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Donnerstag, 14. November 2019

111. Jahrgang – Nr. 46

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Heimat ist, wo man Arbeit hat

2ºC 5ºC

Die Papierfabrik Zwingen zerfällt, während in der ehemaligen Versuchsstation der Sandoz neues wirtschaftliches Leben pulsiert. Dabei hatten die beiden fast gleichzeitig den Betrieb eingestellt. Wie kommt es dazu? Das Heimatbuch «Dr Schwarzbueb» berichtet.

2ºC 6ºC

Freitag, 15. November 2019 Am Vormittag etwas Niederschlag möglich. Tagsüber meist trockener WolkenSonne-Mix. Samstag, 16. November 2019 Ein Mix aus Wolken und Sonne.Gegen Abend aufkommender Niederschlag. Sonntag, 17. November 2019 Nass und kalt. Am Nachmittag nachlassender Regen.

2ºC 4ºC

Laufen

Das Jugendzentrum in Laufen bietet jungen Leuten aus der Region einen Raum, um sich zu treffen. Letzten Samstag konnte es bereits sein zehnjähriges Bestehen feiern.

Gini Minonzio

F

ällt das Wort «Heimat», so steigen Bilder von Weiden und Wäldern auf. Auch ein ganzer Dorfkern mag sich dazwischendrängen. Dabei seien Arbeitsstellen auch Heimat, wie der Architekt Urs Eggenschwiler sagt. Zudem wird die Lebensumgebung ebenso von eindrücklichen Fabriken geprägt. Dies wird deutlich, wenn man die neueste Ausgabe des Jahr- und Heimatbuches «Dr Schwarzbueb» in Händen hält. Am Montag feierten 70 Interessierte die Vernissage in Seewen. Das diesjährige Thema ist die Industrie. Redaktor Klaus Fischer freut sich, dass er auf Anhieb vier Fachleute fand, die aus dem Innersten der Industriegeschichte berichten. Der Fokus liegt dabei auf dem Wandel, der gar nicht gradlinig verläuft. So stand bereits im 16. Jahrhundert die erste Papierfabrik in Laufen. Zwei Jahrhunderte später schloss sie und wurde abgerissen. Gut hundert Jahre später, Anfang des 20. Jahrhunderts, wurden im Laufental gleich drei Papierfabriken eröffnet, die sich wiederum 100 Jahre halten konnten, bevor sie untergingen. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte weist hingegen das Technologiezentrum

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Wandel ist nicht Untergang: Die beiden Redaktoren Thomas Brunnschweiler (l.) und Klaus Fischer haben spannende Zusammenhänge der Industriegeschichte zutage gefördert. FOTO: GINI MINONZIO

Witterswil (TZW) auf. Als vor 20 Jahren Novartis mit 70 Mitarbeitenden wegzog, sahen viele schon eine ewig verfallende Brache voraus. Doch heute sind über 20 Firmen mit über 300 Arbeitsplätzen im TZW angesiedelt. Bis anhin hat die Eigentümerfamilie Nussbaumer über 35 Millionen Franken investiert. Und ein Ende ist nicht in Sicht, wie Isabelle Achermann-Nussbaumer in ihrem Bericht schreibt. Wandel ohne Seelenverlust Mitten im Wandel ist auch das ehemalige Areal der Isola. Es entsteht ein ganz neues Quartier, das Breitenbach prägen wird. Mitverantwortlich ist der Architekt Urs Eggenschwiler, der ebenfalls einen Beitrag verfasst hat. Er findet es schade, dass Industriebrachen oft durch relativ anonyme, beliebige Architektur

umgebaut werden. «Die Seele, die verlorengegangen ist, wird so nicht wiedergefunden.» In den Arealen der Papiri Zwingen und der Metallwerke Dornach ist immer wieder die Rede davon, einzelne Teile wie Schornsteine stehen zu lassen, obwohl sie gar keine Funktion mehr haben. Handelt es sich dabei nicht um nostalgischen Kitsch? Diese Einschätzung teilt Eggenschwiler nicht: «Solche charakteristischen Teile können über Generationen hinweg identitätsstiftend sein.» Sie können zu Erzählungen anregen und so Erinnerungen am Leben erhalten, so Eggenschwiler. Erst als 1875 die Bahnstrecke Basel–Delémont eröffnet wurde, habe die Industrialisierung im Schwarzbubenland und Laufental ihren Aufschwung genommen, schreibt Fischer im Vorwort des Heimatbuches «Dr Schwarzbueb».

Mit einer 5-Zi.-W., 110 m², und einer 3-Zi.-W., 75 m², sehr gepflegtes Haus, gute Kapitalanlage in Kleinlützel, Top-Preis: Fr. 698000.–. Bahnhofstrasse 3, Laufen N. Jeker, Tel. 061 761 65 15, nik.jeker@neu-immo.ch, www.neu-immo.ch

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Beinwil

Noch weitere fünf Jahre lang soll die Sanierung der Passwangstrasse dauern. Die Gemeinde Beinwil kann damit gut leben. Die Verantwortlichen freuen sich über die Investitionen in ihrer Gemeinde.

Nationalrat Christian Imark teilt die Meinung: «Die Verkehrsanbindung war immer die Grundlage von Entwicklung und Wirtschaft.» Deshalb seien der Ausbau der Bahnlinie von Basel nach Biel und der Bau des Muggenbergtunnels für die regionale Wirtschaft unabdingbar. Hier gibts den «Schwarzbueb» «Dr Schwarzbueb» wird ab sofort mittels Türverkauf zum Preis von 16 Franken vertrieben. Ab nächster Woche ist das beliebte Jahr- und Heimatbuch für das Schwarzbubenland und das Laufental an diversen Verkaufsstellen (Kiosk, Buchhandlungen, Dorfläden usw.) der Region erhältlich. «Dr Schwarzbueb» kann zudem über die E-Mail-Adresse kontakt@schwarzbueb.ch bestellt werden (zusätzlich 3 Franken Versandgebühr).

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

LAUFEN

LAUFEN

Ein Heimatbuch in Bildern

Da blieb kein Auge trocken Fotobuch: Auf 140 Seiten zeigt Kurt Hamann Fotografien von Landschaften und der FOTO: ZVG Tierwelt.

gwa. Das neue Fotobuch vom Laufner Fotografen Kurt Hamann bebildert die Schönheit des Thiersteins und des Laufentals. Die Fotografien entstanden zwischen 2014 und 2018. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Natur. Aus verschiedenen Perspektiven, zu verschiedenen Jahreszeiten, in unterschiedlichem Licht und Wetterstimmung werden die Dörfer und ihre Umgebung farbenprächtig widerspiegelt. «Der solothurnische Bezirk Thierstein ist – wie das vorliegende Buch bildhaft vor Augen führt – ein an Stein und Felsen, aber auch an Burgen und idyllischen Bachufern reiches Land», stellt der solothurnische Regierungsrat Remo Ankli in seinem Vorwort zum Fotoband fest. Er fordert auf, diese schöne Region auf Streifzügen durch seinen Heimatbezirk oder durch das vorliegende Buch zu entdecken. Stadtpräsident Alex Imhof wünscht in seinem Vorwort, dass die Fotos die Leserinnen und Leser dazu animieren, die Natur bewusst zu erleben, sie zu hegen und zu pflegen und sie als Chance zu verstehen. Im Weiteren fügt er an: «Die Natur ist die Klammer, die unsere Region verbindet – die Landschaft vom Passwang und vom Blauen herabfallend ins Birstal und vom Tal in die weite Welt hinaus.» Jedes Bild in dem Bildband hat seine eigene Geschichte. Dabei sind es nicht

nur die Landschaftsbilder, die berühren, sondern ebenso die zahlreichen Tierbilder. «Unzählige Stunden hat Kurt Hamann in der Natur verbracht, um uns diese einzigartigen Fotografien zu schenken», erzählt Christof Klingenbeck. Zweimal durfte der Seelsorger Kurt Hamann auf seiner Fotopirsch begleiten. Besonders beeindruckte ihn, dass Hamann genau wusste, welche Wildtiere wann und wo in der Region zu beobachten sind: «In ein paar Minuten werden die Reh-Zwillinge hier auftauchen, erklärte er mir. Und siehe da, schon sind sie am Waldrand von weitem zu sehen und kommen langsam immer näher. Ich frage mich in diesem Moment, wozu Kurt eigentlich noch ein Teleobjektiv braucht: Die Nähe zu den Tieren verblüfft mich. Es scheint so, als ob nicht nur er die Tiere kennt, sondern auch einige Rehe und Füchse mit Kurt vertraut sind.» Klingenbeck schwärmte, dass es ein wunderbares Naturerlebnis sei, mit Kurt Hamann unterwegs sein zu dürfen. «Wunderschön, dass er nun alle an diesen Begegnungen in seinem neuesten Buch teilhaben lässt.» Fotobuch «Thierstein Laufental – Landschaften und Tierwelten» von Kurt Hamann, Fr. 42.–. Zu beziehen bei: Milchhüsli, Stadtverwaltung und Stedtlicoiffeur in Laufen sowie auf der Gemeindeverwaltung in Breitenbach oder im Buchhandel, ISBN 978-3-905939-61-3.

LESERFOTO

Die dritte Laufner Humornacht war ein voller Erfolg und sicher nicht die letzte dieser Art, wie der Moderator am Samstag seinen 300 Gästen in der voll besetzten Serafin-Halle versprach. Martin Staub

K

aum zu glauben, dass in einer Turnhalle eine solche Ambiance möglich ist. Das Organisations-Quintett der Laufner Humornacht hat am letzten Samstag die grosse Halle im Schulhaus Serafin mit den dunkelroten Vorhängen in zwei Teile geteilt, im vorderen Teil Bar und Bistrot eingerichtet und im Bühnenraum für seine 300 Fans der Laufner Humornacht gestuhlt. Gedämpfte Beleuchtung und freundliche Helferinnen und Helfer stimmten die Besucherinnen und Besucher mit Feinem aus der Küche und Spritzigem von der Bar auf einen gelungenen Abend ein, der die Lachmuskeln arg strapazieren sollte.

Da war der Ostschweizer Chäller, Radiomoderator und Komiker, der mit seinem Programm «Radioaktiv» gleich einen Vollstart hinlegte und trotz Soloauftritt keinesfalls allein blieb. Seine Puppen – Chäller outete sich als hervorragender Bauchredner –, ein Handwerker auf Pikett als Gesprächspartner am Telefon und ein Gast aus dem Publikum leisteten ihm genügend Gesellschaft. Die zweite Künstlerformation war das Duo Fullhouse aus Effretikon. Was nur ansatzweise richtig ist, wie er, Henry Camus, glücklich verheirateter Ehemann von Gaby Schmutz, gleich klarstellte: «Ich komme aus New York City und sie aus Effretikon.» Die quirligen Einlagen kamen beim Publikum genau so gut an wie die Erstnummer, gerade auch, weil diese Mischung aus Musik, Comedy und Akrobatik den Humornerv des Publikums aus einer ganz anderen Richtung angriff. Das dritte Künstlerpaar im Bunde stellte den bekanntesten Act der diesjährigen Laufner Humornacht dar: S’Rindlisbachers. René Rindlisbacher und Laura legten ihr Vater-Tochter-Beziehung vor den 300 Laufner Gästen gnadenlos offen und stellten eine unglaubliche Vielfalt von Charakteren dar. Dabei fiel insbesondere der trockene Humor von Papa auf. Ob er nun den

in diesen Tanz sind weder Vorkenntnisse noch Tanzpartner/in nötig. Im weiteren Verlauf des Abends steuert DJ Putney, der bereits zum vierten Mal bei uns in der Disco auflegt, die Tanz-Rhythmen an.

Tradition: Was für die einen den Beginn der Fasnachtszeit einläutet, ist für die anderen mit einer langjährigen Tradition verbunden: der 11. November. Wie jedes Jahr treffen sich dazu in verschiedenen Gemeinden Familien mit Kindern und bringen mit ihren selbst gemachten, hübsch verzierten Laternen oder geschnitzten «Räbeliechtli» Licht ins Dunkel (hier in Laufen).

GALERIE Freitag, 15. November bis Sonntag, 1. Dezember

Jubiläumsausstellung: 50 www.kfl.ch

KINO Donnerstag, 14. November, 20.30 Uhr

Dogman

FOTO: GINA WINTENBERGER.

VERANSTALTUNG

Ländlermesse «Pax Montana» in Röschenz Am Sonntag, 24. November wird in der Kirche Röschenz im Gottesdienst um 10.00 Uhr die Ländlermesse «Pax Montana» aufgeführt. Es singen der Chor der Trachtengruppe Thierstein und der Gospelchor «Gospelfire», welche sich für diesen Anlass zu einer Chorgemeinschaft vereinigt haben. Begleitet werden sie von der Oberbaselbieter Ländlerkapelle. Liebhaber von volkstümlichen Messegesängen und Musik im Ländlerstil sind ganz herzlich zu diesem öffentlichen Gottesdienst eingeladen. Paul Stebler, Chorleiter

Vierhändige Klassik-Einlage: Das Duo Fullhouse am Klavier.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG Freitag, 29. Nov. 2019, 18.30 Uhr Restaurant s’Zäni, Breitenbach 142. Mitgliederversammlung anschliessend: «Curry – das Herz der indischen Küche» Abendessen ohne Getränke: Fr. 36.–, Platzzahl beschränkt Anmeldung bis 23. November 2019 an Tel. 061 789 92 10

Marcello betreibt in einem Küstenort in Süditalien einen Hundesalon, gelegentlich verkauft er unter der Hand auch Illegales. Doch dann kehrt der Ex-Boxer Simoncino aus dem Gefängnis an den Ort seiner Kindheit zurück. Er zwingt Marcello, ihm Drogen zu verschaffen und bricht durch die Rückwand des Hundesalons beim benachbarten Juwelier ein. Ganz alles lässt sich der schmächtige Marcello jedoch selbst von diesem Hünen nicht gefallen. Drama: Italien, 2018, 102 Min. Regie: Matteo Garrone, mit Marcello Fonte u.a.

DISCO Freitag, 15. November

Schlachthuus-Disco mit DJ Putney und Schnupperkurs «Boogie Woogie» Tanzkurs: 20.30 Uhr, Disco ab 21.30 Uhr. Boogie Woogie – aus der Familie der Swing-Tänze – ist in den 1920er Jahren in den USA entstanden. Für die Einführung

Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Sonntag: 11.00–16.00 Uhr Vernissage: Freitag, 15. November 19.00–21.00 Uhr Finissage: Sonntag, 1. Dezember, 11.00–16.00 Uhr Nachdem Gery Vitt und Cyrill Frey vor 50 Jahren den Brauereichäller restauriert hatten, führten sie in freiwilliger Arbeit regelmässig Ausstellungen und später auch Veranstaltungen durch. Bis zum Einzug ins Schlachthaus im Jahre 2002 stand der Brauereichäller als erste Adresse für Kunst und Kultur in Laufen. Wir vom daraus entstandenen Kulturforum feiern dieses Jubiläum mit verschiedenen Events: In der Galerie werden kleinformatige Werke zum Verkauf angeboten. Sie stammen von Künstlerinnen und Künstlern, welche die Geschichte dieser Institution geprägt haben. Am Freitag, 22. November sind die ehemaligen «Chäller-Macher» Gery Vitt und Walter Bill zu einem Gespräch mit Camille Büsser eingeladen. Als weiterer Jubiläumsbeitrag wird am 28. November um 20.30 Uhr der Kinofilm «Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit» von Julian Schnabel gezeigt.

FOTOS: MARTIN STAUB

Saubermann im Bundeshaus, den ängstlichen Ehemann bei der Urologin oder den betrunkenen Fluglotsen und Fussballfan mimte. Und Tochter Laura, die in ebenso viele Rollen schlüpfte, bewies, dass sie punkto Humor ihrem Erzeuger bereits dicht auf den Fersen ist. Alles in allem wars eine entspannende und unterhaltsame Humornacht, welcher nächstes Jahr um die gleiche Zeit bestimmt eine weitere folgen wird, wie Moderator Timo Steiner versicherte.

Wie der Vater so die Tochter: René Rindlisbacher mit Laura.

KONZERT Samstag, 23. November 2019, 20.15 Uhr

Bluesaholics*

Das aktuelle Live-Repertoire von Bluesaholics wird elektrisch und akustisch interpretiert und umfasst eine rockige, bluesige und poppige Zeitreise durch die letzten 27 Jahre der Band. Eigene Songs in Englisch und Mundart, werden mit Perlen der letzten 60 Jahre Musikgeschichte zu einer Mixtur gemischt. Seit Ende 2018 ist die bekannte PowerStimme von Monika Schär (Trauffer) mit dabei, welche die Urgesteine an ihren Livekonzerten ergänzt. Das Konzert findet unbestuhlt statt.

JAZZ MATINEE Sonntag, 24. November, 10.30 Uhr

Boogie Connection

Das Trio braut eine heisse Mischung aus Boogie Woogie, Blues und Rock`n`Roll. Jeder der drei Künstler ist ein Meister an seinem Instrument, Piano, Gitarre, Mundharmonika und Schlagzeug. Ihr Erfolg beruht auf emotionsgeladener LiveStimmung und unbändiger Spielfreude. Thomas Scheytt (p) Christoph Pfaff (voc, g, har), Hiram Mutschler (d). Reservationen: Tel. 061 761 31 22 *Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vorüber, lächeln, dass sie gewesen sind.

Samstag, 16. November 2019 9.00 Uhr FraueZmorge Thema: Mit Zuversicht in die Zukunft blicken Sonntag, 17. November 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte, anschl. Kirchenkaffee Gäste sind herzlich willkommen

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 14. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Dieter Thommen, Naturfotograf aus Laufen, nimmt uns mit auf eine Bilderreise in den Norden Europas. Mit Pfarrer Claudius Jäggi und Team. Freitag, 15. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 17. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, anschliessend Kirchgemeindeversammlung mit Apéro. Sonntag, 17. November, Kirchgemeindeversammlung mit Apéro, im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Donnerstag, 21. November, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im kleinen Saal des ref. Kirchgemeindehauses Laufen bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 17. November, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Martin Pfeifer, Cevi Region Basel. Pfarrer Stefan Berg, mit Sunntigsschuel, anschl. Apéro

Herzlichen Dank Wir bedanken uns ganz herzlich für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte und Gesten, die wir beim Abschied von unserer lieben

Theresia Flury-Hammel erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an: – Dr. med. Peter Hofer, Laufen, für die einfühlsame ärztliche Betreuung – die Ärzte und das Pflegepersonal des Kantonsspitals Baselland, Laufen, für die liebevolle Pflege – Herrn Alexander Mediger für die tröstenden Worte und die würdevolle Trauerfeier – den Organisten Vinzenz Stich und die Sigristin Vroni Meier für die schöne Umrahmung des Gottesdienstes Weiter danken wir allen Verwandten, Freunden, Schulkameraden und Bekannten, die Theresia in ihrem Leben mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind und sie zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben. Vielen Dank für die Verbundenheit, die mit lieben Worten, Karten und grosszügigen Spenden zum Ausdruck gebracht wurde. Kleinlützel, im November 2019

Dreissigster: Samstag, 23. November 2019 um 18.00 Uhr in der Kirche Kleinlützel

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff

In tiefster Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserer innigst geliebten Tochter und Schwester

Andrea Kerstin Blatter 18. September 1983 – 7. November 2019 Sie hat den langjährigen, schweren Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit verloren.

Donnerstag, 21. November, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger Freitag, 22. November, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Stefan Berg und Team, Kirche Rodersdorf

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste: Samstag, 16. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zur Arche Noah, Pfr. S. Barth, Helferinnen: J. Wirz, R. von Burg und M. Paul, mit Zvieri und Bastelteil nach der Feier. Sonntag, 17. November: kein Gottesdienst. Sonntag, 24. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, im Gedenken an die im letzten Jahr Verstorbenen in unserer Kirchgemeinde zünden wir eine Kerze an, Pfarrer Stéphane Barth. ChinderChilche / Sonntagsschule: Sonntag, 17. November, keine Sonntagsschule / ChinderChilche. Sonntag, 24. November, 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal, Einüben des Krippenspiels. Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Gde.saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2 am 14. Nov. und Gruppe 1 am 21. Nov. – Helfen bei den Spaghetti-Essen: Di., 26. Nov. 17–18 Uhr: Tische stellen u. Dekorieren v. Gde.-Saal. – Mi., 27. Nov. u. Sa., 30. Nov.: 11.45–13.45 Uhr: Tischdecken, Schöpfen v. Speisen, Abräumen u. Abwaschen; jeweils in zwei Schichten: 11.45–12.45 / 12.45–13.45 Uhr, gemäss Absprache. Gemeindeanlässe: Lottomatch: Freitag, 15. Nov., 19.00 Uhr, im Gde.saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Für alle, die gerne Preise und gute Laune mit nach Hause nehmen. Infos: Lotti Gygli, Tel. 061 781 28 06. Spaghetti-Essen für alle, von nah und fern. Mittwoch, 27. November und Samstag, 30. November, jeweils 12.00 bis 14.00 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Mit gluschtigen Saucen u. Dessertbuffet, Kollekte für: Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte Reinach BL.

Die Trauerfamilie

In ewiger Liebe Martin und Ursula Blatter Tamara Blatter Unser besonderer Dank geht an das Team des gynäkologischen Tumorzentrums am Universitätsspital Basel unter der Leitung von Frau Prof. Viola Heinzelmann und an das Team der Intensivstation. Es findet keine Trauerfeier statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Susy-Utzinger-Stiftung für Tierschutz, 8483 Kollbrunn, Postkonto 84-666 666-9 oder der Stiftung Eselhilfe, 8714 Feldbach, IBAN CH27 0682 8655 0358 2467 0. Traueradresse: Familie Blatter, Föhrenweg 28, 4242 Laufen

Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Lukasevangelium 16, 13

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen, seit 1886 Tag und Nacht 24 h Laufen und Umgebung 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

• AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 11. November 2019

TRAKTANDEN

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Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

1. Budget 2020; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets. 2. Aufgaben- und Finanzplan, Kenntnisnahme 3. Korrektion Schliffweg. Baukredit von CHF 730000.00 4. Verein Tagesfamilien Laufental, Leistungsvereinbarung 5. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge

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• Der Stadtrat hat die Aufgaben- und Finanzplanung beschlossen und bringt diese der Gemeindeversammlung zu Kenntnis. • Der Botschaftstext wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 verabschiedet. • Am 14. November 2019 kommt die Steuervorlage 17 zur Volksabstimmung. Der Stadtrat hatte in der Vernehmlassung in erster Linie den kantonalen Lösungsansatz kritisiert, wonach die Bundesgelder nach Einwohnerzahlen zu verteilen seien. Nach Verrechnung des Anteils Bundessteuer belastet die Steuerreform 17 die Stadt Laufen voraussichtlich mit CHF 1,1 Mio. Die Haltung zu dieser Vorlage wurde diskutiert. • Der Kanton fragt die Gemeinden, gemäss § 80 Absatz 3 des Bildungsgesetzes, im Hinblick auf die Wahlen des Schulrats an, ob die Sitzverteilung auf die Gemeinden zu ändern sei. Für den Stadtrat drängt sich keine Änderung auf. Die bestehende Sitzverteilung wird akzeptiert. Das bedeutet für den Schulrat der Sekundarschule Laufental Folgendes: Brislach 1, Grellingen 1, Laufen 3, Röschenz 1, Wahlen 1, Zwingen 2, Liesberg und Roggenburg 1, Dittingen, Blauen und Nenzlingen 1.

ERLÄUTERUNGEN UND ANTRÄGE ZU DEN EINZELNEN TRAKTANDEN

Traktandum 1: Budget 2020; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets Das Budget sieht für das Jahr 2020 bei einem Aufwand von CHF 28,842 Mio. einen Verlust von CHF 331054.70. vor.

Die Auswirkungen der Steuervorlage 17 sind im Budget 2020 berücksichtigt. Durch die Absenkung des Kapitalsteuersatzes wird mit Mindereinnahmen von brutto CHF 1,3 Mio. gerechnet. Als Kompensation erhalten die Gemeinden neu Christchindlimärt Anteile an Bundessteuererträgen, für die Stadt 7. und 8. Dezember 2019 Laufen sind dies jährlich CHF 0,2 Mio., der Am diesjährigen Christchindlimärt vom Steuerausfall wird durch den Finanzausgleich 7.12./8.12.2019 hat es noch freie Plätze. nicht ausgeglichen. Dies weil sich der FinanzBei Interesse wenden Sie sich bitte an die Markt- ausgleich aufgrund der Steuererträge 2018 und chefin, per E-Mail margot.borer@laufen-bl.ch 2019 berechnet. Die Bemessungslücke wird oder Tel. 061 766 33 37. erstmalig in der Feststellung des Finanzausgleichs 2021 geschlossen.

Baugesuche, Auflage vom 14. bis 25. November 2019 BG-Nr. 1635/2019. Bauherrschaft: Cueni Björn, Amtshausgasse 9, 4242 Laufen, und Moser Saskia, Kreuzstrasse 5, 79576 Weil am Rhein – Projekt: Einfamilienhaus, Parz. 4645, Gründlirainstrasse, 4242 Laufen – Projektverfasser/in: Atmoshaus AG, Corina Huber, Eichweg 1, 6203 Sempach Station Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG 5. Dezember 2019, 20.00 Uhr im Regionalen Gymnasium Laufental-Thierstein, Steinackerweg 7, Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2019.

Der Stadtrat hatte die anderen Laufentaler Gemeinden angefragt, ob sie sich an den Betriebsdefiziten an das Schwimmbad und der Eissportund Freizeithalle beteiligen. Diese haben weitgehend zugestimmt, wobei noch einige Rückmeldungen ausstehend sind. Insgesamt resultieren Beiträge der Gemeinden von rund CHF 0,1 Mio. Berücksichtigt ist der Nettoverkaufserlös von CHF 0,440 Mio. der Liegenschaft Amthausgasse 3. Grund und Boden werden im Baurecht abgetreten. Aus Finanztransaktionen durch Anund Verkauf von Aktien der Erdgas AG Laufental-Thierstein (GASAG) resultiert ein einmaliger Buchgewinn von CHF 0,228 Mio. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf rund CHF 3,8 Mio. Schwerpunktmässig wird in Sanierungsarbeiten im Stadthaus (Ersatz Fenster), den Strassenbau (Diebachstrasse, Korrektion Schliffweg) sowie in die Sanierung der Wasserund Abwasserleitungen (v.a. Röschenzstrasse) investiert.

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Natürliche Personen: 59% der Staatssteuer Juristische Personen: 4,50% des steuerbaren Ertrages als Ertragssteuern (§ 58 StG) Juristische Personen: Kapitalsteuern neu 0,55‰ mind. CHF 165.00, falls die Steuervorlage 17 in der Volksabstimmung angenommen wird, andernfalls 2,75‰ (§ 62 StG).

2. Das Budget 2020, bestehend aus der Erfolgsrechnung mit einem Verlust in der Höhe von CHF 331 054.70 und der Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 3 820 700.00, wird genehmigt. Das detaillierte Budget kann unter Telefon 061 766 33 80 bestellt oder auf der Website eingesehen werden.

Traktandum 2: Aufgaben- und Finanzplan, Kenntnisnahme Auf der Grundlage des Budgets 2020 sowie der Investitionsplanung 2020–2025 wurde der Aufgaben- und Finanzplan erstellt. Beim Sach- und Betriebsaufwand wird mit einer Teuerung zwischen 0,9 bis 1,2% gerechnet. Die Personalkostenentwicklung wird durchgehend mit einer Zuwachsrate von 1,0% veranschlagt. Bei allen Steuerarten wird mit einer konjunkturellen Zuwachsrate von 1,0% kalkuliert. Der Steuerrückgang der Kapitalsteuern um rund 75% belastet den Finanzhaushalt, wird jedoch durch Anteile an Bundessteuererträgen und den Finanzausgleich teilkompensiert. In der Finanzplanung wird ab dem Planjahr 2023 ebenfalls der Rückgang der Ertragssteuern berücksichtigt. Zur Umsetzung der baulichen Hochwasserschutzmassnahmen hatte die Gemeindeversammlung beschlossen, Parzellen entlang der Birs an den Kanton zu verkaufen. Die resultierenden Gewinne verbessern die Jahresergebnisse. Vor allem im Planjahr 2021 resultiert ein sehr hoher Gewinn, danach folgen Jahre mit einem ausgeglichenen Haushalt. Werden alle geplanten Investitionen umgesetzt, wird als Mittelwert jährlich CHF 2,746 Mio. investiert. Zur Finanzierung muss sich die Stadt Laufen zusätzlich verschulden. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Der Aufgaben- und Finanzplan wird zur Kenntnis genommen.

Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen:

Traktandum 3: Strassenkorrektion Schliffweg, Baukredit von CHF 730 000.00

1. Die Gemeindesteuern für das Jahr 2020 betragen:

Strassenbau An der Gemeindeversammlung vom 13. März 2018 wurde für die Korrektion des Schliffweges

ein Projektierungskredit beschlossen. Unterdessen liegt das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag vor. Die wesentlichen Punkte der Strassenkorrektion sind: − Die Einmündung vom Schliffweg in die Naustrasse wird so korrigiert, dass die Geometrien für alle Verkehrsbeziehungen den Normen und den Sicherheitsaspekten entsprechen. − Der Knoten Schliffweg/Zufahrt Eishalle wird ausgebaut und aufgeweitet. − Die Zufahrt zur Eishalle wird mit einem Trottoir bis zum Ende der EGK-Parzelle fertig ausgebaut. − Auf der ganzen Länge der Strassenkorrektion inkl. Unterführung wird ein bauliches Trottoir erstellt, was die Fussgängersicherheit erhöht. − Verbreiterung des Schliffweges von der Unterführung bis zum Zickzack-Weg zum Gymnasium. So können dort neu PW und LW kreuzen, ohne über das Trottoir zu fahren. − Ersatz der Beleuchtung durch moderne LEDLeuchten auf der ganzen Länge der Korrektion. − Vollständiger Ersatz der Strassenentwässerung. − Das Projekt entspricht den Beschlüssen von Bau- und Planungskommission sowie Stadtrat, dem Verkehrsgutachten sowie den Empfehlungen der BfU. − Eine separate zusätzliche Unterführung für Fussgänger wurde untersucht. Kosten und Nutzen sind in einem schlechten Verhältnis. Die Idee mit einer separaten Fussgängerunterführung wird darum nicht weiterverfolgt. Die Bauarbeiten sollen koordiniert mit dem Neubau der Diebachstrasse und mit dem Neubau der EGK von Juni bis Dezember 2020 erfolgen. Die Kosten für die Strassenkorrektion betragen: Tiefbau CHF 410000 Beleuchtung CHF 40000 Landerwerb CHF 30000 Honorare CHF 50000 Diverses/MwSt CHF 60000 Total Strassenbau CHF 590000 Wasserleitung Die bestehende Wasserleitung wird auf der ganzen Länge der Strassenkorrektion ersetzt, inkl. Schieber und Hydrant. Die Kosten für den Ersatz der Wasserleitung betragen: Tiefbau CHF 50000 Sanitär CHF 60000 Honorare CHF 10000 Diverses/MwSt. CHF 20000 Total Wasserleitung CHF 140000 Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung folgenden Beschluss zu fassen: Das Bauprojekt für die Strassenkorrektion Schliffweg inkl. des Ersatzes der Wasserleitung wird mit einem Kredit von CHF 730 000.00 beschlossen.

Nach § 18 des Reglements über die familienergänzende Kinderbetreuung wird der Verein Tagesfamilien Laufental in Mischform unterstützt, d.h. es wird ein Sockelbetrag ausgerichtet sowie ein Beitrag an die Erziehungsberechtigten gemäss den geleisteten Stunden. Der Stadtrat schliesst mit dem Verein Tagesfamilien Laufental eine Leistungsvereinbarung ab, die der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Der Verein hat mit allen beteiligten Gemeinden dieselbe Leitungsvereinbarung abgeschlossen. Nur so kann der Kostenteiler zwischen den Gemeinden angewandt werden. Dieser sieht vor, dass sich der Beitrag der Stadt aus einem variablen und einem fixen Betrag zusammensetzt. Der variable Teil beinhaltet den Ausgleich der Differenz zwischen dem Elternbeitrag pro Betreuungsverhältnis und den Lohnzahlungen an die Tageseltern inklusive der anteiligen Sozialleistungskosten gemäss gültiger Tarifliste. Diese werden direkt mit den Vertragsparteien abgerechnet. Die fixen Kosten beinhalten die Personalkosten der Betreuerin, Verwaltungsgrundkosten inkl. Raummiete. Die Belastung der anteiligen Kosten erfolgt nach dem Verteilschlüssel unter den angeschlossenen Gemeinden. Der Verteilschüssel für die fixen Kosten richtet sich nach der Anzahl der Betreuungsverhältnisse, respektive der Bevölkerungszahl aus. Die Verteilung erfolgt mit 65% nach den Betreuungsverhältnissen und 35% nach der Einwohnerzahl der angeschlossenen Gemeinden. Als Stichtag gilt die Einwohnerzahl per 31.12. des Vorjahres. Als Betreuungsverhältnis gilt die jeweilige Anzahl der betreuten Kinder am Wohnsitz der Kinder im Abrechnungsjahr. Im Weiteren regelt die Leistungsvereinbarung u.a. die Abklärung, die Vermittlung, die Ausund Weiterbildung sowie die Berichterstattung. Die Kosten werden durch die Leistungsvereinbarung nicht verändert, sind jedoch entsprechend der Nachfrage variabel. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Leistungsvereinbarung mit dem Verein Tagesfamilien Laufental wird genehmigt.

Traktandum 5: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Website der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/ Gemeindeversammlungen).

Traktandum 4: Verein Tagesfamilien Laufental, Leistungsvereinbarung

Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.

Begegnungszone Altstadt

Christchindlimärt

Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

Am Samstag, 7. Dezember von 12.00 bis 20.00 Uhr und Sonntag, 8. Dezember von 11.00 bis 18.00 Uhr findet der traditionelle Christchindlimärt statt. Über 80 Aussteller werden Ihnen viele Attraktionen bieten, umrahmt von musikalischen Darbietungen.

Wissen Sie Bescheid? In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Laufen

Einladung

zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 17. November 2019, 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Laufen nach dem Gottesdienst Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste 2.

Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2019

3.

Vorstellung des Budgets für das Jahr 2020, Bericht der Revisoren zum Budget; Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung des Budgets 2020

4.

Antrag Steuerfuss für das Jahr 2020: 0,7% des Einkommens, 0,07% des Vermögens, wie bisher

5.

Ergänzungswahl von Kirchenpflegemitgliedern – allfällige Vorschläge durch die Versammlung – Beschluss über den Wahlvorgang. Vorschlag: Stille Wahl. Kritischer Montag: 13. Januar 2020; fiktiver Wahlsonntag: 9. Februar 2020 – Bestätigung des Wahlvorschlags

6.

Verschiedenes und Anregungen

Kanton Basel-Landschaft

Bärschwil

Büsserach

Röm.- Kath. Kirchgemeinde Büsserach

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Montag, 25. November 2019, 20.15 Uhr, im Lokal unter der Kirche Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokolle 2.1 Genehmigung des ergänzten Protokolls der KGV vom 26. November 2018 2.2 Genehmigung des Protokolls der KGV vom 27. Mai 2019 3. Investitionskredit von CHF 80'000.– Restaurierung / Reinigung Bleiverglasungen Kirchenfenster 4. Voranschlag 2020 4.1 Lesung 4.2 Festsetzung des Steuersatzes (14% Staatssteuer, unverändert) 4.3 Genehmigung Laufende Rechnung 2020 4.4 Genehmigung Investitionsrechnung 2020 5. Realisierungsauftrag Parkplatz Kirche gemäss Projektpräsentation vom 2. September 2019 6. Offene Diskussion: Wie soll finanzielle Unabhängigkeit der Kirchgemeinde nachhaltig sichergestellt werden. 7. Pastorale Arbeiten 8. Kirchgemeindeanlass Rückblick/Vorschau 9. Verschiedenes Die Protokolle der Kirchgemeindeversammlungen vom 26. November 2018 und 27. Mai 2019 und der Voranschlag 2020 liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Der Kirchgemeinderat

Baupublikation

Bauherren: R. + D. Stegmüller-Baumgartner Fringeliweg 449 4252 Bärschwil Bauobjekt: Balkon- und Fenstereinbau Ausbau Wohnzimmer Bauplatz: Fringeliweg 449 Bauparzelle GB Nr.: 887 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. November 2019

Baupublikation

Bauherr: Hans Gröger, Vorderes Kurzäckerli, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Laufhof mit Güllegrube und Mistplatte Bauplatz: Hof Bützi Bauparzelle GB Nr.: 860 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. November 2019

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Jäggi-Erzer Walter, Chäppeliweg 12, 4206 Seewen Bauobjekt: Bau eines Maschinenweges für Bewirtschaftung und Pflege des Waldbestandes Bauplatz: Buchenberg Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 1671/1673 Planauflage: Beim Aktuar und am Montag den 18. Nov. 2019 von 18.30 – 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 29. November 2019 an die Baukommission 4206 Seewen

Grindel

Baupublikation

Bauherrschaft: Renato Henz, Hollenrain 247, 4247 Grindel Bauobjekt: Garage erweitern, Sitzplatz vergrössern Bauplatz: Hollenrain 127 / 161 Bauparzelle: GB-Nr. 790 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 28. November 2019

Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas Kohler, Monika Maier, Hauptstrasse 26a, 4247 Grindel Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Pellets, Einfriedung Bauplatz: Hauptstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 933/472 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 28. November 2019

Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 8

Nunningen

Baupublikation

Bauherr: Franz Hänggi, Eichelbergstrasse 2, 4208 Nunningen Bauobjekt: Vordach aus Glas Verantwortlich: Franz Hänggi, Eichelbergstrasse 2, 4208 Nunningen Bauplatz: Eichelbergstrasse 2 Bauparzelle: GB Nr. 121 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 14. 11. 2019 – 28. 11. 2019

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Musaj Nik + Brigitte Wydenmattstrasse 6, 4227 Büsserach Bauobjekt: Überdachung Balkon Standort: Wydenmattstrasse 6 Grundstück: GB 1371 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Ankli Metallbau AG, Wydenmattstrasse 25, 4228 Erschwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 29. November 2019

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

VERANSTALTUNG

LAUFEN

Galerie und Kulturforum eröffnen Jubiläumsausstellung

Happy Birthday, Jugendzentrum

Die Gründer: Gerhard Vitt (l.) und Cyrill Frey im Jahr 1969. dust. Der Röschenzer Lehrer Cyrill Frey und Architekt Gerhard Vitt, ebenfalls Röschenzer, waren vor rund 50 Jahren massgebend an der Aufführung des Mysterienspiels «Das Nachtmahl des Balthasar» in der katholischen Kirche in Laufen beteiligt. Daraus entstand bei den beiden Röschenzern der Wunsch, ein geeignetes Lokal für Kunst und Kultur in der Region zu finden. So kam es am Sonntag, 21. Dezember 1969, im Keller des Restaurants Brauerei an der Delsbergerstrasse in Laufen zur ersten Vernissage einer Kunstausstellung mit Fotografien, Keramiken und Skulpturen. Das war die Geburt des Laufner Brauerei-Chällers. Bis ins Jahr 2002 wurde hier an der Delsbergerstrasse 82 regelmässig Kunst, Theater, Kabarett und Kultur geboten. Das Angebot wurde dank freiwilliger Mithilfe von Kunst- und Kulturinteressierten Menschen aus der Region laufend ausgebaut. Mit der Gründung des Vereins Kulturforum Laufen wurde das

FOTO: ZVG

Angebot an Veranstaltungen in der Region professionalisiert und institutionalisiert. Seit 2002 finden die Ausstellungen und Veranstaltungen im Kulturzentrum Alts Schlachthuus statt, dort, wo auch die Musikschule Laufental-Thierstein beheimatet ist. Dieser geschichtsträchtige Geburtstag soll auch gebührend gefeiert werden. Morgen Freitag, 15. November, eröffnet in der Galerie Alts Schlachthuus die Jubiläumsausstellung «50». Über 40 Künstlerinnen und Künstler, welche schon hier ausgestellt hatten, schenkten der Galerie zu diesem Jubiläum eines oder mehrere Werke, um Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit zu bieten, zu vergünstigten Konditionen ein Werk zu erwerben. Die Ausstellung, die mit diversen Veranstaltungen begleitet wird, dauert bis am 1. Dezember. Jubilieren: Das Team des Jugendzentrums Laufen mit einem Geburtstagsblumenstrauss: (v. l.) Dario Plattner, Sarah Stöckli, Beat Häner. FOTO: LUCY SCHMID

Galerie Alts Schlachthuus. Vernissage Freitag, 15. November, 19.00 Uhr. Öffnungszeiten: Fr. 17 – 21; So 11–16. Finissage: So, 1. Dez.

VERANSTALTUNG

Prämiertes Kammermusikduo WoS. Das mehrfach ausgezeichnete Duo Diversitas konzertiert am 16. November in der katholischen Kirche Zwingen. Auf Einladung des Gemeindeleiters Albert Dani gastieren die beiden Musikerinnen Evgeniya Spalinger (Flöte) und Marisa Minder (Gitarre) mit Ihrem aktuellen Programm in der katholischen Kirche in Zwingen. Albert Dani möchte mit derartigen Konzerten die Kirche als Ort des Zusammenseins pflegen. Mit Werken von Bach, Mozart, Schubert und Piazzolla spannt das Duo Diversitas an diesem Konzertabend einen weiten Bogen vom 18. bis zum 20. Jhd. Die Launen und Kapriolen des Lebens spiegeln sich darin wider und bringen dabei Gewohnheiten und Überzeugungen etwas durcheinander. So tritt die Gitarre immer wieder als die für sie im Duo ungewöhnliche Position eines

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Duo Diversitas: Evgeniya Spalinger (Flöte) und Marisa Minder (Gitarre). FOTO: ZVG gleichwertigen Instruments ohne begleitende Aufgabe auf. Zu hören ist dies u.a. in der Sonate g-Moll mit obligatem Cembalo von J. S. Bach sowie in Astor Piazzolla´s Histoire du Tango. Katholische Kirche, Zwingen, 16.11.2019; 19.30 Uhr, Eintritt frei – Kollekte zu Gunsten der Musikerinnen

Am vergangenen Samstag öffnete das Jugendzentrum Laufen seine Türen nicht nur für die Jugendlichen aus der Region, sondern auch für Angehörige, Interessierte und Unterstützende, um das zehnjährige Bestehen des Jugendzentrums zu feiern. Lucy Schmid

V

or rund zehn Jahren nahm die Geschichte des Jugendzentrums Laufen ihren Anfang. Für die Jugendlichen aus der Region stand kein Platz zur Verfügung, an dem Sie sich unbeschwert mit Freunden treffen und Zeit verbringen konnten. Aus diesem Grund erarbeiteten einige von ihnen mit der mobilen Jugendarbeit die Idee eines

Jugendzentrums, das zum Verweilen, Quatschen und gemütlichen Beisammensein einladen sollte. Nach langer Suche nach geeigneten Räumen entstand an der Delsbergerstrasse 62 in Laufen das ersehnte Jugendzentrum. Nach zehn Jahren haben diese Räumlichkeiten bereits einige Wandlungen hinter sich. Den Wänden wurde regelmässig ein neuer Anstrich verpasst, und auch die Einrichtung wurde, entsprechend den Bedürfnissen und Wünschen der Jugendlichen, angepasst und erneuert. Neben einem Raum mit einem Töggelikasten und einem Billardtisch gibt es auch ein Zimmer, das zum gemeinsamen Kochen und Abendessen oder gemütlichen «Chillen» auf der grossen Sofalandschaft benutzt wird. «Auf diesem Sofa fanden schon einige interessante Gespräche statt», so Dario vom Team des Jugendzentrums, «und besonders das Spiel UNO ist bei uns sehr beliebt.» Es wird deutlich, wie viel Arbeit das engagierte Team in das Jugendzentrum investiert hat, um für die Jugendlichen

ein Umfeld zu schaffen, in dem sie Freunde treffen und Sorgen vergessen können. Das Team geht auf die Wünsche der Jugendlichen ein und so wurden bereits zahlreiche Anlässe und Ausflüge mit ihnen gemeinsam geplant. «Manchmal muss man etwas aktiver auf die Jugendlichen zugehen und nachfragen, was sie gerne unternehmen möchten; aber meistens kommen sie mit ihren Ideen auf uns zu», erzählt Sarah, welche bereits seit acht Jahren im Jugendzentrum Laufen arbeitet. Die Arbeiten in den Räumlichkeiten sind deshalb noch lange nicht abgeschlossen. Bereits jetzt sind schon weitere gestalterische Projekte geplant. Welche Veränderungen und Wandlungen das Jugendzentrum und dessen Gemeinschaft in den letzten zehn Jahren bereits durchlebt hat, konnten die Gäste des Jubiläumsapéros im Rahmen einer Diashow mitverfolgen. Angestossen wurde auf noch viele weitere Jahre, in denen das Jugendzentrum Laufen für die Jugendlichen in der Region einen Raum bietet.

VERANSTALTUNG

Männerchor trifft Jodlerclub Der Jodlerclub «Jurarösli» aus Riederwald Liesberg und der Männerchor der Keramik Laufen AG treffen sich zu einem gemeinsamen Konzert in der Röm. Kath. Kirche in Breitenbach. Das Jodeln selbst ohne Worte, ist eine sehr alte Sprache aus den Bergen, um sich mit Nachbarälplern und dem lieben Gott zu verständigen. Sie beschreiben aber vor allem die Schönheit der Berge, der Freundschaft und des Landlebens. Der Jodlerclub «Jurarösli» wurde mitten im 2. Weltkrieg am 5. Dezember 1942 gegründet. Im Jahre 2017 konnte dieser Traditions-Club in der Kulturhalle Seemättli in Liesberg sein 75-Jähriges-Jubiläum feiern. Derzeit sind 14 Jodlerinnen und Jodler im «Jurarösli» vereint. Der Jodlerclub wird durch die Dirigentin Rita Wermuth aus Muttenz geleitet. Erstmals trat der Männerchor Keramik Laufen AG 1938 in der Öffentlichkeit auf. Heute zählt der Chor 40 Mit-

glieder und steht unter der Leitung von Myron Ackermann aus Fehren. Ein Männerchor bezeichnet eine Gruppe von Männern, die einen Chor bilden und bei der jede Stimmlage mehrfach besetzt ist. Die Stimmbezeichnungen sind erster Tenor, zweiter Tenor, erster Bass und zweiter Bass. Der erste Tenor übernimmt meistens die Melodie. Der letzte erfolgreiche gemeinsame Auftritt dieser Sängerinnen und Sänger war im Jahr 2011. Lassen Sie sich die Möglichkeit, das «Jurarösli» und den Männerchor der Keramik Laufen AG live zu erleben, nicht entgehen. Männerchor Keramik Laufen AG Jodlerclub Jurarösli

Konzert: Sonntag, 24. November, 17 Uhr in der römisch katholischen Kirche in Breitenbach. Eintritt frei, Kollekte für VEBO Genossenschaft, Breitenbach.


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

Breitenbach

Erschwil

Baupublikation

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden 4226 Breitenbach

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 27. November 2019, um 19.00 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der KGV vom 26. Juni 2019* 4. Voranschlag 2020 4.1 Festsetzung des Steuersatzes 4.2 Beratung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 5. Genehmigung Bauabrechnung Neubau Pfarrhaus mit Wohnungen 6. Mitteilungen 7. Pastorale Arbeiten 8. Verschiedenes Der Voranschlag 2020 inkl. Traktanden und Anträge wurde am 11. November 2019 vom Kirchgemeinderat genehmigt und liegt ab 14. November 2019 gemäss KGV – Beschluss vom 23.11.1993 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarreisekretariat zum Bezuge auf. Auch kann der Voranschlag 2020 auf der Homepage eingesehen werden. * Das Protokoll kann im Pfarreisekretariat oder auf der Homepage www.kath-breitenbach.ch eingesehen, resp. bezogen werden. Der Kirchgemeinderat

Bauherr: Flury Beat Nonnenbrühlstrasse 5 4228 Erschwil Verantwortlicher: Hügli Daniel GmbH Käpelimattweg 18 4225 Brislach Bauprojekt: Wärmepumpe Bemerkungen: Bauplatz: Nonnenbrühlstrasse 5 Bauparzelle: 878 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. November 2019 – 28. November 2019

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherr: Ruth und Arthur Lay Bauobjekt: Luft-/ Wasser Wärmepumpe Bauplatz: Ahornstrasse 6 Bauparzelle: 357 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 28.11.2019

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 19-034 Carport neu, Umnutzung Lagerplatz Gärtnerei in Abstellplatz für Wohnmobile Grundbuch-Nr.: 1845 und 3030 Adresse: Sonnhaldestrasse 12, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Daniel und Daniela Weiss Sonnhaldestrasse 12, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 14.11.2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St.Pantaleon Einsprachefrist: 29. November 2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.


THIERSTEIN

Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

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KLEINLÜTZEL

Freiwilligenpreis geht nach Kleinlützel

Preisübergabe: (v. l.) Martin Spörri, Präsident der GGS, Eva Zumbrunn, Vizepräsidentin der GGS, Preisträgerinnen Margrit Tschan und Brigitte Marti, und GGS-Vorstandsmitglieder Martin Kofmel und Susanne Koch. FOTO: BEA ASPER

Die ehrenamtliche Arbeit wird neu gewürdigt mit einem Preis von 1000 Franken, initiiert von der Gemeinnützigen Gesellschaft Schwarzbubenland. Bea Asper

E

s ist eine riesige Überraschung, die uns fast sprachlos macht», sagte Margrit Tschan im kleinen Saal des «Don Pepe». Hier organisiert sie zusammen mit Brigitte Marti jeden Donnerstag einen Mittagsclub für die Seniorinnen und Senioren von Kleinlützel. Sie dekorieren den Saal, übernehmen den Service und das Aufräumen und sorgen für die Geschenke an den Geburtstagen. Dank dem Entgegenkommen von Wirt Pepe gibt es das dreigängige Menü für einen Unkostenbeitrag von 16 Franken. Letzte Woche wurde der Anlass vergoldet mit einer Preisübergabe. Die Vorstandmitglieder der Gemeinnützigen Gesellschaft Schwarzbubenland (Martin Spörri, Präsident, Eva Zumbrunn, Vizepräsidentin, Martin Kofmel, Aktuar, Susanne Koch, Kassierin, Markus Mayer, Beisitzer) überreichten den beiden fleissigen Fronarbeiterinnen Brigitte Marti und Margrit Tschan die erste Ausgabe des neu kreierten Freiwilligenpreises Schwarzbubenland in der Höhe von 1000 Franken. Die Gemeinnützige Gesellschaft hatte im Sommer zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen und Ende September bei der Jurierung aus den drei eingereichten Bewerbungen den Entscheid zugunsten der Organisatorinnen des Mittagsclubs Kleinlützel gefällt. «Der ausschlaggebende Faktor war die sehr lange Beständigkeit», erklärte Martin Spörri, Präsident der Ge-

meinnützigen Gesellschaft Schwarzbubenland (GGS). Marti und Tschan führen ihr ehrenamtliches Engagement für die Seniorinnen und Senioren seit 1999 aus – ohne Entschädigung, aus einer selbstverständlichen Hilfsbereitschaft heraus. Der finanzielle Beitrag, den sie von der reformierten Kirchgemeinde erhalten, fliesst in die Gemeinschaftskasse und kommt den Seniorinnen und Senioren zugute für kleine Aufmerksamkeiten an besonderen Tagen. «Gesellschaften leben von der gegenseitigen Achtung, der Solidarität und der Hilfe des Starken für die Schwachen», gab Spörri zu bedenken. Die GGS habe dies in ihrer 127-jährigen Geschichte vorgelebt und möchte gerade in der heutigen Zeit die Bedeutung der Freiwilligenarbeit wieder ins Bewusstsein rücken. Die Vergabe des Preises bezweckt, «der Freiwilligenarbeit ein Gesicht zu geben und sie zu würdigen», verdeutlicht Spörri. In

frage kamen Personen, «die langjährig in einer sozialen, kulturellen, gemeinnützigen oder gesundheitspflegerischen Organisation freiwillige Leistung erbringen oder erbracht haben ohne Entschädigung/Honorar und im Schwarzbubenland wohnhaft sind.» Der Preis sei eine noble Geste der Wertschätzung, sagte Tschan. «Wir sind uns ja alle einig: Ohne die Freiwilligen würde auf unserer Welt einiges nicht funktionieren», meinte Tschan, betonte aber auch, dass sie und Brigitte ihre Arbeit als Bereicherung empfinden. «Es ist eine Herzensangelegenheit: Das Wichtigste seid ihr alle», sagte sie in die Runde des Mittagstisches. «In all den Jahren sind wir zusammengewachsen zu einer Familie. Wir dürfen wundervolle Stunden im gemütlichen Beisammensein verbringen, manchmal Kummer, Sorgen und traurige Momente miteinander teilen. Wir sagen Danke.»

Den ersten Krankenwagen finanziert bea. Die Gemeinnützige Gesellschaft Schwarzbubenland lebt vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder und würde sich sehr freuen über Neuzugänge. Die Mitgliedschaft kostet im Jahr 20 Franken, Gönner zahlen 50 Franken, und manchmal gibt es Unterstützung durch eine Spende. Die GGS bezweckt die Förderung sozialer und kultureller Projekte (unterstützt auch Schulen) und die Gewährung von Einmalhilfen bei persönlichen Notsituationen. Weiter besteht unter dem Dach der GGS die Stiftung «Hilfs- und Stipendienfonds», deren Zweck die Ausrichtung von Stipendien an Lehrlinge und Studierende,

wie auch Beiträge an weitere berufliche Ausbildungen ist. Die Gemeinnützige Gesellschaft war 1892 aus der Versammlung des freiwilligen Armenvereins gegründet worden. Der erste Präsident war Ernst Weber, Fabrikdirektor aus Büsserach. Die Gemeinnützige Gesellschaft war massgeblich beteiligt bei der Gründung der Haushaltungsschule Büsserach, der gewerblichen Berufsschule Breitenbach, der Süssmostaktion, der Trinkerfürsorge- und der Familienfürsorgestelle und der Samaritervereine mit Krankenpflegerinnen. Ausserdem hat die Gemeinnützige Gesellschaft den ersten Krankenwagen im Thierstein finanziert.

BREITENBACH

Weniger Studien – mehr Druck auf «Bern» Die Verkehrssituation auf der A18 ist desolat. Der Gemeinderat will künftig kein Geld mehr für weitere Studien zur sattsam bekannten Verkehrsmisere einsetzen, sondern damit Druck auf «Bern» aufbauen. bü. Ausgerechnet an Martini, dem traditionellen Zinstag, forderte eine Vertiefungsstudie namens «Herz und Arterie» zum Transitkorridor Laufental-Thierstein zwischen Basel und dem Jura ihren Zins von Breitenbach in der Höhe von 10 000 Franken. Eigentlich schien der Gemeinderat anfänglich einen «möglichen Papiertiger» schlucken zu wollen, hätte da nicht Gemeinderat Marcel Schenker den unausgewogenen Kostenverteiler für die veranschlagten Kosten der Studie in der Höhe von 60 000 Franken infrage gestellt. Doch dann reihten sich Voten an Voten wie «da ist kein Fleisch am Knochen, «in Sachen Verkehr passiert rein gar nichts», «wir sind viel zu geduldig» oder «welche Wunder bewirkt diese Studie?». Der Ärger über

den chronisch stauenden Verkehr auf der A18 und die zu Stosszeiten völlig überfüllten S-Bahnzüge löste Vergleiche mit den stets aufmüpfigen Jurassiern auf, die es mit konstantem Druck zu einem modernen, aber wenig frequentierten Nationalstrassenanschluss gebracht hätten. Am Ende entschied sich der Rat, das Geld statt für weitere Studien für spürbar mehr Druck auf «Bern» einzusetzen. Dies ganz nach dem Muster der weit kämpferischen Jurassier. Keinen Kampf löste dagegen die zweite Lesung des Gemeindebudgets für 2020 aus. Die Erfolgsrechnung 2020 schliesst nach einer Bereinigung mit einem Aufwandüberschuss von 308 000 Franken in einem «tragbaren Rahmen» ab, wie Finanzchef Christian Thalmann versicherte. Der Cashflow von 1,1 Millionen Franken erlaube Nettoinvestitionen in der gleichen Höhe. «Damit verändert sich die Pro Kopf-Verschuldung nicht», so Thalmann. Eine Steuererhöhung dränge sich nicht auf, befand der Rat nach ausführlicher Diskussion und

verabschiedete das gesamte Budget 2020 mit dem Investitionsplan zuhanden der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember. Bauverwalter Markus Vögtlin informierte über die Werterhaltung der Kanalisations- und Sauberwasserleitungen, die in den letzten Jahren regelmässig im Inliner-Verfahren saniert worden seien. Seinem Antrag auf eine weitere Sanierungsetappe im Gebiet Schemelacker, in diversen Strassen und Schächten mit Kosten von total 144 175 Franken stimmte der Gemeinderat zu. Ebenso ja sagte er zu einem, noch in eine «finale Form» zu bringenden, Mietvertrag mit dem Museumsverein und sprach für dessen anstehende Sonderausstellung «Schreibmaschinen – ein vergessenes Kultobjekt» einen Beitrag von 5000 Franken. Ablehnen musste er hingegen eine vom Skiclub Breitenbach beantragte Vorverlegung des MartiniMarktes 2020 auf den 7. November, zumal der ordentliche 14. November 2020 bereits im Kalender des MarktfahrerVerbands figuriert.


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

Entdecke Kampfkunst im Dojo Laufen Vor zehn Jahren wurde im hellen und grossen Raum in der Industriezone Ried Laufen/Zwingen das schöne Dojo Laufen eingerichtet. Wir haben noch freie Zeiten zu vermieten.

Am Tag der offenen Tür vom Samstag, 16. Nov. 2019, ab 13.30 Uhr stellen wir im Dojo Laufen, Industriestrasse 1b, Industriezone Ried, 4222 Zwingen, unsere diversen Kampfkünste vor. Ab Montag, dem 18. Nov. 2019, bieten die diversen Schulen Einführungskurse an. Informationen zu Trainingszeiten etc. gibt es unter www.dojo-laufen.ch.

gungssystem mit buddhistischem Hintergrund, welches über 600 Techniken beinhaltet, die in drei Hauptkategorien Goho (Stoss- und Schlagtechniken), Juho

Im folgenden stellen sich die diversen Kampfkunstschulen mit ihren feinen technischen Unterschieden vor: Aikido vermeidet die Konfrontation, leitet die Angriffsenergie um, setzt Hebel ein und bringt so den Gegner aus seinem Gleichgewicht. Kraft ist deshalb nicht entscheidend. So eignet sich Aikido auch sehr gut für Frauen, Kinder und ältere Leute. Karate, KickBoxing und Kung Fu beinhaltet – Konditionsaufbau, Schlag- und Tritt-Techniken, Selbstverteidigung, welche sich positiv auf die Konzentration und das Selbstvertrauen auswirkt. Der Leiter der Schule KungFu21, Dominic Mauch, betreibt weitere Dojos in Füllinsdorf, Aesch und Kleinlützel. Kempo ist ein Selbstverteidi-

(Hebel- und Befreiungstechniken) und Seiho (Meditation und Massage) unterteilt werden. Entdecken Sie mit uns Kampfkunst und besuchen Sie unsere Einführungskurse. Weiter Infos unter: www.dojo-laufen.ch

Tag der offenen Tür 16. November 2019 13.30 Uhr 14.00 Uhr 14.30 Uhr 15.45 Uhr 16.00 Uhr

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THIERSTEIN

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BEINWIL

«Weck mich, wenn es weitergeht!» Weitere fünf Jahre soll die Sanierung der Passwangstrasse dauern. Inklusive Verkehrsbehinderung. Die Beinwiler nehmen es gelassen und freuen sich auf die neue Strasse. Gini Minonzio

B

is zu einer halben Stunde Wartezeit verkündeten die Hinweisschilder an der Strasse zum Passwang. Wochenlang war nachts der Passwangtunnel gesperrt. Sowieso ist die freie Fahrt seit Monaten wegen diverser Baustellen und der Holzerei ein Wunschtraum. Wer kann, studiert in diesen Zeiten den Fahrplan der Postautos, um hinterherzufahren. Noch dieses Jahr werden die Sanierungsarbeiten Phase 1 abgeschlossen sein, für die der Kantonsrat 21,5 Millionen bewilligt hatte. Doch ein Ende ist nicht in Sicht. Geht es nach dem Regierungsrat, soll nun in der Phase 2 der Rest vom Anstieg ab dem Neuhüsli ähnlich aufwändig wie der obere Teil saniert werden. Das soll bis 2025 dauern. Der Kantonsrat muss dafür noch einen Kredit von 25 Millionen sprechen.

Freude über die neue Strasse Doch wie geht es Beinwil damit, dass der Zugang zur Gemeinde über Jahre derart eingeschränkt ist? «Wir können gut damit leben», sagt Gemeindepräsident Hans Baur. Und Gemeinderat Urs Saner setzt noch einen obendrauf: «Wir finden es super, wenn der Kanton so viel Geld für uns ausgibt!» Auch die Verkehrsbeschränkungen sind kein Grund zu Ärger. Baur musste nur einmal länger am Rotlicht warten. Saner nutzt die Wartezeit pragmatisch: «Wozu hat man ein Handy? Wenn ich warten muss, erledige ich Büroarbeiten.» Und noch besser: «Manchmal mache ich ein Nicker-

Fertig geschüttelt: Die Rumpelstrasse zum Passwang wird in jahrelanger Arbeit saniert. FOTO: MARTIN STAUB chen und sage dem Verkehrsdienst, er soll mich wecken, wenn es weitergeht!» Und wenn er es einmal besonders eilig habe, so bitte er den Verkehrsdienst, ihn durchzulassen. «Als Anstösser darf man schon auf Verständnis hoffen.» Saner sieht nur Vorteile in der sanierten Strasse. Denn der alte Strassenbelag hat viele Dellen und Rillen. In diesen sammelt sich der Schnee an, weil ihn der Schneepflug nicht wegräumen kann. Weder Saner noch Baur glauben, dass die renovierte Strasse mehr Autos und Lastwagen anziehen wird. Ob im alten Zustand oder schön ausgebaut eigne sich der Weg über den Passwang nicht als Abkürzung, um beispielsweise den Belchentunnel zu vermeiden. Weitere Wartezeiten und eine Totalsperrung Falls der Kantonsrat dem beantragten Kredit zustimmt, werden die Sanierungsarbeiten der Phase 1 und 2 insgesamt elf Jahre dauern. Die Phase 2 umfasst die 2,1 Kilometer lange Strecke vom Neuhüsli bis zum bergwärts gelegenen sanierten Teil. Die Strassenbreite

und die knappen Kurvenverbreiterungen sind heute für ein sicheres Kreuzen der Lastwagen ungenügend, steht in der Botschaft des Regierungsrates an den Kantonsrat. Schuld sind Aufschüttungen und die immer schwereren Lastwagen. Weil eine neue Linienführung sehr teuer wäre und das Landschaftsbild erheblich verändern würde, wird darauf verzichtet. Wo nötig, wird die Strasse talseitig verbreitert. Auch die Sanierung der Langen Brücke zwischen Erschwil und Beinwil wird zu Wartezeiten und sogar Totalsperrungen führen, teilt der Regierungsrat mit. Der Kantonsrat muss noch über den beantragten Kredit von 5,4 Millionen Franken abstimmen. Der Kanton will nächstes Jahr damit beginnen, die 70 Meter lange Brücke abzureissen und den Bach auszudohlen. Er wird den Felsen wegsprengen, um Platz für die neue Strasse zu machen. Das Ganze soll bis 2022 dauern. Meistens wird der Verkehr einspurig geführt. Doch bei der Schlussteerung wird die Passwangstrasse rund drei Tage gesperrt und Beinwil somit abgeschnitten sein.

HIMMELRIED

Künstlerisches Himmelried outet sich Pro Himmelried lud zur Ausstellung «Kunst und Handwerk». Und «tout Himmelried» kam und staunte über das im Verborgenen schlummernde, vielseitige Schaffen der 17 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. bü. Die Zweiteilung Himmelrieds in das Dorf und das Gebiet «Ännetbach» dürfte mithin auch ein Grund gewesen sein, 1972 die Vereinigung «Pro Himmelried» zu gründen. Neben der Förderung von Kultur und Natur, sei es der Vereinigung immer ein wichtiges Anliegen gewesen, die Dorfbevölkerung zusammenzuführen, erklärt Präsident Kurt Pflugi dem Wochenblatt. So beispielsweise am jährlichen Neujahrsapéro, an Konzerten, Schriftstellerlesungen oder jetzt aktuell an der zweiten Ausstellung «Kunst und Handwerk in Himmelried». «Wir sind überwältigt vom enormen Interesse an dieser Ausstellung und den positiven Rückmeldungen», zieht Rolf Borer, Schöpfer edler Linolschnitte und Organisator dieser Himmelrieder Kunstexpo, Bilanz. Reiche «Artenvielfalt» der lokalen Kunstszene Schon die auffallenden SchwemmholzDekos von Angelika Weber am Eingang lassen da im Inneren der Mehrzweckhalle verschiedene Arten von Kunst vermuten. Tatsächlich zeigen Hallen- und Stellwände eine Vielfalt an gegenständlichen und abstrakten Bildern, gemalt in verschiedenen Maltechniken. Unglaublich, diese Talente, die in diesem Himmelried zu schlummern scheinen, ist man immer wieder versucht, zu sagen. 43 abstrakte Bilder wie etwa «Westwind zweiteilig» in Acryl und Gouache hat beispielsweise Viviane Vescovi aufgehängt oder noch in der Kunstmappe und freut sich über die frohe Stimmung

Kunst geniessen und Freunde treffen: Himmelried zeigt sein künstlerisches Potenzial. FOTO: MARTIN STAUB

in der Halle. Dass Claire Stadler «verliebt in Aquarell» ist, zeigt sie mit ihren wunderbar stimmungsvollen Landschaftsbildern. Ganz anders und überraschend präsentieren sich die speziellen Bilder von Margrit Emmenegger mit integrierter geklöppelter Eisvogel- oder Engelfigur. Bei Erika Hässig lockt nicht nur die mit ganz wenig Öl «trocken gemalte» Bucht von Cassis (F) zum Verweilen, sondern ebenso die von ihren jungen Schülern Evelien, Enrik, Tabea und Timon gemalten oder gespachtelten Bilder. Eigentliche Kunstwerke stellen die von Ursula Altermatt in aufwendiger Arbeit zusammengenähten Quilts oder Decken dar, unter denen diejenige mit dem «Schellenursli» in vielen Positionen besonders viel Lebensfreude versprüht. Ähnliches gelingt auch Alice und Moritz Antony. Während Alice in ihre

immer in Mischtechnik gemalten Schöpfungen gerne optimistische Stimmungen einpackt, nimmt Moritz in seinem Mix aus Zeichnungen und Fotos ebenso gerne Schwächen aufs Korn. So stellt der nebenamtliche Pilzkontrolleur bei «Herrn Goethe», der einst in den Wald ging um nichts zu suchen, fest, dass der Dichter somit bestimmt kein «Pilzler» war... Feine lyrische Dichtkunst hingegen gibt es bei der Autorin Gertraud Wiggli zu kaufen, während das Holz aus dem Wald sich bei Sandra und Daniel Guggenbühler in originelle Standfiguren und gefällige Schneidebretter verwandelt. «Eine kleine, aber feine Ausstellung», freut sich Gemeindeschreiber Ernst Winistörfer über sein Dorf, das mit Blick auf diese Schau durchaus auch mal als «Künstlernest» durchgehen darf.


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KLEINLÜTZEL

IG fördert seit einem Jahrzehnt die «Litzler Fasnecht» gwa. In Kleinlützel gibt es zwar nur eine Wagenclique, die Litzlerchnertsch. Trotzdem läuft in dem Dorf an der Grenze zu Frankreich einiges. Der Schmutzige Donnerstag wird mit einer Chesslete und dem Laternenumzug begonnen, es folgt eine Kinderfasnachtsparty im Schulhaus und ein Fasnachtsnachmittag des Pensionären-Clubs. Am Freitag findet der grosse Maskenball statt, am Sonntag der Umzug und in den Beizen die Auftritte der Schnitzelbänkler. Dass das so bleibt, dafür sorgt seit zehn Jahren der Verein «Interessegemeinschaft (IG) pro Litzler Fasnecht». «Urban Borer, Daniel Schalbetter und ich stellten fest, dass der Brauchtum Fasnacht in unserem Dorf immer kleiner wurde. Aus diesem Grund gründeten wir den Verein», erzählt Daniel Meier. Das Ziel des Vereins ist es, Ideen zu fördern und die Fasnacht zu erhalten. Ein aussergewöhnliches Engagement, das es so in der Region nicht gibt. Finanziell unterstützt wurde als erstes Projekt die Herstellung von Laternen zur Schmückung der Hauptstrasse. Die Dorfjugend und der Pensionären-Club

bemalten die Laternen, welche während der Fasnachtszeit an den Hausfassaden im Dorfkern und auf dem Huggerwald hängen. Am Anfang waren es zehn Laternen, inzwischen sind es 50 Laternen, welche bunt bemalt die Narrenzeit beleuchten. Der Verein wuchs auf derzeit 55 Vereinsmitglieder an. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 100 Franken. In den vergangenen zehn Jahren konnten dadurch Projekte mit insgesamt 45 000 Franken unterstützt werden. Der Sponsorenausschuss, bestehen aus drei Vorstandsmitgliedern und drei Vereinsmitgliedern, bestimmt, wem Geld zugesprochen wird. So wurden die Kinderprämierung anlässlich des Strassen-Umzugs vom Fasnachts-Sonntag unterstützt, die fasnächtliche Fahnenbeschmückung an der Strassenbeleuchtung im Dorf und im Huggerwald finanziell mitgetragen und Instrumente für die Kinder-Guggenmusik beschaffen. An der GV vom letzten Freitag, 8. November, gab Daniel Meier nun nach zehn Jahren das Präsidium an Daniel Schalbetter ab.

Buntebemalte Laternen: Dank der «Interessegemeinschaft pro Litzler Fasnecht» schmücken die Laternen die Hausfassaden in Kleinlützel an der Fasnacht. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Notfunk im Amateurfunk Am Sonntag, 10. November fand im Rahmen der Aktivitäten rund um die diesjährige SVU (SicherheitsverbundÜbung) des Bundes unter der Bezeichnung «HB-EmCon» der erste Emergency-Contest der Schweizer Funkamateure statt. Absolut unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und von öffentlichen Kommunikationseinrichtungen haben über 100 Funkamateure verteilt über die ganze Schweiz bewiesen, dass Amateurfunk auch in einem Katastrophenfall eine zuverlässige, schweizweite Kommunikation gewährleistet. Carine und ich mussten zuerst kurzerhand unsere «Notstrom-Versorgung» installieren und haben ab 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr an der schweizweiten Notfunkübung teilgenommen – 63 QSO’s (Funkverbindungen) in einwandfreier Verbindungsqualität mit anderen Amateurfunkstationen in der ganzen Schweiz verteilt kamen dabei zustande. Von «Aussenstehenden» werden wir oft gefragt: Braucht es den Amateurfunk heute noch? Was macht denn ein Funkamateur, und warum muss er eine Prüfung ablegen? Amateurfunk ist ein Technisches Hobby und hat viele Facetten. Amateurfunk hat aber auch einen wichtigen Stellenwert für uns alle, denn: Der Amateurfunk ist die allerletzte Kommunikations-Reserve im Falle von gravierender Zerstörung der Infrastruktur wie Leitungen und insbesondere der

Stromversorgung. Der Amateurfunk kann insbesondere der Bevölkerung helfen, wenn sie wegen fehlender Kommunikationsmittel in Not kommt oder entfernte Angehörige und Bekannte informieren sollte. Auch in mehreren Kantonen arbeiten heute die entsprechenden Katastrophen-Organisationen mit den lokalen Amateurfunk-Vereinen zusammen. In unserer Region gibt es fast in jeder Gemeinde lizenzierte Funkamateure, die Kommunikationssysteme für die Übertragung von Sprache oder Daten betreiben. Meine Frau Carine Kalbermatten (HB9FZC) und ich, René Lutz (HB9NBG) betreiben in Grindel umfangreiche Kommunikationsanlagen zur drahtlosen Daten- und Sprachübertragung. Wer gerne mehr erfahren möchte über die Möglichkeiten, die Amateurfunk uns und der Gesellschaft bietet, der ist herzlich willkommen, sich bei uns in Grindel Amateurfunk live vorführen und die Funktion verschiedener Übertragungsarten von uns erläutern zu lassen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung zur Amateurfunkprüfung beim BAKOM zur Erlangung Ihrer eigenen HB9-Lizenz. René Lutz Grindel Informationen zum Thema Amateurfunk auf www.lutzelectronics.ch/amateurfunk/faszination-amateurfunk/

THIERSTEIN NUNNINGEN

Kreatives Geschenk zum Jubiläum Der Gemischte Chor Nunningen singt schon seit 40 Jahren und bereichert sein Publikum mit wunderbaren Konzerten. Für dieses Jubiläum hat sich der Dirigent ein ganz besonderes Präsent ausgedacht. Bunte Schals, buntes Programm: Der Gemischte Chor Nunningen in Aktion.

Zoe Zbinden

L

etzten Samstag erfüllten die schönen Stimmen des Gemischten Chors Nunningen (GNC) die Kirche in Oberkirch. Den Anfang setzte das schwungvolle und mitreissende Schweizer Volkslied «Meiteli wenn du witt go tanze», eines der persönlichen Lieblingslieder der Chormitglieder. Schnell zeigte sich, dass der Chor das Publikum auch in eine ganz andere Stimmung versetzen kann. Voller Gefühl erklangen die bezaubernden, melancholischen Harmonien von «S’isch äbe n’e Mönsch uf Ärde», auch bekannt unter dem Namen «Guggisberglied», und liessen den einen oder anderen Gänsehaut verspüren. Doch nicht nur Schweizer Volkslieder standen auf dem Programm. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten Lieder in französisch, schwedisch bis

FOTO: ZOE ZBINDEN

hin zu afrikanisch, vom Trinklied bis zum Liebeslied, von der Renaissance bis hin zu einer Uraufführung. Das Repertoire liess keine Wünsche offen. Den grossen Glanzpunkt des Abends setzte das Geschenk des Dirigenten Timo Waldmeier an den Chor. Er widmete dem 40-Jahr- Chorjubiläum eine Eigenkomposition . Ergänzt wurde sein Musikstück mit einem Text in Gedichtform, geschrieben vom Tenorsänger Hanspeter Stebler. Diese zwei Elemente vereint, ergaben das Lied «Mentigobe». Die feierlichen Melodien und die schönen, berührenden Reime berichten einerseits von den Chorproben, die jeweils jeden Montagabend stattfinden, andererseits vermitteln sie die Freude und Verbundenheit, die durch das Singen entsteht. Ein weiteres Highlight war die Mitwir-

kung eines Streichquartetts, das sich aus jungen Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik Basel zusammensetzte. Dank der Akustik der Kirche schienen Stimmen und Streicher ineinander zu verschmelzen und eine wundervolle Einheit voller Leidenschaft und Musikalität entstand. Auch der Dirigent Timo Waldmeier ist Student an der Hochschule für Musik Basel und studiert Chorleitung. Er führte den Chor souverän und mit viel Begeisterung durch das bunte Konzertprogramm. Das Konzert war ein Erfolg und die Chormitglieder durften am Ende noch zwei Zugaben geben. Anschliessend konnte das Publikum gemeinsam mit den Protagonisten den Abend bei einem feinen Apéro vor der Kirche ausklingen lassen.

GRINDEL

Spuk im Konzertsaal Gespenster, Dämonen, Skelette, Vampire und Hexen aus der Halloween-Szene waren am Jahreskonzert der Musikgesellschaft Grindel zu Gast und präsentierten dem aufgeräumten Publikum schaurig schöne und gruselige Stücke. Zum Auftakt gaben die Jungmusikanten ihr viel versprechendes Debüt. jjz. Gespenstisch und makaber sollte es den ganzen Abend zu- und hergehen, da war natürlich die Ouvertüre zum Musical Phantom der Oper genau der richtige Soundtrack, um die Gäste in der

Mehrzweckhalle Grindel auf Betriebstemperatur zu bringen. Die Melodie, fein gespielt von der Musikgesellschaft Grindel, hinterliess ein mulmiges Gefühl und ergriff einem trotzdem. Aus dem Film «Der Albtraum vor Weihnachten» wurde ein weiteres PuppenGrusical geliefert, das vom Kürbiskönig und Skelett im Nadelstreifenanzug «Jack» erzählte, der zur entsprechenden sanften Melodie in Melancholie verfiel. Im Zuge der Schauergeschichten durfte einer natürlich nicht fehlen: Michael Jackson. Sein «Thriller» ist das meistver-

Spuk auf der Bühne: Musiker im Halloween-Fieber.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

kaufte Album aller Zeiten. Das gleichnamige Stück mit Soundeffekten wie Donnergrollen, schallendes Gelächter, knarrende Türen wurde vom Ensemble einzigartig wiedergegeben. Zwischen den Stücken gab das Phantom Claudia Koch Einblick in das Universum der Gruselszene und empfing gleich nach der Pause die Musikanten als verkleidete Gespenster, denen die Ghostbusters (Geisterjäger) auf den Fersen waren. Das ausdrucksvolle Stück endete mit dem verzweifelten Appell «Ghostbusters» und einem Todesschrei. Zur Auflockerung des Konzerts wurden Videos eingespielt, in welchen die Musikerinnen und Musiker törichte und gruselige Szenen lieferten. Vom Trinkgelage bis zum Grimassenschneiden war einfach alles erlaubt. Wer einen Spukabend organisiert, kommt an Harry Potter nicht vorbei. Die Fantasieromane mit den entsprechenden Verfilmungen sprengten einfach alle Rekorde. Die Filmmusik aus «Harry Potter und der Stein der Weisen» liess einem nicht kalt und berührte die Seelen der Gäste. Zum Schluss liess das Ensemble noch die «Adams Family» aufleben. Obschon sie als Nachkommen von Hexen, Dämonen und Vampiren die Friedhöfe unsicher machten, war die Filmmusik einfach genial. Grosser Applaus prasselte auf das Team mit der musikalischen Leiterin Anja Steiner nieder. Der Aufwand für das Konzert war gigantisch, die Stücke teilweise sehr schwierig. Zur Freude der Gäste servierte die Truppe als Zugabe den Marsch «Dem Schwarzbubenland» und erntete dafür begeisterten Beifall.


DORNECK

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HOFSTETTEN

HOFSTETTEN

Eine Million Franken Aufwandüberschuss

Kraftvoller Auftritt voller Dynamik

Nach der Steuersenkung vor einem Jahr stellt der Gemeinderat von HofstettenFlüh bei der aktuellen Budgetierung fest, dass es konzeptionelle Einsparungen brauchen wird. bea. Im Moment lebe man auf zu grossem Fuss, lautet das Fazit des Gemeinderates beim Budgetprozess. Beim Zusammentragen aller Posten war Gemeindeverwalter Bruno Benz auf ein Defizit von 1,8 Million Franken gekommen. Nach der Überarbeitung kann der Gemeinderat der Gemeindeversammlung ein Budget mit einem Aufwandüberschuss von einer Million Franken vorlegen. Vor einem Jahr hatte der Souverän den Steuersatz von 116 auf 110 Prozent der Staatssteuer gesenkt, der Gemeinderat hatte damals vor einem zu grossen Sprung gewarnt und 113 Prozent vorgeschlagen. Die Konsequenzen daraus bekommt die Gemeinde nun zu spüren, allerdings sei der Auftrag zum Sparen wohl an den meisten Einwohnern vorbeigegangen, stellten die Exekutivmitglieder fest. Die von den Kommissionen eingereichten Budgetposten waren jedenfalls nicht geringer. Sie müssten es aber sein, denn mit der Steuersenkung hat die Gemeinde in Kauf genommen, auf der Ertragsseite 800 000 Franken weniger zur Verfügung zu haben. Bekanntlich sollte man sich nach der Decke strecken, ermahnte Benz. Er und die Gemeinderäte waren sich einig, dass man in Zukunft nicht darum herum kommen werde, konzeptionelle Einsparungen vorzunehmen. Domenik Schuppli und Thomas Zeis beantragten bereits jetzt die Streichung, respektive Kürzung der Ausgaben für den Sicherheitsdienst, den die Gemeinde für nächtliche Kontrollgänge engagiert hat. Sie argumentierten damit, dass die Dienstleistung anders aufgegleist werden müsste. Durch das jetzige Vorgehen hätten Zwischenfälle nicht verhindert werden können. Die Mehrheit des Rates wollte diese Änderung nicht ohne Gegenvorschlag absegnen und beschloss, die Überprüfung und Neukonzipierung für das nächste Budget in Angriff zu nehmen. Auch bei der Besoldung der Asylbetreuer lehnte die Mehrheit des

Rates den Antrag von Schuppli ab, den Betrag von 20 000 Franken auf 15 000 Franken zu kürzen. Im nächsten Jahr soll es möglicherweise auch einen Alternativvorschlag geben für die Kulturwerkstatt zur Senkung der Kosten für die externe Raummiete. Durchgesetzt hat der Rat für das Budget 2020 im Bereich «Umwelt» die Kürzung der «Kommissionsentschädigung für die Organisation von Anlässen» von 8000 Franken auf 3000 Franken. Bei den Investitionen wird vor allem die Umgestaltung des alten Primarschulhauses zu einem Dorfzentrum zu Buche schlagen. Der dafür notwendige Planungskredit von 230 000 Franken wird an der Gemeindeversammlung im Rahmen eines Traktandums zur Diskussion gestellt werden. Vorgesehen ist ein Studienauftrag mit Präqualifikation. Durch Vorschläge von Architekturbüros erhofft man sich neue Ideen, die dann weiterverarbeitet werden könnten, erklärte Gemeindepräsident Felix Schenker. Nebst den Räumlichkeiten für die Verwaltung stehe zur Diskussion, den Ort mit einem Laden und einem Café zu beleben. Neue Räumlichkeiten soll auch der Werkhof bekommen. Dafür bewilligte der Rat einen Planungskredit von 90 000 Franken. Der Handlungsbedarf sei gegeben, war man sich im Rat einig. Der jetzige Werkhof ist in einer Liegenschaft mitten im Dorf Hofstetten zur Miete, ist nicht zonenkonform und hat mit Platzproblemen zu kämpfen. Die Werkkommission habe zusammen mit dem Leiter der Technischen Dienste die Bedürfnisse abgeklärt und ein Raumprogramm erstellt. Bei der Standortevaluation fiel die Wahl auf das gemeindeeigene Grundstück in Flüh an der Talstrasse. Die Parzelle sei zonenkonform und sofort überbaubar und biete auch Optionen für eine spätere regionale Lösung. Im Sinne der Nachhaltigkeit klärt die Planung nun die Kosten für ein Gebäude aus Holz ab. Weiter verabschiedete der Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung einen Ausführungskredit für den Ersatz der Lüftungsanlage im Mehrzweckgebäude Mammut in der Höhe von 591 500 Franken.

VERANSTALTUNG

Frisch und unkompliziert: Der Cevi zu Gast in Flüh

Die Gäste: Hauptamtliche Angestellte des Cevi Region Basel. FOTO: ZVG WoS. Die Ökumenischen Gottesdienste holen die Vielfalt christlicher Gemeinschaften ins Leimental. Mit dem Cevi ist im November eine Gruppe zu Gast, die nicht nur gegenüber den Landeskirchen, sondern auch den Freikirchen offen ist. Cevi: Das ist die liebevolle Ab-

kürzung für den CVJM: den Christlichen Verein junger Männer – zu dem sich heute auch junge Frauen zählen dürfen (CVJF). Die Gruppe entstand im Kontext der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert. Sie hatte das Ziel, den Glauben hierzulande neu zu beleben. Schon die aktuellen Zahlen sprechen dafür, dass deren Ideen bis heute lebendig sind und zu begeistern vermögen: Weltweit umfasst der CVJM/CVJF über 64 Millionen Mitglieder. In der Region Basel leben über 1100 davon – und einige Mitglieder der Basler Gruppe sind im Gottesdienst am 17. November 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh zu Gast. Das Vorbereitungsteam um Pfarrer Stefan Berg und Martin Pfeifer vom Basler Cevi freut sich auf einen Gottesdienst mit frischem Wind und anregenden Gedanken.

VERANSTALTUNG

Ein Casting im neuestheater.ch WoS. Mitte November ist Theater auf dem Lande Arlesheim zu Gast im neuestheater.ch. Hierfür kommt das Duo OHNE ROLF mit seiner einzigartigen Kleinkunstform nach Dornach. «Gehen» nach der gleichnamigen Erzählung von Thomas Bernhard in einer Fassung von Michael Wolf kommt kommende Woche ins neuestheater.ch. Im Zentrum von Oehlers Monolog steht der gemeinsame Freund Karrer, der im Irrenhaus gelandet ist. Jonas Darvas & Ensemble und neuestheater.ch suchen Schauspielinteres-

sierte von 14 bis 104 Jahren, die beim letzten Teil der Theaterstück-Trilogie «Chroniken von Dornach» mitspielen. Gesucht werden Laien aus der Region mit Begeisterung für Theater. Interessierte können am 9.12. um 19.30 Uhr zum Informationstreffen im neuestheater.ch kommen. Für Fragen und Anmeldung: jonas.darvas@neuestheater.ch. OHNE ROLF «Unferti»: Fr 15.11., 20.15 Uhr. Konzert: «Steinklang im Dialog. The Stone Alphabet»: Sonntag, 17. 11., 18 Uhr. Schauspiel: «Gehen» von Thomas Bernhard: Do 21.11. und 23.11., jeweils 19.30 Uhr. Theater spielen in «Chroniken von Dornach III»: 9.12., 19.30 Uhr

ircle Singers in Hofstetten: Mit Begleitband und Solistin Fabienne Jäggi.

Jedes Jahr warten immer mehr Chorliebhaberinnen und Chorliebhaber und Fans des Gospelgesangs auf den grossen Auftritt der Circle Singers. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Martin Staub

A

m Samstagabend starteten die rund 60 Sängerinnen und Sänger in der Kirche Zwingen, also an dem Ort, wo sie das ganze Jahr über für ihr neues Programm proben. Am Sonntag war die Kirche Hofstetten an der Reihe. Bereits deutlich vor Konzertbeginn um 17 Uhr waren sämtliche Bankreihen voll besetzt. Die einlaufenden Sängerinnen und Sänger freuten sich darüber, was sicher auch der ständig wachsenden Stimmung während des abwechslungsreichen Programms zuträglich war. «Musicals & Movies»

nahm sich der aus der ganzen Region zusammengesetzte Chor für das diesjährige Konzert zum Thema. Je ein Gospelsong zu Beginn der vier Programmblöcke erinnerte an den Ursprung des in den 1980er Jahren von Charles Schmidlin gegründeten Vereins. Dass unter der Leitung von Monika Sturm-Schmid, die 2013 das Zepter übernahm, vermehrt auch andere englischsprachige Lieder Einzug hielten, bereicherte das Repertoire im positiven Sinne. Insbesondere das Programm des aktuellen Konzertes kam beim Hofstetter Publikum bestens an. So startete die Truppe nach einem fulminanten «Bless The Lord» mit Melodien aus dem Musical Grease bereits ein erstes Mal durch. Die perfekte Begleitung durch Jonathan Stich am Piano, Alberto Jeger am Bass und Max Liebenberg an der Perkussion leistete dazu ihren unverkennbaren Beitrag. Die Chorleiterin brillierte durch präzise Einsätze in die einzelnen Stimmen, was bei einem Chor von dieser Grösse auch absolut nötig ist, denn der links singende Alt kann den rechts musizierenden Sopran kaum hören, wie eine Sängerin nach

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FOTO: MARTIN STAUB

Ende des Konzertes dem Schreibenden mitteilte. Aber klar: Dass diese Musik jeden Interpreten packt und mitreisst, war unübersehbar. Und das übertrug sich wiederum auf das Publikum. Ob beim Medley aus der Rockoper Jesus Christ Superstar oder bei den Melodien der legendären Queen – je nach Rhythmus wurde kräftig mitgeklatscht oder gar mit den Füssen gestampft, was bei «We Will Rock You» verständlicherweise unvermeidlich war. Und was bei den Circle Singers niemals fehlen darf: Eine Solistin vom Format einer Fabienne Jäggi, die diesen Part auch dieses Jahr wieder glänzend meisterte. Mit einem Medley aus dem Musical Mamma Mia ertönten schliesslich noch die beliebtesten ABBA-Songs, bei vielen Besucherinnen und Besuchern ein Höhepunkt des diesjährigen Konzertes. Der tosende Applaus am Schluss forderte die Circle Singers schliesslich noch zu zwei Zugaben heraus. Noch zweimal sind die Circle Singers mit diesem bunten Programm zu sehen und hören: Samstag, 16. November, 19 Uhr, in der ref. Kirche Mischeli in Reinach, Sonntag, 17. November, 17 Uhr, kath. Kirche Breitenbach.


SPORT

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FUSSBALL

Noch fehlt das Eine und Andere Mit einem Unentschieden gegen Old Boys beendete Laufen vor einer Woche die Vorrunde. Mit 17 Punkten belegt das Team von Enzo Meo und Rishi Suhanthan Rang neun. Weniger als sich die Laufentaler erhofften, aber noch ist vieles möglich, wenn das Eine und Andere verbessert wird. Edgar Hänggi

E

in Blick in die Statistik lässt manchen Fussballkenner die Stirn in Falten legen. Nach 13 Spielen hat der FC Laufen 60 Strafpunkte gesammelt. Nur der FC Dardania hat mit 66 mehr. «Diese Bilanz passt so gar nicht zu uns. Man könnte glauben, wir sind eine undisziplinierte Mannschaft», schüttelt Sportchef Jonny Walthert den Kopf, wenn er sich diese Zahl ansieht. Für Rishi Suhanthan, der im Frühling als Interims-Cheftrainer den FC Concordia zum Basler Cup-Sieger führte, hat es teils erklärbare Gründe. «Wir kassierten zu viele Platzverweise. Aber nie, weil wir unfair waren. Teils war es wohl auch etwas naiv.» Dreimal gab es direkt die rote Karte (Gentonis Veseli, Denis Widmer und Jannik Stöckli), zweimal sah Simon Schnell gelb-rot. Laufen verlor das Startspiel gegen Dardania. Es war der bisher einzige Erfolg für das Schlusslicht. «Trainer Enzo Meo und ich waren uns beim Amtsantritt bewusst, dass wir einiges an Arbeit haben werden. Laufen sollte endlich aus den hinteren Rängen wieder nach vorne geführt werden. So war denn auch eine Platzierung so um den sechsten Rang unser Ziel», erklärt Suhanthan und der Sportchef bekräftigt, dass es auf jeden Fall ein Rang in der ersten Tabellenhälfte werden müsse. Auch wenn Suhant-

Aussicht Rishi Suhanthan (links) und Enzo Meo können durchaus zuversichtlich in die Zukunft blicken. FOTO: EH-PRESSE

han sagt, «wir sind mit dem bisherigen Abschneiden nicht ganz zufrieden», so weit weg von der Zielsetzung ist man nicht. Die vermeidbare Niederlage gegen Dardania und die beiden Heim-Remis gegen Reinach und Möhlin-Riburg/ACLI, wo man jeweils eine Zwei Tore-Führung nicht zum Sieg bringen konnte, verdeutlichen das. Vier Punkte fehlen zu Rang sechs, sodass bei positiverem Verlauf eben auch jener Tabellenplatz möglich gewesen wäre. Die Mannschaft habe laufend Fortschritte gemacht und die vielen jungen Spieler würden Freude machen, nebst der Zuversicht, dass da durchaus etwas entstehen könne, sieht der Assistenz-Trainer die positiven Aspekte. Chancen kreierte Laufen viele, machte vor allem über die Seiten viel Druck. Das Problem ist, dass im Zentrum kein Spieler ist, der, wie bei vielen der Konkurrenten, ein Vollstrecker ist. Lars Kölliker, einer dieser jungen Spieler, der ein Drittel der 27 Lauf-

ner Tore erzielte, spielt auf der rechten Aussenbahn. «Wir beklagten in der Vorrunde viele Absenzen, was es nicht einfach machte, ein eingespieltes Team auf den Platz zu bringen.» Dafür freut sich Suhanthan, dass das Team mit dem neuen Kunstrasen sogleich warm wurde und die Handschrift Meos immer deutlicher erkennbar werde. In der Vorbereitung habe man jetzt auch ausreichend Zeit, was im Sommer nicht der Fall war. «Wir hoffen auch, dass in der Winterpause die verletzten Spieler wieder bereit sind.» Suhanthan weiss, dass mit komplettem Kader und mehr Effizienz vor dem Tor noch einiges möglich ist in Sachen Tabellenplatz. Man wolle sich wieder zu einem Spitzenteam entwickeln. Das scheint durchaus machbar. Ob zwecks Teambuilding und Entwicklung ein Trainingslager durchgeführt werde, war noch nicht klar. Man sei in diesen Tagen daran dies zu besprechen, so Suhanthan.

HANDBALL

EISHOCKEY

Zittersieg gegen den Tabellenletzten

Laufen schon mit dem Rücken zur Wand Am Samstag steht Zweitligist Laufen im Heimspiel gegen den EHC Koppigen unter Erfolgszwang. Will das StrasserTeam im Kampf um einen Playoff-Platz nicht vorzeitig entscheidend Terrain einbüssen, sind drei Punkte Pflicht.

Erfolgreich: Kreisläufer Jonas Henz beim Erzielen eines Tores. 2. Liga SG Wahlen Laufen – HSG Siggenthal 27:26 (13:9) us. Dieser Sieg führte über Kampf und Glück. Die SG Wahlen Laufen bot wohl eine ihrer schwächsten Leistungen dieser noch jungen Saison. So war man sowohl in der Wurfquote mit 53 Prozent (Siggenthal 63 Prozent), wie in der Abwehr 28 Prozent (Siggenthal 39 Prozent) das schwächere Team. In der ersten Hälfte konnte die SG den Schaden noch einigermassen in Grenzen halten und lag zur Pause mit 4 Toren im Vorsprung – aber auch diese erste Hälfte war kein Meisterstück. Die Tabellenletzten aus dem Aargau waren mit einigen U-19 Inter Spielern verstärkt, aber eine so grosse Anzahl an Fehlwürfen und individuellen Fehlern, darf sich ein Spit-

FOTO: FREDY SCHMIDLIN

zenteam der 2. Liga nicht erlauben. Diesmal ist man mit einem blauen Auge davongekommen. In der zweiten Spielhälfte konnten die Gäste bis zur 45. Minute gar zum 18:18 ausgleichen. Immerhin konnte man sich bis zur 55. Spielminute wieder mit 3 Toren absetzen. Aber jetzt begann das grosse Zittern – und letztlich konnten die Gastgeber die Partie mit einem Tor Vorsprung gewinnen. Das Spiel war für die Zuschauer bis zur letzten Sekunde spannend und nervenaufreibend. Damit ist die SG Wahlen Laufen zusammen mit dem HC Hopfenperle Aarau an der Tabellenspitze. Am nächsten Sonntag muss man um 15.15 Uhr auswärts gegen den Tabellenfünften, die SG Dietikon-Urdorf (Stadthalle Dietikon) antreten.

eh. Der Saisonstart sprach in Sachen letztem Playoff-Platz eigentlich für einen Zweikampf zwischen dem EHC Laufen und dem EHC Koppigen. Aufgrund von Einschätzungen glaubten viele, die restlichen sieben Plätze seien so gut wie vergeben. In Sachen der Laufentaler treffen die Voraussagen zu. Das schmale Kader ist dafür sicher mit ein Grund. Aber auch, dass in der Offensive zu viele Chancen benötigt werden, um Erfolgserlebnisse feiern zu können. Bis ende Oktober passte es auch bezüglich Koppigen. 1:8 in Rheinfelden oder das 0:4 gegen Meinisberg schienen das zu bestätigen. Doch die Emmentaler haben sich erheblich gesteigert. Allerdings war das erste Spiel, gegen Lyss, eine enge «Kiste» und hätte Koppigen bereits erste Punkte einbringen können. Dank guter Leistungen in den beiden letzten Partien gegen Bucheggberg (4:5 nach OT) und beim 5:3 Sieg gegen ZunzgenSissach hat Koppigen Rang neun an Laufen abtreten können. Die Tendenz der Equipe von Hans Bosshardt zeigt klar aufwärts, was die Ausgangslage für Laufen erschwert. Allerdings macht die Gruppe eins in dieser Spielzeit einen etwas ungewohnten Eindruck. An der Tabellenspitze finden sich der EHC Meinisberg vor Brandis und Bucheggberg. Nur auf Position vier ist ZS zu finden, während Rheinfelden gar erst auf Platz sechs folgt. Dies ist jedoch lediglich ein Trend, der allerdings gewisse Erkennt-

Offensive: Laufen wird gegen Koppigen die Offensive forcieren müssen, soll der erste Sieg Tatsache werden. FOTO: EH-PRESSE nisse erlaubt. Dass Brandis nach dem Gruppenwechsel vorne mitspielen würde, war den Branchenkennern klar. Meinisberg hat angedeutet, dass es diese Saison stärker ist, während vor allem Rheinfelden an Substanz etwas eingebüsst hat. Abgerechnet werde am Schluss, äussern sich derzeit gerade jene Beteiligten, die (noch) nicht dort stehen, wo man sie erwartet hatte. Für Laufen ist das, was vorne in der Rangliste passiert, unwichtig. Am Samstag gibt es nur eines: einen Sieg gegen Koppigen. Dann

wäre wieder alles in der Reihe. Bei einer Niederlage hingegen hätte das StrasserTeam schon sechs Punkte Rückstand – eine dann wohl zu grosse Hypothek. Laufen konnte letzte Saison beide Spiele gewinnen. Wobei Koppigen eine schwache Qualifikation spielte. Bei Laufen muss hinsichtlich Samstags in Sachen Kader etwas gehen. Es gelang, Simon Fässler von ZS zu holen. Zudem hofft Strasser, dass der eine oder andere zuletzt Abwesende wieder aufgeboten werden kann.


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Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

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Die Schafe wandern wieder Vielen Dank für die vielen schönen Erlebnisse und netten Begegnungen vom letzten Jahr. Weil wir so gute ErfaRrungen macRen durften, geRen wir aucR dieses JaRr wieder auf WanderscRaft mit den ScRafen. Von Ende November bis Mitte März wird in unserer Region eine WanderRirtin mit ca. 300 ScRafen, zwei SRetland-Ponys und zwei Begleithunden unterwegs sein. Wir freuen uns sehr darauf! SelbstverständlicR wird die Hirtin mit iRren Hunden dafür besorgt sein, dass die Tiere nicRt auf friscR angesäte Felder gehen und keinen Landschaden verursachen. AucR Gärten werden natürlicR nicRt betreten. Sollten Sie Felder und Weiden Raben, die nicRt durcR die ScRafe abgeweidet werden dürfen, markieren Sie die doch bitte deutlich mit Pföstli und Signalband oder wenden Sie sich direkt an die Hirtin, wenn sie denn in der Gegend unterwegs ist. Wir werden diese FläcRen dann umgehen. Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Winter und danken Ihnen ganz herzlich. CRristian Hürbi; Rebeka Stäger


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DORFPLATZ

Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

EINGESANDT

EINGESANDT

Über 90 Personen am Tischtennis-Turnier

Food Truck gewinnt beim «Best of Food Gastro» 1. Preis

Am 2. November fand im Griensaal in Breitenbach bereits das 6. Volksturnier statt. Insgesamt nahmen über 90 Personen in verschiedenen Kategorien (Kinder, Plausch, Fortgeschrittene und Profis) teil. Die Freude am Spiel und die Fairness standen im Vordergrund. Unser «Ping-Pong-Beizli» sorgte für das kulinarische Wohl mit feinen Salaten, Hotdogs, Sandwiches und natürlich einem Kuchenbuffet. Bei den Kindern schafften es Oscar Allan (Platz 1), Leonardo Auciello (Platz 2) und Florian Giger (Platz 3) auf das Podest. Die Kategorie Plausch gewann Raphael Zimmermann vor Ernst Neuschwander und Oscar Allan. Bei den Fortgeschrittenen durfte Pascal Thommen den Siegerpokal vor Yannick Spengler und Joshua Miescher hin die Höhe strecken. Die Gruppe Profis wurde durch Joschua Spuhler in einem spannenden Finalspiel vor Mark Aeschbach und Kunga Pebotsang gewonnen. Christof Schnell Tischtennisclub Breitenbach Weitere Informationen auf der Homepage www.ttcbreitenbach.ch/volksturnier2019

Francesco Vitale, wohnhaft in Blauen, von Franky’s BBQ ist mit seinem Food Truck in Basel und in der Region unterwegs. Der gelernte Bäcker/ Konditor, ist schon seit zwei Jahren im Event Catering tätig. Anfang dieses Jahres hat er sich entschlossen, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Franky setzt in seinem Food Truck hauptsächlich auf die Welt des BBQ und der Burger. Sämtliche Produkte kommen, wenn immer möglich, aus der Region oder zumindest aus der Schweiz. Die Brötchen, anfänglich von ihm selbst gebacken, werden inzwischen von der Bäckerei Niederberger in Laufen, aber nach Frankys Rezept, hergestellt. Das Fleisch kommt auch aus der Region. Manchmal direkt von einem der mittlerweile befreundeten Bauernhöfe. Die Saucen werden selbstgemacht, ebenso die hauseigenen Eistees. «Best of Swiss Gastro» bietet seit 2004 allen Betrieben mit klaren Betriebskonzepten eine Plattform, die ausserordentliche Leistungen mit einem Award auszeichnet. Die Bewertung erfolgt einerseits durch eine 40-köpfige namhafte Fachjury. Aber auch die Anzahl der Sternebewertung durch Kunden entscheidet darüber, wer diesen begehrten Titel ergattern kann. Die

Was 150 Jahre Bestand hatte, wurde innert weniger Jahre kaputt gemacht. Und dies in der Boom-Branche Gesundheit, die aufgrund der demografischen Entwicklung beste Zukunftsaussichten hat. Ob die Verantwortlichen dabei mit Absicht handelten oder schlicht unfähig waren, sei dahingestellt. Mit der jahrelangen Strategie, respektive Kommunikation der Schliessung erzeugte man Unsicherheit und Vertrauensverlust. So kann man kein Spital erfolgreich führen. Patienten, wie auch das Personal, wurden vergrault. In den vergangenen Jahren ist viel Fachkompetenz im KSBL verloren gegangen. Das verbliebene Personal, das sein Bestes geleistet hat, erhält nun eine schallende Ohrfeige. Mit der Schliessung des Spitals wurde uns das letzte «Übrigbleibsel» aus dem Kanton Bern weggenommen. Nun ist der Laufentalvertrag ein wertloses Papier. 200 Arbeitsplätze und etliche Aufträge von Zulieferern werden verschwinden. Die Präsidenten der Laufentaler Wirtschaftsförderung und des Gewerbevereins scheinen dies zu akzeptieren. Das KSBL präsentierte der Politik Verlustzahlen, die in keiner Weise belegt wurden. CEO Jürg Aebi weigerte sich, mir eine interne Betriebsrechnung zu übermitteln. Wohl aus gutem Grund. Der grosse Gewinner bei diesem Trauerspiel ist der Kanton Baselland. Er hat es geschafft, das unbeliebte Spital zu eliminieren. Der Verkauf des Grundstücks wird ihm über 20 Millionen Franken in die Kasse spülen. Zudem hat er nun die Möglichkeit, sein Grundstück hinter dem Bahnhof mit einem Neubau wirtschaftlich zu nutzen. Ohne die neue Strategie werten zu wollen: Wir dürfen nicht tolerieren, dass sich der Kanton so aus seinen Verpflichtungen stehlen und dabei noch profitieren kann. Nach dem Scheitern des Laufner Spitals kann ich einen halben Rücktritt von CEO Jürg Aebi nicht akzeptieren. Ich erwarte auch, dass Regierungsrat Weber, sowie der Verwaltungsrat des KSBL, Verantwortung übernehmen und jetzt zurücktreten. Ohne goldenen Fallschirm. Um bei Bevölkerung sowie im Personalbereich wieder Vertrauen zu schaffen, braucht es einen kompletten Neuanfang. Simon Felix, Laufen

Hölzernes Kreuz geht nach Blauen: Francesco Vitale erhält mit seinem Konzept einen Preis an der Best of Swiss Gastro in Zürich, überreicht von moderator seven Epiney.FOTO: ZVG Awards in den acht Kategorien von «Best of Swiss Gastro», wurden am 21. Oktober 2019 vergeben. Dieses Jahr haben sich 210 Gastrobetriebe um die Auszeichnung beworben. Davon haben es 132 in die Nomination geschafft und kämpften um den Titel «Best of Swiss Gastro». Franky`s Konzept hat so überzeugt, dass er den grössten Publikumspreis der Schweiz «Best of Swiss Gatro» in der Kategorie «On the Move» gewonnen hat. Francesco Vitale Blauen

Franky’s BBQ Food Truck: Anzutreffen an verschiedenen Standorten in der Region. FOTO: ZVG

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

Drachenspiele im Alterszentrum Bodenacker Über 180 Kinder vergnügten sich mit ihren Eltern am letzten Sonntag im Alterszentrum Bodenacker. Mit viel Liebe und Hingabe hatten die Ludothekarinnen ein drachenmässiges Ambiente hergerichtet und hiessen die Drachenbezwinger willkommen. Im grossen Saal wurde zunächst fleissig an den eigenen Drachen und Kronen gebastelt, bevor es dann anschliessend zum Drachenparcours ging. An den acht verschiedenen Drachenposten, wie zum Beispiel «Kronenwerfen», «Drachenfliegen» oder «Feuerspucken» konnten die kleinen Ritter und Ritterinnen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen oder auch mal zur Entspannung einer spannenden Drachengeschichte lauschen (Foto). Da die Betreuung von so vielen Posten nur mit Ludothekspersonal allein nicht zu bewältigen war, standen insgesamt fast 20 freiwillige Helfer und Helferinnen den Jungen und Mädchen zur Seite und unterstützten sie bei der Bewältigung der Aufgaben. Der diesjährige Anlass im Alterszen-

Drachengeschichte: Die Kinder lauschen gespannt der Erzählung der Vorleserin. trum zog viele Familien an und die Ludothekarinnen zeigten sich sehr zufrieden über den Verlauf. Vor allem aber freuten sie sich über die vielen leuchtenden Augen und lachenden Kindergesichter. Alles in allem ein gelungener Anlass der alle zufriedenstellte.

FOTO: ZVG

Es kann aber nicht nur an den Anlässen gespielt werden. Die Spieltag der Ludothek Laufental-Thierstein hält immer viele Spiele und Spielsachen zur Ausleihe bereit. Ein Besuch in Laufen lohnt sich auf jeden Fall. Schauen Sie doch mal vorbei. Anna Kottmann

VERANSTALTUNG

Brass Konzert – «B2E for Future» Mit dem «Earth Song» von Michael Jackson eröffnet die Brass Band Erschwil ihr Konzert in der Kirche. Musikliteratur rund um die Bereiche Erde, Natur und Umwelt prägen das Konzert unter der Leitung von Martin Altenbach. Kaum ein anderes Thema füllte die Medien mehr in den letzten Monaten wie der Klimawandel. Begriffe wie «Dieselskandal», «CO2» oder «Fridays for Future» sind allen präsent. Aber auch Kriege und Umweltkatastrophen beeinflussen unser Leben und zeigen auf, wie zerbrechlich unsere wunderbare Welt doch ist. Tragen Sie gemeinsam mit uns

zur Erhaltung unserer Lebensgrundlage bei. Ganz nach dem Motto: «B2E for Future», beziehungsweise «Brass Band Erschwil für die Zukunft». Passend zu den genannten Themen spielen wir «Reunion and Finale» zur Schlacht bei Gettysburg und «Schmelzende Riesen», worin die aktuelle Situation unserer Gletscher musikalisch zum Ausdruck kommt. Ebenso wirkungsvoll präsentiert sich das Stück «The Power of the Megatsunami». Beschwingt und melodiös verzaubern Jannine Vogt auf der Posaune und Marcel Weber auf der Tuba mit ihren jeweiligen Solo-Stücken

«The Wind Beneath My Wings» und «Für Theresa». Die Band freut sich sehr über die Verstärkung der Jungmusikanten Noemi und Dario Steiner in zwei Vorträgen. Gemeinsam mit vielen anderen «JUMUS» tragen sie zur sicheren Zukunft unseres aktiven Dorfvereines bei. Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem Apéro vor der Kirche eingeladen. Werner Kamber Das Konzert in der Kirche Erschwil findet statt am Sonntag, 17. November um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Reisen in die unbekannte Nähe

Magazine lese ich immer von hinten nach vorne. Es ist eine unauslöschliche Gewohnheit aus frühen Kindertagen, als Buchstaben noch ein grosses Geheimnis waren. Das Einzige, was ich verstand, waren die Witzzeichnungen auf der drittletzen Seite, die ich immer zuerst suchte. Beim besten Jahrund Heimatbuch, «Dr Schwarzbueb», mache ich keine Ausnahme. Auch dort fange ich hinten an, da kann das Thema der Ausgabe noch so spannend sein. Ich nehme mir Zeit, setze mich hin und studiere die ganze Totentafel. Von Zwingen bis Bärschwil lese ich alle Lebensläufe durch. Ich denke nach, klappe den «Schwarzbueb» zu, nur um ihn kurze Zeit später wieder zur Hand zu nehmen und mir die Gesichter mit ihren Lebensfurchen nochmals genau anzusehen. Erst wenn meine Gedanken über all die bekannten und unbekannten Toten und ihre Leben vergangen sind, blättere ich nach vorne. Zuerst die Chronik: «Ahh, genau, das war ja auch noch! Welch ein spannendes Jahr das doch war!» Und dann erst widme ich mich dem sogenannten Hauptteil (bitte verzeiht, liebe Redaktoren). Und dies, obwohl das Thema dieses Jahr besonders spannend ist. Es geht um die Industrie in unserer Region. Ich finde Produktionsprozesse ungeheuer spannend. Wie entstehen aus Metallklumpen funktionstüchtige Schlösser, Geländer, Fertigungsmaschinen, Kabel? Wer in einer Fabrik arbeitet, darf mich stundenlang zutexten. Ich höre zu. Auch die Fabrikgebäude erfüllen mich mit Sehnsucht. Wer möchte nicht wissen, wie es drinnen aussieht? Wie es riecht? Wie es brummt und lärmt? Doch wie eine verbotene Stadt gewähren sie sie nur handverlesenen Leuten Zugang. Der Rest darf nur von aussen gucken. Lädt mich jemand zu einer geführten Reise durch eine Fabrik ein, lasse ich alles stehen und liegen (das ist übrigens ein Wink mit dem Zaunpfahl, liebe Fabrikdirektorinnen!). Ein Industrie-Reisebuch der besonderen Art liegt nun mit dem «Schwarzbueb» vor mir. Ich freue mich auf viele spannende Reisen vom Sofa aus. Ich werde aufbrechen, sobald ich mit der Totentafel fertig bin.

VERANSTALTUNG

Adventsstand

LESERBRIEF

Zur Schliessung des Spitals Laufen Vor zwei Wochen wurde die Schliessung des Spitals Laufen und die Einführung eines Gesundheitszentrums kommuniziert. Der Zeitpunkt, kurz nach den Nationalratswahlen und nach den Landrats- und Regierungsratswahlen im letzten März, ist bewusst gewählt. Die Schäfchen sind im Trockenen. Vergessen sind die Wahlkampf-Zusicherungen. Die (längst beschlossene?) Schliessung des Spitals kann kommuniziert werden. Die von Plakaten und Inseraten Lächelnden, liessen sich nicht vernehmen. Es wird auf die Kraft des Vergessens ge-

GEDANKENSTRICH

Gini Minonzio

LESERBRIEF

Trauerspiel Spital Laufen

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setzt: Die nächsten Wahlen finden in vier Jahren statt. Die Schliessung soll wegen des Defizits von 5.9 Millionen Franken vorgenommen werden. Muss ein Spital kostendeckend sein oder einen Gewinn erwirtschaften? Wie hoch sind die Defizite der anderen kantonalen Spitäler? Unberücksichtigt bleibt, dass der Laufentalervertrag ein Spital mit Notfallstation «dauernd gewährleistet». Einen «Notfalldienst» wird es nur noch zwischen 7 und 22 Uhr geben. Danach soll eine «Pflegeperson mit Zusatzausbildung» (kein Arzt) den «redu-

zierten Notfalldienst» sicher stellen, weil pro Tag nur zwei Personen das Spital zwischen 22 und 7 Uhr aufsuchen. Dies ergibt 60 Menschen pro Monat und 720 Menschen pro Jahr. Wie viel darf ein Menschenleben wert sein? Die Schliessung des Spitals Laufen zeugt von der Wertschätzung und der Haltung gegenüber unserer Region. Wie hoch die Ersparnisse tatsächlich sind, ist unklar. Eines ist aber jetzt schon klar: Sie kommen nicht dem Laufental zugute. Daniel Helfenfinger, Wahlen

meb. Am 30. November führt der Familienverein Himmelried seinen alljährlichen «Adventsstand» durch. Wobei der Name der Veranstaltung nicht mehr ganz zutrifft. Unterdessen ist der Anlass nämlich zu einem kleinen Weihnachtsmarkt mit mehreren Ständen angewachsen. Beim Schulhaus werden von verschiedenen Anbietern allerlei Waren angeboten, darunter Backwaren oder Adventskränze. Aber auch Spezielles wie Tonarbeiten oder tibetanische Schals werden. Um 18 Uhr sorgt der Männerchor für Unterhaltung. Adventsstand in Himmelried, Samstag, 30. November, 17 bis 22 Uhr vor dem Schulhaus.


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

GESCHÄFTSWELT

Bilder zur Weihnacht und zur Zauberflöte

Gute Gründe für einen Besuch bei Chalon

Daniel Boillat stellt in der Klinik Arlesheim aus. Daniel Boillat hat mittlerweile über 50 Jahre beruflich an der Schönheit gearbeitet, mit starkem Willen und spürbarer Freude. Seine Pastellbilder sind schon lange meisterlich geworden und werden vielerorts geschätzt als ein nährendes Fest für die Seele: Sie leben in einer überströmenden Fülle von Farben und Formen, die mit grosser Kraft einem Sinn dienen, hier den Themen der Zauberflöte von Mozart und dem Weihnachtsgeschehen. Die Bilder können helfen, in dunklen, kalten und lieblosen Zeiten und Stimmungen sich zu erinnern, dass jeder einzelne Mensch – manchmal noch verborgen – eine unerschöpfliche Sonnenkraft in sich trägt. Die Ausstellung im Foyer Haus Wegman der Klinik Arlesheim beginnt am 16. November, um 19 Uhr mit der Vernissage, die von Johannes Greiner im Therapiehaus gestaltet wird, und dauert bis zum 12. Januar 2020. Sie kann täglich von 8 bis 20 Uhr besucht werden, sonntags ab 9 Uhr. Georg Hegglin

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

PR. Chalon ist seit eh und je ein Familienbetrieb mit Herz. Als ehemaliger Lernender führt der neue Inhaber und Geschäftsführer, Nafi Emri, diese schöne Tradition mit Roger Chalon als Mentor weiter. Gemeinsam mit seiner Frau Ariana und dem eingespielten Team wird hier weiterhin eine familiäre Atmosphäre innerhalb des Betriebs und eine offene Kommunikationskultur mit den Kunden gepflegt. Chalon ist nicht einfach irgendein Betrieb in Laufen, sondern mit bald 85 Jahren Geschichte ein fester und nicht wegzudenkender Part des Stedtli. Den Kunden aus der Region wird eine einmalige Auswahl an Brillenmode sowie an Uhren und Schmuck geboten – und somit ein guter Grund mehr, um für eine neue Brille oder ein schönes Geschenk nicht nach Basel fahren zu müssen. Im Chalon-Sortiment finden sich neu noch mehr Artikel aus der Schweiz. Das gilt nicht nur für die Uhrenhersteller, sondern auch für den Brillenglas-Partner, der hier in der Schweiz produziert. Auch in der Bijouterie wird auf Nachhaltigkeit geachtet. So setzt Chalon beispielsweise auf den schweizerischen Goldproduzenten Wassner, welcher der Umwelt zuliebe Edelmetall mit dem Label GreenGold verwendet.

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Chalon Augenoptik Bijouterie: Das Team mit Geschäftsführer Nafi Emri (2.v.l.) und Mentor Roger FOTO: ZVG Chalon. In den Bereichen Optik und Bijouterie sind bei Chalon absolute Profis am Werk. Das gilt sowohl für die Untersuchung von Korrekturen als auch für allfällige Reparaturen von Uhren, Schmuck oder Brillen. Mit seinem breit assortiertem Angebot versteht es das Fachgeschäft Chalon, immer auf dem neusten Stand zu sein. Das Team ist stets auf der Suche nach neuen Labels und innovativen Kollektionen. Und wer auf der Suche nach dem unvergesslichen Weihnachtsgeschenk bekannte Marken wie Swarovski, Mondaine, Ray Ban, Nikon, Oakley oder Armani sucht, wird natürlich bei Chalon

fündig. Mit der grössten Trauring-Ausstellung der Region bietet Chalon die ideale Gelegenheit, die aktuellen Ringe der Kollektion von Christian Bauer anzusehen. Mit der 2-für-1-Aktion bedankt sich Chalon für die Kundentreue: Wer sich bis Ende Jahr für eine neue Brille entscheidet, erhält zusätzlich ein Modell aus der Zweitbrillenkollektion geschenkt – inklusive Gläser in derselben Sehstärke. Die Aktion gilt für alle Korrektur- und Sonnenbrillen inklusive Gleitsichtgläser. Chalon Augenoptik Bijouterie, Hauptstrasse 19/21, Laufen

GESCHÄFTSWELT

Feinmechanik in Perfektion GESUNDHEITSTIPP

Kreuz und Quer Manchmal hängt der Hausfrieden schief und es herrscht ein Durcheinander. Querdenken bringt neue Ideen. Der Herbst ist die richtige Zeit um aufzuräumen, Kreuz und Quer wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Garten, im Haus und bei sich selbst. Im Darm hängt der Hausfrieden bei der Bakterienbevölkerung manchmal auch schief. Es herrscht Unordnung bei den drei Billionen Darmbakterien. Jeder verteidigt sein Revier. Die Fäulnisbakterien gegen die Gärungsbakterien. Die Lactobazillen, Milchsäurebakterien, sind ein wichtiges Volk. Sie sind oft untervertreten. Wir finden sie im Sauerkraut oder in Rohmilchprodukten. Daneben gibt es dieses wirkungsvolle Probiotikum auch als Präparation zum Einnehmen in Form von Pulver und Kapseln. Milchsäurebakterien sind eine

Kampftruppe gegen schädliche Bakterien und unterstützen das Immunsystem. Ballaststoffe sind kein Ballast für den Dickdarm, sondern hilfreiche Nährstoffe. Sie gehören unbedingt zur Darmsanierung. Viel Unbehagen im Organismus wird durch ein Kreuz und Quer der Darmbakterien verursacht. Reizdarmprobleme, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall bis hin zu Schlafstörungen, Müdigkeit, Hautstörungen und chronischen Entzündungen. Auch die Hefen im Darm können Power entwickeln und sich zu Hefepilz, Candida albicans hochschrauben. Zucker sollte in diesem Fall unbedingt weggelassen werden. Gesunde Menschen bemerken oft keine störenden Symptome und können das Ungleichgewicht managen, aber kranken oder geschwächten Menschen schadet diese Steigerung. Entscheiden wir uns also für eine wertvolle Strategie, vertrauen auf unsere Kraft und trotzen dem Winter. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Firmenbesuch: Der Leiter Marketing und Verkauf der HAKAMA, Claude Kasper (3.v.l.), empfängt die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland. FOTO: ZVG Die Firma HAKAMA AG in Bättwil wurde 1956 gegründet und beschäftigt 160 Mitarbeiter. Sie ist im Besitz der INDUS Holding AG und spezialisiert auf komplexe Gehäuse und Baugruppen

aus Feinblech. Die Firma verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung und entwickelt die Produkte gemeinsam mit den Kunden. Dank modernen Produktionsanlagen können nach der einmali-

gen Initiierung auch geringe Stückzahlen preiswert produziert werden. Die wichtigsten Standbeine bilden die Labor- und Messtechnik sowie die Medizintechnik und die Lebensmitteltechnik. Vermutlich ist jeder bereits einmal mit Produkten der HAKAMA AG in Berührung gekommen – namhafte Kaffeemaschinenhersteller lassen das Gehäuse in Bättwil herstellen. Wenn Sie das nächste Mal im Starbucks einen Kaffee trinken, steckt auch feinste Präzisionsarbeit aus dem Schwarzbubenland hinter dem einmaligen Kaffeegenuss. Die Firma verarbeitet ca. 1000 Tonnen Edelstahl und Aluminium pro Jahr und wurde von der regionalen Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland unter der Leitung von Mark Winkler besucht. Thomas Boillat

VERANSTALTUNG

Märchenzeit: Es rumpelt in Reinach Die Tage werden kürzer, es wird langsam kälter und die Uhren sind auf Winterzeit. Das heisst, die Kinder in der ganzen Region Basel warten nach dem Messerummel nun auf unsere Märchenaufführungen. Dieses Jahr haben wir wiederum ein traditionelles Märchen einstudiert, nämlich Rumpelstilzchen, Grimm Märchen nach Jörg Schneider unter der Regie von Georges H. Wolf aus dem Laufental. Viele Stunden mit Proben haben wir hinter uns und es würde uns freuen,

wenn Ihr am nächsten Sonntag, 17. November, um 15 Uhr an der Premiere in Reinach (Weiermatthalle) das Resultat unserer Bemühungen anschauen würdet. Total gibt es zwölf Vorstellungen. Kommt aber möglichst bald, denn gegen Ende der Spielzeit haben wir erfahrungsgemäss immer grossen Andrang. Die traditionelle Benefiz-Abendvorstellung – die nächsten zwei Jahre zugunsten «GSR Autismuszentrum für Kinder in Aesch» – findet statt am Freitag, 29. November, um 20 Uhr (hierfür

GESCHÄFTSWELT

Weihnachtsausstellung bei Möbel Eichler in Wolfwil PR. Diesen Samstag und Sonntag, 16. und 17. November, können Sie bei einem Apéro in weihnächtlichem Ambiente die Wohnausstellung von Möbel Eichler besuchen. Auf über 3000 m2 Ausstellungsfläche werden aktuelle Möbeltrends und Einrichtungsideen präsentiert. Polstermöbel und Relaxsessel, luftig, leicht in allen Variationen, edle Tisch und Stuhl-Kombinationen oder die neuen Bettenstudios laden zum Verweilen und Probeliegen ein. Auch Möbel nach Mass, und Möbel für kleine Räume sind bei Möbel Eichler dank eigener Möbelwerkstatt erhältlich. Für die Beratung und Planung der Inneneinrichtung stehen qualifizierte Wohnberaterinnen und Wohnberater zur Verfügung und helfen Ihnen, Ihr Zuhause zu verschönern.

Entspannen: Im Relaxsessel.

FOTO: ZVG

Der Rundum-Service beinhaltet die kostenlose Lieferung-/Montage und Entsorgung der alten Möbel, welche fachgerecht und sauber garantiert wird. Während diesen drei Tagen erhalten Sie einmalige 15 Prozent Rabatt. Möbel Eichler, Hauptstrasse 42, Wolfwil, Öffnungszeiten während der Weihnachtsausstellung: Samstag, 16. November, 10 - 17 Uhr, Sonntag, 17. November, 10 - 17 Uhr.

kein Vorverkauf, sondern freiwilliger Austritt). Die Kaffeestube mit selbst gebackenen Kuchen und die Cüpli Bar sind bereits ab 19 Uhr fürs Publikum geöffnet! Liebe Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene bis 99, kommt zu uns und lasst Euch während rund zwei Stunden in die herrliche Märchenwelt versetzen. Erwin Schmidt Präsident Aufführungsdaten, Vorverkaufsmöglichkeiten unter www.theatergruppereinach.ch .- (siehe auch Inserat)


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Kulinarik ist im Zentrum Passwang eine Sache des Herzens. Zur Ergänzung unseres aufgestellten Küchenteams suchen wir per 1. Februar 2020 oder nach Vereinbarung einen

Koch 100% (m/w) Ihre Aufgaben umfassen: – Zubereitung von Mahlzeiten unter Berücksichtigung der verschiedenen Kostformen für Bewohner/-innen, Mitarbeitende und Gäste – Anrichten und Liefern an die Wohngruppen und das Restaurant – Fachgerechte, sichere Einlagerung von Lebensmitteln und Getränken nach hygienischen Kriterien – Verbrauchskontrolle bei Lebens- und Haushaltmitteln sowie Getränken – Arbeitsausführung nach Schichtplan oder nach mündlichen Anweisungen – Wirtschaftlicher Umgang mit Lebensmitteln, Geräten, Energie, Wasser, Reinigungsmitteln – Einhalten der Vorschriften in Bezug auf HACCP, Arbeitssicherheit, Hygiene, Lebensmittel Ihr Profil: – Sie verfügen über eine abgeschlossene Lehre als Koch/Köchin EFZ – Führungserfahrung bringen Sie bereits mit – Sie sind verantwortungs-, pflicht- und qualitätsbewusst – Sie sind flexibel und auch in hektischen Situationen belastbar – Sie arbeiten gerne selbstständig, sind gut organisiert und ein Teamplayer – Sie sind bereit für unregelmässige Arbeitszeiten und Einsätze an Wochenenden und Feiertagen – Der Umgang mit dem PC ist Ihnen vertraut Sollten Sie die Anforderungen erfüllen und sich angesprochen fühlen, dann freuen wir uns auf Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung an: Christine Holzherr, Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, christine.holzherr@zentrumpasswang.ch Zwei Allrounderinnen mit SRK-Kurs Bieten sich an für Arbeiten im Haushalt, für Betreuung, Begleitung zum Arzt, Einkaufen etc. Angebote bitte an AZ Anzeiger AG, Chiffre 5378, Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Wir sind ein modernes, innovatives und dynamisches Gesundheitszentrum im Schwarzbubenland. Für den Unterhalt von Gebäuden, Anlagen und der Umgebung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Mitarbeiter im Technischen Dienst (100%-Pensum, m/w) Für diese interessante und abwechslungsreiche Stelle erwarten wir: – – – – – – – –

eine abgeschlossene Berufsbildung als Elektriker, Elektromechaniker oder ähnliche Ausbildung mit Elektrokenntnissen eine Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, eidg. dipl. Hauswart oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Erfahrung in weiteren handwerklichen Fachrichtungen Deutsch in Wort und Schrift PC-Erfahrung Einfühlungsvermögen und Verständnis für ältere Menschen Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Bereichen regelmässige Pikett-Einsätze

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen und über gute Umgangsformen verfügen, zuverlässig, belastbar, hilfsbereit und teamfähig sind, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Fähigkeits- und Arbeitszeugnissen per Email an christine.holzherr@zentrumpasswang.ch. Weitere Informationen finden Sie unter www.zentrumpasswang.ch

Im Bereich Therapie und Beratung suchen wir für unseren Standort Breitenbach SO (nahe Laufen BL) per 1. Januar 2020 oder nach Vereinbarung eine/n

Psychomotoriktherapeutin/-therapeuten 45 - 70 % Die Psychomotoriktherapie ist eine der Therapieformen, die wir im Bereich Therapie und Beratung anbieten. Sie richtet sich vorwiegend an Kindergarten- und Schulkinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, -störungen und behinderungen. Die Psychomotoriktherapie befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Bewegen und Verhalten. Über positive Bewegungserfahrungen wird das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt. Wir sensibilisieren Eltern und Lehrkräfte für die Schwierigkeiten des Kindes und beziehen deren Ressourcen in die Beratung mit ein. Sie übernehmen in Breitenbach SO Abklärungen von Kindern ab Kindergarteneintritt. Sie führen Psychomotorik-Therapien durch, beraten Eltern und pflegen einen kindbezogenen Austausch mit Bezugs- und Fachpersonen. Weiter sind Sie verantwortlich für die Aktenführung inklusive Berichterstattung. Sie pflegen einen aktiven Austausch mit Lehrpersonen und Schulleitungen der zuweisenden Schulen. Wir bieten Ihnen eine weitgehend selbständige Tätigkeit, ein kollegiales, interdisziplinäres Team mit Einbezug in die Teamsitzungen und Intervision, grosse, attraktive Arbeitsräume und gute Anstellungsbedingungen. Der Arbeitsort befindet sich fünf Gehminuten vom Dorfkern von Breitenbach entfernt. Sie sind eine innovative, verantwortungsbewusste und humorvolle Persönlichkeit, die gerne in einem interdisziplinären Team arbeitet und über einen EDK-anerkannten Abschluss in Psychomotorik verfügt. Die Tätigkeit an unserer Aussenstelle bedingt ausserdem eine selbständig arbeitende, zuverlässige und zupackende Persönlichkeit. Bewerben Sie sich auf unserer Homepage unter der Ref.-Nr. TB18. Franziska Hänsenberger, Leiterin HPD, 062 287 00 34 oder 076 422 77 78 informiert Sie gerne detaillierter über die vakante Stelle. In der Zeit vom 14. bis 26. Oktober 2019 wenden Sie sich bitte an Regula Enderlin, Bereichsleiterin Therapie und Beratung, 062 287 00 21. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen. www.arkadis.ch/jobs


DIES UND DAS

Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

LESERBRIEF

LESERBRIEF

EINGESANDT

Leben vor Geld

Schneeberger in den Ständerat

SP-Support für Maya Graf

Ja, die Schweiz braucht eine gute Wirtschaft, weil wir alle eine Arbeit und Geld zum Leben brauchen. Und ja, auch Maya Graf und die Grünen sehen das bestimmt nicht anders. Nur sehen sie es nicht als oberstes Ziel an, die Wirtschaft, koste es was es wolle, zu fördern. Was nützen uns denn eine florierende Wirtschaft und Arbeitsplätze, wenn das Leben auf der Erde nicht mehr lebenswert ist? Was, wenn wir durch unser Handeln das Leben selbst, unsere Umwelt und die Natur gefährden? Es braucht eine Politik, die genau das sieht und mit Weitsicht und Rücksicht entsprechend handelt. Die Grundlage und an erster Stelle unseres Seins ist nicht die Wirtschaft, sondern unsere Umwelt und das Leben selbst. Aus diesem Grund wähle ich Maya Graf zu unserer Ständerätin. Sie hat in ihrer langjährigen Tätigkeit als Politikerin diese Grundhaltung klar bewiesen. Angelo Bolzern Wahlen bei Laufen

Meine Stimme bei der Ständeratswahl gebe ich Daniela Schneeberger. Ich habe sie vor drei Jahren kennen gelernt, als ich sie wegen einer gewerbespezifischen Angelegenheit kontaktierte. Sie hat mir sofort weitergeholfen. Ich war beeindruckt, wie sie mein Anliegen ernst genommen und ihre Zeit für mich, den sie damals noch nicht kannte, eingesetzt hat. Selbstverständlich steht mir Daniela Schneeberger auch politisch näher als Maya Graf. Während ihr Abstimmungsverhalten mit der Mehrheit der Baselbieter Bevölkerung im Einklang steht, politisiert Maya Graf weit aussen vom linken Flügel. Ihr Smartvote Spider ist nahezu identisch mit dem von Juso-Präsidentin Ronja Jansen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber meines Erachtens passt es nicht für eine Vertreterin eines bürgerlichen Kantons. Ich stehe für Klimaschutz. Doch über

Gebühren und Lenkungsabgaben entsteht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Autofahren und Flugreisen werden nur noch den Reichen vorbehalten sein. Auch so kann man jahrelange Bemühungen für soziale Gerechtigkeit zu Nichte machen. Dabei sind wir doch ein Musterstaat in Sachen Klimaschutz. Unsere Unternehmen liefern wertvolle Technologien und wir üben Eigenverantwortung und investieren. Gerade im Gebäudebereich, ein grosser Verursacher der Treibhausgase, wurde sehr viel geleistet. Und Dank immer modernerer Heiztechnologien haben wir hier noch Luft nach oben. Für mich sind solche Ansätze der Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Mit der gewerbefreundlichen Daniela Schneeberger helfen wir unseren Unternehmen, neue Innovationen für den Umweltschutz entwickeln. Simon Felix, Laufen

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Grüne sind gegen Kompromiss

Zuverlässig für die Unternehmen

Das Baselbiet entscheidet am 24. November über die wichtige «Steuervorlage 17». Sie verbessert die Standortqualität des Kantons und ist sozialpolitisch ausgeglichen. Die Unternehmen bezahlen weniger Steuern. Gleichzeitig werden Unternehmen, die forschen und Innovationen auf den Markt bringen, steuerlich entlastet. Das fördert den Forschungsstandort Baselland. Der Steuersatz für Firmen wird gestaffelt über fünf Jahre gesenkt, sodass die Mindereinnahmen den öffentlichen Haushalt nicht zu stark belasten. Gleichzeitig bekommt der Kanton einen höheren Anteil aus den Bundessteuern, was vor allem den Gemeinden zugutekommt. Die Steuervorlage 17 ist ein, im Landrat hart ausgehandelter, Kompromiss. Alle Mitteparteien inklusive Grünliberale, die FDP und die SVP tragen ihn mit. Nur RotGrün lehnt ihn ab. Aus ihrer Sicht geht die Steuersenkung zu weit, obwohl der Steuersatz noch höher ist als in den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn, und obwohl der Kanton Baselland im interkantonalen Steuerranking, auch mit dem tieferen Steuersatz, nur auf Platz 14 steht. Auch die Ständeratskandidatin der Grünen ist gegen diesen Kompromiss. Für sie sind die sozialen Ausgleichsmassnahmen immer noch «ungenügend», wie sie dem Regionaljournal sagte. Sie zeigt damit, dass sie eine wichtige Eigenschaft einer Baselbieter Ständerätin nicht mitbringt: Kompromissfähigkeit. Ihre von der grünen Ideologie geprägten Werte sind ihr wichtiger als die Interessen des Kantons, als der Ausgleich und wichtiger als ein attraktiver Wirtschaftsstandort Baselland. Ich wähle darum Daniela Schneeberger in den Ständerat. Sie hat bewiesen, dass sie kompromissfähig ist und auf andere Parteien zugehen kann. Walter Jermann e Nationalrat Vorstand Baselbieter Steuerzahler

Der Basler Ständeratssitz bleibt in linker Hand. Das Baselbiet jedoch kann die bürgerliche Wende schaffen. Mit Daniela Schneeberger bietet sich eine zuverlässige und liberale Kandidatin an. Darum unterstützen kleine und mittlere Baselbieter Unternehmen und KMU-Organisationen ihre Wahl in den Ständerat. Auch die Handelskammer beider Basel wünscht sich Daniela Schneeberger als Vertreterin des Kantons Baselland im «Stöckli». Sie vertritt bereits seit vielen Jahren die Anliegen der Wirtschaft in Bern. Nicht abgehoben oder ideologisch, sondern sachlich und ausgewogen. So hat sie zum Beispiel die AHV-Steuervorlage auf Bundesebene massgeblich geprägt, welche für Wirtschaft und Gesellschaft zu einer WinWin Situation führte. Auch die kantonale Steuervorlage 17 wird von ihr getragen. Die Unternehmen, aus der zweitgrössten Wirtschaftsregion der Schweiz, brauchen eine Stimme aus der Wirtschaft in der kleinen Kammer, die sich für sie engagiert. Daniela Schneeberger weiss, was die Unternehmen brauchen, damit sie ihre bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft wahrnehmen können. Sie ist selbst Unternehmerin. Daniela Schneeberger hat sich als Nationalrätin in den letzten Jahren in Bern etabliert und sich einen Namen als erfahrene und engagierte Politikerin gemacht. Ihre Wahl in den Ständerat wäre für die Wirtschaft und die ganze Gesellschaft in unserer Region ein Gewinn. Martin Dätwyler Direktor Handelskammer beider Basel

LESERBRIEF

Ständeratswahlen Ich verfolge schon einige Zeit, wie das Parlament im Bundeshaus abstimmt. Für mich ist das wichtig, damit ich mir eine eigene Meinung bilden kann und für mich die richtige Person wähle. Unter anderem ist es wichtig, dass im Ständerat jemand mitspricht, dem der Natur- Umwelt - und Tierschutz nicht egal ist. Ich habe Roberto Zanetti gewählt, weil er diese Werte in der Regierung vertritt. Die Natur und die Tiere können sich am wenigsten wehren und brauchen unsere Stimmen. Daniela Hauenstein, Fehren

LESERBRIEF

Ständerätin fürs Baselbiet Die neue Zusammensetzung des Nationalrates hat die wichtige und langersehnte Verschiebung Richtung verantwortungsvollem Umgang mit Menschen und Umwelt erfahren. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir zurück zu konstruktiver und konsensorientierter Politik finden. Wir müssen eine Person in den Ständerat delegieren, welche über das wichtige und notwendige breite Netzwerk verfügt und dieses auch zum Wohl unserer Region und der ganzen Schweiz zu nutzen weiss. Ich nehme mit Erstaunen zur Kenntnis, dass Daniela Schneeberger nicht nur für den Baselbieter Sitz im Ständerat kandidiert, sondern auch fürs Präsidium des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Ins Stöckli gehören Persönlichkeiten, welche die Interessen der ganzen Bevölkerung ihres Kantons vertreten und keine Extrempositionen. Ich wähle am 24. November mit Überzeugung Maya Graf – eine Ständerätin fürs ganze Baselbiet. Evelyn Buchwalder, Co-Präsidentin Grüne Region Laufen

LESERBRIEF

Darum Maya Graf Zurzeit kann man in den Zeitungen viel über die Wählbarkeit und die politischen Inhalte der zwei Ständeratskandidatinnen lesen. Was für uns jedoch zählt, sind die nachprüfbaren Standpunkte der beiden Frauen. Und da könnten die Unterschiede tatsächlich kaum grösser sein. Maya Graf ist gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, weil sie weiss, dass arbeitslose Menschen bereits ab 50 Jahren oft Mühe haben, eine Stelle zu finden. Sie setzte sich in Bern in diesem Sinne auch für den Kündigungsschutz für Menschen über 50 Jahre ein. Maya Graf sprach sich im Nationalrat zudem für eine transparente Parteienfinanzierung, sowie für die Verlängerung des Gentechnikmoratoriums ein. Und dass in Umweltfragen auf Maya Graf Verlass ist, hat sie immer wieder bewiesen. Dies sind nur einige der wichtigen Punkte, in denen sie sich von ihrer Konkurrentin klar unterscheidet. Maya Graf ist keine Extrempolitikerin, wie uns die Gegenseite weismachen will. Vielmehr setzt sie sich für Lösungen ein, die allen Menschen und der Umwelt dienen. Annemarie Spinnler und Roland Laube, Gelterkinden

Unterstützung: Grüne und SP engagieren sich gemeinsam für Maya Graf. Der zweite Wahlgang für das Baselbieter Ständeratsmandat bleibt spannend. Am letzten Samstagmorgen engagierten sich die Grünen für ihre kompetente Kandidatin Maya Graf im Stedtli Laufen. Florence Brenzikofer, Landrätin und erste Nachrückende für den Nationalrat, warb überzeugend für Maya Graf. SPLandrat Linard Candreia half ebenfalls tatkräftig mit. Die Rückmeldungen bei

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FOTO: ZVG

der Laufentaler Bevölkerung waren durchaus positiv. Es kommt am 24. November aber auf jede einzelne Stimme an. Die FDP investiert viel Geld in die Kampagne der Konkurrentin. Maya Graf hat aber ohne Wenn und Aber das stärkere politische Profil und verdient die Wahl in den Ständerat. Rolf Stöcklin Präsident SP Laufen

EINGESANDT

Daniela Schneeberger in Laufen

Engagiert: Die FDP-Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger (dritte v.l.)verteilte in Laufen Nussgipfel. FOTO: ZVG Am vergangenen Samstag besuchte Daniela Schneeberger mit ihrem Wahlkampfteam das Stedtli. Ausgerüstet mit persönlichen Postkarten und feinen Nussgipfeln von der Bäckerei Niederberger gingen sie auf die Passanten zu. Bei den Gesprächen über das lokale Gewerbe, verschiedene Nussgipfel-Grössen und natürlich die Wahlen merkte man schnell: Daniela ist offen und nahe bei den Bürgerinnen und Bürgern. Auch die Frage, ob denn schon wieder Wah-

len sind, beantwortete Daniela Schneeberger mit einem breiten Lächeln. Vor allem mit den Gewerblern verstand sich die Nationalrätin und Ständeratskandidatin sehr gut, denn als Unternehmerin versteht sie deren Bedürfnisse und Herausforderungen. So ist es nur selbstverständlich, dass die letzten Nussgipfel von ihr persönlich in die Metzgerei Henz gebracht wurden, um den Mitarbeitern den Feierabend zu versüssen. Jörg Felix, FDP

LESERBRIEF

Roberto Zanetti in den Ständerat Langsam hält der Winter Einzug und der Wahlherbst ist vorbei – oder zumindest beinahe vorbei. Denn wir dürfen noch einmal darüber abstimmen, wen wir für die nächsten vier Jahre in den Ständerat nach Bern schicken möchten. Ich habe meine Stimme Roberto Zanetti gegeben, weil er sich für eine gesunde Umwelt und die Förderung von erneuerbaren Energien einsetzt, weil er sich für soziale Gerechtigkeit stark macht und weil er den Klimawandel ernst nimmt und Massnahmen und Lösungs-

wege dagegen aufzeigt. Er kann uns in Bern gut vertreten, denn er ist bestens vernetzt, kennt sich in den Sachgeschäften aus und die Suche nach konstruktiven Lösungen ist ihm wichtiger als der mediale Rummel. Dies und noch viel mehr zeigt, dass Roberto Zanetti weiterhin im Ständerat politisieren soll. Verpassen Sie den zweiten Wahlgang nicht, gehen Sie am 17. November an die Urne und wählen Sie Roberto Zanetti! Janine Eggs


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 14. November 2019 Nr. 46

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Arbeitslosenquote bleibt bei 1,8 Prozent KANTON SOLOTHURN. WoS. Im Oktober 2019 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 78 auf 2761 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 1,8 Prozent. Der Anstieg im Oktober ist auf eine Eintrübung der Konjunktur zurückzuführen. Die Stellensuchendenquote im Schwarzbubenland stagnierte bei 2,6 Prozent. Dies bei sieben Stellensuchenden mehr.

Entspannt: Drei Soldaten bei der Sankt Martins-Aufführung der Pfadi Laufen im Stedtli.

FOTO: GINA WINTENBERGER

KANTON BASELLAND

REGION

Ufergehölzpflege

Wenn Kinder benachteiligten Kindern helfen

WoS. Der Fachbereich Gewässerunterhalt des Tiefbauamtes Basel-Landschaft startet Mitte November 2019 mit der Ufergehölzpflege entlang der Baselbieter Gewässer. Das oberste Ziel der Arbeiten ist es, den Hochwasserabfluss sicherzustellen. Die Pflegearbeiten werden ausschliesslich in den Wintermonaten in der Vegetationsruhezeit ausgeführt. Das Ziel ist es, ein arten- und abwechslungsreiches Ufergehölz mit Bereichen von Hochstaudenfluren zu erreichen. Alte Baumreihen oder zugewachsene Hochhecken werden aufgelockert und mit Sträuchern ergänzt. In anderen Bereichen wird die Ufervegetation gänzlich entfernt, damit Hochstaudenfluren wachsen können. Nach solchen Pflegeeingriffen sieht es zunächst meist ziemlich kahl aus, schreibt das Amt. Bereits nach kurzer Zeit spriessen jedoch Sträucher und Jungbäume.

WoS. Die Sternenwoche ist eine Sammelaktion von Kindern in der Schweiz für Kinder in Not. Das gemeinsame Projekt von UNICEF Schweiz und Liechtenstein und der Zeitschrift «Schweizer Familie» startet seit 2004 jeweils um den 20. November. Seither haben über 100 000 Kinder rund 7 Millionen Franken gesammelt und damit eindrücklich ihre Solidarität demonstriert. Wie die Kinder sammeln, ist ihrer Kreativität überlassen: Ob Suppenverkauf, GuezliMäret, Vorführung oder Sportanlass – der Fantasie der Kinder sind kaum Grenzen gesetzt. Es steht ihnen auch frei, ob sie alleine, mit Freunden und Geschwistern, mit der Schule oder mit der Familie sammeln möchten. Die Aktionen können im Übrigen bis Ende Jahr stattfinden. Dieses Jahr engagieren sich die Kinder für burundische Flüchtlinge in Ru-

anda: Im Flüchtlingscamp Mahama leben 35 000 Kinder fernab von ihrer Heimat Burundi. Die «Sternenwoche» hilft, dass auch diese Kinder im Mahama Camp eine Chance auf ein faires Leben haben und wieder Kind sein dürfen. Bei UNICEF vorab anmelden Die Teilnehmenden sollten ihre geplante Aktionen vorgängig UNICEF Schweiz und Liechtenstein anmelden unter: sternenwoche@unicef.ch. Nach der Sternenwoche können die Kinder Fotos und Videos ihrer Aktion nachreichen. Denn: Als Dankeschön an alle Kinder, die sich mit einer Sammelaktion engagiert haben, findet jeweils die Award Ceremony statt. Dabei werden die kreativsten Sammelideen mit dem Sternenwoche Award ausgezeichnet. Anmeldung unter: www.sternenwoche.ch

Barockmusik bei Kerzenlicht RÖSCHENZ. WoS. Am Samstag, 16. November, um 18.00 Uhr ist im Atelier Folke Truedsson Barockmusik zu hören. Das Regio Ensemble Basel wurde von Musikern der Regio Basiliensis gegründet und spielt in der Besetzung Flöte, Fagott und Cembalo. Die Instrumente ergeben eine eher ungewöhnliche Klangkombination, die immer wieder fasziniert. www.folketruedsson.ch Der Notfalltreffpunkt KANTON SOLOTHURN. WoS. Letzte Woche erhielten alle Haushalte im Kanton Solothurn eine dorfspezifische Broschüre vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz Solothurn. Die Broschüre zeigt, wo im Ereignisfall in der Gemeinde Hilfe zu finden ist. Zudem wird erklärt, wie die Bevölkerung sich auf eine allfällige Evakuation in der Gemeinde und auf einen länger andauernden Stromausfall vorbereiten kann. Kerzenziehen in Erschwil ERSCHWIL. WoS. Vom 16. November bis 1. Dezember bietet die Frauengemeinschaft an der Schmelzistrasse 13 in Erschwil Kerzenziehen für Gross und Klein an. Dies jeweils am Samstag, 13.30 – 16 Uhr, Sonntag, 9.30 – 11.30 und 13.30 – 16.00 Uhr, Mittwoch, 13.30 – 16.00 Uhr und Freitag, 19.00 – 21.30 Uhr. Für Vereine, Schulklassen oder Gruppen können andere Zeiten vereinbart werden (Tel. 061 781 34 60).

MUSIK-TIPP

Stephan Eicher Weil die Plattenfirma das Aufnahmebudget massiv gekürzt hatte, lieferte ihr Stephan Eicher das Album «Homeless Songs» vorerst mit zwölf bloss einminütigen Liedern ab, was ihm als Arbeitsverweigerung ausgelegt wurde. Kürzlich ist das Album, trotz des noch pendenten Rechtsstreits, doch erschienen. Es umfasst nun 14 Aufnahmen. Zwölf sind neu, «Still» und «Gang nid eso» waren schon auf der 2017 veröffentlichten CD «Song Book» zu hören, die Stephan Eicher zusammen mit dem Schweizer Erfolgsautor Martin Suter realisiert hatte. Die Gesamtspielzeit von «Homeless Songs» (Universal) beträgt jetzt 40 Minuten. «Broken» dauert bloss 44 Sekunden, «Niene dehei» dagegen über sechs Minuten. Acht Liedtexte stammen vom französischen Schriftsteller Philippe Djian, drei von Martin Suter. Der Albumtitel («Heimatlose Lieder») ist von Stephan Eicher bewusst gewählt worden. Seiner Meinung nach finden seine neuen Songs im aktuellen, hauptsächlich auf den Mainstream fokussierten Musikbetrieb kaum mehr Platz. Das sehe ich aufgrund der Qualität dieses Popalbums nicht so. Wer die französisch, englisch und berndeutsch gesungenen Lieder aufmerksam anhört, wird sie schätzen lernen. Der musikalische Grundton ist sanft und auch melancholisch. Die Texte sind poetisch, mal gefühlvoll, mal auch widerborstig. Benno Hueber

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Nach 3 ½ Jahren verlässt Frau Dr. Küng leider die HAUSARZTPRAXIS HINTERFELD, für die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich. Ab Januar 2020 wird uns eine neue Ärztin unterstützen. Mehr Infos finden Sie unter www.praxishinterfeld.ch. Neupatienten können leider nach wie vor nicht aufgenommen werden. Ihr Praxisteam


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