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096_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Einen GUTen Start ins neue Jahr Mit Bewegung, Leichtigkeit & Freude GESUNDHEITSZENTRUM GUT AG www.gut-tut-gut.ch

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 96 I 179. Jahrgang I Mittwoch, 31. Dezember 2025

Neue Vignette ab Januar

Tamara Pérez sagt Danke

Einige Gemeinden im Bezirk führen mit dem neuen Jahr eine verursachergerechte Grüngutabfuhr ein. Mit einer eigenen Vignette. Seite 3

Die Hedinger Sängerin hat eine lange und erfolgreiche Saison bei der «Merci Tour» der Migros hinter sich. Seite 13

Das Jahr 2025 war in der ganzen Region vom Wachstum geprägt Rückblick auf 96 Ausgaben des «Anzeigers»: An vielen Orten wird für die Zukunft gebaut Florian HoFer

«Ich wollte als Kind Polizist werden.» Seite 15 Hamza Husicic, Lernender, Migros Affoltern. (Bild Marcus Weiss)

Suppe und Milch als Friedensstifter?

Im vermeintlich beschaulichen Knonauer Amt gibt es doch das ganze Jahr über zahlreiche Ereignisse, die berichtenswert waren. Hier ein aufgrund der Fülle an Informationen nicht ganz vollständiger Überblick – und ein Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist.

2040 schon 70 000 in der Region? Vielleicht ist das Wachstum unter den einzelnen Ereignissen das in diesem Jahr prägendste Thema im Säuliamt. An zahlreichen Orten wird gebaut, mehrere Gemeinden melden aktuell steigende Einwohnerzahlen (zum Beispiel Ottenbach mit jetzt über 3000 Einwohnenden), die kantonalen Prognosen gehen weiter deutlich nach oben. Jedenfalls geht man im regionalen Richtplan davon aus, dass im Jahr 2040 mehr als 70 000 Personen im Säuliamt leben werden. Derzeit sind es etwa 58 000. Über 860 Wohnungen sind derzeit in Planung oder im Bau, hat unsere Zeitung im April ausgerechnet. Das scheint nicht zu reichen. Jedenfalls steigen auch in dieser Region die Immobilienpreise, wie die Zürcher Kantonalbank im Oktober mitgeteilt hat. 3,6 Prozent sind es innerhalb eines Jahres gewesen. Dazu passen zahlreiche weitere Schlagzeilen aus diesem Jahr, die sich allesamt mit Wachstum beschäftigen: Viele Bauvorhaben – neben den zahlreichen geplanten Schulneubauten – werden in Affoltern geplant oder sind schon im Bau: Die Wohnanlage Brauipark, eines der grössten privaten Bauprojekte in der Region, schreitet voran. Das Stimmvolk hat der Kläranlage in Zwillikon – dem grössten Bauvorhaben der Stadt seit Menschengedenken – im September seine Zustimmung gegeben, ebenso wie auch der Erweiterung der Sportanlage Im Moos, die derzeit wegen einer Stimmrechtsbeschwerde vor Gericht hängig ist. Neben der schweizweit ersten Postauto-Halle im Industriegebiet, die im März eröffnet wurde, soll in den nächsten Jahren im ehemaligen OBI die grösste Multisport-

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Bibliotheken machen mit beim Lesewettbewerb «BiblioOlympics». Seite 19

Oktober: Besuch auf dem Grabungsgelände beim Sammlungszentrum in Affoltern. (Bild Sandra Isabel Claus)

März: Die erste Postauto-Halle der Schweiz sorgte schweizweit für Furore. Sie steht im Industriegebiet Moosbach in Affoltern. Die elektrisch betriebenen Busse können dort geladen werden. (Bild Dominik Stierli)

anlage der Schweiz entstehen. Es könnte ein Mekka für Lifestyle- und Trendsportarten werden. Auf das Wachstum hat man auch im Coopark reagiert und kräftig modernisiert (Ende November war Eröffnung). Dazu passt, dass sich der Kanton doch noch hat erweichen lassen und bereits Ende 2026 eine neue Kantonsschule auf dem Schwandenareal in Affoltern bauen will, wie er im Sommer mitgeteilt hat.

mutlich schon. Aber in Affoltern wird man das nicht sehen oder hören können. Dort gilt nämlich seit diesem Jahr ein Feuerwerksverbot.

meinden im kommenden Jahr? Die Statements zum Jahreswechsel geben Einblick.

Seite 5 ANZEIGEN

Seiten 8 bis 11 Bilanz aus Sicht der Gemeinden Und welche Bilanz ziehen die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten zum Jahr 2025? Was haben sie geschafft, und welche Themen beschäftigen ihre Ge-

Alle Ausgaben des «Anzeigers» mit spannenden Geschichten aus dem Jahr 2025 sowie den zurückliegenden Jahren kann man auch nachlesen

Erfolg beginnt mit einem Gespräch

im E-Paper unter: www.affolteranzeiger.ch/aktuell/e-paper

Besiedelt seit der Römerzeit Dass Affoltern nicht erst heutzutage ein beliebter Wohnort ist, zeigen auch Ausgrabungen beim Sammlungszentrum. In der späten Eisen- und frühen Römerzeit wohnten hier also auch schon erste «Affoltemer», wie ein Interview im Oktober mit dem kantonalen Archäologen ergeben hat. Bleibt noch zu erwähnen, dass das Spital Affoltern praktisch das ganze Jahr über in den Schlagzeilen war, zuletzt mit einer Reihe von guten Nachrichten: So kann der Notfall weiter betrieben werden und die Rechnung schliesst erstmals seit Jahren wieder positiv ab. Haben die Einwohnerinnen und Einwohner des Knonauer Amtes also einiges zu feiern am Silvesterabend? Ver-

Im vierten Teil der «Anzeiger»-Serie «Denkmäler im Bezirk Affoltern» beschäftigt sich der Autor Bernhard Schneider mit einem besonderen Symbol der Schweizer Geschichte: dem Kappeler Milchsuppenstein. Er erinnert an die Spannungen zwischen den reformierten Zürcher und katholischen Kräften der Zentralschweiz. Dabei spielt die Geschichte der Kappeler Milchsuppe eine bedeutende Rolle, denn diese Legende baut auf einem historischen Kern auf: 1529 wurde der Friede von Kappel geschlossen – der sich jedoch bald als kurzfristiger Waffenstillstand entpuppte. (fh)

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September: Der Mädchenfussball boomt im Amt, nicht erst seit der Europameisterschaft. Im Bild C-Juniorinnen des FC Affoltern beim Training. (Bild Nico Ilic)

30001 Fredy Bickel, seit April im Amt als Präsident des FC Affoltern, hat es nicht leicht: Das Projekt der Erweiterung der Sportanlage ist bei Gericht hängig. (Bild fh)

Oktober: Mit zwei Jahren Verspätung wurde der Grundstein gelegt für den Turnhallenbau in Hausen. (Bild Florian Hofer)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Aeugstertal, im Dezember 2025 Aeugsterta Still und einfach war Dein Leben, still und leise ziehst Du weiter.

Martha Stehli 21. April 1936 - 18. Dezember 2025

Nach einem langen, erfüllten und bescheidenen Leben ist unsere liebe Martha friedlich eingeschlafen. In grosser Dankbarkeit lassen wir dich ziehen und bewahren dich in unseren Herzen

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Hans Stehli und Gisela Isler Beat Stehli Brigitte und Erwin Rabl Marina und Philipp Danger mit Lou Joël Stehli Leonie Stehli und David Meyer mit Mayla und Yuna Verwandte und Freunde

Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Feuerwerksverbot Silvester und Neujahr 2025/2026 An der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2025 wurde in Affoltern am Albis ein ganzjähriges Feuerwerksverbot beschlossen. Das Abbrennen von lärmendem Feuerwerk ist deshalb am 31. Dezember 2025 und am 1. Januar 2026 verboten. Nicht lärmendes Feuerwerk, wie z. B. Vulkane, bengalische Lichter oder Wunderkerzen, bleibt erlaubt. Die Polizei kann Verstösse gegen das Feuerwerksverbot mit einer Busse ahnden. Die Bevölkerung wird gebeten, das erlassene Verbot zu beachten. 31. Dezember 2025 Stadtrat Affoltern am Albis

Unser Dank gilt allen, die Martha auf ihrer Reise begleitet haben, besonders dem Team der Langzeitpflege Sonnenberg für die liebevolle Betreuung und Begleitung.

«Was machst Du heute?», fragte ich mein Kind im Himmel. «Dir nahe sein. Das ist alles.»

Vor 3 Jahren mussten wir von Dir Abschied nehmen

Cheyenne Sunny Diedrich 10.9.2016

31.12.2022

Drei Jahre bist Du jetzt schon nicht mehr bei uns auf Erden, doch noch immer bist Du überall. Wir wünschen noch jeden Tag, dass Du zu uns zurückkehren wirst. Dein Lachen, Deine Stimme, Du fehlst uns. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Auch wenn wir wissen, Du bist immer bei uns. Wir vermissen Dich unendlich fest. Du fehlst uns allen so sehr. Für immer und ewig wirst Du in unser aller Herzen sein. Mami, Papi, Dein Bruder Jayden Nani, Nonno, Deine Gotte Daniela, Dein Onkel Frank Dein Götti Andreas, Deine Oma Carola Dein Cousin Julian und Deine Cousine Laura alle Deine Freunde

Die Gedenkfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: B. Stehli, Birkenhof 6, 8914 Aeugstertal

Wasserversorgung, Erneuerung der Trinkwasserleitung «Im Schürli», Kreditbewilligung als gebundene Ausgabe Der Gemeinderat hat am 15. Dezember 2025 folgenden Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt: Erneuerung der Trinkwasserleitung «Im Schürli», Genehmigung eines Baukredits von CHF 330'000.00

Aeugst am Albis Am 18. Dezember 2025 ist in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Martha Stehli geboren am 21. April 1936, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH.

Der Protokollauszug des Gemeinderats kann während der Rekursfrist unter www. amtliche-nachrichten.ch oder bei der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Präsidiales, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, eingesehen werden.

Helena Silvia Eberle geb. Grünewald

Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

geboren am 12. Juni 1940, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Frist: 5 Tage Ablauf der Frist: 5. Januar 2026

Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

31. Dezember 2025 Gemeinderat Wettswil am Albis

Bestattungsamt Aeugst am Albis

Hausen am Albis Am 19. Dezember 2025 ist in Hausen am Albis gestorben:

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 15. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Maria Josefa Stenz geboren am 27. Oktober 1929, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. Januar 2026, 14.00 Uhr, in Obfelden statt, mit anschliessender Abdankungsfeier in der katholischen Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden

Unser Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Säuliamt freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer! tixi-saeuliamt.ch

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92, info@weingarten.ch, www.weingarten.ch


Bezirk Affoltern

Der «Anzeiger» wünscht einen guten Rutsch! Die heutige Ausgabe des «Anzeigers» ist die letzte von 96 Ausgaben in diesem Jahr. Die erste Ausgabe im neuen Jahr erscheint am 6. Januar und danach wieder im gewohnten Rhythmus. Redaktionsschluss für die Ausgabe vom 6. Januar ist aufgrund der Feiertage bereits am heutigen Mittag um 12 Uhr. Das «Anzeiger»-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr! (red)

WIR GRATULIEREN

Mittwoch, 31. Dezember 2025

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Grüngut: Verursachergerechte Entsorgungsgebühren kommen Am 1. Januar 2026 wird eine Bezirksvignette eingeführt Werner Schneiter Mit dem Bestreben einer verursachergerechten Entsorgung wird nun für die Grüngutabfuhr am 1. Januar 2026 eine Bezirksvignette eingeführt – ab diesem Zeitpunkt aber erst in einigen Gemeinden. Der Systemwechsel erfordert eine Änderung der kommunalen Abfallverordnung.

Zum 90. Geburtstag Heute Mittwoch, den 31. Dezember, darf Rudolf Ravasoli in Hausen seinen Geburtstag feiern. Die Schützenveteranen des Bezirks wünschen ihm viele frohe Stunden und gratulieren ihm herzlich zu seinem 90. Wiegenfest. Dem schliessen wir uns gerne an und wünschen einen Tag voll Freude und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Zum 93. Geburtstag Ruth Flick in Affoltern feiert am Donnerstag, 1. Januar, bei bester geistiger und leider mässiger körperlicher Gesundheit ihren 93. Geburtstag. Zum hohen Freudentag gratulieren wir herzlich und wünschen für das neue Lebensjahr viel Glück, vor allem gute Gesundheit und erfreuliche Augenblicke im Kreise von Freunden und der Familie.

Forderung des Preisüberwachers Das revidierte Umweltschutzgesetz verlangt unter anderem verursachergerechte Entsorgungsgebühren, die auch der Preisüberwacher fordert. Bei der Grüngutabfuhr war das bisher nicht der Fall, weil bis anhin jeder Haushalt die gleiche Grundgebühr zahlt, unabhängig davon, wie viel Woche für Woche per Lastwagen vor der Türe abgeholt wird. Das ändert sich nun mit der Einführung einer einheitlichen Bezirksvignette. Diese muss auf der Rückseite der Grüngutcontainer aufgeklebt werden – also dort, wo sie die Mitarbeiter von Obrist beim Griff an den Henkel auch sehen

«Wir haben zu viele Fremdstoffe in den Grüngutcontainern, insbesondere Plastik.» Torsten Hartmann, Geschäftsführer Dileca

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä), Stv. Chefredaktorin, Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Selina Brodmann (bros), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter 27 155 (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

können. Bei der Preisgestaltung sind die Gemeinden jedoch autonom. In Aeugst, Mettmenstetten und Hedingen wird für die Jahresvignette ein Preis von 65 Franken für den 140-Liter-Container und 105 Franken für den 240-Liter-Behälter (ohne

Dileca-Geschäftsführer Torsten Hartmann mit den neuen Einzel- und Jahresvignetten. (Bild Werner Schneiter) Mehrwertsteuer) erhoben. In Obfelden beträgt der Ansatz für diese Behältergrössen 56 beziehungsweise 96 Franken, in Maschwanden 65 Franken für 140 Liter. Auch Einzelvignetten sind möglich.

Weitere Gemeinden werden folgen Diese Gemeinden sind für die Einführung der Bezirksvignette ab 1. Januar 2026 bereit. Laut Dileca-Geschäftsführer Torsten Hartmann folgen andere Gemeinden 2027/28. Die Umstellung erfordert eine Änderung der jeweiligen Abfall- und Gebührenverordnung. Und das braucht Zeit, weil der Instanzenweg weit ist: Gemeinderatsbeschluss, Geneh-

migung durch das Awel (kantonales Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) und letztlich der Beschluss der Gemeindeversammlung. Hausen und Knonau kennen bisher eine sogenannte «Bringsammlung». In Hausen hat die Gemeindeversammlung im März die Totalrevision der Abfallverordnung genehmigt – mit der Bringsammlung beim Grüngut und Astmaterial. Klar ist: Mit der Einführung einer Bezirksvignette für Grüngut senkt sich die Abfallgrundgebühr in der Gemeinde deutlich. Für die Dileca ändert sich mit dieser Umstellung nichts; ihr bleibt die «Hoheit» über die Hauskehricht-Entsorgung. Ein Problem bleibt aber auch mit

Die Geschichte einer alten Dame Weihnachtsfeier des Rotary Clubs für Alleinstehende Dass den Heiligen Abend niemand allein verbringen muss, dafür sorgt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt seit rund 50 Jahren, ganz nach dem Motto: «Zusammen ist es schöner als alleine.» So folgten dieses Jahr 115 Personen der Einladung in den Kasinosaal in Affoltern, den die Stadt den Veranstaltern kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Wer nicht mobil ist, wird von Tixi- und Kiss-Fahrern abgeholt. Das Publikum, begrüsst von RotaryPräsidentin Ingrid Cianci und Gemeindedienstleiter Stefano Ardagna, ist mehrheitlich gesetzteren Alters. Viele sind seit Jahren dabei – im Wissen natürlich, dass sie in dem mit einem grossen Weihnachtsbaum geschmückten Saal kulina-

risch und musikalisch verwöhnt werden. Musikalisch mit einem Klavierkonzert von Michiko Tsuda und Jürg Eichenberger am Violoncello. Kulinarisch mit Geschnetzeltem, Reis und Gemüse.

Touren durch die Weihnachtsmärkte Für eine weitere Auflockerung sorgten nicht nur die Weihnachtslieder und der Lottomatch, sondern zuvor auch der Affoltemer Pfarrer Thomas Müller mit einer rührigen Weihnachtsgeschichte, die sich um die 87-jährige Frau E. Fischbach drehte – eine vermeintlich eigenwillige und etwas schrullige Dame, die auf ihren vielen Touren durch Weihnachtsmärkte und auf anderen vorweih-

nachtlichen Anlässen ihren Rucksack mit Gratisgeschenken und Katzenfutter füllte und diese auf ihr Zimmer im Altersheim schleppte – zum Missfallen anderer Bewohnerinnen und Bewohner. Doch diese täuschten sich wie die Altersheimleiterin. Die alte Dame füllte nämlich die Geschenke auf ihrem Zimmer in Säcke ab, die für alle im Altersheim bestimmt waren. Froh darüber, dass sie solche Bewohnerinnen hat, überreichte die Leiterin der Dame einen neuen Rucksack, gefüllt mit Futter für deren Katze. Das wiederum rührte die schrullige Frau Fischbach, im Altersheim auch als Katzenbach betitelt, zu Tränen. Und das Publikum zu grossem Applaus für diese launige Geschichte. (-ter.)

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86

Polizei verhaftet Dieb in Obfelden Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag in Obfelden einen Mann in einem Auto verhaftet, der Wertsachen aus diesem und weiteren Fahrzeugen gestohlen hat.

Auf der Kamera gesehen Wie die Polizei berichtet, meldete sich gegen 2 Uhr eine Frau über den Notruf und teilte mit, dass sie auf ihrer Überwachungskamera eine Person sehen konnte, die ihr Fahrzeug unerlaubt zu öffnen versucht habe. Die Polizeipatrouillen konnten dank dem Signalement einige Strassen weiter einen 30-jährigen Somalier in einem Auto sitzend feststellen. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass sich der abgewiesene und illegal anwesende Somalier unerlaubt Zugang zum Auto verschafft und dieses nach Wertgegenständen durchsucht hatte. Ebenfalls stellten die Polizisten beim Mann Wertgegenstände fest, die als Deliktsgut identifiziert werden konnten.

Illegal in der Schweiz

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

diesem Systemwechsel: «Wir haben zu viele Fremdstoffe in den Grüngutcontainern, insbesondere Plastik», sagt Torsten Hartmann. Diese Stoffe müssen bei der Grüngut-Entsorgungsstelle bei der Ökopower AG in Rickenbach-Ottenbach aufwendig und kostspielig ausgesiebt werden, wobei eine 100-prozentige Eliminierung nicht möglich ist. Aus dem bei Ökopower produzierten Kompost entsteht Biogas. In Kleinmengen, für Eigenbedarf im Garten, kann der Kompost auch kostenlos abgeholt werden. 2024 fielen im Bezirk Affoltern pro Kopf durchschnittlich 145 Kilogramm kompostierbare Küchenund Gartenabfälle an.

Sorgten musikalisch und mit Worten für eine gute Stimmung im Kasinosaal: Michiko Tsuda am Klavier, Jürg Eichenberger am Violoncello und Pfarrer Thomas Müller mit einer rührigen Weihnachtsgeschichte. (Bild -ter.)

Der Mann wurde verhaftet und zur weiteren Sachbearbeitung in einen Polizeiposten geführt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Diebstahls aus Fahrzeugen sowie des illegalen Aufenthalts in der Schweiz bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Polizei macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass es möglich ist, sich vor Diebstahl zu schützen. Sie empfiehlt, Fahrzeuge stets abzuschliessen und keine Wertsachen offen im Fahrzeug zu deponieren. (red)


Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Dogwalk – Leinen los für Bildung Liebe Affoltemer und Zwilliker

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2026 – 2030: Definitive Wahlvorschläge (Berichtigung) Einleitung: Aufgrund einer fehlerhaften Publikation vom Freitag, 19. Dezember 2025, wird die amtliche Publikation erneut veröffentlicht. Bei dem Präsidium der Rechnungsprüfungskommission wird nachstehend die korrekte Bezeichnung «neu» anstelle von «bisher» verwendet. Der Kanditat stellt sich «neu» als Präsident der Rechnungsprüfungskommission zur Wahl. Publikation der definitiven Wahlvorschläge für die Erneuerungswahl vom 8. März 2026 der Mitglieder von Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin bzw. Präsidenten für die Amtsdauer 2026 – 2030 (1. Wahlgang). Aufgrund der Veröffentlichung der provisorischen Wahlvorschläge vom 9. Dezember 2025 liegen nach Ablauf der Nachfrist für die am 8. März 2026 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gremien der politischen Gemeinde sowie deren Präsidien für die Amtsdauer 2026 bis 2030 folgende definitiven Wahlvorschläge (alphabethische Auflistung) vor: Name Vorname (Rufname)

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ Partei neu

Alder Ronald

1969

Dipl. Natw. ETH

Rüchligstrasse 9

Bauma ZH

bisher

GLP

Bonvin Serge

1968

Abteilungsleiter

Landhusweg 11

Crans-Montana VS und Ottenbach ZH

neu

parteilos

Als Hündelerin liebe ich gemeinsame Spaziergänge zum Beispiel Richtung Zwillikon, im Vitaparcours oder dem Jonenbach entlang. Im Rahmen meiner Kandidatur freue ich mich, mit euch unterwegs zu sein und nebst Politischem über alles Mögliche ins Gespräch zu kommen und vor allem auch den Hundespaziergang in vollen Zügen zu geniessen. Treffpunkte ab 2026 Mittwochs: Donnerstags: Samstags: Sonntags:

15 Uhr Parkplätze Vitaparcours Affoltern am Albis 8 Uhr Parkplätze an der Moosbachstrasse/Chalchofenstrasse (gegenüber UP Group) 14 Uhr Parkplätze Vitaparcours Affoltern am Albis 11 Uhr Parkplätze an der Moosbachstrasse/Chalchofenstrasse (gegenüber UP Group)

Yvonne Accorinti-Aeberli, Tannrütistrasse 21, yvonne@accorinti.ch, yvonne-accorinti.ch

Diethelm Ernst

1957

Inhaber Einzelfirma

Isenbergstrasse 10a

Schübelbach SZ

neu

parteilos

Niederer Marcel

1964

Bankfachmann

Pfaffächerstrasse 29

Zürich ZH

neu

parteilos

Noser Fanger Gabriela

1973

Dipl. Geografin

Rebweg 3

Glarus Nord GL

bisher

parteilos

Pfäffli Willy

1958

Kaufmann

Affolternstrasse 14

Zürich ZH

neu

parteilos

Töngi Armin

1963

Informatiker

Pfaffächerstrasse 51

Engelberg OW neu

parteilos

Zeder Franz

1961

Maschinen-Ing. HTL

Pilatusweg 13

Grosswangen bisher LU

FDP

Kandidatin als Stadtrat Bildung und als Präsidentin der Primarschulpflege, parteilos, Schulleiterin und Lehrperson. «Damit Bildung Früchte trägt»

Sockeye Wildlachs und weitere Wildfische aus Kanada Verkauf am Türlersee: www.eventundwerken.ch oder 079 297 38 20

Das Präsidium der Primarschulpflege ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Primarschulpflege gewählt.

Neujahrsblatt 2026

Präsident/in:

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern lädt Sie herzlich ein zum

Diethelm Ernst

1957

Inhaber Einzelfirma

Isenbergstrasse 10a

Schübelbach SZ

neu

parteilos

Noser Fanger Gabriela

1973

Dipl. Geografin

Rebweg 3

Glarus Nord GL

bisher

parteilos

5 Mitglieder und Präsident/in der Primarschulpflege Name Vorname (Rufname)

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ Partei neu

Burkart Daniela

1969

Sachbearbeiterin

Steinerstrasse 17a

Beinwil/ Freiamt AG

bisher

parteilos

Dubs Carmen

1973

Pädagogische Mitarbeiterin

Oberberg 1

Aesch b. Birmensdorf ZH

bisher

parteilos

1976

Geologe; Geoinformatiker

Weidstrasse 2

Sarnen OW

neu

parteilos

Schneider Brigitte

1962

Treuhänderin

Pilatusweg 23

Zürich ZH

bisher

parteilos

Schor Nadine

1982

Projektassistentin

Bachdolenstrasse 4

Zürich ZH

neu

parteilos

Schwarzenbach Wälti Gioia

1975

Naturwissenschaftlerin, Dr. sc. nat.

Pfaffächerstrasse 47

Thalwil ZH

bisher

parteilos

Naturwissenschaftlerin, Dr. sc. nat.

Pfaffächerstrasse 47

Thalwil ZH

bisher

parteilos

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Name Vorname oder Rufname

Jahrgang

Bänziger Ralph

1969

Informatiker

Engelwiese 6

Lutzenberg AR

bisher

parteilos

Lipp Dominique 1980

Treuhänder

Engelwiese 4

Hedingen ZH

neu

parteilos

Rech Pavlina

1970

Finanzen

Schürmatt 7

Aeschi b. Spiez BE

neu

parteilos

Riniker Bernhard

1973

Financial Controller

Pfaffächerstrasse 14b

Aarau AG und bisher Schinznach Dorf AG

parteilos

Schybli Nicole

1974

Angestellte Finanzwesen

Fuessmättli 9

Ottenbach ZH bisher

GLP

Financial Controller

Pfaffächerstrasse 14b

Beruf

Adresse

am Freitag, 2. Januar 2026, 16.00 bis ca. 17.30 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40 In Kurzvorträgen gehen die drei Referenten auf wichtige Eckpunkte ein: Fredi Räber, Mitautor bei der neuen Broschüre, sensibilisiert die Zuhörer für die titelgebende Frage «Wem gehört die Strasse?», Hans-Ulrich Meier überlegt sich mit Ihnen, wieso die Verkehrstriologie so gut in unsere Zeit passt und Lina Schwob findet auf dem Klavier die richtigen Töne, welche die Kurzreferate gekonnt umrahmen.

GGA Gemeinnützige Gesellschaft Des Bezirks Affoltern

Da brännt dä Baum! Samstag, 10. Januar 2026 ab 17:00Uhr

Präsident/in und 6. Mitglied im Gemeinderat 1975

Neujahrsanlass

Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch.

Fanger Lorenz

Schwarzenbach Wälti Gioia

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Heimatort

bisher/ Partei neu

vis a vis Friedhof Affoltern a.A. zwischenAffolternundZwillikon

Werded diä altä Christbäum verbrännt! Also … Diä altä Christbäum mitbringä, wänn vorhandä (oder vorherdeponierä)

und äs paar gmüetlichi Stunde erläbä. Mit Festwirtschaft

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1973

Gemüsegratin mit Hafer-Käse-Streusel Für 4 Personen Zutaten 2 EL 1 2 1 1 100 g 1 dl 1 dl 150 g

Butter Zwiebel, gehackt Rüebli, halbiert, in feinen Scheiben Knollensellerie, in kleinen Würfeln Lauch, halbiert,in feinen Scheiben Tiefkühl-Erbsen, aufgetaut Weisswein Gemüsebouillon Kräuterfrischkäse Salz, Pfeffer

70 g 50 g 50 g 120 g 2 EL

kalte Butter Mehl Haferflocken Reibkäse, z.B. Grana Padano Apfelessig Pfeffer, Muskat 180 g Crème fraîche 2 EL Schnittlauch, geschnitten

Zubereitung 1. Butter in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin andämpfen. Rüebli, Sellerie und Lauch dazugeben, 10 Minuten mitdämpfen. Erbsen dazugeben, mit Weisswein ablöschen und etwas einreduzieren. Bouillon und Frischkäse dazugeben, gut vermischen, würzen. Falls eine Gratinform verwendet wird, Gemüse in die vorbereitete Form geben. 2. Butter bis und mit Apfelessig von Hand zu Streuseln reiben, über dem Gemüse verteilen. 3. Im auf 170°C (Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten backen. Mit Crème fraîche und Schnittlauch servieren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, backen 25 Minuten

Präsident: Riniker Bernhard

Das heutige Rezept:

Aarau AG und neu Schinznach Dorf AG

parteilos

Die Urnenwahl wird am 8. März 2026 durchgeführt. In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen aller vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten erhalten eine Wahlanleitung. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Nachhaltig wirksam für Madagaskar

31. Dezember 2025 Gemeinderat Ottenbach

www.ades-solaire.org Solar- und Energiesparkocher

Spendenkonto Raiffeisenbank, CH62 8080 8002 5845 3013 5


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. Dezember 2025

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Der Milchsuppenstein des Zuger Künstlers Eugen Hotz von 1980 dient als Symbol für die Überwindung der Konfessionsgrenzen. (Bild Erika Schmid)

Symbol für das Überwinden von Konflikten Denkmäler im Bezirk Affoltern (4): Der Milchsuppenstein Bernhard Schneider «Das Spannungsfeld, das in früheren Jahrhunderten zwischen den beiden Seiten der Kantonsgrenze herrschte, ist glücklicherweise überwunden. Doch es ist gut, sich damit auseinanderzusetzen», schrieb der Kappeler Gemeindepräsident Martin Hunkeler im Vorwort zum 2023 erschienenen Buch «4000 Jahre Kappel am Albis im Überblick». Er selbst ist mit seiner Familie von Zug nach Kappel gezogen und wurde bereits zwei Jahre später in den Gemeinderat, sechs Jahre später zum Gemeindepräsidenten gewählt.

Schlacht auf dem Gubel oberhalb von Menzingen im Jahr 1531 die prägende Erinnerung an den Zweiten Kappelerkrieg gewesen, als einige hundert Männer aus den Berggemeinden ein reformiertes Heer überfielen, ein Massaker anrichteten und damit entschieden, dass die Stadt Zug katholisch blieb. Die demütigende Darstellung der unterlegenen Reformierten im Deckengemälde der Schlachtkapelle von 1781 zeigt, dass der Hass zwischen den Konfessionen auch ein Vierteljahrtausend nach den Kappelerkriegen noch uneingeschränkt loderte.

Helden- und Friedenslegenden Unterschiedliche Erinnerungskultur Dies wäre in früheren Jahrhunderten kaum zu bewerkstelligen gewesen. Der Zuger Historiker Jonas Briner hat in seiner Masterarbeit, die er unter dem Titel «Milchsuppe oder Blutbad?» publizierte, festgestellt, dass sich Zug erst im 20. Jahrhundert für die Legende der Kappeler Milchsuppe zu interessieren begann. In Zug sei die Erinnerung an die

Der Basler Historiker Georg Kreis stellte fest, dass die Heldenlegenden einerseits um das kriegerische Heldentum der Vorfahren rankten, beispielsweise Tell und Winkelried. Anderseits seien Legenden über Friedenshelden wie Bruder Klaus entstanden. Dazu zählt er auch die Geschichte der Kappeler Milchsuppe. Anders als die Heldenlegenden bauen die Friedenslegenden auf einem histori-

schen Kern auf: Tatsächlich wurde 1529 der Friede von Kappel geschlossen, der sich allerdings schon bald als kurzfristiger Waffenstillstand entpuppte. Nachdem sich Basel, Bern, Mülhausen und St. Gallen der Zürcher Reformation angeschlossen hatten, entschied sich Luzern nach anfänglichen reformatorischen Sympathien für den alten Glauben, um die katholischen Stände Uri, Schwyz und Unterwalden, die wichtigsten Lieferanten von Söldnern, hinter sich zu scharen.

deutschland in die Innerschweiz, die dort zu einer Hungersnot führte. Die Auseinandersetzung wurde wohl auch innenpolitisch befeuert, denn in den Inneren Orten waren 1529 nach wie vor reformatorische Bestrebungen im Gang. Nach der Verbrennung des reformierten Pfarrers Jakob Kaiser in Schwyz erklärte Zürich den fünf Orten der Christlichen Vereinigung den Krieg und zog seine Hauptmacht in Kappel zusammen. Zu ihnen gesellten sich Truppen der Stadt Bern.

Getreidesperre provoziert Hungersnot

Zwischen den Blöcken

Unter der Führung von Luzern schlossen die Waldstätte 1529 mit Zug und Habsburg ein Bündnis, die Christliche Vereinigung. Ziel war, gemeinsam gegen die reformierten Städte Bern, Zürich, Konstanz, St. Gallen, Biel, Mülhausen, Basel und Schaffhausen zu kämpfen, die sich zum Christlichen Burgrecht zusammengeschlossen hatten. Zürich verhängte als Reaktion auf den Zusammenschluss der Waldstätte mit Habsburg eine Getreidesperre für Importe aus Süd-

Glarus befand sich zwischen den beiden Blöcken, denn die Landsgemeinde hatte 1528 beschlossen, die Wahl einer der beiden Konfessionen den Kirchgemeinden zu überlassen. Der Glarner Landammann Hans Aebli versuchte nun, zwischen den beiden Heeren zu vermitteln. Ihm kam zugute, dass Bern wenig Interesse an einem Krieg weit abseits seiner Grenzen zeigte und Zürich drängte, in einen Kompromiss einzuwilligen. Zürich erreichte mit dem anschliessend geschlossenen Kappeler Landfrieden drei Ziele: Die fünf katholischen Orte erklärten sich bereit, das Bündnis mit Habsburg aufzugeben, sie mussten Zürich die Kriegskosten vergüten und gaben ihren Widerstand gegen reformatorische Bestrebungen in den gemeinen Herrschaften auf. Sollten sich die Waldstätte nicht an die Vereinbarungen halten, drohte Zürich, die Getreidesperre erneut zu verhängen. In zwei zentralen Punkten konnte sich Zürich nicht durchsetzen: Das Söldnerwesen blieb in den katholischen Gebieten erlaubt, die reformierte Predigt verboten. Der Kompromiss währte zwar nicht lange, denn er beruhigte die angespannte Lage kaum. Möglicherweise war es tatsächlich eine üppige Verpflegung, mit der die Zürcher den Abzug der Innerschweizer Söldner erwirkten, wie der verstorbene Zürcher Geschichtsprofessor Hans Conrad Peyer vermutete, nur war wohl die Überzeugungskraft von Wein und Fleisch grösser als diejenige von Milch und Brot.

ner in seinen Untersuchungen über die Reformationskriege in der Zuger Erinnerungskultur zum Schluss gekommen, dass Zug und die anderen katholischen Stände bis ins 20. Jahrhundert hinein der Gründung der Schweiz ablehnend gegenüberstanden und daher lieber der gewonnenen Schlachten gedachten als des Kompromisses von 1529. Zürich dagegen sah sich als Hegemonialmacht und wollte die Waldstätte befrieden. Die Milchsuppe war dafür ein passendes Symbol: Zürich zwingt seine Gegner nicht militärisch, sondern mit der Getreidesperre in die Knie – und diese sind

«Der symbolträchtige Milchsuppenstein in der Mitte zeigt, dass wir heute die jeweils andere Seite der Grenze als Ergänzung, nicht mehr als Gegensatz betrachten.» Martin Hunkeler

glücklich, wenn sie nur schon verpflegt werden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann die konfessionelle Polarisierung langsam zu weichen. Ein prägendes Symbol dafür ist das behauene Objekt «Kappeler Milchsuppe 1529» des Baarer Grafikers und Malers Eugen Hotz (1917– 2000), das 1980 einen Grenzstein zwischen Zürich und Zug ersetzte. Anstelle des Trennenden in der Geschichte symbolisiert der Stein das Gemeinsame – und dies zu einem Zeitpunkt, als beidseits der Grenze noch rund drei Viertel der Bevölkerung der jeweiligen Mehrheitskonfession angehörten. Seither hat sich das Verhältnis zwischen Zug und Kappel weiter entspannt, wie Martin Hunkeler feststellt: «Der symbolträchtige Milchsuppenstein in der Mitte zeigt, dass wir heute die jeweils andere Seite der Grenze als Ergänzung, nicht mehr als Gegensatz betrachten.»

Eine Zürcher Legende

Ob sich Albert Anker beim Malen dieses Bildes wirklich eine Milchsuppe vorstellte? Die Darstellung des Berners, der mehrere Semester protestantische Theologie studiert hatte, erinnert an ein Trinkgelage. Das Werk stammt von 1869, als der 1848 im Anschluss an den Sonderbundskrieg gegründete Bundesstaat Schweiz konfessionell noch radikal zweigeteilt war. (Bild zvg)

Die Legende der Kappeler Milchsuppe entstand später im reformierten Zürich und geht auf den Reformator Heinrich Bullinger zurück, der sie in seiner Reformationschronik von 1564 erwähnte. Demgegenüber ist der Zuger Jonas Bri-

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» Denkmäler aus der Region vor und erklärt ihre Bedeutung. (red)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. Dezember 2025

ÄMTLER NATIONALRÄTE MEINEN

Andri Silberschmidt, FDP, Affoltern

Wenn der Staat die Ausgaben nicht in den Griff bekommt, muss die Bevölkerung sparen Das Schuldenniveau der Schweiz ist mit 17,2 Prozent des BIP im internationalen Vergleich auf tiefem Niveau. Alles gut also? Mitnichten! Zwei Entwicklungen, welche die finanzielle Realität der nächsten Jahre prägen werden und die Schuldenlast in einem anderen Licht darstellen: Die Demografie: Die Alterung der Bevölkerung führt zu exponentiell steigenden Sozialausgaben. Wenn die Zahl der AHV-Bezüger aufgrund der demografischen Entwicklung steigt, nimmt auch die Belastung im Bundesbudget zu. Denn der Bundesbeitrag an die AHV ist gesetzlich festgeschrieben. Er beträgt fix 20,2 Prozent der Renten, welche die AHV jedes Jahr ausbezahlt.

Schon heute fliesst ein Drittel des Bundesbudgets direkt in die soziale Wohlfahrt; Tendenz stark steigend. Die Sicherheits- und Geopolitik: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeutete für Europa eine sicherheitspolitische Zäsur. Die Illusion des ewigen Friedens ist geplatzt. Damit uns die Schweizer Armee am Boden, in der Luft und im Cyber- sowie im Kommunikationsraum vor Gefahren schützen und im Verbund mit unseren Partnern agieren kann, muss sie gut ausgerüstet und alimentiert sein. Weil die Armee aber über Jahre sträflich vernachlässigt wurde und ihr vor dem Hintergrund der Friedensdividende wichtige Mittel entzogen wurden, erfüllt sie diese Anforderungen heute

nur ungenügend. Entsprechend gross ist der Nachrüstungsdruck. Die Kosten zur Wiedererlangung der Verteidigungsfähigkeit liegen schätzungsweise bei 40 Milliarden Franken bis 2040. Nun zurück zur Staatsverschuldung: Berücksichtigt man in der Schuldenbetrachtung die Demografie und die sicherheits- und geopolitischen Aspekte, zeigt sich ein deutlich anderes Bild: Unter Berücksichtigung der impliziten Verschuldung – also der künftigen Kosten des Staates aufgrund rechtlicher Verpflichtungen und politischer Zusagen wie des Bundesbeitrags an die AHV, einer 13. AHV-Rente oder der steigenden Gesundheitskosten – steigt die Verschuldung der Schweiz auf über 350 Prozent (!) des BIP an.

Vor diesem Hintergrund besonders besorgniserregend: Die Bundesausgaben werden bis 2029 um rund 18 Prozent wachsen. Der Wirtschaft wird für den gleichen Zeitraum aber nur ein Wachstum um die 8 Prozent vorausgesagt. Daraus resultiert ein strukturelles Ungleichgewicht: Der Staat wächst schneller als die Wirtschaft, die ihn finanziert. Was heisst das für die Politik und die Staatskasse? Neue Leistungen sind politisch schnell versprochen, ihre langfristige Finanzierung aber zunehmend unsicher. Die Schuldenbremse schafft zwar kurzfristig Stabilität in den Budgetbera-

tungen, ersetzt aber keine echten Strukturreformen. Leider hat die Mehrheit im Parlament bisher alle Anstrengungen der FDP zur nachhaltigen Sanierung der Sozialwerke abgelehnt. Auch das «Entlastungspaket 27» – das lediglich das Ausgabenwachstum bremst, von einem echten Sparpaket aber weit entfernt ist – hat das Parlament bis nahezu zur Unwirksamkeit zerpflückt. Für mich ist deshalb klar: Um die Bevölkerung vor höheren Steuern und Abgaben zu bewahren, muss der Staat abspecken. Bereits jetzt braucht es ein neues «Entlastungspaket 29» mit Strukturreformen und substanziellen Einsparungen.

Das war das Café Palaver 2025 Besucherrekord, spannende Impulse und ein Führungswechsel prägten das zweite Jahr des Cafés Palaver Jeden Montag im Monat war das Café Palaver 2025 wieder Begegnungsort für alle, die sich in ungezwungener Atmosphäre treffen und austauschen wollten. Die vielfältigen Gastreferenten und -referentinnen bereicherten die Nachmittage mit Einblicken in den Umgang mit Apps, Gedächtnistraining, Nachbarschaftshilfe und der generationsübergreifenden Digital-Unterstützung. Fredy Widmer hatte das Projekt seit seiner Gründung 2023 begleitet und mit sehr viel Engagement weiterentwickelt. Ihm gebührt seitens der Spitex Knonaueramt ein grosser Dank für seine Arbeit, die er als «Krönung meiner langjährigen sozialpsychiatrischen Tätigkeit» beschreibt. Aufgrund seiner Pensionierung übergab Widmer die Leitung des Cafés Palaver an Maja Brühlmann Taverna. Er sei glücklich, dass sie als langjährige Kollegin und Vorgesetzte dieses Herzensprojekt nun weiterführe, so Widmer. Gleichzeitig zog das Begegnungscafé von der Törlenmatt in Hausen in die nahegelegene Zwinglistube der reformierten Kirche. Ganz wichtig ist es sowohl Widmer wie auch Brühlmann Taverna: Weiterhin sind Menschen allen Alters und aller Konfessionen willkommen.

Gedächtnistraining traf Nerv Unter neuer Führung startete das Café Palaver also ins zweite Semester und verzeichnete alsbald einen kleinen Rekord: Das Gedächtnistraining im Oktober schien einen Nerv zu treffen. So gut

besucht war das Café Palaver in seiner zweijährigen Geschichte noch nie. Aktivierungsfachperson und Gedächtnistrainerin Priska Bill forderte die Teilnehmenden vor Ort mit konkreten Übungen heraus. Die körperliche und geistige Bewegung tat offensichtlich gut und machte Spass.

«Digi-Träff» kommt gut an Ein kleinerer Kreis, aber nicht weniger intensiv, war der Austausch zwischen Jugendlichen des Lebenslernorts Hausen und den Palaver-Gästen im «Digi-Träff». Egal welche Probleme mit dem Smartphone, Tablet oder Computer: Die Jugendlichen standen Rede und Antwort und halfen der älteren Generation, eine Lösung zu finden. Der Jahresabschluss gestaltete sich passend zur Jahreszeit besinnlich. Anfang Dezember – dem letzten «Palaver» im 2025 – spielten drei Primarschüler ein musikalisches Ständchen mit Xylofon und Gesang. So nahm das ereignisund erfolgreiche 2025 ein gelassenes und hoffnungsvolles Ende. Vorbei ist es noch lange nicht: Am 5. Januar geht es bereits weiter mit der ersten Ausgabe des Cafés Palaver 2026. Mona Martin, Spitex Knonaueramt Kommende Daten: 5. Januar, 2. Februar, 2. März,

Gedächtnistrainerin Priska Bill animierte die zahlreich erschienenen Palaver-Besuchenden zum Mitmachen. (Bild zvg)

13. April, 4. Mai, 1. Juni, jeweils von 13.30 bis 17 Uhr in der Zwinglistube an der Schulstrasse 1 in Hausen. Mehr Informationen auf www.spitexka.ch

Eine Jugendliche des Lebenslernorts Hausen hilft beim «Digi-Träff» einem älteren Gast des Cafés Palaver. (Bild Maja Brühlmann Taverna)

Projektleiter seit erster Stunde Fredy Widmer (in der Mitte) übergibt die Führung an Maja Brühlmann Taverna (links). Rebecca Löschinger (r.) bleibt dem Café Palaver erhalten. (Bild zvg)


Bezirk Affoltern

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«Sicherheit und Tiefgang bei Hochwasser» «Mamaglück auf dem Setzihof – weil die kleinen ‹Dinge› des Lebens so wichtig sind», sagt Andrea Küper zum Bild oben links. Und zum Bild oben rechts meint die passionierte Fotografin aus Aeugst: «Die Reuss kommt näher – fast hätte es nasse Füsse gegeben, um den optimalen Schnitt beim Fotografieren zu erhalten.»

«Es begann mit ritsch – ratsch – klick!» Andrea Küper aus Aeugst zeigt eine Auswahl ihrer Bilder Florian HoFer

Ämtler Fotografinnen und Fotografen Auf dieser Seite präsentiert der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Fotos, die eine Person aus dem Säuliamt gemacht hat. Die Seite wird gemeinsam mit der Redaktion gestaltet. Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch Interesse daran, Ihre fotografischen Aufnahmen an dieser Stelle zu präsentieren – oder kennen Sie jemanden? Gerne können Sie sich bei der Redaktion melden. Man muss dazu kein Berufsfotograf sein. Schreiben Sie uns an: redaktion@affolteranzeiger.ch Wir melden uns bei Ihnen. (red)

«Passiflora»

Andrea Küper wurde das Fotografieren sozusagen unter den Weihnachtsbaum gelegt. «Bei mir begann das Interesse mit einer Pocketkamera, die meine Eltern mir in den 70ern zu Weihnachten schenkten. Ritsch – ratsch – klick! So spannte man früher den Pocketfilm, bevor man auf den grossen, roten, runden Knopf zum Auslösen drückte. Ein aufsteckbarer Würfelblitz war das sogenannte Highlight. Ich war immer glücklich, wenn ich einen 24er-Film geschenkt bekam, und wählte sehr sorgsam meine Motive aus», erinnert sie sich zurück. Danach folgte eine kleine, handliche Kamera mit Zoom, bevor eine Spiegelreflexkamera und einige Stunden in der Dunkelkammer zum Entwickeln der Bilder ins Spiel kamen. Es folgten eine

Digitalkamera und schliesslich das Handy. «Ich mache derzeit viele Bilder damit, obwohl ich das Einstellen der richtigen Blende und Verschlusszeit vermisse.» Von ihren Wanderungen durch Wald, Wiese und Berge bringt sie immer ein paar Megapixel mit. Dabei kommt es ihr zugute, dass sie mit ihrer Familie über der Nebelgrenze wohnt, was immer einen spektakulären Blick verspricht. Aber: «Mir ist auch wichtig, Fotos aus einer anderen Perspektive zu machen. So liege ich schon mal im Gras, um auf Augenhöhe mit den Kleinstlebewesen zu sein.»

«Undurchsichtig» Es kommt auf den Standpunkt an. «Frühmorgens, wenn die Sonne den Nebel langsam auflöst, entstehen solche speziellen Bilder.»

«VerLAUFEN»

Farbexplosion einer Passionsblume. «Das war die Schnecke auf ungewöhnlichem Terrain. «Rätseleinzige Blüte bis Oktober an meiner Kletterpflan- haft, wie es die Schnecke bis auf die Tessinerpalze zu Hause.» me geschafft hat.»

«Frost statt Frust» Eiskalt erwischt. «Es ist wirklich zauberhaft, wenn die ersten kalten Nächte den Tau gefrieren lassen.»


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Bezirk Affoltern

Mettmenstetten – gemeinsam unterwegs in die Zukunft Liebe Mettmenstetterinnen und Mettmenstetter, das Jahr 2025 zeigt: Unsere Gemeinde entwickelt sich dynamisch und bleibt zugleich menschlich und nahbar. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen, Ihr Engagement und die vielen Begegnungen, die Mettmenstetten zu einem lebendigen Zuhause machen. Mit besonderer Freude widmeten wir uns auch einer kleinen Perle im Dorfkern. Der in Zürich wohnhafte Bürger Fritz Kleiner liess das frühere Gebäude der Sonntagsschule abbrechen und errichtete dort einen Brunnen mit einer fröhlichen Kindergruppe aus Bronze von Bildhauer Walter Hürlimann, den er seiner Gemeinde als Erinnerung an seine Kindheit schenkte. Um diese Anlage aufzuwerten, sprach der Gemeinderat einen Kredit von 20 000 Franken, damit der Platz für die Bevölkerung einladender und offener gestaltet werden konnte. Ein Schwerpunkt lag 2025 auf unserer Schule. Die Schülerzahlen wachsen weiter, gleichzeitig besteht bei den Schulhäusern Gramatt 1, Primarschule Dorf und Kindergarten Dorf erheblicher Sanierungsbedarf. Damit wir auch künftig genügend und zeitgemässen Schulraum anbieten können, beantragten Primarschulpflege und Gemeinderat den Neubau eines Schulgebäudes für zwölf Klassen – vier Kindergarten- und acht Primarklassen – auf dem heutigen Standort des Kindergarten-Pavillons. Der Projektierungskredit von 610000 Franken ermöglicht eine Gesamtleistungssubmission, bei der ein Gesamtteam Planung und Ausführung aus einer Hand erbringt. Bereits im Sommer durften

Vreni Spinner, Gemeindepräsi­ dentin Mettmenstetten. (Bilder zvg) wir ein erstes Etappenziel feiern: Am Sonntag, 6. Juli 2025, fand zwischen 12 und 17 Uhr die Eröffnungsfeier des neuen Schulmodulbaus statt. Eingeladen waren alle Familien, deren Kinder ab Sommer im neuen Gebäude den Kinder-

«Ein Schwerpunkt lag 2025 auf unserer Schule.»

garten besuchen, ebenso sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner, die mit ihren Steuern dieses Schulhaus ermöglicht hatten. Damit das Schulfest sicher, entspannt und umweltfreundlich verlief, kamen viele zu Fuss oder mit dem Velo. Das Jahr 2025 führte uns auch vor Augen, wie verletzlich Menschen und Orte sind. Ein verheerender Bergsturz traf Ende Mai das Dorf Blatten VS schwer und zerstörte weite Teile dieser Berg-

gemeinde. Um die Betroffenen zu unterstützen, überwies die Gemeinde Mettmenstetten 2000 Franken an die Schweizer Berghilfe – ein Zeichen der Solidarität, das uns als Gemeinde besonders am Herzen lag. Wichtig war uns auch der Blick auf unsere Geschichte. Mit dem Verein Dorfgeschichte Mettmenstetten schloss der Gemeinderat eine Leistungsvereinbarung ab, welche Aufgaben, Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen sowie die finanzielle Unterstützung regelt. Die Gemeinde verdoppelte Mitglieder- und Gönnerbeiträge bis 1500 Franken; die auf fünf Jahre befristete Vereinbarung förderte sowohl die Eigenständigkeit des Vereins als auch sein Engagement für die Bevölkerung. Einen zentralen Stellenwert hatte schliesslich die künftige Entwicklung unseres Siedlungsraums. Der Gemeinderat schloss die notwendigen Anpassungen der Bau- und Zonenordnung an das revidierte Planungs- und Baugesetz ab. Neben der Harmonisierung von Baubegriffen und Messweisen wurden der überkommunale Ortsbildschutz mit einer eigenen Kernzone in Rossau und im Oberdorf, die klimaangepasste Siedlungsentwicklung sowie – wo erlaubt – massvolle Erleichterungen in der Bauweise berücksichtigt. An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 20. Oktober 2025 beschlossen die Stimmberechtigten diese wichtigen Grundlagen für das Bauen und Wohnen in Mettmenstetten. Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten

Blick auf 20 Jahre Gemeinderat Mit der zu Ende gehenden Legislatur möchte ich nicht bloss auf das vergangene Jahr zurückblicken, sondern auf meine insgesamt zwanzig Jahre im Gemeinderat, davon acht Jahre als Gemeindepräsident. Zum Start als Gemeinderat war die Gemeinde noch als politische und Schulgemeinde getrennt. Während dieser ersten vier Jahre war das Hauptthema die Vorbereitung zur Einheitsgemeinde auf die nächste Legislatur. Die Umsetzung dazu erfolgte erfolgreich, da sowohl die Schulpflege wie auch der Gemeinderat sich über diesen Schritt einig waren. Die Einführung der Einheitsgemeinde bedeutete aber auch eine Umstellung im Gemeinderat. Die vorgängig fünf Aufgabenressorts mussten auf vier Personen verteilt werden, da neu der Schulpflegepräsident automatisch im Gemeinderat als fünftes Mitglied Einsitz nahm. Es war nicht nur der Wechsel zur Einheitsgemeinde, welcher den Gemeinderat und die Verwaltung ständig vermehrt forderte, es waren auch die immer komplexeren Projekte und Aufgaben, die vom Kanton auf die Gemeinden übertragen wurden. So hatten wir uns entschlossen, die Gemeindeordnung und die Geschäftsordnung neu zu umschreiben und in Kraft zu setzen. Durch diese Anpassungen wurde an der Gemeindeversammlung 2022 der Gemeinderat von fünf auf sieben Mitglieder aufgestockt. Dies bedeutete aber nicht nur eine Entlastung der einzelnen Gemeinderatsmitglieder. Durch zwei zusätzliche Personen im

Gemeinderat werden auch mehr Ideen diskutiert und neue Projekte angegangen, die von den Verwaltungsmitarbeitenden umgesetzt werden müssen. Dies, und vor allem die stetig steigenden Aufgaben und die dazu notwendi-

«Seit meinem Beginn im Gemeinderat 2006 hat sich die Bevölkerung um ein Drittel vergrössert.» gen Umstrukturierungen fordern mehr Personal in der Verwaltung, um möglichst alle Projekte und Tagesgeschäfte erfolgreich bearbeiten zu können. Seit meinem Beginn im Gemeinderat 2006 hat sich die Bevölkerung um ein Drittel von rund 3000 auf 4000 Ein-

Ruedi Fornaro, Gemeinde­ präsident Hedingen. (Bild zvg)

wohner vergrössert. Als Gemeindepräsident hat man seine Ressortzuteilung als solche, aber ich verstand es als meine Aufgabe, mich in sämtlichen Ressorts auszukennen und einzusetzen. Das bedingt jedoch enormes Engagement, das ich in all den Jahren mit viel Freude und Herzblut eingebracht habe. Da ich mein ganzes Leben in Hedingen verbracht habe, die Gemeinde auch durch viele andere Tätigkeiten sehr gut kenne und im Gemeinderat verschiedene Ressorts führen konnte, war dieser Anspruch für mich keine Pflicht, sondern eine Überzeugung. Der Bürde der Verantwortung war ich mir stets bewusst, denn ich wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern gewählt, und somit setzte ich mich stets demokratisch für die Gemeinde ein. Auch in der kommenden Legislatur folgen neue Herausforderungen wie zum Beispiel die neue Zusammenstellung in den Behörden und die Zentrumsplanung, welche hoffentlich zukunftsorientiert entwickelt werden kann. Es darf dazu verschiedene Meinungen und Ideen geben, doch letztendlich muss das Vorhaben zusammen mit den Grundeigentümern und den kantonalen Behörden planbar sein. Ich danke der Bevölkerung für das Vertrauen, das sie mir während der vergangenen 20 Jahre geschenkt hat, und wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Ruedi Fornaro, Gemeindepräsident Hedingen

Unerfülltes und Erreichtes in Affol Kurz vor Weihnachten nach meinem Einkauf für die Festtage kam es zu einem kurzen Gespräch mit einem mir nicht bekannten Einwohner, wie ich es in meinem Amt oft erlebe. Er hätte noch einen letzten Wunsch an die Stadt. Es wäre einfach schön, wenn wir ein Hallenbad bauen würden. Er kenne so viele, die diesen Wunsch mit ihm teilen würden.

Unerfüllte Wünsche Gleich schob er nach, dass er schon wisse, dass das wegen der Finanzlage der Stadt schwierig sei, aber schön wäre es schon. Viel musste ich dazu nicht sagen. Beim Weitergehen musste ich schmunzeln. So kurz vor Weihnachten darf man Wünsche haben, und es wäre schön, wenn plötzlich unter dem städtischen Weihnachtsbaum ein Couvert liegen würde mit dem nötigen Kleingeld für ein Hallenbad. Doch wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass auch an

Weihnachten nicht immer alle Wünsche in Erfüllung gehen.

Spannendes und intensives Jahr In dieser Silvesteraufgabe sind wir Gemeindepräsidien aufgefordert, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Was haben wir erreicht, und was bleibt noch offen für die Zukunft? Die Legislatur 2022 bis 2026 neigt sich ja schon langsam dem Ende zu, und man spürt auch, dass wir uns in einem Wahljahr befinden. 2025 war ein spannendes und intensives Jahr. So konnten wir vor den Sommerferien das Bildungsgebäude an der Breitenstrasse der Primarschule als Benutzerin übergeben. Das Haus begann, sich mit Leben zu füllen. Was als Kindergartengebäude in die Planung ging, dient heute Kindergartenkindern und Erstklässlern als Schulhaus. Auch die Tagesbetreuung hat neue Räume beziehen dürfen. Diese Entwicklung zeigt einmal mehr sehr

Eveline Fenner, Stadtpräsidentin Affoltern. deutlich, wie wichtig es ist, dass in der Planung eine flexible Nutzung beachtet wird, weil sich die Bedürfnisse während der Nutzungsdauer ändern können. Eine funktionierende Abwasserreinigungsanlage (ARA) zu haben, ist vermutlich für die Menschen in der Schweiz eine Selbst-

Ämtler Gemeindepr Gemeindepräsidenten Viel Arbeit hinter den Kulissen Auch dieses Jahr blicken wir auf ein ereignisreiches 2025 zurück, in dem hinter den Kulissen wieder viel gearbeitet wurde. Ein grosses Thema war die Überarbeitung der Abfallverordnung. Wie Sie sicher schon im Affolter Anzeiger gelesen haben, gab es in einigen Gemeinden bereits grössere Diskussionen dazu. Wir hoffen, dass wir aus diesen Erfahrungen lernen können. Die Diskussionen sind noch nicht abgeschlossen, und der Gemeinderat hat bislang noch kein endgültiges Konzept verabschiedet. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieses Konzept im Verlauf des nächsten Jahres vorliegen wird. Schlussendlich werden Sie an einer Gemeindeversammlung darüber abstimmen können.

Für was ist der «Steinhaufen»? Ein weiteres Thema war die Erneuerung der Buchsbäume rund um das Gemeindehaus, die stark vom Zünsler befallen waren. Dabei wurde auch die Gestaltung der Umgebung des Gemeindehauses überarbeitet. Viele Veränderungen sind bereits umgesetzt, aber einige Dinge werden erst im kommenden Jahr abgeschlossen. Eine häufig gestellte Frage ist: Was ist eigentlich der «Steinhaufen» vor dem Gemeindehaus? Dieser dient der Förderung der Biodiversität. Wärmeliebende Tiere wie Eidechsen, Blindschleichen und Amphibien finden hier Verstecke und Unterschlupfmöglichkeiten. Auch die angrenzende Sandinsel bietet Lebensraum für bodennistende Insekten, wie zum Beispiel Wildbienen und Spinnen. Die Abteilung Bau und Infrastruktur hat beide Projekte mit Schildern versehen, um die Be-

deutung und den Schutz dieser Lebensräume zu verdeutlichen. Ausserdem wurde das Projekt der LED-Strassenbeleuchtung weitergeführt. Es ist bereits so weit fortgeschritten, dass im nächsten Jahr nur noch die letzten Strassenabschnitte umgerüstet werden müssen.

Überarbeitung der BZO Ein weiteres grosses Projekt, das derzeit von der Bauabteilung bearbeitet wird, ist die Überarbeitung unserer Bau- und Zonenordnung (BZO). Die bestehende BZO wurde bereits 1995 vom Souverän angenommen, seither gab es lediglich kleinere Anpassungen. Vom Amt für Raumentwicklung wurde in Aussicht gestellt, die jüngste Teilrevision der BZO unter Beachtung einiger Auflagen zu genehmigen. Haben Sie gewusst, dass der Sportplatz Moos neben dem FCWB auch einen erfolgreichen

Katrin Röthlisberger, Gemeinde­ präsidentin Wettswil. (Bild zvg)

Streethockey-Club beheimatet? Die Junioren des Clubs sind mehrfache Schweizer Meister und Cupsieger in verschiedenen Altersklassen, und das erste Team spielt in der höchsten Liga der – der National League, weshalb der Streethockeyplatz dringend saniert werden muss. Neben altersbedingten Schäden gibt es auch Vorgaben des Verbands zu Grösse, Beleuchtung und Ausstattung des Spielfeldes. Damit der Club weiterhin in dieser Liga spielen und Heimspiele ausrichten kann, muss der Platz entsprechend angepasst werden. Der Club hat bereits aktiv nach Sponsoren gesucht, benötigt aber auch Unterstützung von den Unteramtsgemeinden. Ende November hatten Sie die Möglichkeit, über die Nutzungsplanung im Rahmen des Quartierplanverfahrens Weierächer-Grabmatten abzustimmen. Auch wenn der Vorschlag des Gemeinderats nicht angenommen wurde, freuen wir uns, dass wir nun Planungssicherheit haben – auch weil der Stimmrechtsrekurs, der vor der Abstimmung eingereicht wurde, inzwischen zurückgezogen wurde. Wir werden das Quartierplanverfahren weiter vorantreiben und voraussichtlich Anfang 2027 die zweite Abstimmung durchführen. Zum Schluss freut sich der Gemeinderat darauf, Sie alle beim diesjährigen Neujahrsapéro begrüssen zu dürfen. Zum ersten Mal wird dieser Anlass gemeinsam mit der Neuzuzügerbegrüssung stattfinden. Wir wünschen Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr! Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin Wettswil


Mittwoch, 31. Dezember 2025

ltern verständlichkeit. Doch auch eine solche Anlage lebt nicht ewig. Der Urnenentscheid macht es möglich, die ARA in Zwillikon in den nächsten zehn Jahren komplett zu erneuern. Es ist vermutlich die grösste Investition, die Affoltern zusammen mit den Vertragsgemeinden je getätigt hat. Doch wir sind sehr dankbar, dass wir dieses Projekt nun schrittweise an die Hand nehmen dürfen. Damit wird die Abwasserreinigung auch für kommende Generationen wieder zur Selbstverständlichkeit. Die Freude über das deutliche Resultat für das neue Sportinfrastrukturgebäude und die Sanierung der Anlage Im Moos war leider von kurzer Dauer. Eine Stimmrechtsbeschwerde wurde erstinstanzlich gutgeheissen und ist zurzeit beim Verwaltungsgericht hängig. Wir sind gespannt, ob es eine erneute Abstimmung brauchen wird. Trotz Steuersenkung ab 2025 konnten wir im Dezember ein

Maschwanden: Aufruf zur Mitwirkung Budget 2026 präsentieren, das einen Ertragsüberschuss von rund 2.5 Millionen Franken zeigte. Was das schöne Bild jedoch trübt, sind die vielen Investitionen, welche zu einer Neuverschuldung führen werden. Hier eine gute Balance und Lösungen zu finden, wird

«Der Stadtrat hat auch im vergangenen Jahr wieder Hunderte von Geschäften beraten.» auch die kommende Legislatur prägen. Es bleibt spannend und herausfordernd. Der Stadtrat hat auch im vergangenen Jahr wieder Hunderte von Geschäften beraten, dies auch dank einem Team von starken Mitarbeitenden, die jeden Tag ihr Bestes geben, damit Geschäfte gut ausgearbeitet sind und das Tages-

geschäft erledigt wird. Zum Schluss bleibt mir nur noch der Dank an die Bevölkerung, die uns immer wieder auch das Vertrauen ausspricht und uns mit konstruktiver Kritik anspornt, hinzuschauen und nach guten Lösungen zu suchen.

Vieles bleibt im Verborgenen Dankbar bin ich, wenn ich sehen kann, wie viele unsere Stadt lebenswert machen. Sei dies durch nachbarschaftliche Hilfe, Engagement in Vereinen, Integrationshilfe für Menschen, welche nicht in der Schweiz geboren wurden. Vieles bleibt im Verborgenen, macht aber für die Menschen, die davon profitieren, einen grossen Unterschied im Alltag. Ich hoffe, dass auch im kommenden Jahr die Menschen im Zentrum stehen in unserer Stadt. Eveline Fenner, Stadtpräsidentin Affoltern

räsidentinnen und zum Jahreswechsel Obfelden auf Kurs: Rückblick 2025 – Ausblick 2026 Das Jahr 2025 war für Obfelden ein intensives und forderndes Jahr. Selten zuvor liefen so viele grosse und komplexe Projekte gleichzeitig. Sie haben die Gemeindeverwaltung, den Gemeinderat und alle Beteiligten stark in Anspruch genommen – organisatorisch, personell und finanziell. Gleichzeitig galt es, das Tagesgeschäft unserer dynamisch wachsenden Gemeinde mit der gewohnten Sorgfalt und Qualität sicherzustellen.

Mehrere prägende Vorhaben Zu den prägenden Vorhaben gehörten die weitere Planung des Postareals, der Anschluss unserer ARA an die ARA Reuss-Schachen Merenschwand, die Schulraumplanung, der Modulbau für die Kinderkrippe, die Überarbeitung des Projekts Ortsdurchfahrt Obfelden sowie die Planung zur Erweiterung des Zendenfreis. Jedes dieser Projekte für sich ist anspruchsvoll. In ihrer Gleichzeitigkeit verlangten sie allen Beteiligten viel ab – von der Planung über politische Entscheide bis hin zur Umsetzung und Kommunikation. Mein Dank gilt den Mitarbeitenden der Verwaltung, meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat sowie allen externen Partnern für ihren grossen Einsatz und ihre hohe Professionalität. Ein weiterer Dank gilt auch der Bevölkerung von Obfelden, welche an der letzten Gemeindeversammlung alle acht Traktanden gutgeheissen hat und so ihre Wertschätzung und ihr Vertrauen in unserer geleisteten Arbeit ausgedrückt hat. Neben diesen sichtbaren Pro-

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jekten lief im Hintergrund eine ebenso wichtige, wenn auch weniger wahrnehmbare Arbeit: eine umfassende Reorganisation der Zuständigkeiten innerhalb des Gemeinderates und der ihm unterstellten Abteilungen. Die bisherige Struktur führte dazu, dass einzelne Gemeinderätinnen und

«Ziel ist eine klarere, effizientere und ausgewogenere Organisation mit klar definierten Zuständigkeiten und Aufgaben.» Gemeinderäte eine sehr hohe Arbeitslast trugen, da sie mehrere Abteilungen zu führen haben. Zugleich müssen einzelne Abteilun-

Stephan Hinners, Gemeindeprä­ sident Obfelden.

gen an mehr als einem Gemeinderat rapportieren. Diese Ungleichgewichte und Doppelspurigkeiten wollen und werden wir beheben. Ziel ist eine klarere, effizientere und ausgewogenere Organisation mit klar definierten Zuständigkeiten und Aufgaben. Die neue Struktur wird nach den kommenden Gesamterneuerungswahlen umgesetzt und soll die Führung unserer Gemeinde nachhaltig stärken. Der Blick nach vorne zeigt: Auch 2026 wird kein ruhiges Jahr. Der Gemeinderat wird gezwungen sein, klare Prioritäten zu setzen. Nicht alle Projekte können und wollen wir – auch aus finanziellen Gründen – gleichzeitig vorantreiben. Qualität, Nachhaltigkeit und die finanzielle Stabilität unserer Gemeinde sollen dabei weiterhin leitend sein. Hinzu kommt, dass sich der Gemeinderat personell verändern wird. Die bevorstehenden Wahlen markieren einen wichtigen Moment für unsere Gemeinde. Ich freue mich auf einen spannenden, engagierten und fairen Wahlkampf, in dem unterschiedliche Ideen und Vorstellungen Platz haben sollen. Obfelden steht vor grossen Aufgaben, aber ebenso vor grossen Chancen. Wenn wir Prioritäten setzen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken, bin ich überzeugt, dass wir die Zukunft unserer Gemeinde weiterhin erfolgreich gestalten können. Stephan Hinners, Gemeindepräsident Obfelden

Das erste Jahr der Dorfstrassenbaustelle ist bald vorbei. Neben vielen erwartbaren Problemen tauchten auch mehrere Überraschungen und Verzögerungen auf. Die Dörflibrücke konnte kurz vor Weihnachten eröffnet werden und erleichtert die Zufahrt ins Dörfli. Momentan ist Pause auf der Baustelle. Ab dem 12. Januar wird die Dorfstrasse im oberen Teil komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Danach ist der Schwerpunkt der Baustelle am Kreuzrai. Bis im Sommer sollte alles fertig sein. Trotz externer Bauleitung und Bauführung fiel für die Gemeindeverwaltung viel Arbeit an. Details mussten geklärt werden, und Vermittlungsarbeit zwischen den verschiedenen Parteien war immer wieder nötig. Maschwanden 2030: das zweite grosse Projekt im vergangenen Jahr. Nach mehreren Gesprächen im Gemeinderat und mit der Gemeindeverwaltung erschienen Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft von Maschwanden. Der Gemeinderat entschied sich Anfang Sommer, das Projekt Zukunft Maschwanden zu starten. Eine geeignete externe Unterstützung zu finden, war die erste Aufgabe. Mit Esther Maurer und Andreas Hurter führten wir vor den Sommerferien erste Gespräche und konnten sie für die Projektbegleitung gewinnen. Mit der ersten Projektsteuergruppensitzung am 8. September starteten wir das Projekt. Maschwanden 2030. Mit der Co-Projektleitung, Chantal Nitschké und Sonja Rothert, wurde viel

Ernst Humbel, Gemeindepräsi­ dent Maschwanden. geplant und vorbereitet. Seit dem 3. November informieren wir die Bevölkerung an Tisch- und Standgesprächen über das Projekt. Wir wollen möglichst viele Leute motivieren, sich an der Zukunft von Maschwanden zu beteiligen. Das Ziel ist, möglichst viele Meinungen aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Am 29. Januar starten wir mit dem Workshop 1: Lebensqualität und Teilhabe an der Dorfgemeinschaft. Das Zusammenleben im Dorf, Dorfvereine, soziale Beziehungen sind die Themen an diesem Abend. Der Workshop 2: Optimierung der Infrastruktur und der gemeindeeigenen Aufgaben. Wie optimieren wir die Finanzen und Liegenschaften, welche Aufgaben können wir anders lösen,

das sind Themen am 11. Februar. Im Workshop 3: Attraktive Perspektiven durch Veränderung am 5. Februar, versuchen wir, einen Blick in die Zukunft von Maschwanden zu werfen. Welche Potenziale finden wir, aber auch, welche Stärken wollen wir erhalten? Das sind die Fragen. Ich bin überzeugt, Maschwanden findet einen guten Weg in die Zukunft. Wir sind aber angewiesen auf die Mitwirkung von zahlreichen verschiedenen Personen. Nutzen Sie die Gelegenheit, und melden Sie sich bis am 9. Januar für einen oder mehrere Workshops, jeweils um 18 Uhr, an. Wir freuen uns auf Sie. Am Samstag vormittag, 28. März, fassen wir alles an der Grossgruppenkonferenz, zu der wiederum alle herzlich eingeladen sind, zusammen. Wir sind gespannt auf die Aussagen und Ergebnisse dieses Prozesses. Laut Projektfahrplan Maschwanden 2030 wird anschliessend ein Masterplan erarbeitet und erste Projekte zur Realisierung vorbereitet. Ich bedanke mich vielmals bei allen Personen, die sich für Maschwanden einsetzen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und konstruktive Ideen im 2026. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen allen alles Gute. Ich hoffe, dass Sie viele positive Energien erhalten werden und glückliche Momente Sie erfreuen werden. Ernst Humbel, Gemeindepräsident Maschwanden

Effizienter Gemeindebetrieb und abgeschlossene Projekte Das Jahr 2025 liegt bereits wieder hinter uns, die Legislaturperiode 2022 bis 2026 geht mit raschen Schritten ihrem Abschluss entgegen und meine Amtszeit als Gemeindepräsidentin biegt in die Zielgerade ein. Für mich persönlich bedeutet dies den Endspurt einer intensiven und erfüllenden Zeit. Mit Freude blicke ich zurück auf die vergangenen Jahre, in denen wir in der Gemeinde gemeinsam viel bewegt haben. Zugleich nehme ich das letzte halbe Jahr mit Engagement in Angriff, um die begonnenen Projekte konsequent weiterzuführen und einen geordneten Übergang zu gestalten. Die Gemeindeverwaltung ist gut eingespielt und hat sich auch 2025 als verlässlicher Dienstleister erwiesen. Der Gemeindebetrieb läuft stabil und effizient, die Mitarbeitenden setzen sich täglich mit grossem Engagement für die Anliegen der Bevölkerung ein. Ich stelle gerne fest: Unsere Verwaltung ist ein Partner für die Bevölkerung. Auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde dürfen wir zufrieden sein. Die Entwicklung der Gemeinde ist positiv, wir sind auf Kurs. Zahlreiche Projekte wurden im vergangenen Jahr verwirklicht oder haben wichtige Meilensteine erreicht. Die Teilrevision der Bauund Zonenordnung sowie die Gesamtrevisionen der Siedlungsentwässerungsverordnung und des Wasserversorgungsreglements haben uns gefordert. Mit den Revisionen sind wir für die künftigen Entwicklungen gut gerüstet. Die Genehmigung an der Gemeindeversammlung im Dezember hat mich sehr gefreut. Die Zentrumsplanung Dorfmitte konnte von-

seiten der Gemeinde abgeschlossen werden. Die Sporthallenplanung ist auf Kurs. Auch die Planung des neuen Werkgebäudes ist so weit fortgeschritten, dass im Frühjahr mit dem Bau begonnen

«Für mich persönlich bedeutet dies den Endspurt einer intensiven und erfüllenden Zeit.» werden kann. Im Hochwasserschutzprojekt Haselbach wurden unter der Leitung des Awel Varianten erarbeitet. Der Busbetrieb nach Cham wurde definitiv eingeführt und die Buslinie wird nun sogar bis Rotkreuz geführt. All diese Projekte zeigen, wie wichtig vorausschauendes Handeln ist, um unsere Gemeinde nachhaltig zu entwickeln. Neben den Bau- und Infrastrukturprojekten gab es auch viele erfreuliche Entwicklungen im Alltag. Unsere Bibliothek wird rege besucht und ist ein Ort der

Esther Breitenmoser, Gemeinde­ präsidentin Knonau.

Begegnung. Der Schulbetrieb läuft wie gewohnt zuverlässig, getragen von engagierten Lehrpersonen. Auch dieses Jahr fanden wieder zahlreiche Veranstaltungen der Kulturkommission, der Bibliothek und der Vereine sowie Anlässe für die Seniorinnen und Senioren statt. Ich schätze dieses Engagement sehr und hoffe, dass wir weiterhin darauf zählen können. All diese Ziele könnten wir nicht erreichen, ohne die Menschen, die sich mit Engagement für unsere Gemeinde einsetzen: Mitarbeitende, Vereinsmitglieder, Freiwillige und Behördenmitglieder. Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank. Ihr Engagement und Ihre Unterstützung machen unsere Gemeinde lebendig und stark. Ich hoffe auch, dass der Kontakt und der Informationsaustausch mit den Bezirksgemeinden weiterhin gepflegt werden, damit sich bietende Chancen genutzt werden können. Zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen und Ihren Familien von Herzen Gesundheit, Freude und Zuversicht. Möge das neue Jahr 2026 Ihnen Glück und Erfüllung bringen. Für unsere Gemeinde wünsche ich mir, dass der eingeschlagene Kurs weitergeführt wird – mit Mut, Offenheit und Zusammenhalt. Es war mir eine Ehre, in den vergangenen Jahren Gemeindepräsidentin von Knonau zu sein. Mit ein wenig Stolz und Dankbarkeit übergebe ich Mitte 2026 das Amt in neue Hände und freue mich, das Geschehen in unserer Gemeinde auch künftig als Bürgerin begleiten zu dürfen. Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin Knonau


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Stallikon: 2025 brachte wichtige Endlich konnten die Entscheidungen für die Zukunft Baumaschinen auffahren Der Planungskredit von 2.42 Millionen Franken für die Erweiterung des Schulhauses Pünten sowie für den Neubau einer Mehrzweckhalle mit der Option Generationenplatz wurde an der Urnenabstimmung vom 9. Juni, mit 64 Prozent, bei einer Stimmbeteiligung von 55 Prozent, bewilligt.

trägen folgten diverse Wortmeldungen. Die Senkung des Steuerfusses auf 83 Prozent wurde favorisiert und an der Schlussabstimmung angenommen. Ich hoffe, dass sich auch zukünftige Generationen diese Freiheit erhalten. Die Möglichkeit zum Austausch beim anschliessenden Apéro wurde rege genutzt. Besten Dank an den Gemeindeverein fürs Organisieren.

Urnenabstimmung verschoben Die Planung ist abgeschlossen, und die Ausschreibungen sind am Laufen. Um eine möglichst hohe Kostengenauigkeit zu erreichen, wurde die Urnenabstimmung für den Baukredit auf den 27. September 2026 verschoben. Die Visualisierung zum Projekt überzeugt die Schulpflege und die Baukommission. Wir freuen uns auf die Vorstellung des Projekts an der Informationsveranstaltung. Das Datum wird umgehend nach der Festlegung im Blickpunktstallikon publiziert sowie auf der Website der Schulpflege und der Gemeinde aufgeschaltet. Die Webseite zu diesem Projekt wird laufend aktualisiert. Zudem ist ein Videoclip zum Projekt in Ausarbeitung.

Projekt «Landgarten» Beim Projekt «Landgarten» konnte die Absichtserklärung (LOI) überarbeitet werden, und die Weisung zur Urnenabstimmung vom 8. März steht. Gerne laden wir die Bevölkerung zur Vorstellung am Mittwoch, 4. Februar (19 Uhr, Turnhalle Loomatt) ein. Im Anschluss steht das Projekt-

Gemeinderäte bereits gewählt Reto Bernhard, Gemeindepräsident Stallikon. (Bilder zvg) team für Fragen zur Verfügung. Die Gemeindeversammlung vom 26. November war ein höchst erfreuliches Ereignis im Zeichen unserer direkten Demokratie. Nach Genehmigung des Budgets ging es um den Steuerfuss 2026.

«Die Senkung des Steuerfusses auf 83 Prozent wurde favorisiert und an der Schlussabstimmung angenommen.» Der Antrag vom Gemeinderat von 85 Prozent wurde in der Weisung erläutert. Durch die Rechnungsprüfungskommission wurden 83 Steuerprozente beantragt, ein Stimmberechtigter beantragte eine Senkung auf 80 Prozent. Zu den gestellten An-

Die Wahl der Behördenmitglieder, mit Ausnahme der vier Mitglieder der Baukommission (1. Wahlgang am 8. März 2026), ist in stiller Wahl erfolgt. Für das Vertrauen möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken! Auch ganz herzlicher Dank geht an die Mitglieder von Gemeinderat, Schulpflege, Rechnungsprüfungskommission, Baukommission, an alle Vereine, Institutionen, die freiwilligen Helferinnen und Helfer und die Verwaltung mit dem Werkbetrieb, die Stallikon so lebenswert machen und erhalten. Ich hoffe, Sie alle durften eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit verbringen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Stallikerinnen und Stalliker, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2026 und freue mich, mit Ihnen am Sonntag, 4. Januar (11 bis 12.30 Uhr, Turnhalle Loomatt) auf das neue Jahr anstossen zu dürfen. Reto Bernhard, Gemeindepräsident Stallikon

Auch im vergangenen Jahr ist einiges passiert in Hausen. Im Mai konnten die Baumaschinen für den Bau der Sporthalle und Tagesstruktur wieder aufgefahren werden, nachdem das Verwaltungsgericht endlich über die Vergabe der Baumeisterarbeiten entschieden hatte und diese entsprechend der Vorgabe des Gerichtsurteils neu vergeben werden konnten. Im September erfolgte dann die Grundsteinlegung. Diese markierte den offiziellen Start der Hochbauarbeiten. Die Zeremonie umfasste das Vergraben einer Zeitkapsel als symbolischen Akt und wurde von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, der Schulen, des Architektenteams sowie der Bauunternehmen begleitet. Die Anwesenden würdigten in ihren Ansprachen den Projektfortschritt und die Bedeutung dieses Meilensteins für die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Auch ein anderes grosses Infrastrukturprojekt im Umfang von über 9 Millionen Franken hat im Jahr 2025 einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Anschlussleitung an das Abwassernetz des Gewässerschutzverbandes der Region ZugerseeKüssnachtersee-Ägerisee (GVRZ) konnte fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Die bisherige Hausemer Kläranlage wurde im September deshalb nach knapp 60-jähriger Lebensdauer für immer ausser Betrieb genommen. Zur Vollendung dieses Projektes muss noch ein neues Pumphaus erstellt werden und es sind noch Rückbauten zu er-

Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen. ledigen, wobei ein Teil der bisherigen Klärwasserbecken in neuer Funktion als Rückhaltebecken weiterhin benötigt wird. Sodann konnte 2025 nach einem Bevölkerungsmitwirkungsverfahren und weiteren intensiven Sitzungen die Raumplanungsrevision finalisiert und die Richtplan- sowie die BZO-Revision für die Gemeindeversammlung vom kommenden März verabschiedet werden. Dabei war es ein grosses Anliegen der involvierten Parteien, die Anliegen der Bevölkerung zu integrieren. Bei den Legislaturzielen konnten im Jahr 2025 einige Punkte umgesetzt werden. Der Gemeinderat hatte sich zu Legislaturbeginn unter anderem vorgenommen, die Organisationsstrukturen der Gemeinde zu optimieren sowie die kommunale Strassenbeleuchtung auf LED umzustellen. In der Verwaltung wurden im vergangenen Jahr ein softwarebasiertes IKS (Internes Kontrollsystem) sowie ein neues

Neuer Spielplatz und sanierter Ottenbach 3000 Gemeindesaal im 2026 2025 war ein ereignisreiches Jahr für unsere Gemeinde. Angefangen hat es schon im Frühling mit der deutlichen Zustimmung der Stimmbevölkerung zur Sanierung des Gemeindesaals. In diesem Projekt sind wir inzwischen bereits voll in der Detailplanung, in welche wir seitens Gemeinderat auch immer wieder die Vereine miteinbeziehen. So wollen wir sicherstellen, dass diese den Saal dann auch optimal nutzen und somit mit Leben füllen können. Die eigentlichen Bauarbeiten sind dann zwischen Frühling und Herbst 2026 geplant. Kurz nach der Abstimmung zum Gemeindesaal konnte dann mit der Detailplanung und Baueingabe für den Spielplatz beim Haus zur Mühle begonnen werden. Ein Projekt, welches ganz stark auf einen Mitwirkungsprozess aus der Bevölkerung gesetzt hat. Wie das beim Bauen aber leider so oft vorkommt, sind dann aus verschiedenen Gründen doch noch einige Monate ins Land gezogen, bis die Arbeiten dann endlich beginnen konnten. Inzwischen befinden wir uns aber im Endspurt, und der Spielplatz kann im Frühling festlich eingeweiht und der Bevölkerung übergeben werden. Dann liegt es an den Familien mit kleineren Kindern, diesen Ort rege zu nutzen und zu einem Treffpunkt werden zu lassen. Zum Jahresende hin, an der Gemeindeversammlung im November, konnten wir dann dank der dort anwesenden Stimmbür-

Martin Hunkeler, Gemeindepräsident Kappel. ger und -bürgerinnen auch einen grossen Schritt im Thema Schulraumplanung machen. Dieses Thema hat die Behörden der Gemeinde praktisch die ganze Legislatur beschäftigt, und ich bin froh, dass wir jetzt auch noch in der jetzigen Legislatur mit der definitiven Umsetzung beginnen können. Ich möchte hier an dieser Stelle aber nicht bloss zurück, sondern auch etwas nach vorne schauen. Bauten sind dankbare Projekte, weil sie sichtbar und sehr konkret sind. Von daher wird 2026 vielleicht etwas abstrakter, aber deswegen nicht weniger interessant. Auf der Pendenzenliste des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung stehen gleich drei Überarbeitungen von kommunalen Verordnungen. Es sind dies die Bau- und Zonenordnung (BZO), die Abfallverordnung mit der zugehörigen Tarifordnung sowie eine Aktualisierung der Besoldungsverord-

nung. Über die wichtigsten Änderungen in der BZO wie auch im Abfallwesen haben wir Sie schon verschiedentlich informiert und werden dies auch weiterhin tun. Betreffend der Besoldungsverordnung sind wir noch relativ früh im Prozess, streben aber dennoch eine Abstimmung noch vor dem Legislaturwechsel an, sodass dann die neu gewählten Behörden gemäss einer aktualisierten und an die heutigen Verhältnisse angepassten Besoldungsverordnung entgolten werden. Apropos Behörden: 2026 wird bekanntlich ein Jahr mit Gesamterneuerungswahlen sein. Bezüglich des Gemeinderats bin ich dankbar, dass sich alle fünf für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren ein breites Wissen in unseren Aufgaben angeeignet und dieses noch ein paar Jahre länger einbringen und nutzen zu können, wäre für die Gemeinde bestimmt hilfreich. Selbstverständlich werden die Behörden aber vom Stimmvolk bestellt und somit liegt die finale Wahl bei Ihnen. Mir bleibt nun bloss noch, Ihnen allen einen guten Rutsch in das neue Jahr zu wünschen, auch im Namen des gesamten Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung. Wir wünschen einen guten Start ins 2026 und allzeit gute Gesundheit! Martin Hunkeler, Gemeindepräsident Kappel

2025 wird in die Dorfgeschichte eingehen: Zum ersten Mal zählten wir über 3000 Einwohnerinnen und Einwohner. In zehn Jahren ist Ottenbach damit um rund 20 Prozent gewachsen – deutlich schneller als erwartet. Obwohl wir kaum Baulandreserven haben, entstanden durch Verdichtung und die Entwicklung bestehender Parzellen viele neue Wohnmöglichkeiten. Dass viele Menschen in unserem Dorf wohnen möchten, freut uns sehr, stellt aber hohe Anforderungen an die Infrastruktur. 2025 konnten dazu zentrale Projekte abgeschlossen oder aufgegleist werden: die Einweihung des neuen Schulhauses, die deutlich angenommene Sanierung des Hallenbades mit 4.8 Millionen Franken an der Urne sowie die breite Zustimmung zur Erneuerung und Erweiterung der Sportanlage. Auch die Arbeiten an den Ab- und Frischwasserleitungen in Rickenbach wurden finalisiert. Erfreulich ist, dass das rasche Wachstum in der laufenden Legislatur ohne eine Erhöhung des Gesamtsteuerfusses bewältigt werden konnte – im Gegenteil: Der Steuerfuss wurde – dank der Oberstufen-Schulgemeinde und dem haushälterischen Umgang aller Behörden mit den finanziellen Mitteln – von 117 auf 115 Prozent gesenkt. Befragung und Workshop zum laufenden REK (Räumliches Entwicklungskonzept) zeigten klar: Die Bevölkerung wünscht ein moderateres Wachstum, möchte den Dorfcharakter und das «Grün» bewahren. Sie legt

Gaby Noser Fanger, Gemeindepräsidentin Ottenbach. Wert darauf, dass Themen wie die Aufwertung des Zentrums, Wohnraum für Seniorinnen und Senioren oder Klimawandel bei der Dorfentwicklung einfliessen. Diesen Anliegen konnte bereits 2025 Rechnung getragen werden: Die Natur- und Landschaftskommission eröffnete einen Inspirationspfad zur Biodiversität. Die Energiekommission führte eine gut besuchte Informationsveranstaltung zu Photovoltaik und «Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften» durch. Und ein Workshop zum Thema «Wohnen im Alter» brachte wertvolle Impulse hervor. Die Ergebnisse hierzu werden Ende Januar zusammen mit dem REK an einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. In der Zentrumsentwicklung gab es jedoch einen Rückschlag: Der Wechsel des Planungsbüros verzögert den Baustart der Strassen- und Zentrumsprojekte um mindestens ein Jahr. Ein kleiner Trost war, dass das Haus «Dorfplatz 4» dadurch im Herbst noch

Organigramm implementiert. Bezüglich Optimierung der Behördenstrukturen schlug der Gemeinderat der Bevölkerung vor, in Zukunft auf die Tiefbaukommission und die Sozialbehörde zu verzichten, und zeigte auf, wie diese Aufgaben zukünftig effizienter erledigt werden können. Dieser Vorschlag wurde an der Gemeindeversammlung vom 12. März sowie an der Urnenabstimmung vom 28. September von der Hausemer Bevölkerung mit grosser Mehrheit angenommen. Im Rahmen eines Gemeindeversammlungsgeschäfts vom 11. Juni wurde ein Kredit für ein neues Beleuchtungskonzept und damit die Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED mit grosser Mehrheit angenommen. Im Frühsommer startete die erste Saison des Campings Türlen mit den neuen Pächtern und die Besucher konnten von einigen Neuerungen profitieren. Kurz davor wurde beim Tennisclub die neue Padel-Tennisanlage mit der Bevölkerung eingeweiht, für welche der Gemeinderat ein Darlehen gesprochen hatte. Die Anwesenden konnten sich überzeugen, wie die beiden neuen Plätze optimal in die Umgebung passen und wie viel neue sportinteressierte Personen diese Anlage zu begeistern vermochte. Ich wünsche allen Menschen im Säuliamt ein glückliches neues Jahr, viel Gesundheit und eine Portion Gelassenheit, die in schwierigen Situationen immer unterstützend wirken kann. Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen

stand und für eine kreative Spräggele-Aktion genutzt werden konnte. Besonders gefreut hat den Gemeinderat, wie lebendig sich das Dorfleben 2025 zeigte. Traditionelle und neue Anlässe, wie Kinderfasnacht oder Kerzenziehen, schufen Begegnungsräume für viele. Neue Angebote wie jenes von «Madame Frigo» brachten zusätzliche Impulse. Dass Ottenbach trotz Wachstum seinen Charakter bewahren konnte, verdanken wir dem Engagement vieler Menschen in Vereinen, Organisationen, Behörden, Kommissionen, Verwaltung und Werken. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. 2026 wird neben den laufenden Projekten vor allem durch die Erneuerungswahlen geprägt sein. Ich wünsche mir, dass die neu gewählten Behörden unabhängig von politischer Gesinnung die begonnenen Vorhaben mit Teamwork und im Sinne der an Workshops, Befragungen und Versammlungen geäusserten Bedürfnisse der Bevölkerung weiterführen. Dies gilt auch für unseren Bezirk. 2025 hat wiederum gezeigt, dass Kooperation über Partei- und Gemeindegrenzen hinaus Berge versetzen kann. Das Engagement von Kantonsräten, Standortförderung und Kommunalpolitik führte dazu, dass der Regierungsrat seinen Entscheid zur Kantonsschule revidierte. So dürfen wir uns auf die Eröffnung des neuen Gymnasiums in Affoltern im Jahr 2028 freuen. Gaby Noser Fanger, Gemeindepräsidentin Ottenbach


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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Wer viel sät, wird viel ernten

Sichtbare Früchte der Arbeit

Wer viel sät, wird viel ernten, dies umschreibt ein bewegtes, zu Ende gehendes Jahr in Rifferswil. Einige Projekte und Aufgaben, die in der letzten Legislatur begonnen, angedacht oder in die Wege geleitet wurden, sind in diesem Jahr umgesetzt worden. Sicherlich eines der Highlights war das Renaturierungsprojekt des Jonenbachs, welches durch den Kanton ermöglicht wurde. Eine schon lange notwendige Liegenschaftsstrategie wurde erschaffen, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt. Mit dem Kauf der Liegenschaft Dorfstrasse 4 wurde im November dieses Jahres der erste Stein dieser Liegenschaftsstrategie gesetzt. Die Verkehrsberuhigung mit der flächendeckenden 30er-Zone auf allen Gemeindestrassen inklusive der kantonalen Verbindungsstrasse, die Ober- und Unterrifferswil verbindet, wurde im dritten Anlauf an der Gemeindeversammlung angenommen. Eine Abklassierung der erwähnten Verbindungsstrasse fand keine Mehrheit, weder an der Gemeindeversammlung noch an der Urne. Die Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung dauert länger als angenommen, da bei der ersten Vorprüfung einige Einwände vom Ortsbildschutz eingearbeitet werden mussten. Sie ist für die Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung vom 18. März 2026 traktandiert. Die Umsetzung des GEP und der Bau der Bushaltestelle sind ebenfalls

Die Legislatur geht ihrem Ende entgegen, und so ist dieser Jahreswechsel ein guter Zeitpunkt, um Rückschau zu halten. 2019 hat der damalige Gemeinderat in einem thematisch offenen und sehr gut besuchten Workshop die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung abgeholt. Seither hat der Gemeinderat unter anderem an diesen Themen gearbeitet. Erste Projekte konnten bereits in der damaligen Legislatur realisiert werden. Als Beispiele seien hier nur Tempo 30 auf Dorfstrassen und die digitale Nachbarschaftsplattform «Crossiety» genannt. Für viele andere Themen wurden in der vergangenen Legislatur die Grundsteine gelegt. Diese Arbeiten wurden in der aktuellen Legislatur konsequent weitergeführt, und die Früchte der Arbeit werden sichtbar. So konnten die Bonstetter und Bonstetterinnen dieses Jahr die Einweihung des Mehrzweckgebäudes Heumoos feiern. Im Heumoos haben Feuerwehr, Polizei, der Sozialdienst, die gemeindlichen Werke und weitere Organisationen das gewünschte grössere Zuhause erhalten.

Christoph Lüthi, Gemeindepräsident Rifferswil. erfolgreich abgeschlossen worden. All das konnte mit einem soliden Finanzhaushalt und hohem Eigenkapital pro Einwohner beziehungsweise Einwohnerin ohne Probleme realisiert werden. Personell war es ein schwieriges Jahr in der Verwaltung mit viel Wechsel und Abgängen. Wo Lücken entstehen, kann neues gedeihen, so freue ich mich im Januar, neue Mitarbeitende auf der Verwaltung zu begrüssen. Viele schöne Anlässe, die von der Dorfbevölkerung getragen werden, haben auch in diesem Jahr das Dorfleben bereichert und eine gute Gemeinschaft weiter gefördert. Riffi Märt, Weihnachtsmarkt, Räbäliechtli, Chilbi, Dorf kino, Bibliothek, Dorfbackofen, Riffi Singt und Adventsfenster sind nur einige, die es zu erwähnen gibt. Ich bin

gespannt auf den bevorstehenden Legislaturwechsel und hoffe, dass sich die noch vorhandenen Lücken in der RPK, der Schulpflege und dem Gemeinderat mit motivierten Leuten füllen werden. Im kommenden Jahr steht auch schon wieder Etliches an. So wird der Kleinkinderverein räumlich näher an die Tagesbetreuung kommen, damit die Bibliothek die frei werdenden Räumlichkeiten im alten Gemeindehaus beleben kann. Die Verwaltung wird weiter ausgebaut mit einer Liegenschaftsverantwortlichen Person, welche die Strategie umsetzt, und die räumlichen Nutzungen optimieren soll. Dies braucht zusätzlich Platz in der ohnehin schon engen Verwaltung. Mit den frei werdenden Räumlichkeiten der Bibliothek soll mit relativ wenig Aufwand Platz geschaffen werden – für eine modernere und zukunftsweisende Verwaltung. Werkhof, Feuerwehr und Entsorgen werden am neuen Ort, der Dorfstrasse 4, einen dem heutigen Standard entsprechenden Platz finden. Und, zu guter Letzt wird uns das Wachstum immer wieder herausfordern. Das Ziel soll sein, dass auch neue Rifferswiler und Rifferswilerinnen aktiv am Dorfleben teilnehmen, sich wohlfühlen und stolz sind, in einem solch schönen Dorf leben zu dürfen. Christoph Lüthi, Gemeindepräsident Rifferswil

Intensives Jahr geht zu Ende Das letzte Jahr vor den Erneuerungswahlen war intensiv. Da bereits Anfang 2025 feststand, dass vier Mitglieder des Gemeinderates zurücktreten würden, setzte sich der Gemeinderat zum Ziel, die laufenden Projekte so weit voranzubringen, dass sie bis Ende der Legislatur abgeschlossen werden können. Dieses Ziel konnte erreicht werden. Für die Liegenschaft Chloster wurde eine nachhaltige Lösung erarbeitet, welche weiterhin bezahlbaren Wohnraum ermöglicht und zugleich der historischen Bedeutung des Chlosters Rechnung trägt. Nach der Durchführung des Investorenwettbewerbs bewertete eine Wettbewerbsjury im Mai 2025 die beiden eingereichten Projekte. Als klare Siegerin ging das Projekt der Genossenschaft Dorfkern in Zusammenarbeit mit der Volta Architekturwerkstatt GmbH hervor. Das Richtprojekt fand auch bei den Stimmberechtigten breite Zustimmung: An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung im September 2025 wurde dem Antrag zur Abgabe der Liegenschaft Chloster im Baurecht an die Genossenschaft Dorfkern einstimmig zugestimmt. An der Gemeindeversammlung im Juni 2025 wurde die Harmonisierung der Baubegriffe der Bau- und Zonenordnung (BZO) genehmigt. In der Folge wurde die Revision der privaten Gestaltungspläne im Hinblick auf die harmonisierten Baubegriffe in Angriff genommen; drei Gestaltungspläne wurden bereits an die neue BZO angepasst. Die Überarbeitung der verbleibenden privaten Gestaltungspläne ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen. Die Liegenschaft an der Dorfstrasse 35a wurde renoviert und wird im Frühjahr 2026 vermietet. Die Eigentumsübertragung der Dorfstrasse 35b erfolgte Mitte

Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin Aeugst. (Bilder zvg) Jahr. Die Renovation des 4,5-Zimmer-Hausteils wird voraussichtlich bis Mitte 2026 abgeschlossen sein, sodass eine Vermietung im dritten Quartal 2026 erfolgen kann. Im August konnte sich die Bevölkerung an der alle drei Jahre stattfindenden Chilbi erfreuen. Besonders in Erinnerung bleiben wird der rund 25 Meter hohe Holzturm, ein eindrückliches Bauwerk aus Holz und Seilen. Der Turm war bis Ende Oktober zugänglich und bot zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region eine eindrucksvolle Aussicht. Im November erhielt die Gemeinde zum zweiten Mal die Rezertifizierung des Labels «Energiestadt». Mit 318,7 von 453 möglichen Punkten erzielte sie ein sehr gutes Resultat, was einem Erfüllungsgrad von 70,4 Prozent entspricht. Ebenfalls im November fand ein Workshop zum Thema «Begegnungsräume» statt, an dem sich zahlreiche Einwohnende beteiligten. Der Workshop verlief sehr erfolgreich; insgesamt konnten elf Aktivitäten definiert werden. Unter dem Namen «Aeugst aktiv» wird die Umsetzung im neuen Jahr weiterge-

führt. Die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED ist fast abgeschlossen; die letzte Etappe ist für 2026 geplant. Im Bereich der Verkehrssicherheit konnte dem Wunsch der Bevölkerung nach einer Tempo-30-Zone an der Breitenstrasse entsprochen werden. Die baulichen Massnahmen wurden vor Weihnachten abgeschlossen. Für die Petition «Begegnungszone im Bereich Volg-Laden» wurde ein Konzept erarbeitet; das Mitwirkungsverfahren läuft noch bis 20. Januar 2026. Die Planung des barrierefreien Umbaus der Bushaltestellen Höchweg und Müliberg ist abgeschlossen. Die Umsetzung des Projekts ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Ab Anfang 2026 wird die Grüngutabfuhr verursachergerecht verrechnet. Die Grüngutbehälter müssen neu mit einer Jahresvignette oder einer Einzelvignette versehen werden. Die Primarschule ist durch die stark sinkenden Schülerzahlen gefordert. Der Rückgang beträgt in den letzten vier Jahren 20 Prozent. Um dies aufzufangen, wurden in den altersdurchmischten Klassen mehrere Lektionen mit der Parallelklasse zusammengelegt. Seit 2025 hat die Schule einen Raum für Psychomotorik und bietet diese Therapie neu in Aeugst selber an. Der Gemeinderat dankt allen Personen, die sich in vielfältiger Weise für unsere Gemeinde engagieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur hohen Lebensqualität und zum guten Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft leisten. Allen Einwohnerinnen und Einwohnern wünschen wir einen guten Start ins neue Jahr. Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin Aeugst

Grosser Schritt nach vorne Im Energiebereich hat die Gemeinde einen grossen Schritt vorwärts gemacht und kürzlich, mit einer für eine Erstzertifizierung ausgezeichneten Punktezahl, das «Energiestadt-Label» erhalten. Eine ausgebaute Entsorgungsstelle wird nächstens eröffnet. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wurde eine Umsetzungsmöglichkeit für eine Badegelegenheit vorgelegt, die aber klar abgelehnt wurde. Über die im Workshop aufgebrachten Anliegen betreffend Einzonungen und Grünflächen wird zirka in einem Jahr mit der Revision der Bau- und ZonenordANZEIGE

Arianne Moser, Gemeindepräsidentin Bonstetten. nung abgestimmt werden können. Die zwei mit Abstand wichtigsten Themenblöcke des Bevölkerungsworkshops betrafen die Themen «Wohnen im Alter» und «Begegnung in einem aktiveren und attraktiveren Dorfkern». Zum ersten dieser beiden Themen, dem wichtigsten lokalen Abstimmungsprojekt des Jahres 2025, haben die Bonstetter und Bonstetterinnen grünes Licht erteilt: für die Überbauung «Am Bodenfeldbach». Damit kann im Dorfzentrum altersdurchmischtes, bezahlbares Wohnen entstehen inklusive 30 Alterswohnungen und einem kleinen Pflegeheim und attraktiven Angeboten für die ältere Dorfbevölkerung. Mit einem einzigen Projekt können so gleich mehrere Wünsche aus dem Bevölkerungsworkshop erfüllt werden. Zum Thema «Begegnung in einem aktiveren und attraktiveren Dorfkern» werden sich die Stimmberechtigten voraussichtlich im Sommer abschliessend äussern können, im Rahmen der Abstimmung zum konkreten Umsetzungsprojekt «Zentrumsplanung». Bereits 2024 haben sich die Einwohnenden zu diesem Pro-

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jekt im Rahmen einer Ausstellung und offener Umfrage äussern können. Neben obigen Projekten wurden, so quasi en passant, unter anderem, unzählige Strassenabschnitte erneuert und Wasserleitungen unterhalten, ein Gemeindeführungsorgan aufgebaut, Asylsuchende betreut und insbesondere auch Jahr für Jahr an unserer ausgezeichneten Primarschule mehrere hundert Kinder unterrichtet. Und mit all dem Obgenannten konnte der Steuerfuss um insgesamt 5 Prozent gesenkt werden. Wenn ich diese Zusammenstellung lese, wird mir bewusst, wie viel alle zusammen in Bonstetten in den vergangenen Jahren geleistet haben. Ich bin stolz auf den Gemeinderat, der die Anliegen seiner Einwohner ernst genommen und Lösungsvorschläge angeboten hat, die nun in sehr vielen Fällen bereits umgesetzt sind oder sich in Umsetzung befinden. Und ich bin stolz auf unsere Mitarbeitenden, die alle angepackt und diese Umsetzungen möglich gemacht haben. Wir sind ein ausgezeichnetes Team, das mit der Einsetzung einer Geschäftsleitung dieses Jahr nochmals gestärkt wurde. Dafür spreche ich allen meinen Gemeinderatsgspändli und allen Mitarbeitenden ein grosses und herzliches Danke aus! Es ist schön, so zusammenarbeiten zu können. Im neuen Jahr wünsche ich allen Gesundheit, Freude und gutes Gelingen in ihrem Tun und dass wir alle mit unseren Mitmenschen so umgehen, wie wir auch gerne behandelt werden möchten. Gemeinderat und Verwaltung freuen sich, am 6. Januar um 18.30 Uhr im Gemeindesaal mit vielen Einwohnerinnen und Einwohnern auf das Neue Jahr anzustossen. Happy 2026! Arianne Moser, Gemeindepräsidentin Bonstetten


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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Ein Hauch von Hollywood in Mettmenstetten Eine unvergessliche Gala-Night Am Donnerstagabend vor den Weihnachtsferien verwandelte die dritte Sek der Oberstufe Mettmenstetten die Turnhalle Wygarten in eine elegante Eventlocation mit rotem Teppich, warmen Lichtern und sorgfältig ausgewählter Dekoration. Schon beim Betreten spürte man die faszinierende Stimmung, die den Anlass von Anfang an zu einem glamourösen Highlight machte und die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in ein unvergessliches Erlebnis eintauchen liess.

Die Einzelinitiative «Erweiterung des Kiesabbaugebiets Aspli/Äbnet sowie Deponiestandort A4 Knonau/Zugerweid – Information der Knonauer Bevölkerung» wurde für ungültig erklärt.

Initiative erfüllt materielle Anforderungen nicht Mit Schreiben vom 6. Oktober 2025 hat Marc Schega aus Knonau mit zwölf weiteren Personen dem Gemeinderat Knonau die Einzelinitiative «Erweiterung des Kiesabbaugebiets Aspli/Äbnet sowie Deponiestandort A4 Knonau/Zugerweid – Information der Knonauer Bevölkerung» eingereicht. Der Gemeinderat Knonau hat die Einzelinitiative an seiner Sitzung vom 16. Dezember 2025 geprüft. Die Initiative erfüllt die formellen Voraussetzungen, nicht aber die materiellen Anforderungen an die Zuständigkeit und wird somit für ungültig erklärt.

Schicke Schulsilvesterfeier mit viel Glanz und Glamour Elegant gekleidet wurde bei ausgelassener Stimmung der Abschluss eines erlebnisreichen Jahres gefeiert. Die Dekoration der Party überzeugte dank ihrer Liebe zum Detail, elegant geschmückter Tische, warmer Lichterketten und schick gekleideter Schaufensterpuppen. Das vielseitige Programm begeisterte alle. Zum Beispiel zeigten einzelne Schülerinnen und Schüler während einer Talentshow ihr Können. Es wurde unter anderem gesungen, getanzt und geturnt. Auch dieses Jahr enttäuschte die Verpflegung die hungrigen Partygäste nicht. Die Gala-Dogs und Gala-Chos, von den Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung des Elternrats zubereitet, erfreuten sich grosser Beliebtheit. Die DJs legten während des ganzen Abends die aktuellen Hits auf und füllten somit die Tanzfläche. Wer zwischendurch eine Pause vom Tanzvergnügen suchte, konnte sich in den Singsaal zurückziehen. Dort luden abwechslungsreiche Spiele zum Mitmachen ein oder man hatte einfach die Möglichkeit, entspannt neue Energie zu tanken. Wie in Los Angeles strahlte auch bei dieser Gala-Night ein besonderer Glanz:

Ungültigkeitserklärung einer Einzelinitative

Gemeinderat Knonau

Mehr Pakete zu Weihnachten

Die Schulsilvesterfeier war ein wunderschöner Abend und hinterliess unvergessliche Erinnerungen. (Bild zvg) Die eleganteste Kleidung wurde prämiert. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch eine Lehrperson durften sich über die besondere Ehrung freuen. «Es fühlte sich wie eine richtige Gala an – für mehrere Stunden konnte man alles um sich herum vergessen. Die Stim-

mung war so mitreissend und die Zeit verging leider viel zu schnell», schwärmte eine Schülerin der Abschlussklasse. Die Gala-Night bewies auf eindrucksvolle Weise, wie originell Schülerinnen und Schüler ein Schulerlebnis gestalten können. Damit verabschiede-

te sich die Sekundarschule Mettmenstetten von einem erfolgreichen Jahr und hinterliess mit diesem unvergesslichen Abend eine wunderschöne Erinnerung. Wissal Hattad, 3. Sek. A

Im Zeitraum zwischen Black Friday und Weihnachten hat die Post 23 Millionen Pakete für ihre Kundinnen und Kunden sortiert und zugestellt. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Spitzentag in dieser Vorweihnachtszeit war der 2. Dezember. An diesem Tag haben die Mitarbeitenden der Post 1,3 Millionen Pakete verarbeitet, so viele wie noch nie an einem einzigen Tag. Die Post rechnet durch den zunehmenden Online-Handel auch mittel- und langfristig mit steigenden Paketmengen. Um die Pakete effizient und speditiv zu verarbeiten, baut die Post unter anderem im Laufe des Jahres 2026 in ihrem Logistikzentrum Urdorf eine zusätzliche Paketsortiermaschine ein. (red)

Neuigkeiten und Beschlüsse aus Mettmenstetten Medienbulletin Gemeinderat Mettmenstetten Dezember 2025 Es folgt das Medienbulletin des Gemeinderates Mettmenstetten vom Dezember 2025:

Bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe für 2026 Der Gemeinderat hat nach Rücksprache mit dem Gewerbeverein folgende bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe für 2026 festgelegt: • 29. März • 27. September • 6. Dezember • 20. Dezember

Hinweis auf weitere Termine im kommenden Jahr 2026 Weiter wird die Bevölkerung auf folgende Termine des kommenden Jahres hingewiesen: • 4. Januar: Neujahrsapéro • 8. März: Erster Wahlgang Gesamterneuerungswahlen • 8. Juni: Gemeindeversammlung • 14. Juni: Zweiter Wahlgang Gesamterneuerungswahlen • 5. September: Neuzuzüger-Anlass • 7. Dezember: Gemeindeversammlung

Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED Die Gemeinde Mettmenstetten rüstet 2026 ihre alten Strassenleuchten mit Fluoreszenzröhren auf moderne LEDLeuchten um, weil für die bisherigen Lampen keine Ersatzteile mehr verfügbar sind. Insgesamt müssen 2026 47 Leuchten ersetzt werden. Die bestehen-

den Kandelaber bleiben erhalten, es werden nur Leuchtenkopf und Leuchtmittel erneuert. Die Kosten für die Arbeiten betragen rund 40 000 Franken.

Behindertengerechter Busbahnhof: Arbeiten sollen im März 2026 starten Die Gemeinde Mettmenstetten plant beim Bahnhof den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle. Insbesondere die Erhöhung der Haltekanten ist nötig, damit die Haltestelle den zwingenden Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes entspricht. Vom Umbau profitieren nicht nur gehbehinderte Personen, sondern auch Personen mit Kinderwagen oder schweren Koffern, aber auch ältere Menschen. Das Büro Baucal AG aus Affoltern hat bereits die Planung und das Bauprojekt erarbeitet; es gab keine Einsprachen. Nun soll die Baucal AG auch die Ausschreibung und Realisierung übernehmen. Ihr Honorar beträgt rund 27 000 Franken. Für den Bau hat der Gemeinderat einen Kredit von rund 250 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten sollen im März 2026 beginnen.

Sanierung der Brüelstrasse im Frühling 2026 Die Brüelstrasse zwischen Friedhofstrasse und Ottenloostrasse ist in einem schlechten Zustand und soll im Frühling 2026 saniert werden. Der Belag weist zahlreiche Schäden auf; auch die Fundation und mögliche Schadstoffbelastungen (PAK) werden zu Beginn des Projekts geprüft. Im Zusammenhang mit der Sanierung wird auch die Stras-

senbeleuchtung auf LED umgerüstet. Werkleitungen anderer Versorgungsunternehmen sollen bei Bedarf mit erneuert werden. Der Gemeinderat beauftragte das Ingenieurbüro Peter Ott aus Mettmenstetten mit der Projektierung und Bauleitung der Sanierung.

Neue Friedhofsverordnung: E-Mitwirkung läuft bis 8. Februar Die Bestattungs- und Friedhofverordnung der Gemeinde Mettmenstetten vom 6. Januar 1984 ist veraltet und wird deshalb einer Teilrevision unterzogen. Die überarbeitete Bestattungs- und Friedhofverordnung wurde an die aktuellen Gesetzgebungen, Abläufe und Begrifflichkeiten angepasst. Es läuft eine e-Mitwirkung auf https://mitwirken-mettmenstetten.ch/ de/ bis am 8. Februar 2026.

Primarschule Mettmenstetten erreicht sämtliche Legislaturziele Mit dem Bau des Kindergartens Langacher sowie dem geplanten Neubau konnte ein Meilenstein erreicht und die Schul- und Unterrichtsentwicklung für die kommenden Jahre sichergestellt werden. Die vorhandenen Räumlichkeiten werden mehrfach und zweckmässig genutzt. In der Umsetzung der Bautätigkeiten wurde besonderer Wert auf einen schonenden und effizienten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen gelegt. Die Schulraumentwicklung wird auch in der kommenden Legislaturperiode von der Schulpflege achtsam begleitet

sein. Das Konzept der Tagesstrukturen wurde nach einer Elternumfrage angepasst und erfolgreich eingeführt. Die Strukturen sowie Zuständigkeiten wurden vereinfacht und klar geregelt, die Kindergartennachmittage umgesetzt und durch Mehrfachnutzung der Räume sowie Optimierungen im Einkauf und Catering die finanzielle Tragbarkeit verbessert. Die Anpassung an die Struktur des Lehrplans 21 wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Zweijahresrhythmus ist eingeführt und auf Kurs, zudem wurden die entsprechenden Sitzungsgefässe etabliert. Das pädagogische ICT-Konzept wird bis Ende des Schuljahres abgeschlossen, die notwendigen Ressourcen sind geklärt. Die IT-Struktur der Schule wurde vereinheitlicht und modernisiert. Das Modul CMI-Sitzungen wird in Verwaltung und Behörde erfolgreich eingesetzt, weitere CMI-Module befinden sich in der Einführungsphase.

Weitere Neuigkeiten aus dem Gemeinderat • Der Gemeinderat bestätigt Peter Rüttimann als Revieraufseher des Jagdreviers Mettmenstetten. • Im Zuge der Sanierung der Erspachstrasse werden die öffentlichen Kanalisationsleitungen für 19 500 Franken saniert. • Zur Überbrückung eines Personalengpasses in den Einwohnerdiensten genehmigt der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 für den Einsatz eines Springers. • Die Grundrebenstrasse zwischen

Grossholzer- und Langacherstrasse soll im Frühling 2026 saniert werden. Das Ingenieurbüro Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG aus Mettmenstetten wurde mit der Projektierung und Bauleitung beauftragt. • An der Grundrebenstrasse zwischen Sunnebergstrasse und Grossholzerstrasse erstellt die Gemeinde zwei neue Unterflurcontainer. Für die Lieferung und Montage wurde ein Kredit von 15 800 Franken bewilligt. • Zusätzlich erstellt die Gemeinde an der Dachlisserstrasse 11 einen neuen Unterflurcontainer. • Die Notfallorganisation der Gemeinde (Gemeindeführungsorganisation GFO) wurde aktualisiert.

Primarschulpflege Mettmenstetten hat folgende Beschlüsse gefasst: • Ein Upgrade der Notfall-App als wichtiger Bestandteil der Kommunikation im Krisenfall wurde vorgenommen. • Das «Classroom Walk-Through» wurde als neues Konzept für die Schulbesuche seitens Behörden beschlossen. • Das sonderpädagogische Konzept wurde neu überarbeitet und verabschiedet. • Diverse Kostengutsprachen für externe Sonderschulungen wurden abgenommen. • Ein Dispensationsgesuch wurde genehmigt. • Beschlüsse für Unterhaltsarbeiten auf dem Schulareal sowie Neuanschaffungen für den Schulunterricht wurden abgenommen. Oliver Bär, Geschäftsführer


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. Dezember 2025

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Tamara Pérez verabschiedet sich von «Das Zelt» Die Hedinger Sängerin durfte mit auf die «Merci Tour» der Migros Selina Brodmann

holte. Für einen atemberaubenden und beeindruckenden Auftritt sorgten die portugiesischen Brüder Días Brothers. Rubén und Iván stammen aus der fünften Generation ihrer Zirkusfamilie. Ihr Gebiet sind die ikarischen Spiele – einen Teilbereich der Partnerakrobatik. Der ältere Bruder liegt dabei auf dem Rücken und schleudert seinen jüngeren Bruder auf seinen Füssen durch die Luft. Ein spektakulärer Nervenkitzel. Einige der jungen Artistinnen und Artisten stammen aus Zirkusfamilien oder sind mindestens damit schon aufgewachsen. So auch die 15-jährige Perla Colombaioni, welche mit ihrer unglaublichen Fussjonglage – auch Antipoden genannt – dynamisch und voller Leidenschaft performt. Für magische Momente auf der Bühne sorgte das Trio Magic Boys, das aus den Brüdern Henry und Samy (14) und ihrem Kumpel Diego (15) besteht. Die jungen Zauberer durften im Herbst 2023 ihren bisherigen Höhepunkt erleben, als sie mit den Ehrlich Brothers auf der Bühne stehen durften.

Der Tag von Tamara Pérez beginnt früh. Um acht Uhr fährt sie zusammen mit ihrem besten Freund Riccy Rodrigues von Hedingen zur letzten Location von «Das Zelt – Young Artists». Seit Februar dieses Jahres ist die Sängerin und Songwriterin mit talentierten Artistinnen und Artisten aus dem In- und Ausland unterwegs. Die «Merci Tour» der Migros macht in 15 verschiedenen Städten halt. Die Stimmung im Auto zur Location des Zelts – vis-à-vis dem Stade de Suisse im Berner Wankdorf-Quartier – ist prächtig. Es wird neue Musik ausgetauscht, gesungen und gelacht. Von Nervosität keine Spur. «Heute kommt ein grosser Teil meiner Familie die Show besuchen, da es die letzte ist in dieser Form. Vielleicht werde ich also kurz vorher doch noch ein bisschen nervös», schmunzelt Pérez zufrieden.

Familiäres Umfeld und Routinen Anlässlich des 100-jährigen Bestehens plante die Migros mit «Das Zelt» die «Merci Tour» durch die Schweiz. Die Preise der Tickets für die Veranstaltungen hat die Migros auf neun Franken festgelegt. So viel kostete eine Theaterkarte in der Stadt Zürich im Jahre 1925. Für Tamara Pérez waren die Shows bei «Das Zelt» eine ganz neue Erfahrung. «Das war mal etwas anderes für sie», erzählt ihr Bruder Raul Pérez, «sie stellte über Monate hinweg dieselbe Performance vor, hatte mit ihrer Stimme eine Präsenz und begleitete dabei zum ersten

Tamara Pérez kurz vor ihrem ersten Auftritt. (Bild zvg)

Emotionale letzte Show

Tamara Pérez, Yael und Cedric Haldimann bei der Performance in Bern. (Bilder Selina Brodmann) Mal Künstlerinnen und Künstler.» Auf der Bühne stand Tamara Pérez mit Cedric (18) und Yael (16) Haldimann aus Basel. Das Geschwisterpaar begeistert das Publikum mit seinen farbigen Kostümen und der akrobatischen Darbietung aus der Luft mit zwei Bändern – den sogenannten Strapaten. Voller Harmonie und mit viel Vertrauen ineinander schwebten die beiden jungen Talente zu Adeles Song «Love in the Dark», gesungen von Tamara Pérez, durch die Luft. Am letzten Tag der Tour in Bern fanden noch zwei Shows statt. Eine Nachmittags- sowie eine Abendvorstellung, moderiert von der Westschweizer Moderatorin Mélanie Freymond. Die Stimmung hinter der Bühne ist angenehm und familiär. Man merkt, dass die Artistinnen und Artisten sich über mehrere Monate kennenlernen konnten. Geplaudert wird dabei in vielen verschiedenen Sprachen. Nebst Deutsch und Englisch wurde backstage viel Spanisch, Italienisch und Französisch gesprochen. Etwa 90 Minuten vor der ersten Aufführung genossen die Artistinnen und Artisten gemeinsam ein Mittagessen am grossen Tisch. Laufend verschwinden einzelne in die Container, um sich zu schminken und aufzuwärmen. Lampenfieber scheint kein Thema

zu sein, auch bei Tamara Pérez nicht. «Ich bin so relaxt und freue mich. Das ist nicht bei jeder Show so, aber wir haben hier eine Routine», erzählt sie zwischen zwei Pinselstrichen am Schminktisch. Vor der ersten Show wurden noch die letzten Knuddel verteilt und Anweisungen befolgt, bis es um 14.30 Uhr end-

lich pünktlich losging. Das Zelt war voll und die Laune hervorragend – vor und auch hinter der Bühne. Die Auswahl an Talenten für die «Merci Tour» war breit. Für die Lachmuskeln war Comedian Joël von Mutzenbecher dabei, welcher mit seiner charmanten, selbstironischen und lustigen Art, Klein und Gross ab-

Tamara Pérez im Container beim Schminken.

Die Nachmittagsvorführung geht mit zufriedenen Gesichtern zu Ende. «Ich bin mega glücklich, aber auch langsam emotional. Heute Abend ist dann wirklich die letzte Aufführung», berichtet Tamara Pérez nach der ersten Show des Tages. Nun heisst es nochmals Zeit zusammen geniessen. Backstage wird viel geplaudert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Einige der Artistinnen und Artisten reisten bereits am nächsten Tag zurück zu ihren Familien, was den Abschied noch intensiver machte. Viel Zeit war dazwischen jedoch nicht. Wieder wird am langen Tisch zusammen gegessen und bald auch schon wieder die Kostüme angezogen und Schminke aufgefrischt. Die letzten Einwärmübungen wurden gemacht und das Outfit in die richtige Position gerückt, als es schliesslich das letzte Mal «Vorhang auf» hiess. Mit Freude und nochmals viel Energie zeigten die Artistinnen und Artisten, was sie können. Eine beeindruckende und emotionale letzte Aufführung von «Das Zelt – Young Artists» ging am 20. Dezember zu Ende. Viele Umarmungen, die letzten gemeinsamen Bilder und viele Emotionen waren backstage bei einem Apéro zu beobachten. Für Tamara Pérez nicht einfach: «Wir werden uns nie wieder alle zusammen in dieser Form treffen. Ich werde bestimmt Kontakt halten zu einigen, aber diese Ära ist vorbei», fasst die Sängerin zwischen ein paar Freudentränen zusammen.

FORUM

Tabak und Lüge Replik auf den Leserbrief von David Vogelsanger mit dem Titel «Wahrheit à la SP» im «Anzeiger» vom 12. Dezember. Mitte Dezember hat Herr Vogelsanger Frau Rosenwasser der Lüge bezichtigt: ein schwerwiegender Vorwurf! Dazu müsste man Frau Rosenwasser nachweisen können, dass sie bewusst die Unwahrheit gesagt hat. Und mit Herrn Rutz ist tatsächlich ein wichtiger Exponent der Tabakbranche im nationalen Parlament. Eigentlich ist es viel schlimmer: Zwei Parteien haben von Philip Morris, einem der grössten Tabakkonzerne der Welt, namhafte Beträge für die Wahlen ins nationale Parlament erhalten. Sowohl die SVP wie die FDP haben je 35 000 Franken in ihr Wahlkässeli einbezahlt erhalten. Ziel: die vom Volk (!) klar angenommene Initiative «Kinder ohne Tabak», die Werbung für Tabakwaren überall

dort, wo Kinder und Jugendliche sie sehen können, verbietet, im Gesetz «unschädlich» zu machen. Also statt den Schaden an der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen, der Bevölkerung zu begrenzen, nur den Schaden im Portemonnaie der Tabakindustrie zu verhindern. Und das ist der bürgerlichen Mehrheit leider sehr gut gelungen. So gut, dass das Bundesamt für Justiz das Parlament gerügt hat, dass sie den Verfassungsauftrag nicht erfüllt hätten. Was wiederum den bürgerlichen Parteien völlig gleichgültig ist. Lieber eine Industrie unterstützen, die Leid verursacht, und nachher sich beschweren, dass die Gesundheitskosten ansteigen. Beispielsweise für teure Eingriffe an den Herzkranzgefässen oder sehr teure Immuntherapien bei Lungenkrebs.

Wer hat etwas Sehenswertes im Säuliamt geknipst? Sie fotografieren gern? Und Sie würden Ihre Aufnahmen noch lieber der Öffentlichkeit zugänglich machen? Der «Anzeiger» freut sich über Leserinnen- und Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst im JPG-Format per E-Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch. Vergessen Sie nicht, kurz auszuführen, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist. Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen im Bezirk Affoltern. Wir freuen uns auf Ihre Fotos! (red)

Philippe Luchsinger, Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener ver-

unglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)


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Forum

Dezember im Säuliamt

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Auftritt von Andri Silberschmidt in Wettswil an der Spaghettata der FDP

Fotografische Eindrücke aus der Leserschaft

Andri Silberschmidt kennt die Anliegen der Säuliamtler Bevölkerng. (Bild zvg)

Vor allem im Nebel könnte die Seele von Walther IV. von Eschenbach auf dem Albis noch spuken, findet Leser Albert Stahel aus Hausen.

Am 9. Januar 2026 ist die FDP Wettswil wiederum für die traditionelle Spaghettata der FDP Bezirkspartei Affoltern verantwortlich. Neben dem geselligen Austausch bei einem oder mehreren Tellern Spaghetti steht in diesem Jahr ein besonderer Gast im Zentrum: Andri Silberschmidt, Nationalrat und wohnhaft in Affoltern. Mit Andri Silberschmidt spricht ein junger Politiker aus dem Knonauer Amt, der die Anliegen unserer Region kennt und sie mit Engagement in Bern vertritt. Als Unternehmer bringt er eine Perspektive ein, die gerade für junge Menschen von grosser Bedeutung ist: Wie schaffen wir Raum für Innovation? Wie sichern wir attraktive Arbeitsplätze vor Ort? Und wie gestalten wir Politik so, dass sie Chancen eröffnet statt Hürden aufbaut? Silberschmidt steht für eine liberale Politik, die Verantwortung, Eigeninitia-

tive und Fortschritt verbindet – sei es in der Wirtschafts-, Bildungs- oder Energiepolitik. Er zeigt auf, wie politische Fragestellungen aus der Sicht eines jungen Unternehmers angegangen werden können, und warum dies für die Zukunft unserer Gemeinden entscheidend ist. Die Spaghettata bietet nicht nur jungen, politisch interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern des Bezirks die Gelegenheit, unkompliziert ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern ist für alle offen. Politik lebt vom Austausch und vom Mitmachen. Wir freuen sich auf einen anregenden Abend und auf viele interessierte Gäste aus dem ganzen Knonauer Amt. Vorstand FDP Wettswil Anmeldungen erbeten unter: www.fdp-knonaueramt.ch

Stalliker Wienacht: Eindrücke vom Open-Air-Krippenspiel in Stallikon Die Bilder stammen von der Stalliker Wienacht, das Open-Air-Krippenspiel, das am 14. Dezember von 36 Kindern

und Jugendlichen aufgeführt wurde. Pfarrer Otto Kuttler

Diese schöne Spiegelung im See fotografierte Paul Roth aus Mettmenstetten.

Maria und Joseph. (Bilder Tilman Kuttler)

Den Albis von einer ungewöhnlich eisigen und stimmungsvollen Seite fotografierte Roger Menzi: An Ästen, Gräsern und Sträuchern lagerten sich seitlich Eiskristalle an. Der Wind hat die Feuchtigkeit immer aus derselben Richtung angetragen, sodass bizarre, fast skulpturale Formen entstanden sind. Teilweise wirken sie wie gefrorene Blumen oder feine Eisfedern.

Der Engel kommt zu den Hirten auf dem Feld.


Gewerbe

Mittwoch, 31. Dezember 2025

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Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

«Baumeister» werden

Start zur Aufholjagd

Preis-Rätsel

Zusammen eine Lego-Stadt bauen. Kinder von acht bis zwölf Jahren dürfen mitmachen. Seite 17

Der FCWB blickt auf die Vorrunde zurück und ist bereit für den Start des Trainingsbetriebs. Seite 21

Sein Wissen über das Säuliamt unter Beweis stellen und Gutschein gewinnen. Seite 22

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«Meine Entscheidung für diesen Beruf war schnell gefallen» Serie «Start ins Berufsleben»: Hamza Husicic lernt bei der Migros Affoltern Detailhandelsfachmann EFZ Marcus Weiss

Sommer in die dicke Jacke schlüpfen und sich Minusgraden aussetzen.

Es ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass er Lernender ist, wenn Hamza Husicic mit geübter Hand in der MigrosFiliale im Zentrum Oberdorf in Affoltern anpackt. Nicht nur seine Dienstkleidung weist ihn als vollwertiges Mitglied des Teams aus, auch die gut eingespielte Zusammenarbeit mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lässt ihn trotz seines jugendlichen Alters als Routinier erscheinen. «Vor einer halben Stunde kam eine Lieferung, der Fachleiter Food hat alles abgeladen, und jetzt sind wir daran, die frische Ware in die Regale einzuräumen», erklärt der 16-Jährige bei der Begrüssung im Eingangsbereich der Filiale, sie ist in der Migros-Grösseneinteilung als «MM» deklariert. Er fange am Morgen immer bereits um sieben Uhr an, erklärt der Lernende, da könne man besonders speditiv arbeiten, ohne der Kundschaft im Weg zu sein. Hamza Husicic befindet sich im ersten Lehrjahr seiner dreijährigen Ausbildung als Detailhandelsfachmann EFZ mit Schwerpunkt Lebensmittel. «Ich weiss schon von allen drei Lehrjahren, wann ich in welcher Sparte eingeteilt sein werde», so der junge Berufsmann. Mit einem Ausdruck von Vorfreude zeigt er seinen Ausbildungsplan, darauf sind die Monate farbig unterlegt und die dann für ihn aktuellen Produktkategorien zu sehen. Angefangen hat sein Weg im August dieses Jahres bei den Molkereiartikeln, mittlerweile befindet er sich bei «Food allgemein», bevor dann im März der Kassenkurs beginnt.

«Junge Leute bringen erstaunliche Kompetenzen mit» Marigona Ismajlaj ist die Berufsbildnerin für Hamza Husicic. «Er zeigt viel Interesse in jedem Bereich, das ist toll für alle Beteiligten», weiss sie zu berichten. Auch rufe die Fähigkeit seiner Generation, sich blitzschnell in neue Technologien einzuarbeiten, bei ihr mitunter wahre Bewunderung hervor. «Ich selbst bin Jahrgang 1992, man merkt schon, dass die Jüngeren da noch anderes mitbringen, sie tun sich viel einfacher da-

«Ich wollte in die Migros, denn ich bin ein Migros-Kind.» Hamza Husicic, Lernender Migros Affoltern

Begeisterung für den Detailhandel liegt bei ihm in der Familie Hamza Husicic ist im Kanton Zug aufgewachsen, seit Januar 2025 lebt die Familie in Mettmenstetten. «Ich sah die Lehrstelle bei der Migros Affoltern auf dem Berufsbildungsportal Yousty.ch im Internet, ich wollte in die Migros, denn ich bin ein Migros-Kind», sagt der Lernende mit Überzeugung. Kamen dennoch auch andere Berufe oder Branchen bei ihm in die engere Wahl? «Ich wollte als Kind Polizist werden», erinnert sich der angehende Detailhandelsfachmann. Später habe er dann aber keinen so spezifischen Berufswunsch mehr gehabt, blickt der ehe-

«Die Ausbildung soll einen Mehrwert bringen und auch schöne Erinnerungen für später.» Yves Brunner, Filialleiter Migros Affoltern

Hamza Husicic hat seine Lehrstelle bei der Migros Affoltern mit voller Überzeugung gewählt (Bilder Marcus Weiss) malige Schüler der Sekundarschule Stufe B zurück. Er sei sehr gerne zur Schule gegangen und habe auch gute Noten nach Hause gebracht. Im zweiten Schuljahr der Oberstufe in Baar sei es dann im Rahmen eines Zukunftstages darum gegangen, in einen Betrieb hineinzuschnuppern. «Ich erhielt die Gelegenheit, beim Discounter Lidl hinter die Kulissen zu blicken, meine Mutter arbeitet bei diesem Unternehmen», so Hamza Husicic. Sein Interesse an der Detailhandelsbranche sei da geweckt worden. Eine weitere Schnupperlehre bei der Migros Metalli in Zug habe dann endgültig den Ausschlag für seine Entschei-

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Lernende sind momentan in der Migros-Filiale Affoltern in Ausbildung.

dung gegeben, diesen Berufsweg einschlagen zu wollen. Zwei Tage nach dem zweiten Schnuppern beim «orangen Riesen» (nun in der Migros-Filiale Affoltern) habe er bereits die Zusage für eine

Lehrstelle erhalten. Auch sein Zwillingsbruder ist in die mütterlichen Fussstapfen getreten und absolviert eine Detailhandelslehre bei Coop in Zug.

lich und privat in jeder Situation angemessen verständigen zu können. Was muss man wissen, wenn man sich für eine Lehre als Detailhandelsfachmann beziehungsweise Detailhan-

Nicht nur das Fachwissen, auch die Kommunikationsfähigkeit zählt

146

Wie bei der dualen Ausbildung üblich, besucht der Lernende neben seiner Arbeit bei der Migros an anderthalb Tagen pro Woche die Berufsschule in Zürich.

98

Prozent ist die Erfolgsquote bei der Lehrabschlussprüfung.

Auf dem Stundenplan stehen einerseits branchenspezifische Fächer sowie Handlungskompetenz, andererseits aber auch Allgemeinbildung und Englisch. Für den zweisprachig aufgewachsenen jungen Mann, der in der Schweiz geboren wurde, dessen Eltern aber ursprünglich aus Bosnien stammen, bedeutet der Unterricht in einer weiteren Fremdsprache noch grössere Möglichkeiten, sich beruf-

Detailhandelslernende bildet die Migros Zürich momentan aus.

delsfrau interessiert? «Man muss offen, zuverlässig, ordentlich und freundlich sein sowie den Kundenkontakt lieben», antwortet der Lernende. Personen, die am liebsten ständig für sich alleine am Computer arbeiteten oder ein besonderes Flair fürs Handwerkliche hätten, würde er eher davon abraten. Der Kontakt mit der Kundschaft sei ein wichtiger Aspekt in seinem Beruf, schliesslich gehöre es auch dazu, etwa an der Fleischtheke fachlich kompetent Auskunft zu erteilen und bei Kundenwünschen beraten zu können. Eine gewisse körperliche Robustheit sei sicher auch von Vorteil, schliesslich müsse man für Arbeiten im Tiefkühlraum auch mal im

mit, mit diesen Dingen umzugehen. Wir profitieren davon alle mit», lautet ihr Fazit. Das Durchlaufen verschiedener Abteilungen bei der Arbeit biete für den Berufsnachwuchs auch die Chance, verschiedene Menschentypen kennenzulernen und im Umgang mit ihnen souverän zu werden. Auch Filialleiter Yves Brunner ist das Zwischenmenschliche bei der Ausbildung der Lernenden wichtig: «Ich bilde sehr gerne junge Leute aus und versuche, das Beste für sie zu erreichen», betont er. «Die Ausbildung soll einen Mehrwert für sie bringen und auch schöne Erinnerungen für später, denn Arbeit ist schliesslich ein wesentlicher Teil im Leben.» Jede und jeder Lernende mache einmal pro Semester eine Produktpräsentation, es sei dabei eine freie Entscheidung, welches Produkt oder welche Produktgruppe man vorstelle. Aus der Komfortzone herauskommen, auf die Kunden zugehen, dies helfe nicht nur im Arbeitsalltag, sondern sei auch eine gute Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. In der Migros-Filiale Affoltern seien momentan sechs Lernende in verschiedenen Lehrjahren in Ausbildung, bei der Migros Zürich insgesamt 146 Detailhandelslernende (dreijährige Ausbildung EFZ und zweijährige Ausbildung EBA). Die Erfolgsquote bei der Lehrabschlussprüfung liege bei 98 Prozent.

«Er zeigt viel Interesse in jedem Bereich, das ist toll für alle Beteiligten.» Marigona Ismajlaj, Berufsbildnerin für Hamza Husicic


Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Mittwoch, 31. Dezember 12.15 Kirche Affoltern Oase – Besinnung über Mittag Pfr. Werner Schneebeli

Seminarhotel und Bildungshaus

Eine neue Herausforderung – eine neue Aufgabe – ein neuer Arbeitsort!

17.00 Kirche Hedingen Gottesdienst zum Jahreswechsel Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer und Jürgen Röhrig (Klarinette) Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst in der Kirche mit Einsetzung von Pfarrerin Anne-Carolin Hopmann durch Dekan Matthias Ruff. Musikalische Umrahmung: Hiromi Ikei (Orgel), Isabelle Weymann (Flöte) und Regula Maurer (Cello). Anschliessend Apéro.

Neujahr – Donnerstag, 1. Januar 11.00 Hl. Messe, anschl. Apéro Sonntag, 4. Januar 10.30 Familiengottesdienst mit den Sternsingern, anschl. Apéro und Königskuchen www.kath-bonstetten.ch

www.kirchekappel.ch

Ref. Kirche Knonau Donnerstag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl Musik: Motoko Matsushita, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon Im Anschluss, anstossen auf das neue Jahr Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Gautschi, anschliessend 3-Königskuchen, Musik: Angela Bozzola www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 4. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfrn. Sara Kocher, Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel. Anschliessend Apéro Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Donnerstag, 1. Januar 17.00 Ökum. Neujahrsgottesdienst mit Matthias und Irene, Musik: Anette und anschliessend Apéro für alle Samstag, 3. Januar 17.00 Sternsinger-Abschlussgottesdienst mit den Sternsingern, Matthias Musik: Anette Donnerstag, 8. Januar 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr 2026. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. Januar 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi Donnerstag, 8. Januar 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 4. Januar 10.30 Gottesdienst, anschl. Dreikönigskuchenessen

17.00 Kirche Mettmenstetten Altjahresandacht, Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg

19.30 Kirche Maschwanden Neujahrsgottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Claudia Mehl Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro Fahrdienst Mettmenstetten: Regula Tedaldi, 079 632 23 04

www.sunntig.ch

14.30 Affoltern Senevita Gottesdienst, Pfr. Thomas Müller

Samstag, 3. Januar 17.30 Eucharistiefeier

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Sonntag, 4. Januar 10.30 Familiengottesdienst mit Aussendung der Sternsinger, Dreikönigskuchenessen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa

Sonntag, 4. Januar 10.30 Gottesdienst Parallel Kinderprogramm

Sonntag, 4. Januar 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst, Pfr. Thomas Müller Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro

www.kath-affoltern.ch

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

10.00 Kirche Maschwanden Musik am Morgen 10.00 Kirche Mettmenstetten Gottesdienst, Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg 17.00 Kirche Aeugst Neujahrskonzert Solokonzert mit Young Hauser am Flügel

berghilfe.ch

Es erwartet Sie ein vielseitiges Aufgabengebiet in einem spannenden und dynamischen Umfeld. Sie profitieren von 5 Wochen Ferien und kommen in den Genuss von einem schönen, inspirierenden Arbeitsort, gratis Parkplatz, vergünstigten Mahlzeiten und überdurchschnittlichen Sozialleistungen. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto in einem pdf-Dokument bis am 9. Januar 2026 an: karin.engeli@klosterkappel.ch. Weitere Informationen zur Stelle erteilt Ihnen gerne Nadine Dürst, Leiterin Seminar + Verkauf, Tel. 044 764 88 10. Angaben zum Seminarhotel und Bildungshau Kloster Kappel finden Sie auf unserer Homepage: www.klosterkappel.ch

17.00 katholische Kirche Hausen Ökumenische Neujahrsandacht Pfrn. Irene Girardet, Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Musik: Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro

Samstag, 3. Januar 10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst, Pfr. Thomas Müller

Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

Ihr Profil: Sie verfügen über eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder eine Hotelfachausbildung. Sie sind kontaktfreudig, lieben Sprachen und haben ein zuvorkommendes Auftreten. Sie bringen Erfahrungen am Empfang oder an einer Réception mit und mit den üblichen EDV-Programmen sind Sie vertraut. Ein ab und zu hektischer Alltag bringt Sie nicht aus der Ruhe. Sie sind flexibel und unregelmässige Einsätze sind Ihnen nicht fremd.

Donnerstag, 1. Januar 17.00 Kirche Affoltern Ökumenischer StationenGottesdienst Wir starten den Gottesdienst in der Kath. Kirche, tragen das Friedenslicht weiter zur Heilsarmee und feiern den Abschluss mit Wurst und Brot in der Reformierten Kirche. Bitte ein Windlicht mitbringen! Pfr. Werner Schneebeli Musik: Antonia Nardone

Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm

«Ob im Horner oder Heuet, wer gugge gärä z talus und teschet hiesigi Ruschtig uf. Da chame nume sine, wi fürnähm wers hii.»

Sie übernehmen das umfassende Aufgabengebiet des Tagesgeschäfts unserer Réception vom Check-in bis zum Check-out und sind zuständig für den herzlichen Empfang und die kompetente Betreuung unserer Gäste. Sie bewirtschaften die Hotelbuchungsplattformen, führen die Kasse und erstellen Seminarrechnungen.

23.46 Kirche Mettmenstetten Turmbläser zum Jahreswechsel Die Bläser der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach begrüssen vom Kirchturm aus das neue Jahr. Anschliessend Apéro

Viva Kirche Affoltern am Albis

Dienstag, 6. Januar 12.00 Mittagstreff für alle

eine Réceptionistin / einen Réceptionisten mit einem Pensum von 40 – 60 %

23.30 Kirche Aeugst Silvesterfeuer vor der Kirche Beim Glockengeläut am Feuer begrüssen wir das neue Jahr. Teilete, eigenes Glas mitbringen. Findet nur bei trockenem Wetter statt.

Donnerstag, 1. Januar 2026 11.00 Neujahrsgottesdienst 17.00 Stationengottesdienst gemeinsam mit anderen Christen der Pfarrei. Start in der kath. Kirche. Bitte ein Windlicht mitbringen. Abschluss mit Imbiss in der ref. Kirche.

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Wir suchen nach Vereinbarung

17.00 Kirche Ottenbach Altjahres-Gottesdienst Pfr. Stefan Becker, Musik: Tanya Birri Anschliessend Apéro

Freitag, 2. Januar 20.00 Kirche Mettmenstetten NAchtsamkeit Meditationsnacht mit Andreas Fritz

www.kath-affoltern.ch

Das Seminarhotel Kloster Kappel bietet ein vielseitiges Arbeitsumfeld. Im ehemaligen Zisterzienserkloster zu arbeiten, ist etwas Besonderes. Die historische Geschichte trifft auf die moderne Zeit. Die Réception ist dabei die Drehscheibe und die Visitenkarte unseres Hotels. Hier beginnt und endet die Betreuung unserer Hotelgäste aus aller Welt. Werden Sie ein Teil von unserem Team.

17.00 Kirche Bonstetten Gottesdienst zum Neujahr Pfrn. Susanne Sauder Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro Montag, 5. Januar 10.00 Hausen Pfarrhaus Lese- und Gesprächskreis Pfrn. Irene Girardet 19.30 Kirche Aeugst Offenes Singen Aeugst Donnerstag, 8. Januar 14.00 Affoltern Chilehuus Senioren-Treff «Von Juppen, Jausen und Vorsässen» 19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier Pfr. Andreas Fritz 19.00 Kirche Rifferswil Offenes Singen Wir geniessen miteinander eine Stunde singen. Begleitet von Daniel Rüegg am Piano Freitag, 9. Januar 12.00 Hausen Pfarrhaus Zäme Zmittag Anmeldung bis Mi Abend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

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Herzlichen Dank für Ihr grosses Vertrauen in 2025. sĞFrohe ƌƚƌĂƵĞFesttage Ŷ ^ŝĞ ŵĞund ŝŶĞƌ ein ƺďĞƌ gutes neues Jahr 2026!!!

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Das Geschäft öffnet wieder ƵƌnjĞŝƚ ƐĞŚƌ ŚŽŚĞƌ 'ŽůĚƉƌĞŝƐ am 21. Januar Z͘DĞLJĞƌ 'ŽůĚƐĐŚŵŝĞĚĞ &ŝƐĐŚŵĂƌŬƚ ϱͲϳ

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Vermischtes

Mittwoch, 31. Dezember 2025

17

Laterna Magica im Dorfmuseum Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Laterna Magica – lateinisch für Zauberlaterne – erfunden. Sie war der Vorläufer des Dia-Apparates und des heutigen Beamers. Bildprojektionen mit der Laterna Magica waren anfangs vor allem auf Jahrmärkten sehr beliebt. Ab 1850 wurden erste kleine Laternae Magicae für den Hausgebrauch und speziell für Kinder entwickelt. Diese waren so beliebt, dass bald eine industrielle Produktion einsetzte, die um 1900 bis zum Ersten Weltkrieg ihren Höhepunkt erreichte. Die Zauberlaterne aus Maschwander Familienbesitz stammt aus dieser Zeit. Sie besteht aus einem schwarzen Blechkasten mit Tragegriff und Türe. Im Innern befand sich die Leuchtquelle, ursprünglich eine Kerze. Der Schornstein sorgte für eine gute Belüftung. Auf der Vorderseite des Kastens wurde die Linse montiert. Zwischen Linse und Kasten befand sich der Schlitz

für die Glasscheiben, deren Bilder an eine möglichst helle Wand oder ein weisses Tuch projiziert wurden. Die Darstellungen auf den längsrechteckigen Glasscheiben sind vielfältig: Sie zeigen Kinder beim Spielen, Älpler, Jäger, Waldund Haustiere, Krieger, aber auch Beduinen mit ihren Kamelen. Neben den einfachen Glasscheiben ist im Museum ein Chromotrop ausgestellt. Dieser besteht aus zwei übereinanderliegenden runden Glasbildern in einem hölzernen Rahmen, die mittels Drehmechanismus gegeneinander bewegt werden und so wechselnde farbige Muster erzeugen – ähnlich einem Kaleidoskop. Lucia Zurbrügg, Museumskommission Maschwanden Dorfmuseum Maschwanden, Berchtoldstag, 2. Januar, 14 bis 17 Uhr geöffnet, Dauerausstellung und Wechselausstellung «Essen und Trinken»

Zusammen wird eine zehn Meter lange Stadt aus Legosteinen gebaut. (Bild zvg)

Lego-Stadt kommt nach Bonstetten Am Wochenende vom 16. bis 18. Januar wird im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten gebaut. Baubeginn ist am Freitag um 16.30 Uhr. Zusammen wird eine zehn Meter lange Lego-Stadt mit vielen Häusern, einem Fussballstadion, einer Kathedrale, einem Rathaus und noch vielem mehr gebaut. Am Freitag gibt es ein einfaches Abendessen und am Samstag gehört ein

Zvieri dazu. Zum Abschlussgottesdienst für Klein und Gross mit anschliessender Lego-Stadt-Besichtigung sowie zum Apéro sind Eltern, Geschwister und Freunde herzlich eingeladen. Zu diesem kreativen Wochenende sind alle «Baumeister» im Alter von acht bis zwölf Jahren willkommen. Dieser Anlass wird von der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt in Zusammenarbeit mit dem Bibellese-

bund Winterthur organisiert. Anmeldeschluss ist am 9. Januar 2026.

MARKTPL ATZ

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Eva Sanz, reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt Anmeldung an: Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt, Sekretariat, Chilestrasse 7, Bonstetten. E-Mail: pascale.righetti@ref-knonaueramt.ch / Tel. 044 701 15 82

Die «Zauberlaterne» war ein Vorläuferin des Dia-Apparates. (Bild zvg)

Knonauer übernimmt Gasthaus Hämikerberg Das Gasthaus Hämikerberg zwischen Muri AG und Hitzkirch LU – keine 20 Minuten Autofahrt von Affoltern entfernt – erfährt am 1. Januar 2026 einen Geschäftsführer-Wechsel.

Von einem Säuliämter in die Hand des anderen Im Gasthaus Hämikerberg auf dem Hochplateau des Lindenbergs im luzernischen Hämikon wechselt zum 1. Januar 2026 die Geschäftsführung – das heisst: Sie geht vom einen Säuliämter in die Hand eines anderen: Hans Schmutz, der mit seiner Frau Ines das idyllische Plätzchen mit Südlage auf 800 Meter Meereshöhe – auch bekannt für Nebelfreiheit – acht Jahre lang geführt und zu einem Juwel gestaltet hat, übergibt den «Dirigenten-

stab» an Küchenchef Valentin Schärer aus Knonau. «Für uns endet damit ein Lebensabschnitt, der uns geprägt hat, und wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken, erfüllt uns eine tiefe Dankbarkeit», resümieren Ines und Hans Schmutz und fügen an: «Wir wissen aber auch, dass Valentin mit dem bestandenen Team unser ‹Erbe› in die Zukunft tragen wird.» Der in Knonau aufgewachsene und wohnhafte Valentin Schärer absolvierte seine Kochlehre im «Rössli» in Steinhausen und wirkte später bei Elsi Imhof in der Küche im «Central», Affoltern. Dann zog es ihn in die Höhe, als Küchenchef im Panoramarestaurant Albishaus auf dem Albis, dem er kulinarisch eine Richtung wies, die begeistert.

Vor zwei Jahren schliesslich wechselte er als Küchenchef zu Ines und Hans Schmutz ins Gasthaus Hämikerberg. Schärer wird das Gasthaus, das für Schweizer Gerichte mit raffinierten kulinarischen Akzenten und charmantem Service bekannt ist, ab 1. Januar 2026 führen, während Ines und Hans Schmutz zukünftig weiterhin für das einzigartige Spielgolf sowie den traditionellen Weihnachtsmarkt zeichnen werden. Gasthaus Hämikerberg Gasthaus Hämikerberg, Hämikon-Berg 5, Hämikon, 041 917 40 50, gasthaus@haemiker-

Die bisherigen Hämikerberg-Gastgeber Ines und Hans Schmutz haben ihren bisherigen Küchenchef Valentin Schärer in die Mitte genommen – ab 1. Januar 2026 wird Schärer der Gastgeber sein, Ines und Hans bleiben für das Spielgolf und den Weihnachtsmarkt zuständig. (Bild zvg)

berg.ch, www.gasthaus-haemikerberg.ch. Winteröffnungszeiten – Donnerstag bis Samstag: 10 bis 22 Uhr (warme Küche bis 20.30 Uhr). Sonntag: 10 bis 18 Uhr (warme Küche bis 17 Uhr)

Erfolgreiche Neueröffnung mit Schätzwettbewerb

Drei glückliche Gewinner durften sich über attraktive Vitalis-Gutscheine freuen. (Bild zvg)

Mit einer gelungenen Neueröffnung nach umfangreichem Um- und Neubau präsentierten sich kürzlich die Vitalis Apotheke Drogerie Parfümerie sowie das Vitalis-Care-Dienstleistungscenter. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die modernisierten Räumlichkeiten zu besichtigen und sich über das vielseitige Angebot in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Drogerie und persönliche Dienstleistungen zu informieren. Ein besonderer Publikumsmagnet war der Schätzwettbewerb, der im Rahmen der Eröffnungstage stattfand. In einem grossen Glas befanden sich unzählige Tabletten, deren genaue Anzahl zu erraten war. Viele Kundinnen und Kunden nahmen mit grossem In-

teresse teil und gaben ihre Schätzungen ab. Nach Ende des Wettbewerbs stand das Ergebnis fest: Die richtige Lösung betrug 8298 Tabletten. Aus den zahlreichen Teilnehmenden wurden drei Gewinner ermittelt. Sie durften sich über attraktive Vitalis-Gutscheine freuen, die im feierlichen Rahmen überreicht wurden. Irène Weber und ihr Team zeigten sich sehr zufrieden mit dem grossen Besucherandrang und der positiven Resonanz. Der Umbau und die Neueröffnung wurden als voller Erfolg gewertet. Brigitte Zurfluh, Geschäftsführung Vitalis Apotheke


Frische-Aktion Ab Montag

Montag, 22.12.25 bis Samstag, 03.01.26

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Knorr Saucen

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div. Sorten, z.B. Erdnüsse, 2 x 250 g

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Caswell Cabernet Sauvignon

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Lipton Ice Tea

California, USA, 75 cl, 2023

Appenzeller Bier Quöllfrisch

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Mövenpick Classics

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div. Sorten, z.B. All in 1, Lemon, Tabs, 2 x 35 WG

Agri Natura Schweinsfilet per 100 g

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Agri Natura Bündner Rohschinken

div. Sorten, z.B. Vanilla Dream, 900 ml

geschnitten, 100 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

Stalden Crème div. Sorten, z.B. Vanille, 470 g

Butty Pilze

div. Sorten, z.B. Steinpilze, 20 g

4.50 statt 5.30

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Emmentaler Merängge klein 130 g

Axe Dusch & Deo div. Sorten, z.B. Africa, Dusch, 3 x 250 ml

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9.80 statt 12.60

Zweifel Chips

div. Sorten, z.B. Cractiv Paprika, 160 g

Hakle Toilettenpapier div. Sorten, z.B. pflegende Sauberkeit, 4-lagig, 24 Rollen

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div. Sorten, z.B. Universal flüssig, 25 WG, 1,125 l

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

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Veranstaltungen

Mittwoch, 31. Dezember 2025

19

Start in das neue Jahr mit bezirksweitem Lesewettbewerb «Biblio-Olympics» Ämtler Bibliotheken im Januar nuar gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Mittwoch, 7. Januar, 18 bis 20 Uhr: Neujahrs-Apéro: Alle Rifferswilerinnen und Rifferswiler sind herzlich eingeladen, in der Bibliothek aufs neue Jahr anzustossen. Eine wunderbare Gelegenheit, zusammenzukommen, sich mit alten oder neuen Freunden auszutauschen oder die Bibliothek ganz unverbindlich zu beschnuppern. Eintritt frei. Mittwoch, 7. Januar und 21. Januar: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam – gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, zu häkeln, zu sticken oder zu nähen. Eintritt frei. Am 7. Januar von 15.30 bis 17.30 Uhr, am 21. Januar von 19 bis 21 Uhr. Mittwoch, 14. Januar, 16 bis zirka 16.20 Uhr: «Gschichtli-Ziit». Zauberhafte Geschichten für Kinder ab 4 Jahren. Eintritt frei. Die Ausleihtheke ist während dieser Zeit geschlossen, bitte Bücher vorher retournieren respektive ausleihen. Samstag, 24. Januar, 9.30 Uhr bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff. Geschichten, Versli und Fingerspiele für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung von Mami, Papi, Götti oder Grosi. Eintritt frei.

Die Schulferien dauern im ganzen Bezirk noch bis zum 4. Januar 2026. Vom 5. bis 24. Januar 2026 findet der bezirksweite Lesewettbewerb «Biblio-Olympics» für Gross und Klein statt. Die Bibliothek mit den meisten ausgefüllten Lesepässen pro aktive Bibliotheksnutzende gewinnt einen Besuch des Poetomaten. Zudem werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost. Teilnahmekarten sind in jeder teilnehmenden Bibliothek erhältlich: Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Lesezentrum PS Affoltern, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Samstag, 3. Januar, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 7. Januar, 19.30 Uhr: Englisch Book Discussion. Gelesen wird das Buch «The Midnight Library» beziehungsweise «Die Mitternachtsbibliothek» auf Englisch oder auf Deutsch. Diskutiert wird in Englisch. Mittwoch, 21. Januar, 15 Uhr: Basteln mit Büchern. Mit Schere, Leim und Falttechnik geben die Teilnehmenden alten Büchern ein neues Leben.

Im Januar zählt beim bezirksweiten Lesewettbewerb «Biblio-Olympics» jeder gelesene Buchstabe. (Bild zvg) Regionalbibliothek Affoltern Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Samstag, 3. Januar, von 10 bis 15 Uhr offen. Am 1. und 2. Januar, bleibt sie geschlossen. Dienstag, 6. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit ihren Kindern im Alter von neun bis 36 Monaten. Freitag, 9. Januar, 19 bis 22 Uhr: Brettspiel-Abend für Erwachsene in der Bibliothek. Eigene Lieblingsspiele mitbringen oder diejenigen der Bibliothek ausprobieren. Ohne Voranmeldung. Samstag, 10. Januar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen zu einer halbstündigen Reise in die Welt der Geschichten. Dienstag, 13. Januar, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Fragen zu Smartphones, Tablets, Internet und den Angeboten der digitalen Bibliothek? Ohne Voranmeldung mit Geräten vorbeikommen. Mittwoch, 14. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Maurice und Maralyn» von Sophie Elmhirst diskutiert. Donnerstag, 15. Januar, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 23. Januar, 19 bis 22 Uhr: Brettspiel-Abend für Erwachsene in der Bibliothek. Dienstag, 27. Januar, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Freitag, 30. Januar, 20 Uhr: Wine & Crime – Hände hoch mit Michael Schraner. Das Beste aus zwei Welten: Krimilesung trifft auf Weindegustation. Der Schauspieler Michael Schraner liest schwarze Texte und Küferweg Weine präsentiert spannende Tropfen. Lesung, Wein & Buffet: 35 Franken. Vorverkauf in der Bibliothek. Begrenzte Platzzahl.

Mittwoch, 14. Januar, 15 bis 17 Uhr: Spielenachmittag für Kids der ersten bis sechsten Klasse. Ohne Anmeldung. Mittwoch, 21. Januar, 9.30 bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von eineinhalb bis vier Jahren in Begleitung.

Ab Montag, 5. Januar, ist die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Dienstag, 6. Januar, 19 bis 21 Uhr: Spieleabend in der Bibliothek. Die Teilnehmenden können ihr Lieblingsspiel mitbringen oder die Spiele der Bibliothek ausprobieren. Samstag, 10. Januar, 9.30 bis zirka 9.50 Uhr: «Gschichte-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab vier Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.

Ab Dienstag, 6. Januar, ist die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Dienstag, 6. Januar, bis Samstag, 24. Januar: Vorbeikommen und beim Lese-Wettbewerb «Biblio-Olympics» mitmachen.

Bibliothek Hausen Ab Montag, 5. Januar, ist die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Bibliothek Hedingen Ab Montag, 5. Januar, ist die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Samstag, 10. Januar, 10 bis 12 Uhr: Neujahrsapéro. Die Hedinger Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mit dem Bibliotheksteam auf das neue Jahr anzustossen. Mittwoch, 14. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von zirka 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person. Mittwoch, 21. Januar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi. Eine spannende Bilderbuchgeschichte wird für Kinder von zirka vier bis sechs Jahren erzählt. Anschliessend gibt es einen kleinen Zvieri und es wird etwas gebastelt oder gemalt. Freitag, 30. Januar, 19 bis 21 Uhr: Kino für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. Unkostenbeitrag: 5 Franken (für Snack und Getränk), Anmeldung erforderlich bis Mittwoch vor der Veranstaltung.

Bibliothek Kappel Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Maschwanden

Während der Ferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Ferien bis am 4. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Freitag, 16. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart für Kinder zwischen 1 und ca. 4 Jahren sowie ihren Bezugspersonen. Zuhören, Staunen und Verweilen. Ohne Anmeldung. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage zu finden: https://knonau.biblioweb.ch/.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Weihnachtsferien bis Sonntag, 4. Januar, bleiben die Bibliothek und das Bibliotheks-Café geschlossen. Ab Montag, 5. Januar, gelten dann wieder die gewohnten Öffnungszeiten. Montag, 5. bis 24. Januar: BiblioOlympics. Lesen wie Champions – das Leseprojekt der Säuliämtler Bibliotheken. Bücher lesen, Lesepass in der Bibliothek abholen, ausfüllen und den Sieg für sich und seine Bibliothek holen. Mittwoch, 7. Januar, 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet. Freitag, 9. Januar, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter. Sonntag, 11. Januar, 9 bis 12 Uhr: Offener Sonntag in der Bibliothek mit Gratis-Kaffee und frischem Zopf. In den Medien stöbern, Zeitung lesen oder ein Spiel spielen. Den Sonntagmorgen in der Bibliothek geniessen. Montag, 12. Januar, bis Samstag, 14. Februar: Ausstellung 200 Jahre Braille. In die Welt von blinden und sehbehinderten Menschen eintauchen. Es ist diverses Material zur Veranschaulichung vorhanden. Die Besuchenden können ihren eigenen Namen in BrailleSchrift stanzen. Montag, 12. Januar, 19 bis 22 Uhr: Spiel-Treff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen Spiel-Treff. Mittwoch, 14. Januar, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen vom Wöschli erzählen Geschichten für die Kleinen. Samstag, 17. Januar, 9.30 Uhr: Buchstart für (Gross-)Eltern mit ihren (Enkel-) Kindern zwischen neun und 36 Monaten. Mit einer Geschichte und Versli die Welt der Bücher kennenlernen. Mittwoch, 21. Januar, 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in

der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet. Freitag, 23. Januar, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter. Donnerstag, 29. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr: DrähSchiibe-Kafi-Treffpunkt für alle – Gross und Klein, Jung und Alt mit Kaffee und Kuchen. Samstag, 31. Januar, 10 bis 11.30 Uhr: Die zwei Erzählerinnen von «Plaudertäsche» überraschen mit einer Geschichte aus der Tasche. Für Kinder ab zweieinhalb Jahren geeignet. Die Bibliothek ist von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Am Samstag, 3. Januar, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Montag, 5. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 21. Januar, 15 und 15.45 Uhr: Gschichte-Ziit. Gabi Baumer macht den Kamishibai-Koffer auf und erzählt die Geschichte «Tomte Tummetott». Um 15 Uhr für Kinder ab zirka vier Jahren und ein zweites Mal um 15.45 Uhr für Kinder ab zirka sechs Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 13. und 27. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern mit Kindern von eineinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung. Mittwoch, 14. Januar, 14.30 bis 14.50 Uhr: Kamishibai – lustige Geschichten aus dem Koffertheater für Kinder ab 3 Jahren. Ohne Anmeldung. Mittwoch, 14. Januar, 20 Uhr: Lesung mit Carlo Janka aus seinem Buch «Durchbruch. Mein Weg – Dein Erfolg», mit anschliessendem Apéro. Der Anlass ist kostenlos. Anmeldung erforderlich via E-Mail bibliothek@ottenbach.ch oder in der Bibliothek. Plätze sind begrenzt. Weitere Infos zu den Veranstaltungen sind zu finden unter: www.bibliothek-ottenbach.ch.

Bibliothek Rifferswil Am Samstag, 3. Januar, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ab dem 5. Ja-

Bibliothek Stallikon Freitag, 16. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart. Für Kleinkinder von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt. Die Kinder tauchen mit der Leseanimatorin Kathrin Baier in die Welt der Lieder, Gedichte und Reime ein. Freitag, 16. Januar, 19.30 Uhr: Vernissage der Ausstellung «Mecano Kunst – Goldene Hände, Träume aus Metall» von Edi Nading. Die Ausstellung kann bis zum 28. Februar 2026 während der Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden. Freitag, 30. Januar, 18 bis 20.30 Uhr: Boys Night. Das Bibi-Abend für die Jungs. Alle Boys ab der dritten Klasse sind zum Spielen, Gamen und Chillen eingeladen. Ohne Anmeldung, einfach vorbeikommen. Über Snack-Spenden (süss oder salzig) freut sich das Bibliotheksteam.

Bibliothek Wettswil Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Samstag, 3. Januar, von 10 bis 14 Uhr und am Sonntag, 4. Januar, von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Sonntag, 4. Januar, 17 bis 19 Uhr: Tag der offenen Tür während des Neujahrsapéros der Gemeinde. Montag, 5. Januar, bis Samstag, 24. Januar: Biblio-Olympics – Leseprojekt der Bibliotheken des Bezirks. Mitmachen, lesen und der Bibliothek zum Sieg verhelfen. Dienstag, 6. Januar, 14 bis 16.30 Uhr: Jass-Nachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr. Mittwoch, 14. Januar, 19.30 bis 21.30 Uhr: Spielabend. Es wird Brändi Dog & Rummikub gespielt. Leitung Daniela Favero und Nicole Böhm. Anmeldung bis am Vorabend. Mittwoch, 21. Januar, 19 bis 19.45 Uhr: Yoga zwischen Büchern. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung. Mittwoch, 28. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder ab 9 Monaten in Begleitung. Gemeinsam in die Welt der Verse und Reime eintauchen und das Zusammensein geniessen. Mittwoch, 28. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder ab 3 Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben. Irene Scheurer, Regionalbibliothek


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Veranstaltungen

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm Mit viel Abwechslung geht es ins neue Jahr Im Murianer Kino Mansarde beginnt das 2026 mit einer Reise durchs europäische Kino. Im preisgekrönten französischen Film «La petite dernière» sucht eine junge Frau ihre Identität zwischen Liebe und Glaube, während «Franz K.» einen faszinierenden Einblick in das Leben des Jahrhundertdichters gibt. Etwas leichter geht es in Berlin und bei Wolfgang Beckers finalem Film «Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse» zu und her.

«Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse» Micha Hartung, Besitzer einer Videothek in Berlin, steht kurz vor der Pleite. Da meldet sich ein ehrgeiziger Journalist bei ihm, der eine ganz grosse Story wittert. Er will herausgefunden haben, dass Micha vor 35 Jahren eine Massenflucht aus der DDR organisiert hat. Und zwar mittels einer umgestellten Weiche, die einen S-Bahnzug in den Westen führte. Da Micha jeden Cent braucht und der Journalist ihm eine gut bezahlte Story in Aussicht stellt, widerspricht er nicht. Bald reissen sich sämtliche Medien und Talkshows um ihn. Dann trifft er auch noch Paula, doch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden droht wie der ganze Rest von Michas Leben in einem Chaos aus Lügen und Falschmeldungen zu versinken. Donnerstag, 8. Januar, 18 Uhr / Freitag, 9. Januar, 20.30 Uhr

«La petite dernière» – preisgekrönte Identitätssuche Die 17-jährige Fatima wächst als jüngste von drei Schwestern in einer fürsorg-

lichen französisch-algerischen Familie am Rande von Paris auf. Sie liebt ihre Familie, doch geht behutsam ihren eigenen Weg. Sie ringt mit ihrem auf keimenden Begehren für Frauen. Als Fatima ein Studium beginnt, entdeckt sie eine völlig neue Welt – und wird immer stärker mit ihrem Dilemma konfrontiert: Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die verschiedenen Teile der eigenen Identität unvereinbar scheinen? Ein erfrischender Einblick, für den die Hauptdarstellerin Nadia Melliti beim Filmfestival Cannes 2025 als «Beste Darstellerin» ausgezeichnet wurde. Donnerstag, 8. Januar, 20.30 Uhr

«Franz K.» – aussergewöhnliches Porträt, wie von Kafka inszeniert Prag, Anfang des 20. Jahrhunderts: Franz Kaf ka ist zerrissen zwischen der Autorität des fordernden Vaters, der Routine im Versicherungsbüro und der stillen Sehnsucht nach künstlerischer Entfaltung. Während seine Texte erste Leser finden, beginnt die Reise eines jungen Mannes, der sich nach Normalität sehnt, jedoch den Widersprüchen des Lebens begegnet, dabei Literaturgeschichte schreibt und sich immer wieder Hals über Kopf verliebt. Getrieben von Liebe, Fantasie und dem Wunsch nach Respekt, unterstützt von seinem Freund und Verleger Max Brod, entfaltet sich das ebenso berührende wie skurrile Porträt eines der faszinierendsten Denker der Moderne. Freitag, 9. Januar, 18 Uhr

Reto Holzgang, Kino Mansarde

«Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse»: die Tücken des unverhofften Ruhms. (Bild zvg)

«Purpose» – ein neuer Kompass für unsere Welt

Kulturkeller startet mit pointiertem Humor

Exklusive öffentliche Filmvorführung in der Engelscheune

Die neue Saison im lamarotte Das Duo Dua garantiert mit «Entspannen Sie sich!» für einen überraschenden und humoristischen Abend mit Augenzwinkern, Gerstengras und dem Mut, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Ernste gesellschaftliche Themen werden selbstironisch verhandelt Mit feiner Beobachtungsgabe und pointiertem Humor nehmen Christine Spaar und Eva Maropoulos das Publikum mit auf eine rasante Reise zu den Widersprüchen, die das moderne Leben mit sich bringt. Wir rackern uns ab, um uns Entspannung leisten zu können – und manövrieren uns dabei immer mehr in

Katherine Trebeck: «Wir brauchen eine Wirtschaft, die den Menschen das Leben ermöglicht, dass sie sich wünschen.» (Bild zvg)

Der Verein Nachhaltiges Rifferswil organisiert am Donnerstag, 8. Januar 2026, in der Engelscheune Rifferswil die exklusive öffentliche Filmvorführung mit anschliessender Diskussion und Apéro.

«Wellbeing Economy»-Ansatz Der neue Dokumentarfilm «Purpose» von Martin Oetting (D, 2024) dreht sich um die zentrale Frage «Was ist Sinn und Zweck unserer Wirtschaft?». Er kritisiert das gegenwärtige Wirtschaftsmodell, das stark auf endloses Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP/englisch

GDP) fixiert ist, und argumentiert, dass dieses Modell viele der aktuellen Krisen mitverursacht (Klimakrise, Ungleichheit, Demokratiekrise). Stattdessen zeigt der Film eine alternative Vision: eine «Wellbeing Economy», in der das Wohl von Menschen und Umwelt im Zentrum steht. Dabei orientiert sich der Film am «Beyond GDP»-Gedanken. Wirtschaft soll nicht nur um mehr Geld wachsen, sondern um Sinn, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit. Zentrale Punkte drängen sich dabei um die Frage, ob ein solcher Systemwechsel realistisch ist und welche Rolle uns persönlich

und als Gemeinde/Gemeinschaft dabei zukommt. Ein wichtiger und ernster Film, der die Möglichkeit für eine bessere Welt bietet (siehe auch: www.purpose.film/ deutsch). Christoph Hotz Donnerstag, 8. Januar 2026, Beginn: 19.30 Uhr. Filmdauer: zirka 96 Minuten; Diskussionsleitung: Christoph Hotz (www.nachhaltigesrifferwil.ch). Eintritt frei – Kollekte zugunsten des Films. Anmeldung bitte per E-Mail: events@nachhaltigesrifferswil.ch

Das Duo Dua. (Bild zvg)

Stress. Das Duo schafft es, ernste gesellschaftliche Themen wie Arbeitsdruck, Burn-out und die Kommerzialisierung von Achtsamkeit leichtfüssig und selbstironisch zu verhandeln. Sprachlich schlagfertig und temporeich treiben sie Klischees auf die Spitze, bis sie an der eigenen Absurdität zerbrechen. Hans-Ruedi Widmer, lamarotte Freitag, 9. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Konzept, Text und Spiel, Christine Spaar und Eva Maropoulos; Regie, Giuseppe Spina. Reservation auf www.lamarotte.ch oder per Telefon: 044 760 52 62


Vermischtes

Mittwoch, 31. Dezember 2025

AGENDA

Mittwoch, 31. Dezember Mettmenstetten ◴ 23:30–00:30: Turmbläser zum Jahreswechsel Ausläuten des alten Jahres mit den Turmbläsern der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach. Danach Einläuten des neuen Jahres mit Anstossen zu musikalischer Begleitung der Turmbläser. ● Reformierte Kirche

Die Dauerausstellung zeigt Objekte und Bilder zur Geschichte, Industrie und dem Alltagsleben in Affoltern. ● Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon Es gibt Knabbereien und Gelegenheit, auf das

statt. Getränke zum Anstossen werden bereitgestellt. Website: www.ref-knonaueramt.ch/mettmenstetten

Freitag, 2. Januar

Psychosoziale Pflege. Kaffee, Tee und Kuchen zu bezahlbaren Preisen. Website: www.spitexka.ch

125-jährige Neujahrswünsche Anstossen auf den Jahresbeginn

Freitag, 9. Januar

neue Jahr anzustossen. Website: www.museum-affoltern.ch

Sonntag, 4. Januar Affoltern

Veranstalter: Musikvereine MVM/MVO undreformierte Kirche Mettmenstetten. Findet bei jedem Wetter

Veranstalter: Spitex Knonaueramt,

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◴ 12:00–16:00: Ausstellung Die Dauerausstellung zeigt Objekte und Bilder zur Geschichte, Industrie und dem Alltagsleben in Affoltern. ● Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon

Affoltern ◴ 20:15–22:00: Theater Duo Dua, ein überraschender, humoristischer Abend mit Christine Spaar und Eva Maropoulos. ● Kulturkeller lamarotte, Centralstrasse 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Abendkasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch

Es gibt Knabbereien und Gelegenheit, auf das

Maschwanden

neue Jahr anzustossen. Website: www.museum-affoltern.ch

◴ 14:00–17:00: Ausstellung Laterna Magica. Wechselausstellung «Essen und Trinken». ● Dorfmuseum, Dorfstrasse 26 Veranstalter: Dorfmuseum Maschwanden.

Samstag, 3. Januar Affoltern ◴ 10:00–16:00: Ausstellung

Montag, 5. Januar Glückwunschkarte der Kneippkuranstalten zum Jahreswechsel von 1907. (Bild zvg)

Hausen ◴ 13:30–17:00: Begegnungs-Café Das Café Palaver lädt zum Verweilen ein. Offen für Menschen aller Generationen und Konfessionen. ● Zwinglistube hinter der reformierten Kirche, Schulhausstrasse 1

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Die gedruckte Glückwunschkarte der Kneippkuranstalten Arche und Lilienberg stammt aus der Blütezeit der Gemeinde als Kneippkurort. Die Verwaltung der beiden Häuser war in den Händen der Familie Winkler. Mit diesen Neujahrswünschen lädt das Ortsmuseum zum Besuch am Samstag, 3. Januar,

von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 4. Januar, von 12 bis 16 Uhr ein. Es gibt Knabbereien und Gelegenheit, auf den Jahresbeginn anzustossen. Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern www.museum-affoltern.ch

Steigerungslauf nach harzigem Start FC Wettswil-Bonstetten blickt auf gute Vorrunde zurück – und freut sich auf seine Rolle als Aufholjäger Kaspar Köchli Anfang August 2025 startete der Fussballclub Wettswil-Bonstetten (1. Liga) mit einem 2:2 gegen Freienbach in die Saison. Beim unentschiedenen Ausgang stand er immerhin als moralischer Sieger da, nachdem ein Zwei-Tore-Rückstand in extremis wettgemacht werden konnte. Am 16. August folgte der Vereinshöhepunkt mit dem Cupspiel gegen den FC Zürich, untermauert von einem grandiosen Fussballfest. Die mutig auftretenden Ämtler forderten dem 13-fachen Schweizer Meister sowie 10-fachen Cupsieger alles ab. Das 0:2 fiel erst in der Nachspielzeit. Bereits vier Tage darauf hatte WB ins Tessin zu reisen, wo es nach spektakulärem Auftritt den FC Collina d’Oro 4:2 niederrang. Und wiederum nur eine halbe Woche später empfing WB Aufsteiger Widnau. Dieser nutzte die Müdigkeit des Heimteams eiskalt zum 1:0-Sieg aus. Die Baisse der Ämtler nahm ihren Fortlauf, als sie in Höngg sang- und klanglos 1:2 untergingen. In der nächsten Runde glückte eine bärenstarke Reaktion gegen den unangefochtenen Leader SC YF Juventus. Dessen sichtliche Nervosität spiegelte sich in vier Verwarnungen noch vor der Pause, gegenüber keiner einzigen für die Gastgeber. Diese führten verdient 1:0, mussten aber nach einer Stunde aus dem Nichts heraus den Ausgleich hinnehmen. Und als man sich bereits mit dem Remis abfand, gelang den Stadtzürchern in letzter Minute noch der Luckypunch. Ein übler Genickschlag, den WB in der Folge wegzustecken vermochte. Dank grossem Kämpfertum bezwang es zuerst auswärts Mendrisio 2:1, ehe Eschen/Mauren zu Hause mit 6:1 förmlich vom Platz gefegt wurde. Dabei wurde sogar noch ein Penalty verschossen. Ende September fand in Tuggen das Spitzenspiel statt. Die Ämtler erspielten sich Chance um Chance, vermochten aber wie verhext nicht zu reüssieren – und verloren gar noch 0:1. Eine Runde später gelangen gegen Taverne zwei Tore, diese reichten jedoch bloss zum 2:2-Unentschieden. In Gossau wartete als Gegner St. Gallens U-21, die mit 4:0 deklassiert wurde – das Schlussresultat stand noch vor Ablauf einer Stunde fest. WB nahm den Schwung in den nächsten

Im letzten Spiel der Vorrunde erzielte Luca Studer (Mitte) Ende November per Kopfball das 2:1 gegen Dietikon. (Bild Kaspar Köchli) Match mit, angesagt war die erste Runde im Schweizer Cup gegen den Ligakonkurrenten Collina d’Oro. Dank ihrer Top-Moral vermochten die Ämtler einen Rückstand zum 2:1-Sieg zu kehren und sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Zurück in der Meisterschaft, mussten sie trotz mehrheitlicher Feldüberlegenheit Winterthurs U-21 ein 3:3 zugestehen.

Zum Abschluss vier Siege in Folge Plötzlich kehrte die Stabilität in der WBAbwehr wieder zurück – die Gegner

bissen sich fortan die Zähne aus. So wurden der Reihe nach Kosova 2:0, Baden 1:0, Schaffhausen 2:0 und Dietikon 3:1 bezwungen. Mit diesen grandiosen Vollerfolgen hievten sich die Ämtler zum Schluss der Vorrunde auf Rang vier und brachten sich wieder ins Gespräch um den Aufstieg. In 15 Spielen resultierten 27 Punkte, bei einem Torverhältnis von 33:18, welches den zweitbesten Wert der Gruppe bedeutet. Der Rückstand auf Platz zwei, den Taverne innehat und der zu Aufstiegsspielen berechtigt, beträgt fünf Zähler. So befindet sich die Mannschaft von Trainer Stephan Lichtsteiner

und dessen Assistenten Irhan Abdiji, Markus Ries und Paul Trachsler in Lauerstellung. Teammanager Marc Enskat zeigt sich erfreut: «Die Vorrunde war sehr gut, vor allem am Schluss. Zudem überzeugte die Mannschaft spielerisch durch attraktiven Fussball. Nach dem Highlight der Vorrunde, dem Cupspiel gegen den FCZ, sind ein paar Punkte liegengelassen worden, was ich der zusätzlichen Belastung zuordne. Auf dem vierten Rang ist man in der Rolle des Jägers, dies dürfte dem Team behagen. Das Aufstiegsspiel gegen Lausannes U-21 ist allen noch in bester Erinnerung. Die

Mannschaft wird alles daransetzen, dies abermals zu erreichen.»

WB-Start am nächsten Montag Der FC Wettswil-Bonstetten startet bereits am 5. Januar 2026 wieder mit dem Trainingsbetrieb. Das erste Testspiel findet am 17. Januar zu Hause gegen BSC Old Boys Basel statt. Vom 7. bis 12. Februar holt sich WB im Trainingslager in Sevilla den letzten Schliff für die Meisterschaft, welche am 21. Februar mit dem Spiel in Freienbach angepfiffen wird.


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Extra

Mittwoch, 31. Dezember 2025

ZWISCHEN-RUF

Sternzeichen – einmal anders ... He du, ich bin STEINBOCK (22.12.–20.1.) und liebe das Lösen von Problemen. Bin auch STEINBOCK, stecke aber in einer Krise. In was für einer? Ich helfe gern. Meine Freundin sagt, ich sei geizig. Wenn sie unsere Sparsamkeit als Geiz auslegt, beende die Beziehung! Du wirst ausgenommen! Merci. Gute Tipps sind immer willkommen. ---------------------------------------Hallo, ich bin WASSERMANN (21.1.–19.2.), und ich finde, man muss Neues wagen! Stimmt. Bin auch WASSERMANN, und dieses Jahr gibts an Weihnachten keine Tanne, sondern eine kleine Palme. Unkonventionell, bravo! Wie hoch ist dein Wohnzimmer? Ich habe kleine Palme gesagt. Häng statt Kugeln Plastikfischchen dran! Gute Idee, Wassermann! ---------------------------------------Hallo, ich bin FISCH (20.2.–20.3.) und hilfsbereit. Auch ich bin FISCH. Sag, brauchst du was? Ja. Gesellschaft. Meine?

Okay. Warum nicht. Wir Fische sind schliesslich auch gutmütig. Weisst du was? Ich schwimm weiter. Okay, Alligator! ---------------------------------------Hey, ich bin WIDDER (21.3.–20.4.). Ist dir bewusst, dass wir auf komplexe Fragen stets einfache Antworten haben? Bin auch WIDDER. Hast du ein Beispiel? Wie beendet man eine nicht mehr optimale Beziehung? Weiss ich. Mit einem netten Ciao. Genau! ---------------------------------------Hallo, ich bin STIER (21.4.–20.5.), ruhig, ausgeglichen. Und gelassen. Bin auch STIER. Da fällt mir ein – ich hab neulich ’nen ganz wilden Stier gesehn, den Herbi. Wahrscheinlich kurz vorm Besamen. Das sind Ausnahmen. ---------------------------------------Ich bin ZWILLING (21.5.–21.6.) und ungebunden. Bin auch ZWILLING und ehrlich gesagt: schnell gelangweilt. Jetzt schon? Sorry, hab noch Spannendes vor. Viel Spass! Ja danke, das wars.

---------------------------------------Hey, ich bin LÖWE (23.7.–23.8.), stark und mutig, wollte sagen oberstark und obermutig. Bin ebenfalls LÖWE, auch stark und hin und wieder mutig, fällt mir nur kein Beispiel ein. Mir aber. Viele! Also ... Schon gut, lass es sein. Übrigens, wir sind auch grosszügig. Und hassen Kritik. Stimmt, etwas Ehrfurcht wär angebracht. Genau! Aber hast du gehört? Da hat einer gelacht! ---------------------------------------Hallo, ich bin KREBS (22.6.–22.7.) und sehr empfindlich. Auch ich bin KREBS und kenne das. Stell dir vor, ich hab meinen Hund verletzt. Gefühlsmässig. Wie denn? Die Leine hin und her geschwungen und dann doch nicht Gassi gegangen. War nicht nett von dir. Armes Tier. -------------------------------------Hallo, ich bin JUNGFRAU (24.8.–23.9.) und hab’s gern ordentlich. Auch ich bin JUNGFRAU und immer fründlich, immer pünktlich! Mein Gott, es ist schon drei nach neun, um zehn muss ich im Büro sein!

Es war mir ein Pläsier. Pressier, mein Gott, pressier! ---------------------------------------Hallo, ich bin WAAGE (24.9.–23.10.). Wir loben oft und jammern selten. Stimmt. Ich bin auch WAAGE. Du siehst müde aus, sorry, wollte sagen entspannt. Ich kann nicht klagen. Wegen Kündigung hab ich Zeit, Neues zu wagen. Aha. Und? Was wäre das? Es ergibt sich sicher was. ---------------------------------------He, ich bin SKORPION (24.10.–22.11.) und gebe nicht schnell auf. Bin ebenfalls SKORPION und geb auch dann nicht auf, wenn die Kinder meine Hausaufgaben-Hilfe ablehnen. Und ich geb meine Frau nicht auf, obwohl sie ihrem Therapeuten Küsse per WhatsApp schickt. Bleiben wir stark! Und autark – was immer das bedeutet. ---------------------------------------Halli hallo, ich bin SCHÜTZE (23.11.– 21.12.) und kontaktfreudig. Ich bin auch SCHÜTZE und hätte Zeit heut Abend.

Bisschen ungünstig, sorry. Ich erwarte Anrufe wegen meiner Kontaktanzeige. Wie ist die Nummer? Dann mach ich mit! Why not, null neun sieben – vier, vier, vier. Hab mir’s grad anders überlegt. Alles Gute dir.

sungswort via E-Mail an redaktion@affolteranzeiger.ch. Wir wünschen Ihnen einen schönen Jahresübergang, einen guten Start ins

Jahr 2026 und viel Glück beim Säuliämtler Preisrätsel!

Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Ure Ruf weiss immer eine gute Anekdote zu erzählen. (Bild zvg)

SÄULIÄMTLER PREIS-RÄTSEL

Testen Sie Ihr Wissen übers Säuliamt 100 Franken Gutschein fürs «Roots» in Affoltern zu gewinnen Wie gut kennen Sie das Säuliamt? Zum Jahresende können die Leserinnen und Leser des «Anzeigers» ihr Wissen unter Beweis stellen. Die Redaktion hat ein

Kreuzworträtsel speziell mit Fragen zur Region zusammengestellt. Versuchen Sie, das Rätsel in den kommenden, hoffentlich ruhigeren Tagen zu lösen. Unter

allen richtigen Einsendungen wird ein 100-Franken-Gutschein der Bar Roots in Affoltern verlost. Senden Sie uns bis am Sonntag, 4. Januar 2026, 12 Uhr, das Lö-

Redaktion

Fragen 1. Welches Einkaufszentrum im Bezirk wurde in diesem Jahr umgebaut? 2. Welche Gemeinde sucht einen Fusionspartner? 3. Welches Tier hat sich in letzter Zeit entlang von Gewässern hier ausgebreitet? 4. In welcher Gemeinde soll die Mehrzweckhalle erweitert werden? 5. Was für ein Gebäude soll in Mettmenstetten erneut entstehen? 6. Was erhielt Hedingen zum fünften Mal? 7. In welcher Gemeinde wird das Hallenbad saniert? 8. In welcher Gemeinde wurde der Ausbau eines Weihers abgelehnt? 9. Was soll in Hausen neu gebaut werden und war von einem Baustopp betroffen? 10. Welches Entsorgungssystem wird an einigen Orten eingeführt? (Abkürzung) 11. Wie heisst die Hedinger Guggenmusik, welche 2025 ihr 20. Jubiläum feierte? 12. In welcher Gemeinde gibt der Ausbau einer Kiesgrube zu reden? 13. Welcher Posten wird im Spital Affoltern Anfang Jahr neu besetzt? (Abkürzung) 14. Was wurde in Affoltern und Ottenbach verboten? 15. Was entsteht in Affoltern Grosses für die Schülerinnen und Schüler? 16. Ein ans Säuliamt angrenzender Kanton 17. Welche Gemeinde hat die Postleitzahl 8143? 18. Wirt und Präsident des Fussball-Clubs Affoltern (Nachname) 19. Welches Tier macht den Schafen im Säuliamt Sorgen? 20. Welche Gemeinde ist flächenmässig am kleinsten?

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Vielen Dank unseren lieben Gästen und ein glückliches neues Jahr! Normale Öffnungszeiten, gerne sind wirROOTS für Sie da!Bahnhofstr. 4 · 8910 Affoltern a.A. · Obere info@roots-affoltern.ch · www.roots-affoltern.ch ROOTS Obere Bahnhofstrasse 4, Affoltern am Albis Telefon 043 817 11 10, info@roots-affoltern.ch


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