Donnerstag, 18. November 2021
113. Jahrgang Nr. 46
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
«Wir brauchen beides — Zug und Strasse» Zu einer Medienfahrt über die N18 von Aesch nach Delémont luden vor einer Woche Exponentinnen und Exponenten aus Politik und Wirtschaft ein. Sie fordern verkehrstechnische Verbesserungen auf der Strecke Basel—Delémont.
Freitag, 19.11.2021 Zuerst etwas Nebel möglich, sonst sonnig. 1 ºC 10 ºC
3 ºC 6 ºC
4 ºC 10 ºC
Melanie Brêchet Martin Dätwyler, Landrat und Direktor der Handelskammer beider Basel, gab bei seiner Begrüssung zu, dass dieser Medienanlass ein «wenig abenteuerlich» sei, dass man jedoch bewusst diese Form gewählt habe, um die «Hotspots» gleich vor Ort zu benennen und allen zu zeigen, worum es geht. Und worum es geht, dürfte zumindest den Bewohnerinnen und Bewohnern des Laufentals, des Schwarzbubenlands und des angrenzenden Juras klar sein, denn das Problem ist altbekannt: Wer mit dem Auto tagtäglich zu Stosszeiten die Strecke vom Laufental Richtung Basel — und am Abend wieder zurück — befahren muss, bleibt mindestens einmal im Stau stecken. Da gehe viel wertvolle Zeit verloren, nicht zuletzt auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, deren Mitarbeitende regelmässig zu spät kommen würden, erklärte Nationalrätin Sandra Sollberger. Sie lieferte damit auch gleich die Antwort auf die Frage, warum der Ausbau der Strasse ins Laufental nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner des Tals und des Kantons Jura zu interessieren habe: «Es betrifft die ganze Region.» Übereinstimmend äusserte sich auch Nationalrat Christian Imark: «Es geht um die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit der ganzen Region. Es ist darum wichtig, dass alle be-
Samstag, 20.11.2021 Nebel oder tiefer Hochnebel bis auf rund 800 bis 1000 Meter, Auflockerung oder Auflösung möglich. Sonntag, 21.11.2021 Der Sonntag zeigt sich eher bewölkt, einzelne Sonnenstrahlen eher am Nachmittag möglich.
Laufen
3 Schon längst ist die Stedtlibibliothek aus dem Debrunnerhaus beim Untertor ausgezogen. Jetzt ist klar: In den Räumlichkeiten wird ein Ricola-Laden eröffnet.
Mitglieder des «Komitees N18 Basel-Jura»: (v.l.) Martin Dätwyler, Landrat und Direktor der Handelskammer beider Basel; Landrat Franz Meyer; Nationalrat Christian Imark; Nationalrätin Sandra Sollberger; Andreas Hänggi, Präsident Industrieverband Laufental, Thierstein, Dorneck, Birseck; Landrat Ermando Imondi; Landrat Rolf Blatter; Damien Chappuis, Bürgermeister Delémont. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Nunningen troffenen Kantone zusammenarbeiten.» Imark sowie Sollberger betonten auch, dass es keinen Sinn mache, wenn Individualverkehr gegen ÖV ausgespielt würde. Der Doppelspurausbau der Bahn sei genauso wichtig, dafür habe man sich auch eingesetzt. Laut Imark trage der Individualverkehr drei Viertel der Last, um einen Ausbau der Strasse käme man darum nicht herum. Er und Sollberger forderten denn auch «die andere Seite» dazu auf, sich dem bisher bürgerlichen Komitee anzuschliessen. Gemäss Sollberger sei der Zeitpunkt für alle Bundesparlamentarierinnen und -parlamentarier aus der Region gekommen, um sich
gemeinsam für dieses Anliegen einzusetzen. Und: «Wir müssen auch andere Regionen ins Boot holen, die uns unterstützen. Jetzt müssen wir lobbyieren.»
Aufnahme ins STEP 2022
Konkret fordert das Komitee die Schliessung der Netzlücke im Nationalen Schnellstrassennetz auf der N18, ausserdem die Schliessung der bestehenden Engpässe am Angenstein, bei den Ortsdurchfahrten Laufen und Zwingen sowie bei der Durchfahrt in Delémont. Die nötigen Massnahmen sollen in das nächste strategische Entwicklungsprogramm für Strassen (STEP 2022) aufgenommen wer-
den. Gefordert werden ausserdem die Realisierungskredite für die Engpassbeseitigung über den STEP 2026. Ein Brief an den Bundesrat wurde medienwirksam gleich vor Ort von allen Anwesenden unterzeichnet. Die Sprecherinnen und Sprecher wurden nicht müde zu betonen, dass diese Ziele nur zu erreichen seien, wenn alle am gleichen Strick ziehen würden. Man sei diesbezüglich auf einem guten Weg. Dem Komitee N18 Basel-Jura gehörten bereits jetzt National-, Land-, Gross- und Kantonsräte aus Baselstadt, Baselland, Jura und Solothurn sowie Wirtschaftsverbände und Gemeinden an.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
L AUFEN
L AUFEN
Als Zwilling braucht man viel Humor
Ricola plant einen Verkaufsladen
Voll auf die Rechnung kamen die Besucherinnen und Besucher der Humornacht Laufen. Die Comedians brachten internationales Flair auf die Bühne der Mehrzweckhalle Serafin. Thomas Immoos Endlich konnte sie wieder einmal stattfinden — die Laufner Humornacht. Zum vierten Mal gab es in der Mehrzweckhalle Serafin viel zu lachen. Und es zeigte sich, dass die Schweiz ein gutes Pflaster ist für Comedians aus dem Ausland, stammen sie nun aus Australien, Frankreich oder dem Kanton Zürich. Den Auftakt machte Ben Delahaye, der gleich bekannte, dass Franzosen die Stand-up-Comedy nicht beherrschten, in Frankreich werde es gleich zur Kunst. Auch seien seine Landsleute nicht zur Unbeschwertheit fähig, immer gleich hätten sie was auszusetzen: das Meer zu salzig, der Wind zu stark. Ob der seit Jahren in der Schweiz lebende Franzose wirklich seine Landsleute meinte oder nicht die Schweizer? Jedenfalls reklamierte er ein Grundrecht, unzufrieden zu sein. Inzwischen ist Delahaye Schweizer. Den Gemeinderat in seiner Wohngemeinde habe er beim Einbürgerungstest damit überzeugt, dass es dann einen Ausländer weniger in der Gemeinde gebe. Erst seit wenigen Jahren als Comedians aktiv sind die «Zwillinge» aus dem Zürcher Oberland, die allerdings 2019 mit dem Swiss Comedy Award ausgezeichnet wurden. In ihrem ersten Programm «Copy Paste» kokettierten sie mit den Vor- und Nachteilen des Daseins als eineiiger Zwilling. Persifliert wird auch ein
Ritterspiel, bei dem der (fünf Minuten) Ältere mit einem veritablen Pferdeimitat auf die Bühne reitet, während der Jüngere sich schmollend einem aufblasbaren Gummi-Einhorn auf die Bühne schleicht. Schnell und fulminant sind die Wortgefechte der Zwillinge. Besonders witzig und eindrücklich war die Rap-Einlage, in der die beiden Brüder Geschichten aus dem Zwillingsleben schildern. Wohltuend, dass an diesem Abend kaum von Corona die Rede war. Einziger Gag in diese Richtung bot Rob Spence, auch er ein Expat wie Ben Delahaye, inzwischen Schweizer wie der Franzose auch. Spence zog alle Register seines Könnens als Pantomime, Sprachkünstler und Tänzer. Was die Pandemie angeht, so habe er eine Studie gelesen, wonach 85 Prozent aller Männer, die im Homeoffice arbeiteten, zu spät zur Arbeit erscheinen: «Es liegt am Verkehr», fügte er maliziös als Begründung an. Zwischen seiner alten und seiner neuen Heimat gibt es Spence zufolge kaum Unterschiede: «In beiden Ländern gibt es viele Regeln — in der Schweiz aber nimmt man sie ernst!» Auch vermisst der Comedian von Down Under die Weite Australiens: Im Kanton Zug, wo Spence heute lebt, sei es eng geworden: «Da leben Millionen Menschen in Briefkästen.» Den Höhepunkt und Abschluss seines Programms bildete Spences pantomimische Performance mit einem Luftballon, der zu schweben schien, sodass er sich auf ihn stützen konnte, dessen hektische Bewegungen er aber manchmal kaum zu bändigen vermochte. Den Organisatoren der Humornacht ist es einmal mehr gelungen, einen vielseitigen Comedian-Abend zu organisieren. Rob Spende wird am 18. März 2022 im Kulturforum Laufen nochmals auftreten.
Ritterspiel: «Die Zwillinge» kämpfen – unter anderem – gegen weit verbreitete Klischees über eineiige Zwillinge. FOTO: THOMAS IMMOOS.
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Die ehemalige Stedtlibibliothek wird umgebaut. Bis in einem Jahr sollen darin ein Verkaufsladen mit Ricola-Produkten sowie eine Wohnung entstehen. Thomas Immoos Bereits im kommenden Jahr soll der Laden an der Amthausgasse 2 eröffnet werden. Die Liegenschaft gehört der Stadt Laufen und ist von Ricimmo im Baurecht übernommen worden; Ricimmo ist eine Tochterfirma der Ricola Familienholding AG. Wie Sandra Kunz, Kommunikationsverantwortliche bei Ricola, sagt, plane Ricola seit gut einem Jahr die Sanierung und den Umbau der Liegenschaft, die direkt neben dem Untertor liegt.
Ortsbild beachten
Für das Bauen in der Altstadt gelten besondere Vorschriften. «Zu Recht», wie Kunz betont. «Ricola sucht gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen, die dem Ortsbild an dieser sensiblen Lage gerecht werden.» Die Verhandlungen hätten Zeit gebraucht; man habe aber konsensorientiert und erfolgreich verhandelt.
Ladenlokal und Wohnung
Die Ricola Familienholding sei interessiert an einer guten und nachhaltigen Entwicklung der Stadt Laufen, «die als Firmenstandort für Ricola eine zentrale Rolle spielt». Ricimmo hat das Haus an dieser zentralen Lage erworben, um es architektonisch ansprechend zu renovieren. Im oberen Teil des Hauses wird eine Maisonette-Wohnung, die vermietet werden soll, eingebaut. Im Parterre und im ersten Stock ist ein Ladenlokal vorgesehen. Gemäss aktuellem Planungsstand wird Ricola das Ladenlokal für den Eigenbedarf nutzen. Dort sind künftig also Ricola-Produkte erhältlich. Mit einer dringend notwendigen Totalsanierung im Innern und einer sanften Aussensanierung mit zurückhaltenden Dacheingriffen wird das Gebäude instand gestellt. Dazu gehört auch die Sanierung des Dachstuhls. Neu gestaltet werden auch die Fussgängerpassage und die Schaufensterfront. Bautafeln an den Fenstern orientieren zurzeit darüber, wie das Gebäude «in Abstimmung mit der Denkmalpflege und den zuständigen Behörden farblich sorgfältig der Umgebung angepasst wird», so Kunz weiter.
Neunutzung: In den Räumlichkeiten der ehemaligen Stedtlibibliothek wird die Ricola künftig eigene Produkte anbieten. FOTO: ARCHIV
Eröffnung in einem Jahr
Die geplante Nutzung der ersten beiden Geschosse als Ladenlokal mit einer darüberliegenden Wohnung soll zur Belebung des Stedtlis beitragen. Bei der gesamten Renovation soll so viel historische Substanz des Gebäudes wie möglich erhalten bleiben, betont Kunz. Mit dem Projekt beauftragt ist das Architekturbüro Jermann Architekten Laufen. Die Baubewilligung erfolgte im Herbst 2021, der Baubeginn ist noch für diesen Monat vorgesehen. Gemäss Planung werden die Bauarbeiten im November 2022 ihren Abschluss finden.
Huthandlung Debrunner
Das Gebäude war bis in die 1960er-Jahre ein Ladengeschäft: die Huthandlung Debrunner. Deshalb heisst das Haus bei älteren Laufnerinnen und Laufnern noch immer «Debrunnerhaus». Später wurde es als Wohnhaus genutzt, bevor es zur Stedtlibibliothek umgewandelt wurde. Seit die Stedtlibibliothek an ihrem neuen Standort in der alten Amthausscheune untergebracht ist, steht das Debrunnerhaus leer. Umfangreiche Abklärungen ergaben, dass vor allem im Fundament des Gebäudes Stabilisierungsmassnahmen erforderlich sind. ANZEIGE
L AUFEN
Zeitung lesen, Feuer löschen und Juristerei Am Gendertag, welcher immer am zweiten Donnerstag im November stattfindet, sollen Mädchen und Jungs Einblick in die Arbeitswelt erhalten. Die drei 5. Klassen der Primarschule Laufen luden deshalb Berufsleute in die Schule ein.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINO
Donnerstag, 18. November, 20.30 Uhr
Criminales como nosotros Abenteuer; Arg./Spanien 2019, 115 Min.
Gaby Walther Nicht mehr auf jedem Küchentisch liegt heute eine Zeitung. News werden immer öfters online gelesen. Eine Zeitung zusammenzufalten wird ohne Übung zur Herausforderung. Am letzten Donnerstag nahmen die 5.-Klässler der Primarschule Laufen diese Herausforderung an. Sie blätterten durchs «Wochenblatt», lasen sich durch Artikel und falteten mehr oder weniger geschickt am Schluss die Zeitung wieder zusammen. Hauptthema dieser Lektion war jedoch nicht das Zeitungslesen, sondern die Berufsbilder und der Prozess, welche hinter der Entstehung
DISCO
Vielleicht spannend: Die Jugendlichen erforschen das Wochenblatt. FOTO: GABY WALTHER
Freitag, 19. November, 21.00 Uhr
Schlachthuus-Disco mit DJ Tom Stone AUSSTELLUNG
einer Zeitung stehen. Die Schülerinnen und Schüler lernten unter anderem die Arbeit einer Redaktorin kennen. In weiteren Lektionen bekamen die Jugendlichen Einblick in den Beruf eines Treuhänders und eines Feuerwehrmanns. Die Lehrpersonen hatten im Rahmen der Zukunftstage rund 50 Berufsleute angeschrieben. Die Resonanz war
enttäuschend. Nur gerade drei Personen hatten sich dazu bereiterklärt, während eines Morgens in der Schule ihre Tätigkeit vorzustellen.
Unterschiedliche Lebensentwürfe
Jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November ist «Gendertag – Zukunftstag BL». An diesem Tag beschäftigen sich
Schulkinder der 5. bis 9. Klasse mit der geschlechtsunabhängigen Berufs- und Lebensplanung. Sie entdecken die Arbeitswelt, begleiten Berufsleute oder denken über unterschiedliche Lebensentwürfe nach. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie breit das Spektrum möglicher Berufe ist und erhalten neue Ideen für ihre Zukunft.
26. November–12. Dezember Vernissage: Freitag, 26. November, 19 Uhr
Elianne Friedli, Alenka Müller, Eliane Schaffner
Junge Künstlerinnen zeigen ihr Talent
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 21. November, 10.00 Uhr *Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, zu Gast: Pfarrer Heiner Schubert von der Communität Don Camillo. Pfarrer Stefan Berg Donnerstag, 25. November, 19.15 Uhr *Bibellesen (Matthäus 24,29-44) im Rahmen des Bibelabschreibprojekts, Pfarrer Günter Hulin, Pfarreisaal Rodersdorf *Anlässe mit Zertifikat
Zum Gedenken
Sonntag, 21. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag. Im Gedenken an die im vergangenen Jahr in der Kirchgemeinde Verstorbenen zünden wir eine Kerze an. Pfr. St. Barth od. Pfrn. B. Jansen, Org. Blandine Abgottspon. Donnerstag, 25. November, 10.00 Uhr, Dachkapelle des Alters- und Pflegeheims Stäglen, ref. Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Sonntag 28. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 1. Advent, Pfarrer Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee (mit Zertifikat) oder Take Away. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 25. Nov., Gr. 2 am 2. Dez. Der Unterricht am Do. 18. Nov. fällt aus: Pfr. krank. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntage 21. + 28. Nov.: 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal: Einüben der individ. Rollen. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind hat es im grossen Saal des Kirchgemeindehauses einen Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 19. November, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal.
Samstag, 20. November, 18.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, wir feiern Gottesdienst im Gedenken an alle in den letzten Monaten Verstorbenen unserer Kirchgemeinde. Die Feier ist gestaltet von Pfarrer Claudius Jäggi, Barbara Schneebeli, Sopran, Tatjana Fuog, Orgel.
Alloisia IIm A mhof-Dieiethelm
9. Juni 1961 - 31.Okt. 2021
17. Dezember 1936 bis 9. November 2021
In Liebe und Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von einem grossartigen und herzensguten Menschen. Mit unendlicher Tapferkeit hast du allen Schmerzen zum Trotz, die Hoffnung bis zum Schluss nicht aufgegeben. Friedlich bist du nun eingeschlafen, aber in unseren Herzen wirst du immer weiterleben.
Wir vermissen Dich Die Trauerfamilien Traueradresse: Philipp Borer, Mittelstr. 46a, 4227 Büsserach
Danke Wir sind sehr dankbar für all die mitfühlenden Worte und die überwältigenden Zeichen der Anteilnahme. Es ist schön, diese Verbundenheit zu spüren und nicht allein zu sein.
Erich Jermann-Cattin All die Zeichen der Freundschaft, gesprochen oder auch geschrieben, haben uns Trost und viel Kraft geschenkt. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Erich in seinem Leben begleitet haben. Seine Liebe sei immer mit Euch. Danken möchten wir für die Blumen und Spenden für das Alterszentrum Rosengarten in Laufen. Einen besonderen Dank an Herrn Pfarrer Albert Dani für die würdige Rede und an den Bestattungsdienst Doris Passalacqua für die wunderschöne Gestaltung der Trauerfeier. Auch danken möchten wir dem Organisten Herrn Hendrik Polus für die musikalische Begleitung sowie dem Gesangsensemble für den berührenden Gesang. In unseren Dank einschliessen möchten wir das Pflegeteam des Alterszentrum Rosengarten in Laufen für die liebevolle Betreuung und fürsorgliche Pflege. Dreissigster: am Samstag, 20. November 2021 um 17.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche in Zwingen. Röschenz, im November 2021
Samstag, 20. November, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de ChlineGottesdienst, eine Feier für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Mit dem Fiire-Team und Pfarrer Claudius Jäggi, mit Weihnachtskartenbasteln. Samstag, 20. November, 16.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, wir feiern Gottesdienst im Gedenken an alle in den letzten Monaten Verstorbenen unserer Kirchgemeinde. Wir führen die Feier zweimal sowohl um 16.30 Uhr als auch um 18.00 Uhr, dies ist aufgrund der Covid-19-Zertifikatspflicht ab 50 Personen. Die Feier ist gestaltet von Pfarrer Claudius Jäggi, Barbara Schneebeli, Sopran, Tatjana Fuog, Orgel.
Wir trauern um
Marianne Borer
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat!
Eine Seele die liebt, ist eine kleine Sonne in der Welt, die Gott ausstrahlt. (Chiara Lubich)
Die Trauerfamilie
Schlicht und einfach war Dein Leben, fleissig Deine Hand. Frieden hat Dir Gott gegeben, ruhe sanft und habe Dank.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Anna Spaar (Zägerten Anna) 26. Juli 1936 – 14. November 2021 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie im Alterszentrum Bodenacker friedlich eingeschlafen.
In stiller Trauer: Hildegard Gunzinger-Spaar Jeannette und Oskar Brunner-Spaar Rosmarie und Willy Hänggi-Spaar Cäcilia Erzer-Spaar Rosa Spaar-Roos Nichten und Neffen
Montag, 22. November, 17.00 Uhr, Händeauflegen, ref. Kirche Laufen. Händeauflegen und Musik mit Gisela Schnell Kocher und Tatjana Fuog, Orgel. Anmeldung bis 22. November um 12 Uhr bei Gisela Schnell Kocher, 078 951 09 13.
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 25. November 2021, 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche Meltingen statt. Aufgrund der Corona-Situation gilt Zertifikatspflicht. Dreissigster: Sonntag, 2. Januar 2022, 9.00 Uhr, in der Pfarrkirche in Meltingen Traueradresse: Rosmarie Spaar, Zägerten 78, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.
Unser liebendes und geliebtes Muetti und Schwiegermutter, unser herzensgutes Grossmuetti und stolzes Uromi, ist friedlich nach rasch fortschreitender Krankheit zu Hause eingeschlafen. Sie hat sich auf den Himmel gefreut, wo wir uns alle wiedersehen. Ihr langes Leben war geprägt durch ihr selbstloses und fürsorgliches Arbeiten in Beruf und Familie. Bereichert mit unzähligen, unvergesslichen und schönen Momenten im Familien- und Freundeskreis, hat es ein plötzliches Ende gefunden. Wir danken dir für alles. Du fehlst uns sehr. Monika Imhof Thomann und Benno Thomann Elene Christina und Toni Kohler-Imhof Brigit Imhof und Knut Zimmermann Vanessa und Tobias Mathis mit Noé Jana und Fabian Jäggi-Mathis Edith und Pablo Fässler-Imhof Gracia und Flavia Margrit und Jan Hueber-Imhof Dinah, Sam & Tatjana Irène Imhof Schneider und Ron Schneider Lennard und Sander Regula Imhof Kurth und Reto Kurth Arno und Lotta und Anverwandte Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Beisetzung findet am Montag, 22. November 2021, um 14.15 Uhr in der St. Annakirche in Röschenz statt. Wir wünschen uns einen maskenfreien Gottesdienst, deshalb bitte Covid-Zertifikat mitnehmen. Dreissigster: 19. Dezember 2021, 10.00 Uhr, St. Annakirche in Röschenz Traueradresse: Brigit Imhof, Oberdorfstrasse 6, 4244 Röschenz Anstelle von Blumen gedenke man Kinderkrebs Schweiz, IBAN CH92 0900 0000 4148 3848 7 oder Kirche in Not, IBAN CH55 0900 0000 6001 7200 9
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 15. November 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Botschaft für die Gemeindeversammlung vom 9.12.2021 wurde verabschiedet. • Die Mutation Gewässerraum wurde zuhanden der Gemeindeversammlung beschlossen. • Einem Landabtausch zwischen Kanton und Stadt zur Begradigung der Parzellengrenze im Bereich der Areale Kindergarten Langhagweg und Sekundarschulhaus wurde zugestimmt.
Einladung Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2021 20.00 Uhr in der MZH Serafin, Primarschulzentrum Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 21. September 2021 TRAKTANDEN 1. Einbürgerungen 2. Budget 2022; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets 3. Aufgaben- und Finanzplan, Kenntnisnahme 4. Baukredit Reservoir «Uf Sal» 5. Zonenplan Siedlung, Mutation Gewässerraum 6. Abrechnung Verpflichtungskredit 7. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Alle Stimmberechtigten von Laufen sind zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen und wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Es gilt auch an dieser Gemeindeversammlung das vom Regierungsrat genehmigte Schutzkonzept der Stadt Laufen. Es besteht Maskenpflicht. Die Sitzplätze haben den geforderten Abstand von 1,5 Metern. Desinfektionsmittel steht zur Verfügung. Wer sich krank und unwohl fühlt, wird höflich gebeten, nicht an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.
Traktandum 1: Einbürgerungen Für die Gesuchstellenden ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: Name Vorname
Geburtstag
Schweiz seit
In Laufen seit
Öztürk Hanife 10.12.1974 18.01.1975 1.09.2004 Späth Matthias Paul 16.02.2002 1.08.2013 1.08.2013
Traktandum 2: Budget 2022; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets Das Budget 2022 wurde vom Stadtrat intensiv und über längere Zeit bearbeitet und weist in der Erfolgsrechnung noch einen Verlust von CHF 978 777.00 aus. Für die laufende Jahresrechnung 2021 wurde ein Verlust von CHF 1 405 273.15 budgetiert. Das Gesamtergebnis verbessert sich um CHF 426 496.15. Im Budget 2021 wurden auch die möglichen Auswirkungen der Corona Pandemie berücksichtigt. Zum Glück haben sich nicht alle negativen Prognosen bewahrheitet, die Arbeitslosenquote ist stabil und im Sozialhilfebereich zeichnet sich kein markanter Anstieg ab. Die Prognosen bezüglich Steuerentwicklung sind besser als im Vorjahr. Bei allen Steuerarten muss nicht mehr mit Rückgängen gerechnet werden. Die Steuervorlage 17 bringt wesentliche steuerliche Entlastungen für die Unternehmungen. Der Stadtrat beantragt daher, jetzt den Ertragssteuersatz für ein Jahr zu erhöhen, bevor im übernächsten Jahr ohnehin der kantonale Einheitssteuersatz folgen wird. Um den Finanzhaushalt in den nächsten Jahren zu konsolidieren, hat der Stadtrat bereits einige Themenfelder festgelegt und überprüft die Situation fortlaufend. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: 1. Die Gemeindesteuern für das Jahr 2022 betragen: – Natürliche Personen: 59% der Staatssteuer: wie bisher – Juristische Personen: neu 5% des steuerbaren Ertrags als Ertragssteuern (§58 StG) bisher 4,5%
– Juristische Personen: 0.55‰ des steuerbaren Kapitals als Kapitalsteuern; mind. CHF 165.00 (§ 62 StG): wie bisher 2. Das Budget 2022, bestehend aus der Erfolgsrechnung mit einem Verlust in der Höhe von CHF 978777.00 und der Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 2114800.00 wird genehmigt. Das detaillierte Budget samt Bericht kann unter Telefon 061 766 33 80 bestellt oder auf der Homepage eingesehen werden.
Traktandum 3: Aufgaben- und Finanzplan, Kenntnisnahme Die Finanzplanung basiert auf dem Budget 2022. Aktualisiert wird die Finanzplanung durch neue, zusätzliche Kosten in Form von Kapitalkosten (Abschreibungen und Zinsen), Personalkosten oder durch gesetzgeberische Bestimmungen. Durch die Annahme der Unternehmenssteuerreform (USR III) wird in den Planjahren 2023 und mit einem Rückgang der Ertragssteuern gerechnet. Obschon eine kantonale Vorlage zur Herabsetzung der Vermögenssteuern noch nicht genehmigt ist, wird der Rückgang bereits eingeplant. Der Landrat entscheidet zudem Pensen im Bildungsbereich zu erhöhen. Auch hierfür wird eine Kostensteigerung eingeplant. Werden alle geplanten Investitionen in den Jahren 2022 bis und mit 2025 umgesetzt, wird als Mittelwert jährlich rund CHF 3.251 Mio. investiert. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Der Aufgaben- und Finanzplan 2022–2026 wird zur Kenntnis genommen.
Traktandum 4: Baukredit Reservoir «Uf Sal» Seit längerer Zeit überlegt sich die Stadt Laufen, ein zusätzliches Reservoir zu realisieren. Der Bedarf ergibt sich aus folgenden Gründen: • Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren um 10% gewachsen und wird weiterwachsen. • Die Versorgungssicherheit in der Niederzone ist mit nur einem Reservoir und mit nur einer Anschlussleitung ungenügend. • Das bestehende Volumen im Reservoir Bromberg ist zu klein geworden. • Die Löschwasserreserve im Industriegebiet Wahlenstrasse ist nicht ausreichend. • Diese Notwendigkeit wurde bei mehreren Planungen seit 1995 berechnet und nachgewiesen. Als idealer Standort für das neue Reservoir wurde das Gebiet «Uf Sal» bestimmt. Für den Neubau hat die Stadt bereits das notwendige Areal erworben. Das geplante Reservoir hat ein Volumen von 1500 m3 und ist nach dem Bau nur als Erdhügel mit einer Fassade und einem Vorplatz erkennbar. Vom geplanten Reservoir bis zum Areal der Zürcher Ziegeleien müssen entlang dem Planetenweg über 720 m diverse Werkleitungen erstellt werden. Dafür werden mit den Grundeigentümern Dienstbarkeitsverträge abgeschlossen. Der Baustart für das neue Reservoir ist im Sommer 2022 geplant und die Inbetriebnahme Ende 2023. Im Bauprojekt wurde ein Kostenvolumen von CHF 4.0 Mio. ermittelt und setzt sich wie folgt zusammen: Beschreibung
Baumeisterarbeiten Ausrüstung und Verrohrung Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik Honorare und Baunebenkosten Diverses und Unvorhergesehenes MwSt-Rundung Total Ausführungskredit
sichergestellt. Zu den Gewässerfunktionen gehören insbesondere natürliche Funktionen, der Hochwasserschutz und die Gewässernutzung. Indem die Stadt den Gewässerraum rechtskräftig festlegt, wird der nach den eidgenössischen Übergangsbestimmungen provisorisch definierte Gewässerraum aufgehoben. Die Mutation Gewässerraum besteht aus den folgenden Dokumenten: • Zonenplan Siedlung (rechtsverbindlich) • Zonenplan Landschaft (teilweise) (rechtsverbindlich) • Planungsbericht (orientierend) Die Ausweisung des Gewässerraumes erfolgt gemäss dem Verfahren nach § 31 RBG. Im Zentrum steht dabei die Mutation des Zonenplans Siedlung. Der Zonenplan Landschaft wird nur dort mutiert, wo dies die Einheit der Planung verlangt. Von der Mutation sind die Teilzonenpläne Kernzone Altstadt, Kernzone Vorstadtgebiet und Güterbahnhof sowie die Quartierpläne Bahnhofareal Imola, Bahnhofstrasse Nord, Bahnhofstrasse Süd–Birscenter Laufen, Bruckersgarten, Eissporthalle im Nau, Güterbahnhof Süd und Seidenweg–Naustrasse betroffen. Nach der Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung findet während 30 Tagen die öffentliche Planauflage statt. Anschliessend werden die Unterlagen dem Regierungsrat zur Genehmigung eingereicht. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Mutation Gewässerraum zum Zonenplan Siedlung wird beschlossen.
Traktandum 6: Abrechnung Verpflichtungskredit Kreditbeschluss Bezeichnung Kreditsumme Abrechnung SR-Beschl. 13.3.2018 Bau Diebachstrasse inkl.Wasserversorgung 2035000.00 1964540.70 319-2021
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Die Abrechnung dieses Verpflichtungskredits wird genehmigt.
Traktandum 7: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Hinweis auf die Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/ Gemeindeversammlungen) Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.
Betrag
CHF CHF
2 030 000.00 720 000.00
CHF CHF CHF CHF CHF
295 000.00 380 000.00 300 000.00 275 000.00 4 000 000.00
Die Finanzierung erfolgt über die Wasserkasse (Spezialfinanzierung). Aufgrund der vorhandenen Reserven in ist vorläufig mit keiner Erhöhung der Wassergebühren zu rechnen. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Für den Neubau «Reservoir Uf Sal» wird ein Baukredit von CHF 4000000.00 bewilligt.
Traktandum 5: Zonenplan Siedlung, Mutation Gewässerraum Der Bund verpflichtet die Kantone mit der Änderung des Gewässerschutzgesetzes vom 4. Mai 2011 zur Festlegung eines Gewässerraumes für oberirdische Gewässer. Innerhalb der Bauzonen liegt die Zuständigkeit bei den Gemeinden. Mit dem Gewässerraum werden die Flächen, welche ein Gewässer zur Erfüllung seiner Funktionen benötigt, öffentlich-rechtlich
Publikation Mitwirkungsbericht Zonenplan Siedlung, Mutation Gewässerraum Der Stadtrat hat am 15. November 2021 die Mutation Gewässerraum inkl. dem dazugehörenden Mitwirkungsbericht beschlossen. Gemäss § 2 der kantonalen Verordnung zum Raumplanungs- und Baugesetz wird der Mitwirkungsbericht vom 15. November bis 9. Dezember 2021 zur Einsichtnahme öffentlich aufgelegt. Die Auflage erfolgt während den ordentlichen Öffnungszeiten im Stadthaus, 2. Stock, bei der Abteilung Bau und Planung der Stadtverwaltung Laufen sowie auf der Homepage der Stadt Laufen.
Baugesuch, Auflage vom 18. bis 29. November 2021 BG-Nr. 2076/2021. Bauherrschaft: Christoph Oling / Brachmattstrasse 28 / 4144 Arlesheim. Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Wohnung, Parz. 2518, Baselstrasse 12, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Michel Widmann / Route de St. Hippolyte 14, 2882 St-Ursanne Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
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In Integration investieren lohnt sich!
CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN
Bei meinem Besuch in der Spielgruppe zieht mich ein Kind am Ärmel und zeigt mir das Haus, das es mit Holzklötzen gebaut hat. «Päng» tritt ein anderes die Konstruktion mit dem Fuss kaputt und lacht – das andere Kind ärgert sich. Beide warten auf meine Reaktion. Ist der Konflikt mit Worten beizulegen – werden die fremdsprachigen Kinder mich verstehen? Das ist Spielgruppenalltag. Wenn die meisten Kinder in der Gruppe sich sprachlich nicht verständigen können und kein Deutsch verstehen, ist dieser Alltag umso anspruchsvoller. Wie in vielen Gemeinden im Kanton kommen auch in Laufen fremdsprachige Kinder in den Genuss der Sprachförderung. Dies geschieht in Spielgruppen mit der Hilfe von Sprachpädagoginnen. Diese Sprachförderung ist Teil des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) und wird vom Kanton und vom Bund finanziert. Auch die Stadt Laufen hat Interesse daran, dass unsere fremdsprachigen Kinder möglichst früh Deutsch lernen und fördert entsprechende Prozesse. Das dient den Kindern, der Schule und uns allen. Am 28. November 2021 kommt das Integrationsprogramm KIP zur Abstimmung: Die Gegner verlangen Programme, deren Wirkung messbar ist. Ihr Anspruch ist nachvollziehbar. Allerdings ist unklar, welche Wirkung genau gemessen werden soll. Im KIP2bis sind vor allem Projekte zur sprachlichen Integration für Kinder und Erwachsene vorgesehen. Das KIP gibt es schon seit 2014. Jetzt hat der Bund eine zweijährige Übergangsphase beschlossen, bevor 2024 die nächste vierjährige Beitragsperiode beginnt. Dies gibt den Kantonen Zeit, ihre Programme weiterzuentwickeln. Im Baselland braucht es aber ein JA des Souveräns bei der kommenden Abstimmung zur Integrationsförderung. Eine Ablehnung der Vorlage hätte zur Folge, dass Bund und Kanton keine Gelder mehr an die Integrationsprogramme zahlen würden – viele gute Programme kämen zum Erliegen oder müssten von den Gemeinden finanziert werden. Ich bin für einen gemeinsamen Weg aller politischen Akteure, denn nur so ist die Herausforderung einer erfolgreichen Integration zu bewältigen, ohne unnötige «Pause».
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büren
Einladung
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
zur Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 8. Dezember 2021, 19.30 Uhr Ökumenische Kirche Flüh
Verkehrsbeschränkung in Büren Seewenstrasse im Ausserortsbereich Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Schutzwaldprojekt) sind auf der Seewenstrasse im Ausserortsbereich folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Die Durchfahrt in beiden Fahrtrichtungen wird zeitweise erschwert (Intervallsperrung).
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Irene Heer, Delsbergerstrasse 144, 4242 Laufen Projektverfasser: Heer AG, Remo Fidler, Delsbergerstrasse 142, 4242 Laufen Bauobjekt: Erstellen Blockwurf Stützmauer (bereits ausgeführt), Teilumnutzung Garten für Unterstand Bauplatz: Fahrenbodenstrasse 103 Bauparzellen GB Nr.: 114 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. Dezember 2021
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Wiggli Margaretha, Hauptstrasse 156, 4234 Zullwil Projektverfasser: Rolf Borer, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauobjekt: Umnutzung Brothüsli in kleines Wohnhaus Bauplatz: Kirchgasse 39 Bauparzelle: GB-Nr. 267 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 2. Dezember 2021
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Heyer Gartenbau GmbH, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken BL Projektverfasser: Heyer Gartenbau GmbH, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken BL Bauobjekt: Stützmauern Bauplatz: Alemannenweg 16, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3586 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 18. 11. 2021 – 2. 12. 2021
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: T. Manigold, Witterswilerstrasse 4e, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-46, Neubau Schwimmbad Projektverfasser: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Bauplatz: Dorneckweg 1 Bauparzelle: GB-Nr. 1884 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 2. 12. 2021
– Der Verkehr wird mittels Verkehrsdienst geregelt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. – Der Postautodienst ist gewährleistet. Dauer: Montag 29. November bis Freitag, 10. Dezember 2021 jeweils werktags von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr Wartezeit bis zu 20 Minuten Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.
Baupublikation
Bauherrschaft: Noemi und Jan Jeger Sonnenfeld 120, 4233 Meltingen Bauobjekt: Neubau EFH Architekt: Marty Häuser AG Sirnacherstrasse 6, 9501 Will SG Bauplatz: Sonnenfeldstrasse Bauparzelle GB-Nr: 711 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 3. Dezember 2021
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
Begrüssung, Einleitung Wahl der Stimmenzähler Genehmigung der Traktandenliste Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 8.6.2021 Budgetberatung für das Jahr 2022 Festlegung des Steuerfusses für das Jahr 2022 Genehmigung des Budgets Kirchgemeinde 2022 a) Genehmigung des Globalbudgets Personalkosten 2022 b) Genehmigung des Gesamtbudgets 2022 8. Beratung und Genehmigung des Budgets Ökum. Kirche 2022 9. Bericht aus dem Kirchgemeinderat 10. Ausblick auf das Jahr 2022 11. Varia
Protokoll und Budget können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, eingesehen oder angefordert werden. Di/Do 8.30 – 11.30 Uhr und Mi 13.30 – 16.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Magdalena Welten, Präsidentin
Solothurn, 19. November 2021 kai/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Nunningen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Öffentliche Planauflage Nunningen
Laufen
Einladung
zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental
Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 wird der kantonale Erschliessungsplan über die Zullwilerstrasse Gemeindegrenze Zullwil bis Glasi Strassensanierung mit Ausbau Bushaltestelle Erschliessungsplan 1:500 Situation 1:200 (Teil 1) Situation 1:200 (Teil 2) Längenprofil 1:500/100 Querprofile 1:100 (Teil 1) Querprofile 1:100 (Teil 2)
Sonntag, 28. November 2021, 11.00 Uhr (nach dem Gottesdienst) in der Kirche Laufen Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. Juni 2021 3. Finanzen – Vorstellung des Budgets 2022 – Bericht der Revisoren zum Budget 2022 – Antrag: Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung des Budgets 2022 – Antrag: Steuerfuss 2022 0,7% des Einkommens / 0,07% des Vermögens (wie bisher) 4. Personelles – Aktueller Stand bezüglich Weiterbildung von Corinne Züllig zur Sozialdiakonischen Mitarbeiterin 5. Retraite 2021 – Vorstellung der von der Kirchenpflege erarbeiteten Themen anlässlich der Retraite 2021 6. Grüner Güggel – Vorstellung Grüner Güggel und Vision der Kirchenpflege zur Unterstützung der ökologischen Nachhaltigkeit in unserer Kirchgemeinde 7. Verschiedenes, Anregungen und Diskussionen
Metzerlen-Mariastein
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
Zullwil
Traktanden
Der Gemeinderat der Gemeinde Metzerlen-Mariastein hat am 16. November 2021 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Parkieren verboten (2.50), beidseits, mit AnfangsWiederholungs- und Endetafeln (5.04 – 5.06) – Allmendstrasse, ab Challstrasse bis Blauenweg Planauflage: Gemeindeverwaltung, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen während den allgemeinen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Voranmeldung. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Gemeinderat Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1 4116 Metzerlen
öffentlich aufgelegt. Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Gleichzeitig liegen zur Orientierung / Erläuterung weitere Unterlagen aus dem Dossier Bauprojekt (Normalprofile, Landerwerbspläne, Signalisations-/ Markierungspläne, Bau-/ Verkehrsphasenplan, Werkleitungen, Technischer Bericht, Kostenvoranschlag) auf. Auflagezeit:
Montag, 22. November 2021 bis Dienstag, 21. Dezember 2021
Auflageorte: – Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Öffentliche Fragestunde: Vertreter von Kanton und Gemeinde beantworten Fragen zum Projekt: Datum: Mittwoch, 1. Dezember 2021, 18.00–19.00 Uhr Ort: Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen Einsprachen können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Die Einsprachen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auf der AVT-Homepage https:// so.ch/verwaltung/bau-und-justizdepartement/amt-fuer-verkehr-und-tiefbau/ ausschreibungen-planauflagen/ Solothurn, 19. November 2021 doe/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
LAUFENTAL
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
L AUFEN
L AUFEN
Das beste Nachsitzen aller Zeiten
«Der beste Kaugummi des Lebens ...»
Patti Basler lud letzten Freitag ins Alte Schlachthuus zur Doppellektion Nachsitzen ein. So vergnüglich und unterhaltsam dürften die Besucherinnen und Besucher solche Extrastunden wohl noch nie erlebt haben. Melanie Brêchet «Satire ist nicht immer lustig, aber wahr» bemerkte Philippe Kuhn, musikalischer Begleiter am Flügel und Sidekick von Patti Basler zu Beginn treffend. So trifft Patti Basler auch immer wieder da, wo es wehtut — ins Schwarze, manchmal auch ins Tiefschwarze. Sie hält ihrem Publikum den Spiegel vor und versucht gar nicht erst zu verbergen, wie sie denkt. So stellt sie trocken und unverblümt fest, dass sie sich darüber wundere, dass sich die SVP über die Klimademos an den «Fridays for Future» enerviere. Schliesslich erhöhe jede verpasste Schulstunde die Wahrscheinlichkeit, dass jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer dereinst zum Wählerkreis der SVP gezählt werden könnten.
Scharfzüngiger Humor
Mit ihrer «Hardware» füllt Patti Basler die Bühne aus, und das hat keineswegs mit ihrem Körper zu tun, der in ihrem Fall ja eher «Software» sei, wie sie mit viel Selbstironie und entwaffnend direkt sagt, sondern mit ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz. Patti Basler vermag die Bühne mit Worten zu füllen, ihre Wortspiele sind raffiniert, spitz, intelligent und von atemberaubendem Tempo. Die Frau hat nicht umsonst den Prix Walo und den Salzburger Stier gewonnen — einen der wichtigsten Preise für Comedy, Kabarett und Satire im deutschsprachigen Raum. Das Publikum ist gefordert und während man im einen Moment
noch versucht, einem Gedankengang von Patti Basler zu folgen, fällt auf der Bühne bereits die nächste Pointe.
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Slampoetry vom Feinsten
Bisweilen bleibt einem das Lachen aber auch im Hals stecken, dann etwa, wenn Patti Basler in bester Slampoetry-Manier aus der Perspektive der Erde spricht. Im Brief an uns Menschen heisst es, dass sie auch die Menschheit überleben werde, sie werde mit Sicherheit weiter bestehen, denn: «Ich habe schon Schlimmeres erlebt.» Nach hochverdientem Applaus lässt Patti Basler das Publikum anschliessend nur kurz in diesem unguten Gefühl hängen. Denn schon folgt eine hochamüsante Geschichte aus dem Alltag. Sie erzählt davon, wie sie ihre Schwester einst ins Schwangerschaftsschwimmen begleitete. Die Geschichte, abgekürzt «Schwischwaschwö» (Schwimmen, schwanger, Schwöschter) genannt, trifft sogleich da, wo es guttut, die Schwere von eben verzieht sich wider und die Lachmuskulatur wird arg strapaziert — längst nicht nur dieses eine Mal an diesem Abend. Patti Basler beherrscht bissige Satire und gepflegten Blödsinn gleichermassen. Versöhnlich schreibt sie zum Schluss mit grossen Buchstaben das Wort «Gsünder» auf die Tafel. «Das ist wie ‹Sünde› ohne ‹Grrrrr...›». Unschlagbar ist, wie Patti Basler mit dem Publikum interagiert. Schon bald werden mehrere Leute aus den ersten Reihen involviert, während des ganzen Abends mit ihrem Namen angesprochen und in das Programm integriert — eine nicht zu unterschätzende Improvisationsleistung. Das Nachsitzen mit Patti Basler und Philippe Kuhn gestaltete sich nicht nur hochgradig amüsant, sondern auch ausgesprochen lehrreich. Patti Basler, welche bis 2013 noch selbst an der Sekundarschule unterrichtete, hätte man sich als Lehrerin gewünscht.
Das Team von «Kindheiten»: (v.l.) Michail Schischkin, Evgenyia Shishkina (Verlegerin), Eva Allemann, Ursula Pecinska, Piero Onori, Linard Candreia und Marlen Candreia (Moderatorin). FOTO: MARTIN STAUB
Erschienen ist das Buch vor über einem Jahr. Erst am vergangenen Donnerstag kamen rund vier Dutzend Interessierte im Alte Schlachthuus in den Genuss einer rundum stimmigen Buchpräsentation von «Kindheiten». Martin Staub Der Band sei hundertprozentig regional, erklärte Evgenyia Shishkina, die Verlegerin des 180-seitigen Werkes. Tatsächlich wohnen die zwei Autorinnen und die vier Autoren dieses besonderen Erzählwerkes im Laufental oder im Thierstein. Und auch der Druck von «Kindheiten» ist «made in Laufen». Die sechs beschriebenen Kindheiten allerdings gingen nicht nur in Kleinlützel (Eva Allemann) und Breitenbach (Walter Studer), sondern in Winterthur (Ursula Pecinska), in Tiefen-
castel (Linard Candreia), in Corsico, Italien (Piero Onori), und in Moskau (Michail Schischkin) über die Bühne. Wie unterschiedlich, wie unterhaltend, manchmal lustig, manchmal traurig und durchwegs interessant die sechs Geschichten von Menschen zwischen 28- und 93-jährig sind, erfuhren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher an dieser Lesung in mundgerechten Häppchen. Mit Ausnahme von Walter Studer — seinen Part las infolge Krankheit des Autors Moderatorin Marlen Candreia — gaben alle Schreibenden einen Ausschnitt ihres Beitrages zum Besten. Die musikalischen Intermezzi von Piero Onori, früher Gitarrenlehrer an der Musikschule LaufentalThierstein, rundeten die gediegene und kurzweilige Autorenlesung stimmig ab.
Etwas Gemeinsames schaffen
Das Buch «Kindheiten» entstand als Folge eines regelmässigen Treffens der sechs Thiersteiner und Laufentaler Autorinnen und Autoren in einem Laufner Café. «Was verbindet so unterschiedliche Persönlichkeiten?», fragte Verlegerin Evgenyia Shishkina und antwortete gleich selber: «Kindheiten.» Das von Linard Candreia
damals vorgeschlagene Thema wurde mit Begeisterung umgesetzt. «Diese sechs unterschiedlichen Geschichten betrachtet das Autorenteam als ein Schritt in die ‹mehrstimmige Literatur›», verglich Evgenyia Shishkina dieses Werk mit der Ein- und Mehrstimmigkeit der Musik. Seit rund zwei Jahren führt die Partnerin von Michail Schischkin erfolgreich ihren Verlag Petit-Lucelle. Ob der beste Kaugummi des Lebens aus den Händen eines kanadischen Eishockeyspielers, das Lieblingslied «s’ Guggerzytli», die Mandelschnecken aus der Dorfbäckerei, das Lieblingsbuch Robinson Crusoe, die prägende Platzwunde nach einem Sturz vom Rapid oder das heilende Telefongespräch mit der 93-jährigen Mutter — die sechs Geschichten mussten spätestens nach diesem Leseabend unbedingt vollständig reingezogen werden. Das Publikum bediente sich zum Schluss entsprechend am Bücherstand von Petit-Lucelle. Die Lesung «Kindheiten» wurde präsentiert durch das Kulturforum Laufen. «Kindheiten», Verlag Petite-Lucelle, 183 Seiten, ISBN 978-3-033-08218-2
L AUFEN
Traumhafte Klänge Das Konzert des Neuen Orchesters Basel mit der Pianistin Mélodie Zhao am letzten Samstag in der St. Katharinenkirche machte seinem Titel «American Dream» alle Ehre. Thomas Brunnschweiler
Blitzschnell und blitzgescheit: Patti Basler forderte das Laufner Publikum mit Tempo und Witz heraus. FOTO: MELANIE BRÊCHET ANZEIGE
Am Anfang spielte das Neue Orchester Basel des agilen Dirigenten Christian Knüsel die Orchestersuite Nr. 3 D-Dur von Johann Sebastian Bach. Der kompakte, transparente und brillante Gesamtklang, zu dem die drei vorzüglichen Trompeter
viel beitrugen, sorgte für einen barocken Ohrenschmaus. Beim Air mussten wohl einige Zuhörende eine Träne verdrücken. Mit Mélodie Zhao setzte sich eine erst 27-jährige Meisterpianistin an den Konzertflügel und interpretierte zusammen mit dem grossartigen Orchester Bachs Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll. Das Stück begann mit einer freien Improvisation Zhaos. Deren feingliedrige Hände flogen fast gravitationslos über die Tasten, die Finger ziselierten virtuos jede Phrase und jede Modulation mit unglaublich differenzierter Dynamik, Rhythmik und Agogik; dabei blieb die Musikalität nie auf der Strecke. Nach der Pause spielte Knüsel jeweils die Ouvertüre der Orchestersuite an und
Zhao setzte improvisierend im Stil von Gershwin ein. Sodann erklang dessen «An American in Paris». Höhepunkt war die «Rhapsody in Blue», bei der Mélodie Zhao nochmals ihre ganze Virtuosität und Spielfreude in die Waagschale werfen konnte. Hier zeigte sich, dass die Pianistin neben perlenden Läufen, schwierigsten Übergriffen und rasend schnellen Repetitionsanschlägen auch die Kraft aufbringt, die rhythmischen Akkorde in die Tasten zu hämmern, ohne ein Anzeichen von Anstrengung zu zeigen. Nach diesem Stück brandete lauter Applaus auf und alle erhoben sich zu Standing Ovations, die Mélodie mit einer Zugabe von Chopin dankte. Ein unvergesslicher Konzertabend!
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THIERSTEIN
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
BREITENBACH
Bekannte Melodien aus Grossstädten
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An den mit einem Stern versehenen Tagen, sind Sie zu den angegebenen Zeiten zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Man darf die eigenen Tassen mitnehmen. Allen Mitwirkenden im Voraus ganz herzlichen Dank und gutes Gelingen!
Glasperlen-Workshop im Industriemuseum
Ovationen für Brass Band Breitenbach: Dirigent Reto Näf mit seinem Team.
Die Brass Band Breitenbach lud zu einer musikalischen Reise rund um die Welt ein und überzeugte mit musikalischen Leckerbissen, einer tollen Darbietung und einem herrlichen Brass-Sound. Jürg Jeanloz Mit dem Marsch «Washington Grays» rüttelte das Ensemble die Gäste im Griensaal so richtig auf. Wuchtig und aufregend kam der 160-jährige amerikanische Marsch daher und liess keine Zweifel offen, dass die Brass Band nur das Beste auftischen wollte. «Wir sind extrem motiviert», liess Ansager Alan Imhof verlauten, schliesslich habe der Verein in der vergangenen Pandemiezeit einiges zurückstecken müssen. Mit einem Sprung über den Ozean wurde die London Ouvertüre serviert, die vorzügliche
Passagen für Posaune, Horn, Kornett und Eufonium enthielt. Ein schwieriges Stück, das an die Spielerinnen und Spieler höchste Anforderungen stellte. Der Kontrast hätte nicht grösser ausfallen können, als der nächste Halt im beschaulichen Schaffhausen angesetzt wurde: «Auf des Munots altem Turme schau hinaus ich in die Nacht. Über Dächer, über Giebel, einsam halte ich die Wach!» Fein läuteten die Glöcklein und breiteten eine friedliche und feierliche Stimmung über den Saal. Ein richtiger Seelenwärmer in unserer garstigen Zeit. Die Gäste verdankten den Beitrag mit einem freudigen Applaus.
Zurück auf die Weltbühne mit Gershwin
Zurück auf die Weltbühne mit George Gershwin: «Ein Amerikaner in Paris». Das Stück drückte mit Melodien aus, wie hektisch, verrückt und geheimnisvoll die französische Grossstadt empfunden wird. In Sarajevo wurde ein richtiger Balkan-Sound zelebriert und in Buenos Aires durfte das dankbare Publikum etwas
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Tangoluft schnuppern. Nach einem Abstecher ins spanische Toledo flog die ganze Crew wieder nach Amerika zurück, wo zuerst ein Medley im Big-BandStil serviert wurde. Glen Miller hätte Freude am gelungenen Arrangement gehabt, das Swing-Atmosphäre der 20erJahre in die Bude brachte. Zum Schluss noch ein wenig Hollywood-Feeling mit berühmten Filmmelodien. Alan Imhof dankte dem einsatzfreudigen Dirigenten Reto Näf für seine Arbeit mit dem Ensemble, die diesen Abend erst möglich gemacht hatte. BBB on Tour lautete das Motto dieses Konzerts mit abwechslungsreichen und schwierigen Stücken. Als Zugabe wurde schnell noch ein Abstecher nach Liverpool gemacht, wo die Beatles ihren Siegeszug starteten. «Penny Lane» in einem hervorragenden Arrangement lautete der Gassenhauer, der von den Gästen frenetisch beklatscht wurde. Nein, so durfte ein Konzert nicht einfach enden: Der Solothurner Marsch war die richtige Medizin, um die Herzen der Zuhörerschaft nochmals höherschlagen zu lassen.
NUNNINGEN
Die Kreativmeile geht in die zweite Runde Ursprünglich wurde die Kreativmeile letztes Jahr ins Leben gerufen, nachdem praktisch alle Weihnachtsmärkte ausgefallen waren. Dieses Jahr finden viele dieser Märkte wieder statt. Aufgrund der positiven Reaktionen gibt es dieses Jahr aber dennoch eine zweite Ausgabe der Kreativmeile. Melanie Brêchet
Aus handgemachten Glasperlen kreieren wir einen Schlüsselanhänger, ein Armband oder ein Amulett. Eine Anmeldung für den Kurs ist erforderlich. Anmeldung unter: Kosten: Durchführungsort:
cajochenmaria@gmail.com CHF 10.Industriemuseum Breitenbach
Anlässe 20. November, 14-16h 20. November 22. November 26. November
Museum offen, Museumsverein Papiersammlung, Pfadi Thierstein Kartonsammlung per Tour, Gemeinde Wanderung, AHV-Wandergruppe
Sieben verschiedene Werkstätten von kreativen Köpfen liegen in Nunnigen am westlichen Dorfende auf einer gemütlichen Spazierrunde von nur einem Kilometer beieinander. Diese Feststellung machten Nicole Egloff und ihr Partner Philippe Ammann vor über einem Jahr und riefen mit den Betreiberinnen und Betreibern der Werkstätten die Kreativmeile ins Leben, damit trotz Pandemie so etwas wie ein vorweihnachtlicher Markt stattfinden konnte. Auch dieses Jahr soll die Kreativmeile Interessierte in die Werkstätten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer locken. Wieder mit von der Partie sind beispielsweise Terra Isabella, die sich dem Keramikdesign verschrieben hat, genauso wie Katharina Stoll. Der Altholzflüsterer Philippe Ammann setzt auf Nachhaltigkeit und haucht altem Holz neues Leben ein. Nicole Egloff stellt aus alten Büchern Grusskarten her.
Neue Kreative am Start
In den verschiedenen Ateliers können also schon wie beim letzten Mal handgemachte Kunstwerke erstanden werden. Die Auswahl wird dieses Mal aber noch viel grösser sein. Die Kreativen
Die kreativen Köpfe hinter der Kreativmeile: (v. l.): Nicole Egloff, Christa Gigandet, Isabelle Fankhauser, Ursula Schär, Claudia Spar, Katharina Stoll, Nicole Rais, Christian Rais. FOTO: ZVG haben nämlich Freunde zu sich eingeladen, um mit diesen ihre Ausstellungsräume zu teilen und somit — immer noch im Rahmen dieser einen Meile — ihre Kreationen anbieten zu können. Neu dabei ist beispielsweise Swiss Chriss alias Christophe Mouhay. Er bezeichnet sich selbst als Reisender und sucht auf der ganzen Welt besonderes Leder, um seine Taschen, Portemonnaies und Schuhe in seiner Werkstatt im Jura zu designen und selbst herzustellen. Kreative und filigrane Arbeiten aus Papier und Draht stellt Susanne Schürch aus Gelterkinden her. Wer auf der Suche nach Alternativen für Plüschtiere «made in China» ist, ist bei Tanja Hänggi richtig. Sie häkelt mit viel Liebe zum Detail robuste Häkeltiere, wel-
che auch kräftigen Kinderhänden standhalten. So besteht keine Gefahr, dass Kleinteile verschluckt werden. In unterschiedlichsten Techniken stellen Simon Pfäffli, Doris Leuenberger und Sabina Bugmann Kunstwerke und Bilder her. Zu Gast ist auch das Team von «Schwarzsegel». Die Taschen und andere Lederkreationen lassen das Herz jedes Mittelalterfans höherschlagen. Die Kreativmeile in Nunningen findet am Samstag und Sonntag, 20. und 21. November, statt. Geöffnet sind Werkstätten an der Zullwilerstrasse, Im Leisibühl 18 und am Rötelnweg 12, am Samstag von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Es wird die Anreise mit ÖV empfohlen. Die Vorschriften des BAG werden eingehalten: In geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht, bargeldloses Zahlen wird bevorzugt. Weitere Informationen unter www.kreativmeile.ch.
THIERSTEIN Agenda
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Liebe Mitglieder des Gewerbevereins Gilgenberg Liebe Kunden und Einwohner/innen vom Schwarzbubenland Leider immer noch mit der Covid Pandemie beschäftigt, kommt schon die nächste Hiobsbotschaft von unserem Bundesrat. Wir sollen uns auf Versorgungsengpässe im Strom einstellen. Wir können nicht erwarten, dass uns die EU den fehlenden Strom zur Verfügung stellt. Leider machen wir immer noch zu wenig Strom mit erneuerbaren Energien wie Solar und Windkraft. Gerade im Bereich Solarstrom könnte einiges mehr gemacht werden. Dabei liegt es nicht an örtlichen Firmen, nein, bei veralteten Gebäudevorschriften und Zonenplänen; zum Beispiel dürfen bei uns immer noch nicht überall die Dächer zur Energienutzung benutzt werden (Juraschutz). Es scheint einfacher zu sein, neue Abgaben und Steuern zu generieren, als alte Zöpfe zu bodigen, es ist aber Zeit, dies zu tun. Zum Schluss noch stimmen Sie über die anstehenden Bundesratsvorlagen am 28.11. ab.
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K T SOLOTHURN
Die MFK wechselt doch nicht nach Breitenbach Das Baudepartement des Kantons Solothurn projektierte einen neuen Standort für die Motorfahrzeugkontrolle des Schwarzbubenlandes. Jetzt sehen die Pläne wieder anders aus. Bea Asper
Roland Schmid, Präsident
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
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Der Kanton Solothurn kann seine Motorfahrzeugkontrolle nur bis 2024 am heutigen Standort an der Wahlenstrasse in Laufen betreiben, hiess es. Die neue Arealeigentümerin werde den Baurechtsvertrag mit dem Kanton Solothurn nicht verlängern, weil sie eigene Pläne für die Gebäulichkeiten hege. Der Regierungsrat versicherte den Schwarzbuben, dass der Kanton das Schwarzbubenland nicht im Stich lassen werde und auf der Suche nach einem geeigneten Standort sei. Die Zusammenarbeit mit dem Laufental soll bestehen bleiben, hiess es. Vertragliche Abmachungen zwischen den Kantonen Solothurn und Basel-Landschaft bestehen diesbezüglich nicht. Gesetzlich ist es in der Schweiz grundsätzlich möglich, die Fahrzeug- oder Führerprüfung auch in einem anderen Kanton durchzuführen. «Die MFK Laufen und die MFP Münchenstein pflegen einen engen Kontakt», lautete die Botschaft der verantwortlichen Stelleninhabern. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach der Dienstleistung Motorfahrzeugkontrolle seit Jahren steigend ist. Die Anzahl Motorräder und Motorfahrzeuge hat sich im Kanton Solothurn in den letzten 25 Jahren von 100 000 auf über 200 000 Fahrzeuge verdoppelt. Entsprechend hat der Kanton Solothurn für seine Motorfahrzeugkontrollen auf der Jura-Südseite einige Erneuerungen vorgenommen. Jüngstes Projekt ist die Realisierung eines neuen Standortes für die Region Olten. Dafür hat der Kanton 6,9 Millionen Franken bewilligt.
Pläne verworfen
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Bei der Standortsuche im Schwarzbubenland schien das kantonale Baudepartement vor einem Jahr in Breitenbach fündig geworden zu sein — und zwar auf dem Areal der ehemaligen Meier & Jäggi AG
Darf nur noch bis 2024 an diesem Standort bleiben: Die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn. FOTO: BEA ASPER nahe der Brislachstrasse. Es gab erste Projektideen, bestätigte damals Birgitta Schweizer, Abteilungsleiterin Immobilienentwicklung beim Hochbauamt des Kantons Solothurn, auf Anfrage dieser Zeitung. Die Pläne wurden nun über den Haufen geworfen. Offenbar hat es sich die Grundeigentümerin des heutigen MFK-Standortes anders überlegt und ist in Zukunft bereit, dem Kanton Solothurn weiterhin einen Teil ihres Areals für die Motorfahrzeugkontrolle zu vermieten. Zu den Gründen dazu schweigt man sich aus. Nachgefragt bei der Bischag AG heisst es, man gebe derzeit keine Auskunft.
Verhandlungen am Laufen
Nachgefragt bei Brigitta Schweizer, wie es nun aussieht mit der MFK an der Wahlenstrasse in Laufen, sagt sie: «Dies ist Gegenstand von laufenden Abklärungen und Verhandlungen mit der Grundeigentümerin. Zur Zeit können daher keine detaillierten Angaben gemacht werden.» Auch zur möglichen Laufzeit des neuen Vertrages kann sie noch nichts sagen. Sie bekräftigt noch einmal die Absicht, an
einer MFK auf der Jura-Nordseite festzuhalten. «Die Verankerung der Dienstleistung in der Region ist uns wichtig. Geprüft wurde auch eine Lösung im Raum Breitenbach, welche leider jedoch nicht zielführend war.» Sollte die MFK am heutigen Standort bleiben, wird das Baudepartement sicherlich ein Zukunftsprojekt ausarbeiten und dem Kantonsrat zur Genehmigung vorlegen. Welche technische Neuerungen Bestandteil eines solchen Projektes sein könnten, sei derzeit ebenfalls Gegenstand von Verhandlungen, heisst es in Solothurn. Die Motorfahrzeugkontrolle ist zuständig für die Zulassung von Personen- und Strassenfahrzeugen sowie Schiffen zum Verkehr. Weiter führt die Motorfahrzeugkontrolle die theoretischen und praktischen Führerprüfungen durch und überwacht die Fahreignung der Verkehrsteilnehmenden, indem sie diese beispielsweise verkehrsmedizinischen Kontrollen zuweist. Ausserdem vollzieht die Motorfahrzeugkontrolle das Administrativmassnahmenrecht des Bundes (Verwarnungen, Führerausweisentzüge, Fahrverbote, Verkehrsunterricht usw.).
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Warum gehen aktuell die Coronazahlen im Schwarzbubenland durch die Decke? Im Schwarzbubenland steigen die Fallzahlen stärker als im Rest des Kantons Solothurn. Woran liegt das? Der Fachstab Pandemie nimmt Stellung. Christoph Krummenacher Die Temperaturen sinken, die Fallzahlen steigen. Doch regional zeigen sich grosse Unterschiede. Im Kanton Solothurn melden die Schwarzbubenbezirke besonders hohe Zahlen. Thierstein sorgte letzte Woche für den höchsten Wert im Kanton (391 Fälle auf 100 000 Einwohner), Dorneck in der Woche davor (182 auf 100 000). Woran liegt das? Sind die Schwarzbuben überdurchschnittlich jung und daher weniger geimpft? Oder wird mehr getestet als im Rest des Kantons? Gibt es dort Impfskeptiker? Ist der Zugang zur Impfung schwieriger?
Regional grosse Unterschiede möglich
Beim Fachstab Pandemie des Kantons Solothurn ist man sich bewusst: Das Infektionsgeschehen kann lokal sehr unterschiedlich sein. «Cluster können sich lokal schnell ausbreiten und die Zahlen in einem Gebiet überproportional ansteigen lassen», sagt Mirjam Andres, Leiterin Kommunikation Pandemiebewältigung
Corona-Impfzentrum in Breitenbach: Ob die Impfquote in den Bezirken Thierstein und Dorneck tiefer ist als im restlichen Kanton, ist unklar. FOTO: KENNETH NARS beim kantonalen Gesundheitsamt. Die hohen Fallzahlen im Schwarzbubenland erklärt sie so: «Die Bezirke Dorneck und
Thierstein haben nicht nur örtlich, sondern auch wirtschaftlich eine grosse Nähe zu den angrenzenden Kantonen
Baselstadt und Baselland, welche beide höhere Inzidenzen aufweisen als der Kanton Solothurn.» Im Kanton Baselstadt beträgt die 14-Tage-Inzidenz 415,8 Fälle auf 100 000 Einwohner, im Kanton Baselland liegt der Wert bei 411. Damit liegen die Zahlen in den nördlichen Nachbargebieten deutlich höher als im Dorneck und Thierstein, jene Gebiete, in welche viele Schwarzbuben zur Arbeit oder zur Schule gehen. Andres: «Die Fallzahlen in den Bezirken Dorneck und Thierstein sind damit im regionalen Vergleich auf dem zu erwartenden Niveau.» Unklar bleibt, ob der Anteil der Geimpften in den Bezirken Dorneck und Thierstein im Vergleich zu anderen Kantonsteilen unterdurchschnittlich ist. Im Gegensatz zu anderen Kantonen kann der Kanton Solothurn die Impfquote nicht nach Bezirken oder Gemeinden ausweisen. Der Kanton arbeitet weiter daran, die Impfquote nach oben zu bringen. Dafür dauert die Impfoffensive nicht nur eine Woche wie die nationale Impfwoche, sondern den ganzen Monat, erklärt Mirjam Andres: «Wir versuchen bis Ende November nochmals mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Kräften, Menschen zu einer Impfung zu bewegen.» Während der nationalen Impfwoche versucht der Kanton, auf den sozialen Medien für die Impfung zu werben. Etwa
mit Videostatements, wie Andres erklärt: «Menschen wie du und ich erzählen, warum sie sich haben impfen lassen. Auch da hoffen wir auf eine ansteckende Wirkung der sympathischen Botschafterinnen und Botschafter.»
Mit dem Impfbus durch den ganzen Kanton
Wichtig sei, dass man diejenigen Menschen zu einer Impfung ermuntern könne, die noch offene Fragen haben, unsicher sind oder einfach Zeit brauchen für den Entscheid, sich impfen zu lassen. In der Information und Beratung gehe es vor allem darum, sachlich zu informieren und das Vertrauen zu stärken, sagt Andres. «Während unserer Impfoffensive beantworten deshalb Ärztinnen und Ärzte, die mit dem Impfbus im ganzen Kanton unterwegs sind, die Fragen der Menschen.» Zudem hat der Kanton in Videointerviews mit Experten gängige Impfmythen zu entkräften versucht. Diese, wie auch andere Massnahmen, stehen in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung. Trotzdem: «Uns ist bewusst, dass es Menschen gibt, die sich grundsätzlich nicht impfen lassen wollen. Diese Bevölkerungsgruppe können wir vermutlich durch Kommunikationsmassnahmen und Beratungsangebote kaum beeinflussen», so Andres.
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
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Don Camillo — ohne Peppone Am Sonntag 21. November um 10 Uhr begrüssen wir Don Camillo in der Ökumenischen Kirche Flüh. Die Rede ist natürlich nicht von jenem schlitzohrigen Priester aus den alten italienischen Filmen, sondern einer in der Region verwurzelten christlichen Communität, also einer Gemeinschaft von Menschen, die ihren Glauben gemeinsam leben und vertiefen möchten. 1978 noch eine Drei-MännerWG in Birsfelden, hat die Communität heute 29 erwachsene Mitglieder und unterhält neben Basel und ihrem Zentrum im altehrwürdigen Kloster Montmirail auch Dependancen in Bern und Berlin. Im Gottesdienst am Ökumenischen Sonntag lässt sich ein lebendiger Eindruck davon gewinnen, wie sich ein gemeinschaftliches geistliches Leben heute konkret gestalten kann. Mit dabei sind Pfarrer Heiner Schubert aus Montmirail und Pfarrer Stefan Berg. (Zertifikatspflicht)
Christliche Gemeinschaft von Menschen: Mitglieder der Communität Don Camillo. FOTO: ZVG
Von der Tennishalle zum Gewerbepark Bättwil könnte dem Solothurnischen Leimental als vielfältige Arbeitsstätte Auftrieb verleihen. Bea Asper Im Gewerbegebiet an der Mühlestrasse ist vieles im Umbruch. Die Tennispark Haugraben AG befindet sich in Liquidation. Tennis-Schule und Restaurant gehören der Vergangenheit an. Die Halle und das grosse Aussenareal könnten aber künftig anders genutzt werden und das Gewerbegebiet weiter beleben. Die jetzige Baurechtnehmerin ist eine neu gegründete Unternehmung, die gemäss Handelsregisteramt des Kantons Solothurn folgenden Zweck verfolgt: «Erwerb, Verwaltung und Betrieb eines Gewerbeparkes im Gebiet Haugraben der Gemeinde Bättwil.» Die Firma nennt sich Gewerbepark Haugraben AG; Präsident des Verwaltungsrates ist der erfolgreiche Unternehmer Oskar Rupp aus Metzerlen, der sich derzeit aber nicht zu seinen Plänen äussern will. Seitens der Landeigentümerin, der Müller Maschinen AG, heisst es, dass das Entwicklungspotenzial im Bättwiler Gewerbegebiet riesig sei, doch von den Plänen der kantonalen und kommunalen Behörden abhänge. Alleine das Areal der Müller Maschinen AG umfasst über 20 000 Quadratmeter und bietet derzeit vielen, kleineren Firmen eine Zwischennutzung. Das erklärte Ziel ist, dass sich das Areal durch künftige Eigentümer und innovative Ideen mittel- bis langfristig neu entwickeln könnte. Doch dafür müsse man die künftigen Voraussetzungen abwarten. «Ganz Bättwil wartet auf die Ergebnisse der Zonenplanrevision», sagt Carina Müller, Mitglied des Verwaltungsrates der Müller Maschinen AG. Die Unternehmung war vor 100 Jahren von ih-
Vergangenheit: Die Tennispark Haugraben AG befindet sich in Liquidation. Eine Neunutzung wird geprüft.
FOTO: BEA ASPER
rem Grossvater gegründet worden und hat Bättwil mitgeprägt. Im Jahre 2008 ist der operative Betrieb im Bereich der Herstellung von Maschinen (für die Landwirtschaft) eingestellt worden. Heute besteht die Kernaufgabe der Unternehmung in der Verwaltung und Bewirtschaftung der Immobilien. Nachgefragt bei der Gemeinde ist von Gemeindepräsidentin Claudia Carruzzo zu erfahren, dass sich der Entwurf der Zonenplanrevision beim Kanton in der Vorprüfung befindet. Danach könne sich die Bevölkerung im Mitwirkungsverfahren zu den Plänen äussern. Caruzzo verweist auf das Räumliche Leitbild. Dieses wünscht sich für Bättwil ein lebendiges Gebiet mit unterschiedlichen Nutzungen.
Keine Lager- und Logistikbetriebe gewünscht
Das Gewerbegebiet verfüge über einen hohen Wohnanteil. Zu fast jedem Betrieb gibt es eine Wohnung, welche grösstenteils durch die Betriebsinhaber genutzt wird. «Das Gewerbegebiet soll in dem ihm eigenen Charakter mit der guten Durchmischung erhalten und das zulässige Nutzungsmass angemessen erhöht werden.» Dabei kann sich der Gemeinderat als Planungsbehörde «eine massvolle Erhöhung des Wohnanteils an dafür geeigneten Lagen vorstellen, ohne das Gewerbe dadurch massgeblich einzuschränken.» Man wünscht sich moderne Gewerbeformen und Handwerksbetriebe. «Angestrebt wird eine hohe Arbeits-
platzdichte. Deswegen lehnte man flächenintensive Nutzungen wie Lager- und Logistikbetriebe ab. Gemäss dem aktuellen Zonenreglement sind erlaubt: Mässig störende Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, sowie betriebsnotwendige Wohnungen.» Nicht zulässig sind «Betriebe mit vorwiegend Lager- und Umschlagsfunktion, Läden mit mehr als 500 Quadratmeter Fläche und Lebensmittelverteiler.» Carruzzo betont, dass die Entwicklungen im Gewerbegebiet in enger Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern erarbeitet werden sollen. Gemäss Zeitplan ist das erste Mitwirkungsverfahren bei der Zonenplanrevision noch für diesen Winter vorgesehen.
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Spiel der Wahrheit für den EHC Laufen
Röschenz wird doch wohl nicht …?
Der EHC Laufen verlor am vergangenen Samstag gegen den SC Reinach mit 3:5 auch sein drittes Heimspiel. Dadurch rutschten die Laufentaler auf den letzten Rang ab. Am kommenden Samstag kommt es in Rheinfelden nicht nur zum zweiten Derby, sondern auch ein bisschen zum Spiel der Wahrheit. Edgar Hänggi Eine Redensart besagt, dass im Wein die Wahrheit liege. Der Vergleich mag vielleicht an den Haaren herbeigezogen wirken, aber ein klein wenig trifft er schon zu: Das Team von Trainer Stefan Schwander hat zu Hause noch keinen Punkt geholt und auf Besuch einzig den Sieg in der Overtime gegen Fischbach-Göslikon. Den Laufentalern fehlt es an Konstanz in den Spielen. Es gelang dem Team, das in jeder Partie ein anderes Gesicht hat, nie über die volle Distanz konstant gut zu spielen. Beim Saisonauftakt in Wohlen ging Laufen mit einem 0:3 in die erste Pause. Dann gewann man das Mitteldrittel 4:0, um im Schlussabschnitt wieder ein 0:3 zu kassieren. Laufen musste bisher in jedem Spiel mit einem Rückstand in die erste Pause. Gegen Fi-Gö, jenen Gegner, den man eigentlich hinter sich lassen will, war es gar ein 0:4 nach den ersten 20 effektiven Spielminuten. Nicht anders die Begegnung gegen Reinach, das auf dem Papier wohl stärker eingestuft wurde, aber dann auf dem Eis auch keine Übermannschaft war. Die Aargauer trafen in der 18. Minute und holten sich damit auch gleich das Startdrittel. Ärgerte sich Schwander in vorangegangenen Spielen, dass sein
Team gleich zu Spielbeginn einen frühen Rückstand einfing, war es jetzt Anfang zweiten Drittels der Fall. Nach 73 Sekunden hiess es 0:2. Kurz vor Spielhälfte sorgte Dylan Mac Sweeny (18) für den Anschlusstreffer. Nur zogen die Gäste dann die Schraube wieder an und schienen, mit dem 4:1 nur 22 Sekunden vor Ende des Drittels die Partie entschieden zu haben. Dann kam es wieder, das Aufbäumen, das nicht Aufgeben. Keine vier Minuten benötigte das SchwanderTeam, und nach Treffern von Kay Segginger und Sebastian Huber war man mit 3:4 wieder dran. Chancen zum Ausgleich waren da, und wenn man dann die Möglichkeit in Form einer Strafe sozusagen auf dem silbernen Tablett geboten bekommt — und das gleich dreimal —, ja dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn solche Spiele nicht gewonnen werden, wenn man die Gelegenheit nicht nutzt. Bei der dritten Strafe gegen Reinach kassierte Laufen schliesslich noch einen Shorthander zum 3:5. Es ist klar, dass die Laufentaler Zeit brauchen, um zu einem wirklichen Team zusammenzuwachsen. Das Gemisch von Erfahrung und jungen Talenten ist gut, aber es braucht eben die Anzahl Spiele in den Beinen. Wie soll sich auch ein Spieler mit 17 oder gar 15 Jahren bei den Aktiven gleich in eine Führungsrolle spielen? Rheinfelden startete mit einem 5:1 gegen Fi-Gö, dann war aber nicht mehr viel los. Es setzte lauter Kanterniederlagen ab, so am Samstag beim 5:10 in Wohlen. Doch Schwander ist bewusst, dass alles passen muss, will man gewinnen. Rheinfelden lag in Wohlen bei Spielhälfte 4:2 voraus. Nur verlor man dann vollends den Faden und kassierte innert sieben Minuten fünf Gegentore. Ein Spiel zweier Teams, die noch auf der Suche nach Konstanz sind. Spielbeginn in Rheinfelden ist um 20.15 Uhr.
Kampfansage: Die Laufner Spieler haben Gedanken an den Aufstieg noch nicht aufgegeben. Der dritte Anlauf soll klappen. FOTO: EH-PRESSE
Die 4. Liga mit den fünf regionalen Teams bietet bei Saisonhälfte ein doch etwas überraschendes Tabellenbild. Ganz oben installiert hat sich der FC Röschenz, vier Punkte vor Laufen. Die werden doch wohl nicht auch noch …? Edgar Hänggi
Routine voran: Die routinierten Spieler wie Captain Andreas Keller müssen dafür sorgen, dass es in der Tabelle nach oben geht. FOTO: EH-PRESSE
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
Es ist erst Halbzeit, aber wie sagt doch Dominik Flury, Trainer von Gelbschwarz: «Was man hat, hat man.» Wenn auch der Titel eines Wintermeisters nichts Offizielles ist, hat er für das Selbstvertrauen doch eine gewisse Bedeutung. Vor allem, wenn man den Weg von Röschenz in den letzten Jahren verfolgt. Ein Team mit Talenten, Kämpfern, Krampfern. Der Trainerjob auf der Sonnenterrasse des Laufentals ist kein einfacher. Flury und Danilo Fellino beklagten oft, dass entweder der Start in die Saison verpasst wurde oder dann immer wieder Aussetzer kamen. Zu oft war die dritte Halbzeit die wichtigere. Aber in der laufenden Spielzeit hat man den Schalter gefunden. Die aktuelle Ausgabe des FCRs ist auf den Geschmack gekommen. Die einzige Niederlage gab es zu Hause gegen Laufen. Röschenz konnte beinahe unbeobachtet die Hinrunde absolvieren. Gegen Ende wurde aber deutlich, dass wenn alle
wollen und liefern, dieses Team auch am Ende noch ganz oben stehen kann. Der Start in die Rückrunde wird entscheidend sein. Laufen hat eine schon fast brutale Geschichte hinter sich. Ohne Punktverlust auf Rang eins von der Pandemie gestoppt. Dann steigt Nachbar Breitenbach per Losentscheid auf. Ein Jahr später scheitert das Team von Tobias Schnell und Ronnie Leutwyler am FC Zwingen wegen der Pandemie nach nur einer halben Saison. Und jetzt steht mit Röschenz ein weiterer Nachbar vor der Sonne. Die Leistung des FCs Laufen verdient Respekt. Nach jedem psychologischen Dämpfer stand das Team wieder auf und ist auch jetzt wieder im Rennen um den Aufstieg. Aber es wird hart im Frühling. Denn es ist eine ungewohnte Situation. Allerdings müssen die beiden Führenden auch ein Auge retour richten, denn mit Ettingen und Aesch haben sich zwei Teams herangekämpft, die im zweiten Saisonteil noch etwas im Sinn haben. Der FC Riederwald löste in den elf Spielen einiges Erstaunen aus. Hiram Mondragon hat etwas bewegt, wusste jedoch, wie der zwischenzeitliche Höhenflug zu werten war. «Auch wenn wir ganz oben mitspielen, beginnen wir jetzt nicht zu träumen. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und dafür sind all diese Punkte wertvoll.» Riederwald musste zwar gegen Ende der Hinrunde dem Effort Tribut zollen, dennoch ist man im Fahrplan für den Ligaerhalt. Eine schwierige Saison absolvieren Brislach und Kleinlützel. Dass beide ihre Heimspiele auf demselben Platz aus-
tragen, ist Zufall. Beide haben jedoch Personalprobleme, was viele Punkte kostete. Brislach musste gar für Spiele Forfait erklären. Es wird für beide keine einfache Rückrunde. Aktuell machen Kleinlützel und Brislach zusammen mit Therwil die beiden Abstiegsplätze aus. Aber noch gibt es elf Spiele, was, sollte die Pandemie nicht doch noch alles über den Haufen werfen, genug Zeit lässt, um vieles auf den Kopf zu stellen. In den kommenden Wochen werden wir bei den jeweiligen Teams etwas genauer hinsehen und schon etwas Richtung März blicken.
3. Liga: Zwingen mit Niederlage
Der FC Zwingen musste zum Ende der Hinrunde im Nachtragsspiel gegen Oberwil eine 2:3-Niederlage einstecken. Nachdem die Begegnung eine Woche zuvor verschoben wurde und dann auch unter der Woche nicht gespielt werden konnte, wich man auf den Kunstrasen nach Laufen aus. Das Spiel begann für den Aufsteiger ideal. Nach einem Foul an Sandro Piatti brachte Patrick Müller Gelbschwarz schon nach sieben Minuten in Führung. Oberwil wurde aber immer besser und drehte das Ergebnis mit einem Doppelschlag vor der Pause zum 2:1. Auch nach dem Seitenwechsel lief es Zwingen nicht nach Wunsch. Als die Gäste auf 3:1 erhöht hatten, war die Sache gelaufen. Marc Steiners Tor zum 2:3 kam in der 87. Minute zu spät. Dennoch darf Zwingen mit dem bisher Geleisteten zufrieden sein. Aktuell hat man neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
SEGELFLIEGEN
Titelverteidigung im Nationalen Segelflugwettbewerb gelungen Die Segelfluggruppe Dittingen konnte in der Saison 2021 die Vereinswertung des nationalen Segelflugwettbewerbes gewinnen und somit den Titel vom 2019 und 2020 erneut verteidigen. Die Preisübergabe erfolgte am letzten Samstag an der Segelflugkonferenz in Brugg-Windisch. Beim Wettbewerb, der von April bis August über 15 Wochenendrunden ausgetragen wurde, haben sich die Piloten der Segelfluggruppe Dittingen mit Piloten aus 39 anderen Schweizer Segelflugvereinen gemessen. Der Verein setzte sich in der dritten Runde an die Ranglistenspitze und gab die Führung in der Folge nicht mehr ab. Gewertet werden die über einen Zeitraum von 2,5 Stunden erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit von drei Piloten eines Vereins. Die Summe der drei höchsten Schnittgeschwindigkeiten eines Vereins werden dann in Rundenpunkte umgerechnet und von Runde zu Runde ad-
diert. Der Jura zwischen Genf und Aarau bietet dazu hervorragende Bedingungen. Nicht selten liegen die erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten deutlich über 100 km/h, selbstverständlich nur mit Unterstützung der Sonne. Bei sehr guten Wetterbedingungen kann es durchaus sein, dass die höchste Schnittgeschwindigkeit in den Alpen oder im nahen Ausland über dem Schwarzwald oder der schwäbischen Alb südlich von Stuttgart erreicht wird.
Zweiter im Juniorenwettbewerb
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Fabian Durrer, U25 Junior der SG-Dittingen. Er gewann den Juniorenwettbewerb im Jahr 2020 und wurde 2021 Zweiter. In dieser Kategorie wurden jeweils die sechs besten Flüge der teilnehmenden Jungpiloten gewertet.
In der Luft: Mehrere hundert Kilometer legen die Segelflugpiloten der SG-Dittingen bei entsprechendem Wetter zurück. FOTO: ZVG
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Breitenbach
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Bahnhofstrasse 16
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4242 Laufen Mobile 079 830 82 54
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Wohnen nach Mass persönlich - kompetent - individuell
Hintere Gasse 15 4717 Mümliswil 062 391 41 37
DORFPLATZ MUSIK-TIPP
Tony Bennett & Lady Gaga
Sieben Jahre nach ihrem ersten Hitalbum «Cheek To Cheek» präsentieren die 95-jährige Jazzlegende Tony Bennett und die 60 Jahre jüngere Popikone Lady Gaga mit «Love For Sale» (Universal) ihr zweites Gemeinschaftswerk. Es basiert auf Kompositionen von Cole Porter und umfasst nebst «Night And Day», «I Get A Kick Out Of You» und «I’ve Got You Under My Skin» neun weitere Aufnahmen. Die beiden von einer Big Band begleiteten Protagonisten tragen je zwei Lieder solo und die übrigen im Duett vor. Tony Bennetts Stimme tönt altersbedingt etwas brüchig, aber immer noch erstaunlich kraft- und ausdrucksvoll. Und Lady Gaga zeigt, dass sie auch Jazzstandards erstklassig performen kann. «Love For Sale» ist eine Kollektion von bestens bekannten und bereits in mannigfachen Interpretationen gehörten Songs. Innovativ ist das Ganze also nicht. Dennoch ist das letzte Studioalbum des an Alzheimer erkrankten Tony Bennett ein würdiger Abschluss seiner ausserordentlich langen und glanzvollen Karriere. Benno Hueber
EINGESANDT
VER ANSTALTUNG
Besonderes Treffen in Bern
Chalet Winterzauber in Grindel
Die Primarschulklasse aus Brislach hat Mut bewiesen: Am vergangenen Freitag trugen sie dem Bundespräsidenten Guy Parmelin im Bernerhof in Bern ein Lied auf Französisch — «La haut sur la montagne» — vor. Es war der Dank für die Audienz. Auch vorher hatten sie Courage gezeigt: Beim Verkaufen von sogenannten Abzeichen in Form von Schmuckdöschen für Swissaid, einer Organisation für Entwicklungszusammenarbeit. Die Spenden fliessen in Projekte, um Menschen in Armut zu helfen. Dies hat den Bundespräsidenten beeindruckt: «Es braucht Mut, den Leuten etwas zu verkaufen. Behaltet diesen Mut. Wir brauchen Menschen, die Mut beweisen und für etwas kämpfen können.» Die Kinder durften Parmelin Fragen stellen: «Sind Sie mit den anderen Bundesräten befreundet?» Parmelin: «In den Sitzungen verteidigen wir unsere Dossiers und streiten uns manchmal. Das ist Politik. Aber danach essen wir zusammen und sind per Du.» «Gibt es Tage, an denen Sie kein Bundesrat sein möchten?» Seine Antwort: «Manchmal muss ich mich mit schwierigen Dossiers beschäftigen. Aber das ist
meine Aufgabe. Ich bin glücklich im Bundesrat. Wenn ich keine Lust mehr habe, höre ich auf.» Zuvor hatte der SP-Nationalrat und Swissaid Co-Präsident Fabian Molina die Gruppe durchs Bundeshaus geführt. Die Kinder waren vom System zum Abstimmen im Nationalrat beeindruckt: «Schummeln, also für den Nachbar abstimmen, geht nicht, da man gleichzeitig zwei Knöpfe bedienen muss», erklärte Molina. Er dankte ihnen für den Einsatz: «Gemeinsam können wir die Welt zu einem besseren Ort machen.» Lehrerin Joëlle Jeker ist begeistert, wie viel die Kinder beim Abzeichenverkauf lernen: «Sie müssen sich organisieren: Wer verkauft wo? Sie lernen Geld zu verwalten, aber auch der soziale Gedanke ist wichtig.» Seit 1948 haben 1,7 Millionen Kinder Swissaid-Abzeichen verkauft und über 77 Mio. Franken gesammelt. Die Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit SWISSAID setzt sich in neun Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen ein. Thaïs In der Smitten Swissaid
Ein tolles Erlebnis: Die Kinder der 5. Klasse der Primarschule Brislach durften den Bundespräsidenten Guy Parmelin und den Co-Präsidenten der Hilfsorganisation Swissaid Fabian Molina treffen und Fragen stellen. FOTO: ZVG
Jahreskonzert Stadtmusik Laufen
Schweizer Erzählnacht
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Reservationen und weitere Informationen unter www. chalet-winterzauber.ch und Telefon 061 539 11 00.
Über den Holzeberg nach Büren
EINGESANDT
Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie, dass der Einlass ab 16 Jahren nur mit Covidzertifikat gewährt wird. Türöffnung ist um 18.45 Uhr und wir bitten die Konzertbesucher frühzeitig zu erscheinen.
WoS. Vom 20. November bis 19. Februar 2022 darf im Chalet Winterzauber in Grindel bei Fondue und Raclette wieder der Gemütlichkeit Tribut gezollt werden. Nach einer schwierigen letzten (Nicht-) Saison, freuen wir uns heuer wieder auf Gelächter, mitunter Quetschbalken, Luz und Co. Ein Standortwechsel in eine grössere Ortschaft steht für die Verantwortlichen nach wie vor ausser Frage. Der knorrige Hüttenwirt fühle sich wohl in der kleinen Gemeinde, wo auch Stadtmenschen unabhängig ihrer Herkunft willkommen sind. Dies gilt auch für auswärtige Gäste wie zum Beispiel aus der Grenzregion oder Zürich. Das Chalet Winterzauber unterliegt wie alle anderen gastronomieähnliche Betriebe, den geltenden Covid-Massnahmen. Nebst dem beheizten Innenbereich steht ein Tisch im Aussenbereich zur Verfügung. Direkt am windgeschützten und gedeckten Tisch kann man eingepackt in Decken die Sicht ins Tal geniessen.
WANDERTIPP
VER ANSTALTUNG
WoS. Nach einem Jahr «Zwangspause» freuen wir uns, Sie wieder zu unserem Jahreskonzert einzuladen. Wir sind überglücklich, Ihnen einen musikalischen Blumenstrauss zu präsentieren. In unzähligen Proben haben wir ein unterhaltendes Programm einstudiert. Kommen Sie mit in die Welt des Blues, Jazz, Swing, Ragtime und Dixieland! Begleiten Sie uns auf unserer Reise nach St. Louis, New Orleans sowie auch durch rauchige Lokale und geniessen Sie die eingängigen Melodien! Das Konzert findet unter dem Motto «Blues, Jazz & Dixie» am Samstag 20. November statt und beginnt um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Serafin im Primarschulzentrum in Laufen. Neben der Stadtmusik Laufen wird auch die Tambourengruppe der Stadtmusik Laufen sowie das Jugendblasorchester Fortissimo sein Programm zum Besten geben. Wie gewohnt wird an diesem Abend auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Neben warmen Speisen werden am Kuchenbuffet viele feine Süssigkeiten angeboten. Für den Abschluss bis weit in die Nacht hinein steht wie immer ein BarTeam mit vielen Cocktailideen bereit. Wir freuen uns, Sie am diesjährigen Jahreskonzert der Stadtmusik Laufen zu begrüssen. Manfred Cueni Präsident Stadtmusik Laufen
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
Am 12. November fand in der Stedtlibibliothek in Laufen die Schweizer Erzählnacht unter dem Titel «Unser Planet — unser Zuhause» statt. «Ich werde immer versuchen, auf dich aufzupassen», diese und ähnliche Botschaften haben die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schweizer Erzählnacht an unsere Erde geschrieben. Genau wie Tessa und ihr Grossvater im vorgestellten Buch «Hallo, liebe Erde — eine wunderschöne Liebeserklärung an unseren vielfältigen Planeten» erlebten die Kinder die Schönheit unserer Welt. Zusammen mit Chiara und Janina Neuschwander unternahmen sie eine abenteuerliche Reise zu fremden
Kontinenten. Unterwegs griffen sie Themen wie die Verletzlichkeit der Erde sowie den Tier- und Umweltschutz auf und entdeckten spielerisch viel Neues und Wissenswertes. Die in den dunklen Räumlichkeiten der Bibliothek durchgeführte Schatzsuche mit Taschenlampen und die feine Zwischenverpflegung motivierten die Kinder, abschliessend farbenfrohe Zeichnungen und eigene kreative Texte an die Erde zu schreiben. Die kleinen Kunstwerke sind in der Stedtlibibliothek ausgestellt. Claudia Miserez Stedtlibibliothek Laufen
EINGESANDT
Regionaler Kammerchor LaufentalThierstein hat sich aufgelöst Im März 1980 traf sich eine Gruppe von 16 Chorliebhabern in Breitenbach und gründete den «Regionalen Kammerchor Laufental Thierstein». Der Chor wuchs und konnte in den folgenden Jahrzehnten das Publikum der Region mit vielen tollen Konzerten beglücken. Dazu arbeitete er oft auch mit weiteren Chören und Orchestern wie auch mit dem Orchesterverein Laufental-Thierstein zusammen. Sternstunden waren Schuberts Messe in Es oder Mozarts Krönungsmesse und Requiem. Aber auch Operetten, Serenaden oder Volkslieder kamen zum Zug. So konzertierte man unter dem Dirigenten Isidor Lombriser, welcher Bündner Wurzeln hat, auch mit dem Chor «Ils Larischs» auf Rätoromanisch. 2001 übernahm Claire Decaux den Taktstock und führte den Chor erfolgreich weiter. Vor gut zehn Jahren begannen die Abgänge mehr und mehr gegenüber den Neueintritten zu überwiegen. In den letzten Monaten sind wieder mehrere Sängerinnen ausgetreten. Der Unterbruch durch Corona dürfte den Entscheid er-
leichtert haben, Gründe waren aber auch Belastungen durch Alter, Arbeit und Familie. Jedenfalls ist es erfreulich zu wissen, dass keinerlei Meinungsverschiedenheiten und Spannungen zum Ende des Vereins führten. Alle hätten sehr gerne mit Katharina Haun, welche den Chor seit fünf Jahren vorzüglich geleitet und angespornt hat, weitergesungen. Leider mussten wir letzten Sommer erkennen, dass wir auch mit allen Bemühungen keinen Bestand erreichen, welcher uns erlaubt, den «Gesang auf höherer Stufe zu pflegen», wie es ursprünglich das Ziel des Chors war. Anfangs November wurde nun an einer letzten Mitgliederversammlung beschlossen, den Verein, gemäss den in den Statuten vorgegebenen Richtlinien, aufzulösen. Da Singen aber etwas dermassen Schönes ist, hat ein grosser Teil der Mitglieder im «Gemischten Chor Röschenz» eine neue Heimat gesucht und gefunden. Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Aufnahme. Der Ex-Präsident Jean-Pierre Marquis
Am Sonntag, 28. November wandern wir von Seewen gemütlich entlang des Baslerweiers zur Sagi. Durch Wald und Wiese geht es dann hinauf zum Holzenberg (757 m). Weiter geht’s über den Chleckenberg (545 m) nach Lupsingen und anschliessend noch hinunter nach Büren, wo wir uns im Restaurant Traube wieder stärken können. Streckendaten: Länge: 10 km, Aufstieg: 323 m, Abstieg: 418 m, Zeit: 2 ¾ Std., Treffpunkt: 08.50 Uhr Bahnhof Liestal, Billett: U-Abo, Anforderung: Leicht, Ausrüstung: Winterwanderschuhe, Stöcke und der Witterung angepasste Kleidung, Verpflegung: Getränke und ev. Zwischenverpflegung für unterwegs, Mittagessen im Restaurant. Leitung: Angelika Schmid, saihtamac@ gmail.com oder 079 665 60 55, Anmeldung: Bis Mittwoch, 24. November. Naturfreunde Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
VER ANSTALTUNG
Not macht erfinderisch Seit mehr als 20 Jahren findet alljährlich der Weihnachtsbazar Hofstetten statt, ein dorfeigener Weihnachtsmarkt mit ausschliesslich selbsthergestellten Artikeln. Als letzten Winter auch in Hofstetten die Organisatoren den beliebten Weihnachts-Bazar absagen mussten, wollten einige Aussteller das so nicht hinnehmen. Das Bedürfnis nach einer vorweihnachtlichen Veranstaltung im Dorf weckte den Erfindergeist — es entstand in Windeseile unter der Federführung von Saskia Aebi-Stöcklin der erste Weihnachtsspaziergang durchs Dorf. Entlang von vier ausgewählten Strassen wurde auf Vorplätzen und Einfahrten interessierten Ausstellern Fläche vermittelt, um ihre Stände aufzustellen. Die Leute — bei Weitem nicht nur aus Hofstetten — nutzten die Gelegenheit, bei windigem und kaltem Wetter Weihnachtseinkäufe zu tätigen, sich zu verköstigen oder ganz einfach nur bekannten Gesichtern entlang der Spaziergangsstrecke zu begegnen. Für dieses Jahr schlossen sich nun das OK des Weihnachtsbazars und des Weihnachtsspaziergangs zusammen und organisieren gemeinsam einen Adventsspaziergang in ähnlichem Stil. Erfreulicherweise konnten auch in Flüh genügend Interessierte für einen Rundgang durch den Flühner Dorfteil gefunden werden, so dass nun am Sonntag 28. November die zweite Ausgabe des Advents-Spaziergangs Hofstetten/Flüh stattfinden wird. Ursula Itin Infos: www.hofstettenflueh.ch – Veranstaltungen, Karte der Teilnehmenden https://t1p.de/adventsspaziergang21
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GEDANKENSTRICH
21 Jahre in meinem Dienst
Gaby Walther
Einen akkubetriebenen Fensterputzer, eine Glacemaschine und einen Brotbackautomaten sucht man in meinem Haushalt vergeblich. Etwas verstaubt in der Ecke des Schranks steht hingegen eine Smoothiemaschine, die ich in einem Anfall von Gesundheitswahn und unter Werbeeinfluss angeschafft hatte. Nach dem gefühlt zwanzigsten Einsatz verschwand dieser Mixer in Vergessenheit, denn eigentlich mag ich Früchte und Salat lieber in Originalform als vermatscht. Ich könnte noch mehr unnütze Dinge aufzählen, die bei mir zu Hause vor sich hin modern. Einige der zahlreichen Haushaltsgeräte möchte ich aber nicht missen. Ziemlich weit oben auf der Liste der nützlichen Geräte steht der Staubsauger. Was für eine kluge Erfindung! Der alte Besen darf ruhig in der Ecke bleiben. Absoluter Spitzenreiter der sinnvollen Geräte ist die Waschmaschine – und die bereitet mir gerade einige Sorgen. Es rattert und brummt in der Waschküche und jeden Moment befürchte ich, dass mir die ganze Maschinerie um die Ohren fliegen wird. So habe ich vorsorglich vor einigen Wochen eine neue Maschine bestellt. Auf meinen Favoriten müsse ich aber schon vier Wochen warten. Diese Waschmaschine sei im Moment nicht verfügbar, erklärt mir die Verkäuferin. Ich stimme zu und bete innerlich, dass die alte noch so lange mitmachen wird, bis die neue kommt. Inzwischen sind doppelt so viele Wochen verflossen. «Lieferengpass» ist das Schlagwort der Zeit. Dies auch der Grund, weshalb das Weihnachtsgeschäft bereits bestens floriert, denn wer will schon im Schlussspurt am 23. Dezember vor leeren Regalen stehen oder sich mit Restposten begnügen. Mich interessiert zurzeit aber nur die Waschmaschine. Leiser ist sie nicht geworden. Aber sie läuft noch, auch wenn sie hin und wieder ihre Türe öffnet und den ganzen Inhalt von nasser Wäsche und Schaumwasser über den Boden quillen lässt. Liebevoll fülle ich sie mit kleinen Mengen von Wäsche und spreche ihr ermutigend zu: «Du schaffst das.» Heute dann die erlösende Botschaft: «Die neue ist lieferbereit.» Juhe! Ich bringe Zuber und Waschbrett, welche ich vorsorglich besorgt hatte, zurück in die Brocki und verabschiede mich von der alten Waschmaschine. 21 Jahre hat sie ihren Dienst geleistet. Ob das die neue auch schaffen wird? Ausgestattet mit WLAN-Empfang werde ich jedenfalls auch aus Distanz mit ihr kommunizieren können. Was für ein Fortschritt!
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
Der Impfbus kommt. Lassen Sie sich beraten.
Der Impfbus kommt. Lassen Sie sich beraten.
Nur mit vereinten Kräften schaffen wir es, dass unsere Gesundheitsversorgung weiterhin
Mittwoch, 24. November
funktioniert und wir wieder in den normalen Alltag zurückkehren. Helfen Sie bitte mit, dass wir gemeinsam schöne Weihnachtstage feiern und den Winter geniessen können.
4625 Oberbuchsiten, Feuerwehrmagazin, Steinmatt 2 Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr
Packen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich von einer Ärztin oder einem Arzt beraten. Wenn Sie möchten, können Sie sich danach im Impfbus gratis impfen lassen.
4628 Wolfwil, Altes Schulhaus, Hauptstrasse 2 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
Montag, 15. November
Donnerstag, 18. November 4562 Biberist, Bleichematt-Schulhaus, Bleichemattstrasse 14 Beratung und Impfung im Bus:
Montag, 22. November
Donnerstag, 25. November
4713 Matzendorf, Coop Parkplatz, Dorfstrasse 63 Beratung und Impfung im Bus: 10.00 – 18.30 Uhr
09.30 – 13.30 Uhr
4702 Oensingen, Industrie, Parkplatz Hörmann Schweiz AG, Nordringstrasse 14 Beratung und Impfung im Bus: 08.30 – 13.30 Uhr
4252 Bärschwil, Lindenplatz, Steinweg 114
Dienstag, 16. November
4573 Lohn-Ammannsegg,
4208 Nunningen, Sportplatz Seichel, Sabelmattstrasse Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
4702 Oensingen, beim Bienkensaal, Bienkenstrasse 2 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
Freitag, 26. November
Dienstag, 23. November
4556 Aeschi, Schulhaus, Vorplatz Turnhalle, Schulhausstrasse 10a Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr
4143 Dornach, Nepomukplatz, Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr 4206 Seewen, Schulhaus Zelgli, Bührenstrasse 15 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
corona.so.ch
LANDI Buecheggberg-Landshut, beim Bahnhof 5
3254 Messen, Dorfplatz Beratung und Impfung im Bus:
Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr
09.30 – 13.30 Uhr
Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
3253 Schnottwil, Schulhaus Schnottwil, vis-à-vis Diessbachstrasse 9
Freitag, 19. November
Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
4114 Hofstetten-Flüh, Primarschule Hofstetten, Hartplatz hinter Schulhaus
Mittwoch, 17. November
Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr
4468 Kienberg, bei Interims-Gemeindeverwaltung, Hübelistrasse 26
4118 Rodersdorf, Primarschulhaus
Beratung und Impfung im Bus: 09.30 – 13.30 Uhr
4566 Kriegstetten, Kreisschule HOEK, Schulhausstrasse 16 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
Grossbühl, Grossbühlstrasse 17 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
5013 Niedergösgen, Parkplatz Gemeinde, Hauptstrasse 50 Beratung und Impfung im Bus: 16.00 – 19.30 Uhr
impfen. impfen. impfen.
corona.so.ch
impfen. impfen. impfen.
42463 11/21
Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Dr Schwarzbueb Aesch Arlesheim
Basel Bättwil-Flüh Blauen Breitenbach
Brislach Büren Büsserach Dornach Duggingen Erschwil Ettingen Fehren Gempen Grellingen
Kiosk Tramschlaufe Kiosk Post Buchhandlung Nische Bürothek Neumatt Kiosk am Postplatz Bider & Tanner AG Buchhandlung Vetter Kiosk Station BLT Dorfladen Blauen Alterszentrum Bodenacker Bäckerei Sutter Bushof Kiosk Theres Hänggi Kiosk Wydenhof Zentrum Passwang Bäckerei Jeker Restaurant Traube Diana Giger Bäckerei Jeker Milchhüsli Dornach Bahnhofkiosk Dorfladen Lydia Kaiser (Grellingen) Astrid Bärtschi Kiosk Station BLT Leserei für Gross + Klein GmbH Christof Stebler Dorfladen Lydia Kaiser
JETZ ISCH ER DO
Himmelried
Bäckerei Lebensmittel Pflugi
Hochwald
Dorfladen
Hofstetten
Beatrice Kaiser Volg Detailhandel
Kleinlützel
Rita Stich-Meier
Laufen
CH Regionalmedien AG (Wochenblatt) Milchhüsli Laufen AVEC Bahnhofkiosk Kiosk Birscenter Kiosk Coopcenter
Liesberg
Dorfladen Liesberg
Liestal
Buchhandlung Buchinsel AG
Mariastein
Klosterladen Pilgerlaube
Meltingen
Angela Strohmeier
Der neue «Schwarzbueb»-Kalender ist ab 12. November an Kiosken, im Buchhandel, in Papeterien und weiteren Verkaufsstellen erhältlich! Ganz besonders aber auch bei den nachste ehenden lokallen Verträgerinnen und Verträgern (ab 5. November) Der «Schwarzbueb» kann auch per E-Mail bestellt werden: kontakt@schwarzbueb.ch (zusätzlich 3 Fr. Versandgebühr)
CH Regionalmedien AG
Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 E-Mail kontakt@schwarzbueb.ch
Metzerlen
Dorfladen
Mümliswil
Papeterie Bader
Nenzlingen
Belinda Semplici-Borer
Nunningen
Christof Stebler Kiosk Bäckerei Jeker
Olten
Buchhandlung Schreiber
Rodersdorf
Der Laden
Röschenz
Katharina Gerster Denner Satellit
Seewen
Dorfladen
Solothurn
Buchhandlung Lüthi & Stocker AG
Wahlen
Dorfladen
Witterswil
Dorfladen
Zullwil
Christof Stebler
Zwingen
Bäckerei Anklin + Stebler
42463 11/21
Nur mit vereinten Kräften schaffen wir es, dass unsere Gesundheitsversorgung weiterhin funktioniert und wir wieder in den normalen Alltag zurückkehren. Helfen Sie bitte mit, dass wir gemeinsam schöne Weihnachtstage feiern und den Winter geniessen können. Packen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich von einer Ärztin oder einem Arzt beraten. Wenn Sie möchten, können Sie sich danach im Impfbus gratis impfen lassen.
DIES UND DAS
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
LESERINNENBRIEF
ADVENTSGESCHICHTE
EINGESANDT
Glaubensfreiheit versus Entscheidungsfreiheit
Ein unglaublicher Zufall beim Schällhüsli
Hochwasserschutz in Laufen wird realisiert
Im letzten Jahrhundert haben wir im Bereich der Technologie unvorstellbare Fortschritte erlebt, die unseren Alltag derart durchdringen, dass wir uns ein Leben ohne Handys und Tablets kaum noch vorstellen können. Mit dem Fortschreiten der Zivilisation haben wir uns aber auch immer weiter von unserem wahren Wissen um die Erde entfernt. Wir haben vergessen, wer wir eigentlich sind: Kinder der Erde unauflöslich verbunden mit allem anderen auf diesem schönen Planeten, den Gesetzen der Natur unterworfen, egal welche Überzeugungen unserem kollektiven Bewusstsein etwas anderes weismachen wollen. Die Auswirkungen des menschlichen Fortschritts haben uns einen sehr hohen Preis gekostet: Vor allem die zunehmende Betäubung unserer Sinne, die die unmittelbare Verbindung zur Erde herstellen. Durch verschiedenste Süchte, Konsumgewohnheiten und eine gesellschaftliche Haltung, dass «mehr» und «grösser»
gleich «besser» ist, haben wir unsere Verbindung zur Erde immer mehr verloren. In diesen Tagen sind wir Zeugen der dramatischen Auswirkungen der Illusion, dass wir die Natur irgendwie kontrollieren und an unsere Bedürfnisse anpassen könnten. Die Konsequenzen zeigen sich in vielen Bereichen, unter anderem im Artensterben, beim Klima und aktuell bei der allgegenwärtigen Frage des Impfens. In den letzten eineinhalb Jahren wurden viele Ängste geschürt, die so manchem die Luft zum Atmen genommen haben. Deshalb wünsche ich mir von ganzem Herzen diesbezüglich eine differenzierte Perspektive. Wer sich impfen lassen will, hat die Möglichkeit, dies zu tun. Bitte gebt mit einem Nein zum Covidgesetz auch jenen, die das nicht wollen, die Möglichkeit der Selbstbestimmung. Margaretha Trummer Kleinlützel
LESERBRIEF
Destruktives Vorgehen Die Impfgegner haben mobil gemacht, instrumentalisieren Wilhelm Tell, reden von Diktatur und Diskriminierung. Die Bombardierung mit Werbematerial ist massiv. Dies alles jetzt, da die vierte Covid-19-Welle am Anrollen ist. Es ist an uns, nicht auf dieses laute Geschrei hereinzufallen. Denn wer diskriminiert hier wen? Sind es nicht die Impfverweigerer, die alle anderen in Geiselhaft nehmen und die Pandemie verlängern? Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen. Wenn man schon von Impfzwang redet, warum redet niemand von Steuerzwang? Warum sollen wir nicht auf die wissenschaftlichen Experten hören? Gibt es denn eine alternative Wissenschaft? Gibt es alternative Fakten? Dann müsste es auch eine alternative Mathematik geben, nach dem Motto: 3 + 3 = 8. Die Ver-
schwörungserzählungen rund um Corona haben mich schon im April 2020 beunruhigt. Die Schweiz liegt bei der Durchimpfung auf dem vorletzten Platz in Europa. Sind wir ein Volk, das mit dem Serum von Internetschauermärchen geimpft ist? Apropos Freiheitstrychler: Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo Freiheit und Wohlergehen des Nächsten anfangen. Kann uns eine laute Minderheit noch vor der Abstimmung zum Covid-Gesetz den Kopf vernebeln? Möchten Sie, dass das Virus noch einige Male mutiert? Wollen Sie eine jahrelange Fortsetzung der bisherigen Massnahmen? Ich hoffe es nicht und empfehle Ihnen, am 28. November für das Covid-19-Gesetz ein Ja in die Urne zu legen. Thomas Brunnschweiler Breitenbach
FOTOGALERIE
An einem Altweibersonntagnachmittag schlugen meine Tochter und ich unsere Klangschalen beim Schällhüsli in Brislach an. Die Klänge schwangen sich in die Welt. Sogar die Vögel verstummten und hörten andächtig zu. Später packte ich einige Klangschalen für den Urlaub zusammen. Darunter die kleinste, genannt «platonisches Jahr». Aber der dazugehörende Schlegel war unauffindbar. Ich nahm sie trotzdem mit und hoffte in einem Spielwarenladen etwas Gleichwertiges zu finden. Die Besitzerin eines solchen Geschäftes bemühte sich sehr etwas Passendes aufzutreiben. Wir sprachen über Klänge und Schwingungen. Sie zeigte mir auf dem Handy viele Engelsgestalten, die sich seit vielen Jahren beim Milch in den Kaffee giessen ergeben. Ich staunte über die Engelsvariationen und sah plötzlich den leibhaftigen Engel vor mir. Lange, blonde Haare umrahmten ihr liebliches Gesicht. Beim Abschied drückte ich ihr einen Engel in die Hand. Eine Bekannte gestaltet nebst anderen Figuren ein ganzes Engelsheer. Ich habe immer einen Seraphim bei mir, um ihn bei Bedarf zu verschenken. «Engel zu Engel», sagte ich beim Hinausgehen und legte ihn in ihre Hand. Sie schluchzte ergriffen und brachte kein Wort hervor. Aus einer Schublade zog sie eine Herzkette hervor und legte sie um meinen Hals. Wir umarmten uns stumm und spürten den Flügelschlag des himmlischen Wächters. Wochen später trieb mich eine Vorahnung zum Schällhüsli. Auf den Fotos, die meine Tochter und ich dazumal machten, sah man den vermissten Schläger. Schlussfolgernd ging er dort verloren. Bei der Hausmauer des Schällhüslis lehnte ein Fahrrad. Der Besitzer genoss die Herbstsonne und wurde aufmerksam, als ich wie eine schnüffelnde Hündin mit gesenktem Blick herumtappte. Ich klärte ihn auf, dass ein Schlegel zu meiner Klangschale fehle und vermutlich sei hier sein letzter Einsatz gewesen. In wenigen Worten liess ich die Klangschalen klingeln und beschrieb die Signatur des Vermissten. Ein verräterisches Lächeln huschte über das Gesicht des Sportlers und er meinte vor ein paar Wochen «so etwas» gefunden und nach Hause mitgenommen zu haben. «Unglaublich!», stiessen wir gleichzeitig aus und wurden uns bewusst, dass der Zufall nichts anderes ist, als dass einem das zufällt, was man gerade braucht. Zwei Tage später war der Schlegel mit einem netten Begleitschreiben im Briefkasten unterschrieben mit «Unglaublich». Ist die Adventszeit nicht eine Phase der Ankunft, wo man Klarheit und geistige Entspannung erleben kann und überrascht wird, was einem für wunderbare und aussergewöhnliche Dinge zufallen? Chris Keller Grellingen
VER ANSTALTUNG Bezaubernd: Herbststimmung über der Birs.
Blätterteppich: Die Sonne sorgt für die perfekte Stimmung.
FOTO: DANIEL HENZ
FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL
Kann Liebe Hass besiegen? Die Gemeinde in Dittingen lädt am 20. November um 18.30 Uhr zu einem besonderen 30-minütigen Vortrag ein mit dem Thema «Kann Liebe Hass besiegen?». Wie alle Gottesdienste von Jehovas Zeugen findet er per Videokonferenz statt. Ein Blick in die Nachrichten genügt, um zu sehen, dass Hass und daraus resultierende Gewalt nach wie vor viel Leid verursachen. Warum gibt es so viel Hass? Und hat Liebe wirklich die Macht, um Hass zu besiegen? Diese und weitere Fragen werden von dem Gastredner Edward Barnard beleuchtet. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie verzichten Jehovas Zeugen auf Präsenzgottesdienste. Stattdessen laden sie jeden dazu ein, ihre digitalen Gottesdienste zu besuchen. Weitere Informationen sowie den kostenlosen Zugang zur Videokonferenz können über die Kontakttelefonnummer auf der Website jw.org unter «Über uns» > «Zusammenkünfte» (Sprache: Schweizerdeutsch) erfragt werden. Annika Rüesch
An der letzten Landratssitzung wurde mit 69:0 der Realisierung des Hochwasserschutzes in Laufen zugestimmt. Die wichtige Vorlage wird rund 62 Millionen Franken kosten. Die anspruchsvollen Projektarbeiten haben viele Jahre in Anspruch genommen. Sie sind nun ausgereift und überzeugten den Rat. Die Birs wird in den kommenden Jahren mehr Platz erhalten, indem das Flussbett vertieft, der Flussraum verbreitert und an einzelnen Orten die Ufer erhöht werden. Die geplanten Arbeiten erstrecken sich auf einer Flusslänge von zirka 3,5 km. Die Birs wird besser in den Stadtraum integriert, was auch der Bevölkerung zugute kommt. Ebenfalls Bestandteil der Vorlage
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Brislacher holt sich Pestalozzi Stiftepriis Die Pestalozzi Gruppe und ihre Tochterfirma Gabs AG verliehen am 5. November den traditionellen Pestalozzi Stiftepriis in der Umwelt Arena in Spreitenbach. Die 74 besten Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen der Deutschschweiz in den Bereichen Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung sowie Gebäudehülle erhielten die Auszeichnung für ihre Spitzenleistung persönlich von Matthias Pestalozzi, CEO der Pestalozzi Gruppe, überreicht. Einer der 74 Ausgezeichneten ist David Jeger aus Brislach. Er hat seine Ausbildung zum Polymechaniker EFZ mit einer Note von 5,7 bei der Keramik Laufen AG abgeschlossen und gehört damit zu den 74 Gewinnern und Gewinnerinnen des Pestalozzi Stiftepriis 2021. Olivia Vogt
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sind Neu- und Umbauten an vier Brücken über die Birs. Was eine eventuelle Verlegung der Kantonsstrasse und der Naubrücke betrifft, liegt der Ball bei der Stadt Laufen. Der Start zum Grossprojekt ist nach der Vergabe der Baumeisterarbeiten im Jahre 2023 vorgesehen. Die Realisierung wird rund vier Jahre in Anspruch nehmen. Die Landratsvertretung des Laufentals ist nun erleichtert und freut sich zusammen mit der Bevölkerung über den einstimmigen Kommissions- und Landratsentscheid. Linard Candreia, Martin Dätwyler, Ermando Imondi, Franz Meyer, Marc Scherrer, Jacqueline Wunderer
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Blasenentzündung – die Apotheke kann meistens helfen Viele Frauen kennen die Symptome einer Blasenentzündung: ständiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen. Da ist rasche und fachkompetente Hilfe hochwillkommen. Die Schwarzbuebe-Apotheke hat für fast alle Betroffenen die passende Lösung. Apothekerin Bryony Shaw erklärt, wie die Beratung funktioniert. Wer sucht Rat bei Ihnen wegen einer Blasenentzündung? Bryony Shaw: Es sind fast ausschliesslich Frauen. Männer haben nur selten eine Blasenentzündung, und wenn, dann schicken wir sie auf jeden Fall zum Arzt. Wie gehen Sie vor bei der Beratung? Als erstes machen wir uns ein Bild von der individuellen Situation der Kundin. Hat sie öfter eine Blasenentzündung und hat sie schon etwas ausprobiert? Wenn ja, wie gut hat es geholfen? Wie lange bestehen die Symptome schon? Vielleicht ergibt sich aus diesem Gespräch bereits ein Lösungsansatz, den wir mit der Kundin besprechen. Was, wenn nicht? Dann schlagen wir eine vertiefte Abklärung mit Netcare vor. Wir setzen uns in einem separaten Raum vor einen Bildschirm und gehen einen speziell für diese Indikation ausgearbeiteten Fragenkatalog durch. Damit erhalten wir ein fundierteres und dokumentiertes Bild und können in begründeten Fällen auch mal ein Antibiotikum abgeben, ohne dass die Kundin zum Arzt gehen muss. Wie lange dauert die Abklärung mit Netcare? Das ist abhängig von der individuellen Situation. In der Regel dauert die Beratung mit Netcare etwa eine Viertelstunde. Was kostet diese Beratung? 30 Franken. Hinzu kommen die Kosten für das Medikament. Welche Erfahrungen machen Sie mit den Netcare-Beratungen? Sehr gute. Die Frauen sind dankbar für die rasche und unkomplizierte Hilfe, denn die Symptome einer Blasenentzündung sind sehr unangenehm. Braucht es einen Termin für die Netcare-Beratung? Nein. Es kann sein, dass eine Kundin mal ein paar Minuten warten muss, aber es hat immer jemand von uns Zeit für eine Netcare-Beratung.
Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44
SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!
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Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
Gärtner/in EFZ 100% / Sportplatzunterhalt Das ausführliche Inserat und Informationen zur Gemeinde finden Sie unter: www.muenchenstein.ch
Order Fulfillment (w/m/d) 40 bis 50%
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Sie wohnen in der Region und hätten gerne eine Teilzeitbeschäftigung, die sich gut mit der Familiensituation vereinbaren lässt? Wenn Sie eine Vormittagsstelle suchen, Freude an administrativen Tätigkeiten und eine kundenorientierte Einstellung haben, haben wir vermutlich das Richtige für Sie. Wenn Sie nach der kaufmännischen Ausbildung einige Jahre Erfahrung im Umgang mit vielschichtiger Kundschaft sammeln konnten, sich idealerweise mit EDI-Prozessen auskennen sowie hervorragende Deutsch- und gute Französischkenntnisse mitbringen, sollten wir uns unbedingt kennenlernen. Zusätzliche Angaben zur Stelle sowie weiterführende Informationen über uns als Unternehmung und Arbeitgeber finden Sie mittels Aktivierung des QR-Codes.
In der Bau- und Umweltschutzdirektion stellt das Tiefbauamt, Geschäftsbereich Kantonsstrassen, Kreis 1 in Reinach sicher, dass sich die Fahrbahnen, Gehwege und Nebenanlagen der Kantonsstrassen in den Bezirken Arlesheim und Laufen jederzeit in einem einwandfreien, verkehrssicheren Zustand befinden. Für den betrieblichen Unterhalt suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n
MITARBEITER/IN BETRIEBLICHER UNTERHALT 100 % In dieser Funktion wirken Sie an der fachgerechten Pflege der Grünanlagen sowie der Reinigung von rund 160 km Kantonsstrassen und deren Entwässerungssysteme mit. Zu Ihren Aufgaben gehören Bepflanzen, Ansähen, Heckenpflege und Baumschularbeiten ebenso wie Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten. Winterdienst, verbunden mit Pikettdienst, sowie Einsätze bei ausserordentlichen Ereignissen runden diese abwechslungsreiche Tätigkeit ab.
Sie verfügen über eine Ausbildung als Forstwart/in EFZ oder eine gleichwertige Ausbildung. Ebenso bringen Sie einige Jahre Erfahrung in Ihrem gelernten Beruf mit. Ihnen bereitet die Arbeit im Freien Freude, Sie sind belastbar und bereit, Einsätze ausserhalb der regulären Arbeitszeit zu leisten. Der Führerausweis der Kat. B wird für diese Stelle vorausgesetzt, idealerweise verfügen Sie zudem über einen Führerausweis der Kat. C/E. Ihr Arbeitsweg nach Reinach beträgt nicht mehr als 30 Minuten.
Büsserach ist eine Gemeinde im Lüsseltal im Schwarzbubenland mit rund 2300 Einwohner und Einwohnerinnen. Aufgrund der attraktiven Wohnlage und der Nähe zum Wirtschaftsraum Basel ist die Gemeinde in den letzten Jahren stark gewachsen. Im September 2022 wird unser langjähriger Finanzverwalter in den Ruhestand treten. Deshalb suchen wir per 1. Juli 2022 oder nach Vereinbarung eine/n
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit, zeitgemässe Anstellungsbedingungen und gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Markus Ritter, Leiter Betrieblicher Unterhalt im Kreis 1, Tel. 079 408 16 03, gerne zur Verfügung. Bitte bewerben Sie sich online unter www.bl.ch/jobs über das entsprechende Inserat.
Finanzverwalter/in 80 – 100% Sie sind eine teamorientierte, engagierte und belastbare Persönlichkeit. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung und haben sich im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Public Management weitergebildet. Sie haben mehrjährige Berufserfahrung in einer öffentlichen Verwaltung und idealerweise umfassende praktische Erfahrung mit HRM2. In dieser Funktion sind Sie hauptverantwortlich für die Buchführung und Rechnungslegung gemäss HRM2. Sie erstellen selbständig den Jahresabschluss inkl. Anhängen, das Budget und die Finanzplanung der Einwohner- und Bürgergemeinde. Die Lohn- und Anlagenbuchhaltung, die Debitoren- und Kreditorenbewirtschaftung, das Liquiditätsmanagement, das Versicherungswesen sowie die Steuerregisterführung wie auch das Steuer- und Gebühreninkasso inkl. Mahn- und Betreibungswesen gehören zu Ihren Aufgaben. Zudem sind Sie Zweigstellenleiter der Ausgleichskasse Solothurn und IT-Verantwortliche/r der Gemeindeverwaltung. Sie beraten den Gemeinderat in finanzstrategischen und -politischen Belangen und bereiten entsprechende Geschäfte vor. Ihre angenehmen Umgangsformen und Ihre Kundenfreundlichkeit, eine strukturierte, effiziente und exakte Arbeitsweise, gute IT-Kenntnisse sowie Diskretion und hohe Sozialkompetenzen runden Ihr Profil ab. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit hoher Eigenverantwortung in einem kleinen und motivierten Team mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen und attraktiven Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie haben die Chance, Bestehendes weiterzuentwickeln wie auch eigene Lösungsansätze aktiv einzubringen. Wenn Sie sich in dieser Aufgabe längerfristig engagieren möchten, senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: bewerbung@dpdienstleistungen.ch. Bei Fragen stehen Ihnen die Gemeindeverwalterin Cathrin Schmid (061 789 90 32) oder Dieter Pfister, dp Dienstleistungen GmbH, Diegten (061 973 03 03) gerne zur Verfügung.
Gemeinde Hofstetten-Flüh Ab August 2022 bieten wir eine Lehrstelle an als
Fachfrau oder Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Werkdienst In dieser Ausbildung erlernen Sie den Unterhalt an Gemeindeinfrastrukturen. Dazu gehören Unterhalts- und Reinigungsarbeiten auf Strassen und Wegen; Pflegen von Grünanlagen; Durchführen von kleineren Reparaturen an Maschinen; Wartung des Maschinen- und Fahrzeugparks. Für diese Ausbildung benötigen Sie handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Zudem können Sie sich für eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Freien begeistern. Sie bringen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Sozialkompetenz und als weitere Voraussetzung, nebst einer Prise Humor, eine gute körperliche Verfassung mit. Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung und Sie können sich auf eine vielseitige Ausbildung im kleinen Team freuen. Ihre Bewerbung senden Sie bis zum 3. Dezember 2021, mit den üblichen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben etc. an: Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7 4114 Hofstetten Für weitere Auskünfte steht Ihnen Andreas Meier, Leiter Technische Dienste gerne zur Verfügung, Telefon 061 731 13 50
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
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Sekretariat im Nebenamt Sie suchen eine Nebenbeschäftigung, verfügen über einen eigenen PC und Drucker, und möchten dabei mehrheitlich zu Hause und flexibel arbeiten. Dann werden Sie doch Teil unseres Teams in der Führung unserer Wohnbaugenossenschaft Laufen. Ihr Aufgabengebiet: Sie arbeiten eigenverantwortlich, nehmen an regelmässigen Sitzungen teil. In dieser Funktion erledigen Sie die vielseitigen Sekretariatsaufgaben wie zum Beispiel: – Erstellung von Verträgen, Pflichtenheften und Reglementen – Organisation von internen sowie auch externen Anlässen etc. – Mitarbeit in Projekten inkl. Verfassung von Präsentationen – Protokollführung bei internen und externen Sitzungen – Erfassen und Auswertung der Energiedaten – Kontrolle und Beschriftung der Parkplatzvermietungen – Führen der Pendenzenliste – Korrespondenzen inkl. Mutationen der Statuten und Einträge im Handelsregister Unsere Anforderungen: – Kaufmännische Grundausbildung – Sicheres, gewandtes und kommunikatives Auftreten – Sehr gute Deutschkenntnisse – Strukturierte und exakte Arbeitsweise – Gute PC-Kenntnisse (Word, Excel, Outlook, Power Point) – Innovation, Eigeninitiative, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit Arbeitsbeginn: Nach Vereinbarung Kontaktperson: Urs Kurth, Sekretär Wohnbaugenossenschaft Laufen Bromberg 44, 4242 Laufen E-Mail: urs_kurth@bluewin.ch Bei Interesse werden Sie von uns gut in die neuen Aufgaben eingeführt. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 18. November 2021 Nr. 46
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Vielen Dank!
LAUFEN. WoS. 113 Menschen aus Laufen und Umgebung spendeten an der letzten Spendenaktion ihr Blut und retten damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Laufen dankt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel darum herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit in Laufen ist am 11. Mai 2022. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.
Remis beim Bischofsjass 2021 Preisgekrönt: Mit Bild «Passwang, Nebelwelle» gewinnt Schweiz Tourismus den Preis für das PR-Bild des Jahres 2021. FOTO: © SCHWEIZ TOURISMUS / JAN GEERK
L AUFEN
K T. SOLOTHURN
L AUFEN
Neue Naubrücke
Auffrischungsimpfung
Garantiert talentiert
WoS. Der Kanton Basel-Landschaft und die Stadt Laufen führen derzeit Gespräche über die genaue Lage der Naubrücke, welche im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz erneuert werden muss. Wegen Umständen, die ursprünglich so nicht erwartet werden konnten, hat sich eine neue Ausgangslage in diesem Kantonsprojekt ergeben. Die diesbezüglichen Optionen werden in gegenseitiger Absprache und im Interesse der mittelfristigen stadträumlichen Entwicklungsmöglichkeiten Laufens überprüft. Das soeben verabschiedete Hochwasserschutzprojekt wird dadurch grundsätzlich nicht tangiert. Es besteht überdies kein Zusammenhang mit einem Überbauungsprojekt der Stadt Laufen aus dem Jahr 2016. Voraussichtlich Ende Januar 2022 werden Kanton und Stadt über das Ergebnis dieses Austauschs kommunizieren.
WoS. Die Impfzentren im Kanton Solothurn haben letzten Montag 15. November mit den Auffrischimpfungen für Personen ab 65 Jahren begonnen. Durch die Auffrischimpfung bilden sich deutlich mehr Antikörper gegen das Virus. Die Auffrischung erfolgt mit einem mRNAImpfstoff. Neben den Impfzentren Trimbach und Selzach bieten auch viele Apotheken und Arztpraxen die Auffrischimpfung an. Bis Ende der letzten Woche haben sich knapp 6000 Personen angemeldet. Der Kanton ruft alle über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, ihren Impfschutz aufzufrischen. Bewohnerinnen und Bewohner in Alters- und Pflegeheimen werden bis Anfang Dezember durch mobile Teams geimpft. Für die breite Bevölkerung ist eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung) derzeit nicht zugelassen und vom Bund auch nicht empfohlen.
WoS. Am kommenden Wochenende finden die Herbstkonzerte des Orchesters Laufental-Thierstein statt. Sie stehen ganz im Zeichen der Talentförderung: Es spielen drei Schüler, die ursprünglich aus der Region Laufen stammen und jetzt die Talentförderklasse Baselland besuchen. Es sind dies Timo Wolgemuth am Horn, Lionel Zingg am Kontrabass und Elias Taglang an der Violine. Unter der musikalischen Leitung von Raphael Ilg geben die Solisten Stücke von Joseph Haydn, Domenico Dragonetti und Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten. Konzertbeginn am Samstag 20. November ist um 19 Uhr, am Sonntag 21. November um 17 Uhr. Die Konzerte finden in der St. Katharinenkirche in Laufen statt. Aufgrund der aktuellen Covid-Verordnung gilt bei allen Anlässen bis auf weiteres eine Covid-Zertifikatspflicht (getestet, genesen oder geimpft). Der Eintritt ist frei — Kollekte.
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KT. SOLOTHURN. WoS. Kirche und Staat trafen sich letzte Woche zum traditionellen Bischofsjass. Nach acht teils äusserst knappen Partien trennten sich das Team Regierungsrat und die bischöfliche Delegation in Minne mit einem 4:4 unentschieden. Der Bischofsjass wird in Solothurn seit den Sechzigerjahren gepflegt. Der damalige SP-Regierungsrat Willi Ritschard hatte die besondere Jassrunde zusammen mit Bischof Anton Hänggi und Staatsschreiber Alfred Rötheli damals ins Leben gerufen. Willi Ritschard und Anton Hänggi kannten sich vom gemeinsamen Dienst in der Schweizer Armee.
Verkehrsbeschränkungen
BÜHREN. WoS. Wegen Holzfällerarbeiten (Schutzwaldprojekt) sind auf der Seewenstrasse im Ausserortsbereich verschiedene Verkehrsmassnahmen nötig: Wie das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn mitteilt, sei die Durchfahrt in beide Fahrtrichtungen zeitweise erschwert (Intervallsperrung). Der Verkehr wird mittels Verkehrsdienst geregelt. Es ist darum mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Der Postautodienst ist während der ganzen Zeit gewährleistet. Die Verkehrsbehinderungen dauern von Montag 29. November bis zum Freitag 10. Dezember jeweils werktags zwischen 8 und 16.30 Uhr. Es ist mit einer Wartezeit von ca. 20 Minuten zu rechnen.
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Wir basteln uns durch den Advent Von Anna Fiske
Noch mehr als 30 Tage dauert es, bis endlich Weihnachten ist. Das ist fast uneeeeendlich lang, findet Rentier Ole. Zum Glück hat er eine tolle Idee: Weihnachtssachen basteln! Ole hat so viele gute Einfälle, dass es bis Weihnachten reicht. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Adventskalender aus Walnüssen? Glitzerspiralen für den Weihnachtsbaum? Einem Hampel-Weihnachtsmann als Geschenk für Grosspapi? Oder ganz speziellen Weihnachtskarten? In diesem besonderen Adventsbuch findet die ganze Familie kreative Basteltipps mit Materialien, die sich in jedem Haushalt oder in der Natur finden lassen. Und keine Sorge – Rentier Ole hilft! Als erstes macht er eine Liste von allen Materialien und Werkzeugen, die man braucht. Dabei achtet er auch aufs Recycling. Dann geht es Schritt für Schritt weiter. Die präzisen Zeichnungen und Anleitungen der norwegischen Autorin und Illustratorin Anna Fiske sind leicht verständlich und umsetzbar und Ole ist ein geduldiger und sehr lustiger Bastelbegleiter. So verfliegt die Weihnachts-Wartezeit im Nu. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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