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Wir im Bezirk

Die Zeitschrift des Christlichen Lehrervereins fĂźr OberĂśsterreich - Bezirk Kirchdorf


Inhalt Die Obfrau 3 CLV Fest’l 4 CLV Fest‘l - Bilderbogen 5 Packen wir’s an 7 Wir brauchen wieder mehr Zeit 8 Personalvertretung9 Deine CLV-Junglehrervertretung verlässlich – kompetent – zukunftsorientiert 10 NEUES aus der Sektion Junglehrer 11 Impulswanderung von Spital am Pyhrn nach Admont 12 Gesund und leistungsfähig bleiben im Schulalltag 13 CLV Seniorenreise nach BREGENZ 14 CLV Seniorenreise nach ENNS 15

Lieber Sepp, zwischen diesen beiden Fotos liegen 19 Jahre Deiner Tätigkeit als unser CLV Obmann. In dieser Zeit hast Du sehr viel für uns getan und in Bewegung gesetzt. Ein besonderes Anliegen war Dir immer das „C“ in unserem Bezirk mit Leben zu erfüllen. Dein Wunsch, diese Aufgabe in jüngere Hände zu legen hat sich heuer erfüllt. Wir danken Dir herzlich für alles was Du für uns geleistet hast und freuen uns, Dich weiter in unserer Mitte zu wissen.

Impressum: „Wir im Bezirk“

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Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz: Information der Pflichtschullehrer Medieninhaber und Herausgeber: CLV Bezirk Kirchdorf Hersteller: Eigenvervielfältigung, Eigenverlag Für den Inhalt verantwortlich: Susanne Putzer und Team Graphische Gestaltung/Layout: Willi Trausner

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Generalversammlung, 29. November 2017 Palmbuschenbinden, 21. März 2018 Wanderung mit Gregor Sieböck, 26. Mai 2018 CLV Seniorenreise, 15.-18. Mai 2018, Wald- und Weinviertel CLV Fest‘l 2018, 14. Juni 2018, Georgenberg

Nähere Informationen beim Schulvertrauenslehrer Ausschreibungen erfolgen zeitgerecht.

WIR im BEZIRK.....


Obfrau Die Obfrau Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Nach langjähriger Mitarbeit im CLV darf ich nun seit dem 13. Juni 2017 dem CLV im Bezirk Kirchdorf als geschäftsführende Obfrau vorstehen. Unser Obmann DirNMS Sepp Prillinger hat diese Aufgabe 19 Jahre lang mit sehr viel Gespür und Geschick gemeistert. Ich möchte mich an dieser Stelle für die Zusammenarbeit und Susanne Putzer vor allem für sein entgegengebrachtes CLV Obfrau Vertrauen ganz herzlich bedanken. Gelernt habe ich Vieles von ihm und nun darf es unsere Aufgabe sein, Altbewährtes weiterzuführen und neue Ideen einzubringen!

Mein Name ist Susanne Putzer. Neben meinen 24 SchülerInnen der 3a VS Pettenbach füllen auch meine beiden Töchter Hannah (7) und Marie (4) meinen Tag aus! Gemeinsam mit meinem Lebensgefährten Mario wohnen wir in Micheldorf, wo ich seit meiner Kindheit Zuhause bin. Die Lehramtsbefähigung legte ich 3 Jahre nach der Matura am Gymnasium Schlierbach an der (damaligen) Pädak der Diözese Linz ab. Anschließend führte mich der Weg nach Passau, um mein Studium der Schulpädagogik und Psychologie zu absolvieren. Nach einem Unterrichtsjahr in England bin ich seit 2008 im Bezirk Kirchdorf als VS Lehrerin tätig und durfte bereits die Schulen Inzersdorf, Grünburg und Pettenbach kennen lernen. Unterrichten bedeutet für mich, (junge) Menschen von einer Sache zu begeistern! Jeden Tag, immer wieder aufs Neue! Dies ist eine Herausforderung, die nicht immer leicht umzusetzen ist. Gerade dann nicht, wenn Gesellschaft und Politik ein “Lehrerbashing“ ausüben, das alles andere als motivierend ist…

3 Michael Schaupp (Obmann), Sabine Schreiber (Schriftführerin und Junglehrervertreterin), Susanne Putzer (Obfrau), Evelyn Schilcher (Obfrau Stv.) und Margret Priller (Junglehrervertreterin). Leider nicht am Foto ist unsere Kassierin Heidi Schimpl.

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Obfrau / CLV Fest‘l Als Gegenpol dazu agiert der CLV. Eine Interessensvertretung, die sich FÜR uns LehrerInnen einsetzt. Der CLV ist immer wieder darum bemüht, KollegInnen zu unterstützen und „aufzufangen“. Ja, geradezu zu begeistern für den schönsten Beruf der Welt – LehrerIn zu sein ;)

In unserer Zeitung informieren wir wieder in gewohnter Weise über unser Arbeits- und Veranstaltungsprogramm für dieses Schuljahr. Die Veranstaltungen „NEU im Lehrberuf“ und das „Rechtssicherheitstraining“ (aus der Sektion Junglehrer) haben bereits großen Anklang gefunden.

Diese Begeisterung und vor allem die gelebte Gemeinschaft im CLV sind auch bei uns im Bezirk Kirchdorf spürbar. Gemeinsam mit mir arbeitet nun ein ganzes Bezirksteam daran, die KollegInnen im Bezirk mit wertvollen Informationen und nützlichen Veranstaltungen zu „versorgen“. An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN euch allen für eure Zeit und euer Engagement!

Wir freuen uns diesmal ganz besonders auf eine neue und vielversprechende Veranstaltung aus der Sektion Religion: eine Impulswanderung von Spital am Pyhrn nach Admont mit dem Weltenwanderer Gregor Sieböck persönlich.

Zusammenkunft ist ein Anfang, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist der Erfolg!

Das traditionelle Palmbuschenbinden mit der Sektion Werken ist natürlich auch wieder ein fixer Programmpunkt im Vereinsjahr.

Auf eine besondere Serviceleistung des ZA möchte ich an dieser Stelle noch hinweisen: Das Dienstrechts – ABC (Intranet) steht künftig Nur durch die aktive Zusammenarbeit der allen Mitgliedern des CLV kostenlos zur Verfügung! Mitglieder des Bezirksteams, dem Vorstand, den Die Zugangsdaten dazu per Mail (an office@clv.at) SchulvertrauenslehrerInnen, unserem DA- Obmann anfordern. Klaus Gruber und unserer Regionalbetreuerin Petra Praschesaits ist es gewährleistet, dass unser CLV Ein arbeitsreiches Schuljahr liegt vor uns… auch im Bezirk eine starke Interessensvertretung Ich wünsche uns allen genügend Kraft und viel Schwung, die Herausforderungen des Alltags zu darstellt. bewältigen! Positive Impulse dürfen wir uns alle Diese Stärke und Geschlossenheit wird uns auch von Rainer Maria Schießler mitnehmen, der als zukünftig durch sämtliche Wogen der Bildungspolitik Hauptreferent der diesjährigen Generalversammlung tragen… in Linz zu hören sein wird.

CLV Fest’l

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Bilder auf der nächsten Seite:

Am 13. Juni 2017 fand wieder unser traditionelles CLV Fest’l beim Weiß’n am Sattel in Nußbach statt. Viele unserer langjährigen Mitglieder sind der Einladung gefolgt und durften im Rahmen der Feier anlässlich ihrer 30, 40, 50, 60 ja 65 (!) jährigen Mitgliedschaften geehrt werden.

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Ankunft beim Weiss´n

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Petra PRASCHESAITS und Susanne PUTZER

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Dietmar STÜTZ und Michael SCHAUPP

Unsere Ehrengäste aus Linz, Petra Praschesaits, Dietmar Stütz und Albert Arzt informierten uns über aktuelle Themen der Bildungspolitik und hatten auch den Wahlvorsitz der anstehenden Neuwahl des Bezirksvorstandes inne.

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Albert ARZT, Direktor der LKUF

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Klaus GRUBER, Altobmann Josef PRILLINGER und die neue Obfrau Susanne PUTZER

Es kam der Zeitpunkt, einigen Mitgliedern des Vorstandes ein großes DANKESCHÖN auszusprechen! Beinahe zwei Jahrzehnte lang leistete das Team rund um unseren Obmann Sepp Prillinger einen großen Beitrag in der aktiven Bezirksarbeit. Unzählige ehrenamtliche Stunden arbeiteten Christian Schachermayr, Lydia Arzt, Maria Wolfram und Ingrid Lederhilger für den CLV im Bezirk FÜR UNS!

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Frau Friederike SIEBERER-KEFER wurde für 50 jährige Mitgliedschaft geehrt.

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Altobmann Josef PRILLINGER und Susanne PUTZER

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Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen...

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CLV Fest‘l CLV Fest‘l - Bilderbogen

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Michael SCHAUPP/ Sabine SCHREIBER Name... Michael Schaupp

Name… Sabine Schreiber

Geboren… 24.04.1982 in Steyr

Geboren… 04.09.1985 in Kirchdorf

Als Kind wollte ich… Stuntman werden. Dafür habe ich jeden Tag in der Klasse trainiert.

Als Kind wollte ich… Lehrerin werden

Diese Persönlichkeit fasziniert mich… Hmmm. Schwierig. Am meisten wahrscheinlich James Hetfield (Sänger und Gitarrist von Metallica), weil er trotz privater und gesundheitlicher Tiefen seit über 30 Jahren in seinem Tun sehr erfolgreich ist und seit meiner Kindheit eines meiner Idole ist. Meine Familie schätzt an mir… Meine Gelassenheit (Lebensgefährtin) und den relativ sicheren Umgang mit TV und Co. (Tochter).

Diese Persönlichkeit fasziniert mich… Meine Tochter, da sie jeder Schwierigkeit mit einem Lächeln entgegenwirkt. Meine Familie schätzt an mir… Meine Herzlichkeit, Ehrlichkeit, Konsequenz und Verlässlichkeit (Mama). Mama ist die Beste (Tochter). Meine Freunde schätzen an mir… Meine Hilfsbereitschaft, Großzügigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit. Immer für einen da, egal wie doof das Problem ist.

Meine Freunde schätzen an mir… Meine Gemütlichkeit und Zuverlässigkeit und meinen Humor.

Am CLV gefällt mir… dass man immer wieder tolle neue Menschen kennenlernt, die gemeinsam an einem Strang ziehen.

Am CLV gefällt mir… Der familiäre Umgang miteinander und das vielfältige und reichhaltige Angebot von Vorträgen, Seminaren etc. sowohl für jüngere als auch erfahrenere KollegInnen.

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf… dass jeder Tag etwas Neues bereit hält und das Kinderlachen.

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf… Dass nicht jeder Tag gleich ist und man Kindern immer auf anderen Ebenen begegnen kann und sie unterstützen kann.

Sa b im ine W Sc or hr d ei RA b P er ...

Ein Zitat/Spruch, der mir gut gefällt… Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. (A. Einstein)

Mein Lebensmotto… Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry

Mi ... i cha m el S Wo ch rd au RA pp P

In meiner Funktion als Obmann möchte ich… Unsere Obfrau, Susanne Putzer, so gut es geht unterstützen und neue Ideen für den CLV in unserem Bezirk einbringen und umsetzen.

In meiner Funktion als Schriftführerin und Junglehrervertretung möchte ich… immer ein offenes Ohr haben und allen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Dietmar Stütz Packen wir’s an Mit 1. September 2017 habe ich den Vorsitz im Zentralausschuss für APS in Oberösterreich von SR Walter Wernhart übernommen. Für mich ist diese neue Herausforderung äußerst spannend, da wir uns in besonders bewegten Zeiten befinden.

Beratungsgespräche als auch die Elternsprechtage kombiniert an einem Tag abgehalten werden können. Die Vorerst in aller Kürze etwas zu meiner Person: Entscheidung, ob dies pädagogisch Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Linz. klug ist und ob diese Nach der Matura im ORG der Diözese Linz studierte Doppelbelastung für ich an der PädAk der Diözese Linz das Lehramt die Lehrerinnen und für Hauptschulen und Polytechnische Schulen. Lehrer sinnvoll ist, Dietmar STÜTZ Meine Tätigkeit als Lehrer begann ich 1986 an der bleibt der einzelnen Hauptschule Windhaag bei Freistadt, an der ich bis K l a s s e n l e h r e r i n 2001 tätig war. Seit 2006 ist meine Stammschule die / dem einzelnen Vorsitzender des ZA APS PTS Freistadt. Ich bin verheiratet und habe einen Klassenlehrer bzw. Sohn (Benjamin, 15), eine Tochter (Elisabeth, 12) dem Schulstandort und lebe in Freistadt. Im CLV arbeite ich seit 1987 in überlassen. unterschiedlichen Funktionen mit. Im ZA bin ich seit 2001 als freigestellter Personalvertreter. Dadurch, Mehrbelastung durch permanente Dokumentation dass meine Familie unmittelbare Berührungspunkte einzelner Bereiche: mit dem Thema „Schule“ entweder als Schüler oder als Lehrer hat, bin ich in dieser Thematik sehr Leider muss ich feststellen, dass immer wieder seitens „geerdet“. Meine Frau ist auch NMS-Lehrerin. Sie holt der Dienstbehörde Dokumentationen jeglicher Art mich oft in die Realität zurück. Elisabeth geht in die gefordert werden. Teilweise hat man den Eindruck, Neue Mittelschule und Benjamin besucht eine höhere dass das Rad mit Gewalt wieder neu erfunden Schule. Das heißt, dass ich im schulischen Geschehen werden muss. Gegen pädagogische Entwicklungen auch noch sehr stark involviert bin. Außerdem ist nichts einzuwenden, aber es ist durchaus legitim, besuche ich im Rahmen der Regionalisierung sehr auch bereits bestehende Modelle verwenden zu viele Schulen und habe dadurch unmittelbaren dürfen. Wenn es beispielsweise jetzt schon qualitativ hochwertige Lernverlaufsdokumentationen Kontakt zu vielen Lehrerinnen und Lehrern. gibt, warum soll dann Lehrerinnen und Lehrern bezirksübergreifend ein neues und komplizierteres Modell übergestülpt werden? Dies ist übrigens auch Nun aber punktuell zu Themen, die aktuell anstehen: seitens des Landesschulrates nicht vorgesehen! Eine Vorgangsweise nach dem „Ildefonso-Prinzip“ Bildungsreformgesetz 2017 (Mehrbelastung Schicht für Schicht) demotiviert („Schulautonomiepaket“): nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, sondern nimmt Dieses Gesetz lässt gewaltige Umstrukturierungen ihnen auch die Kraft zur intensiveren Arbeit mit im Pflichtschulbereich erwarten. Hier ist noch unseren Kindern. Vor jeder Mehrbelastung sollte die vollkommen unklar, wie die einzelnen Bereiche im Detail erste Frage lauten: Welche andere Belastung kann aussehen werden. Sowohl bei der Leiterbestellung man im Gegenzug dazu weglassen? als auch bei den Neulehreranstellungen werden bundesweite Vorgaben gemacht, die aber derzeit Es gibt viel zu tun! Packen wir’s an! noch sehr unklar sind! In beiden Bereichen bräuchten wir in Oberösterreich keine Veränderung, da bei uns Dietmar Stütz schon jetzt durch das Schulleiterauswahlverfahren und der Objektivierung bei der Neulehreranstellung größtmögliche Transparenz gegeben ist. Umsetzung des Volksschulen:

Grundschulerlasses

für

die

Durch die verspätete Verlautbarung des Schulautonomiepaketes gab es zu Schulbeginn Verwirrung bei der Umsetzung der Beratungsgespräche und der Gestaltung der Elternsprechtage. Fakt ist, dass sowohl die

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Paul Kimberger Wir brauchen wieder mehr Zeit „Die Verschlechterung des Bildungssystems ist keine Folge des Stillstands, sondern eines Zuviel an Reformen.“ Robert Menasse, Schriftsteller Zukunftsfähigkeit heißt für mich nicht, dass man das Rad der Pädagogik ständig neu erfinden muss. Wir sollten uns zurückhalten mit der Lust, ständig an unseren Kindern herumzuexperimentieren. Wir sollten uns nicht länger selbst verleugnen und Legendenbildungen um sogenannte „PISA-Sieger“ beenden.

nämlich ständig so zu reformieren, dass unsere Kinder kompetenzorientiert den Anforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes entsprechen, ist eigenartig, fragwürdig und verantwortungslos.

Paul KIMBERGER

Zu hoffen bleibt im Moment, dass am Bundesvorsitzender der Angesichts des derzeit geradezu absurd anmutenden Minoritenplatz nach APS-Gewerkschaft Reform-Wirrwarrs, der faktenverleugnenden langer Zeit wieder ein Generalsekretär des ministeriellen Bürokratie, des krakenhaft Klima einzieht, das CLV OÖ wuchernden Verwaltungsirrsinns und der Flut an Bildungspolitik für und dilettantischem „Expertengeschwätz“ stellt sich die gemeinsam mit den Frage, was an unseren Schulen wirklich für guten Schulpartnern möglich macht. Unterricht benötigt wird. Mein großer Wunsch an die neue Bundesregierung: Wir brauchen wieder mehr Zeit. Mehr Zeit für die Paul Kimberger Klasse. Mehr Zeit für den Stoff. Und mehr Zeit für das einzelne Kind. Wir müssen Schule wieder so machen, Bundesvorsitzender der APS-Gewerkschaft dass die Menschenbildung und das Erkennen von Zusammenhängen in einer komplexen, globalen Generalsekretär des CLV OÖ Welt das Wesentliche sind. Verlassen sollten wir uns dabei auf das pädagogische Können und die Expertise unserer Lehrerinnen und Lehrer direkt vor Ort, und nicht auf esoterische Bildungsgurus oder reformeifrige Bildungspolitiker – fern jeglicher Realität. Unser Schulsystem

Wussten Sie schon? „One of the most important ingredients of achievement, both in school and in life, is motivation to achieve“ (OECD (Hrsg.), „PISA 2015. Students‘ Well-Being“ (2017), Seite 94). Erziehungswerte in Österreich und in Deutschland: Für einen wichtigen Erziehungswert halten … Prozent der Eltern …

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in Österreich gute, vielseitige Bildung 60 das Leben genießen 53 Leistungsbereitschaft, Ehrgeiz 40 Sorgfalt, Genauigkeit 39 ÖIF (Hrsg.), „Erziehung – nicht genügend?“ (2016), Seite 116

in Deutschland 77 41 64 66

Nichts gegen das Genießen, aber …

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GBA/DA Personalvertretung Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Mit unseren oft (auch an dieser Stelle) formulierten Wünschen und Forderungen an Gesetz- und Dienstgeber haben wir leider kaum etwas erreicht und müssen mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass der Einfluss eines Personalvertreters sehr begrenzt ist. Daher möchten wir heuer an dieser Stelle das tun, womit wir (hoffentlich) mehr Erfolg haben: euch zu beraten und eure Fragen zu beantworten. Versetzung in den Ruhestand:

Michael SCHAUPP

Klaus Gruber

GBA Vorsitzender CLV Obmann

DA Vorsitzender

Das gesetzliche Pensionsalter erreicht man mit 65. Ein früherer Antritt ist möglich und zwar unter folgenden Bedingungen und Abschlägen pro Jahr, das man früher in den Ruhestand geht: Vollendung des 62. Lebensjahres. Korridorpension: 40 Jahre ruhegenussfähige Zeiten, Abschlag 5,46% pro Jahr, Langzeitversicherten-oder „Hackler“regelung: 42 Jahre beitragsgedeckte Gesamtdienstzeit, Abschlag 3,36% pro Jahr. Ansuchen um Versetzung in den Ruhestand können 1 Jahr bis 2 Monate vor dem beabsichtigen Termin gestellt werden. Im Jahr 2018 beträgt der Durchrechnungszeitraum 21 Jahre (die besten und nicht die letzten) und dieser steigt bis zum Jahr 2028 auf 40 Jahre an. Sabbatical: bis jetzt wurde noch kein Ansuchen um ein Sabbatical abgelehnt, es besteht aber kein Rechtsanspruch darauf. Ansuchen müssen bis 31. August im Dienstweg eingereicht werden. Die Rahmenzeit (= Dienstleistungs- und ein Jahr Freistellungszeit) kann zwei bis fünf Jahre betragen, wobei immer mit der Dienstzeit begonnen werden muss. LUV (Landeslehrer-Unterstützungsverein): Zinsenzuschuss zu einem Bankdarlehen bis zu einer Höhe von € 10.000,- bei der Raiffeisen-Landesbank, Zinssatz für das Mitglied 1%, Mitgliedsbeitrag/Monat € 1,30.

Nur eine starke Gewerkschaft kann Verbesserungen für uns LehrerInnen erreichen. Auf http://goed-ooe. at/ findest du Infos zur Mitgliedschaft und deren Vorteile, wie z.B. unentgeltlichen Rechtsschutz, Bildungsförderungsbeitrag, (zusätzliche) Unfallund Spitaltaggeldversicherung sowie etliche Preisvorteile bei diversen Firmen und Geschäften. Achtung: bei den meisten Leistungen sind eine 6oder 12-monatige Mitgliedschaft Voraussetzung! Monatliche Mitgliedsbeiträge im Aktivstand: 1% vom Bruttogehalt, jedoch höchstens € 24,96. Dies ergibt bei einer pragmatisierten Lehrperson mit voller Lehrverpflichtung (10. GhSt.) einen effektiven Gewerkschaftsbeitrag von ca. € 14,50. Bei pD-VertragslehrerInnen mit voller Lehrverpflichtung (1. GhSt.) ergibt sich ein effektiver Gewerkschaftsbeitrag von ca. € 16,20. Monatliche Mitgliedsbeiträge im Ruhestand: 0,5%, max. € 10,54. Weitere Infos zu den Mitgliedsbeiträgen auf https:// goed.at/meine-mitgliedschaft/mitgliedsbeitrag/. Nähere Auskünfte erteilen wir gerne im persönlichen Gespräch bei unseren Schulbesuchen, den Sprechstunden, per Telefon oder Mail. Zögert nicht, euch sofort zu melden wenn ihr Fragen zu diesen oder weiteren Themen habt.

ZA-Ausweis NEU: Seit dem heurigen Schuljahr gibt es die ZAAusweise im Scheckkartenformat. Der Ausweis ist für Gewerkschaftsmitglieder kostenlos, Nichtgewerkschaftsmitglieder entrichten bei einer Neuausstellung oder Änderung € 5,-. Infos und Antragsformular unter: http://www.za-aps-ooe.at/ index.php/za-ausweis.

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Junglehrer im CLV Deine CLV-Junglehrervertretung verlässlich – kompetent – zukunftsorientiert Wir als CLV-Junglehrervertretung, Margret Priller und Sabine Schreiber, sind deine Anlaufstelle für Fragen, die die Herausforderungen des Schulalltags mit sich bringen. Wir arbeiten eng mit allen Vernetzungspartnern zusammen, um deine Interessen vertreten zu können.

Veranstaltung „Neu im Lehrberuf“

Neu im Lehrberuf Zahlreiche Neulehrerinnen informierten sich am 18. Oktober 2017 bei unserem Landesjunglehrervertreter Christoph Wallner in Inzersdorf im Rahmen der CLVVeranstaltung Neu im Lehrberuf. Dabei wurden

Frischer Wind Uns liegt die Junglehrerarbeit besonders am Herzen. Daher setzen wir uns für die Gewährleistung und Sicherung deines Arbeitsplatzes ein. Gemeinsam viel bewegen Es ist uns wichtig, für die Anliegen aller Junglehrer/ innen im Bezirk ein offenes Ohr zu haben und diese bestmöglich umzusetzen.

„Neu im Lehrberuf“

unter anderem Fragen zum Lehrberuf oder zur LKUF und ihren Leistungen beantwortet. Außerdem stellten sich die Betreuer der Zusatzversicherungen Merkur und Uniqa vor. In gemütlicher Atmosphäre hatten die jungen Kolleginnen die Gelegenheit, die Ansprechpartner im Bezirk kennen zu lernen.

Infos und Veranstaltungen Zahlreiche Veranstaltungen finden regelmäßig in unserem Bezirk statt: Edugroup- Praktische Onlinehelfer für den modernen Unterricht, Rechtssicherheitstraining, Schwangerschaft und Karenz, ArbeitnehmerInnenveranlagung richtig machen, Argumentationstraining gegen lehrerfeindliche Sprüche, Neu im Lehrberuf…...

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Junglehrer im CLV NEUES aus der Sektion Junglehrer Die Junglehrervertretung im Bezirk Kirchdorf hat Verstärkung bekommen und wird sich von nun an gemeinsam mit Frau Margret Priller um die Neuund Junglehrer im Bezirk kümmern. Bist auch du interessiert an einer netten Zusammenarbeit in der Sektion Junglehrer Bezirk Kirchdorf und möchtest anderen Junglehrerinnen und Junglehrern in den ersten Dienstjahren zur Seite stehen, dann melde dich bei:

Margret Priller ... im Word RAP

Name… Margret Priller Geboren… 25. Jänner 1989 in Kirchdorf. Als Kind wollte ich… Künstlerin oder Kindergärtnerin werden. Lehrerin stellte sich im Laufe meiner Jugend als perfekte Kombination dieser Berufe heraus :-) Diese Persönlichkeit fasziniert mich... viele Personen faszinieren mich auf verschiedene Arten. Eine davon ist Josef Hader. Meine (große) Familie schätzt an mir … wahrscheinlich mein Organisationstalent und ganz sicher meinen Humor und meine Hilfsbereitschaft. Meine Freunde schätzen an mir, … dass ich ehrlich und zuverlässig bin und dass ich sehr gerne unterwegs bin. Am CLV gefällt mir… die unkomplizierte Zusammenarbeit und der Kontakt zu anderen Lehrerinnen und Lehrern im Bezirk und über die Grenzen hinaus.

Sabine SCHREIBER

Margret PRILLER

JL Vertretung

JL Vertretung

sabine.e.schreiber@gmail.com

margret.priller@gmx.at

Wenn du Sorgen, Anliegen oder Wünsche hast, wende dich bitte an uns. Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, … dass er sehr abwechslungsreich ist. In meiner Funktion als Junglehrervertreterin möchte ich… für Junglehrerinnen und Junglehrer (jeden Alters) im Bezirk eine Ansprechpartnerin sein. Ein Zitat, das mir gut gefällt… Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka

www.facebook.com/CLVOberoesterreich

Junglehrertagung April 2017

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Sektion Religionslehrer Impulswanderung von Spital am Pyhrn nach Admont mit dem Weltenwanderer Gregor Sieböck Samstag, 26.Mai 2018 „Eines Morgens folgte ich meiner Sehnsucht: Auf dem Rücken ein Rucksack, in der Hand ein Wanderstock und im Herzen viele Träume. Ich ging in die Welt hinaus, um zu schauen wohin mich meine Füße tragen. Jahre später erreichte ich nach der Durchquerung Europas und Amerikas das tausende Kilometer entfernte Neuseeland und spürte, was für ein unglaublicher Zauber im zu Fußgehen verborgen ist. Seither breche ich immer wieder auf, schaffe mir Freiräume in meinem Leben und gehe. Mittlerweile verfolge ich kein fixes Ziel mehr und lasse so die Reise an den Wegkreuzungen stets auf‘s Neue entstehen, um dadurch der Kraft des Augenblicks Raum zugeben. Beim Gehen erlebe ich die Schönheit unserer Erde, erfreue mich an der Einfachheit des Lebens und spüre, dass im langsamen Reisen viele Sternstunden verborgen sind, die mich durch mein Leben tragen.“

Gregor Sieböck (www.globalchange.at)

Wir treffen uns am 26.5.2018 um 8:30 am Bahnhof in Spital am Pyhrn (Anreise mit dem REX aus Richtung Linz möglich!) und wandern dann gemeinsam ca. 18 Kilometer am Benediktweg nach Admont. Die Wanderung dauert in etwa 7 Stunden bei normaler Gehgeschwindigkeit. Unterwegs eröffnet Gregor Sieböck Einblicke in seine Weltenwanderungen und verknüpft diese Erkenntnisse immer wieder mit unserem Leben im Alltag: „Der Zauber der Langsamkeit“, „die Verbundenheit allen Seins“, „das Leben im Jetzt“, „die Einfachheit des Gehens“ u.v.m. Einen Abschnitt des Weges gehen wir im Schweigen und darüber hinaus bleibt viel Raum zum gemeinsamen Austausch. Ausklang bei gemütlichem Zusammensein in einem Wirtshaus in Admont. Im Anschluss daran bringt uns ein Shuttleservice zum Bahnhof von Ardning von wo aus wir um 19:28 mit dem REX die Rückreise in Richtung Linz antreten.

Anmeldung bitte unter: elisabeth.fasching@aon.at oder 0680/4028692

CLV-Seniorenreise 2018 Diese Reise führt uns vom 15. – 18. Mai 2018 ins Wald- und Weinviertel. Das Programm wird ein Potpourri aus Kultur, Natur, Handwerk und Kulinarik beinhalten. Die genauen Informationen erhalten sie von Fa. Weiermair per Post bis Anfang Dezember. Ich freue mich, wenn sie mich in eine sehr interessante Region Österreichs begleiten. Margarete Baumgartner

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Netzwerk LehrerInnen Gesundheit - NLG Gesund und leistungsfähig bleiben im Schulalltag Die täglichen Belastungen für Lehrerinnen und Lehrer sind vielfältig und können oft auch die Gesundheit angreifen. Der Verein „Netzwerk Lehrer/innen Gesundheit“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gesundheit in der Schule zu fördern und Belastungen zu reduzieren und so Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Eine Gruppe, die besonders von Überlastung bedroht ist, bilden die Junglehrerinnen und -lehrer. Fehlende Routine und die vielfältigen neuen Anforderungen verstärken die Belastung zusätzlich. Eine neue Broschüre für Schulleiter/innen zum Thema „Berufseinstieg“ soll daher dabei helfen, Junglehrer/innen gut in den Berufsstart zu begleiten, damit sie nicht gleich in Einer der größten Belastungsfaktoren in der Schule den ersten Berufsjahren ist Lärm. Er verursacht nicht nur bei Lehrkräften „ausbrennen“. Stress, sondern löst auch bei Schülerinnen und Evelyn Schilcher Schülern Konzentrationsstörungen aus und kann ... im Word RAP Name… Erschöpfung und Aggressivität verursachen. Das Evelyn Schilcher „Netzwerk Lehrer/innen Gesundheit“ hat daher ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem gute, Geboren… realistisch umsetzbare Lärmschutzmaßnahmen 02.08.1981 in Steyr in Schulen gefunden und für andere Schulen zur Nachahmung bereitgestellt werden sollen. Auch Als Kind wollte ich… im Bezirk Kirchdorf wurden bereits in zahlreichen Lehrerin werden. Nach einem kurzen Ausflug ins Schulen Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Viele Medizinstudium ist mir das zum Glück wieder Projekte sind auch auf der Website www.verein-nlg. eingefallen. at unter der Rubrik „Best Practice“ veröffentlicht. Diese Persönlichkeit fasziniert mich… Brandi Carlile, weil sie nicht nur eine großartige Sängerin und Musikerin ist, sondern mit ihrer Looking Out Foundation auch herausragendes soziales Engagement zeigt. Meine Familie schätzt an mir, dass ich Beruf und Familie meistens ganz gut unter einen Hut bringe. Meine Freunde schätzen an mir, … dass man mich zu einem spontanen Abendessen oder einem Kurzurlaub nicht lange überreden muss. Am CLV gefällt mir… die Vielfältigkeit und die netten Kolleg/innen. Am meisten gefällt mir an meinem Beruf… dass es nie langweilig wird. In meiner Funktion als Obfrau Stellvertreterin möchte ich… die Obleute bestmöglich unterstützen und für Wünsche und Sorgen der Kolleg/innen immer ein offenes Ohr haben. Ein Zitat, das mir gut gefällt… „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ (Kurt Marti)

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Senioren CLV Seniorenreise nach BREGENZ 8. - 11. Mai 2017 Unsere CLV Seniorenreise führte uns heuer an den Bodensee Der Regen begleitete uns bis nach Bregenz, die weiteren Tage wurden jedoch von der Sonne überstrahlt. Am 2. Tag bewunderten wir die Blumenvielfalt auf der Insel Mainau, das kleine Städtchen Meersburg, das Zisterzienser-Priorat Birnau (eine Basilika Minor) und wurden von einem „Nachtwächter“ durch das alte Bregenz bis zum Martinsturm, dem Wahrzeichen der Stadt, geführt. Am 3. Tag ging es zuerst auf dem „Seeweg“ nach Lindau mit seiner beeindruckenden Hafeneinfahrt und wir genossen das besondere Flair dieser Stadt. Zurück in Bregenz erkundeten wir das Festspielhaus und die Seebühne mit dem beeindruckenden Bühnenbild für die Oper „Carmen“.  Der Blick vom Pfänder, dem Bregenzer Hausberg, war ein herrlicher Ausklang dieses interessanten Tages. Die Heimreise führte uns durch den Bregenzer Wald über den Hochtannbergpass ins Tal des Lech. In Holzgau unternahmen wir noch eine Wanderung zur und über die imposante Hängebrücke. Unsere letzte Pause führte uns in die Klosterkirche des Stifts Ettal. Am späten Abend kehrten wir, bepackt mit vielen schönen und interessanten Eindrücken, nach Kirchdorf zurück. Margarete Baumgartner

Birnau

Kloster Ettal

14 Carmen

Lindau

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Senioren CLV Seniorenreise nach ENNS 5. September 2017 Tagesfahrt nach Enns, der Stadt mit dem ältesten Stadtrecht Österreichs. Eine sehr ausführliche und interessante Stadtführung stand am Beginn. Nach dem feinen Mittagessen auf dem sonnigen Stadtplatz erklommen wir den 60m hohen Stadtturm und verschafften uns einen tollen Blick auf die Stadt und ihr Umland. Die Basilika Lorch führte uns zurück in die Zeit der Römer und abschließend erfuhren wir von einem anderen Teil der Stadtgeschichte, der Geschichte der Gablonzer. Zum Abschluss ließen wir uns vom imposanten Stift St. Florian beeindrucken, wo wir beim gemeinsamen Abendessen den Tag ausklingen ließen. Margarete Baumgartner

Blick vom Turm

Basilika Lorch

Enns

Was uns SeniorInnen freut: Frau OLfWE Eva Eiber gestaltet seit Jahren wunderschöne Kerzen für die Trauerfälle aus unseren Reihen. Frau HHL Susanna Schwarz übernimmt auch schon seit geraumer Zeit die Gratulationen zu den runden Geburtstagen und manchmal überbringt sie diese sogar persönlich mit einem kleinen Geschenk! Herzlichen Dank dafür!

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Generalversammlung 2017

Himmel, Herrgott, Sakrament Auftreten statt austreten Rainer Maria Schießler ist Münchens bekanntester Pfarrer und einer der gefragtesten Kirchenmänner Deutschlands. Seit 1993 leitet er die Pfarre St. Maximilian im Stadtzentrum von München, seit 2011 ist er auch für die Münchner Heilig Geist Gemeinde am Viktualienmarkt zuständig. In einer Zeit, in der so viele Menschen die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem Münchner Stadtpfarrer, seine Gemeinde für den Glauben zu begeistern. Sein Rezept heißt Klartext. Seine Gottesdienste finden vor vollem Haus statt und seine leidenschaftlichen Predigten werden oft spontan beklatscht.

„Auftreten statt austreten – das muss ich selbst auch tun. Ich weiß, ich bin nicht alleine in meinem Unwohlsein über die Erosion meiner Kirche und dem Wunsch nach Veränderungen. Daher wünsche ich mir, dass unsere Vorgesetzten forschend fragen, wonach ich lebe, was ich tue und warum meine Kirche voll ist und andere leer bleiben. Aber sie tun es viel zu wenig im Dialog mit den Priestern, die jeden Tag an der Basis stehen und die Kirchentüren offenhalten. Dort erlebe ich täglich dieses Suchen und Fragen der Gläubigen, das ohne Antworten bleibt.“

Rainer M. Schießler: „Himmel, Herrgott, Sakrament – Auftreten statt austreten“; KöselVerlag, München 2016

Generalversammlung des CLV Oberösterreich WANN? WANN?

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WO?

Mittwoch, 29. November 2017 9:00 bis 12:00 Uhr Designcenter Linz

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CLV Kirchdorf November 17  

Bezirkszeitung clv Kirchdorf Ausgabe November 2017

CLV Kirchdorf November 17  

Bezirkszeitung clv Kirchdorf Ausgabe November 2017

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