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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

2–4 8/9 10/11 12 13

Immobilien 14/16 Region 15/17/18 Agenda 22 Szene 23

HINWEIS Diverse Artikel befassen sich mit der Abstimmung zum Ausbau der Wilstrasse in Lenzburg. Lesen Sie auf Seiten 8 und 9.

Lenzburger Woche

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 40, 111. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Ehrenamtlich

Wollschwein & Co.

Guter Jahrgang

In der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik jedes Jahr rund 1,5 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Eine davon ist Ruth Ufenast.

Rund 16 000 Besucherinnen und Besucher lockte die Tier-Expo der Stiftung «ProSpecieRara» in der Vianco-Arena in Brunegg an.

Das schöne Herbstwetter sorgt nach einem warmen Frühling für einen guten Weinjahrgang auch im Seetal.

Ein Festwein für das Jubeljahr in Auenstein Dass zu einem 800-Jahr-Jubiläum auch ein spezieller Wein gereicht werden soll, ist im Weinbaudorf Auenstein klar. Kurzum wurde zur Degustation eingeladen. Beatrice Strässle

D

as Jahr 2012 ist für Auenstein ein ganz besonderes, 800 Jahre will man feiern, und das mit Anlässen das ganze Jahr hindurch. Sympathisch die Idee, speziell für dieses Jubeljahr einen Festwein auszuschenken. Vor Kurzem lud das OK 800 Jahre Auenstein die Sponsoren – ohne die das tolle Programm kaum möglich wäre – zur Weindegustation ein. Für diesen besonderen Anlass wurde ein spezieller Ort ausgewählt. Der Herr von Schloss Auenstein, Roger Reller, öffnete seine Garagentore und liess in der stimmig eingerichteten Halle die Gäste einen Blick auf seine Oldtimer werfen. «Es ist mir eine grosse Freude, dass wir in so speziellem Rahmen unsere Gäste begrüssen können», eröffnete OK-Präsident Dr. Rainer Klöti den Anlass. Die Gäste waren Vertreter des Hauptsponsors Jura Cement sowie weitere Sponsoren und Gönner der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen von Auenstein. Der Wein mundete Bevor man jedoch der Aufforderung des Hausherrn: «Sitzt ruhig in die Autos rein, macht die Hauben auf und schaut die Motoren an» Folge leistete, liess man sich von Jakob Hochstrasser, Mitglied des Dekustations-OK, die verschiedenen Festweine, welche selbstredend aus dem Weinbaugebiet Auenstein stammen, präsentieren. Das Degustationskomitee entschied sich für einen roten und weissen

Sie präsentierten die Festweine: OK-Präsident Dr. Rainer Klöti (li.) und Jakob Foto: ST Hochstrasser. Festwein sowie für einen roten Premiumwein. «Dieser Premium ist eine Assemblage von verschiedenen Sorten, welche in Auenstein angebaut werden und am besten zueinander passen», erklärte Jakob Hochstrasser. Von diesem edlen Tropfen konnte nicht gekostet werden, da er noch nicht abgefüllt ist. Doch schon die «normalen» Festweine wussten dem Gaumen zu gefallen. «Er hänkt hüt no chli a», bemerkte Fachmann Jakob Hochstrasser zum Weisswein. Das müsse so sein, damit er im Jubiläumsjahr seine volle Reife erhalte. Deckel oder Zapfen? Auch dieser Frage stellte sich das Degustations-OK mit dem Ergebnis, dass die Weine einen Drehverschluss erhalten

haben. «Einerseits werden die Weine bei Trinkreife abgefüllt und anderseits ist es für das Servicepersonal viel einfacher, einen Verschluss aufzudrehen, anstatt jedes Mal mit dem Korkenzieher zu hantieren.» Nun, der Wein ist ausgewählt, am 1. Januar 2012 wird er zum ersten Mal der Bevölkerung präsentiert. Dies am Neujahrsapéro am 1. Januar um 12.12 Uhr. Weitere Höhepunkte werden der Grenzumgang und das Steinbruchfest am 12./13. Mai, das Jugendfest vom 29. Juni bis 1. Juli, der offizielle Festakt mit dem Dorffest vom 14. bis 16. September sein. Das Jubeljahr wird mit der Silvesterfeier am 31. Dezember abgeschlossen. Weitere Infos über die 800-Jahr-Feier in Auenstein: www.auenstein.ch

Salzkorn Nun lächeln sie wieder . . . Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt. Wir treffen sie auf Strassen, in Wiesen und Gärten an. «Von oben herab» sehen sie uns an Strassenlampen, Hauswänden und Helene Plakatsäulen an. Basler-Märchy Selbst in unseren vier Wänden sind wir nicht vor ihnen gefeit: In der Tagespresse «zeigen sie uns die Zähne», stereotyp lächelnd. Und dies selbst auf der Frontseite. Mit Wahlslogans. Einzelne Slogans sind sogar patriotisch, fast wie in Heimatliedern früherer Zeiten (die man heute nur noch mit leichter Ironie singen kann – Heil dir, Helvetia! ) Die Kandidaten setzen sich für Lösungen von Problemen ein, die auch uns Normalos auf den Nägeln brennen. Sie versprechen, für unsere Anliegen zu kämpfen, falls sie gewählt würden. Sie kämpfen ja bereits; zurzeit im Wahlkampf für sich, später, als Gewählte, (vielleicht) für uns. Eine ganz Reihe von «Polit-Missen und Polit-Mistern Schweiz», die sich zur Wahl stellen, wirken intelligent, sympathisch (und sogar integer). Sie vertreten eine Partei-Doktrin mit Leitsätzen. Leitsätze, denen man teils voll, teils aber auch nie und nimmer zustimmen kann. Ernüchtert stellt man fest, dass kaum eine Partei in allen drängenden Fragen (Migration, Atomausstieg, Umweltschutz, gekröpfter Nordabflug, EU-Beitritt) ausnahmslos exakt in unserem Sinne entscheiden würde. Was tun? Allenfalls eine eigene Partei gründen? Partei «Avanti Svizzera» oder so ähnlich? Unsinn! Viel eher aus der Fülle aller Kandidaten Persönlichkeiten wählen, die unserem (parteipolitisch nicht fixierten) Wunschzettel einigermassen Geltung verschaffen können. Es gibt sie. Damit auch wir (nach den Wahlen) lächeln können. Damit uns das Lächeln nicht im Halse stecken bleibt. Helene Basler-Märchy


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches Baugesuch Bauherr:

Sanierung und Erweiterung Bezirksschulhaus Lenzburg Planerwahl im selektiven Verfahren 1. Auftraggeber Stadt Lenzburg, vertreten durch das Stadtbauamt Lenzburg, Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg 2. Objekt Sanierung und Erweiterung Bezirksschulhaus Lenzburg 3. Auftragsart Architektur- und Planerleistungen 4. Verfahrensart Das Verfahren untersteht dem GATT/WTO-Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen und dem Binnenmarktgesetz. Die Auftragsvergabe für die Generalplanerleistungen erfolgt, in Anwendung der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen sowie des Submissionsdekrets des Kantons Aargau, über eine einstufige Planersubmission mit Präqualifikation. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden mindestens 5 bis maximal 7 Generalplanerteams für die Planersubmission zugelassen. Die Vervollständigung der Generalplanerteams mit den notwendigen FachplanerInnen (Subplaner) erfolgt erst in der 2. Phase mit der Planersubmission des Verfahrens.

Notfall-Apotheke Samstag, 8. Okt. 2011 16.00 Uhr, bis Samstag, 15. Okt. 2011 M. + D. Blazevic

Zentrum-Apotheke Seon Tel. 062 775 33 30, Unterdorfstrasse 18 Notfall 0800 300 001 In sehr dringenden Fällen an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen nach ortsüblichem Geschäftsschluss nur telefonischer Dienst. An Sonn-, Fest- und Feiertagen geöffnet 10.00–11.30, 17.30–18.30 Uhr

5. Teilnahmebedingungen Die Teilnahme am Präqualifikationsverfahren steht allen Architekturbüros mit Sitz oder Niederlassung in der Schweiz oder in einem Vertragsstaat des GATT/WTO-Übereinkommens über das Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt, offen. Für die 2. Phase des Verfahrens sind zudem zwingend folgende SpezialistInnen beizuziehen: BauingenieurIn, FachplanerIn Haustechnik und ElektroingenieurIn. 6. Eignungskriterien Präqualifikation – Erfahrung und Leistungsfähigkeit des Architekturbüros – Qualität der 3 Referenzobjekte des Architekturbüros

40% 60%

7. Termine – Bezug Unterlagen Präqualifikation: ab Montag, 10. Oktober 2011 – Eingabe Bewerbungsunterlagen: bis Freitag, 11. November 2011, 16.00 Uhr – Bekanntgabe der Ergebnisse Präqualifikation: Mitte Dezember 2011 – Aufgabenbearbeitung: von Mittwoch,11. Januar, bis Freitag, 30. März 2012 – Abgabe der Beiträge: Freitag, 30. März 2012 – Präsentation und Beurteilung der Beiträge Ende April 2012 8. Adresse und Frist für das Einreichen der Teilnahmeanträge Metron Architektur AG Stahlrain 2 / Postfach 480 CH-5201 Brugg Frist: Donnerstag. 11. November 2011, 16.00 Uhr (Datum des Poststempels nicht massgebend)

111. Jahrgang

156. Jahrgang 88. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim. Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Oscar Meier Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 Kennzahlen: Gesamtauflage: 30 054 Ex. Erscheint jeden Donnerstag. Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 20 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Carolin Frei (CFR), Manuela Papis (MPA) Redaktionelle Mitarbeit: Alfred Gassmann (AG), Ruth Steiner (RS) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch, Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch; Telefon 058 200 58 27, Fax 058 200 58 21 Susanne Basler, susanne.basler@azmedien.ch; Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr. Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche. Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr. Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr. Marketing claudine.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch, Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2010 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

9. Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation Die Unterlagen können ab Montag, 10. Oktober 2011über folgende Internetadresse kostenlos heruntergeladen werden: http://www.metron.ch/Datentransfer.html Für den Bezug der Teilnahmeunterlagen ist keine Anmeldung nötig.Der Versand der Unterlagen in Papierform ist nicht vorgesehen. Im Falle von Problemen mit dem Herunterladen oder Öffnen der Dateien wenden Sie sich bitte per Mail an: bezirksschulhaus.lenzburg@metron.ch 10. Sprache des Verfahrens Deutsch

Regionalplanungsverband Lenzburg-Seetal

Einladung Nachtarbeiten im Bahnhof Lenzburg In Lenzburg wird das Perrondach erneuert. Aus sicherheitsrelevanten Gründen können diese Arbeiten nur in der Nacht ausgeführt werden. Wir bedauern die Beeinträchtigung Ihrer Nachtruhe; insbesondere in den ersten Nächten wird durch die Entfernung der alten Dacheindeckung Lärm entstehen. Wir bemühen uns, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Folgende Nächte sind betroffen: Mo/Di bis Fr/Sa, 17./18. bis 28./29. Oktober 2011, 23.00 bis 5.30 Uhr Für Fragen zu den Arbeiten steht Ihnen Herr Felix Zobrist, Tel. 051 229 93 25, von der Bauleitung gerne zur Verfügung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis während der Bauzeit. SBB Infrastruktur Anlagen und Technologie Überwachung Region Mitte, Olten

BONISWIL www.boniswil.ch

Wechsel in der Schulleitung Der Schulleiter von Drüwil (Boniswil, Leutwil, Hallwil) wird Anfang Februar eine neue Aufgabe übernehmen und hat aus diesem Grund nach viereinhalb Jahren seine Stelle an der Schule Drüwil gekündigt. Wir danken Herrn A. Battaglia für seinen grossen Einsatz. Die Schulpflegen sind bestrebt, die Stelle auf Beginn des zweiten Semesters mit einer geeigneten Person zu besetzen. Boniswil, 5. Oktober 2011 Schulleitung

DINTIKON

Baugesuch Bauherrschaft: Rey Lea und Josef Föhrenweg 6, Dintikon Projektverf.: am-architektur Aavorstadt 1, Lenzburg Grundeigent.: Rey Lea und Josef Föhrenweg 6, Dintikon Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Standort Bächenmoosstrasse Parz Nr. 1120 Zus. Bew.: Kantonales Departement Bau, Verkehr und Umwelt Öffentliche Auflage vom 7. Oktober bis 7. November 2011 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

EGLISWIL

Baugesuch Bauherr:

11. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innerhalb von 10 Tagen seit Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren sowie deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Es ist ausschliesslich das Schweizer Recht anwendbar. Der Gerichtsstand ist Lenzburg.

Wir bauen für Ihre Sicherheit

Orange Communications SA Friesenbergstrasse 75, Zürich Planverf.: TM Concept AG Distelbergstrasse 12, Aarau Bauobjekt: Neubau Mobilfunkanlage (Ersatz für eine abzubrechende) Bauplatz: Niederlenzerstrasse 29, Parzelle Nr. 1788, auf Gebäude Nr. 170 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Bauverwaltung vom 7. Oktober bis 7. November 2011 Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Lenzburg, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

zur Haupt-Vorstandssitzung vom Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18 Uhr Stiftung für Behinderte Tiliastrasse 2, Lenzburg Parkplätze vorhanden Die Teilnahme an der Vorstandssitzung ist öffentlich. Alle in den Verbandsgemeinden wahlberechtigten Einwohner können an der Versammlung teilnehmen und Anfragen zur Tätigkeit des Verbandes stellen. Die Unterlagen liegen in den Gemeindekanzleien öffentlich auf. Traktanden: 1. Protokoll der Vorstandssitzung vom 17. August 2011 2. Bus-Fahrplankonzept 2013 3. Arbeitsprogramm/Budget 2012 4. Gemeindebeiträge/Entschädigungen 2012 5. Gesamtrevision Nutzungsplanung Meisterschwanden 6. Arbeitshilfe «Regionale Abstimmung kommunaler Nutzungsplanungen» 7. Projekt «Stärkung der Region» 8. Projekt «Anbindung Region an A1» 9. Zusammenarbeit RPV und Idee Seetal AG 10. Berichte aus den Kommissionen und Arbeitsgruppen 11. Verschiedenes Lenzburg, 29. September 2011

Berner P. und D., Blumenweg 3, Seengen Bauobjekt: Einfamilienhausneubau auf Parzelle Nr. 680 an der Eichholzstrasse Auflage: Baugesuch und Pläne liegen bis zum 7. November 2011 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich und im Doppel einzureichen. Egliswil, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

HUNZENSCHWIL

Instandstellung Bahnhofstrasse «Nord» und Ersatz Werkleitungen Die Vorbereitungsarbeiten für die Instandstellung der Bahnhofstrasse Nord und den Ersatz der Werkleitungen sind abgeschlossen. Nun steht der Baustart kurz bevor. Die Baustelleninstallation beginnt ab Montag, 17. Oktober 2011. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich ab 18. Oktober 2011. Der Ausbau beginnt ab Knoten Fabrikweg / Unterfeldweg / Bahnhofstrasse. Der Baufortschritt erfolgt etappenweise in nördlicher Richtung bis Ende Bahnhofstrasse / Einmünder Nordstrasse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich sechs bis sieben Monate. Sämtliche betroffenen Anstösser werden zusätzlich mit separater Post informiert. Die Bevölkerung wird um Kenntnisnahme gebeten. Für das entgegengebrachte Verständnis danken wir Ihnen bereits jetzt schon. Hunzenschwil, 5. Oktober 2011 Gemeindeverwaltung

Gemeinde Auenstein

Projektwettbewerb Erweiterung Primarschule / Neubau Kindergarten und Gesamtkonzept für Neubau zweite Turnhalle (in 2 Varianten) und Aussenraum 1. Veranstalterin Gemeinde Auenstein 2. Aufgabe Gesucht wird ein qualitativ überzeugendes Projekt für die Erweiterung Primarschule und den Neubau Kindergarten sowie für ein Gesamtkonzept mit einer zweiten Turnhalle (in 2 Varianten) und Aussenraum. 3. Verfahren Gestützt auf das Submissionsdekret des Kantons Aargau wird ein Wettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Phase 1: Nicht anonymes Bewerbungsverfahren (Präqualifikation). Interessierte Fachleute können sich mit Referenzen bewerben. Phase 2: Erteilung Auftrag an mindestens 3 und maximal 6 ausgewählte Wettbewerbsteilnehmer, wovon 1 bis 2 neu am Markt auftretende Planungsteams zugelassen werden können. Die Sprache des Verfahrens ist deutsch. 4. Bezug der Unterlagen Phase 1: Das «Wettbewerbsprogramm (Vorabzug)» und der «Antrag zur Teilnahme am Projektwettbewerb» können bei der Gemeindeverwaltung Auenstein bis am 8. November 2011 unter Beilage eines frankierten und adressierten C4-Antwortkuverts angefordert werden. Diese Unterlagen können unter der Webadresse www.auenstein.ch heruntergeladen werden. Phase 2: Die Unterlagen zum Wettbewerb werden den Teilnehmenden der 2. Phase zur Verfügung gestellt. 5. Termine Phase 1 Einreichung der Bewerbungen 15. Nov. 2011 Auswahl der Planungsteams 23. Nov. 2011 Schriftliche Mitteilung an die Planungsteams über die ausgewählten Teilnehmer Woche 49, Dez. 2011 Phase 2 Bezug der Unterlagen/Begehung Woche 50, Dez. 2011 Schriftliche Fragestellung (anonym) Woche 1, Jan. 2012 Schriftliche Fragebeantwortung Woche 3, Jan. 2012 Abgabe der Projekte Woche 10, März 2012 Abgabe der Modelle Woche 11, März 2012 Jurierung durch Preisgericht Woche 12, März 2012 6. Teilnahmeberechtigung/-bedingungen Als federführende Fachleute sind zugelassen Fachleute mit Sitz in der Schweiz. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, ist die Bewerbung als interdisziplinäres Planungsteam erforderlich (Architektin, Landschaftsarchitektin). Der Beizug von Spezialisten wird gewünscht. Die Spezialisten können auf dem Formular angegeben werden. 7. Auswahlkriterien 1. Qualität bereits ausgeführter oder geplanter Referenzprojekte (Gewichtung 60%) 2. Erfahrungen der beteiligten Schlüsselpersonen (Gewichtung 40%) Neu am Markt auftretende Planungsteams haben den Nachweis zu erbringen, dass sie fähig sind, die gestellte Aufgabe erfüllen zu können. 8. Einreichung der Bewerbung/Eingabeadresse schriftlich bis 15. November 2011 (Datum A-Poststempel ist massgebend) an Gemeindeverwaltung Auenstein, Schürmatt 1, 5105 Auenstein (Vermerk: Wettbewerb Schule). 9. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innerhalb von 10 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen und hätte einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und so weit möglich beizulegen.


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Amtliches HENDSCHIKEN

Schule Meisterschwanden Die Schule Meisterschwanden umfasst alle Stufen vom Kindergarten bis zur Oberstufe mit rund 300 Schülerinnen und Schülern, sowie 35 Lehrpersonen. Wir suchen per 1. Januar oder nach Vereinbarung

Betreibungsamtliche Grundstücksteigerung In einem betreibungsamtlichen Grundpfandverwertungsverfahren bringt das Betreibungsamt Hendschiken am Freitag, 11. November 2011, 15.30 Uhr im Restaurant Jägerstübli, Hauptstrasse 12, 5640 Hendschiken, das nachstehende Grundstück öffentlich zur Steigerung: Gemeinde Hendschiken Nr. 1171, Plan 5 225 m² Gartenanlage, Einfamilienhaus, Anbau Nr. 457, Garage Nr. 470, ¼ Anteil an 159, Am Bach 8. Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 440 000.– Es handelt sich um ein im Jahre 1992 einseitig angebautes Einfamilienhaus, bestehend im Parterre aus Wohnküche, Wohnzimmer mit Plattenboden und Schwedenofen, WC, Wintergarten, im 1. OG aus 3 Zimmern und Bad/WC, im 2. OG aus Dachzimmer und Estrich sowie im Keller aus Ölheizung für 4 Wohneinheiten und 2 Kellerräumen. Das Bauvolumen beträgt 737 m³. Die Verwertung erfolgt auf Verlangen des Pfandgläubigers im 1. und 2. Rang. Der Ersteigerer hat unmittelbar vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 40 000.–, die vollumfänglich an den Kaufpreis angerechnet wird, sowie einen Vorschuss für die Kosten der Eigentumsübertragung von Fr. 4000.– in bar oder mittels eines an die Order des Betreibungsamtes Hendschiken von einer Schweizer Bank ausgestellten Checks bzw. eines unwiderruflichen Zahlungsversprechens eines anerkannten, solventen Kreditinstituts zu leisten (BGE 128 III 468). Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. 12. 1983/ 30. 4. 1997 aufmerksam gemacht. Die Steigerungsbedingungen liegen zusammen mit dem Lastenverzeichnis ab 11. Oktober 2011 beim Betreibungsamt Hendschikell in Niederlenz zur Einsicht auf. Das Steigerungsobjekt kann nach telefonischer Vereinbarung mit dem Betreibungsamt Hendschiken (062 891 64 78) besichtigt werden, wo Sie auch weitere Unterlagen und Auskünfte erhalten. 5702 Niederlenz, 26. September 2011 Betreibungsamt Hendschiken

eine Sekretärin/einen Sekretär für die Schuladministration mit einem Pensum von 60% (davon 15% für die Kreisschule Oberes Seetal). Sie arbeiten eng mit der Schulleiterin zusammen und erledigen die anfallenden Sekretariatsarbeiten und Aufgaben im Zusammenhang mit der Schuladministration selbstständig. Ihre Aufgaben: – Unterstützung der Schulleitung und der Schulpflege mit Sekretariatsarbeiten – Verwaltung der Schülerdaten in der Datenbank – Personaladministration in Zusammenarbeit mit dem BKS – Protokollführung – Bedienung des zentralen Telefons Sie bringen mit: – Sehr gute Kenntnisse aller MS-OfficeProgramme (evtl. auch Lehreroffice sowie Erfahrungen mit einer Datenbank) – Erfahrung in der Protokollführung – Belastbarkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit – Vorzugsweise Berufserfahrung in einer Schulverwaltung Wir bieten: – Selbstständiges Arbeiten in einem lebhaften Betrieb – Eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit – Jahresarbeitszeit (während der Schulferien arbeiten Sie mit einem reduzierten Pensum) Ihre Zukunft: Wenn Sie interessiert sind, eine solche Herausforderung anzunehmen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Foto, Referenzen, Gehaltsvorstellungen) bis 28. Oktober 2011 an den Gemeinderat Meisterschwanden, Michael Grauwiler, Eggenstrasse 2, 5616 Meisterschwanden oder per E-Mail an michael.grauwiler@meisterschwanden.ch. Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne von der Schulleiterin Carmen Pirovano, Tel. 056 667 47 81 oder: meisterschwanden.schulleitung@schulen.ag.ch Gemeinderat Meisterschwanden

HALLWIL

Wechsel in der Schulleitung Der Schulleiter von Drüwil (Boniswil, Leutwil, Hallwil) wird Anfang Februar eine neue Aufgabe übernehmen und hat aus diesem Grund nach viereinhalb Jahren seine Stelle an der Schule Drüwil gekündigt. Wir danken Herrn A. Battaglia für seinen grossen Einsatz. Die Schulpflegen sind bestrebt, die Stelle auf Beginn des zweiten Semesters mit einer geeigneten Person zu besetzen. Hallwil, 5. Oktober 2011 Schulleitung

Häckseldienst Für diejenigen Einwohner von Möriken-Wildegg, die das Baum- und Strauchschnittmaterial im eigenen Garten wiederverwenden möchten, stellt die Gemeinde einen Häckseldienst zur Verfügung. Das Häckselgut muss in jedem Fall zurückgenommen werden. Es sind dafür genügend grosse Behälter bereitzustellen. Der Häckseldienst findet statt am Donnerstag, 27. Oktober 2011, ab 7.30 Uhr. Anmeldungen für diesen Häckseldienst sind bis Dienstag, 25. Oktober 2011, 12.00 Uhr, an die Regionalen Technischen Betriebe, Hornimattstr. 2, 5103 Wildegg, Tel. 062 887 80 60, zu richten. Das Häckselgut ist an einem für die Maschine gut zugänglichen Platz an der Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ist das Material nach der Dicke der Äste aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. Bei regnerischem Wetter ist das Material etwas abzudecken. Die Bevölkerung wird eingeladen, von dieser Dienstleistung regen Gebrauch zu machen. Möriken-Wildegg, 5. Oktober 2011 Regionale Technische Betriebe

Senioren-Mittagstisch Möriken Donnerstag, 6. Oktober 2011, 11.30 Uhr im Restaurant Rössli, Möriken. An- und Abmeldungen an Trudi Suter, Telefon 062 893 33 54. Möriken-Wildegg, 5. Oktober 2011 Pro Senectute

OTHMARSINGEN

Spielnachmittag für Senioren Wechsel in der Schulleitung Der Schulleiter von Drüwil (Boniswil, Leutwil, Hallwil) wird Anfang Februar eine neue Aufgabe übernehmen und hat aus diesem Grund nach viereinhalb Jahren seine Stelle an der Schule Drüwil gekündigt. Wir danken Herrn A. Battaglia für seinen grossen Einsatz. Die Schulpflegen sind bestrebt, die Stelle auf Beginn des zweiten Semesters mit einer geeigneten Person zu besetzen. Leutwil, 5. Oktober 2011 Schulleitung

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Marcel Zanyi Vorderbergstrasse 5, Seon und Nadine Zanyi Grosse Kirchgasse 5, Mellingen Bauobjekt: Umbau bestehendes Einfamilienhaus, zusätzlicher Wohnungseinbau Objektadresse: Eichiweg 14, Parzelle 920 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 7. Oktober, bis Montag, 7. November 2011, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 5. Oktober 2011 RTB, Regionale Technische Betriebe

Bootsentnahme im Seezopf Delphin Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin ab dem 15. Oktober 2011 an den nächstfolgenden sechs Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am 15. Oktober 2011 ist die Entnahme nicht möglich, da der Hallwilersee-Lauf stattfindet. Deshalb verlängert sich die Frist bis 26. November 2011. Danke für Ihr Verständnis. Meisterschwanden, 5. Oktober 2011 Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Kündigung der Schulsekretärin Mit Bedauern nimmt der Gemeinderat von der Kündigung der Schulsekretärin, Frau Gisela Wernli aus Meisterschwanden, Kenntnis. Frau Wernli nimmt eine neue berufliche Herausforderung an. Frau Wernli hat während sieben Jahren die Schuladministration Meisterschwanden bestens geführt, wofür ihr der Gemeinderat bereits heute herzlich dankt. Sie verlässt die Schuladministration Meisterschwanden auf Ende Dezember 2011. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Meisterschwanden, 5. Oktober 2011 Gemeindekanzlei

Bootsentnahme im Seezopf Delphin Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin ab dem 15. Oktober 2011 an den nächstfolgenden sechs Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am 15. Oktober 2011 ist die Entnahme nicht möglich, da der Hallwilersee-Lauf stattfindet. Deshalb verlängert sich die Frist bis 26. November 2011. Danke für Ihr Verständnis. Fahrwangen, 5.Oktober 2011 Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Einladung zur Gratis-Seerundfahrt Die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG lädt auch dieses Jahr wieder alle AHV-Berechtigten aus den Ufergemeinden des Hallwilersees zu einer Gratis-Seerundfahrt ein auf Dienstag, 18. Oktober 2011 – Abfahrt Schiffsstation Delphin um 13.30 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Gemeinderat Fahrwangen wünscht allen Teilnehmenden eine vergnügte Seerundfahrt. Fahrwangen, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

Dienstag, 11. Oktober 2011, 14.00 Uhr im Waldrüti-Pavillon in Othmarsingen. Othmarsingen, 5. Oktober 2011 Frauenverein

RUPPERSWIL

Aktion saubere Aareufer Aarau–Brugg Die Fischereivereine der Aarestrecke Aarau– Brugg organisieren die Aktion saubere Aareufer unter der Mithilfe der Gemeinden und der Bevölkerung. Freiwillige Helfer werden gebeten, sich am Samstag, 15. Oktober 2011, 8.45 Uhr beim Fischerhaus (westlich des Kraftwerkes) einzufinden. Der Freianglerverein und die Gemeinde danken für die Mithilfe. Rupperswil, 5. Oktober 2011 Gemeinderat Im August 2012 ist bei unserer Gemeindeverwaltung eine

Verwaltungslehrstelle als Kaufmann/Kauffrau (E- oder M-Profil) neu zu besetzen. Aufgeweckte und zuverlässige Interessentinnen und Interessenten mit 4 Jahren Bezirks-, evtl. Sekundarschulbildung sind eingeladen, sich für diese Lehrstelle zu bewerben. Wir bieten die Möglichkeit, sich in 3 Jahren mit den Abteilungen Gemeindekanzlei, Finanzverwaltung, Steueramt und Einwohnerkontrolle vertraut zu machen und eine solide Basis für das zukünftige Berufsleben zu schaffen. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugniskopien, Handschriftenprobe und Foto sind an die Gemeindekanzlei, 5102 Rupperswil, zu richten. Gemeindeschreiber H. Zuber erteilt gerne nähere Auskunft. Rupperswil, 28. September 2011 Gemeinderat

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Donnerstag, 13. Oktober 2011, 11.30 Uhr Ort/Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus An- und Abmeldungen direkt an: Altersheim Länzerthus, Tel. 062 889 01 89 Rupperswil, 5. Oktober 2011 Pro Senectute


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Amtliches RUPPERSWIL

SCHAFISHEIM

Baugesuch Wir bauen für Ihre Sicherheit Nachtarbeiten bei den Bahnhöfen Rupperswil, Lenzburg und Othmarsingen Aus betrieblichen und sicherheitsrelevanten Gründen können wir diverse Arbeiten an den Gleisanlagen nur nachts ausführen. Wir bemühen uns, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Folgende Nächte sind betroffen: Bahnhof Rupperswil Donnerstag–Samstag, 6.–8. 10. 2011 Bahnhof Lenzburg Sonntag–Freitag, 9.–14. 10. 2011 Bahnhof Othmarsingen Mittwoch–Freitag, 12.–14. 10. 2011 Für Fragen zu den Arbeiten steht Ihnen Herr Martin Sieber, Tel. 051 221 36 11, von der Bauleitung gerne zur Verfügung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis während der Bauzeit. SBB Infrastruktur Instandhaltung Region Mitte Niederlassung Brugg Unterwerkstrasse 11 5200 Brugg

Baugesuch Bauherr:

Real-estate-ch AG Lindenhofweg 4, Bäch SZ Projektverf.: Schmid Strebel Architektur Aarburgerstrasse 13, Zofingen Grundeigent.: Koch Martin und Meyer Fernando, Feldblumenweg 17 Villmergen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Abbruch Gebäude Nr. 368 Bauplatz: Büttikerstrasse 3 Zone: EF Parzelle: 484 Öffentliche Auflage vom 7. Oktober bis 7. November 2011 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Sarmenstorf, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

Bauherr: Planverf.:

Frei-Legindgaard Reto und Karin Martin von Arx, Architekturbüro, Wantelweg 16, Stüsslingen Bauobjekt: Umnutzung Strohlager in Pferdestall, Neubau Allwetterplatz Bauplatz: Hueb 10, Parzelle Nr. 789 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 7. Oktober bis 7. November 2011. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Schafisheim, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

GEMEINDE SEON

EDV-Umstellung bei der Gemeindeverwaltung Infolge Umstellung der EDV-Anlage im Gemeindehaus bleibt die Gemeindeverwaltung an folgenden Tagen geschlossen: Donnerstag, 6. Oktober 2011, und Freitag, 7. Oktober 2011 Das Bestattungsamt Seon leistet während dieser Zeit unter der Telefonnummer 062 769 85 00 Pikettdienst. Wir bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme und Verständnis. Seon, 21. September 2011 GEMEINDERAT SEON

Häckseldienst Am Donnerstag, 13. Oktober 2011, ab 7.30 Uhr wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichen Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10, oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, angemeldet werden. Seengen, 5. Oktober 2011 Gemeindekanzlei

SEON

Baugesuch Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Seon / Technische Betriebe Seon, Seon Bauobjekt: Notstromaggregat in best. Gebäude (Projektänderung zu BG 47/2009 Ortslage: Oberdorfstrasse 45 Parz. Nr. 1011 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 7. Oktober bis 7. November 2011. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

Mulden für kompostierbares Schnittgut Immer wieder muss festgestellt werden, dass sehr lange Äste und auch kleine Bäume in den Mulden für kompostierbares Schnittgut deponiert werden. Diese sind damit sehr rasch überfüllt. Damit in den Mulden Hohlräume vermieden werden, bitte nur Schnittgut von maximal 2 m Länge deponieren. Alle Benutzer werden dankbar sein. Seon, 5. Oktober 2011 Entsorgungsdienst

STAUFEN

Baugesuch Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Jakob Furter, c/o Helene Hunn Eichholzstrasse 32, Egliswil Grundeigent.: do. Bauvorhaben: Erschliessungsstrasse Standort: Parzelle Nr. 523, Hofmattweg Öffentliche Auflage vom 7. Oktober bis 7. November 2011 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 5. Oktober 2011 Gemeinderat

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Stadt Lenzburg

Die Wilstrasse genügt den Anforderungen einfach nicht mehr verschliessen oder in ihrer Argumentation verschweigen, dass der Kanton die Hälfte an die Kosten bezahlt. «Wenn wir den Belag ausbauen und als Kiesstrasse, wie es die Referendumsführer als eine Lösung vorschlagen, rückbauen würden, dann müsste sie – weil sie sich im Waldbereich befindet – als Waldstrasse deklariert werden, was gleichzeitig ein Fahrverbot nach sich ziehen würde. Diese Kosten würden sich ebenfalls auf rund 200 000 Franken belaufen, und dies ohne Kostenbeteiligung des Kantons», weiss Brenner.

Dass die Wilstrasse, wie sie sich im heutigen Zustand präsentiert, nicht für die zusätzliche Entlastung des Quartiers geschaffen ist, ist klar, doch an den an der Einwohnerratsversammlung vom 23. Juni bewilligten Ausbauplänen scheiden sich die Geister. Am 23. Oktober wird an der Urne über den geplanten Ausbau entschieden. Beatrice Strässle

D

er Entscheid des Einwohnerrates vom 23. Juni, die Wilstrasse auf 5,6 Meter auszubauen, damit sich zwei PWs und ein Velofahrer gefahrlos kreuzen können, war mit 28 Ja-Stimmen gegenüber 8 Nein-Stimmen ziemlich eindeutig. Doch innerhalb kürzester Zeit konnten die CVP, die Grünen und die Grünliberalen die erforderlichen Unterschriften für das Referendum einfordern. Am 23. Oktober entscheiden die Lenzburger Stimmberechtigten darüber, ob den Ausbauplänen zugestimmt werden soll oder ob ein Status quo herbeigeführt wird. «Die Strasse ist in einem schlechten Zustand, mit den immer wieder auftretenden Schlaglöchern für die Velofahrer sehr gefährlich und für die heutigen Anforderungen zu eng», bringt es Christian Brenner, Leitung Tiefbau des Stadtbauamtes, kurz und bündig auf den Punkt.

Die Wilstrasse im Waldbereich: Nicht nur eng, sondern im heutigen Zustand auch gefährlich. Foto: archiv Im Zuge der Inbetriebnahme des Zentralgefängnisses wie der künftigen Überbauung Widmi etc. wird zusätzlicher Verkehr generiert, der auch über die Wilstrasse (Abschnitt Wald) und nicht nur durch das Stadtzentrum abgeführt werden soll. «Schlussendlich dient die vorgesehene Massnahme auch der Entlastung des Quartiers», hält Brenner weiter fest. Kanton beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten Für den Kanton Aargau selber ist dieser Ausbau ein Anliegen, da er ein un-

mittelbares Interesse an der Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der Wilstrasse und im Quartier hat und – im Grunde genommen – mit dem Bau des Zentralgefängnisses auch ein Verursacher von Mehrverkehr ist. «Wir rechnen mit rund 100 Fahrten pro Tag. Wenn wir diese teilweise über die Wilstrasse abwickeln können, würde damit das Quartier wiederum entlastet», hält Christian Brenner fest. Für Stadtammann Hans Huber ist es schwer, nachzuvollziehen, dass die Referendumsführer sich vor der Tatsache

Zu der Breite Es gibt auf den ersten Blick zu denken, wenn man sieht, dass zwei Lastwagen bei einer Breite von 5,6 Metern kreuzen können. Jedoch, die errechnete nötige und zukünftige Breite der Wilstrasse geht von einem anderen Berechnungsmodell aus. «Die Verkehrszählung zeigt, dass beispielsweise zwischen 17 und 18 Uhr bei durchschnittlichem Wetter rund 63 PWs, 18 Fahrräder und 10 Fussgänger die zur Debatte stehenden 420 Meter im Waldbereich der Wilstrasse unterwegs sind. Das führt zwangsläufig zu Vorbeifahrten. Konkret heisst das, dass, wenn sich zwei PWs und 1 Velofahrer kreuzen müssen, 5,6 Meter Breite nötig sind», relativiert Brenner den angestrebten Ausbau. Schlussendlich geht es darum, die Wilstrasse einerseits für alle Benützer sicherer zu machen, künftige immense Kosten für immer wiederkehrende Flickarbeiten zu vermeiden, und – wo möglich – das Quartier vor zusätzlichem Verkehr zu schützen. Die Stimmbürger werden am 23. Oktober darüber entscheiden können.

PRO SENECTUTE Kurs «Blockflöte spielen» In diesem Kurs erlernt man auf spielerische Weise die Grundlagen des Flötenspiels und/oder erweitert das bisherige Können. Eine Anmeldung ist auch ohne eigenes Instrument möglich, gute und günstige Flöten können durch die Kursleitung besorgt werden. Kursstart: Mittwoch, 19. Oktober, 15 bis 16.45 Uhr. Der Kurs dauert sechs Wochen. Kosten: 120 Franken. Kochkurs für Männer (Grundkurs) In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden die Basis-Techniken und Theorien kennen. In entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten kommt auch der Gedanken- und Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Kursbeginn: Mittwoch, 19. Oktober, 15.15 bis 18.30 Uhr in der Schulküche in Seengen. Der Kurs dauert sechs Wochen. Kosten: 243 Franken, zusätzlich Lebensmittelkosten von ca. 90 Franken. Gesellschafts-Tanzkurs Im Gesellschaftstanzkurs lernen und üben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Standard- und Lateintänze nach heute geltender Technik. Kursbeginn: Donnerstag, 20. Oktober, 15.45 bis 17.15 Uhr. Der Kurs dauert acht Wochen. Kosten pro Person: 224 Franken. Auskunft und Anmeldung Anmeldeschluss ist für alle Kurse der 10. Oktober. Pro Senectute, Bachstrasse 31, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.ch Theaterspiele Pro Senectute organisiert erstmals an einem Nachmittag einen Theaterspiel-Kurs für Senioren. Theaterspiele sind erfrischend, auflockernd und befreiend. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Der Kurs findet statt am Mittwoch, 2. November, von 13.45 bis 17 Uhr. Anmeldeschluss: 24. Oktober. Kosten: 39 Franken. Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute, Bachstrasse 31, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www. ag.pro-senectute.ch

Bezirksschulrat: Wahlen

«Schwebende» Passerelle: Sie muss dem Erweiterungsbau weichen.

Foto: AG

Spatenstich mit dem Hebekran D ie AEW-Energie AG verliess mit dem Spatenstich für die Erweiterung des Regional Centers an der Sägestrasse 6 in Lenzburg festgefahrene Traditionen. Keine farbigen, blitzblanken Schaufeln und kein Bagger, der ratternd Humus abstösst. Für einmal ging eine Passerelle aus Glas in die Luft. Die weggehobene Passerelle führte vom Bürogebäude ins Freie. Sie muss dem Erweiterungsbau weichen. Symbolisch wurde zudem in einem feierlichen Akt die südliche Zugangstüre zugesperrt und der bisher gedeckte Zugang mit Baulatten abgeriegelt. Die Visualisierungen zeigen einen hellen, architektonisch überzeugenden Kopfbau, der dem heutigen Kopfbau vorgelagert wird. Ein offen und filigran wirkendes Trep-

penhaus verbindet die beiden Gebäudekomplexe. «Das Bürogebäude vermag die Bedürfnisse und Anforderungen nicht mehr abzudecken», erklärte Daniel Schibli, Mitglied der Geschäftsleitung der AEW-Energie AG, Aarau, am Spatenstich mit Hebekran. Der Neubau samt Umbau der vorhandenen Büroräume wird 4,2 Mio. Franken kosten. «In den Kopfbau wurde viel Kopfarbeit investiert», meinte lächelnd Architekt Ernst Winter bei strahlendstem Herbstwetter. In der Tat: Das Projekt besticht durch seine Umweltfreundlichkeit wie Photovoltaikanlage, solarthermische Anlage und Holzpelletheizung. Mit dem Neubau will die Bauherrschaft ihre Firmenphilosophie unterstreichen. Ende 2012 wird zur Einweihung geladen. AG

Gisela Fussen (FDP) aus Othmarsingen hat per Ende 2011 ihren Rücktritt aus dem Bezirksschulrat des Bezirks Lenzburg bekannt gegeben. Die Bezirkspartei FDP.Die Liberalen will diesen Sitz im Bezirksschulrat behalten und hat eine Nachfolge gesucht. Die FDP.Die Liberalen Staufen schlug der Bezirkspartei ihre ehemalige Parteipräsidentin Claudia Zimmermann als Kandidatin vor. Zwischenzeitlich erfolgte ihre Nomination. Claudia Zimmermann ist 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Jugendlichen in Ausbildung. Mit einem Teilpensum ist sie als Hauswirtschaftslehrerin Sek 1 an der Schule Wohlen tätig. Die Partei FDP.Die Liberalen des Bezirks Lenzburg ist überzeugt, mit Claudia Zimmermann eine fachkompetente Kandidatin den Wählerinnen und Wählern vorschlagen zu können. Die Ersatzwahl findet am 27.11.2011 statt.

Claudia Zimmermann

Mit Aufwind ins neue Schuljahr Zum Schuljahresauftakt nach den Sommerferien liessen die Schülerinnen und Schüler aus dem Lenzhardschulhaus, der Heilpädagogischen Schule und den angegliederten Kindergärten vor einigen Wochen bunte Luftballons in den Sommerhimmel steigen. Diese entschwebten als Symbol für guten Aufwind, der im neuen Schuljahr friedliches Zusammenleben und gute Lernerlebnisse bringen soll. Der Wind trieb die Ballone in nordöstli-

che Richtung. Schon bald kamen Antwortkarten mit vielen netten Begleitschreiben zurück. Sage und schreibe bis ins Erzgebirge, nach Bayreuth und Erlangen flogen die drei weitesten Ballone von Patrick aus der Oberstufe, Shkurte aus dem Kindergarten und Hava aus der zweiten Klasse. Den strahlenden Siegern überreichte Schulleiter Edgar Kohler kurz vor den Herbstferien ein kleines Geschenk. (Eing.)

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Stadt Lenzburg

Check überreicht

40 Jahre Frauenstimmrecht: Alt Nationalrätin Ursula Mauch (links) und alt Regierungsrätin Stéphanie Mörikofer-Zwez (rechts) diskutierten bei den Business Professional Women Lenzburg unter der Gesprächsleitung von Grossratsvizepräsidentin Kathrin Scholl-Debrunner. Foto: RS Checkübergabe: Daniela Karpf, Sibylle Pfiffner, Daniel Lüscher (v.l.)

Sanierung ja, aber massvoll: Daniel Fischer (links) und Stefan Zantop.

Foto: ST

«Wir sind nicht überzeugt, dass breiter auch sicherer macht» E

s ist unbestritten, dass das Referendumskomitee einen grossen Rückhalt vor allem auch im betroffenen Quartier hat. Die Angst, dass durch den Ausbau auf 5,6 Meter Breite mehr Schleichverkehr angezogen wird, ist gross. «Wir sind überzeugt, dass ein Ausbau auf dieser Breite auch dazu verleitet, schneller als erlaubt zu fahren, was wiederum die Unfallgefahr erhöht», hält Einwohnerrat Daniel Zantop, Grüne, fest. Grundsätzlich sind die Referendumsführer, das sind die CVP, die Grünen und die Grünliberalen, nicht gegen eine Sanierung. «Aber nicht in diesem unverhältnismässigen Sinne», wird festgehalten.

Bäume mit roten Schleifen Zur Veranschaulichung für die Interessierten haben sie die Bäume, welche dem Ausbau weichen müssen, mit roten Bändeln versehen. Es sind gut ein Dut zend. «Das sind vor allem auch ehrwürdige Bäume wie der Nuss- oder die Kastanienbäume beim Parkplatz oder in der Kurve die Eiche und die Buche», hält Daniel Fischer, Grünliberale, fest. Den Einwand, dass bei den veranschlagten Kosten von 412 000 Franken sich der Kanton

mit 200 000 Franken beteiligt, kontern sie: «Schlussendlich zahlen wir Steuerpflichtigen den ganzen Betrag.» Wie bereits erwähnt, sperren sich die Referendumsführer nicht gegen eine Sanierung, sie wünschen sich jedoch ein nachhaltigeres Konzept und stellen die Frage in den Raum: «Ist es wirklich so, dass, wenn die Wilstrasse einen Rückbau zur Kiesstrasse erfährt, sie zwangsläufig eine Rückstufung zur Waldstrasse, ergo einem Fahrverbot, erfährt?» Die referendumsführenden Parteien sind aber auch für die Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung bereit. «Wir wollen ganz einfach nicht den motorisierten Verkehr bevorzugen, wie es unserer Meinung nach die vom Einwohnerrat angenommene Lösung tut, sondern uns dafür einsetzen, dass die Wilstrasse ihren Charakter beibehält.» Infoveranstaltung am 16. Oktober Damit sich die interessierten Stimmberechtigten vor Ort über die Situation informieren können, laden die Referendumsführer zu einer Information mit Imbiss ein auf Sonntag, 16. Oktober, ab 10.30 Uhr beim Parkplatz bei der Wilstrasse, eingangs Wald.

A

m Freitagabend, den 9. September, war die Lenzburger Spitzensportlerin Sibylle Pfiffner nicht im Schiessstand Wettingen-Würenlos beim Luftgewehrund Kleinkaliber-Training anzutreffen. Sie unterstützte am Vorabend des 3. Lenzburger Oktoberfestes im Zelt des Gewerbevereins Lenzburg und Umgebung auf dem Hypi-Platz die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Kölliken-Entfelden beim Service. Grosszügigerweise wurde der Erlös vom gelungenen Abend der Lenzburger Sportlerin zugesichert. Am vergangenen Freitag durfte Sibylle Pfiffner den Lohn für den Service in Form eines Checks entgegennehmen. Die «rostrote Begegnungsbank» am Lenzburger Bahnhofplatz stockte den Betrag auf 1000 Franken auf. «Die Raiffeisenbank will die Spitzensportlerin Sibylle Pfiffner unterstützen», sagt Daniel Lüscher, Vorsitzender der Bankleitung Kölliken-Entfelden. Die Luftgewehr- und Kleinkaliberschützin trainiert nämlich hart, um die Selektion für die Olympiade 2012 in London zu schaffen. Sie hegt berechtigte Hoffnungen, für das Olympia-Team berücksichtigt zu werden. Ihr Arbeitspensum als Krankenschwester im Spital Muri hat sie bereits auf 60 % reduziert, um sich optimal auf die bevorstehenden und wegweisenden Wettkämpfe vorbereiten zu können. «’S zähni», meint Sibylle Pfiffner und bedankt sich herzlich für den Betrag und die Unterstützung bei Daniel Lüscher und Daniela Karpf, Assistentin Projekte. Womöglich kommt der noch grössere Dank im nächsten Sommer aus London mit: alles oder nahezu «Zähni» an der Olympiade. AG

Sanierung der Wilstrasse – massvoll und nötig: Stellungnahme der SP Lenzburg Vorstand und Einwohnerratsfraktion der SP Lenzburg haben die Sanierung der Wilstrasse eingehend geprüft und empfehlen das Geschäft am 23. Oktober zur Annahme. Für die SP Lenzburg sind Umweltschutz, die Förderung der Wohnqualität und der Schutz der Naherholungsgebiete zentrale Kernanliegen. Deshalb haben Vorstand und Einwohnerratsfraktion ihre zustimmende Haltung zur Sanierung Wilstrasse noch einmal eingehend überprüft, als das Referendum dagegen ergriffen wurde. Resultat: Die Sanierung des Strassenabschnittes zwischen Zentralgefängnis und Sauerstoffwerk ist aus Sicht der Partei massvoll und nötig. Die bei der Unterschriftensammlung geäusserten Befürchtungen sind zwar nachvollziehbar, erweisen sich bei genauer Betrachtung aber grösstenteils als grundlos. Keine Zunahme des Schleichverkehrs Bereits heute wird die Wilstrasse von Einwohnern aus dem Raum Lenzburg Süd als willkommene Abkürzung in Richtung Seetal benützt. Der überregi-

INSERATE

onale Schleichverkehr wird durch die geplante Sanierung aber nicht zunehmen. Nordseitig muss der abfliessende Verkehr verkehrsberuhigte Wohnquartiere und/oder die Innenstadt passieren und südseitig mündet die Wilstrasse in einer Tempo-80-Zone in die vor allem zu Stosszeiten stark befahrene Seonerstrasse. Die wirkungsvollste Massnahme gegen unerwünschten Schleichverkehr ist eine konsequente Verkehrsberuhigung der Innenstadt und der Wohnquartiere – ein Anliegen, das die SP Lenzburg seit Jahren verfolgt, das aber leider von der Einwohnerrats-Mehrheit nicht immer mitgetragen wird. Ein Ausbau für die Sicherheit Im Endausbau wird der gerade Abschnitt der Wilstrasse eine Breite aufweisen, die gerade ausreichend ist, damit Lastwagen oder landwirtschaftliche Maschinen im Schritttempo kreuzen können. Der unübersichtliche Kurvenbereich auf Seite Zentralgefängnis und die nur einspurig befahrbare Brücke südseitig sorgen zusätzlich für eine Verkehrsberuhigung. Zudem hat der Stadtrat das Anliegen der SP Lenzburg aufgenommen, diesen Strassenabschnitt als Kernfahrbahn

auszugestalten, um dem Langsamverkehr seinen eigenen Raum zu geben. Die Wilstrasse wird dadurch für Velofahrer und Fussgänger bedeutend sicherer. Flankierend zur Sanierung ist ausserdem vorgesehen, den Fussgängerweg entlang des Aabachs durchgängig zu erschliessen. Dadurch wird der Erholungswert dieses Gebietes deutlich aufgewertet. Kanton übernimmt die Hälfte der Kosten Auch ökonomisch macht die Sanierung der Wilstrasse Sinn. Weil der Kanton die Hälfte der Sanierungskosten übernimmt, entstehen der Stadt Lenzburg lediglich Kosten von rund 200 000 Franken. Heute ist dieser Strassenabschnitt in einem derart miserablen Zustand, dass allein für Ausbesserungsarbeiten jährlich 15 000 bis 20 000 Franken aufgewendet werden müssen. Die geplante Sanierung amortisiert sich also innert 10 bis 15 Jahren von selbst. Aus den genannten Gründen empfehlen Vorstand und Einwohnerratsfraktion der SP Lenzburg die Sanierung der Wilstrasse zur Annahme. Vorstand und Einwohnerratsfraktion der SP Lenzburg

Frauen der 1. Politstunde Alt Nationalrätin Ursula Mauch und alt Regierungsrätin Stéphanie Mörikofer-Zwez waren aus Anlass von 40 Jahren Frauenstimmrecht bei den Lenzburger Business Professional Women zu Gast. Ruth Steiner

U

rsula Mauch und Stéphanie Mörikofer zementierten mit ihren Ausführungen das bekannte Klischee: «Die Frauen mussten reinknien, um die bisherige Männerbastion zu stürmen und sich Respekt zu verschaffen. Nicht selten hatten sie deshalb auch die besseren Dossierkenntnisse als die Männer.» Frauenthemen dank Frauen politisiert Als Gäste der Business Professional Women Lenzburg zum Thema Frauen der 1. Stunde – 40 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz, blickten die Podiumsteilnehmerinnen Ursula Mauch und Stéphanie Mörikofer-Zwez zurück auf ihre persönlichen Erfahrungen und die unzähligen Errungenschaften von vierzig Jahren aktiver Frauenpolitik: Das Gleichstellungsgesetz, das neue Eherecht, die Mutterschaftsversicherung und die Fristenregelung sind nur einige der Themen,

INSERAT

die dank der Frauen mit der demokratischen Legitimation nach 1971 politisiert wurden. Sowohl Ursula Mauch, die 16 lange Jahre als einzige Frau für den Kanton Aargau im Nationalrat sass, als auch Stéphanie Mörikofer als erste Aargauer Regierungsrätin verhehlen dabei nicht, für ihre Mehrfachrollen als berufstätige Familienfrauen und Politikerinnen nicht nur Beifall, sondern sehr wohl auch das Etikett «Rabenmutter» verpasst bekommen zu haben. Unter der Leitung von Grossrats-Vizepräsidentin Kathrin Scholl-Debrunner diskutierten zwei Frauen, die ebenso leidenschaftlich wie auch lustvoll ihrer politischen Arbeit nachgingen. Unzählige Anekdoten zeugten davon. Perspektiven nach wie vor düster Dabei schauten die beiden Politfrauen der 1. Stunde nicht nur zurück, sondern sind sich der heutigen schwierigen Rahmenbedingungen für eine politische (Frauen-)Karriere sehr wohl bewusst. Sie stellen fest: Heute genauso wie vor vierzig Jahren ist in der Schweiz eine eigene Familie mit einem beruflichen und politischen Engagement fast unvereinbar. Mehr noch: Mit den Anforderungen, die jedes berufliche Tätigkeitsfeld heute stellt, dürfte es für interessierte Frauen sogar noch schwieriger geworden sein. So machen viele Frauen ihre berufliche Belastung für den Verzicht auf eine politische Karriere geltend.


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Kirchenzettel REF. KIRCHGEMEINDE LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 8. bis 14. Oktober: Pfrn. Susanne Ziegler

Lenzburg Sonntag, 9. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche mit Pfrn. Susanne Ziegler. Orgel: Georges Pulfer; Predigt: Joh. 12, 24–26 «Das Weizenkorn und der vergrabene Schatz»; Lieder: 579 / 15 / 296 / 697 / 343; Kollekte: ags Suchtprävention

Hendschiken Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.00 Uhr: Gottesdienst im Kirchenzentrum mit Pfrn. Susanne Ziegler. Orgel: Dora Plüss; Predigt: Joh. 12, 24–26 «Das Weizenkorn und der vergrabene Schatz»; Lieder: 579 / 15 / 296 / 343; Kollekte: ags Suchtprävention

RÖMISCHE - KATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE LENZBURG

Lenzburg Samstag, 8. Oktober 2011 – 17.15 Uhr: Hl. Messe Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.30 Uhr: Feierliches Amt Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 9.00 Uhr: Hl. Messe, mitgestaltet von Frauen Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pfarrei-lenzburg.ch

Wildegg

AUENSTEIN

BIRR

Freitag, 7. Oktober 2011 – 20.00 Uhr: Bibelgespräch im KGH Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.45 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Andreas Jossi Predigttext: Lukas 17, 5–6 «Glaube nicht an deinen Glauben, sondern an Christus» Dienstag, 11. Oktober 2011 – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 9. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfarrer Fritz Holderegger Text: Jesaja 42, 3 Lieder: 557, 1, 4–6 / 706 / 813 / 828, 1–4 / 346, 1–4 Kollekte: Amnesty International Anschliessend Kirchenkaffee Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag im Dankensberg; Frau Gisela Girsberger berichtet über die Behindertensportgruppe Reinach Sonntag, 16. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfarrer Fritz Holderegger Kantonale Kollekte: Mission 21

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Sonntag 9. Oktober 2011 – 9.45 Uhr Niederlenz: Regionaler Gottesdienst mit den Nachbarkirchgemeinden Niederlenz und Othmarsingen, Laienprediger Hans-Martin Wüster, «umgeben», Psalm 91 Fahrdienst: ab Ho 9.15/Wi 9.20/Mö 9.25 I. Rufli (771 16 30) und E. Wildi (893 18 42)

Sonntag, 9. Oktober 2011 – 11.00 Uhr: Heilige Messe Weitere Informationen finden Sie unter: www.pfarrei-wildegg.ch

Seon Freitag, 7. Oktober 2011 – 18.30 Uhr: Eucharistiefeier anschliessend Stille Anbetung Sonntag, 9. Oktober 2011 Der Gottesdienst fällt aus. Der Pfarreibus fährt nach Lenzburg zum Gottesdienst. Abfahrt 9.10 Uhr Post Seon.

AMMERSWIL

Bereitschaftsdienst ab 9. Oktober 2011: Pfr. M. Heimgartner, Tel. 062 822 20 79

Sonntag, 9. Oktober 2011 – 10.10 Uhr: Gottesdienst, Pfrn. G. Rümmer Kollekte: Frauenhaus AG Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 14.00 Uhr: Kontakt Treff 55+ im Pfrundhaus Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Andacht im Altersheim Eigenamt – 15.00 Uhr: Ökum. Spielgruppe im Paulus-Huus Amtswoche: Pfr. W. Fuchs, 062 772 29 40

Eines Mittags hört dein Herz einfach zu schlagen auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist nun ein Engel und unsere Tränen wünschen dir Glück.

Allerliebschti Janice, jetz bisch du eifach wäg. Mir si vrzwiflet und untröschtlich.

Janice Wyss-Jermann

Birrhard

18. Dezember 1973 bis 28. September 2011

Amtswoche: Pfr. W. Fuchs, 062 772 29 40

Brunegg

Mir vermisse di ganz fescht:

Amtswoche: Pfr. W. Fuchs, 062 772 29 40

Martin Wyss mit Lara und Lia Annemarie und Hanspeter Jermann Tanja und Roger Schmidlin-Jermann mit Elisha Doris und Res Wyss Simon Wyss Verwandte und Freunde

Scherz Amtswoche: Pfr. W. Fuchs, 062 772 29 40

Schinznach-Bad Amtswoche: Pfr. W. Fuchs, 062 772 29 40

NIEDERLENZ Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.45 Uhr: Regionalgottesdienst in Niederlenz mit Hans Martin Wüster, Laienprediger Predigtthema: «umgeben» Predigttext: Psalm 91 Lektorin: Annakäthy Pfäffli Organistin: Ruth Wildi Kollekte: OeME-Projekt in Indien Anschliessend Chilekaffi mit Tortenbuffet

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 7. Oktober 2011, um 14.00 Uhr in der Kirche in Bettwil statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Kreise der Familie. Traueradressen: Martin Wyss, Bachstrasse 2, 5618 Bettwil oder Annemarie und Hanspeter Jermann, Fichtenweg 5, 4244 Röschenz

Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 14.00 Uhr: Seniorennachmittag im Altersheim Theater mit den Entfelder Theatersenioren: Ferie uf Mallorca Amtswoche: Pfrn. Eva Maria Hess, Tel. 062 897 11 30

www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

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Birr/Lupfig

Das Unermessliche Erleuchtet mich Giuseppe Ungaretti

Amtswoche für Abdankungen Pfarrerin Brigitte Oegerli, Tel. 062 891 24 30

TO D E S A N Z E I G E

Sonntag, 9. Oktober 2011 – 10.15 Uhr: Gottesdienst mit Taufe; Pfarrerin Brigitte Oegerli; Predigt-Text: Lk 18, 9–14; Lieder: 50, 180, 825, 233; Kantonalkollekte zugunsten Mission 21 Montag, 10. Oktober 2011 Schweigemeditation 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon (über dem Coop), Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not Mittwoch, 12. Oktober 2011 Tag für «Jung und Alt» 9.30 bis 14.00 Uhr im Schulhaus Risi, Dottikon Donnerstag, 13. Oktober 2011 Senioren-Mittagstisch 11.30 Uhr im Al Prato Restaurant-Pizzeria Rütli, Ammerswil; Anmeldung bitte an Verena Herzig Tel. 062 891 35 03

Wir haben die äusserst schmerzliche Pflicht, den Hinschied unseres Schulpflegemitglieds

Er ist in Frieden gegangen. Und wird bleiben. Eine grosse Stimme ist verstummt. Und singt weiter. In unseren Herzen. Se ne è andato in pace. E resterà. Una grande voce si è spenta. E continua a cantare. Nei nostri cuori.

Salvatore Stranieri 25. Januar 1926 bis 4. Oktober 2011

Giuseppina Jolanda Stranieri Pino Stranieri und Lisa Hütter Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Freitag, 7. Oktober 2011, um 14.00 Uhr in der Kirche Rupperswil statt. Il funerale si svolge venerdì, il 7 ottobre, alle ore 14.00 a Rupperswil.

Janice Wyss-Jermann bekannt zu geben. Janice Wyss verstarb völlig unerwartet am 28. September im Alter von erst 37 Jahren. Wir sind alle tief betroffen. Janice Wyss gehörte seit 1. Januar 2010 der Schulpflege Bettwil an und führte das Aktuariat. Sie war auch Vertreterin der Gemeinde Bettwil in der Schulpflege der Kreisschule Oberes Seetal. Mit ihrem Tod verlieren wir eine lebensfrohe, hilfsbereite Kollegin. Wir werden Janice Wyss in bester Erinnerung behalten. Ihren Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Gemeinderat und Schulpflege Bettwil Schulpflege und Vorstand Kreisschule Oberes Seetal Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 7. Oktober 2011, um 14.00 Uhr in der Kirche in Bettwil statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Kreise der Familie.

Villmergen, im Oktober 2011 Fahrwangen, im Oktober 2011

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Bilder, Gefühle und Augenblicke, die uns an dich erinnern und glauben lassen, dass du bei uns bist.

AUFRICHTIGEN DANK für die herzliche Anteilnahme, die wir beim Abschied von unseren lieben Eltern

WIR D A N K E N VO N HE R Z E N allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Zeichen menschlicher Wärme und des tiefen Mitgefühls, die wir beim Heimgang von unserem geliebten

Bruno Michel entgegennehmen durften.

Christa und Oskar Siegrist-Aeschlimann erfahren durften.

Ganz besonders danken wir Herrn Vikar Hanspeter Menz für den einfühlsam gestalteten Trauergottesdienst sowie Herrn Stefan Kreutz und Herrn Urban Bauknecht für die schöne musikalische Umrahmung. Ebenso danken wir für die überaus zahlreiche Teilnahme an der Trauerfeier, die schönen Blumenarrangements, heiligen Messen, Spenden zugunsten des Seniorenzentrums Obere Mühle und anderer wohltätiger Institutionen, die grosszügigen Gaben, die vielen persönlichen Zeilen und Beileidsbezeugungen sowie all denen, die Bruno in Freundschaft und Liebe verbunden waren und ihn auf seinem letzten Weg persönlich oder in Gedanken begleitet haben. Es ist schön zu spüren, wie vielen Menschen Bruno in guter Erinnerung bleiben wird.

D – allen, die durch Blumenschmuck, Karten und Geldspenden ihr Mitgefühl zum Ausdruck brachten

A – Herrn Pfarrer Willi Fuchs für die tröstenden Worte anlässlich der Trauerfeier

N – der Organistin für die musikalische Umrahmung K – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kreisspitals Muri, der E

Pflegi Muri sowie der Spitex Oberes Seetal – allen, die mit uns Abschied genommen haben.

Die Trauerfamilie

Die Trauerfamilien Dreissigster, Freitag, 14. Oktober 2011, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Villmergen.

Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können. Johannes-Evangelium 1, 5


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 .........................................................................................................................................................................................................................................

Kirchenzettel HUNZENSCHWIL Sonntag, 9. Oktober 2011 – 19.00 Uhr: Abendgottesdienst, Pfr. A. Müller Lk 18, 28–30; Kirchenkaffee Kollekte: Diakonissenhaus Riehen Amtswoche: 10. bis 14. Oktober: Pfr. A. Müller www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

LEUTWIL/DÜRRENÄSCH – 9.15 Uhr: Gottesdienst in Leutwil – 10.15 Uhr: Gottesdienst in Dürrenäsch Kollekte: Christliche Ostmission

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE MEISTERSCHWANDEN FAHRWANGEN Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.25 Uhr: Gebet im KGH – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Pfr. W. Fuchs Predigttext: Markus 2, 1–12 Kollekte: mission 21 Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Andacht in Sarmenstorf www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI FAHRWANGEN–MEISTERSCHWANDEN–SEENGEN Herz-Jesu-Freitag, 7. Oktober 2011 – 8.30 Uhr: Rosenkranzgebet – 9.00 Uhr: Gottesdienst mit Ch. Heldner Sonntag. 9. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Ch. Heldner – 11.15 Uhr: Taufe von Alisha Lene Tanner in Seengen Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 19.00 Uhr: Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

OTHMARSINGEN OTHMARSINGEN Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.15 Uhr: Abfahrt bei der Kirche zum gemeinsamen Besuch des Regionalgottesdienstes in Niederlenz. Für die genaueren Angaben beachten Sie den entsprechenden Kirchenzettel. Ferienvertretung: Während seiner Ferien wird Pfr. Bachmann vertreten durch Pfrn. Miriam Anne Liedtke. In dringenden Fällen wählen Sie die übliche Pfarramtsnummer: 062 896 11 74.

RUPPERSWIL Amtswochen: 6. bis 15. 10. 2011: Pfr. Gotthard Held, Telefon 062 891 22 83 Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pfrn. Y. Gütiger Kollekte: Die dargebotene Hand, Tel. 143 Dienstag, 11. Oktober 2011 – 14.30 Uhr: Altersnachmittag im Kirchgemeindehaus: «Ferie uf Mallorca» Entfelder Theater-Senioren, Fahrdienst: 062 897 28 71 Pfr. Gotthard Held Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Gotthard Held

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 9. Oktober 2011 9.15 Uhr Seengen 10.15 Uhr Hallwil Lieder: 557, 1–3 / 98, 1–3 / 684, 1–2, 4 / 349, 1–3 Predigt zu Klagelieder 3, 22–26, 31–32: Gottes Güte hat kein Ende Pfarrer Jan Niemeier Mittwoch, 12. Oktober 2011 6.30 Uhr Laudes, Kirchgemeindehaus Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.ch

REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst Pfr. Hans-Ulrich Müller Text: «Lukas 22, 31–34 « Thema: «Eine Durchhalte-Parole» Kollekte: kant. Mission 21 KEINE Kinderhüeti + Chinderchile anschliessend Express-Kafi Dienstag, 11. Oktober 2011 – 7.00 Uhr: Morgengebet SEENER MÄNNERSTAMM: Ausflug nach Wauwil Konfirmanden-Seminar-Woche vom 8. bis 14. Oktober 2011 im Casa Moscia, Ascona Pfarramtliche Stellvertretung während Abwesenheit von Pfr. Jürg von Niederhäusern: Pfr. Hans-Ulrich Müller, Tel. 062 775 09 81 Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 9.00 Uhr: Wochengebet

STAUFBERG Sonntag, 9. Oktober 2011 – 10.00 Uhr Kirche Schafisheim; Gottesdienst mit Abendmahl; Pfr. G. Held Text: 2. Tim. 1, 7 – Der Geist der Kraft Lieder 50/244/504/318/349 Kollekte: Lepramission Fahrdienst Staufen-Schafisheim: Bitte melden Sie sich am 9. 10. zwischen 8.30 und 9 Uhr unter der Natel-Nr. 078 799 07 23, wenn Sie den Gratisfahrdienst benützen möchten. Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 19.30 Uhr: im Schlössli Gespräch über der Bibel; Pfr. G. Held. Interessenten sind immer herzlich willkommen. Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 9.00 Uhr: Morgenandacht im Schlössli – 12.00 Uhr: Seniorenmittagessen im Zopfhuus Staufen www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE BETTWIL • Pfarradministrator: Varghese Eerecheril 056 667 20 40 • Kirchenpflege: Stefan Keusch 056 667 29 94 abends, Natel 079 324 88 10 • Sekretariat: Schulhausstrasse 4 Luzia Joho, Tel. 056 667 36 39; pfarramt_bettwil@bluewin.ch Herz-Jesu-Freitag, 7. Oktober 2011 – 19.00 Uhr: Rosenkranz Samstag, 8. Oktober 2011 – 19.30 Uhr: Vorabendgottesdienst Opfer für das Priesterseminar St. Beat Luzern

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

St. Annakirche, Menziken Sonntag, 9. Oktober 2011 28. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Uhr: Pfarreigottesdienst, Kommunionfeier (Marie-Pierre Böni) – 16.00 Uhr: Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 13. Oktober 2011 – 18.15 Uhr: Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Uhr: Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Peter Schifferle-Notter

Spital Menziken Freitag, 14. Oktober 2011 – 15.30 Uhr: Spitalgottesdienst im Raum Aktivierungstherapie

St. Martinskirche Beinwil am See Samstag, 8. Oktober 2011 – 17.30 Uhr: Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Chorherr Karl Schmuki) Mittwoch, 12. Oktober 2011 – 19.00 Uhr: Eucharistiefeier

CHRISCHONAGEMEINDEN Lenzburg Kontakt:www.chrischona-lenzburg.ch Tel. 062 891 28 03 seetal chile seon (www.seetal-chile.ch) Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst

FREIE CHRISTENGEMEINDE LENZBURG

Unser Vater im Himmel! Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Matthäus 6, 9.10

Freitag, 7. Oktober 2011 – 19.45 Uhr: Jugendgruppe Sonntag, 9. Oktober 2011 – 9.30 Uhr: Gottesdienst www.fcg-lenzburg.ch Jeder ist herzlich willkommen.


Stellen

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 13 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Im Gespräch

«Sich verkleiden macht Spass» In der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik jedes Jahr rund 1,5 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Eine davon ist Ruth Ufenast aus Dottikon. Sie arbeitet als Museumsfreiwillige für Museum Aargau. Ruth Steiner

E

ndlich einmal Prinzessin sein. Ob sie ihr Engagement ihrem KleinMädchentraum wohl einen Schritt näher bringt? Seit diesem Frühjahr ist Ruth Ufenast aus Dottikon nämlich als Volontärin für Museum Aargau auf Schloss Hallwyl im Einsatz. Und damit ist sie schon mal in den Dunstkreis des höfischen Lebens gerückt. Im Theaterstück «Die Nächste bitte!» spielt sie eine Patientin, die von Burkhard III. von Hallwyl mit allerlei Kräutern und Arzneien verarztet wird. Ehrenamtliches Wirken wichtig In dieser neuen Aufgabe schätzt sie ganz besonders, dass sie ihre vielfältigen Interessen miteinander vereinen kann. «Ich lerne Menschen aus andern sozialen Umfeldern kennen, kann meiner Leidenschaft, dem Theaterspiel, frönen und gleichzeitig Freiwilligenarbeit leisten», stellt Ruth Ufenast zufrieden fest. Letzteres ist ihr nicht nur im europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit wichtig. Die Beweggründe dafür sind weniger bei harten Fakten zu suchen. Die sozialen Faktoren wiegen weit schwerer. Gesellschaftliche Solidarität ist dabei wichtige Antriebsfeder: «Jeder Mensch hat ein Stück freie Zeit, das er dem Gemeinwohl zur Verfügung stellen kann», ist Ruth Ufenast überzeugt. Sie selber hat bereits früher einen Teil ihrer Freizeit in unentgeltliche Sozialarbeit investiert, bevor sie im Internet auf der Website von www.benevol.ch, der Dachorganisation der Fachund Vermittlungsstellen für Freiwilligenarbeit in der Deutschschweiz, auf das Angebot von Museum Aargau aufmerksam wurde. Dann ging alles sehr schnell, erinnert sie sich. Ein Mail und ein Gespräch später war sie bereits engagiert und hatte ihre erste Rolle in der Tasche. Ausgleich schafft Lebensqualität Ebenso wenig wie ehrenamtliches Schaffen ist Ruth Ufenast das Theaterspielen neu. Auch hier hat sie unter anderem als Mitglied von Theatergruppen in ihrem Wohnort Dottikon und in Hendschiken bereits Erfahrung gesammelt. Dabei tankt sie neue Energie für ihren anspruchsvollen Job. «Diese Freizeitbeschäftigung ist ein willkommener Ausgleich zum Broterwerb als Organisationsberaterin und Schulungsleiterin eines Informatikunternehmens», stellt sie fest.

Blickpunkt S

chluss mit der Sucherei nach dem Bezirksamt, der Staatsanwaltschaft oder der Firma Hint. Obwohl die «Schneeflocke» ein auffälliges Gebäude ist, wussten viele nicht, welche Büros sich hinter den getupften Scheiben befinden. Nun ist es klar, eine Stele weist neu den Weg. «Wir konnten manchmal die abenteuerlichsten Manöver beobWegweiser achten, wenn Besucher mit dem Auto anreisten», weiss Bezirksamtmann René Schärli. Jetzt ist alles gut und hat seine Ordnung. Es ist nur zu hoffen, dass die Anreisenden ob der Stele die Einfahrt nicht verpassen und womöglich die Poller in Richtung Altstadt übersehen.

L

Ruth Ufenast: vereint als Museumsfreiwillige ehrenamtliches Schaffen mit ihrem Hobby. Die Arbeitsstelle hat die gebürtige Graubündnerin aus Domat-Ems vor zwanzig Jahren ins Unterland gebracht. «Dabei habe ich den für Bündner klassischen Weg gewählt», lacht sie und spricht damit ihren ersten Wohnsitz Zürich an, bevor sie schlussendlich in Dottikon sesshaft wurde. Den unverkennbaren Dialekt hingegen, den hat sie sich in all den Jahren bewahrt. Freiwillige werten Programm auf Auf den Schlössern von Museum Aargau und im Kloster Königsfelden treten rund 60 Museumsfreiwillige in historischen Gewändern auf und stellen ehemalige Schlossbewohner oder emsige Mägde dar. Sie betreuen Feuerstellen im Schlosshof, erwecken die mittelalterliche Küche zu neuem Leben, laden zum Brötliteigkneten, Bogenschiessen oder zum Schreiben mit Feder und Tinte ein. Diese Mitmach-Aktionen kommen laut Eva Roth-Kleiner, Freiwilligenmanagerin bei Museum Aargau, beim Publikum sehr gut an und unterstützen die Institution in ihrer erklärten Absicht, «Geschichte am

Schauplatz erlebbar zu machen». Dabei wird den Kompetenzen der einzelnen Volontäre Rechnung getragen. Ganz besondere Höhepunkte sind jeweils die szenischen Darstellungen von Schlossgeschichten im historischen Kontext. Dazu gehört auch die Geschichte vom Junker Burkhard III., der im 16. Jahrhundert Schloss Hallwyl bewohnte und ein «Arzneybuch» mit über tausend Kräuterrezepten verfasste. Sein Leben und Wirken lebt in Form eines Kurztheaters mit Museumsfreiwilligen als Darsteller wieder auf. Aus ihren Erfahrungen der ersten Schlosssaison zieht Ruth Ufenast eine durchwegs positive Bilanz. «Das Publikum freut sich über die geschäftige Betriebsamkeit, die es beim Schlossbesuch antrifft.» Dass dem so ist, beweisen auch die steigenden Besucherzahlen der Schlösser und des Klosters. Eva RothKleiner bezeichnet die Freiwilligentätigkeit als «Luxus, der uns erlaubt, den Besucherservice zu verbessern. Und die Volontäre sind mit vollem Einsatz und hoch motiviert dabei», stellt sie erfreut fest.

Nächstes Jahr wieder dabei Auch für Ruth Ufenast ist die erste Museumssaison erfolgreich verlaufen. Nebst ihrem Theaterengagement auf der Hallwyl hat sie auf Schloss Lenzburg während der Gaunertage und am Mittelaltermarkt mitgeholfen. Ob sich der Prinzessinnentraum dereinst doch noch erfüllt, lässt sie offen. Doch als Bäuerin gewandet und als Patientin von Junker Burkhard III. sei schon mal ein Anfang gemacht, findet sie. Sei es als Bauernfrau oder als Prinzessin: «Verkleiden macht ganz einfach Spass.» Und deshalb darf Museum Aargau auch in der nächsten Schlosssaison wieder auf ihr Engagement zählen.

HINWEIS Vorstellungen Die Nächste bitte! Schloss Hallwyl, Samstag, 15., und Sonntag, 16. Oktober 2011, jeweils 14 und 15 Uhr, im Vorderen Schloss, 2. Stock. Platzreservation am Aufführungstag an der Kasse. www.schlosshallwyl.ch

eichter zu finden sind hingegen die Restaurants, und davon gibt es einige, vor allem gute – mit und ohne «Gault-Millau»-Punkte. Die Gourmetfibel «Gault Millau» hat die Punkte vergeben und da steht Lenzburg und die Region kulinarisch gesehen glänzend da. In Lenzburg sind es gleich drei Restaurants, das alte Landgericht, der Hirschen und das Rosmarin. Meister«Zum alten schwanden Landgericht» trumpft mit der Seerose Samu-Thai und der Seerose Classic auf, in Seon erntete das «Bänziger» 15 Punkte und in Rupperswil ist es das kleine, aber sehr feine «Ampere» mit 14 Punkten. Da kommt doch der Spruch: «Wieso denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?» gerade recht.

N

och bis zum 16. Oktober läuft das tolle Ferienprogramm für Kinder – Die grosse Suche im Museum Aargau. An allen Standorten des Museums Aargau, auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl, Wildegg und Habsburg und im Kloster Königsfelden, erwartet die Kinder eine spezielle Aufgabe: Wo ist der Schatz versteckt? Wo wachSchloss Wildegg sen die gesunden Kräuter? Wo verbergen sich rote Löwen? Wer findet die vier Wunder? Wer findet den Mörder? Bei erfüllter Aufgabe erhalten die Kinder an jedem Standort ein kleines Geschenk. Wer alle Standorte besucht hat, nimmt an der Hauptverlosung teil. Museumseintritt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. ST INSERATE

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Die Nächste bitte: Ruth Ufenast als Patientin bei Junker Burkhard III. auf Schloss Hallwyl. (zVg)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 15 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region STAUFEN Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Markus und Nadine Konz-Hohwieler, Gässli 10, Staufen; für Einbau von zwei Dachfenstern ins bestehende Mehrfamilienhaus auf Parzelle Nr. 1064 im Gässli 10. Mogamad und Rebecca SalieLäng, Unterrainweg 25, Staufen; für Umnutzung Erdgeschoss in Trainingsraum im bestehenden Wohnhaus auf Parzelle Nr. 761 am Unterrainweg 25. Hubert Zimmermann und Regina Schreiber Zimmermann, Wiligraben 44, Staufen; für Wintergartenanbau mit erhöhter Sitzterrasse und Wendeltreppe an bestehendes Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 250 am Wiligraben 44. Frank und Susanna Roduner-Nyffenegger, Schrägweg 3c, Staufen; für Gartenumgestaltung mit Sichtschutz und Einbau eines Kamins (für Schwedenofen) ins bestehende Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 1099 am Schrägweg 3c. Hans Peter und Monika Schrenk-von Burg, Birkenweg 6, Staufen; für Autoabstellplatz auf Parzelle Nr. 271 am Birkenweg 6. Voranschläge 2012 der Einwohnerund Ortsbürgergemeinde; Verabschiedung

Der Voranschlag 2012 der Einwohnergemeinde Staufen wurde von der Finanzkommission im Detail geprüft und als in Ordnung befunden. Der Voranschlag wurde zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 23. November 2011, verabschiedet. Der Steuerfuss für das Jahr 2012 wurde gleichbleibend auf 80 % festgelegt. Der Voranschlag 2012 der Ortsbürgergemeinde wurde von der Finanzkommission im Detail geprüft und als in Ordnung befunden. Der Voranschlag wurde zuhanden der Ortsbürgergemeindeversammlung vom Freitag, 11. November 2011, verabschiedet. Hungersnot in Afrika; Spende Ostafrika erlebt die schlimmste Dürre seit 60 Jahren und die Lage wird immer bedrohlicher: Experten befürchten, dass bald schon mehr als zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Besonders betroffen sind die Menschen in Somalia, im Süden Äthiopiens und Norden Kenias. Der Gemeinderat hat nun der Glückskette zugunsten des Spendenkontos «Afrika» einen Beitrag von 3000 Franken überwiesen. (mb)

Wo die süssesten Trauben hangen Er könnte ein Jahrhundert-Wein werden, der 2011er Staufberger Regent. Der Leset an diesem wunderschönen Herbst-Tag am Staufberg-Südhang war reine Wonne. An die 25 Winzerinnen und Winzer ernteten die Trauben der Rebbaugenossenschaft Staufberg – das Resultat von 852 kg durfte sich sehen lassen. Marcel Renold und Markus Zuckschwerdt, die ihre eigenen Rebberge bewirtschaften, brachten ihre Trauben dazu. Die Ernte wurde unverzüglich zu Thomas Lindenmann nach Seen-

gen zur Weiterverarbeitung gebracht. Das gemeinsame Resultat ergab 1331 Traubengut mit 94 Grad Oechsle. Dieser Zuckergehalt ist für die Sorte Regent ausserordentlich hoch. Und so dürfen sich nicht nur die Winzerinnen und Winzer auf den Jahrgang 2011 freuen – der «Staufberger» hat in den letzten Jahren viele Liebhaber gefunden. Da der Regent erst nach einer Lagerzeit von 2 bis 3 Jahren seine Trinkreife und damit seine volle Qualität erreicht, wird die Geduld des Geniessers belohnt. (vs)

Kreisel Langelen in Dintikon.

Foto: archiv

Baulich anpassen anstelle einer Lichtsignallösung Der Kreisel Langelen in Dintikon ist in Spitzenzeiten am Anschlag seiner Leistungsfähigkeit. Um den Verkehr zu verflüssigen, wurde der Einsatz einer Lichtsignalanlage geprüft. Die Auswertung aus dem Versuchsbetrieb hat gezeigt, dass der Kreisel baulich angepasst werden soll.

Z

uweilen werden auf der Bünztalstrasse (Kantonsstrasse K123) beidseitig des Kreisels Langelen in Dintikon Staus bis zu einer Länge von 1,2 Kilometern beobachtet. Um die geeignete Massnahme zu finden, welche den Verkehrsfluss in den Spitzenstunden optimiert und somit den Stau reduziert, wurde im November/Dezember 2010 versuchsweise eine Lichtsignalanlage eingerichtet. Die vorliegende umfassende Auswertung zeigt, dass mit dieser Massnahme der Stau auf der K123 massiv reduziert und zum Teil ganz aufgelöst werden konnte. Im Ansatz konnte auch eine Ver-

kehrsverlagerung von der Bahnhofstrasse/Dorfstrasse (Kantonsstrasse K387) hin zur K123 ausgemacht werden. Allerdings stellte sich auf der Bahnhofstrasse ein erheblicher Rückstau bis ins Siedlungsgebiet ein, welcher sich wiederholt bis über die Bahnunterführung hinaus erstreckte. Der hervorgerufene Stau auf der K387 im Siedlungsgebiet reduziert den Nutzen massgebend. Deshalb wird auf die Umsetzung der Lichtsignalanlage verzichtet. Zur Optimierung des Verkehrsflusses wird die Geometrie des Kreisels verbessert. Die Realisierung der baulichen Massnahmen am Kreisel ist im Jahre 2012 beabsichtigt. (Eing.)

SCHAFISHEIM

Zum Gedenken an Marie Fischer-Frey

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PLUSMINUS

HYPI-Service rund um Geldanlagen

Börsenmeinung Seit Wochen ist Griechenland das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. Glaubt man eine Lösung liege in Sicht, überwiegt die Zuversicht und die Börse steigt. Glaubt man das Ganze sei ausser Kontrolle, überwiegt die Angst und die Börse kommt zurück. Die Meinung dazu wechselt ständig, wenn nicht von Tag zu Tag, so doch von Woche zu Woche. Die Summen im Zusammenhang mit der Verschuldung der Staaten und den dazugehörenden Rettungsschirmen nehmen immer astronomischere Dimensionen an. Den Durchblick darüber zu behalten ist herausfordernd. Der morgige US-Arbeitsmarktbericht wird uns weiteren Aufschluss über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft geben. Dazu beginnt jetzt dann die Berichtssaison über die Drittquartalszahlen der Unternehmen.

Börsentrend Schweiz Swiss Market Index

HYPI-Aktie Kurswert CHF 4’250.–

HYPI-Kassenobligationen 2 Jahre

0.500% 6 Jahre

1.500%

3 Jahre

0.625% 7 Jahre

1.625%

4 Jahre

1.125% 8 Jahre

1.875%

5 Jahre

1.250%

Am 18. August nahm die Trachtengruppe Schafisheim in der Staufbergkirche Abschied von ihrem langjährigen Ehrenmitglied Marie FischerFrey. 1972 war sie die letzte Präsidentin der Trachtengruppe Lenzburg, später wurde diese Gruppe aufgelöst. 1973 bei der Gründung der Trachtengruppe Schafisheim war Marie Fischer dabei. Viele Jahre war Marie ein treues Mitglied der Gruppe. Das Singen und die Trachtentänze bereiteten ihr viel Freude. Marie liebte die Geselligkeit sehr. In all den Jahren durfte man auf die eifrige und zuverlässige Mitarbeit von Marie zählen. Unzählige Kilos Kartoffeln hat sie geschält für Rösti am Buurezmorge oder für Kartoffelsalat am Heimatabend. Viele Freude bereiteten ihr auch die ein- oder zweitägigen Reisen mit dem Verein. Im Alter machten sich dann auch bei Marie langsam «Bresten» bemerkbar. Auch ohne aktiv an den Tanzproben dabei zu sein, Marie war gleichwohl voller Freude und Begeisterung bis ins hohe Alter unter uns. «Liebes Marie, du bleibst uns in guter Erinnerung. In Liebe und grosser Dankbarkeit für alles, was du uns gegeben hast.» Trachtengruppe Schafisheim

Edelmetall-Richtpreise in CHF

Indizes

1 kg Gold

Kauf

Verkauf

48’204.00 48’436.00

SMI

5’434.80

DOW JONES

10’913.40

1 kg Silber

SPI

4’932.10

NASDAQ

2’415.40

1 kg Platin

DAX

5’319.50

NIKKEI

8’545.50

20er-Goldvreneli

893.00

901.00

44’009.00 44’605.00 271.00

299.00

Alle Angaben ohne Gewähr. Stichtag 3. 10. 2011

www.hbl.ch

Marie Fischer-Frey

Jean-Louis Ruffieux führte durch sein Atelier.

Foto: ST

Wenn Textiles auf Stein trifft V

or Kurzem trafen sich die Mitglieder des Aargauischen Lehrerinnenvereins für Textiles Werken in Lenzburg zur Generalversammlung. Bevor es jedoch galt, die anstehenden Traktanden zu behandeln, stand ein Workshop im Bildhaueratelier von Jean-Louis Ruffieux auf dem Programm. Der Künstler führte durch sein Atelier «la chapelle» an der Othmarsingerstrasse in Lenzburg und erzählte aus seinem künstlerischen Schaffen. Unterhaltsam erklärte er die Entstehung und Entwicklung seiner Kunstwerke und berichtete über die Herausforderungen, vor welche ihn die zu bearbeitende Materie immer wieder stelle. Interessiert wurden Fragen gestellt, man spürte, hier trafen sich verwandte Seelen, auch wenn im textilen Werken nur selten Stein zum Einsatz kommt. Eine Besucherin brachte es kurz und bündig auf den Punkt: «Das Zuhören ist so interessant.» Selber Hand an den Stein legen Doch es blieb nicht beim Zuhören allein, wer wollte, konnte dann im Atelier von Jean-Louis Ruffieux selber Hand anlegen, um den Widerstand von Marmor und Granit zu bezwingen. Und wie schlugen sich die Damen? «Sie machten ihre Sache sehr gut und mit Begeisterung. Sie spürten auch, da sie verschiedenen Mate-

rialen zur Verfügung hatten, dass Marmor keine Butter ist und in einer Stunde keine Skulptur erschaffen werden kann», erklärt der Künstler schmunzelnd. Kurz: ein rundum gelungener Anlass. ST

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 17 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

Show, Information und Spezialitäten in der Vianco-Arena. In Pflicht genommen: Bezirksamtmann René Schärli (links), Gemeinderat Robert Hochstrasser und Ueli Bruder, Bezirksamtmann-Stv. (rechts). Foto: ST

Hunzenschwiler Gemeinderat ist wieder komplett E

ine klare Sache war die Wahl für Robert Hochstrasser zum Gemeinderat in Hunzenschwil. Bezirksamtmann René Schärli gratulierte Robert Hochstrasser anlässlich der Inpflichtnahme zu diesem guten Ergebnis. «Es ist heute nicht mehr leicht, Bürger für dieses Amt zu gewinnen», stellte René Schärli fest. Neben der beruflichen Anspannung noch ein solches Amt auszuüben, erfordere ein hohes Engagement, so Schärli weiter. «Ich habe mir den Entscheid sehr gut überlegt und wir hatten verschiedene Diskussionen, ob ich mich einer Wahl stellen soll», erklärt der neu gewählte Hunzenschwiler Gemeinderat. Doch, so fährt er fort, werde er neben seinem Plattenlegergeschäft auch die Firma Isotech Aarau AG in Hunzenschwil domizilieren. «So sind die Wege kürzer», hält er fest. Schön, wenn mit ei-

ner Gemeinderatswahl auch ein neuer KMU-Betrieb in der Gemeinde Einzug hält. Bezirksamtmann René Schärli klärte denn Robert Hochstrasser über die Pflichten eines Gemeinderates auf und legte vor allem Gewicht auf das Kollegialprinzip und auf die Verschwiegenheit. «Das Bewahren des Amtsgeheimnisses ist sehr wichtig und eine Verletzung wird mit hohen Strafen belegt», erklärte René Schärli weiter. Dem Bürger zuhören, sich Zeit zum Einarbeiten nehmen und vor allem sich bei Fragen nicht scheuen, sich an die Gemeindeschreiberin zu wenden. Nach dieser Einführung wurde dann zur «Tat» geschritten und nach der Vereidigungsklausel war dann nach dem «Ich gelobe es» von Robert Hochstrasser der offizielle Akt der Inpflichtnahme beendet. ST

Fotos: HS

Dunkle Biene, Wollschwein und Co. Rund 16 000 Besucherinnen und Besucher an der TierExpo der Stiftung «ProSpecieRara».

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s war die zweite nationale Schau gefährdeter Nutztierrassen, die am letzten Wochenende in Brunegg über die «Strohbühne» ging. Alle «ProSpecieRara»-Nutztierrassen, von der Dunklen Biene über das Appenzeller Spitzhaubenhuhn, das Wollschwein und die Kupferhalsziege bis zum Evolèner Rind und dem Freiberger Pferd waren an dieser attraktiven Ausstellung zu bestaunen. In den grosszügigen Vianco-Hallen wurde aber auch ein attraktives Rahmenprogramm geboten. So vergnügte sich Gross und Klein an Tierpräsentationen, am Wollschweinrennen und dem grossen Spezialitäten-Markt, an der Schau-Schafschur und am abwechslungsreichen Festbetrieb. Vergnügen war das eine, Information

und Wissen das andere. So liess man sich an den Ständen über die Erhaltungsarbeit von «ProSpecieRara» informieren. Zum Beispiel, dass von einst 151 bekannten Schweizer Pferde-, Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegenrassen heute nur noch knapp zwanzig Prozent existieren würden und die meisten davon gefährdet seien. Damit diese letzten Rassen nicht ebenso verschwinden würden, setze sich die Organisation ProSpecieRara seit 1982 ein. Dies mit Erfolg, denn alle 26 Nutztierrassen, die unter dem Schutz der Stiftung für die «kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren» stehen, waren an dieser Ausstellung zu sehen. «Die Ausstellung findet alle fünf Jahre statt, denn der Aufwand ist enorm», so die Kommunikationsbeauftragte Nicole Egloff, die sich freute, dass wiederum rund 16 000 Besucherinnen und Besucher nach Brunegg gekommen seien. Das grosse Fest der Vielfalt, das am Samstagmorgen von Regierungsrat Roland Brogli eröffnet wurde, lockte

nicht nur Fachleute aus der Landwirtschaft, sondern ein sehr breites Publikum in die Vianco-Arena. Helen Schatzmann

Die Tiere schienen sich am grossen Besucheraufmarsch zu freuen.

FDP Rupperswil: Informative Führung

Auf und davon.

Foto: zvg

Jungbürgerfeier in Hunzenschwil A

m Donnerstag, 22. September 2011, hat mit den Jahrgängen 92 und 93 wiederum eine Jungbürgerfeier stattgefunden. Der Gemeinderat hat die 20 Jungbürgerinnen und Jungbürger im Gemeindehaus begrüsst und bei dieser Gelegenheit, anhand einer Powerpoint-Präsentation, unter anderem auch die Verwaltung und ihre Mitarbeiter vorgestellt. Nach einer kurzen Carfahrt durften die Teilnehmenden auf dem Flugplatz Birrfeld, unter Führung eines sachkundigen Piloten, an einer sehr interessanten und kurzweiligen Besichtigung des Flughafens teilnehmen. Als Highlight des Jungbürgeranlasses darf sicher der ca. 15 Minuten

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dauernde Rundflug nach Villigen bezeichnet werden. Bei einer sogenannten «Flugtaufe» durften die Jungbürgerinnen und Jungbürger die Umgebung des Flughafens und den herrlichen Abend aus der Vogelperspektive begutachten. Die Jungbürgerfeier 2011 fand ihren Abschluss bei einem gemütlichen Pizzaund Pastaplausch im Restaurant Rössli in Hunzenschwil. Als bleibende Erinnerung an diesen Anlass durften die Jungbürgerinnen und Jungbürger im Laufe des Abends ein «Jahrgangbuch» mit persönlicher Widmung in Empfang nehmen, welches wichtige Ereignisse aus Politik, Geschichte, Kultur und Mode ihres Geburtsjahres festhält.

Zunächst erschien es als unglückliche Terminkollision, dass sich die Führung durch die heiligen Hallen des Grossrats- und des Regierungsgebäudes in Aarau überschnitt mit dem traditionellen Aarauer Bachfischet. Schliesslich erwies sich dieses Zusammentreffen als höchst angenehm und einmalig. Nach einer persönlichen Begrüssung durch den Staatsschreiber, Dr. Peter Grünenfelder, erklärte Claudia KleinKübler, Assistentin des Staatsschreibers und Mitglied der FDP Rupperswil, in einem informativen und packenden Referat das Funktionieren der Parlamentsdienste und der Abläufe in der Staatskanzlei des Kantons Aargau. Nach einem Rundgang im Grossratsgebäude durfte man einen Blick in das Regierungsgebäude werfen und erhielt über die Arbeit der Staatsdienste viele Hintergrundinformationen, die für politisch engagierte Bürgerinnen und Bürger wertvoll und von grossem Interesse sind. Beim von der Staatskanzlei offerierten Apéro liess es sich der Landammann, Herr Dr. Urs Hofmann, nicht nehmen, die Gesellschaft persönlich zu begrüssen und sie einzuladen, vom Balkon des Regierungsgebäudes aus den Bachfischetumzug anzusehen. Das war an diesem milden Herbstabend ein besonders eindrückliches und wohl einmaliges Erlebnis. (uvo)

RUPPERSWIL Altersnachmittag im Kirchgemeindehaus Rupperswil

Jasskasse sorgt ebenfalls für Aufregung.

11. Oktober, 14.30 Uhr. Altersnachmittag im Kirchgemeindehaus mit Theater. Thema: «Ferien auf Mallorca», ein unterhaltsamer Theaternachmittag mit den Entfelder Theater-Senioren! Handlung: Alleinstehende Damen, ältere Junggesellen und Senioren-Ehepaare treffen sich am Meeresstrand. Die südliche Sonne weckt ihre Fantasie und Lebensgeister. Eine verschwundene

Kostenloser Fahrdienst zu kirchlichen Anlässen: Sekretariat, Telefon 062 897 28 71 Kafi-Stamm Jeden Montag, ab 14.30 Uhr, findet im Café Dorfgass in Rupperswil das Kafi-Stamm statt. Eine gute Gelegenheit, um bestehende Kontakte zu pflegen und/oder neue zu knüpfen.

Sonnig Trachtengruppe Schafisheim konnte schönes Wetter geniessen.

Eine tolle Reise ins Engadin B ei schönstem Wetter reisen 17 Mitglieder der Trachtengruppe Schafisheim mit dem Zug nach Scuol, dem Wohnort von Doris, wo diese die Gruppe bereits erwartete. Weiter gings mit der Gondelbahn nach Motta Naluns. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli wanderte man über Alpweiden und über eine Hängebrücke Richtung Sent. Nach dem Picknickhalt auf halbem Weg erreichte die Wandergruppe ziemlich müde vom Abstieg und verschwitzt Sent. Nach einer Stärkung im Restaurant gings mit dem Postauto nach

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Foto: zvg

Scuol. Nach einem feinen «wilden» Nachtessen, abgerundet mit Bündner Röteli, und einem starken Gewitter in der Nacht mundete das Frühstücksbuffet wunderbar. Mit Pferdekutschen erlebte die Trachtengruppe Schafisheim eine gemütliche sonnige Fahrt ins Val S-charl. Überraschung gelungen. Nach den Capuns – und zur Verdauung ein Röteli – fuhr man mit dem Postauto zurück nach Scuol und mit der Zugfahrt endete die sehr schöne Reise in Lenzburg. Herzlichen Dank an die Organisatorinnen Doris und Marianne. (rm)


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Region

Altweibersommer bringt guten Wein Das schöne Herbstwetter sorgt nach einem warmen Frühling für einen guten Weinjahrgang. Andreas Walker

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ie Witterung in diesem Jahr lässt im Seetal einen guten Weinjahrgang erwarten. Im warmen und trockenen Frühling wurden die Weintrauben optimal befruchtet. Der nasse Juli brachte den Reben das bisher mangelhafte Nass. Für die Entfaltung des Aromas in der Weintraube braucht es zur optimalen Ausreifung kühle Nächte. Für genügend Zucker und damit gute Oechsle-Werte sind warme Tage sehr gut. Deshalb ist die momentane Witterung mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten geradezu optimal. Da es nie lange Regenperioden gab, war das Wetter für die Trauben in diesem Jahr ziemlich ideal. Eine Ausnahme bildet die Region Hallwil. Dort zerstörte ein kräftiges Hagelunwetter mit Hagelsteinen in der Grösse von Golfbällen am 13. Juli sehr viele landwirtschaftliche Kulturen. Dank des guten Wetters rechnen die Winzer damit, dass die Weinernte zwei bis drei Wochen früher als üblich stattfindet. So können die Trauben bereits Anfang Oktober geerntet werden. Die warme Witterung zu dieser Jahreszeit ist nicht selten. Im September gibt es bei uns fast jedes Jahr eine der schönsten und beständigsten Wetterlagen über Mitteleuropa. Die Ursache dafür ist ein Hochdruckgebiet über Osteuropa, das trockene Luft nach Mitteleuropa führt. Das schöne Wetter kann mehrere Tage bis Wochen andauern und reicht manchmal noch bis in die ersten Oktoberwochen hinein. In den Wetterstatistiken ist diese Schönwetterperiode seit ungefähr 200 Jahren nachweisbar und in den Bauernregeln ist sie seit Jahrhunderten als

«Altweibersommer» bekannt. Mit dem Begriff «Altweibersommer» ist nicht etwa Sommerwetter für ältere Frauen gemeint. Mit «weiben» wurde im Altdeutschen das Knüpfen von Spinnweben bezeichnet. An klaren Septembertagen sind die Nächte schon ziemlich kühl, deshalb ist am Morgen der Tau an den Spinnweben sehr gut sichtbar. Diese seltsam glänzenden Spinnenfäden oder «Herbstfäden» erscheinen im Sonnenlicht wie lange, silbergraue Haare. Deshalb bezieht sich der Name Altweibersommer auf die in der Luft treibenden zarten Spinnfäden von Jungspinnen, die in der milden Herbstsonne glänzen. Nach der Mythologie sind Schicksalsgöttinnen, welche als alte Frauen erscheinen, für diese Fäden verantwortlich. Deshalb glaubte man, dass eine baldige Hochzeit bevorstehen würde, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen hatten. Ebenso werden nach altem Volksglauben diese Fäden als Gespinst der Elfen betrachtet.

Walker Trauben: Der diesjährige Wein soll dank optimaler Witterung ein guter Jahrgang werden.

Kunstwerk Ein Spinnennetz glänzt in der morgendlichen Herbstsonne.

Fotos: Andreas Walker

MARKTNOTIZEN Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

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Mit Elan durch den Parcours.

Erfolgreiche Funny-Dogs

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enster: Sie werden geöffnet, geschlossen, sollen dämmen und den Lärm draussen lassen. Hohe Anforderungen, für welche der österreichische Fensterhersteller Internorm die Lösungen bietet. Der Rundgang durch die Ausstellung macht deutlich, dass Fenster nicht gleich Fenster sind, die Auswahl ist riesig. Soll man sich nun für ein Fenster mit Holz-Aluminium-Rahmen oder eines mit Kunststoff-Rahmen entscheiden? Und welche Schiebetüre erfüllt meine Anforderungen? Und würde sich ein trendiges Ganzglasflügel-Fenster ideal in die Fassade einfügen? Da ist man froh um eine kompetente Beratung – und die wird bei Internorm äusserst ernst genommen. Ob man für eine Sanierung des bestehenden Eigenheims oder für den Neubau das richtige Fenster sucht, die ideale Lösung findet man in Hunzenschwil an der

Foto: zvg

D Gut beraten in Hunzenschwil: Rolf Lerch, Verkaufsleiter Deutschschweiz (li); André Uetz, Fenster-Center AG Reinach. Römerstrasse 25. Der Kunde kann auch sicher sein, dass er ein Fenster bekommt, welches von der Technik her auf dem neuesten Stand ist. Wie hoch der Qualitätsstandard eines Internorm-Fensters ist, zeigt sich auch daran, dass eine 10Jahres-Garantie ausgesprochen wird. Die Ausstellung auf rund 200 m² hat noch ein weiteres Highlight zu bieten, und zwar die Haustüren. Auch hier sind kaum Grenzen gesetzt, die Auswahl ist

riesig. Der spezielle Katalog dazu umfasst 130 Seiten. Schauen Sie bei Internorm vorbei und lassen Sie sich überzeugen. Internorm Fenster Römerstrasse 25 5502 Hunzenschwil Telefon 062 926 07 52 Mail: mittelland@internorm.com www.internorm.ch

ie Wurzeln der Funny-Dogs liegen im Schenkenbergertal. Am 22. November 1996 wurde der Verein in Veltheim gegründet. Inzwischen gehören die Funny-Dogs zu Seon. Seit 7 Jahren haben sie ihren Trainingsplatz hinter dem Mammut-Gebäude. Bekannt wurden die Funny-Dogs nicht nur durch ihre tollen Agility-Kurse und Erfolge an den Prüfungen, nein, auch durch ihre attraktiven Militaries. Früher in Birr mit bis zu 600 Teilnehmern, später als «Funnythlon» in Seon, im kleineren Rahmen. Anlässlich ihres 15-Jahr-Vereinsjubiläums führten die Funny-Dogs die diesjährige Schweizer Meisterschaft im Agility SKV in der neuen Reithalle «Sattel-Fest» in Seon durch. Rund 100 Teams kämpften um die begehrten Pokale in den ver-

schiedenen Kategorien. Spannung und Emotionen lagen in der Luft. Freude und Spass, was an erster Stelle steht, war zu spüren. Bei einem tollen Fest und gutem Essen wurden alle Teilnehmer, Sieger und Vereine gefeiert! Podestplätze Funny-Dogs Medium 1: 1. Rang Nicole Nyffenegger, Kimmy; Standard 1: 1. Rang Maggie Burke, Fly; 3. Rang Käthy Angerer, Liekka; Standard 2: 1. Rang Judith Lüscher, Aruba; Mini 3: 1. Rang Wong Schärer, Jamie; Medium 3: 2. Rang Chantal Grossmann, Shadow; Standard 3: 2. Rang Dieter Hoesli, Yuma; Senior-Mini: 3. Rang Alessandra Bolliger, Tamina; Senior-Standard: 3. Rang Cornelia Schraner, Chipsi. Weitere Infos unter www.funnydogs.ch (boa)


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011

Von Sarmenstorf ins Rosenlauital E

Zukunft Migros plant auf der freien Parzelle einen neuen Laden mit 1000 Quadratmetern Nettofläche.

Foto: AG

Coop und Migros wachsen In der Kernzone Seon beabsichtigen Coop und Migros, neue und grössere Läden zu bauen. Der Gemeinderat unterstützt diese Pläne. Keine Utopie: Die Unterdorfstrasse und die Milchgasse könnten sich verstärkt in Einkaufsund Flanierzonen verwandeln. Alfred Gassmann

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ine Zunahme der Seoner Einwohner in den nächsten 20 Jahren um 900 bis 1000 Personen ist nicht unrealistisch. Da überrascht es nicht, dass die Läden Coop und Migros zu eng werden. Der Gemeinderat liess eine Einkaufsstudie und einen Entwicklungsrichtplan für die Kernzone erstellen. Hinzu kommt, dass Seon gemäss Entwurf des kantonalen Richtplans zu einem ländlichen Zentrum aufsteigen soll. Gründe lassen sich viele aufzählen: Bezirksschule, Turn- und Sportanlagen, Hallenbad, Läden, das Alters- und Pflegeheim, die Alterswohnungen sowie ein hohes Angebot an Arbeitsplätzen.

Damit Seon auch künftig ein ländlicher Versorgungsschwerpunkt für das untere Seetal bleiben kann, müssen als wichtige raumplanerische Massnahmen mittelgrosse Verkaufsnutzungen zugelassen werden. Standorte für mittelgrosse Verkaufsnutzungen sind gemäss Definition kantonaler Richtplan Standorte mit einer Nettoladenfläche für Güter und Dienstleistungen zwischen 500 bis 3000 Quadratmeter. Coop und Migros visieren je 1000 Quadratmeter Nettoladenflächen an. Voneinander getrennte Lage Thomas Meier vom Büro Marti und Partner, Lenzburg, hat den planerischen Auftrag vom Gemeinderat erfüllt. Die umfangreichen Unterlagen haben bereits öffentlich aufgelegen. Im behördenverbindlichen Entwicklungsrichtplan zeigt der Planer die Balance zwischen Wohnen, Dienstleistungen, Läden, Verkehrserschliessungen und Grünflächen auf. Während die Migros sich im freien Areal unterhalb Döbeli Sport an der Unterdorfstrasse ansiedeln möchte, sieht sich auch Coop nach einer geeigneten Fläche um. Eine voneinander getrennte Lage der beiden Läden hätte Vorteile. Die Unterdorfstrasse und die Milchgasse liessen sich noch verstärkt in Einkaufs-, Begegnungs- und Flanierzonen umgestalten. Für die Entwicklung des Ortskerns

30 Jahre Schuhmachergeschichte A

m 5. Oktober 1981 hat Ali Sas seine Stelle bei der Fretz Men AG in Fahrwangen angetreten und als Schuhmacher in den letzten 30 Jahren bei der Herstellung qualitativ hochwertiger Schweizer Herrenschuhe mitgewirkt. Die gesamte Belegschaft und die Geschäftsleitung werden ihm an diesem Jubiläumstag eine würdige Feier gestalten. In der heutigen Zeit ist eine solch lange Zugehörigkeit zu einem Unternehmen aussergewöhnlich. Ali Sas hat das schöne Handwerk eines Schuhmachers in seinem Geburtsland Türkei erlernt und dort auch in einem Atelier gearbeitet. Dieses Wissen hat er in die Schweiz mitgebracht und kann heute noch davon profitieren. Ali Sas hat bei vielen Fertigungsstufen der Schuhherstellung bei der Fretz Men AG mitgearbeitet, sei dies beim Ausstanzen und Zuschneiden des Leders, beim Verpressen der Sohlen mit dem Schaft in der Montageabteilung wie auch im Lager beim Vorbereiten der Auslieferung an den Fachhandel. In der Schweiz hat er auch seine Frau kennen gelernt und mit ihr zwei heute erwachsene Kinder in

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Jubiläum Ali Sas ist seit 30 Jahren bei Fretz Men in Fahrwangen. Foto: zvg Wohlen grossgezogen. In seiner Freizeit ist er stark engagiert in der türkischen Volksmusik-Szene und bestreitet in einem Trio die Unterhaltung an vielen Familienfeiern und Hochzeiten. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei Herrn Sas für seine Treue zum Unternehmen und freut sich mit ihm über das tägliche Ent(Eing.) stehen schöner Schuhe.

wichtige Impulse und für die Kunden attraktive Einkaufsmöglichkeiten. Durch öV erschlossen Die allermeisten Kernzonenflächen befinden sich innerhalb von 300 Metern zur Haltestelle der Seetalbahn. Zudem benutzt der Bus Lenzburg–Seetal die Unterdorfstrasse. Es ist das erklärte Ziel des Gemeinderates und des Planers, dass die Läden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Alle Verkehrsteilnehmer dürfen sich einst auf der Unterdorfstrasse und der Milchgasse gleichberechtigt fühlen. Die verdichtete Bauweise in der Kernzone darf keinen Verkehr durch Wohnzonen provozieren und die Benutzung der Kindergartenstrasse, gleichzeitig kantonaler Wanderweg, ist unerwünscht. Nur 10 Prozent der Parkplätze dürfen oberirdisch angelegt werden. Die Anlieferung, Kundenparkplätze und Fussgängerbereiche sind zu koordinieren. Ein Kapazitätsnachweis belegt: Der zusätzliche Verkehr kann verkraftet werden. Die Kernzone soll aufgewertet werden, der Gestaltung der neuen Bauten wird starkes Gewicht beigemessen. Neue Tankstellen in der Kernzone gelten als zonenfremd. Um diese Ziele zu erreichen, muss der ergänzte Paragraf 7 der Bauordnung an der November-Gemeindeversammlung beschlossen werden. Seon könnte attraktiver werden.

Arbeitseinsatz in Birrwil 800 Liter Most, unzählige Harasse mit erntefrischen alten Apfel- und Birnensorten, zwei Hecken in steilem Gelände von Brombeergestrüpp befreit: Rund 20 Mitarbeitende von UBS engagierten sich vergangene Woche auf dem Hof von Astrid und Hans Nussbaum in Birrwil für eine naturnahe Landwirtschaft. Geleitet wurde der Anlass vom Naturama Aargau und der Stiftung KLAS. Rund 20 Mitarbeitende von UBS halfen im Rahmen ihres Corporate Volunteering-Programms bei der Mostobsternte auf dem Hof von Astrid und Hans Nussbaum in Birrwil mit. Zusätzlich befreiten sie zwei Hecken um die Obstgärten von wucherndem Brombeergestrüpp. Der Anlass wurde durch das Naturama Aargau und die Stiftung KLAS mit Unterstützung durch den Fonds Landschaft Schweiz organisiert. Er diente dem Erhalt der Arten- und Sortenvielfalt und einer naturnahen Landwirtschaft. Hochstamm-Obstgärten sind Refugien für viele einheimische Tiere vom Wiedehopf bis zur Blindschleiche. Sie alle finden hier ganz unterschiedliche Arten Lebensraum. Dieser Lebensraum ist umso wertvoller für die Natur, wenn er zum Beispiel durch Hecken mit einheimischen Sträuchern ergänzt und so mit anderen Lebensräumen vernetzt wird. Alte Obstsorten Die Pflege alter Hochstamm-Obstgärten dient aber auch der Erhaltung von seltenen Obstsorten. Manch ein Helfer machte im Obstgarten der Familie Nussbaum zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem Blauacher, einem Bohnapfel oder dem Zetzwiler Holzapfel. Das Staunen über die Vielfalt an Formen und Farben war gross und liess den selbst gepressten Most nach Abschluss der Arbeit doppelt schmecken. (Eing.)

ine kleine aufgestellte Gruppe der Damenriege Sarmenstorf machte sich am Samstagmorgen auf die Reise ins Unbekannte. Erst in Meiringen war klar, dass das Ziel Rosenlauital hiess. Der Samstag stand unter dem Motto Geniessen. So durfte das schwere Gepäck im Ferienhaus deponiert werden und mit leichtem Rucksack ging es bei schönstem Wetter zu Fuss talaufwärts. Auf der Gschwantenmad, mit herrlichem Blick auf den Rosenlauigletscher und die Berge, zeigte ein Älpler seine bescheidene Hütte mit Stall, inklusive grossem Käselager, worauf er die Frauen mit einem feinen Raclette verwöhnte. Natürlich durften auch der Weisswein und ein Kafi Schnaps nicht fehlen. Gestärkt ging es weiter bis zur Gletscherschlucht Rosenlaui, welche imposante Bilder bot und zusätzlich für etwas Abkühlung sorgte. Von da aus waren auch die Engelhörner wunderschön zu sehen. Nun machten sich die Frauen wieder auf den Weg zurück zum Ferienhaus, entlang des Rychenbachs mit wunderschöner Landschaft. Etwas Aufregung kam auf, als sie zwischen 150 Kühen durchmarschieren mussten, doch auch dies wurde gemeistert. Das Nachtessen war ebenfalls sehr traditionell, Speck und Bohnen. Es schmeckte sehr gut, allerdings sorgte es bei der einen oder anderen für etwas «Wind». Am Sonntag brachte das Postauto die Frauen bei schönstem Wetter bis zur Schwarzwaldalp. Nun hiess es wandern. Mit Blick auf das Wetterhorn ging es bergauf, die

Gelungen Die Damenriege Sarmenstorf Foto:zvg genoss die Reise sichtlich. einen etwas schneller, andere etwas gemächlicher. Das Ziel war die Grosse Scheidegg. Die Anstrengung lohnte sich für die Aussicht auf Grindelwald, den Eiger und die übrige wunderschöne Bergwelt. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen ging es auf dem Romantikweg, wieso auch immer der so hiess, wieder hinab in Richtung Schwarzwaldalp. Dort angekommen, wagten sich die einen zur Abkühlung sogar in den eiskalten Bergbach, während andere diesen zur Kühlung des Weissweins nutzten. Nun konnte noch schnell ein spätes Mittagessen zu sich genommen werden, bis es dann bereits wieder Zeit war, die Heimreise anzutreten. (DB)

Marktleben Most und Kräuter stehen im Schlosshof Hallwyl im Zentrum.

Foto: DK

Most und Kräuter am Herbstmarkt A

m Samstag, 15., und Sonntag, 16. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr, verwandelt sich der Schlosshof Hallwyl in einen bunten Marktplatz. Die Stiftung Kulturlandschaft Aargauer Seetal KLAS lädt zum traditionellen Herbstmarkt, diesmal unter dem Motto «Most und Kräuter». Auf dem Markt kann von Bauern und Produzenten der Umgebung Frisches aus dem Seetal gekauft werden: Gemüse, Obst, Brot und Käse. An Ständen werden auch frische und getrocknete Kräuter angeboten. Oder wollen die Besucher Künstlern über die Schultern schauen: Einer Töpferin oder wie sich mit Pflanzen Stoffe färben lassen. Wer möchte nicht einmal mit der grossen

«Handmosti» selber Most pressen? Eine Gauklertruppe bringt Leben in den Schlosshof. Besucht werden können jeweils um 14 und 15 Uhr Kurztheater. Im Mehrzweckraum ist die KLAS-Ausstellung «Obst und Gesundheit» zu sehen. Die Ausstellung der IG Natur und Landwirtschaft widmet sich dem Thema Natur und Landwirtschaft. Geöffnet haben auch das beliebte KLAS-Beizli und das Schlosscafé. Der Eintritt ist frei und Parkplätze sind genügend vorhanden. Ein Anlass, der sich mit einer Wanderung im herbstlichen Seetal verbinden lässt oder am Samstagnachmittag mit der Unterstützung der Läuferinnen und Läufer am Hallwilerseelauf. (AG)

BETTWIL Ruftaxi von Bettwil nach Muri Im Leitbild der Gemeinde Bettwil wird eine Busverbindung von Bettwil Richtung Muri gefordert. Eine solche Linie kostet jährlich rund 270 000 Franken. Den grössten Teil dieser Kosten müsste die Gemeinde Bettwil übernehmen, was finanziell nicht tragbar ist. Der Gemeinderat prüft als Alternative, ob ein Ruftaxi eine sinnvolle Lösung wäre. Er möchte im kommenden Jahr einen Versuch mit einem Ruftaxi zwischen Bett-

wil und Muri durchführen. Dies aber nur, wenn ein entsprechendes Bedürfnis vorhanden ist. Um dies zu ergründen, wird eine Umfrage durchgeführt. Zusammen mit den Unterlagen für die Wahlen vom 23. Oktober wird allen Haushaltungen ein Fragebogen zugestellt. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ein, sich zur Einführung eines Ruftaxis zu äussern. Der Gemeinderat dankt allen, welche an der Umfrage mitmachen.

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Lindenberg / Unteres Seetal

Der Seeweg wird zum Zankapfel Der Seeweg gilt als sanierungsbedürftig. Nur wie die bauliche Veränderung aussehen und was sie kosten soll, da scheiden sich die Geister. Alfred Gassmann

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n Boniswil entscheiden die Stimmbürger am 23. Oktober an der Urne über den Ausbau des Seeweges, und zwar im Abschnitt Verzweigung Haldenweg bis zur Verzweigung Untere Halde. Die Gemeindeversammlung vom 31. Mai stimmte dem Bauvorhaben in Alliswil zu, dies obwohl sich Votanten meldeten und den Ausbau auf 5 Meter Breite mit Kosten von 178 500 Franken kritisch hinterfragten. Gleich nach der Gemeindeversammlung formierte sich eine lose Gruppe von Gegnern, die gewillt waren, das Referendum zu ergreifen. Gesammelt wurde die hohe Zahl von 317 gültigen Unterschriften. Teil kantonalen Wanderweges Der Seeweg in jenem Abschnitt bildet Teil eines kantonalen Wanderweges, wird mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren und dient 5 bis 6 Eigentümern als Zufahrt zu ihren Liegenschaften sowie als Fussweg für Badegäste. Wie alle Strassen in Alliswil ist auch der Seeweg mit einem Fahrverbot belegt, wobei

Sonnig das Wetter und die Stimmung des Frauenvereins Meisterschwanden. Foto:em

Entdeckungsreise nach Gottlieben Erholsam ist das Thema Seeweg derzeit wohl wirklich nur für Wanderer. Foto:AG Zubringerdienste gestattet sind. Unbestritten ist, dass der 2,5 Meter breite Weg auf seiner Ausbaulänge von 200 Metern Risse aufweist und als sanierungsbedürftig gilt. Der Ausbau auf die vermarkte Breite von fünf Metern wird von den Bürgern, die das Referendum unterschrieben haben, als überrissen empfunden und befürchtet werden parkierte Fahrzeuge von Automobilisten, die sich am See erholen möchten. Das Referendumskomitee deutet konstruktiv an, wie der Seeweg aus-

Musikanten im Tal der «grünen Fee»

Zu Lande oder zu Wasser spielte die Musikgesellschaft Meisterschwanden.

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ie froh gelaunte Schar Musikanten der Gesellschaft Meisterschwanden reiste mit Freunden und Fans per Bus ins Val-de-Travers. Die Begehung der Asphaltminen von Travers stand auf dem Programm. Im gigantischen Stollenlabyrinth war es dunkel und kühl – nur 6 Grad – und alle waren heilfroh, nach einer Stunde wieder ins warme Sonnenlicht zu treten. Da kam der Drink der grünen Fee, Absinth verfeinert mit Wasser und Zucker, gerade richtig. Das milchige Getränk machte Appetit auf den in Asphaltverpackung geschmorten Schinken, eine saftig mundende Spezialität der Minenleute. Der Besuch im Val-de-Travers wurde verbunden mit der Degustation von Schaumweinen im renommierten Haus Mauler in Môtiers. Aber dann fuhr der Bus das Areusetal hinunter an den Neuenburgersee und weiter nach Sugiez am Broyekanal, wo Musikanten und Freunde für die Nacht in der gepflegten Anlage des Zivilschutz-Ausbildungszentrums untergebracht waren. An Bord des Schiffes «Romandie», das dem Meisterschwander Urs Siegrist gehört, wurde ein feines Nachtessen serviert. Er selber steuerte das Schiff über den Murtensee, und während man den Apéro auf dem Oberdeck genoss, sank die Sonne langsam, aber stetig dem Mont Vully entgeINSERAT

Foto: YF

gen. Es herrschte eine zauberhafte Stimmung. Der Sonntag war ganz der Schifffahrt, der Blasmusik und den kulinarischen Genüssen gewidmet. Schon bald nach dem Frühstück an Bord lief das Schiff den Hafen von Murten an. Das wunderschöne, mittelalterliche Zähringerstädtchen lockte für einen Erkundigungsgang. Schnell hatten die Musikanten ihre Instrumente spielbereit und bei der rassigen Blasmusik versammelte sich im Nu viel Volk. Die Musikanten spielten bei der Ausfahrt aus dem Murtener Hafen als auch zwischendurch auf der Fahrt. An Bord der «Romandie» liess es sich fein und genüsslich speisen und dabei die Landschaft vorbeiziehen. Interessant bei dieser Schifffahrt ist die Verbindung der drei Seen Murten-, Neuenburgerund Bielersee durch die Kanäle der Broye und der Zihl. Diese künstlich angelegten Wasserwege dienten einst der Entsumpfung des «grossen Mooses». Heute werden sie für die Personenschifffahrt genutzt. Die «MS Romandie» umrundete auf ihrem Kurs die Petersinsel und legte am südlichen Steg für kurze Zeit an. Dann liessen sich Musikanten und Freunde auf gleicher Route zurückbringen zum Ausgangsort, wo der Bus für die Heimfahrt wartete. (YF)

gebaut werden könnte: als einspurige Strasse mit einem parallelen Fussweg, der auch mal von einem Fahrzeug überfahren werden darf. Bedürfnisgerecht und günstig Pro und Contra prallen aufeinander: In den Abstimmungsunterlagen begründet der Gemeinderat das Projekt nochmals. Mit einem Nein an der Urne hingegen will das Referendumskomitee den Weg zu einer bedürfnisgerechteren und kostengünstigeren Lösung ebnen.

SARMENSTORF Gratulation: Der Gemeinderat gratuliert den Jungschwingern Philip Joho, Lukas Döbeli und Andreas Döbeli für ihre hervorragenden Leistungen am Jungschwingertag in Mühlau. Sondersammlungen: Im Monat Oktober finden folgende Sondersammlungen statt: Samstag, 22. Oktober, Sperrgut, das nicht der wöchentlichen Abfuhr mitgegeben werden kann. Bei dieser Sammlung wird auch Styropor entgegengenommen. Bitte brennbares (Holz) und nicht brennbares Material (Metall) getrennt abliefern. Ablieferung (keine Strassensammlung) von 8 bis 11 Uhr beim Werkhof. Weitere Informationen zur Sammlung finden sich im Entsorgungsblatt 2011. Dieses kann auch im Internet unter www.sarmenstorf.ch heruntergeladen werden. Baubewilligungen: Unter Bedingungen und Auflagen wurden folgende Baubewilligungen erteilt: Bruno und Rita Saxer-Breitschmid, Lindenbergstrasse 10, 5614 Sarmenstorf, für Doppelgarage, neues Gebäude, Parzelle 833, Lindenbergstrasse 10. R + K Generalunternehmung und Immobilien AG, Baselstrasse 44, 6252 Dagmersellen, für Einfamilienhaus mit Carport, neues Gebäude, Parzelle 1473, Bahnhofplatz 12. Ferdinand Mezzera, Quellenweg 7, 5614 Sarmenstorf, für Ausbau bestehende Garage zu Wellness-Raum, Einbau Fenster, Gebäude 834, Parzelle 1277, Quellenweg 7. Corponomics GmbH, Höhe 1427, 9428 Lachen-Walzenhausen, für Verteilkabine Swisscom für Ausbau VDSL, Parzelle 1383, Neumattstrasse.

HINWEIS Am 15. und 16. Oktober findet in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden die Pilzausstellung des Pilzvereins Seetal statt. Am Samstag von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr können Neugierige verschiedene Pilzarten bestaunen oder sich kulinarisch verwöhnen lassen.

G

espannt warteten die 29 Mitglieder des Frauenvereins Meisterschwanden, teilweise in Begleitung, auf den Car, der sie an den Bodensee nach Gottlieben bringt. Die traditionelle Vereinsreise profitierte vom sonnigen Spätsommer-Hoch, so verzogen sich schon bald die letzten Nebelschwaden und die Reisegesellschaft konnte die abwechslungsreiche Landschaft geniessen. Für das Ziel, Gottlieben, wählte der Carchauffeur eine Route über landschaftlich reizvolle Gebiete mit kurzem Abstecher über Deutschland. Nach dem Kaffee- und Gipfeli-Halt in Würenlingen führte die Reise über die Grenze Koblenz/Waldshut und weiter durch eine ländliche Gegend, über das bekannte Weindorf Hallau zur Kulturstadt Schaffhausen. Entlang des Untersees genoss man die Fahrt durch die malerischen Dörfer Mammern, Steckborn und Berlingen. Insbesondere die alten Fachwerkhäuser mit Blumenschmuck fanden Gefallen. Kurz vor Mittag erreichte man Gottlieben, zauberhaft an der unverfälschten Riedlandschaft des Seerheins gelegen. Man besuchte das Seecafé/Manufakturladen der Gottlieber Spezialitäten AG, wo seit 1928 die Gott-

lieber Hüppen hergestellt werden. Hier bot sich die Gelegenheit, die süssen Versuchungen in allen Variationen nach Herzenslust zu probieren. So deckte man sich für die Daheimgebliebenen mit köstlichen Hüppen ein. An derselben Uferpromenade im Restaurant Waaghaus wurde das Mittagessen serviert, im historischen Bürgersaal mit alter Täferdecke und einem schönen Kachelofen. Wer Zeit hatte, konnte sich an dem harmonischen Ortsbild Gottliebens erfreuen. Gottlieben ist an Fläche eine der kleinsten Gemeinden der Schweiz; es hat 312 Einwohner. Die Reise ging weiter durch «Mostindien», wie der Kanton Thurgau auch genannt wird. In Sirnach erwartete die Reisegesellschaft einen weiteren Höhepunkt: Das Schauhaus des «Orchideen Amsler». Diese hat sich der Orchideenzucht verschrieben. Seit 1984 beschäftigen sich die Inhaber mit Orchideen. Der unterhaltsame Vortrag über die Orchideen und deren Pflege liess so manche von der Reise müde Mitfahrerin aufhorchen. Nach einem Zvieri im Eventraum der Gärtnerei und «lädälä» ging die Heimreise via Autobahn direkt ins Seetal zurück. (em)

Von Elvis durch den Song begleitet, begeistern die Sänger ihr Publikum.

Foto: nd

Aabach-Sänger zündeten Feuerwerk M

it dem Slogan «Hallwil wie es singt und swingt» luden die Hallwiler Aabach-Sänger die Bevölkerung des Seetals zu einem musikalischen Feuerwerk der besondern Art ein. Und – es wurde nicht zu viel versprochen! «Hemmige» von Mani Matter, «She looks like an angel» von Elvis, «Schwan» von Gölä oder «Ein Bett im Kornfeld» wurden unter vielem andern zum Besten gegeben. Der Dirigent Francesco Bettamin und der musikalische Begleiter Dani Jent wussten die Frauen und Männer der Aabach-Sänger wunderbar zu leiten. Aber auch der Schülerchor unter der Leitung von Lehrer Erich Zwahlen wuss-

ten zu begeistern. «Mein kleiner grüner Kaktus», von den Comedian Harmonists, «de Tuusigfüessler Balthasar» oder das «Heimweh» von Freddy Quinn, alles Ohrwürmer, die beim Publikum viel Begeisterung weckten. Viel zum guten Gelingen trugen auch die Moderatorin Michèle Urech und der Moderator Patric Rymann bei. Ein schöner Abend, bei dem es auch viel zu lachen gab, klang mit dem gemeinsam mit allen Gästen gesungenen «Que sera» aus und man war sich einig, dass ein Wiedersehen mit den Sängerinnen und Sängern, aber auch mit Schülerinnen und Schülern so bald als möglich wieder zustande kommen sollte. (nd)


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Agenda

Agenda vom 7. bis 13. Oktober Sonntag, 9.10. Lenzburg: Schloss Lenzburg 11.30/13.30/15.30 Uhr. «Trätte, plane, Löcher stopfe». Stationentheater rund um den Landvogt Bucher, seine Untertanen und zwei Schallenwerker im Tretrad. Ein Stück von Antonia Riz, gespielt von Museums-Freiwilligen des Museums Aargau. Aufführung bei jeder Witterung.

KLASSIK

Freitag, 7.10.

SOUNDS

Freitag, 7.10. Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Andy Egert & Band. Bluesrock.

VERMISCHTES

Freitag, 7.10. Dintikon: Schützenstube 16 Uhr. Heissi Gnagi. Reservationen: 062 776 23 46. Ausser Gnagi steht auch ein anderes Menü zur Auswahl. Veranstalter: Feldschützen Dintikon. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Samstag, 8.10. Seengen: Alte Schmitte 10–22 Uhr. Ausstellung «Jo Siffert 1936–1971». Zum 40. Todestag des Rennfahrers.

Sonntag, 9.10. Seengen: Alte Schmitte 10–17 Uhr. Ausstellung «Jo Siffert 1936–1971». Zum 40. Todestag des Rennfahrers. Seengen: Schloss Hallwyl 14.30–16.30 Uhr. Altes Handwerk – Zigarrendrehen. Aus Einlage, Umblatt und Deckblatt entstehen edle, handgerollte INSERAT

König der Löwen Aus Dschungel und Steppe strömen die Tiere zum Königsfelsen, um Zeugen eines grossen Ereignisses zu werden. Stolz präsentiert Mufasa, der König der Tiere, seinen erstgeborenen Sohn Simba. Dem hinterhältigen Scar, der als Bruder des Königs selbst auf den Thron möchte, gelingt es aber, Mufasa eine tödliche Falle zu stellen und Simba aus dem Königreich zu vertreiben. Im selbst gewählten Exil trifft dieser auf die beiden witzigen Gestalten Timon und Pumbaa, die ihn mit ihrem Hakuna Matata wieder etwas aufmuntern können. Zu einem starken Löwen herangewachsen, erkennt Simba schliesslich, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Kino Urban, Lenzburg. Do/Fr, Mo/Di, jeweils 17 Uhr, Sa/So/Mi jeweils 14.30 Uhr, Deutsch, ab 8 Jahren, in 3D. Kino Rex, Wohlen. Täglich, 16 Uhr, Deutsch ab 6 Jahren.

THEATER

Lenzburg: Stadtkirche 19.30 Uhr. Duo Escarlata: «Unterwegs wenn einer eine Reise tut». Daniela Hunziker (Violoncello) und Ina Hofmann (Akkordeon) interpretieren Kompositionen von Stravinski, Martinu, Bartók, Poulenc und de Falla.

Filmtipp

Jonny English Reborne Jo Siffert: Samstags 10–22 Uhr, sonntags 10–17 Uhr in Seengen, Alte Schmitte. Ausstellung «Jo Siffert 1936–1971» zum 40. Todestag des Rennfahrers. Foto: Archiv Stumpen. Die Demonstration findet im Museum statt. Museumseintritt.

Theater «Ferie uf Mallorca» der Entfelder Theater-Senioren.

Montag, 10.10.

Donnerstag, 13.10.

Beinwil am See: Gesundheitspraxis Thea Kölliker 19.30–21.15 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Liedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos unter 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch. Lenzburg: Zeughaus 16.45 Uhr. «Demokratie@Home». Welche Rolle spielen Twitter, Facebook & Co. in der politischen Meinungsbildung? Gespräch mit Experten in der Ausstellung «Home – Willkommen im digitalen Leben».

Ammerswil: Restaurant Pizzeria Rütli 11.30 Uhr. Seniorenmittagstisch. Henschiken: Restaurant Pflug, Othmarsingen 11 Uhr. Abfahrt zum Restaurant. Seniorenmittagstisch. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.30 Uhr. Seniorenmittagstisch.

Dienstag, 11.10. Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Mittwoch, 12.10. Lenzburg: familie+ 9.45–11 Uhr. Meditation, Ferienkurs für Schülerinnen und Schüler. Anmeldung Gabriella Schwabe, per Mail gschwabe@bluewin.ch, unter Telefon 079 509 15 43.

SENIOREN

Dienstag, 11.10. Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Altersnachmittag. Mit dem

VEREINE

Staufen Alpenclub Staufberg: Sonntag, 9. Oktober. Wanderung Steinebüel. Leitung Georg Gampp, Tel. 062 891 32 84. Pistolensektion der Schützengesellschaft: Mittwoch, 12. Oktober, 17.30–19.30 Uhr, freiwillige Übungen.

AUSSTELLUNGEN Meisterschwanden: Galerie Del Mese-Fischer Di–Fr 14–18 Uhr, Sa 14–17 Uhr. Ausstellung. Werke von diversen Künstlern. Lenzburg: Museum Burghalde Di–So 14–17 Uhr. Sonderausstellung «Hero – seit 1886 in aller Munde». Bis 25. November 2012.

Lenzburg: Zeughausareal Di–So 10–17 Uhr/Do bis 20 Uhr. Ausstellung «Home – Willkommen im digitalen Leben». Bis 27.11.2011.

MUSEEN Auenstein: Hexenmuseum Fr 14–18 Uhr, Mi 14–17 Uhr. Geschichte der Hexenprozesse im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Gezeigt werden Formen der Divination, Tarot, Chiromantie, Kräutergarten mit Biotop. Amulette, Talismane, Volksglauben, Aberglauben, Brauchtum. Vollmondnacht Di 11.10.2011, 20–22 Uhr. Lenzburg: Museum Burghalde Di–Sa 14–17 Uhr/So 11–17 Uhr. Stadtgeschichte, Urgeschichtswerkstätte, Ikonenabteilung, Wege zum Menschen. Lenzburg: Schloss Lenzburg Di–So 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Wohnmuseum, Gefängnis, Waffen, Kindermuseum. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg Di–So 10–17 Uhr. Schloss-/Wohnmuseum mit Nutz- und Lustgarten. Schlossdomäne Wildegg – Familiensitz für elf Generationen (1483–1912). Seengen: Schloss Hallwyl Di–So 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Leben der Familie von Hallwyl und der Seetaler Bevölkerung. Bis 30. Oktober.

Vor fünf Jahren hat MI-7-Agent Johnny English eine Mission in Mozambique verhauen. Dafür schämt sich der vertrottelte Geheimdienstler so sehr, dass er Zuflucht in einer tibetanischen Höhle gesucht und sich fortan vor dem Rest der Welt versteckt hat. Doch dann bekommt Mr. English eine zweite Chance – er soll einen Mord-Anschlag auf den chinesischen Premierminister verhindern. Und so nimmt das Chaos einmal mehr seinen Lauf. Kino Urban, Lenzburg. Täglich 20 Uhr, Sa/So/Mi auch 17 Uhr, Deutsch, ab 12 Jahren. Kino Rex, Wohlen. Täglich, 20.15 Uhr, Deutsch, ab 8 Jahren.

Wicki auf grosser Fahrt Wickie muss die starken Männer selbst anführen, denn sein Vater Halvar wurde vom schrecklichen Sven entführt. Ihn zu befreien und danach den Schatz der Götter zu bergen, ist die grösste Herausforderung, der sich der schlaue Wikingersohn jemals stellen musste. Kino Rex, Wohlen. Täglich, 13.45 Uhr, Deutsch, ab 8 Jahren.

Männerherzen . . . und die ganz ganz grosse Liebe Mit seinem Smash-Hit «Die ganz, ganz grosse Liebe» meint Musiker Bruce Berger, endlich ein eigenes Label für seine Schlagerkunst verdient zu haben. Seine Kumpels haben derweil ganz andere Sorgen als die Star-Allüren ihres eingebildeten Freundes. Jerome ist die Grossstadt über den Kopf gewachsen, er zieht sich zu seinen Eltern in die Provinz zurück. Günther kämpft sich mit seiner unbequemen Freundin ab, Philip blickt ängstlich seiner Vaterweihe entgegen und Niklas datet sich um Kopf und Kragen. Atelier Kino, Reinach. Sa/So, 17.30 Uhr, Di/Mi, 20.15 Uhr, Deutsch, ab 12 Jahren.

One Way Trip Eine Gruppe Jugendlicher sucht beim Pilzesuchen im Jura den Kick in der Natur. Doch statt Rausch und Fun gibts ein Unwetter, sie flüchten sich in einen einsamen, scheinbar verlassenen Bauernhof. ehe sie sich versehen, wird der eine oder andere abgemurkst: Ex-Miss Melanie Winiger treibt ihr Unwesen. Sie taucht, entsprechend maskiert, als Schlächterin im ersten 3D-Horrorfilm auf. Kino Rex, Wohlen. Fr/Sa, 22.45 Uhr, Deutsch, ab 16 Jahren, in 3-D.

Die Ausstellung HOME läuft noch bis 27. November im Zeughausareal Lenzburg.

Foto: Anita Affentranger

Weitere Filme und Infos unter: www.kinolenzburg.ch www.rex-wohlen.ch www.atelierkino.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 6. Oktober 2011 23 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Szene Hsing-Chuen Schmuziger-Chen stellt aus Am 29. Oktober findet die erste Vernissage mit Kalligrafie-Bildern der in Boniswil wohnhaften Künstlerin Hsing-Chuen Schmuziger-Chen und einem damit verbundenen Buchprojekt im Chinarestaurant Lung Fung in Pfäffikon/SZ statt. Die Ausstellung ist dem taoistischen Klassiker, dem Qingjing-Jing oder, auf Deutsch übersetzt, dem Buch der Klarheit und Ruhe gewidmet. Das QingjingJing ist eine taoistische Schrift aus der ersten Hälfte der Tang Dynastie (618– 906 n. Chr.), in welchem sich zentrale Ideen der taoistischen Philosophie mit buddhistischem Gedankengut vereinigen. Hsing-Chuen Schmuziger-Chen hat als Erste das knapp 391 Schriftzeichen umfassende und im chinesischen Sprachraum wohlgeschätzte Werk direkt ins Deutsche übertragen. Gleichzeitig greift sie mit einzigartigen Kalligrafie-Bildern thematische Schwerpunkte auf und setzt

Spirituelle Erfahrung in der Schönheit der Natur visualisiert und aufs Papier gebracht.

auf diese Weise spielerisch-inspirierte Akzente, die für die heutige Rezeption ungemein hilfreich sind. Ihre chinesischen Kalligraphie-Bilder, die in der Ausstellung vom 29. Oktober bis zum 3. Dezember zu sehen sind, hat Hsing-Chuen Schmuziger-Chen auch in einem bibliophilen Buch, zusammen mit ihrer Übersetzung sowie zahlreichen Erklärungen, publiziert. Das Buch wird während der Vernissage ebenfalls erstmals dem Publikum vorgestellt und kann während der Ausstellung auch angeschaut und/oder direkt erworben werden. Die anschliessende Vernissage wird musikalisch mit der taoistisch-poetischen Musik des Komponisten Louis Jeng-Chun Chen – von seiner Tochter Noëlle Chen auf der Flöte gespielt – und mit der Lesung des Qinjing-Jing durch die Autorin selbst sowie dem bekannten Sprecher Marco Caduff umrahmt.

Foto: Christoph Weisse

Papier als Träger der Visualisierung D

ie Artoz Papier AG in Lenzburg zeigt vom 17. Oktober bis 19. November neue Bilder des Aargauer Fotografen Christoph Weisse. Zur Vernissage am Samstag, 15. Oktober spricht der Basler Germanist und Sprachwissenschaftler Dr. Alexander Höhne. Seit Jahrhunderten ist Papier ein Träger bedeutender Botschaften und den damit verbundenen Gedanken, Empfindungen und Vorstellungen. Das Schweizer Traditionsunternehmen Artoz stellt seit über 30 Jahren hochwertige sowie innovative Papeterie- und Kreativprodukte her. Die Ausstellung thematisiert das Spannungsfeld der digitalen Fotografie in Verbindung mit dem Papier als Träger der Visualisierung. Christoph Weisse hat auf seinen Reisen in verschiedenste Destinationen im Laufe der Jahre seinen Stil geprägt. Er

will in seinen Werken nicht dokumentieren, sondern sucht vielmehr einen künstlerisch geprägten Ansatz, der die Bildsprache der Malerei mit den Mitteln der Fotografie umsetzt. Christoph Weisse arbeitet in den Bereichen Landschaft, Natur, Menschen und Architektur.

INSERAT

Demokratie@HOME

Spirituelle Erfahrung Die Ausstellung zeigt verschiedene Werkzyklen aus den Jahren 2008 bis 2011. Dabei werden Landschaften und Menschen in Äthiopien im Grenzgebiet zu Eritrea und Somalia wie auch in der libyschen Sahara porträtiert. Ein Themenzyklus von Bildern wurde in den Jahren von 2009 bis 2011 in verschiedenen Gegenden des amerikanischen Südwestens aufgenommen, mehrheitlich in Colorado, Utah und Arizona. Eine von intensiven Farben, elementaren Formen und star-

Welche Rolle spielen Twitter, Facebook & Co. in der politischen Meinungsbildung? Von «Twitter-Revolutionen» im arabischen Raum bis zur «FacebookKampagne» im Quartier: Neue Medien und soziale Netzwerke haben den öffentlichen Meinungsmarkt umgekrempelt und sind aus dem politischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Welche Chancen bietet das Internet für die Demokratie? Welche Rollen spielen Blogs und soziale Netzwerke im politischen Meinungsbildungsprozess? Hat das Internet tatsächlich die Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt oder taugt es bloss als Ventil für Wutbürger? Welche Herausforderungen stellen sich den politischen Parteien und dem politischen System der Schweiz im digitalen Zeitalter? In der Ausstellung Home im Zeughausareal Lenzburg diskutieren Erich Gysling (Autor, Publizist), Cédric Wermuth (Politiker) und Michael Latzer (Medienwissenschaftler IPMZ, Universität Zürich). Der Vorverkauf läuft über home@stapferhaus.ch oder telefonisch unter der Nummer 062 888 48 12.

kem Hell-Dunkel geprägte Bildführung zeichnet diesen Zyklus von Naturfotografien aus. Christoph Weisse erlebt die Begegnung mit der unberührten und wilden Natur als spirituelle, innere Erfahrung, die er fotografisch interpretiert. Die Arbeiten von Christoph Weisse sind mehr als klassische Naturfotografie – sie schaffen ein Bewusstsein für die Schönheit der Natur und der Naturschätze des Planeten. Begegnungen möglich Die Ausstellung im Artoz-Gebäude an der Ringstrasse West 23 ist zur freien Besichtigung vom 17.10. bis 19.11. jeweils von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Der Haupteingang befindet sich beim roten Gebäude. Am Samstag ist der Künstler persönlich anwesend.

Von Tänzern und Pantoffelhelden Herbstzeit, Erntezeit, Trachtenabendzeit. Die Trachtengruppe Meisterschwanden lädt herzlich zu den diesjährigen Unterhaltungsabenden am Samstag, 29. Oktober, und Mittwoch, 2. November, ab 20 Uhr in der Turnhalle Eggen Meisterschwanden ein. Die Kindertanzgruppe und die Aktiven, begleitet von der «Rietiberg Huus-Musig», werden den Gästen verschiedene lüpfige Tänze vorführen. Anschliessend sind die Theaterleute, unter der Leitung von Noldi Panier, bereit, die Lachmuskeln von Zuschauerinnen und Zuschauern zu strapazieren mit dem Stück «De Pantoffelheld». Ein Lustspiel in 2 Akten von Josef Brun. In der Pause werden die Mitglieder der Trachtengruppe versuchen, den Glücksack an die Frau respektive an den Mann zu bringen. Burebrot, Zöpfe, Handarbeiten etc. winken als Gewinn. Zum Tanz spielt der beliebte «Bödeli» auf. Für das leibliche Wohl wird ab 19 Uhr gesorgt. Zum Geniessen gibts feinen Kuchen und Kaffee.

Enthusiasmus prägt schon die Proben des «Bettelstudents».

Foto: MF

«Der Bettelstudent» wartet nur noch auf seinen Auftritt D ie Proben für die Operette von Karl Millöcker laufen auf Hochtouren. Die Premiere rückt näher: Am 15. Oktober treten Chor und Akteure der Operette Möriken-Wildegg das erste Mal vor grosses Publikum. Mit den bekannten Melodien werden Zuschauerinnen und Zuschauer aus der Gegenwart in eine andere Welt versetzt. Und den Blick auf die Bühne können sich diese ganz genau aussuchen über eine Online-Reservation auf www.operette.ch. Man kann seine Plätze jedoch auch telefonisch organisieren. INSERAT

Montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs, freitags und samstags zwischen 14 und 16 Uhr unter 062 893 27 38. Wer vor Ort zu Abend essen möchte, reserviert die Plätze im Operetten-Restaurant am besten gleich mit. In einem Zelt mit festem Boden und Heizung erfüllen Hans Schneider und sein Team vom Gasthof Schützen, Aarau, die verschiedensten kulinarischen Wünsche. Für Gruppen ab 10 Personen werden sogar spezielle Mehrgang-Menüs angeboten.


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Veranstaltungen ■■■■■■■■■■■

kino REX

Wohlen Tel. 056 622 25 00 Sitzplatzgenaue Reservation auf WWW.REX-WOHLEN.CH

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AtelierKino Reinach

Tel. 062 771 82 71

Sitzplatzgenaue Reservation

Schweizer Premiere

MIDNIGHT IN PARIS

JOHNNY ENGLISH – JETZT ERST RECHT

Täglich 20.15 Uhr (ohne Dienstag und Mittwoch) E/d – ab 12 Jahren

Täglich 20.15 Uhr Deutsch – ab 8 Jahren

ONE WAY TRIP in Dolby 3-D Freitag und Samstag, 22.45 Uhr Deutsch – ab 16 Jahren

MIDNIGHT IN PARIS

Kulturfilm-Matinee

DAS GEHEIMNIS UNSERES WALDES MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROSSE LIEBE

DER KÖNIG DER LÖWEN

Samstag und Sonntag, 17.30 Uhr Dienstag und Mittwoch, 20.15 Uhr Deutsch – ab 12 Jahren

in Dolby 3-D

Schweizer Premiere – 2. Woche

WICKIE AUF GROSSER FAHRT Täglich 13.45 Uhr Deutsch – ab 8 Jahren

SA/SO/MI auch 17.00 Uhr, D, ab 12 Jahren:

JOHNNY ENGLISH REBORN DO / FR / MO / DI je 17.00 Uhr, SA/SO/MI je 14.30 Uhr, D, ab 6 Jahren:

DER KÖNIG DER LÖWEN – 3D

Sonntag, 11.00 Uhr Deutsch – ab 6 Jahren

Täglich 18.15 Uhr Englisch/deutsche Titel – ab 12 Jahren

Täglich 16.00 Uhr Deutsch – ab 6 Jahren

Tägl. 20.00 Uhr,

Verschnaufpause bis 13. Oktober 2011

www.kinolenzburg.ch Wüsse, was lauft!

DIE SCHLÜMPFE Samstag, Sonntag und Mittwoch, 14.30 Uhr Deutsch – ab 6 Jahren

WWW.ATELIERKINO.CH

Sonntags-Matinee

DER SANDMANN Sonntag, 11.00 Uhr (letztmals) Dialekt – ab 12 Jahren

Videothek Kino Rex Viele Neuheiten auch auf Blu-Ray-Disc Grösste Auswahl im Freiamt Keine Mitgliedergebühren

Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel

Öffnungszeiten: Mo bis Do 17 bis 22 Uhr Sa 15 bis 24 Uhr Fr 17 bis 24 Uhr So 15 bis 22 Uhr

Freitag, 7. Okt. 2011, 20.15 Uhr:

WWW.REX-WOHLEN.CH

Aus der FC-Beiz: Ab 19.15 Uhr Spaghetti-Festival

Gasthof zum

Lenzburg 1 – Windisch 1

Gasthof Bären, 5107 Schinznach-Dorf

Tel. 056 443 12 04 www.baeren-schinznach.ch So ab 15 Uhr geschlossen, Montag Ruhetag

und

weisser Sauser ab sofort wieder täglich durchgehend ab 11.30 bis 23.30 Uhr Dienstag geschlossen Stefan Schneider Restaurant Schenkenbergerhof 5112 Thalheim Für Ihre Reservation: Tel. 056 443 12 78 E-Mail: schenkenbergerhof@bluewin.ch

Dr. med. Tatjana Pance

Metzgete und Sauser täglich bis 23. Oktober

Metzgete

Lenzburg

Praxis für Allgemeinmedizin Sarmenstorferstrasse 8 Schmerzsprechstunde 5615 Fahrwangen Hypnosetherapie Tel. 056 667 27 27 Fax 056 667 27 14 www.arztpraxis-pance.ch arztpraxis@pance.ch

Grippeimpfung Freitag, 14. Oktober 2011


Donnerstag, 6. Oktober 2011

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

2–4 8/9 10/11 12 13

Immobilien 14/16 Region 15/17/18 Der Seetaler 19/21 Agenda 22 Szene 23

HINWEIS Diverse Artikel befassen sich mit der Abstimmung zum Ausbau der Wilstrasse in Lenzburg. Lesen Sie auf Seiten 8 und 9.

AZA 5616 Meisterschwanden, Nummer 40, 156. Jahrgang Wochenzeitung für das Seetal rund um den Hallwilersee und den Lindenberg

Seetaler Woche SEITE 13

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Ehrenamtlich

Wachstum

Zankapfel

In der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik jedes Jahr rund 1,5 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Eine davon ist Ruth Ufenast.

In der Kernzone Seon beabsichtigen Coop und Migros neue und grössere Läden zu bauen. Der Gemeinderat unterstützt diese Pläne.

Der Seeweg gilt als sanierungsbedürftig. Nur wie die bauliche Veränderung aussehen und was sie kosten soll, da scheiden sich die Geister.

Ein Festwein für das Jubeljahr in Auenstein Dass zu einem 800-Jahr-Jubiläum auch ein spezieller Wein gereicht werden soll, ist im Weinbaudorf Auenstein klar. Kurzum wurde zur Degustation eingeladen. Beatrice Strässle

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as Jahr 2012 ist für Auenstein ein ganz besonderes, 800 Jahre will man feiern, und das mit Anlässen das ganze Jahr hindurch. Sympathisch die Idee, speziell für dieses Jubeljahr einen Festwein auszuschenken. Vor Kurzem lud das OK 800 Jahre Auenstein die Sponsoren – ohne die das tolle Programm kaum möglich wäre – zur Weindegustation ein. Für diesen besonderen Anlass wurde ein spezieller Ort ausgewählt. Der Herr von Schloss Auenstein, Roger Reller, öffnete seine Garagentore und liess in der stimmig eingerichteten Halle die Gäste einen Blick auf seine Oldtimer werfen. «Es ist mir eine grosse Freude, dass wir in so speziellem Rahmen unsere Gäste begrüssen können», eröffnete OK-Präsident Dr. Rainer Klöti den Anlass. Die Gäste waren Vertreter des Hauptsponsors Jura Cement sowie weitere Sponsoren und Gönner der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen von Auenstein. Der Wein mundete Bevor man jedoch der Aufforderung des Hausherrn: «Sitzt ruhig in die Autos rein, macht die Hauben auf und schaut die Motoren an» Folge leistete, liess man sich von Jakob Hochstrasser, Mitglied des Dekustations-OK, die verschiedenen Festweine, welche selbstredend aus dem Weinbaugebiet Auenstein stammen, präsentieren. Das Degustationskomitee entschied sich für einen roten und weissen

Sie präsentierten die Festweine: OK-Präsident Dr. Rainer Klöti (li.) und Jakob Foto: ST Hochstrasser. Festwein sowie für einen roten Premiumwein. «Dieser Premium ist eine Assemblage von verschiedenen Sorten, welche in Auenstein angebaut werden und am besten zueinander passen», erklärte Jakob Hochstrasser. Von diesem edlen Tropfen konnte nicht gekostet werden, da er noch nicht abgefüllt ist. Doch schon die «normalen» Festweine wussten dem Gaumen zu gefallen. «Er hänkt hüt no chli a», bemerkte Fachmann Jakob Hochstrasser zum Weisswein. Das müsse so sein, damit er im Jubiläumsjahr seine volle Reife erhalte. Deckel oder Zapfen? Auch dieser Frage stellte sich das Degustations-OK mit dem Ergebnis, dass die Weine einen Drehverschluss erhalten

haben. «Einerseits werden die Weine bei Trinkreife abgefüllt und anderseits ist es für das Servicepersonal viel einfacher, einen Verschluss aufzudrehen, anstatt jedes Mal mit dem Korkenzieher zu hantieren.» Nun, der Wein ist ausgewählt, am 1. Januar 2012 wird er zum ersten Mal der Bevölkerung präsentiert. Dies am Neujahrsapéro am 1. Januar um 12.12 Uhr. Weitere Höhepunkte werden der Grenzumgang und das Steinbruchfest am 12./13. Mai, das Jugendfest vom 29. Juni bis 1. Juli, der offizielle Festakt mit dem Dorffest vom 14. bis 16. September sein. Das Jubeljahr wird mit der Silvesterfeier am 31. Dezember abgeschlossen. Weitere Infos über die 800-Jahr-Feier in Auenstein: www.auenstein.ch

Salzkorn Nun lächeln sie wieder . . . Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt. Wir treffen sie auf Strassen, in Wiesen und Gärten an. «Von oben herab» sehen sie uns an Strassenlampen, Hauswänden und Helene Plakatsäulen an. Basler-Märchy Selbst in unseren vier Wänden sind wir nicht vor ihnen gefeit: In der Tagespresse «zeigen sie uns die Zähne», stereotyp lächelnd. Und dies selbst auf der Frontseite. Mit Wahlslogans. Einzelne Slogans sind sogar patriotisch, fast wie in Heimatliedern früherer Zeiten (die man heute nur noch mit leichter Ironie singen kann – Heil dir, Helvetia! ) Die Kandidaten setzen sich für Lösungen von Problemen ein, die auch uns Normalos auf den Nägeln brennen. Sie versprechen, für unsere Anliegen zu kämpfen, falls sie gewählt würden. Sie kämpfen ja bereits; zurzeit im Wahlkampf für sich, später, als Gewählte, (vielleicht) für uns. Eine ganz Reihe von «Polit-Missen und Polit-Mistern Schweiz», die sich zur Wahl stellen, wirken intelligent, sympathisch (und sogar integer). Sie vertreten eine Partei-Doktrin mit Leitsätzen. Leitsätze, denen man teils voll, teils aber auch nie und nimmer zustimmen kann. Ernüchtert stellt man fest, dass kaum eine Partei in allen drängenden Fragen (Migration, Atomausstieg, Umweltschutz, gekröpfter Nordabflug, EU-Beitritt) ausnahmslos exakt in unserem Sinne entscheiden würde. Was tun? Allenfalls eine eigene Partei gründen? Partei «Avanti Svizzera» oder so ähnlich? Unsinn! Viel eher aus der Fülle aller Kandidaten Persönlichkeiten wählen, die unserem (parteipolitisch nicht fixierten) Wunschzettel einigermassen Geltung verschaffen können. Es gibt sie. Damit auch wir (nach den Wahlen) lächeln können. Damit uns das Lächeln nicht im Halse stecken bleibt. Helene Basler-Märchy

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LBA_40_2011  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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