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Frauen und die Wechseljahre Auf in einen neuen Lebensabschnitt 

Schlafprobleme bei Kindern Wie kĂśnnen Eltern ihre Kinder unterstĂźtzen? 

Beerenstark! Einheimische Beeren als Superfood In der Schweiz auf Recycling-Papier gedruckt.

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Gesundheit Wissenshäppchen6 Wechsel in einen neuen Lebensabschnitt 

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Jede Frau erlebt die Wechseljahre anders

Muskelkater

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Richtig vorbeugen und optimal behandeln

  Beauty Vorher – Nachher

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Eine DROPA Leserin wird neu gestylt

Unreine Haut bei Erwachsenen

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Was tun bei Pickeln und Mitessern?

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Inhaltsverzeichnis

19 23 Diverses Tipps & Trends

Fam ilie

Natur Schüssler Salze als Creme

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Übersicht und Informationen zu den Anwendungsbereichen

Einheimische Beeren als Superfood Porträts über Erdbeere, Johannisbeere und Co.

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Empfehlungen der DROPA

Ambiente

Schlafprobleme bei Kindern  19

Schöne Extras aus Ihrer DROPA

Eine Schlafberaterin erklärt, wie El‑ tern ihre Kinder unterstützen können

DROPA Persönlich

Wanderrucksack 

Einblick in ihren Alltag

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Was auf einer Wanderung in den Rucksack gehört

Die besondere Normalität  46 Ein Gespräch über das Leben mit einem geistig beeinträchtigten Geschwister

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben

DROPA Wettbewerb

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Rätselspass mit DROPALINO 53 Preisrätsel

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GESUNDE

Wissenshäppchen WOHER KOMMT DER NAME

Frauemänteli?

DIE WASSERREICHSTEN LEBENSMITTEL Unser Körper besteht zu 60 bis 75 Prozent aus Wasser. Im Vergleich dazu kann der Wasseranteil bei Lebensmit‑ teln wesentlich höher liegen. Zu den Spitzenreitern gehören die Gurke und die Wassermelone. Beide erreichen einen Flüssigkeitsanteil von 96 Prozent und eignen sich somit gut für den Speiseplan von Kalorien‑ bewussten.

Der Frauenmantel (Schweizerdeutsch «Frauemänteli») gehört zur Familie der Rosengewächse und kommt in vielen Teilen der Welt vor, darunter Eu‑ ropa, Asien und Afrika. Von den rund 1’000 Arten sind etwa 300 auf un‑ serem Kontinent zu Hause. Ihren Namen verdankt die Pflanze einer Ähn‑ lichkeit: Ihre gefalteten Blätter gleichen dem Mantel der Jungfrau Maria auf mittelalterlichen Darstellungen. In anderen Regionen Europas heisst sie deshalb auch «Liebfrauenmantel». Die Heil‑ pflanze findet ihren Einsatz bei Wunden und Blutun‑ gen aller Art, bei Frauenkrankheiten, Geschwüren sowie bei Bauch- und Kopfschmerzen.

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WESHALB 2 WICHTIG IST

Im Zusammenhang mit dem Klimawandel ist Kohlendioxid (CO2) in Verruf geraten. Doch: Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde. Das Treibhausgas wirft die Sonnenstrahlen, die von der Erde reflektiert werden, wieder auf sie zurück. Ohne CO2 wäre es bitterkalt auf dem Planeten. Natürliches CO2 entsteht durch die Ausatmung. Durch die Fotosynthe‑ se wandeln Pflanzen CO2 in Zucker und Sauerstoff um – ein natürlicher Kreislauf. Wegen der Emissionen von Heizungen und Kraftwerken ist der CO2-Anteil jedoch so hoch, dass er vom Ökosystem nicht mehr aufgenommen werden kann. Dadurch wird der Treibhaus‑ effekt verstärkt, was zu den bekannten Umweltproblemen führt.

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DER SITZ DER INNEREN UHR Sie regelt unseren Schlafrhythmus und bestimmt, was unser Körper zu welchem Zeitpunkt macht. Doch wo liegt die innere Uhr? Im Hirn, sagt die Forschung, genauer in der Zirbeldrüse. Schon 1911 hat der Zoologe Karl von Frisch mithilfe von Tierversuchen festgestellt, dass unsere innere Uhr mit der Zirbeldrüse zusammenhängt.

WAS HAT DIE 40 MIT DER QUARANTÄNE ZU TUN?

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Mit der Situation um Covid-19 kam der Begriff der «Quarantäne» in aller Munde. Das Wort stammt ur‑ sprünglich aus dem Italienischen. Schon im 14. Jahrhun‑ dert mussten pestverdächtige Schiffe, die in die Lagu‑ nenstadt Venedig einlaufen wollten, 40 Tage (quaranta giorni) lang warten. Mit diesem Zeitraum stellte man sicher, dass im Falle einer Pestverseuchung alle Mann an Bord bereits gestorben wären und die Krankheit so nicht ans Festland gelangen konnte.

VOLL VERKEHRT? WÄCHST DIE BANANE ANDERSRUM? Bananen wachsen an Stauden. Was aussieht wie ein Baum mit einem Stamm aus Holz, sind in Wahrheit dicht ineinandergerollte Blätter. Der echte Stamm befindet sich unter der Erde. Die Blätter wachsen zuerst nach oben. Später bildet sich eine grosse, violette Blüte, die sich mitten durch die Pflanze nach oben schiebt. Zwischen den bei‑ den obersten Blättern lässt sie sich nach unten hängen. Aus ihr entwickelt sich das Bananenbündel, das nun so aussieht, als würden seine Bananen verkehrt herum wachsen.

ALTWEIBERSom m er

Der Spätsommer hat mit der Bezeichnung «Altweiber‑ sommer» einen eigentümlichen Zweitnamen. Zu verdan‑ ken hat er diesen dem Werk der Spinnen: Wenn die vom Tau benetzten Fäden in den ersten Strahlen der Morgen‑ sonne glänzen, erinnern sie an die silbernen Haare von alten Frauen.

Texte: Marc Schwitter

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Wechseljahre

EIN NEUER LEBENSABSCHNITT Die Wechseljahre sind ein wichtiger Abschnitt im Leben jeder Frau. Die einen meistern sie problemlos, während andere mit Beschwerden zu kämpfen haben. Es gibt Hilfsmittel für diese wahrlich wechselhafte Zeit.

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Wenn die Menstruation unregelmässig wird und eines Tages ganz aussetzt, vermissen die meisten Frauen die Blutungen nicht. Auch dass sie sich nicht mehr um die Verhütung kümmern müssen, finden sie praktisch. Allerdings be‑ schleicht manche auch eine gewisse Wehmut: Ihre Fruchtbarkeit hat nun definitiv ein Ende gefunden. Zudem halten viele Frauen in dieser Zeit Rückschau auf ihr bisheriges Leben und denken darüber nach, was in den vor ihnen liegenden Jahren und Jahrzehnten noch kommen soll. Die Kinder werden flügge oder sind es bereits, die Partnerschaft hat sich meist eingespielt oder das Single-Leben nimmt seinen Lauf. Wie also kann die Zukunft aussehen? Was soll sich in der Partnerschaft verändern, was bleiben, wie es ist? Stimmt die Wohnsituation noch? Und was ist mit dem Job? Welche Träume sind noch da? Fragen über Fragen. Manche Frauen erleben diesen Lebensabschnitt wie einen zweiten Frühling, starten mit neuer Energie ins Kommen‑ de und freuen sich aber auch, manches ruhiger angehen zu können. Es ist jedoch auch die Zeit der Wechseljahrbeschwerden, die sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Bis zu 80 Prozent aller Frauen leiden durch die hormonellen Veränderungen an mehr oder weniger ausgeprägten Symptomen. Lebensphase – keine Krankheit Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Veränderung im Leben einer Frau. Es handelt sich um den Zeitraum, in dem die Fortpflanzungsfähigkeit langsam erlischt und sich die Hormonproduktion verringert. Die Ausschüttung nimmt langsam ab und ist nicht mehr so regelmässig wie zuvor. Der Eisprung

Die

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P hasen

Die Wechseljahre sind kein gleichmässiger Prozess. Sie werden in drei Abschnitte unterteilt: Erste Phase: Die Prämenopause Die gesamte fruchtbare Phase heisst in der Fachspra‑ che Prämenopause (prä = vor). Gegen deren Ende – im Schnitt mit 40 bis 45 Jahren – beginnt die Funktion der Eierstöcke nachzulassen, weshalb Zyklusstörungen auftreten können. Eisprung und Mens finden noch statt. Zweite Phase: Die Perimenopause Als Perimenopause wird die Lebensphase kurz vor und kurz nach der letzten Regelblutung – in der Fachspra‑ che Menopause genannt – bezeichnet. Durchschnittlich erleben Frauen die Menopause im Alter von 51 Jahren, ein Prozent allerdings bereits unter 40 Jahren, eine Frau von tausend sogar unter 30 Jahren. Dritte Phase: Die Postmenopause Sind zwölf Monate seit der letzten Periode vergangen, kann man davon ausgehen, dass sich keine weitere Monatsblutung mehr einstellen wird. Ab diesem Zeit‑ punkt beginnt die Postmenopause (post = danach).

bleibt immer öfter aus, die Zyklen können kürzer oder auch länger werden, die Blutungen unregel‑ mässiger und bei manchen Frauen zudem länger und stärker, was mitunter zu grossem Blutverlust führen kann. Das alles geschieht nicht innerhalb von zwei Wochen, sondern dieser Prozess dehnt sich über Jahre aus. Wann er einsetzt, ist individu‑ ell: Manche Frauen kommen schon Ende 30 in die Wechseljahre, andere wiederum erst mit 50 oder später. Interessant ist hierbei die genetische


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Welche Pflanzen wogegen helfen können Hitzewallungen, Schweissausbrüche:

Unregelmässige Blutungen:

Kopfschmerzen:

Salbei, Traubensilberkerze, Mönchspfeffer

Mönchspfeffer

Pestwurz

Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen:

Spannungszustände und Schlafprobleme:

Trockene Haut und Schleimhäute:

Traubensilberkerze, Johanniskraut

Lavendel, Hopfen, Baldrian, Traubensilberkerze

Sanddornöl, Nachtkerzenöl

Diese sogenannten Phytotherapeutika können vor allem dann sinnvoll sein, wenn eine Hormonersatztherapie nicht erwünscht ist oder vermieden werden sollte. Das Fachpersonal in Ihrer DROPA berät Sie gern bezüglich des für Sie geeigneten Präparats. Gerne mischen wir Ihnen auch einen individuellen Spagyrik-Spray mit den Essenzen, die sich am besten bei den auftretenden Beschwerden eignen. Komponente, denn die letzte Periode einer Frau findet oft ungefähr im gleichen Alter statt, wie das bei ihrer Mutter oder ihrer Schwester der Fall war. Dass es wirklich die letzte Periode war, lässt sich allerdings erst nach zwölf Monaten ohne weitere Blutung sagen. Bis dahin gilt es, entsprechend zu verhüten. Treten nach einem längeren Zeitraum wieder Blutungen auf, könnte das auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. In diesem Fall ist also zur Sicherheit der Besuch beim Frauenarzt angezeigt. Nach der Menopause – so der Fachausdruck der letzten natürlichen Mens – ist der Östrogenspie‑

gel kaum mehr messbar, während die Konzen­ tration des follikelstimulierenden Hormons (FSH) im Blut ansteigt. Weil die Eierstockfunktion versiegt, also vom Eierstock quasi keine Antwort mehr kommt, sendet das Hirn noch mehr Signale (FSH) aus. Der Sturm der Hormone Einige Mediziner vergleichen die Berg-und-TalFahrten der weiblichen Hormone während der Wechseljahre mit den hormonellen Umbauvor‑ gängen in der Pubertät. Selbst wenn die Frauen wesentlich reifer und lebenserfahrener sind als Teenager, so werden sie emotional und körper‑

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INTERVIEW MIT DR. MED. URSULA GOBRECHT-KELLER Oberärztin Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Universitätsfrauenklinik Basel

lich von den Hormonen oft ebenso durchgeschüt‑ telt wie Jugendliche. Vor allem die sinkenden Östrogenwerte haben «Nebenwirkungen». Besonders typisch dafür sind Hitzewallungen und (nächtliche) Schweiss‑ ausbrüche. Weitere Wechseljahrerscheinun‑ gen können Stimmungsschwankungen sein, ebenso wie Schlafstörungen, Herzklopfen, Reiz‑ barkeit, Nervosität, Erschöpfung, Gelenkbe‑ schwerden, Wassereinlagerungen, Haarausfall, trockene Haut, Blasenentzündungen, Harninkonti‑ nenz, Gewichtszunahme, Juckreiz und Trocken‑ heit im Intimbereich sowie Libidoverlust. Um die Wechseljahrbeschwerden zu lindern, existieren – je nach Symptomen – verschiedene Ansätze: Sport und Bewegung, eine ausgewoge‑ ne Ernährung sowie die Reduktion von Kaffee, Alkohol, scharfen Gewürzen und Nikotin. Hinzu können natürlich pflanzliche Mittel und – falls angezeigt – eine Hormonersatztherapie kommen. Ist es schon so weit? Frauen, welche die Anti-Baby-Pille nehmen oder andere hormonelle Verhütungsmittel benützen, bekommen regelmässig eine Monatsblutung, auch wenn die Eierstockfunktion zunehmend abnimmt. Es kann deshalb sinnvoll sein, vom Gynäkologen oder der Gynäkologin den Hormon‑ status überprüfen zu lassen. Dabei stellt sich heraus, in welchem Stadium der Wechseljahre sich die Patientin befindet und ob eine Verhütung überhaupt noch notwendig ist. Text: Susanne Stettler

Bei welchen Wechseljahrbeschwerden können Hormone helfen? Typisch sind Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Hautveränderungen, Haarausfall, Sexualprobleme, eine trockene Scheide, Harnwegsbeschwerden, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Gelenk- und Muskelschmerzen. Zudem finden auch «unsichtbare» Veränderungen im Körper statt wie Veränderungen im Herz-Kreislauf-System und Osteoporose. Eine Hormonersatztherapie kann gegen die genannten Beschwerden helfen und somit die Lebensqualität verbessern, aber auch als Prophylaxe dienen, beispielsweise gegen Knochenbrüche bei Osteoporose. Wann ist der Einsatz von Hormonen sinnvoll? Falls eine Hormonersatztherapie infrage kommt, soll sie innerhalb der ersten zehn Jahre nach der Menopause respektive vor dem 60. Altersjahr begonnen werden. Dieser Zeit‑ raum wird als «günstiges Fenster» angesehen, in welchem der Nutzen der Therapie mögliche Risiken über‑ steigt. Wie lange sollte eine Frau Hormone anwenden? Die Anwendungsdauer einer Hormonersatztherapie willkürlich zu beschränken, ist nicht sinnvoll. Jede Hormontherapie sollte jährlich vom Arzt oder von der Ärztin gemeinsam mit der Patientin neu beurteilt werden und so lange weitergeführt werden, wie der Nutzen die Risiken überwiegt.


Wenn Muskeln

EINEN KATER HABEN

Muskelkater – unerwünscht und schmerzhaft. Weshalb entsteht er? Und wie wird man ihn schnell wieder los? Wenn die Muskeln nach hoher Belastung oder ungewohnten Bewegungsabläufen schmerzen und kraftlos, verhärtet und berührungsempfind‑ lich sind, dann handelt es sich um die typischen Symptome eines Muskelkaters. Doch warum entsteht er genau? «Früher war man der Mei‑ nung, dass sich Muskelkater durch zu viel Milchsäure – Laktat – im Muskel entwickelt. Diese These ist mittlerweile widerlegt», erklärt Frank Speh, Apotheker und Betriebsleiter der DROPA Drogerie und Apotheke Arbon. Heute weiss man, dass Muskelkater das Resultat von verletzten Strukturen und Mikrotraumatisierun‑ gen innerhalb der Muskelfasern ist. Die Schmer‑ zen treten zeitverzögert etwa 24 Stunden nach einer Überbeanspruchung der Muskulatur auf. «Doch keine Angst, Muskelkater ist nicht so schlimm, wie er sich anfühlt. Muskelzellen können sich glücklicherweise wieder vollumfäng‑ lich regenerieren.» Muskelkater: Mehr Muskeln? Insbesondere Kraftsportler sind oft davon über‑ zeugt, dass «der Schmerz von heute die Kraft von morgen ist!» Stimmt das? «Nein», sagt Frank Speh. «Ein Training führt zu einem Mehr‑ aufbau der Muskelzellen. Je intensiver trainiert wird, desto stärker ist das Dickenwachstum der Muskelfasern. Und genau dieser Muskelzuwachs ist ja das Ziel der meisten.» Trotzdem: Mehr Schmerzen bedeuten nicht automatisch mehr Muskeln (siehe Box). Im Gegenteil: «Wir sollten auf unseren Körper hören, der uns mit dem Muskelkater zu spüren gibt, dass wir übertrieben

haben, und uns eine Pause gönnen. Ansonsten riskieren wir schwerwiegendere Verletzungen wie Muskelfaserrisse, die viel Zeit zum Auskurie‑ ren benötigen.» Wie vorbeugen und was hilft? Wer das Risiko eines Muskelkaters eindämmen möchte, startet bei neuen Übungen mit geringe‑ rer Intensität und achtet zum Beispiel darauf, ruckartige Bewegungen zu vermeiden. Allerdings werden gerade Sportanfänger einen Muskelkater kaum verhindern können. Wenn jedoch regelmäs‑ sig trainiert wird, werden die Muskeln stärker und die Regenerationszeiten verkürzen sich. Um Muskelkater vorzubeugen, ist es wichtig, sich gesund zu ernähren und den Körper vor dem Sport oder dem Training genügend aufzuwärmen. Zur Regeneration empfiehlt Frank Speh, die schmerzenden Muskeln mit leichter Bewegung und Wärme zu lockern. Wohltuend sei zum Beispiel ein warmes Bad mit durchblutungsför‑ dernden Zusätzen oder ein Saunabesuch. «In Drogerien und Apotheken verfügen wir ausser‑ dem über ein grosses Sortiment an Sportsalben und -fluids, Massageölen und Nahrungsergän‑ zungsmitteln, die die Regeneration der Muskula‑ tur unterstützen und die Schmerzen lindern können. Mein persönlicher Tipp: homöopathi‑ sches Arnika einnehmen, das wirkt gegen Verletzungen, auch bei den kleinen in den Muskel‑ fibrillen.»


Ist Muskelkater zwingend nötig für den Muskelaufbau? Gemäss Experten lautet die Antwort ganz klar: Nein! Muskelkater ist nicht notwendig für den Muskelaufbau. Menschen reagieren unter‑ schiedlich auf hartes Training mit intensiver Belastung: Während einige, die oft und regel‑ mässig trainieren, selten an Muskelkater leiden und ein höheres Muskelwachstum aufweisen, haben andere trotz intensivem Trai‑ ning jedes Mal Muskelkater und können kein oder nur wenig Muskelwachstum verzeichnen.

Text: Christina Bösiger

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Vitamine:

AUF BEWÄHRTE PRODUKTE SETZEN

Der Markt der Vitamin- und Mineralstoffpräparate ist unüberschaubar gross. Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Produkte, die wenig Hilfsstoffe, dafür sinnvolle Nährstoffkombinationen beinhalten, die gut vom Körper aufgenommen werden und zudem unter höchsten Qualitätsstandards hergestellt werden, sind zu bevorzugen. Die Burgerstein Präparate werden in der Schweiz von Spezialisten mit langjähriger Erfahrung konzipiert und mit diesen beschriebenen, orthomolekularen Qualitätskrite‑ rien hergestellt. Orthomolekular bedeutet: Die richtige Substanz soll zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge, an den richtigen Ort gelangen. Die Wahl eines guten Präparats kann einen spürbaren Unterschied machen. Beispiels‑ weise sind organische Zinkverbindungen wie Zinkglukonate und Zinkbisglycinate besser verträglich, als anorganische Verbindungen. Diese führen deutlich häufiger zu Übelkeit. Das Ziel muss sein, dem Körper Nährstoffe in einer guten Form zur Verfügung zu stellen, damit sie aufgenommen und nicht einfach wieder ausge‑ schieden werden.

Jeder Körper hat einen eigenen Bedarf an Vitaminen, Mineralien und weiteren Nährstoffen. Das ist abhängig von Alter, Krankheit, Bewe‑ gungsintensität, Medikamenteneinnahme, Ernäh‑ rung, Stress, Konsum von Genussmitteln und noch vielem mehr. Wir sprechen, je nach Defini‑ tion, von ca. 13 verschiedenen Vitaminen, 6 Mineralstoffen, 9 Spurenelementen, mindestens 3 verschiedenen Fettsäuren, ca. 10 verschiedenen Aminosäuren und weiteren Nährstoffen, die bei einer Supplementierung eine Rolle spielen können. Fühlen Sie sich in der Lage, selbst zu bestimmen, welche dieser Nährstoffe in welcher Kombination und Dosierung die richtigen für Sie sind? Um eine optimale, individuelle Ergänzung zusammenstellen, muss vieles berücksichtigt werden, und es braucht Wissen über die Vorgän‑ ge im Körper und über die Produkte. Um die Übersicht zu behalten und die idealen Produkte auszuwählen, stehen Ihnen die Fachpersonen in Ihrer DROPA gerne zur Seite. www.ebi-pharm.ch

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HAUTPFLEGE WÄHREND DER

Schwangerschaft Angehende Mütter sollten jetzt Zeit für sich und ihre Hautpflege einplanen, denn ist das Baby einmal da, hat anderes Priorität. Eine stärkere Durchblutung und Wassereinlage‑ rungen lassen die Haut während der Schwanger‑ schaft praller und rosiger erscheinen. Trotzdem sollte auf die tägliche Gesichts- und Körperpflege nicht verzichtet werden. Denn es ist möglich, dass die Hormonveränderung Auswirkungen auf die Haut hat und die gewohnte Pflegelinie angepasst werden muss. Auch Pigmentverschiebungen können eine hormonell bedingte Begleiterschei‑ nung sein. Ihnen ist mit Spezialprodukten entgegenzuwirken. Wer innere Unterstüt‑ zung leisten möchte: Schüssler Salz Nr. 6 kann sich positiv auf Pigmentstörungen auswirken, und die Nr. 1 und 11 wirken kräftigend auf das Bindegewebe. Sie dürfen auch während der Schwanger‑ schaft eingenommen oder als Lotion verwendet werden.

Bereits in den ersten Wochen empfiehlt es sich, den Bauch ein- bis zweimal pro Tag mit Produk‑ ten auf Basis von Mandel- oder Weizenkeimöl zu massieren. Sie sind reich an Vitamin E und halten die Haut elastisch. Es gibt aber auch Cremen, welche die Hautelastizität unterstützen. Hält man sich von Beginn der Schwangerschaft daran, stehen die Chancen gut, dass sich weniger Dehnungsstreifen bilden. Füsse und Beine Da mehr Gewicht auf Beinen und Füssen lastet, brauchen sie besondere Pflege. Mit Fusscreme lässt sich trockene Haut verhindern und die tägliche Fusspflege beugt Druckstellen vor. Im Verlauf der Schwangerschaft empfiehlt es sich, kühlende Fuss- und Beinsprays aufzusprü‑ hen und die Beine hochzulegen. Kompressions‑ strümpfe können ebenfalls gute Dienste leisten. Text: Monika Gamma

Weitere Tipps und Anregungen rund um den Eltern-Kind-Alltag finden Sie unter www.der-plan-fürs-leben.ch

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Schlaf GUT

Wenn Kinder unter Schlafschwierigkeiten leiden, sind unruhige Nächte und chronischer Schlafmangel für viele Eltern Alltag. Die Schlafberaterin Susanna Fischer erklärt, wie Eltern ihren Kindern beim Ein- und Durchschlafen helfen können.

Dass Kinder durchschlafen, ist keine Selbstver‑ ständlichkeit. Schwierigkeiten beim Einschlafen sowie nächtliches Aufwachen treten oft bis ins Schulalter auf und bringen Eltern an ihre Gren‑ zen. Ein klarer Rhythmus, Ruhepausen und das Fördern der Selbstständigkeit können bereits für ruhigere Nächte sorgen – für die ganze Familie. 19

Frau Fischer, bei Babys und Kleinkindern ist Schlaf ein Dauerthema. Gibt es in diesem Alter schon normales Schlafen? Ich finde den Begriff «normal» schwierig. Aus‑ schlaggebend ist das subjektive Belastungserle‑ ben der Eltern und das ist sehr individuell. Babys bringen die Fähigkeit, zu schlafen oder sich zu


regulieren, nicht per se mit. Sie entwickeln diese mit ihren Eltern. Bei den einen geht das einfacher, bei den anderen braucht es etwas mehr. Gibt es trotzdem Richtwerte für Babys, Kleinkinder und Kinder für die Zubettgehzeit und die Schlafmenge? Die Zubettgehzeit ist ein familieninternes Thema und individuell. Bezüglich der Schlafmenge kann man sagen: Ein Kind, das genug schläft, ist zu‑ frieden, kann sich konzentrieren und zeigt, wann es fit und wann es müde ist. Typische Zeichen für zu wenig Schlaf sind, wenn ein Kind dauernd quengelig ist, kurz nach dem Aufwachen schon wieder müde wird oder sich nicht ins Spiel ver‑ tiefen kann. Kinder, die tagsüber zu viel schla‑ fen, haben Mühe, abends einzuschlafen, wachen nachts auf, sind munter und können nicht mehr einschlafen. Welche Arten von Schlafstörungen gibt es? Organische Schlafstörungen, wie ein Reflux bei Säuglingen oder Schlafapnoe bei Kindern, sind sehr selten. Darum spreche ich von Schlaf‑ schwierigkeiten und nicht von Schlafstörungen. Dabei unterscheide ich Einschlaf- und Durch‑ schlafschwierigkeiten. Wie zeigen sich diese? Zum Beispiel wenn ein Kind Mühe mit dem Schlaf-wach-Rhythmus hat, es immer zu Wider‑ stand beim Einschlafen kommt oder es nachts häufig aufwacht. Zusätzlich können Bewegungs‑ störungen das Einschlafen erschweren, etwa wenn Kinder den Kopf hin und her werfen oder zappeln. Weiter gibt es den Nachtschreck, bei dem Kinder aus dem Tiefschlaf aufschrecken. Sie werden nicht richtig wach, schreien und las‑ sen sich kaum beruhigen. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei.

Was sind die Ursachen für Schlafschwierigkeiten? Meist liegen sie im fehlenden Rhythmus. Ein weiterer Faktor sind fehlende Ruhepausen während des Tages. Kinder brauchen ruhige Phasen, in denen sie nicht schlafen, aber ent‑ spannt sind. Wenn sie dies tagsüber erreichen, beispielsweise durch ein konzentriertes Spiel, fällt es ihnen leichter, abends einzuschlafen und nachts länger im Tiefschlaf zu bleiben. Welchen Einfluss hat der Medienkonsum auf das Schlafverhalten? Vor dem Schlafen sollte man Fernsehen oder digitale Spiele vermeiden. Der helle Bildschirm und die vielen Reize sind fürs Schlafen nicht förderlich – vor allem, weil dem Kind zu wenig Zeit bleibt, das Gesehene zu verarbeiten. Das wiederum führt zu mehr schlechten Träumen und Unruhe. Was können Eltern tun, um Kindern beim Schlafen zu helfen? Es braucht eine Rhythmisierung der Essens- und Schlafenszeiten sowie Rituale. Wichtig ist, dass Eltern die Signale korrekt interpretieren und dann den Takt vorgeben. Das Kind muss sich an ihnen orientieren und nicht umgekehrt. Zentral ist auch, dass die Aktivitäten des Kindes nicht mehr in der Nacht stattfinden – auch in Bezug auf das Essen.

Wie häufig sind diese Schwierigkeiten? Sehr häufig. Der Nachtschreck tritt im Alter zwi‑ schen 18 Monaten und 6 Jahren auf. Die Ein‑ und Durchschlafprobleme sind Hürden, welche die einen Kinder in ihrer Entwicklung nehmen müssen und andere nicht. Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und schliesslich auch Jugendliche können davon betroffen sein.

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Weiter muss ein Kind die Kompetenz entwickeln können, selbstständig einzuschlafen. Solange Eltern dabei die ganze Arbeit machen, übernimmt das Kind keine Eigenaktivität. Selbstständiges Einschlafen ist der Schlüssel zum Durchschlafen. Welche Mittel können zusätzlich helfen? Pflanzliche und homöopathische Mittel können unterstützen. Gute Erfahrungen mache ich mit Alphaklängen, einer Art Entspannungsmusik. Weiter empfehle ich, gerade unruhigen Kindern, Halt zu geben, beispielsweise indem man ein dün‑ nes Tuch straff im Bett spannt. Wichtig ist, dass das Kind nicht zu heiss hat. Eine weitere Möglich‑ keit sind Gewichtsdecken, deren sanfter Druck entspannt.

Und wann braucht es professionelle Hilfe? Die meisten Eltern halten viel aus und sollten sich eher Hilfe holen. Man kann Kinder früh in ihrer Schlafentwicklung unterstützen Es braucht dazu die innere Bereitschaft, etwas ändern zu wollen, und einen Plan, der mit Hilfe einer Fachperson erstellt wird. Text: Samantha Taylor

Zur Person Susanna Fischer (57) ist unter anderem Sozialpädagogin und Erwachsenenbildnerin sowie Fachberaterin EEH für Prävention und Intervention bei familiären Krisen sowie Mutter von zwei erwachsenen Kindern. In der Familienpraxis Stadelhofen in Zürich bietet sie Schlaf-, Schrei- und Erziehungs‑ beratungen für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder an. Gemeinsam mit den Eltern entwickelt sie dabei individuelle Lösungsansätze. Weitere Informationen unter www.familienpraxis-stadelhofen.ch

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LINDERUNG VON

Gelenkschmerzen

Der Körper ist auf Gleichgewicht und Symmetrie ausgelegt. Wiederholte und immer gleiche Nutzung eines Gelenks kann zu Überanstrengung, Beschwerden oder Verletzungen führen. Dann tut Hilfe not.

Ob Sie unter chronischen Gelenkschmerzen, die sich langsam entwickelt haben, oder unter akuten verletzungsbedingten Schmerzen leiden: Sie wünschen sich Linderung. Der richtige Umgang mit Gelenkschmerzen vereinfacht die Heilung, beugt gesundheitlichen Komplikationen vor und verbessert die allgemeine Lebensqualität. Die Bandagen und Schienen von Futuro bieten Ihnen optimale Entlastung, einen hohen Tragekomfort und eine perfekte Passform. Gelenkbandagen fördern durch einen sogenann‑ ten biomechanischen Effekt die Feinmotorik des Gelenks. Über unbewusste Reflexe wird die Wahr‑ nehmung der aktuellen Position und Belastungs‑ situation des Gelenks unterstützt bzw. verbes‑ sert. Das Gelenk wird so ganz gezielt durch die Aktivierung entsprechender Muskeln stabilisiert. Im Endeffekt verbessert sich die Feinmotorik des Gelenks, während es gleichzeitig geschont wird. 22

Die Wirksamkeit von Futuro Bandagen stützt sich auf drei wesentliche Faktoren: Propriozeption Sanfter Dauerdruck durch Futuro Bandagen stimuliert bestimmte Nerven unserer Haut (Propriozeptoren). Diese Stimulation verbessert die Biomechanik des Körpers und die Koordination der Muskeln. Der Patient wird sich der Fra‑ gilität seiner Gelenke zuneh– mend bewusst und vermeidet deshalb unbewusst schmerz‑ hafte Bewegungen. Kompression Kompression auf die Gelenke und das subkutane Gewebe – ausgeübt durch Futuro Ban‑ dagen – verhindert die An‑ sammlung von Flüssigkeit. Die Spannung im subkutanen Gewebe nimmt ab, was wiederum Schmerzen lin‑ dert.

Wärme Das Material, aus dem Futuro Bandagen gefertigt sind, bietet Komfort und spendet gleich‑ zeitig Wärme. Das Erwärmen der Haut und des darunterlie‑ genden Gewebes durch die Bandage fördert die Durchblu‑ tung. Dies regt den Stoffwech‑ sel an und unterstützt den Heilungsprozess.

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ICH PACKE IN MEINEN

Rucksack … Der Herbst ist die ideale Zeit für Familienausflüge. Diese «Begleiter» dürfen auf keinen Fall fehlen. Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen – der Frühherbst ist ideal für einen Tagesausflug mit der ganzen Familie. Damit alles so reibungs‑ los wie möglich verläuft, braucht es eine gute Planung. Dazu gehören die Route, die dem Alter und dem Fitnesslevel der Familienmitglieder entspricht, Kartenmaterial sowie Abfahrtszeiten von Bahnen oder Schiffen und ein Smartphone mit vollgeladenem Akku. Und natürlich ein geschickt gepackter Rucksack, der alles Nötige beinhaltet. Wandern geht durch den Magen Mit der Bewegung kommt der Appetit. Ausrei‑ chende Verpflegung ist deshalb besonders wichtig: also Picknickdecke, Taschenmesser, Mittagessen und genügend Snacks. Wer grillie‑ ren möchte, darf ein Feuerzeug oder Streichhöl‑ 23

zer nicht vergessen und eventuell etwas Zeitung zum Anfeuern. «Auf einer Wanderung muss man auch darauf achten, dass der Blutzuckerspiegel nicht stark abfällt, was sich in Schwindel oder Wadenkrämpfen äussern könnte», erklärt Lars Rogger, dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Rogger in Meggen. Um dem vorzubeu‑ gen, bewähren sich beispielsweise dunkles Voll‑ kornbrot sowie Trockenfrüchte und Nüsse für zwischendurch. «Und ein gutes Stück Schokola‑ de», fügt er schmunzelnd hinzu, «anstelle von gezuckerten Getränken.» Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist aber noch wichtiger, weiss Lars Rogger: «Je nach Anstrengung, Temperatur und Alter braucht es für einen Tagesausflug mindestens 0,75 bis 1 Liter pro Person. Kleinere Kinder können auch


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eine 0,5-Liter-Flasche in ihrem Rucksack selber tragen und an den vielen Brunnen in der Schweiz immer wieder auffüllen.» Wasser ist der ideale Durstlöscher, als Alternative kommt auch ungesüsster selbstgemachter Tee infrage. Ausgerüstet gegen Wunden und Co. «Auch im September muss man sich noch gut gegen Sonnenbrand schützen, insbesondere in der Höhe oder am Wasser», sagt der Drogist. Dazu braucht es eine Kopfbedeckung, Sonnen‑ brille und ausreichendes Eincremen von Gesicht, Nacken und Armen mit Sonnenschutzmitteln. Falls das Wetter durchzogen ist, gehören ein Regenschutz ins Gepäck sowie Ersatzkleider, -socken und entsprechendes Schuhwerk. Entstehen Blasen an den Füssen, sollen diese wegen der Infektionsgefahr nicht aufgestochen werden. Am besten deckt man sie mit einem Blasenpflaster ab, das ebenfalls in den Wander‑ rucksack gehört. Nicht fehlen darf ein Schmerz‑ mittel, das sich für den Fall der Fälle auch für Kinder eignet. In Ihrer DROPA gibt es praktische Darreichungsformen für unterwegs.

einem Zeckenschutzmittel können schützen. Bei einem Biss entfernt man das Tier mit einer Pinzette oder Zeckenkarte, mit welcher die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird. Danach die Stichstelle desinfizieren und über mehrere Tage beobachten. Sollte eine mögliche Rötung an der Einstichstelle nicht zurückgehen oder sich ausbreiten, ist ein Arzt aufzusuchen. «Zu den häufigsten Verletzungen auf einem Familienausflug zählen Schnitte und Schürfun‑ gen. Daher braucht es genügend Pflaster und etwas zur Desinfektion, wobei sich hierfür ein Spray empfiehlt», führt Lars Rogger aus. Auch Verstauchungen gehören zu den klassischen Übeln auf einer Wanderung. Ein kühlendes Gel mit Arnika kann dabei Linderung verschaffen. Ausserdem sind homöopathische Arnikapräpa‑ rate für die ganze Familie, also auch für Kinder, bestens geeignet. Auch Gazekompressen, SportTape und eine selbsthaftende Binde dürfen nicht fehlen. Und natürlich ebenso wenig Taschenoder Feuchttücher – für so ziemlich alles! Text: Agnes Zavala

Zecken sind im Herbst noch aktiv. Lange Hosen sowie das Einsprühen von Kleidung und Haut mit 25


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Darmkur FÜR IHR WOHLBEFINDEN

Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zum Wohlbefinden. Durch eine schrittweise, sanfte Kur können die natürlichen Funktionen der Darmflora und der Darmschleimhaut positiv beeinflusst werden. Der Darm besitzt eine enorme Oberfläche, damit er Nährstoffe effizient aufnehmen kann. Um Krankheitserreger abzuwehren, bildet er eine dreiteilige Barriere, bestehend aus den Darmbak‑ terien, der Darmschleimhaut und dem Immunsys‑ tem. Eine intakte Darmbarriere ist für unser Wohlbefinden deshalb essenziell. Gesunde Darmflora – intakte Darmbarriere Mehr als 100 Billionen Bakterien leben im Darm. Sie helfen beim Abbau unverdauter Nahrungsfa‑ sern, schützen den Körper vor Krankheitserre‑ gern und sind auch massgeblich an der Entwick‑ lung eines effektiven Immunsystems beteiligt. Milchsäurebakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien gehören bereits ab Geburt zur natürlichen Darmflora. Als wichtiger Bestandteil der Darmbarriere sorgen sie für ein saures Milieu, fördern eine gesunde Darmflora und halten krankheitserregende Bakterien fern. Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät Eine Funktionsstörung des Darms kann sich auf drei Ebenen auswirken. 26

1. Der Organismus wird nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt. So können Mangel‑ erscheinungen entstehen, man ist müde und erschöpft. 2. Die Verdauung kann beeinträchtigt sein: Durchfall, Verstopfung, Bauchkrämpfe und Schmerzen können auftreten. 3. Das Immunsystem kann durcheinandergeraten und man wird anfällig für Krankheiten. Um das aus der Balance geratene Gleichgewicht wieder in Form zu bringen, empfiehlt sich eine Darmkur von Symbio, mit der die natürlichen Funktionen der Darmflora und der Darmschleim‑ haut positiv beeinflusst werden können: Mit Symbio Detox, Symbio Lact und Symbio Intest wird Ihr Darm entgiftet, Ihre Darmflora gepflegt und Ihre Darmschleimhaut genährt.

Symbio Detox ist ein Medizinprodukt. Symbio Lact und Symbio Intest sind Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmit‑ tel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewoge‑ ne Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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Schüssler Cremen HEILINFORMATIONEN ÜBER DIE HAUT Schüssler Salze sind beliebt: Ihre Anwendung ist verständlich, sie werden allgemein gut vertragen und sind vielseitig einsetzbar. Etwas weniger bekannt sind sie in Form der Schüssler Cremen und Gels.

Was macht Schüssler Salze so beliebt? Es ist ein zugängliches und gut verständliches System, das die Bedürfnisse des Verwenders stark in die Therapie einbindet. Die weissen Tabletten sind angenehm einzunehmen, auch für Kinder. Sie können ergänzend zu schulmedizinischen Therapien eingesetzt werden, ohne dass sie den Organismus belasten. Die winzigen Mengen an anorganischen Mineral‑ salzen, die sie enthalten, unterstützen die Zellen bei der Aufnahme und Verarbeitung der Mineral‑ stoffe. Werden diese wieder richtig aufgenom‑ men, kann der Körper gesund funktionieren.

Schüssler Cremen – Unterstützung von aussen Etwas weniger bekannt sind die Schüssler Cre‑ men und Gels. Sie erzielen die beschriebene Wir‑ kung über die Haut und bewähren sich beson‑ ders bei hautnahen Störungen und Problemen. Zudem weisen sie eine gute Verträglichkeit auf. Sie können einmassiert oder in dünnen Schichten als Umschlag angewendet werden. Noch bes‑ sere Ergebnisse ergibt oft eine Kombination von innerlich und äusserlich: mit Schüssler Cremen über die Haut und mit den geeigneten Salzen in Tablettenform.

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Die 12 Schüssler Cremen und Gels im Steckbrief So können Schüssler Cremen äusserlich zur unterstützenden Behandlung von zahlreichen Beschwerden ergänzend eingesetzt werden:

Nr. 1

Calcium fluoratum Für das Narbengewebe, bei verhärteten Lymph‑ knoten oder Drüsen, Krampfadern, Hämorrhoi‑ den, Hornhaut, Schrunden, Hammerzehen oder Überbein.

Nr. 2

Calcium phosphoricum Gegen Muskelkrämpfe, Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, bellenden Husten – insbesondere bei Kindern, bei übermässiger Schweissbildung, für eine bessere Heilung bei Knochenbrüchen.

Nr. 3

Ferrum phosphoricum «Erste Hilfe» bei Verletzungen, Prellungen, Zerrungen, Entzündungen, pulsierendem Pochen, Rötungen, Schürfungen, Gelenksentzündungen, Sonnenbrand sowie in Verbindung mit der Nr. 8 bei leichten Verbrennungen.

Nr. 4

Kalium chloratum Bei Couperose, Besenreisern, Krampfadern, Verwachsungen und bei abklingenden Entzün‑ dungen der Sehnenscheiden, der Gelenke und der Schleimbeutel.

Nr. 5

Kalium phosphoricum Gegen schlecht heilende Wunden und Geschwü‑ re. In Verbindung mit Nr. 8 gegen Gewebsquet‑ schungen, bei Muskelkater, Tennisarm oder schwerer Erschöpfung der Muskeln.

Nr. 6

Kalium sulfuricum Zur Hautpflege bei eitrig-schleimigen Absonde‑ rungen sowie bei Ekzemen, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Aber auch zum äusserlichen Auftragen bei Muskelkater oder beim Auftreten von bräunlich-gelbem Schleim im Bereich von Nase, Neben-, Stirn- und Kieferhöhlen.

Nr. 7

Magnesium phosphoricum Einschiessende, rasch die Stelle wechselnde Schmerzen – vor allem bei Koliken ausgelöst durch Nieren-, Galle- oder Blasenstein, zudem bei Blähungen oder Magenkrämpfen, Menstrua‑ tionsbeschwerden, nervösem Hautjucken. Bei beginnender Migräne auf Nacken, Stirn und Schläfen auftragen.

Nr. 8

Natrium chloratum Zur Linderung von nässenden Hautausschlägen sowie bei Knorpelproblemen, Sehnen-, Bänderund Bandscheibenbeschwerden. Bei Insektensti‑ chen als Insektengel in Verbindung mit Ferrum phosphoricum.

Nr. 9

Natrium phosphoricum Gegen fettige Haut, Akne, Pickel, Abszesse der Schweissdrüsen, Mitesser, bei geschwollenen Lymphknoten, rheumatischen Schwellungen der kleinen Gelenke, schlecht heilenden Wunden.


Die optimale Hautpflege

Nr. 10

Natrium sulfuricum Hilfreich bei geschwollenen Händen und Füssen, Bläschen mit grünlich-gelblichem, wässrigem Inhalt, Sonnenallergie, Erfrierungen – ebenso gegen Warzen in Kombination mit Nr. 4.

Schüssler Creme 1+11 Die Creme 1+11 ist die ideale Kombination der Mineralstoffe Calcium fluoratum und Silicea. Diese Creme kann als Schönheitscreme zur täglichen Hautpflege für den ganzen Körper verwendet werden. Sie wirkt optimal gegen trockene Haut, verhindert frühzeitige Faltenbil‑ dung und wirkt straffend. Ideal auch als Hand‑ creme.

Nr. 11

Silicea In Kombination mit Nr. 7 gegen noch verschlos‑ sene Eiterungen, zum Vorbeugen gegen Falten, bei Bindegewebsschwäche, Bindegewebsrissen und Schwangerschaftsstreifen sowie bei nervö‑ sen Zuckungen.

Schüssler Lipstick Der Lippenstift enthält die Salze Nr. 1, 8 und 11 und hat einen Lichtschutzfaktor 20. Er pflegt und schützt, speziell bei rissigen und trockenen Lippen, Mundwinkelrissen und Lippenbläschen.

Nr. 12

Calcium sulfuricum Gegen Gicht, Rheuma, offene Eiterungen. Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lassen Sie sich bei uns beraten.

Text: Walter Roth

DROPA EXPERTE

WALTER KÄCH Eidg. dipl. Drogist, Inhaber der DROPA Drogerien Käch in Hochdorf und Neuenkirch, beliebter Referent und Schüssler Fachdozent

Kartoffel-Umschlag Zerdrückte, aufgelöste Schüssler Salz Tabletten in heissen Kartoffel‑ brei einrühren und warm auflegen. Wirkt gleich dreifach: angenehme Wärme, Schüssler Power und Heil‑ kraft der Kartoffel. Quark-Umschlag Zerdrückte und in etwas Wasser aufgelöste Tabletten der passenden Schüssler Salze in etwas Quark einrühren und in Mullbinde kalt

auflegen. Wirkt wunderbar kühlend und lindernd bei Quetschungen, Schwellungen, Insektenstichen usw. Eine bis mehrere Stunden belassen, solange angenehm. Schüssler Gesichtsmaske 20 bis 30 Schüssler Tabletten pulve‑ risieren, mit Wasser anrühren und auftragen. Geeignet bei Akne, fetti‑ ger und gestresster Haut, Pigment‑ flecken, Couperose und Hautgriess. Bei trockener oder gereizter Haut ist 29

die Anwendung auch mit Quark oder Heilerde möglich. Schüssler Voll- oder Teilbad Entspannt, wärmt und unterstützt die Heilung. Für ein Vollbad pro Sorte 20 bis 30 Tabletten im Bade‑ wasser auflösen. Für ein Teilbad reichen 10 bis 15 Tabletten. Je nach Beschwerden und Vorlieben mit Heublumen-Extrakt, ätherischen Ölen, Lehm oder Meersalz ergänzen.


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Wenn die Zähne kommen

Hilfe bei Lactoseintoleranz

Gegen Zahnungsbeschwerden bietet Osa zwei zuckerfreie Zahngels an. Das Osa Pflanzen-Zahn‑ gel erleichtert das Zahnen durch seine kühlende Wirkung und lindert Entzündungen des Zahnfleischs. Bei akuten Schmerzen hilft das klassische Arznei‑ mittel Osa Zahngel.

Lactazym Mini-Tabletten enthalten das Enzym Lactase und ermöglichen so den Genuss von Milch‑ produkten ohne Beschwerden (wie z.B. Blähungen). Dank des praktischen Klickspenders und der Einnah‑ me ohne Wasser sind sie ideal für unterwegs. Lacta‑ zym wirkt sofort und ist für Vegetarier geeignet.

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Gut vorbereitet in den Tag

Wenn es schnell gehen muss

Kinder haben oft einen strengen Tagesablauf. Hierfür ist eine ausgewogene Verpflegung wichtig. Als wertvolle Ergänzung zur täglichen Ernährung eignet sich Strath Original. Es enthält über 60 Vitalstoffe, ist 100 Prozent natürlich und aus der Schweiz.

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EINFACH

beerenstark Immer wieder wird von den wichtigen Antioxidantien gesprochen und davon, dass sogenannte Superfoods viele davon enthalten. Wussten Sie, dass auch einheimische Beeren dazu zählen?

Beeren mit ihren gesunden Inhaltsstoffen unterstützen den Körper beim Gesundbleiben. Insbesondere beim Kampf gegen freie Radikale, welche laufend in jeder Zelle des menschlichen Körpers natürlicherweise entstehen, im Über‑ mass aber zu oxidativem Stress führen. Gründe für deren übermässiges Entstehen sind in der Umwelt, aber auch im Lebensstil zu finden – dazu gehört beispielsweise das Rauchen, das Einwirken von UV-Strahlen oder Schadstoffen aus Luft und Wasser. Folgen des sogenannten oxidativen Stresses sind die vorzeitige Alterung der Organe, des Gewebes und der Haut ebenso wie die Begünstigung einer Vielzahl von Krank‑ heiten.

Tipp Vielseitig und gesund Die farbenfrohen Schätze lassen sich auf ganz verschie‑ dene Arten geniessen. Die meisten schmecken pur wunderbar, aber auch zu Glace, im Müesli, im Porridge oder im Smoothie. Unabhängig von der «Darreichungsform» versorgen sie uns mit einer Extraportion Power und Gesundheit.


Brombeere

Die Gegenspieler der freien Radikale sind die Antioxidantien, wie sie in vielen Beeren vor‑ kommen. Diese schmecken darum nicht nur herrlich, sondern sind auch gesund. Neben Radikalfängern wie Anthocyanen und Polyphe‑ nolen liefern sie zudem eine Vielzahl an wert‑ vollen Vitaminen und Mineralstoffen. Ganz besonders interessant sind dabei einheimische Beeren, aber auch Exoten, von denen einige in unserem Land angebaut werden. Wir stellen neun «beerenstarke» Sorten vor.

Herkunft: Heute kommt die blauschwarze Beere weltweit in gemässigten Zonen vor – oftmals auch wild in Hecken und an Waldrändern. Inhaltsstoffe: Vitamine B, C und E, Folsäure, Beta-Carotin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphat, Eisen, Zink Saison: Juli bis September Erntemenge Schweiz 2019*: 516 Tonnen

Erdbeere

Heidelbeere

Herkunft: Wilde Erdbeeren gibt es seit ewigen Zeiten. Die Gartenerdbeere ist eine Kreuzung einer amerikanischen und einer südamerikani‑ schen Art. Inhaltsstoffe: Vitamine C und K, Folsäure, Biotin, Pantothensäure, Kalium, Eisen, Kalzium, Zink, Kupfer Saison: Juni bis September Erntemenge Schweiz 2019*: 6’836 Tonnen

Herkunft: Schon unsere Grosseltern konnten an Berghängen wilde Heidelbeeren ernten. Die Kulturheidelbeeren, die heute angeboten werden, stammen jedoch von einer amerikanischen Art ab. Inhaltsstoffe: Vitamine A, B6, C und E, Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink Saison: Juli bis September Erntemenge Schweiz 2019*: 561 Tonnen

Johannisbeere

Himbeere

Herkunft: Ihre Heimat sind Mittel- und Osteuropa sowie einige asiatische Länder. In unseren Gärten findet man oftmals neben der klassisch roten Johannisbeere auch deren schwarze und weisse Schwester. Inhaltsstoffe: Vitamine A, B, C und E sowie Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor Saison: Juli bis Mitte August Erntemenge Schweiz 2019*: 265 Tonnen

Herkunft: Ursprünglich in Südosteuropa behei‑ matet, wird sie heute in ganz Europa, Asien und Amerika angebaut. Inhaltsstoffe: Vitamine B und C, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium Saison: Juli bis September Erntemenge Schweiz 2019*: 1’982 Tonnen

*Quelle: Schweizer Obstverband Swissfruit

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EXKLUSIV IN IHRER DROPA

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1 Vogel-Figur «Robin» aus Kunstharz. Höhe: 9 cm, CHF 7.50 2 Duftkerze im Glas gegossen. Varianten: Zimt oder Vanille. Höhe: 10 cm, CHF 13.50 3 Girlande aus Treibholz und Capiz-Deko-Elementen. Länge: 180 cm, CHF 9.90 12 11

4 Henkeltasse aus Keramik, innen und aussen bedruckt. 3,3 dl Inhalt, CHF 7.90 5 Vogel-Figur «Pandy» aus Magnesia-Keramik. Höhe ca.: 40 cm, CHF 44.50 6 Stumpenkerze «Pandy», Grösse: 10 cm, Ø 7 cm, CHF 7.50

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7 Deko-Herz aus Naturstein, graviert mit verschiedenen Texten. Grösse: 8 cm, CHF 9.50 8 Müesli-Schale aus Keramik, innen und aussen bedruckt. Ø 14 cm, CHF 9.90 9 Servietten aus FSC-zertifiziertem Papier, in verschie‑ denen Herbstfarben. 33 x 33 cm, 20 Stück, CHF 3.90 10 Schafmilchseife mit Pflanzenölen. Duftvarianten: Wildrose, Granatapfel, Lavendel oder Aloe vera. Hergestellt in Österreich. 500-ml-Dispenser, CHF 14.90 11 Schafmilchseife, kaltgerührt. Varianten: Haar, Salz oder Aktivkohle. Hergestellt in Österreich. 150 g, CHF 11.50 12 Girlande aus Kunststoff-Laub in Herbstfarben, Länge: 180 cm, CHF 12.90 Alle Artikel erhältlich solange Vorrat.


Aronia-Beere Herkunft: Ihre Heimat hat sie im östlichen Nordamerika. Heute wird sie in vielen Ländern angebaut, so auch von einzelnen Produzenten in der Schweiz (siehe Box). Inhaltsstoffe: Vitamine A, B, C, E und K, Eisen, Zink, Kalium, Magnesium, Kalzium Saison: August bis Oktober Erntemenge Schweiz 2019: Unbekannt

Goji-Beere Herkunft: Ihre natürlichen Standorte findet man von Südosteuropa bis nach China und in die Mongolei. Heute ist sie als Kulturpflanze prak‑ tisch weltweit zu finden. Auch in der Schweiz gibt es einzelne Produzenten (siehe Box). Inhaltsstoffe: Vitamine B, C und E, Eisen, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kupfer, Chrom, Selen, Zink Saison: Juni bis November Erntemenge Schweiz 2019: Unbekannt

EINHEIMISCHE EXOTEN Aronia-, Goji- und Sanddorn-Beeren werden meist importiert. Doch es gibt auch ein paar wenige Schweizer Produzenten. Eine Auswahl:

Sanddorn

Aronia-Beeren www.aronia-swiss.ch www.raess-wildbeeren.ch www.mueller-steinmaur.ch

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat von Sand‑ dorn ist Nepal. Das europäische Verbreitungsge‑ biet erstreckt sich über Mitteleuropa von den Pyrenäen über die Alpen und das Alpenvorland bis zum Kaukasus. Schweizer Anbieter siehe Box. Inhaltsstoffe: Vitamine A, B12, C und E, BetaCarotin, Flavonoide, Kalzium, Eisen, Magnesium Saison: August bis Oktober Erntemenge Schweiz 2019: Unbekannt

Goji-Beeren www.raess-wildbeeren.ch www.isehuet.ch www.mueller-steinmaur.ch Sanddorn-Beeren www.raess-wildbeeren.ch www.alpensanddorn.ch

Text: Susanne Stettler

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VORHER – NACHHER 50+

Mutig in den Herbst Etwas mehr Extravaganz bei Make-up und Garderobe wünscht sich Elsbeth Prati. Wir geben Ideen und Tipps für den Abendund Alltags-Look.

Elsbeth wohnt mit ihrem Mann in einem kleinen Bauerndorf im Kanton Aargau. Sie leitet eine Kindertagesstätte und ist in der Freizeit gerne in der Natur unterwegs. Beim Abend-Make-up setzen wir Farbakzente mit roten Lippen und einer mutigen Kleiderkombination. Nach hinten gekämmte Haare geben Elsbeths Gesicht zusätzlich Ausdruck. Für ihren Alltag empfehlen wir Elsbeth ein leichtes Make-up und eine prakti‑ sche, schlichte Garderobe.

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Elegant in den Abend Elsbeths schöne Augen lassen wir mit einem dunklen Lidschatten erstrahlen. Für die Lippen verwenden wir einen Lippenstift, ohne die Kontu‑ ren zu betonen. Das unterstreicht einen sanften Ausdruck. Etwas Wangenrouge rundet das AbendMake-up ab. Die nach hinten gekämmten und mit Wachs gefestigten Haare verleihen Elsbeths Auftritt eine Prise Eleganz. Elsbeths Wunsch nach etwas Extravaganz kommen wir mit mutigen Farb- und Musterkombinationen bei der Beklei‑

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Produktion: Isabelle Koller, Slavica Milutinovic Fotos: Selina Meier Make-up und Haare: Lena Fleischer Styling: Amanda S. Brooke Location: Zum guten GlĂźck zumgutenglueck.ch

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dung nach. Kleid und der Pullover fallen schlicht und zeigen, dass auch eine Frau mit weniger als 1,65 Metern Körpergrösse ein langes Kleid tragen kann. Praktisch im Alltag Die Gesichtsmilch pflegt und verleiht Frische, während die getönte Tagescreme Elsbeths tollen Teint unterstreicht. Wir betonen Brauen und

Wimpern und sorgen mit etwas Glow auf dem Augenlid für einen wachen Blick. Die Haare werden nach vorne geföhnt und die Spitzen mit dem Glätteisen nach aussen frisiert. Der Rock ist eine willkommene Abwechslung und die prakti‑ schen Schuhe harmonieren mit dem Alltag in der Kindertagesstätte. Das Shirt passt nicht nur zu Elsbeths Haarfarbe – Adler gehören zu ihren Lieblingstieren.

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UNREINE HAUT

bei Erwachsenen Pickel und Mitesser nerven schon während der Pubertät. Sie sind aber nicht selten auch im Erwachsenenalter mühsame Begleiter. Wir verraten, was dagegen hilft.

Ein makelloser Teint gilt als Schön‑ heitsideal. Schon die Königin missgönnte Schneewittchen seine perfekte Haut. Doch um die ist es ausserhalb der Märchenwelt knapp bestellt. Viele von uns entdecken auch als Erwachsene in ihrem Spiegelbild noch ungeliebte Rötun‑ gen, Pickel oder Mitesser. Tanzende Hormone Die Gründe für unreine Haut sind vielfältig. Daniela Vonarburg, dipl. Drogistin HF und Inhaberin der DROPA Drogerie Marbet in Balsthal, erklärt: «Stress, Medikamentenein‑ nahme, unausgeglichene Ernäh‑ rung, eine genetische Veranlagung oder hormonelle Schwankungen können zu Hautproblemen führen.» Gerade bei Frauen spielen Hormone eine grosse Rolle. Oft verschlech‑ tert sich das Hautbild kurz vor dem Eisprung. Im Gegensatz zur Teen‑


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agerzeit treten Unreinheiten bei über 30-Jährigen nicht mehr auf Stirn und Nase, sondern eher an Wangen und am Hals auf. Bei Männern können die Hormone ebenfalls zu Pickeln führen – oder auch der Bartwuchs. Schuld sind meistens die Talgdrüsen: Je aktiver sie sind, desto fettiger ist die Haut. Verstopfen sie, bilden sich Mitesser. Nicht austrocknen Jede Haut verlangt nach Pflege. Bei unreiner Haut sollte der Fokus auf der richtigen Reinigung liegen. «Verwenden Sie ein Produkt, das auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist, und reinigen Sie Ihre Haut morgens und abends damit», sagt Daniela Vonarburg. Ausserdem rät sie zu einem Enzym- oder FruchtsäurePeeling zwischendurch, das die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt. Je nach Stärke der Unreinheiten und je nach Hauttyp können auch spezifische Aknepro‑ dukte helfen, denn sie wirken antibakteriell und talgregulierend. «Bei so intensiven Behandlungen ist es aber wichtig, die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, damit sie nicht austrocknet.» Das würde die

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Produktion von Talg ankurbeln. Von zu aggressiven Produkten, die Alkohol enthalten, rät der Profi aus diesem Grund ab. Das gilt auch für zu fettrei‑ che Cremen. Sie können die Poren verschliessen und Unreinheiten provozieren. Achten Sie deshalb auf die Aufschrift «nicht komedogen». Das kennzeichnet Pflegeprodukte, die aus einer leichteren Textur bestehen oder weniger fette Öle enthalten und somit die Poren weniger verstopfen. Finger weg von Pickeln Tritt dennoch ein Pickel auf, lassen Sie besser die Hände davon. Drücken Sie ihn nämlich aus, droht Infektionsge‑ fahr. Aknebakterien werden ver‑ schmiert, was das Problem zusätzlich verstärkt. Wer es dennoch nicht lassen kann, wäscht die Hände gründlich, benutzt ein sauberes Kleenex und desinfiziert die Stelle anschliessend gut. «Empfehlenswert sind auch spezielle Gels, die man auf die Unrein‑ heiten aufträgt. Diese trocknen den Pickel aus, wirken gleichzeitig antibak‑ teriell und entzündungshemmend», sagt die DROPA Expertin. Bei ständig wiederkehrenden grossen, entzünde‑ ten Pusteln, sehr starker Akne oder wenn ein grosser psychischer Leidens‑ druck entsteht, rät Daniela Vonarburg, einen Dermatologen aufzusuchen.

WIE KANN ICH MEINE HAUT VON INNEN UNTERSTÜTZEN?

Tarnung erwünscht Häufig spriessen die unerwünschten Besucher genau dann, wenn wir sie am wenigsten brauchen können. Zum Glück gibt es spezielle antibakterielle Abdeck‑ stifte und Cremen, mit denen sich lokale Unreinheiten kaschieren lassen. Gelbund Grüntöne helfen, die Rötungen so optimal zu überdecken, dass Sie in Ihrem Spiegelbild keine Pickel mehr entdecken werden. In Ihrer DROPA zeigt man Ihnen gerne, wie solche Produkte angewendet werden können.

Spagyrik, Tinkturen, Tee oder auch Nahrungs‑ ergänzungsmittel wie Vitamin D, die Mineral‑ stoffe Zink und Selen sowie Omega-3-Fett‑ säuren können helfen, den Hautstoffwechsel positiv zu beeinflussen. Lassen Sie sich je nach Art und Auslöser der Akne bei der Auswahl der Produkte in Ihrer DROPA bera‑ ten. Ausreichend Flüssigkeit – mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüssten Tee pro Tag – und viel Bewegung an der frischen Luft unterstützen die Haut ebenso.

Text: Barbara Lienhard

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BESONDERE FAMILIEN HABEN

besondere Kinder

Mirjam Buchmann ist diplomierte Sozialpädagogin und arbeitet als wissenschaft‑ liche Assistentin am Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement an der FHNW Fachhochschule Nordwest‑ schweiz für Soziale Arbeit. Sie ist eines von rund 260'000 Geschwisterkindern in der Schweiz – das sind Menschen, die mit einem von einer chronischen Krankheit oder Beeinträchtigung betroffenen Geschwister aufwachsen.


Wie ist es, mit einem Geschwister aufzuwachsen, das geistig beeinträchtigt ist? Einem Bruder, der die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht – und selber keine Stütze ist? Nicht, weil er nicht will, sondern weil er nicht kann. Mirjam Buchmann schaut zurück und zieht eine ehr‑ liche Bilanz. Auch über das Jetzt. Die 42-jährige Mirjam Buchmann hat einiges durchgemacht als Kind, auch wenn sie das selber nicht so sieht. Ihr fünf Jahre jüngerer Bruder Mathias ist mit einer geistigen Beeinträchtigung geboren, ihr Vater starb, als sie zehn Jahre alt war. Für das pflichtbewusste Mädchen war die schwierige Familienkonstellation Normalität. Dass sie und ihre jüngere Schwester ihre Bedürf‑ nisse oft hintanstellen mussten, weil Mathias die ganze Aufmerksamkeit beanspruchte, wurde ihr erst rückblickend bewusst und hat sie nie gestört. Während sie als Kind gern für ihren Bruder da war, grenzt sie sich heute ab. Im Gespräch erzählt die Sozialpädagogin ungeschminkt über ihr Leben mit einem beeinträchtigten Geschwister. War Ihren Eltern sofort klar, dass sich Ihr Bruder nicht normal entwickelte? Meine Mutter wusste von Anfang an, dass mit Mathias etwas nicht stimmte. Mein Vater wollte es nicht wahrhaben. Er war sich sicher, dass sich «das» auswachse. Mit der Beeinträchtigung musste er sich dann auch nicht mehr auseinandersetzen, denn er starb, als mein Bruder fünf Jahre alt war. Die Beeinträchtigung wurde für mich erst im Kindergarten wirklich zum Thema. Mit sieben kam Mathias in ein Schulheim und war ab da nur noch an den Wochenenden und in den Ferien zu Hause. Wie wirkt sich die Beeinträchtigung konkret aus? Mathias kann nicht für sich selber sorgen. Dafür ist die geistige Beeinträchtigung zu stark. Aufgrund 47

seiner autistischen Züge muss immer alles so sein, wie er es sich vorstellt. Ändert sich etwas, bereitet ihm das Mühe. Ist er verzweifelt, kann er mit starken Aussetzern reagieren. Auch sein Verständnis von Geld ist speziell. Er spart zum Beispiel das Jahr über jeweils für die Herbstmesse in Basel, sein Highlight, und verpulvert dort gern auch mal 200 Franken. Die Wurst am Mittag will er dann aber partout nicht bezahlen, denn für Essen ist in seiner Welt die Familie zuständig. Im Zweifelsfall verzichtet er lieber aufs Mittagessen, weil er nicht abschätzen kann, wie viel weniger Geld er hat, wenn er die Wurst selber bezahlt. Ist ihm bewusst, dass er anders ist als andere? Ja. Es stört ihn, dass er aufgrund seiner Beeinträchtigung nicht allein wohnen oder Pilot werden kann. Er wünscht sich so sehr, normal zu sein, und sagt allen, er sei nur leicht beeinträchtigt. Aber er wird nie alleine leben können. Als ihm das als Teenager bewusst wurde, hat er mit Wutanfällen reagiert. Heute hat er die nur noch selten. Aber wenn, dann sind sie so explosiv, dass die Leute Angst kriegen vor ihm. Er ist nicht bösartig, einfach sehr verzweifelt. Wie lebt Mathias heute? Er wohnt in einer Aussenwohngruppe einer Einrichtung für Erwachsene, wo er sich seinen Neigungen entsprechend beschäftigen kann. Typische Arbeiten für Beeinträchtigte wie Basteln oder Kleben liegen ihm überhaupt nicht. Er sieht auch nicht ein, weshalb er einen Platz sauberwischen soll. Nicht, weil er faul ist, sondern weil es ihm einfach nicht wichtig erscheint. Seit er erwachsen ist, arbeitet er im Wald und in der Holzwerkstatt und neu auch in der Wäscherei. Er liebt das Netzwerken und bringt trotz seiner Einschränkung Unglaubliches zustande. Wäre Mathias gesund, wäre er wohl ein Intellektueller. Das ist manchmal schwierig: Er wirkt sehr kompetent und drückt sich so gut aus, dass Menschen, die ihn nicht kennen, nicht auf Anhieb merken, dass er beeinträchtigt ist. Sie waren das älteste von drei Kindern. Welche Rolle hatten Sie im Familiengefüge? Solange mein Vater bei uns war, hatte ich keine spezielle Rolle inne. Als er starb, war ich zehn. Nach seinem Tod habe ich versucht, ihn zu ersetzen. Zu meinem Bruder hatte ich ein gutes Verhältnis, hatte


ihn sehr lieb. Ich fühlte mich ihm sehr verbunden und blieb auch während seiner schlimmsten Wutanfälle in seiner Nähe. Als Teenager habe ich den Bezug zu ihm aber komplett verloren. Ich war wohl zu stark mit meinem Leben beschäftigt. Meine Mutter hat mich und meine Schwester in unserer Eigenständigkeit unterstützt. Wir mussten nie auf Mathias aufpassen, sie hat ihn auch nie speziell beschützt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Niemand hat von mir erwartet, dass ich Verantwortung für meinen Bruder übernahm. Das ist für die gesunden Geschwister ein entscheidender Aspekt, den Eltern von beeinträchtigten Kindern unbedingt beachten sollten. Interessanterweise sieht mich mein Bruder bis heute als Autoritätsperson, meine Meinung ist ihm wichtig. Laut Studien kann es auch sein, dass sich Geschwister eines beeinträchtigten Kindes von ihm distanzieren, weil sie den Alltag als anstrengend und belastend empfinden. Können Sie das nachvollziehen? Sehr gut. Mit 20 habe ich angefangen, klare Grenzen zu ziehen. Ich habe nicht geholfen, eine Unterbringung für ihn zu suchen, habe mich bewusst abgegrenzt. Ich möchte mich auch nicht um meinen Bruder kümmern, wenn meine Mutter einmal nicht mehr da ist, ausser er steht ganz allein da, dann bin ich natürlich für ihn da. Ich hoffe, dieser Fall tritt nie ein. Geschwister von Kindern mit einer Beeinträchtigung können zu sozial besonders kompetenten und selbstbewussten Menschen heranwachsen. Können Sie das bestätigen? Besondere Familien haben besondere Kinder. Des‑ wegen sind auch besondere Fähigkeiten und viel

Einsatz gefragt. Normalerweise gleichen sich Ge‑ schwister aus. Ist das eine frech, ist das andere lieb. In meinem Fall gleiche nur ich aus. Mein Bruder verhält sich, wie ihm gerade danach ist. Ich nehme das meinem Bruder nicht übel, und dennoch habe ich gelernt, nur so viel auszugleichen, wie es für mich stimmt. Und es mein Gewissen zulässt. Hatten Sie manchmal das Gefühl, zu kurz zu kommen? Ich kannte es nicht anders. Ich habe es sehr geschätzt, dass nicht die ganze Aufmerksamkeit auf mir lag. Ich konnte mein Leben selber organisieren. Erst vor Kurzem, als ich viel Zeit mit meiner Mutter verbrachte, habe ich eine Ahnung davon bekommen, wie es hätte sein können, wäre es möglich gewesen. Auch heute noch wird zuerst mein Bruder adressiert, wenn wir gemeinsam zur Tür hereinkommen, und Gespräche werden für ihn unterbrochen. Sehen Sie für sich persönlich auch Vorteile darin, dass Sie mit einem Geschwister mit einer Beeinträchtigung aufgewachsen sind? Diese Frage macht mich traurig. Ich weiss es nicht, aber ich hoffe, es gibt welche. Ich habe mir immer so sehr gewünscht, einen gesunden Bruder zu haben. Einer, der mich unterstützt, für mich da ist, und nicht immer ich für ihn. Sie sind Sozialpädagogin. Hat die Beeinträchtigung Ihres Bruders Ihre Berufswahl beeinflusst? Ich habe mich nicht wegen meinem Bruder für den Beruf entschieden. Seine Beeinträchtigung hat mich dahingehend beeinflusst, dass ich mit verhaltensauffälligen und nicht mit beeinträchtigten Menschen arbeiten wollte. Wie haben Ihr Umfeld und Ihre Schulkameraden auf die Situation reagiert? Negative Reaktionen hätte ich nicht toleriert, und es kamen keine. Meine Freunde sind gute Freunde. Dass mein Bruder schwierig ist, kann man nicht wegdiskutieren. Wenn jemand gar keinen Umgang mit ihm gefunden hat, wurde es etwas unangenehm. Ist aber selten passiert, und oft hielt dann auch die Freundschaft nicht lange.


Das Interview mit Mirjam Buchmann beleuchtet bewusst die Situation einer Person mit einem Geschwister mit Beeinträchtigung. Mathias Buchmann, 37, hat dafür sein Einverständnis gegeben. Auch er hat uns ein paar Fragen beantwortet: Das gefällt mir: Mich interes‑ sieren Verkehrsmittel: Flugi, Eisenbahn und Schiff, denn ich reise gern. Ich schreibe gern Briefe und gehe in einen Leseund Schreibkurs. Was ist heute die grösste Herausforderung für Sie? Viele Beeinträchtigte stehen gern im Mittelpunkt, so auch Mathias. Das hat auch mich oft ungewollt ins Rampenlicht gedrängt. Dabei war es mir ein grosses Anliegen, unauffällig mit der Masse zu schwimmen. Mit Mathias war und ist das unmöglich. Bis heute kann ich oft nicht selbst über meine Privatsphäre bestimmen, denn Mathias erzählt gern Privates. Das betrifft dann auch mich als Teil seiner Familie – und weil er so stolz auf mich ist. Das ist schwierig für mich.

Das finde ich nicht gut: Wenn man dumme Bemerkungen macht und nicht nett ist. Wir müssen auch nett sein. Mein Ziel für die nächsten zwei Jahre: Ich habe einen europäischen Kongress für Menschen mit Beeinträchti‑ gung in der Schweiz eingefä‑ delt und Leute gesucht, die mir bei der Organisation dabei helfen. Er findet 2021 statt. Ich bin richtig stolz, dass ich das geschafft habe.

Haben Sie einen Rat, den Sie anderen Betroffenen mit beeinträchtigten Geschwistern gern mit auf den Weg geben möchten? Dass sie auf sich selber hören und nicht das tun, was die Gesellschaft, die Eltern, die Geschwister erwarten. Man darf sich das Recht herausnehmen, nicht alles mitzumachen und sein Leben selbst zu bestimmen. 49

Wie ist das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Bruder heute? Ich habe ihn gern, er ist ein sehr lieber Mensch, weder falsch noch böse. Und er nervt mich gewaltig. Berührungspunkte begrenze ich auf ein Minimum, sodass ich mich ehrlich freuen kann, wenn ich ihn sehe.

Was wünschen Sie sich für sich und Ihre Familie für die Zukunft? Dass wir gesund und glücklich sind. Und dass ich später nicht die Verantwortung für meinen Bruder übernehmen muss, auch wenn ich weiss, dass ich für ihn da sein werde, wenn alle Stricke reissen. Location: Bad Bubendorf Hotel Text: Monika Mingot, Fotos: Fabian Hugo


DROPA EXPERTEN PRIVAT

DROPA

persönlich Urs Wyss Eidg. dipl. Drogist und Inhaber der DROPA Drogerie Wyss in Olten Der 52-Jährige führt die Drogerie bereits in dritter Generation. Urs Wyss verbringt gerne Zeit mit seiner Tochter, beim Tauchen, unterwegs mit dem Töff oder beim Gleitschirmfliegen.

Ich verlasse das Haus nie ohne mein Handy, weil ich das Gefühl habe, ich muss erreichbar sein. Aber ich möchte diese Empfindung gerne abbauen.

In Olten mag ich das Leben. Olten bietet alles, was eine Stadt braucht: viele kulturelle Anlässe, wie die Kabarett-Tage oder das inter‑ nationale Fotofestival, kulinarische Viel‑ falt, aber auch die Aare und den Jura als Erholungsgebiete. Zudem ist Olten übersichtlich, persönlich und es liegt sehr zentral, man ist schnell in allen Grossstädten der Schweiz.

Meine sportliche Abwechslung ist Beachvolleyball! Sonne, Sand und Spiel, was will man(n) mehr?

Dieses Essen verleidet mir nie: Ich könnte täglich thailändisch essen. Diese Küche liebe ich und ich habe nie das Gefühl, zu viel gegessen zu haben. Mein Ohrwurm: Lieder von Bob Dylan. 50

Diese Produkte nutze ich täglich: Zahnpasta, Duschgel und ein gutes Multivitaminpräparat. Die schönste Seite am Drogist-Sein ist der Umgang mit den Mitarbeitenden und die vielen Möglichkeiten, den Kunden beratend zur Seite zu stehen.


Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie? DROPA EXPERTEN PRIVAT

Theres Rüdisüli Dipl. Drogistin HF, Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke in Rapperswil Mit 23 Jahren übernahm Theres Rüdisüli 2012 die Betriebsleitung der Drogerie Parfümerie. Die leidenschaftliche Drogistin liebt den Kun‑ denkontakt und ist gerne sportlich unterwegs.

Im Spätsommer mag ich Klettertouren, Rennvelofahren und Joggen im Wald.

Das gibt mir Energie: Bewegung in der Natur, Klarinette spielen, Krafttraining, Yoga und Kinesiologie.

Diesen Wunsch möchte ich mir dieses Jahr erfüllen: Ich habe noch einen Gutschein für einen Gleitschirmflug … Ein neu entdecktes Hobby: Zu meinem 30. Geburtstag habe ich mir eine Nähmaschine gekauft. Ich liebe das Nähen mit Oilskin, Canvas oder Leinen und decke mich gerne in unserem Stoffladen in der Altstadt in Rapperswil damit ein.

Ich bin Drogistin geworden, weil ich den Verkauf über alles liebe! Be‑ reits seit ich sprechen und laufen kann, habe ich meine Eltern auf dem Bauernhof beim Beeren- und Gemüseverkaufen unterstützt. Mein Papi hat mir dieses Flair in die Wiege gelegt. Nur die Güter sind im Lauf der Jahre luxuriöser geworden. 51

Mein Lieblingsduft für diese Jahreszeit: Pas Ce Soir von BDK, duftet nach Birnen, Ingwer und Quitte – einfach wunderbar. Darüber kann ich herzlich lachen: Das Duo Divertimento geht immer! Text: Isabelle Koller


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Wettbewerb Wer nach einem erfüllten Tag in der bezaubern‑ den Berglandschaft der Dolomiten zurück ins Wellnesshotel Fanes in St. Kassian kommt, will nur noch eins: sich wie daheim fühlen. In den passenden Wohnwelten – von behaglichen Doppelzimmern über luxuriöse Spa-Suiten mit eigenem Whirlpool bis hin zu gemütlichen Chalets und urig-stylishen Natura Lofts – geniessen Gäste stilvolle Ferien. Seit Kurzem bietet das Fanes ein neues Highlight – im 25 Meter langen, ganzjährig beheizten Sky-Pool lässt es sich bei angenehmen Tempera‑ turen an der frischen Luft Bahnen ziehen oder im Whirlpool relaxen. Hinterher wartet ein erfri‑ schender Cocktail auf der Sonnenterrasse. Der Wellnessbereich, der mit über 3’000 m² zu den grössten der Dolomitenregion zählt, bietet wohltuende Erholung von der Alltagsroutine. Das engagierte Küchenteam legt grossen Wert auf Frische und echte, heimische Qualitätsprodukte. Ein abwechslungsreicher Tag findet beim Fünf-

Gang-Geniessermenü den krönenden Abschluss, edle Tropfen aus den besten Kellereien Südtirols und Italiens inbegriffen. Das können Sie gewinnen Im Gutschein inbegriffen sind fünf Nächte für zwei Personen in einem exklusiven Natura Loft inklusive geführte Wanderungen, Sportprogramm und Nutzung des Wellnessbereichs. Ebenfalls im Gewinn enthalten ist die Wellnesspension mit Frühstücksbuffet, Kuchen am Nachmittag sowie Fünf-Gang-Geniessermenü am Abend. Weitere Informationen www.hotelfanes.it

So sind Sie dabei: Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 12. September 2020 in Ihrer DROPA ab. Was ist der Grund für Muskelkater? Mikroverletzungen der Muskelfaser

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Ich bin Kunde der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg52 ist ausgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch! Frau Rosmarie Coppola aus Menziken, Kundin der DROPA Drogerie in Reinach AG, hat den Wettbe‑ werb aus der DROPA Balance 6/20 ge‑ wonnen. Wir wünschen ihr und ihrer Be‑ gleitung einen genussvollen Aufenthalt im Hotel Klosterbräu & Spa in Seefeld in Tirol.


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WORTRÄTSEL Nach dem ______ sollst du die Zähne putzen. Setze die Wörter ein und du erhältst die Lösung.

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1 Lösung: 1

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Impressum DROPA Balance September 2020 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, Fax 044 284 80 89 E-Mail: info@dropa.ch Gesamtauflage: 682’506 (WEMF beglaubigt, Basis 2018/19) Gesamtleitung: Monika Gamma Mitwirkende: Walter Käch, Angela Schwab, Andrea Wingeier, Johnny Schuler, Isabelle Koller Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: Umschlag 100 % Recycling-Papier, Inhalt Schweizer Recycling-Papier Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

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