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11. Oktober 2012 | Nr. 41 | 73. Jahrgang

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Tierisch

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PERSÖNLICH

Erfolgreicher Grenchner PERSÖNLICH Ein Grenchner bleibt ein Grenchner, heisst es allenthalben. Dieses Bonmot trifft nicht immer zu, auf Heinz Wälti (59) aber ganz bestimmt. Der gebürtige Grenchner ist seit 1988 CEO der Landi Schweiz AG mit ca. 450 Beschäftigten. 3200 Personen arbeiten in den zwischenzeitlich rund 300 Landi-Verkaufsstellen. Ein Porträt eines eindrücklichen Menschen. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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eute wohnt Heinz Wälti in Dotzigen. Im Seeländer Dorf ist auch der Hauptsitz der Landi Schweiz AG. Hier arbeitet Wälti, wenn er nicht gerade auf einer seiner vielen Auslandreisen ist. Rund vier Monate im Jahr ist Heinz Wälti unterwegs für den Nischenplayer Landi, den er vor 27 Jahren mit einem Jahresumsatz von 25 Millionen Franken übernommen hat. Heute liegt der Umsatz jenseits der Milliardengrenze. Und um ein Haar wäre Grenchen Hauptsitz der Landi Schweiz geworden. Heinz Wälti: «Der Flugplatz war schon damals bei solchen Überlegungen ein Standortvorteil, und wir wussten zudem,

Coiffure Chic Style et Tendence! Der Grenchner Heinz Wälti ist seit 1988 CEO der Landi Schweiz AG. dass Grenchen eine Anbindung an die A5 erhält». Immerhin gibt es seit gut einem Jahr ebenfalls eine grosse Landi-Verkaufsstelle in der Uhrenstadt. Er kehre immer gerne wieder nach Grenchen zurück, sagt Wälti. «Grenchen ist meine Heimat». Für den et-

was ruhigeren Lebensabschnitt hält er bereits Ausschau nach einem geeigneten Wohnobjekt. Auch auf ausdrücklichen Wunsch seiner Frau, die notabene, eine Zürcherin ist. Beide erwachsenen Töchter wohnen bereits in Grenchen.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 11. Oktober 2012 | Nr. 41

alt & jung

Missgeschick Wir suchen für unseren Flohmarkt am Herbstfest vom 27. Oktober 2012 gut erhaltene Gegenstände wie Kleinmöbel, Geschirr, Bücher usw. (bitte keine Entrümpelung!). Wir nehmen auch DVDs und Elektrogeräte (funktionierende kommen in den Flohmarkt, defekte Geräte werden im Metallatelier fachgerecht demontiert und entsorgt). Annahme: Donnerstag, 18. Oktober, und Montag, 22. Oktober 2012, 17.00 bis 18.00 Uhr. rodania Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen Riedernstrasse 8, 2540 Grenchen Ausserhalb dieser Termine können Flohmarkt-Artikel nur nach telefonischer Vereinbarung entgegengenommen werden: 032 654 22 48 oder 032 654 22 44.

M

einem Kollegen Kurt ist letzte Woche ein dummes Missgeschick passiert. Mein Gott war ihm das peinlich, ich glaube, er hat sich Tage später noch ein wenig für sein Missgeschick geschämt. Doch irgendwie war es auch lustig. Ich jedenfalls hatte Bauchweh, so musste ich lachen, nachdem Kurt mir erzählt hat, was ihm passiert war. Klar, mir sind auch schon Missgeschicke passiert, doch was sich Kurt geleistet hat, das schlägt nun mal dem Fass den Boden aus. Wie gerne hätte ich die Gesichter derjenigen gesehen, die davon betroffen waren. Ich denke, die konnten die Welt nicht mehr verstehen und haben sicher gemeint, nun sei mein Kollege Kurt vollkommen übergeschnappt. Also ich kann mir vor meinem geistigen Auge richtig vorstellen, wie das abgelaufen ist. Eine Verkettung von unglücklichen Umständen und je mehr Kurt es korrigieren wollte, umso mehr ritt er sich in die Sch..... Ist mir natürlich auch schon passiert. In solchen Momenten redest du dich um Kopf und Kragen und du merkst ,die andern begreifen es nicht. Und je mehr du dich erklärst, ums schlimmer wird es. Das sind peinliche Momente. Am liebsten würdest Du im Boden versinken. Was Kurt gemacht hat. Nun, ich darf es Ihnen nicht sagen. Kurt hat mir das Versprechen abgenommen, dass ich es für mich behalte, und keinem Menschen davon erzähle. Schade eigentlich, denn Sie würden sicher auch lachen. Aber eben: versprochen ist versprochen. Und ehrlich gesagt, wäre mir das passiert, wäre es mir auch ein wenig peinlich, wenn das nun alle wüssten.

Paul-Georg Meister

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Amtliche / Kirche

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2012

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Portmann Stefan, Ziegelmattstrasse 7b 2540 Grenchen Bauvorhaben: Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Ziegelmattstrasse 7b / GB-Nr. 1955 Planverfasser: Burkhard Jonas, Rosenweg 6 4500 Solothurn Einsprachefrist: 25. 10. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Verein Kinderheim Bachtelen Bachtelenstrasse 24, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Abbruch Gewächshäuser + Schopf und Neubau Personalrestaurant + Büros AusnahmeBauprojekt gemäss aufliegender gesuch: Änderung GP Kinderheim St. Josef Bauplatz: Bachtelenstrasse 30, 32A + B / GB-Nr. 4586 Planverfasser: F. M. Branger Architekten + Planer AG Alpenstrasse 18, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 25. 10. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Bürgergemeinde Grenchen Kirchstrasse 43, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Umbau + Ersatz Garagen AusnahmeUnterschreitung des gesuch: Gebäudeabstandes zu Kirchstrasse 43 Bauplatz: Kirchstrasse 43 und Schützengasse 2 GB-Nr. 4779 Planverfasser: Bigolin + Crivelli Architekten AG Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 25. 10. 2012. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 11. Oktober 2012

Baudirektion Grenchen

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Samstag, 13. Oktober 14.00 Uhr Jugendgottesdienst beim Bergrestaurant Untergrenchenberg. «Schöpfung». Pfarrer Marcel Horni. Mitwirkung der Kinder aus dem Herbstlager und Marianne Brunner, Jugendarbeiterin. Sonntag,14. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst. «Ein Vergleich zwischen Boas, dem Firmenpatron nach altem Muster aus dem Buch Ruth und dem reichen Kornbauer aus dem Lukasevangelium 12, 13–21». Pfarrerin Kornelia Fritz.

Kleines Inserat, grosse Wirkung.

Markuskirche Bettlach Sonntag, 14. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Lena Christen und Fabian Steinmann, Bettlach. Pfarrer Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 13. Oktober 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 14. Oktober 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 16. Oktober 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der Josefskapelle. Mittwoch, 17. Oktober 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 18. Oktober 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Freitag, 19. Oktober 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Am Sonntag, 14. Oktober findet kein Gottesdienst statt. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Samstag, 13. Oktober 20.00 Uhr Musical «Raphael, es Königriich für e Seife» Im Parktheater Grenchen Sonntag, 14. Oktober 9.30 Uhr Gottesdienst und Kinderprogramm

Sonntag, 14. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

Betreibungsamtliche Liegenschaftensteigerung Infolge Betreibung auf Pfändung wird am

Mittwoch, 7. November 2012, 10.00 Uhr im Sitzungszimmer der Amtschreiberei in Grenchen, Bürohaus Forum, Dammstr. 14 (1. Stock), öffentlich versteigert: 1. Grundbuch:

Grenchen Nr. 8478 (Stockwerkeigentum) 56/1.000 Anteil an GB-Nr. 8244, mit Sonderrecht an der 2 ½-Zimmer-Wohnung im EG Mitte mit Kellerabteil Nr. 11 im Haus Nr. 22, Alpenstrasse

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2. Grundbuch:

Grenchen Nr. 8489 (Verselbst. Miteigentum) 4,500/100 Anteil an GB-Nr. 8479, Abstellplatz Nr. 10 in der Einstellhalle Nr. 20a, Alpenstrasse

Katasterschatzung:

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Es besteht kein Mindestangebot. Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und eine allfällige Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 10‘000.00 für GB-Grenchen Nr. 8478 und Fr. 2‘000.00 für GB Grenchen Nr. 8489 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Der Ersteigerer hat für die ganze Steigerungssumme einen bedingungslosen Finanzierungsnachweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt zur Einsicht auf. Besichtigung des Steigerungsobjektes: Dienstag, 16. Oktober 2012, 14.00–15.00 Uhr Fotos unter http://www.ricardo.ch/kaufen/immobilien/kauf/region-mittelland/Wohnungen – Art.-Nr. 501638453

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Tierisch

von A–Z

Wieviel Auslauf braucht ein Hund? Je nach Rasse, Alter und gesundheitlichem Zustand ist der Auslaufbedarf bei Hunden unterschiedlich. Grundsätzlich muss ein Hund aber mehrmals täglich an die frische Luft kĂśnnen. Nicht nur um sein Geschäft zu verrichten. Mindestens zwei längere Spaziergänge von je einer Stunde Dauer muss jedem Hund zugestanden werden. Neben Bewegung und ganzheitlicher Anregung brauchen Hunde auch Kontakt zu ihren Artgenossen. Ausgedehnte und abwechslungsreiche Spaziergänge decken diese BedĂźrfnisse ab. Viele Gartenbesitzer sind der Ăœberzeugung, ein grosser Garten wĂźrde auch die nĂśtige Bewegungsfreiheit liefern. Das ist ein Irrtum. Der Garten kann die täglichen Spaziergänge hĂśchstens unterstĂźtzen, aber niemals ersetzen. Der Tierschutzverein erhält in letzter Zeit immer wieder Meldungen Ăźber Hundehalterinnen und Hundehalter, die ihren Tieren nicht einmal den gesetzlich vorgeschriebenen Auslauf zugestehen. So werden Hunde oft den ganzen Tag in der Wohnung eingesperrt und/oder erhalten nur morgens, mittags und abends kurz die MĂśglichkeit, ihr Geschäft draussen zu verrichten. Das kann nicht akzeptiert werden! Tiere kĂśnnen ihre Rechte nicht selbst einfordern. Sie sind auf Menschen angewiesen, die sich fĂźr sie einsetzen. Sprechen Sie säumige Hundehalterinnen und Hundehalter direkt an. Verlangen Sie eine Veränderung fĂźr das betroffene Tier. Sollte keine Veränderung eintreten, kontaktieren Sie uns bitte. Am besten Ăźber das Meldeformular auf unserer Homepage www.tierschutz-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2012

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Heinz Wälti: Einfach erfrischend anders DOTZIGEN/GRENCHEN Landi, ist ein Phänomen. Sie trotzt auch internationaler Konkurrenz wie Aldi, Lidl, Hornbach oder Bauhaus und meldet nach wie vor profitable Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz. Landi ist eine Erfolgsgeschichte, mehrheitlich geschrieben von einem Grenchner: Heinz Wälti.

ganzen Schweiz gegen 400 Männer und Frauen aus (allein in Dotzigen ca. 25). Noch heute erhält jeder Lehrabgänger ein Goldvreneli. Und wie steht es mit der Ausländerfrage? «Wir verfügen in unserem Land über ein Ausländerreservoir, das wir anzapfen müssen, ob uns das passt oder nicht.» Landi hat diese Hemmschwelle schon längst überschritten.

Verkaufskompetenz spürbar

JOSEPH WEIBEL

D

otzigen, das unscheinbare Seeländer Dorf, ist Headquarter der Landi-Gruppe, die heute einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Franken erzielt bzw. das Resultat von 300 Verkaufsstellen und über 3200 Mitarbeitenden ist. Die Landi wächst seit 25 Jahren in allen Belangen. Was der Landwirtschaft entsprungen ist, wird auch heute noch mit den gleichen Akteuren gelebt. Nur die Vorzeichen sind anders. Die Bauern haben einst ihre Produkte an die Genossenschaften zum Wiederverkauf geliefert. Heute ist das nicht mehr so, sondern die produzierten Lebensmittel werden gesamtschweizerisch organisiert. Die 65 000 Schweizer Bauern haben aber nach wie vor ihren Anteil an der Landi. Mit der Fenaco-Gruppe, zu der die Landi gehört. Die Fenaco ist 1993 aus dem Zusammenschluss von sechs landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbänden entstanden und gilt als modernes Selbsthilfeunternehmen der Schweizer Bauern.

Ein Pragmatiker Das alles ist nicht ganz unkompliziert. Aber unser Augenmerk gilt der Landi bzw. seinem Chef Heinz Wälti. Ein Mann der Ruhe ausstrahlt, auch mal besonnen wirkt, vor allem auch über eine gehörige Portion Humor verfügt und gewissen Dingen des Lebens pragmatisch gegenüber steht.

Landi-Chef Heinz Wälti: «Von meiner Generation mussten sich einige daran gewöhnen, dass das Vreni auch mal tüchtiger sein kann als der Hans.» Im Kastels ist er aufgewachsen, in einer Grossfamilie. Er lernte Verkäufer, absolvierte im Anschluss eine kaufmännische Lehre und studierte später Betriebswirtschaft. Noch vor seinem Einstieg bei Landi 1988 arbeitete er unter anderem als Verkaufsleiter bei der damaligen Waro. In einem Interview in einer Wirtschaftszeitung umschrieb er seine Anstellung einmal so: «Machit eifach», habe ihm der damalige Präsident nach seiner Wahl gesagt und ihm freie Hand gelassen. Der Präsident hatte eine gute Hand.

Achtung fremden Kulturen gegenüber In Dotzigen wurde dann vor einem Vierteljahrhundert der Grundstein gelegt für dieses erfolgreiche Unternehmen Landi. Dieser Hauptsitz mit ca. 450 Mitarbeitenden könnte heute auch in Grenchen stehen. Die Gebäu-

lichkeiten (1200 x 600 Meter) sind auf einem Gelände von 25 Hektaren angesiedelt. In einem schlichten Verwaltungsgebäude befindet sich also das Epizentrum dieses Nischenplayers. Den Chef sieht man hier längst nicht alle Tage. Vier Monate im Jahr ist er

tern, Eltern, die Kinder und flechten Körbe. Heinz Wälti hebt den Finger: «Ich habe das Gefühl, dass wir diesen Kulturen zu wenig Achtung und Respekt entgegenbringen. Vieles tickt dort einfach anders.»

Gutes Betriebsklima ●

PERSÖNLICH

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auf Auslandreisen. Mit 37 Ländern auf dem ganzen Globus habe die Landi Handelsbeziehungen. So sieht Heinz Wälti Dinge, über die man hier den Kopf schüttelt. Er nennt das Stichwort Kinderarbeit. «Wenn ich in Bangladesh Kinderarbeit anspreche, werde ich ungläubig angeschaut.» Die würden alle am Boden sitzen: die Grossel-

Anders tickt es auch im Unternehmen Landi. Eine Fluktuationsrate von 2% beim Kader und 8% bei der Belegschaft schliesst auf ein überaus gutes Arbeitsklima. Bei der Landi sind Frauen und Männer gleich gestellt. «Von meiner Generation mussten sich einige daran gewöhnen, dass das Vreni auch mal tüchtiger sein kann als der Hans.» Das Wort Gleichberechtigung habe er schon in seiner Jugend in der Familie gespürt und später auch in seiner eigenen Familie. Landi ist auch Lehrbetrieb und bildet jährlich in der

In den 300 Landi-Verkaufsstellen gibt es heute etwa 8000 Produkte. 60% des Umsatzes werden mit Eigenmarken erzielt, unter anderem Farmer, Okay oder Bitscat/Bitsdog. Sehr unterschiedlich ist auch die Käuferschaft. Was heisst unterschiedlich. Sie rekrutiert sich querbeet aus allen Gesellschafts- und Völkerschichten. Der jährliche Kundenzuwachs von 5% spricht für das Sortiment und den Bekanntheitsgrad der Landi schlechthin. Spürbare Konkurrenz mit Aldi, Lidl, Bauhaus oder Hornbach ist da. «Diese Konkurrenz», sagt Wälti, «belebt im positiven Sinn.» Nicht nur das. Landi will Mehrwert verkaufen und dementsprechend müsse sich der Kunde wohlfühlen. In den Landi-Läden ist Verkaufskompetenz und regionale Nähe spürbar. Das gehe manchmal soweit, dass ein Kunde nach der Anzahl Mitarbeitenden frage und dann Allen ein Eis spendiere. Das Thema Landi ist unerschöpflich - vor allem aber interessant. So wie unser Gesprächspartner, der auch gerne Tennis spielt und sich zu Hause eine «Folterkammer» eingerichtet hat für seine persönliche Fitness. Mehr braucht er nicht. Sein schönstes Hobby sei seine Frau, sagt er unverblümt. Auch kulinarische Genüsse mag er und verrät, wo es ihn in Grenchen regelmässig hinzieht: «In den Grenchner Hof und ins Crescendo.» Voilà. Und: In wenigen Jahren dann sogar regelmässig wieder in die Stadt. Dann, wenn der Grenchner endgültig heimkehrt.

Gute Kürbis-Ernte Am 26. Oktober ist «Gränchner Chürbisnacht». Die Kürbispflanzen sind geerntet. Kindergartenschüler vom Haldenschulhaus haben beim Staader Gemüsebauer Gloor die Ernte «eingefahren». JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Vorsichtig betreten die Kinder das rund 120 m² grosse Feld und suchen nach den Kürbissen, die sich zwischen den grossen Blättern verstecken. Dank umsichtiger Pflege und Hege der Gemüsebauer-Familie

Gloor bringen die orangen Kolosse mittlerweile 50 bis 70 Kilo auf die Waage. Die zarten Pflanzen wurden während der Sommermonate mit Harassen vor der Sonne geschützt und regelmässig mit Wasser begossen. Sie haben sogar ein Unwetter mit Hagel gut überstanden. Mit vereinten Kräften werden die Riesenkürbisse geerntet und für den Transport sorgfältig auf Holzpaletten gerollt. Die Kindergartenschülerinnen und -schüler aus dem Haldenschulhaus freuen sich darauf, ihre Kürbisse auszuhöhlen und zu verzieren, um dann diese an der «16. Gränchner Chürbisnacht» vom Freitag, 26. Oktober präsentieren zu können!

Stellen sich der Bezirksamteiversammlung zur Nomination als Kantonsrat (links): Thomas Marti, Peter Brotschi und Matthias Meier-Moreno.

Drei Grenchner Kandidaten Die CVP Grenchen hat frühzeitig für die Kantonsratswahlen vom 3. März 2013 nominiert. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Peter Brotschi (Lehrer und Journalist, bisher), 2. Kantonsrats-Vizepräsident), Matthias Meier-Moreno (Sozialpädagoge FH) und Thomas Marti (Landwirt und Gemeinderat) stellen sich der Bezirksamteiversammlung der CVP zur Nomination. Die drei Kandidaten werden übrigens am Freitag in einer Woche zusammen mit den Kantonsparlamen-

tariern sowie den CVP-Regierungsratskandidaten auf dem Marktplatz Grenchen für die Familieninitiative Unterschriften sammeln. Neben dem neu zu wählenden hundertköpfigen Kantonsparlament versprechen die Wahlen vom 3. März 2013 auch noch auf einer anderen Ebene für viel Spannung. Für die drei zurücktretenden Regierungsräte Christian Wanner (FDP), Klaus Fischer und Walter Straumann (beide CVP) muss ein Ersatz gefunden werden. Neben der FDP und der CVP erheben auch die Grünen und die SVP Anspruch auf die frei werdenden Sitze.

NEWS

GRENCHEN

Gesunde Gelenke Körperliche Beschwerden weisen vielfach auf ein Organ hin, das unterstützt werden sollte oder auf Vitalstoffmängel. Das Ziel wäre, die Mängel möglichst auf natürliche Art mit entsprechender Ernährung zu beheben. Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Gesundheit Grenchen führt am Montag 22. Oktober (19.30 Uhr) in der Aula Haldenschulhaus in Grenchen einen öffentlichen Vortrag zum Thema «Ernährung bei Gelenk- und anderen Körperproblemen» durch. Referentin ist Gaby Stampfli, Ernährungsberaterin und Kursleiterin in bedarfsorientierter Ernährung nach Heinrich Tönnies.

GRENCHEN

Bauarbeiten

50 bis 70 Kilogramm bringen die Kürbiskolosse bisweilen auf die Waage.

Ab kommendem Montag wird in der Allerheiligenstrasse, im Abschnitt vom Geranienweg bis zur Gespermoosstrasse eine neue Frischwasserableitung gebaut. Zudem werden im Bereich zwischen Geranienweg und Rosenstrasse neue Verkehrsinseln, zur Erhöhung der Fussgängersicherheit, erstellt. In Zusammenhang mit diesen Arbeiten kann es zu lokalen Verkehrsbehinderungen kommen.


LENGNAU

Die Gemeinde in Zahlen: Einwohner: 4638 HÜhe: 445 Meter ßber Meer Fläche: 7,3 km 2

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einde m e G NEWS Oktober 2012 Sanierung Schulweg geplant Der Schulweg und die vorhandenen Werkleitungen sind sanierungsbedßrftig. Bereits im Jahr 2005 beauftragte der Gemeinderat ein Ingenieurbßro, ein Projekt auszuarbeiten. Wegen den hohen Kosten und der Unsicherheit ob die bestehenden Turnhallen erweitert werden sollten, wurde das Projekt im Jahr 2006 sistiert. Mit der genehmigten Sporthalle auf dem Schulareal Dorf in Lengnau ist der Standort geklärt und die notwendigen Sanierungsarbeiten Schulweg kÜnnen in die Wege geleitet werden. Der Gemeinderat genehmigte deshalb zu Handen der Gemeindeversammlung einen Kredit von Fr. 2,3 Mio. Franken. Die bestehende Trafostation mitten auf dem Schulareal wird durch eine neue grÜssere Anlage neben der Holzschnitzelanlage der Sporthalle Dorf ersetzt. Die bestehenden alten Bleikabel im Schulareal werden entfernt und durch neue Elektrizitätskabel, 0,4 kV und 16 kV, ersetzt. Die neuen Kabeltrassees kommen im Schulweg zu liegen. Neu wird im Schulweg eine Meteorwasserleitung erstellt und die bestehenden Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen ersetzt. Auch der Strassenbau ist betroffen, da der gesamte Schulweg fßr die Neuverlegung und Umlegung der Werkleitungen aufgerissen werden muss. Durch den Werkleitungsersatz im Abschnitt Nerbenstrasse bis Aula ist ein Belagersatz des Schulweges auf seiner gesamten Breite unumgänglich, im Abschnitt Aula bis Solothurnstrasse muss ca. ½ bis 2/3 der Strassenoberfläche erneuert werden.

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Menschen

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2012 IM BLICKPUNKT: RADIO 32 GASTIERT EINEN TAG LANG IN GRENCHEN

Grenchen, wie es singt, tanzt und lacht

G

renchen, wie es singt, tanzt und lacht. Ist doch wahr! Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf dem Marktplatz haben beim Salsa mitgetanzt, YB-Goalie Marco Wölfli aufmerksam zugehört, gute alte Grenchner Geschichten von Rainer Walter erfahren, und sie sind mit viel Musik schier aus dem Häuschen geraten. Der Lokalsender Radio 32 hat gerufen: «Wir kommen nach Grenchen kommt einfach vorbei.» Tolles Wetter sorgte für den Rahmen - der Grenchner Kilian Messerli für die kulinarische Infrastruktur. Ein besonderes Erlebnis war’s. Darin war sich auch Stadtpräsident Boris Banga einig, der punkt 10 Uhr am Morgen mit einem Interview den Auftakt für den «Grenchner Tag» gab. Und dabei geizte er einmal mehr nicht mit guten Werbetrailern für die Stadt der Zukunft.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Noch vor dem Mittag fanden viele Schau- und Hörlustige auf den Grenchner Marktplatz. Auf der grossen Bühne gaben Moderatoren und Redaktoren des Radio 32 für einige Stunden buchstäblich den Ton an.

Monica Schüpbach, Leiterin Marketing, Events/Promotion von Radio 32 und Stadtpräsident Boris Banga: «Grenchen ist eine starke Stadt!»

Sie kamen aus Lüsslingen (links): Kaya Andermatt, Ayse Sedlacek, Anina Bertenghi, Paul Bertenghi junior und Paul senior.

«Mr FC Grenchen» und Erfinder des Penaltyschiessens Kurt Weissbrodt (vorne) mit Hans Stalder.

Die beide hübschen Damen machen es sich auf dem Marktplatz gemütlich (links): Maria Szabo und Irene Ingold.

So macht der Marktplatz noch viel mehr Spass, sagt dieses Trio (links): Sonja und Walter Begert sowie Erika Schürch.

Rainer W. Walter verriet über den Äther alte Grenchner Geschichten. Auf dem Bild mit seinen Enkeln Diego und Aaron.

Für einmal ohne Stadtpolizei-Uniform: Kilian Messerli. Er sorgte umsichtig und mit ein paar Gastrobetrieben für den kulinarischen Tupfer.

Dorli und François Cahen geniessen den sonnigen Tag auf dem Marktplatz. François Cahen, so verriet er, sammelt leidenschaftlich Frösche aller Art.

Moderator Kevin Gander (links) beim Live-Interview mit dem Grenchner Lehrer und Schriftsteller Rainer W. Walter. ●

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DIE FAKTEN

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Gastgeber: Radio 32 Gäste: Grenchnerinnen und Grenchner Stimmung: fröhlich bis ausgelassen Highlight: Verlosung von 10 000 Franken Kulinarik: Kulinarische Verwöhn-Ecken

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Ob Jung oder Alt: Der Tag mit Radio 32 auf dem Grenchner Marktplatz fand viele interessierte Besucher.

Talon ausfüllen und ein paar Stunden später könnte man bereits Besitzer sein von 10 000 Franken in bar.

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Immobilien

Donnerstag, 11. Oktober 2012 | Nr. 41

VERMIETEN

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Büren / Seeland

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2012

Investition in die Jugend PIETERLEN Die Bevölkerung der Gemeinde Pieterlen wächst und wächst. Dies, sowie der Umstand, dass ein zweijähriger Kindergarten angeboten werden muss, führen in der Gemeinde zu einem Engpass des Schulraumes. Am 23. September stimmte die Bevölkerung Pieterlen der Sanierung und dem Ausbau des bestehenden Kindergartens zu. Alfred Hofer, vom projektierenden Architekturbüro Canal und Hofer, steht dem Grenchner Stadt-Anzeiger zum Thema «neuer, alter Kindergarten» Rede und Antwort. DAGMAR PAULI (TEXT, BILD)

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renchner Stadt-Anzeiger: Herr Hofer, 11 verschiedene Varianten der künftigen Schulraumplanung wurden detailliert analysiert. Wieso hat man sich für die Sanierung und den Ausbau des bestehenden Gebäudes entschieden? Alfred Hofer: Für die Realisierung des Kindergartens haben die Kommission und der Gemeinderat die Aufstockung und Sanierung des bestehenden Gebäudes am bisherigen Standort als die nachhaltigste Variante beurteilt. Der jetzige optimale Standort, die bestehende und gut erhaltene

ckungsgleiches, zweites Geschoss aufgebaut. Wichtig war uns dabei, den Kontakt zu den Lehrkräften und Kindern zu pflegen. Wir haben Ihre Bedürfnisse abgeholt und diese in unser Konzept einfliessen lassen. Ein wichtiger daraus entstandener Punkt ist, auf dem Dach der Aufstockung ein neues begehbares Flachdach zu erstellen. So entsteht ein zusätzlicher Aussenspielraum nur für den Kindergarten.

«Auf dem Dach der Aufstockung entsteht ein neues begehbares Flachdach und damit ein zusätzlicher Aussenspielraum nur für den Kindergarten», erklärt Alfred Hofer, vom projektierenden Architekturbüro Canal und Hofer.

Bausubstanz und die Kosten waren ausschlaggebend. So können auch die Kindergartenklassen, welche heute im Primarschulhaus untergebracht sind, im Kindergarten am Kindergartenweg integriert werden. Worin liegt für Sie das Besondere an dieser Bauaufgabe? Die Verbindung von alt und neu ist eine grosse Herausforderung. Moderne Anforderungen und neue architektonische Elemente geschickt ausgesucht und eingebaut bereichern das Gebäude und verleihen ihm einen

neuen Charakter. Wichtig dabei ist auch eine kindsgerechte Materialwahl. Nutzen und Ästhetik in Einklang zu bringen, spielt für uns dabei eine zentrale Rolle. Wie hat der Ort auf den Entwurf eingewirkt? Nach dem Entscheid der Kommission und des Gemeinderates den jetzigen Standort beizubehalten, blieb auf Grund des bestehenden Areals nur die Möglichkeit das Gebäude aufzustocken. Aus diesem Grund wird auf das bestehende Erdgeschoss ein de-

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Was gibt es bei der Sanierung und beim Ausbau zum Thema Energie und Umwelt zu sagen? Die bestehende Gebäudehülle wird neu isoliert. Alte Fenster werden ersetzt. So wird das neue Gebäude als eine Einheit in Erscheinung treten. Der Kindergarten erhält zudem eine umweltfreundliche Luft-Wasser-Wärmepumpenheizung. Durch diese Massnahmen wird das Gebäude den heutigen energie- und umwelttechnischen Anforderungen und Bedürfnissen von Bund und Kanton entsprechen. Wie sieht der weitere terminliche Fahrplan aus? Der Baustart ist im Frühjahr 2013 geplant. Die betroffenen Klassen werden während der Bauphase in einem Provisorium untergebracht. Der genaue Standort des Provisoriums ist im Moment bei der Gemeinde in Abklärung. Bei einem reibungslosen Ablauf, das heisst ohne Einsprachen oder Ähnlichem, können die Kinder auf das neue Schuljahr im August 2013 ihren sanierten und ausgebauten Kindergarten beziehen. Die Umgebungsarbeiten werden zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht abgeschlossen sein.

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NEWS

ST. PETERSINSEL

Stopp Ferienhäuser Das Berner Verwaltungsgericht hat entscheiden, dass der Wiederaufbau von zerstörten Ferienhäusern auf der St. Petersinsel nicht mehr erlaubt ist. Weiter heisst es im Entscheid, dass bestehende Bauten und Anlagen, die rechtsmässig erstellt worden seien, unterhalten aber nicht weiter ausgebaut oder erweitert werden dürfen. Dieser Entscheid bestätigt die Vorinstanz, die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern.

BIEL

Stades de Bienne 2006 wurde das Projekt Stades de Bienne vorgestellt, das den Bau eines neuen Eishockey- und eines Fussballstadions im Bözingermoos beinhaltete. 2007 stellten sich drei Viertel der Stimmbürger hinter das Projekt, das anschliessend durch Einsprachen und Finanzierungsprobleme verzögert wurde. Ende Juni dieses Jahres gab es nun grünes Licht für den Bau. Das Bieler Stadtparlament hat einen Kredit von knapp 4,9 Mio. Franken für den Bau eines PhotovoltaikKraftwerks auf dem Dach der geplanten Sportstadien bewilligt. Jährlich sollen damit 950 000 KWh erzeugt werden. Diese Produktion deckt rund 0,3 Prozent des Jahresstromverbrauchs der Stadt Biel ab.

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Stellenmarkt

Donnerstag, 11. Oktober 2012 | Nr. 41

Pro Senectute Aktiv Haushilfedienst

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Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Menschen

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2012

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Italianità für Herz und Haar Die Geschäftsführerin von Coiffure Création in Grenchen ist nicht einfach Coiffeuse. Manuela Simili liebt ihren Beruf. Sie ist ein kunstvoller und kreativer Mensch. Man sieht es an ihrem strahlenden Gesicht, ihrer perfekten Kleidung, ihrem Zuhause voller Stil. Ihr Beruf beansprucht sie sehr, erst recht jetzt, wo sie bald das neue Geschäft eröffnet. Sie verrät, was sie tut, wenn doch etwas Freizeit bleibt, und wie sie auftankt.

Der Garten, Manuela Similis Oase Inmitten von selber gezogenen Blumen, Hortensien und Rosen zum Beispiel. Den Buchs trimmt sie eigenhändig kugelrund. Kann sie die Hände nicht von Scheren lassen? «Wenn ich den Buchs trimme, hinterlässt das an den Daumen deutlich mehr Spuren, als wenn ich den ganzen Tag Haare schneide», lacht sie. Einmal mehr lacht sie, die kleine, energische Frau. Der Garten ist ihre Oase. Weisse Blumen vor dem Haus, rosarote Rosen in der Vase auf der Bar in der Küche. «Zum Dekorieren habe ich manchmal zu wenig Zeit», sagt sie.

Gutes geben, Gutes bekommen

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

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ielleicht haben sie es im Blut? Die Wurzeln von Manuela und Pino Simili sind in Sizilien. Als kleine Kinder sind sie in die Schweiz gekommen, heute sprechen sie zu Hause zusammen Deutsch, nicht etwa italienisch. Doch ihre gemeinsame Leidenschaft für alles Schöne, ihre positive Lebenshaltung und ihre Gastfreundschaft verraten, woher sie sind. Und wir wissen es doch alle: was aus Italien kommt, hat Stil, ist schön, bedeutet geniessen.

Die Schule des Lebens Mode, Design, Schönheit und Kunst, das sind Similis Leidenschaften. Manuela Simili hat wenig Zeit für Hobbies. Aber wenn, dann tut sie be-

Manuela Simili überlässt nichts dem Zufall. Schönheit umgibt sie auch auf ihrer Terrasse: Weisse Blumen, rund getrimmter Buchs, auf dem Tisch das Deckchen, auf dem Stuhl das Schaffell - ein Geschenk der Tochter. stimmt etwas Kunstvolles. Sie näht zum Beispiel eine Tasche aus einem Stoff, der mit Pferdehaaren gewoben ist, das Futter aus Seide, versehen mit eleganten Nähten. «Meine Mutter hat mich das gelehrt. Lieber das Schöne zu haben, als Vieles», sagt Manuela Simili. Als Ältestes von vier Kindern habe sie gelernt, ausdauernd zu sein, hartnäckig zu bleiben, das Gute zu sehen und zu wollen. Wenn Manuela Simili zurückblickt, sieht sie eine andere prägende Frau in ihrem Leben: ihre Lehrmeisterin Kräuchi in Solothurn. Die Frau sammelte Antiquitäten und hat Manuela Simili nicht nur das Auge fürs Schöne vermittelt, sondern auch viel fürs Leben gelehrt. Die Geschäfts-

frau Simili weiss ganz genau, wie sie am Ball bleibt, wie sie es schafft, die Eleganz und die Trends der Welt nach Grenchen zu bringen.

Ausbrechen, um Neues heimzubringen «Ab und zu muss ich ausbrechen, nach Zürich oder Mailand fahren», sagt Manuela Simili. Die Reisen nach Zürich verbindet sie jeweils mit einem Rendez-vous mit ihren Töchtern Vanessa und Sabrina, die beide in Zürich leben. Das tut sie für einen einzigen Tag und saugt an diesem Tag alles auf, was ihr auf dem Laufsteg «Strasse» begegnet. «Die Mode auf der Strasse ist die, welche man tragen kann, die interessiert mich.» Wenn sie

den Kopf lüften geht, kommt sie mit neuen Ideen heim. «Wenn man nie frei hat, kann man auch nie tanken», sagt sie. Es sind diese kleinen Streifzüge, die Manuela Simili bereichern. Weiter und länger weg ist sie selten. Da war die Kreuzfahrt mit Freunden, in der Karibik, die Schönheit und die Farben haben sie begeistert. Doch es gibt viele Gründe, warum das Ehepaar Simili sehr selten länger verreist. Seit neun Jahren wohnen sie am Stadtrand Richtung Lengnau, erhöht, in einem Haus mit Garten. Manuela Simili fühlt sich hier wie in den Ferien. Aussicht, Ruhe, rund um die Uhr Sonne auf den Sitzplätzen.Hier erholt sie sich.

Ein gewöhnlicher Tag beginnt für sie morgens um 5.30 Uhr. Je nach dem mit Hausarbeit, die erledigt sie am liebsten morgens. Nach Feierabend, wenn sie nach Hause kommt, will sie am liebsten einfach ausspannen und geniessen. «Man kann nicht halbbatzig geschäften», sagt sie. Sie habe sich für diesen Weg entschieden, also sei sie nicht traurig, dass wenig Zeit für anderes bleibe. Die Tage jetzt im Oktober und November sind noch besonders intensiv. Demnächst eröffnet Coiffure Création das neue Geschäft im Erdgeschoss, im gleichen Gebäude. 32 Jahre lang war Similis Salon im ersten Stock oben, nun freut sich die Geschäftsfrau auf das neue Lokal. Viel verrät sie nicht. Aber es werde ein helles Geschäft, in dem sie ihre Kunden verwöhnen wolle. Sie sieht das Lokal auch als Mehrwert für die Stadt, schöne Läden machen ein schönes Grenchen und wer Gutes tut, bekommt Gutes zurück.

Patient mit kalter Schnauze GRENCHEN Seit zwölf Jahren führt Irene Keller ihre Tierarztpraxis, seit 2010 mit Tierphysiotherapie, an der Bettlachstrasse 54 in Grenchen. Etwa gleich lang macht sie auch schon beim Ferienpass mit und bringt jährlich Dutzenden von Kindern ihr Metier näher.

der etwas mit den Händen machen können und Spass haben», ist Keller überzeugt. Am Schluss trafen sich alle Kinder im Südzimmer und konnten malen und Sirup trinken. Dann erhielten alle noch ein Säckchen mit Bastelund Hundeheftchen drin sowie einem professionellen OP-Mundschutz.

Eine lustige Abwechslung

STEFAN KAISER (TEXT, BILD)

I

n der Praxis von Irene Keller stand in den letzten Tagen mehrmals eine kleine Schar Kinder auf der Matte. Doch es galt nicht etwa, den tierärztlichen Notstand auszurufen, sondern es stand Ferienpass auf dem Programm, und die Kurse von Irene Keller sind beliebt. «Sachen mit Tieren kommen immer gut an», weiss Keller aus Erfahrung. Seit sie die Tierarztpraxis vor zwölf Jahren übernommen hat, macht sie einmal im Jahr am Ferienpass mit. Und wenn es ihre Zeit zuliesse, könnte sie mehr als vier Kurse à zwei Stunden offerieren.

Zwei stämmige Helfer Zweimal fand sich eine Kinder-Delegation aus Grenchen ein. Erwartet wurden sie im Jugendstilhäuschen an der Bettlachstrasse 54 von der Tierärztin Irene Keller und ihrer Praxisassistentin Daniela Rätz. In zwei Gruppen aufgeteilt gings dann schon bald «ans Läbige». Die erste Gruppe lernte zuerst die Grundlagen einer Diagnose kennen. Die Kinder ertasteten den Puls und spürten mit dem Stethoskop dem Herzschlag nach. Mit Trampolin und Kippbrett wurden tierphysio-therapeutische Übungen nachempfunden, später leisteten die Kids Erste Hilfe und legten Verbände um Pfoten.

NEWS

Vanessa Mathys (7) aus Leuzigen untersucht den Gleichgewichtssinn von Irene Kellers Katze Merida auf dem Kippbrett.

Als tierische Assistenten traten dazu Kellers kleine alte Katze Merida sowie ihre beiden Hunde auf den Plan: Taffy, ein mittelgrosser zwölfjähriger Jack Russel-Fox Terrier-Mischling, und Toby, ein zehnjähriger grosser Dobermann-Mischling. Aber die beiden sind hervorragend erzogen und vertragen sich gut mit Kindern. «Besonders Toby hat heute eine sehr hohe Reizschwelle bewiesen», war Keller stolz auf ihren «Grossen». Doch das kommt nicht von ungefähr: Schliesslich erteilt die 45jährige leidenschaftliche Hundekennerin auch Sachkundenachweiskurse für Hundehalter (www.tierarzt-keller.ch) oder klärt im Auftrag des Oberamts problematische oder gefährliche Hunde ab.

Autopsie der Kuscheltiere Derweil gings einen Stock weiter oben anders zur Sache. Für die zweite Gruppe war «Operieren» angesagt, mit Aufschneiden, Reinschauen, Rumtupfen und schliesslich wieder Zunähen. Diesmal mussten jedoch keine Haustiere von Irene Keller herhalten - sie

Die Kinder beteiligten sich im Kurs unterschiedlich, erklärte Irene Keller am Ende. Manche fasziniere zwar die Arbeit des Tierarztes, doch sie schauten lieber zu. Andere wollten gern auch selber Hand anlegen und helfen. Doch auch sie ziehe aus den Kursen viel Positives heraus: «Neben der Arbeit in der Praxis und den Hundekursen halte ich auch oft tiermedizinische Vorträge»,

Tatjana Kocher (10) aus Grenchen horcht bei Irene Kellers Hund Toby den Puls ab. hätte noch zwei Katzen und ein Pferd in Hessigkofen -, ein spezielles Stofftierchen erfüllte diesen Zweck viel besser. Ein Hit war auch das Ball-Versteckspiel mit Toby. Er spürte ihn zwar jeweils recht schnell auf, konnte ihn aber nicht immer unter Kleidern hervor oder aus Schubladen heraus klauben. «Im Ferienpass ist es wichtig, dass Kin-

erklärte Keller, «da empfinde ich den Ferienpass als lustige Abwechslung, um den Kopf mal wieder etwas zu lüften.» Und wer weiss: Vielleicht lernt Irene Keller im Ferienpass dereinst eine künftige Lehrtochter oder gar Kollegin kennen. Einmal hat ein Ferienpass-Kind Jahre später bei ihr eine Schnupperlehre besucht.

SELZACH

Lotsendienst Der Gemeinderat Selzach hat auf Antrag des Elternrats beschlossen, zur Sicherheit der Kinder beim Überqueren der Dorfstrasse bei der Einmündung des Turnerwegs vorweg für den Rest des Jahres 2012 einen professionellen Lotsendienst einzurichten. Der Gemeinderat hat ferner die Kantonspolizei auf die Situation aufmerksam gemacht und um strenge Kontrollen ersucht. In seinem Antrag berichtet der Elternrat: «Nach der Schliessung des Turnerweges im Jahre 2001 wurden an der Einmündung in die Dorfstrasse Parkfelder geschaffen. Bereits damals wurde seitens der Schule auf die neue Gefahrensituation aufmerksam gemacht, da die Sichtverhältnisse durch die rechtwinklig zur Dorfstrasse parkierten Fahrzeuge beeinträchtigt werden. Glücklicherweise kam es bisher zu keinen schweren Unfällen.»

GRENCHEN

Der letzte Einsatz Am 27. Oktober findet um 20 Uhr im Theateratelier in Grenchen eine Uraufführung statt. Für Text und Regie des Stückes «Der letzte Einsatz» zeichnet Regisseurin und Autorin Iris Minder verantwortlich. Eine zweite Vorstellung ist am 18. November geplant. Die Vorstellungen finden im Zwinglihaus statt. Eintritt 22 Franken. Tickets nur an der Tageskasse erhältlich.


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Veranstaltungskalender

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Foto: Grenchen Tourismus

Herbst-Plausch: Badespass im Badefass Im gemütlichen Hot Pot kann man auch an einem kühlen Herbsttag unter freiem Himmel ein heisses Bad geniessen und sich dabei vom Alltagsstress prächtig erholen. Geniessen Sie den Badespass auf dem Untergrenchenberg mit einer atemberaubenden Aussicht. Ein einmaliges Erlebnis für Familien, Paare, Gruppen, wie auch für Vereine oder Firmen. Sie können die Hot Pots für 2–12 Personen auf der Sonnenterrasse mit Alpenblick jederzeit benützen. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – im gemütlichen Hot Pot kann man sich herrlich entspannen. Ein Berg-Bad in einer Sommer- oder Winternacht unter sternenklarem Himmel ist sicher einmalig. Bei diesem Wellnessvergnügen ist

Spass und Erholung garantiert. Für das Bad sollten Sie sich 1–2 Stunden Zeit nehmen. Eine Voranmeldung ist unbedingt notwendig, da die Vorbereitungszeit 2–3 Stunden beträgt (das Wasser im Lärchenholzfass wird mittels integriertem Holzofen auf ca. 38 °C beheizt). Das Team vom Restaurant Untergrenchenberg stellt Ihnen gratis zur Verfügung: vorgewärmter Bademantel, Frottierwäsche, Badeschlappen. Im Preis ist eine kalte oder warme Erfrischung enthalten. Geniessen Sie aber auch einen feinen Apéro oder sogar ein würziges Käsefondue im warmen Wasser. Informationen unter www.untergrenchenberg.ch GRENCHEN… FREIZEITVERGNÜGEN… UND… (VIEL)… MEHR…

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 12. OKTOBER

SONNTAG, 14. OKTOBER

und Bluesnummern, mit Abstechern in den Funk und in den Soul. Dabei sind unter anderem Stücke von ZZ-Top, Led Zeppelin, Robert Palmer, Bob Dylan, Lenny Kravitz oder Deep Purple zu hören. Musigbar, Bielstrasse 7.

8.15: Wanderung der Naturfreunde Grenchen mit der Sektion Oensingen. Olten–Schönenwerd–Ballypark. Wanderzeit: ca. 3 Std. (kann evtl. verlängert werden). Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung: Margrit Hegelbach, 032 652 74 18, 079 660 82 11. www.naturfreunde-grenchen.ch Bahnhof Grenchen Süd.

SAMSTAG, 13. OKTOBER 13.30–16.00: Offene Kapelle. Bis 1. November ist die Kapelle jeden Samstag von 13.30–16 Uhr geöffnet. Die Aufsichtspersonen und der aufliegende Kunstführer haben viel Interessantes über dieses historische Kleinod zu erzählen. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse.

Shivery Moles spielen in der Musigbar. 21.30: Konzert von Shivery Moles. Eintritt frei. Annaïse (voc), Vito (g), Ueli (keys), Markus (b) und Marc (dr) haben sich Abwechslung auf die Fahne geschrieben. Neben gecoverten Songs, welche nicht zu den bekannten Gassenhauern gehören, bilden eigene Kompositionen die Basis. Das Repertoire der Band umfasst vor allem Rock-

10.00–11.00: Ständchen des Chors Pro Ticino Grenchen. Lieder aus dem Tessin und aus Italien. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31.

MITTWOCH, 17. OKTOBER 20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

14.00–16.00: «Was sich in Kirchen alles versteckt». Kindernachmittag für Kinder ab 6 Jahren. Eintritt frei. Anmeldung: info@museumgrenchen.ch. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

Foto: www.sf.tv (Esther Kempf aus Unterschächen) BEWEGUNGSANGEBOT DER PRO SENECTUTE

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Mein Name ist Euseb – 200 Jahre Eusebiuskirche Grenchen». Bis 4. Februar. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

DONNERSTAGS 9.00–10.30: Nordic Walking. Einstieg jederzeit möglich. Auskunft, Leitung: Margrit Brüesch, 032 652 62 23. Holzerhütte, Grubenweg.

TV-Hinweis: «SF bi de Lüt – Landfrauenküche» in unserer Patengemeinde Unterschächen

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Im Altbau ist Xylon, die Vereinigung der holzschneidenden Künstler Sektion Schweiz, zu Gast. Die Einzelausstellung im Neubau ist den Holzschnitten von Alois Lichtsteiner gewidmet. Bis 21. Oktober. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

MITTWOCHS 14.00: Fitness und Gymnastik. Einstieg jederzeit möglich. Auskunft, Leitung: Christa Brotschi, 032 653 09 18. Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert. Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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14.30–16.00: Volkstanz. Leitung: Rita Sigrist, 032 618 14 11. Parktheater.

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Keine Publikationsgarantie

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Sieben Landfrauen aus sieben Regionen kochen auch dieses Jahr wieder um die Wette. Dabei gibt es neue Landschaften und neue Gerichte zu entdecken. «SF bi de Lüt» schaut den Bäuerinnen in die Kochtöpfe und begleitet sie durch ihren Alltag auf den Betrieben sowie in der Freizeit mit ihren Familien. Im Zentrum steht der Bezug zu den regionaltypischen Spezialitäten und deren Verarbeitung in der Küche. Sieben Mal treten die Landfrauen zum Kochwettbewerb an und sind erneut ihre eigene, strenge Jury. Welche von den 7 Frauen wohl in der Finalsendung vom 16. November zur Siegerin gekürt wird? In der Sendung auf «SF1» (Schweizer

Fernsehen) vom Freitag, 12. Oktober, um 20.05 Uhr, sehen Sie Frau Esther Kempf aus unserer Patengemeinde Unterschächen. Mitte Juli gehen Esther und Klaus Kempf jeweils «z’Alp». Sie verlassen Haus und Hof auf dem Urnerboden und ziehen «obsi», auf die 1830 M.ü.M. gelegene Oberalp. Zum Alpbetrieb gehört auch das Alpmuseum, eine historische Alphütte, die um 1800 gebaut wurde. In diesem historischen Gebäude bekocht Esther die Landfrauen über offenem Feuer. Kochen im Alpmuseum mit Esther Kempf: Nicht verpassen! GRENCHEN… UNTERSCHÄCHEN… UND… (VIEL)… MEHR…

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Grenchner Stadt-Anzeiger 41/2012

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