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Donnerstag, 3. Oktober 2019

110. Jahrgang – Nr. 40

P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Frauenpower im Rennen ums Stöckli Am Podium des Netzwerks «FrauenBasel.ch» standen die sechs StänderatsKandidatinnen aus BaselStadt und Basel-Landschaft am Dienstagabend Rede und Antwort.

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Aesch

Nach dem Podium: (v. l.) Susanne Leutenegger Oberholzer und Sibylle von Heydebrand; die Baselbieter Kandidatinnen Daniela Schneeberger, Elisabeth Augstburger, Maya Graf und die Baslerinnen Gianna Hablützel-Bürki, Eva Herzog und Patrizia von Falkenstein. ZVG zwar nur eine Randnotiz dar, war aber etwas, das dem vorwiegend weiblichen Publikum einen Eindruck abseits der politischen Parolen verschaffte. Die beiden Moderatorinnen Sibylle von Heydebrand aus Arlesheim, ihrerseits FDPMitglied und Gründerin von FrauenBasel.ch, und SP-alt-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer fragten die drei Kandidatinnen aus dem Kanton Basel-Stadt und die drei aus Baselland konkret nach einzelnen Themen und liessen es kaum zu einer Diskussion untereinander kommen. Die Fragen richteten sich aber absichtlich nicht immer an jene, die in den jeweiligen Themen ihre Kernkompetenzen sieht. So musste Eva Herzog zur Kampfjetbeschaffung Stellung nehmen, nachdem zuvor über Steuern, das Verhältnis zur EU und über die steigenden Gesundheitskosten ge-

sprochen worden war. «Kampfjets sind zu teuer und wir brauchen sie nicht», stellte die Basler Finanzdirektorin klar. Klare und keine Antworten Die Diskussion machte Positionen klar, liess aber genauso Positionen offen, weil die Kandidatinnen nicht antworten konnten oder nicht wollten. Für Maya Graf ist das Rahmenabkommen mit der EU essenziell, doch ohne verbesserten Lohnschutz soll es der Bundesrat nicht unterschreiben. Daniela Schneeberger forderte eine geringere Steuerbelastung für Unternehmen. Wie Elisabeth Augstburger die Gesundheitskosten in den Griff kriegen will, konnte sie nicht schlüssig erklären. «Die Kostenteiler zwischen Kanton und Krankenkassen müssen bei den ambulanten und stationären Eingriffen ausgeglichen sein.»

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Daniela Schneeberger musste sich erklären, weshalb sie bei der Budgetberatung gegen die Erhöhung der Bundesausgaben für Hochschulen stimmte, obwohl sie sich für die Stärkung des Hochschulstandorts ausspricht. «Ich habe da die Finanzen höher gewichtet.» Ganz offen und direkt antwortete Schneeberger auf die letzte Frage eines jungen Mannes aus dem Publikum, der gerne seinen Partner heiraten und mit ihm Kinder haben möchte. «Ja, ich bin für die Ehe für alle und die Adoption von Kindern bei homosexuellen Paaren», sagte die Oberbaselbieterin, ohne zu zögern. Siegerinnen waren sie an diesem Abend irgendwie alle: Sechs Frauen aus den beiden Kantonen für die zwei Ständeratssitze – das hat es so noch nie gegeben.

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Infoabend mit Politwissenschafter Gross: Sollen Lehrpersonen sich in den politischen Gemeindebehörden engagieren dürfen? Die Frischluft findet klar «ja». Dem stellen sich die bürgerlichen Parteien vehement entgegen.

Tobias Gfeller e vais lernen un peu», antwortete die Liestaler EVP-Kandidatin Elisabeth Augstburger verlegen. Mit dieser Frage hatte niemand im Saal des Restaurants Seegarten in Münchenstein gerechnet. In perfektem Französisch fragte ein Besucher, wie sich die Kandidatinnen im Parlament mit ihren französischund italienischsprechenden Ratskolleginnen und -kollegen verständigen wollen. Die Antwort musste natürlich auf Französisch kommen. Für die Baselbieterin Daniela Schneeberger (FDP) ist es wichtiger, die Sprachen zu verstehen als sie selber zu sprechen, meinte sie leicht holprig. Die Favoritin für den Basler Ständeratssitz Eva Herzog (SP) sagte dazu, dass sie nach den Sitzungen bei einem Glas Wein oder Bier gerne französisch spreche. Patrizia von Falkenstein aus Basel will im Falle einer Wahl einen Kurs besuchen. Während die anderen Kandidatinnen hörbar Mühe bekundeten, sich auf Französisch zu äussern, erzählte die Baselbieterin Maya Graf (Grüne) fast ohne zu stocken von den mehrsprachigen Treffen in Bundesbern, bei denen man sich absichtlich nicht in seiner Muttersprache äussern darf. Den besten fremdsprachigen Eindruck hinterliess aber die Basler SVP-Kandidatin und ehemalige Spitzenfechterin Gianna Hablützel-Bürki. Die Sprachfrage stellte in der rund eineinhalbstündigen Podiumsdiskussion

Arlesheim

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Aesch soll Mega-Dom erhalten: An der Gemeindeversammlung stellte der Gemeinderat die Pläne für den geplanten Sportund Kulturdom auf dem Löhrenacker vor.

Agenda

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Inserate 061 706 20 20 inserate@wochenblatt.ch


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REGION

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32208 Ex. (WEMF 2018) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

KONZERT

Folk, Country und Pop in Seewen Keine Angst! Wer über 30 Jahre alt ist, braucht sich bei dieser Matinee im Museum für Musikautomaten in Seewen am 6. Oktober nicht ausgeschlossen zu fühlen. Die Band «Reset» spricht wohl zuerst Jugendliche an, aber ihr Repertoire wird mit seinen Evergreens auch dem älteren Publikum gefallen. «Reset» spielt meist zu viert, in Seewen zu fünft. Zuerst spielten und sangen die zwei musikalischen Alleskönnerinnen Martina Gschwind und Alisha Stöcklin zu zweit. Seit Herbst 2011 treten die beiden Frauen gemeinsam auf, meist an regionalen kulturellen Veranstaltungen, in gemütlichen Bars oder an privaten wie geschäftlichen Feiern. 2017 kam Reto Schmid als Schlagzeuger und Pianist dazu. Seit Herbst 2018 ist «Reset» zu viert unterwegs. Tobias Rickli spielt Bass. Für einzelne Projekte unterstützt sie Alex Schweizer am Akkordeon. Das Repertoire besteht aus Eigenkompositionen und gecoverten Songs aus dem Bereich Country, Folk, Blues und Pop/Rock. «Diese beiden jungen Musikerinnen sind ein echter Geheimtipp», hiess es in einer badischen Zeitung. Die Gesellschaft für das Museum für Musikautomaten hofft, dass wir mit dieser Matinee einmal speziell auch die Jungen ansprechen können. Thomas Brunnschwiler

NATURFREUNDE SCHWEIZ

Rundwanderung um Teufenthal Die Trostburg und Schloss Liebegg sind zwei Schlösser im Kanton Aargau. Die mittelalterlichen Höhenburganlagen befinden sich auf einem Felsvorsprung über dem Wynetal. In den Sandsteinhöhlen von Liebegg wurde schon vor 350 Jahren Sand abgebaut. Wanderung: Teufenthal (446m) – Schloss Trostburg (487m) – Chalberweid (557m) – Sibe Zwingstei (605m) – beim Haspelchopf (543m) – bei den Sandsteinhöhlen (520m) – Schloss Liebegg (510m) – Teufenthal. Länge: 9,8 Kilometer; Treffpunkt: 8.30 Uhr Bahnhofshalle Basel SBB; Billett: Kollektiv-Billett, U-Abo gültig bis/ab Sissach; Anforderung: leicht bis mittel; Ausrüstung: dem Wetter entsprechend; Verpflegung: Rucksack; Leitung: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 153 52 06; Anmeldung: Bis Mittwoch, 9. Oktober, mit Angabe GA, U-Abo, Halbtax. Details: naturfreunde-nw.ch. Naturfreunde Schweiz, Sektion Baselbiet

EZB AG

Kunststoff verwerten PR. In Liestal haben Kunststoff-Pioniere Behörden und die Öffentlichkeit über die fast flächendeckende Kunststoffsammlung in der Region Nordwestschweiz informiert. Im Baselbiet ist der Sammelsack für Haushaltkunststoffe noch nicht alt. Vor zwei Jahren führte etwa das Entsorgungszentrum Bubendorf EZB AG, das in Aesch einen weiteren Standort betreibt, mit der Gemeinde Lausen den «umweltpolitischen Hit» ein. Und dieser funktioniere mittlerweile vielerorts sehr gut, sagte EZB-Verkaufsleiter Paul Nicolet in Liestal. Markus Tonner von der Thurgauer InnoRecycling AG streute als Vertreter einer der zwölf am Nordwestschweizer Projekt «Bring Plastic back» beteiligten Firmen allen Partnern Rosen und Lob aus. Konsumenten, die Kunststoffe sammeln, haben viele Vorteile. Sie benötigen nur noch halb so viele Kehrichtsäcke. Zudem seien jene für Kunststoffe weitaus günstiger. Recycling hilft zudem, den Erdölverbrauch zu senken. Aus gemischt gesammelten Kunststoffabfällen lassen sich mindestens 50 Prozent hochwertige Granulate herstellen, welche erdölbasiertes Kunststoffneumaterial ersetzen. Die andere Hälfte kann der Zementindustrie zugeführt werden.

«Der Titel ist unser klares Ziel!»

Optimistisch: Co-Präsidentin Esther Keller (2. v. l.) und Trainer Andi Vollmer (2. v. r.) wollen den Titel.

Sm’Aesch Pfeffingen startet unter neuer Führung in die Saison. An den hohen Ansprüchen der NLA-Volleyballerinnen ändert sich nichts. Julian Förnbacher

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ntspannte Stimmung bei der Saisoneröffnung der NLA-Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen. Es wird gescherzt, es wird gelacht – und Trainer Andi Vollmer stellt den Anwesenden sein Team auf kreative Art und Weise vor: Statt eines Porträts wird nur eine Hand gezeigt. Die Journalisten sollen raten, um welche Akteurin es sich handelt. Vollmer löst das Rätsel auf und stellt die Spielerinnen – inklusive der fünf Neuzugänge aus dem Ausland – an der Medienkonferenz am Montagmorgen vor, erzählt von ihren Werdegängen, analysiert ihre Stärken auf und neben dem Feld und gibt einige Anekdoten aus der Vorbereitung zum Besten. Die Harmonie im Team des letztjährigen Vizemeisters ist kurz vor Saisonbeginn, der am Samstag mit dem Supercup gegen Neuchâtel erfolgt, spürbar. Dass dem so ist, überrascht auf den ersten Blick. Denn Sm’Aesch hat einen äusserst turbulenten Sommer hinter sich. So erlebte der Verein einige Monate des Umbruchs, nachdem man Ende April den Titel im Finalduell mit Viteos NUC Neuchâtel nur knapp verpasste. Präsidenten-Urgestein Werner Schmid gab seinen Posten per Saisonende 69jährig ab, es übernahm ein Co-Präsidi-

um, bestehend aus Banker Matthias Preiswerk sowie Esther Keller, der ehemaligen Telebasel-Moderatorin und heutigen GLP-Grossrätin. Alles neu also beim Vizemeister? Nein. Denn obwohl die neue Führung viele Ideen für die Weiterentwicklung des Vereins hat, will sie die erfolgreiche Vorarbeit von ExPräsident Schmid weiterführen. So soll der Verein aus dem Baselbiet endlich seinen ersten Titel holen. Kontinuität statt radikaler Umbruch «Kontinuität ist uns sehr wichtig im Klubbetrieb. Werner Schmid hat über Jahre wunderbare Arbeit geleistet. Da wollten wir auf gar keinen Fall alles auf den Kopf stellen, sondern vielmehr auf seiner Grundlage aufbauen», formuliert Keller die Herangehensweise. Sie setzt auf die Synergien, die sich aus seiner ungleichen Zusammensetzung ergeben: Auf der einen Seite Keller, Kommunikationsexpertin und langjähriges Vereinsmitglied, auf der anderen Seite Preiswerk, der aufgrund seiner diversen Engagements in der Bankenbranche und im Sportbereich über das nötige Knowhow in finanziellen und organisatorischen Fragen verfügt. «Unsere unterschiedlichen Bezüge zum Sport sind natürlich der Hauptgrund für die Konstellation mit unserem Co-Präsidium», sagt Keller und ergänzt: «Ohne Matthias hätte ich das Amt nicht übernommen. Er gibt uns die Basis, die Expertise und natürlich auch die finanzielle Stabilität, dank der wir den Verein auch ohne Werner Schmid auf demselben Level weiterführen können.» Dass Preiswerk, der nebst seinem Engagement als CoPräsident vom Verein auch als Privatperson als Premium-Sponsor aufgelistet wird, den Verein finanziell mitträgt,

FOTO: JURI JUNKOV

scheint wahrscheinlich. Keller mag das nicht direkt bestätigen, sagt jedoch: «Es ist kein Geheimnis, dass wir mit ihm jemanden gefunden haben, der sich auch persönlich engagiert. Dass wir in dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr ein grösseres Budget haben, ist unter anderem sicherlich ihm zu verdanken.» Grösseres Budget Anders als in der Vorsaison, in der Sm’Aesch einen Sparkurs fuhr, will man nun auf allen Ebenen wieder voll angreifen. So will man sein Ziel, in die durch den Wegzug von Voléro entstandene Lücke vorzustossen, erreichen. Im letzten Jahr funktionierte dies nur bedingt – in Cup, Supercup und Meisterschaft musste sich Sm’Aesch jeweils gegen Neuchâtel mit der Silbermedaille begnügen. «Ich denke, dass wir trotzdem im Soll waren. Die Ausgangslage war im letzten Jahr nicht gerade meisterlich. Nun sieht das aber anders aus: Wir haben eine richtig gute Mannschaft beisammen und die Voraussetzungen geschaffen, damit wir um den Titel mitspielen können. Das ist in diesem Jahr unser klares Ziel», zeigt sich Trainer Andi Vollmer optimistisch. Sm’Aesch konnte mit Luisa Schirmer, Taylor Fricano, Monika Chrtianska und Jazmine White Ausländerinnen mit grosser Qualität und Erfahrung ins Baselbiet locken. Dazu wurden Teamstützen wie Captain Madlaina Matter gehalten. Und auch auf die Hiobsbotschaft, die Sm’Aesch im Sommertraining erfuhr, als sich die neu verpflichtete Amerikanerin Mita Uiato das Kreuzband riss, konnte der Verein reagieren. Mit der Kanadierin Megan Cyr konnte ein Ersatz gefunden werden, der noch vor dem Supercup zum Team stossen soll.

GIPFELTREFFEN

Gipfeltreffen zum Dritten Die beiden ersten erfolgreichen Gipfeltreffen sind Geschichte, das dritte Gipfeltreffen winkt am Sonntag, 10. November um 11 Uhr im neuestheater.ch, Dornach. Auch diesmal wieder mit freiem Eintritt, mit gratis Kaffee und Gipfel und vor allem wieder mit drei interessanten und unterhaltsamen Gästen aus der Region, befragt von Martina Rutschmann und Aernschd Born. Katrin Stauffer aus Blauen war bis zu ihrem 29. Altersjahr eine erfolgreiche Werberin. Dann hängte sie ihren Job an den Nagel und bildete sich in der Schweizer Armee zur Kampfmittelbeseitigerin aus. Sie entschärfte weltweit Minen und Bomben. Heute berät sie internationale Organisationen im Umgang mit Risiken von Kampfmitteln. Matthias Hubeli aus Therwil war Polizist und ist heute Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Pratteln. Erwartet werden

Die Organisatoren: Das Kulturduo Barbara Preusler und Aernschd Born. ZVG

über 300 000 Besucherinnen und Besucher. Matthias Hubeli ist zudem auch Präsident eines Handballclubs, Junioren-Trainer und aktiver Fasnächtler. Bo Katzmann aus Dornach muss wohl nicht mehr vorgestellt werden. Der international erfolgreiche Rockmusiker wurde bekannt durch mehrere Hits, z. B. «I’m In Love With My Typewriter» und durch seinen «Bo Katzman Chor». Heute begeistert er im Duett mit seiner Tochter Ronja das Publikum, so auch am Gipfeltreffen vom 10. November. Veranstalterin ist die Gemeinde Reinach, unterstützt von den Gemeinden Dornach, Duggingen, Aesch und neu Oberwil und Binningen. Wir erwarten wieder ein zahlreiches Publikum. Deshalb empfiehlt sich die Reservation über gipfeltreffen.bl@gmail.com. Die Plätze sind mit Ihrem Namen beschriftet. Wir freuen uns auf Sie. Barbara Preusler und Aernschd Born


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2019-1454 Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus – Standort: Parzelle Nr. 721, Brachmattstrasse 28 – Gesuchsteller: Gemeinschaftsstiftung Klinisch-Therapeutisches Institut, Kirchgasse 4, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Seiberth + Moser GmbH, Matthias Moser, Mattenhofweg 3, 4144 Arlesheim Auflagefrist: 3. bis 14. Oktober 2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Feuerwehr

Kommandowechsel Am Samstag, 21. September 2019 hat die Feuerwehr Arlesheim ihre diesjährige Hauptübung durchgeführt. Der Anlass stand ganz im Zeichen des anstehenden Kommandowechsels. Der bisherige Kommandant, Roland Iten, wurde feierlich verabschiedet. Er steht der Feuerwehr als Rechnungsführer weiterhin zu Diensten. Als sein Nachfolger wurde Stefan Brendenbach per 1. Januar 2020 zum neuen Kommandanten und Andreas Suter zum Stellvertretenden Kommandant befördert. Michael Meier und Ronan Fund tragen neu den Dienstgrad «Offizier». Der Gemeinderat gratuliert Stefan Brendebach, Andreas Suter, Michael Meier und Ronan Fund zu deren Beförderung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Roland Iten dankt er für seine langjährige Tätigkeit als Kommandant im Dienste der Feuerwehr Arlesheim, die er mit viel Herzblut ausgeführt hat. Der Gemeinderat Auftragsvergabe

Ersatz Pressmulde Die Pressmulde Meba 135-100 AK, die seit 1993 im Einsatz steht, muss ersetzt werden. Die Pressmulde wird täglich bei den Friedhofarbeiten gebraucht und steht als Mischabfallmulde zur Verfügung. Reparaturen oder das Ersetzen von Verschleissteilen lohnt sich nicht mehr. Die Firma Webaria AG aus Immensee erhielt den Auftrag für die Lieferung der neuen Pressmulde zum Preis von CHF 22120.60, abzüglich einem Eintauschpreis von CHF 750.– für die alte Pressmulde. Der Gemeinderat Termine

Gemeindeversammlungen 2020 Für das kommende Jahr sind folgende Daten für die Gemeindeversammlungen festgelegt worden: • Mittwoch, 1. April 2020 • Donnerstag, 18. Juni 2020 (Rechnung) • Mittwoch, 16. September 2020 (Reserve) • Donnerstag, 19. November 2020 (Budget) Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie die detaillierten Erläuterungen zu den Versammlungen jeweils rechtzeitig auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik «Politik/Gemeindeversammlung/Einladungen») finden. Sie können sich die Unterlagen aber auch nach Hause schicken lassen. Dazu füllen Sie das Formular, das Sie auf der Homepage unter Verwaltung Formulare/Downloads finden aus oder Sie bestellen das Abo bei den Einwohnerdiensten (061 706 95 55 oder einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch). Die Gemeindeverwaltung

Lehrpersonen in Gemeindebehörden: Demokratisch oder unfair?

Gemeindewahlen 2020

Zulassung von Parteien und Einzelpersonen (Akkreditierung) Am 09. Februar 2020 finden die Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2020–2024 statt. Im Zusammenhang mit dem Aushang von Wahl-, Abstimmungs- und Parteiplakaten auf öffentlichem Grund und dem gemeinsamen Versand von Wahlempfehlungen für Parteien, hat der Gemeinderat zusammen mit den Ortsparteien entsprechende Richtlinien erarbeitet. Gemäss diesen Richtlinien müssen sich alle bisherigen Ortsparteien bis spätestens 4 Monate vor den Gemeindewahlen, d. h. bis spätestens am Dienstag, 8. Oktober 2019, beim Gemeinderat akkreditieren lassen. Dazu genügt eine formlose Mailanfrage an den Gemeinderat (gemeinderat@arlesheim.bl.ch). Die Akkreditierung gilt für alle Wahlen und Abstimmungen bis zum Ende der Legislatur 2024. Auch neue Parteien, welche an den Gemeindewahlen vom 9. Februar 2020 teilnehmen möchten, müssen sich bis zum 8. Oktober 2019 akkreditieren lassen. Neuparteien müssen dem Gesuch ihre Statuten beilegen und mindestens eine offizielle Kontaktperson mit Wohnsitz in Arlesheim benennen. Neue Ortsparteien können sich während der Legislatur jeweils bis 8 Wochen vor Wahlen und Abstimmungen beim Gemeinderat für den Rest der Legislatur akkreditieren lassen, sofern sie in Arlesheim effektiv aktiv sind. Die Akkreditierung gilt ebenfalls für lokale Untergruppen (wie auch Jung-Parteien) und kantonale «Mutterparteien». Einzelpersonen und nicht akkreditierte Parteien sowie Organisationen, welche für kommunale Behörden (Majorzwahlen) kandidieren, können am Versand von Wahlempfehlungen teilnehmen und Plakate für die Wahl aushängen lassen. Diese melden sich jeweils spätestens acht Wochen vor dem Wahltermin beim Leiter Gemeindeverwaltung. Falls Sie Fragen zur Akkreditierung von Parteien oder Einzelpersonen haben, wenden Sie sich bitte an den Leiter Gemeindeverwaltung, Thomas Rudin (Tel. 061 706 95 56 oder thomas.rudin@arlesheim.bl.ch). Die Richtlinien für den Aushang von Wahl-, Abstimmungs- und Parteiplakaten und den gemeinsamen Versand von Wahlempfehlungen finden Sie auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik: Politik/Parteien). Der Gemeinderat Kompostberatung

Garten und Kompost im Herbst Die Tage werden nun kürzer und die Herbstund Winterbepflanzung kann in Angriff genommen werden. Der im Dorf umweltfreundlich hergestellte, nährstoffreiche Reifkompost kann im Garten als natürlicher Dünger für Zierpflanzen und Gemüse und im Obstanbau verwendet werden, oder man mischt ihn Töpfen oder Pflanzenkisten bei. Erhältlich sind Säcke à 30 Liter, 15 Liter und 4 Liter bei der Gärtnerei Sommerer, kleine Säcke gibt es im Blumenwunderland. Bei Fragen können Sie sich gerne an das Team der Kompostberatung Arlesheim wenden: 079 833 48 17 oder kompostberatung@arlesheim.bl.ch Die Kompostberatung

«Es gibt nichts, was stören würde.» Politwissenschaftler Andreas Gross sieht kein Problem darin, wenn Lehrerinnen und FOTO: AXEL MANNIGEL Lehrer ein politisches Amt auf Gemeindeebene ausüben.

Sollen Lehrpersonen sich in den politischen Gemeindebehörden engagieren dürfen? Die Frischluft findet klar «ja». Dem stellen sich die bürgerlichen Parteien vehement entgegen. Axel Mannigel / Fabia Maieroni

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m Mittwoch vergangener Woche lud die Frischluft zu einem Abend mit Politwissenschaftler Andreas Gross ein. Auch wenn der komplette Titel der Veranstaltung «Wie stark dürfen politische Rechte eingeschränkt werden? Eine Abstimmung in Arlesheim» lautete, ging es im Kern um die Frage, ob Lehrpersonen sich in den politischen Gemeindebehörden engagieren dürfen oder nicht. Andreas Gross’ Ausführungen lauschten im Gasthaus zum Stärne rund 15 Interessierte, ausnahmslos aus den Parteien Frischluft und SP. Hintergrund ist, dass seit 2018 im Kanton Basel-Landschaft strengere Vorschriften in Bezug auf die Unvereinbarkeit mit politischen Ämtern auf Gemeindeebene gelten. Davon betroffen sind die Lehrpersonen und betroffen ist auch die Frischluft, die unter anderen mit Roger Angst als Primarlehrer in der Gemeindekommission vertreten ist. An der letzten Gemeindeversammlung wurden Ausnahmen für Lehrpersonen beschlossen, am 20. Ok-

tober stimmen die Arlesheimerinnen und Arlesheimer darüber ab. Ein brisantes Thema, denn laut Gross geht es um nicht weniger als den Abbau der Demokratie. Grundrechte als Privilegien Andreas Gross (67), sass für die SP 24 Jahre lang im Nationalrat und 21 Jahre als parlamentarischer Vertreter der Schweiz im Europarat. Er ist sehr aktiv in Sachen Direkte Demokratie, was er auch am Mittwochabend im Stärne deutlich machte. Vor allem wies er wiederholt auf die Grundrechte hin, aus denen eine Demokratie überhaupt erst bestehe. In der Schweiz jedoch würden die Grundrechte, ausgehend von der Französischen Revolution, als Privilegien gelten, die der Staat gibt oder entzieht: «Grundrechte sind etwas für andere, nicht für uns.» Konkret gehe es im vorliegenden Fall analog der Baselbieter Kantonsverfassung um die Freiheitsrechte und die Rechtsgleichheit als Grundrechte. Würde den Lehrpersonen verboten, politisch aktiv zu sein, kämen sie in eine mindere gesellschaftliche Klasse. Ihnen würden Grundrechte aberkannt und die Demokratie würde destabilisiert. Ausserdem stelle der Kanton die Lehrer an, nicht die Gemeinde: «Es gibt nichts, was stören würde.» Im Gegenteil: «Wir sind doch heute froh um Leute, die kandidieren», sagt Gross. Bürgerlicher Widerspruch Dem stellen sich die bürgerlichen Parteien FDP, CVP, SVP und Grünliberale massiv entgegen. Es stimme zwar, dass

die Lehrpersonen vom Kanton angestellt würden, die Entlöhnung erfolge aber via Gemeinde, erläutert FDPLandrat Balz Stückelberger auf Anfrage. «Die Behauptung, Lehrpersonen werden in ihren Grundrechten beschnitten, ist völlig falsch und in höchstem Masse irritierend. Sie sind nach wie vor wählbar, müssen sich aber zwischen verschiedenen Ämtern entscheiden.» Ähnlich argumentiert auch Jean-Claude Fausel von der GLP. «Die Lehrkräfte des Kindergartens sowie der Primarund Musikschule gehörten unmissverständlich zu den Gemeindeangestellten.» Man könne nicht verstehen, wieso sie in Arlesheim in den Behörden wählbar sein sollten und die anderen Gemeindeangestellten weiterhin ausgeschlossen bleiben würden, sagt er. Auch für Markus Dudler (CVP) ist der Fall klar: «Ich würde als Lehrer in meiner eigenen Wohngemeinde nicht politisch tätig sein, eine möglichst breite Akzeptanz bei den Eltern und Schülern wäre mir zu wichtig.» Ein weiterer Aspekt sei, dass bei einer Annahme des Versammlungsbeschlusses Lehrkräfte in Behörden und Kontrollorganen mitbestimmen könnten auch über Fragen, die das übrige Gemeindepersonal betreffen und diese seien explizit ausgeschlossen, ergänzt SVP-Landrat Peter Brodbeck. Egal, wie die Abstimmung am 20. Oktober endet, eines der beiden Lager wird den Ausgang wohl als Schaffung von (neuen) Ungerechtigkeiten empfinden. Ein abschliessendes Urteil müssen sich die Arlesheimerinnen und Arlesheimer selbst bilden.

Maya Heimbrod-Buser

90. Geburtstag Am Donnerstag, 3. Oktober 2019, feiert Frau Maya Heimbrod-Buser, wohnhaft am Bärenbrunnenweg 10 in Arlesheim, ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Filmvorführung «Birds of Passage» Kolonialismus und Niedergang der ursprünglichen Lebensweise waren schon immer Themen, mit denen sich Regisseur Ciro Guerra befasst hat. In seinem Film beleuchtet er das Geschehen aus der Sicht einer indigenen Bevölkerungsgruppe. Der aus einer armen Wayuu-Familie stammende Rapayet möchte ein Mädchen aus einer höher gestellten Familie heiraten. Als ihm die Mutter des Mädchens eine überzogene Mitgift abverlangt, beginnt er zusammen mit seinem Cousin, Marihuana an Amerikaner zu verkaufen. Bald läuft das Geschäft so gut, dass er die Mitgift ohne Probleme

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aufbringen kann. In diesem Film steht die Verlockung des Kapitalismus’ im Vordergrund, dem eine indigene Bevölkerung oftmals nur wenig entgegenzusetzen hat. «Birds of Passage», Vorführungen im Gasthaus zum Stärne am 4. Oktober, um 19 Uhr und am 12. Oktober, um ca. 20.15 Uhr – um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Film-Land angepasstes feines Nachtessen. Das Menü für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch unter 061 701 99 52 an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Stärne Team

BASKETBALLCLUB

Saisonstart bei den Damen Seit drei Jahren trainiert das Trainerteam Carmen Glaser und Marcel Glattfelder die erste Damenmannschaft in der Nationalliga B und das Damen U20 Team des Basketballclubs Arlesheim. Nebst den sportlichen Ambitionen ist ihnen wichtig, einen sinnvollen Beitrag zur lokalen Jugendförderung zu leisten. Bei den Damen U20 sind die Arlesheimerinnen in den letzten Jahren die Spitzenreiter in der Region. Ein grosser Teil der jungen Spielerinnen spielt in der ersten Mannschaft in der Nationalliga B, die in der Umgebung das höchstklassierte Damenteam ist. Die Basketballerinnen – alle zwischen 17 und 24 Jahre – investieren einen grossen Teil ihrer Freizeit in den Teamsport. In der Vorbereitungsphase hat die Mannschaft an ihrer Kondition, Koordination, Lauftechnik, Schnelligkeit, Kraft und Technik gearbeitet. Als Team-Building-Event ging man ins Kickboxtraining und verbrachte ein gemeinsames Wochenende im Ausland.

Frauenpower am Ball: Die Spielerinnen des Basketballclubs Arlesheim. Zusätzlich absolvierten sie Freundschaftsspiele und nahmen an Turnieren teil. An dieser Stelle bedankt sich die ganze Mannschaft bei ihren Sponsoren und Gönnern. Nur dank ihrer Unterstützung ist Vieles erst möglich! Hochmotiviert wird das junge Damenteam

FOTO: ZVG

am Samstag, 5. Oktober um 14.30 Uhr in den Hagenbuchen in Arlesheim in die neue Saison starten und freut sich wie immer über jede Unterstützung! Folgen Sie der Mannschaft auf Facebook. BC Arlesheim Damen Nationalliga B & DU20


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KLINIK ARLESHEIM

Herz und Herzenskräfte stärken Herz-Kreislauferkrankungen nehmen im Alter deutlich zu. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Herz und die Herzkräfte im Alter zu stärken. Wir möchten Ihnen an unserem Seniorenvormittag am Samstag, den 9. November gern einige davon vorstellen. Dr. med. Markus Weinbacher, Facharzt für Kardiologie, geht in einem einführenden Referat auf das Thema Arteriosklerose ein. Anschliessend haben Sie die Gelegenheit, Einblicke in die verschiedenen anthroposophischen Therapien zu erhalten. Dabei werden Sie bei angeleiteten Übungen die Wirksamkeit der Heileurythmie (Nicole Ljubic), der Therapeutischen Sprachgestaltung (Claudia

Kringe) und der Musiktherapie (Viola Heckel) aktiv erfahren. Abrunden werden wir den Vormittag mit einer Pflanzenbetrachtung durch Daniel Genner. Dabei wenden wir uns einer Heilpflanze zu, die in einem herzspezifischen Heilmittel verwendet wird. Für eine gemeinsame Znüni-Pause ist gesorgt. Falls Sie anschliessend im Café-Restaurant Mittagessen möchten, reservieren Sie sich am besten dort einen Tisch (Tel. 061 705 76 25, das Mittagessen ist nicht im Seminarbeitrag enthalten). Ihre Anmeldung nimmt unser Therapiesekretariat an. Tel. 061 705 72 70 oder E-Mail therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch. Verena Jäschke

ARLESHEIM

«Das hätte die Zukunftsfähigkeit der Klinik gefährdet»

«Schmetterling» kommt nicht zum Fliegen: Die Planungen des Neubaus, der das Hauptgebäude der Klinik Arlesheim hätte FOTO: CASPAR REIMER ersetzen sollen, wurden letzte Woche gestoppt.

WAHLEN 2019

Eric Nussbaumer in den Ständerat Im Rahmen seines Wahlkampfes hat Eric Nussbaumer an verschiedenen Orten Ideen-Sprints durchgeführt, so auch Ende August in und mit der SP Arlesheim. Im Zentrum standen ökologische Themen, das Resultat des Ideen-Sprints ist vielfältig und konstruktiv ausgefallen. Eric Nussbaumer hat sich in 12 Jahren als Nationalrat einen Namen als kompetenter und dossierfester Politiker gemacht, daran besteht kein Zweifel. An diesem Nachmittag konnte Eric Nussbaumer einmal mehr mit seinem Wissen, seinem Engagement und seiner Kreativität zeigen, dass er die richtige

Wahl für den Ständerat ist. Als Unternehmer, Elektroingenieur und erfahrener Politiker ist er einer der wenigen, die es verstehen komplexe soziale, ökologische und wirtschaftliche Fragestellungen zu überblicken und innovative Lösungen zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass Eric Nussbaumer mit Erfolg die Anliegen der Bevölkerung in souveräner und unaufgeregter Art im Ständerat einbringen und sich konsequent für eine zukunftsfähige Energiepolitik einsetzen wird. Eric Nussbaumer in den Ständerat und Liste 2 in den Nationalrat. SP Arlesheim

LESERBRIEF

FDP – fortschrittliche Klimapolitik?! Darf ich daran erinnern, dass die FDP Ende 2018 das CO2-Gesetz im Nationalrat ablehnte. Darf ich daran erinnern, dass schon Kopp, Steinegger, Müller und nun Gössi immer vor den eidgenössischen Wahlen verzweifelt versuchten, der FDP noch einen grünen Anstrich zu verpassen. Nun aber auch noch zu behaupten, die FDP habe eine fortschrittliche Klimapolitik, ist schon sehr zynisch. Die FDP Baselland schlägt uns mit Frau Schneeberger eine Politikerin mit einem Klimarating von 13 Prozent vor, noch weit schlechter als der FDP-Durchschnitt und nur besser als einzelne SVP Kandidaten. Eine Kandidatin, die im August am Oberwiler Wahlpodium noch vehement gegen eine

Flugticketabgabe – drei Wochen später in Sissach jedoch plötzlich dafür war. Ein gutes Beispiel dafür, wie glaubwürdig die FDP-Klimapolitik ist. In einem Punkt bin ich einig, das Klima darf kein linkes oder grünes Thema sein. Wir bräuchten die FDP dringend im Boot, wenn wir unser Klima retten wollen. Ohne die Innovationskraft und die enormen finanziellen Mittel wird es schwierig werden. Es geht nicht um Verbote, sondern um Lenkung und um verbindliche Ziele in naher Zukunft, sonst ist der Druck nicht gross genug. Der Mensch ist zu träge. Das Klima aber wartet nicht. Genau darum sollten wir Politiker wählen, die handeln bevor es zu spät ist! Benny Göschke, parteilos

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Lehrpersonen bevorzugen? Frischluft und SP weisen in ihrer Argumentation zur anstehenden kommunalen Abstimmung darauf hin, dass die Lehrpersonen nicht dem Gemeinderat unterstellt sind, kantonalem Personalrecht unterstehen und aus diesem Grund problemlos in unseren Gemeindebehörden Einsitz nehmen könnten. Dies ist eine stark verkürzte Betrach-

tung. Weit bedeutender ist, dass der Gemeinderat über jede einzelne Zeile im Bildungsbudget befindet (und dieses ist der bei weitem grösste Posten im Gemeindebudget). Er befindet z. B. über die Anzahl der geführten Klassen und über sämtliche Unterhaltsarbeiten und Anschaffungen an den Schulen. Es ist nicht einzusehen, weshalb Lehrpersonen in Gemeindebehörden gewählt werden dürfen, die im selben Schulhaus tätigen Sekretärinnen, Schulsozialarbeiterinnen, Hauswarte und Raumpflegerinnen hingegen nicht. Wir sind gegen neue Ungleichbehandlungen – deshalb Nein zur Änderung der Gemeindeordnung am 20. Oktober! FDP.Die Liberalen Arlesheim

Nach dem Schock über den Planungsstopp beim Neubau schauen die Verantwortlichen der Klinik Arlesheim in die Zukunft. Tobias Gfeller

D

er Schock bei den Verantwortlichen sass tief, als sie realisieren mussten, dass das Projekt «Schmetterling» als Ersatzneubau für das Hauptgebäude der Klinik Arlesheim so nicht zu realisieren ist. Während der Planungen für das Vorprojekt zeichnete sich jetzt ab, dass der Neubau in dieser Form über 100 statt der geplanten 50 Millionen Franken kosten würde. Vor drei Wochen erfolgte die endgültige Entscheidung, die Planungen für das Projekt zu stoppen und den Vertrag mit dem Generalplanerteam aufzuheben. Man habe mit den Planern lange nach einer Lösung gesucht und befinde sich noch immer in Gesprächen. Dabei geht es aber nicht mehr um den Bau, sondern um die Abhandlung der Honorarzahlungen.

Suche nach neuem Planerteam Für die Mitarbeitenden, die sich nach baulichen Erneuerungen im in die Jahre gekommenen Gebäude sehnen, war die Enttäuschung gross, als sie über den

Planungsstopp informiert wurden. Weil die Klinikleitung und der Verwaltungsrat schon länger beschlossen haben, nicht mehr in den bestehenden Bau zu investieren, belastet sie die Verzögerung von einem Jahr umso mehr. Zu weitergehenden Verzögerungen sollte es aber nicht kommen, hoffen Verwaltungsrat und Leiter des Bauausschusses Philipp Schneider und Finanzchef Patrick Meyer. Allzu sehr ins Detail, wie es nun weitergeht, wollen und können sie aber noch nicht gehen. Klar ist nur: Das Projekt «Schmetterling» ist gestorben. Es muss ein neues Projekt her. Dafür suchen die Verantwortlichen nach einem neuen Planerteam. Einen neuen Architekturwettbewerb werde es wohl aber nicht geben. «Wir können auf den gewonnenen Erkenntnissen aus dem ersten Wettbewerb aufbauen», erklärt Schneider. «Wir wissen, was geht und was nicht geht.» An der Grundidee des einen Baukörpers, der ungefähren Anzahl Zimmer und an der Flexibilität der Raumaufteilung soll festgehalten werden. Nach intensiven Abklärungen und dem Einholen von Drittmeinungen besteht bei den Verantwortlichen noch immer die Überzeugung, dass ein Neubau für 50 Millionen Franken realisierbar ist. Ein Neubau für über 100 Millionen Franken wäre finanziell für die Klinik aber nicht stemmbar gewesen, stellt Finanzchef Patrick Meyer klar. «Das hätte die Zukunftsfähigkeit der Klinik gefährdet.»

Glücklicherweise seien die Mehrkosten vor dem eigentlichen Bauprojekt und nicht erst während der Bauarbeiten oder danach entdeckt worden. Gemeinde nicht beunruhigt Von der Verzögerung ist auch die Gemeinde Arlesheim betroffen, die östlich der Klinik Arlesheim hinter dem Pfeffingerhof ihren neuen Gemeindesaal und ein Wohn- und Geschäftshaus plant. Der Saal und das Wohn- und Geschäftshaus sollen die Wärme vom Klinik-Neubau beziehen. Auch die Parkierung soll gemeinsam geregelt werden. Das haben beide Parteien in einer Absichtserklärung vereinbart. Gemäss Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP) werden die Verzögerungen bei der Klinik Arlesheim zu keinen merklichen Verzögerungen beim Saal und dem Wohnund Geschäftshaus führen. «Es kann sein, dass es zu leichten zeitlichen Verschiebungen kommt. Ein Problem sollte dies aber nicht darstellen.» Die Gemeinde und die Klinik wollen an der Absicht, gemeinsame Synergien zu nutzen, trotz der Verzögerungen festhalten. Für die Parkierung müsse gemeinsam mit der Klinik eine Lösung gefunden werden, das Heizsystem könne mit einem mobilen Provisorium ähnlich dem in den Gerenmattschulen 4 während der Umbauphase überbrückt werden, analysiert Eigenmann. Die Bauten selber seien von den Verzögerungen nicht betroffen.

FOTOWETTBEWERB

Sichtbar unsichtbar WOB. Mit seinem Bild konnte Flurin Leugger am internationalen Wettbewerb der Vogelwarte Sempach den ersten Rang in der Kategorie «Emotion» belegen. Insgesamt haben beim Wettbewerb 423 Naturfotografen aus rund 30 Ländern fast 7000 Bilder eingereicht. Flurin Leugger schreibt zur Entstehungsgeschichte des Bildes: «Die Alpenschneehühner sind bestens an das Leben im Hochgebirge angepasst: Ihre Füsse sind befiedert, so dass sie als Schneeschuhe dienen und das Einsinken im Pulverschnee vermindern. Zudem schützt sie ihr gut isolierendes Gefieder vor der Kälte, so dass es ihnen ab 15°C zu warm wird. Daher gehören sie durch den Klimawandel bedroht: Tiefer gelegenen Reviere werden sie wahrscheinlich verlassen, ihr Lebensraum wird kleiner. Die Schneehühner sind Meister der Tarnung: Im Winterhalbjahr ist ihr Gefieder schneeweiss, so dass sie praktisch unsichtbar sind. Die Suche nach ihnen in der tief verschneiten Landschaft gleicht der Suche nach der Stecknadel im Heu. Nur die schwarze Augen- und Schnabelpartie oder ihr Ruf

Finden Sie den Vogel: Das Alpenschneehuhn ist mit seinem weissen Gefieder im Schnee perfekt getarnt – nur der schwarze Schnabel und die Augen verraten es. FOTO: FLURIN LEUGGER verrät ihre Anwesenheit. Dementsprechend glücklich war ich, als ich im Dezember 2018 nach mehreren erfolglosen Versuchen endlich Schneehühner im Schnee fotografieren konnte. Mit einem Kollegen suchten wir die Hühner in den Bündner Bergen. Leichter Schneefall sorgte für eine passende Stimmung, ge-

nau wie ich mir das erträumt habe. Mit einem kleineren Abbildungsmassstab kommt die tief verschneite Landschaft und die nahezu perfekte Tarnung des Schneehuhns zur Geltung. Wirklich beeindruckend, bei welchen Bedingungen die Tiere in den Alpen den Winter überstehen.»


ARLESHEIM

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Miriam Locher nach Bern

Vereinbar? Ja, ganz klar!

Schneeberger in den Ständerat

Miriam Locher kenne ich als mutige und profilierte Sozial- und Bildungspolitikerin. Sie ist für mich eine der wichtigsten Stimmen im Landrat. Fünf JahMiriam Locher (SP) re Landrat und drei Jahre Fraktionspräsidium: Ihr Rucksack ist prall gefüllt mit Erfahrung und Sachkenntnis. Verständlich, dass sie sich jetzt national engagieren will. Ich bin überzeugt, dass sie sich auch in Bern für mehr Gerechtigkeit und eine für sozialere Schweiz einsetzen wird. Trotzdem muss ich vor meiner vorbehaltlosen Empfehlung einen Blick auf die Liste der Nachrücken-

den werfen: Ursula Lüscher, Felix Eichenlaub, Lea Mani, Veronica Münger, Patrick Rickenbach. Ich kenne alle persönlich und bin beruhigt; alle Zweifel sind ausgeräumt: Wer auch immer schliesslich in den Landrat nachrückt, sie oder er wird die Lücke in kurzer Zeit kompetent zu füllen wissen. Also: Miriam Locher hat die nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den ersehnten Richtungswechsel in Bern mitzugestalten. Ihr Mut und ihre Sachkenntnisse sind gefragt. Sie wird sich weiterhin für Familien-, Bildungs-, Sozial-, und Gleichstellungspolitik einsetzen – wenn auch auf einer anderen Flughöhe. Weil ich einen Beitrag zu einer sozialeren, gerechteren und ökologischeren Schweiz leisten will, wähle ich Miriam Locher auf Liste 2. Jürg Seiberth

WAHLEN 2019

Verbesserte Rahmenbedingungen Unsere Wirtschaft ist eine der konkurrenzfähigsten und innovativsten der Welt. Wir liefern unsere Produkte in die ganze Welt - vor allem hochtechnologische Produkte, IT-Programme und Medikamente. Unsere Wirtschaft ist aber nicht zum Selbstzweck da, sie soll für die Menschen in der Schweiz Arbeit bieten und Wohlstand schaffen. Nur dank einer starken Wirtschaft können wir uns einen umfassenden Sozialstaat leisten, der niemanden zurücklässt. Dass unsere Wirtschaft so gut funktioniert, ist das Resultat guter Rahmenbedingungen. Dies wird uns vor allem jetzt wieder bewusst, da sich die konjunkturellen Aussichten eintrüben. Daher brauchen wir Politiker in Bern, die

nicht nur wissen, wie die KMU-Wirtschaft funktioniert, sondern auch verstehen, was die Erfolgsfaktoren der globalen Wirtschaft sind und wie sich internationale Handelsabkommen auf die Schweiz auswirken. Denn der Erfolg der regional tätigen KMUs ist zu einem grossen Teil vom Erfolg der global agierenden Unternehmen abhängig. Aufgrund seiner Tätigkeit als Direktor eines nationalen Wirtschaftsverbandes kennt sich Balz Stückelberger bestens mit der globalen Wirtschaft aus und verfügt auch über das nötige Netzwerk in Bern. Aus Überzeugung setze ich daher Balz Stückelberger zwei Mal auf die Liste 1! Hannes Felchlin

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 6. Oktober 9.45 Münchenstein, Stiftung Hofmatt: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier und gregorianischer Choral unter Mitwirkung der Frauenschola 18.00 Kloster Dornach: Taizégebet Dienstag, 8. Oktober 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 9. Oktober 9.00 Münchenstein, Franz Xaver-Saal: Wort-Gottes-Feier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst mit Abendmahl Donnerstag, 10. Oktober 18.00 Arlesheim: euch. Anbetung mit euch. Segen um 19.00 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

Freitag, 11. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 4. Oktober 10.15 Katholischer Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne» Sonntag, 6. Oktober 10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner. Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 8. Oktober 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 Mittwoch, 9. Oktober 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Reformierter Gottesdienst mit Abendmahl in der «Landruhe» mit Pfarrer Matthias Grüninger

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@ cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00 – 21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas.arnet@intergga.ch; frischluft4144.word press.com GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061 701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7 × 24h), WD RegioNet AG, 4710 Balsthal. Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr. glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84.

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net

Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Ursula Meier-Thüring Tel. 061 701 14 13. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch

Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Training jeweils Do., 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (ab 6.04.18). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Mehr Infos auf www.fsg-arlesheim.ch

Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger @bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.com

Wer dagegen ist, dass auch künftig Lehrpersonen unserer Gemeindeschulen in den Gemeinderat gewählt werden dürfen, muss mit der bisherigen Praxis irgendwie (fiktiv?) schlechte Erfahrungen gemacht haben. Anders kann ich mir die Kehrtwende nicht erklären. Wenn ich allerdings auf meine Zeit als Musikschulleiter zurückblicke, habe ich von 1977 bis 2009 drei Gemeinderäte hautnah erlebt, die an der Primarschule Arlesheim angestellt waren: Klaus von Gunten, Felix Müller und Kalle Zeller. Alle drei habe ich als ausgezeichnete Politiker wahrgenommen, die ihre Arbeit mit grossem Engagement und mit viel Umsicht zum Wohl der ganzen Gemeinde und – Gott sei Dank – natürlich auch zum Wohl der Schulen geleistet haben. Dass alle drei für mehrere Amtsperioden immer wieder problemlos gewählt worden sind, lässt den Schluss zu, dass sie in Arlesheim allgemein geschätzt, ja beliebt waren. Somit bewiesen sie die Vereinbarkeit von politischer und pädagogischer Tätigkeit perfekt. Bei der bevorstehenden Abstimmung «Nein» zu stimmen, käme deshalb für sie fast schon einer Ohrfeige gleich. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen kann ich hingegen nur ein «Ja» zur Änderung der Gemeindeordnung empfehlen. Peter Koller, ehemaliger Musikschulleiter

Wichtigstes und übergeordnetes Ziel ist für mich, dass sich unsere Regio in Bundesbern künftig noch mehr Gehör verschaffen kann. Das bedeutet: Für den Kanton Basel-Stadt ist Eva Herzog bei der Ständeratswahl unbestritten in der Poleposition. Da gibt es nichts zu deuten. Dass aber die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, mitunter ein sehr wichtiger Wirtschaftsstandort, erneut mit zwei linken (und ev. links / grüner) Standesstimmen in Bern auftreten könnten, entspricht keineswegs dem Wählerwillen. Betrachtet man nämlich die aggregierte Sitzverteilung des Grossen Rates sowie des (neuen) Landrats, ergibt das für die ganze Regio folgendes Bild: SP / Grüne ca. 44 Prozent, SVP / FDP / LDP / CVP / EVP

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ca. 52 Prozent, andere vier Prozent. Eine adäquate Beteiligung der wichtigsten Parteien, so wie sie auch bei einer Bundesratswahl (und unlängst bei der Regierungsratswahl in Baselland) immer wieder zu Recht gefordert wird, sollte auch für die Wahl ins Stöckli gelten, selbst wenn diese a priori eine Majorzwahl (und demzufolge eine Persönlichkeitswahl) ist. Daher kommt für mich als Kandidatin für den Kanton Basel-Landschaft ausschliesslich Daniela Schneeberger in Frage, damit unsere ganze Region künftig durch zwei Politikerinnen mit einem ansehnlichen Leistungsausweis und zudem politisch einigermassen ausgewogen vertreten ist. Urs P. Haller, FDP Arlesheim

KLINIK ARLESHEIM

Erfolgreiche Abschlüsse Noemi Müller von unserer Notfallstation und Raphael Mainiero aus der Onkologie haben ihr Pflegestudium an der Höheren Fachschule erfolgreich beendet. Beide haben sehr gute Abschlussnoten in ihrer Diplomausbildung erzielt. In den Prüfungsgesprächen, bei denen jeweils ein Experte des Bildungszentrums Gesundheit Basel-Stadt mit dabei ist, haben beide mit der Bestnote abgeschlossen. Das finden wir grossartig! Wir freuen uns sehr mit ihnen und gratulieren ihnen herzlich. Selbstverständlich freuen wir uns auch, dass Herr Mainiero weiterhin für unsere Klinik tätig sein wird. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie den Teams auf den Abteilungen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Das Pflegestudium HF ist eines von vielen Ausbildungen, die an der Klinik Arlesheim möglich sind. Am Herbstmarkt in Arlesheim werden wir Sie gern über die vielfältigen Möglichkeiten informieren, eine Ausbildung an der Klinik zu absolvieren. Silvia Stoeckler, Ausbildungsverantwortliche

SENIORENVEREIN

Üeber den Lindenberg Ein sonniger Tag schenkte uns der Wettergott nicht, als 57 Mitglieder des Seniorenvereins Arlesheim am 26. September zum Herbstausflug in die beiden Cars von Birseck-Reisen einstiegen. Über Frick-Staffelegg-Aarau-Lenzburg und Muri gelangten wir ins Freiamt nach Horben. Um die Mittagszeit kamen wir auf der Horbener-Hochebene bei der Alpwirtschaft Horben an. Das ausgezeichnete Mittagessen mit Dessert im stimmungsvollen Saal und den geschmackvoll dekorierten Tischen sowie dem tadellosen Service schätzten alle sehr. Obwohl der Himmel bedeckt war, tat dies der Weitsicht keinen Abbruch und so hatten wir vor der Weiterfahrt eine fantastische Aussicht ins Zugerland und auf den Zugersee. Unser eigentliches Ziel, den Hallwilersee, erreichten wir in Kürze und gingen an der Anlegestelle «Seerose» an Bord zu einer Rundfahrt mit dem MS Brestenberg. Der See liegt eingebettet in grüne Hügel. Die ringsum liegenden Dörfer lassen die Ufer unberührt. Schilf und Seerosen gedeihen prächtig. Schwäne, Enten und andere Wasservögel sind im Blickfeld, einfach herrlich. Die Heimfahrt führte uns via Lenzburg-Bötzbergtunnel und von den Chauffeuren geschickt umfahrenen abendlichen Verkehrs-Hotspots,

sicher nach Arlesheim. Eine zufriedene und gut gelaunte Reisegruppe verliess um 18 Uhr die Cars. Vielen Dank an die Organisatorin und Reiseleiterin Margrit Schärer, sowie an die beiden Chauffeure. Marie-Louise Rebmann

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Verein « AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch, 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und jünger gemischt): Mo+Mi 1700–1800 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 1700–1800 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 1830–2000 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 1800–1930 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 1800– 2000 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+ 2000) Mo, Mi+Fr 1800–2000 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 1830–2000 Gym-

nasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 1830–2000 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 1830– 2000 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 2000–2130 Hagenbuchen 3 + Mi 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 2000– 2130 Gerenmatte und Mi+Fr 2000–2130 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 2000–2130 Gerenmatte und Mi+Fr 2000–2130 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 1800–2000 Hagenbuchen und Fr 2000–2130 Gerenmatte. H5L Mi 2000–2130 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 1830–2000 und Fr 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 2000–2130 Hagenbuchen 2 + Mi 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch


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ARLESHEIM

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Mittwoch, 9. Oktober 2019 Forellenessen in Grafenhausen Carfahrt

10.30 Uhr Fr. 30.–

Mittwoch, 16. Oktober 2019 Wochenmarkt Luino Carfahrt

7.00 Uhr

Dienstag, 29. Oktober 2019 Chrysanthema Lahr Carfahrt + Führung

8.00 Uhr

Fr. 55.–

Fr. 48.–

Mittwoch, 13. November 2019 11.30 Uhr Musikalischer Nachmittag im Toggenburg Carfahrt, Mittagessen + Unterhaltung Fr. 79.– Montag, 25. November 2019 Zibelemärit Bern Carfahrt 13.–15. Oktober 2019 Bunter Herbst im Tessin Carfahrt, 2× HP + vieles mehr

Gartenpflege, Gartenbau Service, Unterhalt, Rückbau Vierjahreszeiten-Pflege-Abo 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 93 66 info@acgartenbau.ch

7.00 Uhr Fr. 38.– 3 Tage Fr. 465.–

24.–27. Oktober 2019 4 Tage Kultur-, Wein- + Gourmetreise ins Südtirol Carfahrt, 3× HP + vieles mehr Fr. 990.– 8.–10. November 2019 3 Tage Saisonabschlussfahrt an die Mosel Carfahrt, 2× HP + vieles mehr Fr. 575.– 29.–30. November 2019 2 Tage Erlebnis-Weihnachtsmarkt Bad Hindelang – Allgäu Carfahrt, 1× HP, Fähre Bodensee u.v.m. Fr. 225.– Abfahrt ab Basel und Region. Verlangen Sie unser Reiseprogramm. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Bahnhofstrasse 8 061 706 94 54 – 4144 Arlesheim www.birseck-reisen.ch info@birseck-reisen.ch

Bahnhofstrasse 8

Tel. 061 706 94 54

SCHNAPPSCHUSS Ein Foto, das die Realitäten vermischt: Manchmal finden sich die interessantesten Schnappschüsse an ganz gewöhnlichen Orten, wie etwa hier nahe der Tramstation Brown Boveri. Obwohl täglich tausende von Menschen diesen Ort passieren, dürfte den wenigsten dieses detailgetreue Kunstwerk aufgefallen sein. Jedenfalls hat sich Wochenblatt-Leserin Jacqueline Schetty den perfekten Moment für ihren Schnappschuss ausgesucht. Zwei Trams auf einem Foto – was will man mehr.

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Wir freuen uns auf Ihren Schnappschuss! Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

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Viel Einigkeit im Kabelsalat

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

DIE GEMEINDE INFORMIERT Deckbelagseinbau Aumattstrasse (zwischen Austrasse und Herrenweg) In der Aumattstrasse, Abschnitt Austrasse bis Herrenweg, wird ein neuer Deckbelag eingebaut. Ebenso werden die Schachtdeckel ersetzt und die Strassenmarkierungen neu angebracht. Aus diesem Grund ist der genannte Abschnitt von Montag, 7. Oktober, 7 Uhr, bis Freitag, 11. Oktober, 17 Uhr für den Verkehr (Auto und Velo, Trottoir bleibt begehbar) gesperrt.

Musikschule Reinach

Erfolgreiche Akkordeonisten am Schweizer Jugendmusikfest

der Musikschulen Allschwil, Leimental und Reinach – unter der Leitung von Roger Gisler – meldete sich die Musikschule Reinach mit dem «Stück Orientalische Suite» für den Wettbewerb an. Der grosse Tag begann dann allerdinge mit einiger Aufregung, da vier der Musiker unterwegs nach Burgdorf aufgrund einer Panne steckenblieben. Schon wurden Vorbereitungen getroffen, um im Notfall ohne die vier Gestrandeten zu spielen. Doch zum Glück schafften es die vier punktgenau auf die Bühne und das Akkordeonorchester erntete für ihren Beitrag grossen Applaus. Die Stimmung an der Schlussfeier vom Sonntag war grossartig: Etwa 4300 Jugendliche versammelten sich im Festzelt und Bundesrätin Simonetta Sommaruga hielt eine Rede. Wie die Sonne strahlten auch die Akkordeonisten: In der Kategorie «Akkordeon Oberstufe» erspielten sie sich mit 91.83 von 100 Punkten eine Gold-Auszeichnung und den 2. Platz, für die Akkordeonisten ein Riesenerfolg. Podium (v. l.): Markus Huber (SP), Urs König (CVP), Bojan Stula, Marie-Therese Müller (BDP) und René Meier (GLP) beleuchteten das Thema Kabelnetz aus verschiedenen Blickwinkeln. FOTO: CASPAR REIMER

Anlässe in Reinach

Am 21. und 22. September 2019 fand in Burgdorf das 17. Schweizer Jugendmusikfest statt. Erstmals durften neben Blasmusikformationen auch Akkordeonorchester teilnehmen. Als Projektorchester mit 16 jungen Akkordeonisten

Abfuhrdaten

• 4. Oktober, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz • 4. Oktober, 18-21 Uhr, Vernissage Ausstellung von Salvatore Mainardi: Haupt-SacheKöpfchen (Ausstellung 4.-27. Oktober 2019), AU6 Raum für Kunst Reinach • 7. Oktober, 15-17 Uhr, Kinderfilmfestival: Das fliegende Klassenzimmer, Gewölbekeller, Gemeindehaus (Fortsetzung auf Seite 8)

8. Oktober Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 9. Oktober Papierabfuhr Kreis West 9. Oktober Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema Kabelnetz hat wieder gezeigt: Geht es um Digitalisierung und Kommunikation, ist vieles noch Kaffeesatzlesen. Caspar Reimer

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ehört es zu den Aufgaben einer Gemeinde, ein eigenes Kabelnetz für die Einwohnerinnen und Einwohner zu betreiben? Und hat das Kabelnetz in Zeiten von Smartphone, Netflix oder WhatsApp überhaupt noch Zukunft? Um diese Fragen drehte sich die Podiumsdiskussion am vergangenen Donnerstagabend im Reinacher Gemeindesaal, zu der die lokalen Mitteparteien BDP, CVP und GLP die interessierte Bevölkerung eingeladen hatten. Zeitlich passend sind seit Donnerstag die Ausschreibungen bezüglich eines neuen Providers für das InterGGA-Netz einerseits und dessen möglichen Verkauf andererseits, öffentlich. Vor dem Podium lieferte Pierre Alain Graf, ehemaliger CEO der Swissgrid, als Experte Informationen aus erster Hand. «Die Entwicklung im Bereich der digitalen Kommunikation erfolgt in rasantem Tempo», so Graf. Die Nachfrage nach einem herkömmlichen Grundangebot über Kabel sinkt in Reinach wie auch in der ganzen Schweiz

stetig. Will die Gemeinde ihr eigenes Kabelnetz behalten, gehe dies nicht ohne grössere Investitionen: «Firmen wie Swisscom, die in den Gemeinden ihre eigenen Netze betreiben, rüsten auf 5G um. Das ist die Zukunft. Möchte die Gemeinde da mithalten, wird sie ihr Kabelnetz in ein Glasfasernetz umbauen müssen. Nur Glas ist in der Lage, die zunehmenden Datenmengen zu transportieren.» Wenn es ums Kabelnetz geht, müsse man deshalb langfristig denken: «Die Digitalisierung wird unsere Gesellschaft und Wirtschaft massiv verändern. Die Frage muss also sein: Was machen wir als Gemeinde, um an der Gesellschaft der Zukunft zu bauen?» Seit 1996 sinken die Einnahmen aus klassischer Telefonie bei Swisscom dramatisch. Nur noch 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger verfügen über einen Festnetzanschluss. Und: «Auch das klassische Fernsehen ist ein Auslaufmodell.» Politisch steuern Trotz dieser von Graf vorgebrachten Bedenken waren sich die Podiumsteilnehmer überraschend einig – das Kabelnetz sollte im Besitz der Gemeinde bleiben: «Wenn wir es an ein Unternehmen verkaufen, wird dort investiert, wo es sich für die Firma lohnt. Als Gemeinde dagegen haben wir weiterhin die Kontrolle und können die Entwicklung des Netzes mit Städteplanung und anderen Themen koordinieren», gab der ebenfalls fürs Podium eingeladene Einwohnerratspräsident Markus Huber (SP) zu be-

denken. Auch ihm sei aber bewusst, dass dies nicht ohne Investitionen gehe. Marie-Therese Müller (BDP) und René Meier (GLP) sprachen sich ebenfalls gegen einen Verkauf aus: «Ein gutes Kabelnetz gehört zu einer attraktiven Gemeinde», so die Müller. Und: «Die Gemeinde handelt nicht primär gewinnorientiert.» Der Vertreter der CVP, Urs König, fügte bei: «Wenn wir es verkaufen, haben wir nichts mehr in den Händen.» Mangels Widerspruch im Podium schlüpfte Moderator Bojan Stula, stellvertretender Chefredaktor der Basellandschaftlichen Zeitung, in die Rolle der Opposition. Als solcher führte er die Vorteile eines Verkaufs an: Die Gemeinde würde Kosten sparen und könnte ein komplexes sowie politische heikles Thema von der Traktandenliste streichen. Denn tatsächlich wurde rund um die InterGGA in Reinach wie auch in anderen Gemeinden bereits viel Geschirr zerschlagen. So ist das nun laufende Submissionsverfahren bereits der zweite Anlauf, nachdem das erste mangels Kritik abgebrochen werden musste. Aufwand bei Providerwechsel Zum Schluss stellte Stula noch die Frage nach einem möglichen Wechsel des Providers. So eindeutig mochte sich dazu niemand äussern. Huber gab aber zu bedenken: «Wenn wir den Provider wechseln, ist auch dies mit einem gewissen Aufwand verbunden. Modem, Kabel oder E-Mail-Adressen müssen gewechselt werden.» Das Submissionsverfahren läuft noch bis zum 13. Dezember.

AUS DER GEMEINDE

Gemeinde Reinach kündigt Asylunterkunft «Medienhaus» Heute betreut die Gemeinde Reinach in zwei Wohnzentren Asylsuchende. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Unterkunft im «Medienhaus» am Kägenhofweg mangels Auslastung per Ende September 2019 zu kündigen. In der Schweiz ist die Zahl von Asylsuchenden seit 2016 stark rückläufig, zudem war der Kanton Basel-Landschaft bis Ende 2018 praktisch von der Aufnahme von Asylsuchenden befreit, da Baselland Standort des Bundesasylzentrums war. Die Belegung der beiden Reinacher Asylzentren lag Ende August 2019 gerade noch bei 53%. Da seit Spätsommer 2019 nun auch die beschleunigten Asylverfahren umgesetzt werden, ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen. Das bedeutet: Fortan werden bei ca. 70% der Asylsuchenden die Asylentscheide bereits vor der Zuweisung an die Kantone und Gemeinden, also während dem Aufenthalt im Bundesasylzentrum, gefällt. Das bedeutet unter dem Strich eine weitere Entlastung der

Die Asylunterkunft «Medienhaus» wird per Oktober 2020 geschlossen. Wohnzentren in den Gemeinden. Aktuell wohnen 19 Menschen im «Medienhaus», diese können problemlos im Asylzentrum an der Pfeffingerstrasse untergebracht werden. Der Gemeinderat Reinach hat daher beschlos-

sen, den Mietvertrag per Ende September 2019 mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr zu kündigen. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden Arlesheim und Binningen im Asylbereich bleibt bestehen.


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REINACH

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

• 9. Oktober, 15-16.40 Uhr, Kinderfilmfestival: Petersson und Findus, Gewölbekeller, Gemeindehaus • 10. Oktober, 15-16.50 Uhr, Kinderfilmfestival: Heidi, Gewölbekeller, Gemeindehaus Alle Anlässe in Reinach auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Baugesuche 068/19 Gesuchsteller - Jeker Ruth, Brunngasse 48a, 4153 Reinach – Projekt: Heizungssystemänderung von Öl auf Luft-Wasser-Wärmepumpe (aussen) – Parz. 2249, Brunngasse 48a – Projektverfasser - Allsol GmbH, Vladimir Dabetic, Sternenhofstrasse 11, 4153 Reinach

069/19 Gesuchsteller - Gemeinde Reinach, Marc Bayard, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt: Natur- und Erlebnisweiher – Parz. 2884, In der Heid – Projektverfasser - Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten, St. Alban-Tal 40a, 4052 Basel Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

WAHLEN 2019

Sabine Asprion in den Nationalrat Sabine Asprion ist eine sehr engagierte Umweltpolitikerin. Dank ihrem grossen Einsatz hat auch die Stadt Laufen das Label Energiestadt erhalten. DaSabine Asprion (SP) zu braucht es Hartnäckigkeit und Ausdauer, aber auch eine gute Kommunikationsfähigkeit und Überzeugungskraft. Sabine Asprion, die sich nicht nur für einem sorgsamen Umgang mit der Umwelt einsetzt, sondern auch selber danach lebt, kennt als Velofahrerin und Velokursleiterin für Kinder die Anliegen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden aus eigener Erfahrung. Sie wird sich deshalb auch in Bern für den umweltfreundlichen und gesunden

Langsamverkehr einsetzen. Sie ist Garantin, sich für verbesserte Rahmenbedingungen bezüglich Vereinbarkeit von Beruf und Familie einzusetzen und dabei auch für eine zahlbare familienergänzende Betreuung von Kindern zu kämpfen. Die positiven Auswirkungen einer zahlbaren Kinderbetreuung zeigen sich in diversen Bereichen: Familien haben die Wahl, Erwerbs- und Erziehungsarbeit nach ihrem Gusto auf beide Elternteile aufzuteilen. Frauen steht dadurch die die Möglichkeit offen, ihre Arbeitszeit im Wissen einer guten Betreuung ihrer Kinder, auszubauen. Sabine Asprion ist engagiert und motiviert, ihre Stimme in Bern einzubringen. Deshalb wähle ich Sabine Asprion auf der Liste 2 in den Nationalrat und Eric Nussbaumer in den Ständerat. Bianca Maag-Streit, SP Landrätin und Gemeinderätin Reinach

WAHLEN 2019

Nussbaumer über die 5G-Technologie Wenn unser Gehirn elektromagnetischer Strahlung des Mobilfunks (2G, 3G, 4G), von WLAN und DECT-Telefonen ausgesetzt wird, so leiten diese Strahlungen Myrian Koblerelektrische Ströme Betancourt (CVP) in unserem Gehirn. Das Denken, das Verstehen und das Erinnern werden dadurch geschwächt. Der Gleichgewichtssinn wird gestört. Unser Organismus muss diese Störungen permanent ausregulieren. Kritisch wird diese Situation dann, wenn wir in der Nacht durch solche Störungen am gesunden Schlaf gehindert werden. Nun ist es aber nicht so, dass die bestehenden 2G, 3G und 4GNetze keine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Ganz im Gegenteil, aber die Telecom-Firmen in der

Schweiz, vorab die Swisscom, definieren die Notwenigkeit, nach noch viel mehr elektromagnetischer Strahlung. Sie aktivieren nun die sogenannte 5GHochleistungs-Technik im Mobilfunk ein. Diese Technik benötigt einen andern Typ und eine andere Verteilung der Antennen. Die bisherigen Antennen strahlen eine einzige Strahlenkeule aus. Die neuen 5G-Antennen aber strahlen 64 Strahlenkeulen aus. Die Antennen werden wild auf Dächern, in den Strassenschluchten und bei Bedarf in den Gebäuden direkt montiert. Funklöcher wird es gemäss Swisscom nicht mehr geben. Dipl. EL Ing. FH Eric Nussbaumer warnt seit Jahren vor den Gefahren von Elektrosmog und jetzt über die 5GTechnologie. Die Gesundheit unserer Bevölkerung soll geschützt werden. Wir wollen keine 5G-Antennen in Reinach. Myrian Kobler- Betancourt, CVP Einwohnerrätin und Nationalratskandidatin

WAHLEN 2019

Der bilaterale Weg für die Schweiz Meiner Meinung nach muss die Schweiz unabhängig bleiben, was bedeutet, dass wir der EU nicht beitreten wollen. Wir müssen aber unsere Beziehungen mit der EU regeln. Florian Scheurer Mit dem bilatera(FDP) len Weg hat die Schweiz im Verhältnis zur EU die bestmögliche Lösung gefunden. Er wurde mehrmals vom Volk in Abstimmungen gestützt und ist weiterhin der einzig mehrheitsfähige Weg. Mit dem institutionellen Abkommen wurde der

Schweiz eine bedeutende Chance eröffnet: ein privilegierter Zugang zum EUBinnenmarkt. Es gibt auch viele andere Vorteile wie zum Beispiel mehr Rechtssicherheit. Und all das unter Erhaltung unserer Souveränität. Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass alle noch bestehenden Unsicherheiten zum Thema geklärt werden – für eine souveräne Schweiz mit starken bilateralen Verträgen. Die FDP hat sich bei mehreren Gelegenheiten mit diesem Thema beschäftigt und sich erfolgreich bei der Umsetzung engagiert. An den kommenden nationalen Wahlen vom 20. Oktober werde ich deshalb die FDP Liste 1 und Daniela Schneeberger als Ständerätin wählen. Florian Scheurer, FDP Reinach

AUS DER GEMEINDE

«Ich gestalte den Wald für die nächsten 100 Jahre» einflüsse nun für die Bäume dermassen fordernd sind, haben sie keine Idee, wie sie sich schützen können. Daher ist meine Strategie heute für die Entwicklung des Waldes, dass wir verschiedene Jungbäume nahe beieinander pflanzen und dann in ein paar Jahren und Jahrzehnten schauen, welche Arten sich durchsetzen können. Ich baue heute den Wald für die nächsten 100 Jahre. Das heisst gleichzeitig auch, wenn ich den Wald verjüngen will, dann dürfen künftig die Bäume nicht mehr älter als 100 Jahre alt werden.

Wer am Langrüttiweg steht und in den Wald blickt, sieht, dass hier bereits einige Fichten geschlagen und Sträucher entfernt wurden. Im Winter müssen die kranken Buchen gefällt werden. Revierförster Christian Becker erklärt warum. Christian Becker, der Wald in Reinach verändert sich zurzeit stark, manchmal werden an einem einzigen Tag viele Bäume auf einem einzigen Flecken gefällt. Warum ist das so? Mir ist bewusst, dass die Bevölkerung nicht immer nachvollziehen kann, warum wir manchmal rigoros eingreifen. Ich entscheide da pragmatisch. Wenn an einem Ort mehrere Bäume erkrankt sind und aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen, trifft es hin und wieder auch einen gesunden Baum, weil er die nötigen Arbeiten behindert. Natürlich könnte man einfach die angeschlagenen Bäume so lange stehen lassen, bis sie von alleine kippen. Aber dann müssen wir aus Sicherheitsgründen bald den ganzen Wald sperren. Auch um die Forstwarte zu schützen, ist es besser, die dürren Bäume zu fällen, bevor sie eine grosse Gefahr für die Arbeiter darstellen. Was ist der Grund, warum zurzeit so viele Bäume gefällt werden? Zum einen müssen wir beispielsweise die Fichten fällen, wenn sie vom Borkenkäfer befallen sind. Durch die Klimaerwärmung fressen sich die Käfer früher im Jahr ungehindert in die Rinde, vermehren sich und breiten sich aus. Eigentlich würde der Baum mit Harz auf die Löcher in seiner Rinde reagieren, aber durch den Wassermangel produziert er keines. Der Borkenkäfer-Nachwuchs verhindert den Transport des wenigen vorhandenen Wassers nach oben in die Kronen, weil er sich quer durch das wasserleitende Holz frisst. Und so stirbt der Baum allmählich ab. Interessanterweise gehen die Käfer übrigens systematisch vor: Sie befallen den gleichen Baum und verteilen sich nicht einfach auf alle Bäume. Warum das so ist, wissen wir nicht. Warum setzt die Klimaerwärmung auch den Buchen derart zu? Der Buche ist es schon bei durchschnittlich zwei Grad plus zu warm und zu trocken. Regnet es beispielsweise im Frühling zu wenig, dringt kein Wasser bis in die tiefen Wurzeln. Bevor der Baum vertrocknet, wirft er zu seinem eigenen Schutz dann zunächst die Blätter in der obersten Krone ab. Doch damit verdorrt gleichzeitig der oberste Kronenteil. Danach passiert dasselbe mit dem nächsten Kronenteil und so stirbt der Baum allmählich von oben herab. Das Problem ist, dass diese trockenen Äste ohne Vorwarnung herunterfallen können und im schlimmsten Fall jeman-

Der Förster setzt verschiedene Jungpflanzen und schaut in ein paar Jahren, welche sich durchsetzen konnten. den verletzen. Darum ist beim Waldbesuch immer auch ein wachsames Auge und zwischendurch ein Blick nach oben nötig. Hinzu kommt das Absterben des Baumes durch den Stamm: Da die Buche eine Schattenbaumart ist, hat sie zuviel Sonneneinstrahlung nicht so gern und reagiert mit einem Sonnenbrand. Dann blättert die Rinde ab und es können sich Pilze breitmachen, die das Holz abbauen und so ihrerseits zum Absterben des Baums beitragen. Welche Aufgaben soll unser Wald erfüllen? Der Wald wird bei uns vor allem als Erholungsraum und Rohstofflieferant genutzt. Er ist als Lebensraum aber auch für die Artenvielfalt von Flora und Fauna wichtig. Auch als Staubfilter hat er eine wichtige Funktion für die Umwelt und letztlich beeinflusst er auch das Klima positiv. Die Bürgergemeinde als grösste Besitzerin des Waldes, in deren Auftrag ich arbeite, wird daran festhalten wollen. Für uns Förster heisst das, dass wir eine gesunde Balance zwischen den verschiedenen Bedürfnissen finden müssen. Wie kann das gelingen? Wenn wir das Ziel haben, die Funktionen des Waldes, wie wir sie heute kennen, zu erhalten, müssen wir uns heute überlegen, welche Strategien wir verfolgen, um einen gesunden Baumbestand für die nächsten Generationen zu erhalten. Die Bäume, die hier stehen, sind bis zu 150 Jahre alt. Sehr alte Buchen beispielsweise, die an idealen Standorten stehen, sind besonders anfällig für schädliche Einwirkungen. Einerseits ist junges Holz resistenter, vergleichbar einem jungen gesunden Menschen gegenüber einem alten gebrechlichen Menschen, der einfach stärker und standfester ist. Andererseits haben die Bäume mit Idealstandorten nie ums Überleben kämpfen müssen und wenn die Klima-

Was bedeutet das konkret? Durch den Klimawandel müssen wir zurzeit stärker in den Wald eingreifen, Bäume fällen und Jungpflanzen setzen. Die Mehrarbeit und die zusätzlichen Pflanzen kosten Geld, das heute nicht vorhanden ist. Die Kosten müssten eigentlich zu je einem Drittel von Bund, Einwohnergemeinde und Bürgergemeinde getragen werden. Ganz konkret: Wenn pro Person und Monat vier Franken gezahlt würden, könnten wir die Kosten decken. Das bedeutet monatlich auf einen Kaffee zu verzichten. Aber natürlich muss man das als Ganzes betrachten und dann sind das doch hohe Kosten. Hier ist die Politik gefordert. Als Förster sehe ich die Dringlichkeit: Wir brauchen das Geld heute, nicht erst morgen. Wie geht es nun weiter? Im Wald am Langrüttiweg werden wir im Winter die dürren Buchen fällen müssen. Bis dahin haben wir hoffentlich das Holz der bereits gefällten Fichten verkauft, das übrigens in dem Zustand meist nur noch als Brennholz zu einem Spottpreis verkauft werden kann. Oder wir exportieren es nach China, wo daraus Essstäbchen gemacht werden. Für mehr taugt dieses Holz leider nicht mehr.

Durch die Trockenheit werden die Rinden der Buchen beschädigt und von einem Pilz befallen, der den Baum zerstört.

AU6 RAUM FÜR KUNST REINACH

Der Mensch im Mittelpunkt Der Maler, Grafiker und Plastiker Salvatore Mainardi gibt in AU6 Raum für Kunst Reinach einen Blick auf sein vielseitiges Schaffen frei. «Haupt-sacheköpf-chen», so der Titel der Ausstellung, die vom 4. bis 27. Oktober gezeigt wird. «People Evolution» ist sein Hauptthema, der Mensch und dessen Entwicklung – ja auch seine eigene Entwicklung. Fragen: «Wohin bewegt sich die Menschheit, der Mensch als Teil der Gesellschaft? Seine Wünsche? Was ist wichtig? Alles Fragen, die sich Men-

schen stellen, bewegen ihn zu seinen Werken.» Ständige Veränderungen, Entwicklungen die Wandel bedeuten. Alles beginnt im Kopf, dem wichtigsten Körperteil. Stetige Auseinandersetzungen, das alles sind für Mainardi Anregungen zu neuen Gestaltungen. Immer wieder entdeckt er Materialien wie Ton, Zement, Leder, PET oder Papier, die ihn zu ausdrucksstarken Köpfen inspirieren. «Köpfe stehen für uns Menschen. Ich gruppiere sie immer wieder zu anderen Installationen und

benutze sie auch in meinen Performances.» Mainardi will auffordern, vergangenes zu überwinden, auf- und auszubrechen, um neue Wege zu beschreiten. Der Künstler konfrontiert nicht einfach mit ausdrucksstarken Gesichtern, die in eine surrealistische Bilderwelt führen, er spielt mit den Betrachtern und Köpfen ein munteres Spiel, das er aktuell ansetzt und kritisch hinterfragt, kreativ und hintergründig, die Hauptsache sind Köpfe. Ina Kunz

WAHLEN 2019

Saskia Schenker für die Gemeinschaft Seit ein paar Jahren politisiere ich im Landrat mit Saskia Schenker aus Itingen. Obwohl sie in Reinach aufgewachsen ist, haben wir uns erst im kantonalen Parlament kennen gelernt. Seither schätzen wir uns gegenseitig sehr. Saskia Schenker ist eine Frau mit klarer Linie, die sich im politischen Tumult nicht

so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Gleichzeitig schafft sie es mit ihrer besonnenen, aber beharrlichen Art, die gemeinsamen Nenner zu finden und Themen voranzubringen. Ich erlebe Saskia Schenker als Person, die daran glaubt, dass es sich lohnt, politisch aktiv zu sein und die es schafft, auch andere dafür zu

motivieren. So hält sie auch das Ehrenamt hoch und ist stets im Einsatz für die Gemeinschaft. Wir benötigen mehr Politikerinnen mit dieser Grundeinstellung. Deshalb setze ich am 20. Oktober Saskia Schenker, FDP, zwei Mal auf meine Liste. Jacqueline Bader Rüedi, FDP-Landrätin


REINACH Für eine starke Mitte

Wussten Sie, dass man mittlerweile auch winzige Plastikteilchen in Schneewolken gefunden hat? Da wir Plastik in vielen Bereichen benutzen, häuft er sich auch überall Béatrix von Sury an. Er wird gröss(CVP) tenteils recycliert oder in der Kehrrichtverbrennung entsorgt. Doch der Plastik befindet sich auch unbemerkt in unsren Gewässern bedingt durch z. B. Waschmittel, Kosmetik, Reifenabrieb oder durch Zerfall in Kleinstteile via Sonnenstrahlen oder Abrasion. So finden wir diese Mikroteile im Rhein, der weltweit mit zu den belasteten Flüssen mit Plastik zählt, auch in andere Gewässer in der Schweiz und im

Ausland sind betroffen. So lässt er sich sogar im Schnee nachweisen. Forschungen haben festgestellt, dass er sich auch in den Lebewesen anreichert. Wir Menschen nehmen ihn entweder direkt über die Kosmetik, das Wasser in PET-Flaschen oder über die Nahrungskette wieder auf. Ob dies eine direkte Gefährdung für uns mit sich bringt, ist noch unklar. Die Verunreinigung ist jedoch vorhanden und bedroht unsere Gesundheit. Wir werden uns deshalb überlegen müssen, wie wir einerseits den Plastik aus unseren Gewässern herausfiltern können, und andererseits möglichst auf ihn verzichten können. Die EU hat die Problematik und Gefahr von Plastik an sich erkannt und wird gewisse Produkte ab 2021 verbannen. Es ist höchste Zeit, dass auch wir reagieren. Béatrix von Sury, Landrätin, Nationalratskandidatin CVP

WAHLEN 2019

Ich empfehle Miriam Locher Ich kenne Miriam Locher bereits seit vielen Jahren. In der gemeinsamen Zeit als Landrätinnen habe ich ihren grossen Sachverstand, ihr Engagement für die Mitmenschen Miriam Locher und ihr Verant(SP) wortungsbewusstsein sehr schätzengelernt. Sie ist eine Politikerin mit Herz und grossem Gespür für ihr Gegenüber. Als Pädagogin liegen ihr Bildungsfragen und Familienthemen besonders am Herzen. Aber auch die Thematik der über 50-jährigen Arbeitssuchenden beschäftigt sie sehr, weshalb sie dazu bereits mehrere Vorstösse verfasste. Für Miriam Locher steht immer der Menschen und seine

Lebensqualität im Zentrum. Das zeigt sich auch bei ihrem grossen Einsatz für Gleichstellungsanliegen auf kommunaler wie auch kantonaler Ebene. Sei es im Bereich der Lohngleichheit oder im Bereich der strukturellen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung. Sie ist eine Parlamentarierin, die sich nicht scheut, auch komplexe Fragestellungen und Probleme aufzugreifen. Als Fraktionspräsidentin sind auch ihre Führungsqualitäten und ihre lösungsorientierte Arbeitsweise sicht- und spürbar. Wir brauchen im Parlament Politikerinnen, die sich Gehör verschaffen können. Deshalb wähle ich Miriam Locher zusammen den weiteren Kandidierenden der Liste 2 in den Nationalrat und Eric Nussbaumer in den Ständerat. Bianca Maag-Streit, Landrätin und Gemeinderätin, Reinach

WAHLEN 2019

Demokratie sollte etwas Wert sein In einigen Artikeln im Wochenblatt konnte man seitens FDP und SVP vernehmen, wie wenig Verständnis beide Parteien für das Vorgehen der CVP im ZusamLadislas von Sury menhang mit den (CVP) Ergänzungswahlen zum Schulrat haben. Wenn Amtsinhaber demissionieren, ergänzt man in deren Augen die Vakanz einfach und problemlos durch eine andere, nicht gewählte Person in einer stillen Wahl. Als Jungpolitiker bin ich über ein solches Vorgehen einfach nur sprachlos. Gerade diese beiden Parteien, die so auf Demokratie und Freiheit pochen, sprechen sich bei der Bevölkerung indirekt gegen eine freie Volkswahl aus. Für mich heisst Demokratie, dass ich aus ver-

schiedenen KandidatInnen auswählen kann, unabhängig vom Zeitpunkt innerhalb der Legislaturperiode. Bei einer stillen Wahl kann ich als Stimmbürger jedoch nicht mitsprechen. Mit diesem Vorgehen würden ab Oktober von acht SchulrätInnen vier nicht vom Souverän gewählt sein. Diese Personen haben sich folglich nie einer Volkswahl stellen müssen. Das ist für mich kein Verständnis von Demokratie. Ich möchte entscheiden, wer mich im Schulrat vertritt, dies umso mehr, da ich hier in Reinach in die Schule gegangen bin. Mir geht es in erster Linie um die Kompetenz der Person, die mich vertreten wird, weshalb ich mein Stimmrecht ausüben und wahre Demokratie leben möchte. Dieses Recht möchte ich mir nicht wegnehmen lassen. Deshalb sollte uns die Ausübung unseres demokratischen Rechtes eigentlich etwas Wert sein. Darauf sollten wir bestehen. Ladislas von Sury Eiwohnerrat CVP

Wir spannen zusammen. Die GLP hat zusammen mit der BDP, CVP und EVP eine Listenverbindung. Wir hoffen natürlich aus diesem Ticket einen zweiten Jean-Jacques Welz Sitz nach Bern zu (GLP) holen. Auf dem ersten Listenplatz der GLP ist Tanja Haller. Ich kandidiere für den Nationalrat, weil mir das Thema 5G am Herzen liegt und in meinen Augen diese Thematik zu wenig diskutiert und uns aufgedrängt wurde. Untersuchungen zeigen, dass eine höhere Strahlenbelastung zu Schädigungen des Gehirns führen könnte. Dies gilt es unbedingt zu beachten und abzuklären. Auch liberale Ladenöffnungszeiten sind für mich ein wichtiges Thema. Als Gewerbler und Detaillist ist es mir wichtig, dass wir mit gleich langen Spiessen arbeiten können. Ich finde die Thematik der längeren Ladenöffnungszeiten schwierig. Vor allem für kleinere KMUs. Für das Personal würden diese unregelmässigen Arbeitszeiten bedeuten, was auch gesellschaftlich sehr schlecht ist. Für den Besitzer hingegen ist es nicht finanzierbar. Ab 20 Mitarbeitern sieht das wiederum anders aus. Die Frage ist, ob wir auf eine Gesellschaft hinsteuern möchten, in der nur noch grosse Konzerne bestehen können (Lädelisterben). Auch die Klimajugend bewegt mich persönlich sehr, da es wichtig ist, die Jungen zu Wort kommen zu lassen. Denn sie haben etwas wichtiges zu sagen! Jean-Jacques Welz, GLP Nationalratskandidat Liste 11

ALTERSVEREIN REINACH

Erlebnisreise ins Tirol Bereits zum zweiten Mal führte uns die Reise nach Going am Wilden Kaiser ins Hotel Blattlhof, wo wir die nächsten fünf Tage logierten. Am ersten Tag starteten wir mit unserer Reiseleitung ins Berchdesgadnerland im Südosten Oberbayerns. Am wunderschönen Königsee machten wir Mittagshalt. Da wir in Bayern waren, bestellten viele Weisswürste mit Bier und einem Brezen. Die Sicht auf den Watzmann (2713 m) war hervorragend. Auf der Rückfahrt am Nachmittag machten wir noch einen Aufenthalt in Berchdesgaden. Am zweiten Tag fuhren wir nach Zell am See, wo wir auf dem gleichnamigen See eine Schifffahrt unternahmen. Bevor wir via Saalfelden, Griessenpass ins Hotel zurückkehrten war noch ein kurzer Aufenthalt in St. Johann geplant. Am Samstagabend besuchten wir den Starabend in Ellmau mit Hansi Hinterseer, Maite Kelly, DJ Oezi und Howard Carpendale. Da ging die Post ab. Im Zelt waren über 7 000 Personen anwesend, die viele mit Cars aus der ganzen Umgebung angereist waren. Man sprach von über 200 Autocars. Nur dank hervorragender Organisation haben wir den uns zugewiesenen Parkplatz und unsere Plätze im Zelt gefunden. Am Morgen hatten wir noch Gelegenheit dem Bauernmarkt in Ellmau einen Besuch abzustatten. Und schon wieder mussten wir an die Heimreise denken. Der Car mit Heinz Frei brachte uns, diesmal über den Arlbergpass, wohlbehalten nach Reinach zurück. Peter Fessler

BLUTSPENDESPENDEZENTRUM

66 Menschen spendeten Blut Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Reinach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Reinach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 22. April 2020, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. www.blutspende-basel.ch

EVANGELISCH REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Ist Gott ein DJ?

Evangelisch

Reinach

Plastik im Schnee

Kirchgemeinde

WAHLEN 2019

Reformierte

WAHLEN 2019

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Mindestens drei grosse PopSongs tragen den Titel «God is a DJ». Eine Provokation? Vielleicht. Aber sicher eine Aussage, über die es sich nachzudenken lohnt. Im «God is a DJ»-youtube-Video von SPIN tritt Gott symbolisch als DJ auf, der durch das Zurückdrehen seiner Plattenteller Unfälle rückgängig macht. Ein Gott, der das Elend der Menschen sieht, ganz konkret in die Geschicke der Menschen eingreift und alles zum Guten wendet. Der gleichnamige Song von Pink zielt in eine etwas andere Richtung. Sein erster Vers heisst: «God is a DJ – and you are the music». Gott hält die Fäden des Lebens in seiner Hand und du, Mensch, darfst dich getrost zu seiner Musik bewegen, dich daran freuen und dich von ihr getragen wissen. Bei der «God is a DJ»-Version der Gruppe Faithless hört man die Worte: «This is my church. This is where I heal my hurts.» Zu Deutsch: «Das ist meine Kirche, dort heile ich meine Wunden.» Und weiter gehts mit: Lösungen und Heilmittel – Feinde werden Freunde – dies ist meine Kirche. Die Tanzfläche wird zum Ort, wo sich Menschen auf Augenhöhe begegnen und wo das abgelegt werden kann, was weh tut und dem Frieden im Wege steht. Seit bald 20 Jahren gibt es in Reinach den Mega-Event «God is a DJ» für Jugendliche. Dieses Jahr findet «God is a DJ» erstmalig im Jugendcafi Paradiso neben der Mischelikirche statt. Von 17 bis 21 Uhr ist der Megadancefloor für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren offen (Eintritt Fr. 3.–), von 21 bis 02 Uhr für Jugendliche ab 16 Jahren (Eintritt Fr. 5.–). ID mitnehmen! Organisiert wird «God is a DJ» von Stammgästen des Jugendcafi Paradiso. Lukas Siegrist sagt im Namen des OKs: «Für uns war es früher immer erfreulich, einmal im Jahr Party machen zu können. Als wir noch zu jung waren, um in einen Club zu gehen, gab es zum Glück God is a DJ. Wir hoffen, dass wir diese Tradition nun weiterführen können. Wir wollen Spass haben und den Anlass mit altbekannten und neuen Gästen wiederbeleben.» Wir freuen uns auf ein tolles Fest am Freitag, 18. Oktober, von 17 bis 02 Uhr im Jugendcafi Paradiso! Das OK God is a DJ

Morgen Mischelikonzert Die sechs Sonaten für Violine und Cembalo von Johann Sebastian Bach Fast jeden Tag spielen Saskia Salembier und Marc Meisel diese sechs Sonaten zusammen und verlieben sich täglich mehr in die Kompositionen. Sie werden uns die drei ersten Sonaten präsentieren. Morgen Freitag, 4. Oktober, um 18 Uhr in der Mischeli-Kirche. Eintritt frei – Kollekte

Marc Meisel und Saskia Salembier.

Weitere Anlässe Freitag, 18. Oktober, Ökumenischer Jugendgottesdienst, 18.30 Uhr Mischelikirche. Samstag, 19. Oktober, Winterkleider- und Wintersport-Börse, 14 bis 16 Uhr im Paradiso. Sonntag, 20. Oktober, Ökumenischer Erntedankgottesdienst, ab 10 Uhr auf dem Neuhof, Tramhaltestelle (11) Reinach Süd. Montag, 21. Oktober, Ökumenische Gesprächsgruppe Frau und Kirche, «Frauen in der Bibel», 14 Uhr, Pfarreigarten. Gottesdienstzeiten, Predigttext und regelmässige Anlässe siehe unter Rubrik «Gottesdienste» im Reinacher Teil dieser Wochenblatt-Ausgabe.

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

REINACH

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Eva Eusebio in den Schulrat

Klimapolitik für die Katz

Gratis U-Abo für Rentner abgelehnt

Für die kommenden Schulratswahlen vom 20. Oktober empfehle ich Ihnen Eva Eusebio von der CVP, weil viele Gründe für sie sprechen. Einerseits kenne ich Eva Eusebio (CVP) Eva Eusebio als interessierte, engagierte und zuverlässige Kollegin. Sie ist teamfähig und tragfähige Lösungen sind ihr wichtig. Andererseits bringt sie die nötige Erfahrung für dieses Amt mit: Sie ist in Reinach

aufgewachsen und hat die Schulzeit in Reinach erleben dürfen. Und als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern (Primar- und Sekundarstufe) kennt sie die Anliegen der Kinder und Eltern. Sie war Mitglied der Betriebskommission des Jugendhauses Palais Noir und sechs Jahre im Einwohnerrat. Im Rat war sie zudem in der Kommission Bildung, Soziales und Gesundheit. Somit verfügt sie auch über wertvolle Erfahrung in der politischen Arbeit. Also Gründe genug, Eva Eusebio Ihr Vertrauen zu schenken und Ihr die Stimme für den Schulrat Reinach zu geben. Andrea Brügger, CVP Reinach

WAHLEN 2019

Lucio Sansano in den Nationalrat Lucio Sansano ist ein Glücksfall für die FDP. Jung, dynamisch, intelligent und sprudelnd vor Ideen, aber immer sehr fokussiert. Was er anpackt, hat Hand und Fuss. Ich Lucio Sansano durfte Lucios En(FDP) gagement, der als ehemaliger Schülervertreter am Gymnasium Münchenstein seine politische Karriere startete, als Schulrätin hautnah

erleben. Die Chancen der Digitalisierung lagen ihm schon als Schüler am Herzen. Heute setzt er sich als liberaler Bildungspolitiker mit Elan für dieses Thema ein. Maturaufsätze sollen zukünftig nicht mehr von Hand geschrieben werden, sondern auch per Laptop. Dies ist nur ein konkretes Beispiel, das Lucio Sansano in Angriff nehmen möchte. Es macht mich stolz, dass Lucio Sansano sich als Nationalratskandidat zur Verfügung gestellt hat. Deshalb setze ich ihn am 20. Oktober zweimal auf meine Liste. Jacqueline Bader Rüedi, FDP Landrätin aus Reinach

WAHLEN 2019

Gehen sie am 20. Oktober wählen! Es ist eine Tatsache, dass viele Personen nicht das notwendige Interesse an Politik haben. Es ist aber grundlegend für die Weiterentwicklung der demokratischen Werte in diesem Land, wenn wir aktiv an den nationalen, kantonalen und kommunalen Wahlen teilnehmen. Zurzeit beschäftigen uns die nationalen Wahlen, die Wahlbeteiligung bei den letzten National- und Ständeratswahlen waren 46.8 Prozent. Meiner Meinung nach könnte sich der Prozentsatz um einiges steigern. Nach Gesprächen mit Freunden und Bekannten, welche ihre Wahlzettel nicht ausgefüllt haben, wurde mehrfach als entscheidender Grund «I ha kei Zyt gha» genannt. Das ist eine traurige Tatsache. Ich finde, dass der Bund für die nächsten nationalen und der Kanton für die nächsten kantonalen Wahlen bei diesem Problem eine umsetzbare und

komfortable Lösung ausarbeiten müssen. Eine realistische Lösung wäre die digitale Stimmabgabe, wie es gewisse Kantone schon kennen, welches E-Voting genannt wird. Weiter ist auch zu beachten, dass der Bundesrat der Bundeskanzlei den Auftrag erteilt hat, bis Ende 2020 mit den Kantonen eine Neuausrichtung des Versuchsbetriebs zu konzipieren. Abschliessend bin ich der Meinung, dass wir in der Schweiz schon einen gewissen Komfort besitzen, denn unsere Abstimmungsunterlagen kommen zu uns nach Hause. In vielen anderen Ländern ist diese Bequemlichkeit nicht der Fall. Deshalb fordere ich jede stimmberechtigte Person auf, am 20. Oktober zu wählen. Übrigens die Liste 11 (GLP) ist eine gute Wahl. Mete Akbulut, GLP Reinach, Einwohnerratskandidat

WAHLEN 2019

Caroline Mall nach Bern Am 20. Oktober haben Sie die Möglichkeit bei den Parlamentswahlen unser weltweit einzigartiges Wahlrecht auszuüben. Gehen Sie an die Urne und wählen Sie. Wenn Ihnen die Schweiz in ihrer heutigen Form etwas bedeutet, kommen Sie nicht umhin, Liste 3 zu wählen.

Mit einem allfälligen Rahmenabkommen wie vorgesehen, wird unsere direkte Demokratie in der heutigen Form zu Grabe getragen. Wir unterwerfen uns der EU. Und genau dies will ich nicht. Mit Caroline Mall haben sie die Möglichkeit, eine erfahrene kantonale und lokale Politikerin nach Bern zu wählen. Sie ist eine Kandidatin, welche ohne Wenn und Aber für die Schweiz, für unsere weltweit geachtete und bewährte Demokratie kämpft. Eine Staatsform, um welche man uns weltweit beneidet. Wieso um alles in der Welt wollen wir dieses wertvolle Gut wegwerfen? Ich sass mit Caroline Mall lange Jahre im Baselbieter Landrat und im Einwohnerrat Reinach. Caroline Mall ist hartnäckig, zuweilen unbequem und vielleicht auch mühsam. Politische Gegner fürchten sie, diffamieren sie zuweilen. Aber genau dann lässt sie sich nicht unterkriegen; sie kämpft weiter. Genau solche Menschen brauchen wir in Bern. Keine stromlinienförmigen Anpasser, sondern mutige und furchtlose, für ihre Ziele einstehenden Menschen. Schreiben Sie den Namen Caroline Mall (Liste 3) wie ich zweimal auf Ihren Stimmzettel. Und ganz nebenbei: auch der untere bevölkerungsstarke Kantonsteil gehört endlich nach Bern. Paul Wenger, alt Landrat, SVP Reinach

Kurz vor den Wahlen versuchen sich die Parteien mit knackigen Sprüchen und politischen Vorstössen zu überbieten. Wer nicht schon auf den Klimazug aufgesprungen ist, Andreas Spindler (SVP) gibt spätestens jetzt so richtig Strom. Dass diese Vorschläge dem Klima nichts bringen, wird gerne verschwiegen. Während der Ständerat letzte Woche eine Flugticketabgabe beschlossen hat, wurde in China der weltgrösste Flughafen mit einem jährlich erwarteten Passagieraufkommen von ca. 100 Mio. Reisenden fertiggestellt. Es wird gerechnet, dass China die USA schon bald als weltgrössten Flugmarkt ablösen wird. Gegen dieses starke Wachstum in Asien kann eine Flugticketabgabe in der Schweiz, welche weltweit für 0.3 Prozent der globalen CO2Emissionen verantwortlich ist, herzlich wenig ausrichten. Diese Massnahme hat schlicht keinen Einfluss. Der grösste Hebel gegen Umweltverschmutzung sind aber die Erforschung und Entwicklung von schonenden Systemen und Prozesses. Eine effiziente Maschine spart weltweit Ressourcen, nicht nur in der Schweiz. Hier kann die Schweiz als erfolgreicher Wirtschaftsstandort ihren Beitrag leisten. Dazu müssen gute Rahmenbedingungen ohne Denkverbote und Ideologie geschaffen werden. Dafür setzt sich die SVP ein. Unterstützen auch Sie diesen Weg und wählen Sie am 20. Oktober die SVP – Liste 3. Andreas Spindler, Nationalratskandidat, SVP Liste 3

In der Politik läuft tatsächlich nicht immer alles so rund, wie man es sich erhofft. Es gibt hie und da Entscheide, die man nur schlecht oder gar nicht nachvollziehen kann. So erging es mir am letzten Donnerstag im Landratssaal. Mit einem Vorstoss vom Frühjahr wollte ich erreichen, dass Rentnerinnen und Rentner sowie IV-Bezüger, die am Existenzminium leben, das U-Abo zu günstigeren Konditionen oder gar gratis erhalten können. Viele Rentnerinnen und Rentner haben mich in der Vergangenheit darauf angesprochen oder angerufen und mich gebeten im Landrat zu diesem Thema vorstellig zu werden. Die Regierung hat auf einem A4-Blatt mit knapp formulierten und fadenscheinigen Erklärungen eine Ablehnung meines Vor-

stosses mit solchen Vergünstigungen empfohlen. Leider ist eine knappe Mehrheit der Regierung gefolgt. Aus meiner Sicht ein unmögliches Verhalten, denn es dürfte in verschiedenen Kreisen bekannt sein, dass es zu viele Rentnerinnen und Rentner in unserem Lande gibt, die nach jahrelangem Arbeiten, Monat für Monat am Existenzminimum leben. Es wäre nicht mehr als fair gewesen aufzuzeigen, wie eine Vergünstigung oder Gratisabgabe von U-Abos für Rentnerinnen und Rentner hätte aussehen können. Diese Haltung ist bedauerlich. Nun ja, es heisst nicht umsonst: Steter Tropfen höhlt den Stein, das heisst für mich ganz, klar dran bleiben. Caroline Mall, Landrätin, Nationalratskandidatin SVP

NACHRUF

Zum Hinschied von Max Hornstein Im Alter von 90 Jahren hat uns unser Freund und Kollege Max Hornstein verlassen. Für die meisten ist sein Name mit der Apotheke-Drogerie im Zentrum verbunden. Die erste Drogerie wurde von Heidi und Max Hornstein im 1959 übernommen. Im Laufe der letzten 20 Jahre konnten beide ruhiger treten und gaben ihren Töchtern Barbara BürkiHornstein und Gabi Hornstein die Leitung des Geschäftes. Die Tüchtigkeit von Max blieb damals nicht lange verborgen. Auf Vorschlag der CVP wurde er im 1964 in die damalige Gemeindekommission gewählt und wirkte dort bis Ende 1971. Ab 1972 wurde Max Gemeinderat. Dieses Amt übte er bis Mitte 1984 aus. Zuerst betreute er das Departement Bildung und Erziehung, dann war er achteinhalb Jahre lang Finanz-

chef. Bei seiner Amtstätigkeit war er immer gesprächsbereit, hatte aber gleichwohl seine klare Linie, die er mit Sachlichkeit und Fairness vertrat. Seine Erfolge, vor allem im Finanzbereich unserer Gemeinde waren beachtlich. Lösungsorientiert, konziliant, hilfsbereit, so wird er beschrieben. Lange Jahre wirkte Max auch mit im Vorstand des Gewerbevereins Reinach. In den letzten Jahren wurde es ruhig um ihn. Lange sahen wir ihn noch ab und zu im Geschäft. Dann nicht mehr. Unser herzliches Beileid geht an die ganze Familie Hornstein. Mit einem ganz speziellen Dank an seine Frau Heidi für dieses lange Leben und Werken zu zweit. Wir danken Max für alles, was er privat, beruflich und öffentlich geleistet hat. Jacqueline Simonet, CVP Reinach


REINACH

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

KIRCHE JESU CHRISTI DER HEILIGEN DER LETZTEN TAGE

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Ein neues Oberhaupt in Reinach

Daniel Stark in den Schulrat

Eva Eusebio in den Schulrat

An diesem sonnigen Sonntagmorgen herrscht im Industriegebiet «Kägen» in Reinach mehr Betrieb als sonst an einem Sonntag. Die Kirche Jesu Christi lädt zum sonntäglichen Gottesdienst ein. Heute wird ein neuer Gemeindevorsteher vorgeschlagen. Der neue Bi-

schof heisst Simon Bader. Er bekräftigte in seiner Kurzbotschaft den Willen, an erster Stelle seine Familie und seinen Beruf zu stellen, dann komme das Engagement als Gemeindevorsteher. Anschliessend verglich er das Leben mit einer Radtour, welche er erst vor wenigen Tagen zusammen mit seiner Frau unternommen habe. So gleiche diese Radtour doch auch unserem Leben: mal einfacher, mal schwieriger. «Das Miteinander ist mir ein grosses Anliegen, unabhängig vom Alter, der Hautfarbe und des Geschlechtes» bekräftigte Simon Bader. Die Kirche Jesu Christi der Heiligender letzten Tage ist klar christlich orientiert und so organisiert, wie Christus seine Kirche im Neuen Testament errichtet hat. Sie versteht sich als wiederhergestellte Urkirche mit weltweit über 16 Millionen Mitgliedern. In der Schweiz sind momentan gut 10›000 Mitglieder eingetragen. Regional sind die Mitglieder in einer Gemeinde zusammengefasst. Der Gemeindevorsteher kümmert sich dabei um das geistige als auch um das zeitliche Wohl der anvertrauten Mitglieder – dabei stehen ihm nebst den Ratgebern auch andere Erwachsene und Jugendliche beiderlei Geschlechts zur Seite. Jürg Ottiker

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Altersverein Reinach und Umgebung, Präsident: Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, https://sites.google.com/site/ alfreinach/home

Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06.

Am 20. Oktober werden Ersatzwahlen für den Schulrat durchgeführt. Dies obwohl der Schulrat als Ganzes im kommenden Mai für die Jahre 2020 Daniel Stark (FDP) 2024 neu gewählt wird. Aufwand und Kosten hätte man sich also sparen können. Die stille Wahl bei gleicher Zahl von Kandidaten und Sitzen ist in unserer Demokratie vorgesehen und wäre in dieser Situation sinnvoll gewesen. Wir empfehlen Ihnen nun aber Daniel Stark (FDP) zur Wahl. Der dreifache Vater ist als Lehrperson und Geschäftsführer eines Architekturbüros bestens für das Amt qualifiziert. Bitte gehen Sie wählen! Gerda Massüger › FDP Reinach

PARTEIEN

Hock im Reinacherhof Am 7. Oktober und an zwei weiteren Terminen, am 4. 11. und 2. 12., organisiert die CVP einen Hock, an dem sich alle an Politik interessierten Bürger und Bürgerinnen treffen können. Dieser Hock findet im Hotel Reinacherhof bei der Haltestelle Reinacherhof statt und nicht, wie in der schriftlichen Einladung erwähnt, im Hotel Rynach. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf interessante und anregende Diskussionen ab 18.30 Uhr im Hotel Reinacherhof. Denis von Sury

Ich habe Eva Eusebio in seiner Zeit im Einwohnerrat kennen und schätzen gelernt. Ebenso habe ich sie als kompetente, kompromissbereite und zuverlässige Kollegin Eva Eusebio (CVP) wahrgenommen. Insbesondere in der Kommission BSG (Bildung, Soziales und Gesundheit) hat

sie sich mit ihrem Wissen in den Vorlagen Schule und Schulbauten ausgezeichnet. Wir konnten von ihrem Wissen immer wieder profitieren. Daher bin ich der Überzeugung, dass Eva Eusebio die richtige Person für den Schulrat ist. Ich bin überzeugt, dass sie die nötigen Grundlagen hat, um dieses Amt zur Zufriedenheit aller zu erfüllen. Ich empfehle Ihnen daher, Eva Eusebio ihre Stimme zu geben. Sie werden sicher nicht enttäuscht werden. Bernhard Bütschli Einwohnerrat BDP

FC REINACH

Heimspiel gegen FC Möhlin-Riburg Am Sonntag, 6. Oktober, kommt es zum nächsten Heimspiel gegen das kampfstarke Team des FC Möhlin-Riburg. Das Team stieg in dieser Saison von der 3. Liga in die 2. Liga auf und ist läuferisch und kämpferisch auf einem hohen Niveau. Wir müssen uns auf ein kampfbetontes und gut organisiertes Team aus dem Aargauischen einstellen. Nach dem letzten Remis zu Hause gegen den SV Muttenz 2 sind wir bestrebt, weitere drei Punkte ins Trockene zu bringen. Es wird nicht leicht sein, dies zu realisieren. Aber wir spielen im eigenen Stadion und wollen einen weiteren Heimsieg in dieser Saison einfahren. Die Spieler und der gesamte Staff freuen sich heute schon auf den Sonntag und auf zahlreiches Erscheinen und tatkräftige Unterstützung unserer Reinacher Fans. Das Clubrestaurant ist ebenfalls offen und Familie Peter & Conny Bregenzer freuen sich heute schon auf Ihren Besuch. Der FC Reinach bedankt sich bei Supportern und Donatoren für die grosszü-

gige Unterstützung. Sportliche Grüsse Sportchef FC Reinach Peter Oppliger

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

www.cbb-reinach.ch Sonntag, 6. Oktober Kein Gottesdienst im CBB

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 4. Oktober 10.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt Samstag, 5. Oktober 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion in der Dorfkirche Sonntag, 6. Oktober 10.30 Eucharistiefeier in der Dorfkirche, Einsetzung der Pfarreiseelsorgerin Gabriele Tietze 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG

HAUPT-SACHE-KÖPF-CHEN

mit SALVATORE MAINARDI Vernissage 4. Oktober Matinée 13. Oktober Finissage 27. Oktober Fr 16–20 Uhr, Sa + So 11–16 Uhr Austrasse 6, Reinach www.au6.ch

Mittwoch, 9. Oktober 9.15 Eucharistiefeier in der Dorfkirche Donnerstag, 10. Oktober 12.00 Gebet am Donnerstag in der Dorfkirche (während den Schulferien kein Rosenkranz und keine Vesper) Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 4. Oktober 18.00 Mischelikonzert in der Mischelikirche – Sechs Sonaten für Violino und Cembalo Sonntag, 6. Oktober

9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Florence Develey 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Lukas 16, 1–9 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –19.00 Mi–Fr 9.00 –12.00 / 14.00 –19.00 Sa 9.00 –19.00

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Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 6. Oktober Kein Gottesdienst BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 6. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 9. Oktober 20.00 Gottesdienst


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Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Heidi-Reisen Liesberg

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Veranstaltungen vom 3. bis zum 16. 10. 2019 Ausstellung Maja Rieder «Bagdad» (nur noch bis 18. 10. 2019) Ein eigens für die Klosterkirche angefertigter Baldachin der Künstlerin Maja Rieder (*1979) schwebt über den Kirchenbänken und spannt einen Bogen zwischen Orient und Okzident. Die Kirche ist unter Berücksichtigung der Gottesdienste und Konzerte von 7 bis 22 Uhr frei zugänglich. Informationen zur Ausstellung liegen in der Kirche auf. Führungen durch das Kloster und die Ausstellung in Rücksprache mit Barbara van der Meulen: vandermeulen@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.

9. Okt., Wochenmarkt in Luino Nur Fahrt Fr. 55.– 14. Okt., OLMA in St. Gallen Fahrt und Eintritt Fr. 62.– 15. Okt., Goldenes Engadin Fahrt, Mittagessen Fr. 91.– 24.–27. Okt., Saisonschlussfahrt ins Salzburgerland Fahrt, Hotel 4*, HP, 2× ME, Musikabend, Ausflug Fr. 679.– 31. Okt., Chrisanthema in Lahr D Fahrt, Führung, Mittagessen Fr. 79.– 3. Nov., Saisonschlussfahrt ins Alpthal Fahrt Apéro, Mittagessen Fr. 86.– 6. Nov., Rüeblimärt in Aarau Nur Fahrt Fr. 39.– 12. Nov., Goldener Herbst am Kaiserstuhl D Fahrt, Mittagessen Fr. 79.– 21. Nov., Jurafahrt zum Hut Napoléons Fahrt, Mittagessen Fr. 75.– 19. Dez., Weihnachtskonzert mit den Calimeros Fahrt, 2-Gang-ME, Konzert am Nachmittag Fr.109.–

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Finissage Maja Rieder «Bagdad»

Freitag, 18. Oktober, 18.30–19.30 Uhr, Kirche Wir laden zu einem Abend voller Poesie und Musik mit der Künstlerin Maja Rieder und Gästen. Amira Hafner-Al Jabaji, Islamwissenschaftlerin und «Sternstunde»-Moderatorin SRF, spricht über die Rolle der Kunst im Dialog zwischen dem Christentum und dem Islam. Peter Hüseyn Cunz, Schweizer Sufi-Scheich des Mevlevi-Ordens, liest Gedichte des islamischen Mystikers Rumi, begleitet von mittelalterlichen Marienliedern und arabischen geistlichen Gesängen des Arlesheimer Vokalensembles Cantù. Türöffnung: 18.00 Uhr.

Ausstellung Fritz Balthaus, «BN / FM / CP / LF» Der Berliner Künstler und Gast in unserer Residence hat dem Kloster Dornach vier Skulpturen als Leihgaben bis Januar 2022 geschenkt. Entdecken Sie die Skulpturen beim Flanieren durch den Klostergarten.

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 6. Oktober 2019, 9.00–16.00 Uhr ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprodukte, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62 www.baettwilermarkt.ch

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Dienstag, 8. Oktober 2019, 12.00–14.00 Uhr, Restaurant Ein unkomplizierter gemeinsamer Mittagstisch zusammen mit unserem aktuellen Residence-Gast Thomas Lemmler und Sandra Löwe. Alle sind herzlich zu diesem Stammtisch willkommen. Anmeldung erwünscht unter info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.

Culinarium mit Mike Stoll

Dienstag, 8. Oktober 2019, 18.30–21.30 Uhr, Refektorium «Frau und Bibel – eine religionshistorische Betrachtung der Rolle der Frau in der Heiligen Schrift» Kosten: Fr. 65.– inkl. Vortrag, Apéro, und 3-Gang-Menü, exkl. Getränke. Verbindliche Anmeldung unter: Tel. 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch

Tanz-Kaffee

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 14.00–17.00 Uhr, Refektorium Wir bitten zum Tanz mit Johnny La Rose bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee.

KIRCHE

Gottesdienste Freitag, 4. Oktober 2019 18.00 Uhr, Fest des hl. Franz von Assisi mit anschliessendem Apéro (Kirchenpatron der Klosterkirche) Sonntag, 6. Oktober 2019 9.00 Uhr, Missione Cattolica Italiana 18.00 Uhr, Taizé-Feier Sonntag, 13. Oktober 2019 9.00 Uhr, Missione Cattolica Italiana 10.30 Uhr, Christkatholischer Gottesdienst 18.00 Uhr, Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Weitere Informationen finden Sie in unserem Programm-Booklet auf www.klosterdornach.ch oder an der Rezeption. Alle Veranstaltungen, wenn nicht anders vermerkt: Kollekte

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Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

TODESFÄLLE Aesch Anna Hofner-Vogel, geb. 28. Februar 1920, gest. 29. September 2019, von Duggingen BL (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 108). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Münchenstein Fritz Linder-Fischbach, geb. 12. August 1939, gest. 28. September 2019, von Brienz BE (wohnhaft gewesen Oberwilerstrasse 4). Bestattung im engsten Familienkreis.

«Betrachte den Tod als Heimkehr» (Konfuzius)

Wir trauern um meinen lieben Ehemann, unseren Vater, Grossvater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Götti

Max Ewald Hornstein-Ebel 16. Juli 1929 – 21. September 2019 Nach einem reich erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Heidi Hornstein-Ebel Barbara und Stefan Bürki-Hornstein mit Daniel und Nicolas und Familien Gabi und Michael Hornstein Pachnis mit Daniel und Daphne Thomas und Vivian Hornstein-Prastiwi mit Helen, Matthew und Andrew Beat und Jeannette Hornstein-Pedrozzi mit Lena, Jana und Luana Pius und Nesma Hornstein Berrada mit Delya und Camilia Maria Hornstein-Ulrich mit Claudia, Andrea, Christoph und Familien Evi und Jean-Fred Kuchen-Ebel mit Claudia, Sabine, Nathalie und Familien Angehörige und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 14 Uhr in der Dorfkirche St. Nikolaus, Kirchgasse 7 in Reinach statt. Traueradresse: Heidi Hornstein-Ebel, Wiedenweg 1, 4153 Reinach Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Berücksichtigung der Seniorenstiftung Aumatt in Reinach, Vermerk «Spende Max Hornstein», Postkonto 40-1589-7, IBAN CH50 0900 0000 4000 1589 7.

Reinach Dolly Egger-Hürzeler, geb. 25. Mai 1926, gest. 24. September 2019, von Thal SG, Basel (wohnhaft gewesen Passwangstrasse 34). Urnenbeisetzung: Freitag, 4. Oktober 2019, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Erich Raddatz-Voss, geb. 29. März 1935, gest. 19. September 2019, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Neueneichweg 20). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 18. Oktober 2019, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Arnold Schweizer-Durrer, geb. 21. September 1938, gest. 28. September 2019, von Reinach BL, Basel (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 10). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Margrit Wicki-Dudler, geb. 12. Mai 1930, gest. 25. September 2019, von Luzern, Malters LU (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Mittwoch, 9. Oktober 2019, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Aus dem Leben bist Du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.

Wir trauern um unser liebes Mami, unsere Schwiegermutter, unser Grossmueti, unsere Schwester und Schwägerin. Der Lebenskreis von

Margrit Wicki-Dudler 12. Mai 1930 – 25. September 2019 hat sich geschlossen. Wir sind Dir unendlich dankbar für Deine grosse Liebe, die immer dem Wohl Deiner Familie galt. Du wirst stets in unseren Herzen bei uns sein.

In tiefer Dankbarkeit und Trauer Urs und Beatrice Wicki-Weisser Thomas und Lisa Wicki-Watanabe mit Samuel Markus und Krista Wicki-Fatum mit Nathanael und Isabella Andreas Wicki und Anverwandte Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet statt am Mittwoch, 9. Oktober 2019, um 14 Uhr auf dem Friedhof Fiechten in Reinach. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung WBZ, Reinach, Postkonto 40-1222-0 oder IBAN CH98 0900 0000 4000 1222 0, Vermerk: Margrit Wicki. Traueradresse: Urs Wicki, Steinackerring 17, 4147 Aesch

DANKSAGUNG

Wolfgang Meister-Bloch 1946–2019

Für die vielen Zeichen der Anteilnahme, Blumen und Spenden danken wir von Herzen. Ein spezieller Dank geht an Pfarrer Adrian Bolzern, der mit seinen treffenden und tröstenden Worten den Abschied besonders persönlich gestaltet hat. Reinach, im September 2019 Die Trauerfamilie Denise Meister-Bloch Ramona Meister Karin und Dominik Fischer mit Lisa

Pfeffingen, im September 2019

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung – aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

Herzliche Danksagung (anstelle von persönlichen Karten)

Jesus Christus: «Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.»

Karl Huwiler-Solèr 22. Januar 1938 – 2. September 2019 Wir sind erfüllt von grosser Dankbarkeit. Die Teilnahme von so vielen lieben Mitmenschen am Dankgottesdienst, bei der Beerdigung sowie auf dem Schlosshof hat uns sehr berührt und getröstet. Es war für uns ein Zeichen der tiefen Wertschätzung unseres lieben Karls. Wir bedanken uns aus tiefstem Herzen bei allen, die uns ihr Mitgefühl durch Briefe, Karten, heilige Messen, Blumen und Spenden sowie tröstende und einfühlsame Worte, Gesten und Umarmungen ausgedrückt haben. Besonderer Dank an Franz Stadelmann, Pfarrer Felix Terrier und alle Mitwirkenden. Mit treffenden, einfühlsamen Worten haben sie es auf eine frohe Art verstanden, auf das erfüllte Leben von Karl zurückzuschauen und eine würdevolle Feier zu gestalten. Wir fühlten uns begleitet und getragen. In lieben Gedanken behalten wir Karl in unseren Herzen. Die Trauerfamilie

5. Mose 26,11

Dreissigster: Sonntag, 20. Oktober 2019, um 11.30 Uhr in der Kirche St. Martin, Pfeffingen.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 24. September 2019 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 24. September 2019 unter anderem folgende Geschäfte behandelt: • Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlung vom 25. September 2019 vorbereitet. • Im Rahmen seiner Sitzung hat der Gemeinderat die zweite Lesung des Budgets 2020 abgehalten. • Der Gemeinderat hat zudem die zweite Lesung betreffend Zonenplanrevision durchgeführt. • Aufgrund der Bestätigung, dass Sm’AeschPfeffingen alle Heimspiele des Europacups in den kommenden zwei Jahren in der Löhrenackerhalle spielt, hat der Gemeinderat beschlossen, die Beleuchtung in der Mehrzweckhalle Löhrenacker zu verbessern (Lichtleistung von 1000 Lumen). Die Beleuchtung wird bis spätestens Mitte November 2019 eingerichtet. • Der Gemeinderat schliesst sich folgenden Stellungnahmen des VBLG an: Revision Steuergesetz; Anpassung der Normkosten ambulanter Pflegeleistungen; sowie Anpassung der Erfassungsmethodik für Alters- und Pflegeheime. • Des Weiteren hat der Gemeinderat vom Protokoll der Besprechung mit dem Alterszentrum Im Brüel betreffend den EL-Zusatzbeiträgen Kenntnis genommen. Gemeinderat Aesch

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 25. September 2019 Anwesend ca. 125 Stimmberechtigte 1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2019 ://: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2019 wird einstimmig genehmigt. 2. Besprechung und Beschlussfassung über den Quartierplan Victus-Areal ://: Der Quartierplan Victus-Areal inklusive Reglement wird mit 81 Ja-Stimmen, bei 24 Gegenstimmen und 11 Enthaltungen genehmigt. Namens der Gemeindeversammlung Gemeindepräsidentin, M. Hollinger Verwaltungsleiter, R. Cueni Gegen Gemeindeversammlungsbeschlüsse kann gemäss § 49 des Gemeindegesetzes innert 30 Tagen nach Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. Das gesamte Protokoll ist ab Mitte Oktober 2019 auf der Internetseite der Gemeinde Aesch (www.aesch.bl.ch) nachzulesen.

Unterbruch GGA (Grossgemeinschaftsantennenanlage) Aesch Infolge Unterhaltsarbeiten am Kabelnetz ist die Signalzuführung am Donnerstag, 10. Oktober 2019 ab 23.00 Uhr bis am Freitag, 11. Oktober 2019, 6.00 Uhr, unterbrochen. Während dieser Zeit ist weder Internet, Radio, TV, noch Telefonie über das Kabel der GGA möglich. Betroffen von diesem Unterbruch sind nachstehende Strassen: − Ahornweg / Birkenweg / Herrenweg / Mattenweg / Steinackerstrasse

− Akazienweg / Dornacherstrasse / Im Birspark / Birsweg − Alemannenweg / Grienweg / Andlauweg / Am Baselweg − Andlauring / Traugott Meyer-Str. / Langenhagstrasse − Arlesheimerstrasse Ost / Fiechtengweg / Im Egg − Arlesheimerstrasse West / Therwilerstrasse − Baselweg / Herrenweg / Steinweg / Schlattweg − Blumenrain / Spitzenrainweg / St. Jakob-Strasse − Bruggfeldweg / Sonnenweg /Dornacherstrasse − Im Büntengarten / Dornacherstrasse / Finkenweg / Neubüntenweg / Fasanenweg − Butthollenring / Langenhagstrasse − Fiechtenweg / Sternenhofweg − Fluhstrasse / Im Hauel / Hauelweg − Gempenring / Parkweg / Pappelweg / Schartenfluhweg − Landskronstrasse − Weidenweg / Weidenstrasse Des Weiteren kommt es am Freitag, 11. Oktober 2019, zwischen 6.00 Uhr und 16.00 Uhr bei folgenden Strassen zu kurzen Unterbrüchen über die Signalzufuhr für Internet, Radio, TV und Telefonie infolge Abschlussarbeiten der Nachtarbeit: − Ahornweg / Birkenweg / Herrenweg / Mattenweg / Steinackerstrasse Bauabteilung Aesch

Hauptübung Feuerwehr Klus 2019 Die Feuerwehr Klus lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner der Verbundgemeinden Aesch, Pfeffingen und Grellingen sowie alle Freunde der Feuerwehr zur Hauptübung am Samstag, 19. Oktober 2019, ein. Die Feuerwehr zeigt ihr modernes Einsatzmaterial an verschiedenen Posten. Die Hauptübung startet um 14.00 Uhr beim Einkaufszentrum an der Tramschlaufe in Aesch. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Feuerwehrkommando Klus

Der Werkhof sucht Tannen für die Weihnachtsdekoration Bis Weihnachten sind es noch mehr als zehn Wochen. Die Vorbereitungen laufen im Hintergrund jedoch bereits. Für die Dekoration im Dorf sucht der Werkhof noch drei Tannen. Wer im Garten eine vollständig freistehende Tanne von ca. 7 bis 15 Meter Höhe stehen hat, die er oder sie gerne entfernen lassen möchte, kann sich bei Stefan Straumann, Leiter Werkhof, unter 061 756 76 90 melden. Falls die Tanne geeignet ist, wird sie kostenlos bodeneben gefällt und abtransportiert. Zur Weihnachtszeit schmückt sie dann das Dorf. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag Am 28. September 2019 durfte Frau Morf-Germann Elisabeth ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

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«Ein Leuchtturmprojekt mit grosser Wirkkraft»

Der geplante Holzdom: So könnte die neue Sport- und Kulturhalle in Aesch aussehen.

Am Mittwoch vor einer Woche beschloss die Gemeindeversammlung die Annahme des Quartierplans «Victus-Areal». Der Gemeinderat stellte zudem die Pläne für den geplanten Sport- und Kulturdom auf dem Löhrenacker vor. Fabia Maieroni

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in fünfeckiger Turm mit 13 Stockwerken wird in Zukunft den Ortseingang von Aesch charakterisieren. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Quartierplan, der eine Überbauung mit dem Turm und drei weiteren, niedrigeren Gebäuden vorsieht, mit 81 Ja- zu 24 Neinstimmen bei 11 Enthaltungen zu. Mit dem Quartierplan «Victus» wird das unbebaute Areal in der Gewerbezone am nördlichen Ortseingang, schräg gegenüber von der International School Basel, neu zu einer Wohn- und Gewerbezone. Geplant sind insgesamt 181 Wohnungen für etwa 300 Bewohnerinnen und Bewohner sowie kleine Gewerbeflächen mit je maximal 150 m2. Im Zentrum der Überbauung sollen ein Quartierplatz und eine parkähnliche Anlage mit diversen Spielbereichen, offenen Flächen und Wiesen zum Verweilen einladen. Der Quartierplan habe überall sehr positive Reaktionen ausgelöst und es seien im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung keine Eingaben dagegen eingegangen,

freute sich Gemeinderätin Eveline Sprecher. Vorgestellt wurde auch das Gesamtkonzept Aesch Nord. Das Gebiet sei heute unternutzt und die Wertschöpfung könnte grösser sein, erklärte Sprecher. Deshalb gäbe es eine Vielzahl von Ausbauplänen: Die Arlesheimerstrasse soll zu einer Allee mit Veloweg verbreitert werden, es soll mehr Platz für Grünräume entstehen und die Anbindung an den öV verbessert werden. Auch ein Natursee als Erholungsort ist nach wie vor in Diskussion. «Der Kanton könnte sich einen See vorstellen, die Zeichen stehen nicht schlecht», sagte Eveline Sprecher. Entsprechende Gespräche seien im November geplant. Ein Dom mit weitreichender Wirkung Der Platz für die unzähligen Sport- und Kulturvereine in Aesch ist knapp. Deshalb hatte die Gemeindeversammlung vor einem Jahr einen Projektierungskredit in Höhe von 90 000 Franken gutgeheissen. Mit diesem Geld wurden ein Raumprogramm erstellt, eine Standortanalyse verfasst und die Vereine zu ihren Bedürfnissen befragt. Dabei habe sich gezeigt, dass der Sport- und KulturDom, der sowohl eine Dreifachturnhalle mit einer Tribüne für bis zu 1800 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie einen Kulturbereich beinhalten soll, die favorisierte Lösung sei, sagte Gemeinderätin Eveline Sprecher. Die 75 Meter breite Holzkuppel der Firma Häring böte auch Platz für grosse Konzerte oder Galadinner. Die Kosten für die Holzkonstruktion beliefen sich auf ungefähr 16 Millionen Franken. «Dieser Dom wäre ein Leuchtturmprojekt mit grosser Wirkkraft, das weit über Kantonsgrenzen hin-

ABBILDUNG: HÄRING & CO. AG.

weg begeistern und sicher Investoren finden würde», sagte Gemeinderätin Eveline Sprecher. Die Pläne für den Dom sollen an einer der nächsten Gemeindeversammlungen vorliegen. Zudem soll es im Vorfeld eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung geben. Veloweg beleuchtet, aber keine E-Bikes In Zukunft müssen Velofahrer nachts nicht mehr im Dunkeln nach Reinach fahren. Der Fuss- und Veloweg entlang der Tramlinie wird noch diesen Winter beleuchtet, sagte Gemeinderat Stephan Hohl. Wer die Strecke jedoch gerne mit einem E-Bike von Pick-e-Bike zurücklegen möchte, hat das Nachsehen: Aesch gehört weiterhin nicht zum Netz des EBike-Verleihers. Stephan Hohl erklärte, dass der Verleihdienst aktuell nicht über das nötige Kapital verfüge , um 20 bis 30 benötigte neue Fahrräder anzuschaffen, die es für Aesch brauchen würde. Der Gemeinderat versprach aber, weiterhin mit Pick-e-Bike im Kontakt zu bleiben. Der Gemeinderat informierte ausserdem darüber, dass er die Charta für Lohngleichheit nicht unterschreiben werde. Ein entsprechender Antrag war von der SP gestellt worden. Der Gemeinderat erklärte seinen Entscheid damit, dass die Gleichstellung bei der Gemeinde bereits gelebt werde und eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts kaum möglich sei. Die SP Aesch reagierte am nächsten Tag mit einer Medienmitteilung, in der sie die Begründung des Gemeinderats als «haarsträubend und beschämend» bezeichnete und verwies auf die Nachbargemeinden Reinach und Arlesheim, die die Charta bereits unterschrieben hätten.

SENIORENRAT

Gehören Sie noch dazu? Natürlich gehören Sie weiterhin dazu! Wir alle sind Teil eines vielfältigen Netzwerkes. Menschen jeden Alters brauchen die Verbindung mit anderen. Schwierig kann es für ältere Menschen werden, die erleben müssen, dass liebgewonnene Kontakte aus unterschiedlichsten Gründen zunehmend abbrechen. Gerade in diesem Moment ist die Pflege bestehender sozialer Beziehungen für die Erhaltung einer guten Lebensqualität enorm wichtig. Der frühzeitige Aufbau und die Pflege eines sozialen Netzwerkes ist Voraussetzung für einen physisch und psychisch gesunden Lebensabend. In jeder Lebensphase ist der Mensch gezwungen, die Kompassnadel wieder neu auszurichten. Damit kann man sich bei einer wesentlichen Veränderung der

Umstände mit dem Neuen besser zurechtfinden. Obwohl Nachbarschaftskontakte in der Regel nicht frei wählbar sind, können diese als wertvolles Element für die Bewältigung des Alltags gelten. Ein respektvolles und konstruktives Verhältnis zu den Nachbarn stärkt vielen jüngeren und älteren Menschen das Vertrauen in die Gesellschaft. Wenn man sich gegenseitig «unter die Arme greift», geht alles etwas leichter. Für ältere Menschen kann ein gemeinnütziges Engagement der Schlüssel zur Stärkung des Selbstbewusstseins sein. Viele erleben dadurch, dass sie auch nach der Pensionierung «noch gebraucht werden». Sie gehören weiterhin dazu! Dies sind in Kurzform einige Hinweise und Anregungen, die im «Vademecum» des Seniorenrates Aesch-Pfef-

fingen im Kapitel «Soziale Netzwerke» ausführlich zu finden sind. Der neue Leitfaden des Seniorenrates gilt als Ratgeber für den Alltag. Das Dokument finden Sie unter www.seniorenrat-aesch-pfeffingen.ch. Team Öffentlichkeitsarbeit


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Amtliche Publikationen

AESCH PFEFFINGEN AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

95. Geburtstag Am 1. Oktober 2019 durfte Frau SchweizerReiser Anita ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen

Präsidialentscheid Pfarrwahl Es freut uns, Ihnen den Präsidialentscheid des Kirchenrates der Reformierten Kirche Baselland

vom 26. September 2019 bekannt zu geben: • Der Kirchenrat stellt fest, dass die Voraussetzungen zur stillen Wahl von Pfarrer Ingo Koch erfüllt sind • Pfarrer Ingo Koch wird als in stiller Wahl gewählt erklärt • Der vorgesehene Urnen-Wahlgang wird widerrufen • Der Amtsantritt von Pfarrer Ingo Koch erfolgt per 1. Januar 2020 • Das Datum der Amtseinsetzung in der Ref. Kirche Aesch-Pfeffingen wird auf Sonntag, 12. Januar 2020, 10 Uhr, festgelegt Besten Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Kenntnisnahme. Kirchenpflege Aesch-Pfeffingen

WAHLEN 2019

Miriam Locher nach Bern Seit fünf Jahren wirkt Miriam Locher engagiert im Landrat. Sie setzt sich konsequent für von der Gesellschaft vernachlässigte Menschen ein. Sei es ihr Einsatz gegen grösseMiriam Locher re Schulklassen (SP) und die Verschiebung von Sekundarschülern und -schülerinnen oder sei es ihr Engagement für eine Überbrückungsrente für über 50jährige Arbeitslose. Während die marktliberalen Parteien lieber den «Markt spielen lassen» und

das Rentenalter erhöhen möchten, bringt Miriam Locher mehrheitsfähige Lösungen durch den Landrat. So muss die Regierung eine Überbrückungsrente für über 50-jährige ausgesteuerte Arbeitslose prüfen. Ein Erfolg, der den vernachlässigten Menschen unserer Gesellschaft helfen wird und dringend notwendig ist. Es braucht in Bern Politikerinnen wie Miriam Locher. Politikerinnen, die nahe bei den Menschen sind, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und sich für die Schwächsten einsetzen. Deshalb wähle ich Miriam Locher und die SP Liste 2 in den Nationalrat. Jan Kirchmayr, Landrat SP und Präsident SP Aesch-Pfeffingen

RÄBWACHE

Zunftwy im Wächterhüsli Am 29. September wirtet die Zunft zu Wein- und Herbergsläuten ab 10.30 Uhr bis 17 Uhr im Wächterhüsli mitten im Rebberg von Aesch. Ein Ort der Ruhe ausstrahlt. Die Aussicht auf die Reben und im Hintergrund das Dorf Aesch ist wirklich ein Ort, welcher zum geniessen einlädt. Sie haben die Gelegenheit, un-

seren eigenen Zunftwy zu kosten. Auch kulinarisch möchten wir Sie mit unserer Treber-Winzerwurst mit Risotto verwöhnen. Mit einen Zunftkaffee und einem Stück Kuchen lässt sich der Nachmittag perfekt abrunden. Die Zunft zu Wein- und Herbergsläufen freut sich, Sie begrüssen zu dürfen. Ralph Schwegler

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Spitex Birstal. Krankenpflege, Hauspflege und Mahlzeitendienst. Neuhofweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 753 16 16. SVKT Fitnessgruppe Aesch. Präsidentin: Sonja Fiechter, Dorneckweg 22, 4147 Aesch, Telefon 061 701 86 09. Turnstunden jeden Montag 19.30 bis 20.30 und 20.30 bis 21.30. Schulhaus S1 oben. SVP Aesch-Pfeffingen. www.svp-aesch.ch; Präsident Erich Baumberger, Tel. 079 527 72 22. Interessenten und Neumitglieder sind jederzeit willkommen. Bestimmen Sie in der Gemeindepolitik mit! Tageselternverein Aesch. Gemeindezentrum, Hauptstrasse 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganztags, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Donnerstag, 9–11 Uhr; Freitag, 9–11.30 Uhr; Tel. 061 756 77 24. Telefonische Sprechstunde: Dienstag, 14–16 Uhr, Tel. 061 751 12 67. Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen Tennis-Sandplätzen im Sportareal Löhrenacker.

Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch Turnerinnen Aesch. Frauen, Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.15–21.45. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.45. Mädchenriege: MZH Löhrenacker, Mi, 17.00– 18.30 (1.–2. Klasse + 3.–5. Klasse). Gymnastikriege Mädchen: S1 Neumattschule, Do, 18.00– 20.15 (10–18J in 2 Gruppen). Ansprechperson: Iris Rietmann, 078 727 32 24. Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch Vereinigung Pensionierter Aesch. Wanderungen jeden Donnerstag in 2 Gruppen, gemäss ausführlichem Monats-Programm. Auskunft: Robi Zimmermann, Tel. 061 751 39 73. Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97. Volleyballclub Sm’Aesch Pfeffingen. Präsident Werner Schmid, Gartenstrasse 21, 4147 Aesch, Telefon 061 751 23 07. Weitere Informationen: www.smaeschpfeffingen.ch Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

A18-Vollanschluss: Spatenstich ist im Dezember Das Tiefbauamt Basel-Landschaft informierte die Bevölkerung von Aesch letzten Donnerstag über den Verlauf der Bauarbeiten für den A18-Vollanschluss. Bea Asper

D

ie ersten Vorbereitungsarbeiten für den A18-Vollanschluss sind bereits in Gang gesetzt worden und bald werden die Bagger auffahren – für den Ausbau der Werkleitungen und den Aushub. Ausserdem wird das kleine Wäldchen gerodet (die dortige Liegenschaft bleibe bestehen). «Der offizielle Spatenstich ist für den 9. Dezember geplant», sagte Axel Mühlemann, stellvertretender Leiter Geschäftsbereich Verkehrsinfrastruktur Tiefbauamt Kanton Basel-Landschaft, an der Orientierungsversammlung vom letzten Donnerstag in der Löhren-

ackerhalle. Damit seien die Bundesbeiträge gesichert, die einen Baustart vor 2020 voraussetzten. Die Kostenplanung geht davon aus, dass der Bau zur Verbesserung des Verkehrs in der Agglomeration Basel den Bund 20 Millionen Franken und den Kanton 36 Millionen Franken kosten wird. Die Planung hatte vor über zehn Jahren ihren Lauf genommen und ist noch nicht zu Ende. Offen ist noch die Querverbindung nach Dornach, zeigte Mühlemann auf (siehe Seite Dornach in dieser Zeitung). Gemäss Projekt wird der bestehende Halbanschluss mit einem zweispurig befahrbaren Kreisel zu einem Vollanschluss ausgebaut. Dieser ist unter der Brücke geplant und nimmt sämtliche Einund Ausfahrten von und zur A18 auf. «Die neuen Ein- und Ausfahrtsrampen können geradlinig und parallel zur Linienführung der A18 an den Kreisel angeschlossen werden», veranschaulichte Projektleiter Ralf Wassmer. Für die oberirdische Autobahn ist eine Brücke von 150 Metern Länge vorgesehen von 17 Metern Breite (inklusive Pannenstreifen).

Entlastung des Dorfs Das erklärte Ziel ist die Verbesserung des Leistungsnetzes und die Entlastung des Dorfes Aesch vom Durchgangsverkehr. Denn sämtliche Verkehrsbeziehungen aus dem vorderen Birstal und dem Laufental sollen über den Vollanschluss Aesch erfolgen. Gleichzeitig geht es um die Erschliessung des Entwicklungsgebietes, aber auch um die Verbesserung des Grundwasserschutzes. So beinhaltet das Konzept Auffangbecken für das Oberflächenwasser. Kein Wasser könne unkontrolliert versickern. «Das Grundwasser wird permanent überwacht», erfuhren die Anwesenden von den Planern. Sie versprachen, dass der Verkehrsfluss während der dreijährigen Bauzeit gewährleistet werde. Es gäbe nur wenige auf Randzeiten beschränkte Sperrungen, meinte Wassmer. Sichergestellt werde dies mit einer provisorischen Fahrbahn und einer Hilfsbrücke. Die Installationen machen nun auch den ersten Teil der Bauarbeiten aus. Inbetriebnahme des Vollanschlusses ist im Verlaufe des Jahres 2023.

PARTEIEN

Lieber Visionen als Gleichstellung Im Juni 2019 forderte ich mit einem Antrag unter §69 den Aescher Gemeinderat dazu auf, die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor zu unterzeichnen. An der vergangenen Gemeindeversammlung verwarf der Gemeinderat die Unterzeichnung mit der Begründung, dass die Gemeinde die Gleichstellung bereits genügend lebe und es deshalb nicht nötig sei. Ein solcher Entscheid ist beschämend und ein Indiz dafür, dass in Aesch eine Sachpolitik mit der aktuellen Zusammensetzung des Gemeinderats nicht möglich ist. Die Aussage der Gemeindepräsidentin lässt mich und viele Aescherinnen und Ae-

scher stutzig werden, die Gemeinde würde gemäss Aussage der Gemeindepräsidentin bereits heute im Beschaffungs- und Auftragswesens die Lohngleichheit einfordern und es nicht nötig sei, die eigenen Lohnstrukturen auf der Gemeindeverwaltung zu überprüfen. Noch heute besteht im öffentlichen Sektor eine Lohndifferenz von Frauen und Männern von rund 16.7 Prozent, davon ist ein Drittel (!) unerklärbar. Mit dem Entscheid, die Charta nicht zu unterzeichnen, stösst der Gemeinderat jenen Aescherinnen und Aeschern vor den Kopf, welche sich jahrelang für Gleichstellung einsetzen. Unsere Nachbarge-

meinden Reinach und Arlesheim und auch der Kanton Baselland sowie die Partnergemeinde Porrentruy haben die Charta unterzeichnet. Schweizweit gibt es bislang 16 Kantone sowie 79 Gemeinden, die die Charta unterzeichnet haben. Weshalb Aesch nicht? Ich hoffe, dass alle Aescherinnen und Aescher bei den nächsten Wahlen genau überlegen, wen Sie wählen. Aesch braucht nicht nur Visionen, sondern verständliche, zeitgemässe und nachvollziehbare Entscheidungen, die mit Verstand und Weitsicht die Bedürfnisse der Bevölkerung widerspiegeln. Pascale Schnell, Vizepräsidentin SP Aesch-Pfeffingen

LESERBRIEF

Herzlichen Dank und auf Wiedersehen Nach 3 Jahren geht leider eine für mich sehr schöne, interessante und kameradschaftliche Zeit im Gemeinderat schon zu Ende. Infolge unseres Umzuges nach Aesch musste ich mein Mandat per Ende September niederlegen. Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben mir vor drei Jahren mit Ihrer Stimme die Arbeit im Gemeinderat er-

möglicht – nochmals herzlichen Dank für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Danken möchte ich aber auch allen Persönlichkeiten, welche mich in den diversen Gremien in den letzten Jahren begleitet haben. Ich werde mich stets an eine ganz schöne Zeit als Gemeinderätin von Pfeffingen erinnern. Mit viel Freude und Herzblut habe ich dieses

Amt ausgeführt. Ich sage Ihnen nun auf Wiedersehen und wünsche meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin viel Freude im Amt und dem Gemeinderat weiterhin eine angenehme, kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen in Pfeffingen oder in Aesch. Jaqueline Blatter

Kollekte: Oeku – Kirche und Umwelt Donnerstag, 10. Oktober 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 5. bis 11. Oktober Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Hinweise:

Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 8. Oktober 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 10. Oktober 6.00 bis 7.00 Frühgebet

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Oktober 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Sonntag, 6. Oktober 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 9. Oktober 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen, anschl. Kaffee & Tee im Pfarrhof Donnerstag, 10. Oktober 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet

• Bitte beachten Sie, dass das Sekretariat ab Samstag, 28. September bis und mit Sonntag, 6. Oktober 2019 geschlossen ist. • Für Abdankungen während dieser Woche ist bis und mit Samstag, 5. Oktober Pfarrer Peter Senn, 061 921 13 69 zu kontaktieren.

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Oktober Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 6. Oktober 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 8. Oktober 16.30 Rosenkranzgebet Freitag, 11. Oktober Kein Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst. Gestaltet von der Liturgiegruppe mit Marianne Häring, Annemarie Polak und Reinhard Schefer.

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 6. Oktober 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pfarrer Samuel van der Maas. Kinderhüte. Gemeindekaffee Mittwoch, 9. Oktober 19.30 Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 511 50 74 Sonntag, 6. Oktober 10.00 Predigt: Michael Mierich. Glaubewenn Vertrauen zu Gott wächst


AESCH PFEFFINGEN

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Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Aus dem Gemeinderat Im Monat September 2019 hat der Gemeinderat an drei Sitzungen insgesamt 30 Traktanden beraten. Er hat unter anderem: • Die Auszahlung der jährlichen Beiträge an kulturelle Institutionen des Kantons BaselStadt und Solothurn wie folgt beschlossen: Basler Theater (CHF 4000.00, für Bezug Theatertickets), Neues Theater Dornach (CHF 2000.00), Zoo Basel (CHF 1500.00, davon CHF 1000.00 zum Bezug von Eintrittstickets), Basler Marionetten-Theater, Jugendelektronik-Zentrum Basel, Collegium Musicum Basel, Tierpark Lange Erlen (jeweils CHF 1000.00), Knabenkantorei, Mädchenkantorei, Helmut Förnbacher Theater Company, Theater Fauteuil, Häbse Theater, Basler Kindertheater, Naturhistorisches Museum Basel (jeweils CHF 500.00). • Im Zusammenhang mit dem Projekt der Wasserversorgung Pfeffingen «Verbindungsleitung Reservoir Steinbrunnen – Reservoir Ruine» folgende Arbeiten vergeben: Baumeisterarbeiten (Los 1) an die Firma Rofra Bau AG, Aesch / Spezialbohrungen: Firma Schenk AG, Heldswil. • Die Vernehmlassung «Quellensteuerreform 2021 und Anpassungen an das Geldspielgesetz» beraten und beschlossen, die gemeinsam erarbeitete Stellungnahme des Gemeindeverbands (VBLG) und des Gemeindefachverbands (GFV) zu unterstützen. Die finanziellen Auswirkungen für die Gemeinde Pfeffingen sind marginal klein und können vernachlässigt werden. • Zwei Vernehmlassungen zur vorgeschlagenen Änderung der Erfassungsmethodik der Leistungen in den Altersheimen sowie zur Anpassung der Normkosten im Bereich der ambulanten Pflegeleistungen beraten und diese grundsätzlich gutgeheissen. Auch die-

se Anpassungen haben keine nennenswerten Folgen für die Gemeinden. • Im Zusammenhang mit der Baustelle «Kantonsstrasse Aesch – Pfeffingen» eine verkehrspolizeiliche Anordnung (VPA) für den Bereich «Einmündung Nespelmattweg / Hauptstrasse» erlassen. Im Rahmen des jährlichen Unterhalts und der Erneuerung der technischen Komponenten des Kabelnetzes der Gemeinde Pfeffingen, die Firma Saphir Group Networks AG mit dem Ersatz von 25 Verstärkern und zwei Netzwerkknoten (Nodes) beauftragt. • Eine Ersatzwahl in die Verwaltungskommission des Zweckverbandes Regionale Wasserversorgung Aesch-Dornach-Pfeffingen vorgenommen (siehe Mitteilung unten). • Im Rahmen des Kanalsanierungsprogramms 2019, den Auftrag für «Kanal-TV-Aufnahmen und Dichtigkeitsprüfungen» an die Firma Marquis AG, Füllinsdorf, vergeben. Ausserdem hat der Gemeinderat unter anderem zur Kenntnis genommen: • Die regierungsrätliche Genehmigung der von der Gemeindeversammlung am 12. Dezember 2018 beschlossenen Mutation des Zonenplanreglements Siedlung und Dorfkern. Damit sind die Anpassungen im Bereich der Dachgestaltung und der Aufbauten bei Flachdächern ab sofort verbindlich und rechtsgültig. Gemeinderat Pfeffingen

Neuer Delegierter Verwaltungskommission Zweckverband Wasserversorgung Für den per Ende September 2019 zurückgetretenen Rolf Blatter, hat der Gemeinderat, mit Wirkung ab 1. Oktober 2019, Herrn Roger Hausammann als neuen Vertreter der Gemeinde Pfeffingen in den Zweckverband der Regionalen Was-

serversorgung Aesch-Dornach-Pfeffingen delegiert. Der Gemeinderat dankt Herrn Hausammann für die Bereitschaft, sich in diesem Gremium zu engagieren und wünscht ihm viel Befriedigung bei der Ausübung dieser Funktion. Gemeinderat Pfeffingen

Ersatz / Optimierung der öffentlichen Strassenbeleuchtung im Alemannenweg und Keltenweg (Teilabschnitte Mettliweg bis Burgweg) Im Alemannenweg und im Keltenweg, Teilabschnitte Mettliweg bis Burgweg, wird die öffentliche Strassenbeleuchtung ersetzt und optimiert. Anstelle der bisherigen Strassenlampen des Typs «Huber» werden moderne, energieeffiziente LEDLeuchten mit autonomer Nachtabsenkung installiert. Die Bauarbeiten starten ab dem 7. Oktober 2019 und dauern voraussichtlich bis Mitte November 2019. Aufgrund der eingeholten Offerten hat der Gemeinderat die Baumeisterarbeiten an die Firma Rofra Bau AG, Aesch, vergeben. Die Installation der neuen Strassenbeleuchtung erfolgt durch die Primeo Netz AG. Während der Bauzeit kann es im Alemannenweg und im Keltenweg zu kleineren, temporären Verkehrsbehinderungen kommen. Bauunternehmung und Bauleitung werden bemüht sein, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Gemeinderat Pfeffingen

National- und Ständeratswahlen, sowie Ersatzwahl in den Gemeinderat vom 20. Oktober 2019 Im Hinblick auf die bevorstehenden National- und Ständeratswahlen, sowie Ersatzwahl in den Gemeinderat – die Wahlunterlagen sollten alle

Stimmberechtigten letzte Woche erhalten haben – möchten wir Sie auf folgende Bestimmungen bezüglich der brieflichen resp. persönlichen Stimmabgabe hinweisen: 1. Die ausgefüllten (oder leeren) Wahlzettel sind in einen neutralen Umschlag mit der Aufschrift «Wahlzettel» zu stecken. Es ist darauf zu achten, dass die Wahlzettel nur in einfacher Ausführung im neutralen Kuvert vorhanden sind. Andernfalls müssen alle abgegebenen Wahlzettel für ungültig erklärt werden. 2. Das neutrale Kuvert mit den Wahlzetteln ist zu verschliessen und in das Zustellkuvert zu legen. 3. Der Stimmrechtsausweis ist auf der Vorderseite im vorgesehenen Feld persönlich zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Stimmrechtsausweise sind ungültig. 4. Drehen Sie den Stimmrechtsausweis auf den Kopf und stecken Sie ihn so ins Zustellkuvert, dass die Anschrift der Gemeinde im Sichtfenster erscheint. 5. Das zugeklebte Kuvert muss nicht frankiert werden. Es kann in den Briefkasten bei der

Entsorgungskalender

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Metall Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar

6. 7. 8.

9.

Gemeindeverwaltung bis spätestens am Samstag, 19. Oktober 2019, 17.00 Uhr, eingeworfen werden. Der Einwurf in einen Post-Briefkasten muss bis spätestens Dienstag, 15. Oktober 2019 erfolgen, damit dieses rechtzeitig bei der Gemeindeverwaltung eintrifft. Später eingeworfene bzw. eintreffende Kuverts werden für die Auszählung nicht mehr berücksichtigt. Bei persönlicher Stimmabgabe an der Urne muss der Stimmrechtsausweis dem Wahlbüro abgegeben werden. Das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung ist am Sonntag, 20. Oktober 2019, von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Wer seine Wahlunterlagen nicht oder nur unvollständig erhalten hat, kann diese bis spätestens am Dienstag, 15. Oktober 2019, bei der Gemeindeverwaltung verlangen. Wer Wahlzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahlzettel verteilt, wird mit Busse oder Haft bestraft (Art. 282 bis, Schweiz. Strafgesetzbuch). Wahlbüro und Gemeindeverwaltung Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 8. Oktober 2019 Mittwoch, 9. Oktober 2019 Mittwoch, 16. Oktober 2019 Mittwoch, 30. Oktober 2019 Montag, 4. November 2019 Mittwoch, 11. Dezember 2019

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen

65 51.

Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.

Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr im Pfarreiheim, bei der Kirche.

Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06.

gruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper. 077 415 67 20.

E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, www.gruenereinach.ch

Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Montag um 20.15 Uhr.

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Donnerstag, 18.30. Aktiventraining: Donnerstag, 20.00. bcaesch@outlook.com – www.bcaesch.ch

Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442

Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo + Mi 14–17, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14–17. Spielgruppen, Eltern-Kind-

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91,

Webseite

Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit

herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net Männerchor Aesch. Probe jeweils Dienstags um 20.00 im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Werner Buser, Helgenmattweg 12, 4148 Pfeffingen, 061 753 18 20. Neue Sänger sind jederzeit willkommen. (siehe www.maennerchoraesch.ch). Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21.


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www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen Nr. 2019-1143 Gesuchsteller: Proinnova AG, Hauptstrasse 130, 4147 Aesch BL – Projekt: Neuauflage: Zusätzlicher Velounterstand, Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parzelle: 2863, Rüttihardstrasse 12, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Proinnova AG, Hauptstrasse 130, 4147 Aesch BL Nr. 2018-1153 Gesuchsteller: Spaces AG Making, Dornacherstrasse 279, 4053 Basel – Projekt: Neuauflage: Carport Haus D angepasst, 4 Einfamilienhäuser mit Garage / Carport, Parzelle: 962, 4940, Steinweg, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: F.A.B. Forschungs- und Architekturbüro GmbH, Dornacherstrasse 279, 4053 Basel Nr. 2019-1437 Gesuchsteller: Buser und Mitarbeiter Architekten AG, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal – Projekt: Einfamilienhaus mit Schwimmbad, Parzelle: 3244, Kirchgasse 6, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Buser und Mitarbeiter Architekten AG, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal Nr. 2019-1446 Gesuchsteller: Emil Frey AG, Badnerstrasse 600, 8048 Zürich – Projekt: Fassadenänderung, Parzelle: 2237, Grabenackerstrasse 10/12, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rhomberg Bau AG, Laurenzenvorstadt 95, 5001 Aarau Auflagefrist: 14. Oktober Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Kindergarten- und Primarschulrat

Stille Wahl von Britta von Radowitz Per 2. Mai 2019 hatte Sandra Guex ihren Rücktritt aus dem Kindergarten- und Primarschulrat mitgeteilt. Dementsprechend wurde für die laufende Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 eine Kandidatin respektive ein Kandidat für das Gremium gesucht. Bis zur Eingabefrist vom 2. September 2019 sind gleich viele Wahlvorschläge wie zu Wählende eingegangen. Das Gesetz über die politischen Rechte (GpR) nach § 30 Absatz 4 sieht folgendes vor: Wenn am 34. Tag vor dem Wahltag die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz (Gemeinderat gemäss § 15 Abs. 3 GpR) die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit. Der Gemeinderat stellte an seiner Sitzung vom 24. September 2019 fest, dass die Ersatzwahl des zu wählenden Mitglieds des Kindergartenund Primarschulrates für die Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 zustande gekommen ist. Unter Vorbehalt des Entscheids über allfällige Beschwerden gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte, als Mitglied des Kindergarten- und Primarschulrates in stiller Wahl gewählt ist: − von Radowitz, Britta Beschwerden gegen diese Stille Wahl sind innert drei Tagen schriftlich und begründet beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, einzureichen. Der auf den 20. Oktober 2019 angesetzte Wahlgang wird dementsprechend widerrufen. Der Gemeinderat

Schalter Einwohnerdienste vom 14. bis 16. Oktober geschlossen Aufgrund der Installation der neuen Software für die Einwohnerdienste bleiben die Schalter der Einwohnerdienste der Gemeindeverwaltung Münchenstein von Montag, 14. Oktober 2019, bis und mit Mittwoch, 16. Oktober 2019, den ganzen Tag geschlossen. Dementsprechend werden Angebote wie z. B. Anmeldungen nicht möglich sein. Zahlreiche Dienstleistungen der Einwohnerdienste werden Online auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch angeboten. Pikettdienst Bestattungswesen: 079/569 99 56 (erreichbar am 14. Oktober, 15. Oktober und 16. Oktober jeweils zwischen 9.00 und 11.00 Uhr). Alle weiteren Schalter der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 und 6 werden an den genannten Tagen zu den gewohnten Betriebszeiten geöffnet sein. Die Gemeindeverwaltung

Schulwegsicherheit: Änderung der Lotsen-Standorte Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 sind Lotsinnen und Lotsen im Einsatz, um die Schulwegsicherheit zu fördern. Die von der Gemeindepolizei geschulten Lotsen sind den Kindern dabei behilflich, besonders verkehrsreiche Strassen zu überqueren. Nach den gesammelten Erfahrungen der ersten Wochen wird nach den Herbstferien am 14. Oktober 2019 neu ein Lotsendienst am Übergang Rauracherstrasse/Emil Frey-Strasse gewährleistet. Im Gegenzug entfällt der bisherige Standort Heiligholz. Die Einsätze finden jeweils von Montag bis Freitag, morgens von 7.30 bis 8.20 Uhr, mittags von 12.00 bis 12.30 Uhr sowie nachmittags von 13.30 bis 14.00 Uhr und von 15.15 bis 16.00 Uhr statt. Die Gemeindepolizei

Zur Abstimmung vom 20. Oktober Die Wahlunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 15. Oktober 2019, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, haben diesen bis spätestens Donnerstag, 17. Oktober 2019, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 19. Oktober 2019: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 20. Oktober 2019: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

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Der «Münggestei» geht an den Frauenverein Die Bürgergemeinde lud am Freitagabend zur Verleihung des Ehrenpreises «Münggestei». Bea Asper

N

ach einem siebenjährigen Unterbruch überreichte die Bürgergemeinde letzten Freitag in der Trotte im Rahmen einer wunderschönen Feier den Ehrenpreis «Münggestei». Die Wahl der Kulturkommission und des Bürgerrates war auf den Münchensteiner Frauenverein plus gefallen. Die Hilfsbereitschaft ist das Markenzeichen dieses Vereins – 146 Jahre nach seiner Gründung setzt er sich unermüdlich dafür ein, den Gemeinschaftssinn zu fördern. Die Vereinsmitglieder sorgen bei vielen Anlässen für das leibliche Wohl und dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt, vor allem beim jährlichen Grossanlass für die Senioren von Münchenstein, aber auch am Weihnachtsmarkt. Mit grosser Freude nahm Präsidentin Doris Rentsch das 450 Kilogramm schwere Geschenk entgegen. Das von Bildhauer Mischa Hiltensperger angefertigte Kunstwerk wird im Garten des Vereinshauses seinen Ehrenplatz erhalten. Wie Rentsch ausführte, reagiere der Frauenverein mit der Öffnung des Vereins – gekennzeichnet mit «plus» – auf das Zeitalter der Gleichstellung, aber auch auf die gesellschaftlichen Veränderungen, in der die Vereine zu kämpfen haben, genügend Freiwillige für verpflichtendes, ehrenamtliches Engagement zu finden.

Verunglimpfung am Stammtisch Die letzte Preisträgerin Meta Zweifel erklärte in ihrer Laudatio auf sehr eindrückliche Art die Geschichte des Vereins. Die Gründerfrauen namentlich herauszufinden, sei nicht leicht gewesen. In ihrer Recherche kam sie auf: «Maria Spichtin, Maria LoeligerSchneeberger, Frau Wagner-Winkler und Christine Meier-Degen. Wir gehen

Diesjähriger Preisträger: Der Münchensteiner Frauenverein plus. wohl nicht fehl, wenn wir annehmen, dass sie mit ihrer Vereinsgründung im Dorf nicht durchweg Anerkennung ernteten, sondern auch auf Ablehnung stiessen oder zumindest mit BiertischWitzen verunglimpft wurden», gab Zweifel zu bedenken. «Ganz gewiss brauchte es im Dorf mit seinen 1100 Einwohnern viel Mut, wenn der Sinn der Sache erklärt werden musste: Es ging um eine Kleinkinderschule, in der Kinder im Vorschulalter betreut und so weit als möglich gefördert werden sollten.» Damals herrschte in Münchenstein alles andere als Wohlstand, das

FOTO: BEA ASPER

wöchentliche Schulgeld von 30 Rappen pro Kind stellte sicherlich eine riesige Herausforderung dar. Umso eindrücklicher ist es, dass gemäss Statuten die Vereinsmitglieder sich sogar zu einem Monatsbeitrag von 35 Rappen verpflichteten. «Wenn nun dem Frauenverein Münchenstein der Ehrenpreis der Bürgergemeinde überreicht wird, werden auch all die Frauen geehrt, die sich in den bald 150 Jahren Vereinsgeschichte für die Allgemeinheit eingesetzt haben», meinte Zweifel und das zahlreich erschienene Publikum pflichtete ihr bei mit anhaltendem, herzlichem Applaus.

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«Fernsicht am Höhenweg» Der Vorstand des Verschönerungsvereins Münchenstein freut sich, die Bewohnerinnen und Bewohner Münchensteins zu dieser Wanderung einzuladen. Hansueli Rolli, unser Alt-Präsident, hat auf dem Gemeindegebiet fünf Rundwanderungen ausgeschildert. Die Wanderungen sind auf unserer Homepage aufgeführt. Eine davon – mit dem Namen «Fernsicht am Höhenweg» – möchten wir Ihnen näher vorstellen, in-

(Fortsetzung auf Seite 22)

len. Die Führung und die alkoholfreien Getränke sind von unserem Verein gesponsert; Grillwürste und alkoholfreie Getränke stehen zu günstigen Preisen bereit. Zwecks Organisation der Wanderung ist eine Anmeldung notwendig. Wir bitten Sie, sich bis spätestens 8. Oktober bei Jürg Marti telefonisch unter 061 411 61 14 oder per E-Mail an juerg.marti@gmail.com anzumelden. Jürg Marti

BÜRGERGEMEINDE MÜNCHENSTEIN

Einst ein Machtsymbol oder Zufluchtsort?

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dem wir diese Wanderung gemeinsam unternehmen. Wir treffen uns am Samstag, 12. Oktober, um 13 Uhr beim Schulhaus Löffelmatt und marschieren um 13.15 Uhr los. Die Wanderzeit beträgt rund eineinhalbstunden. Der Weg führt uns via Steinweg-Bergweg-Höhenweg-Asp-Tüfelsgraben in die Däntschi, wo Grillwürste und Getränke auf Sie warten. Am Ziel wird uns der Fischerverein die Birs und die Tierwelt vorstel-

Federzeichnung: Münchenstein von Süden 1738 von Emanuel Büchel.

ZVG

Zwischen 1270 und 1276 errichtete das baslerische Geschlecht der Münch auf dem Felsen oberhalb des alemannischen Dorfes «Geckingen» eine Burganlage. Das Dorf wurde in die Befestigung miteinbezogen und galt in der Folge als Sperre der Strasse auf dem rechten Ufer des Birstals. Um 1315 ist der Dorfname «Geckingen» in «München-

stein» übergegangen. Mit dem Niedergang des Adels gelangte 1515 die Stadt Basel in Besitz von Münchenstein. Das Schloss wurde zum Sitz der Obervogtei Münchenstein. Die Französische Revolution setzte dann der Vogteiherrlichkeit im ausgehenden 18. Jahrhundert ein Ende. Das Schlossgut wurde versteigert und die Burganlage als bequemer Steinbruch zum Bau von Häusern im äusseren Dorf ausgebeutet. Damit ist ein markantes Bauwerk und Machtsymbol von der Bildfläche verschwunden, jedoch auch die Möglichkeit der Dorfbevölkerung im damals schwachen Nachtwächterstaat, bei Bedarf Schutz zu finden. 1973 ist es der Gemeinde gelungen, das Areal der Kernburg zu erwerben. In der Folge konnten die Ruinenreste archäologisch untersucht und gesichert werden. Dem Kanton und der Gemeinde ist es zu verdanken, dass wenigstens die Reste des Schlosses auf vorbildliche Weise der Nachwelt erhalten werden konnten. Wenn auch aus Sicherheitsgründen die

Schlossruine nicht frei zugänglich ist, lohnt es sich, mit einer Führung auf den Schlossfelsen zu steigen. Der Aufstieg verlangt eine gewisse Beweglichkeit und fordert gutes Schuhwerk (s. Inserat). Dölf Brodbeck


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Die Teilnehmenden erleben eine geführte Tour durch einige Birsstadt-Gemeinden und lernen, das durch die Guides vermittelte Wissen 1:1 umzusetzen. Themen wie korrektes Schalten und Bremsen, das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten, der Bremsweg oder die Fahrsicherheit generell werden in Theorie und Praxis behandelt. Ein Kurs für Fortgeschrittene findet am Samstag, 12. Oktober 2019, von 9.30 bis ca. 11.45 Uhr statt - derjenige für Einsteiger am Mittwoch, 16. Oktober 2019, von 16.30 bis ca. 18.45 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Bahnhof Dornach/Arlesheim. Der Kurs kostet CHF 65.00, Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Mitbringen: E-Bike (sofern vorhanden), Velohelm, dem Wetter angepasste Kleidung. Bitte teilen Sie vorgängig mit, falls Sie kein eigenes E-Bike haben. Anmeldung (Anmeldefrist ist jeweils eine Woche vor dem Durchführungstermin): Online: www.birsstadt.swiss/ e-bike-kurse-energie-region-birsstadt/ Per E-Mail: info@birsstadt.swiss Per Post: Verein Birsstadt, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Die Bauverwaltung

Clean-Up-Day: Stop-Motion-Filme von Sekundarschule Lärchen sind online Die Gemeinde Münchenstein beteiligte sich am Freitag, 13. September 2019, im Rahmen des Projekts KLAR zum fünften Mal am nationalen Clean-Up-Day. Auf verschiedene Art und Weise wurden die Kinder und Jugendlichen aktiv zu den Themen Littering, korrekte Entsorgung und Ressourcenschonung sensibilisiert. Neben über 220 Schulkindern der Primarschulen engagierten sich zum ersten Mal auch fünf Klassen der Sekundarschule Lärchen. Im Nachgang an den Clean-Up-Day haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule nun mehrere Stop-Motion-Kurzfilme zu den Themen Abfallentsorgung und Littering produziert, die auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch unter «News» zu finden sind. Die Bauverwaltung

Amtliche Pilzkontrolle bis 3. November – neu im Schulhaus Lange Heid Seit Mitte August bis und mit Sonntag, 3. November 2019, stehen Susanne Eggimann und André Soguel zur Kontrolle von gesammelten Pilzen zur Verfügung.

Das Kontrolllokal befindet sich im Schulhaus Lange Heid im Untergeschoss der Turnhalle, Äussere Lange Heid 13 (Hinweistafel beachten). Das Lokal ersetzt die ehemaligen Kontroll-Räumlichkeiten im Schulhaus Loog. Das Kontrolllokal ist jeweils wie folgt geöffnet: − mittwochs: 18.30 bis 19.00 Uhr − samstags: 18.30 bis 19.00 Uhr − sonntags: 18.00 bis 19.00 Uhr In Notfällen können auch ausserhalb der genannten Öffnungszeiten Kontrollen vereinbart werden. Um vorgängigen telefonischen Kontakt unter der Nummer 061 411 54 97 oder 079 423 58 85 wird gebeten. Die Gemeindeverwaltung

Lesung von Meta Zweifel am 23. Oktober Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, liest Meta Zweifel um 14.30 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus in der Lärchenstrasse 3 in Münchenstein aus ihrem Buch «Leben mit Goldrand». Die Autorin versteht es, altes Wissen lebendig zu machen. In ihrem Buch hat die Münchensteinerin eine Auswahl aus dem Gesundheits-, Garten-, Haushalts- und Lebensschatz vergangener Generationen zusammengetragen. Überdies erzählt sie Geschichten aus ihrem eigenen Leben und von Menschen, die sie kennen- und schätzen gelernt hat. Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch die Organistin und Komponistin Junghae Lee. Moderiert wird der Anlass von Roger Fasel, Präsident des Vereins Senioren Münchenstein und Umgebung. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem Apéro eingeladen. Der Anlass ist kostenlos, es besteht die Möglichkeit für eine Kollekte. Die reformierte Kirchgemeinde, die katholische Pfarrei, die Stiftung Hofmatt, der Verein Senioren Münchenstein und Umgebung und die Koordinationsstelle für das Alter der Gemeinde laden herzlich zum Anlass ein. Koordinationsstelle für das Alter

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Gemäss des Beschlusses der Kirchgemeindeversammlung vom 7. April 2019 ist Michael Gerber per 23. September 2019 als Mitglied der Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Münchenstein für die laufende Amtsperiode bis 31. Dezember 2020 gewählt. Die Kirchenpflege

Logischer Nachfolger von Janiak Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien, an der er stark mitarbeitete. Er kennt «Bern» und ist der logische Nachfolger von Claude Janiak. Wenn ich den vier Kandidierenden an gemeinsamen Auftritten zuhöre, überzeugt mich Eric Nussbaumer am meisten, weil er einerseits klare Haltungen hat und zweitens in den wichtigen Themen Energie und Umwelt, Europa und Wirtschaft seit Jahren für fortschrittliche Kompromisslösungen einsteht. So funktioniert Eric Nussbaumer und so funktioniert der Ständerat. Eric Nussbaumer hat mein volles Vertrauen. Adil Koller, Landrat

320 Gramm – so viele einwandfreie Lebensmittel landen in der Schweiz pro Person und Tag im Abfall. Eine Zahl, die aufrüttelt. Doch wie lässt sich das vermeiden? Diese und weitere Fragen versucht «Food Waste – die Ausstellung» zu beantworten. Vom 11. bis 17. September 2019 gastierte die Ausstellung in der Aula des Schulhauses Lange Heid. Zahlreiche Schulklassen und interessierte Einwohnerinnen und Einwohner machten sich vor Ort ein Bild. Das Thema Food Waste (Neudeutsch für Lebensmittelverschwendung) ist heutzutage in aller Munde. Sei es nun ein Essen im Kreise der Familie, Take Away-Verpflegung am Mittag oder der Besuch im Restaurant - im Alltag haben wir eine grosse Auswahl, wenn es um die Ernährung geht. Doch so wichtig uns gutes Essen auch ist: Unser Umgang mit Lebensmitteln ist nicht immer vorbildlich. Zu oft landen Essenresten oder

(vermeintlich) abgelaufene Lebensmittel im Abfall. Als Energiestadt macht die Gemeinde Münchenstein im Rahmen des Projekts KLAR auf alltägliche Probleme aufmerksam und fördert einen nachhaltigen Lebensstil. Ein Mittel, um diese Ziele zu erreichen sind öffentliche Aktionen. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass auch Zusammenarbeit mit den Schulen äusserst wertvoll ist. Wer bereits im Kindesalter Verhaltensgrundsätze lernt, wird diese als Erwachsene/-r mit grosser Wahrscheinlichkeit auch anwenden. Vom Einkauf bis zur Verwertung Sechs Primarschulklassen und drei Klassen der Sekundarschule thematisierten Food Waste im Unterricht. Etwa 180 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausstellung unter Anleitung von Umweltpädagogen. An insgesamt sechs verschiedenen Posten lernten sie wichtige Tipps und Tricks zur Vermeidung und Verminderung von Lebensmittelabfällen im Alltag. Angefangen vom Einkauf

über die optimale Lagerung zu Hause bis hin zur kreativen Verwertung von Essensresten bot die Ausstellung eine breite Palette an Hinweisen für den Alltag. An einem schulfreien Nachmittag wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessierte Personen jeden Alters verschafften sich vor Ort einen Überblick. Mit den Besucherinnen und Besuchern entwickelten sich spannende Gespräche. Auch der Quartierverein Lange Heid hat im Rahmen seines regelmässigen Quartiertreffs die Ausstellung besucht. Gerade die mit den Modulen mitgelieferten Rezepte zur Resteverwertung erfreuten sich bei den Besucher/-innen grosser Beliebtheit und dürften in Zukunft wohl Einzug in so manche Menüplanung erhalten. Die Bauverwaltung zieht ein positives Fazit und plant für die Zukunft weitere öffentliche Aktionen. Nach weiteren Zwischenstopps in den Gemeinden Dornach und Reinach ging die Ausstellung wieder zurück zum Besitzer, dem Verein foodwaste.ch. Doch in dessen Lager wird sie nicht lange bleiben, denn die Ausstellung wandert seit mehreren Jahren äusserst erfolgreich durch die Schweiz. Weitere Informationen siehe: www.foodwaste.ch

WAHLEN 2019

Krankes Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen ist ein Selbstbedienungsladen, in dem sich alle Akteure mehr oder weniger bedienen können und zu viele zu gut verdienen. Der angebliche ÜberArnold Amacher konsum medizini(Grüne Panther) scher Leistungen ist meiner Ansicht nur unwesentlich mitschuldig an der Kostenexplosion. Die Mehrheit der Bevölkerung möchte gesund sein. Unterschiede zwischen

Stadt und Land können auch andere Ursachen haben (z.B. Lärm). Wenn jemand krank wird oder verunfallt, so ist er darauf angewiesen, dass ihm Fachpersonen oder bei komplexeren Problemen ganze Fachteams raten, was zu tun ist. Anreizsysteme wirken v.a. im Bereich der Prophylaxe und bei Wahleingriffen. Im Gesundheitswesen gibt es keinen richtigen Markt: Man kann zwar auf Schokolade verzichten, wird aber nicht freiwillig krank. Je mehr die einzelnen Akteure nicht nur für berufliche Probleme, sondern auch für ihr persönliches, wirtschaftliches Wohlergehen zuständig sind, desto mehr laufen die Kos-

ten aus dem Ruder und steigen die Ausgaben für die Krankenversicherung. Beispiele lassen sich mühelos beibringen, von der Spitex bis hin zur Versorgung mit Medikamenten und Impfstoffen. Krankheitskosten sind nichts anderes als Steuern ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und für die breite Bevölkerung nicht mehr tragbar. Maya Graf wird sich im Ständerat dafür einsetzen, dass der Bevölkerung auch in Zukunft eine leistungsfähige und zahlbare Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht. Arnold Amacher, Grüne Panther, Liste 70

Miriam Locher in den Nationalrat Im National- und Ständerat sitzen viele Parlamentarierinnen und vor allem Parlamentarier mit gut dotierten Verwaltungsrats- und Beiratsmandaten. Diese Miriam Locher (SP) Mandate und weitere Interessensbindungen müssen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier von Geset-

zes wegen ausweisen – allerdings erst nach der Wahl. Leider muss die Höhe der teilweise sehr lukrativen Mandatsentschädigungen nicht angegeben werden, was die Aussagekraft der Interessensbindungen etwas schmälert. Bundesparlamentarier behaupten zwar oft, sie seien unabhängig und niemanden Rechenschaft verpflichtet (ausser natürlich den Wählerinnen und Wählern). Wenn die Mandatsentschädigungen jedoch hohe fünf- bis sechsstelligen Frankenbeträge ausmachen, wage ich zu be-

haupten, dass darunter die Unabhängigkeit leidet. Aus diesem Grund braucht das eidgenössische Parlament mehr unabhängige Persönlichkeiten, die sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen und nicht partikulare Interessen jener Firmen vertreten, von denen sie teilweise für wenige Sitzungen im Jahr viel Geld erhalten. Wer diese Auffassung teilt, wählt am 20. Oktober Miriam Locher zusammen mit der Liste 2 in den Nationalrat und Eric Nussbaumer in den Ständerat. Dieter Rehmann

WAHLEN 2019

Wir sind auch eine Wirtschaftspartei!

WAHLEN 2019

FDP – auf Bewährtes setzen Folgt man den aktuellen Trends in den Massenmedien, muss man zum Schluss kommen, dass unsere Politik v. a. Klimapolitik ist. Dessen Wichtigkeit möchte ich in keiner Weise in Abrede stellen. Es ist mir aber wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir in der Schweiz viele andere sehr herausfordernde Inhalte auf der politischen Traktandenliste haben. Es sind Themen, die uns ebenso direkt treffen und zwar teilweise sehr unmittelbar. Da ist etwa die Finanzierung der AHV, steigende Kosten im Gesundheitswesen oder der Umgang der Schweiz mit den

Auftischen statt wegwerfen

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Ein Ständerat muss den ganzen Kanton vertreten und nicht nur seine Partei. Der Baselbieter SP-Ständerat Claude Janiak hat das hervorragend gemacht und in Bern zum Beispiel stark für die Verkehrsinfrastruktur der Region gearbeitet, so für die regionale S-Bahn. Nun tritt Claude Janiak als verdienter Ständerat nicht mehr an und diverse Kandidierende bewerben sich um das Amt. Eric Nussbaumer hat Unternehmen gegründet und geleitet, kennt also die Wirtschaft aus diversen Perspektiven ausgezeichnet. Ausserdem ist er als Nationalrat parteiübergreifend in der Kompromisssuche aktiv – ein Erfolg war die

AUS DER GEMEINDE

Bilateralen zu nennen. Diese und andere wichtige Themen verlangen Erfahrung und Sachverstand. Hier empfehle ich, auf Werte zu setzen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben. Deshalb empfehle ich Ihnen, die Kandidierenden der FDP zu wählen. Mit Daniela Schneeberger als Ständeratskandidatin würde zudem eine erfahrene und volksnahe politische Frau dem Stöckli sehr guttun. Also, Liste 1 und Daniela Schneeberger als Ständerätin, vielen Dank! David Meier, Gemeinderat, Co-Präsdident FDP Münchenstein

Den Grünen wird oft die Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen abgesprochen, ja sie werden gar als wirtschaftsfeindlich etikettiert. Dem steht entgegen, dass Grüne PolitikerInnen sich regelmässig auch zu wirtschaftlichen Fragen äussern. Ein Teil der Klimajugend fordert heute: «System Change, not Climate Change»! Eckpunkte, wie wir uns die Wirtschaft vorstellen, sind: Es müssen ökonomische Modelle entwickelt werden, wie die Wirtschaft gedeihen kann, ohne dass sie an wirtschaftliches Wachstum gebunden ist. Wirtschaftswachstum ist kein Naturgesetz. In einem begrenzten Raum kann es kein ewiges Weiterwachsen geben. Wo biologische Syste-

me unbegrenzt wachsen, zerstören sie ihren Wirt. Die Produkte und Dienstleistungen der Wirtschaft müssen langlebig sein, sie müssen repariert werden können und am Ende müssen ihre Bestandteile dem Recycling zugeführt werden können. Die Wirtschaft hat sich zu einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Wir brauchen eine Wirtschaft, die langfristig denkt und sich nicht an den Quartalsabschlüssen und dem kurzfristigen Anstieg der Börsenkurse orientiert. Die Finanzmärkte haben der realen Wirtschaft zu dienen. Heute sind sie ausser Kontrolle, sie haben den Kontakt zur realen Welt völlig verloren. Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen, die reine

Verschiebung von Kapital zu dessen Anreicherung dient nur einigen Wenigen. Mit diesen Forderungen sind wir nicht wirtschaftsfeindlich. Wir zeigen auf, wie die Wirtschaft anders und besser sein kann. Daher: Maya Graf in den Ständerat und Liste 7 in den Nationalrat. Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Nicht nur links und nett

Sichere Arbeitsplätze

Greta – nur Geldmacherei

Die Wahlen stehen vor der Tür. Und nicht nur die, sondern auch tausend Plakate mit Gesichtern, die mich anlächeln, Menschen die erfolgreich im Leben stehen und Miriam Locher (SP) selbstsicher ihre Person präsentieren mit Slogans, die mir wundervolle Sachen versprechen. In meiner Jugend galt die Devise: «Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.»

98 Prozent der Betriebe in unserem Land sind kleine und mittlere Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen. Saskia Schenker, Landrätin und Präsidentin der FDP Baselland, liegen unsere Arbeitsplätze besonders am Herzen. Ihr Bruder hat einen Schreinereibetrieb im Baselbiet und entsprechend Arbeitsplätze geschaffen. Deshalb weiss Saskia Schenker genau, was unser Gewerbe benötigt, um florieren zu können. Genau wie wir als Steuerzahler brauchen diese Betriebe eine sorgfältige und langfristige Finanzpolitik, die Steuererhöhungen vermeidet. Wussten Sie, dass Novartis 700 Millionen Franken Steuern in der Schweiz bezahlt? Der grösste Teil geht am Baselbiet vorbei. Darum brauchen unsere KMU Planbarkeit und Rahmenbedingungen, die ihnen Investitionssicherheit und Zeit für Innovationen geben. So können sie Arbeitsplätze schaffen, statt sie auszulagern. Ich wähle Saskia Schenker in den Nationalrat und setze sie zwei Mal auf meine Liste. Axel Scherrer, e. Gemeinderat

Und sie ist immer noch in aller Munde. Die Rede ist von Greta Thunberg. Wer es noch nicht verstanden hat wieso, hier eine kleine Erklärung: Ihre Eltern sind reich. Reich sind sie deshalb, weil sie intelligent sind, mehrere Firmen besitzen und genau wissen wie ein Geschäft läuft. Nun haben diese Eltern plötzlich ein ungeahntes Potenzial bei Ihrer Tochter festgestellt. Sie liebt die Umwelt. Eigentlich wie wir alle auf dieser Erde. Aber! Daraus kann man Geld machen. Also, machen wir doch eine grosse PR Aktion daraus. Gesagt, getan. Und siehe da, es funktioniert. Mit Umweltschutz hat dies rein gar nichts zu tun. Es geht wie immer wieder – um Geld. Und offensichtlich funktioniert die ganze Kampagne. Denn, würde sie wirklich etwas für den Umweltschutz tun, würde sie sicher nicht mit sechs Flugzeugen im Schlepptau nach New York reisen (Und

Nun ja, auch ich bin älter geworden und ich werde wählen gehen. Ich werde Miriam Locher meine Stimme geben. Ich bewundere, mit welchem Engagement und welcher Freude sie sich für eine bessere Gesellschaft einsetzt. Scheinbar unermüdlich und mit wahrem Interesse setzt sie sich für Bildung, Familie und Gleichstellung ein. Diese starke junge Frau aus Münchenstein will in den Nationalrat. Sie ist nicht nur links und nett, sie ist intelligent, mutig und hat Biss. Lasst sie uns unterstützen, geben wir ihr unsere Stimme. Dragana Weyermann, Sekundarschulrätin

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grüne Münchenstein. Kontaktadresse: Toni Bischofberger, Zollweidenstr. 15, 4142 Münchenstein. Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grunli berale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17 Uhr. Auskunft: www.kinderhueti.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbe-

treuung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seniorenturnen/Faustball 18.15–20 und Männerturnen ab 20 h. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch

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damit Tonnen von unnötigem CO2 ausstossen). Sondern sie würde Chemie oder Physik studieren und endlich einen besseren Energiespeicher erfinden, damit Elektroautos alltagstauglich würden und damit auch der Solarstrom von den Dächern zwischengespeichert werden kann, damit man auch nachts Strom hat. Aber dafür braucht es Lernwillen und Engagement. Leider erkenne ich diesbezüglich nichts bei ihr. Also, was bedeutet das unter dem Strich? Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Forschung, Entwicklung und Eigenverantwortung. Mit Verboten und Preiserhöhungen steht die Schweiz wirtschaftlich ganz schnell auf dem Abstellgleis. Und dann ist fertig mit Wohlstand. Lösung: Jetzt Liste 3 SVP einwerfen. Besten Dank! Stefan Haydn, Co-Präsident SVP Münchenstein

PARTEIEN

Podium Armut – Familienarmut

Militärschiessverein Münchenstein. Präsident Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19 Uhr, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein 1 oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchen stein.ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56 / Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muenchenstein.ch Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knabenund Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, 061 411 35 60, rzumbi@ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch

Am 25. September fand in Münchenstein ein Podium der CVP Frauen BL zum Thema Armut statt. Laut der Caritas leben im Kanton BL 17 000 Menschen unterhalb der Armutsgrenze, davon 6000 Kinder bis 17 Jahre. Caritas beider Basel und ATD Vierte Welt, haben eine kantonale Volksinitiative für die Einführung von Familien-Ergänzungsleistungen (FamEL) lanciert, wie sie bisher vier Kantone kennen. Regierungsrat und Landrat lehnten diese Initiative ab und stellten ihr einen Gegenvorschlag gegenüber. Am Podium erklärte Regierungsrat Anton Lauber, Finanzdirektor, zuständig für den Sozialbereich den Gegenvorschlag, dass die Regierung grundsätzlich positiv zum Anliegen, Familien stärker zu unterstützen, stehe. Die laufende Analyse von Familienzulagen, Stipendien, Prämienverbilligungen, Mietzinszuschüsse, usw. solle aufzeigen, ob die FamEL geeignet

sei. Claude Hodel vom Initiativkomitee hielt fest, dass FamEl bereits 2009 auf der Agenda stand. Die FamEL setzten einen Anreiz für Eltern, ihre Erwerbsarbeit nicht aufzugeben. Damit kann der Gang aufs Sozialamt verhindert werden. Gemäss Verena Gauthier Furrer, Fachverantwortliche für Diakonie im Pastoralen Zentrum Katholisch BL, erscheinen 30 bis 50 Prozent der Armen in keiner Statistik. Aus Scham wollen sie keine Hilfe und leben jahrelang mit zu wenig Geld. Laut Claudia Hänzi, Chefin des Solothurner Amts für soziale Sicherheit sind nur Eltern bezugsberechtigt, die ein Minimum an Arbeitseinkommen haben. Die FamEL deckt die Differenz zwischen dem ungenügenden Einkommen und dem Grundbedarf, der wie bei AHV und IV definiert wird. Aktuell beziehen 1000 bis 1100 Solothurner Familien diese Unterstützung. Maria Wermelinger

Wort-Gottes-Feier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst mit Abendmahl Donnerstag, 10. Oktober 18.00 Arlesheim: euch. Anbetung mit euch. Segen um 19.00 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 11. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst

Eckstein Birseck

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 6. Oktober 10.00 KGH Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Martin Müller. Kollekte: Den Kindern eine Chance geben. Hilfe für körperbehinderte Kinder und Erwachsene in Vietnam Donnerstag, 10. Oktober 15.30 Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst mit Abendmahl. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud

Anlässe: Donnerstag, 3. Oktober 10.00 Herrenjass Ausflug 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 5. bis 11. Oktober Pfarrerin Annina Rast, 061 411 08 11

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

Sonntag, 6. Oktober 9.45 Münchenstein, Stiftung Hofmatt: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier und gregorianischer Choral unter Mitwirkung der Frauenschola 18.00 Kloster Dornach: Taizégebet Dienstag, 8. Oktober 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 9. Oktober 9.00 Münchenstein, Franz Xaver-Saal:

Die Praxis von Frau Dr. Jana Safranek ist vom 5. bis 13. Oktober 2019 geschlossen.

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 6. Oktober 11.00 bis 12.00 Gottesdienst im Eggstei während der Herbstferien Alle sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Gemeinschaft. Es findet keine Kinder und Jugendbetreuung statt. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2019-0100 Bauherr: Saner Apotheke AG, c/o Saner Project AG, Reichensteinerstrasse 10, 4053 Basel – Grundeigentümer: CPV/CAP Pensionskasse Coop, Dornacherstrasse 156, 4053 Basel – Bauobjekt: Umnutzung bestehende Wohnung in Gewerberäume, 2. Stock – Bauplatz: Amthausstr. 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 22 – Projektverfasser: replan gmbh, Schaulistrasse 2a, 4142 Münchenstein

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Weg aus der Sackgasse

Einsprachefrist bis: 17. Oktober 2019 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Publiziert am: 3. Oktober 2019

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Durchfahrt via Bad Schauenburg nach Liestal gesperrt Von Montag, 14. Oktober 2019, 6.00 Uhr, bis Donnerstag, 17. Oktober 2019, 17.00 Uhr, bleibt die Durchfahrt via Bad Schauenburg nach Liestal wegen der Teilsanierung des Strassenbelags im Bereich

Wohin mit dem Zubringer? Auf dem Modell, das an der Informationsveranstaltung in Aesch gezeigt wurde, fehlt der Dornacher Zubringer noch. FOTO: BEA ASPER Schauenegg in beiden Richtungen gesperrt. Besucher zum Restaurant/Hotel Bad Schauenburg werden gebeten, die Zufahrt über den Gempen/Schönmatt zu nutzen. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme. Gemeindeverwaltung

STEGREIF

Spielst und Singst du gerne ? Lieber Leser, liebe Leserin, vielleicht warst du schon einmal an den lebendigen und einzigartigen Konzerten des Integrativen Orchesters Stegreif und dachtest insgeheim: Da würde ich auch gerne mitspielen? Wir planen und bereiten ein schönes, neues Programm. Wir freuen uns auf dich, die Abenteuer liebt und in Gemeinschaft mit begeisterten Musikschülern mit und ohne Handicap, mit Amateurmusikanten und Profimusikern

spielen und uns mit ihrer Herzlichkeit und Musikalität unterstützen will. Wer so richtig gerne singt, ist willkommen in unserem Singkreis am Dienstag, 19 bis 21 Uhr in Epochen: Mehrstimmiges aus Aller Welt im kleinen Kreis, Gehörbildung, keine Aufführungen. Neue Teilnehmende in allen Stimmlagen erwünscht! Für Auskunft und Anmeldung wendest du dich an: Danielle Volkart, d.volkart@gmx.net. Danielle Volkart

WAHLEN 2019

Eine starke Frau aus der Region Mit Susanne Koch Hauser bewirbt sich eine erfahrene regionale Politikerin für den Nationalrat, welche auch über die Parteigrenzen und das Schwarzbubenland hinaus bestens bekannt ist. Susanne Koch ist sehr gut vernetzt als langjährige Gemeindepräsidentin von Erschwil und als Mitglied des Kantonsrats, in welchem sie seit ein paar Jahren als Präsidentin der Finanzkommission eine tragende Rolle einnimmt. Zudem ist sie in diversen Vorstandsfunktionen bei regionalen Vereinigungen tätig und mit dem ganzen Kanton verbunden. Susanne Koch kämpft für eine ehrliche Politik mit sachorientierten Lösungen vor Positionen und setzt sich für ei-

ne nachhaltige Zukunft der Schweiz und des Kantons Solothurn ein. Nachhaltigkeit und Ökologie entspringen bei ihr nicht einer Modeströmung, sondern verkörpern ein Lebensmotto. Als langjährige Kantonsrätin unterstützt sie die Interessen strukturschwacher Regionen und fördert die Einzigartigkeit der Schweiz, indem sie zu den Regionen Sorgen trägt. Wer Susanne Koch auf der Liste 2 wählt, unterstützt eine starke Frau als Vollblutpolitikerin mit Liebe zum Schwarzbubenland und zum Kanton Solothurn, aber mit Blick auf die ganze Schweiz. Christian Stark, CVP Schwarzbubenland

GOETHEANUM

Eurythmie aus Brasilien Am Samstag, 5. Oktober um 16 Uhr ist das Ensemble der CIA. Terranova aus Brasilien zu Gast am Goetheanum. Die Aufführungen werden auf Portugiesisch aufgeführt, mit Erläuterungen auf Deutsch. Das Märchen «Die Hexen und der Junge, der fliegen wollte» erzählt von einem kleinen Jungen, der sich danach sehnt, wie die Vögel zu fliegen. Mithilfe der lächelnden Hexe würde er

zu einem Vogel werden, der in einem Käfig leben muss. Die andere, listige Hexe würde ihn in eine Flugmaschine verwandeln. Als beide um ihn streiten, passiert Wunderliches. Das zeitgenössische lyrische Essay über Santos Dumont bildet das Abendprogramm «In der hohlen Anatomie der Vögel» und basiert auf der Biografie des brasilianischen Erfinders. Mit dem Text von Dino Bernardi und Kompositionen für Fagott und Percussion von Marcelo Petraglia, die er eigens für das Programm schuf, war das Ensemble auf einer intensiven Suche an der Schnittstelle von Eurythmie, Schauspiel und Musik. Marília Barreto und Renate Nisch, Choreografie und Eurythmie; Vitor Placca, Schauspiel; Saulo Camargo, Schlagwerk; Luis Antonio Ramoska, Fagott; Dino Bernardi, Text, Konzeption und Regie; Marília Barreto, künstlerische Leitung Eurythmie; Tomate Saraiva, Lichtdesign. Samstag, den 5.10. um 20 Uhr. Kartenreservierung: 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch. Marcel Sorge, Goetheanum

Während in Aesch die Baufachleute die Autobahnauffahrt bis 2023 fertigstellen wollen, ist noch unklar, wie die Fahrzeuge den Vollanschluss in Zukunft von Dornach aus erreichen könnten. Bea Asper

I

n Aesch sind die Anwohner am Donnerstag über den Beginn der Bauarbeiten für den Vollanschluss H18 informiert worden (siehe Seite Aesch in dieser Zeitung). Dabei nahm man zur Kenntnis, dass das Stück Richtung Dornach vorerst eine Sackgasse sei, weil Dornach und der Kanton Solothurn das Vorprojekt für den Autobahnzubringer infrage stellten. In Dornach hatte Gemeindepräsident Christian Schlatter am Mittwochabend an einer Orientierungsversammlung davon gesprochen, dass es zum Vorprojekt der vorgesehenen Verbindungsstrasse eine Alternative geben könnte – Variante Süd. Für diese brauche es aber noch umfangreichere Abklärungen auf Kantonsebene. Er erkundige sich regelmässig in Solothurn nach dem Stand der Dinge, doch mehr könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Auf die Frage nach dem Zeitplan meinte er, sobald die Linienführung klar sei, könnten die weiteren Schritte von der Projektierung bis zur Realisierung zügig vorankommen. Zu den Kosten machte er keine Angaben.

Kanton zahlt kommunales Projekt nicht Bernardo Albisetti, Departementssekretär im Bau- und Justizdepartement, bestätigt auf Anfrage, dass die Linienführung für die Zubringerstrasse von Dornach beim Kanton Solothurn in Prüfung

sei. Dass man das bestehende Vorprojekt infrage stelle, stehe im Zusammenhang mit der Zonenänderung auf dem Areal der ehemaligen Swissmetal AG. Mit der Umwandlung der Industriezone in ein Wohngebiet mit Gewerbenutzung und der damit verbundenen Aufwertung des Naturraumes entlang der Birs seien die Vorzeichen nun anders, als sie damals bei der Verabschiedung des Richtplans waren. «Es macht einen grossen Unterschied, ob man einen Autobahnzubringer durch an Industriegebiet angrenzendes Brachland oder durch ein potenzielles Erholungsgebiet eines neuen Wohngebietes an der Birs führen will», verdeutlicht Albisetti. Deswegen seien nochmals umfangreiche Abklärungen in Gang gesetzt worden, ob sich südlich oder nördlich des Vorprojektes eine Linienführung realisieren liesse. «Da der Entscheid, wo der Zubringer die Birs überqueren soll, nicht alleine von Dornach und dem Kanton Solothurn getroffen werden kann, sondern davon abhängig ist, wie die Gemeinde Aesch und der Kanton Baselland sich die Linienführung zum Vollanschluss vorstellen, erweisen sich die Verhandlungen als anspruchsvoll», erklärt Albisetti. Auf die Frage nach dem Stand der Gespräche räumt der Departementssekretär ein, dass bereits die Terminfindung aufwendig sei. Keine Angaben kann Albisetti derzeit auch zur Kosten-

planung machen. Allerdings weist er darauf hin, «dass das Gesetz keine Finanzierung des Kantons vorsieht für ein kommunales Projekt». Bei der Variante Süd, die von GemeindepräsidentSchlatter als Alternative vorgestellt wurde, handelt es sich um Gemeindestrassen, «welche der Kanton nicht mitfinanziert». Aesch ist gegen Variante Süd Für Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin von Aesch, ist der Kostenaspekt ein gewichtiger Grund gegen die Variante Süd, insbesondere da die Linienführung länger und komplizierter würde und somit die Kosten (vor allem für die Gemeinden) viel höher ausfielen als bei der Variante des Vorprojektes. Der Gemeinderat von Aesch empfehle daher die Linienführung des Vorprojektes mit zusätzlichen Massnahmen zur Aufwertung des Naturraumes auf Dornacher Seite, so Hollinger. Axel Mühlemann, stellvertretender Leiter Geschäftsbereich Verkehrsinfrastruktur Tiefbauamt Kanton BaselLandschaft, gab zu verstehen, dass er trotz allem auf ein Vorwärtskommen hoffe. Denn mit der geplanten direkten Anbindung an die Hochleistungsstrasse gehe es um die Verkehrsentlastung im Gebiet Dornachbrugg. Gemäss Verkehrszählung kämpft Dornach mit 15 000 Fahrzeugen pro Tag.

Bauprojekt für Gemeindehaus in Planung bea. An der Orientierungsversammlung vom vergangenen Mittwochabend gab es von Fachpersonen umfangreiche Erläuterungen zur Ortsplanrevision und zur Planung einer Mehrzweckhalle beim Schulhaus Brühl mit zusätzlichen Räumlichkeiten für den Unterricht und Tagessstrukturen. Statthalter Daniel Müller gab Auskunft zur neuen Planung Umbau Gemeindehaus. Die Kundenfreundlichkeit und die Sicherheitsbelange wür-

den verbessert werden. Das Konzept sehe vor, die Abteilungen über die Stockwerke zu verteilen und die Sozialregion an einen anderen noch nicht bekannten Standort auszulagern. Die Steuergruppe unter seiner Leitung sei nun daran, mit dem beauftragten Architekturbüro die Kosten zu berechnen. Im ersten Quartal 2020 soll das Bauprojekt der Gemeindeversammlung zur Krediterteilung vorgelegt werden.

PARTEIEN

MORITZEN-BRUDERSCHAFT DORNACH

Durchs Goetheanum mit Martin Zweifel

Jubiläumsfeier 25-Jahre Bruderschaft

Von der aufgehängten Decke bis in den Keller, von der dreiteiligen Hauptfassade bis zur einfachen Rückwand: Martin Zweifel hat auf dem von der FWD organisierten Spaziergang wunderbare Einblicke in und um das Goetheanum ermöglicht. Im grossen Saal hat er die Grundidee der Anthroposophie anhand der Architektur der Säulen erläutert und bei einem Gang um das Goetheanum herum das allgegenwärtige Prinzip «form follows function» erklärt. Durch seine Ausführungen zur (Architektur-) Geschichte wurde auch deutlich, wieso das Goetheanum heute so anders aussieht als der erste Bau aus Holz, und wieso es trotz Steiners Einfluss nicht ganz so realisiert wurde, wie er das einst geplant hatte. Wir möchten Martin Zweifel nochmals ganz herzlich für die spannende Führung und die vielfältigen Einblicke danken! FWD

Am Samstagabend, 21. September, feierte die Bruderschaft ihr 25-jähriges Bestehen. Ernst Eggenschwiler und Franz Gamper wurden zu Ehrenbrüdern ernannt und mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet. Nach der Abhandlung der Traktandenliste gedachte man auf dem Friedhof Dornach der verstorbenen Mitbrüder. Beim Apéro im Pfarreigarten gesellten sich die Partnerinnen der Brüder und weitere Gäste zur Festgemeinde. Im kulinarischen Teil gab es wirklich Schnitz und Späck. Ein Bauernknecht erzählte Anekdoten aus seiner Zeit als Knecht auf einem Bauernhof im Entlebuch, gewürzt mit vielen Witzen. Toni Bieri nahm uns mit auf einen Rückblick mit Bildern über 25 Jahre Moritzen-Bruderschaft, zeigte alle Novizenausflüge zu den Mauritiuskirchen. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Bahnfahrt auf dem langsamsten Schnellzug der Welt von St. Moritz nach Zermatt oder die

Besichtigung des Gemäldes «Das letzte Abendmahl» von Leonardo da Vinci in Mailand. Der Ausflug 2019 führte die Brüder nach Vienne und Taizé im Burgund. Vienne begeisterte durch die gotische Kathedrale, den römischen Tempel, die Weinberge und -keller. Taizé begeisterte uns durch die vielen jungen Menschen, die mit Autobussen aus ganz Europa angereist sind, um hier zu beten. Er zeigte zudem die vielseitige Tätigkeit der Bruderschaft auf zur Pflege und Erhaltung der christlichen Bräuche, die Mithilfe bei Gottesdiensten und den Veranstaltungen der Pfarrei, das soziale Engagement der Bruderschaft mit Begleitung behinderter und älterer Mitmenschen am Weihnachtsmarkt, Begleitung zu Ausflügen der Bewohner der Alterssiedlung Wollmatt, das wöchentliche Lottospielen im Altersheim Wollmatt. Ein Käsebuffet bildete den Abschluss. Toni Bieri


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Wenn nicht jetzt nach Bern, wann dann? Von meinem Wohnort Breitenbach, im Schwarzbubenland, benötige ich als Kantonsrat mit Bus und Zug rund 1¾ Stunden, um nach Solothurn zu gelangen. Während der Fahrt studiere ich Akten, lese die Zeitungen der letzten Tage oder mache mir Gedanken über dieses und jenes. Weil ich nie die Autoprüfung absolvierte, bin ich mit dem Velo, im Zug oder als Mitfahrer im Auto unterwegs. Zu Fuss schreitend oder mit dem Velo fahrend bin ich dem Wetter ausgesetzt: das Wetter kann – wie die Mitmenschen – launisch sein! Nebenbei, auch ein Grund, weshalb ich mit Hut anzutreffen bin. Nach Bern würde meine Reisezeit nur rund 10 Minuten länger dauern als nach Solothurn. Wofür stehen diese 10 Minuten? 10 Minuten Selbstreflexion zwischen Olten und Bern? Ein zusätzlicher Kaffee im Bistro? Das Praktische am Zugfahren ist das ungewollte Mit-

Hören, Mit-Sehen, Mit-Denken an sich ergebenden Situationen im Zugabteil, auf dem Perron oder im Speisewagen. So gelangt man in belanglose Gespräche über das Wetter, über die (Un-) Pünktlichkeit der SBB, über Politik und Anliegen von Menschen wie du und ich. Die Gedanken surren beim Anblick des Pendlerstromes: Werden diese noch eine Pensionskassen-Rente erhalten? Wie steht es um die finanzielle Belastung durch die sehr hohen KVG-Prämien? Gewisse Leute meinen, mit mehr Prämienverbilligungen oder mit höheren Steuerabzügen etc. sei das Problem gelöst. Dem ist nicht so. Es braucht echte Reformen, beim KVG sogar eine Kehrtwende. Was machen Sie, geschätzte Damen und Herren, in einer Sackgasse? Genau, Sie halten und kehren um. Dass die Lebenserwartung der Menschen

massiv höher ist als noch vor 30 Jahren, als die Berufliche Vorsorge (2. Säule) in Kraft trat, ist ja erfreulich. Heute erzielen Obligationenanlagen der PK praktisch null Prozent Rendite – beim Inkrafttreten des BVG lagen die Zinsen bei ca. 5% . . merken Sie etwas? Sie müssen dabei nicht Buchhalter sein wie ich! Die Rechnung geht nicht mehr auf. Hier will ich etwas ändern, doch

das braucht Mut. Mut zu Veränderungen, und es braucht Ihre Stimme! Vielen Dank für Ihr Vertrauen in mich! Christian Thalmann Kantonsrat FDP/Gemeinde-Vizepräsident, Ressort Finanzen, Breitenbach

Frischer Buttenmost I. Vögtli, V. Ming, C. Zaugg Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

Rolladenservice Rolladen, Sonnenstoren, Lamellenstoren, Reparaturen und Neuanfertigungen. Alexander Riser, Tel. 079 404 26 19* Bruggweg 36, 4143 Dornach

Wahlkrimi 1/4 Die Vorahnung hatte ihn nicht getäuscht, aber dieses Ausmass entsetzte ihn. Er griff zum Messer. (Fortsetzung nächste Ausgabe)


DORNACH GEMPEN HOCHWALD

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WAHLEN 2019

NEUESTHEATER.CH

Wer grün will, soll grün wählen!

«Werther» und «Warten auf Goddot»

Für den Umweltschutz scheint das laufende Jahr erfreulich! Was die Wissenschaft seit über 30 Jahren (!) in wachsender Dringlichkeit sagt, wird endlich gehört; auch einige bürgerliche Politikerinnen und Politiker sehen ein, dass gehandelt werden muss. Die Ziele sind klar: Halbierung des Treibhausgasausstosses bis 2030; netto Null bis spätestens 2050. Dann gilt: CO2 und andere Treibhausgase dürfen nur in jenem Mass ausgestossen werden, als auch wieder natürlich oder technisch Treibhausgase der Atmosphäre entzogen werden. Unser Anteil ist nicht so gering, wie häufig gesagt wird. Wenn 600 Häuser an einer Strasse stehen, aus denen Abfall geworfen wird, sind alle gefordert, dass kein Abfall vor ihrem Haus liegt, wenn die Strasse sauber sein soll! So ist es auch mit dem Schweizer Treibhausgasaus-

Wartenden, Wladimir und Estragon, haben vieles, dass wir alle auch in uns tragen. In einer hochkarätigen Besetzung mit Andrea Bettini, Michael Fünfschilling, Vincent Leittersdorf, Feiern Premiere am 18. Oktober: Die Besetzung von «Warten HansJürg Müller auf Godot». FOTO: ZVG und Florian Müller-Morungen Beginnen wir mit einem Vorblick. Viele bringt neuestheater.ch für zunächst nur meinen das Theaterstück «Warten auf neun Vorstellungen diesen Klassiker des Godot» von Samuel Beckett zu kennen, modernen Theaters zur Aufführung. Indoch oft kennen sie nur den Titel. Auch szenierung: Georg Darvas. Bühne: Vakursiert seit der Uraufführung 1953 in lentin Köhler. Kostüme: Sophie Kellner. Paris das «Gerücht» das Stück sei lang- Im September war das multimediale weilig, schwer und, was auch immer das Schauspiel «Werther» nach dem Roman heisst, absurd. Im Gegenteil! «Warten von Johann Wolfgang von Goethe in der auf Godot» ist kurzweilig, leicht und Inszenierung von Kaija Ledergerber mit tief. Es darf gelacht werden. Die beiden drei Vorstellungen zu Gast im neuest-

stoss. Ich befürchte, dass die Eingeständnisse von bürgerlicher Seite schon kurz nach den Wahlen nichts mehr gelten oder dass Sachzwänge oder Prioritäten vorgeschoben werden, wenn es darum ginge, zu handeln. Die Lobby jenes Teils der Wirtschaft, der von einem Laissez-faire in der Klimapolitik profitiert, ist stark. Bürgerliche, die sich heute offen zeigen, werden schnell zu Bedenkenträgern, wenn wirklich etwas gegen die Klimakatastrophe unternommen werden soll. Daher ist zu hoffen, dass die Grünen bei den bevorstehenden Wahlen ein historisch starkes Resultat erreichen. Es hat sich gezeigt: Je stärker der Anteil der Grünen in einem Parlament, desto eher sind auch andere bereit, sich für die Umwelt einzusetzen. Daniel Urech, Kantonsrat Grüne, Dornach

WAHLEN 2019

Besuch bei Pirmin Bischof Eine 16-köpfige Delegation der CVP Dorneck-Thierstein unter der Leitung von Michael Grimbichler besuchte während der September-Session Ständerat Pirmin Bischof im Bundeshaus. Es wurde unter anderem über das neue C02Gesetz debattiert, welches am gleichen Abend angenommen wurde. Sowohl im National- als auch im Ständerat durften die Besucher je eine halbe Stunde die Debatten mitverfolgen und erfuhren in der anschliessenden Führung durch das Bundeshaus historische Details über den Bau und die Ausgestaltung des beeindruckenden Gebäudes. Danach be-

grüsste Pirmin Bischof seine Gäste im Kommissionszimmer 3 zur Fragestunde: Der Kantonsvertreter überzeugte mit kompetenten Antworten und fundiertem Hintergrundwissen und stellte unter Beweis, dass er als volksnaher, sachlicher Politiker die Wiederwahl absolut verdient hat! Die nationalen Wahlen stehen vor der Tür. Mit einer guten CVP-Mitte werden wir am 20. Oktober 2019 die populistischen Seiten in Schach und die Schweiz zusammenhalten! Michael Grimbichler, Präsident a.i. CVP Dorneck-Thierstein

WAHLEN 2019

Info zum Kinder-Treff

Susan von Sury in den Nationalrat

Neu ist der zweite Kinder-Treff-Nachmittag immer am Samstag von 14-17 Uhr. Und auch an diesem Nachmittag steht die Werkstatt mit monatlich wechselndem Programm bereit. Fehlen werden aber auch das Zvierispiel, das Zusammensein, viel Spielen und Lachen nicht. Rene Burri, Leiter Kindertreff

Als Kollegin im Kantonsrat habe ich Susan während vier Jahren kennengelernt. Immer war sie gesprächsbereit und positiv eingestellt. Sie ist weltoffen, sehr kommunikations- und lernfreudig. So bewundere ich ihre Fähigkeit, als in Indien aufgewachsener Mensch einen perfekten Solothurner Dialekt gelernt zu haben. Dies hat zweifellos zu einer harmonischen Integration und bemerkenswerten Ämtern wie Kantons- und Ge-

z. B. mit ihrem schonenden Ressourcenverbrauch. Die Gemeinde sollte so rasch wie möglich eine geeignete Fläche zur Verfügung stellen, um einen Pilotversuch im Sinne der Antragsteller unbürokratisch zu ermöglichen. Allerdings glauben die Grünen, dass der Pilotversuch mit möglichst wenig Regulierungen und Restriktionen belegt werden sollte, um das Projekt nicht schon zu Beginn mit Auflagen zu ersticken. Uns Grünen ist es ein wichtiges Anliegen, eine vielfältige und bunte Gesellschaft mit verschiedenen Lebensentwürfen zu ermöglichen und zu fördern. So können wir voneinander lernen, um den riesigen Herausforderungen unserer Zeit wie der Klimakatastrophe wirksam zu begegnen. Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

VEREINSNACHRICHTEN Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17 bis 18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mann-

meinderätin mitgeholfen. Besonders schätze ich indessen den gradlinigen und ehrlichen Charakter. Dies hebt sie über die Masse von einseitig karriereorientierten Kandidaten und Kandidatinnen für politische Ämter hinaus. Deshalb gebe ich Susan von Sury meine Stimme und wünsche ich ihr guten Erfolg bei den anstehenden Nationalratswahlen! Rudolf Hafner, alt National- und Kantonsrat

KRANKEN- UND HAUSPFLEGEVEREIN

Ärztliches Handeln am Lebensende

Grüne für vielfältige Wohnformen

Dornach

heater.ch. Es wurde die Geschichte der unglücklichen Liebe erzählt, die Werther in den Suizid treibt. Wir waren sehr begeistert vom Spiel von Ilja Baumeier, Lua Leirner (Gebärdensprache) und Yannick Frich (Live-Musik). War es doch ein Experiment nebst der Auseinandersetzung mit dem Inhalt auch die Diskussion über Sprache und Verständigung in unserer Gesellschaft anzuregen. Es wurde ein Austausch sichtbar, der die oftmals isolierten Welten der Hörenden und nicht Hörenden, der Sprechenden und nicht Sprechenden zusammenführte. Weitere Aufführungen: Sa 19. Oktober, 20.15 Uhr im Marabu in Gelterkinden. «Warten auf Godot» von Samuel Beckett, Freitag, 18. Oktober, So, 20. Oktober, Do, 24. Oktober, Fr, 25. Oktober, So, 27. Oktober, Mi, 6. November, Do, 7. November, Sa, 9. November, So, 10. November, jeweils 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr. Eleni Foskett

REFORMIERTE KIRCHE

WAHLEN 2019

Wie das Wochenblatt letzte Woche berichtete, hat sich der Gemeinderat von Dornach über einen Antrag für einen Standplatz für «bewegte Kleinwohnformen» beraten. Viele von uns können sich womöglich wenig Konkretes darunter vorstellen, obwohl wir für ein gutes Beispiel nur wenige Meter über die Gemeindegrenze ins benachbarte Industriegebiet «Im Tal» blicken müssten, wo neben dem Jugendzirkus Robiano seit vielen Jahren ein solcher Standplatz besteht. Die Grünen Dorneck-Thierstein haben mit Freude von dem Anliegen Kenntnis genommen und meinen, dass solch ein Raum auch Dornach erfreulich bereichern kann! So können Menschen, die sich für alternative Wohnformen entscheiden, eine Inspiration für das Dorfleben sein und viel Innovationsgeist versprühen,

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schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer: MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volleyball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; Aerobic: MO; Yoga: DI. – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt». Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung, etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

AZ Anzeiger AG 4144 Arlesheim 061 706 20 20, inserate@wochenblatt.ch

NVD

Durchziehen der Vögel Unzählige Vögel ziehen zur Zeit leise über uns hinweg in ihre Winterquartiere im Süden und Westen Europas, je nach Art auch bis weit auf den afrikanischen Kontinent. Am Sonntagmorgen, 6. Oktober, steht auf der Hochebene von Gempen der gemeinsame Beobachtungs- und Infostand der Natur- und Vogelschutzvereine Arlesheim und Dornach. Wir sind dort näher bei den Zugvögeln als in den Dörfern unten. Schauen auch Sie kurz vorbei, es gibt immer etwas zu sehen und zum Staunen. Genaueres zu Zeit und Ort finden Sie im Inserat in dieser Ausgabe oder auf der Homepage www.nvd-dornach.ch Lukas Howald

Euro Birdwatch auf dem Gempen Datum: Zeit:

Sonntag, 6. Oktober 2019 8.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

Auf dem Feld (Wegkreuz) südöstlich vom Dorf Gempen, bei der Passhöhe gegen Nuglar. Es steht ein Partyzelt dort. Fussgänger finden kleine Wegweiser ab Haltestelle Gempen Dorf.

Viele Menschen setzen sich heute mit der Zeit nahe am Lebensende oder dem Sterben auseinander, besonders angesichts einer ernsthaften Erkrankung oder mit zunehmendem Alter. Sie machen sich Gedanken, wo und wie sie diese Zeit verbringen werden und sorgen sich, ob die Betreuung dann ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen gerecht werden wird. Dies betrifft insbesondere auch die notwendige ärztliche und pflegerische Unterstützung. Unser Vortragsabend möchte aufzeigen, worauf sich die Medizin heute bei der Bewältigung dieser Anforderungen ethisch abstützt und mit welcher Grundhaltung sie den Patientinnen und Patienten zu begegnen versucht, gerade auch vor dem Hintergrund eines dynamischen Wandels der medizinischen Betreuungsstrukturen. Dazu werden Begriffe wie «Patientenautonomie» und «Vertrauen» erläutert und die neusten medizinischen Richtlinien zum Umgang mit Sterben und Tod besprochen. Auch betroffene Familienangehörige und im Gesundheitswesen tätige Personen werden mit diesen Fragestellungen konfrontiert. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Gesprächen teilzunehmen. Der Referent, Dr. med. Niklaus Schaub,

war viele Jahre als Arzt in diversen Spitälern der Region tätig und hat ein Master-Studium in angewandter Ethik absolviert. Der Anlass findet am 17. Oktober um 19 Uhr im Kath. Pfarreisaal, Bruggweg in Dornach statt, mit anschliessendem Apéro. Kranken- und Hauspflegeverein, Dornach, Gempen, Hochwald

Ärztliches Handeln am Lebensende Gedanken zum Umgang mit Sterben und Tod aus medizinischethischer Sicht Vortrag von Herrn Dr. med. Niklaus Schaub MAE und anschliessender Diskussion Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, mit anschliessendem Apéro Kath. Pfarreisaal, Bruggweg, Dornach

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Freitag, 4. Oktober 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Bethli Jäggi-Jeker; Walter und Klara Otzenberger-Gigandet; Anna und Jakob Ditzler-Gechter, Jakob und Elisabeth Ditzler-Gasser, Hans und Jeanette Ditzler-Frey, Anneliese Oser-Ditzler; Richard Gasser-Hermann, Liseli und Richard Gasser-Wittwer Samstag, 5. Oktober 15.30 Gottesdienst im Spital Dornach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Timotheus-Zentrum. Pfarrerin Elisabeth Groezinger. Musik Organist Markus Grütter. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Sonntagschule: Sonntag, 20. Oktober, Schatzsuchertag 10.00 bis 16.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Sonntag, 6. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach

Siehe Flyer auf der Homepage: www.refkirchedornach.ch

Mittwoch, 9. Oktober 9.00 Frauengottesdienst

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Freitag, 11. Oktober 15.00 Gottesdienst mit Kommunion im APH Wollmatt

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Ausrüstung: Warme Kleider. Feldstecher, falls vorhanden. Bei starkem Regen oder Nebel wird nicht beobachtet.

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Natur-und Vogelschutzverein Dornach www.nvd-dornach.ch

Mittwoch, 9. Oktober 19.00 Rosenkranzgebet

Sonntag, 6. Oktober 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 6. Oktober 9.00 Wortgottesfeier


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AGENDA

Donnerstag, 3. Oktober 2019 Nr. 40

Mittwoch, 9. Oktober Dornach l Tanz-Kaffee. Kloster Dornach. 14 bis 17 Uhr. Reinach l Geschichtenzeit im Leimgruberhaus. Für Kinder ab 4 Jahren. Schulgasse 1. 15 Uhr.

Donnerstag, 10. Oktober Dornach l Tänze aus aller Welt. Leitung: Annemarie Pflugshaupt. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17. 9.30 Uhr. l Archiv-Konzert V: Neuorientierung der Tonalität. Goetheanum, Terrassensaal. 20 Uhr.

Ausstellungen

Atemberaubende Artistik: Der Jugendzirkus zeigt am Montag und Dienstag sein neues Programm beim Schulhaus Fiechten in Reinach. FOTO: ZVG / CHRISTIAN JÄGGI

Donnerstag, 3. Oktober Arlesheim l Gesundheitsforum Epileptische Anfälle. Vortrag von Dr. med. Siegward Elsas. Klinik Arlesheim, Saal/DG im Pfeffingerhof, Stollenrain 11. 19 Uhr. Dornach l Tänze aus aller Welt. Leitung: Annemarie Pflugshaupt. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17. 9.30 Uhr.

Freitag, 4. Oktober Arlesheim l «Birds of Passage». Ein Film von Ciro Guerra und Cristina Gallego. Gasthaus zum Stärne. 19 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 26. September 2019

Samstag, 5. Oktober Dornach l «Die Hexen und der Junge, der fliegen wollte». Goetheanum, Grundsteinsaal. 16 Uhr. l «In der hohlen Anatomie der Vögel». Lyrisches Essay. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr.

Sonntag, 6. Oktober Dornach l «Orpheus.» Eurythmieaufführung. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16.30 Uhr. Gempen l EuroBirdwatch – Internationaler Zugvogeltag. Beobachtungsstand beim Räckholder. 8 bis 13 Uhr.

Montag, 7. Oktober Münchenstein l Tänze aus aller Welt. Kath. Pfarreiheim, Loogstrasse 22. 14.30 Uhr. Reinach l «No fascht e Nacht». Zirkus Robiano. Schulhaus Fiechten. 19 Uhr.

Dienstag, 8. Oktober Dornach l Spielraum Dienstagabend: Aus Goethes Farbenlehre. Goetheanum, Holzhaus. 19 Uhr. Reinach l «No fascht e Nacht». Zirkus Robiano. Schulhaus Fiechten. 14 und 19 Uhr.

Arlesheim l Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So, 11–17 Uhr. Bis 26. Jan. 2020. l Hidden – Verborgene Orte in der Schweiz. Gastausstellung. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So, 11–17 Uhr. Bis 26. Januar 2020. l «Kunst besser sehen» Mit Werken von Irène Flammer-Brantschen. SichtArt Optik, Hauptstrasse 34. Di–Fr, 8.30–12 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Sa, 9–16 Uhr. Bis 23. November. Ab 30. September. l Innen – Weit – Sichten: Bilder von Ulrich Oelssner. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Täglich 8–20 Uhr, So ab 9 Uhr. Bis 3. November.

Münchenstein l «Unterwegs», mit Werken von Marcel Bernet, Röné Bringold und Christoph Hohler. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstrasse 28. Bis April 2020. l Lawrence Lek – «Farsight Freeport». Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9. Mi–So, 12–18 Uhr. Bis 10. November. l «Frieden ist möglich – auch in Palästina», reich bebilderte Ausstellung. Blaukreuz-Haus, Bruckfeldstr. 3. Do und Fr, 16–20 Uhr, Sa und So, 14–18 Uhr. Bis 20. Oktober. Reinach l «In grand style». Ausstellung von Felix Marbet. Business Parc Reinach, Christoph-Merian-Ring 11. Mo–Fr, 8–12 und 13.30–17.30 Uhr. Bis 24. Januar 2020. l Food Waste. Ausstellung im Foyer Gemeindehaus. Mo, Di und Do, 8.30–11.30 und 13.30–16 Uhr, Mi, 8.30–11.30 und 13.30–18 Uhr. Fr, 8.30–14 Uhr. Bis 29. September. l Haupt-Sache-Köpf-Chen. Bilder und Skulpturen von Salvatore Mainardi. AU6 Raum für Kunst, Austrasse 6. Fr, 16–20 Uhr, Sa und So, 11–16 Uhr. Vernissage: Freitag, 4. Oktober, 18 Uhr.

Dornach l Werke des anthroposophischen Kunstimpulses, KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Geöffnet i. d. R. Mo–Fr, 17–18.30 Uhr (ausser 30. 9. bis 11. 10. 2019). Kontakt: 079 321 30 38, John C. Ermel. l Ein Baldachin für die Klosterkirche. Künstlerische Intervention von Maja Rieder. Kloster Dornach, Klosterkirche. Täglich geöffnet. Bis 18. Oktober. l «On the Other Side». Werke von Stella Radicati. KunstRaumRhein, Haus Julian, Dorneckstrasse 37. Mi, 16–19, Sa und So, 14–17 Uhr. Bis 2. November. l Vitrinen-Ausstellung . Bilder und Dokumente zum Leben und Werk des Komponisten Viktor Ullmann, zum

Live@B & T

Denis Scheck: Schecks Kanon Buchpräsentation

1. CHRISTINE STEMMERMANN (HRSG.): Sieben Leben Katzengeschichten, die bleiben Geschenkbuch, Diogenes Verlag

2. JEAN-LUC BANNALEC:

Peter David-Schlienger Stockackerstrasse 97 4153 Reinach

Bretonisches Vermächtnis

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 7. Oktober 2019, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung 39/2019: EUROPA

75. Todestag (gest. 18. 10. 1944 im KZ Auschwitz). Goetheanum, Foyer. Täglich geöffnet. Bis 22. November. Vernissage: Sonntag, 29. September, 16.15 Uhr.

Ort: Kulturhaus Bider & Tanner Donnerstag, 24. Oktober 2019 Zeit: 19.30 Uhr Türöffnung: 19.15 Uhr Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur «Vertrauen Sie mir, ich weiss, was ich tue» – dies ist die Redewendung bzw. das Markenzeichen des Literaturkritikers Denis Scheck. Mit seiner Auswahl der 100 wichtigsten Werke präsentiert Denis Scheck einen zeitgemässen Kanon, der auf Genre- oder Sprachgrenzen schlicht pfeift. Von Ovid bis Tolkien, von Simone de Beauvoir bis Shakespeare, von W. G. Sebald bis J. K. Rowling: Charmant, wortgewandt und klug erklärt er, was man gelesen haben muss – und warum. Eintritt: Fr. 20.–, mit der Bider & Tanner-Kundenkarte Fr. 15.– Fr. 5.– können am Veranstaltungsabend an Einkäufe angerechnet werden. Reservation: Telefon 061 206 99 96, ticket@biderundtanner.ch

1.

PETER WOHLLEBEN: Das geheime Band zwischen Mensch und Natur Natur, Ludwig Verlag

2.

THEODOR W. ADORNO: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus Ein Vortrag Politik, Suhrkamp Verlag

Kommissar Dupins achter Fall 3. Kriminalroman, MICHAEL LUISIER/ Kiepenheuer & Witsch NICOLAS D’AUJOURD’HUI 3. (ILLUSTRATIONEN): Sproochschatz! ALAIN CLAUDE SULZER: Ein Spaziergang mit neuen Unhaltbare Zustände Basler Liedern Roman, Galiani Verlag Basler Kinderbuch, Christoph Merian Verlag 4. KHALIL GIBRAN: 4. Khalil Gibrans kleines Buch GRETA THUNBERG: vom guten Leben Ich will, dass ihr in Panik geratet Meine Reden zum Klimaschutz Weisheitsgeschichten, die Herz und Seele berühren Politik, Gesellschaft, S. Fischer Verlag Geschichten, Lotos Verlag 5. SANDRA WALSER: 5. Auf Nordlandfahrt YVETTE KOLB: 1896 von Hamburg nach Basel zwischen Himmel Spitzbergen und Hölle Historisches, NZZ Libro Verlag

Phantasie-Erzählungen

Humoristische Literatur, Die Informationslücke Verlag

6. ALICE PANTERMÜLLER: Mein Lotta-Leben Alles Bingo mit Flamingo Buch zum Film, Arena Verlag

7. SIMONE LAPPERT: Der Sprung Roman, Diogenes Verlag

8. MARGARET ATWOOD: Die Zeuginnen Roman, Berlin Verlag 9. ELIF SHAFAK: Unerhörte Stimmen Kriminalroman, Roman, Kein & Aber Verlag

10. JAN-PHILIPP SENDKER: Das Gedächtnis des Herzens Kriminalroman, Roman, Blessing Verlag

6.

ROLF DOBELLI: Die Kunst des digitalen Lebens: Wie Sie auf News verzichten und die Informationsflut meistern Philosophie, Piper Verlag

7.

BEAT STAUFFER: Maghreb, Migration und Mittelmeer Die Flüchtlingsbewegung als Schicksalsfrage für Europa und Nordafrika Politik, Gesellschaft, NZZ Libro Verlag

8.

CHRISTIAN SEILER: Alles Gute Die Welt als Speisekarte Küchengeschichten, Echtzeit Verlag

9.

LUDWIG HASLER: Für ein Alter, das noch was vorhat Mitwirken an der Zukunft Philosophie, Rüffer & Rub Verlag

10.

CHARLES PÉPIN: Sich selbst vertrauen Kleine Philosophie der Zuversicht Philosophie, Hanser Verlag


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