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m o b e H r r g r e e e e r D D 12/2003 01/2004

Das Team des „Hombergers“ wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

St. Jacobus d.Ä. nach 1000 Jahren vor dem Ende? plätze. In ihrer Kirche scheint das nicht grundlegend anders zu sein, jedenfalls befürchten das Homberger Katholiken. Vor ein paar Jahren wurde Homberg Teil eines Pfarrverbandes mit drei Innenstadtpfarreien. In pastoraler Zusammenarbeit teilt man sich seitdem die wenigen verbliebenen Geistlichen – jetzt droht die Fusion! Am 18. November fand im Jacobus-Haus eine Pfarrversammlung statt, die sich gezielt mit der Thematik befasste. Pfarrer Bünnagel hatte mit Alfred Lohmann einen Referenten aus dem Generalvikariat Köln mitgebracht, der nach zögerlichem und ungeordnet erscheinendem Beginn keinen Zweifel an bestimmten Fakten ließ: Das Bistum Köln will bei einem Gesamtetat von 700 Mio. Euro ab 2004 jährlich 50 Mio. Euro einsparen, davon 40 Mio. Euro im Personalbereich. Die Kirchensteuern (abhängig von Lohn- und Einkommensteuern) fließen eben nicht mehr so üppig, außerdem wird mit weiteren Austritten gerechnet. Deshalb könne nicht mehr alles wie bisher finanziert werden. Davon werden Pfarrbüros und Zeichnung: Gerda Lomoth

Wenn in der Wirtschaft große Veränderungen anstehen, greifen die Bosse gerne zu der Erklärung, dass man Synergieeffekte erzielen müsse. Für viele Betroffene ist das gleichbedeutend mit Gefahr für ihre Arbeits-

Kirchenmusiker ebenso betroffen sein wie Kindergärten. Alle müssen enger zusammenrücken, die Gläubigen, die Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte. Dabei dürfe natürlich kein pastoraler Schaden entstehen. Kardinal Meissner hält den Pfarrverband nur für den ersten Schritt. Anschließen muss sich ein Kirchengemeindeverband (KGV) oder eine Fusion – darüber sollen sich aber die Organe der Gemeinden bis zum 31.12.2003 selbst einigen. Nur wenn das nicht klappt will der Kardinal ein Machtwort sprechen, so jedenfalls erzählt Lohmann. Bei der Einigung liegt das Problem. Die Ratinger bevorzugen offenbar die Fusion, entsprechend äußerte sich auch ein Vertreter der Hauptkirche Peter und Paul. In einem KGV haben alle vertretenen Gemeinden gleiches Stimmrecht in den Organen, stünde Homberg gleichberechtigt neben den drei anderen; gemeinsame Aufgaben werden an den KGV delegiert, lokale Themen weiterhin vor Ort entschieden. Bei einer Fusion, gleichbedeutend mit einer Zentralisierung, kann nicht einmal gewährleistet werden, dass St. Jacobus überhaupt in den Organen vertreten wäre. Dann gibt es nämlich nur noch einen einzigen Kirchenvorstand und einen einzigen Pfarrgemeinderat, gewählt von allen 13.000 Gläubigen – ohne Wahlbezirke! Alternativ könnten die Innenstadtgemeinden allein fusionieren und mit den dann „freien“ Hombergern einen KGV bilden, aber das erscheint höchst unwahrscheinlich, weil St.


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Fortzetzung von Seite 1:

Jacobus dort ebenso viele Stimmen hätte wie die fusionierte Großgemeinde. So viel Entgegenkommen darf man sicherlich nicht erwarten. Worin liegt denn nun der besondere Reiz für die Innenstadtgemeinden, miteinander und mit St. Jacobus zu fusionieren? Die seit 1067 bestehende Homberger Gemeinde hat im Laufe der Jahrhunderte einige irdische Güter angesammelt und sich zu einer attraktiven Braut gemausert! Mit dem Jacobus-Haus an der Herrnhuterstraße steht sogar ein zweites Gemeindezentrum zur Verfügung. Da könnte ein Knackpunkt liegen: Wenn Einsparungen nicht im geforderten Maße gelingen, muss Tafelsilber verkauft werden. Und weshalb sollte Homberg zwei Treffpunkte haben, wo doch die „viel wichtigeren“ Innenstadtgemeinden jede nur einen haben? Dem Jacobus-Haus droht also zuerst der Verkauf, so fürchten einige in Homberg. Wenn die Pessimisten Recht haben, wird mit einer als „feindliche Übernahme“ bezeichneten Fusion das Gemeindeleben zusammenbrechen, das Spendenaufkommen abnehmen, ein langsamer Tod für die Gemeinde St. Jacobus eingeläutet. „Warum sollen wir als Kirchengemeinde sterben?“ so die Frage aus dem Publikum. Ob sich die katholische Kirche, die immerhin 2000 Jahre ohne große Anpassungen überstanden hat, davon beeindrucken lässt? Ob die Homberger Katholiken insgesamt stark berührt sind, mag bezweifelt werden. Das Statistische Jahrbuch der Stadt Ratingen gibt für Homberg per 31.12.2001 genau 2.087 Menschen römisch-katholischen Bekenntnisses an. Gottesdienstbesucher werden ca. 200 pro Wochenende gezählt (10%). Wahlen zu Kirchenorganen interessieren vielleicht 15% der Wahlberechtigten. An der Pfarrversammlung nahmen weniger als 60 Personen teil (3%), Durchschnittsalter etwa 55 Jahre. Allerdings entscheidet nicht die Kirchengemeinde per Urwahl über KGV oder Fusion. Die Organe Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat geben jeweils ein eigenes Votum beim Kardinal ab, der mithin genau acht Dokumente aus Ratingen zu bewerten hat, davon vermutlich 6 oder 7 pro Fusion! Nach erstem Eindruck scheint nämlich der Homberger Kirchenvorstand für den KGV zu sein, während der Pfarrgemeinderat die Fusion scheint hinnehmen zu wollen, wenn nicht gar zu bevorzugen. Wie soll da Gegenwehr gelingen? Hermann Pöhling

Neuen Standort für die Windräder? Der Sturm, den das geplante Windrad entfachte, hat sich gelegt, zum Standort östlich der Metzkausener Straße sucht die Ratinger Stadtverwaltung inzwischen eine Alternative. Dies scheint für die Stadtverwaltung die einzige Möglichkeit zu sein, um aus der selbstverschuldeten Situation halbwegs heil herauszukommen. Inzwischen musste die Stadtverwaltung auch die Bauvoranfrage für ein zweites Windrad auf dem Hügel positiv bescheiden. Da halfen auch keine Äußerungen wie, das Windrad habe 350 m von der Wohnbebauung mit 135 Metern eine bedrückende Wirkung, oder „wir haben gute Argumente“, so der zuständige Dezernent. Als Alternative zum Standort an der Metzkausener Straße hat nun die Stadtverwaltung ein Grundstück zwischen dem Hahnerhof und der Autobahn, im so genannten Hahnerfeld, dem Investor angeboten. Es sind allerdings erhebliche Zweifel angebracht, ob die Stadtverwaltung wirklich ernsthaft daran interessiert ist, eine Alternative anzubieten, als vielmehr Zeit verstreichen zu lassen, bis sich der „Wind gelegt hat“. Denn schon allein die Höhenbegrenzung auf 100 m dürfte für den Investor Anlass sein, den Bauplatz abzulehnen. Aber es gibt auch noch andere Punkte, die das vorgeschlagene Grundstück als kaum geeignet erscheinen lassen. Da ist zum einen der Hahnerhof, in dessen unmittelbarer Nähe eins der beiden Windräder errichtet werden müsste, und zum anderen die Autobahn, zu der, wegen Eisflug und Unfallgefahr ein entsprechender Abstand eingehalten werden muss. Das Grundstück hat außerdem ein starkes Gefälle, was einen enormen Bauaufwand für das Fundament erfordert. Die Firma BBB-Umwelttechnik hat inzwischen auf den Vorschlag der Stadtverwaltung reagiert und 10 Punkte, im Wesentlichen technischer und rechtlicher Art, aufgeführt, die noch aus ihrer Sicht zu klären sind, bevor sie dem Grundstück zu stimmen kann Die beteiligten Politiker und Mitarbeiter der Stadtverwaltung täten gut daran, den Bürgern reinen Wein einzuschränken, anstatt um den heißen Brei herum zu reden. Da wird auf die schwierige juristische Situation hingewiesen, da werden weitere Prüfungen in Aussicht gestellt, da werden „Lücken“ im Bauvorbescheid entdeckt, um zu vertuschen, dass man sich in Ratingen nicht rechtzeitig

um Konzentrationsflächen bemüht hat, dass die Beschlussvorlage für die Konzentrationsfläche fünf Jahre in der Stadtverwaltung vor sich hinschlummerte.

Impressum Herausgeber: Homberger Verein zur Förderung von Bürgerinteressen e. V. Anschrift der Redaktion: Schumannstrasse 15, 40882 Ratingen Tel.: 02102/51998 e-mail: homberger@gmx.de Redaktionsteam: Helmut Frericks, Hermann Pöhling, Hannelore Sánchez Penzo, Heinz Schulze, Jörg Theisen Layout: Simon Schulze Bild/Anzeigenbearbeitung: Josè Sánchez Penzo Redaktionsschluss: jeweils Monatsende Erscheinen: zweimonatlich Druck: Schöttler Druck, Ratingen Auflage: 2500 Exemplare Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie für deren Richtigkeit übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Texte spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.


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Verkehrsprobleme auf der Steinhauser Straße Ganz egal wohin Autofahrer aus HombergSüd fahren wollen, sie müssen über die Steinhauser Straße fahren. Dies haben sich die Stadtplaner in der 60ger Jahren so ausgedacht. Man wollte den Hauptverkehr auf einer Straße bündeln, was auch aus heutiger Sicht noch vernünftig ist. Durch den ständig zunehmenden Verkehr verursacht diese Verkehrsbündelung auf der Steinhauser Straße allerdings inzwischen eine Reihe von Problemen. Da ist zunächst der Lärm, den die Anwohner an der Straße aushalten müssen. Schlafen zur Straße hin, ist nicht mehr möglich. Dann die Unübersichtlichkeit der Straße, die zwar den Verkehr etwas abbremst, aber auch gefährlicher macht und schon zu Unfällen geführt hat. Besonders Radfahrer sind auf der Straße gefährdet. Diese Unübersichtlichkeit wird noch dadurch verstärkt, dass in der Straße geparkt wird, was wiederum die Raserei auf der Straße etwas einschränkt. Immerhin fahren 20 % aller Autos über 65 km/h. Die Homberger SPD hatte zu einem runden Tisch eingeladen, um mit Bürgern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und unserem Dorfpolizisten, Herrn Kohl, die Probleme zu diskutieren. Im Vorfeld zu dieser Versammlung hatte die Stadtverwaltung in einer umfangreichen Messung die Verkehrsbelastung und die Geschwindigkeiten der Autofahrer gemessen. Danach wird auf der Steinhauser Straße viel zu schnell gefahren (s.o.). Dies ist besonders bergab sehr gefährlich, wegen des längeren Bremsweges. Außerdem ergab die Messung, dass die Steinhauser Straße nicht nur von Metzkausen kommend als Schleichweg benutzt wird. sondern vor allem von der Brachter Straße in Richtung Metzkausen. Pro Tag fahren nämlich mehr als doppelt so viele Autos bergauf (ca. 1900 Autos) wie bergab (ca. 770) Ein weiteres Problem sind die LKWs, die zum Teil mit Anhängern die Straße entlang donnern. Es konnte in der Versammlung nicht geklärt werden, warum das Verbotsschild für LKWs an der Einfahrt zur Steinhauser Straße abmontiert worden ist, darum benutzen inzwischen auch viele LKWs die Straße als Schleichweg. Auch die Schulwegsicherung muss noch einmal überprüft werden, und zwar nicht nur an der Ampel Steinhauser Straße/Ulmenstraße, sondern auch an den Bushaltestellen. Da die Autos zu schnell fahren, können die Kinder und Jugendlichen

beim Überqueren der Straße die Autos nicht rechtzeitig erkennen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zeigten viel Verständnis für die Beschwerden der Bürger, mussten jedoch darauf hinweisen, dass die Straße eine im Verkehrsgefüge bestimmte Funktion hat, die nur begrenzte Einschränkungen des Verkehrs zulässt. Trotzdem konnten sie einige Maßnahmen sofort zusagen, die den Verkehr abbremsen und verringern sollen: 1. LKWs dürfen nicht mehr durch die Steinhauser Straße fahren. 2. Die Rheinbahn darf nicht mehr mit so genannten Leerfahrten die Straße benutzen. 3. Die Fußgängerampel soll schneller für Fußgänger auf grün schalten. Ferner will die Verwaltung Kontakt aufnehmen mit dem Landschaftsverband, der für die Ampel an der Metzkausener Straße zuständig ist, um evtl. die Vorverlegung der Ampel

zu erreichen. Außerdem soll die Straße noch einmal genau vermessen werden. Es ist zu prüfen, inwieweit so genannte Schikanen in die Straße eingebaut werden können. Hier machte Herr Hellwig, Amtsleiter des Planungsamtes, jedoch ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Straße eine bestimmte Durchfahrbreite einhalten muss, schon allein wegen der Bushaltestellen und der Feuerwehr. Auch den Vorschlag einer Tempobeschränkung auf 30 km/h lehnte Amtsleiter Hellwig aus ähnlichen Gründen ab. Die anwesenden Bürger konnten zwar mit dem Ergebnis nicht hundert Prozent zufrieden sein, aber sie hatten doch das Gefühl, dass ihre Probleme ernst genommen und, wo es möglich ist, gelöst werden. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung versicherten abschließend, dass alle versprochenen Maßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden.


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Rennstrecke „Adlerstrasse“ wird wieder freigegeben Im Oktober 2002 titelte der HOMBERGER mit dieser Überschrift: „Schließung der Adlerstraße wird wieder aufgehoben.“ Der Rat der Stadt hatte dies so beschlossen, mit seiner CDU-Mehrheit, auch die in Homberg wohnhaften CDU-Ratsvertreter stimmten entweder zu (Matyssek, Ziebell) oder enthielten sich der Stimme (Waury). Da konnten sich Anne Korzonnek (SPD) und Hermann Pöhling (Bündnis 90 / Die Grünen) die Zungen wund reden. Nicht ungewöhnlich war, dass der Bezirksausschuss Homberg/Schwarzbach kurz zuvor ganz anderer Meinung gewesen war und die bewährte Sperrung aufrecht erhalten wollte, auch mit den Stimmen der CDU-Vertreter! Aber deren Wort gilt in Ratingen erfahrungsgemäß wenig. Bei anderen Gelegenheiten wird dies (zu Recht) beklagt, aber die Stadtverwaltung hüllte sich nach dem unsäglichen Ratsbeschluss in Schweigen, sprich: blieb untätig! Offenbar waren hier die Fachleute der Meinung, dass die über drei Jahre bewährte Maßnahme erhalten werden sollte. Nicht jedoch „enfant terrible“ Günter Ziebell. Mit Schreiben vom 11.09.2003 an den Vorsitzenden des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses Matyssek (!) mahnte er die „Öffnung der Straße Oberste Linde und Aufhebung der Einbahnstraßenregelung Adlerstraße“ an. So geriet das Thema auf die Tagesordnung des Bezirksausschusses vom 26.11.2003. Diesmal war Ziebell dabei und hatte wohl gut vorgesorgt, waren doch alle CDU-Vertreter plötzlich für die Aufhebung der Straßensperre, gemeinsam mit dem FPDVertreter reichte es später zur Mehrheit. An der zuvor stattfindenden Diskussion hatten CDU/FDP wenig Anteil. Sie erinnerten sich kaum daran, dass die Verkehrsregelungen eingeführt worden waren, um den morgendlichen Schleichverkehr über Oberste Linde und Adlerstraße zu überwinden. Sie schienen nicht beeindruckt davon, dass insbesondere die Adlerstraße auch von zahlreichen Kindern auf dem Wege zur Grundschule gequert werden muss. „Muss denn erst ein Kind überfahren werden?“ hieß es bei den anwesenden Besuchern der Sitzung, die während einer Unterbrechung ausreichend zu Wort kamen. Die CDU meinte lediglich, dass die neue Regelung ja nur für ein halbes Jahre gelten würde, dann solle

ein Erfahrungsbericht vorgelegt werden. Was soll der wohl für neue Erkenntnisse bringen, haben doch die Erfahrungen aus der Zeit vor der Einführung der Sperrung diese geradezu erzwungen?! Wem nützt die „neue“ Regelung, wem schadet sie? Sie nützt sehr dem Schleichverkehr, der die neuen Möglichkeiten sehr schnell erkennen wird. Sie nützt ein wenig den Anwohnern aus dem sog. Vogelviertel, die den kleinen Umweg über den Grashofweg nicht mehr nehmen müssen, wenn sie (was selten genug vorkommen dürfte) aus dem Homberger Industriegebiet, vom Sportplatz oder z.B. vom Supermarkt in Heiligenhaus nach Hause fahren. Sie schadet den Anwohnern an der Adlerstraße, die wieder vom morgendlichen Schleichverkehr belästigt werden. Sie gefährdet Kinder auf dem Schulweg und andere Fußgänger. Die neue Regelung haben nicht einmal diejenigen gewollt, die in den letzten Monaten mit einer Unterschriftenliste durch das Vogelviertel zogen. Ihren Vorschlag hatte der Homberger Grüne Pöhling aufgegriffen, als er beantragte, die Sperrung versuchsweise auf die Zeit von 7 bis 9 Uhr und von Montag bis Freitag zu begrenzen. Damit wäre immerhin der morgendliche Schleichverkehr ausgeschlossen gewesen. Leider war auch dieser Antrag für die CDU nicht konsensfähig. Nur über die eigentliche Ursache zahlreicher Verkehrsprobleme in Homberg waren sich alle einig: Die Steuerung der Ampelanlage an der Dorfstraße! Morgens steht der Stau aus Richtung Wülfrath vor und in Homberg und löst sich erst nach der

Ampelanlage auf. Nachmittags steht der Stau aus Richtung Ratingen vor und in Homberg und löst sich ebenfalls erst nach dieser Ampelanlage auf. Erschwerend kommt hinzu, dass es morgens eine eigene LinksabbiegerGrünphase in die Dorfstraße gibt, obwohl nur selten Fahrzeuge dorthin abbiegen. Durch eine die unterschiedlichen Verkehrsströme zu unterschiedlichen Tageszeiten berücksichtigende Ampelanlage würden die Staus zweifellos erheblich reduziert. So schlossen sich alle Ausschussmitglieder dem Antrag von Hermann Pöhling an, die Verwaltung möge feststellen, mit welchem Aufwand die Ampelanlage L422/Dorfstraße mit einer intelligenten, die tageszeitabhängigen Verkehrsströme berücksichtigenden Steuerung versehen werden kann. Sollte der Antrag die Ratinger Hürden nehmen, könnte vielleicht bald die eigentliche Ursache des Schleichverkehrs behoben werden.


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Kampf um Verfüllung der Sandgrube Liethen noch nicht zu Ende Erneuter Antrag auf Verfüllung der Grube mit In dustrieabfällen liegt vor Liebe Hombergerinnen, liebe Homberger, mit Erstaunen erfuhren wir am 22.10.03 durch einen Anruf beim Kreis Mettmann, dass der DFA bereits am 03.Juli 03 der Ablehnungsbescheid zum Antrag auf Verfüllung der Grube zugegangen ist. Fristgerecht hat der Rechtsvertreter der DFA, das Rechtsanwaltsbüro Redeker, gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt, eine Begründung dem Kreis Mettmann bis zum heutigen Tage jedoch nicht vorgelegt. Größtes Erstaunen erweckte dann aber die überraschende Nachricht des Kreises Mettmann vom 28.11.03, die DFA habe in der 47.Woche einen erneuten Antrag nunmehr nach § 7 WHG gestellt, die Grube mit 250 000 m³ Abfällen der Gruppe Z 2 ( Abfälle mit hohen Schadstoffgehalten) verfüllen zu wollen. Wir haben viele unserer gegen die Verfüllung sprechenden Argumente im o.g. Ablehnungsbescheid wiedergefunden. Sie dürfen sicher sein, dass wir als Bürgerinitiative auch gegen diesen neuen Antrag alles unternehmen

werden, bis auch er durch den Kreis Mettmann wieder abgelehnt worden ist ! Wie Ihnen noch in Erinnerung sein wird, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf, um eine Verfüllung der Grube zu verhindern, diese durch eine Ordnungsbehördliche Verordnung vom 27.01.2000 einstweilig als geschützten Landschaftsbestandteil festgesetzt. Da nach 4 Jahren Ende Januar 2004 die vorläufige Verordnung auslaufen wird, betreibt die Bez. Reg. Düsseldorf seit etwa Mitte diesen Jahres das förmliche Verfahren, die Sandgrube sogar als Naturschutzgebiet auszuweisen. Wir als Bürgerinitiative haben dies sehr begrüßt und bereits als Träger öffentlicher Belange gem. § 42 b Landschaftsgesetz unsere Stellungnahme dazu abgegeben. Die Stadt Ratingen hat ebenfalls bereits Stellung genommen, wobei der Rat mehrheitlich mit den Stimmen der CDU die Sandgrube im südlichen Bereich nur als Landschaftsschutzgebiet und im nördlichen als Naturschutzgebiet festgesetzt haben will. Welche Gründe diese merkwürdige Zweiteilung haben soll, entzieht sich

bisher unserer Kenntnis. Wer von Ihnen genaueres wissen und erfahren will, wie es voraussichtlich weiter gehen wird, den laden wir zu unserer Informationsveranstalltung am Donnerstag, dem 08. Januar 2004 um 19,30 Uhr in das Sitzungszimmer der Alten Schule (Calvinhaus), Dorfstraße 16, herzlich ein. Im Anschluss daran bitten wir unsere Mitglieder, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Das Ende der Veranstaltung ist auf spätestens 21,30 Uhr terminiert. Wir bitten Sie sehr eindringlich um eine rege Beteiligung, damit wir weiterhin eindrucksvoll demonstrieren können, dass wir auch den erneuten Versuch der DFA, die Grube mit schadstoffhaltigen und gesundheitsgefährdenden Stoffen zu verfüllen, zu verhindern wissen. Für den Vorstand der B S L (Wolfgang Seidel) Kurt Hanning) -Vorsitzender-stellv. Vorsitzender-

Musik zum Advent Homberger Chöre und Instrumentalkreise musizierten in der ev. Christuskirche Von Michael Pretorius, über Bach, Mendelssohn-Bartholdy bis Camille Saint-Saëns reichte die Musik, die die Homberger Chöre und Instrumentalkreise und zahlreiche Künst-

ler am 1. Adventsonntag aufführten. Seit dreißig Jahren werden wir Homberger auf diese Weise in den Advent und die Weihnachtszeit eingestimmt. Da ist es Zeit, sich einmal zu

bedanken, Danke allen Mitwirkenden für den Frieden, den uns alle Weihnachtskonzerte bisher geschekt haben.


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Homberger Seite 6 Der neue CDU-Vorsitzende von Homberg Dieter Schmoll Der Posten des CDU-Vorsitzenden war nach dem Rücktritt von Bernd Conrad längere Zeit vakant, aber nun haben die Homberger CDUMitglieder einen neuen Vorsitzenden. Sie haben eine gute Wahl getroffen. Aber Dieter Schmoll hat sich nach dem Posten nicht gedrängt. Die Galerie seiner Vorgänger füllte mit unterschiedlichen Ambitionen dieses Amt aus, doch keiner von ihnen fand uneingeschränkte Anerkennung. Weder Günter Ziebell, aus der Verwaltung kommend manche Beziehung im Alleingang für sich zu nutzen wusste, noch Klaus Treudt, der versuchte mit Gradlinigkeit einen neuen Weg zu gehen, noch Bernd Conrad, der das politische Amt schlicht und einfach unterschätzte, wurden mit ihrer Aufgabe richtig glücklich. Da hat es Dieter Schmoll sicherlich besser. Er kennt sich als Kreistagsabgeordneter in der politischen Arbeit aus. Homberg ist ihm ans Herz gewachsen und er möchte die politische Animosität, die zwischen den Parteien in Homberg besteht, beenden, damit mehr für Homberg erreicht werden kann. Beispiele, das Homberg sich nach außen hin ungünstig dargestellt hat gibt es genug mit dem Theater um die neue Sporthalle und das Possenspiel um die Sandkuhle Liethen, bei der in Ratingen, der Eindruck entstand, die Homberger wüssten überhaupt nicht mehr, was sie wollten. Dies hat uns allen nur geschadet, und Dieter Schmoll möchte mithelfen, diese Scharmützel zu beenden. Natürlich bedeutet dies nicht, dass keine eigene Politik der CDU in Homberg gemacht wird. Wie die meisten Homberger ist er der Meinung, dass es sich es in unserem Dorf gut leben lässt. Vorrangiges Problem ist für ihn die verkehrsmäßige Situation mit der L 422 und der A 44. Die L 422 mit dem übermäßigen Schwerlastverkehr stellt eine große Belastung für unseren Ort da, eine Tieferlegung und eine Entlastung der Strasse im Bereich der A 44 hält Dieter Schmoll für dringend notwendig. Diskussionen, wie um das Windrad müssen offen und sachlich geführt werden, sollten aber nicht

den Eindruck erwecken, als sei unsere Existenz dadurch bedroht. Im Übrigen ist Dieter Schmoll mehr der Gewinnung der Energie durch Sonnenkollektoren zugetan, denn dies ist sein Steckenpferd. Mit Pfarrer Stefan Vogt und Reinhard Brinkmann war er unterstützend daran beteiligt, dass bei dem Projekt, Schöpfung bewahren, auf dem Dach des Gemeindezentrums in Homberg eine Photovoltaikanlage installiert wird. Dieter Schmoll ist Diplomingenieur der Elektrotechnik und unterrichtet am Berufskolleg in Ratingen. Dort hat er auch Sonnenkollektoren installiert, mit denen er als Anschauung für seine Schüler seinen Computer betreibt. Nach seinem Studium in Duisburg und Bochum war Dieter Schmoll bei der Post tätig, wo er als junger Ingenieur in der Zeit der olympischen Spiele in München 1972 mit der Montage der Parabolantennen für die Nachrichtenübertragung befasst war. Doch trotz der Begeisterung für die Technologie entschied er sich für eine pädagogische Ausbildung um dann nach einer 6-semestrigen Ausbildung in Mathematik und Pädagogik 1975 den Schuldienst in Ratingen anzutreten. Seit 1980 wohnt die Familie Schmoll in Homberg. Frau Schmoll ist Lehrerin an der

städt. Realschule in Heiligenhaus für die Fächer Englisch und Französisch. Die drei Töchter Anja, Andrea und Nathalie sind mittlerweile erwachsen. Seit 12 Jahren ist Dieter Schmoll in der CDU. Meckern alleine genügt nicht dachte er sich, man muss auch Farbe bekennen. Die Schulpolitik hat ihn immer geärgert. Sein Engagement gilt auch den Arbeitnehmern. So fühlt er sich auch als soziales Gewissen der Partei und als Stadtverbandsvorsitzender der CDA ist er mit den Problemen der Arbeitnehmerschaft befasst. Als Mitglied des Kreistages ist er im Behindertenausschuss und versucht im Bereich Umwelt und Soziales für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Bei all diesem Engagement findet Dieter Schmoll noch genügend Zeit um, sich zum körperlichen Ausgleich im Angertal zu joggen, bei Herrn Brechtel Tischtennis zu spielen und auch noch bei Viktor Hamann an einer Gymnastikgruppe teilzunehmen. Die schönste Zeit im Jahr ist aber für ihn sein Urlaub in Frankreich mit dem Campingwagen. Da geht es an die französische Seite des Genfer Sees, in die Bretagne oder nach La Rochelle. Hier wurden viele Freundschaften geschlossen, die bis zum heutigen Tag bestand haben. Auch als mal der TÜV den alten Campingwagen als nicht mehr fahrtüchtig erkannte, wurde dieser kurz vor dem Urlaub für eine Mark verkauft und schnell Ersatz beschafft. Dieter Schmoll hat mit seiner Wahl in Homberg eine nicht leichte Aufgabe übernommen. Er sieht sich auch als Fürsprecher für die Homberger Jugend und hat sich durch direkten Kontakt zum Bügermeister um Räumlichkeit bemüht. Wenn hier etwas bewegt werden könnte, würden sicherlich auch viele andere mithelfen etwas zu bewegen. Durch seine politische Erfahrung besteht die Hoffnung, dass er sich nicht im Parteiendickicht verbraucht und somit für Homberg etwas auf den Weg gebracht wird, was für uns alle zum Nutzen sein kann. Heinz Schulze


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Das 5. Homberger Jugendforum Es wird viel geredet, aber nur wenig getan

Wer geglaubt hatte, dass sich in der Jugendarbeit in Homberg seit dem 4. Jugendforum im November 2000 viel getan hat, sah sich getäuscht. Zwar hatten wieder die Vertreter der Parteien und des Jugendamtes Ratingen zahlreich den Weg in den Luthersaal gefunden, doch auch diesmal waren unter den

knapp 30 Anwesenden nur sechs Jugendliche. Diese Jugendlichen allerdings taten ihre Meinung kund und zeigten ,dass Defizite im Angebot für die Jugendlichen bestehen. Was nutzt es, wenn man sich beschwert, dass Jugendliche auf Spielplätzen herumlungern, wenn keine Alternativen geboten werden.

Zeichnung: Gerda Lomoth

Trotz Einladung waren die Vertreter der Pfadfinder, des Karnevalvereins und der Schützen gleich zu Hause geblieben. Das feste Jugendprogramm, das in Homberg existiert, wird von der ev. Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Ratingen angeboten. Da gibt es den Zwackelclub für 6-10 jährige, die Teen-Time, die Teestube, das Cafe du Nord und das Splash für Jugendliche ab 12 Jahren. Dies ist ein Programm hinter dem das ernsthafte Bemühen steht, für die Jugendlichen ein Angebot auf die Beine zu stellen welches auch angenommen wird. Weniger erfolgreich ist das Bemühen den von den Jugendlichen gewünschten Discoabend auf die Beine zu stellen. Der Luthersaal, ein geeigneter Veranstaltungsort, kommt nicht in Frage, weil sich einige Anlieger vehement bei der Kirchengemeinde in der Vergangenheit zur Wehr gesetzt haben. Damit wurde die Hoffnung begraben sich weiterhin für einen Raum einzusetzen. Der Schützenverein wurde schon abgewiesen, Jugendliche können auch nicht feiern, nur weil einige Anlieger an der Dorfstrasse bei der Stadt dies verhindern. Aber, wo sollen die Jugendlichen hin. Auch Ratingen bildet keine Alternativen. Die Jugendarbeit der Katholiken sieht mit einer Veranstaltung in der Woche eher dürftig aus. Aber hier soll sich in Zukunft einiges bewegen.


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Herr Hansmeier vom Jugendamt

Uwe Reuning, ev. Jugendleiter

Pfarrer Füsgen

Der TuS mit seinen 500 Jugendlichen sieht nach Aussage seines Vorsitzenden Hermann Pöhling seine Aktivitäten im sportlichen Bereich. Auf den Wunsch die vorhandenen Räume des Cafe du Nord auch für die Jugendlichen des TuS für kleinere Feierlichkeiten zu nutzen wurden bisher von Seiten der Kirche und der Stadt noch kein Entgegenkommen gezeigt. Das Gelände des TuS am Füstingweg bleibt aus versicherungstechnischen Gründen den Jugendlichen außerhalb der Übungszeiten verschlossen. Durch die Baustelle an der Schule gibt es zur Zeit noch nicht einmal einen Basketballplatz für die Jugendlichen. Dies könnte sich ändern, wenn nach Vorschlag von Herrn Peter Kohl, unserem Polizeiwachtmeister, am Füstingweg ein Basketballkorb aufgestellt werden würde. Zusätzlich wurde der Vorschlag geäußert, den danebenliegenden Bolzplatz auch zur Straße hin zu öffnen Somit war die Idee geboren, hier ein neues öffentliches Jugendzentrum entstehen zu lassen. Ein Unterstand für schlechtes Wetter ist schon lange beschlossen; er soll nun im Frühjahr endlich montiert werden. Herr Hansmeier vom Ratinger Jugendamt erklärte sich bereit sich der Sache anzunehmen, da auch möglicherweise für den Korb ein Sponsor zur Verfügung steht. Die übergreifende Jugendarbeit der Kirchen,

der Stadt und der Vereine, so wie im Jugendforum angedacht, kommt nicht richtig in Fahrt. Der Vorschlag einen Tag der Jugend in Homberg durchzuführen, an dem alle Institutionen sich mit ihrer Jugendarbeit präsentieren können, wurde positiv aufgenommen, doch keiner war bereit die Initiative zu übernehmen. Was die Schützen und Karnevallisten in unserem Dorf für sich auf die Beine gestellt haben, und wo auch die politischen Parteien mitmi-

schen, ist für die Jugendliche nicht möglich. Eine attraktive öffentliche Freizeitanlage und auch ein Raum, wo die Jugendlichen sich mit ihrer Musik nach ihren Vorstellungen einmal im Monat bewegen können, müsste doch in einem Dorf wie Homberg möglich sein, wenn nicht immer so viel geredet würde, sondern endlich mal die Initiative ergriffen werden würde. Heinz Schulze


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Die Reise in eine andere Welt

Jan Kappmeier auf seinem Trip nach Süd-Ost-Asien Für viele bleibt es ein Traum. Jan Kapmeier hat ihn sich erfüllt. Nach dem Abitur am Friedrich von Weizäcker Gymnasium hatte der Homberger Jan Kappmeier mal vor etwas ganz anderes zu machen und seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der westlichen Gesellschaft durch den Einblick in fernöstliche Kulturen zu bereichern. Am 02.07.03 ging es mit dem Flieger zusammen mit einem Freund nach Bangkok der Hauptstadt von Thailand. Doch ihn empfing nicht Ruhe und Besinnlichkeit, sondern die Hektik einer überbevölkerten Metropole mit fünfspurigen Straßen und Highways über drei Etagen. Dazu kam die Hitze bedingt durch das tropische Klima. Die Thais, geschäftstüchtig, haben sich auf den steten Strom der Touristen eingestellt und bieten überall ihre Dienste an. Überwältigt von all den Eindrücken war man froh sich erstmal in einem der ,,Guesthouses“ für 2-3 Dollar bei kreisendem Ventilator Ruhe zu finden. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit dem Royal Palace waren sehr beeindruckend, der prunkvolle Stil des Buddhismus, der sich im gesamten Kunsthandwerk widerspiegelt war überall gegenwärtig. Doch Jan schnürte seinen Rucksack und lies das pulsierende Leben hinter sich um im Süden auf der Insel Ko Phangan für 2 Dollar am Tag im Doppelbungalow in der Hängematte mit Cocktails am Golf vom Siam die Seele baumeln zu lassen. Zwar hatten sich außer ihm auch Kakerlaken eingenistet Doch dies störte ihn bei der paradiesischen Herrlichkeit wenig. Auch Geckos genossen das herrliche Leben. Gut erholt ging es nach 3 Wochen zurück nach Bangkok, um von dort aus nach Rangun der Hauptstadt von Myanmar, dem früheren Burma, per Flugzeug einzureisen. Das sozialistisch eingestellte Land wird von einem Militärregime regiert und übt seit Jahren ihre Willkür am Volk aus. Zwar gab es 1990 die letzte Wahl, bei der die oppositionelle „nationale Liga für Demokratie“ über 80% der Stimmen bekam, doch an den politischen Verhältnissen änderte sich nichts. Das Militärregime ist bis heute ohne Legitimation an der Macht und beantwortete die eindeutige Wahlniederlage mit einem Verbot der Opposition und inhaftierte hunderte Mitglieder, darunter auch die Generalsekretärin

Jan Kappmeier

und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Durch diese Maßnahmen geriet das Land auch erstmals in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. U.a. haben die USA und die EU ein Handelsembargo verhängt um die Freilassung der politischen Gefangenen zu erreichen. Ob dies wirklich der einzige und richtige Weg ist bleibt abzuwarten. Jan Kappmeier, ein Mensch mit strikten freiheitlichen Grundsätzen, lies sich hierdurch nicht abschrecken, denn das Land, das zwischen Bangladesch und China liegt, übt wegen seiner alten buddhistischen Kultur und den Pagoden (Tempelanlagen), den

Pagoden(Tempelanlagen in Myanmar)

unzähligen Mönchen, die überall gegenwärtig sind, aber vor allem durch die sagenhaft freundlichen und herzlichen Menschen eine besondere Anziehungskraft aus. Von Rangun ging es Richtung Norden, nach Mandalay. Die Fahrt dorthin war eine Mischung zwischen Abenteuer und Horrortrip auf schlechten Straßen und Wegen. Jan bekam das Leben der Einheimischen haunah zu spüren. In Mandalay fand beispielsweise ein spirituelles Festival statt, um „Nuts“, böse Geister zu vertreiben, welches die Bevölkerung bemalt und kostümiert zelebrierte. Die Menschen waren stets offen und beeindruckten durch ihre natürliche Schönheit. Männer tragen in dem sehr traditionellen Land Laungies (Wickelröcke). Weil Myanmar überhaupt erst seit Anfang der 90er Jahre für Ausländer geöffnet ist, ist es ein traumhaft, vom Westen unbeeinflusstes, wirkendes Land. Dies, obwohl die Menschen nach unseren Maßstäben sehr arm sind. Doch wahrer Reichtum zeigt sich eben nicht anhand des Geldes. Heute leben die Menschen vor allem mit der Hoffnung endlich auch politisch frei zu sein und nicht der ständigen Kontrolle und Unterdrückung des Militärs ausgesetzt zu sein. Bis heute ist es Jan Kappmeier ein Rätsel, woher die Menschen trotz des Leids soviel positive Energie nehmen. Weitere Ausflüge führten zum Inlelake, dem Venedig von Myanmar. Auf dem See liegt


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eine Stadt, welche aus auf stelzen stehenden Bambushütten und schwimmenden Anbauplantagen besteht. Schließlich ging es noch nach Bagan, der ehemaligen Königsstadt, dem Kulturhöhepunkt eines Landes welches mit Pagoden übersäht ist und deshalb auch den Namen „goldenes Myanmar“ trägt. Nach diesen positiven Erlebnissen zog es Jan Kappmeier nach Thailand zurück, diesmal ging es von Bangkok auf die Insel Ko Chang. Hier ging die Reise in einen der besterhaltensten Regenwälder Südostasiens. Traumhaft war das Erlebnis in Wasserfällen zu schwimmen. Langsam drängte aber die Zeit. Es folgte noch ein Abstecher nach Phnom Penh der Hauptstadt von Kambodscha. Beeindruckend war diese Stadt, ohne Hochhäuser, voller Kriminalität durch ein unbeschreibliches, fast unheimlich wirkendes Flair. Kaum ein Land der Welt hat soviel Leid über sich ergehen lassen müssen. Nach der Machtergreifung der Roten Khmers unter Führung von Pol Pot wurden 2-3 der 9 Millionen Einwohner in den 70-iger Jahren des letzten Jahrhunderts durch Folter und Exekutionen umgebracht im Wahn einen kommunistischen Bauernstaat errichten zu wollen. Zudem hat es heute noch mit den Folgen des Vietnamkrieges zu tun: Kein anderes Land ist so übersäht mit Landmienen wie Kambodscha. Doch auch hier zeigten die Menschen noch Lebensenergie, auch wenn überall die Spuren der Vergangenheit nicht zu übersehen waren. Er besichtigte die Tempelanlagen von Angkor, das zu den 7 Weltwundern gehört. Weiter ging es über den Mekong nach Laos. In Luang Prabang lernte Jan einen Laoten kennen, der ihn in sein noch total ursprünglich lebendes Dorf, ohne Strom, ohne Fernseher und nur einer Wasserstelle, einlud. Ein Leben mit geringsten Mitteln, aber doch mit einem hohen Maß an Zufriedenheit. Nach drei Monaten ging die Abenteuerreise des Jan Kappmeier zu Ende. Begegnungen mit Menschen aus einem anderen Kontinent, einer anderen Kultur, Eindrücke, die nach seiner Rückkehr ihn unserer westlichen Welt vieles anders beurteilen lassen.

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Ausbaufähige Küchenmaschine aus massivem Metall, kraftvoller 300 Watt Motor mit Direktantrieb und 10 Geschwindigkeitsstufen, mit Knethaken, Schneebesen, Flachrührer und 4,3 L Edelstahlrührschüssel mit Kunststoffabeckung

Staubsauger

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Miele Staubsauger JAZZ

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Komfortabler 1500 Watt Bodenstaubsauger in elegantem Metallic-Design, absolute Sauberkeit durch Mehrfach-Filterung mit Super Air Clean-Filter, integriertem Zubehör und Teleskopfsaugrohr, automatische Kabelaufwicklung und 3Punkt-Lenkung

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Miele

Miele Trockner/Schleudern T 233 C Weiss

Vollelektronischer Kondenstrockner mit Luftkühlung, SensitiveTrockensystem, EinknopfProgrammwahl, 7 Trockenstufen, Zeitwahl, Glätteund Finish-Programm, schräge Blende, bedienungsfreundliche Einfüllöffnung, EEK: C

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Geschirrspüler

Miele

Waschvollautomat mit vollelektronischer Steuerung und Update-Funktion, EinknopfBedienung, freie Temperaturwahl, Restzeitanzeige, spezielle Programme für Seide u. handwaschbare Wolle, Schleudertouren: 400-1500 U/min. EEK: A, WW: A, Sch-W: B

Miele Einbau-Geschirrspüler COMFORT GRANDE SCI

Integrierbarer Geschirrspüler mit vollelektronischer Novotronic B-Steuerung, Einknopf-Programmwahl, 6 Spülprogramme, 3 Reinigungstemperaturen, FLORIDA 37TH31 VT TITAN Durchlauferhitzer, Trocknungssystem Besteckschublade, EEK: A, KompakterTurbothermic, 37cm Farbfernseher (34cm Bildschirm) für den mobilen RW: A, TW: A

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40882 Ratingen-Homberg • Dorfstraße 71 • Telefon 0 21 02/5 04 01

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van Triel

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+++ Anlieferung +++ Aufstellung +++ Entsorgung Altgut +++ alles inclusive +++          ‡ 149,    Trockner/Schleudern      

Miele

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KitchenAid

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Miele

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Halloween in Homberg Der Karnevalsverein Homberger Feetz lud zur Halloween-Party ein und viele Grufties, Gespenster, Spinnen und ähnliche Spukgestalten kamen mit samt dem Hofstaat des Grafen Dracula. Aller Hader um die kühlsten Plätze im Feuer der Unterwelt war vergessen, man tanzte ausgelassen zu einer Band, die Dieter Bruhy extra aus dem Hades engagiert hatte. Halloween hat seinen Ursprung bei den Kelten, die vor 2000 Jahren in England, Irland und Nordfrankreich siedelten. Ihr wichtigster Tag war der 1. November, der Beginn des Neuen Jahres mit der kalten dunklen Jahreszeit und der Zeit des Todes. Sie glaubten, dass in der vorherigen Nacht die Grenze zwischen den Lebenden und Toten verwischt sei und die Geister der im letzten Jahr verstorbenen zurückkehren würden auf der Suche nach Lebenden, um in deren Körper im nächsten Jahr weiterzuleben. Man löschte die Feuer in den Häusern und verkleidete sich als Geister, um nicht als Menschen erkannt zu werden. Nach dem die Römer die keltische Gegend erobert hatten, verknüpften sie das Keltische

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Fest mit zwei ihrer Feste, dem Fest der Toten und dem Fest zu Ehren von Pomona, der Göttin für Früchte und Bäume. Pabst Bonifaz IV erhob den 1. November zum Tag, an dem aller Toten gedacht werden sollte, zum Tag aller Heiligen, in Englisch des Mittelalters Alholowmess, aus dem sich im Laufe der Zeit Halloween entwickelte. Europäische Immigranten brachten die Feste aus ihrer Heimat mit nach Amerika. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten viele Iren wegen der Kartoffelfäule nach Amerika aus. Sie brachten das Halloweenfest mit, das in Amerika zu einem Volksfest wurde und inzwischen in vielen Teilen der Welt mit großem Vergnügen gefeiert wird.


Homberger

Der

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Die „Orginal Homberger Wiesnasen“ in Thüringen Reisen. Und interessiert bleiben.

Gruppenfoto an der Wartburg

„Gruppen oder Vereine sagen mir wenig !“, so denken sicher viele von Ihnen, wenn Sie von der „Seniorinnen- und Seniorengemeinschaft“ hören. „Das ist doch nur etwas für alte Leute. Menschen wie ich, haben damit nichts zu tun.“ Andere wiederum freuen sich, weil sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen ganz lebendig erfahren haben und mit ihr leben. Sie haben Möglichkeiten gefunden, miteinander zu kommunizieren und an Aktionen teilzunehmen. Menschen suchen nach Werten und dem Ziel ihres Lebens, auch im fortgeschrittenen Alter. Über dieses Blatt „DER HOMBERGER“ das Sie in den Händen halten, möchte ich Sie

Weimar

teilhaben lassen an den Erlebnissen unserer Gemeinschaft der „Original-HombergerWiesnasen“ der Ev. Kirchengemeinde in Ratingen-Homberg. Wir treffen uns nicht nur jede Woche dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr im Luthersaal, sondern wir verreisen auch ! Wir reisten in diesem Sommer nach Thüringen - in den Thüringer Wald. Auftakt unserer Reise in dieses östliche Bundesland war Mühlhausen. Eine besonders reizvolle Stadt mit vielen Kirchtürmen und barocken Fassaden war unser ständiger Aufenthaltsort. Von hier aus tourten wir zu verschiedenen Städten. Stationen waren:

Erfurft

Erfurt, die größte Stadt Thüringens. Sie wird geprägt durch einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands, ein reizvolles Ensemble aus reichen Patrizierhäusern und liebevol konstruierten Fachwerkhäusern, überragt vom monumentalen Ensemble des Mariendomes und der Severinkirche. Doch Erfurt ist nicht nur eine architektonische Perle, sondern auch Mittelpunkt einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft. Eisenach, die Bach- und Lutherstadt mit dem Wahrzeichen der Wartburg, eine der bekanntesten deutschen Burgen, liegt am Nordwestrand des Thüringer Waldes. Weimar, einst ein kleines malerisches Dorf an der Ilm gelegen, in dem die Schöngeister und die Weltgeister zu Hause waren, das sich zur Klassikerstadt entwickelte und im Jahre 1999 zur Kulturstadt Europas ernannt wurde. Eine Harz-Rundfahrt mit der historischen Eisenbahn, die uns zum Brocken brachte, stand ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt durch den Thüringer Wald nach Oberhof. Und wir besuchten die Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg, dessen Konzentrationslager den Höhepunkt des dunkelsten Kapitels in der deutschen Geschichte für Weimar erreichte. Bei all diesen Besichtigungen nahmen wir uns die Zeit, auch in Geschäften zu stöbern, Cafe`s und Restaurants aufzusuchen, um dort auch vor allem kühle Erfrischungen


Homberger

Der

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Die Wartburg in Eisenach

und ein Plätzchen im Schatten zu finden. Der Sommer war heiß, wie nie ein Sommer zuvor. Ein Abschnitt unserer Reise bescherte uns eine überraschende Begegnung mit einer Bürgermeisterin und deren Stellvertreter eines bis dato für uns unbekannten Dorfes in der Nähe der Unstrut. Jeder von Ihnen erinnert sich sicherlich an die Flutkatastrophe des vergangenes Jahres z.B. in Thüringen. Die Vision des Schreckens, daß Menschen ihre Heimat und Geborgenheit verlieren, veranlaßte Erich Lomoth damals zu einer Geld-Sammelaktion in der „OriginalHomberger-Wiesnasen“ Gemeinschaft. Seine Idee, diese Geldsumme eines Tages einem bedürftigen Menschen oder einer Gemeinschaft, die von dieser Flut betroffen sein könnte, persönlich zukommen zu lassen, erfüllte sich während dieser Urlaubsreise. Wir bekamen Kenntnis von Donndorf, einem

Dorf im Kyffhäuserkreis gelegen, das um Haaresbreite dieser Naturgewalt zum Opfer gefallen wäre. Später erfuhren wir aus einem Situationsbericht: „Alles steht unter Wasser. Rechts der Gleise befindet sich Donndorf. Der Ort mit rund 850 Einwohnern liegt etwa drei Meter unter dem mittleren Niveau des Flusses. Darum ist Donndorf auch so gefährdet. Bricht der durchsuppte Damm, dann stünde das Dorf in weniger als ein paar Minuten auch unter Wasser. Um das zu verhindern, haben in der Nacht Feuerwehren und das Technische Hilfswerk mit den Donndorfern begonnen, Sandsäcke zu stapeln. Menschen sind rund um die Uhr im Einsatz wie überall in der Umgebung. Die Nacht und der Regen sind Feind Nr. 1. Die Lage wird immer dramatischer. Der Strom wird abgestellt, weil Lebensgefahr besteht.“ Nach Tagen unermüdlichen Einsatzes aller Helfer war die Hochwassergefahr gebannt. Eine Katastrophe konnte verhindert werden. Erich Lomoth überreicht der Bürgermeisterin Frau Gudrun Holbe und ihrem Stellvertreter Herrn Dieter Heyne eine Spende von Euro 1.035,00, die der Feuerwehr von Donndorf für die Anschaffung von wetterfester Sicher-

heitskleidung zugute kommen wird. So haben die „Original-Homberger-Wiesnasen“ einen kleinen Beitrag dazu geleistet, die Förderung eines Klimas und einer Kultur des Helfens zu schaffen, in der die Aufmerksamkeit für den anderen noch zählt. Wir freuen uns, daß auf diese Weise ein anfänglicher Kontakt zwischen der Gemeinde Donndorf im Kyffhäuserkreis (Thüringen) und Homberg entstanden ist, der sich hoffentlich weiter entwickeln wird. Gerda Lomoth

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Christel Lueb-Pietron sprach Kindheitsgeschichten

Mein rechter, rechter Platz ist frei

Die kleinen Freuden, mehr aber noch das Leid der Kinder der vergangenen Jahrzehnte wurden lebendig, als Christel Lueb-Pietron im Evangelischen Gemeindezentrum Homberg-Süd am Sonntag, dem 16.11.2003, abends um 20.00 Uhr „Kindheitsgeschichten“ erzählte. Nikola Barth begleitete sie dabei am Flügel. Mehr als 60 Zuhörer waren der Einladung der gefolgt. Ein eigenwilliges Bild bot sich den Zuhörern. Vorn standen vier Stühle nebeneinander. Sie stammten erkennbar aus verschiedenen Zeitepochen – aus den Jahrzehnten, welche die Geschichten in Erinnerung brachte: aus den dreißiger, den vierziger und den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Verschnürte Päckchen lagen auf den Stühlen, Puppen saßen darunter, ein Kinderball lag daneben. Dann kam Christel Lueb-Pietron herein: In der Hand hielt sie einen fünften Stuhl, einen blauen, abgeschabten Kinderstuhl. Und begann zu erzählen – nicht als Erwachsene, sondern sie sprach die literarischen Texte jeweils als das Kind, das seinen eigenen Blick hatte für die Menschen und Ereignisse seiner Zeit, oftmals grundverschieden vom Blick der

Erwachsenen. Zuerst kam Sará Deszérey zu Wort: ein ungarisches Mädchen, das bei der Flucht im Umfeld des Ungarnaufstands 1956 seinen Kinderstuhl verlor – den Stuhl, der ihm jahrelang Halt, Sicherheit und Zuhause gegeben hatte. Ein ungarisches Kinderlied (von Homberger Mädchen auf Band gesungen) ließ die Erinnerungen nachklingen. Ein Walzer leitete über zu einer Kindheitsgeschichte aus dem Österreich der dreißiger Jahre (Ingeborg Bachmann), gefolgt Erinnerungen an die sog. Reichskristallnacht (Margaret Klare): ein Mädchen, das hatte sich mit Safi, einem Zigeunermädchen, angefreundet. Durch eine Hecke hindurch hatten sie sich Töne zugeflötet (Nikola Barth und Christel Lueb-Pietron spielten die Flöten). Unfassbar war es für das Mädchen, dass nach der Pogromnacht keine Safi mehr antwortete. Die Töne gingen ins Leere – und die Stille den Zuhörern durch Mark und Bein. Nach der Pause ging es weiter mit Elke Oertgen-Twiehaus (Koblenz in den letzten Kriegsjahren) und mit Ulla Hahn und damit ins katholische Rheinland. Fritz, die Negerpuppe sollte weiß werden. Aber weder

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der Rosenkranz noch die Taufe noch die Arme des Jesuskindes in der Krippe halfen. Tröstlich war, dass der Pastor das Mädchen verstand. Auf dem kleinen Kinderstuhl hatte Christel Lueb-Pietron ihre Erzählreihe begonnen, dann war sie von Erzählung zu Erzählung einen Stuhl weitergerückt: „Mein rechter, rechter Platz ist frei...“ Jetzt am Ende bat sie einzelne Zuschauen aufzustehen und ihr ihren Stuhl zur Verfügung zu stellen – um die Reihe der Stühle, der Erzählungen, der Erinnerungen weiterzuführen – bis in die Gegenwart hinein. Am Ende des Abends stand ein Wort von Erich Kästner: „Es ist nämlich gleichgültig, ob man wegen


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einer zerbrochenen Puppe weint, oder weil man, später einmal, einen Freund verliert. Es kommt im Leben nie darauf an, worüber man traurig ist, sondern nur darauf, wie sehr man trauert. Kindertränen sind, bei Gott, nicht kleiner und wiegen oft genug schwerer als die Tränen der Großen.“ Diese Sätze hätten aber auch als Überschrift

am Anfang stehen können. Kinder – das wurde immer wieder deutlich – sind nicht Erwachsene im Kleinformat, sondern haben ihre eigene Art des Erlebens, des Erinnerns und wahrhaftig genügend Grund, Tränen zu vergießen. Das spürten die Zuhörer, die bisweilen selber den Tränen nahe schienen, aber auch Grund zum fröhlichen Lachen

fanden. Großen Beifall schenkten die Zuhörer den beiden Künstlerinnen – Christel Lueb-Pietron für ihr Erzählen, ihre einfache und zugleich prägnante Art der Inszenierung, Nikola Barth für ihre einfühlsame Art der musikalischen Unterstützung.

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Neuer Pfarrer in Ratingen-Homberg Seit April 2002 hat er bereits in Vertretung in der Ev. Kirchengemeinde Homberg gewirkt und seinen Dienst besonders der Jugendarbeit gewidmet. Als neuer Pfarrer wird er am 21. Dezember, dem 4. Advent, um 10:00 Uhr in der Christuskirche in einem feierlichen Gottesdienst offiziell in sein Amt eingeführt: Pfarrer Michael Füsgen. Geboren wurde er in Düsseldorf-Heerdt, studierte in Wuppertal und Marburg Evangelische Theologie, war als Vikar in Hilden und als Pastor in Vennhausen tätig. Nach acht Jahren als Pfarrer in einer Duisburger

Gedenken der Vermissten und Gefallenen Traditionell findet die Gedenkfeier in Homberg am Totensonntag statt. Zahlreiche Bürger kamen, um an die Vermissten und Gefallenen zu erinnern. Noch immer suchen Eltern und Geschwister nach ihren vermissten Angehörigen. Inzwischen hat die Generation der Kinder und Enkel die Suche übernommen. Solange ihr Schicksal nicht aufgeklärt worden ist, bleibt eine Wunde in der Familie, die nicht vernarben kann. Darum wird auch nach 60 Jahren noch immer mit großer Intensität gesucht. Mit der Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ haben viele Angehörige neue Hoffnung geschöpft, doch noch das Schicksal ihres vermissten Sohnes, Vaters oder Großvaters aufklären zu können. Manchmal brechen Augenzeugen ihr Schweigen. Auch bei uns auf dem Friedhof liegen zwei Unbekannte begraben, deren Angehörige nicht wissen, wie sie den Tod fanden, wo sie begraben sind.

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Gemeinde führte ihn sein Weg wieder nach Düsseldorf. Michael Füsgen: „Der jüdisch-christliche Dialog liegt mir besonders am Herzen. Durch Gespräche und Vorträge über Marc Chagall, rabbinische Geschichten und jüdische Feste und Feiertage versuche ich bei den Menschen Interesse, Verständnis und Liebe für das Judentum zu wecken, denn ich bin davon überzeugt, dass wir unseren christlichen Glauben nur dann wirklich verstehen, wenn wir seine Wurzeln kennen und achten. Ich freue mich auf die Menschen in meiner neuer Gemeinde und hoffe, dass weiterhin eine gute Zusammenarbeit erwächst.“

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Der Blumenladen Schachtelhalm wird geschlossen Heide Lauer, Eigentümerin des Blumenladens Schachtelhalm möchte eine schöpferische Pause einlegen und schließt ihren Blumenladen zum 31.12.2003. Das fällt nicht leicht, denn ihr Herz hängt am Laden, den sie in den vergangenen 10 Jahren aufgebaut hat. Darum blickt sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den letzten Öffnungstag. Da sind die vielen Stammkunden, die sie nicht mehr länger mit ihren Kreationen erfreuen kann, da ist aber auch die Chance, nun neue Ideen zu entwickeln, etwas Neues zu beginnen. Doch

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Sankt Martin in Homberg 2003 Wie in jedem Jahr war der Martinszug wieder ein Höhepunkt im Schuljahr. Peter Kohl, unser Dorfwachtmeister schätzte, dass 1000 Personen an dem Martinszug teilnahmen. Am Tag zuvor fand die Fackelausstellung statt. In allen Klassenräumen waren die Fackeln ausgestellt. Jede Klasse hat ihre eigene Motive und so erschienen die Fackeln in den abgedunkelten Räumen in leuchtenden Farben und erzeugten bei den Besuchern vorweihnachtlicher Stimmung. Doch damit der Vorbereitung nicht genug. Traditionsgemäß fand eine Haussammlung statt, bei der Eltern in Homberger Haushalten vorsprechen, um Spenden zu sammeln und Wertmarken zu verkaufen, die dann gegen reichlich gefüllte Martinstüten eingetuscht werden können. Der Zug stellte sich, wie immer, an der alten Christian-Morgenstern-Schule an der Mozartstrasse auf. Die Erstklässler vorneweg, setze sich in Richtung Dorfstrasse in Bewegung, um dann die Homberger Strasse zu überqueren. Hierfür musste der Verkehr angehalten werden, aber die Autofahrer nahmen mit Geduld diese Beeinträchtigung hin. Viele Häuser waren mit Lampions und Girlanden bunt geschmückt, so dass sich ein festliches Bild ergab. Auf dem Schulhof stellte sich die Kinder mit ihren Fackeln in einem dreiviertel Kreis auf und es wurde an die Geschichte des Sankt Martin erinnert, der als Symbol der Nächstenliebe seinen Mantel mit einem Bettler zu teilen. Dann wurde unter

Beaufsichtigung der Feuerwehr Homberg das Feuer entzündet, so dass der Schulhof im hellen Schein erleuchtete. Nach der Mantelteilung bat die Direktorin der Homberger Grundschule einen Teil der Plätzchen und Süßigkeiten für einen guten Zweck zu spenden, was auch von Vielen getan wurde. So ging ein schöner Abend zu Ende.

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Seite 23 Homberger SPD wählte die Kandidaten für die Kommunalwahl

Sternsinger 2004 Vom 2. bis 11. Januar 2004 werden wieder einmal mehr als 100 Homberger Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet alle Haushalte Hombergs aufsuchen. Sie werden an alle Haustüren klopfen, Gottes Segen überbringen und um eine Spende für in Not geratene Kinder bitten. Mit dem gesammelten Geld sollen die Projekte unterstützt werden, für die sie im vergangenen Jahr mehr als ? 12.000,00 zusammentrugen. Bereits seit mehreren Jahren zählt hierzu das Rehabilitationsprogramm „Concordia“ in Bukarest / Rumänien. Es eröffnet Straßenkindern ein humanes Leben und eine bessere Zukunft. Auch die Hilfe für Flüchtlingskinder aus Ost-Timor wird fortgesetzt. Das Zentrum für Straßenmädchen Foyer Lakay in Port-au-Prince, Haiti wird seit vergangenem Jahr mit Spenden bedacht. In Port-au-Prince leben hunderte Mädchen als Straßenkinder. Sie werden schon im frühen Alter missbraucht, zum Drogenkonsum verleitet und zur Prostitution gezwungen. Die Sternsinger hoffen darauf, freundlich aufgenommen zu werden und erbitten

Schon ʼmal vormerken Die SPD Homberg startet den nächsten Dreck-Weg-Tag am 27.3.04 Den großen Erfolg des letzten Dreck-WegTages haben wir Bürger vor allem den Schülern der Christian-Morgenstern-Schule und den Pfadfindern zu verdanken.

Der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung war die Wahl der Kandidaten für die beiden Wahlbezirke in Homberg. Für Homberg-Nord wurde Anne Korzonnek, die Vorsitzende der Homberger SPD einstimmig gewählt und für HombergSüd Fred Hartmann mit überzeugender Mehrheit. Hans-Peter Mannmeusel verzichtete im Vorfeld auf eine erneute Kandidatur in diesem Wahlkreis. Anne Korzonnek, seit vielen Jahren Vorsitzende ihrer Partei und Ratsmitglied im Ratinger Stadtrat, genießt in Homberg für ihre politische Arbeit außerordentliche Anerkennung. Ihr Engagement für die Anliegen der Bürger, ganz egal von welcher Partei, ist unermüdlich. Mit Fred Hartmann startet ein Newcomer. Er ist noch nicht sehr lange in der Partei, hat sich aber durch intensive Mitarbeit und seinem politischen Sachverstand in der Partei einen Namen gemacht. Fred Hartmann ist 53 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder und ist Prüfleiter für digitale Vermittlungsstellen bei der Telekom. Viele Homberger kennen ihn bereits durch sein Engagement im TuS. Für den Kreistag wurde Andrea Kornak aus Hösel als Kandidatin wieder gewählt. Sie vertritt Homberg und Hösel bereits in der laufenden Wahlperiode im Kreis. Auch bei den Stellvertretern waren sich die Mitglieder einig. Alle Kandidaten wurden einstimmig oder mit wenigen Enthaltungen gewählt: Astrid Paulke, Stellvertreterin von Anne Korzonnek, Jochen Schröder, Stellvertreter für Fred Hartmann, und Christiane Fröhlich Stellvertreterin von Andrea Kornak.

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Auch in diesem Jahr machen wieder Familien und Homberger Instutionen mit und gestalten ein Fenster vergleichbar mit dem Weihnachtskalender. Alle Homberger sind zur Eröffnung zu einem Umtrunk und zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. So entsteht ein Spazierweg durch einen Adventkalender. Hier sind die restlichen Termine: Do. 11. 12. 17.00 Uhr Fam. Schreiber, Schrieversweg 2 Fr. 12.12. 17.00 Uhr kath. Kindergarten, KiTa Grashofweg Mo.15.12. 17.00 Uhr Familie Winkels, Brahmsweg 6 Di. 16.12. 17.30 Uhr Familie Görtz, Krampenhausweg 1 Mi. 17.12. 17.00 Uhr Frau Isenberg Am Dorfkrug 5 Do. 18.12. 17.00 Uhr Familie (Weyergraf-)Hahn, Brahmsweg 15 Fr. 19.12. 16.00 Uhr Familie Dittke, Wittenhausweg 30 Mo.22.12. 17.00 Uhr Familie Elsiepen, Agnes-Miegel-Str. 13 Di. 23.12. 17.00 Uhr Frau Blazek, „In der Meuse“, Jacobusgasse Alle freuen sich auf Ihren Besuch.


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Hoppeditzerwachen beim Homberger Feetz Zur Eröffnung der fünften Jahreszeit war der Karnevalsverein fast komplett angetreten, hatte doch Klaus Witzel wieder eine Rede als Hoppeditz angekündigt, eine Gelegenheit zum Schmunzeln, Nachdenken und Lachen. Lieber Leser, lachen Sie mit, wir bringen für Sie ein paar Ausschnitte: Täglich standʼs in den Gazetten, wochenlang hielt man es feil, als wenn die nichts zu schreiben hätten, Bohlens Buch ist megageil. Ob Penisbruch, ob Teppichrolle, nichts hat Dieter da geschönt, er greift ständig in das Volle wenn er seinen Lastern frönt. Und geht es nicht nach seinem Willen, ruckzuck ist das Auge blau, bei Verona noch die Tränen quellen, ach, wie blöd ist manche Frau. Doch nicht nur seine Frauʼn sind dämlich, viele Leser leider auch, 400.000 sind es nämlich, die dieses Buch haben in Gebrauch. Wochenlang wurdʼ da berichtet, Deutschland sucht den Superstar, den hat der Bohlen abgerichtet für sich als Gelddruck-Accessoir. Die Welt war plötzlich voller Glamour, wunderbar und rosarot, vorgeführt wie blöde Lämmer, heute hipp und morgen tot. So manipuliert man junge Leute mit der Illusion vom großen Geld, hungrig wartet schon die Meute, Erfolg ist alles was da zählt. Die andern tuen meist kassieren, denn ein Star ist austauschbar, die wenigsten wirdʼs interessieren,

ist er plötzlich nicht mehr da. Dass man da ʼnen Mensch verschlissen, ach, wen interessiert das schon, damit belastet man nicht sein Gewissen, ihr wisst, the show must go on. So ist sorglos unser Leben, jedenfalls scheint es ja so, Probleme kann es keine geben, und wenn dann gibtʼs die anderswo. So erwähnt man nur am Rande, dass Georgie Bush ganz ungeniert, mit Rumsfeld und dem Rest der Bande, in den Irak hinein marschiert. ... Man warf unserm Kanzler vor, er würde Deutschland isolieren, das wärʻ ein Schlag in das Kontor, er würdʻ die Freundschaft sabotieren, ... Hier möchte ich Einspruch erheben, und dieses einmal vehement, so einfach läuft das nicht im Leben, denn wer die wahre Freundschaft kennt, der weiß, man hilft Freunden ohne Fragen, befinden sie sich mal in Not, wie einst in den Septembertagen, wo Hilfsbereitschaft ein Gebot. ... Doch Freunde darf man kritisieren, wenn einem mal was nicht gefällt, man soll nicht alles akzeptieren, dass sei auch uns anheim gestellt. ... Schauen wir auf unser Land, auf die Bundespolitik, was ich zu berichten fand, ein wahres Füllhorn der Kritik. Es dümpelt unsere Konjunktur, die Statistiken sie zeigen, dass nach wöchentlicher Korrektur,

nur Arbeitslosenzahlen steigen. Jeder möchte reformieren, es wäre endlich an der Zeit, doch muss ich leider resümieren, auf weiter Flur nicht weit und breit ist ein Mensch zu sehʼn, der endlich einmal was bewegt und wie bei Luther einst geschehʼn, seine Thesen an den Reichstag schlägt. Es müsste in Persona sein, jemand der sich nicht versteckt und dem filzokratischem Verein mutig wie Kohlhaas die Stirn entgegenreckt. Visionär wie ein Jules Verne, der aufzeigt wie man dauerhaft, mit Ideen die modern, neue Arbeitsplätze schafft. Der voll Wagemut wie Störtebekker, aufräumt bei denen die meist schizophren, mit ewig gestrigem Gemecker, einer Reform im Wege stehʼn. Der wie Robin Hood zu seiner Zeit, heute hier in unserʼm Land, kämpft für Steuergerechtigkeit, als Rächer für den Mittelstand. Nun ich will nicht übertreiben, versucht hat man genug, ich werdʼ im Folgenden beschreiben, was es für Früchte trug. Da wäre erst einmal zu nennen, die Agenda 2010, jeder sollte deutlich erkennen, man möchte neue Wege gehʼn. Doch kaum, dass man sie präsentiert, fegte man sie mit einem Wisch, die Linken haben protestiert, als unsozial vom Tisch. Liebes Auditorium,


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man kennt mich eigentlich ja nur, als ein fröhliches Charakteristikum, als einen Menschen mit Humor. Für tolerant halt ich mich auch, meist auch für neutral, der status quo, dies ist ein Brauch bei uns im Karneval. Doch manchmal passiert es mir durchaus, es sei mir zugestanden, dann hautʼs dem Fass den Boden aus, dann kommt auch mir, der Humor abhanden. Heute werdʼ ich per express, völlig unumschränkt, reden wirklich Tacheles und zeigen wo der Hammer hängt. Was bin ich das Geschwafel leid, ich kann es nicht mehr hören, das hohe Lied vom sozialen Neid, der ultra linken Gören. Nahles, Schreiner wie sie alle heißen, bei denen rappeltʼs doch im Kasten, wie die mit Phrasen um sich schmeißen, mein lieber Gott, sind das Phantasten. Antiquiert alleine schon und hundert Male wiederholt, ihre Argumentation die schon vor 30 Jahren überholt. Anscheinend wollʼn die nicht kapieren, dabei ist es nicht lange her, so etwas kann nicht funktionieren, siehe Beispiel DDR. ... Was könnte ich noch all berichten, von der großen Politik, es drängt die Zeit, ich muss verzichten, kehrʼn wir in unsere Stadt zurück. Ich bin einfach faziniert, was so überʼs ganze Jahr, in Ratingen alles passiert, hier dazu mein Kommentar. Ratingen die Stadt der Ringe, habt ihr es noch nicht gewusst, es sind oft die kleinen Dinge, die einem nicht sofort bewusst. ...

Da baut man in Millionenhöhe, ein Stadion fürʼs Renomee, wo kommen sie her die vielen Flöhe, bei chronisch leerem Portemonai? ... In mancher Schule hängt der Schimmel, in der andern ist die Decke nass, durch manches Dach sieht man den Himmel, da macht das Lernen keinen Spaß. Aus großen Taten wurden kleine, in vielen Dingen wurd gebrochen, meist aus Kalkül, so wie ich meine, was man einst so fest versprochen. ... Darum, ich kann es nicht verstehʼn, wo es an allen Ecken brennt, von leeren Kassen abgesehʼn, man sich in die Idee verrennt, Millionen schwer zu investieren, in ein Stadion ganz unbedacht, anstatt sich dort zu engagieren, wo es wirklich angebracht. ... Aus Homberg kommt zur Zeit viel Wind, nicht weil im besonderen Maße, viele Anwohner sauer sind, über Lärm und Gestank der Brachter Straße, oder über den Kinderanlieferungsverkehr, diese allmorgendliche Kakophonie, wie durch geknallte Hühner laufen Muttis einher. Es herrscht vor der Schule Stvo Anarchie. Aus lauter Angst es könntʼ was passieren, ihr Kind könnt vor ein Auto laufen, wollen sie es in die Schule kutschieren und fahren dabei andʻrer Leutʼs Kinder über den Haufen. Weil ihre Zeit überaus knapp bemessen, der Frisör und das tägliche Trimmen, ach, die Termine, hättʼ sie beinah vergessen, die Wellness und Schönheit, alles muss stimmen. Da gehʼn sie beim Dieter turnen und schwitzen, was mich persönlich erheitert, wollen die ewige Jugend besitzen, ein Unterfangen was meist kläglich scheitert. Da hilft keine enge Hose und kein gepiercter nackter Bauch, das Fleisch es wackelt lose und ein paar Falten hat es auch. Auch ich bin leider kein Adonis, bei mir da wackelt auch der Speck, weshalb Diät auch blanker Hohn ist, ich krieg ihn sowieso nicht weg. Drum nimmt euch so wieʼs Gott gegeben, weil er stets auf sein Werk vertraut, nicht jede ist in diesem Leben,

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wie Claudia Schiffer aufgebaut.

Nein von woanders weht der Wind, man will, so las man in Berichten, für einige ein Sorgenkind, ein Windkraftrad errichten. Einige die ziehʼn ins Feld und kämpfen nun wie Don Quichotte, weil es ihnen nicht gefällt, für einen Windmühlen Boykott. Die Landschaft würde man verschandeln, und dann der Elektrosmog, auch um Lärm würdʻ es sich handeln nennt man als Argument ad hoc. Nicht zuletzt der Wertverlust, der droht bei Haus und Hof, da packt mich langsam doch der Frust ja, sind denn manche doof. Was meint ihr erst, wie groß der ist, wenn man wie einst enthüllt, mit Dreck und Gift und anderʼm Mist, die Sandgrube verfüllt. Die Mühlen kann man demontieren, egal, wer sie betreibt, das Gift, was man will hier deponieren, ihr lieben Leut, das bleibt. ... Und seid ihr allerorten, wo auch ich zu Haus, dann lauscht doch meinen Worten und lacht mich bitte aus. Denn wie das Los des Lebens fällt, dankt allen die uns heiter machen, nichts ist gesünder auf der Welt, als ab und zu sich krank zu lachen. Ich wünsche euch in diesem Sinne, ne vergnüglich schöne Zeit, dass der Karneval ab jetzt beginne, fröhlich voller Heiterkeit. Ein Wunsch zum Schluss möchte ich noch reimen, ein Hoppeditz ist schlau, Herr lass Rosenmontag Sonne scheinen, das warʼs, habt dank Homberg Helau (Klaus Witzel Nov.2003)


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+++ Ein neuer Turnkurs für Kinder im Alter von 4-6 Jahren ++++ Schon gehört...jeden Donnerstag findet vom TUS HOMBERG in der Turnhalle Süd Kinderturnen statt .

Wir sehen die Bewegung der Kinder als einen zentralen Bestandteil der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Mit unserem Angebot wollen wir möglichst viele Kinder zu vielfältigen Bewegungserfahrungen motivieren, um sie für die Schule und das Leben stark zu machen. Die Turnstunde hat verschiedene Themengebiete, damit sich die Kinder mit der Turnlandschaft identifizieren können. Daneben werden gezielte Hinweise gegeben, eine bestimmte Turnübung zu erlernen, wie beispielsweise, die Rolle vorwärts und rückwärts, der Zappelhandstand, Ansätze des Radschlagens, Sprunggefühl für das Bockspringen, Hilfe für den Aufschwung am Reck und Barren. Außerdem sind viele Elemente enthalten, um die Kraft und Ausdauer zu stärken, das Gleichgewicht zu halten und die Koordination zu schulen. Zur Stärkung des Selbstbewusstseins sind auch Elemente des Abenteuersports enthalten, bei denen jeder seinen Mut beweisen kann. Daneben wird mit Kleingeräten wie Seilen, Reifen und Bällen geübt. In kleinen Spielen wird das Verständnis für das Spiel und das Gruppenverhalten geschult.

Wolltet Ihr schon immer mal ganz große Turngeräte kennenlernen, einen Sprung vom Kasten wagen, auf langen Zauberstangen balancieren oder wie Frösche hüpfen ? Oder .... ???? Ihr wißt noch nicht, wie man über eine Zauberschnur springt? In unserer Turnstunde für Turnmäuse probieren wir all´diese Dinge aus und lernen ganz viele neue Spiele.Unsere Turnmäuse sind aktive Kinder, die Freude daran haben viel in der Turnhalle auszuprobieren. Und wenn wir Dich jetzt neugierig gemacht haben, dann komm am nächsten Donnesrtag mal zu uns. Bitte vormerken : Wir freuen uns auf Dich !!! Termine bis zum Jahresende 2003 04.12. 11.12. 18.12. Und wann ???

Jeden Donnerstag von 13.45 – 15.15 Uhr

Wir sehen die Bewegung der Kinder als einen zentralen Bestandteil der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Mit unserem Angebot wollen wir möglichst viele Kinder zu vielfältigen Bewegungserfahrungen motivieren, um sie für die Schule und das Leben stark zu machen.

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Großes Adventsfest am dritten Advent im Hause Bruhy Weihnachtsbaumverkauf zu Gunsten der Fußballjugend Die Aufführungen des Puppentheaters im Hause Bruhy vor Weihnachten haben schon Tradition. Die Autos wurden aus dem Verkaufsraum hinausgefahren und es war Platz für das Handpuppentheater aus Düsseldorf. Diesmal wird die Veranstaltung erweitert, denn an dem Samstag und Sonntag am dritten Advent, wird die Homberger Fußballjugend für ihre Abteilung werben, und in und außerhalb der Verkaufsräume einen kleinen Weihnachtsmarkt einrichten. Mittelpunkt ist der Verkauf von 300 Weihnachtsbäumen, deren Erlös der Homberger Fußballjugend zu Gute kommen soll. Es soll eine gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre geschaffen werden. Die Trainer und der Jugendvorstand und auch viele Spieler werden anwesend sein, um in Selbsthilfe etwas für die Jugendabteilung zu tun. Der Erlös soll für Trainingsanzügen für die Jugendlichen verwendet werden. Die Initiative kommt von Heribert Rekers, dem Kassierer der Jugendabteilung. Frank Bruhy, der Chef des Autohauses war spontan

bereit seine Räumlichkeiten für den guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Wer also einen Baum bei Bruhy kauft, kann hier auf die freundlichen Vertreter der Jugendabteilung treffen, ein Glas Glühwein trinken und unterstützt auch noch die Homberger Fußballjugend.

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Alle Jahre wieder…

Am 3. Advent werden wieder die Kinderaugen leuchten beim Seifenblasen-Kindertheater im Toyota Autohaus Bruhy. Bereits zum 8. Mal veranstaltet die Firma Bruhy dieses Highlight für den Nachwuchs, verständlicherweise jedes Jahr mit einem anderen Stück, das von den Puppenspielern des SeifenblasenTheaters liebevoll umgesetzt wird. Manchmal sind es bekannte Märchen, manchmal eigene Geschichten der Kinder, die mit Handpuppen lebendig gemacht werden, denn die Puppenspieler verstecken sich nicht hinter Vorhängen, so dass Reaktionen der Kinder mit eingebaut werden können. Kein Wunder, dass sich das herumgesprochen hat und jedes Jahr mehr Gäste zum Toyota Autohaus Bruhy kommen. In diesem Jahr wird eine Geschichte aus Eigenproduktion gespielt. „Joshi und der Weihnachtsstern“ ist der Titel, das Stück hält die Kinder ab 3 Jahren etwa 45 Minuten in Aaaatem. Beginn ist wie jedes Jahr um 11.00 Uhr. Erfahrungsgemäß sollte man ein wenig früher da sein, damit die Kleinen noch Zeit genug haben, sich einen Platz zu suchen. Die Erwachsenen können, sofern sie nicht von der Geschichte gefesselt werden, in Ruhe Kaffee trinken und die neuesten ToyotaModelle in Augenschein nehmen. Der Eintritt ist wie immer kostenlos. Wir hoffen, dass das Theaterstück und die kleine Überraschung am Ausgang diesen dritten Advent wieder unvergesslich werden lässt und wir uns auf das nächste Jahr freuen, in dem es wieder heißt: Alle Jahre wieder! In diesem Jahr wird zusätzlich die Jugendabteilung des TuS Homberg rund um das Firmengelände einen Weihnachtsbaum-Verkauf durchführen.


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Einladung Joshi und der Weihnachtsstern.

Wir laden Sie und Ihre Kleinen zu unserem traditionellen Weihnachtsmärchen ein: Joshi und der Weihnachtsstern.

*außerhalb der gesetzl. Öffnungszeiten keine Beratung, kein Verkauf.

Sonntag*, 14. Dezember um 11 Uhr bei uns alle ab 3 Jahre – Eintritt Frei. Herzlich Willkommen.


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