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Das Magazin für Gesundheit, Sport &

Genießen

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1. Treffpunkt BeneFit: Viel los in der Markthalle

Kompass: Gute-Laune-Workouts Ökologie: Boden – mehr als nur Erde

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VERLOSUNG BeneFit

Der Voelkel Fastenkasten

Mit Genuss auf Nahrung verzichten Speziell für Ihre Fastentage und nach einer Empfehlung von Rüdiger Dahlke hat die Naturkostsafterei Voelkel einen Fastenkasten mit sechs verschiedenen Gemüsesäften zusammengestellt. Der Fastenkasten enthält je eine 0,7l Flasche milchsauer vergorenen Rote-Bete-Saft, Möhrensaft und Gemüsesaft, sowie je eine Flasche Sauerkrautsaft, Gemüsekomposition und Fitnesscocktail. Most nennt man einen milchsauer vergorenen Gemüsesaft. Wenn die Gemüsesorten für die Moste frisch gepresst sind, werden sie mit Milchsäurebakterien geimpft. Die Zutaten vergären und es entsteht Razemat, eine Mischung aus links- und rechtsdrehender Milchsäure. In den Mosten von Voelkel ist der Anteil rechtsdrehender L(+)-Milchsäure besonders hoch. Moste sind sehr bekömmlich und können die Verdauung auf natürliche Weise unterstützen. Sie enthalten keinen Alkohol. Die von Natur aus nährstoffreichen Rote-Bete-Knollen, die aromatischen Möhren und der würzige Sellerie werden in der Naturkostsafterei schonend und werterhaltend gepresst, bevor sie anschließend mit den wertvollen Milchsäurebakterien versetzt werden. Auf den Zusatz von Salz wird ganz bewusst verzichtet. Der kalorienarme Voelkel Sauerkrautsaft aus samenfestem Weißkohl erfrischt und belebt den Körper auf natürliche Weise. In dem unverdünnten Presssaft steckt die ganze Vielfalt an natürlichen Nährstoffen. Die Gemüse-Komposition ist eine fein abgestimmte Demeter-Komposition, die schonend gepressten Gemüsesorten enthalten viele wichtige Nährstoffe für das tägliche Wohlbefinden. Mit wertvollem Kräutersalz fein abgestimmt, sind die milchsauer vergorenen Gemüsesorten besonders bekömmlich. Der Fitness-Cocktail ist aus kalorienarmen Pflanzensäften wie Artischocken, Löwenzahn und Brennnesseln, L (+)-milchsauer vergorenen Gemüsesorten und Apfelessig hergestellt und ein naturköstlicher Genuss für das tägliche Wohlbefinden.

Für die L (+)-milchsauer vergorenen Gemüsesäfte, den Rote-Bete-Most, Möhrenmost und Gemüsemost, setzt Voelkel ausschließlich ausgewählte Rohwaren in Demeter-Qualität ein.

Verlosung Voelkel und BeneFit verlosen 5 x einen Fastenkasten. Wer gewinnen möchte, der schickt bis zum 4. Mai eine E-Mail mit dem Betreff „Fastenkasten“ an: gewinnen@benefit-lueneburg.de. Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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EDITORIAL BeneFit

Liebe Leserinnen, liebe Leser, endlich sind die Tage wieder länger, die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und damit auch die Laune. Doch nicht nur das Wetter ist verantwortlich für unseren Gemütszustand. Auch Bewegung und gute Musik machen, dass wir uns wohl in unserer Haut fühlen. Lesen Sie dazu auch unseren Tanzkompass. Autorin Katharina Berndt zeigt, bei welchem Tanzkurs Ihre Glückshormone Salto schlagen. Richtig gute Stimmung gab es auch auf der „1. Treffpunkt BeneFit“ Mitte März. „Eine perfekte Mischung aus Informieren und Probieren“, war die einhellige Meinung von Besuchern und Akteuren gleichermaßen. Das verlangt nach einer Wiederholung im Herbst. Was Sie eventuell verpasst haben, lesen Sie ab Seite 12. Wieviel Beachtung schenken Sie eigentlich dem Boden unter Ihren Füßen? Die United Nations haben das Jahr 2015 zum internationalen Jahr der Böden gemacht, um damit für den Bodenschutz zu werben. Warum das so wichtig ist und Boden eben mehr als der Dreck unter unseren Schuhen ist, das erklärt Autorin Stefanie Diekmann ab Seite 34. Natürlich haben wir für Sie auch wieder den Kochlöffel geschwungen. In unseren Rezepten dreht sich alles um das junge Gemüse. Seien Sie versichert, abwechslungsreicher und frischer kann die Gemüsepalette jetzt im Frühjahr gar nicht sein. Und nebenbei tanken Sie auch noch jede Menge Vitamine und Mineralien. Wenn Sie nach der Rubrik „Zu guter Letzt“ immer noch nicht genug BeneFit haben, dann schließen Sie das Heft, drehen es einmal um und fangen noch mal neu an. In unserem Spezial dreht sich diesmal alles um Haus & Garten, um besser bauen, schöner wohnen, gut leben und natürlich ums Draußensein. Das und noch vieles mehr finden Sie in Ihrer neuen BeneFit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, gute Unterhaltung. Julia Steinberg-Böthig Herausgeberin & Chefredakteurin

HOCHZEITS FOTOGRAFIE

WWW.FRiSCHE-FOTOGRAFiE.DE _3_


INHALT BeneFit

April/Mai 2015

Fotos: Aenne Bauck, Frische Fotografie, www.fotolia.de, G4 PROMOTION – John Kosmalla

Titelfoto_Frische Fotografie

WarmUp

08

Aktuelles⁄Umfrage – Wie war die erste große Liebe? ⁄Gesundheitstipp: Fasten⁄Anjas Buchtipp⁄Kinotipp und mehr

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Was für ein Samstag!

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Schmeer schreibt

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Acht Tage fast nix

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Gute-Laune-Workouts

Messe Impressum: Jahrgang – 25/2015 Herausgeberin & Chefredakteurin: Dipl. oec. troph. Julia St.-Böthig (jule) julia.boethig@benefit-lueneburg.de Redaktionsanschrift: Fritz-Reuter-Ring 16, 21391 Reppenstedt T. 0 41 31 / 28 422 15 Mitarbeiter: Katharina Berndt, Stefanie Diekmann, Christine Dittmann, Maike Petersen, Burkhard Schmeer, Ulrich Vössing Fotografie: Aenne Bauck, Frische Fotografie, www.fotolia.de Schlussredaktion: Cathrin Claußen Layout: Grafik-Design, Michael Rehr-Hoffmann Anzeigen & Vertrieb: Julia St.-Böthig, anzeigen@benefit-lueneburg.de Dirk Böthig – Päng Mediendienstleistungen LTS – Luna Transport Service Druck: BerlinDruck GmbH + Co KG Auflage: 12.000 Exemplare Erscheinungsweise: Alle zwei Monate www.benefit-lueneburg.de

Kolumne

BeneTest

Tanzkompass

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck der Texte oder Fotos ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.

© Dreamworks Animation LLC

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INHALT BeneFit

Gut zu wissen

Lesenswert

27

Ihre Serviceseiten

44

Dinos aus Dinkel

36

Boden – mehr als nur Erde

46

⁄bewegt⁄belesen⁄betrachtet⁄belauscht⁄belebt

39

Jetzt kommt das junge Gemüse

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Lauenburg, Winsen/Luhe und Uelzen

Spargel-Spezial

51

John Kosmalla

52

Die Volleyballer der SVG Lüneburg

Nachhaltig

Lüneburg

Lecker

Unterwegs

Besser essen

41 42 43

PromiSeiten

Zu guter Letzt

Abgeschmeckt: Vollkornbrot

Nordik: Meister der hochprozentigen Aromen

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Foto: Aenne Bauck


WARMUP BeneFit

Das wars dann wohl... ...mit diesem Winter, der ja irgendwie doch kein richtiger war. Doch jetzt, jetzt zeigt sich der Frühling. Schneeglöckchen und Krokusse sind seine ersten Boten. Und wer ganz genau hinschaut entdeckt die ersten zarten Knospen an Forsythien und Kätzchen. Die Frühaufsteher bemerken es zuerst: Morgens um 6 Uhr ist es schon hell und die Vögel zwitschern. Die Tage werden jetzt wieder länger, und damit auch die Zeiten draußen. Sonne tanken, Frühlingsluft schnuppern, Einheitsgrau gegen Frühlingsbunt tauschen. Auf geht’s in die Draußensaison!

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WARMUP BeneFit

Wie war die erste große Liebe? Der erste Kuss und das ganz große Kribbeln im Bauch – der Frühling kommt und mit ihm die Frühlingsgefühle. Das erinnert viele an die „erste große Liebe“. Aber was ist das überhaupt? Gibt es diese Liebe nur einmal im Leben und wie merkt man, wann es soweit ist? Was sagen die Lüneburger dazu?

Hamburg-Termine Lange Nacht der Museen 2015 Perfekt für Nachtschwärmer: Am Sonnabend, 18. April, öffnen für eine Nacht Hamburgs Museen ihre Pforten und präsentieren ihre aktuellen Ausstellungen. Bereits 2014 nutzten rund 30.000 Besucher die Lange Nacht der Museen, um Modenschauen, Kunst und Musik zu erleben. Infos unter: www.hamburg.de/lange-nacht-dermuseen-hamburg/

Barbara Brandt, 46, Logopädin, Lüneburg Bei meiner ersten großen Liebe war ich 17 Jahre alt. Wir lernten uns über gemeinsame Freunde kennen und waren tatsächlich drei Jahre lang zusammen. Unsere Wege trennten sich dann, als er nach England ging und ich in Deutschland blieb. Ich glaube aber, dass es mehrere große Lieben im Leben geben kann. So passen in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Menschen zueinander.

Haspa Marathon Hamburg Wer diesen Lauf schafft, kann zu Recht stolz auf sich sein, denn einen Marathon läuft man nicht alle Tage. In Hamburg gehört der Haspa-Marathon schon seit Jahrzehnten zu den sportlichen Highlights. Kein Wunder: Führt die beeindruckende Strecke doch quer durch Hamburg an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Termin: Sonntag, 26. April. Auch nur zum Zugucken und Anfeuern toll!

Bernhard Rehwinkel, 74, Rentner, Lüneburg Ich bin mittlerweile 51 Jahre lang mit meiner ersten großen Liebe verheiratet. Wir haben uns in Hamburg kennengelernt und waren oft zusammen tanzen und haben später viel im Chor gesungen. Außerdem fahren wir sehr gerne in den Urlaub und unternehmen auch sonst viel zusammen in unserer Freizeit.

Wasserlichtkonzerte Wer in einer lauen, hanseatischen Nacht etwas Unterhaltung sucht, wird ab Mai im Planten un Bloomen fündig. Täglich bei Einbruch der Dunkelheit werden hier Wasserund Lichtorgel professionell bespielt. Die arrangierten Stücke wechseln, so dass mal ein romantischer Tango und mal ein beeindruckender Marsch mit Wasserfontänen und Lichteffekten inszeniert wird. Von Freitag, 1. Mai bis Ende September.

Mecky Haider, 75, Rentnerin, Lüneburg Meine erste große Liebe begann, als ich 16 Jahre alt war. Ich war gerade in der Kaufmannslehre und habe ihn nur durch Zufall bei der Arbeit kennengelernt. Es war schnell klar, dass wir ein Paar werden und vier Jahre später waren wir auch schon verlobt und haben geheiratet. Wir haben zwei Kinder bekommen und viel Zeit zusammen verbracht – besonders gerne beim Motorradfahren.

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WARMUP BeneFit

Dr. oec. troph. Katja Lepthien ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin. Ihre Praxis hat sie in der Schießgrabenstr. 17 in Lüneburg. T. 0 41 31 / 39 25 19

Gesundheitstipp 16. Teil

www.naturheilpraxis-lepthien.de

Entgiften & Fasten

zung mit sich selbst (Was mache ich denn so ganz ohne Essen? Wie fülle ich meine Zeit?). Es geht darum, sich in der Zeit etwas Schönes zu gönnen: Sei es, sich eine Massage zu schenken oder einen Friseurbesuch, ein gutes Buch zu lesen, schöne Spaziergänge zu machen oder wohltuende Tees zu genießen.

Unser Frühjahrsputz von innen

Wer kennt ihn nicht, den Frühjahrsputz: Die Fenster und überhaupt der ganze Haushalt werden geputzt, bunte Blumen kommen ins Haus und man hat das Gefühl, alles wieder frisch und schön zu machen. So ist es auch mit unserem Frühjahrsputz von innen.

Wenn die Fastenzeit gut läuft und man die ersten ein bis zwei Tage des latenten Hungergefühls und des „Immerans-Essen-Denkens“ überwunden hat, fühlt man sich ab dem zweiten Tag fit und energiegeladen. Das Durchhalten lohnt sich – ich begleite Sie gerne durch diese Zeit.

Wir entgiften unseren Körper, um eine Aktivierung unseres Stoffwechsels vorzunehmen. Ziel ist es, unverwertbare Stoffwechselprodukte schonend über unsere Entgiftungsorgane Leber, Niere, Lunge, Darm und Haut auszuleiten. Wer nicht die Zeit und Muße hat, einen Fastenurlaub weg von zu Hause zu planen, den begleite ich gerne während des Fastens hier in Lüneburg als Fastenbegleiterin. Eben diese Entgiftungsorgane unterstütze ich dann mit ausgewählten pflanzlichen bzw. homöopathischen Mitteln. So stärkt zum Beispiel die Goldrute unsere Niere oder der Löwenzahn unsere Leber. Trockene Schröpfmassagen der unterschiedlichen Organreflexzonen tragen weiterhin zu einer Mehrdurchblutung zum Beispiel der Entgiftungsorgane und somit zu einer besseren Stoffwechsellage bei. Für den inneren Ausgleich kann eine anschließende Ohrakupunktur-Sitzung unterstützend wirken. Wir fasten, um quasi eine „Eichung“ vorzunehmen, einen Nullpunkt festzulegen. Wir möchten uns in unserem Alltag einen Zeitraum freischaufeln, in dem wir auf feste Nahrungsmittel verzichten. Verzichten, um unserem Körper und Geist die Chance zu geben, sich auf andere Tätigkeiten bzw. Fähigkeiten außerhalb der Nahrungsbeschaffung, Nahrungsaufnahme und Nahrungsverdauung zu besinnen. Wir verzichten in dieser Zeit auf jegliche Genussmittel (z. B. Alkohol, Koffein, Nikotin). Gerade diese Genussmittel, aber auch diverse Lebensmittel können uns im Alltag oft müde und antriebslos machen. Die Fastenzeit ist daher eine Zeit des Verzichts, der Klärung und der Kräftigung.

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Es geht nicht um die schnelle Gewichtsabnahme, sondern vielmehr um die Besinnung und um die Auseinanderset-

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Foto: Fotograf Horst Petersen

die Modewelt der Lüneburger Innenstadt zu entführen. Mehr als 20 Lüneburger Modeunternehmen stellen 200 verschiedene Outfits und Accessoires für Jung und Alt aus ihrem aktuellen Angebot internationaler Kollektionen zur Verfügung. Präsentiert werden die Stücke vor cooler Kulisse von 25 professionellen Models – für die „kleine Mode“ sind außerdem 10 zauberhafte Kindermodels an Bord – in einzigartigem Stil: „Hier wird Mode nicht nur auf dem Laufsteg gezeigt – hier wird getanzt, gespielt, gerockt!“, so Heiko Meyer. „Unsere Gäste dürfen sich auf eine exzellent inszenierte Mischung aus klassischer Modepräsentation, Theater, Tanz und Party freuen – zum Mitfiebern und Mitfeiern.“ Die erste der insgesamt drei einstündigen Shows startet am Sonnabend, 2. Mai, um 21 Uhr. Der Einlass beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt inklusive anschließender AfterShow-Party beträgt 19,50 Euro pro Person. Zwei weitere Shows folgen am Sonntag, 3. Mai, um 15 und um 18 Uhr. Der Eintritt am Sonntag beträgt 14,50 Euro pro Person. Für Paare ist der Eintritt am Sonntag für ein Kind unter 14 Jahren inklusive.

Showtime für die Lüneburger Modewelt

Lüneburg goes Fashion Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres bittet die Lüneburger Citymanagement e.V. (LCM) erneut zu einem Modespektakel der ganz besonderen Art. „Lüneburg goes Fashion – wir tanzen in den Mai“ lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung, für die ein einzigartiges Ambiente ausgewählt wurde: die legendäre „Garage“. Am ersten Maiwochenende öffnet die historische Fabriklocation ihre Pforten Auf der Hude 74, um kleine und große Gäste auf eine außergewöhnliche Reise durch

Neu!

Buchtipp

Veganer Imbiss „Loving Hut“ Lüneburgs erster veganer Imbiss hat am 1. März an der Lünertorstraße eröffnet. VeganCoach Eduard Paschkowski bietet hier kulinarische Köstlichkeiten, die zu 100 Prozent frei von tierischen Lebendsmitteln sind. Sein Versprechen: „Sie müssen auf nichts verzichten!“ Angeboten werden ein Mittagstisch, Gerichte zum Mitnehmen sowie Catering und Kochkurse. Das „Loving Hut“ ist von dienstags bis sonnabends von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Dörte Hansen, Knaus Verlag, 19,99 Euro

Altes Land

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al wieder ein Buch, welches mich mit seinem scharfen Blick und trockenen Humor gepackt hat: Dörte Hansen erzählt die Geschichten von Vera, dem Flüchtlingskind aus Ostpreußen und ihrer Nichte Anne, die mehr als 60 Jahre später aus ihrem von ehrgeizigen Vollwert-Eltern eingekesselten Leben in HamburgOttensen zu Vera ins Alte Land flüchtet. Ein echter Lesegenuss, bei dem Lachen und Weinen erlaubt sind. Viel Spaß wünscht Ihnen Anja Vogel

lüneburG GOES fashion

2.und 3. MAI 2015 Musiclocation Garage since 1987 Ackermann | Aust Modecafé | Best Label | Betty Barclay | Brillen Curdt Der Optiker | Frahm Schmuck | Hasehabenwill | Hold trendholder Store House of Knitwear | Intersport Friedrich | Juwelier Süpke | Label | Mach Art Marco Polo men | Marco Polo woman | Meines | Mia’s | Q5 Schuhe Roy Robson | Schuhhaus Schnabel | Tom Tailor | Venus Moden | Witty Knitters Karten in der LZ-Veranstaltungskasse. Moderation: Burkhard Schmeer

Anja Vogel, Wiesenweg 6 · 21391 Reppenstedt, T. 04131/ 699 67 35 · Auch online bestellbar unter: www.buchhandlung-reppenstedt.de

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KINOTIPP BeneFit

Home – ein smektakulärer Trip

Verlosung

Die Boovs machen die Erde zu ihrem neuen Heimatplaneten und beginnen damit, alles neu zu organisieren. Die Menschen werden unfreiwillig umgesiedelt. Als jedoch Tip, ein cleveres junges Mädchen, der Gefangenschaft entgeht, wird sie auf einmal zur unfreiwilligen Komplizin von Oh (gesprochen von Bastian Pastewka), einem verstoßenen Boov auf der Flucht. Schon bald erkennen die beiden ungleichen Freunde, dass es um viel mehr geht, als nur darum intergalaktische Beziehungen zu retten. Und so begeben sie sich auf eine fantastische Reise voll Spaß und Abenteuer, die ihr Leben und ihre Welt für immer verändern wird.

Filmpalast und BeneFit verlosen 5 x 2 Karten für eine Vorstellung nach Wahl am Sonntag, 19. April. Wer gewinnen möchte, sucht in dieser BeneFit-Ausgabe alle versteckten Oh-Figuren und schickt bis zum 16. April eine E-Mail mit der Anzahl und dem Betreff „Home“ an: gewinnen@benefit-lueneburg.de. Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Filmpalast Lüneburg · www.filmpalast-kino.de © Dreamworks Animation LLC

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• mit Milch • Kakao • Joghurt • frischen oder getrockneten Früchten …mit allem, was schmeckt

Eine Grundlage – viele Variationen für viele Geschmäcker!

Mit wertvollem Dinkelvollkorn, aromatischem Sesam, gutem Rapsöl und einem Hauch Honig.

Direktbezug: Verlag St.-Böthig, Fritz-Reuter-Ring 16, 21391 Reppenstedt, T. 0 41 31 / 28 422 15 E-Mail: benefit@benefit-lueneburg.de

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Fotos: Frische Fotografie

MESSE BeneFit

1. Treffpunkt BeneFit Probieren und informieren kam super an Die „1. Treffpunkt BeneFit“ war ein voller Erfolg. Rund 450 Messebesucher kamen am Sonnabend, 14. März, in die Markthalle Bienenbüttel, informierten sich, probierten und testeten die vielen unterschiedlichen Produkte und Dienstleistungen an den Ständen der Messe-Teilnehmer. Für die Veranstalter und Akteure steht jetzt nach der Premiere schon fest. Es wird eine Wiederholung geben!

www.nosugarsugar.de

Eduard Paschkowski Vegan-Coach S

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www.adfontes-lüneburg.de


MESSE BeneFit

Naturheilpraxis Dr. oec. troph. Katja Lepthien

Schuhhaus Gerhard Höber GmbH

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MESSE BeneFit

Mischung Eine tolle ren und aus Probie n. ie Inform re

Kirstin Kröger, 34, Vermessungstechnikerin & Carsten Kröger, Servicetechniker, Echem ir sind heute mit unserer kleinen Familie losgezogen, um die Messe zu erkunden. Julia Steinberg-Böthig ist eine sehr gute Freundin von uns, da mussten wir natürlich vorbei schauen und es ist wirklich super! Sport, Gesundheit oder Ernährung – eine tolle Mischung aus Probieren und Informieren.

Margarete Buchholz, 67, Rentnerin, Vögelsen & Ilse Kröger, 65, Rentnerin, Vögelsen ir sind schon lange befreundet und zusammen in die Markthalle nach Bienenbüttel gekommen. Einige Stände wie der von Prof. Winkler oder der des veganen Kochs gefallen uns beiden besonders gut. Die gesundheitlichen Aspekte sind für uns sehr interessant und wir haben tolle Anregungen bekommen – alles in allem sehr informativ.

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Michael Jarren, 56, Zahntechniker, Lüneburg ch bin über Bekannte auf die Messe aufmerksam geworden und war zuerst etwas verblüfft über den Eintrittspreis. Als ich mir dann aber einen Eindruck von der Messe verschaffen konnte, war ich sehr positiv überrascht. Es waren durchweg tolle Stände mit sehr interessanten und teilweise für mich neuen Themen und Informationen präsentiert und auch die Atmosphäre war super.

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Alicia Bode, 13, Schülerin, Lüneburg ch habe erst einen Tag vorher von der Veranstaltung in der Markthalle gehört und bin spontan mit meiner Oma, meiner Mutter und meinem Bruder vorbei gekommen. Mir gefällt besonders die angenehme Atmosphäre, alle sind sehr freundlich und es gibt viele unterschiedliche Sachen zu entdecken. Den Stand von No Sugar Sugar fand ich am interessantesten, aber auch an allen anderen Ständen bin ich super beraten worden.

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Thorsten Küster, 44, Facharbeiter, Bienenbüttel ch bin durch die BeneFit auf die Messe aufmerksam geworden und bin spontan vorbei gekommen. Die Markthalle kenne ich auch schon lange und bin mit positiven Eindrücken überströmt worden. Vor allem für Sport und Autos interessiere ich mich sehr, aber ich hab auch wieder viel Neues kennengelernt. Es war – wie erwartet – toll organisiert und spannend, die verschiedenen Stände zu erkunden.

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Jürgen Immerz, 73, Rentner & Renate Immerz, 76, Rentnerin, Reppenstedt ir kennen Julia Steinberg-Böthig, die Veranstalterin, schon sehr lange und sind auch so auf die Veranstaltung in der Markthalle in Bienenbüttel aufmerksam geworden. Der Stand mit den Chutneys, der von Déesse und vor allem der vegane Koch haben uns super gefallen. Super ist, dass alles regional ist – das ist uns persönlich immer sehr wichtig.

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Kira Tschirner, 39, Schauspielerin, Ergotherapeutin, Aereal Yogalehrerin, Lüneburg ch kenne die Markthalle schon ganz lange und habe mich gefreut, dass dort so eine tolle Veranstaltung Platz findet. Erfahren habe ich das über die Zeitung und bin wirklich beeindruckt, mit wie viel Liebe so eine ansprechende Atmosphäre geschaffen wurde. Super fand ich den Stand vom Theater, weil ich mich dafür auch beruflich sehr interessiere.

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Anja Enczmann, 40, Hausfrau, Bruchtorf ch bin zum ersten Mal in der Markthalle und finde die Messe einfach super! Meine Kinder können hier den ganzen Tag spielen und auch für mich ist viel dabei. Ich habe schon so viel eingekauft, mich über meine Füße schlau gemacht und tolles veganes Essen probiert. Es ist wirklich für alle ein toller Tag mit viel Spaß und das nächste Mal sind wir bestimmt wieder dabei.

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Nicole Kreutzfeld, 42, Angestellte bei der Post, Reppenstedt ine Arbeitskollegin hat mich auf die Veranstaltung hier in der Markthalle aufmerksam gemacht und ich finde es super, hier zu sein. Besonders die Stände, bei denen es um Ernährung und Gesundheit geht, haben sofort mein Interesse geweckt. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Herzblut überall dahinter steckt, es macht Lust auf mehr.

Andreas Nowak, 57, Medizintechniker & Elke Nowak, 55, medizinische Fachangestellte, Bardowick ie Zeitschrift BeneFit kennen wir von Beginn an und haben die Veranstaltung in dem Kalender der Markthalle entdeckt. Wir finden es faszinierend, wie viele Angebote auf der Messe Treffpunkt BeneFit zu entdecken waren. Die Aufteilung war wirklich klasse – genau wie die Aussteller, von denen wir überall super informiert und beraten wurden.

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MESSE BeneFit

120 Euro für einen Ausflug

Eintrittsgeldern der Besucher. „Das ist wunderbar“, bedankte sich Birgit von Paris und versprach: „Wir machen ein schönes Foto vom Ausflug, dass bekommen Sie dann von uns.“ Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Jugendarbeit und Freizeitangebote – die Helfer der Kindertafel Lüneburg kümmern sich rein ehrenamtlich um Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Im Mai feiert die Organisation bereits ihr 20-jähriges Bestehen.

Entweder geht es in die Boulder-Halle zum Klettern oder ins Alcino-Tobeland, vielleicht auch lieber raus in die Natur auf eine geführte Wanderung mit Picknick? Birgit von Paris, Leiterin der Lüneburger Kindertafel, hat jetzt die Qual der Wahl, wohin der nächste Ausflug mit „ihren Kindern“ geht. BeneFit-Herausgeberin Julia Steinberg-Böthig überreichte ihr und Linda, stellvertretend für alle Kinder der Tafel, nach der Messe „Treffpunkt BeneFit“ einen Umschlag mit 120 Euro. Eine Spende aus den

Alles Gute unter einem Dach! • • • •

Marktladen • 3ßIßJH0RGH Café-Restaurant „Dorfgespräch“ • Vinothek Marktplatz mit Showküche • Regionale Produkte Spielhaus für die kleinen Gäste

Die nächsten Veranstaltungen: Sonntag u. Montag 05./06.04. jew. ab 11.00 Uhr Osterbrunch Mittwoch 08.04. 9.00 Uhr Frauenfrühstück Donnerstag 16.04. ab 18.00 Uhr Frühlingsbuffet „Gemüse trifft Pasta“ Freitag 17.04. 15.00–18.00 Uhr Typ- und Stilberatung Freitag 08.05. 15.00–18.00 Uhr Typ- und Stilberatung WWDJHQ EHLGHQ3ßQJV Sonntag 10.05. 12.00 Uhr $Q Uhr 12 24./25.05. ab Spargelbuffet nicht – et Drahteselbuff sende ei dr Mittwoch 13.05. 9.00 Uhr nur für Zweira Frauenfrühstück

Bahnhofsstraße 16 · 29553 Bienenbüttel · www.markthalle-bienenbuettel.de _15_


Kolumne BeneFit

„Bananen! Frisch eingetroffen!“

Unser täglich Brot aufbacke uns heute – und vergib uns unseren Geiz Aber zurück zu den Backshops. Okay, die Brötchen sind dort wegen der Teiglinge natürlich viel, viel billiger. Aber das „billiger“ müssen sie teuer bezahlen. Mit „Pfui“ und „Bäh!“. Das Cystein nämlich, das Brot industriell besser verarbeitbar macht, wurde noch bis zum 1. April 2001 aus Menschenhaar hergestellt. Meist chinesischem. Nicht nur in der Bäckerstraße. Heute ist Menschenhaar im Brot zum Glück verboten. Stattdessen nimmt man Schweineborsten... und weil wir das alle bestimmt so gar nicht wollen – schon gar nicht die Vegetarier oder Muslime – gibt’s dafür auch keine Kennzeichnungspflicht. Sonst würde das am Ende ja keiner mehr kaufen! Stellen Sie sich das mal vor! Aber damit nicht genug: Das besagte Cystein wird übrigens auch als Fleischaroma eingesetzt, um vegetarische und vegane Fertiggerichte schmackhafter zu machen. Hihihi. Soll noch mal einer sagen, die Industrie hätte keinen Humor. Aber das Hauptproblem ist ja in Wirklichkeit nicht die Industrie, es ist – wie so oft – einfach nur der Mensch.

Waren Sie in letzter Zeit mal wieder in Lüneburg unterwegs? Zum Beispiel in der Bäckerstraße? Und? Ist Ihnen da was aufgefallen?

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ichtig! Das Straßenpflaster ist (halb) erneuert worden. Mit chinesischem Granit. Okay, das ist jetzt vielleicht nicht wirklich ökologisch sinnvoll, war aber billig! Herrje, nun regen Sie sich doch nicht gleich auf! Fassen Sie sich lieber an Ihre eigene Nase! Bei Geld hört nun mal der Verstand auf. Und natürlich sind wir alle bereit für gesunde Lebensmittel aus gentechnikfreier, artgerechter Haltung einen Aufpreis zu bezahlen. Solange es nicht mehr kostet!

So poppen – nicht nur in der Bäckerstraße – immer mehr Bäckereien und Backshops aus dem chinesischen Granitboden. Da denkt man doch erstmal: „Schön, dass das gute alte Handwerk wieder in unseren Straßen Fuß fassen kann!“ Doof nur, dass viele Bäckereien und vor allem die Backshops gar kein Handwerk mehr betreiben. Sie verwenden tiefgefrorene Teiglinge, meist aus Polen und bis zu zwei Wochen alt, aber „für Sie frisch aufgebacken“!

Hier eine kleine Geschichte aus meinem Lieblingsbioladen: Als die Tofu-Würstchen neu ins Sortiment kamen, wurde jedem Kunden zu Werbezwecken eine Probepackung mit in die Papiereinkaufstüte getan. Am nächsten Tag erschien eine Kundin und wollte das Würstchen bezahlen, das da in ihre Tüte gerutscht war. Der große Verkäufer (mit wenig Haaren) meinte beschwichtigend: „Nein, das ist schon in Ordnung. Das Würstchen ist kostenlos. Zur Einführung.“ Da erbleichte die Kundin und hauchte: „Oh Gott! Und ich hab das gegessen!“

Das erinnert mich ein wenig an eine Begebenheit auf dem Wochenmarkt, wo an einem Stand zu lesen war: „Bananen! Frisch eingetroffen“. Und eine Frau zur anderen sagte: „Frisch eingetroffen? Mag sein, aber wann sind die abgereist?“

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Süße Verführer uss vollkommener Gen im Bootshaus

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonnabend: 16-22 Uhr, Sonntag: 10-20 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag.

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Fotos: Frische Fotografie

ESSKULTUR BeneFit


Wegbegleiter: Frühjahr/Sommer 2015

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Termin: Sonntag, 3. Mai 2015

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Genuss-Fahrt ins Alte Land

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Anfassen, riechen, probieren. Zum Abschluss der BeneFit-Serie über die Nordik-Edelbrennerei laden wir Sie zu einer Geschmacksreise ins Alte Land ein: Besuchen Sie mit uns die Jithofer Käserei in Bargstedt, den Obsthof Lefers in Jork und die Nordik-Edelbrennerei. Probieren Sie handgemachte Käsespezialitäten, genießen Sie den Frühling und die Apfelbaumblüte und verkosten Sie feine Brände.

Ablauf: 8.30 Uhr: Abfahrt in Lüneburg Fahrt zur Jithofer Käserei in Bargstedt. Dort Frühstücksbüffet und Besichtigung. 13 Uhr: Obsthofbesichtigung mit Obstprobe in Jork auf dem Obsthof Lefers. Danach Kaffee und Butterkuchen.

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15 Uhr: Besichtigung und Verkostung in der Nordik Edelbrennerei ca. 17 Uhr: Rückfahrt nach Lüneburg. Ankunft dort ca. 18.30 Uhr Folgende Leistungen sind inklusive: • Busfahrt ab/bis Lüneburg • Führung und Frühstücksbüffet (Kaffee & Tee inkl.) in der Jithofer Käserei in Bargstedt. • Führung und Kaffee & Kuchen auf dem Obsthof Lefers. • Besichtigung und Verkostung in der Nordik-Edelbrennerei. Preise: 79,- Euro/ Erwachsene Anmeldeschluss 15.04.2015*

Ihre Ansprechpartner (v.l.) Annette Carstens, Susanne Koch und Sabine Jünemann

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Text: Julia St.-Böthig · Fotos: Frische Fotografie

nicht unbedingt haben, aber so für Zwischendurch finde ich ihn erstaunlich lecker. Gar nicht so sauer und kratzig, wie ich es mir vorgestellt habe, sondern mild, erfrischend und sehr aromatisch. Zum Mittag mache ich mir etwas Rohkost und eine kleine Portion Hirsebrei, gegart in Mandelmilch mit Rosinen. Auch eine Premiere. Die Mandelmilch schmeckt angenehm süß. Abends gibt es mein selbst gebackenes Knäckebrot, belegt mit Gurke. Bevor meine Familie sich ihr Essen zubereitet, gehe ich besser nach oben und gönne mir ein ausgiebiges Bad. Ich gehe zeitig ins Bett und schlafe mit dem Gedanken ein, ab jetzt für fünf Tage nichts mehr essen zu dürfen.

Saft-Fasten mit Voelkel

Acht Tage fast nix Fasten, das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Eine gute Gelegenheit bot mir jetzt im Frühjahr Voelkel: Die Naturkostsafterei bietet ein Paket mit sechs Demeter-Gemüsesäften für eine 8-TageFastenkur an. Ich muss gestehen, ich bin kein großer Anhänger von Gemüsesäften. Eigentlich mag ich sie gar nicht. Ich kann mich noch gut an meine Schwangerschaft erinnern, als mein Mann regelrechten Heißhunger auf sämtliche Arten von Gemüsesäften hatte. Er durfte mich nach deren Genuss nie küssen, da mir schon vom Geruch übel wurde. Aber das waren ja besondere Umstände…

Meinen ersten richtigen Fastentag beginne ich zum Frühstück mit einem Glas Sauerkrautsaft und einem großen Becher Holundertee – ungesüßt selbstverständlich. Obwohl ich extra etwas später aufgestanden bin, erwische ich meine Familie noch beim Frühstück. Ich setze mich dazu, wo soll ich auch hin? Es riecht nach Toast und frischem Kaffee. Ich wünsche mich weg. Das Töchterchen ist in der Schule, mein Mann auf der Arbeit, ich bin allein. Ich koche mir noch einen Tee. Die Wärme im Bauch tut gut. Zwischendurch probiere ich ein Glas Möhrenmost. Lecker süß und leicht säuerlich. Heute habe ich keine Termine, also arbeite ich im Büro und lasse es entspannt angehen. Zu Mittag gibt es einen großen Becher Voelkel-Gemüsekomposition mit Kräutermeersalz, leicht erwärmt. Der Saft schmeckt wie Suppe und ist richtig lecker. Damit ich das Gefühl habe, wirklich etwas zu essen, löffle ich den Becher aus. Eigentlich fehlt nur noch ein Stück Brot… Am Ende fühle ich mich satt. Nachmittags bekomme ich Kopfschmerzen. Ich gehe mit den Hunden raus in den Wald. Das Wetter ist nicht so dolle, aber egal, Hauptsache frische Luft.

Trotz reiflicher Überlegung und Planung finde ich zunächst keinen geeigneten Zeitpunkt. An einem Tag habe ich viele aufeinander folgende Termine, an dem Wochenende sind wir bei Freunden eingeladen, an dem Abend ist ein Arbeitstreffen mit anschließendem Essen… Ich soll es ja während der Fastenzeit ruhig angehen, ohne Feste und außergewöhnliche Ereignisse. So starte ich meine Voelkel-Saft-Fasten-Kur mitten in der Woche an einem Mittwoch mit dem Entlastungstag. Eine kleine Broschüre informiert, worauf ich achten muss und wie ich die Kur gestalten sollte. Ich beginne den Tag mit etwas Müsli zum Frühstück und einem kleinen Glas Sauerkrautsaft. Zunächst bin ich Skeptisch. Ich mag ja Sauerkraut ganz gern, aber flüssig und dann zum Frühstück?! Ich schließe die Augen und bereite mich darauf vor, den Saft möglichst schnell herunterzuschlucken. Oh! Gar nicht mal so schlecht! Ich bin angenehm überrascht, wie lecker der Saft ist. Naja, zum Frühstück muss ich den

Während des Abendessens meiner Familie lege ich mich hin und schlafe tatsächlich fest ein. Erstaunlich wie viel Zeit ich habe, jetzt wo ich mich weder ums Einkaufen, Essenmachen, noch ums Essen an sich kümmern muss.

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BENETEST BeneFit

Am nächsten Tag wache ich völlig gerädert auf. Bin total unausgeschlafen. Das war ungewohnt viel Schlaf. Zum Frühstück ein Glas Möhrenmost. Ich fühle mich wackelig und bitte meinen Mann, mich zu einem Termin zu fahren. Ich stelle fest: Reden strengt heute an. Mein Magen grummelt. Ich sehne mich nach meinem warmen Gemüsesaft. Endlich wieder zu Hause trinke ich einen großen Becher warme Gemüsekomposition mit Kräutermeersalz. Die schmeckt wie Tomatensuppe. Ich genieße jeden Schluck. Das tut gut. Danach fühle ich mich etwas besser.

Die Tage vergehen langsamer als sonst und mir fällt wieder auf, wie viel Zeit bleibt, wenn man sich nicht ums Essen kümmern muss. Solange ich meine Säfte genieße und viel Tee trinke, verspüre ich kein Hungergefühl. Allerdings fehlt mir mein allabendliches Entspannungsritual nach Feierabend: das Kochen. Am Sonntag ist mein vorletzter Fastentag. Ich lese viel, gehe spazieren, zum Glück habe ich Wochenende. Ich nehme Gerüche intensiver wahr. Obwohl die Türen geschlossen sind, rieche ich das Abendessen von unten sogar im Schlafzimmer. Ich gehe erstmal duschen in der Hoffnung, dass meine Familie danach fertig mit dem Essen ist.

„Die Pommes duften verführerisch. Ich leide.“ Ich muss das Mittagessen für meine Tochter und ihre Freundinnen vorbereiten. Es gibt Würstchen mit Pommes. Das geht schnell und ich muss nichts abschmecken. Wie auch?! Die Pommes duften verführerisch. Ich leide. Nachmittags gehe ich lange spazieren. Mein Mann ist ein richtiger Schatz, aus Rücksicht verlegt er sein Abendessen auf die Terrasse. Schnappt sich unsere mobile Induktionsplatte und brät sich draußen Spiegeleier mit Schinken, damit ich das nicht riechen muss. Für den Abend haben wir Theaterkarten. Essen vorher und Wein nachher lassen wir ausfallen. Irgendwie ist der Abend nicht komplett.

Allerdings: Mein Fernsehabend währt nicht lange. Der Geruch von Tacos (die mag ich nicht mal), die mein Bruder Alex munter vor sich hin knabbert, nervt mich. Um 21 Uhr gehe ich ins Bett. Ich breche meine Fastentage am Dienstagmorgen mit einem reifen Apfel. Was für eine Geschmacksexplosion! Ich kaue langsam und genieße jeden Bissen. Ich achte darauf, bis zum nächsten Tag leicht, sehr bewusst und langsam zu essen und bin erstaunt, wie intensiv mein Geschmacksempfinden auch bei so simplen Gerichten wie Kartoffeln mit Gartenkräutern ist.

Mein Fazit: Den letzten Rest Gemüsesaft habe ich am Dienstagabend ausgetrunken. Die Voelkel-Gemüsesäfte machten die Fastentage leichter und brachten Geschmack, Abwechslung und Frische. Durch sie fiel mir der Verzicht aufs Essen leichter, da ich sie auch gern erwärmt wie Suppe genossen habe. Noch ein Vorteil der Demeter-Direktsäfte: Durch die schonende Verarbeitung bleiben die Nährstoffe erhalten. So wurde ich auch während des Fastens bestens mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Wirklich wichtig beim Fasten allerdings ist, sich Ruhe zu gönnen. Arbeiten, der Umzug oder Essen für die Familie zuzubereiten bekamen mir nicht gut.

Es ist Sonnabend. Der schon lange geplante Umzug meiner Tante steht an. Ich kümmere mich um die Koordination, wo welche Möbel hinkommen, hänge Bilder auf und trage lediglich Blumentöpfe von A nach B. Mehr traue ich mir nicht zu. Richtig fit fühle ich mich nicht. Zwischendurch stärke ich mich immer wieder mit den diversen Gemüsesäften. Die mit Roter Beete mag ich am wenigsten. Der erdige Geschmack des Gemüses ist nicht meins. Möhrenmost, Sauerkrautsaft und die Gemüsekomposition mit Kräutermeersalz mag ich am liebsten. Zumal sie erwärmt an Suppe erinnern. Leider schmecken die Säfte mit Roter Beete warm noch intensiver…

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Saft-Fasten mit Voelkel Fasten mit den Bio- und Demeter-Säften von Voelkel bedeutet weder Hunger noch Mangel. Frank Wiegmann, Lebensmitteltechniker und Ernährungscoach, ist unter anderem zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Voelkel GmbH und erklärt, warum der freiwillige Verzicht auf Nahrung so gesund sein kann.

BeneFit: Fasten ist mehr als nur der freiwillige Verzicht auf Nahrung. Was bedeutet Fasten für Voelkel? Frank Wiegmann: Für Voelkel bedeutet Fasten freiwilliger Verzicht auf Nahrung – nur trinken. So entschlacken und entlasten Sie Ihren Körper, Ihre Seele und Ihren Geist. Der Körper schaltet schon während der ersten Fastentage auf „innere Versorgung“ um und schöpft Kraft und Wärme aus den körpereigenen Depots. Geruchs- und Geschmackssinn werden angeregt und geschult. Man schmeckt und riecht schon während der Fastentage intensiver und merkt das natürlich besonders beim Fastenbrechen.

BeneFit: Warum ist fasten – besonders jetzt im Frühjahr – so populär? Frank Wiegmann: Nach den dunklen Wintermonaten haben viele Menschen in den Wochen und Monaten, wo der Frühling ins Haus steht, das Bedürfnis nicht nur in der Wohnung einen Frühjahrsputz zu machen, sondern sich auch innerlich aufzuräumen, zu reinigen und neu zu ordnen. BeneFit: Wie helfen die Voelkel-Säfte beim Fasten? Frank Wiegmann: Beim Saftfasten werden dem Organismus durch die Gemüsesäfte auch Vitamine, Mineralstoffe und (in einem geringen Maß) Kalorien zugeführt. Die Stoffwechselumstellung, zu der der Körper durch das Fasten herausgefordert wird, ist beim Saftfasten daher milder.

BeneFit: Sollte jeder wenigstens einmal im Leben gefastet haben? Frank Wiegmann: Ich sage immer: „Probieren geht über Studieren.“ Aber die innere Einstellung muss passen, sonst wird es sehr schwer und natürlich muss die Gesundheit mitspielen. Im Zweifelsfall sollte man vorher mit seinem Arzt über den Wunsch zu fasten sprechen.

BeneFit: Was ist das Besondere an dem „FastenKasten“ von Voelkel? Frank Wiegmann: Speziell für die Saftfastentage und nach einer Empfehlung von Rüdiger Dahlke haben wir von Voelkel einen Fastenkasten mit sechs verschiedenen Gemüsesäften zusammengestellt. Die besonders hochwertigen Demeter-Säfte bringen eine geschmackliche Abwechslung in die Fastentage und sind zudem teilweise milchsauer vergoren, unsere so genannten Moste. Wenn die Gemüsesorten für die Moste frisch gepresst sind, impfen wir sie mit Milchsäurebakterien. Die Zutaten vergären und es entsteht Razemat, eine Mischung aus links- und rechtsdrehender Milchsäure. In unseren Mosten ist der Anteil rechtsdrehender L(+)-Milchsäure besonders hoch. Moste sind sehr bekömmlich und können die Verdauung auf natürliche Weise unterstützen. Unser Fastenkasten enthält je eine 0,7lFlasche milchsauer vergorenen Rote-Bete-Saft, Möhrensaft und Gemüsesaft, sowie je eine Flasche Sauerkrautsaft, Gemüsekomposition und Fitnesscocktail.

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TANZKOMPASS BeneFit

Für Trendsetter:

Körper im Fokus:

ugen zu und tanzen – in jedem Alter und in jedem Fitnesslevel! Von Kreativem Kindertanz über Just Dance! Kids und Teens zu Nia und Vitality…bei uns steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Probier es aus

www.tanzraum-lueneburg.de, Kalandstr. 10, 21335 Lüneburg

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Tanz-Klassiker:

Die Gute-Laune-Workouts Der Frühling kommt, die Sonne scheint, die Hormone sind außer Rand und Band – Sie würden am liebsten Tanzen vor Überschwang? Dann los! Die verschiedensten Tanzsportarten verbinden Spaß und Workout. So wird der Körper straff und die Pfunde purzeln ohne schlechte Laune. Denn alle Tanzsportarten trainieren den ganzen Körper. Bleibt nur die Frage: Welcher Tanzsport passt zu mir? Das Angebot ist riesig, doch eine Stunde im falschen Kurs und die Lust auf Bewegung ist schon wieder verflogen. Damit das nicht passiert, stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten verschiedene Tanzsportarten vor.>


Für Trendsetter: Zumba: Die Tanzparty

Was ist das?

Barre Concept: Übungen an der Ballettstange

Körper Nia: Getanzte Lebensfreude

Zumba kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen.

Beim Barre Concept werden Elemente aus Ballett, Yoga, Pilates und funktionelle Übungen an der Ballettstange ausgeführt.

Nia vereinigt Fitness und Wellness, statt einzelner Muskeln wird der ganze Körper trainiert. Einfache Choreographien und freies Tanzen wechseln sich ab.

Wem gefällt das?

Für alle mit ein bisschen Rhythmusgefühl, die gern schnell Erfolge sehen.

Liebhaberinnen eines weniger anstrengenden, aber effektiven Workouts sind hier richtig.

Für alle, die Freude an Bewegung, Musik und Tanz haben und sich bei anderen Workouts schnell langweilen.

Was steckt dahinter?

Zumba entstand durch Zufall: Der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez vergaß in den 90er Jahren die Musikkassette für seinen Aerobic-Kurs. Perez improvisierte mit der einzigen Musik, die ihm zur Verfügung stand: Kassetten mit Latin Salsa und Meringue aus seinem Auto.

Das Barre Concept gibt es eigentlich schon seit den 30er Jahren. Die deutsche Tänzerin Lotte Berk nannte diese Fitnessübungen die „Lotte-Berk-Methode“. Kein eingängiger Name, weshalb das Training an der Ballettstange schnell in Vergessenheit geriet. In den letzten Jahren wurde die Idee weiterentwickelt zum Barre Concept.

Der Mix aus Tanz, Kampfkunst, Yoga und Körpertherapien wurden in den 80ern von den Amerikanern Debbie und Carlos Rosas erfunden. Studien beweisen die positive Wirkung auf das HerzKreislauf-System. In den USA wird Nia sogar in Stresskliniken und der Physiotherapie eingesetzt.

Was ist das Besondere?

Im Gegensatz zum klassischen Aerobic gibt es bei Zumba keinen pausenlos durchgehenden Beat, die Bewegungen sind nicht standardisiert. Stattdessen erhält jedes Lied eine eigene Choreographie. Mit Aerobic-Elementen werden die kreativen Bewegungen zum intensiven Ganzkörpertraining. Es gibt keine Anweisungen, die Teilnehmer tanzen die Bewegungen des Kursleiters nach. Dabei muss niemand weitergehen als es sein Körper erlaubt.

Oberstes Ziel ist der definierte Tänzerinnen-Körper mit der entsprechenden aufrechten Haltung. Alle Bewegungen werden kontrolliert ausgeführt, so sollen Verletzungen vermieden werden. Aus diesem Grund fordern die Kursleiter beim Barre Concept auch Konzentration und Präzision von ihren Teilnehmern. Musik und Abwechslung durch Übungen mit Kurzhanteln oder auf der Matte sorgen dafür, dass das Training nicht langweilig wird.

Die Teilnehmer lernen Achtsamkeit für den eigenen Körper, das schützt vor Verletzungen. Jede Bewegung wird so ausgeführt, dass sie dem eigenen Körper gut tut. So sollen die Bewegungen eine heilsame Wirkung entfalten. Statt Übungen nachzuturnen gibt die Kursleiterin Bilder vor. Wie in den Kampfsportarten besteht Nia aus fünf Ausbildungsstufen, die durch farbige Gürtel gekennzeichnet sind.

Zu welcher Musik wird getanzt?

Folkloristische Klänge, aber auch passende Chartmusik machen Lust auf Bewegung.

Das streng wirkende Konzept wird mit Chartmusik aufgelockert.

Abwechslungsreiche Musik aus aller Welt.

Was wird trainiert?

Zumba steigert besonders Kondition und Koordination.

Das harte Training verbessert Haltung und Beweglichkeit.

Nia fördert die Koordination und das Körpergefühl.

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im Fokus: Energy Dance: raus aus dem Kopf, rein in den Körper

Tanz-Klassiker: Ballett: Erwachsene erfüllen sich einen Kindheitstraum

Jazz-/Hip-Hop-Dance: Tanzen wie die Stars

Beim Energy Dance folgen die Bewegungen einem harmonischen Fluss, abrupte Wechsel werden vermieden.

Beim Ballett werden eine Choreografie oder einzelne Positionen geübt und getanzt.

Der Jazz-/Hip-Hop-Dance vereint Elemente aus Ballett und zeitgenössischem Tanz.

Für Menschen, die Lust auf Bewegung, Rhythmus, Musik und Abwechslung haben.

Ballett ist ideal, um besonders schonend Muskeln aufzubauen, etwas Disziplin und Konzentration braucht es jedoch auch.

Lust am Tanzen und Rhythmusgefühl sind die beiden wichtigsten Voraussetzungen.

Der Sportlehrer und Tänzer Uwe Kloss entwickelte Energy Dance in den 80er Jahren in Berlin.

Der grazile Tanz entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus Schauspielen und tänzerischen Gesellschaftsspielen. Die waren besonders an den französischen und italienischen Höfen beliebt. Der Bühnentanz war lange den Männern vorbehalten.

Aus den USA schwappte die Jazzdance-Welle bereits Ende der 50er Jahre nach Deutschland, ab Mitte der 70er wurde der Tanzstil extrem populär. Inzwischen sind viele Hip-Hop-Elemente in die Choreographien eingeflossen und bringen eine neue Ästhetik in die Tanzstudios.

Keine Stunde gleicht der anderen. Die Kursleiterin entwickelt die fließenden Bewegungen spontan, aus dem Moment heraus. Ohne Choreographie gestaltet sie einen Spannungsbogen. Die Bewegungsvorgaben untermauert die Kursleiterin durch imaginäre Bilder. Die sollen den Teilnehmern dabei helfen, ihren Körper noch besser wahrzunehmen und die Übungen körpergerecht auszuführen.

Alle Bewegungen sind standardisiert. Die Basis ist die Vertikale und die Auswärtsdrehung der Beine aus dem Hüftgelenk. Auch die Position aller Gliedmaßen ist klar vorgegeben. Das geht so weit, dass sogar die Blickrichtung je nach Position vorgeschrieben ist.

Spaß und das Erleben des Tanzfeelings stehen im Vordergrund. Besonders schwer ist die Isolation: Die Teilnehmer lernen, nur ein bestimmtes Körperteil zu bewegen. Oft zählen auch weibliche Bewegungen zu den Choreographien. Als Kontrapunkt werden auch fließende, weiche Bewegungen ausgeführt.

Die Musik soll „bewegungsmotivierend und eingängig“ sein. Die Auswahl hängt vom Kursleiter ab.

Klassisches Ballett wird natürlich zu klassischer Musik getanzt.

Hier laufen die aktuellen Charts rauf und runter.

Energy Dance fördert Kraft, Beweglichkeit und Koordination.

Ballett baut Bauch- und Rückenmuskulatur auf, das ist gut für die Haltung.

Koordination und Körperbewusstsein stehen im Vordergrund.

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TANZSPORTKOMPASS BeneFit

„Zumba ist Spaß und Fitness für jedes Alter“ Elena Neuholz ist ZumbaInstructor und bietet Kurse in Bardowick an: „Die Kombination aus Tanzen und Fitness macht den Reiz von Zumba aus. Nicht die Leistung, sondern der Spaß steht an erster Stelle. Durch die Musik, die einfach zu erlernenden Bewegungen und die damit verbundenen schnellen Fortschritte ist der Spaßfaktor besonders hoch. Neben dem normalen ZumbaWorkout gibt es noch weitere Formen, die speziell auf Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Gelenkproblemen zugeschnitten sind. Also ein optimales Training mit Spaßfaktor für alle Altersklassen.“

„Nia weckt die Begeisterung für Bewegung“ Im „tanz!RAUM“ Lüneburg bietet Nicole Riemenschneider unter anderem Nia an. „Bei mir treffen sich Frauen, von Mitte 20 bis ins hohe Alter, die Spaß haben wollen. Die Teilnehmerinnen haben keine Lust darauf Takte auszuzählen. Sie wollen sich tänzerischer und freier bewegen. Außerdem geht es nicht darum, etwas perfekt nachzutanzen. Alle Bewegungen werden nur so ausgeführt, wie es sich für einen selbst gut anfühlt. Nia weckt die Begeisterung für Bewegung und macht einfach Spaß. Daneben bieten wir noch andere Kurse für große und kleine Tanzbegeisterte.“

„Tanzen ist das ideale Faszientraining“ Elisabeth Weißbach ist Kurskoordinatorin im Gymnastikstudio für Frauen. Hier werden unter anderem Energy Dance, Jazz-/Hip-Hop-Dance, Zumba, Ballett und YogaDance angeboten. „Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen: Manche mögen Choreografien. Die sind beim Zumba, Jazzdance und Ballett richtig aufgehoben. Wer sich freier und ohne feste Schrittfolgen bewegen will, der entscheidet sich für Energy Dance oder Yoga-Dance. Ob mit oder ohne Choreografie, traditionell oder modern, eins haben all unsere Tanzangebote gemein: Sie machen Spaß und entsprechen dem Zeitgeist. Heute wollen Frauen gesund trainieren, schwitzen und dabei Spaß haben. Tanzen trainiert die Rumpfmuskulatur und die Faszien, ein feines Bindegewebenetz um unsere Muskulatur. Regelmäßiges Faszientraining macht beweglicher, leistungsfähiger, beugt Schmerzen vor und wirkt sogar verjüngend.

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NORDDEUTSCHES

WISSENS FORUM

Gut zu wissen

GESUNDHEIT

V.i.S.d.P für die Inhalte sind auf den „Gut-zu-wissen-Seiten“ die inserierenden Unternehmen und Dienstleister.

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Vorgestellt

RUND UMS GELD

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Recherche und Auskunft Auf die Bonität kommt es an, wenn es um wichtige Kreditentscheidungen geht. Dank unserer einzigartigen flächendeckenden Präsenz und der sorgfältigen Auswertung aller Informationsquellen, wie zum Beispiel aus dem Bundesanzeiger, Handelsregister, Gewerberegister, Schuldnerverzeichnis bis hin zur kleinsten regionalen Zeitung, schaffen wir es, Qualitätsführer auf dem Markt zu sein. Viele Faktoren fließen in die Bonitätsbewertung ein: Branche, Alter des Unternehmens, Umsatz, Mitarbeiter, Rechtsform, Bilanzzahlen und noch viele Daten mehr. In unserer Auskunft erreichen Sie Rosemarie Steiner, Michaela Meyer, Birgit Miculcy und Tanja Alff. Rosemarie Steiner ist mit mehr als 20 Jahren Betriebszugehörigkeit für die Recherche zuständig. Michaela Meyer hat vor 24 Jahren die Ausbildung bei Creditreform Uelzen begonnen und leitet heute die Auskunftsabteilung. Seit 1979 ist Birgit Miculcy dabei, die ebenfalls ihre Ausbildung bei Creditreform Uelzen abgeschlossen hat, heute zuständig für die Bearbeitung der regionalen

Presse, der Datenpflege sowie der Auswertung von Zahlungserfahrungen vieler Lieferanten. Vor einem Jahr verstärkte Tanja Alff unser Team. Sie schaut auf eine 20-jährige Berufserfahrung in der Buchhaltung zurück und ist zuständig für die Auswertung der Bilanzen. Die Bilanzinformationen aus dem Bundesanzeiger reichen oftmals nicht aus, um eine aussagekräftige Unternehmensbewertung direkt vorzunehmen. Aus diesem Grund erhalten wir von vielen Unternehmen die Jahresabschlüsse (BWAs und Einnahme-Überschussrechnungen). Insbesondere mit diesen Informationen ist es uns neben der persönlichen Recherche und Kommunikation mit den Unternehmen möglich, eine genaue Bonitätsbewertung vorzunehmen. Selbstverständlich stehen wir auch für eine persönliche Beratung der Unternehmen, gerne auch in unseren Räumlichkeiten, zur Verfügung. Wir wissen: Bilanzen sind ein sensibles Thema und werden von uns mit größtmöglicher Sorgfalt bearbeitet. Sprechen Sie uns an, wir sind nicht weiter von Ihnen entfernt als Ihr Telefon!

Creditreform Uelzen Styra KG · Lüneburger Str. 10, D-29525 Uelzen Tel.: 0581 / 97 8850 · Fax: 0581 / 75556 · info@uelzen.creditreform.de · www.creditreform-uelzen.de

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Schmidt’s Alcatraz

Gutes Essen, schönes Ambiente, toller Service

Sitzt man drinnen oder draußen von Schmidt’s Alcatraz, an der Mühlenstraße in Uelzen, so fühlt man sich ganz sicher nicht wie im ehemaligem berühmt-berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis auf der Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. Im Uelzener Alcatraz kommt Urlaubsatmosphäre auf: Die große Fensterfront im schön gestalteten Innenraum bietet einen malerischen Blick auf die Ilmenau. Draußen sorgen Palmen und gemütliche Sitzgelegenheiten für entspanntes Flair. Rund 100 Gäste können drinnen Platz finden, 150 Sitzplätze gibt es im Außenbereich. Seit einem Jahr ist das Lokal in Uelzens Innenstadt unter neuer Führung. Inhaber Dennis Schmidt hat das Lokal übernommen und legt großen Wert auf freundlichen Service, frische Speisen und ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis.

Einzigartig in der Region ist die große Auswahl an selbstgemachten eisgekühlten Limonaden, die im Sommer für Erfrischung sorgen. Darunter Holunder-, Minze-, Erdbeer-, Hibiskus- und Melonen-Limo.

Die Speisekarte wurde komplett überarbeitet: Fingerfood und Tex-Mex-Gerichte stehen im Vordergrund, aber auch Fisch und diverse Burger- und Schnitzelvariationen lassen den Gästen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Highlight für viele Gäste ist das tägliche Brunchbuffet mit allem, was das Frühstücksherz begehrt: Von Brötchen, Brot und Müsli, über Käse, Wurst und Quarkspeisen bis zu Pfannkuchen, Rührei, Würstchen, Marmeladen und Salaten bleiben keine Wünsche offen. Kaffee und Tee-Spezialitäten sind im Preis inklusive.

Ein Besuch im Alcatraz lohnt sich, dafür müssen Sie nicht extra in die USA reisen…

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Neu!

Norddeutsches Wissensforum Gesundheit ist für viele Menschen seit jeher ein trockenes, schwer greifbares Thema. Die Gesundheitsbranche ist seit Jahrhunderten Spielfeld von Scharlatanen, Esoterikern und Wunderheilern. Alle 9,3 Sekunden erscheint derzeit im Internet ein neuer Artikel zum Thema „Gesunde Ernährung“. Dazu kommt eine oft wenig differenzierte Medienberichterstattung. Wie soll man da noch durchblicken? Ein Grund für Prof. János Winkler das 1. Norddeutsche Wissensforum aus der Taufe zu heben. Am Sonnabend, 24. April, zeigen er und weitere Top-Referenten im Castanea Resort Adendorf, dass sich Gesundheit, Unterhaltung und seriöser Wissenstransfer keineswegs ausschließen.

„Die Veranstaltung ist die erste ihrer Art in Norddeutschland, bringt gesundheitsbewusste Menschen und Experten zusammen und bietet die einmalige Möglichkeit, sich mit Experten auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen“, so János Winkler. Auf dem Programm steht Infotainment pur: Zukunftsforscher, Mentaltrainer und Fußball-Bundesligatrainer werden mit einer Portion Humor und Unterhaltung ihr Wissen mit uns teilen. Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.norddeutsches-wissensforum.de

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ABLAUF ABLAUF - NORDDEUTSCHES WISSENSFORUM

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K ÄR KE O Z IN N T G E R ES 0A S 

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GESUND G E S U ND INFORMIERT! I N F OR MIE RT! S SCHENKEN CH E N KE N SIE SICH S I CH ETWAS E T WA S GESUNDHEIT! G E S U NDH EI T! SAMST TAG

25. April 2015

09:00

W illkommen & Anmeldung

09:45

Begrüßung: Moderator Mario Schmidt den Thema: Gesund alt wer werden „120 ist doch kein Alter! Wenn Ihr Körper bekommt, was er braucht!“

10:00

Prof. János W inkler, Regulationsmediziner, Lüneburg 11:15

„Wohlstandserkrankungen: Ein vernetzter Mikrokosmos - Plädoyer für die holistische Medizin“

12:30 - 13:30

Mittagspause (Essen im T Tagungspr agungspreis enthalten)

13:30 - 14:00

Gesundes Sponso-Ring - Im „Ring“ mit Mario Schmidt

Prof. Björn-Andrew Remppis, Chefarzt Kardiologie, Bad Bevensen

Thema: Gesundheit in der Zukunft 14:00 - 15:00

„Gesundheit als Motor für die Entwicklung unserer Gesellschaft“ Erik Händeler, Zukunftsforscher, Bestseller-Autor Thema: Gesundheit und Sport

15:00 - 16:00

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16:30 - 18:00

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Körper

Unterbewusstsein“ „Gedächtnis & Mentale Fitness & Manipulation - der Zugang zum Unterbewusstsein“ Markus Hofmann, Deutschlands Mentaltrainer Nr. 1

18:00

Abschluß-T Talk mit Mario Schmidt Sch

19:00

Expertendinner (optional, bitte te mit V Voranmeldung) oranmeldung)

SONNT TAG

26. April 2015

7:00 - 8:00

Voranmeldung) oranmeldung) Blutabnahme (optional, bitte mit V

9:30 - 10:30

BodyArt® mit Viktoria - Das Sportprogramm für jeden zum Mitmachen und Mitnehmen Ort Sonntagsprogramm: Alcedo edo SP PA A

BITTE MITBRINGEN SPORTSACHEN SPOR TSACHEN

DUSCHEN ORT VOR OR T

NORDDEUTSCHES

WISSENS FORUM GESUNDHEIT

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Kruse – der Lecker Bäcker

Frische Backwaren mit Tradition Für frisches Backwerk wird bei Bäckerei Kruse früh aufgestanden. „Der erste Bäcker fängt nachts um 0 Uhr an, den Teig zu kneten. Insgesamt sind jede Nacht 25 fleißige Bäcker bei uns in der Backstube damit beschäftigt, die vielen, leckeren Backwaren herzustellen“, sagt Steffi Marie Kruse und betont: „Sie alle sind ausgebildete Bäcker und/oder Konditoren. Denn das und hochwertige Rohstoffe gewährleisten beste Qualität.“ So werde zum Beispiel auch nur Getreide aus der Region verarbeitet und für die Bio-Brote Getreide von der Bohlsener Mühle bezogen. „Der Natursauerteig wird in langer Tradition selbst hergestellt. Er verleiht unseren Broten ein besonderes Aroma. Und in den Filialen werden jeden Tag frische Krustenbrötchen aus eigener, traditioneller Herstellung gebacken“, so die Bäckermeisterin.

„Wir möchten, dass sich unsere Kunden bei uns wohl fühlen und gerne wieder kommen“, sagt Hanna Kruse. „Freundlichkeit, ein nettes Wort, eine gute Beratung, hier und dort mal ein Probierstückchen zum Naschen – all das gehört für uns zum guten Service dazu.“

Die Geschichte der Bäckerei Kruse reicht bis 1878 zurück. Seit 30 Jahren führen jetzt Christel und Reinhard Kruse das Unternehmen. Die erste Filiale wurde 1983 eröffnet. Mit der Zeit sind immer mehr dazu gekommen. Mittlerweile sind es 20 Filialen in Lüneburg und dem Landkreis sowie Soltau und Uelzen.

Top aktuell ist die Lecker-Bäcker-Azubi-Suche: Am 24. April wird es eine „Back Night“ in der Backstube in Barnstedt geben, bei der interessierte Azubis hinter die Kulissen der Bäckerei Kruse gucken können.

Beliebt sind bei den Kunden die Klassiker wie die Krustenbrötchen, das Barnstedter Landbrot oder der traditionelle Butterkuchen nach altem Familienrezept. Aber auch das neueste Stück Handwerkskunst ist der Renner: „DAS BROOD“ wurde im vergangenen Jahr kreiert. Es wird zu 100 Prozent in Handarbeit mit natürlichen Rohstoffen hergestellt und auf heißer Steinplatte gebacken. Mehr über die leckeren Backwaren erfahren Sie in der nächsten BeneFit-Ausgabe!

Seit 2012 ist Tochter Steffi Marie Kruse mit im Unternehmen beschäftigt. Im vergangenen Jahr hat sie ihren Bäckermeister-Titel in Hannover erlangt. Ganz neu dabei ist Hanna Kruse, die zweite Tochter. Sie arbeitet sich zurzeit in den Verkauf ein.

Inhaber: Reinhard Kruse, Bäckermeister Hauptstr. 16 · 21406 Barnstedt T. 0 41 34 - 91510 · Fax 0 41 34 - 915113 E-Mail: info@der-lecker-baecker.de www.der-lecker-baecker.de

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7. Bevenser Gesundheitstage

Die Ausstellung rund um Ihre Gesundheit

Bereits zum 7. Mal finden am 25. und 26. April die Bevenser Gesundheitstage statt, die von der Bad Bevensen Marketing GmbH und der Häuslichen Krankenpflege Kerstin Effe organisiert werden. An beiden Tagen ist die Veranstaltung bei freiem Eintritt zwischen 10 und 18 Uhr im Zelt im Park geöffnet.

Auch in diesem Jahr verfolgt die Veranstaltung wieder einen breiten Ansatz, der auch Methoden und Anwendungen über die reine Schulmedizin hinaus ihren Platz lässt. Heilmethoden, die früher als esoterische Spinnerei abgetan wurden, finden ja in unserer Zeit wesentlich mehr Aufmerksamkeit – in vielen Fällen auch die der Schulmedizin. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Gesundheit und Wohlbefinden suchende Menschen über sogenannte alternative Heilmetoden informieren möchten.

Gesundheit ist unser wichtigstes Gut, das es zu erhalten und zu schützen gilt. Wie soll ich leben, um auch im Alter fit und gesund zu bleiben? Was kann ich selbst für mich tun, wenn sich erste Zipperlein bemerkbar machen oder ernsthafte Krankheiten festgestellt werden? Wer hilft mir bei gesundheitlichen Problemen oder Fragen der Vorsorge? Diese und viele weitere Fragen beantworten alle zwei Jahre die Aussteller bei den Bad Bevenser Gesundheitstagen. Das Treffen aller Gesundheitsbewussten hat sich zu einer richtigen kleinen Messe für n se n 0 Uhr :0 Bad Beve , 8 1 rk a is P b alle wesentlichen 0 im Zelt 5 | 10:0 . April 201 6 2 d n Fragen der Geu . 5 2 sundheit entwickelt, seit es 2005 von der Häuslichen Krankenpflege Eintrit t Kerstin Effe ins en m frei! nterneh über 40 U Leben gerufen e nd Verein e eg wurde. fl Kliniken u P r zu bis

In der Ausstellung ist eine große Zahl von Anbietern vertreten, die über ihre jeweiligen Leistungen informieren. Neben vielen Unternehmen aus dem Gesundheitswesen präsentieren und informieren hier viele Vereine, soziale Gruppen und Kliniken. Zu den Gesundheitstagen gehören auch diverse Vorträge, Mit-Mach-Angebote und Schnupperkurse.

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Erstmalig finden die Gesundheitstage im Zelt und somit direkt im Kurpark statt. Der Park wird an diversen Orten mit einbezogen und das dortige Gesundheitsangebot hervorgehoben. Der Kneipp-Verein Bad Bevensen wird am Tretbecken in der Ilmenau an beiden Tagen regelmäßig zum Wassertreten einladen und die Therapeuten des Gesundheitsangebotes „Wege zum Ich“ bieten einen Einblick in ihr Programm. In diesem Jahr feiert Christiane Beyer mit der „Fitness für die grauen Zellen“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Grund wird es bei den Gesundheitstagen viele Angebote zum Thema Gedächtnistraining geben. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

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Neben vielen Unternehmen aus dem Gesundheitswesen präsentieren und informieren hier viele Vereine, soziale Gruppen und Kliniken.

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INTEGRA

Heilpraktikerschule und Seminare

Anfang des Jahres feierte die INTEGRA Heilpraktikerschule an der Neuen Sülze in Lüneburg ihr 25-jähriges Bestehen. Seit 1990 bietet die Schule erfolgreich Ausund Fortbildungen im naturheilkundlich-therapeutischen Bereich an. Das Angebot umfasst unter anderem die Heilpraktikerausbildung, die Ausbildung zum Psychotherapeutischen Heilpraktiker und Seminare zu naturheilkundlichen, spirituellen und psychologischen Themen sowie naturheilkundliche Fachfortbildungen für Therapeuten und Laien, wie zum Beispiel Homöopathie, Kinesiologie und Pflanzenheilkunde. Neu ist der zweijährige Ausbildungskurs zum Tierheilpraktiker.

Jetzt im Frühjahr starten die neuen Ausbildungskurse: Für den Heilpraktiker in der Grundausbildung am 5. Mai. Für den Tierheilpraktiker am 7. Mai. Die Prüfungsvorbereitung für den psychotherapeutischen Heilpraktiker am 9. und 10. Mai sowie am 11. und 12. Juni.

Andrea Ahrweiler, Studienleiterin Heilpraktikerausbildung: „Wir verfolgen das Ziel, hohe professionelle Standards zu erfüllen und gleichzeitig Lernen in einer angenehmen und herzlichen Atmosphäre stattfinden zu lassen.“ Die Schule bietet eine berufsbegleitende Heilpraktikerausbildung. Der Kursaufbau ist so gestaltet, dass das erfolgreiche Lernen gut mit Beruf und Familie verbunden werden kann. Die Schüler haben über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren einmal wöchentlich Unterricht. Hinzu kommen in größeren Abständen Wochenend-Seminare.

Vorschau: Juni/Juli 2015

© Dreamworks Animation LLC

Aktiv: Faszientraining: Die neue Art, sich fit zu halten Umwelt: Unverzichtbare Bienen Lecker: Lauter süße Sachen LesensWert: Mikrokosmos Kurpark …und vieles mehr

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Text: Stefanie Diekmann · Fotos: Anne Bauck

> Funktionen von Boden

Die meisten Menschen haben keinen Bezug zum Boden. Er ist ihnen nicht bewusst, kommt in ihrem Alltag lediglich als Dreck unter den Schuhen oder an den Kartoffeln oder als Sack Blumenerde aus dem Baumarkt vor. Auch in den Medien spielt er meist keine große Rolle, er scheint als Thema in der breiten Öffentlichkeit nur schwer platzierbar zu sein. Kaum jemand weiß, dass die United Nations das Jahr 2015 zum internationalen Jahr der Böden gemacht haben, um damit für den Bodenschutz zu werben.

In erster Linie ernährt der Boden die Weltbevölkerung von mehr als 8 Milliarden Menschen. Jedes Lebensmittel, das wir zu uns nehmen ist auf oder im Boden gewachsen und beinhaltet Nährstoffe aus dem Boden. Guter Boden ist reich an Humus und Mineralien, ist locker, gut durchlüftet und kann Wasser in ausreichender Menge speichern. Damit 10 Zentimeter dieses Bodens entstehen können, braucht es zweitausend Jahre. Mit diesen Eigenschaften ernährt er uns nicht erst, seitdem der Mensch die Landwirtschaft entwickelt hat. Auch die Jäger und Sammler lebten indirekt vom Boden. Aber neben der Lebensmittelproduktion haben Böden die Fähigkeit, Regenwasser zu filtern und stellen uns im Wasserkreislauf immer wieder sauberes und frisches Trinkwasser zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Klima. Böden sind mitbeteiligt an der Regulation des Klimas, da sie nach den Ozeanen der größte Kohlenstoffspeicher der Erde sind. In ihnen ist mehr Kohlenstoff gespeichert als in allen Wäldern der Welt zusammen. Nehmen wir ihm durch Zerstörung diese Fähigkeit, würde der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre noch stärker ansteigen, als er es ohnehin schon tut.

> Was genau ist denn eigentlich Boden? Mit Boden ist die hauchdünne fruchtbare Hülle gemeint, die unseren Globus überzieht. Er hat mehrere tausend Jahre gebraucht, um zu entstehen, tut es weiterhin und kann durch falsche Nutzung wie Verschmutzung, Versiegelung oder Erosionen innerhalb kürzester Zeit seine Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit verlieren. 20 bis 25 Prozent aller Böden weltweit sind bereits davon betroffen. Auch diese Zahlen mögen zunächst noch nicht besonders bedrohlich erscheinen, gleichen sie doch den Horrormeldungen, die uns täglich zu irgendeinem Zustand der Umwelt und Natur erreichen. Aber eben weil der Boden zunächst keine Lobby und nicht die emotionale Verbindung zu uns hat wie etwa der Wald und das Meer, wird es Zeit, sich ihn und seine wichtige Bedeutung für uns einmal genauer anzuschauen.

> Risiken für guten Boden Unsere Ernährung ist jedoch auch genau der Faktor, der die gesunde Zukunft des Bodens gefährdet. Die sogenannte Bodendegradation, also die Verschlechterung der Bodeneigenschaften bis hin zur völligen Zerstörung, hat eine Ursache in unserer heutigen Ernährung. Und dabei ist ein großer Faktor der immens hohe Fleischkonsum. Denn für die Haltung von Rindern im großen Stil werden

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zum Beispiel in Südamerika große Waldgebiete abgeholzt oder brandgerodet. Dies führt bei unsachgemäßer Landbewirtschaftung oft zu Bodenerosion und anderen Bodenschädigungen.

100 Fußballfeldern. Und das, obwohl unsere Bevölkerungszahlen rückläufig sind. So wird guter Boden immer knapper und das bekommen besonders die Bauern und deren junge Nachfolger zu spüren. Es ist ein Preiskampf um guten Ackerboden entbrannt, der dazu geführt hat, dass die Bodenpreise sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt haben. Das bringt Probleme für die bäuerlichen Familienbetriebe und besonders für die Frage der Hofnachfolge. Wenn junge Bauern Land kaufen möchten, um konkurrenzfähig zu bleiben, ist das mitunter so teuer, dass der Ertrag der Flächen nicht die Kosten der Finanzierung deckt.

Um das Vieh außerdem mit energiereichem Eiweißfutter zu versorgen, wird auf großen Flächen zum Beispiel Gensoja in Monokultur angebaut. Dieses Viehfutter mit Gensoja als Eiweißlieferant wird in die ganze Welt exportiert und landet auch in unseren Ställen und somit in unserer Nahrungskette. So tragen wir durch unseren Fleischkonsum mit dazu bei, dass anderswo auf der Welt der Boden teilweise irreparabel geschädigt wird und mit ihm die Existenz der Menschen dort.

Bleibt immer noch die Frage, was der Einzelne tun kann und wie er überhaupt eine Beziehung zum Boden aufbauen kann.

Es gibt zurzeit jedoch einige Projekte, hier in Niedersachsen zum Beispiel das Projekt „Eiweissfutter aus Nieder-

Doktor Dorothe Lütkemöller ist Agrarwissenschaftlerin an der Leuphana Universität Lüneburg am Institut für Nachhaltigkeitssteuerung und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Forschungs- und Lehraktivitäten unter anderem mit dem Thema „Bodenkommunikation“ und der öffentlichen Wahrnehmung des Umweltmediums „Boden“. Sie fasziniert am Thema Boden, dass er nahezu überall auf der Welt vorhanden und neben Wasser unser wichtigstes Element ist, auch wenn er zunächst unsichtbar scheint. Diese Faszination für Boden möchte sie in Forschung und Lehre transportieren. Auf die Frage, wie sich das Verhältnis Mensch – Boden denn nun verbessern lässt, antwortet sie ganz pragmatisch: „Einfach raus gehen und beim nächsten Spaziergang im Wald oder am Feldrand etwas buddeln. Was man dann findet, ist humoser Oberboden. Wenn man einen Liter davon in eine Tüte gibt, sind darin mehr Lebewesen, als aktuell Menschen auf der Erde leben, also mehr als 8 Milliarden. Das allein beeindruckt die meisten Menschen und lässt so Interesse für den Boden entstehen. >

sachsen“ gefördert vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die den Anbau, die Zucht und den Handel von heimischen Eiweißfuttermitteln fördern, um deren Marktanteil zu erhöhen. Durch Monokulturen werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen und er bekommt keine Chance zur Regeneration, wie das etwa in einer Fruchtfolge der Fall wäre. Wenn dann noch über einen längeren Zeitraum Pestizide und Mineraldünger zugefügt werden, verliert der Boden unwiederbringlich seine Fruchtbarkeit. Das Bodenleben stirbt ab und Wind- und Wassererosion haben leichtes Spiel. Es muss also bedacht werden, dass Boden bezogen auf menschliche Zeiträume keine erneuerbare Ressource ist. Aber auch der Anbau der sogenannten Energiepflanzen wie etwas Mais, hauptsächlich für die Biogasanlagen genutzt, und Raps für Biodiesel, hat durch die Monokulturen, in denen sie meist wachsen, die beschriebenen negativen Auswirkungen auf den Boden. Alle Formen der industriellen Intensivlandwirtschaft stellen ein Risiko für die Zukunft unseres Bodens und die Ernährung der Weltbevölkerung dar, auch wenn diese ihre radikalen Methoden eben genau mit diesem Argument, die Welt ernähren zu müssen und daher alles dem Wachstum unterzuordnen, rechtfertigen.

Wir sind für Sie da… • wenn’s schnell gehen muss • wenn’s sorgfältig und persönlich betreut werden muss • wenn mal was schief gelaufen ist Luna Transport Service e. K. In der Marsch 3 · 21339 Luneburg Tel.: 04131 9279990 Fax: 04131 9279991 Cell: 0151 23056049

Ein weiteres Risiko für den Boden ist die Verdichtung und Versiegelung. Durch unser Wohnen und den Straßenverkehr dehnen wir unseren Platzbedarf immer weiter aus, was auf Kosten des Bodens geht. In Deutschland verlieren täglich 77 Hektar Boden ganz oder teilweise ihre Funktion, das entspricht der Größe von mehr als

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> Untersuchung des Gartenbodens

Bei den Lebewesen im Boden handelt es sich in erster Linie um Bakterien, Pilze, Algen, Fadenwürmer, Springschwänze, Milben, Tausendfüßler, Zweiflügellarven, Käferlarven, Regenwürmer, Spinnen und Asseln. Aber auch die Bodenprofile, die den Schichtaufbau eines Bodens zeigen, wenn man tiefer gräbt, haben einen ganz besonderen ästhetischen Reiz.“

Wer mehr über seinen Gartenboden wissen möchte, beispielsweise den ph-Wert, kann ihn im Kiebitzmarkt in Lüneburg untersuchen oder begutachten lassen. Thomas Jahnke, Fachberater für den Bereich Garten, bietet seinen Kunden an, eine Schaufel Gartenerde dort abzugeben. Spezielle Tüten hierfür kann man auch im Kiebitzmarkt bekommen. Die Probe sollte nicht zu klein sein, damit genug Material vorhanden ist, um den Boden zu untersuchen. Anhand des ph-Wertes kann dann ermittelt werden, ob und wenn ja welcher Dünger für den Ziergarten oder den Anbau von Gemüse nötig sein kann. Dabei ist es Jahnke besonders wichtig, die Kundschaft auf die Vorteile des organischen Düngens aufmerksam zu machen, um langfristig weg vom mineralischen Dünger wie etwa Blaukorn zu kommen. Auch beim Pflanzenschutz stellt er bei seinen Kunden vermehrt die Nachfrage nach naturverträglichen Mitteln fest und berät sie gern ausführlich über Einsatz, Risiken und Nutzen dieser Mittel.

> Was jeder tun kann Bei der Frage, was denn nun jeder Einzelne tun kann, weist sie zum einen auf das Konsumverhalten und zum anderen auf den heimischen Garten hin. „Wenn man regional einkauft und den Fleischkonsum in Grenzen hält, kann man schon eine Menge tun. Aber auch der eigene Garten bietet ein Handlungsfeld. Wer den kritischen Blick auf die Landwirtschaft richtet, sollte selbst im eigenen Garten beginnen. Und hier ist die Devise eindeutig: weniger ist mehr. In einem normalen Ziergarten ist meist kein Düngen des Bodens erforderlich, es reicht schon der Stickstoff, der über die Luft in den Boden gelangt.

Im Gemüsegarten ist organischer Dünger die beste Lösung. Und dieser lässt sich am besten durch hauseigenen Kompost erzielen. Wer keinen eigenen Kompost hat, kann ihn zum Beispiel bei der GfA in Lüneburg bekommen. So lassen sich gute Ergebnisse erzielen und der Boden im Garten bleibt gesund.“ Quelle: Bodenatlas, Daten und Fakten über Acker, Land und Erde, 2015, Herausgeber: Heinrich-Böll-Stiftung, Institute for Advanced Sustainability Studies, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, Le Monde diplomatique.

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Foto: Aenne Bauck

LECKER BeneFit

Hier servieren wir Ihnen die köstlichen Vorboten für laue Lenztage. Knackiges Gemüse wie Möhren, Kohlrabi, Zuckerschoten, Erbsen & Co., leichtes Geflügel und dazu frische Kräuter – diese Gerichte machen es ganz einfach, die düsteren Wintertage hinter uns zu lassen.

Kohlrabi-ZuckerschotenRagout mit Safranreis

Der große Weiße mit den keinen Grünen

Zutaten (für 4 Personen): 40 g Butter, 4 TL Mehl, 1 großer Kohlrabi (ca. 600 g), 400 g Zuckerschoten, 200 g Langkornreis, 1 Döschen Safranfäden, Salz, 500 ml Gemüsebrühe, 200 g tiefgefrorene Erbsen, 100 ml Milch, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung: Kohlrabi putzen, schälen, halbieren und in Stücke schneiden. Zuckerschoten waschen und putzen. Reis in kochendem SafranSalzwasser zubereiten. Gemüsebrühe aufkochen. Kohlrabi dazugeben und ca. 8 Min. kochen. Nach 5 Min. Zuckerschoten und Erbsen dazugeben. Gemüse in ein Sieb schütten, Fond auffangen. 500 ml abmessen. Fett erhitzen, Mehl dazugeben und kurz anschwitzen. Milch und Gemüsefond unter Rühren in die Mehlschwitze gießen. Aufkochen und ca. 3 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Gemüse in die Soße geben und kurz darin erwärmen. Ragout auf einem Teller anrichten und Reis dazu reichen.

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LECKER BeneFit

Neu beim Dinkelmeister:

Solebrot und Gebäck

mit original Lüneburger Salzsole > Hier finden Sie den Dinkelmeister: Bardowicker Wochenmarkt: Lüneburger Wochenmarkt: Glinder Wochenmarkt: St. Pauli Spielbudenplatz: Barumer Wochenmarkt: Reppenstedt Ortszentrum:

Di. Mi. + Sa. Mi. + Sa. Mi. 16-22 Uhr Fr. So. 8-10.30 Uhr

Die Dinkelmeister Bäckerei Koppelweg 8 · 21409 Embsen Geöffnet: Mo. bis Sa. 6 - 11 Uhr T. 0 41 34 / 90 74 03

Bringt Farbe auf den Teller!

Kräuter-Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Schmeckt wie bei Muttern

Zutaten (für 4 Personen):

Zutaten (für 4 Personen):

750 g Kartoffeln, 100 g Parmesan, 1 Bund Bärlauch, 250 g Ricotta, 50 g + evtl. 2-3 EL Kartoffelmehl, 60 g Weichweizengrieß, Salz, Pfeffer, Zucker, 2 Eigelb, Mehl für die Arbeitsfläche, 1 Zwiebel, 1 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 1 Dose (850 ml) Tomaten, 2-3 EL Butter, 3 Stiele Basilikum

1 Blumenkohl (ca. 1,2 kg), 250 g grüne Bohnen, 300 g Erbsen, 300 g Möhren, 800 g junge Kartoffeln, Salz, 1 Bund Petersilie, 40 g Butter, 40 g Mehl, 200 g Schlagsahne, Pfeffer, 1 TL Gemüsebrühe, geriebene Muskatnuss, 200 g Katenschinken in Scheiben

Zubereitung: Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Die Hälfte des Parmesans fein reiben. Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken. Ricotta und Bärlauch pürieren. Für die Tomatensoße Zwiebel schälen, fein würfeln und in einem Topf mit Öl andünsten. Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Tomaten samt Saft zugießen und etwas zerkleinern. Aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen. Tomatensoße offen ca. 10 Min. köcheln lassen. Kartoffeln abgießen und sofort durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit 50 g Kartoffelmehl, Grieß, 1 TL Salz, geriebenem Parmesan, Ricotta und Eigelb zum geschmeidigen Teig verkneten. Ist der Teig sehr feucht, noch etwas Kartoffelmehl unterkneten. Aus dem Teig Gnocchi formen. In reichlich siedendem Salzwasser portionsweise gar ziehen lassen, bis die Gnocchi oben schwimmen. Butter in einer Pfanne erhitzen. Gnocchi darin unter Wenden 3-5 Min. anbraten. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Gnocchi und Tomatensoße auf Tellern anrichten, mit Basilikum bestreuen. Rest Parmesan darüber hobeln.

Zubereitung: Gemüse putzen, waschen, schälen und ggf. in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln gründlich waschen und eventuell bürsten. Bohnen in kochendes Salzwasser geben, ca. 20 Min. garen. Nach ca. 10 Min. Möhren zufügen, erneut aufkochen. 8 Min. vor Ende der Garzeit den Blumenkohl zufügen. 3 Min. vor Ende der Garzeit die Erbsen zufügen. Inzwischen Kartoffeln in kochendem Salzwasser garen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Gemüse in ein Sieb gießen, Gemüsewasser dabei auffangen. 500 ml Gemüsewasser abmessen. Fett in einem Topf schmelzen, mit Mehl bestäuben, unter Rühren anschwitzen und nach und nach mit abgemessenem Gemüsewasser und Sahne ablöschen. Dabei umrühren. Mit Salz, Pfeffer, Brühe und Muskat kräftig würzen. Gemüse und Petersilie untermengen, nochmals erhitzen. Kartoffeln abgießen. Kartoffeln und Gemüse mit dem Schinken auf Tellern anrichten.

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Gemüse in Béchamelsoße zu Katenschinken


Fotos: Aenne Bauck

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Bärlauch-RobiolaSüppchen

Kräuter-Risotto zu Parmesan-Schnitzel

Zutaten (für 6 Personen):

Zutaten (für 4 Personen):

250 g Strudel-, Filo- oder Yufkateigblätter, 3-4 Scheiben Parmaschinken, je 4 Stiele glatte Petersilie und Basilikum, 1 EL Olivenöl, 1 Zwiebel, 50 g Butter, 50 g Mehl, 300 ml trockener Weißwein, 3 TL Gemüsebrühe (instant), 1 Bund (ca. 50 g) Bärlauch, 250 g Schlagsahne, 300 g Kräuterrobiola (italienischer Doppelrahmfrischkäse mit Kräutern), Salz, Pfeffer, Zucker, Backpapier

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 20 g Butter, 250 g Risotto-Reis, 200 ml trockener Weißwein, 600 ml Gemüsebrühe, 150 g Parmesankäse, 75 g Rucola, 4 Stiele Basilikum, 2-3 Stiele Petersilie, 4 dünne Schweineschnitzel, Salz, Pfeffer, 2 Eier, 75 g Paniermehl, 2-3 EL Mehl, 3-4 EL Öl

Zubereitung: Teig ca. 10 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Schinken längs in breite Streifen schneiden. Petersilie und Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C). 2 Teigblätter aus der Packung nehmen. 1 Teigblatt dünn mit Öl bestreichen und mit Schinken, Petersilie und Basilikum belegen. Mit dem 2. Teigblatt abdecken und gut andrücken. In ca. 3 cm breite Streifen schneiden. Aufs Blech legen und im heißen Ofen 3 bis 4 Min. backen. Auskühlen lassen. Zwiebel schälen und würfeln. Butter im großen Topf erhitzen, Zwiebel darin andünsten. Mit Mehl bestäuben und kurz hell anschwitzen. Wein, 3⁄4 l Wasser und Brühe einrühren, aufkochen und 5 Min. köcheln lassen. Bärlauch waschen und trocken schütteln, Stiele abschneiden. Blätter in feine Streifen schneiden. Sahne in die Suppe rühren, aufkochen lassen. 200 g Käse und Bärlauch einrühren. Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, anrichten. Rest Käse zerbröckeln und darüber streuen. Filostreifen dazu reichen.

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch bei schwacher Hitze glasig dünsten. Reis zufügen, kurz mit anschwitzen. Nach und nach Brühe und Wein zugießen, dabei ab und zu umrühren. Nächste Portion Flüssigkeit immer erst zugießen, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Insgesamt rund 35 Min. garen. Parmesan reiben. Rucola waschen und gut abtropfen lassen. Basilikum waschen, trocken schütteln, einige Blättchen zur Seite legen. Restliche Blättchen in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Eier verquirlen. Paniermehl und 75 g Parmesan mischen. Fleisch erst in Mehl, dann in Ei und anschließend in PaniermehlParmesan-Mischung wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin von jeder Seite braten. 75 g Parmesan, Rucola und Petersilie unter den Risotto mengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch und Risotto auf Tellern anrichten.

Kein Frühling ohne Bärlauch!

Hier darf’s gern ein bisschen mehr sein…

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in Drage-Stove

Immer mittwochs und sonnabends

für Sie auf dem Lüneburger Wochenmarkt am Ochsenmarkt (Pflanzenstand) und auf dem Marktplatz

direkt (Gemüsestand) mit einer

großen Gemüse- und Salatvielfalt.

am Oc Pflanzenstand

hsenmarkt


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Zitronen-Basilikum-Soße zu Hähnchenbrust und Spargel Gelb-grüne Liaison

Zutaten (für 4 Personen): 1 Schalotte, 1 Töpfchen Basilikum, 125 g weiche Butter, abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen, 2 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Edelsüß-Paprika, einige Spritzer Worcestersoße, 4 Hähnchenbrustfilets, 750 g grüner Spargel, 400 g breite Bandnudeln, 125 g Schlagsahne, Frischhaltefolie, Backpapier

Zubereitung: Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Basilikum waschen, trocken schütteln und hacken. Butter, Schalotte, Basilikum, gut 3⁄4 Zitronenschale und 2 TL Zitronensaft mit dem Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Worcestersoße würzen. Zur Rolle formen, in Folie wickeln und 1 Std. kalt stellen. Spargel

waschen, holzige Enden abschneiden und schräg in Stücke schneiden. Nudeln in kochendem Salzwasser garen. Spargel ca. 3 Minuten vor Garzeitende zugeben und mitkochen. Fleisch waschen und trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika einreiben. In einer Pfanne mit Öl braten und im warmen Ofen gar ziehen lassen. Für die Soße Sahne steif schlagen und, bis auf 1 EL, in einem Topf aufkochen. Hitze reduzieren. Kalte Zitronenbutter in Stückchen nach und nach mit einem Schneebesen einrühren. Rest Sahne unterheben (darf nicht mehr kochen!). Fleisch aus dem Ofen nehmen und mit Nudeln, Soße und Spargel anrichten. Rest Zitronenschale darüber streuen.

Wir sind ausgezeichnet... und das mehrfach! Für herrvorragende handwerkliche und kreative Leistung wurden wir vom Fleischerverband NordrheinWestphalen für unseren geräucherten Schinken und unsere Wurst-

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BESSER ESSEN BeneFit

Spargel-Spezial

Großer Genuss für kurze Zeit

> So erkennen Sie frischen Spargel:

Wenn Anfang April die ersten zarten Köpfchen die angehäufte Erde durchstoßen, dann ist es wieder soweit. Die Spargelsaison hat begonnen. Doch der Genuss währt nur ein paar Wochen, genauer: bis zum traditionellen Johanni-Tag am 24. Juni.

• Ist der Spargelkopf weiß und geschlossen, haben Sie eine gute Qualität vor sich. Leicht violette Verfärbungen oder ein geöffneter Kopf lassen darauf schließen, dass der Spargel schon ein wenig Licht gesehen hat, bevor er gestochen wurde – wobei dies dem Geschmack keinen Abbruch tut. Violetter Spargel schmeckt insgesamt würziger.

Spargel erhalten Sie in Weiß, Grün und Violett. Für welche Farbe Sie sich entscheiden, ist nicht nur eine Frage des Geldbeutels, sondern auch des Geschmacks. Verfechter des wahren Spargelgenusses schwören auf die weißen Sprossen. Sie schätzen das typische fein-milde Aroma, das auf den Gehalt von unter anderem ätherischen Ölen und Vanillin zurückzuführen ist. Grüner Spargel ist dagegen wegen seines etwas kräftigeren Geschmacks beliebt. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch weißen Spargel mit gelblichen oder violetten Köpfen und herzhafterem Aroma im Angebot. Bei diesem „von der Sonne geküssten“ Spargel handelt es sich um weiße Sprossen, deren Köpfchen vor der Ernte bereits den Boden durchbrochen hatten und durch die Lichteinwirkung leicht verfärbt sind.

• Der Spargel sollte fest und glänzend aussehen und sich auch so anfühlen, er darf sich keinesfalls drücken lassen. Lässt der Spargel sich gar gummiartig biegen, ist er schon etwas älter und wird auch durch die Zubereitung nicht mehr besser.

Während es für grünen Spargel bis jetzt keine Handelsklassenbezeichnungen gibt, wird der weiße Spargel einer genauen Kontrolle nach Länge, Durchmesser und Aussehen unterzogen. Beim Einkauf können Sie sich an den Güteklassen orientieren, die allerdings nicht die Frische des Spargels berücksichtigen. Die oberste Güteklasse für Spargel erzielt auch die höchsten Preise.

• Bräunlich verfärbter Spargel hat seine besten Tage eindeutig hinter sich.

• Ist das Schnittende des Spargels frisch und es tritt bei leichtem Druck Saft aus, ist dies ein gutes Zeichen. Je trockener die Schnittstelle am Spargel, desto länger ist die Ernte her. Achten Sie zudem darauf, dass der Spargel nicht hohl ist. Dies kann man ebenfalls am Ende sehen. • Erntefrischer Spargel verströmt sein typisches Aroma. Riecht er nach nichts, wird er auch nicht nach viel schmecken.

• Sind Sie sich absolut nicht sicher, ob der Spargel frisch ist, machen Sie den „Quietschtest“. Frischer Spargel gibt quietschende Geräusche von sich, reibt man die Stangen aneinander.

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ABGESCHMECKT BeneFit

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Wir haben für Sie sieben Vollkornbrote getestet. Von trocken bis aromatisch-saftig war alles dabei. Welche Sorte wir empfehlen können und von welchem Brot wir abraten, das lesen Sie hier:

Harry „Das volle Korn“ Sehr körnig im Aussehen, entsprechend viel Biss, malzig und angenehm würzig im Geschmack. Dabei saftig und locker. Harrys „volles Korn“ verdient als einziges Brot den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. Nährwerte: 204 kcal., 5,3 g Eiweiß, 39 g Kohlenhydrate, 1,1 g Fett Preis: 0,28 Euro Fit for fun Vollkorn plus Durch seine sehr feste und dichte Struktur erinnert es leicht an Pumpernickel. Der Geschmack ist ausgewogen, aber leicht säuerlich. Deshalb und weil wir es eine Spur zu trocken finden, gibt’s „nur“ zwei Löffel. Nährwerte: 188 kcal., 6 g Eiweiß, 31 g Kohlenhydrate, 2 g Fett Preis: 0,40 Euro Goldähren Volles Korn dunkel Kernig, dabei aber dennoch saftig und locker. So schmeckt das Aldi-Vollkornbrot. Punktabzug gibt es wegen des rauchig-säuerlichen Nachgeschmacks. Ansonsten ein Brot, das als Stulle durchaus Potential hat. Nährwerte: 209 kcal., 5,8 g Eiweiß, 37,8 g Kohlenhydrate, 1,8 g Fett Preis: 0,16 Euro Harry Vollkorn Urtyp Noch ein Brot von Harry! Aber der Name ist augenscheinlich kein Garant für guten Geschmack. Der „Urtyp“ hat weniger Biss, weniger Würze und kommt auch nicht so saftig daher. Nährwerte: 194 kcal., 5,4 g Eiweiß, 36 g Kohlenhydrate, 1,1 g Fett Preis: 0,34 Euro Ja! Roggenvollkornbrot Zu „Ja!“ sagen wir eindeutig nein! Die Krume ist zu fein und trocken. Der Geschmack fade und langweilig. Unsere Erkenntnis: Neutraler Geschmack ist nicht immer von Vorteil. Eine Aufwertung ist allenfalls durch einen Brotaufstrich möglich. Nährwerte: 210 kcal., 5,8 g Eiweiß, 38 g Kohlenhydrate, 1,8 g Fett Preis: 0,16 Euro GutBio Roggen-Vollkorn Leider hat uns auch das Bio-Brot nicht überzeugt. Zu sauer, zu trocken und zu krümelig, so unser Urteil. So bleibt nur das unterste Treppchen und über die Reste freuen sich die Hühner. Nährwerte: 194 kcal., 5,5 g Eiweiß, 36,6 g Kohlenhydrate, 0,5 g Fett Preis: 0,20 Euro

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ollkornbrot ist gesund, hat Biss und hält lange satt. Etliche Sorten werden abgepackt und schon in Scheiben geschnitten in den Supermärkten angeboten. Doch welches ist wirklich gut, frisch und saftig, wie vom Bäcker?

Vollkornbrot

f Fotos: Aenne Bauck

Alle Nährwerte und Preise (Lüneburg) sind auf 100 g bezogen.

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Rewe Vollkornbrot „Langweilig“ umschreibt den Geschmack am besten. Mit grauer und krümeliger Konsistenz präsentierten sich die Scheiben zurückhaltend in Geschmack und Biss. Für uns bestenfalls Hühnerfutter. Nährwerte: 183 kcal., Eiweiß: k. A., 34,1 g Kohlenhydrate, Fett: k. A. Preis: 0,28 Euro


NORDIK Serie

Hier wachsen Äpfel, Pflaumen, Birnen, Kirschen und Himbeeren. Daraus kreiert er unter dem Label „Olland“ seine Obst-Spezialitäten. Wer Arndt Weßel in seiner Spirituosen-Manufaktur auf dem Obsthof Lefers besuchen möchte, wird staunen: Unter dem Dach einer umgebauten Scheune hat er sich eine Erlebnis-Brennerei mit edlem Ambiente eingerichtet. Hier darf nicht nur probiert, geklönt und verkostet werden. Arndt Weßel bietet auch regelmäßig Brenn-Seminare an. Dann gibt der sympathische Ostfriese einen tiefen Einblick in die Kunst des Schnapsbrennens.

Edelbrennerei & Spirituosen-Handmanufaktur

Arndt Weßel bringt den Geist in die Flaschen Bekannt war die Herstellung von hochprozentigem Alkohol schon im Altertum. Perfektioniert wurde die Schnaps- und Likörproduktion von den Mönchen des Mittelalters. Heute kennt die Sortenvielfalt keine Grenzen mehr und edle Tropfen sind zu begehrten Luxusartikeln geworden. In der dreiteiligen BeneFit-Serie stellen wir Ihnen Arndt Weßel vor, der im Alten Land eine Edelbrennerei & Spirituosen Handmanufaktur betreibt.

„Wir stellen unsere Spezialitäten traditionell und in liebevoller Handarbeit her. Ich glaube, dass Qualität nur dann geliefert wird, wenn die Produkte mit viel Sorgfalt und Liebe produziert werden. Für mich bedeutet Tradition das Erhalten und Weiterleben des Bewährten, kombiniert mit Erfahrung und neu Erlerntem“, beschreibt Weßel seine Philosophie und erklärt: „Viele unserer traditionellen Herstellungsweisen, wie die Mazeration oder die Destillation mit Kupferbrennkesseln sind sehr alt und wurden schon vor Jahrhunderten von Mönchen, Gelehrten, Alchemisten, Naturheilkundlern, oder Ärzten und Apothekern entwickelt. Dieses Wissen haben wir in die heutige Zeit übertragen und wenden es so an, dass wir bestmögliche Ergebnisse erzielen.“ Grundlage sei dabei die sorgfältige Auswahl der Zutaten wie frische Früchte, Kräuter oder auch exotische Gewürze.

Der Geist von Apfel, Birne, Kirsche oder auch von Haselnüssen ist in seiner Vielfalt und Intensität schmeckbar. Arndt Weßel macht das möglich. Der Destillateurmeister bringt seit 2012 die Aromen von frischem Obst und Kräutern in Flaschen. Die Zutaten für seine feinen Brände und Geiste findet der 48-Jährige direkt vor seiner Haustür im Alten Land.

Das besondere Erlebnis: Brennen Sie Ihren eigenen Gin! 10. + 17. Mai, jeweils 14 Uhr.

Ab Mai findet wieder jeden Sonntag von 15 bis 16 Uhr die beliebte öffentliche Verkostung statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Eine Reservierung wird aber empfohlen. Zum Preis von 8 Euro pro Person erhalten Sie eine Einführung in die Geheimnisse der Destillation und können danach eine Auswahl der Produkte genießen. Für Gruppen, Vereine und Reisegesellschaften ab 12 Personen werden jederzeit individuelle Führungen und Verkostungen angeboten.

Fotos: Frische Fotografie

Osterjork 140 · 21635 Jork · T. 0 41 62 / 908 56 01 www.nordik-edelbrennerei.de E-Mail: info@nordik-edelbrennerei.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10-13 u. 14-17 Uhr, außerdem von Ostern bis September: Sonnabend und Sonntag: 11-17 Uhr

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LESENSWERT BeneFit

Warum er sich auf das alte Korn spezialisiert hat? „Gesundheitliche Probleme wie Allergien und Unverträglichkeiten werden immer häufiger, bei vielen Leuten scheint es am Weizen und an Zusatzstoffen zu liegen. Deshalb verwenden wir nur eigene Rezepturen und backen mit Dinkel. Der ist gut verträglich, und er wirkt gegen Übersäuerung im Körper, das Kalzium aus Knochen und Knorpel zieht.“ Schon die Universalgelehrte Hildegard von Bingen pries vor 900 Jahren Dinkel als Medizin. Eckhard Konetzki verwendet Urdinkel, der nicht mit Weizen gekreuzt ist. Das Getreide ist durch den harten Spelz um das Korn besonders gut vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und somit kaum mit Schadstoffen belastet.

Text: Maike Petersen · Fotos: Frische Fotografie

Dinos aus Dinkel Ein Traum für Fans von gutem Brot und Kuchen: Für die BeneFit ließ „Dinkelmeister“ Eckhard Konetzki Maike Petersen eine Nacht lang in die Backstube. Dort findet sich kein Stäubchen Weizenmehl. Selbst im „Kalten Hund“ steckt Dinkelkeks. Rabenschwarz ist die Nacht um ein Uhr früh in Embsen. Hinter den Fenstern der Backstube vom „Dinkelmeister“ im Koppelweg brennt Licht. Drinnen umwabert mich ein süßes, nussiges Aroma. Bleche mit Franzbrötchen und Schweinsohren drehen sich in einem stahlglänzenden Ofen. „Der Chef steht gleich auf“, begrüßt mich Teigmacher Thorsten Tippe. An einem der Arbeitstische füllt er Brotteig in die acht Vertiefungen einer großen, schwarzen Backform und streut Sonnenblumenkerne darüber: die ersten von Dutzenden 500-Gramm-Rustikorn-Broten an diesem Freitagmorgen. Um 23 Uhr hat Tippe begonnen, die Teige anzusetzen. Neben ihm rollt sein Kollege Nils Sönnichsen kleine Teigabschnitte auf einem Blech: Amaranth-Finger. Das Gebäck ist weizenfrei, wie alle Backwaren beim „Dinkelmeister“.

1.55 Uhr: „Vorsicht, verbrühen Sie sich nicht.“ Konetzki dreht an den Dampfreglern des alten Ofens. Heiße Schwaden quellen hervor. „Rustikale Brote brauchen am Anfang Power, damit sie knusprig werden“, erklärt der Bäckermeister. Temperatur und Feuchtigkeit werden ständig neu reguliert, je nachdem, welche Ware gleich in den Ofen geschoben wird. Jetzt ist das Rustikorn dran. Später wird einer der Mitarbeiter die Brote noch einmal herausziehen und mit Wasser besprühen, dann kommen sie zurück in die Hitze. „Das gibt einen schönen Glanz, die Kruste wird dicker und bleibt länger erhalten“, so Konetzki. Was in der industriellen Produktion viele Zusatzstoffe erledigen, erreicht sein Team mit Handarbeit und Zeit. Nun zieht Konetzki einen Wagen mit den Blechen heran, auf denen Dinkel-Dinos, Amaranth-Finger und kleine Gewürzbrote mit St.-Pauli-Totenkopf und HamburgWappen liegen, und schiebt sie in den Garraum. Ein paar Minuten später verschwinden auch sie in den Tiefen des Ofens. Der ist ein halbes Jahrhundert alt. Konetzki schätzt seine Qualitäten sehr: „Er produziert eine ruhige

1.20 Uhr: Nach ein paar Stunden Schlaf in der Wohnung nebenan kommt jetzt Eckhard Konetzki, der „Dinkelmeister“, in die Backstube, schiebt Hirseschüsseln zum Quellen in den zweiten, älteren Ofen, zeigt dem neuen Mitarbeiter Eike Hinrichs, wie er kleine Dinosaurier-Brote aus dem weichen Dinkelteig aussticht. „Der Dino ist unser Maskottchen“, sagt Konetzki, „weil Dinkel der Dinosaurier unter den Getreiden ist.“

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LESENSWERT BeneFit

Hitze, die Luft wird über ein Röhrensystem umgewälzt. Solche Öfen werden heute gar nicht mehr gebaut.“

ger Histamine als normale Hefe. Wir verwenden sie für alle Backwaren“, so Eckhard Konetzki. Das Sortiment ist groß: helle und dunkle Dinkelbrote, Dinkelmischbrot, Roggenvollkorn, Klöben, Kuchen und Torten. Viele besondere Varianten zeugen von Kreativität, zum Beispiel die Brotkreation mit Grünkohl und Röstkartoffel. Ständig probiert der Bäckermeister Neues aus. Demnächst wird er ein Brot mit Lüneburger Sole vorstellen.

2.15 Uhr: Die Dinos sind gar. Nils Sönnichsen zieht die dampfenden Bleche heraus, besprüht das Gebäck mit Wasser. „Das kühlt sie runter, und die Eigenfeuchtigkeit bleibt erhalten“, erläutert Konetzki. Als der Bäckermeister die Backstube in Embsen von einer Familienbäckerei übernahm, war er am Tiefpunkt seines beruflichen Lebens. Seine Dampfbäckerei Lüneburg Ost in der Wedekindstraße hatte Insolvenz angemeldet – nach dreißig Jahren. Hintergrund war ein Rechtsstreit mit der Deutschen Bahn um den Pachtvertrag. Eckhard Konetzki verlor. „Unsere Altersversorgung, die Bäckerei, alles weg“, erinnert er sich. „Da kann man entweder verzweifeln oder man fängt noch einmal von vorne an.“ Eckhard und seine Frau Jutta Konetzki entschieden: Wir geben nicht auf. Sie beschlossen, sich auf Dinkel zu spezialisieren und zogen nach Embsen. Zwölf Jahre ist das her.

3.30 Uhr: „Ich mach mal Augenpflege“, sagt Konetzki. Für zwei Stunden legt er sich jetzt noch mal hin, dann wird er ab sechs Uhr zum Endspurt wieder in der Backstube stehen. Die Arbeitszeiten im Bäckerhandwerk schreckten viele ab. Einen Auszubildenden gebe es derzeit nicht, erzählt Janinne Goldenbaum und holt uns einen Kaffee. Sie selbst konnte sich nie einen anderen Beruf vorstellen. In nicht allzu ferner Zukunft werden sie und ihr Mann den Betrieb übernehmen, verrät sie, während sie „Kalten Hund“ („ein Rezept meiner Tante, aber mit Dinkelkeks!“) aus dem Pergamentpapier wickelt und aufschneidet.

2.30 Uhr: „Wir haben wahn4.15 Uhr: Teigmacher Tippe sinnig viel gearbeitet seitgießt Olivenöl auf die Ardem“, sagt Jannine Golbeitsplatte und knetet Chiadenbaum, die Tochter der battateig. Die dunklen Brote Das Haus für beiden. Die Bäckerin, selbst sind fertig, jetzt kommen die Kultur und ATELIERS . THEATER . KUNSTSCHULE hellen, Mutter von drei Kindern, beKuchen und BrötAtempausen. V E R A N S T A L T U N G E N reitet Kuchen und Laugenchen. Vorne packt eine Mitgebäck in der Konditorei arbeiterin schon ofenwarme vor, einem angrenzenden Ware in den Wagen für den Raum der Backstube. NorWochenmarkt in Barum, wo malerweise kommt sie erst Jannine Goldenbaum an um vier Uhr, doch der Gediesem Morgen verkaufen Veranstaltungen und Termine unter: selle ist erkrankt. „Nach wird. www.kulturbaeckerei-lueneburg.de dem Backen fahre ich auf den Markt. Das ist für mich 4.45 Uhr: Mit einer Tüte voller Kostproben und einem das Größte.“ Die Bäckerwagen mit dem Dino stehen auf Kürbis-Dinkel-Brot verlasse ich das Team. Es duftet dem Lüneburger Wochenmarkt, in Bardowick, Barum und köstlich im Auto. Für mich wird der Glinde, außerdem auf dem Hamburger Isemarkt und dem Freitag nach ein paar Stunden St. Pauli Spielbudenplatz. Der Marktverkauf ist der wichSchlaf zum zweiten Mal beginnen. tigste Vertriebsweg für den Betrieb. Für die Bäcker ist dann fast schon 3 Uhr: Eckhard Konetzki macht sich in der „Konditorei“ Samstag: Hauptproduktionstag fürs an die glutenfreien Brote. Dinkel ist nicht drin: So gut das Wochenende. Dino-Getreide auch von den meisten Menschen vertragen wird, frei vom Klebereiweiß ist es nicht. Stattdessen besteht das Allergikerbrot aus Buchweizen, Amaranth, Hirse und Tapioka (Maniokstärke), außerdem Biohefe auf Melassenbasis. „Die ist weizenfrei und enthält auch weni-

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Foto: Biosphaerium

UNTERWEGS Lüneburg & Region

…betrachtet

Neueröffnung nach Renovierung im „Kultur am Markt“ Der Kulturverein Bardowick e.V. lädt am Sonnabend, 25. April, von 14 bis 17 Uhr zur Vernissage „An-/Ein-/Aussichten“ ein. Nach längerer Renovierungspause öffnet sich wieder die „Kultur am Markt“. Gezeigt werden unter anderem Fotografien von Hubert Kathke und Patrick Mallee sowie großflächige abstrakte Arbeiten von Wiebke Blesse, Christa Dahl, La Gala und Andreas Falk. Die Ausstellung ist bis zum 25. Mai immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr im Kulturraum Bardowick, Große Straße 2a, geöffnet.

…belebt II

Kräutervielfalt zum Erleben und Schmecken Eine Exkursion über die „Leckere Wildkräuter-Vielfalt“ gibt es am Sonntag, 10. Mai, im Biosphaerium Elbtalaue in Bleckede. Umweltpädagogin Oda Schreiber lockt Groß und Klein mit den Köstlichkeiten der Landschaft. Die Mitmachaktion bietet kleine Kräuterspieße zum Naschen ebenso wie Spiele zum Toben und Raten. Los geht es um 10 Uhr am Biosphaerium in Bleckede. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9, für Kinder 7 Euro.

…belebt I

Kunst und Genuss in der KulturBäckerei Im neuen Kunst- und Kulturzentrum Lüneburgs, der KulturBäckerei, wird es im Frühjahr 2015 erstmals einen Markt für Kunst & Genuss geben. Die vielen kleinen Stände mit außergewöhnlichen Köstlichkeiten und handgefertigten Produkten aus der Region, zeigen das Besondere fernab von industrieller Herstellung. Ein Markt, der als regelmäßiger Treffpunkt für Jung und Alt wird, zum Schlendern und Staunen anregt und – ganz besonders – zum Genießen. Die Termine: Donnerstag, 28. Mai und 25. Juni, jeweils von 16 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei! Etwas ganz anderes ist der Kunstsalon. Ein Format, das künftig zweimonatig, am 4. Freitag im Monat, Künstler und künstlerische Arbeit vor Publikum in Wohnzimmeratmosphäre präsentiert. Sofa, Stehlampe und Perserteppich bilden den veränderbaren Raum, der zu jeder Veranstaltung in einen anderen Teil der Kulturbäckerei wandert. Am Freitag, 24. April, 19.30 Uhr findet im Atelier Nr. 4 im Erdgeschoss der Kulturbäckerei, der 2. Kunstsalon statt. Autorin und Dichterin Hannah Lenz aus Schwerin mit Bezug zu Lüneburg, liest aus ihrem Werk „Meine großen Brüder“ vor – eine lyrische Hommage an Künstler des Expressionismus. Musikalisch begleitet wird sie von Iris Torp am Saxophon. Der Eintritt ist frei.

…belesen

Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel Im Jahr 1936 gründeten die Siedler Karl und Margret Voelkel im ländlichen Pevestorf unter schwierigen Bedingungen eine kleine Mosterei. Heute wird die Voelkel GmbH bereits in der dritten Generation von den Nachfahren geleitet und beschäftigt 150 Mitarbeiter. Mehr als 170 Sorten Saft stellt der Betrieb her. Wie aus der kleinen Mosterei im Wendland der Großbetrieb wurde und wie damals der Funke zur Demeter-Landwirtschaft übersprang, davon erzählt Margret Voelkel in diesem Buch. Die 72 Seiten lange Autobiografie ist direkt über die Naturkostsafterei Voelkel zu beziehen: info@voelkeljuice.de, T. 0 58 46 / 950 – 0, Preis: 9,80 Euro.

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UNTERWEGS Lüneburg & Region

…betrachtet II

Komödie im Dunkeln Am Sonnabend, 11. April, feiert das Amateurtheater Rampenlicht mit dem Stück „Komödie im Dunkeln“ in der Kulturbäckerei Premiere. Brinsley Miller, ein junger, untalentierter Künstler, und seine Verlobte Carol bereiten sich auf einen spannenden Abend vor. Nach Jahren der Erfolglosigkeit bietet sich Brinsley nämlich die Gelegenheit, eines seiner Kunstwerke gewinnbringend zu verkaufen. Ein milliardenschwerer Russe zeigt Interesse an Brinsleys Werken und möchte am Abend vorbeizuschauen. Leider hat sich auch Carols Vater, Colonel Melkett, ein schneidiger Offizier der alten Schule, für den Abend angekündigt, um seinen zukünftigen Schwiegersohn kennenzulernen. Doch dann kommt es zur Katastrophe. Kurz bevor die Gäste eintreffen, gibt es einen Kurzschluss –

Stromausfall im ganzen Haus! Brinsleys Wohnung ist stockdunkel. Kerzen und Taschenlampen sind nicht aufzutreiben. Bis zur Reparatur der Stromanschlüsse muss der Abend wohl oder übel ohne Licht stattfinden. Was folgt ist eine ganze Serie von Verwechslungen und Verirrungen. Während die Charaktere in der dunklen Wohnung ihr Orientierungsvermögen verlieren, behält der Zuschauer den Überblick und amüsiert sich über die zahlreichen Fettnäpfchen, die in der Dunkelheit lauern und von denen kaum eines ausgelassen wird. Tickets (Preis: 10 Euro) für diese und weitere Vorstellungen gibt es unter anderem bei Presse Niemeyer, Große Bäckerstr. 30.

Foto: Resch Adendorf

In meinem Gesicht ist kein Platz für Langeweile.

…belauscht

Norddeutsches Wissensforum Am Sonnabend, 25. April, findet das 1. „Norddeutsche Wissensforum Gesundheit“ im Adendorfer Hotel Castanea Resort statt. Für alle, denen die Gesundheit das Wertvollste ist. Zu den Gastreferenten gehören unter anderem Erik Händeler (Zukunftsforscher, Bestseller-Autor und Journalist), Bruno Labbadia (Ex-Fußball-Profi und Bundesliga-Fußballtrainer), Prof. Remppis (Chefkardiologe aus Bad Bevensen) sowie Veranstaltungsorganisator Prof. János Winkler (Lüneburger Regulationsmediziner und Schmerztherapeut). „Dies ist ausdrücklich kein Ärzteseminar sondern ein Forum für alle, die an der eigenen und an der Gesundheit anderer interessiert sind. Wissenschaftliche Seriosität und humorvolle Unterhaltung sollen hier im Norden einen festen Platz finden. Esoterik, starre Ideologie und Dogmen wird man hier nicht finden“, verspricht Prof. János Winkler. Anmelden können Sie sich unter: www.norddeutsches-wissensforum.de

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UNTERWEGS Lauenburg

Stadtlicht von Lauenburg Von Herzen bringt Stadt zum Leuchten Mit dem Stadtlicht wird Lauenburg zum Leuchten gebracht. Es besteht aus einem dreiteiligen Set: Transparentschirm, ein Sockel für Teelichter und der Lauenburger Stadtkontur aus FederEdelstahl. Einmal zusammengesteckt, wird die Stadtsilhouette durch ein Teelicht auf die Außenhülle aus Transparentpapier projiziert. Das Lauenburger Stadtlicht gibt es jetzt ganz exklusiv nur im Von Herzen an der Elbstraße 50. Preis: 18,95 Euro.

Lauenburg – Stadt an der Elbe Mehr als 800 Jahre ist die Schifferstadt alt. Viele wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser, das alte Schloss mit seinem Turm und Relikte alter Fürstenbauten zeugen von seiner langen Geschichte. Besonders die malerische Altstadt mit der Elbstraße direkt am Elbufer ist einen Ausflug wert. Das Besondere an diesem Straßenzug ist nicht nur sein maritimes und immer noch mittelalterliches Flair, es locken auch viele Geschäfte, Kunsthandwerker, Cafés und Restaurants und laden zum Verweilen und Genießen ein.

Neu Südtiroler Spezialitäten im Café Schokoflut Weiter unten an der Elbstraße in Haus Nummer 20 verwöhnen Rita Hansen und Fritz Hock ihre Gäste im Café Schokoflut. Das gemütliche Altstadt-Café bietet eine wöchentlich wechselnde Auswahl selbstgemachter Torten und Kuchen, die in Ritas Backstube frisch zubereitet werden. Keine Zusatzstoffe, keine Fertigprodukte. Vom Tortenboden bis zur Füllung und Dekoration ist alles wirklich selbst gemacht. Seit kurzem werden auch pikante warme und kalte Speisen angeboten. Zurzeit Südtiroler Spezialitäten, wie Vinschgauer mit Südtiroler Speck und Bergkäse überbacken an Ruccola-Tomatensalat, überbackene Offenkartoffeln mit einem „Frühlingstopping“ und Südtiroler Käsesuppe mit Steinpilzen. Es gibt keine feste Speisekarte, das Angebot wechselt immer wieder und verführt zum Wiederbesuchen und Neugenießen. Jeden Freitag findet außerdem ab 18 Uhr der „AltstadtTreff“ statt. In lockerer Runde wird bei Wein und Snacks die Woche reflektiert, geredet und geklönt. Touristen, Lauenburger, Altstädter und Besucher sind willkommen.

Kurs-Elbetag Markt, Musik, Events und mehr Am 25. und 26. findet der „3. Kurs-Elbe-Tag“ in Lauenburg und Hohnstorf statt. Erleben Sie in Lauenburg und Hohnstorf das große Elbe-Event: Entdecken Sie die Schönheit des Flusses und der Region bei Schiffsrundfahrten und besuchen Sie den Markt der Elbregion sowie das Handwerk an der Elbe. Regionale Köstlichkeiten sowie Live-Musik laden zum Verweilen und Schlendern ein. Ein detailliertes Programm gibt es in Kürze auf www.kurs-elbe.de.



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UNTERWEGS Winsen

Foto: Stadt Winsen

Stadtfest Von Mittwoch bis Sonntag, 13. bis 17. Mai, feiert Winsen sein traditionelles Stadtfest. Im Dreieck zwischen Marstall, Schloss und St. Marienkirche wird es viele Mitmachaktionen, Live-Musik auf zahlreichen Bühnen und Kulinarisches geben.

Winsen, Stadt an der Luhe – zwischen Marsch und Heide 365 Jahre Schuhe von Rebenstorf Der Tradition verpflichtet – der neuen Zeit zugewandt, nach diesem Motto führen Ingrid und Friedrich Rebenstorf mit einem kompetenten Verkaufsteam das Familienunternehmen seit 25 Jahren in der zehnten Generation. Gute Schuhe und beste Beratung. bester Service und große Auswahl: Das macht den Erfolg aus. Geboten werden Schuhe für die ganze Familie von Größe 18 bis 48, Top Fabrikate, ein Vollsortiment vom Hausschuh bis zum Wanderstiefel und Einzelpaarbestellservice. „Wenn Großeltern für ihre Enkel die ersten Schuhe kaufen und dabei ihren Kindern erzählen: ,Hier haben wir vor 62 Jahren auch schon unsere ersten Schuhe bekommen’, dann schließt sich der Kreis“, sagt Inhaber Friedrich Rebentorf.

Tulpenfest Die Winsener Luhegärten sind ein Ort der Ruhe und Entspannung im Herzen von Winsen und besonders wegen der größeren Bekanntheit seit der Landesgartenschau 2006 ein Magnet für Touristen und auch Bürger aus der Region. Der Förderverein Gartenschau Winsen e.V. engagiert sich in Zusammenarbeit mit der Stadt Winsen ehrenamtlich auf dem Gelände. Im Herbst haben die Vereinsmitglieder mehr als 100.000 Tulpenzwiebeln gepflanzt. Pünktlich zum Tulpenfest des Fördervereins am Sonntag, 26. April, soll dann ein wahres Blütenmeer in den Winsener Luhegärten zu sehen sein. Ein Anblick, den Sie nicht verpassen sollten. Der Eintritt ist frei.

Schuhkompetenz vor Ort

365 Jahre Schuhhaus Rebenstorf

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UNTERWEGS Uelzen

Terminkalender: Zauber der Travestie… …die schräg-schrille andere Revue – mit Gästen aus namenhaften Kabaretts Deutschlands ist am Sonntag, 12. April, 18 Uhr, erneut in Uelzen mit einem Programm der Extraklasse zu sehen. Kartenpreis: ab 24,50 Euro

Fire of Georgia… …die Faszination aus dem Kaukasus. Eine Reise nach Kolchis, dem mythischen Land des goldenen Vlies, findet am Sonnabend, 18. April, 19 Uhr, im Theater an der Ilmenau, Greyerstraße 3, in Uelzen statt. Tickets gibt es in der Stadt- und Touristinformation Uelzen, Tel. 0 581 / 800 61 72, unter www.kulturkreis-uelzen.de und an der Abendkasse.

Uelzen – liebens- und lebenswert Fachwerk, Marktstraßen, Twieten und Kapellen prägen Uelzens Innenstadt. Ein großer Anziehungspunkt ist auch der märchenhaft schöne Hundertwasser-Bahnhof. Noch mehr Gründe für einen Besuch finden Sie hier:

7. Uelzen Open R… …am 24. Mai in der Almased Arena bringt ein Feuerwerk an tollen Künstlern. Mit dabei: Peter Maffay, Stefanie Heinzmann, Wingenfelder, Laith Al-Deen und aus Australien die „Germein Sisters“. Eintritt: 65,55 bis 166,70 Euro. Tickets bei der Stadtund Touristinfo, T. 0 581 / 800 61 72. Mord au chocolat… …heißt das bitter-süße Krimi-Dinner mit mörderischen Überraschungen. Das Akzent-Hotel Deutsche Eiche an der Soltauer Straße 14 in Uelzen präsentiert am Sonnabend, 16. Mai, 19.30 Uhr, den „Mord au Chocolat“ mit mörderischen Überraschungen und ein 4-Gang-Menü.

Einkaufen – Entspannen – Genießen

Das Ziel für Ihren Ausflug Beginnen Sie den Tag mit einem „Tätendorfer Frühstück“. Genießen Sie unseren Mittagstisch, z.B. mit selbstgemachten Kartoffelpuffern und Apfelmus. Am Nachmittag verwöhnen wir Sie mit hausgebackenen Kuchen und Torten. Frisches Obst aus eigener Ernte, hausgemachte Spezialitäten z.B. Apfelsaft, Wurst- und Käsespezialitäten, Pasta und Pesto, Präsentideen, u.v.m. laden ein zu einem Zwischenstopp an der vorbeiführenden B4.

Die ObstScheune ist täglich, auch sonn- und feiertags von 9 -18 Uhr geöffnet. Die ObstScheune · Uelzener Chaussee 4 · 29576 Barum · www.obstscheune-an-der-b4.de

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John Kosmalla

Zuhause im Glück

Fotocredit: Copyright G4 PROMOTION - John Kosmalla

PromiSeiten BeneFit

Man kennt ihn aus den RTL2-Sendungen „Zuhause im Glück“ und „Die Bauretter“: John Kosmalla bringt dort in nur wenigen Tagen Häuser von in Not geratenen Familien wieder auf Vordermann. Der heutige TV-Architekt kam als Statist zum Fernsehen, und zwar für einen „Tatort“ in Lüneburg. Eine Agentur nahm ihn danach in ihre Kartei auf. So wurde er zum Casting für „Zuhause im Glück“ eingeladen. Damit war der Grundstein gelegt. BeneFit-Autorin Sabina Pilguj sprach mit dem sympathischen TV-Architekten. Sie sind auf vielen Baustellen in Deutschland unterwegs, um Menschen in Not zu helfen. Was treibt Sie an, sich mit dem Team immer wieder diesen Herausforderungen zu stellen? John Kosmalla: Einen Teil der Antwort haben sie schon vorweg genommen: Wir helfen... Das ist unser Leitmotiv. Es ist grundsätzlich eine tolle Sache, in Not geratenen Familien zu helfen, hier ist jeder mit Herz und Seele dabei! Die Arbeit muss doch ein ziemlicher Stress sein. Wie finden Sie Ihren persönlichen Ausgleich? John Kosmalla: Unsere Baustellenphasen selbst dauern immer nur 8 bzw. 6 Tage und die sind in der Tat recht stressig. Aber wir haben eine Vorplanungszeit von rund 4 bis 6 Wochen, so dass es auf den Baustellen logistisch gesehen wie „am Schnürchen“ läuft, einen Materialengpass gibt es daher eher

selten. Ausgleich bzw. Abstand dazu bekomme ich am besten, wenn ich die Zeit zwischen den Baustellen mit meiner Familie zu Hause, im Garten oder im Urlaub verbringen kann.

Als gelernter Möbeltischler, finden Sie da heute noch Zeit, mit dem Naturmaterial Holz zu arbeiten? John Kosmalla: Ja, sehr oft. Wer ein eigenes Haus hat, weiß, dass es da immer wieder was zu tun gibt. Unser Haus ist 2010 fertig geworden, jetzt ist der Garten drum herum immer noch dran (er lacht). Hier kann ich mich mit Holz wunderbar austoben und wenn’s ein Sandkasten oder Kletterhaus für die Kinder ist. Wenn Sie morgen einen Baum pflanzen würden, welcher würde es sein? John Kosmalla: Ich pflanze immer wieder gerne Bäume! Meist ist es Obst, aber auch Nutzhölzer wie Eiche, Esche oder Nussbaum. Es ist schön zu sehen, wie sich die Natur um uns herum entwickelt. Da möchte ich gern einen Fingerabdruck hinterlassen. Welches Gebäude beeindruckt Sie am meisten auf der ganzen Welt und welches in Lüneburg? John Kosmalla: Die Pyramiden sind faszinierende Wunderwerke! Wenn man überlegt, dass es mit den Mitteln unserer scheinbar weit entwickelten Welt nicht möglich ist, solche Bauwerke zu erstellen, so kann man sich fragen, ob wir uns wirklich weiter entwickelt haben. Bis heute weiß man nicht, wie sie vor Jahrtausenden gebaut wurden. Im schönen Lüneburg hat mich die Altstadt mit den putzigen kleinen Fachwerkhäusern und die Heide ringsum sofort in ihren Bann gezogen. In einer Phase der Neuorientierung bin ich 2002/03 nach Lüneburg gekommen und die Stadt hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Was ist Ihr persönlicher Glücksfaktor? John Kosmalla: Mein größtes Glück ist meine Familie und dann kommen unsere Freunde und nicht zuletzt auch unsere Teams, mit denen wir andere Familien glücklich machen. Wo ist Ihr „Zuhause im Glück“? John Kosmalla: Zu Hause (er lacht herzlich).

Die ersten Schuhe

Das richtige Maß ist entscheidend für gesundes Laufen!

Schuhhaus Wolterstädt · Inh. Roland Riecken · Altenbrückertorstr. 13 · 21335 Lüneburg · T. 0 41 31 / 40 74 87 · Mo.- Fr.: 9 - 18 Uhr, So.: 9 - 16 Uhr


Foto: Kerstin Thomas

ZU GUTER LETZT BeneFit

DVV-Pokalfinale

Über 10.000 Zuschauer beim Höhepunkt des Lüneburger Sportjahres

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Schon jetzt vor Abschluss der Saison gilt es, allen Machern, Unterstützern, Spielern und freiwilligen Helfern für eine tolle Saison zu danken. Und die gute Stimmung im Team ist es, die Hoffnung auf mehr macht. Leistungsträger bleiben der SVG treu, junge Talente kommen dazu, der (Spitzen-)Volleyball ist in Lüneburg auf einem guten Weg. Und wer weiß: Vielleicht wird mit den richtigen sportlichen und politischen Unterstützern aus der Festung „Gellersen“ langfristig noch eine richtige deutsche Volleyball-Hochburg.

as Ambiente war beeindruckend, die Fans einfach nur grooooooßartig, der Gegner aber übermächtig. Der (vorläufige) Höhepunkt des Lüneburger Sportjahres fand am 1. März im westfälischen Halle im Gerry-Weber-Stadion vor über 10.000 Zuschauern statt. Im DVV-Pokalfinale unterlagen die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg Deutschlands Vorzeige-Team VfB Friedrichshafen zwar glatt mit 0:3, doch deutlich wurde, dass Spitzensport an der Ilmenau einen Platz hat.

A

B

zuklappen... und neu beginnen!

Um 1800 Grad drehen... _52_

BeneFit Nr. 25  

Das Magazin für Gesundheit, Sport & Genießen

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