BODYMEDIA Fitness-Ausgabe 2-2023

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Das Fachmagazin für Fitness und Gesundheit Ausgabe 2-2023 Clubreport Elementary
Digitalisierung
FIBO-Vorbericht
ZIELGRUPPEN ERSCHLIESSEN
Übersicht Ernährungskonzepte und -produkte
Seite 94
Hamburg ab Seite 12
ab Seite 24
ab Seite 82 NEUE
ab Seite 42
ab
Komm vorbei und sei Teil der starken Community!
braucht Training –Training braucht Wissenschaft!
Gesundheit
Mario Görlach Vorstand Prof. Dr. Ingo Froböse Leitung FIT-Prävention Dr. Hans Geisler Vorstand Ulrike Schönfelder Sprecherin
Triff uns in Halle 8, Stand A48
Siegfried Manz Vorstand

EDITORIAL

Wenn ein Abschied bevorsteht, erinnert man sich häufig an den Anfang zurück. Als ich vor knapp 12 Jahren zur BODYMEDIA kam, war die Fitnessbranche noch eine etwas andere. Deutschlandweit waren es zum damaligen Zeitpunkt etwa 7 Mio. Mitglieder, die Branche war deutlich überschaubarer als heute und unser Logo hatte noch zwei dicke Balken oben und unten. Und eine Krise gab es damals auch: keine Energie-, dafür aber eine Schuldenkrise. Auf die blickt unser Herausgeber Hubert Horn in seinem Editorial aber recht entspannt, da Fitness zu dieser Zeit schon boomte. Von ihm bekam ich auch meinen ersten Artikel – die Auswertung einer Studie zu den Wünschen von weiblichen Mitgliedern im Fitnessstudio.

Abschiede sind auch immer eine Chance, danke zu sagen für das, was war. Für all die Chancen und Möglichkeiten, die ich bei der BODYMEDIA bekommen habe, möchte ich mich bei Nico Hessel und Hubert Horn ganz herzlich bedanken. Ebenso beim gesamten Team, das über die Jahre stetig gewachsen ist und immer alles gegeben hat. In den letzten Jahren wuchsen mir viele Menschen der Branche ans Herz, auch diesen gilt mein Dank. Und natürlich bedanke ich mich auch bei den vielen Lesern der BODYMEDIA für das Interesse und das entgegengebrachte Vertrauen.

Mein langjähriger Kollege Conny Wilser ist seit Beginn des Jahres bereits Chefredakteur und wird sie zukünftig an dieser Stelle begrüßen. Ihm wünsche ich alles Gute für diese Aufgabe.

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Auch wenn die Fitnessbranche schon sehr viele Zielgruppen für sich erkannt und erfolgreich integriert hat, gibt es durchaus naheliegende Personengruppen, die noch nicht erkannt wurden, obwohl das Portfolio eines Fitnessstudios gut für sie passen würde.

Titelgestaltung: Jessica Urich

03 Weitere Artikel und News auf bodymedia.de
02 2023
INTRO EDITORIAL Titelfoto: © Vasylstock.adobe.com
Liebe Leserin, Lieber Leser,
CONSULTING MARKETING IT-SOLUTIONS FRANCHISE
DIE UNTERNEHMESBEREICHE DER DSB-HECTOR-GRUPPE

VON DER

DIGITALISIERUNGSFALLE ZUR DIGITALEN

TRANSFORMATION

Wer seinen Betrieb digital transformiert, verändert alles: die Dienstleistungen, die Abläufe, die Struktur, die Arbeitsweise. Das ist es, was die jungen Startup Unternehmer den „alten Hasen“ voraushaben: Sie denken von Grund auf neu. Doch das können wir auch. Wir können den „Fitnessclub der Zukunft“ gestalten. Einen Club, mit dem der Betreiber Geld verdienen kann, ohne laufend anwesend sein zu müssen. Einen Club, der ohne lästiges Bargeld und Verwaltungskram auskommt. Einen Club, der nahezu vollkommen automatisiert läuft, aber trotzdem den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Weil man den Kunden und seine Bedürfnisse besser kennt als je zuvor.

Es geht um visionäres Denken und Know-How. Es geht um den Blick fürs große Ganze und nicht für die Teillösungen. Gedacht wird immer vom Kunden, seinen Angewohnheiten und seinen Bedürfnissen aus. Um ein solches System zu bauen, braucht es spezifisches Know-How, das der Fitnessunternehmer oft nicht hat. Muss er auch gar nicht. Denn dafür gibt es Experten für digitale Transformation. Was es braucht, ist Offenheit für Neues. Mit einer „Das-funktioniertbei-uns-nicht“-Einstelluang ist der Prozess beendet, bevor er angefangen hat.

DER DSB STRATEGIETAG

Wir helfen Fitnessbetrieben dabei, den gewaltigen Kraftakt der digitalen Transformation zu meistern. Kick-off für diesen Prozess ist der DSB Strategietag. Er beinhaltet eine genaue Analyse und hilft bei den zentralen Zukunftsfragen: Wo will ich als Unternehmer mit meinen Fitnessclub hin?

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ZMV
FITNESS FINTEC FITNESS SHOP EIGENBETRIEBE
Einen Betrieb digital zu transformieren, bedeutet visionär zu denken.
Siegfried Manz Geschäftsführer MYGYM & DSB

MESSEN & EVENTS

INTRO INHALT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 06 INHALT INTRO 03 Editorial 08 News 14 Clubreport Elementary THEMENSCHWERPUNKT DIGITALISIERUNG 26 Digitalisierung versus digitale Transformation 30 Apps – Das Herzstück des Clubmanagements 36 Einsatz von KI im Fitnessbereich 40 Gamification sinnvoll einsetzen
136 Rückblick auf den VIKOMOTORIK™ Kongress 2023 140 1. Sensopro-Event in Hamburg INDUSTRIE 144 Spitzenqualität seit 1840 148 Der Phasenwinkel, die Zukunft der Gesundheits- und Leistungsdiagnostik? 154 So kommen Premiumfitnessstudios zu neuen Mitgliedern 156 Umfassender Support für mehr Umsatz
KINDER UND SCHWANGERE 44 Schwangere als Zielgruppe für Fitnessstudios 48 Schwangere dürfen auf jeden Fall Sport treiben 52 Warum Frauen anders trainieren sollten als Männer 62 Warum Muskeltraining für Kinder so wichtig ist 68 Mehr Mitglieder durch die Zielgruppen Kinder und Familie 72 „Wie können wir Kinder und Jugendliche in Bewegung bringen” 76 Training mit Kindern und Jugendlichen OUTRO 160 Inserenten / Impressum 161 Vorschau 162 Zeitstrahl 84 FIBO 2023: Fokus auf Gesundheitsprävention 96 Marktübersicht Ernährungskonzepte und -Produkte MAGAZIN 110 Das neue Führungsduo der RSG Group 116 Neue Zielgruppen begeistern 120 Kunden und Mitarbeiter gewinnen wie Steve Jobs 124 Personalloser Studiobetrieb und die Haftung des Betreibers 130 Effektive Methoden zur Mitarbeiterbindung in der Fitnessbranche
THEMENSCHWERPUNKT
INTRO INHALT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 07 14 76 Fotos: © leszekglasner © New Africa - stock.adobe.com © Behrendt und Rausch © New Africa © Andrew - stock.adobe.com 130 96 30 84

LES MILLS PRÄSENTIERT

STRENGTH DEVELOPMENT

LES MILLS launcht mit Strength Development ein neues Gruppenfitnessprogramm, um die nächste Generation von Fitnessstudiomitgliedern zu erreichen. Es geht darum, auf die Nachfrage der Generation Z nach motivierenden Fitnesserlebnissen einzugehen, um ihnen Ergebnisse zu liefern und Kraft sowie Selbstbewusstsein zu stärken. LES MILLS Strength Development wird im Rahmen der Workoutreihe Gen-Fit Training als neues Modell angeboten, das Studios einen schnelleren Start und eine einfachere Anpassung an die Bedürfnisse ihrer Kurspläne ermöglicht.

KONTAKT +49 (0) 40 / 52472120 | info@lesmills.de | www.lesmills.com

HOLDSTRONG ERWEITERT SORTIMENT

HoldStrong hat auf die veränderten Trainingsgewohnheiten der 17- bis 30-Jährigen reagiert und das Produktportfolio um die Booty Builder Bench erweitert. Das Gerät ist auf Wunsch in allen RAL-Farben erhältlich.

KONTAKT +49 (0) 231 / 41916122 | info@holdstrong.de www.holdstrong.de

DSSV E. V. STELLT NEUE AUSSCHUSSMITGLIEDER VOR

CORE HEALTH & FITNESS PRÄSENTIERT NEUHEITEN AUF DER FIBO

Michael Birk ist neues Mitglied im Industrieausschuss des DSSV, Simon Decker verstärkt den EMS-Ausschuss. Michael Birk ist einer der Gründer von DHZ Fitness Europe und der Livepro Fitness Europe GmbH. Aufgrund seiner Beteiligung an der Fitnesskette GET FIT kennt er nicht nur die Industrieseite, sondern auch die Seite der Betreiber. Er hofft, eine Brücke zwischen der Industrie, den Betreibern und dem DSSV zu schlagen, damit alle näher zusammenrücken und miteinander arbeiten. Simon Decker hat bei miha bodytec die Position „Head of training and education“ inne.

Das DSSV-Expertenteam präsentiert sich auf der FIBO am Stand C63 in Halle 7. Rechtliche Fragen rund um den Studioalltag können direkt mit der DSSV-Juristin besprochen werden.

KONTAKT +49 (0) 40 / 7662400

dssv@dssv.de | www.dssv.de

Auf der FIBO stellt Core Health & Fitness in Halle 6 an den Ständen C57 & 58 seine neuesten Kardiogeräte vor. Neu im Sortiment ist das Star Trac V-Bike mit großem Touchscreen-Display. Die Trainingssoftware bietet ein virtuelles Trainingserlebnis. Die individuelle Trainingssteuerung, gepaart mit diversen Entertainmentmöglichkeiten, führt den Nutzer durch Gamification zum Erfolg. Zudem werden der HIIT Ski von Throwdown als Ergänzung zum funktionellen Kardiotraining und der 4G von StairMaster vorgestellt. Der 4G wurde exklusiv als kompakte Treppensteigerlösung entwickelt.

KONTAKT +49 (0) 89 / 2189800

Sales-DE@corehandf.com | www.corehandf.com

NEWS AUS DER BRANCHE Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 08
Fotos: © LES MILLS GERMANY GmbH; © HOLD STRONG Fitness GmbH; © DSSV e.V.; © Core Health & Fitness

PANATTA VERANSTALTET BODYBUILDING-CONTEST AUF DER FIBO

Panatta veranstaltet gemeinsam mit NPC Worldwide Italy & Germany vom 15. bis 16. April auf der FIBO ein Pro-Qualifikationsturnier für die IFBB PROFESSIONAL LEAGUE. Im Rahmen des Turniers können die Teilnehmer insgesamt neun Pro-Cards gewinnen. Mit diesen ProCards können die Gewinner in der IFBB PROFESSIONAL LEAGUE starten. Der Eintritt zu dem internationalen Bodybuilding-Contest ist für alle Zuschauer frei.

KONTAKT +39 (0) 733 / 611824 | info@panattasport.com www.panattasport.com

ZUWACHS IM SANTANA-TEAM

Seit Anfang Februar verstärkt Arthur Adelmann das SANTANA-Team. Er bringt Erfahrungen in den Bereichen E-Commerce und Media-Buying mit. Der 25-Jährige, der in seiner Freizeit regelmäßig im Fitnessstudio trainiert und gelegentlich Fußball spielt, hat gerade sein duales Fitnessökonomie-Studium abgeschlossen.

KONTAKT +49 (0) 6021 / 4953075 | info@santanadigital.de www.santanadigital.de

Starten Sie jetzt Ihr einzigartiges Projekt mit uns!

Wir verhelfen Ihnen zum kompletten Studioausbau. Unser Leistungsspektrum beinhaltet die Planung Ihres Projektes, den Ausbau, als auch die Innengestaltung mit Möbel und Leuchten.

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NEWS AUS DER BRANCHE
Fotos: © Panatta Srl; © Santana Consulting
GmbH
Telefon 0176 61260919 07031 - 613 039 0 Mail info@boden-konzept.de design@in-des-a.com Showroom Sindelfinger Straße 39 71032 Böblingen INDESA Innenarchitektur Designagentur
INDESA

MIT DEM LEAD-GENERIERUNGSTOOL VON MYFITAPP NEUE MITGLIEDER GEWINNEN

Mit dem neuen Lead-Generierungstool von myFitApp, integriert in die Branded-Member-App, wird das Gewinnen neuer Mitglieder vereinfacht. Das Lead-Generierungstool setzt auf die effektive und kostengünstige Mitglieder-werben-Freunde-Kampagnen, um neue Mitglieder zu gewinnen.

KONTAKT +49 (0) 6171 / 9559040

info@innovatise.com | www.myfitapp.com

OPTIOFFICE UND MEMBERBOOST BESCHLIESSEN PARTNERSCHAFT

In Zusammenarbeit mit MemberBoost hat das Entwicklungsteam von OptiOffice eine Möglichkeit geschaffen, alle durch Onlinemarketing generierten Kontakte direkt in das Lead-ManagementSystem von OptiOffice zu importieren. Durch die Partnerschaft mit MemberBosst werden zudem gebuchte Probetrainings und Beratungstermine automatisiert und personallos in die Mitgliederverwaltungssoftware integriert. Studiobetreiber, die OptiOffice als Mitgliederverwaltungssoftware nutzen, profitieren zudem von speziellen Konditionen und angepassten Vertragslaufzeiten bei MemberBoost.

KONTAKT +49 (0) 7431 / 1387577 | kontakt@memberboost.de | www.memberboost.de

DIE DEUTSCHE SPORTAKADEMIE IST „TOP FERNSCHULE 2023”

Die Deutsche Sportakademie erhält in 2023 erneut die Auszeichnung „Top Fernschule“ des Bewertungsportals Fernstudiumcheck. Aktive Studenten bewerten über das Onlineportal ihre Akademien und geben ihr ausführliches Feedback zu Studieninhalten, Studiendokumenten, der Betreuung und dem Online-Lernsystem. Die Lerninhalte der Deutschen Sportakademie sind von der Zentralen Stelle für Fernunterricht (ZFU) überprüft.

KONTAKT +49 (0) 221 / 4229290 | team@deutschesportakademie.de www.deutschesportakademie.de

NEUE WEITERBILDUNG AN DER IST-HOCHSCHULE AB APRIL

Im April 2023 startet an der IST-Hochschule für Management die neue Hochschulqualifikation „Projektmanagement im Gesundheitswesen“. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs vermittelt Know-how zur systematischen Planung von Projekten, speziell im Gesundheitswesen. Die Hochschulqualifikation dauert drei Monate und startet erstmals im April 2023. Die hier erworbenen Credit-Points können auf ein mögliches Bachelorstudium angerechnet werden.

KONTAKT +49 (0) 211 / 866680 | info@ist.de | www.ist.de

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Fotos: © Innovatise GmbH; © MemberBoost Consulting GmbH; © DGBB –Deutsche Gesellschaft für berufliche Bildung GmbH; © IST-Studieninstitut GmbH

DSS-VENDING UND AIRTANGO GEHEN STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT EIN

DSS Vending, eine Marke von WeMa Service, und airtango beschließen eine strategische Partnerschaft. DSS Vending bietet in der Partnerschaft als Lieferant von Getränkeanlagen, Shake- und Snackautomaten mit digitalen Touchscreens neue Flächen für die Vermarktung, die airtango übernimmt. Zudem prüfen die Unternehmen auch die Integration von Video-Content auf ausgewählten Anlagen von DSS Vending. Studiobetreiber erhalten neben dem attraktiven Gesamtangebot noch zusätzliche Möglichkeiten zur Bewerbung von eigenen Angeboten, Stellenanzeigen oder Aktionen.

SCANECA STELLT PRODUKTWEITERENTWICKLUNGEN VOR

KONTAKT +49 (0) 6202 / 702736 info@wemaservice.de | www.wemaservice.de

SCANECA stellt mit Hilfe von Software-Updates Produktweiterentwicklung vor. Das neue Haltungsanalystool bietet neben den vier verschiedenen Ansichten im Raster eine automatisierte Analyse mit Lupenfunktion. Das Tool belegt Defizite mit Werten. Die 32 zusätzlichen Umfangs- und Volumenmessungen der Extremitäten verdeutlichen den Trainings- bzw. Therapiefortschritt detaillierter. Alles neuen Funktionen können in Form eines Updates auf den Geräten aktualisiert werden. Weitere Updates und Features sind in Planung.

KONTAKT +49 (0) 30 / 40365870 info@scaneca.de | www.scaneca.de

POSITION UND CWA GMBH VERKÜNDEN PARTNERSCHAFT

Die CWA GmbH, Anbieter von Snack-Automaten sowie Self-Service-Stationen arbeitet ab sofort mit POSITION zusammen. Christoph Warnecke, Geschäftsführer der CWA GmbH, freut sich neben der Präsenz im Netzwerk auch auf das Know-how der POSITION-Coaches, welche die Entwicklung rund um digitale Lösungen im Eingangs- und Bistrobereich weiter nach vorne bringen sollen.

KONTAKT +49 (0) 8122 / 2259590 info@position-consulting.de | www.position-consulting.de

EN CONSULTING VERÖFFENTLICHT BRANCHEN-REPORT

Im Branchen-Report von en consulting zum Thema Online-Marketing wird erklärt, wie Online-Marketing durchgeführt werden muss, damit es am Ende auch erfolgreich ist. In dem Report wird auf mögliche Gründe eingegangen, warum Online-Marketing bis jetzt nicht funktioniert haben könnte, wie Fitnessstudios qualifizierte Interessenten gewinnen können und warum Online-Marketing alleine nicht die Lösung des Problems ist und was Studiobetreiber stattdessen tun sollten, um systematisch neue Mitglieder zu gewinnen.

KONTAKT +49 (0) 179 / 4314927 |

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kontakt@enfitnessmarketing.com
www.enfitnessmarketing.com
|
Fotos: © WeMa Service GmbH; © Physiotherapie Greilach; © POSITION Consulting GmbH; © en consulting GmbH

ERFOLGREICHES DEEP DIVE EVENT DER SPORT ALLIANCE

Zum ersten Deep Dive Event des Jahres lud die Sport Alliance am 16. Februar Vertreter und Experten der Fitnessbranche ein, um über die Themen Umsatzsteigerung durch Partnerintegration, Zeiterfassung und das Projekt Open SPACE zu diskutieren. Zu den Referenten zählten Daniel Wischer, Chief Product Officer bei Magicline, Nicolas Festl von Magicline, Sascha Peter von Technogym, Angelina Zirkel, Artur Jagiello, Head of Corporate Communications bei der Sport Alliance von seca sowie Rechtsanwalt Dr. Hans Geisler, der zum Thema Zeiterfassung referierte.

ZAHLREICHE NEUE FEATURES

FÜR DIE MEDO.CHECK-APP

KONTAKT +49 (0) 40 / 4293240 info@sportalliance.com | www.sportalliance.com

VIRTUAGYM UND MATRIX

medo.check ist dem Kundenwunsch nachgekommen und hat ein Obverlay für die medo.check-App integriert. Das Overlay symbolisiert über den zurücklaufenden roten Kreis die Durchführungszeit und neben den akustischen Signalen somit nochmal die Dauer der Übungsdurchführung. Zudem sind ab sofort Masseneinladungen von ausgewählten Personengruppen in de rmedo.coach-App möglich. Zudem haben zahlreiche Übungsbilder einen Facelift erhalten.

KONTAKT +49 (0) 2302 / 8893666

info@medocheck.com | www.medocheck.com

MARCO MONTANEZ IST NEUER TRAINING & EDUCATION MANAGER BEI MATRIX

Virtuagym und Matrix Fitness haben eine vernetzte Integration für Krafttraining zwischen den Kraftgeräten von Matrix und der VirtuagymPlattform eingeführt. Mit der neuen Lösung können Virtuagym-Kunden ihren Mitgliedern nun die Möglichkeit bieten, Trainingsdaten für Kraft- und Herz-Kreislauf-Geräte automatisch und direkt in der Virtuagym-App und CoachingPlattform zu protokollieren. Die Leistungsdaten werden verfolgt, indem sich Benutzer über einen mit Virtuagym verbundenen RFID-Tag am Matrix-Gerät anmelden. Nach Abschluss eines Trainings werden die Ergebnisse sofort mit dem Aktivitätskalender des Mitglieds synchronisiert. Dieser steht sowohl Mitgliedern als auch Trainern zur Verfügung und ist mit anderen Virtuagym-Funktionen verknüpft.

KONTAKT +49 (0) 30 / 22027017

support@virtuagym.com | www.virtuagym.com

Seit dem 1. März verstärkt Marco Montanez Matrix als Training & Education Manager. Mit 33 Jahren Erfahrung als Trainer, Buchautor und Referent in der Fitness- und Gesundheitsbranche zählt die Wissensvermittlung eindeutig zu seinen Stärken. Neben Inhouse-Schulungen und Vorträgen für Studiobetreiber, Trainer und Endkunden wird Marco Montanez als Mastertrainer auch wieder die Matrix-Trainingskonzepte wie MX4 und das neue Sprint 8 GX vermitteln.

KONTAKT +49 (0) 2234 / 9997100

info@johnsonfitness.eu

www.matrixfitness.com/de/deu

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FÜHREN VERNETZE LÖSUNG FÜR KRAFTTRAINING EIN
Fotos: © Sport Alliance GmbH; © medo.check; © Virtuagym; © MET THE TOP GmbH
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Frank Böhme Johannes Maßen Judith & Andreas Bucher

LIEBLINGSORT

Gerade in Metropolen wie Hamburg ist es für Fitnessanbieter wichtig, sich klar zu positionieren und sich vom hart umkämpften Wettbewerb abzuheben. Ein Kriterium, das das Elementary auf eindrucksvolle Weise erfüllt. Mit einem äußerst innovativen Konzept bieten die Verantwortlichen weit mehr als „nur“ Training und Fitness.

Um ein Geschäftsmodell erfolgreich etablieren zu können, ist es von Vorteil, die Bedürfnisse und Wünsche seiner Kunden und potenziellen Zielgruppen zu kennen. Genau das trifft im Hamburger Elementary zu. Das innovative Konzept ist eng mit dem Werdegang des Gründers Marcus Kemmer verbunden. Früher arbeitete der Geschäftsführer als Koch in der gehobenen Gastronomie und schleppte deutlich sichtbar einige überschüssige Kilos mit sich herum. Trotz des Wissens und des Vorsatzes, etwas für seine

Gesundheit zu tun, fiel es ihm lange Zeit schwer, ins Studio zu gehen. Es war ein harter Weg vom Fitnesseinsteiger bis hin zum ambitionierten Sportler, Personal Trainer und letztlich Studiobetreiber. Marcus Kemmer weiß, dass, ähnlich wie er damals, viele Menschen Fitnessstudios nicht mögen. Es sind vor allem die Blicke der anderen, die Einsteiger als unangenehm empfinden, und die unpersönliche Atmosphäre und Betreuung, die abschrecken. Um die Hemmschwelle für jeden so gering wie möglich zu

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Text Constantin Wilser

Das Elementary wurde im September 2021 eröffnet

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halten, hat Marcus Kemmer im Elementary ein Konzept und eine Atmosphäre geschaffen, in der sich wirklich jeder wohlfühlen kann. Die Devise lautet: „Klasse statt Masse“.

Location im Hotelstil

Dass das Elementary, das sich im fünften Stock befindet, anders als andere Fitnessstudios ist, fällt sofort auf. Hohe Decken, große Fensterfronten, die einen tollen Ausblick auf die umliegenden Backsteingebäude ermöglichen, und der stylische Einrichtungsstil prägen den ersten Eindruck. Den klassischen Empfangsbereich bzw. Check-in sucht man vergebens. Vielmehr gleicht der Eingangsbereich

einer schicken Lobby und die Theke eher einer Hotelbar. Ein Großteil der Mitglieder startet und beendet hier den Aufenthalt mit einem leckeren Getränk oder Snack oder entspannt in der gemütlichen Sitzecke. Nichts erinnert hier an ein Fitnessstudio. Weder Kursräume noch Trainingsgeräte sind zu sehen. Keine Spur von hektischem Treiben, wie man es aus vielen Anlagen kennt.

Genauso besonders wie der Empfangsbereich ist der angrenzende, offene, lang gezogene Trakt. Rechts befinden sich die edlen Umkleiden und Sanitäranlagen. Auf der gegenüberliegenden Seite kann man durch

die Glastüren einen Blick auf modern eingerichtete Büros werfen, deren Einrichtungsstil man ebenfalls mit Hotels in Verbindung bringt. Das wohl auffälligste optische Highlight im Elementary, das sofort ins Auge sticht, ist die große blaue Wand mit dem Schriftzug „You are the most Important Element“. Unter den großen Lettern wird eine Art Fenster durch LEDs gekonnt in Szene gesetzt. Dass es sich hierbei um weitaus mehr als eine optische Spielerei handelt, erfahre ich einige Zeit später. Erst jetzt, im hinteren Teil des Gebäudes, wird erstmals klar, dass das Thema Fitness eine zentrale Rolle spielt. Hier befinden sich der Kurs- und Trainingsraum.

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Cooles Design: Die Atmosphäre im Elementary gleicht eher einem schicken Hotel als einem Fitnessstudio

Das Konzept: 4 gewinnt!

Im Fokus des Konzepts stehen die vier Bereiche (Elemente) Personal Training, Physiotherapie, MindsetCoaching und Ernährungsberatung. In den jeweiligen Bereichen arbeiten ausschließlich ausgebildete Experten und Coaches, die individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Mitglieder eingehen, getreu dem Leitspruch „You are the most Important Element“. Um auf jedes Mitglied individuell eingehen zu können, findet immer ein 90minütiges Anamnesegespräch statt. Zudem werden verschiedene wissenschaftlich fundierte Testings durchgeführt. Anhand der Ergebnisse erkennen die Coaches, auf welchen der vier Bereiche der Fokus gelegt werden muss, und erstellen einen Trainingsplan. Dabei wird immer versucht, alle vier Säulen zu berücksichtigen. Ziel

ist es, dass alle vier Bereiche perfekt ineinandergreifen, um einen ganzheitlichen Fitness- und Gesundheitszustand der Mitglieder gewährleisten zu können.

Die Bereiche Physiotherapie und Personal Training werden von Maximilian Oehmichen verantwortet, der Teil der Geschäftsführung ist. Im Elementary gibt es einen separaten Raum, in dem physiotherapeutische Behandlungen durchgeführt werden, allerdings verfolgen die Verantwortlichen einen sehr bewegungsorientierten Ansatz, sodass versucht wird, Patienten, wenn möglich, immer auf der Trainingsfläche zu betreuen. Ziel ist es, einen fließenden Übergang zwischen Physiotherapie und Personal Training zu erreichen. Der offene Trainingsraum unterscheidet sich ebenfalls von der klassischen

Trainingsfläche. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, auf eine kleinere Auswahl an Trainingsgeräten zu setzen. Das ist auf unsere Philosophie zurückzuführen. Bei uns steht der funktionelle Trainingsansatz, bei dem auch viele Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und Freihanteln gemacht werden, klar im Vordergrund“, führt Maximilian Oehmichen aus. Im Kursraum, der mit seinen pinken Wänden und der Flamingo-Tapete perfekt in das coole Gesamtbild passt, gibt es drei verschiedene Kursmodelle. Bei „heal“ handelt es sich um die ruhigere Variante, die Elemente aus Yoga, Pilates, Mobility und Atmung vereint. „intense“ ist ein HIT-Training und bei „form“ stehen Technik und Körperformung mit Gewichten im Vordergrund. Der Kursraum wird zudem für verschiedene Workshops genutzt.

Der schicke Empfangsbereich ähnelt einer Hotellobby. Die Snacks und Getränke an der Theke sind inklusive

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Im Bereich Mindset kommen Gesprächstherapien zum Einsatz, um einerseits die individuellen Lebenssituationen der Mitglieder verstehen und andererseits Lösungen finden zu können, um die Work-Life-Balance zu verbessern. Dabei steht u. a. immer das Thema im Vordergrund, wie man das Training in den Alltag integrieren kann. Ein wichtiger Bestandteil, um das ganzheitliche Wohlbefinden fördern zu können, ist zudem die Ernährungsberatung. Herzstück ist hierbei die große Eventküche im Elementary.

Events und BGM

Ein zusätzlicher Bestandteil des Angebots sind Events und verschiedene BGM-Angebote. Im Kursraum finden für die Mitglieder regelmäßig kostenfreie Vorträge zu verschiedenen Themen statt. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Kochkurse, die der Chef Marcus Kemmer durchführt. Hier zeigt der gelernte Koch den Teilnehmern z. B., wie sie mit wenig Aufwand ein gesundes Essen zubereiten können. Neben Wochenend-Bootcamps finden im Sommer auch gesellige Grillabende

Mittelpunkt der hellen, offenen Trainingsfläche ist die rote Kunstrasen-Sprintstrecke

mit den Mitgliedern auf der Dachterrasse statt.

Das Thema Work-Life-Balance und gesunde Mitarbeiter gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit seinem Konzept und dem Fokus auf die vier Elemente in Kombination mit der Location bietet das Elementary zudem perfekte Rahmenbedingungen für Firmenevents und BGM-Maßnahmen. „Es kommen regelmäßig Firmen zu uns, die hier einen ganzen Tag verbringen. Zwischen den Meetings und Workshops

Die regelmäßig stattfindenden Kochkurse, die in der großen Eventküche stattfinden, erfreuen sich großer Beleibtheit. Zudem wird die Küche für Firmenveranstaltungen und Firmenevents genutzt

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Besuchen Sie uns auf der FIBO

Halle 6 C 43 + E 42

PERFORMANCE CLIMBMILL

Millionen Zuschauer haben die 24 h-Challenge beim RTL Spendenmarathon live gesehen! Sie haben erlebt wie der bestehende Weltrekord übertroffen wurde – und sehr viel Geld für den guten Zweck gespendet.

Spätestens jetzt kennen Ihre Mitglieder unsere Matrix Climbmill und wünschen diese sportliche Herausforderung auf der Trainingsfläche!

Für Sie als Studiobetreiber sollte die Climbmill jedoch nicht zu einer Herausforderung werden. Deshalb haben wir sie extrem robust, wartungsarm und sicher gemacht.

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Im Elementary gibt es zahlreiche modern eingerichtete Räume, die für Events jeglicher Art und als Rückzugsort genutzt werden können

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK

Name: Elementary

Eröffnung: 4. September 2021

Lage: Friesenweg 32, 22763 Hamburg. Das Elementary ist auf dem Areal der Marzipanfabrik in Hamburg-Othmarschen

Größe: 1.256 m2

Geschäftsführer: Marcus Kemmer

Besonderheiten: Personal Training, Physiotherapie, Mindset-Coaching und Ernährungsberatung bilden die vier Säulen des Konzepts. Jeder Bereich wird von speziell geschulten Mitarbeitern betreut. Der Service und vor allem jedes einzelne Mitglied steht im Elementary an erster Stelle. Ruhe und Privatsphäre für Mitglieder werdengroß geschrieben. Das Konzept orientiert sich an gehobenen Ansprüchen. Als Vorbild dienen die Hotellerie und Gastronomie, was auch anhand der Gestaltung des Studios deutlich wird. Die Betreuung geht über das Training hinaus. Für die Mitglieder werden regelmäßig Workshops und Kochkurse in der Eventküche angeboten. Das Elementary wurde so gestaltet, dass es für Firmenevents genutzt werden kann.

Ausstattung: Kardiobereich: Life Fitness, Kraftbereich: Hammer Strength, Cybex Eagle-NX, Functional, Free Weights, mescan, InBody

Design: Das Innendesign hat Claus Stender (Piazza Wohnkultur) entworfen. Branko Liptow hat mit seinem Team der Tischlerei Likoo viel Liebe in die Planung und Realisierung des Mobiliars gesteckt.

Kontakt: www.elementary.club

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Das Hamburger Elementary hat ein innovatives Konzept und eine Atmosphäre geschaffen, in der sich jeder wohlfühlt

DIE GAMIFICATION DES TRAININGS

Wissenschaftlich basiertes Training zur effektiven Steigerung der kognitiven, mentalen und physischen Fähigkeiten. Individuelle Echtzeitanpassung für maximale Trainingserlebnisse.

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findet dann z. B. ein Yogakurs statt, nach der Arbeit wird gemeinsam trainiert und zum Abschluss findet ein Kochkurs statt. Das Catering für den gesamten Tag übernehmen wir“, erklärt Maximilian Oehmichen. Mitglieder, die ihr Homeoffice in eine entspannte Umgebung verlegen möchten, haben zudem die Möglichkeit, eines der Büros im Elementary zu mieten.

Exzellenter Service

Die Standardmitgliedschaft im Elementary läuft über 18 Monate und kostet 129 Euro pro Monat. Die sogenannte Flex-Mitgliedschaft ist monatlich kündbar und kostet 179 Euro pro Monat. Zudem besteht die Möglichkeit, verschiedene Pakete wie z. B. Personal Trainings oder kosmetische Behandlungen hinzuzubuchen. Im Preis inbegriffen sind Snacks, Proteinriegel, sämtliche Getränke wie Wasser, Shakes und Kaffee sowie frisches Obst. Den Mitgliedern werden zudem für jedes Training so viele Handtücher, wie

sie benötigen, zur Verfügung gestellt. „Sobald bei uns 500 Mitglieder trainieren, haben wir unsere Kapazitätsgrenze erreicht und werden keine neuen Mitglieder aufnehmen. Nur so können wir unserem eigenen Quali-

lente Service und die stilvolle Location tragen dazu bei, dass sich wirklich jeder wohlfühlt und keinerlei Berührungsängste oder Hemmschwellen bestehen. Wer in Ruhe, mit oder ohne Trainer trainieren möchte, findet im

tätsanspruch gerecht werden. Mehr Mitglieder lassen unser Konzept und unsere Philosophie nicht zu“, erklärt Maximilian Oehmichen.

Fazit

Den Verantwortlichen ist es gelungen, im Elementary ein einzigartiges Konzept nach Gastronomievorbild zu entwickeln. Der ganzheitliche Ansatz und der Fokus auf die vier Elemente sind durchdacht und innovativ. Das professionelle Coaching, der exzel-

Elementary ideale Bedingungen, genauso wie diejenigen, die in Ruhe arbeiten oder einfach nur relaxen möchten. Wer etwas erleben und sich unter Leute mischen möchte, ist hier ebenfalls richtig. Das Kursprogramm, die Workshops und Events sind prädestiniert, um Leute kennenzulernen und Freundschaften zu pflegen. Egal, was man gerade sucht – das Elementary hat perfekte Bedingungen geschaffen. Ein echter Lieblingsort eben in vielerlei Hinsicht.

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Der Kursraum mit seinen pinken Wänden und der Flamingo-Tapete ist eines der optischen Highlights
Das Ambiente des Elementary erinnert eher an ein Luxushotel als an ein Fitnessstudio

DAS DIGITALE GESUNDHEITSKONZEPT

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CLUBREPORT ELEMENTARY Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 000 +49 (0) 6196 76916-62 | erfolg@inbody.com | www.InBody.com Exklusiv für Betreiber von Gesundheitseinrichtungen haben wir 10 FIBO-Tageskarten reserviert. Jetzt QR-Code scannen, Ihren persönlichen Beratungstermin vereinbaren und FIBO-Gratis-Ticket erhalten.
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KOGNITIVE FUNKTIONEN IN DER SCHULE UND ENTWICKLUNG

Kognitive Fähigkeiten im Kindes- und Jugendalter bestimmen den schulischen und beruflichen Erfolg. Zunehmende Inaktivität in Schule und Freizeit wird dem Anspruch einer optimalen kognitiven Entwicklung jedoch nicht gerecht. Ein Training durch die Kombination aus kognitiven Aufgaben und körperlicher Aktivität bietet enormes Potenzial zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit.

Sowohl auf makroökonomischer als auch individueller Ebene sind die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns ein entscheidender leistungsbestimmender Faktor. Bereits 2011 kam eine OECD-Studie zu dem Schluss, dass eine Steigerung des PISA-Scores um 25 Punkte einen kumulativen Effekt von ca. $ 8 Billionen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahr 2090 haben wird. Individuelle kognitive Fähigkeiten sind darüber hinaus eng mit der schulischen Leistung sowie dem beruflichen Erfolg verknüpft.

Insbesondere im Kindes- und Jugendalter hängt die Entwicklung kognitiver Funktionen stark mit dem Umfang körperlicher Aktivität zusammen. Höhere Aktivitätslevel sind mit besseren kognitiven Fähigkeiten und den damit verbundenen positiven Effekten auf die schulische Leistung und beruf-

lichen Erfolg verbunden. Trotzdem erreichen weniger als 20 % der Schüler im Alter zwischen 11 und 17 Jahren das empfohlene Aktivitätsniveau. Neben dem zunehmenden Medienkonsum trägt auch das Aktivitätsprofil in der Schule dazu bei. Ca. 80 % der Zeit werden im Sitzen verbracht, wohingegen nur 5 % durch mittlere bis intensive körperliche Aktivität gekennzeichnet sind. Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass die Implementierung körperlicher Aktivität in den Unterricht („bewegtes Lernen“) einen positiven Effekt auf die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten hat. Das aktuelle Aktivitätsprofil im Kindes- und Jugendalter wird einer optimalen Ausbildung kognitiver Fähigkeiten jedoch nicht gerecht. Ein spezifisches Training kognitiver Funktionen bietet daher enormes Potenzial, den akademischen und beruflichen Erfolg zu unterstützen.

Während klassische kognitive Trainings am Computer meist eine geringe Effektivität aufweisen, nutzt der SKILLCOURT die synergistischen Effekte von kognitivem Training und körperlicher Aktivität. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen aus den Sport- und Neurowissenschaften werden spezifische Trainingsprogramme entwickelt, um die kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern.

Kontakt

Floridastr. 3

97424 Schweinfurt

Tel. +49 (0) 9725 / 2923840

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Web: www.skillcourt.training

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DIGITALISIERUNG VERSUS DIGITALE TRANSFORMATION

Die Bedeutung digitaler Technologien wandelt sich zusehends von einem reinen Effizienztreiber zu einem Katalysator wesentlicher Innovationen. Schon ein einziger Schritt in Richtung Digitalisierung kann die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens verbessern. Wie man einen Betrieb wirklich in ein neues Zeitalter führen kann, erklärt Christian Hörl auf den nächsten Seiten.

Dass Digitalisierung keine Option mehr ist, sondern mittlerweile eine Notwendigkeit darstellt, ist heute nahezu jedem Fitnessunternehmer bewusst.

Trotzdem scheint der Weg zum digitalisierten Betrieb nicht einfach. Oder anders ausgedrückt: Wir alle wissen, dass wir digitalisieren müssen, aber was und vor allem, wie?

Was macht den Weg zum digitalisierten Fitnessstudio so schwer?

Die Digitalisierung birgt, trotz all ihrer Vorteile auch einige Tücken, die den Start schwer gestalten.

Digitalisierung kann man nicht anfassen

Es fällt dem klassischen Studiobe-

treiber wesentlich einfacher, sich für ein neues Fitnessgerät auf der FIBO zu entscheiden, als für eine digitale Anwendung. Während wir eine Beinpresse anfassen, testen und aufgrund unserer Erfahrung beurteilen können, bedarf es für viele digitale Themen eines guten Vorstellungsvermögens. Dies wirkt auf viele abschreckend.

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Mit Fitnessfachwissen kommt man nicht weiter

Viele Betreiber sind Experten auf ihrem Gebiet: Sport, Trainingslehre, hohes Spezialwissen. Um digitale Produkte und Dienstleistungen beurteilen zu können, braucht es nun Kenntnisse aus der IT, dem digitalen Marketing, hinsichtlich künstlicher Intelligenz oder über das Internet of Things (IoT).

Das Angebot ist groß und unüberschaubar

Ist es der virtuelle Kursraum, die digitale Trainingsplan App oder das Online-Abschlussmodul? Digitale Tools gibt es viele. Sehr viele sogar. Wie diese aber zu einem großen Ganzen werden, bleibt in vielen Fällen offen.

Digitale Innovationen finden oft außerhalb der Studios statt

Pfiffige Start-up-Unternehmer erfinden

Trainings Apps abseits des Studiobetriebs: Tracker, Fitness-Apps oder Trainingsspiegel treten in Konkurrenz zum klassischen Clubangebot. Als Betreiber braucht es Lösungen, um dieser neuen Angebotsform zu begegnen.

Das Userverhalten ändert sich

In einer digitalisierten Welt ändert sich das Nutzerverhalten. Kunden von heute agieren anders als vor 20 Jah-

ren. Sie haben höhere Ansprüche an Transparenz, Schnelligkeit und Flexibilität. Hemmschwellen verschwinden, die Lust auf neue Erfahrungen steigt.

Die Vielzahl der Angebote, das mangelnde IT-Know-how und die dynamische Entwicklung der Technologie erhöhen die Gefahr sich in einer regelrechten Digitalisierungsfalle zu verfangen. Am Ende sorgen Schnittstellenprobleme, Implementierungsbaustellen und genervte Kunden für mehr Ärger als Nutzen. Wenn der Kunde fünf verschiedene Apps für sein Training im Club nutzen muss, ist mehr verloren als gewonnen.

Gibt es in Sachen Digitalisierung einen Denkfehler?

Digitalisierung bedeutet, etwas Analoges mittels digitaler Technologien auf digital umzustellen. Die Kurse werden live gestreamt, die Trainingspläne werden nicht mehr von Hand geschrieben, sondern können vom Kunden digital abgerufen werden und der Abschluss von Verträgen erfolgt online von zuhause aus. So weit so gut. Doch reicht das? Meist führt diese Herangehensweise am Ende zu Insellösungen, die schwer zu verknüpfen sind und darüber hinaus in der Regel nicht unerhebliche Kosten produzieren.

Wer Digitalisierung einseitig denkt, nämlich als rein technologische Aufgabenstellung, wandert auf einem wackeligen Pfad. Um aus diesem eine solide Straße des Erfolgs zu bauen, bedarf es mehr. Es bedarf den Mut zur digitalen Transformation. Das bedeutet die vollständige Umwandlung bestehender Geschäftsmodelle und Prozesse.

Von der Digitalisierungsfalle zur digitalen Transformation

Wer seinen Betrieb digital transformiert, verändert alles: die angebotene Dienstleistung, die Abläufe, die Struktur, die Kultur und die Arbeitsweise im Unternehmen. Dadurch entstehen vollkommen neue Kommunikationsmöglichkeiten und Organisationsformen. Man nimmt ein weißes Blatt und fängt wieder vollkommen neu an. Das ist es, was die jungen Start-up-Unternehmer den „alten Hasen“ voraushaben. Sie kümmern sich nicht um bestehende Strukturen oder darum was „bisher doch immer gut geklappt hat“. Sie machen nicht etwas Bestehendes besser, sondern denken von Grund auf neu. Doch das können wir auch.

Wir können den „Fitnessclub der Zukunft“ gestalten. Einen Club, mit dem der Betreiber Geld verdienen kann,

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Personal- und kontaktlos: Digitale Prozesse erleichtern den Alltag im Fitnessclub

ohne laufend anwesend sein zu müssen. Einen Club, der ohne lästiges Bargeld und Verwaltungskram auskommt. Einen Club, der nahezu vollkommen automatisiert läuft, aber trotzdem den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Weil man den Kunden und seine Bedürfnisse besser kennt als je zuvor. Deswegen ist die digitale Transformation vor allem eine strategische Aufgabenstellung und erst in zweiter Instanz eine technologische.

Es geht um visionäres Denken und Know-how

Einen Betrieb digital zu transformieren bedeutet, visionär zu denken. Es geht um den Blick fürs große Ganze und nicht für die Teillösungen. In ein gutes System kann ich diese jeder-

Digitale Transformation ist ein Game Changer Während die reine Digitalisierung dafür sorgt, den technologischen Anschluss nicht zu verpassen, ist die digitale Transformation des Unternehmens ein echter Game Changer mit großen Auswirkungen auf Umsatz, Kosten und Gewinn.

Durch den digitalen Vertrieb werden Interessenten direkt erreicht und zu Mitgliedern gemacht. Neuen Kunden wird damit der Eintritt ins Studio erleichtert, bestehende Kunden können besser an das Unternehmen gebunden werden. Dafür sorgen nicht nur digitale Tools, die die Trainingsmotivation erhöhen, sondern auch eine zielgerichtete Kommunikation. Die

Kunden. In einem digitalisierten Club ist der Clubbetreiber vollkommen flexibel, wie viele Mitarbeiter für die Kundenbetreuung zur Verfügung stehen sollen. Fitnesstraining ist eine physische, aber auch eine soziale Angelegenheit. Gewichte werden auch weiterhin gestemmt werden müssen, um Muskelaufbau zu erzielen. Und Menschen gehen ins Studio, um miteinander zu interagieren, sich kennenzulernen und sich gegenseitig zu motivieren. Die Studiobetreiber bleiben auch weiterhin Gastgeber für Menschen, die etwas für sich und ihren Körper tun wollen. Der einzige Unterschied: Ihnen wird in Zukunft mehr Zeit bleiben, diese Rolle auch auszufüllen.

zeit integrieren. Das System selbst braucht Struktur, Standfestigkeit und einen guten Bauplan. Innerhalb dieser Ordnungsstruktur gibt es digitalisierte Prozesse, die wie Zahnräder ineinandergreifen müssen, um reibungslos zu funktionieren. Dabei versetzt man sich in in den Kunden, um ein Gespür für dessen Angewohnheiten und Bedürfnisse zu bekommen.

Um ein solches System solide zu bauen, braucht es spezifisches Knowhow, das der Fitnessunternehmer oft nicht hat. Muss er auch gar nicht. Denn dafür gibt es Experten für digitale Transformation, die einen solchen Prozess professionell begleiten. Was es braucht, ist Offenheit für Neues. Mit einer „Das funktioniert bei uns nicht“-Einstellung ist der Prozess beendet, bevor er angefangen hat.

Auf alle Fälle muss man sich von alten Glaubenssätzen lösen, vor allem wenn es um Servicethemen geht. Annahmen wie „Nur persönlicher Service ist guter Service“ oder „Kein Vertragsabschluss ohne Termin“ gelten nicht mehr. Der Kunde von heute erwartet vielmehr Schnelligkeit, permanente Verfügbarkeit und unkomplizierte Prozesse.

Mitarbeiter können sich wieder ihrer eigentlichen Kernaufgabe widmen –nämlich die Betreuung der Mitglieder, anstatt sich um lästige administrative Aufgaben zu kümmern. Denn diese übernimmt das System. Das spart viele Personalstunden und die damit verbundenen Kosten. Aufgaben eines mittleren Managements fallen weg, da digitale Prozesse klare Abläufe vorgeben. Auch rechtlichen Anforderungen kann leichter nachgekommen werden, selbst wenn sich diese schnell ändern. Digital transformierte Fitnessstudios arbeiten maximal transparent und bieten durch modulare Angebote ihren Kunden nahezu unbegrenzte Upselling-Möglichkeiten.

Standardisierung statt Sondervereinbarungen

Digitalisierung geht in der Regel mit einer hohen Standardisierung einher. Das mag im ersten Augenblick einschränkend wirken. Man denke an die vielen Sondervereinbarungen mit einzelnen Kunden oder das flexible Agieren in spezifischen Situationen. Letztlich führt genau diese Standardisierung zu Vereinfachung und Transparenz.

Worauf man keineswegs verzichten muss, ist der persönliche Kontakt zum

Wer seinen Fitnessclub in das neue, digitale Zeitalter überführen möchte, muss sich bewusst dafür entscheiden. Dafür gilt es genügend Zeit und Geld einzuplanen. Der gesamte Prozess der digitalen Transformation erfordert einen Zeitbedarf von circa einem Jahr. Es empfiehlt sich, einen digital transformierten Club zu besuchen und sich die Abläufe im Livebetrieb anzusehen. Ist die Entscheidung zur digitalen Transformation gefallen, geht es in die Planung. Am Anfang stehen dabei eine umfassende Bestandsanalyse und die Entwicklung einer Vision für den Club durch einen Experten im Rahmen eines Strategieprozesses. Dieser wichtige erste Schritt legt den Grundstein, um erfolgreich den „Fitnessclub der Zukunft“ zu gestalten.

Christian Hörl ist Inhaber von 16 Fitnessanlagen in allen Angebotssegmenten, inklusive Ernährungszentrum, Physiotherapie, privater Krankenanstalt und Kosmetikzentrum, und Branchensprecher der Fitnessbetriebe in Österreich. In Partnerschaft mit Siggi Manz ist er Geschäftsführer der Firma DSBdigital systemische Betriebskonzepte GmbH und kümmert sich dabei um die digitale Transformation von Fitnessbetrieben (www.dsb.digital).

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Für den „Fitnessclub der Zukunft“ braucht man genügend Zeit und Geld

DAS TUN, WAS WIR AM BESTEN KÖNNEN

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APPS – DAS HERZSTÜCK DES CLUBMANAGEMENTS

Es scheint noch nicht lange her zu sein, dass mobile Anwendungen als interessante Ergänzung für Fitnessclubs betrachtet wurden. Ein aufregendes Fenster in die Zukunft. Etwas, auf das man sich freuen konnte, nicht wirklich für das Hier und Jetzt. In den letzten Jahren hat sich diese Einstellung grundlegend geändert.

Heutzutage kann eine starke mobile Strategie nicht ignoriert werden, vor allem, wenn man bedenkt, dass die ersten Millennials – die ersten Digital Natives – bereits ein Alter von 40 Jahren überschritten haben. Das bedeutet, dass ein großer Teil der demografischen Gruppe eines Clubs nicht nur an digitale Erfahrungen gewöhnt ist, sondern diese auch erwartet.

In der Tat hat sich die Zahl der Menschen in Deutschland, die FitnessApps zur Unterstützung ihres Trainings nutzen, zwischen 2019 und 2023 von

geschätzten 10,7 Millionen auf 22,5 Millionen mehr als verdoppelt und wird bis 2027 voraussichtlich 27 Millionen Nutzer erreichen. Darüber hinaus hat der Fitness-App-Report 2022 festgestellt, dass das Gesundheitsbewusstsein und die zunehmende Digitalisierung den globalen Fitness-App-Markt bis 2028 jährlich um 21 % wachsen lassen werden.

Es ist klar, dass mobile Fitness-Apps zu einem festen Bestandteil der Fitnessund Gesundheitsbranche geworden sind und auch in Zukunft eine immer

größere Rolle spielen werden. Als Fitnessunternehmen ist es wichtig, die potenziellen Vorteile einer guten mobilen Strategie zu verstehen – sie kann enorme Wachstumschancen bieten und die Art und Weise, einen Club zu betreiben, grundlegend verändern. Ein großer Teil der modernen Kunden erwartet heute, dass sie über ihr Mobiltelefon einen Service in Anspruch nehmen und mit einer Marke interagieren können. Wenn Sie nicht auf eine wirksame mobile Strategie setzen und mit den Digital Natives nicht auf dem Niveau kommunizieren, das sie

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Text Hugo Braam
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erwarten, laufen Sie Gefahr, diese Chancen zu verpassen.

Mobil gesteuerte Customer

Journeys

Fitnessstudios müssen sich heute an den Lebensstil und die Vorlieben ihrer Kunden anpassen und mehr bieten als nur vier Wände, in denen man trainieren kann. Eine gute digitale Strategie ermöglicht es Ihrer Marke, Ihre Kunden jederzeit und überall zu bedienen. Anschließend kann Ihr Unternehmen die mobile Technologie nutzen, um die Customer Journey zu verbessern. Wie

wäre es zum Beispiel, wenn Sie in Ihrer App für neue Mitglieder, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen, Trainingseinheiten für Anfänger anbieten? Oder den Mitgliedern die Möglichkeit geben, ihre InBody-Daten aufzurufen, egal, wo sie sind? Oder wie wäre es, wenn Sie Ihre Mitglieder durch automatisierte Ernährungsberatung beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen, und zwar durch ein skalierbares, automatisiertes mobiles Erlebnis?

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten. Und vor allem muss ein Fitness-

unternehmen nicht viel Geld ausgeben, um diese selbst zu entwickeln. In der Tat bieten Anbieter wie Virtuagym schlüsselfertige mobile App-Lösungen an, die in die Mitgliederverwaltung integriert sind und sich vollständig an die Marke und die Art des Unternehmens anpassen lassen.

Aufbau eines treuen Fanstamms

Für die Markentreue ist die Art und Weise, wie ein Fitnessclub mit seinen Mitgliedern kommuniziert und sie verwaltet, ebenso wichtig wie die Inhalte und das Training, das er anbie-

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Foto: © leszekglasnerstock.adobe.com

tet. Eine Fitness-App ist daher auch ein nützliches Mittel, um Mitglieder sowohl innerhalb als auch außerhalb des Clubs zu verbinden. Mit integrierten Community-Funktionen können Studios die soziale Interaktion und das Engagement fördern, was zu einer echten Loyalität führen kann. Was wäre, wenn der Austritt aus Ihrem Fitnessstudio auch bedeuten würde, eine Gruppe von Freunden zurückzulassen? CommunityFunktionen können auch eine gute Möglichkeit sein, Ihren Kunden zuzuhören. Das Eingehen auf ihre Bedürfnisse ist für den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Unsere deutschen Kunden bei Berninger Coaching sind ein gutes Beispiel – sie haben die Community-Funktionen in ihrer maßgeschneiderten mobilen App maximiert und nutzen sie zum Austausch von Ideen für ihre Onlinekurse. Kunden erwarten zunehmend eine sinnvolle Interaktion mit den Marken, bei denen sie einkaufen. Eine mobile Club-App mit starken Community-Funktionen kann einen Club in die Lage versetzen, diese neuen Standards zu erfüllen und die Kundenbindung zu erhöhen.

Mit mobilen Daten zum Erfolg Als Club, der in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld tätig ist, erwarten Ihre Kunden von Ihnen, dass Sie in kürzerer Zeit mehr für weniger Geld liefern. Umso wichtiger ist es, dass Sie gut informierte und nahtlos umgesetzte Geschäftsentscheidungen treffen können, um die Erwartungen zu erfüllen und das Wachstum zu

machen und Ihre Leistung mit der Business-Analytics-Software synchronisieren. Zum Beispiel mit einem Analysemodul zur Mitgliederbindung, mit dem Sie das Mitgliederverhalten nachvollziehen und die Kundenabwanderung reduzieren können. Stellen Sie sich beispielsweise die Check-in-Kontrolle über die mobile App, die Buchung von Kursen,

unterstützen. Bei einem weitgehend analogen Service kann es jedoch schwierig sein, solche datengestützten Entscheidungen zu treffen. Das Angebot einer eigenen mobilen ClubApp kann ein hervorragendes Instrument sein, um große Mengen an Daten über Ihre Kunden und ihre Customer Journeys zu sammeln.

Indem Sie diese Erkenntnisse nutzen, können Sie Ihre App zu einer leistungsstarken Erweiterung Ihrer integrierten Mitgliederverwaltungssoftware

den Kauf zusätzlicher Pakete, Trainings- und Ernährungsdaten, Fortschrittsmessung, Interaktionen mit der Community und vieles mehr vor. Mit der zunehmenden Vernetzung im Fitnessbereich sind diese Daten von unschätzbarem Wert für die effiziente Anpassung von Angeboten, das Kundenbindungsmanagement und Verwaltungsentscheidungen wie Personalplanung, Kurszeiten oder auch für das Wissen, welche Trainingsgeräte bei den Mitgliedern am beliebtesten sind.

Laut Fitness-App-Report 2022 wird die zunehmende Digitalisierung den globalen Fitness-App-Markt bis 2028 jährlich um 21 % wachsen lassen

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Eine Club-App und mobile Strategie können der Schlüssel zu effizientem Wachstum sein
THEMENSCHWERPUNKT DIGITALISIERUNG Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 000 FAMOSO GmbH + Co. KG | Daimlerstraße 10/1 | D - 78665 Frittlingen FON: +49-7426-9477-20 | info@famoso-group.de famoso-group.de adlights.de achtfach.com INTELLIGENTES INTERIEUR FÜR IHR FITNESSOBJEKT! ACHTFACH ® ACHTFACH ®

Reibungsloses In-App-Upselling

Im Grunde genommen kann ein Fitnessclub mit einer Fitness-App mehr für mehr anbieten. Die Palette möglicher Dienstleistungen erweitert sich ebenso wie die Vielfalt der Kunden, denen sie angeboten werden können. Die Digitalisierung des Fitnessbereichs reißt die Barrieren ein, die unsere Branche bisher zurückgehalten haben. Dies eröffnet einem Studio echte Upselling-Möglichkeiten. Über eine App können Sie verschiedene Mitgliedschaftspakete anbieten, die den individuellen und gruppenspezifischen Vorlieben entsprechen, z. B. eine Kombination aus persönlichem und Onlinetraining oder die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl von Credits für Gruppenkurse zu erwerben. Es ist ein effektiver Weg, um bestimmte Angebote, Verkäufe oder Produkte zu kommunizieren, auch aus dem eigenen Webshop. Dabei kann es sich zum Beispiel um spezielle 1-zu-1Trainingseinheiten oder eine Ernährungsberatung handeln.

Diese Möglichkeit des Upsellings wird durch die Technologie zur Zahlungsabwicklung, die in eine Club-App integriert werden kann, vereinfacht. Dadurch wird sichergestellt, dass Kunden, egal, ob es sich um die Buchung eines neuen Kurses, den Kauf eines neuen Produkts oder die Änderung einer Mitgliedschaft handelt, sicher und schnell das Beste aus den Angeboten

machen können, die Sie ihnen bieten. Dies führt zu neuen Einnahmequellen. Entscheidend ist aber auch, dass der Clubbesitzer weniger Zeit für die Verwaltung von Zahlungen und Rechnungen aufwenden muss und gleichzeitig einen klaren finanziellen Überblick auf der Grundlage der gesammelten Daten erhält.

Die Zukunft mobiler

Fitnesstechnologie

Es ist unvermeidlich, dass immer mehr Clubs nach den großen Veränderungen der letzten Jahre zum „Business as usual“ zurückkehren. Doch unsere Branche und die damit verbundenen Kundenerwartungen haben sich gewandelt. Mit der aktuellen Entwicklung von Innovation, Personalisierung und Konnektivität bewegen wir uns allmählich auf ganzheitliche Fitnessangebote zu, bei denen die verschiedenen Elemente des Ökosystems zu einer einzigen Lösung verschmelzen. Das bedeutet, dass die Fähigkeit, verschiedene Dienste an einem Ort zu verwalten und zu integrieren, in Zukunft entscheidend sein wird, um in einem wachsenden und wettbewerbsorientierten Umfeld erfolgreich zu sein.

In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und ihrer Auswirkungen auf die Einnahmen und Betriebskosten war es noch nie so bedeutend wie heute, ein Unternehmen effizient zu führen. Daher ist es wichtig,

Der Einsatz von Fitness-Apps eröffnet einem Studio echte Upselling-Möglichkeiten

dass Gesundheits- und Fitnessclubs aller Formen und Größen sich daran erinnern, dass digitale Lösungen, die sich um eine starke mobile Club-App und eine mobile Strategie drehen, der Schlüssel zu effizientem Wachstum jetzt und in Zukunft sein können.

Mobile Fitness-Apps geben immer mehr Menschen die Möglichkeit, sich mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen und ihren Lebensstil nachhaltig zu ändern – und sie bieten auch den Clubs spannende Möglichkeiten für ein nachhaltiges Wachstum. Mit einer vollständig integrierten Lösung für den Betrieb eines Clubs und die gleichzeitige Betreuung von Mitgliedern kann die mobile Fitnesstechnologie Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben.

Hugo Braam ist Mitbegründer und CEO von Virtuagym. Das Unternehmen bietet u. a. hybride All-in-oneTrainingssoftware für Fitness- und Gesundheitsstudios an.

Kontakt: www.virtuagym.com/de

THEMENSCHWERPUNKT DIGITALISIERUNG Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 34 Foto: © leszekglasnerstock.adobe.com

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EINSATZ VON KI IM FITNESSBEREICH

Die Präsentation der OpenAI-KI hat einen kleinen Einblick in eine zukünftige Welt der Textgenerierung erlaubt und es sehr schnell in die Mitte der Gesellschaft geschafft. Doch welche Veränderungen sind wirklich zu erwarten?

Wer jetzt befürchtet hat, dass dieser Text von einer KI geschrieben wurde, kann sich entspannt zurücklehnen. Bei uns ist alles noch handgemachte Schreibarbeit. Denn auch wenn KIs schon viele Informationen strukturiert ausgeben können, braucht es (noch?) Menschen, um die Informationen einzuordnen. Mit dem Erscheinen von ChatGPT ging ein Raunen durch viele Branchen. Lehrer bekommen KI-generierte Aufsätze von ihren Schülern, der ein oder andere Kunde hat sicherlich schon einmal eine von ChatGPT formulierte E-Mail bekommen und natürlich werden auch Trainingspläne mit der Software erstellt.

Während die einen versuchen, die KI so zu optimieren, dass ein möglichst indi-

vidueller Trainingsplan entsteht, hoffen andere, dass sie der generierte Plan tatsächlich erfolgreich macht. Viele Beispiele aus dem Internet zeigen, dass KIs durchaus ordentliche Trainingspläne schreiben können, diese aber immer wieder kleine Schwächen aufweisen. Da sind der Marathonläufer, dem einen Tag vor dem Wettkampf noch eine intensive 30-km-Tempoeinheit empfohlen wird, oder das Fitnessstudiomitglied, das zum Muskelaufbau eine Aufwärmübung empfohlen bekommt. Zwar kann man solche Empfehlungen schnell in der Software korrigieren, aber zum aktuellen Zeitpunkt sollte man eine gewisse Eigenexpertise besitzen, um einschätzen zu können, wie zielführend der Plan

wirklich ist. Mitglieder werden also auch zukünftig von der Expertise eines Fitnesstrainers profitieren.

Bezüglich des eigenen Fitnessstudiomarketings bzw. der eigenen Texte können sich Fitnessstudios allerdings auf eine Erleichterung freuen. Hier liefert die KI wertvolle Impulse für Texte, die natürlich noch von Hand bearbeitet werden sollten, um wirklich zielführend zu sein. Auch wenn man derzeit etwas kritisch ist, ist es jedem zu empfehlen, sich mal die ein oder andere KI anzuschauen.

Fazit

KIs sind zum aktuellen Zeitpunkt im Businessbereich keine reine Spielerei mehr, sondern liefern bereits ernste Impulse für Trainingspläne und Marketingtexte, mit denen man gut arbeiten kann. Man sollte aber in jedem Fall kritisch drüberschauen und dann eingreifen. So entstehen dann individuelle Lösungen.

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Foto: © m.mphotostock.adobe.com
Text Jonathan Schneidemesser

Smart Training Made simple

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POWER PLATE IM PROFISPORT

Power Plate ist über viele Jahre eine der bekanntesten Fitness- und Trainingsmarken der Welt und bekannt für hocheffektives Training. Power Plate ist vor allem auch bei vielen Sportlern beliebt.

In sämtlichen Sportarten, wie z. B. Fußball, Golf, Ski, Biken und auch Eishockey, kommt Power Plate in individuellen Bereichen zum Einsatz. Ob im konventionellen Training, gezielten Kraftaufbau, in der Leitungsoptimierung, im Aufbau- oder Regenerationstraining. Ganz aktuell kommt Power Plate beim DEL-Eishockeyverein und Titelanwärter auf die deutsche Meisterschaft „ERC Ingolstadt“ zum Einsatz und wurde in den Trainings- sowie Rehabereich integriert. Unter anderem trainiert der Nationalspieler Mirko Höfflin mit Begeisterung auf der Power Plate und nutzt diese ebenfalls für Kräftigung, Reha und Regenera-

tion. „Wir arbeiten seit längerer Zeit in unserem Therapie- und Trainingszentrum mit Power Plate und wollten das Training auch im DEL-Profiverein ERC Ingolstadt integrieren. Power Plate überzeugt durch hocheffektive Therapie- und Trainingsmöglichkei-

ten in allen Bereichen, ob Kräftigung, Regeneration, Reha etc.“, erklärt Matthias Klein DO / HP, PT, Osteopath, SPT(DOSB).

Kontakt Power Plate GmbH

Ostring 17 65205 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 6122 / 1707440

E-Mail: beratung@poertplate.de

Web: www.powerplate.de

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Foto: © Power Plate GmbH
Nationalspieler, Mirko Höfflin, vom Eishockey-Verein ERC Ingolstadt, nutzt die Power Plate für Kräftigungsübungen, Reha und Regeneration Mat thias Klein DO / HP, PT, Osteopath, SPT(DOSB)
103.5 cm 47.9 cm 26.4 cm 82.4 cm 77.8 kg Gewicht Fett 10.7 % Fettanteil, BMI, FFMI, Grundumsatz etc. Anschauliche Darstellung als virtueller Zwilling in 3D Umfangsmessung automatisch und kontaktlos Analyse der Körperhaltung und Balancemessung scaneca.de
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Körperanalyse der

GAMIFICATION SINNVOLL EINSETZEN

Als Gamification wird die Anwendung von Lösungsansätzen und Techniken aus der Gamingwelt in einem spielfremden Kontext bezeichnet. Gamification spricht häufig unbewusste Wünsche und Bedürfnisse der Menschen an. Auch in der Fitness- und Gesundheitsbranche ist Gamification auf dem Vormarsch. Wie Gamification, richtig eingesetzt, zum Marktvorteil werden kann, erklärt Christian Hasler.

Gamification wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Zum einen werden bestehende Bewegungsabläufe mit Elementen aus der Spieleentwicklung versehen, um die Motivation des Trainierenden zu erhöhen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Bewegungskurven an elektronischen Geräten, die man mit einem Objekt (z. B. einem Ball) „nachfahren“ muss. Häufig werden Punkte, Coins oder Sterne verteilt, um den inneren Wunsch nach Anerkennung und Belohnung zu befriedigen. In diesen Fällen wird ein nachweislich effektives und messbares Training mit spieleri-

schen Elementen versehen. Dies ist aus trainingswissenschaftlicher Sicht ein sehr sinnvoller Schritt, der auch von den Kunden positiv gesehen wird. Ganz nach dem Motto: „Gutes noch besser machen“.

Einsatz von Exergaming überdenken

Eine weitere Form der Gamification ist das Exergaming. Hier steuert der Anwender ein Spiel mit dem eigenen Körper. Ziel ist es, Menschen in Bewegung zu bringen, ohne dass sie bewusst wahrnehmen, dass sie sich intensiv bewegen. Grundsätzlich ist

das ein sehr spannender Ansatz, da sich die Menschen heutzutage generell zu wenig bewegen.

Allerdings sollten Fitness- und insbesondere Physiotherapieeinrichtungen für den Begriff Training stehen und nicht für generelle Bewegung. Und Training ist ein planbarer und messbarer Prozess, der Prinzipien folgt und Anpassungen im Kopf und Körper zur Folge hat. Dieser Trainingsnutzen ist aus meiner Sicht die wichtigste Abgrenzung zum digitalisierten HomeMarkt. Wenn Fitness- und Physiotherapieeinrichtungen ihr Marken- und

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Foto: © milongroup

Leistungsbild durch den Einsatz von Exergaming verwässern, wird es in Zukunft sehr schwierig, dem Trend der Immobilisierung des Menschen entgegenzutreten. Fitnessstudios und Physiotherapeuten müssen für Training stehen und nicht für Bewegung, die Freude bereitet.

Gamification eingebettet in Training

Ein drittes Feld, und das ist die zukunftsfähigste Form für Gamification im Fitness- und Gesundheitsmarkt, ist die Entwicklung von Spielen, die auf neuround trainingswissenschaftlichen Prinzipien basieren. Hier wird mit dem Körper nicht nur gespielt, sondern es werden auch wichtige Parameter gemessen. In diesem Fall entstehen belastbare Gesundheitsdaten, effektive Trainingspläne und ein echter Nutzen für die Anwender. Gamification ist hierbei kein Selbstzweck oder Deckmantel, sondern ein elementares Element, eingebettet in echtes Training.

Es darf nicht darum gehen, sich im Rahmen eines Spiels irgendwie zu bewegen, sondern Training durch spielerische Elemente zu verbessern. Studiobetreiber sollten sich deshalb gut überlegen, inwiefern sie gegen Gebühr Leistungen erbringen wollen, die in dieser Form auch einfach und kostengünstig zu Hause umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich alle Betreiber Gedanken darüber machen, wie sinnvoll es in Zukunft ist, auf Kardiotraining, virtuelles Personal Training oder Ähnliches zu setzen. Wer in diesem Spannungsfeld zu häufig falsche Entscheidungen trifft, wird in Zukunft in einem Atemzug mit Videotheken und Einzelhändlern genannt werden, deren Leistungen einfacher, günstiger und zu Hause erbracht werden. Streaming und Online-Shopping sind nur zwei Beispiele, die die Problematik gut verdeutlichen.

Gamification, richtig eingesetzt, bringt Marktvorteil

Wer das Thema Gamification aber in seiner Anlage bzw. Praxis richtig umsetzt, wird in Zukunft einen echten Marktvorteil genießen, denn der Mensch entwickelt sich seit jeher spielerisch. Wir lieben es sogar zu spielen. Dadurch erreichen wir neue

Zielgruppen wie Kinder, Sportler und ältere Menschen. Die Kunden werden länger bleiben, die Customer Lifetime Value steigt und sinnvolle und zugleich lukrative Kooperationen mit Vereinen, Schulen und Firmen werden möglich.

Wie mit allem im Leben liegt der Teufel im Detail. So ist Gamification als Mode oder Trend sehr gefährlich für Fitnessund Physiotherapieeinrichtungen, wenn dadurch die Grundprinzipien der Leistung Therapie und Training verletzt werden. Man kann mittlerweile gut abschätzen, in welche Richtung sich der Markt entwickelt. So wird auf der einen Seite sinnvolle Gamification ein Standard werden. Die drei großen Anbieter elektronischer Krafttrainingsgeräte haben das bereits mehr als bewiesen. Auf der anderen Seite wird Training holistischer und effektiver bzw. ökonomischer werden. Gerade der Bereich der visuellen und kognitiven Gesundheit und Leistungsfähigkeit wird immer mehr in den Fokus rücken, da Menschen trainieren, um ihren Alltag bewältigen zu können. Dieser Alltag ist geprägt von Sitzen, Arbeit am Computer, fehlenden Muskelreizen und Infor-

mationsüberflutung, bei gleichzeitiger Auslagerung unserer kognitiven Kapazitäten in Richtung Mobiltelefon und Google.

Das Training der Zukunft

Ein Training der Zukunft löst auf wissenschaftliche und trotzdem pragmatische Weise die Alltagsthemen der Menschen von heute und morgen. Gamification wird, richtig umgesetzt, dazu führen, dass mehr Menschen dieses Training absolvieren und sie länger dabei bleiben, weil sie dabei etwas mehr Spaß haben.

Als Geschäftsführer der SKILLCOURT GmbH und Diplom-Sportwissenschaftler ist Christian Hasler ein Experte in den Bereichen Reha und Prävention.

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Foto: © SKILLCOURT GmbH
Durch Gamification lassen sich neue neue Zielgruppen wie Kinder, Sportler und ältere Menschen erreichen

Die Gesundheits- und Fitnessbranche ist ein hart umkämpfter Markt. Die Zahl der Fitnessstudios wird immer größer und sie alle haben ein Ziel: Neue Mitglieder gewinnen. In der Welt des Online-Marketings hat man den großen Bedarf der Branche erkannt und so tauchen gleichzeitig immer mehr Agenturen am Markt auf, die Lead-Generierung für Fitnessstudio-Inhaber

zu vielen neuen Mitgliedern und so bleibt der erhoffte Erfolg für Studiobesitzer trotz harter Arbeit oft aus

Die en consulting GmbH hat sich auf diese Herausforderungen spezialisiert und geht einen entscheidenden Schritt weiter: Wir generieren für ihre Kunden nicht nur Leads, sondern helfen ihnen mit unserem einzigartigen Konzept im Anschluss auch, diese in Mitglieder zu verwandeln. Dank der engen Zusammenarbeit mit den Kunden und einem tiefen Verständnis für die Branche hat en consulting eine bahnbrechende Strategie entwickelt und über Jahre perfektioniert, um potenzielle Kunden zu erreichen und sie langfristig zu binden.

Bekannt aus:

Ausgangssituation das Studio hat im ersten Corona Lockdown deutlich an Mitgliedern verloren, war generell in seiner Region relativ unbekannt und kaum sichtbar Die durchgeführten Werbemaßnahmen waren in ihrer Grundstruktur zwar gut durchdacht, führten aber zu keinen profitablen Ergebnissen und brachten nur wenig interessanten Anfragen ein. Damit das angestrebte Wachstum erreicht

zwingend erforderlich So musste der Bekanntheitsgrad nachhaltig gesteigert werden, um wirklich interessante Person anzuziehen

Unsere Lösung:

Vereinheitlichung aller Prozesse Fortl aufende Optimirung

In einer ausführlichen Analyse überprüften wir die bisherige Vorgehensweise unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten. Dabei teilten wir potenzielle Mitglieder in zwei verschiedene Zielgruppen ein und entwickelten

Der gesamte Prozess von der Mitgliedergewinnung über die Telefonate bis zum Abschluss wurde in eine klare und effiziente Struktur gefasst. Dabei war sehr wichtig, diese Neuerungen umfassend mit dem Team zu besprechen und ein

einer eigenen Kampagne mit fitnessrelevanten Themen wie Rückenschule oder Ausdauertraining Dadurch könnten wir das jeweilige Angebot zielgerecht an die passenden Personen ausspielen

führen Zur Vereinheitlichung jedes einzelnen Punktes verfassten wir umfangreiche Skripts und stellten unser bewährtes Tool zur Verfügung, mit dem jederzeit nachvollzogen werden konnte, welchem Stadium sich jedes Mitglied befand

Scanne den QR-C ode und be suche unsere Website

Das eingeführte Gesamtkonzept konnten wir anhand des jeweiligen Feedbacks kontinuierlich verbessern und verfeinern So war es möglich spezifische Individualkampagnen umzusetzen und sie durch perfekt zugeschnittene Werwurden auch die internen Prozesse anhand der Rückmeldung der Mitarbeiter immer weiter verbessert und das Verständnis für den richtigen Kundenkontakt weiter verstärkt

Daniel & Michael Brambach Inhaber der b-first fit GmbH

SCHWANGERE ALS ZIELGRUPPE FÜR FITNESSSTUDIOS

Es gibt kaum eine Zielgruppe, die Fitnessstudios noch nicht erschlossen haben. Für schwangere Frauen allerdings konnten sie bisher kein richtig passendes Angebot schaffen. Das sollte sich ändern, denn schwangere Frauen und junge Mütter sind durchaus eine interessante Zielgruppe für Fitnessstudios.

Vor knapp 10 Jahren entbrannte die erste große Kontroverse im Internet, ob Frauen im hochschwangeren Zustand noch Gewichte stemmen sollten. Angefacht wurde diese von der hochschwangeren Lea-Ann Ellison, die Bilder von sich beim Training mit schweren Gewichten veröffentlichte. Das löste eine Diskussion darüber aus, wie sicher das Training mit hohen Gewichten bei Schwangeren ist. Viele hatten Angst um die Gesundheit des Kindes, andere wiederum sprangen Ellison bei. Zwei Wochen später gebar sie ihr Kind und prägte den Satz: „pregnancy is not illness“, also wer schwanger ist, ist nicht krank. Seitdem hat sich viel getan und

man sieht häufiger schwangere Frauen, die schwer trainieren, um für die Geburt gut vorbereitet zu sein. Aber solche Kontroversen um die Belastbarkeit von Schwangeren gibt es nicht nur in den USA. Erst kürzlich fachte die 3000-Meter-Läuferin Gesa Krause eine Diskussion an, indem sie mit deutlich sichtbarem Schwangerschaftsbauch an einem Silvesterlauf in Trier teilnahm und eine ordentliche Zeit ablieferte.

Mehr schwangere Frauen trainieren in Fitnessstudios Was lernen wir daraus? Früher war es Schwangeren beinahe verboten, sich zu viel zu bewegen, heute haben

viele Frauen dieses Dogma überwunden und trauen sich mehr zu. Das hat durchaus auch Auswirkungen auf die Fitnessbranche, da sie sportliche Schwangere gut betreuen kann und sie mit Kursen und geführtem Krafttraining bis zur Geburt begleiten kann. Über den wissenschaftlichen Hintergrund von Schwangerschaft und Training haben wir mit der Sportwissenschaftlerin und Physiotherapeutin Paulina Ioannidou im Interview auf den Seiten 48-50 bereits gesprochen. Nun soll es darum gehen, warum die Zielgruppe der Schwangeren durchaus spannend für Fitnessstudios ist, diese allerdings noch sehr selten aktiv anspricht.

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Der Weg zum schwangerenfreundlichen Fitnessstudio

Nach wie vor kündigen regelmäßig Schwangere ihren Fitnessstudiovertrag, wenn sie schwanger werden, da sie z. B. denken, weniger Zeit fürs Training zu haben, sich zu überlasten oder auch, um vorzeitig aus dem Vertrag herauszukommen. Zwar sind Fitnessstudiobetreiber nicht verpflichtet, die Kündigung anzunehmen, viele zeigen sich aber kulant und tun es trotzdem, um das Mitglied nicht zu verärgern und eine positive Stimmung für eine potenzielle spätere Geschäftsbeziehung zu schaffen. Wiederum andere Fitnessstudiobetreiber nehmen eine Klausel im Fitnessstudiovertrag auf, die das Thema Schwangerschaft regelt. Wer Mitglieder halten möchte, die schwanger sind, kann und sollte allerdings einen anderen Weg einschlagen. Das Fitnessstudio kann „schwangerenfreundlich“ ausgerichtet werden. Das betrifft neben der Geräteausstattung, die für Schwangere gut geeignet ist, vor allem die Trainer. Diese sollten in der Lage sein, mit der besonderen Situation ihrer Mitglieder umzugehen und, in Rücksprache mit den Schwangeren, eine Möglichkeit finden, wie gut trainiert werden kann. Das erfordert neben dem Interesse an dem Thema natürlich auch viel Einfühlungsvermögen und eine gute Ausbildung. Denn im Normalfall können Schwangere mit der richtigen Begleitung wie gewohnt trainieren gehen. Es kann sich aber durchaus lohnen, Einzelbetreuung anzubieten, da die Wahrscheinlichkeit, dass ausreichend Mitglieder gleichzeitig schwanger sind, recht gering ist. Zudem kann es hilfreich sein, wenn die Kurse mit einem Hinweis versehen sind, dass sie für Schwangere geeignet sind.

Hoher Aufwand = hoher Ertrag?

Was aber bringt das nun? Der Aufwand ist ja recht hoch und der Fitnessstudiobetreiber muss für sich entscheiden, ob er das anbieten möchte. Es ist davon auszugehen, dass man mit einem schwangerenfreundlichen Angebot keine Neumitgliedschaften abschließt. Was möglich wird, ist, dass Schwangere nicht mehr frühzeitig kündigen oder ihren Vertrag ruhen lassen wollen, sondern weitertrainieren bis kurz vor der Geburt. Die Vertragspause wäre also kürzer. Zudem ist es ein

Imagegewinn, wenn man sich dieses Themas annimmt. Richtig spannend wird es dann bei der postnatalen Betreuung. Hier können in den Räumlichkeiten der Fitnessstudios Rückbildungskurse angeboten werden, die auch Frauen ohne Mitgliedschaft nutzen können. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Kurs von einer Hebamme oder einer Person mit physiotherapeutischer Ausbildung durchgeführt wird. Hier sind auch Kooperationen möglich, wobei die Erfahrung zeigt, dass insbesondere Hebammen leichte Vorbehalte gegenüber Fitnessstudios haben und die Kurse lieber in eigenen Räumlichkeiten durchführen. Hier sind dann Überzeugungskraft und die richtige Wortwahl entscheidend. Und die Praxis hat gezeigt, dass es durchaus funktionieren kann. Physiotherapeuten sind möglicherweise die naheliegendere Wahl für Fitnessstudiobetreiber, vornehmlich dann, wenn bereits eine Physiotherapie angeschlossen ist.

Der Vorteil eines Fitnessstudios ist sicherlich die Infrastruktur. Es ist genug Platz vorhanden, wer sich umziehen möchte, kann das tun, und auch Geräte gibt es in ausreichender Menge, wenn denn überhaupt welche zum Einsatz kommen sollen. In den letzten Jahren haben sich die Kurse durchgesetzt, die gemeinsam mit dem Baby durchge-

führt werden. Das stärkt die Bindung zwischen Neugeborenem und Elternteil und ist in der Praxis deutlich einfacher zu realisieren als ein Kurs für die Mutter alleine. Hier kann dann auch die Brücke zum Fitnessstudio geschaffen werden. Gerade dann, wenn der Kurs von einem Mitarbeiter des Fitnessstudios durchgeführt wird, kann er auf die Vorteile des Fitnesstrainings hinweisen. Externe Kräfte werden das eher nicht tun. Das kann auch deshalb gut funktionieren, weil die Frauen sich über die Dauer des Kurses kennenlernen, gut verstehen und dann möglicherweise auch weiterhin gemeinsam zum Training gehen möchten. Den sozialen Aspekt sollte man daher nicht vernachlässigen.

Fazit

Schwangere sind durchaus eine spannende Zielgruppe für Fitnessstudios, wenn man bereit ist, etwas dafür einzusetzen. Dazu gehören gut ausgebildete Trainer, die richtige Art der Kommunikation und die Bereitschaft, auf Schwangere und später dann auch junge Mütter einzugehen. Kurzfristig kann das Thema das eigene Image stärken und die Ruhephasen eines Vertrags verkürzen. Auf lange Sicht können dankbare Mitglieder gewonnen werden, die wissen, dass Fitnessstudios Menschen in vielen Lebenslagen unterstützen können.

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Der Vorteil eines Fitnessstudios ist sicherlich die Infrastruktur: Platz und Geräte sind in ausreichender Menge vorhanden

VON DER URBAN SPORTS CLUB FIRMENMITGLIEDSCHAFT PROFITIEREN

Warum werden Firmenmitgliedschaften immer beliebter? Der wichtigste Grund ist naheliegend: Gesunde und motivierte Mitarbeitende sind das A und O für viele Unternehmen. Um sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit der Belegschaft zu stärken, investieren daher immer mehr Arbeitgebende in Firmenfitness als wichtigem Bestandteil ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Denn dadurch wird nicht nur die Motivation im Team gestärkt – weniger Krankheitstage, verbesserte Mitarbeiterbindung und erhöhte Produktivität sind nur einige von vielen weiteren Vorteilen einer Firmenmitgliedschaft. Bereits 38 % der aktiven Urban Sports Club Mitglieder sind durch ihren Arbeitgeber auf diesen MitarbeiterBenefit aufmerksam geworden1 und sogar 34 % der befragten Mitglieder gaben an, über die Firmenmitgliedschaft zu einem aktiven und gesunden Lebensstil motiviert worden zu sein.

Das Firmenfitness-Angebot wird finanziell in Teilen oder komplett vom Arbeitgeber übernommen und bietet so eine weitere Motivation für Kunden, die bisher privat keine Verträge abgeschlossen haben. Die Partnerstudios wiederum profitieren von einer neuen Zielgruppe, die sich ihnen damit er-

schließt, und können individuell auf deren Bedürfnisse eingehen. Denn die Geschmäcker und Bedürfnisse der Zielgruppen sind bekanntlich verschieden. Durch das große Partnernetzwerk und die Auswahl können Mitglieder den eigenen Sportvorlieben nachkommen und so zu einem gesunden Lebensstil finden.

Wie Partner profitieren

Auch 2023 liegt der Fokus auf dem B2B-Bereich – denn dadurch bringt der Sport- und Wellnessanbieter viele Kund:innen zu seinen rund 6.000 Partnerstandorten in Deutschland. Bereits über 4.000 Unternehmen haben eine Firmenmitgliedschaft bei Urban Sports Club abgeschlossen und von den sportlichen und gesunden Ambitionen dieser zahlreichen Firmenmitglieder profitieren die Partner, denen sich damit eine große neue Zielgruppe

erschließt, die sie bisher noch nicht erreicht haben. Schließlich gaben rund 49 % der Urban Sports Club Mitglieder an, durch ihre Mitgliedschaft auf einen neuen Partnerstandort aufmerksam geworden zu sein. Zusätzlich sparen sich Studios die zeit- und kostenintensive Ansprache von Firmenkunden.

Quelle:

1,444 B2B - sowie B2C Mitglieder von Urban Sports Club wurden repräsentativ im Oktober in einer Umfrage zu ihren Trainingsverhalten, demografische Merkmale und Einstellung zum Sport befragt

Kontakt

Urban Sports Club

Michaelkirchstraße 20

10179 Berlin

www.partners.urbansportsclub.com/de

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URBAN SPORTS CLUB Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 000 MEHR INFOS FINDEST DU HIER DHZ-FITNESS.DE DHZ FITNESS EUROPE GMBH Tel.: 033 04-247 28 76 | E-Mail: sales@dhz-fitness.de KRAFTGERÄTE | OUTDOOR | CARDIO | FUNCTIONAL | PLATE LOADED | FREEWEIGHTS | CROSSTRAINING ES WIRD ZEIT, DASS WIR UNS WIEDERSEHEN. Verkauf nicht an Letztverbraucher ES GIBT GANZ VIEL NEUES VON DHZ FITNESS, WAS DU UNBEDINGT AUSPROBIEREN SOLLTEST. AUF DER FIBO ZEIGEN WIR DIR UNSERE BESTEN. KOMM VORBEI UND LASS DICH INSPIRIEREN, DAMIT DU NICHTS VERPASST. TRAINING IST UNSERE SPRACHE. BESUCHE UNS AM STAND H6 C17 & H 10

SCHWANGERE DÜRFEN AUF JEDEN FALL SPORT TREIBEN

Schwangere sollten sich schonen und auf keinen Fall zu schwer heben. Nach der Entbindung müssen die frischgebackenen Mütter dann im sogenannten Wochenbett sechs bis acht Wochen regenerieren. Sport und Fitness sind tabu. Stimmt das wirklich? Oder sind das längst veraltete Ansichten? Darüber haben wir mit Paulina Ioannidou im Interview gesprochen.

BODYMEDIA: Wie kam es dazu, dass du dich mit dem Thema Training in der Schwangerschaft beschäftigt hast?

Paulina Ioannidou: Kurz nach meinem letzten MMA-Kampf im November 2019 wurde ich schwanger. Seit diesem Zeitpunkt beschäftige ich mich mit dem Thema. Gleich zu Beginn wollte ich von meiner Gynäkologin wissen, ob ich in der Schwangerschaft trainieren kann. Ihre Aussagen waren mir allerdings zu schwammig, sodass ich mich selbst mit den neuesten wissenschaftlichen Studien beschäftigt habe. Es gibt sehr viele wissenschaftliche Publikationen, wie z. B. das British Journal of Sport Medicine, die 150 bis 200 Minuten Sport für schwangere Frauen empfehlen, damit die Gesunderhaltung für Mutter und Kind gegeben ist. In Deutschland ist es allerdings so, dass man immer noch eher vorsichtige Aussagen bezüglich Training in der Schwangerschaft treffen möchte. Das hängt damit zusammen, dass sich weder Hebammen noch Gynäkologinnen oder Therapeutinnen rechtlich absichern können, wenn sie diesbezüglich Empfehlungen aussprechen.

Allerdings ist die Datenlage so gut und sicher, dass Schwangere auf jeden Fall Sport treiben dürfen. Vor allem wenn die Frauen aus dem Leistungssport kommen, können sie bis zu einem gewissen Grad ihrer Sportart nachgehen. Natürlich muss man unterscheiden, welche Sportart die Person macht. Kampfsport, so wie ich es betrieben habe, ist natürlich nicht möglich. Allerdings ist modifiziertes Training, also z. B.

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Interview Constantin Wilser Foto: © Paulina Ioannidou

Boxen gegen den Sandsack, durchaus in Ordnung oder man kann Kraft- oder Ausdauerkomponenten, wie Fahrradfahren oder Gewichtheben, in das Workout integrieren. Eine Schwangerschaft ist nicht mit einem Sportstop gleichzusetzen, vielmehr lautet die Herausforderung, wie man gerade Leistungssportlerinnen bestmöglich vorbereitet, dass sie wieder in ihren Beruf zurückkehren können. Das hat man bisher leider viel zu stark vernachlässigt. Eine schwangere Frau ist nicht krank und alles andere als schwach, sodass sie im Bett liegen müsste. Von diesem Bild muss man sich lösen.

BODYMEDIA: Gibt es Phasen während der Schwangerschaft, gerade kurz vor der Geburt, in denen du dazu rätst, das Training herunterzufahren oder gar komplett auszusetzen?

Paulina Ioannidou: Man muss zunächst einmal unterscheiden, was die Frauen machen. In der Selbstständigkeit z. B. haben die Frauen keinen Mutterschutz, sodass viele Frauen gezwungen sind, bis zum Tag der Entbindung zu arbeiten. Ich selbst war noch drei Tage vor der Entbindung in der Praxis. Wir haben ja Schwankungen um den Entbindungstermin von ein bis zwei Wochen. Daher ist es schwer zu sagen, bis wann Schwangere trainieren können. Das Training muss allerdings angepasst werden. Während den 40 Schwangerschaftswochen nehmen die meisten Frauen zwischen 8 und 16 Kilogramm zu, sodass die Belastbarkeit irgendwann weniger wird. Mit 16 Kilogramm on top können z. B. die Distanzen, die zuvor auf dem Fahrrad kein Problem waren, nicht mehr bewältigt werden, da sich die subjektive Anstrengung verändert. Das letzte Trimester, also die Phase, in der der Bauch am größten ist, ist am anstrengendsten. Man benötigt mehr Herzschlagvolumen, es muss mehr geatmet werden, das Herz muss sehr viel leisten und alles ist sehr anstrengend. Daran passt sich das Training gegen Ende der Schwangerschaft dann auch tatsächlich an, sodass Frauen automatisch ihr Bewegungsverhalten verändern.

BODYMEDIA: Gibt es konkrete Empfehlungen, wie man den Trainingsplan in der Schwangerschaft gestalten sollte? Gibt es Anhaltspunkte, nach

denen man sich richten kann, um kein Risiko einzugehen?

Paulina Ioannidou: Ein absolutes No-Go sind in erster Linie Kontaktsportarten oder Sportarten, die mit einem gewissen Verletzungsrisiko verbunden sind, wie z. B. Mountainbiking, Schlittschuhlaufen oder Inlinern. Hier ist man einem erhöhten Sturzrisiko ausgesetzt. In der Schwangerschaft verändert sich die komplette Körperzusammensetzung und der Körperschwerpunkt verlagert sich. Das heißt, alles, was in gewissen Höhen stattfindet, wie Klettern und Bouldern, würde ich nicht ausführen.

Wir können, und das ist abhängig vom Trainingszustand der Schwangeren, in hohen Herzfrequenzen arbeiten. Frauen, die vor der Schwangerschaft z. B. HIT-Training absolviert haben, sollten mit Belastungen von maximal 60 bis

BODYMEDIA: Für viele sportliche Frauen ist es wichtig, nach der Schwangerschaft wieder schnellstmöglich mit dem Training zu beginnen. Welche Empfehlungen hast du für den Wiedereinstieg ins Training?

Paulina Ioannidou: In erster Linie muss man auf die Geburt schauen, d. h., wie die Frau entbunden hat. Berücksichtigt werden muss, ob es eine spontane Entbindung oder ein Kaiserschnitt war und wie hoch die Verletzung der Frau ist. Bei einer spontanen Entbindung ohne Verletzungen, wie z. B. Darmriss, sträube ich mich gegen das sogenannte Sechs-Wochen-Bett. Sechs Wochen muss keine Frau liegen. In der ersten Woche muss man sich zunächst einmal mit dem Stillen und Füttern auseinandersetzen und dann kann man eigentlich schon, sofern man das Bedürfnis hat, ab dem ersten Tag etwas machen. Es gibt sehr

70 % trainieren. Das sind Daten, mit denen viele Frauen nichts anfangen können. Wenn man komplett sichergehen möchte, ist es ratsam, mit einem Pulsgurt zu trainieren. Ein weiterer Punkt, der sich anbietet, ist es, mit subjektiven Belastungsskalen zu arbeiten. Gerade für Schwangere, die zuvor gar keinen Sport gemacht haben, ist es wichtig, die eigene Anstrengung auf einer Skala von 1 bis 10 zu bewerten. Ausgehend von 10 als Höchstwert sollte der Anstrengungsgrad von 6 bis 7 nicht überschritten werden. Frauen, die aus dem Leistungssport kommen, können deutlich intensiver trainieren und den Bereich 8 bis 9 anvisieren. Die subjektive Belastungsskala passt sich im Verlauf der Schwangerschaft ebenfalls automatisch an die körperlichen Voraussetzungen an. Konnte zu Beginn der Schwangerschaft z. B. beim Kreuzheben etwa ein Gewicht von 50 Kilogramm noch problemlos zehnmal gestemmt werden, so ist es am Ende der Schwangerschaft deutlich anstrengender, das Gewicht zu heben, weil der Bauch größer und das Körpergewicht und das Volumen viel höher sind.

viele Übungen, die keine hohe Beckenbodenbelastung haben. Man kann z. B. Übungen mit dem Miniband oder auch eine Hüftbrücke machen. Zudem kann man sehr viele Übungen im Sitzen mit Widerstandsbändern machen, es können tatsächlich auch Bizepscurls über Kopf mit leichten Kurzhanteln durchgeführt werden, um einfach ein bisschen den Kreislauf anzuregen. Es ist immer relevant zu schauen, dass der Bereich, der durch die Geburt am meisten beansprucht wurde, trainiert wird. Neben dem Beckenboden sollten also auch Übungen für den Bauch und Rumpf gemacht werden. Das war lange Zeit ein absolutes No-Go. Diese Skepsis wurde aber wissenschaftlich widerlegt. Diese Übungen kann man bereits in den ersten Wochen nach der Entbindung durchführen. Es gibt ganz strikte Guidelines, z. B. ab dem dritten Monat, wie man wieder ins „Laufen” kommt. Da bedarf es allerdings tatsächlich individueller Betreuung.

BODYMEDIA: Wie treibst du das Thema Training in der Schwangerschaft voran, damit es auch in Deutschland

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„Das Training an Geräten in Fitnessstudios ist für Schwangere super.“

zu einem Umdenken kommt? Bist du im Austausch mit Ärzten? Und forschst du selbst?

Paulina Ioannidou: Im Gesundheitssystem möchte man natürlich, dass alle Zahnräder ineinandergreifen. Ich als Therapeutin möchte, dass sowohl Hebammen, Gynäkologinnen und auch Personal Trainer in der Lage sind, nach Richtlinien zu arbeiten. Wenn wir uns in anderen Ländern umschauen, wie z. B. Kanada oder speziell auch der Schweiz, stellt man fest, dass man dort eine ganz platte Hierarchie, was Ärzte und Therapeuten angeht, vorfindet. Wenn ich dort meine Vorträge halte, nimmt man ein ganz anderes Aufnahmeverhalten der Ärzte wahr. In Deutschland dagegen ist die Hierarchie noch recht groß. Das heißt, dass sich ein Oberarzt in der Regel nichts von einer Therapeutin sagen lässt. Ärzte sind für ihren Aufgabenbereich zuständig, sind aber keine Sportwissenschaftler. Genauso wenig wie eine Hebamme vielleicht auch weiß, was es heißt, wenn die Person vor der Schwangerschaft eine hohe Belastung hatte.

Ich gehe schon aktiv auf Gynäkologen und Hebammen zu. Ich veröffentliche auch immer wieder Inhalte, schreibe kleinere Bücher und biete den Austausch mit Kolleginnen an, sodass sie sich speziell über dieses Thema informieren können.

BODYMEDIA: Du bist Physiotherapeutin. Kommen mittlerweile vermehrt

Kundinnen zu dir, die schwanger sind oder gerade entbunden haben und Tipps hinsichtlich ihres Trainings bei dir suchen?

Paulina Ioannidou: Das hat sich die letzten Jahre extrem entwickelt, weil einfach diese Wissenslücke in Deutschland, gerade was das Krafttraining in und nach der Schwangerschaft angeht, immer noch sehr groß ist. Wir haben ja die vergangenen Jahre auch vermehrt die Professionalisierung des Leistungssports bei Frauen erlebt. Viele Sportlerinnen haben Kinder bekommen und galten als eine Art Vorbild. Viele Frauen sind gerade aus dem Umkreis von Köln zu mir gekommen, mit dem Wunsch, auch nach der Geburt wieder zu trainieren. Auch die Zahl der Onlineberatungen hat deutlich zugenommen. Die Frauen erhalten einen guten Leitfaden, bekommen einen Trainingsplan an die Hand, erhalten regelmäßiges Feedback von mir, sodass ich immer eine gute Überwachung habe, vor allem wenn es Frauen sind, die vor der Schwangerschaft nicht so viel Sport getrieben haben.

BODYMEDIA: Welche Ratschläge kannst du Fitnessstudiobetreibern geben, die sowohl für Schwangere als auch Kinder spezielle Angebote haben?

Paulina Ioannidou: Das Training an Geräten in Fitnessstudios ist für Schwangere super. Da kann nichts passieren. Eine gerätegeführte Trainingseinheit birgt absolut kein Risiko für eine schwangere Frau. Ab- und Adduktoren-

Die Bücher „Training in der Schwangerschaft“ und „Training nach der Schwangerschaft“ von Paulina Ioannidou enthalten Übungsbeispiele und Trainingspläne

maschinen, Kabel- und Ruderzug z. B. können in der Schwangerschaft problemlos genutzt werden. Junge Mütter haben dagegen eher das Problem, dass sie nicht ins Studio gehen können, weil Kleinkinder in vielen Anlagen nicht gestattet sind. Vielleicht muss es hier seitens der Fitnessstudios zukünftig ein Umdenken geben. Denn es ist so wichtig, dass die Frauen nach der Schwangerschaft wieder fit werden. Ohne den Besuch im Studio ist es für die Frauen sehr schwierig, wieder ins Training zu kommen.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

Paulina Ioannidou ist Sportwissenschaftlerin und Physiotherapeutin mit eigener Praxis. Bis Ende 2019 war sie professionelle MMA-Kämpferin. Zu ihren Themenschwerpunkten zählt u. a. das Thema Training während der Schwangerschaft. Sie hält Vorträge zu diesem Thema, verrät ihre Tipps in Podcasts und hat die Bücher „Training in der Schwangerschaft” und „Training nach der Schwangerschaft” geschrieben.

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Fotos: ©
Paulina Ioannidou
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WARUM FRAUEN ANDERS TRAINIEREN SOLLTEN ALS MÄNNER

Menstruationszyklus & Sport. Ein Thema, das seit Kurzem in den Medien boomt. Hierbei geht es darum, Training und Ernährung an den weiblichen Zyklus anzupassen. Ein vorübergehender Trend? Nein, definitiv nicht! Zumal der Menstruationszyklus nicht vorübergehend ist und es schon lange kein „Trend“ mehr ist, die weibliche Physiologie (im sportlichen Kontext) zu berücksichtigen. Doch die Praxis zeigt leider, dass Frauen so trainieren wie Männer. Der weiblichen Physiologie und Anatomie wurde bislang kaum Beachtung geschenkt.

Laut den Eckdaten des DSSV machen Frauen mit 53,3 % den größeren Teil der Mitglieder eines Fitnessstudios aus. Insgesamt sind in Deutschland 26 % aller Frauen in Fitnessstudios angemeldet – Tendenz steigend. Dabei ist die Altersgruppe zwischen 20 und 29 am häufigsten vertreten. Diese Zielgruppe heißt es, für sich zu gewinnen und vor allem dauerhaft als Mitglied zu halten. Dabei wird so gut wie nur möglich versucht, up to date zu bleiben und sein Angebotsspektrum ste-

tig zu erweitern. Man muss nicht jeden Trend mitmachen! Was man allerdings tun sollte, ist, seine Mitglieder, deren Trainingsziele sowie deren Indikationen zu kennen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Und genau hier beginnt das Problem. Denn die Kundin zu verstehen, bedeutet vor allem auch, sich mit der weiblichen Anatomie und Physiologie auszukennen. Als Trainer weiß man genau, wie jeder einzelne Muskel auf Deutsch

sowie auf Latein heißt, wo dessen Ansatz und Ursprung ist sowie dessen Funktion. Doch in welchen Ausbildungen/Studiengängen wird auf die physiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern eingegangen? Auf die Besonderheiten der weiblichen Biologie? Auf die Auswirkungen des Menstruationszyklus? Genau, bisher in KEINER! Selbst im Medizinstudium werden wichtige Grundlagen der weiblichen Physiologie nicht gelehrt. Doch wieso ist das

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Text Petra Kuhn & Frances Weber
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so? Und warum existiert bislang weniger Wissen über die Biologie der Frau als über die des Mannes?

Das Gender-Health-Gap

Die neueste Metaanalyse von Cowley et al. (2021) zeigt erschreckenderweise, dass gerade mal 6 % der Studien in den Sport- & Bewegungswissenschaften ausschließlich an Frauen durchgeführt wurden. „Weil die Erhebung mit Probandinnen zu teuer und zu aufwendig ist.“ Die hormonellen Schwankungen

während des Menstruationszyklus haben Auswirkungen auf viele Parameter, welche die sportliche Leistungsfähigkeit und auch den Nährstoffbedarf betreffen. Die Konzipierung guter Studien ist komplex, denn es gibt einige Dinge an der Forschung mit weiblichen Teilnehmern zu beachten. In welcher Zyklusphase ist die Probandin? Nimmt sie hormonelle Kontrazeptiva ein? Befindet sie sich vor/nach der Menopause? Dies führt allerdings dazu, dass aus diesen Gründen Frauen aus wissenschaft-

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Frauen sind zwar keine kleinen Männer, sollen aber häufig genauso trainieren

lichen Untersuchungen oft ausgeschlossen werden. Dabei spricht man auch vom sogenannten „Gender-DataGap“, da hier eine Datenlücke (zum Nachteil der Frauen) vorliegt, was ausgesprochen viele und schwerwiegende Folgen mit sich bringt. In der Wissenschaft wird argumentiert, dass die allgemeine menschliche Physiologie, mit Ausnahme der Fortpflanzungsfunktion, traditionell in Bezug auf Reaktionen des „typischen 70-kg-Mannes“ definiert

ständlich auf das Wohlbefinden, aber auch die sportliche Performance aus.

Zusammengefasst: Die Studien waren bisher zu komplex, aufwendig und zu teuer, weshalb Trainings- und Ernährungsempfehlungen hauptsächlich für die männliche Physiologie geeignet sind und einfach auf Frauen abgeleitet wurden. Selbst in Studien nur an Frauen wurde den zyklusbedingten hormonellen Schwankungen kaum

auswirkt und damit zum einen die sportliche Leistungsfähigkeit und zum anderen die Anpassungsfähigkeit an gewisse Reize beeinflusst.

wurde (Miller, 2005)1. Schon mal aufgefallen, dass auf fast allen Covern von Anatomiebüchern männliche Körper abgebildet sind?!

Der Gender-Health-Gap umfasst nicht nur den Menstruationszyklus, sondern allgemein die Frauengesundheit, welcher bislang im Sport- & Gesundheitsbereich noch zu wenig Beachtung geschenkt wird. Viele Frauen sind von starken Menstruationsbeschwerden, Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode), Endometriose und weiteren gynäkologischen Erkrankungen betroffen. Diese Beschwerden wirken sich selbstver-

Rechnung getragen. Doch unsere Hormone außer Acht zu lassen, wäre wie ein Auto ohne Lenkrad. Denn diese chemischen Botenstoffe überliefern Informationen und steuern zahlreiche lebensnotwendige Körperprozesse, wie z. B. den Stoffwechsel und die Energiegewinnung, die Entwicklung und Fortpflanzung, die Atmung, den Blutdruck und vieles mehr.

Während des Menstruationszyklus verändern sich die Hormonspiegel, was sich z. B. auf das Energielevel, den Grundumsatz, die Stimmung, die Verletzungs-, Infektanfälligkeit etc.

Zyklusbasiertes Training ist kein Trend, sondern ein MUSS! Wer denkt, „zyklusbasiertes Training“ sei nur ein Trend, liegt definitiv falsch! Doch ist es die Aufgabe der Fitnessund Sportbranche, über den Menstruationszyklus aufzuklären und darauf aufmerksam zu machen? Ist das nicht Sache der Schulbildung oder z. B. der Gynäkologen und Gynäkologinnen? Fitnessstudios dienen dem Zweck, sich „fit zu halten“ und individuell festgelegte sportliche Ziele zu erreichen. Dass sich viele Frauen dabei sowohl physisch als auch psychisch kaputt machen, wissen die wenigsten. Nach Schätzungen und verschiedenen Studien sind etwa 70 bis 98 % der Menstruierenden von verschiedenen Menstruationsbeschwerden bzw. Zyklusstörungen betroffen. Laut einer Umfrage (2020) der MenstruationsPlattform „Erdbeerwoche“, an der mehr als 2.000 Frauen teilnahmen, gaben 98 % an, unter unterschiedlichen Formen von Menstruationsbeschwerden, wie z. B. Bauchschmerzen (63 %), starke Menstruationsblutungen (30 %) und Zyklusunregelmäßigkeiten (23 %), zu leiden. Manche Frauen sind von so starken Schmerzen betroffen, dass sie für ein bis drei Tage Die unterschiedlichen Hormonlevel

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während eines kompletten weiblichen Zyklus
Es geht nicht nur um Aufklärung, sondern auch um Verantwortung gegenüber den weiblichen Mitgliedern
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Zur Ausbildung

FEMNETIC ist eine Onlineakademie, welche Kurse, Workshops und Fernlehrgänge rund um die weibliche Physiologie anbietet. Dabei steht besonders der frisch zertifizierte und staatlich anerkannte Fernlehrgang zum

FEMNETIC Female Health Coach im Vordergrund. Er ist für Trainer und (medizinisches) Fachpersonal gedacht, welche/-s mit Athletinnen zusammenarbeitet. Der Fernlehrgang ist der erste, welcher Wissen zur Trainingslehre und zur weiblichen Physiologie vereint. Damit ist FEMNETIC die erste und einzige Akademie im deutschsprachigen Raum, die sich auf zyklusbasiertes Training und Ernährung spezialisiert hat. Dabei spielt es außerdem keine Rolle, ob die Athletin Freizeit- oder Leistungssportlerin ist.

arbeitsunfähig sind. In Spanien wurde deshalb der sog. „Menstruationsurlaub“ eingeführt. Zudem sind ca. 85 % der Frauen während der prämenstruellen Phase von dem sogenannten Prämenstruellen Syndrom (PMS) betroffen (Steiner & Born, 20002), welches durch emotionale und körperliche Symptome (wie z. B. Kopfschmerzen/Migräne, Brustspannen, Wassereinlagerungen, Energielosigkeit, Depressionen, Stimmungslabilität etc.) gekennzeichnet ist. Liegt keine organische, pathologische Ursache zugrunde, hängen diese Störungen mit einem Hormonungleichgewicht zusammen. Und dieses Hormonungleichgewicht hängt wiederum mit Lebensstilfaktoren – besonders mit physischem und psychischem Stress – zusammen. Und genau hier kommt die Fitnessbranche ins Spiel. Denn Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass eine „falsche“ Ernährung und „falsches“ Training physischen Stress bedeuten. Man muss also kein/-e Experte/Expertin sein, um festzustellen, dass sich Menstruations-beschwerden und Zyklusstörungen auf das Wohl-

befinden, die Gesundheit, die körperliche Fitness und Leistung auswirken.

Einige Sportlerinnen, vor allem aus dem Leistungsbereich, sind von den hier genannten Menstruationsbeschwerden jedoch gar nicht erst betroffen, da sie ihre Periode schon längst verloren haben. „Wie? – Die Periode verlieren?“ Ja, richtig! Viele Athletinnen leiden unter Amenorrhoe, also dem Ausbleiben der Periode. Amenorrhoe ist eines der Symptome des (unter Sportlerinnen und Trainern noch zu wenig bekannten) klinischen Syndroms „RED-S“ (= „Relatives Energiedefizit-Syndrom im Sport“). Dieses Phänomen ist eine weltweit anerkannte Störung und wurde erstmals 2014 in der Konsenserklärung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)3 erfasst. Dabei handelt es sich um ein Syndrom bei Sportlerinnen, das aus einem relativen Energiemangel resultiert, welches sich auf viele Aspekte der physiologischen Funktionen auswirkt. Darunter fallen z. B. die Stoffwechselrate, Menstruations-

funktion, Knochengesundheit, Immunität, Proteinsynthese, die kardiovaskuläre und psychische Gesundheit. Die sowohl kurz- als auch langfristigen gesundheitlichen Folgeschäden sind z. B. Osteoporose, Knochenbrüche/ Stressfrakturen, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, eine erhöhte Infektanfälligkeit, Unfruchtbarkeit etc. Um den Rahmen an dieser Stelle nicht zu sprengen – im Folgenden ein Fallbeispiel der amerikanischen Mittelstreckenläuferin Mary Cain: „I got caught in a system designed by and for men, which destroys the bodies of young girls.“

Die siebzehnjährige „Wunderläuferin“ schloss sich 2013 dem Nike Oregon Project (NOP) an und sorgte weltweit für große Schlagzeilen, als sie im November 2019, in einem Beitrag und schockierenden Video der New York Times, über den angeblichen Missbrauch, dem sie im LangstreckenTrainingszentrum ausgesetzt war, berichtete. „Ich war das Opfer eines Missbrauchs durch ein System und einen

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Viele Frauen gehen ihre Ziele diszipliniert und motiviert an, um sie schnell zu erreichen
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Mann.“ Mary Cain erzählt darin, wie ihr ausschließlich männliches Trainerteam von ihrem Gewicht besessen war. Sie wurde öffentlich gewogen und nach ihren Berichten brutal beschimpft, wenn das Ergebnis der Waage nicht ihren Vorstellungen entsprach. Sie folgte den strikten Anweisungen ihrer Trainer, die keinerlei Rücksicht auf ihre Physiologie und ihr Wohlbefinden nahmen.

Viele Sportlerinnen teilen die Vorstellung, alles opfern zu müssen – inklusive ihrer Gesundheit –, um ihre Ziele zu erreichen. Sie glauben, nur dann sportlich erfolgreich zu sein, wenn sie Dinge ertragen, die andere nicht ertragen können. Überlastungsverletzungen und spätere gesundheitliche Probleme werden von vielen Athlet: innen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Spitzensports, als normale Schritte auf dem Weg zum Erfolg in Kauf genommen. Der Verlust der Periode wird von vielen Sportlerinnen nicht als Warnzeichen, sondern als erfolgreiche Bestätigung für hartes Training verstanden.

Die Gesundheit von Mary Cain litt stark unter dem Übertraining und der Unterernährung. Ihr Östrogenspiegel sank, sie bekam drei Jahre ihre Menstruationsblutung nicht und ihre Knochendichte wurde stark beeinträchtigt, sodass sie sich fünf Knochen brach. Auch ihre Regenerationsfähigkeit wurde stark beeinträchtigt, da sie zu wenig Kalorien aufnahm und sich ihr Körper von dem harten Training nicht erholen konnte. Verzicht und das harte Training zahlten sich also nicht aus –ganz im Gegenteil, es schadete ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Gesundheit. Berichten zufolge hatte sie am Ende sogar Suizidgedanken.

An dieser Stelle fragen Sie sich vielleicht: Warum sind solche Fälle nicht bekannter? Warum habe ich nie etwas davon mitbekommen? Und warum ändert sich nichts? In einer interessanten Studie von Ryterska et al. (2021) wurde nach den Gründen der Nichtmeldung einer Amenorrhoe gefragt. Dabei wurden die folgenden fünf Hauptgründe der Sportlerinnen gesammelt: (1) fehlende Normalisierung des Themas, (2) das Ausbleiben der Menstruation wird von den Sportlerinnen selbst nicht als Problem wahrgenommen,

(3) erlebte Scham und Tabuisierung, (4) Priorisierung der sportlichen Leistung, (5) Verleugnung. Die Learnings daraus lauten also: Enttabuisierung & Aufklärung! Klar, der Fall von Mary Cain ist ein ziemlich drastisches Beispiel. Doch nicht nur Leistungssportler-

Auch Cain erkannte die Ursache des Problems, welches darin lag, dass ihre Trainings- und Ernährungspläne nicht für ihre Physiologie, sondern für die eines männlichen Sportlers ausgelegt waren und dass diese enormen körperlichen Unterschiede nicht berücksichtigt wurden. Die Vernachlässigung dieser Unterschiede schränkt nicht nur die Fortschritte, die Entwicklung und die Möglichkeiten von Sportlerinnen ein, sondern gefährdet auch ihre langfristige Gesundheit. Der Menstruationszyklus bzw. die weibliche Physiologie muss also seine Berücksichtigung im (Trainings-)Alltag finden – dazu reicht es nicht, Frauenfitnessstudios in pinkem Design zu eröffnen. Wie zyklusbasiertes Training funktioniert und wie es im Studioalltag umgesetzt werden kann, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.

innen, sondern auch viele aktive Fitnessstudiobesucherinnen sind von Amenorrhoe bzw. RED-S betroffen. In einer Umfrage4 mit 500 sportlich aktiven Frauen gab die Hälfte an, schon einmal in den vergangenen Jahren unter Amenorrhoe gelitten zu haben. Viele Frauen haben das Ziel, abzunehmen, Muskulatur aufzubauen, ihre Ausdauer zu verbessern, und gehen zum Teil übermotiviert und sehr diszipliniert ihre Ziele an. Die meisten Frauen landen schnell in einem (chronischen) Kalorien- bzw. Energiedefizit und quälen sich durch knallharte Trainingseinheiten, ohne sich ausreichend zu regenerieren.

Es erweckt hier vielleicht den Eindruck, Frauen können nicht hart trainieren und ihr Wunschgewicht erreichen, ohne Zyklusstörungen davonzutragen. Dem ist definitiv nicht so. „Ich habe das Gefühl, Männer erreichen oftmals schneller und leichter ihre Trainings- und Ernährungsziele als Frauen. Das fällt mir besonders auf, wenn ich Paare trainiere.“ – Micha H. (Gründer CityBootCamp & Personal Coach aus Leipzig). Natürlich ist es als Frau möglich, Gewicht zu reduzieren und Muskulatur aufzubauen, ohne gesundheitsschädliche Folgen davon zu tragen. Die „einfache“ Lösung dabei lautet, die weibliche Physiologie zu berücksichtigen, was unter anderem bedeutet, im Einklang mit dem Menstruationszyklus zu trainieren.

Quellen:

1 Miller, V. M. (2005). Sex-based physiology prior to political correctness. American 73 Journal of Physiology - Endocrinology and Metabolism, 289(3 52-3), 359–361. https://doi. org/10.1152/classicessays.00035.2005

2 Steiner, M., & Born, L. (2000). Diagnosis and treatment of premenstrual dysphoric disorder: an update. International clinical psychopharmacology, 15 Suppl 3, 5–17.

3 Mountjoy, M., Sundgot-Borgen, J., Burke, L., Carter, S., Constantini, N., Lebrun, C., Meyer, N., Sherman, R., Steffen, K., Budgett, R., & Ljungqvist, A. (2014). The IOC consensus statement: Beyond the Female Athlete Triad-Relative Energy Deficiency in Sport (RED-S). British Journal of Sports Medicine, 48(7), 491–497.

4 Weber, F. (2021). Menstruationszyklus & Sport. Zyklusbasiertes Training & Ernährung. (Unveröffentlichte Masterarbeit). Martin Luther-Universität: Halle.

Petra Kuhn & Frances Weber sind die Gründerinnen von FEMNETIC und haben sich auf die weibliche Physiologie und Anatomie spezialisiert. Gemeinsam mit ihrem Expertenbeirat haben sie den ersten staatlich anerkannten (zertifiziert von der ZFU) Fernlehrgang im deutschsprachigen Raum (DACH) erstellt, der zyklusbasiertes Training und zyklusbasierte Ernährung im Fitnessstudioalltag integriert. Kontakt: info@femnetic.de

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„Ich habe das Gefühl, Männer erreichen oftmals schneller und leichter ihre Trainingsund Ernährungsziele als Frauen. Das fällt mir besonders auf, wenn ich Paare trainiere.“

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LOHNT SICH FACEBOOK-WERBUNG NOCH FÜR FITNESSSTUDIOS?

Zu wenige Interessenten, schlechte Interessenten und immer wieder dasselbe Schablonenmarketing à la „30 Leute gesucht“. Das ist die Realität vieler Fitnessstudios, wenn es um ihre Onlinewerbung geht. Das wirft bei vielen die Frage auf: Lohnt sich das Ganze in Zukunft überhaupt noch oder stirbt Facebook-Werbung langsam aus?

Onlinemarketing ist ein leidiges Thema für viele Fitnessstudioinhaber. Einerseits ist ihnen der Stellenwert gezielter Werbung bewusst, andererseits sind viele genervt von den immer gleich aussehenden Werbebotschaften, die die Individualität des eigenen Studios zerstören.

Dazu kommt, dass viele nur mäßigen Erfolg mit ihrem Onlinemarketing haben und die Ergebnisse langfristig immer schlechter werden. Die gute

Nachricht: Das lässt sich ändern! Wer die Gründe hinter den schlechten Erfahrungen vieler Inhaber versteht, wird auch in Zukunft erfolgreich im Onlinemarketing sein und alle ausstechen, die sich nicht an die neuen Bedingungen anpassen.

Warum die Ergebnisse für viele Studios immer schlechter werden Vor wenigen Jahren war Onlinemarketing für Fitnessstudios noch ein relativ neues Thema. Das Schöne daran war:

Nahezu jede Onlinewerbung funktionierte prächtig, weil der Endkunde so etwas noch nie gesehen hatte. Heute ist das anders: Onlinemarketing für Fitnessstudios ist gang und gäbe und auch die Interessenten, die wir erreichen wollen, sehen ständig Werbung von Fitnessstudios.

Der Fehler, den die meisten Fitnessstudios machen: Sie werben immer noch mit denselben vorgefertigten Kampagnen von der Stange, die für

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Praktisch niemand macht Kampagnen, die zeigen, wie sich das eigene Fitnessstudio von den Mitbewerbern unterscheidet

jedes Studio gleich aussehen. Die Konsequenz: Die Ergebnisse werden immer schlechter und die wirklich interessierten Kunden reagieren nicht mehr auf die Werbung, weil sie die Masche längst durchschaut haben.

Wie man heutzutage Erfolg im Onlinemarketing hat Heutzutage hilft nur eins: Man muss sich als Fitnessstudio von der Konkurrenz abheben – auch im Onlinemarketing! Nur wer Werbung macht, die seine Interessenten nicht bereits tausendmal gesehen haben, findet im

Wie sich Fitnessstudios mit ihrer Onlinewerbung abheben können Leadkampagnen, in denen es darum geht, Mitglieder bzw. Leads zu gewinnen, macht so gut wie jedes Fitnessstudio. Was praktisch niemand macht: Kampagnen, die zeigen, wie sich das eigene Studio von den Mitbewerbern unterscheidet – sogenannte Abgrenzungskampagnen. Das Ziel einer Abgrenzungskampagne ist nicht, Leads zu generieren, sondern seiner Zielgruppe zu zeigen, wofür man steht und warum man der perfekte Anbieter für sie ist.

Fitnessstudios

machen: Sie werben immer noch mit denselben vorgefertigten Kampagnen von der Stange

Onlinemarketing zukünftig noch statt. Als Fitnessstudio braucht man heutzutage also eine Werbestrategie, durch die man sich als hochwertiger Anbieter positioniert und seinen potenziellen Kunden zeigt, warum man genau der richtige Anbieter für sie ist.

Dadurch sticht man im Markt hervor, bekommt die besten Interessenten und hat wieder nachhaltigen Erfolg im Onlinemarketing.

Statt also immer nur Werbung zu machen, wo es heißt „Hier mein Angebot, gib mir deine Kontaktdaten“, schaltet man zusätzlich Kampagnen mit der Kernaussage: „So können wir dir helfen, deine Ziele zu erreichen, und aus diesem Grund sind wir der richtige Anbieter dafür.“ Dadurch erreicht man sehr schnell mehr Beliebtheit im Markt, eine klare Abgrenzung zur Konkurrenz und mehr Vertrauen bei seiner Zielgruppe.

Wenn dann Leadkampagnen gemacht werden, sollten diese vor allem Hochwertigkeit ausstrahlen. Also keine billigen Stock-Fotos, keine „30 Leute gesucht“-Werbetexte von der Stange und immer wieder Abwechslung. Diesen Ansatz setzen wir täglich mit all unseren Kunden um – das Ergebnis: Sie gewinnen hochwertige Leads, grenzen sich stark vom Wettbewerb ab und schreiben deutlich mehr Mitgliedschaften als zuvor. Wir sind überzeugt: Nur mit einer solchen Herangehensweise wird Onlinemarketing langfristig für Fitnessstudios funktionieren und planbar Mitglieder bringen. Mehr Informationen, Fallbeispiele und Referenzen gibt es auf unserer Website.

Kontakt

Impact Unternehmensberatung

Kurze Gasse 10/1

71063 Sindelfingen

E-Mail: info@impact-beratung.de Web: www.impact-beratung.de

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Der Fehler, den die meisten
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WARUM MUSKELTRAINING FÜR KINDER SO WICHTIG IST

Der 45-minütige Sportunterricht, das Toben in der Pause oder Tennisspielen auf der Spielkonsole im Kinderzimmer? Reicht das wirklich aus? Fakt ist: Das tut es nicht. Jedenfalls nicht mehr. Wo früher Kinder den ganzen Tag an der frischen Luft spielten und die Welt erkundeten und dabei ganz nebenbei die eigene Muskulatur kräftigten, ist diese Art von spielerischem Training heutzutage zur Seltenheit geworden. Kinder sitzen zu oft und zu lange, haben zu viele Phasen der körperlichen Inaktivität und verlernen deshalb immer mehr, auf ihren Körper zu hören und ihm das zu geben, was er braucht: regelmäßige körperliche Aktivität.

Aus diesem Grund werden ein aktiver Alltag sowie körperliches Training für Kinder immer wichtiger. Nur jedes vierte Kind erreicht laut aktuellen Zahlen die Aktivitätsempfehlungen der WHO und ist demnach täglich mindestens 60 Minuten aktiv. Dieser kindliche Aktivitätsmangel hat in den vergangenen fünf Jahren noch weiter zugenommen: Am Anfang der Coronapandemie betätigten sich nur noch lediglich 16 % der Kinder ausreichend, seit Anfang 2022 nur noch 9 %. Tendenz langsam, aber stetig sinkend.

Unausgeglichene, übergewichtige und kranke Kinder sind die Folge Diese Kinder leiden oftmals unter einer schlechten Körperhaltung, Schmerzen und Konzentrationsproblemen. Zwei

von zehn Kindern entwickeln bereits im Laufe ihrer Schulzeit Übergewicht, wobei jedes zweite übergewichtige Kind dieses zu hohe Körpergewicht bis ins Erwachsenenalter beibehalten wird. Aktuell ist in Deutschland jedes 7. Kind übergewichtig. Übergewicht führt bei Kindern nachweislich zu mentalen Problemen und begünstigt im Erwachsenenalter das Auftreten der heute –typischen Lebensstilerkrankungen Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Depressionen, Demenz oder auch Krebs.

Kindliches Muskeltraining ist immer noch ein Tabuthema Wie kann es sein, dass das Klettern auf dem Spielplatz oder Springen von der Mauer von vielen Erziehungsberechtigten als ungefährlich eingeschätzt wird,

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Text Svenja Kinder
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Regelmäßiges Training steht im direkten Zusammenhang mit einer besseren Hirnleistung. Weiterhin dient eine kräftige Muskulatur als Verlet zungsprophylaxe für den Alltag, verbessert die Körperhaltung und kann sogar dabei helfen, die schulische Leistung zu fördern

aber ein Elternteil komisch angeschaut wird, wenn es das eigene Kind zu einem Klimmzug ermutigen möchte?

„Dein Kind soll doch nicht in diesem Alter zu einem Muskelprotz werden!“

Dass die muskuläre Aktivierung oder die auf den passiven Bewegungsapparat wirkenden Kräfte bei beiden Bewegungen quasi identisch sind, ist den Erwachsenen, die Angst davor haben, ihren Kindern könnte beim bewussten Trainieren etwas passieren,

Lebensqualität bis ins Seniorenalter. Regelmäßiges Training hilft Kindern dabei, besser mit neuen oder schwierigen Situationen umzugehen, steht im direkten Zusammenhang mit einer besseren Hirnleistung und führt dazu, dass die für jede Körperzelle wichtigen Botenstoffe des Muskels (Myokine) ausgeschüttet werden. Weiterhin dient eine kräftige Muskulatur als Verletzungsprophylaxe für den Alltag, verbessert die Körperhaltung und kann

liche Betätigung in der Jugend zu erhöhen, um das Risiko der Entwicklung chronischer Krankheiten im späteren Leben zu verringern.

Kinder brauchen mehr Muskeltraining

egal. Was sie den Kindern allerdings zumuten, wenn sie sich nicht trauen, sich zu informieren und ihnen ein aktives Vorbild zu sein, ist katastrophal, fahrlässig und kann sogar gesundheitsschädigend werden.

Körperlich aktiv zu sein ist für Kinder das Natürlichste auf der Welt und legt für sie das Fundament für eine hohe

sogar dabei helfen, die schulische Leistung zu fördern. Darüber hinaus haben neuere Forschungsarbeiten gezeigt, dass Risikofaktoren für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eine der Hauptursachen für frühe Sterblichkeit sind, bereits im Jugendalter auftreten und durch Muskeltraining gemildert werden können. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die sport-

Voraussetzung für Muskeltraining bei Kindern ist, dass es korrekt durchgeführt wird. Richtiges Muskeltraining ist ein wichtiges Instrument, das Kindern so früh wie möglich vermittelt werden sollte, um sie zu körperlich starken, belastbaren und leistungsfähigen Erwachsenen zu machen. Die Fähigkeit, schwere Dinge zu heben und zu bewegen, ist nicht nur für die körperliche Unabhängigkeit, sondern auch für die mentale Selbstwirksamkeit wichtig. Es gibt kein bestimmtes Alter für den Beginn von Muskeltraining. Die Reife des Kindes, den Anweisungen der Trainer sicher folgen zu können, ist der Schlüsselfaktor für den Beginn. Sobald die kognitive, neuromuskuläre und körperliche Grundentwicklung erreicht ist, sollte das Muskeltraining in die wöchentliche Routine aufgenommen werden. Zusätzlich sollten Ausdauer,

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Es ist sinnvoll, zunächst spielerisch an das Muskeltraining mit Kindern heranzugehen
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Beweglichkeit und Koordination trainiert werden, um die grundlegenden sportlichen Fähigkeiten zu entwickeln.

Es ist sinnvoll, zunächst spielerisch an das Muskeltraining heranzugehen, damit Gleichgewicht, Kontrolle und Kraft eine Grundlage erhalten, auf der sie aufbauen können. Muskeltraining kann u. a. durch Körpergewicht, Zugbänder, freie oder geführte Gewichte erfolgen. Wenig Geräte oder Platz sollten nicht davon abhalten, die Muskeln der Kinder zu stärken, denn Muskeln brauchen nur einen optimalen Reiz, um zu wachsen. Es braucht nicht viel Platz und auch keine modernen Trainingsgeräte, um Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Muskeln zu trainieren.

Grundsätzlich gilt als Trainingsempfehlung: ein bis zwei Einheiten des periodisierten Muskeltrainings pro Woche für ca. 30 Minuten pro Einheit. Dabei sollte der Fokus auf sechs bis acht Grundübungen mit mehrgelenkigen Bewegungsmustern, wie z. B. einer Kniebeuge oder dem Kreuzheben, liegen und bei individuell angepasstem Gewicht für 15 bis 20 Wiederholungen durchgeführt werden. Bei altersgerechter Trainingssteuerung stellt Muskeltraining für Kinder eine sichere und leistungsfördernde Maßnahme zur Verbesserung der körperlichen Fitness dar. Ein Verletzungsrisiko im Muskeltraining besteht nur, wenn die Übungen unkontrolliert und unphysiologisch ausgeführt werden. Besonders wichtig ist demnach die Anleitung und Aufsicht eines qualifizierten Trainers. Spätestens hier kommen die Studiobetreiber ins Spiel.

Fitnessangebote für Kinder

erfolgreich im Studio umsetzen

Gut ausgebildete Trainer und sinnvoll strukturierte Fitnessangebote für Kinder bringen den Erfolg ins Studio. Der Fitness Turm in Haslach geht als beeindruckendes Beispiel voran. Studioleiter Alexander Hoferer: „Wir haben als Betreiber die Verantwortung und die Möglichkeiten, die Kinder spielerisch an das Muskeltraining heranzuführen. Egal ob im Functional Training, durch Übungen mit der Langhantel oder in Geschicklichkeitsspielen – die Kinder sind motiviert und haben Spaß am Training. Unsere Kunden werden

Grundsätzlich gilt als Trainingsempfehlung: ein bis zwei Einheiten des periodisierten Muskeltrainings pro Woche für ca. 30 Minuten pro Einheit

immer jünger und wir sehen es als unsere Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen das Training richtig und gesund beizubringen. Wir bieten sogar Präventionskurse für Kinder und Jugendliche an, um ein breitgefächertes Angebot für jede Altersklasse zu haben. Die positiven Folgen für uns als Anbieter? Die Leute reden darüber, Eltern motivieren andere Eltern und die Kinder freuen sich über eine Gemeinschaft unter Gleichgesinnten. Wir geben ihnen die Chance, sich in jedem Training neu zu entdecken und Spaß am Aufwachsen zu haben.“

Vorbildfunktion der Erwachsenen

Der Einfluss der Erwachsenen ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung gesunder Gewohnheiten im Kindesalter. Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Muskeltraining oder mindestens körperliche Aktivität aufgrund der damit verbundenen Vorteile ein fester Bestandteil des Lebens ist. Darüber hinaus ist die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen von größter Bedeutung. Ohne das Wissen um die Vorteile oder die zu erwartenden Ergebnisse fehlt den Kindern die Motivation, gesunde Veränderungen vorzunehmen oder zu etablieren. Es gibt keine unmotivierten

Kinder. Wenn Kinder wissen, wofür sie etwas tun, dann tun sie es, weil sie es wollen, und nicht, weil sie es müssen. Es liegt also an uns Erwachsenen, Kindern zu zeigen, warum sie Muskeltraining machen sollten.

Svenja Kinder ist Sprecherin und Koordinatorin des Project Childfit, einer Initiative des Vereins Experten Allianz für Gesundheit e.V. Seit über zehn Jahren ist sie in der Fitness- und Gesundheitsbranche tätig. Für die Aktivital GmbH leitet sie zwei innerbetriebliche Fitnessstudios in Hamburg und arbeitet nebenbei als Coach und Trainerin in ihrem eigenen Business. Leidenschaftlich setzt sie sich mit Project Childfit für die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen ein. Ihre Mission ist es, dass jeder Mensch, von klein bis groß, ein selbstbestimmtes und gesundes Leben führt.

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MEHR MITGLIEDER DURCH DIE ZIELGRUPPEN KINDER UND FAMILIE

Wer bekommt mehr frische Luft: Kinder oder Gefängnisinsassen? Eigentlich eine klare Sache könnte man meinen. Eine im Jahr 2017 weltweit durchgeführte Studie mit dem Namen „Befreit die Kinder“ kam allerdings zu einem anderen Ergebnis.

Diese konnte zeigen, dass sich Gefängnisinsassen mehr als doppelt so viel an der frischen Luft bewegen wie Kinder. Genauer gesagt bewegten Gefängnisinsassen sich im Schnitt zwei Stunden draußen, während 56 % der Kinder weniger als eine Stunde draußen an der frischen Luft verbrachten. Und das mit fatalen Folgen für die Gesundheit.

Denn der Bewegungsmangel der Kinder schränkt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System ein, sondern auch das gesamte Organsystem. Die Digitalisierung durch Bildschirme, PCs

und vor allem Smartphones sorgt für eine beunruhigende Veränderung der Entwicklung von Kindern. Der unreflektierte Umgang mit den neuen Medien kann gravierende Folgen haben. Einer der renommiertesten deutschen Gehirnforscher, Professor Manfred Spitzer aus Ulm, sagt, dass viele Kinder ihre kognitiven und koordinativen Fähigkeiten aufgrund des heutigen Lebensstils nicht vollständig entwickeln.

Kinder als Zielgruppe für Fitnessstudios

Aber sind Kinder überhaupt eine spannende Zielgruppe für Fitnessstudios?

In der Vergangenheit scheiterten im-

mer wieder Fitnessstudiobetreiber und auch Konzeptanbieter an dieser Frage. Denn wer sich dem Thema ernsthaft widmet, erschließt nicht nur Kinder als neue Zielgruppe, sondern kann zusätzlich die Eltern als Mitglieder gewinnen. Wie in den Sportvereinen auch sollte Kindertraining in Kursform angeboten werden. Der wichtigste Aspekt des Trainings ist der persönlichkeitsbildende und spielerisch-sportliche. Daher ist es sinnvoll, einige Aspekte aus der Selbstverteidigung bzw. Kampfkunst mit Fitnesstraining zu verbinden. Im Training selbst geht es nicht darum, erfolgreiche Kampfsportler auszubilden, sondern vielmehr darum, Selbst-

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Foto: © Thor Training
Text Stefan Unterthor

verteidigung mit Wertevermittlung zu verbinden, um selbstbewusste, starke Kinder auszubilden.

Man spricht über Regeln gegen Mobbing, den richtigen Umgang mit Fremden und stärkt so das Selbstbewusstsein der Kinder. Das Training sorgt für die Entwicklung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Kinder. So werden auch keine reinen Spitzenleistungen gefördert, sondern jedes Kind individuell entsprechend seinen Bedürfnissen. Kinder benötigen wie alle Erwachsenen ein zeitoptimiertes Training. Wichtig dabei ist, dass ihnen das Training richtig Spaß macht und sie die nächste Trainingseinheit kaum mehr abwarten können.

Kommunikation mit den Eltern

Die Praxis zeigt, dass das Kurskonzept den Kindern viel Spaß macht. Trotzdem sind nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern davon zu überzeugen, dass das Training auch für sie selbst positive gesundheitliche Auswirkungen hat und dass sie auch

im Fitnessstudio trainieren müssen. Als psychische Benefits können die Steigerung der Belastbarkeit, Persönlichkeitsbildung und Stressabbau genannt werden. Außerdem werden Training und Ernährung nicht in der Schule gelehrt. Daher ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses Wis-

wagen und den Eltern ein Angebot für ein eigenes Training während der Kurszeit machen. Denn über die Kinder, die Spaß am Training haben und dann später an den Geräten trainieren, erreicht man die Eltern einfacher und spornt diese an, ebenfalls zu trainieren.

sen von den Fitnessstudios vermittelt wird. Macht den Kindern etwas Spaß, dauert es meistens nicht lange, bis sie es ihren Freunden erzählen und diese zum Training mitbringen wollen. Auch die Eltern tauschen sich über spannende sportliche Angebote für ihre Kleinen aus. So ist für eine regelmäßige Nachfrage nach dem Kursangebot gesorgt. Auf dieser Grundlage kann man dann den nächsten Schritt

Das Konzept in Zahlen

Entgegen früheren Meinungen, dass sich ein Kindertraining für Fitnessstudios nicht lohnt, hat sich in der Praxis gezeigt, dass skalierbare Kurskonzepte sehr rentabel sein können. Erfahrungswerte aus der Praxis zeigen, dass die Zahlungsbereitschaft der Eltern für den werteorientierten Kinderunterricht hoch ist. Häufig geben sie mehr Geld für ihre Kinder als für sich aus. Im Rahmen des

Weitere Infos!

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Wer sich dem Thema Kinder ernsthaft widmet, kann eine neue Zielgruppe und deren Eltern als Mitglieder gewinnen

Man spricht über Regeln gegen Mobbing, den richtigen Umgang mit Fremden und stärkt so das Selbstbewusstsein der Kinder

THOR-Training sind Eltern bereit, 30 Euro in der Woche zu bezahlen. Pro „Kurseinheit“ können bis zu 15 Kinder trainiert werden. Wenn man z. B. jeden Montag und jeden Freitag dieses Training für Kinder anbietet, könnte der Stundenplan so aussehen:

• Kinder im Kindergartenalter

3

6 Jahre mit 15 Kindern:

14 – 14.50 Uhr

• Kinder im Vorschulalter

7 – 10 Jahre mit 15 Kindern:

15 – 15.50 Uhr

• Jugendliche ab 11 Jahren mit 15 Kindern: 16 – 16.55 Uhr

Dies ergibt einen monatlichen Umsatz von 5.800 € mit etwa 26 h Arbeitszeit im Monat. Das lässt sich durch weitere Kurszeiten bzw. mehrere Standorte entsprechend nach oben skalieren. Und wenn 45 Kinder im Fitnessstudio trainieren, dann zeigt die Erfahrung das auch so viele Eltern zusätzlich eine Mitgliedschaft im Studio haben und in der gleichen Zeit trainieren. Die THOR Studios in Österreich verdienen nur mit Kindertraining € 20.000,- mtl. zusätzlich zu den Fitnessstudio-Einnahmen. Das ist in jedem Studio mit Personal möglich!

Verschiedene Vermarktungsideen

Die wöchentlichen Kurse sind allerdings nur die Basis, auf die viele weitere Ideen obenauf gesetzt werden

können, wie z. B. Kindergeburtstage. Das Fitnessstudio bietet Geburtstagsfeiern für einen Preis von z. B. 300 € an. In dem Konzept ist das Geburtstagskind der Trainer und leitet ein vorher mit ihm einstudiertes Programm. Das Geburtstagskind bringt seine Freunde und eine Anmeldeliste mit den Kontaktdaten der Eltern mit. So können bis zu acht Neumitglieder pro Feier generiert werden. Ein weiteres Konzept ist die „Parents Night Out“. Dabei wird mit den Kindern ein gesundes Abendessen veranstaltet, während die Eltern etwas Zeit für sich haben.

Je nach Jahreszeit kann man unterschiedliche Aktivitäten anbieten, die man z. B. von den Medien vor Ort begleiten lässt. Kinder sind immer ein schönes Thema für z. B. eine regionale Zeitung. Auch Anti-Mobbing-Training an Schulen oder Selbstverteidigungskurse sind eine gute Möglichkeit, neue Personen anzusprechen.

Mitarbeiter, die mit Kindern arbeiten möchten

Zur Umsetzung der Kinderkurskonzepte braucht man Mitarbeiter, die mit Kindern arbeiten möchten. Vieles von dem Wissen, was sie für ein Training brauchen, kann man nachträglich schulen, aber diese Fähigkeit ist essenziell. Wenn man mit THOR-Training zusammenarbeitet, unterstützt dieser beim Marketing, Kursaufbau, der Trainerorganisation und der erfolgreichen

Umsetzung im Fitnessstudio. Optimalerweise findet man einen begeisterten Mitarbeiter aus den eigenen Reihen für das Thema Kindertraining, da diese es häufiger schaffen, den Eltern das eigene Training erfolgreich zu empfehlen.

Fazit

Der größte Mehrwert von Kindertraining für die Fitnessstudios ist, dass sie eine neue Zielgruppe erschließen und dass die Eltern in der Zeit, während die Kinder trainieren, die Geräte des Fitnessstudios nutzen können. Es ist also an der Zeit, den Fokus auf die Kinder zu legen.

Stefan Unterthor ist der Gründer von THOR-Training und unterrichtet seit über einem Jahrzehnt Kinder und Jugendliche in der Selbstverteidigung und kombiniert das mit Persönlichkeitsentwicklung in seinem Fitnessstudio. Aus diesem Geschäftskonzept hat er ein Lizenzsystem gemacht wo er dafür sorgt das Studios mehr Mitglieder und mehr Umsatz durch die Zielgruppe Familie bekommt.

Kontakt: www.thor-training.at/lizenz

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Foto: © Thor Training
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Am 7. Februar fand im Düsseldorfer IFAA-Stützpunkt der erste Bewegungsgipfel zum Thema „Gesundheits- und Bewegungsförderung Kinder und Jugendliche“ statt. Auf der Veranstaltung trafen sich Experten aus unterschiedlichen Bereichen, die sich diesem Thema verbunden fühlen und mehr bewegen möchten. Ziel dieser Veranstaltung war es eine branchenübergreifende Sichtweise zu erhalten, sich stärker zu vernetzen und weitere mögliche Maßnahmen gemeinsam zu erarbeiten.

Die Fakten sind alarmierend! Aktuelle Studienergebnisse der WHO zeigen, dass sich in Deutschland 88 % der Mädchen und 80 % der Jungen zu wenig bewegen. Zeit zu handeln. Das dachte sich auch Dominika Toppmöller, die das IFAA-Schulungszentrum in Düsseldorf leitet, internationale IFAAMastertrainerin und Gastgeberin des „Bewegungsgipfels“ ist. Die Mutter einer 15-jährigen Tochter hat sich an Schulen angedockt, um sich selbst ein Bild vom Istzustand zu machen. Die Coronapandemie und die hieraus entstandene, erhöhte Digitalisierung, da ist sie sich sicher, haben die psychische Ebene sehr beeinträchtigt. Daraufhin hat sie sich einige Fragen gestellt: Warum hat Fitness auf politischer Ebene in Bezug auf das Thema Gesundheit so wenig Relevanz?

Warum nimmt Sport, anders als in anderen Ländern, lediglich eine untergeordnete Rolle ein? Wie gelingt es, Kinder und Jugendliche zum Thema Gesundheit durch mehr Bewegung, Sport, Fitness zu sensibilisieren und vor allem zu motivieren? Was kann man mehr tun oder anders angehen um diese Situation zu verbessern?

„Ziel der Veranstaltung war es, mit Experten aus verschiedenen Bereichen die aktuelle Situation zu reflektieren und Überschneidungen herauszufiltern um hieraus die nächsten Wege gemeinsam erarbeiten zu können.“, erklärt Dominika Toppmöller. Und auch IFAAGeschäftsführer Alexander Pfitzenmeier weiß, dass es höchste Zeit ist zu handeln: „Die Nachwuchsgeneration muss gefördert werden. Aktuell spitzt sich die Situation immer mehr zu, es entsteht

ein erhöhter Bewegungsmangel, dem wir als IFAA in Kooperation mit anderen Branchen und Institutionen entgegenwirken wollen.“

Die Ergebnisse

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Sichtweisen der anwesenden Experten der jeweiligen Branchen gesammelt und zu drei sich überschneidenden Kernaussagen zusammengefasst.

1. Kernaussage: Mehr Bewegung in Schulen

Erhöhte positive Signalsetzung in Schulen empfehlenswert, Angebot von AGs erweitern, Trainereinsatz in Schulen erhöhen, um Lehrer zu entlasten, Nachmittagsbetreuung ausbauen, Einführung des Schulfachs „Gesund-

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„WIE KÖNNEN WIR KINDER UND JUGENDLICHE IN BEWEGUNG BRINGEN?“
Foto: © IFAA GmbH

heitsförderung“, regelmäßige aktive Pausen integrieren.

2. Kernaussage: Stärkerer Auftritt der Kommunen

Initiieren von generationsübergreifenden Projekten, höhere Strahlkraft und mehr Kommunikation, wer kann alles mitspielen, wo bewegt sich der Mensch alltäglich, wie kann deutlich mehr Präsenz erzeugt werden? Als Beispiele wurden Apotheken und Supermärkte genannt. Zudem sollten kommunale Präventionsprogramme entwickelt werden und der Fokus auf die Gesundheitsprävention statt auf Erkrankte gerichtet werden.

3. Kernaussage: Bildung von Eltern und sozialschwachen Gruppen

Sensibilisierung der Eltern für das Thema Bewegung, Sport und Fitness über Förder- und Bildungsprogramme, Schulungen für Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit zum Thema, zur besseren Aufklärung. Verschmelzung von Vereinen und Fitnessstudios, entsprechende Qualifikationen für Trainer

Teilnehmer beim Bewegungsgipfel

Beim Bewegungsgipfel waren unter anderem dabei:

• Prof. Dr. Mathias Bellinghausen, Dr. Sportwiss., Dipl.-Wirtschafts-, Berufs- und Sozialpädagoge, Dipl.-Betriebswirt VWA

• Dr. Niels Nagel, Geschäftsführer DIFG

• Dr. med. Han Sung, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeut

• Prof. Dr. Dieter W. Welsink, Geschäftsführender gesellschafter medicoreha

• Jeremie Bootz, Koordinator Grundlagenbereich U9–U11 Fortuna Düsseldorf

• Yvonne Heinze, Fachberaterin Prävention AOK Rheinland/Hamburg

• Markus Laurenz, Gründer und Gesundheitsmanager

• Alexander Pfitzenmeier, Geschäftsführer IFAA, Dominika Toppmöller, Leitung IFAA Schulungszentrum in Düsseldorf

• Martin Franken, Teamleiter Bundesagentur für Arbeit

• Knut Diehlmann, Abteilungsleiter Sportamt Düsseldorf

und Möglichkeiten, diese in unterschiedlichen Projekten zum Einsatz zu bringen, Angebot von Krankenkassen und Ärzteschaft von Seminaren und Präventionsprogrammen für Eltern und sozialschwache Gruppen.

Ausblick

Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden im Nachgang gefragt, welche dieser drei Kernaussagen sie am

meisten bewegt. Nach Sammlung aller Antworten sollen zukünftig hieraus 1-2 Workshopgruppen entstehen und deren Inhalte noch ergänzt und genau definiert werden. Ziel ist es, nachdem der Istzustand analysiert wurde, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Hierfür sind neben den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zukünftig weitere Interessenten, die ihre Expertise einbringen möchten, herzlich eingeladen.

POWER PLATE im Profisport

Power Plate ist über viele Jahre eine der bekanntesten Fitness- und Trainingsmarken der Welt und bekannt für hocheffektives Training.

Power Plate ist bei vielen Sportlern beliebt. In sämtlichen Sportarten, wie z.B. Fußball, Golf, Ski, Biken und auch Eishockey kommt Power Plate in individuellen Bereichen zum Einsatz. Ob im konventionellen Training, gezielten Kraftaufbau, in der Leitungsoptimierung, im Aufbau- oder Regenerationstraining.

Ganz aktuell kommt Power Plate beim DEL (Deutsche Eishockey Liga) Eishockeyverein und Titelanwärter auf die deutsche Meisterschaft „ERC Ingolstadt“ zum Einsatz und wurde in den Trainings- sowie Reha-Bereich integriert. Unter anderem trainiert der Nationalspieler, Mirko Höflin (siehe Bilder) mit Begeisterung auf der Power Plate und nutzt diese ebenfalls für Kräftigung, Reha und Regeneration.

„Wir arbeiten seit längerer Zeit in unserem Therapie- und Trainingszentrum mit Power Plate und haben das Training auch im DEL Profiverein ERC Ingolstadt integriert. Power Plate überzeugt durch hocheffektive Therapie und Trainingsmöglichkeiten in allen Bereichen ob Kräftigung, Regeneration, Reha etc.“

Besuchen Sie uns auf der Fitnessmesse in Köln: Halle:

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7 Stand: E15 / E14 Power Plate GmbH Ostring 17 65205 Wiesbaden Tel: 06122-17074-40 Email: beratung@powerplate.de www.powerplate.de
Matthias Klein DO HP, PT, Osteopath, SPT(DOSB) Mirko Höfflin - Nationalspieler ERC Ingolstadt

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NACHHALTIGE WORK-LIFE-BALANCE

Um eine gute Work-Life-Balance zu erreichen, ist es wichtig, sich eine regelmäßige Auszeit vom Arbeitsalltag zu gönnen. PINTER GYM DESIGN entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für ein ansprechendes Ambiente in den Eingangsbereichen, Umkleiden, Social-Areas und speziellen Trainingszonen.

Die Empfangstheke ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Fitnessstudio. Als zentraler Kommunikationspunkt und Wartezone spielt sie eine bedeutende Rolle. Sie ist maßgebend für einen positiven ersten Eindruck. Die Umkleidebereiche stellen einen weiteren wichtigen Raum im Studio dar. Mit intelligenten Schranksystemen und modernen Sitzbänken in abgestimmten Farben und Materialien wird höchster Komfort, viel Stauraum und Sicherheit geboten. In einer ersten Bedarfsanalyse werden wichtige Aspekte wie die Corporate Identity und individuelle Anforderungen, wie beispielsweise Stauraum, Kabelkanäle für Stromanschlüsse und Flächen für Produktpräsentationen, geklärt. Das Ziel ist es, ein passendes

Gestaltungskonzept für jede Vision zu entwickeln. Hierbei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Individualität und Fachkompetenz.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein haben bei PINTER GYM DESIGN einen hohen Stellenwert. Alle Materialien werden sorgfältig ausgewählt und verarbeitet, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Außerdem wird auf energieeffiziente Lösungen geachtet, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Mit einem Team aus Designern, Konstrukteuren und Fachkräften in der Produktion bietet PINTER GYM DESIGN nachhaltige Einrichtungskonzepte mit individuellen Designlösungen im hochwertigen Möbel- und Innenausbau. Alle

Leistungen sind „Made in Germany“ und dank moderner Planungs- und Konstruktionsprogramme und digitalisierter, automatisierter Produktion garantieren sie Zuverlässigkeit und Perfektion.

Kontakt

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77855 Achern

Tel. +49 (0) 7841 / 6730790

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Web: www.pinter-moebel.de

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SCHAU VORBEI STAND 7C04

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TRAINING MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN

Immer mehr Fitnessstudios integrieren Angebote für Kinder und Jugendliche. Wie genau sie das machen, was es dabei zu beachten gilt und inwiefern die Studios von dieser jungen Zielgruppe profitieren können – wir haben nachgefragt.

Interview mit Veronika Pfeffer, National Group Fitness Manager bei Fitness First

BODYMEDIA: Wann und warum haben sich die Verantwortlichen bei Fitness First entschieden, Kurse für Kinder von 1 bis 10 Jahren anzubieten? Wie wird das Angebot angenommen?

Veronika Pfeffer: Seit 2010 bietet Fitness First in einigen ausgewählten Studios Angebote für junge Mütter mit Baby, Eltern-&-Kids-Kurse sowie

Kurse nur für Kinder an, darunter u. a. FamilyYoga (Eltern-Kind-Yoga), Mom and Kids in Motion (Mütter-BabyWorkout), Moving Kids für drei verschiedene Altersgruppen. Unser Ziel ist es, damit für die Zielgruppe Familie Trainingsangebote zu schaffen und die Gesundheit von Eltern und Kindern zu fördern – die Eltern können

ihrem Training nachgehen, während die Kinder ihren eigenen Kurs besuchen, oder aber Eltern und Kinder trainieren gleich gemeinsam, was nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch gemeinsame Erlebnisse schafft. Zusätzlich bedienen wir mit diesen Kursen unsere potenzielle Zielgruppe von morgen und unterstützen sie auf

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Text Constantin Wilser

ihrem Weg zu einem sportlichen und aktiven Lebensstil. Die Kurse wurden vor der Coronapandemie gut angenommen und waren gut besucht. Seit dem Ende der Pandemie haben sich die Teilnehmerzahlen allerdings stark reduziert.

BODYMEDIA: Deutschland ist stark von der Vereinsstruktur mit einem großen Angebot für Kinder geprägt. Mittlerweile bieten auch immer mehr Studios ein entsprechendes Angebot. Werden sich Kinder als Zielgruppe in Fitnessstudios etablieren?

Veronika Pfeffer: Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert ein

spezielles Angebot und entsprechendes Personal, was mit zusätzlichem Aufwand bei geringerem Output für ein Fitnessstudio verbunden ist. Je nach Aufstellung eines Fitnessclubs kann die Zielgruppe Kinder dennoch interessant und attraktiv sein. Eine flächendeckende Etablierung der Zielgruppe Kinder in Fitness- und Gesundheitsstudios sehen wir, auch aufgrund der in Deutschland stark verankerten Vereinsstrukturen mit einem großen Angebot für Kinder und Jugendliche, derzeit nicht.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

Interview mit Sandra Bäuerle, Sportliche Gesamtleitung Unternehmensgruppe Pfitzenmeier

BODYMEDIA: Kurse für Kinder und Jugendliche sind in den PfitzenmeierStudios fester Bestandteil. Warum ist es für Sie als Premiumanbieter wichtig, dass diese speziellen Kurse zum Angebot zählen?

Sandra Bäuerle: Wir alle wissen, wie sehr gerade die Kinder und Jugendlichen unter den besonderen Herausforderungen der Coronapandemie gelitten haben. Vor allem das sportliche Angebot war nicht mehr in gewohntem Ausmaß gegeben. Ein Bewegungsangebot auch für die Jüngsten zu schaffen ist für uns als gesundheitsorientierter Fitnessanbieter geradezu

eine gesellschaftliche Verpflichtung in der Region. Unser Anliegen ist es, ein altersgerechtes Angebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen, das eine ganzheitliche Förderung der kognitiven und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten unterstützt. Ganz klar steht bei den Jüngsten immer der Spaß an der Bewegung im Vordergrund, jeder ist willkommen und das ganz ohne Vorkenntnisse und ohne Angst, „als Letzter ins Team gewählt“ zu werden. Mal ganz ohne Leistungsdruck, in der Gruppe Freude am Sport zu haben, ist für unsere jungen Teilnehmer eine sehr wertvolle Er-

fahrung und bindet an eine hoffentlich lebenslange sportliche Aktivität, die sie bei uns bis ins hohe Alter weiterführen können.

BODYMEDIA: Welche organisatorischen Dinge gilt es zu beachten, um Kinderkurse möglichst reibungslos anbieten und in den Studiobetrieb integrieren zu können?

Sandra Bäuerle: Unser Angebot für Babys und deren Mütter, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche von 0 bis 16 Jahren haben wir in entsprechende Altersklassen und Kursformate gegliedert, um jedem Kind die Möglichkeit zu bieten, mit Gleichaltrigen Sport zu treiben. Bei der Implementierung von Kinderkursen haben wir darauf geachtet, dass sich alle weiterhin wohlfühlen. Das bedeutet konkret, dass die Kinder zu ihren Kursen nicht durch das Studio gehen müssen, sondern ihren eigenen Bereich nahe des Einganges haben. Essenziell ist gerade bei den Kinderkursen die Auswahl der Kursleiter, die natürlich Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringen sollten. Unser Kursangebot ist breit gefächert, von HipHop bis Yoga oder Bewegungsparcours zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten ist alles dabei.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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TV-TIPP

Scannen Sie den QR-Code, um einen interessanten Beitrag zum Thema „Krafttraining mit Jugendlichen“ aus der ZDF-Mediathek zu sehen.

U. a. erklärt Dr. Matthias Heinold, Fakultät Bewegungswissenschaft / Universität Hamburg, inwiefern Kinder und Jugendliche vom Krafttraining profitieren.

Interview mit Patricia Andrew, Geschäftsführerin Kids4yoga by Act Support GmbH

BODYMEDIA: Was müssen Fitnessund Gesundheitsstudios beachten, die Kurse für Kinder integrieren möchten?

Patricia Andrew: Es ist immer eine grundsätzliche Entscheidung, die Clubbetreiber treffen müssen. Möchten Sie Kinder, die immer laut und eben Kinder sind, im Studio haben oder nicht? Ich habe diese Erfahrung damals in meinem Cheers Club gemacht. Da hatte ich ein exklusives Studio mit vielen Familien und es passte eben. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Tagesablauf und die Betreuungssituation der Kinder in den vergangenen Jahren komplett verändert haben. In Städten und speziell in Ballungsgebieten sind fast 90 % der Kinder in der Ganztagsbetreuung. Sie kommen gar nicht vor 16 Uhr nach Hause und sie dann noch in ein Fitnessstudio zu „locken“, ist für beide Seiten nicht einfach. Denn die Stoßzeit beginnt in den meisten Studios ab 17.00 Uhr.

Deshalb ist eine Kooperation mit Schulen einfach und zielführend. Was kann man Besseres für sein Image tun, als mit der regionalen Grundschule im Einzugsgebiet zu arbeiten? Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten. Die Schule kann sich mit einem externen Gesundheitsanbieter „schmücken“, denn mittlerweile veröffentlichen diese Kooperationen und Partnerschaften gerne auf ihrer Homepage. Zudem haben Schulen das große Problem, zu wenig Lehrer und kein Geld zu haben, aber gleichzeitig Kinder ausbilden zu müssen, die sich viel

zu wenig bewegen und adipös sind. Wenn man ihnen in einem Telefonat erklärt, dass man als Studio oder Physiotherapeut genau das Problem angeht, indem man in die Schule kommt und einen zehnwöchigen Kurs durchführt, der weder die Eltern noch die Schule etwas kostet, sind sie begeistert.

BODYMEDIA: Welche Programme für Kinder und Jugendliche bietest du an?

Patricia Andrew: Ich biete drei Präventionsprogramme nach § 20 STGV an, die Kursgebühr wird von der Krankenkasse komplett erstattet. Die

Ausbildung kann man live oder hybrid absolvieren. Im Rahmen des Konzeptes bilde ich jeden Monat Trainer aus.

Die andere Möglichkeit, die Studios haben, etwas für Kinder zu tun, ohne dass diese in die Anlage kommen müssen, ist, Affiliate-Partner zu werden. Studios können für die KinderyogaOnlineschule kids4yoga werben und ihr Angebot erweitern. Bei jeder Buchung eines Abos durch ein Studiomitglied verdienen Partnerstudios 20 %.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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Interview mit Marina Galinovska, Kursleiterin Amanusa

BODYMEDIA: Body Culture bietet Kurse für Mütter und Kinder an. Wie genau sehen diese Kurse aus und wie wird das Angebot angenommen?

Marina Galinovska: Das exklusive Frauenfitnessstudio Amanusa, eine Marke der Body Culture Group, bietet neben frauenspezifischem Training eine große Auswahl an Kursen für Mütter und Kinder. Von der Schwangerschaft an werden Frauen auf ihrem Weg begleitet und auf die Geburt sowie die Zeit danach vorbereitet. In Kursen wie Schwangerschaftsyoga und Geburtsvorbereitung können Mütter eine Auszeit finden und ihrem Körper etwas Gutes tun. Wir arbeiten eng mit einer Hebamme zusammen, die den Müttern in einer exklusiven Sprechstunde zur Seite steht. Mit unserem Rückbildungskurs stärken wir anschließend die durch Schwangerschaft und Geburt beanspruchten Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskeln und versuchen, sie sanft wieder an den Ursprungszustand heranzuführen. Um das Training so einfach wie möglich zu gestalten, können Mütter in Kursen wie „Training mit Kinderwagen“ oder „Workout mit Babytrage“ ihr Kind mitnehmen und gleichzeitig die Mutter-Kind-Bindung stärken.

Das Mutter-Kind-Programm im Amanusa wird von vielen Frauen in

Darmstadt und Umgebung genutzt, die sich freuen, einen Ort gefunden zu haben, der sie auf der gesamten Reise unterstützt. Auch für Kinder von 2–14 Jahren bietet das Amanusa eine große Auswahl an Kinderkursen. Ob Babykurse für die Kleinsten, um den eigenen Körper zu entdecken, musikalische Früherziehung für die ersten Erfahrungen mit Instrumenten, Austoben beim Kinderturnen, coole Moves und spannende Choreografien bei Zumba, Technik und Eleganz beim Kinderballett oder richtig auspowern auf unseren Trampolinen beim Kids Jumping. Viele Mamas absolvieren in der Zeit ganz in Ruhe

ihr eigenes Workout mit der Gewissheit, dass ihr Kind nicht nur in sicheren Händen ist, sondern auch mit ganz viel Spaß etwas für die Gesundheit tut. Die Teilnahme an den über 60 Kinderkursen pro Monat beinhaltet eine monatlich kündbare Mitgliedschaft.

BODYMEDIA: Sie bieten spezielle Kurse für Kinder an. Welche Qualifikationen und Fähigkeiten benötigen Trainer, um die Kleinen bestmöglich betreuen zu können?

Marina Galinovska: Unsere qualifizierten Trainer sind im Umgang mit Kindern bestens geschult und erhalten neben den üblichen Trainerlizenzen Lizenzen für Prä- und Postnatales Training sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die sich speziell mit den Bedürfnissen von Kindern befassen. Die Kursleiter sind oft selbst Eltern oder Erzieher und daher ist es ihnen besonders wichtig, immer mit vollem Herzen bei den Kursen dabei zu sein. Ich kann allen interessierten Müttern nur raten in unser Programm zu schauen. Ich bin mir sicher, dass sie für sich und ihre Kinder garantiert einen passenden Kurs finden werden.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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Interview mit Jessica Kirstein, My Sportlady – Fitness für Frauen

BODYMEDIA: Warum ist es deiner Meinung nach als Frauenstudio ein Muss, auch ein spezielles Programm für Kinder anzubieten?

Jessica Kirstein: Es ist meiner Meinung nach kein Muss. Es kommt vielmehr darauf an, wie das Konzept des Studios aussieht und welche Frauen man erreichen möchte. Unser Fokus liegt darauf, ein ganzheitliches Angebot zu haben. Das heißt, es liegt uns am Herzen, Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit verschiedenen Bedürfnissen anzusprechen. Wir helfen Frauen dabei, körperlich fit zu werden und zu bleiben. Unser Ziel ist es darüber hinaus auch, sie in anderen Lebensbereichen zu unterstützen. Dazu gehören z. B. Angebote für Geist und Seele, wie Yin-Yoga-Workshops oder Mantrasingen, Wellness- und Ayurvedabehandlungen zur Entspannung und natürlich auch Angebote in der Schwangerschaft und für Mütter. My Sportlady ist also nicht nur ein Ort, um Sport zu treiben, sondern eine Community für Frauen von Frauen, wo unterschiedlichste Bedürfnisse an einem Ort angesprochen werden. Das ist es, was wir bieten möchten, und daher ist ein Angebot für Kinder für uns persönlich ein Muss.

Außerdem sind wir sozial engagiert, die Gemeinschaft, in der wir arbeiten und leben, liegt uns am Herzen und wir sehen es als unsere Pflicht, auch etwas für die jüngeren Generationen zu tun. Als großes Frauenstudio würde aus unserer Sicht etwas fehlen, wenn wir die Kinder nicht in unser Angebot integrieren würden. Wir genießen es und freuen uns darüber, Kinder in unseren Räumen zu haben, sie wachsen zu sehen und sie dabei zu unterstützen, ihre Talente zu entwickeln.

BODYMEDIA: Inwiefern profitiert das My Sportlady vom Kinderangebot? Können dadurch neue Kundinnen gewonnen bzw. Bestandsmitglieder gehalten werden?

Jessica Kirstein: Klar, vor allem für Frauen, die ein Angebot für sich und ihr Kind suchen, ist das sehr ansprechend. Es ist ein tolles Zusatzangebot, da sie alles unter einem Dach angeboten bekommen. Wenn man in einem Studio Mitglied ist und sich das Vertrauen schon aufgebaut hat, dann schickt man auch gerne die Kinder dorthin in die Kurse. Währenddessen können die Frauen bei uns trainieren, in die Sauna gehen und sich entspan-

nen. So haben Mutter und Kinder etwas davon. In unserer My Danceschool richten wir zudem Kindergeburtstage aus. Die Räumlichkeiten werden toll dekoriert und es ist eine Betreuerin dabei, die mit den Kindern tanzt oder Spiele macht. Hier treffen sich auch viele Mütter, die das Studio vielleicht sonst nicht besucht hätten. In die Goodie-Tüte für die Kinder kommt natürlich auch ein Gutschein von uns für die Mamas.

Unser ganzheitliches und vielseitiges Angebot trägt dazu bei, unsere Mitglieder über lange Zeit zu binden: Wenn sie schwanger werden, können sie bei uns ins Schwangerschaftsyoga gehen, nach der Geburt in die Rückbildungsgymnastik. Währenddessen wird für ihr Baby in unserer Kinderbetreuung liebevoll gesorgt. Später können sie ihr Kind bei unseren Tanzkursen wie z. B. HipHop, Kindertanz oder Capoeira anmelden. Unser Wunsch ist es, die Bedürfnisse von Frauen und ihren Kindern in verschiedenen Lebensphasen anzusprechen.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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Interview mit Edith Gribs, Thomas Mathes und Sandra Bock, Halle 22

BODYMEDIA: Wie sieht Ihr Kursangebot aus, das Sie speziell für Kinder anbieten?

Edith Gribs: Bei uns lernen Kinder jeden Alters den Spaß an der Bewegung kennen. Für uns als gesundheitsorientierter und familienorientierter Fitnessclub ist es seit über 20 Jahren eine Herzensangelegenheit und Selbstverständlichkeit, auch schon den Nachwuchs durch kindgerechte Angebote zu fördern und so aus den Kunden von heute die Kunden von Morgen für die klassischen Fitnessangebote zu gewinnen.

Für die kleinsten Kinder im Alter von einem bis ca. acht Jahren bieten wir unser FiTKids22-Konzept an. Durch dieses Angebot schaffen wir nicht nur den persönlichen Freiraum zum Trainieren oder zum Entspannen für die Eltern, sondern vermitteln das gute Gefühl, dass die Kids in dieser Zeit richtig gut aufgehoben sind und gemäß ihren Fähigkeiten bewegt werden. Dabei werden folgende grundlegende Bewegungsformen wie Springen, Rollen, Klettern, Schwingen, Krabbeln, Laufen, Werfen und Fangen geschult. Die Kinder trainieren in kleinen Gruppen von bis zu sechs Teilnehmern.

Des Weiteren bieten wir Kids-Kurse an, die speziell an den Bedürfnissen von Kindern im Alter von ca. 8 bis 12 Jahren ausgerichtet sind. Jeder dieser Kurse fördert die motorischen Fähigkeiten wie z. B. Ausdauer, Koordination, Kraft und Beweglichkeit. Mit viel Anleitung, Spaß und teilweise Action ist für wirklich jedes Kind mit jedem sportlichen Level etwas dabei. Zudem gibt das Training in der Gruppe den Kids Power, Motivation und Selbstvertrauen.

Bei Yoga Kids werden verschiedene Elemente aus dem Yoga spielerisch und fantasievoll vermittelt. Im Fokus stehen Atem-, Dehn- und Entspannungsübungen, die den eigenen Körper stärken und Sinneswahrnehmungen betonen und verbessern sollen. Bei Move Kids handelt es sich um einen Rhythmusund workoutorientierten Kurs, in dem

die Kinder mit cooler Musik Grundlagenfitness-Übungen, Ausdauer, spaßige Spiele und coole Tanz-Moves in abwechslungsreicher Variation erleben. Athletik Kids ist ein kindgerechtes, funktionelles Training mit dem eigenen Körpergewicht und Hilfsmitteln wie z. B. Kleinhanteln, Bällen, Bodenmarkierungen oder Seilen, bei dem Kraft, Ausdauer und Koordination im Fokus stehen. Dann bieten wir noch den Kurs Selbstbehauptung Kids. Hier dominieren Fitness- und kampfsportorientierte Übungen, die Mut, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen trainieren. Sportspiele sorgen für den nötigen Spaß und fördern die allgemeine Ausdauer und Beweglichkeit.

Zudem zählt Ballett seit 20 Jahren zu unserem Angebot. Unterrichtet werden die Kinder von einer Choreografin. In spielerischer Weise werden Kinder von 3–10 Jahren nach der russischen Waganowa-Methode mit Musik an ihre ersten Ballettübungen herangeführt. Spaß und Freude an der Bewegung stehen bei den Schritten und kleinen Tanzfolgen im Vordergrund. Der Unterricht fördert eine gute Körperhaltung, Konzentration, Koordinationsvermögen,

Flexibilität und Kreativität. Abgerundet wird unser Angebot durch eine Schülermitgliedschaft für den Einstieg in das Fitnesstraining, mit und ohne Geräteunterstützung ab zwölf Jahren.

BODYMEDIA: Wie viele Kinder trainieren bei Ihnen im Studio und welche Mitgliedschaftsmodelle gibt es speziell für Kinder?

Edith Gribs: Für die Kurse für Ein- bis Achtjährige können einzelne Zeitslots von 90 Minuten gebucht werden, die 6,90 Euro kosten oder es kann eine monatliche kündbare Mitgliedschaft für 19,90 Euro abgeschlossen werden. Für die Zielgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen bieten wir 10e-Karten für 89,95 Euro oder eine sechsmonatige Kids-Mitgliedschaft für 39,95 Euro pro Monat an. Für das Ballettraining können sechsmonatige Mitgliedschaften für 29,95 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Die Schülermitgliedschaft für sechs Monate kostet 44,95 Euro monatlich, plus Leistungspaket inklusive Diagnostik, Trainingseinführung und drei Coachingeinheiten für 129,95 Euro.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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FIBO 2023: FOKUS AUF GESUNDHEITSPRÄVENTION

Die Fusion der Fitness- und Gesundheitsbranche schreitet voran. Welchen Beitrag die beiden Sektoren im Zusammenspiel leisten können, demonstriert die FIBO vom 13. bis 16. April in Köln.

Unter dem Motto „for a strong and healthy society“ erweitert die FIBO ihr Angebot für medizinische Berufsgruppen und Institutionen wie Ärzte und Kliniken. Gemeinsam mit „Exercise is Medicine“, EuropeActive und dem European Health & Fitness Forum, der BSA-Akademie und der Deutschen Hochschule für Prävention & Gesundheit, Verbänden, Sportärzten und Fachmedien entwickelt die FIBO den bereits existierenden Trend von gesundheitsorientiertem Fitnesstraining weiter.

Ziel: Gesundheitswirksame

Bewegung auf Rezept Studien belegen, dass Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivität in der Bevölkerung dringend ausgeweitet werden müssen. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO werden von Ärzten und Patienten nur unzureichend umgesetzt. So ist der Anteil von Patienten, die regelmäßig körperlich aktiv sind, noch bedenklich niedrig – ebenso wie der Anteil von Ärzten, die gesundheitswirksames Training verordnen.

Transformation der Fitnessbranche

Dass die Fitnessbranche in eine Vorreiter-Rolle einnimmt, macht das European Health & Fitness Forum (EHFF) von EuropeActive zum Messeauftakt deutlich. Bereits am FIBO-Vortag, 12. April, bringt der EHFF die Top-Entscheider der Branche zusammen. „Transformational Leadership“ lautet das Motto der Vorträge und Diskussionen und beschreibt, wie die Branche die Entwicklungen und neuen Anforderungen gestalten kann.

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Foto: © Behrendt und Rausch
Quelle FIBO

Zweiter Exercise is Medicine Day

am 14. April

Die „European Initiative for Exercise in Medicine e. V.“ sowie „Exercise is Medicine Deutschland e. V.“ wollen sich gemeinsam mit EuropeActive und der Deutschen Gesellschaft für Sport und Prävention (DGSP) auf der FIBO für mehr körperliche Aktivität in der Bevölkerung einsetzen. Dafür laden sie am 14. April zum zweiten „Exercise is Medicine Day“ an den „Meetingpoint Health“ in Halle 8.

Neue Akzeptanz für Sport in der Medizin

„Aktuell zeichnet sich eine neue Stoßrichtung ab, die Patienten, aber auch der Fitnessindustrie und der Gesundheitsbranche neue hochspannende Möglichkeiten eröffnet“, erklärt FIBO Director Silke Frank. Sie beobachtet ein zunehmendes Bewusstsein dafür, dass sportliche Betätigung tatsächlich Medizin sein kann: „Die Motivation zur seriösen und fundierten Implementierung von Bewegung in die medizinische Behandlung – also außerhalb von Sportmedizin, Rehabilitation und Prävention – wächst.“

Von der mentalen Fitness bis zur Sportmedizin

Neue Ansätze und praktische Beispiele aus allen Bereichen der Fitness,

Wellness, Gesundheitsvorsorge und des Sports zeigt die FIBO an den vier darauffolgenden Messetagen. Gesundheitsprävention, Ernährung und Mentale Fitness sind u. a. Themen des FIBO Congress, der von Experten der BSA-Akademie und der Deutschen Hochschule für Gesundheit & Prävention (DHfPG) gestaltet wird.

Ein praxisbezogenes Programm für Studiobetreiber, Trainer, Sportmediziner und ganz speziell auch für Physiotherapeuten hat der Meeting Point Health in Halle 8 zu bieten. Dort stehen die Synergien und die Vernetzung der unterschiedlichen Disziplinen rund um Fitness und Gesundheit im Zentrum.

Meeting Point Spa & Wellness

bringt die Branche zusammen

Ergänzend dazu gibt es auf der FIBO 2023 in Halle 8 erstmals einen Meeting Point Spa & Wellness, der in Kooperation mit dem Deutschen Wellnessverband gestaltet wird. In unmittelbarer Nachbarschaft zur themenbezogenen Ausstellungsfläche ist ein fachspezifisches Bühnenprogramm sowie ein Bereich zum Netzwerken geplant. Am Sonntag findet die Verleihung des internationalen „Spa Manager Awards“ vom Deutschen Wellness Verband und auch eine SpaCamp Session von The CampCompany statt. Die FIBO

bekommt in diesem Bereich Unterstützung durch starke Partnerschaften unter anderem mit DEHOGA, Tophotel, „Die 101 Besten – Future Hospitality Days“, aghz und Deutscher Hotelakademie.

Aus- und Weiterbildung bekommt mehr Aufmerksamkeit

„Physio Future“ heißt das Angebot, das jungen Physiotherapeuten Chancen und Möglichkeiten aufzeigt, wie sie nach der Ausbildung in den Beruf einsteigen können. Mit der IFAA Trainer Plaza, dem Functional Forum und der Body & Mind Area baut die FIBO darüber hinaus das Weiterbildungsangebot aus. Ziel ist, Theorie und Praxis enger miteinander zu verzahnen und Impulse für den Berufsalltag mitzugeben.

„Tech Valley“ – Digitalisierung optimiert Fitness-Angebote

Auch die Digitalisierung bestimmt zunehmend die Fitnessbranche und den Gesundheitsbereich. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Future Forum entsteht darum in Halle 7 das „Tech Valley“. Die Fläche bietet etablierten Unternehmen und Start-Ups eine Bühne. Vor allem Studiobetreiber finden hier verschiedene Apps, Soft- und HardwareLösungen zur Optimierung von Geräten und Fitnessangeboten.

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Foto: © Behrendt und Rausch
Am Meeting Point Health in Halle 8 dürfen sich Studiobetreiber, Physiotherapeuten & Sportmediziner auf Erkenntnisse freuen, die sie unmittelbar in ihrer Praxis umsetzen können

MEHR BEWEGUNG IST NICHT GENUG!

Ein täglicher Spaziergang durch den Park, zweimal in der Woche Rasenmähen und schon sind gesundheitliche Sorgen passé. Vielleicht etwas überspitzt, aber im Zweifel könnte man die WHO-Empfehlungen für körperliche Aktivität so interpretieren. Für Leistungssteigerung und Gesundheitsförderung braucht es jedoch ausgefeiltere Ansätze.

Ohne Muskeln geht nichts

Eine leistungsfähige Muskulatur ist die Grundlage für die Funktionsfähigkeit des Menschen und muskuläre Aktivität ist die Voraussetzung für jegliche Form von körperlicher Aktivität. Augenblinzeln, das Tippen auf dem Handy, Treppensteigen – ohne die Skelettmuskulatur wäre das alles nicht möglich. Somit wird die Funktionsfähigkeit der Muskulatur zum Garanten für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein generalisierter Verlust an Muskelmasse und -kraft hingegen,

Sarkopenie genannt, führt dazu, dass immer mehr Menschen ihren Alltag nicht mehr allein bestreiten können. Das einzig unmittelbar wirksame Gegenmittel ist ein systematisches Muskeltraining. Einfach nur mehr bewegen reicht hier nicht aus, denn Muskeln brauchen gezielte und überschwellige Wachstumsreize – und das dauerhaft.

Bewegung vs. körperliche

Aktivität vs. Training

Oftmals als Synonym verwendet, lassen sich die Begriffe Bewegung,

körperliche Aktivität und Training verschieden definieren. Während Bewegung jegliche Form der Lageveränderung ist, wird körperliche Aktivität als eine aktive, durch die Skelettmuskulatur hervorgebrachte Bewegung des Körpers definiert, die in einem substanziellen Anstieg des Stoffwechsels mündet. Zügiges Gehen, Gartenarbeit und Treppensteigen – das sind Beispiele für körperliche Aktivität. Dabei ist sie oftmals ein Mittel zum Zweck. Der Weg zur Arbeit oder der Transport von Lebensmitteln sorgen dafür, dass

WERBUNG EXPERTEN ALLIANZ FÜR GESUNDHEIT E.V. Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 86 Foto: © Experten Allianz für Gesundheit e.V

wir körperlich aktiv sind. Diese körperliche Aktivität im Alltag ist wichtig, aber nicht ausreichend, um den negativen Folgen des modernen, von Inaktivität geprägten Alltags entgegenzuwirken. Für viele Menschen sind Aktivitäten im Alltag entweder unterfordernd oder bereits überfordernd. Während die Intensitätsschwelle von zügigem Gehen oder Gartenarbeit für Erkrankte und Menschen mit Sarkopenie zu hoch sein könnte, ist für gesunde und aktive Menschen eine höhere Reizschwelle für einen wirksamen Anpassungsreiz vonnöten. Wir brauchen also individualisierte körperliche Aktivität. Hier kommt Training ins Spiel.

Systematisches Muskeltraining Training macht aus der unsystema-

tischen körperlichen Aktivität einen systematischen, planmäßigen und zielgerichteten Prozess, der die Fähigkeiten und Ziele des Individuums berücksichtigt. Während körperliche Aktivität oft ein Mittel zum Zweck ist und erwünschte Anpassungserscheinungen dem Zufall überlässt, ist das Ziel des Trainings die Optimierung der Leistungsfähigkeit und der Gesundheit. Dabei kommt es auf den Kontext an, in dem das Training absolviert wird, und das individuelle Ziel, das erreicht werden soll.

Im Kontext der Prävention und Gesundheitsförderung zielt das Training auf die ganzheitliche Leistungssteigerung unter Berücksichtigung aller Strukturen, Organsysteme und Fähigkeiten ab. Um das zu gewährleisten, werden wissenschaftlich fundierte Trainingsprinzipien, allen voran Individualisierung, Spezifität von Trainingsreizen und Overload (überschwellige Reizsetzung), als wesentliche Bausteine der Trainingssystematisierung herangezogen. Egal, ob ein ausdauerorientiertes Herz-Kreislauf-Training, ein Flexibilitätstraining oder ein Krafttraining durchgeführt wird, die grundlegende Zielstruktur ist immer die Muskulatur und Muskeltraining ist somit die Grundlage für alle Trainingsformen.

Oben: Um auch im hohen Alter fit zu sein, sollte man regelmäßig trainieren

Links: Regelmäßiges Training ist die Essenz einer funktions- und leistungsfähigen Muskulatur

Kontakt

Experten Allianz für Gesundheit e. V. Am Zwinger 2–4

33602 Bielefeld

info@expertenallianz-gesundheit.de Web: www.fit-prävention.de

Lukas Leibfried studierte Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement (M. A.) an der Deutschen Sporthochschule Köln. Er hat Erfahrung als Sporttherapeut in der psychiatrischen und internistischen Reha sowie als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter für digitale Gesundheitsförderung. Zurzeit koordiniert er das Forschungsinstitut für Training in der Prävention (FIT-Prävention) unter dem Dach des Vereins Experten Allianz für Gesundheit e. V.

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devine ® wellness-anlagenbau GmbH

Rettenbach 13c

D - 6241 Radfeld

Tel.: +43 5338 / 61465

E-Mail: office@devine.at

Web: www.devine.at

Event-Sauna

Saunieren mit einzigartigen Show Aufgüssen – Mit Effekten wie Musik, Licht, Bodennebel, Rauchsäulen, Schwarzlicht & Aufguss-Essenzen schafft man einzigartige Erlebnisse, die alle Sinne ansprechen.

Take a sauna with unique show “Aufguss” – Effects such as music, light, ground fog, smoke columns, black light and “Aufguss” essences create unique experiences which appeal to all senses. The high temperatures & the alternating bath of hot-dry & hot-humid air as well as the subsequent cooling down in fresh air or in/with cold water, stimulate the circulation & strengthen the body‘s defences.

DSB – Digital systemische Betriebskonzepte GmbH

Am Leinwedel 6

D - 74889 Sinsheim

Tel.: +49 (0) 7261 / 948894

E-Mail: kontakt@dsb.digital

Web: www.dsb.digital

Die DSB – HECTOR Gruppe ist Ihr Begleiter und ganzheitlicher Lösungsanbieter für den erfolgreichen Fitnessbetrieb der Zukunft. Für Ihren optimalen Nutzen bieten wir Ihnen mit über 300 Mitarbeitern praxiserprobte und lösungsorientierte Produkte, Dienstleistungen und Services aus unseren 8 Geschäftsbereichen: Unternehmensberatung | Marketingagentur | Franchisegeber | Software & Clubautomation | Fitness-FinTec | FitnessShop | Fitness-Eigenbetriebe | Mitglieder Support

EQUIMED Vertriebs GmbH

Wilhelm-Röntgen-Str. 4

D - 59439 Holzwickede

Tel.: +49 (0) 2301 / 188900

E-Mail: info@equimed.de

Web: www.equimed.de

Tauchen Sie ein, in die EQUIMED Erlebniswelten Unter dem vielfältigen Konzept „Erlebniswelten“ bietet EQUIMED mit seiner gehobenen Auswahl an medical- und fitness-Produkten diese Möglichkeit an. Erleben Sie die Überwasser-Massage-Liege medi stream® spa oder medi stream® 3000 medical eingebunden in der Erlebniswelt medi-Lounge, sowie die wohltuenden Effekte der Solarien & Collarien und das modulare Solevitarium®

Ein umfangreiches Produktmarketing, intensive Strategiegespräche, sowie der Aftersales-Service runden dieses Erfolgskonzept ab.

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Event Sauna © Quellenhof See Lodge –zulupictures
Halle 8 C81
Unternehmensberatung, Marketing & Franchise Halle 8 B45 medi stream® spa eingebunden in der Erlebniswelt mediLounge Halle 8 E32

Die unabhängige Interessenvertretung für Fitness-, Trainings- und Gesundheitsanbieter

ERGOFIT GmbH

Blocksbergstraße 165

D - 66955 Pirmasens

Tel.: +49 (0) 6331 / 24610

E-Mail: info@ergo-fit.de Web: www.ergo-fit.de

ERGOFIT präsentiert gleich zwei FIBO Innovation Award Gewinner der vergangenen Jahre. Neben dem Silent Row (2022) wird auch der [ExerCube] vom schweizer Startup sphery (2019 & 2020) am Messestand zu erleben sein. Natürlich bleibt ERGOFIT dem Motto „Fast Forward“ treu, daher wird der erfahrene Medizinproduktehersteller auch in diesem Jahr weitere neue Produkte und Konzepte für den Fitness- & Therapiebereich vorstellen. Neben spannenden Neuheiten gewährt ERGOFIT seinen Besuchern einen Einblick in das umfangreiche Produktsortiment aus den Bereichen Kraft, Ausdauer, Funktionelles Training, sowie die dazu entwickelte Trainingssoftware Vitality Care.

MZ-Switch - Das weltweit erste austauschbare Wearable für jede Sportart: ob im Fitnessstudio, Freien oder im Wasser

Am Zwinger 2-4

D - 33602 Bielefeld

Tel.: +49 (0) 157 / 50183098

E-Mail: info@expertenallianz-gesundheit.de Web: www.expertenallianz-gesundheit.de

Halle 8 A48

Gesundheit braucht Training – Training braucht Wissenschaft

Als die unabhängige Interessenvertretung setzt sich der Verein dafür ein, die gesellschaftspolitische Anerkennung des körperlichen Trainings und der Anbieter dieses Trainings zu stärken und eine starke Community aufzubauen. Besucher erwartet ein reger Austausch zur Mission GESUNDHEIT BRAUCHT TRAINING - TRAINING BRAUCHT WISSENSCHAFT. Ein Highlight wird die Verleihung des Forschungspreises des vereinsinternen Forschungsinstituts für Training in der Prävention sein. Prämiert werden drei herausragende, innovative Forschungsarbeiten aus dem Feld des präventiv orientierten körperlichen Trainings.

De-Saint-Exupéry-Straße 10

D - 60549 Frankfurt am Main

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Web: www.myzonedach.com

Halle 7 C04

Innovative Technologie, die Fitness fair macht. Myzone ist eine Hardware-, Software- und Wearable-Plattform, die innovative Technologie nutzt, körperliche Bewegung belohnt und Menschen dabei hilft, sich beim Sport wohlzufühlen. Ob in Fitnessclubs, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Sportteams oder Firmen im öffentlichen & privaten Sektor - helfe mit deine Community zu motivieren um möglichst viele Menschen in Bewegung zu bringen. Unterstütze deine Community die dich bei jedem MEP begleitet.

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Der Silent Row by Ergofit, Gewinner Fibo Innovation &Trend Award 2022. Nachhaltig, produziert & designed in Deutschland A37
Halle 6
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Wir bieten einen Blick hinter die Kulissen unserer erstklassigen Einrichtungslösungen im Gym Interior Design. Wir präsentieren unsere innovative Abholstation, die für einen reibungslosen Ablauf und mehr Zeit zum Training sorgt.

Unser Portfolio beinhaltet auch intelligente Schranksysteme für die Umkleidebereiche, die durch ihre softwaregesteuerte Individuallösungen mehr Sicherheit garantieren. Die Besucher können sich von neuen Trends im Gym Interior Design inspirieren lassen, dazu gehören Theken, Spinde und Dekore. An unserer Getränke- und Snackbar kann neue Energie getankt werden.

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MESSEN & EVENTS FIBO-VORBERICHT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 90
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Technogym wurde 1983 gegründet und ist eine weltweit führende Marke in den Bereichen Fitness, Wellness, Sport und Gesundheit. Technogym bietet ein komplettes Ökosystem aus vernetzten, intelligenten Fitnessgeräten, digitalen Dienstleistungen und Trainingsinhalten. Dank der MyWellness-Cloud-Plattform können die Menschen überall auf ihr persönliches Trainingserlebnis zugreifen, sowohl auf Technogym-Geräten als auch auf mobilen Geräten. Mit über 2.500 Mitarbeitern ist Technogym in über 100 Ländern vertreten. Mehr als 85.000 Wellness-Center und 400.000 Privathaushalte weltweit sind mit Technogym-Geräten ausgestattet.

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XBody hat sich zur Aufgabe gemacht, seine Partner mit innovativen, effizienten, vielseitigen und profitablen Konzepten zu unterstützen. Wir stellen nicht nur Geräte her, sondern bieten auch umfassende Unterstützung und Know-how, um Ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Als Spezialist für professionelle EMS-Lösungen hat XBody eine bahnbrechende Lösung entwickelt, um das Kundenerlebnis zu verbessern und gleichzeitig den Bedürfnissen der Studios gerecht zu werden. Die DryTech Systeme lassen sich leicht integrieren, und Sie können die XBody Nass- und Trocketechnologie separat oder kombiniert einsetzen!

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Tel.: +49 (0) 7231 / 1544833

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Jede Bewegung beginnt im Kopf. xelerate kombiniert kognitives und körperliches Training zusammen mit Spaß, und bietet somit eine innovative Trainingsform für Ihre Anlange! Bewegen heißt Informationsverarbeitung, Wahrnehmen, peripheres Sehen, Reagieren, Umsetzen, Bewegen, Bewerten. 9 Personen trainieren gleichzeitig! die Bewegungen werden gemessen, bewerten und vergleichen. ERFOLG wird messbar, dies schafft Motivation und Ziele von jung bis alt. Kognitive Fitness ist mehr als durch virtuelle Welten zu rennen und Sudoku oder Kreuzworträtsel zu lösen.

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MESSEN & EVENTS FIBO-VORBERICHT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 92
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Dank fortschrittlicher Digitalisierung und schlanker Prozesse bearbeiten die rund 100 Mitarbeiter*innen rund 150.000 Konsumentenkontakte im Monat. In den vergangenen Jahren hat Lowell für mehr als 2.000 Auftraggeber Forderungen eingezogen. Die IBW ist eine Tochtergesellschaft des europäischen Marktführers Lowell - Kunden profitieren so von modernen IT-Lösungen und umfangreichem Know-how in allen Bereichen des Forderungsmanagements.

Unsere Leistungen für Fitnessstudiobetreiber auf einen Blick:

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Seit 1953 steht der Name Inkasso Becker Wuppertal für Qualität und Vertrauen im Forderungsmanagement. Vor allem Fitnesskunden setzen seit Langem auf das Dienstleistungsspektrum der im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld beheimateten „IBW“.

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Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 000 Mehr Informationen gerne per Telefon oder im Internet Telefon: 05601 58091-30 // www.dba-baunatal.de Das duale Sportstudium mit besonders viel Praxis Fitnesstrainer A-Lizenz Übungsleiter B Sport in der Rehabilitation Prävention nach §20 SGB V   

MARKTÜBERSICHT ERNÄHRUNGSKONZEPTE UND -PRODUKTE

Bei der Umsetzung einer eigenen Ernährungsberatung stoßen Fitnessstudios immer wieder auf Hindernisse. Diese können durch den Einsatz von erprobten Konzepten gelöst werden. In unserer Marktübersicht stellen wir die wichtigsten Ernährungskonzepte, aber auch -produkte vor.

Neben dem Thema Trainingsbereich ist die Ernährungsberatung sicherlich einer der sinnvollsten Selbstzahlerbereiche, da sie das Thema Training und Ernährung optimal ergänzt. Vorgefertigte Ernährungskonzepte können vor allem die Fitnessclubbetreiber bei ihrer Arbeit unterstützen, die sich bei diesem Bereich noch nicht ausreichend ausgebildet fühlen.

Die richtige Ernährung: Der Schlüssel für optimale Erfolge

Ob Gewichtsabnahme, Muskelaufbau oder die Steigung der eigenen Fitness: Stimmt die Ernährung nicht, kommt man seinem sportlichen Ziel nur bis zu einem gewissen Punkt näher. Und das, egal wie diszipliniert man auch trainieren wird. Ernährungsstrategien, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren können somit für zu-

friedene Kunden und mehr Umsatz sorgen.

Eine kompetente Unterstützung in Theorie und Praxis

Mit bereits vorgedachten Ernährungskonzepten wird dem Personal im Fitnessclub bereits viel Arbeit abgenommen. Die Trainer dienen dann vor allem als Ansprechpartner für die Studiomitglieder, die damit zu Selbstzahler-Kunden werden. Am Markt gibt es unterschiedliche Anbieter mit verschiedenen Konzepten, die sich in ihrer Vorgehensweise und der Tiefe mit der sich der Trainer mit dem Thema Ernährung auskennen muss voneinander differenzieren. Neben klassichen Begleitprogrammen im eigenen Club gibt es auch onlinebasierte-Programme, bei denen der Kunde nur zu wöchentlichen Termi-

nen vorbeikommt. Wiederum andere sind §20-zertifiziert, andere legen besondere Schwerpunkte auf Hilfsmittel wie Tage- oder Rezeptbücher. Und natürlich unterscheiden sich die Konzepte in hinsichtlich der propagierten Ernährungsform.

Letztlich muss man für sich selbst entscheiden, welche Form der Ernährung man im Rahmen eines Ernährungskonzeptes wählt und seinen Kunden empfiehlt. Um sich einen Überblick über die Angebote im Markt zu machen, haben wir diese Marktübersicht zusammengetragen, in der sich die wichtigsten Anbieter vorstellen können und so für alle, die ein Ernährungskonzept bei sich im Studio einführen wollen, eine Hilfe bei der Auswahl bietet. Diese finden sie nun auf den folgenden Seiten.

MAGAZIN MARKTÜBERSICHT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 96
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ACISO CONSULTING GmbH

Erfolgs-Checks, mit denen sie die Erfolge messbar machen. Optimal zur späteren Vermarktung und damit als Booster für die Interessentengewinnung und den Mitgliedererhalt. Folgende Themen werden u. a. bearbeitet:

Grundlagen gesunder Ernährung

• Der Darm, dein zweites Gehirn

• Mehr Power für das Immunsystem

Rücken & Gelenke

• Ganzheitlich gegen Rückenschmerz und Verspannungen

Probleme nachhaltig lösen –Neue Potentiale nutzen

„DEIN GESUNDHEITS-COACH“ liefert Informationen sowie fertige Tools zur Umsetzung: Vom Seminar mit fertiger Powerpoint-Präsentation bis hin zu dem Krankheitsbild angepassten Trainingsempfehlungen erhalten Clubs auf der Basis einer Grundlagenausbildung ihrer Coaches alles, was sie brauchen. Außerdem erhalten sie

• Fit mit Rheuma

• Fitte Faszien

Das metabolische Syndrom

• Fit mit Diabetes

• Fit mit Bluthochdruck

Spezialthemen

• COPD und Asthma

• Depressionen

• Autoimmunerkrankungen

BenFit – your food coach

Mit BenFit können Studios auf einfache Weise Ernährungspläne generieren und Workouts zusammenstellen. BenFit –das erste komplette Lifestyle-Programm ist jetzt auch in Deutschland erhältlich!

BenFit liefert ein professionelles Tool, welches zur Umsatzsteigerung und als Retention-Tool eingesetzt werden kann. Die Teilnehmer können einen Gewichtsverlust von 0,5-1 kg pro Woche erwarten. Das motiviert die Teilnehmer länger im Studio zu bleiben. Nach einer Fortbildung können die BenFit Coaches in zwei Minuten einen persönlichen Ernährungsplan mit leckeren Rezepten und einfacher Zubereitung erstellen.

Die Coaches können aus mehr als 10 verschiedenen Menü-Typen das richtige für die Kunden auswählen. Die erstellten Programme bestehen aus vielen Lebensmitteln, die in jedem Supermarkt erhältlich sind. Das Wochenmenü kann der Teilnehmer einfach und kurzfristig über die App individuell anpassen.

In den Niederlanden nutzen bereits über 1.500 Coaches das Programm – damit ist BenFit Marktführer. Neben dem Programm gibt es auch Unterstützung im Marketing und ein Help-desk mit Ernährungs- und Lifestyle-Experten.

KONTAKT

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81829 München

+49 (0) 89 / 45098130

info@aciso.com

www.aciso.com/gesundheitscoach

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MAGAZIN MARKTÜBERSICHT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 97

Best Body Nutrition Fitnesshotline GmbH

Die Produkte Vital Omega 3 Kapseln, Vital Formula Shake, Vital MSM Aktiv Tabs, Daily One Caps und Bitter Seven Caps von Best Body Nutrition sind eine optimale Ergänzung zum Vitamin- und Mineralstoffhaushalt.

Hochwertige Ergänzung z. B. bei Stoffwechselkuren

Die Produkte eignen sich daher beispielsweise als Ergänzung bei bestimmten Ernährungsprogrammen wie einer Stoffwechselkur. Bei diesen DiätProgrammen wird weitestgehend auf

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Kohlenhydrate und Fette verzichtet. Stattdessen stehen Gemüse und Eiweiß in Form von Fleisch oder Fisch auf dem Speiseplan. Die tägliche Kalorienzufuhr wird reduziert, wodurch die Aufnahme bestimmter essentieller Nährstoffe deutlich erschwert wird.

Mangelerscheinungen vorbeugen

Um Mangelerscheinungen bei einer Phase mit geringer Nährstoffaufnahme vorzubeugen, bietet Best Body Nutrition mit diesen fünf Produkten hochwertige Ergänzungen an.

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Bei figurscout erfolgt die Wissensvermittlung online und die Praxis, sprich Diagnostik und Training im Studio. Das Angebot erstreckt sich von Landingpages zur Neukundengewinnung wie z. B. Abnehmstudie, Bauchwegstudie, Abnehmoffensive, Darm-Balance-Kur, Säure-Basen-Kur, Zuckerfrei-Challenge bis hin zum Online-§20-Präventionskurs. Onlineernährungskurs mit persönlichem Ernährungsplan. Jeder

Plan ist ein Unikat. Individuelle Ernährungsfragen werden von Ernährungsberatern kostenfrei per Mail und telefonisch beantwortet! Große Auswahl an digitalen Werbematerialien und kostenfreier Shop-Affiliate-Link. Tools für die perfekte Onlinepräsenz für mehr Kunden. Keine Lizenzgebühren. Keine Mindestabnahmen. figurscout macht Kunden erfolgreich, bringt Neukunden und attraktive Zusatzumsätze!

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Harvest Republic GmbH

Harvest Republic ist die Antwort auf Deine Frage nach der optimalen Protein- und Vitaminversorgung für Kunden im Sport- und Fitnessbereich. Bio-Qualität, der Verzicht auf chemische Zusätze, die umfangreiche vegane Produktpalette und der gute Geschmack sind Merkmale, die es braucht, um ein Gesamtkonzept aus Training und Ernährung sinnvoll zu komplettieren.

Mit dem Wissen, dass bei einem Großteil der Hauptzielgruppe 50+ in gesundheitsorientierten Fitnessclubs ohne gezielte Eiweißaufnahme rein physiologisch gar kein Muskelaufbau mehr möglich ist, ist es nur logisch, sich intensiv der passenden Ernährungs- und Thekenlösung aufrichtig zu widmen. Die umfangreiche Angebotspalette von Harvest Republic umfasst effektiv kundenbindende Serviceerlebnisse mit individuell zubereiteten Shakes aus echten Bio-

Früchten ebenso wie Riegel, Ready to drink Shakes und weitere Produkte ohne Personalaufwand für den Snackoder Eiweißautomaten.

Best Practice Beispiele zeigen, dass insbesondere die Kombination aus Körperanalysen zum Start des Trainings sowie in Recheck-Terminen und den daraus resultierenden Empfehlungen zu vitalstoffreichen Bio-Produkten zu einer verbesserten Qualität der Customer Journey, der Kundenzufriedenheit und dem erzielten Umsatz führen.

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Finyo die Stoffwechselkur – ACISO CONSULTING GmbH

Mit Finyo können Fitnessstudios ihr Image als Abnehm-Spezialist stärken und sich vom harten Wettbewerb abheben. Die positive Mundpropaganda ist nach wie vor die beste Werbung für Fitnessclubs.

Fette Erfolge mit schlankem Programm

Der Abnehmboom geht weiter. Als Anbieter der Fitness- und Gesundheitsindustrie brauchen Sie ein professionelles seriöses Abnehmkonzept für den schnellen Erfolg.

Finyo ist mehr als eine Stoffwechselkur, die verblüffende Ergebnisse erzielt. Nicht der Gewichtsverlust allein zählt, sondern wie dieser erzielt wurde.

Mit Finyo gewinnen Sie wertvolle Interessenten mit hoher Kaufkraft, hoher Bereitschaft und hoher Motivation. Zudem können Fitnessclubs neue Mitglieder gewinnen. Sie haben acht Wochen Zeit, um die Teilnehmer der Stoffwechselkur von Ihren Leistungen zu überzeugen. Mit Finyo können direkt und indirekt lukrative Umsätze generiert werden. Die Stoffwechselkur sorgt für Zusatzumsätze und nachhaltige Erfolge.

Das attraktive Medienpaket für Mitglieder und externe Kunden ist inklusive 60-seitigem Begleitbuch, Postern, Info-Flyern, Motivationsarmband und vielem mehr.

HANS Brainfood GmbH

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HANS Brainfood wurde 2018 mit dem ersten HANS Hanfriegel gegründet. Mittlerweile bauen wir über 100 Hektar Bio-Hanf auf unseren, eigenen Feldern mitten in Bayern an. Unsere Wunderpflanze schützt aktiv die Umwelt! Durch unseren Anbau binden wir bis zu viermal mehr CO2 als eine vergleichbare Fläche Wald und fördern die Bodenqualität und die Biodiversität.

Hanfsamen sind eine echte Nährstoffbombe! Mit einem hohen Gehalt an hochwertigem Protein, Omega-3, Eisen, Magnesium, Vitamin B1, B2 und E geben sie Dir die extra Power.

HANS steht für innovative BIOProdukte, die durch „High Protein“ & „Less Sugar“ bei vollem Aroma überzeugen! Perfekte, natürliche Snacks für unterwegs, im Office oder beim Workout. Auf der BIOFACH wurden zuletzt die Schokoriegel und die

Schoko-Protein Creme zum BEST NEW PRODUCT gekürt. Die Basis des Sortiments bilden unsere feinnussigen Energieriegel und die bewährten Proteinpulver.

Vor zwei Jahren wurde die Palette durch Premium CBD-Öle erweitert, die in Deutschland produziert werden. Neu sind unsere gehypten CBDFruchtgummis, die unglaublich lecker schmecken und super praktisch sind.

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Seit über 40 Jahre entwickeln und produzieren wir Sporternährungsprodukte in höchster Qualität an unserem Standort in Roth.

Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung der Sporternährungsprodukte erfolgt im eigenen Haus durch die Muttergesellschaft Nutrichem, einer der modernsten Industriebetriebe Europas. Die Nutrichem Diät+Pharma GmbH unterliegt als Hersteller von Arzneimitteln einem hohen Produktionsstandard, der weit über dem von Sporternährungsprodukten liegt. Dieser hohe Qualitätsstandard wird auch bei der Herstellung der inkospor ®-Produkte eingehalten. Eine Tatsache, die uns einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen Wettbewerbern der Branche bringt. INKO ist eines der bedeutendsten Unternehmen im Vertrieb von Sporternährungsprodukten in Deutschland und Europa. Als langjähriger und zuverlässiger

Partner der Fitnessbranche vertreiben wir unsere Sporternährungsprodukte exklusiv über Fitness- und Freizeitanlagen sowie über einige ausgewählte Online-Shops.

Mit unseren inkospor ®-Produkten bieten wir für jeden das richtige Produkt, egal ob Fitness-, Freizeitsportler, ambitionierte Leistungssportler oder für die, die einen bewussteren Lebensstil pflegen möchten. Sporternährungsprodukte, die allesamt erlebbar besser sind.

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Layenberger Nutrition Group GmbH

Layenberger – der Spezialist für funktionale Ernährung

Mit über 30 Jahren Erfahrung in Entwicklung und Vertrieb funktionaler Ernährung bieten wir als verlässlicher Partner mit unseren vier Marken zahlreiche Produkte in den Bereichen Formuladiät, Gewichtsmanagement, Sportlernahrung und sportivem Lifestyle an. Das Sortiment umfasst über 120 Produkte und wird ständig erweitert. Neben Protein-Müslis, ProteinSnacks und Shakes sowie verschiedenen Protein-Riegeln entwickeln wir unter der Marke Layenberger eine Vielfalt

an Produkten für eine eiweißreiche und kohlenhydratreduzierte Ernährung. Als Verkaufshilfen gibt es verschiedene Displays und insbesondere für die Protein-Riegel die Layenberger BAR BOX, ein aufmerksamkeitsstarkes Thekendisplay mit geballter Proteinund Geschmackspower, das mit zwei Handgriffen aufgebaut ist: Bestückt mit zwei Sorten Layenberger 3K BAR High Protein Triple Taste Riegeln und zwei Sorten Layenberger 3K Crunchy Bar hält die BAR BOX als Verkaufsdisplay immer einen proteinreichen Snack für vor und nach dem Workout bereit.

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Regeneriert. Natürlich. Basisch. – unter diesem Motto stellt sich die Marke M. Reich im Bereich Ernährung und Körperpflege mit dem Schwerpunkt Säure-Basen-Regulation vor. Die Nachfrage steigt – Menschen setzen mehr und mehr auf Gesundheit, treiben regelmäßig Sport und haben mittlerweile eine bewusstere Einstellung ihrer Ernährung und Lebensweise gegenüber.

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Für jede Zielgruppe das passende Programm myline ist der führende Abnehmprogramm-Anbieter auf dem deutschen Fitnessmarkt. Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben erfolgreich mit den myline-Programmen in den über 500 angeschlossenen Fitnessstudios und Physiopraxen abgenommen. myline hat zwei Hauptzielgruppen identifiziert – Menschen, die bis zu 4 kg oder 8 kg und mehr abnehmen möchten. Mit dem vielfach ausgezeichneten Abnehmprogramm „myline intense“ und dem §20 zertifizierten Konzept „myintense+“, haben Unternehmen für jede Abnehm-Zielgruppe das passende Programm.

Einzigartig – Der digitale Verkaufscoach 1.0

Die jahrelange Erfahrung in der Praxis hat eines gezeigt – der Verkauf von Abnehmprogrammen fällt den Trainern häufig schwer. Die Ab-

schlussquoten haben in vielen Clubs daher noch großes Potenzial nach oben. Genau für dieses Problem hat myline eine digitale Lösung entwickelt! Der digitale Verkaufscoach 1.0 wird einfach auf einem Tablet geöffnet und dem Kunden im Beratungsgespräch vorgelegt. Dieser beginnt eine digitale Analyse seines Essverhaltens und seiner Abnehmziele. Am Ende wird zusammengefasst zu welchem Abnehmtyp er gehört und er bekommt das auf ihn passende Abnehmprogramm vorgeschlagen. So lassen sich die Verkaufsquoten nachweislich steigern.

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Maximieren Sie mit PEP Ihren Umsatz und bringen Sie Ihre Mitglieder schneller an ihr Ziel!

Unter dem Motto „Du bist, was du isst und wie du trainierst“ stellt das PEPInstitut Studiobetreibern ein Ernährungskonzept zur Verfügung, das eine ausführliche Stoffwechsel-Ernährungsanalyse und individuell zugeschnittene Ernährungspläne für alle Trainingsziele (Abnehmen, Muskelaufbau, Straffung, Vitalität) mit den Bewegungsprogrammen im Studio kombiniert. Neben der gesunden Ernährungsumstellung bietet PEP auch Full-Service-Pakete mit verschiedenen Themenschwerpunkten an. Ob Stoffwechselkur, KETO, Immunbooster, Detox, Säure-Basen oder Bodytoning, alle enthalten spezielle Produkte und Ernährungsstrategien, um das Trainingsziel des Kunden erfolgreich umzusetzen. Individualität ist unsere

Stärke und Standardlösungen gehören der Vergangenheit an. Ihre Vorteile mit PEP: Sofortige Umsatzsteigerung, keine Lizenzgebühren, Studiokonzepte für jedes Budget (bereits ab 399 €), Inhouse-Mitarbeiterschulungen und Eventvorträge für Ihre Mitglieder, für jedes Mitglied das passende Programm, geringer Personalaufwand durch schnelle und einfache Umsetzung, Expertenhotline für Sie und Ihre Mitglieder, Mehrverkauf Ihrer Nahrungsergänzungen, mit jedem Trainings- und Ernährungskonzept kombinierbar, professionelle Marketingpakete.

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Virtuelle Kurse anzubieten war noch nie so EASY! Die neue CyberFitness Pro Hardware ist eine All-in-One Lösung und braucht nur eine Steckdose. Aufwendige und kostspielige Installationen entfallen.

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Mitgliedern noch besser dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Dabei wurde klar, dass Training nur ein Teil des Erfolgs sein kann. Es entstand die Jungbrunnen-Methode mit den einzigartigen Jungbrunnen-Superfoods, die es den Kunden leichter machen, einen gesunden Lifestyle zu pflegen und sich fit und voller Energie zu fühlen.

Die Jungbrunnen-Methode hilft Fitnessunternehmern, Coaches, PT’s und Physiotherapeuten dabei, ihre Kunden glücklicher und gesünder zu machen und dabei ihre Nebenumsätze deutlich zu steigern.

Die Jungbrunnen-Methode wurde von Nadine Zott entwickelt, die mit ihrer Familie sieben Fitness- und Gesundheitsclubs in der Nähe von Stuttgart betreibt. Ihr Antrieb war dabei, ihren

Aus der Praxis ihrer eigenen Studios wurde ein vollumfängliches Jungbrunnen-Programm entwickelt, welches allen Partnern hilft Kundenbegeisterung zu schaffen. Das JungbrunnenProgramm enthält die folgenden Bausteine: Social Media und Newsletter für mehr Sichtbarkeit als Gesundheitsanbieter, Ratgeber, Vorträge und Begleithefte rund um die Probleme Ihrer Kunden, ein digitales Gesundheitsportal für alle Mitglieder, JungbrunnenSuperfoods mit Affiliate und OnlineShop sowie Prozesse und Systeme für mehr Pro-Kopf-Umsatz.

slimcoach – Horn Druck & Verlag KG

haben keinen Personal- und Betreuungsaufwand. Sie erhalten attraktive Werbemittel, mit denen Sie neue Mitglieder gewinnen können. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.

slimcoach erhält hohe Auszeichnung

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Gute Zusatzeinnahmen mit slimcoach

Mit dem §20-zertifizierten Online-Kurskonzept slimcoach erzielen Sie gute Zusatzumsätze, denn slimcoach wird von den Krankenkassen bis zu 100 % bezuschusst. Im Januar wurde die ZPPZertifizierung für weitere drei Jahre verlängert.

Ihre Kunden erhalten einen individuellen Ernährungsplan, täglich leckere Rezeptvorschläge und Ernährungstipps, die ihnen helfen, gesund abzunehmen. Ein großer Vorteil: Sie

Ntv und das Deutsche Institut für Service-Qualität zeichneten 2022 erstmals die beliebtesten Unternehmen mit dem „Deutschen Gesundheits-Award“ aus. Dabei wurde slimcoach in der Kategorie „Ernährungsportale” ausgezeichnet und belegte Platz 2.

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Zell38 GmbH

Die Zell38 GmbH produziert hochwertige Nahrungsergänzungen auf Basis von über 30 Jahren Erfahrung durch Naturwissenschaftler Dr. Dirk Kuhlmann. Sein Ansatz ist es, orthomolekulare Nahrungsergänzungen und Formeln zu entwickeln, die gezielt an den Ursachen bestimmter Symptomatiken ansetzen. Ein Ergebnis seiner Arbeit und Forschung sind die exklusiven Produkte von Zell38. Das speziell für Fitnessclubs und Physiotherapien entwickelte Konzept „Health Coach“ unterstützt Betreiber und ihre Teams dabei, die Produkte sicher und gezielt empfehlen zu können und besteht aus drei Komponenten:

1. Health Coach eLearning: Durch die Ausbildung bekommen die Mitarbeiter mehr Beratungskompetenz. Das steigert die Wertschätzung und den wirtschaftlichen Erfolg des Studios oder der Praxis.

2. Health Coach Workbook: Umfangreiche, digitale Wissenssammlung für die tägliche Arbeit. Hier kann jederzeit und zielgerichtet Wissen zu allen relevanten Themen bezogen auf die Branchen Fitness und Physiotherapie abgerufen werden und dem Mitglied somit direkt eine Lösung präsentiert werden.

3. Health Coach digital: Das Tool kann als perfekte, standardisierte Bedarfsanalyse eingesetzt werden. Die Mitglieder erhalten personalisiert die passenden Lösungen präsentiert, unabhängig von Wissensstand und persönlich bevorzugten Clubleistungen der jeweiligen Trainer.

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TZAMPAS

TZAMPAS wurde in Berlin mit dem Ziel gegründet, gesunde Snacks anzubieten – ganz ohne Zusatzstoffe, Kristallzucker und tierische Bestandteile. Die Basis für unser Powerfood ist geröstetes Gerstenmehl, tibetisch „Tsampa“, der Energiespender der Sherpas auf ihrem kräftezehrenden Weg zu den Gipfeln des Himalaya. TZAMPASEnergieriegel sind die Clean-Eating-

Alternative, die mit geröstetem Gerstenmehl, Mandelmus und ausgewählten Superfoods eine deutlich zuckereduzierte (ca. 40 %) und regionale Alternative zu üblichen Dattel- und Fruchtschnitten bieten. Die Gerste besteht vor allem aus mittel- und langkettigen Kohlenhydraten, die dem Körper über einen längeren Zeitraum Energie spenden und für ein anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Egal ob vor oder nach dem Sport oder als Fitnesssnack zwischendurch –TZAMPAS-Energieriegel füllen deinen Glykogenspeicher und helfen dir, deine persönlichen Ziele zu erreichen. Unsere Riegel kommen mit nur wenigen hochwertigen Zutaten aus und sind zu 100 % vegan. Wir verzichten auf Zusatzstoffe, sowie auf die Zugabe von Kristall- und Fruchtzucker. Unser geröstetes Gerstenmehl, stammt aus Baden-Württemberg und wird in unmittelbarer Nähe der Mühle angebaut.

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Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 109 Aschenbach TechnikDesign Ambiente- & Erlebniskonzepte Aschenbach Audio Team GmbH & Co. KG Industriestraße 26 24536 Neumünster 04321-959800 mail@aschenbach com www aschenbach com Wir erstellen für unsere Kunden Beleuchtungsund Beschallungskonzepte und setzen diese in den Fitnessstudios im gesamten Bundesgebiet um D A S N E U E K U R S R A U M E R L E B N I S powered by Aschenbach Treffen Sie uns in Köln! 13.-16. April 2023

NEUES FÜHRUNGSDUO BEI DER RSG GROUP

Nach dem tragischen Tod von Rainer Schaller haben Hagen Wingertszahn und Dr. Jobst Müller-Trimbusch die Geschäftsführung der RSG Group übernommen. Im Interview haben wir mit dem neuen Führungsduo u. a. darüber gesprochen, wie die Mitarbeiter den Schicksalsschlag verarbeitet haben, auf welche Bereiche man sich derzeit fokussiert und welche Zukunftsziele das Unternehmen hat.

BODYMEDIA: Der Tod von Rainer Schaller und seiner Familie hat die gesamte Fitnessbranche zutiefst bestürzt. Wie ist es Ihnen gelungen, sich selbst und auch die Mitarbeiter nach diesem Schicksalsschlag zu motivieren, sich wieder auf das Geschäft und die Arbeit zu konzentrieren?

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: Der Tod von Rainer, seiner Familie und unseren beiden Kollegen war ein unfassbarer Schock und furchtbarer Verlust für uns alle, die Hinterbliebenen und Freunde. In den ersten Tagen nach

dem tragischen Flugzeugabsturz war kein normaler Arbeitsalltag möglich, wir haben gemeinsam getrauert – aber auch als Team dafür gesorgt, dass das Tagesgeschäft weiterlaufen konnte und wir als Konzern handlungsfähig waren. Hagen Wingertszahn: Die RSG Group verfügt über eine ganz besondere, familiäre Unternehmenskultur, die über viele Jahre hinweg entstanden ist. Nach dem Unglück konnten wir insbesondere dadurch einen einzigartigen Zusammenhalt spüren und uns gegenseitig stützen. Rainers Erbe

wirkt definitiv in uns allen weiter. Unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, sein Vermächtnis zu bewahren, nach vorne zu schauen und das von ihm gegründete Unternehmen erfolgreich weiterzuführen.

BODYMEDIA: Können Sie uns einen Einblick geben, wie Ihre Zusammenarbeit mit Rainer Schaller aussah?

Hagen Wingertszahn: Wir haben beide sehr eng und produktiv mit Rainer zusammengearbeitet. Ich bin jetzt seit sechs Jahren bei der RSG Group und

MAGAZIN INTERVIEW RSG GROUP Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 110 Foto: © RSG Groupstock.adobe.com
Interview Constantin Wilser

war als Geschäftsleiter für unsere Fitnessmarken in unserem Heimatland Deutschland verantwortlich.

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: Vor drei Jahren kam ich als CFO zur RSG Group und stand fast jeden Tag persönlich im Austausch mit Rainer. Ich habe so vieles von ihm gelernt, was ich nun mit in meine neue Position nehme.

BODYMEDIA: Sie bilden nun die Doppelspitze der RSG Group. Hatte Rainer Schaller bereits vor seinem Tod eine Nachfolgeregelung festgelegt oder wer hat die Entscheidung zu Ihren Gunsten getroffen?

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: Die RSG Group bleibt weiterhin im Familienbesitz. Nach vielen intensiven Gesprächen haben die neuen Inhaber die Geschäftsführung festgelegt. Hagen und ich freuen uns über dieses Vertrauen und sind uns sicher, dass wir die anstehenden Herausforderungen gut und erfolgreich als Team meistern werden – natürlich mit dem entsprechenden Respekt für diese Aufgabe.

BODYMEDIA: Wie sieht die Aufgabenverteilung bei Ihnen aus? Wer kümmert sich um welche Tätigkeitsfelder?

Hagen Wingertszahn: Wir sind beide CEOs und treffen alle wichtigen Entscheidungen in enger Abstimmung. Da wir aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen kommen, teilen wir uns die Themen entsprechend unserer Schwerpunkte auf.

BODYMEDIA: Wenn der Kopf des Unternehmens so plötzlich nicht mehr da ist, gibt es einige Herausforderungen zu bewältigen. Was waren in den vergangenen Wochen die wichtigsten Aufgaben für Sie? Worauf lag und liegt der Hauptfokus?

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: In den ersten Wochen lag der Fokus primär darauf, neben der gemeinsamen Trauer das Tagesgeschäft weiterzuführen und Sicherheit für die Mitarbeitenden zu schaffen. Künftig wird unser Augenmerk darauf liegen, dass wir uns auf unser Kern-Business fokussieren, nachhaltig erfolgreich sind und auch in den

nächsten 25 Jahren eines der führenden Fitnessunternehmen weltweit sein werden.

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BODYMEDIA: Was wird sich hinsichtlich des Führungsstils unter Ihnen als Doppelspitze ändern? Was möchten Sie beibehalten?

Hagen Wingertszahn: Rainer war und ist auf jeden Fall Vorbild in seinem visionären Denken und in seiner Fähigkeit, ganz unterschiedliche Talente um sich zu versammeln und Mitarbeitende zu fördern. Er hat stets groß gedacht und behielt gleichzeitig jedes Detail im Blick. Das wird auch unser Bestreben sein. Dennoch werden wir in engem Austausch mit den neuen Eigentümern

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„Wir werden alles dafür tun, das Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen.“

unseren eigenen Weg gehen. Wir werden alles dafür tun, das Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen.

BODYMEDIA: Rainer Schaller war ein großer Visionär mit vielen kreativen Ideen und einem guten Gespür für Trends. Wird die RSG Group auch zukünftig Innovationsführer bleiben? Wer wird sich zukünftig schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von neuen Konzepten und Modellen beschäftigen?

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: Niemand von uns kann Rainer ersetzen. Unser klar definierter Anspruch ist es, weiterhin Trendsetter und Taktgeber der Fitnessindustrie zu bleiben und diese aktiv mitzugestalten. Wir haben ein großartiges Team, das Rainer selbst zusammengestellt hat und das weiter an neuen Ideen arbeitet.

BODYMEDIA: 22 Marken gehören zur RSG Group. Das Unternehmen ist international tätig. Auf welche Geschäftsfelder, Marken und Märkte werden Sie sich zukünftig fokussieren?

Wo sehen Sie das größte Potenzial, wo besteht eventuell Nachholbedarf?

Hagen Wingertszahn: Unser Fokus wird ganz klar auf unseren Fitnessmarken Gold’s Gym, McFIT und JOHN REED liegen. Fitness ist unsere Kernkompetenz und diese werden wir in Zukunft noch weiter ausbauen.

Der Fokus der RSG Group wird zukünftig ganz klar auf den Fitnessmarken Gold’s Gym, McFIT und JOHN REED liegen. Auf den Bildern ist HEIMAT by Waris Dierie in Paris (links oben), HEIMAT in LA (links unten) und das JOHN REED Studio in Wien Schottentor zu sehen

BODYMEDIA: Werden zu den 22 Marken weitere hinzukommen? Wie sehen die konkreten Zukunftspläne der RSG Group aus?

Dr. Jobst Müller-Trimbusch: Mit unserem aktuellen Portfolio sind wir gut aufgestellt und decken alle Marktsegmente ab – von Value for Money bis hin zu Premiumfitness. Aber natürlich kann es sein, dass zukünftig eine Marke dazu kommt, wenn sie zu uns passt.

BODYMEDIA: Wie beurteilen Sie die Entwicklung des deutschen Fitnessmarkts? Welche Entwicklungen und Trends sehen Sie und was bedeutet das für die RSG Group?

Hagen Wingertszahn: Die pandemiebedingten Studioschließungen liegen hinter uns und alle Standorte sind im geregelten Betrieb geöffnet. Die Auswirkungen der Coronapandemie sind in der Gesamtbetrachtung noch zu spüren. Aber wir registrieren, dass die Menschen wieder zunehmend im Studio trainieren wollen oder auch hybrid Sport treiben, also in Kombination aus Home-Workouts und Fitnessstudio. Mit unserem breiten Markenportfolio decken wir alle Bereiche ab und sehen uns damit gut für die Zukunft aufgestellt.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

Hagen Wingertszahn hat langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Seit 2016 verantwortet er als Geschäftsleiter Deutschland der RSG Group die Leitung und Steuerung des Kerngeschäfts für alle Fitnessmarken der RSG Group im Heimatmarkt. Zuvor war er knapp fünf Jahre als COO bei Fitness First.

Dr. Jobst Müller-Trimbusch ist als CFO seit 2020 Teil der Unternehmensführung der RSG Group. Er promovierte auf dem Gebiet der Kapitalmarktwissenschaft und bekleidete während seiner beruflichen Laufbahn unterschiedliche Funktionen bei Goldman Sachs, der Deutschen Börse und Bertelsmann sowie einer Strategieberatung.

MAGAZIN INTERVIEW RSG GROUP Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 112
Fotos: HEIMAT Paris: © Didier Delmas, HEIMAT LA © RSG Group, JOHN REED Studio in Wien © RSG Group

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WARUM IST DER ONLINEABSCHLUSS

VON MITGLIEDSCHAFTEN DIE ZUKUNFT?

Spätestens seit der Veröffentlichung von „Chat GPT“ zeigt sich, in welche Richtung sich die Zukunft in nächster Zeit entwickeln wird: Wir sparen Zeit, wo es nur geht.

Auch die Fitnessbranche kann und sollte von diesem Trend profitieren. Der Schlüssel? – Online verkaufen. Wie das geht und warum die sich daraus ergebenden Vorteile so massiv sind, zeigt der folgende kurze Artikel.

Zeit ist Geld …

… das ist für die meisten sicherlich nichts Neues. Könnte man zumindest meinen. Wenn man sich jedoch anschaut, wie der Verkauf von Mitgliedschaften in einem Großteil der Einzelstudios und kleinen Fitnessketten abläuft, erhält man einen gegenteiligen Eindruck.

Netflix, DAZN und Co. haben es schon vor Jahren begriffen: Wenn man es schafft, den Kunden bzw. das Mitglied online vom eigenen Angebot zu überzeugen und auch gleich dort die Möglichkeit bietet, das Angebot wahrzunehmen, spart man sich den persönlichen Verkaufsprozess. Schön und gut, aber warum ist das so wertvoll? Ganz einfach: weil der persönliche Verkaufsprozess eines Fitnessstu-

dios im Schnitt sage und schreibe 141 Minuten in Anspruch nimmt. Das raubt nicht nur die wertvolle Zeit der eigenen Mitarbeiter, sondern auch die Zeit der Interessenten. Der Onlineverkauf hingegen ist in weniger als 3 Minuten abgeschlossen, ohne dass auch nur ein einziges Verkaufsgespräch geführt wurde. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es nicht – SANTANA zeigt, wie es geht – durch The Journey™, der digitale Verkäufer.

Dein digitaler Verkäufer … Die auf die Branche spezialisierte Digitalagentur SANTANA ermöglicht es Studiobetreibern unabhängig von der Studiogröße, vom Onlineverkauf zu profitieren. Dafür entwickelten sie ihr ganz eigenes System namens The Journey™: Mittels einer individuellen digitalen Buchungsstrecke können potenzielle Mitglieder ihre Mitgliedschaften gleich online abschließen. Das Beste daran? Die daraus resultierenden Mitgliedschaften können automatisiert in die jeweilige Mitgliederverwaltungssoftware eingepflegt werden (z. B.

Magicline). Dadurch sparen Betreiber im Schnitt mehr als 200 € pro Neumitglied.

Fakt ist also, dass die aktuellen Entwicklungen auch vor der Fitnessbranche nicht Halt machen. Aus diesem Grund hat SANTANA in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, ihre eigens entwickelte Lösung für den Onlineverkauf von Mitgliedschaften weiter auszuarbeiten und zu perfektionieren. Heute sind sie stolz auf ein – für die Partner – vollständig automatisiertes und stetig wachsendes Produkt. Der dadurch entstehende Vorteil für die Studiobetreiber ist immens, denn sie sparen Zeit und Geld!

Kontakt

Santana Consulting GmbH

Am Glockenturm 8

63814 Mainaschaff

Tel. +49 (0) 6021 / 4953075

E-Mail: info@santanadigital.de

Web: www.santanadigital.de

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Foto: © Santana Consulting
Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 000 RehaVitalisPlus e.V. #JETZTSTARTEN Rehasportautomatisch mehr Zeit für unsere Kunden. IHRE EXPERTEN IM REHASPORT. Sprechen Sie mich an: Philipp Neigenfindt Tel. +49 (0)211-99 540 439 info@rehavitalisplus.de rehavitalisplus.de In Kooperation mit „Wir produzieren erfolgreichen Rehasport.“ Durch Abrechnung.digitale

NEUE ZIELGRUPPEN BEGEISTERN

Ein wiederkehrender Prozess: Ein Mitglied meldet sich motiviert im Studio an. Nach drei Monaten kündigt es, ohne sichtliche Resultate erzielt zu haben. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Menschen kommen mit frischer Motivation, individuellen Zielen und Erwartungen, vielleicht sogar Hoffnungen, in ihr Fitnessstudio, insbesondere die anspruchsvolle Generation Z, die mittlerweile mehr als 80 % der Studiobesuche ausmacht. In den meisten Fällen bekommen sie beim ersten Termin zunächst einen Trainingsplan, dann folgt ein Einweisungstermin in einem überfüllten Trainingsbereich. Danach verabschiedet sich der Trainer mit den Worten: „Wir haben auch noch Kurse, kannst du ja mal aus-

probieren. Viel Spaß!“ Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass Studios einen entscheidenden Hebel haben, mit dem sie die Motivation ihrer Neumitglieder positiv beeinflussen und aufrechterhalten können.

Scheitern, trotz guter Betreuungsansätze

Wir können uns ausmalen, was passiert: Das Neumitglied fühlt sich allein gelassen, der Kursplan wandert in die Tasche und der Kursraum bleibt für die meisten ein nie genutzter Bereich,

entweder weil sie sich nicht hineintrauen oder weil sie gar nicht abschätzen können, was sie dort erwartet. Und das ist ein großes Versäumnis –zum einen für das Neumitglied, das Trainingserfolge erzielen, Motivation und Anschluss zu einer Community finden möchte, aber auch für den Club, der in diesem Augenblick wertvolle Potenziale verschenkt.

Was können Fitnesseinrichtungen tun, um dem entgegenzuwirken? Ein neues Mitglied benötigt umfassenden

MAGAZIN KURSANGEBOT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 116
Foto: © LES MILLS
Text Stefan Weiffen

Input zu allen im Studio angebotenen Trainingsoptionen und wie man diese sinnvoll miteinander kombinieren kann – sei es der Freihantelbereich, der Gerätebereich, die Functional Area, der Kurs- und Cyclingraum oder der Stretchzirkel. Das Mitglied hat dadurch die Wahl, alleine für sich zu trainieren und so das Maß an Spaß und Integration selbst zu bestimmen. Alternativ kann es von mehr Abwechslung beim Training, einem besseren Zugehörigkeitsgefühl zur Community und von neuen Trainingsreizen durch das vielfältige Kursangebot profitieren, vorausgesetzt, es weiß darüber Bescheid, weil ihm zu Beginn Gruppen-Workouts ans Herz gelegt wurden.

Zeit investieren und das Studioteam richtig schulen Sich genug Zeit zu nehmen, um die ersten Schritte eines neuen Mitglieds zu begleiten und herauszufinden, welche Art von Trainingskombinationen es braucht, ist eine Sache. Ein nicht zu unterschätzender Schritt davor

liegt in der Zeit, die wir in die Schulung unserer Mitarbeiter stecken, damit sie aus allen Bereichen die richtigen Trainingstools in den individuellen Trainingsplänen vorschlagen können. Wenn nicht alle Mitarbeiter im Studio

nicht wie eine Nummer fühlt, sondern wie ein Teil der Fitnessfamilie, die hier gerne trainiert. Besondere Aufmerksamkeit müssen wir dabei der jungen Zielgruppe schenken, der Generation Z. Diese große Zielgruppe möchte

wissen, welche Angebote es auf der Fläche und welche es im Kursbereich gibt, ist das Scheitern bei der Verknüpfung verschiedener Trainingsbereiche vorprogrammiert.

Trainingsbereiche miteinander verknüpfen Clubbetreiber wissen, dass die Dropout-Quote in den ersten drei Monaten am höchsten ist. Also warum sorgen sie nicht in den ersten drei Monaten dafür, dass sich das Mitglied

nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen trainieren, wie und wann es ihr passt. Studiobetreiber benötigen also innovativere Ansätze, um sie für Gruppenworkouts begeistern und so ihre Bedürfnisse nach hochmotivierenden Fitnesserlebnissen befriedigen können.

Leichter gesagt als getan, denn wie schaffen Sie es, das alles unter einen Hut zu bringen, die Bereiche im Studio miteinander zu verbinden und auch

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Der Kursbereich ist ein wichtiger Faktor für die Mitgliederbindung

Studiobetreiber müssen innovative Ansätze und eine Verbindung aller Trainingsbereiche schaffen, um so mehr Abwechslung, Spaß, Motivation und letztendlich Resultate bei ihren Mitgliedern zu erzielen

noch den Forderungen der Generation Z gerecht zu werden? Fläche und Kursraum sind meist strikt voneinander getrennt. Kursfans und Flächengänger laufen sich höchstens in der Umkleide über den Weg. Aber was, wenn diese beiden Bereiche mit coolen Workouts miteinander verbunden wären? Ein Gruppenworkout auf der Fläche, das Neugier bei anderen weckt, könnte eine vielversprechende Schnittstelle sein, die das Beste aus beiden Bereichen miteinander verbindet.

Ein Ansatz, der Fläche und Kursraum näher aneinander rücken lässt und insbesondere die Nachfrage der Generation Z nach hochmotivierenden Fitnesserlebnissen befriedigt, ist z. B. LES MILLS Strength Development. Durch die vielfältige Einsetzbarkeit des neuen Programms auf der Fläche oder im Kursraum bietet es das, was Studios brauchen, um die junge Zielgruppe für ihr Angebot zu begeistern und sie dort abzuholen, wo sie sich aufhalten. Zudem ermöglicht das Programm neben Resultaten auch die

Stärkung des Selbstvertrauens, was bei der Generation Z hoch im Kurs steht.

Chance, tiefe Kundenbindung

zu entwickeln

Wenn Studios es schaffen, dass alle Mitglieder, und dabei geht es nicht nur um Neumitglieder, wenigstens einen Großteil der Bereiche der Anlage kennen und diese aufgrund der attraktiven Angebote für alle Zielgruppen nutzen, entsteht eine tiefe Kundenbindung. Der Spaß und die Motivation am Training sorgen für immer wiederkehrende positive Fitnesserlebnisse und werden letztendlich zu einer festen Trainingsroutine, auf die das Mitglied nicht verzichten möchte.

Fazit

Schaffen Sie innovative Ansätze und eine Verbindung aller Trainingsbereiche, um so mehr Abwechslung, Spaß, Motivation und letztendlich Resultate bei Ihren Mitgliedern zu erzielen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mitglieder kommen häufiger und bleiben länger, weil sie eine Beziehung zum Studio

aufbauen und ihnen die Abwechslung beim Training mehr Spaß und Erfolg bringt.

Stefan Weiffen ist Partner-ExperienceManager bei LES MILLS Germany und seit vielen Jahren in der Fitnessbranche tätig. Er war u. a. KeyAccount-Manager der Reebok-FitnessGermany GmbH, LES MILLS-Trainingsmanager und Club-PerformanceManager. Seine langjährige Erfahrung in allen Bereichen der Gruppenfitness macht Stefan Weiffen zu einem erfahrenen und kompetenten Ansprechpartner für Studiobetreiber in ganz Deutschland.

Mehr Infos unter: www.lesmills.de oder info@lesmills.de

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KUNDEN UND MITARBEITER GEWINNEN WIE STEVE JOBS

Erfolge von Apple, Tesla und Co. sind kein Zufall. Neben innovativem Denken und der Motivation, Neues zu kreieren, wissen sie vor allem eines ganz genau: wie man Kunden begeistert. Und es gibt sie, eine Methode, die sich erfolgreiche Marken zunutze machen. Diese Methode heißt: Personal Branding.

Was ist Personal Branding?

Ganz einfach ist es zu sehen am Beispiel von Steve Jobs. Beim I-Phone denken viele an Steve Jobs. Das liegt an seinem starken Personal Brand. Er hatte die Fähigkeit, Interesse zu wecken.

Kunden gewinnen durch Personal Branding

Es geht darum, aufmerksam zu machen und Werte zu vermitteln. Wie wirkungsvoll Personal Branding ist, sieht man an den drei wertvollsten Marken. Sie alle haben eine starke Person vorne dran. Die Personal Brands hinter Apple, Tesla und Amazon können sehr kontrovers betrachtet werden, doch eines ist klar: Die Methode wirkt. Sie wirkt bei großen Unternehmen genauso wie bei Einzelpersonen. Alles wird

digitaler, das macht Personal Branding umso wichtiger. Menschen wollen von Menschen kaufen. Mit dieser Methode geht das skaliert und man muss nicht mehr mit allen einzeln sprechen. Gezielte Beiträge auf Social Media, Interviews in Podcasts oder Ähnliches helfen, eine Verbindung zu potenziellen Kunden oder Mitarbeitern aufzubauen. Eines ist wichtig: Die Message sollte klar und auf den Punkt sein.

Welchen Unterschied hat Steve Jobs gemacht?

Steve Jobs hat der Welt der Computer, Smartphones und Co. Emotion verliehen. Es war etwas Besonderes, ein I-Phone zu besitzen. Doch das kann nicht nur ein Steve Jobs, wir alle können dem, was wir anbieten, mehr Leben und Emotion geben, indem wir

als Person dahinterstehen. Das ist auch der Grund, warum immer mehr Unternehmen und Selbstständige sich damit beschäftigen. Denn Menschen kaufen heute entweder billig oder sie kaufen Werte. Werte des Unternehmens, oder noch viel stärker, die Werte der Menschen, die dahinterstehen. Viele Menschen überlassen es dem Zufall, was man über sie sagt. Doch es kann sich lohnen, sich damit zu beschäftigen, welche Wirkung man nach außen hat. Denn wir alle haben einen Personal Brand. Die Frage ist: Nutzen wir es gezielt oder überlassen wir es dem Zufall? Wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt, auch wenn Steve Jobs und einige der anderen sehr erfolgreichen Personal Brands sehr exzentrisch sind. Die eigene Persönlichkeit ist das Elementare.

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Foto: © (JLco) Julia Amaralstock.adobe.com
Text Tobias Conrad

Mitarbeiter gewinnen durch Personal Branding

Wenn es eine Sache gibt, die engagierte Mitarbeiter anzieht, sind es inspirierende Menschen. Ein Personal Brand schafft es, Menschen anzuziehen, weil sie gerne mit so jemandem zusammenarbeiten möchten. Zu seiner Zeit hatte Steve Jobs die besten Entwickler – sie wollten genau für ihn arbeiten.

Die Vorteile, wenn man Personal Branding nutzt:

1. Besser wahrgenommen werden: Eine starke Personal Brand hilft dabei, sich von anderen abzuheben und ein einzigartiges Image aufzubauen, das positiv wahrgenommen wird.

2. Anerkennung und Respekt: Eine starke Personal Brand entsteht durch Klarheit und Fokus in der Kommunikation. Durch diese beiden Eigenschaften wird man direkt stärker wahrgenommen.

3. Vertrauensaufbau: Eine authentische Personal Brand hilft beim

Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit, was wiederum zu besseren Geschäftsmöglichkeiten führen kann.

4. Verkaufsförderung: Eine starke Personal Brand trägt dazu bei, Produkte oder Dienstleistungen erfolgreicher zu verkaufen, indem sie die Persönlichkeit und die Kompetenz des Unternehmens und damit dessen Produkte hervorhebt.

5. Onlinepräsenz: Personal Branding ermöglicht es, eine starke Onlinepräsenz aufzubauen, dadurch Reichweite zu generieren und die eigene Marke zu fördern und zu schützen.

Fazit

Personal Branding ist die Methode, wenn es um beruflichen und persönlichen Erfolg geht. Durch ein einzigartiges Image, das Aufbauen von Vertrauen und die Wertschätzung seinen Kunden/Mitarbeitern gegenüber werden weitere Geschäftsmöglichkeiten generiert.

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Personal Branding ist mehr Wer sich mit dem eigenen Personal Brand auseinandersetzt, merkt, dass Netzwerke größer werden, man in bessere Verbindung kommt und Synergien entstehen. Menschen mögen Menschen mit ähnlichen Werten. Personal Branding ist der Weg, die eigenen Werte klar zu kommunizieren. Man kann Personal Branding nutzen oder nicht – das Ergebnis wird ein anderes sein.

Kontakt: office@tobias-conrad.com, www.tobias-conrad.com

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Tobias Conrad ist Mentor für Unternehmen und Selbstständige, Experte für Personal Branding und Speaker.
Für weitere Informationen: partners.urbansportsclub.com/de

EINZIGARTIG, DIGITAL UND OFFEN:

DAS TECHNOGYM ECOSYSTEM

In der heutigen Fitnesswelt wird von Fitnessstudios erwartet, dass sie die persönlichen Bedürfnisse, Leidenschaften und Ziele ihrer Patienten beachten. Diese wünschen sich schnelle Ergebnisse und personalisierte, ansprechende Trainingserfahrungen. Und sie erwarten, dass sie ihr Training nahtlos nachverfolgen und immer und überall auf ihre Daten zugreifen können.

Technogym hat ein digitales Ökosystem geschaffen, das die Fitnessbranche für Konsumenten und Konsumentinnen attraktiver machen und ihre Bedeutung gegenüber Institutionen wie Versicherungen, Gesundheitssystem und Medizin hervorheben und stärken soll. Das Technogym Ecosystem umfasst vernetzte Geräte, Apps und zahlreiche On-Demand Trainingsinhalte und ist in der Lage, jeden einzelnen Nutzer mit seiner eigenen personalisierten Trainingserfahrung zu verbinden.

Vernetzung unterschiedlicher Systeme

Das Technogym Ecosystem ist eine offene Plattform, die sich mit bereits bestehenden Softwareanwendungen integrieren lässt (z. B. Mitgliedssoftware, Marketing- und Zahlungsplattformen, Geräte zur Körperanalyse und -auswertung). Zudem unterstützt sie die von Mitgliedern genutzten Apps und Mobilgeräte. Fitnessstudios pro-

fitieren zudem vom innovativen CRM „MyWellness“, das die Digitalisierung vorantreibt und so Nutzererfahrung, Kundenbindung und Attraktivität der Einrichtung verbessert und den ROI mit Upselling und Sekundäreinnahmen steigert.

KI-Einsatz für individuelle Nutzererfahrung

Mywellness ermöglicht mit einem KI-basierten System, die Trainingserfahrung jedes einzelnen Mitglieds zu personalisieren ‒ von der ersten Analyse über die Individualisierung des Trainingsprogramms bis hin zum Verkauf zusätzlicher Services, sowohl im Fitnessstudio als auch zu Hause. Darüber hinaus können Fitnessstudios und deren Mitglieder an Treueaktionen und sozialen Kampagnen wie Let‘s Move for a Better World teilnehmen und so weitere Synergien nutzen.

Die Personalisierung der Trainingserfahrung basiert auf den individuellen

Bedürfnissen, Gewohnheiten und Leidenschaften der Mitglieder und garantiert durch individuelle Anpassungen maximale Motivation und beste Ergebnisse.

Das Technogym Ecosystem ist die einzige End-to-End-Lösung, die sich dank der enormen Vielfalt integrierbarer Apps und Software sowohl an die Bedürfnisse der Trainierenden, als auch an die geschäftlichen Anforderungen der Betreiber optimal anpasst.

Kontakt

Technogym Germany GmbH

Frankfurter Str. 211 63263 Neu-Isenburg

Tel.: +49 (0) 6102 / 822380

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PERSONALLOSER STUDIOBETRIEB UND DIE HAFTUNG DES BETREIBERS

Gestiegene Personalkosten und hohe Flexibilitätserwartungen der Mitglieder an die Öffnungs- und Trainingszeiten sind nur zwei von zahlreichen Gründen dafür, dass aktuell immer mehr Fitnessstudiobetreiber sich mit den Möglichkeiten eines zeitweisen oder vollständig personallosen Studiobetriebs auseinandersetzen. Von besonderer Relevanz ist dabei die Frage, welche haftungsrechtlichen Aspekte bedacht werden müssen. Nachdem im Artikel in der letzten Ausgabe die infrage kommenden Haftungsfragen dargestellt wurden, werden im Folgenden Umsetzungskonzepte zur rechtssicheren Handhabung des Konzepts „personalloses Studio“ vorgestellt.

Die Rechtsprechung geht davon aus, dass der Betrieb eines Fitnessstudios eine Gefahrenquelle darstellt. Den Betreiber trifft damit eine Verkehrssicherungspflicht und er hat im Rahmen des Zumutbaren alles Notwendige und Erforderliche zu veranlassen, damit die eigenen „Mitglieder“ vor Schäden bewahrt bleiben. Die bisher ergangene

Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) bezieht sich auf Anlagen, in denen während der Öffnungszeiten generell Personal war, wobei auch in diesen Konstellationen die vom Studio eingesetzten Mitarbeiter natürlich nicht sämtliche Bereiche des Unternehmens permanent im Blick haben können.

Die Gerichte prüfen im Schadensfall neben einer möglichen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht auch, ob ggfs. vertragliche Schutzpflichten durch den Studiobetreiber gegenüber dem Mitglied verletzt wurden. Derartige Schutzpflichten umfassen als schuldrechtliche Nebenpflicht das Gebot, sich bei der Abwicklung des

MAGAZIN RECHTSPRECHUNG Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 124
Text Dr. Hans Geisler
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Vertrages so zu verhalten, dass Körper, Leben, Eigentum und sonstige Rechtsgüter des anderen Teils (hier: des Mitglieds) nicht verletzt werden. Derjenige, der eine Gefahrenlage schafft (hier: der Studiobetreiber), ist grundsätzlich verpflichtet, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren.

Dieser von der Rechtsprechung zugrunde gelegte Maßstab gilt für alle Vertragssituationen und damit auch für personallose Fitnessstudios. Dabei ist der Betreiber aber nicht verpflichtet, jeder abstrakten Gefahr vorbeugend zu begegnen. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze ist der Sorgfaltspflicht genüge getan, wenn ein Sicherheitsgrad erreicht ist, den die in dem entsprechenden Bereich herrschende Verkehrsauffassung für erforderlich hält. Unter der Verkehrsauffassung wird die Anschauung der betroffenen Verkehrskreise oder der überwiegenden Mehrheit der Allgemeinheit verstanden. Diese wird also in der hier interessierenden

Konstellation das Verständnis und die Erwartungshaltung des jeweiligen Mitgliederstamms betreffen. Zu berücksichtigen sind daher auch die vertraglichen Rechte und Pflichten sowie auch die Werbung des Studios mit den versprochenen Leistungen und der vorhandenen Kompetenz, z. B. in Bezug auf die Ausbildung und Qualifikation des eingesetzten Personals und die Überwachung und Betreuung.

Sind im Mitgliedschaftsvertrag Haftungsbegrenzungen möglich? Ausgangspunkt für alle rechtlichen Überlegungen ist die konkrete Ausgestaltung der jeweiligen Vertragsbeziehung zwischen dem Mitglied und dem Studio. Insoweit kommt es darauf an, was genau Gegenstand des sogenannten Mitgliedschaftsvertrages ist. Wird aufgrund der Werbung und gegebenenfalls auch der vom Fitnessclub verwendeten Vertragsunterlagen mit überobligatorisch qualifiziertem Personal, also gesondert geschultem Personal oder sogar dem Einsatz von Physiotherapeuten und Ärzten, geworben und wird dieses zur Vertragsgrundlage, so stellt sich die Erwartungshaltung des Mitglieds und der

angesprochenen Verkehrskreise ganz anders dar als bei einer reinen Überlassung der Geräte und Räumlichkeiten. Bei personallosen Studios sollte daher sowohl in der Werbung als auch im Mitgliedschaftsvertrag deutlich kommuniziert werden, dass kein Personal und damit auch keine Betreuung vorhanden ist.

Würden die Betreiber eines Fitnessstudios vertraglich eine Haftung für Personenschäden ausschließen können, wäre die Thematik schnell und umfassend gelöst. Dies ist jedoch nicht möglich! Eine in der Mitgliedschaft oder der Hausordnung die Haftung für Lebens-, Körper- oder Gesundheitsschäden enthaltene begrenzende Klausel fällt in den Anwendungsbereich des AGB-Rechts. Einschlägig ist insoweit die Vorschrift des § 309 Nr. 7 BGB, die ein Klauselverbot ohne Wertungsmöglichkeit enthält. Dies bedeutet, dass jede Klausel, die gegen die Vorschrift verstößt, stets unwirksam ist. Die Regelung betrifft Klauseln, welche die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit betreffen. Auch pauschale vertragliche Haftungsausschlussklauseln im

Fraglich ist, welche konkreten Sicherheitsvorkehrungen von Studiobetreibern verlangt werden, damit diese bei Unfällen nicht haften

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Mitgliedschaftsvertrag, wie z. B. „Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr“, sind unwirksam. Der Fitnessclub haftet jedoch nur dann, wenn eine mindestens leicht fahrlässige Pflichtverletzung vorliegt. Ohne Pflichtverletzung keine Haftung. Damit haftet das Studio auch nicht für selbstverschuldete Unfälle des Mitglieds. Dies ergibt sich aus der gesetzlichen Systematik und muss nicht gesondert vertraglich vereinbart werden. Ausnahmen können nur dann bestehen, wenn das Studio eine vertraglich übernommene Sorgfaltspflicht oder allgemeine Verkehrssicherungspflichten verletzt hat.

Konkrete Anforderungen an den Betrieb personalloser Studios

Die herrschende Verkehrsauffassung orientiert sich an den Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls. Der Betrieb eines personallosen Fitnessstudios begründet zunächst eine objektive Gefahrenlage, aus der sich die naheliegende Möglichkeit einer Schädigung anderer ergibt. So kann z. B. ein Mitglied während des Langhanteltrainings einen Kreislaufkollaps bekommen und ohnmächtig unter der Hantel liegen bleiben. Dabei ist den jeweiligen Nut-

zern jedoch bewusst, dass durch das Trainieren und die damit begründete körperliche Anstrengung ein potenziell gesteigertes Risiko begründet wird. Fraglich ist, welche konkreten Sicherheitsvorkehrungen von dem Betreiber verlangt werden, damit dieser bei Unfällen nicht haftet. Nach ständiger Rechtsprechung des BGH sind die Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die

Studiobetreiber

können Haftung für Personenschäden

vertraglich nicht ausschließen

ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf und die ihm nach den Umständen auch zuzumuten sind (vgl. z. B. BGH, NJW 2008, 3775). Betroffene Verkehrskreise sind die Betreiber von personallosen Fitnessstudios und deren Mitglieder. Personallose

Studios verfügen üblicherweise nicht über Personal (jedenfalls nicht vor Ort); also findet auch keine Überwachung des Trainingsbetriebs statt. Wenn dies den Kunden so bekannt ist – und dies damit der herrschenden Verkehrsauffassung entspräche –, dann erwartet auch kein Kunde eine Überwachung seines Trainings. Eine fehlende Überwachung kann damit bei personallosen Studios auch grundsätzlich keine Pflichtverletzung darstellen.

Allgemeine Überwachung und Beseitigung von Gefahrenquellen Jeder Nutzer eines personallosen Fitnessstudios geht berechtigterweise davon aus, dass die Räumlichkeiten auch beim personallosen Studio im Hinblick auf mögliche Beschädigungen, Gefahrenquellen durch Vandalismus oder Unfälle, z. B. einem zersplitterten Spiegel oder Glasflaschen, Funktionsfähigkeit der Geräte, Wartungsintervalle an den Geräten, Reinigungsarbeiten, Auffüllen der Automaten etc. regelmäßig überprüft werden. Hieraus folgt, dass durchaus erwartet wird, dass die Räumlichkeiten nicht nie, sondern vielmehr auch regelmäßig überprüft werden. Der Betreiber eines personallosen

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Personallose Studios müssen regelmäßig im Hinblick auf mögliche Beschädigungen, Gefahrenquellen durch Vandalismus oder Unfälle, Funktionsfähigkeit, Wartungsintervalle an den Geräten und Reinigungsarbeiten überprüft werden

Fitnessstudios ist in jedem Fall verpflichtet, seine Räumlichkeiten und Geräte in einem funktionsfähigen Zustand zu bewahren und mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen, um Verletzungsgefahren zu minimieren. Ein sich quasi selbst überlassener Fitnessclub, in dem sich sodann Gefahrenquellen bilden können, stellt eine Verletzung der Sorgfaltspflichten dar.

Aus diesen Gründen empfehlen wir, mindestens einmal am Tag bzw. falls das Studio rund um die Uhr geöffnet ist, mindestens zweimal, die Räumlichkeiten und Geräte zu kontrollieren und etwaige Gefahrenquellen zu beseitigen. Die tatsächliche Durchführung der Kontrollen sollte beweissicher dokumentiert werden, damit die Überwachung dieser Verkehrssicherungspflicht auch nachgewiesen werden kann.

Wir können uns bislang nicht auf konkrete Rechtsprechung berufen. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass ein Gericht kürzere Intervalle der Überprüfung für notwendig hält als die hier dargestellten. Schließlich ist noch zu bedenken, dass im Falle eines Schadensereignisses nicht nur zivilrechtliche Ansprüche drohen, sondern gegebenenfalls auch eine strafrechtliche Haftung in Betracht kommt. Diese könnten etwa eine fahrlässige Körperverletzung, aber auch im Extremfall eine fahrlässige Tötung durch Unterlassen (unterlassene Aufsicht) sein.

Kontrollpflicht hinsichtlich der Trainingsfläche?

Es stellt sich daran anknüpfend die Frage, ob auch die Trainingsfläche zu überwachen ist. Die Frage der Kontrollpflicht ist nicht nur allgemein, sondern auch konkret anhand der individuellen Studiogegebenheiten zu beantworten. Wenn z. B. viele Jugendliche oder junge Erwachsene trainieren, dann spricht vieles dafür, dass in einem solchen Club häufiger zu kontrollieren ist, als dies bei älteren Mitgliedern der Fall ist.

Wenn in dem personallosen Studio mehrere Notknöpfe vorhanden sind und auch eine Möglichkeit besteht, einen Krankenwagen und Rettungssanitäter anzurufen, haftet der Studiobetreiber weder aus der Verletzung von vertraglichen Pflichten noch aus Gesichtspunkten der Verkehrssicherungspflicht.

Um derartige Probleme und emotional belastende Gerichts- und Strafverfahren zu vermeiden, empfehlen wir, dass auch im personallosen Studiobetrieb in regelmäßigen Zyklen, z. B. alle vier bis fünf Stunden, kontrolliert wird. Die fortschreitende technische Entwicklung wird in den nächsten Monaten und Jahren dazu führen, dass die Gesundheit der Mitglieder und der Gesundheitszustand auch während eines unbeaufsichtigten Trainings überwacht werden können. Derartige technische Entwicklungen können auch zu einer geänderten Erwartungs-

haltung der beteiligten Verkehrskreise führen. Behalten Sie daher die technischen Entwicklungen im Blick.

Für ausreichenden Versicherungsschutz sorgen Schließen Sie auf jeden Fall für den Betrieb eine Betriebshaftpflichtversicherung unter Hinweis auf die Personallosigkeit ab. Zudem eine Inhaltsversicherung, damit Diebstahl und Vandalismus versichert sind.

Dr. Geisler, Dr. Franke Rechtsanwälte PartmbB steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung von Unternehmen. Zu der Kanzlei, die 2001 von Dr. Hans Geisler und Dr. Christoph Franke gegründet wurde, gehören aktuell 12 Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen und über 30 Mitarbeiter/-innen. Bezüglich aller denkbaren Rechtsfragen in der Fitnessund Freizeitbranche verfügt die Kanzlei über ein einzigartiges Know-how. Speziell für die Fitnessbranche hat die Kanzlei verschiedene Rechtsberatungskonzepte entwickelt, die den Studiobetreiber entlasten und ihm Zeit für sein Kerngeschäft verschaffen.

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EFFEKTIVE METHODEN ZUR MITARBEITERBINDUNG IN DER FITNESSBRANCHE

Wie wertvoll der Blick über den Tellerrand der Fitnessbranche ist, zeigten unsere Artikel in der Fitnessausgabe 4-2022. Am Beispiel des Herstellers für fotografische Ausrüstung Kodak zeigt unser Gastautor Till Pitschel, wie man die Mitarbeiterbindung verbessern kann.

Die deutsche Fitnesswirtschaft dient der Gesunderhaltung der Bevölkerung wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig (dibdib, 2022). Das Streben nach körperlicher und mentaler Fitness ist aus dem öffentlichen Leben und den Social-Media-Plattformen nicht mehr wegzudenken und die Branchenführer erweitern ihre Geschäftsbereiche ein ums andere Jahr. Für mich persönlich steht Fitness für das intrinsische Bedürfnis der eigenen Weiterentwicklung wie keine andere Sportart. Und genau wie man im Fitnesstraining hin und wieder externe Reize benötigt, um sich selbst zu verbessern, so möchte ich mit dieser Artikelserie externe Reize setzen, an denen sich die Branche zur stetigen Weiterentwicklung orientieren kann. Viele Branchen machen sich die Prozesse aus anderen Industrien zunutze, um selbst bessere Ergebnisse zu erzielen. Warum also nicht auch die deutsche Fitnessindustrie? Auf dem Weltmarkt gibt es viele Unternehmen,

die entweder einzelne Prozesse oder ganze Geschäftszweige herausragend meistern. Um diesen Lernprozess einzuleiten, beschäftigt sich der heutige Artikel mit Kodak Eastman und der Bindung von Mitarbeitern an das eigene Unternehmen.

Mitarbeiterfluktuation in der Fitnessbranche

Sich diesem Thema zu nähern ist aus Sicht der Datenlage nicht ganz einfach. Schaut man sich die nackten Zahlen an, so hat die Branche seit Pandemiebeginn knapp 30 % an Mitarbeitern verloren. Der größte Teil davon waren Honorarkräfte bzw. geringfügig Beschäftigte (DSSV, 2021). Außerdem wissen wir durch die Erhebungen des DSSV, dass ca. 43 % der Studios mehr als zwei duale Studenten und 51 % der Studios mindestens einen Auszubildenden haben. Wie hoch die Fluktuation bei diesen Beschäftigungsverhältnissen ist, wollten weder

DHFPG noch IST auf Anfrage mitteilen, weshalb sich hier ein Beispiel aus der Praxis anbietet:

Mein Studium zur Fitnessökonomie begann im Oktober 2015. Zum Start des ersten Semesters waren wir 30 Studierende, den Abschluss gemacht haben ca. die Hälfte. Ich selbst habe in der Zeit des dualen Studiums dreimal den Arbeitgeber gewechselt, bin der Branche allerdings erhalten geblieben. Vielen meiner Kommilitonen ging es damals ähnlich, die wenigsten hatten durchweg denselben Ausbildungsbetrieb. Hier soll niemandem die Schuld zugewiesen werden, vielmehr geht es darum, eine gute Lösung zu finden. Hier kann das Beispiel Kodak Eastman helfen.

Der Blick über den Tellerrand:

Kodak Eastman

Der Kamerahersteller Kodak sticht bei der Recherche nach Unternehmen mit

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Text Till Pitschel

Auch wenn die „goldenen Jahre“ von Kodak inzwischen vorüber sind, weist der Konzern einen durchschnittlichen Mitarbeiterverbleib von 20 Jahren auf

außerordentlicher Mitarbeiterbindung meilenweit hervor. Auch wenn die „goldenen Jahre“ von Kodak inzwischen vorüber sind, weist der Konzern einen durchschnittlichen Mitarbeiterverbleib von 20 Jahren auf. Zum Vergleich: Bei Amazon bleiben Mitarbeiter im Schnitt unter einem Jahr im Unternehmen (Payscale Inc., 2021).

Der amerikanische Autor Rick Watzman sieht kein Geheimnis hinter Mitarbeiterloyalität. Er behauptet: „Die Mitarbeiter von Kodak waren loyal, weil George Eastman (CEO) loyal war“ (Watzmann, 2017). Doch dahinter steckt mehr. George Eastman war ein Pionier, bezogen auf Arbeitgeberleistungen, die über den Gehaltsscheck hinausgingen. So hat Eastman Unternehmensaktien weit unter Wert an die eigenen Angestellten verkauft, war einer der Pioniere, was die Lohnfortsetzung bei krankheitsbedingtem Ausfall betrifft, ermöglichte seinen Angestell-

ten Wohnraum, eröffnete Arbeitsunfähigkeitsversicherungen für seine Mitarbeiter und College-Fonds für deren Kinder. Damit nicht genug, er initiierte auch eine Kodak-Eastman-interne Krankenversicherung und Betriebsrente. Mit all diesen Programmen war George Eastman ein absoluter Vor-

Die Frage nach dem Warum Einer der erfolgreichsten TED-Talks aller Zeiten, „Start with Why“ (Sinek, 2009), dreht sich um genau diese Frage. Und auch andere Autoren, wie zum Beispiel Rolf Dobelli, stellen diese Frage ins Zentrum der Loyalität. Während Sinek in seinem Vortrag das

denker (McKissen, 2017). Die meisten dieser Privilegien genießen Arbeitnehmer heute ohnehin schon durch staatliche Strukturen und dennoch gibt es sowohl kreative als auch konservative Möglichkeiten, Mitarbeiter an sich zu binden. Der heutige Artikel soll zeigen, wie Mitarbeiterbindung in der Fitnessbranche aussehen könnte.

„Warum“ als Quelle der Inspiration ansieht, geht Dobelli so weit zu sagen, dass wir Menschen süchtig nach einer Begründung sind (Dobelli, 2012). Fehlt uns die Begründung, warum wir etwas tun, oder wir erkennen den Sinn hinter dieser Tätigkeit nicht, kehren wir ihr schnell den Rücken. Oder schlimmer noch – lehnen sie sogar ganz ab.

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Die Mitarbeiter von Kodak waren loyal, weil George Eastman (CEO) loyal war

Wollen wir als Studiobetreiber oder -leitung unsere Mitarbeiter gut führen, ist es sinnvoll, sich die Zeit zu nehmen und zu klären, warum die Aufgaben wichtig sind und welchen Sinn sie haben. Dadurch, dass man seine Mitarbeiter bei der Prozessausführung in das „Warum“ des Prozesses einweiht, haben sie die Chance, dem wörtlichen Sinne von „Mitarbeiter“ zu entsprechen. Wer über Prozesse nachdenkt und diese aktiv gestalten kann, der führt nicht nur aus, sondern arbeitet mit. Seinem Personal diese Perspektive aufzuzeigen, echtes Engagement zuzulassen und interne Aufstiegschancen zu ermöglichen, bindet Mitarbeiter langfristig.

Meetings und Teamevents sind keine Zeitverschwendung

Während meiner Zeit als Studioleitung hatte ich mit meinem Team eine Stunde pro Woche nur für uns. Unserem Geschäftsführer missfiel dies zu Beginn, weil er es nicht als wertschöpfend ansah. Ich bin bis heute allerdings der Meinung, dass diese Meetings enorm wichtig für unseren Teamerfolg waren. Wir haben nicht nur die wichtigsten Kennzahlen mit allen Festangestellten und Studenten/Azubis besprochen, wir haben uns auch über einzelne Kun-

den und bevorstehende Kündigungen unterhalten.

In mindestens einem Meeting im Monat habe ich auch von allen aus dem Team Feedback zu den einzelnen Fitnesstudioprozessen eingefordert und meinem Team selbiges Feedback gegeben. Diese Art der Kommunikation hat es uns möglich gemacht, unsere Prozesse so anzupassen und auszurichten, dass jeder, der damit arbeitete, verstand, warum es wichtig ist, diese Prozesse zu befolgen und aktiv darüber nachzudenken, welcher Aspekt noch besser sein könnte. Durch die Besprechung der Kennzahlen und Quoten konnten wir auch für alle im Team herausarbeiten, wer in welchem Bereich den größten Mehrwert liefert, und diese Stärken entsprechend nutzen. Durch die erzielten Erfolge und das hohe Maß an Kommunikation waren wir als Teammitglieder auch abseits der Arbeit in engem Kontakt und wir freuten uns auf jede Fortbildung, jedes Seminar oder jede Promotion. Teamevents müssen nicht immer ein Escape-Room, eine Lasertag-Arena oder ein Abendessen sein. Bei guter Teamchemie sind auch Events, die in direktem Bezug zur Arbeit stehen, teamfördernd.

Motivation und Geld

Eine der führenden Theorien zur Arbeitnehmermotivation ist die AnreizBeitrags-Theorie (Simon & March, 1958). Diese besagt, dass Mitarbeitende ständig den von ihnen geleisteten Beitrag mit den Anreizen der Unternehmung, für die sie tätig sind, vergleichen. Das bekannteste Beispiel dafür sind das Gehalt und eventuelle Bonus- oder Provisionszahlungen. Mitarbeitende vergleichen ständig, ob die gezahlten Bezüge noch zu der von ihnen erbrachten Leistung passen oder nicht. Doch die rein monetäre Motivation birgt ein ähnliches Risiko wie die Strategie der Preisführerschaft auf dem heimischen Markt: Kommt ein besseres Angebot, besteht bei rein monetär motivierten Mitarbeitern ein hohes Fluktuationsrisiko. Ähnlich sieht es bei Prozessen innerhalb des Arbeitsalltags aus. Mitarbeiter, die durch aufgeblähte Boni zu mehr Arbeit motiviert werden, tendieren dazu, nur noch dann ihr Bestes zu geben, wenn der Mehraufwand auch entsprechend vergütet wird. Auch hier möchte ich ein Beispiel aus meiner Zeit als dualer Student anführen:

Während meines Studiums gehörten neben der Trainingsbetreuung und dem Verkauf von Mitgliedschaften auch Werbung und Promotion zu meinen Aufgaben. Das Verteilen von Flyern in der Wiesbadener Innenstadt war von allen Promotions die unbeliebteste Akquisemethode unter uns Studenten. Retrospektiv betrachtet war dies eine sinnvolle Aufgabe und ein wichtiger Schritt, um kommunikativ besser zu werden und so das eigene Angebot richtig zu platzieren. Doch damals wollte niemand von uns diese Aufgaben erledigen und die Ergebnisse waren dementsprechend schlecht.

Also lockte unser Studioleiter hin und wieder damit, dass wir bei einer gewissen Anzahl an terminierten Probetrainings sofort Feierabend bekämen und dennoch den vollen Tag anrechnen lassen konnten. Zu Beginn zeigte die Maßnahme die gewünschte Wirkung: Jeder einzelne Student war hoch motiviert, neue Interessenten zu gewinnen, um so vor allen anderen Feierabend machen zu können. Denn eins war klar: Nur der Erste bekam den Bonus. Rief unser Studioleiter den ersehnten

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Seinem Personal diese Perspektive aufzuzeigen, echtes Engagement zuzulassen und interne Aufstiegschancen zu ermöglichen, bindet Mitarbeiter langfristig

Meetings und Teamevents sind keine Zeitverschwendung, sondern können für Feedback und die Weitergabe aktueller Informationen genutzt werden

Feierabend-Bonus nicht aus, so blieb unser Engagement weitestgehend aus. Also wurde es zur Regel, dass immer der Erste mit einer vollen Liste an Probetrainings früher gehen durfte. Als der erste Student auf die Idee kam, Telefonnummern von Freunden und Bekannten einzutragen, um seine Liste möglichst schnell vollzumachen, war die Idee der Promotion gegen Feierabend torpediert. Im Team herrschte schlechte Stimmung und Konkurrenzkampf um den Bonus, die erhofften Neukunden blieben aus und unser Studioleiter hatte eine größere Aufgabe als zuvor.

Fragt man mich heute, haben wir uns als Studenten in dieser Situation unserem Arbeitgeber gegenüber unmöglich verhalten. Aus damaliger Sicht fühlten wir uns keineswegs im Unrecht. Wir verstanden den Sinn von stundenlangem Flyer-Verteilen schlicht nicht und waren ausschließlich auf unseren Vorteil bedacht. Bei besonders widrigen Umständen (Kälte, Regen etc.) hatten wir sogar das Gefühl, diese Aufgabe sei eine Strafaufgabe, die es abzusitzen gilt.

Fazit

Die Belegschaft der Fitnessindustrie besteht zu 13 % aus dualen Studenten (DSSV, 2022). Der DSSV erhebt zwar keine Daten zum Durchschnittsalter der Mitarbeiter in der Fitnessbranche, schätzt dieses allerdings auf Anfrage als sehr jung ein. Junge Menschen brauchen Führung und wollen einen Sinn in ihrer Tätigkeit erkennen. Schafft man es, als engagierte Führungskraft seine Belegschaft mitzureißen und ihnen sowohl Verantwortung als auch Perspektive zu übertragen, kann man die Fluktuation in diesem Bereich sehr erfolgreich senken.

Quellen:

dibdib. (2022). Branchennews. Von dibdib: https://www.dibdib.de/branchennews/gesundheit-braucht-fitness/ abgerufen

Dobelli, R. (2012). Die Kunst des klugen Lebens. München: Calr Hanser Verlag.

DSSV. (2022). Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2022. Hamburg: DSSV.

McKissen, D. (5. Juli 2017). CNBC. Von CNBC: https://www.cnbc.com/2017/07/05/how-kodak-created-loyal-employees-commentary.html abgerufen

Payscale Inc. (10. Dezember 2021). Company Comparison. Von Payscale: https://www.payscale.

com/data-packages/employee-loyalty/company-comparison abgerufen

Simon, H., & March, J. (1958). Organizations. New York: Sage Publications Inc.

Sinek, S. (29. September 2009). Start With WhyHow great leaders inspire action. Von Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=u4ZoJKF_VuA abgerufen

Watzmann, R. (2017). The End of Loyalty. The Rise and Fall of Good Jobs in America. New York: Public Affairs.

Till Pitschel ist Experte für Fluktuationsmanagement und Kundenbindungsprozesse, Autor, Speaker und Personal Trainer. Gemeinsam mit zwei Partnern leitet er das Start-up „Keep Your Members“, um Studioverantwortlichen umfassend zu Fluktuationsprozessen und Kundenbindungsstrategien zu beraten. Nähere Informationen auf www.kym-solutions.de.

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DIE NEUE ALL-IN-ONE-SOLUTION

VON CYBERFITNESSPRO

Virtuelle Fitness per Plug and Play ins eigene Studio bringen? Mit der „EASY“ von CyberFitness ist das nun möglich. Egal ob auf der Kardiofläche, in einem Kursraum oder für eine Einzelplatzlösung: den Screen mit knackscharfer Auflösung (4K UHD) und Touchfunktion in Wunschgröße (65“/75“/86“) mit der Steckdose verbinden und schon geht’s los.

Und das mit maximaler Flexibilität: Eine Raumabdunklung ist nicht nötig, „EASY“ kann sowohl fest an eine Wand montiert werden als auch rollbar sein. Damit passt die „EASY“ in wirklich jeden Raum, der so mit einem virtuellen Fitnessangebot ausgestattet werden kann. Und auch dieses verspricht maximale Flexibilität. Denn die technische Ausstattung ist das eine, noch bedeutender für den Trainingserfolg der Mitglieder sind am Ende die virtuellen Kurse selbst, die hohe sportwissenschaftliche Kriterien erfüllen und so aufbereitet sind, dass der Spaß an Bewegung garantiert nicht zu kurz kommt.

Welche Kurse den Weg ins Studio finden? Auch das lässt sich frei über verschiedene Filmpakete wählen. Eine

beliebte Kombination für den Kursraum besteht aus den Bundles Moves und Cycling. Wer einmal eine Warrior-Class mit Raimund gefahren ist, wird sich der Faszination von CyberCycling nicht mehr entziehen können.

Die „EASY“ lässt insbesondere Kardioflächen strahlen, denn der riesige Screen lässt sich easy an eine Wand montieren – einfach Bikes, Rower oder Crosser davorstellen und den Mitgliedern steht ein spaßiges und geführtes Coaching zur Verfügung, das sie flexibel zu jeder Zeit nutzen können. Das sorgt für eine bessere und nachhaltigere Auslastung der Geräte, wird aber auch den ein oder anderen Kardiomuffel mit viel Spaß in ein gesundes Herz-Kreislauf-Training einführen. Apropos Coaching: Die Kurse, insbeson-

dere Tutorials und Warm-ups, lassen sich ideal in das eigene Coaching vor Ort integrieren. Das modernisiert das analoge Coaching der Mitglieder, sorgt aber auch dafür, dass sich Trainer auf ihre Schwerpunktthemen konzentrieren können, ohne qualitative Abstriche in der Betreuung machen zu müssen.

Kontakt

CyberConcept GmbH

Dieckstr. 71-75

48145 Münster

Tel. +49 (0) 251 / 9287000

E-Mail: pro@cyberfitness.de

Web: www.cyberfitnesspro.de

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RÜCKBLICK AUF DEN VIKOMOTORIK™ KONGRESS 2023

Der zweite VIKOMOTORIK™ Kongress, der am 27. Januar in Schweinfurt stattfand, war eine richtungsweisende Veranstaltung. Richtungsweisend, weil sie den 300 Teilnehmern sehr deutlich machte, wie sich die Fitness- und Gesundheitsbranche in Zukunft entwickelt bzw. entwickeln muss.

Die Zukunft des Trainings wird holistischer, sie wird die Verbindung zwischen Kopf und Körper im Training sein. Diese Meinung teilten nicht nur die Protagonisten des VIKOMOTORIK™ Kongresses und der Veranstalter selbst, die SKILLCOURT GmbH, sondern auch die mehr als 300 Gäste, die an der Veranstaltung teilnahmen.

Christin Görlach, die als Gesellschaf-

terin der SKILLCOURT GmbH durch die Veranstaltung führte, durfte an diesem Tag in Schweinfurt hochkarätige Redner vorstellen.

Hochkarätige Referenten

Den Anfang machte Stefanie Hennigfeld, die als wohl renommierteste Visualtrainerin Deutschlands über die Bedeutung und Funktion unserer

Augen und des Sehens für unseren Alltag referierte. Ein Vortrag, der im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnete und den Gästen klarmachte, welche gesundheitlichen Risiken durch die Nutzung von Handys und Tablets sowie PC-Arbeit entstehen. Selbst den Einfluss der Augen auf die Beweglichkeit konnte Stefanie Hennigfeld, Inhaberin des Instituts für Sport-

MESSEN & EVENTS VIKOMOTORIK™ KONGRESS Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 136
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svision in Köln, eindrucksvoll zeigen. Zum Glück wurde auch deutlich, dass die Augen und damit verbunden das Sehen trainiert werden können und auch sollten.

Im Anschluss stellten Marcel Grünewald und Christian Hasler die technischen Highlights des diesjährigen Kongresses vor. Marcel Grünewald führte durch die neue Version 3.0 des SKILLCOURT®, die über spezifische Trainingspläne für Alltagssituationen, wie z. B. „Sicherheit im Straßenverkehr“, Ballsportarten oder „Geistig fit im Alter“, verfügt. Eine intuitivere und leichtere Bedienung und eine neue Optik runden die neue Version ab. Christian Hasler stellte die 3-D-Technologie, basierend auf einer künstlichen Intelligenz (KI), vor. Dank dieser Technologie misst der SKILLCOURT® in Zukunft nicht nur präzise am Boden, sondern gibt auch Auskunft über Gelenkwinkel, Rehabilitationsstatus der oberen Extremitäten und vieles mehr. So ist in Zukunft z. B. Sensomotorik am SKILLCOURT® nicht nur spezifisch trainierbar, sondern auch messbar.

Im dritten Teil des Kongresses ging es bei Assoc. Prof. Dr. Thorben Hülsdünker um unser Gehirn. Die Teilnehmer erfuhren, dass das Gehirn im Laufe der Zeit abbaut, welche Risiken sich daraus ergeben und vor allem, wie man es trainieren kann. Denn das Gehirn funktioniert wie ein Muskel. Es baut bei

Auf dem VIKOMOTORIK™ Kongress wurde die neue Version 3.0 des SKILLCOURT vorgestellt

Inaktivität ab und wird durch gezieltes Training besser. Dieses Training muss allerdings Prinzipien folgen, wie es ein Krafttraining auch tut. Den Teilnehmern wurde klar, dass Gehirntraining am PC oder Tablet keinen Transfer auf unseren Alltag bietet, dass es integrativ sein und vor allem aktiv gestaltet werden muss.

Finale mit Mario Görlach Den Abschluss bildete der Vortrag von Mario Görlach, Vorstandsvorsitzender

der Experten Allianz für Gesundheit e.V. Er machte eindrücklich klar, warum aus seiner Sicht VIKOMOTORIK® richtungsweisend für die Branche wird, warum der Begriff Training unantastbar sein sollte und wie Fitness- und Gesundheitseinrichtungen die Chancen, die sich in Zukunft bieten, für sich nutzen können. Das erfolgreiche Event fand mit einer Firmenbesichtigung und anschließender Party im Club ein geselliges Ende.

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1. SENSOPRO-EVENT IN HAMBURG

Mehr als 100 Physiotherapeuten, Betreiber und Trainer waren am 20. Januar in das Lindner Park-Hotel Hagenbeck gekommen, um am 1. Sensopro-Event teilzunehmen. Auf dem Programm der Veranstaltung, die von crosscorpo GmbH veranstaltet wurde, standen spannende Vorträge und ein entspannter Austausch. Unter den Gästen bei der Veranstaltungspremiere waren u. a. auch Isabell Winkhardt und Conny Wilser von der BODYMEDIA.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Sensopro-Erfinder Kasper Schmocker die Gäste. Der sympathische Schweizer gab Einblicke in die SensoproGeschichte und wie ihm die Idee für die Entwicklung des Sensopro kam. Unter anderem wurde der Auftritt 2016 in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ thematisiert, in der die Innovation po-

tenziellen Investoren präsentiert wurde. Im Anschluss referierte Domencio Gurzi zum Thema „Sensopro meets Wissenschaft. Die Lotisierung der Stabilometrie auf dem Sensopro“. Im Rahmen des Vortrags wurde ein Video gezeigt, das ihn beim Training mit dem kroatischen Fußballstar von Real Madrid, Luka Modric, mit dem Sensopro zeigt.

Nach der Mittagspause wurde den Teilnehmern verdeutlicht, wie das Sensopro-Training wirkt und vor allem wie effektiv es ist. Anhand von Personen aus dem Publikum wurde gezeigt, dass sowohl Profisportler als auch Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern, wie z. B. Parkinson, Spastiken, Multiple Sklerose oder

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Sensopro-Erfinder Kasper Schmocker (grüner Kapuzen-Pulli) erklärt den Teilnehmern die Vorzüge des Trainingsgeräts

crosscorpo-Geschäftsführer Dirk Metzner, Michael Höner Mitglied der Geschäftsleitung, Isabell Winkhardt und Conny Wilser von der BODYMEDIA sowie Hendrik Schall , Mitglied der Geschäftsführung v. l.

Schlaganfall, vom Training mit dem Sensopro profitieren und bereits nach kurzer Zeit nachhaltige Ergebnisse erzielen können. Bereits nach wenigen Minuten auf dem Sensopro konnten die Probanden spürbare Verbesserungen z. B. in Sachen Druckbelastung, Körperhaltung und allgemeinem Körperempfinden feststellen. Dieses subjektive Empfinden konnte über Analysetools bestätigt werden.

Der Sensopro in der Praxis Wie der Sensopro in der Praxis gewinnbringend eingesetzt werden kann, zeigte Morten Krause vom Therapiezentrum Blender. Der Geschäftsführer und seine Mitarbeiterin Finja Plüschke betonten, dass vor allem der Schritt in den Selbstzahlerbereich durch den Sensopro vereinfacht wird. Wirtschaftlichkeit erreicht man im Therapiezentrum in der Nähe von Bremen durch terminierte Trainingseinheiten auf dem Sensopro. Im Falle des Therapiezentrums Blender gibt es pro Woche 224 verfügbare Slots. Die Auslastung liegt bei ca. 50 % und das Verhältnis zwischen Patienten und Selbstzahlern liegt bei 50:50. Der Sensopro, so Morten Krause, bietet gleich mehrere Vorteile. Patienten können ihre individuellen Ziele erreichen, bessere Therapieergebnisse erzie-

len und ihre Lebensqualität steigern. Neben den Patienten profitieren auch die Mitarbeiter, da sie eine therapiebegleitende Unterstützung erhalten, die Arbeit mit dem Sensopro abwechslungsreicher wird und dadurch der Spaß an der Arbeit gesteigert wird. Der Nutzen für Unternehmer liegt im Alleinstellungsmerkmal, in zufriedenen Mitarbeitern und höheren Umsätzen.

Nachfrage kreieren kann. Mit dem Boutique-Studio-Konzept PRIME TIME fitness, das schwerpunktmäßig auf Personal Training setzt, ist genau dieses Vorhaben gelungen. Als die wichtigsten Tools, durch die diese Abgrenzung erzielt wird, zählte Henrik Gockel die Einführung von PT-Abos auf, durch die die Fitnesskette die Marktführerschaft im Bereich Personal Training erlangen konnte. Seit 2019

Mehr als 100 Physiotherapeuten, Betreiber und Trainer kamen zum 1. Sensopro-Event

Doch nicht nur in Physiotherapiepraxen eignet sich der Einsatz des Sensopro. Auch in Fitnessstudios mit entsprechender Ausrichtung kann das Trainingsgerät wichtiger Bestandteil des Konzepts sein. Dies verdeutlichte Henrik Gockel, Geschäftsführer von PRIME TIME fitness, der in seinem Vortrag den Sensopro als Kernelement der Blue-Ocean-Strategie in seinen Studios vorgestellt hat. Als blaue Ozeane bezeichnete Henrik Gockel neue Märkte, die Möglichkeit, mit entsprechender Positionierung der Konkurrenz auszuweichen, und ein Konzept, mit dem man neue

befinden sich darüber hinaus in allen elf Studios gleich mehrere Sensopros, die gerade im Personal Training und im Athletiktraining mit Profisportlern sehr gut genutzt werden.

Fazit

Das 1. Sensopro-Event in Hamburg war eine äußerst gelungene Premierenveranstaltung. Das Team von crosscorpo hat in angenehmer Atmosphäre ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm organisiert, das die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Sensopro sowohl in Therapie als auch Training perfekt hervorgehoben hat.

MESSEN & EVENTS SENSOPRO-EVENT Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 141

DER DSB-STRATEGIETAG – KICK-OFF FÜR DIE DIGITALE TRANSFORMATION

Jeder Fitnessexperte weiß, wie wichtig die Anamnese für einen guten Trainingsplan ist. Es ist das Feststellen des Status quo, eine Bestandsaufnahme, die den Weg zum Ziel überhaupt erst ermöglicht. Was im Fitnesskontext vollkommen selbstverständlich ist, wird in anderen Bereichen oft missachtet, vor allem wenn es darum geht, das eigene Unternehmen fit für die digitale Zukunft zu machen.

Ein Unternehmen ins digitale Zeitalter zu führen bedeutet, es von Grund auf zu transformieren. Es bedeutet, Geschäftsmodelle infrage zu stellen und Prozesse vollkommen neu zu denken. Das alles ist nur möglich, wenn zunächst alles auf den Tisch kommt, was da ist, und alles angesprochen wird, was sein soll.

Die Firma DSB-digital systemische Betriebskonzepte GmbH hilft Fitnessbetrieben dabei, den gewaltigen Kraftakt der digitalen Transformation zu stemmen. Basis und gleichermaßen Kick-off für diesen Prozess ist der DSB-Strategietag. Er beinhaltet eine genaue Analyse des Unternehmens und hilft bei den zentralen Zukunftsfragen: Wo will ich als Unternehmer hin? Welche Rolle möchte ich einnehmen? Wie viel möchte ich noch selbst im Unternehmen tätig sein?

Im Zuge der Bestandsanalyse werden sämtliche Angebote, Prozesse und Strukturen durchleuchtet, um daraufhin eine klare Strategie zu entwickeln,

wie diese Zielsetzungen mittels digitaler Betriebssysteme zu erreichen sind. Die Basis für die Strategie ist zudem eine genaue Analyse der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Diese Strategie ist der rote Faden, der am Ende sämtliche digitale Systeme und Tools verbindet.

Am Ende eines DSB-Strategietags hält der Unternehmer einen genauen Fahrplan in Händen, wie sich der Club zu einem langfristig profitablen und nahezu automatisierten Unternehmen entwickeln kann. Dabei wird auf ein langjähriges Know-how und Erfahrungswissen von Hunderten digitalen Transformationen zurückgegriffen.

Der Strategietag kann vollkommen unabhängig von einer späteren Zusammenarbeit mit der DSB gebucht werden. Er kann als Einstieg für einen gemeinsamen Transformationsprozess dienen, der von Coaches und Fachexperten begleitet wird, oder als Entscheidungsgrundlage für sonstige weiterführende Maßnahmen.

Jetzt einen DSB-Strategietag buchen und den Preisvorteil von EUR 500,bis zum 16. April 2023 nutzen. Nimm zusätzlich am Gewinnspiel teil und gewinne einen kostenlosen Strategietag.

Kontakt

DSB – digital systemische Betriebskonzepte GmbH

Am Leinwedel 6

74889 Sinsheim

Tel.: +49 (0) 7261 / 948894

E-Mail: kontakt@dsb.digital

Web: www.dsb.digital

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Foto: © DSB

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Das Hamburger Familienunternehmen seca wird durch Frederik und Robert Vogel mittlerweile in der vierten Generation geführt. Nach über 180 Jahren Firmenhistorie ist die Erfolgsgeschichte des Unternehmens längst noch nicht vorbei – im Gegenteil! Der Weltmarktführer für medizinische Waagen stellt gerade die Weichen für die Zukunft.

So gut wie jeder von uns hat schon, zumindest unbewusst, sehr früh seine Erfahrung mit seca gemacht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man als neugeborenes Baby auf einer Säuglingswaage des Unternehmens gewogen wurde, ist groß. Mit einem Marktanteil in Deutschland von mehr als 85 % stattet das Medtech-Unternehmen, das seit jeher den Fokus auf medizinisches Messen und Wiegen legt, neben Pflege heimen und medizinischen Einrichtungen vor allem auch einen Großteil der Krankenhäuser aus. Der Name seca ist im Übrigen aus dem Lateinischen

abgeleitet. Secare heißt übersetzt schneiden bzw. steht für die Schneide in der Waage. Wie diese Waagen vor über 100 Jahren aussahen, davon kann man sich ein Bild machen, wenn man den Hamburger Unternehmensstandort besucht, an dem derzeit rund 300 Mitarbeiter tätig sind. Verschiedene Bilder, als auch zahlreiche Ausstellungsstücke geben einen interessanten Einblick in die Firmenhistorie. Ein sehr junger Teil dieser Historie ist der Bereich Medical Fitness, der sich bei seca seit 2019 rasant entwickelt hat.

2019: seca startet mit BIA im Bereich Medical Fitness

BIA-Produkte zählen bereits seit 2010 zum Produktportfolio von seca. Im Jahr 2019 folgte dann auch der Markteintritt im Fitness- und Gesundheitsbereich. Der beginnende Aufschwung ist eng mit dem Namen Angelina Zirkel verbunden. Die Berlinerin startete im März 2019 ihre Tätigkeit als Vertriebsleiterin und mit der Aufgabe, sich im Bereich Medical Fitness zu etablieren. Zu Beginn richtete die Branchenkennerin den Fokus darauf, Strukturen und ein Team aufzubauen, Business-

INDUSTRIE SECA Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 144
Foto: © seca gmbh & co. kg

modelle zu entwickeln und Kooperationspartner zu gewinnen. Gleichzeitig brachte das Unternehmen mit der seca TRU ein neues Modell auf

vereint schon immer Fitness und Medizin. Daher war es genau der richtige, starke Partner, den wir 2019 gewinnen konnten.

den Markt, das medizinisch validierte Körperzusammensetzungsanalyse ermittelt, die für Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen verständlich aufbereitet und dargestellt werden. Dank der seca TRU stellten sich bereits im ersten Jahr erste große Erfolge ein. „Durch die neue Kampagne zur seca TRU wurde sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt. Wichtig war, dass wir 2019 mit Kieser einen ersten großen Kunden gewinnen konnten. Kieser

Neuheiten zur FIBO

Über 1.000 Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen im DACH-Raum setzen mittlerweile auf die seca TRU. Nun wird das Konzept rund um die Körperzusammensetzungsanalyse auf medizinischem Niveau weiter optimiert, um zusätzliche Mehrwerte zu schaffen. Nachdem bereits zahlreiche Schnittstellen zu Industriepartnern geschaffen wurden, wird es zur FIBO einige Neuheiten in Sachen Software geben.

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Die digitale Lösung für ein optimiertes Prozessmanagement

› Softwaregesteuerte individuelle Schranklösung

› Digitaler Zugang über App, Desktop oder per Chip möglich

› Sicher, kontaktlos und flexibel einsetzbar

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MITARBEITER | Umkleide und interne Kommunikation

seca wird weiterhin den Fokus auf Software und die Software-Weiterentwicklung sowie auf Bestandskundenunterstützung wie Schulungen ELearning und Marketingmaterial (TRU concepts) legen. „Unsere Vision ist es, den Gesundheitszustand auf medizinischer Grundlage ad hoc zu ermitteln, inklusive voll digitalisiertem Produkt und einer äußerst anwenderfreundlichen Software mit dem Mehrwert der hilfreichen Visualisierung, die natürlich ebenfalls ein Medizinprodukt ist. Weitere Stichpunkte für unsere Vision sind: trendaffines Design-Produkt das eine Maßnahmenableitung für Studios und ein ganzheitliches Konzept bietet“, erklärt Angelina Zirkel.

Um das erklärte Ziel – die Marktanteile weiter zu steigern – zu erreichen, wurde nicht nur am Produkt bzw. Konzept gearbeitet, sondern auch das Mitarbeiterteam weiter verstärkt. Seit Februar ist der ehemalige Geschäftsführer von Technogym Deutschland, Christian Dietrich, als Global Division

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Über 1.000 Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen im DACH-Raum setzen mittlerweile auf die seca TRU

Manager Body Composition Teil des seca-Teams. In seiner Funktion verantwortet sowohl die Bereiche Medizin als auch Medical Fitness.

Hamburg – das Tor zur Welt Mindestens genauso beeindruckend wie die Firmenhistorie von seca ist der Unternehmensstandort in Hamburg und wie akribisch dort gearbeitet wird. Hauptaugenmerk liegt bei der Produktion auf den Themen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Jede einzelne seca TRU, insbesondere die Genauigkeit der Gewichtsplatten, wird mithilfe modernster technischer Unterstützung penibel genau überprüft, bevor sie letztlich das endgültige Go zur Auslieferung erhält. Alle HighEnd-Produkte für den deutschen Markt und die weltweit knapp 20 Niederlassungen werden in Hamburg produziert.

Fazit

Gerade erst wurden zwei angrenzende Gebäude gekauft, um weitere Büros für die seca-Mitarbeiter zu schaffen. Denn auch nach 183 Jahren wächst das Familienunternehmen seca weiter und untermauert die Position als Weltmarktführer für medizinische Waagen. Einen wichtigen Anteil am Wachstum hat der Bereich Medical Fitness, der sich innerhalb kürzester Zeit nicht nur etabliert, sondern rasant gewachsen ist. Und alle Anzeichen sprechen dafür, dass diese Entwicklung sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.

Oben: Beeindruckende Bilder aus der Firmenhistorie: Der Weltmarktführer für medizinische Waagen präsentierte sich am Hamburger-Hafen. Das Bild stammt aus dem Jahr 1950. Auf dem anderen Bild ist die Produktion von Kleinwagen zu sehen

Unten: Angelina Zirkel von seca (l.) mit Isabell Winkhardt und Conny Wilser von der BODYMEDIA bei der Unternehmensführung in Hamburg

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Fotos: © seca gmbh & co. kg

DER PHASENWINKEL, DIE ZUKUNFT DER GESUNDHEITS- UND LEISTUNGSDIAGNOSTIK?

Der Phasenwinkel wird immer mehr als wertvoller Faktor in der Gesundheits- und Leistungsdiagnostik angesehen. Er zeigt die Vitalität der Zelle und kann entweder für sich allein oder in Kombination mit anderen leistungsdiagnostischen Verfahren verwendet werden.

Im Fitnessbereich hat sich das Ziel „Stark statt Dünn“ durchgesetzt, aber viele Menschen gehen immer noch ins Fitnessstudio, mit dem Ziel, nur Gewicht zu verlieren oder Masse aufzubauen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten sich Trainer und Trainierende auf umfassende Körperwerte konzentrieren, einschließlich des Phasenwinkels. Um den Phasenwinkel zu verstehen, ist es wichtig, die BIA zu verstehen.

Was ist die Biolektrische Impedanzanalyse?

Die Bioelektrische Impedanzanalyse

(BIA) ist die präziseste und umfassendste Möglichkeit, Körperwerte ohne medizinischen Eingriff zu erfassen. Während der Messung wird ein schwacher Wechselstrom mit hoher Frequenz durch den Körper geleitet (im besten Fall mit acht Elektroden – für beide Beine und Arme). Das Signal fließt leicht durch die Körperflüssigkeit in Muskeln und durch anderes Körpergewebe, stößt jedoch bei Körperfett auf Widerstand, da Körperfett nur einen kleinen Anteil Flüssigkeit enthält. Dieser Widerstand wird als „Impedanz“ bezeichnet. Die Messwerte für die Impedanz werden dann in

medizinisch geprüfte mathematische Formeln eingegeben, mit denen die Körperzusammensetzung berechnet wird.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche bioelektrische Impedanzfrequenzen die grundlegenden Daten des intra- und extrazellulären Zustands einer Person liefern – auf dieser Basis können entsprechende Geräte Ergebnisse bereitstellen. Neben Körperwasser, Fett- und Muskelmasse ist der Phasenwinkel eines der Messergebnisse der BIA.

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Text Sarah-Lea Kuner
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Was hat es mit dem Phasenwinkel auf sich?

Kurz gesagt beschreibt der Phasenwinkel den Vitalitätszustand der Zelle und ermöglicht allgemeine Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Probanden. Grundlage ist die Membranintegrität oder auch Membranfähigkeit der Zellen – und hier ist ein kurzer Ausflug in die Biologie nötig.

An den Membranen der Zellen ist der durchgeleitete Strom „schneller“ als die Spannung, da sich die Membranen der Körperzellen wie ein Kondensator laden bzw. entladen. Das Ergebnis ist eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung. Mit den richtigen Geräten lässt sich diese Phasenverschiebung messen und als Winkel ausgeben. Gesunde Körperzellen haben einen hohen Phasenwinkel, „kranke“ jedoch nur ein niedriges Membranpotenzial und damit einen niedrigen Winkel. Es ist wichtig zu wissen, dass verschiedene Faktoren den Phasenwinkel beeinflussen: Er ist abhängig von Geschlecht und Alter, aber auch von der Herkunft der Gemessenen –Asiaten haben bspw. im Allgemeinen und unabhängig vom Gesundheitszustand kleinere Phasenwinkel als Europäer. Deshalb ist es für die Trainer besonders wichtig, präzise Angaben über den Probanden zu machen, um genaue Ergebnisse zu erhalten.

Wieso ist der Phasenwinkel für Trainer und Trainierende interessant?

Auch wenn die Hintergründe nur wenig spannend klingen: Was sich aus der Messung ableiten lässt, hat es in sich. Grundsätzlich gilt: Je größer der Phasenwinkel, desto gesünder die Zellen – sie werden gut mit Nährstoffen, Wasser oder Sauerstoff versorgt. Ein großer (und wachsender Phasenwinkel) deutet etwa auf eine Muskelzunahme, ausreichenden Schlaf und geringe Wassereinlagerungen hin. Im Gegenzug ist ein kleiner Phasenwinkel ein Anzeichen für abnehmende Muskelmasse, Übertraining, Infektionen oder Stress. Damit ist der Phasenwinkel nicht nur Ausgangspunkt, um Trainingspläne anzupassen, sondern um einen ganzheitlichen Blick auf die körperliche Gesundheit zu werfen. Ein schlechter Phasenwinkel kann für den Probanden Anlass sein, sich ärztlich

untersuchen zu lassen, um mögliche Infektionen auszuschließen oder auch den eigenen Lebenswandel auf –vielleicht im Alltag unbemerkten –Stress zu untersuchen.

Medizin und Leistungssport –weitere Anwendungsgebiete Hydratation der Zelle und Regeneration im Zusammenhang mit Verletzungen sind im Leistungssport ein wichtiger Faktor. Neben den Aussagen, die für Fitnesstrainierende wichtig sind, interessieren diese natürlich auch im Leistungssport. Viele weltweite Top-Fußballclubs, Nationalmannschaften sowie auch Olympiastützpunkte und viele weitere Individual- und Mannschaftssportarten nutzen bereits die BIA zur Analyse.

Die BIA und der Phasenwinkel sind auch in der Medizin von Nutzen. Anwendungsgebiete sind beispielsweise in der Viszeralchirurgie, Bariatrie, Onkologie, Adipositas, um nur einige Anwendungsgebiete zu nennen. Die Vitalität der Zellen kann durch den Phasenwinkel angezeigt werden und kann daher als wertvolles Instrument zur Diagnostik von Gesundheits- und Leistungsproblemen dienen. In Kombination mit

anderen leistungsdiagnostischen Verfahren kann der Phasenwinkel ein noch genaueres Bild liefern.

Fazit

Der Phasenwinkel ist ein nützliches Messergebnis für die Bereiche Leistungssport, Fitness und Medizin. Trainer und Studioleiter, die gut über die Details der BIA Bescheid wissen, einschließlich des Phasenwinkels, profitieren auf beiden Seiten. Sie können mit den richtigen Geräten eine relevante Messgröße mehr bieten und sich im hart umkämpften Markt von der Konkurrenz abheben, während die Trainierenden bessere Trainings- und Ernährungspläne und eine bessere Überwachung ihres Gesundheitszustands erhalten. Der Phasenwinkel ist in Medizin und Leistungssport bereits weiter verbreitet, aber es gibt immer noch Potenzial für weitere Studien, die ihn untersuchen und in Verbindung mit anderen Diagnostikverfahren setzen. Die Effektivität des Fitnesstrainings wird für zukünftige Generationen und Gesellschaften überlebenswichtig sein, und hier sind Wissenschaft und Studienlagen gefragt, um weitere Interpretationen und Einsatzbereiche zu schaffen.

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Der Phasenwinkel kann mithilfe einer BIA-Messung ermittelt werden

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SO KOMMEN FITNESSSTUDIOS ZU NEUEN MITGLIEDERN

Daniel Neumann ist Inhaber eigener Fitnessstudios und Geschäftsführer der en consulting GmbH, einer Unternehmensberatung, die Studioinhaber bei der Gewinnung neuer Mitglieder unterstützt. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Daniel Erpenbach und seinem Team hat er über 120 Fitnessstudios in der aktiven Betreuung und hilft bei der Optimierung ihrer Prozesse. Im Interview erklärt er, wie Studioinhaber mit Onlinemarketing erfolgreich Mitglieder gewinnen können, was die Methoden der en consulting GmbH so erfolgreich macht und welche Ziele das Unternehmen verfolgt.

BODYMEDIA: Was bietet die en consulting GmbH ihren Kunden genau an?

Daniel Neumann: Das Angebot der en consulting GmbH teilt sich in zwei Dienstleistungen: Zum einen haben wir das Agenturgeschäft, mit dem wir für Fitnessstudioinhaber qualitativ hochwertige Leads durch Onlinemarketing und andere digitale Strategien generieren, und zum anderen vermitteln wir im zweiten Schritt klare Prozesse, mit denen aus den gewonnenen Leads

letztlich auch Mitglieder werden. Im Durchschnitt können wir für unsere Kunden 27 zusätzliche Mitglieder im Monat generieren, je nach Werbebudget natürlich auch mehr. Das Problem mit der Mitgliedergewinnung haben wir für unsere eigenen Fitnessstudios gelöst und daraus unser Consultingunternehmen entwickelt. Unsere eigenen Fitnessclubs haben wir so optimiert, dass wir in den vergangenen Jahren selbst nicht mehr vor Ort sein müssen und sie quasi passiv führen.

Mit unserem Angebot grenzen wir uns von anderen Anbietern am Markt ab. Wir wissen, dass das eigentliche Problem der Studios darin liegt, den Prozess im Nachgang erfolgreich zu gestalten. Es ist enorm wichtig, wie die Mitarbeiter mit den Interessenten, sowohl bei der Terminierung als auch vor Ort, arbeiten. Deswegen helfen wir unseren Kunden beim Konvertierungsprozess und legen unseren Fokus darauf, aus den gewonnenen Leads mehr Mitglieder zu machen.

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Foto: © en consulting GmbH

BODYMEDIA: Wer zählt zur Zielgruppe der en consulting GmbH und welche Probleme bringen eure Kunden mit?

Daniel Neumann: Unser Angebot richtet sich in erster Linie an inhabergeführte Fitnessstudios. Die Mitgliedsbeiträge unserer Kunden variieren zwischen 35 und 90 Euro im Monat. Etwa 90 % unserer Kunden haben im Vorfeld bereits mit Leadagenturen zusammengearbeitet, die den Prozess nach der Leadgenerierung völlig außer Acht lassen. Viele Studioinhaber und deren Mitarbeiter wissen nicht, wie sie im Anschluss mit den online gewonnenen Interessenten umgehen müssen. Wir wissen genau, dass alles mit dem Prozess steht und fällt. Die Kunden, die zu uns kommen, teilen sich alle das Problem: Sie wollen mehr Mitglieder. Zwar wissen sie, dass die Lösung im Onlinemarketing zu finden ist, doch fehlt ihnen das nötige Know-how, es funktionierend umzusetzen.

BODYMEDIA: Wie läuft die Zusammenarbeit in der Praxis ab?

Daniel Neumann: Wir nehmen unseren Kunden und seine Mitarbeiter auf die gesamte Reise mit. Sobald ein Interessent für einen Club generiert wurde, kann man diesen in unserem Interessententool mit einem Status versehen. So kann der Kunde auf einen Blick sehen, welche der Interessenten Mitglieder geworden sind und

Datenbasiert können wir ganz genau sehen, welcher Mitarbeiter der Fitnessstudios noch Trainingsbedarf hat und an welchen Stellen es noch hakt. So können wir den Inhabern von außen ein wichtiges Optimierungsfeedback geben. Ich kenne niemanden in der Branche, der so arbeitet wie wir. Jeder Kunde hat einen ihm

wo jene Interessenten gerade stehen, die noch keine neuen Mitglieder geworden sind. Gleichzeitig geht dieses Feedback auch an uns und wir haben allein vier Mitarbeiter, die rein im Erfolgsmanagement beschäftigt sind und den ganzen Tag extern diese Ergebnisse der Kunden optimieren. Sie rufen unsere Kunden in regelmäßigen Abständen an, geben die Zwischenbilanzen bekannt und unterbreiten Optimierungsvorschläge.

zugeordneten Erfolgsmanager, der die Ergebnisse sicherstellt. Unsere Vertragslaufzeit ist im Vergleich zur Branche sehr kurz. Wir halten unsere Kunden durch herausragende Ergebnisse, nicht durch lange Laufzeiten.

BODYMEDIA: Welche sind die typischen Bedenken, mit denen Kunden euch begegnen? Haben sie Vorurteile, die zunächst entkräftet werden müssen?

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Das Angebot der en consulting GmbH richtet sich an inhabergeführte Fitnessstudios

Daniel Neumann: Die Vorurteile, mit denen wir konfrontiert werden, begründen sich darin, dass die meisten Studioinhaber in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben. Diese Bedenken kann ich in der Regel schnell entkräften, wenn ich erzähle, dass wir selbst zwei eigene Studios haben. Ich bin aber auch ehrlich und sage den Kunden, dass es nicht einfach wird. Es gibt verschiedene Konzepte und wir wissen aus Erfahrung, was bei unseren Kunden funktioniert. Doch es braucht ein System und vor allem auch die Bereitschaft, sich von außen optimieren zu lassen. Jeder kann sich immer weiter optimieren – auch wir machen es so.

BODYMEDIA: Mit welchen Ergebnissen können eure Kunden rechnen?

Gibt es einen Kunden, bei dem die Zusammenarbeit mit der en consulting GmbH besonders erfolgreich war?

Daniel Neumann: 20 bis 30 neue Mitgliedschaften zusätzlich im Monat ist unser erstes Ziel mit jedem Neukunden. Einer unserer Kunden betreibt ein Premiumstudio mit einem großen Wellness- und Spabereich. In den ersten zwölf Wochen der Zusammenarbeit mit uns hat dieser Kunde 60.000 Euro Zusatzumsatz gemacht, während seine Investition inklusive Werbebudget bei 1.500 Euro pro Monat lag. Das ist natürlich ein außergewöhnliches Beispiel. Ein sechs- bis siebenfacher Return on Invest ist jedoch immer möglich, wenn alle Zahnräder sauber ineinandergreifen.

BODYMEDIA: Woher stammt deine Expertise und wie kam es zur Geschäftsidee und zur Gründung der en consulting GmbH?

Daniel Neumann: Mein Geschäftspartner Daniel Erpenbach und ich sind beide gelernte Sport- und Fitnesskaufleute, haben in einigen Studios gearbeitet und uns 2015, nach fast 18-monatiger Planung, unseren gemeinsamen Traum vom eigenen Studio erfüllt. Es hat knapp 1.000 Quadratmeter, der Standort ist ein Kölner Vorort. Mit einer Kombination aus Onlinemarketing, unserem Branchenwissen und einem validen Terminierungs- und Verkaufsprozess haben wir ein Konzept für unseren Club entwickelt, das sehr erfolgreich wurde.

2016 hatten wir bereits über 1.000 Mitglieder. Genau zwei Jahre später haben wir einen weiteren Standort eröffnet und ihn ebenso schnell mit Mitgliedern gefüllt. Daraufhin entschieden wir uns dazu, uns mit der en consulting GmbH ein zweites Standbein aufzubauen. Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir uns aus dem operativen Geschäft in unseren eigenen Anlagen zurückgezogen haben, um uns ganz auf die Unterstützung anderer Studios zu konzentrieren. Wir wissen ganz genau, wie es ist, im Studio Verträge zu verkaufen, und verfügen über eine große Branchenexpertise.

BODYMEDIA: Wie laufen eure Ziele mit der en consulting GmbH? Was ist eure Mission?

Daniel Neumann: Unsere Mission ist es, die Branche und die Studioinhaber wachzurütteln. Es klingt paradox, aber sie müssen verstehen, dass Onlinemarketing funktioniert, wenn man weiß, dass es nicht auf Onlinemarketing ankommt. Der Prozess nach der Leadgenerierung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Viele Inhaber denken, dass nur noch tolles Onlinemarketing zählt. Zweifelsohne

brauchen Studios heute gute Leads in adäquater Anzahl, aber Leads alleine reichen nicht für ein stetiges Wachstum. Mit Onlinemarketing kann man einen Club bis unter die Decke füllen, wenn man versteht, dass es nicht nur um Leads geht.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

Daniel Neumann ist Inhaber eigener Fitnessstudios sowie Gründer und Geschäftsführer der en consulting GmbH, einer Unternehmensberatung, die Studioinhaber bei der Gewinnung neuer Mitglieder unterstützt. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner

Daniel Erpenbach und seinem Team hat er über 120 Fitnessstudios in der aktiven Betreuung und hilft bei der Optimierung ihrer Prozesse.

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Foto: © en consulting GmbH
Die beiden Gechäftsführer der en consulting GmbH, Daniel Erpenbach und Daniel Neumann, in ihrem gemeinsamen Studio

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Jeder Studiobetreiber weiß, dass es nicht ganz einfach ist, mehr Leads zu generieren, die Zahl der Vertragsabschlüsse und letztlich auch den Umsatz zu steigern. Unterstützung bei diesem Vorhaben bietet die ProFit Performance GmbH. Das Unternehmen um Gründer und Geschäftsführer Chris Mewes zählt zu den Newcomern der Branche und konnte im vergangenen Jahr schon einige hochkarätige Kunden gewinnen.

Die Karriere von Chris Mewes in der Fitnessbranche begann 2013 als Trainer in einer großen Fitnesskette. Bereits ein Jahr später machte er sich als Personal Trainer selbstständig, ehe er einige Jahre für die Premium-Fitnesskette VIVA Fitness tätig war. Hier arbeitete er sich vom Trainer zum Clubmanager und später zum Regionalleiter hoch. Dabei stellte sich heraus, dass der Verkauf die große Stärke von Chris Mewes ist. Die Zahlen der Vorverkäufe, die er für Franchisenehmer übenommen hatte, konnten sich sehen lassen. Angestachelt von diesem Erfolg befasste sich der Rheinländer erstmals damit, sich auf seine Stärke zu konzentrieren und ein eigenes Business zu gründen. 2021 endete seine Zeit bei VIVA Fitness und nach einem kurzen beruflichen Zwischenstopp gründete er 2022 die ProFit Performance GmbH, die seitdem Studios deutschlandweit unterstützt, mehr Mitglieder zu gewinnen und mehr Profit zu erzielen.

Vorverkauf, Führungskräftecoaching und vieles mehr

Das Angebot der ProFit Performance GmbH ist sehr umfangreich. Ein Steckenpferd von Chris Mewes ist der Vorverkauf. Seine Promotion-Teams erzielen bei den jeweiligen Studios vor Ort gute Ergebnisse, wie z. B. 109 Neumitglieder in drei Tagen beweisen. Der Unternehmer ist fest davon überzeugt, dass die Mischung aus Offlineund Online-Angeboten ausschlaggebend für den Verkaufserfolg von Fitnessstudios ist. Eine Besonderheit, die der Geschäftsführer online bietet,

INDUSTRIE PROFIT PERFORMANCE Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 158
Text Constantin Wilser
Foto: © ProFit Performance GmbH

ist der Vorverkauf via Webinar. Studios bewerben über Landingpages das Webinar. Chris Mewes versucht dann mit seiner unnachahmlichen Art und seiner großen Überzeugungsgabe, den Teilnehmern den Vertragsabschluss im jeweiligen Studio schmackhaft zu machen. „270 Anmeldungen für ein solches Webinar sind keine Seltenheit. Davon nehmen dann tatsächlich 110 teil. In der Regel schaffe ich es dann, gemeinsam mit meinem Team ca. 80 Online-Abos abzuschließen, 25 davon direkt im Anschluss an das Webinar”, erklärt Christopher Mewes.

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W e l l s y s t e m Ü b e r w a s s e r - M a s s a g e

L i n d e r t S c h m e r z e n & e n t s p a n n t

Zu seinen stärksten Produkten zählen seine zweistündigen Webinare für Führungskräfte, die immer montags über einen Zeitraum von acht Wochen im Rahmen des Mentoringprogramms stattfinden. Hier stehen Themen wie Mitarbeiterführung, Kommunikation, Organisation, Leadership, Aufbau von Vertriebsstrukturen u. v. m. auf der Agenda. Neben dem Webinar gibt es jeden Sonntag eine einstündige „Q&A-Runde”. Hier können die Führungskräfte gezielt auf ihre Probleme und Herausforderungen im Club eingehen und Fragen stellen. Die Betreuung der Kunden wird zudem über eine WhatsAppGruppe, in der die Führungskräfte auch vom Austausch mit den Kollegen profitieren, gewährleistet. Die Teilnehmer des Mentoringprogramms erhalten zudem ein von Chris Mewes selbst geschriebenes, 60 Seiten umfassendes Booklet, das sowohl als Buch als auch in digitaler Form erhältlich ist. Beim Abschlussevent, dem sogenannten Leadership Bootcamp, wird in der ersten Hälfte nochmals Content vermittelt, ehe sich die Teilnehmer im zweiten Teil bei Rollenspielen zu unterschiedlichen Themen beweisen müssen. Im Rahmen des Abschlussevents vergibt Chris Mewes den Clubmanager-Award. Die letzte Auszeichnung hat er am 4. März in Düsseldorf im Rahmen des ersten Leadership Bootcamps vergeben. Derzeit nehmen durchschnittlich 30 Führungskräfte pro Webinar teil. Bis August

möchte Chris Mewes die Zahl auf 100 steigern.

Neben Clubbetreibern und Führungskräften unterstützt die ProFit Performance GmbH auch Studiomitarbeiter in Form von Vertriebsschulungen. Je nach Bedarf werden dann Themen wie z. B. Marketing oder Verkauf via Telefon behandelt.

Ausblick

Die ProFit Performance gibt es gerade einmal seit etwas mehr als einem Jahr. Die Präsenz des Unternehmens ist dank Gründer Chris Mewes und dessen Social-Media-Auftritt immens. Dem Unternehmer ist es gelungen, einige namhafte Kunden, vor allem Fitnessketten aus dem Discountsegment, zu gewinnen. So übernimmt er z. B. für alle Franchisenehmer von EASYFITNESS das Eröffnungscoaching. Gerade stellt er die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Neben dem Umzug in ein neues Bürogebäude in Essen richtet der Unternehmer, der 2020 von Verkaufstrainer Dirk Kreuter zum „Sales Champion” ausgezeichnet wurde, sein Hauptaugenmerk auf den Ausbau seines Teams. Sein Ziel ist es, ein derart starkes Promotionteam aufzubauen, das Studios deutschlandweit tatkräftig beim Vorverkauf unterstützen kann. Zudem plant er für dieses Jahr ein Mastermind-Event im Ausland, wo Studiobetreiber die Möglichkeit haben, an ihrem Unternehmen zu arbeiten.

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INSERENTENVERZEICHNIS

ACISO CONSULTING Gmbh; www.aciso.com; Seiten 82, 83

AnyFit Health Tech GmbH; www.anyfit.de; Seite 37

Aschenbach Audio Team GmbH & Co KG; www.aschenbach.com; Beilage; Seite 109

Böckelt GmbH; www.velusjet.de; Seite 59

CyberConcept GmbH; www.cyberfitness.de; Seiten 105, 134

Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit der HVU Bildungsakademie gGmbH; www.dba-baunatal.de; Seite 95

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH; www.dhfpg.de; Seite 157

Debifit - First Debit GmbH; www. firstdebit.de; Seite 51

Deutsche Sportakademie; www.deutschesportakademie.de; Seite 69

DHZ Fitness Europe GmbH; www.dhz-fitness.de; Seite 47

Dr. WOLFF® Sports & Prevention GmbH; www.dr-wolff.de, Seite 55

DSB – Digital Systemische Betriebskonzepte GmbH; https://www.dsb.digital; Seiten 4, 5, 142

DSSV e.V. Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen; www.dssv.de; Seiten 151, 157

EGYM GmbH; www.egym.com; Seite 13

EQUIMED Vertriebs GmbH; www.equimend.de; Seite 117 en consulting GmbH; www.enfitnessmarketing.com; Seiten 42, 43

ERGO-FIT GmbH & Co. KG; www.ergo-fit.de; Seite 21

Experten Allianz für Gesundheit e.V.; www.expertenallianz-gesundheit.de; Umschlagseite 2, Seiten 86, 87

FAMOSO GmbH & Co. KG; www.famoso-group.de; Seite 33 fitnessRAUM.de GmbH; www.fitnessraum.de; Seiten 152, 153

GANTNER Electronic GmbH Deutschland; www.gantner.com/de; Seite 57

Globe-IQ GmbH; www.globe-iq.com; Beilage

Handelsgesellschaft Bruns; www.brunsdesign.de; Seite 147

Harvest Republic GmbH; www.harvestrepublic.com; Seite 99

HOLD STRONG Fitness GmbH; www.holdstrong.de; Seite 137

Impact Unternehmensberatung; www.impact-beratung.de; Seiten 60, 61

InBody Europe B.V.; www.inbody.de; Seite 23

INKO Internationale Handelskontor GmbH; www.inkospor.com; Seite 101 In-des-a; www.in-des-a.com; Seite 9

IST-Studieninstitut GmbH; www.ist.de; Seite 93

Johnson Health Tech. GmbH; www.matrixfitness.com; Seite 19

KOHL GmbH & Co. KG; www.fitness-kohlkg.de; Seite 155

LifeFit Group; www.lifefit-group.com; Banderole

Livepro Fitness Europe GmbH; www.livepro-fitness.de; Seite 67

Lowell Financial Services GmbH; www.lowellgroup.de; Seite 94

M.A.C. CENTERCOM GmbH; www.mac-centercom.de; Seite 91

MEDEX Fitness GmbH; www.medex-gmbh.com; Seite 113

Medical Service Höber GmbH & Co. KG; www.msh-gmbh.info; Seite 159

MEET THE TOP GmbH & Co. KG; www.meet-the-top.fitness; U 3; Seite 138, Versanddeckblatt

MemberBoost Consulting GmbH; www.memberboost.de; Seite 111

milon industries GmbH; www.milon.com; Seite 35

myline Deutschland GmbH; www.myline24.de¸Seite 25

Myzone Group; www.myzone.org; Seite 75

OPTIMUM11 GmbH; www.optimum11.de; Seite 103

Panatta srl; www.panattasport.com; Seiten 128, 129

Pinter Möbel + Objektbau GmbH & Co. KG; www.pinter-moebel.de; Seiten 74, 145

POWER PLATE GmbH; www.powerplate.de; Seiten 38, 73

PMS sonnenPROJEKT GmbH; www.sonnenprojekt.de; Banderole, Seite 65

Precor Germany GmbH; www.precor.com/de; Seite 29

RX Deutschland GmbH; www.fibo.com; Seite 149

RehaVitalisPlus e.V.; www.rehavitalisplus.de; Seite 115

Santana Consulting GmbH; www.santanaconsulting.com; Seite 114

SCANECA GmbH; www.scaneca.de; Seite 39

Scotfit GmbH; www.scotfit.de; Seite 143 seca gmbh & co. kg.; www.secatru.com; Seite 79

SKILLCOURT GmbH; www.skillcourt.training; Seite 24

Stratec Medizintechnik GmbH; www.xelerate-you.com; Seite 123

Tanita Europe BV; www. tanita.de; Seite 119

Technogym Germany GmbH; www.technogym.com; Umschlagseite 4, Seite 122

Urban Sports GmbH; www.urbansportsclub.com/de; Seiten 46, 121

Virtuagym BV; www.virtuagym.com; Seiten 138, 139

XBody Training Germany GmbH; www.de.xbodyworld.com; Seite 71

Zell38 GmbH; www.shop.zell38.com; Seiten 107, 135

Verlag

BODYMEDIA GmbH & Co. KG

Ewald-Renz-Str. 1

76669 Bad Schönborn

Tel. +49 (0) 7253 / 9875-700

E-Mail: redaktion@bodymedia.de

Web: www.bodymedia.de

Geschäftsführer

Nicolas Hessel

Herausgeber

Hubert Horn

Redaktion

Jonathan Schneidemesser (Ch.-Red.) (v.i.S.d.P)

Constantin Wilser (Ch.-Red.)

Kira Kamrad

Sarah-Lea Kuner

Autoren

Hugo Braam, Tobias Conrad, Dr. Hans Geisler, Christian Hasler, Christian Hörl, Svenja Kinder, Petra Kuhn, Till Pitschel, Stefan Unterthor, Stefan Weiffen, Frances Weber

Lektorat

Paula Matos

Design & Layout

Jessica Urich

Katharina Jaschinski

Manuel Fröhlich

Druck

C. Maurer GmbH & Co. KG Schubartstr. 21

73312 Geislingen/Steige

Kundenberatung

Isabell Winkhardt

Tel. +49 (0) 7253 / 9875-707

Bezugspreise

Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus.

BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich. Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Gerichtsstand ist Mannheim.

Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei BODYMEDIA. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Weitere Artikel und News auf bodymedia.de OUTRO INSERENTEN & IMPRESSUM 160
IMPRESSUM

AUSBLICK

Die Ausgabe

BODYMEDIA

Fitness 3-2023

erscheint am 30.05.2023*

KRISENMANAGEMENT

Die letzten Jahre haben uns gelehrt, dass nach einer Krise nur vor der nächsten Krise ist. Daher sollten sich Unternehmer einen Koffer mit umfangreichen Werkzeugen zur Bewältigung von Herausforderungen und Krisen zulegen. Wie das geht, zeigen wir in der nächsten Ausgabe.

RECRUITING

Kaum ein Thema beherrscht die Branche derzeit so sehr wie das Anwerben neuer Mitarbeiter. Da viele der altbekannten Maßnahmen nicht mehr wirken, greifen manche Studios zu verzweifelten Maßnahmen. Warum das nur in den wenigsten Fällen wirkt und wie man es besser machen kann, lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

MARKTÜBERSICHT KARDIOGERÄTE

Kardiogeräte gehören seit langem zum Standardrepertoire von Fitnessstudios. Regelmäßige Innovationen und neue Impulse sind Anlass für regelmäßigen Wechsel. In unserer Marktübersicht stellen wir die wichtigsten Anbieter von Kardiogeräten vor.

OUTRO VORSCHAU Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 161
Foto: © alphaspirit; © H_Ko; © Day Of Victory Stu.stock.adobe.com
*Alle
Angaben ohne Gewähr

FIBO

13.04. - 16.04. – Köln www.fibo.com

April

Hinweis

Alle aktuellen Eventtermine finden Sie unter bodymedia.de

FIBO CONGRESS

13.04. - 15.04. – Köln

www.fibo-congress.com

KRAFTCON

13.04. - 14.04. – Gelsenkirchen www.gym80.de

Mai

THERAPIE LEIPZIG

04.05. - 06.05. – Leipzig

www.therapie-leipzig.de

ACISO

SEMINARREISE

11.05. - 18.05. – Marokko www.aciso-academy.com

NEURO INNOVATION DAY

16.06. - 17.06. – Hennef www.artzt.eu

AUFSTIEGSKONGRESS

06.10. - 07.10. – Mannheim

www.aufstiegskongress.de

Juni

FUNCTIONAL TRAINING SUMMIT

15.06. - 18.06. – Oberhaching

www.ft-summit.de

September Oktober

THERAPIE DÜSSELDORF

15.09. - 16.09. – Düsseldorf

www.therapiemesse-duesseldorf.de

DSSV-EVENT

26.10. - 29.10. – Kreta

www.dssv.de/event

OUTRO ZEITSTRAHL Weitere Artikel und News auf bodymedia.de 162
2023 MESSEN & EVENTS

Innovationen & neue Trends entdecken

Business meets Freizeit auf Mallorca

Mehr als 100 Hersteller vor Ort

Hochkarätige Speed-Dating-Meetings

3 Übernachtungen inkl. Vollpension

Fachvorträge & wertvolles Netzwerken

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VON DER

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EDITORIAL

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