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Ausgabe 2/2011

DAS

g ! tun LOS h Ac EN ST KO

Das Magazin für Deutschrock, Punk,Rock‘n Roll,Ska & Streetcore

Das Interview zum vierten Streich

100% Kärbholz

Außerdem Daniel Wirtz Vogelfrei Haudegen Ohrenfeindt Serum 114 Festivals 2011

Alles, außer Popsongs!

Im Studio mit Betontod Tickets für alle Konzerte & Festivals 2011 bekommst Du auf www.dasrockt-tickets.de


Los geht‘s ... DAS

ROCKT! Inhalt

Los geht‘s

S. 3

Kärbholz

S. 4

CD Kritiken

S. 8

Beatsteaks Ohrenfeindt Serum 114 Sun of a Bastard Roger Miret & The Disasters Kellerratten Treibhaus Kärbholu Abbruch

Interview: Haudegen

S. 12

AGF-Radiocharts

S. 13

Interview: Rockwasser

S. 14

Im Studio: Betontod

S. 16

Interview: Vogelfrei

S. 18

Interview: Störter.Priester

S. 20

Interview: Perkele

S. 21

Im Studio: Wirtz

S. 20

Interview: 9mm

S. 24

Interview: Kneipenterroristen S. 26 Interview: Ohrenfeindt

S. 28

Interview: Serum 114

S. 30

Newcomer: SGEHT

S. 32

Tourdates

S. 34

Konzertberichte

S. 38

Tattoostudios

S. 42

Festivals 2011

S. 44

Ein Jahr ist rum. Nein uns ist schon bewusst, dass das Jahr 2011 noch ein paar Tage auf dem Buckel hat, aber unser Familienmagazin hat mit dieser Ausgabe sein Einjähriges zu feiern. Wie wir feiern? Mit Blick auf 9mm und Frei.Wild geben wir uns mit deren Bier natürlich ordentlich die Breitseite. Rückblickend auf das erste Jahr muss man sich eingestehen das wir durch verdammt viele Höhen und Tiefen gegangen sind. Schreibblockaden, Termine im Überschuss, verlorene Mails und am Ende haben wir mit jedem Magazin die Kurve bekommen. So wurde jedes Magazin auf seine weise etwas Besonderes. Wenn alles perfekt liefe wäre es ja auch öde, oder? Habe zu buche stehen sehr viele Abonnenten, Interviews mit Bands wo man vorher sich das träumen nicht wagte, wir stachen in Wunden rum die nicht jeder sehen wollte und brachten den Lesern und uns selber Musik naher die wir vorher auch noch nie hörten. Also könnten wir doch schon jetzt uns die Eier schaukeln und die Hopfenmalzschalen klirren lassen. Aber erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Dieses mal zieren Kärbholz unsere Titelseite. Das stärkste Album der Karnevalisten musste einfach auf die erste Seite. Interview ist hier Ehrensache. 100% Countrycore eben.

Doch wir wurden auch faul und so schickte uns Eule von Betontod seine Eindrücke vom Studioalltag der Punks. Vielleicht mal interessant zu lesen, wie die Musiker selber sich reflektieren, meinen wir. Haudegen hauen ihr Debütalbum raus und wir haben exklusiv mit Vogelfrei gesprochen. Doch nicht nur das. Wir durften als erstes mal reinhören in das neue Album. Yippie yeah. Wir trafen ansonsten Esche von Serum114, die ihren Antiheld veröffentlichen, Ohrenfeindt geben sich die Ehre und auch die Kneipenterroristen werkelten an eine neue Langrille. Bleibt nur noch zu sagen, dass wir wieder einiges an Konzertberichten am Start haben, eine Vorschau auf kommende Festivals bieten, wieder ein DasROCKT! Girl haben und mit sgeht den Newcomer der Ausgabe präsentieren. Was noch? Nun ja wir haben last but not least Perkele gefragt wieso sie so wenig dieses Jahr spielen. Also mal wieder ordentlich vollgepackt unser Heft. Gefundene Rechtschreibfehler dürfen wie immer behalten werden und wir geniessen nun besagtes Bier bei den ersten warmen Tagen in diesem Jahr. In dem Sinne Prost und don‘t Drink and Read! Sandro „Tiz“ Mehlberg

Ehrlich & Laut // Rock in concert M:O:A Festival // Sauberg Open Air Feuer & Eis // Spreewald Rock Festival Ebberock // Rock am Neckar Rock an der Isar // Bolzrock Festival Pfeffelbach Open Air // Rock am Ring

DAS ROCKT! Ticketshop

S. 58

Das ROCKT! Girl

S. 60

Verlosung

S. 62

Impressum

S. 62

Die nächste Ausgabe von DAS ROCKT! erscheint im Juli 2011 Los geht‘s... | Das Rockt! 2/2011

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Kärbholz

Schon lange ist das Quartett aus Ruppichteroth alles andere als ein Geheimtipp. Fantastische Konzerte, Fannähe und dazu Musik die aus dem Leben kommt sind nur drei von vielen weiteren Punkten die Kärbholz zu einem sehr beliebten deutschen Rockact machen. Nun brachte man mit „100%“ ein neues Album raus. Adrian (g) und Stefan (b) mussten uns Rede und Antwort stehen zum Leben auf, hinter und in Bühne. DasROCKT!: Von wann bis wann wart Ihr wo im Studio und was erwartet uns? Kärbholz: Wir waren im Zeitraum vom 03.01 bis zum 22.01 in Tonstudio. Das Studio wo es uns diesmal hin verschlagen hat war das „Stage One Studio“ von Andy Classen was im beschaulichen Örtchen „Bühne“ (nähe Warburg) liegt. Wir denken mal, euch erwartet beim neuen Album ziemlich viel Unerwartetes. Wir haben mal wieder viel experimentiert und es flossen mehr Ideen denn je in jeden einzelnen Song ein. Ein großer Vorteil, den uns das „Stage One Studio“ gebracht hat war ganz klar auch, dass Andy unser Produzent sehr vorurteilslos an unseren Musikstil herangetreten ist, und da er selber im Normalfall so gut wie nur in der härteren Metalszene seine Finger im Spiel hat, konnten wir uns so perfekt ergänzen und ganz neue Ideen ins Spiel bringen, wodurch man die Songs noch abwechslungsreicher und musikalisch ausgereifter produzieren konnte. Auf jeden Fall wird dem Zuhörer nun endlich mal ein richtig geiler Sound geboten der auch we-

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Kärbholz | Das Rockt! 2/2011


Kärbholz sentlich mehr unsere Spielfreude widerspiegelt, die man sonst nur bei Konzerten von uns geboten bekommt. DasROCKT!: Mit welchen Gefühlen seid ihr an das neue Studio und den Produzenten getreten? Wie sahen eure Erwartungen am Studio aus? Kärbholz: Wir sind mit sehr großen Erwartungen und mit noch größerer Vorfreude ins Studio gefahren. Ist das letzte Album „Mit Leib und Seele“ noch zu einem großen Teil zwischen Tür und A n ge l entstand e n , sprich mal 2

Stunden Gitarre aufnehmen vor der Arbeit, mal 2 Gesangslinien nach Feierabend, konnten wir jetzt volle drei Wochen ins Studio, um konzentriert an den neuen Songs zu arbeiten. Und nicht in irgendein Studio... Wir haben uns vorher natürlich einige von Andys Produktionen angehört. Zwar sind die meisten davon musikalisch eine ganz andere Klamotte, aber der Sound hat uns überwältigt. Das wollten wir für unsere Musik auch haben!! Gerade weil absehbar war, dass einige der neuen Stücke NUR in sehr guter Soundqualität funktionieren würden. Und das waren die Erwartungen; Ein geiles Album aufnehmen, einiges besser machen und eine schöne Zeit haben. DasROCKT!: Wie war die Stimmung so? Tendenziell gingen wie viel Alkohol und Kippen drauf? Kärbholz: Die Stimmung im Studio war von der ersten Minute an wirklich astrein, wir waren sofort mit Andy auf einer Wellenlänge und fühlten uns in unseren kleinen aber feinen „Band-WG“ sauwohl. Ich denk mal es ist wohl klar, dass wenn man mit ner Band jeden Abend zusammen sitzt schon der eine oder andere Kasten Bier geleert wird, dennoch war es ja nicht so, dass wir auf Party und Saufurlaub dort waren, sondern ja was erreichen wollten, daher hielt sich der Alkohol Konsum (bis auf die Stadtbesuche am Wochenende) noch in Grenzen. Wie viele Kippen in der Zeit drauf gingen ist schwer abzuschätzen aber es waren einige! Teilweise hätte man schon Nebelscheinwerfer in unserer Band WG installieren können… so viel zu diesem Thema … DasROCKT!: Wie lief die Zusammenarbeit im Studio, seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden, was ist besser geworden? Kärbholz: Wir sind mehr als zufrieden. Sowohl mit der Ergebnis, als auch mit den Erfahrungen und Eindrücken, die wir sammeln durften! Als erstes, das wird jedem auch direkt auffallen, ist der Sound dieses Mal erste Sahne. Das war auch das einzige, was wir zuvor von Andy wussten: Den Sound, den macht

er super! Wir sind also mit mehr oder weniger fertigen Songs nach Bühne ins Studio gefahren, mit den größten Erwartungen, aber einem noch größeren: „Mal schauen, was draus wird“. Immerhin hatten wir nur rund 30% der MelodieGitarren fertig „komponiert“ und einige Textzeilen waren auch eher zweifelhaft, ganz zu schweigen von Bassmelodien, die gänzlich fehlten... Die Chemie zwischen uns und Andy hat von der ersten Sekunde gestimmt und es entstand eine wahrlich kreative, fruchtbare und harmonische Zusammenarbeit. Es war für Ihn natürlich erst mal der totale Melodie- Overkill. Wie erwähnt, er kommt ja aus der wirklich härteren Ecke. Aber genau das und der glückliche Umstand, dass wir eben noch sehr viel Platz für neue Ideen in den Stücken hatten, war der Grundstein dafür, ein wirklich schönes Album zu produzieren. Wir beflügelten uns so zu sagen gegenseitig und man merkte auch Andy an, dass er sehr großen Spaß daran hatte mal Ideen einbringen und umsetzen zu können, die eben nur bei so einer, für seine Verhältnisse gemächlicheren Musik möglich sind. Er hat uns also nicht in Richtung Metal gedrückt! Vielmehr hat er uns an vielen Stellen gezeigt, auf unsere Art, auf den Punkt zu kommen und eine Idee konsequent zu verfolgen. Also, was ist besser gelungen? Aus unserer Sicht eigentlich alles. Wir hatten ja schon oft einige Skaoder Country Elemente einfließen lassen und uns an anderen Songstrukturen versucht. Das war uns besonders für die neuen Songs auch wichtig, bzw. waren einige der neuen Sachen geradezu prädestiniert dafür, neue Sachen auszuprobieren und mal eine andere Seite von Kärbholz zu zeigen. Und das ist uns sehr gut gelungen, denken wir! Es sind also, neben dem, was man vielleicht erwartet, ein paar wirkliche Überraschungen auf der Platte! Außerdem, oder trotzdem ist das Album konsequenter, in sich geschlossener und auch spielerisch anspruchsvoller geworden als unsere vorigen.

Kärbholz | Das Rockt! 2/2011

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Kärbholz DasROCKT!: Euer neues Album heißt „100%“ …was hat es damit auf sich? Kärbholz: Mit dem Albumnamen war es diesmal echt eine schwerer Entscheidung , Ich weiß gar nicht mehr wie viele Albumnamen in unseren Köpfen herum geschwirrt sind …. kurzzeitig hatten wir schon einen Namen für das gute Stück fest gemacht, da hieß es dann „Chaostheorie“, aber irgendwie hatten wir dann doch wieder Zweifel ob es der Richtige ist. Nach langem hin und her überlegen hatten wir dann alles wieder über den Haufen geschmissen und nochmals neu überlegt …. was ist in den Album drin…? Was spiegelt es wieder…? Was wollen wir damit ausdrücken …? Lange Rede kurzer Sinn, was in dem Album zu hören ist und was es widerspiegelt ist halt 100% Kärbholz! Der Name trifft es unserer Meinung einfach ziemlich auf den Punkt, warum auch immer einen langen Namen wählen und um den heißen Brei herum reden, wenn es auch ganz einfach geht. 100% halt!!! DasROCKT!: Was passiert mit den Songs, die es nicht aufs Album geschafft haben? Kärbholz: Die Songs die es nicht auf das Album „geschafft“ haben, werden sicherlich weiter verarbeitet werden. Es waren ja keine schlechten Songs die wir aussortiert haben, sondern Songs, die man einfach noch verbessern kann und so das ganzen Potential hinaus zu holen, daher ist es gut möglich, dass die Songs nach weiterer Bearbeitung auf dem nächsten Album oder vielleicht auf einer Single oder einem Sampler erscheinen werden. .

DasROCKT!: Wieso? Kärbholz:Wir haben gerade bei diesem Album alle unsere Ideen verwirklichen können. Herausgekommen ist eine Art große Mixtur aus unterschiedlichen Stilen, Einflüssen und Songstrukturen... Da ist es dann schon schwer einen Favoriten zu finden, da sich die Songs nicht wirklich ähneln. Das macht für uns persönlich auch dieses Album zu einem besonderen KH-Album... DasROCKT!: Eure vorherigen Alben boten ebenfalls Songs mit großem Livepotenzial. Wie entscheidet ihr, welcher Song künftig das fliegen lernt? Kärbholz: Diese Entscheidung werden wir zum einen im Proberaum treffen und zum anderen auf den Konzerten einfach probieren wie sie ankommen. Es ist schwer zu sagen, welche der neuen Songs am meisten „Livepotenzial“ haben, da es auch im Vorfeld manche Songs gab wo wir nie gedacht hatten, dass sie live so gut überzeugen können! Daher werden wir einfach mal etwas experimentieren und dann sehen wir ja welche Songs in der Zukunft auf der Bühne öfters ihr Zuhause finden werden.

DasROCKT!: Gibt es deinen einen Songfavoriten?

DasROCKT!: Was machen eigentlich die Pläne für das CountryAlbum und/oder einer weiteren Zusammenarbeit mit Rotz & Wasser?

Kärbholz: Na, die sind doch alle juut!!! Nein, einen wirklichen Favoriten gibt es nicht. Zumindest nicht einvernehmlich. Natürlich hat jeder von uns seine Favoriten, aber da die Songs sehr unterschiedlich geworden sind, treten sie da wohl nicht so in Konkurrenz untereinander. Mal sehen, vielleicht kristallisieren sich da mit der Zeit wirkliche Favoriten heraus...

Kärbholz: Country haben wir ja nun erst mal etwas abgedeckt. Ich denke mal mit der Zusammenarbeit meint Ihr sicher auch unser „Mallorca“ Song den wir zusammen mit Rotz & Wasser das ein oder andere mal auf der Bühne oder im Backstage aufgeführt haben…. da gibt es momentan keine klaren Pläne, so was muss einfach spontan entstehen und bei der ganzen Sache stand

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Kärbholz | Das Rockt! 2/2011

Torben

oder steht ja eher der Spaß als Ernst im Vordergrund ! Aber wer weiß was uns da noch lustiges einfällt :) Vielleicht floppt die neue Scheibe, wir verlieren unsere Jobs...dann machen wir mal ein Jahr auf Mallorca Hits um die Kasse wieder zu füllen;) DasROCKT!: Werdet ihr mit dem neuem Album wieder Deutschland beackern? Gibt’s hier schon konkrete Termine? Kärbholz: Eine Spezielle „eigene“ Tour zum Album wird es diesmal leider nicht geben aus dem einfachen Grund, dass wir das ganze Jahr schon mit Terminen vollgepackt haben und einfach gar keine Zeit mehr für eine eigene Tour vorhanden ist. Im Herbst wird es auch eine Nightliner Tour geben, wo wir mit vertreten sind und da werden wir natürlich auch unser neues Album noch gebührend im ganzen Land vorstellen! DasROCKT!: Was steht das Jahr noch an bei euch? Kärbholz: Spielen, spielen, spielen!! Das ist erst mal oberste Priorität. Das macht Spaß; und Spaß ist doch DER Grund überhaupt, zusammen Musik zu machen! Dann wollen wir uns, sofern wir es mal gebacken kriegen, im Musikvideodreh versuchen. Da hätten wir mal Spaß dran nur leider hat es bislang aus diversen Gründen nie geklappt... Vielleicht ist da 2011 ja etwas gnädiger;) Und alles andere wird sich im Laufe des Jahres schon zeigen... langweilig wird’s wohl nicht!! (tiz)


CD Reviews

CD Reviews Carrie

Katja

Laura

Jasmine

Torsten

Tiz

Susi

Homer

Markus

Serum 114 -

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Kärbholz -

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Rotz + Wasser -

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Beatsteaks -

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Ohrenfeindt -

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Flatfoot -

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Roger Miret -

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The Corps -

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Kellerraten -

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The Cenobits -

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Torpedohead

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Cotzraitz -

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Abbruch - Aus dem Keller

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Band / Album

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CD Reviews | Das Rockt! 2/2011

Ø

Tatjana

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Platz

Steffi

Da ihr nicht nur sehen sollt, was ein Einzelner über die Platten so denkt, haben wir uns entschlossen zumindest in Zahlen auszudrücken, was die gesamte Redaktion so über die Alben denkt. Wir finden diese Art fairer den Bands gegenüber und wollen euch somit auch nicht die Meinung eines Einzelnen aufzwingen.


CD Reviews

Beatsteaks

Ohrenfeindt

Serum 114

Viele Jahre gingen mittlerweile ins Land, als die Beatbuletten sich in schäbigen kleinen Clubs noch einen Namen erspielen mussten. Punkrock feinstens dahergerotzt. Mit jedem Album schlichen sich immer mehr Melodien rein und spätestens mit Smack Smash konnten die Hauptstädter sich dann beruhigt zum elitären ChampionsLeague-Kreis der Punkrockstars Deutschland zählen. Nach dem poppigen Limbo Messiah haben nun Armin und Co. ihr wohl experimentellstes Album der Geschichte veröffentlicht. Die Produktion klingt roh, die Drums scheppern laut und jede Song wirkt von Grund auf komplett anders als der folgende. Ein Album das dem Hörer nur schwer Zutritt gewährt. Irgendwo angesiedelt zwischen Mr. Bungle und Nine Inch Nails (ja sehr weit ausgeholt, aber andere Vergleiche hinken nur noch mehr), mit einem rohen Garagensound, der charismatischen Stimme und einem Tempowechsel zwischen Up- und Downtempo das man nie so recht weiß, nach dem zehnten hören nicht anders als nach dem ersten, wo man sich gerade befindet. Man merkt den Jungs eindeutig heraus, dass sie künstlerische Freiheit genossen haben bei den Aufnahmen. Ob dies gefällt, bleibt abzuwarten. Aber vielleicht ist dieses Album genau deshalb doch mehr Punk als man zu hören glaubt. (tiz)

Machen wir es mal kurz für diejenigen unter euch, die diese Zeilen nur wegen dem geilen Arsch auf dem Cover lesen: Ohrenfeindt stehen auf AC/DC, Rose Tattoo und kommen aus St. Pauli! Punkt! Ihre Liebe beteuern sie auf Deutsch und somit ist auch der Knackpunkt der Band angesprochen. Entweder man kann sich den Hanseaten öffnen, ihren Stil und die Liebe zu den australischen Helden teilen oder man wird doch schneller zu „Back in Black“ greifen als man die Augen vom Cover wegbekommt. Dennoch: Das Album groovt, kommt lässig daher und rockt in bester Mid-Tempo-Manier vor sich hin. Ein Album, dass perfekt in ein Cabrio passt, mit dem man geradewegs den Sonnenuntergang entgegen rast. Die Riffs gehen leicht ins Blut über, die Stimme vom Sänger Chris ist mehr als nur markant und das musikalische Gesamtkonzept wirkt extrem schlüssig ineinander. Bleibt letzten Endes nur die Geschmacksfrage zu klären und die kann geteilter nicht sein. Das Album ist von Anfang bis Ende top (Produktion, Sound etc.), doch hört einfach mal selber rein und bildet euch eure Meinung. Einen besseren Tipp können wir euch nicht geben. (tiz)

Nach dem großartigen Debüt liefern die Hessen endlich ihre zweite Platte ab und scheinen mittlerweile ihren eigenen Stil gefunden zu haben. Der Antiheld steht im Zeichen von drückenden Gitarrenriffs, Melancholie und purem Punkrock. Serum 114 dosieren ihre musikalische Gewalt bedachter, als sie es noch auf dem Erstling taten. Scheinen Parts mal schwerer zu wiegen, kriegt man im Refrain umso mehr einen über den Schädel gezogen. Dass es aber auch anders geht , sieht man beim Song „Die Stadt die wir lieben“, der ohne Refrain auskommt und ein absoluter Brecher ist. Ebenso grandios das SlimeCover „Brüllen, zertrümmern und weg“. Hier merkt man in jeder Note die Liebe zur alten Punklegende. Mit „Hängt sie höher“ geht der Mittelfinger klar an die regierende Oberschicht. Das geistige Auge sieht hier eindeutig Massen mitgröhlen. Antiheld klingt wie eine Hommage an alte Punkbands der 90iger. Klare Empfehlung an alle die Social Distortion und Slime nach wie vor die Treue halten. Serum114 präsentieren sich erwachsener, eigenständiger und gereifter, wobei die vier in jedem Song die Banner von Punk und Anarchie hissen und kaum ein Blatt vor den Mund genommen wird. P.S. Was eine fette Produktion! (tiz)

Boombox

Warner Music VÖ: 28.01.2011

Schwarz auf Weiß

Phoenix Records / Soulfood VÖ: 15.04.2011

Antiheld

Rookies & Kings / Intergroove VÖ: 29.04.2011

CD Reviews | Das Rockt! 2/2011

Seite 9


CD Reviews

Sun of a Bastard Volume 4

Da ist er also wieder. Der alljährliche Sampler aus dem Essener Hause Sunny Bastards. Randvoll gepackt mit jeder Band aus dem eigenen Label kommen due Ruhrpottler auf stolze 24 Bands die es in sich haben. Wem das noch nicht genug ist, sollte vielleicht der Fakt, dass 18 dieser Stücke unveröffentlicht sind, schon mehr Anreiz bieten. Die vereinten Kapellen lesen sich wie das Who des Who der Oi/Punk/SkaSzene. Gumbles, Stomper98, MSA, Berserker, Volxsturm, Emscherkurve77, die Oi-Melz!!!!!!!, Pöbel & Gesocks und ohne Ende mehr. Über die Jahre hat sich hier einfach ein Sampler etabliert, der nur schwer zu knacken sein wird und jedes Jahr auf’s neue eine Bereicherung des heimischen CD-Archivs darstellt. Dazu kommt der, gewohnt, niedrige Anschaffungspreis… alles in Allem: Kaufpflicht liebe Leser! (susi) Sunny Bastards ohne Bewertung, da Sampler

Roger Miret & The Disasters Gotta get up now

Richtig gelesen! Die Hardcorelegende-himself Roger Miret hat nach fünf Jahren sein Street-Punk-Projekt wieder ausgegraben und warf mit “Gotta get up now” das mittlerweile vierte Album auf den Markt. Dem geneigten Zuhörer erwartet ein Mix aus Punk, Rock, Reggae/Ska und Hardcore der nicht nur live überzeugt sondern auch einen ganz besonderen Vibe auf dieser Langrille versprüht. Wer die brachiale Stimme des Frontmanns eigentlich nur für Hardcore-Shouts geeignet sah, wird hier eines besseren belehrt. Im Stile alter Punkklassiker, wie Ramones oder The Buisness, findet das Quartett dennoch seinen eigenen Stil mit dem Blick „back to the roots“. Das Album wirkt abwechslungsreich, von jeder Inspirationsquelle mal mehr, mal weniger beeinflusst und doch bedient man sich alter Schemata nur zu genüge, was aber ebenso zum Mitgröhlen einlädt. Songs die sich schnell im Ohr sind und über die man nicht wirklich groß nachdenken muss. Eine gute Streetpunkscheibe, aber weder Überflieger noch Staubfänger. (susi) People Like You / Emi VÖ: 21.01.2011

Kellerratten Ausenseiter

Dieses Album ist das erste Werk der „Kellerratten“ aus Dresden. Auf dem schwarzen schlicht gehaltenem Cover prangt in großen weißen Lettern der Titel und der Bandname, der aussagen will: „Wir sind da!“ Das Intro nimmt mich zeitlich zurück in den wilden Westen. Stimmlich gesehen wird das Album geprägt von eher kurzgehaltenen im Sprachgesang vorgetragenen Strophen während im Refrain einem ins Ohr gehende, mitgröhlträchtige Refrains geboten werden. Das macht richtig gute Laune! Der Sound ist den 80ger PunkrockJahren entsprungen und wird auch ohne unnötiges“ Drumherum“ facettenreich z. B. mit Skaelementen bei „Tödliche Liebe“ präsentiert. Die jungen Dresdner zeigen sich sozialkritisch in den Songs „Hartz 4“ und in“ Sonntag morgen“ und „Lange Nacht“, dass das Leben eben nicht nur bierernst ist. Auch werden hier Titel vorgetragen die mit gut durchdachten Kernaussagen oft den Nagel genau auf den Kopf treffen. Punkrock Puristen werden mir dem Album etwas anfangen können. „Aussenseiter“ hebt sich durch seinen ganz individuellen Stil von üblichen Punkrockproduktionen ab. Dass die Jungs großes Potential haben, haben sie schon oft während ihren zahlreichen Livekonzerten bewiesen. Auf jeden Fall ist diese Debütscheibe gut gelungen und kann der Start in eine vielversprechende Zukunft sein. (susi) Lacrima Records / Neo-Sony Music VÖ 10.09.2010

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CD Reviews | Das Rockt! 2/2011


CD Reviews

Treibhaus Alphatier

Nach Einlegen und Anspielen der CD ertappe ich mich dabei einen prüfenden Blick zur Titelanzeige zu werfen. Es kommen elektromusiktypische Klänge. Dann kommen erste Gitarrenriffs. Endlich. Die tiefe Stimme geht direkt ins Ohr und dominiert auch bei ruhigen Stücken. Gut dosiert peitscht sich das Schlagzeug durch die komplette Cd und immer präsent sind die Elektrobeats, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Zugegeben, die Mischung aus Elektro- und Rockbestandteilen hört anfangs sehr ungewöhnlich an, aber die Platte fängt schnell an, Spaß zu machen. Man denkt sich: „Welche Soundkombinationen kommt wohl als nächstes?“ und ehe man es sich versieht ist das Album schon zuende gehört! Es ist definitiv keine 08/15 Platte und auch wenn man nicht unbedingt Elektromusikfreund ist, hat die Platte“ Komplettdurchhörcharakter“. Als musikalische Orientierung geht es grob in Richtung Rammstein oder Hämatom. Insgesamt hat mich diese Platte sehr positiv überrascht, weil sie sich in ihrer experimentellen Art und Weise immer wieder neu entdeckt, aber trotzdem nicht zu“ verspielt“ wirkt. (susi) Danse Macabre Records / Alive VÖ: 28.01.2011

Kärbholz

Abbruch

Die Wurzeln ihrer Musik haben sich Kärbholz auch mit diesem Album bewahrt. Das Rezept: Man nehme eine Reibeisenstimme, die alle Facetten von Balladen bis Gröhlnummern beherrscht, Gitarren die auf der einen Seite melodisch und unterstreichend klingen, auf der anderen aber stehen die filigranen Gitarrensoli für sich stehen und so manches Stück bereichern. Das Schlagzeug tut sein übriges. So ähnlich war es bei der letzten Platte ja auch schon. Es gibt eine neue Zutat. Das neue Album wird verfeinert durch den Zusatz von meist dezenten begleitenden Trompeten im Hintergrund. Die auf der Platte verstärkten Backgroundgesänge werden auf den Kärbholzkonzerten vermutlich vom Publikum übernommen. Die Themen der Texte sind typisch für die Band. Es geht um das Leben mit seinen Nebenwirkungen. Insgesamt ist dieses Werk mit seinen skageprägten Countryklängen und ausgefallenen Gitarrensoli sehr melodisch. Der Gesang ist rau und kräftig aber wenig markant Eine der wichtigsten Aussagen findet man im Song „Auf beiden Beinen sollst du stehen“ in der Textzeile“ Du sollst leben und nicht nur funktionieren.“ Mit „Bilder“ wird es am Ende der Platte nochmal ein wenig melancholisch. Alles in allem ist das Album gut gelungen und bietet viele Einflüsse mit anständigem Livepotential. (susi)

Mit seichten Skaklängen geht es los und schon stellt sich die Band gleich im ersten Song vor. Die Texte sind gut zu verstehen und manchmal auch sinnbefreit, was aber in Ordnung ist.

Aus dem Keller

100%

Asphalt Records VÖ: 01.04.2011

Die Musik ist rock- ska- und swinglastig, manchmal sogar poppig. Das Tempo wird variiert, bei manchem Songs werden überraschend Übergänge eingebaut, die mal gut und mal weniger gut funktionieren. Die Melodieführung gestaltet sich wenig variantenreich und eintönig, was die Band durch mehrstimmigen Gesang ausgleichen möchte. Das geringe Gesangstempo steht im krassen Gegensatz zu den schnellen punkrocküblichen Rhytmen. Textlich geht es vorwiegend um sozialkritisches und über das Thema Alkohol. Die Refrains bleiben schnell im Kopf hängen aufgrund häufiger Wiederholung. Instrumental bietet die Band ein breites Spektrum, was sich gelegentlich durch zu viele Details und Einflüsse überlagert anhört. Oder ist es genau diese Einzigartigkeit, die diese Band bekannter machen wird? Am Ende der Platte kommt eine Überraschung. Ausgerechnet“ Abschiedslied“ geht richtig ins Ohr. (susi) Puke Music/Broken Silence VÖ: 07.01.11

CD Reviews | Das Rockt! 2/2011

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Haudegen

Haudegen Es scheint schon eine kleine Ewigkeit her zu sein, dass ein Major-Label eine deutschsprachige Rockcombo derartig pusht, wie es derzeit Warner mit Haudegen tut. Mit einem Debüt-Doppelalbum gehen die Berliner an den Start und dürfen uns reichlich erzählen vom Leben, ihrer Musik und ihren Träumen. DasROCKT! : Stellt euch doch mal vor, wo ihr herkommt und wer ihr seid! Haudegen: Hallo, wir kommen aus Berlin, genauer gesagt aus BerlinMarzahn - Hellersdorf. wir sind zwei Söhne der Arbeiterklasse, die seit den 80ern ihren Weg zusammen gehen und die Leidenschaft fürs Leben in ihren Texten verpacken. Schlicht und ergreifend sind wir so genommen Freunde seit der Schule die einen Traum teilen. Den Traum sich selbst zu verwirklichen und anderen Menschen damit Hoffnung zu geben. DasROCKT!: Zum Debüt eine Doppel-CD? Habt ihr so viel mitzuteilen oder woher dieser Output? Haudegen: Ja genau, wir haben viel zu erzählen und genau darum auch ein Doppelalbum, eigentlich reicht das Doppelalbum nicht mal aus um allem gerecht zu werden, was wir erlebt haben. Wir kommen aus einer Gegend wo tausende Menschen auf engstem Raum leben, und diese Menschen haben tausende Geschichten zu erzählen die es wert sind gehört zu werden. Wir sind die Stimme des kleinen Mannes.

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DasROCKT!: Wie teilt ihr euch das Songwriting? Haudegen: Wir teilen unser Songwriting nicht, so kann man das nicht sagen. Wir reden sehr viel miteinander, teilen den ganzen Tag zusammen und so kommt eins zum Anderen, wir reden dann über die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft eben. Alles in allem über Dinge, die uns bewegen und emotional ergreifen. So kommt es das jeder von uns seinen Teil dazu beiträgt. Wir fassen eben zusammen und archivieren sozusagen Gedanken in Texte, wenn wir ins Studio gehen. Eigentlich sind wir gegenseitig sowas wie „eine Muse“ füreinander. So entstehen unsere Songs. DasROCKT!: Gibt es Songs, die euch besonders am Herzen liegen? (Wieso?) Haudegen: Uns liegen alle Songs am Herzen, das liegt daran das jeder einzelne Titel aus unserem Leben

Haudegen| Das Rockt! 2/2011

stammt und eine dazugehörige Geschichte aufweist. Da ist nichts erfunden, am Ende des Tages sind es die Lieder die das Leben schreibt. Wir sind in der Lage zu beobachten und können eben Gesehenes so besser für uns und dann auch für die Menschen da draußen verarbeiten. alle Songs schreiben wir in erster Linie für uns, um Erfahrenes zu dokumentieren, erst dann bei der Auswahl für ein Album gehen wir nach einem Schema vor welche Themen zueinander passen um die Sache rund und stimmig für den Zuhörer zu machen. DasROCKT!: Ihr seid bereits für einige Festivals bestätigt, wird es auch eine Tour geben? Haudegen: Wir freuen uns sehr über die da kommenden Festivals, wir brennen darauf den Menschen unser Erlebtes zu präsentieren. Für uns ist live zu spielen das Größte, dort bekommen wir die Emotionen die wir reinlegen 1 zu 1 zurück. ja, wir werden diesen Sommer auf Tour gehen, die Planung läuft schon auf Hochtouren.


AGF-Radio Charts DasROCKT! : Was sind eure größten musikalischen Wurzeln und wie finden die sich in euren Songs wieder? Haudegen: Unsere größte Stärke ist unsere Naivität der Musik gegenüber, wir nehmen alles wie es kommt und lassen uns gern auf „Neues“ ein. Wir überraschen uns selbst am liebsten mit außergewöhnlichen Dingen. Unsere musikalischen Wurzel gibt es eigentlich nicht, eher der Wunsch nach Wahrhaftigkeit der in uns brennt. Wir wollen hören, was uns selbst hier fehlt. Ich meine wir erfinden das Rad nicht neu, aber denken das diese Art von Musik die wir machen vom Aussterben bedroht ist. Am Ende findest du immer ein aufrichtiges Gefühl in unseren Songs, dass ist uns am wichtigsten. Die Menschen da draußen spüren, dass auch und finden sich somit darin wieder. Weil am Ende sind es auch ihre Geschichten die von uns erzählt werden.

DasROCKT!: Was hat es mit eurem Logo auf sich? Dem Schwert und den Flügeln? Haudegen: Unser Logo beschreibt unser beider Leben, wir mussten soviel kämpfen um uns selbst und dann unseren Weg zu finden. Dafür steht das „Schwert“, wir gehen immer aus Prinzip den schwierigen Weg um uns selbst loyal gegenüber zu stehen. die „Flügel“ stehen für das Resultat dieses Kampfes, die erkämpfte „Freiheit“. Dieses Symbol tragen wir Beide im Nacken tätowiert um uns gegenseitig daran zu erinnern wo wir herkommen und wo wir hinwollen.Wir selbst können es nicht sehen, nur der jeweils andere hat ein Auge darauf. Ich sehe mich und erkenne mich in Sven wieder und Sven sieht mich und erkennt sich in mir wieder. Wir teilten sowohl den Schmerz, als auch das Glück mit unserem Zeichen, die Parallelen zu unserem Leben sind somit geschlossen.

Hallo Freunde der gepflegten Musik!

Danke fürs Gespräch,

Hier nun die

eure Haudegen (tiz)

Charts des 1.Quartals 2011

Ab sofort werdet Ihr in jedem Magazin unsere Charts vorfinden, in denen Ihr nachlesen könnt, welche Songs in den vergangenen 3 Monaten am häufigsten in unserem Programm gespielt wurden. Diese Statistik bezieht sich sowohl auf Hörerwünsche, als auch auf die Playlisten unserer Moderatoren und wir hoffen, Ihr bekommt somit einen kleinen Einblick in Eure Favoriten.

Frei.Wild 01 Nicht Dein Tag Wilde Jungs 02 Auf die Knie Marie

Rotz & Wasser 03 Nutten, Koks & Kaviar Kärbholz 04 Du bist König Grober Knüppel 05 Meine Süsse BRDigung 06 Die Gitarre Betontod 07 Schwarzes Blut Thekenproleten 08 Des kleinen Mannes Sonnenschein Serum 114 09 Las Vegas

10 Saitenfeuer Engel

Die nächsten Top10 erscheinen im nächsten Magazin und Ihr habt es in der Hand, welche Bands darin veröffentlicht werden.

Euer AgF-Radio Team

AGF | Das Rockt! 2/2011

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Rockwasser

Die seit April 2002 existierende Deutschrock-Band Rockwasser brachte Ende 2010 schon ihr drittes Studioalbum „In all den Jahren“ raus. Höchste Zeit für uns, euch die vier Jungs aus dem Münsterland mal vorzustellen. DasROCKT: Wen oder was können wir erwarten, wenn wir auf dem Konzertflyer den Bandnamen „Rockwasser“ zu lesen bekommen?

Außerdem war es auch ein Ansporn, die erste Rockband Asbecks zu sein und somit in die Geschichte unseres kleinen Dorfes einzugehen.

Jogi: Vier Freunde, die zusammen Bock haben Deutschrock zu spielen und vor, nach und während des Konzerts mit den Leuten vor der Bühne eine fette Party abfeiern werden.

DasROCKT: Euer drittes Album kam erst vor Kurzem raus. Wie war euer persönlicher Eindruck? Wie haben eure Fans reagiert?

DasROCKT: Wieso gibt‘s Rockwasser? Wer hat euch inspiriert bzw. was hat euch motiviert? Jogi: Inspiration Nummer eins waren auf jeden Fall die Onkelz, die uns durch ihre Songs und ihren We rd e gang imponiert und m o t iv i e r t haben, s e l b s t Musik zu machen.

Jogi: Unserer Meinung nach ist es das bisher stärkste und rundeste Album, was wir bisher aufgenommen haben. Auf jeden Fall ist es das Album, in dem das meiste Herzblut steckt, da es komplett in Eigenregie entstanden ist und somit für uns schon einen besonderen Stellenwert hat. DasROCKT: Euer Terminkalender ist immer gut gefüllt. Auf was könnt ihr schon eindrucksvolles zurückschauen und auf was seid ihr besonders stolz? Jogi: Unsere Highlights waren das Kärbholz Heimspiel 2010, das 20 Jahre Betontod-Festival, aber das absolute Highlight jedes Jahr ist ganz klar das von uns selbst organisierte BolzrockFestival, da wir es

damit geschafft haben, SzeneGrößen wie Kärbholz, Betontod, Massendefekt und in diesem Jahr die störte.priester in unser beschauliches kleines Dorf Asbeck zu locken. Letztendlich ist aber jedes Konzert, bei dem die Leute abfeiern, mitgrölen und Spaß haben ein kleines Highlight für jeden auf und neben der Bühne. DasROCKT: Was habt ihr fürs Jahr 2011 alles geplant? Jogi: Momentan sind wir dabei, unsere bisher erste Single aufzunehmen. Dabei handelt es sich um eine Vereinshymne für den F. C. Germania Asbeck, dem wir damit unser Dankeschön aussprechen wollen, dafür, dass der Verein uns jedes Jahr kostenlos das Gelände fürs Bolzrock-Festival zur Verfügung stellt. Ansonsten sind unsere Ziele natürlich viele Konzerte zu spielen und weiterhin Spaß an dem zu haben, was wir Musik machen nennen. DasROCKT: Trotz dem ganzen „Alltagsstress“ und den sicher großen Vorbereitungen auf euer alljährliches Festival, habt ihr ja anscheinend noch Zeit, neues Material zu produzieren. Habt ihr schon was neues geplant? Jogi: Da wir bisher nicht vorhaben, uns in den nächsten Jahren aufzulösen, ist natürlich auch noch das ein oder andere Album von uns zu erwarten. Das Rockt!: Vielen Dank für das Interview. Hast du noch ein abschließendes Wort? Jogi: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht. (h0m3r)

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Rockwasser | Das Rockt! 2/2011


Montreal

Montreal| Das Rockt! 2/2011

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Betontod

20 Jahre - Mit Vollgas durch die Hölle Studioberichte sind mittlerweile eine beliebte Form von Bands sich kund zu tun, wie das Leben auf engstem Raum bei Maximalbeschallung so aussieht. Fernweg von YouTube, Bloggs und Co. baten wir Betontod hier im Heft ungekürzt und 1:1 das wiederzugeben, was sie empfanden, als sie ihre neueste Platte aufnahmen. Strategie!“ Diese Zeilen stammen aus der ersten Single Auskopplung, die am 24.06. veröffentlich wird!

Wir spielen keine Popsongs! Wir sind quasi gerade zurück aus dem Studio. Das heißt die Arbeit an der neuen CD ist somit so gut wie abgeschlossen. Das Material wird nur noch gemixt und gemastert. Eine stressige Zeit liegt nun hinter uns, da die Zeit zwischen zwei Alben für uns noch nie so kurz war und wir von Anfang an einen komplett neuen Weg gegangen sein, was die Produktion dieser Scheibe angeht. Die Vorproduktion, die Arbeit an den Stücken und letztendlich die Aufnahme in zwei Schritten im Studio. Wie auch beim letzten Album haben wir die Kontrolle wieder zu 100% selbst übernommen, das heißt alles was Ihr dann letztendlich in den Händen haltet, wurde in vollkommener Selbstverwaltung Produziert und auf dem eigenen Label BETTER THAN HELL auf den Markt gebracht. Diese Art von Freiheit ist uns extrem wichtig und lässt uns einen Spielraum,

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Betontod | Das Rockt! 2/2011

Dinge zu sagen und zu tun, die vielleicht nicht jede Band so raushauen würde! Eines vorweg: Die Arbeit an der Scheibe hat wieder extrem viel Spaß gemacht. Wir haben immer noch das Gefühl, das wir es mit jedem Album schaffen einen Schritt näher an das perfekte deutschsprachige Punk- / Rockalbum zu kommen. Dieses Gefühl trägt uns von Scheibe zu Scheibe und ist das elementarste, was für uns zählt. Immer noch das Gefühl zu haben, das wir wesentliche Schritte nach vorne kommen, was den Sound, die Inhalte und die Zeit nach der Scheibe angeht. Wir haben dieses Mal deswegen noch einmal am Sound gebastelt und gerade was das Schlagzeug und die Gitarrenarbeit angeht aus unserer Sicht an Dynamik gewonnen. Und eines gilt nach wie vor: „Wir spielen keine Popsongs, wir lieben nur die harte Melodie, wir scheißen auf den Mainstream, passen nicht in Eure

Eine neue Erfahrung! Beim Song KÖNIG ALKOHOL haben wir uns dieses Mal etwas Besonderes einfallen lassen. Wir wollten einmal zusammen mit Euch an einem Song arbeiten. Die Gewinner einer Facebook-Mitsing-Aktion hatten dann die Möglichkeit einmal einen kompletten Tag mit uns im Studio zu verbringen, uns bei dem Lied zu unterstützen und einen Chorgesang mit auf das Band zu bringen. Wir hatten echt die größten Befürchtungen, was die Qualität der Stimmen angeht, weil man bei solchen Aktionen echt nicht weiß, was da auf einen zukommt. Wie der Zufall es will, waren die Götter sehr gnädig mit uns und haben uns echt gute Sänger als Gewinner geschickt. So direkt und in einem frühen Stadium hat man eigentlich noch nicht die Fans auf dem Plan. Was ich allerdings sagen kann ist, das wir diese Erfahrung extrem genossen haben und mit fast allen noch bis tief in die Nacht zusammen gesessen haben und die Songzeilen noch einmal auf den Wahrheitsgehalt überprüft haben: „Jeden Tag und jede Nacht, König Alkohol!“ Ein fettes Dankeschön an die Gewinner und natürlich stellvertretend auch an alle anderen Fans, die bei der Aktion mitgemacht haben oder uns sonst auf unserem Weg begleiten. Wir sind stolz, das es Euch gibt! Wir sind Wir! Inhaltlich fragen wir uns nun wie kann man es am besten ausdrücken, worum es auf dieser CD geht? Ich denke dass dieses Album


Betontod ein Konzeptalbum geworden ist. Ein Konzeptalbum zum Thema LEBEN. In sehr vielen Momenten beschäftigen wir uns mit unserem Weg und das, was um uns rum passiert. Diese unsere Sicht einmal deutlich zu machen und auf alle Pessimisten zu antworten: Es ist uns sowas von egal, was Ihr über uns denkt, schreibt und ob Ihr uns ignoriert, es gibt nur eines was wirklich zählt, die Leute, die sich genau wie wir mit dieser Art zu leben und der Musik und den Texten identifizieren. Wir müssen nicht das hundertste Mal sagen, dass uns alle Extremisten ankotzen, dass wir natürlich nicht auf Nazis stehen. Wir lassen uns hier definitiv nicht benutzen und vor irgendeinen Karren spannen. Jeden den es interessiert, steht es frei unsere Texte zu lesen und darin eine Menge Antworten zu finden. Die Leute, die sowieso schon alles wissen, werden natürlich keine Antworten finden. Nur eine, das sie auf dem völlig falschen Weg sind. Leute aus alten Tagen, die uns eh immer ignoriert haben, sind plötzlich erschrocken, dass wir auf Festivals wie EL Rocknacht spielen. Denen können wir nur sagen: Leute, das tun wir schon seit dem ersten Festival „EL“. Wir sind mittlerweile 21 Jahre unterwegs auf großen und kleinen Bühnen, haben in echt dunkeln Löchern gespielt und sind immer weiter unseren Weg gegangen. Haben echt nie aus finanziellen Gründen, sondern immer aus ideellen Gründen gehandelt uns ist es echt wichtig, dass wir uns auch heute noch die erste CD und sogar alte Demos anhören können und uns (abgesehen vom Sound) nicht dafür schämen müssen, was wir zum jeweiligen Zeitpunkt gesagt und geschrieben haben. Dieser rote Faden, der sich durch unsere Texte und durch unsere Musik zieht, wird auch weiterhin durch unser Leben laufen und uns begleiten. In einem Text auf der neuen Scheibe heißt es deshalb auch: „Wir sind Wir und wir bleiben wer wir waren, schon seit vielen Jahren!“

ses Landes zu sehen sein (z. B. Eier mit Speck, GOND, Spirits from the Streets, …). Die Tour, die unter dem Motto läuft „Der Hölle kein Amen!“ werden wie im letzten Jahr auch im Dreierpack gestalten und es kommt die geballte Ladung Rock auf Euch zu. BETONTOD, 9mm und KÄRBHOLZ. Gerade diese Kombination ist nicht als Zweckgemeinschaft zu sehen, sondern wir haben uns mittlerweile echt angefreundet. Echt geniale Leute und das ist extrem wichtig wenn man eine lange Zeit zusammen in einem Bus auf Tour ist. Gebucht wurde die Tour von ICS, einem der größten Booker Deutschlands. Die Hallen werden größer und wir zählen auf Euch, dass Ihr bei uns seid, wenn wir im Oktober und zwischen den Feiertagen als

X-mas Special auf den Bühnen zu sehen sein werden. Hier werden wir unser neues Album präsentieren und Euch erwartet nach einem schon sehr guten Jahr 2010 ein noch genialeres Jahr 2011, in dem wir alles toppen werden, was wir bis jetzt gemacht haben. Wir freuen uns wie kleine Kinder darauf Euch wieder zu sehen! (eule)

Der Hölle kein Amen! Auch dieses Jahr werden wir natürlich wieder auf Tour gehen und im Festivalsommer werden wir ebenfalls auf diversen Bühne dieBetontod | Das Rockt! 2/2011

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Vogelfrei

Vogelfrei Ein Comeback! Vogelfrei sind wieder da! Verträumt haben nur zu viele auf den Onlineradios Songs wie „Gegen den Wind“ gelauscht und endlich raffte man sich neu auf, um ein neues Album aufzunehmen. Wir unterhielten uns mit Mastermind, Sänger und Gitarrist Ricky über was war, was ist und was sein wird. Album zu zweit aufzunehmen. Das nun doch so viel Zeit vergangen ist bis wir ins Studio gegangen sind, lag daran, dass ich praktisch für 3 Instrumente (Rhythmus, Lead und Bassgitarre) üben musste und Carsten sehr in seinen Beruf eingespannt war. Außerdem ist es natürlich schwierig das noch eine Probe zu nennen, wenn einer von uns beiden zeitlich nicht zur Probe kommen konnte. DasROCKT! Was hat euch wieder dazu bewogen, Musik gemeinsam zu machen?

Es gibt Alben, auf die scheint man Zeitlebens zu warten. Töne, Harmonien und dieses gewisse Etwas zu kreieren, schaffen nicht viele. Nur wenige Bands gelingt es je, ihren eigenen Sound zu finden. Geht man, vor allem, nach den Fans, sind solche Kapellen stets am Leben zu halten. Zu viel Trauer übermannt einen nur, wenn diese Gruppen ihren Hut nehmen. Wann es das letzte Mal einen solchen Knall in der deutschsprachigen Rockszene gab, ist fraglich, aber als es hieß „Vogelfrei are back“, war es scheinbar wie eine Erlösung für viele. Nun durften wir ins neue Album hören und was sollen wir sagen? Die ersten Klänge waren wie eine Erlösung. Jeder Song schien neu und doch vertraut. Das Gitarrenspiel, bekannt und sogleich neuorientiert, die Stimme, wie immer, ein Genuss. Vogelfrei sind zurück und lassen wahrlich nichts vermissen. Melancholie, ruhige Akustikparts, Mid-TempoTracks und Texte die tief unter die Haut gehen. Das Warten hat sich gelohnt und an sich haben wir schon zu viel verraten.

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Vogelfrei| Das Rockt! 2/2011

DasROCKT! Grüßt euch Männer: Jahrelang wart ihr von der Bühne verschwunden, was habt ihr die ganzen Jahre über getrieben? Ricky Alex: In den ersten zwei Jahren nach der Auflösung gab es keine musikalischen Aktivitäten, ausgenommen das Spielen auf der Akustikgitarre zu Hause. Anfang 2007 gab es erste Gespräche über ein eventuelles Weitermachen. Die alte Besetzung stand sozusagen fest. Leider waren der Schlagzeuger und der Gitarrist der letzten beiden Alben noch an ein anderes Projekt gebunden und entschieden sich gegen Vogelfrei. Es gab also nur noch mich. Ich dachte mir: ok dann mache ich halt allein weiter. Ich begann damit, die Texte und die Rohfassungen für das aktuelle Album „Der Dämmerung entgegen“ zu schreiben. Ab Mitte 2008 bekam ich Unterstützung von meinem Freund Carsten Müller, der schon als Schlagzeuger in verschiedenen Bands gespielt hat. Da wir zu zweit sehr gut harmonierten und weil es keine Alternative für die anderen Instrumente gab, entschlossen wir uns, so weiter zu machen und das

Ricky Alex: Mich hat in diesem Falle dazu bewogen, dass ich einfach nicht anders kann. Nach der Auflösung hatte ich erst mal genug, kam aber auch nicht ohne meine Gitarre aus. Nach zwei Jahren spürte ich dann auch, dass sich textlich viel angestaut hatte und das musste einfach auf Papier. Ich finde Musik ist etwas, das natürlich wachsen sollte. Wenn es zur Arbeit wird oder man zu viel Disziplin an den Tag legen muss, ist es kein Wunder, wenn man sich ausgebrannt fühlt und das Ursprüngliche verloren geht. DasROCKT! Was sind die großen Unterschiede zwischen Vogelfrei heute und von vor 6-7 Jahren? Ricky Alex: Es gab bei VF auf jedem Album einen Besetzungswechsel; lediglich unser ehemaliger Schlagzeuger Stev Rabe und ich waren auf allen Alben vertreten. Jetzt bin ich ungewollt als einziger übrig geblieben, dass ist vielleicht ein Unterschied. Der neue Schlagzeuger hat natürlich einen ganz anderen Stil, der aber, wie ich finde, viel besser zu meinem jetzigen Stil Gitarre zu spielen und den neuen Liedern passt. 6 ½ Jahre sind eine lange Zeit und so wird man auch in den Texten und im Songwriting selbst Unterschiede erkennen. Das neue Album hat einfach mehr Seele.


Vogelfrei DasROCKT! Welche Einflüsse findet man in eurem jetzigen Sound? Ricky Alex: Ich vermag das selbst gar nicht abzuschätzen. Der Musikgeschmack von Carsten und mir ist sehr breit gefächert. Wir stecken gerade mitten in den Studioarbeiten und da ist es umso schwerer, selbst zu erkennen, wonach das klingen könnte. Ein Außenstehender schafft das wohl schon eher. Der Sound wird aber voller und wärmer klingen als bei unseren anderen Veröffentlichungen. DasROCKT! Was können die Fans und Hörer insgesamt von der neuen Platte erwarten? Ricky Alex: Es steckt in jedem einzelnen der 12 neuen Lieder viel mehr Liebe zum Detail. Die Texte gehen VF-typisch in die Tiefe und werden von Bildsprache getragen. Es wird abwechslungsreicher und es ist sogar ein reines Akustikstück enthalten. Die Spielzeit beträgt ca. 40 min und dem Album liegt ein 12-seitiges Booklet mit allen Texten bei.

DasROCKT! Wie kommt es, dass ihr das neue Album nicht in eurer Heimat aufgenommen habt? Ricky Alex: Um im Studio das Beste aus einem Album rausholen zu können, braucht man als Musiker nicht nur einen guten Studiotechniker und Produzenten, sondern auch einen Freund, der sich in die Lieder einfühlt, sich einbringt aber auch Geduld aufbringt und unterstützt, woran man glaubt. Diesen Menschen haben wir in Andreas Steinmetz vom Twin Records Studio Dortmund gefunden. DasROCKT! Wie seid ihr auf dieses Studio gestoßen? Ricky Alex: Durch den Begründer unseres ehemaligen Labels Asphalt Records, der aus der Nähe von Dortmund stammt. So nahmen wir bereits 1998 unser erstes und 2004 unser viertes Album auf.

DasROCKT! Wie werdet ihr nach Erscheinen der CD weitermachen? Sieht man euch auf Festivals bzw. Tourneen? Ricky Alex: Wir werden versuchen, die fehlenden Leute zu finden, um eine Band zusammenzustellen mit der wir dann den Sommer hindurch an einem Liveset arbeiten. So können wir dann, wenn alles klappt, Ende des Jahres die ersten Konzerte geben. Festivalangebote liegen bereits vor, sind aber dieses Jahr leider nicht mehr zu realisieren. Von wochenlangen Tourneen halte ich, was VF betrifft, nicht viel. Jeden Abend die gleichen Lieder zu spielen, würde mir keinen Spaß machen. Ich möchte VF nicht verheizen, lieber eine wenige gute Konzerte, als viele halbherzige. (tiz)

Vogelfrei | Das Rockt! 2/2011

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Störte.Priester

Ein überraschend gutes Album lieferten dieses Jahr Mike und seine Störte.Priester ab. Dass wir den Kopf der Bayern diesbezüglich mal zu Wort kommen lassen liegt auf der Hand. Und bitte... DasROCKT!: Ihr seid mittlerweile ein bekannter Name in der Szene, trotzdem gibt es sicher Leser, die euch noch nicht kennen. Ganz grob, wer seid ihr?

Wenn man etwas von ganzem Herzen will und das umsetzt, funktioniert es nicht, wenn nicht alle Bandmitglieder am gleichen Strang ziehen.

Mike: Wir sind eine Band, deren Leben es ist, auf großen Bühnen zu rocken. Musik ist unser Leben und unsere große Leidenschaft. In unseren Texten haben wir etwas zu sagen, da wir nicht mit verschlossenen Augen durch das Leben gegangen sind und viele Konsequenzen am eigenen Leib spüren mussten. Dieses „Knurren“ im Bauch treibt uns an und hilft uns immer wieder Rückschläge zu verkraften und gibt uns die Ausdauer trotz personellen Problemen und negativen Artikeln seitens der Antifa oder Hassern der Band immer wieder auf zu stehen und jeden Tag zu kämpfen. Das ist unsere Intention, Musik zu machen.

Man kann eine Weile ganz gut live spielen, aber dauerhaft gibt es dann Komplikationen. Es sind immer wieder Rückschläge, aber der Zusammenhalt mit Mina und unser gemeinsamer starker Wille hat uns immer geholfen unseren gemeinsamen Traum nie aufzugeben. Denn wir sind hungrig und wollen mehr!

Störte.Priester wurde 2005 aus einer Art Schulband gegründet, von deren Gründungsmitgliedern, bis auf mich, keiner mehr mitspielt. Mina hat uns Ende 2005 zum ersten Mal live gesehen und wurde ein treuer Fan. Daraus entwickelte sich eine Liebesbeziehung und der stetige Wunsch bei Störte.Priester dabei zu sein.

Mike: Ich kann so was nicht rational beantworten. Die Songs entstehen im Unterbewusstsein. Mal auf der Parkbank, im Fastfood Lokal oder sogar mitten in der Nacht in Form eines Traumes. Bei mir ist es so, dass sich als erstes der Text bildet und dieser dann mit der emotional passenden Musik unterlegt wird. Die Menschenfeind-Platte war so krass, dass sie auch nach einem etwas krasseren Sound geschrien hat. Wir haben in der Produktionsphase viel experimentiert und verschiedene Sachen getestet. Unter anderem ein Rundfunksprechermikrofon, das den Vocals auf eine gewisse Melancholie und Aggressivität eingehaucht

Anfangs hielt sich Mina noch im Hintergrund und stieg auf eigenen Wunsch und brennendes Verlangen 2009 als Gitarristin in die Band ein. Durch den starken Zusammenhalt und das gleiche Ziel vor Augen, haben wir uns vorgenommen, Geschichte zu schreiben. DasROCKT!: In der letzten Zeit hat sich auch im Personal einiges geändert. Was genau und warum? Mike: Ganz einfach erklärt: Aus unterschiedlicher Zielsetzung der ehemaligen Bandkollegen, wie z.B. beruflich andere Ziele (Studium, Karriere) oder musikalisch andere Ziele.

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DasROCKT!: Euer neues Album mit dem Titel „Menschenfeind“ ist mit den Vorgängeralben nicht wirklich zu vergleichen. Zeichnet sich hier eine neue Stilrichtung ab oder war das nur mal was Zwischenzeitliches?

hat. Die Aufnahmen waren sehr emotional und kraftraubend und die Texte waren einfach da. Es war die Verarbeitung von einem großen Teil meines Lebens, der mich dort wiederspiegelte, wo ich früher stand. Hirnlose Aktionen, kriminelle Freunde und mehr Glück als Verstand. Heute wird das alles in

Störte.Priester | Das Rockt! 2/2011

Form von Texten und Gedanken zu der CD „Menschenfeind“. DasROCKT!: So wie ich dich kenne, hast du ja sicher schon wieder ein neues Album mit völlig neuen Ideen im Kopf. Ist das wirklich so? Mike: Ja ich habe bis jetzt ca. 25 neue Songs geschrieben, die ich gerade verfeinere und mit Mina abstimme. Auch Manni, der neue Bassist, trägt einen guten Teil dazu bei und bringt in die Band einen sehr eigenen Bass-Stil, der einen gewissen „Dreck“ im positiven Sinn den Songs dazu gibt und ihnen ein eigenes Aroma verleiht. Nicht zuviel, aber genau das Richtige. Der Sound der neuen Songs wird organischer wie das „Menschenfeind“ Album. Wobei doch beide Platten Ihren eigenen Anreiz haben. Minimalistisch und trotzdem näher dran. Stellt Euch einen alten Hardrocker mit langem „rotem“ Bart vor. Das beschreibt handgemachte Musik, rau, direkt und nicht zu überladen mit Texten, die Platz für Fantasie und Interpretation lassen. DasROCKT!: 2011 ist noch jung, doch habt ihr schon genaue Pläne für dieses Jahr? Mike: Die Band antreiben, viele Ideen für Live-Konzerte umsetzen. Natürlich viel live spielen. Inten-


Perkele siver Fankontakt in Facebook, auf Fantreffen oder per Mail. Fieberhaft an der besagten neuen CD feilen und die besten 12 Songs dafür herausfinden. Ach eigentlich haben wir mehr zu tun, als man überhaupt bewältigen kann. Die Ideen gehen nicht aus und die Umsetzungen kosten Zeit. Dennoch lieben wir diese Sache und sind froh, vor so vielen Fans spielen zu dürfen. DasROCKT!: Was steht Konzertund Festivaltechnisch so an? Gibt‘s hier was besonders erwähnenswertes? Mike: Natürlich G.O.N.D 2011, ELRocknacht zum ersten Mal (wir hoffen, dass ihr uns auf der Open Air Bühne unterstützt!), um die größeren zu nennen. Desweiteren findet ihr auf unserer Homepage schon zugesagte Gigs! Weitere sind in Planung und wir wollen so viele wie nur möglich. DasROCKT!: Auch wenn dich das Thema nerven wird, es gibt immer wieder Stimmen, vor allem gegen euch, von wegen „Nazis“ und so Schwachsinn. Willst du dazu ein für alle mal was sagen? Mike: Das ist ein schwieriges Thema im Deutschrockbereich, zumal wir damit vielen Probleme hatten und haben in Form von abgebrochenen Konzerten, Drohbriefen von der Antifa usw. Im Endeffekt denk ich mir persönlich immer: „Rechts ist, wer rechte Aktionen macht und sich so verhält“. Da wir dies nicht machen und politisch absolut neutral stehen, lass ich mich am A. lecken. Jeder, der sich genau mit uns befasst und sich die Texte durchliest merkt schnell, dass die Vorwürfe haltlos sind, auch wenn paar Idioten versuchen, die Band kaputt zu machen. Unser Wille und Glaube daran ist stärker als der ganze schier unendliche Neid und die Vorurteile auf die Deutschrockszene.

Perkele Spielen die Skandinavier nur zwei Gigs im Jahr 2011? Eine Frechheit, aber gut für das E&L Festival. Für uns hat es gereicht Schlagzeuger Magnus zu Fragen, wieso man die E&L besucht und sich dieses Jahr mehr als nur rar macht. DasROCKT: Ihr spielt dieses Jahr nur 2-mal in Deutschland, warum gerade auf dem E&L Festival?

DasROCKT: Gibt es einen Grund wieso Ihr nicht mehr Shows dieses Jahr macht?

Magnus: Als wir uns dafür entschieden haben nur 2 Gigs in Deutschland zu spielen, dachten wir es wäre gut einen in West- und den Anderen in Ost-Deutschland zu machen. Wir haben das zu Mark von Bandworm Records gesagt, und er hat uns das E&L Festival vorgeschlagen.

Magnus: Der Hauptgrund ist, dass Ron viel lernen muss und das kostet natürlich viel von seiner Zeit, der zweite Grund ist, dass wir uns nicht schon in Deutschland auslassen wollten. Wir haben viele Angebote abgelehnt.

DasROCKT: Habt Ihr davor schon was von dem Festival gehört? Magnus: Um ehrlich zu sein, nicht wirklich. Zwischen hier und dort ist ein weiter Weg ;) DasROCKT: Habt ihr vor etwas Besonderes bei euren 2 Shows zu spielen? Magnus: Ja, wir verbringen gerade ziemlich viel Zeit im AufnahmeStudio und gehen das alte Material durch. Wir planen ein paar von den älteren Songs mit in die Set-Liste für 2011 zu nehmen. Wir üben auch gerade neue Songs und vielleicht präsentieren wir euch auch welche von denen.

DasROCKT: Wie sehen eure bisherigen Plänen für nächstes Jahr aus? Magnus: Ich hab ja schon erwähnt, dass wir gerade neue Songs üben und vielleicht nehmen wir in den nächsten 12 Monaten ein neues Album auf. DasROCKT: Zu Guter Letzt: Was ist der Unterschied zwischen euren Fans aus Deutschland und den anderen Fans? Magnus: Meiner Meinung nach ist das deutsche Publikum super! Es ist ein Land voller Punk Rock’n’Roll. Wir lieben auch das deutsche Essen, es ist ähnlich wie unser schwedisches Essen, aber vielleicht etwas mächtiger. Und nicht zu vergessen das Bier, ganz besonders diese Flasche mit dem „Baum und ein Mädchen“. Ich freue mich schon Deutschland bald wieder zu Besuchen! Cheers Magnus (tiz)

DasROCKT!: Habt ihr noch ein besonderes Anliegen an die Das Rockt! Leser? Mike: Wir freuen uns auf jeden, der an uns glaubt, uns unterstützt und uns auf diesem Weg begleitet. (h0m3r) Perkele | Das Rockt! 2/2011

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Wirtz

Daniel Wirtz im Studio Über den Dächern von Frankfurt, direkt am Main gelegen, begrüßt mich ein munter aufgelegter Daniel Wirtz in seinem Studio. Eine sehr ruhige, entspannte und persönliche Atmosphäre umgibt die Räumlichkeiten. Während der Wirtz stets den Augenkontakt sucht, so lässt er ebenfalls tief blicken. auch man selbst. Und wer mit etwas geöffneten Augen durch den Tag geht findet eine Menge Sachen über die es sich zu schreiben lohnt. DasROCKT: Hat sich die Musik geändert von Dir?

DasROCKT: Seit wann bist du jetzt im Studio? Wirtz: Seit Juli/August sind wir im Studio und arbeiten an der neuen Platte. DasROCKT: Also nichts was aus der Schublade gezaubert wird? Wirtz: Es gab ein Paar Ideen die sich im laufe 2010 auf meinem Handy angesammelt haben und aus denen teilweise jetzt Songs geworden sind. Jedoch das meiste ist in der Studiozeit geschrieben worden. DasROCKT: Wie entsteht die instrumentale Musik bei Dir? Wirtz: Meist aus einer Laune in der man dann zur Gitarre greift. Zu Hause hab ich ein kleines Studio indem ich diese Ideen dann demomässig fixiere damit Matthias (Produzent) zumindest eine Vorstellung davon bekommt wo die Reise hingehen könnte. DasROCKT: Das heißt Du singst und spielst die Gitarren ein? Wirtz: Sowohl Matthias als auch ich.

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Wirtz | Das Rockt! 2/2011

DasROCKT: War es eine große Umstellung vom englischen in den deutschen Gesang für Dich? Wirtz: Es war für mich wie neu singen lernen. Jedes Wort fühlt sich anders an im Hals. Aber genau in dem hab ich auch die Herausforderung gesehen. Und Textlich kann ich natürlich aus einem ganz anderen Fundus schöpfen da es sich um meine Muttersprache handelt. DasROCKT: Was können deine Fans vom neuen Album erwarten? Wirtz: Puh. Ich steh da ehrlich gesagt gerade mitten im Wald und sehe die Bäume nicht. Die Songs die bislang fertig sind, sind auf jeden Fall verdammt schlüssig in sich. Tägliche Eindrücke die man so durchlebt, fließen natürlich ebenfalls in die Songs mit ein. Wie das Ganze aber am Ende auf die Leute wirkt, muss man die Leute fragen. DasROCKT: Gab es denn eine größere Veränderung in deinem Leben in letzter Zeit? Wirtz: Ich hoffe doch. Die Welt verändert sich täglich und dadurch

Wirtz: Es ist nach wie vor der Stil, den jeder erwarten würde. Ich will hoffen das wir uns Soundtechnisch noch ein wenig zulegen können da wir natürlich an Hand der b e i d e n anderen Platten Erf ahrungswerte gesammelt haben.


Wirtz DasROCKT: Textlich unterscheiden sich ja deine bisherigen beiden Werke ja doch deutlich voneinander. Wie viel Zeit investierst du in deine Texte? Wirtz: Ich glaube was die Leute so flashed sind in erster Linie die Texte. Was daran liegen kann das ich eine Menge Zeit in sie investiere. Aber am Ende muss einfach beides (Musik und Text) absolut auf dem Punkt sein. Und all das was der strengen Wirtzischen Kontrolle nicht stand hält fliegt gnadenlos von der Liste der möglichen Anwärter. Zu der neuen Scheibe könnte ich sagen: Für Tiefentaucher perfekt, eine Schnitzeljagd für den der Lust hat in die Vielschichtigkeit der Wörter und Bilder einzutauchen. Sicherlich mit einigen Passagen wo manche Leute sagen werden: „Man, was hat der Typ nur geraucht?!“ DasROCKT: Wie geht’s es live weiter bei Dir? Wirtz: Jetzt im Sommer werden erst mal eine Menge Fetivals bespielt auf die ich mich riesig freue. Im Anschluss folgt die Platte mit der dazugehörigen Tour durch ganz Deutschland und sogar meinem ersten Schweiz Termin. Wer mag kann ja mal unter wirtzmusik.de die Dates checken. Jooahhh, und dann ist das Jahr auch schon wieder rum. DasROCKT: Wie setzt sich denn deine Setlist zusammen? Wirtz: Das hängt natürlich von der Spieldauer ab. Am liebsten würde ich alle Songs spielen. Für die Menschen die mich im Sommer zum ersten mal sehen und hören, wird natürlich die scharfe Munition eingepackt, wenn du weisst was ich meine. DasROCKT: Neue Songs gibt es also nicht im Sommer zu hören? Wirtz: Gestern hätte ich noch ein klares NEIN auf diese Frage gegeben aber vielleicht schaffen wir es ja doch noch die ein oder andere Nummer ein zu proben. I ll do my very best aber versprechen kann ichs net.

DasROCKT: Wie viel Vorlaufzeit hat denn eine WirtzShow? Schließlich arbeitest Du mit Gastmusikern. Wirtz: Dadurch das das alles Profis sind ist das in der Regel recht einfach. Die bekommen einen Tag vorher ne Rundmail von der Setlist und dann trifft man sich am Bühnenrand. Dieses Verfahren würde ich aber nicht mit den neuen Songs anwenden da mir schon verdammt wichtig ist das es unten so ankommt wie es oben gemeint war. DasROCKT: Das heißt aber auch du lässt Dir in dein Projekt nicht reinreden!? Wirtz: Ich der Regel arbeite ich mit Matthias zusammen die Sachen aus, auf seine Meinung lege ich viel Wert und ansonsten genieße ich es, dass mir niemand reinquatscht. Jedoch sind auf der neuen Platte zum ersten Mal ein zwei Riffs vom Kai alias Keile (Die Gitarrenhure) am Start. Soll heissen, wenn einer der Jungs mit nem unglaublichen Fetten Teil um die Ecke kommt nehme ich natürlich dankend an. Mit Teil meine ich natürlich etwas das mit Musik zu tun hat! DasROCKT: Der bewegendste Moment für dich als Künstler? Wirtz: Wenn mein „Scheiss“ Menschen bewegt. (tiz)

Wirtz | Das Rockt! 2/2011

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9mm

9mm

Da schau her, Mr. Rock Rotten und Co. melden sich mal wieder. Ein neues Album steht in den Startlöchern, eine Welttournee ist angedacht und ihr eigenes Süppchen auf Hopfen und Malz Basis servieren sie auch. Also bitte Herr Rotten, dann legen sie mal los. DasROCKT!: Schön, das ihr Euch Zeit nehmt für ein Interview für unsere Das Rockt! Leser. Welche Momente in eurer Bandgeschichte, würdet ihr als prägend bezeichnen? Rock Rotten: Zunächst möchte ich Dich und alle Das Rockt! MagazinLeser ganz herzlich Grüßen! Das ist wirklich eine gute Frage. Ich würde sagen, dass man nach einer Gründung einer Band auf eine Reise geht. Diese lässt sich gut mit einer Treppe, die man besteigt, beschreiben. Auf jeder Treppenstufe gibt es dann Momente die man meistern muss, dann kann es zur nächsten gehen. Grob beschrieben würde ich sagen, dass wir gerade in den ersten fünf Jahren sehr viele Livekonzerte spielten. Diese von Spanien, Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich und quer durch unsere Heimat Deutschland. Neben den zahlreichen schönen Erlebnissen, die wir immer wieder mit den Fans unserer Musik, bei den Livekonzerten haben. Die Tatsache, dass gerade die Fans das im Oktober 2010 erschienene Album „Champagner, Koks und Nutten“ in die Media Control Charts katapultierten - wir sind hier als „Newcomer“ direkt auf Platz 3 gelandet- ,

dass hat uns wirklich alle sehr beeindruckt. Wir sagen an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an alle Fans! DasROCKT!: Ihr macht ja schon seit vielen Jahren unter dem Motto „Assi Rock´n Roll zahlreiche Bühnen unsicher, was war letztes Jahr euer Highlight? Rock Rotten: Klares Highlight waren unsere Konzerte bei Rock am Ring, Rock im Park und Wacken 2010. Nicht nur der Umstand, dass wir dort spielten war der Hammer. Sondern die Tausenden von Zuschauern die zu unserer Spielzeit unsere Bühne ansteuerten, um mit uns ab zu rocken. Das werden wir so schnell nicht vergessen. Das sind solche Ereignisse, die man als Musiker nie vergisst, die bleiben haften. Die einmalige Stimmung beim „Deutschrock Monsterfestival“ in Geiselwind war der Hammer. Ich glaube dieses „ein tage Festival der Fans“, wie wir es gerne nennen, hat sich mittlerweile fest in die Herzen der Szene geschweißt. Was durch einen wiederum neuen Besucherrekord, von fast 5.000 Zuschauern, gewürdigt und bestätigt wurde. Nicht zu vergessen wäre noch un-

ser Gefängniskonzert im Dezember, in der JVA Dessau. Hier durften die Inhaftierten die erste weltweite einmalige „Wall of Death“, zu der wir aufriefen, praktizieren. Diese Eindrücke und diese Atmosphäre waren einfach unbeschreiblich! DasROCKT!: So wie man Euch kennt, wird dieses Jubiläum bestimmt groß gefeiert. Habt ihr schon konkrete Pläne? Rock Rotten: Wir werden diesmal in Hessen unser fünfjähriges Jubiläum, gemeinsam mit den Welt Assi Tagen am ersten Wochenende im September, feiern. Die Besonderheit ist, dass diesmal nicht nur Member der AK`S, wie bei den WAT üblich, eingeladen sind, sondern die gesamte „9mm-Fanschar“. Wir haben neben der Tatsache, dass wir ein komplettes Liveprogramm mit befreundeten Bands stellen, der Tatsache des wieder kostenlosen Spanferkels usw., dass ganze zum kostenlosen Eintritt für die Fans realisiert. Wir wollen u.a. so unsere Verbundenheit zu allen Fans demonstrieren und uns für deren Treue und Hilfe bedanken. Wir werden auch unser neues High Premium „9mm Party Bier“ ausschenken. DasROCKT!: Es gab einen Besetzungswechsel. An welcher Stelle und was sind die Gründe dafür? Rock Rotten: Seit unserem letzten Interview, wo wir ja bereits ankündigten, dass Bommel aus beruflichen Gründen nicht weiter die Felle am Schlagzeug befeuert, hier wurde er von „Angel“ einen 21-jährigen Ausnahme Schlagzeuger ersetzt. Sonst gab es keine weiteren Wechsel in der Band. DasROCKT!: Es gibt ein neues Album in Sichtweite, wann kann man damit rechnen und auf welchem Label bringt ihr es heraus? Rock Rotten: Das ist Richtig. Wir

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9mm beabsichtigen bereits Ende September ein neues Album zu veröffentlichen. Wir sind derzeit gerade im Studio und spielen dieses ein. Bezgl. des Labels lässt sich noch nichts Konkretes sagen. Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit einem der weltweit größten MetalLabel. Es wurde durch die Auftritte im Sommer auf uns aufmerksam. Wie sagt der „Kaiser“ so schön… ..“Schau mer mal“ DasROCKT!: Gibt es Erneuerungen im Sound gegenüber den vorherigen CDs? Rock Rotten: Wir werden bereits im Sommer Mai/Juni eine faustdicke Überraschung präsentieren. Mit unseren mexikanischen „Freunden“ von „Caramba Karacho“ werden wir einen bierseligen Partyknaller veröffentlichen. Er wird einem Frontalangriff auf den Ballermann gleich kommen. Lasst euch überraschen. Des Weiteren bleiben wir unseren Fans in Stil und Härte der Band treu. Wir werden aber auch da weiter machen, wo wir erfolgreich beim letzten Album aufhörten. Es wird noch mehr richtig fetzige Lieder geben, die einfach nur Bock machen zum mitrocken und mitsingen. „Party Pur einfach nur“ DasROCKT!: Ein Album kommt selten allein. Wohin wird Euch die dazugehörige Tour verschlagen? Rock Rotten: Wir werden zunächst zum Release wieder auf „Unplugged“ Tour gehen. Die Daten hierfür folgen zeitnah. Des Weiteren gehen wir wieder mit einem Nightliner und unseren Freunden von Betontod und Kärbholz auf Tour. Die Tour heißt: „Der Hölle kein Amen“ und wird Österreich, die Schweiz und Deutschland so richtig einheizen. Das ganze wird von ICS/Wacken, Das Rockt Magazin und dem AGF/Radio präsentiert. DasROCKT!: Habt ihr ein bestimmtes Ritual vor jedem Auftritt? Rock Rotten: Ja, auch das gibt bei uns. Neben der Tatsache, dass wir alle eine Flasche Whiskey/Vodka und unmittelbar vor der Show 2x Geschlechtsverkehr haben müs-

sen. Stellen wir uns kurz vor dem Betreten der Bühne, während des Abspielens des Intro‘s, im Kreise auf, nehmen uns an die Hand und brüllen „Rotten und ab“. Dieser Spruch und das Ritual, haben wir noch von unseren Konzerten aus den 90iger Jahren übernommen. DasROCKT!: Man munkelt, von einer Schnapsidee, dass es jetzt sogar ein 9mm Bier geben wird. Was ist besonderes dran und vor allem drin? Rock Rotten: Wow, sehr gut recherchiert. Ja es stimmt, seit November sind wir in Verhandlung mit einer Brauerei, die uns ein einmaliges Partybier braut, welches sehr süffig, herrlich frisch und äußerst bekömmlich ist. Zu dem „9mm Party Bier“ wird es dann noch, wie bereits gesagt, in Zusammenarbeit mit Caramba Karacho im Mai/Juni, ein Video und eine Single geben. DasROCKT!: Was ist das beste Gerücht, dass du je über 9mm gehört hast? Rock Rotten: Wir spielen im Sommer mit Alice Cooper und Motörhead;-) DasROCKT!: Wenn man selbst als Musiker oft auf der Bühne steht, hat man noch Zeit und Lust in der Freizeit Konzerte zu besuchen (wenn ja, welche)? Rock Rotten: Wir alle besuchen gerne auch andere Konzerte und Festivals. Oft kündigen wir dies sogar über unseren Newsletter an und laden Fans zum gemeinsamen feiern vor Ort ein. Gerade abseits der eigenen Konzerte ist dies eine sehr schöne Gelegenheit, mit den Fans als normale Besucher gemeinsam zu feiern und nette Biergespräche zu führen. Wir gehen gerne auf Metalfestivals und sonstige Rockfestivals. DasROCKT!: Viele Bands haben ja befreundete Musikgruppen, die die eigene Tour begleiten. Wie haltet ihr es damit? Rock Rotten: Wir haben natürlich auch befreundete Bands mit denen wir in solchen Zusammenhängen in

der Vergangenheit gespielt haben. Die uns gerade bei Release-Partys unterstützten. Hier wäre Freiwild, Kärbholz, Betontod, aber auch EIZ zu nennen. DasROCKT!: In drei Worten: Was macht 9mm einzigartig unter vielen Bands? Rock Rotten: Unsere Live-Power, unsere Selbstironie und unser „sexueller Charme“, den wir ausstrahlen;-) DasROCKT!: Vielen Dank für Eure Zeit und alles Gute. Die Schlussworte gehören Euch! Rock Rotten: Liebe Rock Fans, wir freuen uns auf die nun vor uns liegenden Monate und hoffen mit vielen von euch feiern zu dürfen. Wir haben viele Überraschungen für Euch parat. Wir gehen wie gewohnt auch mal lustige Wege und können uns auch herrlich selbst auf den Arm nehmen. Natürlich auch andere, keine Frage! Wir werden also mit viel Humor und Spaß an die Sache rangehen. Die einen oder anderen Grenzen sprengen. Wir sind eben etwas anders als andere, vielleicht auch bekloppter, deshalb spielen wir unseren „ASSI Rock“ und der ist attraktiv, schön Sexy und Intelligent, so sei es!! Prost und Dauerfeuer frei! Euer Rock Rotten. (tiz) 9mm | Das Rockt! 2/2011

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Kneipenterroristen

Sie sind die erste (und somit dienstälteste) Onkelz-Tribute-Band. Noch ein paar Jahre fehlen allerdings, bis man ebenfalls so alt wird, wie die Frankfurter selbst und bis dahin heißt es neue, eigene Songs zu schreiben. Wir unterhielten uns mit dem Holsterritter Nr. Jörn (v) über das neue Machwerk der Hanseaten. DasROCKT: Erzähl doch mal was zum neuen Album „Das jüngste Gericht“. Was hat sich stilistisch getan im Quervergleich zum Vorgänger? Jörn: Wir haben `ne ordentliche Schippe nachgelegt und sind wieder deutlich zackiger am Start. Das Material geht wieder mehr in Richtung des „Härter als der Rest“ Albums. Der Sound ist der absolute Oberhammer. Die Drums haben wir in einem speziellen Studio aufgenommen, deswegen konnten wir auf dem Album mit echten Drums arbeiten und mussten nicht auf Trigger zurückgreifen. Die Gitarren haben wir im Studio von Kai Hansen ( Gamma Ray ) und Eike Freese ( Dark Age ) aufgenommen und die sind echt `ne unglaubliche Wand geworden. Und ich habe mir diesmal mit unserem Produzenten Alex Henke, mit dem wir ja schon die “Wir fahr`n ans Kap“ CD gemacht haben, mehr Zeit für den Gesang genommen. Der Gesang klingt einerseits härter und geht ein wenig in Richtung Kevin oder Lemmy von Motörhead, andererseits ist er aber kontrollierter und einen Tick melodischer als früher und erinnert teilweise sogar an Haudegen. Die Texte sind wieder eine gute Mischung aus Sauf- und Partysongs auf der Einen und ernsteren Themen auf der anderen Seite, die ich aber immer mit der für uns typischen Ironie angegangen bin. „Das jüngste Gericht“ ist auf jeden Fall die Essenz aus 13 Jahren Kneipenterroristen. DasROCKT: Ihr hattet ja im Studio offensichtlich Pech. Der Computer ist Euch abgeraucht? Was war los? Seid Ihr zu heavy gewesen? Jörn: Das könnte durchaus der Fall gewesen sein. Vielleicht kam es aber auch durch die alkoholge-

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schwängerte Luft bei den Choraufnahmen. Im Endeffekt ist nichts passiert und der Endmix hat sich nur um knapp eine Woche verzögert. DasROCKT: Was waren so die größten Einflüsse für die neue Scheibe? Jörn: Da wir alle schon lange Musik machen und schon in den verschiedensten Bands gespielt haben sind die Einflüsse zahlreich. Dadurch hört man natürlich sofort, dass die Kneipenterroristen am Werk sind. Aber die zwei Bands, die einem beim Hören der neuen Scheibe wohl noch am ehesten einfallen würden, sind sicherlich Motörhead und die Onkelz. DasROCKT: Du machst einen Laden, ein Label und bist Musiker. Wie geht das alles unter einen Hut bzw. wie verträgt sich das alles miteinander? Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Jörn: Es ist teilweise schon etwas stressig, aber ich arbeite inzwischen viel von Unterwegs wenn ich mit den Kneipenterroristen on Tour bin und habe mir auch zu Hause ein Büro eingerichtet. In Zeiten von Internet und E-Mails etc. fällt sowieso 80 % der Arbeit am Computer an. Ich bin aber montags, dienstags und donnerstags auch noch bei Remedy Records und kümmere mich mit um Laden und Label. Mittwoch ist mein Band Tag, da schreibe ich Texte für Kneipenterroristen und Torment und kümmere mich um alle anderen Bandbelange. Und am Wochenende geht es mit Kneipenterroristen auf Terrortour. Sollten wir mal keine Kneipenterroristen Auftritte haben ( was sehr selten vorkommt ) geht`s mit Torment oder Motörment On The Road. Zu-

Kneipenterroristen | Das Rockt! 2/2011

sätzlich mache ich noch beim Metal Bash Open Air das Booking der Bands und da kommt mir natürlich zu Gute, dass ich selber seit knapp 30 Jahren Musik mache und ich viele Bands kenne bzw. neue Bands auf Tour kennen lerne. Vorteil ist also, dass man die bestmögliche Kontrolle hat, Nachteil ist, dass man deutlich mehr zu tun hat. DasROCKT: Mit „Das dreckige Dutzend“ habt Ihr zeitgleich zum neuen Album auch eine neue Mini-CD am Start. Besteht nicht die Gefahr, dass Ihr Euch da selbst Konkurrenz macht? Jörn: Ich denke nicht. Von der Mini CD „Das dreckige Dutzend“ ist nur der Titelsong auch auf dem „Das jüngste Gericht“ Album. Zusätzlich gibt es eine Neuaufnahme des Akustik Songs “Mein letztes Bier“ in einer schön schnellen und harten Version, ein Cover des Dimple Minds Songs „Durstige Männer“, auf dem unser Basser Goofy sein Gesangsdebüt gibt und eine lange Version unserer Antwort auf den ganzen Mallorca- Schlager- Scheiß mit dem treffenden Titel “Malle schafft sie Alle“. Im Gegensatz zur normalen Version von “Malle schafft sie Alle“ auf dem Digipak von „Das jüngste Gericht“ mit drei Strophen, hat die lange Version fünf Strophen, die teilweise nicht ganz jugendfrei sind. Und als Bonus gibt es dann fünf Onkelz Cover in hammergeilen Live Versionen. Damit kommt die “Mini CD“ dann auch auf die stolze Spielzeit von knapp 45 Minuten und ist eher als Dankeschön für unsere treuen Fans gedacht. DasROCKT: Wie läuft eigentlich bei den Kneipenterroristen das Vinyl im Vergleich zur CD? Jörn: Der Löwenanteil der Verkäu-


Kneipenterroristen sein werden wohl z.B. Kärbholz und Berserker. Die Clubs in denen wir sonst gespielt haben langen einfach nicht mehr, was aber nicht heißt, dass wir keine Club Konzerte mehr machen, da spielen wir dann halt an zwei oder mehr Abenden.

fe wird natürlich mit CDs erzielt. Wir sehen aber immer zu, dass es unsere Alben auch auf Vinyl gibt. “Härter als der Rest“ und “Die Ersten werden die Letzten sein“ gab es ja jeweils als limitierte Auflagen in farbigem Vinyl und die sind so gut wie ausverkauft. Es gibt also auch ein paar Kneipenterroristen Vinyl Junkies da draußen. DasROCKT: Auf der „Das dreckige Dutzend“ Mini covert Ihr ja 5 x die Onkelz. Ich bin davon ausgegangen, dass Ihr eigentlich weg wolltet von dem Image der Onkelz-Cover-Band. Ist das jetzt ein Rückfall in alte Zeiten? Jörn: Nein, damit schließen wir dieses Kapitel, was Aufnahmen von Onkelz Cover Versionen angeht. Aber da uns die Fans ständig fragen, ob wir nicht mal wieder ein paar Onkelz Cover Versionen veröffentlichen könnten, kommen wir diesem Wunsch hiermit nach. Und so haben wir fünf Onkelz Klassiker als Live Aufnahmen vom 01.10.2010 aus der Hamburger Markthalle als Bonus Tracks auf die Mini CD gepackt. Die Songs hatten wir an dem Abend spontan als Zugabe gespielt und die Leute sind dermaßen abgegangen, dass diese Aufnahmen ein ganz spezielles Feeling haben. Das wollten wir unseren Fans nicht vorenthalten. DasROCKT: Die Live-Songs stammen aus der Markthalle. Ist Euer Status mittlerweile so groß, dass Ihr als Headliner die Große Markthalle füllen könnt? Jörn: Jo, wir haben jetzt zweimal in der ausverkauften Markthalle gespielt. Einmal mit Frei.Wild und einmal mit den Krawallbrüdern als Co-Headliner. Ich habe die Markthalle aber schon für zwei weitere Kneipenterroristen Konzerte in 2011 in Hamburg gebucht. Dabei

DasROCKT: Gibt es Torment und Motörment eigentlich auch noch? Wie hält man das alles auseinander? Jörn: Klar! Die Grundeinstellung bei den Kneipenterroristen und Torment ist dieselbe, kompromisslos und voll in die Fresse, sowohl was die Musik als auch die Texte angeht. Musikalisch wäre der kleinste gemeinsame Nenner wohl Motörhead, nur das Torment halt Motörhead auf 45 Umdrehungen spielen. Aber wenn man die Anzahl der Auftritte und Veröffentlichungen vergleicht, muss ich natürlich klar sagen, dass die Kneipenterroristen mehr Priorität haben. Was aber nicht heißt, dass bei Torment nichts mehr passiert, wir spielen z.B. auf dem Metal Bash 2011 und planen ein Album mit Coverversionen von unseren Punk, Oi und Hardcore Faves. Und wenn ich dann noch Zeit habe gibt es auch noch mal wieder `ne Motörment Show. DasROCKT: Wer ist die erfolgreichste Band auf Remedy: die Kneipenterroristen oder Stormwarrior? Jörn: Im deutschsprachigen Raum auf jeden Fall die Kneipenterroristen, aber wir verkaufen inzwischen auch schon Kneipenterroristen CDs nach Japan oder Amerika. DasROCKT: Hast Du eigentlich verfolgt, was die Ex-Onkelz jetzt musikalisch machen? Deine Meinung zu Weidners und Gonzos Ergüssen? Jörn: Ich stehe ja eher auf die ältere und mittlere Onkelz Phase. Stephan war ja letztens für eine Autogrammstunde bei Remedy Records im Laden. Er war echt sehr locker und nett, ich habe mir abends das Konzert angeguckt und das ging ganz gut ab, er hat `ne wirklich gute Band am Start. Und Matts Solo Scheiben finde ich

cool, hat aber halt nichts mit den Onkelz zu tun. Ich persönlich zieh mir dann aber doch eher die “Live in Dortmund“ von der Onkelz rein. DasROCKT: Wie viele verschiedene Onkelz-Songs habt Ihr eigentlich über die Jahre im Programm gehabt? Aus jeder Phase? Auch Sachen wie „Bomberpilot“? Jörn: Puh, das waren auf jeden Fall weit über 100 Songs, von ganz alten wie “Ich lieb mich“ bis zu neueren wie “Leere Worte“, das war aber wohl der neuste Song den wir je gecovert haben. Wir covern in erster Linie die mittlere bis ältere Phase der Onkelz. Und ja, Bomberpilot ist natürlich immer dabei, sogar in einer ganz speziellen Kneipenterroristen Version. DasROCKT: Ihr tourt Euch ja als Live-Band so ziemlich den Arsch ab. Auf wie viele Gigs kommt Ihr im Jahr? Hat das in den letzten Jahren eher zu- oder abgenommen? Jörn: Wir werden dieses Jahr unser 1000. Konzert spielen. Wir spielen fast jedes Wochenende, dazu Festivals und kleineren Tourneen, da kommt schon einiges zusammen. Das ist eigentlich von Jahr zu Jahr immer mehr geworden aber seit 2005 sind wir ungefähr auf dem gleichen hohen Niveau. Im Moment sieht es aber so aus als ob 2011 unser persönliches Rekordjahr wird. DasROCKT: Gab es auch schon mal unkoschere Angebote? Also gibt es irgendwelche Bands mit denen Ihr nicht zusammen spielen würdet? Oder irgendwelche Clubs, in denen Ihr nicht spielen würdet? Jörn: Wir haben grundsätzlich keinen Bock auf irgendwelche politisch motivierte Scheiße. Egal ob aus der rechtsextremen oder der linksextremen Ecke. Genauso wenig wollen wir mit irgendwelcher Form von Religion zu tun haben. Wir wollen mit unseren Fans feiern und Spaß haben und wenn meine Texte die Leute berühren, ist das großartig. Ich will niemanden bekehren oder von irgendetwas überzeugen. (susi)

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Ohrenfeindt Im Bewerbungsschreiben vom Trio aus St.Pauli finden sich Referenzen, von denen viele Bands nur träumen dürfen. Support von den Hosen, In Extremo und und und. Vor drei Jahren, während schier unendlich vielen Konzerten, brachte man die letzte Scheibe raus. Klar: live! Nun folgt der langerwartete Studionachfolger. Bei uns kommt Chris (b/v) zu Wort. Natürlich: „Schwarz auf Weiß“ DasROCKT: Schön dass ihr Euch Zeit nehmt. Wie spät ist es eigentlich? Chris: Kurz nach dem Aufstehen, St. Pauli-Zeit. Also 12 Uhr ... ;-) DasROCKT: Ihr habt euch sehr rar gemacht in den letzten Jahren. Jetzt meldet ihr Euch zurück. Was ist in dieser Zeit passiert? Chris: Das stimmt, soweit es Studioaufnahmen angeht. Ende 2007 kam „Mit Vollgas & Blaulicht“, 2008 haben wir uns den Hintern abgerockt auf den Bühnen dieser Republik, ebenso 2009 – UND da nebenbei auch die Doppel-Live-Scheibe („Auf die Ohren!!!“) rausgehauen. Im Frühjahr 2010 haben wir, neben dem Live-Rocken & Rollen (Ja, wir haben beides im Programm!) mit der neuen Studio-Scheibe „Schwarz auf Weiss“ angefangen. Eigentlich sollte das alles schneller gehen, aber wie Du das auch anstellst: es dauert immer ziemlich genau ein Jahr. Wir hatten also kaum Leerlauf, haben uns aber verstärkt auf das konzentriert, was uns ausmacht: Live spielen. DasROCKT: Ihr seid ja schon „alte Hasen“ im Geschäft. Ab welchem Zeitpunkt habt ihr Euch ernsthaft mit dem Thema Musik beschäftigt und was war der Auslöser? Chris: Wir haben alle so mit 14 oder 15 angefangen, uns ernsthaft damit zu befassen. Auslöser sind wohl immer die gleichen Erlebnisse: Du hörst ‚ne Platte, die du cool findest oder siehst ‚ne tolle Band und denkst „Das will ich auch!“. Und klar spielen bei uns in diesem Zusammenhang AC/DC, Rose Tattoo, Led Zeppelin, Deep Purple, Aerosmith und andere eine durch-

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aus prominente Rolle... Außerdem versprach das unermesslichen Reichtum bei wenig Arbeit. Es ist dann allerdings anders gekommen: unermessliche Arbeit bei wenig Reichtum. DasROCKT: Auf welche Projekte setzt ihr den Fokus im Jahr 2011? Chris: Ganz klar auf das neue Album und selbstredend immer und immer wieder unsere Shows. Schließlich wollen und sollen unsere Fans und die, die es werden wollen, die neuen Songs hören. Wenn Du da ‚n Jahr dran geschraubt hast, muss das ja auch raus. Und wir leben eh‘ für die Bühne. Also wird gerockt, dass die Schwarte kracht! DasROCKT: Wann wird man von Euch einen neuen Tonträger erwarten können und wie lange arbeitet ihr schon daran? Chris: „Schwarz auf Weiss“ kommt am 15. April raus, dann wird erst mal gespielt, gespielt, gespielt und dann geht‘s irgendwann wieder ans Schreiben für die nächste Scheibe. Wie schon erwähnt, dauert das meistens etwa ein Jahr. Ich denke also, dass es auf Ende 2012 oder Anfang 2013 rausläuft, bis der Nachfolger am Start ist. Aber wenn es eher passiert, können wir das eh‘ nicht für uns behalten und posaunen das lauthals heraus! DasROCKT: Was sind Eure persönlichen Favoriten und warum? Chris: Einige Bands haben wir ja schon genannt, außerdem ge-

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Foto: Stephan Sackmann (www.sackmann7.de)

hören sicher Black Label Society, die frühen Guns‘n‘Roses, Thin Lizzyoder als Einzelkünstler Slash und der leider vor kurzem verstorbene Gary Moore dazu, nicht zu vergessen Ten Years After, The Sweet, Nazareth... ähm... wie viel Zeit und Platz hast Du? Das sind alles Bands, die den Soundtrack unserer Jugend eingespielt haben. Bands, die handgemachte Rockmusik im wahrsten Sinne des Wortes gelebt und gearbeitet haben. Ohne die wären wir nicht die, die wir sind. DasROCKT: Zu einer neuen CD gehört immer auch eine neue Tour. Wohin, wann und mit welchen Supportbands wird diese stattfinden? Steht der Tourplan schon fest? Chris: Ohrenfeindt ist keine Band, die mal zwei Monate tourt und sich dann wieder zurückzieht. Wir sind eigentlich das ganze Jahr über unterwegs. Wir lieben die Bühne, dafür machen wir das alles: schweres Zeug schleppen, 150 Nächte im Jahr nicht zuhause schlafen, Zehntausende Kilometer pro Jahr in einer engen Blechdose von A über B nach C fahren. Insofern gibt‘s keinen Tourplan als solchen, sondern das Bedürfnis, so viel zu spielen, wie und wo es nur geht und ‚ne schicke Zeit mit unseren Fans zu haben. Supports sind deshalb auch nicht festgelegt. Wir freuen uns einer-


Ohrenfeindt seits immer, wenn wir Bands, die wir toll finden, mitnehmen können, aber andererseits auch darauf, hier und da selbst Support zu sein, wie Ende April auf der „Sterneneisen“Tour von In Extremo. DasROCKT: Wo ist das Album entstanden? Chris: „Schwarz auf Weiss“ wurde komplett im Hertzwerk NullzweiStudio in Hamburg von Olman Viper aufgenommen. Und das hat sich gelohnt: Olman tickt in Sachen Sound genau wie wir und hat uns ‚nen wunderbaren, warmen Analog-Sound gebastelt. Bei jedem Mal hören haben wir ‚n fettes Grinsen im Gesicht. Wir mögen es, in Hamburg aufzunehmen. Wir sind gern und viel unterwegs, freuen uns aber auch, wenn wir während der Studiozeit die Nacht im eigenen Bett verbringen können. Außerdem: Hamburg rockt und St. Pauli sowieso! DasROCKT: Gibt es bewusste Unterschiede zu früheren Produktionen?

sänger begrüßen dürfen: Michael Robert Rhein alias Das Letzte Einhorn von In Extremo. Ich habe Michael den Song vorgespielt und er hat spontan Ja gesagt und den Song in Hamburg eingesungen und ihm eine ganz eigene, wunderbare Stimmung verliehen. Davor können wir uns nur verneigen. Vielen Dank auch an dieser Stelle dafür! DasROCKT: Das Internet bietet eine große Plattform zum verbreiten von Musik und anderen Daten. Was haltet ihr speziell vom Thema „Internetradio“ Chris: Internetradios sind ‚ne tolle Sache in einer Zeit, in der die „großen“ Sender immer stärker formatiert werden. Wie ich ja schon sagte, sind wir reichlich längs und quer durch die Republik unterwegs und hören dabei viel Radio. Dabei stellst Du ganz schnell fest, dass Du eigentlich über Wochen und Monate nur 10 bis 20 verschiedene Songs hörst, die aber 15 mal am Tag. Die Sender gehen 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche auf Nummer sicher. Da ist kaum Platz für Musik

abseits des Mainstreams, weder für neue, interessante Bands noch für den vermeintlichen „alten Kram“, als der handgemachte Rockmusik oft betrachtet wird. Wer, wenn nicht die verschiedenen, meist von idealistischen Fans ehrenamtlich betriebenen Internetradios, soll denn da ‚ne Plattform bieten für Newcomer ebenso wie für all die Bands, die nicht ins manchmal doch recht schmale Spektrum jungdynamischer Kreativ- und Programmdirektoren passen? Wir haben mittlerweile Kontakt zu ‚ner ganzen Reihe von Internetradios und deren Macher, die wir sehr schätzen, weil sie einfach viel leisten, um die Monokultur der Formatradios aufzubrechen. DasROCKT: Bitte vervollständigt diesen Satz : „Der Sinn des Lebens ist... Chris: 42. ;-) Im Ernst, um es frei nach Loriot zu formulieren: ein Leben ohne Vollgasrock und ohne St. Pauli ist zwar vorstellbar, jedoch völlig sinnlos. (tiz)

Chris: Wir haben diesmal deutlich mehr Geld ausgegeben. Dadurch hatten wir mehr Zeit, sowohl fürs Spielen an sich als auch für den Aufbau der Signalketten, fürs Rumprobieren mit verschiedenen Gitarren und Verstärkern im Vorfeld, für Chorstimmen und, und, und. Es waren noch mehr alte Röhrenkisten im Einsatz, auch das hat der Scheibe echt gut getan. Und wir haben deutlich mehr Zeit mit dem Mischen und Mastern verbracht. Inhaltlich haben wir, nachdem wir bei unserem letzten Studioalbum „Mit Vollgas & Blaulicht“ einige Gäste an Bord hatten und unter anderem zusätzliche Instrumente wie Piano und Orgel prominent eingesetzt haben, diesmal beschlossen, ohne Gäste zu arbeiten und nur das aufzunehmen, was wir selbst hinkriegen und auch live umsetzen können. Ganz haben wir es dann doch nicht lassen können und deshalb gibt‘s ganz am Ende dann doch eine winzige Prise Klavier. Außerdem haben wir bei dem Song „Wenn die Sonne untergeht“ einen außergewöhnlichen GastOhrenfeindt | Das Rockt! 2/2011

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Serum 114

Serum 114 Irgendwie schafft es diese Band jedes Mal aufs neue in unser Magazin. Kann daran liegen, dass wir von den musikalischen Qualitäten dieser Band mehr als nur überzeugt sind oder vielleicht auch daran, dass sie einfach großartig sind. Das neue Album heißt Antiheld und Frontsau Esche musste uns erklären, was es damit auf sich hat. DasROCKT!: Euer neues Album erscheint am 29.04.2011. Gibt es essenzielle Unterschiede zwischen der Debüt-Scheibe „Serum 114“ und „Antiheld“? Esche: Die Debüt-Scheibe hatte nur ein halbes Jahr Zeit um zu entstehen. Wir sind sehr kurzfristig an einen Plattenvertrag gekommen. Also war auch der Termin für die Veröffentlichung sehr kurzfristig. Wenn du was Neues hast, willst du auch so schnell wie möglich damit raus. Es war somit viel spontaner und mehr aus dem Bauch heraus. Da sind Songs dabei, die würde ich heute so gar nicht mehr schreiben. Nach Pleite von Bodog, haben wir dann lange nach einem neuen Label gesucht. Es gab zwar Angebote, die uns jedoch nicht gefielen. Daher hatten wir sehr lange Zeit, um über das neue Album nachzudenken. Antiheld hatte zweieinhalb Jahre Zeit um zu entstehen. Von 25 – 30 neuen Songs haben wir dann die 12 Besten ausgesucht. Die Songs sind durchdachter und freier von Einflüssen. DasROCKT!: Ihr habt relativ früh angefangen Euch Gedanke über euren Sound zu machen. Wann kam denn der Entschluss von Euch: „Das wird ein absolutes Serum 114 Ding, ohne weiteren Produzenten. Wir machen das alleine!“? Esche: Das ist, glaube ich, wichtig für eine Band. Also wenn du in der Sch… steckst. Dein Label ist insolvent, du hast keine Kohle, sondern Schulden - dann musst du schauen wie du weiter machst. Du brauchst etwas, an das du glauben kannst. Wenn dieser Glauben nicht da ist, kannst du einpacken, denn du wirst nie die Motivation aufbringen Songs zu schreiben oder irgend etwas zu tun. Die Motivation für uns

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war, als Band auf etwas zurück blicken zu können, das zu 100% von uns ist. DasROCKT!: Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht leicht ist ein Label zu finden, das einer Band soviel Vertrauen vorschießt. Habt ihr mit Rookies & Kings solch ein Lable gefunden? Esche: Ich denke mal, es kommt drauf an wie gut dein Material ist. Natürlich hat Rookies & Kings auch Vorschläge zu dem Thema gemacht. Die haben Vorproduktion gehört, doch da kann man sich das Endprodukt meist nur schlecht vorstellen. Nach dem wir die ersten zwei, drei Songs richtig produziert hatten, war allen klar: die Jungs wissen, was sie da machen. Das wird kein verquälter Künstler Scheißdreck, den keiner kaufen will. Das hat sie dann relativ schnell überzeugt. Wir sprechen ja auch von einem Indie-Label. Letztlich haben wir uns darauf geeinigt, dass wir es so machen wie die Band es möchte. Damit sind alle happy, natürlich auch das Label. DasROCKT!: Wie habt ihr entschieden welche der 30 produzierten Songs letztendlich auf die Platte kommen? Esche: Jeder muss zu 100% dahinter stehen, deswegen wird es gemeinschaftlich entschieden. Jeder weiß, welche der Songs am besten sind. Da ist nie gestritten worden. DasROCKT!: Was passiert mit der „Ausschussware“? Wird man sie mal wieder sehen? Esche: Nur weil sie nicht auf diesem Album gelandet sind, heißt es ja nicht, dass es schlechte Songs sind. Sie werden sich vielleicht auf der dritten Platte wieder finden. Das ist auf jeden Fall möglich, es

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sind schon „fette Songs“. Aber wenn du eine Platte machst, möchtest du sie lesen wie ein Buch Das heißt, sie muss thematisch zusammen passen. Der ein oder andere Song passt eventuell eher auf die nächste Platte. Im allerschlimmsten Fall, wird eine B-Seite daraus. Man kann doch stolz sein, solche Songs dann als B-Seite zu haben und nicht so eine Garagenscheiße. DasROCKT!: Wieso Antiheld? Esche: Einer der Gründe war, dass wir für dieses Album einen langen sturen Weg gegangen sind. Wie gesagt, wir haben nicht gleich die erst beste Plattenfirma genommen. Wir haben einfach unser Ding gemacht. Antiheld verkörpert dieses Eigensinnige „gar nicht immer Recht haben, trotzdem einfach tun was man will“. DasROCKT!: Wenn ich mal persönlich fragen darf: wieso habt ihr Deiner Meinung nach bei Frei. Wild als Vorgruppe musikalisch besser gepasst, als beispielsweise bei Volbeat? Esche: Ganz einfach zu beantworten. Frei-Wild ist eine deutschsprachige Band, mit einem Publikum, das Musik mit deutschen Texte lieber hört. Volbeat ist eine saugeile Band und die Tour mit ihnen möchte ich nicht missen, aber da geht es halt weniger um Inhalte sondern eher um Stilmittel. DasROCKT!: Euch gibt es jetzt seit 2007 – naja, zumindest live? Esche: Ja, das war die Zeit wo wir „rausgegangen“ sind. Wir haben uns etwas länger im Proberaum verschanzt. Ab 2005 hat sich das ganze dann endgültig zusammen gefunden. Genaues Gründungsdatum kann ich nicht sagen, da wir uns alle schon ewig kennen. Nur


Serum 114 bis man sich auf die Suche nach einem Label macht, vergeht einige Zeit. Also 2007 ist gar nicht so verkehrt. DasROCKT!: Als wir uns kennen gelernt haben (vor Ewigkeiten), meintest du, dass du die ganze Tribute Scheiße nicht leiden kannst und da nicht spielst.Wie kannst Du dich da heute hinstellen und sagen ich spiele auf der G.O.N.D.? Esche: Man muss sich auch Fehler eingestehen. Wir haben uns gewehrt in die Onkelz-Sparte gesteckt zu werden. Nicht weil wir die Onkelz nicht gut finden würden, im Gegenteil. Wir haben Respekt vor dem, was sie geleistet haben. Es gibt viele Sachen von Ihnen, die wir sehr geil finden, jedoch auch welche - damit meinen wir nicht unbedingt nur die älteren „rechten Songs“- die wir nicht so gut finden. Es ist im Grunde scheißegal, ob du bei so einem Tribute spielst oder nicht. Die Leute gehen ja da hin,

weil sie geile Bands hören wollen und nicht weil es ein Tribut ist. Es war von Anfang an falsch, sich dagegen zu wehren, weil es einen als Band weiter bringt. Du bist ja dein eigener Künstler, kannst tun und lassen was du willst, was juckt es mich dann was jemand vor 20 Jahren von sich gegeben hat. DasROCKT!: Was erwartet uns denn diesen „Festival Sommer“ von Euch? Esche: Außer, dass wir auf der G.O.N.D. spielen? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht! Du musst dir das so vorstellen: Wenn wir ein Konzert haben ruft mich jemand 7 Tage vorher an: „hier, pass auf, wir haben da in sieben Tagen ein Konzert da musst Du da sein.“ Das schreib ich mir auf einen Zettel, der kommt an Kühlschrank, dann ist das Ding klar. Ich weiß nur, dass es ein paar Festivals sind.

DasROCKT!: Erwartet uns vielleicht eine Antiheld-Tour? Serum: Davon gehen wir aus. DasROCKT!: Noch abschließende Worte? Esche: Mit „Stadt die wir lieben“ ist uns ja fast ein kleiner Hit gelungen. Der Song ist seit dem 1. April 4 Wochen lang auf Amazon als kostenloser Download verfügbar. Als Künstler freut man sich da natürlich, wenn es zwischen Kommerz und ehrlicher Rockmusik auch noch was für Umme gibt. Und als Punkrocker freut man sich da umso mehr... (tiz)

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Das Rockt! Newcomer DAS

ROCKT! R NEWCOMApE ril 2011 SGEHT Wir schreiben das Jahr 2009 .Ganz Deutschland ist von englischer Musik besetzt... ganz Deutschland? Nein, in einem kleinen Dorf Namens Castrop im Herzen des Ruhrpott leistet eine kleine Gruppe heftigen Widerstand! Und das kam so: Eines schönen Oktober Tages traf Sebastian zufällig auf Marvin. Beide waren auf einer Wellenlänge und redeten viel über Musik und kamen zu dem Entschluss, dass es mehr deutschsprachige Rockmusik geben müsste. Da beide sogar den selben Musikstil bevorzugen und auch noch Instrumente beherrschen, wurde kurzerhand ein Projekt gegründet, um mehr Deutschrock ins Land zu verbreiten.

Schnell wurde Sebastian klar, dass es unmöglich war alles alleine auf der Gitarre zu spielen und dabei noch zu singen. Nachdem alle Kontakte aktiviert wurden, saß Sancho auch schon im Proberaum! Begeistert von der Idee und der Umsetzung des Projektes schloss er sich im Januar 2010 nicht nur der Sache an, sondern brachte die brachiale Gewalt mit in die Musik! Was ganz klar ist das es keine Politische Richtung gibt in die die Band sich drücken lässt. Fanatismus und blinde Gewalt wird von ihnen aufs schärfste verurteilt. Sie machen Deutschrock und das mit Leib und Seele, eben um zu zeigen das Deutsch rockbar ist.

SGEHT war geboren!!!

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Newcomer | Das Rockt! 2/2011

SGEHT Fact-Box Name: SGEHT Gründungsjahr: 2009 Mitglieder Sebastian Sancho Carsten Marc Musikstil: Deutschrock Webseite: www.sgeht.com Star-Potential Am 22.04.2011 erscheint der erste Longplayer der Band mit dem Namen „Der Pfad der Gerechten“ . Auf der Scheibe werden sich 13 Stücke befinden die allesamt aus eigener Feder stammen. Stücke wie „STARK“ , „BRÜDER“ und „DU BIST“ zeigen das Themen behandelt werden die jeder aus seinem Leben kennt. 07.05. Im PANIK ROOM In Essen 04.06. ROCKHAUS IN KONZERT V in Duisburg (mk)


CREW


Tourdates

TOUR-DATES 9mm

28.05.11 Landshut - Sparkassenarena, Rock an der Isar 25.06.11 Mieswarz - MOAFestival Area 16.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 18.08.11 Dinkelsbühl - Summer Breeze Open Air 03.09.11 Hessen Weltassitage 5 Jähriges Jubiläum 09.09.11 Promo Unplugged Tour 16.09.11 CD- Release 24.09.11 9mm CD - Release Konzert 01.10.10 Geiselwind Deutschrock - Monsterfestival

14.05.11 Querfurt - Return To Strength Festival 11.06.11 Pößneck - Bam In Your Face Festival 24.06.11 Bretnig-Hauswalde Bike & Roll Festival 16.07.11 Trier - Summerblast Festival 04.08.11 Leisnig Sucks‘n‘Summer Festival 17.09.11 Fürstenwalde - Parkclub Fürstenwalde

Berliner Weisse

13.05.11 Berlin - Hof 23 28.05.11 Niedergörsdorf Altes Lager XXL Location 23.07.11 Rheinland - Loreley Ampitheater A TRAITOR LIKE JUDAS 12.08.11 Sachsen Torgau 30.04.11 Hameln - SumpfbluEntenfang me 03.09.11 Brandenburg - Altes 06.05.11 Münster - Sputnik Lager XXL Location Café 05.11.11 Delitzsch - tba 20.05.11 Rosenheimi - Black12.11.11 Magdeburg - Art box Deport 30.07.11 Bausendorf-Olkenbach - Riez Open Air 02.12.11 Hamburg - tba 09.07.11 Stapelmoor - Free For 03.12.11 Leipzig - tba All Festival 09.12.11 München - tba 17.09.11 Torgau - Brückendorf 10.12.11 Wien - tba

AGNOSTIC FRONT

BERSERKER

23.04.11 Hamburg - Böhse Ostern 2011 24.06.11 München - Backstage 07.05.11 Meinerzhagen - Eb03.07.11 Sulingen - Reload berock 2011 Festival 14.07.11 Friedewald - Festhal- 21.05.11 Drachhausen - Spreewaldrock Festival le 2011 15.07.11 Köln - Underground 26.05.11 Jüterbog - O.F.T. 2011 22.07.11 Schloss Holte - Seren27.05.11 Landshut - Rock an geti Festival der Isar 2011 04.06.11 Brandenburg - HarALL FOR NOTHING deast Open Air 2011 29.04.11 Mönchengladbach - 17.06.11 Teuchern - 7 Jahre Roots Club Glorreiche Halunken 06.05.11 Nürnberg - Z-Bau 14.07.11 Rieden-Kreuth G.O.N.D. 2011 07.05.11 Lauter - Schatulle 08.05.11 Frankfurt - 11er Club 06.08.11 Niederried - Schweizer Onkelznacht 13.05.11 Berlin - Spring Bash

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Tourdates | Das Rockt! 2/2011

Betontod 07.05.11 Meinerzhagen - Eben Rock 28.05.11 Niedergörsdorf O.F.T. Festival 11.06.11 Epfendorf - Rock am Neckar 14.07.11 Rieden-Kreuth G.O.N.D. 2011 30.07.11 Viersen - Eier im Speck Festival 02.09.11 Ballenstedt - Spirit from the Street 26.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut Festival 01.10.11 Geiselwind Deutschrockmonster 17.12.11 Rheinberg - Heimspiel „Weihnachtskonzert“

Bon Jovi 10.06.11 Dresden - Festwiese Ostragehege 12.06.11 München - Olympiastadion 13.07.11 Düsseldorf - ESPRIT Arena 16.07.11 Mannheim - Maimarktgelände 24.07.11 Zeebrugge - Strand Zeebrugge

BRDigung 11.06.11 Epfendorf - Rock am Neckar 27.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut 29.10.11 Adelsheim - Feuer & Eis Festival

02.05.11 Hannover - Bei Chez Heinz 03.05.11 Hamburg - Logo 04.05.11 Berlin - Festsaal Kreusberg 06.05.11 Quedlingburg - KUZ Reichenstraße 07.05.11 Bremen - Magazinkeller 08.05.11 Weinheim - Cafe Central 12.05.11 Bochum - Zwischenfall 14.05.11 Chemnitz - Rock ´n´ Ink Festival 20.05.11 München - Reclaim The Streets Festival 22.05.11 Schweinfurt - Alter Stattbahnhof 29.05.11 Konstanz - Kontrast

DEADLINE 13.05.11 Chemnitz Rock‘n‘Ink Festival 03.06.11 Bochum - Zwischenfall 30.07.11 Klingendorf - Force Attack 25.08.11 Alsfeld - E & L Rocknacht 27.08.11 Weisswasser - Garage 31.08.11 Hamburg - Indra Club 01.09.11 Berlin - Tommy Haus 02.09.11 Lauter - Schatulle 26.08.11 Alsfeld- E&L Festival 03.09.11 Ballenstedt - Spirit From The Street Festival

THE BONES

Die Happy

17.06.11 Lichtenfels - Open Air Gelände 02.07.11 Sulingen - Reload Festival CIVET 29.04.11 Stuttgart - JUHA West 30.04.11 Köln - MTC

06.05.11 Berghülen - Mairock 07.05.11 Potsdam - Lindenpark 24.06.11 A-Wien - Donauinselfest 02.07.11 Ebermannstadt Open Air 08.07.11 Erfurt - Mega Rock


Tourdates 09.07.11 Rangendingen Open Air 24.07.11 Cuxhaven - Deichbrand Open Air 13.08.11 SK-Snina - Rock Pod Kamenom 19.08.11 Arnsberg - Zauberhafte Abende 20.08.11 Jübek - Open Air

DIE KASSIERER 29.04.11 Saarbrücken - Garage 11.06.11 Hünxe - Ruhrpott Rodeo 02.07.11 Roitzschjora - With Full Force 27.08.11 Alsfeld - E & L Rocknacht 02.09.11 Ballenstedt - Spirit From The Street Festival 18.11.11 Jena - F-Haus 23.12.11 Osnabrück - Rosenhof

Dritte Wahl 01.05.11 Lübeck - Treibsand 13.05.11 Caputh - Rock in Caputh Festival 14.05.11 Salzwedel - Hanseat 20.05.11 Hannover - Glocksee 21.05.11 Audigast - Open Air 27.05.11 Perleberg - Alter Schlachthof 28.05.11 Langewiesen - WE ARE BACK Festival 04.06.11 Tanna - Kuhstall Open Air 24.06.11 Bremen - Römer 25.06.11 Dahme - Open Air 08.07.11 Oettersdorf - Open Air 09.07.11 Rendsburg - RDFestival 15.07.11 Glaubitz - Back to Future Festival 16.07.11 Heppenheim - Starkenburg Open Air 23.07.11 Gallentin - Juroto Open Air 02.09.11 Spirit of the Street Festival 03.09.11 Obererbach - Pell Mell Festival 16.09.11 Koppenwind Kirchweih-Fest 17.09.11 Waldsassen - Paulis 23.09.11 Köln - MTC

24.09.11 Schüttorf - UJZ Komplex 30.09.11 Augsburg - Kantine 01.10.11 Glauchau - Alte Spinnerei 15.10.11 Kiel - Pumpe 18.11.11 Hagen - Pelmke 19.11.11 Sondershausen Klubhaus Stock´sen 09.12.11 Braunschweig Schweinebärmann 10.12.11 Frohburg - Rock Club 16.12.11 Rostock - Mau Club 17.12.11 Rostock - Mau Club

Frei.Wild 24.06.11 Dischlingen - Rock am Heartsfeldsee 07.07.11 Ballenstedt - Rock Harz Festival 08.07.11 Pfeffelbach - Pfeffelbach Open Air 15.07.11 Jueterborg - Motorcycle Jamboree 16.07.11 Rieden Kreuth GOND Festival 30.07.11 Breitungen - Bretinger Festival 26.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut Festival 09.09.11 Voehringen - Rock am Fichtenwald 01.10.11 Geiselwind - FEK9 Festival 27.12.11 X-Mas Tour Frankfurt Ballsporthalle 28.12.11 X-Mas Tour Stuttgart Schleyerhalle 29.12.11 X-Mas Tour Dresden Messe 30.12.11 X-Mas Tour Hamburg Sporthalle

Grober Knüppel 23.04.11 Iserlohn - Stay Wild 07.05.11 Bamberg - House of Music 26.05.11 Landshut - Rock an der Isar 11.11.11 Magdeburg - Bandwurm Festival 2011

Guano Apes 05.10.11 Köln - E-Werk 07.10.11 Hamburg - Grosse Freiheit 36

09.10.11 Berlin - Huxley´s Neue Welt 10.10.11 Leipzig - Haus Auensee 21.10.11 München - Backstage Werk 28.01.12 Stuttgart/Wangen LKA- Longhorn 29.01.12 Mannheim - Maimarkt Club

Killer-Tour 2011 09.12.11 Dresden - Reithalle, Killer-Tour 2011 10.12.11 Erfurt - Stadtgarten, Killer-Tour 2011 11.12.11 Berlin - Postbahnhof, Killer-Tour 2011 13.12.11 Hamburg - Grosse Freiheit, Killer-Tour 2011 14.12.11 Köln - LMH, KillerTour 2011 31.01.12 Luxenbourg - Den Atelier 15.12.11 Kassel - Musiktheater, Killer-Tour 2011 08.02.12 Hannover - Capitol 16.12.11 Stuttgart - LKA, Killer Tour 2011 Hämatom 17.12.11 München - Backstage, Killer-Tour 2011 25.04.11 Lichtenfels - Stadthalle 18.12.11 Erlangen - E-Werk, Killer-Tour 2011 29.04.11 Nohfelden - Bosen/ Freizeitzentrum Bostalsee Kärbholz 27.05.11 Landshut - Sparkassenarena 07.05.11 Meinerzhagen Ebenrock 22.07.11 Brüderes - Open Air 20.05.11 Berlin - K 17 30.07.11 Breitungen/Werra Festival am Badesee 21.05.11 Brandenburg - Spreewald Rockfestival 27.05.11 Niedergörsdorf - OFT Hörinfarkt Festival 21.04.11 Zossen - E-Werk 28.05.11 Landshut - Sparkassenarena 29.04.11 Neukirchen - Sägewerk 04.06.11 Elstertrebnitz 30.04.11 Chemnitz - AJZ 25.06.11 Ruppichteroth Talschock Heimspiel 03.05.11 Köthen - Studententa- 14.07.11 Kreuth - G.O.N.D. ge 01.07.11 Aalen - Haus der 13.05.11 Dessau - Beatclub Jugend 26.05.11 Niedergörsdorf - OFT 23.07.11 5 Jahre KH Anhängerund gut Festival schaft 06.08.11 Schweiz - Niederried 02.09.11 Hamburg - MarkthalIron Maiden le + Kneipenterroris28.05.11 Frankfurt - Festhalle ten 29.05.11 Oberhausen - König- 01.10.11 Geiselwind - FEK 9 Pilsener-ARENA 02.10.11 Berlin - Rock City 31.05.11 München - OlympiaFestival halle 02.06.11 Hamburg - O2 World Kneipenterroristen 03.06.11 Berling - O2 World 21.04.11 Bremen - Trivoli 07.06.11 Stuttgart - HannsMartin-Schleyer23.04.11 Hamburg - Böhse Halle Oster im Platzhirsch 24.04.11 Hamburg - Böhse Oster im Platzhirsch J.B.O. 29.04.11 Braunschweig 18.06.11 Otterstadt - SommerSchweinebärmann festhalle 30.04.11 Flensburg - Roxy 16.07.11 Rieden - G.O.N.D. 13.05.11 Pirmasens - Quasi23.07.11 Brüderes/Speichersmodo dorf - Wackel Festival 04.12.11 Erlangen - E-Werk, Tourdates | Das Rockt! 2/2011

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Tourdates 14.05.11 Karlsruhe - Festhalle Durlach 27.05.11 Hannover - tba 12.06.11 Spornitz - Event Arena 22.06.11 Haslach - Markthalle 01.07.11 Berlin - Halford 02.07.11 Marne - Capitol 09.07.11 Hohenwarth - N8 Rocks Open Air 14.07.11 Rieden-Kreuth G.O.N.D. 05.08.11 Niederried - Onkelz Nacht Schweiz 06.08.11 Niederried - Onkelz Nacht Schweiz 13.08.11 Heede - Amun MC 22.10.11 Unter- Schönmattenwag - FFW-Fest 28.10.11 Wien - Szene 29.10.11 Wörgl - Komma 04.11.11 Schopfheim - Rock In 05.11.11 Schopfheim - Rock In

08.05.11 Freiburg - Walfisch 10.05.11 Lindau - Club Vaudeville 11.05.11 München - Backstage 14.05.11 Chemnitz Rock‘n‘Ink Festival Tattoo Festival 15.05.11 Pfarrkirchen - Bogaloo 16.05.11 Stuttgart - Universum 30.07.11 Hörstel - Castellans Folk Summer 12.08.11 Villmar - Tells Bells Festival 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut

Ohrenfeindt 22.04.11 26.04.11 27.04.11 28.04.11 29.04.11 30.04.11

Berlin - C-Halle Singen - Stadthalle Fürth - Stadthalle Leipzig - Haus Auensee Leipzig - Haus Auensee Erfurt - Thüringen Halle Bremen - Kulturzentrum Lagerhaus Osnabrück - Ballroom Osnabrück Oldenburg - Kulturtage Twistringen - Ziegelei Open Air Kassel - Stadtfest Kassel Schleswig - Valhalle Festival Kiel - Kieler Woche Unnersdorf - Open Air am Banzer Wald Dorsten - Dorstival Kist - Kister Rock Open Air Marne - Dithmarscher Open Air Augsburg - Spectrum Göttingen - Exil Paderborn - Capitol Köln - Underground Aschaffenburg Colos-Saal Burglengendorf - Veranstaltungszentrum München - Backstage

12.06.11 Kastelruth - Rock am Schlern 18.06.11 Teuchern - Stadtpark 08.07.11 Pfeffelbach - Pfeffelbach Open Air 14.07.11 Rieden - G.O.N.D. 26.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut 01.10.11 Geiselwind - F.E.K. 9 Deutschrock-Monsterfestival

Rotz & Wasser 07.05.11 Meinherzhagen Ebberockfestival 20.05.11 Berlin - Substanz Festival 09.-14.06.2011 Österreich & Schweiz Tour 25.06.11 Magdeburg - Voll auf die 12 Party Part III 23.07.11 Kuhbier - Kuhstock Open Air 25.08.11 Alsfeld - E&L 01.10.11 Berlin - Hof 23 Rock City Festival 15.10.11 Magdeburg - Oi! Der Polterabend 28.10.-31.10.2011 Deutschlandtour 11.12.11 Magdeburg - Bandworm Festival

26.11.11 Mühlheim - Schanz 03.12.11 Frankfurt am Main Knüppel ausm Sack 09.12.11 Idstein - Scheuer

Serum 114 28.04.11 Mainz - Caveau 20.05.11 Berlin - K17 12.06.11 Kastelruth - Rock am Schlern 08.07.11 Pfeffelbach - Pfeffelbach Open Air 14.07.11 Rieden Kreuth G.O.N.D. 30.07.11 Breitungen - Bretinga Festival 26.08.11 Alsfeld - E&L 01.10.11 Geiselwind Deutschrockmonsterfestival

Subway to Sally

10.06.11 Siegen - KulturPur Festival 18.06.11 Lichtenfels - Rock in Krawallbrüder Concert Festival 06.05.11 13.05.11 Chemnitz - Rock ´n´ 16.07.11 Köln - Amphi Festival Ink 23.07.11 Neuhaus a.d. Pegnitz 20.05.11 Drachhausen - Spree- 07.05.11 - Veldenstein Openair waldrockfestival 20.05.11 06.08.11 Wacken - Wacken 27.05.11 Niedergörsdorf Open Air O.F.T. 27.05.11 21.10.11 Neu-Isenburg - Huge28.05.11 Rock an der Isar nottenhalle 04.06.11 Wien - Viper Room 10.06.11 22.10.11 Würzburg - Posthalle Stainless Steel 01.07.11 Roitzschjora - With 23.10.11 Ulm - Roxy Full Force 07.05.11 Meinerzhagen - Eb11.06.11 benrock 25.10.11 Berlin - Huxleys 14.07.11 Rieden Kreuth G.O.N.D. 16.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 26.10.11 Hamburg - Docks 18.06.11 23.07.11 Mainz - Back on the 06.08.11 Niederried b. Kall27.10.11 Köln - E-Werk 23.07.11 Streets nach - Onkelznacht 28.10.11 Göttingen - Stadthalle Schweiz 05.08.11 Niederried - Onklez 05.08.11 29.10.11 Erfurt - Stadtgarten Nacht Schweiz 13.08.11 Würzburg/Kist Kister-Rock-Openair 30.10.11 Leipzig - Werk II 27.08.11 Alsfeld - E&L Festival 12.08.11 31.10.11 München -Muffathalle 01.09.11 Magdeburg - Spirit 19.08.11 from the Street 10.12.11 Wien - Gasometer Stammheim 12.12.11 Pratteln - Z7 07.05.11 Garching Gasthaus 29.09.11 zum Bräu 13.12.11 Saarbrücken Garage THE MAHONES 30.09.11 11.06.11 Erzgebirge bei 14.12.11 Stuttgart - Theater21.04.11 Berlin - SO36 01.10.11 Zwönitz - Naturbühne haus 22.04.11 Bad Hersfeld - JUZ 08.10.11 Open Air 15.12.11 Dresden - Alter 27.04.11 Hannover - Bei Chéz 08.12.11 12.06.11 Talsperre Pöhl - FreiSchlachthof Heinz lichtbühne Open Air 16.12.11 Hannover - Capitol 28.04.11 Hamburg - Logo 09.12.11 08.07.11 Pfeffelbach Open Air 17.12.11 Gießen Hessenhalle 30.04.11 Bochum - Zwischen16.07.11 Übach-Pallenberg 26.12.11 Bremen - Pier 2 fall - Tanz in den Mai 10.12.11 27.08.11 Sulzbach - Rockdis27.12.11 Bochum - Ruhrkon03.05.11 Münster - Gleis 22 cothek Belinda gress 04.05.11 Köln - MTC 08.10.11 Mainflingen - 250 Jahr 28.12.11 Fürth - Stadthalle Raven Henley Stammheim 05.05.11 Saarbrücken - Garage 27.05.11 Hannover - Musikzen29.12.11 Bielefeld - Ringlock22.10.11 A - Irdning - Rockto06.05.11 Weinheim - Café trum Nord schuppen ber Central

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Tourdates | Das Rockt! 2/2011


Tourdates 30.12.11 Potsdam - Metropolishalle

TOXPACK 06.05.11 Magdeburg - Sackfabrik 14.05.11 Lindau - Club Vaudeville 25.06.11 Bretnig-Hauswalde - Bike‘n‘Roll Fest 29.07.11 Ehrenfriedersdorf Sauberg O.A. 11.08.11 Torgau - Endless Summer Festival

Unantastbar

31.10.11 Leipzig - Moritzbastei 01.11.11 Hannover - Musikzentrum 02.11.11 Bremen - Modernes 04.11.11 Hamburg - Uebel & Gefährlich 05.11.11 Münster - Sputnikhalle 06.11.11 Berlin - C-Club 08.11.11 Dortmund - FZW 09.11.11 Köln - Live Music Halle 10.11.11 Frankfurt - Batschkapp

Zaunpfahl 21.04.11 22.04.11 23.04.11 24.04.11 25.04.11 26.04.11 27.04.11 28.04.11 29.04.11 30.04.11 14.05.11

Essen - Zeche Carl Dessau - Beatclub Berlin - Hof 23 Weinheim - Cafe Central Wien - Arena Graz - Explosiv München - Backstage Olten - Schützi Neukirchen - Sägewerk Chemnitz - AJZ Cottbus - Muggefug

10.06.11 Rosswein - Walk Together-Rock Together Festival 11.06.11 Eichstätt - Open Air am Berg 02.07.11 Freiberg - Baude Rock Open Air 08.07.11 Öttersdorf - Open Air 29.07.11 Klingendorf - Force Attack * Bei mehrtägigen Festivals ist grundsätzlich nur der erste Festivaltag angegeben.

23.04.11 Adelsheim - Böse Ostern 2011 27.05.11 Landshut - Rock an der Isar Festival 2011 10.06.11 Pfingsttour - TBA 14.07.11 Rieden-Kreuth G.O.N.D. 26.08.11 Alsfeld - E&L

Volbeat 04.06.11 Nürnberg - Rock am Ring 05.06.11 Nürnberg - Rock im Park 03.07.11 Leipzig - Main Stage/ Full Force

Volxsturm 30.04.11 Leisnig - Revolution Fest II 22.07.11 Loreley - Back on the Streets Part VII 29.07.11 Klingendorf - Force Attack 11.08.11 Torgau - Endless Summer

Wilde Jungs 25.08.11 Alsfeld - E&L 29.10.11 Adelsheim - Feuer & Eis Festival

Wirtz 21.10.11 Jena - F-Haus 22.10.11 Kaiserslautern Kammgran 24.10.11 Stuttgart - LKA Longhorn 25.10.11 Würzburg Posthalle 28.10.11 Nürnberg - Hirsch 29.10.11 München - Backstage Tourdates | Das Rockt! 2/2011

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Konzertberichte

Dritte Wahl Straubing, Sommerkeller 04.04.2011

Was könnte man an einem Montag Abend alles machen? Man könnte ein gutes Buch wälzen, in die Tiefen des Fernsehgerätes abtauchen, das zwanzigste Paar Socken stricken, oder eben auf ein Konzert gehen. Niemand geringerer als „Dritte Wahl“ spielten an diesem gewöhnlichen Montag Konzert im Sommerkeller. Seit Donnerstag sind die Wahlrostocker bereits schon unterwegs im Namen des Punkrock. Das Album „Gib Acht!“ erschien Ende letztes Jahr und wir derzeit deutschland- schweiz- und polenweit präsentiert. Das Konzert begann gegen 21:00 Uhr und es fanden sich für einen Montagabend erstaunlich viele Fans ein. Der Eintritt war mit 6,00 Euro mehr als günstig. Die Sorge, dass die Jungs bei ihrem vierten Konzert (in 4 Tagen) am Stück nicht lange spielen können, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Gunnar war zwar angeschlagen, ließ sich aber nichts anmerken. Klotzen statt Kleckern hieß die Devise. Die Songs waren aufeinander abgestimmt und es hat einfach gepasst. Der Anteil der neuen Lieder ist auf eine übersichtliche

Anzahl geschrumpft, es scheint, als hätten die Jungs die optimale Songkombination gefunden. Mit „Wo ist mein Preis“ und „Halt mich fest“ wurde die Richtung für diesen Abend klar festgelegt. Gerade aus Polen von einer gemeinsamen Tour mit den dortigen Punkrockhelden „FarbenLehre“ zurückgekommen, wurde auch deren Lied „Keine Angst“ vorgetragen, was mich sehr freute. Es waren fließende Übergänge von sprechgesanglastigen Songs zu gitarrendominierten Stücken, in denen Gunnar mir Hingabe aus den Saiten lange geheimnisvolle Töne zauberte. Es schien, als würde er förmlich mit den Melodien verschmelzen. Das Zusammenspiel zwischen Gunnar und Stefan hat wie immer gut funktioniert. Im Konzert wurde der vierte Dritte Wahl Musiker vorgestellt. Klein, blau, viereckig und zu Stefans Füßen stand er. Zu „Danke“ wurde ein immer wiederkehrendes markantes Sample abgespielt, was sich durch das komplette Lied zog. Auf der Force Attack Bühne 2011 wurde dieses Sample durch einen Keyboarder dem Zuhörer zu Ohren gebracht. Nun weiter im Text.. Nach einer Stunde etwa war das geplante Set zu Ende. Aber die Klassiker ließen auf sich warten. Nach einer kurzen Absprache entschied sich die Band von nun an auf Zuruf zu spielen. Ebenso wan-

derten so manche „Wunschzettel“ vor zu Richtung Bühne. Darin waren z.B. enthalten „Sonne und Meer“, „Greif ein“, „Liebe gute alte Zeit“ „Schaum auf der Ostsee“ und natürlich auch „Nur ein Sklave“, was heftigsten Pogo vor der Bühne hervor rief. Nach knapp 100 Minuten verabschiedeten sich die Jungs mit ihrem Gänsehauthit“ Kein Wort“ aber die letzte Textzeile (.. jetzt müßt ihr schon wieder gehen) wollte das Publikum nicht mitsingen, was von der Band mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis genommen wurde. Kein Wunder, wer will schon einen so schönen Abend zu Ende gehen sehen? Die Band hat Gas gegeben bis zum Schluss, was nicht selbstverständlich ist an einem Montag Abend und nach 3 bzw. jetzt 4 gespielten Konzerten. Nicht nur dafür verdienen sie meinen Respekt. Die Bodenständigkeit macht einen großen Sympathiepunkt bei der Band aus, wenn man nicht nur die gute musikalische Seite sieht. Im Kopf denke ich mir: „Ich will, dass ihr bleibt wie ihr seid alle Zeit..“ und sage DANKE! (susi)

Fotos: Susi Zech (www.lautundwild.de)

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Konzertberichte | Das Rockt! 2/2011


Konzertberichte

Romantisch Rotzig Emotional Mainz, Hafeneck 27.03.2011

Unter dem Motto Romantisch - Rotzig- Emotional fand am Sonntag, den 27.03.2011 dieser Musikabend in einer Mainzer Kneipe statt. Für die Unterhaltung im des Publikums im „Hafeneck“ sorgten Kaster & Nagel, sowie Michel in Begleitung von seiner Akustikgitarre.

Für die „Nichtpunks“ im Publikum hielt der Sänger mit der Reibeisenstimme noch einige Cover bereit, sie konnten sich über NDW Hits wie Peter Schillings „Terra Titanic“ oder Nenas „Leuchtturm“ sowie Reichels „Aloahe“ freuen. In Gedanken an gute verlorene Freunde spielte Michel mit einem kleinen Tränchen im Auge das Lied „Einer ist für Dich“. Aber um der Melancholie keinen dauerhaften Einzug zu gewähren, wurden letzten Endes sogar noch ein paar Schmankerl auch aus und von Untergangskommando Zeiten gespielt.

te, ließ es sich das nimmermüde Gröhlkehlchen nicht nehmen, mit den Fans Zeit zu verbringen und spontan kleine unter 4-Augen und Ohren Ständchen zu bringen. Dieser Sonntag Abend stand für sich und das Hafeneck war bis auf den letzten Platz gefüllt. Vielen Dank an die Hafeneckbesitzer Christoph und Suse, die diesen Abend möglich machten. P.S. Diese Mainzer Kneipe in bester Lage am Rheinufer ist auch ohne Konzert mit ihrer einzigartigen Getränke- und Speisekarte jederzeit einen Besuch wert! (susi)

Der Abend wurde in gemütlichem Beisammensein gefeiert und als wenn es noch nicht gereicht hät-

Die Mischung hatte es in sich. Kaster (Sänger von Frohlix) und Nagel ging musikalisch bis in die 30ger Jahre zurück und stand im Anzug vor dem Publikum. Stimmgewaltig, egal ob laut oder leise und immer mit einer „geziehmten“ in diese Zeit passende Wortwahl wurde der Abend eingeläutet. Begleitet wurde er dabei von „Nagel“ am EPiano, welcher an den Tasten voller Emotion ebenso mal laut mal sanft agierte. Für Punkrock ohne Verstärker war Michel zuständig. Dass der Sänger von Wilde Zeiten nicht nur rotzig & laut spielen kann zeigte er gleich zum Anfang mit Indianerjunge. ROMANTISCH wurde es kurzzeitig beim Lied „Ich liebe Dich“. Es geht ums exzessive Feiern bis zum Morgengrauen und darum, daß man trotzdem eine glückliche Beziehung führen kann, wenn die Toleranz und eben die Gefühle füreinander stimmen. Die zahlreich erschienenen Wilde Zeiten Fans feierten zur Ur-Version von „Könige der Nacht“, welche auch auf der aktuellen Platte „Mondlichtperlen“ zu finden ist. Konzertberichte | Das Rockt! 2/2011

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Konzertberichte

Kotzreiz, Stattmatratzen, Wilde Zeiten und Rasta Knast Annaberg, Alte Brauerei 09.04.2011

Das Ende unserer Punkrockwoche endetet mit einem wahrlichem Höhepunkt. Vier Bands bescherten uns einen unvergesslichen Konzertabend. Die Alte Brauerei in Annaberg Buchholz wurde berockt von „Kotzreiz“, „Stattmatratzen“, „Wilde Zeiten“ und der Punkrocklegende „Rasta Knast“. Von der Autobahn etwa eine Fahrstunde entfernt bahnten wir uns den Weg durch grüne Landschaften, Täler und Berge. Wir erreichten unser Ziel gegen 19:00 Uhr und waren erstmal völlig perplex. Diese Location hatte eine Atmosphäre, in der wir uns sofort wohl fühlten. Erstmal angekommen, ließen wir uns das ein oder andere Bierchen schon schmecken und verbrachten unsere Zeit mit Freunden. Als „Kotzreiz“ die Bühne als erste Band heute einweihten, war schon einiges an Publikum vertreten. Die Jungs machten zu dritt einen guten Sound. Der Schlagzeuger übernahm oft den Gesang, was recht ungewöhnlich war. Die Mädels von „The Stattmatratzen“ legten los und hatten von Anfang an viel Publikum auf ihrer Seite. Die Stimmen waren kräftig und durch freche Ansagen lockerten sie die Stimmung gut auf. Von der spielerischen Seite hat es einfach Spaß gemacht, die Mädels haben ihre Instrument voll in Griff und setzten ihre Musik nicht nur laut, sondern auch filigran gut um. Es wurden einige Stücke aus dem Album Egoshooter gespielt und mit einem Cover von Knochenfabrik mischten die peppigen Berlinerin-

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Fotos: Susi Zech (www.lautundwild.de)

nen auch die letzten Reihen vom inzwischen gut gefüllten Konzertsaal auf. Wilde Zeiten brachen an. Die Mainzer waren heiß auf dieses Konzert und obwohl am gestrigen Abend ein Gig in Berlin stattfand, präsentierten sich die Jungs auf der Bühne topfit. Das Set war sehr abwechslungsreich und fand im Publikum regen Zuspruch. Matze, ein treuer Fan, wurde anlässlich seines „5 Jahre Wilde Zeiten Konzert Jubiläums“ zum Song „5 Sterne Punks“ auf die Bühne geholt und sang diesen in Perfektion. Was kann es schöneres geben, als diesen Anlass auf diese Art zu feiern.. Der Pogo war sehr heftig, zumindest schließe ich das aus den vielen blauen Flecken, die ich am nächsten Tag fand. Ein Highlight waren die neue Stücke vom neuen Album, welches für 2011 erwartet wird. Beim den erstmals live gespielten Songs „Arschloch“ , „Ejoh“ und „ Feiern“ war die Tanzfreude im Publikum groß und besonders Letzteres war sehr energiegeladen. Mit Ska fing es an und der Refrain war (WZ typisch) eine Einladung fürs Publikum mitzumachen. Gänsehaut!!!! Headliner waren „Rasta Knast“ und getreu dem Motto „Das Beste zum Schluss“ kamen die Jungs motiviert und gut gelaunt auf die Bühne. Es war schon nach Mitternacht, aber wie zu erwarten war es voll. Erst 2010 haben die Jungs auf-

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grund ihres 13 Jahre Jubiläumsein Best Of Album gespickt mit neuen Songs auf den Markt gebracht. So war auch der Mix heute Abend. Die Setliste enthielt einen großen Anteil der Lieder vom Album Bandera Pirata. Der Startschuss fiel mit „Schachtmatt“ und natürlich durften auch „Wir leben noch“, „Räuberstaat“, „Die Katze beißt in Draht“ und „Blut, Tod & Tränen“ nicht fehlen. „Ost Berlin“ wurde den Stattmatratzen - Punkrockerinnen gewidmet. Der „Schwedenpunk“ von Rasta Knast ist geprägt von harmonischen mehrstimmigem Gesang mit feinsten Gitarrenriffs und Soli. Daßdie Band u Recht in der“Best of Punkrock“ - Liga ist, at konnte sie in Annaberg Buchholz eindrucksvoll zeigen, ohne dabei abgehoben zu wirken Nach einem genialenKonertabend ist eine mindestens genau so gute Party das Tüpfelchen auf dem i.So kam es dann auch. Es wrde etwas später als geplant. Es wurde Fans im Alter von unter 15 bis ber 60 Jahre gesichtet, was zeigte, wie Musik Menschen verbinden kann.An dieser Stelle möchte ich Danke sagen, an alle verückten Fans und an lle lieben Menschen die wir getroffen haben. Wir sehen uns wieder! P.S. Sowohl Musikfans als auch ands kann man den Club „Alte Brauerei“ sehr empfehlen! (susi)


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Festivals 2011 lem was das alternative Musikherz begehrt. Zum 5-jährigen Jubiläum erwartet euch einiges! Zusätzlich zu den aben genannten Bands gesellen sich Namen wie: Unantastbar, Raven Henley, The Mahones, Soifass, Onkel Tom und Firkin hinzu.

Hessenhalle Alsfeld

25.-27. August

Live Strip

Noch lauter, noch größer, noch geiler…. auch im Jahr 2011 werden die Veranstalter und Bands alles dafür tun, dass ihr die Hessenhalle wieder in einen Ausnahmezustand versetzt. Um hier mal einfach einige Namen zu nennen, die jedes Herz schneller schlagen lassen sollten: Sondaschule, Die Kassierer, Krawallbrüder, Frei.Wild, Streetdogs und Perkele (spielen

nur 2 Shows in Deutschland 2011!). Das Line-Up besteht aus einem unwiderstehlichen Mix aus Punkrock, Hardcore, Deutschrock, Streetcore, Rock’n Roll und Ska, eben aus al-

Wenn man bedenkt, was es die letzten Jahre gab, zeigt sich hier eine weitere großartige Steigerung des Line-Up als solches. Nach einem spontanen nächtlichen Konzert von Wilde Zeiten auf dem Acker des Zeltplatzes, gab es im Jahr darauf eine zweite Bühne auf dem Zeltplatz. Fester Bestandteil von Anfang an sind Verlosungen mit signierten Band Merch. Als Hauptpreis letztes Jahr gab es den Tourvan der Wilden Jungs aus Fulda. Mal sehen wie man das nun toppen kann! (tiz)

www.el-rocknacht.de

PERKELE gehören heute zu den bekanntesten und beliebtesten Oi!/ Streetpunk-Bands weltweit. Die Veranstalter des E&L Festivals haben es geschafft einen der beiden Termine die Perkele in 2011 spielt zu ergattern! Mit Liedern wie “Heart full of pride” und Punk Rock Army werden die drei Schweden die Halle am Donnerstag zum beben bringen.

Für die britische Oi-Punk-Band Deadline hätte es nicht besser laufen können. Aus der Londoner OI-Street-Punkband Gundog 1999 gegründet etablieren Deadline sich schnell in der Londoner Hardcore-, Oi- und Punk-Community. Heute sind die Londoner auf allen großen Bühnen und Festivals nicht mehr weg zu denken.

lineuk www.myspace.com/dead

www.perkele-oi.com Seite 44

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Schon 1998, nach dem Ausstieg bei den Dropkick Murphys ist klar, dass dieser Mann auch in Zukunft nicht ohne Musik auskommt. Sänger Mike McColgan lässt jedoch erst vier Jahre später wieder von sich hören. Gemeinsam mit Bassist Johnny Rioux, Gitarrist Rob Guidotti und Drummer Jeff Erna gründet er die Punkrockband Street Dogs. Wir sind hier absolut davon überzeugt, dass diese Band eine große Bereicherung des E&L LineUps sein wird, so der Veranstalter.

www.street-dogs.com


Festivals 2011 Bands Hauptbühne: - Streetdogs - Kassierer - Perkele - Frei.Wild - Sondaschule - Krawallbrüder - Unantastbar - Rotz&Wasser - Wilde Jungs - The Mahones - Firkin - Serum114 - Raven Henley - BRDigung - Hassliebe - Sorrow - AOK - Soifass - SIK - Leftside - Übergas - Die Traktor - Folxpunk - Onkel Tom - Deadline - Betontod

 Open-Air Bühne: - Störte.Priester - Cabba Cabba - Eskandalos - SMD - Enorm - Mofaclub Marburg - Naturtalent - Drunken Army

DAS

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Wir begrüßen 2011 die Metallegende aus dem Pott: Onkel Tom Angelripper. Mit seiner Band “Sodom” und seinen unzähligen Nebenprojekten wie “Die Knappen”, wurde sein Name weltberühmt und gilt nach wie vor als Institution in Sachen Bühnenperformance, Qualität und Spielfreude. Bei uns kommt er mit seinem Solo-Projekt “Onkel Tom” vorbei und wird Euch mit biergeselligen Songs ordentlich einheizen.

www.sodomized.info

Du kommst mit einem Lächeln im Gesicht aus dem Unterricht? Es gab keine Klausuren oder Referate? Du bist verschwitzt und dir tun die Füße weh? Dann haben dir acht SkaPunker aus dem Ruhrpott ordentlich in den Arsch getreten. Kaum eine deutsche Band ist so fleissig wie die Sondaschule. Angeführt von Klassensprecher Costa Cannabis spielt sich diese Band seit Jahren zu stetig wachsendem Erfolg. Während sich die ganze Welt den Kopf über Hamburger Schule oder Old School zerbricht haben sie die Antwort: SONDASCHULE - kein unbeschriebenes Blatt. Mit insgesamt über 500 Konzerten nicht mehr aus der Musikwelt weg zu denken.

www.sondaschule.de

Die Kassierer sind ein bundesweites Phänomen, das bereits Wissenschaftler, Kirchenväter und Politiker vor ein Rätsel stellte. Für einen Augenblick glauben wir bei dem Besuch eines KassiererKonzertes, auf der Bühne vier in die Jahre gekommende Männer zu sehen, die all das hinter sich gelassen haben, was uns als Sitte, Anstand und Moral in der Schule eingebläut wurde. Dann aber erkennen wir, dass sich unter der Oberfläche des zelebrierten Irrsins ein großer philosophischer Geist verbirgt, der dem Konzertbesucher einen neuen Standpunkt inmitten eines entropischen, kalten und gleichgültigen Universums anbietet.

www.kassierer.com

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Festivals 2011

Rock in Concert Open Air Tage 17.-18.6.2011 in Lichtenfels/Weismain Rock in Concert präsentiert am 17.06.Motörhead zusammen mit Alice Cooper und weiteren hochkarätigen Gästen und am 18.6. In Extremo, Subway to Sally & very special guests im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Rock in Concert Open Air Tage im Waldstadion in Lichtenfels - Weismein. Hallen ausverkauft und das Lichtenfelser Publikum darf sich auf neue und sicherlich auch viele alte Hits wie „Ace Of Spades“, „Iron Fist“ oder „Overkill“ freuen. „Für viele sind Motörhead die lauteste, beste und coolste Band der Welt und wir fühlen uns geehrt, einen so exklusiven Gig dieser Ausnahmeband produzieren zu dürfen“, so Bertram Klee, der zusammen mit seinem Team die Lichtenfelser Open – Air – Konzerttage veranstalten wird.

Lemmy (Motörhead) Die Macher der bundesweit bekannten Christmas Metal Festivals, lassen mit dem neuen Festival die Lichtenfelser - Open Air – Tradition vergangener Tage aufleben und präsentieren eines der nordbayrischen Konzerthighlights des Jahres 2011.

Motörhead & Alice Cooper Niemand geringeres als die legendären Motörhead werden hier am 17. Juni 2011 ein exklusives zweistündiges Open Air – Konzert geben und damit 2011 die einzige Show in Süddeutschland spielen. Muss man zu der Band noch irgendwelche Superlative aufzählen? Die erste CD erschien 1977, seitdem folgten 20 weitere und auch mit ihrem aktuellen Werk „The Wörld Is Yours“ konnte man immer noch die Soundchecks der Magazine gewinnen. Bandkopf Lemmy, seit Heiligabend 65 Jahre jung, Gitarrist Phil und Schlagzeuger Mickey sind bereits seit 19 Jahren zusammen aktiv und spielten unzählige Gigs. Mittlerweile sind auch wieder die großen

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Damit aber nicht genug! Hinzukommend wird auch Alice Cooper, der seinem Kumpel Lemmy Kilmister von Motörhead nach Lichtenfels/ Weismain folgt und mit seinem Theatre of Death das Waldstadion rocken wird! Nach aktuellem Stand wird dies 2011 auch der einzige Alice Cooper - Auftritt in Deutschland sein! D.h. BK-Konzertproduktionen werden Euch das Package Motörhead / Cooper im Jahr 2011 in Deutschland exklusiv präsentieren! Aber vor allem auch das weitere Tagesbilling hat es in sich lädt auf das Open Air – Konzert ein, denn neben Motörhead und Alice Cooper auf den Headlinerpositionen, konnte man eine Vielzahl weiterer hochkarätiger Acts nach Lichtenfels / Weismain locken. Mit den Broilers wird beispielsweise eine der derzeit angesagtesten deutschen Rockacts als drittletzte Band auf die Bühne gehen, welche mit ihrer neuen Platte im Gepäck, sicherlich für viel Begeisterung sorgen werden. Auch Lemmy`s Freund Danke Jones, die legendären Schockrocker Misfits, D-A-D, sowie The Bones und 9mm werden mit von der Partie sein! D.h. früh kommen lohnt sich, denn anders als bei den meisten Festivals, sieht man hier schon am frühen Nachmittag hochkarätige und bekannte Bands.

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Alice Cooper Komplettiert wird das Tagesbilling am 17.06.2011 von Andy Brings und Guns of Moropolis.

In Extremo & Subway to Sally Am 18.06.2011 folgen Top Acts wie In Extremo, Subway to Sally, Apokalyptische Reiter und ein weiteres hochwertiges Folkrock-/Folkmetal-/Paganbilling. In Extremo, die mit ihrem neuen Album wieder auf Platz eins in den Charts landeten, werden am Samstag als Headliner auf die Bühne gehen. Als Co-Headliner konnte man Subway to Sally verpflichten und ähnlich wie am Freitag kann man hier zwei in ihrer Sparte legendäre Bands nacheinander auf der Bühne begutachten. Subway To Sally verfügen im Frankenland auch über eine grosse Fanschar, was ihr vielumjubelter Auftritt beim Christmas Metal Festival 2009 unter Beweis stellte. Als letzte Band im Billing konnte man die Senkrechtstarter von Sa-


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Apokalyptische Reiter

Subway to Sally

baton verpflichten, welche sich innerhalb kürzester Zeit einen excellenten Ruf in der Szene erbauten. Bei ihren letzten beiden Auftritte im Frankenland überzeugten sie auf der ganzen Linie. Mit den Apokalyptischen Reiter hat man wieder eine derzeit sehr angesagte Band aus dem benachbarten Weimar am Start. Ensiferum, Fiddlers Green und Van Canto touren normalerweise als Headliner durch gut besuchte deutsche Clubs und werden schon zu recht früher Stunde auf der Bühne zu sehen sein, was wiederum für die Exklusivität und das hochkarätige Billing auch am Samstag spricht. Komplettiert wird das Billing von Suidakra, die derzeit mit ihrer neuen CD in aller Munde sind, Varg aus dem benachbarten Coburg die mit Ihrer neuen CD Platz 33 in den Charts einnahmen und Wolfchant.

In Extremo

Der VVK hierzu hat bereits begonnen, Einzeltickets, Kombitickets und alle Infos gibt‘s im Internet auf www.rock-in-concert.de oder telefonisch unter 06631/705440. Einzeltickets zu den Tageskonzerten werden auch an allen offiziellen VVK-Stellen angeboten.

Für Besucher, die an beiden Tagen kommen möchten, gibt es die Möglichkeit auf www.rock-in-concert. de ein verbilligtes Festivalticket zu kaufen und so 10,- € gegenüber den Einzelkauf zu sparen.

20 Bands an 2 Tagen, darunter mit Motörhead, Alice Cooper, In Extremo, Subway to Sally und Sabaton, richtige Stars und Persönlichkeiten im Aufgebot. Das erste Rock In Concert Open-Air setzt jetzt schon ein dickes Ausrufezeichen im Festivalkalender 2011. Stattfinden wird das Ganze auf einer perfekten Open-Air – Veranstaltungsstätte! Kurze Wege für die Zuschauer vom Camping- und Parkplatzbereich zur Open Air Arena, eine gigantische Steintribüne die zum Ausruhen mit direkten Blick auf die Bühne einlädt, fest installierte moderne Toilettenanlagen und eine gute Verkehrsanbindung, sind nur ein paar Eigenschaften, die dokumentieren das dieses Open Air den qualitativ höchsten Ansprüchen gerecht wird!

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M:O:A - Mieswarz Open Air Das größte HARD+HEAVY - Benefizfestival der Rhön Vom 23.-26.06.2011 findet das 7. M:O:A in (Plz: 36419) Mieswarz / Rhön unter dem Motto „No guts - no glory“ statt. Neben dem Headliner Rock Rotten‘s 9mm Assi Rock‘n Roll werden u.a. noch Justice, King Leoric, Messenger, Dragonsfire, KOMA (Böhse Onkelz - Tribute), Zerosys-

tem, Kackstift, Metalhead, Defuse My Hate und Albracht gemeinsam mit Euch auf den Brettern die die Welt bedeuten für die EKK Jena (www.ekk-jena.de) die Rhön rocken. Infos, Tickets und Merchandising auf www.moa-festival.de.

Dragonsfire

Sauberg Open Air 29.-30.07.2011 in Ehrenfriedersdorf Jahr für Jahr laden nach Ehrenfriedersdorf die Engel in Zivil zu ihrem ganz persönlichen Heimspiel ein: In Form des Sauberg Open Air‘s. Zog man in den vergangenen Jahren schon verschiedenste Headliner in die Nähe Chemnitz‘, kann man dieses Jahr mit „Letzte Instanz“ auftrumpfen. Wahrlich nicht unbekannt, aber doch selten im Deutschrockbereich zu finden. Just neben den Hausherren selbst zog man dann noch namhafte Bands ala: Toxpack, Kärbholz und Crushing Caspars zu sich. Gefolgt von Berserker und den Newcomer‘n Raven Henley, Mephasin und Biertras. Zwei Tage am Stück werden hier die Sachsen in geilem Ambiente, beschaulicher Location und fairen Preisen mit ordentlich Rock beschallt. Also nicht nur eine Alternative für ortsnahe Rocker sondern auch etwas für jene die die Autobahnen unsicher machen wollen. Gezeltet kann wieder in der Nähe vom Gelände, Duschen und sonstigen „Schnick Schnack den ein Fan so braucht“ natürlich ebenfalls. Runde Sache: Ab zum SOA also! (tiz) Line-Up: Letzte Instanz, Engel in Zivil, Kärbholz, Toxpack, Berserker, Crushing Caspars, Raven Henley, Mephasin, Biertras. Weitere Infos gibt‘s im Internet auf www.engelinzivil.de Festivals 2011 | Das Rockt! 2/2011

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Feuer & Eis Vol.3 Das Event im Spätherbst des Jahres sein.

Wenn sich eine Veranstaltung an einem eigentlich schon verplanten Wochenende etablieren soll, dann muss man etwas dafür tun und vor allem muss man sehen, dass man immer noch einen kleinen draufsetzt. Das AgF-Radio Team hat sich genau dies auf ihre Fahnen geschrieben! Feuer & Eis – das bedeutet in diesem Zusammenhang purer Deutschrock, viele gute Freunde und einen Abend, den man so schnell nicht mehr vergisst. Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr das Festival statt und mit dem Bandaufgebot 2011 hat das AgF Team unserer Meinung nach voll ins Schwarze getroffen. Auf der Bühne stehen so viele Bands wie noch nie und auch die Mischung kann passender nicht

Neben den TopNewcomern des vergangenen Jahres otura, FolxPunk und Saitenfeuer, FolxPunk stehen ebenfalls noch die jungen Potenzprotze der Drunken Army auf den Das AgF Team freut sich auf jeAdelsheimer Brettern. den Einzelnen von Euch und hofft, Gepaart mit den Parmit der Bandauswahl Euren Getygaranten Thekenschmack getroffen zu haben! Aber proleten und Engel in Zivil, stehen davon gehen wir mal aus! auch im Mittelsektor 2 Bands auf der Bühne, bei denen man immer mit guter Laune, fettem Sound Tickets: und auch dem ein oder anderen VVK: 18,- € / AK: 22,- € Onkelzkracher rechnen muss! auf www.dasrockt-tickets.de Die alten Hasen BRDigung, Kärbholz und die Wilden Jungs runden Line-Up: dieses Spektakel mit geiler BühKärbholz, Wilde Jungs, BRDigung, nenpräsenz und musikalischen, ja Engel in Zivil, FolxPunk, Thekenfast schon “Legenden”, astrein ab. proleten, Saitenfeuer, otura, Druken Army Stattfinden wird das Feuer & Eis Festival am 29.Oktober 2011 in der LiveFactory in 74740 Adelsheim. Einlass ist um 15:30 Uhr und Beginn wird um 16:00 Uhr sein. Karten bekommt Ihr für 18,-€ im Vorverkauf über DasROCKT! Tickets auf www.dasrockt-tickets.de

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SpreewaldRock Festival 20.-21.5.2011 in Drachhausen quasi schon Inventar. Harten ehrlich Rock aus Berlin wird es von den „Berserkern“ und „Drop out Chaos“ geben.

Krawallbrüder Quer durch die Rockmusikszene geht es beim Spreewald Rock Festival vom 20.-21.05.2011 Mit Kärbholz wird eine sehr bekannte und beliebte Band das Publikum mitreißen. Die Jungs sind auf den Bühnen der G.O.N.D und EL

Für BO Fans wird die Tribute Band „Engel in Zivil“ ein begehrter Act werden, neben Onkelz Songs werden die Jungs auch eigene Stücke präsentieren. AC/DC Fans kommen bei Riff Raff voll auf ihre Kosten. Diese Coverband gehört zu den besten Tribute Bands deutschlandweit. Die Soifass aus Berlin sind bekannt für ihren Streetpunk.

Soifass Die Kapelle „ Tatoo the Carpet“ läßt die Herzen des Skapunkfreunde höher schlagen. Die Krawallbrüder aus dem Saarland sind die Headliner dieses Festivals. Mit Oi Punk begeistern die „Stunning Proles“, die schon als Supportband von Größen wie Deadline, F.B.I. und Pipes & Pints gespielt haben. Die Jungs von „Nape“ sind für Grungemusikpark zuständig. Desweiteren werden Dopamin, Cerveza und Absturtz das Event musikalisch bereichern. „Flugschau“ wird als letzter Act am zweiten Abend auftreten und die Hits von Rammstein in bester Manier wiedergeben. Rock on! (susi) Tickets: für 22, 00 € + 1,50 € VVK Geb. auf www.spreewald-rock-festival.de Line-Up: Krawallbrüder, RiffRaff, Engel in Zivil, Kärbholz, Berserker, Soifass, Flugschau, cerveza, Durstige Nachbarn, Drop out chaos, Altbewährtes, Absturz, Tattoo the carpet, Dopamin, Nape, Stuning Proles Spielzeiten: Freitag: 17:30 Uhr bis 3:00 Uhr Samstag: 15:00 Uhr bis 3 Uhr jeweils danach wird das AGF Radio bis zum bitteren Ende aus der Konserve weitermachen

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Ebberock 7.5.2011 in Meinerzhagen Das mittlerweile dritte Mal in Folge wird das Sauerland gerockt. Auch dieses Jahr vertrauen die Veranstalter auf die Bands der letzten Jahren und etablieren somit ein Event, dass stets Spaß und gute Musik verspricht. Wie die vergangenen Jahre auch, spielen auch 2011 wieder Kärbholz & Betontod als Headliner. Dazugesellen sich Berserker aus Berlin, Rotz & Wasser aus Hamburg sowie die Onkelzcoverband Stainless Steel.  Zusätzlich wird die Newcomer-Truppe Killrton den Tag musikalisch starten. Für laue 15€ kann man hier sicherlich nicht viel falsch machen. (tiz) Tickets: VVK: 15,- € / AK: 17,50 € auf www.dasrockt-tickets.de Line-Up: Kärbholz, Betontod, Berserker, Stainless Steel, Rotz & Wasser, Killrton

Rock am Neckar 10.-11.06.11 in Epfendorf Die Erde wird im Sommer in Epfendorf wieder erzittern, denn am 10. und 11. Juni geht dort das fünfte „Rock am Neckar“-Festival über die Bühne. Die Planungen für das Festival laufen auf Hochtouren. „Es wird lauter, härter und größer als je zuvor“, versprechen die Veranstalter. Es sind beinahe alle Bands bereits unter Dach und Fach. Mit dabei ist der frühere Accept-Frontmann Udo Dirkschneider mit seiner Band U.D.O. Er wird als Headliner am Samstag das Festival rocken! Bestätigt sind auch die Deutschrocker Kärbholz. Punkrock gibt’s von Betontod und BRDigung. Crazy Maiden spielen Heavy-Hits der 80er- und 90er-Jahre. The Sorrow bringt Metalcore nach Epfendorf. Forensick eröffnen das Open-Air-Festival am Freitag, den 10. Juni, mit einer geballten Ladung Heavy Metal. Edelweiss stürmen am Samstag, den 11. Juni, als erste Band die Bühne. Was sie tun, ist wahrscheinlich einzigartig: Sie covern die Songs von AC/DC – auf deutsch! Die ersten 200 Kombi-Tickets für beide Tage werden über die Homepage zum ermäßigten Preis von nur 25,€ angeboten.

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Festivals 2011

Bolzrock Festival 13.8.2011 in Asbeck Das Bolzrock-Festival im schönen Münsterland findet in diesem Sommer schon zum vierten mal statt. Klein angefangen, mit 350 Besuchern, wurde es von Jahr zu Jahr immer etwas größer (2009: 500 Besucher), so dass letzten Sommer bereits 800 Besucher auf dem OpenAir Platz begrüßt werden konnten. Damit es niemand langweilig wird, gibt es wie schon in den letzten zwei Jahren sogar in den Umbaupausen Live-Musik. Auf dem Gelände gibt es die sog. „Bolzmark“ (Wert: 1,30€) mit welcher ihr im kompletten Konzertbereich bezahlen könnt. Die Preise (z. B. Bier: 1 Bolzmark, Whisky-Cola: 2 BM, Bratwurst: 1 BM) sind ganz nach dem Motto „von normalen Leuten, für normale Leute“ aufgestellt. Übernachten könnt ihr auf dem angrenzenden Zeltplatz oder in den örtlichen Pensionen. Bestätigte Bands: Kärbholz, störte.priester, Rockwasser, Saint Koppschuss, Überraschungsband aus dem radioactiv-Voting und in den Umbaupausen Meikel Fernweh. (h0m3r)

Pfeffelbach Open Air 8.-9.7.2011 in Pfeffelbach Auf der Openair-Bühne in Pfeffelbach wird 2011 bereits zum fünften Mal in Headliner-Qualität gerockt und ist ein echter Geheimtipp der Szene. Ähnlich wie beim Kult-Festival „Wacken Open Air“ in SchleswigHolstein treffen sich Rockfans aus ganz Deutschland und den angrenzenden EU-Staaten, um „Dorf und Wiese richtig zu rocken“. Insgesamt treten 12 Bands und die diesjährigen Headliner „Frei.Wild“ auf. Für die 180 m² große Bühne werden mehr als 40 Tonnen Stahl verbaut und eine 300.000 Watt-Lichtanlage installiert, damit die Besucher E-Gitarre, Bass, Drums und Vocals in einem „angemessenem lautem Klangbild“ genießen können. Im Festival-Biergarten können die Besucher gediegen die Gigs der Bands feiern. Für Fans, die das ganze Wochenende da feiern wollen, stellt Bauer Gass auch in diesem Jahr Wiese zum Campen, Chillout-Zone und für Pre-Festival- sowie Aftershowpartys an. Infos über die Bands, das Festival und Camping unter: http://www.Pfeffelbach-openair.de.

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Festivals 2011

Rock an der Isar 26.-28.5.2011 in Landshut Dieses Festival scheint sich zu einer kleinen, aber sehr harten, Perle zu entwickeln. Freunde von tiefgestimmten Gitarren und härter Gangart dürfen sich an Pro-Pain, GK, 9mm oder Berserker erfreuen. Die Oi-Punks/ skins unter euch wiederum an Unantastbar und Krawallbrüder. Für die Punks unter euch greifen A.O.K. und Normahl in die Saiten und dazu gibt’s Deutschrockbands ala Kärbholz, Störte.Priester, Morgenrot oder Absturz. Die Bierstände haben die ganze Nacht auf (Bier 0,5l = 2,5€ …das wird kein teurer Abend!). Ihr dürft natürlich Grillen und für Wohnmobile gibt’s ebenfalls separate Bereiche. Absolut vielversprechend! Line-Up: A.O.K., Absturz, Berserker, Böhse Bengelz, Cerveza, Cruddy Basemant, E!NZ, Engel in Zivil, Fuse Box , Grober Knüppel, Hämatom, Heilige Bruehder, Hokum, Kärbholz, Koma, Krawallbrüder, Morgenrot, NoRMAhl, North of Hell, Pro Pain (USA), Rock Rottens 9mm Assi Rock‘n‘Roll, saint shelter, Tampones, TequilaLauWarm, Unantastbar (I), Venterra Tickets: VVK 36,- € auf www.r-a-d-i.de

Deutschrock Monster Festival 2011 1.10.2011 in Geiselwind Zum dritten Mal in Folge findet nun das Deutschrockmonsterfestival am Autohof Strohofer statt. Nach der erfolgreichen Tour einst 2008, und der stetig besser werdenden Qualität des Festivals als solches, kann man sich bei diesen Preisen und Bands schon jetzt auf die erste Oktoberwoche 2011 freuen. Für schlappe 20€ bietet man dem geneigten Deutschrockfan ein extrem fettes Line Up.

Neben 9mm & Frei.Wild kommen die Altrocker Extrabreit nach Geiselwind, Edelweiss mit ihren AC/ DC-Coversongs auf Deutsch, Kärbholz und Serum 114, die live stets ein Fels in der Brandung sind, die Punker Betontod mit all ihren Hits, die Engel in Zivil stehen im Line Up neben „Newcomerbands“ wie Killerton, Saint Koppschuss und Raven Henley. Während der Bühnenpause wird euch The Mighty Ski-King ein

wenig Musik um die Ohren dröhnen. Sichert euch schnell eure Tickets, denn so viele Bands für diesen Preis, werdet ihr sicherlich nicht wieder finden! Also ab zum Eventzentrum Strohofer. (tiz) Datum:01.10.2011 Preis: 20€+VVK Ort: Autohof Strohofer, Geiselwind

Bandvorstellung| Festivals 2011 | Das Rockt! 2/2011

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Festivals 2011

Rock am Ring 2011 Nach dem großartigen Geburtstag letztes Jahr auf dem Nürburgring, heißt es für Marek Lieberberg und Co. die Messlatte im bekanntesten Festival Europas weiter nach oben zu treiben. Das der Qualitätsanspruch in Form von Sanitärenanlagen, Johanniter, Polizeiaufgebot und natürlich der Getränke- sowie Nahrungsversorgung nicht gemindert wird, sollte selbstredend sein. Rock Am Ring wird auch im Jahre 2011 die Sperrspitze deutscher (Pop/ Rock-) Festivals bilden wo sich Jahr für Jahr der Fan nur eine Frage stellen muss: Ist das Billing mir die Karte wert (der Rest ist es allemal)? In Form von Starkstrommusik sind wir da mal wieder auf der sicheren Seite: System of a down, Coldplay, Kings of Leon, Beatsteaks, Alter Bridge, 3 Doors Down, In Extremo, In Flames, KoRn, Madsen, Mando Diao, Royal Republic, Selig, Social Distortion, Volbeat und noch so unendlich viel mehr, dass einem einfach nur das Klappmesser aufgeht bei diesen Namen. Jahr für Jahr

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bietet das Frankfurter Bookingbüro ein großartiges Line-Up, natürlich nicht nur „auf’m Ring“ sondern auch „im Park“ zu Nürnberg. Trotz des Anschaffungspreises von 170€/ Karte muss man sich eingestehen, viel Geld für verdammt viele, geile Bands. (tiz)

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Wo: Nürburgring, Eifel Wann: 03-05.06.2011 Wer: siehe unten, ansonsten alles mit Rang und Namen


DAS ROCKT! Ticketshop Guano Apes

DAS

05.10.2011 07.10.2011 09.10.2011 10.10.2011 21.10.2011 28.01.2011 29.01.2011 31.01.2011 08.02.2011

Köln 35,68 € Hamburg 36,50 € Berlin 35,83 € Leipzig 35,83 € München 35,83 € Stuttgart-Wangen 35,80 € Mannheim 36,40 € Luxembourg 33,25 € Hannover 36,70 €

In Extremo

Agnostic Front 15.07.2011 Köln

Doro Pesch 16,50 €

Beatsteaks 02.07.2011 Dresden 03.09.2011 Hamburg

30,95 € 35,75 €

Blink 182 20.06.2011 Frankfurt 22.06.2011 Berlin 24.06.2011 Essen

41,60 € 39,41 € 40,40 €

Betontod + Kärbholz + 9mm 07.10.2011 München 09.10.2011 Pratteln 11.10.2011 Köln 14.10.2011 Jena 16.10.2011 Bochum 27.12.2011 Düsseldorf 29.12.2011 Ludwigsburg

14,10 € 29,09 € 16,65 € 16,60 € 16,65 € 16,25 € 18,10 €

Bon Jovi 10.06.2011 Desden 12.06.2011 München 16.07.2011 Mannheim

ab 64,50 € ab 58,00 € 65,00 €

09.10.2011 08.12.2011 09.12.2011 10.12.2011 11.12.2011 14.12.2011 16.12.2011 17.12.2011 18.12.2011

Memmingen Saarbrücken Aschaffenburg München Hannover Nürnberg Osnabrück Herxheim/Pfalz Hamburg

27,75 € 27,65 € 27,65 € 26,20 € 29,70 € 26,30 € 28,05 € 21,85 € 26,90 €

Fiddler`s Green 13.10.2011 15.10.2011 16.10.2011 04.11.2011 13.01.2011

Bochum Flensburg Kiel Jena Dresden

21,45 € 21,60 € 21,25 € 17,70 € 18,50 €

49,55 € 49,25 €

Frei.Wild

Deadline 01.09.2011 Bochum

12,25 €

07.05.2011 Potsdam 20,45 € 27.12.2011 Berlin - C-Club 20,15 € 28.12.2011 Köln 22,15 €

29.04.2011 18.11.2011 19.11.2011 23.12.2011

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Saarbrücken Jena Schweinfurt Osnabrück

27.12.2011 28.12.2011 29.12.2011 30.12.2011

Frankfurt/Höchst 29,75 € Stuttgart 32,99 € Dresden 29,99 € Hamburg 30,69 €

Funeral for a Friend

Die Kassierer 16,50 € 15,50 € 15,45 € 15,50 €

In Flames 01.06.2011 Berlin 02.06.2011 Leipzig

ab 27,90 ab 27,90 €

Iron Maiden 02.06.2011 Hamburg 56,00 € 03.06.2011 Berlin 62,20 € - 71,40 € 07.06.2011 Stuttgart 5 6,50 € - 59,95 €

18.06.2011 20.07.2011 09.12.2011 10.12.2011 11.12.2011 13.12.2011 14.12.2011 15.12.2011 16.12.2011 17.12.2011

Otterstadt Knetzgau Dresden Erfurt Berlin Hamburg Köln Kassel Stuttgart München

14.06.2011 Berlin

37,00 €

Die Happy

ab 32,80 € 32,80 € 34,20 € 32,80 € 32,80 € 32,80 € 32,80 € 34,50 € 33,25 € 35,00 € 49,80 €

25,00 € 27,00 € ab 21,40 € 24,50 € 21,47 € 21,47 € 24,20 € 25,40 € 22,40 € 21,88 €

Kings of Leon

Deftones 18.08.2011 Stuttgart

Siegen Berlin Singen Fürth Leipzig Erfurt - Chemnitz Nideggen Bochum Trier Lichtenfels

J.B.O.

Foo Fighters 23.08.2011 Köln 24.08.2011 Übersee

21.04.2011 22.04.2011 26.04.2011 27.04.2011 28.04.2011 30.04.2011 26.08.2011 28.08.2011 29.08.2011 05.08.2011 18.06.2011

24.04.2011 26.04.2011 04.05.2011 09.05.2011

Ticketshop | Das Rockt! 2/2011

Berlin Hamburg München Frankfurt

19,00 € 19,65 € 19,00 € 19,00 €

63,50 €

Limp Bizkit 25.06.2011 27.06.2011 28.06.2011 04.07.2011

Mannheim Oberhausen München Leipzig

38,45 € 39,65 € 47,63 € 43,90 €

Linkin Park 18.06.2011 Leipzig 19.06.2011 Oberursel 25.06.2011 München

61,95 € 58,00 € 64,85 €


DAS ROCKT! Ticketshop Motörhead 17.06.2011 30.11.2010 01.12.2010 03.12.2010 04.12.2010 07.12.2010 08.12.2010 10.12.2010 11.12.2010

Lichtenfels Düsseldorf Hannover Trier Stuttgart Berlin Wiesbaden Chemnitz München

49,80 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 €

Ohrenfeindt 06.05.2011 29.09.2011 08.10.2011 24.11.2011 09.12.2011 10.12.2011

Bremen Augsburg Köln Würzburg Burglengenfeld München

17,90 € 18,00 € 15,00 € 17,15 € 18,00 € 18,86 €

Ozzy Osbourne 13.06.2011 Oberhausen ab 48,65 € 15.06.2011 München ab 54,30 € 17.06.2011 Esch alzette 61,38 €

Saltatio Mortis 03.11.2011 10.11.2011 11.11.2011 17.11.2011 18.11.2011 01.12.2011 02.12.2011 25.11.2011 12.11.2011 03.12.2011

Köln 19,10 € Saarbrücken 18,60 € Bochum 18,85 € Stuttgart ab19,25 € München 16,30 € Nürnberg 16,30 € Dresden 16,30 € Hannover 24,25 € Hamburg - 16,95 € Berlin - C-Club 16,85 €

Scorpions 17.06.2011 Oberursel

51,70 €

Sondaschule 07.05.2011 13.05.2011 14.05.2011 20.05.2011 27.05.2011

Essen Trier Köln Aschaffenburg Bremen

15,80 € 14,70 € 17,20 € 17,35 € 11,90 €

Unheilig

17.06.2011 18.06.2011 25.06.2011 08.07.2011 10.07.2011 15.07.2011 17.07.2011 22.07.2011 06.08.2011 19.08.2011 20.08.2011 21.08.2011 26.08.2011 02.09.2011 03.09.2011

Bonn 36,25 € Fulda-Sickels 37,90 € Neu-Isenburg 39,75 € Desden 34,25 € Heilbronn 37,90 € Bielefeld 36,45 € Iffezheim ab 38,55 € Emmendingen 38,00 € Berlin 34,25 € Rostock 34,25 € Braunschweig 37,35 € Coburg 37,50 € Losheim 37,45 € M‘gladbach ab 34,35 € Gronau 34,25 €

Wirtz 21.10.2011 22.10.2011 24.10.2011 25.10.2011 29.10.2011 29.10.2011 31.10.2011 01.11.2011 02.11.2011 04.11.2011 05.11.2011 06.11.2011 08.11.2011 09.11.2011 10.11.2011

Jena Kaiserslautern Stuttgart Würzburg Nürnberg München Leipzig Hannover Bremen Hamburg Münster Berlin - Dortmund Köln Frankfurt

Stuttgart Köln Hamburg Berlin Dresden München Neu-Isenburg

Basel 51,76 € Bremen 36,45 € Hamburg 39,95 € Schwäbisch Gmünd 37,90 € Gelsenkirchen 34,25 €

110,25 €

With Full Force Festival 01.07.2011 Löbnitz

79,90 €

G.O.N.D. 2011 14.07.2011 Gut Matheshof

37,00 €

Ehrlich & Laut Festival 25.08.2011 Alsfeld

45,00 €

Christmas Metal Festival

33,30 € 33,30 € 33,45 € 33,45 € 33,45 € 33,30 € 33,45 €

17.06.2011 Scheessel

Feuer & Eis Festival 29.10.2011 Adelsheim

18,00 €

F.E.K.9 Monsterfestival 01.10.2011 Geiselwind

23,10 €

Rock in Concert 17.06.-18.06.2011Weismain 49,80 €

Fonsstock Festival 08.07.2011 Nordenham

19,00 €

Hurricane Festival 126,25 €

Reload Festival 01.07.2011 Sulingen

67,95 €

Rock in den Ruinen 30.04.2011 Dortmund

13,06 €

Southside Festival

58,00 € 54,40 € 60,00 €

17.06.2011 Neuhausen

FESTIVALS

13.08.2011 Hildesheim

Ebbe Rock

01.07.2011 27.08.2011 28.08.2011 24.07.2011 05.06.2011

Hurricane Festival 17.06.2011 Scheesel

09.-10.12.2011Geiselwind ab 39,00 €

ZZ Top 26.06.2011 Abenberg 27.06.2011 Köln 29.06.2011 Mainz

162,50 €

16,30 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,90 € 18,50 € 18,50 €

Within Temptation 15.11.2011 17.11.2011 20.11.2011 21.11.2011 23.11.2011 24.11.2011 25.11.2011

Rock im Park 03.06.2011 Nürnberg

126,25 €

Mèra Luna 80,25 €

Metallica The Big 4

07.05.2011 Meinertzhagen ab 15,00 €

02.07.2011 Gelsenkirchen 74,65 €

Rock an der Isar

12.08.2011 Rothenburg

26.05.2011 Landshut

Taubertal Festival Sonisphere Festival 2011

Rock am Ring 03.06.2011 Nürburg

97,60 €

39,60 € 23.06.2011 Basel

140,99 €

Ticketshop | Das Rockt! 2/2011

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162,50 €


DAS ROCKT! Ticketshop

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Herausgeber: Torsten Schneider c/o DAS ROCKT! Magazin Jahnstr. 14, 36304 Alsfeld Tel: 06631/705440 Fax: 06631/705488 EMail: info@dasrockt-magazin.de Web: www.dasrockt-magazin.de Redaktion: Sandro Mehlberg (tiz) V.i.s.d.P., Torsten Schneider (ts), Markus Kirchheim (mk), Andy Müller (am), Katja Löffler, (kl), Carrie Chilvers (cc), Steffi Dettmar (sd), Patrick Schneiderwind (arti), Sebastian Strottmann (Jalen), Jörg Niethammer (h0m3r), Susanne Zech (susi) alle erreichbar unter oben genannter Adresse So erreichst Du uns: www.dasrockt-magazin.de www.facebook.com/dasrocktmagazin www.myspace.com/dasrockt www.youtube.com/dasrocktmagazin www.twitter.com/dasrocktmagazin Redaktion: redaktion@dasrockt-magazin.de Tel.: 0172/3949695 Anzeigen: anzeigen@dasrockt-magazin.de Tel: 06638/8408940 Termine: termine@dasrockt-magazin.de Tel: 06631/705441 Tickets: tickets@dasrockt-magazin.de Tel: 06631/705440 Abo: info@dasrockt-magazin.de Fax: 06631/705488 Das Copyright für den gesamten Inhalt, insbesondere Anzeigen, liegt, soweit nicht anders angegeben, beim Herausgeber. Nachdruck nur mit Genehmigung des Herausgebers. Für unangeforderte Texte und Fotos können wir keine Garantie übernehmen. Namentlich gekennzeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Der Gerichtsstand ist in jedem Fall Alsfeld. Alle Angaben ohne Gewähr.

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