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Januar 2011

Das Berliner Musikleben

Fazil Say

„Die Noten machen nur 20 Prozent der Musik aus“ Bejun Mehta

„Ich bin kein Barocksänger“ Simone Kermes

„Das bin ja ich“

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BESONDERE HÖREMPFEHLUNGEN

VON SONY CLASSICAL

VITTORIO GRIGOLO THE ITALIAN TENOR Seit seinem sensationellen Debüt mit Anna Netrebko am Royal Opera House in London ist der junge Römer der neue italienische Traum-Tenor. Auch seine erste CD mit italienischen Arien wird hochgelobt. „Eine Traumstimme“ Opernglas www.vittoriogrigolo.com 88697723842

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SIMONE KERMES COLORI D'AMORE

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Auf ihrer CD „Colori d’Amore“ präsentiert die „Queen of Baroque“ (Opera News) wunderbare italienische Barock-Arien von Scarlatti, Bononcini, Caldara, Matteis & Broschi. 13 davon sind Weltersteinspielungen. „Das ist eine in samten-goldenes Abendrot getauchte mystische Seelenlandschaft. Gesungene Utopie – und doch ganz real! Wundervoll!“ BR-Online

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Bachs „Air“, Chopins „Minutenwalzer“, Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“, Beethovens „Sturm-Sonate“, Liszts „Liebestraum“ und andere klassische Stücke hat Lang Lang als Musik für das neue Sony Playstation-Spiel „Gran Turismo“ völlig neu eingespielt. Erhältlich ab 10.12.2010

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MARTIN STADTFELD DEUTSCHE ROMANTIK Auf seiner neuen CD spielt Martin Stadtfeld romantische Werke von Schumann, Liszt, Wagner und Brahms. „Stadtfeld hat mit diesem Album eine seiner bisher intimsten und berührendsten Aufnahmen veröffentlicht.“ NDR Kultur


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

N

ach allem Weihnachtstrubel könnte man denken, es kehre im Januar nun etwas Ruhe ein. Weit gefehlt: Beim Lesen dieser Ausgabe werden Sie schnell feststellen, wie spannend es im Neuen Jahr musikalisch weiter geht. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen eine ganze Reihe von Vokalkünstlern. Für ein Interview trafen wir Bejun Mehta, René Jacobs‘ derzeitigen Lieblings-Countertenor, der im Januar den Emone in Traettas Antigona an der Staatsoper im Schiller Theater singt und mit uns über Werbung, die Farben des Hasses und das Repertoire eines Countertenors sprach. Oder Vittorio Grigolo, der an der Deutschen Oper als Alfredo zu hören sein wird und uns offenbarte, was italienische Männer und Musik verbindet. Gleich dreifach zu erleben ist Franz Grundheber: auf der Opernbühne, im Konzertsaal und im Kino. Simone Kermes wiederum nahm im Blind gehört kein Blatt vor den Mund, als sie sich mit unserem Autor in der Philharmonie traf, um dort CDs von Kollegen zu hören und zu kommentieren. Nicht zu vergessen auch das große Porträt des Rundfunkchors, der sich nicht nur mit Bravour in der Vielzahl der stimmlichen Welten des reichen Chor-Repertoires bewegt, sondern neben den vielen Auftritten in spannenden Education-Projekten auf sein Publikum zugeht. Das Zusammenführen unterschiedlicher Kulturen verbindet den Rundfunkchor mit dem türkischen Pianisten Fazil Say, der Berlin nicht zuletzt durch sein Studium an der UdK eng verbunden ist. Die Fortsetzung seiner Konzertreihe als Artist in Residence am Konzerthaus war uns ein willkommener Anlass, ihn zu einem Gespräch über Inspiration, Texttreue und den Spaß am Risiko zu treffen. Ein gutes, gesundes und musikalisch erfülltes Neues Jahr wünscht Ihnen

Titelfoto: Marco Borggreve

Ihr

Herausgeber 3


Inhalt

Inhalt Das Berliner Musikleben im Januar 2011

20

8

Bejun Mehta Klangfarben des Hasses

4

36

Simone Kermes Blind gehĂśrt

Fotos: Moritz Schell, Marco Borggreve

Fazil Say Der SpaĂ&#x; am Risiko


Inhalt

3 Editorial 4 Inhalt 6 Die Welt in Noten – Kurz und knapp 8 „Ich will nicht zum Barockghetto gehören“ Bejun Mehta über Werbung, die Farben des Hasses und das Repertoire eines Countertenors 12 Musikalischer Dada Hans Liberg und seine Symphonie Libergique 14 Allzeit bereit Der Tenor Vittorio Grigolo ist eine reizvolle Erscheinung, nicht nur für Opern­ liebhaber 16 Ein Fürst der tiefen Töne Der Bariton Franz Grundheber ist an zwei Tagen doppelt zu erleben: auf der Bühne und im Kino

26 Die Alleskönner Das Ensemble Modern wird 30 Jahre alt – und gastiert mit dem Dirigenten Franck Ollu beim Ultraschall-Festival 28 Musik zu den Menschen bringen Im Ensembleporträt: Der Rundfunkchor Berlin geht auf sein Publikum zu 32 Leise Töne im Konsumrauschen Im Spielstättenporträt: In der Schwartz­schen Villa schlägt das Herz von Steglitz 34 Der Klang der Metropole Auf den Spuren des Metropolis-Komponisten Gottfried Huppertz 36 „Er singt das wie einen Schlager“ In der Reihe „Blind gehört“: Die Sopranistin Simone Kermes hört und kommentiert CDs von Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer singt

18 Die Kraft, die aus der Stille kommt Der Gitarrist Frank Bungarten spielt Villa-Lobos im Original 20 „Die Noten machen nur 20 Prozent der Musik aus“ Der Pianist und Komponist Fazil Say über Inspiration, Texttreue und den Spaß am Risiko 24 Schicksal Klarinette Der Berliner Philharmoniker Wenzel Fuchs spielt am liebsten Mozart

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Rubriken CD-Rezensionen Das Klassikprogramm Impressum Vorschau

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Kurz & Knapp

Die Welt in Noten Neuigkeiten aus dem Musikleben

Vokalfest

Zum Geburtstag Am 21. Januar feiert einer der erfolgreichsten Tenöre des 20. Jahrhunderts seinen 70. Geburtstag – 1941 wurde Plácido Domingo in Madrid geboren. Als er acht war, gingen seine Eltern, erfolgreiche Sänger, nach Mexiko, wo Domingo seine Karriere begann. Unglaubliche 124 Rollen umfasst sein Repertoire, von seinen zahlreichen Aufnahmen verkauften sich acht mehr als eine Million mal. Zum Geburtstag beschenkt er sich und seine Fans mit einem Konzert in seiner Heimatstadt Madrid, dann stehen für 2011 Japan, die USA und Frankreich auf dem Programm: mit Gluck und Händel! 6

Fotos: Berliner Philharmoniker, Jazzwerkstatt + Klassik Shop, Sheila Rock, Sebastian Bolesch/Affenreiter

Vier Tage lang dreht sich vom 13. bis 16. Januar im alten Pumpwerk an der Spree alles um den Chor-Gesang – wenn im Radialsystem das erste Chor@Berlin-Festival stattfindet. Und für jeden ist etwas dabei – für Profis (vorgestellt werden diverse erfolgreiche Konzepte der Kinder- und Jugendarbeit) und Amateure (u.a. mit dem „Ich-kann-nicht-singen-Chor“), für junge Dirigenten (mit Chorleitungs-Workshop) und natürlich auch die Zuhörer, die mit Scarlattis Marienvesper und einer „Nacht der Berliner Chöre“ auf ihre Kosten kommen. Infos unter: www.radialsystem.de


Kurz & Knapp

Klassik in Charlottenburg Berlins City-West hat wieder einen CD-Laden mehr, in dem eine reiche Auswahl an Klassik- und Jazz-CDs angeboten wird: Nach der Schließung seines Geschäfts in der Knesebeckstraße hat der „Jazzwerkstatt + Klassik Shop“ jetzt ein neues Quartier am Walter-Benjamin-Platz 2 bezogen. Das umfangreiche Konzertprogramm wird ebenso fortgesetzt wie die eigenen Klassik-CD-Produktionen auf dem Label Phil.harmonie.

Philharmonische Porträts Quer durch Berlin grüßen sie gerade von den Plakatwänden, die Mitglieder der „besten Band der Welt“, wie Jim Rakete die Berliner Philharmoniker nennt. Jeweils mit einer kurzen Biografie versehen, sind die Porträts des Berliner Star-Fotografen nun in einem Bildband versammelt. Nur bei Tageslicht mit ihrem Instrument vor einer grauen Wand fotografiert, sieht man die 128 Musiker plötzlich in ganz anderem Licht. Klassik_148x70_148 x 70 24.11.2010 17:27 Seite 1

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interview

„Ich will nicht zum Barockghetto gehören“ Bejun Mehta über Werbung, die Farben des Hasses und das Repertoire eines Countertenors von Klemens Hippel

Herr Mehta, wie fühlt man sich, wenn man eine Partie wie den Emone für eine einzige Produktion lernt? Hoffentlich bleibt es nicht bei der einen, das ist ja ein wundervolles Stück. Ich habe es in den letzten drei Wochen gelernt, und die Musik ist hervorragend. Es gibt ein paar Arien in meiner Partie, die sind so schön, dass ich mir überlege, ob ich sie nicht auf meine nächste CD nehmen soll. Nach der Zeit Traettas wurde über hundert Jahre keine Musik mehr für Countertenöre geschrieben – leiden Sie unter dem schmalen Repertoire? Die Frage wird uns Countertenören immer gestellt. Aber wenn sie an Juan Diego Fló­ rez und seine Kollegen denken – die haben 8

ein genauso eingeschränktes Repertoire mit Rossini, Donizetti, dem Belcanto. Keiner findet, dass das eng sei. Unser Repertoire ist eigentlich breiter, besonders wenn man die zeitgenössische Oper hinzunimmt. Ganz zu schweigen von der Musik außerhalb der Oper. Vielleicht erscheint das Repertoire so schmal, weil man das Gefühl hat, dass Countertenöre immer nur Händel singen. So ist es aber nicht. Händel ist wunderbar, und man wird nie müde, ihn zu singen. Aber ich mache nur eine Händel-Oper im Jahr. Ich singe viel Mozart, Hasse, Traetta, Conti, Vivaldi, Gluck. Außerdem gebe ich viele Konzerte. Das ist eine wunderbare Mischung. Das ist besser für die Stimme und auch für die Phantasie. Aber Ihre erste CD widmet sich Händel. Aus zwei Gründen: Erstens erwartet das Publikum, dass ein Countertenor seine Händel-Platte macht. Wie auch ein sogenannter Mozart-Tenor mit Mozart oder Rossini anfangen muss. Der andere Grund: Nach zehn Jahren habe ich so viel Erfahrung mit dieser Musik, dass ich glaube, etwas damit zu sagen zu haben. Ich bin reifer geworden mit Hän-

Foto: Marco Borggreve

B

ereits als Knabe startete Bejun Mehta eine internationale Karriere mit Konzerten und Plattenaufnahmen als Sopran. Nach dem Stimmbruch spielte der Amerikaner Cello, wurde Produzent bei einer Plattenfirma und versuchte sich als Bariton, ehe er seine Countertenor-Stimme entdeckte. Im Januar singt er den Emone in Traettas Antigona an der Staatsoper.


interview

Wie gestalten Sie eine Figur in einer einzigen Arie? Mit den Figuren ist das so ein Sache auf CD. Das ist zwar Orlando, und der wird wahnsinnig, aber man hat nur zehn Minuten Zeit dafür. Ich denke da eher wie ein Liedsänger. Es gibt zwölf, dreizehn verschiedene Stimmungen auf der CD, und in die muss man sich versetzen. Das hat mit der Figur nicht so viel zu tun. Ich will eher die Händelsche Art von Freude ausdrücken. Oder Trauer, Wahnsinn, was auch immer. Das ist die Idee. Wie viele Affekte braucht man denn für die Barockoper? Alle, die man als Mensch haben kann. Die Musik hat zwar mit der da-capo-Arie eine strenge Form, aber darin kann man fast alles ausdrücken. Ich könnte noch mindestens vier Programme mit ganz anderen Leidenschaften zusammenstellen. Denken Sie zum Beispiel an die Farben von Tamerlano: Hass und die Einsamkeit des Hasses, ohne jede Verbindung zu irgendeinem anderen Menschen, weil man selbst ganz leer ist. Rache, wenn man im Recht ist, und Rache, wenn man eine böse Figur ist, werden von Händel ganz unterschiedlich dargestellt. Vivi tiranno zum Beispiel, das ist Rache, aber auch Freude an der Gerechtigkeit. A dispetto von Tamerlano dagegen ist nur Hass und leere Rache. Bei Händel ist alles zu finden, aber man hat so wenig Platz auf einer Platte. Hatten Sie schon als Kind eine Vorliebe für Barockmusik? Ich habe als Sängerknabe viel barocke Musik gesungen. Aber als Erwachsener bin ich ein viel besserer Barocksänger geworden. Dafür musste ich viel lernen. Besonders in Europa, wo alles etwas genauer und besser gemacht wird in der Barockoper. Ich lerne immer noch. 10

Wie sehen Sie ihre Stimme im Vergleich zu der des Knaben-Solisten? Ich finde, es ist dieselbe Stimme. Es ist meine natürliche Stimme, die ich damals hatte, und die ist einfach eine Quinte tiefer geworden. Natürlich bin ich geschickter geworden in ihrem Gebrauch durch die Erfahrung. Aber es ist dieselbe Stimme. Trotzdem haben Sie nach dem Stimmbruch aufgehört zu singen. Ich denke heute, dass das ein Fehler war. Aber ich war ein Teenager, und keiner wusste etwas von Countertenören. Ich habe sieben Jahre nicht gesungen. Die Wahrheit ist: Der Verlust der Knabenstimme war ganz schmerzhaft für mich. Und ich war nicht bereit, mich damit zu beschäftigen. Und dann habe ich den zweiten Fehler gemacht, als Bariton anzufangen. Es ist mir absolut nicht gelungen, mehr als mittelmäßig zu klingen, und ich dachte: Du musst irgendwie damit klarkommen, dass kein musikalisches Leben vor dir liegt. Dann habe ich die neue Stimme entdeckt. Haben Sie mit Ihrer Erfahrung Verständnis für die Kastraten-Praxis? Heute wäre das pervers, damals war es einfach Sitte. Ich habe eigentlich keine Meinung dazu. Ich sehe mich nicht als Barocksänger. Ich will nicht zum Barockghetto gehören. Aber als ich klein war und Sopran gesungen habe, ist es mir tatsächlich mal passiert, das ein Mann in die Garderobe kam und sagte: Das war so wunderbar, wie ich nie etwas im Leben gehört habe, du musst dich sofort kas­ trieren lassen, um diese Stimme zu behalten. Kann man sich das vorstellen? Einem Dreizehnjährigen so etwas zu sagen! Sie arbeiten regelmäßig mit René Jacobs – können Sie erklären, wie er es schafft, eine herausragende CD nach der anderen zu produzieren? Das ist nicht so kompliziert. Erstens ist er ein Genie, zweitens arbeitet er mehr und tie­

Foto: Marco Borggreve

del, und ich bin der altmodischen Meinung, dass man nur Programme auf Platte vorstellen soll, die man ganz tief kennt.


interview

den besten Kollegen arbeitet, kann man etwas lernen. Am Anfang war es manchmal schwierig, den Agenten zu sagen: Nein, ich will den Cesare nicht irgendwo singen. Sondern lieber etwas Kleineres mit erfahrenen Kollegen machen, um von ihnen zu lernen.

fer als viele andere. Er ist besessen von Forschung, Wissenschaft und Praxis. Das ist eine wundervolle Mischung. Er war selbst Sänger, ist Theatermensch und Wissenschaftler und kann diese Seiten zusammen bringen.

Wie eignen Sie sich eine Partie an? Mit dem Text fange ich an, ich lerne ihn auswendig. Dann binde ich ihn langsam an die Musik. Wenn man die Teile dann zusammenbringt, entdeckt man, dass sie eine große Einheit haben, die man nicht sehen kann, wenn man mit dem Stück anfängt. Und der letzte Schritt ist, die Einheit des Stücks mit einer leidenschaftlichen persönlichen Einsicht zu vereinigen. Aber das kann Jahre dauern. Das Lernen geht schnell, aber das Stück mit dem eigenen Wesen zu vereinen, dazu braucht es Zeit, Publikum, Druck, Nervosität. Und erst nach vielen Vorstellungen schafft man das.

Ist man geschmeichelt, wenn man sein bevorzugter Countertenor ist? Das wird jetzt gesagt, aber für mich gehört das eher zur Welt der Werbung für unsere Platte. Ich beschäftige mich damit nicht so sehr, das wäre nur Druck für mich. Manche Menschen, die schöne Dinge über sich hören, gewinnen dadurch Gelassenheit oder innere Freiheit. Wenn ich dagegen gelobt werde, habe ich immer das Gefühl, noch besser sein zu müssen, noch mehr schaffen zu müssen.

Gibt es Rollen, die Sie nicht mehr singen würden? Ja, es gibt eine Partie, die ich nie mehr machen würde: Polinesso in Ariodante. Das finde ich eine schreckliche Rolle. Aber die würde mir auch niemand mehr anbieten, weil es eine eher kleine Partie ist. Er ist so uninteressant, und er singt nur Triolen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich das nur einmal gesungen habe in einer schrecklichen Inszenierung.

Wie wählen Sie Ihre Rollen aus? Mir geht es darum, immer auf höchstem Niveau zu arbeiten. Mit dem bestmöglichen Dirigenten, Regisseur, Orchester und Haus. Alles muss stimmen, damit eine Oper die Chance hat, wirklich gut zu sein. Das war immer meine Auffassung, und am Anfang hat das bedeutet: Wenn ich noch nicht bereit bin für Cesare, aber für Tolomeo, dann singe ich lieber die kleinere Partie, aber nicht in Neustrelitz oder Virginia, sondern an einem Ort wie Covent Garden. Nur wenn man mit

opern- & CD-Tipp So. 30.1.2011, 18:30 Uhr Staatsoper im Schillertheater Traetta: Antigona – Premiere Veronica Cangemi, Jennifer Rivera, Bejun Mehta, Kurt Streit, Kenneth Tarver, Akademie für Alte Musik, René Jacobs (Leitung), Vera Nemirova (Inszenierung) Weitere Aufführungen am 1., 3., 8. & 10.2.2011 Ombra cara Arien von Händel Bejun Mehta (Countertenor) Freiburger Barockorchester René Jacobs (Leitung) harmonia mundi 11


musik-comedy

Musikalischer Dada Hans Liberg und seine „Symphonie Libergique“ von Christoph Forsthoff

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Konzert-Tipp Mo. 17.1.2011, 20:00 Uhr Philharmonie Symphonie Libergique Hans Liberg (Musik-Kabarett & Klavier), Hamburger Symphoniker, Basil Coleman (Leitung)

Foto: Thomas Mayer

S

ehr schwer zu spielen... ach, nein, die Bemerkung stammt ja vom Kollegen Joja Wendt. Hans Liberg indes nimmt die Tastenkunst seit jeher leicht. Links eine berühmte Basslinie von Purcell, auf der die Rechte dann von den Beatles bis Barber improvisiert – „das macht meine Tochter auch immer: Sie schnappt sich ein Stück von Beet­hoven, spielt drauf los und denkt, dass Beethoven das bestimmt auch so gespielt hätte.“ Es ist schwer, sich mit dem holländischen Klavier-Entertainer ernsthaft zu unterhalten – oder besser: immer den Moment zu erfassen, an dem die Ausführungen des bekennenden Dadaisten mal wieder ins Satirische wechseln. Oder war das nun doch ernst gemeint? „Musik an sich ist nicht witzig.“ Natürlich nicht. Eben nur, wenn der 56-jährige Holländer mit der Nickelbrille auf der Bühne steht, und in Sekundenschnelle von U- zu E-Musik, von Bachs Toccata zu Pippi Lang-

strumpf, von der Kleinen Nachtmusik zum Handy-Klingelton springt. „Das sind die Sachen, die jeder kennt, fürchterlich unmusikalisch, aber wenn man sie neu kombiniert, hat man die Leute sofort am Lachen“. Wie das Alte dabei in das Neue kommt? „Da ich früher immer auswendig nachgespielt habe, was mir meine Großmutter vorspielte, höre ich heute wahrscheinlich Kombinationen, die anderen gar nicht auffallen, weil die eben nicht nach Gehör Klavier spielen.“ So einfach ist das. Oder auch nicht. Zumindest Konzertmeister Stefan Czermak hat immer wieder Schwierigkeiten: Nicht, dass dem ersten Geiger der Hamburger Symphoniker Beethovens Neunte, Mozarts Türkischer Marsch oder Ravels Bolero wirklich Mühe bereiten würden – doch angesichts des verbalen und des Tasten-Schabernacks von Hans Liberg kann er das Lachen oft kaum unterdrücken. „Wenn das Orchester lacht, ist der Witz neu“, garantiert Liberg denn auch gern – und die Symphoniker lachen reichlich bei den gemeinsamen Auftritten. Manchmal auch auf eigene Kosten. „Sind Sie zu Hause auch so langsam?“, foppt Liberg schon mal den Pauker. Oder fordert Dirigent Basil Coleman heraus: „Fangen Sie an? Okay – ich überhole sie bestimmt.“


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oper

Allzeit bereit

Z

wischen Klischee und Wirklichkeit liegen oft Welten. Längst nicht alle italie­ nischen Männer tragen Maßanzüge aus Mailand und fahren Vespa und sind charmant wie Angelo aus der berühmten Espresso-Werbung („Isch habe gar kein Auto“). Andererseits gibt es Vittorio Grigolo, 33 Jahre alt und derzeit mit dem Album „The Italian Tenor“ äußerst erfolgreich. Wobei nichts überflüssiger ist, als das „Italian“ im Titel, schließlich ist seine Herkunft schwer zu übersehen. Die Arienauswahl von Verdi, Donizetti und Puccini auf der CD überrascht wenig, die Qualität hingegen schon. Grigolo, den bis zu seinem Einspringen für Rolando Villazón im Juni 2010 in Covent Garden kaum einer auf dem Zettel hatte, überzeugt als Rodolfo, Her14

zog von Mantua und Troubadour mit viel Volumen, Dramatik und dem gewissen Schmelz in der Höhe und weckt unter Belcanto-Fans die kühnsten Hoffnungen. Mittlerweile verzichtet kaum eine Rezension auf den Pavarotti-Vergleich, auch wenn dieser – je nach Kritikerlaune – noch unterschiedlich ausfällt. Der Stimme hinzu gesellt sich ein junger Mann mit tiefschwarzen Locken, leichtem Teint und temperamentvollem Auftreten, der einem die Klischees locker bestätigt. Zwar vermutet man hinter Videos, auf denen Grigolo mit Sonnenbrille und weißem Anzug durch Rom schlendert oder eine Runde auf der Vespa dreht, eher eine Plattenfirma, die sich bemüht, dem Stereotyp des Italieners als bedingungslosem Romantiker Rechnung zu tragen. Doch dann setzt der Künstler selbst noch einen drauf. Beim Interview in Berlin – Grigolo erscheint in schwarzer Lederjacke – sprechen wir darüber, was Sänger anderer Nationen von den Italienern lernen können. Die Sprache sei gar nicht das Wichtigste, sagt Grigolo, sondern: „Sie müssen lernen, zu lieben. Wir Italiener sind richtige Liebhaber, keine Egoisten. Wir geben uns der Liebe nicht hin, nur weil es für uns selbst wichtig ist, sondern weil wir einen anderen Menschen glück-

Foto: Alessandro Dobici

Vittorio Grigolo ist eine reizvolle Erscheinung, nicht nur für Opernliebhaber von Jakob Buhre


oper

lich machen wollen. So sind in Italien die du willst, aber erst machst du eine OpernkarMänner, die Romantik – und auch die Musik.“ riere!“ Neben Liebe und Leidenschaft fällt im GeDie scheint nun mehr als ausgemacht. Sein spräch oft das Wort „Natürlichkeit“. Seine mit Spannung erwartetes Debüt an der Met Stimme sei immer bereit („Ich brauche kein im November wurde in höchsten Tönen geWarm-Up!“), und überhaupt sei das alles we- lobt, 2011 stehen u.a. Produktionen in Berlin, niger eine Frage der Stimmbildung denn der Zürich und Mailand auf dem Programm. Natur. „Ich muss Gott danken, dass er mir geIn der Rolle des Star-Tenors scheint er bezeigt hat, wie ich meine Stimme benutze.“ reits angekommen zu sein. Als ich ihn nach Nun gehört zu einer Karriere auf den gro- dem Interview bitte, für einen Bekannten ßen Bühnen wahrlich mehr als italienisches eine CD zu signieren, hat er sofort einen FilzBlut und göttlicher Beistand – wobei das mit stift parat, anschließend zückt er zwei Fotoder Hilfe von oben gar nicht mal so abwegig karten aus dem Jackett, die er ebenso flink ist, immerhin begann Grigolo seine Laufbahn unterschreibt und mir überreicht. „Sie kenals Knabenalt im Chor der Sixtinischen Ka- nen doch bestimmt noch jemanden, der eine pelle. Es war aber auch der Vater, der ihm haben möchte, oder?“ Das Selbstbewusstsein klassische Musik nahebrachte: „Er hat im Au- kann sich Grigolo leisten, keine Frage. toradio immer Opern gehört und mitgesungen“. Mit 13 stand Grigolo in Rom als Hirte in Tosca auf der Bühne neben Luciano PavarotOpern- & CD-Tipp ti, zehn Jahre später debütierte er als jüngster Sa. 8.1.2011 & Fr. 21.1.2011, 19:30 Uhr Deutsche Oper Tenor an der Mailänder Scala. Verdi: La Traviata Einen Pop-Ausflug wagte er 2006, als das Roberto Rizzi Brignoli (Leitung), Götz Friedrich (Inszenierung) mit Patrizia Ciofi (Violetta), Vittorio fürchterlich seichte Album „In the Hands of Grigolo (Alfredo), Leo Nucci (Giorgio) u.a. Love“ erschien – offenbar brauchte es da noch den Rat eines erfahrenen Sängers: „Er war The Italian Tenor Arien von Verdi, Donizetti & Puccini. unentschlossen, ob er Crossover machen sollVittorio Grigolo (Tenor), Orchestra te oder Oper“, verriet jüngst Plácido Domindel Teatro Regio di Parma, Pier rcb_Anzeige_FdK_148x70 26.11.2010 13:23 Uhr Seite 1 Giorgio Morandi (Leitung) go in einem Interview. „Da habe ich ihm geSony Classical sagt: Vittorio, du kannst später machen, was

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OPER

Ein Fürst der tiefen Töne

D

ass ein Opernsänger zeitgleich im Konzertsaal oder auf der Opernbühne und im Kino zu erleben ist, ist selten. Bei Franz Grundheber ist das gleich zweimal in Berlin der Fall. Am 15. Januar singt er in der Deutschen Oper den Scarpia in der Tosca, eine Woche später ist er in Zemlinskys Lyrischer Sinfonie in der Philharmonie zu erleben. Und im Kino sieht man ihn seit Weihnachten allabendlich als Fürst Ottokar im Freischütz. Der Bariton Franz Grundheber ist das bes­ te Beispiel, dass man kein Shooting-Star sein muss, um eine Welt-Karriere zu machen. Geboren in einem Dorf bei Trier, kam er mit der Bundeswehr nach Hamburg, finanzierte sich mit einer Offiziersausbildung bei der Luftwaffe seinen Gesangsunterricht, erhielt ein zweijähriges Stipendium in Bloomington, Indiana, und wurde 1966, mit 29 Jahren, von Rolf Liebermann an die Hamburgische Staatsoper engagiert. „Es gab 16

damals ein unglaubliches Ensemble von 75 Sängern, denn Liebermann sagte: Die Qualität einer Vorstellung hängt von der Besetzung der kleinen Rollen ab. Man sang kleine und mittlere Rollen und ab und zu ein Highlight. Natürlich war man ungeduldig, aber im Nachhinein war es gut so.“ Ein Kollege riet ihm, vor seinem 40. Lebensjahr die Finger vom schweren Fach zu lassen, und das hat Grundheber beherzigt. Erst spät eroberte er sich den Amonasro in Aida (den er als erster Deutscher in der Arena di Verona sang), den Rigoletto (als erster Deutscher an der Met), den Barak bei Richard Strauss und die Titelrolle seiner Lieblingsoper Wozzeck (Le Figaro nannte ihn den „bedeutendsten Wozzeck am Ende des 20. Jahrhunderts“). Inzwischen ist Franz Grundheber 73 – und singt noch immer in Wien und Barcelona, Covent Garden und Salzburg, Hamburg und Berlin. „Ich bin sehr kritisch mit mir, aber die

Foto: Syquali Multimedia Ag Zürich

Der Bariton Franz Grundheber ist an zwei Tagen doppelt zu erleben: auf der Bühne und im Kino von Arnt Cobbers


Oper

Stimme funktioniert noch. Und deshalb sehe ich keinen Grund, abzutreten. Es gibt einige wunderbare Altersrollen, auf die ich mich freue, den Musikmeister in der Ariadne zum Beispiel und den Schigolch in der Lulu. Diese Rolle liebe ich.“ Der schauspielerische Aspekt, die Arbeit mit dem Text war Grundheber immer wichtig, und so ist es kein Wunder, dass er in Jens Neuberts Filmprojekt zu Webers Freischütz mit von der Partie ist. „Das hat mich ungemein gereizt. Es ist eben nicht abfotografiertes Operntheater.“ Gedreht wurde an Schauplätzen in Sachsen, wo Carl Maria von Weber die Oper komponiert hat, und bei den Tonaufnahmen in Londons Abbey Road wurde die Studioakustik den Filmszenen, je nachdem ob sie im kleinen Zimmer oder im Freien spielen, angepasst. Während des Drehs wurden die Sänger dann über Lautsprecher mit ihren eigenen Aufnahmen beschallt. Das

Ergebnis ist überzeugend, wie überhaupt der ganze Film, zu dessen Star-Besetzung neben Michael König in der Titelrolle auch Juliane Banse, René Pape und Michael Volle als Kilian gehören. Den Kilian hat auch Franz Grundheber einst gesungen, in einer der ersten Fernsehproduktionen einer Oper, Ende der 60er Jahre in Hamburg. Zumindest in der Oper kann also auch aus einem Jägerburschen ein Fürst werden. Konzert-, OPern- & Kino-Tipps Sa. 15.1.2011, 19:30 Uhr Deutsche Oper Puccini: Tosca Alexander Joel (Leitung), B. Barlog (Inszenierung) So. 23.1.2011, 20:00 Uhr Philharmonie Zemlinsky: Lyrische Sinfonie, Janáček: Sinfonietta Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Camilla Nylund, Franz Grundheber, Gerd Albrecht (Leitung) Weber: Der Freischütz – Die Filmoper ab 23.12.2010 im Kino

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gitarre

Die Kraft, die aus der Stille kommt

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and aufs Herz: Kennen Sie einen klassischen Gitarristen – außer Segovia und vielleicht noch Julian Bream? Waren Sie schon mal in einem Gitarrenkonzert? Es ist verrückt: Die Gitarre ist das Instrument des 20. Jahrhunderts, aber nur in ihrer elektrifizierten Form. Die Gitarrenkurse an den Musikschulen sind voll – weil alle Rock, Metal und ähnliches spielen wollen. Auch bei Frank Bungarten hat es so begonnen – nur dass er die klassische Gitarre nicht mehr aus der Hand gelegt hat. „Die Initiation war, wie bei vielen klassischen Gitarristen, das erste Präludium von Villa-Lobos. Das hat mich total in Ekstase versetzt. Die klassische Gitarre ist unangenehm zu spielen und schwer zum Klingen zu bringen. Und bis ein C-Dur-Akkord so ausgewogen klingt wie auf dem Klavier, dauert es drei Jahre. Da sind die Villa-Lobos-Präludien ein guter Einstieg. Man macht zwar zuerst viele Fehler, aber es ist sofort eine Wirkung da.“ Und dann geriet er an den richtigen Lehrer: „Da strandete in dem Dorf bei Köln ein geflohener paraguayanischer Gitarrenvirtuose, der meist ohne Noten unterrichtete. Er hat die erste Etüde von Villa-Lobos ge­spielt, und ich sollte sie nachspielen. Das musste 18

man sich merken und zu Hause üben. Heute pädagogisch undenkbar, aber bei mir hat es funktioniert.“ Frank Bungarten ist ein Mann, der die Herausforderung sucht. Hellwach, eloquent und voller Herzblut spricht er von seinem Instrument und seiner Musik, und wie er da mit Wolljacke und Wollmütze auf dem kahlen Schädel in einem Hannoveraner Café sitzt, könnte er sofort als Rock- oder Jazzstar durchgehen – aber einer ohne Allüren. Er spielte tatsächlich Swing und Rock, machte als Saxophonist Freejazz auf renommierten Festivals. „Doch dann habe ich Wettbewerbe gewonnen und also weiter Gitarre gespielt“, sagt er und lacht. „Mich hat extrem gereizt, dass das Poten­ zial der Gitarre längst nicht ausgeschöpft war. Natürlich war Segovia eine überragende Gestalt. Und dass ich aus seinen Händen den ersten Preis im Segovia-Wettbewerb bekommen habe, hatte schon was. Aber ich habe eine Bach-Interpretation von ihm nie auf eine Ebene mit der von Swjatoslaw Richter oder Gustav Leonhardt setzen können.“ Seine Mitstudenten hielten ihn für verrückt, als Bungarten alles auf die Karte Konzertgitarrist setzte und keine Minute päda-

Foto: Michael Neugebauer

Der Gitarrist Frank Bungarten spielt Villa-Lobos im Original von Heiner Milberg


gitarre

gogischen Unterricht nahm – kurioserweise hatte er bald zwei Professuren, eine in Luzern, die er nach 20 Jahren 2010 aufgab, auch um wieder mehr zu konzertieren, und eine in Hannover. Bungarten liebt sein Instrument. Und leidet umso stärker an dessen Schicksal. „Es ist im Moment die gleiche Dekadenz zu beobachten, die es in der Geschichte der Gitarre immer wieder gab. Die meisten Gitarristen suchen ihr Heil im Crossover, mischen Klassik mit Flamenco und Tango, sie suchen den schnellen Effekt und spielen Musik, die ernsthaften künstlerischen Kriterien nicht standhält. Das interessiert die breite Musikwelt nicht, und deshalb sind wir wieder in unserem Biotop gelandet.“ Bungarten ist bekennender Purist – was ihn nicht hindert, auch Blues und „Rock mit maximal drei Akkorden“ auf der E-Gitarre zu spielen. Aber eben kein Crossover. Das zweite Problem liegt allerdings woanders: Die Gitarre ist ein leises Instrument, das Geduld und Aufmerksamkeit erfordert. Doch darin liegt auch ihre Kraft. „All die äußere und innere Unruhe, die das Publi-

kum nach einem langen Tag in den Konzertsaal trägt, können Sie mit dem Klavier oder dem Orchester platthauen, das geht mit der Gitarre nicht. Sie brauchen Zeit, bis die Leute runterkommen und zuhören. Nach der zweiten Hälfte höre ich oft: Hast du was anders gemacht, es war lauter. Ich habe nichts anders gemacht, die Leute sind mit anderen Ohren aus der Pause gekommen.“ Nun endlich, mit 52, hat Frank Bungarten das solistische Gesamtwerk von Heitor Villa-Lobos eingespielt, jenem Komponisten, der die Gitarre in die Moderne katapultierte. „Die meisten Stücke von Villa-Lobos machen Effekt, auch wenn man sie rhythmisch falsch oder mit anderen Fingersätzen spielt. Die Frage ist, wie tief man eindringt. Als die Manuskripte der Etüden auftauchten, fand ich es sensationell zu sehen, welche detaillierte Angaben zu Dynamik, Tempo, Artikulation und Fingersätzen dort stehen. Das ist zum Teil signifikant anders, als was gedruckt wurde und was alle seit Jahrzehnten spielen. Da eröffnet sich eine ganz neue Welt.“ Eintauchen in diese Welt kann man am 27. Januar in der brasilianischen Botschaft. Sicherlich ein guter Anlass, endlich wieder – oder zum ersten Mal? – ein klassisches Gitarrenkonzert zu besuchen. Konzert- & CD-Tipp Do. 27.1.2011, 19:00 Uhr Brasilianische Botschaft Frank Bungarten spielt Villa-Lobos Anmeldung erforderlich unter kultur@brasemberlim.de oder Tel. 030-72628-211/131

Villa-Lobos: Sämtliche Werke für Gitarre Solo Frank Bungarten (Gitarre) MDG

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titel-interview

„Die Noten machen nur 20 Prozent der Musik aus“ Der Pianist und Komponist Fazil Say über Inspiration, Texttreue und den Spaß am Risiko von Arnt Cobbers

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reizehn Konzerte gibt Fazil Say in dieser Saison im Konzerthaus, so viel wie kein Artist in residence vor ihm. Der in Ankara geborene Pianist und Komponist, der am 14. Januar 41 Jahre alt wird, ist bekannt für ungewöhnliche Programme und unkonventionelle Interpretationen. Ab 1987 studierte er fünf Jahre in Düsseldorf und drei Jahre an der UdK Berlin, dann zog es ihn nach New York. Heute lebt er in Istanbul.

Herr Say, sehen Sie sich als Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz? Nein, ich bin Komponist und klassischer Pianist, ich spiele geschriebene Stücke.

Foto: Marco Borggreve

Ist auch Black Earth, das Sie gern als Zugabe spielen, durchkomponiert? Ja, das ist klassische Musik. Es ist als Zugabe gedacht, aber es passt auch gut auf JazzFestivals. Es herrscht große Unsicherheit über die Zukunft der klassischen Musik. Werden die Grenzen zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik verschwimmen? Die Sorgen kommen zum einen daher, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Verbin-

dungen zwischen Publikum und Komponisten teilweise abgebrochen sind. Zum anderen sind um das Jahr 2000 herum die CD-Verkäufe eingebrochen. Und es gibt weniger Kultur in den Medien. Ich denke, das wird sich ändern mit der Kreativität der Künstler, der Festivals und der Orches­ter. Weil die Verantwortlichen sich Sorgen machen, entwickeln sie Ideen. Hier am Konzerthaus macht man jetzt eine Website für kleine Kinder, so etwas hat man früher nicht gebraucht. Und ich bin mir sicher, es wird funktionieren. Vor ein paar Jahren hatte auch ich große Sorgen, jetzt nicht mehr. Es tut sich sehr viel. Man muss sehen, dass die Welt klein geworden ist. Wir haben Orches­ ter aus Venezuela, Geiger aus Japan und Moldawien, Pianisten aus China und der Türkei. Die Klassik ist nicht mehr nur eine mitteleuropäische Kultur. 500 Jahre Entwicklung in Mitteleuropa sind natürlich prägend, aber es ist inzwischen eine weltweite Kultur. Und die einzelnen Kulturen aus den einzelnen Ländern wollen natürlich mitmischen und sich etablieren. Die nächsten zehn, zwanzig Jahre werden dadurch bestimmt sein, dass Europa durch die klassische Musik andere Kulturen kennenlernt. 21


titel-interview

Spielen Sie ein Stück wie Black Earth so, wie Sie einmal notiert haben, oder nehmen Sie sich mehr Freiheiten? Ich nehme mir so viele Freiheiten wie in einer Beethoven-Sonate. Die mache ich auch jeden Tag anders. Ich bin hundertprozentig treu zum Notentext. Aber die Noten machen nur 20 Prozent der Musik aus. Die Umgebung, die Akustik, meine Seelenlage, all das ist jeden Abend anders. Stellt man nicht ein eigenes Stück immer wieder auch in Frage, wenn man es spielt? Wissen Sie, man ist nie zufrieden. Vor allem wenn man für Orchester schreibt. Ich höre mein Werk ja nicht vor der ersten Probe. Es sind alles nur Vermutungen im Kopf, wie es klingen könnte, aber diese 95-prozentige Sicherheit genügt. 22

Ist Klavierspielen und Komponieren bei Ihnen gleichberechtigt? Ja. Ich komponiere und improvisiere, seit ich fünf Jahre alt bin. Das ist meine Natur. Ich habe mich auch nie gefragt, warum das so ist. Es ist eben so. Furtwängler hat immer geklagt, er habe so viel andere Musik im Kopf, dass er nicht zu seiner eigenen Musik komme. Es ist seit meinem fünften Lebensjahr so, dass ich Beethoven und Mozart spiele und meine eigene Musik. Ich komponiere jeden Tag. Ich habe das nie schwer gefunden, das ist von allein gekommen. Aber wenn man ein sehr großes Werk, eine Sinfonie oder eine Oper komponiert, ist es besser, wenn man sich Zeit nimmt, wenn man nicht jeden Monat acht, neun andere Konzerte hat, Duo mit Kopatchinskaja, Klavierabend, Ravel-Konzert hier, Gershwin da. Ich habe auch Phasen, in denen ich drei, vier Wochen lang kein Konzert gebe. Dann kann ich in Ruhe komponieren. Komponieren Sie jeden Tag?

Foto: Christian Nielinger

Wird man weiterhin in den Kategorien Klassische Musik, Jazz, Pop usw. denken? Diese A-, E-, O- und U-Musik – das ist alles Quatsch. Der größte Pianist der letzten zwanzig Jahre ist für mich Keith Jarrett, egal ob er Klassik spielt oder improvisiert, er singt auf dem Klavier so wie Horowitz oder Michelangeli. Wie soll ich ihn kategorisieren? Gut, er gehört nicht in die Stockhausen/Henze-Schublade, aber das ist auch egal. Es gibt heute viel mehr Schubladen in der Musik, auch in der klassischen Musik. Man muss Neugier und positive Energie haben, um die alle kennenzulernen. Und gute Künstler präsentieren gute Kunst. Das wird sich nie ändern.


titel-interview

Im Moment muss ich jeden Tag komponieren. Ich habe mehrere Auftragswerke und bin mit jedem Stück etwas vorangekommen. Man möchte es ja gut machen und nicht nur irgendwas abliefern. Komponieren, das sind in der Einsamkeit entstehende Hochgefühle, deshalb kann man auch in einem Hotelzimmer eine großartige Idee finden. Manchmal ist das Trinken hilfreich, manchmal zerstörend, manchmal ist ein Päckchen Zigaretten gut, manchmal ganz falsch. Das weiß man nie. Auch eine Probe mit einem Mozart-­ Klavierkonzert kann einen inspirieren oder zumindest motivieren. Wie komponieren Sie? Per Hand, nicht am Computer. Manchmal am Klavier, manchmal nicht. Eine Orchestration muss man im Kopf hören. Das heißt, Sie sitzen im Café oder im Flughafen mit einem Notizbuch? Ja, ich habe meine Notizbücher immer bei mir, aber eine gute Idee vergisst man nicht. Die schlechten vergisst man, die guten Ideen bleiben. Mit welchem Anspruch gehen Sie in einen Konzertabend? Jedes Konzert bedeutet für mich eine Uraufführung. Egal was ich spiele. Ich kann nicht für jeden Abend etwas Neues lernen. Liszts h-Moll-Sonate oder die Bilder einer Ausstellung habe ich über 100 Mal gespielt, aber in jedem Konzert ist es wie eine Uraufführung. Das ist meine Motivation. Das ist manchmal radikal, und es kann passieren, dass es einigen Musikliebhabern im Publikum nicht gefällt. Oder wenn ich etwas riskiere, wenn ich in der h-Moll-Sonate die Oktavstelle mal viel langsamer oder schneller nehme, dann kann etwas schiefgehen. Obwohl ich das normalerweise technisch kann. Aber dieses Risiko ist mein Spaß. Ich will jedes Stück neu entdecken, improvisatorisch sein beim Interpretieren.

Besuchen Sie Konzerte anderer Pianisten? Es gibt nur wenige Pianisten, in deren Rezital ich gehen kann. Die meisten finde ich unerträglich. Das ist mein Problem. Ich höre Orchesterkonzerte und Oper, ich liebe Sänger. Ein Pianist muss Sänger im Kopf haben. Horowitz sagte immer: Das Klavier ist ein Perkussionsinstrument, das man zum Singen bringen muss. Alle Pianisten lieben Sänger, intuitiv. Am besten ist es im Konzert, wenn man etwas zum ersten Mal hört. Haben Sie immer Musik im Kopf? Ja, klar. Wie ein Radio. Aber das ist nicht störend. Haben Sie lange überlegt, ob Sie Artist in residence am Konzerthaus werden wollten? Nein, ich habe das als sehr große Ehre gesehen. Dieses Projekt ist viel größer, als was ich zuvor in Hamburg und Dortmund gemacht habe. Ich habe mal vier Jahre in Berlin gelebt, ich finde, Berlin ist eine der wichtigsten Kulturstädte in der Welt. Ich kenne die Stadt sehr gut, ich habe in interessanten Zeiten hier gelebt, kurz nach der Wende. Deshalb empfinde ich Berlin als meine Stadt. Und in meiner Stadt 13 Konzerte als Serie zu geben, das ist wunderbar. Ich finde, das Konzerthaus hat einen sehr schönen Saal, und die Zusammenarbeit mit dem Orchester und Lothar Zagrosek ist sehr gut. Konzert- & CD-Tipps So. 23.1.2011, 11:00 & 15:00 Uhr Konzerthaus (Kl. Saal) Zauberhafter Orient Für Kinder ab 6 Jahren mit Fazil Say u.a. Sa. 29.1.2011, 20:00 Uhr & So. 30.1.2011, 16:00 Uhr Konzerthaus (Großer Saal) Welt des Orients Konzerthausorchester Berlin, John Axelrod (Leitung), Fazil Say (Klavier), Patricia Kopatchinskaja (Violine) Fazil Say – Mozart, Haydn, Beethoven Klavierkonzerte und Sonaten Fazil Say (Klavier), Zürcher Kammerorchester, Howard Griffiths (Leitung). Naïve 23


Mein Instrument und ich

Schicksal Klarinette

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s kann von Vorteil sein, das jüngste von fünf Kindern zu sein. Wie es sich für echte Tiroler gehört, spielten alle in der Familie Fuchs Blechblasinstrumente. Nur als Wenzel, der jüngste, ins musikfähige Alter kam, war keines mehr übrig – und so drückte man ihm die Klarinette in die Hand. Eine schicksalhafte Fügung. „Die Nähe zur menschlichen Stimme hat mich schon immer beeindruckt. Und dass die Klarinette so vielseitig ist, ich habe früher Dixieland, Jazz, Tanzmusik gespielt.“ Heute spielt Wenzel Fuchs nur noch Klassik, aber damit ist er gut ausgelastet. Der 47-Jährige ist seit 1993 Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker, hat zwei Professuren an der Hochschule „Hanns Eisler“ und an der Musikuniversität im japanischen 24

Okayama, gibt Meisterkurse in aller Welt und ist ein vielgefragter Solist. Und doch war sein Weg zum Klarinettisten nicht so geradlinig, wie es anfangs aussah. Sein erstes Berufsziel war Skirennfahrer, und Fuchs besuchte auch ein Skigymnasium, ehe ein Unfall den Traum beendete. Für kurze Zeit rückte die Klarinette nun in den Mittelpunkt – bis der Solo-Oboist der Wiener Philharmoniker eines Tages zum Skier-Kauf ins elterliche Sportgeschäft kam und dem jungen Mann riet, zur Oboe zu wechseln, da wären die Berufsaussichten viel besser. Fuchs folgte dem Rat und begann als Jungstudent an der Wiener Musikhochschule – als Schüler des Wiener Musikgymnasiums konnte er das auch als Instrumentenneuling. Es dauerte neun Monate, dann kehrte er zur Klarinette zurück. „Das ist das Instrument, mit dem ich meine Gefühle ausdrücken kann.“ Mit 19 wurde Fuchs Solo-Klarinettist der Wiener Volksoper, wechselte für sechs Jahre in gleicher Position zum ORF-Sinfonieorchester und gewann mit 30 das Probespiel bei den Berliner Philharmonikern. „Es war keine Stelle frei bei den Wiener Philharmonikern. Aber Berlin ­­war schon eine Art Traum. Als ich

Foto: Frederike Roth

Der Berliner Philharmoniker Wenzel Fuchs spielt am liebsten Mozarts Klarinettenkonzert von Arnt Cobbers


Oboe gespielt habe, war der Klang der Berliner Philharmoniker mein Ideal – insofern war früh eine Verbindung da.“ Wenzel Fuchs liebt den Wechsel zwischen Orchesterspiel und Solistendasein. „Es gibt einige wunderbare Klarinettenkonzerte, von Spohr, Weber, Nielsen, Francaix – und natürlich das Überwerk: Mozarts A-Dur-Konzert. Kammermusik macht mir wahnsinnig viel Spaß, da freut man sich vor allem auf Mozart, Weber, Brahms. Es gibt schon viel, aber das Orchesterspiel möchte ich nicht missen.“ Als einer von zwei Solo-Klarinettisten prägt Wenzel Fuchs den Klang seines Orchesters wie nur wenige andere. „Vielleicht tut dies die Oboe noch stärker, aber dann kommt die Klarinette.“ Highlights auf dem Programm sind für ihn immer wieder die Sinfonien von Brahms und Mahler – den er noch, als junge Aushilfe bei den Wiener Philharmonikern, unter Bernstein gespielt hat. Außerhalb des Orchesters ist Fuchs in Berlin vor allem als Kammermusiker zu erleben, als Mitglied des Philharmonischen Oktetts und der Philharmonischen Bläsersolisten zum Beispiel. Als Solist dagegen spielt er oft in China und Japan, einem Land, das er besonders liebt. Umso schöner, dass die Berliner den bekennenden Familienmenschen nun wieder als Solist in Mozarts Klarinettenkonzert erleben können, mit dem sinfonie orchester berlin – aber in seiner angestammten Wirkungsstätte, der Philharmonie. Konzert- & CD-Tipp Sa. 29.1.2011, 20:00 Uhr Philharmonie Mozart zum 220. Todestag das sinfonie orchester berlin, Wenzel Fuchs (Klarinette), Andreas Wittmann (Oboe), Stefan de Leval Jezierski (Horn), Martin Braun (Leitung). Mozart: Holzbläserkonzerte, Sinfonie Nr. 40 g-Moll u.a. Cavallini & Weber: Klarinettenkonzerte Wenzel Fuchs (Klarinette), Orchestra di Valle Camonica, Silvio Maggioni (Leitung) VMS

Akademie für Alte Musik Berlin

Die Kunst der Fuge JOHANN SEBASTIAN BACH

HMC 902064

Die Neueinspielung der Akademie für Alte Musik  ist das Ergebnis einer Serie von Aufführungen:  Die Berliner Barockspezialisten variieren dabei  nicht nur die vom Komponisten verfügte  Anordnung der Fugen und Kanons, sie finden  auch für die Instrumentation ganz neuartige und  überraschende Lösungen – ein spannendes Experiment und musikalisches Gesellschaftsspiel ganz zum Vergnügen des Zuhörers. Aktuelles Magazin unter

www.harmoniamundimagazin.com


Neue Musik

Die Alleskönner

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as Ensemble Modern ist das berühmteste Kammerorchester im Bereich der Neuen Musik in Deutschland. Am 15. Januar 2011 feiert es seinen 30. Geburtstag in der Alten Oper Frankfurt/ Main, eine Woche später gastiert es beim Ultraschall-Festival in der Neuen Nationalgalerie Berlin. Geleitet werden beide Konzerte vom Franzosen Franck Ollu, den eine besondere Beziehung zum Ensemble Modern verbindet. Zwölf Jahre lang war er Hornist im Ensemble, dann assistierte er John Adams bei der Einstudierung von Ives‘ vierter Sinfonie und kam so sehr auf den Geschmack, dass er für zwei Jahre als Assistent zum Ensemble Intercontemporain nach Paris ging und sich seither ganz dem Dirigieren widmet. Er ist künstlerischer Leiter des KammerensembleN in Stockholm, dirigiert vor allem zeitgenössische Musik in aller Welt – und leitet 20 bis 30 Konzerte pro Jahr mit dem Ensemble Modern, das basisdemokratisch organisiert ist und keinen künstlerischen Leiter hat. „Es macht einen Riesenunterschied, dass die Musiker die künstlerische Verantwortung übernehmen. Sie sind mit ganz anderen Engagement dabei. Im Oktober habe ich 26

im Kammermusiksaal ein Konzert mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemacht, die hat dieselbe Struktur. Man merkt das. Die Musiker sind wach, sie hören zu und sind offen. Dass sie auch das finanzielle Risiko tragen und nicht abgesichert sind, ist ein Nachteil, aber beides gibt es eben nur im Paket.“ 19 Mitglieder hat das Ensemble Modern zur Zeit, und regelmäßig treffen sie sich zur Vollversammlung, in der die Politik des Ensembles bestimmt wird. „Das ist manchmal nicht einfach, da kommen verschiedene Meinungen zusammen“, erinnert sich Ollu. Und manchmal muss man sich der Mehrheitsentscheidung beugen. „Aber man hat das Gefühl, ich werde gehört, ich habe etwas zu sagen. Man ist mit ganz anderem Interesse dabei. Und als Dirigent muss ich sagen: Das ist ein Traum.“ 100 Konzerte gibt das Ensemble im Jahr, auf dem Programm stehen jährlich 70 neue Stücke, darunter 20 Uraufführungen – ein enormes Pensum. In der Alten Oper in Frankfurt betreibt das „EM“ seit 25 Jahren eine eigene Abonnementreihe, regelmäßig ist es zu Gast bei den wichtigen Festivals der Welt.

Foto: Lorenzo Mascherpa

Das Ensemble Modern wird 30 Jahre alt – und gastiert mit dem Dirigenten Franck Ollu beim Ultraschall-Festival von Heiner Milberg


Denn es gibt einen zweiten Punkt, der die Frankfurter besonders macht, so Franck Ollu: „Das Ensemble Intercontemporain hat diesen französischen Klang und ist in diesem Repertoire extrem gut. Aber das Ensemble Modern macht viele verschiedene Arten von Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Schönberg, Zappa, Heiner Goebbels, die Avantgardisten – für mich als Dirigenten ist es super, dass sie alles können.“ Was aber macht die spielerische Qualität dieses Spezialisten-Ensembles aus, wo doch die Rundfunkorchester auch immer mehr zeitgenössische Musik spielen? „Es stimmt“, sagt Ollu, „der Unterschied war früher größer, die Studenten lernen heute wesentlich mehr zeitgenössische Musik kennen. Aber im Ensemble Modern sind Leute, die wirklich diese Musik spielen wollen, die flexibel und rhythmisch sehr stark sind. Und sie müssen besondere Qualitäten haben.“ Seine neuen Mitglieder wählt das Ensemble nämlich nach Vorspielen aus, die Probezeit beträgt ein oder zwei Jahre. Beim Ultraschall-Festival wird das Ensemble Modern einige ganz frische Werke präsentieren, darunter eine Uraufführung des Frankfurter Komponisten Ernstalbert Stie-

bler. Ist Frank Ollu denn noch neugierig auf neue Werke? „Neue Musik war früher radikal, voller Power. Heute geht alles. Es gibt Stücke von Schönberg oder Varèse, die sind viel moderner und spannender als das, was wir an neuen Werken spielen. Aber dafür gibt es heute andere Möglichkeiten. Jazz, Rock, Dodekaphonie, Atonalität – all diese Sprachen kann man heute einsetzen. Und nicht die Sprache selbst ist langweilig oder genial, sondern es kommt darauf an, was man mit ihr macht. Das Geniale an Picasso ist nicht die Idee der abstrakten Malerei, sondern wie er sie nutzt. Man kann es nicht definieren, wo das Genie liegt, aber wenn jemand etwas Besonderes macht, merken Sie das sofort. Und geniale Komponisten gibt es immer noch.“ Konzert-Tipps Auftritte des Ensemble Modern beim Ultraschall-Festival in der Neuen Nationalgalerie Sa. 22.1.2011, 17:00 Uhr Solowerke und Kammermusik Sa. 22.1.2011, 18:30 Uhr Uwe Dierksen (Altposaune), Ueli Wiget (Klavier) Werke von Staud, Srnka, Cheung u.a. Sa. 22.1.2011, 20:00 Uhr Ensemble Modern, Franck Ollu (Leitung) Werke von Stiebler & Feldman

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Ensembleporträt

Musik zu den Menschen bringen

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ie Bandbreite ist schon beeindruckend: Sie reicht vom solis­ tisch zugespitzten Spaltklang einer Renaissance-Motette über den hochromantischen Mischklang bei Brahms oder Bruckner bis hin zu komplizierten zeitgenössischen Werken und experimentellen Vokaltechniken. All das haben die 64 Sängerinnen und Sänger des Rundfunkchors Berlin drauf – wobei sie überdies in der Lage sein müssen, jederzeit auf dem musikhistorischen Zeitstrahl hin und her zu springen. „Im Frühjahr haben wir in Salzburg erst Wagners Götterdämmerung und am nächsten Tag die Matthäus-Passion von Bach gesungen“, erzählt Judith Engel, die seit 17 Jahren im Sopran singt. „Dazwischen liegen nicht nur stilistisch, sondern auch stimmtechnisch Welten. Das kann nur ein Profi-Chor leisten.“ Solche Kontraste bleiben nicht aus, wenn man rund 60 Konzerte im Jahr gibt. Im Zentrum des breit gefächerten Repertoires stehen jedoch die großen chorsinfonischen Werke des 19. Jahrhunderts. So kommt man sich mit dem RIAS-Kammerchor, der sich vor allem der Alten Musik und A-cappellaProgrammen widmet, nicht ins Gehege. Bei28

de Chöre gehören zur Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin). Die Wurzeln des Rundfunkchors Berlin reichen bis in die Anfänge des Hörfunks zurück. 1925 wurde der „Berliner Funkchor“ als erstes Ensemble seiner Art gegründet – gerade als das Radio sich anschickte, zum Massenmedium zu werden. Von 1933 bis zu seiner Auflösung 1943 hieß das Ensemble „Chor des Reichssenders“. Gleich nach Kriegsende nahm der Chor seine Arbeit im sowjetischen Sektor Berlins wieder auf. Seit 2001 wird der Rundfunkchor Berlin von dem englischen Dirigenten Simon Halsey geleitet, der fasziniert ist von der DDRTradition des Ensembles. „Als ich den Chor übernahm, hatte er noch viele ostdeutsche Mitglieder, die an den wenigen DDR-Musikhochschulen und oft bei denselben Lehrern studiert hatten. Ich fand also einen sehr homogenen Klang vor.“ Auf internationalen Tourneen hatte sich der Rundfunkchor schon vor 1989 einen exzellenten Ruf erworben. Der rettete ihm dann auch das Leben, als mit der Abwicklung des DDR-Rundfunks auch sein Chor zur Disposition stand. Halsey schwärmt geradezu vom Klang des Rundfunkchors: Sauber sei der und trotz-

Foto: Matthias Heyde

Der Rundfunkchor Berlin geht auf sein Publikum zu von Antje Rößler


dem warm. „Britische und skandinavische Chöre haben die Reinheit, aber nicht immer diese intensive Wärme. Südeuropäische und amerikanische Chöre singen mit Wärme, erreichen aber nicht immer die Klarheit. Die Mischung aus beidem macht den Rundfunkchor Berlin unverwechselbar.“ Das hat inzwischen auch manche Fachjury erkannt. „Das wichtigste Gütesiegel war unser erster Grammy 2008 für das BrahmsRequiem mit den Berliner Philharmonikern“, meint Sören von Billerbeck, der im Bass singt. „Der hatte eine enorme Strahlkraft in der Öffentlichkeit.“ Inzwischen hat der Chor einen weiteren Grammy und mehrere EchoPreise erhalten. Ein guter Chorklang ist ohne sorgfältigen Umgang mit der Sprache nicht zu haben. Bei einer Probe zu Janáˇceks Glagolitischer Messe ist deshalb neben Halsey und dem Korrepetitor auch eine Sprachberaterin zugegen. Sie erklärt den Sängern die Aussprache des Tschechischen, wo im Mundraum die Vokale gebildet werden und wie die Satzmelodie verläuft. „In jeder Probe eines fremdsprachigen Stücks ist ein Sprachcoach dabei“, erzählt Judith Engel. „Wir hatten auch schon eine Schottin und einen Australier da. Das

britische Englisch übernimmt Simon Halsey selbst.“ Halsey ist nicht nur in künstlerischer Hinsicht ein Glücksfall für den Rundfunkchor. „Ich schätze Simons offene Art, seine Kritikfähigkeit und die Ehrlichkeit, mit eigenen und fremden Fehlern umzugehen“, meint Sören von Billerbeck. Der Dirigent ist ebenso umgänglich wie begeisterungsfähig, was entscheidend zur harmonischen Atmosphäre unter den Sängern und Mitarbeitern beiträgt. Zudem ist das koboldhafte Mischmasch aus Deutsch und Englisch, mit dem der Brite sich hierzulande verständigt, von unschlagbarem Charme. Für die regelmäßigen Auftritte mit den Berliner Philharmonikern oder den roc-Partnern RSB und DSO studiert Halsey mit den Sängern lediglich den Chorpart ein. Dann übergibt er an den Orchesterdirigenten, der die Aufführung leitet. „Da ist Simon frei von jeder Eitelkeit“, meint Judith Engel. „Das Einstudieren des Chors sieht er als seine Kernaufgabe, und das macht er richtig gerne. Im Idealfall gibt es eine Arbeitsteilung: Der Einstudierer arbeitet an technischer Genauigkeit und Wohlklang; den Feinschliff nimmt dann der Orchesterdirigent vor.“ 29


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Film oder Bildender Kunst dient ebenso der Wirkungskreiserweiterung wie nun im Januar das „Fest der Kulturen“, das die verschiedenen Chorszenen der Stadt miteinander vernetzt: von Berliner Amateurchören über türkische Ensembles bis hin zu Gospelchören. All diese Aktivitäten haben den Rundfunkchor Berlin und sein Publikum zusammen geschweißt. „Früher haben die Konzertbesucher mehr auf den Dirigenten und das Orchester geachtet“, sagt Sören von Billerbeck. „Aber seit ein paar Jahren wird unser Rundfunkchor in den Konzerten immer mehr gewürdigt und auch mit einem extra anschwellenden Applaus bedacht. Darauf sind wir wirklich stolz.“ Konzert- & CD-Tipp So. 30.1.2011, 19:00 Uhr Philharmonie Fest der Kulturen Chor für türkische Volksmusik, Consortium Vocale, Ensemberlino Vocale, Rundfunkchor Berlin, Kaspars Putninš, Simon Halsey, Matthias Stoffels u.a. Werke aus dem Abendland, Spirituals & Rachma­ ninows Vesper op. 37 mit Duduk-Improvisa­tionen 17:45 Uhr im Foyer: Filmvorführung Brahms: Ein deutsches Requiem Marlies Petersen (Sopran), Konrad Jarnot (Bariton), Rundfunkchor Berlin, Philip Mayers & Phillip Moll (Klavier), Simon Halsey (Leitung) Coviello Classics

Foto: Matthias Heyde

Simon Halsey gibt sich aber nicht mit der traditionellen Chorleiter-Rolle zufrieden. „Er engagiert sich auch in kulturpolitischen Fragen und gestaltet das Profil des Chores aktiv mit. Er fühlt sich für alle Bereiche verantwortlich“, sagt Sören von Billerbeck. Vor allem das Bewusstsein für Öffentlichkeitsarbeit sei bei ihm tief verankert. „Das hat er aus England mitgebracht, wo die Arbeit mit Sponsoren viel wichtiger ist.“ Gemeinsam mit dem Chormanager HansHermann Rehberg hat Halsey die Initiative „Broadening the Scope of Choral Music“ (den Wirkungskreis der Chormusik erweitern) ins Leben gerufen. „Es wächst eine Generation heran, die viel von Computern und Popkultur versteht, aber nichts von klassischer Musik“, sagt er. „Man muss die Musik wieder zu den Menschen bringen. Deswegen organisieren wir Projekte, in denen Laien und Kinder mit uns singen. Der andere Weg ist, unsere Sänger in die Kommunen, Schulen und Kirchen zu schicken.“ Auf dem Programm stehen deshalb spezielle Jugend- und Educationprogramme, die beliebten Mitsingkonzerte nach britischem Vorbild in der Philharmonie und die jährlichen Aufführungen mit dem LeaderChor, in dem Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur und Politik ihre Stimmen vereinen. Die Kombination von Chormusik mit Tanz,


2010 2011

DE UTSCH E OPE R B E R LI N

PREMIERE

23.JAN. 2011 DIE

LIEBE

DANAE

DER

Richard Strauss

Musikalische Leitung Andrew Litton Inszenierung Kirsten Harms

www.deutscheoperberlin.de

Bismarckstraße 35 | 10627 Berlin

Karten

030 - 343 84 343

Wolfgang Joop fotografiert von André Rival


spielstättenporträt

Leise Töne im Konsumrauschen

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it der Schlossstraße und dem Schlosspark Theater definiert sich Steglitz über einen Prachtbau, den es nie gab. Wohl gibt es das bescheidene „Wrangelschlösschen“ am Ort jenes Gutshofes, der einst das Zentrum des Dorfes bildete. Sonst aber wies nichts auf ein Schloss hin – bis sich 2006 ein neu errichteter Konsumtempel zum „Schloss“ und damit zum vermeintlichen Herzstück des Bezirks machte. Zwischen ihm und der Asbest-Ruine des „Kreisel“-Hochhauses, die mahnend ihren Schatten auf die lärmende Konsumwelt wirft, liegt, als habe man sie im Zuge aller Modernisierungen und Kommerzialisierungen vergessen, die Schwartzsche Villa. Bescheiden, aber selbstbewusst wie die eigentliche Seele des Bezirks. Der Jugendstilbau weist auf jene Zeit zurück, da Steglitz als Sommerfrische galt. Der 32

Bankier Carl Schwartz ließ das Haus 1895 errichten und nutzte es als Sommerresidenz. Noch heute atmet der Ort Erholung. Die großzügig angelegte Veranda, vom Café der Villa genutzt, und die Freitreppe zum Park hin wecken Träume von längst vergangenen Tagen. Man könnte kaum einen schöneren Ort dem Lied und der Kammermusik widmen! Genau dieses Nutzungskonzept des Bezirks rettete die Villa 1995 vor dem drohenden Verfall. Aufwendig restauriert, die Innenausstattung in sachlichem, aber warmem Holz gehalten, bietet das Haus heute Raum für Kreativität vom Keller bis unters Dach. Der Große Salon, der mit einem Flügel ausgestattet ist und 90 Plätze bietet, bildet den Rahmen für Konzerte, Lesungen und Theaterabende. Im Obergeschoss befinden sich ein Theaterraum, in dem vor allem Kinderprogramme stattfinden, und eine Galerie. Außerdem beherbergt die Villa eine Druckerei, Probenräume, ein Atelier und die Büros des Kulturamtes Steglitz-Zehlendorf. Doris Fürstenberg ist als Leiterin des Hauses für Programme und Auswahl der Künstler verantwortlich. Zu Beginn hatte sie Sorge, überhaupt genügend Veranstaltungen zu finden, erinnert sie sich an die Anfänge

Foto: Andreas Praefcke

In der Schwartzschen Villa schlägt das Herz von Steglitz von Corinna Jarosch


spielstättenporträt

1995. Heute kann sie sich vor Angeboten kaum retten. Denn die Spielstätte genießt auch unter Künstlern einen guten Ruf. Mit Feinsinn sorgt Doris Fürstenberg für Qualität und Vielfalt des Programms. „Schließlich sind wir eine öffentliche Einrichtung, da muss man allen etwas bieten“, sagt sie. Nur von Brecht-Abenden rät sie ab. „Die funktionieren hier einfach nicht, Tucholsky ja. Aber Brecht nicht.“ Das Publikum, das von der Schlossstraße her eintritt, mag in Tucholsky einen Verbündeten sehen, der einst angetreten war, „gegen einen Ozean anzupfeifen“. Ebenso steht auch die Schwartzsche Villa als Ort der leisen Töne gegen das laute Getöse des Marktes. Der Intimität der Räumlichkeiten angemessen werden kleine Formen groß geschrieben. So findet vor allem das Lied eine für Berlin einzigartige Heimat. Insgesamt aber bietet der Spielplan ein breites Spektrum von der

Klassik bis zum Kabarett-Lied. Internationale Künstler gastieren hier ebenso wie Musiker der großen Berliner Orchester, die sich als Solisten und in Kammerensembles vorstellen. Tucholsky spottete einst: „Man könnte den Menschen geradezu als ein Wesen definieren, das nie zuhört.“ In der Schwartzschen Villa aber kann und soll er es lernen, das Zuhören. Konzert-Tipps Konzerte in der Schwartzschen Villa (Auswahl) Fr. 14.1.2011, 20:00 Uhr Eingekreislert Plückhahn & Vogel. Werke von Kreisler u.a. Fr. 21.1.2011, 19:30 Uhr „Musik ist meine große Liebe…“ Johannes Sterkel (Bariton), Stephanie Hoernes (Klavier). Werke von Loewe, Schubert, Schumann u.a. Sa. 22.1.2011, 20:00 Uhr Montmartre Chansons von mit mit Morin Smolé (Klavier & Gesang) Weitere Konzerte finden Sie im Klassikkalender

LONDON SYMPHONY ORCHESTRA DIRIGIERT VON DANIEL HARDING* RUNDFUNKCHOR BERLIN** GELEITET VON SIMON HALSEY

FRANZ GRUNDHEBER

BENNO SCHOLLUM

JULIANE BANSE

REGULA MÜHLEMANN

MICHAEL VOLLE

MICHAEL KÖNIG

RENÉ PAPE

OLAF BÄR

NACH DER ROMANTISCHEN OPER VON CARL MARIA VON WEBER

„EINE STIMM- UND BILDGEWALTIGE OPER“

ZDF HEUTE JOURNAL

AB 23. DEZEMBER NUR IM KINO


spurensuche

Der Klang der Metropole

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s war eines der spektakulärsten Ereignisse bei der Berlinale 2010: die Wiederaufführung der rekonstruierten Originalfassung des Stummfilmklassikers Metropolis. Alle Welt sprach von der Rekonstruktion und seinem genialen Regisseur Fritz Lang; nur wenige erwiesen dem Mann die gebührende Reverenz, der in zweierlei Hinsicht maßgeblich zum Erfolg dieser Wiederaufführung beigetragen hatte: dem Komponisten Gottfried Huppertz. Nicht nur dass er mit seiner Filmmusik die Atmosphäre von Metropolis auf unnachahmliche Weise eingefangen hat. Ohne seine Partitur – in der Originalhandschrift mit den minutiösen Szeneneintragungen – wäre die Rekonstruktion sehr viel anfechtbarer gewesen. Als im Januar 1927 Metropolis in die Kinos kommt, lebt Huppertz seit sieben Jahren in Berlin. 1920 kommt er in die Hauptstadt – immerhin schon 33 Jahre alt. Geboren 1887 in Köln, studiert er an dem dortigen Konservatorium Klavier, Komposition und vor allem Gesang. Dann folgen erste Engagements als Opernsänger in Coburg, Freiburg und Breslau, schließlich der Wechsel nach Berlin, wo Huppertz mit einem Engagement am Theater am Nollendorfplatz vor34

lieb nimmt – als Operettensänger. Das spätere Metropol und noch spätere Goya, 1906 erbaut und Ende der 1920er Jahre durch Erwin Piscator zum heiß umstrittenen Avantgarde-Theater umgekrempelt, widmet sich damals ganz der leichten Muse. Am Nollendorftheater wird neben Walter Kollo bevorzugt Eduard Künnecke gespielt; auch dessen Vetter aus Dingsda erblickt hier 1922 das Licht der Musikwelt. Inzwischen mit seiner zukünftigen Frau Charlotte Lindig liiert, lernt Huppertz über seinen alten Studienfreund, den Schauspieler Rudolf Klein-Rogge, dessen Frau Thea von Harbou und bald darauf auch Fritz Lang kennen. Gemeinsam, so wird berichtet, durchstreifen sie das turbulente Berliner Kulturleben. Ob sie mehr den Admiralspalast, das Theater am Schiffbauerdamm oder die alte Philharmonie an der Bernburger Straße frequentieren, lässt sich heute nicht mehr beantworten. Bald erhält Huppertz erste Rollen in Langs Filmen, dann entsteht der Plan eines Nibelungen-Films, für den Huppertz eine explizit eigene Musik schreiben soll. „Er hat sich offenbar nicht vorrangig als Filmkomponist gesehen“, stellt Peter Moormann klar, Musikwissenschaftler an der FU

Fotos: PD

Auf den Spuren des Metropolis-Komponisten Gottfried Huppertz von Michael Horst


spurensuche

Gottfried Huppertz war auch Sänger und Schauspieler, er sah sich gar nicht vorrangig als Komponist.

Berlin, der derzeit an einer Monografie über Huppertz arbeitet. Dementsprechend schmal ist sein Oeuvre: An gerade einmal einem Dutzend Filmen war er als Schauspieler oder Komponist beteiligt; auch die Originalkompositionen – Lieder, Orchesterstücke (Sylphe, Ekstase phantastique) und ein komischer Einakter – sind mehr als überschaubar. Die Quellen finden sich in Film- und Zeitungsarchiven, Teile des Nachlasses außer in Berlin auch in Frankfurt/Main. Die Filmstudios Babelsberg, in denen die großen Filmerfolge gedreht wurden, besitzen dagegen keinerlei Archivmaterial. Ansonsten ist Moormann bei Verlagen wie Schott in Mainz oder bei Boosey & Hawkes als Rechtsnachfolger des Verlags Simrock, der einst mit Brahms und Dvoˇrák reich wurde, fündig geworden. Anfang 1927 kommt nach monatelangen Planungen und noch längeren Dreharbeiten Metropolis heraus. Die mangels Erfolg notwendigen Umarbeitungen halten Huppertz längere Zeit in Atem, dann folgt bis 1931 eine Phase, in der er sich erneut bevorzugt eigenen Kompositionen zuwendet. Sein Geld verdient er vor allem als Kapellmeister und Arrangeur, aber auch durch Unterricht. Zu jener Zeit lebt er mit seiner Frau in der Al­

brechtstraße 10, wenige Schritte vom Rathaus Steglitz entfernt. Den Zweiten Weltkrieg hat dieser Block nicht überstanden, heute ziert ein ALDI-Markt die gesichtslose Fläche. Anfang der 30er Jahre zieht das Paar einige Straßen weiter, in eine „Neubausiedlung“ mit der Adresse Am Fenn 10, die noch heute den Charme der neuen architektonischen Sachlichkeit ausstrahlt. Doch der ebenso neue Tonfilm bringt Huppertz keinen Erfolg – weder in Zusammenarbeit mit Thea von Harbou (Hanneles Himmelfahrt, 1934) noch in dem deutsch-französisch gedrehten Kriminalfilm Der grüne Domino (mit Danielle Darrieux, 1935), auch nicht mit dem ersten Karl-May-Tonfilm Durch die Wüste (1936). Im Februar 1937 erliegt der Komponist überraschend den Folgen eines Herzinfarkts; begraben wird er auf dem Friedhof Steglitz in der Bergstraße. Konzert-Tipp Sa. 15.1.2011, 20:00 Uhr Haus des Rundfunks Metropolis Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Frank Strobel (Leitung) Restaurierte Originalfassung des Stummfilms von Fritz Lang mit der originalen Filmmusik

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Blind gehört

„Er singt das wie einen Schlager“ Die Sopranistin Simone Kermes hört CDs von Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer singt von Klemens Hippel

M

it Simone Kermes Musik zu hören, ist das reine Vergnügen. Die Leipzigerin nimmt kein Blatt vor den Mund, auch nicht in den heiligen Hallen der Philharmonie, wo wir uns treffen.

Foto: Moritz Schell

Sartorio: „Orfeo, tu dormi“ aus „Orfeo“ Patricia Petibon (Sopran), Venice Baroque Orchestra, Andrea Marcon (Leitung) 2009. Deutsche Grammophon

Ist das Roberta Invernizzi? Mit Monteverdi? Sartorio – das muss ich erst mal hören. Das kenne ich nicht. Nuria Rial ist es nicht. Die Petibon? Das hätte ich nicht gedacht. Etwa mit Venice Baroque? Die erkenne ich gar nicht wieder, obwohl ich viel mit ihnen gemacht habe. Ich bin enttäuscht, dass ich den Ivano nicht höre an der Laute. Ivano, wo bist du? Ivano Zanenghi ist ein herausragender Lautenist – aber hier spielt er nicht mit. Sonst käme mehr von der Laute. So ein Stück lebt davon, dass die Laute improvisiert. Aber es ist schöne Musik und mit viel Ausdruck gesungen. Die Platte kenne ich nicht, aber ich weiß, dass sie eine Arie aufgenommen haben, die wir auch ge-

macht haben: Morte amara. Die muss ihnen gefallen haben – Claudio Osele hatte ja die Noten entdeckt. Porpora: „Morte amara“ aus „Lucio Papirio“ Patricia Petibon (Sopran), Venice Baroque Orchestra, Andrea Marcon (Leitung) 2009. Deutsche Grammophon

Zum Beispiel hier am Anfang steht in den Noten natürlich kein Schwellton – in den Partituren dieser Zeit gibt es ja keine Vortragsbezeichnungen. Das habe ich so gemacht. Und sie macht das auch. Da ist man natürlich geschmeichelt. (lacht) Aber auch hier fehlt mir der Ivano. Er ist einer der expressivsten und auch showmäßigsten Lautenisten. Und das vermisse ich ein bisschen. Das klingt mir zu sehr nach Vivaldi. Das Stück gehört aber zur neapolitanischen Schule – das hier hat mir zu wenig Tiefe und ist auch zu schnell. Für diese Tiefe würde man ein langsameres Tempo brauchen. Die­ se Arie kenne ich nun wirklich. Es geht um den Tod, den süßen Tod, und davon höre ich nichts. Aber eigentlich ist Venice Baroque auch nicht zu Hause in dieser Musik. 37


blind gehört

Händel: „Care selve“ aus „Atalanta“ Leontyne Price (Sopran), David Garvey (Klavier) 1965 aus: Leontyne Price rediscovered. RCA

Das ist jedenfalls eine ziemlich alte Aufnahme. Eine Barockarie mit Klavier. Man hört, dass es Händel ist, aber das Stück kenne ich nicht. Aus Atalanta? Das habe ich noch nicht gemacht. Ich finde es sehr angestrengt gesungen. Die Stimme ist expressiv, es wird mit Ausdruck musiziert, aber vom Stil her könnte das auch etwas anderes als Händel sein. Da hat sich viel getan seitdem. Lernen kann man von so einer Aufnahme heute nichts mehr. Man hat das früher eben so gesungen – dann kam Harnoncourt, und man hat es anders gemacht. Zum Glück! Jetzt ist dieser Stil normal geworden und wir regen uns über so etwas auf. Es gibt schon Sängerinnen, die heute noch Händel mit Klavier machen. Für Arien­abende, das ist die billige Version. (lacht) Ich hab auch mal, in Barcelona, eine Händelarie auf einem Liederabend mit Klavier gemacht. Das ist schwieriger als mit Orchester. Das Klavier ist ja in 440 Hertz oder höher gestimmt, und Händel muss man eher in 415 machen. Dann ist er einfacher und klingt nicht so angestrengt. Für Vivaldi und anderes Barockrepertoire kann man ruhig 440 nehmen. Strauss: „Beim Schlafengehen“ aus „Vier letzte Lieder“ Renée Fleming (Sopran), Münchner Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung) 2008. Decca

Das ist aber sehr schnell. Ist das die Schwartzkopf? Die soll ja eine ganz tolle Aufnahme der Vier letzten Lieder gemacht haben. Nicht? Ich muss sagen, ich habe da das Ideal von Gundula Janowitz und Karajan. Die finde ich absolut schön und tief. Viel langsamer, auch stimmlich mit mehr Tiefe. Mit sehr 38

glatt geführter Stimme und natürlich. Aber bei Strauss scheiden sich die Geschmäcker. Das hier ist eine sehr dramatische Stimme – die singt bestimmt auch das ganze fette Strauss-Repertoire und Wagner. Ich finde die Stimme jedenfalls sehr dramatisch und dunkel. Das war sehr schön hier – aber es hat auch manche Manierismen. Es könnte sowohl dreißig Jahre alt als auch ganz neu sein. Verglichen mit Karajan klingt es viel weniger modern. Was Karajan da im Orchester gemacht hat. Und was er von der Janowitz verlangt hat! Da reicht es für mich nicht ran. Wenn ichs selber mache, muss es mit Darmsaiten sein. Das wünsche ich mir. Die haben doch damals auch mit Darmsaiten gespielt! Das wäre doch mal interessant. Das war Renée Fleming? Die ist eine Schülerin von der Schwartzkopf! Deshalb höre ich da diesen Klang.

Monteverdi: Si dolce è’l tormento Marco Beasley (Tenor), Accordone aus: La Bella Noeva 2003. Alpha

Das ist ein schönes Lied! (singt mit) (Einsatz des Tenors) Das ist ein Popsänger – Angelo Branduardi oder so. Jetzt weiß ich, (lacht) das ist ein Neapolitaner, Marco Beasley. Aber er singt das nicht wie ein klassischer Sänger. Er ist ein wunderbarer Showtyp, stellt sich auf die Kanzel und macht so richtig Stimmung, aber die Stimme ist ein bisschen Crossover. Sehr natürlich, natürlich. Und er ist erfolgreich. So was kommt gut an bei den Leuten. Aber für mich ist das keine Klassik, das ist kein klassischer Sänger. Ihm fehlt die Technik, er singt das wie einen Schlager. Händel: „Ahi, nelle sorte umane“ aus „Arcadian Duets“ Natalie Dessay (Sopran), Véronique Gens (Sopran), Le Concert d‘astree, Emanuelle Haim (Leitung) 2002. Virgin Classics


blind gehört

Die Stimmen gefallen mir sehr gut! Zwei Sängerinnen aus der Alten Musik. Sie klingen sehr natürlich, passen sehr gut zusammen und mischen sich gut. Da hört man gern zu. Es ist wichtig, dass im Duett oder Terzett die Stimmen passen, die gleiche Technik und den gleichen Geschmack haben. Sonst ist es ein Grauen für die Zuhörer und für die Musiker. Das sind jedenfalls ausgebildete klassische Stimmen, die mit dem ganzen Körper singen und ihre Stimmen glatt führen können, nicht so opernmäßig. Und es ist auch ein schönes Stück. Händel? Aber ein früher Händel. Da schrieb er noch mehr polyphon. Ich habe so viel Händel gemacht, aber das nicht. Mozart: „Porgi amor“ aus „Le nozze di Figaro“ Lisa della Casa (Sopran), Wiener Philharmoniker, Erich Kleiber (Leitung) 1959. Decca

Das sind jedenfalls keine Originalinstrumente. Und das ist ein sehr schweres Stück, das war fies von Mozart: Man kommt auf die Bühne und muss damit anfangen. Die Susanna ist sowieso der attraktivere Part und nicht ganz so schwer. Das ist aber die Schwartzkopf. Auch nicht? Ich höre zu wenig – aber Moment, ist das Lisa della Casa? Die ist nämlich toll und war immer mein Vorbild. Ich habe in der Hochschule gelernt: Das ist der Gräfinnen-Klang. So muss sie klingen. Obwohl man ja eigentlich keinen Unterschied hören darf zwischen der Gräfin und Susanna im Duett – dann ist es toll. Aber das hier war gerade ein bisschen unsauber – die Klangfarbe ist schön, aber manches stimmt nicht ganz. Das war eine andere Zeit. Vivaldi: „Dopo un‘orrido pracella“ aus „Griselda“ Simone Kermes (Sopran), Ensemble Matheus, Jean-Christophe Spinosi (Leitung) 2005. Naïve

Das ist Vivaldi – das bin ich! (lacht) Das ist eine tolle Arie. Und sie ist so schwer wie sie klingt – das ist ja keine Sopranlage mehr, das Stück reicht über mehr als drei Oktaven. Aber sie ist nicht die schwerste Arie, an der zweiten entscheidet sich, soll ichs machen oder nicht. Die ist noch tiefer und hat Triolen. Diese dritte Arie habe ich gerade erst wieder gesungen. Ich mache das immer mal als Zugabe. Jetzt ist es easy, damals nicht: Die Verzierungen musste ich an einem Tag lernen, das war stressig. Und am Ende ist es mir in bisschen viel, das würde ich jetzt nicht mehr machen. Die Hörner sind auch schwer – die hatten Angst. Ich erinnere mich sehr gut an diese Aufnahme, die wir in Brest gemacht haben. Nachts um drei. Ein paar Sänger waren krank und wir haben die Rezitative mit Philippe Jaroussky und noch einer Sängerin zu dritt gemacht – die fehlenden Teile wurden später eingefügt. Das war eine Katastrophe, erstaunlich, dass die Aufnahme trotzdem so toll geworden ist. Ich hatte damals überlegt, ob ich diese Partie machen soll, die Bartoli hat das ja gesungen. Ich habe Jaroussky damals gesagt: Das musst du singen, das ist ja die Kastraten-Partie. Aber er meinte, er kann das nicht. Und ich hatte so etwas vorher nie gemacht, sondern immer nur Frauenrollen gesungen. Dann hatten wir ein Konzert, und alle haben gesagt: Ziehst du eine Hose an? Und ich: Nee, wieso? Ich hab noch nie eine Hose angezogen im Konzert.

Konzert- & CD-Tipp Do. 27.1.2011, 20:00 Uhr Konzerthaus (Großer Saal) Simone Kermes (Sopran) Le Musiche Nove, Claudio Osele (Leitung) Werke von Hasse, Porpora, Pergolesi, Scarlatti, Caldara, Broschi, Gallo & Bononcini Colori d‘Amore Simone Kermes (Sopran), Le Musiche Nove, Claudio Osele (Leitung). Werke von Bononcini, Caldara, Scarlatti & Matteis Sony Classical 39


Rezensionen

Die Welt ist eine Scheibe Die interessantesten CD-Neuerscheinungen des Monats Beflügelt Bachs Passacaglia in c-Moll BWV 582 ist nicht anders denn monumental zu nennen. Gewissermaßen eine orchestral anmutende Phantasie. Das Original ist für Orgel. Evgeni Koroliov hat es transkribiert (man könnte auch sagen: für Klavier registriert) und in eine Fassung für vier Hände gebracht. Ein kühnes Unterfangen, aber ein höchst gelungenes. Die ganze Größe und Vielschichtigkeit des Werks wird evident, vor allem so, wie Koroliov und Ljupka Hadzigeorgieva es interpretieren: beflügelt vom Geist der Polyphonie. Diese hohe Kunst zeigt sich auch in den weiteren Stücken dieser Aufnahme, seien sie Originale oder Arrangements, zwei- oder vierhändig. Ein Genuss. (JO)

Geistvolle Glücksmomente

Zartgliedrig

Brahms liebte und beherrschte die satztechnische Strenge der barocken Polyphonie wie nur wenige Romantiker. Murray Perahia belegt nun gleichsam die Geburt der Romantik aus dem Geiste des Barock. In den Händel-Variationen von Brahms schafft der Meisterpianist mit seiner erzählerischen Empfindsamkeit und Lebendigkeit eine wunderbar feine Balance zwischen der Klarheit der Stimmführung und der Freiheit des Gefühls. Sein Brahms-Spiel wirkt gänzlich ungekünstelt und aufrichtig, erlaubt ein hochgespanntes Hörerlebnis voller Glücksmomente. Kühn und aufwühlend gestaltet er die Rhapsodien op. 79, geistvoll abgeklärt die Spätwerke der Klavierstücke op. 118 und 119. (PK)

Ein Jazzer also. Ein Russe dazu. Auf den ersten Blick eine merkwürdige Kombination. Aber die Art, wie Kirill Gerstein Liszts h-Moll-Sonate durchmisst, verrät den technisch erhabenen, rhythmisch fundierten Interpreten. Was diese Interpretation unvergleichlich macht, ist der eminente Klangsensualismus, das Gespür für feinste Nuancen. Das Grandiose wirkt so staatsmännisch, ohne pompös zu sein, das Lyrische wie ein intimes musikalisches Tagebuch. Mit der gleichen Dringlichkeit und Zartgliedrigkeit stattet Gerstein auch Ophelia‘s last Dance von Oliver Knussen und Schumanns Humoreske aus, die hier weit verletzlicher klingt als in vielen anderen Deutungen. Chapeau! (JO)

Brahms: Händel-Variationen, Zwei Rhapsodien op. 79, Klavierstücke op. 118 & 119 Murray Perahia (Klavier) Sony Classical

Liszt, Schumann & Knussen: Klavierwerke Kirill Gerstein (Klavier) Myrios Classic

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Foto: Gela Megrelidze

Bach: Originalwerke und Transkriptionen von Kurtág, Koroliov & Liszt Evgeni Koroliov & Ljupka Hadzigeorgieva (Klavier). Tacet


rezensionen

Klassische Trompetentöne

Heimspiel

Trompetenkonzerte aus der Zeit der Wiener Klassik, als das Instrument noch Objekt für Experimente von Tüftlern war und ein Exot im Orchester, bringt Gábor Tarkövi. Der Solo-Trompeter der Berliner Philharmoniker trifft am Dirigentenpult der Bamberger auf einen ehemaligen Philharmonikerkollegen: Steffens war Solo-Klarinettist, bis er sich ganz seiner Dirigentenkarriere widmete. Da wundert es nicht, dass die Chemie stimmt. Keine Frage: So frisch und beseelt gespielt, sind die Werke von „Papa“ Haydn, Vater Leopold Mozart, vom fast vergessenen Böhmen Johann Baptist Georg Neruda und von Johann Nepomuk Hummel alles andere als alte Zöpfe. (EW)

Diese Aufnahme ist in doppelter Sicht ein Heimspiel. Erstens hat Midori Seiler Bachs Partiten für Solo-Violine auf Schloss Köthen eingespielt, wo sie einst entstanden sind. Zweitens gehört Bach zum Kernrepertoire der Barockspezialistin. Das hört man: Kontrast- und modulationsreich im Ton, ausdrucksstark, lebendig, hochpräsent und inspiriert spielt die Konzertmeisterin der Akademie für Alte Musik Berlin die anspruchsvollen Stücke, ohne eitle Manierismen oder Virtuosengehabe. Im Gegenteil, die ganze Aufnahme ist durchzogen von verblüffender Entspanntheit und Natürlichkeit. So etwas ist nur bei absoluter Beherrschung der Ausdrucksmittel möglich. Ein Meilenstein! (EW)

Haydn, L. Mozart, Neruda, Hummel: Trompetenkonzerte Gábor Tarkövi (Trompete), Bamberger Symphoniker, Karl-Heinz Steffens (Leitung) Tudor

Bach: Partiten für Violine solo Midori Seiler (Barockvioline) Berlin Classics

Kein Kinderkram

Blaue Stunde

Wenn sie nicht Karriere im Konzertsaal gemacht hat, wie Strawinskys Sacre oder Prokofjews Romeo und Julia, wird Ballettmusik im Repertoirebetrieb gewöhnlich von der ersten Riege der Dirigenten ignoriert. Das ist auch bei den Ballettwerken Peter Tschaikowskys so. Für CDs wagen die Stardirigenten dann aber doch den Flirt mit dem Ballett. Jetzt haben sich Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker Tschaikowskys Nussknacker vorgenommen. Und siehe da, nichts ist hier banal, nichts süßlich. Die legendären Streicher des Orchesters dringen in neue Dimensionen dieser Musik vor, die übrigen Instrumentalisten stehen in nichts nach. Äußerst spannend! (EW)

Diese CD kann man nur wärmstens empfehlen: In „Blue Hour“ stellt Andreas Blau, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, 21 Ohrwürmer vor, teils stimmungsvoll, teils virtuos und stets mit einer stupenden Spielkultur musiziert. Blau verfügt über eine schier unbegrenzte Farbenvielfalt, sein Spiel ist mühelos und nie schrill oder aufdringlich. Hervorzuheben sind Boulangers Avant de mourir, Milhauds Brazileira, Abreus Tico Tico und Tangos von Malando und Adler. Ein besonderes Lob verdienen auch die Arrangements von Joachim Schmeißer – Montis Czardas oder Rodrigos Aranjuez klingen so, als ob sie für diese Besetzung geschrieben worden wären. (TR)

Tschaikowsky: Der Nussknacker Berliner Philharmoniker Simon Rattle (Leitung) EMI Classics

Blue Hour – Werke von Rimsky-Korsakow, Gade, Schostakowitsch, Milhaud u.a. Andreas Blau (Flöten), Hendrik Heilmann (Klavier) MDG


Rezensionen

Hortus Musicus

Vivaldi rekonstruiert

Die poetische Überredungskraft dieser Musik ist beträchtlich; sie wird hier, vom sturen Taktschema befreit, in sprechender Eindringlichkeit vorgetragen. Ein Stück wie die zärtliche Sarabande aus der B-Dur-Partita lässt wohl niemanden kalt. Johann Adam Reincken (16431722) studierte in Hamburg bei Scheidemann und wurde dessen Nachfolger an der Katharinenkirche. Er gehörte zu den Mitbegründern der Gänsemarkt-Oper und genoss einen zweifelhaften Ruf als Frauenheld und Säufer sowie einen über jeden Zweifel erhabenen als Organist. Nur um Reincken zu hören, wanderte der junge Bach zu Fuß von Lübeck nach Hamburg. Wir haben es heute leichter. Auflegen und weg sein sind eins! (VT)

Natürlich singt Rolando Villazón diesen frühen Tenorhelden der Operngeschichte mit überwältigender Leidenschaft. Doch seinem Hercules steht eine grandiose Schar an weiteren Stars zur Seite: Vivica Genaux mit ihrem edel-dunklen Alt, Diana Damrau als verzückend zwitschernde Soprannachtigall, Joyce DiDonato mit vornehm erotischem Mezzo und Philippe Jaroussky mit seinem kostbaren, anschmiegsamen Countertenor. So wird Vivaldis fragmentarisch erhaltene Oper Ercole, die Dirigent Fabio Biondi vollständig rekonstruiert hat, zum barocken Feuerwerk – in dem die Griechen den Amazonen den Kampf ansagen. Vor allem die getragen innigen Arien Vivaldis können es mit Händel aufnehmen. (PK)

Reincken: Hortus Musicus Vol. 1 Stylus Phantasticus Friederike Heumann (Leitung) Accent

Vivaldi: Ercole sul Termodonte Rolando Villazón, Diana Damrau, Joyce DiDonato, Vivica Genaux, Philippe Jaroussky, Europa Galante, Fabio Biondi (Leitung). Virgin Classics

Drama auf der Themse

Im Duell

Was kann man noch Neues zur Wassermusik beitragen? Marc Minkowski demons­ triert es: Er versteht Händels Suiten aus dem Jahre 1717 als dramatische Musik. Weitab von dahinplätschernder Unterhaltungsmusik sucht er die verborgenen theatralischen Eigenschaften dieser Musik. So gibt es ständig Neues zu entdecken. Hier sind die Hörner in der F-Dur-Suite keine glanzvoll hohlen Herrschaftsinstrumente, sondern Gesprächspartner des Orchesters in einem überaus dynamischen Streitgespräch. Die G-Dur-Suite ist ein idyllisch pastoraler Opernakt und die DDur-Suite eine einzige königliche Feier. Man kann sie förmlich sehen, die Bühne, zu der das die Musik ist. (KH)

Vor 20 Jahren beschlossen zwei Cello-Studenten von David Geringas, ein Duo zu gründen: Cello Duello. Inzwischen sind Wolfgang Emanuel Schmidt und Jens Peter Maintz international renommierte Solisten, Maintz ist zudem Nach-Nachfolger Emanuel Feuermanns als Professor in Berlin. Auf ihrer neuen CD zünden die beiden wieder ein Feuerwerk an Virtuosität und Spielfreude, mit einem kurzweiligen Programm von Händels Ohrwurm-Passacaglia über ein Duo des Cellisten Jacques Offenbach bis zu der ihnen gewidmeten Sonate von Jan Müller-Wieland. Als Zugabe gibt‘s Ennio Morricones Spiel mir das Lied vom Tod für sechs Celli – das Mehrspurverfahren macht‘s möglich. (HM)

Händel: Wassermusik, Ouvertüre zu Rodrigo Les musiciens du Louvre Marc Minkowski (Leitung) Naïve

Cello Duello Werke von Händel/Halvorsen, Haydn, Wieland, Barriere, Offenbach, Paganini & Morricone/Schmidt. Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt (Cello). Solo Musica

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Rezensionen

Holzschnitt

Musikalisch durchs Jahr 2011

Hier lernt man einen anderen Liszt kennen. Nahezu gänzlich ist das Bombastisch-Virtuose gewichen, vielmehr dominiert filigrane Spiritualität, das Geheimnisumwitterte, ja sogar in weiten Teilen Weltabgewandte. Das macht die „Harmonies poétiques et religieuses“ zu wahren Kleinoden der klingenden Introspektion. In der holzschnitthaften und erstaunlich hüftsteifen Interpretation von Brigitte Engerer vernimmt man davon allerdings herzlich wenig. Dynamisch und klangfarblich wenig variabel ist das Spiel „einer der größten Pianistinnen der Welt“ (New York Times), eigentlich zu keiner Sekunde gelingt es ihr, den zarten inneren Glanz der Stücke aufzuspüren. (JO)

Von Anfängen und Aufbrüchen klassischer Musiker quer durch die Jahrhunderte berichtet der neueste ArcheMusikkalender, der das seit Jahren bewährte Format fortschreibt. Jede Woche des Jahres ist einem Musiker gewidmet – im Bild und mit einem autobiografischen Text. Kluge und auch überraschende Worte findet man da, in einer Spannbreite von Telemann und Meyerbeer bis Sinopoli und Liebermann. Und wie stets sind Wort und Bild mit Sorgfalt und Liebe fürs Detail ausgewählt und kommentiert. Unter der Datumsleiste wird man zudem an über 1000 Geburts- und Sterbetage bedeutender Musiker erinnert. Eine runde Sache! (AC)

Liszt: Harmonies poétiques et religieuses Brigitte Engerer (Klavier) mirare

Arche Musikkalender 2011 53 Kalenderblätter Arche Kalender Verlag, Zürich und Hamburg


Das Klassikprogramm JAnuar

Das Klassikprogramm im Januar Konzert 15:00 Kammermusiksaal Großes Neujahrskonzert Festival Orchestra Berlin, Stefan Bevier (Leitung). Werke von Léhar, Lincke, Strauß & Grieg

17:00 Johanneskirche Schlachtensee Kammerkonzert Maria Schwalke (Violine), Elisabeth Schwalke (Viola), Dietmar Schwalke (Violoncello), Nikolaus Resa (Klavier). Werke von Bach, Prinz Louis Ferdinand u.a.

16:00 Komische Oper Konzert zum Neuen Jahr Carl St. Clair (Leitung), Philippe Quint (Violine)

17:00 Lindenkirche Wilmersdorf Opern-Highlights zum Neujahr Agnieszka Siewiec (Sopran), Sergej Priachin (Bariton), Agnieszka Korbecka-Chrabalowska (Klavier). Arien & Duette von Verdi, Rossini & Puccini

16:00 Staatsoper im Schiller Theater Staatskapelle Berlin Daniel Barenboim (Leitung), Anna Samuil (Sopran), Burkhard Fritz (Tenor), Beethoven: Sinfonie Nr. 9

18:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Orgelvesper Sebastian Küchler-Blessing (Orgel). Werke von Bach, Liszt & KüchlerBlessing

16:00 Schloss Glienicke Alexander Malte (Klavier) Werke von Mozart, Beethoven & Chopin

LUDWIG VAN BEETHOVEN 9. Symphonie d-Moll

mit Schlusschor „An die Freude“

1. Januar, 17 Uhr Philharmonie 17:00 Philharmonie das sinfonie orchester berlin Ludwig van Beethoven Renchang Fu (Leitung), Katharina Richter (Sopran), Christiane Oertel (Alt), Stephan Spiewok (Tenor), Serge Novique (Bass), sinfonischer chor berlin. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Kammerorchester Berlin Michael Erxleben (Leitung), Dmitry Babanov (Horn). Telemann: Ouvertüre „Bourlesque de Don Quixote“, Mozart: Hornkonzert Es-Dur u.a. 44

Seit 62 Jahren zählt der RIAS Kammerchor zu den besten Chören der Welt – Hans-Christoph Rademann ist seit 2007 dabei. Und die Akademie für Alte Musik Berlin zählt zu den besten Barockorchestern der Welt.

20:00 Komische Oper Konzert zum Neuen Jahr Carl St. Clair (Leitung), Philippe Quint (Violine) 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte Tanztheater 17:00 Deutsche Oper Tschaikowsky: Der Nussknacker Patrice Bart (Choreographie & Inszenierung), Peter Ernst Lassen (Leitung) mit Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts, Orchester & Kinderchor der Deutschen Oper Musik in Kirchen 16:00 Franz. Friedrichstadtkirche Berlin Sinfonietta Eric Kramer (Leitung), Michael Barenboim (Violine). Werke von Mozart, Dvořák, Strauß u.a. 16:00 Krankenhauskirche im Wuhlgarten Neujahrskonzert Susanne Ehrhardt (Blockflöte & Klarinette), Oliver Vogt (Orgel)

18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Lothar Knappe (Orgel). Werke von Gárdonyi & Horn 18:30 St. Marienkirche Jörg Strodthoff (Orgel) 19:30 Kirche zu Wartenberg Neujahrskonzert Concerto Brandenburg, Christine Wolff (Sopran), Florian Merz (Leitung). Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“, Arien von Rossini, Bellini & Nicolai 20:00 Berliner Dom Neujahrskonzert amici musicae Chor & Orchester Leipzig, Ron-Dirk Entleutner (Leitung). Werke von Bach u.a. Sonstiges 11:00 Musikinstrumenten-Museum Führung mit Klangbeispielen 12:00 MusikinstrumentenMuseum Vorführung der Wurlitzer Kino-Orgel 12:00 Staatsoper im Schiller Theater: Führung 13:00 Konzerthaus Führung

Foto: Matthias Heyde

1.1. Samstag

20:00 Philharmonie RIAS Kammerchor Akademie für Alte Musik Berlin, Hans-Christoph Rademann (Leitung), Christina Landshammer (Sopran) Wiebke Lehmkuhl (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Yorck Felix Speer (Bass). Mendelssohn: Paulus


Januar Das Klassikprogramm

17:30 Staatsoper im Schiller Theater Führung Umland 14:00 Kreuzkirche Königs Wusterhausen Bach: Weihnachtsoratorium IV Concerto Berlin, Chor der ev. Kirchengemeinde Königs Wusterhausen, Chor Königs Wusterhausen, Christiane Scheetz (Leitung) 17:00 Nikolaisaal Potsdam Neujahrskonzert – Darf ich bitten? Lothar Hensel (Bandoneon), TangoTanzduo Stravaganza, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Howard Griffiths (Leitung). Werke von Boccherini, J. Strauß, Ginastera, Piazzolla, Hensel, Arnold u.a.

2.1. Sonntag Konzert 15:00 Schloss Friedrichsfelde Vom Zauber der Musik Ensemble Stilbruch. Werke von Händel, Schubert, Ravel & Dvořák

Camerata Musica

Orgel: Joachim Dalitz Klavier: Maria Grimm Leitung: Carsten Schultze

26. Dezember 2010 • 15.30 Uhr Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt (Großer Saal) Karten: Berliner Service des Deutschen Chorverbandes 030/847 10 89 88

www.berliner-service.de • www.chortickets.de • www.ticket-online.de Konzerthaus Berlin • sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

15:30 Philharmonie Solisten, Chor und Ballett des Musiktheaters Prag Prager Festivalorchester, Martin Peschik (Leitung). Melodien aus Der Vogelhändler, Hoffmanns Erzählungen, Die Fledermaus, Carmen und Der Bettelstudent u.a. sowie Walzer, Märsche & Polkas

16:00 Kammermusiksaal Berlin Sinfonietta Sandra Ragusa (Leitung), Anna Molina (Sopran), Vanessa Barkowski (Alt), Patrick Vogel (Tenor), Christian Oldenburg (Bass), Berliner-Sinfonie-Chor. Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Di. 28.12.10 19.30 Uhr Kammermusiksaal der Philharmonie

J ohann S ebastian B ach Königin lebe! wird freudig geruft Festkantaten für das kurfürstlich sächsische Haus BWV 213, 214, 206

Franziska Blazey, Sopran Ines Muschka, Alt Guillaume François, Tenor Michael Adair, Bass

Karten von 12,– bis 20,– € über www.ticketonline.com sowie an allen Theaterkassen und in der Philharmonie. Mehr Infos unter www.berliner-oratorienchor.de

Gestaltung: A. Blazarenas

Berliner Oratorien-Chor Preußisches Kammerorchester Prenzlau Gerhard Ertl, Cembalo Leitung Thomas Hennig

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Das Klassikprogramm JAnuar

16:00 Schloss Glienicke Alexander Malte (Klavier) Werke von Mozart, Beethoven & Chopin

18:00 Staatsoper im Schiller Theater Mozart: Così fan tutte Julien Salemkour (Leitung), Doris Dörrie (Inszenierung)

16:00 Schloss Köpenick (Aurorasaal) Neujahrskonzert Haydnquartett Berlin. Haydn: Streichquartett C-Dur op. 1 Nr. 3, Mozart: Streichquartett G-Dur KV 80, Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 3, Schubert: Streichquartett „Mit wechselnden Tonarten“

Musik in Kirchen 10:00 Heinrich-Grüber-Zentrum Hohenschönhausen Nord Drei Kön‘ge wandern aus Morgenland Klaus-Peter Pohl (Bass & Orgel). Lieder von Cornelius, Schop, Abel u.a. 10:00 Johanneskirche Schlachtensee Bach: Weihnachtsoratorium IV Collegium Vocale Berlin, Schöneberger Kammerorchester, Stefan Rauh (Leitung)

17:00 Zitadelle (Gotischer Saal) Wolf-Ferrari-Ensemble Stephanie Petitlaurent (Sopran). Werke von Strauß, Sarasate, Liszt, Bloch, Kreisler, Piazzolla u.a. 20:00 Kammermusiksaal Happy Birthday! 15 Jahre Weltblech Neujahrskonzerte Tänze der Renaissance, Swing von Duke Ellington, Musik der finnischen Band Tsuumi Sound System u.a. Musiktheater 16:00 Komische Oper Benatzky: Im Weißen Rößl Koen Schoots (Leitung), Sebastian Baumgarten (Inszenierung) mit Dagmar Manzel, Kathrin Angerer, Cathleen Baumann, Mirka Wagner, Max Hopp u.a. 17:00 Deutsche Oper Mozart: Die Hochzeit des Figaro Friedemann Layer (Leitung), Götz Friedrich (Inszenierung) mit Simon Pauly, Jacquelyn Wagner, Martina Welschenbach, Krzysztof Szumanski, Jana Kurucová u.a.

10:30 St. Marienkirche Bach: Weihnachtsoratorium V MarienEnsemble, MarienKantorei, Marie-Louise Schneider (Leitung)

19:30 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Sauer (Orgel) Helmschrott: Litanei „Benedicere“, Simbolo di Pace, Alain: Litanies, Bach: Triosonate c-Moll, Liszt: Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ 20:00 Berliner Dom Berlin Sinfonietta Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll Sonstiges 13:00 Staatsoper im Schiller Theater Führung Umland 16:00 Klein-Glienicker-Kapelle Babelsberg Dietrich Schönherr (Orgel) Werke von Bach 18:00 Nikolaisaal Potsdam Die 12 Tenöre

11:00 Magdalenenkirche Neukölln Bach: Weihnachtsoratorium V Rixdorfer Kantorei, Orchester concertino berlin, Anke Meyer (Leitung)

3.1. Montag

17:00 Franz. Friedrichstadtkirche Neujahrskonzert Mozart Yasuko Fuchs-Imanaga (Flöte), Mijuang Kang (Violine), Mozartensemble Berlin u.a., Mozart: Flötenkonzert, Konzert für Flöte und Harfe, J. C. Bach: Sinfonia concertante

19:30 Komische Oper Shut up and dance! Reloaded Sebastian Nichita, David Simic, Xenia Wiest, Martin Buczkó, Tim Plegge & Nadja Saidakova (Choreographie)

18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Lothar Knappe (Orgel). Liszt: Introitus, Gebet, Agnus Dei nach Verdi, Präludium

Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal Sonntag, 2.1.2011, 20 Uhr

Happy Birthday !

Tanztheater

4.1. Dienstag Konzert 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 15:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung), Anja Maria Kaftan (Sopran), Friederike Meinel (Mezzosopran), Johan Weigel (Tenor), Daniel Lewis Williams (Bass). Werke von Humperdinck, Lortzing, Flotow, Nicolai & Wagner

Werke von Ellington,

Koetsier, Praetorius u. a.

Tickethotline 030-479 974 22 · www.salinas-konzerte.de 46

Auch ohne Film weiß das Filmorchester Babelsberg zu glänzen.

Foto: elektrofeld.de

15 Jahre Weltblech Neujahrskonzert


Januar Das Klassikprogramm

Kompositionen von

Friedrich dem Großen & Strauß in königlicher Umgebung

Konzertvergnügen & Kulinarischer Genuss zu Weihnachten & Silvester Dez. bis Februar: jeden Mittwoch, Freitag & Samstag vom 25.12. - 01.01.2011 jeden Abend Dinner: 18:00 Uhr | Konzert: 20:30 Uhr Tickets www.konzerte-berlin.com Tel.: 030 - 526 81 96 -99

A m L u s t g a rt e n 10178 Berlin w w w. b e r l i n e r d o m . d e

Freitag, 31. Dezember, 19.30 und 21.30 Uhr

Samstag, 8. Januar, 17 Uhr

Werke von Bach, Purcell, Widor u. a. Joachim Pliquet, Trompete · Martin Schmeding, Orgel 15,– bis 20,– €

Kantaten IV – VI Berliner Domkantorei · Solisten · Domkammerorchester Leitung: Domkantor Tobias Brommann · 4,– bis 25,– €

Silvesterkonzert

Samstag, 1. Januar, 20 Uhr

Neujahrskonzert

amici musicae Chor & Orchester Leipzig Leitung: Ron-Dirk Entleutner 4,– bis 25,– €

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium

Weitere Veranstaltungen unter www.berlinerdom.de Konzertkasse und Info-Telefon im Dom Portal 3, (030) 20269 – 136, täglich 11 – 18 Uhr Konzertkarten auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über www.ticketonline.com

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Das Klassikprogramm JAnuar

19:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung). Werke von Humperdinck, Lortzing, Flotow, Nicolai & Wagner 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Klavierabend Klasse Prof. Großmann 20:30 BKA Theater Die Unerhörte Musik Musik in Kirchen 15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel)

5.1. Mittwoch

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Klavierabend Klasse Prof. Becker 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Sonnerie Silvia Careddu (Flöte), Michael Erxleben & Jakob Lehmann (Violine), Irene Klein (Viola da Gamba), Armin Thalheim (Cembalo), Stefan Maaß (Laute). Werke von Rameau, Leclair, Boismortier, Couperin u.a. 20:00 Rotes Rathaus Berlin und die Welt IV Claudia Stein (Flöte), Sylvia Schmückle-Wagner (Klarinette), Sennu Laine (Violoncello), Michael Wendeberg (Klavier). Weber: Trio g-Moll, Schmitt: Sonatine, Erdmann: „Trio 3“, Brahms: Trio a-Moll

19:30 HAU 1 Offenbach: Hoffmanns Erzählungen Barbara Rucha (Leitung) Tanztheater 19:30 Deutsche Oper Tschaikowsky: Der Nussknacker Patrice Bart (Choreographie & Inszenierung), Peter Ernst Lassen (Leitung) Corps de ballet des Staatsballetts, Orchester & Kinderchor der Deutschen Oper Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Sauer (Orgel) Bach: Concerto C-Dur, Choralbearbeitungen aus dem „Orgelbüchlein“, Reger: Fantasie über den Choral „Wie schön leucht‘t uns der Morgenstern“

Konzert 12:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) carte plaisir Konzert/Gespräch. Clemens Goldberg (Moderation) 16:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung). Werke von Humperdinck, Lortzing, Flotow, Nicolai & Wagner

Musiktheater 19:30 Komische Oper Mozart: Don Giovanni Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung)

Im Festsaal des Roten Rathauses erklingen heute Trios mit Musikern der Staatskapelle Berlin.

MICHAEL BRENNER FOR BB PROMOTION GMBH PRESENTS

19:30 Martin-Luther-Kirche Lichterfelde Joh. W. Küsgen (Orgel) Orgelmusik zu Epiphanias

6.1. Donnerstag Konzert 19:30 Centre Bagatelle Mitglieder der Kammerakademie Potsdam Musik für Flöte, Kontrabass & Schlagzeug 20:00 UdK (Joseph-Joachim-Konzertsaal) Vortragsabend Klavierklasse Prof. Devoyon Musiktheater

produced by BB Promotion GmbH and Sundance / Kirk Productions, N. Y.

06.01.11 ∙ PHILHARMONIE BERLIN (0,14 €/Min. aus dem Festnetz,

TICKETS: 030 - 47 99 74 0 · 01805 - 2001 Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) www.the harlem gospel singers.de

48

19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) 20:00 Radialsystem V Intrigo Internazionale Johannes Müller (Text & Inszenierung), Tobias Schwencke (Arrangement, Klavier, Cembalo & Hammond-Orgel), Antje Thierbach (Oboe), John Eckhardt (Kontrabass)

Foto: Senatskanzlei Berlin

19:30 Deutsche Oper Franchetti: Germania Ulrich Windfuhr (Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung)


Januar Das Klassikprogramm

Tanztheater

Kinder & Jugend

19:30 Staatsoper im Schiller Theater Caravaggio Mauro Bigonzetti (Choreographie), Bruno Moretti (Musik), Michael Schmidtsdorff (Leitung), Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts, Staatskapelle Berlin

11:00 Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin Romeo und Julia Sonstiges 18:00 MusikinstrumentenMuseum Führung mit Klangbeispielen

Musik in Kirchen 18:00 Ev. Kirche Zum Heilsbronnen Schöneberg Geistliche Musik zum Weihnachtsfestkreis Frank Nebendahl (Gesang & Orgel). Arien von Händel u.a. 19:00 Dreieinigkeitskirche Buckow Bach: Weihnachtsoratorium Kantoreien der Gemeinden Dreieinigkeit, Neu-Buckow und Britz-Dorf, Barbara Kind (Sopran), Ulrike Bartsch (Alt), Christian Mücke (Tenor), Sebastian Bluth (Bass), Christel Bungenstock-Siemon (Leitung) 20:00 Franz. Friedrichstadtkirche Ludger Lohmann (Orgel) Werke von Bach, Ritter, Alain u.a.

7.1. Freitag

20:00 Philharmonie Abschlusskonzert der 35. Deutsch-Skandinavischen Orchesterwoche Orchester und Bigband der Deutsch-Skandinavischen JugendPhilharmonie, Andreas Peer Kähler (Leitung). Svendsen: Sinfonie Nr. 1, Prokofjew: Romeo und Julia, Bernstein: Candide-Ouvertüre, Mendelssohn: Hochzeitsmarsch, Kreisler: Liebesleid

Konzert 15:30 Konzerthaus (Großer Saal) Von Oper bis Musical Westsächsiches Symphonieorchester, Chöre der Berliner Opern, Frank-Michael Erben (Leitung), Adriane Queiroz (Sopran), Hugo Mallet & Jaroslaw Rogaczewski (Tenor), Jens Eric Schulze (Bass). Arien aus Opern, Operetten & Musicals 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Violaabend Klasse Prof. Knörzer 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klasse Prof. Werres

Sie sind die ersten, die ihn 2011 ehren: Die Deutsch-Skandinavische Jugend-Philharmonie erinnert an den Norweger Johann Svendsen, der vor 100 Jahren starb.

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Letzte Geheimnisse Konzerthausorchester Berlin, Leopold Hager (Leitung), Melanie Diener (Sopran). Werke von Mozart & Strauss

Künstleragentur Con Takt Tel: 030-517 39 803 www.musik-contakt.de EMail: schaefer@musik-contakt.de

Neujahrskonzerte

im schönsten Haus am Gendarmenmarkt

Von Oper bis Musical Arien, Duette und Chöre aus Ruggiero Leoncavallos

„Der Bajazzo“ Giuseppe Verdis „Don Carlos“ „Rigoletto“ und „La Traviata“ Im zweiten Teil aus Johann Strauß’ „Der Zigeunerbaron“ Emmerich Kálmáns „Die Czardasfürstin“ “Gräfin Mariza“ und Kompositionen von George Gershwin Leonard Bernstein und Guido Masanetz

7. und 9. Januar 2011

15:30 Uhr

Westsächsisches Symphonieorchester Chefdirigent Frank Michael Erben

1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters

Hugo Mallet

Adriane Queiroz

und weitere Solisten

Damen und Herren aus den Chören der Deutschen Staatsoper, der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin

49


Das Klassikprogramm JAnuar

Musiktheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Mozart: Così fan tutte 19:30 Komische Oper Benatzky: Im Weißen Rößl 19:30 HAU 1 Offenbach: Hoffmanns Erzählungen 20:00 Radialsystem V Intrigo Internazionale Tobias Schwencke (Klavier, Cembalo & Orgel), Antje Thierbach (Oboe), John Eckhardt (Kontrabass) Musik in Kirchen 16:00 Sophienkirche freitags um vier 17:00 Dorfkirche Marzahn Russische Weihnachten Original Bolschoi Don Kosaken 22:00 Nikodemus-Kirche Neukölln Nachtmusik Boris Baberkoff (E-Cello), Roland Hamann (Klavier) Kinder & Jugend 19:30 Deutsche Oper Tschaikowsky: Der Nussknacker Sonstiges 16:00 Komische Oper Führung

8.1. Samstag Konzert 11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung), Anja Maria Kaftan (Sopran), Friederike Meinel (Mezzosopran), Johan Weigel (Tenor), Daniel Lewis Williams (Bass). Werke von Humperdinck, Lortzing, Flotow u.a 16:00 Kammermusiksaal Deutsch-Skandinavische JugendPhilharmonie Prokofjew: Romeo und Julia 19:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Winterreise für Viola 2 Klasse Prof. Rohde 50

19:30 Centre Bagatelle Daniel Stabawra (Violine) & Elzbieta Stabawra (Klavier) Werke von Szymanowski 20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Stéphane Denève (Leitung), Elisabeth Leonskaja (Klavier). Werke von Schumann, Schubert, Liszt & Berlioz 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Letzte Geheimnisse Konzerthausorchester Berlin, Leopold Hager (Leitung), Melanie Diener (Sopran). Mozart: Sinfonie Es-Dur, Rezitativ und Arie „Bella mia fiamma – Resta, o cara“, Strauss: Vier letzte Lieder, Tod und Verklärung 20:00 Kammersaal Friedenau Bachs Schüler und Anna Amalias Lehrer: Johann Philipp Kirnberger Clemens Goldberg (Violoncello), Andreas Pfaff (Violine), Mark Schimmelmann (Violine), Petteri Pitko (Cembalo) 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte 22:00 Radialsystem V Nachtmusik adapter Ensemble Adapter: Kristjana Helgadóttir (Flöte), Ingólfur Vilhjálmsson (Bassklarinette), Gunnhildur Einarsdóttir (Harfe), Matthias Engler (Vibraphon) Musiktheater 19:30 Deutsche Oper Verdi: La Traviata 19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto 20:00 Radialsystem V Intrigo Internazionale Tobias Schwencke (Klavier, Cembalo & Hammond-Orgel), Antje Thierbach (Oboe), John Eckhardt (Kontrabass) Tanztheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Caravaggio Musik in Kirchen 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz NoonSong – 30 Minuten Himmel 16:00 Franz. Friedrichstadtkirche Sinfonisches KonzertOrchester Berlin Monica Carcia-Albea (Sopran), Raul Alonso (Tenor), Roland Mell (Leitung)

17:00 Berliner Dom Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI Berliner Domkantorei, Domkammerorchester, Tobias Brommann (Leitung) 18:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Orgelvesper Carol Rodland & Annemarie Moorcroft (Viola), Gunter Kennel (Orgel). Werke von Marais, Bach, Porter, Weaver, Bunch u.a. Kinder & Jugend 10:00 Staatsoper im Schiller Theater (Foyer) Workshop – Così fan tutte 14:00 Staatsoper im Schiller Theater (Foyer) Workshop – Così fan tutte 15:30 Deutsche Oper Familienführung Sonstiges 10:00 Deutsche Oper Öffentliche Probe: Die Liebe der Danae Kirsten Harms (Inszenierung) 11:00 Musikinstrumenten-Museum Führung mit Klangbeispielen 12:00 MusikinstrumentenMuseum Vorführung der Wurlitzer Kino-Orgel Umland 19:30 Friedenskirche Sanssouci Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI Oratorienchor Potsdam, Neues Kammerorchester Potsdam, Mat­ thias Jacob (Leitung)

9.1. Sonntag Konzert 11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Solisten, Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung) 11:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Doppelvierer Johannes Jahnel, Stefan Markowski, Cornelia Dill & Alicia Lagger (Violine), Justin Caulley & Susanne Ellemunter (Viola), David Drost & Alexander Kahl (Violoncello), Stephan Petzold (Kontrabass). Bruch: Streichoktett B-Dur, Spohr: DoppelQuartette d-Moll & e-Moll

Foto: dskjph.de

20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte


Januar Das Klassikprogramm

2

Otto-Braun-Saal im Kulturforum am Potsdamer Platz

Mittwoch, 23.03.2011, 18.30 Uhr

Dienstag, 08.02.2011, 18.30 Uhr

Trompete

Håvard Gimse Klavier Freitag, 25.02.2011, 18.30 Uhr

Christian Hadland Klavier

Violine

Cello

Milana Chernyavska Klavier Dienstag, 31.05.2011, 18.30 Uhr

Peter Friis Johansson Klavier

Klarinette

Robert Schumann "Myrten"

Chen Reiss Sopran Paul Armin Edelmann Bariton Matthias Lademann Klavier Martina Döcker Textfassung

Es dauerte lange, bis Robert Schumann seine Angebetete Clara Wieck endlich heiraten durfte. Der Liederzyklus „Myrten“ op. 25, verfasst in der Zeit des Wartens, sollte das Hochzeitsgeschenk des Komponisten an seine Braut werden. In den Liedern spiegeln sich die tiefe Beziehung dieser beiden Menschen, ihre große Liebe, aber auch der schmerzhafte Kampf um das gemeinsame Glück wider. Ein musikgeschichtliches Geflecht aus diesen Liedern und den Briefen der beiden Liebenden, gelesen von Martina Gedeck und Sebastian Koch, bietet einen bewegenden Einblick in das Privatleben eines der berühmtesten Liebespaare des 19. Jahrhunderts.

21.02.11 BERLIN - Philharmonie Beginn: 20.00 Uhr

Tickets: 030 479 974 77 - Infos: www.schoneberg.de 51


Das Klassikprogramm JAnuar

K O N Z E R T D NO ZRE R P R O FK EO SS V ITCDT PROF ESSO KARTENBESTELLUNG: KARTENBESTELLUNG: d a sRs i nV f o In iC e T o Saison Saison Saison 2010/2011 2010/2011 2010/2011

Tel. 882 882 76 76 22/23 22/23 KARTENBESTELLUNG: Tel. Fax 883 68 04 Fax 882 88376 6822/23 04 Tel. Fax www.883 68 04 .de www. .de www.telecard.de www. .de www.telecard.de www.telecard.de

Sonnabend, 22.1.2011, 22.1.2011, 20 20 Uhr Uhr Sonnabend,

das sinfonie o das sinfonie o

PHILHA P PH OP PA U 55 33 H JJ aa hhI rr L ee P O U

www.konzertdir 5 3 J a h r ewww.konzertdir POPUL Philharmonie,www.konzertdir Großer Saal Saal Philharmonie, Großer

E II N N A A ME ER R II K KA AN NE ER R II N N B BE EPhilharmonie, R LL II N N E M R Sonnabend, 22.1.2011, 20 Uhr Großer Saal Das moderierte Konzert E I N ADas M Emoderierte R I K A N E R Konzert IN BERLIN

Dvorˇ ák: ák: 9. 9. Symphonie Symphonie e-moll e-moll „Aus „Aus der der Neuen Neuen Welt“, Welt“, 2. 2. Satz Satz Dvorˇ Das moderierte Konzert Gershwin: Ein Amerikaner in Paris – Holst: Jupiter aus „Die Planeten“ Gershwin: Ein Amerikaner in Paris – Holst: Jupiter aus „Die Planeten“ Dvorˇ ák: 9. in e-moll „Aus der Welt“, and 2. Satz Gershwin: Rhapsody Rhapsody blue –– Elgar: Elgar: Marsch Nr. 11Neuen aus „Pomp „Pomp Circumstance“ Gershwin: inSymphonie blue Marsch Nr. aus and Circumstance“ Gershwin: Ein Amerikaner in „Pirates Paris – Holst: Jupiter aus „Die Planeten“ Sullivan: of Penzance“ Sullivan: „Pirates of Penzance“ Gershwin: Rhapsody in blue – Elgar: Marsch Nr. 1 aus „Pomp USA and Circumstance“ Dirigent, Klavier, Moderation: Scott Lawton, Dirigent, Klavier, Moderation: Scott Lawton, USA Sullivan: „Pirates of Penzance“ Sonnabend, 29.1.2011, 29.1.2011, 20Klavier, Uhr Moderation: Scott Lawton, Philharmonie, Großer Saal Saal Dirigent, USA Sonnabend, 20 Uhr Philharmonie, Großer

WO O LL FF G G29.1.2011, AN NG G A AM M20 AD DE EU US S M MO OZ ZA AR R TT Z ZU UM MPhilharmonie, OD DGroßer ES S TAG TAG Sonnabend, Uhr Saal W A A 22 22 00 .. TT O E

Symphonie Nr. Nr. 40 40 g-moll g-moll –– Klarinettenkonzert Klarinettenkonzert A-Dur A-Dur Symphonie W O L F G A NC-Dur G A M2.AHornkonzert DEU S MO Z A R–TOuvertüre Z U M 2zu 2 0„Hochzeit . T O D Edes S TAG Oboenkonzert Es-Dur Figaro“ Oboenkonzert C-Dur –– 2. Hornkonzert Es-Dur – Ouvertüre zu „Hochzeit des Figaro“ Symphonie Dirigent: Nr. 40 g-moll – Klarinettenkonzert A-Dur Martin Braun, Berlin Dirigent: Martin Braun, Berlin zu „Hochzeit des Figaro“ Oboenkonzert C-Dur – 2. Hornkonzert Es-Dur – Ouvertüre Wenzel Fuchs, Klarinette · Stefan de Leval Jezierski, Horn ·· Andreas Andreas Wittmann, Wittmann, Oboe Oboe Wenzel Fuchs, Klarinette · Stefan de Martin Leval Jezierski, Horn Dirigent: Braun, Berlin Mitglieder der Berliner Berliner Philharmoniker Mitglieder der Philharmoniker Wenzel Fuchs, Klarinette · Stefan de Leval Jezierski, Horn · Andreas Wittmann, Oboe Sonnabend, 5.2.2011, 5.2.2011, Mitglieder 20 Uhr Uhr der Berliner Philharmoniker Philharmonie, Kleiner Kleiner Saal Saal Sonnabend, 20 Philharmonie, 52

W II E EN NE ER R K K LL A AS SS S II K K Philharmonie, Kleiner Saal Sonnabend, 5.2.2011, 20 UhrW Haydn: Symphonie Symphonie Nr. Nr. 92 92 G-Dur G-Dur „Oxford-Symphonie“ „Oxford-Symphonie“ Haydn:


Saison Saison

2010/2011 2010/2011

KARTENBESTELLUNG: KARTENBESTELLUNG: Tel. 882 76 22/23 Tel. 882 76 22/23 Fax 883 68 04 Fax 883 68 04

n ff oo n n ii ee oo rr cc dd aa ss ss ii n

www. .de www. .de www.telecard.de www.telecard.de

53 Jahre POPULÄ

PHILHAR 53 Jahre POPULÄ Januar Das Klassikprogramm

www.konzertdirekti www.konzertdirekti

Sonnabend, 22.1.2011, 20 Uhr Sonnabend, 22.1.2011, 20 Uhr

Philharmonie, Großer Saal Philharmonie, Großer Saal

EIN AMERIKANER IN BERLIN EIN AMERIKANER IN BERLIN Das moderierte Konzert Das moderierte Konzert

Dvorˇ ák: 9. Symphonie e-moll „Aus der Neuen Welt“, 2. Satz Dvorˇ ák: Symphonieine-moll „Aus der Jupiter Neuen Welt“, 2. Satz Gershwin: Ein 9. Amerikaner Paris – Holst: aus „Die Planeten“ Gershwin: Ein Amerikaner in Paris – Holst: Jupiter aus „Die Gershwin: Rhapsody in blue – Elgar: Marsch Nr. 1 aus „Pomp andPlaneten“ Circumstance“ Gershwin: Rhapsody in blue – Elgar: Marsch 1 aus „Pomp and Circumstance“ Sullivan: „Pirates of Nr. Penzance“ Sullivan: „Pirates of Penzance“ Dirigent, Klavier, Moderation: Scott Lawton, USA Dirigent, Klavier, Moderation: Scott Lawton, USA

Sonnabend, 29.1.2011, 20 Uhr Sonnabend, 29.1.2011, 20 Uhr

Philharmonie, Großer Saal Philharmonie, Großer Saal

O L F G A N G A M A D E U S M O Z A R T Z U M 2 2 0 . T O D E S TAG OLFE GANG K A M A DT EUS I M O ZO A R T ZN U M 2 2 0 . T O D E S TAG D I WWR DT IORRE K HT O IHOEN N F E LS T o rO c h eR s t e rH b eO r l iH n E N F E LS Symphonie Nr. 40 g-moll – Klarinettenkonzert A-Dur Symphonie Nr. 40 g-moll – Klarinettenkonzert Oboenkonzert C-Dur – 2. Hornkonzert Es-Dur – Ouvertüre zu A-Dur „Hochzeit des Figaro“ Oboenkonzert C-Dur – 2. Hornkonzert Es-Dur – Ouvertüre zu „Hochzeit des Figaro“ Dirigent: Martin Braun, Berlin Dirigent: Martin Braun, Berlin Wenzel Fuchs, Klarinette · Stefan de Leval Jezierski, Horn · Andreas Wittmann, Oboe Wenzel Fuchs, Klarinette Mitglieder · Stefan de Jezierski, Horn · Andreas Wittmann, Oboe derLeval Berliner Philharmoniker Mitglieder der Berliner Philharmoniker

o r cSonnabend, h e s t 5.2.2011, e r b20eUhrr l i n Philharmonie, Kleiner Saal Kleiner Saal o r cSonnabend, h e s t e5.2.2011, r b20eUhrrWlI EiNnE R K L A S S I K Philharmonie,

ARMONIE RMONIE

WIENER KLASSIK

Haydn: Symphonie Nr. 92 G-Dur „Oxford-Symphonie“ Symphonie Nr.Es-Dur 92 G-Dur Mozart:Haydn: Sinfonia concertante für „Oxford-Symphonie“ Violine, Viola und Orchester Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester Beethoven: 6. Symphonie F-Dur „Pastorale“ Beethoven: 6. Symphonie F-Dur „Pastorale“ rektion-hohenfels.de Dirigent: Igor Budinstein, Berlin rektion-hohenfels.de Dirigent: Igor Budinstein, Berlin Marlene Ito, Violine m Komische Oper Berlin n Johanna Kubina, Viola ektion-hohenfels.de Marlene Ito, Violine JohannaKleiner Kubina,Saal Viola Sonnabend, 12.2.2011, 20 m UhrKomische Oper Berlin n Philharmonie,

LÄ ÄR RE E K KO ON NZ ZE ER RT TE E L LÄRE KONZERTE Sonnabend, 12.2.2011, 20 Uhr

Philharmonie, Kleiner Saal

ES S TT II VA VA L D E R R RO OM MA AN N TT30,– / 28,– / 25,– / 23,– / 21,– / 19,– / 18,– K FF20 E R II K ORIGINAL-PREISE: Sonnabend, 12.2.2011, Uhr auchL D E Philharmonie, Kleiner Saal Kartenbestellung ORIGINAL-PREISE: 30,– / 28,– / 25,– / 23,– / 21,– / 19,– / 18,– Mendelssohn: 4. Symphonie Symphonieauch A-Dur „Italienische“ „Italienische“ Grieg: Klavierkonzert a-moll Mendelssohn: 4. A-Dur –– Grieg: Klavierkonzert Kartenbestellung BESTELLUNG: Nur telefonisch (030)a-moll 882 76 22/23 (montags bis F E S T I VA L D E R R O M A N T I K Dvorˇ ák: e-mollBESTELLUNG: „Aus der Neuen Welt“ Nur telefonisch (030) 882 76 22/23 (montags bis außerDvorˇ A Bák: O N9.9.N Symphonie ESymphonie M E N T e-moll „Aus der Neuen Welt“

Bitte außer Ihren Wünschen genaue Anschrift und T außer B O N NBielefeld E MA-Dur E N T „Italienische“ –Adam Mendelssohn: 4.ASymphonie Grieg:Bitte Klavierkonzert a-moll Berlin außer Ihren Wünschen genaue Anschrift und T Dirigent: GMD Rainer Rainer Koch, Bielefeld Tomaszewski, Klavier, Fax: (030) 883 68Klavier, 04 rund um die Uhr · Kein persö Dirigent: GMD Koch, Adam Tomaszewski, Berlin Dvorˇ ák: 9. Symphonie e-moll „Aus der Neuen Welt“ Fax: (030) 883 68 04 rund um die Uhr · Kein persö Schriftlich: Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin Sonnabend, 19.2.2011, 20 Uhr Philharmonie, Großer Saal Dirigent: GMD Rainer Koch, Bielefeld Adam Tomaszewski, Klavier, Berlin Schriftlich: Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin Sonnabend, 19.2.2011, 20 Uhr Philharmonie, Großer Saal

e rte ert de nd rän erä ve nv Un U BEZAHLUNG: Nach Erhalt der Eintrittskarten auf Postbank Berlin Nach Erhalt der Eintrittskarten auf Postbank Berlin PE EUhr Eis R TTe S!C CH HA ABEZAHLUNG: KO OW WS SPhilharmonie, KY Y re P TT E R S IIZUSENDUNG: K K Ohne Vorverkaufs-Aufschlag mit ausgefülltem Zahls Sonnabend, 19.2.2011, P 20 Großer Saal ! e is re ZUSENDUNG: Ohne P Ouvertüre „Romeo und Julia“ – 1. Klavierkonzert b-moll 5. Vorverkaufs-Aufschlag Symphonie e-moll e-moll mit ausgefülltem Zahls Ouvertüre „Romeo und Julia“ – 1. Klavierkonzert b-moll –– 5. Symphonie

P E T EPhilharmoniker R T S C H ASI K I EOSW P ASR K E NY BMario E I A BHäring, S C H L UKlavier, S S E I NBerlin ES MISCHABON Dirigent: Stanley Stanley Dodds, Dodds, Berliner Berliner Dirigent: S I E S Pb-moll A R E N–Mario B5.E ISymphonie A BHäring, S C H L UKlavier, S S E I NBerlin ES MISCHABON Ouvertüre „Romeo und Julia“Philharmoniker – 1. Klavierkonzert Statt: (30,–) (28,–)e-moll(25,–) (23,–) (30,–) (28,–) (23,–) Sonnabend, 26.2.2011, 20 Uhr Uhr Philharmonie, Großer(25,–) Saal Dirigent: Stanley Dodds, Berliner Philharmoniker Mario Klavier, Berlin ImStatt: Abo:Philharmonie, 24,– Häring, 22,40 20,– 18,40 Sonnabend, 26.2.2011, 20 Großer Saal

BESONDERS GÜNSTIG! GÜNSTIG! BESONDERS

Im Abo: 24,–

22,40

20,–

DE EU U SC CH HE E 20 SY YUhr MP PH HO ON N II K K D DE ER R D DR RE E GR RO OS SS SE EGroßer N B B Saal D TT S S M II G N Sonnabend, 26.2.2011, Philharmonie,

18,40

Bach: Air Air –– Beethoven: Beethoven: Violinkonzert D-Dur D-Dur –– Bruckner: Bruckner: 4. 4. Symphonie Symphonie Es-Dur „Romantische“ „Romantische“ Bach: D E U T S C HViolinkonzert E Dirigent: S Y M P HGMD O NRainer I K D EKoch, R DBielefeld R E I G R O SEs-Dur SEN B Dirigent: GMD Koch, 4.Bielefeld Bach: Air – Beethoven: Violinkonzert D-DurRainer – Bruckner: Symphonie Es-Dur „Romantische“ Tomasz Tomaszewski, Tomaszewski, Violine, Violine, 1. 1. Konzertmeister Konzertmeister des des Orchesters Orchesters der der Deutschen Deutschen Oper Oper Berlin Berlin Tomasz Dirigent: GMD Rainer Koch, Bielefeld

Sonnabend, 5.3.2011, 20 Uhr Uhr Philharmonie, Kleiner Saal Tomasz Tomaszewski, Violine, 1. Konzertmeister des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Sonnabend, 5.3.2011, 20 Philharmonie, Kleiner Saal

BE ER RÜ ÜH H5.3.2011, M TT E E K KO O NUhr ZE ER R TT E E FF Ü ÜR R H HO O LL Z ZB B LLPhilharmonie, AS S II N NS S TT R RU UKleiner ME EN N TTSaal E B M Z A M E Sonnabend, 20N Rossini: Ouvertüre Ouvertüre „Die seidene seidene Leiter“ Leiter“ –– Mozart: Mozart: 1. 1. Flötenkonzert Flötenkonzert G-Dur G-Dur B E RRossini: Ü HOboenkonzert M T E K O N–„Die ZMendelssohn: ERTE FÜ RKonzertstück H O L Z B L für AS INSTRU M Bassetthorn ENTE Cimarosa: Klarinette und

53


Das Klassikprogramm JAnuar

11:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gitarre Kammermusik 15:00 Kammermusiksaal Neujahrskonzert BVG Orchester, Jochen Süße (Leitung). Werke von Strauß bis Miller

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Philharmonie der Nationen Justus Frantz (Leitung) 20:00 Radialsystem V Schubert: Die Winterreise Nataša Mirković-De Ro (Gesang), Matthias Loibner (Drehleier)

15:00 Schloss Friedrichsfelde Die wahre Traviata Yvonn Füssel-Harris (Sopran), Daniel Heyne (Klavier). Verdi: Traviata 15:30 Philharmonie Tschechische Symphoniker Prag Petr Chromczák (Leitung), Coro di Praga. Orff: Carmina Burana, Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll 15:30 Konzerthaus (Großer Saal) Von Oper bis Musical Westsächsiches Symphonieorchester, Chöre der Berliner Opern, Frank-Michael Erben (Leitung), A­driane Queiroz (Sopran), Miho Kinoshita (Mezzosopran), Hugo Mallet & Jaroslaw Rogaczewski (Tenor), Jens Eric Schulze (Bass) 17:00 Kammersaal Friedenau Bachs Schüler und Anna Amalias Lehrer: Johann Philipp Kirnberger Clemens Goldberg (Violoncello), Andreas Pfaff (Violine), Mark Schimmelmann (Violine), Petteri Pitko (Cembalo) 18:00 Schloss Britz Von Mozart bis Wagner Amelie Fritze (Sopran), Emin Mamedov (Klavier) 20:00 Philharmonie Notte illuminata Andrea Bocelli (Tenor), Vincenzo Scalera (Klavier)

Musik in Kirchen 10:00 Johanneskirche Schlachtensee Bach: Weihnachtsoratorium VI Collegium Vocale Berlin, Schöneberger Kammerorchester, Stefan Rauh (Leitung) 10:00 Pauluskirche Lichterfelde Bach: Weihnachtsoratorium (Choräle) Pauluskantorei Lichterfelde, Choong-Sik Hong (Leitung & Orgel) 11:00 Nikodemus-Kirche Neukölln Chopin Isabel Engelmann (Klavier)

Für gewöhnlich ist der Leiermann nur das geniale Ende des bedeutendsten aller Liederzyklen. Heute begleitet Matthias Loibner die bosnische Sängerin den ganzen Abend.

Musiktheater 18:00 Deutsche Oper Franchetti: Germania Ulrich Windfuhr (Leitung) 19:00 Komische Oper Benatzky: Im Weißen Rößl Koen Schoots (Leitung)

17:00 Epiphanienkirche Charlottenburg Souvenir de Vienne Simon Borutzki (Blockflöten), Enno Kraus (Klavier). Werke von Heberle, Krähmer, Gelinek, Beethoven u.a. 17:00 Franz. Friedrichstadtkirche Benefizkonzert Zehlendorfer Kammerorchester, ver.diChor, Günter Henze (Leitung), Stefanie Szafranski (Sopran), MariaElisabeth Weiler (Alt) u.a. Werke von Mozart & Händel

19:30 HAU 1 Offenbach: Hoffmanns Erzählungen Barbara Rucha (Leitung), Florian Lutz (Regie)

17:00 Kapernaumkirche Wedding Musik gegen Abend Sabine Loredo Silva (Mezzosopran), Evelyn Roy (Violine), Mailin Lumme (Violoncello). Werke von Fauré, Schubert, Dvořák u.a.

20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie) mit Friedrich Rau & Julia Gámez Martin

18:00 Jesus-Christus-Kirche Dahlem Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI Camerata Wannsee, Neues Barockorchester Berlin, Jan Sören Fölster (Leitung)

Schloss Friedrichsfelde Sonntag, 9. Januar - 15 Uhr Die wahre Traviata

Die bekannte Sopranistin Yvonn Füssel-Harris und der Pianist Daniel Heyne werden Verdis Traviata in Arien und Briefen auferstehen lassen. Eintritt: 19 Euro

Sonntag, 16. Januar - 15 Uhr 2 Pianisten zu 4 Händen an 88 Tasten

Das aus der Ukraine stammende Klavierduo Alina Novik und Dmytro Veselovskyy, zwei begnadete Musiker, werden vierhändige Werke am Klavier vortragen und die Schlossgäste verzaubern. Eintritt: 19 Euro Kartenverkauf: Tel. 030-51 53 14 07 und an allen Vorverkaufskassen info@schloss-friedrichsfelde.de www.schloss-friedrichsfelde.de 54

Fotos: www.mirkovic-dero.com, Komische Oper Berlin

Konzerte im königlichen Ambiente mitten in Berlin


Januar Das Klassikprogramm

18:00 Johanneskirche Lichterfelde Schubert: Winterreise 18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Werke von Britten, Mathias & Salzedo Kinder & Jugend 18:30 Staatsoper im Schiller Theater Mozart: Così fan tutte Sonstiges 16:00 Komische Oper Führung

18:00 UdK (Konzertsaal) Diplomprüfung Klavier

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Oboenabend Klasse Prof. Glaetzner

11.1. Dienstag

19:30 UdK (Kammersaal) Violinabend Klasse Prof. Haiberg 20:00 Komische Oper (Foyer) Der Wanderer Jens Larsen (Bass), Norbert Biermann (Klavier). An evening of Schubert

Umland 16:00 Nikolaisaal Potsdam Musikschule Fröhlich

10.1. Montag Konzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal II) Kontrabassabend Klasse Prof. Laine, Starke

Sonstiges

19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Flötenabend Klasse Prof. Fromanger

Seine zehnjährige Zugehörigkeit zum Ensemble der Komischen Oper kann der Bassist Jens Larsen in diesem Jahr feiern. Heute verkörpert er keine Opernfigur, sondern Schuberts Wanderer.

Konzert 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 15:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor 18:00 Villa Elisabeth Werkstatt für alte Musik Lautten Compagney, Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin, KaiUwe Jirka (Leitung). Telemann: Kantate „Fleuch der Lüste deiner Jugend“ 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Vortragsabend Violinklasse Prof. Picard 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Vortragsabend Klavierklasse Prof. Lapitskaja

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Das Klassikprogramm JAnuar

19:30 UdK (Kammersaal) Celloabend Klasse Prof. Nyikos

20:30 BKA Theater Die Unerhörte Musik

12.1. Mittwoch

Musik in Kirchen

20:00 Kammermusiksaal Schiff spielt Bach II András Schiff (Klavier). Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Teil 2

15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel) Sonstiges

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Don Kosaken Chor Serge Jaroff Wanja Hlibka (Leitung). Sakrale Gesänge aus der russisch-orthodoxen Kirche & Chorwerke a cappella

19:30 UdK (Kleiner Vortragssaal) Zwischen Uni und Konzertsaal Vortragsabend im Rahmen des Kurses Auftrittstraining

Don Kosaken Chor Serge Jaroff

Konzert 16:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor 19:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal II) Kontrabassabend Klassen Prof. Saksala & Scherka 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Klavierabend Klasse Prof. Sigfridsson 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Celloabend Klasse Prof. Heidrich

Leitung: Wanja Hlibka

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Recital Gitarrenklassen Prof. Feldmann, Prof. Müller-Pering

Mit den bekanntesten Melodien Serge Jaroff‘s

Konzerthaus Berlin Dienstag, 11. Januar 2011, 20 Uhr

20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker David Zinman (Leitung), Yo-Yo Ma (Violoncello). Hillborg: Uraufführung, Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2 G-Dur, Nielsen: Sinfonie Nr. 5 20:00 Kammermusiksaal Nachtreise. Ein literarisches Konzert Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans (Violine & Leitung). Werke von Mozart, Salomon, Salieri, Gluck & Haydn sowie Texte von Shakespeare, Novalis, Goethe & Fielding

Karten: € 19,- bis € 35,- inkl. VVG

Vorverkauf: Ticketonline Tel. 01805 - 4470, Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt 2, Tel. 030 - 20309 - 2101, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.ticketonline.com. Restkarten an der Abendkasse

Musiktheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Zubin Mehta (Leitung), Christian Pade (Inszenierung)

Auguste-Viktoria-Str. 64 · 14199 Berlin Mi., 12. Januar 2011 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

FREIBURGER BAROCKORCHESTER

19:30 Komische Oper Lehár: Das Land des Lächelns János Kovács (Leitung), Anisha Bondy (Inszenierung) mit HansMartin Nau, Tom Erik Lie, Kor-Jan Dusseljee, Karen Rettinghaus, Jens Larsen u.a.

Texte v. Shakespeare, Novalis, Goethe, Fielding · Musik von Mozart, Salomon, Salieri, Gluck u. Haydn

Maria Schrader Sprecherin · Petra Müllejans Violine und Leitung Do., 13. Januar 2011 · 20 Uhr · Kammermusiksaal Werke von Liszt

Fr., 14. Januar 2011 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

LEIPZIGER STREICHQUARTETT

Mendelssohn Bartholdy: op. 44 Nr. 3 / Beethoven: op. 74 „Harfenquartett“ / Reger: op. 109

Di., 18. Januar 2011 · 20 Uhr · Kammermusiksaal

ARTEMIS QUARTETT

Beethoven: Streichquartette op. 18 Nr. 5, op. 18 Nr. 2, „Rasumowsky“ op. 59 Nr. 2

TELEFONISCHER KARTENSERVICE

030 / 826 47 27 56

Konzert-Direktion Hans Adler OHG

KARTEN: www.musikadler.de PHILHARMONIE UND VORVERKAUFSSTELLEN

Änderungen vorbehalten

JEAN-YVES THIBAUDET Klavier

Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Florian Wilkes (Orgel) Messiaen: La Nativité du Seigneur 19:30 Kirche zu Wartenberg Anton Kryukov (Knopfakkordeon) Werke von Bach, Händel, Haydn, Pachelbel & Scarlatti

Foto: KASSKARA/Decca

„Nachtreise. Ein literarisches Konzert“


Januar Das Klassikprogramm

Sonstiges 19:00 Deutsche Oper (Foyer) Opernwerkstatt Die Liebe der Danae Kirsten Harms (Inszenierung), Boris Kehrmann (Moderation)

13.1. Donnerstag Konzert 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker David Zinman (Leitung), Yo-Yo Ma (Violoncello) 20:00 Kammermusiksaal Jean-Yves Thibaudet (Klavier) Liszt: Consolations, Les jeux d‘eaux à la Villa d‘Este, Deux Légendes, Chopin/Liszt: Meine Freuden Nr. 5, Liszt: Ballade Nr. 2 h-Moll, Wagner/Liszt: Isoldes Liebestod aus „Tristan und Isolde“ u.a.

Musik in Kirchen 15:00 Magdalenenkirche Neukölln Orgel-Café Anke Meyer, Matthias Beckert-Richter (Orgel & Klavier) 18:00 Genezareth-Kirche Neukölln Gesa Hüneke (Orgel) Sonstiges 18:00 MusikinstrumentenMuseum Führung mit Klangbeispielen

14.1. Freitag Konzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Oboenabend Klasse Prof. Kleinfeld, Prof. Wollenweber 19:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest: Nacht der Berliner Chöre 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker David Zinman (Leitung), Yo-Yo Ma (Violoncello)

Start ins Lisztjahr 2011: Für den bestgekleideten Star-Pianisten beginnt es schon zehn Monate vor dem 200. Geburtstag.

20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Aviv Quartet Haydn: Streichquartett G-Dur, Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 2 ADur, Brahms: Streichquartett c-Moll 20:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest: Eröffnungskonzert Vokalakademie Berlin, Frank Markowitsch (Leitung). Scarlatti: Marienvesper 20:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Celloabend Klasse Prof. Maintz 20:30 Radialsystem V Amuse-Gueules Neuer Musik Ensemble für Gegenwartsmusik Musiktheater 20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie) mit Friedrich Rau & Julia Gámez Martin

20:00 Kammermusiksaal Leipziger Streichquartett Mendelssohn: Streichquartett Nr. 5 Es-Dur, Beethoven: Streichquartett Nr. 11 Es-Dur „Harfenquartett“, Reger: Streichquartett Nr. 4 Es-Dur 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Bruckner: Mein kontrapunktisches Meisterwerk Konzerthausorchester Berlin, Eliahu Inbal (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 5 20:00 Komische Oper Orchester der Komischen Oper Andrés Orozco-Estrada (Leitung), Christian Poltéra (Violoncello). Dvořák: Cellokonzert h-Moll, Strawinsky: Petruschka Musiktheater 19:00 Deutsche Oper Mozart: Die Hochzeit des Figaro Friedemann Layer (Leitung), Götz Friedrich (Inszenierung) mit Simon Pauly, Michaela Kaune u.a. 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Zubin Mehta (Leitung), Christian Pade (Inszenierung) mit Stephan Rügamer, Anna Samuil, Wolfgang Newerla, Stella Grigorian u.a.

20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie) 20:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) mit Wolfram B. Meyer, Birgit Wagner & Ingo Volkmer Musik in Kirchen 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz NoonSong – 30 Minuten Himmel Vokalensemble sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung) 16:00 Sophienkirche freitags um vier Jonas Sandmeier (Orgel) 17:00 Krankenhauskirche im Wuhlgarten Neues Sinfonie Orchester Berlin 20:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Helmut Hoeft (Orgel) Theatergruppe der Albert Schweitzer Stiftung Kinder & Jugend 10:00 Konzerthaus (Musikclub) Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten 19:00 Zentrum danziger50 Klassik Lounge Junior Musikschule Béla Bartók Sonstiges 9:30 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest Best-Practice „Singen mit Kindern“ 10:00 UdK (Kammersaal) Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb für Gesang und Blechbläser­­ensemble 12:30 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest Podiumsdiskussion zum Singen in Kindergarten und Schule

15.1. Samstag Konzert 11:00 und 15:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung) 57


Das Klassikprogramm JAnuar

19:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klasse Prof. Schellenberger

20:00 Staatsoper im Schiller Theater Staatskapelle Berlin Zubin Mehta (Leitung), Anoushka Shankar (Sitar). Beethoven: Ouvertüre „Leonore III“, Shankar: Sitarkonzert, Beethoven: „Eroica“

19:30 Zitadelle Spandau (Gotischer Saal) Noch ’n Komponist Chie Ishii (Klavier & Text) 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker David Zinman (Leitung), Yo-Yo Ma (Violoncello)

BERÜHMTE KONZERTE FÜR

BLECHBLASINSTRUMENTE Hummel – Haydn – Händel Telemann – David Vaughan Williams

15. Januar, 20 Uhr Kammermusiksaal 20:00 Kammermusiksaal Berühmte Konzerte für Blechblasinstrumente das sinfonie orchester berlin, Martin Braun (Leitung), Ewelina PolańskaSandecka (Horn), Masaru Gushi (Trompete & Corno da caccia), Chih-Sheng Tien (Posaune), Werner Götze (Tuba). Werke von Händel, Telemann, Haydn, Hummel u.a.

Vor beinahe 30 Jahren nahm Zubin Mehta schon mit ihrem Vater Ravi eine Platte auf – jetzt kommt er mit Anoushka Shankar zur Staatskapelle.

20:00 Schwartzsche Villa Auf Shakespeares Versen Uta Buchheister (Mezzosopran), Martin Schneuing (Klavier). Shakespeare-Vertonungen von Morley, Schubert, Brahms, Strauss u.a. Musiktheater 16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) mit Wolfram B. Meyer, Birgit Wagner & Ingo Volkmer 19:30 Deutsche Oper Puccini: Tosca Alexander Joel (Leitung), Boleslaw Barlog (Inszenierung) 19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence (Premiere) Reinhild Hoffmann (Inszenierung), Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier)

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Bruckner: Mein kontrapunktisches Meisterwerk Konzerthausorchester Berlin, Eliahu Inbal (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 5 20:00 Kammersaal Friedenau Bach: Inventionen und Sinfonien für Cembalo 20:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest: Stimm­ experimente – Chorwerk Ruhr 58

Musik in Kirchen 16:00 Alte Pfarrkirche Lichtenberg Neujahrskonzert Josefin Gruhlich (Sopran), Hartmut Angermüller (Orgel), Peter Radziwill (Lesungen). Mozart: Exsultate u.a.

19:00 Villa Elisabeth Neujahrsmusiken von Telemann Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin, Lautten Compagney Berlin, Kai-Uwe Jirka, Jakub Sawicki & Barbora Vtipilova (Leitung). Werke von Telemann, G. C. Bach & J. M. Bach 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Violinabend Klasse Prof. Hagner

20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie)

16:00 Krankenhauskirche im Wuhlgarten Neues Sinfonie Orchester Berlin 18:00 Berliner Dom Domvesper cappella vocale der Berliner Domkantorei, Tobias Brommann (Leitung). Werke von Bach u.a. 18:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Martin Lücker (Orgel) Werke von Bach, Reger & Huber 19:00 Kirche am Hohenzollernplatz Wilmersdorf Berliner Frauen-Vokalensemble Katharina Hanstedt (Harfe), Lothar Knappe (Leitung). Werke von Britten, Holst, Veda, Auerbach, Pärt u.a. 19:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum Brandenburgisches Kammerorchester Berlin Tomoko Takahashi (Klavier), Julia Prigge (Violine), Rainer Johannes Kimstedt (Leitung & Violine). Haydn: Sinfonie Nr. 92, „Oxford“, Schnittke: moz-art à la haydn, Mozart: Klavierkonzert Nr. 24 Kinder & Jugend 11:00 Philharmonie (HermannWolff-Saal) Zukunft@Bphil Hörstudio II: Was ist „Musik“ heute? 15:30 Konzerthaus (Musikclub) Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten 16:00 Centre Bagatelle Oper mal anders Richard Vardigans (Klavier & Moderation). Weber: Der Freischütz

Die mystischen Briefe der Nonne Louise de Néant waren die Basis für das Monodram des 1965 geborenen Komponisten Brice Pauset. Es wurde 2008 beim Pariser Herbstfestival uraufgeführt.

Sonstiges 10:00 UdK (Kammersaal) Wettbewerb für Gesang und Blechbläserensemble 11:00 Musikinstrumenten-Museum Führung mit Klangbeispielen

Fotos: ERF, Winfried Hosl

18:00 Schloss Britz Bach – Beethoven – Brahms Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello), Hendrik Heilmann (Klavier)


Januar Das Klassikprogramm

RundfunkSinfonieorchester Berlin Das Wesentliche ist die Musik.

Tickets +49 (0)30 202 987 15 Mo – Fr 9 bis 18 Uhr tickets@rsb-online.de www.rsb-online.de

Jörg Widmann

Camilla Nylund

SA | 15. JA N. 11 | 20.0 0

dO | 20. JA N. 11 | 20.0 0

SO | 23. JA N. 11 | 20.0 0

HAuS dES RuNdfuNkS BERLIN

HAuS dES RuNdfuNkS GROSSER SENdESAAL

PHILHARMONIE BERLIN

fILMkONzERt

GERD ALBRECHT Dirigent und Moderator Jörg Widmann | Klarinette

FRANK STROBEL Gottfried Huppertz „Metropolis“ – restaurierte Originalfassung des Stummfilms von Fritz Lang mit originaler Filmmusik Kooperationspartner

Ganz neu – ganz nah Neue Musik im Gespräch Jörg Widmann „Elegie“ – Konzert für Klarinette und Orchester

GERD ALBRECHT Camilla Nylund | Sopran Franz Grundheber | Bariton Alexander Zemlinsky Lyrische Sinfonie auf Gedichte von Rabindranath Tagore für Sopran, Bariton und Orchester op. 18 Leoš Janácˇek Sinfonietta für großes Orchester 18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit

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Das Klassikprogramm JAnuar

11:00 Jesuskirche Kaulsdorf Orgelführung 11:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest Chormusik – Runder Tisch 12:00 MusikinstrumentenMuseum Wurlitzer Kino-Orgel 13:00 Konzerthaus Führung 14:00 Staatsoper im Schiller Theater (Foyer) Workshop – Die Fledermaus 15:30 Deutsche Oper Führung 16:00 Komische Oper Führung Spezial: Maske 16:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest Vokalquintett Berlin 19:30 Centre Bagatelle Oper mal anders Richard Vardigans (Klavier & Moderation). Strauss: Der Rosenkavalier 20:00 Haus des Rundfunks Metropolis Rundfunk-Sinfonieorchester, Frank Strobel (Leitung), originale Filmmusik zu „Metropolis“ von Fritz Lang Umland 19:30 Nikolaisaal Potsdam Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Howard Griffiths (Leitung), Xavier de Maistre (Harfe). Musik von Prokofjew, Glière & Strawinsky

16.1. Sonntag Konzert 10:30 Staatsoper im Schiller Theater Staatskapelle Berlin Zubin Mehta (Leitung). Sohal: The Divine Song für Erzähler und Orchester, Beethoven: „Eroica“ 11:00 Konzerthaus (Großer Saal) Deutsches Filmorchester Babelsberg Berliner Konzert Chor, Claus Efland (Leitung) 11:00 UdK (Carl-Flesch-Saal) Vortragsmatinee Violaklasse Prof. Strehle 11:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) „Stern“-Stunde Jungstudierende des Julius-SternInstituts 15:00 Schloss Friedrichsfelde 2 Pianisten zu 4 Händen an 88 Tasten Alina Novik & Dmytro Veselovskyy (Klavier) 16:00 Kammermusiksaal Märchenbilder Maxim Novikov (Viola), Zdravka Ambrić (Mezzosopran), Justus Grimm (Violoncello), Matthias Samuil (Klavier). Sharafyan: Vi-O-La für Viola solo, Schumann: Märchenbilder für Viola und Klavier op. 113, Brahms: 2 Gesänge für Mezzosopran, Viola und Klavier op. 91, Chatschaturjan: Sonate für Viola solo u.a.

16:00 Konzerthaus (Großer Saal) Bruckner: Mein kontrapunktisches Meisterwerk Konzerthausorchester Berlin, Eliahu Inbal (Leitung). Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur 16:00 Radialsystem V RIAS Kammerchor Michael Alber (Leitung), Philip Mayers & Phillip Moll (Klavier). Brahms: Liebeslieder Walzer, Mahler: Ich bin der Welt abhanden gekommen, Die zwei blauen Augen, Schubert: Mirijams Siegesgesang, Krenek: Drei Stücke für gemischten Chor, Wolf: Der Feuerreiter u.a. 17:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Vortragsnachmittag Schlagzeugklassen Prof. Fister, Prof. Li, Prof. Schindlbeck, Prof. Seegers 17:00 Treptower Rundfunkchor Berlin Gesine Nowakowski (Sopran), Man­ fred Schmidt (Klavier). Werke von Brahms, Crumb & Schumann 19:00 Clärchens Ballhaus (Spiegelsaal) Sonntagskonzert Eric Lamb (Flöte) 19:00 UdK (Konzertsaal) Preisträgerkonzert für Gesang und Blechbläserensemble 20:00 Philharmonie Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Jonathan Nott (Leitung), Christian Tetzlaff (Violine). Skrjabin/ Haas: Klaviersonate Nr. 9 op. 68 „Schwarze Messe“, Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 77, Walton: Sinfonie Nr. 1 b-Moll

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin Michael Riedel (Leitung), Turid Karlsen (Sopran). Werke von Debussy, Wagner & Brahms 60

Foto: Richard Haughton

Seine Aufnahmen mit den Bamberger Symphonikern werden weithin gepriesen – heute hat Jonathan Nott Ungewöhnliches dabei.


Januar Das Klassikprogramm

Sonntag Sonntag 27.Februar 2011 5. Dezember 2010 16:00 16.00 Uhr Uhr Philharmonie Philharmonie

Weihnachtskonzert

Mozart Beethoven

Dirigent Michelangelo Galeati

Dirigent: Solisten Lior Shambadal Antonella De Vinco Solist: Sergio Marchegiani Marco Schiavo Ramon Jaffé Klavier Violoncello

Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 (Haffner-Symphonie) Antonín Dvořák Wolfgangfür Amadeus Mozartund Orchester h-Moll op. 104 Konzert Violoncello Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für zwei Klaviere Es-Dur KV 365 Wolfgang Amadeus Mozart Peter Tschaikowski Konzert für drei Klavier F-Dur KV 242 Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 (Pathétique) Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

I

Mit freundlicher Unterstützung

Kartentelefon 030 - 325 55 62

iT

group

BER L I N

I 20:00 Kammermusiksaal mini-Mahler No. 3 Ensemble MINI, Joolz Gale (Leitung), Eva Vogel (Mezzosopran). Werke von Debussy, Schönberg & Mahler

19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Zubin Mehta (Leitung), Christian Pade (Inszenierung)

Musiktheater 16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) 17:00 Deutsche Oper Wagner: Tannhäuser Evan Rogister (Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung) 19:00 Komische Oper Lehár: Das Land des Lächelns János Kovács (Leitung), Anisha Bondy (Inszenierung)

20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie) Musik in Kirchen 11:00 Jesus-Christus-Kirche Dahlem Musik im Gottesdienst Bachchor Dahlem, Jan Sören Fölster (Leitung). Mozart: Messe B-Dur 16:00 Krankenhauskirche im Wuhlgarten Neues Sinfonie Orchester Berlin

16:00 Emmauskirche Kreuzberg Benefiz-Konzert concentus alius, Homophilharmonisches Kammerorchester Berlin, Christiane Silber (Leitung), Alejandro Regueira Caumel (Viola). Werke von Beethoven, Bruch, Donizetti, Milhaud & Ravel 16:00 Franz. Friedrichstadtkirche Musikalische Vesper Wolfgang Hasleder (Violine), Franziska Grunze (Cello), Elisabeth Schomerus (Hammerflügel). Werke von C. P. E. Bach, Beethoven & Kozeluch 17:00 Kirche SchönowBuschgraben Capella Cantorum Klaus Eichhorn (Orgel & Leitung). Weihnachtsmusik von M. Praetorius

16. Januar 2011 - 20 Uhr Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal Ensemble MINI Eva Vogel, Mezzosopran Joolz Gale, Dirigent

Debussy – Quatuor à Cordes Schönberg – Lied der Waldtaube (aus den Gurre-Liedern) Mahler – Rückert-Lieder Schönberg – Kammersinfonie Nr. 1

€6 - €30 / minimahler.com / ticketonline.com

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Das Klassikprogramm JAnuar

18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Thomas-Selle-Vokalensemble, Kai Schulze-Forster (Leitung), Lothar Knappe (Orgel). Werke von Desprez, Gabrieli, Palestrina u.a. 19:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg Brandenburgisches Kammerorchester Berlin Tomoko Takahashi (Klavier), Julia Prigge (Violine), Rainer Johannes Kimstedt (Leitung & Violine). Werke von Haydn, Schnittke & Mozart Kinder & Jugend 10:00 Philharmonie (Foyer) Zukunft@Bphil 7. Klezmer-Workshop 11:00 & 15:30 Konzerthaus (Musikclub) Die Geschichte von Babar

Umland 16:00 Nikolaisaal Potsdam Konzert der Musikschule Fröhlich 17:00 Domaula Brandenburg Brandenburger Abendmusik Susanne Ehrhardt (Klarinette), Adelheid Krause-Pichler (Flöte), Walter Thomas Heyn (Gitarre). Werke von Mozart, Kreutzer, Guiliani, Kummer, Behrend u.a.

17.1. Montag Konzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal I) Violinabend Klasse Prof. Blacher 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Trompetenabend Klasse Prof. Forman

16:00 Komische Oper Führung

19:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Klavierabend Klasse Prof. Hellwig

20:00 Radialsystem V Chor@Berlin Vokalfest Chor zum Mitmachen

19:30 Rathaus Pankow 38. Rathauskonzert Salonorchester Pankow

20:00 Philharmonie Hans Liberg (Musik-Kabarett & Klavier) Hamburger Symphoniker, Basil Coleman (Leitung). Symphonie Libergique 20:00 Kammermusiksaal Alla turca: ein kultureller Dialog David Orlowsky Trio, Ross Daly (Kretische Lyra, Tahu & Rabab), Yurdal Tokcan (Oud), Göksel Bakdagir (Kanun), Kelly Thomas (Kretische Lyra), Zahar Fresco (Perkussion) 20:00 Konzerthaus (WernerOtto-Saal) Kammerensemble Neue Musik Berlin Grisey: „Périodes“ aus „Les espaces acoustiques“ Musiktheater 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence Reinhild Hoffmann (Inszenierung), Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier)

Foto: Anja Frers/DG

Sonstiges

19:30 UdK (Kleiner Vortragssaal) Vortragsabend Studierende des Fachs Gesang

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Januar Das Klassikprogramm

18.1. Dienstag Konzert 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Violinabend Klasse Prof. Zimmermann 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Flötenabend Klasse Prof. Staege 19:30 UdK (Kammersaal) Gesangsabend Klasse Prof. Grossmann, Spreitz-Rundfeldt

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Corporate Concert Moderierte Kammermusikreihe mit Studierenden 19:30 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Prof. Menrath 20:00 Philharmonie Berliner Philharmonike Sir Simon Rattle (Leitung), AnneSophie Mutter (Violine). Fauré: Pelléas et Mélisande op. 80, Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53, Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

20:30 BKA Theater Die Unerhörte Musik Musiktheater 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier)

Musiktheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Alfred Eschwé (Leitung), Christian Pade (Inszenierung) mit Stephan Rügamer, Anna Samuil u.a. 19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) mit Timothy Richards, Georges Stevens, Karolina Andersson, Marko Spehar u.a.

20:00 Kammermusiksaal Artemis Quartett Beethoven: Streichquartette 20:00 Rotes Rathaus Berlin und die Welt V Anna Prohaska (Sopran), Eva Römisch & Andreas Jentzsch (Violine), Wolfgang Hinzpeter (Viola), Isa von Wedemeyer (Violoncello). Werke von Mozart, Berg, Brahms/Reimann & Brahms

20:00 Konzerthaus (WernerOtto-Saal) Entgrenzungen Erwin Schastok & Cora Frost (Sprecher), Carol Vanni (Tanz), modern art ensemble. Schöpp: Schneeland, Palmer: Transference (DEA), Pröve: Transits Sextett mit Live-Elektronik und Zuspiel (UA), Daske: Land des tödlichen Schweigens (UA) u.a.

Auf den Spuren seines Vor-Vorgängers: Simon Rattle trifft Karajans große Entdeckung.

20:00 Kammermusiksaal Gémeaux Quartett Werke von Mendelssohn, Schostakowitsch & Dvořák

20:00 Admiralspalast Das Phantom der Oper Peter Moss (Leitung), Jochen Sautter (Regie) mit Deborah Sasson u.a. Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Sauer (Orgel) Werke von Bach & Reger

Gémeaux-Quartett Schweiz

Musik in Kirchen 15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel)

19.1. Mittwoch Konzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Klavierabend Klasse Grützmann 19:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Echo Konzert Echo Ensemble für Neue Musik, Manuel Nawri (Leitung). Werke von Berg, Ligeti & Pelzel

Debüt

Kinder & Jugend 10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte

Werke von

Felix Mendelssohn Bartholdy • Dmitrij Schostakowitsch • Antonín Dvořák Mi 19. Januar 2011 • 20:00 Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal Karten: Kasse Philharmonie • TK • Info 85 03 68 21

89,6 63


Das Klassikprogramm JAnuar

20:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Violinabend Klasse Prof. Honda-Rosenberg 20:00 MusikinstrumentenMuseum Meisterlied: Homenaje a Joaquín Rodrigo Assumpta Mateu (Sopran), Heiko Ossig (Gitarre). Lieder von Sor, Lorca, Tárrega, de Falla & Rodrigo Musiktheater 19:30 Komische Oper Beethoven: Fidelio Martin Hoff (Leitung), Benedikt von Peter (Inszenierung)

19.01.11 · BERLIN ADMIRALSPALAST TICKETS: 030 - 47 99 74 0 www.bb-promotion.com

Sonstiges 18:00 Philharmonie (HermannWolff-Saal) Musik bewegt Bilder Mahlers Sechste – Das Lied von der Vergänglichkeit, Film von Adrian Marthaler, Schweiz 1996 (in Anwesenheit des Regisseurs)

20:00 Kammermusiksaal Deutsches Kammerorchester Berlin Markus Poschner (Leitung), Morgenstern Trio. Beethoven: Tripelkonzert, Sinfonie Nr. 8 F-Dur, Rihm: Nachtordnung Sieben Bruchstücke für 15 Streicher, Fremde Szenen III für Klaviertrio

19:00 Konzerthaus (Musikclub) Fokus Konzerthaus „Avantgarde – wo ist Form?“

20.1. Donnerstag Konzert 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Kontrabassabend Klasse Prof. Wolf

10:30 Schwartzsche Villa Jetzt kommen die eleganten Elefanten! Sonstiges 18:00 MusikinstrumentenMuseum Führung mit Klangbeispielen Umland 15:00 Nikolaisaal Potsdam Neujahrskonzert der Volkssolidarität Brandenburgisches Konzertor­ chester Eberswalde

21.1. Freitag Stammgast beim Deutschen Kammerorchester Berlin: Bremens GMD Markus Poschner, einer der spannendsten deutschen Dirigenten.

19:30 UdK (Kammersaal) Violinabend Klassen Prof. Boettcher & Müller

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Ravel mit links Konzerthausorchester Berlin, Gilbert Varga (Leitung), Jean-Efflam Bavouzet (Klavier). Ravel: Klavierkonzerte, La Valse u.a.

20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle (Leitung), AnneSophie Mutter (Violine). Werke von Fauré, Dvořák & Schumann

20:00 Haus des Rundfunks Neue Musik im Gespräch Rundfunk-Sinfonieorchester, Gerd Albrecht (Leitung), Jörg Widmann (Klarinette). Widmann: „Elegie“

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Kinder & Jugend 10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte

Konzert 18:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Exzellenz-Konzert 19:00 Fontane-Haus Eröffnungskonzert der Reinickendorfer Meisterkurse Rainer Feldmann (Gitarre) 19:30 Schwartzsche Villa „Musik ist meine große Liebe…“ Johannes Sterkel (Bariton), Stephanie Hoernes (Klavier). Arien, Lieder, Balladen, Couplets von Beethoven, Loewe, Schubert, Schumann, Verdi, Strauss, Millöcker, Lortzing u.a.

Foto: Jörg Lanschberg/Bremer Philharmoniker

Kinder & Jugend 10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte

20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence Reinhild Hoffmann (Inszenierung), Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier)


Januar Das Klassikprogramm

19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Violinabend Klasse Prof. Greiner 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klasse Prof. Facini 19:30 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Tovba 20:00 Philharmonie Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle (Leitung), AnneSophie Mutter (Violine). Fauré: Pelléas et Mélisande, Dvořák: Violinkonzert, Schumann: Sinfonie Nr. 2 20:00 Kammermusiksaal Monteverdi: Marienvesper Berliner Figuralchor, Cantores minores, Berlin Baroque, Solisten, Gerhard Oppelt (Leitung) 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Ravel mit links Konzerthausorchester Berlin, Gilbert Varga (Leitung), Jean-Efflam Bavouzet (Klavier). Ravel: Valses nobles et sentimentales, Klavierkonzerte, La Valse 20:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Kammerensemble Neue Musik Berlin. Steen-Andersen: Besides für Sextett (DEA), Beside Besides für Violoncello, Fox: drift + drag (UA), Xenakis: Phlegra für Ensemble, Hodkinson: some reasons for hesitating für Ensemble (DEA), Andriessen: Workers Union 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte

20:30 Villa Elisabeth Kammerensemble des DSO Nono: Fragmente – Stille, an Diotima, Mozart: Streichquartett Nr. 15 22:30 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Elektronisches Studio der TU Berlin. Tremblay: Ever Now Soon An End für 5-Kanal-Zuspiel (UA), Kuivila: Neues Werk (UA) Musiktheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Alfred Eschwé (Leitung), Christian Pade (Inszenierung) 19:30 Deutsche Oper Verdi: La Traviata Roberto Rizzi Brignoli (Leitung), Götz Friedrich (Inszenierung) 19:30 Komische Oper Lehár: Das Land des Lächelns János Kovács (Leitung), Anisha Bondy (Inszenierung) 20:00 Neuköllner Oper von der Nahmer: Klangwandler Tobias Bartholmeß/Markus Mittermeyer/Hans-Peter Kirchberg (Leitung), Mario Portmann (Regie) 20:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) Musik in Kirchen 16:00 Sophienkirche freitags um vier Jonas Sandmeier (Orgel)

18:00 Gemeindesaal St. Nikolai Spandau Abendmusik Camerata Flautino u.a. Werke von Mozart, Schubert, Gluck u.a. 19:00 Emmauskirche Kreuzberg Orgelvorspiel Studierende der Landeskirche. Werke von Mendelssohn, Bach, Karg-Elert, Buxtehude u.a. 19:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum Ökumenische Vesper Burkhard von Puttkamer (Bariton), Stefano Macor (Viola), Lothar Knappe (Orgel). Werke von Jörns & Petrassi Kinder & Jugend 11:00 Konzerthaus (Musikclub) Papageno spielt auf der Zauberflöte Sonstiges 19:30 Komische Oper Führung Spezial: Bühnenbild

22.1. Samstag Konzert 15:30 Konzerthaus (Großer Saal) 1. Berliner Organistentreff Jörg Strodthoff & Heiko Holtmeier (Orgel). Reimann: Fantasie über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, Becker: Präludium und Fuge a-Moll, Thiele: Thema und Variationen As-Dur, Neuhoff: Phantasie-Sonate f-Moll u.a. 15:30 Neue Nationalgalerie Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Irmela Roelcke & Hermann Kretzschmar (Klavier). McGuire: Forty-eight Variations 16:00 Schloss Köpenick (Aurorasaal) Klavierrecital Naoko Fukumoto (Klavier). Werke von Chopin & Schumann 17:00 Neue Nationalgalerie Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Ensemble Modern 18:00 Schloss Britz Casanova – Eine musikalischliterarische Zeitreise ins Rokoko Brigitte Hube-Hosfeld (Gesang), Alexander Lautenbach (Rezitation), Michael Stöckigt (Klavier) 65


Das Klassikprogramm JAnuar

19:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klassen Prof. Trekel-Burckhardt & Prof. Lorenz 19:30 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Prof. Görtz 19:30 Fontane-Haus Teilnehmerkonzert Reinicken­ dorfer Meisterkurse

EIN

AMERIKANER IN

BERLIN

Scott Lawson moderiert, dirigiert und spielt Werke von Dvoˇrák, Gershwin, Elgar u.a.

22. Januar, 20 Uhr Philharmonie 20:00 Philharmonie Ein Amerikaner in Berlin das sinfonie orchester berlin, Scott Lawton (Leitung & Klavier). Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, Gershwin: Rhapsody in blue, Ein Amerikaner in Paris, Holst: Jupiter aus „Die Planeten“, Elgar: Pomp and Circumstance 20:00 Kammermusiksaal Querschnitt Scharoun Ensemble Berlin Gubaidulina: Hommage à T. S. Eliot für Sopran und Oktett, Schubert: Oktett F-Dur D 803 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Ravel mit links Konzerthausorchester Berlin, Gilbert Varga (Leitung), Jean-Efflam Bavouzet (Klavier). Ravel: Valses nobles et sentimentales, Klavierkonzerte G-Dur und D-Dur, La Valse

Musiktheater 16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) 18:30 Deutsche Oper Wagner: Tannhäuser Evan Rogister (Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung) 19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence Reinhild Hoffmann (Inszenierung), Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier) 20:00 UNI.T-Theater Donizetti: Rita Holger Reinhardt (Leitung & Klavier), Björn Reinke (Inszenierung) Musik in Kirchen 12:00 Kirche am Hohenzollernplatz NoonSong – 30 Minuten Himmel Vokalensemble sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung). Musikalische Mittagsliturgie 16:00 Ev. Kirche Hellersdorf An Gott zweifeln – an Bach glauben Gabriele Müller (Orgel), Antje & Martin Schneider (Sprecher) 18:00 Berliner Dom Berthold Labuda (Orgel) Werke von Karg-Elert & Reger

11:00 Musikinstrumenten-Museum Führung mit Klangbeispielen 12:00 MusikinstrumentenMuseum Vorführung der Wurlitzer Kino-Orgel 13:00 Konzerthaus Führung 15:30 Deutsche Oper Führung 16:00 Komische Oper Führung

23.1. Sonntag Konzert 11:00 Konzerthaus (Großer Saal) cappella academica – Sinfonieorchester der HumboldtUniversität Berlin Kristiina Poska (Leitung), Tristan Thery (Violine), Kajana Packo (Violoncello), Beatrice Berrut (Klavier). Beethoven: Tripelkonzert C-Dur, Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll 11:00 Staatsoper im Schiller Theater Barenboim-Zyklus IV Magdalena Kožená (Mezzosopran), Daniel Barenboim (Klavier). Schumann: Liederkreis op. 39 nach Eichendorff, Mussorgsky: Detskaja, Schostakowitsch: Satiren op. 109

18:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Bach-Kantate Bach-Chor, Bach-Collegium, Achim Zimmermann (Leitung). Bach: Kantate Nr. 120 „Gott, man lobet Dich in der Stille“ 18:00 St. Nikolai-Kirche Spandau Wiener Schmäh um 1700 Catherine Aglibut & Wolfgang von Kessinger (Barockvioline), Sarah Perl (Viola da Gamba), Arno Schneider (Orgel). Werke von Schmelzer, Bertali, Biber & Cazzati

20:00 Neue Nationalgalerie Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Ensemble Modern. Stiebler: ton in ton für Ensemble (UA), Feldman: The Viola in My Life

11:00 Konzerthaus Familienführung

20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte

15:30 Konzerthaus (Musikclub) Papageno spielt auf der Zauberflöte

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Sonstiges 10:00 Fontane-Haus Meisterkurs für Gitarre & Kammermusik

Kinder & Jugend

Magdalena Kožená setzt auf scharfe Kontraste: Neben einige der populärsten romantischen Lieder stellt sie Unbekanntes von Schostakowitsch und Mussorgsky.

11:00 UdK (Carl-Flesch-Saal) Vortragsmatinee Violaklasse Prof. Strehle 11:00 Musikinstrumenten-Museum Schubert: Die schöne Müllerin Jan Kobow (Tenor), Eugenia Kanthou (Gitarre)

Foto: Mathias Bothor

18:30 Neue Nationalgalerie Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Uwe Dierksen (Altposaune), Ueli Wiget (Klavier), Ensemble Modern. Staud: incipit für Altposaune und fünf Instrumente, Srnka: Coronae für Horn solo, Cheung: Roundabouts für Klavier solo u.a.


Januar Das Klassikprogramm

15:00 Schloss Friedrichsfelde Musik am Hofe Friedrichs II. Concerto Brandenburg 15:30 Philharmonie Orchester des Musiktheaters Prag Klaus Linkel (Leitung), Gabriela Jelínková & Eva Štruplová (Sopran), Milan Vlček (Tenor), Oldřich Kříž (Bariton), Ballett des Musiktheaters Prag 16:00 Konzerthaus (Großer Saal) K&K Philharmoniker K&K Ballett, Matthias Georg Kendlinger (Leitung). Walzer, Polkas und Couplets von Strauß 16:00 Kammermusiksaal Sonntagskonzertreihe 2011 des Chorverbandes Berlin JazzVocals Berlin, Raffinierter Zucka, RosaCavaliere 17:00 Kammersaal Friedenau Claviermusik Susanne von Laun (Hammerklavier). Werke von Beethoven, F. X. Mozart & Schubert 18:00 Schloss Britz Der seriöse Bass Thomas Gsell (Bass), Werner Scholl (Klavier). Lieder von Schubert, Schumann, Brahms, Wolf & Liszt 19:30 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Pask 20:00 Philharmonie Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Gerd Albrecht (Leitung), Camilla Nylund (Sopran), Franz Grundheber (Bariton). Zemlinsky: Lyrische Sinfonie, Janáček: Sinfonietta 20:00 Kammermusiksaal Musiker der Yewon Music School Seoul Beethoven: Klaviertrio Nr. 5 D-Dur op. 70 Nr. 1 „Geistertrio“, Arensky: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 32, Holst: Bläserquintett As-Dur op. 14, Lutosławski: Paganini-Variationen für zwei Klaviere, Schostakowitsch: Concertino für zwei Klaviere a-Moll op. 94 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) K&K Philharmoniker K&K Ballett, Matthias Georg Kendlinger (Leitung), Ute Ziemer (Sopran). Walzer, Polkas und Couplets von Strauß 20:00 exploratorium Improvisation International Ute Völker (Akkordeon), Karola Pasquay & Ortrud Kegel (Querflöte), Gunda Gottschalk (Violine), Thomas Beimel (Viola)

Weltstars in Berlin Saison 2010/2011 Mi., 23.3.11 · 20 Uhr · Philharmonie

Albrecht Mayer

„Bonjour Paris!“ · Münchner Symphoniker Ari Rasilainen, Leitung Mi., 4.5.11 · 20 Uhr · Philharmonie

Cecilia Bartoli Orchestra La Scintilla

Mo., 13.6.11 · 20 Uhr · Philharmonie

Martin Grubinger

& friends Shootingstar der Percussion-Szene

Tickets

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Das Klassikprogramm JAnuar

Musiktheater 16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) 18:00 Deutsche Oper Strauss: Die Liebe der Danae (Premiere) Andrew Litton (Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung) mit Mark Delavan, Thomas Blondelle, Burkhard Ulrich, Manuela Uhl, Hulkar Sabirova u.a.

16:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg Gitarrenduo ShalUrumov Werke von Bach bis Piazzolla 16:00 Weihnachtskirche Haselhorst Von fernen Welten ... Spandauer Kirchenkreisquartett. Werke von Beethoven, Schubert, Smetana & Debussy 17:00 Christophoruskirche Friedrichshagen Kammermusik Hanno Pilz (Klarinette), Tobias Scheetz (Klavier). Werke von Mendelssohn, Saint-Saëns, Poulenc u.a. 17:00 Ev. Kirche am Lietzensee Charlottenburg Memorial-Ensemble St. Petersburg Dmitry Koshelev (Klavier), Natalia Polevaya (Violine), Natascha Kostjuk (Violoncello). Werke von Beethoven, Grieg, Fauré, Piazzola u.a. 17:00 Kapernaumkirche Wedding Musik gegen Abend Enikö Ginzery (Cimbalon). Werke von Scarlatti, C. P. E. Bach, Janáček u.a.

Selten zu sehen ist die vorletzte Oper von Richard Strauss, die erst 1952 uraufgeführt wurde.

19:00 Komische Oper Beethoven: Fidelio Martin Hoff (Leitung), Benedikt von Peter (Inszenierung) 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Alfred Eschwé (Leitung), Christian Pade (Inszenierung) 20:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Pauset: Exercices du Silence Reinhild Hoffmann (Inszenierung), Salome Kammer (Sopran), Michael Wendeberg (Klavier) 20:00 UNI.T-Theater Donizetti: Rita Holger Reinhardt (Leitung & Klavier), Björn Reinke (Inszenierung) Musik in Kirchen 15:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Benefizkonzert Sonnenhof-Saxophonquartett. Werke von Bach, Satie, Corelli u.a. 68

17:00 Kirche Zur frohen Botschaft Karlshorst Konzert an der Amalien-Orgel Christoph Grohmann (Orgel). Werke von C. P. E. Bach, Kittel & Krebs 17:00 Kreuzkirche Schmargendorf Trompete, Orgel und Lichtinstallation Ludger Starke (Trompete), Christoph Ostendorf (Orgel). Werke von Eben, Hakim, Händel u.a. 18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Vokalensemble Kammerton, Sandra Gallrein (Leitung), Lothar Knappe (Orgel) Kinder & Jugend 11:00 & 15:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Zauberhafter Orient 16:00 Rudolf-Steiner-Haus Dahlem Kleiner Lappe Sampo Sonstiges 10:00 UdK (Kammersaal) Öffentlicher Klavierkurs Prof. Klaus Hellwig 11:00 Staatsoper im Schiller Theater (Werkstatt) Vortrag zu Antigona

16:00 Komische Oper Führung

24.1. Montag Konzert 19:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Boulanger Trio. Werke von Kagel & Pintscher 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Das zeitgenössische Lied 19:30 UdK (Kammersaal) Cello in Concert Werke von Tschaikowsky, Schostakowitsch, Bach & Schumann 20:00 Kammermusiksaal Musiker der Yewon Music School Seoul Werke von Holst, Vivaldi & Tschaikowsky 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Staatskapelle Berlin Daniel Barenboim (Leitung), Yefim Bronfman (Klavier). Bartók: Klavierkonzert Nr. 2, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ 21:30 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Jack Quartet. Werke von Czernowin, Cassidy, Pintscher & Wolfe

25.1. Dienstag Konzert 13:00 Philharmonie (Foyer) Lunchkonzert 17:00 C. Bechstein Centrum Junges Podium Teilnehmer von „Jugend musiziert“ 19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Fagottabend Klasse Prof. Luft, Prof. Tessmann 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Vortragsabend Hornklasse Prof. Dallmann 20:00 Philharmonie Staatskapelle Berlin Daniel Barenboim (Leitung), Yefim Bronfman (Klavier). Bartók: Klavierkonzert Nr. 2, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“

Fotos: Andre Rival, www.loganartsmanagement.com/artists/alexander-goehr

20:00 Haus des Rundfunks Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Wolfgang Lischke (Leitung), Roman Lepper & Henrik Magnus Schmidt (Schlagzeug). Xenakis: Eridanos, Camarero: Schlagzeugkonzert „Vanishing point“, Saunders: Traces, Eötvös: zeroPoints


Januar Das Klassikprogramm

20:00 Kammermusiksaal BerlinClassicPlayers Ulrich Riehl (Leitung & Trompete). Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Mirzayeva: Morgendämmerung Konzert für Orchester, Balaban, Trompete und Tenor (UA), Mahler: Kindertotenlieder, Beethoven: Egmont-Ouvertüre f-Moll 20:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik ensemble recherche. Saunders: murmurs, Richard: y al volver la vista atràs se ve ..., Fox: Lines of desire, Poppe: Schweiß, Claren: M.B.R.M.M.P.P., Andre: ... , Bruttger: Klang – Spiegel – Bild, Czernowin: Lovesong, Nieder: Der SCHUH auf dem WEG zum SATURNIO, Widmann: Liebeslied

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Klavierabend Klasse Prof. Enachescu 19:30 UdK (Kleiner Vortragssaal) Gesangsabend Klasse Spreitz-Rundfeldt 20:00 Konzerthaus (Kleiner Saal) Fabio Bidini (Klavier) Schumann: „Carnaval“, Chopin: Scherzo b-Moll, Polonaise-Fantaisie As-Dur, Polonaise As-Dur 21:00 Sophiensaele Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Monica Brett-Crowther (Mezzo­ sopran), Stefan Litwin (Klavier), Christian Dierstein (Schlagzeug), Pellegrini Quartett. Komponistenporträt Alexander Goehr II

20:00 Haus am Waldsee Konzerte in der Kunst Sacha Rattle (Klarinette), Zeynep Ozsuca (Klavier). Bernstein: Klarinettensonate, Pierné: Canzonetta, Poulenc: Klarinettensonate, Berg: Vier Stücke, Brahms: Klarinettensonate Es-Dur 20:30 BKA Theater Die Unerhörte Musik Musiktheater 19:30 Komische Oper Mozart: Die Hochzeit des Figaro Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) Musik in Kirchen 15:00 Franz. Friedrichstadtkirche Kilian Nauhaus (Orgel) Kinder & Jugend 10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier)

26.1. Mittwoch Konzert 19:00 Sophiensaele Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Monica Brett-Crowther (Mezzo­ sopran), Stefan Litwin (Klavier), Christian Dierstein (Schlagzeug), Pellegrini Quartett. Komponisten­­ porträt Alexander Goehr I 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Violinabend Klasse Gothoni

Dem Werk des in Berlin gebo­renen Briten Alexander Goehr widmet Ultraschall zwei Konzerte. Zu hören sind Lieder und Kammermusik.

Musiktheater 19:00 Staatsoper im Schiller Theater Strauß: Die Fledermaus Alfred Eschwé (Leitung) 19:30 Deutsche Oper Giordano: Andrea Chenier Paolo Carignani (Leitung), John Dew (Inszenierung) 19:30 Komische Oper Benatzky: Im Weißen Rößl Koen Schoots (Leitung) Musik in Kirchen 15:00 St. Hedwigs-Kathedrale Thomas Sauer (Orgel) Helmschrott: Litanei „Benedicere“, Simbolo di Pace, Alain: Litanies Kinder & Jugend 10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Sonstiges 19:00 Leonardo Royal Hotel Berlin Operngespräch – Strauss: Die Liebe der Danae

20:00 Buchhandlung Starick Schmargendorf Frost ist gar ein lieber Gärtner Elisabeth Büttner (Flöte), Gabriele Müller (Klavier)

27.1. Donnerstag Konzert 19:00 Brasilianische Botschaft Frank Bungartern (Gitarre) Werke von Villa-Lobos 19:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Gesangsabend Klassen Prof. Bruns & Prof. Schwarz 19:00 Sophiensaele Ultraschall – Das Festival für Neue Musik stock11. Maierhof: splitting 13, Marcoll: Compound No 5a (UA), Ogiermann: YOTTA / NYQUIST / GODZILLA / und HÄH?, Rasch: Adieu den Adieus, Schüttler: schöner leben 1, Seidl: Box, Walshe: Neuer Film mit Live-Aktionen der Stock11-Mitglieder 19:30 UdK (Kleiner Vortragssaal) Flötenabend Klasse Prof. von Stackelberg 20:00 Philharmonie Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll Großer Chor und Sinfonieorchester der Berliner Universitäten, Manfred Fabricius (Leitung) 20:00 Kammermusiksaal Kammerkonzert Werke von Poulenc, Dutilleux, SaintSaëns & Damase 20:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Künstlerorchester der UdK Mamlok: Concertino for Wind Quintett, String Orchestra and Percussion (UA), Bloch: Concerto Grosso Nr. 1, Barber: Adagio for strings 20:30 Neues Museum Kammerensemble des RSB Werke von Mozart & Ullmann 21:00 Sophiensaele Ultraschall – Das Festival für Neue Musik ensemble mosaik. Schüttler: Gier, Marcoll: Compound No 4 (UA), Walshe: i: same person / ii: not the same person, Rasch: drift, Ogiermann: wRuKi 3 22:30 Staatsoper im Schiller Theater (Foyer) Wunderhorn: Mark Scheibe and guest artists 69


Das Klassikprogramm JAnuar

19:30 Komische Oper Verdi: Rigoletto Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung) Kinder & Jugend

19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klasse Klose 20:00 Kammermusiksaal Trio Echnaton Daniel Müller-Schott (Violoncello) Tanejew: Streichtrio D-Dur, Gubaidulina: Streichtrio, Tschaikowsky: Allegretto moderato, Arensky: Streichquartett a-Moll

10:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) mit Wolfram B. Meyer u.a. 11:00 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Bonjour, Monsieur Satie Sonstiges 18:00 MusikinstrumentenMuseum Führung mit Klangbeispielen 19:30 Zitadelle (Gotischer Saal) Oper mal anders Richard Vardigans (Klavier & Moderation). Strauss: Der Rosenkavalier

28.1. Freitag Konzert 18:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal II) Saxophonabend Klasse Bensmann 18:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Klarinettenabend Klasse Prof. Kühn 19:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Vortragsabend Korrepetitionsklasse Ehrke-Urbanvic. Russische Vokalkammermusik 19:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Benjamin Kobler & Ulrich Löffler (Klavier). Beil: Doppel, Finnendahl: Bewegte Beobachtung II (UA), Manca: Neues Werk für zwei Klaviere (UA), Winkler: Anästhesie I (UA) 19:00 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Lee 19:30 UdK (Carl-Flesch-Saal) Violinabend Klasse Prof. Chastain 70

Vor 15 Jahren gründete sich das Trio Echnaton als eines der wenigen Streichtrios. Heute wird es zu einem ungewöhnlichen Quartett erweitert: einem mit zwei Celli.

20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Academy of St Martin in the Fields Renaud Capuçon (Leitung & Violine). Strauss: Metamorphosen, Mozart: Violinkonzert B-Dur, Tschaikowsky: Méditation aus „Souvenir d‘un lieu cher“, Souvenir de Florence d-Moll 20:00 Schwartzsche Villa Sonaten und Tango Susanne Hofmann (Violine), Na Nandhorn Boonruang (Klavier). Werke von Brahms, Schumann, Gardel u.a. 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte 21:00 Sophiensaele Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Ensemble Asamisimasa. Porträt­ konzert Simon Stehen-Andersen 23:00 Komische Oper Nachtgesänge im Orchestergraben Jens Larsen (Bass), ensemble.kom

Musik an einem ungewöhnlichen Ort versprechen die night-time concerts der Komischen Oper.

Musiktheater 19:30 Deutsche Oper Mozart: Die Zauberflöte Matthias Foremny (Leitung), Günter Krämer (Inszenierung) mit HyungWook Lee, Clemens Bieber, Stephen Bronk, Hulkar Sabirova, Martina Welschenbach u.a. 19:30 Komische Oper Beethoven: Fidelio Martin Hoff (Leitung), Benedikt von Peter (Inszenierung) mit Günter Papendell, Claudio Otelli, Will Hartmann, Ann Petersen u.a. 20:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) mit Wolfram B. Meyer, Birgit Wagner & Ingo Volkmer Musik in Kirchen 16:00 Sophienkirche freitags um vier Jonas Sandmeier (Orgel) Sonstiges 16:00 Komische Oper Führung 18:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal I) Masterclasses freitags um 6 Scot Weir (Leitung). Schubert: Lieder und Kammermusik Umland 20:00 Nikolaisaal Potsdam Kammermusik im Foyer Mitglieder der Kammerakademie Potsdam und Gäste. Tschaikowsky: Der Nussknacker op. 71, Strauß: Die Fledermaus (Arrangements für Bläsernonett von Andreas N. Tarkmann)

29.1. Samstag Konzert 16:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal I) Kammermusikkonzert 18:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Sonar Quartett, Bordunquartett der UdK Berlin, ensemble recherche. W. Zimmermann: Fränkische Tänze, sublimiert für Streichquartett (UA), Hirsch: Streichquartett, Lachenmann: Allegro sostenuto für Klarinette, Violoncello und Klavier

Fotos: Konzertbüro Nikolaus Schmidt, Komische Oper Berlin

Musiktheater 19:30 Deutsche Oper Strauss: Die Liebe der Danae Andrew Litton (Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung)


Januar Das Klassikprogramm

19:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gesangsabend Klasse Prof. Lorenz

W.A. MOZART ZUM

220. TODESTAG Symphonie Nr. 40 g-Moll, Klarinettenkonzert, Oboenkonzert, Hornkonzert, Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaros“

29. Januar, 20 Uhr Philharmonie 20:00 Philharmonie Mozart zum 220. Todestag das sinfonie orchester berlin, Martin Braun (Leitung), Wenzel Fuchs (Klarinette), Andreas Wittmann (Oboe), Stefan de Leval Jezierski (Horn). Werke von Mozart: Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro“, Klarinettenkonzert, Oboenkonzert C-Dur, Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur, Sinfonie Nr. 40 20:00 Konzerthaus (Großer Saal) Welt des Orients Konzerthausorchester Berlin, John Axelrod (Leitung), Fazil Say (Klavier), Patricia Kopatchinskaja (Violine). Mozart: Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail“, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3, Haydn: Sinfonie Nr. 100, „Militär-Sinfonie“, Say: Violinkonzert 20:00 Staatsoper im Schiller Theater Barockkonzert Alan Curtis (Leitung), Klara Ek (Sopran), Romina Basso (Mezzosopran), Donna Leon (Sprecherin). Werke von Händel 20:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Peter Rundel (Leitung), Christoph Grund (Klavier), Liu Le (Guzheng). Schiphorst: Dislokationen, SteenAndersen: Ouvertures für Guzheng, Sampler und Orchester, Lachenmann: Staub 20:30 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte

Musik in Kirchen

22:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Nicolas Hodges (Klavier). Finnissy: Klavierkonzert Nr. 4, Lachenmann: Serynade

12:00 Kirche am Hohenzollernplatz NoonSong – 30 Minuten Himmel Vokalensemble sirventes berlin, Stefan Schuck (Leitung)

Musiktheater

16:00 Gnadenkirche Pichelsdorf Zweyerley Pfeifferey und Orgel Maria Scharwieß (Great Highland Pipe, Spanische Gaita, Tin Whistle u.a.), Heidi Frielinghaus (Gemshorn, Trommel u.a.), Bettina Brümann (Orgel). Mittelalterliche Musik & Volksweisen

16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) 19:30 Deutsche Oper Giordano: Andrea Chenier Paolo Carignani (Leitung), John Dew (Inszenierung)

17:00 Emmauskirche Kreuzberg Berlin-Brandenburgisches Sinfonieorchester Ulrich Manfred Metzger (Leitung), Boya Zheng (Klavier). Werke von Schumann, Chopin & Brahms

19:30 Komische Oper Mozart: Die Hochzeit des Figaro Patrick Lange (Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung)

sinfoniekonzert

18:00 UdK (Institut für Kirchenmusik) Orgelmarathon

Schumann: Manfred-Ouvertüre Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 Brahms: Sinfonie Nr. 4

Boya Zheng, Klavier · Ulrich Manfred Metzger, Dirigent 29. Januar 2011 · 17.00 Uhr · Emmaus-Kirche Berlin-Kreuzberg Lausitzer Platz · kartenbestellung@bbso.de und Abendkasse · www.bbso.de berlin - brandenburgisches sinfonieorchester e.V.

Sonnabend, 29. Januar 2011, 18 Uhr

Franz Schubert

Die Winterreise Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller (1827/1828) Lars Grünwoldt, Bariton KMD Jörg Strodthoff, Klavier Eintritt frei, angemessene Spende erbeten

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Das Klassikprogramm JAnuar

16:00 Komische Oper Führung

30.1. Sonntag Konzert

Schon an viele Orte hat die Winterreise ihren Wanderer geführt – heute in die Auenkirche.

18:00 Berliner Dom Andreas Sieling (Orgel) Werke von Bach & Widor 18:00 Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche Daniel Kaiser (Orgel) Werke von Couperin, Dubois & Willscher 18:00 Lukaskirche Steglitz Markus Epp (Orgel) Strauß: Fledermaus-Ouvertüre, Tschaikowsky: NussknackerSuite, Rossini: Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“, Strauß: Kaiser-Walzer u.a. 19:05 Kath. Kirche St. Dominicus Gropiusstadt Jungjahrskonzert Mario Oliver Bohnhoff (Orgel & Bariton). Werke von Bach, Buxtehude, Haydn, Pachelbel u.a., Improvisationen zum Sonntagsevangelium 19:30 Hoffnungskirche Pankow Klänge in Hoffnung Michael Geisler (Bariton), Anke Diestelhorst (Orgel). Werke von Dvořák, Reger, Martin, Duruflé u.a. Kinder & Jugend 15:30 Konzerthaus (WernerOtto-Saal) Bonjour, Monsieur Satie Sonstiges 10:00 UdK (Kleiner Vortragssaal) Workshop Kompositionen von Kirsten Reese und Vinko Globokar 11:00 Musikinstrumenten-Museum Führung mit Klangbeispielen 12:00 MusikinstrumentenMuseum Vorführung der Wurlitzer Kino-Orgel 13:00 Konzerthaus Führung 72

12:00 Philharmonie Daniel Roth (Orgel) Widor: Choral und Finale aus der Sinfonie pour orgue Nr. 7 a-Moll, Mendelssohn: Präludium und Fuge für Klavier e-Moll, Boëly: Quatuor en sol mineur, Bach: Präludium und Fuge G-Dur, Franck: Choral Nr. 3 u.a. 15:00 Schloss Charlottenburg (Große Orangerie) Berliner Residenz Konzerte 15:00 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Vortragsnachmittag Gesangklasse Prof. Gambill 16:00 Kammermusiksaal Scharoun Ensemble Berlin Henze: Fantasia aus „Der junge Törless“, Ode an eine Äolsharfe, Kammermusik 1958 16:00 Konzerthaus (Großer Saal) Welt des Orients Konzerthausorchester Berlin, John Axelrod (Leitung), Fazil Say (Klavier), Patricia Kopatchinskaja (Violine). Werke von Mozart, Beethoven, Haydn & Say 16:00 Radialsystem V Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Arditti Quartet, Hsin-Huei Huang (Klavier). Pattar: Quatuor à cordes, Gander: Schöne Worte, Steen-Andersen: Streichquartett, Gander: Peter Parker, Gander: kluh, Manoury: Stringendo 17:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Vortragsnachmittag Gesangklasse Prof. Fried 17:00 Zitadelle (Gotischer Saal) Italienische Impressionen Haydnquartett Berlin. Werke von Rossini, Donizetti, Paganini, Puccini & Wolf

20:00 Philharmonie Fest der Kulturen: Oh Happy Day Gospel-Projektchor, André Thomas (Leitung). Gospelmusik 20:00 Kammermusiksaal Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle (Leitung), Magdalena Kožená (Mezzosopran), Andrew Staples (Tenor), Guy Braunstein (Violine). Henze: Violinkonzert Nr. 2, Mahler: Das Lied von der Erde 20:00 Haus des Rundfunks Ultraschall – Das Festival für Neue Musik Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Lucas Vis (Leitung). Dallapiccola: Three Questions with Two Answers, Vermeulen: SInfonie Nr. 7 „Dithyrambes pour les temps à venir“, Rijnvos: Union Square Dance, Mochizuki: Nigredo (DEA) 21:00 Philharmonie Fest der Kulturen: Rachmaninow Sirak Mkrtchyan (Duduk), Rundfunkchor Berlin, Kaspars Putninš (Leitung). Rachmaninow: Vesper mit Duduk-Improvisationen 22:30 Philharmonie (Foyer) Fest der Kulturen: Jamsession NaGuanda Miller (Sopran), André Thomas (Klavier) Musiktheater 16:00 Komische Oper Lehár: Das Land des Lächelns János Kovács (Leitung) 16:00 Schlossplatztheater Mozart und die Zauberflöte Junge Oper Berlin: Heike Hanefeld (Regie), Insa Bernds (Klavier) 18:00 Deutsche Oper Respighi: Marie Victoire Michail Jurowski (Leitung) 18:30 Staatsoper im Schiller Theater Traetta: Antigona (Premiere) René Jacobs (Leitung), Vera Nemirova (Inszenierung) mit Veronica Cangemi, Jennifer Rivera, Bejun Mehta, Kurt Streit u.a

19:00 Philharmonie Fest der Kulturen: Westöstlicher Diwan Chor für türkische Volksmusik, consortium vocale, ensemberlino vocale 19:00 UdK (Kammersaal) Sonarquartett Reese: Kapsel, Debussy: Quartett in g-Moll, Globokar: Dicours VI

Wenn René Jacobs sie dirigiert, muss diese unbekannte Antigona des Haydn-Zeitgenossen gut sein.

Fotos: Eric Larrayadieu, www.die-orgelseite.de

18:00 Auenkirche Wilmersdorf Schubert: Die Winterreise Lars Grünwoldt (Bariton), Jörg Strodthoff (Klavier)


Januar Das Klassikprogramm

Musik in Kirchen 16:00 Epiphanienkirche Charlottenburg Akkordeon in der Kirche Landes-Akkordeon-Orchester Berlin, Thomas Bauer (Leitung). Werke von Gabrieli, Bach, Bizet, Trojan, Vaughan Williams, Piazzolla u.a. 16:00 Heilig-Kreuz-Kirche Kreuzberg Kammermusik mit Klarinette Peter Geisler (Klarinette), Claudio Corbach (Violoncello), Haruyo Yamazaki (Klavier). Beethoven: Klarinettentrio Es-Dur op. 38, Mendelssohn: Drei Stücke für Klarinette, Violoncello und Klavier, Brahms: Klarinettentrio a-Moll op. 114 17:00 Gemeindezentrum am Fennpfuhl Teestunde am Samowar Josefin Grulich (Sopran), Hartmut Angermüller (Klavier) 17:00 Jesuskirche Kaulsdorf Orgel & Violine Gisela Czech-Whitson (Violine), Oliver Vogt (Orgel). Werke von Rheinberger, Becker, Clerambault u.a. 17:00 Kath. Kirche Von der Verklärung des Herrn Marzahn Konzert für Flöte und Orgel Maria-Barbara Salewski (Flöte), Peter Kubath (Orgel). Werke von J. C.  Bach, C. P. E. Bach, Vanhal & Kodaly 17:00 Nikodemus-Kirche Neukölln Mittelalterliche Musik Ensemble Collage

18:00 St.-Matthäus-Kirche im Kulturforum hORA-Gottesdienst Makiko Nishikaze (Cembalo), Lothar Knappe (Orgel). Nishikaze: butterfly, claviere II, claviere III Kinder & Jugend 11:00 & 15:30 Konzerthaus (Werner-Otto-Saal) Bonjour, Monsieur Satie Sonstiges 17:45 Philharmonie (Foyer) Fest der Kulturen: The Veil of the Temple – Eine Reise ans Ende der Nacht Musikfilm mit dem Rundfunkchor Berlin von Silvia Beck, 2009 Umland 16:00 Nikolaisaal Potsdam Klassik am Sonntag: Der Kampf um (die) Leningrad(er) Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Howard Griffiths (Leitung). Werke von Schostakowitsch 17:00 Domaula Brandenburg Brandenburger Abendmusik M. Hasselt & H. Saretz (Cembalo)

31.1. Montag Konzert 19:00 HfM Hanns Eisler (Galakutschensaal I) Klarinettenabend Klassen Prof. Forster & Prof. Fuchs

19:00 HfM Hanns Eisler (Krönungskutschensaal) Harfenabend Klasse Dreyer, Prof. Graf 19:00 HfM Hanns Eisler (Studiosaal) Gesangsabend Klasse Prof. Faltin 19:30 UdK (Joseph-JoachimKonzertsaal) Gitarrenabend Klassen Prof. Rennert & Stoyanov 19:30 UdK (Kammersaal) Klavierabend Klasse Prof. Koenen 20:00 Philharmonie Montserrat Caballé (Sopran) Manuel Burgueras (Klavier) 20:00 Kammermusiksaal Koreanischer Konzertchor Berlin Seongju Oh (Leitung), Hun Lee (Klavier) Musik in Kirchen 20:00 Gemeindehaus der Nathanael-Gemeinde Benefizkonzert Bettina Sartorius (Violine), Hendrik Heilmann (Klavier). Mozart: Violinsonate G-Dur, Schumann: Fantasiestücke op. 73, Falla: Suite populaire espagnole, Brahms: Violinsonate A-Dur Kinder & Jugend 14:00 Staatsoper im Schiller Theater (Foyer) Workshop für Kinder in den Ferien

Impressum Verlag concerti – Das Berliner Musikleben GmbH Erdmannstraße 6 10827 Berlin Tel: 030 488 288 530 Fax: 030 488 288 539 info@concerti.de www.concerti.de Herausgeber Gregor Burgenmeister Redaktion Dr. Arnt Cobbers (AC, V.i.S.d.P.), Mirko Erdmann, Dr. Klemens Hippel (KH), Friederike Holm, You-Son Huh, Jörg Roberts Autoren dieser Ausgabe Jakob Buhre, Michael Horst, Corinna Jarosch, Peter Krause (PK), Heiner Milberg (HM), Jürgen Otten (JO), Dr. Tom Reinhold (TR), Antje Rößler, Volker Tarnow (VT), Dr. Eckhard Weber (EW)

Anzeigen Susanne Benedek (Leitung Marketing, Klassikveranstalter & Kultur) Tel: 030 488 288 535 s.benedek@concerti.de

Art Direktion & Gestaltung Tom Leifer Design Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße 25704 Meldorf

Mirko Erdmann (Musikindustrie, Klassikveranstalter & Festivals) Tel: 030 488 288 536 m.erdmann@concerti.de

Vertrieb DINAMIX Media GmbH Saarbrücker Str. 24 10405 Berlin

Stefan Brettschneider (Leitung Agenturen & Marken) Tel: 030 488 288 531 s.brettschneider@concerti.de Edgar Wintersperger (Agenturen & Marken) Tel: 030 488 288 534 e.wintersperger@concerti.de You-Son Huh (Anzeigendisposition) Tel: 030 488 288 530 anzeigen@concerti.de

Abonnement concerti – Das Berliner Musikleben GmbH Erdmannstraße 6 10827 Berlin Tel: 030 488 288 538 Fax: 030 488 288 539 abo@concerti.de Das Jahresabonnement kostet 25 EUR frei Haus. Erscheinungsweise elf Mal jährlich Auflage 50.000 Exemplare

Redaktionsschluss Immer am 15. des Vorvormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: berlin@concerti.de Der Abdruck erfolgt kostenlos. Alle Rechte concerti - Das Berliner Musikleben GmbH Zusatz Der Terminkalender und die Service­seiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankün­digungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

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Vorschau

concerti im Februar

Alfred Brendel kann es nicht lassen: Gerade hat er seine Pianisten­­karriere beendet, da kehrt er als Rezitator in die Philharmonie zurück. Mit Vilde Frang gastiert eine vielversprechende junge Geigerin im Otto-Braun-Saal und Ex-Chef Kent Nagano macht mit dem DSO Bruckners Fünfte. concerti - Das Berliner Musikleben erhalten Sie im Abonnement sowie kostenlos an allen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und Cafés. 74

Fotos: DECCA Benjamin Ealovega, Nicholas Ruel, Sussie Ahlburg

Die Ausgabe 02/11 erscheint am 21. Januar


Geschickt hören! Alle Konzert- und Operntermine des Monats im Überblick JANUAR 2011

DEZEMBER 2010

DAS BERLINER MUSIKLEBEN

NOVEMBER 2010

DAS BERLINER MUSIKLEBEN

OKTOBER 2010

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concerti - Das Berliner Musikleben Januar 2011