufriedenheit führen. Dazu gehört fast immer ein liebenswerter Umgang, ein schönes Ambiente, für manchen ein bisschen Erotik, aber sicherlich auch ein kulinarischer Genuss. Diesen zu präsentieren ist eine Philosophie, sagt Kai Meckenstock, der Küchenchef des Restaurant „Essgold“ in der wohl schönsten Ecke Hombergs, dem alten Marktplatz unterhalb der Kirche St. Jacobus. Hier eingerahmt von Fachwerkhäusern entsteht der Anspruch, mit verfeinerter Esskultur dem Alltag zu entrinnen und somit den Rahmen zu schaffen für ein gemeinsames positives Erleben in schöner Atmosphäre. Kai Meckenstock möchte gutes Essen so anbieten, wie es in der Natur während des Jahres geerntet werden kann. also ohne Konservierung und Zuhilfenahme von Fertigprodukten. So kommen zu dieser Jahreszeit viele Variationen rund um den Kürbis auf den Tisch. Das Angebot entspringt dem frischen Sorti-

ment, das der Koch auf dem Markt auswählt und mit Fisch und Fleisch zu einem stilvollen Menü kreiert. Gelernt hat Kai Meckenstock als Koch in der Küche für den Vorstand der Dresdner Bank und arbeitete danach im angesagten Hotel Königshof in Bonn. Dem Ruf seines Herzens folgend ging es dann aber nach Mallorca, wo er in dem 5 Sterne Hotel, La Reserva Rotana in Manacor in der Saison 2005 die Gäste mit mediterranen Speisen verwöhnen durfte. Weitere Stationen waren dann das Monkeys an der Graf Adolf Straße in Düsseldorf, der Clostermannshof in Bonn, sowie das Achteraths Restaurant in Neukirchen -Vluyn. So hat Kai die verschiedensten Stilrichtungen der „Haute Cuisine“ erlernt und seine eigene Art entwickelt, eine erstklassige Küche mit kreativem Anspruch zu präsentieren. Als dann in seinem Heimatort Homberg sich die Möglichkeit ergab, den alten Dorfkrug, der später Kachelofen hieß, zu übernehmen, ergriff er unterstützt von seinem Vater, die Chance eine eigene Existenz zu gründen. Damit ist nun Wirklichkeit geworden, was ihm in jungen Jahren schon immer Spaß gemacht hat, als er im Kindergarten in Lohausen mithalf, die ersten einfachen Speisen zu kochen. Nun ist daraus eine Leidenschaft geworden, Freude zu machen, indem er das Ambiente bereitet für stimmungsvolle Begegnungen, die durch schmackhaftes und liebevoll zubereitetes Essen gekrönt werden. Heinz Schulze Online Reservierungen unter www.restaurant-essgold.de oder Tel 02102-5519070 Mittwoch- Samstag von 17:30 bis 22:00 Uhr Sonntag von 11:30 bis 14:30 Uhr und von 17:30 bis 22:00 Uhr

Für die Weihnachtszeit hat der Bürgerverein im Homberger Treff einige besondere Veranstaltungen vorbereitet.Am Samstag, den 3.12. und am Sonntag den 4.12.2011 von 11-18 Uhr veranstalten zehn Künstler, die zum Teil in Homberg leben, einen Kunstmarkt. Es werden unter anderem zu sehen sein Fotos von Stefan Unger, Malerei von Lidia Barbara Gorden, die diesmal Arbeiten zu ihren Thema „Das Kind“ zeigt, Bilder von Angela Schulz, Porzellanarbeiten von Petra Hilpert, Keramik und Schmuck von Ute Kaiser. Im Foyer und vor der Tür hat der Verein allerlei Weihnachtliches für sie vorbereitet, lassen Sie sich von der Weihnachtsstimmung im Homberger Treff verzaubern und auf das bevorstehende Fest einstimmen. Am 18.12. wird Ihnen im Homberger Treff eine Weihnachtslesung der besondereren Art geboten. Unter dem Titel: „… und allen Menschen ein Lächeln …“ hören Sie Geschichten und Gedichte von bekannten Autoren wie Elke Heidenreich, Theodor Storm, Heinz Erhardt rund um den Advent und Weihnachten. Vorgetragen werden sie von dem bekannten Düsseldorfer Schauspieler Wolfgang Welter und seiner Frau Diana Welter-Frowein. Eintrittkarten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Homberger Treff.IK/HSP

Mitfahrgelegenheit gesucht Mittwochsmorgens, ab sofort Von Homberg-Süd nach Mettmann Jubiläumsplatz oder Mettmann-Stadtwald evtl. bis Metzkausen/Peckhaus Abfahrt Homberg ca. 6:50 Uhr – 7:00 Uhr Tel.: 0173/2830768

Probleme Computer? mit dem

Ich komme und helfe gerne!! Oder brauchen Sie Toner/Tinte? Ein neuer PC soll angeschafft werden? Sie möchten einen schnellen DSL-Internetanschluss?

Der komplette

use

Service für zuha

Rufen Sie mich an. Ich bin Montag-Freitag von 8.00 bis 18.00 für Sie da.

Beratung • Verkauf • Service / Hardware & Software Rosendalstraße 25 · 40882 Ratingen-Homberg

Telefon 0 21 02 / 101 68 33 · Mobil 0178 / 6 68 59 77


Homberger

Der

Seite 12

Erfolgreiche Medensaison für TC Homberg-Meiersberg Vier Mannschaften des TCHM sind in dieser Saison bereits aufgestiegen

Die Damen 55 schaffte sensationell den Sprung von der ersten Verbandsliga in die NRW Liga! Die Damen 30 stiegen auf von Bezirksklasse B in BK A, die 2. Herren von BK C in BK B und die Herren 40 von BK D in BK C. Die sehr junge 1. Herrenmannschaft des TCHM (im Alter zwischen 17 und 23 Jahren) hat eine großartige Saison gespielt: so hat Marius Röttig, die Nr. 2, bislang alle Einzel gewonnen. Als 1. der Gruppe A erreichte die Mannschaft am Samstag, den 17.9.2011 den Aufstieg in die Bezirksliga. Der an Nr.1. spielende David Röttig kam dazu eigens aus Schweden, wo er ein Auslandssemester absolviert.

Die 1. Herrenmannschaft der TCHM mit Trainerin Ines Heise

Die erfolgreichen Teilnehmer des TCHM an den Kreis-, Bezirks- und Stadtmeisterschaften

Die Teilnehmer des Sommerferiencamps des TCHM


Bruhy Sporting Am Weinhaus 13, 40882 Ratingen Tel: 02102 / 5966 Email : sporting@bruhy.de Web: www.bruhysporting.de

Samstag

Sonntag

Flexi – Bar

Montag

Dienstag

Mittwoch WSG

Donnerstag

Freitag

XXL

Body Workout

9:15 – 10:15

9:30 – 10:30

9:30 – 11:00

11:00 – 12:00

Kinder Hip Hop 16:15 – 17:15 Dao Wing Chun Kids

Pilates 15:30 – 16:30

BOP 18:15 – 19:15 TUS

ZUMBA 19:00 – 20:00

19:15 – 20:15 Dao Wing Chun Erw.

17:15 – 18:15 WSG

LATIDAA NEU 18:30 – 19:30 PUMP

18:30 – 19:30 SKI Gymnastik NEU 19:30 – 20:30 Jiu Jitsu

19:30 – 20:30 LIB

20:00 – 21:00

20:30 – 21:30

Step 19:15 – 20:15

19:15 – 20:15 Intervall Cycling

Power Cycling

Fun Cycling

20:00 – 21:00

19:30 – 20:30

18:00 – 19:00

Wir behalten uns vor Kursplan und Kursinhalt jederzeit zu ändern.

VIEL SPASS!! ______________________________________________________________

P.S.

das letzte Mal in diesem Jahr!! TERMIN JETZT SCHON NOTIEREN!!!

nächster Termin 19.11.11 ab 20:30Uhr Eintritt frei Einlass ab 21 Jahre

NICHT VERGESSEN!!

Wir sehen uns bei

Bruhy Sporting


Homberger

Der

Seite 14

Kunst nach 1945

Ausstellung im Museum der Stadt Ratingen Am Sonntag den 16.10.2011 beginnt die Ausstellung „Kunst nach 1945“ im Museum der Stadt Ratingen. Anlass der Ausstellung war das 20 jährige Bestehen des Vereins der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen. Nach Aussage des Bürgermeisters Harald Birkenkamp schauen Städte von vergleichbarer Größenordnung

gezeigt. Die Ausstellung bleibt bis zum 26.12.2011 geöffnet, dann wird das Museum wegen Arbeiten an der Haustechnik für fünf Monate geschlossen. Danach wird das Museum mit einer veränderten Auswahl aus der reichhaltigen Sammlung des Museums der Stadt Ratingen wieder neu eröffnet. Heinz Schulze

mit bewunderndem Auge nach Ratingen, was die Qualität der Bilder und der Künstler der Sammlung angeht. Hierbei sind beispielhaft Andy Warhol, Cy Twombly, Arnulf Rainer und Julian Schnabel zu nennen. Aus dem Bereich der Kunstakademie Düsseldorf werden Werke von Johannes Brus, Hermann Joseph Kuhn, Beatrix Sassen und Paul Schwer gezeigt. Auch Werke von Joseph Beuys und Peter Brüning sind mit Werken vertreten. Von der Homberger Künstlerin Renate HoffmannKorth wird das Bild „der gekrönte Apfel“ aus dem „Zyklus vom Baum der Erkenntnis“


.Top-Beratung

.Top-Marken

.Top-Service

Inklusive

60 Zoll LED-Fernseher

37 Zoll LED-Fernseher Chorus 37 LED 100 Z

LC60LE830E

152 cm Diagonale, 16:9 Bildformat, Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel, Full HD, 3D Shuttertechnik, Edge LED-Backlight (Rahmen), Quattron-Technologie, DVBT-Empfang, DVB-S2 Empfang (HD-Sat), DVB-C Empfang, HDTV, Skype ready, USBTimeShift, Tischfuß, drehbar, Wireless USB-Adapter 36 Monate Garantie 3D-Brille im Lieferumfang durch unseren hauseigenen enthalten

Vor-Ort-Service

Inklusive

Lieferung, Inbetriebnahme, Einweisung, Einbindung ins Netzwerk

Lieferung, Inbetriebnahme, Einweisung, Einbindung ins Netzwerk

Diagonale 94 cm, Auflösung: 1.920 x (falls vorhanden) 1.080 Pixel, Full HD, 100Hz-Technik, Edge LED-Backlight (Rahmen), 24p-Kinofilmwiedergabe, integrierter Festspeicher (Timeshift), 8 GB Speicherkapazität, DVB-T-Empfang, DVB-S Empfang, DVBS2 Empfang (HD-Sat), DVB-C Empfang, HDTV, USB-Recording, Tischfuß

(falls vorhanden)

36 Monate Garantie durch unseren hauseigenen Vor-Ort-Service

3499,-

1599,-

Kondens-Trockner

Waschautomat

T 8801 WP HomeCare XL

W 5801 WPS HomeCare XL

unterbaufähig, Schontrommel, 7 kg Füllmenge, Zeitsteuerung, Programmablaufanzeige, Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige, Trommelinnenbeleuchtung, WärmepumpenTechnologie, Breite: 595mm, Höhe: 850mm, Tiefe: 596mm

Frontlader, unterbaufähig, Schontrommel, 7 kg Füllmenge, Schleuderdrehzahl U/min: maximal 1.600, EinknopfProgrammwahl, Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige, Waterproof-System, Niedrigtemperaturwaschen, Kurz-/ Schnellprogramm, Einweich-Programm, Imprägnieren, Hygiene-Programm, Extra-Spülen, Energieeffizienzklasse A+++, Breite: 595mm, Höhe: 850mm, Tiefe: 615mm

Inklusive

Mehrwert von 99€ für

Einbau, Einweisung & Entsorgung Altgerät

1099,-

Jetzt bis zu 300€ Prämie sichern Beim Kauf eines TechniSat Modells mit ISIO Unterstützung im Zeitraum vom 1.11. bis zum 31.12.2011 erhalten Sie nach der Registrierung Ihres Gerätes eine Prämie von bis zu 300€. Weitere Informationen gibt es bei uns im TechiMarkt.

I Pr SIO äm ie

Inklusive

Mehrwert von 99€ für

999,-

Einbau, Einweisung & Entsorgung Altgerät

Unser Service macht den Unterschied Wir bieten Ihnen autorisierten Reparaturservice namenhafter Hersteller wie zum Beispiel für Metz, Sharp, Technisat und viele mehr. Wir reparieren Ihr Gerät auch wenn Sie es nicht bei uns gekauft haben.

Alle Preise sind Euro Preise. Keine Mitnahmegarantie. Irrtümer vorbehalten.

Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 9:00 - 13:00 und 15:00 - 18:30 Uhr Samstag: 9:00 - 13:00 Uhr


Homberger

Der

Seite 16

Feierliche Übergabe der neuen Sportanlage am Füstingweg

Mit einem großen Fest haben die Bewohner Hombergs am Freitag, den 14. Oktober, nun ganz offiziell die sanierte Sportanlage am Füstingweg in Empfang genommen. Zahlreiche Gäste waren gekommen und genossen neben dem leiblichen Wohl auch das attraktive Rahmenprogramm, das die Hauptnutzer der neuen Anlage – der TuS Homberg und die Christian-Morgenstern-Schule – vorbereitet hatten. Bürgermeister Harald Birkenkamp übergab die Anlage mit einer Ansprache offiziell an die Bürgerinnen und Bürger sowie den beiden Hauptnutzern. Gleichzeitig freute er sich mit den Sportlerinnen und Sportlern über das ansprechende Ergebnis der knapp eineinhalbjährigen Bauzeit: „Dieser moderne Platz ist eine Bereicherung des sportlichen Lebens in Homberg und ermöglicht nun optimale

Adventsausstellung am 20.11.2011 von 11-16 Uhr

Trainings- und Spielbedingungen.“ Nach der aufwändigen Baumaßnahme steht den TuS-Sportlern sowie den Kindern der Christian-Morgenstern-Schule (im Rahmen des Schulsports) dafür nun eine topmoderne Anlage zur Verfügung, die gleichsam geeignet ist für den Breiten- wie den Wettkampfsport: Die Fußballer jagen dem runden Leder nun auf Kunstrasen hinterher und die Leichtathleten freuen sich über die neuen Laufbahnen mit Kunststoffbelag sowie über die neuen leichtathletischen Anlagen (Weitsprung-, Stabhochsprung-, Hochsprungund Kugelstoßanlage). Schön insbesondere für die Jugend dürfte die Möglichkeit sein, dass die nunmehr vergrößerte Sprunggrube im Sommer bei Bedarf für Beachvolleyball genutzt werden kann. Zudem wurde auf der Sportanlage ein Basketballfeld neu errichtet. Nach der Ansprache des Bürgermeisters begrüßten auch die Vertreter des TuS und der Schule die Gäste. Für Rainer Czeschla, dem ersten Vorsitzenden des TuS Homberg, ist die neue Sportanlage ein Symbol für die Vergangenheit und die Zukunft des Vereins gleichermaßen. Sie sei, so Czeschla in seiner Ansprache, ein Beweis dafür, „wie Menschen gemeinsam aus etwas Kleinem etwas Großes erbauen können“. Czeschla blickte zurück auf die Gründerzeit des Vereins und wagte dann einen Ausblick auf die Zukunft, insbesondere der Fußball- und Leichtathletikabteilungen. Darüber hinaus wies er schon auf die Feier zum 100-jährigen Bestehen hin, zu der auch das große Sportfest auf der Anlage am 24. Juni 2012 zählt. Auch Angela Kaes, die Leiterin der ChristianMorgenstern-Schule, würdigte die neue Sportanlage. Der Sport an der frischen Luft und unter freiem Himmel sei mit dem Sport in den Hallen nicht vergleichbar. Somit stelle der Schulsport auf der neuen Anlage für die

Kinder ein vielfach größeres Erlebnis dar. Die Schule und der Verein hatten für die Übergabe der Sportanlage extra ein unterhaltsames Rahmenprogramm vorbereitet. So führte eine Gruppe von Schülern mit einem einstudierten Tanz den Song „Stand Up For The Champions“ auf und eine zweite Gruppe begeisterte mit einem Schwungtuch-Tanz. Der TuS Homberg stellte anschließend seine Vielfältigkeit unter Beweis. Kinder und Jugendliche testeten die verschiedenen neuen Leichtathletikanlagen, während die U17 Fußballmädchen gegen eine Jungenmannschaft der D-Jugend ein zwanzigminütiges, umkämpftes Spiel austrug. Sehr eindrucksvoll geriet dann die Vorführung der Shotokan Karate Do Gruppe. Sie demonstrierte verschiedene Kampftechniken und zeigte außerdem, wie sie in bedrohlichen Alltagssituationen zur Selbstverteidigung angewendet werden können. Nach knapp 40 Jahren war die alte Sportfreianlage Homberg naturgemäß in die Jahre gekommen - da kam der Stadt Ratingen die Finanzierungsmöglichkeit durch Bundes- und Landesmittel aus dem Konjunkturpaket II sehr gelegen. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro mussten jedoch insgesamt noch 315.000 aus dem Stadtsäckel gezahlt werde. Zudem wurden noch „nebenbei“ für 110.000 Euro die Umkleidekabinen und Außen-WC´s saniert. Andreas Mainka


Homberger

Der

Seite 17

Volleyball für Kinder beim TuS Homberg Volleyball ist eine Sportart für Jung und Alt und außerdem fester Bestandteil des Schulsports. Der TuS Homberg bietet bereits seit dem Frühjahr 2011 einen Volleyballkurs für Kinder an. Dieser Kurs wird nun in ein festes Angebot umgewandelt. Ab dem 18. November 2011 können interessierte Kinder zwischen 11 und 14 Jahren unter fachmännischer

Begleitung beim TuS Homberg Volleyball spielen. Dabei werden die Kinder spielerisch an die Grundtechniken der Sportart herangeführt. Die Gruppe trifft sich freitags von 16.30 bis 18.00 Uhr in der Halle Süd (Ulmenstraße). Wer Interesse hat, möge sich bitte bei Sonja Lauf unter Telefon 02102/50835 melden. Maximal 16 Kinder können teilnehme. Andreas Mainka

Tolles Erlebnis bei dem Verbandsgruppenmannschaftwettkampf Nachdem sich die „großen“ Turnerinnen sich im Juli zum ersten Mal für die Verbandsgruppenmannschaft qualifiziert hatten, waren wir nun zu Gast in Wermelskirchen, wo wir auf die jeweils besten zwei Mannschaften von drei weiteren Verbänden trafen. Unsere Mädels haben sich hervorragend präsentiert. Vor dem

Hintergrund, dass die anderen dort angetretenen Vereine mindestens 3-5 mal trainieren und zusätzliche noch Ballett und Krafttrainingseinheiten absolvieren, war für unsere Turnerinnen schon alleine die Teilnahme ein großes Erlebnis. Mädels bleibt dabei – gerne wieder!!!! Irmgard Wegner

Turnerinnen auf 2. Platz beim Minimannschaftswettkampf Am Sonntag, den 9. Oktober, war es wieder so weit: Die sechs jungen Turnerinnen Anna, Anna , Antje, Julia, Sina und Tereza des TuS Homberg nahmen am Minimannschaftswettkampf der Jahrgänge 2003 und jünger teil. Es wurde an vier Geräten geturnt, jeweils die Punktzahl der drei besten Turnerinnen gewertet wurden. Mit nur 0,15 Punkten Abstand

haben unsere Turnerinnen die Silbermedaille gewonnen (1.Platz Mettmann Sport, 3.Platz Hetterscheidt). Der Rückstand auf den ersten Platz war hauchdünn und bedeutete so viel wie einmal das Bein ein bisschen exakter zu strecken. Somit haben unsere Turnerinnen ein absolut großartiges Ergebnis erreicht. Irmgard Wegner

Radwandertag

Am Sonntag, den 4. September 2011, fand in Homberg zum 14. Mal der nunmehr schon traditionelle Radwandertag statt. Dieser war im Vorjahr wegen der Neubauarbeiten des Sportplatzes am Füstingweg ausgefallen. Leider verhinderten die sehr späten Sommer-

ferien und vermutlich auch das angekündigte Regenwetter diesmal eine dreistellige Beteiligung der Homberger an dieser Veranstaltung. Immerhin gut 80 Teilnehmer - davon waren die Hälfte Kinder und Jugendliche - machten sich zwischen 10 und 11 Uhr vom Sportplatz auf die insgesamt vier Strecken von 8 km, 15 km, 25 km und 33 km. Und: Alle kamen auch wohlbehalten zum Füstingweg zurück. Die meisten von ihnen waren schweißnass. Nur über einigen wenigen hatten sich während der Fahrt die Schleusen des Himmels geöffnet.

Newsletter des TuS Homberg Im Herbst wird der TuS Homberg seinen Newsletter-Service für alle interessierten Mitglieder starten. Der Newsletter soll alle zwei bis drei Monate erscheinen und per E-Mail über aktuelle und interessante Veranstaltungen, neue Kursangebote sowie Entwicklungen in den Abteilungen und im Verein informieren. Wer Interesse hat, den Newsletter zu erhalten, möge eine entsprechende E-Mail an die Geschäftsstelle unter vorstand@tus-homberg. de schicken. Der Newsletter kann jederzeit problemlos wieder abbestellt werden. Andreas Mainka

Mit dem TuS Homberg nach Island Der TuS Homberg macht immer wieder mit seinem Sportangebot, aber seit Jahren auch mit interessanten Reisen von sich reden – der HOMBERGER berichtete in früheren Ausgaben stets sehr ausführlich. Im nächsten Frühsommer, eine Woche nach den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Vereins, soll es Island sein. Am 30. Juni, einem Samstag, fliegt die Reisegruppe von Düsseldorf direkt nach Reykjavik und damit in die Hauptstadt des flächenmäßig zweitgrößten Inselstaats in Europa. „Island ist die größte Vulkaninsel unseres Planeten. Die wunderschöne Natur wird uns mit Sicherheit begeistern,“ sagt Hermann Pöhling, der die Reise organisiert hat. Natürlich ist für eine einheimische, deutschsprachige Reiseleitung gesorgt. Ausführliche Informationen erhält man im Internet unter www.tus-homberg.de oder bei Hermann Pöhling (Tel. 51371), dem Ehrenvorsitzenden des TuS; er allein nimmt Anmeldungen entgegen. Die Gruppe wird nur 16 bis 18 Personen umfassen. Reiseveranstalter ist ein auf Gruppenreisen spezialisiertes Reiseunternehmen. Der TuS Homberg hält seine fördernde Hand über die Reise - Mitgliedschaft im Verein ist jedoch nicht erforderlich! Alle netten Leute sind als Mitreisende willkommen. Hermann Pöhling


Homberger

Der

Seite 18

Wandern im schönen Allgäu

Ist es nur die Urlaubsstimmung oder scheint in den bayerischen Alpen die Sonne strahlender, sind die Wiesen grüner und ist der Himmel blauer? Zumindest ist Bayern das flächenmäßig größte deutsche Bundesland und hat nach Nordrhein-Westfalen die mei-

sten Einwohner. Das Allgäu liegt im südlichen Schwaben, Teile vom südöstlichen BadenWürttemberg sowie einige zu Österreich gehörende Grenzgebiete gehören auch dazu. Anfang September hat es mich dorthin zum Wandern verschlagen, genauer in die Nähe von Füssen, die mit 808 Metern die höchstgelegene Stadt Bayerns ist. Durch diese Stadt kurz vor der österreichischen Grenze fließt der Lech, einer der Donauzuflüsse. Der „Hausberg“ von Füssen ist der in den Ammergauer Alpen liegende 2047m hohe Säuling. Zum Eingewöhnen gab´s am Ankunftstag einen kleinen Spaziergang im Ort. Bevor es

dann zum ersten Wandern ging, kam am nächsten Tag erstmal der WanderschuhEinkauf. Mit festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung und Sonnenschutzfaktor 30 versorgt, konnten die Wandertage dann beginnen. Ein Startpunkt war der Kneippkurort Bad Faulenbach, ein Ortsteil von Füssen. An Seen vorbei durch schöne Wälder und auf einem breiten Weg kamen die ersten Steigungen und nach ca. 2 Stunden war die bereits in Tirol gelegene Saloberalm erklommen. Zur Stärkung gibt es für jeden Geschmack etwas – ob Süßes wie Kaiserschmarrn, hausgemachten Apfelkuchen oder Herzhaftes von der Brotzeitkarte wie ein umfangreiches Käsbrot. Auf dem Rückweg hat man einen schönen Blick auf den Alatsee, der über den Faulenbach durch Obersee und Mittersee in den Lech abfließt. Auch die Zugspitze kann aus der Ferne bewundert werden. Auf dem Weg hinauf auf die Berge oder auch wieder hinab ins Tal gibt es auch immer wieder nette Begegnungen mit anderen Wandersleuten oder sogar Mountain-Bike-Fahrern, die mit dem Fahrrad die Berge erklimmen. Je nach Geschmack hört man ein freundliches „Grüß Gott“, „Griaß di“ oder auch „Servus“. Ebenso begegnen einem auch immer wieder Kühe, die Mitte September beim Almabtrieb zurück ins Tal getrieben werden. In die Nachrichten geschafft hat es kürzlich die nahe Füssen liegende Tegelbergbahn, da dort im August ein Paraglider mit der Seilbahn kollidierte. Die Leute in den Gondeln – eine hing sogar 80m über dem Boden - wurden alle gerettet. Trotzdem wagte ich den Gang in die Gondel – die Wahrscheinlichkeit ist hof-


Der

Homberger

fentlich eher niedrig, dass sobald wieder ein Paraglider mit der Gondel zusammenkommt. Von der Tegelbergbahn-Gondel hat man einen schönen Blick auf die umliegenden Seen und auf das Schloss Neuschwanstein, dass 1869 am Tegelberg gebaut wurde. Von der Bergstation des Tegelbergs hat man einen tollen Blick auf die vielen Seen im Allgäu, z. B. Forggensee, Hopfensee und Weißensee. Beeindruckend ist auch die hinter dem Schloss liegende Pöllatschlucht. Ansonsten ist der Tegelberg bekannt für die deutschen Meisterschaften im Drachen- und Gleitschirmfliegen. Zwischen den Wanderungen ist es erholsam, einen „Ruhetag“ einzulegen, z.B.: in der Königlichen Kristall-Therme mit ihrem Sole-Heilwasser, das bis zu 12% Heilsalz enthält. Die Salzkristalle auf der Haut sollen Blutdruck fördernde Wirkung haben und den Stoffwechsel anregen, dabei hat man einen „königlichen Ausblick“ auf das Schloss Neuschwanstein. Ausgeruht und wieder in Wanderstimmung erkunden wir ein anderes Wandergebiet. Hauptsache, es regnet nicht. Das Wetter war jedoch meistens trocken, manche Tage sonnig und manchmal über 20°C. Zum Wandern empfand ich die bedeckten Tage fast angenehmer. Ein paar Kilometer entfernt von Füssen ist man dann schon in Österreich und in der größeren Stadt Reutte. Hier kann man z. B. mit der Hahnenkammbahn auf den Berg fahren, und oben angekommen, den ersten Barfuß-Wanderweg laufen oder einen Alpenblumengarten besuchen. Egal welcher Wanderweg gewählt wird, wunderschön ist die Bergblumenvielfalt, die man je nach Jahreszeit genießen kann. Alpendisteln, Blauer Eisenhut, die gelbe Königskerze, die Silberdistel oder das mit herzförmigen Ährchen geschmückte Zittergras. Carolin Meyer

Seite 19


Homberger

Der

Seite 20

Altes Haus wird wieder jung

Ein Vortrag von Dr.-Ing Silke Plumanns zur Haussanierung im Bürgertreff Der heutige Hausbau ist in Bezug auf die Bau- gegeneinander abwägt. Da ist zuallererst physik, insbesondere die Anforderungen an die Heizkostenersparnis, dann die gewählte die Wärmdämmung, mit den Ansprüchen der Methode der Ausführung. Hier ist, wie vergangenen Jahrzehnte nicht vergleichbar. schon angesprochen, die bauphysikalische Während 1960 und 1970 noch bei der Dachisolation Dämmmatten mit einer Stärke von 2 cm als ausreichend angesehen wurden, sind nach der gültigen EnEV (Energiesparverordnung) Dicken der Isolierung von über 10 cm üblich. Derjenige der ein älteres Haus besitzt, steht nun vor einem Katalog von Maßnahmen, wenn er sein Haus den Anforderungen der aktuellen Vorschriften anpassen will. Es beginnt es mit der Dämmung der Bodenplatte, Kellerdecke und obersten Geschossdecke, sowie der Verbesserung der Dachisolierung. Dann kommen Dämmung der Fassade, Auswechselung der Fenster und eine bessere Isolierung der Rollladenkästen. Schließlich muss noch die Heizungsan- Dr. Silke Plumanns lage erneuert werden, wobei zu prüfen ist, Auswirkung zu beachten. Neue Fenster in wieweit alternative Energien - Photovol- können zu Schimmelbildung führen, da das taik und der Solartechnik- genutzt werden Gleichgewicht von Wärmedämmung und Luftaustausch nicht mehr funktioniert. Die können. Manch einer fühlt sich von der Fülle der möglichen Maßnahmen überfordert, da bei unsachgemäßer Anwendung von Isolationstechniken es zu Schäden am Gebäude kommen kann. Dies kann insbesondere bei der Installation von innenliegenden Isolationen auftreten, da hier durch die Bildung von Kondensat in der Wand es zu Feuchtigkeitsschäden kommen kann. Zusätzlich sind bei Renovierungen die gültigen Vorschriften einzuhalten. Dies kann bedeuten, dass man beim Verputzen einer Außenwand gemäß bestehender Verordnung eine Isolierung aufbringen muss. Auch die Beurteilung, durch welche Maßnahme ein effektiver Nutzen erzielt werden kann und in welchem Zeitraum sich diese Ausgaben finanziell amortisiert haben, kann vom Laien nur selten richtig eingeschätzt werden Als Sachverständige für Schäden an Gebäuden kann Frau Dr. Silke Plumanns beurteilen, wie man die Ziele der Hausmodernisierung

Fenster, vor der Erneuerung die kältesten Flächen des Raumes, konnten überschüssige Luftfeuchte kondensieren und über das Wasser über die Rinne in der Fensterbank abführen. Mit den besser isolierten Fenstern sind nun Teile der Außenwand (besonders in den Ecken) die kälteste Oberfläche im Raum. Hier kann das Wasser nicht verdunsten, sondern bleibt, wie bei der von innen isolierten Wand, im Wandaufbau und stellt ideale Bedingungen für die Schimmelbildung dar. Wärmedämmung und nachträgliche Isolierung der Gebäude sind mit steigenden Energiekosten notwendige Maßnahmen. Bei vielen Architekten ist dies eine unbeliebte Aufgabe, weil hier nicht mehr nur der gestalterische Entwurf, sondern eine Veränderung der Häuser in ihrer bauphysikalischen Substanz im Vordergrund steht. Dieses Wissen wird aber immer mehr gefragt werden, um zum Wohle der Umwelt im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn die Bausubstanz so verändern, dass sie zeitgemäßen Ansprüchen genügt. Fachlicher Hilfe ist hier unerläßlich um bauphysikalische Mängel zu vermeiden. Heinz Schulze


Homberger

Der

Seite 21

Haus der kleinen Forscher-Kita

Wissen Sie woraus die Farbe Schwarz besteht? Ob Wasser bergauf laufen kann? Oder wie eine Teebeutelrakete oder ein Vulkanausbruch funktioniert? Auf diese und viele anderen Fragen wissen die Kinder der Kindertagesstätte St. Jacobus schon bald die Antwort. Durch die regelmäßige Begegnung mit Naturwissenschaften und Technik erfahren die Kinder bewusst sie umgebende Phänomene, entdecken Neues aus eigenem Antrieb heraus und lernen mit Freude und Begeisterung. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bildet Erzieherinnen und Erzieher in Workshops fort, organisierten jährlich einen „Tag der kleinen Forscher“ und stellten Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung. Voraussetzung für die Verleihung der „Haus der kleinen Forscher“Urkunde waren eine dreitägige Fortbildung, für 20 Experimente und

zwei Projekte zu naturwissenschaftlichen Themen. Dabei ist es wichtig, dass möglichst viele Kinder beteiligt werden. Es war ein leichtes für uns, diese Vorgaben zu erfüllen, da Kinder und Erzieherinnen mit viel Spaß und Begeisterung Experimente auf spielerische Weise in den Alltag zu integrieren. Viele der Experimente orientieren sich auch an der Lebenswelt der Kinder. So war z.B. der Vulkanausbruch in Island ein großes Thema. Wir schauten Bilder im Internet und in der Tageszeitung an und stellten unseren eigenen Vulkanausbruch mit Hilfe von Knete, Zitronensäure und Natron her. Andere Experimente zu Themen wie Magnetismus, Wasser (Was schwimmt und was geht unter?), Mathematik (Sortierkästen), eine Waschrinne zum täglichen Matschen, usw. können selbständig von den Kindern genutzt werden. Diese Materialien stehen ständig zur Verfügung. Kinder entdecken die Welt durch Ausprobieren und durchVersuche, stellen eigene Vermutungen auf und erörtern die Ergebnisse. Hierbei werden neben dem Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Themen weitere Fähigkeiten der Kinder gefördert. Dazu zählen vor allem das Beobachtungsvermögen sowie die soziale Kompetenz, die durch das gemeinsame Experimentieren gestärkt wird. Ende September bekamen wir die „Haus der kleinen Forscher- Urkunde“. Diese wird vorerst für 4 Jahre verliehen und muss durch Dokumentation der Experimente neu beantragt werden. Diesen Tag feierten wir mit einem „Tag der kleinen Forscher“, indem wir den ganzen Tag Experimente für Kinder und Eltern anboten.

Rekordbeteiligung von Kindern und Jugendlichen beim Sportabzeichen. Aus der Not eine Tugend gemacht haben die Christian-MorgensternSchule und der Tus Homberg. Was war passiert? Auch im zweiten Schuljahr hintereinander war der Sportplatz wegen der langwierigen Umbauarbeiten gesperrt und die jungen Athletinnen und Athleten der Christian-Morgenstern-Schule konnten weder Leichtathletik trainieren noch die Bundesjugendspiele bestreiten. Darum war auch die Teilnahme der Schule am Ratinger Leichtathletikvergleichskampf der Grundschulen gefährdet. So kam es zu einer spontanen Kooperation zwischen der Grundschule und den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern des TUS für das Sportabzeichen. In mehreren Terminen konnten alle interessierten Kinder im Rahmen der Sportabzeichenabnahme die geforderten

Leistungen erbringen und sich sowohl für den Vergleichskampf qualifizieren als auch die Zeiten und Weiten für das Sportabzeichen erreichen. Siegfried Kaiser konnte im Rahmen einer offiziellen Verleihung am 20. Oktober insgesamt 41 Kindern im Alter zwischen 7 und 14 Jahren das Sportabzeichen verleihen. Jeweils 5 junge Athletinnen und Athleten wiederholten sogar die Prüfung und konnten mit dem silbernen beziehungsweise goldenen Sportabzeichen ausgezeichnet werden. Nun besteht die Hoffnung, auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder und Jugendliche für diese Auszeichnungen zu begeistern und vielleicht werden durch die Leistungen der Kinder, ja auch einige der Eltern motiviert, im nächsten Jahr dabei zu sein. Gereon Becker


Homberger

Der

Seite 22

Zwischen Meer und Rom

Bungalowdorf „Countryclub Castelfusano“

Nadine Schartmann Gesangstalent aus Homberg

2-wöchige Freizeit für 14 - 17jährige Jungen und Mädchen vom 13.07.2012 – 27.07.2012

Nadine Schartmann

Unser Camp ist in der Nähe von Ostia Lido, dem Strand-paradies der Römer. Die 4-BettBungalows sind mit Dusche, WC und Kühlschrank ausgestattet. Die kleinen Veranden laden unter den jahrhundertealten Pinien zum Relaxen ein. Das Feriendorf verfügt über: Café, Pizzeria, Bar, Disco, Chillout-Area, Supermarkt und Basar. Zur körperlichen Ertüchtigung stehen 2 Pools und Fußballplätze zur Verfügung. Nicht nur Rom ist problemlos mit Bus und Bahn zu erreichen, sondern auch das Meer. Feiner Sandstrand und flaches Wasser machen Strandspiele zu einem Vergnügen. In dem täglichen Animationsprogramm von unserer Seite sind mindestens drei Tagestouren nach Rom, sowie ein Ausflug nach Ostia

Homberg ist um eine Attraktion reicher. Die 19-jährige Gymnasiastin Nadine Schartmann präsentiert als Leadsängerin der Band HighNUN, die gerade ihr erstes Album produziert hat, ihr Können am Freitag, 16. Dezember 2011, ab 19:30 Uhr in der Aula des HeinrichHeine-Gymnasiums in Mettmann/Metzkausen. Als „special guest“ treten der Sänger Chris Schwab, bekannt aus der letzten DSDSStaffel, und die Jazzkombo um den Mettmanner Saxophonisten Yannik Düren auf. Erwachsene zahlen 5,- Euro und Schüler/ innen 3,- Euro an der Abendkasse, die ab 19:00 Uhr geöffnet sein wird. Der Konzerterlös geht an die Aktion Lichtblicke, die unverschuldet in Not geratenen Menschen unbürokratische Hilfe zukommen lässt. Über ein zahlreiches Erscheinen freien sich nicht nur die Musiker, sondern auch die Menschen, die die Hilfe brauchen.

Antica und ins Rutschenspaßbad enthalten. Der Teilnahmebeitrag beträgt 555,-€ für Ratinger und Düsseldorfer und 600,- € für alle anderen. Darin sind enthalten der Bustransfer, Unterkunft, Verpflegung, Ausflüge, Programm und und und. Anmeldungen über Uwe Reuning. Bitte früh anmelden. Erfahrungsgemäß ist diese Freizeit sehr schnell voll. Wir freuen uns schon auf Euch. Ev. Kgm. Homberg Dorfstr.10 40882 Ratingen Uwe Reuning 02102 9977499 e- mail :uwereuning@gmx.de

Wildgänse in Homberg Bei dem schönen Wetter in der letzten Woche beobachteten wir auf dem abgemähten MaisFeld „An der Feuerwehr" morgens regelmäßig Wildgänse, die dort Mähreste suchten und dann wieder Richtung Flughafen/Niederrhein weg flogen. Es gab dann einen Kommandoschrei und alle flogen los in Pfeilform. Leider wurden sie mehrfach von Hunden aufgeschreckt. Mit Beginn des herbstlichen Wetters sind sie nicht mehr aufgetaucht. Auch der abendliche Singvogelschwarm in den Bäumen und Sträuchern unserer Grünanlage

ist offensichtlich in Richtung Süden weiter gereist. Sommer 2011 ade! Fam. Bolz


Homberger

Der

Seite 23

Neuer Jugendtreff in Homberg-Süd Geöffnet freitags von 18-21 Uhr (nicht in den Ferien)

Der ideale Treffpunkt für Jugendliche, die Spaß haben wollen, startet unmittelbar nach den Herbstferien. Uwe Reuning (Jugendleiter der ev. Kirchengemeinde) und Ebru Erdogan (Mitarbeiterin der Stadt) haben ein ansprechendes Programm vorbereitet. Anbieten würde sich z.B. ein regelmäßiges Kochduell in der komplett ausgestatteten Küche mit zwei Herden, wobei alle diejenigen, die keine Lust zum Kochen haben als Jury fungieren

könnten. Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, könnte daraus vielleicht ein Grillduell auf der schönen großen Wiese hinter dem Zentrum werden. Vielleicht gibt es noch andere Wünsche und Anregungen. Natürlich darf man auch einfach nur abhängen, Musik hören und quatschen. Dart, Kicker, Queen Carrom, interessante Spiele für Großgruppen usw. sind selbstverständlich

da. Netterweise überlassen uns die Homberger Kulturfreunde nicht nur ihre Räume, sondern freuen sich über ein junges Publikum in ihrem Zentrum. Ob man anschließend den weiteren Abend gemütlich zu Hause verbringt oder aber mit seinen Freunden noch weiter ins Städtchen zieht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Premiere ist am 11.11.2011 ab 18 Uhr im Homberger Treff, Herrenhuter Straße. UR

Die Schulanfänger der Christian-Morgenstern-Schule

ADAC: Sicherheitswesten für Erstklässler Sicher zur Schule trotz morgendlicher Dunkelheit ‑ für die Erstklässler der Christian-Morgenstern-Schule in Ratingen-Homberg wird das kein Problem sein. Seit Dienstag sind sie stolze Besitzer von Sicherheitswesten, die der ADAC den ABC-Schützen vielerorts in diesen Tagen überreicht. Grundgedanke: Wenn es

demnächst morgens stockfinster ist, sollen die Jüngsten von den Autofahrern gut gesehen werden. Dass die Verkehrsregeln trotzdem eingehalten werden müssen, versteht sich für die pfiffigen Erstklässler auf unserem Bild wohl von selbst. Für die Christian-Morgenstern-Grundschule: Sixta Görtz


Homberger

Der

Seite 24

125 Jahre katholische öffentliche Bücherei (KÖB) St. Jacobus d.Ä. in Homberg

Über Homberg wird im Buch „Das Dekanat Ratingen“ aus dem Jahr 1954 ganz zum Schluss vermerkt: „Die kath. Schule und das Wirken der kath. Vereine sind auch fernerhin die Garantien für die vita catholica Hombergiensis, wie es bereits vor rund 200 Jahren in einer Aufzeichnung genannt wurde.“ Im weiteren Sinne können wir auch den Borromäusverein dazu zählen, aus dem vor 125 Jahren die heutige katholische öffentliche Bücherei St. Jacobus d.Ä. entstanden ist 1801 besaß die kath. Schule in Ratingen eine kleine Bibliothek mit 11 pädagogischen Werken. Von Büchern für Kinder war keine Rede. „Die Eltern“ schrieb Pastor Hansen, „schicken ihre Kinder nach ihrem Ermessen mit Kalendern, Zeitungen usw. zur Schule.“ Dazu muss man wissen, dass noch im Jahre 1815 der kath. Schulpfleger, Pastor Heinzen zu Wittlaer schrieb: „Der Schulbesuch muss der Fabrikarbeit weichen, kein dritter Teil der Kinder besucht die Schule“. Er ließ daraufhin in Ratingen, Homberg und Rath die Eltern öffentlich auffordern, ihre Kinder von sechs bis zwölf Jahren fleißiger zu Schule zu schicken. Doch es dauerte noch bis 1845 bis der „Verein vom Heiligen Karl Borromäus zur Förderung des katholischen Lebens und zur Begünstigung guter Schriften“ gegründet wurde, um der „durch Presse und Literatur geförderten Unterhöhlung des christlichen Glaubens und der christlichen Moral“ entgegenzuwirken. Erst über 40 Jahre später, 1886 unter Pfarrer Weismann, also vor 125 Jahren, wurden nachweislich die ersten Beiträge von Homberg an den Borromäusverein für die Ausleihe von Büchern gezahlt, und von da an fast lückenlos bis 1942. Die Anzahl der Bücher war inzwischen auf 505 Bände gestiegen, die der Mitglieder auf 35.

Durch Erlass des Reichserziehungsministeriums wurde verfügt, dass ab 1. Januar 1941 nur Bücher in die Ausleihe eingestellt werden durften, die „kath.-religiösen“, kath.-kulturellen, kath.-caritativen“ oder erbaulichen Inhalts waren. Alle anderen Bücher mussten beim Dechanten abgeliefert werden. Für 1945, im ersten Jahr nach dem Krieg, sind wieder 556 Bücher in der Statistik vermerkt, und 1954 verzeichnet die Statistik bei 700 Seelen im Dorf 665 Bücher. Ein Jahr später (1955) wurde ein Zimmer im damaligen Pfarrhaus (heute Dorfstr.7) für die Jugend und für die Borromäus-Bücherei eingerichtet. Ende November 1962 zog die Bücherei in das heutige Gebäude Jacobusgasse 3 um. Sie verfügte zu der Zeit über einen Bestand von 1.000 Bänden und ein Vermerk aus jener Zeit sagt: „dass wir keinerlei Personalkosten haben, da die ganze und gar nicht geringe Arbeit ehrenamtlich geschieht“. 1970 registriert das Inventarverzeichnis: Bestand 3.200 Bände. Nach einer Sichtung des Bestandes im Jahre 1980/81 wurde die Medienzahl auf 3.000 festgelegt. Bis zur Zusammenlegung der Homberger Pfarrei mit anderen Pfarreien wurde diese Höhe des Bestandes eingehalten und vom Erzbistum Köln bezuschusst. Seit 2005 sind wir nun eine Zielgruppenbücherei (ohne Zuschuss vom Erzbistum), d.h. wir führen Medien für Familien und Kinder. Behalten haben wir die Medien für Religion und besonders über das Pilgern nach Santiago de Compostella. Es ist schwierig für uns, nun den Bestand zurückzuführen auf 1.500 Medien, aber das Büchereiteam arbeitet daran. Wir sind dankbar für die finanzielle Unterstützung des Bürgervereins St. Jacobus, der uns die

Anschaffung neuer Medien ermöglichte, und dem Förderverein St. Jacobus für die Ausstattung mit neuen Möbeln. Darüber hinaus ergänzen wir unsere finanziellen Mittel für Neuanschaffungen durch jährliche Buchausstellungen und -vermittlungen für den Borromäusverein. Seit vielen Jahren besuchen uns wöchentlich Kinder aus der Kindertagesstätte St. Jacobus, um Bücher auszuleihen oder zum Vorlesen von Bilderbüchern. Seit 4 Jahren veranstalten wir „Bibfit“-Kurse für Vorschulkinder (in diesem Jahr auch für die Vorschulkinder des städt. Kindergartens), dabei werden die Kinder in vier Veranstaltungen aktiv und altersgerecht an Inhalte und Benutzung einer Bücherei herangeführt. Ferner stellen wir jährlich unsere Bücher in der KITA aus und lesen dort vor. Unser „Büchereicafé“ öffneten wir 2007, um Zeit und Raum für Gespräche zu bieten, denn die Bücherei lebt von der Atmosphäre in den kleinen Räumen. Traditionell ist der erste Sonntag nach dem 4. November (Namenstag des Hl. Karl Borromäus) Buchsonntag. Aus Anlass unseres 125jährigen Jubiläums laden wir alle ein, in unserer Kirche am Sonntag, den 6. November um 11:30 Uhr eine hl. Messe mit Pater Staszek zu feiern. Danach treffen wir uns in der Bücherei bei Sekt und Saft, einem Rätsel für Kinder und Erwachsene und natürlich bei guten Büchern. Öffnungszeiten: Do 16-18 Uhr, Sa 17-18.30 Uhr, So 10.30-13 Uhr, Mi Büchereicafé 8.3010.30 Uhr. Ansprechpartner: Irmgard Künzel Tel. 50338, Cornelia Stockem Tel. 705376, Kathrein Schmidt Tel. 528269, Christine Ostermann Tel. 5791079, Annette Flohr-Knipping Tel. 895289. K/HSP/TS


Homberger

Der

Seite 25

Kinderfest bei Schreibwaren-Raschke Aus Anlass ihres 15jährigen Jubiläums veranstaltete Irmgard Raschke mit ihrem Team ein Kinderfest vor ihrem Geschäft. Polizei und Feuerwehr waren mit von der Partie: „Wir haben ohne mit der Wimper zu zucken zugesagt, als wir hörten, dass die Erlöse aus Tombola und selbstgebackenen Kuchen ohne Abzug der Kinderkrebshilfe und dem Kinderhospiz zugute kommen.“ In den vergangenen 15 Jahren, aber besonders seit Irmgard Raschke in die ehemaligen Posträume umzog, hat sie sich in Homberg einen Namen gemacht. Für den Einkauf von Zeitungen, Schreibwaren, Büchern, kleine Spielzeuge, für Lotto, Kaffee und vieles mehr ist ihr Schreibwarengeschäft in Homberg die erste Adresse. Freundliche, kompetente Bedienung, wer geht nicht gern in das Geschäft? „Ich wohne seit 11 Jahren hier. Seit dem fühle ich mich

hier nett bedient, vor allem mit den Schulsachen,“ sagt Silvia Stormann und Anita Scholl ergänzt, „Frau Raschke mit ihrem Sortiment sollte uns unbedingt erhalten bleiben.“ Für den Verkauf von Kaffee und Kuchen und für den Verkauf der Lose sind auf dem Kinder-

Ihre Bäume wollen jetzt einen neuen Schnitt

fest 2.910 € zusammengekommen. Und noch warten weitere 400 Gewinne auf ihre Eigentümer, also der Verkauf der Lose für den guten Zweck geht weiter. HSP/TS


Homberger

Der

Seite 26

Der Segen einer „Schmuddelecke“ ! aber längst nicht alles in so kurzer Zeit. Deshalb mein Plädoyer für eine richtige ‚Schmuddelecke’ im Garten, die wenigstens einen Teil des anfallenden ‚Problemgutes’ aufnehmen kann, wenn man sich schon die permanente Arbeit eines florierenden aber arbeitsAsseln gehören zu den landlebenden Krebstieren. Sie leben von faulen- intensiven Komposthauden Pflanzenteilen, die sie zu Humus aufarbeiten fens ersparen möchte. In Homberg gibt es viele Liebhaber eines Eine solche ‚Schmuddelecke’ - oder nennen naturnahen Gartens am Haus. Glücklicher- wir sie vorteilhafter ‚Laubmiete’ - ist ein willweise! – Es gibt hier aber auch manche, die kommener Unterschlupf für viele Lebensdas ihnen anvertraute Grünland zelebrieren formen, die für das Funktionieren eines wie ihre vorweggenommene Grabstätte: pfle- intakten Gartens als Lebensraum unerlässgeleichte Hartlaubgehölze fremder Regionen lich sind, die aber in unseren ausgeräumten in akkurater Ausrichtung – ohne jeglichen (Garten-)Landschaften kaum mehr eine dauNährwert oder Nutzen für einheimische Tiere. erhafte Bleibe finden können. Ist das ‚KonDer Rest des ‚Gartens’ bisweilen versiegelt strukt’ aus angehäuftem ‚Gartengut’, Ästen unter total sterilen mehr oder weniger attrak- und Laubwerk groß und dicht genug, bietet tiven ‚Geröllen’. Leider! – Diese Fraktion sollte es eine geeignete Unterkunft z.B. für Igel, jetzt besser nicht weiter lesen um unnötige aber auch für zahlreiche Gliedertiere wie Gewissensnöte und nachfolgende Empörung verschiedenste ‚Würmer’ und die geheimnisvolle Welt der im Boden lebenden Gliezu umgehen. So, damit sind wir Gartenfreunde jetzt erst derfüßer, die einen naturnahen Garten erst mal unter uns und mehr oder weniger allein so richtig mit Leben erfüllen. Für mich ist der mit dem den Gartenfreuden einhergehenden Igel geradezu die Indikatorart für eine funktialljährlichen Laubfall und herbstlichen Gar- onierende naturnahe Umwelt. Vergessen wir tenaktivitäten. Was machen wir mit den volu- aber nicht die Tiere, die schon vor unserem minösen bunten Blattbergen eines herrlichen Eindringen unsere niederbergische Region über die Jahre stramm in die Höhe gewach- besiedelt hatten. Erdkröten, Grasfrösche senen Ahornbaumes oder einer ausladenden oder auch Molche unter den Amphibien oder Hainbuche, dem gelben Blätterteppich einer Ringelnattern unter den Reptilien können großen alten Birke auf dem sonst sorgsam eine solche ‚Schmuddelecke’ nutzen und gepflegten sattgrün leuchtenden Rasen oder ihr Überleben sichern. Hundertfüßer, Asseln, dem wuchernden Geäst der Pflanzen, die uns Springschwänze und viele viele andere das im Frühjahr und Sommer mit üppiger Blüten- Jahr über aktive nützliche Bodenarbeiter und pracht erwärmt haben - wie Forsythie, Geranie ‚Bodenrecycler’ können sich einfinden und oder Jasmin - und die jetzt für die nächstjäh- sicher überwintern. Pilze verschiedenster rige Blühsaison eingekürzt werden möchten? Formen, die meisten davon winzig und kaum Die ‚Braune Tonne’ schluckt zwar vieles, als solche erkennbar, fangen an, sich an den Pflanzenmassen abzuarbeiten und nach dem Winter kann ein Teil des bereits zu wertvollem Humus verwandelten ‚Schmuddelberges’ vielleicht schon in den Kreislauf der Gartenbiologie zurückgeführt werden, auch ganz ohne Komposthaufen. Und unsere Singvögel hätten in einem derart privilegierten Gartengelände im Frühjahr durch die von Anfang an vorhandene erhöhte Futtertierdichte einen Eine der Wurmarten, die als Spezialisten für besseren Start. Eine solche ‚Schmuddelecke’ Bodenhygiene in einer 'Schmuddelecke' arbeiten muss ja kein weithin leuchtender Schand-

fleck sein. Mitnichten! Man kann sie hinter Büschen verbergen oder auch hinter einem aparten ‚Paravent’ verstecken. Der gärtnerischen Phantasie und Gestaltungskunst sind da keine Grenzen gesetzt! Auch wäre sie als Unterschlupf für die bei uns allgegenwärtigen Wanderratten weitaus weniger attraktiv als z.B. ein ordentlich auch mit Küchenabfällen befeuerter Komposthaufen! Dass sich dann vielleicht neben Igeln aber auch die kleinen Rötelmäuse oder die hübschen Waldmäuse mit ihren großen schwarzen Knopfaugen in einer solchen ‚Laubmiete’ einnisten, würde ich gerne in Kauf nehmen, handelt es sich dabei doch um völlig harmlose und ‚niedliche’, vorwiegend nachtaktive natürliche Bewohner unserer Region, die kaum Schaden anrichten. Zudem stehen sie auf dem Speiseplan der bei uns so selten gewordenen Eulen und Käuze, die höchst dringlich unserer Unterstützung bedürfen! Und wenn Sie durch eine solche ‚Laubmiete’ dauerhaft wieder Igel oder Erdkröten in ihrem Gartengelände ansiedeln könnten, hätten Sie auch kaum noch Ärger mit der fast schon biblischen Plage der aus Südeuropa eingeschleppten bei uns aber - mangels ausreichender Anzahl vorhandener Fressfeinde - bereits in kaum mehr beherrschbaren Massen vorkommenden braunen Spanischen Wegschnecke, die so leidenschaftlich und höchst effektiv nicht nur die heimischen Salat- und Gemüsebeete sondern ebenso innbrünstig die frischen Staudenpflanzen auf den Gräbern unseres Friedhofes abweidet und sonst nur unbefriedigend mit giftigem Schneckenkorn eingebremst werden kann! – Dann doch lieber eine unangepasste aber produktive höchst natürliche ‚Schmuddelecke’ im Garten mit Kröten und Igeln, die uns nicht nur mit ihrer Anwesenheit erfreuen sondern darüber hinaus auch noch die lästigen ‚Schleimer’ wegfressen, auch wenn die Nachbarn erst mal etwas unaufgeräumt über den Zaun starren sollten!Hubert Bosch

Tausendfüßer haben zwar keine 1000 Füße, dafür aber unbändigen Appetit auf moderndes Laub


Homberger

Der

Seite 27

Café „Prima Woi“ wieder eröffnet arbeiten, die Leute zu verwöhnen.“ Mittags bietet sie ein täglich wechselndes Tagesgericht an, nachmittags gibt es frischen selbst gebackenen Kuchen und jeden Mittwoch Flammkuchen all-you-can-eat. „Mir ist es am Wichtigsten, dass sich die Leute hier wohlfühlen,“ erzählt Barbara Höhfeld. Ihr ist es gelungen mit einigen Accessoires und kleinen Veränderungen eine neue gemütliche Atmosphäre in dem Café zu schaffen. HSP/TS

Schnell hatte sich eine neue Inhaberin für das Café Prima Woi gefunden, nachdem Grit Pohlig dies aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. „Ich bin zufällig gefragt worden und habe spontan zugesagt“, so

die neue Inhaberin Barbara Höhfeld. Und diesen mutigen Schritt hat sie bis heute nicht bereut. Ihre elf verschiedenen Sorten Trinkschokolade-to-go sind bei den Hombergern schon der ‚Renner’. „Es macht Spaß, hier zu

Susanne Klatt –Spezialistin für individuelle Mode Bis 2008 gehörte Susanne Klatt zum Team von Herbes-Moden. Doch als Cornelia Herbes ihr Geschäft aufgab, eröffnete Susanne Klatt ein Geschäft in ihrem eigenen Haus, dem kleinen Schlösschen in der Aprather Kurve hinter Wülfrath. „Ich habe noch viele Kunden aus Homberg,“ erzählte sie mir, als ich sie in ihrem neuen Domizil besuche. Ihre Kundinnen kommen nun nicht nur aus Homberg, sondern auch aus dem größeren Umfeld zwischen Bochum, Düsseldorf und Wuppertal. Es hat sich herumgesprochen, dass Susanne Klatt individuell berät und ausgefallene Wünsche erfüllen kann. Daneben bietet sie nach wie vor ihre Designer-Mode an, die auffällt durch ausdrucksstarke Stoffe und zurückgenommene Schnitte. „Meine Mode ist zeitlos mit einem kleinen auffälligen Detail,“ erklärt Susanne Klatt. Eine Kundin bat sie eines Tages, einmal ein Tuch zu entwerfen, bei dem die Enden nicht so herumbaumeln. Daraus ist die Idee ihrer „SK Schlangen Tücher“ entstanden, die Susanne Klatt mittlerweile in vielen Farben und verschiedenen Stoffqualitäten anfertigt. Die Tücher erfreuen sich bei ihren Kundinnen großer Beliebtheit, weil man mit wenigen Handgriffen sein Aussehen verändern kann. Sie sind auch inzwischen im Einzelhandel erhältlich. Der Schmuck und die Accessoires in Susanne

Klatts Lädchen tragen die gleiche Handschrift: immer ein bisschen anders, immer das etwas Besondere. „Die Kundin soll mit dem Schmuck gestalten können, ihr Aussehen variieren,“ erklärt mir Susanne Klatt. Es lohnt sich, einmal bei ihr vorbeizuschauen. Hannelore Sánchez Penzo

Öffnungszeiten Do, Fr.10-13 Uhr, Sa. 11-13 Uhr

Rolladen & Jalousien Garagentore Insektenschutz Elektroantriebe Steuerungen Neuinstallation & Reparaturen Sonnenschutz innen & aussen Markisen & Groß-Schirme und noch viel mehr!

Herbstimpressionen Rufen Sie uns an oder kommen Sie zu einem persönlichen Beratungstermin bei uns vorbei. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie, denn Ihre Wünsche stehen bei uns im Mittelpunkt! Sie erhalten von uns solides Handwerk, hochwertige Leistungen, ein kompetentes und engagiertes Team, alles kombiniert mit professionellem Kundenservice. Homberger Straße 44 40882 Ratingen Tel.: 02102 | 81 27 4 Fax: 02102 | 87 23 32

info@buchhalter-ratingen.de www.cc-sonnenschutz.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9:00 - 17:00 Uhr


Homberger

Der

Seite 28

Gospelchor ‚Our Choice’ in Homberg Musik mit schwungvollen kräftigen Rhythmen und im Gegensatz dazu getragene und sehr feierliche hymnische Kompositionen. Gospel ist vor allem geistliche Musik, in der religiöse Inhalte in modernen Ausdruckformen dar geboten werden. Diese Symbiose ist das Charakteristische der Black Gospel-Musik. Sie unterschieden sich von den work songs durch ihre Botschaft von Jesu Christi. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kirchenliedern, spiegelte sich in ihnen das gemeinsam empfundene Schicksal der Sklaverei wider und drückte ihre Trauer und Sehnsucht aus. Aber die Gospel machten auch Mut für ein besseres Leben - nach dem Tod – dem Ende der Sklaverei. Wenn auch das Konzert des Gospelchores ‚Our Choice’ nur einen kleinen Einblick bieten konnte in die Musik des Black Gospels, so konnten die Zuhörer doch den tiefen Trost Zwölf Sänger und Sängerinnen aus verschie- Pianist im Alter von 20 bis 65 Jahren haben nachempfinden, den die Gospelmusik bis denen Teilen NRWs, vier Stimmlagen und ein sich dem Black Gospel verschrieben, einer heute bietet. HSP/TS

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder !“ Klön-Tür - der Name für unser Demenzcafe kam uns beim Spaziergang durch unser schönes Homberg. Dort gibt es noch eine „KlönTür“, die früher auf dem Land sehr verbreitet war: die obere Hälfte der Haustür kann man öffnen, während man die untere verschlossen halten kann. Während man mit anderen bei geöffneter Tür klönen kann, bleiben unten Barriere und Schutz. Miteinander reden und Gemeinsamkeit sind für unsere dementiell veränderten Menschen wichtig. Zur Freude unser Gäste und des Teams backen wir zusammen oder kochen, damit es gut duftet, und danach genießen wir das leckere Essen in gemütlicher Runde. Erinnerungen werden angeregt durch ausgewählte Themen und Dinge aus dem Alltag, die wir mitbringen. Sie helfen, das Altgedächtnis präsent zu halten.

Sommerzeit ist Urlaubszeit – Schöne Erinnerungen wecken: Mal gehen wir auf eine Bergwanderung in Wanderstiefeln und dicken roten und grünen Wandersocken und mit Rucksack, aus dem Decke, Thermosflasche mit Tee oder Kaffee, Würstchen und Butterbrote herausgeholt werden und veranstalten ein zünftiges Picknick. Wie schön war es, mit der Familie oder selbst als Kind, einmal einen Ausflug zu machen. Da hat jeder etwas zu erzählen und dafür nehmen wir uns Zeit und schmettern auch mal das eine oder andere Wanderlied dazu. Mal liegen wir am Strand oder sammeln Muscheln und trinken dazu Eiskaffee. Wie schmeckt und riecht der Sommer? Verschiedenes Obst wird verkostet und wir finden heraus, welches uns am besten schmeckt. Wie riecht das Obst, wie fühlt es sich an? Mal ist die Schale rau, mal glatt. Was gefällt uns besser? Noch aktiver werden wir bei der Herstellung von Obstsalat oder Marmelade. Hören wir alte Schlager wie „Lili Marlen“ oder „Ganz Paris träumt von der Liebe“ … stimmen unsere Gäste gleich ein und fühlen sich in eine andere Zeit versetzt. Musik hören oder selber singen – beides darf

an keinem Nachmittag fehlen. „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“, so heißt das Liederbuch, aus dem jeder in der Runde ein ihm bekanntes Lied vorschlägt, das gesungen wird. Nun treffen wir uns mit unseren Gästen schon seit drei Jahren vierzehntäglich im Jugendheim am Grashofweg, gestalten ihnen und uns einen vergnüglichen Nachmittag und geben ihren Angehörigen ein paar Stunden Zeit für sich. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, wie im vergangen Jahr wieder das Heimatkundliche Museum Abtsküche in Heiligenhaus zu besuchen und dort zu feiern. Hier sind so viele Dinge liebevoll ausgestellt, die wir auch anfassen dürfen. Vom Kolonialladen bis zum Friseur, vom Klassenzimme mit Bänken und Tafel bis zu Mutters Küche, alles ist da. Die Begeisterung über die vielen Dinge, die sofort eigene Geschichten und Erlebnisse in Erinnerung rufen, lässt das Herz hüpfen vor Freude. Hat jeder so viel entdeckt, dass er müde ist, erholen wir uns am schön gedeckten Tisch bei Kaffee und Kuchen. Dabei ist wieder Zeit zum „Klönen“. Für das Klön-Tür-Team: Angelika Pöhling (www.kloentuer.de)


Homberger

Der

Seite 29

Skurrile Lesung und jazziger Weihnachtslieder

Auf einen abwechslungsreichen Abend können sich die Besucher der ChristianMorgenstern-Schule am Donnerstag, den 8. Dezember, um 20 Uhr freuen. Bekannte, internationale Weihnachtslieder werden von den „Jazzfriends“ jazzig arrangiert. Im Wechsel zur Musik gibt eine der bekanntesten Radiostimmen Nordrhein-Westfalens skurrile, spitzzüngige Texte bekannter Autoren zum Besten. Der unterhaltsame Abend findet im Forum der Schule unter dem Titel „Weihnachtsgedöns – unheilige Texte und die drei eiligen Jazzkönige“ statt. Zwischen cool und zärtlich warm hat der Pianist Dieter Greifenberg deutsche und amerikanische Weihnachtslieder und Evergreens arrangiert. Gemeinsam mit seinen Jazzfreunden Peter Baumgärtner am Schlagzeug und Konstantin Wienstroer am Bass verpasst er beispielsweise „Stille Nacht“ den entsprechenden Schuss Jazz, „Jingle Bells“ wird zum „Swingle Bells“ und Mel Tormés „Christmas Song“ kommt im Bossa Nova Gewand daher. Dass auch Kirchenmusik mit Jazz-Harmonien weihnachtlich bleibt, beweist das Trio unter anderem mit ihrer Version von „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Im Wechsel zur Musik liest eine der bekanntesten Radiostimmen Nordrhein-Westfalens, Matthias Bongard, skurrile und nicht immer unbedingt dem klassischen weihnachtlichen Klischee entsprechende Geschichten. Die Texte stammen aus den Federn seiner Freunde und Kollegen wie dem Kabarettist Fritz Eckenga, dem Satiriker Wiglaf Droste oder auch dem Meisterkoch und Autoren Vincent Klink. Matthias Bongard arbeitet seit 1990 für den Westdeutschen Rundfunk und mode-

rierte zunächst im WDR Fernsehen, ehe er schließlich bei den Radiosendern Eins Live und später bei WDR 2 mit der „Servicezeit“, „Westzeit“ und „Zwischen Rhein und Weser“ auf Sendung war. Seit 2011 moderiert er bei WDR 5 das „Stadtgespräch“, bei WDR 2 ist er seither nur noch gelegentlich im „Montalk“ am Montagabend zu hören. Zwischenzeitlich moderierte er auch im WDR Fernsehen die Sendung „daheim & unterwegs“. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 14,- Euro im Amt für Kultur und Tourismus. Reservierungswünsche werden unter Tel. 02102/5504104 entgegen genommen. Die Platzwahl ist frei. Amt für Kultur und Tourismus Stadt Ratingen

17. Oldie-Night im Lutherhaus

Im Oktober fand im Lutherhaus die traditionsreiche Oldie-Night des Fördervereins ev. Kindergarten statt. Gerd Dörner als DJ legte Platten aus den 70 erJahren auf. Begeistert tanzten die Jüngeren nach „love is in the air“, während Ältere in Erinnerung an ihre Jugendzeit mitsummten. Jetzige, ehemalige und zukünftige Kindergarteneltern feierten zusammen ein stimmungsvolles Fest. Der Erlös von ca. 1.530 € kommt dem Kindergarten zugute. Wir danken den Organisatoren, die es immer wieder schaffen viele Homberger zum Tanzen zu bringen. Rosel Schroeder

Immer da, immer nah.

Ihre Auto-Versicherung würden wir uns gerne mal genauer ansehen. • Top-Leistung • Faire Preise • Maximaler Service Geschäftsstellenleiter Harald Bernkopf Steinhauser Str. 32 a • 40882 Ratingen Telefon 02102 950868 harald.bernkopf@gs.provinzial.com

www.provinzial.com


Homberger

Der

Seite 30

Mit neuem Namen - Restaurant Zum Griechen Nun sind Anni und Ewan Bailas schon einige Monate wieder in Homberg und es ist Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Anni Bailas ist immer noch ganz gerührt von der herzlichen Begrüßung der Homberger. Gäste, die einst als Jugendliche ihr Restaurant besuchten, kommen nun mit ihren Familien. „Es ist schön zu sehen, wie es weitergeht“, so Anni Bailas, „die Jugend ist unsere Zukunft.“ Im Restaurant deuten sich inzwischen einige Veränderungen an. Da ist zunächst ein neuer Name: Restaurant Zum Griechen wird die Gaststätte von nun an heißen. Auch die Speisekarte ist neu. Für mehr Abwechslung soll eine Mittagskarte sonntags und feiertags sorgen, außerdem sind Aktionen und Angebote geplant. Ab November stehen die im Rheinland beliebten Gänse auf der Speisekarte. „Wir wollen unseren Gästen auch etwas Traditionelles bieten,“ erklärt Ewan Bailas „und Weihnachten gibt es wieder ein Mehr-Gänge-Menü und eine Weihnachtskarte“, ergänzt Tochter Maria, die bei den Eltern mit eingestiegen ist. Öffnungszeiten: täglich 17-24 Uhr, sonn- + feiertags ab 11 Uhr Frühschoppen, ab 12 Uhr Mittagskarte. Tel. 02102/52223. HSP/TS

Weinparty bei BEA-Weine Strahlender Sonnenschein, wann hatten wir das in diesem Sommer? Tische und Bänke im Schatten unter dem Sonnendach, nebenan fließt träge der in der Sonne glitzernde Schwarzbach dahin. Wir sind auf der Wein-Party bei BEA-Weine und wollen dieses „unverschämt“ gute Wetter genießen mit Freunden, Bekannten und denen, die wir bei dieser Gelegenheit noch kennen lernen. Ein Gläschen Wein, etwas Leckeres aus der Küche „Zur Krone“ oder aus dem „Restaurant Lindenheide“ in Mettmann – wir bleiben bis zum späten Abend. José und Hannelore Sánchez


Homberger

Der

Seite 31

Streit am Gartenzaun Wie in manch anderen Lebenssituationen kann sich auch an der Gartengrenze ein Streit entfachen. Darum ist es gut, wenn man einige Grundregeln des nordrheinwestfälischen Nachbarrechts kennt. 1. Einfriedung: Der Eigentümer ist verpflichtet, zusammen mit seinem Nachbarn eine Einfriedung vorzunehmen (Zaun, Hecke, Mauer) wenn eine Partei dies wünscht. Wenn die Einfriedung auf der Grundstücksgrenze liegt, sind die Kosten zwischen den Nachbarn zu teilen. 2. Pflanzabstände: Mit Bäumen außerhalb des Waldes, Sträuchern und Rebstöcken sind von dem Nachbargrundstück folgende Abstände einzuhalten: Bäume (außer Obstgehölzen) dürfen nur in einem Abstand von 2 m gepflanzt werden, bei stark wachsenden Bäumen, wie z.B. Rotbuchen, Kastanien, Platanen, Pappeln usw., ist

sogar ein Abstand von 4 m einzuhalten. Ziersträucher müssen einen Mindestabstand von 0,5 m einhalten, stark wachsende Sträucher einen Abstand von 1 m. In der Höhe dürfen sie nicht den dreifachen Abstand zur Nachbargrenze wegen der Verschattung überschreiten. Obstgehölze, soweit sie auf stark wachsenden Unterlagen veredelt sind (Süßkirschen, Walnussbäume oder Esskastanien) müssen einen Abstand zur Grundstücksgrenze von 2 m einhalten, mittelstark wachsende Obstbäume einen Abstand von 1,5 m und schwach wachsende Obstbäume einen Abstand von 1 m. Soweit die Grundsätze. Es ist jedoch immer vom Einzelfall auszugehen. Auch kommt es darauf an, inwieweit der Nachbar die Überschreitung der Abstände von seinem Grundstück bisher toleriert hat. Allerdings muss

Lebender Adventkalender Wie in den vorigen Jahren wird es auch in diesem Jahr wieder den lebenden Adventkalender geben, d.h. wer mitmacht, öffnet an einem bestimmten Tag in der Adventszeit seine Tür für Gäste. Jeder ist willkommen. An dem Datum im geschmückten Fenster

kann man erkennen, wann in diesem oder jenem Haus die Tür offen ist. Wer mitmachen will wendet sich bitte an Anja Biermann Tel. 02102/889847, Sylvia Hillebrand 02102/895049 oder per mail an Marion.Maxwell@freenet.de. HSP

Weihnachtsmärchen im Autohaus Bruhy Auch in diesem Jahr lädt das Autohaus Bruhy wieder alle kleinen und großen Märchenfans zu einem Weihnachtsmärchen ein, diesmal wird das Märchen „Drei Schweinchen und der Weihnachtswolf“ gespielt.

Termin: 11.12.2011 um 11 Uhr im Autohaus Bruhy, Am Weinhaus 12, Ratingen-Homberg, Tel. 02102/5858, Eintritt: 3,-- €, die ohne Abzug gespendet werden. Der Spendenempfänger wird noch bekannt gegeben. AB/HSP

Gemeinde-Advent in St. Jacobus Am Samstag vor dem 1. Advent, den 26.11.2011 von 12-21 Uhr veranstaltet die kath. Kirchengemeinde im Jacobussaal einen Gemeindeadvent. Diesmal soll es nicht der übliche Weihnachtsmarkt werden, sondern ein Treffen aller Grup-

der Nachbar es nicht hinnehmen, wenn sein Grundstück durch einen Baum des Nachbarn stark beeinträchtigt wird. Hier gilt das Rücksichtnahmegebot aus dem Nachbarschaftsgesetz von Nordrhein-Westfalen, allerdings für beide Seiten. 3. Überhang: Der Eigentümer eines Grundstücks kann von seinem Nachbarn verlangen, dass Wurzeln und Zweige, die über die Grundstücksgrenze wachsen, beseitigt werden. Die Beseitigung kann auch selbst vorgenommen werden, bei Wurzeln sofort, bei Überhängen ist ggfs. die jeweilige Baumschutz- und Naturschutzsatzung zu beachten. Es gilt also nicht die Empfehlung des Nachbarn: „Wenn es Sie stört, schneiden Sie es doch selber ab.“ Für seine überhängenden Gewächse und für den Abstand zur Grundstücksgrenze zum Nachbarn ist jeder selbst verantwortlich. Marina und Dirk Schwane

Weihnachtskonzert in der Christuskirche Am 1. Adventsonntag, den 27. November 2011 um 17 Uhr geben der kath. Kirchenchor von St. Jacobus und der Chor der ev. Christuskirche ihr 38. Weihnachtskonzert zusammen mit dem Familien- und Posaunenchor, dem ökum. Blockflötenspielkreis und Instrumentalkreis. Es werden Sätze aus den Kantaten „Gelobt sei der da kommt“ und „Lasset uns nun gehen nach Bethlehem“ von Klaus Heizmann aufgeführt. Sopran: Rosario Garcia-Seidel; Sprecherin: Sabine Schulz. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten. HA/HSP

pierungen mit der Gemeinde. Die Aktivitäten innerhalb der Gemeinde sollen diesmal im Vordergrund stehen. Die Planung für den Gemeinde-Advent ist noch im vollen Gange, lassen Sie sich überra- Aus Anlass seines 100jährigen Jubiläums im schen. HSP/TS nächsten Jahr bereitet der Chor der Christuskirche in Homberg die Aufführung des Musikwerks „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn vor. Alle Homberger und alle Musikfreunde sind herzlich eingeladen, hier mitzusingen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich nur Freude an der Musik. Die nächsten Probetermine sind am 3. + 10.11. 2011 von 19.45 – 21.45 Uhr im Homberger Treff in der Herrenhuter Straße. Die Einstudierung erfolgt unter der Leitung von Erika und Heinrich Arndt, Karin Hintze, Daniela Schwarz und Ian Thompson. HSP

Homberger musizieren für Homberg


Homberger

Der

Seite 32


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.