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094_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 94 I 179. Jahrgang I Freitag, 19. Dezember 2025

Hohe Belastung befürchtet

Erfolgreiche Qualifikation

Die Fändweid bei der Knonauer Industrie im Hasental eignet sich als Umschlagplatz für Kies und Aushub. Nicht alle sind erfreut. Seite 17

Das CCL-Curlingteam um Bonstetter Skip Andrin Schnider darf an die Schweizer Meisterschaften vom 23. bis 28. Februar in Bern. Seite 27

Spital Affoltern erstmals seit Jahren in den schwarzen Zahlen

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Jahre alt wäre Edith Piaf heute geworden. Eine Hommage auf die Sängerin. Seite 24

«Aeugst ist und bleibt Energiestadt.» Seite 5 Nicole Beck, Gemeinderätin. (Bild Marianne Voss)

Zahlreiche Neuerungen beim grössten Arbeitgeber der Region Florian HoFer

Keine Zukunft fürs Märtkafi

Kaum ein Unternehmen im Bezirk beschäftigt die Gemüter der Einwohnerinnen und Einwohner so sehr wie das Spital Affoltern. Auch deshalb, weil es mit 550 Mitarbeitenden der grösste Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Knonauer Amt ist.

Während der letzten zwei Jahre wurde das Märtkafi an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern von KulturAffoltern und dem Familienzentrum betrieben. Nun teilen die beiden Vereine mit, dass es nicht möglich gewesen sei, das Märtkafi kostendeckend zu betreiben. Man habe nach Lösungen für einen Weiterbetrieb gesucht, sich nun aber entschlossen, das Projekt zu beenden. Dies hat nun den Stadtrat dazu bewogen, den Betrieb des Märtkafis per Ende 2025 gänzlich einzustellen, wie die Stadt in einer eigenen Mitteilung schreibt. Das Märtkafi wird morgen Samstag ein letztes Mal geöffnet sein. (red)

Mehrere Personalwechsel in den letzten zwei Jahren Einerseits war die von vielen Menschen aus dem Bezirk hochgeschätzte Einrichtung aufgrund mehrerer Personalwechsel (ein geräuschvoller Abgang eines leitenden Arztes im Sommer 2024, der Weggang von Spitaldirektor Lukas Rist

Seite 17 ANZEIGEN

«Die ganze Akzeptanz des Spitals hängt vom Notfall ab.» Stefan Gyseler, Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim des Spitals Affoltern

samt dem Finanzchef Mathias Rechsteiner) herausfordernd. Andererseits plagen finanzielle Sorgen (2024 wies das Spital einen Verlust von fast 900 000 Franken aus) seit Jahren das Spital. Wegen der Unsicherheiten in personeller, finanzieller und strategischer Hinsicht

Ist wieder in den schwarzen Zahlen: das Spital Affoltern. Im Bild der Eingangsbereich. (Bild Florian Hofer) machten sich Anfang 2025 Verwaltungsratspräsident Stefan Gyseler und sein Vize im Verwaltungsrat, Erwin Höfliger, ans operative Geschäft und übernahmen gemeinsam die Funktion des CEO. Sie kündigten an, bis Jahresende wieder abzutreten beziehungsweise wieder ihre angestammten Funktionen zu übernehmen und der designierten Nachfolgerin als CEO, Irene Christen, das Feld ab dem 1. Januar 2026 zu überlassen. Im Interview mit dem «Anzeiger» hat Gyseler nun eine Bilanz aus einem Jahr Spital-CEO gezogen und dabei eine Reihe von Neuerungen kommuniziert:

Von Mani Matter zu Heavy Metal

Street-Workout neu in Bonstetten

In dieser Ausgabe lanciert der «Anzeiger» die neue Serie «Junge Musizierende aus dem Säuliamt». Regula Zellweger stellt in loser Folge junge Talente aus dem Musikbereich vor, die aus dem Bezirk Affoltern stammen. Als Ersten traf sie den 18-jährigen Gymnasiasten Raffael Simonet aus Wettswil. Für ihn ist das Gitarrespielen weit mehr als ein Hobby; er komponiert, textet und nutzt Computersoftware zum Aufnehmen, Bearbeiten, Mischen und zur Notation. Seine Kollegen müssen als Versuchskaninchen herhalten. «Sie geben mir ehrliche Rückmeldungen – und genau das bringt mich weiter», so Simonet. Wohin, das wird sich zeigen, der junge Musiker steht noch am Anfang seiner Karriere. (red)

Ab sofort steht auf dem Gelände der Sekundarschule Bonstetten eine StreetWorkout-Anlage für Jung und Alt bereit. Die Anlage nutzt das eigene Körpergewicht und bietet vielfältige Übungen, die Kraft, Beweglichkeit und Körperbeherrschung fördern. Wie die Schulleitung mitteilt, wurde das Projekt komplett in diesem Jahr geplant, umgesetzt und fertiggestellt. Es kam dank finanzieller Beiträge des Sportamts Kanton Zürich sowie der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon zustande. «Ein gelungenes Beispiel dafür, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zu einem Mehrwert für die ganze Region führt», schreibt die Schulleitung in der Mitteilung. (red)

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So hat sich das Spital Affoltern von zwei Kaderärzten getrennt, und zwar von der Leitung Notfall. «Wir hatten das Gefühl, dass wir unsere Ziele mit der bisherigen Besetzung nicht erreichen würden», sagt Gyseler dazu. Der Notfall gilt als eine Paradedisziplin im Spital Affoltern: «Die ganze Akzeptanz des Spitals hängt vom Notfall ab.»

Trennung gleich von mehreren Abteilungen Getrennt hat man sich auch von der Abteilung Pneumologie und der gynäko-

logischen Sprechstunde. In beiden Fällen wurde eine Nachfolgelösung gefunden. Die Abtretung der Dialyseabteilung im OVA-Areal ans Triemli ist noch Gegenstand von Verhandlungen. In finanzieller Sicht ist es in diesem Jahr besser gelaufen. Nach den Verlusten der vergangenen Jahre kündigt Gyseler einen Gewinn von 1.5 Millionen Franken an. Dies sei das Resultat der zahlreichen Massnahmen im strategischen Bereich im ablaufenden Jahr, so der abtretende CEO.

Das ganze Interview auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55

Danksagung Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Theodor Frank erfahren durften.

Unser Dank geht an alle Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunde, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet und ihm Freundschaft geschenkt haben.

Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Wir danken dem Spital Affoltern für die palliative Begleitung und die kompetente und liebevolle Betreuung.

Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Dezember 2025

Die Trauerfamilie

Affoltern am Albis, 19. Dezember 2025 Notariat Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

24. September 1948 – 10. Dezember 2025

Entsorgung Weihnachten 2025 / Neujahr 2026 Die Entsorgung in Affoltern am Albis findet über die Feiertage wie folgt statt: Kehrichtabfuhr Die Sammlungen an den Freitagen, 26. Dezember 2025 und vom 2. Januar 2026 fallen aus. Stattdessen wird westlich der Bahnlinie an den Samstagen, 27. Dezember 2025 und 3. Januar 2026 gesammelt. Grüngut Die Grüngutsammlung bleibt unverändert.

Öffnungszeiten Weihnachten/ Neujahr Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt vom 22. Dezember 2025 bis und mit 4. Januar 2026 geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte direkt an die Bossardt Bestattungen AG unter der Telefonnummer 044 710 99 70. Gerne sind wir ab Montag, 5. Januar 2026, ab 8.30 Uhr, wieder für Sie da.

Entsorgungsstelle Öki-Hof bis 31. Dezember 2025 Mittwoch, 24. Dezember 2025, 7.30 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr Donnerstag, 25. Dezember 2025, geschlossen Freitag, 26. Dezember 2025, geschlossen Mittwoch, 31. Dezember 2025, 7.30 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr Entsorgungsstelle ZEN ab 1. Januar 2026 Donnerstag, 1. Januar 2026, geschlossen Freitag, 2. Januar 2026, geschlossen Ab dem 3. Januar 2026 gelten die normalen Öffnungszeiten. Öki-Mobil Die Öki-Touren vom Freitag, 26. Dezember 2025 sowie vom Freitag, 2. Januar 2026 fallen aus. 19. Dezember 2025 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Affoltern am Albis Am 14. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Madeleine Elmiger geb. Blunier geboren am 23. Januar 1950, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung findet am Dienstag, 23. Dezember 2025, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt. 19. Dezember 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am 11. Dezember 2025 ist in Stallikon ZH gestorben:

Häberli Markus geboren am 3. Juli 1966, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Rifferswil Am 14. Dezember 2025 ist in Rifferswil (ZH) gestorben:

Moser geb. Helfenstein, Marianne Else geboren am 22. Juli 1948, wohnhaft gewesen in Rifferswil ZH. Die Beisetzung findet am Freitag,9. Januar 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Rifferswil statt, anschliessende Abschiedsfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Rifferswil. 19. Dezember 2025 Bestattungsamt Rifferswil

Wettswil am Albis Am 16. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Trachsler geb. Müller Erika geboren am 20. Oktober 1939, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Abdankungsgottesdienst am Dienstag, 23. Dezember 2025, um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten. Bestattungsamt Wettswil am Albis

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grosi, Schwester, Gotti, Schwägerin und Tante

Hanna Zemp-Treuthardt

Auflage des öffentlichen Inventars Das öffentliche Inventar über den Nachlass des Andreas Heinrich Dubs, geb. 18. November 1965, Bürgerort: Maschwanden ZH, wohnhaft gewesen: Bühlstrasse 2, 8933 Maschwanden ZH, gest. 7. April 2025, liegt den Beteiligten bis zum 30. Januar 2026 beim Notariat Affoltern zur Einsicht auf.

Danke, für deine gute Laune, für dein offenes Ohr, für deine Herzlichkeit, für deine tollen Ideen, für viele lustige Stunden, für unbezahlbare Erlebnisse, für wunderbare Momente, für deine Liebe, für DICH!

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2025/2026 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 22. Dezember 2025, bis und mit Freitag, 2. Januar 2026, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Vom 22. bis 24. Dezember 2025 sowie vom 29. bis 31. Dezember 2025 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 9.00 – 11.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Nutzungsplanung: Privater Gestaltungsplan Ernst Schweizer AG, Anpassung Öffentliche Auflage

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Aus unserem Leben bist du gegangen, deine aufrichtige Liebe wird uns fehlen, doch in unseren Herzen wirst du für immer in Erinnerung bleiben.

In stiller Trauer Silvia und Kelly Morland-Zemp Austin und Gagan, Isabella Pius und Sladjana Zemp Sveti, Sandra (Prija) Milunka Geschwister und Anverwandte

Betrifft 8908 Hedingen Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Auflage und Kontaktstelle Gemeinde Hedingen Zürcherstrasse 27 8908 Hedingen Angaben zur Auflage: Die Auflage umfasst folgende Unterlagen: – Änderungsplan Privater Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG» Mst. 1:1000 – Privater Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG» Mst. 1:1000 – Planungsbericht nach Art. 47 RPV, Änderungen Privater Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG – Geänderte Gestaltungsplanvorschriften Die Unterlagen liegen während der Auflagefrist vom 19. Dezember 2025 bis 17. Februar 2026 bei der Gemeindeverwaltung Hedingen auf und stehen auf der Homepage hedingen.ch elektronisch zur Verfügung. Rechtliche Hinweise Während der Auflagedauer kann sich jedermann zur Vorlage äussern. Einwendungen sind bis spätestens am 17. Februar 2026 (Poststempel) schriftlich an den Gemeinderat Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zu richten. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 17. Februar 2026

Die Beisetzung findet auf dem Friedhof Mettmenstetten am Dienstag, 30. Dezember 2025, um 13.00 Uhr, die Abdankung um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche statt. Im Gedenken an Hanna unterstütze man die Schweizer Berghilfe, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Hanna Zemp-Treuthardt. Traueradresse: Pius Zemp, Rainstrasse 11, 8912 Obfelden

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

In aller Stille und im engsten Familien- und Freundeskreis nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann und unserem Schwiegersohn

Markus Häberli 3. Juli 1966 – 11. Dezember 2025 Wir danken Dir für all die Liebe und Fürsorge, die Du uns in Deinem Leben gegeben hast. Du hast bis zum Schluss gekämpft und Deine Krankheit mit grosser Würde getragen. Du wirst in unseren Herzen für immer bei uns bleiben. In Liebe Jessica Zanolari Daniela Zanolari Tullio Zanolari deine Freunde Wir werden seine Asche zu einem späteren Zeitpunkt der Natur übergeben.

Bestimmung elektronische Plattform www.amtlichenachrichten.ch als rechtsverbindliches amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Ottenbach Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 15. Dezember 2025, gestützt auf § 7 Gemeindegesetz (GG. LS 131.1), § 1 Gemeindeverordnung (VGG, LS 131.11) und Art. 17 Abs. 2 Ziffer 1 Gemeindeordnung (GO), die elektronische Publikationsplattform www.amtliche-nachrichten.ch als rechtsverbindliches amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Ottenbach ab 1. Februar 2026 bestimmt. Der Beschluss liegt während den Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung Ottenbach zur Einsicht auf bzw. kann auf www.ottenbach.ch und www.amtlichenachrichten.ch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 19. Dezember 2025 Gemeinderat Ottenbach

Traueradresse: Jessica Zanolari, Luegisland 6, 8143 Stallikon

So viele Pfade, einst beschritten, so viele Gipfel, einst erklommen. Nun geht der Weg zum stillen Tal, wo du in Frieden ruhst. Dankbar für die gemeinsame Zeit und in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von unserem

Roland Josef Burkard * 13.01.1943

† 12.12.2025

In stiller Trauer Priska Burkard Sibille Maurer Burkard Robin Maurer und Natalie Schwenk Kimmo Maurer und Annina Sollberger Thea Maurer Patrick Maurer Die Urnenbeisetzung findet im Familien- und Verwandtenkreis statt am Montag, 05. Januar 2026 um 11.00 Uhr Friedhofskapelle, Zwillikerstr. 27, 8910 Affoltern a.A. Bei der anschliessenden Abdankungsfeier sind alle eingeladen. Traueradresse: Sibille Maurer, Heglerstrasse 7a, 6285 Hitzkirch Anstelle von Blumen gedenke man der "Schweizer Wanderwege", 3007 Bern, Postkonto 40-14552-5, IBAN CH48 0900 0000 4001 4552 5, Vermerk: Trauerfall Roland Burkard


Bezirk Affoltern

«Anzeiger» über die Festtage Der «Anzeiger» erscheint über die Festtage ausnahmsweise nur einmal, statt zweimal pro Woche. Und zwar am Dienstag, 23. Dezember, und am Mittwoch, 31. Dezember. Ab dem 6. Januar erscheint die Zeitung dann wieder im gewohnten Rhythmus. Das «Anzeiger»Team wünscht allen Leserinnen und Lesern schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr! (red)

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Bruno Honegger aus Knonau feiert seinen 90. Geburtstag am Sonntag, 21. Dezember. Seine Familie möchte ihm sagen, dass er so bleiben soll, wie er ist, und wünscht ihm von Herzen viel Glück, Gesundheit und weiterhin viele schöne Momente. Wir schliessen uns dem gerne an!

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» schicken Sie uns Ihre Gratulationshinweise bitte per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä), Stv. Chefredaktorin, Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Selina Brodmann (bros), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts 27 155 Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 19. Dezember 2025

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Ambulantes Angebot wird kleiner Im Interview erläutert der CEO des Spitals Affoltern, Stefan Gyseler, die Strategie stationären Leistungszahlen sukzessive in den ambulanten Bereich umgelagert werden. Das heisst: Wir werden die Palette des ambulanten Leistungsangebots nicht vergrössern und uns vermehrt auf die Kernaufgaben konzentrieren.

Florian HoFer «Anzeiger»: Stefan Gyseler, wenn der Spitaldirektor und gleichzeitig auch der Finanzchef gehen, wie im November 2024 angekündigt, dann gibt das viel Unsicherheit. Wie überraschend war das für Sie? Stefan Gyseler: Das ist tatsächlich alles etwas schnell gegangen. Die Kündigungsfrist von Lukas Rist hätte sechs Monate betragen. Aber: Das Spital war stark unter Druck, endlich einmal in die Gewinnzone zu kommen. Wir haben uns deshalb zusammengesetzt mit dem Ziel, eine ideale Lösung zu finden. Die Ziele mit externen Interims-Kräften zu erreichen, erschien uns nicht realistisch. Das hätte zu Unsicherheiten auch beim Personal geführt. Also haben sich Erwin Höfliger und ich entschieden, die CEO-Rolle ab März zu teilen. Das ist aber kein Nebenjob. Allerdings. Aber wir haben uns die Arbeit auch geteilt. Erwin Höfliger, der Rechtsanwalt ist, hat sich vor allem um die Rechtsfragen, die Pflege, die Gastronomie und das Gebäudemanagement gekümmert. Ich war zuständig für ärztliche Belange, die Finanzen und den strategischen Teil. Erzählen Sie uns davon. Was haben Ihre strategischen Bemühungen ergeben? «Fit for Future» haben wir das Konzept genannt, in dem wir unsere strategischen Handlungsfelder definierten. Das grosse Ziel war die Etablierung des Spitals in der Gewinnzone. Zwei sehr wichtige Aspekte waren die Optimierung des Notfalls und die Schärfung der ambulanten Angebotsstrategie.

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Personen stehen in einem Pool für personelle Engpässe bereit.

Obwohl der Notfall wohl kaum kostendeckend betrieben werden kann? Das ist so. Aber: Uns geht es darum, dass ein funktionierender Notfall für die Bevölkerung hier im Bezirk ganz wichtig ist. Die ganze Akzeptanz des Spitals hängt davon ab. Das ist wichtiger als die direkten betriebswirtschaftlichen Aspekte. Dazu muss man jedoch das ganze Spital betrachten. Heute sind wir ein Spital mit drei stationären Spezialgebieten Altersmedizin, Palliative Care, Psychiatrie und einem 24-Stunden-Notfallzentrum. Mit den Einnahmen, die wir vor allem mit den stationären Angeboten erwirtschaften, kann man den Notfall querfinanzieren. Früher war vom Gesetzgeber her klar, dass es bei einem Notfall auch eine Chirurgie braucht. Wir sind jetzt, nachdem uns der Kanton in einem Pilotprojekt den sogenannten «Notfall light» bewilligt hat, das erste Spital im Kanton, das ohne Chirurgie auskommt. Nicht jeder Notfall braucht doch einen Chirurgen zur Behandlung? 90 Prozent der Notfälle im Spital Affoltern sind Hausarztfälle. Internistische stationäre Patientinnen und Patienten können bis zu drei Nächte für einen Kurzaufenthalt bei uns aufgenommen werden. Für die Beurteilung eines Notfalls mit einem Chirurgen sprechen wir uns mit den Spezialisten im Stadtspital Zürich (Triemli) ab. Von wie vielen Notfällen reden wir im Jahr? 2024 waren es etwa 10 000. Der Notfall dürfte bei den meisten Patienten und Patientinnen viel zu reden geben. Denn nicht immer läuft es dort aus Patientensicht gut. Der Notfall ist die am meisten kritisierte Abteilung in einem Spital. Das heisst nicht, dass wir die Kritik nicht ernst nehmen, und es ist unser Bestreben, dass wir die Qualität

Mit welchen konkreten Folgen? Wir haben die Pneumologie verkauft. Der Standort im OVA-Areal hinter dem Bahnhof wurde an eine Pneumologiefirma mit mehreren Standorten in der Schweiz verkauft. Diese Firma übernimmt den Arzt und die beiden MPA. Für die Patientinnen und Patienten ändert sich eigentlich nichts. Sie gehen an den gleichen Ort wie bisher und werden von den gleichen Personen betreut.

Zieht sich zum Jahresende als CEO des Spitals Affoltern auf sein Verwaltungsratsmandat zurück: Stefan Gyseler. (Bild fh) auf der Notfallstation steigern können. Was tun Sie dafür? Wir möchten die Zusammenarbeit mit den Hausärzten, die Abläufe und vor allem die Wartezeiten und die ärztliche Kompetenz verbessern. Unter anderem haben wir uns von zwei Kaderärzten getrennt, und zwar von der Leitung Notfall. Wir hatten das Gefühl, dass wir unsere Ziele mit der bisherigen Besetzung nicht erreichen würden. Haben Sie schon Ersatz gefunden? Am 1. Januar fängt ein neuer Leitender Arzt an. Wir haben auch zwei neue Oberärzte eingestellt und sind im Gespräch und beim Probearbeiten mit weiteren Notfall-Internisten. Wir stocken also auf. Beim Personal und bei der Qualität. Wie viele Leute arbeiten dann auf der Notfallstation? Bei den Kaderärzten werden es zwischen 400 und 450 Prozent Stellenprozent sein – es sind noch nicht alle Verträge unterzeichnet – dazu kommen weitere 700 Stellenprozente für die Assistenzärzte und die sehr gut ausgebildete Notfallpflege. Das Ziel ist, dass die Patientin bzw. der Patient zufrieden nach Hause geht. Das tut man meist, wenn man nicht zu lange warten muss und kompetent behandelt wurde. Viele Spitäler kämpfen mit zu hohen Kosten im Zusammenhang mit dem Personalmangel und der Beschäftigung von Temporärpersonal. Wir auch. Wir versuchen dem Problem damit zu begegnen, dass wir einen Pool geschaffen haben, in dem sich etwa 150 Personen befinden. Auf diese können wir bei Engpässen zurückgreifen. In diesem Pool befinden sich bisherige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, frühere Temporärkräfte, die sich nun im Pool neu anstellen liessen und auch neu rekrutierte Mitarbeitende. Von der Besoldung her ist das so geregelt, dass der Job attraktiver wird, wenn sie mehr eingesetzt werden können. Ich habe aber auch noch grossen Respekt vor einem anderen Kostenblock. Der wäre? Die IT. Im Moment sind wir in der Umstellung des Abrechnungsmodells für die ambulanten Leistungen von Tarmed auf Tardoc. Das elektronische Gesundheitsdossier wird wohl sehr teuer. Dann wird der Schutz vor Cyberkriminalität immer wichtiger. Wir haben ja hochsensible Daten bei uns. Eine Chance sehe ich dafür bei der KI. Da gibt es ein Riesenpotenzial, vor allem bei der Prozessoptimierung, wobei das auch erstmal Geld kosten wird.

Sie haben neben den eingangs erwähnten stationären Angeboten, die offenbar profitabel sind, auf ihrer Website ein ganzes Sammelsurium von ambulanten Angeboten. Was passiert mit denen? Bei den drei angesprochenen Bereichen im stationären Bereich wollen wir uns eine klare Marktposition verschaffen. Da sind wir führend im Kanton Zürich, was uns die Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli auch bestätigt hat. Aber? Bei den ambulanten Positionen sind wir nicht ganz klar. Das heisst: Wir müs-

«Wir werden einen Jahresgewinn von rund 1.5 Millionen Franken ausweisen können.» sen das anders machen und unsere Positionierung schärfen. Was wollen Sie anders machen? Neben dem Platzproblem und einer verbesserten Kommunikationsstrategie gilt es, die Frage zu beantworten, ob das ambulante zum stationären Angebot passt und ob wir dieses Angebot kostendeckend führen können. Wir haben ambulante Leistungen wie zum Beispiel die Onkologie, die Kardiologie oder die Gastroenterologie, deren Spezialisten vor Ort einerseits für unsere stationären Patientinnen und Patienten sehr wichtig sind und andererseits auch zuweisen, indem ihre ambulanten Patientinnen und Patienten stationäre Leistungen benötigen, die das Spital Affoltern anbietet. Auf diese Weise können Patienten und Patientinnen sehr lange von der gleichen medizinischen Fachperson betreut werden. Es geht auch darum, dass wir die Abhängigkeiten von einzelnen Ärztinnen und Ärzten, die eine bestimmte Leistung ambulant anbieten, reduzieren. Wir müssen also schauen, dass wir in den ambulanten Disziplinen, die wir weiter bewirtschaften wollen, mehr als einen Arzt oder eine Ärztin beschäftigen können. Dabei müssen wir auch darauf achten, dass wir unsere Dienstleistungen kostendeckend anbieten können. Das heisst auch, dass wir die Patientenzahl und damit auch den Umsatz in diesen Leistungsbereichen erhöhen müssen. Viele Spitäler setzen auf die Strategie «Ambulant vor Stationär». Sie nicht? Wir forcieren es weniger. Unsere stationären Patientinnen und Patienten werden sich auch in Zukunft nicht ambulant behandeln lassen. Wir haben hier nicht die Bedenken, dass unsere

Am gleichen Ort im OVA-Areal ist auch noch eine Dialysestation. Was passiert damit? Die Dialysestation gehört zu 50 Prozent dem Spital Affoltern und zu 50 Prozent dem Stadtspital Zürich (Triemli). Wir sind in dieser Disziplin noch nicht kostendeckend und es werden nun Gespräche zwischen dem Stadtspital und dem Spital Affoltern geführt, dass die Leistungserbringung vom Triemli übernommen wird und sie uns für die Infrastrukturkosten entschädigen. Ein weiteres Beispiel: Im Bereich Gynäkologie hatten wir einen Vertrag mit dem SeeSpital Horgen, damit hier in Affoltern an zwei Tagen in der Woche gynäkologische Sprechstunden angeboten werden. Nun haben wir mit der gleichen Ärztin eine Lösung mit einer gynäkologischen Praxis hier in Affoltern gefunden. Gelegentlich wird sie als Konsiliarärztin Patientinnen im Spital betreuen, die nicht zu ihr in die Praxis gehen können. Das Spital bietet also keine gynäkologische Sprechstunde mehr an? Wir verzetteln uns sonst einfach zu viel. Die jungen Patienten und werdenden Mütter gehören nicht zur Zielgruppe des Spitals Affoltern. Das hatte ich gemeint, dass wir mit unserem Leistungsangebot eine klarere Marktpositionierung suchen müssen. Wichtig war uns, dass die bisherigen Patientinnen immer noch von der gleichen Ärztin betreut werden, und dies auch in Affoltern, in einer Gynäkologiepraxis. Für unsere stationären Patienten arbeiten wir nun mit dieser Ärztin einen Konsiliararztvertrag aus, dass wir die MutterKind-Patientinnen zu ihr schicken dürfen und sie bei Bedarf für unsere stationären Patientinnen zu uns ins Spital kommt. Das grosse Ziel ist der wirtschaftliche Erfolg, also schwarze statt roter Zahlen. Wir haben ein recht gutes Jahr gehabt in finanzieller Hinsicht. Wir werden einen Jahresgewinn von rund 1.5 Millionen Franken ausweisen können. Das erfüllt uns alle mit Stolz. Sie schauen also zufrieden auf das ablaufende Jahr zurück? Ich glaube, dieses Jahr haben das Spital und die Mitarbeitenden an Stolz gewonnen. Wir werden in der Branche als gutes Spital wahrgenommen. Das merkt man auch an den Bewerbungen für den Notfall und die anderen Fachbereiche, da sind mehr als früher eingegangen. Das gibt mir eine gewisse Genugtuung. Wir dürfen nun wieder ein gewisses Selbstvertrauen an den Tag legen und die Menschen, die hier im Spital mit so viel Herz und Engagement jeden Tag zur Arbeit kommen, dürfen zu Recht stolz auf sich sein. Wie geht es für Sie weiter, wenn die neue Chefin am 1. Januar kommt? Ich ziehe mich zurück auf mein Verwaltungsratsmandat. An der Generalversammlung im Juni werden Erwin Höfliger und ich nochmals kandidieren. In meinem Fall wird es dann für die letzte Zwei-Jahres-Periode sein.


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Bauprojekte Öffnungszeiten Bezirksgemeinden Affoltern Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen: Stadt/Gemeinde

geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

19.12.2025 bis und mit 04.01.2026

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22.12.2025 bis und mit 04.01.2026

Bossardt Bestattungen AG 044 710 99 70

Hausen am Albis

20.12.2025 bis und mit 04.01.2026

044 764 80 20 zu folgenden Zeiten: 22.12.2025, 24.12.2025, 27.12.2025, 30.12.2025 und 02.01.2026 jeweils von 08.00 bis 09.00 Uhr, ansonsten Bossardt Bestattungen AG, 044 710 99 70

Hedingen

23.12.2025 bis und mit 04.01.2026

Bossardt Bestattungen AG 044 710 99 70

Kappel am Albis

22.12.2025 bis und mit 04.01.2026

Bossardt Bestattungen AG 044 710 99 70

Knonau

22.12.2025 bis und mit 04.01.2026

Todesfall Pikettdienst – jeweils vormittags 076 405 55 11

Maschwanden

24.12.2025 bis und mit 04.01.2026

Bossardt Bestattungen AG 044 710 99 70

Mettmenstetten

24.12.2025 bis und mit 02.01.2026

Bestattungsamt täglich von 10.00 bis 11.00 Uhr unter der Nr.: 079 531 52 54

Obfelden

23.12.2025, ab 11.30 Uhr bis und mit 04.01.2026

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Ottenbach

24.12.2025 bis und mit 04.01.2026

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Rifferswil

19.12.2025 ab 11.45 Uhr bis und mit 02.01.2026

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Stallikon

22.12.2025 bis und mit 04.01.2026

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Wettswil am Albis

23.12.2025 ab 11.30 Uhr bis und mit 04.01.2026

Bestattungsamt Wettswil am Albis 044 700 00 60 bzw. Pikett-Nr. gemäss Telefonbeantworter

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 19. Dezember 2025 Ihre Bezirksgemeindeverwaltungen

Kehricht- und Grüngutsammlungen über Weihnachten und Neujahr Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Weihnachts-, Stefansund Neujahrstag – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Donnerstag und Freitag bedienten Gemeinden wie folgt statt Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag 25.12.2025 keine Abfuhr Freitag 26.12.2025 keine Abfuhr Samstag 27.12.2025 Aeugst am Albis, Affoltern westlicher Teil, Jonen, Stallikon und Wettswil am Albis Donnerstag 1.1.2026 keine Abfuhr Freitag 2.1.2026 ordentliche Abfuhr sowie Stallikon Samstag 3.1.2026 Aeugst am Albis, Jonen

Samstag

3.1.2026

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Gruppenwasserversorgung Amt, Zürichstrasse 98, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: HOLINGER AG, Neugasse 136, 8005 Zürich Projekt: Neubau/Ersatz Wasser-Transportleitung inklusive Neuverlegung Signalkabel, Ersatz Schieberschacht, Grossholz, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4508, 1423, 1421, 1420, Zone: Landwirtschaftszone

Die Schwermetallsanierung des Kugelfangs und die Wiederherstellung des Kugelfangwalls (Schiessanlage Hausen am Albis) bedingt die temporäre Rodung von 350 m² Wald. Nach der Bauausführung wird die gerodete Waldfläche an Ort und Stelle wieder aufgeforstet. Die Rodungsgesuchsunterlagen liegen zusammen mit den Baugesuchsunterlagen 30 Tage vom Datum der Ausschreibung an dieser Publikation digital und bei der Gemeinde zur Einsicht auf. Einsprachen gegen die Rodung sind mit Antrag und Begründung innert 30 Tagen seit der Ausschreibung schriftlich an das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, 8090 Zürich zu richten.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen in dem Du einst so froh geschafft, siehst Deine Blumen nicht mehr blühen, weil Dir das Alter nahm die Kraft. H E R Z L I CH E N D A N K Euch allen für jede liebevolle Umarmung für alle tröstenden Worte für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme beim Abschied von

Thomas Vos Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Micka für die gefühlvolle Trauerfeier sowie Roland Schmid und Felix Ketterer für die wunderschöne musikalische Umrahmung. Danke für die grosszügigen Spenden an die Caritas Schweiz. Bonstetten, im Dezember 2025

keine Grüngutsammlung keine Grüngutsammlung Rifferswil Affoltern östlicher Teil Affoltern westlicher Teil, Jonen Stallikon keine Grüngutsammlung Mettmenstetten, Obfelden und Wettswil am Albis Kappel am Albis

Wir bitten Sie, diese Publikation aufzubewahren. Die DILECA sowie das beteiligte Abfuhrunternehmen Obrist Transport + Recycling AG, Neuenhof, wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie ein GESUNDES 2026. Affoltern am Albis, 19. Dezember 2025 DILECA (Dienstleistungscenter Amt)

Bauherrschaft: Steven Wolf und Franziska Dörig, Eigi 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Ch. Messerli AG, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Aufstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe östlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 724, Eigi 9, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4510, Zone: Landwirtschaftszone

Obfelden Bauherrschaft: Familie Schaub mit Astrid, Maya und Dani, c/o Astrid SchaubTrüb, Bäulistrasse 47, 8049 Zürich Projektverfasser: Architekturbüro Esposito, Niederdorfstrasse 20, 8001 Zürich Projekt: Abbruch bestehende Gebäude und Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Chileweg 9, 8912 Obfelden, Chilefeld Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5015, Zone: Kernzone Dorf K2/36

Obfelden Bauherrschaft: MTM Immobilien GmbH, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: OG Bauplanung GmbH, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Projekt: Abbruch bestehendes Nebengebäude und Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Unterniveau-Garage, Chileweg, 8912 Obfelden, Chilefeld Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5014, Zone: Kernzone Dorf K2/36

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Obfelden Bauherrschaft: weflim AG, c/o Werner Flury, Hofwiesenstrasse 171, 8057 Zürich Projektverfasser: OG Bauplanung GmbH, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveau-Garage, Chileweg, 8912 Obfelden, Chilefeld Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2165, Zone: Wohnzone 2-geschossig W2/23

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Herzlichen Dank für Ihr grosses Vertrauen in 2025. sĞFrohe ƌƚƌĂƵĞFesttage Ŷ ^ŝĞ ŵĞund ŝŶĞƌ ein ƺďĞƌ gutes neues Jahr 2026!!!

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Das Geschäft öffnet wieder ƵƌnjĞŝƚ ƐĞŚƌ ŚŽŚĞƌ 'ŽůĚƉƌĞŝƐ am 21. Januar Z͘DĞLJĞƌ 'ŽůĚƐĐŚŵŝĞĚĞ &ŝƐĐŚŵĂƌŬƚ ϱͲϳ

Die Trauerfamilie

Mettmenstetten

Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Islisberg, Jonen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil am Albis.

Grüngutabfuhr Donnerstag 25.12.2025 Freitag 26.12.2025 Samstag 27.12.2025 Montag 29.12.2025 Dienstag 30.12.2025 Mittwoch 31.12.2025 Donnerstag 1.1.2026 Freitag 2.1.2026

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Rodung zu Bauvorhaben: Schützenhausstrasse/Oberalbisstrasse, Hausen am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Dezember 2025

5

Gleichbleibender Steuerfuss in Aeugst Gemeindeversammlung genehmigte das Budget 2026 nicht viele, aber kostenintensive Projekte aufgeführt. So ist für den Ersatz von zwei Wasserleitungen mit 450 000 Franken zu rechnen und für die Neugestaltung von zwei Bushaltestellen mit 814 000 Franken. Fragen gab es zum Beispiel zum erhöhten Unterstützungsaufwand im Asylbereich und zu den teuren Bushaltestellen. Letztere betreffend erklärte Tiefbauvorstand Christoph Berberat, dass die barrierefreie Gestaltung gemäss Behindertengesetz vorgeschrieben und keine billigere Lösung möglich sei. Die Gemeindeversammlung genehmigte das Budget mit einer Gegenstimme. Der Gesamtsteuerfuss von 92 Prozent wurde einstimmig angenommen.

Marianne Voss An der Gemeindeversammlung in Aeugst am vergangenen Dienstag nahmen 57 Stimmberechtigte teil. Auf der Traktandenliste standen nur das Budget 2026 und der Steuerfuss. Das Budget sieht bei einem Gesamtaufwand von 13.9 Millionen und einem Ertrag von 14.1 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von gut 200 000 Franken vor – dies bei einem unveränderten Steuerfuss von 71 Prozent. Der Gesamtsteuerfuss zusammen mit der Sekundarschule liegt bei 92 Prozent. Finanzvorstand Matthias Ramer erklärte, dass der Mehraufwand im Vergleich zum Vorjahresbudget um 7,5 Prozent und der Mehrertrag um 10 Prozent gestiegen ist. Höhere Kosten sind in den Bereichen Soziale Sicherheit, Jugendschutz und Gesundheit zu beobachten. Mit weniger Aufwand wird in der Primarschule gerechnet, da die Schülerzahlen stark zurückgegangen sind. Im Investitionsbudget sind zwar

Aeugst ist weitere vier Jahre «Energiestadt»

Gemeinderätin Nicole Beck präsentiert das neue Zertifikat für das Label «Energiestadt» (links Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer). (Bild Marianne Voss)

Bühne für regionale Kreativität in Affoltern

Nach dem offiziellen Teil gab es noch etwas zu feiern: Gemeinderätin Nicole Beck, zuständig für Energie und Umwelt, konnte das erneuerte Zertifikat für

das Label «Energiestadt» präsentieren. «Wir haben die Rezertifizierung mit 70,4 Prozent der möglichen Punkte erreicht», betonte sie, hocherfreut über das gute Resultat. «Aeugst ist und bleibt also weitere vier Jahre ‹Energiestadt›.» Gisèle Stoller Laubi, Gemeinderätin für Soziales, berichtete vom Workshop, in dem es um mehr Begegnungsorte in der Gemeinde ging. Es seien elf Freizeitaktivitäten gesammelt worden. Im Januar gehe es weiter unter dem Namen «Aeugst aktiv».

Grüngut-Abfuhr wird kostenpflichtig Zum Schluss ging es noch um die kostenpflichtige Grüngut-Abfuhr, deren Umsetzung am ersten Januar 2026 beginnt. Zudem informierte Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer über das Wahlpodium am 29. Januar, wo sich die Kandidierenden vorstellen werden. Mit den besten Wünschen für die Festtage schloss sie nach einer knappen Stunde die Versammlung.

Kerzenziehen und Musik Stimmungsvoller dritter Adventssonntag

Anmeldefrist für den Frühlingsmarkt läuft bis 15. Januar 2026 Am 15. März 2026 lädt die Stadt Affoltern erneut zum Frühlingsmarkt ein. Entlang der Unteren Bahnhofstrasse präsentieren lokale Handwerksbetriebe, kreative Anbieterinnen und Anbieter sowie Markthändler ihre vielfältigen Produkte von kunstvoll Gefertigtem bis zu kulinarischen Spezialitäten. Parallel dazu sorgt die traditionelle Chilbi auf dem Kronenplatz mit Fahrgeschäften und Genussständen für fröhliches Markttreiben. Der Frühlingsmarkt hat sich über die Jahre zu einem beliebten Treffpunkt für die Bevölkerung und regionale Produzierende entwickelt. Die Kombination aus Markt und Chilbi schafft eine lebendige Atmosphäre und zieht regelmässig zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Wer als Anbieterin oder Anbieter teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 15. Januar 2026 über die Website der Stadt Affoltern anmelden. Die Marktverantwortlichen legen dabei besonderen Wert darauf, dem lokalen Gewerbe und kreativen Schaffenden eine attraktive Präsentationsplattform zu bieten. Alle Details zur Anmeldung sowie die Teilnahmebedingungen sind online auf der Homepage der Stadt Affoltern zu finden.

Der Frühlingsmarkt findet entlang der Bahnhofstrasse statt. (Bild zvg)

Stadt Affoltern

Mit Musik und warmen Klängen kam richtig Adventsstimmung auf. (Bild zvg) In der Adventszeit hat das Kerzenziehen für viele Familien einen festen Platz. Was früher an langen Winterabenden für Licht sorgte, schafft heute vor allem eine warme, gemütliche Atmosphäre. Auch in Maschwanden wird dieser Brauch weiterhin mit grosser Freude gepflegt. Bereits zum dritten Mal lud der Musikverein Maschwanden am vergangenen Sonntag zum gemeinsamen Kerzenziehen in die Gerbi ein. Der Duft des schmelzenden Bienenwachses erfüllte den Raum, während Kinder und Erwachsene geduldig ihre Kerzen Schicht für Schicht formten, jede davon ein kleines Unikat. Während die Besucher kreativ arbeiteten, verbreitete sich bald der verlockende Duft von geschmolzenem Raclettekäse im gemütlichen Gerbisaal. Mit Raclette, Hotdogs und Glühwein konn-

ten sich alle stärken, bevor ein musikalischer Programmpunkt für zusätzliche Adventsstimmung sorgte. Das Projekt Klassenmusizieren (KLAMU) startete nach den Sommerferien bereits zum dritten Mal in Maschwanden. Seit Wochen üben die Kinder zweimal wöchentlich gemeinsam. Voller Stolz und mit etwas Nervosität begeisterten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse das Publikum mit ihrem Konzert. Ihre Mühe zahlte sich aus! Tosender Applaus war der Lohn für die intensive Probearbeit und liess die Augen der jungen Musiker hell erleuchten. Zum Abschluss spielte auch der Musikverein Maschwanden einige besinnliche Stücke und rundete damit den dritten Adventssonntag mit warmen Klängen ab. Musikverein Maschwanden

Gemeinderat Bonstetten stimmt Teilentwidmung der Bodenfeldstrasse zu Teilaufhebung als öffentliche Strasse Die Bodenfeldstrasse ist eine öffentliche Gemeindestrasse und seit der Erstellung für die nachgenannte Überbauung in ihrer Lage und Beschaffenheit gleich. Die Gewerkschaftliche Wohn- und Baugenossenschaft (GEWOBAG) erwarb im Jahr 2022 entlang der Bodenfeld- und Dorfstrasse mehrere Grundstücke. Zur Realisierung der Bebauung war ein Erwerb eines öffentlichen Strassenabschnitts der Bodenfeldstrasse seit Beginn an vorgesehen. Dieser Schritt kann nun, infolge Genehmigung des Gestaltungsplans durch die Gemeindeversammlung im September 2025, angegangen werden. Es sprechen keine offensichtlichen öffentlichen Interessen gegen eine Abtretung. Die Erschliessung der benach-

barten Liegenschaften Metzgerweg 2 bis 8 ist via Bodenfeldstrasse und Friedhofstrasse gewährleistet. Die Friedhofstrasse ist in der kommunalen Richtplanung, Verkehrsplan, als eine Sammelstrasse klassiert. Obwohl ein Teil der öffentlichen Bodenfeldstrasse aufgehoben wird, ist eine öffentlich nutzbare Fusswegverbindung in den Dorf kern in der Projektierung weiter enthalten. Der Gemeinderat hat der Aufhebung und Entwidmung des Teilstücks der Bodenfeldstrasse, zwischen der Dorfstrasse bis zur Tiefgaragenabfahrt der Liegenschaft Metzgerweg 4, als öffentliche Strasse zugestimmt. Es erfolgt eine separate öffentliche Publikation.

Finanzielle Unterstützung der Gemeinde für Strassenunterhalt Die Flurgenossenschaft erledigt durch den Unterhalt der Flurstrassen einen Dienst im Sinn der Öffentlichkeit, da diese Strassen der gesamten Bevölkerung von Bonstetten zugänglich sind. Das Netz der Flurstrassen in Bonstetten im Eigentum der Genossenschaft hat eine Länge von zirka 27 Kilometer. Es macht Sinn, die Zusammenarbeit der Flurgenossenschaft mit der Gemeinde erneut zu intensivieren, aber auch schriftlich festzuhalten. Der administrative Aufwand für die Flurgenossenschaft ist jedoch sehr hoch und zudem ist die Subvention des Kantons nicht garantiert. Die effektiven Kosten pro Jahr für den Unter-

halt der Strassen sind schwer abzuschätzen und variieren jährlich stark. Gemäss den Statuten der Flurgenossenschaft müssen Massnahmen ergriffen werden, sobald das Vermögen unter 100 000 Franken sinkt. Auf Grundlage der Statuten der Flurgenossenschaft können Beiträge von der Gemeinde Bonstetten für Leistungen der Genossenschaft, welche im öffentlichen Interesse liegen, erhoben werden. Falls die Gemeinde keine Beiträge leistet, muss die Flurgenossenschaft andere Wege zur Finanzierung finden. Als letzte Massnahme müssten Pachtzinsen der Genossenschafter erhoben werden. Dies würde den administrativen Aufwand markant erhöhen und wäre schwer bis kaum umsetzbar. Der Gemeinderat hat der Flurgenossenschaft

einen befristeten, jährlich wiederkehrenden Pauschalbetrag von 16500 Franken zugesprochen. Die Flurgenossenschaft liefert der Gemeinde hierfür einen jährlichen Bericht, wofür der Beitrag verwendet wurde.

Im Weiteren hat der Gemeinderat • Diverse Einbürgerungsgesuche bewilligt; • Das interne Kontrollsystem (IKS) der Gemeindeverwaltung zur Kenntnis genommen; • Das Konzept zur Datensicherheit und Abwehr von Cyberbedrohungen der Gemeindeverwaltung genehmigt. Peter Trachsel, Gemeindeschreiber


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Erneuerungswahlen am 8. März 2026 der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 – 2030: Publikation der definitiven Wahlvorschläge

Erneuerungswahlen am 8. März 2026 der Sekundarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030: Publikation der definitiven Wahlvorschläge

Die 7-tägige Nachfrist für die Anmeldung der Kandidatinnen und Kandidaten ist am 12. Dezember 2025 abgelaufen. Die abschliessende Kandidatenliste für die Erneuerungswahl nachstehender Behörden sieht wie folgt aus:

Die 7-tägige Nachfrist für die Anmeldung der Kandidatinnen und Kandidaten ist am 12. Dezember 2025 abgelaufen. Die abschliessende Kandidatenliste für die Erneuerungswahl des Sekundarschulkreises Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferwil sieht wie folgt aus:

Gemeinderat (6 Mitglieder + Präsidium)

Sekundarschulpflege (5 Mitglieder + Präsidium): Ehinger Corinne

1987 Moosstrasse 5, 8925 Ebertswil

–

bisher

parteilos

bisher parteilos

Flückiger Esther

1975 Albisstrasse 18, 8915 Hausen

Dipl. Natw. ETH

bisher

parteilos

Immobilienbewirtschafterin

neu

FDP

Huber Andreas

1955 Oberalbisstrasse 2, 8915 Hausen

FH Professor Wirtschaft

bisher

parteilos

1974 Langrütistr. 3 8925 Ebertswil

Dipl. Natw. ETH

neu

SP

Huwiler Eva

1982 Hotzenmattstrasse 23, 8915 Hausen

Texterin / PR-Beraterin

bisher

SP

Neziri Rexhep

1970 Bachstr. 11 8915 Hausen

Bereichsleiter Soziales

neu

parteilos

Thiele Peter

1961 Kappelerstrasse 1, 8925 Ebertswil

Schulleiter

neu

parteilos

Schönbächler Anton («Toni»)

1960 In der Rüti 6 8915 Hausen

Sekundarlehrer, MBA bisher parteilos Luzern, Geschäftsinhaber

bisher

parteilos

1966 Houenmattstr. 18 8925 Ebertswil

Lehrerin

bisher SP

1975 Albisstrasse 18, 8915 Hausen

Dipl. Natw. ETH

Sidler Andrea Taverna Ruedi

1965 Vollenweid 11 8915 Hausen

Dipl. Kult. Ing. ETH

bisher parteilos

Hoffmann Olivier

1962 Bifangstr. 29 8915 Hausen

Dr. oec.

neu

FDP

Sidler Andrea

1966 Houenmattstr. 18 8925 Ebertswil

Lehrerin

neu

SP

1983 Seebrigstr. 5 8915 Hausen

Umweltingenieurin

bisher parteilos

Hinteregger Anna 1974 Juchweg 8 8915 Hausen

Betriebsökonomin

neu

Hoffmann Olivier

1962 Bifangstr. 29 8915 Hausen

Dr. oec.

neu

Kammer Sven

1989 Houenmattstr. 2 8925 Ebertswil

Informatiker

Lendenmann Esther

1962 Hinteralbis 15 8915 Hausen

Moser Barbara

FDP

Präsidium

Primarschulpflege (5 Mitglieder + Präsidium) Corrodi Rebecca

parteilos

Koller Andrea

1973 Rigiblickstr. 25 8915 Hausen

Kauffrau

bisher parteilos

Thiele Peter

1961 Kappelerstr. 8925 Ebertswil

Schulleiter

neu

Woerz Adrian

1971 Fabrikstr. 4 8925 Ebertswil

Unternehmer

bisher parteilos

1961 Kappelerstr. 8925 Ebertswil

Schulleiter

neu

parteilos

Präsidium Thiele Peter

parteilos

Das Primarschulpflegepräsidium ist gleichzeitig auch das siebte Mitglied des Gemeinderates. Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder + Präsidium) Bryner Thomas

1969 Unterdorf 3 8915 Hausen

Eidg. dipl. Wirtschaftsinformatiker, EMBA

bisher FDP

Gut Christoph

1987 Rigiblickstr. 17b 8915 Hausen

Dipl. Treuhandexperte

bisher FDP

Hinteregger Dietmar

1974 Juchweg 8 8915 Hausen

Diplom-Kaufmann

neu

Reichenbach Andrea

1979 Schonau 1 8915 Hausen

Betriebsökonomin FH

bisher parteilos

Sieber Martin

1958 Seebrigstr. 5 8915 Hausen

Informatiker

neu

1987 Rigiblickstr. 17b 8915 Hausen

Dipl. Treuhandexperte

bisher FDP

parteilos

parteilos

Präsidium Gut Christoph

Baukommission (3 Mitglieder) Brun Christine

1983 Allmendstr. 3a 8925 Ebertswil

Gartengestaltung

bisher parteilos

Eugster Karin

1967 Albisstr. 37 8915 Hausen

Architektin

bisher parteilos

Gut Micha

1976 Bergmattstr. 21 8915 Hausen

Schreinermeister Bau- & Projektleiter

neu

FDP

Die Urnenwahl findet gemäss Wahlanordnung am Sonntag, 8. März 2026 statt. Die Stimmberechtigten erhalten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 19. Dezember 2025 Gemeinderat Hausen am Albis

Präsidium Flückiger Esther

Die Urnenwahl findet gemäss Wahlanordnung am Sonntag, 8. März 2026 statt. Die Stimmberechtigten der Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil erhalten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 19. Dezember 2025 Gemeinderat Hausen am Albis (wahlleitende Behörde)


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Dezember 2025

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Maturaarbeit und Auftritte mit der Band Junge Musizierende aus dem Säuliamt (1): Raffael Simonet aus Wettswil ist ein kreativer Musiker mit Leidenschaft Musik auf Spotify hochgeladen und freut sich, wenn andere seine Musik cool finden. Er komponiert und textet Songs aber vor allem, um sich selbst auszu-

Regula ZellwegeR Mani Matter hat ihn zur Gitarre gebracht, heute spielt Raffael Simonet «Metal», ein Musikstil, der sich vor allem durch eine gitarren- und schlagzeugzentrierte Klangfarbe auszeichnet. Als Kind gefielen ihm Matters Lieder: «Die Melodien sind eingängig, einfach, aber interessant. Die Texte sind genial.» Nachdem ihn sein Vater ein paar Gitarrengriffe gelehrt hatte, um Matters Lieder selbst spielen zu können, war er vom Musikvirus befallen. Er begann mithilfe von Online-Tutorials das Gitarrenspiel zu lernen. Herausforderungen machten ihm Spass. Er bleibt eigenständig und konzentriert dran, wenn er sich ein Ziel setzt – wie auch heute noch, mit 18 Jahren.

«Meine Kollegen sind meine Versuchskaninchen.» Raffael Simonet, Gymnasiast und am Anfang der Musikkarriere

Meine Welt Für Raffael Simonet ist Gitarre spielen weit mehr als ein Hobby. Es ist sein persönlicher kreativer Raum, ein Ort der Selbstfindung und Entwicklung. Er orientierte sich beispielsweise an Opeth, einer schwedischen Progressive-MetalBand aus Stockholm, die Folk-, Blues-, Klassik- und Jazzelemente in meist langen Kompositionen mit Death Metal kombiniert. Zur E-Gitarre kam zudem Bassgitarre und zum Spiel im eigenen Zimmer zu Hause kam das Zusammenspiel mit anderen, in einer ersten und einer zweiten Band. Mittlerweile tritt Raffael Simonet immer mal wieder öffentlich auf. Mit seiner Band Dying Roots hatte er bereits mehrmals einen öffentlichen Auftritt im Moods. Das Moods in Zürich ist mehr als ein Konzertsaal, es ist ein Begegnungsort für Musikbegeisterte. «Meine Band Dying Roots wurde in Awnionz umbenannt», erzählt Raffael Simonet. In der Band spielt er E-Gitarre und singt, Ronan O’Brien ist am E-Bass und Nick Hutmacher am Schlagzeug.

In seinem Zimmer schafft Raffael Simonet seine eigene Klangwelt. Hier hört er Musik und komponiert und textet und nutzt Computersoftware zum Aufnehmen, Bearbeiten, Mischen und zur Notation. (Bild Regula Zellweger) Sänger Javen Collins ergänzt die Gruppe. Sein Vater ist in der Musikszene vernetzt und vermittelt der Band Auftritte. Am Kanti-Ball trat Raffael Simonet mit der Band DKE auf. DKE kommt von Dunning-Kruger-Effekt, der eine kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen bezeichnet, die das Können bezüglich eines bestimmten Bereiches überschätzen. Humor? Selbstironie? Vielleicht beides – Raffael Simonet ist ein junger

Mensch, der bemerkenswert viel und tief reflektiert.

Musik in der Schule und privat Raffael Simonet verbringt viel Zeit mit Musizieren. Im Gymnasium hat er das Freifach Musik gewählt. Roland Schönenberger, der sowohl in der Kantonsschule Limmattal als auch in der Musikschule Knonauer Amt unterrichtet, schätzt Raffael Simonets Talent, unter-

Vernissage voller Emotionen

stützt ihn mit Vorschlägen und lässt ihm bewusst Raum für seine persönliche musikalische Entwicklung. Nun steht Raffael Simonet kurz vor der Matura. Seine Maturaarbeit ist ein selbst produziertes Musikalbum mit einem theoretischen Teil. «Ich bin selbst damit zufrieden», meint er stolz. Auch mit der Technik kommt er gut klar. Er arbeitet mit der Software Logic Pro von Apple zum Aufnehmen, Bearbeiten, Mischen und zur Notation. Er hat seine

drücken. Es liegt ihm nicht, gefällige Musik zu machen. «Meine Musik ist authentisch», so Simonet. Er erzählt mit seiner Musik Geschichten, löst Gefühle aus – mit dem Wissen, dass Zuhörende individuell reagieren, eigene Interpretationen finden. «Meine Kollegen sind meine Versuchskaninchen», fügt er lachend hinzu. «Sie geben mir ehrliche Rückmeldungen – und genau das bringt mich weiter.» Raffael Simonet hat Erfolg. «Das Wichtigste ist die Erkenntnis, dass alles lernbar ist. Man muss ausprobieren, einfach tun. Und keine Angst vor Misserfolgen haben.» Auch seine Eltern haben ihn stets unterstützt und ermutigt, seinen musikalischen Weg zu verfolgen. Für die Zukunft wünscht er sich unter anderem mehr Anfragen für Auftritte mit seiner Band, denn: «Auftritte machen Spass und bringen mich musikalisch weiter.»

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» junge Musikerinnen und Musiker aus der Region vor. (red)

Solaranlagen und Baudenkmäler

Wenn Liebe ein Gesicht bekommt Dober. Im Mittelpunkt standen kleine, ausdrucksstarke Skulpturen: Köpfe, die Gefühle sichtbar machen. Mal humorvoll, mal sinnlich, mal nachdenklich – jedes Werk ein Unikat. Die Serie verbindet einen Hauch Erotik mit feiner Ironie und verfolgt ein klares Anliegen: Kunst soll zugänglich sein, berühren und positive Energie vermitteln. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Laudatio von Joerg Furrer. Im Anschluss präsentierte Tanja Dober ein monumentales Werk: eine über zwei Meter hohe Skulptur aus 500 Masken. Dieses eindrucksvolle Objekt wird derzeit in Zusammenarbeit mit der renommierten Kunstgiesserei Bründler in Winterthur in Bronze gegossen, ein Projekt, das Dobers Schaffen auf eine neue Dimension hebt.

Mensch im Zentrum der Kunst

Tanja Dobers Arbeiten sind eine stille Einladung zur Selbsteflexion. (Bilder zvg) Schon beim Betreten der Raststätte My Stop in Affoltern lag am 9. Dezember eine besondere Spannung in der Luft. Kunstinteressierte, Neugierige und Sammler drängten sich zur Vernissage von «Love has a face», der neuesten Kollektion der Luzerner Künstlerin Tanja

Tanja Dobers Weg zur Kunst ist aussergewöhnlich. Als mehrfache Schweizer Meisterin im Kunstturnen und in der rhythmischen Sportgymnastik prägten Bewegung, Körperbewusstsein und Disziplin früh ihr Leben. Der Übergang vom Sport zur Kunst wurde zu ihrem Markenzeichen: Bewegung wurde Form, Rhythmus wurde Struktur, der menschliche Körper zur zentralen Inspirationsquelle. Seit über 25 Jahren erschafft sie ihre charakteristische organisch abstrakte Kunst. Mit Spachtelmasse aufgebaut, entstehen reliefartige Bilder, Skulpturen und Silhouetten, deren Oberflächen lebendig und geheimnisvoll wirken. Zwölf Jahre lebte und arbeitete die Künstlerin in Spanien und Deutschland. Dort sammelte sie Eindrücke, die ihre künstlerische Handschrift bis heu-

te prägen. Ausstellungen in Bern, Basel, Zürich, Schwyz, Karlsruhe und Stuttgart sowie die enge Zusammenarbeit mit der Galerie De Bruycker in der Lüneburger Heide machten ihr Werk international sichtbar. Im Zentrum ihrer Kunst steht stets der Mensch: seine Energie, seine Fragilität, seine Sehnsucht. Dobers Arbeiten sind eine stille Einladung zur Selbstreflexion, getragen von der philosophischen Frage, warum wir sind, wie wir sind. Die Ausstellung «Love has a face» ist noch bis Ende Februar bei My Stop zu sehen. Zusätzlich läuft auf den Bildschirmen an den Tanksäulen ein Video, das Tanja Dober bei der Arbeit zeigt, und das Tanken kurzerhand zur kleinen Kunstpause werden lässt. Ende März 2026 wird die Serie in der Titlis Galerie Engelberg präsentiert, zudem ist eine Ausstellung im Kempinski Hotel Engelberg geplant. Tanja Dober

Bei der Vernissage von Tanja Dobers Ausstellung «Love has a face» gab es einen leckeren Apéro.

Thomas Schweizer, Roger Schmutz und Hansjörg Schneebeli. (Bild zvg) Der sehr gut besuchte Polit-Stamm der Grünen und SP vom 10. Dezember widmete sich dem Spannungsfeld zwischen Solaranlagen und Baudenkmälern. An der Diskussion nahmen unter anderem die Kantonsräte Thomas Schweizer (Grüne) und Roger Schmutz (SP) sowie Hansjörg Schneebeli, Kirchenpfleger und Liegenschaftenvorstand der reformierten Kirchgemeinde Obfelden, teil. Im Zentrum der engagierten Diskussion stand auch das mögliche Solardach der reformierten Kirche in Obfelden. Als gelungenes Praxisbeispiel wurde die Dorf kirche von Trin (GR) vorgestellt. Dort musste das Kirchendach erneuert werden; gleichzeitig wollte die Kirchgemeinde Solarenergie nutzen. Da Trin über einen denkmalgeschützten Ortskern verfügt, waren umfangreiche Abklärungen und Bewilligungsverfahren notwendig. Heute ist das Dach mit Solarpanels gedeckt – anstelle herkömmlicher Ziegel. Dieses Projekt wurde von der schweizerischen Solaragentur mit dem

Norman Foster Solar Award ausgezeichnet, der für besonders hochwertige und nachhaltige architektonische Lösungen verliehen wird. Das Thema Solaranlagen auf denkmalgeschützten Bauten beschäftigt auch den Kanton seit Längerem. Aufgrund von Vorstössen hat der Regierungsrat eine Änderung des Planungsund Baugesetzes vorgeschlagen. Damit soll dem Grundsatz Rechnung getragen werden, dass energetische Sanierungen von denkmalgeschützten Objekten besser möglich sein sollen. Die Gesetze werden vermutlich im Laufe des nächsten Jahres in der zuständigen Kommission beraten und anschliessend vom Kantonsrat genehmigt. Der nächste Polit-Stamm findet am 14. Januar 2026 um 19.30 Uhr statt (Hotel Prize by Radisson). Thema des Abends: «Integration durch Arbeit – Chancen und Herausforderungen für Menschen mit Fluchthintergrund». Stefan Kessler, Grüne Bezirk Affoltern


Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege sowie deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030 Nach Ablauf der zweiten Frist zur Einreichung, Änderung oder zum Rückzug von Wahlvorschlägen für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege und deren Präsidentin bzw. Präsidenten liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Als Mitglied der Primarschulpflege Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Partei

Bühlmann, Marina

1989

Maschwanden

Bäuerin

bisher

parteilos

Sigg Birchmeier, Rebekka

1976

Maschwanden

Maltherapeutin

bisher

parteilos

Steiger, Martin

1981

Maschwanden

Informatiker

bisher

parteilos

Studer, Irene

1982

Maschwanden

Sachbearbeiterin

neu

parteilos

Wetli, Chantal

1985

Maschwanden

Konstrukteurin

neu

parteilos

Als Präsidentin der Primarschulpflege Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Partei

Wetli, Chantal

1985

Konstrukteurin

neu

parteilos

Maschwanden

Die Urnenwahl findet gemäss Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 am Sonntag, 8. März 2026, statt. In Anwendung von Art. 9 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde i.V.m. § 55a Abs. 2 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen gedruckten Wahlzettel, der die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung.

Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderates und der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030, stille Wahl zustande gekommen Auf die Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 für die Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderates und deren Präsidentin bzw. Präsidenten sowie die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sowie deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030 sind dem Gemeinderat gleich viele Personen vorgeschlagen worden, wie Stellen zu besetzen sind. Die zunächst zur Wahl vorgeschlagenen Personen haben sich zudem in der zweiten Vorschlagsfrist nicht geändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte [GPR, LS 161]). Für die Amtsdauer 2026 – 2030 erklärt der Gemeinderat folgende Personen in stiller Wahl als gewählt: Als Mitglied des Gemeinderates Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Partei

Dosch, Priska

1977

Maschwanden

Polizistin

bisher

parteilos

Humbel, Ernst

1967

Maschwanden

Landwirt

bisher

parteilos

Künzi, Christian

1966

Maschwanden

Schreiner

bisher

parteilos

Schüpbach, Michael 1976

Maschwanden

Leiter Hauswart

bisher

parteilos

Syz, Sven

Maschwanden

Landwirt

neu

parteilos

1997

Als Präsident des Gemeinderates Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Partei

Humbel, Ernst

1967

Landwirt

bisher

parteilos

bisher/ neu

Partei

Maschwanden

Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission

19. Dezember 2025 Gemeinderat Maschwanden

Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

Ehrler, Nicole

1984

Maschwanden

Landwirtin

neu

parteilos

Fravi, Gion

1963

Maschwanden

Treuhänder

bisher

parteilos

Gnos, Martin

1968

Maschwanden

Head Digital

bisher

parteilos

Steiner, Rania

1964

Maschwanden

Informatikerin

bisher

parteilos

Studer, Michael

1982

Maschwanden

Landwirt

bisher

parteilos

Als Präsident der Rechnungsprüfungskommission Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Name/Vorname (Rufname)

Geburtsjahr Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Partei

Gnos, Martin

1968

Head Digital

bisher

parteilos

Maschwanden

Die in der Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 festgelegte Wahl an der Urne findet für den Gemeinde­ rat und die Rechnungsprüfungskommission dementsprechend nicht statt.

Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl von Behördenmitgliedern für die Amtsdauer 2026 – 2030, stille Wahl zustande gekommen Auf die Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 für die Erneuerungswahl der Behördenmitglieder sind dem Gemeinderat gleich viele bzw. weniger Personen vorgeschlagen worden, wie Stellen zu besetzen sind. Die zunächst zur Wahl vorgeschlagenen Personen haben sich zudem in der zweiten Vorschlagsfrist nicht geändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte [GPR, LS 161]).

Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechts­ sachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 19. Dezember 2025 Gemeinderat Maschwanden

Für die Amtsdauer 2026 – 2030 erklärt der Gemeinderat folgende Personen in stiller Wahl als gewählt: Als Mitglied des Gemeinderates: · Haller, Yves, 1977, Dorfstrasse 5b, selbständig, Geschäftsführer, bisher, parteilos · Lüthi, Christoph, 1963, Hauserstrasse 1, selbständig, Geschäftsführer, Tropenagro-Ingenieur, bisher, parteilos · Schneebeli, René, 1983, Ausserfeldstrasse 11, Maschinenbauingenieur, neu, parteilos · von Allmen, Pascal, 1976, Jonentalstrasse 3a, Leiter Grossanlassplanung SRZ, neu, parteilos · von Schulthess, Reto, 1963, Ausserfeldstrasse 8, Umweltingenieur, Unternehmer, bisher, parteilos Als Präsident des Gemeinderates: · Lüthi Christoph, 1963, Hauserstrasse 1, selbständig, Geschäftsführer, Tropenagro-Ingenieur, bisher, parteilos Zur Besetzung der restlichen 1 Stellen des Gemeinderates ist eine Urnenwahl durchzuführen. Diese findet gemäss Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025, am Sonntag, 8. März 2026, statt. In Anwendung von § 55 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel ohne Beiblatt und eine Wahlanleitung. Als Mitglied der Primarschulpflege: · Decrusch, Charlotte, 1962, Tränkegasse 3b, Leitung Betreuung, bisher, parteilos · Heimann, Barbara, 1979, Jonentalstrasse 20, Fitnessinstruktorin, bisher, parteilos · Meier, Petra, 1980, Albisstrasse 3a, Executive Assistent, bisher, parteilos · Plenk Matthias, 1972, Jonenbachstrasse 12a, Eidg. dipl. Pensionskassenleiter, bisher, parteilos · von Allmen, Pascal, 1976, Jonentalstrasse 3a, Leiter Grossanlassplanung SRZ, bisher, parteilos

Wahlerklärung für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten für die Amtsdauer 2026 – 2030, stille Wahl zustande gekommen Auf die Wahlanordnung vom 26. September 2025 für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten für die Amtsdauer 2026 – 2030 sind weniger Personen vorgeschlagen worden, wie Stellen zu besetzen sind. Die zunächst zur Wahl vorgeschlagenen Personen haben sich zudem in der zweiten Vorschlagsfrist nicht geändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte [GPR, LS 161]). Für die Amtsdauer 2026 – 2030 erklärt der Gemeinderat folgende Personen als in stiller Wahl gewählt.

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats (6 Sitze) Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Erni, Jeanine, w

1976

Fachspezialistin Accounting

Baumgartenweg 4, 8934 Knonau

Zürich ZH

neu

parteilos

Als Präsidentin der Primarschulpflege: · Decrusch, Charlotte, 1962, Tränkegasse 3b, Leitung Betreuung, bisher, parteilos

Meo, Fabrizio, m

1981

Immobilienökonom

Friedhofstrasse 12, Volketswil ZH 8932 Mettmenstetten

bisher

parteilos

Die in der Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 festgelegte Wahl an der Urne findet demnach nicht statt.

Ruggiero, Markus, m 1970

Bankangestellter

Bolletstrasse 5, Kriens LU 8932 Mettmenstetten

bisher

parteilos

Siri, Nathalie, w

Eventmanagerin

Grundrebenstrasse 111, Illnau-Effretikon ZH bisher 8932 Mettmenstetten

parteilos

Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission: · Gallmann Thomann, Susanne, 1961, Hägiweidstrasse 1, Kreditorensachbearbeiterin, bisher, parteilos · Hotz, Christoph, 1962, Jonentalstrasse 13, bisher, parteilos · Prechtl, Alexander, 1975, Engelweg 3, Rechtsanwalt, bisher, parteilos · Feinagle, Patrik, 1973, Engelgasse 26, Arzt, neu, parteilos Als Präsident der Rechnungsprüfungskomission: · Hotz, Christoph, 1962, Jonentalstrasse 13, bisher, parteilos Zur Besetzung der restlichen 1 Stellen der Rechnungsprüfung ist eine Urnenwahl durchzuführen. Diese findet gemäss Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025, am Sonntag, 8. März 2026, statt. In Anwendung von § 55 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel ohne Beiblatt und eine Wahlanleitung. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Erneuerungswahl des Präsidenten/der Präsidentin der Sekundarschulpflege Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Meo, Fabrizio, m

1981

Friedhofstrasse 12, Volketswil ZH 8932 Mettmenstetten

Immobilienökonom

Heimatorte

bisher/ Partei neu neu

parteilos

Zur Besetzung des verbleibenden Sitzes der Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten ist eine Urnenwahl durchzuführen. Diese findet gemäss Wahlanordnung vom 26. September 2025 am Sonntag, 8. März 2026 statt. In Anwendung von § 55 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel ohne Beiblatt und eine Wahlanleitung. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 16. Dezember 2025 Gemeinderat Mettmenstetten

Hilfe für Tiere in Not www.tbb.ch

Jetzt sp en

Rifferswil, 19. Dezember 2025 Gemeinderat Rifferswil

1976

n de


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Dezember 2025

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Der einheimische Zitronenfalter, der Eichelhäher und der Igel haben ganz unterschiedliche Strategien, um die kalten Wintertage im Säuliamt zu überstehen. (Bilder: rechts und links istock und Mitte Michael Gerber)

Survival im winterlichen Säuliamt Streifzüge durch die Natur (39): Wie schaffen es Tiere, während dieser kalten Tage draussen auszuharren? Stefan Bachmann Wenn im Spätherbst die Temperaturen fallen, beginne ich, mir stets Sorgen um die Tiere zu machen, die Tag und Nacht draussen bei Wind und Wetter ausharren müssen. Doch ich weiss ja eigentlich: Die Tiere sind auch bei uns im Knonauer Amt ganz gut an die Kälte und den Schnee angepasst, sie überleben meist ganz ohne Hilfe und ohne ein geheiztes Zuhause. Das verwundert und beeindruckt mich jedes Jahr von Neuem. In der Tat sind die Survival-Tricks der heimischen Tiere doch einfach phänomenal. Das beginnt schon beim Federkleid der Vögel, das bei Kälte einfach aufgestellt werden kann. Schon hat die Amsel oder der Buntspecht eine dicke Daunenjacke an. Das sieht dann zwar so aus, als habe der Vogel einen BMI von über 50, doch sind es nur die aufgeplusterten Federn, die ihn optisch zum Sumoringer machen. Anders machen es die Säugetiere wie der Fuchs oder das Hermelin: Ihnen wächst im Herbst ihr dickes Winterfell, das ganz passabel vor kalten Windböen und Schneestürmen schützt.

Der Sammel-Profi Mehrere Säuliämtler Tiere bereiten sich im Herbst akribisch auf die karge Winterzeit vor und sorgen für üppige Vorräte. So der hübsche Eichelhäher: Schon

ab August beginnt er, in grossen Mengen Eicheln zu sammeln und zu verstecken. Um sie zu finden, fliegt er bis zu acht Kilometer weit. Für den Transport kann er jeweils seinen Kropf mit etwa zehn Eicheln befüllen. In seinem Wohngebiet versteckt er dann jede Nuss einzeln oder in kleinen Grüppchen – bis zu 5000 Eicheln kommen so pro Winter zusammen. Kein Wunder, muss er nie Hunger leiden, zumal er ein sehr gutes Gedächtnis hat und viele Verstecke auch wiederfindet. Aus den nicht gefundenen Eicheln spriessen später junge Bäume. Neben dem Eichelhäher legen zum Beispiel auch Kleiber und Eichhörnchen Vorräte an. Letztere haben aber noch einen weiteren Survival-Trick: Wenn es ihnen zu frostig und ungemütlich wird, legen sie sich einfach in ihren Kobel und schlummern ein. Es handelt sich zwar nicht um einen echten Winterschlaf, sondern nur um eine Winterruhe, aber immerhin. Dabei verringern sich Herzschlag und Atemfrequenz; die Körpertemperatur wird nur gering abgesenkt. Mehrmals wachen die Hörnchen dabei auf und gönnen sich auch mal einen kleinen Snack. Ähnlich machen es der Dachs und der Biber. Einen echten Winterschlaf machen die Igel, sofern sie gesund sind. Ihre Körpertemperatur senkt sich von 36 auf gerade noch ein bis acht Grad. Sie atmen noch ein- bis zweimal pro Minute, das Herz schlägt statt 200 Mal nur noch

etwa fünf Mal pro Minute. Etwa fünf bis sechs Monate können sie so überdauern, bis sie im April schlaftrunken aufwachen und vermutlich bald grossen Hunger haben. Dass nicht alle Igel fit genug sind, um in den Winterschlaf zu gehen, weiss die Igelstation Säuliamt in Hedingen nur zu gut. Fast jeden Tag musste sie im November zu leichte oder kranke Igel aufnehmen, oder sie erklärte den IgelFinderinnen und -Findern, wie sie den Igeln selber helfen konnten. Mehrmals war die Station «ausgebucht». Bei den meisten eingelieferten Igeln handelte es sich um junge Tiere, die es nicht schafften, genug Futter zu finden, und daher oft krank wurden. Ein Igel muss mindestens rund 500 Gramm schwer sein, damit er den Winterschlaf überlebt. Wer jetzt noch einen aktiven Igel findet, kann sich bei der Igelstation erkundigen, was zu tun ist. Nicht alle Tiere brauchen Hilfe. Keinesfalls sollte man ihnen Milch oder anderes falsches Futter hinstellen.

Frostschutzmittel im Blut Einen «Winterschlaf» der anderen Art machen die wechselwarmen Tiere wie Amphibien, Reptilien oder Insekten: Sie werden bei Kälte einfach steif und starr. Kurz vorher suchen sie sich eine geschützte Stelle, um sich zu verkriechen. Auch bei ihnen sind Herzschlag und

Atmung stark reduziert. Sie überleben sogar, wenn ihre Körpertemperatur mal

8

Kilometer weit fliegt der Eichelhäher und sammelt dabei bis zu 5000 Eicheln.

kurz unter null fällt, denn sie haben ein Frostschutzmittel im Blut. Letzteres gilt auch für den einzigen heimischen Schmetterling, der als solcher draussen überwintert: den Zitronenfalter. Er setzt sich im Herbst einfach irgendwo hin und hofft dann vier Monate lang, nicht entdeckt und gefressen zu werden. Clever: Besonders gern versteckt er sich im Laub der immergrünen Stechpalme. Er überlebt gar Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Schon im März wird er wieder aktiv und flattert durch die Gärten. Seine Eier legt er nur an Kreuzdorn und Faulbaum. Wer ihn also fördern möchte, pflanze diese beiden Sträucher. Schliesslich gibt es noch einige Säuliämtler Vögel aufzuzählen, die mich besonders beeindrucken. Das ist zum einen der Zaunkönig, der es als einer der wenigen Vögel schafft, auch im Winter genug Insekten und Spinnentiere zu finden. Dafür sucht er stundenlang jede Ritze und jedes Versteck an den Bäumen und im Unterholz ab. Zum anderen sind

auch die Wintergoldhähnchen wahre Überlebenskünstler. Als kleinste Vögel Europas zeigen sie, wer hier der Grösste ist: Sie schaffen es jeden Tag, Tausende kleine Insekten zu finden. Weil sie so klein sind, haben sie einen besonders hohen Energiebedarf und müssen täglich so viel fressen, wie sie selber wiegen. Besonders gut sind sie im Auffinden von winzigen Springschwänzen, die wir als Menschen ohne Lupe nicht mal sehen können. Wer derart gute Fähigkeiten und Tricks entwickelt hat, braucht wahrlich keine beheizte Stube und keinen warmen Kräutertee. Chapeau!

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).

Street-Workout-Anlage für alle bei der Sekundarschule Bonstetten Die neue Anlage fördert Bewegung, Begegnung und trägt nachhaltig zur Gesundheit bei Die moderne Street-Workout-Anlage auf dem Gelände der Sekundarschule Bonstetten ist fertiggestellt und steht Jung und Alt ab sofort offen.

der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon zu verdanken. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zu einem Mehrwert für die ganze Region führt.

Gute Planung und Zusammenarbeit zahlen sich aus Die sorgfältige Planung, die enge Vernetzung mit den Gemeinden und die engagierte Zusammenarbeit der Beteiligten haben sich sichtbar gelohnt: Dank dem Einsatz der Betriebsleitung und der Schulpflege konnte nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern der gesamten Bevölkerung etwas Gutes getan werden. Die neue Anlage fördert Bewegung, Begegnung und trägt nachhaltig zur Gesundheit aller bei. Dass das Projekt im selben Jahr geplant, umgesetzt und fertiggestellt werden konnte, ist den finanziellen Beiträgen des Sportamts Kanton Zürich sowie

Street-Workout – kostenloses Training für alle Street-Workout nutzt das eigene Körpergewicht und bietet vielfältige Übungen, die Kraft, Beweglichkeit und Körperbeherrschung fördern. Der Sport ist für jedes Alter geeignet – für eine kurze Auszeit, nach der Arbeit oder für gemeinsame Trainingseinheiten mit Freunden und Familie. Die neue Anlage verbindet urbanen Lifestyle mit Bewegung an der frischen Luft und schafft ein gemeinschaftliches Erlebnis für alle.

Die neue Anlage verbindet urbanen Lifestyle mit Bewegung an der frischen Luft. (Bild zvg)

Nadine Schürer, Schulleitung Sekundarschule Bonstetten


Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 – 2030, definitive Wahlvorschläge Nach Ablauf der zweiten Frist zur Einreichung, Änderung oder zum Rückzug von Wahlvorschlägen für die Erneuerungswahl der Gemein debehörden und deren Präsidentin bzw. dessen Präsidenten liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor:

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats (6 Sitze) Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Eicher, Marcel, m

1970

Meili, Jürg, m

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Projektleiter Bachmattstrasse 1 Gesundheitswesen

Eschenbach SG

bisher

parteilos

1956

Landwirt

Knonauerstrasse 12

Mettmenstetten ZH bisher

parteilos

Oetterli, Fabio, m

1955

lic. iur. Rechtsanwalt

Grossholzerstrasse 12 Pfaffnau LU

bisher

FDP

Spinner, Verena (Vreni), w

1961

Ex-Wirtin

Bachmattstrasse 10

Aeugst am Albis ZH

bisher

parteilos

Stucky, Lukas, m

1958

lic. phil I

Schauenberg 2

Konolfingen BE

bisher

FDP

Suter, Josua, m

1989

Polizist

Püntenstrasse 17

Wädenswil ZH

neu

parteilos

Erneuerungswahl Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 – 2030: Definitive Wahlvorschläge Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl vom 8. März 2026 der Mitglieder von Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030 (1. Wahlgang). Aufgrund der Veröffentlichung der provisorischen Wahlvorschläge vom 9. Dezember 2025 liegen nach Ablauf der Nachfrist für die am 8. März 2026 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gremien der politischen Gemeinde sowie deren Präsidien für die Amtsdauer 2026 bis 2030 folgende definitiven Wahlvorschläge (alphabethische Auflistung) vor: Name Vorname (Rufname)

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ Partei neu

Alder Ronald

1969

Dipl. Natw. ETH

Rüchligstrasse 9

Bauma ZH

bisher

GLP

Bonvin Serge

1968

Abteilungsleiter

Landhusweg 11

Crans-Montana VS und Ottenbach ZH

neu

parteilos

Nach Art. 24 Gemeindeordnung ist die Präsidentin bzw. der Präsident der Primarschulpflege von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderats.

Diethelm Ernst

1957

Inhaber Einzelfirma

Isenbergstrasse 10a

Schübelbach SZ

neu

parteilos

Erneuerungswahl des Präsidenten / der Präsidentin des Gemeinderats

Niederer Marcel

1964

Bankfachmann

Pfaffächerstrasse 29

Zürich ZH

neu

parteilos

Noser Fanger Gabriela

1973

Dipl. Geografin

Rebweg 3

Glarus Nord GL

bisher

parteilos

Pfäffli Willy

1958

Kaufmann

Affolternstrasse 14

Zürich ZH

neu

parteilos

Töngi Armin

1963

Informatiker

Pfaffächerstrasse 51

Engelberg OW neu

parteilos

bisher/ Partei neu

Zeder Franz

1961

Maschinen-Ing. HTL

Pilatusweg 13

Grosswangen bisher LU

FDP

Das Präsidium der Primarschulpflege ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Primarschulpflege gewählt.

Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Spinner, Verena (Vreni), w

1961

Bachmattstrasse 10

Aeugst am Albis ZH

bisher

Ex-Wirtin

parteilos

Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege (5 Sitze) Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

Brunner, Andrea, w 1982

HR-Fachfrau

Aentlerweg 8

Wädenswil ZH

bisher

parteilos

Isoz, Andreas, m

1984

Geschäftsführer

Bachmattstrasse 4b

Winterthur ZH

bisher

parteilos

Milano, Nadja Nicole, w

1982

Workout Specialist

Albisstrasse 3a

Kaltbrunn SG

neu

parteilos

Schmid, Sabrina, w 1982

Pflegefachfrau HF Püntenstrasse 7

Bütschwil SG

bisher

parteilos

Vollenweider, Melanie, w

1982

Medizinische Friedhofstrasse 8a Praxisassistentin

Rickenbach LU

bisher

parteilos

Werner, Raffael, m

1986

Leiter Finanzen & Albisstrasse 56 Buchhaltung

Affoltern am Albis ZH

neu

parteilos

Jahr- Beruf gang

Vollenweider, Melanie, w

1982

Adresse

Medizinische Friedhofstrasse 8a Praxisassistentin

Diethelm Ernst

1957

Inhaber Einzelfirma

Isenbergstrasse 10a

Schübelbach SZ

neu

parteilos

Noser Fanger Gabriela

1973

Dipl. Geografin

Rebweg 3

Glarus Nord GL

bisher

parteilos

5 Mitglieder und Präsident/in der Primarschulpflege

Erneuerungswahl des Präsidenten / der Präsidentin der Primarschulpflege Name, Vorname, Geschlecht

Präsident/in:

Jahrgang

Adresse

Heimatort

bisher/ Partei neu

Name Vorname (Rufname)

Beruf

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Rickenbach LU

bisher

Burkart Daniela

1969

Sachbearbeiterin

Steinerstrasse 17a

Beinwil/ Freiamt AG

bisher

parteilos

Dubs Carmen

1973

Pädagogische Mitarbeiterin

Oberberg 1

Aesch b. Birmensdorf ZH

bisher

parteilos

Fanger Lorenz

1976

Geologe; Geoinformatiker

Weidstrasse 2

Sarnen OW

neu

parteilos

Schneider Brigitte

1962

Treuhänderin

Pilatusweg 23

Zürich ZH

bisher

parteilos

Schor Nadine

1982

Projektassistentin

Bachdolenstrasse 4

Zürich ZH

neu

parteilos

Schwarzenbach Wälti Gioia

1975

Naturwissenschaftlerin, Dr. sc. nat.

Pfaffächerstrasse 47

Thalwil ZH

bisher

parteilos

Thalwil ZH

bisher

parteilos

parteilos

Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (5 Sitze) Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Bartels, Ingo, m

1975

Buchhalter

Püntenstrasse 26

Winterthur ZH

bisher

parteilos

Graf, Robert (Robi), m

1972

Geschäftsführer

Bolletstrasse 9

Leutwil AG

bisher

FDP

Grüter, Luzi, m

1993

Informatiker

Stäppel 1

Zürich ZH

neu

parteilos

Erneuerungswahl des Präsidenten / der Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Bartels, Ingo, m

1975

Püntenstrasse 26

Winterthur ZH

bisher

Buchhalter

parteilos

Präsident/in und 6. Mitglied im Gemeinderat

Erneuerungswahl der Mitglieder der Sozialbehörde (4 Sitze) Name, Vorname, Geschlecht

Jahr- Beruf gang

Adresse

Heimatorte

bisher/ Partei neu

Gerber, Martina, w

1976

Betriebsökonomin Leigrüppenstrasse 30 Zürich ZH

neu

parteilos

Schiesser, Marylise, w

1975

Leiterin Kulturlegi Böniweg 7b Schweiz

Glarus Süd GL

neu

parteilos

Spinner, Christian, m

1980

Koch

Untere Bahnhofstrasse 30

Aeugst am Albis ZH neu

parteilos

Störi, Katharina, w

1961

med. Mass. EFA / dipl. NHP

Albisstrasse 8a

Zürich ZH

neu

parteilos

Wüthrich, Yvonne, w

1973

Bibliothekarin

Herferswil 72

Trachselwald BE

neu

parteilos

Schwarzenbach Wälti Gioia

1975

Naturwissenschaftlerin, Dr. sc. nat.

Pfaffächerstrasse 47

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Name Vorname oder Rufname

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ Partei neu

Bänziger Ralph

1969

Informatiker

Engelwiese 6

Lutzenberg AR

bisher

parteilos

Lipp Dominique 1980

Treuhänder

Engelwiese 4

Hedingen ZH

neu

parteilos

Die Urnenwahl findet gemäss Wahlanordnung vom 26. September 2025, am Sonntag, 8. März 2026, statt.

Rech Pavlina

1970

Finanzen

Schürmatt 7

neu

parteilos

Wahl Mitglieder und Präsidium Gemeinderat: In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55a Abs. 2 und 3 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen gedruckten Wahlzettel, der die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung.

Aeschi b. Spiez BE

Riniker Bernhard

1973

Financial Controller

Pfaffächerstrasse 14b

Aarau AG und bisher Schinznach Dorf AG

parteilos

Schybli Nicole

1974

Angestellte Finanzwesen

Fuessmättli 9

Ottenbach ZH

GLP

1973

Financial Controller

Pfaffächerstrasse 14b

Aarau AG und bisher Schinznach Dorf AG

Wahl restliche Behörden: In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 und 3 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 16. Dezember 2025 Gemeinderat Mettmenstetten

bisher

Präsident: Riniker Bernhard

parteilos

Die Urnenwahl wird am 8. März 2026 durchgeführt. In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 19. Dezember 2025 Gemeinderat Ottenbach


Forum

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen­ oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Na­ men sowie Adresse und Telefonnum­ mer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Re­ gion aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Ver­ letzung von Persönlichkeitsrechten

Freitag, 19. Dezember 2025

Appell an die Stadt Affoltern: Rollstühle und Rollatoren rollen auf der Heimpelstrasse

Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen.

Replik auf den Leserbrief von Irma und Franz Meyer mit dem Titel «Heimpelstrasse weniger sicher» im «Anzeiger» vom 9. Dezember.

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitma­ chen/leserbrief­einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitag­ mittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schi­ cken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)

Die neu renovierte Heimpelstrasse führt ins Grüne mit tollem Ausblick in Richtung Zwillikon und Hedingen. Ein richtig schönes und schnell erreichbares Ausflugsziel für Menschen, die im nahe gelegenen Alters- und Pflegezentrum Seewadel wohnen. Nahes Ziel für Menschen mit Behinderungen im Rollstuhl oder Rollatoren. Seniorinnen und Senioren, welche in den nahe gelegenen Alterswohnungen zu Hause sind, möchten die schönen Bänke nutzen. Leider gibt es eine «Nase» bei diesem Vorhaben. Den tollen Asphaltbelag gibt es nur auf der Strasse. Der parallel führende Fussgängerweg hat einen Schwammbelag. Darauf kann man sich mit dem Rollstuhl oder Rollator nicht bewegen. Es schüttelt und rüttelt. Kein Gesäss und kein Handgelenk hält das aus. Nichts für elektrische oder manuell betriebene Handicap-Gefährte. Schiebende Person kommen bergwärts unmöglich mit dem Rollstuhl hinauf. Deshalb müssen sich alle auf der Heimpelstrasse bewegen, wo es so richtig gut rollt. Ob das im Sinne der Erfinder ist? Autos, Töffs, Velos, Rollatoren und Rollstühle gemeinsam auf der Fahrbahn? Wo fahren die Elektroscooter und Trottis? Für die Hunde im Sommer ist es toll auf dem Naturweg. Hunde können nicht schwitzen. Viele Herrchen wissen das und werden sich freuen über den neuen Schwammweg. Ein Appell richtet sich nun mit diesem Artikel an die Stadt Affoltern, Nachbesserungen zu planen. So ist es wirklich gefährlich (Verweis auf den Leserbrief vom 9.12.2025 «Heimpelstrasse weniger sicher»). Ist das ein städtisches Ostergeschenk 2026 mit Handicap?

Freispruch nicht nachvollziehbar Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Verletzte und tote Katzen: Ursachen unklar» im «Anzeiger» vom 12. Dezember. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Mann, in dessen Obhut vier Katzen dermassen gravierende Verletzungen davontrugen, vom Vorwurf der Tierquälerei freigesprochen worden ist. Die Aufzählung der anderen möglichen

«Ursachen» für die davongetragenen Verletzungen ist nachgerade lächerlich. Es scheint, dass das Recht auf ein qualfreies Tierleben im richterlichen Vollzug noch immer nicht durchgesetzt wird. Schade, damit werden Tierquäler und Sadisten geradezu zu weiteren Taten ermutigt. Nicht zuletzt wird dadurch auch die Gesellschaft gefährdet. Barbara Trentini, Maschwanden

«Alte Männer haben wir schon genug» Replik auf den Leserbrief von David Vogelsanger mit dem Titel «Wahrheit à la SP» im «Anzeiger» vom 12. Dezember. Ich war an dem SP-Anlass mit Anna Rosenwasser. Was sie genau gesagt hat, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich kann mich aber gut daran erinnern, dass es ihr ein grosses Anliegen war, aufzuzeigen, wie die Lobbyisten Einfluss auf die Politik nehmen. Menschen, die nicht vom Volk gewählt werden, aber über das nötige Geld verfügen, sind massgeblich daran beteiligt, welche Meinung sich die Politi-

ker und Politikerinnen bilden, und dann im Sinne der Lobbyisten abstimmen. Sehr zu empfehlen ist die SRF-Doku «Lobbying im Bundeshaus – hinter den Kulissen der Schweizer Politik». Gerade letzte Woche, im Zusammenhang mit der abgelehnten Million zur Prävention zum Schutz von Gewalt an Frauen, wo unter anderem Frau Rosenwasser massgeblich die Öffentlichkeit informiert hat, hat gezeigt, dass wir engagierte junge Frauen in der Politik brauchen. Alte Männer haben wir schon genug. Katharina Thierer, Obfelden

Freiwilligenarbeit verdient mehr als ein Dankeschön In fast jeder Gemeinde gibt es Menschen, die ihre Zeit, ihre Erfahrung und oft auch ihre Energie unentgeltlich einbringen. Sie organisieren Anlässe, begleiten Jugendliche, engagieren sich in Vereinen, in der Nachbarschaft oder in sozialen Angeboten. Ohne sie würde vieles schlicht nicht funktionieren. Freiwilligenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie entsteht aus Überzeugung, aus Verantwortungsgefühl und aus dem Wunsch, etwas beizutragen. Gerade in einer Zeit, in der vieles komplexer und anspruchsvoller wird, ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert. Es entlastet Strukturen, stärkt den Zusammenhalt und schafft Nähe dort, wo Institutionen allein nicht ausreichen. Wertschätzung darf sich dabei nicht auf wohlklingende Worte beschränken. Sie zeigt sich im Ernstnehmen der Arbeit, in klarer Kommunikation, in guten

Rahmenbedingungen und darin, dass Engagement nicht als Gratisressource betrachtet wird. Wer freiwillig arbeitet, investiert etwas sehr Persönliches: Zeit. Diese verdient Respekt. Wenn wir auch künftig auf eine lebendige Gemeinschaft zählen wollen, müssen wir Sorge zu diesem Engagement tragen. Nicht, indem wir es romantisieren, sondern indem wir es anerkennen, unterstützen und schützen. Freiwilligenarbeit ist kein Lückenfüller. Sie ist ein tragender Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Allen Menschen, die sich auf diese Weise engagieren, gebührt unser Dank. Ihnen und der gesamten Leserschaft wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit, ruhige Tage zum Innehalten und einen guten Start ins neue Jahr. Samantha und Simon Böhlen-Schmid, Obfelden

Einmal Danke sagen dem «Anzeiger» von Affoltern Die letzten Wochen haben uns Leserinnen und Leser beschert mit wunderbaren Fotos von der Natur und der Tierwelt. Diese Personen sind echte Künstlerinnen und Künstler! Der «Anzeiger» gibt diesen Menschen eine tolle Plattform, uns diese fotografischen Aufnahmen zu zeigen. Nebst täglichen traurigen und belastenden Nachrichten aus der Presse ist so eine wunderschöne Publikation Balsam für die Seele. Ausser-

dem können wir wahrnehmen, in was für einer wunderschönen Umgebung wir leben dürfen. Halten wir dem Sorge für uns und die Nachwelt. Ich bedanke mich beim «Anzeiger» für die tolle Arbeit und wünsche allen eine besinnliche Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2026 Gesundheit und Frieden auf der Welt. Ursula Fürst, Hausen

13

Die Heimpelstrasse bedarf Nachbesserungen. (Bild zvg)

Bruno Vogel, Kappel

Bahn und Bus: Wie weiter mit zukünftigen Tarifen?

Dritter Advent in der Ottenbacher Kirche Ende Oktober las ich, dass einige der der ÖV-Branche. Kinder, Jugendliche bewährten Abos, wie zum Beispiel Halbtax, Mehrfahrten-Karten und 9-Uhr-Pässe, in der Zukunft abgeschafft würden. Das sei nicht das Einzige. Wenn bestehende Sparmöglichkeiten wegfallen, finde ich, ist das problematisch. Doch einige Tage später wurde ich am Bahnschalter beruhigt, dass dieses Vorgehen nicht mehr aktuell sei. Da brauche es weitere Abklärungen. Die Verantwortlichen der ÖV-Branche würden weiterhin versuchen, dieses sogenannte «My Ride» zu optimieren, um das Preissystem zu vereinfachen und zu digitalisieren. Jemand hat mir einmal vorgeworfen, dass ich nicht mit der Zeit gehen würde. Kann schon sein, aber ich kaufe sicher nicht ein Smartphone nur wegen

unter 16 Jahren oder auch handicapierte Menschen wohl auch nicht. Und die Alten? Mir vergeht das Lachen, sobald ich schwarzem Humor begegne: Wenn alte Menschen es nicht fertigbringen ein Ticket zu lösen, dann ist es nicht so schlimm, denn sie leben ja nicht mehr so lange. Oder: Achtung, schwarzfahrende Omi unterwegs! Wenn im Postauto auf einem Schild zu lesen ist: Was machst du so? Dann sage ich: eine Lösung suchen und keine finden. Vielleicht aber sollte ich auch nur warten, bis diese schönen Worte: «Gemeinsam vorwärts!» auf dem Plakat im Bus wirklich ehrlich gemeint sind. Eveline Walser, Hausen

Volle Kirche, gedämpftes Licht, Christbaum, rote Adventskerzen, schwarz-rot gekleidete Sänger, zartes Flötenspiel: Alles atmet Advent, Weihnachten! Wie als Primarschülerin freue ich mich und spüre die heilige Zeit. Dass etwas Gutes im Kommen ist, ist handgreiflich. Der Chor singt «Chumm mir wänd es Liecht azünde i de Finsteri vo der Nacht» von Peter Reber. Also Finsternis haben wir genug. Das Licht ist in der Person von Jesus Christus gekommen. Er hat vorgemacht, was mit dem Licht gemeint ist. Auch wir, jeder und jede, können dazu beitragen, dass es etwas heller wird, sei unser Licht auch noch so klein. Danke dem Ottenbacher Chor, allen Mitwirkenden und der Ottenbacher Kirchgemeinde für diesen wunderschönen Abend!

Unbekannte Gemeinderatskandidaten Verena Häberling, Ottenbach für Ottenbach? Im «Anzeiger» wurden letzte Woche die Wahllisten für die Gemeinde Ottenbach publiziert und erfreulicherweise gibt es für zwei Vakanzen im Gemeinderat vier Kandidaten (warum hat sich eigentlich keine Frau als Kandidatin aufstellen lassen?). Mir persönlich sind drei der vier Kandidaten gänzlich unbekannt und das dürfte noch mehreren Einwohnern von Ottenbach so gehen. Alle vier Kandidierenden bezeichnen sich als «parteilos»; wer jedoch für ein politisches Amt kandidiert, hat in der Regel auch eine spezifische politische Gesinnung. Wen also soll ich wählen, wenn ich diese von der Mehrheit nicht kenne? Und ich möchte ja auch vermeiden, jemanden zu wählen, der eine grundsätzlich andere Politkultur als ich bevorzugt. Ich erwarte entspre-

chend von den ansässigen Ortsparteien oder von der aktuellen Gemeindebehörde, dass ein öffentliches «Hearing» organisiert wird, wo sich die Kandidaten dem Souverän präsentieren und wir uns ein Bild über Persönlichkeit, Einstellung, Erfahrung und Kompetenzen jedes Einzelnen machen können. Dies besonders, weil in Ottenbach einige Grossprojekte zur Realisierung anstehen (zum Beispiel Sanierung Hallenbad, Sanierung Durchgangsstrassen, Umbau Dorfplatz etc.), welche einer umsichtigen Projektführung bedürfen. Da möchte ich sicher sein, dass die entsprechenden Kompetenzen im Gemeinderat vorhanden sind und Ottenbach von kompetenten Behördenmitgliedern geführt wird. H. R. Good, Ottenbach

Wahlempfehlungen im «Anzeiger» Die kantonalen Erneuerungswahlen werfen ihre Schatten voraus. In die­ sem Zusammenhang machen wir darauf aufmerksam, dass Wahl­ empfehlungen Dritter für einzelne Kandidaten erst ab dem kommen­ den Jahr publiziert werden. Publikation gesammelt am Dienstag, 6. Januar Empfehlungen, die vorher eingehen, werden bis zum Dienstag, 6. Januar, gesammelt und – bei entsprechend Platz – dann publiziert. (red)


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Freitag, 19. Dezember 2025

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Langfristige Unternehmensstrategien – geprägt von Ethik Sabine und Oliver Weisbrod sind in der Textil- und in der Immobilienbranche tätig eingebettet. Wenn ältere Menschen im Alltag beispielsweise von Kleingewerbe, einer Kita, Studentenwohnungen, einer Quartierbeiz, von Grünfläche und dem pulsierenden Leben in der Nähe eines Bahnhofs umgeben sind, wenn ihre Mobilität mit Bahnhofsnähe optimal ist, kann bis ins hohe Alter Lebenszufriedenheit unterstützt werden. Ideal wäre ein Ärztehaus, eine Gemeinschaftspraxis mit verschiedenen Anbietern im Gesundheitsbereich. Auch Pendler sollen hier Wohnungen finden. Die Gesamtgestaltung soll möglichst viele Arten der Nutzung, auch Nutzungsumwandlung ohne grossen baulichen Aufwand offenlassen – denn die Bedürfnisse der Gesellschaft ändern sich.

Regula ZellwegeR Sabine und Oliver Weisbrod führen ein traditionsreiches Familienunternehmen in der sechsten Generation. Sie sind Unternehmerin und Unternehmer und entsprechen nicht dem Klischee, das Managern anhaftet. Es gilt für sie, das Unternehmen so zu führen, dass es schwarze Zahlen schreibt. Dies mit Fokus auf die nächsten Generationen. Sie haben beide ursprünglich Biologie studiert. Diese ist ein Teilgebiet der Naturwissenschaften und befasst sich sowohl mit den allgemeinen Gesetzmässigkeiten des Lebendigen als auch mit den Besonderheiten der einzelnen Lebewesen. Dies lässt sich übertragen auf das Führungsverständnis des Paares. Sie haben eine breite, langfristig ausgerichtete, verantwortungsbewusste Sichtweise des Lebens – in ihrer Familie, in ihrem Dorf, ihrer Region, ihrem Land und auf unserem Planeten. Sie sehen ihr Erbe nicht nur als Privileg, sondern als Aufgabe. Wirtschaftliche Aspekte sind ihnen wichtig, doch auch soziales Engagement und Verantwortung für die Umwelt sind Faktoren, die sie bewusst ins Führungsverhalten einfliessen lassen. Da das Unternehmen sowohl die Immobilien- als auch die Textilbranche umfasst, kombinieren sie die positiven Aspekte beider Berufswelten. Aus der Textilbranche bringen sie die Kundenorientierung mit. Anders als für sogenannte «Immobilienhaie» sind ihre Mieterinnen und Mieter für sie Kundschaft, die gepflegt wird. Anderseits unterliegt die Textil- und Modewelt kurzfristigem Wechsel und muss Modetrends vorwegnehmen. Wer hingegen erfolgreich mit Immobilien arbeiten will, muss langfristig denken. Niemand baut ein Gebäude mit Fokus auf wenige Jahre. Diese Kombination der beiden Kulturen und die familientypische Ethik der Familie Weisbrod prägen sowohl das Verständnis ihrer Arbeit für das Weisbrod-Areal in Hausen als auch für die Konzeption des grossen, firmeneigenen Gebietes im Quartier Erspach in Mettmenstetten.

Das Erbe der Textilindustrie in Mettmenstetten Schaut man sich alte Fotos von Mettmenstetten an, erkennt man schnell, dass damals der Bahnhof nicht ins Dorfzentrum gebaut wurde, sondern nahe der Textilfabrik. Deshalb lag zwischen Bahnhof und der Zürichstrasse wenig bebautes Land, das zur Textilfabrik gehörte. Hier wurde nicht gewohnt, hier wurde produziert. In grossen Fabrikhallen mit den typischen Sheddächern, bestehend aus mehreren kleinen Dächern mit Verbindungselementen, die als senkrechte, verglaste Zwischenwände für den optimalen Lichteinfall konstruiert waren, standen Textilmaschinen. So zeichneten früher Kinder Fabriken, mit Kamin und «Zickzackdach». Im 19. Jahrhundert erreichte die Textilindustrie ihren Höhepunkt. Rund zwölf Prozent der Erwerbstätigen der Schweiz arbeiteten in der Textilbranche. Dies hat sich markant geändert. Damit sank der Bedarf an den textiltypischen

Unternehmer als Gestalter der Zukunft

Sabine und Oliver Weisbrod im Stoffladen in Hausen. Das Kreis-Muster des Stoffs wurde zum 200-Jahre-Jubiläum geschaffen. (Bild Christian Reichenbach) Fabrikanlagen. Sie wurden und werden umfunktioniert oder abgebrochen und die Areale werden neu bebaut. In dieser Phase steckt das ErspachQuartier gegenüber dem Bahnhof Mettmenstetten. Es muss neu und sinnvoll gestaltet werden, für die Zukunft. Nicht nur die riesige Fläche, rund 20 000 Quadratmeter, die im Besitz der Weisbrod-Zürrer AG ist, sondern das ganze Quartier soll sich zu einem Gesamten entwickeln. Denn wer mit dem Zug in Mettmenstetten ankommt, sieht zuerst diesen Teil des Dorfes – es ist eigentlich

das Eingangsportal von Mettmenstetten, das den ersten Eindruck des Dorfes prägt.

Visionen entwickeln und Visionen leben Zurzeit werden die Gebäude der alten Textilfabrik kostendeckend genutzt. Oliver und Sabine Weisbrod lassen sich Zeit, um hier gute Lösungen zusammen mit den anderen Eigentümern im Quartier und der Gemeinde zu finden. Die möglichen Lösungen sind durch die Bau-

Die Gebäude der ehemaligen Seidenweberei Syfrig in Mettmenstetten etwa 1960. (Bild zvg)

zonenordnung eingeengt: Aktuell sollen 70 Prozent gewerblich und 30 Prozent als Wohnfläche genutzt werden. Oliver Weisbrod hofft, dass sich diese Auflage so verändert, dass je 50 Prozent als Wohn- und Gewerbefläche gestaltet werden können. Mitreden wollen und sollen viele: der Kanton, die Gemeinde, die Eigentümer. Nicht alle verfolgen dieselben Ziele. Familie Weisbrod lässt sich auf den Prozess ein, dass hier im Konsens aller Involvierten ein Stück Dorf entsteht, auf das Mettmenstetten stolz sein kann. Das Weisbrod-Areal in Hausen ist ein Paradebeispiel, wie ehemaliges Industriegebiet voller Leben gestaltet werden kann. Die Voraussetzungen in Mettmenstetten unterscheiden sich aber. Während die Bausubstanz im WeisbrodAreal gut war und renoviert, umfunktioniert und umgebaut werden konnte, sind die Liegenschaften der ehemaligen Textilfabrik in Mettmenstetten – aus den Sechziger- und Siebzigerjahren stammend – gerade mal noch als wenig gewinnbringende Grosslagerräume nutzbar. Es kann und muss also umfassend neu geplant werden – für eine langfristige Zukunft. Dazu muss man die Megatrends der Entwicklung kennen. Beispiel Demografie: Unsere Gesellschaft überaltert immer mehr. Es braucht adäquaten Wohnraum für Seniorinnen und Senioren – nicht isoliert, sondern generationenübergreifend

Sabine und Oliver Weisbrod sind mit Freude engagiert, für die Zukunft ihrer drei Kinder, für ihr Unternehmen, für die Region, für die Umwelt, für die Gesellschaft. Sabine Weisbrod arbeitet vor allem im HR-Bereich des Unternehmens mit 20 Angestellten. Daneben ist sie aktives Mitglied des Vorstands der Standortförderung Knonauer Amt. Oliver Weisbrod sieht sich in der Operativen. Noch immer lebt der Textilbereich, Weisbrod liefert beispielsweise Accessoires für Fluggesellschaften. Der Textilladen in Hausen ist mit hochwertigen Stoffen weit herum bekannt. Als Vermieter der Räumlichkeiten im Weisbrod-Areal sieht er sich als Dienstleister und ist sich nicht zu schade, konkret anzupacken, bei Problemen schnelle Lösungen zu ermöglichen. Zudem engagiert er sich als Präsident der Heizgenossenschaft Hausen, die CO2-neutral, effizient und regional Energie produziert. Sabine und Oliver Weisbrod sind Visionäre, die sich Gedanken machen zur Zukunft unserer Gesellschaft und klare Werte haben, die in der Familie Weisbrod bereits von den Eltern Ronald und Renate Weisbrod vorgelebt wurden. Sie haben Erfahrungen bei der Neugestaltung grosser Bauflächen. Zusammen mit der Genossenschaft Wohnen im Alter, heute SILU, realisierten sie beispielsweise das Wohnprojekt Törlenmatt. Oliver Weisbrod teilt das Leben nicht ein in Leben und Arbeiten. Es geht ihm nicht um Work-Life-Balance. Seine Arbeit ist für ihn genauso «Leben» wie Familienleben mit den Kindern und Freizeit. Es geht ihm um Lebensbalance. Gern zieht er sich mit seiner Frau in das «Alphüttli» im Walliser Dorf Ausserberg zurück. Beim Wandern und in der Natur geniessen sie das Leben – und bestimmt entstehen hier auch Visionen für eine sinnvolle, nachhaltige Zukunft.

UNTERNEHMEN IM BEZIRK Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der Anzeiger in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)


Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 20. Dezember 17.30 Gottesdienst Sonntag, 21. Dezember 9.00 Gottesdienst 16.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Adventstelefon im Dezember Beiträge von Menschen aus dem Dorf fürs Dorf und die Region. Losed Si ine! Täglich unter Telefon 032 520 10 82 oder ww.ref-knonaueramt.ch Freitag, 19. Dezember 14.30 Mettmenstetten Pfarrhauskeller Erzählcafé «Was ich im Erzählcafé schon immer erzählen wollte» mit den Sozialdiakoninnen Lucia Sidler und Aroha Flury 20.00 Kirche Mettmenstetten NAchtsamkeit Meditationsnacht mit Andreas Fritz Samstag, 20. Dezember 10.00 Affoltern Seewadel Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Andreas Fritz 14.00 Bonstetten Kirchgemeindehaus Weihnachts-Theater-Film-Revue Wir zeigen die Aufnahmen von verschiedenen Theaterprojekten Programm auf www.ref-knonaueramt.ch Anschliessend Apéro Sonntag, 21. Dezember 10.00 Kirche Affoltern Singgottesdienst Pfrn. Bettina Bartels Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro 10.00 Kirche Hausen Gottesdienst zum 4. Advent Pfrn. Irene Girardet Musik: Andrea Kobi Anschliessend Kirchenkaffee 10.00 Kirche Mettmenstetten Gottesdienst zum 4. Advent Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg 17.00 Aeugst Dorfplatz Open-Air Weihnachtsspiel Aeugster Kinder spielen und singen die Weihnachtsgeschichte begleitet von Musiker:innen aus dem Dorf. Anschliessend Umtrunk 17.00 Kirche Bonstetten Gottesdienst zum 4. Advent Pfrn. Susanne Sauder Musik: Madeleine Von der Mühll (Blockflöte) Anschliessend Apéro 18.00 Kirche Maschwanden Kolibri-Gottesdienst Weihnachtsfeier, gestaltet von den Kolibrikindern Pfrn. Claudia Mehl Musik: Veronica Hvalic

Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Montag, 1. Dezember bis Mittwoch, 24. Dezember Musikalischer Advents-Tannenwald im Kloster Kappel www.adventstannenwald.ch Sonntag, 21. Dezember 17.15 Rituale im Jahreskreis, Wintersonnenwende Treffpunkt: 17.15 Uhr Uerzlikon, Haltestelle Kappelerstrasse oder 18.00 Uhr direkt in der Kirche Kappel am Albis Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei Mittwoch, 24. Dezember 21.15 Lichtermeer mit 10‘000 Kerzen Helfen Sie mit, die Kerzen zu entzünden Wir zünden 1000 Kerzen in der Kirche und 10‘000 Kerzen vor der Kirche an, als leuchtender Stern von Bethlehem Keine Anmeldung erforderlich Donnerstag, 25. Dezember 17.15 Musik und Wort Ensemble Celeste: Festliche Melodien von Mozart Texte: Andreas Nufer Klosterkirche Eintritt frei, Kollekte 27. Dezember 2025 bis 8. Januar 2026 Betriebsferien www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familienweihnacht mit Öffnen des Adventsfensters in der Kirche und Abgabe des Friedenslichtes, zusammen mit dem Familienverein und dem Kloster. 23.00 Christnachtfeier in der Kirche mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann, Hiromi Ikei (Orgel) und Fusako Siedler (Panflöte). Kerzenlichtermeer vor und in der Kirche. www.kirchekappel.ch

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

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Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeins. Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Myrta Lusser+Team, 079 660 84 49 Jeden Mittwoch

FITNESS ab 60 (exkl. Schulferien)

Do, 8. Jan. SeniorenTreff Erinnerung an Bezau 2025 Treffpunkt 14 Uhr Chilehuus

Do, 15. Jan. Sternwanderungen Treffpunkt Bahnhof Affoltern Kurz Muri-Rottenschw 2 Std. (7.9Km. 60m  / 140m ) Treff 8.30 Uhr, mit P. Beer Mittel Erdmannlistein-Rottenschwil 2.10 Std. (8.5Km, 85m  / 145m ) Treff 8.40 Uhr, mit E. Bitter Lang Affoltern-Rottenschwil 2¾ Std. (11Km, 75m  / 186m ) Treff 8.50 Uhr, mit U. Kellerhals Nichtwanderer (Tln Anzahl begrenzt) Anmeld. für alle Teilnehmer bis 8. Jan. 2026: U. Pauli, 044 761 10 22 Versicherung ist Sache der Teilnehmer!

Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern:

Pro Senectute Mittagstisch

Samstag, 20. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben mit Versöhnung, Musik: Anette

25

Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 & 14.00

Kath. Kirche Hausen am Albis

Do, 29. Jan. 11.15 Uhr Mela Senevita Abmeldung: Esther Maurer,  079 358 58 18

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Sonntag, 21. Dezember 17.00 Weihnachtskonzert zum 4. Adventssonntag mit Siddique Eggenberger (Tenor), Rägle Brawand und Anette Bodenhöfer (Orgel und Flügel). Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 24. Dezember 17.30 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel, mit Matthias, Evelin, Sonia und Kindern 22.00 Mitternachtsmesse mit Matthias und Pfr. Ignace, Musik von Anette und José Donnerstag, 25. Dezember 11.00 Weihnachtsgottesdienst mit Matthias, Musik von Anette, dem Sing mit!-Chor und Nina Lutz an der Violine

Sonntag, 21. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfarrerin Claudia Mehl

Samstag, 27. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: José

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 «Liecht hole» in der Kirche Knonau mit Fabienne Dobler und Motoko Matsushita Bitte bringen Sie Ihre eigene Laterne mit! 23.00 Christnachtfeier mit Pfarrerin Claudia Mehl Musik: Motoko Matsushita, Orgel Witold Kornacki, Klarinette

Donnerstag, 1. Januar 2026 17.00 Ökum. Neujahrsgottesdienst mit Matthias und Irene, Musik: Anette und Corinna Camacaro, anschliessend Apéro für alle Wir wünschen allen gesegnete Festtage und fürs neue Jahr 2026 nur das Beste! www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Dezember 17.00 offenes Adventssingen Musik: Angela Bozzola und Lotti Gläser mit Familienchor anschliessend Weihnachtsgebäck und Glühwein www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Kappel Sonntag, 21. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst zum vierten Advent in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet und Andrea Kobi (Orgel), anschliessend Chilekafi.

Januar–Programm 2026

a

Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt

Sonntag, 21. Dezember 10.30 Hl. Messe 17.00 Adventssingen Heilig Abend – Mittwoch, 24. Dezember 11.00 Krippenspiel 22.30 Christmette mit dem Mauritius-Chor Anschl. Apéro Weihnachten – Donnerstag, 25. Dezember 10.30 Festgottesdienst An der Orgel: German Bosshard Stephanstag – Freitag, 26. Dezember 10.30 Hl. Messe www.kath-bonstetten.ch

Seniorendienste Affoltern organisiert sportliche, kulturelle & gesellige Anlässe www.senioren8910.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 21. Dezember 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Mittwoch, 24. Dezember 16.00 Kirche Wettswil, FamilienGottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel 22.30 Kirche Wettswil, Christnachtfeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel und Flöte Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Kirche Stallikon, WeihnachtsGottesdienst mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel und Violine Unser Sekretariat bleibt vom 22. Dezember 2025 – 5. Januar 2026 geschlossen! Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 21. Dezember 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Weihnachtsspiel, Musik: Angela Bozzola Weihnachten, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsgottesdienst, Musik: Anette Bodenhöfer, Nina Lutz, Violine und Sing-mit-Chor, anschl. Apéro www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Dezember 10.30 Gottesdienst

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Viva Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 21. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Sonntag, 21. Dezember 10.30 Gottesdienst Parallel Kinderprogramm Donnerstag, 25. Dezember 10.30 Familien-Weihnachts-Gottesdienst Sonntag, 28. Dezember 10.30 Gottesdienst Parallel Kinderprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

hilf-auch-du.ch Ida installiert bei Edith das Rotkreuz-Notrufsystem. Für Spenden: CH41 0900 0000 8000 2495 0


Gewerbe

Freitag, 19. Dezember 2025

17

Umschlagplatz mit Bahnanschluss für Kies und Aushub in Knonau? Machbarkeitsstudie liegt vor – Widerstand im Industriegebiet Hasental Werner Schneiter Der Zuger Kies- und Aushubtransport soll künftig per Bahn erfolgen. Dazu wird nun ein Umschlagplatz mit Entladegosse in der Fändweid bei der Knonauer Industrie im Hasental ins Spiel gebracht, der den Bau eines neuen Gleises ab Bahnhof Knonau nötig macht. In Knonau formiert sich Widerstand gegen diese Pläne. Im Zuge einer Überarbeitung des Kies- und Deponiekonzepts bis 2025 prüft der Kanton Zug eine alternative Option für seine Kiesversorgung, nachdem innerhalb des Kantons keine neuen Abbaugebiete vorgesehen sind. So wird zum Beispiel das potenzielle Abbaugebiet Hatwil an der Maschwander Grenze laut Bundesgerichtsentscheid nicht im Richtplan eingetragen. Dies habe jedoch keinen Einfluss auf den Kiesabbau. Verunmöglicht werde der dortige Abbau, weil das Kloster Frauental einen Rückzieher aus dem Vertrag gemacht habe, sagt Unternehmer Adrian Risi. «Eine Katastrophe. Wir werden keinen eigenen Kies mehr abbauen können und brauchen daher eine Importmöglichkeit. Diese wird im Richtplan nun skizziert», fügt er bei. Die alternative Option zur Kiesversorgung aus dem Kanton Zug heisst deshalb: Kies soll importiert und der Aus-

Das vorgesehene Areal für einen Kies- und Aushub-Umschlagplatz grenzt unmittelbar ans Knonauer Industriegebiet: Clemens Weingartner, Mitinhaber von British Classic Cars, wehrt sich mit einer IG gegen das Vorhaben, das einen Bahnanschluss erfordert. (Bild Werner Schneiter) werden können: 300 000 Tonnen Sand und Kies zur Anlieferung und die gleiche Menge Aushub zur Abfuhr.

Knonau oder Rotkreuz?

«Eine Katastrophe. Wir werden keinen eigenen Kies mehr abbauen können und brauchen daher eine Importmöglichkeit.» Adrian Risi, Unternehmer hub allenfalls exportiert werden. Konkret geht es um die Frage, ob 50 Prozent der für den Kanton Zug notwendigen Jahresmengen per Bahn umgeschlagen

Für diesen Bahnanschluss kommen laut einer von der Zuger Baudirektion in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie die Standorte Knonau und Rotkreuz infrage – eine Inbetriebnahme bis im Jahr 2035, wenn die Volumen bestehender Kiesgruben im Kanton Zug erschöpft sind. «Für die Kiesversorgung ist es eine sehr gute Lösung. Um die Aushubversorgung zu gewährleisten, braucht es mehrere zusätzliche Deponien im Kanton Zug. Diese werden im Richtplan nun auch festgesetzt», hält Adrian Risi fest. Das Konzept für die Variante Knonau sieht vor, auf der Parzelle Fändweid einen Umschlagplatz mit einem Bahn-

verlad für Aushub sowie Sand- und Kiesmaterial zu realisieren – unmittelbar anschliessend an das Knonauer Gewerbegebiet Hasental. Dazu ist ab Bahnhof Knonau ein neues, rund 800 Meter langes SBB-Betriebsgleis nötig, zwischen der A4 und dem Bestandgleis. «Die geplante Gleisanlage lässt zu, dass Ganzzüge mit 18 Bahnwagen be- und entladen werden können.»

Hohe Belastung befürchtet Die im Hasental ansässigen Gewerbebetriebe sind nicht begeistert von dieser Variante. Das zweieinhalb Hektar grosse Areal sei zu klein für einen Umschlagplatz und die Belastung mit Lärm, Dreck und Staub zu gross – bei einem Verkehr von täglich zusätzlichen 75 Lastwagen, sagt Clemens Weingartner, Mitinhaber von British Classic Cars. Offenbar sei der

Landeigentümer nicht abgeneigt, das Areal zu veräussern, und der Standort Fändweid werde von SBB und Kanton bevorzugt, mutmasst er. Zusammen mit der IG Hasental will er sich im Rah-

75

Lastwagen zusätzlich pro Tag würde der Umschlagplatz bedeuten.

men der bis zum 12. Januar 2026 dauernden Vernehmlassung gegen dieses Vorhaben mit aller Kraft zur Wehr setzen – auch mit einem Infoblatt samt einem Argumentarium für Einsprachen. Weingartner ärgert sich, weil die Vernehmlassung nun ausgerechnet über die Festtage stattfindet und aus diesem Grund wohl weniger beachtet wird. Obwohl in Knonau Umweltbereiche Natur-

und Landschaftsschutz, Wildtierkorridore und Fruchtfolgefläche stärker betroffen sind, hält die Studie fest: «Die gesetzlichen Vorhaben können mit spezifischen Massnahmen eingehalten werden.» Die Studie lässt offen, welche Variante dereinst realisiert wird: «Aus Sicht der betrieblichen und technischen Machbarkeit kann derzeit kein Entscheid zugunsten der einen oder anderen Variante gefällt werden.» Innerhalb der Vernehmlassungsfrist wird auch der Gemeinderat Knonau eine Stellungnahme abgeben. Für Adrian Risi ist der Standort Fändweid «die einzige valable Version, die umweltgerecht zu realisieren wäre». Bei der Variante Rotkreuz müsste jeder Kubikmeter nach Cham in die Anlagen des dortigen Kieswerks transportiert werden, was von der Bevölkerung nicht akzeptiert würde. Man dürfe nicht vergessen, dass die Anlagen des Kieswerks Cham mit einem Band direkt bedient werden könnten. Die Machbarkeitsstudie spricht von zwei Varianten für Materialumschlag: den Abtransport von Aushubmaterial über eine sogenannte Aufgabegosse beim benachbarten Kieswerk Risi oder über eine Aussenaufgabestelle in der Fändweid mit je einem Förderband zum Verladepunkt zu führen. Ebenso könnte das zugeführte Kiesmaterial mit Abzugsband auf den Umschlagplatz Risi oder auf offene Kieslager in der Fändweid abgekippt werden. Für die Strassenquerung wären Förderbandbrücken mit Fussgängersteig nötig. Die IG Hasental bringt eine andere Variante ins Spiel: eine Gleisvariante vom Bahnhof Knonau direkt zum RisiAreal. «Diese Variante sehe ich technisch nicht», so Adrian Risi. Die IG hingegen argumentiert: Die Kiesgrube wäre ab 2034 nicht mehr abbaubar und würde den idealen Standort für den Umschlagplatz bieten. Eine direkte Gleisanbindung ins Risi-Areal sei vertieft zu prüfen. Die Stellungnahme des Kantons Zug werde schliesslich mehr Aufschluss geben.

Das Märtkafi-Team verabschiedet sich Die letzte Gelegenheit, im Affoltemer Märtkafi einzukehren, besteht diesen Samstagvormittag, 20. Dezember Am Samstagvormittag, 20. Dezember, findet neben dem Casino in Affoltern vor der Winterpause der letzte Wochenmarkt in diesem Jahr statt – und es bietet sich die letzte Gelegenheit, im vom Familienzentrum betreuten Märtkafi einzukehren. Maurice Keiser und sein engagiertes Team haben das Affoltemer Märtkafi mit viel Herzblut geführt und zu einem Treffpunkt gemacht, wo geplaudert, diskutiert und debattiert wurde. Beliebt waren das vielseitige Angebot aus frischen und lokalen Produkten und die innovativen, hausgemachten Kuchenkreationen. Doch trotz grossem Engagement und viel Freiwilligenarbeit war es während der letzten zwei Jahre nicht möglich, das Märtkafi kostendeckend zu betreiben. Der Verein KulturAffoltern und das Familienzentrum haben,

auch zusammen mit der Stadt Affoltern, alle Möglichkeiten geprüft und intensiv nach Lösungen gesucht. Aber es ist leider nicht gelungen, die Weiterführung sicherzustellen und unter den gegebenen, insbesondere finanziellen Rahmenbedingungen genügend Personal zu finden. Deshalb haben die beiden Vereine beschlossen, das Wochenmarkt-Märtkafi-Projekt am Ende der Saison, also am kommenden Samstag, zu beenden. Das Märtkafi-Team freut sich darauf, ein letztes Mal Gäste begrüssen zu dürfen und ihnen als Dankeschön für die Treue ein Getränk anbieten zu können. Es soll eine Gelegenheit sein, auf schöne Momente zurückzuschauen und auf die kommenden Festtage anzustossen. Irene Scheurer, KulturAffoltern

Monika Rezgui und Maurice Keiser an der Theke des Märtkafis. (Bild zvg)

Betrieb Märtkafi wird per Ende 2025 eingestellt Stadt Affoltern am Albis verzichtet auf erneute Ausschreibung der Pacht Der aktuelle Pächter des Märtkafis an der Oberen Bahnhofstrasse 7, der Verein Kultur Affoltern, welcher das Märtkafi in Zusammenarbeit mit dem Verein Familienzentrum Bezirk Affoltern während der Marktsaison jeweils am Samstagvormittag betreibt, entschied sich,

die Pacht per Ende der Saison 2025 zu beenden. Damit stellte sich für den Stadtrat Affoltern erneut die Grundsatzfrage, ob das Angebot Märtkafi weitergeführt oder eingestellt werden soll. Das Märtkafi wird von seinen Besuchern zwar sehr geschätzt, insgesamt wird das

Angebot aber dennoch zu wenig genutzt, sodass für die Pächter der vergangenen Jahre, Aufwand und Ertrag jeweils in einem Missverhältnis standen. Dass es den beiden Vereinen trotz grossem Engagement und viel Freiwilligenarbeit während der letzten beiden Jahre

nicht möglich war, das Märtkafi kostendeckend zu betreiben, führte dazu, dass der Stadtrat entschied, den Betrieb des Märtkafis per Ende der Marktsaison 2025 gänzlich einzustellen. Der Raum «Märtkafi» wird, wie bis anhin, für kulturelle und andere Ver-

anstaltungen gemietet werden können. Zudem soll er moderat umgestaltet werden, sodass er zukünftig auch als Besprechungs- beziehungsweise Seminarraum genutzt werden kann. Stadt Affoltern


Die Primarschule Wettswil ist eine Schule, mit rund 500 Schulkindern vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Wettswil liegt nahe von Zürich und ist mit S-Bahn oder direktem Bus gut erschlossen. Die Schule ist aufgeteilt auf drei Schulhaus-Standorte mit grosszügigen Umgebungsanlagen, zwei externe Kindergärten, zwei Schülerhorte, ein Lehrschwimmbad sowie eine Bibliothek und ein Mehrzwecksaal. Aufgrund einer bevorstehenden Pensionierung suchen wir per Januar 2026 (oder nach Vereinbarung) eine/einen

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New Years Brunches im aff Das aff lädt vom 2. bis 4. Januar 2026 zu entspannten New Years Brunches ein. An drei Tagen steht alles im Zeichen von leckeren Brunchgerichten, Geselligkeit und einem gemütlichen Start ins neue Jahr. Nach den festlichen Tagen zum Jahreswechsel steht im Gastro- und Eventlokal aff alles im Zeichen von Ankommen, Abschalten und gutem Essen. Beim reichhaltigen Brunch à discrétion steht eine vielfältige Auswahl an warmen und kalten Speisen, süssen Highlights und herzhaften Klassikern bereit – begleitet von Prosecco zum gemeinsamen Anstossen. Neu wird das Angebot durch ausgewählte Köstlichkeiten der drei affFoodstände ergänzt und sorgt für zusätzliche kulinarische Abwechslung.

Die New Years Brunches eignen sich ideal für alle, die das neue Jahr ruhig und entspannt beginnen möchten. Auch Langschläfer kommen auf ihre Kosten, denn der Brunch wird jeweils bis 15.00 Uhr serviert und lässt genügend Zeit für einen gemütlichen Start in den Tag. «Barten» – der neue Foodstand im aff Seit Anfang Dezember erweitert ein neuer Foodstand das kulinarische Angebot im aff: Barten entführt in die Welt von Sushi und Asian Cuisine und verbindet moderne Interpretationen mit authentischen Aromen aus der asiatischen Küche. Alle Infos und Reservationen zu den New Years Brunches sind online unter www.visit-aff.ch zu finden.

Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a.A 043 817 15 60 theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein MKM Thomas Strebel Holzbau Strebel GmbH Dörflistrasse 5 8933 Maschwanden 043 499 40 90 t.strebel@strebelholzbau.ch

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Den beliebten Sonntagsbrunch im aff gibt es zum Start ins neue Jahr gleich 3 Mal hintereinander. Mehr Infos findest du unter www.visit-aff.ch/events

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Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Grundwert, der in der heutigen Geschäftswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch gerade für KMU sind Investitionen in nachhaltige Technologien schwer zu stemmen. Unternehmen bewegen sich dabei in einem sehr dynamischen Marktumfeld, in dem auch schnelle Innovation und finanzielle Flexibilität nötig ist. Hier kommt Leasing ins Spiel. Es bietet dabei einem Unternehmen die Gelegenheit modernste Technologien zu erschliessen, ohne dabei direkt grosse finanzielle Mittel freizumachen. Leasing bietet Wachstumschancen Bereits heute finanziert jedes dritte Schweizer KMU seine Investitionen über Leasing. Leasing ist insbesondere für Unternehmen interessant, die mit einem raschen technischen Fortschritt konfrontiert sind. So lassen sich neue Technologien schneller integrieren. Industriebetriebe zum Beispiel nutzen Leasing, um ihre Produktion zu modernisieren und zu automatisieren. Aber auch auf dem Bau und in der Landwirtschaft spielt die Technologie heute eine entscheidende Rolle. Hier ist der Leasingmarkt in den letzten Jahren ebenfalls stark gewachsen. Parallel spielt in diesen Branchen die Nachhaltigkeit eine immer bedeutendere Rolle. Leasing könne dabei zu einer nachhaltigeren Wirtschaft beitragen, sagt Roger Schleiss, Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg: «Beim Leasing liegt der Fokus auf der Nutzung, nicht auf dem Besitz. Objekte und Maschinen können am Ende der Laufzeit zurückgegeben und anschliessend von weiteren Unternehmen eingesetzt werden. Das schont Ressourcen und hat eine positive Auswirkung auf die Ökobilanz.» Die Bedeutung von Nachhaltigkeit für KMU in der Schweiz In der heutigen Welt ist Nachhaltigkeit von entscheidender Bedeutung. Die Kundinnen und Kunden erwarten umweltfreundliche Produkte und Dienstlei-

stungen, und Nachhaltigkeit kann den Unternehmen helfen, Lieferketten zu optimieren und die Reputation zu stärken. Allerdings erfordert die Umstellung auf nachhaltige Praktiken oft erhebliche Investitionen in neue Technologien, Anlagen oder Fahrzeuge. Insbesondere kleinere und mittelgrosse Unternehmen stossen dabei an personelle und finanzielle Grenzen, ergänzt Roger Schleiss: «Leasing ermöglicht Firmen, nachhaltige Objekte zu nutzen, deren Kauf für sie zu teuer wäre.» Zwar lohnen sich Investitionen in nachhaltige Anlagen, Fahrzeuge und Maschinen auf lange Sicht. Doch die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch. Wie kann Leasing helfen? Leasing ist ein ideales Werkzeug, um den finanziellen Aufwand für Nachhaltigkeitsinvestitionen zu bewältigen, ohne dabei die Eigenmittel zu binden. Fünf Tipps, um auch die finanzielle Nachhaltigkeit zu fördern: 1. Flexible Finanzierungsmöglichkeiten: Leasing ermöglicht es, die neuesten und umweltfreundlichsten Technologien zu nutzen, ohne hohe Anfangskosten. Die Leasingverträge können an den finanziellen Bedürfnissen und Kapazitäten angepasst werden. 2. Kosten optimieren: Eine gute Finanzplanung optimiert den finanziellen Spielraum im Unternehmen. Kurze Leasingverträge beispielsweise, ermöglichen eine rasche Erneuerung der Maschinen oder Fahrzeuge und reduzieren Betriebs- und Unterhaltskosten.

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3. Aktualisierung der Technologie: Durch Leasing kann die nachhaltige Ausrüstung regelmässig aktualisiert werden, um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Dies führt zu höherer Effizienz und reduziert den Ressourcenverbrauch. 4. Risikominimierung: Bei technischen Problemen oder sich ändernden Geschäftsbedingungen kann geleastes Equipment leichter ersetzt oder angepasst werden, ohne hohe Verluste zu erleiden. Das minimiert das unternehmerische Risiko. 5. Schonung der Liquidität: Leasing erfordert in der Regel keine grossen Vorauszahlungen. Das bedeutet, dass Sie Ihre Liquidität für andere betriebliche Bedürfnisse oder unvorhergesehene Ausgaben erhalten. Leasing und andere Finanzierungsmöglichkeiten unterstützen KMU dabei eine nachhaltigere Zukunft aufzubauen. Nehmen Sie für detailliertere Abklärungen und Informationen Kontakt mit dem Kundenberater oder der Kundenberaterin Ihrer Raiffeisenbank auf.

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Installateurin. Ihr Beispiel zeigt, dass handwerkliche Berufe ausgezeichnete Perspektiven bieten. Für die Zukunft, aber auch mit der Möglichkeit, jeden Tag sichtbar etwas zu bewirken. NACHHALTIG UNTERWEGS – Von der Wärmepumpe bis zum Elektrofahrzeug Nachhaltigkeit hört nicht beim Produkt auf. Neben effizienten Heizsystemen wie Wärmepumpen und dem bewussten Umgang mit Entsorgung und Recycling setzt SHS auch intern konsequent auf umweltfreundliche Lösungen. Ein Teil der Fahrzeugflotte besteht bereits aus Elektroautos, weitere folgen kontinuierlich. Gleichzeitig rüstet das Unternehmen seine Mitarbeitenden mit Tablets aus, um papierarme Prozesse zu ermöglichen. Serviceaufträge, Protokolle und Dokumentationen werden zunehmend digital erfasst. Das schont Ressourcen und macht Prozessabläufe für Kunden und Mitarbeitende effizienter. ÜBRIGENS, viele kennen SHS Haustechnik AG für Sanitäre Installationen, Heizungen und Lüftungsanlagen. Doch das Portfolio ist breiter. Die Spenglerei im Erdgeschoss

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Veranstaltungen

Freitag, 19. Dezember 2025

AGENDA VOM 19. BIS 30. DEZEMBER

Samstag, 20. Dezember

Sonntag, 21. Dezember

Mittwoch, 24. Dezember

Affoltern

Kappel

Kappel

◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt Sehr vielfältige Angebote. Kulinarik, Geschenke und Dekoartikel. Und für die Hunde ist auch gesorgt. Neue Standbetreiber sind immer sehr willkommen. ● Marktplatz, Marktplatz 1

◴ 17:15–19:00: Jahreskreis Rituale im Jahreskreis: Wintersonnenwende. Treffpunkt: 17:15 Uhr Uerzlikon, Haltestelle Kappelerstrasse, oder 18:00 Uhr Klosterkirche Kappel. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5, Sekretariat Theologie

◴ 21:15–23:55: Lichtermeer Lichtermeer mit 10 000 Kerzen. Wir zünden 1000 Kerzen in und 10 000 Kerzen vor der Kirche an, als leuchtender Stern von Bethlehem. Helfen Sie mit, ab 21:15 Uhr die Kerzen anzuzünden. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5, Sekretariat Theologie

Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern

Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Website: www.klosterkappel.ch

Hausen

Veranstalter: Kloster Kappel. Website: www.adventstannenwald.ch

◴ 20:30–23:00: Konzert Last Avenue Christmas Concert. Support: Tenure (Plattentaufe). Die Band sorgt mit bekannten Weihnachtsklassikern für Gänsehaut und gute Laune. Dazu gibt es weitere Coversongs sowie eigene Klassiker von Last Avenue feat. Thomas Plüss am Saxofon. ● Löwen Bar, Albisstrasse 2 Veranstalter: Löwen Bar & Last Avenue. Eintritt frei, Kollekte. Konzert 20:30–23:00 Uhr. Bar 20:00–01:00 Uhr. Restaurant 12:00–23:00 Uhr. Website: www.loewen-hausen.ch

Donnerstag, 25. Dezember Kappel

Die nächsten Veranstaltungshinweise erscheinen am 31. Dezember im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

◴ 17:15–18:30: Musik und Wort Musik und Wort. Ensemble Celeste: Festliche Melodien von Mozart. Texte: Andreas Nufer. Eintritt frei, Kollekte. ● Kloster Kappel, Klosterkirche Veranstalter: Kloster Kappel. Website: www.klosterkappel.ch

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Weihnachtskonzert mit Ensemble il desiderio Dienstag, 23. Dezember, in Mettmenstetten Ein Weihnachtskonzert mit Musik und Wort am Vorabend zu Weihnachten hat in Mettmenstetten eine langjährige Tradition. Bereits zum dritten Mal erfreut das Alte-Musik-Ensemble il desiderio mit Klangschönheit, Spielfreude und frühbarocken Werken von selten aufgeführten Komponisten des 17. Jahrhunderts in unterschiedlichen Instrumentenkombinationen. In Italien, im Speziellen in Venedig, veränderte sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Musik grundlegend. Ein neuer Kompositionsstil entstand, der sogenannte «stile moderno». Es etablierte sich nach und nach eine freiere Musizierpraxis, gekennzeichnet durch hohe Virtuosität, improvisatorische Verzierungskunst und Lust nach Ausdruck menschlicher Gefühle durch die Musik. Dieser neue barocke Stil fand anschliessend in ganz Europa Verbreitung. Als deutsches Beispiel dafür dient das kurze geistliche Konzert «Jauchzet Gott, alle Lande» des Wolfenbütteler Kapellmeisters Julius Johann Weiland (1654). Das Weihnachtskonzert eignet sich wunder-

Zink ist ein historisches Blechblasinstrument. (Bild zvg) bar, um sich mit Klängen voller Wärme in die Weihnachtszeit einzustimmen. Reformierte Kirche Knonaueramt Besetzung: Anna Gschwend (Gesang), Hans-Jakob Bollinger (Zink), Agathe Gautschi (Zink, Blockflöte), Susann Landert (Dulzian), Leon Jänicke (Theorbe), Daniel Rüegg (Orgel); Pfarrer Andreas Fritz (Texte). Dienstag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Mettmenstetten, Eintritt frei (Kollekte), im Anschluss Apéro

ClinTonics live im «Break» Eintreten, lachen, geniessen Die Break Bar feiert 26-jähriges Bestehen

Die ClinTonics bringen fast 60 Jahre Bühnenerfahrung mit. (Bild zvg) Das Team Break lädt am kommenden Dienstag, 23. Dezember, herzlich ein, mit den ClinTonics und einem musikalischen Feuerwerk das 26-jährige Jubiläum der Break Bar zu feiern.

Es waren einmal vor langer Zeit – ClinTonics Wäre Delbert McClinton Schneewittchen, dann wären diese sieben Herren seine Zwerge. Aber weit gefehlt – im Gegenteil. Bei dieser Band könnte man zweifelsohne ruhig von einer sogenannten «Supergroup» sprechen. Bis zu fast

60 Jahre Bühnenerfahrung, klingende Namen wie Earlybirds, Bluesbox und Howdy treffen auf Jazzschule Luzern oder MI PIT School in London und verfolgen ein Ziel: die Musik von Delbert McClinton zu zelebrieren. Mit viel Spielfreude rocken auch Songs von The Eagles, Chris Stapleton oder The Wailers das begeisterte Publikum.

Die TGO-Crew spielt im Januar das Stück «Wenns Zwölfi schlaat» Die Theatergruppe Oberamt probt wieder für die kommenden Aufführungen im Januar 2026. «Wenns Zwölfi schlaat», so heisst das neue Stück, das die TGO einstudiert. Geschrieben von Dani von Wattenwyl, gespielt von der bekannten TGO-Theatercrew. Ein schottisches Schlosshotel, das kaum noch Gäste bewirtschaftet, steht im Zentrum des Geschehens. Liz McQueen ist dieser Umstand gerade recht. Doch der Neffe Dennis hat andere Pläne und möchte viele Gäste in das Hotel locken. Damit ihm das gelingt, behauptet er, dass es im Hotel spukt und das Seemonster Nessie gesichtet wurde. Alles scheint nach Plan zu laufen. Bis sie merken, dass der Spuk nicht von ihnen inszeniert wird. Die bekannte Festwirtschaft und auch die Kaffeestube sorgen für das leibliche Wohl. An den Abendvorstellungen warten viele Preise auf die glücklichen Quizgewinner. An beiden Samstagen gibt es Livemusik, die zum Tanzen animiert und zum Verweilen einlädt. Platzreservationen sind ab dem 15. Dezember für alle Vorstellungen unter www.tgoberamt.ch oder telefonisch am 16. und 23. Dezember und am 6. Januar von 19 bis 20 Uhr auf 076 595 98 84 möglich und werden empfohlen. Am ganzen Anlass ist nur Barzahlung möglich. Theatergruppe Oberamt Aufführungsdaten im Gemeindesaal zur Mühle, in

Team Break

Kappel: Samstag, 10. Januar, 20 Uhr Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr

Dienstag, 23. Dezember, Break Bar Billard.

Mittwoch, 14. Januar, 20 Uhr

Industriestrasse 19, Affoltern.

Freitag, 16. Januar, 20 Uhr

Eintritt frei, Türöffnung um 20 Uhr

Samstag, 17. Januar, 20 Uhr

Die Theatergruppe Oberamt spielt das Stück «Wenns Zwölfi schlaat». (Bild zvg)

«Digitale Echos» in Stallikon – wenn Code zu Kunst wird Mit der Ausstellung «Digitale Echos» von Nathalie Ferrari geht das Kulturjahr in Stallikon mit einem überraschenden Akzent zu Ende. Die in Affoltern lebende Künstlerin verbindet zwei Bereiche, die oft als Gegensätze gelten: Technologie und Kunst. Was bei ihr am Bildschirm entsteht, wird als Fine Art Print zu einem erstaunlich lebendigen visuellen Erlebnis. Nathalie malt seit ihrer Kindheit. Doch ihre Neugier führte sie weiter – in eine Welt, in der Bilder sich verändern, reagieren und mit dem Raum in Dialog treten. Sie programmiert ihre Werke mit JavaScript und formt den Code zu grafi-

schen Kompositionen, die flimmern, sich verschieben und die Wahrnehmung spielerisch herausfordern. Ein kleiner Eingriff in ihren Algorithmus kann ein ganzes Kunstwerk verwandeln. Und gleichzeitig bleibt die menschliche Spur sichtbar: Intuition, Gefühl, kleine Unregelmässigkeiten – die Schönheit des Unperfekten. Die Schwarz-Weiss-Arbeiten ihrer aktuellen Serie wirken zunächst ruhig und reduziert. Doch sobald man sich ihnen nähert, entsteht Bewegung: Linien scheinen zu vibrieren, Flächen lösen sich auf, das Licht erzeugt neue Kontraste. Die Werke fordern uns auf,

Nathalie Ferrari verbindet Technologie und Kunst in ihren Werken. (Bild zvg)

länger zu verweilen, genauer hinzusehen – und die feinen Veränderungen wahrzunehmen, die erst mit der Zeit sichtbar werden. In einer Welt, die zunehmend von digitalen Oberflächen geprägt ist, zeigt Ferrari eine andere Seite davon: Technologie kann sinnlich sein. Sie kann Staunen auslösen und Wahrnehmung schärfen. Die Frage, ob Kunst analog oder digital sein muss, stellt sich hier nicht – beides ergänzt sich, beides bekommt Raum. Mit «Digitalen Echos» gelingt Nathalie Ferrari ein feines Spiel zwischen Kontrolle und Überraschung. Zwischen präziser Berechnung und echter Emotion.

Ihre Werke tragen ein leises Eigenleben und erinnern daran, dass Wirklichkeit nie ganz stillsteht – sie verändert sich mit unserem Blick, mit einem Schritt zur Seite, mit dem nächsten Lufthauch. Für das Kulturforum Stallikon ist diese Ausstellung ein stimmiger Abschluss eines ereignisreichen Jahres. Deviprasad Rao, Leiter Kultur Stallikon «Digitale Echos» ist bis 10. Januar in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Während der Schulferien: nach Vereinbarung


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Vermischtes

Freitag, 19. Dezember 2025

«Non, je ne regrette rien» Eine Hommage zum 110. Geburtstag der unvergesslichen Edith Piaf – Teil 1 tember 1959 brach sie während ihrer Konzerttournee durch Amerika auf der Bühne vom Waldhof Astoria in New York zusammen. Die Ärzte entdeckten den Leberkrebs – an dem sie schlussendlich auch starb. Die Tournee musste abgebrochen werden. Die Piaf zog sich nach Paris zurück und liess sich monatelang nicht mehr in der Öffentlichkeit blicken.

Fredy Bickel Zugegeben, persönlich habe ich Edith Piaf nie kennengelernt. Ich denke auch nicht, dass sie einst das Säuliamt besuchte. Wenn ja, hätte sie es bestimmt nicht mehr gewusst. Wieso ich trotzdem über die gebürtige Edith Giovanna Gassion schreibe? Bei aller Bescheidenheit denke ich, dass ich sie so gut kenne, als wären wir uns hin und wieder begegnet. Meine Eltern schickten mich 1981 nach Genf. Französisch sollte ich lernen und Pralinen bei der Confiserie Rohr einpacken. Es hat mir grossen Spass gemacht. Meine Arbeitskollegen waren nicht viel älter als ich und aufgeschlossen. Das Radio lief den ganzen Tag. Der Sender «Couleur Trois» war angesagt. Immer moderne Musik. Mit einer Ausnahme – und dies tagtäglich – Edith Piaf. Wenn ein Lied von ihr erklang, wurde es in der Backstube still. Für mich unpassend. Ich verstand es nicht, warum die anderen immer so andächtig hinhörten. Mit etwas Selbstvertrauen und endlich auch dem einen oder anderen geläufigen französischen Wort, erlaubte ich mir, eine Frage in die Runde zu werfen: «Was soll das eigentlich immer mit dieser Piaf ?» Ich wurde scharf zurechtgewiesen. «Kennst du Piaf ? Wohl kaum, also schweig, bis du es verstehst.» Ich verstand sehr schnell. Beim nächsten Besuch bei meinen Eltern erzählte ich ihnen von diesem Wortwechsel. Mein Vater sagte mir, dass er am vermeintlichen Todestag von Edith, am 11. Oktober 1963, in Paris gearbeitet habe. Er werde es nie vergessen, wie die Stadt von einem Augenblick auf den anderen in tiefe Trauer versank. Nichts ging mehr, Läden wurden kurzerhand geschlossen, Menschen trafen sich auf den Strassen. Vermeintlicher Todestag? Vorerst nur so viel: Es musste so sein, dass Edith Piaf, die Pariser Göre, in ihrer Stadt das Zeitliche segnete. Sie wollte es auch so. Zudem waren bereits Jahre zuvor die Filmrechte über ihr Leben verkauft worden. Darin wurde festgelegt, wo sie zu sterben hatte. Jedenfalls hat mein Vater so andachtsvoll über diese kleine grosse Frau gesprochen, dass ich bereits am anderen Tag meine erste Biografie über sie gekauft habe. Heute habe ich alle deutschsprachigen Ausgaben schon längst verschlungen. Das erste Buch war innert Stunden gelesen und ich war am nächsten Tag in Genf der Erste, der ruhig wurde, als die Stimme der Piaf erklang. Diese Frau zog mich in ihren Bann. Ich wollte alles über sie wissen, ging jedes Jahr nach Paris, suchte ihre Plätze auf, legte auf dem Père Lachaise Blumen für sie nieder. Ich wurde in die «Association des amis d’Edith Piaf» aufgenommen. Dort traf ich Lebensgefährten, Lebensgefährtinnen, sogar ihre Halbschwester Denise Gassion. So lernte ich die Piaf kennen, die zu meinem grossen Vorbild wurde. Nicht wegen ihrer Musik, weil ich erst später bemerkte, welche Leidenschaft, welche Emotionen, welche Kraft in ihren Liedern steckt, wie sie sich jedem einzelnen Lied völlig hingab. «Ich kann nur Lieder singen, mit denen ich mich absolut identifizieren kann», so Edith Piaf. Nein, es war viel mehr ihre Ausstrahlung und ihre Einstellung zum Leben.

Bemuttert im Bordell Die ersten Monate erlebte die kleine Edith im damals ärmlichen Quartier Belleville. Dort wurde sie nicht auf der Strasse geboren, wie immer gerne behauptet wird und wie es noch heute an der Hauswand unter dem Nummernschild 72 an der Rue de Belleville steht. Ihre Mutter Annetta Giovanna Maillard (italienisch-marokkanische Abstammung), eine unter dem Namen Line Marsa lokal bekannte Strassensängerin,

Sozial und religiös

Edith Piaf führte ein bewegtes Leben und wurde zur bestbezahlten europäischen Sängerin ihrer Zeit. schaffte es hochschwanger gerade noch knapp, aber rechtzeitig ins nahe gelegene Tenon Hospital. Ihr Vater, der Strassenakrobat Louis Alphonse Gassion, den sie ein Leben lang verehrte, brachte sie mit zwei Jahren zu seiner Mutter, die ein Freudenhaus in Bernay, in der Normandie betrieb. «Ich hatte viele Mütter, die sich um mich kümmerten und mich behüteten», mehr sagte Edith Piaf nie dazu. Der Vater holte sie erst zu sich zurück, als sie genug alt war, um ihn zu begleiten und mit ihm auf der Strasse zu leben. Hin und wieder gab es auch ein längeres WanderzirkusEngagement. Wenigstens da ein warmer Unterschlupf. Da sie eher die Talente ihrer Mutter erbte, liess sie es mit der

Leplée, auf der Strasse. Er engagierte sie auf der Stelle für sein Lokal an einer Seitengasse der Champs-Élysées. Er nannte sie «La môme Piaf», der kleine Spatz. Das Spatzenmädchen besass bei der Premiere kein anständiges Kleid. Aber «tout Paris» wollte sie im «Gerny’s» sehen. Persönlichkeiten wie die Mistinguett, Fernandel, Marie Dubas oder Maurice Chevalier gaben sich dort die Klinke in die Hand. «La môme Piaf» wurde gefeiert, ihr Engagement um über sechs Monate verlängert. Und doch stand sie plötzlich wieder vor dem Nichts. Ihr Entdecker und Ziehvater wurde in seiner Wohnung das Opfer eines Raubmordes. Der Verdacht richtete sich schnell auf Edith. Sie kam von der Strasse, verkehrte im Milieu. Ihr Umfeld beschränkte sich auf Gelegenheitsdiebe, Zuhälter und Gewalttäter. Die Polizei war überzeugt, dass der Täter aus diesem Umfeld stammen musste. Es war die falsche Fährte, trotzdem war der Ruf von Edith ruiniert, «Gangsterliebchen» wurde sie genannt.

Dompteur, Impresario, Wegbereiter

Charles Dumont mit Edith Piaf am Boulevard Lannes, Dezember 1961. (Bilder Association des amis d’Edith Piaf)

Akrobatik bleiben und besann sich auf das Singen. «Ich habe schon früh meine Stimme unbewusst trainiert. Die ist so kräftig, weil ich auf mich aufmerksam machen musste und gleichzeitig den Strassenlärm übertönen wollte.» Kaum fünfzehnjährig löste sich Edith von ihrem Vater. Sie wusste, dass mehr Geld für sie beide übrigblieb, wenn sie allein an den diversen Ecken der Pariser Innenstadt sang. Allein? Allein konnte Edith Piaf nie sein. Ihrer ersten Liebe, Louis Dupont, schenkte sie schon mit 18 Jahren eine Tochter. Marcelle starb mit zwei Jahren an Gelbsucht. Im selben Jahr, 1935, entdeckte sie der Betreiber eines noblen Cabarets, Louis

Es war Raymond Asso, ein talentierter Musiker und Textschreiber, der als Einziger «la môme» auffing. Sie kannte ihn nicht, er verehrte sie, besuchte regelmässig das «Gerny’s». Er brachte sie aus Paris weg, schrieb für sie Lieder, brachte ihr bei, sich auf der Bühne zu bewegen, zähmte sie. Zusammen einigten sie sich auf einen neuen Namen: Edith Piaf. Marguerite Monnot wurde als Komponistin engagiert. Sie blieb Edith bis zu ihrem Lebensende treu, war ihr eine gute Freundin. Wie Asso ein Freund blieb, auch wenn er nie darüber hinwegkam, dass La Piaf seine Liebe zu ihr niemals erwiderte. Zurück in Paris war der Erfolg nicht mehr aufhaltbar. La Piaf füllte bald die grössten Häuser der Stadt, wurde auf Tourneen durch Europa geschickt und monatelang für Engagements in den Konzerthallen dieser Welt verpflichtet. Sie wurde zur bestbezahlten europäischen Sängerin ihrer Zeit und entpuppte sich später

auch als herausragende Schauspielerin. Marguerite und Edith waren ein starkes Duo. Sie schrieben viele Lieder zusammen. Piaf lieferte die Ideen, Monnot setzte diese musikalisch um. Sie stellten das Repertoire gemeinsam zusammen. Es heisst, dass Piaf nur ein Lied in ihr Programm aufnahm, das Monnot absolut nicht wollte. Für Monnot war es «einfach zu einfach, zu wenig aussagekräftig für eine Piaf». Sie sprach über «La vie en rose». Dieser von Piaf geschriebene Song ging um die Welt und gilt noch heute als das meistübersetzte Lied überhaupt. Bis heute haben fast alle grossen Sänger und Sängerinnen eine eigene Version dieses Liedes eingesungen. La Piaf legte sich neben Monnot im Lauf der Zeit einen grossen Tross zu. Eine Köchin, eine Haushälterin, eine Sekretärin (Danielle Bonel), einen Manager (Louis Barrier), einen Fahrer, später eine Krankenschwester und den Chiropraktiker und Arzt Lucien Vaimber, dem

La Piaf war zeitlebens egal, was in der Presse stand, sie korrigierte auch niemals etwas. Sie wusste auch, dass sie in jeder Hinsicht benutzt und ausgenommen wurde. Sie liess auch das so stehen und meinte nur:

«Nicht alle hatten das gleiche Glück im Leben wie ich. Ich kann darüber hinwegsehen.» sie das Lied «Mon vieux Lucien» widmete. Er vollbrachte Wunder, hauchte seiner stets kränkelnden Patientin immer wieder neues Leben ein. Sie überlebte zwei schwere Autounfälle (1951 mit Aznavour als Fahrer, 1958 mit Moustaki am Steuer). Ihr Gesicht wurde dabei entstellt. Sie litt zudem seit frühen Jahren an starker, chronischer Arthritis, musste sich über eine lange Zeit immer wieder Morphium spritzen, um sich überhaupt bewegen zu können. Im Sep-

Edith Piaf sorgte immer für alle Menschen um sich herum. Nicht nur um ihre Crew. Nein, auch um selbst ernannte Freunde, von denen sie sich ausnützen liess. Noch schlimmer: Männer und Frauen, die sich als ihre Halbgeschwister ausgaben, was im Angesicht des Lebenswandels ihres Vaters nicht unmöglich gewesen wäre. Besonders derb war dabei Simone Berteaut. Sie liess sich fast ihr ganzes Leben durchfüttern, steckte Intimitäten Edith Piafs, die meist nicht einmal halbwegs der Wahrheit entsprachen, den Medien, trat in TV-Shows auf und schrieb sogar ein Buch über «Meine Schwester». Das wurde dummerweise zum Bestseller und so verbreiteten sich viele Lügen, Gerüchte und Mythen weltweit. La Piaf war dies zeitlebens egal. Es kümmerte sie nie, was in der Presse stand, sie korrigierte auch niemals etwas. Sie wusste auch, dass sie in jeder Hinsicht benutzt und ausgenommen wurde. Sie liess auch das so stehen und meinte nur: «Nicht alle hatten das gleiche Glück im Leben wie ich. Ich kann darüber hinwegsehen.» So war sie. Materielle Dinge waren für sie so unwichtig wie teure Autos und schön hergerichtete Wohnungen. Ein eigenes Haus besass sie nie. Danielle Bonel gab sie regelmässig Geld, um nach Belleville zu gehen und es dort den Obdachlosen zu verteilen. Sie war äusserst sozial und zudem sehr religiös. Sie betete vor jedem Schlafengehen, bedankte sich bei Gott und Thérèse de Lisieux – die ihr die wichtigste Heilige war – für ihr Dasein und ihr ganzer Stab musste vor Konzerten immer in die nächste Kirche gehen und mit ihr zusammen Kerzen für die Verstorbenen anzünden. Ihre Nächstenliebe brachte sie auch manchmal in Schwierigkeiten. So musste sie mehrmals beim französischen Säuberungsausschuss, vor der Regierung vorstellig werden. Viele dort sahen in ihr eine Heldin, andere eine Kollaborateurin der Widerstandskämpfer. Sie machte während des Zweiten Weltkriegs Tourneen durch französische Kriegsgefangenenlager in Deutschland und schoss dort Fotos mit den Insassen. Die Fotos wurden bearbeitet und für Pässe gebraucht, die den Häftlingen später zugesteckt wurden. Damit sollte ihnen die Flucht erleichtert werden. Man spricht von unzähligen solcher Papiere, die in Umlauf gebracht worden sind. La Piaf wurde dafür weder geehrt noch zur Verantwortung gezogen. Dafür wurde landesweit ein jahrelanges Berichtsverbot über ihre Deutschlandreisen ausgesprochen.

Wiederauferstehung und Abgesang Grosses vollbrachte sie auch 1960. Noch immer verarbeitet sie ihre Krebsdiagnose, glaubte, nie mehr singen zu können, fühle sich äusserst krank und schwach. Es durften nur noch ihr Tross und die besten Freunde bei ihr am Boulevard Lannes ein und aus gehen. Ihr enger Freund, Bruno Coquatrix, gehörte dazu. Er kam mit einer grossen Bitte. Sein weltbekanntes Theater «Olympia» stand vor dem Aus. Der Konkurs war unausweichlich. Er wusste, nur ein Comeback der Piaf konnte das Haus noch retten. Doch sie fühlte sich absolut nicht in der Lage dazu. Untröstlich erteilte sie ihm eine Absage. Fortsetzung Seite 25


Vermischtes

Freitag, 19. Dezember 2025

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Hommage auf Edith Piaf Die unvergessliche französische Sängerin wäre heute 110 Jahre alt – Teil 2 (Fortsetzung von Seite 24) Fredy Bickel Gegen Ende 1960 versuchte mehrmals ein junger Liedtexter, Charles Dumont, in ihre Wohnung zu gelangen. Er wurde immer abgewiesen, Edith Piaf wollte keine fremden Menschen empfangen. Irgendwann hatte Bonel Erbarmen, liess ihn rein und sprach den ganzen Nach­ mittag auf Edith ein, ihr Bett doch zu verlassen, um diesen Dumont wenigs­ tens anzuhören. Widerwillig und im Morgenrock tat sie es. Er sang ihr das selbstgeschriebene «Je ne regrette rien» vor. La Piaf wurde hellwach. «Genau da­ rauf habe ich gewartet. Das ist mein Leben, meine Geschichte, meine Musik!» Die ganze Nacht wurde umgeschrieben, geprobt, Noten und Texte wieder aus­ getauscht. In den frühen Morgenstun­ den rief sie Coquatrix an. «Ich komme Ende Jahr für drei Auftritte ins Olympia. Ich habe ein neues Lied, stelle ein Reper­ toire zusammen. Paris stand am 29. De­ zember kopf. Alle kamen sie, waren begeistert und überglücklich, ihren Spatz zurückzuhaben. Die todkranke Künstlerin verlängerte ihr Engagement auf Monate hinaus. Das Olympia, stehts ausverkauft und dies oft zweimal pro Tag, war gerettet. Das ehrenwerte Haus ist noch heute ein Wahrzeichen von Pa­ ris und bleibt eng mit den Namen Bruno Coquatrix und Edith Piaf verbunden. La Piaf erhielt nochmals eine zweite Luft. Sie begann wieder Lieder zu schrei­ ben. Diesmal und ausschliesslich mit Charles Dumont. Sie ging weiter auf Tournee, wenn auch immer wieder unterbrochen durch Zusammenbrüche und Spitalaufenthalte. Doktor Vaimber konnte sie nicht aufhalten. Im Frühjahr 1962 halfen auch alle Medikamente und Spritzen nichts

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Jahre alt war Edith Piaf, als sie am 11. Oktober 1963 in Plascassier verstarb.

mehr. Ihr Körper machte nicht mehr mit, schaffte es nicht mehr auf die Büh­ ne. Im Herbst heiratete sie den 20 Jahre jüngeren Griechen Theophánis Lambou­ kas, ihren Coiffeur, den sie zärtlich «Sarapo» (Griechisch: Ich liebe dich) nannte. Die Krankheit liess sich auch dadurch nicht auf halten. Im Gegen­ teil – 1963 zog sie sich mit ihrem nun nur noch kleinen Tross in ein abgeschie­

Yves Montand und Edith Piaf im Film «Étoile sans lumière», wo Piaf die Hauptrolle spielte (1946). (Bild zvg) denes Haus mit grossem Park nach Pla­ scassier zurück. Enge Freunde gingen noch immer ein und aus. Ihre vertrau­ testen, treuesten Musiker Robert Chau­ vigny, ihr Arrangeur und Orchester­ leiter, Marc Bonel, ihr Akkordeonist und Ehemann ihrer Sekretärin. Ihr Louis Barrier, Georges Moustaki, Charles Aznavour, Marlene Dietrich mit ihrer heimlichen Liebe Jean Gabin, Raymond Asso, Johnny Hallyday mit Sylvie Var­ tan, Yves Montand mit seiner Frau Simone Signoret, Jean Cocteau. Und auch ihre wirklichen Halbgeschwister Herbert und Denise Gassion, ihr Mann Théo Sarapo, der sich rührend um sie kümmerte. Am 10. Oktober verliess sie ihr Zim­ mer nicht mehr. Gegen 15 Uhr, setzte sie sich nochmals kurz in ihrem Bett auf, bevor sie für immer und im 48. Lebensjahr zusammensackte. In der Nacht wurde die Piaf an den Boulevard Lannes gebracht. Ihr Mann Théo und ihr ewiger Manager Louis Barrier waren dabei. Doktor Bernary de Laval, ein wei­ terer Vertrauensarzt, stellte am 11. Ok­ tober 1963 um 7 Uhr, den Totenschein aus. Am Mittag sickerte die Nachricht in der Pariser Öffentlichkeit durch. Der berühmte französische Maler, Schrift­ steller und Filmregisseur Jean Cocteau raffte sich ein letztes Mal auf, sprach Abschiedsworte für seine geliebte Edith ins Radio, bevor auch er für immer ein­

schlief. Sie gelten daher in Paris noch heute als das Brautpaar des Todes. Vor dem Haus von Edith Piaf ver­ sammelten sich unzählige Menschen. So beschloss Théo, dass die Trauernden am 12. und 13. Oktober in der Wohnung am Sarg von seiner Frau Abschied nehmen durften. Es gab herzzerreissende Sze­ nen, aber auch diverse Souvenirs wur­ den aus der Wohnung mitgenommen, Sicherheitspersonal musste aufgeboten werden, Strassen wurden gesperrt. Am 14. Oktober ruhten die Geschäf­ te, die Schulen schlossen, der Verkehr in der Stadt brach vollends zusammen. Menschen versammelten sich um das blumengeschmückte Gefährt mit ihrem Sarg am Boulevard Lannes. Sie begleite­ ten den Trauerzug über die Champs­ Élysées, bewusst am «Gerny’s», am Pi­ galle und durch das Quartier Belleville vorbei zum Friedhof Père Lachaise. Über 100 000 Menschen sollen es am Schluss sein. Beim Friedhof warteten weitere 40 000 Trauernde. Darunter viel Promi­ nenz, allen voran Marlene Dietrich, ganz in Schwarz mit nur einer einzigen Rose in der Hand. Eine am Grab schlichte Feier. Der religiösen Künstlerin, wurde vom Vatikan eine Totenmesse untersagt. In der Stellungnahme hiess es: «Die Da­ hingeschiedene führe ein öffentliches, zur Schau gestelltes Leben in Sünde.» Gemeint waren insbesondere ihre zwei kirchlichen Hochzeiten.

MARKTPL ATZ

Sicherlich, eine einfache Frau war La Piaf nicht. Gekocht musste nach ih­ ren Wünschen werden, welches Restau­ rant angesagt war, bestimmte sie. Thea­ ter­ und Kinobesuche hat ebenfalls sie ausgewählt. Sie trat nie ohne ihr geweih­ tes Kreuz (ein Geschenk von Marlene Dietrich) um den Hals auf. Verlegte sie es hin und wieder vor der Show, ver­ weigerte sie ihren Auftritt so lange, bis es ihre Entourage gefunden hatte. Ein Leben lang machte sie die Nacht zum Tag, ging immer erst in den frühen Mor­ genstunden ins Bett, das sie vor Mittag nicht verliess. Sie erwartete von ihrem Tross, dass dieser bei ihrem Erwachen anwesend war, und selbstverständlich auch, dass alle bis am Schluss blieben. Der bekannte französische Radrennfah­ rer und ihr zwischenzeitlicher Lebens­ partner, Louis Gérardin – er trat nach dem Tod ihrer grossen Liebe Marcel Cerdan (gest. 1949) in ihr Leben und wurde von ihrem späteren, ersten Ehe­ mann Jacques Pills (1952–1956) abgelöst; meinte einst: «Zwei Tage und zwei Nächte mit Edith sind anstrengender als die schwierigste Tour­de­France­ Etappe.»

Und sie bereute nichts Sie besass aber auch ein grosses Herz. Ein Herz, mit viel Liebe und Wärme ge­ füllt. Ein Herz auch, das so manchen Schicksalsschlag verkraften musste. Das Desinteresse ihrer Mutter – jedenfalls, bis Edith viel Geld verdiente; der schwie­ rige Umgang mit ihrem alkoholkranken Vater, das spezielle Aufwachsen im Bordell, die Jugendjahre allein im Mi­ lieu von Paris. Der Mord an ihrem Ziehvater Leplée, der frühe Tod ihrer Tochter, der schmerzliche Verlust ihrer grossen Liebe Marcel Cerdan. Der französische Boxweltmeister und Edith Piaf verliebten sich 1947 in Amerika ineinander. Die Beziehung wurde schnell publik. Cerdan war verheiratet, hatte drei Kinder. Seine Frau akzeptier­ te das Doppelleben ihres Mannes, eine Scheidung stand jedoch für sie ausser Frage. Daheim war er bei seiner Familie in Casablanca, zu den Boxkämpfen ausserhalb Frankreichs begleitete ihn Edith Piaf. Sie und Marinette Cerdan kannten sich. Piaf nahm sich nach dem Tod von Cerdan – er stürzte im Oktober 1949 auf dem Weg zu seiner Liebe nach Amerika über den Azoren ab – der Wit­

we an, kümmerte sich um die Kinder, war besorgt um ihre Ausbildung. Für Marcel schrieb sie das Lied «Hymne à l’amour». Die Ehe mit dem Chansonier Jacques Pills, mit den Wünschen nach einem Familienleben mit Kindern verbunden. Es zerbrach nicht zuletzt an ihrer star­ ken Persönlichkeit. Diese Frau hat das Leben geliebt, ge­ nossen, gelebt. Bei der Arbeit war sie akribisch, alles abverlangend. Eine Per­ fektionistin. «Wenn ich nicht mehr auf die Bühne stehen kann, will ich ster­ ben!» Sah sie musikalische Talente bei jungen Künstlern, nahm sie sich diese unter ihre Fittiche, sorgte sich um sie, arbeitete mit ihnen, kümmerte sich um Engagements. Dankbar dafür waren ihr lebenslang die Compagnons de la Chan­ son, Charles Aznavour, Yves Montand, Eddie Constantine oder Georges Mous­ taki. Sie darf sich auf die Fahne schrei­ ben, dass sie alle diese Künstler stark geprägt und inspiriert hat. Nie beklagte sie sich. Ihre Krank­ heiten waren für sie kein Thema. Im Kreise ihrer Freunde sah man sie stets gutgelaunt und voller Lebensfreude. Di­ verse private Filme zeigen eine lachen­ de, aufgestellte Frau, die für jeden Spass zu haben war. Sie verabschiedete sich vom Leben, so wie sie gekommen ist. Ohne einen Franc in der Tasche, geschweige auf der Seite. Sie hatte alles ausgegeben, ver­ teilt, verschenkt. Ihr Ehemann Theo­ phánis Lamboukas übernahm einen Schuldenberg. Als dieser 1970 endlich halbwegs abgeschafft war, verstarb er im August bei einem Autounfall. Die Tantiemen von Edith Piaf, die noch je­ des Jahr in grossen Mengen fliessen, gehen zu der Familie Lamboukas nach Griechenland. Dieser Familie gehören alle Rechte an den Werken von Edith Piaf. Sie werden nun wieder intensiv abgerufen. Paris feiert den Geburtstag der Piaf bereits den ganzen Monat, in vielen Teilen des Landes stehen diverse Aktivitäten an. Im Januar geht es wei­ ter. Unter anderem wird Mireille Mat­ hieu ein Gastspiel im Olympia mit den Liedern der grössten Chansonsängerin aller Zeiten geben. Lieder, die noch im­ mer um die Welt gehen. Edith Piaf sang am Schluss ihres Daseins mit voller Überzeugung «Non, je ne regrette rien». Unbeschreiblich, wenn man so gehen kann!

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Preisübergabe des ChlausmärtWettbewerbs der Grünliberalen Am Donnerstag, 11. Dezember, fand die Preisübergabe an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des Chlausmärt-Wettbewerbs statt. Diesen hatten die Grünliberalen am vergangenen Chlausmärt in Affoltern durchgeführt. Von den rund 70 Teilnehmenden konnten vier Glückspilze ausgelost werden.

Welche der 796 teilnehmenden Klassen gingen ihren Schulweg während zweier Wochen am meisten zu Fuss? (Symbolbild pixabay)

Erster Platz bei «Walk to School»-Wettbewerb Maschwandner Tagesschule gewinnt Im Rahmen der 14. Ausgabe der Aktions­ wochen des Verkehr­Clubs der Schweiz (VCS) fand auch wieder der «Walk to School»­Wettbewerb statt. Während zweier Wochen gingen die teilnehmenden Schülerinnen und Schü­ ler ihren Weg zur Schule so oft wie möglich zu Fuss. Die Kinder sollen den Schulweg zu Fuss bewusst erleben. Jeder

selbst zurückgelegte Schulweg zählte in der Wertung; zusätzliche Aufgaben rund um das Thema Mobilität verbes­ serten die Punktzahl der teilnehmenden Klassen. Insgesamt 15 609 Kinder aus 796 Klas­ sen nahmen am Wettbewerb teil – ge­ wonnen haben die erste und zweite Klas­ se der Tagesschule Maschwanden. (red)

Vier glückliche Gewinner Gewinnerin des Hauptpreises war dieses Jahr Sandra Britt aus Affoltern. Sie freut sich sehr über das von Obrist Radsport aus Hedingen gesponsorte sportliche Velo, welches vor allem ihr Sohn benutzen wird. Wie es bereits Tradition ist, konnten die Grünliberalen auch wieder einen von Gubler Sport in Affoltern gesponserten modernen Holzschlitten als zweiten Preis verlosen, er wurde von Anna Bär aus Obfelden gewonnen. Als weitere Preise konnten die Grünliberalen Gutscheine für das Restaurant Roots in Affoltern an Franziska Gallardo und an Benjamin Kunz vergeben. Die Grünliberalen bedanken sich herzlich bei den grosszügigen

Jürg Obrist (Obrist Radsport), Nicole Beck-Taubenest (Co-Präsidentin Grünliberale Knonaueramt), Sandra Britt, glückliche Gewinnerin des Hauptpreises, und ihr Sohn, und Fabian Kraxner (Co-Präsident Grünliberale Knonaueramt). (Bild zvg)

lokalen Preissponsoren Obrist Radsport, Gubler Sport und Restaurant Roots und freuen sich bereits auf den Chlausmärt im Jahr 2026. Die GLP wünscht allen Bewohnerinnen und Be-

wohnern des Säuliamts eine besinnliche Weihnachtszeit und einen gelungenen Start ins neue Jahr. Dr. Thomas Beck, Aeugst


Ankommen im Brauipark Mietwohnungen mit Weitblick und Gemeinschaft

Weitblick vom Balkon im Haus B1 bis zu den Alpen

Der Blick schweift über die sanften Hügel des Säuliamts bis zu den Gipfeln der Alpen. Dieser Ausblick eröffnet sich vom eigenen Balkon aus, mitten im Zentrum von Affoltern am Albis. Im Brauipark entsteht ein Ort, der Nachhaltigkeit mit Gemeinschaft verbindet: Wohnungen zur Hälfte aus Holz gebaut, beheizt mit regionaler Holzenergie, umgeben von Menschen, die das Leben teilen möchten. Ein Zuhause, das Selbstständigkeit ermöglicht und gleichzeitig Begegnung schafft.

Weitblick und Wohnkomfort für jedes Alter Die grossen, windgeschützten Balkone überraschen mit einem Weitblick, den man hier nicht erwartet. Der Blick reicht über die umliegenden Dächer weit in die Landschaft. An klaren Tagen sieht man sogar die Innerschweizer und Berner Alpen. Der eigene Balkon oder die gemeinsame Dachterrasse werden so zum Lieblingsplatz für den Sonnenuntergang über dem Lindenberg.

Näher geht nicht: alles in Pantoffeldistanz Wer im Brauipark wohnt, hat es nie weit. Der Hausarzt, die Apotheke, Coop und Migros, Restaurants und Cafés sind in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar. Der Brauiweiher, eine grüne Oase zum Spazieren und Verweilen, liegt direkt vor der Haustür. Auch der Bahnhof ist nur 200 Meter entfernt. Von hier aus ist man in 25 Minuten in Zürich und in 35 Minuten in Zug. Wer lieber in der Region unterwegs ist, erreicht den Türlersee, die Reuss oder den Zugersee bequem mit Bus oder Bahn.

Gemeinschaft erleben Einer der grössten Vorteile des Brauiparks ist die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben. Auf der Dachterrasse, im grünen Innenhof oder beim Kochen in der Gemeinschaftsküche: Wer Lust hat, findet hier schnell Anschluss. Es gibt Platz im Gemeinschaftsgarten, für Boule-Spiele und für gemeinsame Wanderungen oder Veloausflüge. Manche Bewohner organisieren Lesezirkel, andere musizieren zusammen oder treffen sich zum Yoga im Fitnessraum. Die Balance zwischen Gemeinschaft und Privatsphäre macht das Leben im Brauipark so angenehm.

gehoben. Der öffentliche Verkehr ist nah, die Velowege sind sicher und E-Bike-Stationen erleichtern den Alltag. So wird umweltfreundliche Mobilität ganz selbstverständlich.

Jetzt Planungssicherheit schaffen Alle Eigentumswohnungen sind verkauft, viele davon an aus der Region stammenden ü55-Personen. Mietwohnungen werden ab Frühsommer 2027 bezugsbereit sein. Ob Einzelpersonen, Paare, die sich vergrössern möchten, oder Familien, die zentral wohnen wollen – hier findet jeder zeitgemässe Wohnungen in bester Lage. Auch, wer sich nach einem langen Leben im Einfamilienhaus nach mehr Bequemlichkeit sehnt, ist hier richtig. Der Brauipark ist ein Ort, an dem man das Leben in jeder Phase aktiv, bequem und in guter Gesellschaft gestalten kann. Ein Ort mit Weitsicht, im übertragenen und im wörtlichen Sinn.

Der Brauipark ist für alle Lebensabschnitte gemacht. Die Wohnungen von 1.5 bis 7.5 Zimmern, inklusive moderner Clusterwohnungen, sind stufenlos zugänglich. Ein Lift verbindet alle Etagen. Helle Räume, moderne Küchen und viel Tageslicht sorgen für Komfort. Eine eigene Waschmaschine und ein Tumbler gehören ebenfalls dazu. Und im zumietbaren Kellerabteil finden Möbel aus früheren Zeiten, Spielsachen der Kinder oder Hobbyausrüstung wie Bikes ihren Platz.

Ein Quartier mit ökologischem Fundament Der Brauipark denkt Nachhaltigkeit vom ersten Stein an. Das Material sorgt für ein angenehm warmes Wohngefühl und schont gleichzeitig die CO₂-Bilanz. Die Wärme kommt aus einem lokalen Holzschnitzel-Heizverbund, gespeist aus den umliegenden Wäldern. Auf den Dächern wird eigener Solarstrom produziert. Wer ohne Auto lebt, ist hier gut auf-

OMIT AG Vermarktungs-Team Telefon 044 746 31 30 Vermarktung@omit.ch

Privatsphäre mit Weitblick auf dem eigenen Balkon

Heller Fitnessraum zur Gemeinschaftsnutzung

Blick in den belebten Hof und Richtung Brauiweiher

Für mehr Informationen:

WWW.BRAUIPARK.CH


Sport

Freitag, 19. Dezember 2025

27

Schwingen begeistert und der Nachwuchs steht bereit Wenn am 16. und 17. Mai 2026 in Mettmenstetten die Sägemehlringe bereitstehen, trifft Tradition auf Zukunft tonalschwingfest absolvieren die Schwinger sechs Gänge, bevor die besten zwei im Schlussgang um den Festsieg antreten.

Ohne Nachwuchs keine Zukunft Damit Schwingen auch in Zukunft be­ steht, braucht es nicht nur Organisato­ ren von Schwingfesten, Funktionäre und einen funktionierenden Verband, sondern auch aufstrebende Nachwuchs­ schwinger. Das Nachwuchsschwingfest am 16. Mai 2026 bietet jungen Schwin­ gern eine Bühne, um sich zu messen, ihr Können einzuordnen und um die

Freude am Sport weiterzuentwickeln. «Die Jungen sind unser Fundament. Ohne sie gäbe es in ein paar Jahren kei­ ne Schwinger mehr», betont Meier, der innerhalb des Zürcher Kantonalen Schwingerverbands als Vorstandsmit­ glied zuständig für den Nachwuchs­ bereich ist. Der Nachwuchs wird in den Schwingklubs sorgfältig aufgebaut, und viele Talente finden gerade an kantona­ len Nachwuchsschwingfesten ihren ers­ ten grossen Ansporn. Davide Anderegg, OK Mettmi 2026

Kantonalschwingfest 2027 im Wehntal

Schwingen – eine Sportart, die begeistert. (Bilder zvg) Das Nachwuchsschwingfest am Samstag und das Kantonalschwingfest am Sonn­ tag von Mitte Mai 2026 bilden nicht nur sportliche Höhepunkte – sie zeigen auch, weshalb Schwingen heute so po­ pulär ist. Der Schwingsport hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Publi­ kumsmagneten entwickelt. Bodenstän­ dig, kraftvoll, aber auch fair und nahbar präsentiert sich die Sportart, die heute Generationen von Jung bis Alt begeis­ tert. «Schwingen verbindet viele Schwei­ zerinnen und Schweizer. Die Stimmung an einem Schwingfest gleicht meist einem Volksfest, mit Holzschnitzel am Boden, Festbänken in der Wirtschaft und im Zentrum der traditionsreiche Sport», sagt Urs Meier, Ressortleiter Schwingen im OK. Im Sägemehlring stehen sich zwei Athleten ohne Show­ effekte, ohne künstliche Dramatik ge­

genüber. Es zählen die Leistung, die Technik und der Wille. «Schwingen ist

Hinter den kräftigen Bewegungen steckt ein klar definiertes Regelwerk. Der Kampf beginnt stets mit dem festen Griff an der Schwingerhose, die aus ro­ bustem Jutegewebe besteht und dem Gegner Halt für die Schwünge gibt.

Vergangenen Sonntag fand in Obfel­ den die Delegiertenversammlung 2025 des Zürcher Kantonalen Schwinger­ verbands statt. Neben der Abnahme von Rechnung und Budget sowie di­ versen Ehrungen und Wahlen haben die rund 170 Delegierten einstimmig die Bewerbung des Schwingklubs Zür­ cher Unterland gutgeheissen, das Kan­ tonalschwingfest am 15. und 17. Mai 2027 in Niederweningen im Wehntal durchzuführen. Mirco Kurt, OK Präsident des Kantonalschwingfests 2026 in Mett­

menstetten, gab ausserdem einen Einblick in den Stand der Vorberei­ tungen und erläuterte das Festgelän­ de. Zu Beginn der Versammlung überbrachte der Obfelder Gemeinde­ präsident Stephan Hinners die Gruss­ worte der Gemeinde und bedankte sich beim OK Mettmi 2026 für das grosse Engagement, mit dem Kanto­ nalschwingfest 2026 einen der gröss­ ten Anlässe seit Jahren in der Region durchzuführen. Davide Anderegg, OK Mettmi 2026

Über 300 mögliche Schwünge

«Die Stimmung an einem Schwingfest gleicht meist einem Volksfest.» Urs Meier, OK Ressortleiter Schwingen

echt», fasst es Meier zusammen. Wer Schwingen beobachtet, merkt rasch:

Erst wenn beide Athleten korrekt gefasst haben, wird angezogen, und der Gang beginnt. «Um den Gegner zu bezwingen, gibt es verschiedene Griffe oder Schwün­ ge. Insgesamt gibt es über 300 verschie­ dene Varianten oder Kombinationen», so Meier. Die wichtigsten und am meis­ ten angewendeten sechs Schwünge heis­ sen Kurz, Gammen, Übersprung, Kreuz­ griff, Hüfter und Wyberhaken. Ein Duell dauert in der Regel fünf Minuten; ge­ lingt keinem Schwinger ein gültiger Wurf, endet der Gang gestellt. Am Kan­

Abstimmung an der Delegiertenversammlung des ZKSV am vergangenen Sonntag in Obfelden. (Bild zvg)

Ein überraschendes Trainingsgerät

Curlingteam mit SM-Quali

Über 80 Turnende beim Jahresabschluss

Bonstetter Skip Andrin Schnider erfolgreich

Mit kleinen aneinandergehängten Choreos auf und neben dem Stuhl waren die rund 80 Turnerinnen und Turner der Männer- und Frauenriege Obfelden gefordert – einige auch überfordert. (Bild zvg) Die Männer­ und Frauenriege Obfelden vereinen zusammen schon 175 Jahre Vereinstätigkeit. Die Männerriege exis­ tiert bereits seit 1930, die Frauenriege seit 1945. In der Regel trainiert man für sich. Doch alle zwei Jahre wird das Schlussturnen, wie sich der Jahres­ abschluss in Turnerkreisen nennt, zusammengelegt. Und so kamen vergangenen Montag über 80 Sportbegeisterte für den ge­ meinsamen Abschluss zusammen. Das von der Leiterin Irene Hagenbuch durch­ geführte Abschlusstraining schien ge­ mütlich zu werden, war der Auftrag doch, sich einen Stuhl zu schnappen und in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zu platzieren. Dass man mit einem Stuhl

als Trainingsgerät dann doch ins Schwit­ zen kommen kann, war nach dem 40­minütigen Programm allen klar. Mit kleinen aneinandergehängten Choreos auf und neben dem Stuhl, war man schnell gefordert – einige auch über­ fordert. Der Spass stand aber selbstver­ ständlich im Vordergrund. Zudem sich die Altersspanne von knapp 40 bis über 80 Altersjahren zog. Als erfrischender Abschluss in der Halle folgte das Spiel, bei dem man auf den immer weniger werdenden Stühlen Platz nehmen muss­ te, sobald die Musik stoppte. Durchwegs gemütlicher war es im Singsaal Chilefeld, wo das gemeinsame Abendessen stattfand. Salat, Lasagne und ein riesiges Dessertbuffet versüss­

ten den 46 Frauenrieglerinnen und 39 Männerrieglern den Abend. Frauenriegen­Präsidentin Sandra Rüegg wünschte in einer kurzen An­ sprache allen einen schönen Abschluss und frohe Festtage. Dem schloss sich auch Männerriegen­Präsident Roger Hinners an und dankte für den würdi­ gen Jahresabschluss. Zudem warb er für die gemeinsame Teilnahme an einem Volleyballturnier im August. Dies plant die Männerriege als Ersatz für die sonst übliche Turnfest­Teilnahme. Mangels genügend Organisatoren konnte man sich für 2026 keinen Turnfest­Startplatz sichern. Männerriege Obfelden

Das CCL­Curlingteam um den Bonstetter Skip Andrin Schnider hat sich erfolg­ reich für die Schweizer Meisterschaften vom 23. bis 28. Februar 2026 in Bern qualifiziert. Mit einer starken Teamleis­ tung und grossem Einsatz gelang es den Spielern, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und das Ticket für die nationale Endrunde der besten acht Equipen zu lösen. Nach einem schwierigen letzten Jahr, in dem das Curlingteam um Skip Andrin Schnider die erhofften Resultate verpasste, meldet sich die Mannschaft eindrucksvoll zurück: Mit einer starken Leistung sicherte sich das Quartett mit Andrin Schnider, Sandro Casari, Lorenz Brunner und Gian Wildhaber die Quali­ fikation für die Schweizer Meisterschaf­ ten und beim möglichen Toperfolg die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. «Wir haben aus der vergangenen Saison

viel gelernt. Der Rückschlag hat uns zu­ sammengeschweisst und motiviert, noch härter zu arbeiten», erklärt Schni­ der. «Umso schöner ist es, dass wir nun den verdienten Lohn einfahren.» Die Qualifikation ist ein Meilen­ stein, der zeigt, wie wichtig Durchhalte­ willen und Teamgeist im Sport sind. Das Team blickt nun voller Zuversicht auf die nationale Endrunde und will dort beweisen, dass es gestärkt aus dem Tief hervorgegangen ist. Schnider wurde vor zwei Jahren Vize­Schweizer­Meister bei den Elite­Männern, und so ist dem Team auch dieses Jahr ein Exploit zuzutrauen. Mit diesem Erfolg setzt das Curlingteam ein starkes Zeichen, dass Rückschläge kein Ende sind, sondern der Beginn einer neuen Erfolgsgeschichte sein können. Philipp Locher, CCL

Das erfolgreiche Quartett: (v. l.) Sandro Casari, Lorenz Brunner, Gian Wildhaber und Skip Andrin Schnider. (Bild zvg)


28

Extra

Freitag, 19. Dezember 2025

ZWISCHEN-RUF

Weihnachtsgeschenke Im Besprechungsraum einer deutschen Bank sass ich einer sympathischen Angestellten gegenüber, löste das Konto meiner verstorbenen Mutter auf und bat sie, mir die 30 000 Euro auf mein Schweizer Konto zu überweisen. Nach drei Wochen meldete ich mich bei ihr, und sie entschuldigte sich. Vergessen! Zehn Tage später fragte ich nach. Ein Mann sagte, seine Kollegin sei entlassen worden. «Mit meinem Geld?» Nein, nein. Und er selber werde nun meine Überweisung bearbeiten, aber erst nach seinem dreiwöchigen Urlaub (wirklich wahr!). Schliesslich fanden diese 30 000 Euro tatsächlich den Weg in die Schweiz. Auf meiner hiesigen Bank bat ich den Angestellten, dieses Geld weiter zu überweisen, nämlich meiner Tochter. Er notierte sich alles und fragte nach dem Betreff. Ich wollte sagen: «Für deine neue Praxis.» In dem Moment fiel mein Blick auf den Kalender hinter ihm. Es war der 22. Dezember, und so sagte ich: «Weihnachtsgeschenk.» Er: «Weihnachtsgeschenk??????»

Wehmut bei Urs Habegger: Das Gebäude, welches einst die Buchhandlung Scheidegger beheimatete, fällt dem Abbruchhammer zum Opfer. (Bild Claudia Eugster)

Ein Lachendes und ein Weinendes Neues von «Surprise»-Verkäufer Urs Habegger Urs Habegger Wie schnell doch die Zeit vergeht. Seit knapp 20 Jahren wohne ich nun in Affoltern. So manches hat sich, wie überall, in dieser Zeit verändert; abgerissen und neu gebaut. Weiterentwickeln, denn Stillstand ist Rückschritt. Aber das Neue muss nicht immer besser oder schöner sein, als das Alte es war. Mitunter treibt die Architektur seltsame Blüten. Da stand ein schmuckes, gepflegtes, heimeliges Chalet, an der Ecke Alte Kanzleistrasse/Im Grund, dessen Anblick mich stets eine Gedankenreise ins Berner Oberland machen liess, ausser dem Fundament ganz aus Holz erbaut. Der Perfekt ist richtig; es stand da. Nein, abgerissen wurde dieses Chalet nicht; es wurde von Zimmermännern fachgerecht, fein säuberlich demontiert, Schraube für Schraube, Balken für Balken, Lade für Lade, Stück für Stück, sorgfältig beschriftet, abtransportiert und anderswo wieder aufgebaut. An selbiger Stelle steht nun ein kaltes, abweisendes Gemäuer, ohne Charakter, dessen Anblick mich zu keiner Gedankenreise beflügelt, aber mich stets an der Kunst der Architektur zweifeln lässt. An der Unteren Bahnhofstrasse gabs eine Vermie-

Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Die «Pinnwand» sammelt wieder Seit vergangener Woche läuft die Weihnachtsaktion 2025 der Facebook-Gruppe Pinnwand Säuliamt. Wie in den letzten Jahren üblich konnten die Mitglieder Vorschläge einreichen und abstimmen, für welche Projekte gesammelt werden soll. Dabei fiel die Wahl auf das Wohnheim Götschihof in Aeugstertal und Urdorf sowie das «Wohnhuus Meilihof» in Ebertswil. In den ersten beiden Tagen kamen bereits um die 1000 Franken zusammen. Die Kampagne läuft noch bis Ende Jahr. «Vielen Dank für deine Spende!», so der Initiant Niki Greco. Mehr Informationen mit dem unten stehenden Link. (red) Infos und Spenden: www.ngreco.ch/spendenaktion

tung von Wohnmobilen. Gar oft habe ich mich dort rumgetrieben und mir diese angeschaut; Heime auf Rädern, nicht ohne Komfort. Damit losfahren, gezielt oder auf gut Glück, halt wie’s beliebt. Mal ein paar Tage da und dann ein paar Tage dort. Das ist schon was. Und alles ist dabei, also alles, was man nicht vergessen hat mitzupacken. Diese Vermietung gabs und gibts nicht mehr. Sie musste weichen. Jetzt wird dort gewohnt, im Mehrfamilienhaus. Die Bevölkerungszahl wächst auch im Säuliamt markant, so habe ich das neulich im «Affolter Anzeiger» gelesen. Also muss Wohnraum her. Nun fällt auch die Buchhandlung Scheidegger an der Oberen Bahnhofstrasse dem Abbruchhammer zum Opfer. Keine Ahnung, wie viele Jahrzehnte an dieser Adresse Bücher feilgeboten wurden. Glücklich kann sich jede Gemeinde schätzen, in der eine Buchhandlung beheimatet ist; das gibt schon etwas her. Aber auch da wird künftig gewohnt. Ich durfte in der Buchhandlung Scheidegger im November 2024, vor ausverkauftem Haus, eine meiner zahlreichen Lesungen aus meinem ErstlingsBuch «Am Rande mittendrin, Erlebnisse eines Surprise-Verkäufers» geben. Sie wird mir, unter anderen, unvergessen

bleiben. Aber die Buchhandlung Scheidegger bleibt Affoltern zum Glück erhalten. Ihr neues Domizil ist der Bahnhofplatz 5. Ein Umgewöhnen ist das allemal. Aber ich wünsche dem wunder-

vollen Scheidegger-Team auch in der neuen Heimat gute Geschäfte, viel Freude und Gelingen. Mein neues Buch mit dem Titel «So lang die Beine tragen» erscheint im März 2026.

«Surprise»-Geschichten Urs Habegger (69), wohnhaft in Affoltern, musste nach einer missglückten Augenoperation seine Arbeitstelle aufgeben. Eine IV-Rente zu beziehen, kam für ihn nicht infrage. Freiheit und Unabhängigkeit, niemandem Rechenschaft schuldig sein, das war und ist ihm sehr wichtig. Mittlerweile verkauft er seit 15 Jahren das Strassenmagazin «Surprise» in der Bahnhofunterführung Rapperswil. Man nennt ihn auch den «‹Surprise›-Verkäufer von Rapperswil». Seit Herbst 2019 schreibt er Kurzgeschichten über seine Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken rund um den Strassenverkauf von «Surprise». Im März 2020 hat er im Eigenverlag ein Büchlein Band eins mit seinen Kurzgeschichten herausgegeben. Zwei weitere Bände in den Jahren danach. Im

März 2024 wird im elfundzehn Verlag ein Buch mit diesen und vielen anderen Geschichten erscheinen. Der «Anzeiger» druckt in loser Folge seine Kurzgeschichten ab. (red)

Der Autor: Urs Habegger. (Bild zvg)

RÄTSEL

SCHWING

FEST

Samstag 16. Mai 2026

Nachwuchsschwingfest 9

Sonntag 17. Mai 2026

Männername

Vorn. v. Filmstar Gibson

erleichtert

klug, strategisch

www.mettmi2026.ch

Abschnitte beim Tennis

schwed. Königsgeschlecht

Filmfaultier

Rohwolle d. Schafs

Jubelwelle im Stadion: La ...

alkohol. Mischgetränke mit Ei

Geliermittel a. Algen (2 W.)

7 11

Glucke, Henne

Mediziner, Heilkundiger

ital. Provinzhauptstadt

Verlustgeschäft (ugs.)

it. Autor † 2016 (Umberto)

5

3

engl.: neu

Kunststoff

7

Abtreiben wg. Strömung

Abk.: Rapid Eye Movement

8

9

hohe Anerkennung

4

lat.: Göttin

Marinedienstgrad

6

süsser Brotaufstrich

2 griech. Buchst.

3

1

5

engl.: nett

Jassart

gekörntes Stärkemehl

einigermassen

4

Schutzhülle

Abk. f. e. Tessiner Eishockeyclub

Speisefisch

2

Vorn. v. Jauch

Fischfanggerät Vornehmtuer

Kriegsschiff

1

persönl. Fürwort (1. Fall)

gezielt publizieren

dt. TVSender

Wurfpfeil persönl. Fürwort (3. Pers.)

griech. Buchstabe

einheimische Giftpflanze

farbenprächt. Kletterpapagei

kleinste einheim. Hirschart

Gegenteil von stumpf

Sätze beim Tennis (engl.)

10 schneefrei

Wimperntusche

zu mir Gehörige

6

12

Energiezentrum im Kör8 per (ind.)

neugierig, aufgeweckt

Sicherungstrupp

pigmentstoffarmes Tier

samoan. Hptst.

Schicksal, Vorsehung

schweiz. Stiftung f. Artenvielfalt

Ferienort rumän. i. Kt. GR Währung

Strichcode v. Magazinen Lautstärkemass

Zusammenbruch

Brotkörper

span. Appetithäppchen Ez. Eidg. Departement d. Innern

dynam. Fitnesstraining

elektronischer Brief Handlung (Buch)

Fechtausdruck (2 W.)

alltäglich, nichtssagend gleich klingende Endsilben

Bergspitze

Fremdwortteil: Million

schweiz. Jugendorganisation

Kantonalschwingfest

Mettmenstetten 2026

Nachbildung, Fälschung

Pferdezuruf: Los!

Gebäude Zubehör, im Ent- Requisit stehen

10

11

12

WISSENSDURST H I B P R G B A U M E G A R E I M E I G E N E C E V I I N G O N A C H H U T L C R E U S E T A P A S E T S M E L A F L O P E C O N I C E S A E T Z E E R AM S E T H H T V W S I D L A N C I E R E N H C A P E MA I L A E R O B I C L E I S A G O E H R E I K I S S N I H A L BW E G S A B D R I F T P L O T E A G A R A G A R I R I F L I P S A P E R K O R N R A D E C R A S H L O R I Z E R S T O E R E R O C OMO D A R T A A L MA A T H U H N S I E

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