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Donnerstag, 9. Dezember 2021

113. Jahrgang Nr. 49

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usgabe Keine A d 30. n am 23. u r 2021 e Dezemb

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Schafe mögen keine Tannenknospen Die Burgergemeinde Laufen-Stadt pflegt Rottannen, die in den nächsten Tagen als Weihnachtsbäume in den Verkauf kommen. Das Areal der Weihnachtbaumkultur wird von ShropshireSchafen gepflegt.

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Biologische Rasenmäher

«Diese biologischen Rasenmäher sind eine sehr nachhaltige Form der Kulturpflege», sagt Suter. Die Schafrasse sei sehr genügsam, von robuster Konstitution und sehr anpassungsfähig. Die Scha-

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Region

fe können es auch mit einem kargen Futterangebot gut haushalten und verfügen über eine gute Grundfutterverwertung. In der Weihnachtsbaumanlage in der Birsholle mit mehreren hundert jungen Bäumen grasen manchmal sechs bis sieben Schafe gleichzeitig. Ständig dort gehalten werden zwei bis drei Shropshire. Für Forstbetriebe hat die Schafhaltung noch einen weiteren Vorteil: Die Pflegearbeit in der Kultur kommt ohne schweres Gerät, ohne Motorenlärm und ohne Benzinverbrauch aus, so dass der Boden geschont wird. Die Burgergemeinde Laufen-Stadt spendet jedes Jahr 50 bis 70 Bäume im Rahmen des Burgernutzens an Burgerfamilien. Ein Weihnachtsbaum braucht etwa drei bis vier Jahre, bis er soweit ist, für das Weihnachtsbrauchtum gefällt werden zu können. Dann sind die Tan-

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Das ganze Jahr Weihnachten: Zu den Aufgaben von Revierförster Thomas Suter gehört auch die Pflege von WeihnachtsbäuFOTOS: THOMAS IMMOOS men.

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Bäume gestiftet

Die Burgergemeinde stiftet seit Jahren der Stadt und der katholischen Kirchgemeinde Laufen mehrere grosse Weihnachtsbäume. Diese stehen unter anderem auf dem Rathausplatz, am Vorstadtplatz vor dem Stadthaus und vor bzw. in der katholischen Kirche. Die Fichten sind acht bis zehn Meter hoch und wiegen bis zu 800 Kilogramm. Nach der Weihnachtszeit werden sie demontiert und zu Häcksel und Brennholz verarbeitet.

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nen bis 1,6 Meter hoch. Die Pflege heimischer Weihnachtsbäume macht den weiten Transport aus Skandinavien in die Schweiz überflüssig. Auch Nichtburger können solche Bäume erwerben: «Allerdings wollen wir die privaten Verkäufer damit nicht konkurrenzieren», betont Suter.

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Die Statutenrevision der Kelsag AG sei auf diese Weise nicht gültig. Zu diesem Schluss kommt das Amtsgericht Arlesheim in seinem mündlichen Urteil.

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Sonntag, 12.12.2021 Etwas freundlicher. Wolken und Sonne im Wechsel. Es dürfte aber trocken bleiben.

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Samstag, 11.12.2021 Viele Wolken, höchstens einzelne Auflockerungen und teilweise Regen oder Schneeschauer.

2 ºC 3 ºC

Thomas Immoos Für Thomas Suter, den Revierförster des Reviers Laufen-Wahlen (Forelawa), ist das ganze Jahr Weihnachten — natürlich nur im übertragenen Sinn. Denn die aufwendige Pflege junger Fichten, Rot- sowie Nordmanntannen, die im Dezember in die Stuben gelangen, erfolgt während des ganzen Jahres. Neuerdings hat Suter vierbeinige Helfer. Es handelt sich um die Schafrasse Shropshire. Diese genügsamen Schafe tummeln sich auf dem Gelände in der Birsholle, fressen das Gras und düngen mit ihren Ausscheidungen den Boden. Diese Rasse zeichnet sich ausserdem durch einen weiteren Vorteil aus: Sie mag die kleinen Knospen an den jungen Tannen nicht, sodass die Triebe unbeschädigt bleiben und die Fichten ungestört wachsen können. Die Schafe gehören einem Schäfer, der mit den Tieren wochenweise von Weide zu Weide zieht, um auf Wunsch der Kulturbetreiber ihrer Haupttätigkeit, dem Fressen von Gras, nachzugehen. Einige Tage genossen die Tiere also auch Gastrecht in der Birsholle.

Freitag, 10.12.2021 Meist bewölkt und zunehmend nass, zuerst Schnee bis in tiefe Lagen, dann Schneefallgrenze leicht steigend.

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

Inseratetarife www.wochenblatt.ch Inseratetarife als PDF

Unsere treue Kundschaft hat uns immer wieder ermuntert, unser Sortiment und unser Angebot zu erweitern. Besonders vielfältig und sehr geschätzt ist das Angebot unter den Whiskys aus Schottland und Irland, darunter gibt es auch einige limitierte Raritäten-Whiskys. Und auch die Auswahl an Gins und andern Spirituosen darf sich sehen lassen.

Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex.

Bei den Tabakwaren findet sich alles für den Zigarren-, Pfeifen- und Zigarettenraucher. Im begehbaren Humidor können sich Liebhaber von erlesenen Zigarren ein Bild des breiten Angebots machen. Selbstverständlich eignen sich Zigarrenzubehöre als ideale Weihnachtsgeschenke, etwa schmucke Humidors, modische Zigarrenschneider und Etuis für Zigarren und Zigaretten. Wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihre Treue und ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen noch eine schöne Adventszeit, frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr 2022.

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Käthi und Guido Wohlgemuth-Cueni Tabakwaren & Bijou zum Törli, Laufen

Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Seit wir, Guido und Käthi Wohlgemuth-Cueni, das traditionsreiche Tabakwarengeschäft beim Obertor führen, haben wir Wert auf freundlichen Service, kompetente Beratung und ein breites Sortiment gelegt. Immer wieder haben wir das Angebot verbessert und erweitert. So ergänzen Uhren und Schmuck das vielfältige Angebot an Spirituosen und Tabakwaren. Diese Erweiterung des Angebots wollen wir nun in einer Namensänderung auch nach aussen kundtun. Unser Geschäft heisst nun neu «Tabakwaren & Bijou zum Törli». Käthi ist vor allem für Uhren und Schmuck zuständig. Zum Service-Angebot gehören Reparaturen von Uhren und Schmuck aller Art, von Armbanduhren bis zu Grossuhren (Pendulen). Für die Reparatur von Schmuck kann Käthi auf die Kompetenz eines guten Goldschmieds zählen. Zum Verkauf stehen attraktiver Schmuck sowie Quarz- und Automatenuhren aus Schweizer Fabrikation, die im Schaufenster und in den Vitrinen im Laden begutachtet werden können. Zum bewährten Service gehört auch prompter Batteriewechsel: Wer die Batterie in einer Uhr ersetzt haben möchte, kann diese noch gleichentags abholen.

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr

Beglaubigte Auflage 21 267 Ex. (WEMF 2020)

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LAUFENTAL

Brillante und beflügelnde Blasmusik

Thomas Brunnschweiler Gustav Thüring moderierte das Konzert und ging gleich auf das Jahr «1921» ein, in welchem vier der vorgestellten Komponisten geboren wurden. Mit den Uraufführungen der Operette «Die Tangokönigin» von Lehár und der Oper «Die Liebe zu den drei Orangen» von Prokofjew war 1921 auch sonst ein produktives Musikjahr. Als Erstes erklang «A Festival Prelude» von Alfred Reed (1921–2005), das zu dessen energiegeladensten Werken zählt. Im brillanten Klang setzt es die Idee des modernen sinfonischen Blasorchesters geradezu idealtypisch um. Die Stadtharmonie überzeugte bis zum gloriosen Finale mit einem vollen, satten und strahlenden Klang. Das Divertimento des tschechisch-amerikanischen Komponisten Karel Husa (1921–2016) wurde von John Boyd – nach jahrelangem Betteln beim Komponisten — für Blasorchester arrangiert. Die Ouvertüre beginnt mit einem Fanfarenblock. Das Scherzo mit abwechslungsreicher Instrumentation erinnert an «Le Sacre du printemps» von Strawinsky. Der dritte Satz «Song» ist ruhig und schwebend. Eine Trompetenkantilene erhebt sich hier wie ein Vogel. Der slowakische Tanz ist getragen vom synkopisch agierenden Bass. Darüber gestalten verschiedene Blech- und Holzbläser die Melodielinien bis zum Finale. Die

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Unter dem Thema «1921» präsentierte die Stadtharmonie Laufen am späten Sonntagnachmittag in der St. Katharinenkirche ein facettenreiches und anspruchsvolles Programm im Zeichen von 1921.

Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

einschmeichelnde «Ballade for Alto Saxophone» von Alfred Reed ist von einer schwebenden Stimmung getragen. Michael Meury überzeugte am Altsaxofon mit weichem Klang und Differenzierung in Dynamik und Phrasierung.

Von Sevilla nach Buenos Aires

Désiré Dondeyne (1921–2015) komponierte erst spät seine «Sevillana». Der langsame erste Teil mit Kastagnetten steigert sich zum musikalischen Bild einer nordafrikanischen Landschaft. Das ganze Stück ist dynamisch und rhythmisch farbig und das Tamburin kommt zum Einsatz. Die Reprise des Anfangs führt zu einem effektvollen kurzen Finale. Der 81-jährige Piccolo- und Querflötenspieler Jean-Claude Beuchat, Komponist des folgenden «Capriccio», wurde mit langem Applaus bedacht. Nach einem ruhigen Anfang geht das Werk in synkopischen Rhythmen in eine Rhapsodie über und endet in einem erhabenen Finale. Darauf erklang der «Tango Nostalgias» für Drehorgel und Blasorchester des Dirigenten Miguel Etchegoncelay. An der Drehorgel stand Peter Rohr. Der Tango des Argentiniers wusste zu gefallen. Daniel Widmer, ehemaliger Programmchef der GMS Seewen, gab bekannt, dass dieses Stück ursprünglich anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Weiss hätte erklingen sollen. Präsidentin Nicole Biri dankte Fritz und Paul Meyer, die dem Ensemble seit 70 Jahren angehörten. Der «Street Tango» des Komponisten und Bandoneonisten Astor Piazzolla, der Tango mit Jazzelementen und Dissonanzen verbunden hat, liess das offizielle Programm ausklingen. Das Publikum klatschte unisono so lang, bis die Stadtharmonie noch zwei Zugaben gewährte. Ein denkwürdiges Kirchenkonzert.

Stadtharmonie: Miguel Etchegoncelay dirigiert seine Komposition «Tango Nostalgias» für Drehorgel und Blasorchester. Peter Rohrer an der Drehorgel, links. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Ein Karosseriespengler lernt Nähen — ein wahres Märchen Eine alte Tretnähmaschine hat bei Sebastiano De Luca die Leidenschaft zum Nähen erweckt. Seither produziert er in seiner Freizeit Stofftiere. Seine Geschichte hat er in einem Kinderbuch festgehalten. Er und das Buch sind am Samstag am Wintermarkt in Wahlen zu entdecken. Gaby Walther Sebastiano De Luca ist Karosseriespengler und in seiner Freizeit leidenschaftlicher Koch, Bäcker, Bastler und Erfinder. Daneben liebt er alte Gegenstände und so kam es, dass er vor ein paar Jahren eine alte Tretnähmaschine entdeckte, diese restaurierte und sie seiner Mutter, die früher Schneiderin war, schenkte. Doch die Mutter blieb lieber bei der modernen Maschine, sodass die alte in Vergessenheit geriet. Vor zwei Jahren entdeckte Sebastiano De Luca die alte Nähmaschine wieder, nahm sie zu sich und seither ist er leidenschaftlicher Hobbyschneider. «Ich dachte, so schwierig kann Nähen nicht sein. Ich las das alte Handbuch, forschte im Internet und schaute mir Anleitungen auf Youtube an», erzählt der Sizilianer, der seit seiner Kindheit in der Schweiz lebt und seit 15 Jahren in Dittingen wohnt. Es entstand der erste Stoffhund. Weitere Tiere folgten. Einige konnte er verkaufen und eine Frau regten ihn an, seine wunderbare Geschichte von sich und der Nähmaschine aufzuschreiben. So entstand mithilfe verschiedener Personen, unter anderem mit derjenigen von Nadia Kallel, welche die Illustrationen zeichnete, das Kinderbuch «Sebastian und die alte fleissige Nähmaschine». Nun ist Sebastiano De Luca noch fleissiger am Nähen. Penibel genau sind in seinem Atelier oberhalb des Wohnhauses verschiedenste Stoffe und Fäden aufgereiht. De Luca ist Perfektionist. Bis ins kleineste Detail kreiert er seine Stofftiere. Die Schnittmustervorlagen hat er auf Holz übertragen. Hunde, Hühner, aber auch Nackenrollen und Stoffherze sind

Näht Hunde und Hühner: Sebastiano De Luca an seiner alten Tretnähmaschinen in seinem Nähatelier in Dittingen. FOTOS: GABY WALTHER

Kinderbuch: «Ich werde fleissig nähen, rollen und quietsch wie eine Lokomotive. Tü tüüüüüüüü, rief die Nähmaschine immer wieder.» am Entstehen. Am Samstag präsentiert der 54-Jährige seine Kreationen am Wintermarkt in Wahlen. Mit dabei sein wird auch seine alte Nähmaschine. Dann wird man dem Schneider beim Treten und Nähen zuschauen können. Das frisch gedruckte Kinderbuch und die Stofftiere stehen zum Verkauf bereit. Wobei, De Luca näht auch auf Bestellung und passt die Stoffauswahl den Kundenwünschen an.

Ein Dorf gestaltet einen Wintermarkt

Am Wintermarkt in Wahlen gibt es neben dem Shownähen noch viel anderes zu

entdecken: Auf dem Winterspaziergang durchs Dorf finden die Besucherinnen und Besucher nebst Ess- und Getränkeständen auch Kunsthandwerk, Naturprodukte, Ponyreiten, einen Ort zum Spielen, einen Streichelzoo, ein Angebot mit Hofprodukten und Degustation und einiges mehr. Chinderchor, Kidsdance und Roli sorgen für Unterhaltung. Organisiert hat den Wintermarkt der Familienverein Wahlen, beteiligt sind zahlreiche Leute aus dem Dorf. Wintermarkt Wahlen, Samstag, 11. Dezember, von 16 bis 21 Uhr, weitere Infos unter familienverein-wahlen.ch Infos zu Sebastiano De Luca unter www.artigano-sebastiano.ch ANZEIGE

REGION

Verwaltungsrat hat Aktionärsgemeinden übergangen Die Statutenrevision der Kelsag AG sei auf diese Weise nicht gültig. Zu diesem Schluss kommt das Amtsgericht Arlesheim in seinem mündlichen Urteil. Bea Asper Der Verwaltungsrat der Kelsag AG traktandierte für die Generalversammlung 2020, die wegen der Corona-Schutzmassnahmen auf dem schriftlichen Weg durchgeführt werden musste, die Änderung der Statuten. Das neue Regelwerk liess er vom Notariat beurkunden und im Handelsregisteramt eintragen. «Der Verwaltungsrat hat die Eintragung ins HR veranlasst, bevor die Aktionäre über das Abstimmungsergebnis orientiert wurden, und somit konnte kein Aufschub der Eintragung erwirkt werden», sagt Hannes Niklaus, Gemeindepräsident von Brislach. Die Gemeinderäte von Brislach, Duggingen und Liesberg hatten den Verwaltungsrat im Voraus gebeten, die Änderung der Statuten nicht mitten in einer Pandemiezeit auf dem schriftlichen Weg durchführen zu lassen, sondern seine Vorstellungen mit den Vertretern der Gemeinden mündlich zu diskutieren und

an einer späteren Generalversammlung, die wieder in einem Saal stattfinden kann, zur Abstimmung zu bringen. «Unser Antrag lag fristgerecht, schriftlich vor, doch der Verwaltungsrat liess darüber nicht abstimmen», resümiert Markus Wackernagel, Gemeindepräsident von Liesberg.

ist defizitär und es gibt heute bessere, lokale Lösungen für das Grüngut, anstatt dieses über längere Distanzen zu transportieren. Die Deponie in Liesberg ist aufgefüllt und abgeschlossen. Für viele Gemeinden ist es überholt, beim Einsammeln des Kehrichts an die Kelsag gebunden zu sein», gibt Wackernagel zu bedenken und führt aus: «Der direkte Weg nach Basel in die Kehrichtverbrennungsanlage könnte sich als der günstigere herausstellen. Es gibt in der Zwischenzeit auch eine Aktionärsmehrheit, die sich in einer Arbeitsgruppe den verschiedenen Fragen und Optionen annimmt. Spätestens nach dem Gerichtsentscheid sollte der Verwaltungsrat nun bereit sein, sich unseren Anliegen anzunehmen.»

Keine Mitsprache beim Budget

Die Statutenänderung beinhaltet unter anderem, dass die Aktionärsgemeinden beim Budget der Kelsag nicht mehr mitentscheiden, sondern dieses nur noch zur Kenntnis nehmen können. «Weil uns der Dialog verweigert wurde, blieb uns keine andere Wahl, als den Rechtsweg zu beschreiten», erklärt Wackernagel. Das Amtsgericht Arlesheim kam nach mehrstündiger Verhandlung zum Entscheid, dass die Aktionärsrechte, insbesondere das Antragsrecht und das Recht über Anträge von Aktionären abstimmen zu können, bei der Generalversammlung der Kelsag vom Juni 2020 verletzt wurden. «Somit liegt ein Verfahrensfehler vor und die Abstimmung zur Statutenrevision (es ging um Punkt 6.1. und 6.2.) ist ungültig. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, wird das Gericht anordnen, die Statutenänderung aus dem HR zu löschen», führt Niklaus aus. Dann gelten wieder die ursprünglichen Statuten und

Abfallentsorgung: Der direkte Weg nach Basel in die Kehrichtverbrennungsanlage könnte sich als der günstigere herausstellen. FOTO: ARCHIV

die Gemeinden könnten an einer Generalversammlung über die Zukunft ihrer Kelsag entscheiden.

Günstigere Varianten

«Einige Gemeinden haben nun auch einzelne Verträge (wie für das Grüngut) aufgekündigt. Die Biogasanlage der Kelsag

Weiteres Vorgehen noch offen

Der Verwaltungsrat lässt noch offen, ob er einlenken wird. Derzeit generiere er zusätzliche Kosten, indem er beim Amtsgericht das schriftliche Urteil angefordert habe und sich überlege, den Fall an das Kantonsgericht weiterzuziehen, gibt Wackernagel zu bedenken. In einem Schreiben an die Gemeinden hält Verwaltungsratspräsident Germann Wiggli fest: «Nach Eingang des schriftlichen Urteils wird der Verwaltungsrat über das weitere Vorgehen entscheiden und die Aktionäre informieren.»

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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 9. Dezember Treffpunkt – abgesagt Sonntag, 12. Dezember, 10.00 Uhr Gottesdienst zum dritten Advent, Pfarrer Stefan Berg, Kirche Rodersdorf (Zertifikats-/Maskenpflicht)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. Jeden Abend: Lichtkrippe an der reformierten Kirche in Laufen. www.ref-laufental.ch

Dornach, im November 2021 wenn es plötzlich dunkel ist.

Mit Schmerz und zugleich in Dankbarkeit für alle Liebe und Güte, die wir erfahren durften, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter.

Annemarie Hänggi-Eng 1. August 1926 bis 28. November 2021 In Liebe Michael und Jelena Hänggi Gabriella Amigó Christoph und Anita Hänggi-Michel Andreas Hänggi Benedikt Hänggi und Ruth Niederhauser Regula Vickery und Zoltan Glashutter Dominik und Margreth Hänggi-Jeger sowie die Grosskinder mit Partnerinnen / Partnern, Urgrosskinder und Verwandte Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Andreas Hänggi, Mühleraingasse 5, 2545 Selzach

Laufen Donnerstag, 9. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag in der reformierten Kirche Laufen. An diesem Nachmittag gibt es eine Adventsfeier mit einem Adventsspiel von Schülern und Schülerinnen von Blauen unter der Leitung der Lehrerin Katharina Küng. Pfarrer Claudius Jäggi, Liturgie, Tatjana Fuog, Musik, anschliessend Imbiss im Kirchgemeindehaus. Zertifikatspflicht! Freitag, 10. Dezember, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Samstag, 11. Dezember, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de ChlineGottesdienst, mit dem Fiire-Team und Pfarrer Claudius Jäggi. Sonntag, 12. Dezember, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Sonntag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, katholische Kirche in Laufen, ökumenische Friedenslichtfeier mit Katechetin Denise Meier, Pfarrer Claudius Jäggi, Religionsschülerinnen- und schülern der 2. und 3. Oberstufe und Tatjana Fuog, Orgel. Zertifikatspflicht! Montag, 13. Dezember, 17.00 Uhr Händeauflegen, ref. Kirche Laufen. Händeauflegen mit Gisela Schnell Kocher. Anmeldung bis 13. Dezember um 12.00 Uhr bei Gisela Schnell Kocher, 078 951 09 13. Dienstag, 14. Dezember, 11.45 Uhr ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, 11.45 bis 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse, Anmeldung bis Montag, 13. Dezember, um 12.00 Uhr beim Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43. Es können maximal 18 Personen teilnehmen. Zertifikatspflicht! Liesberg Freitag, 10. Dezember, 12.15 Uhr Mittagstisch mit Weihnachtsfeier. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern und zu singen. Dieses Mal gibt es eine Weihnachtsfeier mit Christa Metzger und Pfarrerin Regine Kokontis, im Restaurant Coni’s Träff, Delsbergstrasse 9a in Liesberg. Zertifikatspflicht! Grellingen Sonntag, 12. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Chor Grellingen und Markus Schlapp, Orgel.

So sehr wir Dir die Ruhe gönnen, ist voller Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, das war für uns der grösste Schmerz.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch,

Dr Engeli isch entfloge

Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von Engelbert. Unserem Bruder, Onkel, Grossonkel, Cousin. Dem beseelten Chorsänger. Dem fest mit der Basler Fasnacht und seiner Clique Verbundenem. Dem Menschenfreund und Heimattreuen

Engelbert Markus Andreas Vögtli 18. 11. 1948 – 29. 11. 2021 Nach einem geplanten Eingriff und kurz vor Ende der nachfolgenden Reha starb er unerwartet. Zur Heimkehr in sein Haus kam es leider nicht mehr.

Traurig, aber mit viel Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

Rudolf Lüthi-Hurni 14. 7. 1948 — 29. 11. 2021 Nach geduldig ertragener Krankheit hat er seine Augen für immer geschlossen und ist von seinen Leiden erlöst worden. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt sind Liebe, Dankbarkeit und Erinnerung.

In stiller Trauer Margrit Lüthi-Hurni Renate und Peter Stebler-Lüthi mit Céline, Michèle und Raphael Christian und Brigitte Lüthi-Schmid mit Yannick, Joel, Lionel und Larissa Markus und Andrea Lüthi-Weber mit Lea, Jael und Janis Andrea und Thomas Jeger-Lüthi mit Leonie und Fabio Geschwister, Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 16. Dezember 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof der Röm. Kath. Kirche in Himmelried statt. Für den anschliessenden Abschiedsgottesdienst gilt Zertifikats- und Maskentragpflicht. Traueradresse: Margrit Lüthi-Hurni, Fehrenweg 166, 4204 Himmelried Gilt als Leidzirkular

Carmen Christian Dieter Verena Caroline Christoph Nicolas Manuel Alexandra David Jessica Janosh Léonie Solène Ennio Vincent Louis Giona Maxime Leija Wir nehmen Abschied in der Friedhofkapelle Dornach am Donnerstag, 16. Dezember um 14.00 Uhr. Anschliessend Urnenbeisetzung im Familienkreis. Wer etwas spenden möchte, denke z.B. an die Heilsarmee. Traueradressen: Carmen Aegerter, Egertenstr. 11, 4153 Reinach Dieter Vögtli, Dorfplatz 15, 8126 Zumikon

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vereinsmitglied und liebevollem Kamerad

Ruedi Lüthi (Hurni) geb. 14. Juli 1948 – 29. November 2021

Seid nicht traurig über meinen Abschied, denn ich gehe zu jenen die ich liebte, um auf jene zu warten, die ich liebe.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Alex Lutz

* 25.06.1960 - † 24.11.2021 Nach kurzer schwerer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen . Wir vermissen Dich Manuel Lutz Bojan Lutz Deine Freundin Silvia Theres & Samuel Hartmann-Lutz mit Kinder und Partner Silvia Müller Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 17. Dezember 2021, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch, in Nunningen, statt (Zertifikatspflicht). Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster, Sonntag 26. Dezember 2021, 10.45 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch, in Nunningen. Traueradresse: Bojan Lutz, Gasstrasse 66, 4056 Basel Gilt als Leidzirkular

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Trotz beispielsloser Zuversicht und enormer Kraftanstrengung verlor Ruedi den Kampf nach einer schweren Krankheit. 1967 trat Ruedi dem Jodlerklub Sunnesyte Nunningen bei und war mit dem volkstümlichen Brauchtum und der Kultur stark verbunden. Mit seiner herzlichen und gutmütigen Art konnte er auch jüngere Mitglieder begeistern. 1992 wurde er als Veteran im Klub und 2018 vom NWS Jodlerverband zum Ehrenveteran geehrt. Diese Auszeichnung nahm er mit grossem Stolz entgegen. Er hinterlässt im Jodlerklub mit seiner wunderschönen Jodelstimme eine grosse Lücke, welche nur schwer zu ersetzen ist. Wir werden dich vermissen und stets in bester Erinnerung behalten. Unser tiefstes Mitgefühl gehört Margrit und der ganzen Familie. Jodlerklub Sunnesyte Nunningen

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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

Wieder mal in der Schule

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 6. Dezember 2021

Baugesuche, Auflage vom 9. bis 20. Dezember 2021

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

BG-Nr. 2198/2021. Bauherrschaft: Sportshop Karrer AG, Markus Blättler / Ziegeleistrasse 48 / 4242 Laufen. Projekt: Anbau Ausstellungsraum, Parz. 1600, Ziegeleistrasse 48, 4242 Laufen. Projektverfasser/ in: Sportshop Karrer AG, Markus Blättler / Ziegeleistrasse 48, 4242 Laufen.

• Die Mutation Waldbaulinie Neumatt wurde im Hinblick auf das Neubauprojekt Werkhof beschlossen und für die öffentliche Mitwirkung und die kantonale Vorprüfung freigegeben. • Auch für das Jahr 2021 werden den Vereinen für die Hallenbenützung aufgrund der Einschränkungen nur Teile der Nebenkosten verrechnet.

Angepasste Massnahmen im Stadthaus Die Stadtverwaltung bleibt für Sie geöffnet und es gilt weiterhin Maskenpflicht. Der Publikumsverkehr wird nur noch im Erdgeschoss abgewickelt, wir danken für das Verständnis.

BG-Nr. 1790/2020. Bauherrschaft: Egli Esther u. Beat / Baselstrasse 66 / 4242 Laufen. Projekt: Sitzplatzüberdachung mit Aussentreppe / Carport, Neuauflage: geändertes Projekt Parz. 1734, Baselstrasse 66, 66a, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Egli Esther u. Beat / Baselstrasse 66, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

DANIEL SCHOLER, STADTRAT

Abgabe von Baurechtsparzellen Die Stadt Laufen hat auf der Parzelle 1224 an der Diebachstrasse acht Baurechtsparzellen inkl. Projekt zu vergeben. Beim Projekt handelt es sich um vier Doppeleinfamilienhäuser in nachhaltiger Bauweise. Der Basispreis für eine der acht Wohneinheiten liegt bei ca. CHF 850 000.00. Der Stadtrat hat für die Vergabe der Baurechtsparzellen folgende Kriterien definiert: 1. Wohnsitz in Laufen seit mind. drei Jahren oder in Laufen aufgewachsen, 2. das Gebäude muss durch den Baurechtnehmer selbst bewohnt werden, 3. max. ein Baurechtsvertrag pro Baurechtnehmer, 4. bei mehr als 8 Interessenten gilt «first come first served». Stadtrat und Gemeindeversammlung haben für die Baurechte folgende Parameter beschlossen: – Basis Landpreis CHF 600.–/m2 bei einer Grundfläche von je ca. 390 m2 – Zinssatz von 2.25% (aktueller Referenzzinssatz +1.0%) Fünf Baurechtsparzellen sind bereits reserviert. Für die restlichen drei Baurechtsparzellen sucht die Stadt Laufen noch Interessierte. Sollten Sie die genannten Kriterien erfüllen, nehmen wir gerne Ihre Anmeldung per Mail entgegen, bau@laufen-bl. ch. Im Anschluss daran werden wir Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen.

Max Wey geht in Pension Am 1. Oktober 1999 trat Max Wey die Stelle als Leiter der Abteilung öffentliche Sicherheit bei der Stadt Laufen an. Er war somit während den letzten 22 Jahren – bis ins Jahr 2014 sogar als einziger Stadtpolizist – für die Sicherheit der Stadt Laufen im Amt. Viele Projekte habe er in dieser Zeit erarbeiten oder mitbegleiten dürfen, wie zum Beispiel den generellen Wiederaufbau einer Stadtpolizei, das Parkkartenreglement, die Einführung von Tempo 30 auf Gemeindestrassen, die Schulwegsicherheit, die Umsetzung des neuen kantonalen Polizeigesetzes und als Verantwortlicher der Stadt Laufen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, sagt er rückblickend. Diese vielseitigen Aufgaben hätten ihm viel Freude, aber manchmal auch etwas Wehmut bereitet, denn es gab auch unschöne Seiten. So sei es sicher nicht angenehm gewesen, Bekannte zu büssen. Alle Leute zu kennen, habe nun mal Vor-

Max Wex: 22 Jahre zum Wohle der Stadt Laufen im Dienst. und Nachteile. Trotzdem sei es für ihn immer selbstverständlich gewesen, für die Bevölkerung und zum Wohle der Stadt Laufen 365 Tage und 24 Stunden im Dienst zu stehen oder erreichbar zu sein. Erfreulich entwickelt habe sich in den letzten Jahren das Verhältnis zu den Ju-

Papiersammlung vom 11. Dezember Am Samstag 11. Dezember 2021 sammeln wir fleissig Papier, um unsere Guggenkasse ein wenig aufzustocken. Helfen Sie mit und stellen Sie uns ganz viele Papierbündeli bereit. Jedes Blatt zählt! Wir freuen uns über Ihre Mithilfe. Seit 1984 machen wir Fasnacht in Lau-

FOTO: STL

gendlichen. Noch vor einigen Jahren seien sie als Polizisten Fremdkörper gewesen. Das sei heute anders. Er spüre mehr Respekt und anständiges Verhalten und es würden sich auch immer wieder interessante Diskussionen mit den jungen Leuten ergeben. In seiner Amtszeit wurde er auch als

Verbindungsglied zwischen der Stadt und den Veranstaltern der Fasnacht, des 1. Mai-Markts, der Bundesfeier oder anderer grösserer Veranstaltungen eingesetzt. Auch diese Arbeit habe ihm Freude bereitet. Nach langen Überlegungen und Abklärungen habe er sich dazu entschlossen, per Ende Jahr mit 63 Jahren vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Verluste in der Familie hätten den Fokus auf andere Dinge gelegt als auf die Arbeit. Er merke auch, dass die vielen Jahre im Pikettdienst ihre Spuren hinterlassen und ihn müde gemacht haben. Max Wey freut sich nun über mehr Freizeit und Zeit für sein Enkelkind. Das Erste, was er nach seinem letzten Arbeitstag machen werde, sei wohl die SIMKarte auszuwechseln, damit er keine Anrufe mehr zu jeder beliebigen Tagesund Nachtzeit bekomme. Der Nachfolger für «Feldweibel» Max Wey ist bereits gefunden. Es handelt sich um Amir Khasham, der seine Stelle am 1. Februar antritt. Er wird hier zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Die Stadt Laufen dankt Max Wey für seine langjährigen wertvollen Dienste und wünscht ihm und seinen Liebsten alles Gute. Ein solch unermüdlicher und persönlich engagierter Einsatz ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Merci Max! (stl)

Erfolgreicher Christchindlimärt

fen und stecken auch dieses Jahr bereits fleissig in den Vorbereitungen. Es werden Larven modelliert, Kostüme genäht, neue Lieder einstudiert und vieles mehr. Weitere Infos unter: www.birsgugger.ch Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Eure Birsgugger

Liebe Veranstalter und Jubiläumsgäste Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass auch die letzte Veranstaltung «Musik und Wort» vom 26. Dezember 2021, die im Rahmen des Jubiläums 725 Laufen hätte stattfinden sollen, verschoben werden muss. Wir danken allen Veranstaltern, Sponsoren und Gästen, die das Jubiläum trotz schwierigen Umständen mit uns getragen haben, und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute fürs 2022.

Die Webseite und Social MediaAccounts von Laufen725 werden noch bis Ende Dezember online sein. Herzliche Grüsse OK LAUFEN725

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Wir danken allen Beteiligten und Helfern für den grossen Einsatz und den Glauben an die Durchführung des Christchindlimärt 2021! Am Sonntag hat dies sogar Petrus honoriert. FOTO: STL

Am 8. November begab ich mich mit einer Schulratskollegin wieder mal in die Schule. Unsere Motivation, in diese Woche mit einem Schultag im Primarschulzentrum an der Baslerstrasse zu starten, kam daher, Schülerinnen und Schüler, Lehreinnen und Lehrer zu besuchen. Schliesslich sind es diese Personen, um die sich unsere Arbeit als Schulräte drehen sollte. Unser Besuch wurde von der Schulleitung minutiös geplant. Erste Station war eine 4. Klasse im Gebäude B / 1. Stock. Einen Tipp an alle Eltern: Sollten Sie mal ein Date mit der Lehrperson (LP) haben, kommen Sie früh genug. Die Klassenzimmer sind nicht chronologisch beschriftet und so irrten wir ca. 10 Minuten durch die Gänge, bis wir die 4c fanden. Auf jeden Fall kamen wir zu spät in unsere erste Schulstunde! Zum Glück blieb das ohne Folgen. Weiss ich doch aus meiner eigenen Schulzeit, dass LPs (Sie wissen jetzt, was das heisst) mitunter empfindlich auf «Zuspätkommer» reagieren. Hier wurde jedenfalls konzentriert gearbeitet. Jeder SuS (Fachjargon für Schüler und Schülerin) hatte eine schriftliche Aufgabe zu lösen und die Lehrerin überwachte und unterstützte, wo ihre Hilfe notwendig war. Nach genau 39 Minuten mussten wir unsere Betrachtungen beenden, um im gleichen Gebäudetrakt eine 5. Klasse zu besuchen. Hier ging es hoch zu und her! Eine Mathe-Rallye war angesagt und die SuS (sie wissen jetzt was das ist!) waren mit «Geschnatter» dabei, ihre Laptops zu installieren und das notwendige Programm hochzufahren. Um den anschwellenden Lärmpegel zu stoppen, wandte der Lehrer eine beeindruckende Methode an: Auf sein zweimaliges Klatschen in die Hände antwortete die ganze Klasse synchron mit dreimaligem Klatschen, danach war wieder Ruhe! Dieses Ritual wiederholte sich ca. alle 10 Minuten. Dazwischen wurden aber geistige Rallyes gefahren. Wer innerhalb von 50 Sekunden die meisten vom Computer gestellten Rechnungen gelöst hatte, war der Champion! Nach dem Besuch einer 2. Einführungsklasse (EK 2) ging’s noch vor der Mittagspause in den Kindergarten. Welche Energie, die uns von den Kleinsten entgegenschlug! Gerade hatten sie eine Art «freien Auslauf» im Klassenzimmer. Da wurde gehüpft, geklettert, geschrien; der Ausdruck «einen Sack Flöhe hüten» muss wohl in einem Kindergarten erfunden worden sein. Die Kindergärtnerin leitete diesen Elan aber bald wieder in geordnete Bahnen und schon wurden im Kreis diverse Lieder für den kommenden Räbeliechtli-Umzug geübt. Nach dem Mittagessen, einem feinen 3-GangMenü am schulinternen «Mittagstisch», hatten wir noch den Besuch einer Kleinklasse (6. Schuljahr) und einer ersten Primarklasse auf dem Programm. Was ziehe ich für Schlüsse aus diesem schulinternen Orientierungslauf? Der Frontunterricht, wie ich ihn vor über 50 Jahren erlebt habe, ist Geschichte. LPs und SuS lehren und lernen in einer intensiveren Interaktion. Die Wissensvermittlung ist individueller und dem Einzelnen angepasster geworden. Sicher ist das Gebären der heutigen Jugend anders als zu meiner Primarzeit. Aber auch wir Eltern, die Lehrpersonen, die Lehrmittel und das ganze Umfeld haben sich geändert. Die Schule wird sich weiter verändern. Demnächst soll ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) als neues Fach an allen Primarschulen im Kanton eingeführt werden. Trotzdem haben Schulleitung, Lehrer und Eltern darauf zu achten, dass Tastatur und Bildschirm nicht zum massgebenden Lebensinhalt unserer kommenden Generationen werden. Im Kindergarten üben die Kinder Lieder zum «Räbeliechtli», in der 4c basteln sie «Windlichter» für Senioren. Ich wünsche Ihnen eine sorgenfreie und besinnliche Adventszeit!


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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat! Falls anders, dann vermerkt! Donnerstag, 9. Dezember: 15.30 Uhr, Aktivierung, Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Adventsandacht, Pfr. St. Barth. Sonntag, 12. Dezember: 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 3. Adventsgottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen, mit Kerzenverkauf für: Amnesty International. Mittwoch, 15. Dezember: 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ök. Roratefeier (mit Cov.-Zertifikat), Thema: Das Kerzenlicht des Weisen, Pfarreiseelsorgerin Carmen Stark und Kat. Susanna Isepponi, anschl. Zmorgen im Pfarreiheim. Mittwoch, 15. Dezember: 15.00 Uhr, im gr. Saal oder draussen im Hof, Alters- u. Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, Krippenspiel der ChinderChilcheSonntagsschule: Die vier Lichter des Hirten Simon. Sonntag, 19. Dezember: 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 4. Adventsgottesdienst, Pfr. St. Barth. Anmeldung bis Di., 14.12. im Pfarramt: max. 50 Personen. Mit Krippenspiel der ChinderChilche-Sonntagsschule: Die vier Lichter des Hirten Simon, anschl. K.-Café (mit Cov.-Zertifikat) + Take Away. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 – 19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am Do., 9. Dez. und Gr. 2 am Do., 16. Dez.: jeweils Wahl d. Konfirmationsthemas. Sonntagsschule/ChinderChilche: So., 12. Dez., 10.15 – 14.00 Uhr, im Gde.-Saal + in der Kirche: ab 11.15 Uhr: 4. Üben = Langer Sonntag mit Zmittag für die Kinder und HelferInnen. – Mi., 15. Dez., 15 Uhr, Gr. Saal od. draussen im Hof v. AZB Bodenacker, Br.bach: Krippenspiel od. Singen / Treffen fürs Einrichten: 14.00 Uhr. – So., 19. Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: KrippenspielAufführung im GD / Treffen fürs Einrichten um 9.00 Uhr. Seniorennachmittag: Di., 14. Dez., 15.00 – 16.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Thema: Adventsfeier mit einer Weihnachts-GS. aus Vermont USA. Wegen integriertem Zvieri mit Covid-Zertifikat bzw. mit gültigem Test! Anmeldung (fw.) bei Pfr. St. Barth, Tel. 061 781 12 50. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und alles Schwere fallen lassen, das man lange getragen hat, ist eine wunderbare Sache.

Völlig unerwartet und für uns alle unfassbar ist unsere liebe Schwester, Nichte, Cousine und Gotte

5. Februar 1966 – 28. November 2021 am 1. Advent für immer eingeschlafen. Wir trauern um einen liebenswerten, grossherzigen, feinfühligen und äusserst hilfsbereiten Menschen. Wir vermissen dich sehr. Regina Karrer Markus Karrer Verwandte, Freunde und Bekannte Die Abdankung findet am Donnerstag, 16. Dezember 2021, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Laufen statt, mit Zertifikat.

Seit 1994 arbeitete Eveline Karrer für die EGK-Gesundheitskasse und erlebte in dieser Zeit viele Entwicklungen. Ihre ruhige, gewissenhafte und hilfsbereite Art machte sie zu einer sehr geschätzten Kollegin an unserem Hauptsitz in Laufen. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren und entbieten ihren Angehörigen unser tief empfundenes Beileid.

Stiftungs- und Verwaltungsrat Geschäftsleitung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter EGK-Gesundheitskasse, Birspark 1, 4242 Laufen

Dankbar für den Weg Den Du mit uns gegangen bist. Danke für die Hand, Die uns so hilfreich war, Danke, dass es Dich gab.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Maria Borer-Bednarck 10. 9. 1938 – 4. 12. 2021 Du lebst in unseren Herzen weiter.

Rosmarie und Paul Borer-Borer Georg und Rosa Borer-Kölliker Esther und Fridolin Lack-Borer Sonja Nägelin-Borer Markus und Denise Zwahlen-Hänggi Regina und Mauro Porrini-Borer Ellen Reinhardt-Borer und Urs Siegenthaler Petra und Christian Beyeler-Borer Grosskinder und Urgrosskinder Geschwister und Verwandte Die Trauerfeier und Erdbestattung finden am Freitag, den 10. Dezember 2021 um 10.00 Uhr in der Kirche Grindel statt. Dreissigster: Samstag, 15. Januar 2022 um 19.00 Uhr in der Kirche Grindel Diese Anzeige gilt als Leidzirkular. Es gelten die aktuellen Corona-Richtlinien. Traueradresse: Rosmarie Borer, Gartenstrasse 9, 4226 Breitenbach

Und immer sind da Spuren Deines Lebens Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an Dich erinnern und Dich nie vergessen lassen.

Wir danken für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die wir beim Abschied unseres lieben Mutti

Hedy Allemann-Bieli erfahren durften. Wir danken Herrn Pfarrer Andreas Gschwind für die einfühlsame, persönlich gestaltete Trauerfeier sowie Yuliya Voigt für die musikalische Umrahmung. Vergelt’s Gott allen, die unserem Mutti Gutes getan, die ihr Mitgefühl in Worten, durch Grabschmuck, heilige Messen und Spenden ans Antoniushaus zum Ausdruck gebracht und ihm die letzte Ehre erwiesen haben.

Die Trauerfamilie

Erschwil, im Dezember 2021 Dreissigster: Sonntag, 12. Dezember 2021, 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil (Zertifikatspflicht).

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. Albert Schweitzer

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Erich Uebelhart-Boller 29. März 1937 - 01. Dezember 2021

Helene Spring-Schütz 18. Februar 1931 – 1. Dezember 2021 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen.

Bauherr: Imfeld und Partner Architekten GmbH, Hauptstrasse 91, 4147 Aesch BL Projektverfasser: Imfeld und Partner Architekten GmbH, Hauptstrasse 91, 4147 Aesch BL Bauobjekt: Neubau 3 Einfamilienhäuser, 2. Auflage Ausnahmegesuch: Unterschreitung des Gebäudeabstandes Bauplatz: Homelstrasse , 4114 Hofstetten SO Bauparzelle GB-Nr.: 4247, 4496 – 4500 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 9. 12. 2021 – 23. 12. 2021

5. Februar 1966 – 28. November 2021

Traueradresse: Regina Karrer, Bahnhofstrasse 30, 4242 Laufen

Wir nehmen Abschied von unserem Mami, Grossmami, Urgrossmami, unserer Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin

Baupublikation

Eveline Karrer

Eveline Karrer

Auf einmal bist du nicht mehr da Im Herzen bleibst du uns ganz nah Nun ruhe sanft und geh in Frieden Denk immer dran, dass wir dich lieben.

Hofstetten-Flüh

Wir trauern um unsere langjährige Mitarbeiterin und Kollegin

Jürg Spring mit Tanja, Hector und Olivia Käthi und Roger Schwyzer-Spring mit Seline und Massimo mit Wally und Pascal Werner Spring und Brigitte Nebel Martha und Robert Altermatt-Schütz Die Abschiedsfeier findet am Montag, 13. Dezember 2021, um 14.30 Uhr im Familien- und Freundeskreis in der Kirche Kleinlützel statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2 mit Vermerk Helene Spring. Traueradresse: Käthi Schwyzer, Sonnenweg 12, 4253 Liesberg

Unerwartet bist du von deinem geliebten Spaziergang nicht mehr heimgekehrt. Wir vermissen dich: Danika Uebelhart-Boller Philipp Uebelhart Madeleine Jenni mit Anna und David David Nicholson und Familie Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. Dezember 2021, 14.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche Breitenbach statt. Anschliessend Urnenbestattung. Für den Kirchenbesuch gilt Zertifikats- und Maskenpflicht. Im Sinne von Erich gedenke man der Stiftung Mariannhiller Missionare, 6460 Altdorf, IBAN CH60 0900 0000 6000 0187 8 Vermerk: Todesfall Erich Uebelhart; zu Gunsten Pater U. Fischer, Südafrika Traueradresse: Danika Uebelhart-Boller, Ollenweg 4, 4226 Breitenbach

Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch


LAUFENTAL LIESBERG

LOK ALHISTORISCHES

Die Kosten steigen, die Bevölkerungszahl stagniert

Aus der Laufentaler Kunstszene

bea. «Die Belastungen, gerade auch bei den Abschreibungen, werden zunehmen. Der Gemeinderat wird in den nächsten Jahren sehr gefordert sein, ausgeglichene Rechnungen präsentieren zu können», resümierte Iwan Nussbaumer, Präsident der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission an der Gemeindeversammlung von Liesberg. Für das kommende Jahr gibt es noch keinen Anlass zur Sorge, obwohl sich in allen Bereichen eine Zunahme der Kosten abzeichnet. Die Erfolgsrechnung im Budget 2022 rechnet mit einem Ertragsausschuss von 26 000 Franken. Dies, nachdem das Budget 2021 einen Aufwandüberschuss von 413 700 Franken vorsah. Finanzchef Volker Papenburg erklärte die Abweichung damit, dass der Nettoertrag im Bereich Finanzen und Steuern im kommende Jahr rund 746 000 Franken höher ausfällt als im Vorjahr. Grund dafür sei der Finanzausgleich, welcher aufgrund von zu hoch verbuchten Steuerträgen in der Jahresrechnung 2020 zu Mindereinnahmen führte. Es handle sich um einen einmaligen Effekt, meinte Papenburg. Die Gefahr des strukturellen Defizits sei nicht gebannt. Liesberg ist die einzige Gemeinde im Laufental, die in den letzten Jahren kein Bevölkerungswachstum verzeichnete. «Möglicherweise wird sich dies in den nächsten Jahren ändern und es kommt Schwung in die Bautätigkeit», äusserte Gemeindepräsident Markus Wackernagel gegenüber dieser Zeitung. Auch wenn es in den letzten Jahren bei 1200 Einwohnern geblieben sei, habe Liesberg doch einige grosse Investitionen gestemmt und feierte in letzter Zeit gleich zwei Einweihungen, zum einen vom erneuerten Kindergarten-Gebäude, zum andern vom

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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

Feuerwehrmagazin, für dessen Realisierung man viele Jahre gekämpft hat.

Grundgebühren erhöht

Beim Steuerfuss schlug der Gemeinderat vor, am bisherigen Satz von 61 Prozent für die natürlichen Personen und bei den juristischen Personen bei 4,3 Prozent des Reingewinnes festzuhalten. Die Gemeindeversammlung — sie bestand aus 20 Stimmberechtigten — folgte diesen Antrag einstimmig. Bei den Gebühren nimmt man einen Anstieg hin. Die Abfallkasse ist leer und ohne neue finanziellen Mittel käme es zum Bilanzfehlbetrag. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Grundgebühren von 45 auf 80 Franken pro Haushalt anzuheben. Weiter genehmigte die Gemeindeversammlung das neue Reglement über die kommunale Stiftungsaufsicht. Wegen gesetzlichen Änderungen müssen sich Gemeinden entscheiden, selber mittels Reglement die Aufsicht über dörfliche Institutionen wahrzunehmen oder diese der kantonalen Aufsichtsbehörde zu überlassen. «Der Gemeinderat von Liesberg entschied sich für das kommunale Reglement, betroffen ist vor allem die Stiftung Dorfmuseum Liesberg», führte Wackernagel aus. Mit dem neuen Regelwerk habe der Gemeinderat auch die Möglichkeit, auf manche Gesuche (zum Beispiel um Erlass von Gebühren) zu reagieren, erläuterte Gemeinderat Volker Papenburg. Die anwesenden Stimmberechtigten zeigten sich an diesem Abend mit allen Geschäften wortlos einverstanden und hatten auch beim Traktandum Verschiedenes keinen Diskussionsbedarf. Mit einer Dauer von 30 Minuten geht die Gemeindeversammlung als die kürzeste in die Geschichte ein.

Filigrane Kunstwerke: Ursula Vögtlin (1939-2016) aus Grellingen hat Bleibendes geschaffen.

Ursula Vögtlin-Breitgraf wurde 1939 in Essen im Zentrum des Ruhrgebiets geboren. Der Krieg hatte sie fürs Leben geprägt. Sie war Lehrerin und Katechetin. Fünf Jahrzehnte bis zu ihrem Hinschied im Jahre 2016 lebte sie in Grellingen. Linard Candreia

WANDERTIPP

Vögtlins bevorzugte Technik: der Scherenschnitt. Diesen hat sie zusätzlich mit Aquarellfarben perfektioniert. 2009 erschien das eindrückliche Werk «Laufentaler und Thiersteiner Kapellen». Insgesamt 32 sakrale Bauten werden in Wort und Bild präsentiert: akribische Recherchen, gepflegte Sprache und feine Scherenschnitte. Die Leserschaft kommt auch in den Genuss von Legenden über die Heiligen. Ursula Vögtlin verbindet im Werk Kunst und Religion. 2013 überrascht die Künstlerin mit dem deutschfranzösischsprachigen Kinderbuch «Sum & Tom». Sum, der Maikäfer, ist tierliebend, der kleine Knabe Tom liebt Maschinen über alles. Natur und Technik stehen im Dialog.

streckter Arm eines Flüchtlings im Wasser will gerettet werden. Ein Mensch bei der Rolltreppe bettelt um etwas Geld, aber fast keiner beachtet ihn. Leuchttürme treten in Erscheinung. Es sind Rettungsanker für in Not Geratene. Und von der aufgewühlten Stimmung geht Ursula Vögtlin auch über zur ruhigeren: Ich denke da an den heiligen Franziskus, der mit den Vögeln spricht, oder an den uralten Olivenbaum mit Olivia als Wurzel — ein auf einer Reise nach Griechenland aufgeschnapptes Motiv. Die Grellinger Künstlerin hat sich in ihrem Schaffen ebenfalls den lockeren und heiteren Szenen des Lebens gewidmet. Schon fast wie ein Leitmotiv tauchen die Tänzerinnen und Tänzer auf, sei es auf Seilen oder auf dem Boden.

FOTOS: HEINZ VÖGTLIN

Bleibendes geschaffen

Das oben erwähnte, reich illustrierte Buch hat Heinz Vögtlin, der Ehemann von Ursula, realisiert. Darin zitiert er auch die Künstlerin, die Bleibendes geschaffen hat: «Bilder sind für mich das Tagebuch der Begegnungen. Wenn mich ein Erlebnis berührt, setzen sich die Schwingungen der Seele in meinen Werkzeugen fort. Stift, Pinsel und Schere werden zur Verlängerung der Hand.» Weiterführende Literatur: «Laufentaler und Thiersteiner Kapellen», Ursula Vögtlin (Eigenverlag), 2009. «Sum & Tom», Ursula Vögtlin (Eigenverlag), 2013. «Ursula Vögtlin-Breitgraf – Ein Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen», Realisation Heinz Vögtlin (Eigenverlag), 2019. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Der Ruf nach Gerechtigkeit

Bergweid, Liesberg: Einladung zur Winterwanderung Liesberg-Huggerwald-Bueberg-Bärelöcher-Röschenz-Schachlete-Laufen am 16. Dezember. Besammlung: Breitenbach bei der Kirche um 9.30 Uhr (Infos unter 079 919 90 80 oder wweberr@bluewin.ch). FOTO: WANDERLEITERIN ROSMARIE WEBER, BREITENBACH

In sehr guter Erinnerung bleibt dem Schreibenden die Buchvernissage mit der Ausstellung «Ursula Vögtlin — Ein Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen» im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach (Herbst 2019). Nicht selten schimmert in Vögtlins Bildern der Ruf nach Gerechtigkeit durch: Ein ausge-

Ursula Vögtlin verband Kunst mir Religion: Der heilige Franziskus von Assisi spricht zu den Vögeln.

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tnw.ch

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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

Bärschwil

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherr: Andreas und Corinne Henz-Broch, Hof Hasel, Fringeliweg 315, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherrschaft Bauobjekt: Betreiben eines Hofladens (bereits ausgeführt) Bauplatz: Fringeliweg 315 Bauparzelle: GB-Nr. 906 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 23. Dezember 2021

ÖFFENTLICHE PLANAUFLAGE Gestützt auf §15 der Kantonalen Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren (Grundeigentümerbeitragsverordnung) und dem Reglement über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren der Einwohnergemeinde Kleinlützel wird der nachfolgend aufgeführte Plan mit der dazugehörenden Berechnung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt: Perimeterplan: Erschliessung Unterer Mühlerain Plan Nr. 50033/8

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Caroline + Stephan Boos-Cueni, Weihermattstrasse 41, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sichtschutz + Umgestaltung Garten Standort: Weihermattstrasse 41 Grundstück: GB 2165 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Neuschwander AG, Industriestrasse 25, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 24. Dezember 2021

Baupublikation

Gesuchsteller: Christian Niklaus, Weststrasse 7, 6300 Zug Bauobjekt: Abbruch best. Schopf und Neubau Schopf mit Schnitzelheizung und Tiefgarage Standort: Lüsselstrasse 26b Grundstück: GB 149 Nutzungszone: Landwirtschaftszone Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 24. Dezember 2021

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Borer Simon & Feryat, Muldenweg 132, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Füürparadies, Hertnerstrasse 17, 4133 Pratteln Bauvorhaben: Fassadenkamin und Cheminée-Ofen Bauort: Muldenweg Bauparzelle: GB-Nr. 231 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 23. Dezember 2021

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Yuan Yuan Lu, Musslistrasse 18, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Arbacasa GmbH, Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauvorhaben: Anbau an Wohnhaus Bauplatz: Musslistrasse 18 Parzelle: GB-Nr. 2720 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 9. 12. 2021 bis 23. 12. 2021

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Stebler Heinrich, Säspelstrasse 7, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: g3 Architektur GmbH, Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauvorhaben: Doppelgarage, Sitzplatzdeck, Kamin und Dachflächenfenster Bauplatz: Kleine Seite 12 Parzelle: GB-Nr. 2681 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 23. Dezember 2021

Auflagezeit:

10. Dezember 2021 bis 18. Januar 2022 während den offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Auflageort:

Gemeindeverwaltung, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel

Die Perimeterpflichtigen werden durch eingeschriebene Briefe zusätzlich orientiert. Gegen den Beitragsplan kann während der Auflagefrist (Datum des Poststempels) beim Gemeinderat Einsprache erhoben werden. Die Einsprache ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Einwohnergemeinde Kleinlützel

Seewen Die Gemeinde Seewen SO sucht

Mitglieder der Baukommission (Legislatur 2021–2025)

Fast alle Ämter der verschiedenen Kommissionen, Zweckverbände und Institutionen konnten besetzt werden. Der Gemeinderat sucht jedoch noch drei Mitglieder und ein Ersatzmitglied für die Baukommission als unabhängige Baubehörde der Gemeinde Seewen SO, deren beruflicher Hintergrund und Wissen dem Aufgabenbereich im entsprechenden Gremium nahekommen und die sich gerne für das Wohl der Gemeinschaft engagieren möchten. Die Baukommission sorgt für die Einhaltung des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Solothurn, der kantonalen Bauverordnung, des Reglements über die Grundeigentümerbeiträge und Gebühren und der übrigen relevanten Gemeinde-Reglemente. Die Baukommission entscheidet selbstständig als örtliche Baubehörde v. a. über Baugesuche und die Erteilung von baurechtlichen Bewilligungen. Sie ist auch für den Vollzug von diversen eidgenössischen und kantonalen Bereichen wie Gewässer-, Luft-, Umwelt- und Lärmschutzgesetzgebung verantwortlich. So steht bei der Suche und der Wahl neuer Baukommissionsmitglieder nicht die parteipolitische Zugehörigkeit einer Person im Vordergrund, sondern deren Erfahrungen und Neigungen. Der Gemeinderat sucht also Personen, deren beruflicher Hintergrund und Wissen dem Aufgabenbereich der Baukommission nahekommen und die sich gerne für das Wohl der Gemeinschaft engagieren möchten. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig. Man muss offen sein für Neues, Interesse am Dorf und einen gesunden Menschenverstand haben. Man lernt, mit Gesetzen umzugehen und kann an Neuentwicklungen mitarbeiten. Die Wahl erfolgt durch den Gemeinderat im Februar 2022 auf die Dauer einer Amtsperiode von vier Jahren. Ein Anspruch auf eine Wahl besteht nicht. Wer sich spontan angesprochen fühlt, ist dazu eingeladen, sich vorschlagen zu lassen oder sich selbst um einen Sitz zu bewerben. Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Wenn dies der Fall ist, so können Sie sich schriftlich bewerben. Ihre Wahlbewerbung muss spätestens am Freitag, 28. Januar 2022, der Post übergeben, bei der Gemeindeverwaltung Seewen SO (Dorfstrasse 5, 4206 Seewen SO) abgegeben oder elektronisch der Gemeindeschreiberei (claudia.castanal.bouso@seewen.ch) gesendet werden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Gemeindeverwaltung (061 911 93 15), gerne zur Verfügung. Das Bewerbungsformular finden Sie unter www.seewen.ch (Aktuelles).

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Astrid und Jose Cortés Chilchmattstrasse 2, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Heizungssanierung Bauort: Chilchmattstrasse 2 Bauparzelle: GB-Nr. 807, (K) Projektverfasser: O. Jeker AG, Brislachstrasse 25, 4226 Breitenbach Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 23.12.2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Kristina Hänggi, Holderweg 6, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Carport Bauort: Holderweg 6 Bauparzelle: GB-Nr. 925, (W2a) Projektverfasser: Architektur Hansjörg Staub Bahnhofstrasse 2, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 23. Dezember 2021


LAUFENTAL

Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

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PUBLICREPORTAGE

Gute Noten sind nicht alles Nachdem die Berufsinformationsnachmittage der Sekundarschule Laufental letztes Jahr dem Corona-Virus zum Opfer gefallen waren, fand der sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Vertretern aus der Wirtschaft so beliebte Anlass in diesem Jahr wieder statt.

Nevio: «Wenn ich in einem Betrieb anrufe, notiere ich mir den Namen der Person, damit ich die Person mit dem Namen verabschieden kann. So hat man schon einen guten Eindruck hinterlassen.» Emily: «Wir haben gelernt, dass man auch Personen, die man nicht kennt, grüsst, die Türe aufhält und wenn jemandem etwas runterfällt, dass man es dann aufhebt.» Yll: «Die Vorstellungen, was wir gerne nach der Schule machen würden, haben sich bei einigen bereits verändert, da wir unsere Zukunftspläne mit unseren Stärken, Schwächen und Werten verglichen und gesehen haben, dass dies teils gar nicht zusammenpasst.» Hüsseyin: «Wir haben uns intensiv mit Stärken und Schwächen auseinandergesetzt und jetzt kenne ich meine. Zudem weiss ich, dass es ganz normal ist, Schwächen zu haben und dass man diese bei der Lehrstellensuche kennen sollte.» Yasmin: «Werte sind Charaktereigenschaften und Qualitäten, welche uns wichtig sind und nach denen wir leben. Ich habe gelernt, dass Werte wichtiger sind als ich gedacht habe. Mir wichtige Werte sind Gesundheit, Zuverlässigkeit, Loyalität, Toleranz und Akzeptanz.»

Mathias Kressig An drei Nachmittagen kamen Ende November Referenten aus der Berufswelt nach Laufen und stellten dabei 48 verschiedene Berufe vor. Insgesamt neun Präsentationen durften die Jugendlichen der achten Klassen aus Laufen und Zwingen beiwohnen. Die Referenten sprachen über die Sonnen- und Schattenseiten des Berufs, die Ausbildungsdauer und Weiterbildungsmöglichkeiten. Daneben betonten sie verschiedene Soft Skills, die von immer grösser werdender Bedeutung sind. Unternehmen fordern nicht nur Hard Skills wie gute Noten, sondern ebenso wichtige Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Motivation und eine strukturierte Arbeitsweise.

Pflegeberufe: Mandy Jahn, Berufsbildnerin am Kantonsspital Baselland, stellt die Berufe FAGE und AGS vor. «Man muss offen, kommunikativ, freundlich und pünktlich sein. Es ist ein Vorteil, wenn man sich mit den Kunden gut verständigen kann. Entsprechend ist das Zwischenmenschliche sehr bedeutend. Wichtig ist, dass man Ideen hat und auf jeden Kunden individuell eingehen kann», erzählt Alina Buser, die das Berufsfeld Schönheit repräsentierte und den Beruf der Coiffeuse/des Coiffeurs vorstellte. Deshalb seien bei der Vergabe von Lehrstellen weder das besuchte Niveau noch einzelne Fächer in erster Linie ausschlaggebend. Vielmehr legten die Betriebe Wert auf die Soft Skills und beachteten die Absenzen, fügt Buser an. Jan Roth, der unter anderem den Beruf des Zimmermanns vorstellte, betonte die Wichtigkeit von Teamarbeit. «Jeder muss heute in der Arbeitswelt mitanpacken. Deshalb ist es elementar, selbstständig

Berufsfeld Schönheit: Alina Buser erklärt an Modellen, worauf es beim Haareschneiden ankommt. zu sein. Die Lehrlinge müssen lernen, die Arbeit zu sehen und nicht immer erst auf Anweisung des Lehrmeisters zu handeln.» Der Bedeutung der Soft Skills sind sich auch die Jugendlichen der Klasse 2EeL nach den drei Nachmittagen bewusst. In vielen Berufen müsse man teamfähig sein und eine gute Ausdauer haben, sagt Fiona. «Im Verkauf sind Freundlichkeit, Höflichkeit und Geduld wichtige Eigenschaften, die man mitbringen muss», sagt Vanessa. Selbstständigkeit und Pünktlichkeit werde überall gross geschrieben, fügt sie an. Auch Zinedine führt über ein Dutzend Schlüsselkompetenzen an, auf die Lehrbetriebe Wert legen. Unter anderem verweist er darauf, dass man je nach Beruf schwindelfrei sein muss oder dass einem das Wetter nichts ausmachen darf. Viele Referenten betonten, dass es je nach Jahreszeit draussen ungemütlich werden könne. Man sitze im Berufsleben nicht mehr den ganzen Tag im geheizten

Klassenzimmer. Dies sei für viele Lehrlinge eine Umstellung, genauso wie die Tatsache, dass man bis zu acht Stunden pro Tag stehen müsse. Bei handwerklichen Berufen seien Kraft und Ausdauer wichtige Soft Skills. Weitere Jugendliche erzählen, dass man im Gastgewerbe selbstbewusst sein müsse. Im Bereich der Gesundheitsberufe sind Empathie und gute Menschenkenntnisse Grundvoraussetzungen, bei planerischen Jobs ein gutes Vorstellungsvermögen. Was fast alle Jugendlichen letztlich betonen: Es geht nichts über Leidenschaft und Freude an der Arbeit.

Soft Skills immer wichtiger

Diesen Voten pflichten die Organisatoren der Berufspräsentationsnachmittage bei. «Bereits in der siebten Klasse habe ich mit meiner Klasse intensiv mit der Berufswahl begonnen und meine Schülerinnen und Schüler haben sich damit auseinandergesetzt, wie sie mit den

Schlüsselqualifikationen umgehen. Ich sehe meine Aufgabe dabei darin, den Jugendlichen den Umgang mit den Soft Skills in Bezug auf ihre Berufswahl nahezubringen», sagt Lehrerin Stefanie Rudel. Ähnlich sieht es Stefan Moser. «Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Organisationsfähigkeit gehören für mich im Schulalltag zu den wichtigsten Soft Skills. Täglich trainieren wir im Unterricht diese Fähigkeiten im Hinblick auf den Berufswahl- und Bewerbungsprozess. Pünktlich zum Lektionsbeginn mit dem benötigten Schul- und Unterrichtsmaterial und den erledigten Hausaufgaben im Schulzimmer zu erscheinen, ist für viele Schülerinnen und Schüler noch eine echte Herausforderung», sagt der Klassenlehrer einer neuen siebten Klasse. Schlüsselqualifikationen, oder eben Soft Skills, seien für den Berufseinstieg immer wichtiger geworden, sagt auch Dora Brunner. Diese Aussage höre sie oft im Gespräch mit verschiedenen Ausbildnern. «Die Schülerinnen und Schüler auch in dieser Hinsicht zu fördern, sehe ich als wichtige Aufgabe in der Schule und im Elternhaus.»

Statements der Schülerinnen und Schüler

Hauswirtschaft: Esther Jeger erzählt den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig die Arbeit einer Fachfrau Hauswirtschaft in einem Spital ist.

FOTO: ZVG

Auch im LIFT-Modulunterricht werden diese Schlüsselkompetenzen immer wieder angesprochen. Entsprechend weist Lehrerin Jenny Baumgartner die Jugendlichen darauf hin, was während des Berufswahlprozesses wichtig ist. Dies zeigt sich in den folgenden Statements der Schülerinnen und Schüler. Nikola: «Wir haben gelernt, wie man sich gegenüber Erwachsenen verhält, dass man die Leute grüssen und ihnen dabei in die Augen schauen soll. Oder wenn jemand viele Sachen trägt und durch die Tür gehen will, dass man hilft und die Türe aufhält.»

Autogewerbe: Patrick Helbling, Berufsbildner im Ausbildungszentrum Autogewerbe, bringt den Jugendlichen das vielfältige Ausbildungsangebot im Autogewerbe näher.

Die Region macht Schule Die Region bietet seinen Jugendlichen anerkannt gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Damit leisten unsere Schulen einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraums. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit im Rahmen einer vierteiligen Wochenblattserie, über ihre Berufswahl zu berichten.


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THIERSTEIN

Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

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BREITENBACH

Die Natur empfindend malen EINLADUNG Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2021 20:00 Uhr, Saal Schulhaus Artegna

Traktanden: 1.

Beschlussfassung über das Budget 2022, die Steuersätze sowie den Investitions- und den Finanzplan

2.

Genehmigung eines Bruttokredits von CHF 367‘000.- für begleitende bauliche Maßnahmen zur Sanierung der Laufenstrasse

3.

Information: Verkauf der Parzelle GB 2318 (Rohrhollen)

4.

Information: Postulat „Tempo 30“

5.

Verschiedenes

Der Anlass wird durchgeführt unter Einhaltung eines Schutzkonzepts. Die Anträge und Unterlagen können ab kommenden Montag während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente ab demselben Zeitpunkt auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Überzeugende Komposition: Erna Hofmann vor einer beruhigenden Traumlandschaft (Acryl).

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

EINLADUNG zur Bürgergemeindeversammlung

Am Sonntagmorgen fand im AZB Kulturforum die Vernissage der neuen Ausstellung von Erna Hofmann, die sich als Künstlerin in der Region längst etabliert hat statt. Der Chor Vocabella umrahmte den Anlass.

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 20:00 Uhr, im Fridolinssaal (Gemeindehaus), Breitenbach Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Wahl der Stimmenzähler Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes Änderung Gemeindeordnung Informationen und Genehmigung Waldlehrpfad Projekte/Kredite zum Budget 2022 Budget 2022 der Bürgergemeinde Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden können ab dem 2. Dezember 2021 während den ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Breitenbach, 2. Dezember 2021 Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat

Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Bestimmungen zu COVID 19 (Stand 13.09.2021) Folgende übergeordneten Grundsätze sind einzuhalten und durch die verantwortlichen Personen durchzusetzen: Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Die Nutzer der Infrastrukturen haben darüber hinaus ein Schutzkonzept zu entwickeln, welches sich an den aktuellen Mustervorgaben des jeweiligen Verbandes orientiert. Die Vorgaben der Verbände dürfen den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nicht erlaubt ist eine bewusste Lockerung der darin enthaltenen Regelungen. Das Schutzkonzept muss den Behörden auf Verlangen vorgelegt werden. Fehlverhalten kann mit dem Entzug der Nutzungserlaubnis bestraft werden. Bei der Nutzung von Innenräumen besteht ab einem Alter von 16 Jahren eine Zertifikatspflicht. Das Zertifikat dokumentiert eine Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testergebnis. Diese Beschränkung gilt neu auch für Gruppen, welche beständig in der gleichen Zusammensetzung trainieren oder proben. x Gemeindeverwaltung In den öffentlichen Bereichen der Gemeindeverwaltung besteht eine Maskentragepflicht. Die Prüfung der Zertifikatspflicht entfällt aufgrund des öffentlichen Auftrags der Gemeindeverwaltungen. x Campus (Schulareal) und Parkanlagen Der Aufenthalt im Campus während der Schulzeiten (07:00-17:00 Uhr) ist bis nur den ordentlichen Nutzern der Anlage (Schulen) erlaubt. Im Sinne einer Sonderregelung können die Anlagen zwecks Nutzungen durch das MUKI-Turnen sowie Angeboten in der Schwimmhalle betreten werden. Nach 17:00 Uhr ist der Aufenthalt unter Einhaltung der vorgenannten übergeordneten Grundsätze erlaubt. Die Nutzung der Spielplätze, der Spielwiese und der Parkanlagen bleibt gestattet. x Veranstaltungsräume / Sitzungszimmer / Gemeindesaal Grien

Veranstaltungen und Sitzungen in gemeindeeigenen Infrastrukturen können durchgeführt werden. Die Zertifikatspflicht für Personen

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Thomas Brunnschweiler Musikalisch eröffnete der alerte Chor Vocabella die stimmungsvolle Vernissage im AZB Kulturforum in Breitenbach. Geschäftsführer Heinz Zenhäusern informierte über die coronabedingten Massnahmen und übergab das Wort an Gemeinderat Willi Spaar, der den künstlerischen Lebenslauf von Erna Hofmann skizzierte und auf die verschiedenen stilistischen Elemente der Malerin einging. Erna Hofmann begann ihre professionelle Künstlerinnenkarriere 1994 mit diversen Mal- und Zeichenkursen sowie mit Modellieren mit Ton bei Manfred Cuny. 2006 eröffnete sie ihr Atelier Malwerkstatt in Breitenbach und war bis 2014

Lehrperson an der Volkshochschule beider Basel. Nach einer weiteren Ausbildung in Mal- und Kunsttherapie tat sie 2014 den Schritt in die künstlerische Selbstständigkeit und in die autodidaktische Weiterentwicklung.

Mit dem Herzen sehen

Für Erna Hofmann gelten zwei Devisen: «… Hingabe ist ... Kunst … ist Hingabe …» und ein Wort von Salvador Dali: «Hab’ keine Angst vor der Perfektion — du wirst sie nie erreichen.» Was einem in der Ausstellung auffällt, ist die Tatsache, dass Erna Hofmann sich auf unterschiedlichen stilistischen Feldern bewegt. Beim zweiten Blick entdeckt man in Strich und Duktus der Bilder das Verbindende. Wo Erna Hofmann die Geometrie ins Bild bringt, fühlt man sich eher an den Kubismus erinnert als an konkrete Kunst. Wenn die Künstlerin etwas nicht ist, dann eine avantgardistische Malerin. Alle ihre Gemälde wirken zugänglich, ohne trivial zu sein. Es ist Kunst für ein regionales Publikum, nicht für den grossen Kunstbetrieb. Die Künstlerin unterscheidet deshalb auch klar zwischen Kunst und Kunsthandel. Ihre Landschaftsaquarelle, auf die sie oft dunkle, schmale Konturstriche aufträgt, künden von einer grossen Naturverbundenheit.

Sie folgt hierin dem Naturwissenschafter Alexander von Humboldt, der an Goethe schrieb: «Die Natur muss gefühlt werden.» So will auch Erna Hofmann die Natur nicht nachahmen, sondern aus ihrem eigenen emotionalen Blickwinkel empfindend malen. Ein grosses Acrylbild, das eine Traumlandschaft zeigt, wirkt auf die Betrachtenden beruhigend wie ein Adagio von Mozart. Das Fehlen eines Rahmenglases ist wohltuend und verbindet Bild und Auge stärker als bei den gerahmten und verglasten Bildern.

Stärke in der Komposition

Die Bildmotive sind Landschaften, Tiere und Menschen. Ein feinsinniges Aquarell zeigt eine orientalische Szenerie mit Kamelen, Häusern und Menschen bei diversen Tätigkeiten. Zwei Bilder sind im Stil des Pointilismus gemalt. Das Triptychon einer modisch gekleideten Figur hebt sich von den anderen Bildern ab. Ein Tulpenfeld mit ausgewogener Farbgebung in Acryl zeigt Hofmanns Stärke in der Komposition. Die Künstlerin ist jeweils am 10./11. Dezember, am 3. und 30. Januar von 14 bis 16 Uhr anwesend. Erna Hofmann, Malerei: AZB Kulturforum, Bodenackerstrasse 10, Breitenbach, bis 30. Januar 2022; www.mal-werkstatt.ch.

FEHREN

DORNECK-THIERSTEIN

Fehren auf Erfolgskurs

Reaktivierung eines Impfzentrums

bea. Der Gemeindesaal von Fehren ist klein. Für das Corona-Schutzkonzept hat der Gemeinderat die Gemeindeversammlung in die römisch-katholische Kirche verlegt, die für viele Dutzende Personen Platz bietet. Allerdings blieben am Montagabend fast alle Kirchenbänke unbesetzt. Inklusive Gemeinderat bestand die Budget-Versammlung nur gerade aus zwölf Personen. Offenbar geniessen die Exekutivmitglieder das Vertrauen der Bevölkerung. Gemeindepräsidentin Nicole Ditzler führt dies darauf zurück, dass der Gemeinderat seit Jahren sehr haushälterisch mit den Finanzen umgeht und bei Investitionen verschiedene Möglichkeiten ausschöpft, die Belastung tief zu halten. Lange bevor die Heizung im Schulhaus erneuert werden muss, befasst man sich mit der Verbesserung der Isolation. In der Investitionsrechnung des kommenden Jahres geht es um die Dämmung der Kellerdecke und um den Ersatz der Fenster, vom jetzigen EinglasModell zur Dreifachverglasung. Die Gemeindeversammlung bewilligte dafür einen Kredit von 97 000 Franken. Für den späteren Ersatz der Heizung hat der Gemeinderat bereits eine Kosten-NutzenRechnung gemacht. Es sieht danach aus, dass Fehren zu einer sehr günstigen Lösung kommen könnte im Bereich eines Pilotprojektes für eine Wärmepumpe in Kombination mit Solarzellen für die Stromgewinnung aus Sonnenenergie, stellte Ditzler in Aussicht.

Der Gemeinderat von Fehren hat sich auf die Fahne geschrieben, bei den Investitionen Ausschweifungen — aus welch erklärbaren Gründen auch immer — erst gar nicht einreissen zu lassen. Man möchte pro Jahr nicht mehr ausgeben als 300 000 Franken, zeigte Finanzverwalterin Christine Karrer im Planungsinstrument, dem fünfjährigen Finanzplan, auf. Trotz allem muss die Feuerwehr, die Fehren zusammen mit anderen Gemeinden des Gilgenbergs im Zweckverband Ibach führt, nicht auf die Erneuerung ihres Fahrzeugbestandes verzichten. Für das kommende Jahr ist der Kauf eines neuen Modulfahrzeuges im Wert von 190 000 Franken geplant. Dadurch, dass der Zweckverband die Anschaffung mit einem Darlehen finanziert, belasten die Gemeinden ihre Investitionsrechnungen mit nur wenigen Tausend Franken. Nicht zu kurz kommt auch die Primarschule, die Fehren dank der Führung von Doppelklassen im Dorf behalten kann. Für die Umsetzung der neusten kantonalen Standards in der informatischen Bildung bewilligte die Gemeindeversammlung einen Betrag von 30 000 Franken. Weitere 20 000 Franken sprach die Versammlung für die Ausgestaltung des Pausenplatzes. Für die Erfolgsrechnung des Budgets 2022 beantragte der Gemeinderat die Genehmigung des bisherigen Steuersatzes von 130 Prozent der Staatssteuer. Vorgesehen ist eine ausgeglichene Rechnung.

In einem dringlichen Auftrag fordert Kantonsrat David Häner, Breitenbach, dass der Regierungsrat ein Impfzentrum in der Amtei Dorneck-Thierstein schnellstmöglich in Betrieb nimmt, um dort Auffrischimpfungen wie auch Erstund Zweitimpfungen vorzunehmen. Er begründet dies damit, dass in den Bezirken Dorneck und Thierstein eine hohe Nachfrage nach Auffrischimpfungen besteht. Ein Konzept, wie solche Auffrischimpfungen in den beiden Bezirken beschleunigt durchgeführt werden können, sei nicht bekannt und der Informationsfluss mehr als bescheiden. Der mobile Impf bus sei eine erste positive Massnahme gewesen, wenn auch die Kommunikation für die Bevölkerung nicht reibungslos verlief. Der Kanton Baselland hat nebst dem Impfzentrum Muttenz auch das Impfzentrum Laufen reaktiviert. Dieses wird den Betrieb bereits am 13. Dezember aufnehmen. «Wir erachten es als zwingend, dass entweder erneut und zeitnah ein Impfzenter im Dorneck und Thierstein eröffnet wird, oder dass entsprechende Vereinbarungen mit dem Kanton Baselland getroffen werden», schreibt Häner. Und zur Dringlichkeit: «Die Problematik muss jetzt und insbesondere im Hinblick auf die Wintermonate angegangen werden. Ginge der Vorstoss den normalen Lauf, so ist er zu spät auf der Traktandenliste.»


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erscheint am Donnerstag, 13. Januar 2022


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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

REGION

Bienenzüchten will gelernt sein über 16 Jahren ist einzuhalten. Ausnahmeregelungen bestehen für politische oder behördliche Anlässe. Es besteht grundsätzlich eine Maskenpflicht. Die Konsumation von Verpflegung in Innenbereichen kann grundsätzlich nur im Sitzen erfolgen. x Turnhallen/Schwimmhalle

Die Turnhallen stehen den Vereinen/Nutzern inklusive der Duschund Umkleidebereiche zur Verfügung. Die Schwimmhalle kann im außerschulischen Bereich genutzt werden. Die Zertifikatspflicht für Personen über 16 Jahren ist einzuhalten. Es besteht grundsätzlich eine Maskenpflicht. Wo diese nicht eingehalten werden kann (Schwimmhalle) sind die Kontaktdaten der Anwesenden zu erheben. x Sportanlagen Grien / Schützenhaus

Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern zur Verfügung. Für die Innenräume sowie die Dusch- und Garderobenbereiche gilt die Zertifikatspflicht für Personen über 16 Jahren. In Innenräumen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Die Konsumation von Verpflegung in Innenbereichen kann grundsätzlich nur im Sitzen erfolgen. Möglichkeit zur Beschränkung auf 2G: Alle öffentlichen Einrichtungen mit Zertifikatspflicht sowie alle Veranstaltungen innen und aussen haben neu die Möglichkeit, den Zutritt auf geimpfte und genesene Personen (2G) zu beschränken und auf eine Maskenpflicht zu verzichten.

Weihnachtsbaumverkauf Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr frisch geschlagene Weihnachtsbäume aus der Region anbieten zu können. Gerne bedienen wir Sie aus einer reichhaltigen Auswahl an Weiss- und Rottannen sowie Nordmanntannen am x x

Freitag, 17. Dezember 2021, 16:00-18:30 Uhr Samstag, 18. Dezember 2021, 09:30-11:00 Uhr auf dem Eugen Saner Platz in Breitenbach

Wegen Corona müssen wir dieses Jahr leider darauf verzichten, Glühwein und Gutzeli anzubieten. Wir bitten Sie, während dem Verkauf Sicherheitsmassnahmen gegen die Ansteckung durch Corona einzuhalten. Dankeschön für Ihr Verständnis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und Gesundheit. Bürgergemeinde Breitenbach

Adventsfenster 2021 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24.

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An den mit einem Stern versehenen Tagen, sind Sie zu den angegebenen Zeiten zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Man darf die eigenen Tassen mitnehmen. Allen Mitwirkenden im Voraus ganz herzlichen Dank und gutes Gelingen!

Anlässe 10. Dezember, 13h Samichlaus-Wanderung, AHV-Wandergruppe 13. Dezember, 20h Gemeindeversammlung, Saal Schulhaus Artegna 16. Dez., 09:30-17h Vier Jahreszeitenwanderung, Treffpkt. kath. Kirche 18. Dezember, 14-16h Museum offen, Rundbau Schulhaus Breitgarten Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Fleissige Bienen suchen fleissige Imkerinnen und Imker: Michael Stebler, Präsident des Bienenzüchtervereins Thierstein, vor dem «Kurslokal» in Himmelried. FOTO: MARTIN STAUB

Der Bienenzüchterverein Thierstein sorgt sich um die Zukunft dieses spannenden Hobbys, das aber viel Wissen und Erfahrung voraussetzt. Deshalb startet er im nächsten Frühjahr mit einen Grundkurs für die Bienenhaltung. Martin Staub Spannend und äusserst interessant sei das Züchten von Bienen, sagt Michael Stebler. «Allerdings ist auch eine geballte Ladung Grundwissen dazu nötig, um diesem Hobby erfolgreich und bienengerecht nachzugehen», erklärt der Präsident des Bienenzüchtervereins Thierstein. Das notwendige Rüstzeug und auch die Motivation dafür können sich Interessierte in einem zweijährigen Grundkurs aneignen. «Ab kommendem Frühling wird die nächste Ausbildung angeboten. Beim Bienenstand von Kursleiter Norbert Borer in Himmelried treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an 18 Halbtagen über zwei Jahre verteilt, um

sich das Handwerk eines Imkers/einer Imkerin anzueignen. «Bereits während der Ausbildung dürfen die Auszubildenden Bienen halten», informiert Stebler, «was der Ausbildung nebst der notwendigen Theorie eine praxisnahe Note verleiht.» Beim Halten von Bienen sei nebst viel Grundwissen auch später der Kontakt mit anderen Gleichgesinnten wichtig, sagt Michael Stebler, der die Mitgliedschaft in einem Bienenzüchterverein dringend empfiehlt. Der Bienenzüchterverein Thierstein pflegt einen regen Austausch mit dem Nachbarimkerverein Laufental. «Man trifft sich zu gemeinsamen Höcks und bespricht wichtige Themen, die ja hier wie dort aktuell sind», sagt Stebler und fügt als Beispiel genau diesen Grundkurs an, den die beiden Vereine alternierend alle zwei Jahre anbieten und der bei den Anwärtern und Anwärterinnen beider Bezirke willkommen sind.

«Fleissig wie die Bienen, fleissig für die Bienen»

Am Mittwoch 19. Januar 2022 um 20 Uhr findet im «Froh Inn» (früher «Frohsinn») in Himmelried ein zweistündiger Informationsabend zum neuen Grundkurs statt unter dem Motto «Fleissig wie die Bienen, fleissig für die Bienen». «Wir bitten Frauen und Männer, die daran inte-

ressiert sind, das anspruchsvolle Handwerk eines Imkers/einer Imkerin zu erlernen, um vorherige Anmeldung unter bzv.thierstein@gmx.ch», informiert Michael Stebler, der sich zusammen mit Kursleiter Norbert Borer auf reges Interesse freut.

Der Bienenzüchterverein Thierstein Im Kanton Solothurn sind rund 600 Imkerinnen und Imker für das Wohl von über 5000 Bienenvölkern besorgt. Diese sind in regionalen Bienenzüchtervereinen organisiert. Einer der Vereine ist der BZV Thierstein mit 85 Imkerinnen und Imkern und um die 1000 Bienenvölkern. Der Verein wurde 1891 gegründet. Das Einzugsgebiet des BVZ Thierstein erstreckt sich von Breitenbach bis Beinwil und von Himmelried bis Kleinlützel. «Mit viel Herzblut kümmern wir uns um unsere Bienen, auch wenn – wie in diesem Jahr – praktisch kein Honig fliesst», sagt Präsident Michael Stebler.

NUNNINGEN/MELTINGEN

Der Wolf war schon im Thierstein bz. Eine Woche nach der Rückkehr des Wolfs ins Baselbiet kursiert ein weiteres Bild. Leicht unscharf und doch gut zu erkennen: Ein Wolf, der durch das Dickicht des Nunningerbergs streift. Das Raubtier ist im Grossraum NunningenMeltingen in eine Fotofalle getappt. Das Foto wurde bereits am 12. November aufgenommen — noch vor der Sichtung im Baselbiet. Dass das Bild erst diese Woche auftaucht, ist darauf zurückzuführen, dass die SIM-Karten nicht permanent kontrolliert werden, sagt Mark Struch vom Amt für Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn. «Es gab zwar schon vermehrt Beobachtungen von hundeartigen Raubtieren, die jedoch nicht eindeutig als Wölfe identifiziert werden konnten. Die Beobachtung vom 12. November ist die erste offiziell bestätigte im Schwarzbubenland», sagt er. «Das Tier ist mit grosser Wahrscheinlichkeit weitergezogen», sagt Struch. Die knapp 35 Kilometer zwischen dem Nunningerberg und Zeglingen wären ein Kinderspiel. «Es ist möglich, dass es derselbe Wolf ist», sagt er. Zeitlich würde es passen. Eine weitere Sichtung deutet jedoch darauf hin, dass zwei oder sogar drei Wölfe durch die Region gezogen sind.

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Telefon 061 789 93 33 Wir danken allen Inserenten und Teilnehmern, welche die Durchführung dieses interessanten Wettbewerbs ermöglicht haben, und wünschen ihnen einen «guten Rutsch» ins nächste Wettbewerbsjahr.


SPORT

Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

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EISHOCKEY

Und plötzlich passte (fast) alles Der EHC Laufen gewinnt gegen das Spitzenteam Wohlen-Freiamt mit 4:3 nach Penalty-Entscheidung sein erstes Heimspiel und gibt, wenn auch punktgleich, die rote Laterne ab. Am Sonntag geht es nach Binningen.

Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga

Sonntag, 12. Dezember 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Letztes Heimspiel in der Vorrunde gegen das Tabellenschlusslicht

2. Liga Handball Birseck 1 – SG Wahlen Laufen 26:27 (10:11) Nach der sehr guten und soliden Vorstellung vor einer Woche gegen den Spitzenreiter SG Magden/Möhlin war das Spiel gegen das Team von Handball Birseck 1 doch eher auf bescheidenem Niveau. Die Laufentaler begannen sehr selbstsicher und vermochten auch spielerisch zu überzeugen – so lag man Mitte der ersten Halbzeit bereits mit 4:8 in Front und es sah nach einer Einwegpartie aus. Aus unerklärlichen Gründen begann nun die SG Wahlen Laufen zu haspeln – technische Fehler, zu schnelle Abschlüsse, Fehlpässe. Damit erhielten die Birsecker immer wieder die Gelegenheit, sogenannt einfache Tore zu erzielen. Dies nutzten sie und konnten bis zur Pause zum 10:11 aufschliessen. Auch in der zweiten Spielhälfte fanden die Laufentaler nicht mehr zu ihrem Spiel – liefen schlecht zurück in die Verteidigung –, ja liessen manchmal gar den Kampfwillen vermissen. Am Schluss musste man mit dem knappen 26:27-Resultat mehr als zufrieden sein. Diese Partie hätte auch kippen können – dabei wäre dies allein das Verschulden der SG Wahlen Laufen gewesen. Nun steht wieder ein Spiel gegen einen schlechter platzierten Gegner - diesmal gar gegen das punktelose Schlusslicht aus der Kantonshauptstadt - an. Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Es wäre schön, wenn hier auch den Zuschauern etwas an spielerischer Kompetenz und Kampfwillen geboten würde. Natürlich leidet das Team aktuell an vielen Verletzten – aber dies ist eine Chance für junge Nachwuchsspieler.

Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG HSC Suhr Aarau II 10 17 02 SG Magden/Möhlin 09 16 03 SG Wahlen Laufen 09 12 04 SG ATV/KV Basel 10 12 05 SG Binningen 09 11 06 STV Baden 2 08 09 07 TV Birsfelden II 09 08 08 TV Kleinbasel 08 07 09 Handball Birseck 1 09 06 10 TSV Frick 2 09 04 11 HSG Ehrendingen Rookies 1 09 04 12 HC Vikings Liestal 07 0 Gemäss den Vorgaben des Bundesrates und des SHV benötigen alle Zuschauer (ab 16 Jahren) für den Zutritt auf die Tribüne ein gültiges CovidZertifikat und Maske (ab 12 Jahren). Die Kontrolle erfolgt am Eingang (gültiges, offizielles Covid-Zertifikat und amtlicher Ausweis)! Neue Teambildung Junioren U11 Wir sind eine Gruppe von 15 Kindern (Buben und Mädchen) aus der Region und suchen noch etwa 5–7Mitspieler-/ innen. Hast du Freude an einer dynamischen Hallensportart in einem gut geführten Team (Jahrgang 2012–2014), so komme jeweils am Montag in ein Schnuppertraining in die Turnhalle Wahlen (17.30–19.00 Uhr) – komme vorbei und mache mit!! Das Leiterteam freut sich auf dich!

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Selbstbewusst: Laufens Torhüter Christoph Imhof entschied mit dieser mutigen Aktion das Penaltyschiessen und damit das Spiel. FOTO: EH-PRESSE Er dirigierte seine Mitspieler immer wieder lautstark und brachte die Gegenspieler schier zur Verzweiflung. Die Defensive funktionierte, der Kampfgeist war da und die drei Blöcke forderten den Gegner. Der erste Block bestand aus den erfahrenen Ex-Zweitliga-Spielern, der zweite aus den Arbeitern, was keinesfalls despektierlich gemeint ist, und der dritte Block, angeführt von Zenter Andrea Stöckli, bestand aus den teils sehr jungen Spielern. Tim Jörger etwa wird am 23. Dezember 15 Jahre alt, was im Spiel jedoch nicht auffiel. Stöckli sorgte dann auch mit dem 1:0 für Laufens erste Führung in der laufenden Meisterschaft. Dies ein weiterer Punkt, denn durch dieses Erfolgserlebnis, nachdem man keinen frühen Gegentreffer kassierte, beflügelte. Der nächste war, dass man nach dem Ausgleich den Kopf nicht verlor. Und, Laufen hatte kaum jene Konzentrationsmängel, wie sie bisher in jedem Match auftraten. Dreimal ging das Schwander-

Team in Führung — dreimal folgte der Ausgleich. Zweimal traf der Gegner in Überzahl, was bei den vielen Ex-Zweitligisten im Team hingenommen werden muss. Und auch in der Overtime wankte Laufen nicht. Im Penaltyschiessen sorgte Laufen dank der erfolgreichen Abschüssen von Stefan Henz und Roger Stähli dafür, dass die Gäste unter Zugzwang gerieten. Nur Ex-Topskorer Marc Imhof vermochte Christoph Imhof zu bezwingen. Aus einem starken Kollektiv muss Imhof sicher herausgestrichen werden. Könnten wir jedoch den «best player» wählen, es wäre Sven Büttel. Mit dem enormen Einsatz — er warf sich mehrfach in Schüsse und musste mit Schmerzen zur Bank fahren — pushte er seine Mitspieler. «Heute passte wirklich fast alles. Die Jungs wissen nun, dass und wie es geht. Am Sonntag wollen wir nachsetzen und auch aus Binningen drei Punkte mitnehmen», so Schwander.

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Die Freude war enorm in der mit nur 45 Zuschauern spärlich besetzten Eishalle, als Torhüter Christoph Imhof Doppeltorschütze David Steuri beim entscheidenden Penalty den Puck mit einem Hechtsprung von der Schaufel stiess. Alleine diese Szene war schon das Eintrittsgeld wert. Nach zwei Kanterniederlagen drohte gegen die Aargauer die nächste Niederlage, besiegte der Tabellendritte doch eine Woche zuvor den ehemaligen Leader Binningen mit 10:3. «Nein, Angst hatten wir keine. Respekt ja, aber es wäre der falsche Weg, in ein Spiel zu gehen und zu denken, heute gibt es wieder eine Klatsche», sagte Trainer Stefan Schwander mit einem zufriedenen Lachen. «Wir wussten, dass wir jeden Gegner in der Gruppe schlagen können, sofern einmal alles zusammenpasst.» Und ja, gegen die Aargauer war bei den Laufentalern fast alles anders, so als wäre eine andere Equipe auf dem Eis. Gut möglich, dass der Auftritt Laufens und eine gewisse Sorglosigkeit beim Gegner für dieses Resultat besorgt war. Es gab viele Punkte, die anders waren. Angefangen beim Torhüter: Auch wenn er nicht mehr so viel trainieren kann — Christoph Imhof bringt dem Team mit seiner Routine und Fähigkeit enorm viel.

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Auf die Frage, ob er mit dem Auftritt des stark veränderten Teams zufrieden sei, meinte Sportchef Jonny Walthert: «Ja. Wir haben ein Team gebildet, das ganz klar den Auftrag erhielt, aufzusteigen. Die Qualität ist vorhanden.» Er betont, dass es keine perfekte Vorrunde war, ja, dass man davon doch noch recht weit entfernt war. Ein Grund waren die Wechsel wegen Absenzen. Und wenn man bedenkt, dass es Spiele gab, in denen kein Einziger der Neuverpflichtungen auf dem Platz stand, dann dürfte noch einiges auf die Gegnerschaft zukommen. Mit Liridon Osmanaj, Florent Pepsi und Cédric Cueni wurden erfahrene Leistungsträger geholt. Mit Arthur Akong ein junger Spieler, der beim Aufstieg Concordias in der letzten Saison viele Einsätze hatte. Erfahrung, auch in Blauweiss, bringt Defensivspieler Fabien Freiberger mit, und vom selben Klub kommt der junge Alexander Rothen. Ebenfalls neu ist Anuchan Jeyaseelan. «In der Hinrunde waren es aber vor allem die eigenen Spieler, gefordert waren und Leistung brachten, obwohl Osmanaj doch bereits neun Treffer erzielte», meinte Trainer Rishi Suhanthan. Das Team sei wegen der vielen Verletzungsabsenzen noch nicht so eingespielt, wie er sich das wünsche, erklärt Walthert, und Suhanthan ergänzt, dass bei den jungen Spielern zudem Leistungsschwankungen drin liegen müssten und sicher auch ein Spiel, bei dem nichts passt. Da meint er die Niederlage in Bubendorf, die plötzlich einen Führungswechsel möglich machte. Im letzten Spiel war Laufen aber wieder auf der Höhe,

Ganz oben: Laufens Spieler, hier Martin Baleno, waren meist eher am Ball als der Gegner. FOTO: EH-PRESSE gewann gegen Gelterkinden klar, und weil Verfolger Therwil in Breitenbach zwei Punkte liegen liess, sind es jetzt drei Zähler Vorsprung. Der Negativpunkt der Hinrunde war die Entlassung von Trainer Sehid Sinani. Assistent Suhanthan wurde auf den Chefposten befördert und Pepsi zu seinem Assistenten gemacht. «Über den Trainerwechsel haben wir genug gesprochen, wir wollen jetzt auch nicht mehr zurückschauen. Wir wollen und müssen zurück in die zweite Liga, denn dorthin gehört unser Verein», sagt Walthert bestimmt. Und er fügt an: «Es darf aber nicht alleine der Aufstieg sein, der dann befriedigen würde, sondern wir müssen ein Team haben, das in der Lage ist, im vorderen Tabellenbereich mitspielen zu können.» Das könne er sofort unterschreiben, stimmt der Trainer ein: «Wenn in der Rückrunde alle fit sind, werden wir top aufgestellt sein.» Pepsi wird weiter als Assistent arbeiten, aber auch auf dem Platz eine Art Spielmacher sein. «Er ist so inmitten der Spieler, kann sie von dort leiten. Für uns ist das eine

ideale Lösung», so Suhanthan. Er sei zwar als Trainer nachgerückt, denke jedoch, dass er als Laufner bei einem Aufstieg gute Karten hätte, auch eine weitere Saison als Trainer zu arbeiten. Das dürfte sehr wohl sein, auch wenn Walthert dazu nur nickt, es aber nicht bestätigt. Denn die Laufentaler hatten in den vergangenen Jahren zu viele Trainer entlassen und man wolle kein Verein sein, der sich mit dem Verschleiss an Trainern einen Namen mache. Das Kader brauche keine weiteren Zuzüge, sagt der Sportchef, fährt dann aber gleich fort: «Wir denken aber über den Tellerrand hinaus und planen bereits die zweite Liga. Das soll jetzt nicht überheblich wirken. Wenn man unsere Spielerliste betrachtet, muss man diese Ansprüche haben dürfen und wir wollen, wenn der Fall eintritt, auch bereit sein.» Übersetzt heisst das: Sollte sich eine Verpflichtung eines Spielers, der das Team weiterbringt, anbieten, wird man sicher nicht die Augen verschliessen. Laufen beginnt Mitte Januar wieder mit dem Training und plant Anfang März in Spanien ein Trainingslager.


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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

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100 Jahre Laufentaler Turnverband

Spanische Blumen — Musik für zwei Gitarren

Neue Verbandsfahne: Am Jubliäumsfest in Liesberg wurde die Fahne eingeweiht. Im Jahr 1921 wurde in Grellingen der Grundstein für den Laufentaler Turnverband gelegt. Heute nach über 100 Jahren Turnsport zeigt eine aktive Turnschar im Laufental, dass die Bande der Turnfamilie halten. Die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des Turnverbands war auf jeden Fall die bisher schönste Delegiertenversammlung seit Bestehen. Die Jubliäums-DV lockte am Samstag 27. November gegen 200 Delegierte, Gäste und Ehrenmitglieder ins Seemätteli nach Liesberg. Mit der Weihe der neuen Verbandsfahne durch Pfarrerin Regine Konkontis wurde gleich zu Beginn ein emotionaler Höhepunkt erreicht. In der schön gestalteten Zeremonie wurde die neue Fahne den Verbandsvereinen und dem Kantonalverband vorgestellt. Martin Meury als Designer erläuterte im Anschluss die Überlegungen zu Formen, Farben und zur Entstehung sehr eindrücklich. Doch die Geschichte eines Turnverbands will auch dokumentiert sein. Die durch Heinz Zahnd präsentierte Jubiläumsschrift ist ein lebendiger Beweis dafür, wie abwechslungsreich und schön Turnsport wirken kann. Die vielen per-

WoS. Am kommenden Samstag ermöglicht die Emil & Rosa Richterich-Beck-Stiftung ein besonderes Gitarrenkonzert in der St. Katharinenkirche in Laufen. Geboten wird eine bunte Mischung aus Werken, die das spanische Kolorit der klassischen Gitarre zum Ausdruck bringen. Die iberische Halbinsel: ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Zivilisationen, die sich über die Jahrhunderte hinweg beeinflusst haben und dabei unweigerlich auch ihre Spuren in der Musik hinterliessen. Diese grosse Vielfalt verschiedenster Musikstile und regionaler Traditionen floss natürlich auch in die Werke spanischer KomponistInnen ein und inspirierte MusikerInnen von überall her, sich in ihren Kompositionen damit auseinanderzusetzen.

Mario Borer

EINGESANDT

Zum Abschied von Pfarrer Dr. John Obinna Agbakwuo Lieber Obinna Wir sind sehr traurig, dass Du uns verlassen musst. Wir sind fassungslos und enttäuscht. Wir sind überzeugt, dass Dir, einem unbescholtenen Priester, Unrecht angetan wird. Du wirst eine grosse Lücke hinterlassen. Du hast trotz der Ungerechtigkeit nie Dein Lachen verloren. Das zeigt eine tiefe, innere Zufriedenheit und Ruhe. Als Du vor fast acht Jahren zu uns nach Büsserach und Erschwil gekommen bist, herrschte sofort richtige Aufbruchstimmung. Du hast innert kürzester Zeit in beiden Pfarreien die verschiedensten Leute dazu motiviert, sich aktiv am Pfarreileben zu beteiligen. Du hast das monatliche Mittwochskaffee nach der Messe eingeführt. Du hast das Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche zum Leben erweckt und aufgebaut — mit dem Ziel, die Kinder von klein an, ab den Kinderfeiern, in der Pfarrei mit Programmen, Anlässen und weiteren Aktivitäten zu begleiten, damit sie während all den Jahren bis zur Firmung als Abschluss einen Bezug zu Pfarrei und Kirche aufbauen können. Du hast es möglich gemacht, dass wir ganz wundervolle und unvergessliche Erntedankgottesdienste mit Teilnahme unserer drei musikalischen Dorfvereine erleben durften. Deine Predigten werden uns unvergessen bleiben. Du hast es geschafft, uns das Evangelium verständlich zu machen, und hast uns immer wieder neu ermutigt, den täglichen Herausforderungen in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft und auch überall sonst mutig und mit positiven Gedanken zu begegnen und hoffnungsvoll und mit Gottvertrauen stets nach vorne zu schauen. Jede Deiner Predigten hast Du ohne Manuskript vorgetragen, dabei hast du kein einziges Mal den Faden verloren und dies wohlgemerkt in einer für Dich fremden

GEDANKENSTRICH

Digitale Kunst – erstaunlich real

Das Gitarrenduo «schö a deux» mit Noemi Locher und Esther Thommen spielt in seinem neuen Programm Werke, die alle in und um Spanien entstanden. Es sind Originalkompositionen und Transkriptionen von der Renaissance bis in die Moderne, gespielt auf dem Instrument, das Spanien so verbunden ist: der Gitasrre. Die beiden Gitarristinnen leben und arbeiten als freischaffende Musikerinnen in Basel. Esther Thommen unterrichtet zudem an der regionalen Musikschule Laufental-Thierstein, Noemi Locher an der Musikschule Aesch-Pfeffingen. «Schö a deux» in der St. Katharinenkirche in Laufen: Samstag, 11. Dezember um 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Einlass nur mit Covid-Zertifikat.

FOTO: ZVG

sönlichen Geschichten und Erlebnisse der Vereine aus den letzten 100 Jahren sind ein lesenswertes Zeitdokument der Turngeschichte im Laufental. Mit viel Charme und Witz führte der Moderator Sepp Jermann wunderbar durch den Galaabend. Ein Abend mit einem tollen Festessen und einem Torten-Himbeertraum als Dessert. Umrahmt wurde der Abend von Songschreiber Rolland und von Vorführungen der Vereine aus Laufen, Wahlen und Liesberg. Die Schuhplattler-Einlage des TV Liesberg war ein Hingucker erster Güte. Dass auch Festredner begeistern können, zeigte Peter Amport, Obmann der Turnveteranen Baselland: Seine sehr prägnante, in klarem militärischen Ton gehaltene Festrede führte zu einem wahren Begeisterungssturm im Saal. Nach über 12 Jahren als Verbandspräsidentin hat Elsbeth Richterich das Zepter an Yves Gygi weitergereicht. Mit ihr wurden auch Markus Richterich, Franz Meyer und Mario Borer zu Ehrenmitgliedern gewählt. Der Anlass fand seinen Ausklang in der Jubiläumsbar.

«Schö a deux»: Das Gitarrenduo Esther Thommen (l.) und Noemi Locher.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Die Alpengroupies feiern 35 Jahre Am 26. November fand im Gasthof zum Weissen Rössli in Erschwil ein denkwürdiger Anlass statt. Der Privatklub Alpengroupies, der auf dem Wildhorn bei Lenk im Jahre 1986 gegründet wurde, feierte sein 35-jähriges Bestehen mit einem kleinen Jubiläumsfest und einem Doppeltourenausklang. Es war der 30. Tourenausklang. Im 2020 fand der Anlass wie vieles andere nicht statt. Der Organisator, Georg Grolimund aus Erschwil, blickte auf 267 durchgeführte Touren zurück (ohne die privaten Bergtouren und Reisen). Er schrieb zwei Bergbücher und sammelte 10 250 Fotos auf seiner Homepage www. alpengroupies.ch, die seit 20 Jahren existiert. Im Jahr 2027 erscheint dann sein drittes Buch. Grolimund begrüsste 27 Mitglieder und zeigte 4 Diashows mit 13 Touren aus den letzten beiden Jahren, umrahmt von rockiger Musik. Es gab ei-

nen Wettbewerb, die Vorschau 2022 und ein feines Essen aus der guten Küche von Philipp und Renate Straumann. Die jährliche Ehrung mit dem Zinnbecher für 15 oder mehr Touren ging an Dominik Lackner, Roger Müller und Katharina Sommer. Die spezielle Ehrung des Alpengroupie — Hero 2020 und 2021 — ging an Romeo Dreier und Beatrice Orlando. Bisher wurden rund 92 Zinnbecher vergeben. Als Geschenk für den Organisator gab es einen lustigen Flachmann. Die lockere Gruppe, die ganz ohne Statuten und Paragrafen auskommt, ist in diesem Jahr auf stattliche 608 Mitglieder angewachsen. 7 Touren prägen das neue Jahr 2022 und man hofft, dass in 5 Jahren auf dem Wildhorn 40 Jahre Alpengroupies gefeiert werden kann. Georg Grolimund Erschwil

VER ANSTALTUNG

Festliches Weihnachtskonzert

John Obinna Agbakwuo: Während acht Jahren Pfarrer in Büsserach und Erschwil. FOTO: ZVG

Sprache. Respekt. Das Projekt Eminado, mit welchem wir arme und mittellose Familien, Waisen und Halbwaisen sowie junge Personen im Studium unterstützen, lag und liegt Dir immer noch ganz besonders am Herzen. Dieses Projekt werden wir in Deinem Sinne weiterführen. Es war eine schöne Zeit. Und es war uns eine Ehre, Dich für einige Jahre als Priester haben zu dürfen. Lieber Obinna, bleib so, wie Du bist, bleib vor allem gesund, verliere niemals Dein Lachen und pass gut auf Dich auf. Als Priester haben wir Dich verloren, aber als Freunde bleiben wir miteinander in Verbindung. Doris Hofer

WoS. Das Streichorchester der Pro Senectute besteht zurzeit aus fünfzehn engagierten Musikerinnen und Musiker im Pensionsalter und würde gern noch etwas wachsen. Gesucht werden Geigen und Bratschen, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben. Geprobt wird 14-tägig am Freitagvormittag im Lokal der Heilsarmee in Liestal. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann gerne einmal hineinschnuppern. Eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen bietet das

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festliche Weihnachtskonzert, zu dem das Streichorchester der Pro Senectute in die Kirche St. German in Seewen einlädt. Gespielt werden Werke von Gluck, Bach und Händel. Zum Abschluss erklingen auch einige bekannte Weihnachtslieder. Das Konzert wird vom Kulturverein Seewen organisiert. Konzert Sa., 11.Dezember., 17 Uhr Kirche in Seewen. Infos über die Teilnahme im Orchester bei Ruth Tüscher (Leitung) ruth.tuescher@web.de

Gaby Walther

Chaos existiert nicht nur in der realen Welt. Auch digital ist das möglich. So tummeln sich ungeordnet über 70 Apps auf meinem iPad. Eigentlich wollte ich einmal ausmisten. Stattdessen sind zwei weitere dazugekommen. Wobei die eine sinnlos ist. Die Waschmaschinenapp füllt weder die Maschine, noch legt sie mir die Wäsche zusammen. Sie ermahnt mich einzig, dass der Waschvorgang beendet ist. Von der zweiten App bin ich begeistert. Ein Zeichnungsprogramm mit schier unendlichen Möglichkeiten. Wild male ich mit dem Apple Pencil drauflos. Probiere Pinsel, Farbstift, Sprühdose, Leuchtstift und Spachtel aus. Die Farbpalette ist unendlich. Ich mixe Aquarell- mit Acryl- und Ölfarbe. Lästiges Warten, bis die Farbe trocken ist, erübrigt sich. Kein Papier, das sich wellt, kein Wasser, das ausgewechselt werden soll, kein Pinsel, der Haare verliert, kein T-Shirt, das wegen Farbflecken entsorgt werden muss. Digital ist alles möglich. Ich wische Sternbanner und Pünktchen über das Gemälde. Radiere, setze Lichteffekte und Schatten ein. Schon entsteht das zweite Bild. Diesmal kommen Feder, Kohle, Kreide und Tinte zum Einsatz. Dank verschiedener Ebenen pause ich ab und wechsle aus. Mit Hilfslinien und Magnet gelingt mir jede Perspektive. Mit Spiegelungen entwerfe ich perfekt symmetrische Mandalas. Ausgemalt ist schnell. Ist das Endprodukt etwas zu düster, wird es aufgehellt, die Farbe gewechselt oder schwupp, im Papierkorb versenkt. Auf dem Sofa liegend tobe ich mich aus und hole gleichzeitig Inspiration von Youtube, Pinterest oder Instagram. Doch nach drei Abenden habe ich bereits genug vom digitalen Zeichen. Es hat zwar irgendwie Spass gemacht. Ein Meisterwerk ist hingegen trotz aller Technik nicht entstanden. Da bräuchte es wohl noch einen weiteren Faktor. Hinzu kommt: Ich vermisse den Geruch der Farbe, das Geräusch, wenn die Kohle übers Papier kratzt, das Sinnliche und die farbigen Finger. Die Waschmaschinenapp reist mich aus meinen Gedanken und teilt mir mit, dass der Waschgang fertig ist. Auf dem Weg in den Keller denke ich, da muss doch noch irgendwo eine Staffelei sein. Tatsächlich werde ich fündig. Nur die Ölfarben sind schon vor einem Jahrzehnt eingetrocknet. Somit werde ich auch an dieser Weihnacht keine Kunstwerke verteilen – weder digital noch analog – und nur Schokolade unter den Baum legen.

VER ANSTALTUNG

Kirchenkonzert des Musikvereins Brislach Die Musikantinnen und Musikanten bereiten sich mit Freude auf das bevorstehende Kirchenkonzert in Brislach vom 12. Dezember um 17 Uhr vor. Wir können es kaum erwarten, wieder einmal in der Öffentlichkeit zu spielen! Die Zuhörerinnen und Zuhörer werden mit einem abwechslungsreichen Programm für eine kurze Zeit in eine andere Welt entführt: Sei es mit dem Stück «Terra Pacem» oder wenn unsere junge Solistin Livia Jeger «A Little Star» zum Besten gibt oder bei den Klängen von «Gladiator».

Suchen weitere Mitglieder: Das Streichorchester der Pro Senectute.

FOTO: ZVG

Rita Spring Musikverein Brislach


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Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

Weihnachtsferien

Erscheinungen und Abschlusszeiten Am Donnerstag, 23. und 30. Dezember erscheint kein Wochenblatt. Am Donnerstag, 6. Januar, erscheint die erste Ausgabe im neuen Jahr. Redaktionsschluss Montag, 3. Januar, 12.00 Uhr. Inserateschluss Montag, 3. Januar, 16.00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass unser Schalter vom 23. bis 31. Dezember geschlossen ist. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage!

Lieber Jan

CH Regionalmedien AG Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch redaktion.laufen@chmedia.ch www.wochenblatt.ch Wir gratulieren dir herzlich zum

Diplom Höhere Fachschule Dipl. Betriebswirtschafter NDS HF Papi, Inge, Melanie, Noemi und Steve


DIES UND DAS

Donnerstag, 9. Dezember 2021 Nr. 49

GESCHÄF TSWELT

EINGESANDT

KORRIGENDUM

Weihnachtsausstellung bei Möbel Eichler in Wolfwil

Leimentaler Jassmeisterschaften

Totalrevision des Abfallreglements

PR. Diesen Samstag und Sonntag öffnen wir unsere Türen im Weihnachtskleid und präsentieren auf fünf Etagen mit über 3000 m 2 Ausstellungsfläche aktuelle Wohntrends. Wir zeigen Ihnen, wie man bestehende Möbelstücke mit neuen Elementen ergänzen kann. Unsere Wohnberaterinnen informieren Sie kompetent über die Möglichkeiten. Unser Sortiment umfasst ein grosszügiges Angebot an Polstermöbel und Relaxsesseln. Wunderschöne Esstische und Sideboards in Massivholz und vieles mehr stehen für Sie bereit. Erholung finden Sie in unserem Bettenstudio. Auf Markenbetten

wirxriposa, roviva und bico etc. können Sie entspannt probelliegen. Während diesen zwei Tagen erhalten Sie einmalige 15 Prozent Rabatt — profitieren Sie, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Auch gibt es für Schnäppchenjäger Artikel direkt ab Ausstellung mit bis zu 60 Prozent Rabatt. Und dies alles gehört bei Möbel Eichler, einem familiengeführten Unternehmen, zum Rundumservice: Kostenlose Lieferung, kostenlose Montage, kostenlose Entsorgung der alten Möbel.

Am letzten Dienstag fand der Abschluss der Leimentaler Jassmeisterschaften 2021 statt. Das Siegerpodium wurde mehrheitlich von Schwarzbuben besetzt. Mit einem Vorsprung von über 500 Punkten liess sich Armin Roth (Mariastein) als verdienter Sieger feiern. Im 2. Rang klas-

sierte sich Jean-Pierre Grindatto (Basel) und die Bronzemedaille ging an Alfons Matter (Witterswil). Im vierten Rang folgte mit Sylvia Schumacher (Pratteln) die erste Frau. Insgesamt nahmen an 14 Nachmittagen 88 Personen an dieser sehr beliebten Jassmeisterschaft teil.

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Entgegen der Berichterstattung im «Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental» vom Donnerstag 2. Dezember hat die Gemeindeversammlung von Büren am 24. November die Totalrevision des Abfallreglements wie folgt beschlossen:

Antrag aus der Gemeindeversammlung

Neben den zwei Kategorien «Wohnung» und «Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe» soll es noch eine dritte Kategorie «Wohnung mit Einzelperson» geben. Beschluss: Die Gemeindeversammlung lehnt den Antrag mit 8 Ja-Stimmen bei 17 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen ab.

Öffnungszeiten während der Weihnachtsausstellung: Samstag und Sonntag, 10 bis 17 Uhr, Möbel Eichler, Hauptstrasse 42 , Wolfwil, www.moebel-eichler.ch

Antrag des Gemeinderates

Wohntrends: Heimeliges Holz trifft auf moderne Akzente. FOTO: ZVG

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, das vorliegende Abfallreglement mit Inkrafttreten per 1. Januar 2022 zu beschliessen. Beschluss: Die Gemeindeversammlung beschliesst mit 23 Ja-Stimmen bei 4 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung das Inkrafttreten des vorliegenden Abfallreglements per 1. Januar 2022.

Erfolgreich gejasst: (v.l.) Alfons Matter (Witterswil), Sylvia Schumacher (Pratteln), Armin Roth (Mariastein), Jean-Pierre Grindatto (Basel) und Guido Schwyzer (Hofstetten). FOTO: ZVG

Die Redaktion entschuldigt sich für die Fehlmeldung.

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Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familien-

Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»

SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

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In unseren beiden Wohngruppen Engel und Felicitas begleiten wir 34 psychisch kranke Menschen ab 50 Jahren, welche in unterschiedlichem Ausmass Begleitung, Pflege und eine Tagesstruktur benötigen. Wir suchen per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung

Pflegefachperson HF oder FaGe 40 – 90 % Aufgaben: • Sicherstellen der Pflegequalität • Sicherstellung einer bedürfnisorientierten Pflege und Betreuung • Übernahme von Tagesverantwortung, Arbeitsorganisation und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten • Übernahme des Nachtpiketts • Kompetente und professionelle Zusammenarbeit mit den diversen ärztlichen Diensten, Beiständen und Angehörigen

Unsere bisherige Stelleninhaberin nimmt eine neue Herausforderung an. Die Einwohnergemeinden Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein suchen Sie als

Leiter/in Gemeindeverwaltung / Gemeindeschreiber/in (100 %) Ihre Anstellungsgemeinde ist Rodersdorf. Als Leiter/in Gemeindeverwaltung (60 % Rodersdorf, 40 % Metzerlen-Mariastein) sind Sie für die Koordination und operative Führung der beiden partnerschaftlich handelnden Gemeindeverwaltungen zuständig. Unternehmerisches Handeln, vernetztes Denken und Teamorientierung zeichnen Sie aus. Kundenorientierung leitet jederzeit Ihr Handeln.

Was Sie mitbringen sollten: • Abgeschlossene Ausbildung als Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF, Fachfrau / Fachmann Gesundheit oder äquivalente Ausbildung • Selbständige Arbeitsweise • Freude an der Arbeit mit verhaltensoriginellen Menschen • Sie sind eine gefestigte Persönlichkeit und zeichnen sich durch grosse soziale sowie emotionale Kompetenz aus • Sie sind teamfähig, haben eine empathische Grundhaltung und sind offen für Neues • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift • Weiterbildung zum Berufsbildner ist erwünscht • Kenntnisse in RAI/RUG und ePDok sind wünschenswert

Hauptaufgaben • Führung der Verantwortlichen für Finanz-, Bauverwaltung und Administration • Geschäftsstelle für Gemeindepräsidium und Gemeinderat (inkl. Protokollierung) • Geschäftsstelle für Einwohnergemeindeversammlung • Redaktion Homepage • Aktenverwaltung und Archivierung

Das bieten wir Ihnen: • Ein stabiles, kollegiales Team • Wir pflegen einen partnerschaftlichen Führungsstil • Mitbestimmung und Übernahme von Verantwortung sind erwünscht und gefragt • Es erwartet Sie ein vielseitiges und abwechslungsreiches Aufgabengebiet • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Anforderungen Fachhochschule, höhere Fachausbildung oder ähnliche Ausbildung, Fachkompetenz in betriebswirtschaftlichen, finanziellen, organisatorischen und rechtlichen Belangen, Kommunikationstalent mündlich und schriftlich, Führungserfahrung, sehr gute Anwenderkenntnisse IT, Freude am Kontakt mit der Bevölkerung sowie mit Mitarbeitenden, politischen Gremien und Amtsstellen

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Richten Sie diese, wenn möglich per E-Mail, mit den üblichen Unterlagen als PDF an: Anita Filippi, an.filippi@wohngruppe.ch.

Besoldung und Sozialleistungen Die Besoldung wird nach Ausbildung und bisheriger beruflicher Tätigkeit festgelegt. Wir bieten eine moderne Arbeitszeitregelung und eine fortschrittliche Personalvorsorge. Stellenantritt März 2022 oder nach Vereinbarung Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form bis zum 31. Dezember 2021 an thomas.buergi@rodersdorf.ch. Fragen beantwortet Ihnen gerne der Gemeindepräsident Rodersdorf, Thomas Bürgi, Tel. 079 365 81 83.

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Das Steueramt ist verantwortlich dafür, dass der Kanton und seine Gemeinden die erforderlichen finanziellen Mittel für ihre vielfältigen Aufgaben erhalten. Für die Veranlagungs behörde Dorneck -Thiers tein in Dornach s uchen w ir eine/-n S teuerfachfrau/-m ann, 100%-Pens um . X Aufgabenbereich Sie veranlagen unselbstständigerwerbende Steuerpflichtige für die Staatssteuer und die direkte Bundessteuer. In dieser anspruchsvollen Funktion prüfen Sie selbstständig Steuererklärungen. Kontakte mit Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Vertretern gehören ebenso zum Aufgabengebiet wie das Erteilen von mündlichen und schriftlichen Auskünften.

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IN KÜRZE Intensive Verkehrskontrollen

Auf der Jagd: Milan im Schneetreiben, aufgenommen in Laufen Richtung Breitenbach.

FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI

REGION. Im Rahmen der internationalen Roadpol-Vereinigung findet vom 6. bis 12. Dezember 2021 eine europaweit angelegte Kontrollwoche statt, an der sich auch die Polizei Basel-Landschaft beteiligt. Nach der Grundregel «Wer fährt, trinkt nicht; wer trinkt, fährt nicht» wird die Polizei Basel-Landschaft auf dem gesamten Kantonsgebiet zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durchführen. Das Ziel dieser flächendeckenden Kontrollen ist die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Die statistische Auswertung über die letzten Jahre zeigt, dass die Problematik Alkohol, Drogen und Medikamente am Steuer von Motorfahrzeugen eine häufige Unfallursache darstellt.

Die Arbeitslosenquote stagniert

K T SOLOTHURN

K T BASELL AND

BREITENBACH

Bodenforschung und historische Baukultur

Polizeihauptposten teilweise geschlossen

Marry Jane AG nominiert

WoS. Jeweils im Dezember veröffentlicht das Amt für Denkmalpflege und Archäologie seinen Jahresbericht in der Reihe «Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn». Nun liegt das 26. Heft druckfrisch vor. Spannende Entdeckungen gibt es nicht nur bei Ausgrabungen, sondern auch bei Archivarbeiten. Am Beispiel eines im Kloster Mariastein durchgeführten Wiederholungskurses schildert Angela Kummer, die neue Leiterin des Solothurner Kulturgüterschutzes, die Aufgaben und die Tätigkeit dieser wichtigen Fachstelle. Fünf Aufsätze besprechen wohlbekannte Kulturobjekte, bei denen nach Jahren wieder eine Restaurierung notwendig war. Das Heft schliesst mit Kurzberichten und dem Tätigkeitsbericht der Denkmalpflege. Das 136 Seiten dicke Heft kann im Buchhandel oder beim Amt für Denkmalpflege und Archäologie bezogen werden.

WoS. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in den vergangenen Wochen mehrere mutmassliche Einbrecher anhalten und festnehmen. Trotzdem bleibe die Lage bezüglich den Einbruchdiebstählen im Kanton angespannt, heisst es in einer Medienmitteilung. Auch bedeute die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kontrollen der von den Behörden erlassenen Massnahmen einen hohen Arbeitsaufwand. Des Weiteren hätten Angehörige der Polizei Basel-Landschaft in den vergangenen Wochen mehrere Einsätze in anderen Kantonen leisten müssen. Die Polizei sieht sich bei dieser Entwicklung mit einer massiven Mehrbelastung konfrontiert. Die Polizeileitung hat deshalb entschieden, dass die Polizeihauptposten im Kanton Basel-Landschaft lagebedingt am Nachmittag teilweise geschlossen werden können.

WoS. Mit der Verleihung des Solothurner Unternehmerpreises (SUP) sollen die verschiedenen Wirtschaftsregionen stärker berücksichtigt werden. Aus diesem Grund gastiert der SUP 2022 am 6. Januar 2022 im Stadttheater in Olten. Aber auch andere Wirtschaftsregionen sind vertreten — beispielsweise unter den Nominationen für den Newcomer-Preis. Die Jury des Solothurner Unternehmerpreises hat zwei Stadt Solothurner Jungunternehmen, Eleven Dynamics GmbH und Renkei AG, sowie mit der Marry Jane AG (Breitenbach) ein Unternehmen aus dem Schwarzbubenland nominiert. Die drei Newcomer werden sich vor Ort dem Saalvoting stellen. Das Jungunternehmen mit den meisten Stimmen aus dem Publikum erhält das Preisgeld von 5000 Franken. Der Höhepunkt folgt mit der Verleihung des Solothurner Unternehmerpreises, der mit 20 000 Franken dotiert ist.

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Kollision im Eggfluetunnel

GRELLINGEN. WoS. Am Donnerstagnachmittag, 2. Dezember, kollidierte eine Motorradlenkerin im Eggfluetunnel in Grellingen mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Die 39-jährige Motorradlenkerin fuhr in Richtung Laufen. Dabei geriet sie im Eggfluetunnel auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen. Die Motorradlenkerin stürzte auf die Fahrbahn und zog sich dabei diverse Verletzungen zu.

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