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WhatsApp BIBEL 1/19

DER GROSSE WHATSAPP-GUIDE

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WhatsApp-Einstellungen So schützen Sie Ihre Privatsphäre richtig! November/Dezember/Januar 2019

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Zugriffsrechte verteilen und managen

Großer Emoji Guide

Anonymer WhatsApp-Terror

WhatsApp auf dem PC

Die beliebtesten Sinnbildchen und ihre Bedeutungen

Kontakte blockieren, unbekannte Nummern erkennen, falsche Gewinnspiele ausfindig machen. So schützen Sie sich!

Schneller Chatten mit der Web-Version WhatsApp auf dem Tablet

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WIE ALLES BEGANN

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WHATSAPP Bibel Harald Gutzelnig Herausgeber

WhatsApp ist ein fester Bestandteil der meisten Menschen im deutschsprachigen Raum geworden. Kaum jemand kennt den Messenger nicht und immerhin nutzen rund drei Viertel den Nachrichtendienst. Bei den 14 bis 19-Jährigen sind es 98 Prozent, aber selbst bei den über 60-Jährigen mehr als die Hälfte. Dabei beschränkt sich das Leistungsspektrum von WhatsApp nicht auf das Versenden von Nachrichten, der Messenger kann viel mehr. Wir können damit Videotelefonate führen, Fotos, Videos und andere Dateien sowie Sprachnachrichten versenden und vieles mehr. Außerdem gibt es laufend Aktualisierungen mit neuen Funktionen – meist still und heimlich, aber immer mit großem Nutzen für die Anwender. Wer nicht alle Neuerungen und Kniffe von WhatsApp kennt, ist mit diesem ultimativen WhatsApp-Ratgeber gut beraten. Sie erfahren unter anderem, wie Sie WhatsApp einrichten und personalisieren, die erste Unterhaltung führen, neue Kontakte anlegen, Gruppenchats führen, Kontakte blockieren, aber auch wie WhatsApp Business funktioniert, welche Emojis was bedeuten, wie Sie Werbeanrufe und Spam-Nachrichten vermeiden und was Abkürzungen wie LOL und FYI bedeuten. Zusätzlich wird jede einzelne Option in den Einstellungen von WhatsApp erläutert. Wussten Sie, dass Sie WhatsApp auch auf Ihrem PC nutzen können? Wenn Sie ohnehin davor sitzen, ist eine Nachricht mit der Desktop-App von WhatsApp gleich viel schneller geschrieben. Wir zeigen wie das funktioniert. Aber auch, wie Sie den Messenger im Kreis Ihrer Familie sinnvoll einsetzen. Zur Auflockerung gibt es noch ein Emoji-Quiz und Anregungen für WhatsApp-Spiele. Und schlussendlich erläutern wir im WhatsApp-Knigge, was bei Unterhaltungen verpönt ist und was gut ankommt. Viel Spaß beim Lesen wünscht

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Mär/Apr 2018 Geniale Technik

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INHALT Wie alles begann Die WhatsApp Story

6

Die ersten Schritte (Installation + Einrichtung)

10

Elemente auf dem Hauptscreen + Chatfenster

12

Kontakte einsehen und verwalten

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Die erste Unterhaltung

18

Gruppenchats

24

WhatsApp personalisieren

26

WhatsApp-Statusmeldungen

30

WhatsApp-Einstellungen

32

Tipps fĂźr Einsteiger / Fortgeschrittene / Experten

38

WhatsApp im Job

88

Während der Arbeit Nachrichten lesen? Wir haben uns die Situationen in der Arbeitswelt genauer angesehen

Messenger und Familie

78

Mit einer Nachricht alle FamilienMitglieder erreichen? Wir zeigen Ihnen wie!


84

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Anonymer WhatsApp Terrorund was wir dagegen tun können

74

Messenger und Familie

78

WhatsApp Business

84

WhatsApp im Job

88

WhatsApp-Knigge

92

Emojis und ihre Bedeutung

94

WhatsApp-Abkürzungen

100

WhatsApp-Sprüche

104

WhatsApp-Spiele

108

Emoji-Quiz

112

WhatsAppBusiness

Anfang 2018 erschien der neue Ableger, wir stellen die Business-App vor.

108

WhatsApp auf dem PC

WhatsAppSpiele

Knifflige Wörter-Rätsel die auch Sie herausfordern werden.


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WIE ALLES BEGANN

WIE ALLES Jan Koum

Gründer - zog sich am 30. April 2018 vom Unternehmen zurück

VOM SOZIALHILFEEMPFÄNGER ZUM MILLIARDÄR Jan Koum mag (noch) kein Steve Jobs sein, fraglos aber zählt er zu den spannendsten Figuren in der Geschichte US-amerikanischer Technologieunternehmen. Koum stammt aus ärmlichen Verhältnissen: Zusammen mit seiner Mutter und Großmutter wanderte er als 16-Jähriger aus der Ukraine kommend in die USA ein. Das Trio zog 1992 ins kalifornische Mountain View, einen fraglos guten Wohnort, doch keineswegs einen, an dem Milch und Honig flossen. Koums erste Jobs waren hart. Um als Schüler zu ausreichend Taschengeld zu kommen, schrubbte er den Boden eines Supermarkts. Die 2-Zimmer-Wohnung konnte sich die Familie nur dank eines Sozialprogramms leisten, da Koums Mutter als Babysitterin arbeitete und nicht ohne Hilfe über die Runden kam. Als Jan Koum 18 wurde, hatte er das Glück, dank seiner Programmierkenntnisse als Entwickler bei Ernst & Young anfangen zu können. Parallel schrieb er sich an der Uni von San Jose State ein. Von da an ging es steil bergauf. Zunächst lernte Koum bei Ernst & Young den späteren WhatsApp-Mitgründer Brian Acton kennen. Kurz darauf wechselten die beiden zu Yahoo, wo sie bis 2007 blieben. Das Duo genehmigte sich eine Auszeit, in der Koum ausgiebig Südamerika bereiste. Gemeinsam mit Brian Acton bewarb sich Koum 2009 bei Facebook, wurde jedoch abgelehnt. Die Zusammenarbeit mit Mark Zuckerberg begann erst 2012, als sich die beiden erstmals in einem Kaffeehaus trafen.

FEB. 2009 Gründung von WhatsApp

NOV. 2009

AUG. 2010

Jan Koum und Brian Acton gründen am 24. Februar 2009 die Firma WhatsApp. Der Tag ist zugleich der gemeinsame Geburtstag der beiden.

Foto: Sequoia Capital/Twitter

6

Erste offizielle iOS-Version

Erste Version für Android

Nachdem Koum das Projekt WhatsApp Anfang 2009 beinahe aufgegeben hätte, erfolgt im November der Durchbruch mit der ersten offiziellen Version für iOS.

Von vielen herbei ersehnt, erscheint im August 2010 endlich eine Version von WhatsApp für Android.

WhatsApp fliegt aus dem App Store Im Januar 2013 verschwindet WhatsApp für vier Tage aus Apples App Store. Über die Ursachen schweigen die Unternehmen bis heute.

JAN. 2013

Geniale Technik Mär/Apr 2018


WIE ALLES BEGANN

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BEGANN Text: Thomas Widter

WhatsApp hat sich seit 2009 zum Platzhirschen unter den Messengern entwickelt. Die App blickt aber auf eine turbulente Geschichte voller Überraschungen zurück.

V

ieles an WhatsApp ist erstaunlich: Das holprige Zustandekommen der App, die rasant steigenden Nutzerzahlen, das eigenwillige Geschäftsmodell sowie die zugrunde liegende Technik. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs an Besonderheiten, die WhatsApp auszeichnet. Alleine schon, dass es WhatsApp überhaupt gibt, ist erstaunlich. Denn beinahe wäre die App am hohen Anspruch der Macher gescheitert.

Start mit Hindernissen Aber der Reihe nach – beginnen wir dort, wo sich die beiden Firmengründer erstmals trafen. Das war 1997, und Jan Koum arbeitete gerade bei Ernst & Young als Infrastruktur-Programmierer. Mit seinem Kollegen Brian Acton, der als Sicherheitsexperte angestellt war, verstand er sich so gut, dass er fortan jede

FEB. 2013

weitere berufliche Veränderung gemeinsam mit Acton vornahm. Zunächst wechselten die beiden zeitgleich zu Yahoo und blieben dort fast zehn Jahre lang. Als ihr Engagement beim sinkenden Internet- Stern im September 2007 endete, bewarben sie sich bei Facebook, wurden aber nicht aufgenommen. Koum machte sich als Reaktion darauf zu einer längeren Südamerikareise auf, Acton blieb zu Hause. Erst Anfang 2009 war Koum wieder bereit für etwas Neues und gründete die Firma WhatsApp Inc. in Kalifornien. Der Name „WhatsApp“ wurde gewählt, weil er nach „what‘s up“ klang – „was geht ab“ auf Englisch. Koum holte flugs einen russischen iPhone-Entwickler an Bord, den er über eine Webplattform gefunden hatte. Die ersten Versionen der App waren sehr rudimentär und beschränkten sich auf das Anzeigen von Statusmeldungen befreundeter User. Die häufigen Abstürze der App sorgen für Frustration und Koum war kurz davor, das Projekt hinzuschmeißen. Erst als Apple im Juni 2009 mit Push-Verständigungen startete, wuchs der Funktionsumfang und die Zufriedenheit aller Beteiligten. Denn nun wurde

Facebook kauft WhatsApp Im Februar 2014 geben Koum und Zuckerberg bekannt, dass WhatsApp künftig zu Facebook gehören wird. Kaufsumme: 19 Milliarden Dollar.

es endlich möglich, in die App eine Messenger-Funktion einzubauen, wie wir sie heute danke WhatsApp kennen und schätzen. Kurz darauf stieg die Nutzerzahl sprunghaft auf 250.000 an. Die App hatte bei Usern einen Nerv getroffen.

Späte Android-Version Vom Erfolg angespornt, ging Koum auf Acton zu und überzeugte ihn, ab sofort voll bei WhatsApp einzusteigen. Acton legte sich ins Zeug und stellte eine Viertelmillion Dollar auf, die es der Firma erlaubten, den bereits eingeschlagenen Wachstumskurs weiter zu verfolgen. Wachstum bedeutete im Fall von WhatsApp jedoch nicht nur einen Anstieg der aktiven Anwender, sondern auch die stete Veröffentlichung zusätzlicher WhatsApp-Clients für immer neue Plattformen. Zur anfänglichen iPhone-App gesellten sich alsbald eine BlackBerry- und eine Symbian-Version. Interessant ist, dass Android erst im August 2010 bedient wurde, und zwar als viertes Betriebssystem. 2011 bescherte WhatsApp sowohl Gutes als auch Schlechtes: Sequoia Capital stieg mit

FEB 2014

200 Millionen Nutzer

ULD Schleswig-Holstein warnt

Die Freude beim WhatsApp-Team ist groß: Man hat die 200-Millionen-Marke geknackt. Doch der Weg nach oben hat erst begonnen.

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein nimmt den Verkauf an Facebook zum Anlass, von der Nutzung von WhatsApp dringend abzuraten.

Mär/Apr 2018 Geniale Technik

FEB. 2014

500 Millionen Nutzer Halb so viele aktive Nutzer wie heute, sprich eine halbe Milliarde, erreicht WhatsApp im April 2014.

APR. 2014

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WIE DIE ERSTEN ALLES BEGANN SCHRITTE

DIE ERSTEN WhatsApp herunterladen Text: Florian Meingast und Michael Derbort

Sie haben sich also dazu entschlossen, selbst WhatsApp zu nutzen? Damit sind Sie in guter Gesellschaft, denn rund 1,5 Milliarden Menschen tun es bereits. Damit Sie schnell und unkompliziert starten können, zeigen wir Ihnen hier die erforderlichen Schritte.

» Die aktuelle Version von WhatsApp finden Sie im Play Store mit dem Suchbegriff „WhatsApp“ oder Sie Code. verwenden den abgebildeten QR-

isch. » Die Installation verläuft automat App die sich t nde Nur wenig später befi auf Ihrem Handy. » Nun kommt der spannende Augenblick: Tippen Sie auf das Icon , um WhatsApp zum ersten Mal zu starten.

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» iPhone-Nutzer gehen im App Store ähnlich vor: Mit dem Suchbegriff „WhatsApp“ oder über unseren QR-Code sollten Sie fündig werden.

» Auch unter iOS brauchen Sie nicht viel zu tun. Die Installation erfolgt ohne jegliches Zutun. » Auch hier gilt: Tippen Sie im Homescreen das Icon an und dann geht es so weiter, wie auf der nachfolgenden Seite beschrieben.


DIEWIE ERSTEN ALLES SCHRITTE BEGANN

11

WhatsApp einrichten WhatsApp ist nun installiert. Das war doch gar nicht so schwer, oder? Richtig spannend wird es nach dem ersten Start. Vor dem Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Mit anderen Worten: WhatsApp muss vor der ersten Nutzung eingerichtet werden. Die Arbeitsschritte sind unter Android und iOS weitgehend identisch. Wir führen Sie nun Schritt für Schritt durch die Ersteinrichtung. Wir beginnen also ab dem Augenblick, an dem Sie erstmals auf das Icon getippt haben.

Nutzungsbedingungen

Gleich nach dem erstmaligen Start des Nachrichtendienstes werden Sie darum gebeten, den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zuzustimmen. Tippen Sie dafür auf „Zustimmen und Fortfahren“. Falls Sie die Bedingungen und Richtlinien einsehen möchten, berühren Sie die blaue Schrift. Anschließend leitet Sie WhatsApp auf eine Internetseite weiter.

Sie anschließend Ihre Nummer ohne die Null am Beginn der Ziffernfolge in das Feld „Telefonnummer“ ein. Abschließend tippen Sie auf „Weiter“. Im nächsten Fenster können Sie Ihre Eingaben noch einmal kontrollieren. Ein Tipp auf „Bearbeiten“ führt Sie zurück zur Eingabemaske, mit einer Berührung von „OK“ können Sie die Nummer bestätigen. Der dritte Schritt der Verifizierung besteht darin, WhatsApp einen Blick auf Ihre SMS zu erlauben. Die Vergabe dieser Genehmigung ist optional, birgt aber den Vorteil, dass der Nachrichtendienst den nach der Rufnummernbestätigung versendeten Verifizierungscode automatisch erkennt und in die Maske einfügt.

Weitere Berechtigungen Im nächsten Fenster möchte WhatsApp auf die auf Ihrem Smartphone gespeicherten Kontakte, Fotos, Medien und Dateien zugreifen. Da die Nutzung des Messengers ohne diesen Zugriff eigentlich keinen Sinn ergibt, tippen Sie auf „Weiter“.

Daraufhin öffnet das Betriebssystem Ihres Smartphones zwei ganz ähnliche Fenster. Hier tippen Sie auf „Zulassen“.

Mit einer Berührung von „Weiter“ und „Erlauben“ im nächsten Fenster genehmigen Sie der App den Zugriff auf Ihre Kurznachrichten. So wird der Code automatisch im dafür vorgesehenen Feld des nächsten Fensters eingefügt. Im letzten Schritt können Sie eventuelle und in Ihrem Google Drive Account abgelegte Chat-Sicherungen in die App übertragen, einen Anzeigenamen und ein Profilbild wählen. Et voilà, Sie haben die Einrichtung von WhatsApp erfolgreich abgeschlossen.

Verifizierung Im dritten Teil der Einrichtung gilt es Ihre persönliche Handynummer zu verifizieren. Wählen Sie dafür zuerst das Land in dem Sie leben und tippen

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KURZTIPPS - ANFÄNGER

Datenverbrauch bei Telefonaten reduzieren WhatsApp telefoniert zwar kostengünstiger übers Datennetz. Doch auch hier lassen sich zusätzliche Sparmaßnahmen ergreifen.

1

Einstellungen aufrufen

Sinnvoll ist dieses Reduzieren, wenn Sie über kein WLAN-Netz verfügen und Sie kein unlimitiertes Datenkontingent als Teil Ihres Handyvertrags haben. Um den Verbrauch zu senken, öffnen Sie wieder einmal rechts oben das Menü und tippen hier auf „Einstellungen“.

2

Gruppen verlassen

Kontakte lautlos stellen

Mitunter zeigt es sich, dass eine WhatsApp-Gruppe nicht unbedingt den Vorstellungen des Nutzers entspricht. Da kommt es sehr gelegen, dass zuvor betretene Gruppen auch wieder verlassen werden können.

Wer potenziellen Nervensägen einen Riegel vorschieben möchte, ohne diese Leute gleich zu blockieren, hat die Möglichkeit die Benachrichtigungen für ausgewählte Kandidaten stummzuschalten.

1

Gruppe öffnen

2

Auswahl

Öffnen Sie zunächst die Gruppe, die Sie verlassen möchten. Danach tippen Sie links oben auf die Menüschaltfläche, um das Menü zu öffnen. Wählen Sie dort den Eintrag „Gruppeninfo“ aus.

1

Profilbild antippen

2

Stummschalten

Tippen Sie hierzu zunächst das Profilbild des gewünschten Kontaktes an. Eine vergrößerte Darstellung des Profilbildes erscheint nebst weiterer Optionen. Dort tippen Sie auf die Schaltfläche für die Kontaktinfo.

„Datennutzung“

Im nächsten Schritt tippen Sie auf „Daten - und Speichernutzung“, um weiter zu gelangen.

Nachfolgend erhalten Sie die Liste aller Gruppenmitglieder. Scrollen Sie ganz nach unten, bis Sie den Eintrag „Gruppe verlassen“ finden.

3 Reduziere Datenverbrauch!

3 Dauer festlegen

Hier brauchen Sie nur noch ein Häkchen bei „Reduziere Datenverbrauch“ zu setzen, um den Datensparmodus zu aktivieren.

3 Ähnlich unter iOS

Unter iOS gibt es keine Menüs. Dort tippen Sie lediglich den Gruppen-Header an, um zu den Gruppeneinstellungen zu gelangen. Ansonsten bleibt es dabei. Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Eintrag „Gruppe verlassen“ finden und tippen Sie diesen an. In beiden Fällen werden Sie nach einer Sicherheitsrückfrage aus der Gruppe entfernt.

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In der nachfolgenden Auswahl tippen Sie auf „Benachr. stummschalten“.

Abschließend legen Sie noch die Dauer der Stummschaltung fest und bestimmen außerdem, ob die Nachrichten des Kontakts trotzdem angezeigt werden sollen.


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KURZTIPPS - ANFÄNGER

Android: WhatsApp-Kontakte als Verknüpfung auf den Homescreen legen

Nachrichten und Chats löschen

Kennen Sie das? Viele Kontakte, nur wenige davon, mit denen Sie häufiger chatten und dann geht die Suche in der Kontaktliste los. Das ist ein verbreitetes Problem. Sie können allerdings die WhatsApp-Kontakte, mit denen Sie häufig chatten, unter Android auch auf Ihrem Homescreen platzieren. Das spart Zeit beim Öffnen des jeweiligen Chats.

Mitunter ist es sinnvoll (oder erwünscht), dass Chats ganz oder teilweise verschwinden. Kein Problem: Unterhaltungen lassen sich ganz leicht löschen.

1

Kontakt auswählen

Sie navigieren in WhatsApp zu der Kontaktliste und wählen den gewünschten Kontakt. Danach tippen Sie links oben auf die Menüschaltfläche und im Menü auf die Option „Mehr“.

3

Schon fertig

Schließen Sie nun WhatsApp und suchen Sie auf Ihrem Homescreen nach der Verknüpfung. Sie wurde an der nächsten freien Stelle abgelegt. Wenn Sie in Zukunft darauf tippen, wird umgehend der Chat mit der ausgewählten Person gestartet.

Nachrichten löschen

1

Unterhaltungen lassen sich problemlos löschen. Das Procedere ist allerdings bei Android und iOS grundverschieden. Grundsätzlich müssen Sie den zu löschenden Eintrag lange antippen, bis oben die Symbolleiste erscheint. Bei Android tippen Sie einfach auf das MülleimerSymbol, fertig.

Unter iOS müssen Sie ein wenig mehr herumtippen, nämlich zunächst auf den Pfeil nach rechts, dann auf „Löschen“.

iOS: Was genau löschen?

2

2

Verknüpfen

Daraufhin erscheint ein Untermenü. Dort suchen Sie den Eintrag „Verknüpfung hinzufügen“ und tippen diesen an.

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Darf es etwas mehr sein?

Natürlich ist dieses Feature nicht nur auf einen Kontakt beschränkt. Sie können nach gleichem Muster beliebig viele weitere Freunde mit dem Homescreen verknüpfen und diese dort organisieren. Löschen Sie diese wieder vom Homescreen (länger antippen und nach oben auf „Entfernen“ ziehen), dann wird wirklich nur die Verknüpfung entfernt. Die WhatsApp-Kontaktliste bleibt unangetastet.

Unter iOS haben Sie sogar zwei Optionen zur Verfügung. Zunächst erhalten Sie eine Liste des gesamten Chats. Nun können Sie jeden Unterhaltungsteil, der verschwinden soll, links von der jeweiligen Nachricht mit einem Häkchen versehen und anschließend links unten auf das Mülleimer-Symbol 1 tippen. Alternativ tippen Sie oben auf „Alle löschen“ 2 um damit die gesamte Unterhaltung zu entfernen. 2

1

3

Ganze Chats löschen

Um ganze Chats unter Android zu löschen, tippen Sie in der Chatauswahl etwas länger auf den fraglichen Eintrag und im Anschluss auf das Mülleimer-Symbol.

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KURZTIPPS - FORTGESCHRITTENE

Sprachnachricht vorher abhören Dieser Tipp funktioniert nur auf iPhones: Dort können Sie nämlich eine zuvor aufgezeichnete Sprachnachricht vor dem Absenden anhören.

1

Mikrofon lange antippen

Chats archivieren Sie möchten einen Chatverlauf zwar löschen, aber nicht endgültig. Ihn für später aufheben? Dann archivieren Sie ihn.

1

Chat archivieren

Um einen Chat zu archivieren, tippen Sie lange auf den gewünschten Eintrag. In der oben erscheinenden Leiste tippen Sie dann auf das Icon rechts neben der Menüschaltfläche.

3

Archivierung rückgängig

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Archivieren mit dem iPhone

Tippen Sie lange auf den Chat, den Sie wieder sichtbar machen möchten. In der erscheinenden Leiste tippen Sie dann auf das Icon neben der Menüschaltfläche.

Tippen Sie zunächst das MikrofonSymbol lange an, bis ein Schloss-Icon erscheint. Dann ziehen Sie die Schaltfläche nach oben.

Wischen Sie von rechts nach links über den Chat, den Sie archivieren möchten und tippen Sie auf „Archivieren“. Um archivierte Chats anzuzeigen, scrollen Sie im Chats-Fenster nach oben und ziehen dann nach unten. Nun tippen Sie auf „Archivierte Chats“. Wischen Sie von rechts nach links und tippen Sie auf „Rückgängig“.

2

2

Nachricht sprechen

Sprechen Sie anschließend die Nachricht ein. Anschließend tippen Sie auf den Namen des Chatpartners oben links.

3 Abhören

Tippen Sie nun auf den „Zurück“-Pfeil neben dem Namen. Nun können Sie sich die zuvor aufgesprochene Nachricht nochmals anhören und anschließend entscheiden, ob Sie diese nun absenden oder verwerfen.

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Archivierte Chats anzeigen

Der Chat ist nun archiviert und erscheint nicht mehr auf Ihrem Chats-Bildschirm. Um den archivierten Chat anzuzeigen, scrollen Sie in dem Chats-Bildschirm ganz nach unten und tippen auf „Archivierte Chats (x)“.


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KURZTIPPS - FORTGESCHRITTENE

WhatsApp-Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm anzeigen

Gelöschte Medien erneut laden

Das kann sehr lästig sein: Das Smartphone gibt Laut, eine WhatsApp-Nachricht ist eingegangen. Also wieder mal das Handy entsperren und WhatsApp öffnen um anschließend zu sehen, dass diese Nachricht lediglich aus einem simplen „OK“ besteht. Lassen Sie sich stattdessen doch die Nachricht direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigen.

Wer seinen SmartphoneSpeicher ein wenig zu beherzt leergeräumt hat und nun verloren gegangene WhatsApp-Medien wieder herstellen möchte, muss nicht unbedingt verzweifeln. Hier die Lösung.

1

Android: Benachrichtigungen

Öffnen Sie oben rechts das Menü und tippen Sie auf „Einstellungen“. Danach wählen Sie die Rubrik „Benachrichtigungen“ aus.

2

iOS: Der andere Weg

Als iPhone-Nutzer öffnen Sie ebenfalls die App-Einstellungen, anschließend tippen Sie aber auf die Option „Mitteilungen“.

Android: Popup

In der nun folgenden Seite scrollen Sie gegebenenfalls herunter, bis Sie die Option „Pop-up-Benachrichtigung“ finden. Per Voreinstellung ist dort „Kein Pop-Up“ zu lesen. Tippen Sie diese an.

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4

5

iOS: In-App-Mitteilungen

Tippen Sie auf „In-App-Mitteilungen“. Hier haben Sie nun drei Möglichkeiten, das Erscheinungsbild für die Hinweise einzustellen: Mit „Keine“ (voreingestellt) sind die Benachrichtigungen komplett ausgeschaltet, „Banner“ zeigt einen kleinen Banner am oberen Rand an und „Hinweise“ zaubert die Nachricht mit Dialogelementen auf das Display.

1

Einschränkung

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Klassisches Procedere

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Neu laden

Zuvor die Einschränkung: Dieser Tipp funktioniert nur, wenn Sie die Medien über den Dateimanager Ihres Smartphones entfernt haben. Haben Sie stattdessen WhatsApp selbst bemüht, um Ihr Handy aufzuräumen, sind die fraglichen Medien tatsächlich Geschichte. Dann hilft nur noch, den ursprünglichen Absender zu bitten, die Dateien erneut zu schicken.

Eigentlich ist es kein großes Hexenwerk. Wenn Sie Medien über WhatsApp erhalten, dann handelt es sich zunächst lediglich um die Nachricht, dass dergleichen auf Sie wartet. Dargestellt wird die übermittelte Datei lediglich durch ein verschwommenes Thumbnail. Tippen Sie dieses an, wird die Datei erst heruntergeladen. Vorher nicht.

Android: Immer anzeigen

Nun erscheint ein Dialogfenster. Darin stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Wenn Sie erreichen möchten, dass Sie die Benachrichtigungen immer auf dem Sperrbildschirm erhalten, tippen Sie auf „Pop-up immer anzeigen“.

Wurde die Datei von Ihnen ge-löscht, befindet sich die anhängige WhatsApp-Nachricht wieder im Informationsmodus - das heißt, es bleibt wieder lediglich die verschwommene Thumbnail-Darstellung. Tippen Sie diese erneut an, um den Download zu starten. Solange sich die Daten noch auf den WhatsAppServern befinden, können diese wiederhergestellt werden.

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KURZTIPPS - EXPERTEN

WhatsApp-Nachrichten zitieren

Fotos von WhatsApp-Unterhaltungen verstecken

Seit einiger Zeit ist in WhatsApp eine Zitier-Funktion integriert. Das heißt Sie können eine Nachricht eines Chats bequem teilen. Auch in anderen Chats.

Wer seinen Freunden öfter Inhalte zeigt, die er über WhatsApp erhalten hat, tritt leicht ins Fettnäpfchen. Denn unter all den lustigen Fotos, die man im Lauf der Zeit erhalten hat, finden sich nicht selten auch Peinlichkeiten. Unter Android lässt sich mit dem ES Datei-Manager der WhatsApp-Bilderordner aus der Galerie verbannen.

1

Was soll zitiert werden?

Generell gilt: Zitiert werden kann alles, vom einfachen Text bis hin zu Bildern und Videos. Das heißt, wer will, kann in einer WhatsApp-Unterhaltung auf eine ältere Unterhaltung mit demselben Kommunikationspartner Bezug nehmen.

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1

ES Datei-Manager laden

Im ersten Schritt installieren Sie die App „ES Datei-Manager“. Auf deren Startbildschirm finden Sie links oben das Symbol für ein zentrales Pop-up-Menü.

Zielordner lokalisieren

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Dateimenü aufrufen

Sind Sie einmal im Ordner „WhatsApp“ angekommen, geht die Reise noch ein Stückchen weiter: Tippen Sie auf den Ordner „Media“ und dann auf „WhatsApp Images“.

Öffnen Sie nun rechts oben das Menü 1 . Hier wählen Sie nun den ersten Punkt namens „Neu“ 2 . Er dient u.a. zum Erstellen einer Datei.

Markieren...

Es ist keineswegs schwierig, die Zitier-Funktion zu nutzen. Tippen Sie einfach etwas länger auf die Nachricht, die wiederholt werden soll. Oben erscheint eine Werkzeugleiste, in der nun ganz links auch ein kleiner, gebogener Pfeil zu finden ist. Unter iOS wird die Option oberhalb der Nachricht eingeblendet.

4

2

Verzeichnis anzeigen

3

WhatsApp-Ordner antippen

1 2

Das Pop-up-Menü öffnet sich jetzt. Tippen Sie darin auf „Gerät“, einen Eintrag etwas weiter unten in der Liste.

Jetzt navigieren Sie zum WhatsAppOrdner, der sich zeigt, nachdem Sie auf „sdcard“ getippt haben. Wenn Sie mit Filemanagern bereits vertraut sind, wird Ihnen dieser Schritt leicht fallen.

3

...und zitieren

Wenn Sie darauf tippen, wird der gewählte Text in das aktuelle Chatfenster kopiert. Der zitierte Absatz wird hervorgehoben, Ihr Gegenüber weiß also, dass Sie zitieren. Bei Videos und Fotos ist der Vorgang identisch.

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6

„Datei“ bestätigen

Tippen Sie nun auf den Punkt „Datei“, um zu bestätigen, dass Sie eine neue Datei und keinen neuen Ordner anlegen möchten. In der Folge vergeben Sie „.nomedia“ als Namen. Beachten Sie dabei unbedingt den Punkt zu Beginn.


KURZTIPPS - EXPERTEN

WhatsApp-Nachrichten auch nach sieben Minuten löschen

Mit WhatsApp ein Taxi bestellen

Voreilig abgeschickte WhatsApp-Nachrichten lassen sich neuerdings löschen - auch beim Empfänger. Das erspart vermutlich vielen allzu impulsiven Zeitgenossen späteren Ärger. Allerdings nur, wenn der Absender innerhalb von sieben Minuten reagiert. Doch auch, wenn diese Zeit verstrichen ist, gibt es einen Trick, um doch noch rasch Schadensbegrenzung vorzunehmen.

Kein Witz: Das geht wirklich: Bestellen Sie mit WhatsApp ein Taxi mit genauer Standortangabe, erhalten Sie Infos zum Zeitpunkt der Abholung und mehr.

1

Innerhalb der Frist

Wird Ihnen innerhalb von sieben Minuten nach dem Versand einer Nachricht klar, dass Sie einen kapitalen Bock geschossen haben, tippen Sie die betreffende Nachricht lange an. In der oberen Leiste taucht ein Mülleimer-Symbol auf, das sie ebenfalls antippen.

2

Für alle löschen

Es erscheint ein kleines Kontext-Menü, in dem Sie auch den Eintrag mit den Worten „Für alle löschen“ vorfinden. Tippen Sie diesen Eintrag an, um Ihre Message auch für den Empfänger zu löschen.

3

Timeout

4

Abhilfe

5

Uhrzeit ändern

6

Wieder zurück

Wechseln Sie nun zu den Uhrzeiteinstellungen im Android-Einstellungsmenü und ändern Sie die Uhrzeit auf einen Punkt, der vor Ablauf der 7 Minuten-Grenze Ihrer Nachricht liegt. Dann öffnen Sie wieder WhatsApp und versuchen es erneut.

Wenn Sie nun WhatsApp wieder starten und erneut versuchen, die misslungene Nachricht zu löschen, werden Sie den oben beschriebenen Eintrag wieder finden. Löschen Sie also den möglichen Stein des Anstoßes. Wie bei jeder sonst gelöschten Nachricht erscheint (auch beim Empfänger) der Hinweis, das die Nachricht gelöscht wurde.

1

Neuer Kontakt

2

Taxi rufen

3

Taxi kommt

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Legen Sie einen neuen Kontakt an, benennen Sie diesen eindeutig und fügen Sie dort die Rufnummer +49-1703398423 hinzu.

Öffnen Sie mit eben diesem Kontakt eine Konversation, tippen Sie oben auf das Büroklammer-Symbol und fügen Sie einfach als Anhang Ihren Standort mit ein.

Ist diese Zeit erst einmal vergangen, ist es normalerweise auch damit vorbei, nochmals einen Rückzieher zu machen. Der Eintrag „Für alle löschen“ ist dann nämlich verschwunden

Rettung naht: Mit einem einfachen Trick können Sie dieses siebenminütige Zeitlimit aushebeln: Merken Sie sich, wann Sie die Nachricht verschickt haben, versetzen Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus, anschließend schließen Sie WhatsApp.

7

iOS: Gleiches Procedere

Danach können Sie wieder beruhigt die Uhrzeit korrigieren, sie haben die Zeitbegrenzung von sieben Minuten damit erfolgreich umschifft. Das gleiche Procedere können Sie auch wie oben beschrieben auf iOS-basierten Geräten durchführen.

Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsrückfrage mit „Ja“, danach erhalten Sie eine Bestätigung, aus der auch hervorgeht, wann der Wagen in etwa bei Ihnen sein wird. Möchten Sie mehr Optionen zur Verfügung haben, dann senden Sie statt „Ja“ das Wort „Hilfe“. So können Sie etwa die gewünschte Uhrzeit vereinbaren.

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WHATSAPP AUF DEM PC

Geniale Technik Mär/Apr 2018


WHATSAPP AUF DEM PC

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WHATSAPP AUF DEM PC Text: Michael Derbort

WhatsApp lässt sich bereits seit geraumer Zeit auf dem PC nutzen. Bislang ging dies mit Hilfe einer Web-Anwendung, die sich im Browser starten ließ. Nun haben die WhatsApp-Entwickler nachgelegt und präsentieren der staunenden PC-Anhängerschaft eine eigene App - sowohl für Windows als auch für Mac. Hier zeigen wir, wie das funktioniert.

WhatsApp auf dem PC einrichten ...

1

Vorbereitungen

Öffnen Sie Ihren Browser und geben Sie die Adresse www.whatsapp. com ein. Dort klicken Sie in der oberen Menüleiste auf „Herunterladen“, in der Folgeseite finden Sie rechts den Download-Button für die PC-App.

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2

QR-Code scannen

Auf dem PC erscheint nach dem erste Start ein QR-Code, die App auf Ihrem Smartphone startet einen QRCode-Scanner. Richten Sie die Kamera Ihres Smartphones so auf den PC-Monitor aus, dass der Scanner diesen Code erfassen kann. Viel mehr müssen Sie auch nicht mehr tun. Die Verbindung wird nunmehr automatisch hergestellt.

Mär/Apr 2018 Geniale Technik

Einschränkungen

Völlig autark am PC funktioniert WhatsApp nicht. Ihr Handy muss auch stets eingeschaltet und mit Ihrem WhatsApp-Account verbunden sein. Sonst erhalten Sie lediglich eine Fehlermeldung und Chats sind so lange nicht möglich, bis Sie die Verbindung wieder hergestellt haben. Grundsätzlich muss WhatsApp auch zunächst auf dem Smartphone installiert und eingerichtet sein, ehe Sie die PC-App installieren und nutzen können.

Auch auf dem Tablet

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App herunterladen

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Wie auf dem PC

Als Notlösung bietet sich an, die App direkt vom Hersteller herunterzuladen. Zu diesem Zweck starten Sie auf Ihrem Tablet den Web-Browser und geben die Adresse www.whatsapp.com/android ein. Damit das Installieren dieser heruntergeladenen Datei funktioniert, müssen Sie Ihrem Tablet erlauben, Apps auch aus anderen Quellen als dem Play Store zu akzeptieren. Das erledigen Sie in den Einstellungen durch Antippen der Schaltflächen „Sicherheit“ und „Unbekannte Herkunft“ (oder „Unbekannte Quellen“).

Scheitern alle bereits genannten Methoden, bleibt Ihnen abschließend immer noch die Möglichkeit, WhatsApp auf dem Tablet so zu nutzen, wie auf dem PC. Folgen Sie demnach allen Anweisungen links auf dem Tablet, um zumindest die Web-Variante einzurichten und zu nutzen.


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ANONYMER WHATSAPP TERROR

ANONYMER

WHATSAPP

und was wir dagegen tun können Text: Christoph Lumetzberger

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aum jemand hat WhatsApp nicht auf seinem Telefon installiert. Beinahe jeder nutzt den beliebten und weit verbreiteten Messenger-Dienst, egal ob zum Versenden einfacher Textnachrichten oder auch Bilder, Videos und Sprachmemos, zur Konversation mit einzelnen Personen oder ganzen Gruppen. WhatsApp ist unkompliziert und beliebt. Gerade wenn eine solch wichtige Smartphone- Applikation ihren Dienst entweder versagt, oder sich der User an gewissen Dingen stört, kann dies den Bedienkomfort doch massiv einschränken. Egal ob Sie ein Nutzer permanent mit ungewollten Nachrichten zumüllt oder Sie mit FakeGewinnspielen belästigt werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich gegen eine solche SpamFlut wehren können und wie Sie Ihr WhatsApp bereinigen. Außerdem geben wir Tipps, um alte und nicht mehr benötigte Chatverläufe aus der Historie zu löschen. Zu guter Letzt werfen wir auch noch einen Blick über den Tellerrand und helfen Ihnen dabei, sowohl unbekannte Telefonnummern zu entschlüsseln, als auch selbst mit unterdrückter Rufnummer Anrufe zu tätigen. Nutzen Sie WhatsApp so, wie Sie es gerne hätten und passen Sie den beliebten Messenger-Dienst an Ihre persönlichen Bedürfnisse an.

Geniale Technik Mär/Apr 2018


ANONYMER WHATSAPP TERROR

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TERROR

Unerlaubte Telefonwerbung in Deutschland Beschwerden* und verhängte Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung Anzahl der Beschwerden

540.000€

700.000€

Verhängte Bußgelder

467.350€

895.849€

33.147

26.226

2013

29.298 24.455

2014 *Bei der Bundesnetzagentur eingegangene Verbraucherbeschwerden

2015

2016 Quelle: statista.com

so h c o n Nicht nruf! ein A Mär/Apr 2018 Geniale Technik

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WHATSAPP BUSINESS

WhatsApp Was ist WhatsApp Business Text: Michael Derbort

Seit Anfang 2018 gibt es WhatsApp Business, ausgelegt für Freiberufler sowie für kleine oder mittlere Unternehmen. Wir haben uns diesen Ableger einmal genauer angesehen und erklären, für wen sich das tatsächlich lohnt.

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Preis kostenlos In App keine Sprache Deutsch OS

D

er ganz große Wurf ist WhatsApp Business noch nicht so ganz - aber immerhin ein Schritt in eine vielversprechende Richtung. Wer sich diese App bereits installiert hat, wird zunächst einmal kaum Unterschiede erkennen. Diese fallen tatsächlich auch sehr diskret aus. Es ist und bleibt WhatsApp, lediglich mit einigen Anpassungen. Zunächst einmal: Auch mit WhatsApp Business bleibt es dabei: Eine Rufnummer, ein WhatsApp-Account. Wer glaubt, beide WhatsApp-Varianten mit ein und derselben Nummer nutzen zu können, wird ziem-

lich enttäuscht aus der Wäsche blicken. Es bleibt also nur bei einer zweiten SIM-Karte, die entweder in einem Dual-SIM-Handy oder in einem Zweithandy steckt. Augenfälligste Merkmale sind eben die zusätzlichen Business-Funktionen.

AUCH FÜR WHATSAPP BUSINESS BENÖTIGEN SIE EINE EIGENE TELEFONNUMMER Dabei gilt, dass auch diese Variante (zumindest vorerst) kostenlos und werbefrei ist. Noch steckt dieses Tool in der Testphase und es ist nur für Android-Geräte verfügbar. Eine iOS-Version dürfte aber bald folgen. Zu den zusätzlichen Funktionen der Business-Variante gehören Features, die sich

Geniale Technik Mär/Apr 2018


WHATSAPP BUSINESS

Business und für wen eignet sich diese App? auch private Nutzer sehnlich wünschen und diese häufig durch Apps von Drittanbietern realisieren - wie beispielsweise automatisierte Antworten. Ebenfalls enthalten ist eine Label-Funktion. Chats lassen sich labeln, um rasch Informationen zu einem Kunden zur Hand zu haben, wenn dieser sich bei dem Nutzer meldet - etwa, ob es sich um einen guten Kunden handelt, ob er im Zahlungsrückstand ist oder ähnliches. Dabei lassen sich die bereits vordefinierten Labels beliebig abändern oder erweitern. Grenzen sind hier fast keine gesetzt. Bisweilen würden wir uns eben noch wünschen, kurze Memos zu einzelnen Kontakten hinterlegen zu können, aber die Labels als virtueller Knoten im Taschentuch erfüllen durchaus ihren Zweck. Taucht eine neue Nachricht eines Kunden auf, wird auch gleich durch ein Icon

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angezeigt, dass dieser gelabelt ist. Nach Abruf der Labels können Sie diesen dann genau einordnen. Das wird vor allen Dingen dann interessant, wenn sich im Laufe der Zeit einige hundert Kontakte angesammelt haben und Sie die Leute kaum noch unterscheiden können.

MIT DEM FIRMENPROFIL RÜCKEN SIE IHR UNTERNEHMEN INS RECHTE LICHT Ebenso spannend ist die Möglichkeit, Ihr Firmenprofil zu hinterlegen. So können Sie Nutzern Ihr Unternehmen direkt vorstellen und gegebenenfalls neue Kunden gewinnen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Business-Features im Detail vor.

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Fallstricke Wenn Sie WhatsApp Business verwenden, sollten Sie einige Dinge beachten. Dahinter verbergen sich nämlich noch einige versteckte Fallen.

Datenschutz Auch WhatsApp Business greift erst einmal fleißig auf die im Telefonspeicher hinterlegten Kontakte zu - egal ob der Anschlussinhaber nun WhatsApp nutzt oder nicht. Haben Sie etwa all Ihre Geschäftskontakte auf Ihrem Smartphone gespeichert, werden diese ohne Ihre Zustimmung und ohne die der Inhaber übermittelt. Rein datenschutzrechtlich ist das ein wirkliches Problem.

Impressumspflicht Treten Sie als Unternehmen öffentlich im Internet auf, müssen Sie in Ihrem Auftritt ein Impressum hinterlegen - sonst droht Ärger. Auch der Business-Account von WhatsApp stellt einen solchen öffentlichen Auftritt dar. Also speichern Sie schnell Ihr Impressum, ehe Ihnen unerfreuliche Post ins Haus flattert.

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WhatsApp Bibel (#1/19)  

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