Momente Wir wünschen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute, Glück und Gesundheit im Jahr 2026 DEZEMBER 2025 Information der Sektion Pensionist:innen im Christlichen Lehrervereins Oberösterreich
Editorial
Vielfältiger Lesestoff für unsere Mitglieder Was hat eigentlich Weihnachten mit Ostern zu tun? Mag. Gilbert Schandera spannt in seinem Beitrag „Echtes Weihnachten“ den Bogen zwischen diesen beiden großen Festen. Der Bericht über die Herbsttagung der Sektionsvertreter:innen aus den Bezirken gibt Einblicke auf die Cyberkriminalität und auf unsere Pensionsanpassungen. Walter Wernhart Landesobmann der CLV-Pensionisten
Marianne Leithgöb Landesobfrau der CLV-Pensionisten
Chefinspektor Sakoparnig vom Landeskriminalamt OÖ „plauderte“ aus seinem beruflichen Alltag und öffnete den Anwesenden die Augen, was alles an Betrügereien auf diesem Gebiet fast tagtäglich geschieht und wie schnell man in die Falle tappen kann. Was sich so alles im Bildungsbereich aktuell abspielt, darüber informierte uns unser Landesobmann BV Paul Kimberger, der ja als oberster Lehrervertreter stets hautnah am Geschehen ist. Im Focus standen dabei die nach wie vor angespannte Personalsituation (Stichwort Quereinsteiger und Supportpersonal), sowie die Umsetzung des geplanten Kopftuchverbotes.
sich nachhaltig auf die weiteren Pensionszahlungen lebenslang (!) auswirkt. Dies darf keinesfalls zur Methode werden, denn wir Seniorinnen und Senioren können nicht als alleinige Gruppe zur Cashcow für die Budgetsanierung werden. Dass es sich lohnt, auch in der Pension CLV-Mitglied zu sein, zeigt eine Übersicht der vielfältigen und umfangreichen Aktivitäten in den Bezirken. Werfen Sie einen Blick darauf, Sie werden staunen. Besonders lesenswert ist der Artikel von Günther Haller „Als die Schule ein Politikum wurde“, in dem er sich mit der Entwicklung des Schulwesens auseinandersetzt. Somit bietet Ihnen auch diese Ausgabe der MOMENTE vielfältigen Lesestoff und wir freuen uns, wenn Sie Interesse daran finden. Im Namen des Landesleitungsteams unserer Sektion wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage und für 2026 alles Gute, vor allem Gesundheit.
Die Pensionsanpassung 2026 weit unter der Inflationsrate bedeutet einen Verlust der Kaufkraft, der
Inhalt
3 Echtes Weihnachten –
12 Als die Schule ein „Politikum“ wurde
von Mag. Gilbert Schandera
4 Wie die Monate zu ihren Namen kamen 6 Herbsttagung – „Mir kann das nicht passieren“
15 Bezirk Schärding auf Schwedenreise 16 Reisebericht: 5-Tagesreise nach Slowenien 19 Bezirk Perg: Herbstwanderung mit Ausblick
8 Rückblick
19 Vorschau auf Kanada-Reise
9 Nachruf OSR Walter Grafenauer
20 Unsere Sektion – überaus aktiv in den Bezirken
10 Landesbildungsreise: Kultur und Wandern in Albanien
24 Gehirnjogging
Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich (CLV), Stifterstraße 23, 4020 Linz; E-Mail: office@clv.at; Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur: Walter Wernhart; Redaktion: Peter Baumgarten, Johanna Müller; Erscheinungsort: Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b.; Offenlegung lt.§ 25 Mediengesetz: Die grundlegende Richtung von „Momente“ ergibt sich aus den Satzungen des Christlichen Lehrervereins; Gestaltung: MAGIC Werbeagentur, Kirchberg-Thening; Druck: Druckerei Haider, Schönau i. M.
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Weihnachten
Echtes Weihnachten D
ie Welt war schon immer voller Gegensätze und ist es noch: Kriege, Umweltzerstörung, Klimakrise… Wir hören jetzt aber auch in der Bibel die Botschaft der Engel: „Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind.“ Auch wenn die Welt sich oft von Gott abwendet, wird Gott die Welt niemals verlassen. In dieser Gewissheit feiern wir Weihnachten. Der liebende Gott macht sich klein und wird einer von uns. Dabei war ich oft schon betroffen davon, dass Weihnachten viel feierlicher und aufwendiger gefeiert wird als Ostern. Ostern ist ja das Hauptfest des Christentums, die Feier der Auferstehung Jesu, des Christus. Natürlich ist mir bewusst, dass in der nördlichen Erdhälfte Weihnachten auch die düstere Winterzeit erhellen soll. (Im Süden der Erde ist jetzt Sommer.)
Fest der Geburt Jesu
Foto: Alessia / stock.adobe.com
Aber Weihnachten hat wirklich auch eine besondere Bedeutung. Es ist das Fest der Geburt Jesu. Es ist sein Geburtstag, den wir mitfeiern. Wir feiern den, der die Welt erneuert hat und immer wieder erneuert. Die Geburt eines Menschen, der mehr war als ein Mensch. Papst Franziskus sagte einmal: „Alles, was Christus berührt, verjüngt sich, wird neu und erfüllt sich mit Leben.“ Dieses Fest bedeutet wirklich einen Neubeginn. Als besonderes Beispiel denke ich da an Ordens-Christen, die ihr bisheriges Leben lassen und „neu beginnen“. Sie geben unter anderem ihren
Besitz ab, für gute Zwecke, und versuchen, ganz im christlichen Sinn zu leben. Ihr Leben ist dann dem Wichtigen und Wesentlichen gewidmet und wird durch Liebesdienste freudig und glücklich. Könnte nicht unser weihnachtlicher Neubeginn etwa der Abschied von unserer übertriebenen Konsumwelt sein? Was da bei uns in diesen Zeiten an Kaufrausch läuft, ist eine Perversion des Festes. Weniger Kaufstress würde uns mehr zum Sinn des Festes führen. Spenden an Missionsgesellschaften, für verfolgte Christen, für Hungernde ist in diesen Zeiten des Schenkens wohl wichtiger.
Mag. Gilbert Schandera
Christus, Heiland, Erlöser Das Weihnachtsfest kann uns, wie auch andere Feste, helfen zu sinnvollen Lebens-Schwerpunkten. Wir feiern die Geburt des Kindes Jesus, das später zurecht „Christus, Heiland, Erlöser“ genannt wird. Ihn sollten wir in unser Leben hereinnehmen, eine Jesus-Freundschaft aufbauen. Der Sinn aller christlichen Feste ist es ja, durch den intensiven „Blick“ auf Jesus Christus den größeren Blick auf ein gutes Leben zu haben. Sinnvoll und richtig zu feiern, festigt uns. Friedrich Schiller sagt einmal: „Alles wankt, wo der Glaube fehlt“. Und ein anderes Zitat ist sehr Weihnachts-treffend: „Wäre Christus tausend Mal geboren und nicht in dir, du wärst verloren.“ Und denken wir bei allem an Ostern! Den Geburtstag des Gekreuzigten und Auferstandenen feiern wir jetzt. Freuen wir uns dabei in Ruhe.
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» Dabei war ich oft schon betroffen davon, dass Weihnachten viel feierlicher und aufwendiger gefeiert wird als Ostern. «
← Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu
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Wissenswertes
Wie die Monate zu ihren Namen kamen Es gehört zur guten Tradition, dass man zum Jahreswechsel nicht nur der Pummerin und dem Donauwalzer aus Radio bzw. Fernsehen lauscht, sondern sich auch gegenseitig ein gutes, neues Jahr wünscht, also zwölf erfolgreiche, glückliche und vor allem gesunde Monate. Doch kaum jemand wird dabei daran denken, woher die Monate ihre Namen haben und dass das Jahr einmal sogar nur 10 Monate hatte. Sandra Schäfer hat sich in der Raiffeisenzeitung vom Jänner 2025 damit näher auseinandergesetzt:
E Bilder von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30-1569) und Bildtexte: Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums Wien
inst machte der Jänner im deutschen Sprachraum als Wolfs- oder Wintermonat von sich reden. Aber auch als Schneemonat oder Hartung war der ehemalige Eismond (vom Mond leitet sich die Bezeichnung für Monat ab) bekannt. Eine Namensgebung, die sich wie auch der Brachmond für den Juni oder der Weinmond (beziehungsweise Weinmonat) für den Oktober aus den jahreszeitlichen klimatischen Bedingungen und den sich daraus ergebenden landwirtschaftlichen Tätigkeiten erschließen lässt. Nicht zu vergessen ist, dass vier Fünftel der Menschen im Mittelalter in bäuerlichen Wirtschafts- und Sozialstrukturen lebten. Die Monatsbezeichnungen waren zudem noch starken regionalen Unterschieden ausgesetzt.
Ein Umstand, der dazu führte, dass Karl der Große um 800 n. Chr. versuchte, eine allgemeine Bezeichnung der Monate für sein Herrschaftsgebiet durchzusetzen. Inwieweit er sich dabei um bereits im Volk verwendete Namen bediente oder er auf Eigenkreationen zurückgriff, ist nicht hinreichend erforscht. Dem Unternehmen, das Bezeichnungen wie Ostermond für April hervorbrachte, war jedoch kein langfristiger Erfolg beschert. Letztendlich behaupteten sich auch im deutschen Sprachraum (obwohl sich regionale Namen wie Julmond, der einst für den Monat Dezember stand, als Bezeichnung für den letzten Vollmond im Jahr erhalten haben) die lateinischen Bezeichnungen.
Der düstere Tag (Vorfrühling)
↑ Bildausschnitt aus
↑ Dargestellt ist der Spätwinter bzw. Vorfrühling mit jahreszeitlich zugeordneten Tätigkeiten wie Holzsammeln
Kampf zwischen Fasching und Fasten
und Weidenrutenschneiden. Auf die Faschingszeit deuten das Kind mit der Papierkrone, die Laterne, die Waffeln und die Maskerade mit dem über den Kopf gestülpten Kessel und dem mit Kerzen besteckten Besen, wie sie ähnlich auch in Bruegels „Kampf zwischen Fasching und Fasten“ vorkommen. Mit dem Aufbruch der Natur ins neue Jahr (das in den Niederlanden damals am 1. März begann) ist das Bild als Beginn des ganzen Zyklus aufzufassen.
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Fotos: Walter Wernhart
Wissenswertes
Janus brachte den Jänner Wenn wir heute demnach von Jänner sprechen, so geht dies im Ursprung auf den römischen Gott des Anfangs und des Endes, Janus zurück. In Österreich und im süddeutschen Raum wurde im Mittelalter aus dem lateinischen Ianuarus die vulgärlateinische Variante Ienuarus, woraus sich schließlich der Jänner ableitete. Obwohl dieser, seinem Namensgeber gemäß, heute als Erster im neuen Jahr den Monatsreigen eröffnet, fand er verglichen zu den anderen Gottheiten, wie Mars für März, der Göttin des Wachstums Maia für Mai und Juno für Juni, erst mit zeitlicher Verzögerung Einzug in den römischen Kalender. Rechneten die Römer zu Beginn noch mit zehn Monaten, so ergänzte König Numa Pompidius um 700 v. Chr. das Jahr mit dem Jänner und dem nach dem römischen Reinigungsfest benannten Februar um zwei weitere Monate. Zum ersten Monat im neuen Jahr wurde der Jänner allerdings erst ein paar Jahrhunderte später, als der römische Senat den Jahresbeginn von 1. März auf 1. Jänner verlegte. Dem alten Jahresbeginn im März ist es zu verdanken, dass noch heute die Monate September bis Dezember an ihre ursprüngliche Position als siebenter bis zehnter Monat (septum für sieben, octo für acht, novem für neun und decem für zehn) im römischen Kalender erinnern. Einigkeit herrscht auch über die Herleitung des Monats Juli von Julius Cäsar und August nach Kaiser Augustus. Im Unklaren sind sich die Monatsforscher bis heute allerdings, was die Herleitung des Aprils betrifft. Während manche vermuten, dass die griechische Göttin Aphrodite zur Namensgeberin wurde, leiten andere den April vom lateinischen Wort aprire für öffnen, aufgehen (der Knospen im Frühling) ab. In den Kalenderdarstellungen des Mittelalters wird der April dazu passend zumeist durch Männer- und Frauengestalten mit Blumen, ein durch den Rosengarten spazierendes Paar oder Darstellungen von Arbeiten wie Rebenschneiden dargestellt. Generell erfreuten sich Monatsbilder das ganze Mittelalter hindurch reger Beliebtheit. Eingang fanden solche Bilddarstellungen vor allem ab dem 15. Jahrhundert in die sogenannten Stundenbücher. Die in den Gebetsbüchern für den privaten Gebrauch abgebildeten Landschaften gelten als die ersten Landschaftsdarstellungen der Neuzeit. Den Sprung zum großformatigen Tafelbild schafften Monatsbilder schließlich mit dem Maler Pieter Bruegel d. Ä. im Jahr 1565. Die ursprünglich sechs Bilder (dargestellt sind je zwei Monate) umfassende Serie gilt als die erste Darstellung von selbstständigen Landschaftsbildern in großem Format. Noch heute können die Besucher im Wiener Kunst-
Heimkehr der Herde (Herbst) ↑ Die heimkehrende Herde als Motiv des Herbstes – für die Niederlande unüblich – wurde von Bruegel neu in die Malerei eingeführt und könnte auf Eindrücke zurückgehen, die der Künstler auf seiner Reiseroute durch die Schweiz gewonnen hat. Der Almabtrieb als Einschnitt im bäuerlichen Jahr wird hier zur Titelszene, Hauptthema ist aber die ins Erhabene gesteigerte Landschaft in ihrer herbstlich getönten Farbigkeit und Stimmung.
Jäger im Schnee (Winter) ↑ Die Gruppe von Jägern kehrt, begleitet von einer erschöpften Hundemeute, in das unterhalb liegende Dorf zurück. Nur ein einzelner Fuchs hängt an einem der geschulterten Spieße. Links daneben bereitet man das Sengen eines Schweines über offenem Feuer vor. Vergnügliche Details wie das Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Teichen haben zur enormen Popularität des Bildes beigetragen. Doch nicht die Summe der Details sondern die Gesamtwirkung machen seine Bedeutung aus. Virtuos und konsequent evoziert Bruegel den Eindruck permanenter Kälte in diesem ersten und bedeutendsten Winterbild der europäischen Malerei.
historischen Museum – wo sich neben der Darstellung des Spätwinters beziehungsweise Vorfrühlings in „Der düstere Tag“ auch „Die Heimkehr der Herde“ als Motiv des Herbstes und „Jäger im Schnee“ erhalten haben – sich ein Bild von den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen und den Tätigkeiten der Menschen in der Natur machen.
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Von Sandra Schäfer – aus „Raiffeisenzeitung“ Jänner 2025
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Herbsttagung
Herbsttagung der Sektion Pensionist:innen im CLV
„Mir kann das nicht passieren!“ Unter diesem Motto stand die diesjährige Herbsttagung der Sektion Pensionist:innen im CLV, zu der über 40 Bezirksvertreter:innen am 21. Oktober 2025 nach Wels gekommen sind.
» Es gibt keine Rechnungen, die unbedingt am selben oder nächsten Tag sofort beglichen werden müssen. «
A
ls Referent zur Problematik der Cyberkriminalität und im Internet und mit Mobiltelefonen konnte der fachkundige Chefinspektor Gerald Sakoparnig vom Landeskriminalamt Linz gewonnen werden. Sind zwar viele Betrugsmaschen bekannt, so ging der Referent auf zahlreiche Fallbeispiele von Betrügern und Betrogenen ein, mit denen er fast täglich in seinem Beruf konfrontiert wird. Durch seinen anschaulichen und mit deutlichen Worten angereicherten Ausführungen wurde den Anwesenden sehr drastisch vor Augengeführt, wie schnell man – meist verbunden mit einer von den Betrügern geschickt inszenierten Stresssituation – in die Falle tappen und die persönlich vermeintliche Einstellung „mir kann das nicht passieren“ sehr rasch in ein finanzielles Debakel müden kann. Herr Sakoparnig verstand es ausgezeichnet, den Teilnehmer:innen an dieser Tagung etwas mehr Sicherheit zu vermitteln und bot auch an, dass man sich ohne weiteres an ihn
↑ Chefinspektor Gerald Sakoparnig bei seinem interessanten Referat über Cyberkriminalität
wenden kann, sollte man in diesem Zusammenhang in Schwierigkeiten kommen. Wie rasch man Opfer einer Betrugsmasche werden kann, war dann in einem Bericht der OÖN Anfang November zu lesen. Demnach wurden einer Frau aus OÖ durch betrügerische Machenschaften mit Mails und Telefonaten 580.000 Euro „abgenommen“. In diesem Bericht hat auch der Referent unserer Tagung, Herr Sakoparnig eindringlich davor gewarnt, auf nicht eindeutig nachvollziehbare Anrufe bzw. Mails zu reagieren und schon gar nicht irgendwelche Bankzugänge weitergeben oder gar Geldbeträge zu überweisen. „Es gibt keine Rechnungen, die unbedingt am selben oder nächsten Tag sofort beglichen werden müssen“, appellierte der Leiter der Abteilung Betrug-Amtsmissbrauch-GlücksspielGeldfälschung im Landeskriminalamt OÖ.
← Über 40 Vertreter:innen aus den Bezirken nahmen an der Herbsttagung teil
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Herbsttagung
← LO, BV Paul Kimberger informierte über Aktuelles im Bildungsbereich
Auch unser Landesobmann und Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Paul Kimberger hat sich dankenswerterweise wieder Zeit für unserer Tagung genommen und über Aktuelles im Bildungsbereich informiert. Unter anderem ging er auf die nicht zu unterschätzenden Problem bei der von Bildungsminister Wiederkehr vorgesehenen verpflichteten Sommerschule ein. Weiters bezog er sich auf das geplante Kopftuchverbot an Pflichtschulen. Lehrer:innen dürfen dabei nicht zu Vollzugsorganen werden, dies ist keinesfalls ihre Kompetenz! Hier haben die Verwaltungsbehörden tätig zu werden und bei Verstößen haben diese auch die entsprechenden Sanktionen zu vollziehen, um Aufweichungen bzw. Umgehungen zu vermeiden. Zahlreiche Gespräche im Anlassfall mit Erziehungsberechtigten zu führen, würde nur das Lehrpersonal sowie Direktor:innen sehr belasten. Deshalb spricht sich die Lehrergewerkschaft gegen diese Gespräche aus.
Pensionsanpassung Ein Thema bei dieser Tagung war natürlich auch die Pensionsanpassung für 2026, auf die SektionsLandesobmann Walter Wernhart einging. Der Fixbetrag von 67,50 gefährde zwar kaum jemanden existentiell unserer Klientel, doch bedeutet diese Art der Pensionsanpassung weit unter der Inflationsrate einen Kaufkraftverlust. Dies dürfe keinesfalls zur Methode werden, da ansonsten die Parameter der
↑ OSR Paul Humer aus dem Bezirk Eferding wurde die Ehrennadel in Silber des CLV für seine langjährigen Verdienste in der Standesvertretung, im CLV und in unserer Sektion verliehen
Stadtführung ↑ Landesobfrau Marianne Leithgöb und Am Nachmittag stand eine Landesobmann Walter Wernhart gratulierten Führung durch die Altstadt von zu halbrunden Geburtstagen, v.l. Johannes Wels auf dem Programm. Die Berger, Johann Mühlbacher-Karrer, Hedwig ehemalige Kulturamtsleiterin Aschl, Heinrich Pusch Dr. Renate Miglbauer verstand es bei unserem Rundgang hervorragend, nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten der Messestadt einzugehen, sondern auch die historische Entwicklung von den Römern über den Einfluss der Habsburger bis herauf zur wichtigen Industrie-, Handels-, und Schulstadt zu präsentieren. Dabei durften die Erwähnungen von Kaiser Maximilian I. sowie von Salome Alt, die als Lebensgefährtin von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau nach dessen Gefangennahme auf der Festung Hohensalzburg nach Wels geflüchtet ist und sich dort sozial engagierte, nicht fehlen.
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← Dr. Renate Miglbauer präsentierte Wels beim Stadtrundgang Fotos: Johannes Berger, Walter Wernhart
Aktuelles im Bildungsbereich
Pensionsleistung al a lounge ausgehebelt werden und eine schleichende Abflachung trotz unterschiedlicher pensionsrechtlicher Vorleistungen stattfindet. Nicht außer Acht gelassen darf dabei werden, dass sich jede Pensionsanpassung unter der Inflationsrate negativ auf die weiteren Pensionszahlungen auswirkt, also lebenslang mitgeschleppt wird. Dies gilt es in Zukunft zu vermeiden. Bei allem Verständnis für eine Budgetsanierung muss doch festgehalten werden, dass nicht die Pensionist:innen die größten Beitragszahler für die Reparatur des Staatshaushaltes sein können.
→ Im Museum wurden Kindheitserinnerungen wieder wach
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Rückblick
Auch in dieser Ausgabe der MOMENT sollte ein Blick in die CLV-Schulblätter aus den 70er Jahren nicht fehlen. Aufgefallen sind mir dieses Mal zwei Inhalte, die auch schon in der Dezemberausgabe von 1976 die Gemüter bewegt haben: Walter Wernhart
Religionsunterricht als Bildungsauftrag: Wie aus diesem Artikel hervorgeht, muss es bereits damals Diskussionen um den Stellenwert bzw. um die Berechtigung des Religionsunterrichtes als Pflichtgegenstand gegangen sein. Nicht umsonst war ein deutliches Plädoyer bereits auf Seite 2 dieses Schulblattes zu finden.
Klassenschülerhöchstzahl Es war schon während meiner Zeit als Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft und später als Vorsitzender des Zentralausschusses die Forderung immer wieder am Tapet, die Klassenschülerhöchstzahl 30 zu senken. Dass es dann endlich zur Senkung auf 25 Schüler gekommen ist, war ein mühevoller Weg. Offensichtlich dürfte das Bestreben der damaligen Bundesregierung allerdings gewesen sein, diese Höchstzahl von 30 Schülern indirekt mit der Einführung einer „Normklasse“ sogar anzuheben, wie man dem Bericht des damaligen Obmannes des Zentralausschusses Paul Raab entnehmen kann.
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Nachruf
Mit OSR Walter Grafenauer ist eine überaus engagierte Persönlichkeit des Christlichen Lehrervereins am 1. Mai 2025 im 97sten Lebensjahr von uns gegangen. Im Schulblatt, Ausgabe Juni 2025, wurde sein Leben und Wirken ausführlich gewürdigt. Der Trauergottesdienst für Walter Grafenauer fand am 15. Mai 2025 in der Stiftskirche Schlägl statt, bei dem die Landesobfrau der Sektion Pensionisten im CLV, Marianne Leithgöb einen sehr persönlichen und bewegenden Nachruf gehalten hat. Diesen wollen wir gerne – auch in großer Wertschätzung dem ehemaligen Sektionsobmann Grafenauer gegenüber in den MOMENTEN veröffentlichen:
„Liebe Familie Grafenauer, verehrte Trauergemeinde! Ich habe heute die ehrenvolle aber traurige Aufgabe mich im Namen des CLV OÖ von Herrn OSR Walter Grafenauer zu verabschieden. Mit ihm hat unser CLV eine große Persönlichkeit verloren. Seit 1966, also beinahe seit 60 Jahren war Walter Mitglied des CLV. Er wirkte als langjähriger Direktor in der HS Haslach und betreute 16 Jahre lang den Bezirk Rohrbach als CLV-Obmann. Mit seiner Pensionierung im Jahr 1991 übernahm Herr OSR Grafenauer die Funktion des CLVLandesobmannes der Pensionist:innen in OÖ. Zehn Jahre durfte ich mit ihm als seine Obfrau in der Sektion zusammenarbeiten und lernte ihn in dieser Zeit als ganz besonderen Menschen kennen und schätzen. Sein Fleiß und sein Arbeitseinsatz waren unermüdlich und zukunftsorientiert. z. B. bekamen Frauen einen höheren Stellenwert in unserer Sektion, er führte regelmäßige Treffen der Pensionisten-Obmänner ein und innerhalb von zehn Jahren stieg die Mitgliederzahl von 2000 auf über 3000 an, es war Walters Verdienst. Vom CLV wurde er für seinen Einsatz vielfach ausgezeichnet sowohl mit der silbernen als auch mit der goldenen Ehrennadel und er erhielt auch die hohe Auszeichnung, die Rödhammer Medaille vom CLV verliehen.
Hervorheben möchte ich auch Walters Menschlichkeit: Die Gründung des Fonds im CLV „Lehrer helfen kranken Kindern“ verdanken wir vor allem Walter und seinem Freund, dem ehemaligen Präsidenten des Landesschulrates Hofrat Dr. Hannes Riedl. Auch für das SOS Kinderdorf war Walter viele Jahre hindurch sehr engagiert tätig und erhielt dafür im Jahr 2005 das Goldene Ehrenzeichen des Landes OÖ überreicht. Von seiner Hilfsbereitschaft wusste kaum jemand, er wirkte stets bescheiden im Hintergrund, es ging ihm immer nur um die Sache. Persönlich bewundert habe ich seine Sprache, seine exzellente Ausdrucksweise mit der er seine tiefsinnigen Gedanken so nachhaltig wiedergeben konnte. Besonders in seinen jährlichen Weihnachtsbriefen, die ich
aufbewahrt und in der letzten Woche wieder gelesen habe. Wenn er z. B. schrieb: „Vor dem Einschlafen ein Blick aus dem Fenster in den strahlenden Sternenhimmel. Überm Sternenzelt muss ein guter Vater wohnen,“ welch schöner Gedanke vor dem Einschlafen. In allen Phasen seines Lebens begleitete ihn eine tiefe Gläubigkeit Heute, hier besonders gut passend: „Es ist immer ein schöner Augenblick“, sagte er mir einmal, „am Ende einer Messe in dieser Stiftskirche die erhobene Monstranz zu sehen, die Orgel spielend und dabei das Volk lautstark das „Großer Gott wir loben dich” singen zu hören. Das bedeutet Schönheit vereint mit dem Göttlichen und man ist nach dem Kirchgang ein anderer Mensch.“ Walter, du hast viele Spuren hinterlassen bei mir persönlich und in unserer Sektion Pensionist:innen im CLV. Mit dir zusammenzuarbeiten war eine große Bereicherung und Ehre für mich. Als deine langjährige CLV-Obfrau und im Namen unseres CLV-Landesobmannes Paul Kimberger und unseres Landesobmannes der Sektion Pensionist:innen ein großes letztes Dankeschön für alles. Ein Dank an einen ganz besonderen Menschen, der uns in Erinnerung bleiben wird, an Herrn OSR Walter Grafenauer.“ Marianne Leithgöb Landesobfrau der CLV-Pensionisten
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Landesbildungsreise
Kultur und Wandern in Albanien Eine gelungene Kombination für eine CLV-Reise
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↑ Wunderschöne byzantinische Kirche
ine Reise nach Albanien birgt viele positive Überraschungen: Gastfreundliche Menschen, die sich freuen, dass ihr Land besucht wird Beeindruckende Landschaften – Gebirge, Flüsse und Strände Faszinierende alte Städte – alle mit besonderer Geschichte Eine kulinarische Verwöhnung mit vielen Köstlichkeiten Geschichte, die beeindruckt, berührt und erstaunt
Vorurteile wie Armut, Rückständigkeit, Blutrache, Korruption, … werden schnell aufgezählt, wenn man erzählt nach Albanien reisen zu wollen. Wenn man dieses Land, das bis 1991 total isoliert war, bereist, merkt man wenig davon. Die positiven Eindrücke überwiegen eindeutig. Es wurde viel in den Tourismus investiert und man ist willkommen. Und wenn dann der Reiseleiter die jüngere Geschichte Albaniens auch anhand der eigenen Geschichte schildert, spürt man, wie hart das Leben vor der Öffnung war und wie lang der Weg der wirtschaftli-
↑ Der Nationalheld Skanderbeg im Museum und als Vorbild für den Architekten in Tirana
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chen Entwicklung dann gedauert hat. Und man versteht auch, warum nach der Öffnung so viele Albaner:innen ins Ausland gegangen sind, um hier besser leben zu können.
Im Mai 2025 konnte eine Reisegruppe des CLV vieles sehen und erleben: Albanien vom Norden bis Süden: • Die Stadt Shkrodra mit beeindruckendes Festung und gemütlicher Innenstadt • Die Fahrt mit der Fähre über den Koman-Stausee • Kukes – eine sozialistische Stadt • Kruja: Nicht nur hier wird der Nationalheld Skanderbeg verehrt • Tirana: eine moderne, freundliche Großstadt • Berat „Stadt der 1000 Fenster“ • Girokaster – die „Stadt aus Stein“ • Wanderungen zu byzantinischen Kirchen
↑ Mit dem Fährschiff auf dem Koman-Stausee
↑ Auf dem Llogara-Pass
↑ Wandern einmal anders
• Thermalbäder am Langarica-Fluss und eine Wanderung zum Canyon • Saranda – Stadt mit Strand und Meer • Wanderung mit tollem Ausblick am Llogara-Pass • Butrint – beeindruckende archäologische Ausgrabungsstätte (UNESCO) Diese Reise wurde in bewährter Zusammenarbeit mit Moser Reisen speziell für die CLV-Reisegruppe geplant und zusammengestellt. Eine Reise mit diesen Highlights gibt es so nur für die CLVReisegruppe – auch das zeichnet unsere Reisen aus! Da das Interesse an dieser besonderen Reise so groß war, wird diese Reise im Jahr 2026 wiederholt werden: 26. Mai bis 3. Juni 2026 Es sind noch einige Plätze frei!
↑ Fresken, die das Religionsverbot überstanden haben
Ich sende bei Interesse gerne das Detailprogramm zu: j.mueller@eduhi.at Johanna Müller
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Der schmale Grat Als Arzt und Abenteurer zwischen Leben und Tod von Hubert Messner und Lenz Koppelstätter
Inhalt Er kämpft für die Kleinsten und Zerbrechlichsten – eine Passion, die seine medizinische Laufbahn von Anfang an geprägt hat. Hubert Messner, der Bruder von Reinhold Messner, ist Neonatologe, Voller Empathie und Leidenschaft erzählt Hubert Messner von seiner Kindheit und Jugend in den Bergen, von seiner beruflichen Tätigkeit als Neonatologe, seinen schwierigsten Fällen und den abenteuerlichen Expeditionen nach Grönland, Richtung Nordpol
Der schmale Grat Hubert Messner und Lenz Koppelstätter Wilhelm Heyne Verlag, 2020 220 Seiten, SBN 978-3-453-60637-1
und in den Himalaya an der Seite seines Bruders Reinhold.
Pressestimme „Hubert Messners Biografie ist ein emotionales und spannendes Buch, das von einem leiden leidenschaftlichen, einfühlsamen Menschen erzählt wird.“
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Von den Anfängen der Schule
Als die Schule ein „Politikum“ wurde 1774. Die nächste Regierung wird ein Paket für das Bildungswesen schnüren müssen. Es müsste so nachhaltig sein wie das von Maria Theresia vor 250 Jahren.
K
↑ Günther Haller von „Die Presse“
» Bei dieser ersten Schulbefragung kamen bereits all jene Missstände zum Vorschein, die die Schulreformer den Rest des Jahrhunderts beschäftigen sollte. «
ein Mensch kümmerte sich vor der Zeit Maria Theresias um den Aufbau eines einheitlichen Schulwesens in der Gesamtmonarchie. Auf dem Land waren Elementarschulen entweder gar nicht vorhanden oder wenn es Lehrer gab, unterrichteten sie nach eigenem Wissen und Gutdünken, falls die Kinder nicht ohnehin von den Eltern als Arbeitskräfte auf dem Feld gebraucht wurden. Das heißt nicht, dass gar nicht unterrichtet wurde, aber in einer unkoordinierten Vielfalt, im Adel und im Bürgertum, bei vermögenden Handwerkern und Beamten. Eine Schule wurde gegründet, wenn sich die Kirche, ein engagierter Grundherr oder ein wohlhabender Bürger der Sache annahm. Wenn nicht, dann nicht. Die staatlichen Autoritäten sahen sich zum Einschreiten gezwungen, als die Protestanten der Bildung des niederen Volkes Aufmerksamkeit schenkten. Das Prinzip, dass die Katholizität des Unterrichts garantiert sein musste, geriet gefährlich ins Wanken. Doch mit dem Sieg der Gegenreformation erlosch auch dieser Elan wieder. Unterrichtet wurde meist von Geistlichen, in der Regel von Jesuiten, der Religionsunterricht stand im Zentrum.
Pädagogisches Pathos der Aufklärung Die Idee einer allgemeinen Volksbildung, das Nachdenken über Schul- und Erziehungsfragen, woher kam es im 18. Jahrhundert? Durch die Aufklärung verlagerte sich das Interesse vom politischen und wirtschaftlichen Ganzen auf den Menschen und seine Entfaltungsmöglichkeiten, selbst der geringste Untertan erhielt ein Recht auf Aufmerksamkeit. Religion, Wissenschaft und Erziehung wurden neu überprüft: Machen sie den Menschen geistig mündig und dadurch letztendlich besser? Damit sind wir bei dem neuen pädagogischen Pathos der Zeit Maria Theresias. Bildung sollte nicht mehr Privileg eines exklusiven Standes sein, sondern alle Bürger
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zu nützlichen Untertanen machen, von denen der Staat profitieren konnte. Also lenkte der Staat sein Interesse auf ehemals obrigkeitsfreie Räume wie Kinderaufzucht und Erziehung. Der erste Versuch, Ordnung in das Schulwesen zu bringen, geschah 1751 mit der Theresianischen Schulbefragung in der Steiermark. Die Beamten sollten in den Städten, Märkten und Dörfern den Status quo beim Schulwesen erheben, so lautete das Hofdekret. Sie kamen schlicht nicht zurecht mit dieser Weisung. Es war zu viel verlangt: Bitte um Präzisierung! Neuer Anlauf: Die einzigen hellen Köpfe in den kleinen Gemeinden waren die Pfarrer, sie sollten die Erhebung machen und ein Urteil über die Lehrer fällen. Mit deprimierendem Ergebnis: Überall nur „alte, verdrossene, halbblinde, gehörlose, durch üble Wirtschaft heruntergekommene Leute, oder solche, die ihre eigenen Kinder vernachlässigen“. Nirgends Lehrernachwuchs! Bei dieser ersten Schulbefragung kamen bereits all jene Missstände zum Vorschein, die die Schulreformer den Rest des Jahrhunderts beschäftigen sollten: wenig überzeugte Eltern und daher nur unregelmäßiger Schulbesuch der Kinder, dazu schlecht ausgebildete und unzureichend bezahlte Lehrer und fehlende Geldmittel überhaupt. Die Berichte aus der Steiermark wurden zunächst archiviert, es kam der Siebenjährige Krieg, der die Kassen leerte.
Muss jeder gebildet sein? Auftritt Johannes Anton Graf Pergen! Der Schulreformer kam 1766 aus deutschen Landen nach Österreich und stellte fest, dass die Schule auf ein Leben im Diesseits vorbereiten sollte und nicht wie in den vom Klerus dominierten Instituten für das Jenseits. Parbleu! Pergen plädierte für weltliche Lehrer mit guter Ausbildung. Ein Angriff vor allem auf die Jesuiten. Doch allzu revolutionär zeigte sich
„landesmütterlichen Sorgfalt“ für die Untertanen. „Deutsch“ werden die Schulen deswegen genannt, um sie von der „lateinischen Schule“, also der Sekundarstufe, in der Latein die Unterrichtssprache war, zu unterscheiden.
↑ Eine Volksschule aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Ohne Ausnahme in die Schule Wenn Eltern ihre Kinder nicht daheim durch Hauslehrer erziehen lassen, müssen diese ab nun ohne Ausnahme in die Schule geschickt werden, sobald sie das sechste Lebensjahr erreicht haben. Gleich nach dem Schulgebet mussten die Lehrer mithilfe einer Strichliste die Anwesenheit dokumentieren. Sechs bis sieben Jahre dauert der Unterricht in dieser Primarschule. Pflichtvergessene Eltern müssen mit einem Besuch durch die Obrigkeit rechnen, ausgenommen sind drei Erntewochen im ländlichen Raum im Fall von über Achtjährigen. Ist das Klima im Winter zu rau, dürfen die ganz Kleinen zu Hause bleiben, damit sie nicht auf dem Schulweg erfrieren. Mittellose Familien werden vom Schulgeld befreit. Die Bezahlung der Lehrer, die das Recht auf eine Dienstwohnung außerhalb des Schulgebäudes besaßen, war so schlecht, dass man ihnen Nebendienste erlauben musste, aber nur, wenn sie ehrenhaft waren, etwa als Kirchdiener. So kam es zu der häufigen Personalunion von Lehrer und Mesner. Allmählich entstanden Lehrerdynastien, die Väter hatten offenbar den Stolz auf ihren Lehrberuf an ihre Söhne weitergegeben wie zum Beispiel in der Familie Anton Bruckners. Am ärmsten dran waren die Schuldiener, ihre Bezahlung war noch
» Ist das Klima im Winter zu rau, dürfen die ganz Kleinen zu Hause bleiben, damit sie nicht auf dem Schulweg erfrieren. «
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Foto: Alamy Stock Photo
der Reformer doch nicht, die untersten Schichten, die für ihre harte Arbeit ja nicht unbedingt den Kopf brauchten, sollte man vor allzu viel Wissenserwerb schützen. Sie könnten unzufrieden werden. Maria Theresia studierte das Exposé und fand es zu progressiv, der Machtprobe mit den Ordensgeistlichen fühlte sie sich nicht gewachsen. Wieder wurde ein Plan schubladisiert. Etwas behielt die Herrscherin doch im Hinterkopf, denn 1770 sprach sie davon, dass die Schule ein „politikum“ sei, also eine öffentliche und nicht kirchliche Angelegenheit. 1774, neuerlicher Anlauf, typisch österreichisch mit einer Kommission. Daraus wurde eine zentrale Planungsinstitution, in die die Kaiserin selbst eingebunden werden wollte, also eine Art Unterrichtsministerium avant la lettre! Die neuen Schulen sollten den Bürger auf seine Bestimmung als Staatsbürger hin bilden. Grundlage sollte das niedere Erziehungswesen sein, die Gymnasien sollten die Kenntnisse vervollkommnen und die Grundkenntnis für das bevorstehende Universitätsstudium vermitteln. Erstmals und endlich wurden jetzt die einzelnen Bildungsinstitutionen als systematische Gesamtheit erfasst. Das System kommt uns durchaus bekannt vor. Auch in den kleinsten Dörfern sollte Erziehung erfolgen, auf öffentliche Kosten, für Kinder beiderlei Geschlechts, auch die Mittellosen sollten Rechnen, Lesen, Schreiben erlernen können. Am 6. Dezember 1774 war es so weit: Die „Allgemeine Schulordnung für die deutschen Normal- Haupt- und Trivialschulen in sämtlichen Kaiserl. Königl. Erbländern“ wurde von Maria Theresia unterzeichnet, ein Produkt der
Von den Anfängen der Schule
schlechter, an eine Eheschließung war bei ihnen wie bei so manchem Lehrer nicht zu denken. Der Chefarchitekt der Reformen im Volksschulwesen war ein Geistlicher, Johann Ignaz von Felbiger, Augustinerabt aus Preußen, also ein „Ausländer“. Offenbar war nur ein solcher imstande, das rivalisierende Cliquenwesen hierzulande aufzubrechen.
Erziehung zu Arbeitsdisziplin
Günther Haller: „Maria Theresia. Österreichs große Herrscherin 1717–1780“ Aus der Reihe: „Die Presse“ Geschichte, 122 Seiten, 8,90 Euro shop.diepresse.com
Den Einfluss der Kirche in der Bildungspolitik zu beseitigen gelang Maria Theresia nicht, aber er wurde zurückgedrängt. Neben dem Grundgedanken der Aufklärung, der Besserung durch Bildung, lagen den Schulreformen auch wirtschaftliche Überlegungen zugrunde sowie die Sorge um die Verwahrlosung der Jugend, etwa in den Wiener Vorstädten. Maria Theresia nahm das Wort nicht in den Mund, aber sehr wohl ihr Berater Joseph von Sonnenfels: Es ging vor allem um Disziplinierung, um die Menschen an den „Willen zur Unterwürfigkeit“ zu gewöhnen. Es gab einen engen Zusammenhang von Bildung, Produktivität und Wirtschaftswachstum.
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Zu groß durfte durch die Bildungsmaßnahmen die geistige Mobilität nicht werden. Friedrich II. sprach das offen aus: Es sei „auf dem platten Land genug, wenn sie ein bisgen Lesen und Schreiben lernen; wissen sie aber zuviel, so laufen sie in die Städte und wollen Sekretärs und so was werden“. Die Leute sollten schön in ihren Dörfern bleiben und nicht weglaufen wollen. Nur so konnte der soziale Status quo aufrecht bleiben, denn weiterhin hatte jeder Stand die ihm zugewiesene Aufgabe gewissenhaft zu erfüllen. Die Erziehung zu Arbeitsdisziplin wurde dann von Maria Theresias Sohn Joseph II. fortgesetzt. Er war empört, als er merkte, wie sehr Theorie und Praxis der Reformideen seiner Mutter auseinanderklafften. 1781 wurde erhoben, dass nicht einmal ein Drittel der unterrichtspflichtigen Kinder regelmäßigem Schulbesuch nachkam. Auch die Unterrichtsorganisation und die Lehrmethoden wurden nach dem Tod Maria Theresias revidiert, das Monopol der katholischen Kirche war durch das kaiserliche Toleranzpatent von 1781 endgültig dahin. Was aber nicht so leicht wegzubringen war, war das Schulgebet.
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Bezirksreisen
↑ Unsere Reisegruppe am Rathausplatz in Malmö
CLV-Pensionist:innen Bezirk Schärding auf Schwedenreise
D
ie CLV-Pensionist:innen des Bezirkes Schärding ist eine sehr rührige Gruppe. Für die Planung, Organisation und Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten hat sich ein Team etabliert, das heuer sechs Veranstaltungen der Kollegenschaft angeboten hat. Dabei im Programm war auch heuer wieder eine größere Unternehmung. Poldi Bachmayr und Helmut Kumpfmüller organisierten im Juli eine 7-Tagereise nach Südschweden. 45 Teilnehmer checkten bei der Fahrt nach Norden ein. Die Anreise führte
↑ Wachablöse Schloss Stockholm
von daheim per Bus zum Fährhafen Travemünde, wo auf der Nachtfähre die 45 Reiseteilnehmer:innen eincheckten. Nächsten Morgen begann auf schwedischem Boden in Malmö die Besichtigungstour mit unserem Bus. In 6 Tagesetappen ging die Fahrt nach Norden bis Stockholm, meist nahe ↑ Schärenrundfahrt vor Stockholm entlang der Ostseeküste. Besondere Eindrücke hinterließen die Insel Öland mit der Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie, dem Schloss Solliden, eine Safari durch ein Elchgehege sowie ein Besuch im Geburtshaus von Schwedens bekanntester Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Eine Bootsfahrt auf dem Götakanal und eine Führung in der Portraitgalerie im Schloss Gripsholm bleiben ebenso in bester Erinnerung. Den Abschluss der Reise bildeten zwei Besichtigungstage in Stockholm inklusive einer halbtägigen Schärenrundfahrt. Heimzu ging es mit der AUA nach Wien.
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Bezirksreisen
CLV Wels-Land und CLV Wels-Stadt
5-Tagesreise nach Slowenien Von Peter Baumgarten
D ↑ Plättenfahrt auf dem Bleder See
ort, wo die Alpen auf das Mittelmeer, die Pannonische Tiefebene und die Karstwelt treffen, liegt Slowenien. Das kleine grüne Land soll seine Besucher:innen mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, berühmten UNESCO Weltkulturerbestätten sowie mit Kulinarik und Gastfreundschaft verzaubern. Davon wollten sich die 30 Teilnehmer:innen von Wels-Land und Wels-Stadt persönlich überzeugen.
Marburg Erste Station war Marburg, eine interessante Universitätsstadt an der Drau gelegen. Mit einer Führerin erkundeten wir die historische Innenstadt mit ihrem architektonischen Reichtum der vergangenen Jahrhunderte. Im Stadtteil Lent, vor dem Haus der Alten Rebe wächst auch heute noch die älteste weltweit edle Weinrebe namens „Blauer Kölner“. Sie ist 400 Jahre alt. Weiter ging es nach der Mittagspause nach Laibach (Ljubliana), wo wir unser Hotel bezogen.
Laibach
↓ Besichtigung von Laibach mit einem tollen Reiseführer
Der zweiten Tag gehörte Laibach, das wir mit einem tollen Reiseführer besichtigten. Die historische Altstadt, mit Joze-Plecnic Platz, die Nationalgalerie, der zentrale Marktplatz und die Drachenbrücke waren die ersten Highlights dieser Führung. Die
Besichtigung der Laibacher Burg, die seit etwa 900 Jahren auf einem Hügel über der Stadt steht, begeisterte uns mit einem wunderschönen Blick über Laibach sehr. Am Nachmittag machten wir eine Bootstour auf dem Ljubljanka Fluss, wo wir die Stadt unter einem besonderen Blickwinkel betrachten konnten. Bei dieser Bootsfahrt erfuhren wir noch vieles über diese sympathische Stadt. Am Abend besuchten einige Mitreisende das Opernhaus der Stadt und waren begeistert von der Aufführung Manon Lescaut von Giacomo Puccini.
Bled Am dritten Tag ging die Fahrt nach Bled. Mit dem malerischen Gletschersee und der auf einem mächtigen Felsen über dem See thronenden Burg ist Bled eines der schönsten Alpenresorts Europas. Das am Rande des Nationalparks Triglav liegende touristische Juwel war sogar für die sieben neuen Weltwunder nominiert. Es zeichnet sich durch ein mildes Klima und heilbringende Thermalquellen aus. Die Plättenfahrt auf dem Bleder See war bei leichtem Regen ein wahres Abenteuer. Die Pletna, ein Holzboot nach Vorbild der venezianischen Gondel konzipiert und von den Einheimischen hergestellt, wird vom Bootsführer – dem Pletnar – gesteuert, was auch heute noch ein angesehener Beruf ist, den nicht jeder ausüben kann. Der Rückmarsch in die Ortschaft Bled zum Mittagessen forderte so manchem unserer Gruppe alles ab. Die Besichtigung der ältesten Burg, hoch über dem Bleder See war eine weiterer Höhepunkt unserer Reise. Für die Burg ist eine Doppelstruktur charakteristisch – ein befestigter zentraler Teil, der für die Residenz feudaler Herren bestimmt war und ein äußerer Teil mit Mauern und Räumlichkeiten für die Dienerschaft.
Adelsberger Grotte Der Besuch der berühmten Adelsberger Grotte, wohl eine der mächtigsten Höhlen Europas, bescherte uns eine unvergessliche Zugfahrt in das unterirdische imposante Paradies der Postojna Grotte. Nach einer Zugfahrt von zwei Kilometer
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↑ Die Burg hoch über
geht man zu Fuß weiter. Die Tropfsteinhöhle, die alle Stückerl spielt, kann mit imposanten Skulpturen, mächtigen Sälen und verzauberten Gebilden seine Besucher begeistern. Der Weg führt über den Großen Berg (Kalvarienberg) über die Russische Brücke in den Spaghettisaal, Weissen- und Roten Saal bis hin zum Brillantgang, wo sich der berühmteste Tropfstein und zugleich das Symbol der Höhle von Postojna befindet – der Brillant. Am Nachmittag ging die Fahrt ins Weinbaugebiet des Vipava Tales. Wir besuchten ein Weingut mit Weinverkostung und einer kleiner Jause. Bei der Rückfahrt nach Laibach unternahmen wir bei sehr windigem Wetter noch einen Abstecher zum interessanten Cerknica Jezero. Der Zirknitzer See ist zugleich der größte und kleinste See Sloweniens. Auch als Sickersee bezeichnet, verschwindet das Wasser in den Sommermonaten in Löchern und Höhlen am Grund und an den Ufern des Sees. Gefüllt wird der See durch Regenwasser und einige Flüsse. Wenn das Gebiet trockenliegt, werden die Wiesen als Felder genutzt und beherbergen eine reichhaltige Fauna. Im Winter friert der See zu und ist ein beliebter Platz zum Eislaufen.
↑ Bootstour auf dem Ljubljanka Fluss
Kranjska Gora
dem Bleder See
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Wintersportort Kranjska Gora. Der Rundgang durch das Städtchen vor dem Mittagessen und der Besuch der riesigen Schanzen von Planica waren die Höhepunkte am fünften Tag, bevor es wieder nach Hause ging. Eine von Peter Baumgarten gut organisierte Reise, die laut Reiseteilnehmer:innen wunderschöne touristische Erlebnisse und Informationen bot, aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen ließ.
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↓ Die riesigen Sprungschanzen in Kranjska Gora
↑ Der „Brillant“, das Symbol der Höhle von Postojna
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Foto: OÖRK/Eferding
Zeit zum Lesen – Zeit zum Wachsen: Warum Lesecoaches so wichtig sind Lesen eröffnet Kindern die Welt – doch nicht alle haben die gleichen Startbedingungen. Manche benötigen mehr Ruhe, mehr sprachliche Unterstützung oder einfach jemanden, der geduldig erklärt und motiviert. Genau hier setzt das Lesecoach-Programm des OÖ. Jugendrotkreuzes an.
S
eit 2018 begleiten rund 530 freiwillige Lesecoaches Schüler:innen direkt an den Schulen und stärken sie Schritt für Schritt. Lesecoachin Silvia Wenzelhuemer bringt es auf den Punkt: „Die Kinder freuen sich, wenn ich komme – und ich freue mich, wenn ich ihnen helfen kann.“ Diese persönliche Zuwendung ist oft entscheidend. Denn wer Lesen lernt, gewinnt Selbstvertrauen – und damit bessere Chancen für den weiteren Bildungsweg.
Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen groß: Ein- bis zweimal pro Woche Zeit schenken, individuell fördern, gemeinsam ↑ Lesecoachin Silvia Wenzelhuemer freut sich, kleine Erfolge feiern. Das OÖ. für Kinder da sein zu können. Jugendrotkreuz bietet dafür eine fachliche Einführung, gute Gemeinschaft und neue Freundschaften Begleitung und eine enge Abstimmung mit den Schulen. erleben möchten, sind jederzeit willkomMenschen, die ihre Erfahrung und men. Ein Lesecoach kann für ein Kind der Freude am Lernen weitergeben und mit Wendepunkt sein – hin zu mehr Mut, Moihrem freiwilligen Engagement Sinn, Spaß, tivation und Zukunftschancen.
Die passende Jacke sucht lebenserfahrene Menschen zur Lernbegleitung für Kinder und Jugendliche.
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Weil es nie zu spät ist, etwas Neues zu beginnen.
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CLV Perg – Sektion Pensionist:innen
Herbstwanderung mit Ausblick
U
nsere heurige Herbstwanderung führte uns bei Sonnenschein und blauem Himmel auf den Gipfelstein und weiter auf den Brandstetterkogel. Dort bot sich uns ein beeindruckender Ausblick auf die Donau, auf Grein und das südliche Mühlviertel. Nach der Einkehr in der Brandstetterkogelhütte waren wir gestärkt für den Abstieg. Es war für alle ein tolles Wandererlebnis!
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Ost- und Westkanada
A
uf diese Bildungsreise, die vom 8. bis 26. September 2026 stattfinden wird, möchte ich besonders hinweisen Sowohl die bekannten Städte wie Montreal, Quebec, Ottawa, Toronto und natürlich auch die Niagarafälle stehen genauso am Programm wie der Westen Kanadas mit den beindruckenden Rocky Mountains, die Naturparks mit den fantastischen Seen. Selbstverständlich besuchen wir auch die bedeutenden Städte Victoria und Vancouver. Als Reisebegleiter freue ich mich, wenn Sie an dieser Bildungsreise
Gefallen finden und daran teilnehmen möchten. Gerne sende ich Ihnen auf Anfrage (w.wernhart@eduhi.at) das Detailprogramm mit genauer Beschreibung des Reiseverlaufes zu. Walter Wernhart
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Auflösung von Seite 24
Zum Lachen!
Vertrackte Zahlensuche A = 48521 E = 42732 J = 77216
B = 27436 F = 36892 K = 81456
C = 78544 G = 54983 L = 24935
D = 63281 H = 42361
Verkehrskontrolle: „ Sie sind verrückt geworden, mit achtzig durch die Ortschaft zu rasen!“ Darauf die Dame empört: „Herr Polizist! Das ist nur mein Hut, der mich so alt aussehen lässt!“
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Veranstaltungen in den Bezirken
Unsere Sektion – überaus aktiv in den Bezirken! Ein Überblick Wir haben in den MOMENTEN immer wieder von Veranstaltungen unserer Sektion Pensionisten in den einzelnen Bezirken berichtet. So werden Reisen, Wanderungen, kulturelle und sportliche Events, Stammtische, Vorträge etc. gerne von unseren Mitgliedern angenommen und besucht. Dabei wird das Erleben in der Gemeinschaft besonders positiv hervorgehoben. Nicht zu vergessen ist dabei, dass in der Vorbereitung und Durchführung sehr viel Engagement der Verantwortlichen in den Bezirken dahintersteckt, dafür ein sehr großes DANKE!
Wie vielfältig und umfangreich diese Veranstaltungsangebote sind, soll die folgende Übersicht zeigen: Bezirk Aktivität
Datum
BR
Reise ins Burgenland, Seewinkel: Frauenkirchen etc.
2025
FR
Lesung mit Engelbert Lassinger, Stelzhamerbund
21.02.2024
4-Tagesreise nach Bamberg
21.-24.05.2024
Bezirksfahrt Gmunden (Stadtführung, Grünberg, Brauerei)
25.09.2024
Lesung mit Günther G. Krenner (ehem. Lehrer)
26.02.2025
4-Tagesreise Oststeiermark
13.-16.05.2025
Wanderung an der Grenze, Steinerne Brücke Windhaag
GR
Bezirk Aktivität
Datum
Adventfeier
2025
Lesung Thomas Arzt
07.03.2025
Passionsspiel: Musiktheater Linz
28.03.2025
Herbstfahrt: Liezen, Rottenmann, Strechau, Raumberg
04.09.2025
Reisevortrag „Antarktis“ – Leben am Limit; Stögmüller
28.02.2024
Linz City Express, Linz-Führung: Alles Liebe oder was?
20.03.2024
17.09.2025
Stift Schlägl, Haslach/ Klangwelten
17.04.2024
Bezirksfahrt Gmünd, Weitra, Heidenreichstein, Altnagelberg
22.10.2025
Museumsdorf Trattenbach, Floßfahrt Enns
22.05.2024
Vortrag mit Dr. Roland Adrowitzer
2024
Mohndorf Ottenschlag, Burg Rapottenstein
27.06.2024
Fahrt ins Parlament
2024
Wanderung zu Schokoladenmanufaktur Meggenhofen
2024
Kufstein, Vomp, Innsbruck, Berg Isel, 17.-18.09.2024 Glockengießerei
2024
Naturschutzgebiet Tannermoor, Freimaurermuseum Rosenau
17.10.2024
5-Tagesfahrt in die Slowakei Radtour
2024
13.11.2024
Tarockturnier
2024
Parlament Wien, Wachsfigurenmuseum
Ein Abend im Advent
2024
Krems Stadtführung, Adventmarkt Schloss Grafenegg
05.12.2024
Infoveranstaltung Angebote des Hilfswerkes
2025
Reisevortrag „Zauberhafter Hoher Norden“; Stögmüller
14.01.2025
Betriebsbesichtig: Turbinenfabrik Niederranna, Stift Engelszell
2025
Salzburg: Domquartier, Marionetten- 10.02.2025 theater „Zauberflöte“
Reise nach Kärnten
2025 2025
Mostviertler Bauernmuseum, Sonntagsberg, Waidhofen/Ybbs
20.03.2025
Radtour Wanderung zur Hammerschmiede St. Agatha
2025
Maria Taferl, Schloss Artstetten, Fahrradmuseum Ybbs
23.04.2025
Tarockturnier
2025
Kartause Gaming, Lunzer See
27.05.2025
20 M O M E NT E | D EZEM B ER 20 25
KI
LL
Veranstaltungen in den Bezirken
Bezirk Aktivität
Datum
Bezirk Aktivität
06.02.2025
Schitage in Obertauern
30.03.02.04.2025
Betriebsbesichtigung: Fa. Loxone – Kollerschlag
10.04.2025
Wanderung Grünau entlang der Alm 16.10.2025 Führung Musiktheater Linz, Vorstellung „Wiener Blut“
07.11.2025
Fahrt in den Frühling: Weinviertel und Südmähren
19.05.23.05.2025
Adventmarkt St. Gilgen, St. Wolfgang, Schifffahrt
10.12.2025
Tages-Radtour: regionale Sehenswürdigkeiten
26.06.2025
Radausflug Mostviertel: Waidhofen – Lunz am See
06.-08.08.2025
Bildungsreise: Burgund: Geschichte und weltberühmte Weine
07.-13.09.2025
Herbstwandertag: St. Stefan a. W. – Helfenberg
02.10.2025
01.07.2025
Schlösser Petronell, Hof, Eckertsau, Carnuntum
10.-11.09.2025
Monatliche Stammtische PE
RO
Datum
Miteinander singen im Fasching
Krumau: Stadtführung & Schiele Art Centrum
Winterwanderung zum Mostheurigen Jänner 2024 Eisstockschießen
Februar 2024
Schiwoche Gröden, Südtirol
März 2024
Kinoabend
April 2024
Frühlingsreise: 6 Tage Berlin; Radtour eintägig
Mai 2024
Bezirksstammtisch: Stiftsführung Schlägl, Jahresrückblick
27.11.2025
Besichtigung Greinburg
Juni 2024
10.-13.12.2025
Auf den Spuren des Grafen von Windhaag-Wanderung
Oktober 2024
Ski-Opening: Saalbach-Hinterglemm Vortrag: Gefahren des Internet
2024
Betriebsbesichtigung: LOC Holz Modulbau
November 2024
Reise nach Nordspanien – 1 Woche
2024
Pramtaler Sommeroperette
2024
Adventkonzert – Bachlchor Linz
Dezember 2024
Wanderung
2024
Eisstockschießen
Jänner 2025
Besinnliche Adventfeier
2024
Winterwanderung, Donau-Altarmweg in Wallsee
Februar 2025
Vortrag: Gesund leben im Alter
25.03.2025
Sommeroperette Zell a.d. Pram
15.06.2025
Kinoabend
März 2025
06.-12.07.2025
Frühlingsreise nach Istrien
April 2025
Bildungsreise: Wunderschönes Südschweden
Radtour eintägig
Mai 2025
04.09.2025
Steinbrecherspaziergang in Perg
Juni 2025
Heimathaus Zell a.d. Pram, Wanderung z. Wirt in Krena
Exkursion zur Ruine Klingenberg
Sept. 2025
2-Tagesfahrt ins Waldviertel: Sonnentor; Heidenreichstein
07.-08.10.2025
Wanderung auf den Brandstetterkogel
Oktober 2025
Adventnachmittag
27.11.2025
Sonderausstellung „Die vergessene Bahn“ Mauthausen
Oktober 2025
SR
Linz Schlossmuseum: Geschichte d. Wolfs, trad. Krippen
17.01.2024
Museum 1212 Enns
November 2025
SE
Wanderung – Ripperlessen, Stadlkirchen
08.02.2024
Christmas Joy – Wartberger Chor „Pro Musica“
Dezember 2025
Eisstockschießen Behamberg
06.03.2024
Vortrag: Die Habsburger – Österreichs Schicksal/Sandgruber
28.02.2024
Stift Seitenstetten-Führung
24.04.2024 16.05.2024
Drei-Tages-Schifahrt Obertauern
13.-16.03.2024
Freistadt: Stadführung, Brauereiführung Radtour: Über-drüber-Landpartie
11.06.2024
Betriebsbesichtigung: Schaufleischerei Zalto Kirchberg o. D.
18.04.2024
Krems Kunstmeile: Karikaturmuseum 17.09.2024
Radausfahrt: regionale Sehenswürdigkeiten
06.06.2024
Wanderung um den KirchenbergLosenstein
15.10.2024
Radausflug: 6 Radwege in 2 Tagen: Trattnachtal, Kremstal
24.-25.08.2024
Steyr: Stadtführung – Anton Bruckner in Steyr
12.11.2024
Bildungsreise Vorarlberg: Bregenz, St. Gallen, Dornbirn, Vaduz
23.-29.09.2024
Wels: Stadtführung, Museum Angerlehner
01.12.2024
Herbstwandertag: Lembach-Maria Bründl-Putzleinsdorf
10.10.2024
Kripperlroas Ernsthofen – Bewirtung 09.01.2025 d. Goldhaubengruppe
Bezirksstammtisch; Gemeinschafts- 28.11.2024 gottesdienst, Jahresrückblick Tagesausflug: Kripperlroas Steyr
18.12.2024
SD
Wanderung mit Ripperlessen Wirt in der Thann
13.02.2025
Eisstockschießen Behamberg – Eisstockhalle
11.03.2025
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Veranstaltungen in den Bezirken
Bezirk Aktivität
UU
Datum
Bezirk Aktivität
Datum
Blütenwanderung Schiedlberg
15.04.2025
Besuch des Improvisationstheaters
2024
Grein: Stadtrundgang, Greinburg, Theater, Schifffahrt
15.05.2025
Busfahrt zur Kripperlroas
2024
Wanderung Göstling
15.06.2025
Busfahrt Grein: Greinburg und Aufführung im Stadttheater
2024
Schlierbach: Stiftsführung, Glaswerkstatt, Käse-Verkostung
14.10.2025
Adventfeier mit Andacht – Gunskirchen
2024
Führung durch das KZ Mauthausen
06.11.2025
2024
Gmunden: Stadtführung, Schifffahrt 12.12.2025
Film-/Bildervortrag: „In 42 Tagen um die Welt“
Steyr: Führung mit Wolfgang Hack im Steyrer Kripperl
15.01.2026
Kochkurs: Kleinigkeiten für den Hausball
2025
Besuch des Softwareparks Hagenberg
15.05.2025
Busfahrt: 5 Tage Slowenien
2025 2025
Landesausstellung Schärding, Stadtführung, Schifffahrt
17.06.2025
Zugfahrt Wien: Straßenbahnmuseum, Führung „Tatort Wien“
Adventreise mit Himmelstreppe nach Mariazell
06.12.2025
Besichtigung Ölmühle Raab/Fraham 2025
Begrüßung der Jungpensionist:innen
Führung/Verkostung Sekt Weltmeister „Traunsecco“
2025
Lesung im Rahmen „Lange Nacht der Bibliotheken“
2025
WL
Zugfahrt nach Wien: Wienmuseum & Historische Hinterhöfe
Schneeschuhwanderung Feuerkogel 2024
Linz: Führung/Konzert im Dom, historischer Limoni-Stollen
2025
WE
Besichtigung Biohof Achleitner, Eferding
2024
Bustagesfahrt: Stift Admont, Erzberg mit Hauly-Fahrt
2025
Besichtigung Metallbau Pöttinger, Taufkirchen/Tr.
2024
Wanderung mit Essen „Gans oder Ente“
2025
Busfahrt – 5 Tage: Unbekanntes Südburgenland
2024
Adventfeier mit Andacht in Thalheim bei Wels
2025
Evolutionsmuseum Schmiding bei Wels
2024
Wien – indiv. Anreise: Musical „Maria Theresia“
2026
Wanderung mit Essen – Gans oder Ente
2024
Führung Pfarrkirche Gallspach, Bildhauer Burgstaller Erwin
2024
2024
Sie sind herzlich eingeladen, an den Aktivitäten unserer CLV-Sektion teilzunehmen. Die Veranstalter freuen sich auf Sie und heißen Sie gerne willkommen.
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Halbe Leben Klappentext Klara ist tot, beim Wandern abgestürzt. Bei ihr war nur Paulína, eine Slowakin, die Klara nach dem Schlaganfall ihrer Mutter eingestellt hat. Endlich war die Mutter versorgt gewesen. Klara konnte sich wieder ihrer Karriere widmen, ihr Mann seine Freiheit genießen. Paulínas eigene Kinder wurden in der Zwischenzeit in der Slowakei von der Schwiegermutter betreut. Alles wunderbar organisiert, alles ganz einfach. Alle mochten Paulína, dankten ihr mit großzügigen Geschenken für Dienste und Extradienste. War man nicht eigentlich sogar schon befreundet?
Pressestimmen Ein sensibler, literarischer Roman über die Zerrissenheit der Frauen zwischen Beruf und Familie – Susanne Gregor „beleuchtet psychologisch scharfsichtig Fremdheit und Entfremdung“. (Katja Gasser, ORF)
22 M O M E NT E | D EZEM B ER 20 25
Halbe Leben Susanne Gregor Erscheinungsdatum 28.01.2025 Paul Zsolnay Verlag 189 Seiten SBN 978-3-552-07523-8.
Es geht um einen Bereich, der zu einer der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft geworden ist, nämlich das Management der Pflege. Viele Frauen aus der Slowakei fahren im Zwei-Wochen-Rhythmus zu fremden Familien ins Ausland, um dort Pflegedienste zu leisten. Gregor geht hier der Frage nach, wie sich diese schwierige Situation für beide Seiten gestaltet. (Die Furche)
REISEN 2026 TUNESIEN
Tunis - Sousse - El Jem - Matmata - Douz - Tozeur Kairouan - Karthago - Sidi Bou Said Reisebegleitung: Johanna Müller Nähere Informationen und Details: j.mueller@eduhi.at
19. - 26. März 2026
SARDINIEN
Olbia - Castelsardo - Alghero - Anghelu Ruju - Santa Trinità di Saccargia - Nuraghe Santu Antine - Giara - Nora - Cagliari Reisebegleitung: Wolfgang Baumgartner Nähere Informationen und Details: Moser Reisen, Simone Katzensteiner, katzensteiner@moser.at
23. - 29. April 2026
KULTUR & MEER
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Kurzreise Albanien 14. - 17. Mai 2026
DIREKTFLUG AB/BIS LINZ
Tirana - Durres - Kruja Reisebegleitung: Petra Praschesaits
Nähere Informationen und Details: Moser Reisen, Claudia Luckeneder, luckeneder@moser.at
CHRISTI HIMMELFAHRT - 4 Tage
ALBANIEN
Kultur & Wandern
Tirana - Shkodra - Komansee - Berat - Gjirokaster Blue Eye - Butrint - Saranda - Llogara Nationalpark Reisebegleitung: Johanna Müller Nähere Informationen und Details: j.mueller@eduhi.at
26. Mai - 3. Juni 2026
KANADA
Montreal - Quebec - Ottawa - Toronto - Niagara Falls Calgary - Yoho Nationalpark - Victoria - Vancouver Reisebegleitung: Walter Wernhart Nähere Informationen und Details:
8. - 26. September 2026
GRIECHENLAND
Walter Wernhart, w.wernhart@eduhi.at / Simone Katzensteiner, katzensteiner@moser.at
Athen - Kanal von Korinth - Delphi Meteoraklöster - Thessaloniki Reisebegleitung: Wolfgang Baumgartner
HERBSTFERIEN 24. - 30. Oktober 2026
INDIEN
Nähere Informationen und Details: Moser Reisen, Claudia Luckeneder, luckeneder@moser.at
Goldenes Dreieck: Delhi - Agra (Taj Mahal) Jaipur (Palast der Winde) Reisebegleitung: Alois Prinzensteiner
HERBSTFERIEN 24. Oktober - 1. November 2026
Nähere Informationen und Details: Moser Reisen, Julia Moser, julia@moser.at
4010 Linz, Graben 18 Tel. 0732 / 2240, office@moser.at WWW.MOSER.AT/LEHRERREISEN
Österreichische Post AG SM 23Z043807 S Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich, Stifterstraße 23, 4020 Linz
Gehirnjogging
Vertrackte Zahlensuche Hier ist in jeder Zeile eine fünfstellige Zahl dreimal versteckt. Welche Zahl das ist, sollen Sie herausfinden. Unterstreichen Sie diese vertrackten Zahlen. Schreiben Sie jeweils das Ergebnis an den Zeilenanfang.
A ................................. 84 852124 81533 4 852182433 24 8158424 85213 24 81578243 B .................................. 372423274363169432743 6974132743 61137597 7369431929 C ................................. 785441732787419276728641726785441917287419178544172 D .................................. 5 7 21 93 8 6 5 6 3 281 613 6 76 6 3 281 93 45 6 3 2815 26 7 9 2 26 7 21 93 E .................................. 59364273214965842732781496242732814964859742904527 F ................................... 8 203 6 8 9 274 8 6 253 4 6 5 27 26 2 3 6 8 9 2074 6 5 25 2 37 3 6 8 9 24 2 G ................................. 845498384625549832845624544078465625498341626487 H ................................. 76456527153298645675423616546715423614575727423616
Auflösung auf Seite 19
J ................................... 517721623457123772163510314031234731234517721643346 K .................................. 5327327944814569454632781456732781456492832771945 L ................................... 90249357200274463249359072493542082079078380245
Zum Lachen! Beim Verkäufer von Hörgeräten: „Und Frau Schmidt, sind Sie zufrieden mit Ihrem neuen Hörgerät?“ „Oh ja, sehr sogar! Ich musste mein Testament bereits zweimal umschreiben.“
» Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt. « Mahatma Gandhi