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Ausgabe 1/2011

DAS

g ! tun LOS h Ac EN ST KO

Das Magazin für Deutschrock, Punk,Rock‘n Roll,Ska & Streetcore

Sag Hallo zu

20 Jahre Volxsturm!

So wird die neue Live-CD und DVD Endlich machen auch die Ihr Album

Im Studio mit Kärbholz Tickets für alle Konzerte & Festivals 2011 bekommst Du auf www.dasrockt-tickets.de


Los geht‘s ... DAS

ROCKT! Inhalt

Los geht‘s

S. 3

Folxsturm

S. 4

Split Image

S. 7

CD Kritiken

S. 8

Haudegen Übergas Crushing Caspars Split Image Rockwasser Dritte Wahl Social D. Krawallbrüder Wortmord

Interview: Berserker

S. 11

Interview: Rotz und Wasser

S. 12

AGF-Radiocharts

S. 13

Interview: Platzverweis

S. 14

Interview: Betontod

S. 15

Interview: Übergas

S. 16

Bandvorstellung: Störter.Priester S.__ Punkrockläden Spezial

S. 18

Remedy Records Puke Music

Tourdates

S. 20

Newcomer: Saitenfeuer

S. 24

Konzertberichte

S. 26

Das ROCKT! Girl

S. 30

Festival Spezial (vol.2)

S. 32

Haben wir zugelegt! Weihnachten hinter uns gelassen, den Schädel von der Silvesterfeier auskuriert und dann im neuen Jahr die Erkenntnis: Das Ende war mal wieder zu viel von allem. Auch bei unserem kleinen Magazinchen hat sich das ein oder andere Pfund angesammelt, nur gut, dass wir nicht wirklich vorhaben, diese zu verlieren. Soll heißen ihr haltet gerade das dickste Magazin in euren Händen, welches wir je gedruckt haben. Die Hornhaut an den Fingerkuppen ist vom vielen Tippen der Seiten zentimeterdick geworden und die Augen verformten sich schon viereckig aufgrund der zig Stunden vor dem Monitor. Doch die harte Arbeit der letzten Woche trägt nun Früchte und ich bin sehr stolz auf die Leistung der kompletten Mitarbeiter von DasROCKT!. Die Entwicklung dieses Projektes, der stetige Wachstum und euer Zuspruch zeigt mir Tag für Tag, dass wir etwas erschaffen haben, was sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch (mehr als) gut ist. Ein großes Dankeschön daher an meine Redakteure, Korrekturleser, Fotografen, Layouter und Herausgeber sowie allen sonstigen Helfern, Partnern und natürlich Lesern. Doch genug der Gefühlsduselei! Hier die Fakten: Noch nie hatten wir so viele Bands in unserem Magazin und dieses Jahr schmückt das Titelblatt die Geburtstag-Oi-Skins Volxsturm. 20

Jahre werden sie dieses Jahr, mehr Gründe braucht man ja wohl nicht um über sie zu schreiben, oder? Doch. Schließlich kommt ein Album mit DVD und Zubehör. Ein Oi! kommt selten allein und so trafen wir ebenfalls Rotz & Wasser, um über deren dritte Langrille zu plaudern. Der W gab sich die Ehre, beantwortete uns ein paar Fragen, wir waren bei Kärbholz im Studio und hatten einen ersten Eindruck auf die dritte Scheibe. Wir unterhielten uns mit Übergas in Frankfurt, waren mit Frei.Wild auf Tour, sprachen mit Grober Knüppel über Gott & die Welt, genauso wie mit Split Image, Berserker, Platzverweis und last but not Least: 4 Promille. Richtig, wir haben das Glück zu sagen: Wir sind das erste Printmedium was mit der Band über die eventuelle Reunion spricht. Der Newcomer der Ausgabe kommt aus Berlin und heißt Haudegen. Es gibt Konzertberichte, Plattenkritiken, Gewinnspiele, einziges Defizit: Leider kein Punkrockladen in der Vorstellung, was aus terminlichen Gründen nicht mehr umsetzbar war bis zur unserer Druckdeadline. Dafür können wir euch aber bereits einen Eindruck für den Festivalsommer bieten. Ihr merkt also: Wir sind ziemlich fett geworden und das ist auch gut so. Bleibt munter! Sandro „Tiz“ Mehlberg

Festivals 2011 Das ROCKT! in concert

Interview: StoneSour

S. 38

Veranstalter- Interview: G.O.N.D.

S. 39

DAS ROCKT! Ticketshop

S. 42

Verlosung

S. 45

Impressum

S. 46

Die nächste Ausgabe von DAS ROCKT! erscheint im April 2011

Los geht‘s... | Das Rockt! 1/2011

Seite 3


Volxsturm

Sag Hallo zu 20 Jahre Volxsturm!!! 20 Jahre gibt es diese Band mittlerweile schon. 20 Jahre in dem Europa lernte, dass nicht nur Bier trinken wichtig sei. Ungekürzt, unverblümt und redefreudig zeigten sich Tost (dr) und Hinkel (v), mit denen wir über diese 20 Jahre und über die Jubiläumsscheibe der Schweriner Legende redeten. Das Rockt: Eure Band Volxsturm gilt als eine der bekanntesten und wichtigsten Oi-Bands Deutschlands. Wie habt ihr euch zusammengefunden, woher stammt der Name und was war eure Motivation Musik zu machen? HINKEL: Die Band VOLXSTURM hat sich 1991 in Schwerin gegründet, wir haben also 2011 unser 20jähiges Bestehen. Robert (Gitarre), Norman (Bass) und ich waren sehr gut befreundet und die beiden wollten eine Band gründen, da es sonst in Schwerin, unserer Heimatstadt, kaum Alternativen gab, seine Zeit totzuschlagen. Die Jugendclubs waren meistens von der damals sehr starken rechtsradikalen Jugendszene besetzt und auch sonst gab es in dieser damals wirklich wilden Zeit kaum Möglichkeiten für uns junge Punks. Wir lungerten oft nur auf der Strasse rum und machten das, was viele

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Jugendliche in diesem Alter machten: Partys, Spass und etwas Unfug. Norman lernte einen sehr jungen Punkrocker kennen, der auf meiner Schule ging und sogar Schlagzeug spielen konnte, das war Troidler. So hieß es erst einmal einen Proberaum finden, was damals eigentlich gar nicht so schwer war, da viele DDR Betriebe nun leer standen und irgendwo immer ein Raum war, den man nutzen konnte. Proberäume wechselte man dann so oft, wie den Namen der Band (wenn wir mal einen hatten). Einen festen Raum zum Proben bekamen wir allerdings erst, als Troidler aufs Dorf zog und wir eine alte Baracke zu Verfügung bekamen. Dort hielten wir vier uns fast jedes Wochenende auf, da wir dort unsere Ruhe hatten, spielten Songs unserer alten Punkhelden wie Slime, Schleimkeim, Boskops, L`Attetat, Müllstation, Exploited, Cock Sparrer u. ä. nach. Aber auch eigene Songs entstanden

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schon. Gesungen hat meistens Robert oder ich und die Texte schrieben wir oft zusammen. Nachdem die Baracke abgerissen wurde, zogen wir noch mal kurz in Schwerin in zwei Proberäume, bekamen dort jedoch Ärger mit dem Betriebswerkschutz des Betriebes. Fast an alter Stelle der Baracke konnten wir in ein altes Heizhaus einziehen und bauten uns dort einen Proberaum aus. Das wurde ein fester Treffpunkt der damaligen Schweriner Punkund Skinszene. Irgendwann schrieb mal einer über die Tür den Schriftzug VOLXSTURM und so heißt dann unsere Band bis heute. Heftigste Partys gingen da ab, das kann ich euch sagen, aber auch noch mehr eigene Songs wurden geschrieben, einige Aufnahmen von Proberaumkonzerten wurden auf Kassetten an Freunde verteilt. So wurden wir schon damals im ganzen Norden bis nach Berlin bekannt und durften schon das


Volxsturm ein oder andere Interview in kleinen Punk- oder Skinheften machen. Die ersten zwei öffentlichen Gigs außerhalb vom Proberaum hat Robert noch gesungen, danach sollte ich singen, weil in der Zwischenzeit die meisten Texte von mir kamen und Robert nicht singen und Gitarre spielen wollte. 1994 nahmen wir eine Demokassette in einem Musikladen auf und bekamen danach einen Plattenvertrag bei einem Label. Nach einigen Ein- und Ausstiegen, verschiedenen Veröffentlichungen und Labelwechseln besteht die Band heute aus Boris (Bass), Robert (Gitarre), Marcus (Gitarre), Tost (Drums) und mir (Gesang). Auf unserer DVD „Immer hart am Wind“ kann man vieles auch noch entdecken, da wir auch über die alte Zeit reden und zeigen, wo damals alles begann. Vielleicht ist der ein oder andere etwas neugierig geworden. Das Rockt: Wenn mich nicht alles täuscht, hattet ihr auf einer eurer ersten Veröffentlichungen einen Song der Troopers gecovert, wobei diese den bis dato nicht mal veröffentlicht hatten, oder? HINKEL: Nein, dies stimmt nicht. Der Song „Gewalt“ von den TROOPERS (schönen Gruss an Atze) war auf unserer ersten LP „Oi! is fun“ von 1996. Etwas früher veröffentlichten wir noch eine 5 Song EP mein lieber Redakteur... Aber auf den Trooperssong zurückzukommen. Wir bekamen damals eine Kassette, wo Songs von den Troopers drauf waren. Wir waren von diesen so begeistert, dass das Tape ganz oben in unseren Hitlisten war. Wir wussten nur, dass es sich um eine Kreuzberger Band aus Westberlin handelt und sie damals eine Legende Ende der 80er Jahre gewesen sein soll. Selbst unsere Kontakte nach Ostberlin konnten uns nicht weiterhelfen. Wir wollten den Troopers, die es allen Anschein damals nicht mehr gegeben haben soll, unseren Respekt zollen und nahmen also „Gewalt“ auf. Durch widrige Umstände (Verzögerung durch das Presswerk und der Druckerei) kam unsere LP aber nun später auf den Markt. Kurz vor unserer Veröffentlichung der „Oi!

is fun“ LP kam jedoch via Bad Dog Records eine Troopers CD auf dem Markt, mit den Songs die wir auf Kassette hatten, sowie drei neuen Kracher der Troopers. Wäre alles zeitlich so gelaufen, wie es geplant war, dann hätten wir eine Band gecovert, die kurz nach uns erst das Original auf den Markt geworfen hätte. Aber so coverten wir halt fast zeitgleich die Troopers mit ihrem ersten Output. Das Rockt: Wie hat sich in den 20 vergangenen Jahren euer Leben und vor allem der Kult, den ihr lebt/verkörpert, verändert? Hinkel: Hey, eine Frage an etwas ältere Herren oder was? Vieles hat sich in unserem Leben verändert, das bringt die Zeit mit sich. Wir haben Familien, Kinder, manche sogar zwei Berufe. Aber eines ist geblieben, der Spaß an unserer Band, die Liebe zur Musik und vor allem die Freundschaft und das Zusammensein in verrauchten Bandbussen an so manchen Wochenenden. Vieles sieht man heute vielleicht mit Abstand etwas anders, jedoch sind wir sicher, dass es immer richtig war zu etwaiger Zeit. Wie sich der „Kult“ verändert hat, maße ich mir nicht an, darüber zu urteilen. Die alten Freundschaften bestehen immer noch, einige sind dazu gekommen also ist bei mir/uns im Umfeld eigentlich alles gleich geblieben, denn auch unsere Freunde sind etwas dicklicher geworden, haben leicht ergraute Haare und Familien. Aber Punkrock ist uns immer noch wichtig! Das Rockt: Wie haben sich denn Volxsturm musikalisch verändert? Gibt’s Themen die ihr nicht mehr anfassen würdet oder würdet ihr euch thematisch mal gerne mit etwas ausgefallenem beschäftigen? Hinkel: Selbstverständlich haben wir uns als Band auch musikalisch verändert. Über die Jahre bleibt so etwas auch nicht aus, schließlich verändert man sich ja auch als Person, Geschmäcker verändern sich und auch das spielerische „Können“ eines jeden einzelnen. Einige Besetzungswechsel gab es ja auch, was auch immer Veränderungen mit sich bringt. Aber alles in allem

würde ich sagen, dass es immer „VOLXSTURM war“, wenn wir Songs veröffentlichten. Also ich meine, ein „roter Faden“ ist erkennbar über die Jahre. Es gab nie diesen großen Stilbruch. Textlich gibt es sicher Dinge, die wir nicht mehr anpacken würden. Texte die in Richtung „Geträumt“, „Irgendwann“ oder „Käse...“ wirst du bei uns sicher nicht mehr finden. Das ist auch verständlich, denn damals waren wir fast 20 Jahre jünger und es passte in diese Zeit. Heute können wir über diese Lieder nur noch schmunzeln, wenn überhaupt. Aber sie gehören zu der VOLXSTURM-Geschichte dazu. Was verstehst du denn unter „ausgefallenen Themen“? Mmh, als sogenannte Oi!-Band haben wir schon ein sehr breites Spektrum an Themen finde ich. Wir waren ja nie die Band, die nur über Skins oder Punks singt, die im eigenen Pathos versinkt oder vom letzten Vollsuff des Wochenendes. Grundsätzlich machen wir Texte über das was uns gerade so beschäftigt, manchmal sind es kleine Geschichten aus dem Leben, mehr oder weniger direkt verpackt, manchmal schreien wir einfach raus was uns ankotzt oder auch gefällt. Ich denke, auf der kommenden CD wird für jeden etwas dabei sein. Das Rockt: Gutes Stichwort die neue Scheibe: Was erwartet uns, wann kommt sie raus, wo wurde sie aufgenommen und welchen

Volxsturm | Das Rockt! 1/2011

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Volxsturm Stellenwert spielt hier euer 20. Geburtstag? HINKEL: Zu erwarten ist eine Menge und unser Label Sunny Bastards hat sicher manches mal verzweifelt die Hände gen Himmel gereckt, da sie ja lediglich eine CD haben wollten, nun aber aufgrund unserer Möglichkeiten und Kreativität mit einem ganzen Paket konfrontiert wurden. Umso schöner, das sie die Begeisterung für das Projekt und unsere Verrücktheit teilen und weder Kosten noch Mühe scheuen, das Ganze ansprechend in Szene zu setzen. Es wird neben 12 neuen Songs, einen ca. 35 minütigen Videobericht zur CD geben in dem 2 Videoclips enthalten sind. Einer („Ich hab die Strasse gesehn“ sollte mittlerweile bekannt sein, da wir ihn vor geraumer Zeit ins Netz gestellt haben. Der andere Clip ist ein klassischer Spielszenenclip zu unserem Lied „Für immer und die Ewigkeit“. Darüber hinaus werden wir das erste interaktive Spiel einer Szeneband rausbringen. Ich glaub so was gab es wirklich noch nie und bin von daher natürlich ziemlich begeistert über die ersten Ergebnisse. Das Ganze ist dann natürlich sehr zeitaufwendig, zumal wir auch alle einer geregelten Arbeit nachgehen und teilweise Familien haben, so dass wir seit ca. neun Monaten intensiv an der CD/LP werkeln. Da so viel Inhalt auch ansprechend angeboten werden soll und sicher auch als kleines Geschenk zu unserem 20 jährigen Bestehen, wird die CD dann als 56 seitiges Mediabook mit

( DVD im Pappschuber erscheinen. In dem Booklet des Mediabooks wird dann in Bildern eine Reise von den Anfängen der Band bis zum Hier und Jetzt unternommen und wir freuen uns sehr, wirklich alte und einzigartige Bilder der Band ausgekramt zu haben und zum ersten Mal veröffentlichen zu können. Die LP soll der CD in nichts nachstehen und so gibt es ein Kartenspiel als Subkulturenquartett in dem man Bands in verschiedenen

lichung ist dann Anfang März zum Sun of a Bastard Festival in Essen und das ist nicht nur unser konzerttechnisch offizieller Einstand bei Sunny Bastards, sondern auch gleichzeitig unsere Record Release Party, zu der es dann beide Formate erstmalig zu kaufen gibt. Das 20 Fotos: Das ROCKT jährige Bandjubiläum spielt insofern eine Rolle, als das es sich z.B. beim Fotobuch durch die CD zieht und wir aufgrund der alten Bilder ne Zeitreise machen. Ich denke es spielt sicher auch ne Rolle, bei dem Willen aller Beteiligten, dieses Riesenprojekt vom Zeit-, Kraft- und Finanzaufwand zu stemmen. Vielen Dank hierfür! Ich hoffe das schlägt sich dann auch in der Resonanz wieder und beim nächsten Mal machen wir dann vielleicht wirklich nur ne Cd hahahaha. Das Rockt: Wie sieht denn neben dem Release euer Jahr 2011 aus? Was habt ihr vor und was wünscht ihr euch?

Kategorien gegeneinander antreten lassen kann. Außerdem werden wir im Vergleich zu CD/DVD ein old-school-lastigeres Cover wählen. Natürlich gibt es auch bei der LP ein Booklet in 21x21 cm mit allen Features der CD/DVD. Veröffent-

HINKEL: Die Arbeiten zur neuen CD/LP werden sicherlich im ersten Quartal 2011 abgeschlossen sein, so dass wir uns dann auf die geplanten Konzerte freuen. Los geht‘s ja bereits am 15.01. in München beim Pogorausch Festival und dann hoppen wir irgendwie von Höhepunkt zu Höhepunkt. Genaue Daten und Fotos zur Nachlese kann man jeweils unter unseren Myspace oder Facebook-Accounts anschauen. Da uns die Tour 2010 soviel Spaß gemacht hat, überlegen wir momentan, ob wir auch im Oktober 2011 eine Kleinsttour planen. Privat freue ich mich, dass zumindest Robert nach 10 Jahren Berlin wieder den Weg nach Norddeutschland findet. Das wird für die Band einiges vereinfachen und vielleicht sogar beschleunigen. Frei nach dem Fussballmotto: „Nach der Platte, ist vor der Platte.“ Das Rockt: Vielen lieben Dank (fürs erste) und euch viel Erfolg mit dem neuem Album. (tiz) Fotos: Froilein_Noimann

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Volxsturm | Das Rockt! 1/2011


Split Image

Bands die heute noch im Punkrockbereich aktiv sind und ihren Ursprung aus den frühen 90igern haben, gibt es wahrlich wenige. Split Image vereinten sich 2007 wieder und brachten letztes Jahr ihr neustes Werk „…bringen Licht „ heraus. Grund genug über alte Tage zu sinnieren und gegenwärtiges mit BandLeader Gian-Franco zu bereden. Das Rockt: Ihr bringt nach eurer Wiedervereinigung im Jahr 2006 euer bereits viertes Album raus. Um was geht es? Franco: Da es kein Konzept Album ist, um recht verschiedenen Dinge. Um Skin und Punk zu sein, um die müßige Diskussion übers Internet, um das Feiern, kurz: um das was in unserem Leben passiert und um meine Sicht auf diese Dinge. Meine, weil ich die Texte seit der ersten Platte alleine schreibe. Das Rockt: Was würdet ihr sagen, wie sich „...bringen Licht“ von euren anderen Werken unterscheidet? Franco: Jede Band sagt das zwar von ihren neuen Platten aber: Die „…bringen Licht!“ ist die beste Image Scheibe seit Bestehen der Band. Das ist der Sound den wir wollten und eine logische Entwicklung von der „Guten Tag!“ bis hin „Tod und Teufel“.

Das Rockt: Was habt ihr euch fürs neue Jahr vorgenommen? Franco: Wir haben die Tour im Winter 2010 abgeschlossen und werden 2011 so 12 – 15 Gigs spielen. Marco und ich arbeiten aber bereits an den Songs zur 5ten Scheibe, die so geplant, 2012 erscheinen wird. Das Rockt: Was für Gigs stehen im Jahr 2011 an? Gibt‘s was richtig besonderes oder außergewöhnliches? Franco:Wir haben bisher nur bis ins Frühjahr geplant was die Konzerte angeht. Wenn alles klar geht wird im Winter wieder eine kleine Tour starten und bis dahin das eine oder andere Festival und Club Gigs. Das Rockt: Was hat sich an Fans aus Subkulturen geändert von euren Anfangstagen zu Heute? Franco: Früher war alles besser… nein quatsch. Subkultur ist kein Mu-

seum. Veränderungen sind nötig und finden statt. Mir fiel aber auf, dass es einen deutlichen Schnitt zum Publikum alt-West und alt-Ost gibt. Im Westen gibt es immer noch viele traditionelle Skins und Punks. Im Osten deutlich mehr Leute, die sich nicht derart bewusst traditionell kleiden. Wenn ich mir die Zeiten der „Guten Tag!“ anschaue – ohne Internet - stelle ich fest, dass diese erbärmliche Forenhetzjagd ein deutliches Zeichen von einer neuen Großspurigkeit durch den Schutz des Netzes bringt. Früher musste man sich mit den Leuten direkter auseinandersetzen, heute plappert jeder ungefiltert, was ihm gerade durch seinen mehr oder weniger strukturierten Schädel geht, auch aus. Unschön. Auch werden die Texte einzelner Bands immer härter und böser nur die Sänger dazu immer jünger und unscheinbarer… Das wärs! (tiz)

Split Image| Das Rockt! 1/2011

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CD Reviews

Haudegen

Haudegen EP Der Bandname verspricht was er hergibt, denn bei den ersten Tönen der Veröffentlichung seitens der Ostberliner verspürt man gleich, dass hier keine Geschenke verteilt werden.  Aus instrumentaler Sicht bekommt man hier ein Brett serviert, dass viele Bands sicherlich an den eigenen Fähigkeiten zweifeln lassen wird. Brachiale Riffs, ein treibendes Schlagzeug und dennoch mit Melodie versehen. Die Mischung aus Hardcore, Metal, Rock mit dezenten Vocals sind eine extreme Überraschung. Das Duo Sven und Hagen, mit ihren unterschiedlichen Gesangsstimmen, klingen nie wie Kontrahenten, sondern ergänzen sich großartig. Anklang wird diese Band in sämtlichen Genre finden, schließlich sieht sich das Duo nicht in einer Subkultur, sondern klar „grenzenübergreifend.“ Hier ein Soli, da zarte Gesänge, dann wieder die Doublebass und am Ende noch mal Streicherparts. Trotz all der Härte beweisen die Jungs aus Marzahn ein Gespür für Balladen und haben keine Scheu den weichen Kern hinter der harten Schale zu zeigen. Selten hat eine EP so für Aufsehen gesorgt und man muss sich fragen: Wo waren diese Jungs nur all die Jahre? (tiz) Warner Music VÖ: 29.10.2010

Übergas

Crushing Caspars

Wir sind ready to fight

Back to the roots

Würde man Übergas rein optisch betrachten, könnte man meinen: die Jungs aus Hamburg kommen direkt von einer Hip Hop Party. Was aber völliger Blödsinn ist, denn die Band hat es faustdick hinter den Ohren und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. So erscheint die neue Platte auch unter dem hauseigenen Label “Kirchhof Recordings“, das dem Sänger und Frontman Krispin gehört. Hart und direkt geht es los mit dem Opener “Wir sind Ready to Fight“, der jedem klar macht, dass hier kein Kuschelrock angesagt ist. Ein brutaler Sound dringt durch die Boxen, der den Hörer zum Headbangen förmlich zwingt. Immer gerade aus und mit harten Gitarrenriffs untermalt, rast die Band voran. Eine kleine Verschnauf- oder Bremspause liefern die beiden etwas ruhigeren Songs “Diese Nacht“ und “Immer“. Doch im Großen und Ganzen bleibt die Scheibe etwas für die härteren Fans. Würde die Band nicht Deutsch singen, könnte man glatt meinen “Drowning Pool“ liegt im Player. Doch auch in Sachen Sprache und Text muss sich die Band nicht verstecken und ist damit manch anderen Bands in der Szene einiges voraus. Wer also mal wieder richtig Gas geben möchte, sollte hier unbedingt zugreifen! Selten wurde auf Deutsch so gut abgerockt wie auf dieser Platte. (arti)

Der Titel der Platte bringt die Kernaussage des Albums voll und ganz rüber. „Back to the Roots“ ist absolut überzeugend. Zurück zu den Hardcore-Wurzeln.

Kirchoff Recordings VÖ: 01.10.2010

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CD Reviews | Das Rockt! 1/2011

Das geht so über das ganze Album, welches zum größten Teil die englische Sprache beinhaltet. Neben den typischen Merkmalen einer Hardcore-Band überzeugen die Crushing Caspars aus dem Raum Rostock vor allem mit einer perfekt abgestimmten Spielsicherheit und dem absoluten Mix aus Gitarrenund Drumüberlegenheit. Und das alles über alle siebzehn Songs, welche auf die Platte gepresst wurden. Auch wenn man die Band nicht kennt und jetzt auf den ersten Eindruck vielleicht denkt, „das ist nicht mein Ding“, wird nach den ersten Songs mit Sicherheit eines Besseren belehrt. (h0m3r) Dritte Wahl Records VÖ: 03.12.10


CD Reviews

Split Image

Rockwasser

Dritte Wahl

Nach 3 langen Jahren, drängen sich “Split image“ mit ihrem neuen Album “bringen Licht“ zurück in die Oi Szene.

Das dritte Album von Rockwasser, welches auch schon Ende letztes Jahr erschien, umfasst elf sehr abwechslungsreiche Titel. Gleich zu Beginn hämmern drei gewaltige Startsongs einem durch die Ohren. „Ein Zeichen hält Wort“, „Rock und Wasser“ und „Zum ersten Mal“ zeigen sofort was die Band zum Ausdruck bringen will. OhrwurmPotential: Extrem hoch!

Dritte Wahl sind zurück. Das neue Album der Rostocker Punklegende kommt mit dem Namen „Gib Acht“ mit 14 neuen Songs im Gepäck. Die Lieder kommen klar und direkt beim Hörer an. Selbst für langjährige Dritte Wahl Fans dürfte die Platte einige Überraschungen bereithalten. Positiv fällt die sehr melodische Begleitung und der gut verständliche Gesang auf. Es finden sich neben lauten Bassklängen und Gitarrensounds, auch feine Soli wieder, kombiniert mit elektronischen Details, Rythmen und Instrumenten, die eher im Skabereich zu finden sind. Der Gesang ist typisch Dritte Wahl. Mit Sprechgesang, als Duo oder mal ruhig als Ballade gesungen, gibt es viel Abwechslung. Ironisch, freiheitsliebend, gesellschaftskritisch und lustig beschreiben die Texte dieses Leben und können neue Einsichten zeigen. Der Song „Keine Angst“ ist ein Cover, im Original von der mit DW  befreundeten polnischen Punkband „FarbenLehre“.  Es muss nicht immer laut sein. Nachdenklich stimmt der Song „Ich bins“, der dieser Platte zwischen den lauten und oft eingängigen Nummern auch einen berechtigten  Tiefgang gibt. Es ist für jeden etwas dabei. Gesamtfazit: Diese Platte gehört in jedes CD Regal, dessen Besitzer gern guten, deutschsprachigen Punkrock hört. (susi)

...bringen Licht!

Nachdem man 2010 endlich wieder live abrockte steckte man die positive Energie in das jetzt erschienene Werk, welches auf dem neuen Label KB Records herauskam. Aggressiv und arrogant! Das macht Split Image aus und so präsentiert sich die Band auch dieses Mal. Dem Hörer erwartet eine geballte Ladung deutschsprachiger Oi, der mit cleveren Texten versucht sich von der Masse abzuheben. In den 10 neuen Studiosongs wird einem schnell klar, dass die Jungs kein Blatt vor dem Mund nehmen. Frei singen sie das heraus was sie denken und werden so sicher für Gesprächsstoff sorgen. Die markante Stimme des Sängers Gian-Franco Messina verleiht dem ganzen die passende Härte. Einzig zu bemängeln ist die schwankende Qualität der Aufnahme die leider oft übersteuert wirkt. So drückt im Song “Freitag Nacht“ der Bass einfach zu sehr , sodass man gezwungen ist öfters mal den Regler zu betätigen. Nichts desto trotz liefern Split Image mit “bringen Licht!“ ein gutes Comeback ab. (arti) KB Records VÖ: 07.01.2011

In all den Jahren

Gib acht

Nach diesem Beginn, der mich beim ersten Mal hören wirklich völlig aus den Socken gehauen hat, wird’s etwas ruhiger und nachdenklicher mit „Was geschehen ist, ist geschehen“. Die Töne, sowohl auf der Akustikgitarre als auch auf dem Bass, passen perfekt. Hier wurde wirklich sehr sauber gearbeitet. Der kommende Mix sagt auch sofort zu: Mit „Schöne bunte Welt“ wird’s wieder etwas rockiger, bevor mit „Vergess nie woher du bist“ wieder ein Song kommt, mit dem Rockwasser vielen aus der Seele spricht. Nach weiteren vier Titeln die wieder ein Feeling wie die ersten Songs auslösen, kommt mit „Stück vom Glück“ der sehr rhythmische Abschluss eines wirklich umwerfenden Albums. (h0m3r) Ohne Label/Vertrieb VÖ: 13.11.2010

VÖ: 05.11.2010

CD Reviews | Das Rockt! 1/2011

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CD Reviews

Der W

Störte Priester

Say hello to the angels

Wie könnte dieses Magazin je objektiv gegenüber einer Soloplatte eines Ex-Onkelz sein? Im tiefsten Unterbewusstsein ist der Wunsch nach einen Hauch Frankfurt stets verankert und so sperrt man sich nur oft dem Neuen, Unbekannten. Doch ist dies fair? Mitnichten. Doch was ist schon fair? Der W ist Der W und lebt die Musik aus, die er fühlt. Das ganze Album ist eine wilde Reise durch sämtliche Höhen und Tiefen, welche so vielseitig daherkommen, dass man entweder den x-ten Durchlauf nicht mitbekommt oder man sich komplett verwehrt. Die Texte zu tiefsinnig um sie sofort komplett zu verstehen, doch macht dies den W aus. Mal wird man ins tiefste Emotionsloch gezogen, dann wieder mit Kraft nach vorne ins Leben geworfen. Harmonische Melodien, dicke Riffs, Synthesizer, Streicherarrangements, herrliche Akustikgitarrenparts. Es gibt nichts, was man hier nicht findet. Ein Album, das von Vielseitigkeit nur so strotzt und aufs neuste die innersten Emotionen Weidners preisgibt. Für viele, die die sich die Musik alter Tage wünschen, wird diese Platte den letzten Funken Hoffnung nehmen. Allen anderen wird hier ein deutsches Rockalbum geboten, welches mehr als nur einen Durchlauf verdient hat. So wie eine reale Chance, welches es aber  nie haben wird. (tiz)

Auch schon das dritte Album präsentierten die störte.priester Anfang November 2010. Neben einigen bandinternen Veränderungen, setzt auch „Menschenfeind“ neue Maßstäbe bei den 4 aus dem frommen Bayern. Neben mal wieder perfekt eingespielten und abgemischten Gitarren, kommen die Drums in diesem Album auf gar keinen Fall zu kurz. Der aggressive Sound der für den zu vermittelnden Text einfach unabdingbar ist, ist unvergleichlich mit den beiden vorherigen Alben. Das Album beinhaltet mit seinen vierzehn erstklassigen Werken zwei etwas ruhigere Songs, die beide jeweils nach einer sich selbst aufbauschenden Phase eingefügt wurden. Die Texte sind auf eine brutale Weise extrem tief dringend und überwältigend. Jeder der in der Szene mit einer gewissen Grundlebenseinstellung unterwegs ist, wird dieses Album mehr als nur lieben. Ein Album, welches auch beim fünfzehnten Mal durchhören nicht langweilig oder „ausgelutscht“ wirkt, zudem findet man bei jedem Durchlauf noch mal eine Stelle, die man bisher anscheinend überhört hat.

Auch schon das dritte Album prä

Autonomie

3R Entertainment VÖ: 03.12.2010

Seite 10

Menschenfeind

Fazit: Auch wer die störte.priester bisher nicht gefesselt hat, wer dieses Album einmal durch hört, wird sie lieben. (h0m3r) Asphalt Records VÖ: 05.11.10

CD Reviews | Das Rockt! 1/2011

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Berserker

Berserker

10 Jahre Berserker! Da gibt‘s natürlich einige Neuigkeiten. Zudem schauen wir zusammen mit Schröder auf die - bis jetzt ein Jahrzehnt dauernde - Bandgeschichte zurück. Das Rockt: Pünktlich zum 10jährigen Jubiläum bringt ihr eine 4-Track-EP raus. Wie wird sie heißen und was erwartet uns auf dem Teil? (Name, Preis, Songs, wo aufgenommen….) Schröder: Sie heisst „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ und wurde im Musiclab Berlin Studio mit Matthias Wendt aufgenommen und gemastert. Es sind 3 eigene Stücke drauf mit einer Neuaufnahme von „Atme wenn Du kannst“ und ein Coversong der Band „Dritte Wahl“ Es ist eine limitierte Digipack Mini EP von 2000 Stück und wird als Dankeschön an unsere Fans für 2 Euro vertrieben. So hat man Berserker noch nicht gehört vorher. Weder vom Sound, noch von der Art der Songs teilweise. Das Rockt: Aus welchem Grunde habt ihr euch entschieden „Dritte Wahl“ zu covern und wieso ausgerechnet diesen Song? Schröder: Naja entschieden haben wir uns dazu nicht. Sunny Bastards hat gefragt ob wir auf dem Dritte Wahl Sampler mitmachen möchten und da haben wir zugestimmt. Warum ausgerechnet dieser Song? Leicht beantwortet. Es standen nur noch 4 zur Verfügung und die anderen 3 waren scheisse in unseren Augen. Das Rockt: Es handelt sich bei den Songs also weder um Ausschussware noch um einen wirklichen Appetizer aufs kommende Werk? Schröder: So sieht es aus. Eigentlich wollten wir zum 10 Jährigen Beste-

hen ein neues Album rausbringen. Möchte glaube ich jede Band. Durch unseren Wechsel an den Instrumenten innerhalb der Band, ist da natürlich was dazwischen gekommen. Aber durch die Treue der Fans, wollten wir nicht mit leeren Händen dastehen. Und somit konnten wir Matthias Wendt und das Musiclab Berlin Studio kennen lernen und eine erste Testphase fürs kommende Album starten. Und wir denken, dass Ergebnis spricht für sich allein. Das Rockt: In welche Richtung wird das neue Material gehen oder haltet ihr an eurem Stil fest? Schröder: Unserem Stil bleiben wir immer Treu, aber was ist es für ein Stil? Genau, BERSERKER. Wir sind eine Live Band. Jeden Song auf unseren Veröffentlichungen spielten wir mindestens 1-mal live. Das ist uns wichtig. Können wir was nicht spielen, wird es nicht aufgenommen. Aber durch Matze bei uns, ist diese Situation noch nie vorgekommen. Es wird trotzdem anders, das neue Album. Allein von der Produktion und vom Sound! Mit Matthias Wendt haben wir endlich jemanden gefunden, der genau weiß und auch fühlt, was wir umsetzen wollen mit unserer Musik. Das Rockt: Zu wann habt ihr denn das neue Album angedacht und was erwartet uns von euch im neuen Jahr? Schröder: Wir machen uns diesmal keinen Druck. Es wird wohl zum Ende des Jahres erscheinen. Und derweil werden wir weiter durchs

Land reisen und Live spielen was es zu rocken gibt. Das Rockt: In zehn Jahren in einer solchem Band erlebt man jede Menge. Gibt es besondere Erlebnisse die ihr nie vergessen werdet? Schröder: Oh ja, da gibt es einige schöne Sachen die wir erlebt haben. Zum Beispiel 2006 in Bitburg. Wo man mit der Band Fauxpas in der Jugendherberge zusammen gepennt hat. Getrennte Zimmer, aber durch das Badezimmer miteinander verbunden. Und wo mitten in der Nacht dann der Bassist Rayk das ganze Klo voll scheisst und so tut als ob er es nicht gewesen sei. Oder beim Open-Air in Magdeburg, wo Costa noch Schlagzeug gespielt hat und mitten im Song rückwärts von der Bühne flog von seinem „selbstgebauten“ Hocker, da er seinen vergessen hat. Ebenfalls bei einem Open Air, als Matze nach fast 2 Stunden Live spielen nicht mehr gerade stehen konnte vor Pissen und einfach vor der Zugabe pissen ging. Wäre ja kein Problem, wenn das Pissen nicht neun Minuten gedauert hätte. Bei einem Bikerclub, wo es die geilsten selbst gemachten Steaks und Bouletten (Frikadellen für alle nicht Berliner) gab. Wo wir alle so viel „vor“ dem Auftritt gefressen haben, dass wir alle mit Bauchschmerzen auf die Bühne sind und Schröder nach dem siebten Lied nicht mehr konnte und mitten im Lied von der Bühne sprang und zum Scheisshaus ochste, weil er sich sonst in die Hose geschissen. (tiz/ h0m3r)

Berserker | Das Rockt! 1/2011

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Rotz und Wasser

Rotz und Wasser Die Gentleman der Szene sind zurück! Ihr drittes Album heißt schlicht „24/7 Rock ‘n Roll“. Wir haben uns Heidi (b) geschnappt und mit ihm über Veränderungen, die Szene, das neue Album und den kommenden Konzerten gesprochen. Das Rockt: Was erwartet uns im Februar, wenn euer neues Album 24/7 Rock `n Roll erscheint? Moin Moin Jalen, erst einmal vielen Dank für eure Interviewanfrage, der wir natürlich gerne nachkommen. Was erwartet euch im Februar? Wie ihr sicher mitbekommen habt, waren die Jahre 2009/ 2010 für Rotz & Wasser nicht ganz einfach. Die normalen Höhen und Tiefen die man immer mal wieder durchlebt, hatten extreme Ausmaße erreicht. Angefangen hat alles, mit dem für uns unerwarteten Ausstieg von Frank und Stephan. Nach unserer zweiten Platte „Moin Moin“ hatten wir bereits den einen oder anderen neuen Song zusammen geschrieben. Doch dann kam mit dem Verlust von den Beiden doch alles anders. Die Realisierung des neuen Albums wurde erstmal auf Eis gelegt. Nun galt es vielmehr neue und sympathische Bandkollegen zu finden, welche auch menschlich ein Gewinn für Rotz & Wasser darstellen. Letztendlich haben wir diese mit Paul und Dubi seit Anfang 2010 gefunden. Unsere Bandbiographie kann bei Interesse auf unserer Homepage nachgelesen werden. Gleichzeitig bedeutete das für Paul und Dubi aber auch, dass sich beide in kürzester Zeit unser aktuelles Set aneignen mussten, damit wir alle von uns zugesagte Konzerte auch spielen konnten. Die neuen Songs für das nun kommende dritte Album sind also in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres entstanden. Entschuldigt bitte den kurzen Umriss der Geschehnisse die zu diesem Album geführt haben. Aber wir erachten es für wichtig, die äußeren Umstände mit dem grandiosen Ergebnis mit zu berücksichtigen. Kurzum, euch erwartet mit „24/7 Rock `n Roll“ das bisher beste Al-

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bum von Rotz & Wasser. Es ist geradlinig, melodiös und textlich nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Nachdem wir die letzte Zeit viel eingesteckt haben und uns diesbezüglich eher bedeckt gehalten haben, teilen wir nun aus. Unsere Erfahrungen mit manchen Leuten und Internetpräsenzen werden auf der neuen Platte direkt thematisiert. Denn der letzte der lacht, der lacht bekanntlich am längsten. Das Rockt: Worum geht es in den Texten eures neuen Albums und gibt es bestimmte Themen? Ja, es gibt bestimmte Themen auf unserem neuen Album auf die wir einen Text und die Musik geschrieben haben. In erster Linie wollen wir als Band Spaß, gute Laune und Stimmung, trotz der verkorksten Gesellschaft vermitteln. Deshalb nehmen die Partyhits und Lieder, die die Geselligkeit fördern einen Großteil der neuen CD ein. Darüber hinaus geht es um klassische Themen wie Freundschaft, Sex, Umgang mit dem Sinn des Lebens, Skins & Punks United, Alkohol, gegen Religionen, Rechts- sowie Linksextremismus.

Rotz und Wasser| Das Rockt! 1/2011

Außerdem orientieren wir uns auf „24/7 Rock ´n Roll“ stark an unsere gegenwärtigen Erfahrungen als Band. Der Song „Blanke Ironie“ ist dafür wegweisend. Hier sprechen wir aus was viele Leute innerhalb der verschiedenen Subkulturen schon länger auf der Seele brennt. Weiterhin werden wir mit den Finanzjongleuren und korrupten Politikern abrechnen, die uns als arbeitende Bevölkerung das Leben zusätzlich erschweren. Als Band verstehen wir uns als unpolitisch aber auch als sozialkritisch. Auch wenn diese Themen immer gerne als „ausgelatscht“ betitelt werden, hängt es immer davon ab wie diese Thematiken neu interpretiert werden. Den langweiligsten Themen kann man mit viel Efee und den richtigen Akzenten einen neuen Schliff verpassen. Außerdem werden unserer Meinung nach die Klassiker nie an Aktualität verlieren. Denn die Erfahrungen zeigen, dass die Menschen trotz aller Lebensweisheiten, Tipps und Ratschläge von Freunden immer wieder die gleichen Lebenssituationen durchleben werden. Aus diesen Gründen empfinden wir die neue Platte als


AGF-Radio Charts thematisch sehr aktuell, zeitnah und vor allem nah am Leben.

Das Rockt: Gibt es einen Gig, auf den ihr euch besonders freut?

Damit ihr euch selbst ein Bild und eine Meinung von unserer neuen Platte bilden könnt, haben wir bereits seit Anfang Januar einen Songteaser und komplette Songs auf unseren bekannten Internetseiten für euch online gestellt. Also, reinhören, für super befinden und uns gerne einen Kommentar hinterlassen.

Natürlich gibt es Gigs auf die man sich immer besonders freut, aber das variiert. Eigentlich besitzen alle Konzerte ihren eigenen Charme auf den es sich zu freuen lohnt. Dabei kommt es sicher nicht auf die Größe der Veranstaltungen an. Aus diesem Grund ziehen wir vor allen Veranstaltern unseren Hut, die ihre Zeit, Kraft und sehr oft viel Geld in solche Partys und Festivals investieren, um euch und uns diese schönen Wochenenden zu bieten. Weiterhin freuen wir uns ab März 2011 auf euch und den Bands mit denen wir zusammen spielen. Sehr oft entstehen an solchen Abenden richtig gute Gespräche oder auch Freundschaften die bis dato andauern.

Das Rockt: Wer oder was hat euch bisher besonders inspiriert? Insbesondere inspirieren uns immer wieder das Leben und die Erfahrungen die das Leben mit sich bringt. Damit meinen wir die Positiven sowie die Negativen. Unweigerlich haben Dubi und insbesondere Paul, durch sein virtuoses Gitarrenspiel ihre Spuren und Einflüsse auf der neuen Platte hinterlassen. Wir können sagen, dass wir uns mit Paul und Dubi ein ganzes Stück weiterentwickelt haben. Ausschlaggebend dafür sind die Texte, die Musik und die Gesangslinien von Chris und Paul. Zum ersten Mal in der Geschichte von Rotz & Wasser ist der Gesang zwischen Chris und Paul aufgeteilt. Und wie so oft, werden wir durch unseren breit gefächerten Musikgeschmack beeinflusst und inspiriert. Denn das Rad kann man auch in Sachen Musik nicht neu erfinden. Das Rockt: Ihr habt euch bis heute stets zur Oi-Szene bekannt, bleibt ihr eurer Linie treu und wenn ja, warum liegt euch so viel daran? Wir bleiben uns in erster Linie selbst treu, das trifft es wohl eher. Unser Anspruch war es immer von Platte zu Platte besser zu werden. Das war auch dieses Mal der Fall, sodass wir mit ruhigem Gewissen sagen können, dass es die beste Platte ist, die wir bisher veröffentlicht haben. Dabei ist bei uns jeder Willkommen der mit unserer Musik etwas anfangen kann. Denn wir als Künstler sehen unsere Musik als Sprachrohr und Kommunikationsmedium. Vielleicht lässt sich der eine oder andere doch noch zum Nachdenken bewegen.

In eigener Sache möchten wir uns bei allen Lesern von Das Rockt! Magazin für die Aufmerksamkeit bedanken. Bleibt wie ihr seid und lasst euch nicht unterkriegen. Wir sehen uns dieses Jahr bestimmt auf dem einen oder anderen Event. Beste Grüße aus Hamburg, Chris, Paul, Dubi und Heidi (jalen)

Hallo Freunde der gepflegten Musik! Ab sofort werdet Ihr in jedem Magazin unsere Charts vorfinden, in denen Ihr nachlesen könnt, welche Songs in den vergangenen 3 Monaten am häufigsten in unserem Programm gespielt wurden. Diese Statistik bezieht sich sowohl auf Hörerwünsche, als auch auf die Playlisten unserer Moderatoren und wir hoffen, Ihr bekommt somit einen kleinen Einblick in Eure Favoriten. Hier nun die

Charts des 4.Quartals 2010 Frei.Wild 01 Weil du mich nur verarscht hast Serum 114 02 Las Vegas

03 Unantastbar Vogelfrei 04 Gegen den Wind Haudegen 05 Grossvater sagt Broilers 06 Meine Sache 07 Saitenfeuer Engel Kärbholz 08 Du bist König Treueschwur 09 Der Song zur G.O.N.D. Rebellion

Weisse 10 ElBerliner Garnelo

Die nächsten Top10 erscheinen im nächsten Magazin und Ihr habt es in der Hand, welche Bands darin veröffentlicht werden.

Euer AgF-Radio Team

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Platzverweis

Musik BODE Unsere Leistungen AV, Videotechnik Musikinstrumente PA-Vermietung Beschallung professionelle Licht Technik Tonstudio Film- & Musikproduktionen

Platzverweis Jungen Bands eine Lobby! Ganz klar, es finden zu wenig junge Bands Beachtung. Mangelt es oft an mangelhafter Werbung, schlechtem Management oder ähnlichem, fühlt man sich oft in der Verantwortung was dagegen zu tun. So bekamen wir Platzverweis zu hören und uns kam nur ein Gedanke: Da muss ein Interview mit den Jungs her. Für alle die euch noch nicht kennen, stellt euch doch mal bitte vor. Wir sind Platzverweis aus Liebenburg und versuchen uns jetzt schon seit 2003 im Genre des Punkrocks (wenn man das denn noch so nennen darf) zu etablieren. Herausgebracht haben wir bisher unser Debut-Album „Mit dieser Band“ (Rebellion Records Germany, 2006), die 5er Split „The kids strike back!“ (KB-Records, 2009) und nun endlich auch unser zweites Album „Dein letzter Tag“ (Sunny Bastards, 2011). Zu unserer Musik sollte man vielleicht noch erwähnen, dass es schon in die härtere Richtung geht und dass sie zudem sehr ausgefeilt ist, also mit Soli, Melodien und allem, was dazu gehört. Wer sich jetzt auf klassischen 80er/90er 3-Akkorde Punkrock gefreut hat, den müssen wir leider enttäuschen. Euer letztes Album liegt ca. 5 Jahre zurück, wie habt ihr und wie hat eure Musik sich seitdem verändert?

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Oha, das war ein gewaltiger Sprung! 5 Jahre sind eine lange Zeit und gerade in unserem noch relativ jungen Alter ist das spürbar. Das soll heißen, dass wir die Lieder für unser erstes Album mit 15 oder 16 Jahren geschrieben haben, in der Blüte unseres „Punkerdaseins“ sozusagen. Da wurden z.B. Texte noch gerade heraus geschrieben, ohne jeglichen metaphorischen Schnickschnack. Auch wenn ich nie gedacht hätte, dass ich es eines Tages mal sagen würde, aber auch wir sind reifer geworden. Musikalisch hatten wir zwar damals schon Soli usw. in unseren Liedern, aber wir wissen heute viel besser damit umzugehen. Zudem sind wir auch

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vielfältiger geworden, was man einmal hinsichtlich der Texte und Themen, aber auch im Sinne der musikalischen Gestaltung unserer Lieder beobachten kann. Zum Schluss wäre da noch unser Mann im Studio mit dem wir seit dem Debut-Album ein recht eingespieltes Team sind. Auch er hat einiges dazu gelernt und noch viel wichtiger ist, dass er inzwischen ein Gespür dafür hat, worauf es uns musikalisch ankommt. An wen ist „Dein letzter Tag“ denn speziell gerichtet? Wir tun uns in dieser Richtung immer extrem schwer, da der Albumtitel ja auch gewisse Interpretationsmöglichkeiten bieten soll. „Dein letzter Tag“ hielten wir schließlich am geeignetsten. Der Song soll nicht, wie vielleicht der erste Blick vermuten lässt, eine Morddrohung an irgendwelche unliebsamen Leute sein. Ich denke jeder von uns hat schon einmal das Gedankenexperiment gemacht „Was würde ich alles anstellen, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte?“. Doch müssen wir wirklich auf den letzten Tag warten? Ich denke wir sollten uns manchmal vor Augen führen, wie wertvoll die Zeit eigentlich ist, die wir so verplempern und unseren Lebensstil dementsprechend überdenken. Das Cover soll dem Betrachter sozusagen den Revolver auf die Stirn drücken und ihn zu einer Lebensweise animieren, die ihm bewusst werden lässt, dass das Leben aus mehr als nur Pflichten und Alltagstrott besteht. Und wie kommt man auf die Idee über „Weiße Folter“ zu singen? Man muss bedenken, dass „Weiße


Platzverweis Folter“ der erste Song war, den wir für unser neues Album geschrieben hatten. Er müsste also Ende 2008/ Anfang 2009 entstanden sein. Zu dieser Zeit war noch viel über Guantanamo in den Medien. Ich hab mich schließlich ein wenig mit den modernen Foltermethoden auseinandergesetzt und bin dann irgendwann auf den Begriff „Weiße Folter“ gestoßen. Da ich ein großer Fan von solchen Stilmitteln in Texten bin, war mir sofort klar, dass ich darüber schreiben werde. Für den ein oder anderen gibt der Text vielleicht auch Einblicke, was denn heutzutage noch so praktiziert wird und stellt ihn zum Beispiel vor die Frage: „Was ist schlimmer? Ertrinken oder simuliertes Ertrinken?“ Glaubt mir, mit solchen Themen kann man sich jahrelang beschäftigen. Mit Sebi von Stomper 98 konntet ihr ja einen sehr bekannten Sänger als Feature ans Land ziehen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Es steckt eigentlich keine großartige Geschichte dahinter, wie man vielleicht vorerst vermutet. Wir kannten Sebi nur flüchtig von diversen Konzerten, haben aber nicht wirklich etwas mit ihm zu tun gehabt. Da wir große Fans von Gastparts auf Alben sind, wollten wir so etwas natürlich auch für unser Album haben. Wir überlegten, wer dafür in Frage kommen könnte und kamen ziemlich schnell auf Sebi.

Er hat nicht nur eine Stimme mit Wiedererkennungswert, sondern stammt auch noch aus Niedersachsen (wie wir)! Nachdem wir bei ihm angefragt hatten, war er auch ziemlich schnell für die Sache zu begeistern und ich würde behaupten, es hat sich gelohnt! Sebi ist ein sehr umgänglicher Typ, wie ich ihn kennen gelernt habe. Bei den Aufnahmen stimmte das Verhältnis von Lockerheit und Ernsthaftigkeit und er hat mir den Eindruck vermittelt, dass er wirklich heiß auf den Song war. Letztendlich hat er sich auch immer mit eigenen Ideen eingebracht. Ich denke wir haben mit ihm eine gute Bekanntschaft dazu gewonnen. Neues Album und neues Label. Wie sind denn eure Zukunftspläne für 2011? Kaum ist der Stress des vergangenen Jahres von uns abgefallen, geht es auch schon weiter! Wir wollen 2011 soviel Live-Präsenz wie mög-

lich zeigen! Die neuen Songs werden bis zum Umfallen geprobt und einige Gigs konnten wir nun auch schon an Land ziehen. Vieles ist in Planung und natürlich rufe ich noch einmal sämtliche Veranstalter auf, uns zu schreiben! Ansonsten haben wir vor, so schnell wie möglich an neuem Material zu arbeiten, dass es passend zu unserem 10 jährigen wieder etwas aufzuweisen gibt. Zum Stichwort „neues Label“ lässt sich von unserer Seite nur sagen, dass wir mit der Zusammenarbeit mit Sunny Bastards bisher sehr zufrieden sind und wir hoffen, dass wir noch einiges zusammen auf die Beine stellen werden. Ich bedanke mich für dieses Interview und hoffe bei dem ein oder anderen Interesse an unserem neuesten Werk „Dein letzter Tag“ (Release: 21.01.2011) geweckt zu haben. Wir freuen uns über jedes Feedback! (tiz)


Betontod

20 Jahre - Mit Vollgas durch die Hölle Januar 2011... 20 Jahre Betontod sind Geschichte! Einen kurzen Abriss unserer Schaffenszeit abzugeben fällt mir echt schwer. Natürlich die Frage: 20 Jahre und erst in den letzten Jahren geben wir Vollgas. Was stimmt da nicht? Ich würde sagen, dass wir zu jeder Zeit unseres Schaffens immer authentisch unseren Weg gegangen sind. Zu Beginn die jungen Punks, für die es wichtiger war, einen guten Abend mit einem Vollsuff abzuschließen, als eine gute Show zu spielen. Danach eine ziemlich lange Selbstfindungsphase und immer die Frage: Was ist das Ziel, was wollen wir erreichen. Und nun die Gewissheit, das alles was wir tun immer dem großen Ziel untergeordnet werden muss, wenn wir nach oben wollen. Nach oben, ist es das wirklich wert? Geben wir dann nicht ein Stück von uns selbst auf? Ich denke nein. Weil wir das nie getan haben. Jeder der ein Stück Weg mit uns gegangen ist, konnte erfahren, dass wir wir sind. Keine Kopie, kein künstliches Gebilde, sondern fünf Jungs vom Niederrhein, mit denen man auch heute noch an der Theke einen guten Abend verbr ingen kann. Denen das wichtigste die Fans und F re u n d s c h a f t e n sind, die wir in den all den Jahren sammeln und gewinnen konnten. Die Texte und die Musik entwickeln sich stetig weiter und solange das noch der Fall ist und wir

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Betontod | Das Rockt! 1/2011

alle das Gefühl haben, das dies weiter so ist, werden wir unseren Weg weiter gehen. Und die Leser von DasRockt! bekommen weltexklusiv die Info, dass wir in 2011 unser neues Album raus bringen werden. So schnell eine neue Scheibe nachzulegen, das hat uns selbst umgehauen, war aber das Ergebnis von verdammt harter und zielstrebiger Arbeit. Ein Album, das wieder direkter wird. Wir werden kein Blatt mehr vor den Mund nehmen und auf den Mainstream scheißen! Härter, direkter und vor allem wieder der bekannte Betontod Stil. Ende des Jahres/Anfang des nächsten Jahres kommt natürlich auch die Tour. Der Titel wird allerdings noch nicht bekannt gegeben. Lasst Euch überraschen. Ein gro-

ßes Thema ist der Umgang mit uns und unserem Schaffen. Es wurde längst überfällig, den Leuten mal deutlich klarzumachen wo wir stehen und das uns all die Leute, die uns eh nie mochten kreuzweise können. F... Euch! Wir gehen immer weiter, mit Vollgas durch die Hölle. All die Leute, die uns unterstützt haben, wollen wir allerdings auch einmal Danke sagen, klarmachen, dass wir nicht nur 5 Musiker sind, sondern sehr wohl wissen, wem wir was zu verdanken haben. Eine Eigenschaft, die wir als Band auch erst lernen mussten. Das es ohne diese Leute nicht geht. Freut Euch auf Betontod 2011. Besser als heute waren wir noch nie. Wir freuen uns, w e n n wir Euch auf den Festivals und Konzerten sehen! Wo h e r der Wind uns trägt, wohin das Leben uns verschlägt, wir halten die Fahnen hoch und singen unsere Lieder. See you! Eule


Loz Tinitoz

Loz Tinitoz LOZ TINITOZ ist eine vierköpfige deutsche Hardrock- bzw. Alternative-Rock-Band, die 2006 in Cuxhaven (Niedersachen) gegründet wurde. Ihre Wurzeln liegen in der Neuen Deutschen Härte, sowie im Alternative, Hardrock und auch im Metalbereich. Die Cuxhavener-Jungs veröffentlichen nun ihr zweites, weitaus alternativeres, Studioalbum namens „Herzsucht“, zusammen mit Markus Geiger (u.a. Revolverheld, Das Pack, etc.) aufgenommen. Der Sänger und Texter der Band therapiert sich selbst, indem er etwa in „Mutterglück“ über sein gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter, in „wie Heroin“ über eine Liebesaffäre oder etwa in „Vorbei“ über seine gescheiterte Beziehung singt. Es vergeht bei keinem Song auch nur ein Riff, ein Wort oder ein Beat bei dem man nicht merkt, dass dort viel Herzblut, aber auch viel Wut, drin steckt Besetzung Timo Januschewski (25 J. - Gesang, Bass, Gitarre) Christian Böger (23 J. - Gitarre) Norman Gerber (27 J. - Gitarre) Timo „Moe“ Utermöhle (22 J. - Schlagzeug) Discograhpy „Die Königin meiner Träume“ Demo-CD, 2006 „Frei+wild“ Demo-CD, 2008 „Toxine“ Studioalbum, 2009 „Herzsucht“ Studioalbum, 2011 Kontakt (Label/Band): ES&L Entertainment Oliver Lagemann Strichweg 110 27476 Cuxhaven lagemann@esl-entertainment.com info@loz-tinitoz.de

Loz Tinitoz Herzsucht

Mit ihrem neuen Studioalbum „Herzsucht“ zeigen die vier Cuxhavener Jungs, was passiert, wenn man den Sound von Rock, Punk, Alternative, Hardrock und Metal vermischt.Legt man das Album „Herzsucht“ in den Player, so wird dem typischen Deutschrocksound gleich beim ersten Song der Mittelfinger gezeigt. Der Opener „Mutterglück“ fetzt alles weg, was die Pop-Musikbelasteten-Ohren verstopft hat. Hier ist Hass im Spiel, schließlich sing Timo über sein gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter mit samt deren Auswirkung und legt dabei ganz viele alte und aktuelle Emotionen offen. Persönlich bleibt das komplette Album, mal mit harten Riffs und donnernder Doubebass, mal gefühlvoll besinnlich zeigen sich hier die Norddeutschen. Ein Album das extrem überrascht und alles andere als zu erwarten war. ES&L Entertainment, Distributer: CMS VÖ 25.03.2011, VÖ digital: 18.03.2011

Loz Tinitoz | Das Rockt! 1/2011

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Übergas

Übergas Auf dem Weg zum Frankfurter Club „Nachtleben“ froren uns die Zehen beinah ein, doch wind- und wetterresistent wie wir sind, hatten wir nur ein Ziel klar vor Augen. Übergas. Die rockten auf ihrem letzten Konzert ihrer Art Mini-Tour die Europametropole. Wir sprachen mit Krispin (v) über seine Band, seine Musik und Daniel Wirtz war auch im Spiel. DasRockt!: Dann stell doch mal die Band vor! Übergas: Wir sind die Band Übergas aus Hamburg und aus überall her wo ihr wollt… wir machen deutschsprachigen Heavy-MetalHardrock, Schlager, Pop, was auch immer ihr wollt. DasRockt!: Woher Name Übergas?

kommt

der

Übergas: Übergas ist mehr oder weniger Automobil-Sprache. Bei einer Automatik-Karre, wenn du ganz durchdrückst, setzt er dich in den best möglichen Gang runter. Kick-down eben, das ist im Grunde genommen Übergas. Alte Betriebsanleitungssprache. DasRockt!: Ihr seid also der bestmögliche Gang den man fahren kann? Übergas: Da kannst du einen drauf lassen. DasRockt!:  Gegen wen oder was seid Ihr denn bereit zu kämpfen? Übergas: In erster Linie sind wir bereit für das zu kämpfen, an was wir glauben. Das ist diese Band und das ist schon schwer genug. Man braucht, als Band wie wir, überhaupt als junge Band,  eine Menge Stehvermögen und muss einen steinigen Weg gehen. In erster Linie sagt der Titel genau das aus. Das wir uns von Nix und Niemanden unterkriegen oder reinreden lassen. Wir gehen unseren Weg. DasRockt!: Ihr wart zuletzt mit Daniel Wirtz on Tour (Support). Übergas:  Eigentlich kam der Kontakt über

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Übergas | Das Rockt! 1/2011

unseren damaligen Gitarristen (Robert). Der kannte Daniel Wirtz hier aus Frankfurt, da haben wir ein Festival zusammen gespielt. Ich geh mal davon aus, dass Daniel das cool fand, was wir da machen und hatte uns auf die Tour vor zwei Jahren eingeladen. Für ein, zwei Gigs. Zwei Jahre später hab ich ihn noch mal angerufen „Hast du Bock uns mitzunehmen?“ - “Gerne die ganze Tour“ sagte er. Mal auf den Sound zurück zu kommen, ich glaube Daniel fand das geil. Ich find auch was Daniel macht sehr fett, die Texte, die Mucke. Auch wenn es eine Menge Zeug für die Ladies ist. Aber ich find das klasse, ich hör da gerne zu. Wir haben uns gefreut und fühlten uns geehrt. Das war auf jeden Fall ne geile Tour und hat gepasst. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Publikum angepisst war, weil wir irgendwie andere Mucke machen oder ein bisschen härter sind als Daniel. Es war

ein sehr geiles und dankbares Publikum und für uns ein riesen Schritt nach vorne. Noch mal  „muchas gracias“ an Daniel. DasRockt!: Gibt es einen Song auf dem Album der Dir besonders am Herzen liegt? Übergas: Auf jeden Fall die Ballade „Immer“. Es ist ein Song, den ich für meinen Sohn geschrieben habe. Ich bin das erste Mal Vater geworden, vor gut einem Jahr. Der kickt mich auf jeden Fall selbst. Ich kann mir vorstellen, dass es viele gibt, die ihn langweilig finden. Gerade die, die nur Bock auf Vollgas haben. Ich find ihn geil. Ich finde das ganze Album sehr gelungen. An alle Leser hört in unsere Alben rein, dreht auf, geht ab…macht euch ein Bier auf und seid glücklich. Das Gespräch ging ewig und die komplette Abschrift findet ihr auf www.dasrockt-magazin.de (tiz)


Störte Priester

Nach der Veröffentlichung des bereits dritten Albums der Störte.Priester haben wir uns mit Frontmann Mike unterhalten. Neben der kleinen Review auf die Produktion von „Menschenfeind“, bekommen wir schon die ersten Infos zum neuen Album, der neuen Besetzung und allem, was die Störte.Priester zu dem macht, was sie sind.

Hart, ehrlich, laut - Störte Priester. Gegründet am Jahr 2005 im beschaulichen Penzberg in Oberbayern, um mit ihrer Musik die Welt ein Stück zu verändern. Provokante, gesellschaftskritische, aber auch melancholische Werke - das sind die Markenzeichen von Störte Priester, die nicht nur bewusst anecken wollen, sondern auch aufzeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Nach den ersten Schritten zu Schulzeiten, in denen der Name in Anspielung auf den strengen und konservativen Religionslehrer entstand, ging es mit Siebenmeilensteinen voran.

Bereits 2005 konnte die Band mit ihrem Debütalbum „Scheinheilig“ erste Achtungserfolge in der RockSzene feiern und sich für weitere Aufgaben empfehlen. Die provokanten Texte kamen an uns sprachen vielen Rockfans aus der Seele, die auf der Suche nach ehrlicher Musik waren. Durch die Erfahrungen des ersten Albums und unzähliger Livekonzerte in ganz Deutschland, machte sich die Band um Frontmann Mike an die Produktion des zweiten Albums „Gnadenlos“, welches an den Erfolg von „Scheinheilig“ maßlos anknüpfte, und Störte Priester konnte sich endgültig in der Szene etablieren.

Es folgten unzählige Auftritte auf verschiedensten Festivals, wie des F.E.K9 Deutschrockmonster Festival, und als Krönung folgte der Tour-Support von Frei. Wild, Deutschlands angesagtester Deutschrockband. Kurz vor Fertigstellung des aktuellen Longplayers „Menschenfeind“ kam es mit einem Auftritt bei der G.O.N.D vor über 15.000 Zuschauern zum bisherigen Highlight in der noch jungen Bandgeschichte. Hervorstechende Merkmale des Acts sind die kraftvollen Live-Performances und die sexy Gitarristin! Störte Priester ist frei von politischem Extremismus!

Kontakt: www.stoerte-priester.de www.myspace.com/stoertepriest CD´s , T-Shirts und Merchandise erhältlich unter www.stoerte-priester.de, Amazon, Bandworm Records, EMP sowie auf allen gängigen Downloadportalen wie Itunes usw. Konzerttermine: GOND 2011, Rock an der Isar, Volle Kanne Deutschrockparty in Pirmasens, Ehrlich und Laut Festival in Alsfeld Links: Live-Videos: http://www.youtube.com/watch?v=q4xSq_dE76Y http://www.youtube.com/watch?v=HH0UI3Z4Jg8 Beliebtester Song: Ein Lied, das Dich liebt Stiltypischer Song: Feuer, Schnaps, Benzin

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Es ist wieder soweit: vom 14. bis 17. Juli 2011 bebt in 92286 Rieden-Kreuth wieder die Erde. Die G.O.N.D., das größte Tribute-Festival zu Ehren einer einzelnen Band, öffnet dann wieder seine Pforten. 3 Tage Festivalfeeling und 27 Live-Bands vom Feinsten erwarten den Besucher. Bereits zum 6. Mal wird den Böhsen Onkelz auf der G.O.N.D. gehuldigt. Angefangen hatte alles 2006 in Mosbach als man auf eine Open-Air Location ausweichen musste, nachdem die geplante Halle bereits nach wenigen Wochen ausverkauft war. Inzwischen benötigt die G.O.N.D. eine Gesamtfläche von weit über 40 Fussballfelder. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Besuchern, das mit einfachen Worten nicht zu beschreiben ist, ist wahrscheinlich eines der Dinge, das die G.O.N.D. im Vergleich mit anderen Festivals so besonders macht. Man kann sogar von einer Familie sprechen, wenn die Neffen und Nichten jährlich zur G.O.N.D. anreisen, um zu Ehren der Onkelz ein riesiges Fest zu feiern.

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Musikalisch hält sich Onkelzcover und Deutschrock die Wage. Ob Kneipenterroristen, KrawallBrüder, Frei.Wild oder Engel in Zivil - auf der G.O.N.D. trifft sich alles was Rang und Namen hat in der Szene. Die Veranstalter scheuen keine Kosten und Mühen, die organisatorischen Probleme im vergangenen Jahr (Sanitär, Einlass, etc.) 2011 deutlich zu verbessern. Natürlich ist man sich jedoch auch bewusst, dass es das perfekte Festival nicht gibt und es ein Ding der Unmöglichkeit ist, allen alles recht zu machen, aber die Besucher können sich sicher sein, dass man bei der kommenden G.O.N.D. im dritten Jahr in Rieden-Kreuth organisatorisch einen oben drauf legen wird. Das Ticket kostet 35,- € zzgl. 5 € Müllpfand und VVKGebühr. 10 € werden für eine Wohnmobil-Plakette erhoben. Tickets:


FolxPunk Folxpunk! Der Name ist Programm. Eingängige, deutsche Songs im Stil der Ärzte, Misfits oder auch Toten Hosen. Gesungen wird auf Deutsch, damit hier auch jeder mitbekommt, worum es in den Texten von FOLXPUNK geht. Neben gesellschaftskritischen Texten sind auch Liebe, Hass, Leben und Tod die Themen, mit denen sich FOLXPUNK beschäftigt. Im klassichen 3er Line-Up mit Gitarre, Bass und Schlagzeug überzeugt die Musik durch mehrstimmigen Gesang, Ska-Einlagen mit Bläsern oder auch knallharte Rocknummern. FOLXPUNK steht vor allem für eins: Ehrlichkeit, Freundschaft und Bodenständigkeit. Musik für den kleinen Mann oder die Frau, die jeden Tag mit echten Problemen kämpfen und fern von DailySoap-Geschiss, Plastik-Titten-Schauspielern und was uns sonst noch von den Medien für eine scheinheilige Welt vorgegaukelt wird. Musik für die Arbeiterklasse mit Geschichten aus dem wahren Leben. FOLXPUNK sind Matze Richter, Michael Lemke und Gerd Mandel aus dem Nordhessischen Frankenberg. Gegründet wurde die Band 2009 und bereits 2010 wurde das Debüt Album „ Ein Teil von Dir“ veröffentlicht, welches weltweit in über 400 Downloadshops, auf der Homepage und sowie über Amazon Deutschland angeboten wird. Es wurden bereits knapp 30 Konzerte in der kurzen Bandgeschichte gespielt und 2011 startet die Band zu einer kleinen Tour zur aktuellen CD „Ein Teil von Dir“. Alle aktuellen Tourdaten findet man unter www.folxpunk.de Ihr habt sie noch nie Live gesehen? Dann wird’s aber Zeit. Überzeugt euch selbst von den energiegeladenen Liveshows. FOLXPUNK, einer der hoffnungsvollsten Newcomer Bands im Casting-verseuchten Musikbusiness. Hier ist alles echt, alles ehrlich, alles wahr!

FolxPunk

Ein Teil von Dir 01 FolxPunk 02 Ich scheiß auf dich 03 Ein Teil von Dir 04 ...oft bereut, doch... 05 Sommer 06 Statement 07 Bar(t)dame 08 Süchtig 09 Labertasch 10 Warum 11 Stark 12 Es geht Bergab MARBURG RECORDS VÖ digital: 11.12.2010 VÖ : 11.12.2010

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Kärbholz

Nicht nur auf der Bühne sorgen Kärbholz für Stimmung, in den ersten Wochen des neuen Jahres taten sie dies auch in Bühne. Genau, so heißt das kleine Kaff in dem sich ihr Aufnahmestudio zur neuen Scheibe befindet. Wir haben dort das Quartett besucht und einen ersten Eindruck vom Album bekommen. Seit dem 03.01.2011 schlossen sich Torben und Co. für etwa drei Wochen ins Stage One Studio ein um ihr drittes Album einzuspielen. Eingepfercht auf weit unter 30m² hausten die Jungs aus Ruppichteroth und verbrachten 24h am Tag miteinander. Vier

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Tage benötigte Henning nur für das Aufnehmen der Drums, gefolgt von Rhythmus-Gi-

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tarre, Bass, Gesang und letzen Endes den Gitarren. Nicht ein Drumstick wurde vergeudet, doch dafür ist Adrian in der Zeit zum schnellsten Saitenspanner NRWs mutiert. Permanent ist das Quartett zusammen im Studio, im Gegensatz zu den bisherigen Recording-Sessions, und kann sich den Großteil der Ergebnisse sofort anhören bzw. sich nur auf die Songs konzentrieren. Bereits ungemastert klingen hier viele Songs um Längen besser als alle Vorgängeralben. Demokratie wurde sehr groß geschrieben auf der Platte, so dass jeder Song zu 100% von jedem Bandmitglied im Einklang entstand und veredelt wurde. Noch nie verwarf die Band so viele Songs wie vor diesem Studiobesuch und mit den Tracks die man im Gepäck hat, ist man von Tag zu Tag stolzer auf sich, und das musikalische Zusammenspiel. Kärbholz demonstrieren nicht nur privat sondern vor allem auf Platte, dass sie eine wirkliche Einheit bilden. Vom Studiosound so begeistert, nahm man die Vorab-Single „Du bist König“ ebenfalls neu auf,


Kärbholz was eine klanglich vollkommen richtige Entscheidung war. Man merkt auch an dem neuen Songmaterial, dass die Kritik der Fans an den alten Alben deutlich zur Kenntnis genommen worden ist und die Band sich wesentlich mehr Zeit für Texte und Melodien genommen hat. Für neue Ideen, seitens Produzent Andy, ist die Band ebenfalls sehr dankbar und offen, so dass der Produzent von u. a. Holy Moses & Legion of a Damned, nur zu gerne seine Meinung zur Spielweise kundtat. Mit einem breiten Grinsen in allen Gesichtern steuerten so die fünf durch die Studioräumlichkeiten und man merkte stets wie viel Freude alle Beteiligten an der Arbeit haben. Gute Laune scheint einfach das A und O zu sein, denn niemand macht hier einen Eindruck, dass es so etwas wie Stress, Terminpläne oder Deadlines gäbe. Bei all diesen Vibes im Studio, dem fetten Sound aus der Anlage und der großartigen musikalischen Leistungssteigerung, war der Abschied aus dem Studio nur schweren Herzens.

Dafür aber mit der Gewissheit, dass Kärbholz im Studio scheinbar den Sound erreicht haben, den sie schon lange verdient haben. Mehr als nur gespannt blicken wir nun auf das fertige Album. (tiz)

Wir haben exklusiv in die neue CD reingehört

Als wir bei Kärbholz im Studio waren, hatten wir die Gelegenheit, bereits vorab in 5 Songs des neuen Albums reinzuhören. Hier unsere Eindrücke: 01. Nacht ohne Sterne In den Sumpf wo man sich reinsetzt, kann man sich auch gut wohl fühlen! Tempowechsel, Breaks, fettes Soli. Was man erwartet, nur besser! 02.  KHCC Ein Song wie ein Querschnitt, von dem was und wer Kärbholz sind. Ruppichteroth kompakt. 03. Diese Stadt Hardrockeinflüsse, groovende Instrumente und absolutes Wiedererkennungspotenzial. 04. Ihr seid Schuld Der Song mit der Mitgröhlgarantie schlechthin. Die Danksagung/Das Versprechen der Band an die Fans. 05. Was wir immer gesucht haben Mal wieder was für das Herz und Gemüt. Bohrt sehr im inneren des Hirn und Herzen

Kärbholz auf dem E&L Festival 2010 Fotos: Das ROCKT

Kärbholz | Das Rockt! 1/2011

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Grober Knüppel Nach langem Hin und Her um den Groben Knüppel und der Veränderung in und um die Band, gibt‘s nun die ersten Worte von Frontmann van der Lubbe. Jeder dürfte gespannt sein, was sich der GK in neuer Besetzung und mit neuer Motivation für euch ausgedacht hat. Das Rockt: Bei euch hat sich in letzter Zeit viel verändert. Was genau hat sich verändert und was wird sich vielleicht noch ändern? Hazy: Es gab einen Besetzungswechsel. Die Situation zwischen uns in der alten Besetzung war sehr festgefahren. Es hat sich nichts mehr bewegt und keiner war mehr bereit Zeit in die Band zu investieren und das obwohl wir uns in der Produktion des zweiten Albums befanden. Es gab Ärger der definitiv von mir ausging, ich hab mein Baby, die Band, den Bach runter gehen sehen. Als es dann von Seiten meiner Jungs noch hieß, dass die Band sich aufgelöst hat, musste ich handeln um nicht alles untergehen zu lassen. Es kamen zwei neue Jungs in die Band. Motivierte Jungs, die meine Arbeit zu schätzen wissen. Die Zukunft kann weder ich noch jemand anders voraussehen Das Rockt: GK ist dein Baby. Beschützt Du es auch innerhalb der Band oder lässt Du dir auch mal in die Erziehung reinreden? Hazy: Ich hab meistens schon eine ziemlich genaue Idee zu dem Song, an dem gearbeitet wird, bin aber kein Diktator. Ich bin offen für alles was für den Song gut ist. Wir sind aber auch meist der gleichen Meinung. Die Jungs sind alle gute Musiker, wenn was besser ist als meine Idee, wird das gemacht.

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Das Rockt: Gibt es eine musikalische Entwicklung mit GK, die Du lieber nicht begangen hättest? Hazy: Bis jetzt hab ich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Das Rockt: Ihr sprecht mit eurer Musik ein breites Spektrum von Subkulturen an (Metalhead, Hardcore, Deutschrock, gar Hip-Hop). Ist es einfach vor einem so verschiedenen Publikum zu bestehen bzw. wie passen diese Fans eigentlich zusammen? Hazy: Ich persönlich finde, dass die Subkulturen an einem Strang ziehen sollten, statt sich grosskotzig gegenüberzutreten. Es geht um Freiheit. Bei allen! Ich finde nicht dass irgendetwas nicht zusammen passt. Ich hab Freunde in fast allen Bereichen. Nur engstirnige Leute akzeptieren nur eine Sache. Das Rockt: Sowohl musikalisch als auch mit euren Texten seid ihr nur schwer mit anderen Bands zu vergleichen. Das ist sicher ein schwerwiegender Grund für die vielen Fans und Gönner. Motiviert euch das in diesem Stil weiter zu machen oder hat das vielleicht auch andere Gründe? Hazy: Es motiviert natürlich, wenn das was man tut, den Leuten gefällt. Ich sag mal die Machart wird natürlich ähnlich bleiben, aber ich will möglichst vermeiden, dass wir uns selbst kopieren. Es

Grober Knüppel | Das Rockt! 1/2011

wird immer einen Überraschungseffekt geben beim *GK+ sonst würde ich uns als langweilig empfinden. Ich denke die Leute wissen was sie kriegen, aber nie genau wie sie es kriegen. Außerdem ist mein Kopf voll mit schrägen neuen Ideen. Dass wir eine harte Band bleiben, steht außer Frage. Es werden natürlich noch andere Facetten dazu kommen. Was das Leben mir auf seine Art gibt, gebe ich so an die Menschen weiter. Das Rockt: Was habt ihr euch fürs Jahr 2011 alles vorgenommen und was ist schon alles sicher? Hazy: Im Frühjahr eine Mini-CD rauszubringen und im nächsten Winter eine Volllänge. Ansonsten wollen wir Konzerte spielen. Das Rockt: Was wolltet ihr schon unbedingt mal los werden? Hazy: Dass das Musikbusiness mit all seinen Seilschaften, seinen Intrigen, seinen Giersäcken und all dem anderen Rotz ein ekelhafter Haufen Scheisse ist und ich denke das den meisten Leuten die Kotze hochkommen würde, wenn sie wüssten was sich hinter den Kulissen abspielt. (tiz/ h0m3r)


Tourdates

9mm

Berserker

24.04.11 Lichtenfels - Stadthalle, Osterfeuer Festival 28.05.11 Landshut - Sparkassenarena, Rock an der Isar 25.06.11 Mieswarz - MOAFestival Area 16.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 18.08. 11 Dinkelsbühl - Summer Breeze Open Air 03.09.11 Hessen Weltassitage 5 Jähriges Jubiläum 09.09.11 Promo Unplugged Tour 16.09.11 CD- Release 24.09.11 9mm CD - Release Konzert 01.10.10 Geiselwind Deutschrock - Monsterfestival 07.10. - 30.12.2011 9mm Nightliner Tour, TBA

05.02.11 Bad Hersfeld - Juze 27.05.11 Landshut - Rock an der Isar

Betontod 16.04.11 Lohmar - Crossed Axes Festival 07.05.11 Meinerzhagen - Ebben Rock 11.06.11 Horb - Rock am Neckar 14.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 02. 09.11 Magdeburg - Spirit from the Streets 01.10.11 Geiselwind Deutschrock Monsterfestival

Bon Jovi

10.06.11 Dresden - Festwiese Ostragehege 12.06.11 München - Olympiastadion A day to remember 13.07.11 Düsseldorf - ESPRIT Arena 16.02.11 München - Theaterfabrik 16.07.11 Mannheim - Maimarktgelände 17.02.11 Stuttgart - LKA Longhorn 24.07.11 Zeebrugge - Strand Zeebrugge 18.02.11 Köln - Essigfabrik 19.02.11 Hamburg - Große Freiheit BRDigung 20.02.11 Berlin - Huxley´s 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Neue Welt Laut Festival 22.02.11 Münster - Skaters Palace

08.04.11 Wilhelmshaven Pumpwerk 09.04.11 Bochum - Christuskirche 12.04.11 Köln - Kulturkirche 13.04.11 Friedrichshafen Bahnhof Fischbach 14.04.11 Darmstadt - Centralstation 15.04.11 Dietikon - Soundstock 16.04.11 München - Freiheizhalle

04.06.11 Tanna - Kuhstall Open Air 25.06.11 Dahme - Open Air 08.07.11 Oettersdorf - Open Air 09.07.11 Rendsburg - RDRockfestival

Die Kassierer

06.03.11 Zürich (CH) - Volkshaus 24.06.11 Dischingen - Rock am Härtsfeldsee 07.07.11 Ballenstedt/Harz Rockharz 15.07.11 Ballenstedt - Rock Harz Festival 16.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut Festival 01.10.11 Geiselwind - FEK9 Festival

Frei.Wild 15.01.11 Stuttgart - Zapata 20.01.11 Bochum - Bhf-Langendreer 11.02.11 Rostock - Mau Club 12.02.11 Hannover - Faust 12.03.11 Kassel - Kulturfabrik Sazmann 29.04.11 Saarbrücken - Garage 11.06.11 Hünxe - Ruhrpott Rodeo 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut Festival

Dritte Wahl

28.01.11 Dresden - Scheune 29.01.11 Erfurt - Centrum Club 04.02.11 Gunzendorf (96155) 05.02.11 Aachen - Musikbunker Deadline 11.02.11 Bielefeld - Forum 02.04.11 Berlin - Punk & DisorApolcalyptica 12.02.11 Magdeburg - Hot derly Festival 27.02.11 München - Zenith 01.04.11 Stuttgart 13.05.11 Chemnitz - Rock ´n´ 28.02.11 Stuttgart - TheaterInk Festival 02.04.11 Olten - Schützi haus 30.07.11 Klimgendorf - Force 07.04.11 Krumbach - JuZe 01.03.11 Neu Isenburg - HugeAttack 08.04.11 Wien - Arena nottenhalle 03.09.11 Ballenstedt - Spirit 09.04.11 Graz - Explosiv 05.08.11 Wacken - Festivalgefrom the Streets lände 15.04.11 Leipzig - Conne Island Die Happy 18.04.11 München - Feierwerk Berliner Weisse 06.04.11 Braunschweig - Mei- 01.05.11 Lübeck - Treibsand 12.08.11 Sachsen Torgau, ers Music Halle (Maifest) Entenfang 07.04.11 Jena - F-Haus 07.05.11 Salzwedel - Hanseat

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Tourdates | Das Rockt! 1/2011

Eastside Boys 19.02.11 Dresden - Chemiefabrik

Grober Knüppel 23.04.11 Cottbus in Brandenburg 26.05.11 Rock in Isar

Hämatom 11.02.11 Jena - F-Haus 25.04.11 Lichtenfels - Stadthalle 29.04.11 Nohfelden - Bosen/ Freizeitzentrum Bostalsee 27.05.11 Landshut - Sparkassenarena 22.07.11 Brüderes - Open Air 30.07.11 Breitungen/Werra Festival am Badesee

Hörinfakt 07.01.11 Dessau - Beatclub (mit DDP) 08.01.11 Chemnitz - AJZ


Tourdates Talschrock (mit den Tornados) 28.01.11 Burg - JC Kinderjarten (mit Zaunpfahl + Stakeout) 24.02.11 Hamburg - Kaiserkeller (mit Kazimir) 25.02.11 TBA 26.02.11 Husum - Speicher („Der Hafen rockt“) 05.03.11 Halle - Reil78 (mit Stakeout u. a.) 31.03.11 Horb - Cafe Amerika (mit den Skatsisters) 01.04.11 Pforzheim - Bottich (mit den Skatsisters) 02.04.11 Miltenberg - Big Mama (mit den Skatsisters) 21.04.11 Zossen - Festival

In Extremo 23.02.11 Aschaffenburg Colossaal 24.02.11 Jena - F-Haus 25.02.11 Augsburg - Musikkantine 26.02.11 Bochum - Matrix 27.02.11 Hamburg - Grünspan 07.04.11 Köln - E-Werk 08.04.11 Gießen - Hessenhalle 09.04.11 Ludwigsburg - Arena 13.04.11 München - Zenith 15.04.11 Hannover - AWD Hall 16.04.11 Magdeburg - Stadthalle 19.04.11 Rostock - Stadthalle 20.04.11 Bremen - Pier 2 21.04.11 Siegen - Siegerlandhalle 22.04.11 Berlin - C-Halle 26.04.11 Singen - Stadthalle 27.04.11 Fürth - Stadthalle 28.04.11 Leipzig - Haus Auensee 30.04.11 Erfurt - Thüringenhalle

In Flames 04.06.11 Nürnburg - Rock am Ring 05.06.11 Nürnberg- Rock im Park

Iron Maiden 28.05.11 Frankfurt - Festhalle 29.05.11 Oberhausen - KönigPilsener-ARENA

31.05.11 München - Olympiahalle 02.06.11 Hamburg - O2 World 03.06.11 Berling - O2 World 07.06.11 Stuttgart - HannsMartin-SchleyerHalle

Itchy Poopzkid 30.03.11 Bochum - Bahnhof Langendreer 31.03.11 Köln - Luxor 01.04.11 Hamburg - Logo 02.04.11 Berlin - SO 36 05.04.11 Frankfurt - Batschkapp 06.04.11 Hannover - Faust 07.04.11 Erlangen - E-Werk 13.04.11 München - Hansa 39 17.04.11 Stuttgart - Die Röhre

J.B.O. 18.06.11 Otterstadt - Sommerfesthalle 16.07.11 Rieden - G.O.N.D. 23.07.11 Brüderes/Speichersdorf - Wackel Festival 04.12.11 Erlangen - E-Werk, Killer-Tour 2011 09.12.11 Dresden - Reithalle, Killer-Tour 2011 10.12.11 Erfurt - Stadtgarten, Killer-Tour 2011 11.12.11 Berlin - Postbahnhof, Killer-Tour 2011 13.12.11 Hamburg - Grosse Freiheit, Killer-Tour 2011 14.12.11 Köln - LMH, KillerTour 2011 15.12.11 Kassel - Musiktheater, Killer-Tour 2011 16.12.11 Stuttgart - LKA, Killer-Tour 2011 17.12.11 München - Backstage, Killer-Tour 18.12.11 Erlangen - E-Werk, Killer-Tour 2011

27.05.11 Niedergörsdorf - OFT Festival 28.05.11 Landshut - Sparkassenarena 04.06.11 Elstertrebnitz 25.06.11 Ruppichteroth Heimspiel 14.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 01.07. 11 Aalen - Haus der Jugend 23.07.11 5 Jahre KH Anhängerschaft 06.08.11 Schweiz - Niederried 02.09.11 Hamburg - Markthalle + Kneipenterroristen 01.10.11 Geiselwind - FEK 9 02.10.11 Berlin - Rock City Festival

23.04.11 Hamburg - Böhse Ostern im Platzhirsch 24.04.11 Hamburg - Böhse Ostern im Platzhirsch 29.04.11 Braunschweig Schweinebärmann

Krawallbrüder

16.04.11 Lohmar bei Köln Crossed Axes Festival 13.05.11 Chemnitz - Rock ´n´ Ink 20.05.11 Spreewaldrockfestival 27.05.11 Niedergörsdorf - OF-T 28.05.11 Landshut - Rock in der Isar 04.06.11 Wien - Viper Room 01.07.11 Roitzschjora - With Full Force Kings of Leon 14.07.11 Rieden Kreuth G.O.N.D. 03.06.11 Nürnberg - Zeppelinfeld 23.07.11 Mainz - BOTS 6 04.06.11 Nürnberg - Rock am 05.08.11 CH-Niederried/Kallnach Ring 20.08.11 Saalfeld - Morgenrot 14.06.11 Berlin - Wuhlheide Openair 25.08.11  Alsfeld - Ehrlich & Kneipenterroristen Laut Festival 08.01.11 Adelsheim - Live 01.09.11  Magdeburg - Spirit Factory from the Streets

Kärbholz 19.02.11 Neustadt/Aisch Saalbau Kitzmann 16.04.11 Lohmar - CAF 20100 07.05.11 Meinerzhagen Ebenrock 20.05.11 Berlin - K 17 21.05.11 Brandenburg Spreewald Rockfestival Tourdates | Das Rockt! 1/2011

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Tourdates My chemical Romance 04.08.11 Wacken - Festivalge-

The Mahones

25.06.11 Neu-Isenburg - Stadion im Sportpark 09.07.11 Dresden - Elbufer 10.07.11 Heilbronn - Wertwiesenpark 15.07.11 Bielefeld - Ravensberger Park 16.07.11 Ulm/Wiblingen Kloster Wiblingen 22.07.11 Emmendingen Schlossplatz 24.07.11 Schwäbisch/Gmünd Schießtalplatz 06.08.11 Berlin - Kindl-BühneWuhlheide 19.08.11 Rostock - IGA Parkbühne 20.08.11 Braunschweig - BraWo Bühne 21.08.11 Coburg - Schlossplatz 26.08.11 Losheim - Strandbad am Stausee 27.08.11 Bremen - Pier 2 Sepultura Ohrenfeindt 02.09.11 Mönchenglad25.06.11 Montabaur - Mach 1 bach - Warsteiner Festival 29.01.11 Kassel - Fiasko Unantastbar HockeyPark 04.08.11 Wacken - Wacken 03.02.11 Nürnberg - Hirsch 12.02.11 Graubünden/Schweiz 03.09.11 Gronau - Bürgerhalle Open Air 04.02.11 Ingolstadt - Paradox - Zizers Gronau 11.02.11 Memmingen - Kamin12.03.11 Leipzig werk Skunk Anansie 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Volbeat 12.02.11 Übach-Palenberg Laut Festival 15.02.11 Stuttgart - LKA LongOutbaix 04.06.11 Nürnberg - Rock am horn 27.05.11 Landshut Ring 23.02.11 Ludwigsburg - Rock- 16.02.11 München - Tonhalle 14.07.11 Kreuth - G.O.N.D. fabrik 05.06.11 Nürnberg - Rock im 19.02.11 Dresden - Alter Park 24.02.11 Aschaffenburg Schlachthof Colos-Saal 03.07.11 Leipzig - Main Stage/ Unheilig 20.02.11 Köln - Live Music Hall Full Force 25.02.11 Lorsch - Musiktheater 02.01.11 Lingen - Emslandhallen 27.02.11 Hamburg - Große Rex 07.01.11 Magdeburg - StadtFreiheit 26.02.11 Pirmasens - Quasihalle Volxsturm modo 08.01.11 Bamberg - Jako Arena 15.01.11 München - Pogo02.05.11 Oldenburg Stammheim rausch Festival 09.01.11 Salzburg - Salzburg 15.01.11 Übach-Palenberg Arena 03.03.11 Essen - Trubinenhalle Outbaix (Stammheim / Sun of a Bastard 14.01.11 Dortmund - WestfaOne Fine Day spielt Rammstein) Festival lenhalle 1 07.01.11 Düsseldorf - Pitcher 26.02.11 Lübeck - Rider´s Cafe 12.03.11 Gotha 15.01.11 Karlsruhe - Europa08.01.11 Hannover - Bei Chez halle 01.04.11 Berlin - Punk & DisorHeinz derly 20.01.11 Augsburg - SchwaStainless Steel 21.01.11 Rostock - Mau Club benhalle 30.04.11 Leisnig - Revolution 05.01.11 Urloffen Appenwei26.02.11 Erfurt - Unikum Fest II 21.01.11 Hannover - AWD Hall er/ASV Halle 27.02.11 Stuttgart - Universum 07.01.11 Amberg - Rockdomi- 22.01.11 Erfurt - Thüringenhalle 29.07.11 Rostock - Force Attack zil Amberg 28.01.11 Rostock - Stadthalle 08.01.11 Schotten - Festzelt Oxo86 29.01.11 Cottbus - Messehalle 11.08.11 Torgau - Endless Summer 22.01.11 Linz - Cembrankeller 04.02.11 Köln - Lanxess arena 12.02.11 Torgau - Kulturhaus 07.05.11 Meinerzhagen Eb07.05.11 Borna - Freibad 05.02.11 Magdeburg - Bördebenrock Wilde Jungs landhalle 16.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 04.06.11 Gelsenkirchen - Am- 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Ozzy Osbourne Laut Festival phitheater 06.08.11 Niederried b. Kall13.06.11 Oberhausen - Könignach - Onkelznacht 29.10.11 Adelsheim - Feuer & 17.06.11 Bonn - Kunst- und Pilzener-Arena Schweiz Eis Festival Ausstellungshalle 15.06.11 München - Olympia- 13.08.11 Würzburg/Kist 18.06.11 Fulda/Sickels - Messe halle Kister-Rock-Openair Galerie 27.02.11 Köln - Palladium 09.03.11 München - Kesselhaus 14.03.11 Hamburg - Große Freiheit

lände

10.02.11 Weinheim - Café Central 11.02.10 Bochum - ZwischenRaven Henley fall 14.07.11 Kreuth - G.O.N.D. 12.02.11 Schweinfurt - Alter 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Stattbahnhof Laut Festival 13.02.11 München - Backstage Misconduct 14.02.11 Lindau - Club Vaude26.01.11 Berlin - Wild at Heart Rise Against ville 27.01.11 München - Backstage 22.03.11 Mainz - Phoenixhalle 16.02.11 Stuttgart - Universum 28.01.11 Saarbrücken - Garage 23.03.11 Köln - Palladium 17.02.11 Hannover - Bei Chéz Heinz 29.01.11 Niesky - H.O.L.Z. 25.03.11 Berlin - C-Halle 18.02.11 Berlin - SO36 26.03.11 München - Zenith 27.03.11 Leipzig - Haus Auensee 19.02.11 Leipzig - Conne Murderdolls Island 18.01.11 München - Backstage 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & 19.01.11 Berlin - SO 36 Laut Festival Rotz & Wasser 20.01.11 Hamburg - Grünspan 25.08.11 Alsfeld - Ehrlich & Laut 21.01.11 Lingen - Alter Toxpack Schlachthof 11.08.11 Torgau - Endless Summer Festival

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Tourdates | Das Rockt! 1/2011


Tourdates Wirtz 21.10.11 Jena - F-Haus 22.10.11 Kaiserslautern Kammgran 24.10.11 Stuttgart - LKA Longhorn 25.10.11 Würzburg - Posthalle 28.10.11 Nürnberg - Hirsch 29.10.11 München - Backstage 31.10.11 Leipzig - Moritzbastei 01.11.11 Hannover - Musikzentrum 02.11.11 Bremen - Modernes 04.11.11 Hamburg - Uebel & Gefährlich 05.11.11 Münster - Sputnikhalle 06.11.11 Berlin - C-Club 08.11.11 Dortmund - FZW 09.11.11 Köln - Live Music Halle 10.11.11 Frankfurt - Batschkapp

Zaunpfahl

20.03.11 Berlin - C-Halle 22.03.11 Hamburg - Große Freiheit 23.03.11 Hamburg - Große Freiheit 25.03.11 Flensburg - Deutsches Haus 26.03.11 Kiel - Halle 400 27.03.11 Osnabrück - Halle Gartlage 29.03.11 Hannover - Capitol 30.03.11 Köln - E-Werk 01.04.11 Saarbrücken - EDer W Werk 12.03.11 Kreuth - Festhalle 02.04.11 Frankfurt - BallsportRieden halle 13.03.11 Dresden - Alter 03.04.11 Stuttgart - LKA LongSchlachthof horn 15.03.11 Leipzig - Haus Auen05.04.11 Wien - Gasometer see 16.03.11 Erfurt - Thüringenhal- 06.04.11 Graz - Helmut-ListHalle le 07.04.11 Salzburg - Arena 17.03.11 Dortmund - Westfalenhalle 1 08.04.11 Pratteln - Z7 19.03.11 Bremen - Pier 2 09.04.11 Pratteln - Z7 07.01.11 Bischofswerda - East Club 08.01.11 Hannover - Musikzentrum 29.01.11 Pasewalk - Aufmucken gegen Rechts 04.02.11 Gunzendorf - Live Club + Dritte Wahl 06.08.11 Berlin - „Zsolt G. wird 50“

11.04.11 Kempten - bigbox 12.04.11 Karlsruhe - Schwarzwaldhalle 14.04.11 Braunschweig - Börnekenhalle 15.04.11 Oberhausen - Turbinenhalle 16.04.11 München - Tonhalle 18.04.11 Göttingen - Stadthalle

* Bei mehrtägigen Festivals ist grundsätzlich nur der erste Festivaltag angegeben.


Das Rockt! Newcomer DAS

ROCKT! R E NEWCOM Januar 2011 Haudegen

Zahllose neue Bands kommen daher und wollen einem sagen, wie hart das Leben, die Arbeit oder das Leiden sei. Genau diese Ansätze sind es, wo viele Bands aus entscheidenden Gründen versagen: Sie wirken unglaubwürdig und aufgesetzt weil ihr Alter, ihr Stand und ihre Vergangenheit eine andere Sprache sprechen als die, die aus ihrem Munde kommt. Ein krasser Gegensatz ist hierzu die Band Haudegen aus (Ost-)Berlin. Sie kennen die Strasse nur zu gut, haben öfter Bekanntschaft mit der „8“ gemacht und konnten sich in jüngeren Jahren schon negativ einen Namen machen. Mit einem Altersdurchschnitt von über 30 Jahren hat das Duo Hagen und Sven mehr Songthemen zu bieten als manch andere Rockformation (und dies als Newcomer!). Lässt der Bandname

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Haudegen Fact-Box Name: Haudegen Gründungsjahr: 2010 Mitglieder Hagen Stoll Sven Gillert Musikstil: Deutschrock

und die Vorgeschichte vermuten, dass es sich hier doch um eine der endlos vielen „Rumpelrockbands“ handelt, zeigt das Gespann bereits auf der selbstbetitelten EP, dass sie nicht nur Fäuste, sondern auch Verstand und viel Herz besitzen. Die raue, kernige und harte Stimme von Hagen scheint der totale Gegensatz zum besinnlichen und melodischen Gesang Svens zu sein, welche zu harmonieren wissen und so viel Stärke wie auch Verletzlichkeit zugleich darbieten. Kein Ying und Yang sondern eine klare Einheit, so könnte man resümieren. Doch nicht nur die Texte wissen zu überzeugen. Musikalisch auf sehr hohem Niveau, muss man sich doch sehr fragen, wo diese Musiker sich verkrochen haben in den letzten Jahren und uns erst jetzt mit einem solchen Sound die Fresse polieren!

Newcomer | Das Rockt! 1/2011

Webseite: www.haudegen.com Star-Potential Es wird geknüppelt, ein Riff nach dem anderen abgefeuert, Gitarrensolis gezaubert und trotz all dem besitzt die Kapelle ein Gespür für Harmonien, von denen sich so manch einer eine Scheibe abschneiden kann. Hier macht eine Band auf sich aufmerksam, die Eier hat und klar ihren Weg geht. Gossenpoesie, so nennt die Band ihren Stil und trifft damit genau ins Schwarze. Haudegen zeigen, dass ehrliche und harte Songs von der Straße auch extrem gut klingen können und das ganz ohne Subkultur-Klischees.


Das Rockt!

CREW

Das Rockt! 1/2011

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Konzertberichte

Das ROCKT! in concert Alsfeld, Stadthalle 11. 12.2010

Selber noch nicht mal ein Jahr alt, kam es am 11.12.20010 bereits zur Geburt unseres zweiten Babys, dem: Das Rockt! In Concert. Als Art Danksagung an unsere Leser, entschlossen wir uns für kleines Taschengeld ein Line-Up zusammenzustellen, das den Großteil der Leserschaft begeistern sollte. Als Ort des Geschehens wählten wir die Stadt unseres Sitzes, Alsfeld, aus. Schließlich müssen wir dieses Nest in Hessen ja mal ein wenig aufmöbeln. Geholfen haben uns zu Beginn die Moderatoren vom AGF-Radio, welche eine Stunde Musik auflegten und Fanwünschen nachkamen, damit die ersten Biere auch bei bester Musik genossen werden konnten. Gegen 19h betrat mit Killrton dann die erste Band des Abends, welche einst auch in unserer ersten Ausgabe ihr erstes Interview gaben. Deutschrock mit klaren parallelen zu den Quartetten aus Frankfurt und Südtirol. Wann es hier zu einer Albenveröffentlichung kommen wird, steht nach wie vor in den Sternen, doch beweisen die Songs schon jetzt Potenzial für größere Taten. Als zweites gaben sich Folxpunk die Ehre, welche an diesem Tage ihr Erstlingswerk „Ein Teil von Dir“ veröffentlichten. Vielen waren einige Songs bekannt, wird die Band doch schon des längeren durch diverse Internetradios hoch-

Fotos: Das ROCKT und runtegespielt. Für überraschende Gesichter sorgte Matze & Co. dann mit ihren Coverversionen des Broilers Opener „Zurück zum Beton“ und Frei.Wilds „Das Land der Vollidioten“. Versionen die, neuinterpretiert, ordentlich für Stimmung sorgten und an einem solchen Tage genau richtig waren. Leider haben sehr kurzfristig die Fulderaner Wilde Jungs abgesagt, da hier der Sänger Tyson erkrankte, so dass jede Band ein paar Songs mehr zum Besten an diesem Tage gab. Gut für Serum 114, denn die waren sichtlich gut aufgelegt und boten mal wieder eine Show vom Feinsten. Gespickt mit einigen neuen Songs, spielte man zum Großteil das Set der letzten Shows, konnte aber auch anderweitig punkten. So durften an diesem Abend gleich zwei andere Gitaristen, dass Instrument von Esche übernehmen, während dieser während eines Songs begann die PA zu erklimmen. Dazwischen gab es viel Bier und noch mehr Punkrock. Ein Gig mit gewohnt hohem Unterhaltungsfaktor. Als Head-

liner des Abends haben wir Pascal und seine Krawallbrüder euch servieren können, die bei uns eines ihrer letzten Konzerte des Jahres 2010 gaben. Gewohnt spielfreudig und unterhaltend zockten sich die Saarländer durch ein Set, welches zum Großteil Liedgut der letzten Tour beinhielt. Es wurde gegröhlt, gepogt und die Band bis aufs Letzte abgefeiert, so wie es sich gehört. Die Resonanz der Fans konnte man doch deutlich in den Gesichtern der Band wiedererkennen. Den Abschluss des Abends bildete die Onkelzcoverband Stainless Steel. Während die einen an vorderster Front pogten und die Texte der Frankfurter in den Himmel schrien, gesellten sich andere an den Tresen um von dort die Songs mitzusingen und ein Bier nach dem anderen zu ordern. Ein dort würdiger Anschluss und eine angenehme Atmosphäre. Mit Sicherheit werden wir dieses Ereignis wiederholen. Toller Abend, tolle Fans, nur über den Biergeschmack kann man streiten. (tiz)


Konzertberichte

Frei.Wild, Serum 114, Raven Henley München 25.12.2010

Wir schreiben den 25.12.2010, es hat Minusgrade und eine lange Schlange wartet auf den Einlass. Die Stimmung ist bestens trotz der widrigen Umstände. Die Vorfreude ist groß auf diesen Abend. Der Grund für diese Warteschlange sind die Südtiroler Rockgruppe „Frei.Wild“, die momentan auf ihrer „Gegengift Tour“ quer durch Deutschland unterwegs sind. Das Konzert im Backstagewerk ist schon seit Wochen ausverkauft. Begleitet werden „Frei.Wild“ von den Supportbands „Raven Henley“ und „Serum114“, eine Mischung, die unterschiedlicher kaum sein konnte. Gegen 20:00 Uhr betritt „Raven Henley“ die Bühne. Seine facettenreiche, klare Stimme untermalt die Songs, die sich um die Liebe, das Leben und seine Nebenwirkungen handeln. Das Album „Richtung Schicksal“ ist dieses Jahr erschienen. Natürlich und bodenständig sucht er den Kontakt, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Am Ende bedanken sich „Raven Henley“ per Handschlag von den ersten Reihen vor der Bühne. Die Frankfurter „Serum 114“ waren als nächster Adrenalinkick auf der Bühne. Kompromisslos und mit harten, teils respektlosen, Texten machten sie auf der Bühne Druck. Sänger „Esche“ stürzte sich samt Gitarre ins Publikum und mischte die Zuhörer auf. Eine Ansage gab es in Richtung der Toten Hosen, welche aber im Publikum mehr Verwirrung als andere Reaktionen hervorrief. „Serum 114“ haben viel Potential. An diesem Tage wurde ebenfalls der offizielle „Serum 114 Fanclub“ gegründet, was an diesem Tage reichlich gefeiert wurde. Es kommt ein dumpfes Brummen von Richtung Bühne. Das Intro von Frei.Wild. Die Regler wurden aufgerissen. Das Set war vielseitig und enthielt Songs aus verschiedenen

Frei.Wild Epochen. Die prägnante Stimme vom Frontmann ging besonders unter die Haut bei den Balladen, die Feuerzeuge verstärkten diesen Effekt extrem. Mehrmals gibt es „Oh wie ist das schön..“ Gesänge aus dem Publikum, worüber sich die Band sich sichtlich freut. Immer wieder wird die E-Gitarre durch einen Hocker und eine Akkustikgitarre getauscht. Philipp stimmt die ersten Takte von einem bekannten Song an. „Langsam find´ da Dog sei End und die Nacht beginnt..“ und schon setzt der „Gästechor“ vor der Bühne ein. Was für eine Gänsehaut. Die Südtiroler hatten auch dieses Mal wieder zahlreiche Hits im Gepäck. „Irgendwer“ und „Sieger“ waren natürlich ein Bestandteil davon. Bei „Weil du mich nur verarscht hast“ liefen die Zuhörer im Epizentrum vor der Bühne im Kreis, während sie beim Refrain ineinander liefen. Das hatte was. Während des Gigs warf die Frei.Wild-Crew Wasserflaschen ins durstige Publikum. Mit „Alkohol“ prüften die Südtiroler die Textsicherheit der Zuhörer auch bei etwas betagteren Stücken. Nach einem schönen Abend ging es heimwärts, mit dem Gedanken ein schönes Weihnachtkonzert erlebt zu haben. (susi)

Pogorausch Festival

Backstagae München 14./15.01.2011 Die Festivalsaison wurde 2011 eingeläutet mit dem Pogorausch Festival. Münchens Backstage wurde von einem bunten Publikumsmix, passend zum Line Up heimgesucht. Die seit 2010 bestehende SBahn-Verbindung „Hirschgarten“ ermöglichte vielen Konzertbesuchern eine bequeme Anreise mit kurzem Fußweg. Der Einlass stand für 17:00 auf dem Plan, was sich aber um eine Stunde verzögerte. Die Stimmung war gut, aber es hatte gefühlt -10 Grad Außentemperaturen. Die Sehnsucht nach einem Glühwein blieb leider

unerfüllt. Das Backstage Werk bietet viel Platz und eine gute Sicht auf die Bühne, von verschiedenen Ebenen und Tribünen aus. Die Bar mit fairen Getränkepreisen wurde noch vor den Konzerten gut besucht. Gleich zu Anfang des Abends wurde bekannt gegeben, dass „Antidote“ aus krankheitsbedingten Gründen kurzfristig leider ausfielen. „Straightline“ eröffneten den Abend. Die „Ghostbastardz“ aus Wetzlar überzeugten mit deutschsprachigem Punkrock. Der Auftritt von „Secret Army“ wurde vorgezogen. Die Italiener „Klasse Kriminale“ machten ihrem Namen alle Ehre. „Mafiosolike“ kamen sie auf die Bühne, die Hüte tief ins Gesicht gezogen. Musikalisch hoben sie sich an diesem Abend von den Vorbands ab und brachten das Publikum zum Kochen. Das Highlight für die meisten waren an diesem Abend „Mad Sin“, die krankheitsbedingt auf ihren Mann hinterm Schlagzeug verzichten mussten. Dennoch ließen sie den Auftritt nicht platzen. Es gab eine Kombination, die man so schnell nicht wieder sehen wird. Sänger „Köfte“ himself nahm die Drumsticks in die Hand und spielte im Stehen. Das „Bad Co Projekt“ bot eine treibende Show und die markante Stimme des Sängers zog sich durch das ganze Set. Als letzte Band dieses Abends spielten um 1 Uhr morgens „Zusamm-Rottung“ ein abwechslungsreiches Punkrockset. Samstag, 15.01.2011 gleiche Zeit, gleicher Ort waren wir 17 Uhr dort und der Einlass war heute pünktlich. Die Nürnberger „Droogiez“ spielten als Eröffnungsband vor wenig, aber vor dankbarem Publikum. Auf die „Starts“ folgten kurz nach 19 Uhr die Hardcoretruppe „Crushing Caspars“. Hart aber Herzlich rockten sie das pogofreudige Publikum. Die Berliner „Towerblocks“ und anschließend „On the Job“ machten da weiter, wo die Rostocker aufhörten und heizten den Pogokessel weiter an. Mit „Volxsturm“ gab es

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Konzertberichte eine weitere Band aus dem Osten der Republik. Die „Lokalmatadore“ kamen bei diesem Festival nicht aus München, sondern aus dem Pott, was sie auch gleich deutlich machten mit „Ja wat denn“. Wie immer fiel der Sänger durch seinen besonderen Kleidungsstil und durch die lockeren, prolligen Sprüche auf. Die Musik besteht aus mitsingbaren Texten, die auf hohem musikalischem Niveau vorgetragen werden. Die Stimmung erreichte den Höhepunkt dieser Nacht und es schien, als wenn jeder die nicht ganz ernst zunehmenden Texte der Band beherrschte und sich wohl fühlte. Die „Gumbles“ beendeten mit ihrem energiegeladenen Gig ein einzigartiges Festival, welches einen guten Grundstein im Musikjahr 2011 legt. Wer noch nicht genug hatte, für den ging es mit der Open End After Show Party direkt in den nächsten Morgen. Vielen Dank an Brille und sein Team für die tolle Organisation und ein schönes Pogorauschfestival 2011. (susi)

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Serum 114 Dresden, Messe 26.12.2010

Vorbands auf Konzerten sind häufig nichts Besseres als Becherfänger, Anheizer und der ideale Zeitpunkt vor dem Pogen sich die Birne voll laufen zu lassen. Doch an diesem Tag wirkte es ein wenig anders. Frei.Wild waren zu Weihnachten auf Deutschlandtour und hatten als Support Raven Henley sowie Serum 114 im Gepäck. Letztgenannte Band schien aber alles andere als „nur Vorband“ an diesem kalten Tag in Dresden zu sein. Als das Quartett angesagt, die Halle anschließend mit dem Intro akustisch beschallt wurde, schien der Großteil der 5.300 Fans genau auf diese Band gewartet zu haben. Die Halle sang lauthals „114“ aus tiefster Kehle mit, sprang im Takt zu den Rhythmen und fand mehr als nur Gefallen an Esche und seinen Mitstreitern. Unberührt von der Menschenmenge, dem Filmteam und der nicht zu erwartenden Stim-

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mung, spielte man sich wie in einen Rausch und genoss jede Sekunde sichtlich. Umso größer die Bühne, desto besser ist dieses Quartett scheinbar! Wahrlich muss man sich hier nicht vor Live-Acts wie den Toten Hosen, Beatsteaks oder sonstigen  verstecken! Diese Band rockte derbe und nutzte jede Möglichkeit, dieses fantastische Publikum zu genießen. Ganz klar, die Band geht noch steiler, wenn die Leute Gefallen finden an ihrer Musik und das war hier mehr als nur der Fall. Fast 8.000 Arme gingen in die Luft als die Ansage zum Song „Die Stadt die wir lieben“ kam. Band und Fans schrien sich mit „Du bist zu fett“ an und als die Jungs von der Bühne gegangen sind, können sie nur eines gedacht haben: Frei.Wild, viel Spaß auf der verbrannten Erde. (Jalen)


4 Promille

4 Promille

Am 17.04. 2007 verließ die Kult Oi!-Band das letzte Mal gemeinsam die Bühne. Jenes Konzert aus Leipzig wurde auf DVD gebannt und ist der Schlussstrich der fünf gewesen. Dieses Jahr platzte dann die Bombe: 4 Promille spielen auf dem Spirit Festival. Wieso, weshalb, warum? Das fragten wir uns auch, während wir uns ein Loch in den Bauch freuten und die Jungs befragten. Das Rockt: Grüßt euch Männers. Wie es nun offiziell bestätigt wurde, werdet ihr dieses Jahr auf dem Spirit Festival wieder live auf der Bühne stehen. Wie kam es zu diesem „Sinneswandel“? Thomas: Man kann hier eigentlich nicht von einem Sinneswandel sprechen. Wir haben ja damals nicht aufgehört weil uns das Musik machen keinen Spaß mehr gemacht hat oder weil wir miteinander nicht mehr klargekommen wären. Es hat private, persönliche Gründe gegeben, die auch privat bleiben werden und die die Trennung der Band einfach zu diesem Zeitpunkt zur Folge hatte. Jetzt sind über 3 Jahre ins Land gegangen in denen wir uns weitestgehend aus den Augen verloren haben und jeder von uns mehr oder weniger sein eigenes Süppchen gekocht hat. Wenn wir uns dann aber zwischendurch mal zufällig getroffen haben oder der einer den anderen später dann auch mal zu Hause besucht hat, so wie es bei Ralf und Ziad und mir ab und zu der Fall war, hat es nicht lange gedauert bis man wieder über die alten Zeiten und Geschichten geredet und gelacht hat. Da haben wir gemerkt, dass wir das alles doch irgendwie ganz schön vermissen. Und was spricht eigentlich dagegen einfach mal so zum Spaß für einen Abend einen Proberaum einer befreundeten Band in Beschlag zu nehmen und die alten Lieder zu spielen? So ist es dann im Sommer 2010 geschehen. Nach all der Zeit zwar ein bisschen holprig, aber doch irgendwie vertraut das alles. Der Sound, die Texte die immer noch irgendwo im Gedächtnis schlummerten, das hat uns schon ein wenig beeindruckt. Aber selbst nach diesem Abend gab

es eigentlich keine Pläne für ein Comeback oder ähnliches. Nicht mal zu einer Wiederholung dieser Session haben wir uns verabredet. Es wusste eigentlich keiner was das jetzt für eine Situation ist und daran hat sich bis jetzt auch nicht wirklich was geändert. Dann kam halt die Anfrage für das „Spirit“-Festival und das war eigentlich für uns der letzte Funke der nötig war um den Arsch hochzukriegen. Das Rockt: Werdet ihr in neuer Besetzung auftreten oder im „Original-Line-Up“? Thomas: Die alte Besetzung ist doch komplett, warum sollten wir in neuer Besetzung spielen? Never Change a winning Scheisskapelle! Das Rockt: Welche Erwartungen habt ihr an euch speziell? Wird nun doch mal „richtig gespielt“? Thomas: Erwartungen habe ich persönlich keine. Wir werden rechtzeitig anfangen zu proben und das dann auch fleißig und ernsthaft durchziehen, um dann das abzuliefern, was wir zehn Jahre lang gemacht haben. Das werden wir auch nach so langer Zeit noch hinkriegen. Ich denke aber, dass bei uns allen die Vorfreude

auf diesen Gig das vorherrschende Gefühl ist. Und wenn es soweit ist werden wir das von der ersten bis zur letzten Minute genießen. Das Rockt: Wenn das Feuer in euch neu entfacht wird, kann man noch mal eine Veröffentlichung von euch erwarten? Thomas: Wir sind mittlerweile vorsichtig mit endgültigen Aussagen über die Zukunft weil sowas ja, grade in dieser Szene immer streng beäugt und bewertet wird. Planänderungen haben dann direkt immer was mit Geldgier zu tun. Neue Veröffentlichungen sind definitiv zum heutigen Zeitpunkt nicht geplant, deswegen ist auch diese ganze Sache hier nicht als Comeback zu verstehen. Wir können, wollen und werden nicht mehr in der Form zusammen arbeiten wie wir es vor der Trennung gemacht haben. Mittlerweile sind da Familien, Kinder oder auch andere Projekte die viel Arbeit und Zeit fordern. Aber wenn es die Zeit erlaubt und wir alle Lust darauf haben, fällt mir kein Grund ein, warum man so eine Möglichkeit wie auf einem Open-Air Festival zu spielen, ausschlagen sollte. Uns macht es einfach unheimlich Spaß live zu spielen und wir haben das alles sehr vermisst. (tiz)

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Der W

Der W Stephan Weidner scheint eine nicht zu versiegende Quelle musikalischer Ideen zu sein. Wartete man eine gefühlte Ewigkeit auf sein Erstlingswerk, haut Der W in kürzester Zeit ein Release nach dem anderen heraus. Platz 3 in den Charts und ausverkaufte Hallen sind der Dank. Mit uns spricht er über seine Band, die neuen Songs und über die Selbstbestimmung. DasROCKT!: Autonomie ist das zweite Werk von Dir. Was erwartet die Fans und wo lag dein eigener Erwartungshorizont was das Album betrifft? Der W: Ich habe auf „Autonomie!“ zwar auch wieder ernste und schwere Themen angepackt, aber auch versucht, eine größere Gelassenheit an den Tag zu legen. Das ist, glaube ich, der große Unterschied zum ersten Album. Mir war wichtig zu zeigen: „Hey pass auf, das ist meine Wahrheit, mein Blick auf die Dinge und ich erlaube jedem auch gerne seine Meinung“. Ich wollte ein Gefühl hinterlassen, dass man sich doch gerne mit meiner Ansicht beschäftigen kann, aber auch genau so gerne eine eigene Einstellung zu diesem Thema entwickeln darf.

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Der W| Das Rockt! 1/2011

DasROCKT!: Das Erstlingswerk sollte bekanntlich deutlich ruhiger werden, wo aber durch die Gastmusiker nichts draus wurde. Bist Du jetzt ruhiger geworden auf dem zweiten Album von Dir und in welchen Genresphären begibst Du dich dieses Mal? Der W: Das stimmt so nicht. „Schneller, höher, Weidner“ ist eigentlich genau so geworden, wie es werden sollte. Pro-Pain haben ja vor allem das eingespielt, was Rupert und ich geschrieben hatten. Natürlich haben sie eine bestimmte eigene Note, die hört man allerdings bestenfalls hier und da mal raus. Aufs Songwriting und die Stimmung der Platte hatten sie also keinen Einfluss. Vor allem durch die Tour mit Motörhead hat sich wieder ein richtiges Bandgefühl eingestellt. Die Jungs sind richtige Rocksäue und ich kann mit ihnen wieder mal zu meinen Wurzeln zurückkehren. Beim Debüt habe ich mit Rupert das meiste Material alleine ausgearbeitet und es dann im Studio nur noch eingespielt bzw. Teile auch von unseren Freunden von Pro-Pain einspielen lassen. Diesmal sind zwar auch die


Der W meisten Ideen von mir, es war aber sehr fruchtbar, auch andere Einflüsse zuzulassen und mit den Jungs meine Vorschläge dann auszuarbeiten. Da verschieben sich dann Grenzen, ganz klar. Dieses Bandgefühl wieder entdeckt zu haben, ist sicher persönlich ein größerer Erfolg, als hohe Chartplatzierungen. „Autonomie!“ enthält die Essenz meines Könnens und dessen meiner Band. Wir waren beim Songwriting und im Studio mit unglaublich viel Spaß bei der Sache und so kreativ, dass es schwierig war, alle unsere Ideen bis zum Release umzusetzen. Ein echtes Luxusproblem, das dazu geführt hat, dass im Februar noch eine EP mit weiteren Songs, die vor allem liveorientiert sind, nachgeschoben wird. DasROCKT!: Mit dem Titel „Autonomie“ wird sehr deutlich, dass auch hier wieder nur Stephan Weidner zu hören ist. Ist so ein Hinweis nachwievor notwendig oder wieso wurde dieser Titel gewählt? Der W: Einer meiner Lieblingssongs auf „Autonomie!“ heißt „Autonomie des ICHs“. Klingt ein wenig geschwollen, sagt aber unheimlich viel aus und war so im engeren Kreis der Albumtitel-Kandidaten. „Autonomie des ICHs“ liest sich aber eher wie ein Buchtitel und aus dem Kontext gerissen, sogar ein wenig Möchtegern-intellektuell und ICH-bezogen. Dabei meine ich gar nicht mich, sondern unser aller wirkliches ICH. Das ICH, losgelöst vom Ego und unserer Definition von uns selbst. Das, was wir glauben zu sein, ist oftmals nur eine Projektion, ein Klischee, ein Bild, das wir von uns selber haben. Tatsache ist, wir wissen nicht, wer wir wirklich sind, wir haben uns nur mit einem Etikett versehen. Wir spielen eine Rolle, soziale Prägung und unser dickes Ego führen Regie. Oscar Wilde sagte einst: Kein Mensch sieht aus wie er wirklich ist. Bleibt mir die Erkenntnis: Das Leben ist die Entwicklung des Ichs. Die Reduzierung auf das Wesentliche: AUTONOMIE! Autonomie bedeutet für mich Unabhängigkeit und Selbstbestimmung, aber auch Verantwortung für das eigene Tun. DasROCKT!: Der W ist präsenter denn je was Interviews und Öffentlichkeitsarbeit angeht. Ist die Presse nicht mehr spinnefeind? Der W: Eigentlich machen wir doch nicht so viel neues, oder? Die meisten Magazine, mit denen ich über „Autonomie!“ gesprochen habe, begleiten mich bzw. damals die Onkelz schon seit 20 Jahren. Andere Sachen, wie zum Beispiel Rockland Radio, gab es zu Onkelz Zeiten schlicht noch nicht, oder aber es bestand noch kein Kontakt. Wir sind ja nie bewusst in die Akquise gegangen, um so viele Interviews wie möglich zu jedem Ton zu geben. So war es auch diesmal: Wen wir kannten und von

dem wir wussten, dass er rund um meinen Namen keine Sensationsgeschichte schreiben wollte, war und ist willkommen. So wurde es bei den Onkelz auch immer gehandhabt. Das einzige, was es früher noch nicht gab, waren die Autogrammstunden in diversen Märkten. Zugegeben, eine etwas zweischneidige Geschichte, die man mir auch erst schmackhaft machen musste, um Bauchschmerzen zu überwinden. Allerdings sehe ich es einfach als Service, weil ich weiß, dass sich viele Leute darüber freuen, ein Photo machen und sich ihre Platten signieren lassen zu können. Wir hätten das Ganze zwar deutlich lieber in kleinen, unabhängigen Plattenklitschen durchgeführt, um die Kleinen zu supporten, die gibt es aber leider nicht mehr. Dafür haben wir interessierte Kleinhändler jetzt mit signierten Versionen von der „Autonomie!-Vinyl ausgestattet, die es bei den großen Ketten so nicht gibt. Das versöhnt doch wieder, oder? Haha... (tiz)

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Festivals 2011

EL Rocknacht 2011 Noch lauter, noch größer, noch geiler….auch im Jahr 2011 werden die Veranstalter und Bands alles dafür tun, dass ihr die Hessenhalle wieder in einen Ausnahmezustand versetzt. Um hier mal einfach einige Namen zu nennen, die jedes Herz schneller schlagen lassen sollte. Sondaschule, Die Kassierer, Krawallbrüder, Frei.Wild, Streetdogs und Perkele (spielen nur 2 Shows in Deutschland 2011!). Ob dies das finale Line-Up bleiben wird, steht noch nicht ganz fest, aber diese Bands sind alleine schon Gold wert und machen das Festival zu einer absoluten Pflichtveranstaltung. Das Line-Up besteht aus einem unwiderstehlichen Mix aus Punkrock, Hardcore, Deutschrock, Streetcore, Rock’n Roll und Ska, eben aus allem was das alternative Musikherz begehrt. Zum 5-jährigen Jubiläum erwartet euch einiges! Zusätzlich zu den o.g. Bands gesellen sich Namen wie: Unantastbar, Raven Henley, The Mahones, DDP, Soifass, Firkin.

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Wenn man bedenkt, was es die letzten Jahre gab, zeigt sich hier eine weitere großartige Steigerung des Line-Up als solches. Nach einem spontanen nächtlichen Konzert von Wilde Zeiten auf dem Acker des Zeltplatzes, gab es im Jahr darauf eine zweite Bühne auf dem Zeltplatz. Fester Bestandteil von Anfang an sind Verlosungen mit signierten Band Merch. Als Hauptpreis letztes Jahr gab es den Tourvan der Wilden Jungs aus Fulda. Mal sehen wie man das nun toppen kann! (tiz) Was: Ehrlich & Laut Festival Wann: 25.-27. August 2011 Wo: Hessenhalle, 36304 Alsfeld - Streetdogs - Kassierer - Perkele - Frei.Wild - Sondaschule - Krawallbrüder - Unantastbar - Rotz&Wasser - Wilde Jungs

Festivals 2011 | Das Rockt! 1/2011

- The Mahones - Firkin - Serum114 - DDP - Raven Henley - BRDigung - Hassliebe - Sorrow - Soifass - SIK - Leftside - Übergas - Die Traktor - Folxpunk    Open-Air Bühne:   - AOK - Störte Priester - Cabba Cabba - Skandalos - SMD - Enorm - Mofas - Naturtalent


Festivals 2011

Hardeast open air - tribute to bo Am 03./04. Juni 2011 rockt die Parkbühne in Lindenau Festivalfreunde aufgepasst- das HARDEAST OPEN AIR eröffnet den Campingplatz und den Biergarten schon am Donnerstag (02.06.11) - Männertag in Lindenau! Einlass ist am Freitag um 17:00. Lokale Bands eröffnen den Abend, dann wird die Rammstein Coverband Flugschau eine geile Bühnenshow präsentieren und Engel in Zivil beenden den Abend mit ihrem zweistündigen Onkelzcovermarathon. Der Samstag beginnt sportlich mit dem HARDEAST Fußballturnier. Mitmachen lohnt sich – wir spielen um den Wanderpokal. Die Siegerehrung begleitet unser HARDEAST GIRL 2011 und wird die Preise übergeben. Platz 1 50 L Fass Bier Platz 2 30 L Fass Bier Platz 3 15 L Fass Bier

Parken zu TOP Preisen Ab 16:30 Uhr fangen Oi-, Punk- und Deutschrockbands als Vorbands an. Besonders schön ist es, dass wir die Band Haudegen auf unserem Festival begrüßen dürfen. Die Glorreichen Halunken erinnern an diesem Abend an die Onkelz und beenden das Festival mit ihren Coversongs.

01.01.2011 – 28.02.2011 17,99€ 01.03.2011 – 31.05.2011 19,99 € Abendkasse 25,00 €

Müllpfand, Camping-und Parkgebühren spielen auf dem HARDEAST OPEN AIR keine Rolle. Die Veranstalter waren mit ihren Festivalbesuchern und deren Sauberkeit sehr zufrieden. Wer als Gruppe kommen möchte, der kann sich bei den Veranstaltern rechtzeitig melden, denen wird genug Platz auf der Campingfläche reserviert. 2 Tage Vollgas incl. Camping und

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Festivals 2011

Feuer & Eis Vol.3 Das Event im Spätherbst des Jahres Wenn sich eine Veranstaltung an einem eigentlich schon verplanten Wochenende etablieren soll, dann muss man etwas dafür tun und vor allem muss man sehen, dass man immer noch einen kleinen draufsetzt. Wir, das AgF-Radio Team, haben uns genau dies auf unsere Fahnen geschrieben! Feuer & Eis – das bedeutet in unserem Zusammenhang purer Deutschrock, viele gute Freunde und einen Abend, den man so schnell nicht mehr vergisst. Bereits zum dritten Mal findet die-

ses Jahr unser Festival statt und mit dem Bandaufgebot 2011 haben wir unserer Meinung nach voll ins Schwarze getroffen. Auf der Bühne stehen so viele Bands wie noch nie und auch die Mischung kann pasender nicht sein. Neben den Top-Newcomern des vergangenen Jahres otura, FolxPunk und Saitenfeuer, stehen ebenfalls noch die jungen Potenzprotze der Drunken Army auf den Adelsheimer Brettern.

Gepaart mit den Partygaranten Thekenproleten und Engel in Zivil, stehen auch im Mittelsektor 2 Bands auf der Bühne, bei denen man immer mit guter Laune, fettem Sound und auch dem ein oder anderen Onkelzkracher rechnen muss! Die alten Hasen BRDigung, Kärbholz und die Wilden Jungs runden dieses Spektakel mit geiler Bühnenpräsenz und musikalischen, ja fast schon “Legenden”, astrein ab. Stattfinden wird das Feuer & Eis Festival am 29.Oktober 2011 in der LiveFactory in 74740 Adelsheim. Einlass ist um 15:30 Uhr und Beginn wird um 16:00 Uhr sein. Karten bekommt Ihr für 18,-€ im Vorverkauf ab dem 14.Februar über DasROCKT! Tickets, über unseren Onlineshop und weitere VVK Stellen, die noch bekannt gegeben werden. Wir freuen uns auf jeden Einzelnen von Euch und hoffen, mit der Bandauswahl Euren Geschmack getroffen zu haben! Weitere Aktionen und Specials sind ebenfalls geplant, hierzu aber in den nächsten Wochen mehr. Wir sehen uns im Oktober Euer AgF-Radio Team (AGF)

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Festivals 2011

Antattack Festival 2011 Hardcore, Alternative, Ska und Punkrock steht auf der Fahne des Antattack Festivals aus dem Saarland. Dieses ist ein Indoorfestival, welches jährlich im Lokschuppen in Dillingen stattfindet. Das der frühe Vogel den Wurm fängt, scheint man sich hier besonders zu Herzen zu nehmen, beginnt das Ein-TagesFestival doch glatt um13.30h. Bei einem Preis von knapp 25€ bietet man für wenig Geld ein kleines Who-des-Who der jeweiligen Szenen. Als Headliner konnte man die New Yorker Hardcore Legenden Madball verpflichten, zu denen sich die Ska-Truppe The Busters gesellen. Ebenfalls mit an Board sind Born from Pain und die Punker Dimple Minds. Mit Bands die u.a. aus England, den USA und Deutschland kommen, bietet man hier ein sehr reichhaltiges Angebot hat internationalen bekannten Bands, was schon jetzt einen heißen Tag/ Abend verspricht. Die Getränkepreise liegen (nach unserem Kenntnisstand) bei einem 0,4er Bier bei ca. 2.50€, nur halb so viel kostet die Flüssigkeit in der sich Fische vermehren. Fair ist man also nicht nur bei dem Preis des Eintritts, sondern auch bei den Getränken. Erwartet werden an die 2.000 Leute und die Frühbuchertickets gingen ebenfalls extrem schnell weg. Wer hier Teil des Abends sein möchte, sollte sich also ranhalten.

Sow, All For Nothing, Atlas Losing Grip, Bionic Ghost Kids, Born From Pain, Devil in me, Dimple Minds,

Down By Law, Madball, Parachutes, The Busters, Trapped under ice, TROS, wisdom in chains (tiz)

Datum 02.04.2011 Ort: Dillingen, Lokschuppen Line-UP: Agent Orange-Punkn Roll

Deutschrock Monster Festival 2011 Zum dritten Mal in Folge findet nun das Deutschrockmonsterfestival am Autohof Strohofer statt. Nach der erfolgreichen Tour einst 2008, und der stetig besser werdenden Qualität des Festivals als solches, kann man sich bei diesen Preisen und Bands schon jetzt auf die erste Oktoberwoche 2011 freuen. Für schlappe 20€ bietet man dem geneigten Deutschrockfan ein extrem fettes Line Up. Neben 9mm & Frei.

Wild kommen die Altrocker Extrabreit nach Geiselwind, Edelweiss mit ihren AC/DC-Coversongs auf Deutsch, Kärbholz und Serum 114, die live stets ein Fels in der Brandung sind, die Punker Betontod mit all ihren Hits, die Engel in Zivil stehen im Line Up neben „Newcomerbands“ wie Killerton, Saint Koppschuss und Raven Henley. Während der Bühnenpause wird euch The Mighty Ski-King ein we-

nig Musik um die Ohren dröhnen. Sichert euch schnell eure Tickets, denn so viele Bands für diesen Preis, werdet ihr sicherlich nicht wieder finden! Also ab zum Eventzentrum Strohofer. (tiz) Datum: 01.10.2011 Preis: 20€+VVK Ort: Autohof Strohofer, Geiselwind

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Festivals 2011

Rock am Neckar 10. & 11.06.11, 78736 Epfendorf Zum 5-jährigen Jubiläum der IronBones, welche alljährlich das Rock am Neckar Festival veranstalten, haben sie sich wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen. Das erste Mal veranstalten die IronBones einen Bandcontest, bei welchem die beiden Gewinnerbands je einen Auftritt auf der Festivalbühne bekommen. Infos dazu findet ihr auf www.rock-am-neckar.de In den letzten Jahren konnten die

IronBones schon viele namhafte Bands, wie Frei.Wild, Engel in Zivil und viele mehr auf ihrem kleinen, aber feinen Festival begrüßen. Das Line-Up dieses Jahr sieht bisher auch schon sehr gut aus. Der Preis für das Festivalticket liegt gewöhnlich bei ca. 20-25€. Der Preis für dieses Jahr steht allerdings noch nicht genau fest. Zelten könnt ihr natürlich auch direkt

Sauberg Open Air 10. & 11.06.11, 78736 Epfendorf

Sauberg Open air 1/3 Seite + 1/3 Seite red

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Festivals 2011 |Das Rockt! 1/2011

neben dem Festivalgelände, beim Epfendorfer Sportplatz, im schönen Neckartal. Getränke- und Essenspreise sind für ein Festival sehr günstig. Bisher bestätigte Bands: Betontod, Kärbholz, BRDigung & CrazyMaiden (IronMaiden Cover) (h0m3r)


Festivals 2011

Kister Rock Open-Air 12. & 13.08.11, 97270 Kist (bei Würzburg) Das Kister Rock Open-Air ist schon seit mehreren Jahren ein Paradies für alle Deutschrockfans. Für viele das familiärste Festival der ganzen Saison. Kleiner, gemütlicher Zeltplatz, ein super Publikum und jedes Jahr ein Line-Up, das im Voraus niemand auch nur annähernd voraussagen kann. Zudem bekommen hier die Gewinnerbands des Bandcontests, welcher vom AgF-Radio und dem KROA veranstaltet wird, für eine Stunde die Festivalbühne zur Präsentation ihres Talents, und das dieses Jahr schon zum dritten Mal! Auf dem Festival- und Zeltplatzgelände ist für alles gesorgt. Neben exzellenten Getränkepreisen (0,33l Bier 2,00€), gibt es eine reiche Auswahl an diversen Getränken und Speisen. Zudem frisch gekühltes Bier direkt auf dem Zeltplatz und ein umfangreiches Rahmenprogramm auch schon tagsüber vor den Konzerten (Tauziehen u. ä.). Und das alles zu einem unvergleichlichen Ticketpreis der im Bereich um 20€ liegt. Man kann wirklich dazu raten! Bisher bestätigte Bands: Stainless Steel (Onkelzcover), Edelweiß (AC/DC Cover auf Deutsch), Engel in Zivil, Schrei & Ohrenfeindt, sowie die beiden Siegerbands des Bandcontests. (h0m3r)

Rock am Schlern 2011 Okay, okay. Die Kastelruther Spatzen haben nichts mit Punkrock zu tun. Zumindest war dies bis zu diesem Sommer der Fall, doch nun scheint sich hier etwas aufzubauen, was eigentlich für jeden einen Widerspruch darstellen sollte. Grenzt man aber mal aus, dass an den ersten beiden Tagen die Schlagergötter sich einen abträllern und sonntags strickt Bands des härteren Genres spielen werden, lässt sich dies doch leicht verkraften. Für magere 15 € kriegt man hier ein Tagesticket für den Sonntag (oder

12.06.11 in Schlern

wollt ihr echt wissen wie teuer das ganze WE ist?) und bekommt ab 15 h derbe was auf die Ohren. Neben der Moderation seitens des AGFRadios geben sich Scrat till Death, WC-Volxpunk, Raven Henley sowie Serum114 die Ehre. Als Headliner am Sonntag stehen die beiden erfolgreichen Südtiroler Bands Graveworm und Frei.Wild zu Buche. Damit treten an einem Wochenende die drei größten Südtiroler Musikformationen, mehr oder minder, zusammen auf. Beachtet man die Preisentwicklung von Konzerten in

den letzten Jahren, ist dieser Tag ein wahres Schnäppchen. Wer das ganze WE vor Ort bleiben mag (Montag ist ein Feiertag), kann gerne sein Zelt mitnehmen, denn hier wird ebenfalls eine Campingmöglichkeit geboten. Klingt doch im Großen und Ganzen nach einem idealen Pfingstsonntag! (tiz) Einlass: 14 h Preis: 15 €

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Festivals 2011

SpreewaldRock Festival Quer durch die Rockmusikszene geht es beim Spreewald Rock Festival vom 20.-21.05.2011 Mit Kärbholz wird eine sehr bekannte und beliebte Band das Publikum mitreißen. Die Jungs sind auf den Bühnen der G.O.N.D und EL quasi schon Inventar. Harten ehrlich Rock aus Berlin wird es von den „Berserkern“ und „Drop out Chaos“ geben. Für BO Fans wird die Tribute Band „Engel in Zivil“ ein begehrter Act werden, neben Onkelz Songs werden die Jungs auch eigene Stücke präsentieren. AC/DC Fans kommen bei Riff Raff voll auf ihre Kosten. Diese Cover-

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band gehört zu den besten Tribute Bands deutschlandweit. Die Soifass aus Berlin sind bekannt für ihren Streetpunk. Die Kapelle „ Tatoo the Carpet“ läßt die Herzen des Skapunkfreunde höher schlagen. Die Krawallbrüder aus dem Saarland sind die Headliner dieses Festivals. Mit Oi Punk begeistern die „Stunning Proles“, die schon als Supportband von Größen wie Deadline, F.B.I. Und Pipes & Pints gespielt haben.Die Jungs von „Nape“ sind für Grungemusikpark zuständig. Desweiteren werden Dopamin, Cerveza und Absturtz das Event musikalisch bereichern.

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„Flugschau“ wird als letzter Act am zweiten Abend auftreten und die Hits von Rammstein in bester Manier wiedergeben. Infos: Spreewald Rock Festival 20./21.Mai 2011 Drachhausen 03185 Tickets: für 22, 00 € + 1,50 € VVK Gebühr unter www.spreewaldrock-festival.de Spielzeiten: Freitag: 17:30 Uhr bis 3:00 Uhr / Samstag: 15:00 Uhr bis 3 Uhr jeweils danach wird das AGF Radio bis zum bitteren Ende aus der Konserve weitermachen Rock on! (susi)


Festivals 2011

Ebberock 7.5.2011 in Meinerzhagen Ebberock Das mittlerweile dritte Mal in Folge wird das Sauerland gerockt. Auch dieses Jahr vertrauen die Veranstalter auf die Bands der letzten Jahren und etablieren somit ein Event, dass stets Spaß und gute Musik verspricht. Wie die vergangenen Jahre auch, spielen auch 2011 wieder Kärbholz & Betontod als Headliner. Dazugesellen sich Berserker aus Berlin, Rotz & Wasser aus Hamburg sowie die Onkelzcoverband Stainless Steel.  Zusätzlich wird die Newcomer-Truppe Killrton den Tag musikalisch starten. Für laue 15€ kann man hier sicherlich nicht viel falsch machen. Ort: Ebbehalle – Meinerzhagen Preis: VVK: 15€ AK: 17.50 Line-Up: Kärbholz, Betontod, Berserker, Stainless Steel, Rotz & Wasser, Killrton (tiz)

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Festivals 2011

Crossed Axes Festival 2010 Nach dem erfolgreichen und bis auf den letzten Platz ausverkauften Crossed Axes Festival 2010 in der Bröltahlhalle Ruppichteroth wird am 16.04.2011 erstmals die Jabachhalle Lohmar (nähe Köln / Bonn) ihre Pforten für das “C-A-F”-2011 eröffnen. Mit dieser Top Location wo sich schon Größen wie Grönemeyer , BAP und Co die Klinke in die Hand gaben, werden für das Jahr 2011 neue Maßstäbe gesetzt und so wurde auch auf ein Line-Up der Extraklasse Wert gelegt. Die Krawallbrüder aus dem Saar-

land  arbeiten derzeit an einem neuen Album. Neben den Bonkers werden Betontod  bei diesem Festival ihre Mitgröhlhymnen zum Besten geben. Die Rheinberger sind nach ihrem 20jährigen Bandjubiläum, mit dazu veröffentlichter Platte „GlaubeLiebeHoffnung“ vor einigen Monaten, motivierter denn je. Ein echtes Original gibt es in Form von „Torfrock“ auf die Ohren. Diese Band existiert seit 1976 und spätestens seit der Zeichentrick „Werner“ im Kino lief, kennt sie jeder. Mit ihrem unverkennbaren „plattdütsch“ Akzent und den

Rock an der Isar

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humoristischen  Texten, sind sie unverkennbar. Die Flagge mit dem Versprechen „Vollgas Rock’n Roll“  halten an diesem Abend Kärbholz hoch. Textlich thematisieren die Vier alles was sie bewegt, stört und was sie lieben, ohne dabei je politisch zu werden oder aufgesetzt zu wirken. (susi) Ticketpreis: 22,30 Euro Einlass: 15:00 Uhr / Beginn 16:00 Uhr Jabachhalle,Donrather Dreieck 1, 53797 Lohmar www.crossed-axes.de


DAS ROCKT! Ticketshop

DAS

Frei.Wild

05.03.2011 Würzburg 24,35 € 12.02.2011 Berlin - C-Club 21,70 €

Glorreiche Halunken 26.03.2011 Tharandt 18.03.2011 Jena - F-Haus

A day to remember 16.02.2011 17.02.2011 19.02.2011 20.02.2011 22.02.2011

München Stuttgart Hamburg Berlin Münster

Coppelius 25,95 € 25,95 € 25,95 € 25,95 € 25,95 €

Accept 29.01.2011 08.02.2011 09.02.2011 10.02.2010

Geiselwind Hamburg Köln München

26,00 € 29,15 € 29,15 € 29,15 €

31,60 € 34,20 € 33,45 €

Beatsteaks 02.03.2011 Saarbrücken 05.03.2011 Wien 10.03.2011 Erfurt 14.03.2011 Münster 15.03.2011 Bremen 16.03.2011 Hannover 18.03.2011 Bamberg 19.03.2011 Dortmund 22.03.2011 Hamburg 24.03.2011 München 25.03.2011 Leipzig 26.03.2011 Bielefeld

30,95 € 34,45 € 31,95 € 31,35 € 31,05 € 32,80 € 34,35 € 31,80 € 31,75 € 31,70 € 31,95 € 31,35 €

Black Label Society 28.02.2011 12.03.2011 13.03.2011 22.03.2011

Hamburg Berlin München Köln

27,95 € 31,15 € 31,15 € 30,60 €

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01.02.2011 02.02.2011 03.02.2011 04.02.2011 05.02.2011 12.02.2011

Berlin Aschaffenburg Hamburg Leipzig München Köln

17,00 € 18,85 € 18,25 € 16,35 € 15,50 € 18,85 €

Deadline 12,25 €

Die Happy 06.04.2011 07.04.2011 09.04.2011 10.04.2011 12.04.2011 16.04.2011 07.05.2011 27.12.2011 28.12.2011

Braunschweig Jena - F-Haus Bochum Hamburg Köln-Nippes München Potsdam Berlin - C-Club Köln

19,80 € 19,70 € 21,45 € 19,60 € 21,30 € 19,98 € 20,45 € 20,15 € 22,15 €

Die Kassierer 12.02.2011 Hannover 29.04.2011 Saarbrücken

15,80 € 16,50 €

29.01.2011 05.02.2011 11.02.2011 03.06.2011 01.04.2011

Erfurt 11,90 € Aachen 12,50 € Bielefeld 12,25 € Kiel - Die Pumpe 8,60 € Stuttgart 14,80 €

Eisregen

ab 64,50 € ab 58,00 € 65,00 €

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Good Charlotte 25.01.2011 Saarbrücken 29.01.2011 Düsseldorf

21,45 €

28,00 € 27,30 €

Grave Digger 25.03.2011 29.03.2011 30.03.2011 01.04.2011 02.04.2011 09.04.2011 26.03.2011 28.03.2011 31.03.2011

Speyer Bochum Ludwigsburg Glauchau Lichtenfels Andernach Memmingen Berlin - C-Club München

28,00 € 28,05 € 28,50 € 22,90 € 27,90 € 25,60 € 28,85 € 25,10 € 26,20 €

Helloween 31.01.2011 01.02.2011 02.02.2011 04.02.2011 05.02.2011 06.02.2011 09.02.2011 10.02.2011 11.02.2011 12.02.2011

Pratteln Saarbrücken Bonn / Beuel Hannover Oberhausen Osnabrück Hamburg Bamberg Kaufbeuren Balingen

38,07 € 32,05 € 36,80 € 36,60 € 36,85 € 34,65 € 36,45 € 39,80 € 37,35 € 36,50 €

Hole Full of Love 01.04.2011 Dexheim

Dritte Wahl

26.03.2011 Bochum

Bon Jovi 10.06.2011 Desden 12.06.2011 München 16.07.2011 Mannheim

17,85 €

Darkest Hour

01.09.2011 Bochum

Apocalyptica 27.02.2011 München 28.02.2011 Stuttgart 01.03.2011 Neu-Isenburg

03.04.2011 Stuttgart

9,65 € 14,50 €

15,80 €

Ill Nino 24.03.2011 Köln

20,95 €

In Extremo 07.04.2011 08.04.2011 09.04.2011 13.04.2011 14.04.2011 15.04.2011 16.04.2011 17.04.2011

Köln 32,80 € Gießen 32,80 € Ludwigsburg ab 32,80 € München 32,80 € St. Ingbert 32,80 € Hannover 32,80 € Magdeburg ab 32,80 € Bielefeld 32,80 €


DAS ROCKT! Ticketshop 19.04.2011 20.04.2011 21.04.2011 22.04.2011 26.04.2011 27.04.2011 28.04.2011 30.04.2011 26.08.2011 28.08.2011 29.08.2011 05.08.2011 18.06.2011

Rostock Bremen Siegen Berlin Singen Fürth Leipzig Erfurt - Chemnitz Nideggen Bochum Trier Lichtenfels

ab 32,80 € 32,80 € ab 32,80 € 32,80 € 34,20 € 32,80 € 32,80 € 32,80 € 32,80 € 34,50 € 33,25 € 35,00 € 49,80 €

Iron Maiden 02.06.2011 Hamburg 56,00 € 03.06.2011 Berlin 62,20 € - 71,40 € 07.06.2011 Stuttgart 5 6,50 € - 59,95 €

Itchy Poopzkid 30.03.2011 31.03.2011 01.04.2011 02.04.2011 05.04.2011 06.04.2011 07.04.2011 13.04.2011 14.04.2011

Bochum Köln - Luxor Hamburg - Logo Berlin - SO36 Frankfurt Hannover - Faust Erlangen München Stuttgart -

17,50 € 19,70 € 19,45 € 19,70 € 19,70 € 17,50 € 18,60 € 19,70 € 19,70 €

J.B.O. 18.06.2011 20.07.2011 09.12.2011 10.12.2011 11.12.2011 13.12.2011 14.12.2011 15.12.2011 16.12.2011 17.12.2011

Otterstadt Knetzgau Dresden Erfurt Berlin Hamburg Köln Kassel Stuttgart München

25,00 € 27,00 € ab 21,40 € 24,50 € 21,47 € 21,47 € 24,20 € 25,40 € 22,40 € 21,88 €

Kings of Leon 14.06.2011 Berlin

63,50 €

Kneipenterroristen 30.04.2011 Flensburg

13,00 €

Kyuss lives! 24.03.2011 Neu-Isenburg 17.03.2011 Saarbrücken 16.03.2011 Berlin

31,35 € 28,75 € 31,40 €

Manowar 08.04.2011 Aj Kerkrade

65,90 €

49,80 €

37,00 € 37,00 € 37,65 €

Motörhead 30.11.2010 01.12.2010 03.12.2010 04.12.2010 07.12.2010 08.12.2010 10.12.2010 11.12.2010

Düsseldorf Hannover Trier Stuttgart Berlin Wiesbaden Chemnitz München

39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 € 39,95 €

Neckbreakersball 2011 01.02.2011 02.02.2011 03.02.2011 04.02.2011

Frankfurt Bad Arolsen Saarbrücken München

28,50 € 27,50 € 27,50 € 28,50 €

Ohrenfeindt 03.02.2011 04.02.2011 11.02.2011 12.02.2011 25.02.2011 08.10.2011

Nürnberg 14,80 € Ingolstadt 14,38 € Memmingen 18,95 € Übach-Palenberg 15,70 € Lorsch 17,90 € Köln 15,00 €

One Fine Day 23.02.2011 24.02.2011 26.02.2011 27.02.2011

Frankfurt / Main Oberhausen Erfurt Stuttgart

14,05 € 11,90 € 12,35 € 14,15 €

Ozzy Osbourne 13.06.2011 Oberhausen ab 48,65 € 15.06.2011 München ab 54,30 € 17.06.2011 Esch alzette 61,38 €

Paradise Lost 31.03.2011 Bochum

31,20 €

Pennywise 29.01.2011 30.01.2011 01.02.2011 25.01.2011 26.01.2011

Esch alzette Stuttgart Lindau Bremen Köln

27,46 € 24,12 € 19,60 € 21,25 € 23,35 €

Pöpel & Gesocks 18.03.2011 Ingolstadt

Motörhead 17.06.2011 Lichtenfels

My Chemical Romance 27.02.2011 Köln 09.03.2011 München 14.03.2011 Hamburg

9,90 €

Rise Against 22.03.2011 Mainz 25.03.2011 Berlin

30,50 € 30,00 € Ticketshop | Das Rockt! 1/2011

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DAS ROCKT! Ticketshop 26.03.2011 München 27.03.2011 Leipzig

28,85 € 30,00 €

Saltatio Mortis 03.11.2011 10.11.2011 11.11.2011 17.11.2011 18.11.2011 01.12.2011 02.12.2011 25.11.2011 12.11.2011 03.12.2011

Köln 19,10 € Saarbrücken 18,60 € Bochum 18,85 € Stuttgart ab19,25 € München 16,30 € Nürnberg 16,30 € Dresden 16,30 € Hannover 24,25 € Hamburg - 16,95 € Berlin - C-Club 16,85 €

Scorpions 17.06.2011 Oberursel

51,70 €

Slayer 24.03.2011 Bamberg 14.04.2011 Ab Eindhoven

49,50 € 53,00 €

Sodom 07.02.2011 Saarbrücken 17.02.2011 Bochum 18.02.2011 Erfurt 19.02.2011 Herford - 20.02.2011 Ludwigsburg 15.02.2011 Aschaffenburg

25,45 € 22,55 € 20,20 € 19,95 € 24,00 € 23,25 €

Skunk Anansie 19.02.2011 Dresden 20.02.2011 Köln 27.02.2011 Hamburg

35,00 € 34,70 € 35,00 €

Stammheim 26.02.2011 Lübeck

13,00 €

05.06.2011 17.06.2011 18.06.2011 25.06.2011 08.07.2011 10.07.2011 15.07.2011 17.07.2011 22.07.2011 06.08.2011 19.08.2011 20.08.2011 21.08.2011 26.08.2011 02.09.2011 03.09.2011

Gelsenkirchen 34,25 € Bonn 36,25 € Fulda-Sickels 37,90 € Neu-Isenburg 39,75 € Desden 34,25 € Heilbronn 37,90 € Bielefeld 36,45 € Iffezheim ab 38,55 € Emmendingen 38,00 € Berlin 34,25 € Rostock 34,25 € Braunschweig 37,35 € Coburg 37,50 € Losheim 37,45 € M‘gladbach ab 34,35 € Gronau 34,25 €

Wirtz 21.10.2011 22.10.2011 24.10.2011 25.10.2011 29.10.2011 29.10.2011 31.10.2011 01.11.2011 02.11.2011 04.11.2011 05.11.2011 06.11.2011 08.11.2011 09.11.2011 10.11.2011

Jena Kaiserslautern Stuttgart Würzburg Nürnberg München Leipzig Hannover Bremen Hamburg Münster Berlin - Dortmund Köln Frankfurt

16,30 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,50 € 18,90 € 18,50 € 18,50 €

FESTIVALS Crossed Axes Festival 16.04.2011 Lohmar

Stahlzeit 12.02.2011 Bamberg 04.03.2011 Osnabrück

16,00 € 19,75 €

Tankard 09.04.2011 Ingolstadt

13,26 €

Unheilig

22,30 €

Ebbe Rock 07.05.2011 Meinertzhagen ab 15,00 €

Rock an der Isar 26.05.2011 Landshut

39,60 €

Rock am Ring 03.06.2011 Nürburg

162,50 €

Rock im Park 03.06.2011 Nürnberg 04.02.2011 01.07.2011 27.08.2011 28.08.2011 24.07.2011

Seite 60

Köln 30,60 € - 35,00 € Basel 51,76 € Bremen 36,45 € Hamburg 39,95 € Schwäbisch Gmünd 37,90 €

162,50 €

Hurricane Festival 17.06.2011 Scheesel

110,25 €

With Full Force Festival

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Das Magazin für Deutschrock, Punk,Rock‘n Roll,Ska & Streetcore

Redakteure/innen Promotion Girls & Boys Alter? Aussehen? Geschlecht? Sexuelle Neigung? Juckt uns alles nicht, solange Du Bock auf dieses Magazin hast und es mit Interviews, Konzert/Festivalberichten füllen oder auf Veranstaltungen promoten möchtest! Bitte sende Deine Bewerbung mit einer kurzen Zusammenfassung über Deine Person an info@dasrockt-magazin.de. Hau rein!

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Herausgeber: Torsten Schneider c/o DAS ROCKT! Magazin Jahnstr. 14, 36304 Alsfeld Tel: 06631/705440 Fax: 06631/705488 EMail: info@dasrockt-magazin.de Web: www.dasrockt-magazin.de Redaktion: Torsten Schneider (ts) - V.i.s.d.P., Sandro Mehlberg (tiz), Markus Kirchheim (mk), Andy Müller (am), Katja Löffler, (kate), Markus Leipold (poldi), Carrie Chilvers, Steffi Dettmar So erreichst Du uns: www.dasrockt-magazin.de www.myspace.com/dasrockt www.youtube.com/dasrocktmagazin www.twitter.com/dasrocktmagazin Redaktion: redaktion@dasrockt-magazin.de Tel.: 0172/3949695 Anzeigen: anzeigen@dasrockt-magazin.de Tel: 06638/8408940 Termine: termine@dasrockt-magazin.de Tel: 06631/705441 Tickets: tickets@dasrockt-magazin.de Tel: 06631/705440 Abo: info@dasrockt-magazin.de Fax: 06631/705488 Das Copyright für den gesamten Inhalt, insbesondere Anzeigen, liegt, soweit nicht anders angegeben, beim Herausgeber. Nachdruck nur mit Genehmigung des Herausgebers. Für unangeforderte Texte und Fotos können wir keine Garantie übernehmen. Namentlich gekennzeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Der Gerichtsstand ist in jedem Fall Alsfeld. Alle Angaben ohne Gewähr.

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