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P.P. 2540 Grenchen

22. November 2012 | Nr. 47 | 73. Jahrgang

Ihr Reinigungs-Profi für Firmen und Private

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

RESTPOSTEN · VERKAUF · RESTPOSTEN Donnerstag, 29. November 2012 14.00 –19.00 Uhr Freitag, 30. November 2012 10.00 –19.00 Uhr Samstag, 1. Dezember 2012 9.00 –12.00 Uhr Wy-Huus Glaus 032 652 25 45 ●

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Büren an der Aare im Winterzauber Eine gelungene Fotobuch-Vernissage.

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Coiffure Chic HerbstTrends? Farbe und Form

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Bilderbuchhafter Wechsel

Wir beraten Sie gerne Rainstrasse 19 2540 Grenchen Tel. 032 653 05 20

Die Kinderbilderbuchtage (KiBiBuTa) in Grenchen sind beliebt, und sie sind erfolgreich. Barbara Banga-Schaad sei Dank. Jetzt übergibt sie das Zepter an Unternehmerin Caroline Möri. SABINE SCHMID (TEXT)

B

arbara Banga-Schaad hat die Kinderbilderbuchtage gegründet. Sie besitzt die Rechte an der Veranstaltung. Und sie hat die KiBiBuTA vier Mal mit grossem Erfolg durchgeführt. Jetzt tritt Barbara Banga-Schaad ins zweite Glied zurück und übergibt die Hauptverantwortung und Führung an Unternehmerin Caroline Möri.

«Ich werde nach wie vor für den fachlichen Teil und die Programmschwerpunkte der KiBiBuTa verantwortlich zeichnen», erklärt Barbara Banga-Schaad.

Toni Bieli zeigt

Caroline Möri: Neue KiBiBuTa-Organisatorin.

Möri leitet unter anderem die Mittelländerausstellung mia Grenchen. «Mit der Powerfrau haben die KiBiBuTa eine kompetente Nachfolgerin gefunden», erklärt Barbara Banga. Der Event profitiere nicht nur von Möris professionellem Know-how, die Unternehmerin werde auch die immer höheren Anforderungen im Marketing- und Infrastrukturbereich erfolgreich meistern. Barbara Banga-Schaad ist auch Präsidentin des Tierschutzvereines Grenchen und Umgebung und mittlerweile zu stark absorbiert, als dass sie die

KiBiBuTa mit dem gewohnten Engagement hätte weiterführen können, erklärt sie ihren Rücktritt. Ausserdem stehen im Tierschutzbereich Reorganisationen an, die einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten. «Ich werde aber nach wie vor für den fachlichen Teil und die Programmschwerpunkte der KiBiBuTa verantwortlich zeichnen», erklärt die engagierte Frau. Ganz will sie nämlich noch nicht die Finger von dem erfolgreichen Event lassen, dazu liegen ihr die Kinderbilderbuchtage zu sehr am Herzen.

Klein- bis Kleinstformate bei Urs Leimer Immobilien AG Bahnhofstrasse 1 in Grenchen Vernissage: Freitag, 23. November 2012 16.30 bis 19.00 Uhr Öffnungszeiten der Galerie: Montag bis Freitag, 7.30 bis 12.00 und 13.30 bis 17.30 Uhr


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Veranstaltungen

Donnerstag, 22. November 2012 | Nr. 47 Sonntag, 2. Dezember 2012, 19.30 Uhr

alt & jung

«FURBAZ» + Band PA R K T H E AT E R GRENCHEN www.parktheater-grenchen.ch

Ticketverkauf: PreOffice GmbH, Grenchen GmbH, Grenchen –Tel. 079 631 54 87 oder unter www.parktheater-grenchen.ch/ticketing Preise: von Fr. 35.– bis Fr. 40. –

Adventskonzert mit Tourneestart in Grenchen! Der Name FURBAZ ist ein herausragender Begriff in der Schweizer Musikszene. Die Medien wählen für diese Musikformation oft das Prädikat «legendär». Ihre Konzerte sind immer ausverkauft. Ein Musikereignis, das man sich nicht entgehen lassen darf: echte Weihnachten!

Sonntag, 25. November 2012

Christkindlimäret 10 –17 Uhr Christkindlimäret 10 –13 Uhr Brunch-Buffet (Reservation erwünscht) Erwachsene Fr. 24.– Kinder ab 7 Jahren Fr. 13.– Verkauf von Backwaren, Bastelund Handarbeiten Geschenkartikel Kuchenbuffet Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Alterszentrum am Weinberg Däderizstrasse 106 2540 Grenchen und DIE AUSSTELLER Tel. 032 654 06 53 An der diesjährigen Grewa konnte am Stand von Banz Optik ein interessanter Wettbewerb gemacht werden. Es ging darum, zu schätzen, wie viele Brillenetuis sich in dem grossen Behälter befinden. Fast 400 Personen (und ein Hund!) haben mitgemacht. Die richtige Lösung lautet: 209 Etuis. Hier die glücklichen Gewinnerinnen: 1. Preis: Doris Jörg, Grenchen (210) Alpenrundflug für 2 Personen 2. Preis: Alice Rohrbach, Grenchen (211) Sonnenbrille nach Wahl 3. Preis: Anita Wirz, Bettlach (212) Gutschein für Fr. 100.– Herzlichen Glückwunsch!

Altersprüfung

M

eine Töchter (21 und 24) regen sich immer auf, wenn sie am Kiosk oder im Laden beim Kauf von Alkohol oder Zigaretten nach einem Ausweis gefragt werden. Besonders dann, wenn sie mit dem Auto vorfahren. Beide sind der Meinung, man sehe ihnen doch an, dass sie schon über 18 Jahre alt seien. Unter uns gesagt, als Vater kann ich mir manchmal auch fast nicht vorstellen, dass alle meine Kinder schon erwachsen sein sollen, aber das ist eine andere Geschichte. Wenn ich mich zurückversetze, in den Nebel der Geschichte, und daran denke, wie es war, als ich 18 wurde, da kann ich ihre Ansicht verstehen. Die Zeiten ändern sich. Heute wäre es ein Kompliment, wenn mich mal eine Verkäuferin nach dem Ausweis fragen würde. Doch leider geschieht dies nicht mehr. Als ich dies kürzlich meinem Kollegen Kurt erzählte, wusste er (wie immer) Rat: «Ich kann dir da eine Salbe empfehlen», schwärme Kurt, «einmal auftragen, und du siehst gleich fünf Jahre jünger aus.» Ich rechnete: einmal auftragen, gleich fünf Jahre - acht mal auftragen würde also vierzig Jahre jünger bedeuten. Ich wäre wieder 17! Als mir Kurt aber gestand, dass seine Frau neuerdings mit Kosmetika handelt, wollte ich nichts mehr davon wissen. Kurts Frau ist nämlich nur hinter dem Geld her! Also traute ich dem Erfolg irgendwie nicht mehr. Aber wenn mich einmal an einem Kiosk eine Verkäuferin nach dem Ausweis fragen würde also freuen würde es mich schon ...

Paul-Georg Meister

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v. l.: Anita Wirz, Martin Banz, Doris Jörg, Alice Rohrbach

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.77 / mm farbig CHF 1.20 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Joseph Weibel und Sabine Schmid, ständige MitarbeiterInnen: Sandra von Ballmoos, Stefan Kaiser, Dagmar Pauli Tel. 032 652 66 65 oder 079 607 24 61 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 21 879 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 47 | Donnerstag, 22. November 2012

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Zairi Femija, Ajtene+Bekim Werner-Strub-Strasse 1, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Umbau Bauplatz: Werner Strub-Strasse 1 / GB-Nr. 4612 Planverfasser: Brunner Hans-Peter, Römerstrasse 18 4552 Derendingen Einsprachefrist: 6. 12. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Städtische Werke Grenchen SWG Marktplatz 22, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Abbrüche Bauplatz: Brühlstrasse 5–15, Riedernstr. 21A + D+44 GB-Nr. 1515 Planverfasser: MatchMy GmbH,Studmattenweg 18 2532 Magglingen Einsprachefrist: 6. 12. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Estaplan AG, Härkingerstrasse 19 4629 Fulenbach Bauvorhaben: Abbrüche + Neubau EFH Bauplatz: Dählenstrasse 12+12A / GB-Nr. 5558 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 6. 12. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Velo Süd GmbH, Bahnhofstrasse 54 2540 Grenchen Bauvorhaben: Nutzungsänderung OG alt: Ausstellraum, neu: Wohnung Bauplatz: Bahnhofstrasse 54 / GB-Nr. 5899 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 6. 12. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 22. November 2012

Baudirektion Grenchen

Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Dienstag, 27. November 2012, 17.00 –19.00 Uhr im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23 Sitzungszimmer im 1. Stock. Stadtkanzlei Grenchen

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 25. November 10.00 Uhr Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag. Pfarrerin Kornelia Fritz, Pfarrer Marcel Horni und Pfarrer Peter Bärtschi. Dienstag, 27. November 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle, Tunnelstrasse. Markuskirche Bettlach Sonntag, 25. November 10.00 Uhr Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Totengedenken. Pfarrer Roland Stach. Mitwirkung des Jodlerclubs Bettlach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 24. November 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier mit dem Cäcilienchor. Sonntag, 25. November 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Taufe. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. 17.00 Uhr Konzert in der Kirche. Dienstag, 27. November 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle. Mittwoch, 28. November 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. November 9.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. 19.30 Uhr Kolping-Gedenkfeier mit Eucharistie. Freitag, 30. November Hl. Andreas 8.00 Uhr Eucharistiefeier. 17.30 Uhr Versöhnungsfeier für die Erstkommunikanten und ihre Familien. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 25. November Kein Gottesdienst in der christkatholischen Kirche. Gemeinde für Christus GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 25. November 9.30 Uhr Missionsgottesdienst mit Missionarin Margrit Brechbühler und Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 25. November 10.00 Uhr Gottesdienst.

Sonntag, 25. November 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

Heute inserieren, morgen profitieren

Vielfältiges Angebot an

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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung auf Montag, 26. November 2012, 19.30 Uhr im Zwinglihaus in Grenchen Traktanden: 1. Neugestaltung Innenraum Zwinglikirche / Budgetkredit Nr. 300.5030.01 Investitionsrechnung Verschönerung Zwinglikirche / Erläuterung des Projektes 2. Budget 2013 / Genehmigung 2.1 – Laufende Rechnung 2.2 – Investitionsrechnung 2.3 – Festlegung des Steuerfusses 3. Finanzplan 2014–2017 / Kenntnisnahme 4. Kurzer Rückblick des KG-Präsidenten auf das 2. Semester 2012 5. Verschiedenes Die Unterlagen können während der Büroöffnungszeiten in der Verwaltung bestellt, eingesehen oder bezogen werden, Telefon 032 654 10 20. Der Kirchgemeinderat


Gr enchen

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k n i E hr

G r e n i n s c i h n b e e l n r e s f u a lädele • flaniere • begägne Prominente i KÜche Ü h wählen ähl Grenchen h ...

Ăœs he Chune t’s Wo d rt:

‌TONI Lardo und ANANT Yiaduray haben 22 Jahre im Opera Prima, Gäste aus dem Seeland und der ganzen Welt mit ihrer italienischen Spitzenkßche (in allen Gourmetfßhrern genannt) bekocht und verwÜhnt. ...Nun ßbernimmt die Koch-Brigade vom Opera Prima die KochlÜffel im Ristorante Crescendo in Grenchen, Bahnhofstrasse 33–35.

Nach 2-jähriger Aufbauarbeit unternimmt die Geschäftsfßhrung einen weiteren w eiteren Schritt, um das Ristorante Crescendo als Treffpunkt della Cucina Italiana zu etablieren und meint: Die ‚›-Sterne sind uns noch nicht so wichtig, uns freut es, die Gäste, Geschäftskunden, Familien mit Kindern, junge und ältere Geniesser zu ßberraschen und zu verwÜhnen und dies erst noch preiswert! Lilian, Toni und Anant, Francesco vom Crescendo

ristorante crescendo *****

Cucina Italiana Antipasto | Frutti di Mare | Carne | Pesce | Dolce | Formaggio | Vino jeden Tag 3 Mittags-Menß oder Business Lunch Reservieren Sie Ihren Tisch mittags + abends Privat-, Firmen-Events fßr 10–50 Personen

Geschlossen: Sonntag Mo-Abend, Sa-Mittag

Herzlich willkommen zum Gourmet-Erlebnis im...

Bahnhofstrasse 33–35 | 2540 Grenchen | Tel. 032 652 54 55 Ihre Gastgeber: Lilian, Toni Lardo, Anant, Francesco sowie das Team

,KU )LUPHQDQODVV EHLXQVLP*UHQFKQHU+RI ) UMHGHV%XGJHWGDVNXOLQDULVFKH$QJHERW :LUDUUDQJLHUHQRUJDQLVLHUHQNRFKHQXQGVHUYLHUHQ LQGLYLGXHOOH%DQNHWWHI U,KU8QWHUQHKPHQRGHU,KUHQ 9HUHLQ) UJHOXQJHQHXQGXQYHUJHVVOLFKH$QOlVVH VRUJWGDV©*+7HDPª :LUIUHXHQXQVDXI,KUHQ%HVXFK 5REHUW/DVNL ,KU*UHQFKQHU+RI7HDP *UHQFKQHU+RI_5REL¶V(QRWHFD %DKQKRIVWUDVVH_ LQIR#JUHQFKQHUKRIFK_LQIR#URELVHQRWHFDFK ZZZJUHQFKQHUKRIFK_ZZZURELVHQRWHFDFK

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Grenchen

Nr. 47 | Donnerstag, 22. November 2012

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Ein Morgen auf der Jagd im Revier 3 An fünf Samstagen von Oktober bis Dezember trifft sich die Jagdgesellschaft Bettlachstock zur Treibjagd. Ein Höhepunkt für die Jäger, ein geselliger Anlass. Jürg Möri liess sich am vergangenen Samstagmorgen auf der Jagd über die Schulter blicken und erzählt, was ein Jäger alles tut. Es kommt deutlich mehr zusammen, als Rehe dem Metzger zu liefern.

mal begonnen habe, einzugreifen, könne man nicht mehr aufhören. Der Rehbestand würde sich im Leberberg jährlich verdoppeln, schösse man keine mehr. Natürlich gebe es den Luchs. Doch ein Luchs reisse ein Reh pro Woche und im Kanton Solothurn leben rund 20 Luchse. Als Jäger versteht Möri die Natur deutlich besser als sonst wer, aber einige Rätsel bleiben. Zweimal pro Jahr zum Beispiel zählt die Gesellschaft in der Grenchner Weite den Hasenbestand. Er war gesunken von 40 auf nur noch drei Hasen pro 100 ha, dann wieder auf 30 angestiegen und ist heute aus unerklärlichen Gründen erneut rückläufig. «Wir schiessen freiwillig keine Hasen»

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT UND BILD)

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s ist neblig bis hoch über Bettlach, kühl, ein Herbstmorgen. Vor der Hütte der Jäger am Bettlachstock winseln die Hunde, nur leise. Sie sind perfekt erzogen, aber aufgeregt. An diesem Samstag ist offene Jagd, laute Jagd, Treibjagd. Alle Begriffe meinen dasselbe: Lärmende Treiber, Menschen und Hunde, scheuchen das Wild Richtung schiessende Jäger. «Den ersten Trieb jagen wir im Dählwiteli. Wir jagen Wildschweine, Rehe und Füchse. Wir jagen mit Schrot, also Wildschweine nur, wenn sie kleiner als kniehoch sind», weist Toni Dalhäuser an, draussen vor der Jagdhütte. Er leitet die Jagd im 1450 ha grossen Revier 3, eines von neun Revieren von Grenchen bis Flumenthal im Hegering Leberberg. Rund 15 Jäger umrahmen Toni Dalhäuser. Einer von ihnen ist Jürg Möri, Jäger seit er 20 Jahre alt ist. Früher war Jürg Möri täglich unterwegs mit Gewehr und Hund, heute, 67-jährig, seltener. «Das Revier 3 ist ein gutes für uns Jäger. Es hat wenig Leute im Wald, wenig Bewegung. In der Gegend Weissenstein gibt es sehr viel mehr Wanderer und Biker. Das Wild ist dauernd gestört. Gestresste Tiere sind mager», erklärt Jürg Möri. ●

Wann man am meisten Chancen hat, ein Reh zu treffen

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Wochenthema

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NEWS

LENGNAU

Tag der offenen Türe I Die Tierarztpraxis von Dr. med. vet. Martin Gugelmann (Solothurnstrasse 28) in Lengnau öffnet am Samstag seine Türen. Von 10 bis 16 Uhr können die neuen Praxisräumlichkeiten besichtigt und Glühwein und Züpfe genossen werden. Die Tierarztpraxis hat seinen Standort neu in Lengnau; der Praxishauptsitz im solothurnischen Luterbach bleibt aber weiterhin bestehen. www.mobile-kleintier-praxis.ch

GRENCHEN

Tag der offenen Türe II

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Die Hunde, allermeist Treibhunde, werden nervös. Es geht bald los. Vita, die 7-jährige Grosse MünsterländerHündin von Jürg Möri, ist ein sogenannter Schweisshund. Möri ist oft mit ihr unterwegs, wenn er als freiwilliger, vereidigter Wildhüter angefahrene oder verletzte Tiere suchen muss. Wenn sie eines erwischt, tötet sie es. Als Treibhund wäre sie viel zu schnell. Die Jäger sind von der Hütte zum Dählwiteli gefahren. Zu Fuss gehen sie an die zugewiesenen Standorte. «Rehe sind Sprinter. Nach hundert Metern pausieren sie. Auf offenem Feld rennen sie sehr schnell, aber nur bis in den Wald hinein. Dort verhoffen sie, dort also machen sie eine Verschnaufpause. Das ist die Chance für den Jäger», sagt er. Er setzt sich am Waldrand auf sein Faltstühlchen, blickt auf das Feld hinaus, in den Ne●

bel rein. Schiessen wird er nicht. «In diesen Nebel hinein zu schiessen, wäre ein Verbrechen.»

Ja, Jagen bedeutet auch töten Um neun Uhr beginnt der Lärm der Treiber. Der Nebel verschluckt die Geräusche. Er trieft, tropft von den Bäumen herunter. Lange Zeit bewegt sich nichts. Dann. Wie Schatten sind sie zu erkennen. Zwei Rehe flüchten quer über das Feld. Auch wenn Jürg Möri und Vita die Jagd gewohnt sind, spürt man ihre Anspannung. «Ja, es ist Jagd, die Ernte des Jägers und nein, wir schiessen nicht nur die kranken und die schwachen», sagt Jürg Möri offen. Für den Normalverbraucher komme Rehrücken vom Metzger, doch die Wahrheit sei anders.

Die Natur zu verstehen ist enorm schwierig «Der Mensch versteht die komplexen Zusammenhänge in der Natur viel zu wenig», sagt er. Wenn man ein-

Jürg Möri und Vita am Waldrand im Dählwiteli. Hier sitzt ein Jäger bei der Treibjagd nur zum Beobachten, nicht zum Schiessen. Getriebene Rehe sind auf offenem Feld viel zu schnell und kommen erst im Wald wieder zum Stehen; sie verhoffen, nennt man das. Plötzlich, aus dem Nebel raus, ein drittes Reh. Es läuft auf Jürg Möri zu. Würde er im Wald sitzen, wäre es ihm direkt vor das Gewehr gerannt. Eine verpasste Chance? «Ich weiss nicht, wie manches Reh ich in meinem Leben schon geschossen habe.»

«Zum Znacht essen wir Leberli in der Hütte», erklärt Toni Dalhäuser. Ein Festessen nach einem Tag auf der Jagd, der am Samstagabend nach insgesamt drei Trieben mit fünf erlegten Rehen sowie einem geschossenen Fuchs zu Ende ging.

Tourneestart in Grenchen

NEWS

Zum 3. Mal gastieren «Furbaz» in Grenchen. Den Künstlern gefällt es so gut bei uns, dass Sie aus Verbundenheit die jährliche Tournee in Grenchen starten. Das Auftaktkonzert findet am 2. Dezember 2012 im Parktheater Grenchen statt.

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er Name «Furbaz» ist ein Begriff in der Schweizer Musikszene. Die Medien wählen für diese Musikformation oft das Prädikat «legendär». Furbaz & Band eroberten mit ihrer Musik die Herzen der Menschen in ganz Europa, vertraten die Schweiz am internationalen Song Contest, gewannen den grossen Prix Walo für die besten Unterhaltungskünstler des Jahres und erhielten für ihre Weihnachtsmusik bereits zwei goldene Schallplatten.

Alle Erwartungen übertroffen Vom 26. bis 28. November öffnen die Tagesstrukturen Zentrum TAZ Grenchen sowie der Mittagtisch Lindenhaus Grenchen ihre Türen. 26., 27.11.12: Normalbetrieb, Besichtigung durch Lehrpersonen und Eltern jederzeit möglich (ohne Voranmeldung). Im Schülerhort Präsentation der Zufriedenheitsumfrage bei Kindern, Eltern und Lehrpersonen. 28.11.12: Wie Mo und Di, zusätzlich geöffnet für Behörden, Presse, Kooperationspartner, Ehemalige, Zukünftige und Interessierte. Öffnungszeiten Morgentisch: 7.30 bis 8.15 Uhr (Schulhaus IV), Mittagstisch 11.30 bis 14 Uhr im Lindenhaus. Schülerhort: 13.30 bis 18 Uhr (Mittwoch bis 17 Uhr).

Die Jagd wird abgeblasen, drei lange und dreimal drei kurze Töne sind das Zeichen. Zurück auf der Wegkreuzung, Waidmannsheil. Drei Jäger waren erfolgreich, zwei Rehe und ein Bock haben sie getroffen. Eigentlich hätte jeder es hören sollen. Zwei Töne sind das Zeichen für einen erlegten Fuchs, drei Töne bedeuten ein Reh, vier eine Wildsau. Doch der Nebel hat auch diese Töne getilgt. Bei der Hütte werden die erlegten Rehe aufgebrochen, ausgenommen. Sie gehören der Gesellschaft. Das erste Recht hat der Schütze, wenn er es nicht will, verkaufen die Jäger es einem Metzger oder einem Wirten.

Der Jagdleiter Toni Dalhäuser orientiert die Jagdgesellschaft Bettlachstock, wo und vor allem was an diesem Tag gejagt wird: Wildschweine, Rehe und Füchse. Alles andere war an dem Samstag tabu. In orangen Warnwesten die Treiber, in grün die Jäger.

Das war Waidmannsheil: ein erfolgreicher Tag auf der Jagd

Über 100’000 Zuschauer haben in den letzten Jahren eines der Konzerte von «Furbaz» besucht und das Fernsehen beschäftigte sich vor kurzem mit der Frage: «Was macht den Erfolg der «Furbaz» aus?» Die Quintessenz lautete: Die Freude der «Furbaz» am Singen und Musizieren - der musikalische Funke, der das Publikum erfasst. Mit den Eurovisions-Auftritten im «Musikantenstadl» und der Weihnachtssendung «Weihnachten auf Gut Aiderbichl» aus Salzburg begann eine neue internationale Laufbahn. Die Konzerte in den überfüllten Kirchen

GRENCHEN

Eusebiushof 27. November 2012, 20.00 im Eusebiushof, Versammlung der Röm. Kath. Kirchgemeinde Grenchen zwecks Genehmigung des Voranschlages 2013. Interessant dabei ist die beantragte Steuersenkung auf 17 %, die in der öffentlichen Einladung im Kirchenblatt Nr. 24 infolge eines Fehlers in der Druckerei irrtümlich mit 7 % angegeben wurde. Die Verwaltung legt Wert auf die Publikation dieser Korrektur.

Furbaz & Band starten ihre Tournee mit einem Adventskonzert am 2. Dezember 2012 im Parktheater Grenchen. und schönsten Konzertsälen der Schweiz haben die kühnsten Erwartungen der Gruppe «Furbaz» übertroffen. Die Reaktion der Medien war überwältigend. Ein Musikereignis, das man sich nicht entgehen lassen darf: Echte Weihnachten!

Vorverkauf www.parktheater-grenchen.ch/ticketing oder Telefon 079 631 54 87. ●

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Tickets zu gewinnen

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Adventskonzert Furbaz & Band Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 Ort: Parktheater Grenchen Beginn: 19.30 Uhr Der Grenchner Stadt-Anzeiger verlost 2 mal 2 Tickets für das Adventskonzert der Furbaz & Band.. Rufen Sie uns nächsten Freitag, 30. November 2012 um 9 Uhr an. Die ersten Anrufer erhalten 2 mal 2 Tickets. Telefon 032 652 66 65

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Programmauszug: Auf diese Lieder darf man sich freuen

Stille Nacht / Clara Notg | La Vergine Degli Angeli | Go Tell It On The Mountain | Einmal im Jahr | The Prayer | Il Pign Schumbrader | A Christmas Halleluja | Nadal, Nadal | White Christmas | Amacing Grace | Messa di Dalla Musica | Amigos Para Siempre | Rejoice | Petit papa Noël | Viver Senza Tei u.v.m.

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Jahreskonzert

GRENCHEN

Am Sonntag, 2.12.2012 findet in der alten Turnhalle Grenchen die internationale Rassekatzenausstellung statt. Öffnungszeiten: 09.15 bis 17.30 Uhr.

Rassekatzen

GRENCHEN

Am Samstag, 24.11.2012 um 20.15 Uhr findet im Parktheater das Jahreskonzert der StadtMusik Grenchen statt. Eintritt frei.


Bei uns dreht sich alles um Tiere, sogar in der Lyrik sind (7!!!) Tiere versteckt:

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Tierisch

von A–Z

Wieviel Auslauf braucht ein Hund? Je nach Rasse, Alter und gesundheitlichem Zustand ist der Auslaufbedarf bei Hunden unterschiedlich. Grundsätzlich muss ein Hund aber mehrmals täglich an die frische Luft kĂśnnen. Nicht nur um sein Geschäft zu verrichten. Mindestens zwei längere Spaziergänge von je einer Stunde Dauer muss jedem Hund zugestanden werden. Neben Bewegung und ganzheitlicher Anregung brauchen Hunde auch Kontakt zu ihren Artgenossen. Ausgedehnte und abwechslungsreiche Spaziergänge decken diese BedĂźrfnisse ab. Viele Gartenbesitzer sind der Ăœberzeugung, ein grosser Garten wĂźrde auch die nĂśtige Bewegungsfreiheit liefern. Das ist ein Irrtum. Der Garten kann die täglichen Spaziergänge hĂśchstens unterstĂźtzen, aber niemals ersetzen. Der Tierschutzverein erhält in letzter Zeit immer wieder Meldungen Ăźber Hundehalterinnen und Hundehalter, die ihren Tieren nicht einmal den gesetzlich vorgeschriebenen Auslauf zugestehen. So werden Hunde oft den ganzen Tag in der Wohnung eingesperrt und/oder erhalten nur morgens, mittags und abends kurz die MĂśglichkeit, ihr Geschäft draussen zu verrichten. Das kann nicht akzeptiert werden! Tiere kĂśnnen ihre Rechte nicht selbst einfordern. Sie sind auf Menschen angewie-

sen, die sich fßr sie einsetzen. Sprechen Sie säumige Hundehalterinnen und Hundehalter direkt an. Verlangen Sie eine Veränderung fßr das betroffene Tier. Sollte keine Veränderung eintreten, kontaktieren Sie uns bitte. Am besten ßber das Meldeformular auf unserer Homepage www.tierschutzgrenchen.ch

032 622 96 85

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Büren / Seeland

Nr. 47 | Donnerstag, 22. November 2012

Wo man sich noch kennt und grüsst ARCH sei zwar eine Agglomerationsgemeinde, räumt Gemeindepräsident Christian Röthlisberger ein. Dennoch habe sich die Gemeinde den idyllischen Dorfcharakter erhalten können. STEFAN KAISER (TEXT, BILD)

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ie Gemeinde Arch liegt friedlich zwischen Aare und Bucheggberg an einem sanften Hang. Gemeindepräsident Christian Röthlisberger ist gleichzeitig das dienstälteste Gemeinderatsmitglied und hat sich die Zeit genommen, mit uns einen Blick auf seine Gemeinde zu werfen. Wenn er Zeit habe, sei er gerne zu Fuss im Dorf unterwegs, freue sich ab den vielen alten Fachwerkhäusern und diskutiere gerne mit den Leuten. «Den schönsten Ort in Arch finde ich oben bei der Kirche», erklärt Röthlisberger, «von dort aus hat man einen guten Blick auf Dorf und das Aaretal mit den Flussschlaufen.»

Mitwirkung erwünscht Dahinter erhebt sich am Jurasüdfuss die zehnmal grössere Stadt Grenchen. «Wir sind natürlich eine Agglomerationsgemeinde», räumt Christian Röthlisberger ein. Das merke man vor allem daran, dass sich viele Leute nicht stark für die Gemeinde engagieren. «Die Archer dürften ein bisschen offener sein und sich mehr fürs Gemeindewohl einsetzen», wünscht sich Röthlisberger. Ein Beispiel: An der Ge-

«Die Archer dürften ein bisschen offener sein und sich mehr fürs Gemeindewohl einsetzen», wünscht sich Gemeindepräsident Röthlisberger. meindeversammlung im Mai fasste der Gemeinderat den Auftrag, im Rahmen der laufenden Fusionsabklärungen mit Rüti und Leuzigen für eine bessere Diskussionsgrundlage zwei zusätzliche Leute aus der Bevölkerung mit einzubeziehen. Aber es hat sich bis heute noch niemand dazu bereit erklären können. Dennoch ist Christian Röthlisberger stolz darauf, dass sich Arch trotz der Nähe zu Grenchen den ländlichen

Dorfcharakter habe erhalten können: «Hier in Arch kennt und grüsst man sich eben noch und es herrscht eine gute Gesprächskultur.»

Regional gut vernetzt Und die Gemeinde ist verkehrstechnisch und auch politisch gut vernetzt. Der Autobahnanschluss liegt gleich vor der Tür, und im öffentlichen Verkehr ist Arch gut mit Bus (Grenchen) und Postauto (Solothurn-Büren) er-

schlossen. Ein Standortvorteil ist sicher auch das Schulangebot: Arch bietet das gesamte Spektrum an, von der Kindertagesstätte über Kindergarten und Primarschule bis zur Sekundar- und Oberstufe. Auch politisch ist Arch überregional gut vernetzt. Die Gemeinde ist Mitglied im Verein Seeland Biel/Bienne sowie in der Regionalplanungsgruppe Repla Grenchen-Büren. «Im einstigen Bürenamt sind wir auf eine gut funktionierende überkantonale Zusammenarbeit angewiesen», betont Röthlisberger. Ein Beispiel hierzu ist die Abdeckung der Spitalambulanz von Grenchen. Nachdem aus dem fernen Bern verfügt wurde, dass Arch künftig nur noch vom Spital Biel aus bedient werden soll, wehrten sich die Leute, sammelten Unterschriften und es musste «mit Bern ein offenes Wort geführt werden», erinnert sich Christian Röthlisberger. Und es hat sich gelohnt: Arch darf wieder von der Ambulanz Grenchen bedient werden, und es hat sich auch gezeigt: Wenns ans «Läbige» geht, steht die Archer Bevölkerung sehr wohl für ihre Gemeinde ein.

Präsidenten gewählt wurde. Die Gemeinderatsarbeit drehe sich derzeit viel um Reformen, etwa im Schuloder Sozialwesen, bei der Strommarktliberalisierung oder der bereits erwähnten Fusionsabklärung. Und Röthlisberger kann gut verstehen, wenn man nach Feierabend im schönen Arch einfach ausspannen will. Die intakte Natur um Arch, mit Naherholung in Wald oder an der Aare lade dazu förmlich ein. Mit zwei Turnhallen und dem Gemeindesaal ist Arch auch für die knapp 20 Dorfvereine attraktiv. Und dann steht im nächsten Jahr bereits wieder ein grosses Dorffest an: Arch feiert die 777 Jahre seit der ältesten bekannten urkundlichen Erwähnung. Und wer weiss: Vielleicht lässt sich am Fest der eine oder die andere «Neu-Archerin» für ein Engagement in der Gemeinde überreden. ●

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FAKTEN ÜBER ARCH

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Urkundliche Ersterwähnung: Älteste bekannte Bezeichnung als «Archo» in einem Landtauschvertrag von 1236 Einwohnerzahl 2011: 1531 Höchster Punkt: Beim Awanger 572 m.ü.M. Tiefster Punkt: Aareufer, 429 m.ü.M. Fläche: 617 Hektaren Steuersatz: Gemeinde 1,82, Staat 3,06 Einkaufsmöglichkeiten: Volg, Bäckerei Hunziker Vereine: knapp 20 Vereine

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777 Jahre Arch

Doch der 56-jährige Metzger, der bei Bell in Oensingen arbeitet, ist sich bewusst, dass die Gemeindearbeit zuweilen abstrakt sein kann und das Privatleben einschränkt. Röthlisberger selber war Jahre in verschiedenen Kommissionen tätig, bevor er vor zehn Jahren in den Gemeinderat nachrutschte und vor drei Jahren zum

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Menschen

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«Meine Fantasie ist meine Oase» Sie brauchen nicht viele Worte und erzählen trotzdem grosse Geschichten: Bilderbücher. Sie sollen die Kinderstuben zurückerobern, das war ein Ziel von Barbara Banga-Schaad, als sie vor fünf Jahren die Kinderbilderbuchtage ins Leben gerufen hat.

Warum sind Bilderbücher wichtige Begleiter in der Kindheit? Sie fördern die Sozialkontakte, Bilderbücher schaut man gerne zusammen an, mit Eltern, Geschwistern, Freunden. Bilderbücher unterstützen den Spracherwerb, wenn Sachen benannt werden, Gespräche stattfinden. Und das Wichtigste: Bilderbücher regen die Fantasie an. Und mit viel Fantasie kommt man einfach besser durchs Leben.

SABINE SCHMID (TEXT)

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arbara Banga-Schaad, vor fünf Jahren haben Sie die Kinderbilderbuchtage gegründet, warum? Ich habe bereits vor zehn Jahren an dieser Idee herumgesponnen. Im Zeitalter von Fernsehen, Handy, Video hat das Bilderbuch in vielen Kinderstuben seinen Platz verloren. Ich wollte ihm seinen Platz zurückgeben, den Wert von Bilderbüchern neu aufleben lassen, Kinder wieder für Bücher begeistern. Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Nein, überhaupt nicht, es gibt auch Bilderbücher für Erwachsene. Und Erwachsene freuen sich auch an Kinderbüchern. Ich zum Beispiel bin ein grosser Fan von Kinderbilderbüchern. Und Sie dürfen täglich darin lesen … (lacht) Ja das ist so, als Kindertagesstättenleiterin kenne ich viele Bilderbücher … Welches sind Ihre Lieblingsbilderbücher? Nun da gibt es viele. Spontan denke ich an die Geschichte vom Wolf, der erkennen muss, dass Schönheit nicht das Wichtigste im Leben ist: «Ich bin

Barbara Banga-Schaad hat die Kinderbilderbuchtage ins Leben gerufen. (Bild: Hanspe-

Ist das so? Ja natürlich. Meine Fantasie ist meine Oase, eine Stube, in die ich mich zurückziehen kann, dort kann ich die Welt wieder bunt malen, wenn sie einmal nicht so bunt ist. Sein Gegenüber mit Fantasievollem überraschen, Geschichten erfinden und andere bereichern … Wer Fantasie hat, wird mit offenen Armen empfangen, da bin ich überzeugt.

ter Baertschi)

der Schönste im ganzen Land» von Mario Ramos heisst der Band. Auch «Billy der Seeräuber» ist ein zauberhaftes Buch und natürlich die Bildergeschichten von Alois Carigiet, «Schellenursli», «Flurina und das Wildvöglein», … Ich nehme an, Ihre Liebe zu Bilderbüchern gründet in Ihrer eigenen Kindheit? Ja, wir hatten viele Bücher daheim, und es gibt da eine Geschichte, an die ich mich gerne, wenn auch nur vage erinnere. Leider weiss ich den Titel nicht mehr. Heiss geliebt habe ich auch einen Klassiker, der heute höchst umstritten ist: «Joggeli söll ga Birli

schüttle!» von Lisa Wenger. Breites Format, simple Zeichnungen, einfache Verse, ein fauler Kerl, dem erst die Peitsche seines Meisters Beine macht. Die Kinder lieben es - auch heute noch. Ja, ich erinnere mich, ein tolles Buch. Die Vorbehalte an der fragwürdigen Moral der Geschichte teilen Sie aber nicht? Nein überhaupt nicht. Wir leben nicht in einer heilen Welt. Kinder verarbeiten auf diese Weise Grausamkeiten. Sie stellen sich darauf ein, dass im Leben nicht immer eitel Sonnenschein herrscht. Und sie lernen, dass es Dinge gibt, die man nicht machen darf.

Was hat ein Bilderbuch, das bei Kindern gut ankommt? Das ist schwierig zu sagen, manchmal sind es genau die Bücher, die mir persönlich nicht gefallen und pädagogisch nicht sehr wertvoll sind, die bei Kindern gut ankommen. Ich schätze Bücher, die einen Sinn haben und Zeichnungen, die die Fantasie anregen. Bilder ohne Rahmen zum Beispiel, sie kann das Kind weiter ausmalen …

von den Leuten immer viel gefordert habe, manchmal vielleicht zu viel. Ich kann mich jetzt voll und ganz auf das Programm konzentrieren, auf den Inhalt, auf das, was ich gerne mache und gut kann. Ich habe mir sozusagen die Rosinen herausgepickt. Und mit Caroline Möri eine Frau gefunden, die nun ebenfalls das tut, was sie am besten kann, nämlich Events organisieren. Genau. Wir sind ein sehr gutes Tandem, wir verstehen uns gut, wir denken ähnlich, gehen mit demselben Engagement an die Arbeit. Caroline Möri hat Durchsetzungsvermögen, sie ist zielorientiert, sie ist eine Schafferin, das gefällt mir … Wann finden die nächsten Kinderbilderbuchtage statt und was können Sie uns bereits heute darüber verraten? Ende November 2013, und verraten wird noch nichts, nur dass es wieder etwas Besonderes gibt, etwas Spezielles, das nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt … ●

Wer inseriert, bleibt in Erinnerung.

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Die Kinderbilderbuchtage finden jeweils an zwei Tagen zu einem bestimmten Thema statt. Das Programm ist vollgepackt mit spannenden Workshops, offenen Spielbereichen, Leseanimation uns so weiter und so fort. Letzteres wird übrigens von gelernten Leseanimateuren durchgeführt: Kinder werden spielerisch an Bücher herangeführt und Erwachsene erfahren, wie man Bildergeschichten spannend erzählt und wie das Kind am meisten profitiert.

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Ihre Begeisterung für Bilderbücher scheint riesig und doch geben Sie die Kinderbilderbuchtage auf? Ich gebe sie nicht auf, ich trete nur von der Spitze zurück. Die zeitliche Belastung wurde einfach zu gross, zumal ich eine Perfektionistin bin und


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AZ

Stellenmarkt/Empfehlungen

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Menschen

Nr. 47 | Donnerstag, 22. November 2012

Jetzt beginnt das Fernweh Amelia Scicolone ist lyrischer Koloratursopranistin. Das heisst, sie singt besonders leicht besonders hoch. Wer ihre Stimme, ihre Kraft, ihren Ausdruck erleben will, hat demnächst Gelegenheit. Die Grenchner Sängerin tritt Anfang Dezember in Bettlach als Solistin auf in Georg Friedrich Händels «Der Messias». Sie schätzt Konzerte in der Heimat und steht auf dem Sprungbrett in die weite Welt.

gen laufen die Tonaufnahmen für Demo-CDs. Diese sendet sie an Agenturen. Bei den Sängern sei es wie im Modelbusiness. Man werde über Agenturen vermittelt. Solche Vermittlungen können in die ganze Welt gehen, nach Südamerika zum Beispiel. «Es ist einfach schön, mit der Arbeit die Welt kennenlernen zu können», sagt sie. Am allerliebsten wären ihr die grossen Opernbühnen. «Ich bin ein Bühnenmensch, ich mag auch das Schauspielern.»

«Meine Zukunft hat (auch) mit Glück zu tun»

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SANDRA VON BALLMOOS (TEXT UND BILD)

Es freut mich, dass der Dirigent Markus Oberholzer mich als Sängerin in der Region wahrgenommen hat», sagt Amelia Scicolone. Die Sopranistin tritt am Adventskonzert der Leberberger Instrumentalisten und des Sinkgreises Leberberg zusammen mit drei weiteren Solisten auf. Dieses Jahr präsentieren sie «Der Messias». Amelia Scicolone will ihn möglichst so singen, dass man sie versteht, auch die Worte, nicht nur den generellen ●

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DER MESSIAS

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Samstag, 1. Dezember, 20 Uhr und Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr, St. Klemenzkirche Bettlach Singkreis Leberberg und die Leberberger Instrumentalisten Amelia Scicolone, Sopran Barbara Erni, Alt Emanuel Heitz, Tenor Oliver Zimmer, Bass Dirigent: Markus Oberholzer

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Ob als Opernsängerin in einem festen Ensemble oder als freischaffende Sängerin als Gast bei Produktionen: «Ich bin gespannt, was kommt. Meine Zukunft hat auch mit Glück zu tun.» Das Timing stimmt. Als Sängerin habe man bis 30 Zeit, sich zu etablieren, im Gegensatz zu einem Instrumentalisten, der früher bereit sein müsse. Das Instrument Stimme muss sich entwickeln können, weil es natürlich ist und sich somit immer wieder verändert. «Singen ist Spitzensport. Man muss einen gesunden Lebensstil haben», sagt sie. Die Adventszeit sei sehr intensiv bei Sängern, so muss man die Stimme schonen und versuchen gesund zu bleiben. Sie entbehrt viel, ist manchmal einsam. Doch damit lebt die engagierte, junge Frau. Der Mensch sei zu sehr vielem fähig, davon ist sie überzeugt. Bis jetzt hat sich die harte Arbeit gelohnt. «Wer viel leistet, wird gesehen. In der Schweiz gibt es sehr viel Ohr für Musik», sagt die Künstlerin. Sie ist Stipendiantin der Friedl Wald Stiftung und des Migros-Kulturprozent. Ja, Amelia Scicolone arbeitet streng, aber hat das Glück auf ihrer Seite.

In der Musikschule Grenchen unterrichtet Amelia Scicolone Sologesang und übt am Flügel auch für sich. «Töne pauken» nennt sie das. Aufwand und Ertrag stehen für die Sängerin im Gleichgewicht, der Einsatz lohnt sich. Ausdruck. Doch in hohen Tonlagen ist es schwierig, Vokale deutlich auszusprechen. «Mir ist wichtig, dass ich singe, was in den Noten steht. Die Komponisten haben sehr genau geschrieben, was sie wollen», sagt die 27-Jährige Berufsmusikerin. Im Leberberger Singkreis kennt sie einige Leute, aus dem Publikum werden einige sie kennen. Heimatgefühle. «Wenn man mit dem Gesang Menschen berühren kann, und sie einem das nach dem Konzert auch sagen, freut mich das sehr.» Sie will eine umgängliche, herzliche, gesellige Sängerin sein, die man nach dem Konzert ansprechen darf. Diesen persönlichen Kontakt mag sie. «Ich möchte nicht,

dass die Leute nur zu mir aufblicken. Es ist für jeden schön, wenn seine Arbeit geschätzt wird, und er das hört.»

Studieren, Chöre leiten, unterrichten Bald ist die Basis komplett beisammen, bald hat sie die Ausbildung abgeschlossen. Ihr erstes Studium hat sie zum Master of Arts in Musikpädagogik gebracht. Seit einigen Jahren unterrichtet sie an Gymnasien als Stellvertreterin Schulmusik. An der Musikschule Grenchen und an der Musikschule Lengnau Büren a.A. lehrt sie Sologesang. Sie ist Chorleiterin zweier Chöre, vom ZAP-Chor und von Breathing Space. Dank den Laienchören verlerne sie nicht, Freude zu ha-

ben an kleinen Fortschritten und kann der Déformation professionelle vorbeugen. Nun ist Amelia Scicolone im Abschluss ihres zweiten Studiums, zum Master in Arts of Performance, früher Konzertdiplom genannt. «Es gehört sich, dass man dieses Studium macht und abschliesst, wenn man konzertieren will», sagt sie. Und das will sie.

Die weite Welt ist in Griffnähe Sie arbeitet, sie ist motiviert, sie blickt vorwärts. «Meine Ziele sind immer hoch gesteckt», sagt sie. Im Moment fühlt sie sich auf dem Sprungbrett in eine neue Welt, will sich ablösen vom Student-Sein. In diesen Ta-

Im Streiflicht: Buchvernissage in Büren an der Aare

Das Aarestädtli im Wintermantel

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er viele Schnee im letzten Winter bescherte dem passionierten Fotografen Ulrich Gribi aus Büren viele Städtli-Ansichten. Mit Kommentaren versehen vom ehemaligen Bürener Lehrer und Historiker Martin Stotzer, mal schalkhaft augenzwinkernd, mal zeitlos hintergründig entstand daraus ein zauberhaftes Fotobuch, das auch Auswärtigen einen interessanten Blick auf das Landstädtchen eröffnet.

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

Der Bürener Historiker Martin Stotzer hat die Winterbilder von Ulrich Gribi lyrisch, schalkhaft und hintergründig kommentiert.

Freunde von Ueli Gribi (v.l.): Urs und Verena Finger, Lothar und Monika Bruder sowie Silvia Neuenschwander.

Martin Stotzers Urgrosskinder Mael und Nayeli mit ihren Eltern Flurina und Marco Piccapietra.

Gemeindepräsidentin Claudia Witschi und ihr Nachbar Michael Keller halten den Bildband für ein «gutes Geschenk mit vielfältigen Texten».

Zu Gast an ihrem alten Arbeitsort: Der ehemalige Gerichtssekretär Peter Schneider aus Diessbach mit alt Oberrichter Andreas Jäggi aus Ins. ●

DIE FAKTEN

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Anlass: Fotobuch-Vernissage «Büren an der Aare im Winterzauber» Gastgeber: Ulrich Gribi (Fotograf) und Martin Stotzer (Historiker) Stimmung: familiär und unterhaltsam Kulinarik: Apéro mit Berner Züpfe Buchbestellung: www.editiongribi.ch

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Literarisch interessierte Damenrunde: Elisabeth Schicker, Margrith Grandjean und Hanni Mühlheim.

Das Quartett Bürgüm mit den Bürenern Hannes Loosli, Tom Schneider und Franziska Schneider-Stotzer sowie Leo Gosteli aus Gümligen.

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Veranstaltungskalender

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Foto: ZVG. Gemeinsam noch stärker

Eröffnungsfeier Höhere Fachschule für Technik Mittelland – Abend der offenen Türen am Standort Grenchen Aus drei wurde eins – seit dem ersten August arbeiten die drei Höheren Fachschulen für Technik, die HFE Biel, die HFT-SO und die HFT Biel unter dem Dach einer privaten Trägerschaft zusammen. Unter dem Leitsatz «Gemeinsam noch stärker» bietet die Fachschule an den beiden Standorten in Biel und Grenchen hochwertige Ausbildungen zum Techniker HF an. Im Rahmen der Eröffnungsfeier lädt

die Höhere Fachschule für Technik Mittelland ein zur freien Besichtigung der Schule. Es erwarten Sie: • Inspiration Technik, spannende Projekte, internationale Wettbewerbe • Festwirtschaft • Musikalische Unterhaltung mit In Mission of Tradition Freitag, 30.November, 18.30–21 Uhr Berufsbildungszentrum BBZ, HFT Mittelland, Sportstrasse 2, 2540 Grenchen

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DONNERSTAG, 22. NOVEMBER 20.00: «Letschti Liebi». Komödie von Joe DiPietro, Dialektbearbeitung von Jörg Schneider. Mit Jörg Schneider. Abendkasse ab 19 Uhr. Parktheater, Lindenstrasse 41.

FREITAG, 23. NOVEMBER

20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

SONNTAG, 25. NOVEMBER 14.30: «Gastauftritt: 75 Jahre Pfadi Johanniter Grenchen». Führung. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

16.30: Bilderausstellung von Toni Bieli. Klein- bis Kleinstformate. Vernissage. Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–12/ 13.30–17.30 Uhr. Der Künstler ist freitags von 16–17.30 Uhr anwesend. Bis 5. April. Galerie Urs Leimer Immobilien AG, Bielstrasse 1.

17.00: Chœur de Chambre Jurassien. Geistliche und weltliche Chormusik der Romantik für Chor a cappella. Leitung: Mark Kölliker. Eintritt frei, Kollekte. Zwinglikirche, Zwinglistrasse 9.

MITTWOCH, 28. NOVEMBER 19.00: Musizierstunde der Musikschule Grenchen. Eintritt frei. Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35. 19.30: Parteiversammlung 2012/2 der FDP.Die Liberalen. Parktheater (Foyer).

SAMSTAG, 24. NOVEMBER 14.30: «Gastauftritt: 75 Jahre Pfadi Johanniter Grenchen – seit 1937 die Pfadiabteilung der Stadt Grenchen». Führung durch die Ausstellung. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 20.15: Jahreskonzert der StadtMusik Grenchen. Anschliessend Tanz und Unterhaltung mit Peter Mutti. Eintritt frei, Kollekte. www.stadtmusik-grenchen.ch Parktheater, Lindenstrasse 41.

Sonate in B-Dur KV 281 von Wolfgang Amadeus Mozart, aus «Pièces pittorespues et poétiques» von Melanie Bonis (1858–1937) und die Sonate B-Dur D 960 von Franz Schubert. Bachtelen (Girardsaal), Bachtelenstrasse 24.

DONNERSTAG, 29. NOVEMBER

Evelyne Grandy spielt im Girardsaal. 17.00: Klavierkonzert von Evelyne Grandy. Die Solothurnerin spielt die

19.00: «Entwicklung der Industriearchitektur und des Marketing in der Uhrenindustrie». Vortragszyklus «Aus der Geschichte der Uhrenindustrie». Referenten: René Koelliker (Kunsthistoriker), Lorenz Aebischer (Auguste Reymond SA). Kultur-Historisches Museum (Marti-Schenk-Raum).

Foto: ZVG. StadtMusik Grenchen

Jahreskonzert StadtMusik Grenchen Das Jahreskonzert ist das Resultat einer intensiven und inspirierenden gemeinsamen musikalischen Entwicklung zwischen den Musizierenden der StadtMusik Grenchen und dem Gastdirigenten Rainer Ackermann. Ein abwechslungsreiches Klangerlebnis erwartet Sie! Im Anschluss an das Konzert: Tanz und Unterhaltung mit Peter

Mutti, Büren a. A., grosse Verlosung, Kuchenbuffet. Jahreskonzert StadtMusik Grenchen Samstag, 24. November, 20.15 Uhr Parktheater, Lindenstrasse 41, 2540 Grenchen Eintritt frei, Kollekte Das Konzertprogramm ist ersichtlich unter: www.stadtmusik-grenchen.ch.

> EINSENDUNGEN

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DONNERSTAGS AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

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Galerie Urs Leimer Immobilien AG, Bielstrasse: Bilderausstellung von Toni Bieli. Klein- bis Kleinstformate. Der Künstler ist freitags von 16–17.30 Uhr anwesend. Bis 5. April. Mo–Mi 7.30–12/13.30–17.30 Uhr Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Gastauftritt: 75 Jahre Pfadi Johanniter Grenchen – seit 1937 die Pfadiabteilung

der Stadt Grenchen». Bis 20. Dezember. Die Ausstellung widmet sich schwerpunktmässig der Grenchner Pfadigeschichte der letzten 75 Jahre. «Mein Name ist Euseb – 200 Jahre Eusebiuskirche Grenchen». Bis 4. Februar. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression 2012». Ausstellung für Druckgrafik. Bis 20. Januar. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: Alex Mariani: «Zeitlose Abstraktion». Bis 10. Februar. Während den Schalteröffnungszeiten

9.00–10.30: Nordic Walking. Auskunft: 032 652 62 23. Holzerhütte.

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15.00–16.30: Volkstanz. Leitung: Rita Sigrist, 032 618 14 11. Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 47/2012

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