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Donnerstag, 4. November 2021

112. Jahrgang Nr. 44

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Sitting Bulls Privatsekretärin Thomas Brunnschweiler erzählt erstmals die ganze Geschichte einer aussergewöhnlichen Baslerin. Fabia Maieroni New York 1921. In einem winzigen, ärmlichen Appartement brennt eine Bienenwachskerze. Caroline Weldon sitzt auf ihrem alten Sessel und lässt ihr Leben Revue passieren. Zeiten, in denen sie nicht einsam war. Die Jugend im fernen Basel, der Umzug nach Amerika, die Hochzeit, die Geburt ihres unehelichen Sohnes. Ihre Zeit bei den Sioux, die enge Freundschaft mit dem Chief Sitting Bull. Alles fliegt an ihr vorbei, scheint auf einmal zu verschmelzen. War es das? Das Feuer brennt. Ihr Licht geht aus. Genau 100 Jahre nach dem Tod Caroline Weldons ist Thomas Brunnschweilers Buch «Die Zwischengängerin» erschienen. Caroline Weldon, mit gebürtigem Namen Susanna Carolina Faesch, wurde 1844 im Kleinbasel geboren. Nachdem sie ihre Jugend in der Region Basel und unter anderem im französischen Biederthal verbrachte, reiste sie 1852 mit ihrer Mutter zu deren neuen Ehemann nach New York. Caroline zeigte rasch grosses Talent für Sprachen und Kunst. Nach einer gescheiterten Ehe lernte sie Christopher J. Stevenson kennen, mit dem sie einen unehelichen Sohn zeugte. Bald verliess Stevenson sie jedoch wieder und Caroline stand mit ihrem Sohn alleine da.

Enge Vertraute von Sitting Bull

Früh entdeckte die Baslerin ihr Interesse an der Kultur und Lebensweise der Native Americans. 1888 reiste sie das erste Mal in das Dakota-Territorium und wurde Mitglied der National Indian Defense Association, die sich gegen die faktische Enteignung der Indianer einsetzte. Zwi-

Hat für seinen Roman jahrelang recherchiert: Thomas Brunnschweiler. schen dem Sioux-Chief Sitting Bull und Caroline, die sich zu jener Zeit ihren Künstlernamen zulegte, entstand bald eine Freundschaft. Weldon wurde eine enge Vertraute Sitting Bulls, engagierte sich als dessen Advokatin, übersetzte Texte, malte Porträts des Chiefs und war ein geschätztes Mitglied des Stammes. Doch ihr offener Widerstand gegen die weissen Siedler machte sie unbeliebt. Sie wurde verleumdet und geschmäht. Der sich ausbreitende Hass auf die Indianer sollte Caroline schliesslich dazu zwingen, eine folgenschwere Entscheidung zu tref-

FOTO: FABIA MAIERONI

fen. Und für Sitting Bull endete die Zeit des Widerstands mit dem Tod.

Weldons Bezug zur Region Basel

2015 war Thomas Brunnschweiler auf das Thema gestossen, als er im Hause einer Vertreterin der Familie Faesch zu Gast war. Ein Jahr später begann er mit den Recherchen. Während vier Jahren trug der Autor unzählige Informationen über das Leben von Susanna Carolina Faesch zusammen. Brunnschweiler arbeitete sich dazu durch die Tiefen des Staatsarchivs und besuchte jene Orte, an denen Caroli-

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Kunst gelagert: Im Schaulager werden Werke, anders als in herkömmlichen Kunstdepots, wo sie demontiert und in Kisten verpackt sind, offen gelagert – die Türen sind für die Öffentlichkeit keineswegs verriegelt.

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na Faesch vermutlich gelebt hatte. Die meisten seiner Quellen stammten von Daniel Guggisberg, einem Genealogen aus den USA, der ebenfalls über das Leben der Baslerin forscht. In diesen Unterlagen fand Brunnschweiler schliesslich auch eine Scheidungsurkunde der Mutter von Carolina – Brunnschweiler war der Erste, der die Urkunde entziffern konnte. So fand er heraus, dass Carolina zusammen mit ihrer Mutter eine Zeitlang in Biederthal gelebt haben muss. Anhand seiner umfangreichen Recherchearbeit hat der Autor das Leben der Protagonistin nachgezeichnet und teilweise mit fiktiven Anekdoten angereichert. Als Erster hat er den Bezug zur Region Basel – zu Carolina Faeschs Wurzeln – herausgearbeitet. Er zeigt Weldon nicht im hollywoodesken Stil wie der aus historischer Sicht fehlerhafte Film «Die Frau, die vorausgeht» von 2017, sondern porträtiert sie als starke, selbstständige und moderne Frau des 19. Jahrhunderts. Wer gerne kurze, knackige Romane liest, der wird bei Brunnschweilers Buch nicht auf seine Kosten kommen. «Die Zwischengängerin» stellt zuweilen hohe Ansprüche an die Aufmerksamkeit seiner Leserschaft. Brunnschweiler plante erst, ein Sachbuch über Weldon zu schreiben, wählte dann aber aufgrund grosser biografischer Lücken das Genre des Romans. Das ist dem Buch stellenweise anzumerken – es ist gespickt mit historischen Fakten und vermittelt viel Hintergrundwissen. Die Erzählung ist dadurch manchmal etwas schleppend. Der Autor selbst sagt: «Das Buch ist geeignet für all jene, die Interesse an der Geschichte einer Frau haben, die aus den von Männern geprägten Normen ausbricht und sich auf eine Suche nach sich selbst begibt. Es ist ein Roman für Menschen, die sich mit der Geschichte der Indianer auseinandersetzen wollen und gerne ein dichtes Buch lesen.» «Die Zwischengängerin»: Lesung mit Thomas Brunnschweiler: 23. November, 18.30 Uhr, Bibliothek Schmiedenhof, Basel.

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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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Klavier-Virtuosin beehrt erneut Aesch Zum zweiten Mal hat das Neue Orchester Basel die grossartige Pianistin Mélodie Zhao in die Region eingeladen. Sie spielt Bach und Gershwin. Noch vor der Coronakrise wurde die Pianistin exklusiv interviewt. Thomas Brunnschweiler Die Pianistin Mélodie Zhao hat das Publikum bereits vor zwei Jahren zu stehenden Ovationen gebracht, nun beehrt die 27-Jährige erneut die Region Basel. Eingeladen wurde sie vom Neuen Orchester Basel, das unter der Leitung von Christian Knüsel 2020 mit Beethovens 9. Sinfonie im neuen Stadtcasino Basel eine sensationelle Saisoneröffnung gefeiert hat. Wochenblatt: Seit wann wissen Sie, dass Ihre Zukunft die Musik sein würde? Was hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst? Mélodie Zhao: Seit dem Tag, als ich zum ersten Mal bewusst die Tastatur eines Klaviers berührte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das, was mich am meisten beeinflusst hat, war immer etwas Abstraktes, Imaginäres. Das Ergebnis des Klangs. Natürlich hole ich meine Inspiration bei zahlreichen Giganten der Musik und ihrer Persönlichkeit: Beethoven, Liszt, Ella Fitzgerald, Art Tatum, Glenn Gould und Freddie Mercury.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020) Copyright CH Regionalmedien AG Eine Publikation von www.chmedia.ch

REGION

Es gibt einen Kurzfilm Ihrer Schwester, in welchem Sie sich ironisch über die Gesellschaft lustig machen. Nicht allen Fans von Ihnen hat das Video gefallen. Gefällt es Ihnen mit Klischees und Erwartungen zu spielen. Der Film wurde tatsächlich von mir selbst realisiert und wir arbeiten an anderen Projekten mit meiner Schwester, für die ich Filmmusik schreibe. Ich versuche in jedem meiner Projekte so authentisch wie möglich zu sein, in Bild und Musik. Ich möchte die klassische Musik möglichst vielen zugänglich machen und Menschen meiner Generation für dieses unerschöpfliche Genre, in dem wir uns alle selbst finden und ausdrücken können, begeistern. Was verbindet Sie mit der Region Basel? Wie kamen die Kontakte zu Stande?

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Hatte mit dem Debüt in den USA und der Einspielung eines Albums mit Howard Griffiths ein gutes 2019 hinter sich: Weltklasse-Interpretin Mélodie Zhao. FOTO: CADENZA ZHAO Ich habe sehr persönliche Beziehungen zu Basel, wo mein Taufpate lebt, der Philosoph und Wagnerspezialist Felix Belussi. Er ist die ursprüngliche Bezugsperson zu meinen inzwischen zahlreichen Freunden und Projekten in Basel. Sie präsentieren in den kommenden Konzerten Bach und Gershwin. Von Chopin, Liszt und Beethoven ist das ein grosser Sprung in den Barock. Was ist für Sie bei Bach wichtig zu beachten? Die Magie von Bachs Musik liegt zweifellos in der kontrapunktischen Kraft seiner Musik. Aber immer ist diese an tiefe emotionale Werte gebunden. Bach ist unvergleichlich in seinen wechselnden Farben, die manchmal mehrmals pro Takt zu finden sind. Für mich ist er eine der musikalischen Säulen, welche die Kompositionstechnik und -theorie am besten in den Dienst des musikalischen Denkens gestellt haben. Was verbindet Johann Sebastian Bach mit George Gershwin? Viel und sehr wenig auf einmal. Wenn wir die Entwicklung der klassischen Mu-

sik, die Gershwin dazu brachte, seine Meisterwerke zu komponieren, betrachten, spielt Bach darin eine Hauptrolle, indem er ausnahmslos alle Komponisten beeinflusste, die nach ihm kamen. Aber Gershwin hat die Geheimnisse der klassischen Musik in eine völlig neue, vom Jazz abgeleitete Klangsprache verwandelt. Welche Klavierkonzerte haben Sie im Repertoire? Etwa siebzig, vor allem alle Publikumslieblinge und einige andere, von denen man wenig hört. Ich könnte hier integral Mozart, Beethoven, Chopin, Liszt, Rachmaninow, Mendelssohn, Saint-Saëns, Bach, Schostakowitsch, Bartók, Brahms u. a. anführen. Die Konkurrenz unter den Pianistinnen und Pianisten ist gross. Die Versuchung besteht, sich mit «schneller, lauter» oder Marotten in der Interpretation vom Mainstream abzusetzen. Sehen Sie eine Chance, sich mit Ihrem ungekünstelten, textgetreuen, aber nie akademisch trockenen und auf den grossen musikali-

schen Bogen ausgerichtetem Spiel auf dem brutalen «Markt» zu behaupten? Ich stelle fest, dass der Wettbewerb heute nicht mehr nur auf der Ebene des Spiels, sondern auch und vielleicht vor allem auf der Ebene der Persönlichkeit des Künstlers stattfindet. Letzteres erlaubt es uns, uns im Hinblick auf unsere Karriere «durchzusetzen». Aber musikalisch gesehen ist es das Wichtigste, sich und seinem musikalischen Ideal treu zu bleiben, wenn man ein bestimmtes Niveau erreicht hat. Die Frage nach dem Geschmack ist insbesondere in einer Zeit, da wir mit Informationen übersättigt sind, völlig subjektiv. Manchmal ist es eine Herausforderung, uns an unsere eigenen Werte und eigenen Empfindungen festzuhalten, anstatt sich von äusseren Einflüssen an der Nase herumführen zu lassen. Und ich bin überzeugt, dass sich gerade diese Authentizität am Ende auszahlen wird. Neues Orchester Basel und Mélodie Zhao: American Dream, Bach und Gershwin, Katholische Kirche Aesch, 12. November, 19.30 Uhr. www.neuesorchesterbasel.ch.

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Herbstkonzert Orchester Dornach Gross sind die Erwartungen in das vom Orchester Dornach auf Sonntag, 14. November, 16.30 Uhr, angekündigte Konzert im Grossen Saal des Goetheanum. Zu Beginn wird vom Schweizer Komponisten Othmar Schoeck eine selten gehörte Serenade für Oboe, Englischhorn und Streicher aufgeführt. Ein Abendständchen, das sich der spätromanti-

schen Sprache bedient. Die eigentlichen Schwerpunkte des Programms sind zwei Meisterwerke der klassischen Musik. Mit seinem Klarinettenkonzert verstand es Mozart, Musik von himmlischer Schönheit und Reinheit zu komponieren. Als Solist konnte Markus Forrer, Klarinettist im Sinfonieorchester Basel, gewonnen werden. Als weiterer Höhepunkt des

Herbstkonzertes führt das Orchester Dornach eines der berühmtesten Werke von Beethoven auf: seine 5. Sinfonie, als «Schicksalssinfonie» betitelt. Näher betrachtet ist es die Geschichte des Helden, der schliesslich das Schicksal überlebt. Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann empfehle ich Ihnen das Konzert wärmstens. Erich Landtwing

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Baugesuch Nr. 2021-2001 Projekt: Einfamilienhaus mit Autoeinstellhalle/ Autolift/Schwimmbad/Poolhaus – Standort: Parzelle Nr. 4528, Rainweg, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Beat Waser, WW Planungs AG, Pilatusstrasse 50, 6052 Hergiswil NW – Projektverfasser: Daniel Burkard, A2017 + Architekten GmbH, Räffelstrasse 11, 8045 Zürich

Auflagefrist: 4.11.2021 bis 15.11.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Öffentliche Planauflage

Quartierplanung Neu Arlesheim Nord Die Gemeindeversammlung vom 22.09.2021 hat die Quartierplanung Neu Arlesheim Nord beschlossen. Gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) findet vom 04.11.2021 bis 03.12.2021 die öffentliche Planauflage statt. Die Unterlagen können während den üblichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim eingesehen werden. Die Unterlagen sind auch auf der Website der Gemeinde unter www.arlesheim. ch (Rubrik: Aktuelles/Planungen) abrufbar. Verbindlich ist jedoch das in der Gemeindeverwaltung aufliegende Dossier. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet dem Gemeinderat einzureichen. Der Gemeinderat

Rückbau Reservoir

Fällarbeiten sind nötig Die beiden alten, nicht mehr benötigten Reservoire Holle I und II werden im November rückgebaut. Um diese Arbeiten ausführen zu können, müssen im Wald auf Höhe Gempenweg 13, mehrere Bäume gefällt werden. Nach dem Rückbau wird die Fläche wieder aufgeforstet und ökologisch aufgewertet. Sämtliche Beteiligte sind bestrebt, die Arbeiten termingerecht auszuführen. Während den Fällarbeiten werden die Bereiche unmittelbar um die Bäume kurzfristig abgesperrt, dann aber schnellstmöglich wieder freigegeben. Lärmbelästigungen lassen sich nicht vermeiden. Wir werden uns jedoch bemühen, diese auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

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Der nächste Anlauf für Schneckenbündten

nicht möglich. Die provisorische Ersatzhaltestelle wird wenige Meter entfernt errichtet und ab ca. 15. November in Betrieb sein. Ca. Ende Januar/Mitte Februar 2022 wird die umgebaute Haltestelle «Baselstrasse» wiedereröffnet. Der Rückbau der provisorischen Haltestelle sowie die restlichen Instandstellungsarbeiten werden ca. Ende Februar 2022 abgeschlossen sein. Weitere Informationen, auch zu Nachtarbeiten, finden Sie unter: www.blt.ch. Die Gemeindeverwaltung

Gemeindesaal

Auftragsvergaben Für den Bau des Gemeindesaals wurden folgende Aufträge vergeben: –Die Elektroanlagen werden von der Firma Jaisli-Xamax AG aus Dietikon zum Betrag von CHF 580’658.00 ausgeführt. – Die Sanitäranlagen werden von der Firma Bouygues E&S InTec Schweiz AG aus Arlesheim zum Betrag von CHF 346’794.05 ausgeführt. Die Gemeindeverwaltung

Ordnungsdienst

Schulwegsicherheit Letzte Woche kontrollierte der Ordnungsdienst der Gemeinde Arlesheim, gemeinsam mit der Kantonspolizei, die Velos beim Schulhaus Gerenmatt. Dabei standen die Velolichter im Mittelpunkt. Von den ca. 170 kontrollierten Fahrrädern, wiesen 14 Mängel auf. Bitte legen Sie bei Ihren Fahrrädern, zugunsten der Sicherheit, auf folgende Punkte besonders Wert: – Vorder- und Rücklicht müssen fest angebracht oder abnehmbar sein – «Sicherheit durch Sichtbarkeit». Nachts ist das Risiko, als Velofahrerin oder Velofahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, dreimal höher als bei Tag. Velofahrende sind selbst bei eingeschalteter Fahrradbeleuchtung wegen ihrer schmalen Silhouette und der vergleichsweise schwachen Beleuchtung erst auf kurze Distanz erkennbar. – Front und Rückstrahler müssen fest angebracht sein und eine Leuchtfläche von mindestens zehn Quadratzentimetern aufweisen. – Zur weiteren erforderlichen Ausrüstung gehören Pedale mit Rückstrahlern, zwei gut funktionierende Bremsen und zwei Luftreifen in einwandfreiem Zustand. – Ein Veloschloss ist nicht obligatorisch – die Polizei Basel-Landschaft empfiehlt aber ein Schloss oder Schliesskabel mitzuführen. –Seit Januar 2017 ist keine Glocke mehr erforderlich, die Polizei Basel-Landschaft empfiehlt jedoch die Velos, nach Möglichkeit, weiterhin damit auszurüsten. Die Gemeindeverwaltung

BLT

Umbau Haltestelle Baselstrasse

Birsstadt-TV

Vom 29. Oktober 2021 bis ca. Mitte Februar 2022 erneuert die BLT Baselland Transport AG die Tramhaltestelle «Baselstrasse». Die Haltestelle wird an die gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) angepasst. Damit wird der barrierefreie Ein- und Ausstieg in Zukunft für alle Fahrgäste gewährleistet sein. Der Bahnsteig und die Haltestellenausstattung werden komplett erneuert. Während den Bauarbeiten ist die bisherige Tramhaltestelle für die Fahrgäste nicht zugänglich. Ebenso sind Zuwege und Querungen

Eine Delegation des Gemeinderates und der Verwaltung besucht am ersten Wochenende im November die Genfer Partnergemeinde Satigny. Birsstadt-TV war auch dabei und hat das Treffen in Bild und Ton festgehalten. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

Neue Sendung am 6. November 2021

KLINIK ARLESHEIM

Was hält mich gesund PR. Was habe ich mit meiner Krankheit zu tun, in Schwangerschaft, Kindheit und Erwachsenenalter? Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten aus den ambulanten Bereichen Allgemeinmedizin sowie Kinder-, Jugendund Frauenmedizin erläutern anschaulich, wie die Anthroposophische Medizin die gesunden Kräfte des Menschen stärkt. Sie zeigen ausserdem Wege auf, wie wir mit Krankheit und Krisen heilsam umgehen können. Der Thementag beinhaltet Impulsvorträge mit genügend

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Zeit für Fragen und Diskussion sowie Anleitungen zu praktischen Übungen. Der Thementag findet am Samstag, 13. November, von 14 bis 17.30 Uhr in der Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1, im Pfeffingerhof, Saal im Dachgeschoss und Therapiehaus, statt. Anmeldung obligatorisch: www.100.klinik-arlesheim.ch. Teilnahme (ab 16 Jahren) nur mit gültigem Covid-Zertifikat und Ausweis, Maskentragpflicht ausserhalb des Veranstaltungsraumes, auch für Personen mit Attest. Klinik Arlesheim

Umzonung: Gemäss aktuell gültigem Quartierplan muss auf dem Areal ein Ausbildungszentrum stehen. Um Wohnen und Gewerbe zu ermöglichen, soll das Areal in eine WG4-Zone umgewandelt werden. FOTO: TOBIAS GFELLER

An der kommenden Gemeindeversammlung wird über die Entlassung des Areals der Basler Leben AG aus dem Quartierplan Schneckenbündten entschieden. Entstehen sollen drei vierstöckige Baukörper. Tobias Gfeller «Das sind städtebauliche Verhältnisse und so neu für Arlesheim», kritisierte ein Redner die Höhe der Baukörper an der Juni-Gemeindeversammlung im vergangenen Jahr. Damit gemeint waren die Pläne für den Quartierplan Schneckenbündten II, der aufgrund der hohen Verdichtung zurückgewiesen wurde. Am Standort des ehemaligen Ausbildungszentrums der Basler Versicherungen an der General-Guisan-Strasse plante die Gemeinde mit der Eigentümerschaft, der Basler Leben AG, 85 Wohnungen. Der höchste von drei Baukörpern hätte zehn Stockwerke umfasst und wäre 30 Meter hoch geworden. Das war vielen Votantinnen und Votanten an der Gemeindeversammlung zu viel. Gemeinderat und Eigentümerschaft mussten über die Bücher gehen. Herausgekommen ist der Plan, das Areal aus dem bestehenden Quartierplan zu entlassen und umzuzonen. Gemäss aktuell gültigem Quartierplan muss auf dem Areal ein Ausbildungszentrum stehen. Um Wohnen und Gewerbe zu ermöglichen, soll das Areal in eine WG4-Zone umgewandelt werden. Damit wären viergeschossige Baukörper möglich. Das vorliegende Projekt ist weniger hoch als der damals zurückgewiesene Quartierplan. Die drei Baukörper für bis zu 65 Wohnungen benötigen aber mehr Fläche. Die Basler Leben AG gab dafür eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, plante mit dem gleichen Architekturbüro wie beim zurückgewiesenen Quartierplan und übernahm gerade in der Aussenraumgestaltung möglichst viele positive Aspekte des zurückgewiesenen Quartierplans, in

dem zum Beispiel die Idee des öffentlich zugänglichen Spielplatzes auch im neuen Projekt erhalten ist, erklärt Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP). Das hätte die Basler Leben AG in dieser Form nicht tun müssen, da bei der Regelbauweise ohne Quartierplan die Gemeinde wenig Einfluss nehmen kann. «Für das Entgegenkommen sind wir der Eigentümerschaft dankbar», betont Eigenmann.

Ökologisch hoher Standard

Die Gemeindeversammlung muss am 25. November über die Entlassung aus dem Quartierplan und die Umwandlung in eine WG4-Zone bestimmen. Das ist ungewöhnlich, gibt auch Markus Eigenmann zu. Normalerweise passiere dies umgekehrt. Trotzdem erhält die Gemeinde von der Eigentümerschaft bei einer Realisation der Pläne einen Infrastrukturbeitrag in der Höhe von 30 Prozent des Planungsmehrwerts. Gemäss Markus Eigenmann hätten der Gemeinderat und die Basler Leben AG auch die Option eines neuen Quartierplans geprüft. Ein solcher hätte aber im Vergleich zum jetzigen Vorgehen nur wenige Vorteile gebracht, wäre dafür aber aufwendiger gewesen. Ökologisch sei auch das neue Bauvorhaben gemäss SNBS zertifiziert.

Nutzen auch für die Nachbarschaft

In der Debatte um den zurückgewiesenen Quartierplan Schneckenbündten II wurde mehrfach ein Masterplan ins Feld geführt, den die Gemeinde zusammen mit verschiedenen Arealbesitzern erarbeitet hat, um sich ein mögliches Bild des zukünftigen Arlesheim zu machen. Bei

Anwohnenden ging die Angst um, dass die Wohnüberbauung Schneckenbündten, die im Besitz von Coop ist, schon bald abgerissen würde. Eine solche Absicht bestehe aber weder von Seiten Coop noch bei der Gemeinde, versichert Gemeindepräsident Eigenmann.

Kein Einfluss ohne Quartierplan

Mit vier Stockwerken passt das Neubauprojekt auch in Sachen Höhe in die umliegende Nachbarschaft. Peter Kowaleff, Kadermitglied bei der Vermögensverwaltung der Baloise Group Bereich Immobilien und Zuständiger für die Überbauung Schneckenbündten, unterstreicht die Bedeutung der Einbettung des Bauprojekts in die Umgebung. Von der naturnahen Situation am Waldrand soll auch die Nachbarschaft profitieren. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens gingen drei Eingaben mit 19 Fragen ein. Diese seien beantwortet und in der Planung berücksichtigt worden, versichert Kowaleff. «Wir sind davon ausgegangen, dass mit den Absendern der Eingaben – zum Beispiel der Interessengemeinschaft pro-4144 – die Anliegen der Anwohnerschaft eingeflossen und berücksichtigt sind.» Die Zuweisung zur Regelbauweise WG4 sei von den Eingaben im Mitwirkungsverfahren nicht hinterfragt worden. Auf das Bauprojekt hat die Gemeindeversammlung ohne Quartierplan keinen Einfluss. Würde die Gemeindeversammlung die geplanten vierstöckigen Baukörper verkleinern und eine WG3-Zone verlangen, müsste in der Fläche mehr gebaut werden, damit die gewünschte Ausnützungsziffer erreicht wird, warnt Peter Kowaleff.

Bald Initiativen auf Gemeindeebene? gfe. SP und Frischluft haben gemeinsam 508 Unterschriften gesammelt, um in Arlesheim auf Gemeindeebene das Initiativrecht einzuführen. Mit Unterschriftensammlungen sollen Vorhaben und Ideen künftig direkt an die Urne gebracht werden können. Darüber befindet zuerst

die kommende Gemeindeversammlung am 25. November, dann die gesamte Stimmbevölkerung an der Urne. Der Gemeinderat stehe dieser Demokratieerweiterung positiv gegenüber, betont Gemeindepräsident Markus Eigenmann.

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Martinsspiel auf dem Domplatz Am Donnerstag, 11.November, findet um 18 Uhr das Martinsspiel auf dem Domplatz statt. Der heilige Sankt Martin lebte im 4. Jahrhundert nach Christus. Die Legende erzählt, dass er als römischer Soldat an einem kalten Wintertag auf einen nackten Bettler traf. Um ihn vor dem Erfrieren zu bewahren, soll Martin seinen eigenen warmen Mantel mit einem

Schwert zerteilt und dem Bettler eine Hälfte abgegeben haben. Am 11. November 397 wurde Martin in Tours mit einer grossen Lichterprozession zu Grabe getragen. Jedes Jahr am 11. November erinnern sich Christen mit dem Sankt-Martins-Tag an den Heiligen. Noch heute gilt nicht nur für Christen die Botschaft vom heiligen Martin: Jeder Mensch, der genug

oder sogar mehr als genug zum Leben hat, sollte ärmeren Menschen und vor allem Menschen in Not etwas abgegeben. Herzliche Einladung zum Martinsspiel auf dem Domplatz. Alle Gross und Klein sind eingeladen, mit ihren Laternen dem Spiel einen stimmungsvollen Rahmen zu geben. Winona Thangeswaran-Francis


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BIBLIOTHEK

Erzählnacht: «Lesefieber on Tour»

ARLESHEIM Himmeli und Geometrie Eija Koski - Finnland Ausstellung 13. Nov. 2021 bis 9. Jan. 2022 Montag bis Samstag 8–20 Uhr, Sonntag 9–20 Uhr

Vernissage am 12. Nov. 2021, 19 Uhr im Foyer Haus Wegman

Workshops www.klinik-arlesheim.ch ekoart.fi, eijakoskihimmelist Instagram Mit dem Lesevirus infiziert: Manuela Hofstätter, das Bibliotheksteam und das «trio momoe». FOTO: ZVG Am Freitag, 29. Oktober, hat die Buchhändlerin Manuela Hofstätter in Arlesheim erneut einen zünftigen Lesevirus verbreitet. Mit viel Herzblut und Begeisterung stellte die erfolgreichste Buchbloggerin der Schweiz im ref. Kirchgemeindehaus eine Auswahl neu erschienener Bücher vor – ein Vergnügen erster Klasse! Das Publikum durfte aber nicht nur viele Lesetipps mit nach Hause nehmen – Manuela Hofstätter beglückte als Botschafterin des Schweizer Bücherbons einige Zuhörerinnen und Zuhörer sogar mit Büchergutscheinen und verschenkte einige der vorgestellten Bücher. Die leb-

Es gilt Maskentragpflicht, auch für Personen mit Attest. Für Vernissage und Workshops gilt zusätzlich Zertifikatspflicht.

haften, amüsanten und teilweise auch sehr berührenden Buchempfehlungen wurden musikalisch wunderschön umrahmt vom «trio momo» (Lisa Travella, Violine, Laura Spichtig, Klavier & Georg Jäschke, Cello). Ein Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt und auch nächstes Jahr heisst es am 28. Oktober wieder «Lesefieber on Tour» mit Manuela Hofstätter. Alle besprochenen Bücher sind in der Bibliothek ausleihbar; viel Vergnügen bei der Lektüre. Alle Informationen auf http://webopac.bibliothek.arlesheim.ch/. Monika Gschwind für das Bibliotheksteam

REFORMIERTE KIRCHE

Kirchenbasar: Frieden säen Dank Zertifikatspflicht kann der Basar der ref. Kirchgemeinde dieses Jahr am Samstag, 6. November, 12 bis 16 Uhr und am Sonntag, 7. November, 11.15 bis 16 Uhr wieder im gewohnten Rahmen stattfinden. Eine Teststation vor Ort garantiert, dass niemand ausgeschlossen wird. Viele Stände, das Kaffistübli mit Kürbissuppe und Kaffee und Kuchen und vieles mehr erwarten Sie im und um das Kirchgemeindehaus. «Frieden säen» lautet das diesjährige Motto. Speziell freuen wir uns auf das Benefizkonzert mit dem Kammerchor des Gymnasiums Münchenstein am Samstag, 16.30 Uhr, in der reformierten Kirche. Die jungen Stimmen präsentieren ein Programm mit den schönsten Songs aus ihrem aktuellen Repertoire. Am Sonntag um 10 Uhr sind Sie eingeladen zum Basargottesdienst, der musikalisch durch den Chor Canto Vivo und ein

Schlagzeugensemble der Musikschule bereichert wird. Danach erwartet Sie ein feines Mittagessen mit Schweinsbraten und Kartoffelstock oder ein Vegimenü. Wie immer bietet der Basar auch Kindern tolle Aktivitäten wie Kerzenziehen, Glückspäckli-Fischen, Basteln, Kasperlitheater, Pfeilbogenschiessen, Ponyreiten (Sonntag), Kinderflohmarkt usw. Das Basarteam dankt für Spenden, die im Kirchgemeindehaus abgegeben werden können. Kinder-Flohmarktartikel und Bücher (keine Sachbücher): Freitag, 5. November, 9 bis 11 und 15 bis 17 Uhr; Kuchen: Samstag, 6. November, ab 10 Uhr. Der Basarerlös kommt drei Projekten von Mission 21 in Kamerun zugute. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.ref-kirchearlesheim.ch Kathrin Meffert-Ruf, Basarverantwortliche

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Beiträge, die sich auf einen Wochenblatt-Artikel beziehen, werden bevorzugt. Es wird keine Korrespondenz über das Erscheinen oder Nichterscheinen geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

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FR AUENVEREIN

Herbsttreff unter dem Motto «Afrika» Das diesjährige Motto des Herbsttreffs des Frauenvereins Arlesheim war Afrika. Vor zehn Jahren unterstützten der Frauenverein, Private und einige Firmen das von unserer vormaligen Präsidentin Margrit Sprenger ins Leben gerufene Projekt «Makutu Matatu» in Angola. Es wurde der Grundstein gelegt für ein heute bestens ausgebautes Bildungszentrum. Kindergarten und Berufsschule werden auch von der Regierung unterstützt. Rückblickend dankt Margrit Sprenger nochmals für die damalige Hilfe, und wir sehen, dass auch aus der Ferne in direkter Art geholfen werden kann. Um bei Afrika zu bleiben haben wir eine Tanz- und Musikgruppe aus Se-

negal eingeladen. Mir ihren temperamentvollen Trommel-, Gesangs- und Tanzeinlagen entführten sie uns in eine andere Welt voll Rhythmus und Mimik. Awa, die Tänzerin der Gruppe konnte sogar einige Mitglieder unseres Vereins ermuntern, mit ihr zusammen ein «Tänzchen» aufs Parkett zu legen. Meine Damen, das war Spitze! Abgerundet wurde der Abend mit einem Apéro, unserer legendären Bündner Gerstensuppe von Anita Bezzola und dem obligaten Kuchenbüffet des Vorstandes. Es war schön, wieder einmal mit vielen Bekannten einen gemütlichen Abend zu verbringen. Wir freuen uns aufs nächste Ma(h)l! Vreni Plattner

KLINIK ARLESHEIM

Finnische Himmelis in der Klinik PR. Eija Koski aus Finnland hat eine Passion, die sie seit über 30 Jahren verfolgt und die sie mit ihren Kursen weltweit verbreitet: Die Kunst der Himmelis. Das sind filigrane dreidimensionale Strohgebilde; sie selbst herzustellen, ist eine alte finnische Tradition. Eija Koski beherrscht diese Tradition nicht nur meisterhaft, sondern sie hat einen ganz eigenen Stil geschaffen und ihre Himmelis zu eigentlichen Lichtkathedralen und Wandreliefs weiterentwickelt. In der herannahenden Winterzeit können uns diese Kunstwerke an die Lichtfülle und Formkraft der Sterne erinnern, vielleicht auch eine Klarheit und Konzentration in unserem Denken anregen. Die Verbindung zwischen den Himmelis und der Klinik Arlesheim formuliert Eija Koski so: «Diese Ausstellung ist Ausdruck meiner Dankbarkeit an die Klinik Arlesheim. Vor sieben Jahren war ich Krebspatientin, heute bin ich gesund. Ich bin dankbar, dass mein Leben weiterging und ich das machen kann, was ich

liebe – Himmelis. Sie sprechen von der Geometrie der Schönheit. Nach dem Mitsommerfest pflücke ich das Material für die Herstellung der Himmelis von unserem eigenen Bioroggenfeld. Die getrockneten Roggenstrohhalme werden in meinen Händen entweder zu traditionellen hängenden Himmelis, oder ich entwickle meine eigenen Modelle, zum Beispiel als Wandreliefs.» Eija Koskis Himmelis sind von 13. November bis 9. Januar 2022 im Foyer Haus Wegman zu sehen. Vernissage ist am 12. November um 19 Uhr im Foyer der Klinik Arlesheim. Die Künstlerin wird anwesend sein und in ihr Werk einführen. Musik machen Regula Utzinger und Olga Fontein. Es gilt momentan Zertifikats- und Maskenpflicht; Maskenpflicht auch für Personen mit Attest. Zwischen 7. und 9. Januar 2022 gibt Eija Koski drei Himmeli-Kurse in der Klinik Arlesheim. Informationen hierzu auf: www.klinik-arlesheim.ch und https:// ekoart.fi/. Georg Hegglin

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Film: To the Ends of the Earth PR. Das «Stärne»-Team zeigt an 5. und 13. November den Film «To the End of the Earth» (Kiyoshi Kurosawa, Usbekistan, 2019). Kiyoshi Kurosawa gehört zu den wichtigsten Filmschaffenden Asiens und verlässt mit diesem Film seine manchmal harte Vision der modernen Welt und bietet eine friedlichere an. Vorführungen im Gasthaus zum Stärne in Arles-

heim (mit Zertifikatspflicht): 5. November, 19 Uhr; 13. November, 20.15 Uhr, um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Filmland angepasstes feines Nachtessen. Das Menü für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch unter Tel. 061 701 99 52 an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Stärne Team


ARLESHEIM PARTEIEN

Frauenstimmen aus Arlesheim Woran denken Sie spontan beim Stichwort «50 Jahre Frauenstimmrecht»? Ärgern Sie sich über die noch immer bestehenden Lücken bei der Gleichstellung? Oder gibt Ihnen die bei den letzten nationalen Parlamentswahlen stark gestiegene Frauenquote Zuversicht? Wo sehen Sie bei uns in der Gemeinde Möglichkeiten, wie Frauen Beruf und Familie besser in Einklang bringen können? Die Frisch-

luft lädt Sie am Samstag, 13. November, zu einem Podiumsgespräch mit drei Frauen aus Arlesheim ein. Gerne erwarten wir Sie um 10 Uhr in der Aula des Gerenmattschulhauses. Während dem Anlass können Sie Ihre Kinder im angrenzenden Jugendhaus betreuen lassen. Das Gespräch leitet Fabia Maieroni, Redaktionsleiterin Wochenblatt. Sie stellt Ihnen drei Arlesheimer Frauen aus drei verschiedenen Generationen vor. Lassen Sie sich überraschen, was Ihnen die «Frauenstimmen» aus Arlesheim zu berichten haben! Anschliessend sind Sie eingeladen, bei einem Apéro den Anlass in persönlichen Gesprächen ausklingen zu lassen. Wir freuen uns auf Sie. Ihre Frischluft

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Straumann profitiert von der Pandemie

EIDG. ABSTIMMUNG

Pflegeinitiative: Ja oder Nein Mit einem Ja zur Pflegeinitiative machen sie zwar nichts falsch. Sie kaufen lediglich «die Katze im Sack»: Sie haben keinen Einfluss darauf, wie schnell und mit welchem Inhalt die Initiative von Bundesrat und Parlament umgesetzt wird. Mit einem Nein kommt der indirekte Gegenvorschlag sofort zum Zuge. Eine milliardenschwere Ausbildungsoffensive bei der Lernende, die Ausbildungsstätten aber auch Spitäler, Pflegeheime und die Spitex profitieren. Damit schaffen wir die Voraussetzung, dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Unser Wirtschaftsleben erfährt eine rasante Beschleunigung und über 44 % der Arbeitnehmenden erklären, sie hätten Stress am Arbeitsplatz. Gerade im Gesundheitswesen ist uns diese Problematik in der Coronazeit exemplarisch vor

Augen geführt worden. Hauptproblem ist der akute Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Darum ist es richtig und notwendig, hier den Hebel anzusetzen und zwar sofort. Gelingt uns dies, ergibt sich Spielraum um auch bei den übrigen Anstellungsbedingungen Verbesserungen anzubringen. Eine grundlegende Anpassung der Löhne im Pflegebereich müsste über eine Neutarifierung der Abgeltungen im Gesundheitswesen erfolgen. Ein langwieriger Prozess wie uns nur schon die Neuordnung im Tarmedtarif zeigt. Dies würde auch zwangsläufig zu einer Erhöhung der Krankenkassenprämien führen. Nichts ist unmöglich. Man muss sich einfach der Konsequenzen bewusst sein. Peter Brodbeck, Landrat

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Ehinger und ein Schlagzeugensemble, Leitung Michael Deusch. Anschliessend Mittagessen und Basarbetrieb

Samstag, 6. November 9.30 Münchenstein: Big Sing

11.15–16.00 Kirchenbasar (Zertifikatspflicht, Teststation vor Ort)

17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier

Dienstag, 9. November 2021 9.00–11.00 OASE Krabbelgruppe (Zertifikatspflicht) für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse. Auskunft: Pfarrerin Judit Bedö, 061 701 40 11, j.bedoe@ref-kirchearlesheim.ch

18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst

14.00 Zyschtigskaffi (Zertifikatspflicht) im Kirchgemeindehaus

Dienstag, 9. November 7.30 Arlesheim: Laudes

Mittwoch, 10. November 2021 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft: Carmen Ehinger 061 701 27 44

Sonntag, 7. November 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim

9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00 Uhr, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst Hl. Martin Donnerstag, 11. November 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 18.00 Arlesheim: Martinsfeier auf dem Domplatz 19.00 Arlesheim: Gottesdienst entfällt! Freitag, 12. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 5. November 2021 10.15 Reformierter Gottesdienst in der «Obesunne» Samstag, 6. November 2021 12.00–16.00 Kirchenbasar (Zertifikatspflicht, Teststation für Ort) 16.30 Benefizkonzert im Rahmen des Kirchenbasars in der Kirche (Zertifikatspflicht, Teststation vor Ort). Volksongs a capella aus aller Welt von Durban (SA) bis Guggisberg (BE) mit dem Kammerchor Gymnasium Münchenstein. Leitung: Rolf Urech. Eintritt frei, Kollekte am Ausgang Sonntag, 7. November 2021 10.00 Basar-Familiengottesdienst (Zertifikatspflicht, Teststation vor Ort) mit Pfarrerin Judit Bedö. Mitwirkung: Canto Vivo-Chor, Leitung Carmen

Donnerstag, 11. November 2021 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus (Zertifikatspflicht). Rückblick auf die Seniorenferienwoche in Sarnen mit Bildern von Claudia Rickenbacher Weitere Daten der Livestreams entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Website. Für alle eventuell nötig werdenden Corona-bedingten Anpassungen verweisen wir auf die Homepage unserer Kirchgemeinde www.ref-kirchearlesheim.ch.

Will in Arlesheim 240 Arbeitsplätze schaffen: die Straumann Group.

Die Pandemie bringt nicht nur Schlechtes: Weil viele Menschen ihr Geld kaum anderweitig ausgeben konnten, investierten sie es in Zahnbehandlungen. Davon profitierte der Zahnimplantate-Hersteller. Tomasz Sikora Der Basler Zahnimplantate-Hersteller Straumann tätigt weitere Investitionen. Teil der Pläne ist der Bau eines Innovations- und Technologiezentrums in Arlesheim. Der Spatenstich im Unterbaselbiet soll Anfang 2022 erfolgen. Schon ein gutes Jahr später, im Frühjahr 2023, soll

das Zentrum seine Tätigkeit aufnehmen. 240 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen, sagte Konzernchef Guillaume Daniellot gestern zur Nachrichtenagentur AWP.

Zufrieden mit drittem Quartalsergebnis 2021

In Arlesheim sollen Expertengruppen aus verschiedenen Standorten in der Region Basel zusammengezogen werden. Man wolle in Arlesheim die Innovationsfähigkeiten in der Kieferorthopädie und Implantologie konzentrieren. Auch das globale Lieferketten-Management soll im neuen Zentrum unterkommen. Laut Daniellot soll Arlesheim als Standort die Bedeutung der Region Basel für Straumann betonen. Mit dem Abschluss des dritten Quartals zeigt sich Straumann-CEO Daniellot sehr

FOTO: GEORGIOS KEFALAS

zufrieden. Weil der Umsatz stark gewachsen ist, hat sich das Unternehmen auch höhere Ziele für das Gesamtjahr 2021 gesteckt. Die Auswirkungen der Pandemie waren für Straumann nicht nur negativ. Da viele Konsumentinnen und Konsumenten für Dinge wie Reisen weniger Geld ausgaben, blieb ihnen mehr Geld für Ausgaben wie Zahnbehandlungen. Dass der Trend längerfristig anhalten wird, ist laut Guillaume Daniellot wegen der vielerorts weit fortgeschrittenen Impfkampagnen nicht besonders wahrscheinlich. Einen Fokus will Straumann auf die Digitalisierung in der Zahnmedizin richten und engagiert sich deshalb in der Plattform 3Shape Unite. Diese erlaubt eine stärkere Vernetzung zwischen Zahnärzten, Labors und potenziellen Kunden.

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THEMENTAG SAMSTAG, 13.11.2021, 14-17.30 UHR

WAS ERHÄLT MICH GESUND? Was habe ich mit meiner Krankheit zu tun? In Schwangerschaft, Kindheit und Erwachsenenalter

INFO UND ANMELDUNG: www.100.klinik-arlesheim.ch

Aus unserer Trigon-Film-Reihe sehen Sie im Monat November

To the Ends of the Earth Kiyoshi Kurosawa – Usbekistan – 2019 Ein elegant-flüssig inszeniertes Reisetagebuch das mit Sinn für Spannung und durch seine eigenständige Erzähllinie besticht. 05. November 19.00 Uhr Filmvorführung 13. November 18.30 Uhr Essen (Fr.25.50) 20.15 Uhr Filmvorführung Aufgrund der aktuellen Lage (mit Zertifikatspflicht) ist eine Anmeldung für beide Filmvorführungen erwünscht. Für das Essen ist eine Anmeldung erforderlich. Eintritt Fr. 10.—, AHV/IV/Schüler Fr. 8.—

Es gilt Zertifikatspflicht.

Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Montag, 1. November 14.30 Totengedenken auf dem Friedhof in Laufen Sonntag, 7. November 10.00 Eucharistiefeier in der St. Katharinenkirche Laufen

Gasthaus zum Stärne 061 701 99 52

Sonntag, 14. November 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach mit anschliessender Kirchgemeindeversammlung mit Budget 2022, Gesamterneuerungswahlen, Wahl von Simon Huber als Gemeindepfarrer im Refektorium des Klosters Dornach

Integrationsverweigerung belohnen?

Mittwoch, 17. November 9.00 Packtag Regio-Gemeindebriefe im Kirchgemeindehaus in Allschwil Donnerstag, 18. November 10.00 Kaffeetreff im Restaurant des Klosters Dornach

Der Kanton will mit dem missratenen Integrationsprogramm unsere Steuergelder ohne Strategie im Giesskannenprinzip ausschütten. 1,5 Millionen Franken versickern, ohne, dass Resultate sichtbar werden. Das darf nicht sein!

Sonntag, 21. November KEIN Gottesdienst im Gemeindegebiet Donnerstag, 25. November 19.00 Patroziniumsgottesdienst in der ST. Katharinenkirche Laufen¨ Sonntag, 28. November 10.30 Lichtfeier mit Diakonin Karin Schaub in der Klosterkirche Dornach

Missratenes Integrationsprogramm Am 28. November:

Unisal AG, 4222 Zwingen 061 461 47 75 www.unisal.ch

Überparteiliches Komitee

NEIN

integrationsprogramm-nein.ch


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TODESFÄLLE Aesch

Münchenstein

German Kamber, geb. 16. August 1951, gest. 31. Oktober 2021, von Hägendorf SO (wohnhaft gewesen Pfeffingerstrasse 12a). Bestattung: Mittwoch, 10. November 2021, 14.00 Uhr, kath. Kirche (nur mit Covid-Zertifikat).

Anna Rosa Hoffarth-Schaefer, geb. 11. August 1944, gest. 29. Oktober 2021, (wohnhaft gewesen in c/o Stiftung Hofmatt Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im Familienkreis.

Bruno Racine, geb. 11. Dezember 1928, gest. 31. Oktober 2021, von Aesch und La Chaux-de-Fonds (wohnhaft gewesen Im Häslirain 85). Bestattung: Wird im engsten Familienkreis verabschiedet.

Tröhler-Zandt Ursula, geb. 2. April 1935, gest. 25. Oktober 2021, (wohnhaft gewesen in c/o c/o Zentrum Langmatten, Bottmingerstrasse 105, 4102 Binningen, Trauerfeier: 10. November 2021, 14.30 Uhr in der Ref. Dorfkirche Münchenstein

Hanspeter Rüegg-Krüsi, geb. 12. März 1949, gest. 6. September 2021, von Bauma ZH (wohnhaft gewesen Bahnhofstrasse 10). Bestattung: Montag, 8. November 2021 Arlesheim Lena Vollenweider-Deutgen, geb. 20. Februar 1934, gest. 23. Oktober 2021, von Aeugst am Albis ZH. Bestattung: Im engsten Kreis

Reinach Susy Zinniker-Bircher, geb. 12. Mai 1931, gest. 26. Oktober 2021, von Strengelbach AG, Küttigen AG (wohnhaft gewesen Weiermattstrasse 58). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 11. November 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Der Engel des Herrn lässt sich bei denen nieder, die in Ehrfurcht vor Gott leben, er umgibt sie mit seinem Schutz und rettet sie. Psalm 34, 8


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REINACH

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Der lange Weg des «Kury-Kreuzes»

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr – Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM GEMEINDERAT

Ersatzwahl Arbeitsgruppe Ferienpass Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 19. Oktober 2021 Sandra Hofstetter per 1. Januar 2022 bis zum Ende der Amtsperiode 30. Juni 2024 in die Arbeitsgruppe Ferienpass gewählt. Sie wird das langjährige Mitglied, Karin Stücklin, ersetzen, welche sich viele Jahre für die Reinacher Kinder engagiert hat.

• Nachbarn bei längeren Abwesenheiten informieren und sich den Briefkasten leeren lassen. • Licht im Innern, Aussenlichter mit Bewegungsmeldern und Alarmanlagen bieten zusätzlichen Schutz. • Im Notfall Tel. 112 anrufen.

Umfrage: Prix Velo DIE GEMEINDE INFORMIERT Beginn der Abbrucharbeiten auf dem Stöcklin-Areal Auf dem Stöcklin-Areal, das Gemeindeübergreifend zusammen mit Aesch überbaut werden soll, werden in den kommenden 5-7 Monaten Schadstoffsanierungen durchgeführt. Für dieses Vorhaben wurde mit dem Amt für Umwelt und Energie ein Vorgehensund Entsorgungskonzept ausgearbeitet und genehmigt. Bei den Massnahmen handelt es sich um Vorbereitungsarbeiten, die unabhängig vom Baugesuch gemacht werden dürfen. Nach Verlagerung der industriellen Produktion der Firma Stöcklin soll Stöcklin-Areal ein neues, lebendiges Quartier mit Wohnungen und Dienstleistungen und Gewerbe entstehen.

Eltern-Kind Musik Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen singen und musizieren mit ihren Kindern von 1 ½ bis 4 Jahren wöchentlich am Donnerstag um 9.30 – 10.20 Uhr. Start im Januar 2022, weitere Infos und Anmeldung unter www.musikschulereinach.ch.

Dämmerungseinbrüche vermeiden In den Wintermonaten, wenn es früher eindunkelt, sind vermehrt Einbrecher am Werk. Die so genannten Dämmerungseinbrüche finden in der Regel zwischen 17 und 22 Uhr statt. Mit ein paar Massnahmen kann man sich wirkungsvoll gegen diese Einbrecher wehren: • Die Eingangstüre in Ein- und Mehrfamilienhäusern auch tagsüber schliessen. • Keller-, Balkon- und insbesondere auch Parterrefenster ganz schliessen. • Die mechanische Widerstandskraft von Türen und Fenstern erhöhen, z.B. alte Türen und Fenster ersetzen oder verstärken, ein Zusatzschloss oder Fenstergitter installieren.

Wie gut fühlen sich Velofahrerinnen und Velofahrer in den Schweizer Gemeinden? Pro Velo Schweiz führt seit 2005 alle vier Jahre eine Online-Befragung dazu durch. Nehmen Sie jetzt an der Umfrage teil und bewerten Sie die Gemeinde Reinach vom Velosattel aus. Die Resultate werden im Frühling 2022 publiziert.

Reinacher Jagdtage In Reinach finden die diesjährigen Jagdtage am 8. November, 22. November und 14. Dezember 2021 statt. Die bejagten Abschnitte werden an markanten Wegabschnitten mit Signalen «Achtung Jagd» gekennzeichnet. Hundebesitzern wird empfohlen, ihre Tiere in Waldesnähe an der Leine zu führen.

Benevol Baselland lanciert die Kampagne «generation-f» Die Organisation benevol Baselland, ein Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit, lanciert in neun deutschschweizer Regionen die Aktion «generation-f». Einen Monat lang, vom 5. November bis zum 5. Dezember macht sie mit verschiedenen Aktionen auf die Vielfalt der Freiwilligenengagements aufmerksam. Rund 20 Organisationen und Vereine bieten in diesem Zeitraum mit verschiedenen Veranstaltungen Einblick in ihr Tun und öffnen ihre Türe für Interessierte.

Anlässe in Reinach – 5.11., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 9.11., 18-19.30 Uhr, Infoveranstaltung «Ich mache mich selbständig», Business Parc, Kägen – 11.11., 9.30-11 Uhr, Herbst Abfall-Sammelaktion, Madame Frigo Kühlschrank/ Surbaum Coop – 11.11., 19-23 Uhr, Gastro-Anlass «Wild auf Wild», Restaurant Piazza (WBZ) Alle Anlässe in Reinach finden Sie jeweils aktuell auf www.reinach-bl.ch.

Abfuhrdaten

(Fortsetzung auf Seite 9)

2. November Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 3. November Papierabfuhr Kreis Ost 3. November Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Musikunterricht für Erwachsene Erlernen Sie Ihr Wunschinstrument oder setzten Sie den vorherigen Unterricht fort. Mit dem Musikunterricht für Erwachsene bleiben Sie flexibel. Sie können jederzeit mit dem Unterricht beginnen und die einzelnen Unterrichtslektionen individuell mit der Lehrperson vereinbaren. Der Unterricht wird an Ihren Stand angepasst. Noch etwas unentschlossen? Dann vereinbaren Sie einen Schnupperkurs à 25 Minuten für CHF 66.-. Infos / Anmeldung: www.musikschulereinach.ch Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

Neue Umgebung: Zwar steht das «Kury-Kreuz» wieder an seinem alten Standort, doch dessen Umgebung hat sich in den letzten 260 Jahren stark gewandelt. FOTO: CASPAR REIMER

Das wertvollste aller sieben Reinacher Wegkreuze steht wieder an seinem alten Standort. Das «Kury-Kreuz» ist Zeuge einer bewegten Geschichte.

bekannte Reinacher Historiker Franz Wirth das Publikum auf eine Reise durch die Zeit mitnahm.

Magisches Wegzeichen

Wer es nicht für möglich hält, dass die Einweihung eines Kreuzes im Jahr 2021 noch Scharen von Menschen anzieht – insbesondere bei strömendem Regen und am wenig einladenden Ort beim Kreisel zwischen Denner und Baustelle Bruggstrasse – wurde am vergangenen Samstagnachmittag eines Besseren belehrt, als Pfarrer Alex L. Maier und Pfarrerin Florence Develey die Rückkehr des «Kury-Kreuzes» an seinen ursprünglichen Standort mit feierlichem Gestus vollzogen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, der Zunft zu Rebmessern als Besitzerin des Kreuzes und kulturell wie historisch Interessierte waren gekommen, um dem neusten Ereignis in einer bewegten 260-jährigen Geschichte beizuwohnen: Als der Strassenknotenpunkt anno 2013 auf Kreisverkehr umgebaut wurde, musste das Kreuz weichen und eingelagert werden. Nachdem der Kanton die Parzelle nun käuf lich erworben hat, wurde das «Kury-Kreuz» wieder an seinem alten Standort aufgebaut, wobei es über dessen heutige Attraktivität unterschiedliche Meinungen gab und gibt. Nach der Einweihung lud die Zunft zu Rebmessern in das Heimatmuseum ein, wo der

Das im Laufe seiner Geschichte meist arme Bauerndorf Reinach kam im 18. Jahrhundert für eine gewisse Zeit als Standort des regionalen Salzlagers und Sitz der Amtsschaffnerei, die Zölle und andere Abgaben eintrieb, zu einem gewissen Reichtum. In diesen Jahrzehnten lebte der 1737 geborene Bildhauer und Schnitzer Niklaus Kury, dem die Erschaffung des besagten Kreuzes zugeschrieben wird. Er hatte das christliche Symbol im Auftrag des damals mächtigsten Mannes von Reinach, des Hofkammerrats des Fürstbistums Basel, fürstbischöflichen Salzdirektors sowie Zoll- und Abgabeneinnehmers und darüber hinaus Wirtes des Gasthofs Schlüssel, Franz Anton Goetz, angefertigt. Das 1761 erstellte Kreuz wurde, wie im Reinacher Pfarrbuch zu lesen ist, in einer feierlichen Prozession vom Salzlager – dem damals grössten und wohl wichtigsten Gebäude des Dorfes am Ort der heutigen Gemeindeverwaltung – an die Verzweigung der Wege nach Basel, Aesch, Dornach, Ettingen und Klus-Laufental getragen und dort, etwas zurückgesetzt im sogenannten «Kreuzgarten», aufgestellt. Im damaligen Verständnis war es klar, dass an einem «solchen Ort etwas Magisches errichtet werden muss.» Inschriften gaben dem Wandernden etwa Botschaften von der «Erlösung der Menschen am Kreuze» mit auf den Weg und wiesen Andersgläubige darauf hin, wie das Kreuz zu verstehen sei, nämlich nicht als Gottheit an sich, sondern als Huldigung an den Erlöser Jesu.

VORTR AG

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Caspar Reimer

Prof. Binswanger über das Streben nach Glück Der bekannte Wirtschaftsprofessor Dr. Mathias Binswanger spricht im «Mischeli Forum» über das menschliche Streben nach Glück, was man gerne mit mehr Geld verdienen, Karriere machen und mehr Prestige in der Gesellschaft erreichen will. Dieses Streben hat eben kein Ende und gleicht einem Stapfen in einer Tretmühle, denn mehr Geld und Macht machen kaum zufriedener. Wie kann man diesem Treiben und solchen Tretmühlen entgehen? Im Vortrag im Kirchgemeindehaus Mischeli am Samstag, 6. November, 15 Uhr, referiert Prof. Binswanger über dieses Thema und diese Fragen. Alle sind eingeladen, der Eintritt ist frei (Kollekte), es gilt Zertifikatspflicht. Christoph Erhardt

Vor den Franzosen gerettet

Seine turbulentesten Zeiten erlebte das Kreuz in den Jahren nach der Revolution im Nachbarland, als 1792 französische Truppen den Nordteil des Fürstbistums und damit auch Reinach besetzten, Gottesdienste und christliche Symbole verboten und Priester die Flucht ergriffen. «Die Truppen suchten das ganze Dorf nach dem «Kury-Kreuz» ab, doch der Reinacher Untergrund hatte sich organisiert und das Kreuz im Boden einer Scheune versteckt.» Mit den Jahren lockerten die Franzosen ihre Zügel, worauf das Kreuz 1804 von den Söhnen Goetz – einer von ihnen Gemeindepräsident von Reinach – wieder in Stand gestellt und errichtet wurde. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging das Kreuz in den Besitz der Familie Perret über, welche wohl diesem zu Ehren das «Restaurant am Kreuz» eröffneten. Als der Kanton das Kreuz 1972 unter Denkmalschutz stellte, hatte der heute in Reinach allerseits bekannte Gustav Perret «genug vom Kreuz» und schenkte es der Zunft zu Rebmessern. Durch den Bau des Wohnblocks mit der Denner-Filiale musste das Kreuz 1990 seinen Standort um einige Meter wechseln – wieder wurde es restauriert und neu eingeweiht. Nun steht das alte Wegkreuz fast schüchtern neben dem Kreisel, überstrahlt von der roten Denner-Reklame im Hintergrund. Eine Bepflanzung auf der Rückseite des Kreuzes soll, wenn sie denn in die Höhe geschossen ist, den grellen Hintergrund überdecken und dem Kreuz ein würdiges Aussehen verleihen. «Ich hoffe, dass die Pflanze schnell wächst», so Wirth.

ICH MACHE MICH SELBSTÄNDIG Informationsveranstaltung in Reinach Dienstag, 9. November 2021, 18 Uhr anschliessend Apéro Anmeldung unter: www.businessparc.ch/infoveranstaltung Zutritt nur mit Covid-Zertifikat und amtlichem Ausweis Business Parc, Christoph Merian-Ring 11, CH-4153 Reinach T +41 61 717 87 87, welcome@businessparc.ch www.businessparc.ch


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REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

Birsstadt-TV: Einweihung Kury-Kreuz Im Fokus der Sendung vom 1. November 2021 steht die Einweihung des denkmalgeschützten Kury-Kreuzes. Die Sendung wird online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) gezeigt. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Baugesuche

085/21 Gesuchsteller - ecurea GmbH, Alemannenstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt - Zweckänderung 2 Wohnungen in 1 Arztpraxis (EG, Haus A)) – Parz. 1073, Alemannenstrasse 10 Projektverfasser - EMYL GmbH, Tessinstrasse 4, 4054 Basel 087/21 Gesuchsteller - Kempf Sonja, Baselstrasse 92c, 4153 Reinach – Projekt - Sitzplatzvordach – Parz. 4133, Baselstrasse 92c – Projektverfasser - Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal 088/21 Gesuchsteller - Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach, Herrenweg 32, 4153 Reinach – Projekt - Schwalbenhaus – Parz. 3744,

Leymenstrasse (Spielplatz) – ProjektverfasserVerein für Natur- und Vogelschutz Reinach, Herrenweg 32, 4153 Reinach 089/21 Gesuchsteller - Urwyler Hanspeter und Therese, Muggenbergweg 10, 4148 Pfeffingen – Projekt - Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Doppeleinfamilienhaus und Carport – Parz. 2235, In den Nussbäumen 3 – Projektverfasser - Idealbau Architektur AG, Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 5.11.2021 bis 15.11.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Die Pläne können während den Öffnungszeiten des Bauinspektorats an der Hauptstrasse 10 im 3. Obergeschoss eingesehen werden. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können während der Auflage-/ Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektbezogenen Fragen beantwortet werden.

Saturday Sports Reinach Neue Saison ab Samstag, 6. November, in der Turnhalle Bachmatten 2 (Lochacker). Samstags von 14 bis 17 Uhr können Kinder im Primarschulalter Sport treiben, werden dabei von einem geschulten Team beaufsichtigt und erhalten ein Zvieri. In beiden Hallen kann aus allen Hallensportarten und vielen weiteren Aktivitäten gewählt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Für zuschauende Eltern sowie für Coaches gilt die Zertifikatspflicht. Weitere Infos: www.saturdaysportsreinach.ch Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

PARTEIEN

SP-Abstimmungsparolen Für die kommenden Abstimmungen vom 28.11.2021 übernimmt die SP Reinach die Parolen der SP Baselland. Sie unterstützt das Ja zum kantonalen Integrationsprogramm, welches ermöglicht, dass eine tatsächliche Teilhabe am gesellschaftliANZEIGE

PFLEGE-INITIATIVE

JA

COVID-19-GESETZ

JA

JUSTIZ-INITIATIVE

NEIN

KANTONALES INTEGRATIONSPROGRAMM

JA

chen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben für alle Menschen in unserem Kanton möglich ist. Auch bei der Pflegeinitiative und dem Covid-Gesetz unterstützt die SP Reinach die Ja-Parole. Wir erachten es als wichtig, dass für das Pflegepersonal bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden und so mehr Berufsausstiege vermieden werden können. Weiter sehen wir es als zwingend notwendig an, eine Ausbildungsoffensive zu starten. Der sicherste Weg heraus aus der Corona-Krise und zurück zur Normalität führt über die Impfung und das CovidZertifikat. Die gesetzliche Grundlage für das Zertifikat und die Freiheiten, die es der Gesellschaft schon heute ermöglicht, ist im Covid-19-Gesetz geregelt. Doch nicht nur dies ist geregelt auch die bereits ausbezahlten Unterstützungen diverser Berufsgattungen. Daher braucht die Schweiz dieses Gesetz. Wir unterstützen ebenfalls das Nein zur Justiz-Initiative. Es ist wichtig, dass die Wahl der Richterinnen und Richter demokratisch legitimiert ist und die Werterhaltung transparent ist. Für den Vorstand der SP Reinach, Léonie Laukemann

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AUS DER GEMEINDE

Das Jugendhaus «Palais noir» öffnet seine Türen öfters und bietet es neu auch Jugendgruppen zur Nutzung an. Das Jugendhaus Palais noir an der Bruggstrasse 95 in Reinach hat ab 1. November 2021 neue Öffnungszeiten. Ab sofort ist das Palais wieder am 2. und 4. Sonntag im Monat für alle Jugendlichen aus Reinach geöffnet. Ausserdem kann das Haus auch für Jugendgruppen exklusiv zur Verfügung gestellt werden. Langsam wird es wieder dunkler und kälter draussen. Und trotz der CoronaEinschränkungen zieht es die Jugendlichen hinaus aus ihren vier Wänden. Da gibt es nichts Besseres, als mit den Freundinnen und Freunden die freie Zeit im Jugi zu verbringen: Ein bisschen «döggele», was trinken, Musik hören, quatschen oder auch mal Basketball spielen. Einfach ein bisschen in der Wärme zusammen sein.

Das Team vom Palais noir stellt deshalb seine Öffnungszeiten um: Dienstag 18-21 Uhr Mittwoch 16-21 Uhr Donnerstag 18-21 Uhr Freitag 18-23 Uhr Sonntag 14-18 Uhr (Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat)

Das Jugi kann neu auch von Jugendgruppen genutzt werden.

Halbautonome Nutzung für Gruppen

Nebst den offiziellen Öffnungszeiten, die für alle jungen Leute zwischen 12 und 22 Jahre gelten, gibt es neu für Jugendliche auch die Möglichkeit, das Haus beispielsweise mit der eigenen Tanz-Crew, der Theatergruppe, dem Yogakurs oder der Jungpartei zu nutzen. Bei diesem Angebot handelt sich um eine halbautonome Nutzung. Das bedeutet, dass jemand vom Team anwesend sein wird. Selbstverständlich ist die halbautonome Nutzung nur ausserhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.

FOTO: GEMEINDE REINACH

Genaue Absprachen, was im Palais noir alles möglich ist, wieweit die Gruppe begleitet wird, welche Infrastruktur genutzt werden kann etc., können am besten im direkten Gespräch geklärt werden. Das Haus bietet sehr viele Möglichkeiten und das Team ist offen für Inputs. Also nichts wie los, die Räume warten auf neue Besucher und Besucherinnen. Das Palais noir informiert täglich auf Instagram unter @jugendhauspalaisnoir über aktuelle Angebote. Telefonisch erreichbar ist das Team unter 061 713 16 66 oder 079 551 73 85 und per Mail unter team@palaisnoir.ch.

SCHULR ATSWAHLEN

«SANTIKL AUS»-TEAM

Fabian Möller in den Schulrat!

Der Santiklaus kommt nach Reinach

Ich empfehle Ihnen Fabian Möller in den Schulrat zu wählen. Als Vater zweier schulpflichtiger Kinder kennt er den Schulbetrieb aus Sicht der Eltern und Kinder bestens. Als gelernter Jurist Fabian Möller (Dr.iur.) und Anwalt (FDP) hat er mehrere Jahre als Leiter des Rechtsdienstes bei der Bildungs- Kultur- und Sportdirektion des Kantons Baselland gearbeitet. Er verfügt deshalb über ein vertieftes Wissen im Schulbereich, das er in den Schulrat einbringen kann. Diese erweiterte Sichtweise ist für den Schulrat von Reinach sehr wertvoll! Fabian Möller ist heute Mitglied der Geschäftsleitung eines Unternehmens im Bereich erneuerbare Energien. Auch diese Kenntnisse und Erfahrungen sind für Reinach und unsere Schulen wertvoll. Die Mitgliederversammlung der FDP hat deshalb Fabian Möller einstimmig für den Schulrat nominiert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er mit seiner offenen und sympathischen Art ein Teamplayer im Schulrat sein wird. Bitte gehen Sie wählen – und schreiben Sie Fabian Möller auf Ihren Stimmzettel! Gerda Massüger FDP Reinach

Es wird wieder früher dunkel, das Wetter ist kühler. Das ist die Zeit, in der, Santiklaus und Schmutzli sich auf die Besuche bei den Familien in Reinach vorbereiten. In den Kindergärten und ersten Primarklassen wurden Infos für die Anmeldung verteilt. Liebe Eltern, bereiten Sie sich mit Ihren Kindern auf den Santiklausbesuch in Ihrer Familie vor. Der Santiklaus und sein Schmutzli freuen sich auf einen Besuch bei Ihnen zu Hause. Der Santiklaus und der Schmutzli haben ein Covid-Zertifikat (GGG) und erwarten das auch von allen Anwesenden ab 16 Jahren oder das ordnungsgerechte Tragen einer Maske. ANZEIGE

Meine SofortMedizin Mit EGK-TelCare rund um die Uhr kostenlose ärztliche Beratung

KONZERT

Uraufführung: «The Circle of Love» PR. Die Circle-Singers laden am Samstag, 13. November, 19 Uhr, zum Konzert in die Reformierte Kirche Mischeli in Reinach ein. Endlich dürfen wir den von Jonathan Stich für unser 20-jähriges Bestehen komponierten Gospel «The Circle of Love» zur Uraufführung bringen. Daneben ist es uns wichtig, mit dem diesjährigen Programm die Freude und die Liebe an der Musik und dem Singen zum Ausdruck zu bringen. Musikalisch begleitet werden die Konzerte von Fabienne Jäggi, Jonathan Stich, Max Liebenberg und Alberto Jeger, unter der Leitung von Monika Sturm-Schmid. Unser Chor freut sich vor möglichst vielen Zuhörern endlich wieder Singen zu dürfen. Weitere Konzertdaten: Sonntag, 7. November, 15 und 18 Uhr, Katholische Kirche in Zwingen; Sonntag, 14. November, 17 Uhr, Katholische Kirche in Breitenbach. Zertifikatspflicht; Freier Eintritt; Kollekte. Circle-Singers www.circle-singers.ch

Unterwegs sind sie am 4., 5. und 6. Dezember. Anmeldeschluss ist der 24. November auf www.santiklaus.ch unter der Rubrik «Buchen» anmelden. Anfragen werden nach Hinterlassen einer Nachricht unter Tel. 061 511 31 13 oder via E-Mail an eseli@ santiklaus.ch beantwortet. Die Hotline steht Ihnen täglich zur Verfügung. Und noch etwas in eigener Sache: Das «Santiklaus»-Team sucht Verstärkung. Wenn Sie sich vorstellen können, diesen Brauch zu pflegen, melden Sie sich auf www.santiklaus.ch (Rubrik Helfen) oder melden Sie sich beim erwähnten Santiklaus-Telefon. Gerhard Bausch-Mazzoni

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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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Die Verwaltung der GSR (gsr.ch) sucht zur Verstärkung des ReinigungsTeams nach Vereinbarung erfahrene Raumpflegerinnen / Raumpfleger für Springereinsätze (Einsatz auf Abruf). Sie... º haben Erfahrung im Reinigungsbereich und im Umgang mit gängigen Hygienekonzepten, Reinigungsmitteln, Geräten und Arbeitstechniken º sind es gewohnt, selbständig die zugeteilten Reinigungsarbeiten zuverlässig und verantwortungsbewusst auszuführen º haben Empathie für Kinder mit Beeinträchtigungen º arbeiten gerne in einem Team º haben gute mündliche Deutschkenntnisse Wir bieten… º attraktive Arbeitsbedingungen in einem neuen Schul-/Gewerbegebäude in Aesch in einem aufgestellten Team Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an esther.hauser@gsr.ch oder per Post: GSR Geschäftsstelle, Personalwesen, Therwilerstrasse 7, 4147 Aesch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Hans Sommer, Leiter Technischer Dienst, gerne zur Verfügung. hans.sommer@gsr.ch oder 061 225 00 10.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Kaminfeger/in EFZ (60 % – 100 %) Wir bieten abwechslungsreiche Kaminfegerarbeiten sowie Arbeiten in der Lüftungsreinigung an. Zeitgemässe Infrastruktur und Anstellungsbedingungen sind für uns selbstverständlich. Grundvoraussetzungen: • Berufslehre Kaminfeger/in EFZ • Führerausweis Kat. B • Messberechtigung MT 2 Wir bieten Ihnen: • Weiterbildungsmöglichkeiten • Moderne Infrastruktur (eigenes Fahrzeug) • Aufgestelltes, junges Team • Abwechslungsreiches Arbeitsgebiet Holz/Öl/Gas und Lüftungsreinigung

Die ISBA AG ist ein dynamischer KMU-Betrieb mit rund 50 Mitarbeitenden im Laufental. Wir beliefern die ganze Schweiz mit Kunststoff- und Glasprodukten für Industrie und Bau. Wir suchen eine motivierte Persönlichkeit, welche per August 2022 eine

Ausbildung als Konstrukteur/in beginnen möchte. Mit guten Kenntnissen und Zeugnisnoten in Geometrie, Zeichnen, Mathematik und Physik hast du die beste Grundlage für den Beruf. Gutes technisches Verständnis, logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen gehören ebenfalls dazu. Genaue, verantwortungsbewusste und sorgfältige Arbeitsweise runden das Anforderungsprofil ab. Siehst du dich zudem als interessierte, neugierige, zuverlässige und teamfähige Person, dann ist der Konstrukteur der richtige Beruf für dich. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann zögere nicht, mehr über den Beruf zu erfahren und bewirb dich jetzt mit deinem kompletten Dossier per E-Mail. Philippe Schaer I Lehrlingsverantwortlicher I ausbildung@isba.ch

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Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke Foto Erwin Lorenzen/pixelio Der Tod ist nicht, was er scheint So golden und prachtvoll sich der Herbst derzeit zeigt, haftet ihm doch etwas Melancholisches an. Der Morgenfrost und die frühe Dämmerung sind untrügliche Zeichen, dass sich die Natur zurückzieht, um in einem Zustand scheinbarer Leblosigkeit die unwirtlichen Wintertage zu überstehen. Ein gläubiges Herz sieht in der Folge der Jahreszeiten eine Matrize für Gottes Plan mit uns Menschen: Aus seiner Hand werden wir geboren, unter seiner Obhut dürfen wir wachsen und gedeihen, in seine Hand kehren wir zurück, wenn unsere Kraft und Zeit hier auf Erden aufgebraucht ist. Sterben ist in seiner Perspektive nicht das Ende, es ist nur eine scheinbare Leblosigkeit. Wenn andere uns zu Grabe tragen, so verwandelt er uns und nimmt uns für alle Zeit auf in seine allumfassende Liebe. In diesem Sinne wünschen wir allen, die um einen geliebten Menschen Trauer tragen, Kraft und Trost. Am Sonntag, 7. November 2021 um 15.00 Uhr gedenken wir allen im letzten Jahr aus unserer Gemeinde Verstorbenen in einer ökumenischen Feier auf dem Friedhof Fiechten. Wir verlesen die Namen, zünden Kerzen an, beten und hören tröstende Musik der Musikgesellschaft Konkordia. Die Feier findet draussen statt, damit besteht keine Zertifikationspflicht. Florence Develey Attraktives Einfamilienhaus/Loft zu vermieten Wir vermieten an der Steinrebenstrasse 106 in Reinach Süd ein tolles Objekt. Sannen Sie den QR-Code, er führt Sie direkt zu den Ausschreibungs-Details. «Wohin so eilig, Johanna?» Lesung mit Satu Blanc Johanna, eine aussergewöhnliche Frau ihrer Zeit in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Stets fragt sie sich, wo ihr Platz in der Welt ist, und gerät dabei immer wieder ins Abseits: als zweifelnde Nonne, als fahrende Gauklerin, als Sekretär in Männerkleidern während des Basler Konzils. Ihre verschlungenen Wege führen Johanna zu einem Dokument, das die ganze Welt auf den Kopf stellen könnte – doch will die Welt überhaupt davon wissen? Satu Blanc, geboren 1968, freischaffende Autorin, Schauspielerin und Historikerin, hat mit ihrem Roman «Wohin so eilig, Johanna?» ein faszinierendes Werk geschaffen (Satu Blanc, «Wohin so eilig, Johanna?», Zytglogge Verlag AG, Basel, 2020, ISBN 978-3-7296-5042-8). Sie liest aus ihrem Roman am Freitag, 12. November 2021 um 19.00 Uhr im grossen Saal des Reformierten Zentrums Mischeli an der Bruderholzstrasse 39. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikat erforderlich. Gemeinsame Lektüre des Romanes «Wohin so eilig, Johanna?» Die Lektüre dieses Buches gleicht einer spannenden Reise in die Zeit des Basler Konzils. Da gemeinsam reisen grössere Freude bereitet, lesen wir das Buch in drei Abschnitten, tauschen Eindrücke aus und klären Fragen. Kommen Sie mit auf die Reise! Dienstag, 16. November und Dienstag, 7. Dezember 2021 und Dienstag, 4. Januar 2022, jeweils von 14.00 bis 15.30 Uhr im Reformierten Zentrum Mischeli, Bruderholzstrasse 39 in Reinach Pfarrerin Gabriella Schneider Agenda Morgen Freitag, 5. November Mischelikonzert Klavier-Rezital mit Fuko Ishii, 18.00 Uhr, Mischelikirche Samstag, 6. November Mischeliforum – Vortrag und Diskussion zum Thema «Die Tretmühlen des Glücks» mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, 15.00 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli. Zertifikationspflicht. Glück im Leben zu erreichen, ist in der menschlichen Natur verankert. Aber das Streben nach Geld, Karriere und Stellung in der Gesellschaft hat kein Ende und gleicht einem Stapfen in einer Tretmühle. Was sind diese verfänglichen Mühlen und wie kann man ihnen entkommen? Sonntag, 7. November Reformationssonntag – Gottesdienst mit Abendmahl, 9.15 Uhr Seniorenzentrum; 10.30 Uhr Mischelikirche. Pfarrerin Florence Develey Sonntag, 7. November Totengedenkfeier, 15.00 Uhr, Friedhof Fiechten Montag, 8. November Ökumenischer Spielnachmittag, 14.00 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli Montag, 8. November Chorprobe der Kantorei, 20.00 Uhr, Mischelikirche Gestorben Am 17. September 2021 Jürg Ernst Meier, geboren am 15. Oktober 1955 Am 20. Oktober 2021 Hansjörg Gertsch, geboren am 26. August 1935 Am 22. Oktober 2021 René Marcel Iff-Müller, geboren am 23. März 1929 Das gute Wort zum Schluss Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

«Ich wollte raus, Abwechslung, Menschen begegnen, Action!»

Kirchgemeinde

Reinach

Reformierte

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch

Immer gut gelaunt: Michèle Fioretto ist mit Herzblut bei der Arbeit.

Michèle Fioretto behauptet sich seit drei Jahren als Frau in einem Männerberuf. Aktuell steht sie unter den letzten zehn Kandidaten für die Auszeichnung zum Lehrling des Jahres. Axel Mannigel Acht Uhr morgens am Wolfmattweg in Arlesheim. Überall ist Baustelle, eine ganze Häuserzeile wird renoviert. Michèle Fioretto arbeitet in Haus Nummer 1. Auf einer Treppe stehend, bringt sie eine Verteilerdose an der Wand an. Die 25-jährige Montageelektrikerin EFZ in Ausbildung ist gut gelaunt und nimmt sich, trotz Fertigungsdruck, ein paar Minuten Zeit fürs Gespräch direkt vor Ort. Wie ist es, als junge Frau in einem Männerberuf zu arbeiten? «Es ist nicht einfach, aber ich konnte mich durchsetzen», erzählt sie. Inzwischen habe sie es auf der Baustelle mit allen sehr gut: «Ich komme hierhin, werde herzlich begrüsst und bekomme Hilfe, wenn ich welche brauche.» Am Anfang, vor zwei Jahren, sei noch eher das Kämpferische im Vordergrund gewesen, inzwischen fühle sie sich wohl. «Man muss den Kontakt aufbauen, dann kommt das schon gut», meint Fioretto

schmunzelnd. Ein weiteres hilfreiches Element ist sicher, dass sie in ihrem Traumberuf arbeitet und die Materie ausgezeichnet kennt. «Michèle Fioretto ergänzt unser Team mit ihrer aufgestellten und motivierten Art sehr gut», begeistert sich Adrian Oberli, Inhaber der Elektro Brodbeck AG in Reinach.

Unter Strom

Nach der Schule sah nichts danach aus, dass Fioretto einmal eine Männerdomäne erobern würde. Sie begann eine Lehre als Bäckerin. «Ich merkte jedoch bald, dass ich nicht die geborene Bäckerin bin. Ich wollte raus, Abwechslung, Menschen begegnen, Action!» Sie träumte vom Polizeidienst, landete als Zwischenlösung bei der Securitas. Aber auch das war noch nicht endgültig, und Fioretto machte sich auf die Suche, schnupperte hier und dort. Am ersten Schnuppertag bei Elektro Brodbeck bekam sie die Lehrstelle, als erste Lehrtochter des Betriebs überhaupt. «Wir haben Michèle Fioretto als sehr engagierte und interessierte Person kennen gelernt, die exzellente schulische und berufliche Leistungen vorweisen konnte», sagt Adrian Oberli. Leider, so Oberli, habe der Betrieb bisher wenige bis keine Frauen für den Beruf begeistern können. Anders Fioretto, die von sich selbst sagt, sie stehe immer wieder «unter Strom». Eine der wichtigsten Zutaten für ihren Erfolg sieht die junge Frau in ihrer Motivation: «Klar,

FOTO: AXEL MANNIGEL

gibt es mal schlechte Tage, aber ich bin immer motiviert und mit einem Lächeln bei der Arbeit.»

Punkte durch Online-Voting

Fiorettos positive Haltung und ihr Engagement bewegten Elektro-Brodbeck-Berufsbildner Dominik Schober, sie beim Wettbewerb «Lehrling des Jahres 2021» anzumelden. Inzwischen ist sie unter den letzten zehn Kandidatinnen und Kandidaten, diese Woche findet das Online-Voting statt und am 23. November die Preisverleihung. Initiiert vom Gewerbeverband Basel-Stadt, dem Migros-Kulturproduzent und der «Basler Zeitung», startete der Wettbewerb 2009, um die berufliche Grundbildung in der Region bekannt zu machen. Michèle Fioretto bleibt auf dem Boden: «Mir reicht, wenn ich jetzt unter den zehn Finalisten bin.» Am 20. Oktober fand ein Contest-Tag mit diversen Posten statt, an dem pro Posten Punkte fürs Endergebnis gesammelt werden konnten. Das Online-Voting ist der achte Posten, der wichtige Punkte bringt, der letzte findet live an der Preisverleihung statt. Das Preisgeld könnte Fioretto für ihre Zukunft gut gebrauchen. Erst mal, das sagt sie voller Überzeugung, bleibt sie bei Elektro Brodbeck. Später jedoch kann sie sich auch eine eigene Firma mit engagierten Lehrtöchtern vorstellen, «eine richtige Frauenbude», lacht Fioretto. www.lehrlingdesjahres.ch

AUS DER GEMEINDE

Zeitgemässe Mobilität ist heute ein entscheidender Standortfaktor Für Agglomerationsgemeinden wie Reinach ist es wichtig, dass das Verkehrsnetz gut ausgebaut und entsprechende Angebote attraktiv sind. Für die Bevölkerung und die Arbeitnehmenden rücken mit dem steigenden Klimabewusstsein andere Möglichkeiten als die Mobilität mit dem Auto in den Fokus. Wirtschaftlich prosperierende Orte und Regionen leben vom Austausch und sind auf eine funktionierende Mobilität angewiesen. Um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, müssen für die steigenden Mobilitätsbedürfnisse Alternativen zu den autogebundenen Verkehrsinfrastrukturen gefunden werden. Der regelrechte Boom an Velos und E-Velos kann in diesem Sinne einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Sei es für die Bevölkerung, sei es für die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen in Reinach: Eine zeitgemässe Mobilität ist ein entscheidender Standortfaktor. Dabei bietet sich das Velo und das E-Velo sowie der öffentliche Verkehr ganz besonders an. «Prix Velostädte» befragt zurzeit die Verkehrsteilnehmenden in einer OnlineUmfrage zum Zustand der bestehenden Velorouten und zu ihren Wünschen bezüglich künftiger Angebote für Velofahrende. Die Gemeinde Reinach hat kürz-

lich beschlossen, mit der Firma Pick-e-Bike AG einen Vertrag zu unterzeichnen, damit die Reinacher Bevölkerung das beliebte Angebot auch künftig nutzen kann. Das regional koordinierte vierte Agglomerationsprogramm wurde Mitte Jahr dem Bund zur Prüfung übergeben. Es bildet eine wichtige Grundlage und mögliche künftige Finanzierungsquelle für Projekte, die auch Reinach unmittelbar betreffen werden. So soll z.B. eine sogenannte Velovorzugsroute als attraktive Verbindung von Aesch über Reinach und Münchenstein nach Basel entwickelt werden. Schon weiter gediehen ist das Projekt einer neuen Veloverbindung zwischen dem Bahnhof Dornach – Arlesheim und dem so wertvollen Arbeitsgebiet Kägen. Über eine neue Fuss- und Velobrücke über die Autobahn kann die Bruggstrasse umfahren werden. Für die Beschäftig-

Neue Velorouten machen den Arbeitsweg mit dem Velo attraktiver. FOTO: GEMEINDE REINACH

ten im Kägen wird der Arbeitsweg mit dem Velo wesentlich attraktiver und entlastet die Bruggstrasse, deren Kapazität oft ausgeschöpft ist. Zudem stärkt die neue Veloverbindung das Gewerbegebiet Kägen durch eine verbesserte Erreichbarkeit: Dort befinden sich neben vielen Arbeitsplätzen auch bedeutende Unternehmen für Reinach und die Region.


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REINACH

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

EIDG. ABSTIMMUNG

SCHULR ATSWAHLEN

SCHULR ATSWAHL

Standaktion zur Pflegeinitiative

Glücksfall für den Schulrat

Lorenz Juon – ich wähle ihn!

Am Freitag, 5. November, können Sie sich mit direkt betroffenen Pflegerinnen und Pfleger des Schweizerischen Berufsverbandes über die Notwendigkeit der Pfleginitiative unterhalten. Die Christina Wicker Standaktion findet (GLP) ab 9 bis 12 Uhr auf dem Reinacher Dorfplatz statt. Dem Reinacher Lokalkomitee ist es eine Herzenssache, sich persönlich mit der Bevölkerung auszutauschen. Pflegende haben in unserer Gesellschaft eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Sie betreuen vornehm-

lich vulnerable Personen, die aufgrund ihrer Erkrankung oder wegen eines Unfalles auf eine gute medizinische Versorgung angewiesen sind. Sie umsorgen unsere Eltern oder Grosseltern in den Alters- und Pflegeheimen. Rund 39 000 Mitarbeitende der Spitex-Organisationen leisten schweizweit einen wesentlichen Beitrag an die Pflege von Menschen in ihrem Zuhause. Die Pflegenden haben es verdient, dass ihre Arbeitsbedingungen verbessert werden. Wir alle brauchen heute und in der Zukunft genügend top ausgebildetes, empathisches und motiviertes Personal im Gesundheitswesen. Unterstützen Sie die Initiative des SBK und legen Sie ein Ja in die Urne ein. Christina Wicker, Landrätin GLP

GALERIEN NACHT

Nachtspaziergang im Dorfkern Ein Spaziergang der ganz besonderen Art im Dorfkern von Reinach bietet Ihnen in der Nacht vom Samstag, 13. November, die bereits legendäre Galerien-Nacht. Unter Einhaltung der BAG-Vorgaben eröffnen wir zusammen mit den Künstlern und Künstlerinnen um 18.45 Uhr im Gemeindehaus an der Hauptstrasse die 11. Galerien-Nacht. Das farbige Armband, das Sie beim Eingang von uns erhalten, erlaubt Ihnen dann von 20 bis 24 Uhr jede Galerie ohne weitere Kontrollen zu besuchen. Der aufliegende Flyer mit kurzen Erklärungen zu den Kunstschaffenden und ihren Werken führt Sie dank einem übersichtlichen Plan durch die Dunkelheit zu den 8 Galerien. Wer lieber

bei Sonnenschein durchs Dorf geht ist am Sonntag, 14. November, eingeladen, die Galerien zwischen 14 und 17 Uhr zu besuchen. Es gelten auch hier die BAGVorgaben. Das spannende an der Galerien-Nacht ist, dass Sie in jeder Galerie etwas Neues entdecken. Sei es verschiedene Acrylbilder-Techniken oder Skulpturen aus Holz, Keramik und Metall, von Kunstschaffenden aus Reinach und Umgebung oder dem benachbarten Ausland. Wir möchten es nicht unterlassen uns bei allen auf dem Flyer aufgeführten Sponsoren zu bedanken. Nur dank ihnen ist es möglich, dass die Galerien Nacht für die Besucher kostenlos ist. Details siehe Inserate. Beda Flury, OK Galerien Nacht

Türöffner Covid-Zertifikat dürfen wir den Kopf abschalten. Abends ein Essen in geselliger Runde im Restaurant ohne jegliche Einschränkung geniessen. Inzwischen reisen wir wieder ohne Einschränkungen ins Ausland. Das Freiheitszertifikat ermöglicht eine schnellere Rückkehr zur Normalität. Zudem definiert die Revision des Covid-Gesetzes den Handlungsspielraum des Bundesrates enger und zwingt ihn, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse stärker zu berücksichtigen. Neben drohenden Lockdowns entstünden ohne Zertifikat weitreichende Probleme für internationale Geschäftsreisen und den Tourismus mit der Hotellerie. Darum sagen wir am 28. November überzeugt Ja zum Covid-Gesetz. Werner Strüby

SCHULR ATSWAHL

Mein Engagement für den Schulrat Die Schule vermittelt die für den Standort Schweiz so wichtige Bildung. Sie hat einen hohen Stellenwert und geniesst viel Vertrauen. Das ist nicht selbstverständlich. Als Institution, die dem gesellschaftlichen und technologischen Wandel ausgesetzt ist, muss die Schule im Alltag manchmal schnell und pragmatisch Lösungen finden. Die Reinacher Schulen haben dies bei Ausbruch der Pandemie eindrücklich gezeigt und das Vertrauen bestätigt. Der Unterricht, sogar Musikstunden, fanden online statt. Lehrpersonen haben Aufgabenblätter in die Briefkästen verteilt, mit den Kindern telefoniert, um zu hören, wie es ihnen geht. Dies alles motiviert mich sehr, mich für

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ngen Abstimmungsempfehlu

EIDG. ABSTIMMUNG

Um die Jahreswende 2020/21 konnten in der Schweiz die ältesten Seniorinnen und Senioren gegen das Covid-Virus geimpft werden. Allgemein hat die Bevölkerung diesen nachhaltigen Schritt zur Bekämpfung der Pandemie mit grosser Erleichterung aufgenommen. Bis auf die Kleinsten durfte eine 2/3-Mehrheit die Wohltat des Pieks freiwillig entgegennehmen. Die Revision des Covid-Gesetzes vom 19. März 2021 haben der Nationalrat mit 169 Ja- und 13 Nein-Stimmen, der Ständerat mit 44 Ja-zu 0 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Mit dem Covid-Zertifikat erhalten wir folgende Freiheiten zurück: Wir können uns an kulturellen Grossanlässen und Konzerten wieder ohne Maske begegnen. Im Fitness-Zentrum oder im Sportclub

Ich habe mich sehr gefreut, dass Fabian Möller für den Schulrat kandidiert, denn er ist eine ideale und extrem wertvolle Ergänzung für dieses Gremium. Nicht nur ist er in Reinach Fabian Möller aufgewachsen und (FDP) hat zwei schulpflichtige Kinder in der Primarschule und Musikschule, sondern hat während einiger Jahre den Rechtsdienst der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Baselland geleitet. Mit all dem hat er eine 360-Grad Sichtweise auf das Thema Bildung und Schulwesen: Als früherer Schüler und heutiger Vater sowie beruflich als fundierter Kenner des Schulsystems. Dadurch hat er ein Feingefühl des Regelbetriebs und für spezielle, herausfordernde Situationen, die es leider auch an den Reinacher Schulen immer wieder gibt. Von diesem Erfahrungsschatz kann der Reinacher Schulrat nur profitieren. Nebst alldem ist Fabian Möller auch ein echter Teamplayer, empathisch und doch wenn nötig durchsetzungsstark. Ich werden Fabian Möller in den Schulrat wählen, denn er ist ein Glücksfall für uns alle und für den Schulrat. Sie dürfen beim Ausfüllen Ihres Wahlzettels gerne bei mir «spicken». Thierry Bloch

diese Reinacher Schulen zu engagieren. Als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern bin ich, zusammen mit meiner Frau, tagtäglich mit Schulthemen in Berührung. Als Anwalt in einem Unternehmen muss ich im Dialog zwischen verschiedenen Parteien tragfähige Lösungen finden, manchmal auch um sie kämpfen. Diese persönlichen und beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen würde ich sehr gerne als Schulrat in die Reinacher Schulen einbringen, um ihnen in guten wie in schwierigen Zeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Über Ihre Stimme würde ich mich sehr freuen. Herzlichen Dank! Fabian Möller, Schulratskandidat FDP

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Irene Endress i Jacqueline Bader Rüed Gerda Massüger Margot Hammel empfehlen ch in den Schulrat Fabian Möller für Reina

Als Mutter von zwei sc hu lpf l ic ht igen Kindern, möchte ich Ihnen Lorenz Juon wärmstens als Schulrat empfehlen. Ich kenne ihn inzwischen seit über 20 Jahren und schätze ihn sehr als Lorenz Juon Freund und als lie(Grünliberale) bevollen Götti meines älteren Sohnes. Ich kenne Lorenz Juon als sehr reflektierte, umsichtige und empathische Person. Er ist ein guter Zuhörer. Lorenz Juon weiss was er tut. Bevor er eine Entscheidung fällt, ist es ihm ein Anliegen, die betreffende Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Er denkt differenziert und handelt wohlüberlegt. In seinem Beruf als Jurist mit langjähriger Berufserfahrung bringt er diese Kompetenzen seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz. Lorenz Juon bewirbt sich als Schulrat, weil er sich für die Reinacher Schulen interessiert und

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deren Gelingen als Schulratsmitglied aktiv mitgestalten möchte. Die positive Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Teenagern ist ihm ein grosses Anliegen. Ebenso weiss er aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, dass Schule und Elternhaus eine wertschätzende Zusammenarbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler leben. Ich bin überzeugt, dass Lorenz Juon ein Gewinn für den Schulrat wäre und gebe ihm am 28. November 2021 meine Stimme. Brigitte Herz-Elmiger, Primarlehrerin, Erwachsenenbildnerin und STEP-Kursleiterin im Projekt «gemeinsam stark»

SENIOREN FÜR SENIOREN

Schön, sich wieder zu treffen Am Dienstag, 26. Oktober, trafen sich die Helferinnen und Helfer der Senioren für Senioren im Leyhuus zu einem gemütlichen Zusammensein, natürlich nach 3GRegeln. Nach dem Apéro und der Begrüssung durch den Präsidenten, Victor Haefeli, servierte die Metzgerei Jenzer ein feines «Znacht». Den Abend genossen alle sehr. War es doch wieder möglich, sich zwanglos zu begegnen ohne Maskenpflicht. Den Abwasch besorgten dann

Jugendliche, die durch den «Sackgeld»Job rekrutiert wurden. Brauchen Sie auch einmal Hilfe? Wir sind für Sie da. Oder möchten Sie zu unserem Helferinnenund Helferteam gehören? Wir freuen uns auf Sie! Unser Dienstleistungsangebot: www.seniorenhelfensenioren.ch. Sie können sich auf unserer Webseite auch gleich anmelden oder rufen Sie unser Vermittlungsteam an, Tel. 079 847 80 96. Rosmarie Meyer

Nein zur Pflegeinitiative Nein zur Justizinitiative Ja

zum Covid-19-Gesetz

Ja

zum kantonalen Integrationsprogramm

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Fabian Möller in den Schulrat www.fdp-reinach.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

400 Mio. Franken in den Sand setzen 400 Millionen Franken aus dem Fenster werfen? Nein, bitte nicht! Am 28. November stimmen wir über die Pflegeinitiative ab. Dem Bund geht die Volksinitiative allerdings zu weit, womit ein indirekter Gegenvorschlag vom Parlament erarbeitet wurde. Dieser schiesst allerdings am Ziel, den Beruf attraktiver zu machen, weit vorbei. Bis zu einer Milliarde Franken wird in eine Ausbildungsoffensive investiert. Dies verbessert allerdings in keiner Hinsicht die Bedingungen, denen sich das Pflegepersonal jeden Tag stellen muss. Denn nach acht Jahren sind bereits wieder über 40% der ausgebildeten Fachkräfte nicht mehr in diesem Beruf tätig. 40% einer Milliarde = 400 Millionen CHF, die einfach in den Sand gesetzt wurden. Unser Ziel sollte es also eher sein, den Beruf attraktiver zu machen, so dass dieser z.B. auch gut mit einem Familienalltag vereinbar ist. Auch das Know-how, welches beim Berufswechsel einer ausgebildeten Fachkraft verloren geht, lässt sich nicht mal in Zahlen oder Werten zusammenfassen. Dass somit auch die Qualität der Pflege leidet, ist sicherlich jedem verständlich. In diesem Sinne und mit dem Wissen, dass auch Sie einmal auf die Pflege angewiesen sind, bitte ich Sie mit einem Ja für die Pflegeinitiative am 28.11.2021 abzustimmen. Daniel Hürzeler, Einwohnerrat SVP

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Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Es wird keine Korrespondenz geführt. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

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REINACH

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

EIDG. ABSTIMMUNG

GOTTESDIENSTE

Ja zum Covid-Gesetz Freiheit wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Theologie und Recht der Moderne einen Zustand der Autonomie eines Menschen. Die Freiheit, sich für oder gegen eine Handlung entscheiden zu können, und ihre Beschränkung durch Regeln sowie durch Entscheidungen, Ansprüche oder Handlungen anderer sind eng mit der Frage der Legitimität des eigenen Handelns und des Beschränkens fremden Handelns verbunden. Freiheit heisst nicht, sich alles erlauben zu können. Der persönliche Anspruch auf Freiheit und deren Ausübung hat auch immer einen Einfluss auf mein Umfeld. Mit dem CovidZertifikat können Auslandreisen und

-aufenthalte erleichtert, Veranstaltungen ermöglicht und Schliessungen vermieden werden. Das Zertifikat ist sicher, freiwillig und steht allen offen: Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich testen lassen. Von einem Impfzwang kann keine Rede sein. Die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und zur Linderung der Schäden sind notwendig. Eine Ablehnung des Covid-19-Gesetzes stellt die erweiterten und laufenden Covid-Hilfen in verschiedenen Bereichen infrage, schadet unserer Wirtschaft und wirft die Pandemiebekämpfung zurück. Lassen wir uns durch Versuche, unsere Gemeinschaft zu spalten nicht täuschen. Heute heisst es mehr denn je zusammenstehen und zusammenhalten, um die Covid-Krise gemeinsam zu meistern. Doris Vögeli, glp

K ANT. ABSTIMMUNG

Integrationsschlüssel heisst Deutsch Am 28. November stimmen wir über das jetzt vorliegende Integrationsprogramm ab. Ich werde dieses Integrationsprogramm in dieser Form nicht unterstützen können, da es aus meiner Optik viel zu wenig auf das Erlernen der deutschen Sprache ausgerichtet ist. Ich wünsche mir, dass der Regierungsrat uns innert nützlicher Frist, das heisst im 1. Quartal 2022, ein Integrationsprogramm vorlegt, in welchem es durchwegs um das Erlernen von Deutsch geht. Menschen, die als Gast in unser Land einreisen, sind unserer Sprache leider oftmals nicht mächtig. Ohne Landessprache kann keine erfolgreiche Integration stattfinden. Ohne Landessprache kann keine Arbeitsvermittlung stattfinden. Ohne Landessprache haben Kin-

der und Jugendliche wesentliche Nachteile während der obligatorischen Schulzeit und auch bei den weiterführenden Schul- und Arbeitsangeboten. Daher scheint es mir von zentraler Wichtigkeit, dass das überarbeitete Kantonale Integrationsprogramm Massnahmen aufzeigt, wonach alle Zuwanderer innert nützlicher Frist mit unserer Landessprache vertraut sind. Sind alle Zuwanderer, mit Betonung alle, der Landessprache mächtig, erreichen wir eine optimale Integration und zwar in jeder Hinsicht. Halten wir den Fokus im Integrationsprogramm (1.7 Mio. Franken) auf die deutsche Sprache, welche den Namen des Integrationsschlüssels verdient. Caroline Mall Landrätin SVP Basel-Landschaft

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag/Sonntag und 11. November: Mit Zertifikatspflicht – ohne Platzbeschränkung

kirche, Klavierrezital

14.00 Jungschi

Sonntag, 7. November 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey

18.00 Youthchannel

10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey, Predigtreihe Markus-Evangelium: Markus 6

Werktags: Maskenpflicht, Kontaktdaten, max. 50 Personen Donnerstag, 4. November 18.15 Rosenkranz

Es gilt Maskenpflicht und die Kontaktdaten werden erhoben. Platzbeschränkung von 50 Personen.

Die Eucharistiefeier entfällt Samstag, 6. November 16.45 bis 17.15 Beichtgelegenheit

15.00 Ökumenische Totengedenkfeier mit der Musikgesellschaft Konkordia auf dem Friedhof Fiechten, Pfarrerin Florence Develey und Pfarrer Alex L. Maier

17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. November 10.30 Eucharistiefeier, Dorfkirche

Montag, 8. November

15.00 Totengedenkfeier musikalisch umrahmt vom Männerchor und der Musikgesellschaft Konkordia Reinach, Friedhof Fiechten

14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli

Dienstag, 9. November 17.00 Rosenkranz

20.00 Singprobe der Kantorei im Reformierten Zentrum Mischeli

Mittwoch, 10. November 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion, anschliessend kurzer Impuls zum synodalen Weg

Das Bistro Glöggli ist wie folgt geöffnet:

Donnerstag, 11. November, St. Martin 18.15 Rosenkranz

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mittwoch, 10. November 20.00 Hauskreise und Kleingruppen Bitte informieren sie sich über unsere Schutz- und Hygienemassnahmen. Sie finden alle Informationen unter www.chrischonareinach.ch

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch

– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen. – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular.

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

Seniorenzentrum Aumatt Freitag, 5. November 10.15 Gottesdienst

Montag, 8. November 6.00 Männergebet

Sonntag, 7. November Abend-Gottesdienst um 17.30 Uhr, auch per Zoom

Dienstag bis Samstag, jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30

19.00 Eucharistiefeier mit Zertifikatspflicht

Sonntag, 7. November 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl und separatem Kinderprogramm (Anmeldung notwendig), Predigt: René Winkler

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32

Donnerstag, 4. November 14.30 Nachmittagsbibelkreis

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 5. November 18.00 Mischelikonzert in der Mischeli-

Samstag, 6. November

VEREINSNACHRICHTEN REINACH Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Ver-

Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30,

Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch

mietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die

Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch

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Reinacher Kalender 2022

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91. Geburtstag

NEU IN REINACH Wer kann sich noch an den ersten Migros-Laden in Reinach erinnern? Und wie sieht es heute an seinem ehemaligen Standort aus? Diese Fragen und noch mehr werden im Reinacher Kalender für das Jahr 2022 beantwortet. Die 25. Auflage des populären Kalenders wird abermals durch die Zunft zu Rebmessern herausgegeben. Der Kalender 2022 bietet jeden Monat spannende Fotovergleiche zwischen Früher und Heute. Die Farbe der Bilder ist dabei nicht das einzige, dass sich verändert hat. Die Fotos stammen hauptsächlich aus dem Archiv Ernst Feigenwinter. Wie in den 24 Jahren zuvor wurde das Vorwort durch den Historiker René Salathé verfasst, leider nun zum letzten Mal. Die Zunft zu Rebmessern möchte sich herzlich bei René Salathé für seine kreativen und informativen Beiträge bedanken. Stets auf die Bilderauswahl angepasst, ausserordentlich lehrreich und erhellend wusste René Salathé die Käufer des Kalenders zu begeistern.

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Der Kalender kann bei der Bäckerei Konditorei Grellinger, Jenzer Fleisch + Feinkost AG, Daniel Stebler Hairstyling, Die Buchhandlung und Papeterie Richert bezogen werden. Der unveränderte Verkaufspreis beträgt 25.– Franken. S’hett solang’s hett!

g führun r Durch unte s s la und Ein alt der h Vorbe iden Cov aktuell ng vom u n d Veror GG) BAG (G

. . . . . . . .

Gemeindehaus Galerie Werkstatt Galerie XT Heimatmuseum Bürgergemeindehaus Kunstraum 1A Galerie zum Holzspon Galerie Strittgässli

Zudem wird der Kalender auch an der Bürgergemeindeversammlung, dem 25. November 2021, am Weihnachtsmarkt, dem 8. Dezember 2021 sowie während des Weihnachtsbaumverkaufs der Zunft zu Rebmessern vor dem Heimatmuseum vom 7. bis 23. Dezember 2021 zum Verkauf angeboten. Zunft zu Rebmessern, Reinach

Samstag 13. Nov. 2021 18.45 – 20 Uhr Eröffnung im Gemeindehaus 20 – 24 Uhr Betrieb in allen Galerien Sonntag 14. Nov. 2021 14 – 17 Uhr Betrieb in allen Galerien

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besucht am 4., 5. und 6. Dezember 2021 die Kinder in Reinach Anmelden kann man sich unter www.santiklaus.ch Rubrik BUCHEN Anmeldeinfos bei: Kirchen in Reinach Textilreinigung Näf Milchkästen von: A. Wanzenried, Klusweg 59 St. Schneider, Stockackerstrasse 14 Anfragen unter 061 511 31 13 oder E-Mail eseli@santiklaus.ch Anmeldeschluss: 24. November 2021


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. Oktober 2021 In seiner Sitzung vom 26. Oktober 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat den Finanzplan 20222026 verabschiedet. • Weiter hat der Gemeinderat den Raumnutzungsvertrag und die Hausordnung für die Zusammenarbeit von Gemeinde und Kirchen im Jugendhaus phönix genehmigt. • Folgende Themen wurden vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen: –Protokoll des Fachausschusses der Regionalplanungsgruppe Birsstadt vom 16.09.2021; –Protokoll des Feuerwehr–Rats der Feuerwehr-Klus vom 29.09.2021. Gemeinderat Aesch

Baupublikation

Baugesuch Nr.: 2012/2021 Parzelle(n) Nr.: 881 – Projekt: Fassadenänderung, Bahnhofstrasse 5, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Pchelin Rahel und Nikolai, Bahnhofstrasse 5, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Lara Kälin Architektur, Oberwilerstrasse 56, 4102 Binningen – Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 15. November 2021 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.

Sperrgutabfuhr brennbar und unbrennbar Mit der Sperrgutabfuhr vom Mittwoch, 10. November 2021, kann brennbares und unbrennbares Sperrgut bis zu einer max. Grösse von 200 cm x 100 cm x 50 cm entsorgt werden.

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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Dem Edelweiss auf der Spur

Das zu entsorgende Material ist mit der nötigen Menge Gebührenmarken zu versehen (pro 5 kg eine Kehrichtmarke). Sämtliche elektrischen und elektronischen Geräte wie Bügeleisen, Staubsauger, Haartrockner, Computer, Radio, TV usw. können im Fachhandel kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden. Bauabteilung Aesch

Häckseldienst Am Dienstag, 9. November 2021 (Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 9. November 2021, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 Gratis-Minuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 8. November 2021, 12.00 Uhr erforderlich. Per Telefon an die Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50, oder über das Online-Formular auf www.aesch.bl.ch, zu finden mit dem Suchbegriff Häckseldienst in der Rubrik Onlineservice. Bauabteilung Aesch

(Fortsetzung auf Seite 17)

Lädt zur Party: Das Akkordeon Orchester Aesch.

Das Akkordeon Orchester Aesch scheut keinen Aufwand: Es tourte schon durch die USA und lädt nun zu einer neuen Entdeckungsreise ein. Bea Asper Die Region kommt am Samstag, 6. November, in den Genuss der ersten Edelweiss-Party, organisiert vom Akkordeon Orchester Aesch. «Wir haben zahlreiche treue Gäste, welche unseren Anlass jedes Jahr besuchen. Viele davon wären sehr enttäuscht, wenn am ersten Wochenende im November keiner unserer beliebten Anlässe stattfände – insbesondere, nachdem im vergangenen Jahr kein GalaAbend durchgeführt werden konnte», sagt OK-Präsident Rolf Blatter auf Anfrage. «Wir sind ein gut eingespieltes Team. Die Arbeit wird auf mehrere Schultern verteilt.» Das Akkordeon Orchester

Aesch sei top aufgestellt und gut vernetzt und verfüge über einen breiten Erfahrungsschatz dank Auftritten im Ausland, unter anderem auf zwei Reisen durch die USA in Zusammenarbeit mit dem Jodlerklub Möriken Wildegg. Daraus entwickelten sich neue Ideen.

Jodlerformationen und Tanzmusik

Am Samstag darf man sich nun im Löhrenacker Aesch auf die erste Auflage der «Edelweiss-Party» freuen. «Türöffnung ist um 17.30 Uhr – danach servieren wir unseren Gästen ein währschaftes Menü und Getränke», ist Blatter zu entlocken. Um 19.30 Uhr beginnt das Programm mit dem Auftritt des Akkordeon Orchesters Aesch. «Abwechselnde Auftritte der JodlerFormationen Schlossbrünneli Möriken, Engstligtal Adelboden und einem weiteren Auftritt des Akkordeon Orchesters Aesch werden von Pausen unterbrochen, in welchen unsere Gäste Tombolalose kaufen und sich auch gastronomisch verwöhnen lassen können. Zum Schluss sorgen die aus Aesch stammenden

HEIMATMUSEUM AM SONNTAG GEÖFFNET SONDERAUSSTELLUNG A. VOGEL «DER KLEINE DOKTOR»

PFÄFFIGE L ÄBT

In der neuen Sonderausstellung über

Erfolgreicher erster Hallen-Flohmarkt

den Aescher Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel zeigt das Heimatmuseum Aesch, wie «der kleine Doktor» zum bekannten Naturheil-Pionier wurde und warum er bis heute eng verbunden ist mit dem Heimatmuseum.

«Pfäffige läbt» - der 1. Hallen-Flohmarkt in Pfeffingen konnte mit vielen Flohmarktbegeisterten, Ausstellern und Besuchern durchgeführt werden. Ganze 21 Ausstellerinnen und Aussteller, darunter auch Kids, haben ihre nicht mehr benötigen Sachen aus dem Kleiderkasten, Estrich, Keller, Garage oder Kinderzimmer in die Turnhalle gebracht und diese von 9 bis 16 Uhr angepriesen. Wir von «Pfäf-

Das Heimatmuseum ist mit Ausnahme der Schulferien jeweils

SENIORENR AT

am ersten Sonntag des Monats von 10-12 Uhr und 15-17 Uhr

Auf einmal älter

geöffnet. Besuchen Sie uns am kommenden Sonntag, 7. November 2021. Belegungen und Gruppenführungen sind nach Absprache (Tel. 061 756 77 54) auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Im Museum gelten die aktuellen Covid-Massnahmen. Es besteht Maskenpflicht. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch

«Man ist so alt, wie man sich fühlt», heisst es doch. Aber stimmt dies wirklich? Vergessen wir dabei nicht, dass wir nach aussen hin vielleicht anders wirken; dass wir für andere bereits als «älter» gelten. Bei Klassenzusammenkünften haben wir möglicherweise den Eindruck, vorwiegend von älteren Ehemaligen umgeben zu sein. Persönlich wähnt man sich doch viel jünger und agiler! Wer an der Kasse des Einkaufszentrums ohne Lesebrille das Kleingeld nicht finden kann, erlebt möglicherweise Sonderbares. Vielleicht werden Sie von hilfsbereiter Seite gleich um das Portemonnaie gebeten. Und schon fühlen Sie sich auf einmal älter! Im Gegensatz zum 22-jährigen Autoraser, dessen Beruf bei seiner Verfehlung bedeutungslos ist, wird die 67-jährige Per-

FOTO: ZVG

Schloss-Buam mit Tanzmusik bis um 2 Uhr weiter für gute Stimmung.» Tickets für 25 Franken pro Person kann man sich im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Aesch oder über die Website (www.aoaesch.ch) sichern. Gemäss Blatter sind die Heimatklänge derzeit hoch im Kurs. «Vor dem Hintergrund der globalen Veränderungen ist die Bedeutung der Heimat grösser geworden. Heimatklänge sind ‹in› und heimatliche, volkstümliche Bräuche wie das Schwingen und die Volksmusik geniessen Zulauf.» Die Texte passen immer, sie handeln von der Schönheit der Natur, dem Echo in den Bergen, der Pracht des Edelweiss, der Heimatliebe und freiheitlichen Gedanken. Blatter: «Ich glaube auch, dass die Zukunft der Heimatklänge nicht in Gefahr ist. Die Menschheit hat genügend Quellen, welche in hoher Frequenz das reale Leben, das nicht immer einfach ist, mit Buchstaben und/oder Musik beschreiben. Zur Ablenkung kommen friedliche und fröhliche Heimatklänge da gerade recht.»

fige läbt» hoffen, dass es bei der nächsten Austragung (eventuell kommendes Jahr im Oktober) einen noch besseren Zulauf geben wird. Danke an alle Aussteller und Käufer/»Schnäugger» und den Besuchern - aber auch der Gemeinde, dass wir diesen Anlass durchführen durften. Merci! Gerne sind wir offen für Anregungen oder Anpassungen, meldet euch einfach auf info@pfaeffige-laebt.ch. Übrigens,

ein nächster Event ist auch schon wieder in der Planung – am 8. Januar treffen wir uns zum 3. Weihnachtsbaumwerfen auf dem Grieder-Bauernhof oberhalb der Kirche in Pfeffingen. Näheres werden wir bald auf unseren verschiedenen digitalen Plattformen, Meta oder Instagram und den Printmedien veröffentlichen. Und hier auch mal ein Danke an das Team des Wochenblattes! Euer OK «Pfäffige läbt»

son, die einen Unfall verursacht hat, in der Zeitung noch mit der «Berufsbezeichnung» Rentner oder Rentnerin «qualifiziert». Alt eben und nicht mehr ganz so fahrtauglich. Haben Sie auch schon festgestellt, dass im Fernsehen zum Thema AHV oft nur betagte Menschen gezeigt werden? Und möglicherweise gibt im TVInterview zum Valentinstag nicht die pensionierte Floristin Rosa Blumenthal Auskunft, denn im eingeblendeten Titel steht doch schlicht und einfach «Rentnerin». Am Seniorentag vom Samstag, 13. November, 9 Uhr, wird Prof. Dr. Josef Imbach im Kath. Pfarreiheim Aesch zu solchen Themen sprechen. Er meint: «Alle möchten lang leben – aber niemand will alt sein». Übrigens: Es hat nichts mit dem Alter zu tun, dass der Zutritt nur mit

gültigem Covid-Zertifikat und persönlicher ID möglich ist! Konrad Schreier, Team Öffentlichkeitsarbeit ANZEIGE

Seniorentag 2021 13. Nov. 2021, 9 – 13 Uhr Einlass nur mit gültigem COVID-Zertifikat und ID!


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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Heidi-Reisen Liesberg

Rynacher Rundgang II

Carreisen & Kleinbusvermietung

Start: 18:00 Uhr

Keine Maskenpflicht im Car!!!

16. Nov. Metzgete im Bisisthal Fahrt, Metzgete

Fr.

85.–

22. Nov. Zibelemärit Bern Nur Fahrt

Fr.

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• 30. November

24. Nov. Weihnachtsmarkt in Montbéliard F Nur Fahrt, 4 Std. Aufenthalt bis 19.00 Uhr

• 21. Dezember

39.– 85.–

27. Nov. Weihnachtsmarkt in Stuttgart Nur Fahrt, Aufenthalt bis 19.00 Uhr

Fr.

55.–

4. Dez. Weihnachtsmarkt in Bremgarten Nur Fahrt, Aufenthalt bis ca. 18.00 Uhr

Fr.

39.–

7. Dez. Samichlausfahrt zum Wullejakob Carfahrt, 3-Gang-Menü mit Säckli und Kambly

Fr.

70.–

8. Dez. Romantischer Weihnachtsmarkt in Colmar F Nur Fahrt, Aufenthalt bis ca. 19.00 Uhr Fr. 39.– 16. Dez. Weihnachtskonzert mit den Calimeros Fahrt, Mittagessen, Konzert NM in Kirchberg SG

Fr. 109.–

29. Dez. – 2. Jan. Silvesterkreuzfahrt auf dem Rhein Fahrt, MS Princes Christina mit HP, 3 x ME etc. Fr. 949.–

Anmeldungen / Info

Tel: 061 771 03 06 www.heidi-reisen.ch

Benefiz-Konzert im Rahmen des Kirchenbasars

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So. 19.12.21, 15.00h Pratteln, KUSPO

Volksongs a cappella aus aller Welt

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Wolfgang Amadé Mozart

Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Schutzmassnahmen und aktuelle Infos: S

www.orchester-dornach.ch

ki rchen basar (Zertifikatspflicht, Teststation vor Ort) (Zertifikatspflicht

Ref. Kirchgemeindehaus Stollenrain 20 a, Arlesheim Samstag 6.11.2021 12.00 – 16.00 Uhr Köstlichkeiten, Stände, Grosses Kinderprogramm (Kerzenziehen, basteln …) 14.30 Uhr Kasperlitheater, Leitung: Christine Menz 12.00 – 16.30 Uhr Benefizkonzert in der Kirche mit dem Kammerchor Gymnasium Münchenstein, Leitung: Rolf Urech

Sonntag 7.11.2021 10.00 Uhr Basar-Gottesdienst mit Pfarrerin Judit Bedő Mitwirkung Canto Vivo-Chor, Leitung: Carmen Ehinger 11.15 – 16.00 Uhr Mittagessen, Stände Grosses Kinderprogramm (Torwandschiessen, Kerzenziehen, Ponyreiten …) 14.30 Uhr Kasperlitheater, Leitung: Christine Menz

The Circle of Love Circle Singers

Leitung: Leitung: Monika Sturm-Schmid

Sonntag, 07. November 2021 / 15 Uhr Zwingen, kath. Kirche Sonntag, 07. November 2021 / 18 Uhr Zwingen, kath. Kirche Samstag, 13. November 2021 / 19 Uhr Reinach, ref. Kirche Mischeli Sonntag, 14. November 2021 / 17 Uhr Breitenbach, kath. Kirche

97 8!

Serenade für Oboe, Englischhorn und Streicher, op. 27

Mindesteiinkauf: Frr. 19.75 Gültig g bis 19.122.22021

Se it 1

Othmar Schoeck

Sudoku im Wochenblatt

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Eintritt frei, Kollekte am Ausgang Erlös zugunsten von drei Projekten der Mission 21 (Nothilfe und Wiederaufbau, universitäre Bildung, Spital Manyemen)

Jon nathan Brett Harrison, Leitung Markus Forrer, Klarinette

das

Weihnachts-

Sa. 18.12.21, 15.00h Gelterkinden, Mehrzweckhalle

(Zertifikatspflicht, Teststation vor Ort)

So onntag, 14. November 2021 Goetheanum 16:30 Uhr Grosser Saal

Sonntag, 14. Nov. 2021, 17.00 Uhr Stadtcasino Basel

Sa. 04.12.21, 15.00h Münchenstein, KUSPO

Sa. 11.12.21, 15.00h Binningen, Kronenmattsaal

von Durban (SA) bis Guggisberg (BE) mit dem Kammerchor Gymnasium Münchenstein Leitung: Rolf Urech Die jungen Stimmen präsentieren ein buntes Programm mit den schönsten Songs aus dem aktuellen Repertoire

Studienchor Leimental amici musici, Orchester für Alte Musik Sebastian Goll, Leitung

Vorverkauf Kulturhaus Bider & Tanner Basel, T 061 206 99 96 Stadtcasino Basel, www.eventfrog.ch Abendkasse ab 16 Uhr

So. 05.12.21, 15.00h Hölstein, MZH Rübmatt

Samstag, 6. November 2021 um 16.30 Uhr in der ref. Kirche Arlesheim

Lösung der letzten Ausgabe

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AESCH PFEFFINGEN

Vergünstigte Theatertickets Aesch unterstützt im Rahmen seiner kulturellen Vergabungen diverse Theater. Für folgende aktuelle Vorstellungen im Theater Basel stehen vergünstigte Karten zur Verfügung: • Die Physiker (Komödie von Friedrich Dürrenmatt), Freitag, 17.12.2021, 19:30 Uhr Kartenpreis Erwachsene CHF 32.50 (statt CHF 65.00) • Die Zauberflöte (Oper von Wolfgang Amadeus Mozart), Samstag, 18.12.2021, 19:00 Uhr Kartenpreis Erwachsene: CHF 70.00 (statt CHF 140.00) • La Traviata (Oper von Giuseppe Verdi) Samstag, 08.01.2022, 19:30 Uhr Kartenpreis Erwachsene CHF 70.00 (statt CHF 140.00) • Cow (Ballett von Alexander Ekman) Freitag, 21.01.2022, 19:30 Uhr Kartenpreis Erwachsene CHF 55.00 (statt CHF 110.00) Weiterhin sind auch Zollitickets für Erwachsene zum reduzierten Preis verfügbar CHF 10.00 (statt CHF 21.00). Die Tickets können während den Schalteröffnungszeiten bei der Einwohnerkontrolle der Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse 23 bezogen werden. Pro Aescher Haushalt sind maximal zwei Tickets verfügbar. S’het, solang s’het! Gemeinderat Aesch

A18 Vollanschluss Aesch Sperrungen im Monat November 2021 An folgenden Daten kommt es im November 2021 wegen Bauarbeiten zu Nachtsperrungen der Autobahn A18 sowie deren Ein- und Ausfahrten. Mo. 08.11. – Mi. 10.11. Die beiden Nachtsperrungen der Fahrspur von Delémont nach Basel dauern jeweils von 19.30 Uhr bis 06.00 Uhr. Die Sperrungen sind wetterabhängig (allfällige Ersatzsperrungen: 10.11. bis 12.11.). Verkehrsteilnehmende von Delémont her sind gebeten, die Ausfahrt Aesch – Angenstein zu benutzen. Für die restlichen Verkehrsteilnehmenden bestehen keine Einschränkungen. Die Autobahneinfahrt Basel von Aesch her kann normal befahren werden. So. 21.11.– Mo. 22.11. Die Nachtsperrung der ganzen A18 dauert von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Die A18 ist zwischen Reinach Süd und Aesch-Angenstein inkl. Ein- / Ausfahrt Aesch komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmende von Delémont her sind gebeten, die Ausfahrt Aesch–Angenstein zu benutzen; jene von Basel her sind gebeten, die Ausfahrt Reinach Süd zu benutzen. Mo. 22.11.– Fr. 26.11. Die Nachtsperrungen der Ein- und Ausfahrt Aesch dauern jeweils von 19.30 Uhr bis 06.00 Uhr. Verkehrsteilnehmende sind gebeten, während der Sperrungen die Einund Ausfahrt Reinach Süd zu benutzen. Die

Hauptachse der Autobahn A18 kann normal befahren werden. Fr. 26.11.– Mo. 29.11. Die Wochenendsperrung der Ein- und Ausfahrt Aesch dauert vom Freitag 19.00 Uhr bis am Montag 06.00 Uhr. Verkehrsteilnehmende sind gebeten, während der Sperrung die Ein- und Ausfahrt Reinach Süd zu benutzen. Die Hauptachse der Autobahn A18 kann normal befahren werden. Wir sind bemüht, die nächtlichen Lärmimissionen auf ein Minimum zu reduzieren, bitten Sie um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis. Tiefbauamt Basel-Landschaft

Birsstadt TV: Kulturgüterschutz im Heimatmuseum

Anlegen, zurücklehnen & profitieren!

Estefani Rana Kundenberaterin Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen Hauptstrasse 107 4147 Aesch Tel. 061 756 50 67 www.raiffeisen.ch/ aesch-pfeffingen

Kein Zirkus im Löhrenacker

Bring- und Holhüsli in Aesch, heute war das Hüsli aufgeräumt, fast leer. Ich bringe Brotmaschine, Alpaca-Pulli, Haartönung und anderes. Ich gehe, neben mir parkt ein Auto mit französischer Nummer. Der Mann packt alle Sachen, die ich gebracht habe ein. Nach Diskussion mit ihm, fährt er ein paar Plätze weiter und wartet, bis ich verschwunden bin. Früher habe ich gerne gestöbert und auch manchmal etwas gefunden. Heute verkommt das «Hüsli» zur Abfalldeponie, da die brauchbaren Sachen schon weg sind. Sie werden weiterverkauft! Dinge, die noch brauchbar sind, gebe ich gerne weg, wenn jemand Freude daran hat. Aber verkaufen könnte ich sie selber. Katharina Frey

VERKEHRSVEREIN

Seniorenausflug kam gut an

Im Aescher Heimatmuseum gibt es nicht nur regelmässig Sonderausstellungen zu sehen, es beherbergt auch einen umfangreichen Fundus an historischen Artefakten. Um deren fachgerechte digitale Archivierung kümmert sich der Kulturgüterschutz des Zivilschutzverbunds Birs. Vergangene Woche waren die Spezialisten wieder im Heimatmuseum am Werk – Birsstadt TV hat ihnen dabei über die Schulter geguckt. Dank der Erfassung in der kantonalen Datenbank können die Aescher Zeitzeugnisse auch anderen Museen zugänglich gemacht werden für eine überregionale Zusammenarbeit. Zum nächsten Mal geöffnet hat das Heimatmuseum am kommenden Sonntag, 7. November 2021. Aktuell mit der Sonderausstellung zum Aescher Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch unter dem Suchbegriff «Birsstadt TV» zu finden. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Am vergangenen Donnerstag fuhren 55 GGG-Senioreninnen und -Senioren mit einem Doppelstöckerbus über DelémontBiel-Mörigen-Lüscherz nach Erlach. Im alten Amtshauskeller wurden wir vom Wirtepaar vom Restaurant Amtshaus mit ihren Helfern mit sehr feinen Zanderfilet nach Herzenslust bedient. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Städtchen Erlach fuhr uns Manuel sicher wieder über Lignièr-Orvin-Delémont zurück nach Aesch. Trotz Corona-Auflagen war es ein wunderbarer Ausflug und ich hoffe, dass wir im 2022 wieder unter normalen Umständen und mit mehr Seniorinnen und Senioren einen weiteren Ausflug erleben können. Bruno Keller, Aktuar VVAP

Goldene Hochzeit

Training jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

Am heutigen 04. November darf das Ehepaar Bertschmann Micheline und Werner das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Goldene Hochzeit

Am 29. Oktober 2021 durfte das Ehepaar Schweizer-Meyer Doris und Friedrich das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Wir sitzen alle im Circus Corona und erleben ein Programm, so atemberaubend wie die Gesichtsmaske: ein wildes Jonglieren mit Corona-Zahlen, ein gnadenloses Messerwerfen gegen alle Kritik und eine Logik am fliegenden Trapez: Die Impfung ist dermassen freiwillig, freiwillig, freiwillig, dass man gezwungenermassen gar nicht anders kann. Da lacht sogar der Clown. Und zum Finale ein übereiltes «Manege frei!» für die elektro-

nische Überwachung all unserer Bewegungen und Begegnungen. Erheben wir uns am 28. November von den unbequemen Zirkusbänken und sagen nein zu den Verschärfungen im Covid-19-Gesetz! Vielleicht haben die sieben Copperfields dann ein Einsehen und zaubern zurück, was sie vor unseren Augen haben verschwinden lassen: unsere verfassungsmässigen Freiheitsrechte und eine verhältnismässige Politik. Patrick Frei

KULTURKOMMISSION

Sophistocats im Schloss-Chäller Wir starten in die neue Spielsaison mit diesem fantastischen 6-Mannorchester mit Sängerin. Mit ihrer Show «A Magic Night of Broadway», die eine Hommage an die Roaring Twenties ist, spielen sie einige der wunderbaren Songs aus dem American Songbook – der Popmusik des lange verblichenen Jazz-Age. Die 20er -Jahre haben der Moderne mit ihrem Übermut, ihren wilden Rhythmen und ihren grellen Lichtern ihren Stempel aufgedrückt. Eine ganz besondere Strasse in New York verkörperte dieses neue Lebensgefühl: der Broadway! Und mittendrin eine völlig neue, uramerikanische Theaterwelt, welche Drama, Musik und Tanz zu einem aufregenden, innovativen Ganzen verband. Hindurch zieht sich als roter Faden eine geniale Musik. Alexander’s Ragtime Band, Swanee, Summertime, All the Things You Are, You’re the Top und hunderte weitere Songs sind Zeitzeugen einer überbordenden Kreativität und eines turbulenten Wandels. «A Magic Night on Broadway» entführt Sie

für einen Moment in diese längst vergangenen Zeiten, wo alles möglich schien und das Morgen keine Rolle spielte. Achtung: Ausweichspielort! Restaurant Jura, Bahnhofstrasse 25. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Herrenmode H. von Euw, Bahnhofstrasse 1, an der Abendkasse oder unter info@schloss-chaeller.ch (3GRegel). Marco Labhart, Kulturkommission ANZEIGE

Sophistocats

mit « A Magic Night of Broadway » Freitag, 19. November 2021, 20 Uhr Restaurant Jura, Bahnhofstrasse 25

EIDG. ABSTIMMUNG VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic Walking-

Klares Ja zur Pflegeinitiative

Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch

Den Anteil an dipl. Pflegefachpersonen in den Pflegeteams erhöhen und dabei Millionen Franken sparen? Internationale Studien haben aufgezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Anteil an dipl. Pflegepersonal im Pflegeteam und dem Risiko Komplikationen zu erleiden, an Infektionen zu erkranken oder gar zu sterben gibt. Das Bundesamt für Statistik spricht von einem Sparpotenzial von 357 Millionen und gleichzeitig könnten 243 Todesfälle vermieden werden. Aufgrund dieser Fakten hätten die Spitäler, Institutionen längstens handeln müssen. Die Arbeitsbedingungen hätten verbessert und der Skill-Grade-Mix hätte angepasst werden müssen. Diese Massnahmen erhöhen primär die Gesundheitskosten, mittelfristig senken sie diese aber. In den letzten Jahrzehnten, als die Spitäler und Institutionen von den Hän-

Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www. pfadibaerenfels.ch

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Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils

Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH

Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bau-

abend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.

Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am

Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium

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Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus.

Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportli-

Birstaler InvestitionsSparkonto

che Schiessen und alle Fragen über die Schiesspflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Telefon 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch

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ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige!

SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.

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LV E T U N E

den der Medizinerinnen und Mediziner, Pf legedienstleiterinnen und Leiter, Heimleiterinnen und Heimleiter in die Hände von CEO‘ s übergingen, galt es zu reorganisieren, optimieren, Effizienz steigern etc., mit dem Ziel Kosten einzusparen. Dies geschah auf Kosten vieler Menschenleben und den Menschen, die sich in diesen Bereichen tagtäglich engagiert einsetzen – bis an ihre Belastungsgrenzen. Mit der Pflegeinitiative gibt es nun die Möglichkeit, eine nachhaltige, schweizweite Korrektur vorzunehmen. Wenn Sie als Mensch auch in Zukunft bei Krankheit, Unfall, Geburt etc. eine sichere, qualitativ hochstehende und menschliche Pf lege erfahren wollen, dann braucht es nun Ihr klares «Ja» zur Pflegeinitiative. Monika Schober, dipl. Pflegefachfrau

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(Fortsetzung von Seite 15)

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

LESERBRIEF

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AESCH

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Amtliche Publikationen

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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TageselternvereinAesch. Gemeindezentrum, Haupt-

str. 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganz-, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Do 9–11; Fr 9–11.30; 061 756 77 24. Tel. Sprechstunde: Di 14–16, 061 751 12 67.

Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte

April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen TennisSandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch

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Turnerinnen Aesch. Frauen/Seniorinnen: MZH

Kirchen- und Pfarrhofplatz, Saalweg, Obere Kirchgasse, Klusstrasse

Löhrenacker, Mi, 20.00–21.00. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.30. Gymn./Wettkampf Gruppe Mädchen 10–16J: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15. Je nach Niveau in 2 Gruppen. Auskunft: Iris Rietmann, Tel. 078 727 32 24.

Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball

(Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch

Freitag 26.11. bis Sonntag 28.11. 2021

Freitag 18 – 21Uhr Samstag 12 –20 Uhr Sonntag 12 –18 Uhr

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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Grüngut- und KüchenabfälleSammlung Ab dem 10. November 2021 können organische Küchenabfälle in den hierfür vorgesehenen kompostierbaren Einlagesäckchen wiederum kostenlos der ordentlichen Grüngutsammlung mitgegeben werden. Damit wird dem Wunsch der Bevölkerung Rechnung getragen, auch während der kalten Jahreszeit, in welcher wenig Grüngut anfällt, die organischen Küchenabfälle einer sinnvollen Entsorgung zuzuführen. Wir erinnern an dieser Stelle daran, dass die vierzehntäglich gesammelten Grüngut- und Küchenabfälle in der Biopower-Anlage in Pratteln zu ökologischem Biogas verwertet werden. Die kostenlose Entsorgung der organischen Küchenabfälle ist jeweils von November bis März möglich. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Theater Basel – Eintrittskarten zum Spezialpreis Für die diesjährige Ticket-Aktion zum stark ermässigten Besuch von Produktionen des Theater Basel, sind noch letzte Restkarten für folgende Vorstellung auf der Grossen Bühne verfügbar: Sonntag, 21. November 2021, 18.30 Uhr: Cow (Ballettabend) CHF 55.00 Die Karten können direkt am Schalter bezogen oder telefonisch (061 756 81 26) reserviert werden (Abholung spätestens am übernächsten Arbeitstag). Es gilt: «S’het so lang s’het ...» Wir wünschen allen Theaterinteressierten, die von diesem überaus attraktiven Angebot Gebrauch machen, bereits jetzt schon einen unterhaltsamen Theaterabend! Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Kulturkommission Pfeffingen Für die Mitarbeit in der neu zu bildenden Kulturkommission suchen wir engagierte, vernetzte und für neues offene Einwohner von Pfeffingen. Die Kulturkommission hat einerseits beratende Funktion des Gemeinderates und anderseits steht ihr offen, eigene Anlässe zu kreieren und durchzuführen. Möchten Sie in Pfeffingen die Kultur antreiben, Aktivitäten für ein spannendes zusammenleben fördern und für etwas Abwechslung im vielmals grauen Alltag sorgen, dann melden Sie sich zur Mitarbeit in der Kulturkommission. Haben wir Ihr Interesse an der Mitarbeit in einer Kommission der Gemeinde Pfeffingen geweckt, dann melden Sie sich bitte bei Martin Kaiser: kaiser20A@outlook.com oder auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen. Gemeinderat Pfeffingen

Grosse Bühne für freiwilliges Engagement: Aktion generation-f Im Rahmen einer gemeinsamen Kampagne in neun deutschschweizer Regionen lanciert benevol Baselland, das Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit, im Kanton Basel-Landschaft die Aktion generation-f. Einen Monat lang, vom 5. November bis zum 5. Dezember macht sie mit verschiedenen Aktionen auf die Vielfalt der Freiwilligenengagements aufmerksam. Rund 20 Organisationen und Vereine bieten in diesem Zeitraum mit verschiedenen Veranstaltungen Einblick in ihr Tun und öffnen ihre Türe für Interessierte. Die Aktion wird kommunikativ durch diverse

Baselbieter Gemeinden, darunter auch die Gemeinde Pfeffingen, unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.pfeffingen.ch. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Ü-60 Adventsfeier in Pfeffingen Noch immer macht uns die Coronapandemie leider sehr zu schaffen und bestimmt weitestgehend wie und ob Anlässe durchführbar sind. Da die zurzeit vorgegebenen Sicherheitsmassnahmen von uns nicht ausreichend garantieren werden können, haben wir uns auch in diesem Jahr schweren Herzens dazu durchgerungen, die geplante Ü-60 Adventsfeier im Dezember 2021 abzusagen. Wir möchten jedoch einen Alternativanlass anbieten, der voraussichtlich im Mai 2022 stattfinden wird. Ort und Datum werden rechtzeitig bekanntgegeben. Auf jeden Fall soll ein geselliges Beisammensein mit einem feinen Essen und musikalischer Untermalung möglich sein, bei dem wir uns unterhalten und gemeinsam eine kurzweilige Zeit geniessen dürfen. Bis dahin wünschen wir jetzt schon allen eine friedliche und besinnliche Adventsund Weihnachtszeit und bleiben Sie weiterhin gesund. Auf ein baldiges Wiedersehen. Wir freuen uns! Für das OK, Isabelle Holzwarth

Aufgebot zum Nachschiesskurs 2021 Alle im Kanton Basel-Landschaft wohnhaften Schiesspflichtigen (Jahrgänge 1987 und jünger), die im Jahre 2021 das obligatorische Programm nicht oder nicht vollständig in einem anerkannten Schiessverein geschossen haben, erhalten hiermit den Befehl einzurücken: Samstag, 20. November 2021, Schiessanlage Lachmatt in Pratteln, 08.30 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.pfeffingen.ch. Amt für Militär und Bevölkerungsschutz

Baupublikation

Baugesuch Nr. 2022/2021 Gesuchsteller/in: Müller Lukas u. Michèle, Buchenweg 9, 4148 Pfeffingen – Projekt: Schwimmbad, Parz. 1577, Buchenweg 9, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Auflagefrist: 15. November 2021

Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

Podium zum Integrationsprogramm Am Dienstag, 9. November, 19.30 Uhr, findet im Gasthof Mühle im Chesselisaal ein sehr prominentes Podium zur Abstimmung über das kantonale Integrationsprogramm statt. Die SVP Baselland hat Regierungsrätin Kathrin Schweizer und ein weiteres Mitglied des Pro Komitees gewinnen können. Die Nein-Parole wird von SVP-Fraktionspräsident Peter Riebli und Landrat Dominique Erhart vertreten. Moderiert wird der Anlass von Dani Wittlin, Regio TV Plus. Wir offerieren allen Gästen ein alkoholfreies Getränk. Der Anlass wird mit einem 3GSchutzkonzept durchgeführt (Zertifikatspflicht). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre kritischen Fragen an die Podiumsteilnehmer. SVP Aesch-Pfeffingen SVP Baselland

FELDSCHÜTZEN PFEFFINGEN

Jörg Marti: Gewinner des grosses Schinkens Vergangenen Samstag trafen sich die Feldschützen im Gemeindesaal zu ihrem Saisonabschluss. Den Start machte am Nachmittag unser traditionelles Preisjassen. Zwölf Jasser vom Junior bis zum verdienten Ehrenmitglied lieferten sich einen nicht ganz ernst gemeinten Wettkampf. Klarer Sieger wurde Alois Ruckli. Gegen 18.30 Uhr stiessen dann auch die Nichtjasser dazu. Bei einem kleinen Apero konnte der Präsi 24 Personen zu diesem geselligen Abend begrüssen. Kurz streifte er nochmals die Höhepunkte der vergangenen Saison. So das Feldschiessen, an dem wir Feldschützen den ersten Rang im ganzen Kanton belegten. Weiter das coronabedingt dezentral durchgeführte Eidgenössische Schützenfest, welches anfangs Oktober mit dem Absenden in Luzern zu Ende ging. Nach einem zünftigen Znacht ging es an die Rangverkündigung des Endschiessens. Verdienter Sieger und Gewinner des grossen Schinkens wurde Jörg Marti, der als einziger Schütze das Punktemaximum erreichte. Auf den weiteren Rängen folgten Martin Brodmann und Iwan Klicinovic. Beim Plauschstich ging es mit der Pistole auf 25m um möglichst viele Käsetreffer. Die grössten Stücke durften Jürg Geiger, Hansjörg Käsermann und Luca Thüring mit nach Hause nehmen. Bei einem Schützenkaffi liessen wir dann diesen gemütlichen und gelungenen Abend ausklingen. Alles über unseren Verein auf www.fspfeffingen.ch Jürg Meyer

SAMAIN

Wunderschönes Samainfest: Danke Zahlreiche Kinder und Erwachsene feierten am 31. Oktober ein wunderschönes Samainfest. Ganz herzlich bedanken wir uns bei unseren Sponsoren. Namentlich der Bürgergemeinde, die uns das Holz für das grosse Feuer und die Finnenkerzen lieferte, beim Werkhof, der die Feuerstelle und den Festplatz einrichtete und der Gemeinde, die die Kosten für die Platzreinigung übernahm. Das Fest wurde durch die Musik der Leisure Pipe Band bereichert. Kinder und Erwachsene lauschten gespenstischen Geschichten und genossen die eindrückliche Feuerschau von Christian Ziegler. Christine Koch OK Samain, Verein «Attraktives Aesch»

innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3’000.00 erheben. Die Baugesuchs-Pläne können, bei erteilter Zustimmung durch die Bauherrschaft, unter folgendem Link online eingesehen werden:

Samstag 13. Nov. 2021 18.45 – 20 Uhr im Gemeindehaus 20 – 24 Uhr Betrieb in allen Galerien Sonntag 14. Nov. 2021 14 – 17 Uhr Betrieb in allen Galerien

https://bgauflage.bl.ch/2772 Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

LESERBRIEF

Auch Hiag braucht den Zubringer Zum Artikel «A18-ZUbringer: Kantone wollen von Variante Mitte Abstand nehmen» vom 28. Oktober. Die Hiag AG, Besitzerin und Arealentwicklerin des Wydeneck Areals in Dornach, erklärt unmissverständlich (s. auch www.hiag.com), dass für den Individualverkehr aus dem künftigen Metalli-Areal der Zubringer zur nahen A18 unabdingbar ist. Diese Information liegt mir auch von höchster Stelle seitens Hiag vor. Die Gemeinden Dornach und Aesch haben vor ca. 20 Jahren die Frage einer zusätzlichen Birsbrücke durch das renommierte Ingenieurbüro Rapp AG untersuchen lassen, die Ergebnisse diskutiert und aus ursprünglich sieben Standortvarianten die heutige Variante «Mitte» beschlossen. Aufgrund dieser Einigung ist der zurzeit in Erstellung befindliche Kreisel zum neuen Vollanschluss A18 in Aesch örtlich festgesetzt worden – so, dass man nach

Osten / Dornach über die beschlossene Variante «Mitte» Dornach direkt erschliessen kann. Wie die alte Fasnacht nun eine Generation später die damaligen Beschlüsse zu ignorieren und bereits ausführlich geklärte Fragen erneut auf den Tisch zu bringen, deutet nicht auf grosse Fairness. Das (einzige) Hauptargument der «Mitte»-Gegner ist die ihrerseits unerwünschte erforderliche Querung der Birs-Auenlandschaft – obwohl grüne Kompensation dieser Wald-Schneise Teil des Projektes ist. Glücklicherweise formiert sich in Dornach ein Komitee, welches die Interessen der Befürworter einer raschen Lösung mittels beschlossener «Mitte» Variante durchsetzen wird. Die Gemeinde Aesch wird in ihrer Antwort an die Regierungen auf der Variante «Mitte» beharren. Alternativen gibt’s nicht – braucht’s nicht. Rolf Blatter, Aesch, Landrat FDP

REFERENDUMSKOMITEE DOM

Danke für die Unterstützung Nach einer erfolgreichen Abstimmung wird sich das parteiunabhängige Referendumskomitee nun offiziell auflösen. Die Zusammenarbeit im Team war hervorragend und von grossem persönlichen Engagement jeder und jedes Einzelnen geprägt. Für die grossartige Unterstützung der Aescher Bevölkerung, die vielen ermunterten persönlichen Gespräche, Mails, Schreiben und die unglaublich grosszügigen Spenden nochmals ein riesiges Dankeschön! Die Spenden wurden ausschliesslich für die Plakate und die Wahlflyer verwendet. Wie versprochen wer-

den wir den Rest der Spenden in der Höhe von 2000 Franken an Jugendvereine spenden. Es sind dies die Pfandfinderinnen und Pfadfinder sowie Blauring und Jungschar, die wir mit je 400 Franken unterstützen möchten. Nun gilt es die wirklich dringenden Bedürfnisse abzuklären (z.B. Kultur, Umziehkabinen FC etc.) und sinnvolle Lösungen zu finden. Einzelne von uns haben schon klar signalisiert, hier tatkräftig mitzuarbeiten. Im Namen des Referendumskomitee Ueli Siegenthaler, Niklaus Wasem Ralph Huber, Erich Brunner und Paul Svoboda

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 6. November 18.00 Eucharistiefeier (mit Zertifikat) Sonntag, 7. November 14.00 Totengedenkfeier (mit Zertifikat), anschliessend Gräberbesuch mitgestaltet vom Musikverein Aesch 17.00 Chinderfiir für Chli und Gross Dienstag, 9. November 18.00 Schülergottesdienst in Pfeffingen

Covid-Zertifikat) anschliessend Friedhof mit Pfarrerin Inga Schmidt und Pfarrer Felix Terrier. Kollekte: wird an der Gedenkfeier bekannt gegeben Ökumenische Chinderfiir für Chli und Gross 17.00 Katholische Kirche Aesch. Gestaltet von Caroline Häner, Regula Jöhr und Carmen Roos Jugendgottesdienst 18.00 Reformierte Kirche Aesch. Gestaltet von Schüler*innen der 8. Klasse, Pit Schmied und Pfarrer Ingo Koch

Mittwoch, 10. November 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen

Amtswoche: 6. bis 12. November Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

Donnerstag, 11. November 16.30 Rosenkranzgebet

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch

Sonntag, 7. November Reformationssonntag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Pfr. Reinhard Möller Sonntagsschule und Kinderbetreuung

Mittwoch, 10. November 17.00 Rosenkranzgebet

Die fünf Solas der Reformation Sola Fide. Sola Scriptura. Solus Christus. Sola Gratia. Soli Deo Gloria Allein der Glaube. Allein die Schrift. Allein Christus. Allein die Gnade. Gott allein gehört die Ehre

Freitag, 12. November 9.15 Eucharistiefeier

Dienstag, 9. November 9.30 Gebetsgemeinschaft

Dienstag, 9. November 18.00 Schülergottesdienst

Montag, 6. Dezember 2021

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Sonntag, 7. November 10.30 Totengedenkfeier (mit Zertifikat), anschliessend Gräberbesuch

findet statt am Dienstag, 9. November 2021 Mittwoch, 10. November 2021 Mittwoch, 24. November 2021

Mittwoch, 15. Dezember 2021 Mittwoch, 4. Mai 2022

Amtliche Publikationen

Samstag, 6. November Kein Vorabendgottesdienst

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UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

EIDG. ABSTIMMUNG

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 7. November Ökumenische Totengedenkfeier 14.00 Katholische Kirche Aesch (mit

Mittwoch, 10. November 19.30 Gebetsabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60


AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

19

Niederlage für Sm’Aesch Pfeffingen im Spitzenkampf Gegen die Mannschaft von Neuchâtel UC mussten die Aescherinnen erstmals diese Saison nach einem 1:3 als Verliererinnen vom Platz. Benedikt Kaiser Über 800 Volleyballfans erlebten vergangenes Wochenende in der Aescher Löhrenackerhalle ein Wechselbad der Gefühle. Wie erwartet gestaltete sich das Spitzenduell der bis zu diesem Spiel ungeschlagenen Teams Sm’Aesch und Neuchâtel UC (NUC) als enge Angelegenheit. «Das ganze Spiel war ein einziges Auf und Ab», zog Capitaine Madlaina Matter kurz nach dem Spiel Bilanz. Begonnen hatte die Partie denkbar schlecht für das Heimteam. Nach einem nervösen Start lag Sm’Aesch schnell mit 0:5 und 1:7 in Rücklage. Das Team zeigte aber Moral, kämpfte sich zum Ausgleich und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung (13:11). «Dass wir uns nach diesem Horrorstart nicht haben verunsichern lassen und reagieren konnten, gefiel mir gut», lobte Headcoach Andi Vollmer seine Mannschaft nach dem Spiel. Aufgrund einer kurzen Schwächephase der Aescherinnen gelang es NUC aber, unter der Führung von Topscorerin Tia Scambray den Vorsprung wiederherzustellen (20:16). Diese Führung gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand und holten sich mit 25:19 den ersten Satz.

Zu wenig konstant

Satz Nummer zwei war von Beginn an hart umkämpft. Den Baselbieterinnen gelang es, sich dank wichtiger Punkte von Mittelblockerin Tarah Wylie nach einem 10:10 zum 16:12 vorentscheidend von ihren Gegnerinnen abzusetzen. Da auch die bislang wenig in Erscheinung getretene Aescher Topscorerin Madison Duello plötzlich ihre Angriffe in Punkte ummünzen konnte, gelang Sm’Aesch mit 25:19 der Satzausgleich. «Im zweiten Satz konnten wir unser Spiel mehrheitlich durchziehen und hatten keine grösseren Schwächephasen», kommentierte AeschCapitaine Matter den Satzgewinn. Wenig überraschend war auch der dritte Satz eine enge Angelegenheit. Mit ein wenig Glück konnten sich die Neuenburgerinnen erstmals zum 11:7 davonkämpfen, worauf sich Sm’Aesch-Headcoach Vollmer genötigt sah, ein Time-out zu nehmen. Leider blieb der gewünschte Effekt aus, und die Gäste zogen trotz spektakulärer Defense von Capitaine Matter zum 17:9 davon. Obwohl sich Sm’Aesch unter Führung der Kanadierin Marie-Alex Bélanger nochmals aufbäumte, holte sich NUC – auch dank zu vielen Fehlern in Service und Annahme des Heimteams – mit 25:15 die 2:1-Satzführung.

Kein Weltuntergang

Die Aescherinnen liessen sich davon nicht entmutigen und starteten schwungvoll in den vierten Durchgang. Nach einer zwischenzeitlichen 6:2-Führung schlichen sich aber wieder zu viele Eigenfehler ein, sodass NUC zum 17:11 davonziehen konnte. Die Neuenburgerinnen liessen in der Folge nichts

Kampf um jeden Ball: Passeuse Méline Pierret und Libera An Saita geben alles, um den Ball im Spiel zu halten. FOTO: SACHA GROSSENBACHER

mehr anbrennen und gewannen den vierten Satz und somit das Spiel nach einem Service-Netzroller mit 25:17. «Wir haben uns das Leben mit den vielen Eigenfehlern selbst schwer gemacht», sagte die enttäuschte Capitaine Matter nach dem Spiel. Dies habe den Spielrhythmus immer wieder gebro-

chen. Headcoach Andi Vollmer pflichtete ihr bei: «In Service und Annahme waren wir heute unterdurchschnittlich.» Trotzdem gäbe es keinen Grund, jetzt den Kopf hängen zu lassen, meinten beide. «Die Saison ist noch jung. Es ist klar, dass noch nicht alles perfekt funktio-

niert», erklärte Vollmer. Capitaine Matter fügte an: «Wir wissen, woran die heutige Niederlage gelegen hat und woran wir arbeiten müssen.» Und sie schickte gleich noch eine Kampfansage hinterher: «Halten wir bei der Revanche das ganze Spiel unser Level, sieht es nochmals ganz anders aus!»

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikation

Nr.2021-1999 Gesuchsteller: Benedikt Lauer, Bruckfeldstrasse 2, 4142 Münchenstein – Projekt: Windschutzverglasung, Parzelle: 2771, Bruckfeldstrasse 2, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Benedikt Lauer, Bruckfeldstrasse 2, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 15. November 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Erwahrung Abstimmungsresultat Referendum Quartierplanung van Baerle An der Gemeindeversammlung vom 22. März 2021 wurde die Quartierplanung «van Baerle» beschlossen. Gegen diesen Beschluss wurde erfolgreich das Referendum ergriffen. Bei der entsprechenden Urnenwahl vom 26. September 2021 wurde die Quartierplanung mit 1’908 zu 1’898 Stimmen abgelehnt. Da gegen diese kommunale Abstimmung fristgerecht keine Beschwerde bei der Landeskanzlei des Kantons Basel-Landschaft eingegangen ist, hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 26. Oktober 2021, das Abstimmungsergebnis erwahrt. Der Gemeinderat

Ersatzgebäude Kindergarten Lehengasse: Öffentliche Ausstellung bis 3. Dezember Die Basler Wohngenossenschaft (BWG) ist Eigentümerin der Liegenschaften Nr. 32 bis 48 an der Lehengasse. Zusammen mit den Liegenschaften Nr. 31 bis 35 sowie 74 bis 82 befinden sich diese innerhalb der «Gesamtüberbauung Bündten-Seyis». Die BWG hat im Dezember 2016 die Liegenschaft Nr. 38 von der Gemeinde erworben mit der Auflage, anstelle des Kindergartens im Rahmen eines Quartierplanverfahrens eine neue Wohnbaute zu erstellen und so zusätzlichen Wohnraum (mindestens 2’000 m2 Wohnfläche) zu schaffen. Die übrigen bestehenden Gebäude der Überbauung erfahren durch die Quartierplanung keine baulichen Änderungen. Als Genossenschaft ist die BWG bestrebt, möglichst preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Zwischen März und Juli 2021 wurde ein Studienwettbewerb mit insgesamt fünf Architektenbüros durchgeführt. Im August 2021 hat eine Expertenjury, in der auch die Gemeinde vertreten ist, die verschiedenen Wettbewerbsbeiträge bewertet und ein Siegerprojekt gekürt. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 26. Oktober 2021 beschlossen, das Quartierplanverfahren zu starten. Die Gemeinde Münchenstein und die BWG stellen das Projekt nun der Öffentlichkeit vor. Die Wettbewerbsbeiträge und das Siegerprojekt sind ab Freitag, 5. November, bis Freitag, 3. Dezember 2021, auf der Bauverwaltung Münchenstein während der normalen Schalteröffnungszeiten ausgestellt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Die Bauverwaltung

Naturschutztag am Samstag: Jetzt anmelden! Am kommenden Samstag, 6. November 2021, findet der alljährliche Naturschutztag statt. Die Organisierenden freuen sich, in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche Arbeitseinsätze an verschiedenen Naturorten in Münchenstein anbieten zu können. Auf die Teilnehmenden warten Posten im Auwald, an der Birs, bei der Grube Blinden, im Gipfli, im Gruth und an der Eichenstrasse. Mehrere Posten eignen sich insbesondere für Familien mit Kindern. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr beim Werkhof an der Pumpwerkstrasse 7. Der Anlass dauert bis 13.00 Uhr und endet wiederum beim Werkhof. Anschliessend wird ein freiwilliges Mittagessen für alle Helferinnen und Helfer offeriert. Das Arbeitsmaterial wird vor Ort zur Verfügung gestellt. Dem Wetter angepasste Kleider

21

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

«Das Schaulager ist in erster Linie ein Kunstdepot»

und gutes Schuhwerk werden empfohlen. Der Naturschutztag wird bei jeder Witterung durchgeführt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis Freitag, 5. November 2021 gebeten per E-Mail an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder per Tel. 061 416 13 17. Die Bauverwaltung

Aufruf zur Prüfung der Gültigkeit der Parkierkarten Seit November 2019 werden die Parkierkarten in Münchenstein ausschliesslich elektronisch ausgestellt, so dass keine physischen Karten mehr existieren. Auch ohne diese papierene Erinnerung ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, die Gültigkeit ihrer aktuellen Parkierkarten zu prüfen und im Bedarfsfall eine neue Karte zu lösen. Die Gültigkeit der aktuellen Parkierkarte ist einerseits in der Bestätigungs-E-Mail aufgeführt, die nach der Online-Bestellung zugestellt wurde. Andererseits figuriert die Laufzeit auch auf der entsprechenden Rechnung. Sollten diese Angaben nicht mehr eruiert werden können, steht die Gemeindepolizei gerne für die Auskunft zur Verfügung: E-Mail: polizei@muenchenstein.ch Tel. 061 416 11 02/08/67. Die Verlängerung der Gültigkeit der Parkierkarte kann unkompliziert im Online-Schalter auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch erfolgen. Überdies besteht auch die Möglichkeit, die Parkierberechtigung schriftlich via Formular oder persönlich am Schalter der Gemeindepolizei zu den üblichen Öffnungszeiten zu bestellen. Die Gemeindepolizei

Lesefieber: Mit Büchern gestärkt durch den Winter Einmal mehr präsentiert Literatur-Bloggerin Manuela Hofstätter im Rahmen des «Lesefieber» auf ihre unverwechselbare Art und Weise Buchneuheiten für jeden Geschmack. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich dazu eingeladen, eine inspirierende Stunde in der Bibliothek zu geniessen und sich mit schönen Lesemomenten, einem gemütlichem Austausch sowie einem Apéro verwöhnen zu lassen. Das Lesefieber findet am ersten Adventssonntag, 28. November 2021, um 11.00 Uhr in der Gemeindebibliothek statt. Der Eintritt ist frei, es besteht die Möglichkeit zur Beteiligung an der Kollekte. Die Platzzahl ist beschränkt, so dass eine Anmeldung per E-Mail an gemeindebibliothek@ muenchenstein.ch oder Telefon 061 411 13 13 erforderlich ist. Der Eintritt bedingt ein gültiges Covid-Zertifikat, dafür kann von einer Maskenpflicht abgesehen werden. Das Team der Gemeindebibliothek

Kunst gelagert: Anders als bei Grossverteilern sehen im Schaulager die Lagerräume durchaus ansprechend aus.

Das «Wochenblatt» wollte wissen, warum derzeit im Schaulager keine Ausstellung stattfindet und wurde über dessen Sinn und Zweck aufgeklärt. Caspar Reimer Es sei etwas ruhig geworden ums Schaulager, könnte der nach neuen Ausstellungen lechzende Kunstfan meinen. Doch nur, weil der 2003 eingeweihte Kunstbau nicht einen kreativen Erguss auf den nächsten durchpeitscht, bedeutet dies keineswegs, dass er auf irgendwelche Abwege gekommen ist – ganz im Gegenteil, heisst es auf Nachfrage. Kuratorin Heidi Naef erklärt: «Das Schaulager ist kein Ausstellungshaus, sondern in erster Linie ein Kunstdepot», das Hauptgeschäft also die Pflege und Dokumentation der Sammlung der Emanuel-Hoffmann-Stiftung, die – wenn die Bilder nicht gerade im Kunstmuseum Basel gezeigt werden oder als Leihgaben auf Reisen sind – im Schaulager aufbewahrt wird. Darüber hinaus realisiere man durchaus Ausstellungen und Projekte für das breite Publi-

kum wie etwa die Performance «Catasterism in Three Movements» während der diesjährigen Art Basel Ende September – sie wurde vom amerikanischen Künstler Matthew Barney und dem Komponisten Jonathan Bepler speziell fürs Schaulager entwickelt und vor Ort realisiert. «Nach diesem sehr aufwendigen Projekt mit einem Künstler aus unserer Sammlung konzentrieren wir uns zurzeit wieder verstärkt auf Internes wie die Restaurierung von Werken und Werkgruppen sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung des Sammlungsbestands.»

Offene Lagerung

Im Schaulager werden Werke – anders als in herkömmlichen Kunstdepots, wo sie demontiert und in Kisten verpackt sind – offen gelagert, wodurch Kuratorinnen und Restauratoren jederzeit Zugang zu den Werken haben und deren Zustand regelmässig überprüfen können. Dadurch werde weiter verhindert, dass Sammlungen, die nicht gerade an einer Ausstellung gezeigt werden, in irgendwelchen dunklen Räumen vor sich hin vegetieren. Gemälde sind an der Wand montiert, Skulpturen stehen im Raum und Videoinstallationen sind so aufgebaut, dass sie sofort eingeschaltet werden können. Die Lagerräume ermöglichen

Die nächste Veranstaltung der (Fortsetzung auf Seite 22)

eine konstante klimatische Umgebung und kontrollierte Lichtverhältnisse. «Die kontinuierliche präventive Überwachung erlaubt es, materialbedingte Veränderungen frühzeitig festzustellen und, wenn nötig, darauf zu reagieren.»

Monatliche Führungen

Trotz der momentanen Konzentration auf Internes sind die Türen des vom Architektenduo Herzog und De Meuron entworfenen Baus für die Öffentlichkeit keineswegs verriegelt: «Wir geben, neben sehr gefragten Fachbesuchen von Schulklassen und Studierenden, Interessierten die Möglichkeit, sich über die wissenschaftliche und sammlungsbezogene Arbeit des Schaulagers anhand von zwei unterschiedlichen Führungen zu informieren.» Die eine Stunde dauernde und anmeldepflichtige Schaulagerführung etwa, sie wird jeweils am letzten Mittwoch im Monat in deutscher und englischer Sprache angeboten. Ebenfalls vom Schaulager organisiert werden Führungen zu Dieter Roths Werk «Selbstturm/ Löwenturm», bei welcher sich etwa «in zwei selbsttragenden, schichtweise aufgebauten Gestellen alte, aus Schokolade und Zucker gegossene Selbst- und Löwenporträts stapeln». Weitere Informationen: www.schaulager.org

BÜRGERGEMEINDE

Wer war Anna Margaretha Spichtin? sorgen, die Felix Brodbeck aus dem Archiv hervorgeholt hat. Der Bilderbogen Nr. 14 am 15. November im Saal des Restaurants Hofmatt: Münchenstein einst und heute, Bilder und Kommentare in anregendem Zusammenspiel. Nicht verpassen! Kulturkommission

Koordinationsstelle für das Alter – Aktiv am Leben teilhaben Nach anderthalb Jahren Corona-bedingter Zwangspause konnte am Dienstag, 19. Oktober, endlich wieder ein Anlass der Koordinationsstelle für das Alter stattfinden. Daniel Krapf von der Physiotherapiepraxis RückGrat zeigte den interessierten Seniorinnen und Senioren 10 Übungen für den Alltag, die Stärke und Sicherheit verleihen und obendrein noch Spass machen. Jede und jeder hat die Möglichkeit, diese Übungen individuell und dem Gesundheitszustand angepasst anzuwenden. Die Gäste erschienen zahlreich zur Veranstaltung in der Stiftung Hofmatt, viele mit dem Rollator oder sogar im Rollstuhl. Das Alter spielte an diesem Nachmittag eine untergeordnete Rolle. Vielmehr war deutlich spürbar, dass die Teilnehmenden der gemeinsame Wunsch eint, weiterhin möglichst aktiv am Leben teilzunehmen und etwas für die Gesundheitsförderung zu tun.

FOTO: ZVG

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Bürgergemeinde Münchenstein Die Kulturkommission lädt ein zum

Bilderbogen Nr. 14

Eine Postkarte aus der Epoche um 1900: Das Restaurant würde heute gegenüber der Einfahrt zum Park im Grünen stehen. FOTO: ZVG Wenn Felix Brodbeck am Montag, 15. November, ein weiteres Bilderbogen-Kapitel präsentiert, stellt er zu Beginn die Münchensteinerin Anna Margaretha Spichtin vor, die in Bern als Haushälterin und Hausdame tätig war. Mit der Biografie dieser Frau verbinden sich Familiengeschichte mit Zeit- und Kulturgeschichte auf spannende Art und Weise. Der neue Bilderbogen vermittelt einen interessanten Überblick zur Entwicklung der Ge-

meinde Münchenstein. Da geht es um die Aussenhöfe, aber ebenso um neue Quartiere. Die von Felix Brodbeck kommentierte Bildfolge reicht vom Wuhr bis zum «Dalbedych» und führt schliesslich zum Freilager mit seinem Campus. Der Archivar der Bürgergemeinde versteht es ausgezeichnet, zwischen Vergangenheit und Gegenwart Brücken zu schlagen. Für überraschende Momente und mehrfache «Weisch no?»-Effekte werden die Filme

Felix Brodbeck öffnet das Fotoarchiv Wann

Montag, 15. November 2021

Zeit

19.00 Uhr

Wo

Saal des Restaurants Hofmatt Baselstrasse 88

Eintritt

frei (Kollekte am Ausgang)

Anfahrt Tramlinie 10 bis Hofmatt

BITTE BEACHTEN: Eintritt nur mit Covid-Zertifikat!


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Koordinationsstelle für das Alter findet am Dienstag, 30. November 2021, statt. Dr. med. Florian Weisskopf von der Vista Augenklinik wird zum Thema «Das alte Auge» sprechen. Die Moderation übernimmt Seniorenrätin Meta Zweifel. Koordinationsstelle für das Alter

«Gut sterben? Ideale und Herausforderungen am Lebensende» – Vortrag mit Podiumsgespräch am 19. November Vorstellungen, Ideale und auch Ängste angesichts des Sterbens unterscheiden sich je nach Person voneinander. Herausforderungen, die am Lebensende zu bewältigen sind, unterliegen einem stetigen Wandel. Die Pandemie hat zudem neue Fragen aufgeworfen. Wir kommen nicht darum herum, uns zu fragen: Was könnte uns mit Blick auf unser eigenes

AUS DER GEMEINDE NEUBAU GRUNDWASSERPUMPWERK BRÜGLINGER EBENE

Bohrung gestartet

Ende wichtig sein? Im Impulsvortrag von Prof. Dr. Markus Zimmermann und der anschliessenden Podiumsdiskussion mit Marc Boutellier (Stiftung Hofmatt) und Franziska Weyermann (Spitex Birseck) erhalten wir berufliche und persönliche Einblicke zu deren Gedanken und Perspektiven zum «guten Sterben» und den Herausforderungen am Lebensende. Die Veranstaltung findet am Freitag, 19. November 2021, um 14.30 Uhr in der Katholischen Kirche an der Loogstrasse 20 statt. Es moderiert Pfarreiseelsorger Josef Willa. Im Anschluss sind alle Gäste zu einem Apéro eingeladen. Es gilt die Covid-Zertifikats-Pflicht. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit für eine Kollekte. Es laden ein: Katholische Pfarrei und Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein, Koordinationsstelle für das Alter, Stiftung Hofmatt, Verein Senioren Münchenstein und Umgebung, CURAVIVA BL

VEREIN ZEITGUT BIRSECK

Mobil in jedem Alter – bisch derby!

Rund zehn Meter tief wird in der Brüglinger Ebene gebohrt, um die Trinkwasserversorgung Münchensteins zukünftig zu gewährleisten. Am Dienstag, 26. Oktober 2021, erfolgte der Start des Neubaus des Grundwasserpumpwerks. Der Bohrer trat zum ersten Mal in Aktion. Bislang teilte sich die Grundwasserversorgung in Münchenstein auf die drei Pumpwerk-Standorte Ehinger, Hofmatt und Au auf. Aufgrund von Nutzungskonflikten in den Schutzzonen werden die Pumpwerke Hofmatt sowie Ehinger 1+2 mittel- bis langfristig nicht mehr zur Verfügung stehen. Um die Versorgungssicherheit Münchensteins mit Trinkwasser zu gewährleisten, entsteht im Südosten des «Park im Grünen» auf der Brüglinger Ebene ein neues Grundwasserpumpwerk. Die Gemeindeversammlung vom 28. Oktober 2020 hat den entsprechenden Kredit über CHF 2,8 Mio. mit grossem Mehr beschlossen. Am Dienstagnachmittag, 26. Oktober 2021, wurden nun die Bauarbeiten mit einem offiziellen Akt aufgenommen. Am Wochenende zuvor war der für den Bau benötigte Seilbagger per Schwertransport angeliefert worden. Die Bohrung führt rund zehn Meter in die Tiefe bis zur grundwasserführenden Schicht der Birs. Ist das Grundwasser erreicht, folgt der Ausbau des Brunnens und die Rohre aus Edelstahl werden eingebaut. Die Entsandung des Brunnens sorgt für eine optimale Ergiebigkeit und eine reibungslose Wasserförderung. Zu Beginn des Jahres 2022 ist der Baustart des Betriebsgebäudes angedacht, das direkt über der Grundwasserfassung zu stehen kommt. Hier sind die hydrau-

lischen und elektrischen Installationen untergebracht. Im zweiten Quartal 2022 werden die benötigten Trinkwasserleitungen, die elektrische Einspeisung, die steuertechnische Erschliessung sowie die Sauberwasserleitung verlegt.

Im Sommer 2022 werden die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen, und das neue Pumpwasserwerks kann seinen Betrieb mit einer Förderleistung von 45 Liter pro Sekunde aufnehmen. Dies entspricht einer Wasserfördermenge von 3900 Kubikmetern pro Tag, die auch bei extremen Niedrigwasserbedingungen erreicht wird. Der durchschnittliche Tagesbedarf der Gemeinde liegt zurzeit bei rund 3300 Kubikmetern.

Eröffneten von Seiten Gemeinderat Münchenstein offiziell den Bau des neuen Grundwasserpumpwerks auf der Brüglinger Ebene, v.l.n.r. René Nusch (Departement Hochbau/Immobilien), Ursula Lüscher (Departement Tiefbau/Werke), Gemeindepräsidentin Jeanne Locher-Polier und Daniel Altermatt (Departement Raum und Umwelt).

VEREIN ZUM SCHWANEN

Rücktritt nach 25 Jahren

Generationentag: In der Grün 80 ist am 10. November viel Bewegung und Spass angesagt. FOTO: ZVG

Im Rahmen des Programms Generation F von Benevol Baselland lädt der Verein Zeitgut Birseck Interessierte, Besucherinnen und Besucher des Parks im Grünen (Grün 80) zu einem Generationentag mit viel Bewegung und Spass ein. Am Mittwoch, 10. November, können Jung und Alt zwischen 10 und 16 Uhr verschiedene Geräte ausprobieren, welche Muskeln, Knochen, Gleichgewicht, Lunge und Laune stärken. Dazu gibt es auf Wunsch auch fachkundige Auskunft. Wer möchte, kann sich einen Scooter zeigen lassen

Nachbarschaft zählt

Birseck

www.zeitgut-birseck.ch

und selbst ein paar Runden damit fahren. Besucherinnen und Besucher können zudem lernen, worauf es ankommt, wenn sie als Lenkerin, Lenker oder Fahrgast im Rollstuhl oder mit der Rikscha unterwegs sind. Auf dem Parcours für Langsamverkehr können alle Fahrerinnen und Fahrer ihr Talent erproben, egal ob sie mit Trotti, Rollstuhl, Rollschuhen oder Dreirad unterwegs sind. Kinder werden gebeten, ihre Fahrzeuge selbst mitzubringen. Den Kindern sehen wir die Freude an der Bewegung oft an, wenn wir ihnen zuschauen beim Herumtoben und -fahren, oder auch bei ihren ersten Versuchen, Bewegung und Gleichgewicht zu koordinieren. Im Alter nehmen diese Fähigkeiten wieder ab. Wenn wir sie aber erhalten, macht Mobilität auch im Alter Spass. Sie unterstützt die Autonomie, die Gesundheit und die Teilhabe am sozialen Leben. Marianne Herrera-Zweifel Zeitgut Birseck

PARTEIEN

Parolen der Grünen Baselland Die Grünen Baselland als kantonale Partei der Ortssektion der Grünen Münchenstein haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 20. Oktober die Parolen für die kommenden Abstimmungen am 28.November gefasst: Ja zum Kantonalen Integrationsprogramm 2bis (2022-2023) KIP, Ja zur Volksinitiative für eine starke Pflege (Pflegeinitiative), Ja zu Gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) und Nein zur Volksinitiative «Bestimmung der Bundesrichterinnen/Bundesrichter im Losverfahren» (Justiz-Initiative). Ebenfalls beschloss die Versammlung auch die Unterstützungsparole für die Volksinitiative zur Einführung der Individualbesteuerung. Zudem fasste die Versammlung die Ja-Parole zur kantonalen Klima-

schutz-Initiative. Mit der Initiative, die im Kanton am 13. Februar zur Abstimmung steht, wird die verbindliche Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf kantonaler Ebene in einem neuen Klimaschutzgesetz festgeschrieben. Es soll endlich vorwärts gehen mit aktivem und jährlich überprüftem Klimaschutz. Das offizielle Ja der Baselbieter Grünen zur Klimaschutz-Initiative verleiht den Vorbereitungen für den Abstimmungskampf nun zusätzlich Schub. Die Grünen Baselland freuen sich auf eine lebendige, engagierte Kampagne und darauf, dass in diesem Zusammenhang die öffentliche Diskussion um die Notwendigkeit von tatsächlichem Klimaschutz wieder mehr Dringlichkeit erhält. Tom C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt, ein Engagement zu beenden; dies nach 25 Jahren Mitarbeit, vom Mithelfenden zum Vorstandsmitglied (fast 20 Jahre) und zum Präsidenten (über ein Jahrzehnt). Das Wichtigste für mich heisst, danke zu sagen bei allen, die ich in diesen 25 Jahren kennenlernen und mit denen ich im Verein dieses «Projekt» erleben und weiterentwickeln durfte – eine spannende, erlebnisreiche und vor allem arbeitsintensive Zeit. Mit wechselnden Vorständen und Helfenden, was aber ganz normal ist, unterschiedlichste Charaktere, wo es ein «feines Händchen» braucht, wissend, dass sich alle freiwillig zur Verfügung stellen – da ist grosse Sorgfalt an-

gesagt. Viele «Mitstreiter» im direkten Umfeld können wir uns nicht aussuchen, aber mit Toleranz und Respekt konnten auch unterschiedlichste Meinungen und Ansichten zielorientiert genutzt werden. So ist der VzS zu dem geworden, was er heute ist: Eine nicht mehr wegzudenkende Institution, die sich Anerkennung und Wertschätzung erarbeitet hat, davon würde ich mir für Zukunft ein mehrfaches wünschen, denn dieses Engagement wird nicht einfacher. Noch ein Satz zu den Gästen, die wir uns nicht aussuchen können, so steht es in den Statuten. Wenn man zu einem Anlass eingeladen wird, noch dazu kostenfrei, so sollten sich alle «Gäste-like» verhalten; so habe ich das in

meinem Heimatland vermittelt bekommen. Ganz wichtig ist mir der Dank an jene, die den Verein und dessen Aktivitäten unterstützen und fördern. Mein Ziel war es, mit unseren direkten «Verbündeten» ein gutes Einvernehmen zu haben, sei dies in der Gemeinde, hier möchte ich besonders die Abwarte im KUSPO und in der Alti Gmeini herausheben, die Bürgergemeinde und die Ev.-Reformierte Kirche. Gelebte Solidarität mit familiären Zügen, praktiziertes soziales Engagement, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Alter oder Einkommen – dafür steht dieser Verein und hoffentlich noch lange. Jürgen Rath

KONZERT

Contrapunkt Chor in der Walzhalle Wer hätte gedacht, als Georg Hausammann im Januar 1981 in der Stube seines alten Bauernhauses an der Baselstrasse 18 mit einer Handvoll jugendlicher Sängerinnen und Sängern des Jugendchores Muttenz die «Chorgemeinschaft Contrapunkt» gründete, dass daraus einmal eine immer noch rüstige Vierzigerin werden würde, die nun zum vierten Mal Teile jenes legendären Chorwerks aufführt? Damit 1981 der Chor die Schweizer Uraufführung singen konnte, brauchte es einen engagierten Kassier, der extra nach Athen reiste, um anlässlich einer Kundgebung Mikis Theodorakis erfolgreich

um die Partitur zu bitten, die ihm vom Komponisten auch gleich in die Hand gedrückt wurde! Eben dieser populäre Musiker ist vor zwei Monaten 96-jährig in Athen gestorben. Dreimal sang die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Georg Hausammann das gesamte Werk, das letzte Mail 2008 im Volkshaus, als die ganze Welt noch unter der optimistischen Parole «Yes, we can!» von Barack Obama stand. Weil dem Werk nach wie vor etwas inneliegt, was im heutigen Kontext von Rechtspopulismus, Neokolonialismus und BlackLivesMatter gehört werden will, schliessen sich also nun 40 Jahre

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REFORMIERTE KIRCHE

später contrapunkt chor und ensemble liberté zusammen, um dem Werk wiederum kritisch zu begegnen. Es werden diesmal vier Einzelstücke aus dem Canto gesungen und diese werden ergänzt und bereichert mit je einer zeitgenössischen Auftragskomposition der zwei Komponistinnen Violeta Cruz und Tatiana Catanzaro aus Kolumbien und Brasilien, mit denen Abélia Nordmann, die den contrapunkt nun seit über 10 Jahren leitet, digital in Kontakt getreten ist. Die Aufführung findet am 12. November um 19.30 Uhr in der Walzhalle in Münchenstein statt. Georg Geiger Vorstandsmitglied Chor Contrapunkt

Die dunklen Seiten der Bibel

Samstag 13. Nov. 2021 18.45 – 20 Uhr im Gemeindehaus 20 – 24 Uhr Betrieb in allen Galerien Sonntag 14. Nov. 2021 14 – 17 Uhr Betrieb in allen Galerien

Es gibt Geschichten in der Bibel, die zaubern ein seliges Lächeln auf unsere Lippen. Und es gibt andere, die erschrecken, verstören und lassen ratlos zurück. Letzteren widmen wir im düsteren Monat November einen Abend, nämlich am Mittwoch, 10. November, 19.30 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus. Wir tun das nicht einfach so, l’art pour l’art. Nein, es geht um mehr. Warum scheint in der Bibel nicht immer die Sonne? Warum gibt es da dunkle Seiten und abgründige Geschichten?

Was sagt das über Gott aus – und was über uns Menschen? Begleitet wird die biblische Horror-Show durch schaurig schöne Musik. Ein Ensemble der Musikakademie Basel improvisiert an Flügel, Drehleier und Blockflöte in der Tradition des skandinavischen Folk Metal. Harte Texte, harte Musik, nichts für schwache Nerven. Es gilt die Zertifikatspflicht. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Lukas Frank, Cheyenne Häni, Malin Lardon und Markus Perrenoud


MÜNCHENSTEIN

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«Der Standort könnte kaum symbolträchtiger sein»

Mitten im Gebäude: Die beeindruckende Wendeltreppe.

Viel Holz, viel Glas: Den Studierenden steht ein heller Innenhof zur Verfügung.

FOTOS: NICOLE NARS-ZIMMER

«Ein starkes Zeichen der Bikantonalität»: Da sind sich Regierungsrätin Monika Gschwind (l.), Beat Oberlin, Universitätsratspräsident und Regierungsrat Conradin Cramer (r.) einig.

«Der Standort könnte kaum symbolträchtiger sein», sagte die Baselbieter Erziehungsdirektorin Monica Gschwind. «Er ist ein starkes Zeichen für die Bikantonalität der Universität.» Sie betonte zudem, wie sinnvoll es sei, den Neubau bei den bereits existierenden Sportinfrastrukturen im St.Jakob zu erstellen, «mitten in einem der eindrücklichsten Sportzentren der Schweiz». Ihr Stadtbasler Pendant, Conradin Cramer, sprach sogar vom «grössten zusammenhängenden Sportgelände Europas». Ansonsten lobte er den Neubau aber mit den fast gleichen Worten wie Gschwind – und sah genau das als gutes Zeichen für die Zusammenarbeit der beiden Basel:

«Es tut gut, wenn wir uns mal nicht widersprechen und immer wieder Ja sagen zur gemeinsam getragenen Uni», meinte er in Anspielung auf die Meinungsverschiedenheiten, die Basel und Liestal punkto Finanzierung der Uni auch schon ausfechten mussten.

BLT

LESERBRIEF

VEREIN ZUM SCHWANEN

Bahnübergänge werden erneuert

Vandalismus an Wahlplakaten

Nur der Wandel ist beständig

Das Departement für Sport im St.Jakob ist erster Uni-Neubau auf Baselbieter Boden. Er wurde gestern eingeweiht. Michel Ecklin Eine Mischung aus Beton und Holz, die viel Wärme ausstrahlt; hohe Fenster, die viel Licht hereinlassen; und mittendrin eine beeindruckende Wendeltreppe: Darüber dürfen sich ab sofort die Studierenden, Mitarbeitenden und Dozieren-

WOB. Vom 8. November bis 21. Dezember erneuert die BLT die Bahnübergänge «Drosselstrasse» und «Im Steinenmüller». Die über 20 Jahre alten Anlagen haben ihre Lebensdauer erreicht und werden durch Anlagen der neuesten Generation ersetzt. Während der Bauarbeiten ist jeweils ein Bahnübergang drei Wochen lang für Fussgänger und Individualverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert. Der Bahnübergang «Im

den des Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) freuen. Denn das Gebäude, das die Universität Basel mitten in den Sportanlagen St.Jakob für sie hat erstellen lassen, ist von aussen und innen ein Hingucker. Doch an der feierlichen Eröffnung gestern freuten sich die Redner nicht nur über die Architektur, sondern vor allem über das Symbolische des Gebäudes. Es handelt sich nämlich um den ersten Neubau der Uni auf Baselbieter Boden. Es befindet sich zwar nur wenige Meter von der Kantonsgrenze entfernt, aber in Münchenstein. Teile des Departements waren bereits bisher auf dem Areal, aber nicht in einem eigenen Bau.

Steinenmüller» wird vom 8. bis 30. November und der Bahnübergang «Drosselstrasse» vom 30. November bis 21.Dezember gesperrt sein. Die Bauarbeiten finden vorwiegend tagsüber statt. Notwendige Nachtarbeiten werden im Voraus auf der BLT Website publiziert. Der Umbau erfolgt «unter Betrieb», das heisst die Trams der Linie 11 verkehren gemäss Fahrplan. Weitere Infos unter www.blt.ch/baustellen

VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruck-

feld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seniorenturnen/Faustball 18.15–20.00 und Männerturnen ab 20.00. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch

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Abstimmungsparolen vom 28. November 2021 IntegrationsJa zum programm Ja zur Pflege-Initiative Ja zum Covid-19-Gesetz Nein zur Justiz-Initiative Als Friedensrichterin: Susanna Steffen Christiaans Für alle statt für wenige SP Münchenstein

Militärschiessverein Münchenstein. Präsident Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugend-

Leider musste ich feststellen, dass Wahlplakate, welche für ein Nein zu den Covid-Massnahmen-Verschärfung werben, entfernt oder zerstört werden. Dies ist Vandalismus. Auch zeigt sich in solchen Handlungen eine totalitäre Gesinnung. Nur die eigene Gesinnung ist richtig, alles andere ist falsch und gefährlich und wird bekämpft. Es ist totalitär, wenn es nur eine Lösung gibt und alle dies genau so machen müssen. Ich wünsche mir aber auch bei diesem Angst erfüllten Thema Toleranz, Respekt, Pluralität und Diskussion. Stephan Kinzel

SO ISTS RICHTIG

musik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch

BLT hat den Ort verwechselt

Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Su-

WOB. In der letzten Wochenblatt-Ausgabe wurde auf den Umbau der Haltestelle «Baselstrasse» hingewiesen. Die Haltestelle befindet sich jedoch in Arlesheim, nicht in Münchenstein. In der entsprechende Medienmitteilung der BLT war die Ortschaft falsch angegeben worden.

sanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch

Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein. ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muen chenstein.ch

Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knaben- und Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch

Schachklub Birseck. Spielabend jeden Freitag ab

19.30 (ausser Schulferien). Jugendschach 18.00– 19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, Präsident, Rosenstrasse 3, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 2147.

Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags

19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.

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Kleider Bring- und Holtag

Sonntag, 7. Nov. 2021, 11.00 – 15.00 Uhr. Kleider tauschen im Buchcafé! Energieausgleich erwünscht. Neue Öffnungszeiten: Di. – Fr. 13.00 – 18.00 Uhr Sa./So. 11.00 – 17.00 Uhr

www.buecher-und-musikboerse.ch

Ort: Emil-Frey-Strasse 159 M’stein/Gartenstadt Di. – Fr. 13.00 – 18.00 Uhr Sa./So. 11.00 – 17.00 Uhr

Studierende sollen zu Instituten radeln

Das war vor vier Jahren, doch es schien gestern weit weg zu sein. Das neue DSBGGebäude war vielmehr der Anlass, die gemeinsame Trägerschaft der Uni zu zelebrieren und sich darauf einzuschwören, dass sie ab jetzt durch nichts mehr getrübt werden darf. So freute man sich darüber,

Am Freitag, den 29. Oktober, führte der Verein zum Schwanen seine 33. Mitgliederversammlung mit anschliessendem Helferessen im Restaurant Hofmatt durch. Total nahmen 28 Mitglieder und Helfer daran teil. Der Präsident, Daniel Koch, lässt die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahr mit allen Hochs und Tiefs nochmals Revue passieren: die leider abgesagte Weihnachtsfeier, die dafür verteilten Weihnachtsgeschenke, den Banntag der nicht stattfand, unsere schöne Carfahrt zu Gilberte de Courgenay und das heutige Helferessen. Alles hat sich mit dem Virus gewandelt. Nicht unerwähnt blieben die Finanzen. Diese entwickelten sich stabil und schlossen mit einem kleinen Plus ab. Unsere Revisoren, Niggi Bücheler und Urs Hofmann, bestätigen uns in ihrem Bericht eine korrekte Buchführung. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Spendern, Sponsoren

dass die beiden Kantonsparlamente neulich die Finanzierung der Universität für die kommenden Jahre sichergestellt haben – und das erst noch fast diskussionslos. Beat Oberlin, Universitätsratspräsident, blickte noch weiter in die gemeinsame Zukunft. Er zeichnete bereits ein Bild von sportlichen Studierenden, die vom Joggeli zu den Bauten der Wirtschaftswissenschaften und der Juristen auf dem Dreispitz radeln. Diese sind ebenfalls auf Baselbieter Boden vorgesehen, befinden sich aber erst im Planungsstadium. Für Oberlin war gestern aber bereits klar: «Das neue DSBG-Gebäude ist ein wunderschönes Vorbild für eine weitere Zusammenarbeit in anderen Bereichen.»

und Gönnern. Ohne ihre Mithilfe wären unsere Anstrengungen nicht von Erfolg gekrönt. Als regional verankerter Verein, freuen wir uns auf weiterhin schöne Anlässe. Auch dieses Jahr fanden Wahlen statt. Es wurden vier neue Mitglieder gewählt. Die bisherigen im Vorstand, Daniel Koch und Conny Christen wurden wieder gewählt, neu dabei ist Martin Zimmermann. Leider gab es auch einen Rücktritt. Nach fast 20-jähriger leidenschaftlicher Vorstandsarbeit, tritt Jürgen Rath aus dem Vorstand zurück. Auch hier ein Wandel den es zu verkraften gilt. Wir danken Jürgen für seine gute Grundlage, die er für unser Fortbestehen geschaffen hat. Als Mitglied bleibt uns Jürgen jedoch erhalten. In diesem Sinne, gehen wir ins Grotto zum geselligen Helferessen und stossen mit einem feinen Wein mit Jürgen herzlich an. Martin Zimmermann

BÜCHER- UND MUSIKBÖRSE

Kleidertauschtag Das Wichtigste kommt am Anfang: Wir ändern ab November unsere Öffnungszeiten und haben nicht mehr jeden Tag offen, sondern der Montag wurde jetzt zum Ruhetag erkoren. Ansonsten gilt: Dienstag bis Freitag, 13 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 11 bis 17 Uhr, mit Buchcafé in Münchenstein, Emil Frey-Str. 159. Am Sonntag, 7. November, veranstalten wir wieder einen Kleidertauschtag für Männer, Frauen und Kinder ab Grösse 152. Dafür sammeln wir schon jetzt fleissig Kleider, Schuhe, Taschen, Accessoires und Modeschmuck, man darf solche Sachen diese Woche gerne jederzeit abgeben. Voraussetzung ist, dass sie sauber und tragbar sind. Ab 10 Uhr ist offen, von 11 bis 15 Uhr darf man abgeben

und gratis mitnehmen. Wir halten uns an die Corona-Massnahmen und freuen uns auf ein reges Kommen und Gehen. Im Sinne eines Energieausgleichs erwarten wir jedoch, dass im Laden auch etwas konsumiert oder gekauft wird. Vielen Dank! Nach dem Tauschtag wird ein Teil der Weihnachtsauslage ausgestellt, wir haben Einiges an neuem Weihnachtspapier, aber auch an Geschenken wie neuen Schreibutensilien, Briefpapier, Schreib- und Notizheften. Gebraucht und in sehr gutem Zustand sind: Weihnachtsbücher Weihnachtsromane, Engelbücher, Kinderbücher und Allerlei mehr. Wir bieten jetzt neu auch Räumungen und Umzüge an. www.frigerio-maechler. ch. www.buecher-und-musikboerse.ch.


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MÜNCHENSTEIN

GOTTESDIENSTE

VEREINSNACHRICHTEN

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Dienstag, 9. November 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe

15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst

Donnerstag, 4. November 15.30 Uhr Stiftung Hofmatt Gottesdienst für Menschen mit Demenz Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud

18.30 KGH, Lorisa Nähatelier Mittwoch, 10. November 15.00 KGH, Probe Krippenspiel

Hl. Martin Donnerstag, 11. November 7.30 Arlesheim: Laudes

Samstag, 6. November 9.30 Uhr Kath. Kirche «Big Sing» Iona-Spirituality mit Theologe Daniel Meier

Donnerstag, 11. November 18.30 Uhr KGH, Lorisa Nähatelier

20.15 KGH, Die dunklen Seiten der Bibel

19.30 Uhr KGH, Jubilate Chor

Sonntag, 7. November Reformationssonntag, Zertifikatspflicht 10.00 Gebetszeit, Kirchgemeindehaus

Amtswoche: 6. bis 12. November 2021 Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95

10.15 Kirchgemeindehaus mit Abendmahl und Mitwirkung Jubilate Chor Predigt: Pfarrer Martin Stingelin Kollekte: Reformationskollekte Anschliessend Chillekaffi

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Donnerstag, 11. November 15.30 Stiftung Hofmatt Allgemeiner Gottesdienst Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe Donnerstag, 4. November 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 5. November 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff 19.00 KGH, Bible Art Journaling Samstag, 6. November 9.30 KGH, Bible Art Journaling 10.00 KGH, Annahme Flohmarktartikel für den Adventsbazar

Samstag, 6. November 9.30 Münchenstein: Big Sing 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 7. November 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 9. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00 Uhr, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim

18.00 Münchenstein: Vesper 18.00 Arlesheim: Martinsfeier auf dem Domplatz 19.00 Arlesheim: Gottesdienst entfällt! Freitag, 12. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org

MÜNCHENSTEIN BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

CVP Münchenstein. 4142 Münchenstein. Präsiden-

tin: Nadja Lüthi, 079 753 83 29. Kontakt: info@ cvp-muenchenstein.ch. Homepage: www.cvpmuenchenstein.ch

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse

zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.

Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein

Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich.

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

Sonntag, 7. November 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David

Zum Thema «Der Brief von Paulus an die Römer» Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch

Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch

FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99

Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident Tobias Hofer,hofer@fcmuenchenstein.ch,

079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.

Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golf-

swing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch

Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,

4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.

Im Herz Bistro im Gesundheitszentrum Dy-Fit in Münchenstein treffen sich Menschen mit einer Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankung zum Erfahrungsaustausch sowie zur gegenseitigen Unterstützung. In einer ungezwungenen Runde bei einer Tasse Kaffee dürfen Ängste, Sorgen und Bedenken ausgetauscht werden. Treffpunkt ist immer Montags um 9.30 Uhr im Gesundheitszentrum Dy-Fit auf dem Walzwerkareal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, darf aber gerne unter 061 411 16 05 oder info@dy-fit.ch angebracht werden.

HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu:

Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.

IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson:

Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch

Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis

21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein.

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DORNACH

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Baupublikationen

Dossier-Nr.: 2021-0114 Bauherr: Solothurner Spitäler AG – Adresse: Schöngrünstrasse 42, 4500 Solothurn – Grundeigentümer: Solothurner Spitäler AG, Schöngrünstrasse 42, 4500 Solothurn – Bauobjekt: Ersatz der bestehenden Notstromaggregate durch neu Istallation 2x Notstromaggregate in Schallhaube – Bauplatz: Spitalweg 11 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3581 – Projektverfasser: DEMTECH AG, André Hürlimann, 6331 Hünenberg Dossier-Nr.: 2021-0126 Bauherr: Schäfer Kundenmaurer GmbH – Adresse: Lohweg 3, 4146 Hochwald – Grundeigentümer: Schäfer Kundenmaurer GmbH,

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«Fascht e Familie»

Lohweg 3, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Dachsanierung – Bauplatz: Friedensgasse 8 – Parzelle GB Dornach Nr.: 9 – Projektverfasser: az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Publiziert am: 04. November 2021 Einsprachefrist bis: 18. November 2021 Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

KLOSTER DORNACH

Kanton Solothurn im Bild 1980-1995 Im Kloster Dornach findet am Donnerstag, 11. November, die Päsentation des Fotobands «Unterwegs mit Fotoreporter Alois Winiger» (André Schluchter, Hg.) statt. Von 1980 bis 1995 war Alois Winiger als Fotoreporter der «Solothurner Zeitung» im ganzen Kanton Solothurn im Einsatz. Er hat seine umfangreiche Sammlung dem Staatsarchiv Solothurn übergeben. Aus einem Querschnitt seiner Aufnahmen ist in Zusammenarbeit mit dem Historiker André Schluchter ein Fotoband entstanden, der die genannte Zeitspanne wieder aufleben lässt. Das Buch enthält 160 Schwarzweissbilder,

der Hauptteil davon ist begleitet von kurzen Texten, welche die damalige Situation beschreiben, ergänzt mit dem heutigen Wissensstand. Bei der Präsentation der Bilder erläutert Schluchter, worauf es ihm bei der Auswahl ankam. Winiger erklärt, was ihn motivierte, so und nicht anders zu fotografieren. Und er gibt einen spannenden Einblick in den damaligen Redaktionsalltag. Der Anlass um 19 Uhr in der Bibliothek des Klosters Dornach statt. Der Eintritt ist frei, Einlass nur mit Zertifikat. Im Anschluss offerieren wir ein Glas Most oder Wein. Dr. Barbara van der Meulen

JODELKONZERT IM GOETHEANUM

Hochklassiger Jodelabend

Bass, Schwyzerörgeli und Klarinette: Die Hobländler heizen dem Publikum mit lüpfigen Klängen ein.

Der 5. Hobler T(h)onsalat mit acht Grundformationen animierte das zahlreich erschienene Publikum zu Begeisterungsstürmen. Eine grosse «Stubete» mit hoher Vielfalt und Qualität. Wo gibt es das sonst? Thomas Brunnschweiler

Stimmgewaltig: Rund 400 Besucherinnen und Besucher erfreuten sich an den Jodelklängen. FOTO: ZVG

Mit dem Motto: «Jetz erscht rächt» begannen die Schwarzbuebe-Jodler unter der brillanten Direktion von Dirigentin Barbara Hahn mit einem hochklassigen Konzert. Im Goetheanum auftretend präsentierten Sängerinnen und Sänger auf «einer der grössten Theaterbühne der Schweiz» (dixit François Croissant) einen glänzend von Daniel Buser moderierten, hochstehenden Jodelabend. Nach dem passenden Titel «lueget, loset, gniesset» begrüsste Präsident Klaus Boder die enorme Teilnehmerschar und gab das Startzeichen zu einer überzeugenden Konzert-Vorstellung. Danach traten die Gäste aus Rechthalten, aus dem oberen Sensebezirk des Kantons Freiburg, auf. Ihre Tracht, die «erneuerte Sensler Männertracht», lehnt sich mit

dem roten Gilet und der braunen Hose an die alte Bauerntracht. Die landläufigste hier getragene Männertracht. Zu ihrem Auftritt standen die vier Schal(l)berg-Örgeler spielbereit! Wie sie sich selber beschreiben, suchen sie für jedes Musikstück den passenden Ausdruck. Aus ihrem Repertoire entwickeln sie teilweise eigene Interpretationen. Und das gelingt ihnen hervorragend. Und da war das Röteliquartett, ein aufgestelltes Team, im 2017 gegründet, mit gemütlicher Interpretation Schweizer Volksmusik in besten Tönen und Variationen. Das Schlussbouquet aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollte nie enden, so herzlich waren die Akklamationen. Eine Erinnerung wird bleiben. Gérald Donzé, Dornach

STÄRNESTROOS

Tolle Angebote für Chli und Gross Am Dornacher Weihnachtsmarkt (erstes Dezember-Wochenende) dürfen die kleinen und grossen Gäste wieder tolle Angebote in der Stärnestrooss nutzen. Das traditionelle Kerzenziehen vom Kinderund Jugendtreff der reformierten Kirche wird angeboten. Es wird ein Vorlese-Zelt geben, heimelig eingerichtet und dekoriert. Im Foto- und Bastelzelt können die Kinder Weihnachtsgeschenke herstellen

und sich im Spielzelt verweilen. Wir suchen noch tatkräftige Unterstützung, vor allem für den Auf- und Abbau, für die Sternenkasse und für das Vorlesen der eigenen weihnachtliche Lieblingsgeschichte. Informationen sind erhältlich unter staernestrooss@dornacherweihnachtsmarkt.ch. Sarah Nigro-Graf vom OK-Team Stärnestrooss

Der Hobler T(h)onsalat ist einzigartig. Den Erfolg verdankt er seinem Konzept. Im Hobelträff sitzen die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Mitte, die Musikensembles verteilen sich um sie herum. Einzig der Chor Gempen-Hochwald mit der Chorleiterin Ilze Grudule benutzt jeweils die Bühne. In der Pause wird nach der ersten Portion Tonsalat der Thonsalat serviert; das Kuchenbuffet wird gestürmt und man steht an Bartischchen zum Schwatz zusammen. Man kennt sich. Eben: «Fascht e Familie». Das Ein-

zige, was auffällt, ist die weitgehende Abwesenheit der Jugend. «Die geht halt grundsätzlich nicht dorthin, wo die Elterngeneration sich trifft», sagte ein Gast.

Von Klassik bis Rock

Geri Michel führte als Conférencier souverän durchs Programm, das insgesamt 27 Darbietungen und die Zugabe enthielt, wobei nach jeder Darbietung eine andere Musikgruppe oder ein anderer Solist an der Reihe war. Bereits nach dem ersten Song «Musig mache isch so toll» stieg die Stimmung merklich an. Das Ensemble Iluvia plus mit der Kernformation Simone und Christoph Wüthrich (Gitarren, Gesang) überzeugte mit «Stand by me», «When the night falls», der Eigenkomposition «A rock in the sea», dem eher untypischen Queen-Song «39» von Bryan May und dem atmosphärischen Highlight «Parle-moi» der Chanson-Sängerin Isabelle Boulay. Wie schon früher vermochte Simone Wüthrich mit ihrer kraftvollen Bluesstimme zu begeistern. Dominik Gürtler, Gitarrist mit Solodiplom, riss das Publikum mit «Tango und Kunstleder», «Quaquaraquaqua» und «Asturias» des berühmten Isaac Al-

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

beniz zu Begeisterungsstürmen hin. Das Duo Feinlaut brillierte mit Eigenkompositionen von Philipp Kailer. Manuela Holzers fantastische samten-lyrische Stimme wusste erneut ganz besonders zu gefallen. Der Volksmusikton wurde von den gut gelaunten Hobländlern beigesteuert. Mit Bass, Schwyzerörgeli und zwei Klarinetten spielten sie den «Güggelwalzer», die «Alphornpolka», «An verdrähte Choga» und «Malojawind». Gast Ruedi Birchler präsentierte sich auf seinem virtuos gespielten Alphorn als Solist und Mitspieler. Der Chor Gempen-Hochwald lief besonders beim «Kriminaltango» mit Tutti-Begleitung zu Hochform auf. Die Highwood Stars rockten laut «See you tonight» von Kiss, «Heroes» von David Bowie und «One step beyond» von Madness. The Pipe Man Roland Brosi gab auf dem Dudelsack «Sailing» und begleitet von Mirjam Brodbeck, Markus Meyer und Gina Palladino «Caledonia» und «Amazing Grace» zum Besten. Mr Clarinet & Friends stürzten sich mit Verve in den alten Hit «Ice cream». Den Abschluss machte «Thank you for the music» und die Reprise des Anfangssongs.

NATUR- UND VOGELSCHUTZ VEREIN DORNACH

Panzersperren sorgen für Artenvielfalt Naturhecken mit heimischen Sträuchern sind wahre Multitalente beim Schutz der Artenvielfalt. Sie bieten nicht nur Lebensraum für unzählige Vögel, Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger, sondern sind auch wichtige Verbindungsbrücken zwischen Biotopen in einer oftmals leergeräumten Agrarlandschaft. Immer mehr wird nun aber auch über ihre Leistung beim Klimaschutz bekannt. Tatsächlich wird vor allem im humosen Boden unter alten Hecken beträchtliche Mengen CO2 langfristig gespeichert. Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach engagiert sich daher für den Erhalt solcher Strukturen. Und neuerdings tut er dies auch auf eigenem Grund und Boden: zum 75-jährigen Bestehen hat sich der Verein entschieden, die insgesamt etwa 800 m langen Panzersperren in Dornach und Umgebung vom Bund zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass diese im Sinne des Schutzes der Artenvielfalt aufgewertet werden und sich als «heckenähnliche Gebilde» durch unsere Landschaft ziehen. Kaum war die Tinte auf dem Kaufvertrag trocken, konnte im Rahmen des diesjährigen Dornacher Naturschutztags am 23. Oktober schon tatkräftig angepackt werden. Im Alpmech wurden un-

Aufgewertet: Als heckenähnliche Gebilde ziehen sich die Panzersteine (hier im Alpmech, Hochwaldstrasse) durch die Landschaft. FOTO: ZVG erwünschter Bewuchs entfernt und neue Wildsträucher zwischen den gewaltigen Betonblöcken gesetzt. Ein weiterer Einsatzort war die Gaselzaun-Böschung, wo die Pflöcke für einen Weidezaun gesetzt wurden, damit dort bald Schafe als Landschaftsgärtner rund um die Panzersteine aktiv werden können. Der NVD bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Unterstützern, die

zum Erfolg des Anlasses beigetragen haben! Bei wunderschönem Herbstwetter ergaben sich tolle Begegnungen und auch freundlicher Austausch mit interessierten Anrainern. Gerade dieses fruchtbare Miteinander macht zuversichtlich für das langfristige Gelingen des Projekts und Lust auf zukünftige Arbeitseinsätze an weiteren Abschnitten der NVD-Panzersteine. Martin Schmalenberg


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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

KELSAG

Einladung zur Gedenkausstellung von Eva Schneider-Boog

KELSAG Papiersammlung in Dornach Am Mittwoch, 10. November 2021, findet in Dornach die Papiersammlung (ohne Karton) im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Papier bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Wir bitten zu beachten, dass das Sammelfahrzeug nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren kann. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch.

Herzliche Gratulation

Die Vernissage findet statt am Freitag, 12. November 2021, um 17.00 Uhr im Kunstraum der Stiftung Trigon, Juraweg 2–6 in Dornach. Einführung durch Prof. Walter Kugler. Ausstellung geöffnet in der Regel Mo – Fr von 17.00 bis 18.30 Uhr. Für besondere Öffnungszeiten bei Walter Kugler anfragen, Tel. 079 542 99 85, oder John C. Ermel, Tel. 079 321 30 38, mail@stiftung-trigon.ch Auf Ihren Besuch freuen sich John Ermel, Leiter des KunstSchauDepots, und die Stiftung Trigon.

Wir gratulieren unserem Onkel, Schwager und Freund

Kantonsrat Bruno Vögtli aus Hochwald ganz herzlich zum 65. Geburtstag Remo, Marina, Daniel Osswald und Corinne Itten

Frischer Buttenmost Dornach, Herzentalstr. 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unseren Onlineshop www.alfredneumann.ch

I. Vögtli, V. Ming, C. Zaugg Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

Günstig abzugeben: älteres gutklingendes 4/4 CELLO inkl. Bogen und Tasche. Tel : 076 412 15 58

Wild auf Wild

Geniessen Sie kulinarische Höhepunkte!

Donnerstag, 11.11.2021 ab 19 Uhr

KELSAG Papier- und Kartonsammlung in Hochwald Am Montag, 8. November 2021, findet in Hochwald die Papier- und Kartonsammlung im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Papier und Karton bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen.

Tischreservationen im Restaurant Piazza: t +41 61 755 71 71 Geniessen Sie ein bedientes Buffet (à discretion für CHF 49.50) mit Wild-Spezialitäten.

Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt* und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse!

Coronavirus: Es gelten die aktuellen BAG-Regeln.

* «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1'500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren.

Aumattstrasse 71, Postfach CH-4153 Reinach 1

WOHN- UND BÜROZENTRUM FÜR KÖRPERBEHINDERTE

t +41 61 755 77 77 www.wbz.ch

Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch.

DIE FÄHIGKEIT ZÄHLT, NICHT DIE BEHINDERUNG

Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Aesch

Kiosk Tramschlaufe Kiosk Post

Arlesheim

Buchhandlung Nische Bürothek Neumatt Kiosk am Postplatz

Basel

Bider & Tanner AG Buchhandlung Vetter

Dr Schwarzbueb JETZ ISCH ER DO

Bättwil-Flüh Kiosk Station BLT Blauen

Dorfladen Blauen

Breitenbach

Alterszentrum Bodenacker Bäckerei Sutter Bushof Kiosk Theres Hänggi Kiosk Wydenhof Zentrum Passwang

Brislach

Bäckerei Jeker

Büsserach

Diana Giger Bäckerei Jeker

Dornach

Milchhüsli Dornach Bahnhofkiosk

Duggingen

Dorfladen Lydia Kaiser (Grellingen)

Erschwil

Astrid Bärtschi

Ettingen

Kiosk Station BLT Leserei für Gross + Klein GmbH

Fehren

Christof Stebler

Gempen

Dorfladen

Grellingen

Lydia Kaiser

Hofstetten Kleinlützel Laufen

Volg Detailhandel Rita Stich-Meier CH Regionalmedien AG (Wochenblatt) Milchhüsli Laufen AVEC Bahnhofkiosk Kiosk Birscenter Kiosk Coopcenter

Liestal Mariastein Meltingen

Buchhandlung Buchinsel AG Klosterladen Pilgerlaube Angela Strohmeier

Mümliswil Nenzlingen Nunningen

Papeterie Bader Belinda Semplici-Borer Christof Stebler Kiosk Bäckerei Jeker Buchhandlung Schreiber Der Laden Katharina Gerster Denner Satellit

Olten Rodersdorf Röschenz

Der neue «Schwarzbueb»-Kalender ist ab 12. November an Kiosken, im Buchhandel, in Papeterien und weiteren Verkaufsstellen erhältlich! Ganz besonders aber auch bei den nachstehenden lokalen Verträgerinnen und Verträgern (ab 5. November) Der «Schwarzbueb» kann auch per E-Mail bestellt werden: kontakt@schwarzbueb.ch (zusätzlich 3 Franken Versandgebühr)

100 Jahre – und kein bisschen müde

Solothurn

Buchhandlung Lüthi & Stocker AG

Zullwil Zwingen

Christof Stebler Bäckerei Anklin + Stebler CH Regionalmedien AG

Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 E-Mail kontakt@schwarzbueb.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baupublikationen

Bauherr: Vanessa Timken, Bürenweg 33, 4145 Gempen – Bauobjekt: Einbau Fassadenkamin und Kaminofen – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Bürenweg 33 – Bauparzelle: GB Nr. 1941 Bauherr: J.-Pierre und Verena VoyameChristen, Thalmattweg 6, 4145 Gempen – Bauobjekt: Ersatz elektr. Speicherheizung durch Luft/Wasser Wärmepumpe und Einbau Dachflächenfenster – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Thalmattweg 6 – Bauparzelle: GB Nr. 1314 Planauflage: vom 4. 18. November 2021 in der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 18. November 2021 Baukommission Gempen

Altpapiersammlung (mit Karton) Nächste Altpapiersammlung in Gempen am Samstag, 6., und Montag, 8. November 2021.

Im Goetheanum läuft derzeit die Ausstellung «Wort wird Bild, bleibt Wort im Bild», eine Retrospektive auf das bildnerische wie literarische Werk der Arlesheimer Künstlerin Barbara Groher. Ein Besuch lohnt sich.

Einladung zur Präsentation nach der öffentlichen Mitwirkung zum Räumlichen Leitbild

Thomas Brunnschweiler

EIDG. ABSTIMMUNG

Initiative: Für eine starke Pflege Die Initiative verlangt vom Bund, dass er die Arbeitsbedingungen in den Spitälern, Heimen und Spitex-Organisationen verbindlich regelt. Zukünftig müsste er Vorgaben und Vorschriften erlassen, welche die kantonalen betrieblichen Zuständigkeiten tangieren. Über Zulassungen, Führung von Spitälern und deren sozialpartnerische Organisation sind eindeutig nur die Kantone zuständig. In Anbetracht dieser dringlichen Lage hat das Parlament einen indirekten Gegenvorschlag, der, ohne Zeitverlust, eine Ausbildungsoffensive für mehr Nachwuchs beinhaltet. Der immense Vorteil des Entwurfs besteht in der raschen Umsetzung des Gegenvorschlages: mehr Pflegende mit mehr Kompetenzen ausbilden, ohne dass Kosten und Prämien deswegen steigen. Sollte die Initiative trotzdem angenom-

men werden, warten wir einige Jahre auf die Verwirklichung des gewünschten Artikels. Weil der Bund keine Spitäler unterhält, werden alle Spitäler ihre kantonalen Konstellationen behalten und verteidigen, ob Privat- oder Kantonsspitäler. Die Initiative kann keine möglichen Eingriffe auf Kantonalrecht erwirken, den Befürworter geht es nur um Profilierung von grösseren, unerwünschten Mehrkosten bei den Bundesfinanzen. Spitäler, Heime und Spitex-Organisationen sorgen weiterhin gemeinsam mit den Kantonen und den Sozialpartnern für eine gute Zusammenarbeit. Das Ablehnen dieser Initiative und die Annahme des Gegenvorschlags ist zudem Garant dafür, dass mehr Pflegende sofort ausgebildet werden. Darum Nein einlegen! Gérald Donzé Aktuar FDP Amtei

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Durchs Labyrinth der Zeichen wandern

Die Sammlung wird am Montagnachmittag wieder von den Schülern der Primarschule durchgeführt. Stellen Sie Ihr Papier und Karton bis 13 Uhr zur Abholung bereit (keine zu schweren Bündel). Am Samstag können Sie ihre sortierten Papier-/Kartonbündel direkt selbst zum FWM bringen (9-11.30 h). Bei der Abgabestelle bitte eine Maske tragen, falls es nicht möglich ist, den Abstand einzuhalten und Papier/Karton nicht vor dem Container deponieren. Vielen Dank! Gemeindeverwaltung Gempen

Mittwoch, 17. November, 20.00 Uhr, im Feuerwehrmagazin Den Mitwirkungsbericht, das überarbeitete Leitbild und die Leitbildpläne finden Sie auf www.gempen.ch. Sie können die Unterlagen auch während den Öffnungszeiten auf der Verwaltung einsehen oder beziehen. An der Veranstaltung gilt Maskenpflicht. Der Gemeinderat

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Die Künstlerin zeigt zuerst ein Readymade aus einem Spazierstock und einem blauen Kreis. «Es geht aufwärts» heisst es beim Werk unterhalb der Treppe. Unsinn oder Symbol? Der Stock verweist auf das Motiv des Wanderns, auf den vielgewanderten Odysseus. Der blaue Kreis ist vielleicht ein versteckter Hinweis auf die blaue Blume als dem zentralen Symbol der Romantik. Sie steht für die Sehnsucht nach dem Unendlichen und ist ebenfalls ein Symbol der Wanderschaft. Hier treffen sich Odysseus und Novalis, der schreibt: «Wo gehen wir denn hin? – Immer nach Hause.» Der Weg führt uns in den Musen-Korridor. Am Beginn befindet sich «Mnemosyne», Göttin der Erinnerung und Mutter der neun Musen. Die Wiedererinnerung spielt auch eine grosse Rolle in der Odyssee von Homer. Dieses Epos ist die Urerzählung eines Mannes, der nicht nur leidend wandert, sondern auch leidend erinnert. Erinnerung ist zwangsläufig mit Seelenschmerz verbunden. So sind alle Künste nicht nur zur Weitergabe des Schönen und Guten da, sondern auch des Schmerzlichen. Von dem «Gesetz der Schmerz-Erneuerung durch Abbildung und Erzählung» schreibt der Philosoph Peter Sloterdijk. Wo die Erinnerung stirbt, stirbt mit ihr die Kultur.

Hermes als Wegbegleiter

Barbara Groher: vor ihrem zentralen Werk «Mnemosyne». (der dreimal grösste Hermes) eine Rolle spielt. Die diesem zugeschriebenen hermetischen, also vieldeutigen Schriften mit im Verborgenen liegenden Inhalten sollen alle Geheimnisse der kosmischen Zusammenhänge enthalten. Der Götterbote Hermes ist Schutzgott der Reisenden, der Kaufleute und Hirten, andererseits auch der Gott der Diebe und der Redekunst. Er ist zuständig für die Kommunikation getrennter Bereiche. Odysseus erfährt von Hermes Hilfe bei Circe, damit er seine labyrinthische Reise nach Hause weiterführen kann. Für Barbara Groher ist der Mensch also auf dieses Hermetische angewiesen, um bei sich selbst zu Hause anzukommen.

Ich, Sein und Sprache

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

der Jahrzehnte geschrieben und gestaltet hat. Es ist eine beachtliche Sammlung, die den enormen Elan dieser Künstlerin spiegelt. Ein Seitenraum ist dominiert von der «Ich»-Pyramide, in der sich das «Ich» auflöst, zerstückelt und durcheinandergewirbelt wird. Eine Installation mit vier Bildschirmen und Kopfhörern lädt zu kleinen Abstechern ein. Auf einem Spiegel wird das «Ich»-Thema spielerisch aufgegriffen. Das erste grosse Werk, das Barbara Groher geschaffen hat, ist der prominent gehängte Johannes-Prolog: «Am Anfang war das Wort», eine Partitur der uranfänglichen Weisheit. Der Philosoph Heidegger schrieb: «Die Sprache ist das Haus des Seins.» Barbara Groher hat diesen Satz gestaltend und schreibend eingelöst. Sie bietet nach Absprache Führungen an. Diese Möglichkeit sollte man nicht verpassen.

In Barbara Grohers Werk spielt das «Immer-nach-Hause», die Sehnsucht nach dem Absoluten, nach dem Urgrund des Seins, eine tragende Rolle. Es ist nicht verwunderlich, dass für die Künstlerin auch die Gestalt des Hermes Trismegistos

Die Arbeiten der Künstlerin sind filigran, fragil, zart, leicht und elegant. Barbara Groher gibt sich mit absichtsloser Achtsamkeit in ihre Wortbilder und Bildworte. In einem der Seitenräume sind die Bücher einzusehen, die Groher im Laufe

DORNACHER SCHUBL ADEN

LESERBRIEF

SchubLaden gestalten

Variante Mitte schlechteste Option

Am ersten Dezember-Wochenende findet der Dornacher Weihnachtsmarkt statt. Die Dornacher SchubLaden werden wieder an mehreren gemeinsamen Ständen mit den auffällig blauen Schubladen-Bannern vertreten sein. Wir möchten alle Kreativen einladen, mit einer eigenen Schublade voller selbst gebastelten, gebackenen, gebauten, gemalten, hergestellten Artikeln dabei zu sein. Informationen und Anmeldung: schubladen.dornach@gmail.com. OK-Team Dornacher SchubLaden

Wie im letzten Wochenblatt zu lesen war, haben sich die Kantone BL und SO mit einer Würdigung des Zusatzberichts des Büros Kontextplan zum A18-Zubringer Dornach zur Variantenfrage geäussert. Sie folgen dem Schluss des Berichts weitgehend, dass von der Variante Mitte Abstand zu nehmen sei. Damit erkennen Expertinnen und die Kantone an, was Kritiker schon lange sagen: Die Variante Mitte ist die schlechteste aller Optionen! Sie zerschneidet die Auenlandschaft der Birs an ihrer breitesten Stelle und würde eines unserer wichtigsten Naherholungsgebiete auch mit Emissionen wie Abgasen und Lärm nachhaltig zerstören. Leider betrachtet die HIAG im ansonsten lobenswert geplanten «Wydeneck» die Variante Mitte nach wie vor als gangbaren Weg, obwohl sie mitten durch das neue «Quar-

«Wort wird Bild, bleibt Wort im Bild», Goetheanum, 1. Stock, täglich bis 14. November, Zeiten: www.goetheanum.org.

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 7. November 10.30 Gottesdienst mit Kommunion Gest. JM für alle Verstorbenen der Pfarrei; Anna Stocker-Boder; Rosa Kunz-Vöglti; Bruno Vögtli; Leontine u. Eugen Heitz-Christe, Marcel Heitz; Hans Zeugin-Kunz u. Martin Zeugin-Schmidt; Blasius Vögtli-Walliser 14.00 ökumenische Totengedenkfeier und Gräberbesuch, anschl. Kaffeestube im Pfarreisaal – Zertifikat spflicht für Kirche und Kaffeestube 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach Dienstag, 9. November 13.30 Dienstagskaffee im Pfarreisaal Donnerstag, 11. November 19.30 Vortrag im Pfarreisaal: «…dann si habennd di kilchen gerumpt...» – Dornacher Reformationsepisode Freitag, 12. November 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal Sonntag, 14. November 10.30 Festgottesdienst mit Kommunion für Ehejubilare – Zertifikatspflicht 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Mittwoch, 17. November 9.00 Einkehrtag der Frauen – Anmeldeschluss 12.11.21 18.30 Taizé-Gebet Donnerstag, 18. November 14.30 Rückblick Seniorenferien – im Pfarreiheim, Zimmer 1

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 7. November 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Samstag, 6. November 18.30 Gottesdienst mit Kommunion Sonntag, 7. November 14.00 ökumenische Totengedenkfeier mit Gräberbesuche, mitgestaltet von Christian Müller, Flöte und Saxophon. Samstag, 13. November 18.30 Gottesdienst mit Kommunion – Ministranten-Aufnahme Sonntag, 14. November 10.30 Festgottesdienst mit Kommunion für Ehejubilare in Dornach – Zertifikatspflicht Donnerstag, 18. November 12.00 Mittagstisch im Hobelträff

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 7. November 10.00 Gottesdienst im Timotheus-Zentrum. Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov. Ökum. Totengedenkfeier Sonntag, 7. November Dornach 14.00, kath. Kirche bzw. Friedhof Dornach. Haiko Behrens und Rita Hagenbach. Musik Risa Mori und Sebastian Münchmeyer. Hochwald 14.00, kath. Kirche. Wolfgang Müller. Nächste Schatzsucher: Sonntag, 14. November. Schatzsuchertag. Infos auf www.refkirchedornach.ch/ Angebote/Kinder- und Jugendliche/ Schatzsucher

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Sonntag, 14. November 10.30 Festgottesdienst mit Kommunion für Ehejubilare in Dornach – Zertifikatspflicht

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag, 7. November 9.00 Wortgottesfeier

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

TRIGON STIF TUNG

Gedenken an Eva Schneider Boog PR. Vor 100 Jahren kam Eva SchneiderBoog in der Gegend von Danzig (damals Deutschland, heute Polen) zur Welt. Durch wechselvolle Ereignisse kam sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in die Schweiz, wo sie ihren Mann kennenlernte. Als Malerin schuf sie ein vielfältiges Werk, das sich stark mit dem Wesen der Farben nach Goethe und Rudolf Steiner beschäftigte. Mit besonderer Sorgfalt studierte sie die Farbenstimmungen in der Natur und ihre Verwandlungen im Tagesoder Jahresverlauf. Die Vernissage findet am Freitag, 12. November, um 17 Uhr im KunstSchauDepot der Stiftung Trigon, Juraweg 2-6 in Dornach, statt. Die Ausstellung dauert bis 18. Februar. Auf Ihren Besuch freuen sich Prof. Dr. Walter Kugler, Kurator, John Ermel, Leiter des KunstSchauDepots, und die Stiftung Trigon.

tier der kurzen Wege» führen würde. Wie der zuständige Arealentwickler Michele Muccioli an einer Infoveranstaltung der Mitte Dornach am 20. Oktober erklärte, sei die Variante Mitte zwar auch für die HIAG keine ideale Option, doch immer noch besser als gar kein Anschluss. Der Zusatzbericht kommt jedoch zu einem anderen Schluss: Die Verkehrsprobleme seien allenfalls auch ohne A18-Zubringer mit verkehrsplanerischen Massnahmen wie dem Ausbau des ÖVs und einem attraktiven Velo- und Fussverkehrsnetz zu lösen. Was sich aktuell jedoch mit Bestimmtheit festhalten lässt: die Variante Mitte ist von allen Optionen die Schlechteste. Erst wenn diese beerdigt ist, können wir eine sinnvolle Verkehrszukunft für Dornach planen. Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

FELDSCHÜTZEN DORNACH

Endschiessen mit Zuger Kirschtorte Am Samstag trafen sich 28 Feldschützinnen und Feldschützen im Schiessstand Ramstel. Dort wurde auf 300 Meter, 50 Meter und 25 Meter gewetteifert. Nebst den ernsthafteren Stichen wurde bei den Jux-Stichen auf Kurzdistanz und beim Gewehrschiessen auch viel gelacht. Das Finale bildete der Cup, wo die Paare ausgelost werden. Da erwischt es auch mal einen routinierten Schützen, denn es wird nur ein einziger Schuss geschossen. Im Final gewann Renato Fontana im Ausstich gegen Thomas Weiland. Ein Dankeschön geht an die Familie Vogel, welche

uns bewirtet hat. Zum Dessert gab es, nebst feiner Linzer Torte, noch eine Überraschung aus dem Kanton Zug - unser Vereinsmitglied René Otzenberger brachte eine fantastische Zuger Kirschtorte mit. Im Anschluss erfolgte die Rangverkündigung. So endete ein schöner Anlass im Dornacher Schiessstand. Nun steht noch das Bänzenschiessen der Freischützen am 27. und 28. November auf dem Programm, bevor der Schiessstand für dieses Jahr schliesst. www.dornachfeld.ch Feldschützen Dornach Christan Furrer und Alexander Gasser


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AGENDA

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Donnerstag, 4. November

Dienstag, 9. November

Arlesheim

Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo bis So, 13 bis 18 Uhr. Bis 27. Februar.

Reinach

Gesundheitsforum «Wärme – Fieber – Liebe. Die Bedeutung der Wärme für die Entwicklung der Kinder». Klinik Arlesheim, Pfeffingerhof. 19 bis 20 Uhr.

Infoveranstaltung «Ich mache mich selbständig» in Reinach. Business Parc, Christoph Merian-Ring 11. 18 Uhr.

Ombre Cadenti - Falling Shadows. Bilder von Stella Radicati; KunstRaumRhein, Haus Julian, Dorneckstrasse 37. Samstag/ Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Bis 13. November. www.kunstraumrhein.ch

Donnerstag, 11. November

Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Arlesheim Martinsspiel auf dem Domplatz. 18 Uhr.

Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Münchenstein Ladies Night – mit Foodfotografin und -Stylistin Claudia Schilling. Gemeindebibliothek. 19 Uhr.

Arlesheim Filmvorführung: To the Ends of the Earth (Kiyoshi Kurosawa – Usbekistan – 2019). Gasthaus zum Stärne. 19 Uhr.

Samstag, 6. November Kirchenbasar. Ref. Kirchgemeindehaus. 12 bis 16 Uhr.

Aesch Theater Akkordeon Orchester Aesch. Edelweiss – Party 2021. MZH Löhrenacker 19.30 Uhr.

Reinach

Reinach

Farben von Mittelerde. Bilder von Michèle Burri. Foyer Haus Wegman. Klinik Arlesheim. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 7. November.

Der Kanton Solothurn im Bild 1980 – 1995: Unterwegs mit Fotoreporter Alois Winiger. Präsentation des Fotobands am 11. November um 19 Uhr im Kloster Dornach. FOTO: ZVG-

«Tretmühle des Glücks». Vortrag von Wirtschaftsprofessor Dr. Mathias Binswanger. Kirchgemeindehaus Mischeli. 15 Uhr

Klavierkonzert mit Hristo Kazakov. Klinik Arlesheim, Therapiehaus, Pfeffingerweg 1, 19.30 Uhr.

Sonntag, 7. November

Reinach

Arlesheim

Sonntagsbrunch. Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ). Restaurant Piazza. 10 bis 13 Uhr.

Kirchenbasar. Ref. Kirchgemeindehaus. 11.15 bis 16 Uhr.

Ausstellungen

Arlesheim

Münchenstein

Münchenstein

Gastro-Anlass «Wild auf Wild». Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ). Restaurant Piazza. 10 bis 13 Uhr.

Aesch «Alfred Vogel – der Aescher Naturheilkunde-Pionier. Sonderausstellung im Heimatmuseum. Geöffnet immer am ersten Sonntag im Monat, von 10 bis 12, und von 15 bis 17 Uhr.

Arlesheim

«BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022.

Radical Gaming: Immersion Simulation Subversion. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Jeweils Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 14. November.

Reinach

Buchstart-Morgen «»Gygampfe, Värsli stampfe». Gemeindebibliothek. 9.30 Uhr.

Naturschutztag. Werkhof Münchenstein. 9 bis 13 Uhr.

«Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, Gewächshaus Klostergarten.

Präsentation des Fotobands. Der Kanton Solothurn im Bild 1980-1995. Unterwegs mit Fotoreporter Alois Winiger (André Schluchter, Hg.). Kloster Dornach, 19 Uhr.

Freitag, 5. November

Kunst-Schau-Depot. Juraweg 2–6. «Pflanzenfarben für Pädagogik, Kunst und Therapie».Das Lebenswerk von Günter Meier. Ausstellung zum 100. Geburtstag. An Werktagen von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldung: mail@stiftung-trigon.ch

Montag, 8. November

«(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. «Von A bis Z – Künstlerbücher in der Sammlung Würth». Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

Arlesheim

Dornach

Treffpunkt Stärne. 14.30 bis 16.30 Uhr.

Münchenstein

Wort wird Bild, bleibt Wort im Bild. Von Barbara Groher. Goetheanum. Täglich geöffnet. Bis 14. November.

Hecke, Hagebutte, Haselmaus. Treff Lehmhaus, Vorder Brüglingen 5. 14 Uhr.

Webendes Leuchten – Leuchtendes Weben. Gemälde von Erwin Thomalla.

Ausstellung «Gefühlsbegegnung» von Antonie Josefa Latscha. Foyer des Business Parc. Während der Bürozeiten, 8 bis 12.15 und 13.15 bis 17 Uhr.

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Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 28. Oktober 2021 Rosmarie Studer Im Sunnegarte 2 4147 Aesch

-minu: Innocent & Co. – Geschichten einer seltsamen Ehe Buchvernissage Ort: Kulturhaus Bider & Tanner Dienstag, 16. November 2021 Zeit: 19.30 Uhr Türöffnung: 19.15 Uhr

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 8. November 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Ehe von heute hält kaum mehr lang. Das Ablauf-Datum ist wie bei Joghurt oder Hühnerbrüstchen kurz gesetzt – silberne Hochzeiten werden eine goldene Rarität! Bei Innocent & Co. dauert die Zweierkiste schon seit über einem halben Jahrhundert. Die Ehe ist seltsam bestückt: zwei Männer, die heisse Liesel, ein Rudel streunender Katzen, fiese Wildschweine, ein eigensinniger Gärtner – und kein Hund. Dazu kommt ein ständiges Hin und Her zwischen den Mimosen in Italien, der Bergluft in der Schweiz und dem Chillen am Rhein. Nach seinem Bestseller «Die rosa Seekuh» gibt -minu einen weiteren Einblick in sein Leben mit Partner Innocent. In verschiedenen Kurzgeschichten erlebt die Leserin ein Jahr mit dem aussergewöhnlichen Paar.

Lösung 42/2021: KLUGHEIT

Eintritt: CHF 20.– mit der Bider & Tanner Kundenkarte CHF 15.– CHF 5.– können am Veranstaltungsabend an Einkäufe angerechnet werden. Reservation erforderlich: T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch Einlass nur mit Covid-Zertifikat und ID (3G-Regel). Es gilt Maskenpflicht.

1. FRANZ HOHLER: Der Enkeltrick Erzählungen, Luchterhand Literaturverlag 2. DANIEL LÖW / DOMO LÖW: S isch Mäss Bilderbuch, Christoph Merian Verlag 3. JONATHAN FRANZEN: Crossroads Roman, Rowohlt Verlag 4. SASHA MARIANNA SALZMANN: Im Menschen muss alles herrlich sein Roman, Suhrkamp Verlag 5. MICHAEL HJORTH / HANS ROSENFELDT: Die Früchte, die man erntet Ein Fall für Sebastian Bergman Kriminalroman, Wunderlich Verlag 6. PETER STAMM: Das Archiv der Gefühle Roman, S. Fischer Verlag 7. JEAN-LUC BANNALEC: Bretonische Idylle Kriminalroman, Kiepenheuer & Wisch Verlag 8. SALLY ROONEY: Schöne Welt, wo bist du Roman, Claassen Verlag 9. PHILIPP PROBST: Gipfelkuss Roman, Orte Verlag 10. EVA MENASSE: Dunkelblum Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag

1. FRANZISKA SCHUTZBACH: Die Erschöpfung der Frauen. Wider die weibliche Verfügbarkeit Feminismus, Droemer Verlag 2. CLAUDIA SCHILLING: Hofsaison Herbst/Winter; 100 saisonale Rezepte – Frisch geerntet und aufgetischt Kochbuch, Friedrich Reinhardt Verlag 3. GUINNESS WORLD RECORDS 2022: Nachschlagewerk, Ravensburger Verlag 4. ANGELA LEMBO-ACHTNICH / JONNY FISCHER: Ich bin auch Jonathan; Jonny Fischer – Die Geschichte einer Versöhnung Biographie, Wörterseh Verlag 5. URSUS WEHRLI: Welt aufräumen Kunst, Kein & Aber Verlag 6. GEO EPOCHE: Schweiz 1291−2021 Die bewegte Geschichte der Eidgenossenschaft Geschichte, Verlag Deutscher Pressevertrieb 7. CHRISTIAN PFISTER / HEINZ WANNER: Klima und Gesellschaft in Europa Die letzten tausend Jahre Klimafragen, Haupt Verlag 8. Der neue KOSMOS Welt-Almanach & Atlas 2022 Geografie, Kosmos Verlag 9. GERD GIGERENZER: Klick Wie wir in einer digitalen Welt die Kontrolle behalten und die richtigen Entscheidungen treffen Psychologie, Bertelsmann Verlag 10. SALOMON GOLDSCHMIDT: Von Plungian nach Basel Eine Buchhandlung und ein Verlag im Wandel der Zeit Basiliensia, Goldschmidt Verlag


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