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CLV Zeitung 2025 Druck (1)

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Wir im Bezirk Die Zeitschrift des Christlichen Lehrervereins für Oberösterreich - Bezirk Kirchdorf


Unsere Kraft für Lehrer:innen

im Bezirk Kirchdorf

Melanie Wurmhöringer

Margret Priller

Susanne Huemerlehner

Vorsitzende der Personalvertretung 0650 220 16 27 melanie.wurmhoeringer@schule-ooe.at

Vorsitzende der Gewerkschaft 0664 536 65 31 margret.priller@schule-ooe.at

CLV-Obfrau 0699 119 415 44 susanne.huemerlehner@schule-ooe.at

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Innovative Impulse. Starker Service. Gutes Miteinander. Der CLV ist Oberösterreichs größter Verein für Lehrer:innen. Gemeinsam mit dir können wir etwas bewegen!

Dietmar Stütz

CLV-Landesobmann Bundesvorsitzender der Vorsitzender des Lehrergewerkschaft Zentralausschusses 0732 71 88 88-102 der Lehrerpersonalpaul.kimberger@bildung-ooe.gv.at vertretung 0732 71 88 88-101 dietmar.stuetz@bildung-ooe.gv.at

David Hiegelsberger Bezirksbetreuer 0732 71 88 88-104 david.hiegelsberger@bildung-ooe.gv.at

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clvOberoesterreich

Paul Kimberger Impressum: CLV - Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich, 4020 Linz, Stifterstraße 23

ww w. clv .at /m

Impressum:"Wir im Bezirk" Offenlegung gem § 25 Mediengesetz: Informa�on der Pflichtschullehrer, Medieninhaber und Herausgeber: CLV Bezirk Kirchdorf, Hersteller: Eigenvervielfäl�gung, Eigenverlag, Für den Inhalt verantwortlich: Susanne Huemerlehner und Team, Fotos: CLV, privat, Graphische Gestaltung: Willi Trausner, Ausgabe November 2025

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Ausgabe 2025


Vorwort Obfrau Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Schon wieder ist Herbst – und damit Zeit für eine neue Ausgabe von „Wir im Bezirk“! Diese Jahreszeit lädt ein, kurz innezuhalten, durchzuatmen und auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Vor einem Jahr standen die Personalvertretungswahlen an. Damals haben wir gesagt: Wir sind für euch da – und das gilt auch heute noch. Versprochen ist versprochen! Der Christliche Lehrerverein bleibt ak�v, engagiert und ansprechbar. Wir organisieren Veranstaltungen, informieren, beraten – und schaffen Begegnungen, die gu�un. Ich dur�e heuer in den Herbs�erien eine Kurzkur aus dem VITAfit Programm der LKUF genießen – ein wirklich tolles Angebot! Neben Erholung und neuen Begegnungen habe ich dort auch etwas mitgenommen, das mich seither begleitet: den Gedanken der Lebensbalance. Ein erfülltes Leben lebt von einer guten Balance. Alles, was uns wich�g ist – Menschen, die uns gu�un, sinnvolle Arbeit, krea�ve Momente und erholsame Pausen – sollte seinen Platz haben. Wenn das gelingt, spüren wir: „Ich bin im Gleichgewicht.“ Auch Schule kann (und soll!) ein Raum für Lebensbalance sein – ein Ort, an dem Lernen, Begeisterung, Gemeinscha� und Menschlichkeit Platz haben. Wir Lehrkrä�e tragen dazu täglich bei – und dürfen dabei nicht auf uns selbst vergessen. Darum bieten wir im CLV auch gezielt Raum für Begegnung, Austausch und Stärkung: bei Informa�onsveranstaltungen wie „Neu im Lehrberuf“ oder dem „Rechtssicherheitstraining“ mit Rudi Pföhs, bei geselligen Ak�vitäten wie dem Palmbuschenbinden, dem monatlichen Stamm�sch der Pensionisten, der Impulswanderung mit Franz & Regina oder dem tradi�onellen CLV-Fest’l. All diese Angebote sind Ausdruck dessen, wofür der CLV steht: Miteinander, Unterstützung und Lebensfreude. Wir wollen euch helfen, in Balance zu bleiben – im Schulalltag und darüber hinaus. DANKE euch allen, die mitdenken, mitarbeiten und unseren Bezirk lebendig machen. Gemeinsam schaffen wir ein starkes Netzwerk, das trägt – in guten wie in herausfordernden Zeiten. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen, beim Wiederentdecken und vielleicht beim Mitmachen bei der einen oder anderen Veranstaltung! Herzlichst Susanne Huemerlehner

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Kleinere Klassen und mehr Zeit Trotz Personalmangels ein Plädoyer für das pädagogisch Rich�ge!

Wir leben und unterrichten in einer immer schnelllebigeren Welt. Das Tempo und die Komplexität haben sich in den letzten Jahren weiter erhöht und mit der Corona-Pandemie wurden zudem auch viele Grenzen der Kommunika�on nicht gerade zum Besseren verschoben. Ein WhatsApp der Schulleitung am unterrichtsfreien Morgen, weil jemand aus dem Team ausgefallen ist und gleichzei�g die wiederholte Nachfrage, wer denn nun an der gewünschten Weiterbildung zu Qualitätssicherung und Lerndesign teilnehmen könne. Beantwortung von Elternwünschen oder die Frage, wer denn einen weiteren „Was-weiß-ich-für-was-Beau�ragten“ übernehmen könne, per E-Mail am Nachmi�ag. Und am besten dann noch die Lektüre von am Wochenende weitergeleiteten schulbehördlichen Rundschreiben als könne das nicht ein paar Tage warten... Neben Kindern und Jugendlichen mit auffälligem Verhalten haben wir auch immer mehr Mü�er und Väter mit demselben Verhalten und schulische Unterstützungsstrukturen, die inzwischen komple� überlastet sind oder ohnehin nie wirklich zur Verfügung standen. Es ist rich�g viel los und manchmal überkommt einen das unangenehme Gefühl, weder den Bedürfnissen der Schüler:innen noch den eigenen Ansprüchen genügen zu können. Zuletzt meinte dazu eine Schulleiterin in der Neuen Zürcher Zeitung, dass „Kinder nicht mehr jene Zuwendung bekommen, die pädagogisch angemessen wäre und sich Lehrpersonen daher immer ö�er alleingelassen fühlen“. Alleingelassen, weil zusätzlicher Aufwand meist nicht bezahlt wird, alleingelassen, weil es viel zu lange dauert, bis die Schulpsychologie Zeit für uns hat, alleingelassen, weil sinnlose Bürokra�e behördlich wich�ger erscheint als guter Unterricht, alleingelassen, weil wir alleine mit viel zu großen Klassen in viel zu kleinen Klassenzimmern festsitzen und alleingelassen, weil es heißt, es sei kein Geld mehr übrig für Gewaltpräven�on und Schulsozialarbeit. Wenn sonst niemand da ist, sind wir es trotzdem – jeden Tag aufs Neue. Aber wir wissen nur zu gut, wie viele Kinder und Jugendliche bessere Zukun�schancen haben könnten, wenn wir mehr Zeit und Unterstützung für sie hä�en. Das 2,7-Prozent-Limit bei der Zuteilung von Ressourcen in der Sonderpädagogik ist hier ein genauso schlimmes Beispiel wie das Fehlen ausreichender Fördermaßnahmen über das gesamte pädagogische Leistungsspektrum in allen schulischen Bereichen! „Damit unsere Pflichtschulen ihre Kernaufgaben unter teilweise erheblich ges�egenen Anforderungen auch weiterhin bewäl�gen können, wäre nach zahllosem, von oben in immer kürzeren Zeitabständen verordnetem pädagogischen Firlefanz der letzten beiden Jahrzehnte jetzt einmal „keine Reform“ die „rich�ge Reform!“ (Paul Kimberger, CLV-Landessobmann bei einer Funk�onärskonferenz im Oktober 2025) Seite 4

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Die Gesellscha� hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und die Individualisierung ist ein Fortschri�, der nicht rückgängig zu machen ist. Dem müssen wir auch in der Schule endlich stärker Rechnung tragen. Sta� davon zu träumen, dem Mangel an Personal und Schulraum mit einer Erhöhung der Klassenschülerhöchstzahl und dem Aufstellen von Containern zu begegnen, wie es manche (bildungs-)poli�sch Verantwortliche nun tun, brauchen wir deutlich mehr personelle und finanzielle Ressourcen, die auch wirklich in ausreichendem Maß für unsere Schulen da sind. Wir brauchen ausreichend gut ausgebildetes Fachpersonal, das sich so für die Kinder und Jugendlichen samt ihren Familien verantwortlich fühlt, wie wir das tun. Wir brauchen außerdem mul�professionelle Teams und Doppelbesetzung in allen Schulstufen. Und wir brauchen generell kleinere Klassen – denn wenn Pädagog:innen jeweils für weniger Schüler: innen da sein könnten und so mehr Zeit für jeden Einzelnen hä�en, wäre allen am meisten geholfen! Ihr

Paul Kimberger Reak�onen bi�e an: paul.kimberger@bildung-ooe.gv.at Besuchen Sie auch die Webseite des Christlichen Lehrervereins für Oberösterreich unter www.clv.at

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Umsetzung 1.0 Ein Teil der von Bundesminister Christoph Wiederkehr angekündigten Maßnahmen im Schulbereich soll demnächst umgesetzt werden: Kop�uchverbot Ein wesentliches Anliegen des österreichischen Bildungssystems ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu schützen und sie zu stärken. Schule dient nicht nur der Wissensvermi�lung, sondern soll auch Werte wie die Gleichstellung von Mann und Frau, individuelle Freiheit und soziale Integra�on näherbringen. Vorrangig liegt diese Wertevermi�lung aber in der Verantwortung der Erziehungsberech�gten. Die Zielsetzung, die Selbstbes�mmung von Schülerinnen zu stärken und klare rechtliche Rahmenbedingungen für die Schulen zu schaffen ist begrüßenswert. Sie darf aber im Rahmen der Umsetzung nicht schon wieder zusätzliche Belastungen auf die Schulen verursachen. Bei einem erstmaligen Verstoß gegen das Kop�uchverbot ist geplant, dass die Schulleitung unverzüglich mit der betroffenen Schülerin ein Gespräch zu führen hat, um die Hintergründe des Verstoßes zu klären und ein Informa�onsschreiben an ihre Erziehungsberech�gten über das Verbot und die Konsequenzen bei weiteren Verstößen zu übergeben. Bringt das Gespräch keine Klärung und kommt es im Anschluss zu einem erneuten Verstoß, hat die Schulleitung die Erziehungsberech�gten und die Schülerin unverzüglich zu einem Gespräch zu laden. Besser erscheint es mir, dass im Falle eines Verstoßes gegen das Kop�uchverbot die Schulleitung unverzüglich Erziehungsberech�gte und Schülerin im Beisein einer weiteren geeigneten Person (Schulqualitätsmanagement, Schulpsychologie) zu einem Gespräch laden kann. Der Begriff „Verwaltungsüberschreitungen“ im vorliegenden Entwurf ist äußerst unpräzise. Eine taxa�ve Aufzählung sämtlicher Tatbestände, die gem. § 80b SchUG im Zusammenhang mit Suspendierungsbegleitung, Perspek�vengesprächen, Schulpflichtverletzungen etc. mit einer Geldstrafe bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe geahndet werden sollen, ist unerlässlich, um Interpreta�onsschwierigkeiten bei den Tatbeständen zu vermeiden. Bei einer erfolglosen Ausschöpfung der Möglichkeiten gemäß der Gesetzesvorlage soll die Bildungsdirek�on verpflichtet werden, die zuständigen Kinder- und Jugendhilfeträger bzw. auch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu verständigen. Lehrerinnen und Lehrer sprechen keine Strafen aus! Dafür ist die entsprechende Behörde zuständig! Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und autonome Selbstbes�mmungsrechte von Kindern sind zu unterstützen und weiter zu stärken! Schulen sind aber ausschließlich Bildungseinrichtungen mit klarem pädagogischem Au�rag und keinesfalls Kontrollinstanzen mit sicherheitspolizeilichen oder verwaltungsstrafrechtlichen Aufgaben. Entbürokra�sierung - Streichung von über 80 % Prozent der bislang gül�gen Rundschreiben und Erlässe Laut Bundesministerium für Bildung wurden 81,42 % der bislang gül�gen Rundschreiben und Erlässe aufgehoben. Dabei wurde aber das Kind mit dem Bade ausgeschü�et. Beispielsweise wurde der „Aufsichtserlass“ gestrichen. Soll sich nun jede Lehrperson in privatem Studium der Rechtswissenscha�en sämtliche im diesbezüglichen Kontext stehende Gesetzespassagen selbstständig zusammensuchen? Außerdem wurden auch einige Erlässe eliminiert, die sich auf finanzielle Abgeltungen von Mehrarbeiten von Lehrpersonen beziehen. Seite 6

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Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Vor der Au�ebung bisher noch relevanter Schreiben wäre eine vorherige Rückfrage bei Kennern der Materie hilfreich gewesen, ansta� mit einer Horuck-Ak�on Publicity zu machen. Nach Interven�on der Gewerkscha� ist man nun bereit, Streichungen zu überprüfen und Fragen zu klären. Suspendierungserlass Derzeit können Schülerinnen und Schüler bei Gefahr im Verzug für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen vom Schulbesuch suspendiert werden. Während der Suspendierung verbleiben viele ohne Unterstützung, was das Risiko einer weiteren Schulen�remdung und Eskala�on erhöht. Mit der Novelle des Schulunterrichtsgesetzes, PflichtschulerhaltungsGrundsatzgesetzes und Schulpflichtgesetzes sollen bundesweit Standards für die Begleitung suspendierter Schülerinnen und Schüler eingeführt werden. Die Suspendierungsbegleitung soll durch sozialpädagogische Maßnahmen ein Erkennen der eigenen Fehler und dadurch eine Änderung des Verhaltens ermöglichen. Eine eingeschränkte unterrichtende Begleitung erleichtert den Wiedereins�eg in den Unterricht. Eine Suspendierungsbegleitung dient auch dazu, eine Mindeststruktur im Tagesablauf aufrecht zu erhalten und somit die bei Suspendierungen au�retenden unerwünschten nega�ven Effekte zu verhindern. Die Mehrkosten im APS-Bereich für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen und für das Landeslehrpersonal sollen die Länder tragen, ohne dabei vom Bund unterstützt zu werden. Meiner Meinung nach ein klassisches Beispiel, um den Konsulta�onsmechanismus zu ak�vieren! Dietmar Stütz

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Deine Personalvertretung Liebe Kolleginnen und Kollegen, das neue Schuljahr läu� bereits mit voller Energie – und mit ihm auch ein hohes gemeinsames Engagement im CLV Kirchdorf. Gerade jetzt zeigt sich einmal mehr, wie wertvoll die Arbeit unserer Schulvertrauenslehrpersonen an den einzelnen Standorten ist. Nicht nur für die Neu- und Junglehrer:innen sind sie die direkten Ansprechpersonen, Unterstützerinnen und Unterstützer in vielen Belangen und ein wich�ges Bindeglied zwischen Kollegium, Personalvertretung und Gewerkscha�. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank! Auch Melanie Wurmhöringer (DA-Vorsitzende) und Margret Priller (GBA-Vorsitzende) sind wieder ak�v in den Schulen unterwegs. Sie sorgen für Service, Informa�on und persönliche Hilfestellung – rasch, unkompliziert und immer mit einem offenen Ohr für eure Anliegen. Zögert also nicht, in Kontakt zu treten. Der CLV lebt vom Miteinander und davon, dass wir uns gegensei�g unterstützen. Die vielen hilfreichen Angebote des CLV Oberösterreich: von den Kompassen zu schul- und dienstrechtlichen Themen über die Broschüre „geCHECKt?!“, das C-Topf-Programm bis hin zum Reiserechnungsprogramm – alle diese Werkzeuge erleichtern euren Schulalltag und bieten echte Entlastung und einen Mehrwert für alle. Ein herzliches Dankeschön an euch für euer Engagement, euren Einsatz und euren Beitrag zu einem lebendigen, wertschätzenden Miteinander in Kirchdorf an den Schulen und darüber hinaus! Gemeinsam gestalten wir Bildung – mit Kra� und Einsatz auf einem christlichen Wertefundament. Alles Gute und viele schöne Momente an euren Wirkstä�en! David Hiegelsberger

Aus dem Dienststellenausschuss (DA) Der Schulstart ist in diesem Jahr, aus Sicht der Personalvertretung, rela�v ruhig verlaufen. Versetzungswünsche konnten großteils berücksich�gt und offene Stellen (bis auf wenige Ausnahmen) gut nachbesetzt werden. In Kirchdorf freuen wir uns seit Schulbeginn über rund zwanzig Neuanstellungen. An dieser Stelle wünsche ich allen Neulehrer: innen alles Gute und vor allem viel Freude und Erfüllung in der Ausübung dieser besonderen und verantwortungsvollen Aufgabe als Lernbegleiter:innen. Vom Lehrermangel ist im Bezirk kaum mehr die Rede. Dieser Umstand ist besonders auch den Student:innen zu verdanken, die trotz Studium, den Eins�eg in den Schulbetrieb gewagt haben und diesen auch meistern. Ein Dank gilt auch den vielen Kolleg:innen, die Überstunden leisten und allen Quereinsteiger: innen, die die angespannte Situa�on stark entlastet haben und auch nach wie vor entlasten. Im letzten Schuljahr waren zwei Schulleitungsstellen ausgeschrieben. Wir gratulieren Chris�ne Kerschbaummayr (VS Kirchdorf) und Birgit Pecnik-Sartory (VS Molln) sehr herzlich zur Ernennung! Die Schulleitungen der Mi�elschulen Pe�enbach und Molln wurden mit Beginn des Schuljahres 2025/26 neu ausgeschrieben.

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Der DA Kirchdorf besteht aus 9 Mitgliedern und ist dein lokaler Ansprechpartner im Bezirk. Wir stehen dir gerne bei Fragen und Anliegen zu deinem Dienstrecht (Pflegefreistellung, Sabba�cal, Karenz, …) zur Verfügung. Durch den regen Austausch mit der Bildungsregion und der Bildungsdirek�on können deine Anliegen auch direkt weitergetragen werden. Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder auf viele ne�e Begegnungen und wünsche uns allen ein erfolgreiches und gelingendes Schuljahr mit viel Mut, Energie und Zuversicht. Melanie Wurmhöringer

Aus dem Gewerkschaftlichen Betriebsausschuss (GBA) Im Herbst 2025 fand die Neukons�tuierung des GBA Kirchdorf für die Funk�onsperiode 2025– 2030 sta�. Die Zusammensetzung des GBA erfolgte unter Bedachtnahme auf die Ergebnisse der Personalvertretungswahlen 2024. Daraus ergeben sich insgesamt neun Mandate – sieben für die FCG und zwei für die UG – die wie folgt besetzt wurden:

Margret Priller, FCG Vorsitzende

Melanie Wurmhöringer, FCG, Vors. Stv.

Evelyn Schilcher, FCG Schri�führerin

Michael Schaupp, FCG

Viktor Steindl, FCG

Nikolaus Krasanovsy, FCG

Daniela Kühn, FCG

Michaela Zinnebner, UG

Dank und Neubeginn im GBA An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Gisela Pernkopf und Kurt Buchegger bedanken. Beide haben über viele Jahre im GBA mit großem Engagement mitgearbeitet und das Gremium durch ihre Erfahrung, ihre Tatkra� und ihre Persönlichkeit nachhal�g geprägt. Nun dürfen sie ihren wohlverdienten Ruhestand in vollen Zügen genießen. Wir sagen Danke – für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, für die vielen Ideen, das gemeinsame Lachen und die Gemeinscha�, die uns stets verbunden hat. Für euren neuen Lebensabschni� wünschen wir euch von Herzen alles erdenklich Gute, Gesundheit und viele schöne Momente. Gleichzei�g dürfen wir im GBA Daniela Kühn und Nikolaus Krasanovsky herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns sehr, dass sie sich bereit erklärt haben, dieses Amt zu übernehmen, und blicken mit großer Zuversicht und Freude auf die kommende Zusammenarbeit. Margret Priller Seite 9


Wir blicken zurück ... ... auf ein gelungenes CLV Jahr in Kirchdorf

Wanderung zum Friedenskreuz am 7. Mai 2025

CLV Fest'l auf der "Hohen Linde" am 25. Juni 2025

Alle Lehrer sind am Sand am 5. Juli 2025

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Religion Einladung zur spirituellen Wanderung – „Vertrauen und Geborgenheit in Go�es Hand“ Liebe Freundinnen und Freunde, wir laden euch herzlich ein, mit uns auf eine spirituelle Wanderung zu gehen – eine Zeit der Ruhe, des Staunens und des bewussten Unterwegsseins mit Go�. Unter dem Thema „Vertrauen und Geborgenheit in Go�es Hand“ wollen wir uns auf den Weg machen und Schri� für Schri� spüren, dass Go� uns trägt – auf unseren Wegen, in unseren Fragen und in unserem Leben. Gemeinsam möchten wir die Schönheit der Schöpfung genießen, zur S�lle kommen und an verschiedenen Sta�onen Impulse hören, die uns zum Nachdenken und Beten einladen. Lasst uns vertrauensvoll au�rechen – im Wissen, dass Go� uns begleitet und dass wir in seiner Hand geborgen sind, wohin unser Weg auch führt. Regina Penninger und Franz Winkler - Ebner

Wann: Mi�woch, 27. Mai 2026, 16:30 Uhr Treffpunkt: Wallfahrtskirche Frauenstein Wegstrecke: Beginn und Abschluss in der Wallfahrtskirche Frauenstein. Bequeme Schuhe, we�erfeste Kleidung Abschluss: Gasthaus Federlehner

Technik & Design Palmbuschenbinden findet tradi�onell am Mitwoch vor dem Palmsonntag (25. März 2026) in Steinbach/Ziehberg sta�. Eine detaillierte Einladung folgt. Wir bedanken uns im Voraus bei Veronika DÖTTLINGER. Andrea Huemer und Roswitha Pöhli Seite 11


Die Junglehrer:innenvertretung Der Start ins Lehrer:innenleben ist eine aufregende, aber auch fordernde Zeit. Gerade in dieser Phase ist es wich�g, jemanden an der Seite zu haben, der zuhört, versteht und Wege aufzeigt. Der CLV bietet bei seinen Veranstaltungen den Raum für Austausch sowohl bei fachlichen Fragen als auch bei persönlichen Anliegen rund um den Berufsalltag. Folge uns gerne auf Instagram, um up to date zu bleiben! Im Frühling und Herbst nehmen wir an der Junglehrer:innenTagung in Windischgarsten teil. Dort treffen sich Vertreter: innen aus ganz Oberösterreich, um sich zu vernetzen und auszutauschen. In spannenden Vorträgen und Workshops erhalten die Junglehrer:innen vielfäl�ge Einblicke – von gewerkscha�lichen und poli�schen Themen bis hin zu pädagogischen und methodischen Fragen. In den Pausen und am Abend steht das gesellige Miteinander im Mi�elpunkt. Neben der Weiterentwicklung soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Bei der beliebten Veranstaltung „Alle Lehrer sind am Sand“ wird gemeinsam gefeiert und gelacht. Wir waren auch heuer wieder bei der CLV-Summernight in der Linzer Sandburg mit dabei. Beim Bocciaturnier haben wir unser Bestes gegeben und erreichten den 2. Platz und auch bei der Gewinnspiel-Verlosung gingen Preise an den Bezirk Kirchdorf. Ich freue mich, wenn ich dich bei den nächsten Veranstaltungen begrüßen darf. Daniela Kühn

Melde dich gerne bei mir: daniela.kuehn@schule-ooe.at

Komm a DU in u uch nser Team!

Junglehrer:innen Tagung 2025 in Windischgarsten Seite 12

Ausgabe 2025


Herbstausflug der Senior:innen Burg Strechau und HBLA Raumberg

Am 04.09.2025 starteten 17 CLV-Senioren zu einem höchst interessanten und eindrucksvollen Herbstausflug in Richtung Süden. Die beiden tollen Chauffeure Krejci Karl und Hölzl Bruno lenkten dankenswerterweise die benö�gten Kleinbusse. Erster Halt war in Ro�enmann mit einer Führung im Gasthof Hofer (Hofer Kerzen, Ursprung). Anschließend gings hoch hinauf zur Burg Strechau. Eine Führung durch die Burg und das Old�mermuseum folgte. Das köstliche Mi�agessen im Anschluss genossen wir in Lassing und dann fuhren wir weiter nach Raumberg- Gumpenstein in die HBLA für landwirtscha�liche Bildung und Forschung. Ausklingen ließen wir die, von Grete Baumgartner bestens organisierte und schöne Tagesreise, bei einer Jause auf der Oberkogleralm mit wunderbarem Blick auf das Ennstal!

Burg Strechau

Innenhof der Burg

Mi�agspause in Aigen/Ennstal

HBLA Raumberg

Führung durch die HBLA

Finale auf der Oberkogleralm

CLV Senioren - In eigener Sache

Pläne und Vorhaben jeden 1. Montag im Monat treffen wir einander in der Dorfstubn in Inzersdorf um 14:30 Uhr

Stamm�sch

13.11.2025, 17:00 Uhr

Gedenkgo�esdienst für die Verstorbenen des Vereins in der Stadtpfarrkirche Kirchdorf

18.12.2025, 15:30 Uhr

Schöllis Kesselheiße

Ich habe eine Bi�e an euch: Die Kommunika�on innerhalb der SeniorInnen ist ohne Emailadresse eher schwierig und teuer! Deshalb bräuchte ich von den Kolleginnen und Kollegen, die in Pension gegangen sind, deren Emailadresse, um sie über unsere Ak�vitäten (Stamm�sch, Ausflüge, Reisen, Gedenkgo�esdienst, Kesselheiße, …) benachrich�gen zu können. Bi�e schreibt mir eine Mail, wenn ihr in unseren Verteiler aufgenommen werden möchtet! Ihr bekommt dann Informa�onen über die Ak�vitäten und auch über uns bekannte Todesfälle aus unserem Kollegenkreis im Bezirk.

Vielen Dank für eure Mitarbeit! Erika Kronsteiner-Hubmer Schri�führerin Meine Emailadresse: ehubmer@gmx.at Tel.: 0699/81530939 Seite 13


Volksschule Pettenbach Lernen in Vielfalt – Schule gemeinsam gestalten jahrgangsgemischt · inklusiv · demokra�sch · transparent · naturnah Die Volksschule Pe�enbach ist mit ihren 242 Schüler:innen und 25 engagierten Lehrer:innen ein lebendiger Mi�elpunkt des Bildungslebens in der Gemeinde. Dabei stehen die Kinder im Mi�elpunkt – ihre individuellen Talente und Bedürfnisse prägen unseren Schulalltag. Unser engagiertes Team gilt hierfür als eine großar�ge Ressource, das mit Begeisterung, Fachwissen und Herz zur posi�ven Entwicklung der Schule beiträgt. Besonders wich�g sind uns dabei folgende Grundprinzipien, die unsere pädagogische Arbeit prägen:

jahrgangsgemischt Neben den „klassischen Jahrgangsklassen“ gibt es in der Volksschule Pe�enbach mi�lerweile drei jahrgangsgemischte Klassen, in denen Kinder aus unterschiedlichen Altersstufen gemeinsam lernen, entdecken und wachsen dürfen. Das engagierte Lehrerinnenteam, das diese Klassen begleitet, scha� eine Lernumgebung, in der individuelle Stärken gesehen und gefördert werden. So entsteht ein Schulalltag, der von gegensei�gem Respekt, Offenheit und Freude am Lernen geprägt ist.

inklusiv In den jahrgangsgemischten Klassen, welche als Integra�onsklassen geführt werden, zeigt sich dieses Miteinander besonders schön. Aber auch in den klassischen Jahrgangsklassen kommt Inklusion in besonderem Maße zum Ausdruck, denn Kinder mit und ohne Beeinträch�gung arbeiten und spielen bei uns selbstverständlich zusammen. Wir freuen uns Inklusion so ak�v leben zu können – ein gelebtes Miteinander, das den Alltag unserer Schule prägt.

demokra�sch Gemeinsam zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und aufeinander zu achten, macht unsere Schule zu einem Ort, an dem sich alle Kinder wohlfühlen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Stärkung der Schulgemeinscha� ist uns sehr Seite 14

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wich�g, was wir unter anderem bei unseren monatlichen Schultreffs zum Ausdruck bringen. Gemeinsam machen wir uns aktuell auf den Weg zu einem Schülerparlament – zur Förderung demokra�scher Werte und als Pla�orm für den Austausch zwischen Schüler:innen, Lehrer:innen und Schulleitung. Demokra�e wird bei uns aber nicht nur besprochen, sondern auch gelebt – etwa durch klassenübergreifende Wahlangebote, bei denen die Kinder selbst entscheiden dürfen, welche Schwerpunkte sie setzen möchten.

transparent Die Transparenz und Klarheit bei der Leistungsbeurteilung ist bei uns in der Schule ein sehr zentrales Thema. Wir möchten den Leistungsstand der Kinder so vermi�eln, dass sie diesen verstehen und selbst ak�v und eigenverantwortlich an ihrem Lernprozess beteiligt sind. Die Transparenz soll selbstverständlich auch den Eltern gegenüber gewährleistet sein, weshalb der Lernfortschri� und Leistungsstand des Kindes in einem KEL – Gespräch ausführlich erklärt wird. Es wird dabei auf die Stärken der Kinder eingegangen und es werden gemeinsam Ziele formuliert.

naturnah Unsere Schule legt großen Wert auf ein naturnahes Lernen. Kinder wachsen hier am Land auf und erleben Unterricht nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch draußen – spielend, erforschend und entdeckend. Viele Unterrichtseinheiten finden in der freien Natur sta� und eine Klasse verbringt sogar jeden Freitag den gesamten Vormi�ag im nahegelegenen Wald. Dort wird gelesen, gerechnet, beobachtet und gebaut.

Tanja Sailer und Susanne Huemerlehner

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Österreichische Post AG SM 02Z033370 S Das Schulblatt des Christlichen Lehrervereins für OÖ Regionalausgabe CLV Kirchdorf/Krems Stifterstraße 23, 4020 Linz

Es zeichnet die Kollegenscha� in OÖ aus, dass sie durch ihr soziales Engagement und ihre Spenden dazu beitragen, dass der Sozialfonds des CLV OÖ "Lehrer helfen Kindern" Familien unterstützen können. Familien, die durch die schwere Erkrankung ihrer Kinder o� auch in finanzielle Nöte kommen, können wir durch den Fonds finanziell unterstützen. Der Verwaltungsrat des CLV-Fonds „Lehrer helfen Kindern“ besteht aus folgenden Mitgliedern: • Petra Praschesaits - Vorsitzende des Verwaltungsrates "Lehrer helfen Kindern" • Bernhard Trauner • Elke Anderle • Elvira Grandl • Mag. Wolfgang T. Schwarz Wir bürgen dafür, dass jeder gespendete Euro dort hinkommt, wo er gebraucht wird – nämlich zu den kranken Kindern und deren Familien. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass seit Bestehen des Fonds noch nie auch nur ein Cent an Verwaltungskosten verrechnet wurde und so wird es auch bleiben. Das ist unsere Vorstellung von Ehrenamtlickeit!

Helfen Sie uns, damit wir weiterhin helfen können! Seite 16

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