Donnerstag, 31. Oktober 2019
111. Jahrgang – Nr. 44
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Das Spital ist tot – es lebe das Gesundheitszentrum!
8ºC 17ºC
12ºC 17ºC
Das Spital Laufen wird es in einem Jahr nicht mehr geben. Es wird in ein Ambulatorium umgebaut. Ob es im bestehenden Spitalgebäude untergebracht oder in der Nähe des Bahnhofes eingerichtet wird, ist noch offen.
11ºC 17ºC
Freitag, 1. November 2019 Wechselnd bewölkt mit gelegentlich etwas Sonne und Schauern. Mit West- bis Südwestwind bis 17 Grad. Samstag, 2. November 2019 Weiterhin wechselhafte Bewölkung, dazwischen etwas Sonne und Schauer. Sonntag, 3. November 2019 Weiterhin wechselhaftes Wetter. Sonne, Wolken und etwas Regen und immer noch sehr mild bis 17 Grad.
Laufen
Mit ihrem neuen Projekt möchte Anja Vitorino-Gass Laufen beleben. Der Raum «Nu Riu» soll Platz bieten für Bildung, Kultur und Soziales.
Gini Minonzio
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as Wort «Laufentalvertrag» fiel nicht am Montagnachmittag, als die Laufentaler Gemeinden, der Kanton und Spital Baselland gemeinsam darüber informierten, dass das Spital Laufen in einem Jahr geschlossen wird. Niemand sprach davon, dass zwischen dem Laufental und dem Kanton ein Vertrag besteht, der den Bestand des Spitals mit der Notfallstation «dauernd gewährleistet». Die Laufentaler Gemeinden haben sich der Realität gebeugt. Das Spital Laufen werde sich bald nicht mehr für die Spitalliste qualifizieren und die Anzahl stationärer Fälle sei von 2300 im Jahr 2015 kontinuierlich auf 1600 im letzten Jahr gesunken. Die finanzielle Unterdeckung wachse und habe letztes Jahr 5,9 Millionen Franken betragen, erklärte Madeleine Stöckli, Verwaltungsratspräsidentin ad interim des Kantonsspitals Baselland. Die Aussichten seien düster, das Spital Laufen halten zu können, sagte Stadtpräsident Alexander Imhof. Deshalb habe sich die «Laufentaler Verhandlungsdelegation zur Zukunft des
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Einigkeit: Regierungsrat Thomas Weber, Laufens Stadtpräsident Alexander Imhof und die VR-Präsidentin des Kantonsspitals Baselland, Madeleine Stöckli, finden das geplante Gesundheitszentrum eine gute Sache. FOTO: GINI MINONZIO
Spitalstandortes Laufen» (VDSL) grundlegende Gedanken darüber gemacht, was die Laufentaler Bevölkerung brauche. Man könne so rechtzeitig reagieren. Reduzierter Notfalldienst Das Spital Laufen soll in ein modernes Gesundheitszentrum umgewandelt werden. Es wird über keine Betten mehr verfügen, doch eine breite Palette an ambulanten Dienstleistungen vorweisen: Diagnostik wie Röntgen und Labor, Spezialsprechstunden wie in der Schmerzklinik und Räume für Gruppenpraxen. Auch ein Notfalldienst ist vorgesehen. Patienten mit einfachen medizinischen Problemen können abschliessend versorgt werden. Die anderen werden erstversorgt und dann in ein Spital
verlegt. Der Notfalldienst wird täglich regulär von 7 bis 22 Uhr offen sein. Die VSDL fordert zudem, dass der Notfalldienst auch nachts weitergeführt wird, und zwar von einer Pflegeperson mit Zusatzausbildungen. Heute suchen im Schnitt knapp 17 Menschen täglich den Notfall im Spital Laufen auf. Lediglich zwei davon tun dies nachts zwischen 22 und 7 Uhr. Das Gesundheitszentrum wird in den ersten zwei bis drei Jahren im bestehenden Spitalgebäude untergebracht sein. Danach werde es möglicherweise in ein neues oder in ein bestehendes Gebäude in Bahnhofsnähe verlegt, erklärte Imhof. Die Idee, das Spital Laufen in ein Gesundheitszentrum umzuwandeln, hat die VDSL ausgearbeitet. Sie besteht aus allen sechs Laufentaler Mitgliedern des
Landrates und den Gemeindepräsidien Dittingen, Laufen und Röschenz. Letzte Woche stellte die VDSL die Idee am Laufentaler Tag 70 Mitgliedern aller Laufentaler Gemeinderäte vor. «Sie beauftragten die VDSL einstimmig, weiter an der Idee zu arbeiten», betonte Imhof. Auch der Regierungsrat und der Verwaltungsrat Kantonsspital Baselland sagten der Idee eines Gesundheitszentrums ihre Unterstützung zu. Das Spital Laufen hat 200 Mitarbeitende. Etliche werden ihre Stelle verlieren, während andere im Gesundheitszentrum, im Bruderholz oder in Liestal weiterarbeiten können. Wie das genau aussieht, ist noch offen. Interview mit Stadtpräsident Alexander Imhof Seite 7
Breitenbach
9 Mit einem Wunschkonzert überraschte der Jodlerklub Sunnesyte seine Gäste und liess sie aus zwanzig Liedern ihre Favoriten wählen. Im Anschluss folgte ein Lustspiel.
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Am 1. Nov. bleibt das Geschäft geschlossen Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)
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Waren-, Vieh- und Jahrmärkte 2019 1. Mai 4. Juni 2. Juli 6. August
3. September 1. Oktober 5. November 3. Dezember
LAUFENTAL
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
LAUFEN
LAUFEN
Weltlicher Anlass in heiligen Hallen
Wer zuletzt lacht ...
Grosser Dank: Rolf Richterich bedankte sich für die grosse Solidarität der Bevölkerung und der ansässigen Unternehmen. FOTO: MELANIE BRÊCHET Bereits zum zwölften Mal trafen sich vergangenen Freitag Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental und Laufner Politikerinnen und Politiker zum Austausch in ungezwungenem Rahmen. meb. Das jährliche Treffen fand heuer in ungewohntem Rahmen statt. Nebst den Teilnehmenden des Gewerbevereins KMU Laufental, fanden sich politische Persönlichkeiten des Laufentals, also Landräte, Gemeinderäte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltungen der Laufentaler Gemeinden, für einmal nicht in einem Betrieb ein, sondern in der Katharinenkirche in Laufen. Und das kam nicht von ungefähr: Die Kirche, die im Jahr 1699 geweiht wurde, ist eine der wichtigsten barocken Kirchen in der Nordwestschweiz. Es ist aber insbesondere jene Kirche, die in den vergangenen Jahren in Laufen für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Rolf Richterich fasste, im Namen der christkatholischen Kirchgemeinde in Laufen, die Ereignisse für die Anwesenden zusammen: Erst im letzten Jahr wurde die umfassende Renovation der Katharinenkirche abgeschlossen. Vor rund drei Jahren kamen bei Arbeiten erhebliche Mängel zum Vorschein. Die Kirche drohte einzustürzen, weil die Dachkonstruktion in einem prekären Zustand war. Die nötigen Renovationen nahmen schon bald Dimensionen an, die die christkatholische Kirchgemeinde in Lau-
fen mit ihren 140 Mitgliedern nicht mehr tragen konnte, weder finanziell noch organisatorisch. Unterdessen erstrahlt die Kirche wieder in neuem Glanz, sowohl von innen als auch von aussen. Rolf Richterich bedankte sich bei den Anwesenden nochmals für die grossartige finanzielle und moralische Unterstützung, welche die christkatholische Gemeinde von der Bevölkerung und den ansässigen Unternehmen erfahren durfte. Der Umbau habe letztendlich 1,3 Millionen Franken gekostet, man sei dabei innerhalb der veranschlagten 1,4 Millionen Franken geblieben. Die Katharinenkirche soll in Zukunft vermehrt auch für kulturelle Anlässe geöffnet werden. Es sei auch das Ziel, dass die Kirche für die Bevölkerung öfter offen steht. Als Vertreter der IG Laufen dankte Daniel Sieber den Landräten Marc Scherrer (Präsident des Gewerbevereins KMU Laufental) und Franz Meyer dafür, dass sie sich im Kantonsparlament für drei verkaufsoffene Sonntage in Laufen eingesetzt hatten. Diese finden jeweils am 1. Mai und zusätzlich neu zweimal in der Vorweihnachtszeit statt. Zum Abschluss des Anlasses referierte Roger Kienberger, ehemaliger Inhaber des Fitnesscenters Big Fitness in Laufen, über die Wichtigkeit des Muskeltrainings als Altersvorsorge und stellte seine Nachfolgerin, die Betriebswirtin Isabel Giss aus Laufen vor.
Früher organisierten sie rauschende Partys, dann wurde es ein paar Jahre ruhig um die fünf Jungs, die sich in einer Laufner Fasnachtsclique kennenlernten. Mit der Laufner Humornacht, die sie nun bereits zum dritten Mal auf die Beine stellen, ist das innovative Quintett wieder voll da. Martin Staub
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rüher organisierten sie rauschende Partys, dann wurde es ein paar Jahre ruhig um die fünf Jungs, die sich in einer Laufner Fasnachtsclique kennenlernten. Mit der Laufner Humornacht, die sie nun bereits zum dritten Mal auf die Beine stellen, ist das innovative Quintett wieder voll da. dust. Das Organisieren von grossen Events liegt den fünf jungen Männern im Blut. Nach den grossen Partys für Zwanzigjährige, in denen sie es bis zu dreimal pro Jahr krachen liessen, folgte nach einer etwas ruhigeren Zeit vor drei Jahren die Geburt der Laufner Humornacht. «Wir konnten dem Drang, etwas Neues auf die Beine zu stellen, nicht widerstehen», sagt Timo Steiner, einer des aufgestellten Fünfer-Teams, dessen Mitglieder mittlerweile die Hörner als feiernde Teenager etwas abgestossen haben. Das Konzept, drei Künstler oder Formationen aus dem Bereich Comedy an einem Abend auftreten zu lassen, hat voll eingeschlagen. Bereits die Premiere im November 2017 zog eine grosse Schar von Comedy-Fans in die Halle des Schulhauses Serafin. Am Samstag, 9. November, wird das OK seine zahlreichen Fans zum dritten Mal mit Schweizer Kabarettkost vom
Können das Organisieren nicht lassen: (v.l.) Christoph Schweizer, Timo Steiner, Cédric Metzger, Pascal Christ und Fabian Bärtschi. FOTO: MARTIN STAUB
Feinsten verwöhnen können: «S’Rindlisbachers», das «Duo Fullhouse» und «Chäller», alles bekannte Grössen in der Comedy-Szene, versprechen den Besucherinnen und Besuchern einen durchwegs unterhaltenden Abend. Hinter dem Duo «S’Rindlisbachers» verbirgt sich René Rindlisbacher, der sich mit über 35 Jahren Bühnenerfahrung mit Tochter Laura auseinandersetzt. Das Duo Fullhouse präsentiert sich als gegensätzliches Künstlerehepaar, er aus New York, sie aus Effretikon, mit Humor, Musik und Tanz. Und schliesslich bringt der Ostschweizer «Chäller», alias Yves Keller, Moderator von Radio FM1, sein kabarettistisches Programm mit beissender Ironie und grossartigen Imitationen auf die Laufner Bühne. Mit der in zwei Teile gegliederten Halle, eine Hälfte fürs Kulinarische, die andere für die drei rund 50-minütigen
LAUFEN
Laufner Humornacht: Samstag, 9. November, MZH Serafin, Laufen. Türöffnung und Restaurationsbetrieb mit warmer Küche: 18.30 Uhr; Programmstart: 20 Uhr; Barbetrieb bis 2 Uhr. Ticketverkauf: www.laufnerhumornacht.ch und Chalon, Augenoptik & Bijouterie, Hauptstrasse 19/21, Laufen
Samstag, 9. November 2019, 20.15 Uhr
Zum Auftakt Musik: Präsident René Lutz (r.) zeigt sich schon zu Beginn nachdenklich. FOTO: MARTIN STAUB
dust. Standesgemäss startete die Versammlung musikalisch: mit Akkordeonklängen des Schülers Schoaib Maalidji und jazzigen Gitarrenrhythmen von Mikael Hardegger mit seinem Lehrer Andreas Krüsman. Als nach zügiger Abhandlung der Traktanden die Hiobsbotschaft durch René Lutz verkündet wurde, dachte wohl für die nächste halbe Stunde keiner und keine der 34 anwe-
Shows, sorgen die fünf Organisationstalente mit viel Liebe zum Detail für eine familiäre und zwanglose Ambiance. «Unser Publikum scheint das zu schätzen», erklärt Christoph Schweizer, der sich wundert und freut, dass schon zehn Tage vor der Veranstaltung die meisten der 300 Tickets verkauft sind. «Bereichern werden wir uns auch bei Vollbesetzung nicht», sagt Fabian Bärtschi und Cédric Metzger ergänzt: «Einen allfälligen Gewinn werden wir in unsere nächste Humornacht investieren». «Deren Vorbereitung übrigens bereits im Gange ist», wie Pascal Christ, der Fünfte im Bunde, durchblicken lässt.
KABARETT
Die Musik verstummte
Eine Rechnung über fast 700 000 Franken, welche der Kanton Baselland von der Musikschule Laufental-Thierstein einfordert, sorgt für Ratlosigkeit und Unverständnis bei den Delegierten.
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senden Delegierten noch an das Kerngeschäft dieser bikantonalen Erfolgsinstitution. Kurz vor den Herbstferien traf auf dem Sekretariat der Musikschule ohne jegliche Ankündigung vom Kanton Basel-Landschaft die Forderung ein, 753 263 Franken für den Ausgleich der Unterdeckung der Basellandschaftlichen Pensionskasse einzuzahlen. Frist bis 31. Oktober 2019. Das sei mehr als doppelt so hoch, redete man doch vor zwei Jahren von einem Betrag von 350 000 Franken, die zu zahlen seien, wie Schulleiter Ulrich Thiersch bestätigte. Nicht nur er und der Schulrat, der
schliesslich eine Fristerstreckung bis 31. Dezember 2019 erwirkte, zeigten sich enttäuscht. Auch die anwesenden Delegierten, die erst vorgestern Dienstag anlässlich der ordentlichen Delegiertenversammlung davon erfuhren, waren vorerst sprachlos. Grund für die Erhöhung sei eine vom Baselbieter Landrat im letzten Jahr beschlossene Änderung des Verteilschlüssels. Nicht die Anzahl Schüler, sondern die Zahl der Einwohner in den Trägergemeinden sei für die Verteilung der Kosten massgebend. Da ein Teil des geforderten Betrags bereits geleistet wurde, bleiben schliesslich 685 521 Franken innert zwei Monaten zu begleichen. Ob diese Summe nun über einen Kredit, der innerhalb der nächsten fünf Jahre geglättet wird, oder über Weiterverrechnung an die Trägergemeinden beglichen werden soll, wurde im Anschluss heftig diskutiert. Die Finanzierung durch die Gemeinden innerhalb so kurzer Frist, sei unmöglich, war der Tenor aus der Versammlung. Eine ausserordentliche Delegiertenversammlung am 3. Dezember soll über das Vorgehen Klarheit schaffen. Erst ganz am Schluss lenkte Schuleiter Thiersch die Aufmerksamkeit wieder auf die Musik. Er lobte das grosse Einweihungsfest der Breitenbacher Schulanlage, wo verschiedene Schülergruppen für musikalische Unterhaltung sorgten und sich damit für die neuen Musikschulräume bedankten. Und schliesslich gabs Blumen für Marisa Hänggi, welche Ende Jahr nach genau zehn Jahren Einsatz als Sekretariatsleiterin die Musikschule auf eigenen Wunsch verlässt. Die neue Kraft, Fabienne Borer aus Breitenbach, wird ihre neue Stelle schon im November antreten.
Die App-Läuse und die Moody Tunes* Digital – phänomenal!
www.kfl.ch
GALERIE Bis Sonntag, 3. November 2019
Die App-Läuse Béa Tschopp und Silvia Roth wuseln sich in einem frischen Mix aus Musik und Theater durch unsere phänomenal digitale Welt. Die Begleitung der Moody Tunes Bettina Urfer und Christian Müller folgt dabei der digitalen Tonspur genauso gekonnt wie beliebten Melodien und Liedern.
Bernhard Hasenböhler
VORANZEIGE
Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr Die Ausstellung zeigt eine Übersicht über Bernhard Hasenböhlers Gesamtwerk in unterschiedlichen Techniken, wie Zeichnungen, Tusche, Druckgrafiken, Acryl, Öl und Skulpturen.
Dienstag, 31. Dezember, 21.00 Uhr
KINO Donnerstag, 31. Oktober, 20.30 Uhr
Cold War
Die Sängerin Zula und der Musiker Wiktor lernen sich nicht lange nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen kennen und lieben. Auf ihrer Suche nach Glück und Freiheit verschlägt es sie nach Jugoslawien, nach Berlin und Paris. Doch gegen die Zwänge des Eisernen Vorhangs kommt ihre Liebe letztlich nicht an. Drama: Polen, 2018, 89 Min. Regie: Pawel Pawlikowski
Silvester-Disco
Tanzend und feiernd wollen wir mit euch das Jahr ausklingen lassen. Um Mitternacht stossen wir an, stärken uns mit ein paar feinen Häppchen und danach wird fröhlich weitergetanzt in die ersten Stunden des neuen Jahres. Mit von der Partie sind: DJ Bruno, das Team der Wandelbar und natürlich das Disco-Team. Reservation unter www.kfl.ch Ist aber nicht zwingend!
*Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch
KONZERT Samstag, 2. November, 20.15 Uhr
Heinrich Mueller & Band* «As long as I can sing» Mit seinem fünften Album, «As long as I can sing», mit acht Eigenkompositionen und einem Cover liefert Heinrich Mueller sein bisher persönlichstes Werk ab: «Wer Lieder selber schreibt, gibt etwas von sich preis.»
Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht
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Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 1. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Freitag, 1. November, 14.30 Uhr, auf dem Friedhof, Gedenktag für die Verstorbenen, Pfarrerin Regine Kokontis. Sonntag, 3. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Reformationssonntag mit Taufe Elin Gugger, Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 5. November, 10.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag, 10.00–12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr.
Auf deinem ganzen Lebensweg im In- und Ausland bist du allen Menschen mit grosser Offenheit, Neugierde und Hilfsbereitschaft begegnet.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben
Max Riedi So viel Schönes durften wir mit dir teilen, die Erinnerungen werden uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Samstag, 2. Nov., 10.00 Uhr, in der Kapelle im Zentrum Passwang. Ökumenische Totengedenkfeier, anschliessend Apéro mit den Angehörigen der im Heim Verstorbenen des letzten Jahres. Sonntag, 3. Nov., 10.15 Uhr, in der ref. Kirche Breitenbach. Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, dem Männerchor Breitenbach-Wahlen. Anschliessend Apéro. Donnerstag, 7. Nov., 15.30 Uhr, ökumenische Totengedenkfeier im grossen Saal vom Altersheim Bodenacker.
Viel zu früh müssen wir unendlich traurig Abschied nehmen von meinem lieben Schatz, unserer geliebten Schwester, lieben Tante, Schwägerin, Gotte, Firmgotte und Freundin
Dienstag 5. November 2019 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen
Er durfte friedlich zu Hause im Kreise seiner Familie einschlafen. Deine schwere Krankheit war stärker als dein Wille, aber mit viel Geduld und Kraft hast du sie tapfer ertragen. Du wirst uns fehlen, doch in unserem Herzen wirst du weiterleben.
In Liebe und Dankbarkeit: Verena Hügli-Meier Roman und Andrea Hügli-Schraner mit David und Jonas Geschwister und Anverwandte
Marie-Theres Borer-Jeger 11. Dezember 1965 – 29. Oktober 2019 Nach schwerer Krankheit ist sie am frühen Dienstagmorgen im engsten Familienkreis zu Hause friedlich eingeschlafen. Wer Marie-Theres kannte, weiss, was wir verloren haben. Was bleibt, ist Liebe, Dank und Erinnerung.
In Liebe Josef Schmid Bruno und Nadine Jeger mit Vivienne und Sarah Luzia Jeger und Christoph Zumkeller Toni Jeger Anverwandte, Freundinnen und Freunde
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag 3. November 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte
24. Juni 1942 – 22. Oktober 2019
Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 8. November 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen statt. Traueradresse: Josef Schmid, Oberfeld 315, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.
Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 5. November 2019, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in Brislach statt. Dreissigster: Sonntag, 24. November 2019, 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in Brislach. Traueradresse: Verena Hügli-Meier, Rainweg 2, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.
Das Gestern ist nur eine Erinnerung, das Morgen ist niemals, was es vorgibt zu sein. Zitat von Bob Dylan
Peter Stadler * 30. Dez. 1960
† 24. Okt. 2019
Nach kurzer, schwerer Krankheit von seinem Leiden erlöst. Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich, Herr, in Deine Hände.
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Deddy
Walter Krucker-Bojarzin 2. Januar 1929 – 25. Oktober 2019 Im 91. Lebensjahr hörte sein Herz auf zu schlagen. Wir sind traurig, doch in unserem Herzen wird er weiterleben.
In lieber Erinnerung: Daniel und Alexandra Krucker-Bögli Benjamin und Janine Svenja Conny und Peter Bregenzer-Bojarzin Michaela Bojarzin Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet am 5. November 2019 um 14 Uhr in der Kirche in Zwingen statt. Traueradresse: Daniel Krucker, Auhübel 1, 4225 Brislach
Im Andenken, deine Familie. Die Abschiedsfeier findet am 31. Oktober 2019, 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche, Schutzrain 7, 4242 Laufen, statt. Traueradresse: Familie Stadler, Kleebodenweg 2, 4222 Zwingen
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
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• AMTLICHE MITTEILUNGEN Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Das Budget 2020 der Erfolgsrechnung und das Budget 2020 der Investitionsrechnung wurden zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. • In den Jahren 2015/16 haben die Gemeinden des Laufentals und einige Gemeinden des Thiersteins gemeinsam das Zukunftsbild Laufental-Thierstein erarbeitet. Dieses Zukunftsbild zeigt für die Region Laufental/Thierstein auf, wie sich die Gemeinden und ihre Teilgebiete in den nächsten Jahren koordinieren und positionieren sollen. Es unterstützt die regionale Zusammenarbeit und begründet die Mitfinanzierung von agglomerationsrelevanten Infrastrukturprojekten über das AP Basel. Ausserdem zeigt das Zukunftsbild auf, wo einerseits die Siedlungsentwicklung prioritär stattfinden soll und wo andererseits die landschaftlichen und touristischen Aspekte im Vordergrund stehen werden. Das Zukunftsbild macht deutlich, dass in den Siedlungsschwerpunkten und Entwicklungskorridoren entlang der Hauptverkehrsachsen (MIV-ÖV) die grösste Dynamik zu erwarten ist und dementsprechender Vertiefungsbedarf besteht. Im Rahmen eines Entwicklungskonzepts für den Korridor Laufental/Thierstein gilt es, eine koordinierte Planung mit integralen Handlungsempfehlungen für die regionalen Herausforderungen zu formulieren und anhand von strategischen Planungsgebieten konkrete Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Die Stadt Laufen beteiligt sich deshalb an der Vertiefungsstudie des Zukunftsbildes, erarbeitet von Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH. • Vom Budget 2020 des Seniorenzentrums Rosengarten wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Vom Budget 2020 der Spitex Laufental wurde zustimmend Kenntnis genommen.
Bauarbeiten in der Wassertorgasse
Nachtruhe
Die Stadtbacheinfassung in der Wassertorgasse muss saniert werden. Am Montag, 28. Oktober 2019, starten die Bauarbeiten, die ca. 2 Wochen dauern. Während dieser Zeit muss die Wassertorgasse teilweise gesperrt werden. Eine Umleitung wird signalisiert. Für mögliche Störungen bitten wir Sie um Verständnis. Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen die Technischen Dienste unter Tel. 061 766 33 40 gerne zur Verfügung.
Mit der Umstellung auf die Winterzeit erfolgt auch die Anpassung der Ruhezeiten gemäss Polizeireglement der Stadt Laufen.
Häckseldienst 11. und 12. November 2019 Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum- und Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: • 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.00. Anmeldung: • Mittels Anmeldetalon bis spätestens Donnerstag, 7.11.2019, an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl.ch und über den Onlineschalter der Website www.laufen-bl.ch. Auskünfte: • Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Herr Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40. Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird. Zu späte Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt.
Im Polizeireglement, § 25 Ruhezeiten, Abs.1, wird festgehalten, dass von November bis April in der Zeit zwischen 22.00 und 6.00 Uhr und von Mai bis Oktober in der Zeit zwischen 23.00 und 6.00 Uhr Nachtruhe geboten ist.
Burgfeldermattweg 19, 4123 Allschwil. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage und Carport, Parz. 4771, Gründlirainstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Atmoshaus AG, Huber Corina, Eichweg 1, 6203 Sempach Station Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist, in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Baugesuch, Auflage vom 31. Oktober bis 11. November 2019 BG-Nr. 1578/2019. Bauherrschaft: Vegsöova Dora und Günther Siegbert, ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ Name und Vorname ■ ■ ■ ■ _______________________________________________________________________________ ■ ■ ■ ■ Adresse ■ ■ ■ ■ _______________________________________________________________________________ ■ ■ Wohnort ■ ■ ■ ■ ■ _______________________________________________________________________________ ■ ■ ■ Telefon ■ ■ ■ ■ _______________________________________________________________________________ ■ ■ ■ ■ Unterschrift ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ANMELDUNG HÄCKSELDIENST
Aus der Stadtratssitzung vom 28. Oktober 2019
In der Eishalle putzt «Raffi»
Dreifaches Jubiläum
In feierlichem Rahmen wurde letzte Woche die neue Eismaschine der Eissporthalle Laufen eingeweiht. Sie trägt den Namen «Raffi». Damit will die Stadt ihre Wertschätzung gegenüber Eismeister Raphael Rérat ausdrücken.
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iel müsse sie können, die neue Eismaschine, die seit kurzem in der Eissporthalle in Laufen zum Einsatz kommt. Mehrere Vereine, wie der EHC Laufen, der Curling Club Laufen oder der Eislauf Club Laufen, sind auf die gute Qualität des Eises angewiesen. In diesem Sinne dankte Stadtrat
Pascal Bolliger zu Beginn der feierlichen Einweihung des neuen Fahrzeugs für die tolle Arbeit, die die Verantwortlichen, allen voran Eismeister Raphael Rérat, täglich leisten würden. Die alte Eismaschine hat ihren Dienst getan. Der «Eisbär» verrichtete seit 1993 zuverlässig seinen Dienst und wurde vor einigen Wochen, mit rund 6000 Betriebsstunden in die verdiente Pension geschickt. Neu im Einsatz steht seither der Mammoth, ein blaues Gefährt, das, so Bolliger, auf dem neusten technischen Stand sei. Zu Buche schlägt diese Neuanschaffung mit 164 000 Franken. Aus dem Swisslosfonds wurden 40 000 Franken beigesteuert. Im Zuge der Neuanschaffung wurden auch umliegende Gemeinden an-
leich zwei Jubilare und eine Jubilarin durften letzte Woche im Laufner Stadthaus Gratulationen des Stadtpräsidenten in Empfang nehmen. Bereits 25 Jahre dabei und trotzdem noch die Jüngste von den Dreien ist Claudia Dietler. Sie hat im Jahr 1992 ihre KV-Lehre im Stadthaus begonnen. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie zwei Jahre in einem Betrieb in Reinach und fand schliesslich wieder zurück nach Laufen in die Finanzabteilung. An ihrer Tätigkeit – unterdessen arbeitet die Mutter Teilzeit – schätzt Claudia Dietler insbesondere die Nähe zum Wohnort und die Flexibilität, die sie dadurch hat. Noch fünf Jahre mehr, näm-
lich runde 30 Jahre steht Matthias Jermann als Betriebsleiter des Schwimmbads Nau im Dienst der Stadt Laufen. Bis zu 60 Stunden in der Woche arbeitet Jermann in den Sommermonaten im Schwimmbad und ist als Badmeister für die Sicherheit der Gäste verantwortlich. Dritter Jubilar ist Max Wey, Leiter der Laufner Stadtpolizei. Bereits seit 20 Jahren sorgt er in Laufen für Recht und Ordnung. In zwei Jahren verabschiedet sich Wey in den verdienten Ruhestand. Die Stadt Laufen dankt der Jubilarin und den Jubilaren für ihre langjährige Arbeit im Dienste der Stadt Laufen. (stl)
Eismeister Raphael Rérat auf seinem neuen Arbeitsgerät, das seinen Namen trägt. FOTO: STL
FOTO: STL
geschrieben. Pascal Bolliger betonte an der feierlichen Einweihung am letzten Freitag, dass Laufen mit seinen Sportanlagen wie dem Schwimmbad oder der Eishalle Zentrumsfunktionen übernehme, die Geld kosteten. Viele Gemeinden würden Laufen darum auch bereits jetzt finanziell unterstützen, mit weiteren Gemeinden sei man in Verhandlungen. (stl)
einem weisslich-grauen bis rötlichen Schimmer zu erkennen. Oder dann an den «Buchennüssli», die auf dem Boden zu finden sind. Buchen auf Kuppen, auf südexponierten Lagen und auf kargen Böden sind von der Schädigung mehr betroffen. Die Stadt Laufen setzt alles daran, dass der Wald ein sicherer, natürlicher und erholsamer Ort bleibt. Gefahren
durch geschädigte Bäume entlang von Gemeindestrassen, Rastplätzen, Feuerstellen und Sportanlagen werden so gut wie möglich beseitigt. Dennoch besteht immer die Gefahr von herabfallenden Trockenästen. Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher, im Wald und am Waldrand aufmerksam zu sein, um eventuelle Gefahren zu erkennen. (stl)
Die Eismaschine wurde feierlich eingeweiht.
Vorsicht im Buchenwald
B
esonders die Buchen leiden unter der starken Trockenheit der vergangenen Jahre. Es besteht immer wieder die Gefahr von herabfallenden Ästen. Dies ist nicht nur bei windigen oder stürmischen Verhältnissen möglich, sondern auch bei ruhigem Wetter. Vorsicht ist vor allem bei Wäldern mit grossem Buchenbestand geboten. Buchen sind an ihrer glatten Rinde, mit
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Haben Grund zu feiern: (v. l.) Max Wey, Claudia Dietler, Matthias Jermann.
Lehre als Kauffrau/Kaufmann (E-Profil) Sind Sie interessiert an einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Laufen? Details finden Sie auf der Website www.laufen-bl.ch\Verwaltung\Offene Stellen oder im Aushang.
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Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Fehren
Lege alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
Nach langer Krankheit und doch überraschend müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem Stiefvater, Opa, Schwiegervater, Bruder, Onkel, Schwager und Götti
Paul Schmidlin-Stöckli «Pföhli» 24. 7. 1945 – 24. 10. 2019
Baupublikation
In stiller Trauer Erika Schmidlin-Stöckli Armanda Pianari mit Thimo und Dennis Jmerio Pianari und Doris Münch mit Nina Pianari und Michi Schürch Clémence und Beat Thomann-Pianari mit Raphael und Sandro Geschwister und Verwandte
Bauherrschaft: Josianne Wiedmann Ischlagweg 437, 4204 Himmelried Bauobjekt: Heizung ersetzen, Wärmepumpe Aussen Aufstellung, Einzäunung Bauzone: W2a Bauplatz: Lämmlismattstrasse 93 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 322 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 14.11.2019
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Local Production & Project Management, Herr Werner Schneiter, Grosspeterstrasse 20, Postfach, 4002 Basel Bauprojekt: Neubau Mobilfunkanlage für Swisscom (Schweiz) AG mit Vorbaurohren und Antennen. / MTZN Bauort: Rotbergstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1693 (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ÖBA) Projektverfasser: Hitz und Partner AG, STAHL-BAU-ENGINEERING, Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 14. November 2019
Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 21. November 2019, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Aesch statt. Traueradresse: Clémence Thomann, Schöne Fluh 27, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Baupublikation
Bauherrschaft: Daniel und Christine Hess-Repond, Döllenring 58, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Pool mit Abdeckung Bauort: Döllenring 58, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1498 (W2a) Projektverfasser: Daniel und Christine Hess-Repond, Döllenring 58, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 14. November 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Andreas Glanzmann und Maria del Mar Glanzmann, Hollenweg 10, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Anbau Wintergarten beheizt Bauort: Hollenweg 10, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2128 (W2a) Projektverfasser: Wigasol AG, Neumatt 2,4626 Niederbuchsiten Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 14. November 2019
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 19-031 EFH mit Garage und Pool, 2 Erdwärmesonden (Tiefe 130 m) Grundbuch-Nr. 2725 Adresse: Jurastrasse 74, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Eva Bötschi und Tobias Oeschger, Bündtenweg 15, 4453 Nusshof Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Steinmann + Berger Architekten Hauptstrasse 39, 4133 Pratteln Datum Baugesuch: 31.10.2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 18.11.2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Breitenbach Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Kirchgemeindeversammlung Einladung zur 138. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 12. November 2019, 19.00 Uhr im evangelisch-reformierten Kirchgemeindehaus, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach. Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Mai 2019 3. Genehmigung Anhang zum Steuerreglement 4. Beschluss über den Voranschlag 2020 und Festsetzung der Kirchensteuer 2020 5. Verschiedenes Der Voranschlag 2020 und der überarbeitete Anhang zum Steuerreglement liegen im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 6. Mai 2019 an der Kirchgemeindeversammlung auf. 4226 Breitenbach, 31. Oktober 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Jeger Daniel und Borer Julia Kleebodenweg 5, 4222 Zwingen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage Bauplatz: Schürenmattstrasse 25 Projektverfasser: Hansjörg Müller + Partner, Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Bauparzelle: GB 2851 Planauflage: Beim Aktuar und am Montag, den 4. Nov. 2019 von 18.30 – 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 15. Nov. 2019 an die Baukommission 4206 Seewen
Der Kirchgemeinderat
Kleinlützel EVANG.-REF. KIRCHGEMEINDE KLEINLÜTZEL
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
im Restaurant «Don Pepe»
Sonntag, 10. November 2019, 14.00 Uhr Traktanden: 1. Wahl von 2 Stimmenzählern 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Mai 2019 3. Budget 2020 4. Verschiedenes Nach der Versammlung erwartet uns ein Zvieri Plättli im Don Pepe. Evang.-ref. Kirchgemeinde Kleinlützel Sekretariat Julia Hofmann
Seewen Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Dobler Bruno Sternenbergweg 10, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-30 Ersatz Ölheizung durch Luft/Wasser Wärmepumpe Bauplatz: Sternenbergweg 10 Bauparzelle: GB Nr. 1520 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 14. November 2019
Hofstetten-Flüh
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Beat Strebel Bauobjekt: Vordach Gargeneinfahrt, Aussen-Kaminanlage, Meteorwassertank Bauplatz: Oberdorfstrasse 6 Bauparzelle: 310 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 14. November 2019
Bauherr: Busicchia Sina und Costantino Fabrizio, Büneweg 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Busicchia Sina und Costantino Fabrizio, Büneweg 20, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sichtschutz Bauplatz: Büneweg 20, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4251 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 31. Oktober 2019 – 14. November 2019
Baupublikation
Bauherr: Beck + Oser, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Projektverfasser: Beck + Oser, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Neuauflage Ersatzbauten Schreinerei Ausnahmegesuche: Unterschreitung des Grenzabstands Überschreitung der max. Geschosszahl Überschreitung der Gestaltungsbaulinie Unterschreitung der min. Dachneigung Bauplatz: Flühstrasse 31, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3149 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 31. Oktober 2019 – 14. November 2019
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LAUFENTAL LAUFEN
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hof. Als Mitglied der «Laufentaler Verhandlungsdelegation zur Zukunft des Spitalstandorts Laufen» (VDSL) rang Alex Imhof mit dem Kanton und dem Kantonsspital Baselland (KSBL) um das Laufner Spital. Beim geplanten regionalen Gesundheitszentrum, welches das Spital ablösen wird, handelt es sich um einen Kompromiss, mit dem alle drei Parteien leben können. Ganz zufrieden können die Laufentalerinnen und Laufentaler jedoch nicht sein, da die ursprünglichen Forderungen nicht erfüllt werden. Alex Imhof, wieso ist das regionale Gesundheitszentrum für die Bevölkerung eine gute Lösung? Alex Imhof: Wir mussten feststellen, dass das stationäre Angebot von der Laufentaler Bevölkerung nur wenig gesucht wird. Gleichzeitig ist das ambulante Angebot wichtig und wird in den kommenden Jahren an Bedeutung noch zunehmen. In Abwägung dieser beiden Erkenntnisse entschlossen wir uns, ein Gesundheitszentrum mit einem breiten medizinischen Angebot aufzubauen. Diese Möglichkeit besteht jetzt – dieses Zeitfenster mussten wir nutzen. Sie analysierten mit einer Beratungsfirma die Gesundheitsbedürfnisse der Laufentaler. Wie sehen Ihre Erkenntnisse aus? Im stationären Bereich benötigt die Bevölkerung Spezialistinnen und Spezialisten. Diese findet man in Laufen nicht. Im ambulanten Bereich ist eine gute Vor-Ort-Behandlung gefragt. Es
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LAUFEN
«Ein Gesundheitszentrum macht Sinn»
Alex Imhof: Der Stadtpräsident erachtet das Ende des Spitals als eine Chance für die Bevölkerung. FOTO: ZVG
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Noch im Juni erklärten Sie, dass die Verhandlungsdelegation am früheren Konsenspapier, das eine Aufrechterhaltung des stationären Angebots in Laufen vorsah, festhalten werde. Wieso schwenkten Sie nun um? Es zeigte sich, dass das Defizit des Spitals Laufen viel höher ist, als wir dachten. Davor können wir die Augen nicht verschliessen. Wahrscheinlich würde es das Spital Laufen nicht einmal mehr auf die Spitalliste schaffen und die Zulassung erhalten, stationäre Leistungen anzubieten. Hier haben sich die Kriterien des Bundes stark verändert. Die Delegation hatte sich darum entschlossen, aktiv in den Veränderungsprozess einzugreifen und mithilfe von Spezialisten ein Zielbild auszuarbeiten, das nun die Schaffung eines regionalen Gesundheitszentrums vorsieht Nach einer Übergangsphase am derzeitigen Standort soll in Bahnhofnähe ein Neubau entstehen. Wieso plädieren Sie dafür, die Räumlichkeiten an der Lochbruggstrasse zu verlassen? Ein Gesundheitszentrum in Laufen macht Sinn. Und noch besser ist es, wenn sich dieses in Bahnhofnähe befindet, wie Beispiele von anderen Gesundheitszentren zeigen. Ein wettbewerbsfähiges Gesundheitszentrum sollte gut erreichbar sein. Die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr ist wichtig. Heute sind viele, die schlecht zu Fuss sind, auf ein Taxi angewiesen, das sie ins Spital Laufen bringt. Wo existieren in der Umgebung des Bahnhofs passende Standorte für ein Gesundheitszentrum? Es ist noch offen, ob das Gesundheitszentrum in einem Neubau oder einem bestehenden Gebäude untergebracht sein soll. Es gibt in Bahnhofnähe verschiedene Varianten: Ich denke etwa an die Freiflächen hinter dem Coop oder an das Birs Center.
REGION
Dämmerungseinbrüche WoS. Mit der frühen Dämmerung steigt die Gefahr von Einbrüchen. Die Polizei bittet die Bevölkerung, verdächtige Feststellungen via Notruf 112 zu melden.
«Nu Riu bin nicht ich» Im Fluss, am Fluss: Lautgetreu ins Portugiesische übersetzt heisst das «Nu Riu» (no rio). Und fliessen sollen auch die vielfältigen Veranstaltungen, die Anja Vitorino-Gass künftig am Seidenweg in Laufen ermöglichen will. Melanie Brêchet
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igentlich könnte es Anja Vitorino-Gass auch ruhig angehen. Mit ihrer Familie mit zwei Kindern und ihrer Lernwerkstatt, die erfolgreich läuft, wäre der Alltag der ausgebildeten Primarlehrerin schon ordentlich gefüllt. Könnte. Wäre. Wenn die 35-Jährige nur nicht so viele Ideen hätte. Anja Vitorinos Ideenkatalog ist schier unerschöpflich. Insbesondere liebt sie die Kombination verschiedener Themen. Ein Projekt, das möglichst viele ihrer Ideen unter einen Hut bringen würde, geisterte schon lange in ihrem Kopf herum. Im letzten Sommer war es dann so weit. Der Raum, welcher von ihren Eltern vermietet wird, wurde frei und stand zur Verfügung. Zuerst wurde die Idee natürlich innerhalb der Familie besprochen weil, so sagt Vitorino, «ohne meine Familie, also meinen Mann, die Kinder, die Eltern und sogar meiner Oma, würde es nicht gehen». Nach einigen Gesprächen war klar, dass alle hinter ihrem Projekt Nu Riu stehen würden – Anja Vitorino konnte also mit ihrem Herzensprojekt loslegen. Und es musste schnell gehen. Sofort nahm sie Kontakt auf zu möglichen Ausstellern und Anbietern von Kursen. Und langsam füllte sich die Agenda mit allerlei Veranstaltungen.
Fast alles ist möglich Der Raum Nu Riu soll Platz bieten für Bildung, Kultur und Soziales, so sieht es Anja Vitorinos Konzept vor. Eine simple Vermietung eines Raumes ist Nu Riu aber keineswegs. Die Angebote müssen nämlich auch ökologisch, nachhaltig und fair sein, das ist Anja Vitorino besonders wichtig. Anlässe, an welchen mit Plastikgeschirr gearbeitet wird, werde es im Nu Riu beispielsweise nie geben, so Vitorino weiter. Möglich sei aber grundsätzlich fast alles, nur als Party-
Voller Ideen: Mit ihrem neuen Projekt Nu Riu möchte Anja Vitorino-Gass Laufen beleben. FOTO: MELANIE BRÊCHET
raum diene Nu Riu nicht. «Aus Rücksicht auf die Nachbarn und uns selber, weil wir ja direkt über den Räumlichkeiten wohnen», sagt sie weiter. Die Rückmeldungen auf ihre Anfragen geben Anja Vitorino bisher recht. Der Raum ist schon jetzt, vor der Eröffnung, sehr gut gebucht. Auch einige Langzeitmieterinnen und -mieter nutzen das neue Angebot. So finden ab Anfang November regelmässig Yoga-Kurse, Qi-Gong-Kurse und Tanzkurse für Kinder statt. Während des Christkindlimärts wird es im Nu Riu ausserdem ebenfalls einen Adventmarkt geben. Auch eine Adventswerkstatt für Kinder wird im November und im Dezember angeboten. All diese Veranstaltungen sollen bestehende Angebote ergänzen. Aber natürlich würden gewisse Angebote auch die Konkurrenz beleben. Nu Riu sei aber verhältnismässig klein und darum wohl kaum eine Konkurrenz für grosse Veranstaltungsräume wie zum Beispiel das Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. Verdienen tut Anja Vitorino zurzeit nichts mit Nu Riu. Wichtig sei ihr, im Moment, dass sie die Miete zahlen könne. Es sei klar, dass bei einer Neueröffnung in erster Linie Geld
investiert werden müsse. «Natürlich wäre es schön, wenn irgendwann einmal etwas übrigbleiben würde», erklärt Vitorino. Sie hofft darum, dass sie mit ihrem Projekt erfolgreich ist und damit nicht nur ihre, sondern auch die Ideen und Träume anderer verwirklichen kann. Denn Nu Riu sei nicht in erster Linie sie selbst, sondern es seien all jene, die eine Idee in ihren Räumlichkeiten verwirklichen wollen. Am kommenden Sonntag wird Nu Riu mit einem grossen Fest eröffnet. Dass ihr Nachhaltigkeit am Herzen liegt, beweist Vitorino schon hier: Angeboten werden Bio-Raclette vom Hof Spitzenbühl in Liesberg und das regionale Bäramsle-Bier. Dazu wird musikalische Unterhaltung geboten und für die Jüngsten kommt am Nachmittag ein Clown vorbei. Bereits am Samstag findet im Nu Riu die Vernissage zur Kunstausstellung von Karl Lanter statt, dem verstorbenen Grossvater von Anja Vitorino. Eröffnung Nu Riu: Sonntag, 3. November, von 10 bis 17 Uhr am Seidenweg 2 in Laufen. Kunstausstellung Karl Lanter: Vernissage: 2. November, 16 bis 19 Uhr.
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THIERSTEIN
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Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
NUNNINGEN
Was Gäste sich wünschen Beschlüsse des Gemeinderats vom 28.10.2019
Der Rat fasste die Parolen zu den Delegiertenversammlungen der ARA Zwingen und der Regionalen Musikschule. Die Delegierten werden gebeten, die Anträge der Vorstände zu unterstützen. Der Rat nahm Kenntnis vom Bundesgerichtsurteil zur Übernahme der Wegkostenpauschalen im Spitex-Bereich. Die Gemeinden sind in Zukunft dazu verpflichtet, die Leistungsbezüger von diesen Kosten zu befreien. Die hierfür zusätzlich anfallenden Kosten sind erheblich. Der Rat nimmt diese Anpassung zum Anlass, den ganzen Bereich im Rahmen einer Arbeitsgruppe einer Überprüfung zu unterziehen. Aufgrund von baulichen Verzögerungen entstanden der Kreisschule Thierstein West Mehrkosten beim Teilumzug der Schule vom Schulhaus Grien in das Murareal. Der Rat entschied, einen Teil dieser Mehrkosten zu übernehmen und diese anschließend bei den für die Verzögerungen Verantwortlichen geltend zu machen. Die GASAG beantragt der Generalversammlung die Übernahme des Leitungsnetzes der GLT, welches verschiedenen Industriebetrieben der Region gehört. Zur Finanzierung des Kaufs soll eine Erhöhung des Aktienkapitals vorgenommen werden. Im Anschluss wird die primeo energie Aktien der beteiligten Gemeinden erwerben, um in Zukunft über eine Aktienmehrheit zu verfügen. Die Mitsprache der Gemeinden bei der Preisfestsetzung für das Gas wird durch einen Nachtrag zum Aktionärsbindungsvertrag gewährleistet. Der Rat stimmte den aus der Übernahme resultierenden Transaktionen zu.
Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund Sicherheitsholzschlag Der Forstbetrieb Schwarzbubenland nimmt am 6. und 7. November während der ordentlichen Arbeitszeiten einen Sicherheitsholzschlag im Bereich des „Fehrewäldli“ zwischen Breitenbach und Fehren vor. Die Durchfahrt in beide Fahrtrichtungen wird zeitweise erschwert (Intervallsperrungen). Der Verkehr wird mittels Verkehrsdienst gewährleistet. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Der Postautodienst bleibt gewährleistet.
Angemeldet zum Chlause-Ässe? Alle in Breitenbach wohnhaften Personen im Rentenalter haben in den vergangenen Wochen eine Einladung zum traditionellen Seniorenanlass erhalten. Dieser findet am Abend des 5. Dezember statt. Haben Sie sich bereits angemeldet? Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit einem Wunschkonzert überraschte der Jodlerklub Sunnesyte seine Gäste und liess sie aus zwanzig Liedern ihre Favoriten wählen. Im anschliessenden Lustspiel retteten eine Magd und ein Knecht mit heissen Telefonaten den Hof vor dem finanziellen Abgrund. Jürg Jeanloz
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eli Frou het im Handtäschli es Zahnbürschtli», fragte Präsidentin Brigitte Borer fröhlich in die Runde. Tatsächlich konnte eine Dame eine Zahnbürste hervorkramen und wünschte sich dafür «We d’Schwälbeli i Süde zieh». Und sie musste es nicht bereuen, denn die Jodlerinnen und Jodler aus Nunningen sangen dieses Lied so himmlisch, wie die Schwalben ihre eindrucksvollen Kreise am Himmel ziehen. Im unterhaltenden Wunschkonzert suchte die sympathische Präsidentin gleich noch eine Person mit einem Gips am Arm oder Bein. Ein Unglücklicher wurde an diesem Abend zum Glücklichen, indem er sich das Nachtbuebelied wünschte, das vom Ensemble keck vorgetragen wurde. Zur Auflockerung des Abends sang ein Quartett des JKs Sunnesyte den «Füdlibürger», ein gelungenes Spottlied auf den braven Schweizer. Weniger
Wundervolles Duett: (v.l.) Nadia Stebler und Brigitte Borer. Wurst und Bier, dafür mehr Sport und Bewegung lautete die ätzende Losung. Mächtig Dampf machten die Schal(l)berg-Örgeler, die ihre Tänzchen und Polkas mit virtuosen Vorträgen in die vollbesetzte Hofackerhalle in Nunningen schmetterten. Als Höhepunkt traten Nadia Stebler und Brigitte Borer als Duett auf und sangen «Zyt näh», ein Wettlied, das am Nordwestschweizerischen Jodlerfest in Mümliswil die Bestnote erhielt. Die beiden Jodlerinnen brillierten mit feinen Stimmen und ausgewogenem Klang. Während des Wunschkonzerts suchte Borer nach neuen Mitgliedern, die die nächsten Proben der Nunninger gerne besuchen würden. Immerhin meldete sich eine Dame und konnte sich dafür das Jodellied «Bärg-Arve» einhandeln.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Als Dank für den jahrelangen Besuch durfte auch der Schreibende am munteren Wunschkonzert mitmachen und erbat sich natürlich den Steimanndli-Jutz, der so leidenschaftlich daherkam. «Singen und jodeln ist einmalig fürs Gemüt und die Seele», schloss Borer und liess mit ihren Kameraden «Dini Seel ä chli la bambälä la» folgen. Grosser Applaus für den musikalischen Tipp und das gelungene Wunschkonzert. In der anschliessenden Komödie erlebten die Gäste eine rotzfreche Magd und ein bescheuerter Knecht, die mit zweifelhaften Herren erotische Zwiegespräche am Handy austauschten, um den Bauern vor dem Konkurs zu bewahren. Richtig lachen und entspannen war bis Mitternacht angesagt, worauf die Örgeler erneut zu den Instrumenten griffen.
BREITENBACH
Barbara Piattis wieder erwachte Sehnsucht nach Indien
«Trip Tic» Triptychon: Barbara Piatti mit ihrem aus dem üblichen Rahmen fallenden Paravent, der das Bad im Ganges, das Leben in Kasten und die Erfüllung im Nirwana wiedergibt. FOTO: ROLAND BÜRKI
Sie fühlt sich weltweit zu Hause. Die im Tal der Loire wohnende Laufner Künstlerin Barbara Piatti, ist immer auf der Suche nach «dem, was noch sein könnte». Im Kulturforum 10 zeigt sie erstmals ihre farbenfrohen Impressionen aus Mauritius und dem indischen Varanasi. Eine echte Premiere. bü. Barbara Piatti strahlt an diesem Sonntagmorgen nicht nur wegen des strahlenden Herbstwetters: «Zum achten Mal darf ich hier im Kulturforum des Alterszentrums Bodenacker (AZB) meine neusten Werke unter dem Titel «Mauritius & Varanasi – Am Wasser» ausstellen.» Die Zahl Acht sei nämlich in China eine Glückszahl, erklärt die bestens gelaunte Künstlerin dem Wochenblatt, habe doch beispielsweise die Olympiade 2008 in China explizit am 8.8.2008 begonnen. «Zudem stelle ich heute diese 44 Ölbilder über Mauritius und Varanasi zum allerersten Mal aus, es ist ergo eine echte Premiere in Breitenbach», fügt Piatti bei. «Auch diesmal erwartet Sie eine fantastische Ausstellung», verheisst Heinz Zenhäusern, Geschäftsführer AZB, in seiner Begrüssung den zahlreichen erwartungsvollen Ver-
nissage-Gästen, «Barbara Piattis farbenfrohe Bilder bringen die in Mauritius und Varanasi «am Wasser» eingefangene Stimmung wunderbar hinüber ins AZB.» Wie das früher bereits ihre speziellen Oldtimer-Bilder aus Kuba oder dem abgeschotteten Iran getan hätten. Ein langer, anerkennender Beifall gilt der Künstlerin, deren unzählige, verschiedenartige Werke beispielsweise über Berlin, New York, China oder aktuell über Mauritius und Varanasi immer wieder Sehnsucht wecken und angesichts der Glückszahl Acht dieses Jahr bestimmt auch noch glücklich machen. Mauritius entfachte Sehnsucht nach Indien Auf einem Rundgang durch die Ausstellung lassen riesengrosse Seerosen auf einem Bild mit dem Titel «Pas à vendre» erst einmal Stirnrunzeln aufkommen, bis Piatti aufklärt, dass damit nicht das Bild, sondern die bis zu einem Durchmesser von einem Meter mächtigen Seerosen von Mauritius gemeint seien. Hier auf Mauritius am Wasser lässt sich die Künstlerin nach ihrer Aussage von Korallen und Meeresflächen verzaubern, was sich auf den vorerst rosa Bildern mit beginnender Hitze zunehmend
in kühlenden blauen Ölfarben niederschlägt. Die freundliche Bevölkerung, die zu 80 Prozent indischer Abstammung ist, weckt in ihr erneut die Sehnsucht nach Indien, wo sie einst als junge Frau zwei Jahre gelebt und gemalt hat. Aus ihrem nachfolgenden Studienaufenthalt in Varanasi entstammt ein Grossteil der aufgehängten Bilder, gemalt in satter indischer Ölfarbe. Immer wieder trifft man auf Motive wie den Ganges, in dem sich Inder reinigen oder auf die in den Fluss führenden Treppen, doch plötzlich kann auch ein fülliger Gott Ganesh oder ein Blick in ein enges Gässchen der Heiligen Stadt überraschen. Trotz vieler indischer Gegensätzlichkeiten scheint Barbara Piatti diese zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt zu haben. Es sind Bilder von unglaublich farblicher Dichte und Ausstrahlung, die offensichtlich das erzählen, was der Künstlerin in Varanasi, aber auch auf Mauritius besonders ins Auge gestochen ist. Die Ausstellung im Kulturforum, Bodenackerstr. 10, 4226 Breitenbach, dauert bis zum 24. November und ist täglich geöffnet von 09.30-18.00 Uhr. Die Künstlerin ist an den Wochenenden vom 16./17. und 23./24. November von 11.00-18.00 Uhr anwesend.
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Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer von Wasserleitungen 30 bis 50 Jahre, je nach Wasserund Materialqualität. In Wasserleitungen aus verzinkten Eisenrohren oder aus Kupfer bilden sich nach etwa 10 bis 15 Jahren unweigerlich Rost- und/oder Kalkablagerungen. Gründe gibt es viele: Verunreinigungen, Erosionskorrosion durch Sand, Lochfrass in Kupferrohren durch eingeschwemmten Rost usw. Die Ablagerungen bauen sich über die Jahre langsam auf und werden erst bemerkt, wenn rostbraunes Wasser, Rostgeschmack, Druckabfall, ein dünner Wasserstrahl oder ein Wasserrohrbruch auftritt.
Equipment.
Bild: z.V.g.
Sauberes Trinkwasser Ohne nachzudenken trinken wir Leitungswasser mit dem Kaffee oder Tee, mit einer Suppe oder einfach pur. Kein Problem, sollte man meinen, schliesslich ist Trinkwasser eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Doch da sind ja noch die Leitungen, durch die es fliesst. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich. Das Promotec®-System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor- und rückwärtsreinigt. Nach dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr-in-Rohr-Sys-
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Bild: z.V.g.
tem», dass den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen. Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu 3-mal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2 bis 5 Tage (Einfamilienhaus/Wohnung). Folgende Leitungen können saniert werden: Verzinkte Trinkwasserleitungen (Kalt- und Warmwasser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt- und Warmwasser), Schwimmbadleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).
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Walter Jermann
THIERSTEIN
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
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BÄRSCHWIL
«Das Glick ist gekummen» Frühlings Erwachen Autobiografisches las Luzius Gessler, umrahmt von musikalischen Darbietungen des Trios «Schmendriks Bande» in Bärschwil. Thomas Immoos
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u einem kulturellen Genuss besonderer Art kamen die Besucherinnen und Besucher des Anlasses «Frühlingserwachen» beim pensionierten Musiklehrer Ernst Schöpfer in Bärschwil. Der Autor Luzius Gessler las zwei autobiografische Geschichten. Die einzelnen Abschnitte wurden umrahmt von musikalischen Darbietungen des Trios «Schmendriks Bande». Dazu gehören die Sopranistin Maria Gessler, der Klarinettist Jürg Gutjahr und der Akkordeonist Rudi Meier. Schmendrik bedeutet im Jiddischen so viel wie erfolgloser Taugenischts oder Unglücksrabe. Natürlich denken manche bei Frühlings Erwachen an Frank Wedekind. In der Tat drehen sich die Geschichten Gesslers um seine ersten (platonisch gebliebenen) Erfahrungen mit Frauen. Im Herbst seines Lebens blickt er gewissermassen auf sein persönliches Frühlingserwachen zurück.
ZULLWIL/EINGESANDT
Zullwil hat zum ersten Mal eine Gemeindepräsidentin Nach den Querelen um den gemeinsamen Rücktritt dreier Gemeinderäte und der sich dadurch ergebenden Zeit der Sachwalterschaft verfügt Zullwil nun endlich wieder über einen Gemeindepräsidenten. Mit Sandra Christ-Helfenfinger wird die Gemeinde Zullwil zum ersten Mal von einer Frau präsidiert. Da drei Gemeinderäte kurzfristig zurückgetreten sind und diese Abgänge nicht zeitnah ersetzt werden konnten, hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn die Einwohnergemeinde Zullwil unter Sachwalterschaft gestellt. Nachdem die Vakanzen wiederbesetzt werden konnten, hat der Sachwalter sein Amt niederlegen und der Regierungsrat die Gemeinde Zullwil erneut in die Autonomie entlassen können. Während dieser Zeit wurde Zullwil interimistisch von Sandra Christ-Helfenfinger als Statthalterin präsidiert, welche die Geschicke von Zullwil zusammen mit ihren Kollegen im Gemeinderat gelenkt hat. Dieser sachlichen, lösungsorientierten und bürgernahen Politik als Ge-
meindevizepräsidentin und ihrer vereinenden Kraft, über die Parteigrenzen hinaus Brücken zu schlagen und der sachlichen Mitwirkung ihrer Gemeinderatskollegen, ist es zu verdanken, dass Christ-Helfenfinger ohne Gegenkandidaten in stiller Wahl als Gemeindepräsidentin von Zullwil gewählt wurde. Es ist dies eine Anerkennung für die Art und Weise, wie sie sich für die Interessen ihrer Gemeinde einsetzt. Zusammen mit ihren Gemeinderatskollegen und den Einwohnerinnen und Einwohnern von Zullwil gilt es nun die anstehenden Herausforderungen anzupacken und Zullwil fit für die Zukunft zu machen; den Stillstand zu überwinden und wieder vorwärtszubringen. Obwohl das Umfeld nicht gerade günstig ist, Stichwort: Schliessung der Gurit und die sich dadurch ergebenden Verluste an Arbeitsplätzen und Steuerausfällen, kann Zullwil dennoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Rita Eberle-Helfenfinger Zullwil
Heimliche Schulwegfreundin Bei der ersten Episode geht es um die heimliche Schulwegfreundin, bei der zweiten um eine zart sich anbahnende Liebesgeschichte. Sprachgewaltig und mit einer gehörigen Portion Selbstironie blickt der inzwischen über achtzigjährige Autor auf seine Jugendjahre zurück.
Das Trio «Schmendriks Bande» sang und spielte beim «Frühlings Erwachen» in Bärschwil: Jürg Gutjahr (l., Klarinette), Maria Gessler (Sopran) und Rudi Meier (Akkordeon). FOTO: THOAMS IMMOOS Er schildert anschaulich den Schulweg in Riehen und was die Kinder auf diesem Weg alles erleben, riechen, sehen konnten. Rund 25 Jahre kommt eine vielversprechende Nacht mit seiner jungen Freundin nicht zustande; sie scheitert am Pflichtbewusstsein des Lehrers, der fast einen Termin mit seinem Schulrektor verpasst hätte. «Glick, du bist gekummen», sang danach Maria Gessler. Gessler las aus seinen Notizen in kürzeren Abschnitten. Diese wurden umrahmt mit passender Musik. Maria Gessler sang französische Lieder, etwa von Erik Satie, englische Lieder, vor allem aber jiddische Lieder. Jürg Gutjahr und Rudi Meier begleiteten den Gesang mal temperamentvoll, mal zurückhaltend-leise, ganz nach der Stimmung, welche das Lied – und die zuvor gelesene Passage – evozierte.
Ernst Schöpfer, der Gastgeber des kulturellen Highlights, hielt sich bescheiden im Hintergrund. Nur kurz begrüsste er seine Gäste. Seit 1986 organisiert er in seinem Haus solche musikalische Anlässe, einer bis drei pro Jahr und bereichert damit das kulturelle Leben im Dorf. «Ich weiss nie, wie viele kommen», sagt er fast entschuldigend. Gekommen sind viele; die Gäste sitzen dicht gedrängt auf den Stühlen. Kaum ist das Konzert nach rund zwei Stunden zu Ende, packen die Gäste an und funktionieren den Konzertsaal mit herbeigeholten Tischen in eine Gaststube um. Und schon wird Kürbissuppe herumgereicht und Flammküeche angeboten. Zuvor einander wildfremde Menschen kommen rasch miteinander ins Gespräch.
BREITENBACH
Miniquelle im Campus darf weiter rinnen bü. Vielfach sind es die «kleinen» Geschäfte, welche den Breitenbacher Gemeinderat gerne zu ausufernden Diskussionen verleiten. Nicht so am vergangenen Montag, als ein sichtlich gut gelaunter Gemeinderat sich an die Aufarbeitung zahlreicher Geschäfte machte. So an die sogenannte Parolenfassung für die anstehenden Delegiertenversammlungen des Zweckverbands Abwasserreinigung Laufental-Lüsseltal (ARA) und der interkantonalen Musikschule Laufental-Thierstein, deren Budgets 2020 vorlagen. Beide Geschäfte gingen beim Rat einstimmig durch, doch zu reden gaben bei der ARA auffällig viele gegenüber dem Vorjahr erhöhte Budgetposten, auf die es künftig zu achten gelte. Und beim Budget 2020 der Musikschule monierte der Rat «verharrende Fixkosten bei gleichzeitiger Abnahme der Stundenzahlen». Teurer wird
auch die Spitex, wie Gemeinderat Marcel Schenker ausführte. Laut einem Urteil des Versicherungsgerichts vom September dieses Jahres müssten nämlich die Gemeinden als «Restkostenfinanzierer» die bisher von den Klienten berappten Wegkostenpauschalen auch übernehmen, was sich im Breitenbacher Budget 2020 mit Mehrkosten für die Spitex von rund 38 000 Franken niederschlage. Die solidarisch für alle Mitgliedgemeinden verrechneten sechs Franken pro Tag und Person bezeichnete Schenker für Breitenbach als Standortgemeinde der Spitex als zu hoch. Einstimmig beschloss der Rat, zu weiteren Abklärungen der Situation und der Leistungsvereinbarung mit der Spitex Thierstein-Dorneckberg einen kleinen Ratsausschuss einzusetzen. Weiter zeigte sich der Rat einverstanden, die Küche zum Saal Artegna mit dem erforderli-
chen Geschirr, Gläsern, Besteck und Pfannen zu bestücken und genehmigte dafür 3500 Franken für eine Bestellung bei der Firma IKEA. Helene Sollberger erklärte sich in verdienstvoller Weise bereit, dieses Geschäft zu tätigen. Und schliesslich war da an der Ratssitzung vor zwei Wochen noch diese kleine Quelle auf dem Campus Breitenbach, welche der Rat nach etlichen Diskussionen kurzerhand in den Sauberwasserschacht verbannen wollte. In einem Rückkommensantrag konnte Sollberger den Rat nun überzeugen, die Quelle weiterhin rinnen zu lassen. Und zwar in ein kiesbedecktes Feuchtgebiet, auf dem Bäume gedeihen und den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig als Anschauungsbeispiel dienen. Dass dies nun nur noch 5000 statt 10 000 Franken kostet, entlockte den Gesichtern am Ratstisch ein zufriedenes Schmunzeln.
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mittel
DORNECK
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WITTERSWIL
SEEWEN
Der Duft von Gin und Rosen
Förderung des Gruppentourismus
Blumen: Begleitet von den lustigen Kommentaren des Moderators Reto Scherrer (l.), stellen die Floristinnen auf der Bühne wunderbar duftende Gestecke her. FOTOS: GINI MINONZIO
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Der Fokus der vierten regionalen Tourismuskonferenz richtete sich auf den Gruppentourismus. Was beachtet werden muss, um bei Gruppen beliebt zu sein, wurde in einer Führung durchs Museum für Musikautomaten hervorgehoben. Gaby Walther
N Gin: Manche Kundinnen kamen zwar wegen der Blumen, liessen sich aber die verschiedenen Gin-Drinks nicht entgehen. gin. 300 Blumenbegeisterte liessen sich letzten Freitagabend die Herbstaustellung der Gärtnerei Allemann in Witterswil nicht entgehen. Etliche mehr, als sich angemeldet hatten! Geschäftsführer Rolf Allemann stellte Nützlinge vor, die er im Gewächshaus ausbringen lässt, um den Einsatz von chemisch-syntheti-
schen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Dazwischen konnte man zuschauen, wie die Floristinnen aus den bekannten Allemann-Duftrosen wunderbare Gestecke zauberten. Und wer wollte, konnte sich mit verschiedenen Gin-Drinks den Abend verschönern.
HOFSTETTEN
Architekturwettbewerb für Aral mit Zentrumsfunktion bea. Der Umbau des ehemaligen Primarschulhauses im Zentrum von Hofstetten steht seit längerem auf der Investitionsplanung. Der Gemeinderat will das weitere Vorgehen nun konkretisieren. Die dafür eingesetzt Arbeitsgruppe hat der Exekutive letzte Woche die Ergebnisse einer sehr umfangreichen Bedürfnisabklärung unterbreitet. Die bisherige Zwischennutzung mit Räumlichkeiten für Vereine und Kindertagesstätte sowie die Umfrage bei der Bevölkerung verdeutliche, dass man sich für dieses Areal ein lebendiges Dorfzentrum wünsche, resümierte Thomas Zeis von der Arbeitsgruppe. So steht nun nicht nur zur Diskussion, das bisherige Gebäude für die Gemeindeverwaltung sowie für das Dorfmuseum umzunutzen, sondern das Areal neu zu konzipieren für eine Mehrfachnutzung, wobei für den bisherigen Anbau ein neues Gebäude geprüft werden soll, erfuhr man an der letzten Gemeinderatssitzung. Zu den Optionen gehören ein Ladenlokal mit Kaffeeecke, die Aufwertung des Aussenareals sowie der Vorschlag, das Parkplatzproblem unterirdisch zu lösen. Mit einem Architekturwettbewerb könnte man von den Fachleuten auf die Idee der optimalen Nutzung des Areals gebracht werden, meinte Gemeindepräsident Felix Schenker. Man will nun die Kriterien und Kosten für ein solches Qualitätsverfahren eruieren. FDP-Gemeinderat Peter Gubser (zuständig für die Finanzen) erinnerte an den gesetzlichen Auftrag, sparsam mit den Steuergeldern umzugehen. «Man sollte nicht ein Wunschkonzert eröffnen, sondern bei der Projektierung die finanziellen Aspekte gewichten», gab er zu bedenken. Die Gemeinderäte werden an ihren nächsten Sitzungen das weitere Vorgehen beraten und dann entscheiden, mit welchem (Kredit)begehren sie vor die Gemeindeversammlung treten werden. Weiter hat der Gemeinderat an seiner Sitzung das Anlassbewilligungsreglement unter Dach und Fach gebracht. Die für die Bewilligung zuständige Be-
hörde ist die Bauverwaltung, sie kann aber in heiklen Fällen die Bau- und Planungskommission beiziehen. Auch für die Gemeindeanlässe wie Banntag, 1. August-Feier, Sportwoche ist eine Anlassbewilligung erforderlich, informierte Ressortchef Domenik Schuppli. Doch entfalle die Gebühr, während alle anderen Anlässe zahlungspflichtig sind. Der Gemeinderat setzt die Ansätze aber sehr tief an und zwar wie folgt: «Nicht kommerzielle Anlässe pauschal 50 Franken pro Tag; Tagesanlässe bis 200 Personen kommerziell mit Festwirtschaft 100 Franken; Tagsanlässe ab 200 Personen mit Festwirtschaft 150 Franken; Abendanlässe ab 19 Uhr kommerziell mit Festwirtschaft 150 Franken». Für Grossveranstaltungen mit Festwirtschaft wird die Gemeinde ihren Verwaltungsaufwand in Rechnung stellen mit einem Ansatz von 60 Franken pro Stunde, doch insgesamt nicht mehr als 3000 Franken. Bei den Bewilligungen für eine Freinacht (bis 5 Uhr morgens) beträgt die Pauschale für einen nicht kommerziellen Anlass 50 Franken, bei einem kommerziellen Fest werden 30 Franken pro Stunde verlangt. Änderungen beschlossen hat der Gemeinderat auch beim Feuerwehrreglement ¨– zugunsten der Feuerwehrleute. Deren Arbeit soll eine bessere Wertschätzung erfahren. Der Gemeinderat erhöhte den Übungssold von 27 Franken auf 30 Franken und den Einsatzsold von 30 auf 35 Franken. Weiter beschloss die Exekutive, die heimische Guggenmusik «GloriMoore» in ihrem Jubiläumsfest zum Auftakt der Fasnacht 2020 finanziell zu unterstützen, sollte sie einen Verlust erwirtschaften. Die Kulturkommission hatte eine Defizit-Garantie von 3000 Franken vorgeschlagen. Der Gemeinderat erhöhte den Betrag auf 5000 Franken, doch nur unter der Bedingung (Antrag von Domenik Schuppli), dass der Verein bei der Festplanung nochmals über die Bücher geht und ein ausgeglichenes Budget anstrebt.
icht nur die grossen Ferienregionen buhlen um Touristen, sondern auch kleine, unbekanntere Regionen wollen auf ihre Angebote und ihre Freizeitmöglichkeiten aufmerksam machen. So sind die Ziele der regionalen Tourismuskonferenz, die am letzten Donnerstag zum vierten Mal stattfand, sich im Laufental und Schwarzbubenland zu vernetzen, Ideen anzustossen, Synergien zu nutzen und sich gegenseitig zu fördern. Die vier Organisationen, Promotion Laufental, Forum Schwarzbubenland, Baselland Tourismus und Tourismus Kanton Solothurn, hatten Personen aus der Gastronomie, Museumsbetrieben kulturellen Institutionen und Verbänden zum Austausch eingeladen. Museumsleiter Christoph Hänggi führte durch das Museum für Musikautomaten mit besonderem Fokus auf den Gruppentourismus. Dieser macht rund 50 Prozent der Besuchenden aus. Ein grosser Busparkplatz, ein Restaurant, verschiedene Führungen und grosse Räume sind Voraussetzungen, damit Museen für Gruppen interessant sind. «Auch der Preis ist
Im Gespräch: Tobias Eggimann, Geschäftsführer Baselland Tourismus (l.), und Christoph Hänggi, Museumsleiter, diskutieren über die Förderung des Tourismus. FOTO: GABY WALTHER
entscheidend», weiss Hänggi zu berichten. So war ein markanter Rückgang an Gruppen festzustellen, als der Preis für eine Gruppenführung von 220 auf 250 Franken erhöht wurde. Inzwischen ist das Museum wieder auf den ursprünglichen Preis zurückgekehrt. Mehr als 1400 Führungen konnten bis jetzt in diesem Jahr durchgeführt werden. Senioren, Vereine, Firmen und Schulklassen nutzen diese Möglichkeit. Wobei der Museumsbesuch für Schulklassen der Primarstufe und der Sekundarstufen I und II und zwei Begleitpersonen inklusive Führung kostenlos ist, da das Museum für Musikautomaten als Bundesmuseum gilt. «Für uns sind Gruppentouren die effizienteste Art, die Leute zu erreichen. Unter anderem weil das Museum auf dem Land liegt und nicht auf Lauf-
kundschaft zählen kann», so Hänggi. Mit der Förderung des Tourismus soll die Region bekannter gemacht werden. «Ich musste feststellen, dass gerade jüngere Personen den Begriff Schwarzbubenland nicht kennen», erzählt Roland Schmutz, Geschäftsführer des Forums Schwarzbubenland. «In unserer Region findet vor allem der Tagestourismus statt. Wir zeigen auf, dass zum Beispiel schöne Wanderungen in der Nähe zu entdecken sind», ergänzt Marcel Schenker, Leiter Arbeitsgruppe Tourismus Forum Schwarzbubenland. Auch Tobias Eggimann, Geschäftsführer Baselland Tourismus, erhofft sich durch stärkere Bekanntmachung eine höhere Wertschätzung der Region. Eggimann und Schenker hatten die Konferenz in Seewen organisiert.
SEEWEN
Die grössten Talente gefeiert
Unterhaltungsabend: Die Jury, der Moderator und Präsident des Turnvereins und die Siegerinnen der Talentshow. bea. Nach sieben Jahren Unterbruch lud der Turnverein Seewen nun wieder zu einem Unterhaltungsabend ein – und verblüffte mit einer gigantischen Show. Bereits der Titel «Die grössten Seebner Talente» hatte die Erwartungen hoch gesteckt – und diese wurden übertroffen. Von der kleinen Jugi bis zur grossen, dem Leiterinnen-Team, der aktiven Männer und der Seestars-Frauen bestachen die sieben verschiedenen Vorführungen sowohl von der ausgefallenen Idee bis zum letzten Detail in der Performance. Dazwischen sorgten aber auch die Webespots des Turnvereins und die Videos der vermeintlichen Talente für beste Unterhaltung. Die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten für ihre aufwendigen Inszenierungen viele Schweisstropfen vergossen. Der Anlass dürfte noch lange in Erinnerung bleiben. «Wir waren mit grossem Elan ans Werk gegangen, nahmen uns ein Jahr Zeit, um es perfekt zu machen», sagte Präsident Stefan Gärtner im Gespräch mit dieser Zeitung. Publikum und die
dreiköpfige Jury drückten ihre Begeisterung mit Standing Ovation aus. Die Wahl, wer es an die Spitze der grössten Seebner Talente schaffte, fiel dem Publikum und der Jury (Corinne Mendelin, Daniel Wohlgemuth und Kurt Stress) äusserst schwierig. Letztlich ging der Pokal an die über die Bühne schwebenden Feen. Das dreiköpfige Bewertungsteam hatte sich auf die öffentliche Ausschreibung hin beim Turnverein gemeldet und sogleich das Vertrauen genossen. Sie spielten ihre Rolle hervorragend und trugen mit Begeisterungsfähigkeit, einem kritischen Blick für das Ganze und mit viel Charme dazu bei, dass der Samstagabend als auch der Sonntagnachmittag perfekt wurden. «Es hatte sich ein sehr grosser Besucher-Andrang abgezeichnet, deswegen hatten wir uns für zwei Aufführungen entschieden», sagte Gärtner. Er ist in Seewen aufgewachsen und fühlt sich seinem Turnverein nach wie vor sehr verbunden, auch wenn er in der Zwischenzeit den Wohnort ins Baselbiet verlegt hat.
FOTO: BEA ASPER
Der Turnverein Seewen geht auf das Gründungsjahr 1937 zurück, bietet Männern und Frauen ein abwechslungsreiches Sportangebot und ist heute im Dorf vor allem auch im Bereich der Kinder- und Jugendförderung eine unverzichtbare Institution. «Die Herren beweisen sich nicht nur im Korbball oder Leichtathletik, sondern besuchen auch Orientierungsläufe, spielen Unihockey oder Fussball. Die Damen spielen unter dem Namen Seestars neu Indiaca. Der Besuch von Turnfesten gehört jeweils zu den Höhepunkten der Saison», erklärte Gärtner und betonte: «Die Jugendriege ist ein wichtiger Teil unseres Vereins. Die Freude am Sport und an der Bewegung wird den Kids durch vielseitige Turnstunden mit Spielen vermittelt. Es wird auch für Jugendsporttage, Turnfeste oder Unihockeyturniere geübt.» Nebst den Sportanlässen ist die Pflege der Kameradschaft ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens und mit seinen Events sorgt der Turnverein im Dorf immer wieder für grossartige Momente.
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Eröffnung Praxisgemeinschaft
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Wir laden Sie zu unseren Eröffungstagen herzlich ein: Freitag, den 1. 11. 2019 von 9.00 bis 18.00 Uhr Samstag, den 2. 11. 2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr Wir freuen uns, Sie in unserer Praxis in der Angensteinerstrasse 27 in 4153 Reinach begrüssen zu dürfen.
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Am Samstag, 9.11.2019 verkehren alle Postautokurse ab dem alten Postplatz an der Passwangstrasse 15. Postauto Nordwestschweiz und Gemeinde Breitenbach
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SPORT
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
FUSSBALL
Laufen II mit eindrücklicher Bilanz Die zweite Equipe des FC Laufen gewann vor beachtlicher Zuschauerkulisse das Derby und gleichzeitig Spitzenkampf gegen ein starkes Breitenbach mit 2:0 und schloss die Vorrunde nach elf Spielen mit dem Punktemaximum und sechs Zählern vor den Schwarzbuben ab. Die Chancen auf einen Aufstieg stehen sehr gut. Edgar Hänggi
4242 Laufen
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s waren wohl einiges über 200 Zuschauer und somit sicher mehr als zuvor beim 2. LigaSpiel gegen Möhlin-Riburg/ACLI. Und die Fans beider Lager waren gespannt darauf, wie sich die beiden bisher stärksten Teams verhalten. Das Erfreulichste vorweg: Es wurde ein intensiver Kampf bis zum Schlusspfiff, aber es wurde jederzeit fair gespielt. Dies ist bereits ein Leistungsausweis für beide Equipen. Die Schwarzbuben mussten mehr für das Spiel machen, denn wegen des Rückstandes in der Tabelle mussten die Gäste gewinnen. «Es war nicht direkt ein Müssen, sondern wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen», meinte nach Spielende ein enttäuschter Trainer Nik Musaj. Für seinen Antipoden Tobias Schnell galt es die Balance zwischen «sicher nicht verlieren» und «Chance nutzen» zu finden. Die Entscheidung fiel früh: In der 17. Minute brachte Andrin Steiner den Ball nach einer Abwehr von Goalie Raul Soares ins Netz und nur drei Minuten später schoss David Guntern das Spielgerät zum 2:0 ins Tor. Die Gäste zeigten sich nicht geschockt, sondern versuchten den Anschlusstref-
Guter Beginn. Andrin Steiner konnte Laufen früh in Führung bringen. Die «halbe Miete», wie sich zeigen sollte. FOTO EH-PRESSE
fer zu erzielen. Laufen vertraute vermehrt auf die bisher sattelfeste Defensive und Konter. In der Schlussviertelstunde wurde praktisch nur noch im und um den Laufner Strafraum gespielt. Den Gästen fehlte jedoch der letzte, entscheidende Kick, um die Laufner Abwehr und Goalie Silvan Lüscher entscheidend zu überwinden.Sechs Punkte sowie die aktuell klar beste Fairplaywertung bringen Laufen in eine ideale Ausgangslage. «Wir haben eine tolle Stimmung und ein grosses Kader», freut sich Schnell. «Für die Vorbereitung gehen wir ins Trainingslager nach Spanien. Das haben sich alle verdient.» Etwas zerknirscht war Musaj. «Wir haben eigentlich nichts falsch gemacht und alles versucht. Wir waren besser, aber wie schon gegen Ettingen ohne Glück. Ich bin stolz auf meine Jungs, die wirklich toll gekämpft haben.» Dass wie schon letzte Saison nach überzeugender Saison am Ende ein anderes Team den Aufstieg feiert, will Musaj nicht akzeptieren. «Wir hatten letzte Saison zu Beginn der Rückrunde einen grösseren Vorsprung. Wir werden alles versuchen, wissen
aber, dass es aus eigener Kraft nun nicht mehr möglich sein wird.» 2. Liga: Zu wenig für Laufen Nach zwei 3:0 gegen Wallbach-Zeiningen im Cup und in der Meisterschaft war man im Lager von Laufen zuversichtlich, dass gegen die zweite Equipe aus dem Aargau, Aufsteiger Möhlin-Riburg/ACLI, der nächste Sieg Tatsache wird. Dank zwei Toren kurz vor der Pause durch Michel Doppler und Lars Kölliker schien das Team von Enzo Meo und Rishi Suhanthan auf gutem Weg. Einmal mehr und wie ebenfalls zu Hause gegen Reinach, verpassten die Laufentaler den dritten Treffer und wurden dafür bestraft. Am Ende gab es ein 2:2 und nur einen Punkt. Nicht nur der verpasste Sieg ist für Laufen ärgerlich. Auch die Teams in der Tabelle rund um Laufen kamen zu Punkten, sodass es in der Rangliste keine Verbesserung gab. Am Sonntag (14 Uhr) spielt Laufen in Basel gegen die Old Boys. Mit einem Erfolg wäre ein Mittelfeldrang sicher, aber gegen das junge, spielstarke OB weiss man nie.
HANDBALL
SG Wahlen Laufen schliesst zur Tabellenspitze auf SCHIESSEN
Ein spannender Sonntag Die Mitglieder des Pistolenklubs Zwingen Camille, Stephan, Urs, Andreas, Karin und Manja bestritten letzten Sonntag das Final der Schweizer Sektionsmeisterschaften 2019 in Thun. Nach Waffen und Schuhkontrolle ging es los. Die Nerven lagen blank, es gab Scheibenfehler, Hochs und Tiefs. Kurzum: Es war spannend. Und genau so präsentierte sich auch die Rangliste: Rang 1 und 2 mit 1078 Punkten. Es entschied das bessere Einzelresultat und somit wurde der Pistolenklub Zwingen Vize-Schweizer-Meister 2019. Glücklich: Rang 2 für den Pistolenklub Zwingen. FOTO: ZVG
Reinhard Hänggi Pistolenklub Zwingen
2. Liga: SG Wahlen Laufen – SG Magden/Möhlin 26:16 (11:9) us. Im dritten Heimspiel dieser Saison kamen die Laufentaler zu einem klaren 26:16 Sieg gegen den Tabellenführer aus dem Fricktal. Die Gastgeber hatten mit der Auseinandersetzung sehr konzentriert begonnen – aber auch die Gäste aus Magden liessen nichts anbrennen. So lagen die beiden Teams bis zur 10. Minute nie mehr als ein Tor auseinander. Nun konnte die SG Wahlen Laufen defensiv wie auch offensiv eine sehr starke Spielphase verzeichnen. Vor allem in der Verteidigung zeigte man eine sehr kompakte Leistung. Dazu kam eine sehr starke Torhüterleistung (die beiden Torhüter konnten während des ganzen Spiels 3 Siebenmeter parieren). Aber die Gäste konnten dennoch bis zur Pause wieder auf zwei Tore aufschliessen. Nach der Pause verzeichneten die Laufentaler ihre besten 15 Minuten und mussten den Fricktalern lediglich zwei Tore zugestehen. Selber konnte man sechs Tore erzielen und damit das Spiel schliesslich entscheiden. Mit diesem
Dynamisch: Dominik Wenk beim Torwurf. FOTO: ZVG Punktegewinn schloss die SG Wahlen Laufen zur Tabellenspitze auf. Am kommenden Wochenende muss man nun auswärts gegen den TV Muri 2 antreten. Die Freiämter liegen im Mittelfeld und sind als sehr kampf- und spielstarkes Heimteam bekannt. 3. Liga: SG Wahlen Laufen II – TV Kleinbasel II 25:26 (15:11) Das Zwei schlägt sich selbst! So ist diese Auseinandersetzung zu bewerten. Die Laufentaler waren über das Spiel gesehen die bessere Mannschaft, aber ver-
mochten wegen fehlender Entschlossenheit und Cleverness dies nicht umzusetzten. So war die SG in der Abwehr oft zwar am Gegner aber zu wenig konsequent – lag aber praktisch während des ganzen Match, phasenweise gar mit 3 Toren, in Führung. In den letzten 8 Minuten wurde das Spiel aus der Hand gegeben. So kassierte man 3 unnötige Zweiminutenstrafen (reklamieren und unnötige Regelverstösse) und ermöglichte damit den Städtern den Sieg. Damit rutscht man vom einst zweiten auf den siebten Tabellenplatz ab.
SPORT VERANSTALTUNG
EISHOCKEY
Finallauf des Intersport-Laufcups
Beliebter Lauf in Zwingen: Die Chancen für einen Preis sind für alle gleich. WoS. Am kommenden Sonntag, 3. November, findet der Finallauf des 23. Intersport-Laufcups statt. Gestartet wird in Zwingen beim Intersport Corti, der Gastgeber und Hauptsponsor der Laufserie ist. Um 10 Uhr startet die Kategorie Walking, um 10.30 Uhr die Kategorie Running. Die Strecke misst jeweils 7,9 Kilometer. Die Kinder starten um 11.30 Uhr. Ihre Strecke beträgt 1,4 Kilometer. Anmeldung bis 30 Minuten vor dem Start.
Probleme des knappen Kaders
FOTO: ZVG
Um 12.15 Uhr beginnt im Ladenlokal die Schlussverlosung mit zahlreichen attraktiven Preisen. Gewinnen können alle, die an einem der Läufe teilgenommen haben. Dabei spielen Distanz und Resultat keine Rolle. Alle haben die gleichen Chancen, denn die Preise werden verlost. Umrahmt wird der Anlass durch ein Kuchenbuffet und einen Sonntagsverkauf mit 20 Prozent Rabatt. Weitere Infos unter www.lsglaufen.ch
VERANSTALTUNG
Über 100 Eiskunstläuferinnen in Laufen WoS. Am Sonntag, dem 3. November, findet in der Eissport und Freizeithalle die 16. Ausgabe des Dreiländercups statt, welcher vom Eislaufclub Laufen organisiert wird. Früher kamen tatsächlich noch Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich nach Laufen, um an der Meisterschaft teilzunehmen. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall. Trotzdem blieb der Name dem Cup erhalten und das Eiskunstlaufspektakel, welches sich in der Eishalle abspielt, ist nicht weniger spektakulär. Im Gegenteil – dieses Jahr messen sich über 100 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer aus der ganzen Schweiz in 18 verschiedenen
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Kategorien. Der Wettkampf beginnt deshalb bereits um 07.30 Uhr mit den «Beginners» und endet um ca. 18.00 Uhr mit der Kategorie «Intergold Jüngere». Auch der Eislaufclub Laufen ist mit zahlreichen und starken Läuferinnen vertreten (unter anderem mit Siegerinnen des Miami Open und mit Topplatzierten der Schweizermeisterschaften), welche gerne einen Heimsieg für ihren Club ergattern würden. Eiskunstlaufbegeisterte können sich also auf einen spannenden Wettkampf mit vielen farbenfrohen, erstaunlichen und unterhaltsamen Küren freuen.
Der EHC Laufen wartet auch nach vier Spielen auf den ersten Saisonsieg. Nach der 0:11 Kanterniederlage unter der Woche gegen Brandis zeigten die Laufentaler gegen Bucheggberg eine verbesserte Leistung, dennoch gab es beim 1:4 nichts zu holen. Am Samstag muss das Strasser-Team nach Sissach für das zweite Derby gegen Zunzgen-Sissach. Edgar Hänggi
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ie bisherigen Spiele sind eine Bestätigung für die Worte, welche Trainer Michael Strasser anfangs Saison gegenüber dem Wochenblatt äusserte. «Wenn wir nicht komplett antreten können, wird es extrem schwierig. Wir haben ein schmales Kader, können uns kaum Absenzen erlauben, denn wir brauchen Quantität und Qualität.» Unter der Woche setzte es in Rüegsau gegen Laufens «Angstgegner» Brandis ein veritables Debakel ab. Acht Spieler fehlten und als die Emmentaler schon nach dem ersten Drittel 5:0 vorne lagen, ging es nur noch darum, möglichst «anständig» vom Eis zu gehen. Die Spieler gaben zwar nie auf, waren dennoch chancenlos. «Die heikelste Arbeit in den verbliebenen drei Tagen vor dem Spiel gegen Bucheggberg war, dass diese Niederlage aus den Köpfen gebracht werden musste», so Strasser. Gegen die starken Solothurner waren zwei Verteidiger wieder dabei, doch gerade in der Offensive hätte Lau-
Moral. Laufen braucht derzeit Erfolgserlebnisse und möglichst viele Torjubel. FOTO EH-PRESSE
fen einen Marc Heiniger und Adrian Laubacher gut gebrauchen können. Das Team kämpfte, spielte im Startdrittel gegen den Favoriten auf Augenhöhe. Auch auf den Rückstand reagierte Laufen kaltblütig und glich durch Stefan Henz aus. Es folgte Laufens beste Phase mit spektakulären Abschlüssen. Statt der Führung wurde die Partie jedoch innert sechs Minuten um die zweite Pause entschieden. Zwei Tore vor und eins 62 Sekunden nach der Pause zum 1:4, verhinderten ein positives Ergebnis. Strasser setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte. Als die Gäste einen zweiten Spieler auf die Strafbank schicken mussten, holte er Goalie Christoph Im-
hof vom Eis und liess die restlichen fünf Minuten ohne Torhüter spielen. Doch selbst so gelang der erhoffte Treffer nicht und Bucheggberg war auch nicht mit letzter Konsequenz darauf aus, die Chance zu nutzen. Die Aufgabe am Samstag (17.30 Uhr) in Sissach wird schwierig. Die Oberbaselbieter mussten vor einer Woche gegen Bucheggberg nach zwei Siegen die erste Niederlage hinnehmen. Gegen Laufen will die Equipe von Dino Stecher keine Überraschung erleben. Laufen werde man sicher nicht unterschätzen, denn was dann passiert, musste man schon bitter erfahren, so der Tenor in Sissach.
Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
ung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Kultur
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:
Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breiten-
bach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro
Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger 079 296 86 60, www.judith-klang.ch
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreu-
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
AZ Anzeiger AG
Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
DORFPLATZ KURSTIPP
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
VERANSTALTUNG
GEDANKENSTRICH
Meine Musik – Musik, die ich meine
Filmclub: Psychologie im Film Jack Nicholson als New Yorker Schriftsteller Melvin Udall in der Filmkomödie «Besser geht’s nicht» oder das mit vier Oscars ausgezeichnete Alkoholikerdrama «Das verlorene Wochenende» aus dem Jahr 1945 mit Billy Wilder: Im Filmclub werden wir ausgewählte Filmklassiker in voller Länge wiedersehen und anschliessend unter dem Blickwinkel der Psychopathologie diskutieren. Im Spannungsfeld zwischen Fiktion, Geschichte, Realität und gesellschaftlicher Wahrnehmung analysieren und diskutieren wir die Darstellung der gezeigten psychischen Krankheit(en). Die vier preisgekrönten Werke, die im Kurs gezeigt werden: The Lost Weekend – Das verlorene Wochenende (1945, Billy Wilder). Thema: Sucht, Alkohol-Abhängigkeit. As good as it gets – Besser geht’s nicht (1997, James Brooks). Thema: Zwangsstörungen, Keimphobie, Persönlichkeitsstörung. Mr. Jones (1993, Mike Figgis). Thema: Bipolar, Depressive Störung. Away From Her – An ihrer Seite (2006, Sarah Polley). Thema: Partnerschaft, neurodegenerative Störungen, Alzheimer, Demenz, Liebe. Daryl Niedermoser Psychologe, Psychotherapeut, Pädagoge «Filmclub: Psychologie im Film», Do 12.12.19, 30.01.20, 13.02.20 & 12.03.20, 19.30-ca. 22.00h, Gymnasium Laufen. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch
VERANSTALTUNG
Erzählnacht in der Stebi Laufen «Wir haben auch Rechte» - Das Motto der Erzählnacht 2019 ist inspiriert vom 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention. Am 8. November führen verschiedene Institutionen schweizweit Erzählnächte durch, so auch die Stedtlibibliothek Laufen. Spielerisch und mit spannenden Geschichten erleben die Kinder, welche Rechte sie haben und warum es wichtig ist, für diese einzustehen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, es hat jedoch noch freie Plätze. Anmeldung direkt in der Bibliothek oder unter info@stebilaufen.ch. Schweizer Erzählnacht für Kinder der 1. – 4. Klasse Freitag, 8. November in der Stedtlibibliothek Laufen von 20.15 – 23.00 Uhr, Kosten CHF 10
Starke hörenswerte Kompositionen von Kindern und Jugendlichen aus dem Laufental-Thierstein und der ganzen Schweiz sind am Festival «Meine Musik» in Interlaken zu hören. Welche Musik hörst du am liebsten? Meine Musik. Lady Gaga? Luca Hänni? Tracy Chapman? Oder Bach? Hör ich alles gerne, aber nicht am liebsten. Also, noch einmal: Was hörst du am liebsten? Meine Musik. Was ist denn deine Musik? Musik, die ich selber erfinde, schreibe, komponiere, singe und spiele. Warum bekommen Kinder und Jugendliche von Radio und Fernsehen fast nur Musik von Erwachsenen vorgesetzt? Warum dürfen Kinder und Jugendliche nur bereits bestehende, von Erwachsenen und «Stars» entworfene Musik nachspielen, bewerten, interpretieren? Warum immer nur nachspielen? Es ist niemand zu jung, um seine Geschichte zu erzählen, zu tanzen, zu zeichnen, aus Ton eine Figur zu formen. Warum sollen Kinder und Jugendliche nicht auch aus Tönen und Rhythmen ihre eigene Musik schaffen? Wir haben uns die Aufgabe gestellt, für Kinder und Jugendliche Freiraum zu schaffen, in dem sie sich von Konsu-
Gruseln für Fortgeschrittene
Melanie Brêchet
Starke Delegation von KomponistInnen aus dem Laufental-Thierstein an das Schweizer Festival in Interlaken: (v.l.) Mona Bohrer, Piero Onori, Mélissa Hardegger, Connor Willaredt, Yael Haldimann (nicht auf dem Bild: Samuel Laffer). FOTO:ZVG mentInnen zu KomponistInnen verwandeln dürfen. Die Ergebnisse sind unerhört. Musikalischer Genuss vom Feinsten. Alle Werke dieser junger KomponistInnen – die meisten Uraufführungen – sind zu hören am Festival «Meine Musik», um 16 Uhr im Haus der Musik in Interlaken: Instrumentalmusik, Songs und Lieder, verschiedene Musikstile, Tö-
ne, Texte und Rhythmen von Kindern und Jugendlichen, für Kinder und Jugendliche und Ohren jedes Alters. Piero Onori Festival «Meine Musik», Samstag, 9. November, um 16 Uhr, im Haus der Musik, Mittengrabenstrasse 24, Interlaken, Informationen und Mitfahrgelegenheiten unter Telefon: 079 360 12 84
EINGESANDT
Neuer Dirigent für die Brass Band Konkordia Büsserach Die Brass Band Konkordia Büsserach ist des gelungen mit Pascal Eicher einen der renommiertesten Dirigenten der Schweiz zu engagieren. Pascal Eicher ist mehrmaliger Schweizermeister als Dirigent wie auch als Musiker (Euphonium). Pascal Eicher wird die Brass Band Konkordia ab 31. Oktober 2019 leiten. Geboren 1952 studierte Pascal, nach seinem Universitätsabschluss für moderne Sprachen und Sport in England Direktion und Euphonium. Unter den Dirigenten John Harrison und Richard Evans spielte er bei der berühmten Wingates Temperance Band. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde er Schweizermeister auf dem Euphonium (SSQW 1978) und erlangte 1982 das Berufsdiplom für Euphonium am Konservatorium Freiburg. Von 1980 bis 1993 amtete er am gleichen Institut als Euphoniumlehrer. 1975 übernahm er von seinem Vater Sisin die von ihm ge-
Pascal Eicher: Mehrmaliger Schweizermeister als Dirigent. FOTO: ZVG gründete Brass Band Biel und führte sie schon bald zu den Schweizer MeisterTiteln (1984 und 1985), sowie zu einem hervorragenden 4. Rang am Europäischen Brass Band Wettbewerb in Edinburgh. Er gründete die Brass Band Biel Junior, welche 1983 und 84 in der 2. Klasse auch siegen konnte. Pascal Eicher dirigierte Biel bis 1991. Von 1989
bis 1995 führte er die Brass Band Kirchenmusik Flühli von Erfolg zu Erfolg. Mit der Brass Band Fribourg arbeitete er 1995-2001 auch sehr erfolgreich zusammen. Danach stand Pascal Eicher während acht Jahren der Brass Band Konkordia Aedermannsdorf als Dirigent vor und ebenfalls drei Jahre der Brass Band Ermensee. Pascal Eicher folgt regelmässig Einladungen als Gastdirigent. Als Juror wirkt er ebenfalls häufig. Die Brass Band Konkordia blickt mit grosser Vorfreude auf die kommende Zusammenarbeit mit Pascal Eicher und ladet alle Musik-Freunde herzlich zum ersten Höhepunkt mit Pascal Eicher zum kommenden Adventskonzert in Büsserach am 15. Dezember 2019 ein. Es wird ein feierliches und aussergewöhnliches Konzert mit dem neuen Dirigenten Pascal Eicher. Ignacio Gomez Brass Band Konkordia Büsserach
VERANSTALTUNG
Drachenland Liebe Kinder und Eltern, bald ist es wieder soweit! Die Ludothek LaufentalThierstein organisiert, wie jedes Jahr, im Altersheim Bodenacker in Breitenbach, ein Spielfest für Schul- und Vorschulkinder. Dieses Jahr wurde eine Prinzessin vom Drachen entführt und wartet darauf, dass ihr dem Prinzen helft und sie befreit. Nachdem ihr in der Bastelecke eurem Drachen ein Gesicht gegeben habt, könnt ihr euch auf den Weg
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zur Prinzessin machen. Dabei werden euer Mut, Geschicklichkeit und andere Eigenschaften, die eine tapfere Ritterin oder ein tapferer Ritter braucht, getestet. Wer von euch traut sich, Drachenblut zu trinken? Wer schafft es, den kranken Drachen zu heilen oder die Prinzessin aus der Drachenhölle zu retten? Passend zu unserem diesjährigen Motto werden wir euch um 12.00h, 14.30h und 15.30h eine Drachenge-
schichte erzählen. Ausserdem habt ihr auch dieses Jahr die Möglichkeit euch an der Mohrenkopfschleuder zu versuchen oder mit euren Eltern, Grosseltern oder Geschwistern diverse Gesellschaftsspiele zu spielen. Anna Kottmann Spieltag im AZB, Breitenbach, Sonntag, 10. November 2019, 11-17 Uhr
Eine junge Frau schleicht zu nächtlicher Stunde verängstigt über einen schlecht beleuchteten Friedhof. Im Gegensatz dazu erscheint ihr Gesicht geradezu lächerlich weiss. Undefinierbare Geräusche sind zu hören, im Hintergrund erklingt Musik, die die Spannung ins schier Unermessliche steigern soll. Plötzlich greift eine blutverschmierte Hand von hinten an den Hals der schreienden Frau und zieht sie in ein dunkles Grab. Schnitt. Etwa so stelle ich mir, als absoluter Genre-Banause, eine Klischeeszene in einem Horrorfilm vor. Ich mag diese Art Filme nicht. Mir sind die Streifen einfach zu langweilig, zu blutig und in der Regel auch zu blöd. Wie so vieles im Leben Geschmacksache. Das Gefühl des Gruselns ist mir jedoch nicht fremd. Um Gänsehaut zu bekommen, muss ich mir nämlich keine Horrorfilme anschauen. Da reicht die «Tagesschau» vollkommen aus. Und Langeweile kommt dabei ebenfalls nicht auf. Da ist USPräsident Donald Trump, welcher in Mexiko eine Mauer in die Höhe ziehen lässt, um Menschen abzuschotten; der seine Truppen aus einem Konfliktgebiet abzieht und die Zurückgebliebenen ihrem Schicksal überlässt. Oder da sind die Menschen, die aus unsagbarer Not oder Perspektivlosigkeit heraus ihre Heimat verlassen und im Mittelmeer zu Hunderten ertrinken, während europäische Politiker darüber feilschen, wer die Überlebenden aufnehmen soll. Oder jene beängstigenden Bilder, wo Wutbürger ohne Hemmungen und völlig unbehelligt bei jeder Gelegenheit rassistische Parolen in Fernseh- und Fotokameras skandieren. Diese Szenen verursachen bei mir Gruseln auf höchstem Niveau – Gänsehaut inklusive. Solche Bilder lassen sich bedauerlicherweise nicht unter dem Prädikat «langweilig, blutig, blöd» ablegen. Denn es handelt sich dabei um die harte Realität. Und anders als bei Horrorfilmen darf man hier auch nicht wegschauen – weder bei der «Tagesschau» noch vor der Haustür.
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Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Chorkonzert mit Streichquartett
Frauen in der Kirche
Der Gemischte Chor Nunningen feiert sein vierzigjähriges Bestehen mit einem Konzertprogramm, für welches Dirigent Timo Waldmeier sich von der Aufführungsgeschichte des Chors hat inspirieren lassen. Gleichwohl hat er überwiegend dazu passende, und zum Teil eigens für den Chor komponierte Lieder eingeflochten, welche für die Chorsängerinnen und Chorsänger aber auch für das Konzertpublikum neu und damit eine musikalische Bereicherung sind. Für einige besonders schöne Melodien wird der Chor begleitet von einem Streichquartett der Hochschule für Musik Basel und dem Perkussionisten Jannis Isenegger. Dirigent und Chor sind in den Vorbereitungen mit Begeisterung bei der Sache und freuen sich, diese im Konzert auf das Publikum zu übertragen.
EINGESANDT
Ein Herz für Tiere
Eine Spende fürs Tierheim: Annina und Jana sammelten 118 Franken. FOTO: ZVG Annina Beeler und ihre Freundin Jana Locher, beide neun Jahre alt, besuchen die 4. Primarklassen in Laufen. Die zwei Mädchen sind sehr tierliebend und haben deshalb an zwei Tagen nach der Schule im Quartier Glückskekse verkauft und Geld gesammelt für das Tierheim beider Basel. Auf diese Weise sammelten sie 118 Franken, welche sie nun dem Tierheim überweisen. Alessandra Beeler
VERANSTALTUNG
Fehren lädt zum Konzert Im Probelokal der Musikgesellschaft Fehren wird intensiv geprobt. Wir bereiten uns auf unser Jahreskonzert vor, das am Samstag, 9. November, um 20.00 Uhr in der Kirche Fehren stattfinden wird. Unter der Leitung unserer Dirigentin Silvia Steiner proben wir ein unterhaltsames Musikprogramm, das bunt gemischte Musikstücke von rockigen Rhythmen, über Country, Samba bis hin zur Filmmusik enthält. Es hat für jeden etwas dabei. Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie unser Konzert. Im Anschluss an das Konzert laden wir Sie gerne wieder wie gewohnt zu einem Apero im Pfarreisaal ein. Elmar Altermatt Musikgesellschaft Fehren
DIES UND DAS
Schon seit längerer Zeit sind mehreren Sängerinnen und Sängern aus Bretzwil, beim Chor dabei. Davor bestand eine enge Freundschaft zum Gemischten Chor Bretzwil, in welcher mehrmals sehr schöne und erfolgreiche Doppelchorkonzerte aufgeführt werden konnten. Umso mehr ist es für alle Beteiligten eine grosse Freude, das aktuelle Konzert auch in Bretzwil aufzuführen. Damit die Feststimmung nicht sofort verfliegt, laden wir nach dem Konzert in Nunningen zu einem reichhaltigen Apéro ein, um gemeinsam vierzig ereignisreiche Chorjahre zu feiern! Bruno Rentsch Chorkonzert «vierzg joor gmischtä chor nunnigä – von hier nach da, von damals nach dort» Nunningen, Sa 9.11., 19.30 Uhr in der kath. Kirche Oberkirch Nunningen/Zullwil Bretzwil, So 10.11., 17.00 Uhr in der ref. Kirche Bretzwil
VERANSTALTUNG
Die Bolschoi Don Kosaken in Laufen WoS. Der berühmte Bolschoi Don Kosaken Chor gastiert am 22. November um 20 Uhr in der Ref. Kirche in Laufen. Wenn die stimmgewaltigen Männer ihre Lieder singen, dann staunt das Publikum über die aussergewöhnliche Qualität der Darbietung. Der Bolschoi Don Kosaken Chor pflegt sakrales und volkstümliches Liedgut aus Russland und der Ukraine. Der Chor ist sich nicht zu schade neue Gesänge ausserhalb des eigenen Kulturkreises einzustudieren, wie das Lied «Gilberte de Courgenay». Der berühmte Männerchor Bolschoi Don Kosaken ist der einzige, der ausschliesslich aus Opernsolisten besteht. Nach der Erkrankung von Serge Jaroff hat Petja Houdjakov Anfang der 80er
Jahre einige Mitglieder des Don Kosaken Chores übernommen und einen neuen Chor aufgebaut. Er leitet diesen schon bald 40 Jahre. Petja, wie sie ihn nennen, stammt aus einer alten Kosakenfamilie aus Rostov am Don (Russland). Er ist ein vielseitiger Künstler. Und anscheinend war er auch ein guter Sprachlehrer. Ivan Rebroff lernte bei ihm Russisch. Petja wurde mehrfach international ausgezeichnet. Im Februar dieses Jahres wurde ihm die Puschkin Medaille für die «beste Interpretation des russischen Liedes und die stilgetreue Darbietung des Chorgesanges» verliehen. Vorverkauf: Zemp Konditorei AG, Hauptstr. 16, Laufen, Tel. 061 765 93 00
VERANSTALTUNG
Grausam oder nützlich? Einblick in die Welt der Schlupfwespen Es tönt so grausam, dass der Naturforscher Darwin, als er die Schlupfwespen erforscht hatte, an der Existenz eines Schöpfers zu zweifeln begann. Die Larven der Schlupfwespen aus der Familie der Darwinwespen entwickeln sich in oder auf Larven anderer Insekten oder Spinnen und fressen diese während ihrer Entwicklung auf. Noch ist sehr wenig über diese Insektenfamilie bekannt. Eine der führenden Forscherinnen auf diesem Gebiet ist Dr. Seraina Klopfstein vom Naturhistorischen Museum Basel. Sie wird in einem Vortrag in Nunningen, organisiert vom Naturschutz Gilgenberg, über diese faszinierenden Wesen informieren. Was grausam tönt, kann gerade für die (biologische) Landwirtschaft von grossem Nutzen sein –gewisse Schlupfwespenarten werden hier bereits zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Das Potenzial ist gross, denn auch wenn bereits 25 000 Darwinwespenarten beschrieben sind, werden noch immer regelmässig neue Arten entdeckt – auch in der Schweiz. Von den wenigsten dieser Arten ist bekannt, welche Tiere sie parasitieren, ob sich deren gezielte Zucht zur Bekämpfung von Schädlingen also lohnen würde. Auch dazu laufen Forschungsprojekte. Spannend auch: Viele Darwinwespenarten sind nachtaktiv. Als Anpassung
Riesenholz-Schlupfwespe: Bei der Eiablage in einem Fichtenstamm, bzw. der darin wohnenden Larve eines Forstschädlings. FOTO: ZVG/RETO BURRI
an diese Lebensweise haben sie ein spezielles Hörorgan und einen «Verstärker» auf dem Vorderflügel ausgebildet, welche es den Wespen erlaubt, die Echolotung von Fledermäusen zu hören und rechtzeitig auszuweichen. Der Vortrag von Dr. Seraina Klopfstein findet am Dienstag, 5. November um 19.30 Uhr im Altersheim Stäglen statt. Eintritt frei. Im Anschluss findet im Dorfmuseum ein kleiner Apéro statt. Nicole Egloff Vorstand Naturschutz Gilgenberg
Diskutieren über die Stellung der Frau in der Kirche: Sr. Tobia Rüttimann und Sibylle Forrer, reformierte Pfarrerin und vormalige «TV-Pfarrerin». FOTOS: ZVG WoS. Am 14. Juni 2019 war Frauenstreiktag. Die feministischen Forderungen auf der ganzen Welt sind lauter geworden – auch in den Kirchen. Wohin geht die Reise? Die Provinzoberin des Klosters Ingenbohl, Sr. Tobia Rüttimann, und die reformierte Pfarrerin und vormalige «TV-Pfarrerin» aus Kilchberg/ZH, Sibylle Forrer, im Gespräch über die Stellung der Frau in der evangelisch-reformierten und der römisch-katholischen
Kirche, moderiert von Andrea Strahm, Anwältin, Kolumnistin und vormalige Parteipräsidentin CVP BS. Veranstaltet von: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental, Römisch-katholische Kirchgemeinde Hofstetten-Flüh und Ökumene Solothurnisches Leimental. Freitag, 8. November, 19.00 Uhr, in der Heiliggeistkirche Flüh, der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz Platzreservationen: info@oekumenische-kirche.ch
VERANSTALTUNG
Brass Band und Orgel Der Brass Band Breitenbach ist es durch die Beziehungen ihres Dirigenten Reto Näf gelungen, Johannes Fankhauser für das Herbstkonzert zu engagieren. Der Organist Johannes Fankhauser stammt aus Therwil und hat bereits unzählige Preise im Bereich der Improvisation an der Orgel gewonnen. Unter anderem gewann er 2011 an internationalen Orgelwettbewerben in Luxemburg und Münster den Publikumspreis für Improvisation. Am «Prix International Boëllmann-Giout d’improvisation à l’orgue» in Strassburg konnte er sich zweimal für den Final qualifizieren. Das diesjährige Herbstkonzert dient der Brass Band Breitenbach zugleich als
Vorbereitung für den schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux (VD), welcher Ende November stattfindet. Nebst dem Aufgabenstück «Tallis Variations» beinhaltet das Programm das Finale vom Orgelkonzert von Camille Saint-Saëns und weitere Werke, welche zusammen mit der Orgel aufgeführt werden. Die Klänge einer Brass Band und einer Kirchenorgel ergänzen sich hervorragend und garantieren ein einmaliges Konzerterlebnis. Gabriel Dobler Präsident Brass Band Breitenbach Herbstkonzert Brass Band Breitenbach, Sonntag, 3. November, 17.00 Uhr, Katholische Kirche Breitenbach
VERANSTALTUNG
«Auf geht’s!» mit Scherenschnitt WoS. Das Jahresmotto 2019 des Klosters Mariastein und des Projektes Mariastein 2025, welches sich mit der Zukunft des Klosters beschäftigt, lautet «Aufbruch ins Weite». Bis Ende Januar 2020 ist in Mariastein zu diesem Thema eine Ausstellung mit Scherenschnitten von 13 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Ausstellungsort ist das Klosterhotel Kreuz, die ehemalige Pilgerherberge des Klosters. Um das Mariasteiner Jahresthema «Aufbruch ins Weite» zu illustrieren, sind Scherenschnitte ideal, weil sie klare Formen aufweisen und dadurch entschlossen wirken. Überdies: Die Scherenschnittkunst ist - wie das Kloster Mariastein auch - in einer interessanten Phase zwischen Tradition und Erneuerung. Auch im Scherenschnitt werden zukünftige Formen gesucht. Der Scherenschnitt ist bekannt für seine volkskundlichen Themen und Illustrationen: Alpaufzüge, dörfliches Leben, Tiere und Natur. Traditionelle Scherenschnitte bestehen aus zwei gleichen Seiten (es muss nur einmal ein gefaltetes Blatt geschnitten werden, welches danach aufgeklappt wird). Das ist heute nicht mehr zwingend. Die Entwicklung hat vor der Scherenschnittkunst nicht haltgemacht und Scherenschnitte sind beliebt: Regina Martin hat
Neue Formen: Scherenschnitt von Werner Gunterswiler. FOTO: ZVG sogar den riesigen Tourbus des Sängers Trauffer gestaltet. «Auf geht’s», 2. November 2019–31. Januar 2020, Klosterhotel Kreuz, Mariastein, Öffnungszeiten: 9–20 Uhr www.klosterhotel-kreuz.ch, Vernissage: Samstag, 2. November, 16 Uhr, Schauschneiden: Samstag, 2. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 15. Dezember, 15–18 Uhr
DIES UND DAS Redaktionsschluss VERENA GEISSBÜHLER Psychosoziale Beraterin HFP, SGfB, ACC, vbg, ASCA anerkannt BERATUNG | COACHING | SEELSORGE UNTERSTÜTZUNG UND BERATUNG in Krisen oder bei Problemen. RAUM UND ZEIT für individuelle Wendepunkte. Praxis: wendepunkt Spechtstrasse 38 4106 Therwil +41 61 723 89 99 info@wendepunkt.live www.wendepunkt.live
Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr
Nur die Stellvertretung ist nicht inbegriffen
Morgens mit Gliederschmerzen, zugeschwollener Nase und einem dröhnendem Kopf zu erwachen, stellt viele Arbeitnehmer vor einige knifflige Fragen. Soll der Frühstückskaffee nun durch ein Neocitran ersetzt werden, um den Arbeitstag zu überstehen? Oder wäre es vielleicht doch besser, das Bett zu hü-
ten? Für mich ist dann jeweils schnell klar: Es ist Zeit, Medgate anzurufen. Ich bin nämlich im telemedizinischen Grundversicherungsmodell EGK-TelCare versichert. Mit EGK-TelCare steht mir eine 24Stunden-Praxis am Telefon zur Verfügung. Das gibt Sicherheit; gerade wenn Beschwerden auftreten, die ich nicht richtig einordnen kann. In vielen Fällen können mir die Medgate-Ärzte nämlich schon am Telefon sagen, wie man die Beschwerden behandeln soll – und wenn nötig ein Medikamenten-Rezept an eine Apotheke meiner Wahl übermitteln oder ein Arztzeugnis ausstellen. EGK-TelCare macht mich zwar nicht schneller gesund, hilft aber bei der Problemlösung. Im Baselbiet sind dieses Jahr viele Prämien wesentlich teurer geworden. EGK-TelCare ist jedoch in Laufen bei einer Franchise von 2500 Franken die zweitgünstigste telemedizinische Grundversicherung – und jene mit der
GESUNDHEITSTIPP
EINGESANDT
Naturmedizin
Nachlass regeln
Starke Wurzeln und luftige Blüten. Die Natur hält so viele wunderbare Heilmittel bereit. Unsere Grossmütter wussten noch viel, meist durch mündliche Überlieferung. Die Freude eine Heilpflanze zu finden ist grossartig. In Usbekistan befragte ich den Bergführer. Wir fanden kleinste blühende Schafgarben und Johanniskraut und entdeckten sogar eine Rosenwurz. Auch in diesem Land ist sie ein uraltes Heilmittel gegen Erschöpfung und Melancholie. Sie wächst hoch in den Bergen und ist sehr zäh. Die Hauswurz, Sempervivum tectorum, eine bärenstarke Naturmedizin lindert Entzündungen der Mundschleimhaut und vieles mehr. Die Baldrianwurzel ermöglicht einen süssen Schlaf. Die luftigen Blüten der Ringelblume sind zur Wundbehandlung und bei Verletzungen nicht wegzudenken. Durch die Anregung von Patienten ist jetzt aus 234 Gesundheitstipps ein kleines Buch entstanden. Es ist in der Naturarztpraxis erhältlich zum Selbstkostenpreis von CHF 20.00. Damit wir die Freude zur Naturmedizin teilen können. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
Der Präsident des HEV DorneckThierstein, Andreas Hänggi, begrüsste am Herbstanlass HEV Dorneck-Thierstein vom 25. Oktober über 400 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Restaurant Treff.12 in Dornach. Im Anschluss an den letztjährigen Herbstanlass waren viele Fragen offen, beispielsweise «Wie sorge ich vor, dass mein Haus nicht versteigert wird, oder kann ich Vermögen an die Kinder verschenken?». Serge Lutgen, Mitglied der Geschäftsleitung der Scobag Privatbank AG, ging in seinem Referat verständlich auf die wichtigsten Fragen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – ein, denn jede einzelne Situation muss individuell beurteilt werden. Themen, wie Ergänzungsleistungen, welche den Existenzbedarf für
Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Mary Anne Born
Occasions- und Dienstfahrzeuge-Sale PR. Die Volvo und Hyundai Vertriebspartner in Basel führen bis am 9. November einen grossen Sale für Occasionen und Dienstfahrzeuge durch. Wegen dringendem Platzbedarf für kommende Neuerscheinungen werden deren Occasionen und Dienstfahrzeuge mit einmaligen Rabatten angeboten. Alle Occasionen sind ab MFK, servicegepflegt, unfallfrei und mit garantiertem Kilometerstand. Um die hohe Qualität der Fahrzeuge zu verdeutlichen, wird auf alle Occasionsfahrzeuge ein kostenloser Umtausch innert 30 Tagen und bis 1500 km gewährt. Während dem Sale können Sie zum Beispiel einen einjährigen Volvo V90 für CHF 46 700.- anstelle CHF 73 600.- erwerben. Profitieren Sie zudem von den aktuell sensationellen Angeboten auf neue Hyundai Lagerfahrzeuge mit Tageszulassung. So erhalten Sie den vollelektrischen Hyundai Ioniq in TOP-Ausstattung bereits für CHF 32 790.- statt CHF 42 900.-. Selbstverständlich stehen alle Fahrzeuge für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Ein Besuch lohnt
Gute Angebote: Sale bei Centra-Garage FOTO: ZVG und Gundeli-Garage. sich auf jeden Fall! Gehen Sie am besten gleich vorbei, denn wer zuerst kommt, hat die grösste Auswahl. Es gilt die Devise: First come – first served. Centra-Garage AG, Leimgrubenweg 14, 4053 Basel, Telefon 061 338 66 11, www.centra-garage.ch Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel, Telefon 061 338 66 00,www.gundeli-garage.ch
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GESUNDHEIT
Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt.
GESCHÄFTSWELT
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
GESUNDHEIT
Herzenskräfte stärken Herz-Kreislauferkrankungen nehmen im Alter deutlich zu. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Herz und die Herzkräfte im Alter zu stärken. Wir möchten Ihnen an unserem Seniorenvormittag am Samstag, den 9. November gern einige davon vorstellen. Dr. med. Markus Weinbacher, Facharzt für Kardiologie, geht in einem einführenden Referat auf das Thema Arteriosklerose ein. Anschliessend haben Sie die Gelegenheit, Einblicke in die verschiedenen anthroposophischen Therapien zu erhalten. Dabei werden Sie bei angeleiteten Übungen die Wirksamkeiten der Heileurythmie (Nicole Ljubic), der Therapeutischen Sprachgestaltung (Claudia Kringe) und der Musiktherapie (Viola Heckel) in kleinen Gruppen aktiv erfahren. Abrunden werden wir den Vormittag mit einer Pflanzenbetrachtung durch Daniel Genner. Dabei wenden wir uns einer Heilpflanze zu, die in einem herzspezifischen Heilmittel verwendet wird. Das Team des Gesundheitsseminars freut sich auf einen bewegten und herzhaften Vormittag mit Ihnen! Für eine gemeinsame Znüni-Pause ist gesorgt. Verena Jäschke Anmeldung per E-Mail therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch oder telefonisch 061 705 72 70.
besten Comparis-Bewertung. Sie sind also auch nächstes Jahr bei der EGKGesundheitskasse bestens aufgehoben, wenn Sie morgens mit einer Grippe aufwachen. Einzig eine Stellvertretung können wir Ihnen nicht organisieren – aber hier findet sich sicher ebenfalls erstaunlich schnell eine Lösung. Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen
AHV- und IV-Rentner sichern, sowie Verwandtenunterstützung für Angehörige in gerader Linie (Kinder-ElternGrosseltern) wurden angeschnitten. Ebenfalls wurden die wichtigsten Zielsetzungen der Nachlassplanung (Absicherung und Begünstigung, Optimierung und Machbarkeit sowie die Steuerbelastung im Erbschaftsfall für Ehegatten und Konkubinatspartner) aufgezeigt. Zu den Güterständen Errungenschaftsbeteiligung, Gütertrennung und Gütergemeinschaft wurden Berechnungsbeispiele über die Nachlassmassen beim Tod eines Ehegatten gezeigt. Zum Abschluss wurde den anwesenden Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ein Steh-Apéro offeriert. Iris Studer HEV Dorneck-Thierstein
GESUNDHEIT
Diagnose Demenz PR. Eine Demenzerkrankung kommt nicht über Nacht. Oft merkt jahrelang niemand etwas davon. Die Erkrankten versuchen, ihre ersten scheinbaren Aussetzer zu vertuschen. Auch Heidi Eber wirkte schusselig und nachlässig. «Plötzlich brach sie ihren Satz ab und fand keine Worte», so Herr Eber. Dass der Autoschlüssel im Kühlschrank lag, darüber konnten beide anfangs noch lachen. Experten gehen von mehreren Jahren asymptomatischem Verlauf aus, bevor sich die Krankheit bemerkbar macht. Der Nebel des Vergessens verdichtet sich dann aber unerwartet. Erfahrungen zeigen, dass die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken besser bewältigt werden kann, wenn Angehörige die Möglichkeit einer neutralen Beratung in Anspruch nehmen. Mit jemandem reden, der nicht betroffen ist, aber die Sorgen und Probleme kennt. Es gibt viele Menschen wie Herr Eber, die Angehörige mit einer Demenzerkrankung zu Hause pflegen und betreuen. Auch viele Freiwillige leisten diese Dienste. Wichtig ist es, eigene
Grenzen wahrzunehmen und zu lernen, geeignete Hilfe anzunehmen. Denn Menschen mit einer Demenzerkrankung verhalten sich aus Sicht ihrer Umgebung oft rätselhaft und erscheinen unberechenbar. Sie in ihrem Alltag zu begleiten, ist für die Bezugspersonen eine Herausforderung. Das Rote Kreuz Baselland unterstützt Freiwillige und pflegende Angehörige mit spannenden Kursen. Informieren Sie sich unverbindlich unter Telefon 061 905 82 00. Kostenloses Treffen in Laufen Sich mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden auszutauschen, sich gegenseitig zu stützen und zu begleiten, ist für Freiwillige und pflegende Angehörige bereichernd. Das Rote Kreuz Baselland lädt in Laufen zu einem kostenlosen Treffen für Freiwillige und pflegende Angehörige ein. Fachreferenten vermitteln Tipps und Wissen, damit die Begleitung im Alltag gut gelingt:Dienstag, 26. November, 15.00 – 16.30 Uhr, Christkath. Kirche, Viehmarktgasse 47, Laufen
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DIES UND DAS
Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
LESERBREIF
Vielen Dank
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Gemeinsam für das Tierwohl
Unfaire Berichterstattung
Der Leserbrief zum Thema Tierwohl hat mich ermutigt, selbst ein paar Zeilen zu verfassen. Ich beschäftige mich jeden Tag mit den Herausforderungen der rasanten Entwicklung der ökologischen und sozialen Bedingungen. Dabei habe ich gelernt zu erkennen, dass jedes Individuum zu deren Verbesserung beitragen kann. Natürlich darf die Verantwortung nicht nur auf die Konsumentinnen und Konsumenten abgewälzt werden, vielmehr braucht es eine parallele Veränderung der gesellschaftlichen Denkmuster und Strukturen. Trotzdem hat die Bevölkerung die Pflicht, einen positiven Wandel im Bereich Tierhaltung und Umweltschutz zu fordern und voranzutreiben. Massentierhaltung führt zu Tierleid sowie massiven Umweltbelastungen. Jeder Einkauf entscheidet darüber, ob wir diese Form der Tierbehandlung weiter unterstützen oder zu alter-
meb schreibt u.a: Auf der Liste der SVP erreicht die Landrätin Jacqueline Wunderer den zweitletzten Platz. Dazu ist festzuhalten, dass Wunderer im ganzen Kanton das hervorragende Resultat von 15 516 Stimmen erreicht hat. Zum Vergleich hat SP-Kandidatin Sabine Asprion 12 856 und Remo Oser von der CVP lediglich 4376 Stimmen erhalten. (Stimmen in Röschenz: Wunderer 405, Oser 338, Asprion 146). Gegenüber der gewählten CVP-Kandidatin E. SchneiderSchneiter hat Wunderer 1809 Stimmen und sogar 1819 Stimmen mehr als Ch. Buser erhalten. (übertriebene Plakatierung im ganzen Kanton). Trotzdem es Wunderer nur für den Platz 6 gereicht hatte, ist dies im Vergleich zu den im voraus erwähnten Kandidaten für das Laufental ein hervorragendes Resultat. Im Nachhinein herzliche Gratulation. Guido Karrer, Röschenz
nativen Ernährungs- und Lebensformen übergehen möchten, die Fleisch und tierische Produkte ganz oder teilweise weglassen. Die Zeichen der Zeit verdeutlichen, dass wir nicht Zentrum, sondern Teil eines faszinierenden Zusammenspiels von Flora und Fauna sind. Wie wollen wir mit der Grundlage unserer Existenz umgehen? Wollen wir wirklich mitverantworten, dass in der Schweiz Küken ohne Verwendung millionenfach maschinell getötet werden? Wir brauchen Eigenverantwortung, Massnahmen, die ethische Standards durchsetzen und politische Kräfte, die den ökologischen und sozialen Wandel uneigennützig forcieren. Fordern wir eine Welt mit mehr Mitgefühl, in der Achtung vor jedem Leben vorherrscht! Laura J. Jeker Büsserach
VERANSTALTUNG
WANDERTIPP
Musikalische Lesung
Um den Wisenberg Buchpräsentation im Kulturcafé in Röschenz: Autor Linard Candreia las am letzten Sonntag aus seinem neusten Buch «Der alte Russ» vor. Seine Tochter Silvana umrahmten den Anlass mit selbst komponierten Liedern. Der nächste singende und lesende Auftritt ist am 10. November, 17.00 Uhr im Pfarrhaus Zwingen zu erleben. FOTO: ZVG
Wir starten am Sonntag, 10. November in Zeglingen Unterdorf. Ein Aufstieg führt uns zum Hofgut Mapprach, dem Wisenberg entlang geht es nach Wisen und zur Hupp. Über Bad Ramsach und Häfelfingen wandern wir nach Rünenberg. Streckendaten: Länge: 12 km, Aufstieg 485 m, Abstieg 425 m, Zeit: 4 Std., Treffpunkt: 09.00 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Kosten: Im U-Abo-Bereich, Anforderung: Aufstieg nicht schwierig, Ausrüstung: Stöcke empfohlen, Verpflegung: Zwischenverpflegung und Getränk nach Bedarf. Einkehr in der Hupp Lodge, Leitung: Frieda Suda, friedasuda@sunrise.ch, 061 711 28 51, nur am Wandertag: 077 477 74 22, Anmeldung: Bis Freitag, 1. November. Naturfreunde Schweiz Sektion Baselbiet
Vor 10 Tagen hat die Schweiz gewählt, der Wahlkampf ist vorbei, es ist jetzt Zeit, kurz durchzuatmen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in einem intensiven und langen Wahlkampf begleitet und unterstützt haben. Mein Resultat von über 12 000 Stimmen macht mich zufrieden und zeigt mir, dass meine Politik und meine Sprache bei den Wählerinnen und Wählern auf Zustimmung stossen. Mein Wahlkampf wurde von den Wähler/innen belohnt, wurde aber nur dadurch möglich gemacht, dass mich andere Leute unterstützt haben. Mein Dank gilt daher auch allen, die Plakate stellten und wieder einsammelten, Leserbriefe schrieben, Postst teilten und kommentierten, Karten verschickten, für mich dichteten, komponierten und fotografierten, Spenden ausrichteten und vieles mehr. Ich freue mich, jetzt wieder meine Energie in mein Stadtratsamt in Laufen zu investieren. Sabine Asprion
KANTON SOLOTHURN
Ersatzwahl des Amtsgerichtspräsidenten WoS. Wie das Oberamt DorneckThierstein meldet, wird infolge Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers, Markus Christ, 1955, CVP, Dornach, die Ersatzwahl des Amtsgerichtspräsidenten für die Amtei Dorneck-Thierstein für den Rest der Amtsperiode 2017 - 2021 notwendig. Die Ersatzwahl findet am 9. Februar 2020 statt. Wählbar ist, wer das Anwaltspatent eines schweizerischen Kantons und das Schweizer Bürgerrecht hat und im Kanton Solothurn stimmberechtigt ist.
LESERFOTO
LESERBRIEF
Skepsis gegenüber 5G mehr als berechtigt Die Swisscom versucht die wachsende Skepsis gegenüber der neuen Mobilfunktechnologie 5G mit Schreiben an die Haushalte (z.B. im Büsseracher Dorfblettli) aufzuhalten und zu entkräften. Die Frage ist halt nur, ob sie uns neutral und unbefangen darüber informieren kann und will? Die Antwort auf diese Frage kann sich wohl jeder selber geben. Mit Fakten zu 5G will sie uns die neue Technologie als sicher und nötiger Fortschritt verkaufen. Doch demgegenüber gilt es auch die Fakten der Kritiker zu berücksichtigen, die bezüglich Gesundheitsrisiken bei der bestehenden Mobilfunktechnologie, durch zahlreiche Studien hinlänglich bewiesen sind. So z.B. die deutsche Naila-Studie, die eine signifikante Zunahme an Krebsfällen in Sendernähe festgestellt hat. Dieses Ergebnis wurde von einer weiteren Studie in Belo Horizonte (Brasilien) mit zwei Millionen Teilnehmern bestätigt. Biologische Wirkungen durch Mobilfunkstrahlung, wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfung können nachgewiesen werden. So verklumpen z.B. die roten Blutkörperchen nach dreiminütigem Handytelefonat. Auch Tiere leiden unter der Mobilfunkstrahlung, bekannt wurde in der Schweiz der Fall des Bauern Hans Sturzenegger, bei dem schon eine 2G-Antenne zu massiven Problemen bei der Gesundheit seiner Tiere wie auch bei ihm selber führte. Als die Antenne wieder entfernt wurde, waren seine Kälber auch wieder gesund! Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass viele Ärzte und Wissenschaftler eindringlich vor 5G warnen. Sie fordern einen Ausbaustopp von 5G, solange die möglichen Gesundheitsrisiken nicht geklärt sind. PS. Alle Fakten der Kritiker sind mit Quellen belegt. Diese können bei uns angefordert werden. Martin und Rita Bracher Büsserach
«Gestohlene Zwetschgen schmecken besser»: Werbeplakat bei einem Restaurant im Schwarzbubenland. FOTO: WALTER STUDER, BREITENBACH
Hubertusmesse 2019 · Breitenbach · 17. November 2019 Die Bläsergruppe Schwarzbuebe hat die Ehre den Gottesdienst vom 17.November 2019 musikalisch zu begleiten. Die Natur, die Jagd, das Jagdhorn und die musikalische Leidenschaft verbindet alle unsere Mitwirkenden der Bläsergruppe. Das 49. Jahre bestehen ist das Zeichen von Anerkennung der Bevölkerung und erhalt einer Jahrhunderte Tradition zur Ehre der Natur und dem Wild. Mit diversen Klängen, sei es mit Jagdsignalen, Jagdliedern oder religiösen Melodien, möchten wir Sie an diesem besonderen Sonntag begeistern. Wir freuen uns auf das zahlreiche Erscheinen am Gottesdienst, in der MZH Grien erwartet Sie anschliessend die Jagdgesellschaft Breitenbach zum offerierten Apéro und unsere Bläser zum traditionellen Aser (Wildsaupfeffer mit Zutaten). Anmeldung zum Aser bis 11. November 2019 per E-Mail unter hermann.frei@bluewin.ch oder per Telefon 061 911 94 91. Mit Hörnerklang Christian Wertenberg Obmann Bläsergruppe Schwarzbuebe
Bläsergruppe Schwarzbuebe · Zermatt 2018
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Donnerstag, 31. Oktober 2019 Nr. 44
KALEIDOSKOP
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IN KÜRZE Blechschaden BEINWIL. WoS. Bei einem Überholmanöver auf der Passwangstrasse kollidierte am letzten Donnerstag ein Autolenker mit einer Mauer. Der Fahrer wurde dabei nicht verletzt. Offenbar hatte der Unfallverursacher zuvor bei Beinwil mehrere Fahrzeuge überholt. Die Solothurner Polizei sucht darum Personen, die Angaben zur Fahrweise des Autolenkers machen können. Wegen ausgelaufener Flüssigkeiten stand die Feuerwehr Beinwil im Einsatz. Aufführungsausfall DORNACH. WoS. Aus diversen Gründen müssen die Aufführungen von «Anhelli. The Howl» am 1. und 2. November am Neuen Theater Dornach abgesagt werden. Bestellte Karten werden zurückerstattet. Das Stück «Warten auf Godot» von Samuel Beckett ist nur noch bis zum 10. 11. zu sehen. Die letzten Vorstellungen sind am 6., 7., 9. und 10. November, jeweils um 19.30 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr.
Mut zur Mode: Beim Kleidertausch in Nunningen machte es am letzten Samstag Freude, Tausenden von ausrangierten Kleidern ein zweites Leben zu schenken. Noch mehr Spass machte es, seine Komfortzone zu verlassen und einen ganz neuen Style auszuprobieren. Keine Bange: Die Anwesenden helfen gerne mit Tipps. Marianne Volonté (2. v. l.) und Esther SpaarHenz (4. v. l.) haben den Kleidertausch ins Leben gerufen und gehören zum organisierenden Frauenteam. FOTO: GINI MINONZIO
REGION
KANTON BASELLAND
Luisa ist hier
Kanton testet neuartige Wildtierwarnanlage
WoS. Mit der Codefrage «Ist Luisa hier?» können sich Frauen, die in Bars oder Klubs der Region Basel sexuell belästigt werden oder sich bedrängt fühlen, beim Personal schnell und diskret Hilfe holen. Mit der Einführung des Projekts, durch die Opferhilfe beider Basel, am 1. November, wird betroffenen Frauen die Möglichkeit geboten, sich niederschwellig Unterstützung zu holen. Die beteiligten Bars und Klubs hängen entsprechende Plakate zur Information auf. Nimmt eine Frau die Hilfe in Anspruch, wird sie an einen ruhigen Ort gebracht und es wird abgeklärt, welche Unterstützung sie braucht. Das kann beispielsweise das Rufen eines Taxis sein oder ein Anruf bei einer Freundin oder der Polizei. Im Kanton Baselland ist die Biomill in Laufen bisher die einzige Lokalität, die sich am Projekt «Luisa ist hier» beteiligt.
WoS. Im Kanton Basel-Landschaft wurden im Jagdjahr 2018/2019 rund 634 Verkehrsunfälle mit Wildtieren registriert. Um diese Zahl zu reduzieren, testet der Kanton ab November auf einem Strassenabschnitt bei Ziefen eine neuartige Wildtierwarnanlage. Der Individualverkehr nimmt auch im Kanton Basel-Landschaft tendenziell zu. Die Fachleute gehen deshalb davon aus, dass durch diesen Mehrverkehr auch die Gefahr von Wildtierunfällen weiter zunimmt. Präventionsmassnahmen mit Licht-, Ton- oder Geruchssignalen zeigen oft nur mässigen Erfolg, weil sich die Wildtiere mit der Zeit daran gewöhnen. Gemäss neuesten Erkenntnissen zeigen Systeme mehr Wirkung, welche die Verkehrsteilnehmer vor Wildtieren in Strassennähe warnen. Beim neuen Wildtierwarnsystem werden Wildtiere, die sich der Strasse
nähern, von an den Randleitpfosten montierten Sensoren erfasst. Die ebenfalls an den Pfosten angebrachten orangen Blinklichter machen die Verkehrsteilnehmenden auf die mögliche Gefahr aufmerksam. Bei blinkenden Randleitpfosten ist das Tempo zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) will der Kanton Basel-Landschaft auf einer Strecke in einem zweijährigen Feldversuch die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit dieses Wildwarnsystems prüfen. Der Versuch wird von der ZHAW-Forschungsgruppe Wildtiermanagement in Zusammenarbeit mit der Jagdverwaltung, dem Tiefbauamt und der Polizei Basel-Landschaft begleitet und ausgewertet. Die Tests werden auch durch die lokale Jagdgesellschaft begleitet.
Interesse am Polizeiberuf? BREITENBACH. WoS. Am Montag, dem 4. November, findet in Breitenbach auf dem Regionenposten, Passwangstrasse 29, ab 19 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung zum Polizeiberuf statt. Die Referenten gehen dabei auf alle Bereiche ein – vom Anforderungsprofil bis hin zu den Karrieremöglichkeiten. Informatik obligatorisch BASELLAND. WoS. Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Gymnasien des Kantons Basel-Landschaft eingeführt. Das Fach wird dem Lernbereich Mathematik und Naturwissenschaften zugeordnet und heisst neu «Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften». Um die Lernziele zu erfüllen, beantragt der Regierungsrat eine Umsetzung in Form von drei zusätzlichen Jahreslektionen.
MUSIK-TIPP
Richard Koechli & Blue Roots Company Der Luzerner Richard Koechli ist ein hervorragender Rootsmusiker. Seine Musik gründet im Blues und enthält Ingredienzien von Soul, Folk, Rock und Jazz. Das gilt auch für die letztjährige, mit seiner Band Blue Roots Company und einigen Gästen produzierte CD «Parcours», die es in Frankreich sowie in England in die Blues-Charts schaffte. Ich bin erst kürzlich auf dieses Klassealbum gestossen, weshalb ich es mit grosser Verspätung noch vorstellen möchte. Der brillante Gitarrist und ebenfalls mit seiner wandelbaren Stimme überzeugende Koechli präsentiert auf «Parcours» 16 stilistisch und tempomässig breitgefächerte Tracks, wovon nur zwei keine Eigenkreationen sind. «Of em gliche Grond schtah» und «Merci» sind Mundartlieder mit autobiografischem Bezug. Drei singt Koechli auf Französisch, darunter das zärtliche «Le jardin de tes sens» zum Thema Liebe und Treue. Die übrigen sind englischsprachige, beispielsweise das rockig-groovige «Wing Ding Shuffle», das rhythmisch herrlich dahinperlende «The Unsung King-Tampa Red», das ohrwurmige Laidbackstück «Mother Nature» und das keltisch angehauchte «Irish Man». Benno Hueber
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