Donnerstag, 15. Oktober 2020
112. Jahrgang Nr. 42
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
«Eine Leidenschaft, die Leiden schafft» Andreas Saner (29) aus Laufen und Igor Rodella (25) aus Zwingen haben sich in diesem Jahr einen Traum erfüllt. Am 10./ 11. Juli fuhren die beiden auf dem Lausitzring in Deutschland auf einem Suzuki Swift Sport ihr erstes Langstreckenrennen der NES 500.
7 ºC 10 ºC
5 ºC 12 ºC
Freitag, 16. Oktober 2020 Stark bewölkt, neben langen trockenen Phasen ab und zu etwas Regen. Samstag, 17. Oktober 2020 Zwischen hochnebelartigen Wolken auch etwas Sonne möglich. Sonntag, 18. Oktober 2020 Nach Auflösung des Hochnebels sonnig und trocken.
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Edgar Hänggi Andreas Saner hat eine Ausbildung in der Autobranche und wird dereinst die Suzuki-Garage seines Vaters in Laufen übernehmen. Igor Rodella ist Werkstattchef in der Auto Wydematt AG in Breitenbach. Kennen gelernt hatten sich die beiden Motorsport-Fans, als Saner den Swift verkaufen wollte. Rodella kaufte ihn und sicherte sich gleich auch das Know-how Saners. Daraus entstand eine Freundschaft. Während die beiden Autoslaloms und Bergrennen fuhren, reifte der Gedanke, eines Tages Langstrecken zu fahren. «Ich wollte immer richtige Rennen, also Fahrer gegen Fahrer, bestreiten», erklärt Igor. Im Herbst 2019 nahmen sie das Projekt konkret in Angriff und meldeten sich an.
Drohender Brand
Fahren auf öffentlichen Strassen dürfen sie mit dem Rennauto nicht mehr. «Wir benötigen deshalb einen Bus, einen Anhänger und ein zweites Fahrzeug. Das alles geht ins Geld, neben den obligatorischen Kosten. Könnten wir das Auto nicht in der Suzuki-Garage stehen lassen und daran arbeiten, wäre es kaum machbar.» Igor Rodella rechnet kurz nach und
ARIEH
Zwingen
Vor dem Swift: Igor Rodella (links) und Andreas Saner – zwei junge Laufentaler mit der Leidenschaft Motorsport. kommt auf einen Gesamtbetrag von ca. 6000 Franken für ein Rennen. «Klar denkst du bei den Kosten, ehe du einsteigst, was ist, wenn das Auto geschrottet wird. Aber einmal im Auto musst du derart fokussiert sein, dass nichts anderes mehr Platz hat», erklärt Saner. Dabei war das Szenario gar nicht mal so entfernt. Beim ersten Rennen auf dem Lausitzring funkte Saner an die Boxen, dass ihm etwas nicht gefalle. Eine Runde später wollte er am Ende der Start-/ZielGeraden bremsen und trat ins Leere. Bremsversagen! «Zum Glück hatte ich genug Platz zum Ausrollen. Zurück an den Boxen wollte Igor den Bremsklotz wechseln, aber ich hatte ein ungutes
Gefühl. Ich stieg aus und blickte in die Felge vorne rechts. Ich sah, dass es brannte und schrie, dass der Kanister mit dem Benzin zum Nachtanken wegmüsse. Es war der Tag nach dem Grossbrand in Laufen, gleich neben unserer Garage. Mein Vater schickte mir einige Bilder und das hatte ich im Kopf», schildert Andreas Saner diese brenzlige Situation. Ende September wurden die beiden Laufentaler in ihrer kleinsten Kategorie NES 1 bei strömendem Regen Sieger und belegten in der Gesamtwertung Platz 17 von 29 Teilnehmern. «Im Regen reduziert sich der Leistungsvorteil vieler Autos», erklärt Rodella. Auf dem Nür-
Das Schwalbenhaus beim Bahnhof in Zwingen fand keine Mieter. Am neuen Standort fühlen sich die Mehlschwalben jedoch in den luftigen Wohnungen wohl. FOTO: EH-PRESSE
burgring geht es für die beiden jetzt darum, diese Leistung zu bestätigen. «Klar, wir möchten wieder den Sieg in unserer Kategorie, aber noch wichtiger ist, dass wir in der Gesamtwertung wieder einen guten Rang schaffen. Wir wurden anfangs von der Konkurrenz belächelt, das soll sich ändern.» Igor und Andreas haben sich nicht nur einen Traum erfüllt — sie leben ihn auch und möchten dies auch im kommenden Jahr tun. «Wir haben einige Firmen, die uns unterstützen, und dafür sind wir ihnen enorm dankbar. Aber es braucht mehr. Wir sind zuversichtlich, geben alles, nicht nur im Fahrzeug», erklärt Andreas Saner.
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9 Auf einem Dach in Erschwil entsteht eine Photovoltaikanlage. Das Spezielle daran, sie entsteht im Eigenbau, unter Anleitung eines Profis.
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
NENZLINGEN
Z WINGEN
Freude und Stolz, wenn der Kürbisstand aufgebaut wird
Erfolgreicher Umzug
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Seit einigen Jahren stand nördlich des Bahnhofs Zwingen ein Schwalbenhaus, das leider keine Mieter fand. Im heurigen Frühling wurde das Haus an den Obermattweg gezügelt und siehe da, die Mehlschwalben belegten beflügelt die luftigen Wohnungen. Jürg Jeanloz
Man sieht’s: Guido Bohrer liebt Kürbisse. Der Halloweenkürbis eigne sich eher zum Schnitzen und als Dekoration als zum Essen, sagt er. FOTOS: BENILDIS BENTOLILA
Die Kürbiszucht sei intensiv, sagt Guido Bohrer, und man müsse sich mit ihr während Dreiviertel des Jahres beschäftigen. Aber sie bringe auch Farbe ins Leben. Benildis Bentolila «Bestimmt erinnern sich viele aus unserer Gegend, dass Meinrad Cueni, der ehemalige Posthalter, jahrzehntelang in Nenzlingen Kürbisse angepflanzt und verkauft hat», erzählt Guido Bohrer. «Vor vier Jahren hat er mich nach mehreren Anfragen überzeugt, dass ich sein ‹Kürbisgeschäft› übernehmen soll.» So ziehe er nun diese «grossen Beeren», wie Kürbisse auch genannt werden, in seinem Gewächshaus und pflanze dann die Setzlinge auf dem Land seines Bruders Stefan Bohrer. Anfangs hat Guido gedacht, vielleicht habe er sich zu viel aufgeladen, denn die Kürbiszucht sei arbeitsintensiv und man müsse sich mit ihr rund neun Monate beschäftigen. Aber als er vor einem Monat wieder den Stand aufbaute mitten im Dorf Nenzlingen, habe er Freude und Stolz empfunden, die bunten, verschiedenförmigen und fein schmeckenden Kugeln zu präsentieren. Fasziniert ist er ebenso von der Fülle an Zierkürbissen, die im Herbst drinnen und draussen für naturnahe Verzierung sorgen.
Das «Kürbisgeschäft» übernommen
«Vor zwei Jahren nahm ich am ersten Herbstmarkt von Nenzlingen teil», blickt er zurück, «unter den aufmerksamen Augen von Meinrad Cueni.» Diesem wurde ein Sessel hingestellt, wo er den ganzen Tag verbrachte. Hier meldet sich Stefan Bohrer zu Wort: «Die Kürbisse waren und sind die Kinder von Cueni; Kürbisse zieren sogar die Facebook-Titelseite des 86-Jährigen.» Es sei ein erfolgreicher Tag gewesen, sagt der Nachfolger, und er habe richtig Freude bekommen an den Früchten. Meinrad Cueni stehe
ihm weiterhin mit Rat zur Seite und fahre manchmal mit dem Roller vorbei auf Kontrollgang. Dafür ist Guido ihm dankbar. Er und sein Bruder Stefan lachen: «Er gibt auch immer noch ‹Anweisungen›, schliesslich kann er dank seiner Erfahrung aus dem Vollen schöpfen.» Mit dem Geschäft sei er zufrieden, bemerkt Guido. Auch Wanderer und Biker, die dieses Jahr zahlreicher als sonst unterwegs waren und am Stand vorbeikamen, seien später mit dem Auto zurückgekommen, um einen grossen leuchtenden Kürbis nach Hause zu transportieren. Nina und Mike, Guidos Kinder, gefällt an der Kürbissaison das Kürbisschnitzen zu Halloween am besten. Nicht nur die Familie freut sich an den fantasievollen beleuchteten Dekorationen, sondern auch Vorbeispazierende. Nina prüft jeweils beim Nachhausekommen, ob alle Sorten am Stand noch vorhanden sind und füllt den Tisch auf. Beide helfen ihrem Vater, wenn es gilt, die Früchte von Staub und Erde zu befreien. «Allerdings sind die Jungen nicht immer zu finden, wenn Gartenarbeit ansteht», schmunzelt Bohrer.
Kürbis in der Mikrowelle Ein schnelles und feines Kürbisgericht, das in der Mikrowelle zubereitet werden kann: Deckel eines Einportionenkürbis abschneiden Kerne und fasrige Teile mit einem Löffel herauslösen Je nach Vorliebe füllen: vegetarisch mit Frischkäse, gehackten Kräutern, Salz und Pfeffer oder mit zubereitetem Gehackten Deckel aufsetzen und 10 Minuten bei 800 Watt in der Mikrowelle garen En Guete!
Schwere Ladung: Nina und Mike helfen ihrem Vater bei der Kürbisernte; eben haben sie Früchte, die kurz vorher geerntet wurden, im Brunnen gewaschen.
Mehlschwalben haben es schwer: Alte Häuser mit geeigneten Vordächern werden abgerissen und in neuen Häusern sind sie nicht willkommen. Sie bauen ihre Nester gerne an Hauswänden mit geschützten Vordächern und schätzen ungestörte Einflugmöglichkeiten. In ihrem fröhlichen Treiben hinterlassen sie natürlich ihre Visitenkarte und zwitschern, was das Zeug hält. Findige Naturfreunde haben deshalb freistehende Schwalbenhäuser entworfen, die in den Dörfern aufgestellt und von der Bewohnerschaft akzeptiert werden. Mehlschwalben sind äusserst familiär und leben gerne in Kolonien, weshalb in den Schwalbenhäusern eine Vielzahl von künstlichen Nestern angebracht werden. 2013 wurde in Zwingen ein solches Schwalbenhaus bei der Einfahrt Etzmatt aufgestellt, aber die Schwalben blieben aus. Im Frühling 2020 wurde der Eigentümer der Holzbauplanung Blaser AG beim Natur- und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen vorstellig und berichtete von Schwalben, die sein Gebäude ständig umkreisten und Nistgelegenheiten suchten. Grund dieses Verhaltens war der Abriss der alten Papierfabrik, wo viele Nistplätze verloren gingen. Nach regem Gedankenaustausch wurde erwogen, das Schwalbenhaus am Bahnhof abzureissen und neu auf dem Gelände der Holzbauplanung aufzustellen. Der Gemeinderat von Zwingen und
Endlich neue Wohnungen für Mehlschwalben: Schwalbenhaus am Obermattweg in Zwingen. FOTO: JÜRG JEANLOZ die ehemaligen Spenderinnen Basellandschaftliche Gebäudeversicherung BGV und EBM (heute Primeo Energie) waren damit einverstanden und sicherten Unterstützung zu. Anfang April wurde der Oberteil des Schwalbenhauses abgebaut, an den neuen Ort transportiert und auf einen neuen Mast gesetzt. Die Kosten für Transport und Montage wurden von der BGV und diejenigen für den neuen Mast von der Primeo Energie übernommen.
Erfolgreiche Umsiedlung
Der Umzug war von Erfolg gekrönt! Wie Naturfreund Fredi Steffen feststellte, waren von den 50 Nestern 41 besetzt. Mit einem solchen Resultat hätte niemand
gerechnet. Emsig flogen die Mehlschwalben ein und aus, wobei eine Schwalbe im Tag 220-mal ihr Nest besucht, um die Jungen zu füttern. Bis sie flügge werden, vertilgen die Jungvögel 50 000 Insekten. Ende September sammelten sich die Mehlschwalben, um gemeinsam nach Afrika zu fliegen, wo sie überwintern. Dieses Jahr wurden sie aber von der Kälte überrascht, mussten ihre Reise vielfach unterbrechen und Schutz bei Häusern mit Vordächern und Unterschlupfmöglichkeiten suchen. Erst nächstes Jahr wird sich zeigen, ob die Schwalben, die als Glücksbringer und Frühlingsboten gelten, die Reise gut überstanden haben.
L AUFEN
VER ANSTALTUNG
Facebook wäre lustig
Ausstellung in Laufen
Der Verein «Wissenschaft für alle» zeigte Seniorinnen und Senioren an einem Informationsanlass, wie die digitale Welt funktioniert und half bei der Anwendung von Smartphone, Social Media und Whatsapp. Gaby Walther Sechs Frauen und fünf Männer hatten sich letzte Woche im Pfarreiheim in Laufen versammelt, um Einblick in die digitale Welt zu erlangen. Alle elf Seniorinnen und Senioren besitzen einen Computer und können E-Mails verschicken. Einige haben ein Smartphone und eine Person ein Tablet. Trotzdem, die Unterschiede über das digitale Wissen waren gross. Es zeigte sich schon bald, wie schwierig es ist, einen Informationsanlass zum Thema «digital» durchzuführen, alleine schon deshalb, weil das Spektrum enorm gross ist. Dessen bewusst, verstand es Mark Bächler aber auf einfache Art, Einblick in verschiedene Bereiche zu geben und so für alle etwas zu bieten. Bächler ist Mitglied des Vereins «Wissenschaft für alle»», welcher zusammen mit der Kommunikationsagentur «Life Science Communication» die Trägerschaft von «digital real» bildet und vom Swisslos-Fonds unterstützt wird. «Das Angebot ist erst ein Jahr alt und eigentlich wollten wir die Informationsanlässe in den Seniorenheimen durchführen, was jedoch wegen der Corona-Situation nicht möglich war», erklärt Bächler. Aus diesem Grund werden die Anlässe nun
öffentlich angeboten, einer fand in Liestal, ein anderer in Laufen statt.
Digitale Gesundheit
Der erste Teil des zweistündigen Vortrags behandelte die digitale Gesundheit. Gesundheitsbänder, Telemedizin und elektronisches Patientendossier bergen zwar die Gefahr des Datenmissbrauchs, die Vorteile überwiegen aber bei weitem — darin waren sich alle Teilnehmenden einig. Im zweiten Teil bot Bächler eine Auswahl an verschiedenen Themen an. Eine Teilnehmerin wollte wissen, ob sie es wagen könne, bei Facebook beizutreten: «Das wäre lustig. Aber muss ich nicht Angst haben, dass mit meinen Angaben das E-Banking unsicher wird?» Diese Angst konnte ihr der Referent nehmen, auch wenn er erklärte, dass alles, was ins Netz gestellt werde, missbraucht werden könne. Er erläuterte die Unterschiede von Instagram, Tiktok und Twitter. Interessanter als die Sozialen Medien waren für die Teilnehmenden digitale Hilfsmittel. So wurde gemeinsam geschaut, wie per SBB-App der Fahrplan konsultiert und ein Ticket bestellt werden kann. Anschliessend hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, verschiedenes auszuprobieren und vor allem ihre persönlichen Fragen an Bächler und Maja Beric zu stellen. Der Nachmittag zeigte auf, wie stark die Welt mit Digitalem durchflochten ist und welche Chancen die Digitalisierung bringt, aber auch wo Gefahren stecken. «Der Vortrag soll helfen, Hemmschwellen abzubauen, und motivieren, sich dank Kursen zum Beispiel bei Pro Senectute oder mit Hilfe des Sohnes oder der Enkelin weiterzubilden», erklärte Bächler den Grund des Angebotes von «digital real».
WoS. In der Galerie des Kulturforums Alts Schlachthuus zeigt Ruedi Linder ab morgen seine expressive Kunst. Die Galerie ist jeweils Freitags von 17—21 Uhr und Sonntags von 11—16 Uhr geöffnet.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE
16. Oktober – 1. November Vernissage: Freitag, 16. Oktober, 19.00 Uhr
Ruedi Linder An den Grenzen der Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KINO
Donnerstag, 22. Oktober, 20.30 Uhr
A Dragon Arrives Regie: Mani Haghighi, mit Amir Jadidi, u.a. Thriller, Mystery; Iran, 2016, 108 Min. KABARETT
Freitag, 23. Oktober, 20.00 Uhr
Trio Musicanico * Aufgespielt und Abgedreht * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit ÖV unterwegs ist, darf gerne auch vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel. Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen: Donnerstag, 15. Oktober, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag, ref. Kirche Laufen. Wir sehen den Film «les petites fugues». Mit Pfarrer Claudius Jäggi und Team.
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Gotte
Rosa Neyerlin-Fuchs 6. November 1928 bis 6. Oktober 2020
Nach einem reich erfüllten Leben wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst.
Donnerstag, 15. Oktober, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr Samstag, 17. Oktober, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendmusiken. Eine gute halbe Stunde «Wind aus Russland», Musik mit Ana Iona Oltean, Flöte; Severin Payet, Klarinette; Norihito Nishinomura, Fagott; Sebastian Schindler, Horn; Tatjana Fuog, Klavier. Eintritt frei. Kollekte Sonntag, 18. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Mägie Ceccon stellt das Gemälde vor, das sie der Kirchgemeinde schenkt, Ehrung der Mitarbeitenden. Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog, Orgel und Chörli.
In stiller Trauer
Margrith und Walter Kölliker-Neyerlin Hans und Käthy Neyerlin-Kölliker Erika und Martin Fürst-Neyerlin Barbara Fix-Neyerlin Franz und Jolanda Neyerlin-Segginger Gross- und Urgrosskinder Anverwandte und Bekannte Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 23. Oktober 2020 um 14.00 Uhr in der Kirche Brislach statt.
Anna Cueni-Meier Für die vielen Zeichen der Anteilnahme, die wir beim Abschied unserer lieben Mutter erfahren durften, danken wir herzlich. Ein grosses Dankeschön möchten wir Herrn Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsame und sehr persönlich gestaltete Abdankungsfeier sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung aussprechen.
Bedanken möchten wir uns bei allen, die Anna auf ihrem letzten Weg begleitet haben und ihre Wertschätzung durch Kondolenzschreiben, Blumen und Spenden für Heilige Messen und wohltätige Zwecke bekundet haben.
Seniorennachmittag:
* 2. 10. 1938
† 6. 10. 2020 Breitenbach
Nach einem reich erfüllten Leben, friedlich im Alterszentrum Passwang in Breitenbach eingeschlafen. In stiller Trauer Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am 16. Oktober 2020 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Grindel statt. Anschliessende Urnenbeisetzung im Familienkreis. An Stelle von Blumen gedenke man dem Kloster Mariastein, IBAN CH13 0900 0000 4000 2800 9 Traueradresse: Konrad Wehrli, Horlangenstrasse 182, 4247 Grindel. Gilt als Leitzirkular
Die Trauerfamilie Gerne wär ich noch geblieben auf dieser schönen Welt, träumte noch von manchem Frühling, spazieren zu dürfen über Flur und Feld, verlassen musste ich nun meine Lieben, ich wär doch noch so gern geblieben!
Dreissigster: Sonntag, 18. Oktober 2020 um 10.00 Uhr in der St. Anna Kirche in Röschenz
Kirchenvorstand:
Sonntag, 18. Oktober, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Pfarrer Nico Rubeli mit der Ref. Kirchgemeinde Biel-Benken.
Hildegard Wehrli
18. 10. 1931 – 9. 9. 2020
Montag, 19. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Kaffee und Kuchen. Anmeldung bei Susanne Rodella: Telefon 079 548 18 90 oder E-Mail: srodella@ebmnet.ch
Samstag, 17. Oktober, 10.00 Uhr Predigtvorgespräch zum Gottesdienst am Ökumenischen Sonntag, Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Nico Rubeli, Pfarreizentrum Hofstetten.
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sprach: Komm heim!
DANKSAGUNG
Strickkreis:
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, den 21. Oktober 2020 um 14.30 Uhr in der Kirche Grindel statt; anschliessend Urnenbeisetzung.
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle Sie werden uns immer an dich erinnern.
Ebenfalls danken wir Frau Dr. Claudia Rosamilia für die langjährige ärztliche Betreuung der Verstorbenen. Danke den Ärzten und dem Pflegepersonal vom Kantonsspital Bruderholz für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung und der Spitex Thierstein für die aufmerksame Pflege in den letzten Jahren.
Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Wir vermissen dich Irène und Peter Marti-Hänggi mit Familie Gertrud und Markus Röthlisberger-Hänggi und Familie Susanne und Werner Hartung-Hänggi und Familie Geschwister und Anverwandte
Röschenz, im Oktober 2020
Sonntag, 25. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, anschliessend: Kirchenkaffee.
Dienstag, 20. Oktober, 15.00 – 16.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Besprechung des Buches «Solange es leicht ist» von Herman van Veen, zum Thema Älter werden / Altern. Mit Pfr. St. Barth und einem Kaffee-Zvieri.
Nach einem langen und erfüllten Leben haben ihre Kräfte in den letzten Tagen nachgelassen und sie ist friedlich eingeschlafen.
Gilt als Leidzirkular.
Sonntag, 18. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.
Donnerstag, 22. Oktober 2020, um 19.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Infoabend für die Konfirmandinnen, Konfirmanden und Eltern.
6. November 1929 bis 6. Oktober 2020
Gilt als Leidzirkular.
Gottesdienste:
Konfirmandenkurs 2020/2021:
Lea Hänggi-Borer
Traueradresse: Gertrud Röthlisberger-Hänggi, Birkenstrasse 9, 4227 Büsserach
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Sonntag, 25. Oktober, 10.15 – 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ChinderChilche: Vorstellung des diesjährigen Krippenspiels als mögliches Filmprojekt.
Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
Traueradresse: Margrith Kölliker-Neyerlin, Iberach 1, 4225 Brislach
Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
ChinderChilche-Sonntagsschule:
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.
Herzlichen Dank für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Herbert Stöckli erfahren durften. Besonders danken wir Herrn Dr. med. Stäuble für die ärztliche Betreuung, dem Wohnpark Herz und dem Alterszentrum Passwang für die liebevolle Betreuung, Herrn Alexander Mediger für die würdige Gestaltung der Trauerfeier. Danke auch für die Spenden für Grabschmuck und heilige Messen. Laufen, im Oktober 2020
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Freitag, 16. Oktober 2020 um 19.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Götti
Hans Jeisy-Christ 24. 3. 1941 – 11. 10. 2020
Nach geduldig ertragener Krankheit durfte er friedlich einschlafen.
In Liebe Charlotte Jeisy-Christ Nadja und Andi Aregger-Jeisy mit Simon und Lea Roger Jeisy Stefan und Janine Jeisy-Stöckli mit Lio und Jano Esther und Roland Dillier-Jeisy Verwandte und Freunde Abdankung: Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 14.00 Uhr in der Kirche in Zwingen. Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Urnenbeisetzung statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Kinderkrebshilfe Schweiz, IBAN: CH70 0900 0000 5000 1225 5 mit Vermerk Hans Jeisy. Traueradresse: Charlotte Jeisy-Christ, Unterdorfstrasse 4, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.
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Normal?
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 12. Oktober 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Anlässlich der Urnenwahl vom 27. September 2020 wurden 6 Mitglieder der Sozialhilfebehörde gewählt: Coppetti Claudia C., CVP Gerber Daniel, SP, bisher Grun Noah, FDP
Mangold Martin, CVP Spielmann Döbeli Christian, SP, bisher Wehrli Sandra, SP, bisher Nachdem die dreitägige Einsprachefrist ungenutzt abgelaufen ist, wird die Wahl der neuen Mitglieder der Sozialhilfebehörde (Amtsperiode vom 1.1.2021 bis 31.12.2024) als endgültig zustande gekommen durch den Stadtrat erwahrt. • Anlässlich der Urnenwahl vom 27. September 2020 wurde Van Rijs
Isabelle ins Vizepräsidium Gemeindeversammlung gewählt. Nachdem die dreitägige Einsprachefrist ungenutzt abgelaufen ist, wird die Wahl der Gemeindeversammlungsvizepräsidentin als endgültig zustande gekommen durch den Stadtrat erwahrt. • Der Auftrag für die Organisation des Marktes wird an Wolfgang Imhof, Gartenstrasse 5, 4153 Reinach, vergeben. Er wird auch neuer Marktchef.
Jugendförderungsbeiträge 2020 Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis 11. November 2020 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 1.11.2019–31.10.2020 Das Formular zur Abrechnung sowie das Deckblatt können auf der Website heruntergeladen werden. Wichtig: Das Deckblatt muss auch eingereicht werden. Bei Rückfragen steht Ihnen die Präsidialabteilung, 061 766 33 33, gerne zur Verfügung.
Kein Christchindlimärt in diesem Jahr Der Stadtrat hat an der ordentlichen Sitzung vom 12. Oktober 2020 beschlossen, den Christchindlimärt vom Samstag, 6. Dezember, und Sonntag, 7. Dezember, 2020 wegen der CoronaPandemie abzusagen. Das OK und der Stadtrat haben sich den Entscheid nicht leicht gemacht. Der Christchindlimärt erfreut sich grosser Beliebtheit im ganzen Laufental und Thierstein. Die im Wochenvergleich stark gestiegenen Fallzahlen lassen jedoch befürchten, dass weitere Verschärfungen und Vorgaben zur Durchführung von Grossanlässen bevorstehen. Es stellt sich die berechtige Frage der Durchführbarkeit. Ein erarbeitetes Schutzkonzept kann faktisch nicht eingehalten und das Contact Tracing bei der zu erwartenden Besuchermenge kann nicht überwacht werden. Dem OK Christchindlimärt ist es wichtig, den Marktfahrern und Vereinen so rasch wie möglich Klarheit zu verschaffen, damit sie keine weiteren Vorbereitungskosten tragen und ihre Planung entsprechend anpassen können. Der Entscheid, auch den Christchindlimärt 2020 abzusagen, fiel allen Beteiligten schwer. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Peter R. Schindelholz, Telefon 061 766 33 32 oder peter.schindelholz@ laufen-bl.ch. (stl)
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Solche Bilder gibt es dieses Jahr nicht: Der Laufner Christchindlimärt kann nicht durchgeführt werden.
Papiersammlung VBC Laufen am 17. Oktober 2020
Liebe Laufnerinnen und Laufner Am Samstag, 17. Oktober, ist es wieder so weit. Gemeinsam sammeln die Grossen und die Kleinen des Volleyball Club Laufen Euer Altpapier. Für die Juniorinnen und Junioren wird jedes Jahr in den Herbstferien eine Trainingswoche oder ein Trainingslager organisiert, und durch die Papiersammlung ist es den jungen Spielerinnen und Spielern möglich, einen Beitrag dazu beizusteuern. Die Helferinnen und Helfer werden sich über jedes bereitgestellte Bündeli freuen. Der VBC Laufen
FOTO: STL
Herbstzeit ist Pilzzeit Viele «Hobbypilzler» finden sich in diesen Tagen wieder im Wald, auf der Suche nach einer ausgiebigen Ernte. Doch Vorsicht ist geboten. «Wie Pilze aus dem Boden schiessen» besagt ein Sprichwort. Und es ist tatsächlich so, dass Pilze sehr schnell wachsen. Nach einem Regenguss benötigt ein durchschnittlicher Pilz rund eine bis zwei Wochen, um in voller Grösse dazustehen – und von emsigen Sammlerinnen und Sammlern geerntet zu werden. Doch längst nicht jeder Pilz ist zum Verzehr geeignet, sagt Suzanne Lüthi, welche unter anderem auch für Laufen als Pilzkontrolleurin amtet. Die meisten Pilze sind nämlich ungeniessbar oder leicht giftig und verursachen Übelkeit oder Bauchschmerzen. Wer einen tödlichen Giftpilz erntet und diesen verspeist, begibt sich in sehr grosse Gefahr. Viele Pilzsorten, welche auch in unserer Gegend wachsen, können schwere Folgen haben. Der bekannteste dieser Gattung ist sicherlich der Fliegenpilz, der durch sein auffälliges Erscheinungsbild aber kaum verwechselt wird. Ein weiterer äusserst giftiger Pilz ist der Grüne Knollenblätterpilz, der des Öftern mit dem beliebten Speisepilz Champignon verwechselt wird und auch in unserer Gegend zu finden ist. Der Verzehr dieses Pilzes kann starken Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und grosse Schäden an der Leber auslösen, welche schliesslich den Tod zur Folge haben können. Suzanne Lüthi rät darum allen Pilzsammlerinnen und Pilzsammlern drin-
gend, ihre gesammelten Exemplare zur Kontrolle zu bringen. Denn nur ausgewiesene Fachleute, welche die Pilze in langjährigen Ausbildungen studiert haben, können mit Sicherheit sagen, welche Pilze bedenkenlos gegessen werden können. Am besten sei es, wenn man einen Pilz ernte, diesen kontrollieren lasse und erst anschliessend – falls die Pilze geniessbar sind – die anderen Pilze an dieser Stelle zu ernten. Jeder Pilz habe nämlich eine Aufgabe im Ökosystem, und es sei nicht angebracht Pilze unnötig zu ernten, erklärt Lüthi. Auch solle man
THOMAS LOCHER, STADTRAT
Vor einigen Wochen habe ich geschrieben, wie gut uns Normalität tut. So ist es für die Kinder zum Glück wieder normal, in die Schule zu gehen. Im Sommer ist dieses «Normal» für unsere Schülerinnen und Schüler sogar noch aufgewertet worden: Sie haben das grosszügig umgestaltete Primarschulareal übernehmen dürfen. Qualitative und abwechslungsreiche Spielgeräte sowie spannende Plätze stehen bereit – übrigens ausserhalb der Schulzeiten für die ganze Bevölkerung! Ein grosses Merci allen Beteiligten, namentlich den Kindern, Lehrpersonen und Eltern, welche die Ideen angeregt, gesammelt und deren Umsetzung mitbegleitet haben. Tja, das Virus, das keinen Namen verdient, macht aber auch die Schule abnormaler. Es abverlangt allen respektvollen Umgang mit Ungewissem. Schutzvisier und -maske, Plexiglas, Holzständer oder Reinigungsmittel: Man wähnt sich regelrecht im Werkunterricht. Das schulinterne Schutzkonzept scheint zu funktionieren. Nun heisst es dranzubleiben! Ich bitte hiermit die Erziehungsberechtigten, das neue Ablaufschema zu beachten, wann ihr Kind bei Krankheits- und Erkältungssymptomen zu Hause bleiben muss. Seit drei Jahrzehnten war es für mich normal, als Aktiver die Laufner Fasnacht zu geniessen. Daher betrübt es mich sehr, dass die Fasnacht 2021 faktisch pausieren muss. Kein temporäres, kritisches, heiteres und konstruktives Ausbrechen aus dem Alltag. Die Fasnacht stellt halt «Abnormales» dar. Sie muss hintenanstehen. Sie gehört nicht zum Grundrecht auf persönliche Freiheit. Anders das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit, das jetzt vor allem Vortritt haben muss. Zurück zum Normalen: Hausaufgaben sind Teil des Lern- sowie Entwicklungsprozesses. Wir alle haben davon. Die Finanzen einigermassen ins Gleichgewicht zu bringen ist eine Hausaufgabe; eine sehr herausfordernde. Ich habe grosses Vertrauen in die Mitarbeitenden. Denn sie gehen bestmöglich und schonend mit unseren Mitteln um. Aber ich bitte ebenso allseits um Vertrauen, weil jetzt Wünschbares, aber auch mittelfristig Nötiges warten muss. Auch hier gilt: So reicht es bald wieder für Abnormales.
Pilze im Wald nicht fahrlässig zertrampeln oder sogar mutwillig zerstören. Pilzkontrollen erfolgen nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 061 761 45 13 oder Natel 079 215 75 32. Die Kontrollen finden bei Suzanne Lüthi zu Hause am Langhagweg 9 in Zwingen statt und sind für die Laufner Bevölkerung kostenlos. (stl)
Vorsicht Verwechslungsgefahr: Der Grüne Knollenblätterpilz sieht dem Champignon sehr ähnlich. FOTO: ZVG
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Schöpfer Ursula und André, In den Reben 27, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Swisstherm AG, Hardstrasse 21, 5103 Wildegg Bauobjekt: Ersatz Oelheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: In den Reben 27, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3392 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15.10.2020 – 29.10.2020
Baupublikation
Bauherr: Adami Patricia und Mario, Rotbergstrasse 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Bauteam 05 GmbH, Hauptstrasse 9, 5502 Hunzenschwil Bauobjekt: Neubau Pool und Gartenhaus mit Umgebungsarbeiten Bauplatz: Rotbergstrasse 1, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2092 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Oktober 2020 – 29. Oktober 2020
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 20-037 Terrassen-Erweiterung Grundbuch-Nr.: 807 Adresse: Kirchstr. 2, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Monika Budmiger-Widmer, Kirchstr. 2a, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Fabian Budmiger, Kirchstr. 2, 4421 St. Pantaleon Datum Baugesuch: 15. Oktober 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 30. Oktober 2020 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Witterswil
Aure relius Augustinus
In wunderbarer Erinnerung an alles, was wir mit ihm erleben durften, nehmen wir Abschied von
Marcel Stalder
22. August 1938 bis 9. Oktober 2020 Nach langer schwerer Krankheit, die er mit grosser Würde getragen hat, ist unser Papi eingeschlafen.
In Dankbarkeit Susanna und Thommy mit Dominique und Philippe Günter und Doris mit Jessica und Silvan Jacqueline Felix und Jrène mit Kathrin, Andrea und Lilian Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 29. Oktober 2020, um 14.30 Uhr in der Dorfkapelle St. Josef in Zullwil statt.
Bauherrschaft: Rotzler Jonas, Bättwilerstrasse 22, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-34, Erstellung Wendeplatz, Lärmschutzwand sowie Umbau Garage Bauplatz: Bättwilerstrasse 22 Bauparzelle: GB-Nr. 1364 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 29. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Lehni Stephan und Christine, Auf der Höhe 7, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-33, Wärmepumpenheizung mit Erdwärmesonde Bauplatz: Auf der Höhe 7 Bauparzelle: GB-Nr. 1649 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 29. Oktober 2020
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Schnoz Anneliese und Roger Grabenackerstrasse 332, 4234 Zullwil Bauobjekt: Anbau Geräteraum Architekt: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauplatz: Grabenackerstrasse 332 Bauparzelle, GB-Nr.: 181 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 30. Oktober 2020
Unser liebes Mami, Grossmami, Urgrossmami und Schwiegermami, ist am vergangenen Montag, friedlich für immer eingeschlafen.
Lina Frey-Jauch 18.04.1933 – 12.10.2020
Wir sind traurig aber auch dankbar. Wir werden sie für immer in unseren Herzen behalten. In Liebe und Dankbarkeit Hanspeter Frey mit Ursula, Marc und Nadja Ferdinand Frey mit Sonja und Philippe Sandra Segura mit Andrin, Michael Frey mit Monta und Georgina Heinz Frey Maya Frey rwandte, Anverw rwandte und Freunde Verw
Traueradresse: Susanna Gasser, Langnauerstrasse 9, 4805 Brittnau
Die Abdankung findet am 20. Oktober 2020 um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Fiechten, Birsigtalstrasse 17, in 4153 Reinach, statt.
Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Ferdinand Frey, R Riieselbrunnackerw rweg 1, 4203 Grellingen
Danksagung Herzlichen Dank für die überaus grosse Anteilnahme beim Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante, Gotte, Schwägerin, Cousine, Weggefährtin und Freundin
Heidy Grolimund-Flühler Ein besonderer Dank geht an: – Herrn Pfarrer Obinna Agbakwuo für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes, den Siegristen Herrn Bitterli, Renata Strübi und Silvia Kölliker, dem Fahnengruss der Alpengroupies. – Paul Stebler und der Trachtengruppe Thierstein für die sehr schöne musikalische Umrahmung. Speziellen Dank entbieten wir dem Pflegepersonal der Acura Spitex sowie Dr. med. Raphael Haberthür für die langjährige Betreuung. – Dem Natur- und Vogelschutzverein Erschwil, dem Samariterverein Breitenbach, der Frauengemeinschaft Erschwil, der Trachtengruppe Thierstein, dem Privatclub Alpengroupies, Verwandte, Bekannte und Freunde. – Für die Kränze, Blumenschalen, Grabgestecke, Spenden an gemeinnützige Organisationen, Geldspenden, heiligen Messen und späteren Grabschmuck und für die tröstenden Worte. Dank an alle, die der Verstorbenen in Freundschaft begegnet sind und ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Erschwil, im Oktober 2020
Baupublikation
«Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.»
Wenn ich einmal nicht mehr bin und wenn du einen lachenden Stern siehst, dann denke, ein Stern davon sei ich.
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, den 24. Oktober 2020, um 18 00 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil.
Wenn meine Kräfte brechen, und kann kein Wort mehr sprechen, und kaum mehr atmen kann o Herr, dann nimm mich an.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Base, Patin und Anverwandten
Marianne Liechti-Venetz 19. November 1937 bis 7. Oktober 2020
Sie ist am Mittwochmorgen im Spital Basel friedlich entschlafen.
In lieber Erinnerung Willy und Trudy Venetz-Kiechler, Saas-Grund Albinus und Marianne Venetz-Kiechler, Saas-Grund Daniel und Susan Venetz-Mannale mit Maxim, Saas-Grund Manfred und Laurette Venetz-van de Vijfeike mit Tim und Tobi, Saas-Grund Patenkinder, Anverwandte, Freunde und Bekannte Abdankungsgottesdienst am Samstag, 17. Oktober 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche Kleinlützel. Die Beerdigung fand bereits am 10. Oktober 2020 in Saas-Grund statt. Spenden zu Ehren der Verstorbenen gehen an wohltätige Institutionen. Traueradresse: Willy Venetz-Kiechler, Saastalstrasse 76, 3910 Saas-Grund
Macht Gottes Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist gross und erhaben! Jesaia 12, 4 b
Ambulantes Zentrum Laufen
AUCH I NOTF M A WEITE LL R FÜR S HIN IE DA .
Medizinische Universitätsklinik
Klinik für Schmerztherapie
– Allgemeine Innere Medizin – Angiologie (Gefässerkrankungen) – Gastroenterologie (Erkrankungen am Magen-Darm-Trakt) – Kardiologie (Herzerkrankungen) – Nephrologie (Nierenerkrankungen) – Sonographie (Ultraschalluntersuchungen)
– stationäre Schmerztherapie – ambulante Schmerzsprechstunde
Therapien & Beratungen Notfallversorgung Der Notfall in Laufen hat während sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geöffnet. Das Notfall-Team behandelt alle hausärztlichen Notfälle ohne Voranmeldung. Sollte die Verlegung in ein stationäres Spital erforderlich sein, wird umgehend der Rettungsdienst aufgeboten. Dank moderner Medizindiagnostik liegen sehr rasch wichtige Resultate für die Behandlungsplanung vor.
Sprechstunden, Therapien, Beratungen Die folgenden Kliniken des Kantonsspitals Baselland sind mit einem breiten Angebot an Spezialsprechstunden vor Ort in Laufen präsent.
Klinik für Chirurgie
Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates – – – –
– – – – – – –
Diabetesberatung Ernährungsberatung Handtherapie Logopädie Physiotherapie Stomaberatung Wundsprechstunde
Schulter & Ellbogen Hand- und periphere Nervenchirurgie Hüftchirurgie, Tumor- & Infektorthopädie Kniechirurgie
– Allgemeinchirurgie – Gefässchirurgie – Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie)
- EKG (Herzstromkurven-Aufzeichnung) - Ultraschall - Umfangreiche Labordiagnostik (Blut, Urin und Schnelltests) - volldigitales Röntgen (geringe Strahlenbelastung, hohe Bildqualität)
Für alle Auskünfte
Rettungskette Da in lebensbedrohlichen Situationen jede Minute zählt, ist in Laufen der Rettungsdienst immer vor Ort. Die Rettungssanitäter nehmen eine Erstversorgung vor und entscheiden, welches Spital angefahren wird. Bereits während der Fahrt stehen sie mit den zuständigen Fachspezialisten in Kontakt. Dank des umgehenden Transports zu den erforderlichen Spezialisten wird lebensrettende Zeit eingespart.
Zentrum für Rehabilitation & Altersmedizin Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten (HNO)
T +41 (0)61 400 80 80
– Memory Clinic
– alle Krankheitsbilder
Auch im Notfall immer für Sie da
Herzbeschwerden > Kardiologie Kantonsspital Baselland oder Universitätsspital Basel Verdacht auf Hirnschlag > Stroke Unit am Universitätsspital Basel
Kantonsspital Baselland Laufen
Sanität Notruf
Institut für Radiologie Klinik für Urologie – alle Krankheitsbilder
– Konventionelle Röntgendiagnostik – Computertomografie – Interventionelle Radiologie
Nicht lebensbedrohliche Notfälle: Medizinische Notrufzentrale
komplizierte Brüche > Traumatologie Liestal oder Zentrum für Altersfrakturen Bruderholz
schwere Verletzungen/ Verbrennungen > an das dafür spezialisierte Zentrumsspital (evtl. mit Rega in andere Zentren der Schweiz)
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
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ERSCHWIL
Solarstrom dank Eigenbau Beschlüsse Gemeinderat vom 12.10.2020 x
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Der Gemeinderat diskutierte in zweiter Lesung die Geschäfte der Delegiertenversammlung der Sozialregion vom 21. Oktober. Der Rat empfiehlt den Delegierten der Gemeinde, die Revision der Dienst- und Gehaltsordnung abzulehnen. Aus der Sicht des Rates wurden die aus dieser Revision resultierenden finanziellen Mehraufwendungen nicht im Budget für das Jahr 2021 abgebildet. Der Rat stimmte dem Bau eines Fuß- und Radwegs im Gebiet Rohrrain zu. Der sanfte Ausbau des heutigen Flurwegs im Rahmen des Teilzonen-Gestaltungsplans „Rohr“ reicht von der Rohrkapelle bis zur Gemeindegrenze zu Brislach. Zu einem späteren Zeitpunkt soll der Ausbau auf Brislacher Boden vollendet werden. Im Rahmen des Perimeterbeitragsverfahrens trägt die Gemeinde 20% der Kosten (CHF 15‘200.-). Intensiv diskutiert wurde in zweiter Lesung der Entwurf eines neu zu schaffenden Polizei-Reglements. Der Gemeinderat prüft zurzeit, ob ein solches der Bevölkerung zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Die Meinungsbildung innerhalb des Rates wird noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Die Gemeindeverwaltung orientierte den Rat über die Auswirkungen der Einführung der Grüngutentsorgung während der Wintermonate. Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich die Tonnagen im Jahresvergleich nicht erhöhten. Damit kann die Dienstleistung weiterhin angeboten werden. Trotzdem erhöhen sich die Kosten für diesen Entsorgungsbereich laufend. Dies aufgrund der jährlich steigenden Abnahmepreise der KELSAG. Der Rat diskutierte die Durchführung des Martini-Marktes und der Fasnacht 2021 im Spiegel der COVID-19-Pandemie. Der im November stattfindende Martini-Markt soll mit Hilfe geeigneter Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Nach Rücksprache innerhalb des verantwortlichen Gremiums soll im Laufe der kommenden Wochen über die Durchführung der Fasnacht entschieden werden. Der Rat bittet um Verständnis für die Tatsache, dass aufgrund der Dynamik der Entwicklungen Entscheidungen auch kurzfristig getroffen oder abgeändert werden können.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Montieren der Photovoltaikanlage: Florin Schaffner, Projektleiter von der Energiewendegenossenschaft Basel (Mitte, rote Jacke), die Bauherrschaft Susanne Koch und Martin Hauser (rechts) und Mithelfende. FOTO: GABY WALTHER
Auf einem Dach in Erschwil entsteht eine Photovoltaikanlage. Das Spezielle daran, sie entsteht im Eigenbau, unter Anleitung eines Profis. Gaby Walther Mit Hilfe einer Selbstbaugenossenschaft bauen Susanne Koch und Martin Hauser eine Solaranlage auf das Dach ihres Einfamilienhauses in Erschwil. «Da die Energiewende nur langsam Fahrt aufnimmt, müssen möglichst viele Menschen selber ein Zeichen setzen», erklärt Susanne Koch, Solothurner Kantonsrätin und Erschwiler Gemeindepräsidentin, ihre Motivation. Das Spezielle an diesem Projekt: Rund ein Drittel der Kosten kann durch Eigenleistung eingespart werden. So waren am letzten Samstag nicht nur Projektleiter Florin Schaffner auf dem Dach in Erschwil, sondern die ganze Familie Hauser und weitere Helfer packten kräftig an, um die 64 Module aufzubauen und anzuschliessen. «Es macht Freude, mitzuhelfen und zu verstehen, wie die Anlage funktionieren wird», meint Martin Hauser. Er nahm dafür extra zwei Wochen Ferien.
Selbstbauer werden vermittelt
Die Energiewendegenossenschaft Basel existiert seit zweineinhalb Jahren. «Um die Schweiz möglichst bald mit 100 Prozent erneuerbarem Strom versorgen zu können, bieten wir Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern an, eine Solaranlage im Selbstbau auf ihr Hausdach zu bauen. Dabei unterstützen wir die Hausbesitzer bei der Planung, der Umsetzung, der Koordination und der Administration», erklärt Schaffner. Das Attraktive an dem Angebot: Die Genossenschaft vermittelt bei Bedarf andere Selbstbauer, die ihrerseits Hilfe beim Bau ihrer Solaranlage benötigen. Für die Erstellung der Photovoltaikanlage in Erschwil wurden rund 100 Arbeitsstunden eingerechnet. Auch hier halfen andere Selbstbauer mit. Diese erhaltenen Stunden kann die Familie Hauser innerhalb von zwei Jahren auf anderen Baustellen abarbeiten. Dadurch spart sie rund 6000 Franken. «Somit ist die Anlage in rund acht Jahren amortisiert», sagt Susanne Koch. Sie hofft, andere motivieren zu können, eine eigene Solaranlage zu bauen: «Das Geld auf der Bank wirft keine Zinsen mehr ab. Eine Photovoltaikanlage wäre eine gute Anlagemöglichkeit und kann auch von den Steuern abgezogen werden.» Unterstützt werden solche Anlagen durch Fördergelder. Das eigene Kraftwerk auf dem Dach zahlt sich aus. Statt der 23 Rappen für den Bezug
von Ökostrom werden immerhin neun Rappen fürs Einspeisen des Überschusses ins Netz ausbezahlt. Mit den 64 Modulen und einer Leistung von 20,5 kWp wird mit der Anlage in Erschwil übers Jahr ein Vielfaches des Eigenbedarfs produziert. «Ältere Personen sagen mir, für sie würde sich so eine Anlage nicht mehr rentieren. Es wäre aber die Gelegenheit, etwas für die jungen Leute zu machen», findet Martin Hauser. Spannend wären solche Eigenbauprojekte auch bei Schulen, findet Susanne Koch. Schülerinnen und Schülern könnten helfen, Schulhäuser mit Modulen zu bestückt.
Keine Konkurrenz zum Gewerbe
Die Energiewendegenossenschaft Basel hat bereits neun Selbstbauprojekte umgesetzt, bis Ende Jahr werden es 15 Anlagen sein. Als Konkurrenz zum Gewerbe sehen sie sich aber nicht. «Die Solarteure sind trotz Corona alle sehr gut ausgelastet und mehr als 90 Prozent aller geeigneten Dächer in der Schweiz sind noch nicht verbaut. Zudem haben konventionelle Installateure kein Interesse daran, Bauherrinnen und Bauherren mitbauen zu lassen», erklärt Schaffner. Weiter Infos unter: ewg-basel.ch/ und www.sses.ch/de/projekte/genossenschaften-fuer-selbstbau-pv-anlagen/
BREITENBACH
Polizeireglement ist in Arbeit Auch in Breitenbach nimmt die Anzahl Reglemente zu. Wie scharf das Polizeireglement werden soll, wird letztlich die Gemeindeversammlung entscheiden. Bea Asper «Sollen Kuhglocken auf den Wiesen von Breitenbach erlaubt bleiben? Sollen Vegetarier dem Nachbar geruchsintensives Braten von Fleisch im Garten verbieten können? Neben Lärm kann eben auch Geruch störend sein.» Diese Themen beschäftigen derzeit den Gemeinderat von Breitenbach. Der Interpretationsspielraum sorgte an der Sitzung vom Montagabend für Unterhaltung, doch auch für Unbehagen. «Vom liberalen Gedanken her» sträube man sich gegen eine Zunahme von Vorschriften und gegen den Aufwand, der die Forderung nach Durchsetzung mit sich bringen werde, gab Gemeindepräsident Dieter Künzli zu bedenken. Mit der Erarbeitung eines Polizeireglements kommt der Rat dem Wunsch aus der Bevölkerung nach. Die Ratsmitglieder versuchen nun den Weg der «Light-Version» zu gehen. Man beschränke sich auf das Aufstellen von Leitplanken für ein einvernehmliches Zusammenleben der Einwohnerschaft.
So heisst es in der Einleitung: «Im Konflikt soll in erster Linie vermittelt und eine einvernehmliche Lösung erzielt werden.» Auf einen Bussenkatalog will der Rat denn vorerst verzichten. Bei Widerhandlungen gegen Vorschriften des Polizeireglements könne der Friedensrichter im Rahmen seiner Kompetenzen Verwarnungen und Bussen festlegen. Bussgelder fallen der Kasse der Einwohnergemeinde zu. Wie detailliert das Polizeireglement ausformuliert sein soll, wird die Gemeindeversammlung entscheiden. Beim Immissionsschutz lautet der Vorschlag des Gemeinderates: «In Wohngebieten oder auf Wohngebiete einwirkend ist das Arbeiten mit lärmigen Geräten (z.B. Rasenmähen, Hämmern, Fräsen, Betrieb von Baumaschinen) während den folgenden Sperrzeiten untersagt: Montag–Samstag von 12 bis 13 Uhr, Montag–Freitag von 20 bis 6 Uhr; Freitag auf Samstag von 20 bis 8 Uhr; Samstags ab 18 Uhr und Sonn- und Feiertage ganztags.» Weiter hat der Rat festgelegt, «dass von 22 bis 6 Uhr jeder übermässige Lärm, der die Nachtruhe der Anwohnerschaft stören könnte, verboten ist. Davon ausgenommen sind Kirchenund Weideglocken, Arbeiten zur notfallmässigen Schadensbehebung sowie in begründeten Fällen das landwirtschaftliche Gewerbe und Gärtnereibetriebe. Der Gemeinderat kann weitere Ausnah-
men bewilligen.» In der Diskussion erinnerte Gemeindeverwalter Andreas Dürr daran, dass durch eine Anlassbewilligung die Grundsätze des Polizeireglements, insbesondere bezüglich Nachtruhe nicht ausgeklammert würden. Zum Feuerwerk gibt es einen eigenen Paragrafen: «Das Abbrennen von Feuerwerk und Knallkörpern ist ohne besondere Bewilligung nur an Silvester/Neujahr und am Tag der Bundesfeier sowie einen Tag vor und nach der Bundesfeier unter Beachtung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen gestattet. Die Gemeindeverwaltung kann Ausnahmen bewilligen.» Weiter hat sich der Gemeinderat Gedanken gemacht zur Problematik, dass mit dem verdichteten Bauen immer mehr Autos auf den Strassen abgestellt werden. Im Polizeireglement heisst es im Grundsatz: «Die über den Gemeingebrauch hinausgehende Benützung des öffentlichen Grundes ist bewilligungspflichtig und kann mit Gebühren belastet werden.» Und: «Das Dauerparkieren von nicht motorisierten Fahrzeugen (Wohnwagen, Anhänger usw.) auf öffentlichem Grund bedarf einer ortspolizeilichen Bewilligung.» Der Gemeinderat will an seiner nächsten Sitzung das Polizeireglement nochmals beraten und dann zuhanden der Gemeindeversammlung verabschieden.
THIERSTEIN
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
LOK ALHISTORISCHES
Das erste Dampfross mit Spannung erwartet „Schaffsch gärn mit de Häng und bisch wätterfescht?“ Die Einwohnergemeinde Breitenbach sucht per 1. August 2021 eine motivierte und interessierte junge Persönlichkeit!
Lehrstelle
Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst Fachleute Betriebsunterhalt warten und reinigen Gebäude und Aussenanlagen. Sie sind für das Pflegen von Grünanlagen, den Unterhalt von Wegen und Strassen, das Beheben baulicher Schäden sowie für den Winterdienst zuständig. Wir verlangen: Abgeschlossene obligatorische Schulzeit. Freude und Interesse an der Arbeit im Freien, Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick und Belastbarkeit. Wir bieten: Eine vielseitige, abwechslungsreiche und interessante Lehrstelle, die auch einiges an Selbstständigkeit verspricht. Ein aufgestelltes Team wird Dich während Deiner dreijährigen Lehrzeit fordern und fördern. Dein nächster Schritt: Bitte richte Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf) elektronisch bis zum 30. Oktober 2020 an den Leiter der Bauverwaltung, Markus Vögtlin (markus.voegtlin@breitenbach.ch). Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht der Leiter des Werkdienstes, Urs Grolimund, gerne zur Verfügung (Tel. 079 211 78 67).
Anlässe 17. Oktober, 20h 19.-23. Oktober 19.10.-23.11. 21. Oktober, 19:45h 23. Oktober, 13h 25. Oktober, 10h 27. Oktober, 19:30h
Gemeinschaftskonzert, Brass Band Breitenbach Häckseldienst, Einwohnergemeinde My Life-Workshop, FMG Laufental-Thierstein Krankenpflege, Samariterverein Wanderung, AHV-Wandergruppe Singen im Sonntagsgottesdienst, Kirchenchor Die Zukunft der Kirche in China, FMG L’tal-T’stein
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Am 23. September 1875 war es endlich so weit: Das erste «Dampfross» trat seine Reise von Basel nach Delsberg an, mit einem fünfzehnminütigen Halt in Laufen und kürzeren Pausen an allen anderen Stationen. Von Basel nach Laufen dauerte die Reise damals gemäss regulärem Fahrplan rund eine Stunde. Linard Candreia In Zwingen fuhr der erste Zug mit den geladenen Gästen vorbei, denn am 28.8.1872 hatten sich die männlichen Stimmberechtigten mit 42:19 Stimmen gegen den Bau einer Station ausgesprochen, insbesondere weil die Fuhrleute die neue Konkurrenz fürchteten. Siegesstimmung herrschte in Laufen: Der Bahnhof war festlich dekoriert, auf einem Banner stand geschrieben: «Willkommen hohe Gäste! Willkommen! Von Basel und Bern. Nicht nur zum Siegesfeste — Wir seh’n Euch allzeit gern.» Die Gemeinde Grellingen, die schon Industrie besass, sah in der Eisenbahn ein weiteres grosses Potenzial. Umso freudiger der Empfang: «Mit Böllerschüssen, Ehrenjungfrauen und Ehrenwein empfing Niklaus Kaiser in Grellingen mit Stolz ‹seinen› mit Blumen bekränzten Zug mit den vielen Ehrengästen.» Kaiser, erster Laufentaler Nationalrat und neben dem Jurassier Xavier Stockmar grosser Förderer der Jura-Bahn, wohnte in Grellingen. Über ihn erzählt der Volksmund, dass die Eisenbahn, wenn’s sein musste, extra 200 Meter vor der Station anhielt und ihn einsteigen liess, dem hohen Herrn somit die Ehre erweisend. Als Persönlichkeit rund um die Verdienste der Bahn wäre
Karte von 1875: Die Eisenbahnlinie und die Station in Bärschwil sind klar markiert. noch der schweizweit bekannte Bärschwiler Geologe Amanz Gressly zu erwähnen. Seine geologischen Forschungen hatten den Bahnbau wesentlich beeinflusst. Bärschwil hatte das Geld für den einzigen Thiersteiner Bahnhof in der engen Stelle bei der «Glashütte» zusammengebracht, musste dafür Gärten opfern. Die Station brachte dagegen für die Gemeinde einen schönen Aufschwung, insbesondere fürs Hotel Bad Bärschwil, das nach einer Renovation gute Bewirtung in romantischer Gegend versprach.
Apropos Romantik
Der «Birsbote» vom 25. September 1875
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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Schätzli ist eine Ausstellung künstlerischer Werke, die Kunstschaffende aus der Region Ettingen und entfernteren Orten vereint. An der zweiten Kunstausstellung in Ettingen am 17. + 18. Oktober 2020 nehmen 13 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Kunst-Schätzen teil. Nutzen Sie die Gelegenheit, diese wundervollen Kunstwerke in den Bereichen Malerei, Skulptu-
schreibt: «In romantischer Hinsicht übt die Bahn einen höchst angenehmen Eindruck auf den Reisenden aus. Oft zieht diese knapp zwischen die Birs und Felsfüssen oder die Strasse eingezwängt dahin, oft neben schroffen Felswänden vorbei und kaum aus der tiefen Nacht des Tunnels entstiegen über ansehnlich lange Brücken der Birs (von Gustave Eiffel!), die zur Regenzeit ihre mächtigen schlammigen Wellen rauschend dahinwälzt. Mit jeder Biegung des Thales zeigt sich dem Auge des Beschauers eine neue NaturComposition: hoch aufsteigende Laubund Tannwälder, aus denen einzelne mächtige verklüftete und verzackte Felsköpfe herunterschauen, wie sagenhafte Feenschlösser oder lange Felszüge, die ein weisses Diadem auf den grünen Berghäuptern bilden.» Die Jura-Bahn war eine Zeit lang eine wichtige Verbindung von Basel nach Paris via Porrentruy–Delle–Belfort. Mit dem Bau des Grenchenbergtunnels (1914), dem Lötschbergtunnel (1913) und dem Simplon (1906) verkürzten sich die Reisezeiten nach Bern, ins Wallis und nach Italien beträchtlich. Erweiterte Literatur: «Der Birsbote», 1975 (Septemberausgaben). «Heimatbuch Zwingen», Alfred Scherrer, 1963. «Bärschwil – Chronik einer Gemeinde», Albin Fringeli, 1981. «Die Eisenbahn», Adrian Schmidlin, in «Heimatkunde Grellingen», 1999.
Keinen Stopp: Bei der Station Bärschwil hält schon lange kein Zug mehr.
KUNST «SCHÄTZLI.CH»
FOTO: ZVG
ren aus diversen Materialien (Stein, Eisen, Holz, Lehm, Ton), Papierkunst und vielen weiteren Kunstformen in Natura zu betrachten. Wir wünschen uns, dass wir viele Menschen mit unseren Schätzen entzücken und berühren können. Und dass es ein schönes, menschliches und künstlerisches Erlebnis wird. DIE IDEE IST ... mit Kunst Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen-Kunstrichtungen zu bauen und neue Perspektiven zu öffnen. ... einmalige und nicht wiederholbare Begegnungen zwischen Kunstinteressierten (breitem Publikum/Besucher) und Kunstschaffenden von nah und fern zu schaffen. ... einen Raum für kulturelle Anlässe und Austausch zu schaffen – etwas, von dem es im ganzen Tal nicht zu viel hat. ... zukünftig auch viele weitere künstlerische Aktivitäten/Anlässe ins Leben zu rufen, z.B. eine Kunstnacht oder ein Kunst-Kulturwochenende.
FOTO: GABY WALTHER
... soziale regionale Institutionen zu unterstützen. Sei es durch einen Erlös einer Skulptur wie im Jahr 2019/2020 oder sonstige Spendeneinnahmen. LIVE ACTS SIND … Vernissage Laudatio mit Benno Graber (Gemeinderat Ettingen) … XXL 3D-Strassenmalerei mit Marion Ruthardt … Alphorn-Gruppe Thierstein-Laufental … Show-Schnitzen mit Lukas Senn
Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs «Wochenblatt».
… Live Pinstriping mit Thomas Weyl … Musikalischer Beitrag von Peter Renz … Präsenz der CH Media mit Reto Hartmann FINDET STATT … im Gebäude der Carrosserie Weyl GmbH in Ettingen. Genauer gesagt im EG und im 1. OG an der Gewerbestrasse 14. … am 17. + 18. Oktober 2020 … am SA 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am SO 10.00 bis 17.00 Uhr
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DORNECK/LEIMENTAL
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BÄT T WIL
Es gab viel Spannendes zu entdecken
Segnung: Der Pfarrer segnete Reiterinnen, Spaziergänger und Velofahrer.
Das Solothurnische Leimental bot letzten Sonntag eine Reihe von Veranstaltungen. Bea Asper
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Hunde wollen beschäftigt sein. Die Hundehalter und ihre Vierbeiner durften sich diesen Sonntag in Bättwil auf einen besonders vielseitigen Spaziergang freuen. Die Organisatoren des zweiten Tünnel-Flitzer Militarys luden zu einem Rundgang mit kniffeligen Aufgaben an neun Posten ein — und dies stiess weit über die Region hinaus auf grossen Anklang. «Wir waren selber erstaunt über die grosse Anzahl Anmeldungen», sagte Organisatorin Sandra Kessler. Dass der Anlass trotz Corona doch noch stattfinden konnte, «verdanken die Teilnehmenden dem in Bättwil anzutreffenden Goodwill.» Dazu zähle, dass die Hundeschule Markstall ihren Trainingsplatz zur Verfügung stellte und die benachbarten Unternehmungen einverstanden waren mit der Benutzung ihrer Parkplätze.
Hundeparcours: An der Hunde-Militarys musste der Hund seinen Weg durchs Zelt finden.
«Grosszügig zeigte sich vor allem auch die Tennisanlage bezüglich Toiletten-Angebot und die Gemeinde Bättwil lernten wir als sehr kundenfreundlich kennen.» So freute sich Kessler riesig über die Anlassbewilligung. «Natürlich mussten wir ein entsprechendes Schutzkonzept vorweisen.» Die Gemeinde Bättwil verlangt gemäss Reglement für solche Anlässe je nach Anzahl Personen zwischen 50 und 100 Franken. Damit kam nun das Solothurnische Leimental in den Genuss eines Hunde-Militarys und nicht die Region Ziefen, wo der Tünnel-Flitzer-Verein beheimatet ist mit seinem Kursangebot. Dieses beinhaltet nebst der Sportdisziplin Agility auch ein Training für den Familienhund. Mit den richtigen Tipps klappt es nicht nur mit dem Abrufen, Sitz und Platz, «sondern man erreicht zusammen ganz Erstaunliches», erzählten die Teilnehmenden des Hunde-Militarys. Zum Beispiel musste der Hund Socken von einer Wäscheleine abnehmen und erwies sich als geschickter Gefährde beim Kegelwerfen und beim Zelten. Ausserdem sollte er Gegenstände mittragen und aus tausend Bällen jenen Behälter aufspüren, in dem etwas versteckt ist. Ein gehorsamer Hund machte seinem Meister zuliebe einen Bogen um fremde Hundenäpfe, in denen sogar Spielzeuge und Futter lockten. Ein Hund soll eben nur zugreifen, wenn Herrchen oder Frauchen ihm das erlauben. Der Blick auf die Punktevergabe verrät allerdings, dass hier bei vielen Teilnehmenden noch Trainingsbedarf besteht. «Mit dem Hunde-Military möchten wir den Menschen das Potenzial der Hunde aufzeigen und sie zum regelmässigen Training motivieren», resümiert Kessler. Belohnt wurde die Teilnahme: Alle verliessen den Platz mit einer grossen Tüte Spielsachen und Fleischgoodelis, und für die Zweibeiner gab es zudem die süsse Spezialität aus dem Laufental, die Richterich Schokoköpfe.
FOTOS: ZVG
Ökumenischer Feldgottesdienst
An diesem Sonntag erfreuten noch weitere Anlässe im Solothurnischen Leimental die Herzen von Tier und Mensch. Pferdefreundin Jeannette Gall lud zum 28. Mal auf der Höhe zwischen Bättwil und Biel-Benken zum ökumenischen Feldgottesdienst für Reiter, Spaziergänger und Velofahrerinnen. Auch dieser Anlass lockte viele Besucherinnen und Besucher an und beeindruckte mit edlen Pferden und einer Vielfalt von Hunden, die Ruhe ausstrahlten in der ungewohnten Situation. «Es ist, als ob sie die Momente des Gebets und des Gesanges geniessen würden», sagt Gall hocherfreut über den reibungslosen Ablauf des speziellen Gottesdienstes und der Segnung.
Antiquitäten-, Floh- und Buuremarkt
Und dann konnte man am Sonntag in Bättwil in dieser ausserordentlichen Zeit, in der die Corona-Massnahmen hohe Anforderungen an die Organisatoren stellten, wieder einmal in ein buntes Marktgeschehen eintauchen. Nach vielen Absagen lud der beliebte Antiquitäten-, Floh- und Buuremarkt auf dem Areal des Oberstufenzentrums Leimental zum Stöbern und zum Entdecken ein. Auch in diesem Fall war es dem Veranstalter gelungen, die Behörden von Bättwil zu überzeugen, dass die Corona-Schutzmassnahmen eingehalten werden können. Normalerweise ist der Bättwiler Markt mit fast 100 Händlern aus der ganzen Schweiz ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt und findet rund acht Mal im Jahr statt. Er war im Jahr 2004 von den beiden Organisatoren Hanspeter Ammann und Sergio Wagner ins Leben gerufen worden. Möglicherweise wird es in diesem ausserordentlichen Jahr Anfang November noch eine weitere Auflage des Bättwiler Marktes geben.
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SPORT
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EISHOCKEY
Zurück in die Zukunft Anfang August gab die Vereinsleitung des EHC Laufen bekannt, dass das Zweitligateam aufgelöst werde. Es war das Ergebnis erfolgloser Suche nach neuen Spielern, welche das Team weiterbringen sollten. Nach dem Motto «Zurück in die Zukunft» machten die Laufentaler Nägel mit Köpfen. Edgar Hänggi «Es wurde immer schwieriger, Spieler nach Laufen zu holen. Wir versuchten alles was möglich war, aber keiner sagte zu, jeder wollte wissen, wen wir denn schon haben. Wir drehten uns im Kreis und irgendwann mussten wir uns entscheiden», fasst Andreas Neuschwander, eines von drei Geschäftsleitungsmitgliedern in Laufen, jene schwierige Zeit zusammen. 20 Jahre am Stück spielte Laufen in der 2. Liga, aber, so Neuschwander, für Sentimentalitäten gab es keinen Platz. «Das Saisonziel konnte nur noch Playoff heissen. Wir schafften es auch, aber dann kassierten wir in den beiden letzten Saisons in den Viertelfinals gegen Rheinfelden und zuletzt Zunzgen-Sissach drei Kanterniederlagen. Das machte keinen Spass mehr, und uns war klar, dass dieses Szenario noch einmal drohte.» Als der Entscheid gefallen war, begann auch der Exodus. Edi Stohwasser, Adrian Laubacher (beide ZS), Philipp Aeppli, Simon Fässler (beide Altstadt Olten), Jason Kambouris, Ruben Neuschwander (beide Moutier), Radovan Horvat (Slowakei), Pascal Glanzmann (Pause) und Florian Schmidlin (Head Coach U20) waren weg. Neu kamen Eric Chevrolet (Courrendlin, Ex-EHCL-Junior) und Torhüter Silvan Bitterlin (Rheinfelden). Neuschwander ist
Optimistisch: Captain Andreas Keller und Stürmer und Neo-Sportchef Roger Stähli (beide aus dem 2.-Liga-Team) und Marc Stähli (von links) blicken der neuen Situation zuversichtlich entgegen. FOTO: EH-PRESSE froh, dass man den Schritt machte und jetzt versucht, etwas aufzubauen. Einfach wird das aber auch nicht. Trainer Stefan Schwander hatte das Zweitligateam übernommen und musste zusehen, wie er zum 4.-Liga-Trainer wurde. «Ich hatte mit diversen Spielern gesprochen, versuchte alles, um diesen Schritt noch abwenden zu können. Aber es war wirklich nichts zu machen. Es war anfangs nicht leicht, aber jetzt sind wir mit Spass an der Arbeit, trainieren hart und wollen versuchen, so schnell wie möglich aufzusteigen.» Druck gibt es nicht, denn die Vereinsleitung gab keinen Zeitplan bekannt. Einfach wird es nicht, denn mit Altstadt Olten und Zunzgen-Sissach ist die Konkurrenz gross. «Wir müssen uns
bewusst sein, dass ein Grossteil der Equipe Viertligisten sind und die Aufgabe darin besteht, diese beiden Komponenten zu einem Team zusammenzubringen. Klar ist das Leistungsgefälle gross, aber wir arbeiten daran, dies zu verringern. Defensiv stehen wir gut, in der Offensive müssen wir noch effizienter werden.» Am Samstag startet Laufen mit einem Heimspiel gegen Uni Basel. Für Offensivspieler Roger Stähli, der neuer Sportchef ist, gibt es keine Diskussion: «Aufgrund unserer Ansprüche müssen wir dieses Spiel gewinnen.» Mit dem 9:5-Auswärtserfolg am Sonntag im Interkantonalcup gegen das gleichklassige Höfen war der Auftakt schon mal gelungen.
HANDBALL
Nicht überzeugend — aber zwei Punkte 2. Liga: SG Wahlen Laufen – TV Muri 2 29:24 (13:9)
EINGESANDT
OL mit der Karte «Brislachallmet», Schüler-OL und OL in Movelier
Beliebter Sport: Orientierungslauf begeistert Profi- und Hobbysportler gleichermassen.
us. Beide Teams begannen das Spiel eher nervös mit einigen Unsicherheiten und der Gastgeber musste dem TV Muri das erste Tor zugestehen. Es sollte die einzige Führung der Freiämter im ganzen Spiel sein. Aber die Laufentaler vermochten sich nie entscheidend abzusetzen — dies lag zum einen an der nicht überzeugenden Chancenauswertung aber auch an einer eher bescheidenen Leistung in der Abwehr. Hier agierten die Gäste — mindestens in
der ersten Halbzeit — um einiges beweglicher und aufmerksamer. Aber in der Schussauswertung waren sie noch schwächer als die SG Wahlen Laufen, was auch der guten Torhüterleistung von Agustin Villar zu verdanken ist. So konnten die Einheimischen doch mit einem 4-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. Wer aber glaubte, das Spiel sei nun entschieden, täuschte sich. Die Aargauer konnten sich bis zur 50. Spielminuten wieder auf ein Tor heranarbeiten. Nun kam die wohl stärkste Phase der Gastgeber. Sie zeigten plötzlich den über
grosse Strecken vermissten Siegeswillen und schlossen auch viel konsequenter ab — auch die Abwehr vermochte sich zu steigern. Die Zuschauer sahen eine spannende, mit sehr viel Licht und Schatten durchzogene Partie mit einem nicht überzeugenden, aber letztlich doch verdienten Sieger. Am kommenden Samstag empfängt die SG Wahlen Laufen (siehe Vorschau in dieser Zeitung) die HSG Siggenthal zu ihrem nächsten Heimspiel — auch dies ein Club aus dem hinteren Teil der Tabelle.
einen OL in der Region Laufental-Thierstein genutzt. Im gleichen Wald laufen Schülerinnen und Schüler in einem speziellen Lauf am Mittwoch 21. Oktober Posten an. Nach einer Einführung geht es ans selbstständige Anlaufen der Posten. Auf der Weide und im Wald oberhalb von Movelier und der Löwenburg ist ein tolles Laufgebiet. Hier treffen sich am Sonntag 8. November Anfänger und Fortgeschrittene am LaThi-OL (LaThi=Laufental-Thierstein). Aus sechs verschiedenen Strecken kann eine passende ausgewählt werden. Nähere Angaben zu den Anlässen finden sich unter www.ol-laufental-thierstein.ch Franz Karrer OLG Laufental Thierstein
FOTO: ZVG
Im September 2019 fand im Brislachwald mit der neuen Karte ein Nationaler OL mit über 1000 Teilnehmern statt. Am Sonntag 18. Oktober wird die Karte für
OL in Brislach – Schüler OL – LaThi OL unter www.ol-laufental-thierstein.ch
Block in der Abwehr: Torhüter Agustin Villar.
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SPORT
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FUSBBALL
Neue «Besen» kehren besser Der oft beschworene psychologische Effekt gelang auch beim FC Laufen. Nach dem Trainerwechsel kamen die Laufentaler in Gelterkinden zu ihrem ersten Meisterschaftserfolg. Am Samstag soll zu Hause gegen Birsfelden auch vor eigenem Anhang gejubelt werden können. Edgar Hänggi
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Wunder gibt es keine, aber man kann sich Mitteln bedienen, um eine Wende zu beeinflussen. Das Spiel in Gelterkinden lief dann auch für das Team von Neu-Trainer Thomas Paul: In der 10. Minute brachte Lars Kölliker Laufen per Elfmeter in Führung und fortan musste das Heimteam wegen der roten Karte vor dem Elfmeter beinahe das ganze Spiel in Unterzahl bestreiten. Kurz vor der Pause trafen die Oberbaselbieter mit einem Strafstoss nur die Latte. Jan Ganster erhöhte nach der Pause mit zwei Treffern auf 3:0. Das Gegentor kam für das Heimteam zu spät. Unter der Woche bestritt Laufen das Achtelfinalspiel des Basler Cups in Eiken und am Samstag kommt der FC Birsfelden ins Nau. Nach der 1:7-Schlappe in Muttenz haben die Hafenstädter etwas gutzumachen. Dennoch ist Laufen dank Moralschub ein Erfolg zuzutrauen.
Reaktion der Schwarzbuben
Breitenbach verlor unter der Woche bei Leader Sissach mit einer «Rumpfmannschaft» 0:2 und rutschte bedrohlich in die Nähe der Relegationsplätze. Mit Posavina kam ein Gegner ins Grien, der zuletzt zweimal gewann. Wenn es läuft, dann gleich richtig. Nach 31 Minuten führten die Schwarzbuben 3:0 und als
Erfolgserlebnis: Dank dem ersten Sieg wollen Marc Birk und seine Teamkollegen vom letzten Rang wegkommen. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH die Gäste auf 2:3 herankamen, gelang das vierte Tor. In der hektischen Schlussphase fabrizierte Posavina noch ein Eigentor. Der 6:2-Sieg geht in Ordnung, wenn er auch etwas zu hoch ausgefallen ist. «Heute lief es wieder einmal für uns. Das war bisher nicht immer so, wenn ich an die Begegnungen gegen Stein, Binningen oder Lausen denke», meinte ein zufriedener Trainer Shtjefen Frrokaj. Am Samstag geht es zum FC Gelterkinden. Für den Aufsteiger eigentlich erstaunlich: nur vier Teams haben mehr als die 20 Tore erzielt. In der 4. Liga kam Zwingen zu Hause gegen Birsfelden zu einem 3:2-Sieg und belegt nach Verlustpunkten jetzt Rang zwei. Sandro Schütz brachte Zwingen mit zwei Toren 2:0 in Führung, doch die Gäs-
te glichen innert zwei Minuten aus. Sandro Piatti gelang dann in der 89. Minute der goldene Treffer. Während das Spiel Röschenz – Laufen dem Wetter zum Opfer fiel, holten Riederwald (1:1 gegen Oberwil) und Kleinlützel (3:3 gegen Ettingen) jeweils einen Punkt, während sich Brislach gegen Reinach 3:0 durchsetzte. Am Samstag (20 Uhr) kommt es im Nau zum Spitzenkampf Laufen gegen Zwingen! Kleinlützel muss zum FC Birsfelden, Brislach nach Oberwil, Riederwald muss gegen das unberechenbare Ettingen antreten, und Röschenz spielt am Sonntag in Allschwil gegen Türkgücü. Mehr Fussball in der Nordwestschweiz gibt es auf Facebook.com/regiosportal
EINGESANDT
Super Mario, super Motto, super Lager! Endlich war es wieder soweit. Wie alle zwei Jahre ging es für die Jugend- und Mädchenriege Meltingen/Zullwil endlich wieder ins Jugilager. Doch da das Jahr 2020 bis jetzt voller Aussergewöhnlichkeiten steckte, war für uns früh klar, dass wir uns für unser 16. Jugilager mit 55 Kindern und 18 Leiterpersonen etwas ganz Spezielles einfallen lassen mussten. Und so entschieden wir uns, unser Lager nicht wie gewohnt in der realen Welt zu verbringen, sondern in der virtuellen. In der Welt von Mario, Luigi, Peach und Co. und so reisten wir am Samstag den 26. September kurz vor dem Mittag in Richtung Pilzkönigreich im Obergoms. Angekommen im Pilzkönigreich startete für uns eine aufregende und abenteuerliche Woche, mit Tanzbein Schwingen bei Mario Party am Abend, einem echten Mario Kart Rennen, mit leckerem Essen unserer Küchencrew von der Pfefferinsel und den spannenden, anstrengenden und lustigen Turnstunden unserer Leiterinnen und Leiter. Doch auch in der Welt unserer Mario Helden gab es gefährliche Bösewichte und schwierige Aufgaben, und so kämpf-
Junge Lebensfreude: Die Jugend- und Mädchenriege Meltingen /Zullwil erlebte ein schönes Lager ten wir uns von Tag zu Tag durch die verschiedenen Levels vor. Von der Befreiung aus dem Buuhuu-Schloss bis hin zum Kampf gegen die Piranha-Pflanzen. Selbst auf dem Gomerhöhenweg war man nicht sicher vor den kleinen Gumbas, die
sich überall versteckten und sich nur durch tolle Teamleistungen oder Lösen kniffliger Aufgaben einfangen liessen. Zum Glück sind uns aber alle Herausforderungen mehr als gelungen und so standen wir Ende der Woche vor dem
abschliessenden Level und unserem Endgegner «Bowser». Mit viel Teamwork, Geschick und Ausdauer haben wir aber auch diesen Bösewicht zu Fall gebracht und ein letztes Mal belohnte uns der Kanzler Toadworth mit
FOTO: ZVG
Sternen für das erfolgreiche Bestehen des Levels! Michael Borer alias Kanzler Toadsworth Hauptlagerleiter Jugi Meltingen/Zullwil
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Alles Gute wünschen wir Dir zum
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EINGESANDT
Von der Steinzeit zum Computer Tintenschlecker nannte man uns damals, als ich in die erste Klassse der Primarschule eintrat. Voller Stolz begab ich mich mit meinem neuen Schulsack, den ich zu Weihnachten von meinem Götti erhalten hatte, zum Schulhaus. Ja Tintenschlecker nannte man die Erstklässler, dabei bekamen wir gar keine Tinte, sondern eine Schiefertafel (Steinzeit!) mit einem Griffel. Die jungen Leute von heute wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, was das ist. Höchstens die Jasser kennen das noch. Vier Primarklassen waren wir in einem Zimmer und wurden von einer Lehrkraft unterrichtet. Deshalb mussten wir oft still beschäftigt werden. Ganze Schiefertafelseiten füllten wir da anfänglich mit grossen I, am Schluss auch mit O oder 8. Das war nicht meine Lieblingsbeschäftigung! In der zweiten oder dritten Klasse durften wir dann mit Feder und Tinte schreiben, mit dem offenen Tintenfässli auf dem Pult. Wenn wir Pech hatten, war am Morgen Asche in der Tinte, denn die Musikgesellschaft hatte am Abend in unserem Schulzimmer Probe. Wie staunte ich da über die Wundermaschine, eine Schreibmaschine, die mein Vater in jener Zeit erwarb, um seine Buchhaltung darauf zu erledigen, denn er hatte ein kleines Geschäft. Sie schrieb sogar rot und schwarz! Oft durfte ich dann darauf in Adlertechnik schreiben.
Ich schrieb z. B. mehrmals meinen Namen mit Klassenangabe und klebte sie auf meine Schulhefte und auf die Bücher, die man damals mit Schutzumschlag versah, denn ich war stolz, dass «wir» nun eine Schreibmaschine hatten. Das hatten nicht alle. Jahre später schrieb ich darauf auch noch eine Semesterarbeit über Honigbienen. Für eine Diplomarbeit lieh mir mein älterer Bruder seine «Erika». Das war nicht seine Freundin, sondern seine Schreibmaschine. Als ich dann selbst im Erwerbsleben stand, war die Schreibmaschine eine meiner ersten Anschaffungen. Wie war ich stolz darauf und hatte Freude an meiner «Hermes». Sie war für mich fast während des ganzen Berufslebens ein wichtiges Arbeitsinstrument, bis sie dann vom Computer verdrängt wurde. Damit wurde die Schreibmaschine Geschichte. Rund hundert Jahre lang war sie in jedem Büro unersetzlich. Mehr über ihre Geschichte, ihre Entwicklung und eine Sammlung historischer Ausstellungsstücke präsentiert Ihnen das Industriemuseum Breitenbach am Samstag 17. Oktober von 14-16 Uhr in den Räumlichkeiten an der Breitgartenstrasse in Breitenbach. Für das Industriemuseum Willi Thalmann
EINGESANDT
Motion findet Anklang Die erste Phase für das Aktionskomitee «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet belassen» ging am vergangenen Wochenende zu Ende. Die in alle Haushalte verschickte Broschüre, zusammen mit einer Rückantwortkarte für das Motionsbegehren unterstützende Unterschriften, informierte umfassend alle Einwohnerinnen und Einwohner von Kleinlützel über die Nachteile der geplanten Windkraftwerke auf dem Chall. Bis zum Monatsende wird nun in der Phase zwei die aktive Unterschriftensammlung durchgeführt. Das persönliche und direkte Gespräch mit der Dorfgemeinschaft soll dabei helfen, dass offene Fragen beantwortet werden und ein Meinungsaustausch stattfindet. An der öffentlichen «Standaktion», abgehalten am Abstimmungssonntag vom 27. September, zeigten solche Gespräche den
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Abendmusiken
absoluten Wissensrückstand in der Bevölkerung. In der nun anbrechenden Zeit von erneuten Begegnungen in geselliger Runde können sich Interessierte — bis zur geforderten Urnenabstimmung — bei geplanten Infoveranstaltungen zusätzliche Klarheit verschaffen. So auch geschehen am gestrigen Mittwoch im Saal des Restaurants DonPepe, als das Thema der schweizweiten Subventionierung von Windkraftwerken ausführlicher behandelt wurde. Im November wird dem Gemeinderat die Motion mit den gesammelten Unterschriften übergeben. Dabei zählt jede Stimme und diejenigen Unterstützer der Motion, die eine Unterschrift mittels Postkarte einreichen möchten, haben weiterhin Gelegenheit dazu. Rolf Meyer Leiter Aktionskomitee
VER ANSTALTUNG Kammermusikkonzert: Das Ensemble spielt in der ref. Kirche in Laufen. WoS. Am Samstag 17. Oktober um 17 Uhr starten die Abendmusiken in der ref. Kirche Laufen. Zu hören ist ein Kammermusikkonzert mit internationaler Besetzung. Die Flötistin Ana Ioana Oltean, die Klarinettistin Séverine Payet, der Fagottist Norihito Nishinomura, der Hornist
FOTO: ZVG
Sebastian Schindler und am Klavier Tatjana Fuog spielen Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow (1844-1908), Quintett in B-Dur (Allegro con brio – Andante – Rondo). Ergänzt wird das Konzert mit zwei kleinen Lesungen von Regine Kokontis.
Konzert in der Kirche Himmelried WoS. I Pizzicanti, das renommierte Ensemble für alte Musik, bietet ein reiches Abendprogramm mit klassischer Klavier-Kammermusik. Es erklingen unter anderem das Nocturne op. 19 von Franz Doppler und Ausschnitte aus J. N. Hummels Bearbeitung von Beethovens Pastorale-Sinfonie Nr. 6. Tamar Eskenian — Flöte, Juan Maria Braceras — Violine, Jonathan Pesek —
Violoncello, Nadja Lesaulnier — Hammerklavier. Eine Anmeldung wird empfohlen unter ipizzicanti@gmail.com (Anzahl Personen angeben) oder bei Jonathan Pesek unter 076 227 91 83. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Klassik im Herbst – Konzert in der Kirche Himmelried: Samstag, 24. Oktober um 18 Uhr. Eintritt frei – Kollekte.
VER ANSTALTUNG
Feiern mit den Nachbarn
Viel Betrieb: Storchennest auf dem Kirchendach von Biel-Benken. FOTO: ZVG WoS. Am Sonntag 18. Oktober um 10 Uhr besuchen die Biel-Benkener die Leimentaler Christen in der Ökumenischen Kirche in Flüh. Wie vor einem Jahr in Biel-Benken packen die beiden Pfarrer Nico Rubeli und Michael Brunner die Predigt im Dialog an und suchen in einem Predigtvorge-
spräch den Austausch mit den Kirchenmitgliedern. Dieses Predigtvorgespräch ist öffentlich und findet am Samstag 17. Oktober um 10 Uhr im Pfarreizentrum Hofstetten statt. Anmeldung unter Tel. 061 731 38 85 oder Mail an michael.brunner@kgleimental.ch.
EINGESANDT
VER ANSTALTUNG
Die Ludothek sucht neue Teammitglieder
Erster Garage Sale in Himmelried
Für die Vereinsarbeit der Ludothek Laufental-Thierstein suchen wir per sofort neue Teammitglieder, welche gerne mitanpacken und mitgestalten möchten. Da uns nach 20 bzw. 30 Jahren zwei wertvolle Mitarbeiterinnen verlassen, haben wir wieder Platz für zwei oder drei neue Teammitglieder. Die Ludothek ist eine Non Profit Organisation und wir können nur eine kleine Entschädigung für unsere Vereinsarbeit bezahlen. Haben Sie Freude am Spielen, sind Sie ein Teamplayer und können mit dem PC umgehen? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen. Sie können sich bei uns zu unseren Öffnungszeiten in der Ludothek melden oder Sie schreiben uns eine kurze Mail an bewerbung@ludolauthi.ch Anna Kottmann
Im schönen Dorf Himmelried werden am 25. Oktober von 14 bis 17 Uhr diverse Keller und Estriche geleert und das Geräumte zum Verkauf oder Geschenk angeboten. Vor manchem Haus und in mancher Garage wird sich ein Besuch lohnen. Zu beachten ist, dass Himmelried in zwei Siedlungsgebiete geteilt ist: das eigentliche Dorf und den Ännetbach. In beiden Dorfteilen findet der Garage Sale statt. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für Schatzjäger, neben der Suche nach Garagen die Allerlei verschenken oder verkaufen, das Dorf kennen zu lernen. Für das leibliche Wohl werden an zwei Standorten Kaffee und Kuchen angeboten. Der Anlass wird vom Familienverein Himmelried organisiert und findet nur bei guter Witterung statt! Fabienne Frey
GEDANKENSTRICH
«Sie schmust mit dem Baum»
Benildis Bentolila
«Ja, und dann schmust sie noch mit ihm», ruft mein Ehemann. Ich bin am Telefon und schwärme von unserem geliebten Hochstammapfelbaum. Meldet sich da bei ihm Eifersucht? Seit 25 Jahren haben wir den alten Glockenapfelbaum im Garten, der alle zwei, drei Jahre einen Fruchtschnitt erhält. Sonst kriegt er «nur» Wasser und, besonders im Winter, Umarmungen. Ich lese und singe ihm in der kalten Jahreszeit vor. Er schätzt das; ich spüre es. Früher bekränzte ihn Roland im Dezember mit 800 Lämpli. Wie der sich freute, Nachbarn und Passanten ebenfalls. Weil er nicht gespritzt wird, fallen die Äpfel ab, faulen rasch und werden «bewohnt». Deshalb lassen wir den Baum so früh wie möglich räumen und bringen die Früchte in die Mosterei. 95 Liter feinen Süssmost schenkte er uns dieses Jahr. Ein einziger Baum! Dazu manche Wähe und Apfelmus. Fallobst, geissenmaulgerecht (!) geschnitten, bringen wir Nachbars Ziegen; das Zusammenlesen ist wie Turnen. Was uns die Natur schenkt, dürfen wir doch nicht verfaulen lassen, entsorgen. Mir, aufgewachsen in einem Bergbauerndorf, wo alle arm waren, tut das weh. Mir scheint allgemein, die Leute denken in den letzten Monaten mehr über Nahrungsmittel nach. Fragen, weshalb Fallobst nicht mehr aufgelesen wird. Für eine fundierte Antwort wandte ich mich an René Meier aus Metzerlen, Fachmann für Kern- und Steinobst. «Wenn die Konsumenten zufrieden wären mit Obst von Hochstammbäumen, das Flecken und ungleichmässige Formen hat, könnten wir mehr davon verkaufen», sagt er. Die Umwelt setze dem Obst mehr zu als früher und müsse geschützt werden, damit die Qualität für die Abnehmer stimme. Die Produktion sei schwieriger geworden, weil Konsumentinnen und Konsumenten «schönes» Obst haben möchten. Wenn Obst früher da und dort liegen geblieben sei, störte sich niemand dran; das gehörte zur Natur. Dieses Jahr falle Fallobst besonders auf, weil es aussergewöhnlich viel Obst gebe. Zudem habe sich das ethische und das Sauberkeitsempfinden gewandelt; Fallobst störe das Auge. Aber es sei nicht alles für nichts, denn Hochstammbäume ergäben ein einzigartiges Landschaftsbild, seien gut für die Vogelwelt und für die Biodiversität. Wir wissen, es gibt neben den Vögeln unzählige Insekten wie Schmetterlinge, die in den Baumkronen hausen und sich vermehren. Deshalb sei es wichtig, dass der Bund die Biodiversität mit Beiträgen fördere. Solothurn war der erste Kanton, der mit dem Mehrjahresprogramm die Hochstammbäume unterstützte. René Meier rät dazu, mehr Süssmost zu trinken. Dann bräuchten die Obstbauern mehr Früchte und könnten sie den Mostereien verkaufen.
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DIES UND DAS ALLES, WAS RECHT IST
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Baueinsprache
Der Samichlaus mit Zusatztour?
Mutige Gemeinde Seewen
Wie aus überirdischen, himmelnahen Gefilden zu vernehmen war, wäre der Regio-Chlaus in diesem Jahr bereit, am 7. Dezember eine Sondertour zu machen. Eine Dankestour im Namen aller Seniorinnen und Senioren und den vom Coronavirus betroffenen Patienten. «Warum», meinte der Samichlaus, «werden eigentlich immer nur die Kinder beschenkt? Wäre es nicht logisch oder gar angebracht, wenn die Standortgemeinden ihre Sozialkassen nicht nur für Bedürftige, sondern für einmal auch für sich Aufopfernde, z.B. als kleiner Obolus an die Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbranche öffnen würde? Es wäre ein tolles Zeichen der Dankbarkeit für die Hingabe, mit welcher diese Leute ihren schwierigen Job erfüllen. Ein einmaliger Mini-Bonus für eine Arbeit, die wirklich gerade in dieser Zeit auch mit einem etwas riskanten Tun verbunden ist.» «Falls die Gemeinden sich nicht angesprochen fühlen, wären da noch die diversen Service-Clubs und Stiftungen in der Region, die in die Lücke springen könnten», meinte der Schmutzli. «Zum Beispiel der Rotary Club Laufen, der Lions Club Laufental-Thierstein und der Kiwanis-Club Breitenbach; die Philantropische Gesellschaft Kreis Laufen und die Alice Vogt-Stiftung Breitenbach.» «Bliebe den Gemeinden», meinte der Samichlaus verschmitzt, «ja nur noch die Apotheken, Drogerien und die Arztpraxen. Das sollte doch machbar sein!» Der Samichlaus — auch wenn er in diesem Jahr im Hintergrund agiert — hat meistens recht. Meinen Sie nicht auch?
Dem Gemeinderat Seewen möchte ich ein grosses Lob aussprechen für seine mutige Stellungnahme zum Mobilfunk! Diese vorbildliche Gemeindeleitung ist transparent und ehrlich und bezieht ihre Einwohner in diese Thematik mit ein. An vielen Orten wird das Baugesuch stillschweigend mit einer Baupublikation, die kaum jemand liest, durchgewunken. Ist es doch ein lukratives Unterfangen, einen solchen Mast auf seinem Grundstück zu haben. 8000–12 000 Franken pro Jahr bezahlen die Mobilfunkbetreiber, wenn man sein Grundstück oder Hausdach hergibt. Da wird leider kaum auf das Gesamtwohl geschaut, sondern auf den eigenen Geldsack. Zumal Seewen bereits über eine 5GAntenne im Dorf verfügt, ist es unverständlich, warum es nun eine zweite 5G-Antenne im Dorf braucht? Denn laut ENKOM (Infrastrukturplaner) wird 80 Prozent des Datenverkehrs in Innenräumen verwendet, was kabelgebunden sein kann. Wissen muss man auch, dass laut Verein «Schutz vor Strahlung» alle Technologien mit 4G auch funktionieren. Mehr als genügend Studien beweisen, dass die Pulsationen von solch adaptiven Antennen nicht gesund sind. Man kann davon ausgehen, dass die Langzeitschäden fatal sein werden. Die Frage stellt sich, warum es so viele kranke Menschen gibt? Ist das einfach normal? Haben wir uns einfach daran gewöhnt? Sicher ist die Mobilfunk-Strahlung nur ein Teilaspekt, aber trotzdem einer. Gerade in den Zeiten, wo unser Immunsystem auf die Probe gestellt wird, sollte man die Gesundheit nicht zusätzlich durch diese unnötige Technologie aufs Spiel setzen. Danke den Gemeinden, die sich mutig hinstellen, sich nicht nur bei der Swisscom informieren, sondern auch bei mobilfunkkritischen Vereinen, wie zum Beispiel «Schutz vor Strahlung», «Diagnose Funk» und «Gigahertz».
Seit Jahren geniessen Sie einen wunderbaren Blick von Ihrem Grundstück aus ins Tal und nun wird just vor Ihnen ein grösseres Mehrfamilienhaus gebaut. Sie machen vorsorglich eine Baueinsprache, die das Bauvorhaben vorerst einmal verzögert. Die Einsprache ist jedoch chancenlos und man rät Ihnen, diese zurückzuziehen. Natürlich verlangen Sie von der Bauherrschaft eine stattliche Entschädigung, schliesslich sorgen Sie mit dem Rückzug dafür, dass endlich die Bagger auffahren können. Dass man sich für den Rückzug einer Einsprache bezahlen lässt, ist nicht unüblich. Aber Achtung, es gibt Grenzen, wie der folgende Fall zeigt: Ein Nachbar verlangte für den Rückzug seiner Einsprache gegen ein grösseres Bauvorhaben eine Entschädigung von 4 Prozent der Bausumme, was im konkreten Fall einer sechsstelligen Summe entsprach. Die Bauherrschaft war ob des Angebots derart schockiert, dass sie gegen den einsprechenden Nachbarn unverzüglich eine Strafanzeige einreichte. Der Streit endete vor Bundesgericht, ganz und gar nicht im Sinne des Einsprechers. Er wurde wegen versuchter Erpressung zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Das Bundesgericht hielt fest, das exorbitante Angebot sei sittenwidrig, weil damit eine Rechtsposition vergoldet werde, was nicht Sinn und Zweck einer Baueinsprache sein könne. Aber immerhin sagt das Bundesgericht, leichthin dürfe dies nicht angenommen werden, denn ein Bauprojekt habe regelmässig negative Auswirkungen auf das Nachbargrundstück, und solange die vereinbarte Entschädigung noch als Ausgleich für solche Nachteile verstanden werden könne, sei keine Sittenwidrigkeit gegeben. Et voilà, man soll den Bogen nicht überspannen, dann klappt es. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach
GESCHÄF TSWELT
Mehr als nur ein Tele-Doktor Wussten Sie, dass EGK-TelCare mehr ist als ein telemedizinisches Gr u ndver sicherungsmodell? Die EGK setzt damit nicht einfach auf Telefonberatung, sondern auf Managed Care: Mary Ann Born Sie können dabei selber wählen, welche Form der Erstbehandlung für Sie die jeweils richtige ist. Sie müssen nämlich nicht bei jeder medizinischen Frage unbedingt als erstes zum Telefon greifen und die Medgate Tele Clinic anrufen, wo Sie beraten oder direkt behandelt werden. Dieser Service steht Ihnen natürlich nach wie vor rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Für manche Versicherten ist dieser vorgängige Anruf aber ein Grund, nicht von ihrer bisherigen Grundversicherung zu EGK-TelCare zu wechseln. Sie zweifeln vielleicht daran, dass ihnen am Telefon geholfen werden kann und möchten direkt eine Praxis aufsuchen. Das ist auch mit EGK-TelCare möglich. Medgate betreibt nämlich gemeinsam mit Partnern Ärztezentren. Die EGK ermöglicht Ihnen
direkten Zugang zu diesen; ohne vorgängige Beratung durch die Ärzte und Fachpersonen der Medgate Tele Clinic. Auch Frauenärzte, Augenärzte und Zahnärzte können Sie in jedem Fall direkt aufsuchen und im Notfall ist ein Arztbesuch ohne vorherigen Anruf bei der Medgate Tele Clinic ebenfalls möglich, wenn Sie diesen innerhalb von zehn Tagen telefonisch nachmelden. Durch dieses Managed Care-Modell schränken Sie sich also nur scheinbar ein. Tatsächlich kommen Sie in den Genuss einer medizinischen Rundum-Betreuung ohne unnötige Odysseen von Arzt zu Arzt, von Praxis zu Praxis. In unserem Auftrag koordinieren nämlich die Experten von Medgate die Behandlung gemeinsam mit Ihnen und helfen so mit, Leerläufe und unnötige Behandlungen zu reduzieren. Dadurch profitieren Sie von einem Rabatt auf ihre Prämie. Wie viel das ist, zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch! Bleiben Sie gesund. Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.
Discuss with others! Speaking English with ease needs some practice: If you want to express yourself easily and tune into discussions, feel comfortable and confident, this is definitely for you because talking is a top priority on this course. You will have the opportunity to revise and practise what you have already learnt and your course instructor Nicola Gass-Hoyle will respond to your wishes – the main points of the discussions are determined together. This makes the conversations extremely varied: the topics range from current affairs and everyday situations to business talk. The main aim is to speak and increase vocabulary – the more words you know the better you can communicate in a foreign language. This conversation class is vibrant and interactive: Come and join us! PS: Wir haben auch Englischkurse für Anfänger/-innen. Nicola Gass-Hoyle Kursleiterin Englisch
Urs Spielmann Breitenbach
LESERBRIEF
Strassensanierung in Wahlen
Rita Bracher Büsserach
Zur ausstehenden Strassensanierung in Wahlen siehe Wochenblattausgabe vom 23. April 2020. Im August 2020 gab es einen neuen Entscheid des Bundesgerichtes. Das Bundesgericht hat unter anderem entschieden, dass neu auch Lärmspitzen zu messen und zu berücksichtigen seien, weil diese aufwachrelevant sind, und dass der Strasseneigentümer auch für die Geschwindigkeitsthematik seiner Strassen zuständig sei. Bisher wurden die Lärmwerte der Berechnungen/Messungen gemäss LSV als Lärmschutzmassnahmen betrachtet und in diesen Messungen/ Berechnungen verschwinden Lärmspitzen weitgehend. Bei Geschwindigkeiten, die meist höher gefahren als vorgeschrieben sind, wird für Berechnungen immer die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit angenommen. Zuständig für die Geschwindigkeit sei die Polizei.
Verantwortung bei den Strasseneigentümern
Das Bundesgericht schob in seinem Urteil nun die Verantwortung zurück und erklärte hier den Strasseneigentümer für zuständig. Bauliche oder organisatorische Massnahmen o.ä. sollten realisiert werden. Wir haben den Regierungsrat über diesen Bundesgerichtsentscheid, im Rahmen unserer Beschwerde, in Kenntnis gesetzt. Die Bau und Umweltschutzdirektion nahm dazu Stellung und erklärte dieses Urteil in unserem Fall als nicht relevant.
Sanierung vor der Haustür
Nur wenige Tage später begannen Bauarbeiten an der Wahlen/Laufenstrasse. Wir wurden informiert, dass «bedingt durch Strassenschäden» Teile der Laufenstrasse dringend saniert werden müssen. Interessant ist, dass etwa 200 Meter direkt vor unserem Haus und nur noch einige, wenige Meter lange Stücke in Laufen und Wahlen saniert wurden. Wir gehen davon aus, dass man uns einfach die Möglichkeit nehmen wollte, die Lärmspitzen zu messen und im folgenden Verfahren zu verwenden. Die effektive Sanierung wird dann wohl nicht nächstes Jahr stattfinden. Urs Reinhardt Wahlen
LESERBRIEF
Visteralchirurgie und Neprologie Kürzlich hat mir die Post die Informationsschrift über die Alternative zum ehemaligen Spital Laufen zugestellt. Für das regionale Volk gedacht hätte ich dazu eine Frage. Während meiner Studienzeit habe ich in der Mathematik gelernt, wie man Gleichungen mit mehreren Unbekannten lösen kann. In dieser Broschüre fand ich auch einige Unbekannte. Vielleicht kann der Verfasser den Laufentalern und Thiersteinern allgemein erklären, was die nachfolgenden Begriffe auf gut Deutsch bedeuten, denn ich möchte nicht im Duden oder bei Google nachfragen: Viszeralchirurgie, Logopädie, Nephrologie, Angiologie, Gastroenterologie, Sonografie. Walter Studer Breitenbach
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
SM Elektronik AG wurde 1972 gegründet und ist ein kleines Unternehmen in Dornach. Unsere Tätigkeit umfasst Entwicklung, Produktion, Service und Vertrieb von elektronischen Geräten für Industrie und Reinraumtechnik, vorwiegend für Pharmaanwendungen. Für längerfristige Anstellung suchen wir per Nov. 2020 eine aufgestellte und versierte Person als
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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42
KALEIDOSKOP
FOTO DER WOCHE
IN KÜR ZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Fahrerflucht nach Unfall
NUGLAR. WoS. Am Donnerstag letzte Woche, kurz vor 19.30 Uhr, kam es auf der Liestalerstrasse in Richtung Nuglar zu einer Kollision zwischen einem schwarzen Geländewagen und einem Fahrradlenker. Der unbekannte Automobilist kollidierte seitlich mit dem Fahrradlenker, als er diesen überholen wollte. Ohne sich um den gestürzten und leicht verletzten Mann zu kümmern, fuhr der Autolenker weiter. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Fahrzeugen machen können, sich bei der Kantonspolizei Solothurn in Breitenbach (061 785 77 01) zu melden.
Indian Summer: Der Übergang vom Sommer in den Herbst verspricht alljährlich ein beeindruckendes Farbenspiel. Hier aufgenommen in Dittingen (Ottmart). FOTO: MARIANNE STEINER
SOLOTHURN
VER ANSTALTUNG
SEEWEN
Weniger Arbeitslose
Reptilienbörse
Strassenverbreiterung
WoS. Im September 2020 sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 94 auf 4581 Personen. Die Arbeitslosenquote nahm von 3,1 auf 3,0 Prozent ab. Der Rückgang im September ist auf die starke Abnahme der unter 25-jährigen Arbeitslosen zurückzuführen. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden von 769 auf 713 Personen ab. Die Quote sank damit von 6,3 auf 5,8 Prozent. Für den Monat Juli 2020 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 756 506 Ausfallstunden für 13 033 betroffene Arbeitnehmer in 1059 Betrieben ab. Für September 2020 sind 335 Betriebe, die sich für Kurzarbeit anmelden, registriert. Im Vormonat gab es 4805 Anmeldungen. Betroffen könnten 3’587 Arbeitsplätze sein. Die wirtschaftlichen Aussichten sind somit weiterhin durchzogen.
WoS. Freunde der Reptilien dürften in zwei Wochen nach Lausen pilgern. Dort findet am Sonntag 25. Oktober die 20. Baselbieter Reptilienbörse statt. Organisiert wird der Anlass von den Laufnern Markus und Cornelia Borer. Über 150 Aussteller aus der Schweiz, Deutschland, Lichtenstein, Österreich, Frankreich und Polen werden vertreten sein. 6000 exotische Tiere sind zu bestaunen. Interessierte können sich an zwei Vorträgen auch wertvolle Informationen holen. So referiert Andreas Kirschner beispielsweise über selten gepflegte Riesenschlangen in Terrarienhaltung. Auch die Jubiläumsausgabe der Reptilienbörse steht unter einem strengen Schutzkonzept. Unter anderem müssen alle Beteiligten über zwölfjährig eine Maske tragen.
WoS. Seit letztem Montag laufen in Seewen die Bauarbeiten zur Strassenverbreiterungentlang der Hochwaldstrasse zwischen der Kurve Dieblesten und der Einmündung in die Grellingerstrasse. Die Bauarbeiten umfassen die stellenweise Verbreiterung der Strasse sowie bereits der bestehenden Bankettsicherung. Zur Durchführung der dafür notwendigen Bauarbeiten muss die Kantonsstrasse für den Lastwagenverkehr gesperrt werden. Für die restlichen Verkehrsteilnehmer ist die Durchfahrt weiterhin möglich. Es ist jedoch mit Verkehrsbehinderungen sowie Wartezeiten aufgrund der Baustellen-Lichtsignale zu rechnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Januar 2021. Das Amt für Verkehr und Tiefbau Solothurn bittet die Bevölkerung für die unumgänglichen Verkehrsbeschränkungen und mögliche Störungen durch den Baulärm um Verständnis.
Küche & Bad Innenausbau Türen
Baselbieter Reptilienbörse: Sonntag 25. Oktober von 10 bis 16 Uhr in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen. Eintritt Erwachsene 8, Jugendliche 4 Franken.
Erfolgreiche Teilnahme
NUNNINGEN. WoS. Alexandra Hänggi mit Wurzeln in Nunningen belegte bei den Wahlen zur Miss Universe Thailand den hervorragenden fünften Rang. Nachdem die 21-jährige zur «Miss Chiang Mai» gekürt wurde, ist dies ihr zweiter grosser Erfolg. Geschlagen geben musste sie sich unter anderem von Amanda Obdam, welche nun mit ihrem Sieg Thailand an den Miss Universe Wahlen vertreten wird. Alexandra Hänggis Vater, Benno Hänggi, wohnte bis 1990 in Nunningen, von wo er nach Thailand auswanderte.
Drei Jahre Chroniken
DORNACH. WoS. In der Stammtischatmosphäre der «Linde» aus «Das Schweigen des Nepomuk» präsentiert das Ensemble des neuestheater.ch in Dornach das während der Corona-Krise entstandene Hörspiel sowie sein Buch «Chroniken von Dornach – illustrierte Gesamtausgabe». Der Abschluss der Trilogie «Chroniken von Dornach III — Die letzte Schlacht» hätte am 9. Mai Premiere feiern sollen. Stattdessen hat das Chroniken-Ensemble im Zuge der Corona-Krise das Theaterstück von Michelle Steinbeck zu einem Hörspiel umgearbeitet. 21./22. Oktober im neuestheater.ch jeweils von 19.30 bis 21 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. ,
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