Donnerstag, 28. Oktober 2021
113. Jahrgang Nr. 43
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Wie aus Wald Glas entstand Sowohl in Beinwil als auch in Bärschwil wurde Glas hergestellt. Unmengen an Holz waren damals dafür notwendig. Das Industriemuseum Breitenbach befasst sich in seiner Sonderausstellung mit der Herstellung von Waldglas.
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Gaby Walther Glas ist einerseits ein Naturprodukt, das entsteht, wenn heisse, flüssige Masse erstarrt, anderseits ist es eines der ältesten Werkstoffe. Schon 3500 Jahre v. Chr. wurden Glasobjekte hergestellt. Nicht ganz so weit zurück begab sich der Archäologe Walter Schaffner. In seinem Vortrag «Glashütten und Glasmacher im Solothurner Jura» gab er Einblick in die Entstehung des Waldglases. An der Vernissage vom letzten Samstag zur Sonderausstellung «Auf den Spuren des Waldglases» im Industriemuseum in Breitenbach erzählte Schaffner über die Glashüttensiedlungen, welche im 14. Jahrhundert im Jura entstanden. In Oberbeinwil stand 1426 eine der ersten Glashütten im Kanton Solothurn. Ihr Standort ist heute nicht mehr bekannt. Spätestens nach 20 Jahren zogen die Glasmacher und die ganze Produktion weiter. Grund: der immense Bedarf an Holz. Denn neben Quarzsand war für die Waldglasherstellung eine grosse Menge an Holz nötig. Es diente als Brennstoff für die Schmelzöfen, vor allem aber als Ausgangsprodukt für die Pottasche. So brauchte es für ein Kilogramm Glas einen Ster Holz. War der Wald im näheren Umkreis gerodet, verlegten die Glasmacher den gesamten Produktionsstandort. Zu teuer war es, das Holz über grössere Stre-
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Samstag, 30.10.2021 Wenig Sonne und zunehmend dichte Wolken, tagsüber meist trocken, gegen Abend dann zunehmend nass. Sonntag, 31.10.2021 Weiterhin bewölkt. Es muss mit einigen Regentropfen gerechnet werden.
Allerseelen
cken zu transportieren. Weitere Glashütten in der Region standen im waldreichen Bogental, im Guldental, bei Gänsbrunnen und in Bärschwil.
Siedlung mitten im Wald
Willi Thalmann, Vizepräsident des Industriemuseums Breitenbach, und sein Team stellten ein Glashüttenmodell her und präsentieren dies in der Ausstellung. So hatten die grossen Glashütten drei Öfen. Einen für das Schmelzen der Rohstoffe, einen für das Umschmelzen und einen für das Abkühlen von Glaswaren. «Für kurze Zeit lebten an seinem Ort über 100 Leute. Sie waren Selbstversorger. Ein Grossteil der Beschäftigten war für die
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Rodung zuständig. Es war ein hartes, karges Leben», meinte Thalmann. Spannend ist die Geschichte der Glashütte im Bogental. Dieser Ort gehörte damals zum Kanton Basel, der Wald dem Spital Basel. Da es wenig rentabel war, das Holz nach Basel zu transportieren, wurde der Wald an die Glasmacher verpachtet. Später musste die Glasproduktion wegen des Kahlschlags des Waldes verboten werden. In Bärschwil wurde 1785 die Glashütte in Betrieb genommen. Die Produktion hatte sich geändert. Statt mit Holz wurde mit Kohle geheizt und an Stelle von Buchenasche wird bis heute Soda verwendet. 1875 wurde auch der Betrieb in
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Bärschwil aufgegeben. Mit dem industriell hergestellten Glas konnte man nicht mehr mithalten. In der Sonderausstellung sind Rohstoffe, alte Gläser, Butzenscheiben und weitere interessante Infos zur Glasherstellung zu entdecken. Ebenso gibt das Industriemuseum in der Dauerausstellung Einblick in die Industrie der Region. «1969 lebten in Breitenbach 2000 Einwohnerinnen und Einwohner und es gab 4000 Arbeitsplätze. Heute ist es umgekehrt», erzählte Thalmann. Industriemuseum Breitenbach, Sonderausstellung vom 23. Oktober 2021 bis 31. März 2022. Öffnungsdaten: Jeden ersten Samstag im Monat, 14 bis 16 Uhr, zusätzlich 20.11./18.12./15.1./19.2./26.3.
3 Früher durften Kinder, die tot geboren wurden, sogenannte Engelskinder, nicht auf dem Friedhof beigesetzt werden.
Die Glasöfen: Willi Thalmann, Vizepräsident des Industriemuseums Breitenbach, erklärt das Modell, welches extra für die Ausstellung hergestellt wurde. Rechts im Bild Butzenscheiben. Sie wurden im 14. bis im 16. Jahrhundert meist aus Waldglas hergestellt und als bleigefasste Fensterverglasung verwendet. FOTO: GABY WALTHER
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Freitag, 29.10.2021 Am Vormittag stellenweise Nebelfelder, sonst trotz Schleierwolken meist sonnig.
Breitenbach
9 Die Brass Band Konkordia Büsserach schaut zurück auf 125 Jahre Vereinsgeschichte und nach vorn auf den Schweizerischen Brass Band Wettbewerb.
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
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Poetisch, kurios und amüsant
Keine Bürde, sondern ein finales Adieu
Auch wenn man nicht alles versteht, Sina verzaubert immer wieder mit ihrem Walliserdeutsch. Gaby Walther Ein grosser Vollmond leuchtet auf der Leinwand. Umkreist wird er von einer roten Geschirrspülflasche. Während des ganzen Abends wechseln die Sujets immer wieder, mal sind die Bilder poetisch, mal kurios oder amüsant. Sie geben dem Konzert eine spezielle Note — speziell, wie der Dialekt von Sina. Da ist das Lied von der Mama, die nicht weiss, was ihre Töchter treiben, und im Hintergrund schauen drei Vogelstrausse verdutzt in die Welt. Einmal marschieren Soldaten über die Leinwand und nur Insider können wissen, dass es sich um die Herrgottsgrenadiere aus dem Lötschental handelt. Zum Glück klärt Sina auf. Dann dichtet sie ihrem Keyboarder Peter Wagner eine Affäre mit Dolly Parton an und lässt ihren Gitarristen Michael Chylewski ein französisches Liebeslied trällern. Seit über 30 Jahren steht die Walliserin auf der Bühne und verzaubert die Gäste mit ihrer Musik, ihrer sympathischen Art und dem Walliserdeutsch. Letzten Samstag war sie wieder einmal im Alts
Schlachthuus in Laufen. Nach 16 Monaten Zwangspause seien sie jetzt überreif für die Bühne, meinte Sina. Zum vierten Mal hätten sie vor einem Monat diese Tournee begonnen und hoffen nun, sie zu Ende führen zu dürfen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen ihnen ruhig die Ohren vollklatschen, denn dies sei der grösste Lohn für Künstlerinnen und Künstler. Dem Wink folgte das Publikum gerne, klatschte kräftig mit und gab am Schluss Standing Ovations. Sina überzeugt mit ihrer warmen Soulstimme. Die Lieder sind tiefgründig, manchmal lustig und handeln oft von der Liebe — von glücklicher und missglückter. Gut zuhören musste man, um den Dialekt zu verstehen. Sina war sich auch nicht zu schade, ihren grössten Hit aus dem Jahr 1994, «Där Sohn vom Pfarrer» zu singen. Ein politisches Statement setzte sie mit der Grossmutter aus Gampel, welche auf der Leinwand erschien, 50 Jahre zuvor fürs Frauenstimmrecht kämpfend. «Iär siid där Wind» sei eine Ode an alle Frauen, die dafür sorgen, dass die Gesellschaft funktioniere, die kämpferisch und beharrlich die Zukunft mitgestalten würden. Und 10 bis 15 Prozent Frauen auf der Bühne, seien definitiv zu wenig, erklärte die Sängerin. Den Abend beendet sie versöhnlich mit dem berührenden Liebeslied «Ich schwöru».
Kult aus dem Wallis: Auf der Bühne die Walliser Sängerin Sina, auf der Leinwand eine Prozession der Lötschentaler Herrgottsgrenadiere. FOTO: GABY WALTHER
GRELLINGEN
Grellingen plant die Zukunft Mehrere Bauvorhaben sollen Grellingen attraktiver machen. Der Gemeinderat orientierte an einer Informationsveranstaltung über den Zeitplan und die Kosten. Thomas Immoos Es gehe darum, die aktuelle und mögliche Entwicklung der Gemeinde wie auch die gegenseitigen Abhängigkeiten und Synergien aufzuzeigen, sagte Gemeindepräsident Alex Hein zu Beginn der Informationsveranstaltung. «Aber es geht auch um den Zeitplan und die finanziellen Auswirkungen.» Die Projekte seien so vielfältig und umfassend, dass jedes Ressort im Gemeinderat von der Planung betroffen sei. Cedric Glanzmann, Raumplaner des beauftragten Planungsbüros Jermann, umriss das Gebiet, das sich rund um die Mehrzweckhalle befindet. Betroffen sind die gemeindeeigenen Immobilien, Verkehr, Ver- und Entsorgung sowie die Natur. Für Gemeinderat Dany Hugelshofer ist klar, dass man das Ganze etappieren muss. Einige Projekte, etwa der Anbau an das Primarschulhaus, seien schon verwirklicht worden. Verlegt werden müssen dagegen etwa die Finnenbahn und die Parkplätze. Wohl eines der Kernstücke der gesamten Planung sei gemäss Gemeinderat Hans Raithofer der neue Werkhof. Der jetzige Werkhof sei eine Zumutung für die Gemeindemitarbeitenden. «Deshalb soll ein neuer Werkhof entstehen, was mit Kosten von rund 3,8 Mio. Franken verbunden ist.» Als Areal ist ein Teil des Friedhofs vorgesehen, der umgenutzt werden soll, da es nicht mehr so viele Erdbestattungen gibt. Bis im Jahr 2040 soll die Gemeinde Grel-
lingen rund 2500 Einwohner haben, hielt Gemeinderat Stephan Pabst fest. Deshalb soll sie attraktiver werden. Im Gebiet Langimatt und Gehrenacker sind über sechzig Wohnungen geplant, verteilt auf Mehr- und Einfamilienhäuser sowie Wohnblocks. Für die Energiegewinnung ist bereits ein Wärmeverbund gegründet worden. Investoren, die bauen wollen, sind auch schon gefunden worden. Die Finanzierung der öffentlichen Bauten wie die Schulhauserweiterung oder der Bau des Werkhofs soll über den Verkauf von Bauland und die Einnahmen durch Baurechtszinsen erfolgen. Die Umsetzung der einzelnen, zum Teil voneinander getrennten Projekte soll bis 2025 umgesetzt werden. Im Finanzplan 2022 bis 2026 will der Gemeinderat aufzeigen, welche Bauvorhaben die Gemeinde stemmen kann und wie. Der gesamte Investitionsaufwand beläuft sich auf elf Millionen Franken. Durch diverse Einnahmen (Landverkauf, Anschlussgebühren) sollen 6,8 Millionen Franken in die Gemeindekasse fliessen. Aufmerksam lauschten die zahlreich erschienenen Grellingerinnen und Grellinger den Ausführungen der Gemeinderäte. Die Fragen drehten sich um die geplante Holzschnitzelanlage: Ob denn dies die Versorgungssicherheit gewährleiste, wurde gefragt. Ein Bürger kritisierte, dass offenbar schon alles geplant sei und die Bevölkerung kaum mehr Mitwirkungsmöglichkeiten habe. «Warum braucht es eine Informationsveranstaltung, wenn bereits alles aufgegleist ist?» Der Gemeinderat verwies auf die vorgeschriebenen Quartierpläne, die der Gemeindeversammlung vorgelegt werden müssen. Die entsprechenden Entscheide sollen in diesem und im nächsten Jahr gefällt werden, hielt Alex Hein fest.
Bereits von 1984 bis 1998 diente das Farbenfachgeschäft der Familie Isler im Stedtli auch als Galerie. Nun werden die ehemaligen Geschäftsräumlichkeiten vor ihrer Umnutzung womöglich ein letztes Mal mit einer Ausstellung belebt. Melanie Brêchet Drei Generationen der Familie Isler arbeiteten mit Farbe und verkauften in ihrem Geschäft in der Bauerngasse 10 Materialien für Flachmaler und Künstler. Nach der pensionsbedingten Schliessung des Geschäfts wurden die Räume zunächst für einige Jahre vermietet und zuletzt als Lager- und Verkaufsraum für gebrauchte Möbel und Objekte verwendet.
Eine letzte Ausstellung
Ehe Isabelle Isler die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten nun umnutzen wird, stellt sie diese dem Künstlerpaar Ackermann Pearce und A. G. Moffet zur Verfügung, um sie mit einer Ausstellung zu bespielen. Keine Bürde solle sie werden, sondern ein finales Adieu, eine Entlassung von Kunst aus dem Raum, ein Entladen, Umladen, Wiederaufladen — aus und vorbei, mit einem Knall. Unter dem Titel «Galerie Isler — re-loaded» hat das in Röschenz wohnhafte Paar die Räume noch einmal zu kunstvollem Leben erweckt. Entstanden ist eine harmonische, atmosphärisch starke Ausstellung, die sich in die Räume einfügt, als sei sie eigens für diese gemacht worden. Raum und Ausstellung werden regelrecht eins. Dieser Eindruck täuscht nicht. Kurator der Ausstellung ist der Maler und Fotograf A. G. Moffet. Er ist in Libyen geboren, in Gibraltar aufgewachsen und lebte und studierte in London und Schottland. Er sagt, dass es mehrere Wege gebe, eine Ausstellung für einen bestimmten Raum in Szene zu setzen: zum Beispiel mit den Werken einen starken Kontrast zur Umgebung herzustellen und so Spannung zu erzeugen oder — wie die hier gewählte Variante — die Ausstellung so an die Geschichte, die Gegebenheiten und die Räumlichkeiten «anzupassen», sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht und Kontrast und Spannung subtiler werden. «Kein Werk hängt zufällig an einem Ort, keine Skulptur steht ohne Grund an ihrem Platz», sagt A. G.
Eine andere Perspektive: A.G. Moffet und Ackermann Pearce wollen ihre Arbeiten in den Mittelpunkt stellen, nicht sich selbst. FOTO: MELANIE BRÊCHET Moffet. Er schuf darum auch eigens für diese Ausstellung einige Werke, um bereits bestehende eigene Arbeiten und Werke von Ackermann Pearce zu ergänzen. So fotografierte er beispielsweise Farbtöpfe von oben, welche auf den ersten Blick wie Gemälde erscheinen und erst auf den zweiten die Fotografie erkennen lassen, und welche auf die Geschichte des Ausstellungsraums hinweisen. Nicole Ackermann Pearce ist in der Region aufgewachsen und besuchte die Schule für Gestaltung in Basel. Anschliessend lernte sie beim tschechisch-schweizerischen Maler Čenĕk Pražák in Dittingen, welcher bis zu seinem Tod im Jahr 1996 ihr Mentor blieb. Ihren Master of Arts machte sie schliesslich in London. Ackermann Pearce präsentiert bisher nicht öffentlich ausgestellte Zeichnungen, darunter eine Serie der «TuscheSchraffuren», bestehend aus feinen, kurzen Strichen — ganz gemäss Paul Klees weniger bekanntem Gedanken zu Zeichnungen, dass ein Punkt nämlich eine Linie sei, die einen Spaziergang mache. Ihre Schalter-Zeichnungen hingegen ha-
ben ihren Ursprung in der ehemaligen Papierfabrik in Zwingen. Ein- und Ausschalter, die für die Energie und Lichtzufuhr eingesetzt wurden. Die sensible und handwerklich präzise Erfassung der Objekte in den Zeichnungen steht im Kontrast zur Funktion der Originale und füllt sie mit einer anderen Art von Energie.
Installation auf kleinem Raum
Im hinteren Bereich der Ausstellung befindet sich eine Installation, eine Referenz zum ursprünglichen Fachgeschäft, die mit dem Begriff der Plastizität und Plastik als Material spielt, eingebettet in alte Gemäuer, ergänzt mit sorgfältig ausgewählten, alten Möbelstücken, welche die Transformation des Ausrangierten und Alltäglichen in etwas Neues widerspiegeln. «Galerie Isler re-loaded» mit Werken von A. G. Moffet und Ackermann Pearce, kuratiert von A. G. Moffet. Die Ausstellung an der Bauerngasse 10 im Stedtli Laufen dauert vom 29. Oktober bis 20. November. Öffnungszeiten: freitags von 17 bis 19 Uhr, samstags von 15 bis 18 Uhr. Einlass mit Covid-Zertifikat.
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Musikschule kann wieder konzertieren Weniger Kinder besuchten im letzten Jahr die Musikschule. Dies soll sich wieder ändern. Ein neuer Image-Film macht auf das breite Angebot aufmerksam. Thomas Immoos Die interkantonale Musikschule Laufental-Thierstein ist gut aufgestellt. Dies zeigte sich an der Delegiertenversammlung in Laufen vom Dienstagabend — die erste physische nach drei schriftlich durchgeführten Versammlungen. Allerdings machte sich die Pandemie nicht nur in der Durchführung der letzten Delegiertenversammlungen bemerkbar, sondern auch in den Anlässen für die Öffentlichkeit, wie Schulleiter Ulrich Thiersch ausführte, die ausgefallen sind. Die Schülereinheiten haben leicht abgenommen, coronabedingt, wie vermutet wird. Das wirkte sich auf die Kosten je Schülereinheit aus, die leicht von 7084 auf 7171 Franken gestiegen sind. Viele Sitzungen fanden online statt. Der Vorstand will, so eines der Ziele, sich engagieren, um die Zahl der Schülerinnen und Schüler wieder zu steigern. Thiersch verwies darauf, dass die Schule über einen neuen, gut dreiminütigen Image-Film verfügt, der die Schule
vorstellt, an der Kinder und Jugendliche über 30 Instrumente sowie Gesang lernen können. Einige beliebte Anlässe, etwa öffentliche Auftritte der Ensembles, Bands und Chöre konnten im letzten Jahr nicht durchgeführt werden. Umso mehr freuten sich die jungen Musikerinnen und Musiker, dass sie am erstmals durchgeführten Tag der Musik in Laufen wieder in verschiedenen Formationen bei diversen Anlässen auftreten konnten. Der Tag der Musik fand im Rahmen der 725-JahrFeier der Stadt Laufen statt. «Ziel des Anlasses war es, das ganze Spektrum der Musikschule zu zeigen», führte Thiersch weiter aus. Die Konzerte und Auftritte auf öffentlichen Plätzen sowie in den Kirchen stiessen auf ein grosses Publikumsinteresse. Die Kosten von 15 000 Franken konnten vollständig aus Sponsoring und Kollekten gedeckt werden. «Wir sind sehr zufrieden mit dem gelungenen Event», fasste der Schulleiter zusammen. Die jungen Musikerinnen und Musiker hätten nach einer langen Durststrecke endlich wieder einmal auftreten können. Thiersch stellte auch das neue Schulprogramm vor. Dieses wurde erheblich gestrafft. Das Angebot ist auf der Homepage der Schule abrufbar. Die Delegierten genehmigten alle Geschäfte und erteilten dem Vorstand und der Schulleitung einstimmig Décharge.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch AUSSTELLUNG
22. Oktober–7. November
Evelyn Dönicke – Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KABARETT
Freitag, 29. Oktober, 20.00 Uhr
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Donnerstag, 4. November, 20.30 Uhr
Under the Tree Regie: Hafsteinn Gunnar Sigurôsson Schwarze Komödie; Island 2017, 89 Min. JAZZ-MATINEE
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind hat es im grossen Saal des Kirchgemeindehauses einen Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 29. Oktober, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 29. Oktober, 19.15 Uhr, Einfach zuhören+. In der ref. Kirche Laufen. Es sind alle eingeladen, einander zuzuhören, sich einzubringen und zu diskutieren und vieles auch offen zu lassen. Thema: «Was bringt mir meine Jenseitsvorstellung?» Samstag, 30. Oktober, 9.00 Uhr, Selbstverteidigungskurs für junge Frauen ab 13 Jahren. Zu diesem Schnupperangebot lädt Ruedi Wenk von Freunde RefLaufental am 30. Oktober von 09.00 – 12.00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus in Laufen ein. Kostenlos. Anmeldung direkt bei Ruedi Wenk, 078 822 74 21 oder fightufree@gmail.com. Beschränkte Platzzahl! Samstag, 30. Oktober, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de ChlineGottesdienst, eine Feier für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Mit dem Fiire-Team und Pfarrer Claudius Jäggi.
Auf einmal bist du nicht mehr da, im Herzen bleibst du uns ganz nah, nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.
Nach einem reich erfüllten Leben durfte er nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.
Siegfried Meury-Marquis 1. März 1931 bis 19. Oktober 2021
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Verwandten und Bekannten.
In stiller Trauer:
Alice Meury-Marquis Regina Ritler-Meury Tamara und Remo mit Annika Sabrina und André Franziska und Gerhard Ritler-Meury Tanja und Lukas mit Noelie und Amelia Dominic und Corine mit Maëlle Siegfried und Franziska Meury-Hochstrasser Robin und Josephine Nadja Fabiola Trachsler-Meury Stefanie Marc und Maria mit Luis
Dienstag, 2. November, Märtseelsorg. Am 2. November finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt beim Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank bei der Katharinenkirche. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat! Anmeldung hilfreich!
Sonntag, 31. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch (ohne C.-Zertifikat), Pfr. Claudius Jäggi aus Laufen, Org. Blandine Abgottspon. Anschl.: Kirchenkaffee (entweder mit C.-Zertifikatskontrolle oder Take Away). Dienstag, 2. November, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Abdankung Bruno Hänggi-Zusslin, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Breitenbach. Mit Covid-Zertifikatskontrolle! Donnerstag, 4. November, 15.30 Uhr, Grosser Saal, Alterszentrum Bodenacker, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth, Pfr. Andreas Gschwind, Sakr. Rita Jeger und Aktivierungsteam. Samstag, 6. November, 10.00 Uhr, Kapelle, Zentrum Passwang, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth, Pfr. Andreas Gschwind, Sakr. Rita Jeger und Aktivierungsteam. Sonntag, 7. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Reformations-Sonntag, mit Männerchor-Gesang und Abendmahl, anschliessend: Apéro (mit C.-Zertifikat), Pfr. Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 28. Okt., Gr. 2 am 04. Nov. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 31. Oktober 2021, 10.15–11.15 Uhr, mit Beginn im Gde.Saal. Thema: Vorstellung des Krippenspiels 2021 oder eines Ersatzprojekts, falls die Corona-Fallzahlen bis dahin härtere Massnahmen des BAGs erfordern würden. So., 7. Nov. 2021, 10.15–11.15 Uhr, im Gemeindesaal: Rollenfestlegung und erstes Üben. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann,Vater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Götti
Bruno Hänggi-Zusslin 19.09.1933 - 20.10.2021
Er ist friedlich eingeschlafen. Carmen Hänggi-Zusslin Patrik und Marion Hänggi-Borer Renee Ackermann-Zusslin und Familie Liliane Hänggi-Gobet und Familie Rosmarie Hänggi-Thommen und Familie und Anverwandte Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, den 02. November 2021 um 14:00 Uhr in der Evang.-ref. Kirche* in Breitenbach statt. (* mit zertifikatspflicht)
Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Carmen Hänggi-Zusslin, Rosenweg 1, 4226 Breitenbach
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. November 2021, um 14.30 Uhr, in der Kirche in Blauen im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Regina Ritler, Stutzhalde 6, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.
Sonntag, 31. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Stéphane Barth. Montag, 1. November, 14.30 Uhr, ökumenische Feier auf dem Friedhof in Laufen zum Gedenken der Verstorbenen.
Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag: Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer
Es blüht der Blumen eine, auf ewig grüner Au, wie diese blüht keine, soweit der Himmel blau.
Traurig aber dankbar nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Tante, Gotte, Schwägerin und Freundin.
Wir trauern um
Rosmarie Burkhardt-Zürrer
Willy Mendelin-Jermann 20. Januar 1926 – 11. Oktober 2021 Nach einem langen und erfüllten Leben nehmen wir traurig Abschied von unserem lieben Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Ur-Grosspapi, Bruder, Onkel, Götti und Lebenspartner. Wir sind unendlich dankbar für die vielen schönen Momente, die er uns schenkte.
In grosser Liebe Marianne mit Melanie & Lukas Andi und Trudy mit Daniel & Tania und Marc Konni und Claudia mit Fabienne, Leslie und Kim Benno und Ursi mit Patrick & Florence, Dominik und Cédric & Luana Lisbeth und Martin Borer Nelly Bucher sowie alle Verwandten und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 5. November, 14.30 Uhr in der kath. Kirche in Nenzlingen statt. Gemäss den Bestimmungen des BAG gilt Zertifikatspflicht.
5. Februar 1934 – 19. Oktober 2021
Nach langer geduldig ertragener Krankheit bist Du friedlich eingeschlafen. Dein lebensbejahendes, fröhliches, kraftvolles Wesen war ermutigend für uns alle. Die vielen schönen Erinnerungen bleiben und spenden Kraft und Trost. Wir werden Dich nicht vergessen. In Liebe und dankbarer Erinnerung: Walter Burkhardt-Zürrer Evelyn und Helmut Ruch-Burkhardt Josua und Debora Ruch mit Eliana und Joan Florian Ruch und Stéphanie Häring Ruch Esther und Benjamin Donatz-Ruch Raphael Ruch Cornelia und Roman Scherer-Burkhardt mit Florence David und Eva Burkhardt-Zinnenlauf mit Tim und Lea Verwandte und Freunde Abdankung:
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Donnerstag, 28. Oktober, 14.30 Uhr Treffpunkt, Filmnachmittag: Zwingli. Pfarrer Stefan Berg und Vorbereitungsteam, anschl. Kaffee und Kuchen (mit Zertifikat) Freitag, 29. Oktober, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Stefan Berg, Helen Tasser und Hansruedi Koch, Kirche Witterswil Sonntag, 31. Oktober, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Montag, 1. November, 18.00 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Günter Hulin, Kapelle Bättwil
Pally Bestattungen Rund um die Uhr für Sie da 061 791 93 33 pally-bestattungen.ch
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
AMTLICHE MITTEILUNGEN Häckseldienst 8., 9. und 10. November 2021
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
Der Häckseldienst findet von Montag bis Mittwoch statt. Unangemeldete Haushalte werden nicht berücksichtigt. Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum¬ und Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.00, begrenzt auf 40 Minuten pro Kunde. Die maximale Häckseldauer beträgt daher 40 Minuten. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Freitag, 5.11.2021, 12.00 Uhr an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl. ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch.
• Die von der BDO AG erstellte Organisationsanalyse wurde erneut besprochen und in diesem Zusammenhang eine Sondersitzung geplant. • Das Budget des Seniorenzentrums Rosengarten wurde besprochen. • Zeitlich eingeschränkt und unter Auflagen wurde einer Gastrounternehmerin in einer Seitengasse der Altstadt die vorübergehende und befristete Allmendbenutzung für temporär eingerichtete Sitzplätze bewilligt.
Geniessen Sie den Kaffee nochmals im Freien! bieten die zahlreichen Cafés und Restaurants im Stedtli Gelegenheit, um sich aufzuwärmen. Hartgesottene können sich aber auch während des Novembermarkts noch ein letztes Mal draussen stärken: Die Gastrobetriebe bedienen zum letzten Mal ihre Boulevardfläche, bevor diese bis zum nächsten Frühjahr wieder abgebaut werden. Also nutzen Sie die Gelegenheit! Wer weiss, vielleicht werden wir ja sogar noch einmal mit einem sonnigen Markt verwöhnt – auch der November hat ja immer wieder Überraschungen zu bieten. Momentan sind einige Marktfahrer an der Herbstmesse in Basel engagiert, die zum Glück für unsere Marktfahrer endlich wieder stattfinden darf. Es sind aber nicht alle in Basel, denn auch am Laufner Monatsmarkt werden trotz Herbstmesse viele Marktfahrerinnen und Marktfahrer zugegen sein und ihre tollen Waren anbieten. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein breit gefächertes Sortiment. Die Marktkommission und die Marktfahrerinnen und Marktfahrer freuen sich auf Ihren Besuch. (stl)
Neue Gesichter im Sekretariat der Primarschule Laufen Im Sekretariat der Primarschule Laufen sind neue Gesichter a nz ut ref fen. Nach dem Weggang von Brigitte Papp sind neu Solange Linder und Sarah Nigro-Graf zuständig. Solange LinSolange Linder der wohnt in Pfeffingen und arbeitet seit dem 1. August zu 40 Prozent auf dem Sekretariat. Neben anderen Hobbys ist sie in ihrer Frei-
Jugendförderungsbeiträge 2021 Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis 12. November 2021 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 01.11.2020 – 31.10.2021 Das Formular zur Abrechnung sowie das Deckblatt können auf der Website heruntergeladen werden. Wichtig: Das Deckblatt muss auch eingereicht werden. Bei Rückfragen steht Ihnen die Präsidialabteilung, 061 766 33 33, gerne zur Verfügung.
Name/Vorname
Adresse
Wohnort
Telefon
Unterschrift
Achtung: Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird.
Lasst uns teichen! – der Weg in eine Oase für alle
Z’LAUFE ISCH MÄRT
Der Oktober machte uns bewusst, dass die kalte Jahreszeit nun endgültig angebrochen ist. Zugegeben, einige goldene Tage hat er uns noch beschert. Spätestens die Zeitumstellung vom nächsten Wochenende wird uns aber in die kalte Jahreszeit katapultieren: Der Abend bricht früh herein und auch morgens wird es immer kühler. Jetzt ist es Zeit, um es sich daheim gemütlich zu machen. Nur zuhause zu sitzen ist aber auch keine Lösung. Da bietet sich ein gemütlicher Spaziergang über den Laufner Monatsmarkt doch regelrecht an. Denn wer friert, kann sich sogleich mit wärmenden Handschuhen und Mützen eindecken. Und sollte das nicht reichen,
Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40.
ANMELDETALON FÜR HÄCKSELDIENST
Aus der Stadtratssitzung vom 25. Oktober 2021
zeit mit ihren zwei Hunden anzutreffen. Sarah Nigro-Graf stammt aus Dornach und ist selbst Mutter z weier schulpflichtiger Kinder. Sie ist seit dem 1. Juni ebenfalls zu 40 Prozent auf dem Sekretariat Sarah Nigro-Graf tätig. Die Stadt Laufen heisst die beiden Sekretariatsmitarbeiterinnen herzlich willkommen. (stl)
Feiertagsregelung Allerheiligen, 1. November 2021 Gerne weisen wir darauf hin, dass die Büros der Stadtverwaltung am Montag, 1. November 2021 den ganzen Tag geschlossen bleiben. Wir wünschen Ihnen einen schönen Feiertag und sind am Dienstag, 2. November 2021, zu den normalen Öffnungszeiten wieder für Sie da.
Nein, kein Schreibfehler, eher eine neue Wortschöpfung. Für den Bau von Teichen gibt es noch kein Verb, darum habe ich «teichen» kurzerhand erfunden. Um den Teichbau soll es denn auch gehen in diesem Artikel. Haben Sie einen Garten? Grossartig! Möchten Sie einen Beitrag zur Biodiversität leisten? Noch besser! Ach, Sie haben keinen grünen Daumen? — den hatte ich auch nicht. Ich beschränkte mich darauf, meine 7x5 Meter Rasenfläche mehr oder weniger regelmässig zu mähen. Kaum ein Insekt verirrte sich in diese grüne Wüste. Alles änderte sich, als meine Frau und ich mit der Permakulturbewegung in Berührung kamen. Diese zeigt auf, wie auch auf kleinsten Flächen Lebensraum für ein funktionierendes Ökosystem geschaffen werden kann. So pflanzten wir dann einen kleinen Apfelbaum, einen Maulbeerbaum, Beerensträucher und viele einheimische Pflanzen an. Auf den 35 m2 fanden auch noch zwei Hochbeete für Gemüse, ein Kompost und schliesslich ein Teich Platz. Der Versuch, diesen nur mit einer Lehmschicht abzudichten scheiterte — es brauchte etwas Mörtel. Dann versenkte ich in den drei Wasserzonen mit unterschiedlicher Tiefe verschiedene Pflanzen. Auch wunderschöne Seerosen sind dabei (sie treiben aber nur Blüten, wenn auf einen Springbrunnen verzichtet wird). Von einem anderen Teich holte ich einen Kübel voll Wasser um meinen Teich damit zu «impfen». Leitungswasser wird so mit Mikroorganismen und Larven von Kleintieren angereichert. Was dann geschah, hat alle meine Erwartungen übertroffen. Schon bald tummelten sich Molche im Wasser (klappt nur, wenn keine Fische ausgesetzt werden), Libellen legten ihre Eier auf der Wasseroberfläche ab und Vögel
Grüne Oase: Peter Seeberger in seinem Garten. nahmen an den seichten Stellen ihr Bad. Kürzlich beobachtete ich eine Ringelnatter, die auf die Molche Jagd machte. Was für ein Schauspiel! — Und das direkt vor meinem Homeoffice-Fenster. Immer mehr Vogelarten statten unserem Gärtchen einen Besuch ab, denn es gibt leckere Himbeeren, Cassis oder Stachelbeeren zu naschen. Auch die Bienen finden Nektar in den heiss begehrten Beinwellblüten. Besondere Freude hatte ich an den Schwalbenschwänzen, die sich auf den Fenchelstauden verpuppten und dann schlüpften. Auch die Metamorphose von
FOTO: ZVG
Libellenlarven ist faszinierend: Die Larve klettert aus dem Wasser und heftet sich an einen Halm. Nach einigen Tagen schlüpft die Libelle — in meinem Fall eine ca. 8 cm grosse, blaugrüne Mosaikjungfer. Sie kommt täglich zurück und legt ihre Eier ab — eine neue Generation ist auf dem Weg des Werdens. Teiche sind nicht nur schön anzusehen und bringen frische in den Garten; sie sind wahre Insektenmagnete. So lasst uns teichen und der Natur und uns Gutes tun! Peter Seeberger Mitglied Umweltkommission
Meldung defekter Strassenbeleuchtungen Nun sind sie wieder da, die langen dunklen Abend- und Morgenstunden. Die Zeit, wo man auf die öffentliche Strassenbeleuchtung angewiesen ist und sie schätzt. Entlang unseres 23 km langen Gemeindestrassennetzes befinden sich mehr als 900 Strassenlampen und es kommen noch mehr als 200 Beleuchtungsanlagen der Kantons- und Bundesstrassen dazu. Eine lange Wegstrecke und eine grosse Anzahl Strassenlampen, welche zu unterhalten sind. Wir sind sehr froh, wenn uns die Bevölkerung defekte Strassenlampen
meldet – Meldungen, welche die Technischen Dienste der Stadt Laufen sofort dem Unterhaltsdienst der BKW-Betriebsleitung in Delémont weiterleitet. Die BKW-Unterhaltsequipe führt dann die Reparaturarbeiten meistens freitags aus. Achtung! – Die BKW-Betriebsleitung in Delémont nimmt die Reparaturaufträge ausschliesslich von der Stadtverwaltung Laufen entgegen. Entsprechende Schadenmeldungen können wie folgt gemeldet werden: Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Telefon: 061 766 33 40, E-Mail: bau@laufen-bl.ch oder über die
Homepage der Stadt Laufen www. laufen-bl.ch - Online-Schalter – Störungsmeldung Strassenbeleuchtung. Die Meldung sollte genaue Angaben über den Schaden und den Standort enthalten. Der Strassenname mit der entsprechenden Kandelabernummer, welche auf jedem Beleuchtungskandelaber angebracht ist, oder der Strassenname mit Hausnummer in der Nähe der defekten Lampe sind notwendige Hinweise. Besten Dank für Ihre wertvolle Mithilfe.
Technische Dienste, Stadt Laufen
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Baupublikation
Danksagung Traurig haben wir Abschied genommen von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter und Tante
Gertrud Karrer-Visentin * 01.08.1928
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Swiss Architektur und Project AG, 4133 Pratteln Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-026, 2 Doppeleinfamilienhäuser mit Carport, 1 Schwimmbad Bauplatz: Kirschenweg Bauparzelle: GB Nr. 464, 1199, 1200, 1201 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Terminvereinbarung) Einsprachefrist: 11. 11. 2021
Breitenbach
Das mobile Impfteam des Kantons Solothurn kommt in die Amtei Dorneck-Thierstein Zeit 15.00 – 20.00 Uhr Datum 1. Impfung Dienstag, 2. November 2021 Datum 2. Impfung Dienstag, 30. November 2021 Ort Gemeindesaal Grien Grienackerweg 12 4226 Breitenbach (ehem. Impfzentrum)
Erschwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Metzger Matthias und Carmen, Kirchbodenweg 7, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ersatz und Einbau Dachflächenfenster / Lukarne Verantwortlicher: Wohlgemuth Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil Bauplatz: Kirchbodenweg 7 Bauparzelle: GB 566 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. 10. 2021 – 11. 11. 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Hügli Rainer und Pia, Schmelzistrasse 59, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ersatz Autounterstand und Anbau Unterstand Verantwortlicher: Bauherrschaft Bauplatz: Schmelzistrasse 59 Bauparzelle: GB 1252 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. 10. 2021 – 11. 11. 2021
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Daniel und Petra Fehlmann Hinterfeldweg 223, 4247 Grindel Bauobjekt: Neubau EFH Projektverfasser: architektur nussbaumer ag 4203 Grellingen Bauplatz: Hinterfeldweg, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 887 Planauflage: Beim Präsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 12. November 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Nathawi Nueangchaiyot Horlangenstrasse 262, 4247 Grindel Grundeigentümer: Prayun Borer Leimenweg 84, 4247 Grindel Bauobjekt: Wintergarten Projektverfasser: Michael Dolensek Schopfheimerstrasse 4, 4058 Basel Bauplatz: Horlangenstrasse 262, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 1082 Planauflage: Beim Präsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 12. November 2021
Hofstetten-Flüh
Röschenz, im Oktober 2021
† 09.10.2021
Wir sind sehr dankbar für all die mitfühlenden Worte und die Zeichen der Anteilnahme. Es ist schön, diese Verbundenheit zu spüren. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Franz Sabo für die tröstenden Worte - den Pflegerinnen und Pflegern des Seniorenzentrums Rosengarten - Frau Dr. med. Claudia Rosamilia für die ärztliche Betreuung - allen Verwanden Freunden und Bekannten, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben. In stiller Trauer die Trauerfamilie Dreissigster: Samstag, 27.11.2021, 18:30 Uhr in der Kirche Röschenz
Deinen Namen, Gott, will ich preisen, dass er so tröstlich ist; denn du errettest mich aus aller meiner Not. Psalm 54,8-9 Himmelried Gemeinde Himmelried 4204 Himmelried
Öffentliche Planauflage / Teil-GWP Höfe-West für die Wasserversorgung Untere Zone Gestützt auf § 15, Planungs- und Baugesetz (PBG) legt der Gemeinderat die Pläne für ein teilweises Generelles Wasserversorgungsprojekt (Teil-GWP) für die HöfeWest (Untere Zone) öffentlich auf. Auflagedauer: Ort der Auflage: Zeiten:
28. Oktober 2021 bis 26. November 2021 Gemeindeverwaltung Himmelried während den ordentlichen Schalterstunden der Gemeindeverwaltung Montag 17.00 – 19.00 Uhr Donnerstag 09.00 – 11.00 Uhr übrige Zeit nach telefonischer Vereinbarung
Zur Auflage gelangen folgende Pläne und Unterlagen: – Druckreduzierschacht Ackerboden– Ausführungs- und Massnahmenplan Schänzliw. – Stand der Umsetzung – Druckreduzierschacht Kastelweid– Resultate Netzberechnung Sch’boden – Ersatz Wasserl’tg. Kastelweid– Rodungsplan für die Wasserl’tg. Sch’boden Kastelweid-Schindelboden – Ersatz Wasserl’tg. Ackerboden– Bericht über die Anpassung der Schänzliweg Druckzonen der Wasserversorgung im Bereich Höfe-West Gemäss § 16 Planungs- und Baugesetz (PBG) kann während der Auflagefrist jedermann, der vom Teil-GWP Höfe-West, resp. von dessen Umsetzung berührt ist und an dessen Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache erheben. Allfällige Einsprachen sind bis spätestens am 26. November 2021 (Datum des Poststempels) an den Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried, zu richten. Sie müssen einen Antrag enthalten. Himmelried, 25. Oktober 2021
Gemeinderat Himmelried
Gemeinde Himmelried 4204 Himmelried
Öffentliche Planauflage / Rodungsgesuch Gesuch Nr. RO2021019 Zweck der Rodung: Gesuchsteller: Betroffene Parzellen: Rodungsfläche: Rodungsersatz: Auflagezeit: Auflageort: Zeit:
Massnahmen in Bezug auf das Generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP) Höfe-West (untere Zone) im Bereich des FH Don Bosco Gemeinde Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried GB Himmelried Nrn. 1021, 1350, 90014 232 m2, davon 232 m2 als temporäre Rodung 232 m2, davon 232 m2 an Ort und Stelle 29. Oktober 2021 – 29. November 2021 Gemeindeverwaltung Himmelried, Hauptstrasse 52 während den ordentlichen Schalterstunden der Gemeindeverwaltung Montag 17.00 – 19.00 Uhr Donnerstag 09.00 – 11.00 Uhr übrige Zeit nach telefonischer Vereinbarung
Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit schriftlich beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten. Auskünfte erteilt:
Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn, Telefon 032 627 23 42
Himmelried, 25. Oktober 2021
Gemeinderat Himmelried
Bauherr: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch BL Projektverfasser: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch BL Bauobjekt: Einfamilienhaus und Carport Bauplatz: Römerstrasse 40, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3955 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. 10. 2021 – 11. 11. 2021
Baupublikation
Bauherr: Stöckli Peter, Im Wygärtli 29, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Stöckli Peter, Im Wygärtli 29, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Erweiterung Windfang Bauplatz: Im Wygärtli 29, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2344 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. 10. 2021 – 11. 11. 2021
Baupublikation
Bauherr: Engler Richard, Talstrasse 10, 4112 Flüh Projektverfasser: Holzart Architektur AG, Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bauobjekt: Holzsichtschutzwand Bauplatz: Hollenweg 43, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4084 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 28. 10. 2021 – 11. 11. 2021
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Hämmerli Daniel und Katharina, Talstrasse 424, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Daniel Hügli GmbH, Haustechnik, Käpelimattweg 18, 4225 Brislach Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauort: Talstrasse 424 Bauparzelle: GB-Nr. 1248 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 11. November 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: René Bär, Baumgartenweg 31, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Fahrradunterstand Bauort: Baumgartenweg 477 Bauparzelle: GB-Nr. 1433 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 11. November 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-053 Garage, Abstellplatz und Minihaus Grundbuch-Nr.: 1214 Adresse: Oberdorfstrasse 81 + 83, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Patrick Juillerat, Hubmattstrasse 1, 4412 Nuglar und Regina Lorenz, Wiesendamm 54, 4057 Basel Grundeigentümer: Patrick Juillerat Hubmattstrasse 1, 4412 Nuglar Planverfasser: BMS Mangold GmbH Liestalerstrasse 20, 4412 Nuglar und Kollektiv Winzih GmbH, Aargauerstrasse 60, 8048 Zürich Datum Baugesuch: 28. Oktober 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 11. November 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
LAUFENTAL
Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
L AUFEN
L AUFEN
Malkunst in tausend Facetten
Atemberaubendes Streicherinnen-Duo
Evelyn Dönicke arbeitet mit vielfältigen Materialien. Sie hat sich der Ästhetik verschrieben. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. Martin Staub Geplant war die Ausstellung von Evelyn Dönicke auf März 2020. Nachdem auch das Verschiebedatum im Januar dieses Jahres ins Wasser fiel, konnte am letzten Freitag nun endlich die Vernissage mit der bekannten Künstlerin aus Muttenz gefeiert werden. Mit nicht allzu viel Publikum zwar – möglicherweise Corona oder der Zertifikatspflicht geschuldet – dafür mit umso mehr Begeisterung der Anwesenden. Evelyn Dönicke arbeitet vielfältig. Sie malt auf Leinwand und auch auf diverse andere Untergründe mit Acryl, bedient sich aber auch anderer Materialien wie Gesteinsmehl, Öl, Bitumen sowie diversen Drucktechniken. Die aktuelle Ausstellung mit nicht weniger als 80 Expo-
naten zeigt das vielseitige Spektrum einer Künstlerin, die sich zu hundert Prozent der Ästhetik verschrieben hat. Nebst Bildern vom Kleinst- bis zu Grossformaten präsentiert die freischaffende Künstlerin (früher Lehrerin der Naturwissenschaften) und Mallehrerin mit eigener Malschule für Kinder und Erwachsene kleine Skulpturen, Säulen und Wandobjekte. Dönicke gibt ihren Werken Titel wie zum Beispiel «Sprungbrett», «Freude pur» und «Energie». Oder sie nennt Sammelbegriffe. Darunter auffallend die «Pinselkisten», welche die Künstlerin in einer ehemaligen Pinselfabrik vor der Entsorgung rettete und als Träger für ihre Malerei weiterverwendet hat. Dönickes abstrakte Malerei lädt zum Entdecken ein und mutiert zur konkreten Kunst, je länger sie auf die Betrachterin und den Betrachter einwirkt. Eine Ausstellung zum Besuchen und Verweilen. Galerie Alts Schlachthuus, bis 7. November. Freitag: 17–21 Uhr; Sonntag: 11–16 Uhr. Die Künstlerin ist am 31. Oktober von 14 bis 16 Uhr und am 7. November von 12 bis 16 Uhr anwesend.
Vielfältige Künstlerin: Evelyn Dönicke zeigt im Alts Schlachthuus eine eindrückliche Werkschau. FOTO: ZVG
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Im Rahmen der Kammerkonzerte Laufen 2021 traten am letzten Sonntag in der St. Katharinenkirche die Violinistin Patricia Kopatchinskaja und die Violoncellistin Sol Gabetta auf. Ein himmlisches Klangerlebnis. Thomas Brunnschweiler Wenn man das Konzert auf einen Nenner bringen müsste, wäre der Satz «’s is a Wunder!» angebracht. Der Beginn verblüffte das Publikum, da die Streicherinnen gleich mitten im Spiel des «Tambourin» von Jean Marie Leclair den Chor betraten. Kopatchinskaja trug einen Schellenschuh, Gabetta machte auf dem Cello Perkussion. Das Publikum war gefesselt. 2008 komponierte der vielfach ausgezeichnete Jörg Widmann 24 Duos für Violine und Violoncello, aus denen die Streicherinnen die «valse bavaroise» und die «toccatina all’inglese» spielten. Im Präludium G-Dur aus dem «Wohltemperierten Klavier I» war der kontrapunktische Aufbau dank der Aufteilung auf zwei Instrumente noch besser erfassbar. Die Musikerinnen interpretierten dieses Stück lieblich und musikalisch einfühlsam. Insgesamt spielten Kopatchinskaja und Gabetta mit enormer Spiellust, traumwandlerischer Leichtigkeit, Sicherheit und Präzision, in vollkommener visueller Absprache und auch die schwierigsten Stellen virtuos und transparent interpretierend. Kopatchinskaja ist eine Naturgewalt, barfuss und herausfordernd in ihrem gesamten Gestus. Das von ihr bei Francisco Coll in Auftrag gegebene Stück «Rizoma» ist ausdrucksstark und besteht aus zwei gegensätzlichen Sätzen, die sich wie Ingwerrhizome
Nähe suchend bei Carl Ph. E. Bachs «Preludio presto» in C-moll: (v.l.) Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER darbieten. Klangcluster, sphärische Klänge und rasche Passagen mit Glissandi wechseln sich ab. Nach der Bearbeitung von Domenico Scarlattis Sonate G-Dur K 305 folgte Maurice Ravels Sonate für Violine und Violoncello, das vielleicht bedeutendste Werk für Violine und Cello. Ravel verwendete hier Bitonalität, Anklänge an die ungarische Volksmusik, schönbergsche Elemente sowie brutale Dissonanzen. Alle Techniken kommen hier zum Einsatz. Es ist körperlich-sinnliche Musik, welche die beiden Streicherinnen perfekt interpretierten.
Kodaly als Höhepunkt
Nach der Pause folgte eine Invention von Johann Sebastian Bach. György Ligetis Hommage à Hilding Rosenberg ist ein schmerzliches Stück, sehr innig und empathisch vorgetragen. Iannis Xenakis bezog Ideen und Methoden ein, die bisher nicht zum Kompositionsprozess in Zusammenhang gebracht wurden. Von der Chaostheorie bis zu Zufallsverteilun-
gen findet es sich im Werk «Dhipli zya», obwohl für das Publikum nicht durchschaubar. Das kurze Stück ist durchdrungen von griechischen Tanzrhythmen. Bei Carl Philipp Emanuel Bachs Presto in c-Moll rückten Kopatchinskaja und Gabetta nahe zusammen und ergaben das Bild einer vollkommenen musikalischen Einheit. Den Höhepunkt des Abends hatte das Duo bis zum Schluss aufgespart: Das Duo für Violine und Violoncello op. 7 von Zoltan Kodaly ist durchwaltet von der Atmosphäre ungarischer Bauernweisen. Die beiden Streicherinnen zeigten sich hier nochmals als Grossmeisterinnen der Klangfacetten. Es gab wunderbare Spannungsaufbauten, selbst das Pianissimo trug bis nach hinten. Das Publikum lauschte mucksmäuschenstill und gebannt. Nach stehenden Ovationen spielten die beiden als Zugabe noch «Fanfare» von Julien-François Zbinden, ein beschwingtes, sanghaftes Werk im Schweizer Volkston.
GEDANKEN ZU ALLERHEILIGEN / ALLERSEELEN
Warum hatte mein Schwesterchen kein Grab? Früher durften Kinder, die tot geboren wurden, sogenannte Engelskinder, nicht auf dem Friedhof beigesetzt werden.
Jahresdaten mit Kupferbuchstaben und setzte dem Kreuz ein Kupferdach in AForm auf. «Das muss so sein», sagte er, «so kann das Wasser abfliessen und der Schnee abrutschen, damit das Holz nicht fault.» Zusätzlich hatte er das Kreuz mit Schrauben auf einen Block aufgezogen. Vor dem grossen Wintereinbruch nahm er es nach Hause. Ich merkte: Das Kreuz war wichtig! Warum hatte das Erstgeborene keines? Ich erinnere mich nicht, wie ich dann den Mut fand, Mutter zu fragen, wo das erste Mädchen begraben sei. Damals wusste ich auch nicht, wie Kinder in den Bauch der Mutter gelangten. Sie erzählte mir diese Geschichte: Im Frühling 1943 war Vater im Militärsanatorium CransMontana zur Kur. Zu Hause führte sie den Haushalt, wo auch der Grossvater lebte. Er hielt Geissen, ein Mastschwein und handelte mit Vieh. Mutter war im siebten Monat schwanger. Mittags brachte sie den Kessel mit der Schotte in den Schweinestall. Dabei hat sie das Kind verloren. Wie ging sie um mit dem kleinen Geschöpf? Wickelte sie es ein und hielt es in ihren Armen? Nach zwei Tagen kam Vater heim. Wie hatte er vom Unglück erfahren? Es gab kein Telefon weit und breit. Er vergrub das Kind. Kann man
Benildis Bentolila An Allerseelen gedenkt die Gemeinschaft der Katholischen Kirche aller Verstorbenen. Ob sie einen Grabstein haben auf einem Friedhof oder eine öffentliche Gedenkstätte. Ob ihre Asche in der Natur verstreut oder dem Wasser übergeben wurde. Jeder Mensch hat seine eigene Beziehung zum Erinnerungsort seiner Lieben, die vorangegangen sind. Er pflegt seinen eigenen Umgang zu einem Grab, zu einer Ruhestätte. Ich schreibe hier über meine persönliche Erfahrung zu einem «Nichtgrab», das mich beschäftigt, seit ich denken kann. Mein Text ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Es ist die Geschichte meiner Mutter. Und aller Frauen, die dasselbe oder Ähnliches erlebt haben. Allüberall auf der Welt. Ich war lange der Meinung, ich sei das erste Kind meiner Eltern. Irgendwann, ich nehme an, es war zu meinem Schulanfang — einen Kindergarten gab es im Bergdorf nicht — erzählte meine Mutter, dass schon vor mir ein Mädchen auf die Welt gekommen sei. Das wunderte mich, denn es gab kein Grab für dieses Kind auf dem Friedhof. Meine Mutter erklärte, das Mädchen sei tot zur Welt gekommen. Also konnte es nicht getauft werden, war somit Heidin und durfte nicht auf den gesegneten Friedhof. Man sagte, für diese Geschöpfe gebe es keine Erlösung, sie würden ewig bleiben zwischen Himmel und Hölle: im Vorhimmel. Im Gegensatz zum Fegfeuer, wo Hoffnung auf Rettung bestand. Deshalb war es wichtig, die Kinder rasch taufen zu lassen, schliesslich war die Säuglingssterblichkeit damals gross. Ich wurde an einem Samstag geboren; am Sonntag nach dem
sich den Schmerz der Frauen vorstellen? Da hatten sie monatelang ihr Kind unter dem Herzen getragen. Es kam tot zur Welt — und verschwand. Keine sichtliche Erinnerung an das Menschlein. Wieder ein paar Jahre älter traute ich mich, Mutter zu fragen, wie sie denn gewesen sei, diese Totgeburt. Allein mit dem Schwiegervater auf dem vom Dorf entfernten Hof. Sie äusserte sich nicht. «Aber wo ist das Kind begraben?», insistierte ich. «Das müssen wir doch wissen.» Mutter erklärte, Vater habe es ihr nie gesagt und sie habe nicht gewagt zu fragen. Sie vermute, es liege unter dem Klara-Apfelbäumchen. Mit den Jahren war ich überzeugt, dass dort mein älteres Schwesterchen liegt. In Sichtweite zum Haus. Er war der erste Baum, der blühte, sogar länger als die anderen. Besonders erinnere ich mich, dass Vater stets sehnsüchtig auf die frühen ersten hübschen weissen Äpfelchen wartete. Solche, die er als reif erachtete, brachte er ins Haus. Schnitt sie feierlich in Stücke und wir alle mussten probieren. Den speziellen Geschmack konnte er nicht genug rühmen. Auch meine Brüder versuchten immer wieder, Vater das Geheimnis zu entlocken. Er nahm es mit ins Grab …
Gedenktage: An Allerheiligen (1. November) gedenken wir den bekannten und unbekannten Heiligen. Allerseelen (2. November) ist der Totengedenktag; wir gedenken aller Verstorbenen. FOTOS: BENILDIS BENTOLILA Hauptgottesdienst fand bereits die Taufe statt. Ich hätte gerne gewusst, wo mein Schwesterchen begraben ist. Als meine vierjährige Schwester tödlich verun-
glückte (ich war acht Jahre alt), wurde sie auf dem Kinderfriedhof begraben und bekam ein schmales «Chrüzli». Nach einem Jahr zimmerte Vater ein solides Kreuz. Er befestigte Irens Namen und
Nicht alle Verstorbenen haben einen Namen: Keinen Namen tragen Totgeborene, man nennt sie Engelskinder. Ihre Mütter warten auf einer leeren Bank …
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
Gemeinde Wahlen
Gesamtrevision Grundwasserschutzzonen Wahlen Einladung zur Vernehmlassung Die aktuell noch gültigen Grundwasserschutzzonen für die Quellfassungen der Gemeinde Wahlen sind veraltet und entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Daher sind begleitend zur Gesamtmelioration die Schutzzonen der Schlossquellen, Bännliquelle, Brünnlimattquelle, Riedmatthagquelle, Stockmattliquelle und Sägliquelle überprüft worden. Die von der Uni Basel durchgeführten hydrogeologischen Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass die Schutzzonen nicht nur vergrössert werden müssen, sondern sich zukünftig auch auf Flächen in den Gemeinden Grindel und Büsserach erstrecken werden. Das Amt für Umwelt (AfU) des Kantons Solothurn hat sich daraufhin bereit erklärt, die erforderlichen Grundwasserschutzzonen für beide Gemeinden im Rahmen einer kantonalen Nutzungsplanung festzulegen. Die Trinkwassernutzung der Sägliquelle soll aufgrund der zu grossen Konflikte mit bestehenden Nutzungen im Gebiet Horlangen eingestellt werden. In der Zwischenzeit liegen die neuen Schutzzonenreglemente und Schutzzonenpläne im Entwurf vor. Die Vorprüfungen durch die jeweils zuständigen kantonalen Ämter sind abgeschlossen. Im Vorfeld der Beschlussfassung möchte der Gemeinderat Wahlen nun im Informations- und Mitwirkungsverfahren die Bevölkerung und Grundeigentümer*innen über die Revision der Grundwasserschutzzonen orientieren sowie zur Stellungnahme einladen. Gemeindeverwaltungen Wahlen, Grindel und Büsserach 28. Oktober bis 19. November 2021
Möglichkeit zur Einsichtnahme der Pläne und Reglemente (ohne Erläuterungen)
Internet www.gemeinde-wahlen.ch www.grindel.ch www.buesserach.ch 28. Oktober bis 19. November 2021
Möglichkeit zur Einsichtnahme der Pläne und Reglemente
Eingaben an den Gemeinderat bis 19. November 2021
Eingaben sind schriftlich bis 19. November 2021 an den Gemeinderat Wahlen, Laufenstrasse 2, 4246 Wahlen zu richten. Eingaben, die die Schutzzonen in den Gemeinden Büsserach und Grindel betreffen, werden an das AfU weitergeleitet.
Nach Abschluss der Vernehmlassung wird die Planungsvorlage bereinigt und der Einwohnergemeindeversammlung Wahlen zum Beschluss vorgelegt. Im Kanton Solothurn werden Grundwasserschutzzonen durch die Bau- und Verkehrsdirektion beschlossen. Im Anschluss folgen eine 30-tägige Planauflage mit Einsprachemöglichkeit nach Raumplanungs- und Baugesetz (BL) bzw. Planungs- und Baugesetz (SO) sowie die abschliessende Genehmigung durch den Regierungsrat. Der Gemeinderat Wahlen
THIERSTEIN
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
BÜSSER ACH
Fit für Montreux Hallenbad Breitgarten wieder geöffnet! Das Hallenbad Breitgarten steht Interessierten ab sofort wieder zur Verfügung. An folgenden Tagen ist das Hallenbad für den öffentlichen Betrieb geöffnet: Dienstag bis Donnerstag, jeweils 19:00 bis 21:00 Uhr Wir wünschen allen Badegästen viel Vergnügen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis, dass die Dienstleistung der bundesrätlich verordneten Zertifikatspflicht (ab 16 Jahren) untersteht. Gemeindeverwaltung
Der Sänger und die Band: Dirigent Christoph Bangerter hat Band und Timothy Löw (r.) unter Kontrolle.
Die Brass Band Konkordia Büsserach schaut zurück auf 125 Jahre Vereinsgeschichte und nach vorn auf den Schweizerischen Brass Band Wettbewerb. Das Konzert vom letzten Wochenende bewies Hochform in allen Registern. Martin Staub Gioacchino Rossini hat die Gründung des damaligen Musikvereins Konkordia Büsserach knapp verpasst. Gelebt hat der italienische Komponist von 1792 bis 1868. Die Geburt der heutigen Brass Band war 1896, und sie hat sich seither prächtig entwickelt. Bereits nach wenigen Takten von «La Danza» aus der Feder des erwähnten Italieners war klar: Diese Band ist topfit. Das Jubiläumskonzert 2021 war lanciert, die Erwartungen nach diesen ersten Passagen hoch — und sie wurden in
den folgenden Stunden zu hundert Prozent erfüllt. «Mitte Juli haben wir mit den Proben begonnen, im August unseren Dirigenten definitiv gewählt und wir waren uns bewusst, dass unsere Ziele ambitiös sind», erklärte Ignacio Gomez, seit fünf Jahren Präsident des Vereins. Und Christoph Bangerter schwang seinen Dirigierstab ebenso virtuos wie seine 33 Musizierenden, welche ihr Handwerk offensichtlich auch während der Pandemie im stillen Kämmerlein aufs Peinlichste gepflegt haben mussten. Herausragend zeigten sich die Solisten, Raphael Schumacher und Jonas Schmidli, im Duett «Cousins» für Cornet und Posaune. Ebenso die beiden Eufonisten Roman Vogt und Beat Steiner in «Rondoletto For Two Euphoniums». Der entsprechende Applaus aus einer nahezu vollen Turnhalle zeugte von einem begeisterten Publikum. Spielfreude, Präzision und Virtuosität in allen Registern überzeugten gleichermassen. Schwierig, einzelne Stücke als besonders herausragend zu würdigen, denn die gesamte Programmgestaltung zeigte sich abwechslungsreich, für das Publikum unterhaltend und spannend: eine ideale Symbiose zwischen musika-
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lischer Technik und Ton. Auch die Zwischentöne des schauspielerischen Trios, Rosanna Heckendorn, Nicolas Bader und Timothy Löw, welches anstelle einer Ansage in kurzen Szenen die 175-jährige Geschichte um diesen Verein darstellte, boten eine interessante Abwechslung. Höhepunkt darin die Gesangseinlage von Timothy Löw in «You’ll Never Walk Alone» gefolgt von der überraschenden Zugabe «Wenn ich einmal reich wär» aus dem Musical «Anatevka».
Probearbeit geht weiter
Bereits in vier Wochen will es die Brass Band Konkordia Büsserach anlässlich des Schweizerischen Brass Band Wettbewerbs 2021 wissen. So durfte das Pflichtstück «Bipolarity» von Stijn Aergeerts für den Contest in der 1. Stärkeklasse in diesem Konzert nicht fehlen. «Seit knapp fünf Wochen feilen wir an dieser schwierigen Komposition», erklärte Gomez, um aufzuzeigen, dass gewisse Feinheiten in den kommenden Wochen noch geschliffen werden müssen. Die Zuhörerschaft qualifizierte aber bereits die dargebotene Version mit tosendem Applaus als absolut «Gut für Montreux».
NUNNINGEN
Aufbruch zu Neuem — aufgebaut auf Bewährtem Der Gemeinderat von Nunningen lud die Bevölkerung zur Zukunftskonferenz ein. Mehrere Dutzend Personen nahmen am entsprechenden Workshop teil oder reichten eine schriftliche Stellungnahme ein.
Anlässe 29. Oktober, 13h 12. November, 13h 13. November 13. November
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Bea Asper Der Gemeinderat möchte von der Einwohnerschaft wissen, welche Richtung man bei der Planung bis ins Jahr 2040 einschlagen soll. Die Gemeinde steht vor der Erarbeitung des Räumlichen Leitbildes. Dieses bildet die Voraussetzung für die Ortsplanrevision, die voraussichtlich 2023 in Angriff genommen wird, erklärt Gemeindepräsident Heiner Studer gegenüber dieser Zeitung. Die Auswertung der Zukunftskonferenz erfolge durch die Arbeitsgruppe «Räumliches Leitbild» und werde später im Dorfblatt ausführlich beschrieben werden. Das Informationsbulletin in kürzeren Abständen als bisher erscheinen zu lassen, sowie den Gedankenaustausch zwischen Bevölkerung und Gemeinderat gezielt zu fördern, sind Wünsche, die an der Zukunftskonferenz zu Protokoll gegeben wurden. Studer sagt dazu, dass Gemeinderat und Verwaltung das Thema Kommunikation bereits aufgegriffen hätten und ein entsprechendes Konzept in naher Zukunft umsetzen werden.
Verbesserung für den Langsamverkehr
Andere Wünsche der Zukunftskonferenz bräuchten sicherlich etwas mehr Zeit, zum Beispiel die Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes, welches beruhigende Massnahmen in den Quartieren vorsieht, doch auch Verbesserungen für den Langsamverkehr. «Mit unseren Wilern Engi und Roderis, doch auch Richtung Bretzwil ist die Forderung nach einem Verbindungsnetz für Radfahrer und Fussgänger berechtigt», räumt Studer ein. Für die Schulkinder habe man bisher vor allem auf ein gut funktionierendes ÖVNetz gesetzt. Im Zuge von Strassensanierungen werde die Sicherheit für den Langsamverkehr laufend verbessert. Das Thema Wegnetz spiele bei der Ausarbeitung des Räumlichen Leitbildes eine wichtige Rolle, meint Studer. «Der Ruf nach Einführung von Tempo 30 ist lauter geworden. Es gab vor vielen Jahren einen Anlauf, bauliche Massnahmen waren damals verworfen worden.» Gross ist zudem der Wunsch nach einer Aufwertung alter Liegenschaften im Dorfzentrum und der Schaffung eines Begegnungsortes. «Mit einem Gestaltungsplan ist dies nicht unmöglich, doch nicht in Sichtweite», sagt Studer. Allerdings sei langfristiges Denken gefragt. Der Planungshorizont, mit dem man sich im Räumlichen Leitbild befasst, reiche bis 2040. Grundsätzlich sprachen sich die Teilnehmenden für ein kleines Bevölkerungswachstum aus. Nunningen
soll ein Dorf bleiben mit einem aktiven Vereinsleben und einer Vielzahl kultureller Veranstaltung wie früher, hiess es. Gross ist der Wunsch, dem Verlust von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken — indem man dem Gewerbe Entfaltungsmöglichkeiten biete und auf lokale Wirtschaftsförderung setze. Die Einkaufsmöglichkeiten und Angebote im medizinischen Bereich sollen eher noch erweitert werden. Dabei kam auch die Idee eines Marktes oder eines Ladens mit Produkten aus der Region auf. Dies sollte in Zusammenarbeit mit den Landwirten aufgegriffen werden. Mit auf dem Wunschzettel steht aber auch die Verbesserung der Tagesstrukturen für Kinder und des betreuten Wohnens für die ältere Bevölkerung. Vielleicht gelinge es, beides an zentraler Stelle miteinander zu verbinden. In der Vielfalt der Ideen war aber auch der Wunsch nach gesunden Gemeindefinanzen geäussert worden. Der Gemeinderat wird in Zukunft die schwierige Aufgabe haben, alles unter einen Hut zu bringen. Dazu wurde an der Zukunftskonferenz angeregt, dass die Gemeinden im Gilgenberg durch engere Zusammenarbeit einige Doppelspurigkeiten abbauen und Kosten einsparen könnten, zum Beispiel auch beim Werkhof. Dem Gedanken der Fusion solle man sich nicht verschliessen, eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den Gemeinden könnte ein Anfang sein für eine gemeinsame Zukunft, geht aus dem Protokoll hervor.
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Von der Pike auf
Berufe zum Anfassen
Jugendlichen aus der Region bietet sich nun bis und mit Sonntag noch an der Berufsschau der Wirtschaftskammer Baselland die nur alle zwei Jahre wiederkehrende Chance, die grosse Vielfalt der Berufe hautnah erleben zu können. Auf dem Areal der Sport- und Schulanlage Frenkenbündten in Liestal kann man sich nicht nur über die verschiedenen Berufe informieren, sondern den Menschen bei der Arbeit zusehen und hier und dort gleich auch aktiv anpacken. Das eliminiert Hemmschwellen und schafft wertvolle Kontakte. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen – eine bessere Investition in die Zukunft kann man sich kaum denken.
Erlebniswelten Das Bedürfnis für die Durchführung der Berufsschau war auch bei den Ausstellenden gross: Trotz der besonderen Umstände ist die Berufsschau mit 68 Ständen und insgesamt 140 Ausstellern restlos ausgebucht. 250 Berufe und Ausbildungswege gibt es zu entdecken. Der Erfolg der Schau gründet unter anderem darauf, dass es sich keineswegs um einen «Copy/Paste»-Anlass handelt, sondern vielmehr um einen Event, der sich stets der Dynamik der Bildungslandschaft angepasst hat.
In diesem Jahr kommt ein neues Konzept der Erlebniswelten zum Tragen. Die Besucherinnen und Besucher werden in den folgenden drei Themenspektren willkommen geheissen: - Gesundheit, Soziales, Chemie, Pharma - Bildung, Dienstleistungen, Handel, Tourismus - Natur, Handwerk, Technik
entsprechend jene Stände definieren, die auf jeden Fall besucht werden», sagt Disler. Eine Orientierungshilfe ist die Website www.berufsschau.ch. Hier sind alle Ausstellungsbetriebe nach Berufsfeldern gruppiert aufgeführt. Unentschlossene erstellen hier ein Berufsprofil, das eine Auswahl von Berufen liefert, die man vor Ort begutachten kann. Networking Eine Besonderheit der Berufsschau ist, dass an den Ständen nicht nur über Berufe informiert wird, sondern dass diese in vielen Fällen interaktiv präsentiert werden. Man sieht den Fachleuten bei der Arbeit zu, darf selber Hand anlegen und erhält so einen aktiven Zugang zu den verschiedenen Berufsfeldern.
Vorbereitung unverzichtbar Die Aufteilung in Themenwelten bietet eine wertvolle Orientierungshilfe durch die riesige Auswahl. Dass man sich vorinformiert an die Berufsschau begeben sollte, empfiehlt auch Thomas Disler, der beim Gewerbeverein KMU Laufental für den Bereich Berufsbildung verantwortlich ist: «Mit ihren Dimensionen ist die Berufsschau weitherum einzigartig und eine der grössten ihrer Art in der Schweiz. Das birgt allerdings die Gefahr, dass man sich gehörig verzetteln kann», so Disler. Eine gute Vorbereitung auf den Besuch sei unverzichtbar, um zu reüssieren. «Die Jugendlichen müssen sich bewusstmachen, wo ihre Stärken und Interessen sind und dem-
Berufsschau 2021 27. bis 31. Oktober 2021 Schul- und Sportanlagen Frenkenbündten Liestal Öffnungszeiten Mittwoch: 9.00 bis 17.00 Uhr Donnerstag: 9.00 bis 17.00 Uhr Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr Samstag: 10.00 bis 17.00 Uhr Sonntag: 10.00 bis 16.00 Uhr Anreise mit öffentlichem Verkehr Bus Nr. 72 ab Bahnhof Liestal Richtung Lupsingen Pfarrhaus, Haltestelle Liestal Burg aussteigen. Direkt vom Bahnhof aus kann die Strecke zu Fuss in ca. 15 Minuten bewältigt werden. Anreise mit Privatverkehr Adresseingabe für Navi: Gitterlistrasse 34, 4410 Liestal Achtung: Es stehen keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung.
Nicht zu unterschätzen ist der Networking-Gedanke, der durch den Erstkontakt zu den auf der Berufsschau anwesenden Lehrbetrieben wächst. Die Hemmschwelle, sich für einen Schnuppertag zu melden oder sich für eine offene Lehrstelle zu bewerben, wird gesenkt – die Chancen für einen
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Zuschlag steigen. «Wer weiss: Vielleicht lernt man beim Besuch auf der Berufsschau gleich seinen zukünftigen Lehrbetrieb kennen», sagt Thomas Disler.
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Die besten Führungskräfte sind heute meistens jene, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben. Die Entscheidung für den vermeintlich «richtigen» Beruf gehört zu den schwierigsten überhaupt - zumal diese in einer Lebensphase ansteht, in der anderen Themen bedeutend mehr Wichtigkeit beigemessen wird, als der eigenen Zukunft.
Alle zwei Jahre bietet die Wirtschaftskammer Baselland die Möglichkeit, eine riesige Auswahl an Berufen konzentriert an einem Ort erleben zu können. Diese Woche ist es wieder soweit: Die 13. Berufsschau hat ihre Zelte auf der Schul- und Sportanlage Frenkenbündten in Liestal aufgeschlagen. «Die Berufsschau ist auf dem Weg zur Laufbahnplanung junger Menschen von immenser Bedeutung. Gerade in den letzten Monaten haben die Jugendlichen vieles verpasst und sich diese Plattform verdient», sagt Urs Berger, der seit 1996 als OK-Präsident dafür verantwortlich ist, dass an der Berufsschau jedes noch so kleine Detail stimmt. Der Vorbereitungsprozess mit der ständigen Unsicherheit aufgrund der Pandemie war für diese Ausgabe bedeutend herausfordernder als sonst. Umso erleichterter sind nun alle Beteiligten, dass die Schau über die Bühne gehen kann.
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Die nächste Seite KMU Laufental erscheint am 25. November 2021
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Viele Entscheidungen stehen an
Bea Asper Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh absolviert derzeit einen Sitzungsmarathon. Er nimmt sich ausgiebig Zeit für die Budget-Lesungen, ringt hart darum, was notwendig ist und auf was man verzichten kann, zum Beispiel wenn es um ein Elektrovelo, um das 1.-August-Feuerwerk, um den Sicherheitsdienst, um ein Gartenhaus-Dach oder um Label-Massnahmen geht. Nicht umsonst. Der Rat hatte seine Budget-Debatte begonnen mit einem Aufwandüberschuss von über einer Million Franken und beendete sie mit 880 000 Franken. Den Steuerfuss beliess er bei 110 Prozent der Staatssteuer. Viele, lange Sitzungen führt der Rat aber auch, weil er noch wichtige Geschäfte unter Dach und Fach bringen muss, die er der Gemeindeversammlung vom 30. November (ohne Apéros) zur Genehmigung vorlegen will. Nebst dem Planungskredit von 700 000 Franken für die Umnutzung des alten Primarschulhauses und einem Verkauf von Bauland in Flüh (für mindestens 680 Franken pro Quadratmeter) stehen fünf überarbeitete Reglemente auf der Traktandenliste. Dabei geht es unter anderem um die Totalrevision der Gemeindeordnung mit bedeutenden Veränderungen bei den Kommissionen. Für die Dienst- und Gehaltsordnung sieht der Gemeinderat ebenfalls einige Anpassungen vor. Über die Details will die Exekutive nächste Woche definitiv befinden.
Galoppieren mit Pferden auf Gemeindewegen verboten
Bereits verabschiedet hat der Gemeinderat diese Woche die Teilrevision vom Abfallreglement und die Totalrevision des Flur- und Wegreglementes. In diesem wird nun einiges, das bisher nicht festgeschrieben war, ganz genau geregelt, zum Beispiel, dass man Hunde nicht unbeaufsichtigt frei laufen lassen darf. «Hundehalter haben dafür zu sorgen, dass weder Kulturland, Sportanlagen, Schulareale, Parkanlagen und Schutzzonen beeinträchtigt, noch Belange des Waldschutzes oder der Jagd verletzt wer-
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MARIASTEIN
HOFSTET TEN
Die Stimmberechtigten von Hofstetten-Flüh dürfen sich am 30. November auf eine ausserordentliche, spannende Gemeindeversammlung freuen.
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den.» Weiter ist ausformuliert: «Landwirtschaftliche Kulturen dürfen durch Hunde nicht verunreinigt werden, und Hundehalter sind verpflichtet den Kot ihres Hundes aufzunehmen und in die dafür vorgesehenen Behälter oder privat zu entsorgen.» Klare Anweisungen erhalten auch die Halter von Pferden. Paragraph 28 hält fest: «Das Galoppieren mit Pferden ist auf sämtlichen Gemeindewegen verboten. Für Schäden haftet der Fehlbare. Das Reiten auf Feldern und Fluren ist, ausgenommen auf trockenen Getreide-Stoppelfeldern, untersagt.» Andrea Meppiel gab diesbezüglich zu bedenken, dass schwere Maschinen grössere Schäden anrichten könnten als Pferdehufe. Ihre Ratskollegen verwiesen darauf, dass sich Reiter halt auf ausgewiesene Galoppwege (wie es in anderen Gemeinden auch Vorschrift sei) beschränken müssten und verabschiedeten die neuen Regelungen zuhanden der Gemeindeversammlung. Die Fragen, wie hoch die Busse ist bei Verfehlungen und wer diese verhängt, sind noch nicht abschliessend geklärt.
«Etwas Bleibendes mitgeben und Heimat schaffen»
Multifunktionszone
Des Weiteren hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Dienstagabend die Stellungnahmen zum kantonalen Projekt «Sanierung Talstrasse» verabschiedet. Den Unterlagen war zu entnehmen, dass die IG Flüh im Rahmen eines Workshops konkrete Vorschläge ausgearbeitet hat wie aus dem Strassensanierungsprojekt ein vielversprechendes Aufwertungsprojekt für den Ortsteil Flüh werden könnte. Sie schlägt bei den Knotenpunkten und Fussgängerbereichen Grünzonen und Bäume vor und wünscht, dass der Parkplatz der Gemeinde (Parzelle 848) ökologisch und ästhetisch aufgewertet wird. Aus dem stark frequentierten Bereich der Tramhaltestelle möchte sie eine Multifunktionszone machen — analog der Zentrumszone in Laufen zwischen Coop und Bahnhof. Dabei soll man mit der Gemeinde Bättwil zusammenarbeiten. Die Werkkommission regte für den Strassenbereich vor der Tramhaltestelle an, dass es zumindest eine Temporeduktion geben soll. Das Sanierungsprojekt Talstrasse befindet sich noch ganz am Anfang, in wie fern der Kanton auf die Anregungen eingeht, wird sich im Verlauf des nächsten Jahres weisen. Nach Auflage der Pläne wird es ein öffentliches Mitwirkungsverfahren geben.
LESERFOTO
Nebelmeer: Aufstieg zur Eggflue in Grellingen mit dem Mountainbike durch zähen Nebel. FOTO: DANIEL STALDER, BREITENBACH
Feinarbeit: Einen eigenen Rosenkranz herstellen braucht Geduld und Fingerspitzengefühl.
Im Rahmen des Gedenkjahres 2021 des Klosters Mariastein fand am letzten Samstag zum ersten Mal ein «Tag der Jugend» statt. Rund 160 Jugendliche aus der Region engagierten sich in unterschiedlichen Ateliers im und rund ums Kloster. Ziel des Tages war es, den Jungen eine positive und nachhaltige Erinnerung mitzugeben. Franziska Fasolin Heller hätte die Sonne an diesem Samstag nicht strahlen können. Vor der Klosterkirche in Mariastein war so einiges los, was an einen Schulausflug erinnerte. Jugendliche im Gespräch miteinander, die Rucksäcke salopp vor ihnen auf dem Boden. Es war der Tag der Jugend. In der Broschüre «Willkommen daheim» zum Gedenkjahr des Klosters Mariastein wurde zum Jugendtag die Frage gestellt: Gibt es (noch) Anknüpfungspunkte und Schnittmengen zu einem Kloster? Um dies herauszufinden, wurden Firmlinge aus den Kantonen BaselStadt, Baselland und Solothurn angesprochen, erklärt Victoria Gschwind vom OK Tag der Jugend. Auch über Pastoralräume und Religionsunterricht erteilende Lehrpersonen wurden die Jungen erreicht, und zwar konfessionsübergreifend. Die stattliche Zahl der Anmeldungen lässt eines klar werden: Jugendliche haben noch Bezug zur Kirche. Auch wenn sie vielleicht nicht in erster Linie Kirchgänger sind, so ist ihnen doch die Sinnsuche wichtig. Wie alle Menschen wollen sie geliebt und in einen grösseren
Rahmen eingebettet sein. Mit ihrer seelsorgerischen Tätigkeit ist die Kirche bis heute ein wichtiger Ansprechpartner, der auch auf die Bedürfnisse von jungen Menschen eingeht, sie willkommen heisst und ihnen Raum für Entfaltung sowie eine Heimat gibt.
Freude bereiten und Begegnungen fördern
Einiges aus dem Tagesprogramm klingt ganz profan: Rap, Tanz, Trickfilm, Escape-Room. Wer würde bei diesen Aktivitäten einen kirchlichen oder religiösen Hintergrund vermuten? Und doch verraten die Escape-Room-Themen «Advent», «Niklaus von Flüe» und «Schweizergarde» einen christlichen Zusammenhang. Offensichtlicher ist dieser bei Aktivitäten wie Kerzenziehen oder Rosenkranzknüpfen. Das Atelier Rosenkranz findet in der wunderschönen Schmerzenkapelle des Klosters statt, wo eine reine Mädchengruppe dabei ist, mit
FOTOS: FRANZISKA FASOLIN
unterschiedlichen Perlen ein eigenes Exemplar herzustellen, während sie den passenden Erläuterungen der Gruppenleiterin lauscht. Ausschliesslich Jungs finden sich dafür im Atelier Trickfilm im eindrücklichen Gewölbekeller des Klosterhotels. Eher Mädchen sind schliesslich wieder in der Tanzgruppe anzutreffen. Für die einzelnen Aktivitäten konnten sich die Jugendlichen im Vorfeld anmelden. Dadurch wurde eine Durchmischung unterschiedlicher Regionen erreicht und junge Menschen von Muttenz über Aesch bis Grenchen konnten zueinander in Kontakt treten und Spass haben. Gegen Ende des sonnigen Tages warteten eine Ansprache von Abt Peter von Sury sowie die Rede von Frau Landammann Susanne Schaffner auf die Jugendlichen. Das Schlussbouquet mit Tanz und Gesang fand in der Basilika statt und beendete einen reichhaltigen Tag, der hoffentlich auch für reiche Herzen gesorgt hat.
Escape Room: Mit jedem gelösten Rätsel kommt man einen Schritt weiter. Doch die Zeit drängt.
SEEWEN
Seewen verpasst Gemeinderat eine schallende Ohrfeige Das Stimmvolk will nichts wissen von stärkerer Verwaltung. Dies zeigte der Urnengang vom Sonntag deutlich. Zur Abstimmung stand die Revision der Gemeindeordnung. Dimitri Hofer Einen umstritteneren Urnengang hat Seewen nie erlebt: Die Totalrevision der Gemeindeordnung, die eine Verschiebung von Kompetenzen von den Gemein-
deräten zur Verwaltung vorsah, spaltete das Dorf. Auch die Umstände sorgten für Misstöne, da der Rat entschieden hatte, nicht eine Gemeindeversammlung, sondern eine Volksabstimmung einzuberufen.
Gemeinderäte sind auch weiterhin operativ tätig
An der Urne scheint sich dies nun gerächt zu haben. Wobei: Tatsächlich an die Urne gingen nur fünf der 348 Stimmberechtigten, die an der Abstimmung teilnahmen. Die allermeisten Seewner hatten den
Stimmzettel im Vorfeld brieflich eingereicht. Mit 120 Ja- zu 220 Nein-Stimmen lehnten sie die Revision wuchtig ab. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 43 Prozent. Damit ändert sich in der kommenden Legislatur, die bereits am 1. November beginnt, bei den Aufgaben der Gemeinderäte nichts. Sie werden weiterhin strategisch und operativ tätig sein. Die operativen Aufgaben wären bei einer Annahme an die Verwaltung übergegangen. Der grösste Verfechter der Totalrevision war Gemeindepräsident Simon Esslinger. Der Sozialdemokrat wurde im Juni
abgewählt und gehört ab November der Exekutive noch als Gemeinderat an. Zur Schlappe sagt er: «Die Zeit war wohl noch nicht reif. Die bewahrenden Kräfte im Dorf sind ihren Parteien gefolgt. Eine unabhängige, starke Verwaltung wäre eine Chance für Seewen gewesen.» Die FDP und CVP, die auch künftig zusammen vier Gemeinderäte stellen, sprachen sich gegen die neue Gemeindeordnung aus. Der Verwaltungsapparat werde überdimensioniert und mit einer Struktur, wie sie die Totalrevision mit sich gebracht hätte, wäre man im Schwarzbu-
benland ein Einzelfall, schrieb die FDP in der Stellungnahme zur Vernehmlassung. FDP-Gemeinderätin Jeannette Itin betont, dass sie mit beiden Gemeindeordnungen hätte leben können. «Dass aber auch zwei Sanierungsprojekte abgelehnt wurden, hat mich überrascht und enttäuscht», sagt sie. Die Seewner schmetterten am Sonntag nicht nur die Gemeindeordnung, sondern auch die Sanierung des Bürenwegs und der Lehmgrubenstrasse sowie den Neu- und Sanierungsbau des Spielplatzes klar ab.
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SPORT
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FUSSBALL
Laufen auf dem Weg zum ersten Ziel Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen
2. Liga
Samstag, 30. Oktober 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Entscheidende Spiele zu Hause im Kellerkampf
2. Liga Nach der klaren Auswärtsniederlage (32:23) gegen die starke SG HSC Suhr Aarau II finden sich die Laufentaler auf dem zweitletzten Tabellenplatz wieder. Natürlich hat man zurzeit mit Verletzungspech zu kämpfen, aber es fehlt in der Spielweise der SG Wahlen Laufen auch an Sieges- und Kampfwillen. Es wird im Angriff und in der Verteidigung zu wenig gefightet, dadurch erzielt man die angestrebten Tore nicht und bekommt sie natürlich hinten. Man hat auch das Gefühlt, dass in der Abwehr nicht jedem Spieler seine Aufgabe ganz klar ist und er diese mit der nötigen Antizipation ausführt. Es ist nun wichtig, in der Begegnung am kommenden Samstag zu Hause mit einem soliden Spiel die Punkte gegen den TSV Frick 2 zu holen. Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG Magden/Möhlin 05 10 02 STV Baden 2 07 08 03 SG HSC Suhr Aarau II 04 07 04 SG Binningen 04 07 05 TV Birsfelden II 04 05 06 Handball Birseck 1 05 04 07 SG ATV/KV Basel 04 04 08 HSG Ehrendingen Rookies 1 05 03 09 TSV Frick 2 04 02 10 TV Kleinbasel 04 02 11 SG Wahlen Laufen 04 02 12 HC Vikings Liestal 04 0 3. Liga Die Städter liegen in der Tabelle, wie die SG Wahlen Laufen II, im letzten Tabellendrittel. Hier sollte zu Hause unbedingt ein Sieg angestrebt werden, um sich mögliche Abstiegskandidaten frühzeitig vom Hals zu halten, aber dies ist sicherlich keine einfache Aufgabe.
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Gemäss den Vorgaben des Bundesrates und des SHV benötigen alle Zuschauer (ab 16 Jahren) für den Zutritt auf die Tribüne ein gültiges CovidZertifikat. Die Kontrolle erfolgt am Eingang (gültiges, offizielles CovidZertifikat und amtlicher Ausweis)!
Samstag, 30. Oktober 2021 9.00–14.00 Uhr Spieltag Junioren U13 14.00 Uhr Junioren U15 SG Wahlen Laufen – SG Binningen 15.30 Uhr 3. Liga SG Wahlen Laufen II – GTV Basel 17.30 Uhr, 2. Liga SG Wahlen Laufen – TSV Frick 2 Matchballsponsor: Pizzeria da Rames GmbH, Laufen Unterstütze als Fan unsere Teams! Kleine Festwirtschaft vorhanden.
Der FC Laufen musste gegen jenes Binningen antreten, das nach Turbulenzen die Mehrheit der Spieler verlor. Trainer Tobias Fumagalli geht momentan Spiel für Spiel mit einer anderen Formation auf den Platz. Binningen gerät in eine interessante Konstellation. In der 4. Liga haben beide Teams Chancen auf den Aufstieg. Daher dürfte wohl Team drei in die zweite Mannschaft integriert werden. Gegen Laufen waren nur drei jener Spieler in der Startformation, die unter der Woche das Cupspiel gegen Allschwil 0:4 verloren. Laufen ging konzentriert ans Werk und durch Liridon Osmanaj mit seinem achten Saisontor bereits in der 3. Spielminute in Führung. Enis Bufaj und Christoph Stenz sorgten für eine beruhigende Pausenführung. Chancen zu weiteren Toren für die Equipe von Rishi Suhanthan und Florent Pepsi waren vorhanden. Aber nur Cédric Cueni und Alexander Rothen brachten das Spielgerät ins Binninger Gehäuse. Den Erfolg trübte dann der Platzverweis für Fabien Freiberger kurz vor Schluss. Gestern Mittwoch fand eine Wochentagsrunde statt. Laufen empfing die US Olympia. Die Basler sollten kein wirklicher Prüfstein gewesen sein. Am Samstag müssen die Laufner ins Oberbaselbiet
FOTO: EH-PRESSE
zum FC Bubendorf. Aktuell (stand Sonntag) hat der Leader vier Punkte Vorsprung auf Therwil und deren sieben auf Rossoneri und Black Stars. Nach der Heimniederlage gegen Bubendorf kam der FC Zwingen in Gelterkinden zu einem 3:1 Erfolg. Damit baute die Equipe von Peter Sprenger die Distanz zum ersten Relegationsrang auf acht Punkte aus. «Das war für uns eine wichtige und erfolgreiche Antwort auf die Niederlage gegen Bubendorf», sagte daher der Trainer zufrieden. Sandro Piatti brachte die Laufentaler schon nach vier Minuten in Führung. Es war sein zwölfter Treffer, womit er weiter allein Führender in der Topskorer-Tabelle ist. Dominique Tschabold auf Penalty (59.) und Renato Lisser (72.) sorgten für eine beruhigende Führung, ehe dem Heimteam in der 81. Minute das 1:3 gelang. Am Mittwoch spielte Zwingen auf dem Kunstrasen der St.-Jakob-Anlage in Basel den nächsten Match gegen Concordia. Am Sonntag geht es zu den Black Stars und dann empfängt das
Sprenger-Team noch den FC Oberwil. Der Sieg Zwingens war auch für Breitenbach, das seine ideale Ausgangslage nicht nutzen konnte, wichtig. Bisher gewannen die Schwarzbuben all ihre im Relegationsbereich wichtigen Spiele. Mit einem «Dreier» gegen Concordia wäre Breitenbach auf Position fünf geklettert. Trotz der frühen (10.) Führung durch Adrian Altermatt und weiteren Chancen kehrte die Partie. Concordia wurde in der zweiten Hälfte — wie schon gegen Therwil — besser und schaffte durch Elid Basha und Erik Rieser die Wende. Das Team von Shtjefen Frrokaj hat zwar noch reichlich Raum zwischen sich und den Abstiegsplätzen, aber der Spielplan ist heikel. Am Mittwoch musste man zu Hause gegen Black Stars ran. Erst am Montag geht es zum FC Oberwil und zum Ende der Hinrunde folgt die Begegnung auf dem Grien gegen Therwil. Sollte Breitenbach gegen die drei Spitzenteams leer ausgehen, wird man mitten im Relegationsgedränge stecken.
FUSSBALL
Röschenz ist überraschend Wintermeister
Vorentscheidung: Andrin Küng brachte Röschenz mit zwei Toren vor der Pause auf die Erfolgsstrasse.
Edgar Hänggi
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EISL AUFEN
Dreiländercup in Laufen WoS. Am Sonntag 31. Oktober 2021 findet in der Eissport- und Freizeithalle die 17. Ausgabe des Dreiländercups statt. Organisiert wird dieser wie immer vom Eislaufclub Laufen. Dieses Jahr messen sich über 120 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer aus der ganzen Schweiz in 18 verschiedenen Kategorien. Der Wettkampf beginnt deshalb bereits um 7 Uhr in der Früh mit den «NeuSternlis» und endet um ca. 19.30 Uhr mit der Kategorie «Intergold Ältere». Auch
Teamstütze: Christoph Stenz ist für die Spielgestaltung wichtig und erzielt auch Tore.
Edgar Hänggi
Der FC Röschenz schickte nach dem Kantersieg gegen Riederwald auch den FC Brislach mit einem deutlichen 5:1 vom Platz. Dann gab es gleich doppelten Jubel: Zur Überraschung sicherte sich Röschenz eine Runde vor Ende der Hinrunde den inoffiziellen Titel eines Wintermeisters.
Spontan-Einladung zum Handballtraining am kommenden Samstag, 30. Oktober 2021, 9.00–11.00 Uhr Für Kinder mit den Jahrgängen 2010, 2011, 2012 und 2013 in der Turnhalle Wahlen – komm vorbei und mach mit!
Handball
Der FC Laufen setzte sich auch in Binningen mit 5:0 klar durch und ist auf bestem Weg zum Wintermeister. Zwingen gewann das wichtige Spiel in Gelterkinden und überholte erneut Nachbar Breitenbach, das auswärts Concordia unterlag.
der Eislaufclub Laufen ist mit zahlreichen und starken Läuferinnen vertreten, welche gerne einen Heimsieg für ihren Club ergattern möchten. Eiskunstlaufbegeisterte können sich auf einen spannenden Wettkampf mit vielen farbenfrohen und unterhaltsamen Küren freuen. Der Eislaufclub Laufen sorgt für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher. Aufgrund der aktuell geltenden Vorschriften gilt die Zertifikatspflicht.
«Ich wünsche mir, dass wir einmal zu Beginn in die Gänge kommen und möglichst wenige Hänger haben, sodass wir, so lange wie es geht, in der Spitzengruppe dabeibleiben können. Denn das ist die beste Motivation für die Trainings», sagte Trainer Dominik Flury vor dem Saisonstart. Mit einem 6:2 in Ettingen gestartet, liess danach das 1:1 zu Hause gegen Dornach bereits viele Nasen rümpfen. Nach dem Sieg gegen Aesch folgte die Heimniederlage gegen Laufen. Zwei Partien auf eigenem Platz, wo man eigentlich unbesiegt bleiben wollte. Es schien, als würde das Spitzenteam bereits Geschichte sein. Auch der knappe 3:2-Erfolg in Reinach löste keinen grossen Jubel aus. Doch dann reihten die Gelbschwarzen Sieg an Sieg. Als der FC Laufen gegen Dornach 2:2 spielte und das Team von Flury/ Danilo Fellino erstmals den Aufstiegsfavoriten überholte, wuchs die Zuversicht. «Jetzt wollen wir Wintermeister werden», kam es aus zahlreichen Kehlen. Als Röschenz am Sonntagnachmittag in Kleinlützel auf den Platz lief, wussten die Spieler, dass mit einem Sieg auch der Wintermeistertitel begossen werden durfte — auch wenn der keinen Wert hat. Die Meldung aus Aesch von der ersten Niederlage Laufens war zusätzliche Motivation. Man liess sich auch auf kein Geduldspiel ein. Bereits nach fünf Minuten führte Röschenz dank Victor Misev. Andrin Küng machte mit zwei Toren bis
FOTO: MANON STICH / REGIOSPORTAL (ARCIV)
zur Pause schon alles klar. Nach dem vierten Treffer durch Raphael Imhof wurde auch auf den Treffer von Zoran Jankovic blitzartig reagiert und Imhof stellte nur eine Minute später auf 5:1. Jetzt will man auch noch das Heimspiel gegen den FC Münchenstein gewinnen, dann steigt die Party. Lange Gesichter dagegen bei Laufen. Nach torloser erster Hälfte schien das 1:0 durch Nico Fruncillo die Gäste zu lähmen. Ab der 82. Minute konnte Laufen in Überzahl agieren, setzte auf die Karte totale Offensive und kassierte tief in der Nachspielzeit das 0:2. Am Samstag spielt Laufen im Nau gegen Kleinlützel. Drei Punkte und die Hoffnung, dass Röschenz allenfalls noch Punkte abgibt — mehr ist nicht möglich. Lange schien bei Kleinlützel nicht mehr viel zu gehen. Doch jetzt kam mit dem 4:1 gegen Riederwald wieder ein Lebenszeichen. Dadurch konnte man zu Brislach aufschliessen. Die beiden Teams, die ihre Heimspiele in Kleinlützel austragen, sind aktuell punktgleich, haben jedoch bereits sechs Punkte Rückstand auf Reinach. Ins Stocken gerät auch der Lauf von Riederwald. Das Team von Hiram Mondragon bezog zwei
empfindliche Niederlagen. Am Samstag muss das Heimspiel gegen Brislach gewonnen werden, dann kann man sich in Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten. Nach der Entlassung von Sehid Sinani meldete der FC Laufen auch die Entlassung von Sandro Meo, Trainer der dritten Laufner Equipe. Gilgenberg United und der Trainer, der mit dem jungen Team viel erreicht hatte, gleich im ersten Jahr in die vierte Liga aufgestiegen ist, trennten sich. Wie Präsident Cédric Colin sagte, sei wichtig gewesen, dass man sich weiterhin in die Augen schauen könne. Doch auch nach dem «Knall» reichte es nicht zu einem Sieg gegen den Vorletzten Polizei Basel. Auf der Sportanlage St. Jakob gab es ein 2:2. Es begann gut für Gilgenberg United. Nach sechs Minuten liess Alessio Zambito das Team jubeln. In der 59. Minute ging die Polizei in Führung. Nur zwei Minuten später glich Mischa Jeger aus. Nach dem Spiel gegen Nordstern versprach man sich aus den drei letzten Begegnungen gegen die letzten drei Teams der Tabelle neun Punkte. Jetzt soll am Sonntag wenigstens noch das Spiel gegen Muttenz, das gegen Ferad 2:10 verlor, gewonnen werden.
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Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental
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Donnerstag, 4. November 2021 Alterszentrum Bodenacker Restaurant s’Zäni Bodenackerstrasse 10 4226 Breitenbach Beginn: 18 Uhr Wir begrüssen alle Freundinnen und Freunde des Jahr- und Heimatbuchs «Dr Schwarzbueb» zur Vernissage des Jahrgangs 2022 herzlich. Freuen Sie sich auf einen gemütlichen Apéro! Zertifikatspflicht (3G) gemäss BAG
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SPORT
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EISHOCKEY
Laufen wartet weiter auf den ersten Punkt
3. Liga – Gruppe 1 Samstag, 30. Oktober 2021,
EHC Laufen – Argovia Stars 20.15 Uhr, Eishalle Laufen eh. – Nach erst zwei Runden sagt die Tabelle noch nichts aus. Dass Laufen noch punktelos ist, ist ebenso wenig ein Indiz für den weiteren Verlauf der Saison wie die Tabellenführung von Binningen. Allerdings ist der Spitzenplatz der Argovia Stars kein Zufall, werden die Aargauer auch am Ende ganz vorne erwartet. Die Aargauer haben die Qualität, um am Ende Platz eins zu belegen, auch wenn es nur die zweite Equipe des Vereins ist. Das Fanionteam spielt in der 1. Liga. Im Startmatch in Herrischried brauchte das Team jedoch lange, um auf Betriebstemperatur zu gelangen. In der zweiten Drittelspause lag man 2:5 hinten. Im Schlussabschnitt reichte es zum Ausgleich und in der Overtime hatten die Aargauer das bessere Ende für sich. Am Samstag setzten sich die Argovia Stars im Aargauer Duell gegen Wohlen-Freiamt mit 6:3 überraschend deutlich durch. Gegen Laufen sind die «Stars» klarer Favorit. Allerdings haben die Laufentaler bewiesen, dass sie gegen jeden Gegner eine Chance haben, sofern die Effizienz vor dem Tor stimmt. Gegen die Aargauer wird Laufen kaum derart viele Möglichkeiten zu einem Treffer erhalten wie noch gegen Binningen. Daher wird es mitentscheidend für das Ergebnis sein, was mit den Chancen gemacht wird.
Hoffnungsschimmer: Andreas Keller trifft zum 1:1. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer.
Der EHC Laufen verlor gegen den EHC Binningen sein erstes Heimspiel knapp mit 3:4. Dabei wäre der erste Sieg auf Stufe 3. Liga durchaus möglich gewesen. Am Samstag kommt es gleich zum nächsten Heimauftritt. Edgar Hänggi
Tabelle 3. Liga– Gr. 1 2021/22 Spiele Punkte
1. EHC Binningen
2
6
2. Argovia Stars
2
5
3. EHC Herrischried
2
4
4. SC Reinach
2
3
5. EHC Rheinfelden
2
3
6. Wohlen-Freiamt
2
3
7. EHC Laufen
2
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8. Fischbach-Göslikon
2
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Gegen Wohlen-Freiamt war es ein Auf und Ab und die Chancenauswertung im Mitteldrittel nahezu perfekt, meinte Trainer Stefan Schwander. Jene 4:6-Niederlage wurde rasch weggesteckt. Mit der Heimniederlage am Samstag hingegen hatten Staff und Spieler mehr zu kämpfen. «Wir waren, wie schon in Wohlen, in den ersten zehn Minuten irgendwie nicht parat. Prompt kassierten wir durch eine Unaufmerksamkeit nach 71 Sekunden den ersten Treffer und dem rannten
wir das ganze Spiel über hinterher.» Schwander sprach jene Szene an, als Yannick Waldner die Binninger in Führung brachte. Das Spiel war ausgeglichen und jedes Team hatte seine Hochs und Tiefs. Laufen bekam zwei Überzahlspiele, konnte daraus jedoch keinen Profit ziehen. Mitte Spiel ging dann die Post ab. In der 32. Minute erzielte Andreas Keller den von den 60 Zuschauern lautstark bejubelten Ausgleich. Er schloss einen Alleingang eiskalt zum Ausgleich ab. Doch nur 16 (!) Sekunden später nutzte Michael Ganter einen Fehler der Laufner gleich wieder zur Führung der Binninger aus. Was die können, schaffen wir auch — dürften sich die Laufentaler gedacht haben. 40 Sekunden später hiess es 2:2. Marc Stähli bediente Bruder Roger und der erwischte Gass. «Wir waren aber leider erneut nicht konzentriert genug. Ich verlange nicht zufällig, dass nach einem Treffer der nächste Einsatz erst einmal ruhig gespielt wird, um die Emotionen zu dämpfen», spricht Schwander an, was kam. In der Euphorie wollte man es zu gut machen, passte nicht auf und Waldner traf eine Minute später zum 3:2. Im
FOTO: EH-PRESSE
Schlussabschnitt glich Laufen ein drittes Mal aus. Der junge Sven Büttel zog an der blauen Linie ab und erzielte sein erstes Tor. Beide Equipen hatten nun ihre Möglichkeiten, wobei Laufen etwas näher am Treffer schien. Dann musste Roger Stähli auf die Strafbank und Binningen zog ein druckvolles Powerplay auf. 23 Sekunden bevor die Strafe abgelaufen war, erzielte Elio Conti auf Zuspiel des Ex-Altstadt-Olten-Spielers Patrick Friant das entscheidende 4:3. Laufen machte das, was in solchen Spielsituationen getan wird. Eine Minute vor Spielende holte Schwander Goalie Dominik Imhof vom Feld. Es reichte aber nicht mehr zum erneuten Ausgleich. «Wir haben zwar spielentscheidende Fehler gemacht, daraus gilt es zu lernen. Aber wir haben auch gesehen, dass wir nahe dran sind. Wenn der Puck dann auch mal für uns fällt, gibt es auch ein positives Resultat.» Schwander mochte sich nicht aufs Glatteis begeben und sich festlegen, ob dieser Sieg bereits am Samstag gegen das starke Argovia Stars möglich sei. «Die Gruppe ist ausgeglichen und wenn wir einen guten Tag haben, liegt gegen jeden Gegner etwas drin.»
ORIENTIERUNGSL AUF
390 Teams am 69. Baselbieter Team-OL und die Vorfreude auf die 70. Ausgabe WoS. Am Sonntag fand der 69. Baselbieter Team-Orientierungslauf mit rund 1000 Sportlerinnen und Sportler in Laufen statt. Von sonnigem Herbstwetter begleitet, erkundeten OL-Neulinge und -Routiniers das OL-technisch ziemlich anspruchsvolle Laufgebiet «Stürmechopf». Spätestens mit dem Durchbruch der Sonne durch die Nebeldecke kurz vor dem Start brachen auch die Emotionen der Teilnehmenden hervor: Vorfreude, Nervosität, Neugierde und Ehrgeiz liessen sich in vielen Gesichtern wiederfinden. Während einige noch mit dem Suchen des Nordens oder des Startpunkts auf der Karte beschäftigt waren, identifizierten andere mit geübtem Blick die ersten drei Posten.
sel und am Baselbieter Team-OL glänzten.
Kategoriengerechte Bahnen
Prominente Teilnehmende
Wie schon so oft sorgten die Familienkategorien mit rund der Hälfte der Teilnehmenden für den grössten Teil des Felds, gefolgt von den Sie+Er-Teams. Schulklassen, reine Männer- und Frauenteams und frei wählbare Teamzusammensetzungen in den offenen Bahnen ergänzten das Feld. Zudem wurden für Menschen mit einer Beeinträchtigung und Familien mit Kinderwagen eine Trail-O-Kategorie angeboten, welche das OL-Erlebnis mit spielerischen Elementen verbindet. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch einige bekannte Namen: Nie-
Ein Anlass für alle: Eine Familie am Dreigenerationen-Lauf am Baselbieter Team-OL. mand Geringeres als die 23-fache Weltmeisterin Simone Niggli-Luder, die erfolgreichste OL-Läuferin der Geschichte,
stellte sich gemeinsam mit ihrem Mann Matthias Niggli der schwarzen Bahn. Ebenfalls gesichtet wurden Regierungs-
FOTO: ZVG
rat Anton Lauber sowie Ständerätin Maya Graf, welche dieses Wochenende beide mit einem Doppeleinsatz an der Sola Ba-
Im Angebot standen zwölf unterschiedlichen Bahnen, die von Michael Granacher und Christoph Plattner sowie Beat Trachsler (Trail-O) gelegt wurden. Das gut ausgebaute Wegnetz, ergänzt durch hügeliges Gelände, bot eine gute Grundlage für in der Schwierigkeit abgestufte Strecken, womit man den Anspruchsunterschieden gerecht werden konnte. Gegen 80 Helferinnen und Helfer sorgten dabei für den reibungslosen Ablauf des grössten kantonalen Breitensportanlasses. Da aufgrund der Corona-Pandemie das Rahmenprogramm mit dem warmen Mittagessen und der Rangverkündigung wegfiel, erhielten die Läuferinnen und Läufer eine reichhaltige Zielverpflegung. Diese wurde von vielen in der Sonne sitzend verzehrt, währenddem der Lauf analysiert und Pläne für die nächste Ausgabe geschmiedet wurden: Am Sonntag 23. Oktober 2022 findet die 70. Ausgabe des Baselbieter TeamOrientierungslaufs statt. Zu diesem Jubiläum kehrt der Anlass auf altbekanntes Pflaster zurück: Einerseits ist das Laufgebiet «Sichtern/Rösern» bereits zum siebten Mal Schauplatz des Traditionsanlasses, andererseits handelt es sich dabei auch um das Laufgebiet der allerersten Ausgabe im Jahr 1953.
BESTSELLER
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Über den Tod hinaus
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Geschichten einer seltsamen Ehe Die Ehe von heute hält kaum mehr lang. Das Ablauf-Datum ist wie bei Joghurt oder Hühnerbrüstchen kurz gesetzt – silberne Hochzeiten werden eine goldene Rarität! Bei Innocent & Co. dauert die Zweierkiste schon seit über einem halben Jahrhundert. ISBN 978-3-7245-2510-3 CHF 24.80
Helen Liebendörfer
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Zum Zeitvertreib – ein Basler Decamerone
Stadtjäger II
Geschichten aus dem alten Basel Im berühmten Decamerone von Boccaccio gaben zehn Erzähler während der Pestepidemie im Jahr 1348 spannende Geschichten zum Besten, um die Isolation erträglicher zu machen. In Anlehnung an damals präsentiert die Autorin während der Corona-Krise ebenfalls unterhaltsame Geschichten aus dem alten Basel. ISBN 978-3-7245-2498-4 CHF 24.80
Ein Spaziergang zu Basels versteckten Besonderheiten Auch im zweiten Band des «Stadtjägers» lenkt der Autor den Blick auf Kostbarkeiten und Kuriositäten im Basler Stadtbild. Seien es Details an Häusern, in Strassen oder auf Plätzen – stets handelt es sich um überraschende Kleinigkeiten, die stadt-, kultur- oder kunsthistorisch bemerkenswert sind. ISBN 978-3-7245-2509-7 CHF 24.80
Wendebuch Michael Koschmieder
Basel aus 2. Hand
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Brockenhäuser, Flohmärkte, Antiquariate und Boutiquen in und um Basel Endlich gibt es einen handlichen Überblick über die Secondhandszene in Basel. Vorgestellt werden insgesamt 50 populäre «SecondhandHäuser», sieben Flohmärkte, Antiquariate, Boutiquen und allerlei kuriose Läden. ISBN 978-3-7245-2481-6 CHF 19.80
Gemüse-Rezepte – frisch geerntet & aufgetischt Direkt ab Biohof frisch auf den Tisch: Gemüse-Abos und Co. machen den «Farm-to-Table»-Traum möglich. Saisonal und regional zu kochen, war noch nie so einfach! Diesem Credo hat sich auch die Kochbuchautorin und Foodstylistin mit ganzem Herzen verschrieben. ISBN 978-3-7245-2504-2 CHF 49.–
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DORFPLATZ
Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
NACHRUF
GEDANKENSTRICH
Ausnahmetalent und Ausnahmemensch 31. Oktober 2021 Erste Heimrunde im Gymnasium Laufen ub. Am kommenden Sonntag, den 31. Oktober 2021, findet im Gymnasium Laufen die erste Heimrunde der neuen Saison statt. Acht Mannschaften des VBC Laufen sind dabei im Einsatz. Das Fanionteam der Damen bestreitet schon sein 3. Meisterschaftsspiel in der Regionalliga und die Herren spielen im Cup gegen einen Gegner aus der Nationalliga. Damen 1 Die 1. Damenmannschaft hat sich für den Rückzug aus der 1. Liga entschieden. Dies engt die Reiseradien ein und gibt den Spielerinnen die Chance, mit einem flexibleren Zeitmanagement in der 2. Liga Volleyball zu spielen. Neu werden sie von Dominik Imark trainiert, von dessen langjähriger Trainertätigkeit alle profitieren können. Einige Stammspielerinnen sind abgesprungen, die Mannschaft wurde verjüngt und muss sich jetzt zuerst einmal zusammenfinden. Ihr Ziel ist es, sich erfolgreich in der 2. Liga etablieren zu können.
Folgende Spiele finden am kommenden Sonntag im Gymnasium Laufen statt: 13.00 Damen U17 – VBC Brislach 13.00 Herren U19 – VB Therwil 15.00 Damen 1 – RTZ 15.00 Damen 2 – Sm’Aesch Pfeffingen 5 15.00 Damen 3 – Sm’Aesch Pfeffingen 8 17.00 Damen 4 – RTZ 17.00 Damen 6 – VBC Liesberg 17.00 Herren 2 – TV Arlesheim 2 Gemäss BAG benötigen alle Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt auf die Tribüne und zu den Hallen ein gültiges Covid-19-Zertifikat mit amtlichem Ausweis. Die Kontrolle erfolgt am Eingang zur Tribüne. Der VBC Laufen freut sich trotz Zertifikatspflicht auf Ihre Unterstützung!
Herren 1 Die Herren treffen in der 3. Cup-Runde auf den Erstligisten VBC Einsiedeln. Dieser Gegner wird für sie eine grosse Herausforderung sein und verspricht eine spannende Partie. Damen 4 Der VBC Laufen ist dieses Jahr mit dem Damen-4-Team gleich mit zwei Damenteams in der 2. Liga vertreten. Beim ersten Meisterschaftsspiel trafen die beiden aufeinander, wobei das Damen-1-Team die Begegnung knapp mit 3:2 gewinnen konnte. Das Damen4-Team besteht aus ehemaligen routinierten Spielerinnen, die mit weniger Trainingsaufwand den Volleyballsport auskosten möchten.
4242 Laufen
EINGESANDT
Männerchor Dittingen macht Mut Wer hat nicht von der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz gehört? Das ist aber schon mehr als drei Monate her. Das hier gezeigte Bild stammt vom 2. September. Wo die Besitzer und vielleicht auch ihre Kinder jetzt wohl wohnen? Wer baut wieder auf, wer bezahlt den Aufbau? Fragen die sich dazu stellen. Ein Hilferuf aus dem Überschwemmungsgebiet im Ahrtal erreichte den Männerchor Dittingen (MCD). Die Verbindung entstand durch einen Pfarrer, der dort zu Beginn als Helfer und Seelsorger im Einsatz war. Die Schäden sind verheerend und die moralische Situation der Betroffenen ist schlimm, ja sehr niederdrückend. Darum entschloss sich der MCD dem Hilferuf zu folgen und über ein Wochenende (6./7. Nov.) eine Konzerttournee in das Katastrophengebiet zu unternehmen. Unser Ansinnen wurde an Ort mit Begeisterung aufgenommen, insbesondere, da dieses aus der Schweiz kommt. Ideen wurden eingebracht, zum Beispiel Alphornbläser und doch auch Jodler mitzubringen, die könnten dann von unversehrten Burgen aus ins Tal hi-
naus erklingen und Optimismus verbreiten. Ziel der Tournee ist es, den Bewohnern unser Mitgefühl, unsere Solidarität und Unterstützung zu zeigen und sie mit unseren Konzerten für eine kurze Zeit von ihren trüben Gedanken und Sorgen abzulenken. Wir werden jedoch nur einen kleinen Teil der betroffenen Dörfer beglücken können (Ahrweiler, Mayschoss, Rech, Dernau, Schuld). Drei bis vier Konzertauftritte sind programmiert und an einem Gottesdienst werden wir musikalisch mitwirken. Ein Alphornbläser wird mit von der Partie sein und eventuell ein Jodlerensemble. Wenn wir Sie, lieber Leser, liebe Leserin angesprochen haben, so möchten wir Ihnen anbieten, sich in die Aktion finanziell einzugeben. Auf unserer Homepage www.mcdittingen.ch finden sie die Angaben zu unserem Spendenkonto. Der Betrag fliesst direkt in die Hand von Vertrauensleuten an Ort. Ihre Hilfe wird gesegnet sein. Christoph Angst Männerchor Dittingen, alle Sänger
Ausgeschlossen
Josef Zindel war ein Ausnahmetalent und ein Ausnahmemensch. Ich kenne niemanden, der derart schnell mit dem zwei Fingersystem auf der Schreibmaschine, später auf dem Laptop, schreiben konnte. Newcomern auf der BaZ-Redaktion teilte er mit, dass er nicht ein einziges Mal einen FC Basel-Bericht lesen wolle, in dem von den «Rot-Blauen vom Rheinknie» die Rede sein würde. Joe, wie die meisten ihn nannten, hasste klischeehafte Worthülsen. Berühmt war sein trockener Humor. Einen Kollegen, der mit Vorliebe still vor sich hinarbeitete, forderte er wiederholt in seinem Ostschweizer Dialekt auf: «Du, schweig doch mal von etwas anderem». Von ihm selbst weiss ich, dass er im Rheintal als eines von fünf Kindern aufwuchs. Im katholischen Internat in Appenzell hat er gelitten. Es hat ihn geprägt. «Ich denke links und progressiv», hat er mir anvertraut. Wenn Josef Zindel eine Meinung hatte, so gab es selten eine zweite. Derart unerbittlich hat er sie verteidigt, dass Menschen, die ihn nicht kannten, ihn als arrogant und überheblich einstuften. Er konnte laut werden, zuweilen auch etwas ungerecht gegenüber Kolleginnen und Kollegen. Josef, der Philosoph, kaschierte damit seine Sanftmut, vielleicht auch eine gewisse Unsicherheit. Das machte ihn in meinen Augen besonders liebenswürdig. Joes Leben war Fussball. Die «Rot-Blauen vom Rheinknie», die nie so genannt sein durften, waren seine Leidenschaft. Und gelitten hat er. Eine Niederlage des FCB konnte er als Journalist schonungslos analysieren, als hätte man ihn persönlich beleidigt. Enttäuschte Liebe eben. Und gleichwohl blieb er fair. Nie hätte er einen Trainer oder einen Spieler niedergeschrieben in seinen hochstehenden Texten. Josef Zindel war ausserordentlich belesen. Er, der früher für einen Verlag arbeitete, verschlang Bücher, wenn er nicht gerade Fussballspiele besuchte oder Spielzüge am Fernsehen chirurgisch sezierte. An den Matches der Basler Sportjournalisten stand Joe im Tor. Wenn er sich vor den gegnerischen Stürmern aufbaute, liefen sie gegen einen schwarzen Riesen. Der Riese wankte, fiel zuweilen und bekam einiges ab — aber Josef Zindel kannte keine Wehleidigkeit. Er stand auf
Josef Zindel: Der Journalist lebte zuletzt in Blauen. FOTO: ARCHIV
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Comedy Zaubershow
Witzlos?
Abrakadabra, Simsalabim… Wen erinnern diese Worte nicht an magische Gefühle, spannende Momente und unglaubliches Staunen? Der zweite Anlass des Kultur- und Lesevereins Breitenbach heisst sie in der Welt der Magie willkommen. Lassen Sie sich vom Zauberer und Mentalisten (Gedankenleser) Daniel Kalman aus Zürich verzaubern und in die Welt der Illusion entführen. Bei Daniel Kalman — auch bekannt aus der Fernsehshow Stadt, Land, Talent von SRF — sind Sie nicht nur Zuschauer, sondern Teil der Show, die sich durch Wortwitz, Charme und das gewisse Etwas auszeichnet. Diese Zaubershow ist einzigartig, denn sie baut auf Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen auf und sorgt für feinste magische Unterhaltung. Ursula Früh KLV Breitenbach
Fünfzehn Jahre sind es her, seit dem letzten erfolgreichen Witzabend im Schlachthuus in Laufen. Vielen Besuchern von damals sind diese witzigen Abende immer noch in bester Erinnerung. Aktuell ist der Humor ein rares, aber um so wichtigeres Gut geworden. Lachen stärkt das Immunsystem und erhält Freundschaften. Wo sind sie, die begnadeten Witzerzähler und Witzerzählerinnen? Das Kulturforum Laufen plant am 4. Februar 2022 eine Neuauflage eines Witzabends. Kennen Sie begabte Persönlichkeiten, welche wir anfragen können oder sind Sie selbst mit diesen besonderen Witzgenen ausgestattet? Dann melden Sie dies doch bitte unbedingt beim Kulturforum Laufen, Mail: kulturforum.laufen@bluewin.ch oder unter 061 761 22 18. Erfolgreiche Vermittlungen belohnen wir mit zwei Freitickets für den Abend. Camille Büsser
Zaubershow: Freitag 5. November, 20 Uhr, Pfarreisaal der kath. Kirche, Breitenbach, www.klv-breitenbach.ch.
und kickte aus. Seine Steilpässe auf uns Mittelfeldspieler waren legendär. Einen Steilpass zu seinem beruflichen Erfolg erhielt Josef Zindel, als der FC Basel ihn anfragte, ob er Medienchef werden wolle. Joe hatte die Rolle seines Lebens, seine Berufung gefunden. In seinem Magazin «Rotblau» durfte er sein literarisches Talent entfalten, sein Enzyklopädie-Wissen ausbreiten, andere zu Wort kommen lassen, die er für wichtig hielt, und so weiter. Seine Bücher über den FC Basel 1893 sind Kult. Sie sind Chroniken einer tiefen Liebesbeziehung. Josef Zindels grösste Liebe galt den Fans, die er betreute — er war selber einer von ihnen, wenngleich er dies mit vorgetäuschter Distanzierung zu kaschieren versuchte. Joe hielt bei allem, was er sagte und kundtat, gleichsam einen inneren Monolog. Mit Josef im alten Joggeli, später im St. Jakob-Park unvergessliche Erlebnisse geteilt zu haben, ist ein Privileg. Er hat mich und meine Kolleginnen und Kollegen Sportjournalisten geprägt. Dass Josef Zindel im Alter von bloss 68 Jahren am letzten Sonntag nach einer kurzen und schweren Krankheit gestorben ist, bleibt unfassbar. Wir haben einen grossen Freund verloren und sind sehr traurig. Vergessen werden wir ihn nie. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Thomas Bürgi, Präsident Vereinigung Basler Sportjournalisten
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Jodlerobe in Liesberg abgesagt
Solidarisch: Der Männerchor Dittingen reist nach Deutschland.
FOTOS: ZVG
Normalerweise findet in Liesberg am ersten Samstag des Monats November der beliebte Jodlerobe des Jodlerklubs Bärgbrünneli in der Mehrzweckhalle Seemättli statt. Wir bedauern ausserordentlich, dass in diesem Jahr der Jodlerobe nicht durchgeführt wird. Die Entscheidung mussten wir aus organisatorischen Gründen schon im Sommer fällen, als die Lage unsicher und die Covid-Zertifikatspflicht bei Konzerten noch kein Thema war. Wir versichern aber unseren
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treuen Anhängerinnen und Anhängern, dass wir fleissig am Üben sind und am Nordwestschweizerischen Jodlerfest in Bad Zurzach am 10.-12. Juni 2022 teilnehmen werden. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir unsere öffentlichen Auftritte wieder bekannt machen. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern gute Gesundheit und angenehme Wintertage. Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg
Gaby Walther
Es ist allen bewusst – es ist der letzte warme Herbsttag mit Wind. Dementsprechend wird der Moment genutzt und über die Wellen geflitzt, was das Zeug hält und bis die Kräfte am Ende sind. Völlig k.o., aber glücklich, mit letztem Blick auf den See wird das Surfmaterial zur Surfstation geschleppt und sich selber schleppt man zum Auto. Der warme Tee hilft nicht nur den Körper zu wärmen, sondern auch die klammen Finger wieder beweglich werden zu lassen, um aus dem engen Neopren schlüpfen zu können. Also schnell die Autotür auf, Thermoskrug raus und die Tür wieder zu, um keine Wärme aus dem Autoinneren entweichen zu lassen. Da passiert das Unglück! Der Zufall will es, dass beim Zuknallen der Autotür, der nun im Wagen liegende Autoschlüssel die Schliessautomatik auslöst. Da steht man also da, vor dem geschlossenen Auto, im nassen Neopren, frierend, ohne trockene Kleider, ohne Essen, ohne Autoschlüssel, ohne Portemonnaie, ohne Natel und ohne einen Schimmer, wie man jemanden anrufen könnte. Denn wer kennt heute noch irgendeine Telefonnummer auswendig. Auch das Telefonbuch – gibt es das überhaupt noch? – hilft selten weiter. Denn Festnetz aufgelöst, Mobilnummer nicht eingetragen. Der Surfer tut mir leid. «Mein Auto ist erst drei Monate alt, wie kann so etwas passieren», jammert er. Ja, das kann passieren, bestätige ich und alle, die um ihn herumstehen. Geholfen ist ihm zwar nicht damit, aber jede und jeder weiss eine ähnliche Geschichte zu erzählen. Bei mir war das Ereignis zum Glück nicht so dramatisch. Wie immer in Eile, schnell den Einkauf samt Handtasche in den Wagen geschmissen, Türe zugeknallt und das Auto war geschlossen. Perplex stand ich im Stedtli und konnte es nicht glauben. Was nun? Immerhin hatte ich das Natel in der Hand, da ich nebst einkaufen, mich beeilen und in Gedanken schon bei etwas anderem sein, auch noch telefonierte. So kam mir eine liebe Person zu Hilfe und fuhr mich heim, um den Ersatzschlüssel zu holen. Seither gebe ich den Autoschlüssel nicht mehr aus der Hand. Ebenso habe ich die Telefonnummer meiner Liebsten auswendig gelernt. Wobei, wenn ich sie jetzt aufsagen möchte, bringe ich die Nummern schon wieder nicht mehr zusammen. Fürs Gedächtnis ist die ganze Elektronik und Digitalisierung nicht von Vorteil. Und der Surfer? Er wurde gerettet und hat nun auch eine Anekdote zu erzählen.
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Literaturapéro in der Stedtlibibliothek Einmal mehr dürfen wir die Buchhändlerin und erfolgreiche Buchbloggerin Manuela Hofstätter (lesefieber.ch) in der Stedtlibibliothek begrüssen. Vom Lesefieber gepackt stellt sie am Sonntag 31. Oktober um 10.30 Uhr mit viel Charme und kleinen Überraschungen ihre Favoriten unter den Literaturneuheiten vor. Lassen auch Sie sich im Rahmen eines Apéros begeistern und humorvoll unterhalten. Die vorgestellten Lese-Tipps sind alle in unserer Bibliothek ausleihbar. Für den Eintritt ist ein offizielles Covid-Zertifikat notwendig. Claudia Miserez Stedtlibibliothek Laufen
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
Pflegehelfer/in gesucht
Vom LAUFENTAL nach ETTINGEN
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da finden Sie eine verantwortungsvolle Stelle als Vorbereiter in der Signalisationsbranche Voraussetzung: Sie haben eine abgeschlossene Metallbauer-Lehre EFZ oder Sie sind Schreiner EFZ oder Sie können einen verwandten Berufsausweis vorlegen, dann sind Sie unser Mitarbeiter auf Sie wartet eine abwechslungsreiche Arbeit mit Verantwortung Führerausweis ist erforderlich Zuverlässigkeit und Freundlichkeit
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Die irides AG ist ein Wohn- und Pflegeheim für sehbehinderte, hörsehbehinderte, blinde und betagte Menschen. Angegliedert an das Wohnheim haben wir zudem diverse abwechslungsreiche geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze integriert. Wir suchen:
Mitarbeitende mit Rente Wenn Sie eine IV-Rente beziehen, motiviert und neugierig für neue Aufgaben und Herausforderungen sind, dann finden Sie mit Sicherheit bei uns einen geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplatz: Administration: Arbeitsmöglichkeiten in verschieden Bereichen Facility Management: diverse Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Technischer Dienst, Lingerie und Reinigung Gastronomie: Mithilfe in der Küche, im Service und beim bistro wytbligg Pflege/Betreuung: wertvolle Tätigkeiten mit Menschen im Bereich Aktivierung, Betreuung und Pflege möglich Verkauf: in unserem schönen Laden ybligg im Herzen der Stadt Basel beim Spalenberg Werkstatt: anspruchsvolle Herstellung unserer hochwertigen Produkte in der Korb- und Sesselflechterei, der Bürstenbinderei und in der Schreinerei Wir bieten: eine Vielfalt von traditionellen und modernen geschützten Arbeitsplätzen abwechslungsreiche und spannende Tätigkeiten auf individuelle Bedürfnisse zusammengestellte Arbeitseinsätze (Pensum und Arbeitsbereiche) Begleitung und Beratung durch ausgebildete Arbeitsagogen/innen Mitarbeit in motivierten und kompetenten Teams Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Vanessa Meyer, Leiterin Coaching und Arbeitsintegration, Tel. +41 (61) 225 57 70. Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte per Post an: irides AG, Frau Vanessa Meyer, Coaching und Arbeitsintegration, Kohlenberggasse 20, 4051 Basel. Oder per Mail an: v.meyer@irides.ch
Lehrperson Primarschule gesucht: 3. Januar 2022 – 31. Juli 2022 Weiterführung der Anstellung möglich Stufe: Fächer: Pensum: Arbeitsort:
3. Klasse, Klassenlehrperson alle ohne Französisch und IB 22.4 Lektionen /Woche Mo.– Do. Schulhaus March, 4233 Meltingen
Auskunft erteilt: Williams Eva, Telefon: 061 795 00 50 williams.eva@schulen-gilgenberg.ch Schulen Gilgenberg, Schulleitung, Schulweg 1, 4208 Nunningen
Für unseren Sömmerungsbetrieb Remel suchen wir per Sömmerungsbeginn Mai 2022 einen Hirt / eine Hirtin welcher/welche die ca. 55 Rinder während der Sömmerungszeit (Mai – September) betreut. Die Aufgaben und die Entschädigung sind in einem Vertrag und einem Pflichtenheft mit Anhang geregelt. Es besteht die Möglichkeit allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt auch den Wirtebetrieb der Besenbeiz Remel zu übernehmen. Nähere Auskunft erteilt: Gemeindepräsident Stefan Borer
061 771 07 57 079 789 70 14
DIES UND DAS
Auf der Suche nach der Vergangenheit Interessieren Sie sich für historische Ereignisse und möchten über diese schreiben? Oder arbeiten Sie an einer (Auto-)Biografie? In diesem Online-Kurs behandeln wir an zwei Samstagen verschiedene Methoden um Vergangenes zu recherchieren und zu Texten zu verarbeiten — und wie aus Geschichte Geschichten werden. Wir diskutieren über Probleme, die sich dabei ergeben, und wie Sie Ihre eigenen Projekte weiterentwickeln können. Gabrielle Alioth, Schriftstellerin «Auf der Suche nach der Vergangenheit», Sa 6.11. und 20.11.21, 2-mal, 10.00-15.00h, online. Info & Anmeldung: 061 269 86 66, www.vhsbb.ch
WANDERTIPP
Rundwanderung in Eptingen Am Sonntag 7. November steigen wir von Eptingen, Edelweiss (540 m) ins Gebiet der berühmten Quelle über Griessen (628 m) nach Reie (782 m) auf. Im Wald des Haselbergs (768 m) geniessen wir den schönen Weg, wechseln beim Eichernest (752 m) zur Nordseite des Hügelzuges und gelangen so zum Aussichtspunkt Bergfluh (736 m). Nun beginnt unser Abstieg immer im Wald über Rängge, wo wir den Weg verlassen können, um zur eindrücklichen Ruine der Grottenburg Riedfluh (630 m) zu gelangen. Wenn das etwas unwegsame Stück es erlaubt, steigen wir zu den in eine Höhle eingebetteten Mauerresten hinab, die erst 1968 entdeckt und in den darauffolgenden Jahrzehnten wissenschaftlich freigelegt und untersucht wurden. Über Ober Hasel (607 m) und um die Dangerenflue gelangen wir nach Eptingen. Streckendaten: Länge: 8 km, Aufstieg total: 320 m, Abstieg total: 300 m, Wanderzeit: 2 ½ Std. Treffpunkt: 09.20 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB. Kosten: U-AboBereich. Anforderung: Wanderung T2 auf guten Wegen, das kurze Wegstück zur Höhlenburg etwas anspruchsvoller. Ausrüstung: Wanderschuhe, Stöcke, Kleidung der Witterung angepasst. Verpflegung: Getränke, Zwischenverpflegung, Mittagspicknick. Leitung: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85, hutopkaya@ bluewin.ch. Handy am Wandertag 077 404 17 64. Anmeldung: bis Mittwoch, 3. November. Naturfreunde Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
GESCHÄF TSWELT
GESCHÄF TSWELT
Aktionstag für pflegende und betreuende Angehörige
Flexibler Familienbetrieb für die Region und die Nordwestschweiz
Gönnen Sie sich eine Verschnaufpause – Sie haben es verdient. Am 30. Oktober ist der «Tag der pflegenden und betreuenden Angehörigen». Oftmals arbeiten pflegende und betreuende Angehörige im Verborgenen und erhalten für ihren Einsatz nicht die Anerkennung, die ihnen eigentlich zustünde. Denn das Engagement der pflegenden und betreuenden Angehörigen ist für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Umso wichtiger ist es, dass diese Personen im Alltag entlastet werden, damit sie sich erholen und die Batterien wieder aufladen können. Denn die Pflege und die Betreuung sind intensiv und können auf Dauer an den eigenen Kräften zehren. Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass es für viele Betroffene schwierig ist, Hilfe anzunehmen und ihre Liebsten ande-
Alles aus einer Hand von oben bis unten: Das MAEX-Team übernimmt viele Arbeiten an Ihrem Haus: Grössere und kleinere Malerarbeiten, Tapezieren und kleinere Gipserarbeiten, Verlegen von Parkett, Isolierung und Dämmung von Wänden, Decken, Estrichböden und Dachausbauten, Schimmelbekämpfung, Übernahme von Altbausanierungen. Peter und Michel Buschor sind kreative und erfahrene Maler mit grosser Allround-Erfahrung. So sparen Sie Umtriebe und möglicherweise auch Kosten. Unter einer Sanierung versteht man im Bauwesen die bauliche Wiederherstellung oder Modernisierung eines oder mehrerer Räume oder eines ganzen Gebäudes, um Schäden zu beseitigen und / oder den Wohnstandard zu erhöhen. In erster Linie geht es um die Werterhaltung der Bausubstanz Jetzt ist die richtige Zeit, um Ihre Wohnung/ Haus zu verschönern. Wie wäre es, mal einige Zimmer frisch zu streichen oder sogar eine neue Tapete anbringen zu lassen? Oder ein Parkett zu verlegen? Wir haben viele Gute Ideen und natürlich auch das Know-how, damit wir ein tolles Ergebnis erzielen können. Gerne kommen wir bei Ihnen vorbei für eine kostenlose Heimberatung. Wir können auch
ren Menschen anzuvertrauen. Genau diese Hemmschwellen abzubauen, ist ein weiteres Ziel der Kampagne zum «Tag der pflegenden und betreuenden Angehörigen». Denn nur wer frühzeitig Entlastungsangebote und Unterstützung in Anspruch nimmt, kann langfristig effektiv die Pflege- und Betreuungsarbeit für seine Angehörigen übernehmen. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg verteilt den vielen unermüdlichen Helferinnen und Helfern in Zusammenarbeit mit Pro Infirmis, Entlastungsdienst Schweiz und dem Schweizerischen Roten Kreuz ein kleines Präsent und möchte dazu animieren, sich selbst Sorge zu tragen und immer wieder mal eine Pause einzulegen. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
GESCHÄF TSWELT
Betreuungsstunden von pflegenden Angehörigen wertschätzen PR. Das Rote Kreuz Baselland ist seit Jahren an der Seite der betreuenden und pflegenden Angehörigen aktiv. 2020 leisteten Pflegehelfende SRK über 16 000 Betreuungsstunden zu sozialverträglichen Tarifen. Dazu kommen Beratungen, Kurse für betreuende und pflegende Angehörige und indirekte Entlastungsdienste wie der Besuchs- und Begleitdienst für einsame Menschen oder der Fahrdienst. So können Angehörige besser von den positiven Aspekten der Betreuungsbeziehung profitieren. Mit Freiwilligen und Fachkräften setzt sich das Rote Kreuz Baselland täglich für mehr Menschlich-
keit ein. Dies ist unter anderem auch dank regelmässigen Zuwendungen von Mitgliedern und Gönnern möglich. Das Rote Kreuz Baselland macht am 30. Oktober zum «Tag der pflegenden Angehörigen» auf diese unverzichtbare Arbeit aufmerksam und bedankt sich mit einem kleinen Dankeschön für die Adventszeit. Angehörige finden zahlreiche Informationen und weitere Unterlagen unter www.betreuen.redcross.ch. Für eine persönliche Beratung steht das Rote Kreuz Baselland allen gerne zur Verfügung. Unverbindliche Informationen unter Tel. 061 905 82 02.
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Renovation: Frisch gestrichen plus neuen Boden verlegt. FOTO: ZVG Farbmuster machen, damit es plastischer wird. Für eine kostenlose Heimberatung rufen Sie uns an 061/ 733 16 10. Maex-Team P. & M. Buschor Bubendorf und St.Pantaleon
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Sonntagsverkauf in Wolfwil Kommendes Wochenende können Sie sich bei Möbel Eichler von den neuen Möbeltrends inspirieren lassen. Auf fünf Etagen werden aktuelle Möbeltrends und Einrichtungsvorschläge präsentiert. Besuchen Sie unser Möbelhaus mit seinem vielfältigen Sortiment an Polstermöbeln und der neuesten und grössten Auswahl an Relax-Sesseln im ganzen Kanton Solothurn. Dazu laden edle Tische und Stuhlkombinationen oder das umfangreiche Bettenstudio mit riposa roviva und Bico zum Verweilen ein. Wünsche wie Möbel nach Mass, auch speziell für kleine Räume, werden bei Möbel Eichler dank eigener Möbelwerkstatt gerne erfüllt. Für die Beratung und Planung der Inneneinrichtung stehen qualifizierte Wohnberater und Wohnberaterinnen zur Verfügung und helfen, Ihr Zuhause zu verschönern. Die Serviceleistung beinhaltet unseren Rund-Um-Service: kostenlose Lieferung und Montage, sowie eine fachgerechte
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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43
LESERINNENBRIEF
Musikerinnen von Weltrang Welch ein Erlebnis! Zuerst gebührt unser aller Dank der Rosa und Emil RichterichBeck Stiftung, welche uns in Laufen immer wieder solch musikalische Leckerbissen ermöglicht — eine grosse kulturelle Bereicherung für Laufen. In zweiter Linie trägt die wunderbare Akustik unserer barocken Katharinenkirche zu einem erstklassigen Musikgenuss bei. Patricia Kopatchinskaja, Violine, und Sol Gabetta, Cello, haben uns mit höchstem musikalischem Können, mit Temperament, Charme und Humor mit Musik, heiter gemischt aus Barock und Moderne, verzaubert. Es gab stehende Ovationen in der vollbesetzten Kirche. Mein Dank gebührt allen am Konzert beteiligten. Lotty Zemp
Mit der Grippeimpfung auch andere schützen Früher musste man für die Grippeimpfung zum Arzt, heute kann man sich auch in der Apotheke impfen lassen. Rainer Mahlknecht, Apotheker in der Schwarzbuebe-Apotheke, erklärt, warum die Grippeimpfung so wichtig ist. Wer soll sich in der Apotheke impfen lassen? Rainer Mahlknecht: Grundsätzlich sollten sich alle Erwachsenen gegen Grippe impfen lassen, denn die Grippe ist eine schwere Viruserkrankung. Wer sie erwischt, braucht mehrere Tage Bettruhe, riskiert Komplikationen und muss mit einer langen Erholungsphase rechnen. Kommt hinzu, dass man mit der Grippeimpfung nicht nur sich selbst schützt, sondern auch seine Mitmenschen, insbesondere Kinder sowie ältere und geschwächte Menschen! In CoronaZeiten ist dies besonders wichtig. Wie läuft die Grippeimpfung in der Apotheke ab? Wir bitten die Impfwilligen, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Darin geht es im Wesentlichen um Allergien gegen Hühnereiweiss, die Einnahme von Medikamenten und bestehende Erkrankungen. Danach impfen wir mit dem Tetraimpfstoff, der einen sehr guten Schutz gewährleistet. Der ganze Ablauf dauert maximal 20 Minuten. Wann soll man sich impfen lassen? Idealerweise lässt man sich ab Mitte November impfen, man kann die Impfung aber auch später jederzeit noch machen. Bezahlt die Impfung die Krankenkasse? Wer eine Zusatzversicherung bei der CSS oder Visana abgeschlossen hat, kann die Kosten (ca. 36 Franken) der Grippeimpfung bei der Krankenkasse zurückfordern. Die anderen Kunden können sich bei ihrer Versicherung erkundigen, ob diese die Grippeprävention auch unterstützt. Muss man sich anmelden? Die Impfung wird bei uns von den meisten Mitarbeitern vorgenommen. Wenn möglich impfen wir gerne spontan. Wer sicher sein will, dass wir Zeit haben, sollte vorher anrufen. Wenn Firmen ihre Mitarbeiter impfen lassen, stellen wir ihnen jeweils zwei, drei Zeitfenster zur Verfügung.
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Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
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Vergnügliches Oktoberfest
Mysteriöses Bild im Obertor entdeckt
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Während des Tags der offenen Tore und Türme Ende Juli in Laufen wurde im Obertor ein mysteriöses Bild entdeckt. Es zeigt drei Männer in einem Boot auf hoher See, die versuchen, einem heftigen Sturm zu trotzen. Der Vorstand des Museumsvereins vermutet, dass es sich dabei um ein religiöses Motiv handelt, das im frühen 20. Jahrhundert entstanden ist.
Wer kennt dieses Bild?
Die Lederhosen trinken sich warm: Die Männerriege Kleinlützel bescherte der Dorfbevölkerung am letzten Samstag ein kleines Oktoberfest. Gemäss dem Slogan «Bier nach vier» brachten sich die Organisatoren, auf Gäste wartend, in Stimmung. Das Bierzelt im GemeinFOTO: MARTIN STAUB desaal füllte sich kurze Zeit später.
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Verschiedene Anfragen an andere Museen und andere Institutionen liefen leider bisher ins Leere. Deshalb bitten wir Sie um Mithilfe: Haben Sie dieses Bild schon einmal gesehen und wissen vielleicht sogar Bescheid über seine Geschichte? Ihre Hinweise nehmen wir gerne unter christoph.suetterlin@museum-laufental. ch entgegen. Der Vorstand des Museumsvereins Laufental
Drei Männer im Boot: Wer das Bild kennt, soll sich melden.
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Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und berichtet Ihnen von den Behandlungsmöglichkeiten unserer Klinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden. Bitte beachten Sie die Zertifikatspflicht für die Veranstaltungen in der Klinik. In den Klinikgebäuden gilt zudem Maskenpflicht, wir können auch kein Maskenattest gelten lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
FOTO: ZVG
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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MARIASTEIN. WoS. Am 6. November lädt der Gewerbeverein Hinteres Leimental GHL im Restaurant Post in Mariastein zum 10. Jassturnier ein. Gespielt wird der Einzelschieber, das heisst, jede Person meldet sich einzeln an und in jeder Runde wird eine neue Partnerin oder ein neuer Partner zugelost. Dabei kommen die französischen Karten zum Zug. Die Auslosung der ersten Runde ist um 17 Uhr. Anmeldeschluss ist morgen Freitag unter spm.martin.speiser@bluewin.ch. Die Teilnahmekosten betragen 20 Franken. Alle Teilnehmenden müssen über ein Covid-Zertifikat verfügen.
Klassisches Konzert Blick am Morgen durchs Fenster: Trotz Jagdbeginn lassen sich die Rehe nicht stören.
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Zahnunfälle haben Hochsaison
Spielespass an Halloween
Warnung vor Einbrechern
WoS. Die Freude unter den Eissportfans ist gross: Die meisten Eissporthallen und Kunsteisbahnen haben ihre Türen wieder geöffnet. Leider kann es bei Spiel oder Sport auf dem Eisfeld zu Unfällen kommen, bei denen insbesondere auch die Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Zahnärztegesellschaften beider Basel informieren daher über das richtige Vorgehen, um mögliche teure Folgeschäden zu verhindern. Eishockeyspielerinnen und -spielern wird das Tragen eines Mundschutzes oder einer Gesichtsmaske empfohlen. Abgebrochene Zahnstücke können in Wasser gelagert werden. Die Zahnrettung mittels Zahnrettungsbox erspart den Geschädigten nicht nur spätere Folgekosten, sondern auch Unannehmlichkeiten. Nach einem Unfall mit Zahnschaden sollten Betroffene auf jeden Fall so rasch wie möglich ihren Zahnarzt kontaktieren.
WoS. Das Jubiläumsjahr der Ludothek Hofstetten-Flüh geht weiter: Am Sonntag 31. Oktober organisiert die Ludothek Hofstetten-Flüh zusammen mit Mirjam Jäggy von der «Drachenhöhle» Oberwil von 14 bis 18 Uhr einen Spielnachmittag in der Ludothek in Hofstetten. Lustige und spannende Brett-, Karten- und Würfelspiele, einfache Kinder- und Familienspiele rund um Geister und Hexen, Helden und Schurken können gespielt werden. Zudem wird es ein «Klask»-Turnier geben, bei dem alle mitmachen können. Um 15 Uhr kann man sich sogar verzaubern lassen! Dann gibt es nämlich eine grossartige Zaubervorführung. Auch ein kleines Beizli mit Kaffee und Kuchen erwartet die Besucherinnen und Besucher. Und als kleiner Tipp: «Süsses oder Saures» für alle mit Kostüm. Beim Anlass besteht Indoor Zertifikatspflicht.
WoS. Mit der Zeitumstellung vom 31. Oktober 2021 steigt die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung, ihre Umgebung im Auge zu behalten und verdächtige Feststellungen umgehend via Notruf 112 zu melden. Dämmerungseinbrüche werden hauptsächlich in der Zeit zwischen 17 und 22 Uhr verübt. Die Täter verschaffen sich primär über Sitzplatztüren, Fenster und Hochparterre-Balkone Zutritt zu den Wohnungen. Beliebte Einstiegsstellen sind auch ungesicherte Kellerfenster oder Kellertüren. Schützen kann man sich mit Licht im Haus, welches Anwesenheit signalisiert. Auch ein Aussenlicht mit Bewegungsmelder kann Einbrecher abschrecken. Bei der Einbruchsprävention ebenfalls wertvoll sind gute Kontakte zur Nachbarschaft. Es ist empfehlenswert, die Nachbarn über längere Abwesenheiten zu informieren.
Premiere im Goetheanum
DORNACH. WoS. Liebhaber des traditionellen Jodelgesangs kommen am 30. Oktober in den Genuss eines besonderen Klangerlebnisses. Erstmals präsentieren sich Jodlerinnen und Jodler mit einem Konzert im grossen Saal des Goetheanums in Dornach. Die SchwarzbuebeJodler aus Dornach haben für ihr besonderes Konzert Gäste eingeladen. So wird der renommierte Jodlerklub «Echo vom Bärgli» aus dem fribourgischen Rechthalten ebenso dabei sein wie das beliebte Röteli-Quartett aus dem Baselbiet als Jodelkleinformation. Angereichert wird das Konzert durch die Schal(l)berg-Örgeler aus Aesch. Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Für den Eintritt zum Konzert ist das Covid-Zertifikat erforderlich. Tickets gibt es für 20 Franken.
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Zugvögel Von Charlotte McCongahy Der Titel passt zur Jahreszeit, denn wie alle Jahre brechen viele Vögel gen Süden auf und verbringen dort die kalte Jahreszeit, um im Frühling wieder zurück zu kommen. Charlotte McCongahy ist 1988 geboren, hat irisch/schottische Wurzeln und wuchs in Australien auf. Ihre Passion für Natur und Tierwelt inspirierten sie zu diesem Debutroman, mit dem sie einen internationalen Durchbruch erreichte. Sie hat einen Abschluss als Drehbuchautorin und lebt heute in Sydney. Franny ist Ornithologin und hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht. Sie hat Wasser und Vögel immer den Menschen vorgezogen. Als viele Vögel verschwinden und nicht zurückkehren, beschliesst sie, den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. So macht sie sich mit ihrer Crew auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos sind sie den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert. Nur die Vögel dienen ihnen als Kompass. Die Reise wird zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer. Das Buch ist sehr spannend und fesselt schon nach den ersten Seiten. Die fast 400 Seiten bemerkt man nicht. Es ist wie eine Ode an die bedrohten Geschöpfe dieser Erde. Aber es ist auch voller Hoffnung, die bis zum Ende des Buches bestehen bleibt. Christine Eckert
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HIMMELRIED. WoS. In der Reihe «Musik kommt zu Ihnen» gastiert das Musikensemble I Pizzicanti wieder in Himmelried. Mit Tamar Eskanian an der Flöte, Nadja Lesaulnier am Cembalo und Yan Ma an der Violine spielen renommierte Frauen Solo, Duo und Trio von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Konzert findet statt am Samstag 30. Oktober 18 Uhr in der Kirche Himmelried. Der Eintritt ist frei (Covid-Zertifikatspflicht). Es gibt eine Kollekte.
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