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40_2020_Stadtanzeiger_Olten

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Handball -Cup Rückblick

Wo man für Unternehmen viel unternimmt, bin ich am richtigen Ort.

Olten, Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Nr. 40 | 88. Jahrgang | Auflage 34 402 | Post CH AG

Daniel Kissling

Wetterumschwung

Daniel Kissling, Kulturschaffender und Barkeeper. (Bild: M. Isler)

«Geht nicht, gibt es nicht», findet Koni Schibli, der sich mit dem «KinoKoni» einen Traum erfüllt hat. (Bild: mim)

Der hollywoodreife Traumfänger

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KONRAD SCHIBLI hat vergangene Woche offiziell das «KinoKoni» an der Aarauerstrasse eröffnet und neben einem stilvollen Interieur auch das neue Veranstaltungskonzept vorgestellt.

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on goldig bis farbig, von grau bis samtig grün - die Kinosäle im «KinoKoni» an der Aarauerstrasse erstrahlen seit Ende des vergangenen Jahres im neuen Design. Doch nicht nur das Auge geniesst in den thematisch unterschiedlichen Kinosälen mit den wandhohen Filmbildern von «La La Land» bis zum Tarantino-Kult-Streifen «Pulp Fiction». Auch in Sachen Gemütlichkeit bleiben keine Wünsche offen. Die Fauteuils mit Poufs, um die Beine hochzulagern, ZweierSofas und Zweier-Chaiselongue in der vordersten Reihe sorgen für einen entspannten Kinobesuch. Ausserdem besteht die Möglichkeit, sich vor der Vorstellung oder in der Pause Snacks oder Speisen vom Alpenkräuterpopcorn übers Pita-Brot bis zu Falafeln sowie Cocktails an den Platz bringen zu lassen.

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Ein positiver Auftakt in ein neues Jahr hätte es mit dem neuen Boutique-Kino werden sollen, doch leider machte Corona auch Kinobetreiber Koni Schibli und seinen vier Kinos in Olten und Oftringen einen Strich durch die Rechnung. Dabei habe sich nach einem schwachen 2018, das 2019 in positivem Licht gezeigt, so Schibli, der den Kinobetrieb nicht grundsätzlich als Sorgenkind betiteln möchte. Doch Corona stellte alles auf den Kopf und sorgte für geschlossene Kinosäle bis am 6. Juni. «Die ersten zwei Wochen liefen nicht schlecht, wobei natürlich kein kostendeckender Betrieb möglich war», erzählt Schibli. «Wirklich schlimm wurde es den Sommer hindurch, ohne jegliche Blockbuster. So haben wir das Autokino eingeführt, das sich als Verlustgeschäft ent-

puppte», fügt der 51 Jährige an. Sie hätten einen Kredit erhalten, um diese schwierige Zeit zu überbrücken und seien alle glücklicherweise in Kurzarbeit. «Trotzdem muss jeder Rappen umgedreht werden und die Rückzahlung des Kredits wird uns finanziell über die nächsten Jahre begleiten.» Neben den wenigen Kinogästen kämpfen die Kinos zusätzlich mit erschwerten Bedingungen. «Der grösste Saal im Youcinema in Oftringen umfasst 800 Sitzplätze. Mit den geltenden Schutzmassnahmen können wir noch 400 Sitzplätze vergeben, damit die Abstände eingehalten werden können», zeigt Schibli auf. Momentan besteht im Kino noch keine Maskenpflicht. In der ersten Zeit litten die Kinos darunter, dass aufgrund der Pandemie keine neuen Filme gedreht wurden. «Dieses Problem besteht nicht mehr, doch nun gibt es regelmässige Dämpfer vonseiten der Filmverleihe, so hat Disney erst kürzlich mehrere Filmstarts um drei bis gar zwölf Monate verschoben. Das ist für uns Kinobetreiber, die stark auf die Filmbranche angewiesen sind, sehr schwierig», zeigt Schibli auf, der kritisiert, dass solche Entscheide aufgrund von zwei Märkten, dem in Los Angeles und dem in New York, abhängig gemacht werden. «Aufgrund dessen hatte ich die Idee, Erlebnisse zu kreieren, um nicht so abhängig von den Blockbustern zu sein», so Schibli und fügt lachend an: «Ich weiss, das ist etwas naiv.»

Eine Familiengeschichte

Mit sechs Jahren riss Schibli als Platzanweiser im heimischen Kino Palace die Tickets und hievte mit zwölf Jahren als Filmvorführer die 35 Millimeter-Kinorollen auf den Projektor. Kein Wunder also, dass der gelernte Koch später das dreijährige Filmwirtschaftsstudium in Los Angeles absolvierte und mit dem Vista Theater ein altehrwürdiges Filmhaus in Hollywood führte. Die Leitung eines Multiplex-Kinos brachte Schibli schliesslich zurück nach Deutschland. 1998 stieg er ins elterliche Kinogeschäft ein, das er zehn Jahre später übernahm. Inzwischen ist die dritte Generation nachgerückt: Die Töchter Jana und Jade haben beim neuen Kinokonzept mitge-

wirkt. Ebenfalls ein Teil des KreativTeams ist Schibli’ Lebenspartnerin Karin Wyser, die sich fürs Design verantwortlich zeigt. Die bald 100-jährige Geschichte der Familie Schibli, die Entwicklung der Oltner Kinos und des Films ist seit vergangener Woche im Kino Museum im Untergeschoss des «KinoKoni» anhand einer Zeittafel zu sehen. «Ich stehe mit meinem Namen für das neue Konzept ein», erklärt Schibli die Namensänderung von Youcinema zu «KinoKoni».

Zum Träumen einladen

Mit dem neuen Kino erfüllte sich Schibli einen lang gehegten Traum - ein Gesamtkonzept, das die Besucher anregen soll, ihre Träume zu leben. An einer Station können die Besucher deshalb ihre Kinogeschichten erzählen und an der Traumwand ihren Traum notieren. «Vielleicht ergibt sich daraus einmal ein Buch», meint Schibli und fügt an: «Ich möchte, dass die Kinobesucher ihre Inspiration aus dem Film holen. Sie sollen sich Gedanken machen, was sie fasziniert und dies möglichst versuchen in ihrem Leben umzusetzen. Das ist unsere Vision und Mission», betont Schibli. «Ich selbst habe nicht selten gehört, dass ich für etwas nicht die geeignete Ausbildung habe oder ich nicht genügend finanzielle Mittel mitbringe. In der Schweiz ist es tatsächlich schwierig Träume zu leben, doch ganz im Sinne von Hollywood, wo alles möglich ist, möchte ich diese Haltung auflösen», erzählt Schibli. Deshalb sollen die Filme künftig auch durch ein anregendes Programm ergänzt werden. «Das Frauenkino, ein Vortrag von einem KampfjetPiloten oder anlässlich des Bond-Filmstarts im November ein Privatdetektiv, der von seiner Arbeit erzählt. Ein spezieller Event ist auch zum Start des Greta-Films geplant. Ausserdem soll am 26. November erstmals ein Zukunftsbüro stattfinden, an welchem sechs Personen Interessierte beraten und befähigen ihre Wünsche umzusetzen», erzählt Schibli und betont: «Jeder soll seinen eigenen Hollywood-Film leben.» w w w. k i n o ko n i . c h

N

ach der Chilbi kommt der Herbst, so geht die Oltner Wetterregel. Dieses Jahr aber gab es keine Chilbi. Dementsprechend konnte auch der Sommer nicht mit ihr enden. Dafür gab es ein buntes Dach aus Schirmen über der Kirchgasse und kaum waren diese zusammengeklappt und verschenkt, wurde der Himmel grau, brachen die Temperaturen ein. Grundsätzlich mag ich den Herbst. Die Welt (inklusive mir) kommt nach der Hitze-Lethargie wieder ins Rollen, Projekte gehen vorwärts, Menschen sind wieder erreichbar(er). An der Oltner Parlamentssitzung letzte Woche etwa nahmen grosse Vorhaben wie der Bahnhofplatz oder das Kunstmuseum erste politische Hürden. Bei uns in der Bar sind die Studis zurück beim Feierabendbier und neue Pläne werden geschmiedet – trotz Corona, aus Trotz gegen Corona und der damit einhergehenden Unsicherheit. Die Zukunft, sie wird bekanntlich nur so gut, wie wir sie machen. Das gilt nicht nur für den Klima-Wandel, gegen den beziehungsweise gegen die Untätigkeit der Politik, letzte Woche der Bundesplatz besetzt wurde. Als ich kürzlich durch Olten spazierte, blickte ich in so viele leere Schaufenster wie nie zuvor. Ob durch, mit oder trotz Corona und den im Frühling überall erklingenden Solidaritäts-Rufen: Auch bei diesem Thema müssen Politik, Immobilienbesitzer und wir alle zusammen nicht nur die, die sich trotz Krise immer noch durchschlagen, stützen, sondern endlich auch neue Ideen unterstützen. Das Wetter hat umgeschlagen, der Herbst ist da. Jetzt liegt es an uns, dass nicht auch noch das soziale Klima rauer wird. Schauen wir, dass das Zuklappen der Kirchgasse-Schirme nicht plötzlich zu einem ganz anderen Symbol wird. Sonst müssen wir uns dann nicht wundern, wenn die Besetzung des Bundesplatzes nicht die letzte gewesen sein sollte.


Amtliches

Sonntag, 4. Oktober 2020 10 Uhr, Friedenskirche Zentraler Gottesdienst Pfr. E. Huber Näheres im «Kirchenboten», www.ref-olten.ch

Folgende vom Gemeindeparlament der Stadt Olten am 24. September 2020 gefasste Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum: •

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Neuer Bahnhofplatz Olten (NBO)/Genehmigung Verpflichtungskredit für Projektierung (Beschluss Ziffer I./1.) Krematorium, Änderung Reglemente infolge Stilllegung (Beschluss Ziffer I./1.)

5012 Schönenwerd, 28. September 2020

Todesanzeige und Danksagung

Referendumsfrist: 30 Tage ab 2. Oktober 2020 bis 31. Oktober 2020. Im Übrigen wird auf Art. 14 der Gemeindeordnung verwiesen.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo man an Dich denkt.

In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von unserer Mutter und Grossmutter

Bertha Brechbühl-Stettler

Die Referendumsunterlagen können von den Stimmberechtigten auf der Stadtkanzlei, Stadthaus, 8. Stock, eingesehen werden.

5. August 1928 bis 14. September 2020 Nach kurzer, schwerer Krankheit ist sie überraschend für uns alle von uns gegangen.

Olten, 1. Oktober 2020

Danken möchten wir all jenen, die ihr in ihrem Leben Gutes getan haben und ihr freundlich begegnet sind.

NAMENS DES GEMEINDEPARLAMENTES DER STADT OLTEN Der Präsident: Philippe Ruf Der Stadtschreiber: Markus Dietler

Insbesondere dem Pflegepersonal, Alters- und Pflegeheim Weingarten, Olten Dr. Muoi Strub-Luu, Ärztin Pfr. Ulrich Wilhelm für die tröstenden Abschiedsworte Auf ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen fand keine Abdankung statt. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Schönenwerd stattgefunden.

Baupublikationen

Gottesdienste

Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Nr. 24

Städtisches Referendum

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Bauherrschaft: Stadt Olten, Direktion Bau, Werkhof 4600 Olten Projektverfasser: Bauingenieurbüro Grimbichler GmbH 4600 Olten

Anstelle von allfälligen Blumenspenden sei der Stiftung Wunderlampe zu gedenken (Spendenkonto Postfinance 87-755227-6). Traueradresse: Peter Brechbühl, Staffeleggstrasse 4, 5012 Schönenwerd

Bauobjekt: Neubau Glassammelstelle Kleinholz als unterirdische Anlage

Traurig, sie zu verlieren, erleichtert, sie erlöst zu wissen, dankbar mit ihr gelebt zu haben.

Bauplatz: Kleinholz, GB Olten Nr. 923

Maria Lüthi-Strauss

Bauherrschaft: Stadt Olten, Direktion Bau, Werkhof 4600 Olten

10.2.1939 - 11.9.2020

Projektverfasser: Bauingenieurbüro Grimbichler GmbH 4600 Olten Bauobjekt: Neubau Glassammelstelle Schützenmatte als unterirdische Anlage Bauplatz: Schützenmatt, GB Olten Nr. 564 Bauherrschaft: Stiftung Chinderhuus Elisabeth 4600 Olten Projektverfasser: Frey Architekten AG 4600 Olten Bauobjekt: Büroumbau, energetische Flachdachsanierung Bauplatz: Hombergstrasse 72 GB Olten Nr. 4089 Bauherrschaft: Behrami Muhamet und Hidajet 4600 Olten Projektverfasser: Behrami Muhamet und Hidajet 4600 Olten Bauobjekt: Anbau von zwei Balkonen, Abbruch Stützmauer Bauplatz: Reiserstrasse 114 GB Olten Nr. 3160 Einsprachefrist: 15. Oktober 2020

Direktion Bau

Nach längerer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin Elfi und Hans Hubacher-Lüthi mit Jenny und Andrea Rosmarie und Toni Grunder-Lüthi mit Doreen und Janelle Verwandte in Österreich und der Schweiz Die Trauerfeier fand im Familienkreis statt. Traueradresse: Elfi Hubacher, Hagmattstrasse 45, 4632 Trimbach

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn

Verkehrsbeschränkung in Olten Wilerweg Abschnitt Bereich Einmündung Kreuzstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Zwecks Erstellung eines neuen Kabelrohrblocks, einer neuen Sauber- und Schmutzabwasserleitung sind am Wilerweg folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und mittels Lichtsignalanlage geregelt. – Die Fussgänger werden im Baustellenbereich umgeleitet. Dauer: Montag, 5. Oktober 2020 bis Freitag, 30. Oktober 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt II, Olten, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 2. Oktober 2020 mem/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

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Der Verein Pro Allerheiligenberg lädt am 10. Oktober 2020 zum Wildpflanzenkurs ein! Möchten auch Sie Wildkräuter in der eigenen Küche verwenden und dadurch Ihr Immunsystem stärken? Mit der Kräuterfrau Nelly Hüsler werden Wildpflanzen besprochen, gesammelt, verarbeitet und genossen. Kennen Sie den Guten Heinrich oder den Dost? Wir vertiefen unser Wissen über diese und weitere Pflanzen. 14.15 Uhr P-Bärgwirtschaft Allerheiligenberg, Teilnehmerzahl begrenzt, Unkostenbeitrag Fr. 20.–, Anmeldung: 062 296 52 82 bis 8. Oktober 2020


Stadt

Nr. 40 | Donnerstag, 1. Oktober 2020

Am Bahnhofquai wird es eng BAHNHOFQUAI OLTEN Vergangene Woche informierte das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn über die rund fünfzehnmonatige Umgestaltung und Sanierung des Bahnhofquais.

grossräumig zu umfahren, um das Verkehrsballungsproblem nicht zusätzlich zu befeuern. Innerstädtisch wird der Verkehr aus Norden Richtung Aarburg via Ziegelfeldstrasse, Spange Usego und ERO bis zum Sälikreisel umgeleitet. Die Spur vom Bahnhof Richtung Dulliken bleibt während der gesamten Bauzeit für alle befahrbar. Um die Handelshofkreuzung zu entlasten, werden die Busse via Römerstrasse verkehren.

DENISE DONATSCH

Die Sicherheit steht an erster Stelle

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esamtprojektleiter Daniel Zimmermann eröffnete die Referatsreihe mit einem kurzen Überblick über das Gesamtprojekt, das aus Teilprojekt 1 «Stützmauer und Strassensanierung – Abschnitt Bahnhofplatz bis Postplatz» und Teilprojekt 2 «Umgestaltung und Sanierung Aarburgerstrasse / Postplatz – Abschnitt Postplatz bis Gäubahnsteg» besteht. Dabei stehe, so der Gesamtprojektleiter, auch die Aufwertung des Stadtgebietes im Fokus, welche unter anderem einen breiteren und attraktiveren Ländiweg vorsieht.

Eine Stützmauer sorgt für Stabilität

Der Fokus der Veranstaltung wurde im Anschluss auf das Teilprojekt 1 gerichtet, dessen Start bereits auf den 5. Oktober 2020 geplant ist und über dessen Ablauf Rolf Ackermann, Projektleiter «INGE Postplatz», informierte. «Die bestehende Stützmauer ist nicht mehr sicher», be-

In einem zweiten Schritt ab ca. Juni 2021 wird der Bahnhofquai in drei Etappen saniert. (Bild: Denise Donatsch) merkte er dann auch gleich, weshalb der erste Bauschritt dieses Teilprojekts die Erstellung eines neuen, sicheren Stützbauwerks zur Aare hin sein werde. Dies sorge nicht nur für mehr Stabilität, sondern schaffe auch die nötige Voraussetzung für eine spätere Neugestaltung des Ländiwegs. Damit könne auch dem lang gehegten Wunsch der Oltnerinnen und Oltner nach einem attraktiveren und besseren Zugang zur Aare nachgekommen werden. In einem zweiten Schritt wird ab Juni 2021 der Bahnhofquai in drei Etappen saniert und so organisiert, dass immer drei Spuren zur Durchfahrt zur Verfügung stehen wer-

(v.l.) Rolf Ackermann, Daniel Zimmermann, Pascal Humbert und André Zerbin informierten über die bevorstehenden Sanierungsarbeiten. (Bild: Denise Donatsch)

den. Ebenfalls beinhalte das Teilprojekt 1 eine stadträumliche Aufwertung durch eine Baumallee, Sitzbänke sowie durch eine einheitliche Gestaltung der Zufahrtsachse zum neuen Bahnhofplatz. «In diesem Zeitraum ist der Ländiweg aus Sicherheitsgründen gesperrt», ergänzte Rolf Ackermann, ostseitig werde der Bahnhofquai jedoch für Fussgänger grösstenteils passierbar bleiben. Für die Velofahrer besteht in dieser Zeit die Möglichkeit, sich in den Mischverkehr einzufügen oder die speziell für sie markierten Umfahrungen zu nutzen.

Umfahrungen des Gebiets sind unumgänglich

Um das Platzproblem des sehr engen Bahnhofquais zu lösen, wurde im Vorfeld überprüft, ob der Bau der Bohrpfahlwand aareseitig organisiert werden könnte. Dies entpuppte sich allerdings als nicht realisierbar, weshalb nun strassenseitig vorgegangen und somit von Beginn der Sanierungsarbeiten an ein anderes Verkehrsregime eingerichtet werden muss. Das Gebiet solle, so Andre Zerbin, Projektleiter Verkehrstechnik, insbesondere zu Stosszeiten umfahren werden und zwar nicht nur innerhalb der Stadt Olten, sondern bereits ausserorts. So wird der Durchfahrtsverkehr der Agglomeration Olten bereits in Egerkingen oder Trimbach darauf aufmerksam gemacht, Olten

Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auch während dieser herausfordernden Zeit zu gewährleisten, wurden im Vorfeld die Fachverbände für Velo und Fussgänger miteinbezogen. Ebenfalls wurden die Blaulichtorganisationen (Ambulanz, Feuerwehr, etc.) in die Planung integriert. Sollte sich die aktuell gewählte Vorgehensweise aber als unzureichend erweisen, so der Verkehrsplaner Pascal Humbert, dann könne dies an den regelmässig stattfindenden Sitzungen besprochen und flankierende Massnahmen umgesetzt werden. «Menschen mit Behinderung wird grosse Beachtung geschenkt», fügt Rolf Ackermann am Ende der Veranstaltung hinzu, damit auch diese sich frei bewegen können. «Gehwege und Hauszufahrten sollen auch für sie jederzeit zugänglich sein.» Das Ende der ersten Bauphase wird auf Dezember 2021 datiert, wobei die Belagsarbeiten, die den definitiven Abschluss dieser Bauphase bilden, erst im Sommer 2022 stattfinden werden. Mehr Informationen sind im Planungsbulletin auf der Website des Amtes für Verkehr und Tiefbau (AVT) zu finden.

TERMINE Baubeginn: 5. Oktober 2020 (Einrichten Baustelle und Spurabbau) Stützmauerarbeiten: 12. Oktober 2020 bis Ende Mai 2021 Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten: Anfang Juni bis Dezember 2021 Deckbelagsarbeiten: Sommer 2022

Alex Capus, 1961 in Frankreich geboren und in Olten aufgewachsen, strahlt mit seinem Schaffen weit über den Kanton Solothurn und die Schweiz hinaus. Sein Debütroman «Munzinger Pascha» legte 1997 den Grundstein zu weiteren, in regelmässiger Folge erscheinenden Büchern. Darin zeigt Capus ein besonderes Gespür für historische Themen und Figuren. Für die ausführlichen und genauen Recherchen reist der Autor

Kulturvermittlung) Andreas Spörri, Dirigent (Preis für Musik) Den Anerkennungspreis erhalten: Kuno und Beatrice Fluri-Wyler, Pioniere der Biodiversität im Kanton Solothurn

Fachpreise gehen an folgende Künstlerinnen und Künstler:

Der Regierungsrat vergibt den Kunstpreis und die Fachpreise auf Antrag des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung, die Vergabe des Anerkennungspreises erfolgt auf Antrag der Staatskanzlei. Der Kunstpreis ist mit 20‘000 Franken dotiert, die Fachpreise sowie der Anerkennungspreis mit je 10‘000 Franken. Die Übergabefeier ist für den 16. November im Landhaus in Solothurn vorgesehen. Die Feier ist wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht öffentlich und findet unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen statt. ZVG

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Am Montag, 16. November wird dem Autor Alex Capus an einer nicht öffentlichen Feier der Solothurner Kunstpreis übergeben. (Bild: Beni Blaser)

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Philipp Künzli, Kameramann/ Fotograf (Preis für Film) Theaterduo Comedia Zap mit Cécile Steck und Didi Sommer (Preis für Theater) Esther Ernst, Bildende Künstlerin (Preis für Zeichnung und Malerei) Pawel Ferus, Steinbildhauer (Preis für plastisches Schaffen) Christoph Greuter, Gitarrist (Preis für Musik) Luzia Hürzeler, Bildende Künstlerin (Preis für visuelle Kunst) Thomas Knapp, Verleger (Preis für

DONNERSTAG, 1. OKTOBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Kartonsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite

SAMSTAG, 3. OKTOBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse

MONTAG, 5. OKTOBER Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite

DIENSTAG, 6. OKTOBER Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite

MITTWOCH, 7. OKTOBER Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite

DONNERSTAG, 8. OKTOBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite Kartonsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite Herbstferien: Samstag, 26. September bis Sonntag, 18. Oktober.

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jeweils selbst an die Schauplätze und nicht selten führt ihn eine Geschichte zur nächsten. Nicht nur, dass fünf seiner Bücher in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, auch Capus selbst hat mehrere Literaturklassiker aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

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TERMINE

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Alex Capus erhält den Solothurner Kunstpreis SOLOTHURNER KUNSTPREIS Der Solothurner Regierungsrat hat dem Autor Alex Capus den Kunstpreis des Kantons Solothurn 2020 zugesprochen. Acht weitere Kulturschaffende beziehungsweise Formationen werden mit Fachpreisen ausgezeichnet, weiter wird ein Anerkennungspreis vergeben.

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Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 01.10. Martha Ischi-Siegenthaler, 97 Jahre. 04.10. Otto Binkert, 80 Jahre.

Übergabefeier nicht öffentlich

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IN MEMORIAM JOHANN FELBER, Olten, gestorben 18. September, 85-jährig. ROMAN STEINMANN, Olten, gestorben 18. September, 85-jährig. ROSMARIE KÜCHLER-SCHNEIDER, Olten, gestorben 25. September, 97-jährig.

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Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Nr. 24

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Gewerbe

Nr. 40 | Donnerstag, 1. Oktober 2020

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Richard Marty aus Däniken ist neuer Vereinspräsident REGIONALES PFLEGEHEIM Das «Haus im Park» in Schönenwerd ist vom Coronavirus bisher verschont geblieben.

D Bei Diga und Lehner findet man alles für ein gesundes Schlafen. (Bild: ZVG)

Schlafwochen bei Diga und Lehner Versand DIGA / LEHNER VERSAND In Hägendorf dreht sich jetzt alles ums Thema Schlafen. Die beiden Familienunternehmen Diga Möbel und Lehner Versand – beide im gleichen Gebäude ansässig – lancieren zum ersten Mal die Schlafwochen. Dies mit viel Fachkompetenz und einmaligen Aktionen bis 3. Oktober. Guter Schlaf ist Erholung für alle Sinne. Die Diga-Schlafexperten finden mit der elektronischen Rückenvermessung heraus, welches Bettsystem für Sie am besten geeignet ist. Alle Besucher profitieren von 12 Prozent Rabatt, gratis Lieferung und Montage sowie einem zusätzlichen Matratzen-Bonus von bis zu 800 Franken. Diga Möbel ist das grösste familiengeführte und echt schweizerische Möbelhaus. Dort finden Sie während den Schlafwochen alles für gesundes Schla-

fen: Matratzen und Betten aus natürlichen Materialien und eine Riesenauswahl an Boxspringbetten.

Attraktive Bettwäsche-Kollektion

Das Familienunternehmen Lehner Versand ist bekannt für sein umfassendes Angebot an Bettwaren. Besonders die attraktive Bettwäsche-Kollektion ist schweizweit einmalig. Während den Schlafwochen erhalten alle Besucher 20 Prozent auf das gesamte Lehner-Sortiment. Verschlafen Sie nicht die Schlafwochen bei Diga Möbel und Lehner Versand, Hägendorf/Olten. ZVG Diga Möbel AG Lehner Versand Industriestrasse Ost 11 4614 Hägendorf Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 18.30 Uhr Samstag: 9 bis 16 Uhr durchgehend d i g a . c h / l e h n e r- ve r s a n d . c h

as «Haus im Park» ist die Pflege- und Betreuungsinstitution der Einwohner- und Bürgergemeinden von Schönenwerd, Eppenberg-Wöschnau, Gretzenbach und Däniken. Es hat, wie viele andere Alters- und Pflegeheime, eine herausfordernde Zeit hinter und vor sich. Im Juni hat es anlässlich der Generalversammlung im Altersheimverein einen Wechsel im Präsidium gegeben. Roger Zimmermann aus Däniken hat das Zepter nach neun Jahren an Richard Marty, ebenfalls aus Däniken, übergeben. Roger Zimmermann wurde für seine langjährige, wertvolle Tätigkeit zu Gunsten des «Haus im Park» mit herzlichen Dankesworten verabschiedet.

Ausserordentliche Situation

Heimleiter Markus Hunn ist froh, dass sein Haus bis heute virusfrei geblieben ist: «Seit über sechs Monaten haben wir wegen dem Coronavirus eine ausserordentliche Situation die uns alle fordert. Die Covid-19-Schutzmassnahmen werden konsequent angewendet. Dazu benötigt es die Unterstützung aller Beteiligten. Zudem ist immer etwas Glück dabei, dass man verschont bleibt. Ich bedanke mich bei allen Betroffenen für die tolle Unterstützung und das gezeigte Verständnis für die nicht immer einfach einzuhaltenden Schutzmassnahmen». Der Lockdown hat für die Bewohnerinnen und Bewohner, das Personal sowie auch für die Angehörigen und freiwilligen Mitarbeitenden eine schwierige Zeit ergeben. Es gab zwischenzeitlich wohl wesentliche Lockerungen betreffend der verfügten Besuchseinschränkungen. Diese Lockerungen wurden wohlwollend aufgenommen. Aufgrund der Infektionszahlen wird es jedoch bis auf weiteres keinen Schritt zurück zur Normali-

Markus Hunn, Heimleiter, Christine Lehner, Leiterin Pflege und der neu gewählte Vereinspräsident Richard Marty. (Bild: ZVG) tät geben können. Christine Lehner, neugewählte Leiterin Pflege: «Es ist und bleibt unser oberstes Ziel, die uns anvertrauten Menschen im «Haus im Park» so gut wie möglich zu schützen.»

Regelmässiger Newsletter

Alle Angehörigen, Bewohner sowie das Personal werden regelmässig über einen Newsletter mit dem Titel «Herausforderung Coronavirus» über den Stand und das weitere Vorgehen informiert. Wo stehen wir? Wohin geht es? Worauf legen wir wert? Die Newsletter sind ein wichtiges Instrument der Kommunikation und werden sehr geschätzt. Der neue Präsident des Altersheimvereins Richard Marty erwähnt, dass der Vorstand und die Heimleitung entschieden haben, allen Angehörigen für die Unterstützung, in einer nicht einfachen Zeit ein Dankeschön in Form einer Schoggi-Schachtel «Merci» zu überreichen. Dieses kleine Geschenk wurde allseits geschätzt. Ebenfalls erhielten alle Bewohner einen Gutschein geschenkt. Auch an das Personal wurde gedacht. Sie durften als Wertschätzung für ihren ausserordentlichen Einsatz eine Sonderentschädigung entgegennehmen.

Wie weiter mit dem «Haus im Park»

Der Vereinsvorstand befasste sich mit dem Thema «Zukunft Haus im Park» und beauftragte die Firma Gery Meier Consulting mit einer Strategieplanung. Der Auftrag lautet: «Erarbeitung einer strategischen Weiterentwicklung für das «Haus im Park» mit dem Ziel, dass der Betrieb weiterhin im veränderten sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld bestehen kann und die Rechnung ausgeglichen ist.» Gemäss Auskunft von Präsident Richard Marty ist die Strategiegruppe unter der Leitung von Gery Meier auf Kurs. Der Entwurf eines Strategiepapieres liegt vor und wird noch in diesem Jahr im Vereinsvorstand diskutiert werden können. Für Richard Marty ist klar, dass die Strategieplanung das «Haus im Park» auch 2021 stark beschäftigen wird. Das Papier enthalte viele spannende Ideen der Weiterentwicklung. ZVG Haus im Park Kreuzackerstrasse 24, 5012 Schönenwerd T 062 858 43 00 E info@hausimpark.ch w w w. h a u s i m p a r k . c h

BAHNSTRECKE OLTEN-LUZERN

Wegen Bauarbeiten eingeschränkt

Öffentliche Führung in der «Tüfelsschlucht». (Bild: ZVG)

Q1-Gütesiegel des Tourismus-Verbands

REGION OLTEN TOURISMUS wurde für die Jahre 2020 bis 2023 mit dem Qualitäts-Gütesiegel Stufe 1 (Q1) vom Schweizer Tourismus-Verband ausgezeichnet. Dieses Label garantiert das Erfüllen von definierten Standards und die laufende Prozessoptimierung im operativen und strategischen Geschäft. Als oberstes Ziel gilt es, im Rahmen der Qualitätsarbeit eine möglichst gleichbleibend hochwertige Leistung zu garantieren, bei welcher alle darin involvierten Anspruchsgruppen profitieren können. Dazu gehören nebst den Gästen auch die Mitglieder und das Team von Region Olten Tourismus. Im Alltag heisst das, die vom Schweizer Tourismus-Verband definierten Module zum Betriebsfokus,

Gästefokus und Qualitätsfokus mit konkreten Inhalten zu füllen und zu leben. Für die interne Kontrolle muss schliesslich eine Person als Qualitäts-Coach ausgebildet und den Kurs ebenfalls mit einem Zertifikat abgeschlossen haben. Auch im Jahre 2020 und in Corona-Zeiten geniesst die persönliche Beratung bei Region Olten Tourismus einen hohen Stellenwert. Dafür bürgen das vierköpfige Team im Tourist Center und die 13 Gästeführerinnen und Gästeführer. Überzeugen Sie sich selbst: Öffentliche Führungen in der «Tüfelsschlucht». Die Tour erfolgt aufgrund der aktuellen Situation nur auf Anmeldung im Tourist Center. Es gilt ein entsprechendes Schutzkonzept. Die Kosten pro Person ab 12 Jahren betragen 15 Franken. ZVG Öffentliche Führung: Tüfelsschlucht Freitag, 2. Oktober, 14 Uhr w w w. o l te n to u r i s m u s . c h

Am Bahnhof Reiden können Reisende ab Dezember stufenfrei in die Züge einsteigen. Aufgrund der Bauarbeiten kommt es von Samstag, 3. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober zu grösseren Fahrplananpassungen zwischen Olten und Luzern. Bis Ende Jahr führt die SBB zudem in einzelnen Nächten und zu Randzeiten Nacharbeiten aus. Dies führt an einzelnen Tagen zu angepassten Abfahrtszeiten bei den Frühverbindungen. Die Personenunterführung im Bahnhof Reiden ist zurzeit gesperrt. Der Zugang zu den gegenüberliegenden Perrons ist nur via Bahnübergang möglich. Die SBB bittet die Kunden, vor Antritt der Reise jeweils den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu prüfen und genügend Reisezeit einzuplanen. Zusätzlich informiert die SBB ihre Kunden mit Durchsagen im Zug sowie über Werbe-, Störungs- und Betriebslagemonitore am Bahnhof über die Fahrplananpassungen. Infos unter 0848 44 66 88. ZVG

Unterhaltsarbeiten der SBB. (Bild: ZVG) w w w. s b b . c h

Mit der ST Schürmann AG hat die Gross Treuhand AG die Lösung gefunden. (Bild: ZVG)

Geschäftsübergabe GROSS TREUHAND AG Nach über 35 Jahren Tätigkeit als Treuhänder und Unternehmensberater für klein- und mittelgrosse Firmen (KMU) geht die Gross Treuhand AG im Rahmen der NachfolgeRegelung in neue, jüngere Hände über.

Der Gründer und Inhaber der Firma erklärt, dass es ihn mit Stolz und Befriedigung erfüllt, dass mit der ST Schürmann Treuhand AG in Egerkingen eine Lösung gefunden wurde, die optimal passt. Mit der Übernahme des Kundenstammes ist die lückenlose Weiterführung aller Mandate in gewohnt hoher Qualität und Sorgfalt sichergestellt. Die ST Schürmann Treuhand AG ist ein Familien-

unternehmen, das zahlreiche KMU aus dem Gewerbe, dem Handel und dem Dienstleistungssektor betreut. Auch das Personal von Gross Treuhand AG wechselt nach Egerkingen. Damit ist es gelungen, die Arbeitsplätze der bestens qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitenden zu sichern, so dass sie den Kunden weiterhin zur Verfügung stehen mit all ihren Mandatskenntnissen und jahrelanger Erfahrung. Die Gross Treuhand AG dankt allen Kunden und Geschäftspartnern für die Treue und gute Zusammenarbeit. Die ST Schürmann Treuhand AG erfüllt alle Voraussetzungen, die Kundenbeziehungen wie bisher weiterzuführen. ZVG ST Schürmann Treuhand AG Bahnhofstrasse 11, 4622 Egerkingen w w w. g ro s s - t re u h a n d . c h


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Stellen / Immobilien / Marktplatz

Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Nr. 24

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Im Gespräch

Nr. 40 | Donnerstag, 1. Oktober 2020

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«Geduld und Zeit sind essenziell» BEGEGNUNGSZENTRUM CULTIBO Anlässlich seines letzten Arbeitstages haben wir mit Christoph Wüthrich auf seine vierjährige Tätigkeit im Cultibo zurückgeblickt und den neuen Leiter Marco Perucchi willkommen geheissen.

zentrum als Co-Leiter gefunden. «Ich konnte in den vier Jahren viele Prozesse anstossen, was schön ist. Doch die Verantwortung lag stets bei mir. Zusammen mit dem Arbeitsweg und den privaten Verpflichtungen benötigte dies zuweilen viel Energie», erzählt der scheidende Zentrumsleiter. Auf der Suche nach einer Veränderung nach vier Jahren, habe er mit seiner Bewerbung in Basel auch seinen Marktwert testen wollen. «Nun bin ich froh, weiterhin in der Quartierarbeit tätig sein zu können, aber wieder ein Team um mich zu haben», erzählt Wüthrich. Die verschiedenen Kontakte werden ihm auf jeden Fall fehlen. «Auch wenn es mal an einem Tag nicht sonderlich gut lief, dann waren es stets die Menschen, die mir den Tag retteten», betont der 39-Jährige.

MIRJAM WETZSTEIN

E

in erneutes Bimmeln an der Türe und ein weiterer Besucher betritt das Cultibo. Ein vertrauter Gruss und der Mann verschwindet im Begegnungszentrum des Quartiertreffs. Am vergangenen Freitag, 25. September kamen die Besucherinnen und Besucher jedoch nicht zum üblichen Freitag-Treff ins Cultibo, sondern um sich von Christoph Wüthrich, der während vier Jahren die Leitung inne hatte, zu verabschieden.

Eine Wertschätzung der Arbeit

Die Verleihung des Sozialpreises 2018 sei auf jeden Fall ein Höhepunkt gewesen, so Wüthrich rückblickend auf seine Zeit im Begegnungszentrum. «Das war eine Ehrung für das Cultibo, aber auch eine Anerkennung des Kantons Solothurn für das grosse Engagement der Freiwilligen», betont der Leiter und fügt an: «Ohne die Bereitschaft unserer Freiwilligen mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen, wäre der Betrieb im Cultibo nicht möglich.» Im Jahr 2019 zählte der Quartiertreff im Bifang auf der rechten Aareseite 9500 Besucherinnen und Besucher und gegen 80 Freiwillige. «Insgesamt ergibt dies 1800 Stunden Freiwilligenarbeit pro Jahr», zeigt Wüthrich auf. Als weiteren Höhepunkt erwähnt der 39-Jährige den Cultibo-Film, der ebenfalls 2018 entstanden ist. «Dieser Film zeigt in einer kom-

Nach vier Jahren im Begegnungszentrum Cultibo hat Christoph Wüthrich die Leitung an seinen Nachfolger Marco Perucchi übergeben. (Bild: mim) primierten Form auf, was das Cultibo ist und was meine Arbeit beinhaltet», zeigt sich Wüthrich noch heute begeistert. Er habe damals, als er vor vier Jahren die Leitung des Begegnungszentrums übernommen habe, gehofft, dass die Freiwilligen auch nach dem personellen Wechsel bleiben und mit ihm weitermachen würden. «Das war grossmehrheitlich der Fall», freut er sich und fügt an, dass natürlich während den vier Jahren auch zusätzliche Freiwillige hinzugekommen und manche auch weggezogen seien oder sich anderweitig orientiert hätten. Im Bereich der Angebote müsse das «Café International» erwähnt werden, das während seiner Zeit Höhen und Tiefen erlebt habe. «Mir war immer klar, dass dieses Angebot erhalten werden muss und momentan funktioniert es sehr gut. Das Format ist jedoch stark von der Koordination und der Leitung abhängig.»

Mobilität im Quartier blieb ein Wunsch

Trotz der erfolgreichen Jahre und der in

finanzieller Hinsicht stabileren Verhältnisse durch die Leistungsvereinbarungen mit der Stadt Olten habe er nicht alle Vorstellungen umsetzen können. «Ich hatte die Idee, neben den Cultibo-Räumlichkeiten auch mobil im Quartier, beispielsweise bei Hotspots wie dem Vögeligarten oder der Trottermatte präsent zu sein. Dies um beispielsweise auch Personen mit Schwellenangst einen Zugang zu ermöglichen», erzählt Wüthrich. Aufgrund der personell knappen Ressourcen, die in diesem Jahr dank der Stadt Olten minimal aufgestockt werden konnten, sei diese Mobilität jedoch nicht möglich gewesen. «Es gibt alleine im Cultibo zu viel zu tun.» Etwas Ruhe, insbesondere in finanzieller Hinsicht, sei in den vergangenen vier Jahren jedoch eingekehrt. «Die Akzeptanz gegenüber dem Cultibo ist mittlerweile gross.»

Verantwortung verteilen

Der in Basel wohnhafte dreifache Familienvater hat nun in der Stadt am Rhein eine neue Tätigkeit in einem Quartier-

Etwas bewirken können

Auch der gebürtige Winterthurer Marco Perucchi, der mit seiner Partnerin in Luzern wohnt und soziokulturelle Animation studierte, war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. «Nach einem Praktikum beim Sentitreff und drei Jahren bei «HelloWelcome», das Angebote für Geflüchtete und Einheimische schafft, habe sich eine Veränderung aufgedrängt. «Ich habe gekündigt und bin schliesslich auf das Stelleninserat vom Cultibo gestossen, das mich mit dem offenen Treff und seiner herzlichen Lebendigkeit sofort angesprochen hat», erzählt Perucchi. Ausserdem habe er sich eine Leitungsstelle mit mehr Verantwortung, in der er etwas bewirken könne, gewünscht. Seine Bedenken, dass er Olten nicht kenne, zerstreute schliesslich der Vereinsvorstand. «Sie finden es gut, wenn ein unbeschriebenes Blatt, das langsam gefüllt werden kann, die Stelle des Zentrumsleiters übernimmt», erzählt Perucchi, der nun versucht die Eisenbahnerstadt stets von unterschiedlichen Blickwinkeln kennen zu lernen. «Nach den zwei Einführungstagen, kann ich noch nicht abschätzen, ob ich mit

Buchfestival steht in den Startlöchern BUCHFESTIVAL OLTEN Mit einem - trotz Corona - umfangreichen Veranstaltungsprogramm, einem Laufsteg der Buchneuheiten und zwei Buchpreisen wird das Buchfestival Olten in der Schützi stattfinden. Prognosen sind in Zeiten von Corona schwierig, aber sie seien guten Mutes, dass das Buchfestival vom 29. Oktober bis 1. November durchgeführt werden könne, so Georg Berger, der Präsident des Fördervereins Buchfestival Olten. Wegen Corona gebe es ein Schutzkonzept, weshalb das Festival heuer auf die bestehenden Verhältnisse angepasst werden musste.

Vielfältiges Programm

Nach rund 50 Veranstaltungen im vergangenen Jahr, konnten die Organisatoren noch immer gegen 40 Events präsentieren. Mit dem Müsterli-Abend startet das Buchfestival traditionell: An fünf Orten werden Geschichten gelesen und der Anlass schliesslich in der Schützi ausgeläutet. Aber auch Buchverfilmungen oder Biografien wie «Verliebte Feinde» oder «Astrid» gibt es im Kino Lichtspiele zu sehen. Zudem reichen die Veranstaltungen von einer Appenzeller-Dialekt-Lesung von Esther Ferrari über Führungen durch die Stadtbibliothek Olten, einem Kalligrafie-Workshop in der Galerie 23 zu einem Stadtrundgang mit Historiker und Journalist Urs Amacher. Ebenfalls steht eine Lesung des bekannten Schweizer Autors Rolf Lappert und ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Peter André Bloch und der Kulturjournalistin und Lyrikerin Madeleine Schüpfer auf dem Programm. Doch auch die Kleinen kommen mit einem «Magie-Anlass» zu Halloween, organisiert von der Jugendbibliothek Olten, auf ihre Kosten.

Wichtige Leseförderung

Laufsteg der Buchneuheiten

Bereits zum zweiten Mal werden Urs Bütler und Wiebke Steinfeldt von der Buchhandlung Schreiber zahlreiche Bücher in der Schützi zum Schmökern präsentieren. Nachdem jedoch im Lockdown viele Frühjahrserscheinungen untergegangen und auch einige Messen, wenn überhaupt, dann nur digital stattgefunden haben, wollten die Organisatoren den Verlagen eine Plattform bieten. Auf extra dafür konstruierten Wagen sollen nun die Buchneuheiten grösserer und kleinerer Schweizer Verlage wie Diogenes, Kein & Aber oder auch Kampa am Freitag, 30. Oktober zum Stöbern einladen. Für die Lancierung dieses Laufsteges der Neuheiten hat sich erstmals eine Zusammenarbeit zwischen dem Buchfestival Olten und den Solothurner Literaturtagen ergeben. Autorinnen und Autoren der mitwirkenden Verlage werden die Buchneuheiten in der Oltner Schützi von 14 bis 22 Uhr mit zahlreichen Kurzlesungen ergänzen.

Verleihung von zwei Preisen

Erstmals werden am vierten Buchfestival Olten zwei Preise vergeben. Zum einen der Dreitannen-Förderpreis über 5000 Franken an die Oltnerin Alexandra von Arx, die 2016 bereits den Schreibwettbewerb «Literatour Stadt Olten» und 2018 den Förderpreis für Literatur verliehen bekommen hat. Ihr Romandebüt «Ein Hauch Pink» ist in diesem Jahr im Knapp Verlag erschienen. Zum anderen erhält Charles Lewinsky, der zahlreiche Romane, Drehbücher («Fascht e Familie»), Hörspiele und Liedtexte verfasste, den ersten durch die «Hans und Beatrice Maurer-Billeter-Stiftung» unterstützten Dreitannen-Literaturpreis, ebenfalls über 5000 Franken.

Umschlaggestaltung von Neukomm

Der Oltner Künstler Jacquy Neukomm hat für das Buchfestival eine Skulptur entworfen, die fotografiert den Umschlag des Veranstaltungsprogrammes ziert. Den Wunsch umzusetzen, die

Partizipation und Empowerment

Angesprochen auf die Themen, die er im Cultibo angehen möchte, meint der 30 Jährige: «Ich habe mir vorgenommen, dass ich Olten und das Begegnungszentrum zuerst kennen lernen möchte, um festzustellen, was es braucht.»Aber natürlich habe er gewisse Vorstellungen, so teile er Wüthrich’ Ansicht und sei der Meinung, dass das Cultibo über deren Räumlichkeiten aus tätig sein sollte. «Neben der Partizipation mit den Freiwilligen ist auch Empowerment ein wichtiges Stichwort für mich», erzählt Perucchi und erklärt: «Nehmen wir beispielsweise eine Gruppierung oder Ethnie, die allesamt das gleiche Problem hat. Ich hoffe, dass wir mit unserer Arbeit auch gesellschaftliche Themen angehen und die Probleme einer Gruppe lösen können, um ihr Leben längerfristig zu verbessern.» Nachgefragt, ob der einstige Leiter seinem Nachfolger etwas mit auf den Weg geben möchte, meint dieser: «Ich bin der Meinung, dass Geduld sowohl mit den Freiwilligen als auch mit sich selbst, insbesondere in der Anfangszeit essenziell ist.» Es brauche Zeit, um die Mitwirkenden kennen zu lernen. «Dies ist wichtig, um die Freude der Freiwilligen mitzunehmen», ist Christoph Wüthrich überzeugt. w w w. c u l t i b o. c h

COVID-19

Skulptur lebensgross darzustellen, bedürfte jedoch einem Sponsor, erklärten der Künstler und die Organisatoren.

Der Vorstand des Fördervereins mit Sandy Grieder Koleff (l. hinten), Skulpteur Jacquy Neukomm (hinten 2. vl.) und Wiebke Steinfeldt (r.) von der Buchhandlung Schreiber (Bild: mim)

einem Zeh oder bereits mit dem ganzen Bein im Wasser stehe. Auf jeden Fall hat sich mein Eindruck vom Cultibo als ein pulsierender und leidenschaftlicher Ort bestätigt», erklärt der Vater einer neun Monate alten Tochter. Zu sehen sei aber auch bereits, dass viel Arbeit und ein breites Tätigkeitsfeld auf ihn warte. «Dabei kann es eine Herausforderung sein, aus diesem breiten Feld Machbares herauszufischen», zeigt Perucchi auf, der sich soweit neben der Familie möglich, gerne sportlichen Hobbies, wie dem Beachvolleyball widmet.

Erneut durchgeführt wird der durch das Vorstandsmitglied Monique Rudolf von Rohr betreuten Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten sowie Personen aus Olten und der Region. Aus vier Kategorien bestimmt die Jury einen Supertext, dessen Verfasser/in einen Platz auf dem Schweizer Schriftstellerweg erhält. «Für uns als Lehrkräfte ist dieser Schreibwettbewerb ein Glücksfall. Für Jugendliche mit teilweise anderem Leseverhalten ist dies eine aktive Leseförderung», betont Rudolf von Rohr.

Einlasstickets erforderlich

Als BBZ-Schuldirektor wisse er, wie wichtig die Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen seien, betonte Berger. Deshalb müssten auch am Buchfestival Olten angepasste Verhältnisse herrschen, um Ansteckungen zu vermeiden. Grundsätzlich weisen alle Besucher/innen, ob für eine Veranstaltung oder einen Besuch in der Schützi, ein Einlassticket vor, das über Eventfrog erhältlich ist. Dies um die Registrierungspflicht einzuhalten. Den Buchfestival-Voucher über fünf Franken kann als Bücher- oder Getränkegutschein wieder eingelöst werden. Während der Zirkulation und an den Veranstaltungen besteht eine Maskenpflicht. «Aufgrund dieser neuen Gegebenheiten sind mehr Helfer/ innen nötig, da wir auch darauf achten müssen, dass sich nicht zu viele Personen in der Schützi aufhalten», erklärt Alex Summermatter. «Ein Bild wie letztes Jahr mit bis zu 600 Besuchern wird es dieses Jahr jedoch nicht geben.» mim w w w. b u c h fe s t i v a l . c h

Bis Ende Jahr verlängert Die epidemiologische Gesamtsituation bleibt sehr labil. Während den kommenden Herbst- und Wintermonaten werden sich die Menschen zudem wieder vermehrt in Innenräumen aufhalten, was die Verbreitung des Coronavirus begünstigen wird. Der Kanton verlängert deshalb die Allgemeinverfügung über zusätzliche Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis Ende Jahr.

Kleinere Lockerungen: •

•

•

Restaurants werden von der Pflicht zur Beschränkung der maximalen Anzahl von gleichzeitig anwesenden Gästen auf 100 Personen ausgenommen. Dasselbe gilt für private, nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder Betrieben stattfindende Veranstaltungen, bei denen die anwesenden Personen den Organisierenden bekannt sind. Mit Einkaufseinrichtungen und Märkten vergleichbare Anlässe (z.B. Messen und Gewerbeausstellungen) gelten künftig nicht mehr als Veranstaltungen.

Grossveranstaltungen wieder erlaubt

Ab dem 1. Oktober sind Grossveranstaltungen mit über 1’000 Personen wieder erlaubt. Diese sind jedoch mit strengen Auflagen verbunden und es braucht in jedem Fall eine Bewilligung des Departements des Innern. Die fachliche Beurteilung der Gesuche erfolgt durch das interdisziplinäre Team «Fachdialog Veranstaltungen» des Fachstabs Pandemie. Die epidemienrechtliche Bewilligung ist eine Voraussetzung für die Erteilung der gastwirtschaftlichen Anlassbewilligung durch die Gemeinde. ZVG w w w. co ro n a . s o. c h


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Stadt

Donnerstag, 1. Oktober 2020 | Nr. 40

Steuereinbussen machen sich bemerkbar STADT OLTEN Das Budget 2021 der Stadt Olten, über welches das Gemeindeparlament am 18. und 19. November befinden wird, weist bei gleichbleibendem Steuerfuss von 108% einen Verlust von 3,72 Mio. Franken aus. Nachdem die Stadt Olten in den letzten Jahren konsequent Schulden abbauen konnte, verfügte sie Ende 2019 noch über eine mittlere Verschuldung und eine gute Eigenkapitalsituation. Bereits im Budget 2020 hat sich jedoch eine erste Verschlechterung der Situation abgezeichnet. Verschärfend kam im laufenden Jahr die Corona-Pandemie dazu: Nebst höheren Kosten für einen sicheren Umgang mit der Pandemie können durch den Wegfall von Veranstaltungen auch viele Erträge nicht mehr erzielt werden. In der Zwischenzeit haben sich die finanziellen und konjunkturellen Aussichten zwar wieder etwas aufgehellt. Ob sich der geplante Verlust 2020 von 0.7 Mio. Franken einhalten lässt, ist zurzeit jedoch fraglich und hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Steuerveranlagungen 2019 ab.

Auch Corona wirkt sich aus

Bei einem Aufwand von 107‘710‘100 Franken (ohne interne Verrechnungen) und einem Ertrag von 103‘987‘400 Franken ergibt sich nun im Budget 2021 ein Mehraufwand von 3‘722‘700 Franken. Die Personalkosten steigen um 1.1% und sind durch höhere Behördentätigkeit im Wahljahr, leichte Stellen- und Arbeits-

einmal mehr mit deutlichen Kostenschüben gerechnet werden: Die Zunahme für dieses Leistungsfeld beträgt rund 520‘000 Franken. Die vom Kanton vorgegebenen Pro-Kopf-Beiträge an die gesetzliche Sozialhilfe sowie die daraus resultierenden Restkosten der Sozialregion belasten die Stadtkasse ebenfalls erneut stark: Die zusätzlichen Kosten belaufen sich auf rund 383‘000 Franken. Bei den Steuererträgen machen sich nebst Ertragseinbrüchen aufgrund der Corona-Pandemie auch die Auswirkungen der STAF-Vorlage bemerkbar: Die Erlöse aus Steuern Juristischer Personen sinken durch die Annahme der Vorlage markant und können auch durch die befristete, vom Kanton gewährte Gegenfinanzierung nicht wettgemacht werden: Während die Steuererträge juristischer Personen aufgrund der STAF-Vorlage um rund 5.5 Mio. Franken zurückgingen, beträgt der Ausgleich des Kantons derzeit rund 4.02 Mio. Franken.

Eine Steuererhöhung drängt sich auf in der Stadt Olten. (Bild: F. Beidler) vertragsanpassungen sowie Verschiebungen von geplanten Aus- und Weiterbildungen aufgrund der Corona-Pandemie begründet. Der Sachaufwand steigt gegenüber dem Planjahr 2020 um 324‘000 Franken. Ein Grossteil davon (rund 137‘000 Franken) ist auf eine höhere Uneinbringlichkeit von Steuern und Gebühren zurückzuführen: Personen, welche wirtschaftlich von der Corona-Pandemie betroffen sind und mit den Steuerzahlungen stark im Rückstand sind, dürften mit der Begleichung von offenen Forderungen erhebliche Schwierigkeiten bekommen. Bei den Beiträgen an Dritte muss aufgrund höherer Pro-Kopf-Beiträge im Leistungsfeld Alter (Pflegekostenfinanzierung, Ergänzungsleistungen AHV)

Investitionen werden nachgeholt

Die Nettoinvestitionen für das Jahr 2021 betragen 14’274’000 Franken, davon 9.7 Mio. Franken für werterhaltende Investitionen, und liegen damit rund 0.48 Mio. Franken unter dem Vorjahreswert, der aber wegen der Corona-Pandemie nur zu rund 75% ausgeschöpft werden dürfte. Teilweise liegen daher Verschiebungen aus dem Jahr 2020 vor, welche erst im Jahr 2021 ausgelöst werden können. Neben Investitionen in der Werterhalt fallen auch erstmals wesentliche Tranchen für die Schulanlagen Kleinholz in der Höhe von 1,7 Mio. Franken an. Bei den Nettoinvestitionen hatte sich der Stadtrat ein Ziel von maximal 12 Mio. Franken gesetzt. Der operative Cashflow wurde aufgrund der Budget-

vorgaben auf 8 Mio. Franken fixiert, was zu einer Kapitalaufnahme von 4 Mio. führen sollte. Der zur Deckung der geplanten Investitionen vorhandene Cashflow beträgt laut Budget jedoch 3.99 Mio. Franken, der Finanzierungsfehlbetrag somit 10.3 Mio. Franken.

Steuererhöhung wegen Investitionen

Der Finanz- und Investitionsplan 2021 bis 2027, der dem Gemeindeparlament ebenfalls an der Novembersitzung zur Kenntnis gebracht wird, sieht Nettoinvestitionen im Betrag von rund 116.3 Mio. Franken vor. Darin enthalten sind grosse Erweiterungsinvestitionen für Schul- und Sportraum (Schulraum Kleinholz, Dreifachturnhalle, Sekundarschulräume), der Neue Bahnhofplatz Olten sowie die Erneuerung des Kunstmuseums. Alleine diese Nettoinvestitionen betragen rund 64 Mio. Franken. Das stadträtliche Ziel einer dauernden Nettoverschuldung von unter 2‘500 Franken lässt sich aufgrund der hohen Investitionsvor- haben vorerst nicht erreichen. In der Erfolgsrechnung werden im Schulbereich aufgrund stark zunehmender Schülerzahlen Mehrkosten im Millionenbereich erwartet. Ebenfalls dürfte sich die Corona-Pandemie sowohl auf die Steuererträge als auch auf die Kosten der gesetzlichen Sozialhilfe negativ auswirken. Die Einwohnergemeinde wird nebst einer begrenzten Möglichkeit der Neuverschuldung auch Mehreinnahmen zur Finanzierung der Erweiterungsinvestitionen benötigen. Der Stadtrat sieht deshalb eine Anhebung des Steuerfusses ab 2022 auf 112% vor, wenn die geplanten Erweiterungsinvestitionen durch die zuständigen Instanzen genehmigt werden. Im Jahr 2028 läuft der Finanzausgleich

des Kantons für STAF aus. Die Stadt muss ab diesem Jahr mit rund 3.5 Mio. Franken weniger Einnahmen rechnen. Im September 2020 hat der Kantonsrat zudem der Initiative «Jetzt si mir draa» zugestimmt, welche eine Steuersenkung im Bereich der Natürlichen Personen anstrebt, und die Ausarbeitung eines Gegenvorschlags verlangt. Würde die Initiative in ihrer ursprünglichen Form umgesetzt, müsste die Stadt ab 2030 nochmals mit jährlich rund 9.7 Mio. Franken weniger Steuererträgen auskommen. Zusammen mit dem Wegfall des STAF-Ausgleichs würden der Stadt dann jährlich rund 13 Mio. Franken fehlen.

Klimaschutz-Massnahmen folgen

Noch nicht in der Finanzplanung enthalten sind zusätzliche Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Eine CO2-Bilanz wurde in der Zwischenzeit mit Hilfe einer spezialisierten Firma erstellt und der grösste Handlungsbedarf bei der Einwohnergemeinde im erwähnten Sinne in den Bereichen Wärme und Mobilität lokalisiert. Aktuell laufen – nachdem der Prozess durch die Corona-Krise leicht verzögert wurde – die Arbeiten am Massnahmenplan zur Erreichung des Netto-Null-CO2-Ziels; sie sollten im ersten Quartal 2021 – koordiniert mit den Massnahmen für Energiestadt Gold – abgeschlossen werden können. Die entsprechenden Grundlagen und Kosten konnten daher noch nicht in die Finanzplanung 2021 bis 2027 aufgenommen werden. Diese sollten aber rechtzeitig für die Diskussionen für die Planung ab dem Folgejahr zur Verfügung stehen. sko w w w. o l te n . c h

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Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

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Montag, 28.9. bis Samstag, 3.10.20

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4.70

3.45

7.20

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DR. OETKER PUDDING

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div. Sorten, z.B. Vanille, 3 x 82 g

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2.90 statt 4.20

CONFÉRENCE-BIRNEN Schweiz, per kg

CHIRAT ESSIGGEMÜSE

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div. Sorten, z.B. Gurken, 430 g

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6.55

7.90

statt 8.20

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DAR-VIDA

div. Sorten, z.B. extra fin Käse, 2 x 184 g

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div. Sorten, z.B. Eierravioli, 2 x 870 g

Schweiz, per kg

2.95

– 30%

statt 3.80

4.50

HERO RAVIOLI

statt 5.70

VOLG BIER NATURTRÜB Dose, 6 x 50 cl

statt 6.90

LAVATA-ENDIVIEN

–22%

–21%

4.50

EMMI RAHM UHT

2.45 statt 3.55

div. Sorten, z.B. Vollrahm, 5 dl

SUTTERO POULETBRÜSTLI per 100 g

–25%

– 31%

50.40 statt 67.20

FENDANT AOC VALAIS

Blanc d’Amour, Schweiz, 6 x 75 cl, 2019 (Jahrgangsänderung vorbehalten)

WHISKAS

14.90 statt 21.90

div. Sorten, z.B. 1+ Ragout in Gelee, Geflügel, 24 x 85 g

– 33%

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statt 7.80

statt 14.10

5.20

KATZEN- UND HUNDESNACKS div. Sorten, z.B. Dreamies Huhn, 3 x 60 g

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9.40

COLGATE ZAHNPASTA

div. Sorten, z.B. Zahnpasta Total Original, 3 x 100 ml

3.70 statt 4.65

FINDUS FISCH-STICKS 10 Stück

9.95 statt

CHIRAT KRESSI

2.80 statt

div. Sorten, z.B. Schokolade, 5 x 100 g div. Sorten, z.B. Kräuter, 1 l

14.25

3.30

WERNLI BISCUITS div. Sorten, z.B. Japonais, 2 x 100 g

PEDIGREE

div. Sorten, z.B. Kaninchen, Schale, 300 g

2.50 statt 3.20

VOLG BISCUITS div. Sorten, z.B. Vogelnestli, 200 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

OVOMALTINE SCHOKOLADE & BISCUITS

–21%

6.20 statt

INCAROM ORIGINAL

1.20 statt

GILLETTE VENUS BREEZE

2 x 275 g

7.80

1.50

11.30 statt

NESQUIK

13.90 statt

MAGA

13.30

Klingen, 4 Stück

16.95

div. Sorten, z.B. 2 x 1 kg

div. Sorten, z.B. Color, Pulver, Box, 40 WG

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Vereine

Nr. 40 | Donnerstag, 1. Oktober 2020

Mission Schweizer Meistertitel VOLLEY SCHÖNENWERD Die Schönenwerder Volleyballerinnen stehen vor einer wichtigen Saison: Sie müssen ihren Ligaplatz behaupten. Ihre Vereinskollegen peilen den Schweizer Meistertitel an.

ningszentrum von Swiss Volley Region Aargau in Aarau, das eine Nachwuchsmannschaft in der ersten Liga stellt. «Diese Vernetzung ist sehr wertvoll», kommentiert Bühlmann. «Sie ermöglicht unseren Junioren einen kompletten Ausbildungsweg.»

«Auf jeder Altersstufe ein Team»

FRANZ BEIDLER

V

olley Schönenwerd will Schweizer Meister werden. So lautet jedenfalls die Vorgabe für das Fanionteam der Herren, das am kommenden Wochenende in die neue Saison startet. «Das ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass wir den Titel als Ziel setzen», erklärt Daniel Bühlmann, Mitglied des Führungsgremiums der TVS Volley GmbH, die sich um die Belange der ersten Herrenmannschaft in der NLA kümmert. Nach dem Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse vor zehn Jahren spielten die Schönenwerder die letzten Saisons immer vorne mit. Den Titel errangen sie bisher aber noch nie. Als im vergangenen Frühling die Volleyballsaison wegen der Coronapandemie abgebrochen werden musste, befand sich das Team im Playoff-Halbfinal. «Der Finaleinzug wäre ein harter Kampf geworden», mutmasst Bühlmann. Dem Team nun den Titel als Ziel vorzugeben, sei aber richtig. Schliesslich investierte der Klub für die kommende Spielzeit in neues Personal: Redjo Koci, German Johansen und Shonari Hepburn heissen die drei Internationalen, die neu für Schönenwerd antreten. Sowohl der Albaner Koci, wie auch der Argentinier Johansen und der Bahamaer Hepburn stellten bereits klar,

«Eine grosse Volleyballfamilie»: Volley Schönenwerd-Präsident Yves Künzli (l.) und der Geschäftsleiter NLA Daniel Bühlmann in der Betoncoupe Arena. (Bild: frabei) dass sie in die Schweiz gekommen sind, um Titel zu holen. Diese Ambition teilt auch der neue Cheftrainer Bogdan Kotnik. Der Slowene stemmte schon 2013 in Österreich und 2015 und 2016 in seinem Heimatland Meisterpokale. Ausserdem hält Kotnik einen Doktortitel in Sportwissenschaften von der Universität Ljubljana. Unter seiner Führung werden in Schönenwerd zudem sechs Schweizer Nationalspieler auflaufen. «Wir verfügen diese Saison auch über die Breite im Team», analysiert Bühlmann. «Das wird spätestens in den Play Offs wichtig.»

Entscheidende Saison für die Damen

Auch das erste Damenteam von Volley Schönenwerd steht vor einer wichtigen Saison in der NLB. Die zweithöchste Schweizer Spielklasse wird von zwei Gruppen mit je acht Teams auf eine Gruppe mit zwölf Teams verkleinert. Vier Frauschaften werden also absteigen

V E R E I N S N AC H R I C H T

Meistertitel geholt TRUCK STAR DULLIKEN Die wegen des Corona Lockdowns verspätet gestartete Saison musste verkürzt gestaltet werden. Dadurch waren in der Gruppenphase nur sechs Spiele zu bestreiten. Die Dulliker verloren zwar gleich das erste Spiel, konnten sich dann aber steigern und landeten mit fünf Siegen und einer Niederlage auf Platz 2 der Westgruppe, was die Qualifikation für den Halbfinal einbrachte. In diesem traf Truck Star auf die Zürich Barracudas III, welche ihrerseits die Ostgruppe als Sieger beendeten. Souverän konnte auch diese Klippe mit zwei Siegen aus einer Best-of-three-Serie umschifft werden. Im anderen Halbfinale mussten die Zürich Eighters gegen die Bern Cardinals alle drei Spiele austragen, um die beiden benötigten Siege zu erreichen. So standen sich am vergangenen Wochenende die beiden Gruppenzweiten im Finale der 1. Liga gegenüber. Das Spiel vom Samstag in Zürich musste wegen des Regens abgesagt werden und wurde am Sonntagmorgen in Dulliken, vor dem Heimspiel von Truck Star, nachgeholt. Die Dulliker begannen gleich mit

einem Paukenschlag: Loris Vallan schlug einen Homerun über das Feld zur erstmaligen Führung. Trotz vielen Fehlern in der Defensive punkteten die Einheimischen kontinuierlich und konnten den Vorsprung verwalten. Doch im letzten Spielabschnitt rissen die Zürcher die Führung an sich und lagen plötzlich mit drei Runs in Front. Truck Star zeigte dann Moral und mit einer starken Offensivleistung vermochten sie das Spiel nochmals zu drehen und gewannen äusserst knapp mit 17:16. Damit lagen sie in der Serie 1:0 vorne. Auch im folgenden Spiel punkteten die Dulliker immer wieder. Diesmal spielte die Mannschaft auch in der Verteidigung ruhiger und überlegter und blieb fehlerfrei, so dass den Zürchern keine grossen Sprünge gelangen und Truck Star allmählich davonzog. Der 17:7 Sieg zeigte die Stärkeverhältnisse klar auf. Der Homerun von Cedric Thommen war noch das Tüpfelchen auf dem «i». Damit konnte Truck Star Dulliken in seiner dritten 1. Liga-Finalteilnahme nach 1997 und 2018 seinen zweiten Meistertitel nach 2018 in der 1. Liga erringen und schaffte den Wiederaufstieg in die Nationalliga B. ZVG www.truckstar.ch

Truck Star holte den Meistertitel und stieg in die Nationalliga B. auf. (Bild: ZVG)

müssen. «Der sicherste Weg zum Ligaerhalt sind die Playoffs», erklärt Yves Künzli, seit eineinhalb Jahren Präsident von Volley Schönenwerd. Er sei zuversichtlich, dass dies den Damen gelingt. «Sie leisteten eine gute Vorbereitung.» Ausserdem sei das Team praktisch unverändert und könne daher auf die gemeinsame Erfahrung bauen. Mit dem 34-jährigen Tschechen Michal Tarabcik erhielt das Damenteam zudem einen jungen, hungrigen Trainer.

Bujar Dervisaj ist neuer Sportchef

Einen personellen Wechsel gab es auch hinter den Kulissen: Bühlmann trat auf diese Saison hin als Sportchef des ersten Herrenteams zurück. Nach zehn Jahren übergibt er das Amt an Bujar Dervisaj, der letzte Saison noch als Headcoach an der Schönenwerder Seitenlinie stand. Gleichzeitig übernimmt Dervisaj die Verantwortung für das Nationale Trai-

Damit spricht Bühlmann das Ausbildungskonzept an, das Volley Schönenwerd vor zehn Jahren angelegt hat. «Inzwischen stellen wir auf jeder Altersstufe ein Team», erklärt Vereinspräsident Künzli, «von den Mini-U11 bis zu den Fanionteams in den Nationalligen.» Wer zwischen Olten und Aarau Volleyball spielen wolle, solle das bei Volley Schönenwerd können, erklärt er den Anspruch. Um dem gerecht zu werden, wurde auf die neue Saison hin ein neues Herrenteam geschaffen. Es ist insgesamt das fünfte. Trotz der Grösse und den Unterschieden zwischen Leistungs- und Breitensport bleibe Volley Schönenwerd aber eine Volleyballfamilie, betonen Künzli und Bühlmann. «Die Betoncoupe Arena unterstützt das, denn alle Teams tragen ihre Heimspiele hier aus, oft am gleichen Tag», erklärt der Präsident. Wer schon vor Ort sei, schaue sich oft auch noch die Spiele der Vereinskollegen und -kolleginnen an und komme so leicht ins Gespräch. «Zudem gibt es an jedem Spieltag selbstgebackenen Kuchen.» Volley Schönenwerd – VBC Münchenbuchsee Damen, NLB, 14.30 Uhr Volley Schönenwerd – Biogas Volley Näfels Herren, NLA, 17.30 Uhr Beide Spiele am Samstag, 10. Oktober in der Betoncoupe Arena, Schönenwerd w w w.vo l l ey s c h o e n e nwe rd . c h

On the Road – auch an der Aare 33. OLTNER 2-STUNDEN-LAUF Nachdem es im Frühling klar war, dass es einen Oltner 2-Stunden-Lauf gibt, war die nächste Frage, aber wie? Corona gerecht, dezentral, jede und jeder wo es ihm gefällt. Das bedeutete für die einen aus dem Organisationskomitee, in diesem Jahr etwas kürzer zu treten. Denn die freiwilligen Helferinnen und Helfer mussten nicht angefragt und eingeteilt werden, der Verpflegungsposten fiel ebenso weg und auch das Sortieren der über 500 T-Shirts für die Läuferinnen und Läufer wurde überflüssig. Für einen jedoch, Tobias Oetiker, begann nun die Arbeit. In mehr als 200 Stunden programmierte, optimierte und testete er die von ihm entwickelte App. Mit Erfolg, denn für den 2-Stunden-Lauf war sie bereit.

Grösste Gruppe kam aus Dulliken

Tröpfelten die Anmeldungen anfangs spärlich herein, waren es Anfang September bereits weit über 200 und dann vor Laufbeginn fast 400 angemeldete Läuferinnen und Läufer. Der Oltner 2-Stunden-Lauf hat treue Fans, welche auch in dieser Zeit Solidarität für andere zeigen. So liefen sie für das regionale Projekt der Herzstiftung Olten und für das internationale Mädchen- und Frauenprojekt in Haiti YWCA von horyzon. Zudem als Gruppen für ihre eigenen Vereine, Schulen und Anliegen. Die grösste Gruppe dieses Jahr stellten die Schülerinnen und Schüler aus dem Schulhaus Kleinfeld in Dulliken. Es wurde von Freitag- bis Montagabend der sehr beachtliche Betrag von 70’000 Franken erlaufen (Zwischenstand). Die grössten Einzelbeträge wurden von Christoph Hochuli 2’404 Franken, Felix Staub 2’355 Franken, Kilian Bärtschi 2’039 Franken, Heinrich Tännler 1’520 Franken sowie Doris Oetiker 1’872 Franken erlaufen. Die grösste Distanz zurückgelegt hat Alfredo Blanco Contreras mit 27.9 km in zwei

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SPORTAGENDA FREITAG, 2. OKTOBER EISHOCKEY 19.45 Uhr: EHC Olten – HC La Chaux-de-Fonds Herren, Swiss League Olten, Kleinholz www.ehco.ch

Am Freitag, 2. Oktober startet der EHC Olten in die neue Eishockeysaison. (Bild: Archiv/frabei) FUSSBALL 20.00 Uhr: FC Wangen b.O. – FC Iliria Herren, 2. Liga Wangen bei Olten, Chrüzmatt www.fcwangen.com

UNIHOCKEY 20.00 Uhr: Unihockey Mittelland – Bern Capitals Herren, 1. Liga Olten, Giroud Olma Hallen www.unihockey-mittelland.ch

SONNTAG, 4. OKTOBER BASEBALL 14.00 Uhr: Dulliken Truck Star – Zürich Eighters Herren, 1. Liga Dulliken, Untere Ey www.truckstar.ch

FUSSBALL 14.00 Uhr: FC Olten – FC Lommiswil Herren, 2. Liga Olten, Kleinholz www.fcolten.ch

MONTAG, 5. OKTOBER BADMINTON 19.30 Uhr: Team Solothurn – BC Zofingen Interclub, 2. Liga Olten, Stadthalle www.bcolten.ch

Ein Teil vom Kiwanis Club Olten am Vita Parcours in Starrkirch-Wil. (Bild: ZVG) Stunden. Gefolgt von David von Arx mit 27.5 km, Thomas Saner mit 26.4 km, Yannick Born mit 26.3 km und Severin Heller mit 26.2 km. Grosse Beiträge wurde von verschiedenen Gruppen erlaufen.

Ein anderes Erlebnis

Es war ein anderes Erlebnis, jede und jeder für sich oder in kleinen Gruppen. Es fehlte das Zusammentreffen auf dem Chileplatz, die Vorfreude, die Spannung, das Wiedersehen vertrauter Gesichter und Freunde, das sich Messen und motivieren mit den anderen Läuferinnen und Läufer sowie das Publikum an der Wegstrecke. Einfach das gemeinsame Erlebnis, das nicht zu ersetzen ist. Und doch, für einzelne war es die Möglichkeit überhaupt wieder einmal in der Rolle als Sportler mitzumachen. So zum Beispiel für Tobias Oetiker, der am Lauftag sonst immer mit der IT beschäftigt ist. Das Organisationskomitee, unter dem Patronat von Kiwanis Club Olten, dankt allen Sponsoren sowie den Läuferinnen und Läufer für ihr Mitwirken. Nächstes Jahr soll der 2-Stunden-Lauf am 18. September stattfinden – hoffentlich wieder mit etwas mehr Gemeinsamkeit. ZVG w w w. o 2 h . c h

V E R E I N S N AC H R I C H T

Metzgete findet statt MÄNNERTURNVEREIN OBERGÖSGEN Der Herbst ist da und zum Herbst gehört auch der Genuss einer Metzgete. Leider ist die Coronazeit jedoch noch nicht vorbei. Der Männerturnverein wird mit den Vorgaben des BAG ihre Metzgete durchführen. Die Männerturner von Obergösgen empfangen die Gäste am Freitag, 16. und Samstag, 17. Oktober jeweils ab 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Obergösgen. Das OK hat alles darangesetzt, dass sich die Metzgete zu einem gelungenen und fröhlichen Abend gestaltet. Das Angebot umfasst die traditionellen Köstlichkeiten: Blut-, Leber– und Bratwürste, Koteletten, Rösti und selber gemachte Apfelschnitzli. Die Metzgete ist der Anlass, um mit Freunden oder Bekannten einen unbeschwerten Abend bei gutem Essen und Trinken in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Platzreservationen unter: M 079 348 32 37 oder E stephan1.kyburz@ bluewin.ch. Die Männerturner freuen sich auf möglichst viele hungrige ZVG Gäste. www.stvobergoesgen.ch


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Freizeit

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REZEPT

Rindsgeschnetzeltes an Paprika mit Kartoffelstock Rindsgeschnetzeltes an Paprika mit Kartoffelstock Zubereitung • Rindsplätzli in Streifen schneiden, in heisser Bratbutter rundum kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen. • Butter in die Pfanne geben. Zwiebeln und Paprikapulver dazugeben und gut andünsten. Mit Mehl bestäuben, mit Weisswein ablöschen, etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sauerrahm dazugeben, nicht mehr kochen. Fleisch dazugeben und heiss werden lassen. • Kartoffeln in Salzwasser weichsieden. Abschütten, Topf zurück auf den Herd stellen, Milch reingiessen, Kartoffeln durch das Passevite in die Milch drehen. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken, Butterflocken darunterziehen und servieren. Zubereitung: 1 Std.

> E I N K AU F S Z E T T E L Rindsgeschnetzeltes an Paprika mit Kartoffelstock für 4 Personen 300-400 g 1/2 EL 1/4 1/2 TL 1/2 EL 1 EL 1.25 dl 1 EL 600 g 2 dl 1/2 EL

Rindsplätzli à la minute Bratbutter Zwiebel, fein gehackt Butter Mehl Paprika Weisswein Sauerrahm Kartoffeln, mehligkochend, geschält, gewürfelt Milch Butter Salz, Pfeffer, Muskat

Kürbis-Birnen-Mousse für 4 Personen

Kürbis-Birnen-Mousse Zubereitung • Kürbisfleisch, Ingwer und Birnen mit Zucker weichkochen, auskühlen und pürieren. • QuimiQ glattrühren, die 3 EL Zucker sowie Kürbislikör dazu geben und mit der pürierten Masse vermischen. • Als Nächstes steif geschlagenen Vollrahm darunter rühren und das Mousse ½ Tag im

•

Kühlschrank mit Folie zugedeckt fest werden lassen. In Glasschalen mit Birnenraspeln und Rahmgupf dekoriert servieren.

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

300-400 g Kürbisfleisch, Ingwer, kleines Stück 3 Birnen 70 g Zucker 250 g QuimiQ 3 EL Zucker 1 dl Kürbislikör 2 dl Vollrahm, steif geschlagen


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Bildung und Karriere

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Rückblick

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HANDBALL SCHWEIZER CUP 1/16-FINAL HV OLTEN – WACKER THUN VOM DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2020

Keine Überraschung gegen die Thuner m letzten Donnerstag traf der Handballverein Olten im 1/16-Final des Schweizer Cup zuhause auf die NLA-Mannschaft von Wacker Thun. Trotz der coronabedingten Massnahmen wollten sich die rund 250 Zuschauer dieses Top-Spiel nicht entgehen lassen. Die Gäste aus Thun waren aber nicht zum ersten Mal in der Stadthalle: Vor drei Jahren wurden sie in Olten Cup-Sieger. Der HV Olten ist gut in die Saison gestartet: Die ersten beiden Spiele gegen Arbon und Stans konnte man souverän für sich entscheiden. Die Oltner wollten, das merkte man. In den Anfangsminuten waren sie sogar auf Augenhöhe mit den Berner Oberländern. Je länger das Spiel aber dauerte, desto klarer wurde der Klassenunterschied. Vor allem physisch

waren eindeutige Unterschiede zwischen den beiden Teams zu erkennen. Auch wenn der HVO während des ganzen Spiels bemüht war – so wirklich ins Zittern kamen die Gäste nie. So stand es zur Halbzeit 16:10 zugunsten der Thuner. Gleich wie in der ersten konnte Olten auch in der zweiten Hälfte einen guten Start hinlegen, der dann aber prompt wieder zunichte gemacht wurde. Sobald Wacker Thun mal konsequent verteidigte, war ein Durchkommen schon fast ein Ding der Unmöglichkeit für die Oltner. Nichtsdestotrotz war es ein interessanter Vergleich mit einem NLATeam. So gab es auf beiden Seiten schöne Kombinationen und Tore zu bestaunen. 21:32 lautete schliesslich das Endresultat und so qualifiziert sich Wacker Thun erwartungsgemäss für die Achtelfinals. www.hvolten.ch

Lisa Züger aus Gränichen (l.) war mit der HVO-Spielerin Nina van Polanen aus Niederlenz am Cupspiel. Sie sagten, dass die Oltner sich gut durch die Abwehr der Thuner kombinieren konnten.

Für Werner Bertschi (l.) aus Olten war klar, dass es wohl nichts zu holen gibt für die Oltner. So sah es auch Roland Beutler aus Gunzgen, der die Leistung des Heimteams aber ansprechend fand.

JULIAN STETTLER

A

«Olten schlägt sich gut und die Thuner kommen bisher nicht wirklich auf ihre Leistung», meinte Walter Büchel (l.) aus Winznau in der Halbzeit. «Das wird wohl daran liegen, dass die Stars von Wacker Thun auch noch auf der Bank sitzen», entgegnet Christian Scho aus Olten.

Absolut keine Chance für den Torwart: Philipp Büttiker im Tor der Oltner hat das Nachsehen. Kurz durchatmen, einen Schluck Wasser nehmen, austauschen: Die Bank des HV Olten während einer kurzen Unterbrechung.

Gegen die physisch überlegenen Thuner war ein Durchkommen schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Auf beiden Seiten gab es schöne Kombinationen und Tore zu bestaunen. 21:32 lautete schliesslich das Endresultat und so qualifiziert sich Wacker Thun erwartungsgemäss für die Achtelfinals

Der HV Olten war bemüht und zeigte viel Leidenschaft. Hier versucht Tano Baumann (Bildmitte) sein Glück. Nach der Niederlage dürfen die Oltner trotzdem stolz auf ihr Gezeigtes sein.

Alle Augen auf den Ball: Onelio Gomboso (am Ball) zieht gefährlich in die Mitte.


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Kino

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Premieren vom 1. bis 7. Oktober Mit ihren Dampfloks Emma und Molly begeben sich die Lummerländer auf eine gefährliche Reise, auf der auch Jims sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen könnte: Er will endlich die Wahrheit über seine mysteriöse Herkunft ans Licht bringen.

Olten / Aarau Eden für Jeden

Der Soldaten-Frauenchor entflieht mit Singen dem öden Alltag. (Bild: Präsens Film)

Olten The Singing Club Ein Film von Peter Cattaneo Während eines Einsatzes ihrer Männer in Afghanistan bleibt eine Gruppe Ehefrauen auf einer Militärbasis in Grossbritannien zurück. Abgeschnitten von der Aussenwelt finden die Frauen einen unkonventionellen Weg, um der bedrückenden Ungewissheit und dem öden Alltag zu entfliehen – sie gründen den ersten Soldaten-Frauenchor.

Ein Film von Rolf Lyssy Eine junge Frau taucht über ihre Grossmutter in den faszinierenden Kosmos eines Schrebergartens ein: Leid gärtnert neben Freud, Intelligenz neben Einfachheit, Toleranz neben Spiessigkeit. Bald schon verheddert sie sich in einen Kleinkrieg mit dem überkorrekten Schrebergarten-Präsidenten – und kommt dabei einem düsteren Familiengeheimnis auf die Schliche. Ein Film, der, inspiriert von Mano Khalils preisgekröntem Dokumentarfilm «Unser Garten Eden», ein amüsantes, modernes Stück Schweiz erzählt. Quelle: www.movies.ch

Olten / Oftringen Jim Knopf und die Wilde 13 Ein Film von Dennis Gansel Neue Abenteuer warten auf Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer. Nachdem die beiden Freunde den Drachen Frau Mahlzahn besiegt haben, sinnt die Piratenbande «Die Wilde 13» auf Rache.

Wenn Fremde zu Freunden werden KINO LICHTSPIELE OLTEN Balloon, 1. Oktober, 20.30 Uhr

Sie führen ein einfaches, friedliches Leben auf dem tibetischen Hochland, Darje und Drolkar mit ihren drei Söhnen und dem Grossvater. Doch als die Jungs unter dem elterlichen Kopfkissen Präservative entdecken und als Ballons zweckentfremden, brechen Risse in der Harmonie auf. In fast schon ethnografischer Weise schildert der tibetische Regisseur Pema Tseden den Zusammenprall spiritueller Traditionen mit moderner Realität, nicht zuletzt auch mit der Präsenz der chinesischen Macht, welche in Tibet Geburtenkontrolle durchsetzt.

Papicha, 2. Oktober, 20.30 Uhr

Anfangs der Neunziger griffen in Algerien die Islamisten nach der Macht. Das führte zu einem Bürgerkrieg mit regierungstreuen Kräften, in dem beide Seiten terroristische Methoden einsetzten. Vor diesem Hintergrund lässt Mounia Meddur die Geschichte einer jungen Frau spielen. Nedjima ist 18, Studentin; sie interessiert sich für Modedesign, möchte eine Zukunft, möchte leben. Zunächst versucht sie den Druck der Fundamentalisten zu ignorieren, doch als die Repression gegen Frauen zunimmt, widersetzt sie sich offen, organisiert mit ihren Freundinnen eine Modeschau und fordert damit die Moralhüter heraus.

Schwesterlein, 3. Oktober, 20.30 Uhr

Ein Kleinkrieg im Schrebergarten bahnt sich an. (Bild: Ascot Elite Ent. Group)

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Die Zwillinge Lisa (Nina Hoss) und Sven (Lars Eidinger) haben an deutschen Bühnen Karriere gemacht – sie als Autorin, er als Schauspieler. Doch Lisa hat geheiratet, ist ihrem Mann in die Schweiz gefolgt und versauert im

Als eine chinesische Gruppe das Lokal stürmt, sprint Cheng spontan ein. (Bild: ZVG) Ehealltag mit Kindern. Eine schwere Erkrankung ihres Bruders rüttelt sie wach: Sie zieht nach Berlin, spendet Knochenmark und versucht Sven zur Rückkehr auf die Bühne zu bewegen. Über diesem Effort findet sie zurück zur eigenen Kreativität. Mit exzellenten Darstellern entwickeln Stéphanie Chuat und Véronique Reymond das Drama einer Selbstfindung.

And Then We Danced, 5. Oktober, 20.30 Uhr

Merab ist leidenschaftlicher Tänzer und Mitglied im georgischen Staatsballett. Sein Leben gerät durcheinander, als ein ebenso begabter wie charismatischer Neuer der Truppe beitritt. Der wird zuerst zum Konkurrenten, doch Merab fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Ein hohes Risiko in einer patriarchalen und homophoben Gesellschaft. Der Regisseur Levan Akin, in Schweden aufgewachsen, aber

mit georgischen Wurzeln, musste den Plot verheimlichen, um in seinem Herkunftsland drehen zu können.

Master Cheng, 6. Oktober, 20.30 Uhr

In einem Nest in Lappland tauchen zwei Fremde auf: der chinesische Koch Cheng und sein kleiner Sohn. Sie sind hier, um einen alten Freund zu besuchen, doch den kennt im Dorf niemand. Als eine chinesische Reisegruppe das örtliche Imbisslokal stürmt, springt Cheng in der Küche ein. Und das wird zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Denn nach anfänglicher Skepsis lassen sich die Dorfbewohner von den asiatischen Köstlichkeiten verzaubern. Ein anrührendes Sommermärchen von Mika Kaurismäki – dem Bruder von Aki –, in dem unterschiedliche Kulturen für einmal ZVG ihre Fremdheit überwinden. www.lichtspiele-olten.ch


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Veranstaltungen

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TERMINE DONNERSTAG, 1. OKTOBER FÜHRUNGEN OLTEN

14.00–15.00, Kunstmuseum, Kirchgasse 8: Kunst für Senior*innen. Öffentliche Führung in Kooperation mit pro audito olten und pro senectute. Anm. T 062 212 86 76, E empfang@kunstmuseumolten.ch

FREITAG, 2. OKTOBER AUSSTELLUNG OLTEN

18.00, Mokka Rubin, Ringstrasse 16: Vernissage Experimente – pas de deux. Ausstellung von Claudia Vogel und Karin Heinrich.

BÜHNE OLTEN

20.15–22.30, Theater Studio Olten, Dornacherstrasse 5: Timmermahn präsentiert im Theaterstudio sein aktuelles Programm «Love Stories». www.theaterstudio.ch

FREIZEIT OLTEN

13.30–17.00, Robinsonspielplatz Hagberg: Geräusche. 13.30–17.00, Spiel-Pavillon Vögeligarten: Idee aus «Insel Tuwas». 19.30, Hammer Pub, Solothurnerstr. 19: Öffentliche Quiz-Night.

MUSIK AARBURG

MUSIK

18.00–19.20, Zentrum Guthirt, Bahnhofstrasse 51: «Verweilen am Mozartweg». Der «Einsiedler Bach» Johann Christian Mozarts väterlicher Freund – Musikalischer Vortrag von Pater Lukas Helg.

AARBURG

DIENSTAG, 6. OKTOBER

20.00–23.30, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Live/wire (CH) – AC/DC Cover. Die beste AC/DC Coverband der Schweiz wieder in der Musigburg. www.musigburg.ch

OLTEN

20.00–22.30, Taverne zum Kreuz, Hauptgasse 18: Jazzkonzert von Escape Argot. Christoph Grab (sax), Florian Favre (p, moog), Christoph Steiner (dr, comp). 21.00, Galicia Bar, Unterführungsstr. 20: Konzert von Hot Like Sushi.

FREIZEIT OLTEN

09.00–12.00, Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstr. 72: Mütter- und Väterberatung. 18.00–20.00, Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstrasse 72: Abend-Café International. Zusammensitzen und Deutsch sprechen.

FÜHRUNGEN OLTEN

FÜHRUNGEN

19.15, Kunstmuseum, Kirchgasse 8: Öffentliche Führung durch die Sammlungsausstellung «In Holz geschniten» mit Kuratorin Katja Herlach. Anmeldung nötig.

OLTEN

MUSIK

SONNTAG, 4. OKTOBER

13.30–14.30, Alte Holzbrücke, rechte Aareseite: Öffentliche Führung «Historische Altstadt». www.oltentourismus.ch

DÄNIKEN

20.00, Takatuka, Alte Landstrasse 6: «Wenn Lieder einfahren». Troubadix auf Touren.

13.30–17.00, Robinsonspielplatz Hagberg: Geräusche. 13.30–17.00, Spiel-Pavillon Vögeligarten: Wachswerkstatt und «Insel Tuwas».

FREIZEIT

MITTWOCH, 7. OKTOBER

FÜHRUNGEN

OLTEN

FREIZEIT

HÄGENDORF

14.00–16.00, Tüfelsschlucht: Öffentliche Führung «Tüfelsschlucht». www.oltentourismus.ch

MUSIK AARBURG

20.00–23.30, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Götz Widmann (D) – «Tohuwabohu»-Tour. www.musigburg.ch

OLTEN

13.00–16.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Wanderung rund um Olten – Born. Dauer 3 Stunden. Treffpunkt Platz vor dem Cultibo. Wetterfeste Kleidung und Schuhe. 14.00–15.30, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte – Tibetisch.

MESSEN/MÄRKTE OLTEN

09.30–15.30, Hotel Olten, Bahnhofstrasse 5: Herbstbörse des Philatelistenvereins Olten mit diversen Händlern. Maskenpflicht.

18.00, Galicia Bar, Unterführungsstr. 20: Shanky Wyser & Martina Dreier. 22.00, Galicia Bar, Unterführungsstr. 20: Fresh’n Goovy DJ Souldancer. 19.00–04.00, Kulturlokal Coq d’Or, Tannwaldstrasse 48: Dachs + Guy Mandon

MUSIK

SAMSTAG, 3. OKTOBER

MONTAG, 5. OKTOBER

BÜHNE

FREIZEIT

OLTEN

DULLIKEN

20.15–22.30, Theater Studio Olten, Dornacherstrasse 5: Timmermahn präsentiert im Theaterstudio sein aktuelles Programm «Love Stories». www.theaterstudio.ch

FREIZEIT

AARBURG

17.00–22.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Covenant. Oldschool Set, live. www.musigburg.ch

14.00–17.30, Restaurant Löwen, Bahnhofstrasse 47: Niederämter Jassturnier. Einfacher Schieber, 4 Runden, Obenabe Undeufe. Anmeldung bis 15 Minuten vor Spielbeginn.

OLTEN

09.30–11.00, Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstr. 72: Café International am Vormittag. 13.30–17.00, Robinsonspielplatz Hagberg: Speckstein. 13.30–17.00, Spiel-Pavillon Vögeligarten: Pedigrohr. 14.00–17.00, Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstr. 72: Mittwoch-Treff. 14.00–16.00, Haus der Museen, Konradstrasse 7: Ferienworkshop «Faszination Wasser». Für Kinder ab der 1. Klasse, Anmeldung bis Sonntag, 4. Oktober 2020. 14.00–16.30, Kursraum Pro Senectute, Jurastrasse 20: Jassnachmittag.

TAVERNE ZUM KREUZ OLTEN Am Samstag, 3. Oktober um 20 Uhr bringt Escape Argot aktuellen Jazz, der auch ein jüngeres, rock-affines Publikum begeistern kann, auf die Bühne.

Christoph Steiners «Escape Argot» übt weiter den Ausbruch aus Gewohnheiten und werkelt an einer eigenwilligen und beweglichen Klangsprache, welche mit dem viel gelobten ersten Album Still Writing Letters ihren Anfang nahm und auf dem Folgewerk «You.Me.Them» weiterentwickelt wird. Der Schlagzeuger von Hildegard Lernt Fliegen formierte eine Band mit enorm umtriebigen Exponenten der Schweizer Jazzszene, die den Freiraum in dieser Musik zu nutzen wissen und den improvisatorischen Drahtseilakt zelebrieren. Das Trio interagiert äusserst aufmerksam und feinsin-

nig und jeder Musiker bringt seine musikalische Persönlichkeit in diesen dynamischen und pulsierenden Bandklang ein. Die Musik von Escape Argot klingt nach Filmsoundtrack, aber nicht flächig und weit, sondern treibend und dicht, bevölkert von intensiven kleinen Szenen, grossstädtisch, voller unterschiedlicher Viertel und Stimmungen. Sie fängt den Hörer ad hoc ein und pendelt zwischen zugänglichen und komplexeren Passagen. Aktueller Jazz, der auch ein jüngeres, rock-affines Publikum begeistern kann. ZVG Escape Argot Jazz mit Christoph Grab, Florian Favre und Christoph Steiner Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr Taverne Zum Kreuz, Hauptgasse 18, Olten w w w. e s c a p e - a rg o t . c h

OLTEN

18.15–19.15, Haus der Museen, Konradstrasse 7: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «Süsswasser». Mit Yvonne Aregger, Historisches Museum. Kosten: Museumseintritt. www.historischesmuseum-olten.ch

DONNERSTAG, 8. OKTOBER FREIZEIT 17.00–18.30, Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte – Arabisch.

10.30–12.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Café international am Wochenende.

Escape Argot

FÜHRUNGEN

OLTEN

OLTEN

Die Musik von Escape Argot klingt nach Filmsoundtrack, bevölkert von kleinen, intensiven Szenen. (Bild: ZVG)

Seine Love Stories gehen unter die Haut. (Bild: ZVG)

Glanzstücke der Lebenslust THEATERSTUDIO OLTEN Timmermahn ist mit seinen «Love Stories» am Freitag, 2. und Samstag, 3. Oktober zu Gast. Seine Liebesgeschichten sind herrlich ausgreifende, bewegte Glanzstücke von Menschenkenntnis und gewaltiger Lebenslust. Ein Mix von Klischees und echten Gefühlen. Er erzählt sie mit der

grössten Klarheit und mit metaphorischer Könnerschaft. Seine Love Stories gehen unter die Haut. Von unverdrossenen Kämpfern und mutigen Verlierern. Irrwitzig. Sprachgewaltig. ZVG Love Stories Freitag, 2. und Samstag, 3. Oktober jeweils 20.15 Uhr / Theaterstudio Olten, Dornacherstrasse 5, Olten w w w. t h e a te r s t u d i o. c h

I N U N D U M O LT E N AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: «Jeder Schnitt etwas Bestimmtes...» Meinrad Peiers Werk im Dialog mit Holzschnitten von Alois Lichsteiner, Scarlet Mara, Josef Felix Müller und Selina Zürrer. «In Holz geschnitten». Werke aus der Sammlung. Bis 8. November. Di/Mi/Fr 14.00-17.00, Do 14.00-19.00, Sa/So 10.00-17.00. Dienstraum#11, Perron 7, Bahnhof: Raphael Stucky – Wind. Frei zugänglich. Bis 22. November.

Stadtarchiv, Werkhofstrasse 5: Dokumente und Urkunden der Stadt Olten, Archive von Firmen, Vereinen und Privatpersonen. Di 13.30-17.30. Haus der Museen, Konradstr. 7: «Süsswasser: Quelle des Lebens». Bis 18. Oktober. Dauerausstellungen Naturmuseum Olten, Historisches Museum Olten, Archäologisches Museum Kanton Solothurn. Di-So 10.00-17.00. Kantonsspital Olten, Baslerstr. 150 Kunstausstellung von Ilse Zeller, frei zugänglich. Bis 4. Dezember.

Mokka-Rubin, Ringstr. 16: Ausstellung von Claudia Vogel und Karin Heinrich. Experimente – pas de deux. Do/Fr 16.30-20.30, Sa 15.30-19.30. Bis 8. November.

Jugendbibliothek, Dornacherstrasse 1: Di-Fr 10.00-12.00 und 14.00-17.00, Sa 10.00-16.00.

BIBLIOTHEKEN/LUDOTHEK

Ludothek, Rötzmattweg 8: Mi 14.00-17.00, Do 18.00-20.00, Sa 09.00-12.00.

FHNW Bibliothek, von Roll-Strasse 10: Mo-Fr 09.00-16.00.

Offene Bücherschränke, beim Gryffe und Bifangplatz: Jederzeit zugänglich.

Stadtbibliothek, Hauptgasse 12: Di-Fr 10.00-11.30 und 15.00-18.00, Sa 10.00-16.00.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN Robi Hagberg, Baslerstrasse 89: Mi/Fr/Sa 13.30-17.00. Für Kinder im Primarschulalter.

Robi Vögeligarten: Mi/Fr/Sa 13.3017.00. Für Kinder im Primarschulalter. Jugendwerk Olten, Rötzmattweg 8: Info: www.jugendwerk-olten.ch Hallenbad Kantonsschule Olten, Hardfeldstr. 51: Di/Mi/Fr 18.00-22.00 Sa 09.00-22.00, So 09.00-18.00. Schulferien bis 18. Oktober: Di/Mi/Fr 14.00-22.00, Do 1.00-18.00, Sa 09.00-22.00, So 09.00-18.00. Momentum, Skate- und Kletterhalle, Industriestrasse 142: Mo/Di/Do 17.30-21.30. Mi 14.00-21.30. Sa/So 14.00-18.30. Montags skatefrei.


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