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Donnerstag, 24. Oktober 2019

111. Jahrgang – Nr. 43

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Ein Weg durch die Höhen und Tiefen Die Gewinnerin des Solothurner Heimatschutzpreises ist die Passwangstrasse, welche das Schwarzbubenland mit dem übrigen Kantonsteil verbindet und entstanden ist, weil Solothurn Basels Wegzöllen entgehen wollte. Bea Asper

H

at der Ausbau einer Strasse – unter anderem für den Schwerverkehr – eine Auszeichnung verdient? Diese Frage tauchte – vor dem «grünen» Wahlwochenende – letzten Samstag in Beinwil auf. Die Gewinnerin des diesjährigen Solothurner Heimatschutzpreises ist die Passwangstrasse. Die Nonprofit-Organisation Heimatschutz hatte in den Räumlichkeiten des Klosters Beinwil viele Vertreter aus dem öffentlichen Leben zu einer feierlichen Preisübergabe eingeladen. Die neue Klostergemeinschaft freute sich über die grosse Anzahl Gäste und hatte auf pragmatische Art die Lösung für das neue Phänomen «Platzmangel» gefunden. Mit einem gekonnten Schnitt hatten die Mönche aus einem quadratischen Tisch zwei lange Tische gemacht, die beidseitig bestuhlt werden konnten und allen Gästen Platz zum Essen boten. Die Zweifel waren längst verflogen. Der Präsident des Solothurner Heimatschutzes, Daniele Grambone, sowie Bauingenieur Armand Fürst hatten in einer historischen Abhandlung aufgezeigt, dass die Passwangstrasse für einen Brückenschlag innerhalb des Kantons steht und ihr anspruchsvoller, langer Weg, der sich durch die Idylle des Hügels schlän-

Preisübergabe: (v. l.) Armand Fürst, Bauingenieur, Roland Fürst, Regierungsrat, und Daniele Grambone, Präsident Solothurner Heimatschutz FOTO: BEA ASPER gelt, die Höhen und Tiefen zwischen dem Schwarzbubenland und Solothurn widerspiegelt. Natürlich habe sich die Jury die Frage gestellt, ob es legitim sei, den Heimatschutzpreis einer Strasse zu widmen und wem das Preisschild mit der Gravur übergeben wird. «Wir entschieden uns, das Preiswerk Landammann Roland Fürst, zu übergeben, stellvertretend für die Solothurner Bevölkerung, welche ohne diese Strasse vom Rest ihres Kantons abgeschnitten wäre», erklärte Grambone. Roland Fürst betonte in seiner Dankesrede, dass er diese Geste sehr begrüsse, die Passwangstrasse sei in der Tat ein geschichtsträchtiges verbindendes Element. Er persönlich sehe die Auszeichnung auch als Wertschätzung für den Millionenbau, bei dem

die Verbesserung der Sicherheit im Zentrum stehe. Die Sanierungsarbeiten, die vor elf Jahren ihren Anfang nahmen, werden noch einige Jahre andauern. «Der Ausbau der Passstrasse durch den Kanton Solothurn zu einer Fahrstrasse fällt in die Zeit von 1729. Ausgelöst wurde dieses Projekt durch den Umstand, dass die Stadt Solothurn ihr Salz aus Lothringen bezog und über Basel und die obere Hauensteinstrasse nach Solothurn transportierte», erläuterte Bauingenieur Armand Fürst. «Die Basler erhoben für die Benutzung der Strassen auf ihrem Hoheitsgebiet hohe Zölle. Aus diesem Grund entstand das Projekt zum Ausbau einer Fahrstrasse über den Passwang, welche es ermöglichen sollte, die Salzfuhren über fürstbischöfliches Gebiet, über

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Allschwil und Reinach, nach Dornach zu führen und von dort über solothurnisches Hoheitsgebiet nach Solothurn zu leiten.» Obschon der Ausbau zur Fahrstrasse erfolgreich abgeschlossen wurde, erlangte die neue Passwangstrasse nicht die Bedeutung, die man sich erhofft hatte. «Die Basler versuchten deren Nutzung zu untergraben, und die versprochene Verbindung von Allschwil nach Dornach fehlte», sagte Fürst. «Die Strasse wurde denn auch schlecht unterhalten. Verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Strasse folgten, doch keines der Projekte wurde weiterverfolgt», resümierte Fürst. «Erst im Jahre 1921, nach einer eindringlichen Forderung aus dem Lüsseltal, gab die Regierung nach und fügte die Sanierung des Abschnitts Erschwil–Beinwil ins Programm des Strassenbaus ein», führte Fürst aus. In den Folgejahren widmete man sich auch dem Ausbau der Passwangstrasse ab dem Neuhüsli. Die Variante mit langem Tunnel war mit 1,5 Millionen Franken veranschlagt. Am 27. Mai 1930 wurde im Kantonsrat die Lösung mit dem Scheiteltunnel beschlossen. Der Bau der Strasse in einem Gebiet mit äusserst schwieriger Geologie startete am 3. Februar 1931. «Im Rahmen der Bauarbeiten wurde auch ein Beschäftigungsprogramm für Arbeitslose integriert, welche die Bauunternehmungen unterstützen mussten. Die Zahl der Arbeitslosen war zu dieser Zeit besonders hoch. Die meisten von ihnen kamen aus der Uhrenindustrie», legte Fürst dar. Letztlich kam es bei den Bauarbeiten zu grossen Problemen und zu massiven Kostenüberschreitungen. «Einige Abschnitte versagten bereits während des Baus und mussten neu erstellt werden», sagte Fürst und schloss sein Referat mit Bildern, die zeigen, dass über 80 Jahre später die Passwangstrasse die Planer als auch die Bauunternehmungen erneut vor grosse Herausforderungen stellte, die aber gekonnt gemeistert werden konnten.

12ºC 17ºC

Freitag, 25. Oktober 2019 Hochnebelartige Wolken und vor allem am Nachmittag etwas Sonne. Samstag, 26. Oktober 2019 Nach rascher Auflösung des Nebesl wird es sonnig.

10ºC 18ºC Sonntag, 27. Oktober 2019 Weiterhin nach Auflösung des Hochnebels sonnig. 10ºC 17ºC

Laufen

7 Markus und Cornelia Borer organisieren zum 19. Mal die Reptilienbörse in Lausen. Zu Hause in Laufen züchtet das Ehepaar Boas und Pythons.

Mariastein

13 Das Erscheinungsbild des Klosters Mariastein wird sich verändern, die Immobilien werden eine neue Nutzung erhalten. Diese hängt vom Zukunftsentscheid der Klostergemeinschaft ab.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)

Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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LAUFENTAL VERANSTALTUNG

Das Gymi Laufen spielt «Im Weissen Rössl» WoS. Der Abschluss und ein weiterer Höhepunkt der 50-Jahr-Feierlichkeiten am Regionalen Gymnasium LaufentalThierstein bildet die Aufführung der weltberühmten Operette «Im Weissen Rössl» von Erik Charell und Ralph Benatzky. Die Realisation des Bühnenwerks ist ein Gesamtprojekt der Schule. So stehen über 50 Schülerinnen und Schüler – ehemalige und aktuelle – sowie Lehrpersonen und die Schulleitung spielend, tanzend und singend auf der Bühne; ein Ad-hoc-Orchester intoniert die bekannten Melodien. Seit Januar 2019 laufen die Proben. Besonders gefordert sind die Hauptrollen, gesanglich und schauspielerisch, denn das musikalische Bühnenwerk dauert über zwei Stunden. Unter der Regie von Daniel Boos und der musikalischen Leitung von Noëmi Tran-Rediger finden die beschwingten Melodien und die leichte Lustspielkost zu einem Ganzen zusammen. Für die aufwendige Kulissenarbeit und technische Abstimmung zeichnet Martin Meury verantwortlich. Anzahl der Plätze beschränkt Die Operette wird an sechs Abenden in der Aula des Gymnasiums gezeigt. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass gewisse Abende rasch ausverkauft sein werden. Ansonsten unüblich bei Aufführungen des Regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein werden darum dieses Mal Tickets verkauft. Erworben werden können diese im Sekretariat des Gymnasiums in Laufen. Aufführungsdaten: 14./ 15./ 16. November sowie 21./ 22./ 23. November 2019 (19.30 Uhr). Vorverkauf: Sekretariat Gymnasium Laufen: Erwachsene CHF 10.-, SchülerInnen und Studierende: CHF 5.-

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LAUFEN

Der Maler als Spieler und Träumer Dieser Künstler braucht einem kunstaffinen Publikum kaum vorgestellt zu werden. Seine neue Ausstellung in der Galerie Alts Schlachthuus beweist einmal mehr: Bernhard Hasenböhler bringt seine inneren Bilder perfekt auf die Leinwand. Martin Staub

S

tammen diese Bilder von ein und demselben Künstler, oder präsentiert da die Galerie Alts Schlachthuus eine Gruppenausstellung? Es ist die Vielseitigkeit eines Künstlers, der sich in all den Jahren seines Schaffens – seit 1969 ist der gelernte Vergolder erfolgreich als Kunstmaler unterwegs – einen Stil angeeignet hat, der diese Frage durchaus zulässt. Da sind einerseits die abstrakten Grossformate «Erdbeerenesser» oder «Totentanz», welche dem Titel nur schwer zuzuordnen sind, während andere, meist kleinere Exponate, ganz konkrete Eindrücke vermitteln. Beim näheren Betrachten – und Hasenböhlers Kunst lässt einen Schnelldurchlauf nicht zu – klärt sich die anfängliche Unsicherheit wie von alleine: Die Handschrift des in Therwil geborenen und in Nuglar lebenden Künstlers ist sowohl in abstrakten, wie in naturalistischen Inhalten unverkennbar. Auch Professor

«Rundum»: Bernhard Hasenböhler vor einem seiner neueren Werke. Peter André Bloch, Kunstexperte und Germanist, den eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Künstler verbindet, wies in seiner Ansprache anlässlich der Vernissage vom letzten Freitag auf die Vielfältigkeit eines bescheidenen aber hochbegabten Kunstschaffenden hin. Einer, der es ausnehmend gut versteht, seine Inspirationen, seine Eindrücke, seine Träume mit Bleistift, Spachtel und Pinsel auf Papier, respektive auf Lein-

wand zu bringen. «Bärni», der Spieler, der gerne pröbelt, bastelt, zusammenstellt und sich mit Farben, Formen, Dimensionen und Perspektiven auseinandersetzt», charakterisierte Bloch seinen Freund und unterliess es nicht, seine lobenden Attribute anhand einiger präsentierten Werke zu dokumentieren. Bernhard Hasenböhler zeigt in der Galerie Alts Schlachthuus nicht weniger als 64 Werke. Die Meisten davon neueren

FOTO: MARTIN STAUB

Datums. Einige etwas ältere Grossformate, wie beispielsweise das «Heugras» von 1990, werten die vielfältige Ausstellung auf und lassen die konsequente und logische Weiterentwicklung eines unverkennbaren Malstils des 72-jährigen Künstlers verfolgen.

Galerie Alts Schlachthuus: Öffnungszeiten: Fr. 17-21, So 11-16. Finissage Sonntag, 3. November 11-16 Uhr.

LAUFEN

WAHLEN 2019/LAUFENTAL

Laufen mit neuer Geschenkkarte

Gute Resultate für Kandidierende aus dem Laufental

Bewährtes: Das Design der neuen Geschenkkarte lehnt sich an das Logo der Stadt Laufen an. (Im Bild: IG-Vorstandsmitglied Nafi Emri) FOTO: MELANIE BRÊCHET An der Halbjahresversammlung der IG Laufen wurde die neue Geschenkkarte vorgestellt. Der beliebte Laufner Geschenkbon aus Papier verschwindet. meb. «Mit der Laufner Geschenkkarte Laufe erläbe» lautet der Slogan auf der neuen Plastikkarte, die in Zukunft mit einem beliebigen Betrag aufgeladen und verschenkt werden kann. Die neue Karte, die sich optisch an das Logo der Stadt Laufen anlehnt, soll gemäss IG Laufen am Wochenende des «Christchindlimärt zum ersten Mal über den Ladentisch gehen. Alte Gutscheine können von diesem Zeitpunkt an auch gegen neue eingetauscht werden. Vorerst möchte sich die IG auf ein paar wenige Verkaufsstellen beschränken. Die Kundschaft soll die Karte aber an möglichst vielen Orten einlösen können. IG-Vizepräsident Roman Bucher: «Je mehr mitmachen, desto erfolgreicher wird das Produkt.» Geplant ist ausserdem, dass die Karte in verschiedenen Verpackungen erworben werden kann, passend zum jeweiligen Anlass.

Zu reden gab an der Halbjahresversammlung auch die Boulevard-Gastronomie im Laufner Stedtli. IG-Mitglied Christian Hamann, welcher in betreffender Arbeitsgruppe Einsitz nahm, erklärte, dass man der sommerlichen Bestuhlung positiv gegenüberstehe, bemängelte aber die anfangs ungenügende Kommunikation der Stadt Laufen mit der IG Laufen. Grundsätzlich sehe man aber den Mehrwert der Boulevardbestuhlung und begrüsse, wenn das Projekt ab nächstem Mai weitergeführt werde. Wenn aber noch mehr Parkplätze wegfallen würden, kämen einige Geschäfte im Stedtli in eine schwierige Situation. Die IG werde darum dafür kämpfen, dass im Stedtli keine weiteren Parkplätze verloren gehen. Weiter gab Hamann bekannt, dass die Gastronomiebetriebe, aber auch die übrigen Geschäfte im Stedtli voraussichtlich künftig für die Bestuhlung auf Allmendboden zahlen müssten, das Geld fliesse jedoch in Werbung für das Stedtli indirekt zurück. Weiter wurde letzten Mittwoch bekannt, dass die geplante Fusion mit der IG Birs Center vorerst gescheitert ist. Man sei gemeinsam an den Tisch gesessen, musste aber schliesslich feststellen, dass man sich nicht findet. Grund dafür seien in erster Linie die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den beiden Interessensgemeinschaften. Die IG Birs Center verlange von ihren Mitgliedern Beiträge, die jene der IG Laufen deutlich überstiegen, erklärte Roman Bucher. Man wolle in Zukunft aber dennoch eng mit der IG Birs Center zusammenarbeiten. So seien im kommenden Jahr gemeinsame Aktionen geplant. Dies wird für die Bevölkerung schon zur Weihnachtszeit ersichtlich, wenn das Birs Center die gleiche Beleuchtung aufhängen wird, wie sie die IG Laufen bereits in der Vergangenheit angebracht hat: sternförmige Lichterketten. Der Abend wurde mit Interna beendet. Die IG Laufen steht seit dem Rücktritt von Alexander Beck nämlich immer noch ohne Präsidium da. Vizepräsident Roman Bucher erklärte, dass er es begrüssen würde, wenn die IG Laufen zum ersten Mal von einer Frau präsidiert würde. Von den Anwesenden stellte sich vorerst niemand zur Verfügung.

meb. Die Eidgenössischen Wahlen des vergangenen Wochenendes sind Geschichte. Die Kandidierenden aus der Region konnten dabei beachtliche Resultate erzielen. Sabine Asprion, Laufner Stadträtin und Kandidatin der Sozialdemokratischen Partei erreicht den vierten Listenplatz als zweite Nachrückende. Ausserdem konnte sie in Lau-

fen das beste Resultat sämtlicher Kandidierenden erreichen. Den Platz als erster Nachrückender auf der Liste der CVP nur knapp verpasst hat Remo Oser, Gemeindepräsident von Röschenz. Er reiht sich nur 84 Stimmen hinter der ersten Nachrückenden, Beatrix von Sury d’Aspremont, ein. Auf der Liste der SVP erreicht die

Landrätin Jacqueline Wunderer den zweitletzten Platz, wobei die Kandidierenden hinter den beiden Gewählten allesamt nahe beieinander liegen. Nicht glänzen konnte der Bezirk Laufen bezüglich Stimmbeteiligung. Nur gut 39 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab - das schlechteste Resultat im Kanton Baselland.

VERANSTALTUNG KINO

Literaturapéro

Donnerstag, 31. Oktober, 20.30 Uhr

Cold War

WoS. Die Literaturbloggerin Manuela Hofstätter (www.lesefieber.ch) stellt in der Stedtlibibliothek in Laufen in gemütlichem Rahmen ihre Favoriten unter den Neuerscheinungen vor. Lesefieber On Tour,: Sonntag, 3. November um 10.30 Uhr in der Stedtlibibliothek in Laufen. Eintritt frei - Kollekte

www.kfl.ch GALERIE

Freitag, 18. Oktober, bis Sonntag, 3. November 2019

Bernhard Hasenböhler

Freitag, 25. Okt. 2019, 20.00 Uhr Kath. Pfarreisaal Breitenbach

Theaterkabarett Strohmann-Kauz «Sitzläder – der letzte Stammtisch» Wie immer gesellschaftspolitisch aktuelles und überraschendes Kabarett mit den kultigen Senioren Ruedi und Heinz Eintritt: Fr. 35.–, Fr. 30.–, Fr. 15.– Kein Vorverkauf Mittwoch, 6. Nov. 2019, 16.00 Uhr

MÄRLISTUNDE Wydehof-Center Breitenbach, 1. Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren Eintritt: Fr. 2.–

Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr Finissage: Sonntag, 3. November 2019, 11.00–16.00 Uhr Die Ausstellung zeigt eine Übersicht über Bernhard Hasenböhlers Gesamtwerk in unterschiedlichen Techniken, wie Zeichnungen, Tusche, Druckgrafiken, Acryl, Öl und Skulpturen. Die Darstellungen sind sowohl realistisch als auch ungegenständlich, sie sollen die Betrachter zu eigenen Interpretationen inspirieren. KABARETT

Freitag, 25. Oktober, 20.15 Uhr

Rolf Schmid* No10

In seinem zehnten Soloprogramm wartet Rolf Schmid mit ein paar ganz neuen Akzenten auf. Dafür hat nicht zuletzt die bekannte Schauspielerin und Regisseurin Bettina Dieterle gesorgt, die das Team ergänzt, Regie führt und No10 fulminant in Szene setzt. No10 ist einerseits klassisches Nummernkabarett, dazu kommen eine Prise Stand Up Comedy und viele Geschichten aus dem Leben des schrägen Bündners.

Die Sängerin Zula und der Musiker Wiktor lernen sich nicht lange nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen kennen und lieben. Auf ihrer Suche nach Glück und Freiheit verschlägt es sie nach Jugoslawien, nach Berlin und Paris. Doch gegen die Zwänge des Eisernen Vorhangs kommt ihre Liebe letztlich nicht an. Drama: Polen, 2018, 89 Min. Regie: Pawel Pawlikowski

KONZERT

Samstag, 2. November, 20.15 Uhr

Heinrich Mueller & Band* «As long as I can sing»

Ja, genau: Der Heinrich Mueller, der während Jahren das Gesicht der «Tagesschau» im Schweizer Fernsehen geprägt hat. Heinrich Mueller überzeugt als authentischer Songwriter und charismatischer Sänger. Mit seinem fünften Album, «As long as I can sing», mit acht Eigenkompositionen und einem Cover liefert Heinrich Mueller sein bisher persönlichstes Werk ab: «Wer Lieder selber schreibt, gibt etwas von sich preis.»

*Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch

Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht


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Gottesdienste HERZLICHEN DANK (statt Karten)

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 27. Oktober 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen

allen, die unsere liebe Mame auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Therese Beyeler-Halbeisen In all den mitfühlenden Worten, persönlich oder schriftlich, Blumen, Geldspenden, heiligen Messen durften wir erfahren, wie viel Wertschätzung und Freundschaft unserer lieben Verstorbenen entgegengebracht wurde.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste: Sonntag, 27. Okt., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein in Breitenbach. Gottesdienst mit Pfarrerin Barbara Jansen. Samstag, 2. Nov., 10.00 Uhr, ZEPA (Spitalkapelle). Ökumenische Totengedenkfeier. Sonntag, 3. Nov., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein in Breitenbach. Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth.

Ein aufrichtiger Dank geht an alle Verwandten, Freunde und Bekannten, die der Verstorbenen in Freundschaft begegnet sind. Besonders danken möchten wir: – Herrn Pfarrer Franz Kuhn für die eindrucksvollen und treffenden Abschiedsworte – Herrn Dr. Kurt Bütikofer für die langjährige ärztliche Betreuung – dem Organisten für die musikalische Umrahmung der Abdankungsfeier.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Dreissigster: Sonntag, 27. Oktober 2019, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Wahlen. Wahlen, im Oktober 2019

Freitag, 25. Oktober, 8.40 Uhr Ökum. Begegnungswanderung: Rheinfelden–Kaiseraugst. Besammlung Bahnhöfli Flüh. Pfarrer Stefan Berg und Susi Wirz. Weitere Infos unter www.ökumenischekirche.ch. > Jungleitertreff, Martina Hausberger > Jugendtreff, Iris Renz > 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Pfarrer Stefan Berg und Team, St.-Johannes-Kapelle Hofstetten Sonntag, 27. Oktober, 10 Uhr Reformationsgottesdienst, Pfarrer Stefan Berg, Jasmine Weber und Ref. Kirchenchor Donnerstag, 31. Oktober, 9.30 Uhr Müttertreff: Räbeliechtli schnitzen. Anmeldung bis 28. Oktober bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

20 Jahre . . . Erfahrung, die wir mit Ihnen teilen.

Todesanzeigen

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Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 24. Oktober, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde in der ref. Kirche bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis. Freitag, 25. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 27. Oktober, 10.00 Uhr, Alterszentrum Rosengarten in Laufen, Hubertusmesse mit Pfarrerin Regine Kokontis und der Jagdhornbläsergruppe Schwarzbuebe, für das anschliessende Wildessen werden Anmeldungen bis am 16. Oktober entgegengenommen unter Tel. 061 785 31 31, Claudia Stark. Sonntag, 27. Oktober, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendgottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 29. Oktober, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen. Anmeldung erwünscht bis am Vortag, jeweils Montag um 12 Uhr, beim Sekretariat der ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund: Tel. 061 761 40 43.

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Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Die Trauerfamilie


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Hopp Schwiiz!!!

AMTLICHE MITTEILUNGEN

• Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion hat das Wildtier- und Jagdgesetz in die Vernehmlassung gegeben. Der GesetzesentDer Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. wurf wurde mit Vertretern der Jagd besprofolgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse chen. Die Stellungnahme zum Gesetzesentgefasst: wurf wurde zur Kenntnis genommen. • Die Stadt Laufen muss als Arbeitgeberin für • Der neue Wasserlieferungsvertrag mit der den Schutz der persönlichen Integrität sorgen, Gemeinde Bärschwil wurde genehmigt. also Bestimmungen zum Schutz vor Mobbing, • Das Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewillisexueller Belästigung und Diskriminierung gung des Restaurants Indisch Curry Food Corerlassen. Die Verordnung zum Personalreglener wurde zustimmend zur Kenntnis genomment wurde deshalb geändert bzw. ergänzt. men. • An der Gemeindeversammlung vom 26.3.2019 wurde der Kredit für die Umgestaltung des Pausenplatzes Baselstrasse geParlamentswahlen nehmigt. Die Arbeiten auf dem Pausenplatz Die Stimmbeteiligung der Stände- und NatioSchulhaus Serafin sind zu vergeben. Die Gar- nalratswahlen in Laufen betrug rund 41%. Die ten- und Landschaftsarbeiten werden im Ein- genauen Resultate finden Sie auf der Homeladungsverfahren ausgeschrieben. Die Spielpage des Kantons unter www.baselland.ch. gerätelieferung wird im freihändigen Verfahren ausgeschrieben. • Das Europäische Jugendchor-Festival wird am Feiertagsregelung Allerheiligen 22. Mai 2020 wiederum in Laufen ein KonAllerheiligen, 1. November 2019, ist ein lokaler zert durchführen. Die Stadt Laufen unterstützt Feiertag in Laufen. Die Büros der Stadtverwaldiesen Anlass, wird die Beflaggung machen tung schliessen am Donnerstag, 31. Oktober und das Konzert in geeigneter Form 2019, bereits um 16.00 Uhr und bleiben am publizieren. Freitag, 1. November 2019, den ganzen Tag

Aus der Stadtratssitzung vom 21. Oktober 2019

Es waren acht schöne, intensive Jahre Nächsten Februar wird Thomas Hofer nicht mehr für den Laufner Stadtrat kandidieren. Acht Jahre seien genug, sagt er, der im Stadtrat für die SVP politisiert.

D

er Entschluss sei bereits vor etwa einem Jahr gefallen. Kurz darauf informierte Thomas Hofer auch seine Partei darüber, dass er sich nicht mehr auf die Liste setzen lassen wolle. Für Hofer war eigentlich schon bei seiner ersten Wahl in den Stadtrat vor acht Jahren klar gewesen, dass er nicht länger als zwei Amtsperioden bleiben wolle. Vier Jahre wären ihm aber zu wenig gewesen. «Es braucht schon zwei Jahre, um richtig anzukommen und sich in alles einzuarbeiten», sagt Hofer heute. Vor knapp vier Jahren wurde er wiedergewählt und konnte somit seine Pläne umsetzen. Bis nächsten Sommer will Thomas Hofer aber noch aktiv im Stadtrat mitwirken und Projekte abschliessen. Beschäftigen wird ihn sicherlich noch die Fertigstellung des Pausenplatzes beim Schulhaus Serafin. Bis zum nächsten Frühling sollen alle Spielgeräte montiert sein, lediglich die Bepflanzung könnte aus Zeitgründen noch bis in den Herbst verschoben werden. «Es waren acht schöne, aber auch stressige Jahre», sagt Thomas Hofer rückblickend. In seinem Ressort Bildung und Jugendfragen sei er immer wieder gefordert gewesen. «Es braucht manchmal einen breiten Rücken», er habe sich in seiner Zeit als Stadtrat nämlich auch viel Kritik anhören müssen, zum Beispiel von unzufriedenen Eltern. Das Schöne am Amt eines Stadtrates sei aber, dass es auch immer wieder Lob gebe. Er erinnert sich an zahlreiche gute Gespräche und daran, dass auch mal Danke gesagt wurde, wenn er ein Problem lösen konnte. Mit seinem Entschluss, am 9. Februar des nächsten Jahres nicht wieder anzutreten, sei er jetzt völlig im Reinen. Thomas Hofer freut sich auf mehr Zeit mit seiner Familie und mehr Freizeit. Mit ein Grund für den Schritt zurück sei aber auch die Arbeit. Immer wieder seien sich geschäftliche und politische Termine in die Quere gekommen. Jetzt könne er sich voll auf seine Arbeit konzentrieren, das freue sicherlich auch seinen Arbeitgeber, so Hofer.

geschlossen. Wir wünschen Ihnen einen schöBaumersatz bei der Katharinennen Feiertag und sind am Montag, 4. November kirche 2019, zu den normalen Öffnungszeiten gerne In der Viehmarktgasse entlang der Katharinenwieder für Sie da. kirche müssen im Oktober zwei Bäume gefällt Vorankündigung Wasserablesung werden, da die Stämme im Kern von Fäulnis be2019 fallen sind. Die Kronen und die Stämme sind so Bitte beachten Sie, dass im Dezember und Janu- stark geschädigt, dass Äste unkontrolliert abbrechen können und ein Unfallrisiko darstellen. ar der Wasserverbrauch in den privaten HausAn gleicher Stelle werden noch diesen Herbst halten abgelesen wird. Alle Wasserableser tra5 neue Linden gepflanzt, sodass das alte Ergen einen Ausweis der Stadt Laufen auf sich. Zögern Sie nicht, sich diesen Ausweis vor dem scheinungsbild vor der Katharinenkirche wieEintritt in Ihre Liegenschaft vorweisen zu lassen. derhergestellt ist. Bei Fragen stehen Ihnen die Technischen Dienste unter Tel. 061 766 33 40 gerne zur Jugendförderungsbeiträge 2019 Verfügung. Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis 11. Verschiebung Wochenmarkt November 2019 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 1.11.2018 bis 31.10.2019 Am Freitag, 1. November 2019, ist Allerheiligen, Das Formular zur Abrechnung sowie das Deck- ein lokaler Feiertag in Laufen. Der Wochenmarkt wird deshalb auf Donnerstag, 31. Oktoblatt können im Online-Shop heruntergeladen werden. Wichtig: Das Deckblatt muss auch ein- ber 2019, vorverlegt. Wir bitten um Kenntnisgereicht werden. Bei Rückfragen steht Ihnen die nahme. Präsidialabteilung, 061 766 33 33, gerne zur Marktkommission Verfügung.

Ob es das jetzt gewesen ist mit Politik, kann Thomas Hofer nicht sagen. Er werde jetzt erst mal eine politische Pause einlegen und dann weitersehen. Grundsätzlich könne er sich vorstellen, auch auf Kantonsebene zu politisieren, auch wenn ihm die Gemeindepolitik eher liege. «Ich bin ein Sachpolitiker», sagt Thomas Hofer von sich selbst. Als SVP-Mitglied habe er im Stadtrat nie parteipolitische Ziele verfolgt, sondern mit seinen Stadtratskolleginnen und -kollegen Lösungen und Kompromisse gesucht, die Laufen weiterbringen. Und das, sagt Hofer, habe ihm grossen Spass gemacht. Er schliesst darum auch nicht ganz aus, dass es ihn irgendwann wieder «kitzelt» und er erneut für einen Sitz im Laufner Stadtrat kandiert. Seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin, egal welcher Partei, wünscht Hofer viel Erfolg und vor allen Dingen ein dickes Fell, das von Zeit zu Zeit nötig sei. Man dürfe nicht immer alles zu ernst nehmen und solle seiner Linie treu bleiben, dann komme es gut. (stl)

Sie denken jetzt sicher, ich schreibe mal wieder über Fussball. So gern ich das täte – dieses Mal ist es nicht der Fall. Dieses Mal schwelge ich nämlich in Erinnerungen an die sportliche Grossveranstaltung, die vor einem Monat ganz Laufen hat jubeln lassen. Erinnern Sie sich auch noch so gut wie ich an den Moment, als Joey Hadorn beim Mitteldistanz-Wettkampf am EGK-OL-Weltcup als Erster ins Ziel einlief – und ihm nur neun Sekunden später Daniel Hubmann folgte? Ein Schweizer Doppelsieg zum Auftakt des OL-Wochenendes – grösser hätte die Freude der Zuschauer kaum sein können!

Danke, danke, danke!

Besserer Schutz für Angestellte

W

er am Arbeitsplatz in seiner persönlichen Integrität verletzt wird, also zum Beispiel Opfer sexueller Belästigung wird, hat das Recht, sich zu wehren. Die Stadt Laufen hat für ihre Angestellten entsprechende Bestimmungen erlassen. Die Stadt Laufen möchte den Schutz für seine Angestellten verbessern. Themen wie Mobbing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder Diskriminierung sind in der Gesellschaft in jüngster Zeit zu Recht vermehrt thematisiert worden. Im Zuge dieser Diskussion wurde und wird immer wieder ein verbesserter Schutz für Angestellte gefordert. Der Grundsatz des Diskriminierungsverbots ist auch in der Bundesverfassung verankert. Der Laufner Stadtrat hat nun entsprechend der gesetzlichen Vorschriften reagiert: Zum Schutz der persönlichen Integrität wurde die Personalverordnung geändert.

Die Stadt Laufen schützt die persönliche Integrität der Mitarbeitenden vor sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung. Unter sexuelle Belästigung fallen zum Beispiel anzügliche Bemerkungen, sexistische Witze, das Zeigen und Verbreiten von pornografischen Bildern, unerwünschter Körperkontakt und erzwungene sexuelle Handlungen. Auch Mobbing und die Diskriminierung aufgrund persönlicher Eigenschaften toleriert die Stadt Laufen nicht. Gegen Personen, die Mitarbeitende sexuell belästigen, Mobbing betreiben oder diskriminieren, werden Disziplinarmassnahmen bis hin zur Entlassung ergriffen. Die Stadt Laufen beauftragt ausserdem eine externe Firma damit, als Anlaufstelle für Mitarbeitende der Stadt zu dienen, falls diese in ihrer persönlichen Integrität verletzt werden. (stl)

Meldung defekter Strassenbeleuchtungen Entspannter Blick zurück: Thomas Hofer tritt nicht mehr für den Stadtrat an. FOTO:STL

PASCAL BOLLIGER, STADTRAT

N

un sind sie wieder da, die langen dunklen Abend- und Morgenstunden. Die Zeit, wo man auf die öffentliche Strassenbeleuchtung angewiesen ist, sie sogar schätzt. Entlang unseres 23 Kilometer langen Gemeindestrassennetzes befinden sich 943 Strassenlampen, es kommen noch 238 Beleuchtungsanlagen der Kantonsstrassen dazu. Eine lange Wegstrecke, eine grosse Anzahl Strassenlampen, welche zu unterhalten sind. Speziell bei der öffentlichen Beleuchtung sind wir sehr froh, wenn die Bevölkerung defekte, nicht funktionierende Strassenlampen meldet. Meldungen, welche die Technischen Dienste der Stadt Laufen sofort an den Unterhaltsdienst der BKW-Betriebsleitung in Delémont weiterleitet. Die BKW-Unterhaltsequipe führt dann die Reparaturarbeiten meistens freitags durch. Achtung, die BKW-Betriebsleitung in Delémont

nimmt die Reparaturaufträge ausschliesslich von der Stadtverwaltung Laufen entgegen. Entsprechende Schadenmeldungen können wie folgt getätigt werden: Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Telefon: 061 766 33 40, E-Mail bau@ laufen-bl.ch oder über die Homepage der Stadt Laufen www.laufen-bl.ch – Online-Schalter – Störungsmeldung Strassenbeleuchtung. Die Meldung sollte möglichst genaue Angaben über den Schaden und den Standort enthalten. Der Strassenname mit der entsprechenden Kandelabernummer, welche auf jedem Beleuchtungskandelaber angebracht ist, oder der Strassenname mit Hausnummer in der Nähe der defekten Lampe sind notwendige Hinweise. Besten Dank für Ihre wertvolle Mithilfe. Technische Dienste

www.laufen-bl.ch

Zwei Jahre Vorbereitung waren nötig, um dieses sportliche Grossereignis Realität werden zu lassen. Das merkten natürlich vor allem der schweizerische und der internationale OL-Verband, die bereits Jahre vorher Wettkämpfe planen und organisieren, Partner, Durchführungsorte und Sponsoren suchen müssen. Dass der EGK-OLWeltcup aber ein so grosser Erfolg war, lag aber nicht nur in der Verantwortung der Schweizer OL-Läuferinnen und -Läufer (die übrigens noch mehr Medaillen und Weltcup-Punkte nach Hause holen durften). Eigentlich war ganz Laufen dafür verantwortlich. Der Werkhof, der Zivilschutz und die Abteilung Sicherheit sorgten dafür, dass das benötigte Material rechtzeitig vor Ort und aufgebaut war, dass Strassensperren für freie OL-Strecken sorgten und dass das Volksfest rund um die Wettkämpfe friedlich über die Bühne ging. Die Stedtlibibliothek stellte ihre Räumlichkeiten den nationalen und internationalen Berichterstattern als Mediencenter zur Verfügung und die Stiftung Alts Schlachthuus machte aus dem Kulturzentrum für einmal eine Quarantänezone für die Sportlerinnen und Sportler. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle noch einmal dafür danken, dass sie mir und unzähligen anderen Zuschauerinnen und Zuschauern, Sportlerinnen und Sportlern ein solch einmaliges Erlebnis ermöglicht haben. Es war mir eine grosse Freude, ein Teil des EGK OL-Weltcups in Laufen gewesen zu sein.

Vorzeitiger Weihnachtszauber Ich hatte das Gefühl, dieses OL-Wochenende hat ein bisschen den Herbst eingeläutet. Und mit den sich verfärbenden Blättern beginnt bei vielen von uns – wenn auch wie jedes Jahr etwas verfrüht – bereits die Vorfreude auf Weihnachten. Für mich ist das noch etwas weniger zentral, für meine Töchter hingegen schon. Diese wälzen schon jetzt Spielzeugkataloge und freuen sich darauf, Weihnachtsgeschenke auszusuchen. Dazu gehört wie jedes Jahr der eine oder andere Einkaufsbummel im Stedtli, bei dem wir die glitzernden Lichter bewundern und uns jedes Jahr von neuem verzaubern lassen. Damit auch möglichst viele andere Laufnerinnen und Laufner die vorweihnächtliche Magie im Stedtli nicht verpassen, wird es auch dieses Jahr wieder ein Laufner Weihnachtsmagazin geben, an welches viele ansässige Firmen ihren Teil beisteuern. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn ich auch Sie beim Weihnachtsshopping in den hier ansässigen Läden antreffen würde. Oder beim gemütlichen Glas Wein oder Cappuccino im Anschluss.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Remo Borer Lüsselstrasse 20, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Erweiterung Garage Standort: Lüsselstrasse 20a Grundstück: GB 1285 Nutzungszone: Ortsbildschutzzone Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 8. November 2019

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Arbeitsgruppe Natur und Wald, v.d. Konrad Gschwind, Flühstrasse 34, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Arbeitsgruppe Natur und Wald, v.d. Konrad Gschwind, Flühstrasse 34, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Infotafel Bauplatz: Ob dem schrägen Weg, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 5331 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. Oktober 2019 – 7. November 2019

Baupublikation

Bauherr: Gerschwiler Caroline und Tobias, Auf den Felsen 35a, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Gerschwiler Caroline und Tobias, Auf den Felsen 35a, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Terrassenvergrösserung, Einfriedigung Bauplatz: Auf den Felsen 35a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4097 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. Oktober 2019 – 7. November 2019

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Firma Raiffeisenbank Laufental-Thierstein, Bahnhofstrasse 17, 4242 Laufen Bauobjekt: Einbau Bankomat inkl. nötige Infrastruktur in best. Gebäude, Ersatz Eingangstüre, Ersatz Schaufenster durch Stahlplatte, Anpassung Vorplatz (BG: 564) Bauplatz: Laufenstrasse 228 Bauparzelle / Grundbuch Nr: 2793 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 8. November 2019

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Gabriel Domeniconi Brodmann Dorneckweg 17, 4102 Binningen Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-29 Anbau Balkon / Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Dorneckweg 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1348 / STWE 1551 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 7. November 2019

Baupublikation

Bauherrschaft: Paul Suter, c/o Suter Immobilien Hauptstrasse 1, 4102 Binningen Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-25 Anbau Balkon / Fassadenveränderung Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Ettingerstrasse 22 Bauparzelle: GB-Nr. 1289 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 7. November 2019

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL LIESBERG

LAUFEN

Stippvisite junger Militärmusiker 75 Rekruten und Rekrutinnen der Schweizer Militärmusik machten einen Abstecher ins Liesberger Seemättli, um die Gäste mit zackigen Märschen, modernen Stücken und Tambouren-Kompositionen zu erfreuen. jjz. Wenn die Militärmusikanten zur Vorstellung bitten, kommen die Leute in Scharen. Selbst am trüben Dienstagnachmittag fanden sich 200 Gäste im Seemättli ein, um einem spontanen Platzkonzert des Rekrutenspiels 162/19 beizuwohnen. Sie mussten es nicht bereuen, denn die jungen Trompeter, Schlagzeuger und Tambouren boten Musik vom Feinsten. Mit dem Marsch der Grenadiere heizten die Rekruten den fröstelnden Zaungästen so richtig ein und bewiesen nach 18 Wochen RS, dass sie das Musizieren richtig im Blut haben. «So schön ist Blasmusik» liessen sie folgen und brachten einen lieblichen Touch in den grauen Herbsttag. Mit strammen Schritten stellten sich sodann 11 Tambouren vor das junge Ensemble und trommelten das Stück «Giubileo» in die Runde. Der eindrückliche Vortrag hallte vom nahe gelegenen Chestelwald wider und vermittelte eine gespenstige Atmosphäre. Wie zu erfahren war, geht die Rekrutenschule in Aarau diese Woche mit einem Schlusskonzert in Suhr zu Ende.

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Die jungen Musikanten – mit einigen Damen in ihrer Mitte – hätten Fahnenübergaben, Platzkonzerte, Staatsempfänge und Defilees absolviert. Selbstverständlich seien auch der übliche Drill und die Sanitätsausbildung auf dem Programm gestanden. «Wir unterscheiden in unserem Verband nur Trompeter (ungeachtet der Blasinstrumente), Schlagzeuger und Tambouren», klärte ein Rekrut auf. «Hören Sie nun den Marsch Inf. Rgt 31 und erraten Sie, welchem Kanton die Hymne gewidmet wurde», fuhr er locker weiter. Mächtig kam der Marsch daher und einige ältere Herren sangen dazu leise «Thurgau du Heimat». Mit dem spanischen «El Perello» intonierten die Rekruten eine wunderschöne Melodie und blendeten aus, dass sie in Tarnanzügen und hohen Schuhen so lieblich spielen konnten. Nach dem Heuler «Jumba Jump» war nochmals ein richtiger Marsch an der Reihe. Der General Guisan Marsch mit effektvollen Tamboureneinsätze liess die Herzen der Gäste nochmals höherschlagen. Ein toller Einsatz, an welchem Leutnant Patric Bader aus Beinwil den Taktstock schwang, Wm Vanessa Linz aus Büsserach kräftig mitspielte und vom Musikverein Brass Band Liesberg zu seinem 140. Geburtstag angeregt wurde.

Toller Auftritt im Seemättli: Tambouren der RS 16-2/19.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Leidenschaft für Schlangen Markus und Cornelia Borer organisieren zum 19. Mal die Reptilienbörse in Lausen. Zu Hause in Laufen züchtet das Ehepaar Boas und Pythons. Gaby Walther

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er in die Ferien fährt und ein Haustier besitzt, muss dessen Fütterung sicherstellen. Mit einer Schlange ist dies viel einfacher, braucht sie doch nur etwa alle ein bis drei Wochen Nahrung. Ein Grund, aber natürlich nicht der einzige, weshalb Markus Borer Boas und Pythons als Haustiere hält. Die Faszination für diese Reptilien war schon immer vorhanden. Doch brauchte er einige Jahre, um auch seine Ehefrau für Schlangen zu begeistern. Inzwischen besitzen die Borers fünf erwachsene Tiere und 12 Jungtiere. Zur Spitzenzeit hielt das Ehepaar 120 Stammtiere und bis zu 100 Jungtiere in einem extra für die Schlangen hergerichteten Zimmer im Keller. Das war dann wiederum viel Arbeit. Um die Tiere artgerecht zu halten, sind Faktoren wie Platzverhältnis, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit wichtig. Diese Anforderungen zu erfüllen, ist nicht immer einfach. So muss für die Black Python, eine der seltensten Riesenschlangen-Art, die im Terrarium gehalten wird, die klimatischen Gegebenheiten ihres Herkunftsgebiet – Hochlandregenwälder ab 1000 m ü. M., mit hoher Temperatur am Tag und tiefer in der Nacht – simuliert werden. Über jede seiner Schlangen führt Markus Borer genau Buch, schreibt auf, wann sie Nahrung erhält, wann sie sich häutet und wann sie Eier gelegt hat. Die Fütterung findet immer ausserhalb des Terrariums in einem separaten Bereich statt. Dabei ist Lebendfütterung in der Schweiz verboten. «Ja, wir haben einen Tiefkühler gefüllt mit Ratten und Mäusen», gibt Cornelia Borer lachend zu. Der Körperkontakt mit den Schlangen sei wichtig, erzählt Markus Borer. Dabei werden die Schlangen einerseits zahmer und anderseits spüre er dadurch eher, ob das Tier gesund oder krank sei. Dank seinem grossen Wissen ist Borer Reptiliensachverständiger des Kantons Baselland und hat verschiedene Fachliteratur über Boas und Pythons,

Riesenschlange: Markus und Cornelia Borer zeigen eine ihrer Black Python. FOTOS: GABY WALTHER

speziell über die Madagaskar-Boa, geschrieben. Ausstellung mit 1000 Vogelspinnen, Schlangen und Fröschen Um ihre Leidenschaft für Reptilien weiterzugeben und finanziell etwas für ihr Hobby zurückzuerhalten, organisieren Markus und Cornelia Borer seit 19 Jahren eine Reptilienbörse. Die Börse ist nicht nur eine Plattform für Fachleute, sondern eine Art günstiger Zoobesuch. Die Artenvielfalt ist enorm. Tausende Echsen, Vogelspinnen, Schlangen und Amphibien können bewundert werden. Nebst den Tieren findet man an der Börse alles, was es für dieses Hobby braucht. 150 Aussteller zeigen auf 420

Laufmetern ihre Tiere und Artikel. Beliebt sind auch jeweils die beiden Vorträge. In diesem Jahr wird über die Chamäleonhaltung unter der neuen Tierschutzverordnung sowie über die «Faszination Kornnatter: Pflege, Zucht und Genetik» berichtet. «Wir haben Leute, die extra nur wegen dieser Vorträge anreisen», so Borer. «Der Aufwand für die sechsstündige Ausstellung ist enorm, denn der Kanton, das Veterinäramt, der Tierschutz, die Polizei und der Zoll kontrollieren, ob alle Vorschriften eingehalten werden», erklärt Markus Borer. 19. Baselbieter Reptilienbörse: Sonntag, 27. Oktober, 10 bis 16 Uhr, Mehrzweckhalle Stutz, Lausen, Eintrittspreise: Erwachsene Fr. 7.–, Jugendliche Fr. 4.–


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THIERSTEIN

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FEHREN

Christian Imark feiert Achtungserfolg Der Schwarzbube schafft es bei den Ständeratswahlen auf Rang drei. Mitte November tritt er wohl im zweiten Wahlgang nochmals an. Urs Mathys und Dimitri Hofer

B

ei den Solothurner Ständeratswahlen kommt es am 17. November zu einem zweiten Wahlgang. Einzig der Bisherige Pirmin Bischof (CVP) erreichte gestern das absolute Mehr und wurde wiedergewählt. Auf Rang zwei landete der amtierende SP-Ständerat Roberto Zanetti. Der Sozialdemokrat muss wie vor vier Jahren in den zweiten Wahlgang. Dort trifft er wahrscheinlich auf den Schwarzbuben Christian Imark. Der SVP-Nationalrat aus Fehren schaffte es nach den beiden Amtierenden auf den dritten Platz. Die SVP entscheidet am Parteitag am Donnerstag in Zuchwil über das weitere Vorgehen. Im Vorfeld der Wahl riefen die Parteien ihre organisierte Anhängerschaft explizit zum taktischen Wählen auf. Will heissen, nur ihren eigenen Kandidaten auf den Wahlzettel zu schreiben und keine Stimme an Mitbewerber anderer Parteien zu «verschenken». Entsprechend fielen nun die Resultate aus, die zu einem guten Teil die jeweiligen Parteienstärken widerspiegeln. Er habe eigentlich nur schlaflose Nächte, wenn seine kleinen Töchter nachts nicht schlafen könnten, sagte der wiedergewählte CVP-Ständerat Pirmin Bischof am Wahlabend sichtlich aufgeräumt. Allerdings: Dass die Wahlumfrage dieser Zeitung es als denkbar hatte erscheinen lassen, dass auch er diesmal am absoluten Mehr scheitern könnte,

Ständeratswahl: Christian Imark (SVP) wird wahrscheinlich im zweiten Wahlgang gegen Roberto Zanetti (SP) antreten. FOTO: HANSPETER BÄRTSCHI hatte den Stadtsolothurner jedenfalls stärker irritiert, als er nun zugeben mochte. Umso mehr als die «Wochenzeitung» in den Vorwochen auch noch die «alte Geschichte» seiner Rolle beim Kantonalbank-Crash ausgrub. Geschadet hat es ihm aber offensichtlich nichts: Mit einem Stimmenanteil von 29,76 Prozent schaffte Bischof auf Anhieb die Wiederwahl. «Die Kantonalbank-Geschichte wird jedes Mal wieder hervorgeholt, wenn ich kandidiere. Damit muss ich leben», sagte er nach geschlagener Schlacht schon fast keck. SVP-Ständeratskandidaten schnitten im Kanton bisher stets unter ferner liefen ab: «Polteri», so fanden die Solothurner bis anhin, gehören nicht in den Ständerat. Das gute Abschneiden des Schwarzbuben Christian Imark als Dritter im Rennen bewegt sich denn auch in etwa in der Grössenordnung bisheriger Kandidaturen. Der rüde Polit-Stil, den er als kantonaler Parteipräsident mitunter vorexerziert, verhalf Imark zu einem Stimmenanteil von 17,23 Prozent. In sei-

ner Wohngemeinde Fehren musste sich Imark übrigens geschlagen geben. Dort wurde er von Pirmin Bischof knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Den Ausreisser nach unten stellt Stefan Nünlist (FDP) dar: Nicht einmal seine eigene Parteibasis hat ihn voll unterstützt. Anders lässt sich das Abschneiden des Kantonalparteipräsidenten nicht erklären. Mit einem Stimmenanteil von 12,64 Prozent landete der Oltner auf dem ernüchternden letzten Platz. Die FDP dürfte die Kandidatur von Nünlist zurückziehen. Getragen von der Klimadebatte haben nicht nur die Grünen, sondern auch deren Ständeratskandidat Felix Wettstein ein bemerkenswertes Resultat erzielt: Er landete mit einem Stimmenanteil von 13,95 Prozent gar vor FDPKantonalparteipräsident Stefan Nünlist. Wettstein wurde aus einem einfachen Grund aus dem Rennen um den Ständerat zurückgezogen: Er schaffte den Einzug in den Nationalrat (siehe Text unten).

WAHLEN 2019/SCHWARZBUBENLAND

Resultate der Kandidatinnen und Kandidaten gwa. 166 Nationalratskandidatinnen und -kandidaten sind auf 29 Listen zu den Nationalratswahlen im Kanton Solothurn angetreten. Sechs Sitze waren zu vergeben. Einen Sitz verlor auf Kosten der Grünen die SP. Gewählt wurden: Walter Wobmann (SVP) bisher, Christian Imark (SVP) bisher, Kurt Fluri (FDP) bisher, Stefan Müller-Altermatt, bisher (CVP), Franziska Roth (SP) bis-

her, Felix Wettstein (Grüne) neu. Philipp Hadorn (SP) verlor seinen Sitz. Ausser dem bisherigen Nationalrat, Christian Imark aus Fehren, holte niemanden aus dem Schwarzbubenland einen Sitz im Nationalrat. Keine Chancen aus dem Schwarzbubenland hatten: Karin Kälin (SP), Rodersdorf (4905 Stimmen), Christian Thalmann (FDP), Breitenbach (5843),

Roman Baumann (FDP), Gempen (2314), David Häner (JFSO), Breitenbach (776), Susanne Koch (CVP), Erschwil (4971), Andreas Vögtli (CVP), Büren (4994), Lara Alkan (JCVP), Witterswil (1324), Janine Graber (CVP), Büsserach (827), Janine Eggs (Grüne), Dornach (4736), Christian Schlatter (glp), Dornach (3655) und Nadine Eichmann, (BDP) Hochwald (916)

BREITENBACH

«Nur mit Mut und Risiko erreicht man Veränderungen» Für Investor Daniel Allemann ist der Lüsselpark ein Erfolg. Seine Erwartungen wurden bis jetzt vollkommen erfüllt. So geht er auch mit Zuversicht und Risikobereitschaft an Etappe zwei heran. In Planung steht ein Hochhaus mit weiteren 31 Wohnungen.

VERANSTALTUNG

Frühlingserwachen

Heimelig: In stilvoller Ambiente findet das Konzert in Bärschwil statt. WoS. Ernst Schöpfer organisiert seit 1986 regelmässig Konzert bei sich zu Hause in Bärschwil. Am Samstag, um 19.30 Uhr ist es wieder soweit. Zu hören sind Geschichten von und mit Luzius Gessler, musikalisch umrahmt von

FOTO: ZVG

«Schmendriks Bande» mit Maria Gessler, Gesang, Jürg Gutjahr, Klarinette und Rudi Meier, Akkordeon. Konzert bei Ernst Schöpfer, Fringeliweg 140, Bärschwil, Samstag, 26. Okt., um 19.30 Uhr, Tel 076 39 38 446

gwa. Das Glas kann halb leer oder halb voll sein – je nach Sichtweise. Wurde im Wochenblatt vor einer Woche darüber berichtet, dass erst die Hälfte der Wohnungen im Breitenbacher Lüsselpark vermietet sind, so wehrt sich Daniel Allemann heftig gegen diese negative Aussage. «Logisch sind noch nicht alle Wohnungen vermietet, wobei es bereits mehr als die Hälfte sind. Im Übrigen hat die Vermietung erst im Januar 2019 begonnen, zudem sind 24 Wohnungen erst ab Dezember bezugsbereit. Bis November herrscht noch rege Bautätigkeit, und die Attikawohnungen gehören in das obere Preissegment und lassen sich deswegen weniger schnell vermieten», begründet der Geschäftsführer der Lüssel-Imobilien AG die noch freien Wohnungen. Im Weiteren schaue er sich als Investor das Gesamtkonzept an. Hoch erfreut sei er, dass mit den Filialen von Coop und der Raiffeisenbank, dem Ärztezentrum Lüsselpark, dem Crossfit

Hochhaus: Daniel Allemann, Investor des Lüsselparks, wagt sich an die zweite Etappe. FOTO: GABY WALTHER Blue Apple Center, dem Café Bistro Lüsselpark und dem Coiffeur-Salon Hair Design langfristige Mieter gewonnen werden konnten. Das Ziel, 60 Prozent der möglichen Einnahmen vertraglich zu fixieren, sei somit bereits erfüllt. Dies sei auch der Grund, weshalb Etappe zwei in Angriff genommen wird. Im

März 2020 soll mit dem Bau des fünften Hauses im Lüsselpark, mit einem zehnstöckigen Hochhaus, begonnen werden. 31 weitere Wohnungen werden dadurch entstehen. Bereits wurden Räumlichkeiten in dem entstehenden Wohnblock für eine Zahnarztpraxis reserviert. Nach dem Abschluss der zweiten Bauetappe werden rund 45 Millionen Franken investiert sein. Rund 90 Prozent der Aufträge wurde an lokale Firmen vergeben. Daniel Allemann hebt hervor, dass er mit den Investitionen ein hohes Risiko eingegangen sei, wusste man doch nicht, welche Altlasten im Boden der ehemaligen Isola-Werke hervorkommen könnten. «Doch nur mit Mut und Risiko erreicht man Veränderungen.» Diese Risikobereitschaft schätzt auch Breitenbachs Gemeindepräsident Dieter Künzli: «Für den Wohlstand aller braucht es Personen, die bereit sind, zu investieren und erhebliche persönliche Risiken einzugehen. In Breitenbach sind wir sehr glücklich, dass es Menschen wie Albert Borer, Eugen Saner und heute Daniel Allemann gibt. Sie brachten und bringen Wohlstand in unser Tal.» Am 23. November, am Tag der offenen Tür, hat die Bevölkerung die Möglichkeit, die neu erstellten Wohnungen im Lüsselpark zu besichtigen.


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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert Lösung 42/2019:

das

Sudoku im Wochenblatt

MONTEUR Gewonnen hat:

Benjamin Hänggi-Kaufmann March 137 4233 Meltingen Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 50 Franken, gespendet von:

Schwarzbueb Apotheke, Breitenbach

Mitmachen und gewinnen

Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 29. Oktober 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken. Einzulösen bei:

AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN KLEINLÜTZEL

Kartoffeln die grossen Winterzwiebeln und Karotten. Auch die Rosen gedeihen prächtig. 57 verschiedene Sorten wachsen im Garten, weitere 13 Sorten sollen noch dazu kommen. «Der Garten und vor allem die Rosen sind meine Leidenschaft», erzählt Elisabeth Meyer und betont, dass ihr ein biologischer Anbau sehr wichtig sei. Als Dünger gebraucht sie nur Hornspäne, Rindermist und Kompost. Die Läuse bekämpft sie höchstens mit Seifenwasser. Die Meyers haben schon an verschiedensten Orten gewohnt. Unter anderem auch auf den Azoren, wo ein optimales Klima herrscht und viermal im Jahr Kartoffeln geerntet werden können. Trotzdem, solches Riesengemüse hatten sie noch nie ausgraben können. Und so bleiben sie bei der Überzeugung, dass der Huggerwald ein ganz spezieller Ort sein muss. Zumindest was die Lage, die Aussicht und die Naturschönheit anbelangt, liegen sie mit ihrer Feststellung vollkommen richtig.

Vor dem Flicken entsteht ein Flickenteppich

Wird erneuert: Die Strasse von Nunningen nach Zullwil. Im Vordergrund ein dunkles Belagsfenster.

Eine 1,7 Kilogramm schwere Kartoffel: Elisabeth und Rolf Meyer zeigen die erstaunlich grosse Kartoffel, Winterzwiebel und Karotten. FOTO: GABY WALTHER

VERANSTALTUNG

Theaterkabarett Strohmann-Kauz WoS. «Sitzläder – der letzte Stammtisch» ist das jüngste Stück Theaterkabarett mit den kultigen Senioren Ruedi und Heinz. Die alten Freunde hauen aus dem Altersheim ab und steigen in ihre längst geschlossene Stammbeiz ein. Doch wo sie sich Gemütlichkeit erhoffen, überrascht sie das volle Leben. Am Stammtisch kriegen sie Besuch von aufsässigen Zeitgenossen und sitzengebliebenen Kameraden. Ruedi und Heinz lassen nicht nur Erinnerungen nachsitzen, sie kämpfen für ihren neuen, alten Zufluchtsort. Strohmann-Kauz erzählt eine Geschichte über Erinnerungen und Leidenschaft, entlebte Dorfkerne und entleerte Innenstädte, über junge Nostalgie, echte Freundschaft und alte Kampfbe-

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BREITENBACH / NUNNINGEN

Riesengemüse auf dem Huggerwald gwa. Sie sind überzeugt, es muss an den Schwingungen der Ortschaft liegen. Seit fast drei Jahren wohnen Elisabeth und Rolf Meyer auf dem Huggerwald bei Kleinlützel. Der Garten ist ihr Hobby und sie staunen über die Grösse ihres Gemüses. In diesem Jahr hatten sie in einem Beet Randen gezogen. Bei der Ernte von den roten Knollen kam das Ehepaar aber ins Staunen. Im Boden vergessene Kartoffeln waren zu rekordverdächtiger Grösse herangewachsen. Die grösste Kartoffel wog 1,7 Kilogramm und war 27 Zentimeter lang. Zum Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde reicht das zwar nicht. Dort steht seit 1975 ein Exemplar mit einem Gewicht von 8 Kilogramm, das von einem Engländer in der Schweiz geerntet wurde. «Vielleicht könnten wir aber den Rekord für das längste Pommes frites aufstellen», meint Rolf Meyer. Dies jedoch rein hypothetisch, denn die beiden Pensionäre freuen sich einfach über die erfolgreiche Ernte, präsentiert nebst

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reitschaft. Die Schauspieler Matthias Kunz und Rhaban Straumann sind wie immer kabarettistisch, gesellschaftspolitisch aktuell und überraschend. Für ihr Treiben wird dem Duo StrohmannKauz im November 2019 der Kulturpreis der Stadt Langenthal übergeben. Alle sechs Vorstellungen ihres neusten Stücks «Sitzläder – der letzte Stammtisch» (Premiere am 13.9.2019 in Langenthal) in Olten und Langenthal waren bereits ausverkauft. Eine nächste Gelegenheit, das kultige Duo Strohmann-Kauz zu geniessen, ergibt sich am kommenden Freitag, um 20.00 Uhr im Pfarreisaal der katholischen Kirche in Breitenbach, wo sie bereits zum vierten Mal zu Gast beim Kultur- und Leseverein Breitenbach sind.

Quadratische Flicken auf der Verkehrsachse Breitenbach/Nunningen geben Rätsel auf. Es war der Kanton. Er untersucht die Strassen bevor er sie renoviert. Gini Minonzio

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enn alles nach Plan geht, soll bereits nächstes Jahr ein Teilabschnitt der Strasse von Breitenbach nach Fehren saniert werden, und zwar oberhalb der Bushaltestelle Margrieben bis zum Fehrenwald. Dafür seien letzten Monat Messungen durchgeführt worden, bestätigt Roland Ebner, Leiter des kantonalen Kreisbauamtes III. Die Resultate stehen noch aus. Von diesen Messungen zeugen noch dunkle, rechteckige Belagsflicken «Bevor wir einen neuen Deckbelag machen, möchten wir genau wissen, was wir antreffen», so Ebner. Dabei geht es um drei Dinge. Wie gestaltet sich der Aufbau der Strasse? Wie tragfähig ist die Kofferung? Wie hoch ist unter anderem der Schadstoffgehalt PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) im Asphalt?

Tragfähigkeit und Zusammensetzung Die Tragfähigkeit der Kofferung wird mit Plattendruckversuchen gemessen, mit sogenannten ME-Messungen. Mit einem Lastwagen als Gegengewicht wird die Strasse einem Druck ausgesetzt. Gemessen wird, wie fest sich der Untergrund dabei bewegt. «Von dieser ME-Messung hängt ab, welche Abschnitte nur einen neuen Deckbelag erhalten oder totalsaniert werden», erläutert Ebner. Letzteres würde bedeuten, dass auch die Kofferung neu aufgebaut würde. Es sei sehr unterschiedlich, welche Kofferung die Kantonsstrassen haben. Manche hätten nur einen Mergeluntergrund, der dem heutigen Verkehrsaufkommen und Gewicht der Lastwagen nicht mehr standhalte. Doch andere Strassen hätten ein stabiles Steinbett, das sehr gut halte, solange man es nicht mit dem Einbau von Leitungen störe, sagt Ebner. Der PAK-Gehalt des vorhandenen Asphaltes und die Entsorgung der abzuführenden Materialen beeinflussen massgebend die Kosten. Asphalt mit einem tiefen PAK-Gehalt darf gemäss der eidgenössischen Richtlinie für die Verwertung mineralischer Bauabfälle ohne Einschränkung wiederverwendet werden. Asphalt mit sehr hohem PAK-Gehalt muss grundsätzlich auf einer Reaktordeponie gelagert werden oder in die

VERANSTALTUNG

Wunschkonzert mit Theater Auch dieses Jahr führt der Jodlerklub Sunnesyte Nunningen seinen traditionellen Jodler-Obe durch. Dieser findet am Samstag, 26. Oktober, in der Hofackerhalle in Nunningen statt. Ab 18.30 Uhr stehen die Türen offen und wird die Küche betrieben. Neben einem reichhaltigen Kuchen-Buffet und verschiedenen Snacks, wird auch wieder ein feines Menu angeboten. Um 20 Uhr beginnt der musikalische Teil, in dem man die Besucher in diesem Jahr mit einem Wunschkonzert ein bisschen überraschen möchte. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Neben dem heimischen Jodlerklub Sunnesyte und dessen Kleinformationen, wirken auch die Schallberg Örgeler mit. Für fröhlichen Jodelgesang und lüpfige Schwyzerörgeli-Musik ist damit gesorgt. Auch ein Theaterstück darf in diesem Jahr nicht fehlen. Mit dem Lustspiel in zwei Akten «En heisse Droht» von Car-

melo Pesenti, möchte die Theatergruppe des JK Sunnesyte die Besucher zum Lachen bringen. Anschliessend an das Theater spielen die Schallberger Örgeler zum Tanz. Auch die Festwirtschaft wird weiter geöffnet sein. Zudem wird eine Bar betrieben, in der sie sich vor dem Heimweg einen Absacker gönnen können. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12 und für schulpflichtige Kinder 6 Franken. Mitglieder der Raiffeisenbank Gilgenberg kommen in den Genuss eines vergünstigten Eintritts, der Bon ist in allen Geschäftsstellen erhältlich. Jodlerklub und Theatergruppe Sunnesyte Nunningen Platzreservationen nimmt das Restaurant Loki unter 061/ 761 85 45 entgegen. Anrufe bitte von Montag bis Freitag während 14.00-18.30 Uhr und am Samstag von 7.00 -12.00 Uhr

FOTO: GINI MINONZIO

Niederlande in eine thermische Anlage zur Aufbereitung transportiert werden. Nunningen ist weiter Bereits abgeschlossen sind die Untersuchungen der Strasse zwischen Zullwil und Nunningen. Hier betrifft es den Abschnitt zwischen der Gemeindegrenze und der Strasse Glasi, rund 250 Meter vor dem Dorfplatz, wo die rechteckigen Belagsfenster ebenfalls gut sichtbar sind. «Wir arbeiten noch am Vorprojekt, aber sehr wahrscheinlich werden wir diesen Abschnitt totalsanieren, inklusive einer neuen Kofferung», sagt Dominik Döbeli, Projektleiter Strassenbau beim Amt für Verkehr und Tiefbau. Der Abschnitt bei der Bushaltestelle Oberkirch soll verbessert werden. Der Kanton wird die Bushaltestellen behindertengerecht anpassen. Zudem wird er die Situation beim Knoten Totengässli/Bergweg vor allem für den Langsamverkehr verbessern. Ziel sei es, dass die Bagger Anfang Frühling 2021 auffahren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in den Herbst dauern, wobei mindestens eine Fahrbahn immer offen bleibe. Eine kurze Sperrung sei möglicherweise nötig, wenn die Baufirma den Deckbelag einbringe. Weil sich eine neue Strasse immer setze, werde der endgültige Deckbelag, also die obersten drei Zentimeter des Asphaltes, meistens im Folgejahr aufgebracht, so Döbeli.


DORNECK

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MARIASTEIN

Neue Hoffnung für das Kloster Mariastein den Wandel der Kirche verweist er darauf, «dass es in Mariastein an einem Sonntag bis zu drei Gottesdienste gibt und diese sehr gut besucht sind, während in den umliegenden Gemeinden viele Kirchenbänke leer bleiben». In Zusammenarbeit mit den Kirchgemeinden, dem Pastoralraum und der Diözese Basel könnte Mariastein zu einem pastoralen Versammlungsort ausgebaut werden, so Tschuor. Der Büdner, der eine Klosterschule besucht hatte und von Mariastein schon seit geraumer Zeit fasziniert ist, geht auf jeden Fall davon aus, dass «die Menschen spirituelle Kraftorte brauchen, heute mehr denn je».

Das Erscheinungsbild vom Kloster Mariastein wird sich verändern, die Immobilien werden eine neue Nutzung erhalten. Diese hängt vom Zukunftsentscheid der Klostergemeinschaft ab. Bea Asper

A

n den Sonntagen bildeten die Einwohner der Region Basel Pilgerströme nach Mariastein, auf dem Heimweg machten sie Halt in einem der vielen Restaurants in Flüh. Heute sind es Familien, Einzelpilger aber auch Reisecars, die das Erscheinungsbild in Mariastein prägen. 250 000 Besucher pro Jahr sind es gemäss den neusten Zählungen. Die Menschen aus aller Welt steigen den Treppengang hinunter in die Gnadenkapelle im Felsen und besuchen den dortigen Gottesdienst oder die Andacht in der Basilika. Viele von ihnen sind dankbar für die Führungen durch die Benediktinermönche, bei ihnen auf ein offenes Ohr zu stossen und Segen zu erhalten. Sie sind dankbar, in Mariastein Hoffnung und Kraft zu finden. Tausende Dankesschriften zieren die Wände. Laut einer Legende soll im 14. Jahrhundert ein Bub vom Felsen in die Tiefe gestürzt sein. Er überlebte dank der Hilfe von Gottesmutter Maria. Daraufhin wurde die Gnadenkapelle errichtet. 1648 bauten die Benediktinermönche über der Gedenkstätte ein Kloster. Die Klostergemeinschaft ist überzeugt: «Die Überlieferung beinhaltet auch eine Verheissung und eine göttliche Hoffnung: Menschen, die Halt in ihrem privaten, im sozialen oder im geschäftlichen Leben suchen, werden nicht fallen gelassen oder sie werden aufgefangen.» Die Klostergemeinschaft pflegt nach wie vor die Gastfreundschaft und bietet Menschen, die vorübergehend in das Klosterleben eintauchen möchten, auch

Das Patronatskomitee: 29 Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens unterstützen das Projekt «Mariastein 2025», darunter auch Diplomat Thomas Borer (2. v. r.). FOTO: KUNO MATHIS/ZVG einen Platz an im Gästehaus. Dieses umfasst 20 Betten in verschiedenen Zimmern mit Dusche und WC, ohne Fernseher. Wer an die Türe des Klosters klopft, hatte bisher immer das Glück, dass sie aufging. Doch die Benediktiner stossen an ihre Grenzen. Die meisten von ihnen sind in hohem Alter, und die Arbeit in dem riesigen Anwesen verteilt sich auf immer weniger Hände. In den letzten Jahrzehnten nahm die Zahl der Mitglieder ab von über 50 auf 17. Ob das Kloster seine Türen einst schliessen würde oder wem die jetzige Gemeinschaft ihre Aufgaben anvertrauen möchte, ist ein Denkprozess unter dem Titel «Mariastein 2025». Dabei spielt die reifliche Überlegung eine wesentliche Rolle: «Gut Ding will Weile haben», erklärte Abt Peter von Sury. Die Leitung des Projektes hat die Gemeinschaft dem Medienprofi Mariano Tschuor anvertraut. Er hatte seine erfolgreiche Karriere beim Schweizer Fernsehen mit der Frührente beendet und entschieden, seine Zeit in Hilfsprojekte zu investieren. Er hat in der Schweiz Mandate bei ver-

schiedenen Stiftungen, bei denen das Menschsein im Zentrum steht. Auch beim Projekt «Mariastein 2025» stehe ganz klar der Mensch im Mittelpunkt, betont Tschuor auf Anfrage dieser Zeitung. «Es ist kein Finanzprojekt, bei dem die Rentabilität der klostereigenen Immobilien hochgerechnet würde.» Wie zum Beispiel die grosse Scheune des alten Klosterhofes oder das Gebäude, in dem die Polizei eingemietet ist, oder das gegenüber liegende Wohnhaus, in dem Tschuor nun sein Büro eingerichtet hat, genutzt werden sollen, werde sich aus der Antwort der Klostergemeinschaft auf ihre persönliche Zukunftsfrage ergeben. Nach Lösungen gesucht wird in Arbeitsgruppen mit Beratungen durch Fachpersonen. Dabei geht es um die «Zukunft der Klostergemeinschaft: Entlastung vom Tagesgeschäft, Anpassung der Wohnsituation, Erweiterung und Neustrukturierung der Trägerschaft.» Und um «die Neuausrichtung der Wallfahrt.» Aber auch um die Suche nach «neuen Tätigkeitsfeldern und Kooperationen» und um Vor-

schläge, wie die Infrastruktur dann entsprechend angepasst werden könnte.» Die Frage, wie die Umbauten zu finanzieren sind, werde zu einem späteren Zeitpunkt geklärt werden. Klosterplatz aufwerten In den Prozess miteinbezogen würden natürlich auch die Behörden. Die Gemeinde Metzerlen-Mariastein ist Eigentümerin des Klosterplatzes und sie entscheidet mit, wie die Visitenkarte des Wallfahrtsortes daherkommt. Die Klostergemeinschaft wünscht sich einen autofreien Platz, der einladend wirkt und mehr Spielraum lassen würde für Anlässe im Bereich der kulturellen Begegnung, erklärt Tschuor. Bereits definiert ist, dass man bei der Neuausrichtung offen ist für eine Zusammenarbeit mit Dritten, wobei aber noch nicht feststehe, wer dafür infrage komme, also ob und welche neue Gemeinschaft im Kloster einziehen oder in einem anderen Gebäude ein Begegnungszentrum betreiben könnte, gibt Tschuor zu verstehen. Im Hinblick auf

Die Botschafter des Klosters Mariastein 29 Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens unterstützen das Projekt «Mariastein 2025». Mit neuen Ideen will das Benediktinerkloster die Zukunft des weltberühmten Wallfahrtsortes sichern. Das Patronatskomitee wurde aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Nordwestschweiz und des benachbarten Auslandes gebildet. Als Botschafterinnen und Botschafter geben sie inhaltliche Impulse, gleichzeitig sind sie Türöffner zur Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Geplant ist jeweils ein Treffen pro Jahr, die Startsitzung fand vor zehn Tagen im Kloster statt. Das Patronatskomitee Bernhard Altermatt, Historiker; Pirmin Bischof, Ständerat; Thomas Borer, Diplomat; Bernhard Ehrenzeller, Rektor HSG; Klaus Fischer, alt Regierungsrat; Kurt Fluri, Stadtpräsident Solothurn und Nationalrat; Silvio Haberthür, Gemeindepräsident Metzerlen-Mariastein; Eva Herzog, Ständerätin; Claude Janiak, alt Ständerat; Karin Kälin NeunerJehle, Gemeindepräsidentin Rodersdorf und Kantonsrätin; Doris Kellerhals, Theologin, Oberin der Kommunität Diakonissenhaus Riehen; DJ Antoine Konrad, Musiker und Unternehmer; Susanne Koch Hauser, Gemeindepräsidentin Erschwil und Kantonsrätin; Patrick Koehler, Chanoine honoraire Mulhouse; Alex Kummer, Unternehmer; Ivo Kummer, Filmchef BAK; Boris Nikitin, Theaterregisseur und Autor; Stefan Müller-Altermatt, Gemeindepräsident Herbetswil und Nationalrat; Andrea Schenker-Wicki, Rektorin Universität Basel; Christian Schlatter, Gemeindepräsident Dornach und Präsident Forum Schwarzbubenland; Elisabeth Schneider-Kenel, alt Regierungsrätin; Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin; Joseph Sopko, Professor und Facharzt; Glenn Steiger, Gemeinderat Bättwil; Hansruedi Stadler, alt Regierungsrat und alt Ständerat; Walter Straumann, alt Regierungsrat; Shulojan Suntharalingam, Jungpolitiker; Denis Theurillat, Weihbischof Bistum Basel; Mark Winkler, Kantonsrat.

HOFSTETTEN-FLÜH

Linus Grossheutschi prägte während 42 Jahren den Pastoralraum Solothurnisches Leimental Des Pudels Kern entpuppte sich für den ahnungslosen, nach 42 Jahren scheidenden Kirchgemeindepräsidenten Linus Grossheutschi als «Thank-you-Event», an dem das Trio «Des Dudels Kern» mit mittelalterlicher Musik für den unerschrockenen Ritter Linus aufwartete. bü. «42 lange Jahre sagte unser Kirchgemeindepräsident Linus Grossheutschi an solchen Anlässen Danke schön, heute Abend drehen wir den Spiess um und sagen Linus Danke schön für die Jahrzehnte, in denen er die Pfarrei geleitet und geprägt hat», hiess Kirchgemeindevizepräsident Georg Sigrist den Ende Jahr Zurücktretenden und ebenso an die 60 Gäste willkommen. Sie alle hatten in irgendeiner Weise mit Grossheutschi zu tun gehabt. Mit einem exklusiven Kunstband und einem Fotoalbum über Grossheutschis Präsidialzeit in der Hand ernannte ihn Sigrist gleich zum «Ehrenmitglied aller zukünftigen Dankesanlässe». Dies unter begeistertem

Überquellende Freude: Die Gemeindeglieder (v. l.) Gela, Elisabeth und Annamarie lassen ihren Linus hochleben. FOTO: ROLAND BÜRKI Applaus. Der anfänglich etwas perplexe Linus betonte seinerseits den unschätzbaren Wert eines Engagements zugunsten einer Gemeinschaft von «jung, alt und jener von vorgestern». Barbara Polek, welche den seit 1973 im Präsidial-

amt Stehenden von 2001 bis 2005 abgelöst hatte, wand dem «begnadeten Präsidenten» ein Kränzchen für seinen Einsatz um den Bau der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz und seine Achtung anderer Meinungen. «Ohne

Linus wäre der Pastoralraum Solothurnisches Leimental nicht so weit», bescheinigte ihm Geri Stöcklin, Präsident des Pastoralraumrates. Das unterstrich auch Christoph Speiser, Präsident der Kirchgemeinde Witterswil-Bättwil: «Er hat das ganze hintere Leimental vorangebracht und hinterlässt jetzt ein grosses Loch.» Jugendseelsorger Martin Schwitter seinerseits pries ihn auf dem Alphorn und in Versform als «Retter des Santiglaus». Bei Kirchgemeinderat Gustav Ragettli mutierte er gar zum unerschrockenen Ritter Linus, der für HofstettenFlüh «manche Lanze gebrochen und manches Sitzungsturnier» gewonnen habe: «War Linus einmal in voller Rüstung und Fahrt, dann konnte ihn nicht einmal der Bischofsvikar mehr aufhalten!» Stoppen konnte niemand im Saal auch Helmut Zimmerli-Menzi, Präsident der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde und überzeugter «Ökumeniker», welcher den «lieben Linus» mit einer spassig-feinen «Baseldytsch-

Videobotschaft» beglückte: Syt ych di kenn, han ych das Gfyhl, du bisch dr Glych, das git’s nit vyl! Du bisch syt jeehär Jugend pur, villicht ligt das an der Frisur oder emänd ere Frischzällekur, doch woorschynts isch es Politur! Ritter Linus und seine Burg-Entourage erfreuten sich besonders an den feinen Dudelsack- und Geigenklängen des Trios «Des Dudels Kern», welches nicht nur mittelalterliche Weisen oder den fasnächtlichen «Arabi» ertönen, sondern auch die Puppen tanzen liess. Dies bereichert durch die berührende Geschichte vom einstigen Basler «Sandmännli» oder von der Liebesromanze unter den Augen der «Madonna vom Spalentor», beide fesselnd erzählt von Sylvia Diethelm-Seeger und kommentiert vom gefeierten Linus: «Ich bin erstaunt, dass Basel auch Wallfahrtsort ist, bislang war Basel für mich Herbstmesse!» Der spontane Applaus beflügelte das aufmerksame Pfarreiratsserviceteam, da nochmals nachzuschenken.


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In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden müssen. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 28. Oktober Büsserach 20. November Nunningen 6. November Brislach Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt*): 5. November Beinwil, Erschwil 15. November Dittingen, Grindel, Wahlen 8. November Ederswiler, Roggenburg, Kleinlützel 19. November Büren, Himmelried 11. November Seewen 21. November Fehren, Meltingen, Zullwil 12. November Rodersdorf, Burg 25. November Bärschwil, Liesberg 14. November Zwingen, Nenzlingen 28. November Hofstetten-Flüh

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (<1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.

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SPORT

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FUSSBALL

Breitenbach im Derby unter Zugzwang Für einmal richten sich am Samstag die Augen der lokalen Fussballfans auf die 4. Liga, wenn es zum Derby zwischen Laufen und Breitenbach kommt. Diese beiden werden sehr wahrscheinlich den Aufsteiger in die 3. Liga unter sich ausmachen.

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m Samstag trägt Laufens Zweitliga-Team um 17 Uhr gegen Möhlin-Riburg/ACLI sein letztes Vorrundenspiel aus. Das Interesse dürfte aber auf das um 20 Uhr beginnende Lokalderby zwischen Laufen II und Nachbar Breitenbach gerichtet sein. Laufen führt nach 10 Spielen ohne Punktverlust die 4. Liga Gruppe 3 an. Breitenbach folgt mit drei Punkten Rückstand auf Rang zwei. Ettingen und Zwingen haben bereits neun Verlustpunkte Abstand zu Laufen. «Wir gehören nicht in die 4. Liga, denn der FC Breitenbach muss wieder in die 3. Liga», sagt Trainer Nik Musaj kämpferisch. Ende 2017/18 stieg Breitenbach zusammen mit Ettingen und Posavina in die 4. Liga ab. Für Trainer Bruno Mühlheim übernahm Nik Musaj. Viele Fragezeichen kreisten über dem Grien und es wurde gar von einem Zusammenschluss der beiden Aktivteams gesprochen. Musaj schaffte es nicht nur wieder ein Team auf die Beine zu stellen, sondern unter ihm kehrte der Erfolg zurück. Ohne Niederlage überwinterten die Schwarzbuben als Leader, mussten am Ende aber Posavina hauchdünn den Vortritt in Sachen Aufstieg lassen. Laufen absolvierte derweil eine Saison ohne Probleme und Ambitionen. Breitenbach hatte am Ende doppelt so viele Punkte auf dem Konto. Dann kam in Laufen mit Tobias Schnell ein neuer Trainer und man formte eine Equipe mit

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Erneuter Triumph der Laufentaler Schützen zum Saisonabschluss

Siegermannschaft : Die Gewehrschützen Liesberg, Elite.

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Schützinnen und Schützen zum Abschluss der Freiluftsaison in Sissach anlässlich des Finals der Baselbieter Mannschaftsmeisterschaften. In vier Heimrunden zwischen April und September qualifizieren sich jeweils die besten Mannschaften des Kantons über die Distanz 300m Gewehr (Elite und Junioren) sowie 50m und 25m Pistole. Insgesamt 9 Mannschaften aus dem Laufental schafften die Qualifikation, wobei 4 mit einer Medaille heimkehren konnten. Bei den Gewehrschützen gewann der SV Liesberg mit 16 Punkten Vorsprung vor der SGS Laufen. Die SG Brislach belegte den 5. Rang. Der SV Liesberg stellte dabei im 2. Durchgang einen Re-

Obenauf. Breitenbach - hier gegen Ettingen, will auch in Laufen den Gegner im Griff haben. FOTO: EH-PRESSE erfahrenen und jungen Spielern. Die Rechnung ging auf. Laufen beeindruckt mit einem sicheren Auftreten und der 5:1 Erfolg gegen Brislach am Sonntag war Sieg Nummer 10. Wenig Strafpunkte – ein Zeichen für Disziplin – und mit neun Gegentoren die beste Defensive. «Mir ist die Defensive sehr wichtig, vielleicht auch als ehemaliger Torhüter. Aber wir spielen nicht defensiv.» Schnell gelingt es, die unterschiedlichen Spieler und die Situation einer zweiten Mannschaft sehr gut zu verbinden. «Am Sonntag bekamen Hiram Mondragon und Denis Widmer vom Fanionteam Spielgelegenheit. Das ist normal für eine zweite Equipe. Im Cup gegen Wallbach spielten umgekehrt sechs Spieler von uns im Eins.» Begeistert ist er von Gilles Eichenberger (drei Tore gegen Brislach), aber auch davon, dass er eine Achse mit Mirco Schnell, Eric Anklin und Philipp Schmidlin hat. Schnell schaut viel auf Details, so wurde die Garderobe angepasst oder neue Ausrüstung angeschafft. Einheitliches Auftreten und gute Stim-

mung im Team ist ihm wichtig. Das sei, so Musaj, auch in Breitenbach der Fall. «Wir machen als Team Fortschritte, die Spieler haben die Spiel-Philosophie verinnerlicht.» Beide Formationen wollen am Samstag gewinnen. «Wir müssen und wollen gewinnen, damit wir auf Tuchfühlung bleiben. Der Abstand darf auf keinen Fall grösser werden», ist sich Musaj der Bedeutung bewusst. Etwas lockerer kann es Schnell angehen. «Klar wollen wir gewinnen, aber ich könnte auch mit einem Unentschieden leben. Dann wären es noch immer drei Punkte Vorsprung und wir haben den besseren Wert der Strafpunkte.» Die Vorzeichen stehen gut, dass es ein attraktives Derby wird und viele Zuschauer ins Nau pilgern. Dass die Spieler übermotiviert sein könnten, glauben beide Trainer nicht. Schnell nimmt etwas Druck aus dem Match. «Ich denke nicht, dass es zu einer Vorentscheidung kommt. Zudem rechne ich auch noch mit Zwingen.»

EISHOCKEY

Die eingeschlagene Richtung stimmt

FOTO: ZVG

kord auf. Die 7 Schützinnen und Schützen des SV Liesberg schossen im Schnitt 192.857 Punkte (Maximum 200 P.). Das beste Einzelresultat schoss der Liesberger Daniel Gygi mit 198 P. Manuela Grun, ebenfalls SV Liesberg, schoss als beste Frau 194 P. Bei den Junioren siegte die SGS Laufen knapp vor Ziefen. Die Bronzemedaille ging an die SG Brislach. Die SG Zwingen belegte den 4. Rang. Das Höchstresultat schoss hier Leon Jeggle von der SGS Laufen mit 96 Punkten (Maximum 100 P.). Bei den Pistolenschützen gab es diesmal keine Medaille für das Laufental. Über 50m klassierte sich der PK Zwingen im 4. und die PS Laufen im 5. Rang. Ruedi Grun Bezirksschützenverband Laufental

eh. Nach zwei Runden wartet der EHC Laufen zwar noch immer auf den ersten Saisonsieg, aber aufgrund der gezeigten Leistungen scheint die eingeschlagene Richtung zu stimmen. Gestern Mittwoch spielte Laufen im Emmental gegen den EHC Brandis. Für Trainer Michael Strasser war wichtig, dass man auf dem eingeschlagenen Weg weitermacht. Im ersten Saisonspiel verloren die Laufentaler das Spiel gegen Meinisberg, weil im Schlussdrittel ein Doppelschlag innert Sekunden nicht mehr korrigiert werden konnte. Am Samstag vermochte das Derby gegen den EHC Rheinfelden die über 100 Zuschauer phasenweise richtiggehend zu begeistern. Nachdem die Laufner die erste Angriffswelle der Aargauer überstanden hatten, begannen sie immer mutiger anzugreifen. Bereits im zweiten Auftritt kann die Handschrift Strassers gelesen werden. «Die Gruppe ist stärker geworden und da bringt es nichts, wenn du die Scheibe einfach aus der eigenen Zone schiesst. Die kommt dann sofort wieder zurück und so gerätst du unter Dauerbelagerung.» Es ist ja nicht so, dass die Baselbieter in den letzten Saisons den Puck immer nur aus dem eigenen Drittel geschlagen hätten. Aber es fiel gerade gegen Rheinfelden auf, dass selbst in Bedrängnis etwas Konstruktives versucht wurde. So konnten auch immer wieder gefährliche Aktionen kreiert werden. Tore gab es wenig. Ganz im Gegensatz zu den Kantersiegen Rheinfeldens in den drei Playoff-Spielen gegen Laufen in der letzten Saison. «Das kann nicht verglichen werden. Wir hatten heute unsere Chancen, vor allem am Anfang. Hätten wir da die Tore gemacht, wäre es nie so spannend geworden», meint

Mirakulös. Laufens Goalie Christoph Imhof brachte die Gäste phasenweise zum Verzweifeln mit seinen Paraden. FOTO: EH-PRESSE Rheinfeldens Head-Coach Michael Eppler. Er fügt allerdings an: «Am Ende mussten wir froh sein nicht das zweite Spiel in Folge verloren zu haben. Laufen hatte ein paar ganz gute Möglichkeiten.» Philipp Aeppli zum 1:0 im ersten Drittel und Marco Heiniger zum 2:1 im Schlussdrittel skorten für Laufen. Den 2:2 Ausgleich musste das Strasser-Team knapp acht Minuten vor Ende des letzten Drittels hinnehmen. 59 Sekunden vor Ende der Overtime war es dann Re-

mo Müller, der freistehend zum 3:2 einnetzte. Am Samstag kommt mit dem EHC Bucheggberg wieder eine Equipe der Top-4 nach Laufen. Der Saisonstart ging gegen Brandis in der Verlängerung 3:4 verloren. Am Dienstag trafen die Solothurner auf Zunzgen-Sissach. Gut möglich, dass die beiden Equipen punktgleich sind. Am Samstag ist Bucheggberg aber aufgrund der letzten Saisons und des Kaders Favorit.


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DORFPLATZ

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VORABDRUCK BUCHERSCHEINUNG

GEDANKENSTRICH

«Der alte Russ» von Linard Candreia

VERANSTALTUNG

Jubiläumsgala Stadtmusik Laufen Am Freitag, 29. und Samstag, 30. November feiert die Stadtmusik Laufen ihr 125-jähriges Bestehen. Zu unserer Jubiläumsgala haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir bestreiten die Abende nicht alleine, sondern haben den Turnverein eingeladen uns zu begleiten, das heisst wir begleiten den Turnverein musikalisch bei seinen Vorführungen. Am Schluss wird aber die Stadtmusik Laufen im Mittelpunkt stehen und die Jubiläumsgala mit einem musikalischen Feuerwerk abschliessen. Die nummerierten Sitzplätze sowie das Nachtessen können ab sofort online über die Homepage www.stadtmusiklaufen.ch oder direkt bei Nähmode Chantal, Vorstadtplatz 4, Laufen (Eingang Grabenweg, hinter Ruf Mode) bezogen werden. Türöffnung an beiden Abenden ist um 18.00 Uhr und das Nachtessen wird zwischen 18.30 und 20.00 Uhr serviert. Für den Abschluss bis weit in die Nacht hinein ist wie gewohnt unser Bar-Team mit vielen Cocktail-Ideen bereit. Wir laden alle zu unserer Jubiläumsgala in die Mehrzweckhalle des Primarschulzentrums an der Baselstrasse in Laufen ein. Manfred Cueni Stadtmusik Laufen

Peter Petrowitsch Balzer (1797-1883), Sohn eines Müllers und Kleinbauern aus Alvaneu-Bad/Albulatal, emigriert mit siebzehn in Begleitung eines Engadiners nach Odessa, wo der aufgeweckte Junge eine Lehre als Bäcker-Konditor absolviert. Jahre später in Moskau heiratet der tüchtige Bündner Zuckerbäcker die reiche Karoline von Erasmus. Nach dem frühen Tod von Karoline beschliesst Peter, in sein Heimatdorf zurückzukehren. Der Bauer und Autodidakt beschäftigt sich nebenbei mit der Homöopathie und praktiziert diese im Albulatal. «Der alte Russ» (Somedia Buchverlag) zeichnet in Kurzgeschichten (212 Seiten) Balzers langes Leben aufgrund von Quellen nach und stellt es in seine historische Zeit. Teil 4: Eine Reise nach Russland «Auf nach Amerika!», hörte man landauf, landab ausrufen. Auch nach Russland zu emigrieren war noch gang und gäbe. Und es musste nicht immer der Zuckerbäckerberuf sein; unter anderem waren auch Schweizer Lehrkräfte beim russischen Adel willkommen. Christian Christoffel aus Trin [Bündner Oberland] machte sich als frisch patentierter Lehrer im Sommer 1882 auf ins ferne Russland. Er hatte Lust, mehr von der Welt zu erleben, und wollte zwei Jahre lang wertvolle Erfahrungen als Hauslehrer bei einer Familie eines Barons sammeln. Was den Lohn anbelangte, war dieser geradezu verlockend, in einem Jahr liess es sich so viel verdienen wie etwa den Wert «der schönsten Kuh mit Kalb im ganzen Kanton Graubünden!» (Autobiografische Quelle, 1929)

Die Reise mit der Eisenbahn ab Chur führte nach Basel und nachher quer durch Deutschland: Frankfurt am Main, Leipzig, Berlin. Nach insgesamt fünfzehn Tagen Fahrt mit kürzeren und längeren Zwischenhalten erreichte der Bündner sein abgelegenes russisches Ziel, nämlich Sussey. Bei einer der letzten Station musste der Arme in einem gottverlassenen Stationsgebäude lange auf das versprochene Pferdetaxi warten, auf sich alleine gestellt, ohne minimale Sprachkenntnisse, in einer fremden, monotonen, unendlichen Landschaft: «Ganz betrübt bin ich auf meinem Koffer gesessen und habe begonnen zu weinen wie ein armes verlassenes Kind.»

VERANSTALTUNG

Lagerrückblick Jubla Breitenbach

Das Ensemble «I Pizzicanti» spielt in Himmelried

Förderung von JungmusikantInnen

Der Informations-Abend findet am Freitag, 25. Oktober 2019 um 18.30 Uhr im Lokal der Stadtmusik am Grabenweg 18 in Laufen statt.

Der alte Russe, ISBN: 978-3-907095-06-5 27. Oktober, Buchpräsentation von Linard Candreia mit musikalischer Begleitung seiner Tochter Silvana, 17.00 Uhr, Kulturcafé Röschenzerhof. Reservierung: 061 765 10 11

VERANSTALTUNG

INFOANLASS

Seit dem 1. Semester 2018/2019 ist es möglich, bereits ab der 1. Klasse Instrumentalunterricht zu besuchen. Deshalb möchten wir, die Stadtmusik und die Stadtharmonie Laufen, alle interessierten Kinder zu einem InformationsAbend einladen. In Zusammenarbeit mit der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein bieten wir verschiedene Instrumentalkurse an. Diese Kurse unterstützen wir finanziell und stellen nach Möglichkeit die Instrumente zur Verfügung. Das nächste Semester startet am 20. Januar 2020. Der Anmeldeschluss der Musikschule ist am 15. November. An unserem Informations-Abend werden die Kinder die Möglichkeit haben, diverse Instrumente selbst auszuprobieren. Ebenfalls geben wir gerne nähere Informationen zur Vermietung der Instrumente, sowie zur finanziellen Unterstützung, die wir anbieten. Die Stadtmusik und die Stadtharmonie Laufen freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

Während seiner langen Reise hatte Christian Christoffel aber auch Amüsantes erlebt. In Frankfurt lachten ihn in der Bahnhofshalle verschiedene Fahrgäste an und der junge Mann wagte es nicht, nach dem Grund zu fragen. Erst auf der Toilette erblickte er im Spiegel sein schwarzes Gesicht, das er während der Zugfahrt bei offenem Fenster und neugierigem Hinausgucken abbekommen hatte. In Berlin musste er ein paar Tage auf die Weiterfahrt Richtung Russland warten. Er stieg in einer Pension ab und nutzte die Zeit, die Grossstadt kennen zu lernen. Eines Abends fasste er sogar den Mut, eine Spelunke zu betreten, wo geraucht, getanzt und viel Weissbier getrunken wurde. Als der mehr als mittelmässige Klavierspieler mit seinem Geklimper aufgehört hatte, forderte der Kellner den Bündner auf, die Leute zu unterhalten: «Polkas und Mazurkas, Schottisch und Walzer, das ganze Repertoire des Toni de Strada [Fraktion von Ilanz] und der Seplis von Trin musste her, um diese Ungeschickten für einmal so richtig zu unterhalten.» Ja, als Peter Balzer achtundsechzig Jahre vorher nach Russland auswanderte, existierten noch keine Eisenbahnen, und der damals Siebzehnjährige war in sicherer Begleitung eines älteren Engadiners gereist, zu Fuss, mit einem Stellwagen, Floss und Schiff. Wie anders gestaltete sich die Reise von Christian Christoffel im Sommer 1882…

Lagerleben: Hades wurde geschlagen. Wir von der Jubla chrüz&quer in Breitenbach durften vom 29.09. bis 5.10. ein spannendes und erlebnisreiches Lager im wunderschönen Unterschächen im Schächental, Kanton Uri erleben. Zeus hatte uns nämlich eingeladen, um mit ihm in den Olymp zu kommen um ihm bei der Suche nach seinem Blitzbündel zu helfen und die anderen Götter des Olymps kennenzulernen. Doch dort angekommen mussten wir feststellen, dass alle Götter von Hades entführt wurden. Auf der Suche nach ihnen lernten wir viele neue Dinge über die Götter des alten Griechenlands und konnten sogar persönlich mit ihnen Bekanntschaft machen. Nebst einer schönen Wanderung, Schlangenbrot und Schoggibananen am

FOTO: ZVG

Lagerfeuer und einer epischen Endschlacht gegen Hades, welche wir natürlich gewonnen haben und so alle Götter befreien und den Blitzbündel sowie die restlichen Waffen der Götter zurückergattern konnten, hatten wir zum Abschluss eine coole Abschlussdisco. Doch wie es so ist, vergeht die Zeit schnell und wir sind schon gespannt auf das nächste Jubla-Lager! Wir freuen uns jedoch, euch am Lagerrückblick am 7. November in Breitenbach im Margarethensaal um 19.00 Uhr willkommen zu heissen und zusammen nochmals einen Blick in unser Herbstlager werfen zu können. Gajs Salathé

WoS. Im Rahmen der Konzertreihe «Musik kommt zu Ihnen» spielt das Basler Ensemble für alte Musik, «I Pizzicanti», am kommenden Samstag wieder in Himmelried. Die Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis spielen unter der Leitung der renommierten Violinistin Amandine Beyer Streichquintette mit zwei Bratschen von Mozart und Boccherinis erstes Quintett mit Kontrabass. Samstag, 26. Oktober 2019, 18.00 Uhr in der Kirche Himmelried. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss an das Konzert wird ein Apéro offeriert.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Typisch!

Gini Minonzio Kann man etwas denken, wozu einem die Wörter fehlen? Was meinen Sie, liebe Leserin, lieber Leser? Ich glaube nicht. Man kann es fühlend untersuchen, doch meist bleibt ein Unbehagen zurück, weil alles etwas schwammig bleibt. Glücklicherweise haben manche Sprachen typische Begriffe und Wörter, die sie dann dem Rest der Welt schenken. Für «Schadenfreude» haben die Engländer zum Beispiel kein eigenes Wort. Sie benutzen einfach das deutsche Wort. Erstmals ist es um 1850 in einem englischen Text aufgetaucht. Nun frage ich mich schon, warum das so ist. Hatten die Engländer vorher ihre Freude einfach nicht in Unterkategorien eingeteilt? Oder waren sie vorher nicht schadenfreudig? Und was bedeutet das für die Deutschen? Was sagt es über ihre Volksseele aus? Auch wir haben aus anderen Sprachen Wörter und Begriffe übernommen. Aus dem Französischen zum Beispiel: Affäre, elegant, chic, Femme fatale, Sadismus. Oder dann: Haute Couture, Perücke, Accessoire. Und ganze Felder wie: General, Korps, Leutnant; Gelatine, Creme. «Nun ja», höre ich Sie sagen, «man weiss ja, wie die Franzosen in Sachen Sexualität, Mode, Armee und Küche ticken. Dann haben wir Wörter übernommen wie Siesta: Ja, ja, wir alle wissen, dass die Spanier nicht nur das Wort, sondern auch die dazugehörende Tätigkeit (oder besser gesagt: Nichttätigkeit!) erfunden haben! Ein interessantes Wort ist auch «Putsch», das auf der halben Welt verwendet wird. Raten Sie einmal, woher es kommt. In meiner kleinen, unrepräsentativen Umfrage haben alle ohne zu zögern mit «Russland» geantwortet. Man weiss ja, wie die Russen sind! Die Geschichte Russlands und der UdSSR ist gespickt mit Putschen und Putschversuchen! In Tat und Wahrheit ist «Putsch» eines der wenigen Wörter, das die Welt vom – Achtung! – Schweizerdeutschen aus erobert hat. Im Sinne von «Umsturz zur Übernahme der Staatsgewalt» wurde Putsch in der Schweiz schon im 16. Jahrhundert gebraucht. Und im 19. Jahrhundert gab es so viele Putsche in der Schweiz, dass der Begriff seinen Siegeszug um die halbe Welt antrat. Ein typisch schweizerischer Begriff!


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EINGESANDT

Grosse Ehre für Zwingner Eisenplastiker «Kunst im Petershof» heisst die aktuelle Ausstellung, an welcher in einem seit 1858 unveränderten Basler Haus zwölf Künstlerinnen und Künstler, darunter Paul Stadler, ihre Werke präsentieren. bü. Grosszügige Räume zeichnen das Haus am Basler Petersgraben 19 aus, das seit dem Bau im Jahre 1858 innen und aussen nahezu unverändert geblieben ist. Nicht wenige Steine der damals eben niedergerissenen Stadtmauer am Petersgraben sollen beim Bau des Hauses, das heute als Antiquitätengeschäft dient, wiederverwendet worden sein. An der stark besuchten Vernissage vom vergangenen Donnerstag kamen Besucherinnen und Besucher in den Genuss, die unterschiedlichen Werke von gleich 12 Kunstschaffenden zu bewundern. Viel Platz und damit auch viel Aufmerksamkeit fanden die 12 Eisenplastiken des hierhin eingeladenen Paul Stadler, deren Namen wie Engel, Skyward, Hunter oder Punk usw. Raum für eigene Gedanken und Fantasien lassen. «Kunst im Petershof», Petersgraben 19, 4051 Basel, bis 12. November 2019, www.petershof.ch

Massive Zeitzeugen: Stadlers Eisenplastiken als ländliche Zeitzeugen in urbaner Umgebung. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Modeschau im Sportshop Karrer Am letzten Freitag hat der Sportshop Karrer zur Modeschau eingeladen. Bei lockerer Atmosphäre wurden die neusten Trends, Materialien und Farben des kommenden Winters präsentiert. Von Langlaufbekleidung über Ski Alpin und Winterwandern bis hin zum lockeren Casual Look wurde alles gezeigt. Als Spezialgast wurde Luca Aerni begrüsst. Dieser gab mit seiner gelassenen Art spannende Einblicke in den ProfiRennzirkus. Auch knifflige Fragen vom Moderator und aus dem Publikum wurden ehrlich und direkt beantwortet. Nach der Modeschau nahm sich der Olympiasieger und Weltmeister noch Zeit für Autogramme und Selfies. Ein feiner Apéro, gute Gespräche und das Anprobieren der neuen Kollektionen rundeten den gelungenen Abend ab.

Im Interview: Luca Aerni gab spannende Einblicke in den Profi-Rennzirkus. Am Donnerstag, 31. Oktober, 19 Uhr, steht im Sportshop Karrer der nächste Event an. Bei einem WAX-Kurs für Alpin und Langlauf-Ski werden Tipps und

FOTO: ZVG

Tricks vom Profi weitergegeben. Der Kurs ist gratis, Anmeldungen unter Tel. 061 766 99 33. Regula Blättler

VERANSTALTUNG

Besuch aus dem Bündnerland jjz. Der Jodlerklub Bärgbrünneli kann es kaum erwarten, Sie an seinem Jodlerobe im Seemättli Liesberg willkommen zu heissen. Volksmusik in allen Schattierungen ist angesagt, herrliche Juchzer und rassige Örgeliklänge ertönen und begeistern unsere treuen Gäste. Dieses Jahr besuchen uns 24 Jodlerinnen und Jodler aus dem Bündnerland, um den Jodlerobe mit heimeligen Liedern zu bereichern. Die Mehrzweckhalle wird aus allen Fugen geraten, wenn das Älplerchörli Obervaz auftritt. Als weiterer Leckerbissen tritt das Jodlerquintett Härztön auf, das mit echten

EINGESANDT

Ein Goldvreneli geht nach Metzerlen

Berner-Melodien zu begeistern weiss. Selbstverständlich verzaubern auch die Bärgbrünneler ihre Fans mit ihrem feinen Liedgut. Zur Auflockerung des Programms tritt der aus Spiez stammende Komödiant Stöff auf, der mit originellen Einfällen und Witzen das Publikum bei Laune halten wird. Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden musiziert das Schwyzerörgeli-Quartett «UrWurzu». Die vier Musikanten aus dem Gürbental (BE) haben mächtig Zug, spielen Walzer, Schlager, Oldies und vieles mehr.

Eine Tombola mit Selbstgebackenem, einheimischem Gemüse und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwarten wir Sie von Nah und Fern an unserem Jodlerobe. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Verwandten und Freunden im Seemättli in Liesberg und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Jodlerobe in der Mehrzweckhalle «Seemättli» in Liesberg, am Samstag, 2. November 2019 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr).

VERANSTALTUNG

Heinrich Müller, der ehemalige Tagesschaumoderator musiziert in Laufen

Ein Goldvreneli als Hauptgewinn: (v.l.) Stephan Zaugg, Leiter Kreditberatung; Werner Meier, Gewinner Goldvreneli; Roger Cueni, Leiter Geschäftsstelle Hofstetten FOTO: ZVG Am Wettbewerb der Raiffeisenbank Birsig, anlässlich der Gewerbeausstellung in Bättwil, haben sich über 250 Personen beteiligt. Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmenden haben die Wettbewerbsfrage, es arbeiten 38 Personen bei der Raiffeisenbank Birsig, richtig beantwortet. Nachfolgend die Gewinnerin und Gewinner: • 1. Preis Werner Meier, Metzerlen: ein Goldvreneli

• 2. Preis Peter Wieland, Bättwil: 150 Franken in REKA-Checks • 3. Preis Jane Baumann, Witterswil: 100 Franken in REKA-Checks Die Raiffeisenbank Birsig gratuliert der Gewinnerin und den Gewinnern herzlich und bedankt sich bei allen Personen, welche sie am Stand besucht haben. Martin Speiser, RB Birsig

WoS. Nur eines machte Heinrich («Heiri») Müller noch viel länger als die «Tagesschau»: Musik! Eigentlich bereits von Kindsbeinen an. So richtig Raum zur Entfaltung hat er seiner Passion allerdings erst gegen Ende der beruflichen Karriere gegeben – respektive geben können. Dann aber seine Freunde und die Fachwelt gleichermassen überrascht und begeistert: Schon mit dem ersten Album «Footsteps» (2004) – eingespielt mit hochkarätigen Berufsmusikern in Nashville, Tennessee, USA – hat er Platz 13 der Schweizer Hitparade erreicht. Seither sind in der Schweiz drei weitere Alben (Chain of Pearls, 2006 / Heinrich Müller, 2009 / On Fire, 2012) erschienen. Eine Kadenz und Intensität die deutlich macht, dass Heinrich Müller längst als ernstzunehmender Songwriter, Musiker und Sänger mit hohem musikalischem Anspruch in der CH-Szene angekommen ist. Mehr als 200 Konzer-

te (u.a. AVO Session Basel 2007) hat er in den vergangenen Jahren mit seiner hochkarätig besetzten Band gespielt.

Und jetzt folgt mit «As long as I can sing» das fünfte Album. Dafür hat sich Heinrich Müller gemeinsam mit seinem bewährten Produzenten Roberto Caruso besonders viel Zeit genommen. Die acht Eigenkompositionen und ein Cover sind sowohl thematisch (man achte auf das Wort und die Botschaften) wie musikalisch höchst abwechslungsreich gestaltet, eindrücklich gesungen, gekonnt arrangiert sowie auf höchstem Niveau sehr transparent und klar produziert. Da ist nichts zu viel und nichts zu wenig. Ohne jeden Zweifel: Heinrich Müller liefert mit «As long as I can sing» nicht nur sein bisher persönlichstes Werk ab, sondern schlicht ein hervorragendes Album, das auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Heinrich Müller & Band: im Kulturforum Laufen, Alts Schlachthuus, Samstag, 2. November 2019, 20.15h


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Teilzeit-Chauffeur Kat. C/C1, 30–50% Wir sind eine Weinhandlung im Leimental und suchen zur Belieferung unserer Gastronomiekundschaft in der Nordwestschweiz einen zuverlässigen Aushilfs-Chauffeur. Sind Sie saisonal und zeitlich flexibel, teamfähig, körperlich fit, haben Sie gute Umgangsformen und beherrschen Sie Deutsch in Schrift und Sprache, dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto an unsere Adresse. Kaufmann Wine & Drinks Benkenstrasse 10, 4112 Bättwil

Das Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen und das Zentrum Passwang in Breitenbach bieten rund 300 Mitarbeitenden ein attraktives, interdisziplinäres Arbeitsumfeld. Wir suchen per 1. Juni 2020 oder nach Vereinbarung eine engagierte, initiative Persönlichkeit als HR-Fachfrau/-Fachmann (80–100%) mit einer kaufmännischen Grundausbildung sowie Weiterbildung als Personalfachfrau/-mann mit eidg. Fachausweis oder adäquater Ausbildung in HR (FH/Universitätsabschluss) Ihr Aufgabengebiet: Sie haben die fachliche Verantwortung für das administrative und strategische HR. Sie führen unser HR-Team. Sie unterstützen und coachen die Vorgesetzten in allen HR-Themen. Sie sind Ansprechpartner für Mitarbeitende und Bewerbende. Sie schulen die Vorgesetzten und Mitarbeitenden im Bereich Personalprozesse. Sie erarbeiten und begleiten Konzepte für die Personalentwicklung und -förderung. Sie prägen mit Ihrer Persönlichkeit unsere Unternehmenskultur. Was wir von Ihnen ebenfalls erwarten: Mehrjährige Erfahrung im operativen Human Resources Management Sicheres und überzeugendes Auftreten sowie gute Gesprächsführung Deutsch stilsicher in Wort und Schrift Gute MS-Office Kenntnisse Wenn Sie sich angesprochen fühlen und die verlangten Anforderungen erfüllen, dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche, vollständige Bewerbung bis am 21. November 2019 an: Claudia Starck, Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen www.sz-rosengarten.ch/www.zentrumpasswang.ch Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, welche die oben erwähnten Anforderungen erfüllen.


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LESERBRIEF

Dank für grünen Aufbruch Wir Grünen Dorneck-Thierstein sind überwältigt vom phänomenalen Resultat der eidgenössischen Wahlen vom letzten Sonntag und freuen uns ungemein über den Einzug von Felix Wettstein in den Nationalrat. Er wird viel Wissen und grossen Elan ins Parlament einbringen um gegen die Ausbeutung von Menschen und Umwelt zu kämpfen, damit wir auch in Zukunft unsere Freiheit nutzen können! Mit unserer Kandidatin für das Schwarzbubenland, Janine Eggs aus Dornach, durften wir uns ebenfalls über sensationelle Ergebnisse freuen. Dank ihrer Kompetenz und kommunalpolitischen Erfahrung konnte sie die Grünen mit 25,5 Prozent der Stimmen zur wählerstärksten Partei Dornachs führen und ausserdem die meisten Stimmen aller Kandidierenden

in Dornach gewinnen. Im Dorneck dürfen wir Grünen uns über sensationelle 18,3 Prozent und im Thierstein über beachtliche 9 Prozent aller Stimmen freuen. Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, haben dies ermöglicht, und wir möchten uns herzlich bei Ihnen für Ihre Stimmen und Ihr Vertrauen bedanken. Wenn Sie möchten, packen wir schon bald gemeinsam an. Sie können Mitglied der Grünen Dorneck-Thierstein werden unter www.gruene-so.ch/mitglied-werden. Bei aller Freude ist nämlich die Dringlichkeit der Klimakatatrophe nach wie vor immens. Jetzt ist all unser Engagement gefragt, auch über die Parteigrenzen hinweg. Nur zusammen können wir es schaffen! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

Skandal um Tierhaltung

LESERBRIEF

Herzlichen Dank für Ihre Stimme An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, mich bei allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern aus dem Laufental für ihre Stimme zu bedanken. Es war ein intensiver Wahlkampf und ich bin froh, dass er vorbei ist. Die vielen guten Gespräche an der Basis, die vielen grossartigen Leserbriefe zu meinen

Gunsten und die angeregten Diskussionen auf den Strassen oder auf Podien waren eine Bereicherung. Nach wie vor ist es für mich als Politikerin zentral, dass man sich auch bei unterschiedlichen Ansichten mit Anstand und Respekt begegnet. Die gelebte Meinungsfreiheit und die direkte Demokratie sind von unschätzbarem Wert in unserem Land. Die Akzeptanz des anders denkenden sollte immer Platz haben, so jedenfalls wurde ich erzogen und nach diesem Motto lebe ich auch. Jacqueline Wunderer Landrätin

LESERBRIEF

Eine Hand gibt, die andere nimmt LESERBRIEF

Ein herzliches Dankeschön! Am vergangenen Wahlsonntag durfte ich dank der überwältigenden Unterstützung aus dem Laufental den hervorragenden dritten Platz auf der Baselbieter CVP-Nationalratsliste einnehmen. Mit nur 84 Stimmen mehr wäre es gar fast gelungen, den zweiten Platz als Erstnachrückender aus unserem kleinen Tal zu besetzen. Ich gratuliere allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für diese Nationalratswahlen zur Verfügung gestellt haben. Ihr Einsatz für eine bunte, offene und demokratische Gemeinschaft schenkt der Schweiz vielfältige Ideen

und haucht der Demokratie neues Leben ein. Den gewählten Nationalrätinnen und Nationalräten wünsche ich einen konstruktiven Dialog und gutes Gelingen im Ringen um die Zukunft unseres Landes. Ein spezielles Dankeschön gilt meinen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Durch ihre tatkräftigen Tages- und Nachteinsätze konnten u.a. bereits am Sonntagabend alle meine plastikfreien Plakate im Kanton abgebaut und für die Kartonsammlung bereitgestellt werden. Für das erfolgreiche Wahlresultat, die breit abgestützte, parteiübergreifende Unterstützung, die zahlreichen WahlBezeugungen, sowie für die filmreifen Gesangseinlagen danke ich allen ganz herzlich! Das mir entgegengebrachte Vertrauen ist mir Ansporn, meine politische Tätigkeit mit neuer Energie engagiert fortzusetzen. Remo Oser

Durch einen freundlich grünen Hintergrund hervorgehoben konnte man letzte Woche im Artikel «Neue Verordnungen der Stadt» auf Seite 5 lesen, dass die Stadt Laufen den Ortsvereinen seit September im Falle eines Jubiläums einen finanziellen Beitrag entrichtet und ihnen ein Gratulationsschreiben des Stadtrats zukommen lässt. An sich eine schöne Geste, doch leider bleibt dabei unerwähnt, dass ortsansässige Vereine der Stadt für die Durchführung öffentlicher Anlässe jeweils hohe Gebühren zum Beispiel für die Be-

LESERBRIEF

nutzung des Rathausplatzes entrichten müssen. Für den «10 Meilen Laufen» bedeutet das jährliche Ausgaben im vierstelligen Bereich, die unser Budget stark belasten. Wenn der Stadtrat also seine Wertschätzung gegenüber den Laufner Vereinen ausdrücken möchte, sollte er sie bei der Durchführung öffentlicher Anlässe unterstützen und damit aufhören, sich zuhanden der Stadtkasse an ihnen zu bereichern. Lukas Reinhard OK-Präsident «10 Meilen Laufen»

Regelmässig kommt es zu Skandalen rund um die Tierhaltung. Der Fall in Beinwil ist kein Einzelfall. Immer wieder stehe ich als Aktivist der Organisation «Anonymus for the Voiceless» auf der Strasse. Wir zeigen alltägliche Bilder aus der Schweizer Tierhaltung und Schlachtung. Immer wieder wenden sich Menschen angewidert ab und können nicht hinsehen. Aber genau da liegt doch der eigentliche Skandal: Wir wissen, was hinter den Mauern geschieht, geben es aber mit jedem Einkauf in Auftrag. Wir trösten uns mit der Ausrede, das Tier sei ja schon tot. Aber jede Lücke im Regal wird wieder aufgefüllt. Wer könnte einem Kälbchen die Schädeldecke zertrümmern? Eine ausgediente Milchkuh töten? Schweine oder männliche Küken elend im CO2 ersticken lassen? Die Fehlbetäubungsrate ist hoch, und es kommt immer wieder vor, dass Tiere bei vollem Bewusstsein abgestochen oder gar ins Brühbad geworfen werden. Der Zeitdruck ist enorm, und Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen so, dass man auch seinem ärgsten Feind nicht wünscht, dort arbeiten zu müssen. Der erschütternde Praktikumsbericht einer angehenden Tierärztin, der unter dem Titel «Um eines kleinen Bissens Fleisches willen» im Internet zu finden ist, hat mir die Augen geöffnet – und gleichzeitig mit Tränen gefüllt. Mit dem Zeigefinger auf Bauern oder Metzger zu zeigen wäre allerdings zu einfach. Denn wer mit einem Finger auf jemanden zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selber. Alexander Stebler, Meltingen

LESERBRIEF

«Working-poor» – Das Märchen der Chancengleichheit Voll erwerbstätig zu sein, ohne genug zu verdienen, um das Leben der Familie vollständig finanzieren zu können, wird als «working-poor» bezeichnet. Insbesondere Alleinerziehende und kinderreiche Familien sind vom hohen Armutsrisiko betroffen. Und so kommt es, dass im Baselland 6000 Kinder unter 18

Jahren unter dem sozialen Existenzminimum leben müssen. Vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, entwickelt sich schnell eine Armutsspirale hinweg. Viele betroffene Kinder verlieren den Anschluss und können später vom Sozialhilfesystem abhängig werden. Somit soll mit der «Initiative zur Ergänzungs-

leistung für Familien mit geringem Einkommen» nicht nur die Perspektive und Lebensqualität der Kinder verbessert, sondern auch das Sozialhilfesystem entlastet werden. Ein JA zur Initiative am 24. November ist also dringend notwendig. Anne-Marlen Riemensperger


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VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Grappa’s Jazz Amigos

Brassband Konkordia Zwingen

ChorProjekt SingBach - Feste Burg

PR. Grappa’s Jazz Amigos, abgefüllt mit gutem, altem Jazz, bestehend aus Dixie und Swing mit feinstem Blues und Boogie spielt in Aesch. Das ausschliesslich aus sehr erfahrenen Musikern bestehende Quartett aus dem Grossraum Bern pflegt die gemeinsame Liebe zum Jazz der 20-er Jahre. Nebst anspruchsvollen Jazz-Standards von New-Orleans bis Swing dürfen natürlich auch Blues und Boogie-Woogie nicht fehlen. Mit dem feinen Gespür für eine jazzige Atmosphäre spielen sich die vier routinierten Musiker elegant durch Kompositionen von Louis Armstrong,

George Gershwin, Duke Ellington, Fats Waller und weiteren Exponenten dieser musikalisch so reichhaltigen Epoche. Für musikalische Abwechslung ist also gesorgt. Es freuen sich: Kurt «Curtolino» Brunner; tr, Moodi Rassouli; p, voc, Roland Wüthrich; b, Heinz «Hene» Lehmann; bjo, g, lead. Sonntag, 27. Oktober, 10.30 Uhr, (Türöffnung 9.45 Uhr, Brunchbuffet ab 10 Uhr), Alterszentrum «Im Brüel», Aesch Eintritt nur Konzert: CHF 25.- / JAP-Mitglieder CHF 20.-; Brunchbuffet pro Person: CHF 25.Reservationen unter info@jap.ch oder Tel. 061 691 58 46 (ev. Tel.beantworter)

Platzreservationen unter Tel. 061 761 26 78 an folgenden Tagen möglich: Montag 28.10.2019, 19.30 – 20.30 Uhr Dienstag 29.10.2019, 13.00 – 14.00 Uhr Mittwoch 23./30.10.2019, 19.30 – 20.30 Uhr Weiter Infos unter www.bbkz.ch

GESCHÄFTSWELT

Sonntagsverkauf bei Möbel Eichler in Wolfwil PR. Kommendes Wochenende, Samstag und Sonntag 27./28. Oktober können Sie sich bei Möbel Eichler von den neuen Möbel-Trends inspirieren lassen. Auf fünf Etagen werden aktuelle Möbeltrends und praktische Einrichtungsvorschläge präsentiert. Besuchen Sie das vielfältigste Polstermöbel-Sortiment wie die neueste und grösste Auswahl an Relax-Sessel im Kanton. Dazu laden edle Tisch und Stuhl-Kombinationen oder das umfangreiche Bettenstudio von riposa zum Verweilen ein. Wünsche wie Möbel nach Mass, auch speziell für kleine Räume, werden bei Möbel Eichler dank eigener Möbelwerkstatt gerne erfüllt. Für die Beratung und Planung der Inneneinrichtung stehen qualifizierte Wohnberater und Wohnberaterinnen zur Verfügung und helfen, das Zuhause zu verschönern. Die Serviceleistung beinhaltet die kostenlose Lieferung und Montage wie

Seien Sie live dabei, wenn die Brass Band Konkordia Zwingen den TV-Klassiker «Wetten, Brass…?» im Gemeindesaal Zwingen wiederaufleben lässt. Freuen Sie sich auf einen Konzertabend mit prominenten Wettpaten, auf eine spannende Saalwette, auf die spektakuläre Aussenwette, musikalische Highlights und Unterhaltung pur! 1. und 2. November jeweils 20.15 Uhr, Gemeindesaal Zwingen. Bianca Schnell-Strauss Brass Band Konkordia Zwingen

Er weist musikalisch-textlich deutlich auf die Überwindung der Zweiheit des Materiellen-Geistigen hin. Als Drittes werden wir die Choralkantate «Bleib bei uns, denn es will Abend werden» einstudieren, eine Kantate, der wie bei der Motette ein Choral zugrunde liegt, was eine wunderbare Einheit zu vermitteln vermag. Zwischen den Kantaten werden die Sätze des Doppelkonzerts für Violine und Oboe erklingen (BWV 1060). Wir freuen sehr, in Liestal (ab Mi. 6. November) oder Basel (ab Di. 5. November) das Mitsingen ohne Vorsingen zu ermöglichen. Die Konzerte finden in der Karwoche 2020 statt. Martin von Rütte-Elmiger Alle Details auf www.chorprojektsingbach.ch , 079 735 38 03, www.martinvoice.com

EINGESANDT

Besuche bringen Abwechslung

Ausstellung: Edle Tische und Stuhl-Kombinationen.

Das Chorprojekt SingBach lädt ein, unter der Leitung von Martin von Rütte unter anderem eine der eindrücklichsten Kantaten, die Reformationskantate «Ein feste Burg ist unser Gott» und die Motette «Jesu, meine Freude» zu ersingen. Einmalig ist, dass in einem Satz der ganze Chor eine Choralstrophe einstimmig singt. Dies ist für den Barockstil, wo die polyphone Textur die Norm ist, völlig unerwartet. Dazu kommt, dass eine «Mega-Oboe», die Taille eingesetzt wird, ein Klang, der seinesgleichen erst mit dem Kontrafagott in der Hochromantik findet, also 120 Jahre später. So wird auch die charaktervoll klingende historische Oboe da Caccia zu hören sein. Mit der 5-stimmigen Motette «Jesu, meine Freude» musizieren wir die wohl beliebteste der sechs überlieferten Motetten. Auf kleinstem Raum vertont Bach den aktuellen Text dieses Chorals.

FOTO: ZVG

eine fachgerechte Entsorgung der alten Möbel. Während diesen zwei Tagen erhalten Sie einmalige 15 Prozent Rabatt. Öffnungszeiten während der Ausstellung: Samstag, 26. Oktober, 10 - 17 Uhr, Sonntag, 27. Oktober 10 - 17 Uhr.

Das Baselbiet gehört heute schon zu den Kantonen mit den höchsten Betagtenquoten, wie aus der Altersprognose von ‹Statistik Baselland› hervorgeht. Immer mehr ältere Menschen leben jedoch alleine und haben kaum soziale Kontakte. So wie Frau Esther Wild (74). Sie erledigt ihren Haushalt noch selbst und geht fast täglich in den nächst gelegenen Einkaufsladen. Dort kauft sie ein, entsorgt die PET-Flaschen und freut sich über das Gespräch mit der Kassiererin. Trotz diesem Austausch ist sie oft alleine. Seit über einem Jahr erhält sie jeden Montagnachmittag Besuch von Frau Monika Weber. Frau Monika Weber (63) engagiert sich als Freiwillige beim Roten Kreuz Baselland im Besuchsdienst. Als Besucherin nimmt sie am Leben von Frau Wild teil und schenkt ihr so einmal in der Woche Abwechslung in deren Alltag. An schönen Tagen gehen die beiden Frauen spazieren, trinken Kaffee und essen Kuchen. Sie reden viel über vergangene Zeiten und schauen gerne Fotoalben an. «Die Zeit mit Esther Wild geht immer so schnell vorbei. Sie erzählt gerne von früher und von ihrer Frauenstrickrunde. Sie freut sich, dass ihr jemand zuhört», so Frau Weber und ergänzt: «Diese zwei Stunden Besuchszeit sind auch für mich bereichernd». Sich freiwillig engagieren Das Rote Kreuz Baselland freut sich über neue Freiwillige, die am Leben anderer teilnehmen möchten und berät Interessierte, eine sinnstiftende Aufgabe zu finden. Informieren Sie sich ganz unverbindlich. Kontakt: Rotes Kreuz Baselland, Ursula Winkler und Monica Kubik, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal, Telefon 061 905 82 00, freiwillige@srkbaselland.ch. Rotes Kreuz Baselland

GESCHÄFTSWELT

Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 6. November statt. Bettina Böhringer, Ärztin in unserer Onkologie, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und erzählt von den Schwerpunkten unserer Behandlung. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 4. Dezember und 8. Januar statt. Verena Jäschke Klinik Arlesheim

VERANSTALTUNG

MyLife Workshop Zurückblicken und nach vorne schauen: Wir alle haben den Wunsch, unserem Leben Sinn und Bedeutung zu geben. Der MyLife-Workshop hilft Ihnen, Ihr Leben anzunehmen und gleichzeitig zu entdecken, dass Gott mit Ihrem Dasein gute Absichten und einen besonderen Plan hat. Der MyLife-Workshop

(sechs Montagabende, kostenlos) startet am Montag, 28. Oktober, 19.30 Uhr in der FMG Laufental-Thierstein, Bodenackerstrasse 21 in Breitenbach. Pfr. Martin Gerber Anmeldung bei Pfr. M. Gerber: Te. 044 303 09 77 oder mumgerber@gmx.net.

VERANSTALTUNG

Jehovas Zeugen in Europa – Geschichte und Gegenwart PR. Minderheiten habe es häufig nicht leicht. Vorurteile, Unterstellungen oder gar Ablehnung und Verunglimpfung kommen gerne in einseitigen Gesellschaften vor. Ist diese Minderheit eine Religionsgemeinschaft, droht ihr auch Verbot und sogar noch Schlimmeres. Grundlage für die Trilogie waren Studien zur kirchlichen Zeitgeschichte, welche die gesellschaftliche Verfasstheit der betroffenen europäischen Ländern beinhalten. Was ist aus den Zeugen Jehovas geworden? Wie konnten sie sich entwickeln und welche Hindernisse waren zu

überwinden? Drei Bände wurden ihm Rahmen dieses Langzeitprojektes unter der Leitung von Prof. Besier und Prof. Stokłosa in den letzten Jahren erstellt. Der dritte Band befasst sich unter anderen mit Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Die Berichte geben einen eindrücklichen Einblick in das Leben und Wirken der Zeugen Jehovas in einer nicht immer einfachen Umgebung. Die Buchvorstellung findet am Montag, den 28. Oktober, um 18.30 Uhr im KUSPO Münchenstein, an der Loogstrasse 2, statt. Siehe Inserat.

VERANSTALTUNG

Hospiz im Park zu Gast in der reformierten Kirche Das «Hospiz im Park» gedenkt auch in diesem Jahr der im Hospiz verstorbenen Menschen zusammen mit Angehörigen und Freunden. Die Feier findet in der reformierten Kirche in Arlesheim statt. Zu diesem Anlass möchte das Hospiz auch weitere Menschen herzlich einladen. Menschen, die einen Verlust erlitten haben, oder ganz einfach Menschen, die Freude an bewegender Musik und besinnlichen Gedanken haben. Hannah Medlam singt und das erweiterte Ensemble London Baroque spielt

Werke von Johann S. Bach, Georg F. Händel, Marc-Antoine Charpentier, Charles Gounod, François Couperin, Lukas Medlam und Giovanni Pergolesi Den besinnlichen Teil gestalten Pfarrer Beat Müller und Pfarrer Thomas Mory. Auch ein Kerzenritual findet statt. Die festliche Gedenkfeier findet am Sonntag, 3. November , um 17.00 Uhr statt, siehe Inserat. Vreni Grether www.hospizimpark.ch


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Häuser

Wohnungen

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Häuser

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Zu verkaufen Häuser

5-Zimmer-Maisonette-Dachwohnung (170 m²) in Laufen Per 1. Dezember 2019 o. n. V. vermieten wir an zentraler Lage eine gepflegte, grossräumige Maisonette-Dachwohnung mit grosser, gedeckter Terrasse und Einzelgarage. Details u. Fotos unter newhome.ch (Objekt Nr. 3230388). MK Fr. 1870.–, NK Fr. 360.– Garage Fr. 135.– Auskunft und Besichtigung unter Tel. 079 900 55 33.

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Gesucht für 2 gepflegte Einfamilienhäuser (je 2 Personen; 1 Hund)

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WIR SUCHEN nach Vereinbarung

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Donnerstag, 24. Oktober 2019 Nr. 43

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Dank für die Blutspende BÄRSCHWIL. WoS. 61 Menschen aus Bärschwil und Umgebung spendeten an der vergangenen Aktion in Bärschwil ihr Blut. Sie retten damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Kleinlützel möchte die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel an dieser Stelle danken. Die nächste Spendemöglichkeit in Bärschwil ist am 3. Februar 2020.

Spezielle Wolken über Laufen: Aufnahme vom 13. Oktober

FOTO: CLAUDIA DEPAOLI

BREITENBACH

KANTON SOLOTHURN

Überfall auf Bankfiliale

Neue Vize für den kgv

WoS. Vor einer Woche hat ein Unbekannter die Basellandschaftliche Kantonalbank in Breitenbach überfallen. Trotz einer sofort eingeleiteten Grossfahndung, gelang dem Täter mit mehreren tausend Franken Bargeld die Flucht. Verletzt wurde niemand. Der unbekannte Mann betrat kurz vor 11.30 Uhr die Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank und forderte von einer Bankangestellten Geld. Nachdem sie dem Räuber mehrere tausend Franken übergeben hatte, flüchtete er zu Fuss in unbekannte Richtung. Nach derzeitigen Er-

kenntnissen hatte der Mann eine Schusswaffe dabei. Verletzt wurde niemand. Die unverzüglich eingeleitete Grossfahndung, unter Einbezug von mehreren Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft sowie des Grenzwachtkorps blieb ohne Erfolg. Beim Täter handelt es sich um einen zirka 185 bis 190 Zentimeter grossen, schlanken Mann, welcher gebrochen Deutsch spricht. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille, schwarze Trainerhosen und eine hellgraue Jacke. Die Solothurner Polizei sucht Zeugen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die im Zusammenhang mit dem Raubdelikt vor einer Woche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach in Verbindung zu setzen.

WoS. Der Zentralvorstand (ZV) des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes hat die beiden ZV-Mitglieder Roman Baumann Lorant aus dem Schwarzbubenland und Mitglied der FDP Die Liberalen, und Martin Lisibach aus Solothurn, Vertreter des MGVS (Maler- und Gipser-Unternehmerverbands Kanton Solothurn) und Mitglied der CVP als Vizepräsidenten gewählt. Damit ist das Präsidium des kgv aus je einem Vertreter der Region Olten, des Schwarzbubenlands und aus Solothurn zusammengesetzt, wie der kgv mitteilt. Es sind ausserdem die politischen Parteien CVP, FDP und SVP vertreten. Roman Baumann Lorant ist selbstständiger Rechtsanwalt mit Büro in Dornach. Er präsidiert den Gewerbeverein Dorneckerberg und engagiert sich im Vorstand des HEV DorneckThierstein.

Neue Predigt Broschüre RÖSCHENZ. WoS. Pfarrer Franz Sabo veröffentlicht bereits zum dritten Mal seine gesammelten Predigten aus den vergangenen zwei Jahren. Die dritte Broschüre «Heisse Eisen» erscheint nach den Gottesdiensten Anfang November und ist zum Selbstkostenpreis von acht Franken erhältlich. Kleidertausch LAUFEN/NUNNINGEN. WoS. Jede Saison ein neues Outfit zu kaufen ist teuer und unökologisch. Dieses und am nächsten Wochenende besteht in der Region darum gleich zwei Mal die Möglichkeit, seinen Schrank auszumisten, bzw. neue Stücke zu finden. Am Frauen-Tag in der «Zänteschürä» in Nunningen werden am kommenden Samstag, 26. Oktober, fleissig Kleidungsstücke für Frauen, Schuhe, Taschen und Schmuck getauscht. Der Anlass ist von 9 Uhr morgens bis um 15 Uhr am Nachmittag. Übrig gebliebene Kleidung wird gespendet. Im Jugendzentrum in Laufen an der Delsbergerstrasse werden am Samstag 2. November ebenfalls Kleider und Accessoires (ausser Schuhe) für Frauen getauscht. Jede Teilnehmerin bringt maximal zehn Stücke mit. Getauscht wird von 12 bis 16 Uhr. Organisiert wird dieser Anlass von Girls Connected, dem Mädchenprojekt von Kind, Jugend, Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Every Day for Future Sachbuch

Das Klima geht uns alle etwas an – das haben wir mittlerweile begriffen. Aber bei uns selber drücken wir gerne mal ein Auge zu. Wir bestellen Billigklamotten online und schicken die Hälfte einfach wieder zurück, kaufen uns das Sandwich in der Plastikfolie oder lassen uns mit dem Auto chauffieren – andere machen das ja auch. Aber: Jeder Beitrag zählt. In diesem Buch aus unserer Jugendabteilung gibt es «100 Dinge, die du selbst tun kannst, um das Klima zu schützen, nachhaltig zu leben und die Natur zu bewahren.». Und das Tolle daran: Klimaschutz geht ganz einfach! Zum Beispiel ab und zu Leitungswasser trinken und keine Cola aus der PET-Flasche, statt Google eine Umweltschutz-Suchmaschine nutzen oder lieber gemeinsame Zeit verschenken anstelle von hübschem, aber komplett nutzlosem Krimskrams, der auf dem Regal verstaubt. Mit so viel guten Ideen kann man natürlich auch Eltern, Geschwister und Kollegen zu Klimaschützern machen – und das jeden Tag. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

ZAHNARZT

Dr. Ingold an der Heuwaage

Kronen und Implantate ab Fr. 990.– Wieso mehr bezahlen? Tel. 0800 73 73 73, www.implakom.ch


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